April 2004

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April 2004

PosterDie Geschäftskundeninformationder Post1/April 2004Swiss Post International:Für Gucci die PostPaketPost: «Wir setzenauf Qualität»PromoPost: Coupons,die ankommen


3Umweltbericht 200320 Prozent weniger Belastung4Swiss Post InternationalFür Gucci die Post6GeoPost und AdressenDaten der Post sind immer up to date7PaketPost LaufzeitenFast hundertprozentig rechtzeitig7PoststellennetzKMU überdurchschnittlich zufriedenPoster Flash88910Direct-Marketing-SeminareTexte mit BissDirectPointWissen frei HausSwiss Post GLSBusiness-Class für AuslandpaketeDocuCenterViel praktischer als per FaxSehr geehrte Kundin, sehr geehrter KundeSchnelligkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität – diese Schlüsselwörterleiten uns, wenn es darum geht, die Bedürfnisseunserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen. Dabei sind wir daraufangewiesen, dass Sie uns Ihre Kritik und Ihre Erfahrungenmitteilen. Für Ihre Anliegen haben wir stets ein offenes Ohr;sie werden sorgfältig geprüft und nach Möglichkeit auch verwirklicht.111214151616PaketPost«Wir setzen weiterhin auf Qualität»PromoPostDie Coupons von MultiBus kommen anPaketPost«Modem Times» bei Swisscom FixnetClientis Sparkasse Zürcher OberlandExterne bringens günstigerPostMailDirect Marketing mit OnTime MailPaketPost-KatalogversandGünstig ab 5000 ExemplareWir sind bestrebt, neben unserem Standardangebot von Fall zuFall individuelle Kundenlösungen zu entwickeln, und stützenuns dabei auf die genannten drei Pfeiler. Sie finden dazu indieser Poster-Ausgabe eine Vielfalt konkreter Beispiele.Auf internationaler Ebene hat Swiss Post International JointVentures gegründet (z. B. TNT Swiss Post) oder ist Allianzeneingegangen (z. B. mit GLS). Nebst dem Zugang zum herkömmlichenweltweiten Postnetz wird für Sie dadurch auchdie Nutzung spezialisierter Netze möglich, die Ihnen im internationalenUmfeld zahlreiche Marktvorteile bieten.Die komplexen internationalen Bedingungen erfordern einehohe Kompetenz in verschiedenen Bereichen, vor allem aufdem Gebiet der Zollabfertigung. Das Zusammenspiel voninternationalen und nationalen Stellen ist dabei von entscheidenderBedeutung. Alle Bereiche der Schweizerischen Postarbeiten Hand in Hand und setzen sich mit hoher Professionalitätfür Sie ein.In eigener SacheGrosszügigere Aufmachung, frischer Auftritt:Wir hoffen, dass Ihnen der Poster im neuen Lookgefällt.Am Puls des Marktes und Ihrer Bedürfnisse zu bleiben, istunser wichtigstes Credo. Darum, geschätzte Kundinnen undKunden, bitten wir Sie, uns weiterhin Ihre Anliegen undBedürfnisse mitzuteilen. Sie tragen damit zu unserem gemeinsamenErfolg bei.Sind Sie noch nicht Poster-Abonnent, dann bestellenSie ihn bei folgender Adresse: poster@post.ch.Poster erscheint alle drei Monate kostenlos.Sie werden das Magazin nach Eingang IhrerBestellung ab der nächsten Ausgabe erhalten.Übrigens finden Sie uns auch im Internet unterwww.post.ch/poster.Paul EpineyCountry Manager Swiss Post International, Schweiz2 Poster 1/April 2004


Umweltbericht 200320 Prozent weniger BelastungDer erste Umweltbericht der Schweizerischen Postliegt vor. Fazit: Die Post belastet die Umwelt deutlichweniger als noch vor fünf Jahren. Davon profitierenauch die Kundinnen und Kunden.Seit 1996 gehört die Reduktion der Umweltbelastung zuden vorrangigen Unternehmenszielen der Post. DiesesBekenntnis zeigt Wirkung: Innerhalb von fünf Jahrenhat die Post die relative Umweltbelastung (gemessenam Umsatz) um 20 Prozent reduziert. Selbst in absolutenZahlen beträgt der Rückgang noch 8 Prozent. Wirdaus dem gelben Riesen bald ein grüner Riese? «Nein»,sagt Andreas Furler, Umweltkoordinator der SchweizerischenPost. «Umweltschutz ist nicht das einzigeKriterium. Wir orientieren uns am Grundsatz derNachhaltigkeit. Unsere Produkte müssen ökologischen,ökonomischen und sozialen Ansprüchen genügen.Innerhalb dieses magischen Dreiecks wollen wir jedochein Optimum für die Umwelt erreichen.» Zu diesemZweck setzt die Post insbesondere in den WirkungsbereichenTransport, Strom-, Wärme-, Wasser- undPapierverbrauch