Ungewollt schwanger – was nun? - Frauengesundheitszentrum Graz

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Ungewollt schwanger – was nun? - Frauengesundheitszentrum Graz

InhaltsverzeichnisVorworteAlles was Recht istWann beginnt eine Schwangerschaft?Innerhalb der ersten drei MonateNach dem dritten MonatJunge Frauen unter 18Frauen leben zyklischWann kann frau schwanger werden?Bin ich schwanger?Ungewollt schwanger„Ich dachte, die Welt stürzt ein“Wie werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt?Was kostet ein Schwangerschaftsabbruch?Nach einem SchwangerschaftsabbruchVerhütungsmittelWie kann ich eine neuerliche Schwangerschaftverhüten?Verhütung im Notfall: Pille danach und SpiraleBüchertippsNützliche LinksAdressenFrauengesundheitszentrenWeitere BeratungsstellenWo werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt?46667810111214161722242727283134363638463


Gesetzestext und Erläuterungwww.bodyaction.at/bodyaction_download/nationale_gesetze/neuregelung_der_einwilligung_von_minderjaehrigen_in_medizinische_behandlungen.pdfInternationale Erfahrungen zeigen: Kompetente geschlechtergerechteSexualpädagogik, leichter und kostenloser Zugangzu Verhütungsmitteln sowie unabhängige Beratungsstellenverringern die Zahl an ungewollten Schwangerschaftenvon Mädchen und Frauen.9


2. KapitelFrauen leben zyklischVon der Pubertät bis zu den Wechseljahren erleben Frauen monatlichihren Zyklus. Die Zykluslängen sowie Dauer und Stärkeder Regelblutungen sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst.Deshalb ist eine Zykluslänge von zum Beispiel 24 Tagen genausonormal wie eine Länge von 36 Tagen.Jede Zyklusphase beginnt mit der Regelblutung (Menstruation).Der 1. Tag der Regelblutung ist auch der 1. Zyklustag. Derletzte Zyklustag ist jener Tag vor der nächsten Regelblutung.Während des Zyklus reifen im Eierstock unter Einfluss desHormons FSH mehrere Eibläschen (Follikel) heran. Sie bildendabei Hormone, nämlich Östrogene. Ein Eibläschen wird reiferals die anderen. Durch das Hormon LH löst sich die in diesemBläschen enthaltene Eizelle. Dies ist der Eisprung. Die Eizellewandert danach in den Eileiter.Die Eihülle verbleibt im Eierstock. Aus ihr entwickelt sich derGelbkörper, dessen Zellen das so genannte Gelbkörperhormon(Gestagen) bilden. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhautaufgebaut und verstärkt durchblutet wird. Hatkeine Verschmelzung mit einer Samenzelle (Spermium) stattgefunden,löst sich die Eizelle auf, etwa wenn eine Frau keinenGeschlechtsverkehr gehabt oder erfolgreich verhütet hat. DieGebärmutterschleimhaut wird als Regelblutung ausgestoßen ein neuer Zyklus beginnt.10


FRAuen leben zyklischWann kann frau schwanger werden?Frauen können schwanger werden in der Zeit des Eisprungs.Die Eizelle kann nur in einem Zeitraum von 24 Stunden miteiner Samenzelle verschmelzen.Wenn in dieser Zeit oder einige Tage vorher Samenzellenbleiben bis zu 5 Tage aktiv! ungeschützter Geschlechtsverkehrstattfindet und Samenzellen durch die Gebärmutter indie Eileiter gelangen, kann es dort zu einer Verschmelzungkommen.Entgegen den bisherigen Annahmen liegen die fruchtbarenTage nur bei 30 Prozent der Frauen (bei 30 von 100 Frauen)vollständig im Zeitraum zwischen dem 10. und dem 17.Zyklustag. 70 Prozent der Frauen (70 von 100 Frauen) habenmindestens einen Tag ihrer fruchtbaren Tage schon vor dem10. oder auch noch nach dem 17. Tag (Wilcox et. al., 2000).Eine mit einer Samenzelle verschmolzene Eizelle brauchtweitere 5 bis 6 Tage, um durch den Eileiter die Gebärmutterzu erreichen und sich dort in der Gebärmutterschleimhauteinzunisten. Etwa eine Woche nach der Verschmelzung istdie Einnistung abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt beginntrechtlich betrachtet die Schwangerschaft. In der Medizin wirddas Alter einer Schwangerschaft jedoch immer beginnend mitdem 1. Tag der letzten Regelblutung berechnet.11


FRAuen leben zyklischBin ich schwanger?Viele Frauen wissen sehr früh, dass sie schwanger sind die Regelblutungbleibt aus, es ist ihnen morgens übel, die Brüste spannenoder sie fühlen sich erschöpft und müde. Andere Frauen merkenkeine Anzeichen.Frauen, die einen unregelmäßigen Zyklus haben, können sichauch nicht am Kalender orientieren. Dies ist besonders häufigbei sehr jungen Frauen oder bei Frauen zu Beginn der Wechseljahreder Fall. Es kommt auch vor, dass Frauen trotz beginnenderSchwangerschaft noch Blutungen haben, die aber meist schwächerals eine normale Regelblutung sind.Wenn Sie Anzeichen dieser Art bemerken und auch vermuten,dass Ihre Verhütung nicht zuverlässig gewesen sein könnte,sollten Sie möglichst bald einen Schwangerschaftstest machen.Je früher Sie wissen, dass Sie schwanger sind, umso mehrZeit haben Sie für Überlegungen, Gespräche und um sich zuinformieren.Schwangerschaftstest oder Ultraschalluntersuchung gebenFrauen Gewissheit, ob sie schwanger sind oder nicht.12


