Treffpunkt - Arbeiterkammer

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© Gina Sanders - Fotolia.commeinstandpunkt6hermann hanederAKNÖ-PräsidentInhalt4 LeserbriefeDas sagen die LeserInnen.5 MeinungTeilkrankenstand: Ja oder nein?6 pensionenSind sie finanzierbar?Arbeit&Politik10 wahl in der schuleEin Betriebsrat muss her.11 bildungskarenzNeue Teilzeitvariante.12 gesundheitViele Leben leben.13 schnuppernRechtlich nicht zulässig.14 verkehrPendeln war schon lustiger.15 wiedereinstieg„Ich kann‘s schaffen.“Konsum&Freizeit16 energieausweisKosten und Tipps.17 geldanlageAchtung: windige Geschäfte.18 facebook & CoSie wissen, was wir tun.19 elgaDaten fürs Leben.20 steuertippGeld fürs Pendeln.21 rätselVorfreude auf den Frühling.22 winterwandertippDie andere Seite des Unterbergs.191218Liebe Leserin, lieber Leser!Wer kennt das nicht, das Klagen der Unternehmer: DieZeiten werden immer schlechter. Sofort müssen daherflexiblere Arbeitszeiten und steuerliche Entlastungen her.Doch unsere Expertinnen und Experten lassen sich vondiesen Schlagzeilen nicht täuschen. Der Unternehmensmonitorder niederösterreichischen Arbeiterkammer zeigtdeutlich, dass es vielen Unternehmen gar nicht so schlechtgeht, wie sie immer jammern. Im Gegenteil, da sind auchim vergangenen Jahr üppige Dividenden ausgeschüttetworden. In vielen Fällen wurde den AktionärInnen dasDoppelte an Gewinnen ausgezahlt, als wieder in dasUnternehmen investiert wurde. Das ist nicht gut. Langfristigist es nicht gut für das eigene Unternehmen und auchschlecht für die ArbeitnehmerInnen. Diese haben ohnehinin den letzten Jahren keine großen Einkommenszuwächsebekommen. Es ist also Zeit, dass wir endlich mit demMärchen „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut“aufräumen. Stimmt offensichtlich nicht immer.Deswegen müssen wir fordern, dass die Unternehmenauch ihren Beitrag leisten – und nicht immer alle Belastungenauf die ArbeitnehmerInnen abwälzen. Ein ganzkonkretes Beispiel sind Arbeitsplätze für Ältere. Dawird sofort geklagt, die seien zu teuer. Das ist unglaubwürdig,wenn die Wirtschaft gleichzeitig so viel Gewinnmacht. Ich will ein strenges Bonus-Malus-System für dieUnternehmen, damit mehr ältere Menschen eine Chanceam Arbeitsmarkt haben. Es ist schon unverfroren, wenneinerseits gerade prominente WirtschaftsvertreterInnendauernd die Anhebung des Pensionsalters verlangen,andererseits aber zu wenige und vor allem zu wenige gesundeArbeitsplätze für die Generation 50 plus vorhandensind. Wir dürfen uns also nicht mehr länger durch dieperfekten Schauspielereien einiger hinters Licht führenlassen. Mit all jenen, die fair argumentieren und einen gemeinsamenWeg suchen, werden wir konstruktiv zusammenarbeiten.Diejenigen, die ihren Wohlstand auf Kostender ArbeitnehmerInnen vermehren wollen, sollen aber zurKasse gebeten werden.Schreiben Sie mir, was Sie von einem Bonus-Malus-Systemfür Unternehmen halten. Es ist mir wichtig, zu erfahren,was Sie denken: hermannn.haneder@aknoe.attreffpunkt 01/3


Leserbriefetreffpunkt AKNÖ, Windmühlgasse 28, 1060 WienTel.: 05 7171-1245 oder -6712, E-Mail: presse@aknoe.atkurzgemeldetInfo-Tour der AKNÖ„Wir sindIhre Stimmefür Fairnessund Gerechtigkeit“lautet dasMotto derInfotour 2013. AKNÖ und ÖGB besuchenzwischen 2. April und 31. Mai4.500 Betriebe in Niederösterreichund informieren die Beschäftigtenüber die AK und ihre Leistungen.Weitere Infos auf noe.arbeiterkammer.at/infotourBildungsberatung„ausgezeichnet“Jetzt ist es offiziell. Die Bildungsberatungder AKNÖ gehört zu denbesten in Österreich. Sie wurdenun mit dem IBOBB ausgezeichnet,einem bundesweiten Gütesiegel fürBildungsberatung. AKNÖ-PräsidentHermann Haneder: „Alle Ratsuchendensind bei uns gut aufgehoben,denn wir beraten auf höchstemNiveau.“Tage der WeiterbildungDas passende Bildungsangebot zufinden, ist nicht immer leicht. Beider AKNÖ-Weiterbildungsmessekönnen sich alle Interessiertenüber das Angebot in ihrer Regioninformieren. Tage der Weiterbildungfinden am 14. März in derStadthalle Ybbs und am 25. April inder AKNÖ-Bezirksstelle Gänserndorfstatt. Info: 05 7171–1818Coverstory Lohnsteuertreffpunkt 06/12Das Verbot jeglicher Spekulationfür den öffentlichen Sektor unddas Verbot gewisser Spekulationsgeschäfteauch für Bankenund Schattenbanken ist wichtigerals eine Steuerreform. […] Trotzdem:Der Einstiegssteuersatzmüsste gesenkt, der Höchststeuersatzauf 60 Prozent angehobenwerden. Die Einheitswertemüssen endlich angehoben werden,damit die Mehrfachimmobilieneigentümereinen adäquatenBeitrag zu den Einnahmen leisten.Auch eine Erbschafts- bzw.Schenkungssteuer könnte ich mirvorstellen, allerdings keine Vermögenssteuerfür alle, denn siewäre sehr aufwendig zu administrierenund würde wenig bringen.Jene, die wirklich Finanzvermögenhaben, wären sofort in einerder vielen Steueroasen, weshalbein international akkordiertesVorgehen gegen Steueroasen dieBudgetnöte vieler Staaten lindernwürde. Alles Gute im Kampf fürmehr GerechtigkeitBlei gießentreffpunkt 06/12Mag. E. Steyrer, per E-MailMeines Wissens ist das an jedemSilvesterstandl erhältliche„Bleigieß-Blei“ schon seit Jahrenbleifrei, da aus Zinn bestehend.Also, was soll die Aufregung?Diesen Kommentar musste ichals Chemikerin, die über 20 Jahreim Bereich Umwelt gearbeitethat, einfach abgeben! Es wäre vielsinnvoller, darüber zu informieren,wie das ganze Jahr umweltfreundlichgelebt werden kann,anstatt einen harmlosen, einmalim Jahr stattfindenden Brauch, zuverteufeln.Ing. M. Eichinger, 1120 WienAntwort: Tatsächlich werden aus Zinnbestehende Bleigieß-Sets bei den Silvesterstandlnverkauft. Dennoch, es sindnoch immer viele Sets im Handel – obnun in Geschäften oder im Internet –erhältlich, die zu einem großen Teil ausBlei bestehen. Und diese sollten nicht imRestmüll landen.Die RedaktionDANKEIch möchte michbei der Kfz-Schlichtungsstellevon AK und WKherzlich bedanken. Durchihre