an.Für Güter die BahnÜber 60 Prozent der durch die Post verursachtenUmweltbelastung werden durch Personen- und Gütertransporteverursacht. Kein Wunder, denn die Post fährttäglich fast zwölf Mal um die Welt. Beim Güterverkehrfavorisiert die Post deshalb die Schiene. «Wir transportieren60 Prozent der Güter mit der Bahn», sagtAndreas Furler. Bei der Post stehen aber auch 7000Kleinmotorräder, 4600 Lieferwagen, 2000 Autobusse,550 Personen- und 400 Lastwagen im Einsatz. Die Qualitätund der Zustand dieser Fahrzeuge ist deshalb eingewichtiger Umweltfaktor. «Wir kaufen nur Fahrzeuge,deren Motoren dem neuesten Stand der Technikentsprechen», sagt Andreas Furler. «Zudem haben alleFahrerinnen und Fahrer einen EcoDrive-Kurs absolviert.Dadurch sparen wir jährlich 2,4 Millionen LiterTreibstoff.» Zusammen mit weiteren Massnahmen istes der Post gelungen, trotz Leistungsausbau den Schadstoffausstossdeutlich zu reduzieren. Was der Umweltberichtnicht zeigt: Das Angebot von PostAutosubstituiert eine immense Anzahl privater Autofahrten.Für Leuchtreklamen die WindenergieAuch bei Wärme und Strom ist die Post aktiv. FürNeu- und Umbauten gilt grundsätzlich der Minergie-Standard. Die drei 2001 in Betrieb genommenen Paketzentrenverbrauchen weniger als halb so viel Wärmewie gleichartige Gebäude nach heutigem Standard. Füreinige ihrer grossen Gebäude hat die Post Energiesparverträgeabgeschlossen.Um den Stromverbrauch zureduzieren, werden konsequent Röhren- durch Flachbildschirmeersetzt. Auf dem Mont-Crosin betreibt diePost sogar eine eigene Windturbine. Sie erzeugt 0,5 Prozentdes gesamten Strombedarfs – genug für sämtlicheLeuchtreklamen der Post.Trotzdem: Der Strombedarf der Post ist in den letztenfünf Jahren um 26 Prozent gestiegen. Verantwortlichdafür ist primär die zunehmende maschinelle Sendungsverarbeitung.«Ein typisches Dilemma im magischenDreieck», erläutert Andreas Furler. «Wir müssenschliesslich konkurrenzfähige Produkte anbieten.»Steigend ist auch der Papierverbrauch. Die Post gibtGegensteuer. Dank Yellownet verzichten heute 500 000Postkontoinhaberinnen und -inhaber auf Papier. JährlicherSpareffekt: 172 Tonnen Druckpapier, 222 TonnenBriefumschläge.Für Kunden die KostenvorteileSpart die Post bei ihrem Engagement für die Umweltneben Ressourcen auch Geld? Andreas Furler: «Nichtalle Massnahmen machen sich bezahlt. Aber unter demStrich halten sich Investitionen und Einsparungen dieWaage.» Umweltschutz als Nullsummenspiel? Nichtganz. Für die Post ist ökologisches Verhalten Teil derMarktpositionierung. «Umweltschutz bringt unserenKunden Vorteile», ist Andreas Furler überzeugt. «Sieprofitieren vom ökologischen Image und werdenvielleicht schon bald Kostenvorteile erzielen. Kommtnämlich die CO 2 -Steuer, hat die Post gegenüber ihrenMitbewerbern, die vorwiegend auf der Strasse transportieren,die Nase vorn.»Corporate CitizenshipUnternehmen sind Teil der Gesellschaftund somit mitverantwortlichfür die Belange des Gemeinwohls.Deshalb engagiert sich die Post imSinne von «Corporate Citizenship»auch in ökologischen Fragen.Seit 1990 beteiligt sie sich amProgramm für effiziente Energienutzungdes Bundes (Energie 2000,heute EnergieSchweiz).Zu den Massnahmen im Umweltpaket2003–2007 gehören derAbschluss von Energiesparverträgenfür die 20 grössten Gebäude, einStrom sparendes Informatik-Netzwerkmanagementund innovativeKonzepte im PostAuto-Verkehr.Die Post wird künftig alle zwei Jahreeinen Umweltbericht vorlegen.Der erste Bericht (Ausgabe 2003)ist erhältlich unter www.post.ch(Suchbegriff «Umweltbericht») oderper Mail an furlera@post.ch.KonzernGrafiken: Umweltbelastung, aufgeteilt nach Tätigkeiten; 100% = gesamte Umweltbelastung der Post im Jahr 2002Kohlendioxid-Emissionen Gesamtunternehmen, umsatzbereinigt bezogen auf 19987/81)2)3)4)5)6)7)8)37,826,115,912,04,73,00,40,2PersonenverkehrGütertransport StrasseMitarbeiterverkehrStromWärmeGütertransport SchieneWasserPapierAngaben in Prozent1998 = 100%1004568016034020201998 2000 2001 2002Poster 1/April 2004 3


