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nfmverlag

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&K H RAN-

ENERGIE-SPARTIPPS

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 24. Jahrgang Juni 2012 58778

FÜR PROFIS

EBETECHNIK

POWER OF LIFTING

ePaper


INHALT

Reifezeugnis S. 18

Mit mehr als 200

Gästen aus aller

Welt feierte der

amerikanische

Mobilkranspezialist

Grove in seinem

Werk in Wilhelmshaven

die offizielle

Premiere seines

neuen GMK6400.

Gleichzeitig präsentierte

man die Fortschritte

der eigenen

Qualitätsoffensive

in der Produktion.

Tief unten ganz oben S. 60

K&H 5/2012

Editorial

3 Endlich das Leuchtfeuer entfachen

Tipps & Trends

6 Geburtstag in Unterfranken

8 Hatz Diesel mit zwei Premieren

10 Esta-Awards vergeben

12 Flexibler CAN-Knoten

14 Andernacher Hebespezialitäten

16 Vielseitigkeitsretter

Mobilkrane

18 Reifezeugnis

24 Endspurt für Olympia

26 Würdevoller Duoauftritt

28 Hohe Auflage für schwere Last

Um bergmännische Arbeiten in großen Höhen sicher, schnell und ökonomisch erledigen zu können, verfügt man bei

der K+S Kali GmbH am Standort Unterbreizbach seit Anfang des Jahres 2012 über einen Boomlader. Mit seinem

ausgesprochen flexiblen Arbeitsbühnenkonzept löst der Boomlader gleich mehrere Anforderungen des Kunden auf einmal.


32 Drei Hauptauslegervarianten

Funkfernsteuerungen

34 Steuerung frei Hand

38 Spielend leichte Bedienung

42 Sichere Verbindung im Blick

Höhenzugangstechnik

44 Flexibilität dimensioniert

Vermietung

46 Bank erstrahlt in neuem Glanz

Schwerlastverkehr

48 Trucknology-Rot-Show

52 Bewährtes verbindet

54 Deutsch-dänische

Schwerlastprofis

BKH

60 Tief unten ganz oben

Safety

64 Werkzeug inklusive

Werkstatt

66 Anziehende Kooperation

Energieeinsparspiegel

Hallen- & Deckenkrane

70 Powersparplan am Haken

INDUKRAN GmbH präsentiert DEN Coilstapler für den innerbetrieblichen Transport

von Blechcoils in der kompakten Bauweise für den harten Industrieeinsatz!

Als Spezialist auf dem Gebiet der Sondertransportmittel, hat INDUKRAN GmbH

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FBL

74 Energiesparfaktor Produktivität

76 Mehr ist auch mal weniger

77 Schmieren und sparen

78 Orientierungsläufer im Lager

77 Impressum

80 Händlerteil

Powersparplan

am Haken S. 70

Auch Hallen- und Deckenkrane

verbrauchen Energie.

Damit tragen sie – wie viele

andere Hallenausstattungen – einen

Anteil am Kostenfaktor Energie. Gerade

in Zeiten stetig steigender Energiepreise

ein guter Grund genauer

hinzusehen, denn auch hier

gibt es Sparpotenziale.

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Grove stellt GMK6400 vor

REIFEZEUGNIS


Konnte ansatzweise das

eigene Leistungsspektrum zeigen:

60 t Last am 60-m-Ausleger des GMK6400.


Neuheiten. Mit mehr als 200

Gästen aus aller Welt feierte

der amerikanische Mobilkranspezialist

Grove in seinem

Werk in Wilhelmshaven…

… die offizielle Premiere seines

neuen GMK6400. Gleichzeitig

präsentierte man die Fortschritte

der eigenen Qualitätsoffensive

in der Produktion.


Ganz offiziell hatte die Manitowoc-Cranes-Füh-

rungsmannschaft um Eric Etchart Mitte Mai Kunden

und Interessierte aus der gesamten (Kran-)

Welt ins niedersächsische Wilhelmshaven eingeladen,

um im Rahmen des so genannten „Customers Quality

Forum“ nicht nur die erzielten Fortschritte des eigenen

Qualitätsprogramms Focus zu zeigen, sondern insbesondere

auch den lang erwarteten GMK6400 im Produktionsstatus

zu präsentieren. Erstmalig vorgestellt wurde

der sechsachsige 400-Tonner ja bereits zur bauma 2010,

allerdings führte die beschlossene Qualitätsinitiative vor

zwei Jahren zu einer Entwicklungsverzögerung, die nach

Manitowoc-Angaben zusätzlichen Tests und weiteren Detailabstimmungen

beim GMK6400 geschuldet war.

Qualitätsstandards erreichen und sichern

Sowohl Philippe Cohet, Executive Vice-President Manitowoc

Cranes EMEA, als auch Jens Ennen, neuer Senior Vice-

President Cranes Engineering & Innovation, waren sich

bei der Vorstellung des neuen 400-Tonners darin einig,

die zusätzliche Zeit ganz im Sinne einer höheren Produktreife

und einer verbesserten Einsatzqualität genutzt zu

haben. Von den intensiveren Entwicklungsbemühungen

sollen so bereits die ersten Kunden profitieren.

So sprach man einmal mehr vor den anwesenden Kranexperten

aus aller Welt offen die Qualitätsprobleme der

vergangenen Jahre an und forderte die Gäste nach einem

ähnlichen Forum vor zwei Jahren erneut dazu auf, den

Finger in die Wunde zu legen, offen über mögliche Probleme

bei der Qualität und bei der Arbeit mit den Geräten

zu sprechen. Nur so wäre man auch in der Lage, dauerhaft

die Qualität der produzierten Maschinen und damit

auch die Kundenzufriedenheit auf das gewünschte hohe

Niveau zu bringen – und dort auch zu halten.

Eigenen Eindruck verschaffen

Doch weiß man auch in Wilhelmshaven, dass entsprechende,

theoretisch vorgetragene Erläuterungen zur

eingeläuteten Qualitätsinitiative nur so viel wert sind,

wie sich anschließend in der Praxis wiederfindet. Also

lud man die Gäste ein, sich in überschaubaren Gruppen

unter kompetenter Leitung von Manitowoc-Mitarbeitern

bei einem ausführlichen Werksrundgang ein eigenes

Bild von den verbesserten Fertigungsbedingungen

zu machen. Nach Aussage von Thomas Steuer, Vice President

of Operations und Geschäftsführer der Manitowoc

Crane Group Germany GmbH, hatte man dazu ganz bewusst

einen regulären Produktionstag gewählt, um den

Interessierten den ganz normalen Arbeitsalltag im Wilhelmshavener

Werk zeigen und erläutern zu können.

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Jens Ennen (2. v. l.) erläutert Technikdetails des GMK6300L.

„Wir möchten unseren Kunden gegenüber offen und transparent

auftreten und nicht nur über unsere Verbesserungen reden,

sondern den Besuchern auch zeigen, wie diese Verbesserungen

mit unserem engagierten Team realisiert werden und auf welche

Punkte wir besonderen Wert legen“, so Steuer.

Weniger Komponenten für effiziente Fertigung

„Die Verbesserung der Qualität ist einer dieser Punkte. Für uns

ist es ein fortwährender Verbesserungsprozess, doch darüber

hinaus ist es für uns sehr wichtig, durch unser Produkt-Management,

unsere Vertriebsorganisation und das Manitowoc-Crane-

Care-Servicenetz enge Beziehungen mit unseren Kunden auf-

rechtzuerhalten. Wir analysieren das Feedback genau, das wir

über jeden ausgelieferten Kran erhalten und diese Informationen

helfen uns, ständige Verbesserungen in unsere aktuellen

und zukünftigen Produkte einfließen zu lassen.“

Eine der Leitlinien des Unternehmens in diesem Verbesserungsprozess

ist die Umstellung der Produktion nach Lean-Konzepten.

Durch die konsequente Anwendung von Lean-Methoden

konnten die Antwortzeiten der Lieferkette nach Manitowoc-

Angaben verbessert werden, die Anzahl der Komponenten an

der Fertigungsstraße wurden erheblich verringert und somit die

Effizienz des Werks offensichtlich gesteigert.

Durch die Umorganisation des Werks in unabhängige miteinander

vernetzte Produktionseinheiten für die drei Hauptkomponenten

eines Mobilkrans: Unter- und Oberwagen sowie

Ausleger, wurden die Durchlaufzeiten reduziert, die Produktionsbestände

auf ein Minimum gefahren und die Liefertreue

erheblich gesteigert. Die Qualitätsverbesserungen reichen von

Konstruktion und Einkauf über technische Dienstleistungen bis

hin zur Schulung und Auslieferung. Einen detaillierten Bericht

hierzu finden Interessierte in der vergangenen August-Ausgabe

der Kran- und Hebetechnik.

Zusätzliche Stunden bei Produktionsentwicklung

Direkte Auswirkungen der Wilhelmshavener Qualitätsoffensive

hatte so auch, wie im vergangenen Jahr bereist beschrieben,

die Entwicklung der beiden Baumuster GMK6300L und

GMK6400, bei denen insbesondere in der finalen Erprobungsphase

und der Erlangung der Produktionsreife zusätzliche Stunden

für die Prüfmannschaft angesetzt wurden. Der bereits in der

regulären Produktion befindliche GMK6300L soll dabei übrigens

nach Meinung aller Manitowoc-Verantwortlichen schon

jetzt zeigen, dass das Qualitätsprogramm greift und den Wettbewerb

aufgrund des anhaltenden Erfolgs offensichtlich sogar

schon zu entsprechenden Gegenmaßnahmen in Form von Modellaufwertungen

der eigenen Baumuster veranlasst haben soll.

Entsprechend hoch waren und sind die Erwartungen der (zukünftigen)

Käufer des neuen 400-Tonners.

GMK6400 will Maßstäbe setzen

Bei diesem neuen Modell in der Produktreihe der in Wilhelmshaven

entwickelten und gefertigten Grove-Mobilkrane handelt

es sich um einen AT-Kran mit 400 t Tragfähigkeit auf einem sechs-

Das erste Modell: GMK

6400-USB-Stick. (Fotos: fh)


achsigen Unterwagen, der nach Angaben von Manitowoc

mit seinem einen über 60 m langen Hauptausleger und

dem selbstrüstenden Abspannsystem MegaWingLift der

stärkste Kran in seiner Klasse sein soll. Das Anbaugerät

MegaWingLift wiegt ungefähr 10 t und kann auf einem

einzelnen Auflieger transportiert werden. Seine Transporthöhe

beträgt ca. 2,50 m.

Neuer MegaDrive für kleine Geschwindigkeiten

Der Kran verfügt weiterhin über ein ganz besonderes Antriebsfeature.

So weist der GMK6400 ein Hybridantriebssystem

für das Fahren bei niedrigeren Geschwindigkeiten

auf und ist der einzige Kran in dieser Tragfähigkeitsklasse,

der über dieses Leistungsmerkmal verfügt. Dieses Mega-

Drive genannte System soll leichter als die herkömmlichen

Antriebssysteme sein. MegaDrive soll verständlicherweise

bei schlechten Streckenverhältnissen seine Vorteile ausspielen,

insbesondere in Verbindung mit dem Einzelradaufhängungssystem

Megatrak von Grove.

Doch nicht nur die Traktion soll von MegaDrive profitieren,

auch der Kraftstoffverbrauch wird nach Manitowoc-

Angaben gesenkt. Der hydrostatische Zusatzantrieb kann

dabei bis Geschwindigkeiten von ungefähr 20 km/h genutzt

werden; an diesem Punkt übernimmt dann der herkömmliche

Antrieb den Vortrieb des 400-Tonners. Zentraler

Bestand des Antriebskonzepts ist übrigens lediglich

ein Motor, der insbesondere unter dem Aspekt einer höheren

Wirtschaftlichkeit gewählt wurde.

60-t-Last am 60-m-Ausleger

Mit einem Blick auf die Sicherheit konnte zwar nicht das

gesamte geplante Demonstrationsprogramm der sechsachsigen

Neuheit gezeigt werden, dennoch stellte der

GMK6400 seine Stärke unter Beweis, indem er einen 60 t

schweren fünfachsigen Grove-GMK-AT-Kran inklusive

Rüstgeschirr mit voll austeleskopiertem Ausleger und

Abspannung anhob. Andreas Cremer, Produkt-Manager

für AT-Krane bei Manitowoc, betonte, dass der GMK6400

ein wichtiger Höhepunkt der Veranstaltung am niedersächsischen

Standort war.

„Dieser Kran ist ein neuer Maßstab in diesem Segment,

der bereits auf dem Papier eindrucksvoll ist, umso mehr

jedoch, wenn man ihn im Einsatz sieht“, so Cremer. Der

GMK6400 soll nun in die Serienproduktion gehen, wobei

die Auslieferung der ersten Einheiten an Kunden in

Deutschland, den USA, Italien und Frankreich im Verlauf

dieses Jahres vorgesehen ist. Für den Verkauf in den USA

erhält der Grove GMK6400 schließlich die Markenbezeichnung

GMK6450. Seine maximale Tragfähigkeit wird

dort konsequenterweise 450 US-t betragen.

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ENDSPURT

für Olympia

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Bis zur Eröffnung der

olympischen Sommerfestspiele im Juli in London sollen

zwei der Sportstätten im Osten der Stadt mit einer

modernen Seilbahn über die Themse verbunden sein.

Im März dieses Jahres errichtete ein Liebherr-Raupenkran

LR 11350 der schottischen Kranfirma Weldex

den letzten und größten Pfeiler der Anlage.

Der 90 m hohe Südturm wurde etwa 80 m

vom Ufer entfernt in den Fluss gebaut.

(Foto: Liebherr)


Würdevoller

DUOAUFTRITT

Unternehmen. Im März 2012 hob Autokrane Schares in Erkelenz

die 9 t schwere Spitze eines Kirchturms ab. Bei dem Hub in der

engen Altstadt setzte das Unternehmen auf das Duo aus dem AC 350/6

für den Hub und den AC 40-1 City als Hilfs- und Rüstkran.

(Foto: Terex)

Innenstadteinsätze sind immer eine

Herausforderung. Das gilt vor allem

für historische Altstädte. Eine stark

sanierungsbedürftige Kirchturmspitze aus

einer Höhe von 89 m musste mitten in

der Stadt abgehoben und sicher auf den

Boden gebracht werden.

Widrige Bedingungen

„Bereits die Anfahrt durch eine Einbahnstraße

gestaltete sich schwierig, da wir

extrem enge Kurven mit unseren beiden

Terex-Kranen und den sechs Rüstfahrzeugen

bewältigen mussten. Die Straßenbreite

betrug gerade einmal 3,50 m zuzüglich

eines etwas versetzten Parkstreifens

von 5 m“, berichtet Eric Reichmann,

Schares-Projektleiter. Auch der Rüstplatz

vor der Kirche war äußerst knapp bemessen.

Um trotz widrigen Bedingungen

einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten,

erstellte das Team einen ausgeklügelten

An- und Abfahrplan für die eingesetzten

Rüstfahrzeuge und den Hilfskran.

Rüstaufwand

Während der AC 350/6 von einer Seite an

die Baustelle heranfuhr, kamen der Hilfskran

und die Rüstfahrzeuge nacheinander

aus der entgegengesetzten Richtung.

Die Mannschaft konnte somit unnötige

Zeitverluste vermeiden. Die Bauvorteile

des AC40-1-City konnten beim Rüsten

unter den beengten Platzverhältnissen

ausgespielt werden. Das Team aus vier

Mann hat in sechs Stunden den AC350/6

für den Job in der Altstadt gerüstet. Vor

dem eigentlichen Hub hatte das Schares-

Team noch eine Reihe kniffliger Arbeiten

in luftiger Höhe zu erledigen.

Unter Anspannung

Um einen stabilen Hub auch zu garantieren,

setzte die Mannschaft eine Viereckstraverse

ein, welche gemeinsam mit

Rundschlingen und Schäkel angeschlagen

wurde. Anschließend wurde die Traverse

über dem Kirchturm positioniert

und die Monteure befestigten die Last

daran. Danach konnte der Kranfahrer,


Christian Emmerich, die Turmspitze mit

einer Spannung von rund 3 t anziehen,

um die Last zu sichern.

Mit Fingerspitzengefühl

Die Monteure mussten 400 Schrauben

lösen, die als Ersatz für die ursprünglichen

und zuvor ausgebohrten Befestigungsnieten

eingebracht worden waren.

Nachdem alle Schrauben entfernt waren,

konnte die Last endlich angehoben werden.

„Das erforderte schon ein gewisses

Maß an Fingerspitzengefühl, da die Last

abgehoben werden musste, ohne dabei

zu verkanten, um den gefährlichen Flitzebogeneffekt

zu vermeiden“, erklärt der

Kranfahrer. So konnte die Turmspitze

unter Applaus schaulustiger Passanten

und den kritischen Augen des Pastors sicher

auf der Straße abgesetzt werden.