Recherchen wurde ichso weit unterstützt, dass ichals Konsument zu meinerpassenden Bereifung kam.Der Unterschied beim Fahrenzwischen der FalkenundDunlop-Bereifung istgravierend. Auf Dauer wäresicherlich das Ausgleichsgetriebevom Allradantriebkaputtgegangen. Ende gut,alles gut!Ing. J. Brückelmayer, per E-MailKein Stress am Vormittagtreffpunkt 06/12Ich finde es nicht richtig, dassüber die Köpfe aller Mütter hinwegentschieden wird, dass nurdie Ganztagsschule die Lösungaller Probleme ist. Ich war siebenJahre bei meinen Kindern zuHause, und das mit Freude. DerEinstieg ins Berufsleben gestaltetesich nicht schwierig. Ich legeWert auf selbst gekochtes undgesundes Essen und wenn manwill, schafft man das auch, wennman berufstätig ist. Meine Kindersagen immer, es gibt nichts Schöneres,als von der Schule nachHause zu kommt und jemandenzum Reden zu haben. Ich finde,jeder Mutter sollte es selbst überlassensein, ob sie ihr Kind in eineGanztagsschule gibt oder etwasanderes organisiert, damit sie ihreKarriere verfolgen kann.Gift aus der Dosetreffpunkt 06/12G. Dietl-Schuller, OedMan müsste ca. 3.000 Liter RedBull trinken, um in die Nähe desGrenzwertes zu kommen! Ichmöchte Sie bitten, mit Ihren Recherchensorgfältiger umzugehenund nicht solche Panikmache zubetreiben.J. Eileberger, per E-MailAntwort: Wir informieren, womit manim Umgang mit oft nicht ausreichenduntersuchten Materialien rechnen muss.Bisphenol A kommt nicht nur in einigenDosengetränken vor, sondern auchin Lebensmitteln, die mit entsprechendenKunststoffen in Berührung kommen, sowieim Hausstaub oder in Kassenzettelnund vielem mehr. Somit trägt ein Dosengetränknur einen Anteil, der sehr kleinist, zur täglichen Aufnahme von BisphenolA bei. Es ist aber ein Anteil, mitdem viele Menschen nicht rechnen.DI Helmut Bohacek, AKNÖImpressum: Medieninhaber, Herausgeber & Redaktion: Kammer für Arbeiter und Angestelltefür Niederösterreich, 1060 Wien, Windmühlgasse 28, Tel.: 01 58883-1251. Redaktion:CR Susanna Belohlavek (sb), Bettina Heise (hei), Erich Ulrich (eu), Pablo Panzenböck(pp), Jugoslav Krminac (jk), Daniela Rosenberger (dr), Christoph Baumgarten (cb), PeterSonnberger (ps), Christiane Steiner (cs), Gerhard Zahler-Treiber (gz-t), Viktoria Sturm(vs), Daniel Krammer (dk), Christian Resei (cr), Carina Karas (ck). Layout: Sabine Jobst.Konzept: phase5, Michael Beran. Hersteller: Leykam Druck GmbH & Co KG, Bickfordstraße21, 7201 Neudörfl. Coverfoto: Erwin Schuh. Redaktionsschluss: 29. Jänner 2013.Adressänderungen: mitgliederbetreuung@aknoe.at oder unter 05 7171-1175.Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: siehe http://noe.arbeiterkammer.at/impressumtreffpunkt 01/4


MEinungWirtschaft & PolitikDr. MartinGleitsmannWirtschaftskammerÖsterreicherichfoglarPräsident des ÖsterreichischenGewerkschaftsbundesdie situation der krankenstandsfällein Österreich ist zunehmend problematisch. Diedirekten (Entgeltfortzahlung) und indirekten(Produktionsausfälle etc.) Kosten für Betriebe infolgeFehlzeiten beliefen sich 2010 auf geschätzte7,76 Milliarden Euro (2,7 Prozentdes BIP). Die durchschnittlichenjährlichen Krankenstandstage sindin den letzten Jahren, nach Rückgängenbis 2006, wieder stärkergestiegen. Dabei weisen die westlichenBundesländer weniger Krankenstandstageauf als die östlichen.In vielen Fällen sind Versichertetrotz gesundheitlicher Einschränkungsehr wohl teilweise arbeitsfähig. Wie internationaleBeispiele etwa in der Schweiz zeigen, isteine stufenweise Wiedereingliederung von teilweiseArbeitsfähigen für sie und ihre ArbeitgeberInnensinnvoll. Die WKÖ erarbeitet derzeit einKonzept zur Teilarbeitsfähigkeit.frage:Was haltenSie vom teilkrankenstand?das konzept mancher wirtschaftsvertreterspricht kranken Menschen das Recht auf Erholungab. Ein Bauarbeiter mit Gipsfuß soll zu Hausegesund werden, anstatt vorübergehend in derPortierloge zu sitzen. Auch die Fehlzeiten-Statistikliefert dafür keine Begründung:Die Krankenstände gehen zurück– auch weil viele Angst haben, ihreArbeit zu verlieren.Menschen im „Teilkrankenstand“werden nicht rascher gesund undihre langfristige Arbeitsfähigkeitleidet. Die Unternehmen solltensich lieber Gedanken über betrieblicheGesundheitsförderung machen.Jeder hier investierte Euro kommt vielfach zurück.Man kann überlegen, wie man lang Erkranktewieder ins Arbeitsleben integriert – ohne dass siegleich wieder krank werden und ohne Einkommensverluste.Geeignet dafür sind kürzere Arbeitszeiten.Wenn man das Teilkrankenstand nennt, dann bitte.CARTOONCARTOONCARTOONCARTOONCARTOONCARTOONCARTOONCARTOONtreffpunkt 01/5


coverStoryPensionen:Sind sie nochfinanzierbar?Seit Jahren hören wir aus den Medien: Wir werden immerälter. Die Finanzierung der Pensionen ist nicht gesichert.Uns bleibe nur eines übrig: Wir müssen allelänger arbeiten. Jeder Einzelne müssezusätzlich privat vorsorgen. Stimmt das?Private und betrieblichePensionsvorsorgeWalter Riegler wird heuer 61 Jahre alt.Er hat 45 Jahre lang gearbeitet undseine Pensionsbeiträge eingezahlt. Keineneinzigen Tag war er arbeitslos. Mehr als 39Jahre lang war der Betriebselektriker im selbenIndustriebetrieb tätig. Dieses Jahr tritt erin den Ruhestand. In der Pension wird er mitweniger Geld auskommen müssen. Dennochmuss er sich um seine Existenz keine Sorgenmachen. Und Angst, dass ihm in der Pensionlangweilig wird, hat er auch nicht. SeinTagesablauf soll stressfreier werden. MehrZeit soll für seine Hobbys bleiben: Wandern,Radfahren, Motorradfahren.Kerstin Mann ist 22 Jahre alt. Seit eineinhalbJahren macht die Maturantin eine Lehre alsLebensmitteltechnikerin. Sie ist Jugendvertrauensrätinin ihrem Betrieb. Über die Pensionhat sie sich noch wenig Gedanken gemacht.Sie fragt sich nur: „Wird genug Geldzur Finanzierung der Pensionen da sein,wenn die geburtenschwachen Jahrgänge zuarbeiten beginnen?