Betreut die grossen Namen: Piero Gianfreda, Global Account Manager der Post.Für Gucci die Post«Wer nur die Preisliste vorlegt, hat keine Chance»Swiss Post InternationalTNT Swiss Post AGDie TNT Swiss Post AG ist ein Gemeinschaftsunternehmender TPG (TNTPost Group) und der SchweizerischenPost. TNT Post Group ist eines dergrössten weltweiten Express-Distributionsunternehmenund gehört zuden führenden Anbietern für denTransport zeitsensibler Sendungen.www.swisspost.comVon A wie Armani bis Z wie Zegna – die Liste der imKanton Tessin ansässigen Edelmarken liest sich wiedas «Who is who» der Modebranche. Viele vonihnen setzen für die internationale Distribution aufSwiss Post International. Piero Gianfreda, GlobalAccount Manager von Swiss Post International, sagtweshalb.Der Kanton Tessin ist für viele renommierte Modemarkenein attraktiver Distributionsstandort (vgl. Kasten).Welchen Part spielt dabei Swiss Post International?Die Distribution ist das letzte Glied der Produktionskette.Geht dabei etwas schief, waren alle Vorleistungenumsonst. Dieses Risiko können sich führende Markenherstellernicht leisten. Deshalb sind sie auf effizienteund zuverlässige Distributionspartner angewiesen. Sogesehen ist Swiss Post International (SPI) ein Stein imPuzzle der Standortvorteile, die der Tessin zu bieten hat.Für welche Unternehmen der Modebranche arbeitet SPIim Tessin?Wir zählen die Firmen Bally, Gucci, Versace und Zegnazu unseren Kunden. Zur Gucci Group gehören weiteregrosse Namen wie Yves Saint Laurent, Boucheron,Sergio Rossi oder Stella McCartney.Was erwarten diese Unternehmen von SPI?Sie suchen einen einzigen Partner für all ihre Versandansprüche.Vondiesem Partner erwarten sie Flexibilität,Zusatznutzen und Engagement. Zentral ist, dass wir Lösungenentwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnissejedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind. Wer nurStandardprodukte und die Preisliste vorlegt, hat keineChance. Zu den Zusatzleistungen gehören umfassendeAfter Sales Services und intelligente IT-Lösungen.Schliesslich braucht es persönliches Engagement. Wirmüssen proaktiv denken und handeln sowie bei unerwartetenEreignissen rasch und kompetent reagieren.Und der Preis? Spielen die Kosten für die Distributionkeine Rolle?Der Preis ist immer ein Kriterium – aber in diesemKontext nicht das entscheidende. Renommierte Markeninvestieren viel in die Pflege ihres Images. Sie könnensich keine Fehler in der Distribution leisten. Deshalbgeht die Qualität vor.Nehmen wir das Beispiel Gucci: Die Gucci Group hatihre logistischen Aktivitäten in Boggio konzentriert undeinen neuen Hub für die weltweite Distribution errichtet.Welche Leistungen erbringt SPI?Wir beliefern die Boutiquen in ganz Europa. Dabei setzenwir primär zwei Produkte ein: den Global Expressund den Economy Express der TNT Swiss Post AG. DerGlobal Express geht per Luftfracht, die Sendungenerreichen am Folgetag ihren Bestimmungsort. DerEconomy Express nutzt den Landweg, die Zustellungdauert je nach Destination zwischen zwei und fünfTagen.Wie ist die Zustellgenauigkeit?91 Prozent aller Sendungen treffen innerhalb von48 Stunden ein, 8 Prozent sind innerhalb von 72 Stundenausgeliefert – europäische Spitzenwerte. Nur 1 Prozentbraucht länger wegen verschiedener Zustellprobleme.Und wie gross ist das Versandvolumen?Pro Jahr spedieren wir rund 100 000 Pakete.Führen Sie für Gucci auch Spezialtransporte aus?Ja, es kann vorkommen, dass wir eine Musterkollektioninnert Tagesfrist von Bioggio nach Frankfurt spedierenmüssen. Dann suchen und finden wir eine Lösung.4 Poster 1/April 2004


Hat viele Trümpfe in der Hand: Wirtschaftsförderer Charles V. Barras.Und welchen Zusatznutzen bietet SPI der Gucci Group?Im Hub von Gucci arbeiten sechs Angestellte von SPI.Sie besorgen die Zollformalitäten, erstellen sämtlicheTransportdokumente, versehen die Pakete mit Adresseund Barcode und übermitteln die Sendungsdaten an dieDepots in den Empfängerländern. Mehr noch: DamitGucci und andere Kunden beim Export in den EU-Raumbei der Mehrwertsteuer keine Nachteile erleiden, habenwir in Frankreich eine eigene Agentur errichtet. Sieregelt alle Intrastat-Formalitäten.Wie ist die Schnittstelle zwischen Gucci und SPI geregelt?Wir haben einen Verantwortlichen, der