Zu der Firma

Die Firma Schares beschäftigt an vier

Standorten 79 Mitarbeiter. Der Fuhrpark

umfasst u. a. 40 Krane von 25 bis 350 t,

darunter befinden sich zahlreiche Terex-

Produkte. Durch das Angebot kombinierter

Kran- und Spezialtransportleistungen

aus einer Hand, kann das Unternehmen

seine Leistungen wirtschaftlich anbieten.

Über Autokrane Schares GmbH

AC 350/6

Mit einer Gesamtlänge von gerade einmal 16,70 m ist der AC 350/6 der kleinste

Sechsachser und der kompakteste Mobilkran in der 350 t Tragfähigkeitsklasse. Er

ist in den unterschiedlichsten Bereichen flexibel einsetzbar – sowohl in der Klasse

unter 220 t als auch mit Teilgegengewicht als Alternative zu den mittleren und großen

Fünfachser-Mobilkranen. Arbeiten eines 400 t Krans lassen sich mit dieser

Maschine auch bewältigen. Der AC 350/6 reicht mit seiner teleskopierten Auslegerlänge

von 64 m oder der maximalen Systemlänge von 125,70 m an die Leistungswerte

eines Mobilkrans der 400 t Klasse heran. Mit seinem kompakten Fahrgestells und

der geschwindigkeitsgeregelten Hinterachslenkung lässt sich der Kran auf kleinem

Radius bewegen. Hinzu kommt, dass der AC 350/6 als einziger Kran in der 350 t

Tragfähigkeitsklasse einen vorderen Überstand von weniger als 2 m aufweist.

AC 40-1 City

Als kompaktester City Kran in der 40 t Tragfähigkeitsklasse eignet sich der AC 40

City vor allem für Einsätze unter beengten Umgebungsbedingung. Dank geringer

Bauhöhe sind Durchfahrtshöhen von unter 2,99 m möglich und mit einer Gesamtlänge

von nur 8,57 m sowie einer Fahrgestelllänge von 7,34 m lässt er sich auf

engstem Raum rangieren. Zur hohen Wendigkeit trägt auch die unabhängige Hinterachslenkung

des Dreiachsers bei. Die Länge des Teleskophauptauslegers reicht

von 7,80 bis 31,20 m. Die vier Seilrollen im Auslegerkopf sind für Lasten bis 34,4 t

ausgelegt. U. a. ist eine Schwerlasteinrichtung mit Zusatzseilrolle, die eine maximale

Tragfähigkeit von 40 t ermöglicht, lieferbar. Erhältlich sind Hauptauslegerverlängerungen

von 7,10 beziehungsweise 13 m mit Klapp- oder Doppelklappspitze sowie

eine dreirollige Montagespitze von 1,20 m Länge für Lasten bis 15 t.

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Beim Industriebauunternehmen Edwards Inc. aus Wilmington,

im US-Bundesstaat North Carolina, konnte

man erst wieder kürzlich feststellen, wie außerordentlich

hoch die Sicherheitsauflagen für Einsätze in Nuklearanlagen

sind. Dabei ging es im konkreten Fall um einen scheinbaren

Routine-Kranauftrag in der Kernenergieanlage in Castle

Hayne seines Kunden GE Hitachi.

Keine Produktionsunterbrechung möglich

Beim Austausch der Klimaanlagen-Kühlkompressoren auf dem

Dach der Nukleareinrichtung wurden sowohl der gesamte Erfahrungsschatz

im Bereich der Montage- und Krandienstleis-

28 K&H 5/2012

Höchste Sicherheitsauflagen für

den AC500-Einsatz: Edwards-Kran

vor Nuklearanlage. (Fotos: Terex)

Hohe Auflage für schwere Last

Wartungsarbeiten. Im Prinzip ist es nichts Besonderes, in einem Industrieunternehmen Einrichtungen

zur Klimatisierung der vorhandenen Gebäude zu warten oder zu tauschen. Dass es dennoch gravierende

Unterschiede in der Praxis gibt, zeigt das Beispiel eines AC500-Einsatzes in einem Kernkraftwerk.

tung des Industrieanlagenbauers als auch die Leistungsfähigkeit

des dabei eingesetzten Terex AC500-2 auf die Probe gestellt. „In

einem Bereich des Werks werden Flugzeugtriebwerke produziert,

in einem anderen Kernbrennstoff“, erläutert Jamie Ezzell,

Geschäftsbereichsleiter beim u. a. für die Energiewirtschaft tätigen

Industriedienstleister Edwards Inc.

„Die Kühlkompressoren befanden sich ausgerechnet im Bereich

der Kernbrennstoffproduktion.“ Aufgrund der hohen Komplexität

des Brennstoffherstellungsverfahrens, konnte weder die

Anlage heruntergefahren werden, noch war es möglich, die kritischen

Produktionsprozesse zu unterbrechen. „Damit mussten

die Planungs- und Sicherheitsreserven bei diesem Auftrag expo-


nenziell erhöht werden“, fügt Ezzell hinzu. „Während des

gesamten Einsatzes hatte die Werksleitung Techniker an

bestimmte Ventile beordert, um die Anlage im Falle eines

Problems mit dem Hub schnell abschalten zu können.“

Mobilkran schlägt Hubschrauber

Aufgrund der schwierigen Situation erwogen die Werksverantwortlichen

von GE Hitachi sogar einen Hubschrauber

für den Austausch der beiden 7,7 t schweren Kühleinheiten

auf dem Dach der Fabrikhalle anzufordern.

Die lange Anflugstrecke des Hubschraubers sowie auch

die Notwendigkeit, das Werk zweimal anzufliegen, um

beide Kühlkompressoren auszutauschen, hätten jedoch

extrem hohe Kosten bedeutet. Als Alternative unterbreitete

Ezzell von Edwards Inc. einen Vorschlag, der GE

Hitachi eine deutliche Senkung der Kosten für den Austausch

versprach. „Wir waren davon überzeugt, dass unser

Terex AC500-2 die Aufgabe übernehmen kann und vereinbarten

eine Vor-Ort-Besichtigung, um das Projekt zu

besprechen“, erinnert sich Ezzell.

Mit Gewichtsbeschränkung

Um die beiden Kühlkompressoren auszutauschen, müsste

Edwards seinen AC500-2-All-Terrain-Kran gleich zweimal

in Stellung bringen. Der Kunde wollte nämlich nach

dem Austausch der ersten Kühleinheit eine Testphase einlegen,

bevor die zweite Einheit ersetzt würde. „Vor dem

Austausch des zweiten Kühlkompressors wollte man

sicherstellen, dass der neue Kühlkompressor mindestens

einen Monat lang störungsfrei läuft“, erklärt Ezzell.

Eine der größten Sorgen von GE Hitachi war die Frage,

ob der Untergrund das auf die sternförmig angeordneten

Abstützungen verteilte Gewicht des Krans tragen würde.

„Vor der Auftragsvergabe verlangte der Kunde die Entnahme

von Bodenproben und eine radargestützte Überprüfung

des Bodens, um die ausreichende Festigkeit des

Untergrunds sicherzustellen“, erzählt Ben Cockerham,

Vice President of Operations bei McClung-Logan Crane

and Equipment LLC, einem autorisierten Terex-Cranes-

Vertriebspartner in North Carolina. Wie Ezzell hinzufügt,

ermittelten die Ingenieure, dass der Boden bis zu 136 t

sicher tragen würde. „Wir wussten natürlich, dass wir unter

diesem Gewicht bleiben würden“, erklärt Ezzell.

Schnell und problemlos

Den Grund für diese optimistische Einschätzung lieferte

die CraniMax-Software des AC500-2. Dieses Programm

enthält die Traglastdiagramme für sämtliche Krankonfigurationen.

Aber noch wichtiger in diesem Fall: Die Software

liefert Schätzwerte über den Bodendruck der Abstüt-

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zungen, bevor die Arbeiten beginnen. „Die Möglichkeit, den

Bodendruck ermitteln und während des Einsatzes ablesen zu

können, stellt für uns einen erheblichen Vorteil dar“, so

Geschäftsbereichsleiter Ezzell.

Nachdem der Kunde den Auftrag genehmigt hatte, wurde der

Austausch des ersten Kühlkompressors für Anfang Dezember

des Jahres 2011 terminiert. Das Team von Edwards reiste am 29.

November zusammen mit Vertretern von McClung-Logan an,

die vor Ort ihre Unterstützung zur Verfügung stellten.

Aufbaukrane starten

Das Unternehmen transportierte die benötigten Komponenten

zum Einsatzort, darunter das maximal mögliche Gegengewicht

und einen Wippausleger mit insgesamt 83,80 m Länge. „Der

30 K&H 5/2012

Der AC500-2

musste mit einem

Radius von 86 m

arbeiten.

AC500-2 ist in kurzer Zeit vor Ort und ebenso schnell einsatzbereit“,

erklärt Ezzell. Mit gerade einmal 19,30 m bietet der

AC500-2 die kürzeste Fahrzeuglänge in der 500-t-Klasse – und

damit eine hohe Mobilität. Dennoch verfügt er über die höchste

Tragfähigkeit auf acht Achsen und erreicht mit 56-m-Hauptausleger

die höchste Systemlänge in seiner Klasse, die innerhalb

von 12 t Achslast auf der Straße verfahrbar ist.

Der eigentliche Einsatz beginnt

Innerhalb von 14 Stunden (die Sicherheitsbegutachtungen und

-kontrollen nicht eingerechnet) hatten die Techniker den Kran

einsatzbereit aufgebaut. Unterstützt wurde die Montage des

83,80 m langen Wippauslegers von einem 54,4-t-Rough-Terrain-Kran.

Der Einbauort der 7,7 t schweren Kühleinheiten befand

sich rund 76 m von der Kante des 12,20 m hohen Gebäudes

entfernt. Daher musste der AC500-2 mit einem Radius von

86 m arbeiten, um den Hub bewerkstelligen zu können.

Bevor die Last zum ersten Mal angehoben wurde, führten die

Crews übrigens auf der gegenüberliegenden Seite der Kranabstützung

einen erfolgreichen Testhub durch – keine Frage,

Sicherheit spielte bei diesem Einsatz eine ausgesprochen große

Rolle. Nach dem Testdurchlauf begann das Team mit der komplexen

Austauschprozedur. „Mitarbeiter der Anlage hatten auf

dem Dach die Wege eingezeichnet, über die der Kühlkompressor

bewegt werden durfte“, berichtet Ezzell. Diese Wege, die

in 90°-Winkeln zickzackartig über das Dach liefen, sollten vermeiden,

dass der Kühlkompressor über die kritischen Bereiche

der Anlage bewegt wird.

Bedienerqualifikation gefragt

Als gelte es, die Fähigkeiten des Kranbedieners und die präzise

Steuerbarkeit des AC500-2 gesondert unter Beweis zu stellen,

musste der gesamte Hubvorgang ohne direkten Sichtkontakt

durchgeführt werden. Das heißt, der Kranbediener stand in

ständiger Funkverbindung zu den Einweisern auf dem Dach,

um die Kühleinheit durch das „Labyrinth“ zu navigieren, wobei

diese nie höher als 6,10 m über dem Gebäude schwebte.

Nachdem die Arbeiten am frühen Morgen aufgenommen wurden,

hatte das Team, bereits um 13.30 Uhr den alten Kühlkompressor

abgenommen und die neue Einheit aufgesetzt. Nach gerade

einmal acht Stunden war der AC500-2 erneut demontiert

und konnte das Werksgelände wieder verlassen. Nach Ablauf der

vorgesehenen Testphase für den neuen Kühlkompressor war das

Edwards-Team mit dem AC500-2 im Februar schließlich erneut

vor Ort, um die zweite Einheit auszutauschen.

Kran und Montagemannschaft konnten den Erfolg des ersten

Einsatzes wiederholen, sodass GE Hitachi das Projekt mit dem

AC500-2 zu deutlich geringeren Kosten abschloss, als dies letztendlich

mit dem ursprünglich auch mal eingeplanten Hubschrauber

möglich gewesen wäre.


IMC-Gebrauchtkrane in Schermbeck. (Foto: IMC)

Jubiläumskran für Hermann

100. Gebrauchtkran von International Mobile Cranes GmbH

Den mittlerweile 100. Kran lieferte vor

Kurzem die Firma IMC – International

Mobile Cranes GmbH von ihrem, seit

August 2010 bestehenden Standort in

Schermbeck, an die Firma Abschleppdienst

Hermann in Oberhausen aus.

Vision is

our mission

Fachgerechte Aufarbeitung. Der Trend

der letzten Jahre, gebrauchte Krane zu erwerben,

die technisch und optisch in einem

einwandfreiem Zustand sind, über

eine Tüv- und UVV-Abnahme verfügen

sowie auf Wunsch auch in der Hausfarbe

des Kunden ausgeliefert werden, machte

sich nun auch der Abschleppdienst

Hermann zu Eigen. Der Bergespezialist

erwarb einen 50-t-Grove-Kran des Typen

GMK 3050 von IMC. Der entsprechende

Kran wurde durch geschultes Fachpersonal

komplett überholt.

Umzug nach Schermbeck. Nach Fertigstellung

des Gebrauchtgerätes, inklusive

der kompletten Neulackierung, erhielten

zwei Mitarbeiter des Abschleppdiensts

Hermann eine fachgerechte Schulung

und Einweisung auf dem IMC-Betriebsgelände.

Den Trend zu fachgerecht überholten

sowie technisch einwandfreien

Gebrauchtgeräten nahm in den Jahren

2008 und 2009 auch IMC-Geschäftsführerin

Sabine Richter auf und verlagerte

den Betrieb von Marl nach Schermbeck,

wo man sich ein Betriebsgelände von ca.

7000 m2 Fläche sichern konnte.

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Mobilkrane

Drei Hauptauslegervarianten

Großkrane. Manitowocs neuer Raupenkran vom Typ 31000, mit einer Tragfähigkeit von 2300 t, hat

seine Testphase beendet. Neben seinem einzigartigen Gegengewicht verfügt dieser Kran über die längsten

Kombinationen aus Haupt- und Hilfsausleger, die je für Manitowoc-Raupenkrane konstruiert wurden.

Steht kurz vor der

Auslieferung an den

Erstkunden: Für den

31000 hat Manitowoc … … nach Erfordernissen

der Praxis ein

flexibles Auslegerkonzept

entwickelt.

Nach Aussage von Mike Wood, Senior

Product Manager von Manitowoc

Cranes, wurde bei der

Konstruktion eines Krans der Größe des

31000 besonderer Wert auf die Optimierung

von Flexibilität und Vielseitigkeit

gelegt. „Wir haben den 31000 so konstruiert,

dass er so anpassungsfähig wie nur

32 K&H 5/2012

(Foto: Manitowoc)

möglich ist“, erklärte Wood. „Der Kran

ist mit mehreren Hauptausleger- und

Hilfsauslegerkonfigurationen sowie mit

fünf Gegengewichtkonfigurationen erhältlich.“

Der 31000 verfügt standardmäßig

über einen 55 m langen Schwerlasthauptausleger,

kann aber mit den

optionalen 5 und 10 m langen Zwischen-

stücken auf eine Gesamtlänge von 110 m

verlängert werden.

Starrer Hilfsausleger

Durch die optionalen Hauptauslegerkonfigurationen

können sowohl die Reichweite

als auch die Hubhöhe des Krans erweitert

werden. Das erste Anbaugerät ist

ein starrer Hilfsausleger mit einer Nenntragfähigkeit

von 1400 t und einer Länge

von 24 m in der Grundausführung. Mithilfe

von optionalen Zwischenstücken

kann der starre Hilfsausleger vom Betreiber

auf 42 m verlängert werden.

Kombinierte Auslegerteile

Außerdem ist ein wippender Hilfsausleger

für den 31000 erhältlich. Der standardmäßige

wippende Hilfsausleger verfügt

über eine Länge von 36 m, kann

jedoch mit optionalen Zwischenstücken

auf 114 m verlängert werden. Die maximale

Tragfähigkeit des wippenden Hilfsauslegers

beträgt 1100 t.

Der 31000 besitzt ebenfalls einen Kombinationshauptausleger,

welcher Teile des

Hauptauslegers und des wippenden Hilfsauslegers

miteinander kombiniert. Mit

verschiedenen Zwischenstücken erreicht

der Kombinationshauptausleger eine Gesamtlänge

von 138 m.

Nochmals Mike Wood: „Wir nutzen einen

Großteil des wippenden Hilfsauslegers

für den starren Hilfsausleger und

verwenden viele der Hauptauslegerteilstücke

sowie das Kopfstück des wippenden

Hilfsauslegers für den Kombinationshauptausleger,

wodurch eine maximale

Nutzung erzielt wird.“


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STEUERU

Breites Einsatzspektrum und hohes Ausbaupotenzial: hauseigene Liebherr-Funkfernsteuerungen.


