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DLRG.info 2/2011 - DLRG Bezirk Bergedorf eV

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AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<strong>DLRG</strong>Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>KatastrophenschutzübungFür den Ernstfall gewappnetAusgabe: Herbst/Winter <strong>2011</strong>SüssauEine durchwachsene Saison<strong>DLRG</strong> Projekt„Ab ins Wasser - aber sicher“


ALLES AUF EINEN BLICKINHALTAUS DEM BUNDES-& LANDESVERBAND306 Menschen ertrunkenDie <strong>DLRG</strong> SommerbilanzSeite 4Zweiter IRB Wettkampfin PrerowSeite 6Wir stellen uns vorNeuer LV-Jugendvorstand fürHamburgSeite 6BEZIRK BERGEDORF„BOSEx <strong>2011</strong> Torsperre”Katastrophenschutzübung mitbergedorfer BeteiligungSeite 10Der harte Weg zumEinsatztaucherSeite 11Vom Auszubildenden zumAusbilderSeite 11BEZIRK FEUERWEHREine durchwachsene SaisonSüssau-Bericht <strong>2011</strong>Seite 12BEZIRK WANDSBEKEndlich sesshaftDer Alster Rescue Kader (ARK)Seite 15Einladung zur Jahreshauptversammlung2012Seite 15Ein wirklich gelungener TagWasserrettungsworkshop mitSommerfestSeite 16Unverzichtbar – der ZwiebellookSeite 17Eine kurze RandnotizAnmerkung zur Katastrophenschutzübungam 17.09.<strong>2011</strong>Seite 19„Ab ins Wasser – aber sicher”Projektbeginn in der <strong>DLRG</strong>WandsbekSeite 20Ich denk‘ mal soAb ins Wasser, aber sicher …die ZweiteSeite 22Positionsbestimmung undOrganisationsausrichtungSeite 22In Eckernförde wieder dabeiDie Wettkampfgruppe in AktionSeite 7Rettungsschwimmkursein voller ErfolgAuch dieses Jahr wieder amAllermöher SeeSeite 8Allzeit EinsatzbereitSEG Aus- und FortbildungswochenendeSeite 9Ehrungen für lang jährigeMitgliedschaftSeite 13Rettungsschwimmausbildungbei der FeuerwehrSeite 14Ich bin der „Neue” für SüssauPeter Filip übernimmt die Aufgabendes Rettungswartes in SüssauSeite 14ARK-DienstabendSeite 17Die MittwochsregattaKänguru-Regatta auf der AlsterSeite 18<strong>DLRG</strong> und WettkampfBesinnen auf die KernaufgabenSeite 18Lebensretter oder <strong>DLRG</strong>.InfoEin Wunsch wird begrabenSeite 19ImpressumSeite 3EditorialSeite 4Schwimm- und Rettungsschwimm-Angeboteder<strong>Bezirk</strong>e im LandesverbandHamburg e.V.Seite 24IMPRESSUMHerausgeber:<strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e. V.Redaktion:Thorsten Walter,Fachbereich Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitRedaktionsanschrift:Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e. V.Ladenbeker Furtweg 120, 21031 HamburgTel.: (040) 7 38 87 38, Fax: (040) 27 86 82 89E-Mail: <strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>@bergedorf.dlrg.deInternet: www.bergedorf.dlrg.deGestaltung, Produktion und Anzeigenvertrieb:Die CreativenGesellschaft für Werbung, Design & Events mbHMohnhof 12, 21029 HamburgTel.: (040) 72 00 66 -0, Fax: (040) 72 00 66 -22E-Mail: <strong>info</strong>@diecreativen.deInternet: www.diecreativen.deHinweis:Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingtdie Meinung der <strong>DLRG</strong> wieder. Das Copyright sowie die Verantwortungfür die publizierten Inhalte liegen ausschließlich bei denjeweiligen Autoren.<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 3


EDITORIALVON MITGLIEDERN FÜR MITGLIEDERLiebe Mitglieder, liebe Interessierte,liebe Freunde undFörderer der <strong>DLRG</strong>,erneut halten Sie ein Exemplarunseres Magazins <strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> inHänden. Jüngst wurde uns dereinsame Vorwurf mangelnderProfessionalität und laienhafterRedaktionsarbeit gemacht. Dasist nicht besonders fair den engagiertenFreizeit-Autoren gegenüber,die stets ihr Bestes geben.Wir haben nicht den Anspruchein hochprofessionelles Blatt zusein. Unsere Berichte sind lebendiggeschrieben von denen, diemit Spaß an der Sache an derjeweiligen Veranstaltung teilgenommenhaben. Vielen DankEuch allen für Eure Beiträge. Einbesonderer Dank gilt der <strong>Bergedorf</strong>erWerbeagentur „DieCreativen”, die mit Ihrer Professionalitätund Geduld stets zumGelingen unseres Magazins beitragen.Erfahren Sie nun also Interessantesvon unserer täglichen Arbeit inden unterschiedlichen Bereichen,aus denen es nach wie vor spannendes,lustiges, manchmal auchkritisches zu berichten gibt. LernenSie, was unsere ehrenamtlichenHelfer in ihrer Freizeit leisten, umsich um vielerlei Dinge rund umdas Thema Wasser sicherheit zukümmern.Nicht nur in der Schwimmausbildungund Wasserrettung bietenwir Interessierten Kindern,Jugendlichen und Erwachseneneine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.Jeder, der sich ernsthaft für eineMitarbeit interessiert, ist herzlichwillkommen. Also, einfach malvorbeikommen und reinschnuppern.Natürlich sind wir auchoffen und dankbar für jeden,der unsere wertvolle Arbeit miteiner Spende oder Fördermitgliedschaftunterstützen will.Viel Spaß beim Lesen.Arne Schicke<strong>Bezirk</strong>sleiter <strong>DLRG</strong> <strong>Bergedorf</strong><strong>DLRG</strong>AUFKLÄREN I AUSBILDENI RETTEN<strong>DLRG</strong><strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und WandsbekMitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und WandsbekAusgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><strong>DLRG</strong>AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<strong>Bezirk</strong> im DauereinsatzNeun Monate im Jahr auf der AlsterAusgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><strong>Bezirk</strong> im DauereinsatzNachwuchs für RettungswachenNeun Monate im Jahr auf der AlsterFörderung für <strong>DLRG</strong>-JugendNachwuchs für RettungswachenWachablösungFörderung für <strong>DLRG</strong>-JugendNeuer LV-Präsident im AmtAusgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><strong>Bezirk</strong> im DauereinsatzNeun Monate im Jahr auf der AlsterNachwuchs für RettungswachenWachablösungFörderung für <strong>DLRG</strong>-JugendNeuer LV-Präsident im AmtWachablösungNeuer LV-Präsident im AmtJetzt 50 EuroPrämie sichern!Überzeugt jemanden von den Vorteilen der Anzeigenschaltung in unserem magazin und sendet uns die Adressdaten und den Namen des Geworbenen, damit wir mit ihmMitglieder-Kontakt aufnehmen können. Für jede erfolgreiche Empfehlung gibt’s dann die 50,- Euro.Nutzt Eure Kontakte – fragt Freunde, Verwandte,Kunden und Arbeitgeber! Schließlich kann sich unserMagazin sehen lassen.Durch die Werbung in unserem MitgliedermagazinEure Empfehlung schickt Ihr per Mail an unsere Werbeagentur,Die Creativen GmbH, <strong>info</strong>@diecreativen.de,Ansprechpartner sind Klaus Schulz und René Graue.Also los – Eure Mühe lohnt sich!wird unsere Arbeit aktiv unterstützt: jede Anzeige rettetLeben! Durch die Einnahmen können wir nicht nur unserbeliebtes Mitgliedermagazin <strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> finanzieren,sondern auch andere Projekte anschieben.4<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