sich ums «dailybusiness» kümmert. Gucci hat also für alle Fragen eineneinzigen Ansprechpartner.Welche IT-Unterstützung können Sie Gucci bieten?Wir haben für Gucci eine Web-Lösung adaptiert, die esdem Kunden ermöglicht, seine Sendungen internationalzu verfolgen. Dank diesem «Track and Trace» ist Guccijederzeit über den Status seiner Sendungen informiert.Das Spezielle daran:Die Statusabfrage erfolgt nicht überden Barcode der Post, sondern über die Rechnungsnummer,die Gucci der entsprechenden Bestellung zuordnet.Selbstverständlich wollen wir unsere Leistungauch im IT-Bereich fortlaufend optimieren. Zurzeittesten wir ein Tool, das es ermöglicht, Rechnungs-,Transport- und Zolldokumente in einem einzigenArbeitsschritt auszustellen.Wie ist das Feedback des Kunden?Gucci ist ein anspruchsvoller Kunde, der in den Anfängensehr skeptisch war. Aber nach zwei Jahren derZusammenarbeit darf ich sagen: Wir geniessen grossesVertrauen und arbeiten auf partnerschaftlicher Basiszusammen.«Entscheidend ist die strategische Lage»Der Tessiner Wirtschaftsförderer Charles V.Barras erklärt,weshalbsein Kanton für viele Nobelmarken einattraktiver Standort ist.Das Nachrichtenmagazin Facts bezeichnete den Südtessinkürzlich als «Fashion Valley». Zu hoch gegriffen?Nein, denn im Tessin sind viele grosse Namen derTextilbranche vertreten, unter ihnen Armani, Bally,Hugo Boss, Gucci und Zegna.Zieht eine Nobelmarke die andere an?Wir spüren tatsächlich einen gewissen Domino-Effekt. Schliesslich muss es gute Gründe geben, wennsich so viele grosse Namen hier versammeln.Welche Standortvorteile bietet der Tessin diesen multinationalenUnternehmen?Entscheidend ist die strategische Lage. Der Tessinbildet die Brücke zwischen der Lombardei mit demModezentrum Mailand und dem WirtschaftsraumZürich–Süddeutschland. Weitere Trümpfe sind dasReservoir an gut qualifizierten Fachkräften, derFinanzplatz, die hohe Lebensqualität und die imVergleich zum Ausland tiefen Unternehmenssteuern.Welche Rolle spielt die Schweizerische Post im Standortwettbewerbmit dem benachbarten Italien?Zu den Standortvorteilen unseres Landes gehört diehohe Qualität der Dienstleistungen. Es versteht sichdaher von selbst, dass wir in den Gesprächen mitinteressierten Unternehmen die charakteristischenVorzüge der Schweizerischen Post hervorheben –Zuverlässigkeit, Sicherheit, Geschwindigkeit.Wirtschaftsförderung Tessin: www.copernico.chSwiss Post InternationalPoster 1/April 2004 5


Adresserfassung und -aktualisierungDaten der Post sind immer up to datePostMailIn der Schweiz ziehen jedes Jahr etwa 900 000 Personenum. Das sind rekordverdächtige 15 Prozentder Wohnbevölkerung. Zusätzlich entstehen weitereAdressen durch Wohnungsbau und durch dieErschliessung von neuen Industriegebieten. Damitdie Post diese pünktlich bedienen kann, werdendie Adressen laufend aktualisiert, veredelt und inpraktische Tools für Firmen und Privatpersonenverwandelt.Die Postboten beliefern in der Schweiz prompt jedeAdresse, auch wenn rund um ein neu erbautes Hausnoch der frische Bauschutt liegt. Damit die Post dieseLeistung erbringen kann, werden Gebäudeadressen minutiöserhoben und aufwändig gepflegt. Mit diesenGrunddaten plant die Post die optimalsten Wege ihrerZustellboten und stellt sie für weitere Verwendungenauch Dritten zur Verfügung.Schneller aktueller dank OAPFür Unternehmen, die mit Direct Marketing arbeiten,oder für professionelle Anbieter von Firmen- undPrivatadressen stellen aktuelle Daten einen entscheidendenErfolgsfaktor dar. Denn Nachsendungen undRetouren sind kostspielig, und unkorrekte Adressenwerfen ein schlechtes Licht auf den Absender. Damitneue Adressen rascher in die Datenbanken der professionellenAnwender fliessen können, werden im Frühling2004 erstmals alle Schweizer Gemeinden aufgefordert,offizielle Adressanpassungen (OAP) rasch undregelmässig der Post zu melden.Aktuelle Daten werdendeshalb in Zukunft für Geschäftskunden schneller verfügbarsein, sofern sie Postprodukte wie PLZ-Verzeichnis,Strassenverzeichnis oder «MAT[CH]move» zumAbgleich der eigenen Adressen nutzen oder ihre Datenbankendurch professionelle Adresskliniken