SchwangerschaftstestDie einfachste Art eine Schwangerschaft früh festzustellen ist,das Hormon hCG (Human Choriongonadotropin) im Harn(Urin) nachzuweisen. Es wird im Körper von Frauen fast nurwährend der Schwangerschaft gebildet und ist schon 10 Tagenach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle im Harnfeststellbar. ÄrztInnen, Ambulatorien und Frauengesundheitszentrenbieten Tests an. Schwangerschaftstests sind auch ab 4€in Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich und können zuHause durchgeführt werden.Wenn der Test keine Schwangerschaft anzeigt, kann das bedeuten,dass Sie nicht schwanger sind. Es kann aber auch sein, dasses zu früh für einen Test ist. Dann ist es sinnvoll, dass Sie nacheiner Woche wieder testen. Wiederholen Sie auch dann denTest, wenn Ihre Regelblutung weiter ausbleibt. Wichtig ist, dassSie in dieser Zeit verhüten. Denn während Zyklusunregelmäßigkeitenkönnen Sie schwanger werden.UltraschalluntersuchungMittels Ultraschall kann etwa ab der 5. Schwangerschaftswocheder Fruchtsack festgestellt und damit das Alter derSchwangerschaft berechnet werden.13


3. KapitelUngewollt schwangerWenn Frauen merken, dass sie ungewollt schwanger sind, istdas oft ein Schock. Für manche Frauen schlägt die anfänglicheVerwirrung rasch in Freude um. Manche Frauen stellen schnellfest, dass sie in ihrer momentanen Situation kein Kind habenwollen. Andere Frauen sind hin- und hergerissen zwischen demWunsch, das Kind zu bekommen, und dem Zweifel, ob es fürsie derzeit möglich ist. Wenn der erste Schock weicht, beginntdie Suche nach einer Lösung. Bis zu einer Entscheidung kann eseinige Zeit dauern.Viele Fragen kreisen im Kopf: Wie soll ich das alleine schaffen? Was wird aus meiner Ausbildung, meinem Beruf? Was wirdmein Partner dazu sagen? Ist unsere Beziehung stark genugfür ein Kind? Möchte ich überhaupt ein (weiteres) Kind? Würde ich einen Schwangerschaftsabbruch verkraften? InnereWünsche und äußere Umstände stehen häufig miteinanderin Streit. Dazu kommt der Druck, innerhalb kurzer Zeit zuentscheiden.Männer reagieren in dieser Situation nicht immer so, wie sichFrauen das wünschen. Manche Männer sind überfordert,ratlos, verantwortungslos oder fühlen sich schuldig, weil sienicht besser „aufgepasst“ haben. Ist es möglich, kann es sehrhilfreich sein, die Gedanken und Gefühle miteinander zu teilenund gemeinsam eine Entscheidung zu treffen.14


Seelische Folgen?Ein Schwangerschaftsabbruch umfasst viele verschiedeneErfahrungen. Frauen entscheiden sich aus sehr unterschiedlichenGründen dafür, zu unterschiedlichen Zeiten ihrerSchwangerschaft und für verschiedene Methoden.Frauen sind vielfältig. Wissenschaftliche Studien zeigen: Beieiner ungewollten Schwangerschaft ist das Risiko seelischeProbleme zu bekommen für die Frauen, die sich zu einemSchwangerschaftsabbruch entscheiden, gleich groß wie fürjene, die die Schwangerschaft austragen.www.apa.org/releases/abortion-report.pdf15


„Ich dachte, die Welt stürzt ein …“Die meisten Frauen, die ungewollt schwanger sind,erleichtert es, wenn sie über ihre Gefühle und Zweifelsprechen können. Suchen Sie jemanden, mit dem Siereden können!FreundInnen und Verwandte erweisen sich häufigals große Stütze. Viele Frauen haben schon einenoder mehrere Abbrüche durchführen lassen, aberbisher nicht darüber gesprochen. Vielleicht möchtenSie sich auch einer Frau anvertrauen, die schonein Kind hat. Sie kann Ihnen von ihren Freudenund Problemen als Mutter erzählen. Wenn Sie mitunterschiedlichen Personen sprechen, erfahren Sieverschiedene Sichtweisen. Wichtig ist, dass Sie ihrenGesprächspartnerInnen vertrauen können!Es kann für Sie auch hilfreich sein, sich an eine unabhängigeBeratungsstelle zu wenden (Adressen abS. 35). Ein Gespräch mit einer einfühlsamen Beraterinbringt Ihnen wahrscheinlich mehr Klarheit. Wasauch immer Sie aussprechen oder entscheiden, esist in Ordnung. Die Beraterin wird Ihnen vielleichtnoch Informationen geben oder Sichtweisen vor Augenführen, die Sie nicht bedacht haben. Sie kann Siestärken die Entscheidung treffen letztendlich Sie!16


ungewollt schwangerWie werden Schwangerschaftsabbrüchedurchgeführt?Nach Schwangerschaftsabbrüchen, die von erfahrenen ÄrztInnenund unter medizinisch einwandfreien Bedingungendurchgeführt werden, treten sehr selten Komplikationen auf.Manchen Frauen macht aber der medizinische Eingriff selbstAngst. Wer die verschiedenen Methoden und ihre Abläufekennt, kann leichter eine Entscheidung treffen.Absaugmethode (Saugcurettage)Sie ist die schonendste und sicherste Methode eines Schwangerschaftsabbruchsund ab der 5. Schwangerschaftswochemöglich. Allerdings führen manche ÄrztInnen sie nicht vorder 7. Woche durch.AblaufNachdem die Schwangerschaft bestätigt und eine vaginaleUntersuchung gemacht wurde, verabreicht die Anästhesistinoder der Anästhesist die wenige Minuten dauernde Vollnarkoseoder die Ärztin oder der Arzt betäubt den Gebärmutterhalskanalörtlich. Der Gebärmutterhals wird festgehalten, danachwird dieser Kanal leicht gedehnt und mit einem Plastikröhrchen(Saugcurette) das Schwangerschaftsgewebe und dieSchleimhaut aus der Gebärmutter abgesaugt. Anschließendwird mit Ultraschall eine Nachkontrolle durchgeführt, umsicherzugehen, dass keine Gewebereste zurückgeblieben sind.17