“ Über die Privatvorsorgehat sie noch keine Entscheidung getroffen.Patrick Köck ist ebenfalls 22 Jahrealt. Er hat nach der HTL für Informationstechnologieschon beruflicheErfahrungen gesammelt. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudiumsteigt er nun vollins Berufsleben ein. Köck glaubt daran, imAlter eine staatliche Pension zu bekommen,von der er leben kann. Privatvorsorgelehnt er ab, weil er das Risiko auf denKapitalmärkten für nicht einschätzbar hält.Drei Menschen in unterschiedlichen Phasenihres Arbeitslebens: Das, was sie miteinanderverbindet, ist die Abhängigkeit vomPensionssystem und seiner Finanzierung.Umlageverfahren undGenerationenvertragIm Unterschied zum Umlageverfahrenwird bei der Privatvorsorgefür die Pension angespart. Dazuwerden die Einzahlungen amKapitalmarkt angelegt. Im Idealfallvermehrt sich das eingezahlte Kapitalgut verzinst. Das Verfahren der Kapitaldeckungist jedoch mit dem Risiko behaftet,dass die Entwicklung am Kapitalmarkt nichtnach Wunsch läuft. Am Ende können stattder Gewinne sogar Verluste anfallen.In Ländern, wo die Pensionen auf dieseWeise finanziert werden, haben Pensionist-Innen immer wieder Geld verloren. Nichtselten war Altersarmut die Folge. Oder dieBetroffenen mussten im Alter wieder eineBeschäftigung aufnehmen. Anstatt nacheinem langen Erwerbsleben den Ruhestandgenießen zu können, standen die Menschenvor den Trümmern ihrer Lebensplanung.Auch in Österreich mussten nach derFinanzkrise 2008 BezieherInnen von Firmenpensionendeutliche Kürzungenihrer Zusatzrente hinnehmen.Das österreichische Pensionssystem beruhtauf dem Umlageverfahren. Beim Umlageverfahrenfinanziert die Generation der Erwerbstätigenden Ruhestand der Generation,die davor selbst ihre Beiträge entrichtethat. Die Beiträge fließen unmittelbarin die Auszahlungen an die EmpfängerIntreffpunkt01/6


Arbeit&PolitikDie ViertklasslerInnender NeunkirchnerHAK/HAS habengewählt. Neben Klassen- undSchulsprecherInnen gibt‘sdort jetzt sogar Betriebsräte.treffpunkt-TippMag. Christiana Karlovits-GanevAKNÖ-ArbeitsrechtsexpertinArbeiten amWochenendeIch arbeite als IT-TechnikerVollzeit, aber mein Chefteilt mich fast jedes Wochenendezum Dienst ein.Darf er das?Eine Verpflichtung zu Wochenendarbeitgibt es nur,wenn eine entsprechende vertraglicheArbeitszeiteinteilungvorliegt. Neben dieser ist auchdas Arbeitszeitruhegesetz zubeachten. Demnach habenArbeitnehmerInnen in jederKalenderwoche Anspruchauf eine ununterbrocheneRuhezeit im Ausmaß vonmindestens 36 Stunden, in dieder Sonntag fallen muss. Aberes gibt Ausnahmeregelungenim Arbeitszeitruhegesetz,z. B. für unbedingte Reinigungs-,Instandhaltungs- undInstandsetzungsarbeiten.ArbeitnehmerInnen, die nachder für sie geltenden Arbeitszeiteinteilungwährend derWochenendruhe beschäftigtwerden, haben dafür in jederKalenderwoche Anspruch aufeine ununterbrochene Ruhezeitvon 36 Stunden (Wochenruhe).Wer während der Ruhezeitenbeschäftigt wird, hat inder folgenden ArbeitswocheAnspruch auf Ersatzruhe, unddie gilt als Arbeitszeit!Infos zum Arbeitsrecht:05 7171-1717schule: Ein Betriebsrat muss herÜbungsfirmen zur Vorbereitung auf das Berufsleben –in der HAK/HAS Neunkirchen sind sie seit 20 JahrenBestandteil der Ausbildung. Jetzt wurde erstmals eineBetriebsrats-wahl abgehalten.Früh übt sich, wereine Firma gründenwill. Frühübt sich, wer im Berufslebenbestehenwill. Mit Übungsfirmenaus der Handelsbranchewird dieHAK/HAS Neunkirchendiesem Anspruchschon langegerecht. Unterstütztvon echten Partnerunternehmender Schule mischendie ViertklasslerInnen am fiktiveneuropäischen Markt mit. Teildes Projekts ist auch die AKNÖ,die den SchülerInnen regelmäßigWissen über Arbeits- und Konsumentenrechtevermittelt. „Alswir das Thema Betriebsrat behandelten,wollten die SchülerInnenauch für ihre Übungsfirma einen.Mit Recht, denn die Unternehmenhaben mehr als fünf Beschäftigte,die Voraussetzungen dafür warenalso gegeben“, sagt der AKNÖ-Projektbetreuer Michael Gotthard.„Wie bei derSchulsprecher-Wahl“Und so kam es auch: Ganz wiein der realen Arbeitswelt wurdemit ÖGB-Regionalsekretär JosefWödl auch einechter Gewerkschaftermit insBoot geholt. Erbegleitete die engagiertenSchülerInnendurchdie Wahlvorgängevon der notwendigenEinberufungeinerBetriebsversammlungüber dieInstallierung eines Wahlvorstandsbis hin zur Gründung wahlwerbenderGruppen und der Kürder gewählten BetriebsrätInnen.Das üblicherweise wochenlangeProzedere wurde im Zeitrafferdurchgeführt. Am Ende des „Arbeitstages“war die Wahl auchschon geschlagen. Für die SchülerInnenein kleines Déjà-vu: „Beider Schulsprecher-Wahl geht‘s jaähnlich zu.“Michael Gotthard (AKNÖ)und Josef Wödl (ÖGB) mitden Leitern der ÜbungsfirmenMag. Hermann Ehrenhöfer undMag. Friedrich Höfer (v. l. n. r.)Früh übt sichDie HAK/HAS Neunkirchenwar die erste Schule Niederösterreichs,die das Konzept derÜbungsfirmen umsetzte. „Ich binmir ziemlich sicher, dass wir mitdieser Betriebsratswahl wiedereine Vorreiterrolle einnehmen“,freut sich Projekt-Lehrer und Leiterder Übungsfirma der Klasse4AK, Mag. Friedrich Höfer. Stolzist er auch auf die Erkenntnisseseiner SchülerInnen vor allem beiÜbungsfirmen-Messen: „Bei deninternationalen Veranstaltungensehen sie, dass sie, etwa was dieEnglischkenntnisse betrifft, sehrgut dastehen. Das motiviert natürlichzusätzlich.“ Für die AKein Grund mehr, derartige Projektezu unterstützen. Früh übtsich eben auch, wer einmal Betriebsratwerden will ...reinhard.panzenboeck@aknoe.atErfolgskonzept Übungsfirmen© Fotos: PanzenböckDie HAK/HAS betreibt derzeitfünf Übungsfirmen. „Besondersstolz sind wir darauf, dass die meistendavon das Qualitätszertifikatder Übungsfirmenzentrale ACTerlangen konnten“, so Übungsfirmen-KustosMag. Friedrich Höfer.Vom Erfolg des Projekts zeugenauch mehrere Auszeichnungen beinationalen und internationalenMessen und Wettbewerben.Infos: www.hakneunkirchen.attreffpunkt 01/10