AUS DEM BUNDES- UND LANDESVERBAND<strong>DLRG</strong> Sommerbilanz:306 MENSCHEN ERTRUNKENObwohl der Sommer <strong>2011</strong>weitgehend kalt und verregnetwar, sind in den erstenacht Monaten 306 Männerund Frauen ertrunken. ZwischenJuni und August kamen117 Menschen in deutschenGewässern ums Leben. ImVergleich zum Vorjahr warendas 25 Personen weniger.Diese Zahlen gab die DeutscheLebens-Rettungs-Gesellschaft(<strong>DLRG</strong>) heute bekannt.„Das schlechte Wetter hat vieleMenschen vom Schwimmenoder Wassersport abgehalten.Die Freibäder beklagen erheblicheRückgänge bei den Besucherzahlenund auch viele Urlauberan Nord- und Ostseeverzichteten auf ein Bad in denWellen. Dennoch ist die Zahl dertöd lichen Unfälle nach wie vorsehr hoch. Signifikante Rückgängesind nicht erkennbar. Von einerEntspannung der Sicherheitslage,im und am Wasser, kann keineRede sein”, kommentierte <strong>DLRG</strong>-Präsident Dr. Klaus Wilkens dieZwischenbilanz.Die meisten Todesfälle ereignetensich wieder im Binnenland.In Flüssen, Seen und Kanälen kamenzumeist abseits bewachterBadestellen 253 Menschen umsLeben – das sind 82,7% allertödlichen Unfälle.Wieder entspannt hat sich dieSicherheitslage an den Küstenvon Nord- und Ostsee. 14 Personenverloren im Meer das Leben,neun weniger als vor einem Jahr.Gleichzeitig verzeichneten dieRettungsschwimmer der <strong>DLRG</strong> inden Sommermonaten zahlreichelebensrettende Einsätze an denbewachten Badestellen. „Ohneihren Einsatz wären die tödlichenBadeunfälle deutlich höher. Dieszeigt die Notwendigkeit undden Erfolg des ehrenamtlichenWasser rettungsdienstes”, so Dr.Klaus Wilkens weiter.In Schwimmbädern ertrankenacht Menschen – das sind neunweniger als noch im Vorjahr. Insgesamtsind Schwimmbäder, dieebenfalls bewacht sind, sichereBadestellen. Die tödlichen Unfällein Gartenteichen und privatenSwimmingpools sind ebenfallsdeutlich zurückgegangen.Fünf Opfer weist die Statistik der<strong>DLRG</strong> aus. Darunter waren dreiKleinkinder im Alter zwischen einemund vier Jahren.Die Verteilung der tödlichenWasserunfälle nach Alter zeigt,dass besonders die älteren Menschenüber 50 Jahre betroffensind. 166 Männer und Frauen inden höheren Altersklassen sind<strong>2011</strong> bisher ertrunken – das sind59%. In den Altersstufen von nullbis 15 Jahren ertranken „erfreulicherweise”nur 17 Kinder undJugendliche.Kaum Veränderungen zeigt dieStatistik nach Geschlecht: Viervon fünf Opfern sind Männer.244 Männer und 61 Frauen kamenin deutschen Gewässern inden ersten acht Monaten diesesJahres um.Wie in den Vorjahren führt Bayerndie Liste der Bundesländermit den meisten Todesfällendurch Ertrinken wieder an. 60Personen starben in bayerischenGewässern, gefolgt vonNiedersachsen mit 45 Opfern,Baden-Württemberg (40) undNordrhein-Westfalen (36). MitBrandenburg, Sachsen undMecklenburg-Vorpommern nehmendrei „neue” Bundesländermit 20, 16 und 15 Todesfällendie Plätze fünf bis sieben ein. ImBundesland Bremen ertrank nureine Person, wenige Opfer gabes auch im Saarland (4), Thüringen(5) und Sachsen-Anhalt (6).Bilder: <strong>DLRG</strong> e.V.<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 5


DER BEZIRK BERGEDORFDie Wettkampfgruppe …IN ECKERNFÖRDE WIEDER DABEIAuch dieses Jahr wollten wir an dem Life Saving Cup in Eckernförde teilnehmen.Dort findet ein Outdoor Wettkampf in der Ostsee statt, bei dem sich die Sportlerauf dem Ski und dem Board beweisen müssen.Da parallel zum Life Saving Cup der JRP stattfand, konnte nicht die kompletteMannschaft starten. Jedoch zeigten sich zwei Sportler aus unserem <strong>Bezirk</strong> alsinteressiert, auch diesen mal kennenzulernen. So kamen Birte und Björn einfachmal mit und schauten was sie erwartete.Als kleines Fazit konnten wir sehen, dasssich durch das Training bessere Leistungenerzielen ließen und auch die beiden Interessiertenzeigten sich als sehr ehrgeizig.Hier auch nochmal herzlichen Glückwunschvon meiner Seite.Andrea AsmusHier die Ergebnisse:Beach FlagPlatz Name Team7. Henrik Ohl Hamburg9. Marco Graw <strong>Bergedorf</strong>2. Birte Klampe <strong>Bergedorf</strong>Board RacePlatz Name Team4. Henrik Ohl HamburgSki RacePlatz Name Team5. Marco Graw <strong>Bergedorf</strong>15. Sascha Paulig <strong>Bergedorf</strong>6. Birte Klampe <strong>Bergedorf</strong>OceanmanPlatz Name Team5. Henrik Ohl HamburgTaplin Relay (Mannschaft Oceanman)Platz Team2. Hamburg9. <strong>Bergedorf</strong>Rescue Tube Rescue RacePlatz Team4. <strong>Bergedorf</strong><strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 7


DER BEZIRK BERGEDORFAllermöher SeeRettungsschwimmkursein voller ErfolgAuch dieses Jahr hatten wir uns wieder vorgenommen, einenkostenlosen Rettungsschwimmkurs anzubieten, um jedem dieMöglichkeit zu geben auch im Wasser Hilfe leisten zu können.Am Montag, den 4. Juli <strong>2011</strong>, trafenwir uns am Allermöher See und warengespannt wie viele Interessenten es diesesJahr sein würden. Das Wetter spielte mitund so kamen 6 Teilnehmer, die es versuchenwollten.Nachdem das Einschwimmen beendetwar, stellten wir fest, dass die Luft temperatursehr angenehm war, das Wassereinem jedoch einen kalten Schauer überden Rücken jagte. Also hieß es beeilen,sodass wir hier schnell wieder rauskamen.Da alle Teilnehmer fit und engagiertwaren, kamen wir mit der Ausbildung undspäter auch mit der Prüfung gut voran.Vier Teilnehmer absolvierten die Prüfungim See zum Rettungsschimmer Bronzebzw. Silber erfolgreich. Hier muss gesagtwerden, dass eine Rettungsschwimmprüfungim See wesentlich schwerer alsim Schwimmbad ist, da man mit schlechtenSichtverhältnissen, kaltem Wasserund unterschiedliche Wassertemperaturschichtenzu kämpfen hat.Als Fazit können wir sagen: „ Alle habensich tapfer geschlagen und wir gratulierenden Teilnehmern.“Ein großes Dankeschön geht auch an dieAusbilder und Rettungsschwimmer, die beider Absicherung geholfen haben! OhneEuch wäre es nicht möglich gewesen!Andrea Asmus8<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORFSEG Aus- und FortbildungswochenendeALLZEIT EINSATZBEREITDie SEG <strong>Bergedorf</strong> ist an 365 Tagen imJahr einsatzbereit – am Tage und inder Nacht. So unterschiedlich wie dasWetter und die Tageszeiten sind auchdie Einsatzszenarien, die uns erwarten.Von vermisster Person, Pkw (auchmit Insassen) im Wasser, bis zu Personim Schlick, hatten wir diverse Möglichkeiten,unser Können unter Beweis zustellen.Dies kommt natürlich nicht vonungefähr. Eine Menge der Erfahrungenkonnten wir an unserenzweiwöchentlich stattfindendenDienstabenden sammeln. Umeinige Dinge zu üben, die mehrZeit benötigen, entschlossenwir uns, ein extra Ausbildungswochenendefür die SEG Mitgliederauf die Beine zu stellen. Diesesfiel auf den Beginn der Wachsaison,wo das Wasser noch eisigund die Strände leer sind.So wurden in der Theorie Alarmstrukturen,Alarm- und Ausrückordnung,sowie Gewässerkundeund Hydrodynamik ausgebildet.Die Kameraden erhielten eineumfassende Einweisung in diePSA eines Strömungsretters unddurften sich auch in diesem Metierversuchen. So galt es in der Elbe zuschwimmen, eine Person schwimmerischzu retten, Wurfsack werfenbei Windstärke 5 und Sprüngeaus 6m Höhe in die Elbe.Geübt wurde außerdem eineImmobilisierung einer Person imWasser und Rettung selbiger,ablassen einer Schmutzwasserpumpeaus großer Höhe in einMRB und Betrieb auf selbigem.Außerdem das Suchen einerabgängigen Person wasserseitigauf der Bille, von Reinbek nach<strong>Bergedorf</strong> bei Nacht.Eine Sache möchte ich besondershervorheben, die uns allenam meisten Spaß gebracht hat,und auch allen Teilnehmern imGedächtnis hängen bleiben wird.Am Sonntag ging es RichtungBillwerder Bucht, um das Retteneiner Person aus dem Schlick zuüben. Da niemand Erfahrung indiesem Gebiet aufweisen konnte,hieß es hier: „learning by doing“.So probierten wir uns robbendoder mit dem schnellaufblasbarenSchlauchboot, wie bei derEisrettung, fortzubewegen.Letzten Endes zeigte sich der Einsatzeines Rettungsbrettes, als zielführendes,schnelles und sicheresRettungsmittel. Jetzt steht schonfest, dass wir eines unserer beidenRettungsbretter im Winter zumSchlickretter umbauen werden.Nach knapp drei Stunden Übungmusste der Schlick dann der Flutweichen und wir konnten uns endlichwaschen (denn wir sind jaschließlich mehrere Stunden durchden größten Modder und Matschgerobbt, den wir finden konnten).Hier machte sich die DEKONAusbildung einiger Kameradendurchaus positiv bemerkbar.Ich ziehe das Fazit, dass wir alsSEG <strong>Bergedorf</strong> Vielem gegenübergut gewappnet sind und eswird auch immer mehr, dem wirunerschrocken gegenüber tretenkönnen. Schließlich sind wir Speziallistenim Bereich der Wasserrettungund können weit mehr alsBoot fahren!Letztendlich nimmt jedes Wochenendesein Ende und man steht amSonntagabend vor einem großenHaufen nasser Neoprenanzügeund denkt: Ohh mein Gott, morgenwieder zur Arbeit (oder vielleichtheut Nacht zum Einsatz)!<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 9