+ PlusDieser Eingriff ist für erfahrene ÄrztInnen einfach durchführbar.Er dauert nur wenige Minuten und ist unter Vollnarkoseoder mit örtlicher Betäubung möglich. (Örtliche Betäubungist in anderen Ländern Standard. In Österreich wird sie nurvereinzelt angeboten.)- MinusDie Absaugmethode ist erst dann möglich, wenn ein Fruchtsackim Ultraschall sichtbar ist.Mögliche unerwünschte WirkungenInfektionAnzeichen dafür sind Körpertemperatur über 37,5 Grad, diemehr als 2 Tage anhält, sowie stärkere Blutungen und Krämpfe.Behandlung: Bei diesen Symptomen sofort eine Ärztin odereinen Arzt aufsuchen. Infektionen, die frühzeitig erkanntwerden, können schnell und sicher mit Antibiotika behandeltwerden.Starke BlutungenEine Blutung nach dem Abbruch ist ganz normal und dauertmeist ein bis zwei Wochen. Die Ursache für eine starke Blutungkönnen Geweberückstände in der Gebärmutter sein.Behandlung: Medikamente, eventuell ist eine Nachcurettagenotwendig. Nach einem Abbruch mit der Absaugmethodekommt es in 2 bis 5 Prozent der Fälle (also bei 2 bis 5 von 100Frauen) zu einem unvollständigen Abbruch.18


Verletzung der GebärmutterEine sehr seltene Komplikation. Sie wird normalerweise vonden behandelnden ÄrztInnen sofort erkannt. Meist reicht einTag Beobachtung in einem Spital aus. Eventuell ist eine Operationnotwendig.Curettage (Ausschabung)AblaufMit einer Kürette, einem kleinen löffelförmigen Instrument,wird unter Vollnarkose das Schwangerschaftsgewebe aus derGebärmutter gelöst und entfernt.- MinusAls Methode für einen Schwangerschaftsabbruch ist dieserEingriff veraltet, da nach dem Eingriff unnötig starke Schmerzenauftreten können und er mit Risiken verbunden ist.Der medikamentöse AbbruchSeit Jänner 2000 ist das Medikament Mifegyne © in Österreich zugelassen jedoch nur in Krankenanstalten, nicht aber, wie inden meisten anderen Ländern, bei niedergelassenen ÄrztInnen.AblaufDas Verfahren des Abbruchs dauert meist 3 Tage:Am ersten Tag nehmen Frauen das erste Medikament, einHormon, in Form von 3 Tabletten ein (Mifepristone 600 mg,Handelsname: Mifegyne © ). Damit beginnt der Prozess desAbbruchs.19


Am dritten Tag wird ein weiteres Hormon, ein Prostaglandin(Misoprostol 400 μg, Handelsname: Cyprostol © ) eingenommen.Kurze Zeit danach wird der Fruchtsack ausgestoßen, wobei eszu einer starken Blutung kommen kann. Im Normalfall jedochist eine Blutung ähnlich einer normalen Regelblutung zuerwarten. Ein bis zwei Wochen später wird eine medizinischeNachuntersuchung (Ultraschall) durchgeführt, um zu klären,ob die Schwangerschaft tatsächlich beendet wurde.+ PlusEin medikamentöser Abbruch ist ab dem Zeitpunkt, an demFrauen das positive Ergebnis eines Schwangerschaftstestserhalten, bis zur 9. Woche der Schwangerschaft (63 Tagegerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regel) möglich. Er istalso früher anwendbar als die Absaugmethode.- MinusDer Prozess des Abbruchs dauert mehrere Tage. Frauennehmen mehrere Medikamente ein. Der Fruchtabgang tritt zuHause ein, er kann schmerzhaft sein.Mögliche unerwünschte WirkungenKrampfartige Schmerzen sowie Übelkeit oder Durchfallkönnen auftreten und Schmerzmittel nötig machen.Stärkere und längere BlutungenIn etwa 1 Prozent (bei 1 von 100 Frauen) wird eine Nachbehandlung(Curettage) notwendig, weil der Abbruch unvollständigist. Die Nachcurettage ist meist nicht mit zusätzlichenKosten verbunden (je nach Institution unterschiedlich).20


Wann ist ein medikamentöser Abbruch nicht möglich?Bei Blutgerinnungsstörungen, bei Erkrankungen der Nebennieren,bei schwerem, nicht therapeutisch kontrolliertem Asthma,bei bereits festgestellter Eileiterschwangerschaft (extrauterineSchwangerschaft) und bei Herz-Kreislauferkrankungen.21


ungewollt schwangerWas kostet ein Schwangerschaftsabbruch?Für diese Broschüre haben Mitarbeiterinnen des DOKU GRAZzahlreiche ÄrztInnen und Kliniken angerufen, um die Kostenfür einen Schwangerschaftsabbruch zu erfragen. Die Antwortenwaren immer wieder ausweichend oder unvollständig. Vereinzeltwurde auch untersagt, den Preis zu veröffentlichen. Dieangegebenen Preise reichen von 318,80€ bis 760€ (Mai 2009).In Österreich muss jede Frau den Schwangerschaftsabbruchselbst zahlen, auch wenn sie über wenig Geld verfügt. Manchmalgibt es Kostenzuschüsse. Informationen dazu erhaltenSie in unabhängigen Beratungsstellen, etwa Frauengesundheitszentren(S. 3637).Erfragen Sie auch, was Sie mitbringen sollen.Das könnte etwa sein:Checkliste Vorbereitung☑ Überweisung☑ Schwangerschaftsnachweis (Ultraschallbild)☑ Blutgruppenausweis☑ Weitere Laboruntersuchungen☑ Bestimmte Kleidung☑ Binden (Vorlagen)☑ ...22