© Picture-Factory - Fotolia.combildung: Neue Form der KarenzDie Bildungskarenz ist ideal, um nebendem Job etwas dazu zu lernen undtrotzdem finanziell abgesichert zu sein.Im September 2012 waren in Niederösterreich924 ArbeitnehmerInnen inBildungskarenz. „Von 2011 auf 2012 istdie Zahl der Karenzierten um gute 20Prozent gestiegen“, berichtet AKNÖ-Bildungsexpertin Mag. Verena Groll.Eine Änderung wird es voraussichtlichab Juli geben: Wer die Karenz für einStudium nützt, muss nach einem Semestereinen Erfolgsnachweis erbringen. Außerdemsollen Arbeit und Lernen künftigbesser unter einen Hut passen: Die Arbeitszeitkann bis auf die Hälfte reduziertwerden, mindestens aber um ein Viertel.Vorausgesetzt, die ArbeitgeberInnensind einverstanden und das Dienstverhältnisbesteht seit einem halben Jahr.Die Höhe des Bildungsteilzeitgeldes istabhängig davon, wie sehr die Arbeitszeitreduziert wird, maximal sind es 471Euro. „Mit der neuen Teilzeitvariante solles für schlechter Verdienende oder geringerQualifizierte leichter werden, sichweiterzubilden“, erklärt Groll. (cs)Infos auf noe.arbeiterkammer.atKünftig passen Arbeit und Weiterbildung besser zusammen.Stimmt die Chefetage zu, ist eine Halbe-halbe-Lösung möglich.© Nik - Fotolia.com© Fotolia.com© SteinerFragen Sie nach Ihrem Pensionsstichtag.Groll: „Fortbildung eher in großen Firmen.“FÜR SIE gelöstpension: neuer stichtagEinige Tausend NiederösterreicherInnen müssen ein halbes Jahr längerarbeiten als gedacht, bevor sie heuer in Pension gehen dürfen. „Durchdie jüngste Pensionsreform hat sich die Zahl der Versicherungsmonatevon 450 auf 456 erhöht“, erklärt AKNÖ-Sozialrechtsexperte Mag. JohannesDenk. Das widerspricht in vielen Fällen der Auskunft der Pensionsversicherungsanstalt(PVA), die Betroffene 2012 bekommen haben.„Die PVA konnte die Auskünfte nur nach damals geltendem Recht erteilen.Besser ist es, heuer nochmals nachzufragen“, erklärt Denk. (cb)interne kurse: angebot variiertWie gut ist das Angebot Ihrer Firma in Sachen Weiterbildung? Laut StatistikAustria bieten 87 Prozent der Unternehmen interne Fortbildungan. Das klingt gut, „aber das variiert von Branche zu Branche sehr undes wurden nur Betriebe ab zehn Beschäftigten erfasst“, erklärt AKNÖ-Bildungsexpertin Mag. Verena Groll. Am besten stehen die Chancen,auf ein Seminar geschickt zu werden, in größeren Unternehmen ab 250MitarbeiterInnen. 38 Prozent von ihnen kommen hier zum Zug. Männerund höher qualifizierte MitarbeiterInnen haben in Sachen Weiterbildungdie Nase vorn. (sb) Quelle: 4. Europäische Erhebung über betriebliche Bildung (CVTS4)zahl des MonatsJede zweiteberufstätigeÖsterreicherinarbeitet Teilzeit.So viel Teilzeitist in derwestlichen Weltselten.+++telegramm+++49 Prozent der alleinerziehendenMütter könnensich nicht einmal eineWoche Urlaub leisten.In Haushalten mit beidenEltern sind es 27 Prozent.AKNÖ-ExpertE robert fischer: Ein Elektriker aus dem HornerRaum bekam keine Erschwernis-, Schmutz- und Entfernungszulage bezahlt. Die Firmabegründete das damit, dass diese im Lohn enthalten sei. Eine Kontrolle zeigte,dass er nur den kollektivvertraglichen Mindestlohn erhielt. Die AKNÖ erreichte eineZahlung von 3.500 Euro brutto.AKNÖ-ExpertE norbert kerschbaum: Einem Dienstnehmer, derim Raum Schwechat für eine Arbeitskräfteüberlassungsfirma tätig ist, wurden Urlaubsgeld,Weihnachtsremuneration sowie das Feiertagsentgelt nicht korrekt ausbezahlt. DieAKNÖ stellte das fest und intervenierte. Die Firma zahlte dem Mann die fehlenden1.386,57 Euro nach.59 Prozent der Alleinerzieherinnenkönnen eineunerwartete Ausgabe von900 Euro nicht zahlen.100.000 Solo-Mütternmit Nachwuchs unter15 stehen 7.000 Vätergegenüber.Quelle: Rechnungshof/Frauenministerium/Sozialministeriumtreffpunkt 01/11


Arbeit&PolitikAlex Bartisch, 21,engagiert sich bei der Rettung.Gesundheit:Viele Leben lebenUnser Leben setzt sich aus Mosaiksteinen zusammen: Familie,Beruf, Hobby, Vereinsarbeit und andere Leidenschaften.Je mehr es gibt, woraus wir energie schöpfen, destobesser werden wir mit einem Rückschlag fertig.Meine Erfahrung ...© Alexandra KromusIm Jänner legt starker Schneefallden Verkehr lahm. Die Rettungmuss trotzdem fahren. AuchAlexander Bartisch vom SamariterbundEbreichsdorf (ASBÖ)ist unterwegs: „Ich mache bis zufünf Mal in der Woche freiwilligDienst. Das gibt meinem AlltagStruktur, denn derzeit bin ich aufArbeitssuche.“ Der gelernte Gastronomiefachmannaus Mitterndorfan der Fischa nutzt dieTätigkeit beimBuchtipp:Resilienz. Die unentdeckteFähigkeitder wirklich Erfolgreichen.Denis Mourlane schreibt, wieman mit Rückschlägen im Lebenfertig wird. Village Verlag.24,80 Euro.ASBÖ auch,um Kontaktezu knüpfen.Drei Kollegenhat erschon kennengelernt,die ihm seinemTraumjob vielleichtnäher bringen: „Ich möchtein Wien bei der Berufsrettungarbeiten. Bis dahin dauert es,denn ich brauche ein paar JahrePraxis. Jetzt muss ich eine andereStelle finden.“ Den Kopf lässtMachen Sie sich starkFragen Sie sich: Was oder wer ist neben der Arbeitfür mich noch wichtig? Sind Familie und Freunde Stützen? Was mache ich wirklich gern?der engagierte Rettungsmannnicht hängen. Sein zweites Standbeingibt ihm Kraft.Interessen pflegenWie jemand eine schwierige Zeitim Leben bewältigt, hängt davonab, ob sie oder er Hobbys hat und„Nicht erpressbar zu sein, hängtvon uns ab und von einer Politik,die den Arbeitsmarkt sicher macht.