DER BEZIRK BERGEDORFDER HARTE WEG ZUMEINSATZTAUCHER …Am 29. Juni <strong>2011</strong> endete fürMarco und Sascha der ersteTeil ihrer um fang reichen Ausbildungzum Einsatztaucher.Sie absolvierten bei den PrüfernAndreas und Thorsten die nochfehlenden Prüfungsteile zumEinsatztaucher der Stufe 1. ImRahmen der Prüfung stellte auchBernhard erneut seine Fähigkeitenunter Beweis und reaktivierteso seine abgelaufene Qualifikationals Einsatztaucher für einweiteres Jahr.Gemäß den Richtlinien der GUV,der Gesetzlichen Unfallversicherung,dürfen die Kameradennun bei Einsätzen bis in eineWassertiefe von zehn Metern, instehenden, nicht kontaminiertenGewässern zur Per sonensucheeingesetzt werden.Wie bereits angedeutet, bildetdiese Prüfung einen Wegpunktin der Tauchausbildung, abernoch lange nicht ihr Ende. Bissie sich aber der nächsten Prüfungstellen können, müssen sienun weitere achtzehn Stundenmit unterschiedlichen Aufgabenunter Wasser verbringen,um dann ihren Einsatzradiusauf zwanzig Meter Wassertiefeerweitern zu können.Lust auf mehr?Dann werde auch Du Mitglieddieses Teams!Weitere Informationen bekommenInteressierte donnerstagsin unserer Geschäftsstelle.Markus Klamp<strong>eV</strong>om Auszubildenden zum AusbilderIch habe ihn kennengelernt,als er in der <strong>DLRG</strong> ausgebildetwurde. Später dann trainierteer bei mir in der Wettkampfgruppeund schnell warzu sehen, dass in ihm Talentvorhanden ist und der Ehrgeizauch da ist.Von wem rede ich denn?Ich spreche von Henrik, derjetzt die 2. Jugendgruppe beimDienstagsschwimmen ausbildetund auch das Konditionstrainingdonnerstags durchführt.Ebenfalls trainiert er als HamburgerLeistungskader beim„Hamburger Landesverband“,und konnte dieses Jahr, durchdie erbrachten Leistungen, mitden auserwählten Landeskadernnach Spanien zu denEuropameisterschaften fahren,wo er auch seine Leistungzeigte.Nur weiter so.Dies ist ein kleiner Einblickvon einem unserer ehrenamtlichenengagierten Ausbilder,von denen wir zum Glück eineMenge haben.Andrea AsmusUnsere Badekappensind da!Bei Interesse Andrea Asmus fragen.tl-a@bergedorf.dlrg.de<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 11


DER BEZIRK FEUERWEHRSüssau-Bericht <strong>2011</strong>EINE DURCHWACHSENE SAISONVoraus geschickt, das Wetterwar <strong>2011</strong> wirklich sehr durchwachsen.Schöne Tage im Frühjahr,Regen und Sonne im Sommer– Abwechslung pur! Naja, eigentlich sind wir anderesgewohnt. Spaß hat es trotzdemwieder gemacht!Was gibt es sonst neues zuberichten?Der allgemein schlechte Zustanddes Strandes ist ja seit Jahrenbekannt. In der Winterzeit2010/<strong>2011</strong> verschlechterte sichdie Situation allerdings dramatisch,sodass der schon seit Jahrendurch viele Findlinge geschütztenördliche Promenadenabschnittzu brechen drohte. Damit einherging natürlich die Bedrohung fürdie an der Promenade stehendenGebäude wie die Gaststätte „SilberMöwe”, dessen Besitzer sichzu wehren begann und sich dafüreinen Rechtsbeistand suchte.In diesem Sommer gab es auchUnterstützung durch die Presse.Die Lübecker Nachrichten veröffentlichtenzwei Berichte überSüssau, in denen kritisch über denSüssauer Strand berichtet wurde.Nach dem Motto „Kein Platzmehr für das Badetuch“ in Süssau.Unter anderem wurde überden aus den genannten Gründen2012 aufgebenden Strandkorbvermieterberichtet, Wirte undGewerbetreibende interviewt.Auch hier zeigt sich bei der Suchenach Lösungen wieder dasgleiche Problem. Die Gemeindehat keinen ausgeglichenen Haushaltund somit eigentlich keineMittel, um zum Einen sofort dieerforderlichen Maßnahmen ander nördlichen Promenade, alsauch zum anderen langfristigeSchritte zum Schutz des Strandesbeispielsweise durch Buhnenbauzu finanzieren.Das Land hilft nicht, da dieGemeinde Heringsdorf in vielenBereichen relativ niedrigeGebühren erhebt. Das Land SHist aber erst bereit, die Gemeindenzu unterstützen, wenn derenGebühren die allgemein üb lichenHöhen erreichen. Eine Erhöhungder Fremdenverkehrsabgabe,der Hundesteuer oder der Zweitwohnungssteuerwird wohl dieFolge sein. Die Gastronomendrohen daraufhin jetzt schon mitBlick auf die „Silber Möve“Jugendgruppe der <strong>DLRG</strong> Ellerau e.V.der Aufgabe ihres Geschäfts.Trotz alledem soll noch in diesemJahr gehandelt werden,zumindest die Promenade sollgerettet werden. Vor der „SilberMöve” werden sämtliche, diePromenade schützenden Steinewieder aufgenommen, derUnterboden vermutlich durcheine Lehmunterschicht und Fliesdiesmal hoffentlich vernünftigvorbereitet, und dann die Steinewieder aufgebracht. Durch denUnterbau erhoffen die Fachleute,das Einsanden der Findlinge zuverhindern. Es sollen Finanzmittelin Höhe von 50.000 Euro bereitgestelltwerden. Na, lassen wiruns überraschen!!!!Was gibt es neues über dieStation II?Außer neuen Vorstößen imGemeinderat, unsere Station zuverkaufen, eigentlich nichts. DieSituation hat sich, wie auch diepolitischen Strukturen, nicht verändert.Erfahrungsgemäß wirdes für uns allerdings erst wiederim Herbst gefährlich. Danntagen die entsprechenden Gremien,und da sich die finan zielleSituation der Gemeinde eherverschlechtert als gebessert hat,ist auch wieder mit verzweifeltenVersuchen zu rechnen, dieszu ändern. Unsere Station wirdwieder Ziel derartiger Vorschlägesein. Selbst wenn diese imGemeinderat die Mehrheit findensollten, wird es bei dem gegenwärtigenZustand am Strand sehrschwierig werden, überhauptjemanden zu finden, der sich fürdas Bauwerk interessiert.Glücklicherweise gibt es seit einigerZeit Zweitwohnungsbesitzerin Süssau, die regelmäßig dieGemeinderatsitzungen besuchenund auch unbequeme Fragenstellen. Unsere Interessen sindsicherlich nicht immer gleich, aberwir erfahren auch mal aus andererSicht die neuesten Entwicklungenund Tendenzen. Wir werdenweiter berichten …Was gibt es noch zu erzählen?In diesem Jahr fiel leider derBesuch unserer Station im Rahmendes Ferienprogramms fürKinder aus Grube aufgrundeines schlechten Wettertagesaus. Schade, wir sehen uns dann12<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK FEUERWEHRMan muss schon genau hinsehen: Hendrik Graack auf derSeebrücke (vorgebeugt) im Gespräch mit dem Kapitän am BugZum Ende der zweiten Hälfte derSommerferien stellte sich nunauch tatsächlich der richtigeSommer ein. WunderschöneTage!! Wieder ein schönerUrlaub, interessante Gespräche,Grillabende, und Karin hatwieder ihren berühmten Fantakuchengebacken, danke!im nächsten Jahr. Dafür hattenwir zum zweiten Mal die Jugendder Ortsgruppe <strong>DLRG</strong> Elleraue.V. zu Gast. Rettungsübungen,Trainingsfahrten mit unserenEinsatzbooten sowie Übungseinsätzemit unserem Rettungsbrettverlangte den Jugendlichen vielab. Die Übungen liefen denganzen Tag, aber die Jugendlichenmeisterten, geführt vom1. Vorsitzenden, Thomas Paulmann,ebenfalls ein Feuerwehrbeamteraus Hamburg, dieseHerausforderung mit Bravour.Nach getaner Arbeit wurde aufEinladung der Ellerauer Abendsgemeinsamer gegrillt .Das hatSpaß gemacht, auch wir sehenuns im nächsten Jahr wieder.Zurück an den StrandUnser Material hatte in dieserSaison etwas mehr gelitten,als es üblicherweise vorkommt.Zwischenzeitlich mussteunser Boot Hardy kurzfristigin die Werft und wiederin den am Strand erforderlichentechnischen Zustandversetzt werden. Schäden aneinem Trailer und auch amzweiten Boot Egon habenuns gut beschäftigt. Aberauch diese Aufgaben wurdenwieder mit vereinten Kräftengelöst.Wachcrew zweite Hälfte der Saison:v.l. Tobias Westfahl, Timmy Schmidt, Harald Hönicke, Peter Filip,Folke R.Carstens, Rene Florek, Hendrik GraackZwischenzeitlich gab es etwasAufregung, der Seenotrettungskreuzer„Hans Hackmack“wollte uns be suchenund unsere Seebrücke anlaufen.Das war sehr publikumswirksam!!Das war gut – wie die Saison<strong>2011</strong>! Deshalb heißt es auch2012 – auf nach Süssau!Folke Rolf Carstens, <strong>Bezirk</strong>sleiterEHRUNGEN FÜR LANG -JÄHRIGE MITGLIEDSCHAFTDen nicht anwesenden Jubilaren wurden die Urkunden postalisch zugestellt. DerVorstand bedankt sich recht herzlich für das Engagement und die Treue bei allenKameraden/innen.Guido Hartig(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlungdes <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> Feuerwehre.V. am 14. Februar <strong>2011</strong> wurden folgendeMitglieder durch den Präsidenten des<strong>DLRG</strong> Landesverband Hamburg e.V.geehrt:Ehrenzeichen Gold mit silbernen Eichenrand50 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Dieter FarrenkopfJens BöthelEhrenzeichen Silber mit goldenem Eichenrand40 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Rita MüllerEhrenzeichen Silber25 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Heide FarrenkopfLV Präsident Bernd Eschenbach überreicht zusammen mit dem 1.Vorsitzenden des <strong>Bezirk</strong> Feuerwehr e.V.Folke Carstens dem ehemaligen Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg Herrn Dieter Farrenkopf und demKameraden Jens Böthel die Ehrenurkunden.Ehrenzeichen Bronze10 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:Helle Ungruh<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 13


