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Aus FrauensichtFrauen in Nachkriegssituationen in Afrika7. November 2013, 18:30Altes RathausHauptplatz 1, Linz


Aus FrauensichtAbendveranstaltung über Frauen in Nachkriegssituationen in AfrikaEllen Johnson-Sirleaf wurde im Jahr 2006 zur Präsidentin von Liberia gewählt.Sie ist die erste Frau, die durch eine Wahl das Amt eines Staatsoberhauptesin Afrika erlangte. In ihrer Antrittsrede betonte sie die bedeutende Rolle vonFrauen in der Bewältigung von Konflikten.Die UNO-Resolution 1325 weist darauf hin, dass Frauen von kriegerischenAuseinandersetzungen besonders betroffen sind, unterstreicht gleichzeitigaber auch die Bedeutung von Frauen für einen nachhaltigen Prozess derKonfliktvermeidung und Friedenssicherung. Trotz des Einsatzes vieler Frauenfür den Frieden werden sie bei der Erarbeitung von Friedenslösungen und beimWiederaufbau in Nachkriegsgesellschaften nicht zufriedenstellend einbezogen.Nach dem Unterzeichnen von Friedensverträgen sind viele Frauen in Post-Konfliktsituationen mit großen Herausforderungen konfrontiert. WachsendeUnabhängigkeit und Eigenständigkeit, die sich Frauen während des Kriegesaufgebaut haben, werden nicht selten bei ihrer Rückkehr in die Dörfer wiederbeschnitten. Frauen haben es ungleich schwerer in Landbesitz zu kommen, dadies meist Männern vorbehalten ist. Genauso werden Kredite hauptsächlich anMänner vergeben.Frauen haben Kriegstraumata erlitten und kämpfen zudem mit Stigmatisierungin Zusammenhang mit Vergewaltigung, HIV/Aids, Hexerei, Sexsklaverei undSchwangerschaft bei der Rückkehr in ihre Dörfer. Sexuelle und häusliche Gewaltgegen Frauen gehen oftmals nach dem offiziellen Ende eines Konflikts weiter.Viele Männer sind in einer Opfer/Täter-Gewaltspirale gefangen.Umso wichtiger ist es, an die Verantwortlichkeit von Regierungen zu appellierenund nachhaltige Friedensprojekte umzusetzen, bei denen die Situation vonFrauen und Männern nach Kriegen ernst genommen und berücksichtigt werden.Impressum und KontaktGEZA – Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbHHollergasse 2-61150 WienTelefon: +43 (0)1 89145344E-Mail: office@geza.at


Friedensprojekt in Norduganda20 Jahre war Norduganda Schauplatz eines der schlimmsten BürgerkriegeAfrikas. Seit 2006 herrscht Waffenruhe, doch das Zusammenleben gestaltetsich nicht immer reibungslos. Daher unterstützt die GEZA in Zusammenarbeitmit der lokalen Partnerorganisation ACORD die Menschen in den Dörfern, sichin Friedenskomitees zu organisieren. Ihre Aufgabe ist es, in Konfliktfällen wieLandstreitereien oder häuslicher Gewalt als Mediatoren aktiv zu werden. Seit2010 konnten die Komitees hunderte Auseinandersetzungen friedlich beilegen.Mit der Schaffung und Ausbildung der Friedenskomitees ist ein wichtigerSchritt gesetzt. Damit der Frieden auch nachhaltig ist, brauchen die Menschendie Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb organisiert dieGEZA Schulungen für Frauen, Jugendliche und Mitglieder der Friedenskomiteesim landwirtschaftlichen Bereich (z.B. Hühnerzucht) oder im Kleingewerbe(z.B. Marktstand). Die TeilnehmerInnen der Ausbildung können entscheiden, inwelchem Bereich sie sich selbständig machen möchten und werden in Gruppengeschult. Zur Realisierung ihrer Geschäftsideen wird ein kleines Startkapital zurVerfügung gestellt.Das Projekt wird seit mehreren Jahren vom Land Oberösterreich unterstützt.Zu Ostern reiste eine Delegation aus Oberösterreich zum Projektbesuch nachNorduganda. Beeindruckt vom Projekterfolg bemerkten die TeilnehmerInnenjedoch den großen Bedarf an weiterer Unterstützung. In der Regenzeit sinddie Straßen und Wege schwer passierbar. Mit Gummistiefeln, Regenmäntelnund einem funktionierenden Fahrrad können die Friedenskomitees auch dieMenschen in abgelegenen Dörfern erreichen. Dafür sammeln wir Spenden! Um25 Euro können wir eine komplette Regenausrüstung für das Team besorgen.Um 50 Euro ermöglichen Sie den Kauf eines Fahrrades.Spendeninformation GEZAIBAN: AT382011128815348518BIC: GIBAATWWKennwort: Regenausrüstung für Uganda

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