“Dr. Bernhard RUPP, AKNÖ-Gesundheitsexpertesoziale Kontakte pflegt. Je mehres sind, desto weniger deprimierenArbeitslosigkeit oder Problemeim Beruf. „Die Gefahr der Erpressbarkeitim Job wird dadurchverkleinert. Firmenchefs fordernoft viel, bieten aber wenig Sicherheit.Wir entlassen sie nicht ausihrer arbeitsrechtlichen Verantwortung,aber trotzdem ist es füruns alle wichtig, nicht nur auf einPferd zu setzen“, sagt Dr. BernhardRupp, Gesundheitsexperteder AKNÖ. Gemeint ist nicht,Es ist immer wichtig, aber vor allem in kritischen Phasen, sein Leben auf mehrere Säulen zu stellen.Das macht sicherer: Freunde, die helfen Unterstützung im Team suchen Netzwerken in Familie, Wohnort, Vereinen Engagement bei Nachbarschaftshilfe Alternativen zum derzeitigen Job suchen,wenn nichts mehr gehtDie Seminare der Sicherheits- und Gesundheitsakademie der NÖ Arbeiterkammer bieten Unterstützung.Mehr darüber im Internet auf noe.arbeiterkammer.at/sicherundgesund.sich in Nebenjobs aufzureiben,sondern sich auf mehr als einenBereich im Leben zu konzentrieren.Das erhöht die Widerstandsfähigkeit,im Fachjargon Resilienz.Denn wenn das Eine und Einzigewegbricht, droht die Depression.Berufung gefundenBei Michaela Munk, 36, waren esFrust und Erschöpfung. Die Controllerinwar unglücklich, sie wusste,sie muss etwas ändern. „Stellenwir uns vor, was uns Freude macht,und nähern wir uns dem an. Dazumuss ich nicht mein ganzes Lebenumkrempeln, es reichen schon Teiledavon. So habe ich einen Berufgefunden, der mir Berufung ist“,erzählt die Rannersdorferin, diejetzt als Kinesiologin arbeitet.Ausgleich zum BerufAuch wenn man einen Job gernausübt, ist es gut, einen Ausgleichzu haben. Für Stefan Schur ist dasdie Tätigkeit bei der freiwilligenFeuerwehr. Der 32-Jährige ist imHauptberuf Pilot, aber „die Feuerwehrist mir sehr wichtig. Hiertreffe ich mich mit Freunden, wirüben und meistern die Einsätzegemeinsam. Soziale Kontakte bedeutenmir viel und ich helfe gern.“Freiwillige Mitarbeit bei Feuerwehrund Rettung bringt Anerkennungund ist gut für die Gemeinschaft.Diese Arbeit ist nicht allen gegeben.Aber jede und jeder von unskann sich etwas suchen, das Freudemacht. Und Kraft gibt für die anderenBereiche im Leben.susanna.belohlavek@aknoe.atMichaela Munk, 36:Die Controllerinhat ihreLeidenschaftfür Kinesiologiezum Beruf gemacht: „Ichhabe meine Ausbildungnebenberuflich absolviertund mich dann selbstständiggemacht. Ich habe dasGefühl, etwas Sinnvollesund für mich Erfüllendeszu tun und nicht nur aufein gutes Gehalt zuschauen.“Stefan Schur, 32:Der Pilot istseit Jahren beider freiwilligenFeuerwehr aktiv.Zum sozialenAusgleich und um anderenMenschen zu helfen. „Ichbin ein geselliger Menschund treffe gerne Freunde.Und Nachbarschaftshilfesteht bei mir an vordersterStelle.“Alexander Bartisch, 21Der ehemaligeZivildiener istauf Arbeitssuche.Die freiwilligeTätigkeitbeim Samariterbund hilftihm, diese Zeit durchzustehenund nützliche Kontaktezu knüpfen. „MeineFreunde sind untertagsin der Arbeit, da wäre ichziemlich einsam, wennich mich nicht sinnvollbeschäftigen würde.“treffpunkt 01/12


Schnuppern heißtmeistens aucharbeiten. Und dasmuss bezahltwerden.© MPower223 - Fotolia.comCOMICcomiccomiccomiccomiccomiccomiccomicCOMICcomiccomiccomiccomiccomiccomiccomicCOMICcomiccomiccomiccomiccomiccomiccomicZu viel geschnuppert.COMICcomiccomiccomiccomiccomiccomiccomicschnuppern:Rechtlich nicht zulässigWer nach einem Vorstellungsgespräch zumSchnuppern eingeladen wird, sollte sich das gutüberlegen. Oft sichern sich ArbeitgeberInnenauf diese Weise nur billige Arbeitskräfte.Brigitte Tiefengraber war aufArbeitssuche und fiel dabeiauf einen möglichen Chefherein. Die gelernte Verkäuferinhatte immerhin schon zwölfBerufsjahre vorzuweisen, als sie„Wer fixe Arbeitszeiten hatund Leistungen erbringt, mussdafür bezahlt werden.“Mag. Thomas KAINDL, AKNÖ-Expertesich bei einem Wiener NeustädterJuwelier bewarb. „Erst wurdeeine zweitägige Einschulungvereinbart – unentgeltlich undwährend ich arbeitslos gemeldetwar“, erzählt sie. Ihr wurdeversprochen, ab Oktober könnesie Vollzeit zu arbeiten beginnen,die Entlohnung erfolgegemäß Kollektivvertrag. Dochweit gefehlt. Zwar arbeitete sie,die Entlohnung aber blieb aus.„Ich hatte fixe Arbeitszeiten.Ich habe gearbeitet. Nur bezahltwurde ich nicht“, sagt dieNiederösterreicherin. Es hieß,sie hätte ja nur geschnuppert.Und das 140 Stunden lang. Spätererhielt sie einen Betrag von400 Euro – quasi als Taschengeld.Der Lebensgefährte vonBrigitte Tiefengraber reagierteprompt und schritt ein, sie gabdas Geld zurück – der Weg zurArbeiterkammer folgte.„Schnuppern“ istrechtlich unzulässig„Schnuppern gibt es rechtlichgesehen nicht. Die einzige Ausnahmesind die berufspraktischenTage des polytechnischenLehrgangs. Sobald man fixeArbeitszeiten hat und Arbeitsleistungenerbringt, muss mandafür bezahlt werden“, klärtMag. Thomas Kaindl, AKNÖ-Bezirksstellenleiter in WienerNeustadt, auf. Für Brigitte Tiefengraberhat sich der Weg zurAK bereits gelohnt. Unter Gerichtsdruckhat der Juwelier dasvereinbarte Gehalt nachgezahlt.Carina Karas, presse@aknoe.atSo machen Sie es richtig! Hellhörig werden, wenn das Wort„schnuppern“ fällt. Arbeitszeiten im Kalender notieren Bleibt der Lohn aus, auf Gespräch bestehen. Lässt sich das Problem nicht lösen,wenden Sie sich an die AK: 05 7171-1717www.leopoldmaurer.comtreffpunkt 01/13


Arbeit&Politikverkehr:Pendelnwar schonlustigerPendlerpauschale neu:• Alle PendlerInnen profitieren, auchTeilzeitkräfte und KleinverdienerInnen.• Für Firmen ist es steuerlich attraktiv,ihren MitabeiterInnen ein „Jobticket“für Öffis zur Verfügung zu stellen.Mehr erfahren Sie auf Seite 20 in diesem Heftund auf noe.arbeiterkammer.at/steuer.© TANZER Richard/Wirtschaftsblatt/picturedesk.com„Im S-Bahn-Verkehr kommt es zu Verspätungen von bis zu 15 Minuten.Grund: großer Fahrgastandrang.“ Den PendlerInnen fiel fast die Gratiszeitung aus derHand, als sie an einem Montagmorgen diese Lautsprecherdurchsage hörten.Wohin also mit den Pendlerinnen undPendlern? Es sind jetzt schon zu viele,und es werden immer mehr. „Pro Tagkommen sechs neue dazu“, weiß VerkehrsexperteDipl.