NG

Die zunehmende Forderung der Betreiber, selbst bei den

entsprechend großen Mobilkranen den jeweiligen Einsatz

vor Ort weiter zu rationalisieren, d. h., Rüstarbeiten

sowie den Einsatz von Mensch und Material zu reduzieren,

führte in der Branche zu Entwicklungen, die Technik und

die Ausstattung der entsprechenden Gitter- und Telekskopmastgeräte

den gewünschten Zielen anzupassen. Schon fast zwangs-

Komponenten. BTB, BTT und BTT-E – hinter diesen Abkürzungen verbirgt

sich ein umfassendes Funkfernsteuerkonzept, das Liebherr für die eigenen

Mobilkrane entwickelt hat. Neben der eigentlichen Betriebssicherheit

steht und stand dabei auch die wirtschaftliche Umsetzung der benötigten

Steuerlösungen im Entwicklungsmittelpunkt.

läufig ergab sich hieraus auch die verstärkte Nutzung von Funkfernsteuersystemen

bei den Arbeitsmaschinen.

Zulieferung von Experten

Ein Trend, der natürlich auch den Entwicklungs- und Vermarktungsexperten

des Liebherr-Werks Ehingen nicht verborgen

blieb. Angesichts der Komplexität des Themas und einer nur zu-


nächst sporadischen Nachfrage nach Funkfernsteuerungen für

die Mobilkrane aus Ehingen, vertraute man auf der schwäbischen

Alb schon allein aus wirtschaftlichen Überlegungen lange

Zeit auf die bewährten Lösungen anerkannter Hersteller.

Hauseigene Entwicklung

Eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach drahtlos bedienbaren

Maschinen sowie sich wandelnde Rahmenbedingungen

im administrativen Bereich führten im vergangenen Jahrzehnt

dann schließlich dazu, dass die Verantwortlichen

des Mobilkransegments die Entwicklung eines hauseigenen

Funkfernsteuerkonzepts in Auftrag gaben.

Nicht zuletzt durch die Praxiserfahrungen

mit den bisherigen Systemen waren die

wesentlichen Entwicklungsziele recht

schnell definiert. So schreibt beispielsweise

die aktuelle Maschinenrichtlinie

für den Gerätebediener eine volle

Sichtbarkeit auf alle

Gefahrenpunkte vor.

Die Bedienung der

Modular: externe

Bedieneinheit BTT-E

von Liebherr.

v. l.: Frank Münst,

Markus Bucher, Jan Keppler

und Erwin Morath. (Fotos: fh)

Maschine soll darüber hinaus außerhalb des eigentlichen Gefahrenbereichs

erfolgen.

Wirtschaftlichkeit gefragt

Unter dem Gesichtspunkt einer wirtschaftlichen Fertigung und

eines ebensolchen Service solle es zukünftig keine individuellen

Steuerpulte mehr geben. Bedieneinheiten im Außenbereich des

Geräts sollen durch die sich daraus ergebende, hohe Defektquote

vermieden werden. Eine (nachträgliche) Umrüstung eines Krans

durch die sich auch hieraus ergebenden Herausforderungen

muss ausgeschlossen werden und schließlich, so zwei weitere

Entwicklungsziele, sollte ein gemeinsames Grundkonzept für alle

Krane geschaffen werden, das die Bedienung über alle Klassen

hinweg vereinheitlicht und dennoch Erweiterungen für die zukünftige

(Weiter-)Entwicklung erlaubt. Die Quadratur des Kreises

bedeutete also für die Entwickler ein System, das eine hohe

Verfügbarkeit gewährleistet, kostengünstig (zu produzieren) ist,

nicht kopiert werden kann und sicher im Betrieb ist.

Modulares System

Dieser Herausforderung nahmen sich die Steuerungsexperten in

Ehingen, allen voran Abteilungsleiter Bereich Steuerungen, Erwin

Morath, an und schufen mit der BTB (Bluetooth-Basiseinheit),

dem BTT (Bluetooth-Terminal) und der BTT-E (Bluetooth-Terminal-Erweiterungseinheit)

ein umfassendes Modulsystem, das insbesondere

das Potenzial für zukünftige Erweiterungen bietet.


Schnittstellenprobleme eliminiert

Mit der Neuentwicklung, dass wurde recht schnell deutlich,

konnte man in Ehingen nun auch ein grundsätzliches

Problem einer externen Funkfernsteuerung lösen.

So gab es durch die Zuliefererprodukte oftmals Schnittstellenprobleme,

die natürlich durch eine hauseigene

Zulieferung von Beginn an ausgeschlossen werden konnten.

Wie konsequent man die Entwicklung des Funkfernsteuerkonzepts

in Ehingen vorantrieb, verdeutlicht die

Tatsache, dass die kompakte Sendeeinheit in drei Betriebsarten

genutzt werden kann: feste Installation über Infrarot,

externer Betrieb über Funk sowie einen möglichen

Reservebetrieb über Kabel; und für die Steuerung unterschiedliche

Aufnahmemöglichkeiten vom einfachen Gurt

bis hin zum ergonomischen BTT-E vorhanden sind.

Neuer LTM 1750-9.1 mit 40 Funktionen

Und auch nach den ersten Jahren im Feldeinsatz können

Erwin Morath und seine Mannschaft noch die Früchte

ihrer konsequenten Funkfernsteuerentwicklung ernten.

So wurde bereits mit dem ersten Bleistiftstrich des neuen

LTM 1750-9.1 die Installation eines drahtlosen Steuersystems

berücksichtigt, das nicht nur die Entwicklungs-,

sondern eben auch die Fertigungskosten für die Funkfernsteuerung,

aber auch des Geräts selbst, auf ein Minimum

reduziert. Und gleichzeitig aber auch einmal mehr das

Entwicklungspotenzial des Funkkonzepts verdeutlicht,

verfügt doch die maßgeschneiderte Lösung für den neuen

750-Tonner über nicht weniger als 40 Funktionen, die

im Sinne einer verkürzten Rüstzeit auch den Montageund

Abstützbereich umfasst.

Rüstzeiten deutlich verkürzen

Nicht ohne Stolz demonstriert den aktuellen Entwicklungsstand

des Funkfernsteuersystems Jan Keppler, der

als Produkt-Manager ebenfalls zum Team um Erwin Morath

zählt, an den ersten Baumustern des LTM 1750-9.1

auf dem Ehinger Prüffeld den Produktnutzen für den

Endkunden. Aus Gewichtsgründen wird der 750-Tonner

beispielsweise ohne hintere Stützen über die Straßen rollen.

Um eine kurze Rüstzeit zu gewährleisten, hat der

Kranfahrer jetzt die Möglichkeit, das notwendige Ansetzen

der klappbaren Elemente trotz deren Dimensionen

praktisch ohne fremde Hilfe und ohne das Risiko möglicher

Kollisionen durchzuführen – bei maximaler Sicherheit

für alle Beteiligten und in direktem Sichtkontakt

zum entsprechenden Bauteil. Und profitiert heute damit

genau von den Zielen, die noch vor wenigen Jahren als

Entwicklungsvorgaben im entsprechenden Lastenheft zu

der neuen Funkfernsteuerung zu finden waren.

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Produktneuheiten. radiomatic pilot – hinter

dieser Bezeichnung verbirgt sich ein komplett

neu entwickeltes Bedienkonzept für Maschinen

und Krane, das der Funkspezialist HBC-radiomatic

jetzt offiziell in den Markt einführt.

Spielend leichte

BEDIENUNG


Einfache Funktion und Wartung:

„pilot“ mit integriertem Akku.

Die jüngste Produktbaureihe

des Crailsheimer Familienunternehmens

übernimmt vertraute

Bewegungen aus dem Alltag in

die industrielle Steuerungstechnik und

soll damit eine ganz neue, intuitive

und besonders einfache Möglichkeit

der Maschinenbedienung bieten.

Bekanntes Funktionsprinzip

Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine

integrierte Neigungsfunktion, die

zahlreiche Interessierte bereits aus dem

privaten Bereich der Spielekonsolen

kennen dürften. Eine erste Produktpräsentation

von radiomatic pilot erfolgte

auf der letztjährigen CeMAT. „Mit

dieser weltweiten Neuheit im Bereich

industrieller Steuerungen kann der Bediener

per horizontaler und vertikaler

Neigung des Senders gleichzeitig zwei

Maschinenantriebe steuern“, erklärt Peter

Pfanz, Vertriebsleiter Deutschland

bei HBC-radiomatic.

„Die Geschwindigkeit der Antriebe ist

dabei bequem und präzise über den

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mit der Sicherheit

Ihrer Mitarbeiter ...

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Verblüffend einfach: Pilot-Einsatz an Demomodell.

Intelligentes

Innenleben:

der handliche

Sender des

neuen Pilot-

Konzepts.

(Fotos: HBC, fh)

40 K&H 5/2012

Neigungswinkel regulierbar: Je stärker

der Bediener den Sender neigt, desto

höher die Geschwindigkeit. Das sorgt

für ein neues Bedienerlebnis.“

Steuerung intuitiv erlernbar

Die Maschinensteuerung wird mit diesem

neuen Konzept intuitiv verständlich

und wesentlich einfacher erlernbar.

Als Beispiel führt Peter Pfanz die

Bedienung von Transportfahrzeugen

in der Intra-Logistik an: „Wenn der

Bediener nach links fahren möchte,

bewegt er einfach kurz die Hand nach

links. Schon folgt das Fahrzeug seiner

Bewegung. Und wenn er beschleunigen

möchte, bewegt er seine Hand

einfach noch etwas weiter in die gewünschte

Richtung. Zum Abbremsen

oder Wechseln der Fahrtrichtung bewegt

der Bediener seine Hand ganz bequem

wieder in die andere Richtung.

Genauso einfach funktioniert das Prinzip

bei der Steuerung von Kranen und

verschiedensten anderen Maschinen.

radiomatic pilot eröffnet verschiedene

individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

So kann die Neigungsfunktion

sowohl für stufenlose als auch für

ein- oder zweistufige Antriebe entsprechend

konfiguriert werden.

Das gilt auch für den HBC-Micro-Joystick.

Dieses ebenfalls neue Bedienelement

ist bequem per Daumen zu bedienen

und ermöglicht die Steuerung

von zwei weiteren Maschinenantrieben.

Vier einstufige Drucktaster runden

das Bedienkonzept ab. Davon können

zwei Taster für die Vorwahl von

Krankatzen, Hubwerken und Maschinenfunktionen

oder auch von zusätzlichen

Features genutzt werden.

Umfangreiches Sicherheitspaket

radiomatic pilot bietet damit als Einhandsteuerung

einen optimalen Funktionsumfang

für verschiedenste Arten

von Fahrzeugen, Standardindustriekrane

und noch vieles mehr“, unterstreicht

Peter Pfanz.


Bei der Entwicklung des neuen Bedienkonzepts

legten die HBC-Ingenieure verständlicherweise

größten Wert auf das

Thema Sicherheit. Als Ergebnis ist radiomatic

pilot mit einem umfangreichen

Sicherheitspaket ausgestattet, das auch in

sehr spezifischen und anspruchsvollen

Situationen jederzeit ein sicheres Arbeiten

und zuverlässigen Schutz für Mensch

und Maschine gewährleistet. Ein gutes

Beispiel ist der Freigabetaster.

„Um über die Neigung des Senders Maschinenfunktionen

aktivieren zu können,

muss der Bediener dieses Bedienelement

auf der Unterseite des Senders gedrückt

halten“, erläutert Peter Pfanz, „sobald er

den Taster loslässt, wird die entsprechende

Funktion gestoppt. Ohne Aktivierung

des Freigabetasters können also auch bei

einer völlig beliebigen Bewegung des Senders

keine Steuerbefehle über die Neigungsfunktion

ausgegeben werden.“

Rückmeldung an Bediener

Für zusätzlichen Schutz sorgt die integrierte

haptisch-akustische Rückmeldung.

Sobald der Freigabetaster gedrückt wird,

vibriert der Sender und ein akustisches

Signal ertönt. Der Bediener wird damit

über die Freischaltung der Neigungsfunktion

informiert. Die Vibration und der

Signalton zeigen darüber hinaus Geschwindigkeitsänderungen

des betreffenden

Antriebs an: „Je weiter der Bediener

den Sender neigt und je höher damit die

Geschwindigkeit des Antriebs wird, desto

stärker vibriert der Sender und desto lauter

wird der Signalton“, so Peter Pfanz.

Mit Tempolimit ans Ziel

radiomatic pilot ist standardmäßig mit

ein- und ausschaltbarer Microfahrt ausgestattet.

Ist die Funktion aktiviert, kann

mit der Neigungsfunktion und/oder dem

HBC-Micro-Joystick auch bei voller Auslenkung

eine voreingestellte Geschwindigkeit

nicht überschritten werden.

Das Sicherheitsfeature soll damit ideal für

schwierige Fahrmanöver oder unerfahrene

Bediener geeignet sein. Die Neigungs-

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funktion und auch der HBC-Micro-Joystick

verfügen über eine horizontale und

eine vertikale Achse.

Nur auf einer Achse arbeiten

Bei anspruchsvollen Fahraufgaben, zum

Beispiel beim Manövrieren durch sehr

enge, gerade Wege in einer Werkshalle,

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kann eine versehentlich gleichzeitige Betätigung

von zwei Fahrantrieben, wie etwa

Kranfahrt und Katzfahrt, zu gefährlichen

Situationen führen. Genau hier

setzt die ebenfalls standardmäßig enthal-

winner profilift

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tene Orthogonalfahrt an. Mit der HBC-

Neuentwicklung kann der Bediener immer

nur auf der Achse arbeiten, die er zuerst

aktiviert hat. Die jeweils andere Achse

bleibt so lange elektronisch gesperrt, bis

er den HBC-Micro-Joystick wieder in die

Nullstellung gebracht oder den Freigabetaster

für die Neigungsfunktion losgelassen

hat. Erst dann ist ein Richtungswechsel

auf die andere Achse möglich.

Wirtschaftlich auch im Betrieb

Ein weiteres Detail in puncto Sicherheit

ist die Serienausstattung mit radiomatic

shock-off und zero-g. Die durchdachten

Features können im betrieblichen

Alltag in verschiedenen Notsituationen

für eine automatische Abschaltung der

Funksteuerung sorgen – beispielsweise

wenn der eingeschaltete Sender dem Bediener

aus der Hand fällt.

Je nach benötigtem Funktionsumfang,

Schnittstellen, Spannungsversorgung oder

anderen Auswahlkriterien ist radiomatic

pilot abschließend mit einer ganzen

Reihe von HBC-Funkempfängern kombinierbar

und soll damit passgenau auf

die speziellen Anforderungen des Kunden

zugeschnitten werden können.

5/2012 K&H 41


Funkfernsteuerungen

Beispiel für

aktuellen Teletec-Sender.

(Foto: Teletec)

BIDI-STRECKE VON TELETEC

Gegenseitige

Absicherung

Tandemeinsätze stellen im Hebe- und

Umschlagbereich immer eine Herausforderung

bzw. ein erhöhtes Sicherheitsrisiko

dar. Daher können und

sollen entsprechende Steuerungseinrichtungen

ein mögliches Unfallpotenzial

reduzieren und gleichzeitig die gewünschte,

höhere Wirtschaftlichkeit

sicherstellen. Die BiDi-Strecke von

Teletec ist z. B. die geeignete Lösung

für die bidirektionale Übertragung von

Endlagenschaltern (maximal 16 Kanäle)

zur Absicherung der gemeinsamen

Steuerung von Krananlagen im Tandemverbund.

Um das unnötige Blockieren

von Frequenzkanälen zu verhindern,

werden die Informationen auf

nur einem gemeinsamen Frequenzkanal

ausgetauscht. Hierfür wird das von

Teletec seit langem erprobte Halbduplexverfahren

(HDX) angewendet.

Beide kombinierte Sende-/Empfangseinheiten

zeichnen sich nach Unternehmensangaben

durch eine besonders

kompakte Bauform aus und besitzen

für den Arbeitsalltag die notwendigen

Komponenten, um die Kriterien

der Kategorie 3 PL d nach EN ISO

13849-1:2006 zu erfüllen.

42 K&H 5/2012

Sichere Verbindung im Blick

Funksteuerungssystem ABURemote für Hallenkrane

Wie auf den vorhergehenden Seiten

deutlich wurde, steht die Bedienung

per Funkfernsteuerung in ausgesuchten

Gerätesparten noch am Beginn

einer größeren Entwicklung. Bei der

Steuerung von Hallenkranen hingegen

hat sich die drahtlose Bedienung

in den letzten Jahren zunehmend als

De-facto-Standard durchgesetzt.