DER BEZIRK FEUERWEHRRettungsschwimmausbildungbei der FeuerwehrSeit bestehen des <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>es Feuerwehr Hamburg gilt bis heute dieDevise: „Jeder Feuerwehrmann ein Rettungs schwimmer”. In der Grundausbildungder Ham burger Berufsfeuerwehr hat dieses Ziel einen festen Platz.ICH BIN DER „NEUE”FÜR SÜSSAUBedingt durch die Ausbildungsoffensive im Jahr2010, 200 neue Kollegen einzustellen, gibt esauch für die Schwimmausbilder mehr zu tunals lange zuvor. Jeder der vier jährlichen Laufbahnlehrgängemit je 20 Teilnehmern erhältdafür laut Curriculum 28 <strong>DLRG</strong> Rettungs- und12 Schwimmstunden, um das mindestens erforderlicheRettungsschwimm zeugnis in Bronze zuerlangen.Einige der neuen Kollegen müssen dazu mitviel Schwimmtraining auf ein besseres Leistungsniveaugebracht werden, um an schließenddas angestrebte Rettungsschwimmzeugnis auchzu erreichen.Unsere neun Ausbilder, alle hauptamtlich an denFeuer- und Rettungswachen im Schichtdiensttätig, legen sich terminlich mächtig ins Zeug,um zum einen den Teilnehmern die erforderlichenPrüfungen abzunehmen, als zum anderenabschließend auch den theoretischen Teil imUnterricht zu vermitteln.Neben der Rettungsschwimmausbildung wirdden neuen Kollegen auch das Gefühl vermittelt,mit einem Atemschutzgerät ins Wasser zu fallen,um sich auch in diesem Fall professionell zuverhalten. Bei einem ungewollten Sturz in einHafenbecken heißt es Ruhe zu bewahren, sichnicht die Maske vom Gesicht zu reißen, sonderntauchend und schwimmend das rettende Uferzu erreichen. Diese Übungen werden durchTaucher der SEG abgesichert.Für die Ausbildung von Kameraden der FreiwilligenFeuerwehr gelten die gleichen Bedingungen.Sie erlernen die geforderte Rettungsschwimmfähigkeitunter anderem für den Erwerb einesBootsführerscheins.Im laufenden Jahr konnten wir das Durchschnittsalterunserer Ausbilder durch junge motivierteKollegen senken. So sind wir mit Andrea Bahns,Nils Bleeg, Jan Buttgereit und Andreas Böhmefür die nächsten Jahre gut aufgestellt. Bis EndeNovember <strong>2011</strong> sollten sie ihre Lehrscheinlizenzenendgültig erworben haben und dürfen danneigenständig ausbilden.Für den Erhalt der Gültigkeit der Rettungsschwimmfähigkeitvermissen wir den einen oderanderen Kollegen in unseren Wassertrainingszeiten.Die hierfür erforderlichen Abnahmen zuderen Fortbestand können jederzeit abgenommenwerden!E. B.Unser TL Roger Freiheit hat langeZeit die Funktion des Rettungswartesin Süssau neben seinen TL-Aufgabenin Personalunion ausgeübt. Ich werdeversuchen, in diese großen Fußstapfenhineinzuschlüpfen.Ich werde ab der Saison 2012 für beideStationen, die Wohnwagen, AufundAbbau der Badezonen-Kennzeichnungsowie für den Wachgängereinsatzzuständig sein.Für alle, die mich noch nicht kennen:Ich heiße Peter Filip, bin 53 Jahre alt,verheiratet und habe zwei Kinder. Seit2003 bin ich als Leiter des Feuerwehr-Informations-Zentrum für Brandschutzerziehung,Brandschutzaufklärung sowiemodernem Selbstschutz in derÖffent lichkeitsarbeit der FeuerwehrHamburg tätig.Eure Wünsche, Vorschläge und Anregungenerwarte ich unter:E-Mail: pfilip@t-online.deHandy: 0177 626 322 7Dienstl.: 040 / 42851-4044Bei Bedarf wird wieder der Stammtischim FIZ stattfinden. Ich freue michauf unsere Zusammenarbeit.14<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>Peter Filip


DER BEZIRK WANDSBEKDer Alster Rescue Kader (ARK)ENDLICH SESSHAFTAlles fing mit einer Idee an,sich nach einem Raum fürden Alster Rescue Kader(ARK) umzuschauen, indem man sich umziehen,aufhalten und Sachentrocknen sowie Materiallagern kann. An der Alsterhaben wir die beiden MRBMichaela und Greif 10.Aber wir haben dort keinenOrt, an den man sichverlässlich treffen kann.Dies ist nun vorbei. Odersagen wir fast … wir dürfendie Räumlichkeiten beider WasserschutzpolizeiAußen alster mitnutzen.Es gab sehr viel zu tun, aber freudigeHelfer arbeiteten ohne Unterlaß, mitErfolg! Langsam wird es und wennman uns lässt, sind wir bald fertig.Die Räumlichkeit - vorher!E I N L A D U N GJAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2012DES BEZIRKES WANDSBEK E.V.Mi., 29.02.2012, 19 Uhr im BSV-Treff, Ellernreihe 88, 22179 Hamburg<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 15