-Geogr. Thomas Kronister, Autorder AKNÖ-Pendleranalyse.Parkplätze kommen, aber späterSeit die Bundeshauptstadt mit der AutovertreibungErnst macht, ist Feuer am Dach. DieWirtschaft braucht die 250.000 EinpendlerInnen,doch ihre Autos sollen sie zu Hausestehen lassen. Das ist leichter gesagt als getan.Das typische Pendlerauto erfülltja noch andere Aufgaben:Es ist nach der Arbeit Mama-Taxi und Einkaufswagen. Aufdem Heimweg gibt es meistjede Menge Bring- und Abholdienste:vom Hort in dieMusikschule, von der Schulezum Eislaufplatz, vom Tischtennisklubzum Nachhilfeunterrichtund das alles hin undretour und bei zwei Kindern noch einmaldoppelt gerechnet. Und wenn das Katzenfutterausgeht, muss man noch einmal zum Fachmarktzentrumam Ortstrand ausfahren. Dakommen Wege zusammen, das können sichGroßstadtbewohnerInnen gar nicht vorstellen.Und außerdem: Die 120.000 Zweitwohnsitzermüssen ja auch am Montag zur Arbeitin die Stadt, die lassen ihre Autos nicht beimWochenendhaus stehen. In Wien sollen 7.000zusätzliche P & R-Plätze errichtet werden, vorThomas KRONISTER: „Pro Tagkommen sechs neue Pendler dazu.“allem Richtung Stockerau und bei den neuenU1-Stationen im Süden soll sich etwas bewegen.In Niederösterreich kommen 3.750 zusätzlicheP & R-Plätze, aber erst bis 2015.Autos werden angelocktOb Auto fahrende PendlerInnen wirklich sounerwünscht sind, wie man jetzt tut, ist auchdie Frage. Das Garagenangebot in Wien hatsich seit 1992 um 65.000 auf 85.000 Plätze erhöht.Viele Firmen bieten ihren Beschäftigtenverbilligte Monatsparkplätze an, durch die dersündteure Stundentarif seinen Schrecken verliertund sich durch den Zeitgewinnwieder ausgleicht.© PanzenböckZu wenig S-BahnenAK-Experte Kronister: „Wennnur jeder zehnte Autopendlerauf die Bahn umsteigt, müsstenum ein Drittel mehr Zügefahren. Ohne S-Bahn-Ausbauist das gar nicht zu schaffen.“Ins gleiche Horn stößt dieAK Wien: Auf der Ostbahn gibt es zwischensechs und sieben Uhr früh zu wenig Züge,am Abend zu wenig Sitzplätze. Hier wurdenGarnituren sogar gekürzt. „Momentan bin ichfroh, wenn ich überhaupt in den Zug einsteigenkann, weil so viele Leute stehen“, schildertein Fahrgast aus Moosbrunn die Situation.Am Fahrzeugmangel wird sich so schnellnichts ändern: Die abgenützten Garniturenwerden nicht besser und die überfällige Bestellungneuer S-Bahnen verzögert sich aus rechtlichenGründen weiter. „Die Zugausfälle sindwirklich ärgerlich. Pendeln war auch schonlustiger“, hört man immer öfter. Die Verlockung,doch das Auto zu nehmen, ist groß.Obwohl: Vergnügen ist das auch keines.peter.sonnberger@aknoe.ates war einmal ... Aus für KursbuchSang- und klanglos wurde das Amtlicheösterreichische Kursbuch eingestellt.Das Kursbuch war mehr als eine Fahrplansammlung,es war ein kleines Nachschlagewerk.So fand man in früherenAusgaben zu jedem Bahnhof über 500 mSeehöhe die Höhenlage auf den Metergenau. Es waren alle Schifffahrtslinieneingetragen und – das istnoch länger her – alle Seil- undStandseilbahnen. Es bot immereine kleine Vorfreude auf einebevorstehende Reise. Mangewöhnte sich an die Namengroßer Züge, wie „Orient-Express“, „Transalpin“ (indie Schweiz) oder „Romulus“(nach Rom).Martin, 11, kennt sich in Niederösterreichschon gut aus: Die letzte Kursbuchausgabehat dazu beigetragen. Schade drum.© Sonnbergertreffpunkt 01/14


© RosenbergerArbeit&PolitikFirmenstandort:Am Menschen vorbeiDie vierfache Mutter Gabriele Klammer will wieder voll ins Berufsleben einsteigen.wiedereinstieg:„Ich kann‘s schaffen“Sie sind um die vierzig, gut ausgebildetund haben jahrelang Haushalt undKinder geschupft. Der Weg zurück in denBeruf bereitet ihnen Unsicherheit. Wiedereinsteigerinnenunterschätzen ihre Fähigkeiten.Gabriele Klammer studierteFranzösisch, arbeitete in derErwachsenenbildung und istMutter von vier Kindern. Nachzwölf Jahren zu Hause will die46-Jährige wieder ihr eigenes Geldverdienen: „Ich wusste nicht, wound wie, aber in die Erwachsenenbildungwollte ich nicht mehr.“Über das Arbeitsmarktservice(AMS) kommt sie zum Frauenberufszentrumin Schwechat.Seit mehr als zwei Jahren unterstütztdas Zentrum Frauen jedenAlters und mit unterschiedlichstenAusbildungswegen bei der beruflichenWeiterbildung sowie ihrerpersönlichen Entwicklung. NebenSeminaren zur Planung derWO[MAN] & WORKInfotag: Perspektive WiedereinstiegBeraterInnen von AMS Niederösterreichund AKNÖ informieren über Berufsaussichten,Job- und Bildungsangebote, Förderungenund arbeitsrechtliche Themen. 21. März 2013 In allen 23 AMS-Geschäftsstellen in NÖWeitere Infos: www.ams.at/noeberuflichen Laufbahn und Kommunikationsworkshopsgeht dasZentrum auch auf die persönlicheSituation der Teilnehmerinnen ein.Stärken erkennen„Nach ein paar Jahren zu Hausehaben Wiedereinsteigerinnen oftmalsdas Gefühl, nichts mehr zukönnen und keinen Nutzen fürUnternehmen zu haben. Sogargut Ausgebildete verlieren denBlick auf ihre Fähigkeiten undhaben Probleme beim Wiedereinstieg“,sagt AKNÖ-ExpertinMMag. Claudia Tschernutter.Die Teilnehmerinnen im Frauenberufszentrumsetzen sich mit ihrenFähigkeiten und Erfahrungenauseinander, aber auch mit Wünschenund Möglichkeiten. „Ichkonnte anfangs keine drei Stärkenvon mir nennen. Jetzt kannich mindestens zehn aufzählen“,erzählt Gabriele Klammer. Sie istüberzeugt: „Im Frauenberufszentrumwurde mir vermittelt: ‚Ichkann es schaffen.‘ Sie haben mirMut gegeben.“daniela.rosenberger@aknoe.atAlle Informationen zum Frauenberufszentrumfinden Interessierteauf www.zb-beratung.at.Die Arbeitsstätte als Quell der Freudeist wohl zu viel verlangt. Doch einmoderner Firmenstandort sollte nebenInfrastruktur auch Erholungsraum bieten.Eine AK-Studie belegt Defizite.Direkt am Menschen vorbei. Kaum Rücksicht auf die Bedürfnisseder Belegschaft wird bei der Planung von Betriebsgeländengenommen. Das zeigt eine Studie der LandschaftsarchitektinGisa Ruland, Lehrbeauftragte an der TechnischenUniversität Wien. Im Auftrag der AK wurden die Bedingungenin Industrie-, Gewerbe- und Betriebsgebieten in Österreichund Deutschland untersucht.Deutliches Manko:Besonders der Gestaltungvon Grünflächen und Freiräumenwird zu wenig Aufmerksamkeitgeschenkt – dieweichen Standortfaktorenwerden weitgehend unterschätzt.Dabei wünschensich ArbeitnehmerInnen einlebenswertes Umfeld mitOrten für Entspannung undDie SCS in Vösendorf bietet vor allemPlatz für Autos. Grünräume fehlen.Kommunikation, grüne Erholungsflächen und eine gute Infrastruktur.Dazu zählen die Anbindung an Öffis, Einkaufsmöglichkeiten,Bankfilialen, Gaststätten oder Radverleihstationen.SCS: Grünraum fehltWollen die ArbeitgeberInnen in Zukunft attraktiv für MitarbeiterInnensein, müssen sie rasch umdenken. Kritisch fällt das Resümeevon Expertin Ruland bei einem großen niederösterreichischenStandort aus: „Die SCS Vösendorf ist nicht besondersmitarbeiterfreundlich. Vor allem findet sich Platz fürs Parkenund die Bebauung, doch Infrastruktur für die Angestellten undGrünräume fehlen.