Effiziente Kombination. Der Kranhersteller

Abus Kransysteme GmbH will

in diesem Trend jetzt neue Maßstäbe

setzen und präsentierte das Funksteuerungssystem

ABURemote. Anders als

die meisten kabellosen Systeme, die

von Kranherstellern angeboten werden,

ist ABURemote nach Unternehmensangaben

kein reines Zukaufteil,

sondern eine effiziente Kombination

aus Eigenentwicklung und Komponen-

Die Sender der neuen Jay-électronique-Produktserien

verfügen über ein Display. (Foto: Welotec/Jay électronique)

ten von erfahrenen Funkherstellern.

Somit setzt Abus auf die Kompetenz

von Spezialisten und bringt zusätzlich

Know-how aus fast 50 Jahren Markterfahrung

mit den eigenen Kransystemen

in das Produkt ein.

Zwei Varianten vorgesehen. ABU-

Remote ist in zwei Versionen geplant:

Neben der Handsendervariante, die

bequem einhändig gehalten und bedient

werden kann, ist eine noch komfortablere

Meisterschalterversion erhältlich.

Mit zwei oder optional drei

Joysticks können hier Krane mit Zusatzeinrichtungen

wie Greifern oder

Zangen bedient werden.

Hohe Stabilität gefordert. Bei einem

Kran mit zwei Hubwerken können die

Katzen unabhängig voneinander verfahren

und heben bzw. senken. Die Er-

PRODUKTVERBESSERUNGEN BEI JAY ÉLECTRONIQUE

Sicherheit liegt auf der Hand

Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen Jay électronique nach eigener

Aussage einer der führenden Hersteller im Bereich der industriellen Funkfernsteuerungen.

Ob Tastensteuerung oder Maschinenkontrolle per Joystick

– Jay électronique will den Kunden für alle Einsatzbereiche robuste

und zuverlässige Steuerungen bieten, bei denen die Sicherheit für den

Bediener stets im Vordergrund steht. Die für den Frühsommer 2012

angekündigten Produktserien sind eine große Evolution der bereits erhältlichen

Systeme. Ausgestattet mit einem Display lassen sich

Zustände und Analogwerte in Echtzeit anzeigen. Alle Geräte

entsprechen nach Angaben der Funksteuerexperten

der höchsten Sicherheitsstufe SIL3 gemäß EN 61508

und PLe gemäß EN 13849.


fahrung hat gezeigt, dass durch die Ortsunabhängigkeit

von Funksendern besondere

Anforderungen an die Stabilität der Gehäuse

bestehen, da diese mitunter herunterfallen

oder auf den Boden gelegt werden.

Stromversorgung. Der Meisterschaltersender

besteht daher als einziges System am

Markt aus einem Aluminiumgrundkörper,

der für eine hohe Stabilität sorgt. Gleichzeitig

bleibt das Gewicht mit Akkus am un-

NEUE GESCHÄFTSRÄUME FÜR FUNKFERNSPEZIALISTEN

Tele Radio ist umgezogen

Der Grundkörper

der ABURemote

besteht aus Aluminium

und ist somit

äußerst robust

und trotzdem

leicht. (Foto: Abus)

teren Ende der Vergleichsskala. Durch eine

äußerst geschickte Positionierung der Sendeantenne

im Inneren ist trotz Metallgehäuse

kein abstehendes äußeres Bauteil nötig,

das schnell abbrechen kann. Ebenfalls

entfällt bei der ABURemote ein sonst häufig

benötigtes Ersatzteil: Der Sender wird mit

Standardakkus im Format AA (Mignon) betrieben.

Sind diese defekt, kann der Kunde

schnell selber für Ersatz sorgen.

Das Unternehmen Tele Radio entwickelt, produziert und vermarktet Funkfernsteuerungssysteme

für die industrielle Nutzung. Der Beginn des Unternehmens geht

bereits bis in das Jahr 1955 zurück. Um auch die sehr wichtigen Märkte Deutschland,

Österreich und die Schweiz abdecken zu können, wurde vor zehn Jahren die

Entscheidung getroffen, das Unternehmen mit einer deutschen Niederlassung zu

erweitern. Die Wahl des Unternehmensstandorts fiel auf die Gemeinde Schierling,

südlich von Regensburg gelegen.

Seit dieser Zeit expandiert das Unternehmen stetig und die wachsende Anzahl an

Mitarbeitern und benötigter Büro- und Lagerfläche zwang die deutsche Tochter

schließlich, Ersatz für das bisherige Gebäude, zentral am Rathausplatz gelegen,

zu suchen. Glücklicherweise bot sich eine günstige Gelegenheit für die Firma, innerhalb

der Gemeinde in ein eigenes Gebäude mit mehr als der doppelten Grundfläche

umzuziehen. Dabei ist nach eigener Aussage jetzt im Flurweg in Schierling auch die

Grundlage für ein weiteres Wachstum der Funkfernsteueraktivitäten in Deutschland

gelegt. Übrigens bleiben die bisherigen, weiteren Kontaktdaten von Tele Radio

für Kunden und Interessierte weiterhin unverändert.


WARTUNG

Bühne am Zug

Maßgeschneidert für den Einsatz auf

dem Berliner Hauptbahnhof ist der

JLG-Senkrechtlift Toucan 8E. Auf fünf

Ebenen übereinander fahren ICE, Regionalbahn,

S-Bahn und andere Züge

im Berliner Hauptbahnhof (ehemals

Lehrter Bahnhof). Vom obersten bis

zum untersten Gleis sind 25 m zu

überwinden. Maßgeschneidert für die

Panorama-Fahrstühle ist der JLG Toucan

8E. Er wird vom DB-Service zur

Wartung von Beleuchtung, Anzeigetafeln

(beispielsweise Auswechseln

der Leuchtmittel für die Fahrplananzeige)

oder anderer Infrastruktur genutzt.

Dazu muss er auf jeder Fahrgleisebene

eingesetzt werden können,

folglich also Aufzug fahren.

Diese sind auf 2,3 t Beladung ausgelegt.

Der sehr kompakte Toucan 8E

hat eine Arbeitshöhe von ca. 8,15 m.

Der Ausleger erreicht eine horizontale

Reichweite von 2,39 m bei einer

Knickpunkthöhe von 5,10 m. Der

Senkrechtlift JLG Toucan 8E wurde

der Deutschen Bahn vom JLG-Vertriebspartner

Bär GmbH aus Jessen

in Sachsen-Anhalt geliefert.

44 K&H 5/2012

(Foto: JLG)

Flexibilität dimensioniert

Das neue Modell der Height Performance

Zur Intermat präsentierte Ruthmann

das erste Modell seiner neuen Height-

Performance-Baureihe, die T 460. Eine

Profi-Lkw-Arbeitsbühne, die bei voller

Beweglichkeit des Korbarms und der

Dreh- und Teleskopierbarkeit des Arbeitskorbes

auch Arbeiten bis 7,50 m

unter Flur absolvieren kann.

Die Merkmale der T 460. Die T 460

hat eine Arbeitshöhe von 46 m und eine

Reichweite von 31 m. Sie wird auf

einem Zweiachschassis mit 18 bis 21 t

zul. GG aufgebaut. Seine Fahrzeuggesamtlänge

beträgt ungefähr 10,40 m.

Der Stützenhub sowie die zulässige

Aufstellneigung von bis zu 2° sollen

das Aufstellen und Arbeiten dieses

Modells auch unter schwierigen Einsatzbedingungen,

wie beispielsweise

an Hanglagen ermöglichen.

Verlängerter Rüssel. Der bewegliche,

verlängerte Rüssel soll eine neue

Dimensionen in Flexibilität bieten.

Mit dem Oberarm und dem auf 2 m

verlängerten Korbarm soll an Objekten,

wie z. B. Glas- und Werbeflächen,

manövriert werden können. Auch Ar-

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beiten an und hinter Objekten wie

beispielsweise hinter Leitungen, Rohren

und Gebäudekanten soll dieses

System ermöglichen.

Das Equipment. Der neue Arbeitskorb

ist mit einer Bühnentragfähig-

4X4-AUFBAUVARIANTE DER P 210 BK FÜR STÜTZLE-SPÄTH

Mit der Bühne geht’s ins Gelände

Arbeitsbühnenvermieter Stützle-Späth aus Schelklingen erweitert seinen Fuhrpark

mit mehreren P-210-BK-Hubarbeitsbühnen von Palfinger. Die Hubarbeitsbühnen

wurden für die universelle Einsetzbarkeit im Gelände auf einem Daily-4x4-Allrad-

Fahrgestell von Iveco mit einem zul. GG von 5 t montiert. Normalerweise wird das

Anstelle eines Straßenfahrgestells wurde diese P 210 BK für Stützle-Späth

auf ein Daily-4x4-Chassis montiert. (Foto: Palfinger)


keit von immerhin 600 kg ausgestattet und

kann hydraulisch von 2,42 auf 3,82 m Breite

ausgefahren werden.

Stützensteuerung. Für den alltäglichen Gebrauch

sind auch die serienmäßig eingebaute

Korbreinigungsklappe, Werkzeugablagen,

ausreichend Ösen für Sicherheitsgurte oder

der Sitz für das Bedienpersonal vorhanden.

Der neue Steiger ® T 460 beim Einsatz. (Foto: Ruthmann)

Eine TV-Kamera-Halterung ist lieferbar. Die

vier Stützen der T 460 sind einzeln steuerbar.

Sie können von den neuen Stützensteuerungen

rechts und links am Fahrzeugheck bedient

werden. Darüber hinaus können die

Stützen von der Zweitsteuerung an der Beifahrerseite

oder direkt vom Bedienpult im

Arbeitskorb gesteuert werden.

jüngste Modell aus der Palfinger-3,5-t-Baureihe auf leichten Fahrgestellen aufgebaut, um die

Gewichtsgrenze von 3,5 t nicht zu überschreiten. Für Vermietspezialist Stützle-Späth spielte bei

seinen jüngsten Beschaffungsplänen jedoch ein gänzlich anderer Aspekt eine kaufentscheidende

Rolle: eine erhöhte Geländegängigkeit des Basisfahrzeugs. Der Allradler mit Stollenbereifung

und der leichten Aluminium-Hubarbeitsbühne findet sich aufgrund des geringen Gesamtgewichts

auch in tiefem Gelände gut zurecht. Für den Arbeitsbühnenvermieter aus dem badenwürttembergischen

Schelklingen, der sich auf Allrad-Hubarbeitsbühnen spezialisiert hat, soll

das Fahrzeug vor allem in der Baumpflege und im Freileitungsbau zum Einsatz kommen. Die

Palfinger-Hubarbeitsbühne ist deshalb mit einer Korbwechselvorrichtung und zusätzlich mit einem

1000 V isolierten Kunststoffkorb ausgestattet.

Mit einer seitlichen Reichweite von 16,40 m und den voll beweglichen Korbarm können mit der

P 210 BK auch schwer zugängliche Objekte erreicht werden. Selbst in maximaler Arbeitshöhe

und bei maximaler seitlicher Reichweite steht der Bediener dank vorhandener Sicherheitstechnik

immer noch stabil und sicher im Korb. Eine weitere Stärke der P 210 BK ist der hohe Stützhub

und die 5°-Aufstellungenauigkeit. Damit kann die Hubarbeitsbühne auch in sehr steilem Gelände

abgestützt und gefahren werden. Abgerundet wird das Fahrzeugkonzept mit großen Staukästen

für Werkzeug und Material. Insgesamt kann Material bis zu 400 kg mitgenommen werden.


Vermietung

UNTERNEHMEN

Alles neu im Mai

Anfang Mai 2012 hat im thüringischen

Jena/Laasdorf die neue HKL-Filiale

ihren Betrieb aufgenommen und löst

damit ihre Vorgängerin ab. Mit erweitertem

HKL Mietpark, neuem HKL

Baushop und HKL Mietshop sowie

eigener Werkstatt soll das neue HKL-

Center Bauunternehmen in der Region

noch mehr Auswahl und Service bieten.

Die Kunden erwartet ein vergrößertes

Sortiment. Die optimierte

Flächenstruktur verkürzt die Wege

zwischen den einzelnen Bereichen und

zwischen HKL-Personal und -Kunden.

HÖHENZUGANG

Re-renting mit Collé

Um sein Angebot in Bereich Lkw-Hubarbeitsbühnen

weiter konsequent auszubauen,

hat das niederländische Vermiet-

und Verleihunternehmen Collé

Rental & Sales in den letzten Monaten

stark in Großgeräte von Palfinger Platforms

investiert. Neben mehreren Maschinen

aus der 70-m-Liga wurde nun

die erste WT 1000 angeschafft. Damit

rundet Collé seine Lkw-Bühnenflotte

nach oben hin ab. Collé verfolgt

ein sogenanntes „Re-rent“-Vermietkonzept

mit Partnerschaften zu anderen

Vermietern in ganz Europa. Deshalb

sind die neuen Geräte nicht länger ausschließlich

in der Traditionsfarbe blau,

sondern in einem neutralen weiß lackiert.

Mit diesem Konzept stellt Collé

interessierten Partnern eine komplette

Produktpalette zur Verfügung, die keine

Wünsche offen lässt und international

einsetzbar sein soll.

46 K&H 5/2012

Bank erstrahlt in neuem Glanz

Reinigung von Bürofassade in Mönchengladbach

Die umliegenden Häuser spiegeln sich

in der Glasfassade der Santander Bank

in Mönchengladbach: Die Hauptverwaltung

am Santander-Platz 1 beherbergt

rund 1200 Mitarbeiter. Neben

großzügigen Glasflächen sind Innenhöfe

ein zentrales Gestaltungsmerkmal

des Gebäudes, das nach der Fertigstellung

2007 bezogen wurde.

Reinigung. Inzwischen kommt zweimal

im Jahr die Firma RGM aus Düsseldorf

zum Zuge: Sie reinigt die Glasflächen

von innen. Außerdem führt

sie kleinere Wartungsarbeiten, wie beispielsweise

Leuchtmittel austauschen,

durch. Dabei unterstützt RGM Arbeitsbühnenvermieter

mateco: Das Spezialgerät

XTG 230 D/E KE befördert

die Reinigungsfachkräfte in die Höhe.

Für den empfindlichen Boden in der

Bank ist die markierungsarme Gummiraupe

die erste Wahl.

Seitliche Reichweite. Ebenso überzeugt

das Gerät offensichtlich mit einer

maximalen Arbeitshöhe von 23 m

– gepaart mit einer seitlichen Reich-

GSK55 FÜR KLEMA UND KRANPROFIS ALLGÄU

Maut- und Steuerfreiheit

Die mateco-Spezialarbeitsbühne XTG

230 D/E KE. (Foto: mateco)

weite von 11,20 m. Die elektrohydraulische

Abstandssteuerung ermöglicht

millimetergenaues Fahren. Also

Zwei deutsche Kranverleihfirmen aus dem Süden der Bundesrepublik haben

den Anhängeraufbaukran GSK55 von Grove in ihre Flotte aufgenommen. So

setzen ab sofort die beiden Firmen Klema Kranverleih GmbH aus München

und Kranprofis Allgäu GmbH aus Pforzen in der Nähe von Kaufbeuren auf

die kompakten 55-t-Krane. Laut Peter Völker, dem Geschäftsführer von

Kranprofis Allgäu, war der Firma die Entscheidung für diesen Kran aufgrund

seiner niedrigen Gesamtbetriebskosten, seiner hohen Tragfähigkeit und seiner

Vielseitigkeit leicht gefallen. „Nachdem wir einen Kran mit Produktverbesserungen

in unserem Haus getestet hatten, lagen die Vorteile für uns

ganz klar auf der Hand“, ist Völker vom GSK55 überzeugt.


genau das Richtige für das verwinkelte

Gebäude, wo Springbrunnen und

Skulpturen zu umfahren sind. Der

mateco-Außendienst hat bei der Vorbesichtigung

nach eigener Aussage

wieder ein gutes Auge bewiesen. Innen

in der Bank verlaufen verglaste

Stege, deren Außenseite gereinigt wird.

Eine Woche dauert das Großreinemachen

der Glasflächen: „Wir waren mit

dem Einsatz voll zufrieden“, sagt Thomas

Küpper von RGM.

Weltweit Partner. 1973 als maltech

Hebebühnen-Vermietung GmbH &

Co. in Stuttgart gegründet, entwickelte

sich die mateco AG zu einem europäischen

Unternehmen zur Vermietung

moderner Zugangstechnik. Die

Gruppe hat aktuell 28 deutsche Standorte

und zwei Tochtergesellschaften

in Luxemburg und Polen.