Die vollständige Liste von ÄrztInnen, die Schwangerschaftsabbrüchedurchführen, mit allen Angaben liegt in den Frauengesundheitszentrenauf. Sie steht außerdem unter www.fgz.co.atund www.doku.at bereit.Wenn Sie einen Schwangerschaftsabbruch planen, wollenSie vermutlich Preise vergleichen. Fragen Sie dafür nachdem Ablauf und folgenden möglichen Kosten:Checkliste Kosten☑ Aufklärungsgespräch☑ Voruntersuchung: gynäkologische Untersuchung mitUltraschall, bakteriologische Untersuchung, Schwangerschaftstest(kann unter Umständen auch zu Hause gemachtwerden)☑ Rhesus Test und eventuell Partobulin-Spritze, falls eineFrau einen negativen Rhesusfaktor hat☑ Schwangerschaftsabbruch:chirurgische oder medikamentöse Methode, in Vollnarkoseoder mit lokaler Betäubung, Medikamente☑ Nachuntersuchung☑ Tagsatz (In manchen Spitälern werden zwei Tagsätzein Rechnung gestellt. Frauen, die keine Beschwerdenhaben, können einen Revers unterschreiben und früherdas Spital verlassen.)23


ungewollt schwangerNach einem SchwangerschaftsabbruchGönnen Sie sich RuheNach einem Schwangerschaftsabbruch ist aus medizinischerSicht keine Bettruhe erforderlich. Durch die einsetzende Hormonumstellungkönnte es aber sein, dass Sie sich körperlichoder seelisch erschöpft fühlen. Nach zwei Tagen können Siealles tun solange Sie das Gefühl haben, es tut Ihnen gut.Erleichtert und vielleicht auch traurigDas Ende einer ungewollten Schwangerschaft kann eineErleichterung bedeuten. Ängste sind überwunden und frauhat ihr Leben in die eigene Hand genommen diese Gefühlelassen die meisten Frauen erst einmal befreit aufatmen.Es gilt aber auch Abschied von der Schwangerschaft zu nehmen.Damit kann ein Gefühl von Trauer verbunden sein. Dieskann auch erst später auftreten. Manche Frauen empfindenSchuldgefühle.Für die Verarbeitung danach ist die Zeit davor besonders vonBedeutung. Frauen, die sich mit ihren widersprüchlichenGefühlen zur ungewollten Schwangerschaft auseinandergesetzthaben und sich selbstbestimmt entscheiden konnten,fühlen sich danach befreit. Andere, für die dies schwierig war,können auch die unterschiedlichen Gefühle nachher schwerer24


annehmen. Natürlich ist es auch in dieser Phase möglich, eineBeratungsstelle aufzusuchen, um die Entscheidung mit professionellerHilfe aufzuarbeiten.Manchmal bedeutet ein Schwangerschaftsabbruch auch dasEnde einer Partnerschaft. Frauen müssen sich dann neu orientieren,das Alleinsein bewältigen und die Enttäuschung verarbeiten.Es kann aber auch gelingen, dass eine gemeinsameEntscheidung die Beziehung stärkt. Einige Frauen haben eineZeitlang keine Lust auf Geschlechtsverkehr oder sogar Angstdavor. Sie brauchen Zeit und Verständnis, bis das Vertrauenzur Verhütung oder auch zum Partner wieder aufgebaut ist.Mögliche körperliche FolgenTests können noch mehrere Wochen eine Schwangerschaft anzeigen,da das Hormon hCG nur langsam aus dem Körper ausgeschiedenwird. Fragen, Unklarheiten oder Beschwerden solltenFrauen am besten direkt mit den behandelnden ÄrztInnenbesprechen.BlutungenNach einem Abbruch tritt eine Blutung auf, die meistens nichtstärker als eine durchschnittliche Regelblutung ist. Die Dauerist unterschiedlich lang. Die Blutung kann nach einem chirurgischenEingriff am 2. oder 3. Tag nach dem Abbruch stärkersein als am Tag des Abbruchs selbst, kann auch aussetzen undnach ein paar Tagen wieder beginnen. Die meisten Frauenhaben 1 bis 2 Wochen nach dem Abbruch Blutungen unddanach kurze Zeit noch leichte Schmierblutungen.25


KrämpfeKrämpfe direkt nach einer Absaugung treten nur vereinzelt auf,sind aber meist nicht stärker als bei einer normalen Regelblutung.Ein krampflösendes Schmerzmittel kann helfen. Frauen,bei denen später Krämpfe auftreten, sollten unbedingt ihreÄrztin oder ihren Arzt kontaktieren.InfektionUm einer möglichen Infektion vorzubeugen, sollten zwei Tagelang folgende Punkte beachtet werden:• Nicht baden oder schwimmen. Duschen ist möglich.• Keine Fremdkörper in die Scheide einführen.• Kein vaginaler Geschlechtsverkehr. Andere sexuelle Aktivitätensind, wenn gewünscht, unbedenklich.• Während der Blutung nur Binden benutzen, keine Tampons.BuchtippTraurig und befreit zugleich Frauen berichtenwww.abtreibung.at/pages/Traurig+befreit.html26


4. KapitelVerhütungsmittelWie kann ich eine neuerliche Schwangerschaft vermeiden?Nach einem Schwangerschaftsabbruch können Sie sofortwieder schwanger werden. Es ist daher klug, sich Gedankendarüber zu machen, welche Verhütungsmethode nunfür Sie passt. Hilfreich sind Gespräche mit Freundinnen,aber auch Beratung durch FrauenärztInnen und in Beratungsstellen.Vielleicht möchten Sie sich auch mit IhremPartner besprechen Frauen werden nicht alleine schwanger.Broschüren und Bücher zu diesem Thema finden Sie aufS. 31, weitere Information und Links auf der Websitewww.fgz.co.at/Verhuetung.197.0.html und unter www.verhuetung.infoAlle Verhütungsmittel, wie auch eine Sterilisation für Frauensowie Männer, werden in Österreich nicht von der Krankenkasseübernommen, sondern müssen selbst bezahlt werden.27