“ Das zweistöckige Parkhaus bei Ikea siehtRuland positiv, da hier der Raum wenigstens effizienter genutztwurde. Dabei ist die Umgestaltung zu einem lebenswerten Betriebsstandortdurchaus leist- und machbar: Unter anderemkönnen Dachflächen begrünt und für Pausen wie gemeinsameVeranstaltungen genutzt werden. Auch Gesundheits- undFitnessprogramme bekämen Raum und Rasenflächen könntenregenerierender Gartenarbeit (z. B. Kräuter, Gemüse) dienen.Alles nur eine Frage des Wollens.Christian Resei, presse@aknoe.atDie Studie „Qualität im Arbeitsumfeld – Standortfaktor Zufriedenheit“gibt es als Download: wien.arbeiterkammer.at/meine-stadt.htmtreffpunkt 01/15


konsum&FreizeitDie AKNÖ hat erhoben,was der Energieausweis fürein Gebäude kostet.die kosten© m.schuckart - Fotolia.comDie Kosten für die Erstellung eines Energieausweisesliegen laut einer Erhebungder AKNÖ* bei einemWohnungsbestandEinfamilienhaus (Neubau)Einfamilienhaus (Bestand)zwischen 210 und 540 Eurozwischen 330 und 520 Eurozwischen 350 und 600 EuroDie Stundentarife (bei Nacherhebungen)bewegen sich zwischen 56 und 102 Euro.Unsere Preiserhebung finden Sie auch imInternet unter noe.arbeiterkammer.at, eineListe mit Energieausweis-Erstellern unterwww.energieausweis.at.Tipp: Wichtig ist, dem Berechner desEnergieausweises wirklich alle notwendigenUnterlagen zu übergeben. Dazugehören Pläne, Baubeschreibungen, Aufzeichnungenüber Heiz- und Warmwassertechnik,Fenster- und Türenausführungetc. Werden aufgrund von fehlendenUnterlagen Nacherhebungen nötig, wirdmeist per vergleichsweise hohem Stundentarifabgerechnet und die Kosten könnendoppelt so hoch werden!*Stand: Dezember 2012energie: Pickerl fürs HausSeit 1. Dezember 2012 muss bei Vermietungoder Verkauf einer Immobilie ein Energieausweisvorgelegt werden. „Dieser Ausweisermöglicht eine Einschätzung über die Gesamtenergieeffizienzdes Gebäudes. Das istdie Energie, die notwendig ist, um es herkömmlichzu nutzen. Der Ausweis muss vorder Vertragsunterzeichnung vorgelegt werden“,erklärt AKNÖ-Energieexperte Ing.Horst Krumholz. Wird kein Energieausweisvorgelegt, können KäuferInnen oder MieterInnendiesen gerichtlich anfordern oder inAuftrag geben und die Kosten binnen dreiJahren vom Vertragspartner zurückfordern.Diesem droht außerdem eine Verwaltungsstrafevon bis zu 1.450 Euro.Wird das Haus über eine Anzeige angeboten,sind dort der Heizwärmebedarf und Gesamtenergieeffizienz-Faktoranzugeben! Ausnahmengibt es für Gebäude, die nur frostfreigehalten werden bzw. die als abbruchreifgelten, provisorische Gebäude mit geplanterNutzungsdauer von maximal zwei Jahrenoder frei stehende Gebäude mit einer Gesamtnutzflächeunter 50 Quadratmeter. (vs)Oster- & Pfingst-AngebotGenießen Sie Ostern oder Pfingsten in den schönsten BergenNiederösterreichs. Entdecken Sie bei ausgedehnten Wanderungendie Faszination der Natur. Gönnen Sie sich einige Tage der Erholungund finden Sie Ruhe, Entspannung und neue Lebensenergie.Oster-Angebot: buchbar von 23. März bis 2. April 2013Pfingst-Angebot: buchbar von 16. bis 21. Mai 2013Alle Details zu denAngeboten im Internet:www.seminarparkhotel.at3 Nächte: 199 Euro (Ermäßigung für Kinder. Kein Einzelzimmerzuschlag!)Preis pro Erwachsenem mit HP inkl. einer süßen Überraschung, Benützungvon Wellnessbereich (Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine) und Fitnessraum sowieGratisverleih von Mountainbikes und Nordic-Walking-Stöcken (exkl. Nächtigungstaxe)Auf Anfrage bieten wir auch Massage an.SEMINAR • PARK • HOTELHIRSCHWANG2651 Reichenau, Trautenberg-Straße 1, Tel. 02666 58110, www.seminarparkhotel.at


konsum&FreizeitKinderbetreuungkostet Geld. NurMenschen mit hohemEinkommen könnendie Ausgaben dafürsteuerlich absetzen.treffpunkt-TippElisabeth HolubAKNÖ-SteuerexpertinGeld fürs PendelnIch verdiene 1.500 Euroim Monat, arbeite Vollzeitund pendle täglich 30Kilometer zur Arbeit, wasändert sich für mich 2013?Sie bekommen zum Pendlerpauschaleden Pendlereuro.Dafür wird die einfacheWegstrecke mal 2 genommen.Das ergibt für Sie 60Euro im Jahr. Die Änderungtritt rückwirkend mit1. Jänner in Kraft, sobalddas Gesetz beschlossen ist.Wie bisher steht Ihnen daskleine Pendlerpauschale von696 Euro im Jahr zu, dasbringt Ihnen 254 Euro Steuergutschrift.Diese und 60Pendlereuro bringen Ihnen314 Euro insgesamt.Auch Teilzeitkräfte könnennun ab vier Arbeitstagen imMonat das Pendlerpauschaleanteilig geltend machen. Werdie Voraussetzungen erfüllt,aber keine Lohnsteuer zahlt,erhält bis zu 290 Euro Pendlerzuschlag.So können zurbisherigen Negativsteuernun bis zu 400 Euro beimSteuerausgleich kommen.Förderungen gibt es mitdem Jobticket nun auch fürPendlerInnen, denen keinPendlerpauschale zusteht.Mehr dazu im Internetauf noe.arbeiterkammer.atoder unter 05 7171-1105.© Ludwig Schedlsteuer: 129 Millionen übrigDie Ausgaben für die Betreuungvon Kindern werden kaum vonder Steuer abgesetzt. Statt dererwarteten 165 Millionen Eurowurden 36 Millionen abgeholt.Der Grund: Die Regelung kommtbiosackerl:Der Öko-SchmähSackerlproduktion verbraucht Mais.Praktisch alle heimischen Supermarktkettenbieten Sackerl ausBioplastik an. Kaum mehr alsein Öko-Schmäh, kritisiert derDeutsche Umweltverband. DasProblem mit Biokunststoff istdas gleiche wie beim Biotreibstoff:Für ausreichende Mengenbraucht man ausreichendnachwachsende Rohstoffe wieMais. Die kriegt man nur mit industriellerLandwirtschaft. Dasbraucht mehr Energie und erzeugtmehr Kohlendioxid als dieFörderung und Verarbeitung vonErdöl. „Umweltbewusster ist es,ein Stoffsackerl zu verwenden“,sagt AKNÖ-Umweltexperte DIHelmut Bohacek. (cb)nur Besserverdienenden zugute.