Mehr als 400 Varianten. Insgesamt

sind über 400 Mitarbeiter, davon etwa

80 in den ausländischen Gesellschaften,

im Einsatz. Der mateco-Gerätepool

besteht derzeit aus über 4500 Einheiten

in mehr als 400 verschiedenen

Ausführungen. Mit über 80 Partnern

weltweit werden Zugangsprobleme bei

mateco auch international gelöst.

FSHFLURFÖRDERFAHRZEUGE

Service & Handels GmbH

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MODULARES VIERPUNKTSPREIZENSYSTEM VON LGH

Neu im Hebemietpool

Das Vierpunktspreizensystem

kann modular an

die jeweilige Last

angepasst werden.

(Foto: LGH)

Die LGH GmbH hat ihr Vermietprogramm an Hebelösungen erweitert. Denn

Lasten werden zunehmend größer, kompakter und weichen von der Norm ab.

Um diese Hebeprojekte meistern zu können, sind häufig flexible Lösungen

erforderlich. Als Lösung bietet LGH hierfür das modulare Vierpunktspreizensystem,

das die Vorteile des bewährten Spreizensystems noch weiter ausbauen

soll. Es ist ebenso flexibel einsetzbar, bietet nach Unternehmensangaben

aber die Möglichkeit, die Last direkt an vier Punkten der rechteckigen oder

quadratischen Konstruktion zu befestigen.

Somit können Lasten, die vier Anschlagpunkte benötigen, direkt mit einem

Spreizensystem gehoben werden – die Koppelung mit mehreren Untertraversen

entfällt. Der kompakte Aufbau des Spreizensystems unterstützt laut LGH

die Stabilität der Last beim Hebevorgang. „Im täglichen Gespräch mit unseren

Kunden stellen wir immer wieder fest, dass für viele Projekte individuelle

Hebelösung erforderlich sind“, erklärt Bernhard Rzesnik, Mitglied der Geschäftsleitung

der LGH GmbH.

Mobilkrane

Tragkraft: 35 - 85 t

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TRUCKNOLOGY-

ROT-SHOW

Produktpräsentation. Bei

praktisch besten äußeren Rahmenbedingungen

hat MAN Anfang Mai im eigenen

Truck Forum in München den Startschuss zur

diesjährigen Trucknology RoadShow gegeben ...


Gittermastelement

im Schlepp: MAN-

Schwerlastzugmaschine.

...Rund 3000 Besucher und Interessierte nahmen die Gelegenheit

war, Neues über die mehr als 100 Exponate aus verschiedenen Branchen

zu erfahren – und das auch im durchaus sprichwörtlichen Sinne.

Exakt 133 Exponate in den unter-

schiedlichsten Gewichtsklassen und

für die unterschiedlichsten Brancheneinsätze

zum Besichtigen und Testfahren

stellten die Münchener Nutzfahrzeugspezialisten

auf ihrer Veranstaltung

MAN Trucknology Days 2012 am 4. und

5. Mai 2012 bereit. Darunter befanden sich

auch 27 Fahrzeuge zum direkten Testen

bzw. Fahren durch die Besucher; immerhin

vier Lang-Lkw sowie acht Exponate,

die in Vorführungen ihr spezielles Funktionsspektrum

demonstrierten. MAN veranstaltet

diese Produktschau seit 2008

mindestens einmal im Jahr. Zum letzten

50 K&H 5/2012

Event im Herbst 2011 interessierten sich

nach MAN-Angaben rund 2500 Besucher

für die Transportlösungen.

„Truck to go“ sofort lieferbar

Die Veranstaltung stellte den eigentlichen

Startschuss für die europaweite Lastwagenvorführflotte

MAN Trucknology RoadShow

2012 dar. Zahlreiche der ausgestellten

Fahrzeuge stammten aus dem

Fuhrpark Truck to go.

Hinter dieser neuen Bezeichnung verbirgt

sich das Angebot, Kunden eine europaweite

Palette an schnell lieferbaren,

komplett aufgebauten Neufahrzeugen aus

verschiedenen Branchen zu offerieren.

Diese können Interessierte bei kurzfristigem

Bedarf ohne Lieferzeit erwerben.

Breites Angebotsspektrum

Beim Auftakt der diesjährigen Trucknology

RoadShow sprach Roy Tietze (Body

Builder Management Europe) davon, die

jeweiligen Fahrzeuge innerhalb von 48

Stunden an den Kunden übergeben zu

können. Einen Eindruck über das Lieferspektrum

möglicher Fahrzeuge konnten

sich die Besucher in München mit einer

Flotte der weiß lackierten Lastwagen machen,

welche vor dem MAN Truck Forum

entlang der Dachauer Straße präsentiert

wurden. Die tagesaktuelle Fahrzeugliste

mit ausführlichen Produktbeschreibungen

und Fotos findet sich auf einer Homepage.

So vielfältig wie die Branchen, in


Starke Erscheinung: große Ladekrane

auf MAN-Fahrgestell. (Fotos: fh)

denen MAN zum Einsatz kommt, so vielfältig

präsentierte sich die Fahrzeugschau in

diesem Jahr in fünf Themenbereichen: Bau,

Schwertransport, Fernverkehr, Verteilerverkehr

und Feuerwehr.

Eigenes Fahren

Entsprechende Fahreindrücke mit Schwertransporten

mit Zuggesamtgewichten bis

150 t, mit Lang-Lkw oder Baufahrzeugen

auf der Teststrecke zu sammeln, begeisterte

naturgemäß zahlreiche Besucher, sodass

die entsprechenden Werksfahrer an beiden

Tagen nicht über Langeweile klagen konnten.

Bei jeder Veranstaltung stellt MAN bestimmte

Branchen in den Mittelpunkt und

ergänzt dies insbesondere mit praxisnahen

Vorführungen der jeweiligen Branchenmodelle.

Dieses Mal sind es die Branchen

Feuerwehr und Bau.

Feuerwehrpräsentation

Besonders viel „Action“ wurde dabei natürlich

im Brandschutzsegment geboten. Die

Werkfeuerwehr MAN/MTU und die Freiwillige

Feuerwehr Karlsfeld präsentierten ihre

MAN-Einsatzfahrzeuge in Aktion bei einem

Löschangriff. Zudem durften sich die Besucher

der Trucknology Days im Umgang

mit Feuerlöschern unter fachkundiger Anleitung

im Löschen kleiner Feuer üben und

erhielten wichtige Tipps zur Brandbekämpfung.

Vorführungen wie Fettexplosion und

Spraydosenzerknall bei Brandeinwirkung

zeigten eindrucksvoll mögliche Gefahren

im Haushalt auf.

Eigene Lang-Lkw

Erwartungsgemäß einer starken Nachfrage

nach Fahr- und Mitfahrgelegenheiten

erfreuten sich neben den drei Schwerlastkombinationen

natürlich auch die vier angereisten

Lang-Lkw, werden aller Voraussicht

nach zunächst einmal nicht viele

Unternehmen bzw. Fahrer die Möglichkeit

erhalten, eigene Erfahrungen mit 25,25-m-

Zügen zu sammeln.

MAN selbst hofft, spätestens in diesem Monat

die endgültige Freigabe für einen eigenen

Versuchszug im Werksverkehr zu erhalten,

der einmal mehr die Wirtschaftlichkeit

des gegebenen Einsatzfalles gegenüber

den bisher eingesetzten, europakonformen

Standardkombinationen belegen soll. Auch

hier wollen die Münchner drei bisherige Sattelzüge

durch zwei Lang-Lkw mit dem identischen

(Lade-)Volumen ersetzen.

Ausstellung der Industriepartner

Abgerundet wurde die diesjährige Auftaktveranstaltung

zur Trucknology-RoadShow

mit ihren vielen, typisch rot lackierten

Exponaten, durch eine entsprechend ergänzende

Ausstellung von weniger als 53

Unternehmen aus dem Lkw-Segment. Dazu

zählten neben den unterschiedlichen MAN-

Dienstleistungsbereichen auch zahlreiche

Aufbauhersteller, Ausrüster und Zulieferer,

die den Besuchern für entsprechende Fachgespräche

sowie für Zusatzinformationen

zur Verfügung standen.

02

Höhensicherung

Hebetechnik

Ladungssicherung

Safety Management

Die Last,

die Leistung

und die

Leichtigkeit.

Tonnenschwere Lasten, tonnenschwere

Verantwortung – gut, wenn die Sicherheit

jetzt nicht am seidenen Faden hängt,

sondern an Schwerlast-Hebemitteln von

SpanSet. Extrem belastbar und einfach im

Handling, geben unsere Rundschlingen

und Hebebänder die Sicherheit, die

notwendig ist. Und machen die Arbeit

wortwörtlich so leicht wie möglich.

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Peter Bohnet (li.) und Stefan Fuchs setzen

mit der jetzigen Fahrzeugübergabe eine

bewährte Zusammenarbeit fort. (Foto: Goldhofer)

Bewährtes verbindet

Unternehmen. Investition in die Zukunft: Die Bohnet GmbH aus Kirchdorf fährt wieder verstärkt

mit Goldhofer. Die Schwerlast- und Projektspedition ist ab sofort mit 30 neuen Schwerlastachslinien

vom Typ THP/UT, zwei zusätzlichen Kesselbrücken und einer weiteren Tiefbettbrücke unterwegs.

Durch den Neuerwerb sind wir für

anspruchsvolle Transportprojekte

bestens gerüstet. Durch die

hydraulische Absenkbarkeit der Goldhofer-Module

auf 85 cm können wir auch

voluminöse Ladegüter innerhalb der geforderten

Transporthöhenbegrenzungen

auf der Straße befördern. Einen weiteren

elementaren Vorteil stellt das enorm reduzierte

Eigengewicht der Achslinien dar.

Auch der bekannt gute Service und die

räumliche Nähe von Kirchdorf und

Memmingen haben dazu beigetragen,

dass wir uns bei der Neuinvestition für

Goldhofer entschieden haben“, erklärte

Geschäftsführer Peter Bohnet bei der

Fahrzeugübergabe Anfang April.

Eine Branchengröße

„Bei Goldhofer kommen nicht die Fahrzeuge

zurück, sondern die Kunden. Umso

schöner ist es, wenn jetzt mit Bohnet

ein Großer der Branche wieder auf unse-

52 K&H 5/2012

re innovativen Qualitätsprodukte setzt“,

freut sich Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender

der Goldhofer Aktiengesellschaft,

über den Auftrag. Mit 150 Schwerlastachsmodulen

und 15 Vierachssattelzugmaschinen

zählt die Bohnet GmbH zu

den führenden Anbietern der Schwerlastbranche

in Deutschland.

Ausstattungsdetails

Die neuen Bohnet-UT-Schwerlastmodule

eignen sich nicht nur für den Baustelleneinsatz,

sondern gerade auch für den

Fernverkehr. Die zwillingsbereiften Achslinien

sind durchgängig mit BPW-Scheibenbremsen

ausgestattet und sollen so

im Einsatz für höchste Sicherheit und

Fahrkomfort sorgen.

Mit der niedrigen Ladehöhe und dem

Achsausgleich von +350/–250 mm will

Bohnet die UT-Achsen von Goldhofer für

einen Großteil der vielfältigen Schwerlastprojekte

einsetzen. Die Achsmodule

sind darüber hinaus in Längs- und Querrichtung

kombinierbar.

Unternehmenshintergrund

Die Bohnet GmbH ist ein internationaler

Anbieter von integrierten Schwer- und

Spezialtransporten auf der Straße sowie

im See- und Binnenschiffsverkehr. Durch

die beinahe 50-jährige Erfahrung in Sachen

Schwertransporte will das Unternehmen

seinen Kunden maßgeschneiderte

Transportlösungen sowie einen

ganzheitlichen Service rund um komplexe

Logistik-Projekte bieten.

Europaweite Transporte mit Übermaßen

und Stückgewichten von bis zu 550 t zählen

zu den Kompetenzen von Bohnet mit

Niederlassungen in Erfurt, Hamburg und

Werne. Die Geschichte der Goldhofer AG

reicht bis ins Jahr 1705 zurück. Heutzutage

fertigt die Goldhofer AG in Memmingen

Lkw-Anhänger, Schwerlasttransportsysteme

und Flugzeugschlepper.


Flach verbunden

Multitrailer von Nooteboom

Vor Kurzem erhielt Van Happen Transport

von Nooteboom einen neuen dreiachsigen,

gelenkten Semitieflader mit

superflachem Schwanenhals. Der teleskopierbare

Trailer ist eine Maßanfertigung

für den Kunden, der ihn zusammen mit

einem neuen vierachsigen DAF FTX mit

großem Ladekran einsetzt.

Die regelkonforme Länge. Was zeichnet

diesen Semitieflader nun aus? Die Durchbiegung

kann mit einem speziellen mechanischen

System im Schwanenhals des

Chassis nach Aussage von Nooteboom,

abhängig von der Ladung, variabel kompensiert

werden. Darüber hinaus ist die

Länge so bemessen, dass der Sattelzug bei

Dank minimaler Halshöhe kann der

Multitrailer normal hohe Container aufnehmen. (Foto: fh)

eingeschobenem Auflieger trotz längerer

vierachsiger Sattelzugmaschine noch

innerhalb der gesetzlichen 16,50 m Gesamtzuglänge

verbleibt. Darüber hinaus

integrierte Nooteboom zur besseren Manövrierbarkeit

eine hydraulische Zwangslenkung

in den superflachen Schwanenhals

und zwar ohne Verwendung einer

umfangreichen elektronischen Lenkung.

Deshalb soll die Bedienung entsprechend

einfach und zuverlässig möglich sein.

Zwei Container. Was mindestens genauso

wichtig ist: Die Wartungskosten sollen

auf ein Minimum beschränkt werden.

Van Happen transportiert mit diesem Sattelzug

trotz Ladekran auf der Sattelzugmaschine

zwei 20’-Container auf dem

Auflieger von Nooteboom.

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Deutsch-dänische

SCHWERLASTPROFIS

Schwertransporte. Es gibt Transportaufgaben, da lässt sich nichts improvisieren!

Das sind Transportaufgaben, die präzise arbeitende Profis erfordern. Profis, die ihr

Handwerk perfekt verstehen und die über die passende Fahrzeugtechnik verfügen.


Sensible Komponenten: Give Sværgods hat sich auf den Transport

von Windkraftanlagen spezialisiert.

Eine solche Aufgabe ist der Transport von Windkraftanlagen.

Diese erreichen heute Nabenhöhen von

über 100 m. Allein die für eine solche Anlage notwendigen

Komponenten sind imposant: Flügellängen

von bis zu 58 m, Maschinenhausgewichte bis 140 t. Zahlen,

die deutlichen machen, dass hier absolute Spezialisten

gefragt sind.

Das dänische Schwertransportunternehmen Give Sværgods

beherrscht genau diese Anforderungen perfekt. Das

im Herzen Jütlands, in Give, ansässige Transportunternehmen

wurde 1958 gegründet und hat sich bereits Mitte der

80er-Jahre auf den Bereich Schwerlast spezialisiert. Zunächst

waren es überwiegend Betonfertigteile, die von

den markant roten Schwerlastzugmaschinen transportiert

wurden. Im Jahr 1998 erfolgte dann ein wichtiger Meilenstein

für Give Sværgods. In dem Jahr wurden die ersten

Transporte für die Windkraftbranche durchgeführt. Deren

Anlagen und Komponenten hatten kurz vor der Jahrtausendwende

Dimensionen angenommen, die ein entsprechend

spezielles Transportequipment erforderten.

Unternehmerischer Weitblick

Firmengründer Svend Åge Hansen und seine beiden Söhne

Finn und Carsten erkannten sofort das Potenzial, das

in diesem Transportsegment steckt. Sie erweiterten konsequent

die Ausrichtung des Unternehmens auf diesen

vielversprechenden Transportbereich. Eine Entschei-


dung, mit der das Führungstrio zweifellos unternehmerische

Weitsicht bewiesen hat. Heute gehört Give Sværgods

nicht nur zu den führenden europäischen Schwerlastspezialisten,

sondern ist in Sachen Transport von Windkraftanlagen

eine der renommiertesten Adressen überhaupt.

Rund 200 qualifizierte und sehr erfahrene Mitarbeiter

sorgen weltweit für eine reibungslose Durchführung der

zum Teil sehr komplexen Aufträge.

Hohe Ansprüche

Den exzellenten Ruf hat sich das Give-Team über die Jahre

hart erarbeitet. Unternehmensgründer Svend Åge Hansen:

„Die Ansprüche der Kunden aus der Windkraftbranche

sind hoch. Unser Ziel ist es, diesen Anforderungen in

jeder Hinsicht gerecht zu werden.“

Das gilt ganz besonders mit Blick auf die Zuverlässigkeit

und eine pünktliche Anlieferung der Komponenten auf

der jeweiligen Baustelle. Kein Wunder, stehen doch an

den Baustellen teure Krane für die Montage der Anlagen

bereit. Verzögerungen gehen sofort ins Geld.