VERHÜTUNGSMITTELVerhütung im NotfallNotfallverhütung verhindert eine eventuelle Schwangerschaftkurz nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr, etwa wenndas Kondom geplatzt oder verrutscht ist oder die Pille vergessenwurde. Möglich ist dies durch das Medikament Pille danachoder das Einsetzen einer Spirale.Pille danachDie Pille danach ist eine wirksame Möglichkeit, eine ungewollteSchwangerschaft zu verhüten.Am Markt sind zwei Präparate: Vikela © und Postinor © . JedesMedikament kosten cirka 17€.WannDie Tablette muss so rasch wie möglich nach dem ungeschütztenVerkehr, spätestens jedoch 72 Stunden danach, das sind 3Tage, eingenommen werden. In den ersten 12 Stunden ist dieWirksamkeit am höchsten.WieDurch das Hormon Gestagen wird der Eisprung im Eierstockverhindert oder verzögert. Da keine Eizelle in einen Eileiterwandert, kann auch keine Verschmelzung mit einer Samenzellestattfinden. Es kommt zu keiner Schwangerschaft.Die Notfallverhütung mit der Pille danach wirkt zu 60 bis 90Prozent (bei 60 bis 90 von 100 Frauen) (WHO Factsheet, 2005).28


Allerdings wirkt die Pille danach nur einmal im Zyklus. Hat eineFrau nach Einnahme der Pille danach Geschlechtsverkehr,muss mit Kondom verhütet werden.Die Pille danach ist nicht so wirksam wie eine regelmäßige Verhütung.Sie ist deshalb kein Ersatz für reguläre Verhütungsmittel.WoIn Österreich ist die Pille danach rezeptpflichtig. Verschriebenwerden kann die Pille danach von FrauenärztInnen oder ÄrztInnenfür Allgemeinmedizin. Sie ist auch in den gynäkologischenAmbulanzen der Spitäler sowie gegen Rezept in Apothekenerhältlich. Ein Notfallparagraph (§4 Abs 5 RezeptpflichtG)im Apothekergesetz regelt, dass rezeptpflichtige Medikamenteauch ohne Rezept abgegeben werden können/sollen. EinSchreiben des Gesundheitsministeriums (8/2005) weist daraufhin, dass dieser Notfallparagraph auch bei der Pille danach zurAnwendung kommen kann. Diese darf also auch ohne Rezeptabgegeben werden. In der Praxis ist es für Frauen aber häufigmühsam bis unmöglich, die Pille danach so schnell zu bekommen,wie es nötig ist. Es ist daher sinnvoll, dass Frauen sie sichim Vorhinein verschreiben lassen, kaufen und damit vorrätighaben. In zahlreichen anderen Ländern wird die Pille danachohne Rezept abgegeben.29


Die Pille danach ist rechtlich kein Schwangerschaftsabbruch.Sie sollte nicht verwechselt werden mit dem medikamentösenSchwangerschaftsabbruch mit Mifegyne © . Bei diesemwird eine bereits bestehende Schwangerschaft abgebrochen.Mit der Pille danach hingegen wird das Entstehen einerSchwangerschaft nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehrverhindert.www.fgz.co.at/Links.199.0.html#content1113Mechanisch mittels SpiraleAuch eine Kupferspirale verhindert, dass sich eine verschmolzeneEizelle in der Gebärmutter einnistet. Frauen können siedurch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt innerhalbvon fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehreinsetzen lassen.Durch die Reizung der Gebärmutterschleimhaut kann es zueiner leichten Schmierblutung kommen.30


5. KapitelBüchertippsBoston Women’s Health Book Collective: Unser Körper unserLeben. Ein Handbuch von Frauen für Frauen. Reinbek bei Hamburg:Rowohlt TB, 2000.Czerwinski, Claudia; Sottong, Ursula (Hrsg): Kinder kriegt manzusammen - keine auch. Sexualität, Empfängnis, Familienplanung.München: Beck’sche Reihe, 2001.Diehl, Sarah (Hrsg): Deproduktion. Schwangerschaftsabbruch iminternationalen Kontext. Aschaffenburg: Alibri-Verlag, 2007.Entscheiden Sie sich richtig ... bei Liebe, Sexualität und Verhütung.Broschüre des Wiener Programms für Frauengesundheit,2007. Kostenlos zu bestellen: Broschürentelefon des FondsSoziales Wien unter Tel: 05 05 379 -100 oder zum Downloaden:www.verhuetung.infofrauen leben. Studie zu Lebensläufen und Familienplanung.Kurzfassung. Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.Köln 2000. Bestellung der kostenlosen Broschüre:order@bzga.deGroth, Sylvia: Schwangerschaftsabbruch in Österreich. In:Beckermann, Maria J.; Perl, Friderike M.: Frauen-Heilkunde undGeburts-Hilfe. Basel: Schwabe, 2004, S. 916-919.31


Hatcher, Robert A. u.a.: Contraceptive Technology, 2007, www.contraceptivetechnology.com (Das medizinische Standardwerkzu Verhütung)Klein, Debby; Kaufmann, Tara: Schwanger was nun? Entscheidungshilfenfür den persönlichen Weg. München: Kösel, 1999.Knopf, Marina; Mayer, Elfie; Meyer, Elsbeth: Traurig und befreitzugleich. Psychische Folgen des Schwangerschaftsabbruchs.Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB, 2000. (Vergriffen,als PDF verfügbar: www.abtreibung.at/pages/Traurig+befreit.html )Langsdorff, Maja: Kleiner Eingriff großes Trauma? Schwangerschaftskonflikte,Abtreibung und die seelischen Folgen. Norderstadt:Books on Demand, 2000.Lindner, Rupert (Hrsg.): Liebe, Schwangerschaft, Konflikt undLösung. Erkundungen zur Psychodynamik des Schwangerschaftskonflikts.Heidelberg: Mattes, 2008.Lunneborg, Patricia: Jetzt kein Kind. Warum Abtreibung einepositive Entscheidung sein kann. Weinheim: Beltz TB, 2002.Meyer, Elsbeth; Paczensky, Susanne von; Sadrozinski, Renate:Das hätte nicht noch mal passieren dürfen! WiederholteSchwangerschaftsabbrüche und was dahintersteckt. Frankfurt/Main: Fischer TB, 1991.NAF Textbook: A Clinician‘s Guide to Medical and SurgicalAbortion. (Dies ist das einzige Fachbuch zum Schwangerschaftsabbruch.Das Buch ist derzeit vergriffen, aber eine Neuauflage32