„Eine Alleinerzieherin, die Teilzeitarbeitet und weniger als 1.200Euro verdient, kann die Kostennicht geltend machen“, erklärtAKNÖ-Steuerexpertin Elisabeth© Claudia Paulussen - Fotolia.comHolub. In der AKNÖ fordertman deshalb genügend kostenloseKinderbetreuungseinrichtungenfür alle Kinder. „Das wäre sinnvollerals Steuerzuckerl für Besserverdienende“,meint Holub. (cs)Spätestens 2019 muss der Stromableser nicht mehr ins Haus. Dann geht alles per PC.strom: Neue, intelligente ZählerAnbieter profitieren mehr als Haushalte.© Gina Sanders - Fotolia.comBis Ende 2019 müssen laut Verordnungdes Wirtschaftsministers95 Prozent der Haushaltemit digitalen Stromzählern –den Smart-Metern – ausgestattetwerden. Die Geräte machen dieAblesung vor Ort überflüssig.Der Stromverbrauch wird automatischin Tages- oder Stundenintervallenan den Netzbetreiberübermittelt. Haushalte werdenden Verbrauch per Computerlaufend kontrollieren könnenund Stromlieferanten werdenspezielle Tarife, z. B. nur fürFamilien oder Singles, anbieten.Klingt gut, hat aber einen Haken:die Austauschkosten. „Diedürfen die Netzbetreiber nichtauf die Haushalte abwälzen,denn sie profitieren am meisten,weil sie ihr Verteilernetzbesser nutzen und die Ablesungkostensparend automatisierenkönnen“, sagt AKNÖ-ExperteRobert Staudinger. Die Vorteilefür Haushalte dürften sich inGrenzen halten. Staudinger bezweifelt,dass – wie vom Ministeriumerwartet – 3,5 Prozent anStromkosten jährlich eingespartwerden. Er befürchtet eher einenunüberschaubaren Tarifdschungel.(jk)treffpunkt 01/20


AKNÖ&ÖGB in Ihrer NäheWir bieten Ihnen täglich arbeits- und sozialrechtliche Hilfe. Eine telefonischeAn meldung verkürzt Ihre Wartezeit. Weitere Beratungsangebote finden Sie hier:Konsumenten-Beratung 1)Behinderten-BeratungMuttersprachliche Beratung(türkisch)AK AmstettenWiener Straße 55, Tel.: 05 7171-5150jeden Freitagvon 8.30 bis 12 Uhr1. + 3. Dienstag im Monatvon 9 bis 12 UhrAK BadenElisabethstraße 38, Tel.: 05 7171-5250AK GänserndorfWiener Straße 7a, Tel.: 05 7171-5350AK GmündWeitraer Straße 19, Tel.: 05 7171-5450AK HainburgOppitzgasse 1, Tel.: 05 7171-5650AK HollabrunnBrunnthalgasse 30, Tel.: 05 7171-5750AK HornZwettler Straße 1a, Tel.: 05 7171-5850AK KorneuburgGärtnergasse 1, Tel.: 05 7171-5950AK KremsWiener Straße 24, Tel.: 05 7171-6050AK LilienfeldPyrkerstraße 3, Tel.: 05 7171-6150AK MelkHummelstraße 1, Tel.: 05 7171-6250AK MistelbachJosef-Dunkl-Straße 2, Tel.: 05 7171-6350AK MödlingFranz-Skribany-Gasse 6, Tel.: 05 7171-6450AK NeunkirchenWürflacher Straße 1, Tel.: 05 7171-6750AK ScheibbsBurgerhofstraße 5, Tel.: 05 7171-6850AK SchwechatSendnergasse 7, Tel.: 05 7171-6950AK St. PöltenGewerkschaftsplatz 2, Tel.: 05 7171-7150jeden Mittwochvon 9 bis 12.30 Uhr undvon 13 bis 16 Uhr1. März + 5. Aprilvon 9 bis 12 Uhr18. Feb. + 4., 18. März + 8. Aprilvon 9.30 bis 11.30 Uhr26. Feb. + 26. März + 30. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr19. Feb. + 19. März + 16. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr27. Feb. + 13., 27. März + 10. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr19. Feb. + 5., 19. März + 2. Aprilvon 9 bis 12 Uhrjeden Mittwochvon 9 bis 12 Uhr22. Feb. + 8., 22. März + 5. Aprilvon 9 bis 12 Uhr20. Feb. + 6., 20. März + 3. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr19. Feb. + 19. März + 16. Aprilvon 9 bis 12 Uhr27. Feb. + 13., 27. März + 10. Aprilvon 9 bis 12.30 Uhr undvon 13 bis 16 Uhrjeden Mittwochvon 9 bis 12.30 Uhr undvon 13 bis 16 Uhr20. Feb. + 6., 20. März + 3. Aprilvon 9 bis 12 Uhr26. Feb. + 26. März + 30. Aprilvon 9 bis 12 Uhrjeden Montag + Donnerstagvon 9 bis 12.30 Uhr undvon 13 bis 16 Uhr1. + 3. Mittwoch im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr2. + 4. Dienstag im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr2. + 4. Donnerstag im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr2. + 4. Dienstag im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr2. + 4. Freitag im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr2. + 4. Donnerstag im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr2. + 4. Mittwoch im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr2. + 4. Dienstag im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr1. + 3. Donnerstag im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr1. Dienstag im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr1. + 3. Mittwoch im Monatvon 13 bis 14.30 Uhr1., 2., 3. + 4. Montag im Monatvon 8 bis 12 Uhrjeden Freitagvon 8.30 bis 12 Uhr1., 2., 3. + 4. Dienstag im Monatvon 8.30 bis 11.30 Uhr1. + 3. Donnerstag im Monatvon 8.30 bis 11.30 Uhrjeden Mittwoch im Monatvon 8.30 bis 11.30 UhrAK TullnR.-Buchinger-Str. 27-29, Tel.: 05 7171-725019. Feb. + 5., 19. März + 2. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr1. + 3. Donnerstag im Monatvon 13 bis 14.30 UhrAK Waidhofen/ThayaThayastraße 5, Tel.: 05 7171-735018. Feb. + 4., 18. März + 8. Aprilvon 13 bis 15 Uhr2. + 4. Dienstag im Monatvon 9 bis 10.30 UhrAK Wr. NeustadtBabenbergerring 9b, Tel.: 05 7171-7450AK ZwettlGerungser Straße 31, Tel.: 05 7171-7550jeden Donnerstagvon 9 bis 12.30 Uhr undvon 13 bis 16 Uhr20. Feb. + 6., 20. März + 3. Aprilvon 13.30 bis 16 Uhr2. + 4. Donnerstag im Monatvon 9 bis 10.30 Uhr1., 2., 3. + 4. Dienstag im Monatvon 13 bis 16 UhrPensionsberatung 1) : AK Melk: jeden Mittwoch von 11.30 bis 15.00 Uhr1)Keine Terminvereinbarungen möglichtreffpunkt 01/23

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