pflegenlassen.GeoPost – einzigartig hausgenauWer in seinem TwixTel mit TwixRoute eine Adressesucht, kann jedes Haus anhand der Hausnummer genaulokalisieren,lückenlos nicht nur in städtischen Gebieten,sondern auch im entlegenen Bergdorf. Diese einzigartigeGenauigkeit verdankt TwixTel unter anderem dendarin enthaltenden GeoPost-Daten. Denn jedes neue,postalisch bediente Gebäude wird von der Post meistschon während der Bauphase erfasst, und dessen geografischeKoordinaten werden mittels GPS verifiziert.So sind GeoPost-Daten auf ca. einen Quadratmeter«hausgenau», eine einmalige Datenqualität, die eineVielzahl von praktischen Anwendungen erlaubt.Wirklichkeitsnahe Bilder helfen verkaufenIm Marketing wird das umsatzstärkste Gebiet dank derVerknüpfung von digitalem Kartenmaterial, eigenenKundendaten und GeoPost schnell und realistisch dargestellt.Wegbeschreibungen, beispielsweise für Hauszustellungen,präzise Routenplanungen für Transporteureoder zukunftsweisende Internet-Lösungenprofitieren von der hohen Genauigkeit der angezeigtenStandorte bis hinunter auf eine einzelne Hausnummer.So lassen sich auf den beliebten Immobilien-Portalen wiehomegate.ch oder immoscout.ch Tausende von Objektenauf verschiedensten Kartengrundlagen im Internetsofort visualisieren und lokalisieren. Ein attraktivesAngebot für jene 15 Prozent der Wohnbevölkerung, diegerne noch in diesem Jahr umziehen würden.Nützliche Linkswww.post.ch/yellowboxwww.directpoint.chwww.geopost.chwww.dcl.chWerden Strassenbezeichnungen umbenannt oder in neuen Wohngegenden eingeführt: Die Post sorgt für eine schnelle undGPS-genaue Aktualisierung der Adressen.


Paket-Laufzeiten 2003Fast hundertprozentig rechtzeitigPaketPost-Kunden können sich freuen: Über97 Prozent aller an uns zur Beförderung übergebenenPakete werden zeitgerecht zugestellt.Dies ist das Ergebnis der unabhängigenLaufzeitenmessung für 2003.97,3 Prozent der PostPac Priority werden amnächsten Werktag zugestellt, 97,8 Prozent derPostPac Economy erreichen ihren Empfängeram übernächsten Werktag. Dies sind die durchschnittlichenWerte der externen akkreditiertenLaufzeitenmessung von PaketPost für 2003. ImVergleich zum Vorjahr konnte die Zuverlässigkeitbeim Premiumprodukt PostPac Priority nochmalsgesteigert werden.Kundenzufriedenheit als höchstes ZielDie zuverlässige Einhaltung des Leistungsangebotsvon PaketPost ist die Folge des perfekt funktionierendenZusammenspiels von Mensch undTechnik von der Annahme bis zur Zustellungeines Pakets. Mit der Sendungsverfolgung Track& Trace im Internet können sich unsere Kundenmittels des Paket-Barcodes selber von der zuverlässigenZustellung überzeugen.Für PaketPost zählt jedes Paket. Sie setzt deshalbweiterhin alles daran,die Qualität zum Nutzen derKunden hochzuhalten. Dazu gehört, dass den Geschäftskundendie Pakete in der Regel bis 10 Uhrzugestellt werden. Denn die Zufriedenheit derKunden ist unser höchstes Ziel.Unabhängige MessungDie unabhängige Messung der Laufzeiten erfolgt inZusammenarbeit mit der Universität Basel. Die mitder Erhebung beauftragte Stelle und das eingesetzteVerfahren wurden vom Bundesamt für Metrologieund Akkreditierung (metas) 2003 akkreditiert. DieStelle und das Verfahren werden jährlich überprüft.PosterFlashPost-Filialen, Post-Agenturen und Haus-ServiceKMU überdurchschnittlich zufriedenSeit Januar 2001 wird das Poststellennetzumgebaut und nach dem Kundenverhaltenausgerichtet. Kleine und mittlere Unternehmen(KMU) werden vermehrt auch überPost-Agenturen, Post-Filialen oder den Haus-Service bedient. Die KMU sind mit den neuenLösungen durchwegs zufrieden. Das zeigteine im Februar 2004 veröffentlichte, repräsentativeUmfrage.Firmen in Gemeinden mit Haus-Service, Filialenoder Agenturen sind mit dem Post-Service überdurchschnittlichzufrieden, wie aus der Umfragedes Instituts DemoSCOPE hervorgeht. Befragtwurden insgesamt 450 KMU in Gemeinden,die seit rund zwei Jahren in dieser Form bedientwerden.Jeder 5. Betrieb nutzt den Haus-Service78 Prozent der rund 200 befragten KMU in einemGebiet mit Haus-Service erledigen ihre Postgeschäfteverbunden mit einem Geschäftsgangin einer anderen Poststelle.Der