ist in Arbeit. Die wichtigsten Kapitel können als PDF heruntergeladenwerden: www.prochoice.org/education/resources/textbook.html)Prävention von Schwangerschaften bei Minderjährigen. Hrsg.:Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Köln 2007. Bestellungdes kostenlosen Informationspakets zu Erkenntnissen,Fakten und Maßnahmen: order@bzga.deReport of the APA Task Force on Mental Health and Abortion2008: www.apa.org/releases/abortion-report.pdf , acc19.5.2009.Sichergehn. Verhütung für sie und ihn. Hrsg.: Bundeszentralefür gesundheitliche Aufklärung. Köln 2008. Bestellung der kostenlosenBroschüre: order@bzga.deWilcox, Allen J; David Dunson, Donna Day Baird:The timing ofthe “fertile window” in the menstrual cycle: day specific estimatesfrom a prospective study. British Medical Journal 2000, 321,1259-1262.33


6. KapitelNützliche LinksSchwangerschaftsabbruchwww.abtreibung.atwww.gynmed.atwww.abtreibung-web.de (Schwangerschaftsabbruch inDeutschland)www.svss-uspda.ch (Schweizerische Vereinigung für das Rechtauf freie Entscheidung)www.stisan.nl (Kliniken in den Niederlanden, niederländisch)www.rutgersstimezozned.nl/Dindex.htm (Kliniken in den Niederlanden,deutsch)www.fiapac.org (Internationale Vereinigung von Fachkräftenund Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption)www.abortionfilms.org (Filme zum Thema Abbruch)Verhütungwww.verhuetung.infowww.oegf.at (Österreichische Gesellschaft für Familienplanung)www.netdoktor.atwww.profamilia.de (deutsche Online-Plattform für selbstbestimmteSexualität)www.kessel-marketing.de (Versand von Kondomen, Diaphragmen,Muttermundkappen zur Verhütung und Unterrichtsbehelfen fürSexualerziehung)34


Verhütung im Notfallwww.pille-danach.atMehrsprachige Materialien zu Schwangerschaftsabbruch undVerhütungwww.profamilia.de/shop/index.php?cmd=artlist&q=21Informationen für junge Frauen und Männerwww.loveline.dewww.frauenarztbesuch.dewww.bravo.deInformation für Frauen mit körperlicher Behinderungwww.cebeef.com35


7. KapitelAdressenFrauengesundheitszentrenFrauengesundheitszentrumJoanneumring 3/1, 8010 GrazTel.: 0316/83 79 98Fax: 0316/83 79 98-25E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.atwww.fgz.co.atFrauengesundheitszentrum F.E.M.(Frauen Eltern Mädchen)an der Semmelweis FrauenklinikBastiengasse 3638, 1180 WienTel.: 01/47 615-5771Fax: 01/47 615-5779E-Mail: fem@aon.atwww.fem.atFrauengesundheitszentrum F.E.M. Südim Kaiser Franz Josef-SpitalKundratstraße 3, 1100 WienTel.: 01/60 191-5201Fax.: 01/60 191-5209E-Mail: femsued.post@wienkav.atwww.fem.at36


Frauengesundheitszentrum ISISAlpenstraße 48 (Zentrum Herrnau), 5020 SalzburgTel.: 0662/44 22 55Fax: 0662/44 22 55-50E-Mail: office@fgz-isis.atwww.frauengesundheitszentrum-isis.atFrauengesundheitszentrum Kärnten GmbHVölkendorfer Straße 23, 9500 VillachTel.: 04242/53 055Fax: 04242/53 055-15E-Mail: fgz.sekretariat@fgz-kaernten.atwww.fgz-kaernten.atLinzer FrauengesundheitszentrumKaplanhofstraße 1, 4020 LinzTel.: 0732/77 44 60Fax: 0732/77 44 60-60E-Mail: office@fgz-linz.atwww.fgz-linz.atFrauengesundheitszentrum WelsKaiser-Josef-Platz 52/1, 4600 WelsTel.: 07242/35 16 86-18 oder -19Mobil: 0699/19 12 12 19Fax: 07242/35 16 86-22E-Mail: fgz@pga.at oder fgz-wels@pga.atwww.fgz.at37


AdressenWeitere BeratungsstellenEine Liste mit allen Angaben wie Beratungsangebot, Kostensowie Warte- und Öffnungszeiten, finden Sie unter www.fgz.co.at und www.doku.at. Sie können sie auch in einemösterreichischen Frauengesundheitszentrum (S. 36, 37) anfordern.Oder Sie erfragen die unterschiedlichen Angebotetelefonisch direkt bei den Beratungsstellen, bevor Sie sichentscheiden.Beratunggstellen im BurgenlandFrauenberatungsstelle OberwartSpitalgasse 5, 7400 OberwartTel.: 03352/33 855E-Mail: frauenberatung-oberwart@utanet.atwww.frauenberatung-oberwart.atFrauenberatungsstelle GüssingHauptstraße 26, 7540 GüssingTel.: 03322/43 001E-Mail: frauenberatung-guessing@aon.atwww.frauenberatung-guessing.at38