DER BEZIRK WANDSBEKWasserrettungsworkshop am 26.06.<strong>2011</strong>EIN WIRKLICH GELUNGENER TAGAm Sonntag, den 26. Juni, hatteder <strong>Bezirk</strong> seine Aktiven und dieJugend zu einem Workshop eingeladen.Nach morgend lichemRegen war ab 9 Uhr der Wettergottgnädig und hat uns reichlichSonne beschert. Start war fürdie Ersten bereits eine Stundespäter an unserem Stützpunktbeim HSC auf der Alster. Zielwar nach Schleusen und Elbfahrtder Fähranleger Entenwerder inRothenburgsort.Warum eigentlich Workshop?Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet,denn neben der geplantenAusbildung hat, zumindestin Entenwerder vor allemder zweite Teil der Einladung –„Sommerfest” – Bedeutung erlangt.Hier fanden sich nebenzahlreichen älteren Aktiven auchNachwuchs aus den Hallen undderen Eltern ein. Insgesamt saßenbei Würstchen und Getränkenrund 60 Personen unter den aufgebautenFestzelten beisammen.Die vorbereiteten Spiele oder gareine vor Ort geplante Ausbildungwaren zweitrangig bei der Aussicht,einmal auf einem unserereigenen Boote Greif 10 und Michaelaoder auf dem von demLandesverband geliehenen Greif20 mitfahren zu dürfen. Gegen 18Uhr löste sich die Veranstaltung inEntenwerder so langsam auf unddie Boote wurden, diesmal mitteilweise anderen Bootsgästen,auf die Alster zurückverbracht.Immerhin haben viele mal geschleust,mal ein Boot mit Pinnegefahren, Strömung erfahrenund waren auf der Elbe mal mitmehr als 8 km/h unterwegs wiesie auf der Alster erlaubt sind.Der Tag hat allen, den Aktivengenauso wie den Kindern undauch den Eltern viel Spaß gemacht.Zum Schluss bleibt demOrganisationsteam verknüpft mitder Bitte ein solch tolles Eventnächstes Jahr erneut zu verwirklichen,einen herzlichen Dankauszusprechen. Dies war Nachwuchsarbeitund Werbung für die<strong>DLRG</strong> im größtmöglichen Sinne.Mag dies auch der Beginn einerneuen Jugendarbeit sein.Ein gelungener Tag mit vielenneuen Eindrücken – die Bildersprechen für sich.Martin Schmidt (TLA)16<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK WANDSBEKUnverzichtbar – der ZwiebellookFrüher zog man ein Baumwoll-T-Shirt an, darüber ein Sweatshirt unddann eine dicke Jacke oder „Ölzeug”. Mollig war es … die ersten Minuten.Man konnte sich nicht so ideal bewegen, aber es war einem warm.Irgendwann wurde das T-Shirt feucht von dem was der Körper so anFeuchtigkeit absondert. Die Baumwollfaser nimmt sehr viel Wasser auf:mit 65 Prozent mehr als die Hälfte des Eigengewichtes. Die Feuchtigkeitsammelt sich dann in T-Shirt und Sweatshirt, Kältebrücken entstehen undder Körper beginnt zu frieren. Ist die Kleidung erst mal nass, steigt derWärmeverlust enorm – früher oder später. Der Materialkatalog bietetsolch Zeug in großer Auswahl.Anders die modernen Materialien:Man trägt heute den Zwiebellook aus Funktionswäsche. Dabei sollten esmindestens drei Schichten sein.• Die erste, leitende Schicht ist die Funktionsunterwäsche, die keineFeuchtigkeit speichert, sondern sie in die nächste Schicht transportierensoll. Es kommt also nicht das T-Shirt aus Baumwolle zum Einsatz,sondern moderne Kunstfasermaterialien.• Die zweite, isolierende Schicht, besteht meist aus synthetischen Fasern,wie einem Pullover oder einer Jacke aus Fleece, die isolieren undzudem schnell trocknen soll. Auch diese speichert nicht das Wasser,sondern gibt es weiter.• Die dritte und äußerste Schicht ist am wichtigsten. Diese sollte winddicht,atmungsaktiv und dauerhaft wasserdicht sein – Soft- und Hardshellsind hier die Zauberworte. Eine Membran wie Goretex oder eineBeschichtung lassen den Dampf hindurch nach außen gelangen.Wenn es dann stark regnet oder bei Gischt auf dem Boot ist atmungsaktivesRegen-Ölzeug alternativlos.Es gibt inzwischen viele Membranenund Regenkleidung von30 bis 800 Euro. Natürlich habensie je nach Qualität verschiedeneWirkungsgrade, sind robusteroder leichter.Wer dieses Prinzip verstanden hat, schaut bestimmt genauer hin,wenn die Werbung wieder einmal Thermosocken oder Funktionswäscheanbietet ... und man entdeckt gar, dass eine Baumwollfaserdarin kaum das halten wird, was man sich davon erhofft.Wichtig auch: An kalten Tagen geht fast die Hälfte der Körperwärmeüber den Kopf verloren. Auch hier bitte keine Baumwolle-Strick mütze, sondern lieber eine Fleece-Mütze aufsetzen – ambesten mit extra Ohrenschützern! Gegen kalte Hände helfenFleece-gefütterte Handschuhe aus wasserdichter Funktionsfaseroder spezielle Thermo modelle.Unser Materialkatalog bietet immerhin schon mal eine Softshell-Jacke an, leider derzeit nur in schwarz. Auch gibt es bei der Materialstelleatmungsaktive Wetterjacken. Mehr Informationen zur Faser,Membran, Beschichtung oder Abriebsfestigkeit gibt es denn aberdoch nicht. Schade, hier sollte mehr Information kommen, denn wirstehen doch draußen im Regen oder sitzen stundenlang in Vor- undNachsaison im Boot. Outdoor-Ausrüster sollten hier um Rat gefragtwerden. Bügelfreie Funktionsshirts im Einsatz, die auch mal 2 Tagegetragen werden können, braucht der Wachgänger und darübersollte es mehr Informationen geben, auch wenn so ein Shirt ein paarEuros mehr kostet.Baumwolle ist out.Eine atmungsaktive Klimamembran besteht aus einer hauchdünnenFolie, mit Millionen von winzigen Poren pro Quadratzentimeter.Wasserdampf und Schweiß können durch die Membran gelangen.Doch flüssiges Wasser in Form von Regen passt nicht hindurch.Dadurch wird der unerwünschte Sauna-Effekt vermieden, der sichhäufig in Regenbekleidung einstellt. Außerdem hält die MembranWind ab, weshalb damit gefütterte Kleidungsstücke den Körper vorAuskühlung schützen.Man erinnere sich:viel Wärme = viel Druck und wenig Wärme = wenig DruckDies machen sich Klimamembranen zu Nutze: Wenn es draußen kaltund der Körper warm ist, bildet sich ein sogenanntes Wasserdampfdruckgefälle,welches den Schweiß durch die Membran nach außendrückt – je mehr man also schwitzt, desto schneller wird der Schweißnach außen transportiert – genial. Diese Wirkung lässt über 15 Gradlangsam nach.BJHARK-DienstabendAchtung, alle Interessenten für den aktiven Dienst aufder Alster treffen sich zum monatlichen Dienstabenddes Alster-Rescue-Kaders (ARK) außer in den Schul-ferien und an Feiertagen am ersten Montag im Monatin der Geschäftsstelle um 18.30 Uhr.<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 17