Deutsche Dependance

Das Know-how der Give-Mitarbeiter hat sich inzwischen

europaweit herumgesprochen. Neben dem Hauptsitz

in Dänemark betreibt das Unternehmen Niederlassungen

in Großbritannien, Italien, Polen, Schweden und in

Deutschland. Die deutsche Dependance wird von dem

SELBSTSCHLIESSENDER

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Verhinderung von Unfällen durch Besteigen

der Last beim Festhaken. Personen werden in

der Gefahrenzone des Hebens nicht gefährdet.

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Schweres Gerät: Der Transport

von Turmelementen ist extrem anspruchsvoll. (Fotos: Give Sværgods)

Schwerlastprofi Malte Jans geleitet. Er ist verantwortlich für

einen reibungslosen Ablauf der zahlreichen Aktivitäten hierzulande.

Auch die deutsche Give-Sværgods-Niederlassung ist

überwiegend für die Windkraftbranche unterwegs. Das spiegelt

sich auch im Fuhrpark wider.

Vielseitige Flotte

Zum Einsatz kommen neben schweren Zugfahrzeugen unter anderem

Tiefbetten, Turmadapter, Kesselbrücken, Telesattel und

Semitrailer. Zweifellos schweres Gerät, das aber angesichts der

Dimension unverzichtbar ist. Bereits die einzelnen Turmelemente

einer 3-MW-Anlage haben XXL-Format. „Da sind schon

mal 20 Achslinien notwendig, um die enormen Gewichte transportieren

zu können. Die dazugehörigen Rotorblätter haben es

ebenfalls in sich. GFK-Flügel in derartigen Abmessungen sind

filigrane Bauteile“, betont Jans.

Aber das Handling haben seine Mitarbeiter bestens im Griff.

Um die Komponenten einer Windraftanlage sicher und pünktlich

ins Ziel zu bringen, ist eine gewissenhafte Vorbereitung der

einzelne Touren notwendig. Dabei achten die Planer auf jede

Kurve, jede Brücke, jedes noch so unscheinbare Hindernis entlang

der Transportroute. Um ganz sicherzugehen, nimmt Jans

die neuralgischen Punkte selbst in Augenschein.

Alle Eventualitäten im Blick

Wenn ein 400-t-Raupenkran zwei Tage ungenutzt auf der Baustelle

steht, ist das nicht nur aus finanzieller Sicht ärgerlich.

Nicht selten sind die Einsätze eng gestaffelt. Im schlechtesten

Fall muss eine Montage um Wochen verschoben werden, sollten

die Komponenten nicht rechtzeitig auf der Baustelle sein.

58 K&H 5/2012

„Jeder Transport ist anders und erfordert eine perfekte Vorbereitung“,

so Jans gegenüber Kran- & Hebetechnik. Dabei spiele die

Erfahrung eine wichtige Rolle. Jans: „Nur wer weiß, welche

Eventualitäten möglich sind, kann bereits im Vorfeld darauf

reagieren.“ Ein sehr innovatives Transportkonzept haben die

Schwerlastprofis von Give Sværgods für ein Projekt entwickelt,

das unlängst an der Westküste Norwegens realisiert wurde. Die

Komponenten für den geplanten Windpark wurden zunächst

auf Anhänger verladen und anschließend zum Hafen von

Esbjerg transportiert.

Hier wurden die Anhänger an Bord einer eigens für diesen

Zweck gecharterten RoRo-Fähre gefahren. Auf dem Seeweg ging

es dann ins norwegische Egernsund. Von dort ging es auf der

Straße weiter zum endgültigen Bestimmungsort. Jans: „Bei die-

Markante Trucks: Die Fahrzeuge

kommen typisch

dänisch daher.


sem Projekt war es extrem wichtig, die Komponenten

der jeweiligen Anlage gleichzeitig am Zielort zu haben,

um ohne Verzögerungen montieren zu können.“

Vielseitiges Engagement

Das Engagement für die Windkraftbranche geht mittlerweile

weit über Transportdienstleistungen hinaus. Im

Laufe der letzten 14 Jahre hat Give Sværgods ein Netzwerk

von Geschäftspartnern aufgebaut, das das Unternehmen

in die Lage versetzt, den Kunden komplette Lösungen

einschließlich Transport, Montage, Installation

und Wartung der Windkraftanlagen zu bieten. Neben

dem Transport von Windkraftanlagen führt Give Sværgods

Schwertransporte aller Art durch. Dazu gehören der

Transport von kompletten Industrieanlagen, Maschinen,

Yachten, Land- und Baumaschinen und vieles mehr.

Tochterunternehmen für Bootstransporte

Selbst ein altes russisches Küstenmotorschiff wurde schon

mal an Bord eines Give-Tiefladers genommen und auf

dem Landweg transportiert. Auch für diese Aufträge bilden

die Erfahrungen der Mitarbeiter und der sehr vielseitige

Fuhrpark die Basis. Für den Transport von Booten

und Yachten sind die Tochterunternehmen Jydsk Bådtransport

und Danish Yacht-Transport zuständig. Kunden

sind sowohl Werften als auch Eigner der nicht selten imposanten

Yachten. Und auch im Transport von Fertigbetonteilen

ist die Give-Sværgods-Flotte weiterhin europaweit

unterwegs.

Leistungsfähige Werkstatt

Besondere Transporttechnik, wie sie von Give Sværgods

eingesetzt wird, erfordert besondere Wartung und Pflege.

Dafür hält das Unternehmen am Stammsitz in Dänemark

eine eigene, hoch spezialisierte Werkstatt vor, die für den

einwandfreien Zustand der Flotte verantwortlich ist.

„Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit der Fahrzeuge

haben für unsere Transportqualität eine zentrale

Bedeutung“, erläutert Jans den Aufwand und ergänzt:

„Das ist kein Job für eine normale Nutzfahrzeugwerkstatt.

Komplexe Hydraulik, empfindliche Elektronik und eine

sehr spezielle Tiefladertechnik machen diesen Aufwand

notwendig.“ Das Give-Sværgods-Lastbilcenter verfügt

über rund 3500 m2 großen Hallenkomplex in unmittelbarer

Nähe zum dänischen Autobahnnetz. Neben der

Wartung, Instandhaltung und Reparatur von eigenen Geräten,

bietet die Werkstatt diesen Service auch für externe

Kunden. Die nehmen das Angebot gern an, schließlich

hat sich die hohe Kompetenz von Give Sværgods auch in

diesem Bereich herumgesprochen.

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Meis-

Teleskoplader

im Untertageeinsatz


Frei verfahrbar: Meis-Boomlader mit Arbeitsbühne. (Fotos: Meis)

Anbaugeräte. Um bergmännische

Arbeiten in großen Höhen sicher,

schnell und ökonomisch erledigen zu

können, verfügt man bei der K+S Kali

GmbH am Standort Unterbreizbach seit

Anfang des Jahres 2012 über einen

Boomlader. Mit seinem ausgesprochen

flexiblen Arbeitsbühnenkonzept löst

der Boomlader gleich mehrere

Anforderungen des Kunden

auf einmal.

62 K&H 5/2012

Die K+S-Bergleute erlernen die fachgerechte Bedienung.

Tief unter der Erdoberfläche, im hessisch-thüringischen

Werratal, werden von der K+S Kali GmbH

Kali-Rohsalze abgebaut. Das Kalirevier umfasst ca.

1500 km2 . Hier haben Bergleute mittlerweile eine Fläche

bearbeitet, die so groß ist wie das Stadtgebiet von München.

In 500 bis 1100 m Tiefe wird mit bergmännischem

Fachwissen und modernen Geräten das „weiße Gold“ gewonnen.

Aus ihm wird eine umfangreiche Palette von

Düngemitteln und maßgeschneiderten Produkten für industrielle

Anwendungen bis hin zu Pharmasalzen gefertigt.

Das K+S-Verbundwerk Werra gewinnt und verarbeitet

an den drei produzierenden Standorten Hattorf und Wintershall

in Hessen und Unterbreizbach in Thüringen.

Sicherheit wird groß geschrieben

Arbeits- und Betriebssicherheit im Bergwerk wird groß

geschrieben, um die Sicherheit der Bergleute und den

gefahrlosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Z. B.

werden zur Kontrolle von gebirgsmechanischen Veränderungen

und der Firstsicherheit (als Firste bezeichnet man

die Decke eines Abbaus) an ausgewählten Orten sogenannte

Tastlöcher gebohrt und regelmäßig geprüft.

5000 Tastlöcher in vier Wochen

Mit deren Hilfe können Veränderungen damit rechtzeitig

erkannt sowie entsprechende Maßnahmen umgesetzt

werden. Eine aufwendige Aufgabe, denn in der Grube

müssen heute 80 km Stollenlänge betrieben werden und

gesichert sein. Alleine dort, wo aktuell Rohsalz abgebaut

wird, sind 5000 Tastlöcher in der Frequenz von vier Wochen

zu kontrollieren.

Neben Tastlöchern werden auch sogenannte Anker kontrolliert.

Anker sind eine Art Schraube-Dübel-Kombination,

die über ein Bohrloch in die Stollenfirste eingesetzt

werden, um den Stollen vor möglichen Ablösungen der

Deckgebirgsschichten zu sichern. Um diese Arbeit sicher,

schnell und ökonomisch erledigen zu können, suchten


die Verantwortlichen von K+S nach geeigneter Maschinentechnik.

Fündig wurden sie beim Unternehmen Meis,

dessen Teleskopgerät Boomlader aus einem herkömmlichen,

starren Bobcat-Teleskoplader mit angebautem

Arbeitskorb besteht, der bei angehobenem Ausleger aus

dem Arbeitskorb verfahren werden kann.

Steuerung vom Korb aus

Das Besondere besteht darin, dass der Bediener des Teleskopladers,

bei einer Anwendung mit Arbeitskorb, nicht

mehr in die Grundstellung des Geräts zurückfahren muss,

um aus der Kabine des Teleskopladers die nächste Arbeitsposition

anzufahren. Bei einteleskopiertem Auslegersystem,

mit einer maximalen Arbeitshöhe von 8 m, können

mit dem Boomlader alle Fahrfunktionen des Teleskopladers,

inklusive der Abstützvorgänge, direkt aus dem

Arbeitskorb gesteuert werden. Für alle Anwender, auch

für die Tastloch- und Ankerkontrolleure im Kalibergwerk

Unterbreizbach, bedeutet diese Ausstattung einen erheblichen

Zeit-, Effizienz- und Handlingvorteil. Wichtig ist

aber auch, dass die Multifunktionalität des Teleskopladers

erhalten bleibt. Über die Schnellverschlüsse des Bobcat-

Systems ist der Arbeitskorb in Minuten demontiert und

eine Gabel bzw. Schaufel angebracht, die im Lieferumfang

eines Boomladers von Meis inklusive sind. Der Arbeitskorb

ist im Transportzustand 2,53 m breit und kann

auf 4,20 m ausgezogen werden.

Anlieferung im demontierten Zustand

In beiden Breiten ist der Arbeitskorb um 180° drehbar und

auf eine Korbtragfähigkeit von 320 kg (für bis zu drei Personen

plus Werkzeug) ausgelegt. Die Hetronic-Steuerung

soll ein sicheres Bediengefühl gewährleisten. Aufgrund

der Dimensionen des Teleskopladers konnte dieser nicht

im komplett montierten Zustand über den Versorgungsschacht

in den Stollen verbracht werden. So wurden mehrere,

aufzuggerechte Baugruppen sicher im Schacht abgelassen

und unter Tage zum kompletten Gerät montiert.

Ausgeliefert und in Betrieb genommen wurde der Boomlader

mit seinem ungewöhnlichen Arbeitsplatz im Bergwerk

Unterbreizbach Anfang dieses Jahres.

Arbeiten ohne Abstützung

Nach wenigen Wochen der Nutzung sollen sich nach

Aussage aller Beteiligten bereits eindeutig die Vorteile für

den Anwender zeigen. So können die Tastlochkontrolleure,

wie ursprünglich ja auch geplant, bei angehobenem

Ausleger, den Teleskoplader von Tastloch zu Tastloch manövrieren,

ohne abstützen zu müssen, denn die Stollen

sind meist nicht höher als 4 bis 5 m.

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Modul zur Sicherung

Das von Thiele entwickelte ZK-Modul

lässt sich nach Angaben der Sicherungsspezialisten

einfach und sicher

an die Seitenrahmen von Anhängern

anpassen und anbringen. Die Zurrringe

werden aus identischem Stahl hergestellt,

der auch in der Erzeugung

von Zurrketten verwendet wird. Das

vom TÜV zugelassene Thiele-ZK-Modul

entspricht der europäischen Norm EN

12640 und ist zu 100 Prozent Zurrkapazität

in alle Zugrichtungen belastbar.

Der Zurrring hat einen Schwenkbereich

von –180 bis +30° und ermöglicht

sowohl das sichere Verzurren von

Gütern mit geringer Höhe als auch das

Verzurren von Gütern, die über die

Ladefläche hinausragen. Weiter ist

der Zurrring versenkbar und beugt

dadurch Unfällen beim Begehen von

Ladeflächen vor. Darüber hinaus bietet

man für die Windindustrie auch Ketten

mit branchengerechten Längen an.

30°

Der Zurrring des ZK-Moduls

von Thiele hat einen Schwenkbereich

von –180 bis +30°. (Foto: Thiele)

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Werkzeug inklusive

Pewag präsentiert Weltneuheit bei Anschlagtechnik

Der österreichische Kettenhersteller

Pewag hat kürzlich sein Angebotsprogramm

im Anschlagtechnikbereich erweitert.

So präsentierte das Unternehmen

einen Anschlagpunkt, der ohne

Werkzeug befestigt werden kann. Der

weltweit einzigartige Anschlagpunkt

winner profilift Gamma (PLGW) erlaubt

erstmals eine werkzeuglose Befestigung

und Demontage. Möglich

gemacht wurde dies durch eine von

Pewag entwickelte und patentierte

Sperrenkonstruktion.

Flexibilität. Damit kann der winner

profilift Gamma einfach mit der Hand

festgezogen und in Belastungsrichtung

ausgerichtet werden. Durch diese

Weiterentwicklung ist der Anschlagpunkt

besonders für eine häufige Montage

und Demontage geeignet und ermöglicht

im Transportalltag höchste

Flexibilität in der Nutzung.

Korrosionsschutz. Der Anschlagpunkt

winner profilift Gamma ist damit eine

Wissen, was bewegt!

Vereinfachte Handhabung:

Montage und

Demontage mit geschlossenen

Sperren

(r.) des winner profilift

Gamma. (Fotos: Pewag)

360° drehbare Ringschraube, die dem

Nutzer natürlich eine Ausrichtung des

Rings in jede benötigte Zugrichtung

ermöglichen soll. Die „unverlierbare“

Sonderschraube ist zu 100 Prozent rissgeprüft

und besitzt einen Chrom-VIfreien

Korrosionsschutz. Dadurch soll

ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und

Langlebigkeit garantiert werden – auch

in extremsten Einsatzbereichen. Jeder

Anschlagpunkt winner profilift Gamma

ist mit einer individuellen Seriennummer,

der Gewindegröße und Angaben

zur jeweiligen Tragfähigkeit des

Produkts von Pewag versehen.

Breites Programm. Über die beschriebene

Neuheit hinaus bietet Pewag ein

breites Programm an Anschlagpunkten

in unterschiedlichen Größen an – etwa

die drehbaren Anschlagpunkte winner

profilift Alpha (PLAW) und winner profilift

Beta (PLBW), die mit Gewindelängen

nach Maß oder auch mit UNC-Gewinde

verfügbar sind.

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Ein Anschlagpunkt

für häufige

Montage

und Demontage.

Position halten. Darüber hinaus zeichnet

den schweißbaren Anschlagpunkt

profilift Eta (PLE) eine eingebaute

Feder aus, die den Ring in jeder gewünschten

Position hält. Zur Abrundung

des Anschlagpunkteportfolios

wird Pewag in Kürze auch einen drehbaren,

kugelgelagerten Anschlagpunkt

mit der Bezeichnung winner profi lift

Delta (PLDW) auf den Markt bringen.

Messebeteiligung. Übrigens will sich

Pewag mit seinen Branchenprodukten

an der diesjährigen KWF-Tagung beteiligen.

Nach dem großen Erfolg der

Fortfachveranstaltung in 2008 ist das

Expogelände für die KWF-Tagung 2012

in Bopfingen von Beginn an größer

und weiträumiger ausgewählt worden.

Hohe Resonanz. Als Ausstellungsfläche

stehen über 60.000 m2 Freigelände

und rund 2000 m2 Zeltfläche zur

Verfügung. Pewag freut sich angesichts

der ausgesprochen hohen Resonanz

schon im Vorfeld der Veranstaltung

auf den Besuch der Kunden und

das Interesse an branchenspezifischen

Angeboten in Bopfingen zwischen

dem 13. und 16. Juni 2012.