Beratungsstellen in KärntenFrauenberatung BelladonnaVillacher Ring 21/2, 9020 KlagenfurtTel.: 0463/51 12 48E-Mail: frauenberatung.belladonna@aon.atwww.frauenberatung-belladonna.sid.atFrauenberatung VillachPeraustraße 23, 9500 VillachTel.: 04242/24 609E-Mail: info@frauenberatung-villach.atwww.frauenberatung-villach.atFrauenservice und Familienberatungsstelle WolfsbergJohann-Offner-Straße 1, 9400 WolfsbergTel.: 04352/52 619E-Mail: frauenfamilienber@fraueninfo.atwww.fraueninfo.atWIFF Frauen- FamilienberatungHauptplatz 2, 9100 VölkermarktTel.: 04232/47 50Mobil: 0676/69 43 319E-Mail: wiff.vk@aon.at39


Beratungsstellen in SalzburgFrauengesundheitszentrum ISISTel.: 0662/44 22 55SexualberatungsstelleTel.: 0662/87 08 70Verein FrauentreffpunktTel.: 0662/87 54 98Familienberatungsstelle der CaritasTel.: 0662/87 54 98Familienberatungsstelle KOKOTel.: 0662/43 46 33Familienberatungsstelle Pro JuventuteTel.: 0662/43 13 55-41Verein V.I.E.L.E (speziell für Migrantinnen!)Tel.: 0662/62 79 84Salzburger Universitätsklinikum (SALK)First Love Ambulanzjeden Montag von 16.00 19.00 Uhr(Nummernvergabe ab 15.00 Uhr)Tel.: 0662/44 82-25 80Familienplanungjeden Mittwoch von 16.00 19.00 Uhr(Nummernvergabe ab 15.00 Uhr)40


Gynmed Ambulanz (für Schwangerschaftsabbrüche)Tel.: 0699/178 178 05 (Mo, Di, Mi Fr 8.00 13.00 Uhr)Krankenhaus Zell am SeeFirst Love Ambulanzjeden Mittwoch von 15.30 17.30 UhrTel.: 06542/77 7-25 10Beratungsstellen in der SteiermarkFrauengesundheitszentrumJoanneumring 3/1, 8010 GrazTel.: 0316/83 79 98Fax: 0316/83 79 98-25E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.atwww.fgz.co.atBeratungszentrum für SchwangereFachstelle für Schwangerschaft und die Zeit danachLeonhardstraße 114, 8010 GrazTel.: 0316/80 15 400E-Mail: schwangerenberatung@caritas-steiermark.atwww.schwangerenberatung.atFrauenservice GrazIdlhofgasse 20, 8020 GrazTel.: 0316/71 60 22E-Mail: office@frauenservice.atwww.frauenservice.at41


Familienberatungsstelle an der GeburtshilflichgynäkologischenUniversitätsklinik GrazAuenbruggerplatz 14, 8036 GrazTel.: 0316/385-28 88Familienberatungsstelle Geburtsklinik FeldbachOttokar-Kernstockgasse 18, 8330 FeldbachTel.: 03152/899Familienberatunsstelle Deutschlandsberg,Geburtshilflich-Gynäkologische Abteilung im LKHRadlpaßstraße 29, 8530 DeutschlandsbergTel.: 03462/44 11-0Mafalda Verein zur Förderung und Unterstützung vonMädchen und jungen FrauenGlacisstraße 9, 8010 GrazTel.: 0316/33 73 000E-Mail: office@mafalda.atwww.mafalda.atBeratungsstellen in TirolAEPArbeitskreis Emanzipation und PartnerschaftMüllerstraße 266020 InnsbruckTel.: 0512/57 37 9842


DOWAS für FrauenAdamgasse 4/26020 InnsbruckTel.: 0512/56 24 77Zentrum für Ehe- und FamilienfragenAnichstraße 24/2. Stock6020 InnsbruckTel.: 0512/58 08 71Beratungsstellen in VorarlbergEhe- und FamilienzentrumHerrengasse 46800 FeldkirchTel.: 05522/74 139E-Mail: efz@kath-kirche-vorarlberg.atwww.efz.atFEMAIL - FraueninformationszentrumMarktgasse 66800 FeldkirchTel: 05522/31 002-0www.femail.atIfS-Beratungsstelle BregenzSt. -Anna-Straße 26900 BregenzTel.: 05574/42 89043


schwanger.liBahnhofstr. 186800 FeldkirchTel.: 0810/00 33 44E-Mail: info@schwanger.liwww.schwanger.liBeratungsstellen in WienFamilienplanungsstelle im Sozialmedizinischem ZentrumSüd im Kaiser Franz Josef-SpitalKundratsstraße 3, 1100 WienTel.: 01/60 191-4730Familienplanungsstelle Hanusch KrankenhausHeinrich Collin Straße 30, 1140 WienTel.: 01/91 021-84 853Familienplanungsstelle der Universitätsklinik für FrauenheilkundeWähringer Gürtel 1820, Ebene 8/Leitstelle 8c, 1090 WienTel.: 01/40 400-2851Familienplanungsstelle HeiligenstädterstraßeMollardgasse 8, 1060 WienTel.: 01/40 00 90 935E-Mail: familienplanung@wien.gv.at44


Verein LeföKettenbrückengasse 15/2/4, 1050 WienTel.: 01/58 11 880E-Mail: office@lefoe.atwww.lefoe.atFrauenberatungsstelle LehargasseLehargasse 9/2/17, 1060 WienSeitenstettengasse 5/7, 1010 WienTel.: 01/58 76 750E-Mail: beratung@frauenberatenfrauen.atwww.frauenberatenfrauen.atFamilienplanungsstelle der Semmelweis Frauenklinik/Department KH RudolfstiftungBastiengasse 3638, 1180 WienTel.: 01/47 615-3903www.oegf.atFamilienplanungsstelle im Gesundheitszentrum Wien MitteStrohgasse 28/2, 1030 WienTel.: 01/60 12 240 -336www.oegf.atfirst love Beratungsstelle für Jugendliche von 14 bis 18RudolfstiftungJuchgasse 25, 1030 Wienfirst love Beratungsstelle für Jugendliche von 14 bis 18im Donauspital/ SMZ OstLangobardenstraße 122, 1220 Wienwww.firstlove.at45