DER BEZIRK WANDSBEKKänguru-Regatta auf der AlsterDIE MITTWOCHSREGATTAum eine Jolle handelt. Gegen 18 Uhr rüstetdie Wachmannschaft unsere Michaela auf.Kurz vor 19 Uhr wird die Regatta gestartet.Es fahren alle Yardstick-Klassen: VomLaser bis zum Drachen segeln zwischen 50und 90 Boote um die Wette und nach guteiner Stunde ist der Zauber vorbei.Wir sichern diese Regatten ab. Meist legtsich aber der Wind und es gibt nicht viel zutun. Nach der Regatta legt die Mannschaftwieder an, rüstet das Boot ab, isst und trinktnoch etwas und um 21 Uhr ist jedermanndaheim. Oft ein schöner Sommerabend,der einen den Alltagsstress vergessen lässtund daher keine Personalprobleme bringt.„Unsere Unterstützung vom HSC“Ab Mitte April fiebert alles: die Mittwochsregattabeim HSC beginnt. Die Regatta-Idee stammt aus Australien und ist für alleEinrumpf-Bootsklassen offen. Es wird nachdem Yarstick-System gestartet. Das besondeream Känguru-Startsystem ist die imvoraus festgesetzte Bahnlänge in Zeit unddie daraus entstandene Startzeit für jedeseinzelne Boot. Dabei wird kein Unterschiedgemacht, ob es sich um ein Dickschiff oderEine Regatta werde ich allerdings nichtvergessen. Ich fuhr als Bootsführer und wirkonnten die Liter, die vom Himmel kamen,nur schätzen. Klimamembran hin oder her,bis zur letzten Schicht drang die Feuchtigkeitein. Nun ja, dann spielte Deutschlandgegen Brasilien und gewann und alles warin trocknen Tüchern. Bei der nächsten Regattascheint auch wieder die Sonne.Erst Mitte September endet diese allmittwochlicheRegatta, dann kann man nämlichab 20.30 Uhr die Segler mit der Taschenlampeheimleuchten.BJH, Jürgen Radtke<strong>DLRG</strong> und Wettkampf …Besinnen auf die KernaufgabenBei Lektüre der verschiedenenPrintmedien unserer Organisationfällt mir auf, dass irgendwelchenWettkämpfen immerbreiterer Raum gegeben wird.Ob Freiwasser, ob mit RIBdurch die Wellen oder in denHallen, mit und ohne Gerät,für alles gibt es teils internationaleWettkämpfe, man fährtdazu nach XY für teures Geldund erringt Ruhm und Ehre.Nun steht in unserer Satzungauch die Durchführungrettungssportlicher Veranstaltungen,aber doch als absolutnebensächliche Aufgabe undnicht als Kernaufgabe.Ich hoffe, die Gewichtung wirdnicht aus den Augen verloren.Ich hoffe, die Aktiven imWettkampfsport verwechselnuns nicht mit einem Sportvereinund machen diesen zumSelbstzweck. Rettungsübungenim Rahmen eines Wettkampfessind O.K., wenn sie lediglichden Grad der Einsatzfähigkeitdemonstrieren. Wer aber ameigentlichen Einsatzdienst nichtteilnimmt, sich aber für denWettkampf aufopfert, solltemal über diesen Selbstzwecknachdenken.Und dann sind wir wiederbei unserem vorrangigen Satzungsziel:Kampf dem nassenTod, nicht nur als Show, sondernals Realität.BJH18<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK WANDSBEKLebensretter oder <strong>DLRG</strong>.InfoEin Wunsch wird begraben …Im Oktober 2009 hatte der LVRat abgestimmt und sich fürein gemeinsames LV-Heft als„Zielvorgabe“ mehrheitlichausgesprochen. Der LV Vorstandsollte zur Umsetzungdieser Zielvorgabe deshalbfinanzierbare Konzepte zurnächsten Sitzung erarbeitenund vorlegen.Nun, im August <strong>2011</strong> und damitdrei Jahre später fand darüberimmerhin schon mal eine Aussprachestatt. Man war zwarim Prinzip für ein gemeinsamesHeft, aber jeweils die anderensollten sich bewegen. Den Info-<strong>Bezirk</strong>en ist der Lebensrettermit 4,40 Euro pro Mitglied undJahr zu teuer. Die Berichte der<strong>Bezirk</strong>e sind zu knapp und vieleswirkt kritiklos.Jede Gliederung nutzt di<strong>eV</strong>HU-Software nur aufgezwungenund zum Teil, weilder Rest untauglich ist, aberes wird darüber im Lebensrettergeschwiegen. DenLebens retter-<strong>Bezirk</strong>en ist die<strong>DLRG</strong>.Info zu regional und zukritisch und damit für Dritte„nicht geeignet”.Den Äußerungen nach,kennen die das Info-Heft allerdingsnicht wirklich und habenauch das Prinzip des Korrektivesder „freien“ Presse,was uns nämlich voranbringt,verkannt. Kam. Wiese, Chefredakteurdes Lebensretters,betonte nochmals, wie wichtigein gemeinsames Heft imLV wäre, dies gilt natürlichfür beide Richtungen. Auchder Kompromiss, wenigstensein kostenfreies Info-Heft amJahresende als gemeinsamesHeft mit gemeinsamer Beteiligungzu erstellen, litt an derBereitschaft einiger <strong>Bezirk</strong>e,sich daran redaktionell zubeteiligen oder dies zu verteilen.An der Abstimmung im Oktobervor drei Jahren fehlt mirdas demokratische Selbstverständnis.Für die Zielvorgabebestand eine Mehrheit unddazu muss sich eben jeder<strong>Bezirk</strong> bemühen. Einer demokratischeEntscheidung istumzusetzen, auch wenn manvielleicht überstimmt wurde.Leider sehen dies nicht alleso. Also wird es kein gemeinsamesHeft geben: die einenbekommen den Lebensretterals Magazin auch für Außenstehendeohne großenAnteil der <strong>Bezirk</strong>e undwerden lokal kaum<strong>info</strong>rmiert. Die anderenbekommen die <strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> mit großzügigemAnteil für die <strong>Bezirk</strong>e alsinternes Heft von Mitgliedernfür Mitglieder. Wermit welchem Magazin seineMitglieder besser erreicht,muss jeder selbst versuchenzu erforschen.Mal schauen, ob dies Beispieldes demokratischen Verständ-nisses Schule macht.Der neue Präsident hatte sichbemüht, längst Überfälligesaufzuarbeiten. Es scheitertean den <strong>Bezirk</strong>en.Schade, es wurde meinerAnsicht nach eine Chancevertan, den LV zu einen undTransparenz in Hamburg zuschaffen.BJH<strong>DLRG</strong>AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTENMitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<strong>Bezirk</strong> im DauereinsatzNeun Monate im Jahr auf der Alster.<strong>info</strong>Eine kurze Randnotiz:KATASTROPHENSCHUTZÜBUNG IN DERTIEFSTACKSCHLEUSE AM 17.09.<strong>2011</strong>Im Rahmen des 4. Katastrophenschutztagswurde ein Barkassenunglückin der Schleuse Tiefstacksimuliert, an dem u.a. ASB, DRK,JUH, MHD, THW und natürlichdie <strong>DLRG</strong> beteiligt war. 400 Helfergaben ihr Bestes.Das Szenario: Zwei Barkassenkollidierten frontal in einerSchleuse. Zwei weitere Bootewerden in Mitleidenschaft gezogen,eines davon sinkt. Folglichkommt es zu einem Massenanfallvon Verletzten und Öl trittaus. Mehrere Rettungskräfte vonunterschiedlichen Hilfsorganisationenwerden alarmiert undbegeben sich zum Einsatzort.Zum Glück ist dies Szenario nureine Übung, um im Ernstfall gutvorbereitet zu sein.Unglücklich parallel gelegt fandauf dem Hamburger Rathausmarkteine Informationsveranstaltungstatt, bei der kleinereAusgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong>Nachwuchs für RettungswachenFörderung für <strong>DLRG</strong>-JugendWachablösungNeuer LV-Präsident im AmtSzenarien, wie Erste Hilfe oderdas Retten einer Person aus demWasser vorgestellt wurden undder Schwerpunkt Jugendarbeit.Man kann mit vorzeigbaremGerät nicht an zwei Ortengleichzeitig sein, wir arbeitenauch daran.<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 19