NEUE RATSCHEN DER SHZ GMBH ZUR LADUNGSSICHERUNG

Ergo wie ergonomisch

Die Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH aus Großröhrsdorf bei Dresden

ist seit nunmehr zehn Jahren als Hersteller für Zurrgurte und textile Anschlagmittel

bekannt. Ausgehend von den bisher am Markt verfügbaren Ergo-Ratschen

wurden die drei neuen Typen Zurgurt Ergo, Ergo Plus und Ergo

Max entwickelt. Vorspannkräfte von bis zu 700 daN können nach Aussage

der Sicherungsexperten mit diesen Spanngurten spielend erreicht werden.

Durch stabile Querverstrebungen des Ratschenhebels soll das Lösen der

Gurte selbst bei hohen Vorspannkräften zum Kinderspiel werden. Ein weiterer

Schwachpunkt vieler Ergo-Ratschen ist nach Aussage der SHZ GmbH die

Feder, welche die Sperrklinke gegen die Zähne drückt.

Diese ist vielfach beim Einsatz gebrochen oder aus der Halterung „gesprungen“.

Durch den Einsatz von Spiralfedern konnte bei den neuen SHZ-Ergo-

Ratschen auch hier für Abhilfe gesorgt werden. Die Zurrgurte Ergo Plus und

Ergo Max werden grundsätzlich mit Labelschutz ausgestattet, mit dem eine

frühe Ablegereife durch den Verlust des Labels verhindert werden soll. Die

neuen SHZ-Ergo-Ratschen bieten ausreichend Sicherheitsreserven bei den

nach Norm EN 12195-2 erforderlichen Bruchkräften. So erreicht z. B. der

Zurrgurt Ergo Plus im SHZ-Testlabor regelmäßig eine Vorspannkraft von

mehr als 550 daN bei 50 daN Handkraft. Auf dem Etikett sind aber nur

500 daN aufgedruckt, denn diese Vorspannkraft kann auch nach einigen

Kilometern Fahrt noch am Gurt nachgemessen werden.

Mit den neuen

Ergo-Zurrratschen

sollen

auch hohe Vorspannkräfte

von

bis zu 700 daN

erzielt werden.

(Foto: SHZ)

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Anziehende

KOOPERATION

Werkzeuge. Zeit ist Geld – und damit wertvoll. So sind

bei entsprechenden Service- und Reparaturarbeiten

schnelle Lösungen gefragt. Liebherr setzt für große

Schraubverbindungen auf Hytorc-Werkzeuge.


Nur so weit mein Arm reicht“ – als Dr.-Ing. e. h.

Hans Liebherr 1949 sein Baumaschinenunternehmen

mit gleichem Namen gründete, wollte

er mit seinen Produkten und Dienstleistungen immer

möglichst nah bei den Kunden sein. Kein Gedanke an ein

global agierendes Unternehmen, als das sich die Liebherr-

Gruppe heute präsentiert. Und dennoch ist „Nur so weit

mein Arm reicht“ heute noch einer der Leitsätze des mittlerweile

zu den Weltmarktführern gehörenden, immer

noch als Familienunternehmen geführten Baumaschinenproduzenten

aus Schwaben.

500 Projekte pro Jahr

Insbesondere bei Service und Reparatur legt das Unternehmen

Liebherr großen Wert auf Kundennähe, wie

Gerd Spankowski, Niederlassungsleiter des Liebherr-Servicezentrums

für Mobil- und Raupenkrane im nordrheinwestfälischen

Oberhausen weiß: „Auch größere Reparaturen

werden von unseren 19 Außendienstmonteuren

vor Ort beim Kunden durchgeführt. Unfallreparaturen

und Servicearbeiten erledigen 17 Werkstattmonteure in

der Serviceniederlassung Oberhausen. Insgesamt rund

500 Projekte wickelt die Werkstatt pro Jahr ab, zwischen

1500 und 1800 All-Terrain-Mobilkrane sowie Gittermastkrane

betreuen wir regelmäßig“, erläutert Spankowski.

Reproduzierbare Ergebnisse

Der Ingenieur hat für die Liebherr-Monteure ein einheitliches

Verschraubungsverfahren entwickelt, das weltweit

auch in Einsatzorten mit schwieriger Infrastruktur praktikabel

ist. Entscheidend unterstützt mit Technik und

Fachwissen wurde Spankowski dabei von Hytorc. Das aus

der Zusammenarbeit resultierende Verfahren soll qualitativ

die gleiche Verschraubungsqualität garantieren, ganz

egal, wo und unter welchen Bedingungen gearbeitet werden

muss. „Die von Liebherr und uns definierte Verschraubung

gewährleistet in einem relativ eng definierten

Rahmen reproduzierbare Verschraubungsergebnisse

an Drehkränzen. Mit der durch unsere Werkzeuge möglichen

Verschraubung bis zur Streckgrenze konnten die

Liebherr-Spezialisten alle Probleme hinter sich lassen“,

betont Werkzeugexperte Patrick Junkers, Geschäftsführer

von Hytorc in Deutschland.

Vielfältige und ergonomische Nutzung

Jeder Liebherr-Niederlassung stehe es frei, die Werkzeuge

auszutesten und zu sehen, an welchen Schraubfällen sie

noch eingesetzt werden können. Laut Spankowski werden

die Hytorc-Schrauber mittlerweile vielfältig genutzt,

so beispielsweise auch am Telezylinder. Der Hytorc-Ge-

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Unser Motto ist „aus der Praxis für die Praxis’’

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Radlader und andere

Trägergeräte

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Neuheiten auf der Motek, Halle 3


Das macht beim

Verschrauben Druck:

mobile SmartPump

von Hytorc.

schäftsführer weiß auch, warum: „Die Monteure werden entlastet,

weil keine Kraft mehr aufgewendet werden muss und anders

als bei der Arbeit mit Schlagschraubern keine Schläge mehr

in Kauf genommen werden müssen.“

Schraubprogramme entwickelt

Liebherr arbeitet inzwischen seit vier Jahren mit dem mobilen

streckgrenzgesteuerten Verschraubungsverfahren von Hytorc.

Sichere Verbindungen:

Liebherr-Kran im Einsatz.

Avanti-Verschraubungstool

mit Windreaktionsarm.

(Fotos: Liebherr, Hytorc)

In dieser Zeit wurden intern verschiedene Schraubprogramme

entwickelt, darunter auch solche für das Verschrauben mit

Drehmomentdrehwinkel. „Im Feld versuchen wir, mit wenigen

Ausnahmen immer streckgrenzgesteuert anzuziehen. Sollten

sich aber aus unterschiedlichen Gründen Fehlermeldungen häufen,

dann stellen wir auf Drehmomentdrehwinkel-Verschraubung

um, die wir auch im Werk einsetzen. Die Werkzeuge sind

hierzu flexibel genug“, erklärt der Ingenieur.

Die Werkzeuge sorgen auch für eine entsprechende Zeitersparnis

bei den Wartungseinsätzen. Als Beispiel nennt Spankowski

die Verschraubung eines Drehkranzes an einem 400-t-Mobilkran:

„Beim Tauschen des Drehkranzes benötigten wir für die

59 Schrauben der einen Seite 24 Minuten, die 78 Schrauben der

Gegenseite waren in knapp 30 Minuten vorschriftsmäßig angezogen.

Unterm Strich sparen wir gegenüber der herkömmlichen

Methode also ein Drittel der Zeit.“

Auf dem Vormarsch

Auch nach vier Jahren ist der Niederlassungsleiter des Liebherr-

Servicezentrums immer noch hoch zufrieden mit der Zusammenarbeit

mit Hytorc: „Wir haben gemeinsam Werkzeuge getestet,

weiterentwickelt, Mitarbeiter geschult und die beste Lösung gefunden“,

sagt Spankowski. Der Ingenieur weiter: „Das ursprünglich

gesteckte Ziel haben wir nicht zuletzt auch dank Hytorc

erreicht. Wir haben daher allen Liebherr-Niederlassungen geraten,

sich dieses Werkzeug zu besorgen. In Frankreich, Spanien,

England, den USA, Australien und in allen deutschen Niederlassungen

wurde der komplette hydraulische Verschraubungssatz

samt SmartPump angeschafft.“

Aber nicht nur beim erwähnten Verschraubungstechnikprojekt

für die Monteure stand Hytorc den Experten von Liebherr zur

Seite. Auch in der Folge zeigte Hytorc den gewünschten Service.

„Egal, ob es um Fragestellungen unsererseits zu anderen Themen

wie beispielsweise einem flexiblen Reaktionsarm oder dem

Bereitstellen von Ersatzgeräten ging, Hytorc war stets für uns

da. Dies verdient ein riesengroßes Lob“, zieht der Kundendienstspezialist

Spankowski eine positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit

mit Verschraubungsexperte Hytorc.


Eine Werkbank auf Reisen

Enerpac-Verschraubungsservice durch Globus

Enerpac ist bereits seit 20 Jahren Partner für Hochdruckhydraulik

von Globus Hebetechnik in Hilden. Damit sie ihren Kunden

einen noch besseren Service anbieten können, haben beide

Unternehmen gemeinsam einen neuen Schritt im Bereich von

Verschraubungsgeräten unternommen. Seit Februar 2012 haben

sie den „Enerpac Verschraubungsservice – powered by Globus“

in Deutschland eingeführt.

Neuer Service. Seit über 45 Jahren bietet der Drahtseilspezialist

Globus Sicherheitsprodukte und Service aus dem gesamten

Bereich der Hebe- und Zurrtechnik an. Nach der Einführung des

Verschraubungsservices durch Enerpac und den entsprechenden

Vertriebshändlern in den Niederlanden und Schweden, bietet

Globus jetzt erstmals den Verschraubungsservice auch in

Deutschland an. Die Industrie hat nach Unternehmensangaben

ausgesprochen positiv auf diesen neuen Service reagiert.

Das mobile Angebot. Der Verschraubungsservice verfügt über

einen Transporter, der komplett mit Verschraubungsgeräten von

Enerpac und der benötigtenReparaturundKali-

Mit dem Fachwerkzeug ausgestattet, erlaubt der mobile

Verschraubungsservice eine schnelle Hilfe. (Foto: Globus)

• Industrie- und Kranstaplerverleih 1–32 t

• Schwerlast-Stapler mit Zinken und Dorn für Collitransporte

• Alle Antriebsarten, diverse Anbaugeräte und Sonderausrüstungen

• Baumaschinen und Teleskopstapler bis 13 m HH

• Seitenstapler/Geländestapler

• Minibagger, Radlader, Kompressoren

• Fördermittelvermietung

• Innerbetriebliche Maschinenumsetzung

• Komplette Betriebsumzüge

• Industriemontagen

• Schwerlastspedition bis 80 t

• Tieflader-/Spezialtransporte

• Schwergutlager, Halle und Freigelände

brierungsausrüstung ausgestattet ist. Der Verschraubungsservice

ist nach Angaben der Beteiligten ein vollkommen neues Konzept

auf dem industriellen Markt und soll einen perfekten Service

und gezielte, individuelle Unterstützung ermöglichen, sodass in

jedem Einzelfall das richtige hydraulische Werkzeug für das kontrollierte

Anziehen und Lösen von Schraubverbindungen gewählt

werden kann.

Schneller Service vor Ort. Der Verschraubungsservice ermöglicht

die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich von Verschraubungsgeräten

und die Lösung von Problemen unmittelbar

vor Ort. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Kunden

unkompliziert von der offerierten Qualität profitieren. Enerpac

ist nach eigener Aussage Weltmarktführer für in der Industrie

verwendete Hochdruckwerkzeuge und -ausrüstungen.

Komplettprogramm. Die Produktreihe der Enerpac-Verschraubungsgeräte

besteht aus einem kompletten Sortiment an professionellen

Verschraubungswerkzeugen. Dazu gehören Vorspannzylinder,

Drehmomentvervielfältiger sowie -schlüssel,

Muttersprenger, Pumpen, Rohr-, Flanschausricht- und Wartungswerkzeuge,

die speziell für einen sicheren und effizienten

Einsatz zur Erhöhung der Produktivität entwickelt wurden.

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am Haken


Krananlagen. Auch Hallenund

Deckenkrane verbrauchen

Energie. Damit tragen sie –

wie viele andere Hallenausstattungen

– einen Anteil am

Kostenfaktor Energie. Gerade in

Zeiten stetig steigender Energiepreise

ein guter Grund genauer

hinzusehen, denn hier gibt

es Sparpotenziale.

Selbstverständlich beginnt das Energiesparen

bereits in der Planungsphase.

Dies ist der erste Tipp von

Hersteller Konecranes. K&H hat bei dem

Kranspezialisten nach Tipps und Möglichkeiten

für Sparpotenziale speziell bei

Krananlagen gefragt.


Konzepte mit Spareffekt

Konecranes verwendet für die Steuerung

demnach nur energieeffiziente Bauteile

und stellt auch für die Zeit nach der eigentlichen

Nutzung sicher, dass die Materialien

zu 98 Prozent wieder verwertbar

sind. Zudem bietet der Hersteller die

Möglichkeit, den Betrieb der Krananlagen

mit modernen Steuerungen energiesparender

zu gestalten.

Zum Angebot gehören auch Bremsenergierückspeisungen.

In Verbindung mit

den Frequenzumformern von Konecranes

wird dabei die Energie, die beim

Bremsen des Krans und der Laufkatze

und insbesondere beim Abbremsen der

Hublast anfällt, in das Hausnetz zurückgespeist.

Je nach Anwendungsfall kann

dies bis zu 35 Prozent Energie einsparen.

Bremsenergie nutzbar machen

Das Abbremsen geschieht bei modernen

Kransteuerungen nicht mehr mechanisch,

sondern elektrisch bis zum Stillstand

des Antriebs. Erst danach fällt die

mechanische Bremse ein und wirkt damit

nur noch als Haltebremse. Die Leistungsteile

werden statt wie üblich mit

Mit modernen Komponenten und Fachberatung

lässt sich Energie

sparen. (Fotos: Konecranes)


400 mit 500 V betrieben, was zu kleineren

Spannungsverlusten und damit zu

kleineren Kabelquerschnitten und besserer

Auslastung der Motoren führt.

Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung

Heute finden sich die Energierückspeisungen

vor allem dort, wo Lasten schnell

umgeschlagen werden müssen oder größere

Hubhöhen und Geschwindigkeiten

zu bewältigen sind. Natürlich sollte, wie

Hersteller Konecranes empfiehlt, in der

Planungsphase jedes Anwendungsfalls

geprüft werden, ob die Investition in die

Hardware der Energierückspeisung einen

Vorteil für die Energiebilanz bedeutet.

Fachleute beraten die Kunden bei der

Entscheidung.

Optimierte Geschwindigkeit

Eine weitere Möglichkeit zur Energieoptimierung

bietet die ESR-Steuerung von

Konecranes. Diese ermöglicht bei kleineren

Lasten mit bis zu doppelter Geschwindigkeit

fahren zu können. Dabei

soll die Leistungskurve des Antriebmotors

optimal genutzt und der Antrieb bei

kleinen Lasten im Feldschwächebereich

des Motors betrieben werden. So reicht

ein kleinerer und damit energiesparender

Motor aus. Teilweise können Anwender

so auf ein eventuell geplantes Hilfshubwerk

komplett verzichten – wiederum

mit Gewichts- und Energieeinsparungen.

Unnötige Reserven vermeiden

Können Kunden und Planer bereits in der

Planungsphase der Anlage die Betriebsbedingungen

genau definieren, lassen sich

darüber hinaus unnötige Reserven vermeiden.

Denn unnötig eingeplante Reserven

können z. B. zu der Auswahl eines

zu großen Hubwerks mit einer größeren

Leistungsaufnahme, höherem Eigengewicht

und damit am Ende auch zu einer

größeren und schwereren Krankonstruktion

führen. Bei der Suche nach dem passenden

Kran setzen die Spezialisten daher

auch hier auf fachliche Beratung und

Unterstützungsprogramme.

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Nachrüsten und Umrüsten

Auch ältere Anlagen können mit modernen

Steuerungen energieeffizienter arbeiten.

Ob eine Umrüstung energiebilanztechnisch

sinnvoll ist, hängt wieder vom

Einzelfall ab. Die fachliche Beratung ist

daher auch hier wichtig. Im täglichen Betrieb

finden sich noch mehr Optionen,

durch die bewusste Verwendung der Anlage

Energie zu sparen, ohne den Betrieb

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damit negativ zu beeinflussen. Die heute

übliche Verwendung von Funksteuerungen

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Leistungen sind weitgehend optimiert.