Haus-Service wirdvon 17 Prozent der KMU regelmässig beansprucht.Mit guten Noten: Der Service erhält 7,45Punkte auf einer Skala von 1 (überhaupt nichtzufrieden) bis 10 (vollkommen zufrieden). Mehrals die Hälfte (57 Prozent) der befragten KMUgaben sogar eine Note zwischen 8 und 10.Kritik an Öffnungszeiten der Filialen80 Prozent der KMU in Gemeinden mit einerFiliale nutzen ihre Post-Filiale am Firmenort. Dierestlichen erledigen ihre Postgeschäfte per Internetoder fahren an einen andern Ort. Auch wennknapp ein Drittel der befragten KMU die Schalteröffnungszeitenals ungünstig betrachtet, sinddie Kunden mit der neuen Lösung (7,82 Punkte)insgesamt sehr zufrieden. Zwei Drittel zeigtenihre Zustimmung gar mit einer Note zwischen8 und 10.Hohe Zufriedenheit mit AgenturIn Gemeinden mit einer Post-Agentur haben sichdie 59 befragten Firmen der veränderten Situationangepasst: 8 von 10 KMU erledigen heuteihre Postgeschäfte weit gehend bei ihrer Post-Agentur am Firmenort. Ganz zu ihrer Zufriedenheit,wie der hohe Durchschnittswert (7,97 Punkte)zeigt. Zwei Drittel der befragten KMUbewerten die Agentur-Lösung sogar mit Notenzwischen 8 und 10.Neue Vertriebsformen derSchweizerischen PostHaus-ServiceService public in neuer Form: Stattam Schalter erledigen Sie Ihre Postgeschäftedes täglichen Bedarfsdirekt an der Haustüre. KomplizierterePostgeschäfte werden vermittelt.FilialeJede Filiale ist organisatorisch einergrösseren Poststelle angeschlossenund bietet Ihnen mindestens diepostalischen Grundleistungen. EineFiliale ist täglich bis zu vier Stundengeöffnet.AgenturEin Partner im Auftrag der Post erbringtfür Sie die Post-Dienstleistungenund stellt den Service puplicsicher. Als Partner kommen Gemeinden,Bahngesellschaften, Detaillisten,Spitäler, Tourismusorganisationenu. a. in Frage. Die Agentur ist miteinem Post-Logo gekennzeichnet.Poster 1/April 2004 7


Direct-Marketing-SeminareTexte mit BissEine knackige Headline, ein griffig formulierterWerbebrief: Schriftliche Akzente sind imDirect Marketing immer mehr gefragt. Nochsind letzte Plätze in unseren begehrten Praxisseminarenfrei: Greifen Sie zu!Der Appetit auf unsere neuen Schreibseminare istgross. An allen drei Veranstaltungsorten Basel,Bern und Zürich mussten bereits Zusatzseminareangeboten werden. Weckt unser frisches Kursprogrammauch in Ihnen texterische Frühlingsgefühle?Weitere Angaben zu den Seminaren «SchriftlicheKommunikation» und den übrigen DM-Praxiskursenfinden Sie auf www.post.ch/directpoint.Dort können Sie sich auch gleich für Ihre gewünschteWeiterbildung anmelden.Schreiben ohne FloskelnKorrespondenz neu und besser formulieren.Schreiben Sie Briefe unterschiedlichsten Inhaltsmit unverbrauchten Worten: stilsicher und freivon nichts sagenden Floskeln.Creative WritingDer Königsweg zu griffigen, kreativen Texten.Revolutioniert die Schreibe. Fördert die Ausdrucksfähigkeit.Beflügelt das Denken. (Nur noch wenigePlätze!)So schreiben Sie einen erfolgreichen BriefJeder Brief ist ein Werbebrief. Texten Sie einenBrief so, dass er etwas auslöst! Lernen Sie denUnterschied zwischen einem Mailing und einemWerbebrief kennen.So texten Sie ein erfolgreiches InseratMit Worten überzeugen und eine Handlungauslösen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine verkaufsförderndeSchlagzeile schreiben und einen Textüberzeugend aufbauen.Erfolgreich texten: Unsere neuenPraxisseminare zeigen Ihnen wieNeue Rechtschreibung – hirngerechtaufbereitetHöchste Zeit zum Umstellen: Am 31. Juli 2005läuft die Übergangsfrist ab.www.post.ch/directpointWissen frei HausDer Anteil Direct Marketing am Werbekuchenwächst weiter. Kein Wunder, denn Direct Marketingist, richtig eingesetzt, effizienter underfolgreicher als manch klassische Werbeaktion.In wirtschaftlich schwierigeren Zeitenmuss der Werbefranken gut eingeteilt undsorgfältig ausgegeben werden.Seit vielen Jahren fördert und entwickelt dieSchweizerische Post das Direct Marketing und unterstütztKunden mit einem vielfältigen Angebotan Dienstleistungen und Produkten.Bestellen Siesich Gratis-DM-Know-how oder passende Fachliteraturbequem nach Hause:DirectPoint: die Online-Plattform fürDirect