DER BEZIRK WANDSBEKProjektbeginn in der <strong>DLRG</strong> Wandsbek„AB INS WASSER – ABER SICHER”In Kooperation mit Bäderland Hamburg,dem Hamburger Schwimmverband und der<strong>DLRG</strong> hat die Behörde für Kultur, Sport undMedien in Hamburg das Projekt „Ab insWasser – aber sicher” aufgelegt. Gefördertwerden neun Schwimmtage. Als <strong>DLRG</strong> habenwir die Auflage erhalten, die Schwimmtagefür Kinder Hamburger Kindertagesstättendurchzuführen, welche überwiegendam Hamburger Kita-Gutscheinsystem teilnehmen.Nachdem im Frühjahr ein ersterVersuch dieses Projekt auch in der <strong>DLRG</strong>Wandsbek zu realisieren im Raum Billstedt/Horn letztlich an der Vergabe von Wasserzeitengescheitert ist, wurde in der Sommerpauseein zweiter Anlauf für den BereichBramfeld/Farmsen gestartet.Was benötigt man für dieses Projekt? Alserstes einmal zwei qualifizierte, lizensierteAusbilder der <strong>DLRG</strong>, die auch vormittagsZeit haben. Denn das Projekt findet in denÖffnungszeiten der Kitas statt. Diese Ausbilderwaren mit Claudia Stiewe und MelaniePäßler gefunden. Danke an Euch Zwei. Alszweites dann Wasserzeiten, welche mit denfreien Zeiten der Ausbilder vereinbar sind.Die Hansestadt hat in den letzten Jahren vielGeld in die Hand genommen und diverseLehrschwimmbecken in Hamburger Schulenrenovieren lassen. Mit dem FarmsenerTurnverein als Träger für das Lehrschwimmbeckenim Bramfelder Weg wurde ein umdas Projekt sehr engagierter Partner gefunden.Die bislang für die anliegenden Schulenreservierten Wasserzeitenwurden in Abspracheso umverteilt,dass die <strong>DLRG</strong> Wandsbeknach der Sommerpause<strong>2011</strong> die Möglichkeithatte, drei KurseMittwochmorgens inFolge anbieten zu können.Als drittes benötigtman noch Kindertagesstätten, die personellin der Lage sind, die Kinder zur Schwimmhallebringen zu können und die auch Interessean diesem Projekt haben. Ein Stadtplanund Internetrecherche haben schnell geeigneteKindergärten aufgezeigt.In der Rückblende hat dieses Projekt in derSommerpause für die technische LeitungAusbildung unheimlich viel Arbeit gemacht.Interessierte Kindertagesstätten zu findenwar dabei noch das geringste Problem. Eindicker Ordner mit Mailverkehr hat sich angesammelt,vorab waren klärende Ge sprächemit den Kitas zu führen, Elternabende zu organisieren,das Lehrschwimmbecken zu besichtigenund vieles mehr.Erhebungen der letzten Jahre haben gezeigt,dass über 40 Prozent der Viertklässlerin Hamburg keine sicheren Schwimmer sind.Leider scheint es heute aus diversen Gründennicht mehr selbstverständlich zu sein, dassdie Kinder vor Beginn eines Schwimmkursesbereits Wassergewöhnung erfahren dürfen.Verantwortung, welche primär bei den Elternliegen sollte, wird wie auch in so vielen ande-20<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK WANDSBEKren Bereichen auf Dritte übertragen. Mag esan mangelndem Geld liegen, an der Angstder Eltern eine Schwimmhalle mit den Kindernzu besuchen oder auch an Desinteresseder Erziehungsberechtigten. – die Leidtragendesind letztendlich die Kinder.Ziel des Projektes „Ab ins Wasser – abersicher” ist nicht die Erlangung des Seepferdchen-Abzeichens.Vielmehr sollen dieteilnehmenden Kinder mit dem MediumWasser vertraut gemacht werden. Der Kursendet mit dem Ziel, sich schwebend an derWasseroberfläche halten zu können. Demsogenannten Seestern. Im Weiteren darf dieStadt nicht aus Ihrer Verantwortung entlassenwerden. Am Ende dieses Projektes werdenkeine sicheren Schwimmer in die Schulenentlassen. Dies ist ein kleiner Schritt beiden Vorschulkindern Wassersicherheit herzustellen.Wasserzeiten für weiterführendeSchwimmausbildungen müssen der <strong>DLRG</strong>vermehrt zur Verfügung gestellt werden.Als ersten Schritt in die richtige Richtung haltenwir dieses Projekt trotzdem für besondersförderungswürdig. Auch wenn es wieder vielArbeit macht, in die zweite Runde zu gehenund Fragen geklärt werden müssen: Machendie Ausbilder weiter? Gibt es weiterhinFördermittel? Welche Kitas wirken künftig andem Projekt mit?Uns hat die viele Arbeit Spaß gemacht. Wirhoffen, dass wir dieses Projekt weiter fortführenkönnen.Katja Kabisch/Martin Schmidt TLA <strong>DLRG</strong> WandsbekINFOKASTEN:Ab ins Wasser - aber sicher!In spielerischer Form vermitteln wir dieGrundlagen für das Schwimmen unddie sichere Fortbewegung im ElementWasser: Tauchen, Atmen, Schweben undAuftreiben, Gleiten und Springen. Solernen die Kinder ihre Fähigkeiten richtigeinzuschätzen und sich auch ohne Hilfsmittelüber Wasser zu halten. Das Zielder Kurse ist es, die Voraussetzungen fürdas „Schwimmen Können” zu vermitteln.Sicher: das macht Spaß!Schwimmen gehört zum gesunden Großwerdeneinfach dazu. Deshalb solltensich alle Kinder so früh wie möglich ansWasser gewöhnen. Dann schwimmen sieauch später in der Schule ganz vorne mit.Die Initiative der Stadt Hamburg „Ab insWasser – aber sicher!” macht schon dieKleinsten fit für den Sprung ins fröhlicheNass. Mit viel Spaß unter der Anleitungextra qualifizierter Kids-Trainer.Fertig zum Absprung!Keine Angst vorm Wasser! Das ist dererste Schritt, den Ihre Kleinen in unsererSchwimmschule bewältigen. Hierlernen sie, ihren Fähigkeiten zu ertrauenund dass Schwimmen lernen garnicht so kompliziert ist. Ein begehrterAnreiz ist dabei natürlich unser „Ab insWasser!”-Pass am Ende des Kurses –der stolze Beweis, dass Ihr Kind bereitsauf dem besten Weg zu einem sicherenSchwimmer ist.Sicher in guten Händen!Melden Sie Ihr Kind bei einem Partnerder Initiative „Ab ins Wasser – abersicher!” an. Dieses Siegel garantiertgut ausgebildete Schwimmlehrer undmaximale Sicherheit für Ihr Kind. AmEnde des Kurses erhält Ihr Kind den „Abins Wasser!”-Pass. In den HamburgerBädern gibt es zusätzlich eine Urkundeund ein Abzeichen. Weitere Infos, Zeitenund Preise erhalten Sie bei allen Initiativ-Partnern.<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 21


DER BEZIRK WANDSBEKICH DENKMAL SO ...Meine Anmerkung im letztenHeft zur Wassergewöhnungund damit Befreiung derEltern aus Ihrer Pflicht, sollnicht überall verstanden wordensein oder traf auf Kritik.Ziel erreicht – wir denkenmal nach. Immerhin werdenWasser gymnastikkurseangeboten und da frag ichmich doch, wo in unsererSatzung ...Nunmehr kommt ein neuesProblem auf uns zu. Wir habenin allen Hallen für Schwimmanfängereine Warteliste voneinem Jahr. Kinder die nunWassergewöhnung erfolgreichgemacht haben, sinddann zwar weiter als Kinder,die dies nicht gemacht haben.Ab ins wasser, aber sicher … die ZweiteAber auch noch nicht weitgenug, was das Schwimmenbetrifft. Wenn die also jetztquereinsteigen, und dies würdeallein Sinn machen, dannkommen die Wartelisten nieweiter. Mit dem Prinzip „derReihe nach” war Frieden undVertrauen und eine Kalkulationfür alle möglich. Nun,mit Quereinsteigern …? Gutgedacht, schlecht gemacht.Wer Wassergewöhnungmöchte (FHH) der sollte auchdie anschließenden Schwimmbadzeitenstellen um dasganze Paket des Schwimmenlernensabzudecken. Dazuwären zusätzliche Schwimmbadzeitennötig, die wir abernicht haben.BJHPositionsbestimmung und OrganisationsausrichtungWer Mitglied in der DGzRS, beiGreenpeace oder dem DRKist, dem ist bekannt, dass ermit seiner Mitgliedschaft keineFreifahrt auf einem Schlauchbootoder eine Rolle Pflastergeordert hat, sondern mit seinerMitgliedschaft lediglich dieZiele des Vereines unterstützt.Dies sind löbliche Gründe, Mitglieddort zu sein. Diese Vereinehaben es geschafft, Mitgliederzu werben und zu halten,rein um der Unter stützung ihrergemeinnützigen Ziele wegen.In diesen Kreis sollte auch die<strong>DLRG</strong> gehören!Wie sieht es aber tatsächlichbei uns aus? Unterstützen unsunsere Mitglieder wegen unsererZiele oder aus anderenGründen? Wurde über unserenNamen schon mal reflektiert– „Lebensrettung”?„Was hat das Schwimmenlernenmit Lebensrettung zu tun”,fragt sich mancher. Genau dasetzt bereits das Unverständnisein. Wer schwimmen kann,ertrinkt nicht ... und deshalbretten wir Leben, auch wennwir „nur” ausbilden, eben ausProphylaxe. Es geht uns nichtum körperliche Ertüchtigungwie in einem Sportverein, auchnicht um Erfolge beim Schnellschwimmen,es geht uns um di<strong>eV</strong>erhütung des Ertrinkens, sounser Satzungshauptziel.Natürlich werden zahlreicheMitglieder uns deshalb unterstützen,weil auch sie „denKampf gegen den nassen Tod”aufnehmen und dafür gilt esLob und Dank zu zollen.Jeden Dienstag in derGeschäftsstelle bearbeite ichaber die Kündigungen, „der”Benjamin-Thorben, „die“ Lisa-Marie treten aus dem Vereinaus, nachdem sie Seepferdchenoder DJSA Bronze abgelegthaben und nun lieber zumReiten möchten. Diese Kandidatenhaben uns nicht wegenunserer Satzungsziele unterstützt,sondern um eigenenVorteil daraus zu ziehen, dassehrenamtliche Ausbilder sichdie Satzungsziele zu Herzennehmen und ihre Freizeit dafürehrenamtlich opfern. Auch aufNachfrage halten solche Kandidatendie <strong>DLRG</strong> für einenSportverein indem man nurMitglied ist, wenn man konsumierenmöchte – ja, fordernnoch.Wir leisten solchen Irrwegenallerdings eher Vorschub alsAufklärung. Zwar macht dasPräsidium hier gute Werbearbeitim Sinne unserer Hauptziele,auf Landesebene und<strong>Bezirk</strong>sebene gerieren wir unsaber als „Dienstleister” undoptimieren unsere „Angebotspalette”.Dienstleistung ist im§ 611 BGB geregelt und wirbekommen gerade kein Gelddafür und ganz sicher „diene“ich auch nicht „dem“ Benjamin-Thorben oder bin Vor sitzendereines Dienstleistungsunternehmens.Der Begriff ist alsobereits unklug. Begriffe wie„Dienstleister” oder „Profi”sind Begriffe die abgeleitet aufuns Ehrenamtliche nicht passenund sogar in die falsche Richtungweisen. Ich mache diesalles nur, weil ich überzeugtbin, dass Ertrinken ein vermeidbaresschlimmes Ende ist.Ich mache es weder beruflich(professionell) noch diene ichoder bekomme dafür Entlohnung.Wenn also Mitglieder unsfür einen Sportverein halten,haben wir es nicht geschafft,unsere Organisation in denAugen der Bevölkerung ineine Liga mit der DGzRS oderGreenpeace zu bringen. Damithaben wir es nicht geschaffteinem Großteil unserer Mitgliederdeutlich zu machen,warum wir eigentlich für die<strong>DLRG</strong> eintreten und dies müssenwir uns selbst ankreiden.Ich kann stolz sein, wenn ichMitglieder für unsere Aufgabebegeistere, nicht aber dafür,dass „Kunden” zu uns kommen,um günstig Schwimmprüfungenabzulegen und Aktivedafür auch noch letztlichOpfer bringen und sich ausgenutztfühlen.Unser höchstes Anliegen mußes sein, uns klar zu positionierenund dafür zu werben,warum wir <strong>DLRG</strong>ler sind, weilwir unser Hauptsatzungszielverfolgen, nämlich den Kampfdem nassen Tod. Dass jederder mit uns dies Ziel teilt undMitglied wird, es aus diesemGrunde sein sollte. Daraufmüßte unser Außenauftrittausgerichtet werden, damit wirwieder die Liga erreichen, zuder wir gehören.BJH22<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