Dazu kommt die Möglichkeit, die Kranbeleuchtung

auszuschalten, wenn sie

nicht benötigt wird, oder auch die Hallenbeleuchtung

zu reduzieren, falls der

Arbeitsplatz durch den Kran besser ausgeleuchtet

wird.

Das Gesamtbild im Blick

Zusätzlich können optimale Rahmenbedingungen

zu einem energieeffizienten

Kranbetrieb beitragen. Dazu gehören

Kranbahnen, die gemäß den Vorgaben

der entsprechenden Normen ausgerichtet

sind, damit der Kran nicht zur Überwindung

von Schrägstellungen zusätzliche

Energie aufwenden muss. Um dies zu

gewährleisten, bietet Konecranes unter

dem Namen RailQ die Überprüfung der

Kranbahnen in einer Kombination aus

optischem und selbstfahrendem Messsystem

an, um eventuelle Abweichungen

aufspüren zu können.

So lässt sich letztlich zusammenfassen:

Mit modernen Komponenten und einer

fachlich fundierten Betreuung während

der Planung und im Betrieb gilt: Konecranes

kann den Anwender dabei unterstützen,

Energie zu sparen.

5/2012 K&H 73


FBL

Bei Staplern gibt es verschiedene

Energiesparfaktoren.

Energiesparfaktor Produktivität

Gabelstapler. Steigende Kraftstoffpreise wirken sich nicht nur auf den Straßen aus. Auch im

innerbetrieblichen Transport schlägt der Kostenposten verstärkt zu Buche. Gerade bei größeren

Staplerflotten lohnt es sich daher, bei der Auswahl und im betrieblichen Alltag genau hinzuschauen.

Beim Erwerb eines Gabelstaplers ist für viele Käufer der

Anschaffungspreis entscheidend. Bildlich gesprochen erweist

sich dieser jedoch nur als Spitze des Eisbergs, wie

Flurförderzeugspezialist Linde Material Handling (Linde MH)

erklärt. Die Gesamtkosten eines Gabelstaplers, bezogen auf seine

Lebensdauer, verteilen sich demnach zu zehn Prozent auf

Tüv-zertifizierter

Testlauf für den

Produktivitätsvergleich.

(Fotos:

Linde MH)

74 K&H 5/2012

die Anschaffungskosten und zu 90 Prozent auf die weiteren Betriebskosten.

Hierzu gehören neben den eigentlichen Personalund

Servicekosten auch Aufwendungen für Energie.

Mehr Leistung, weniger Kosten

Der Flurflörderzeughersteller gibt dabei noch mehr zu bedenken:

Eine Investitions-Entscheidung, die allein auf Basis der in

Typenblättern oder Angeboten gemachten Angaben hinsichtlich

Energieverbrauch, Serviceraten und Finanzierungskosten

beruht, zeigt nicht die tatsächlichen Kosten auf. Erst wenn die

einzelnen Kostenblöcke unter Berücksichtigung der Produktivität

betrachtet würden, sei ein realistischer Gesamteindruck

der Betriebskosten möglich. Betrachten Anwender die Einsparungen

bei Folgekosten, können sich eventuell ergebende höhere

Anschaffungspreise relativieren.

Im Vorfeld Anschaffungen planen

Am Anfang einer Investition sollte nach der Empfehlung von

Linde MH eine kostenbewusste und bedarfsgerechte Planung

stehen. Es muss geklärt werden, für welchen Einsatzbereich das

Fahrzeug benötigt wird. Dazu müssen die Arbeitsabläufe eingehend

analysiert werden. Als nächstes muss sich der Betreiber für

die Art der Finanzierung entscheiden. Ob Kauf, Leasing oder


Miete sinnvoll ist, hängt ebenfalls von der individuellen

Situation ab. Wählt der Betreiber dabei ein Fahrzeug mit

einer sehr guten Gesamteffizienz, das aufgrund der höheren

Umschlagleistung weniger Staplerbetriebsstunden für

gegebene Aufgaben/Ladezyklen braucht, kann er nach

Ende der Laufzeit aufgrund der niedrigeren Betriebsstundenzahl

einen höheren Restwert erzielen, der, wie der

Staplerhersteller erklärt, als Aktivposten in der Investitions-Kalkulation

verbucht werden kann.

Energie sparen bei hoher Leistung

Die Energiekosten und die Produktivität eines Fahrzeugs

sind untrennbar miteinander verbunden. Daher rät Linde

MH, bei der Anschaffung eines Fahrzeugs auf geringe

Verbrauchswerte zu achten, die sich über die gesamte Einsatzzeit

eines Staplers ebenfalls zu beträchtlichen Einsparungen

bei den Energiekosten summieren können. Als

ein Beispiel führt der Hersteller seine neueste Elektrostaplergeneration

an. Bei den Modellen sind in eine wartungsfreie,

gekapselte Antriebsachse wesentliche Komponenten

wie Leistungsteile, Fahrmotore und Hubmotor

integriert. Sie verfügen über ein Energie-Management-

System mit hochpräziser Batterieladeanzeige und Bremsenergierückgewinnung.

Optimierte Hubhydraulik

Erstmalig hat Linde MH im vergangenen Jahr zudem mit

den Staplern Linde H40 und H50 mit 4 bis 5 t Tragfähigkeit

Geräte vorgestellt, die über eine Verstellpumpe für

die Hubhydraulik verfügen. Diese ermöglicht laut Herstellerangaben,

den Energieverbrauch um bis zu 18 Prozent

zu reduzieren. Die Verstellpumpe hat Linde Hydraulics

entwickelt. Einsatz findet sie in Linde-Staplern und

mobilen Arbeitsmaschinen.

Wurde bisher eine Innenzahnradpumpe mit konstantem

Ölfördervolumen zur Leistungsübertragung verwendet,

übernimmt dies jetzt eine Axialkolbenpumpe mit variablem

Fördervolumen. Hubgeschwindigkeit und Motordrehzahl

sind voneinander abgekoppelt. Insbesondere

bei Hubbewegungen ohne Last vermindert die elektronisch

verstellbare Pumpe die Motordrehzahl und reduziert

auf diese Weise den Treibstoffverbrauch.

Mehr rausholen ist möglich

Ein weiteres Merkmal der Modelle ist der Hydrostatikantrieb,

der dank stufenlosem Getriebe und elektrischer

Fahrzeugsteuerung für eine optimierte Energieausbeute

sorgt. So zeigen auch diese Beispiele, dass es verschiedene

Ansätze und Möglichkeiten gibt, den Energieverbrauch zu

reduzieren und damit an der Kostenschraube zu drehen.

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Mehr ist auch mal weniger

Antriebe. Die Motoren von Mobilkranen stehen heute gleich aus zwei Gründen unter besonderer

Beobachtung sowohl der Konstrukteure als auch der Kunden. So gilt es nicht nur die Abgasgrenzwerte

einzuhalten, sondern gleichzeitig auch mit einem minimierten Kraftstoffverbrauch zu glänzen.

Sie trägt die Züge einer Philosophiefrage, die Diskussion zur

Anzahl von Antriebsmotoren in Mobilkranen. Während

die Befürworter von Einmotorengeräten insbesondere Gewichtsgründe

und elektronische Konzepte zur Zylinderabschaltung

(Verbrauchsreduzierung) anführen, argumentieren die

Vertreter der Zweimotorengilde mit deutlichen Verbrauchsvorteilen

und reduzierten Verschleißmarken. Zu den Herstellern,

die vergleichsweise früh auch bei kompakten Geräten zu Zweimotorvarianten

tendierten, zählt Tadano Faun in Lauf.

Leistungsdifferenz bei Ober- und Unterwagen

Die grundsätzliche Frage scheint dabei vollkommen klar. Hebezeuge

mit einer entsprechenden hohen Mobilität, d. h. großer

Straßenanteile und ebensolche Entfernungen zwischen zwei

Einsatzstellen, die auf der berühmten „eigenen Achse“ zurückgelegt

werden, erfordern für die geforderten hohen Geschwindigkeiten

eine ebenso hohe Antriebsleistung des Fahrgestells.

Der Oberwagen hingegen benötigt beim eigentlichen Hub für

die Versorgung der vorhandenen Hydrauliksysteme deutlich

weniger Leistung. Also installiert man sowohl im Unter- wie

76 K&H 5/2012

HK-Aufbaukran

von Tadano

Faun. (Foto: fh)

auch im Oberwagen jeweils einen separaten Antrieb. Dabei

scheint auch heute noch die Leistungsdifferenz zwischen beiden

benötigten Motoren mit der Größe der Geräte zuzunehmen.

Frühzeitiger Einsatz von zwei Motoren

Diese grundsätzlichen Gedanken hat Tadano Faun daher schon

1998 mit dem seinerzeitigen ATF 60-4 zum Anlass genommen,

selbst kleine Geräte mit zwei Motoren auszustatten und so die

Grundlage für einen reduzierten Treibstoffverbrauch beim eigentlichen

Einsatz zu legen. So argumentiert Stefan Kahl, Produkt-Manager

bei Tadano Faun, dass „ein großer Motor auch

ein großer Motor bleibt“. Der Kranexperte: „Auch wenn ich bei

einem großvolumigen (Unterwagen-)Antrieb über moderne Systeme

einzelne Zylinder für einen reduzierten Kraftstoffeinsatz

im Kranbetrieb abschalte, so habe ich beispielsweise immer

noch die höheren Reibungswerte.“

Lange Nutzungsdauer

Doch Kahl sieht noch weitere Pluspunkte für das Zweimotorenkonzept:

„Heute verfügen bei uns alle Mobilkrane ab dem ATF

70 aufwärts und natürlich alle HK-Aufbaukrane über einen separaten,

kompakten Oberwagenantrieb. Wenn ich mir vorstelle,

dass die Geräte im Normalfall zehn und mehr Jahre mit

einem entsprechenden Verbrauchsvorteil im Einsatz sind, bedeutet

das für den Kunden bei weiteren steigenden Energiepreisen

einen spürbaren, wirtschaftlichen Vorteil.“ Kahl weiter:

„Selbst beim Wiederverkaufswert kann der Eigentümer nach

unseren Erfahrungen noch deutlich punkten, kann doch auch

der neue Besitzer des Krans weiterhin von den reduzierten Verbrauchswerten

profitieren.“

Drehdurchführung

Weiterer Kostenfaktor ist die benötigte Drehdurchführung bei

Einmotorenkonzepten. Je größer ein Kran, desto größer die

Durchflussmenge des Hydrauliköls, das durch die Verbindung

zum Oberwagen gefördert werden muss. Eine Drehdurchführung,

die nicht nur die hydraulischen, sondern auch die elektrischen

und pneumatischen Komponenten des Ober- und/oder

Unterwagens versorgt, stellt hierbei eine Schwachstelle dar.


Schmieren und sparen

Hochleistungsschmierstoffe von Addinol

Bei der Konstruktion moderner Motoren spielen die Einsparung

von Kraftstoff und Motorenölen, die weitere

Reduzierung der Emissionen und eine immer bessere Verträglichkeit

mit alternativen Kraftstoffen in den jeweiligen

Motoren eine ganz entscheidende Rolle.

Low-SAPS-Charakter. Diese hohen Anforderungen können

in der Praxis jedoch nur mit entsprechend ausgelegten

Schmierstoffen realisiert werden. Addinol, der

deutsche Spezialist für Hochleistungsschmierstoffe, empfiehlt

dafür gleich drei seiner Motorenöle für Nfz – für

höchste Anforderungen beispielsweise Addinol Extra

Truck MD 1049 LE, SAE 10W-40. Als erstes Hightech-Diesel-Engine-Oil

(HTDEO) mit Low-SAPS-Charakter ist es

besonders geeignet für den Einsatz in schweren Nfz und

Omnibussen, die mit den neu konzipierten Abgasnachbehandlungssystemen

ausgestattet sind. Es erfüllt die extremen

Anforderungen für die Euro-3-, die Euro-4- und

die neue Euro-5-Dieselmotorengeneration.

Sortenreduzierung. Dank innovativer Additivtechnologie

entlastet es die Abgasnachbehandlungssysteme und

trägt aktiv zu einer langen Lebensdauer der Motoren bei.

Ein äußerst niedriger Verdampfungsverlust und ausgezeichnete

Reibungseigenschaften senken den Kraftstoffverbrauch.

Zur Sortenreduzierung empfehlen die Schmierstoffexperten

Addinol Professional 1040 E9/1540 E9, SAE

10W-40 und SAE 15W-40. Sie sind speziell für Turbodieselmotoren

mit hohen Beanspruchungen ausgelegt, wie

sie typischerweise in schweren Nfz sowie in den entsprechenden

Bau- und Landmaschinen eingesetzt werden.

Addinol entwickelt und produziert

Schmierstoffe der neuen Generation. (Foto: Addinol)

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

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Satz/Lithos: K&H Verlags-GmbH

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Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: S. Peimann

Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

Erscheinungsweise: 11x im Jahr

Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

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ISSN 1614-1237

i

v

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Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.


FBL

NEUVORSTELLUNG

Leistung und

Standfestigkeit

Hyster komplettiert sein Angebot der

Vier- bis Fünftonner mit den Typen

J4.0XN, J4.5XN und J5.0XN. Laut

Hersteller können diese Stapler durch

niedrige Betriebskosten in Einsätzen

wie Stahlbau, Holzverarbeitung und

-umschlag, Getränkeproduktion sowie

-abfüllung, Brauereien, Papier-, Zellstoff-

oder Autoherstellung beeindrucken.

Die Hyster Serie J4.0 bis

5.0XN hat zwei Fahrprogramme, den

Modus ECO-eLo und HiP. Die Fahr- und

Hubmotoren in Drehstromtechnik bieten

laut Hyster hohe Leistung und

Standfestigkeit, während die Antriebsachse

mit IP65-Kapselung und wartungsfreien

Lamellenbremsen ausgerüstet

ist. Kompakte Abmessungen,

eine Vorderachse mit zwei Fahrmotoren

und eine Lenkachse für Wenderadius

null verhelfen diesen Staplern

zu imponierender Mobilität, denn sie

lassen sich auf der Stelle wenden und

in Arbeitsgangbreiten ab 4161 mm

(4 t) einsetzen. Optional stellt Hyster

weitere umfangreiche Sonderausrüstungen

zur Verfügung.

78 K&H 5/2012

Der neue Hyster-Elektrostapler

in der Klasse 4

bis 5 t. (Foto: Hyster)

Ortskundiger

Kommissionierstapler.

(Foto: Still)

Orientierungsläufer im Lager

Kommissionierstapler MX-X von Still vorgestellt

Einen sechsten Sinn für seinen Weg

durch das Lager soll der MX-X-Kommissionierstapler

von Still mit Optisafe

mitbringen. Mit einem Lesegerät navigiert

er sich auf bis zu 255 programmierbaren

Routen. Die Ortskenntnisse

erhält der Stapler über ein RFID-System,

für das im Boden Transponder

verlegt werden. Die Programmierung

der Transponder erfolgt dann durch

den Stapler selbst.

Flexible Wegführung. Bei Veränderungen

im Gang, etwa die Erweiterung

von Regalzeilen oder Veränderung

der Gangfunktionen, werden die

Transponder neu programmiert und

die geänderte Struktur im Controller

LASTAUFNAHMEMITTEL INKLUSIVE KAMERA

abgespeichert. Als weitere Merkmale

nennt Still Schnelligkeit dank Details

wie Lasterkennung und Gewichtsmessung.

Mit dem Effizienzsystem Still

Blue-Q soll der MX-X je nach Einsatzprofil,

Fahrstil und Fahrzeugausstattung

zudem bis zu zehn Prozent Energie

sparen helfen.

Der Arbeitskomfort. Die Fahrerkabine

zeigt sich mit verschiedenen ergonomischen

Merkmalen. Die LED-Arbeitsscheinwerfer

für die Regalausleuchtung

sorgen für Durchblick, erlauben

aber auch, die Grundausleuchtung der

gesamten Lagerflächen abzusenken.

Zwei Rückfahrkameras ermöglichen

darüber hinaus eine 180°-Sicht.

Eingebaute Sichthilfe an Zinken

Schlechte Sicht ist eine wiederkehrende Situation im betrieblichen Alltag.

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

Eine Kamera, die seitlich an Gabelzinken oder Gabelträger installiert ist,

wird leicht durch aufgenommene Ladung verdeckt. Daher hat der Gabelzinkenhersteller

Vetter zusammen mit dem Kamerahersteller Motec nun eine

ganz andere Lösung entwickelt. Die Gabelzinke CamFork bringt eine in die

Gabelspitze integrierte Kamera mit. Die Verkabelung erfolgt in den Gabelzinken.

Die Form der Gabelzinken bleibt somit erhalten; Schäden aufgrund

vorstehender Teile werden vermieden.


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Kalmar DCE 160-12, neu 80 h MAN 41.460, BB 8x4/4, Cormach

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45 t, Krupp KMK 3045, 1993

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