Marketing – gratisDas einzigartige Kompetenzzentrum mit vielFachwissen, praktischen Tools und wertvollenKontakten. www.post.ch/directpoint – die neueDimension im Direct Marketing.Newsletter DirectPoint – gratisErscheint monatlich und informiert über News,Trends, Termine und Produkte – mit vielen wertvollenTipps für Direct Marketer.Gleich abonnierenauf www.post.ch/directpoint unter News.Fachzeitung DirectNews – gratisErscheint drei Mal pro Jahr – die auflagenstärksteZeitung für erfolgreiches Direct Marketing.Gleich abonnieren auf www.post.ch/directpointim «Shop» unter Fachzeitschriften.DM-Kalender – gratisDie praktische Planungshilfe im Kalenderformat.Gleich anfordern auf www.post.ch/directpoint im«Shop» unter Fachwerke.DirectGuide – Spezialpreis CHF 19.–(solange Vorrat)Das handliche KMU-Praxishandbuch für erfolgreichesWerben und Verkaufen. Gleich bestellenauf www.post.ch/directpoint im «Shop» unterFachwerke.DirectExpert – CHF 148.–Das umfassende Standardwerk für Marketingprofisund professionelles Direct Marketing.Detaillierte Informationen und das Bestellformularauf www.post.ch/directpoint im «Shop»unter Fachwerke.Praxisseminare Direct MarketingSeminarbroschüre mit dem ganzen Programmanfordern oder gleich online anmelden:www.post.ch/directpoint im «Angebot» unterSchulungsangebot.8 Poster 1/April 2004


Swiss Post GLS: leistungsstarke LogistikBusiness-Class für AuslandpaketeDer grösste Pakettransporteur Europas, dieGeneral Logistics Systems GmbH (GLS), undSwiss Post International (SPI) haben jüngstihre Partnerschaft vertraglich erneuert. SwissPost GLS (ehemals General Parcel Switzerland)sichert Geschäftskunden den Anschluss aneine einzigartige Logistikplattform für B2B-Pakete.Im europäischen Markt zählen exakt planbare undreibungslose Warenlieferungen zu den erfolgskritischenFaktoren. Swiss Post GLS bietet seit 1998eine Produktpalette mit interessanten Versandangeboten,einfachen Abläufen für Verrechnungund Verzollung und schnellen Beförderungszeitenfür Sendungen bis 50kg.Kundennahe Lösungen:vielseitig und unkompliziertDie Pakete können Sie an einer der über 2500Schweizer Poststellen aufgeben, oder sie werdendirekt bei Ihnen abgeholt. Ihre Vorteile beimWarenversand mit Swiss Post GLS:■ Kurze Laufzeiten: In Nachbarländer liefernwir oft schon am folgenden Tag!■ Der Paketpreis wird nach dem effektivenGewicht (bis maximal 50 kg), nicht nach Volumenberechnet.Nachgefragt bei: Ulrich Hurni,Leiter Swiss Post InternationalSwiss Post International ist in den letzten Jahrenzahlreiche starke Partnerschaften eingegangen.Welche Strategie verfolgt der internationale Bereichder Schweizerischen Post damit?Mit neuen Lösungen und dem Anschluss anleistungsfähige Systeme wie das europäische Paketsystemder GLS gelingt es SPI, auch im vollständigliberalisierten Postexportmarkt derSchweiz klarer Marktleader zu bleiben. Zusätzlichleistet SPI mit den Aktivitäten im Auslandeinen Beitrag zum Wachstum der SchweizerischenPost.■ Verzollungskosten und staatliche Abgabenkönnen Absender und Empfänger nachWunsch aufteilen. Die Möglichkeit der EU-Verzollung stellt Schweizer Absender europäischenVersendern gleich.■ Eine einfache Handelsrechnung genügt, weitereFrachtpapiere sind nicht nötig.■ Logistik-Services: Beratung und Gesamtlösungenfür Paket-, Paletten- und Stückgut-Sendungen■ Track & Trace über das Internet mit ZustellbestätigungSwiss Post GLS stellt Ihnen ein umfassendesLeistungssystem zur Verfügung, dank dem SieIhre Paketlogistik einfach, effizient und flexibelabwickeln können.SPI Logistics AGSwiss Post GLSPost-Passage 11P.O. Box4002 BaselTel. +41 (0) 848 858 686info@swisspost-gls.chwww.swisspost-gls.chWeshalb wählte SPI gerade die GLS als Partner?1998 war GLS (damals General Parcel) auf derSuche nach einem zuverlässigen Partner in derSchweiz. Für die Schweizerische Post ergab sichgleichzeitig die Chance, Partner dieses bedeutendeneuropäischen B2B-Paketsystems zuwerden und dabei das Leistungsangebot zuvervollständigen. Geschäftskunden können wirso – ganz nach individuellen Bedürfnissen undgewünschter Geschwindigkeit – stets den passendenService zur Verfügung