8. KapitelWo werden Schwangerschaftsabbrüchedurchgeführt?Eine Liste mit Adressen aus ganz Österreich sowie Angaben zunotwendigen Unterlagen, (Zusatz-)Kosten, psychologischen(Nach-)Betreuungsangeboten, Öffnungs- und Wartezeitenfinden Sie unter www.fgz.co.at sowie unter www.doku.at.Sie können sie auch in einem österreichischen Frauengesundheitszentrum(S. 36, 37) anfordern.KärntenIR-Institut Dr.med.univ. Bernd EllersdorferVillacherstraße 1a/9, 9020 KlagenfurtTel.: 0664/49 48 611Methode: Saugcurettage mit VollnarkoseDr. Dietmar PacherOrdination, Klagenfurterstraße 20, 9500 VillachTel.: 04242/22 255Mobil: 0676/63 89 755Methoden: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mitVollnarkose46


SalzburgGynmed Ambulanz am Salzburger Universitätsklinikum(SALK)Müllner Hauptstr. 48 (C1 Gebäude), 5020 SalzburgTelefonische Beratung und Anmeldung:Tel.: 0699/178 178 05 (Mo, Di, Mi und Fr 8.00 13.00 Uhr)SteiermarkGeburtshilflich- Gynäkologische Universitäts-Klinik GrazAuenbruggerplatz 14, 8036 Graz0316/385-22 70Methode: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mit VollnarkoseDr.med.univ. Andreas GlasnerÄrztezentrum SeiersbergPremstätterstraße 1, 8054 SeiersbergTel.: 0316/28 97 40E-Mail: andreas.glasner@chello.atwww.dr-glasner.atMethode: Saugcurettage mit VollnarkoseDr. Walter KoborHaydngasse 3, 8010 GrazTel.: 0316/82 68 26www.gynäkologe.orgMethode: Saugcurettage mit Vollnarkose47


TirolDr. Hans Joachim WolfValiergasse 626020 InnsbruckTel.: 0512/35 35 34E-Mail: praxis@drwolf.atwww.drwolf.atMethode: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mit VollnarkoseDr. Georg SoierHonoldstraße 14/26020 InnsbruckTel.: 0512/34 76 22Methode: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mit Vollnarkose48


VorarlbergÄrztehaus MontfortLangzeitverhütung-KonfliktschwangerschaftJahnstraße 206900 BregenzTel.: 05574/42 955E-Mail: ememha@aerztehaus-montfort.euwww.aerztehaus-montfort.euMethode: Saugcurettage mit Vollnarkose, medikamentöserAbbruch aus rechtlichen Gründen in der zugehörigen Praxis inLindauDr. Robert ZajacAngelika-Kauffmann-Straße 8/36845 HohenemsTel.: 0664/30 84 201Methode: Saugcurettage mit Vollnarkose49


WienKrankenhaus Rudolfstiftung, Gynäkologische AmbulanzJuchgasse 25, 1030 WienTel.: 01/71 165-4741www.wienkav.at/kav/karMethode: Keine AngabeWilhelminenspital, Gynäkologische AmbulanzMontleartstraße 37, 1060 WienTel.: 01/49 150-4710www.wienkav.at/kav/willMethode: Keine AngabeKrankenanstalt Sanatorium HeraLöblichgasse 14, 1090 WienTel.: 01/31 350-45 623www.hera.co.atMethode: Saugcurettage mit VollnarkoseGynmed Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch undFamilienplanungMariahilfergürtel 37, 1050 WienTel.: 0699/17 81 78 00www.gynmed.atMethode: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mit örtlicherBetäubung oder Narkose50


Pro:Woman Ambulatorium Sexualmedizin und SchwangerenhilfeFleischmarkt 26, 1010 WienTel.: 01/51 29 631www.prowoman.atMethode: medikamentöser Abbruch, Saugcurettage mit Vollnarkoseoder mit örtlicher BetäubungSozialmedizinisches Zentrum Süd/Kaiser Franz Josef-Spital, Gynäkologische AmbulanzKundratstraße 3, 1100 WienTel.: 01/60 191-99 94 778Tel.: 01/60 191-47 36www.wienkav.at/kav/kfjMethode: Keine AngabeSemmelweis Frauenklinik, Department der KrankenanstaltRudolfstiftung, Gynäkologische AmbulanzBastiengasse 3638, 1180 WienTel.: 01/47 61 50www.wienkav.at/kav/semMethode: Keine AngabeKrankenhaus Hietzing mit neurologischem ZentrumRosenhügel, Gynäkologische AmbulanzWolkersbergenstraße 1, 1130 WienTel.: 01/80 110-2717www.wienkav.at/kav/khl/Methode: Keine Angabe51


ImpressumHerausgegeben vom Frauenreferat der Stadt GrazInhalt und Rechte :Netzwerk der österreichischen FrauengesundheitszentrenRecherche und Aktualisierung: Frauengesundheitszentrum,Graz, und Frauendokumentations- und ProjektzentrumDOKU GRAZRecherche der Adressen in Tirol und Vorarlberg: Mag. a SabineKessler, Geschäftsführerin FEMAIL, FraueninformationszentrumVorarlberg e.V.Lektorat und Grafik: Frauengesundheitszentrum, GrazMedizinische Beratung: Univ.Prof. in Dr. in med. Éva RáskyJuristische Beratung: Dr. in jur. Karin Prutsch2000 Stück aufgelegt im August 2009Aktualisierte und bearbeitete Neuauflage der BroschüreUngewollt schwanger Was nun? des Netzwerkes derösterreichischen Frauengesundheitszentren, 2002.Nachbestellung:Frauenreferat der Stadt Graz, Keesgasse 6, 8010 GrazTel.: 0316/872-4671, E-Mail: frauenreferat@stadt.graz.at52

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