Leben retten liegt uns im Blut!Wussten Sie, dass in Hamburg etwa 12.000Blutspenden zur Rettung von kranken & verletztenMenschen benötigt werden? Jeden Monat!Spenden Sie einen Teil davon.Wir kommen auch in Ihre Firma/Verein:Weitere Informationen über unser Mobil-Team erhaltenSie von Frau Pelka unter (040) - 18188425396x Blutspenden in Hamburg:BSD City: Spitalerstraße 8, 2. OG *BSD <strong>Bergedorf</strong>: Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 2. OG *BSD Harburg: Lüneburger Straße 25, 2. OG *BSD Nord: Langenhorner Chaussee 560, Haus 41Ab 31.01.2012 neu (nach Umzug):Langenhorner Markt 5, 1. OG *BSD Wandsbek: Quarree 8-10, QII, 3. OG *BSD West: Sülldorfer Landstraße 128, 1. OG *Mehr zum Thema Blutspenden unter:Info Hotline (040) - 2000 2200Kostenlose Terminvergabe (0800) - 8842566www.blutspendehamburg.deIn diesen Spendediensten könnenSie auch BLUTPLASMA spenden! *Blutspendedienst HamburgZentralinstitut für TransfusionsmedizinHumphrey&BrothersHosen für MännerLADAGE & OELKE20354 Hamb urg · Neuer Wall 11Telefon 040 / 34 14 14www.Ladage-Oelke.deeMail: Kontakt@Ladage-Oelke.de100% Baumwolle, Vollzwirn 480gca. 23.000m Webgarn pro HoseNähfadenlänge ca. 390m,Stärke 30 und 80Edelstahl Reißverschluß (V2a)Echte SteinnussknöpfeDoppelte Gürtelschlaufenund 1 DornschlaufeGewebe 90° vorgewaschensehr geringe Einlaufwerte,legere Passform


Die <strong>DLRG</strong> <strong>info</strong>rmiert überSCHWIMMEN UND RETTUNGSSCHWIMMENDie Angebote der <strong>Bezirk</strong>e im Landesverband Hamburg e.V.<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)Montag 18.50 - 20.00 UhrSt. Pauli, Budapester StraßeAnfängerschwimmen, Kinder,JugendschwimmenDienstag 18.00 - 19.00 UhrOhlsdorf, Im Grünen Grunde 1Anfängerschwimmen, Kinderschwimmen,JugendschwimmenMittwoch 20.00 - 21.30 UhrSt. Pauli, Budapester StraßeAllgemeines Schwimmen, Rettungs-,Wettkampf-, Senioren-,Jugend- und Babyschwimmen,Geräte- und Schnorcheltauchenab 21.00 Uhr SportabzeichenprüfungFreitag, 17.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle im AK EilbekReha-Riege<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)Montag 16.30 - 18.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeAnfängerschwimmausbildung fürKinder ab dem 5. LebensjahrMontag 19.00 - 21.00 UhrBlankenese, SimrockstraßeRettungssportDienstag 16.00 - 18.00 UhrFestland, AltonaRettungsschwimmausbildungDienstag 18.00 - 19.00 UhrSt. Pauli, Budapester StraßeJugendschwimmausbildung abDJSA Bronze, RettungsschwimmausbildungMittwoch 16.45 - 17.30 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeKinderschwimmausbildung, Seepferdchenbis DJSA BronzeMittwoch 18.00 - 19.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeJugendschwimmausbildung abDJSA Bronze bis GoldDonnerstag 18.00 - 20.00 UhrLurup, ElbgaustraßeJugendschwimmausbildung DJSABronze bis GoldDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeSchwimmen und WassergymnastikDonnerstag 20.00 - 21.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeRettungssportSamstag 10.00 - 12.00 UhrFührungsakademie der Bundeswehr,ManteuffelstraßeRettungssport, Rettungsschwimmausbildung<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e.V.(alle Kurse nur nach Anmeldung!)Dienstag 18.00 - 19.00 UhrBille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, ReetwerderDeutsches JugendschwimmabzeichenSilber und GoldDienstag 19.00 - 20.00 UhrBille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, ReetwerderAusbildung der JugendgruppeDienstag 20.00 - 21.00 UhrBille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, ReetwerderRettungsschwimmausbildung, Trainingder WettkampfgruppeFreitag 17.00 - 18.00 UhrBille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, ReetwerderAnfängerschwimmausbildungfür Kinder ab dem 5. Lebensjahr,Seepferdchen, JugendschwimmabzeichenBronze<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.Mittwoch 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeAnfängerschwimmausbildung,DJSA BronzeMittwoch 20.45 - 21.30 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeRettungsschwimmausbildungDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeDJSA Silber u. Gold, Junior-RetterDonnerstag 19.00 - 20.00 UhrSchwimmhalle Wilhelmsburg,DratelnstraßeDRSA Bronze und Schnorcheltauchabzeichenfür Jugendliche<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.Dienstag 18.00 - 19.00 UhrWandsbek, SchwimmhalleWendemuthstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, Ausbildung DJSABronze bis Gold jederzeit ohneAnmeldung möglichDienstag 20.00 - 21.30 UhrWandsbek, SchwimmhalleWendemuthstraßeAktivenschwimmenDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrSchwimmhalle BillstedtArchenholzstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, AusbildungDJSA Bronze bis Gold undRettungsschwimmausbildungjederzeit ohne AnmeldungmöglichDonnerstag 18.00 - 19.00 UhrBramfeld, SchwimmhalleFabriciusstraßeAnfängerkurs (Seepferdchen)im Kurssystem, Ausbildung DJSABronze bis Gold jederzeit ohneAnmeldung möglich, Rettungsschwimmausbildungnur nachAnmeldung<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.Nur in der Sommersaison,Aus bildung in den FreibädernGeesthacht und Lauenburg.Die Termine werden unterwww.oberelbe.dlrg.debekannt gegeben.Ortsgruppe HamburgNord-Ost e.V.Sonntag 15:30 - 17:30 UhrFarmsen, Schwimmhalle BerufsförderungswerkAugust-Krogmann-StraßeAnfänger- und Schwimmausbildungfür Kinder und ErwachseneLV Hamburg e.V.Albert-Schweitzer-Ring 222045 HamburgTel. 040 / 3570 0858<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.Do., 18:30 - 20:00 UhrGeierstraße 1122305 HamburgTel. 040 / 632 18 40Ortsgruppe HamburgNord-Ost e.V.Postfach 71 01 9022161 Hamburg0152 - 04 95 21 14 oderTel. 040 / 21 05 09 98<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.Mi., 17:00 - 19:00 UhrElbchaussee 35122609 HamburgTel. 040 / 2548 0605<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e.V.Do., 18:00 - 20:00 UhrLadenbeker Furtweg 12021033 HamburgTel. 040 / 738 87 38<strong>Bezirk</strong> Feuerwehr e.V.Westphalensweg 120099 HamburgTel. 03212 / 139390<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.Postfach 90 02 1921042 HamburgTel. 040 / 77 28 38<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.Postfach 114521470 LauenburgTel. 04153 / 52 01 97<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.Di., 18:00 - 20:00 UhrBramfelder Chaussee 122177 HamburgTel. 040 / 68 46 62

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