stellen. GLS setztwie SPI mit erster Priorität auf eine sehr hoheQualität bei der Leistungserstellung für ihreKunden.Welche Trends beobachten Sie im B2B-Warenversand?Seit wir GLS-Partner sind, ist das Sendungsvolumenim Im- und Export jedes Jahr gewachsen– gerade im grenzüberschreitenden Warenverkehrbesteht also noch Potenzial. Die Kundensetzen hohe Ansprüche an klar berechenbareLaufzeiten, die jederzeitige Verfolgung der Sendungüber ein Track-&-Trace-System und dieproaktive Information bei Unregelmässigkeiten.Wie wird die Qualität des GLS-Netzes kontrolliert?GLS verfügt über ein nach ISO 9001 zertifiziertesQualitätsmanagementsystem. Zusätzlichwird jeder Länderpartner mehrmals pro Jahrvon internen Auditoren überprüft.General Logistics Systems (GLS)Dank den vereinten Stärken vonSPI und GLS können internationaltätige Unternehmen aller Grössenund Branchen von einer hervorragendenZustellqualität, kurzen Laufzeitenund günstigen Preisen profitieren.34 000 Mitarbeitende und26 000 Fahrzeuge transportierentäglich über eine Million Pakete innerhalbder 30 angeschlossenenLänder. Pakete erreichen über daseuropaweite strassengebundeneGLS-Netzwerk ihr Ziel fast so schnellwie per Kurier. Und durch den Verzichtauf Flugtransporte zu einemBruchteil der Kosten.Sendungen in EU-LänderNeue Märkte ab dem1. Mai 2004Am 1. Mai werden 10 Länder*neu der EU als Vollmitgliedbeitreten.Profitieren Sie auch hier vomsicheren Logistiknetz von SwissPost GLS und den kurzen Laufzeitenfür Ihre Sendungen.Nach Polen, in die TschechischeRepublik, nach Ungarn oder nachSlowenien sind Ihre Sendungenbeispielsweise nur 4 bis 5 Tageunterwegs, in unser NachbarlandDeutschland sogar nur 2 Tage!*Zypern, die TschechischeRepublik, Estland, Ungarn,Lettland, Litauen, Malta, Polen,die Slowakische Republik undSlowenienPoster 1/April 2004 9


Neu: Artikel für die Postaufgabe im DocuCenterViel praktischer als per FaxErstklassige FunktionalitätSeit Frühling 2003 ist das neue DocuCenter derSchweizerischen Post in Betrieb und bestichtdurch seine erstklassige Funktionalität. Jedergewählte Artikel wechselt per Mausklick in denvirtuellen Einkaufswagen und ist schon mit einemweiteren Klick bestellt. Einmal registriert undeingeloggt,hat jeder User zudem die Möglichkeit,regelmässig benötigte Artikel in einer Einkaufslistezu speichern. Mit dieser Liste geht das Bestellennoch einmal leichter.Breites SortimentAuch das breite Sortiment lässt keine Wünscheoffen. Im DocuCenter warten folgende Artikelauf den elektronischen Warenkorb:■■■■■■AufgabeverzeichnisseBarcodelabelBroschürenFormulareKlebervorgedruckte Adressetikettenwww.post.ch/docucenterImpressumHerausgeberinDie Schweizerische PostViktoriastrasse 21, 3030 Bernwww.post.chRedaktionDie Schweizerische PostRedaktion PosterManfred WinigerViktoriastrasse 21, 3030 Bernposter@post.chAdressänderungenFax: 031 338 03 99Text, Gestaltung, RealisationWerbal GmbH ASW, Bernkomma pr, BernErscheint viermal jährlich.Alle Angaben ohne Gewähr,Änderungen und Abweichungenvorbehalten.Egal, ob die Pakete der Garinvis AG Schraubenmit oder ohne Muttern enthalten: Siebrauchen alle richtige Etiketten, um termingerechtbeim Kunden zu sein. Diese Kleberbestellt das Dornacher Unternehmen neunur noch via Internet. Weil das DocuCenterganz einfach praktischer ist als die Bestellungper Fax.Sandra Budmiger ist neu bei Garinvis. Undfür alles zu begeistern, was sich einfacher undschneller über das Internet erledigen lässt. Vielleichtfällt ihr deshalb die Werbung der Post fürdas neue DocuCenter auf, die einer LieferungKleberetiketten beigelegen hat. Artikel für diePostaufgabe wie zum Beispiel Formulare oderBarcodelabel könnten jetzt leichter via Internetbestellt werden, heisst es dort. Dank dem neuenDocuCenter, dem praktischen Online-Shop vonPostMail. Sandra Budmiger braucht da nichtlange zu überlegen ...Vorteile liegen auf der HandSendungen unterschiedlichster Grösse verlassentäglich das Dornacher Versandhaus für GaragenundIndustriebedarf. Hauptsächlich als PostPacPriority. Mit der Faxbestellung der erforderlichenBarcodelabel, Priority-Etiketten und Sperrgut-Kleber ist es jetzt vorbei. Denn für Sandra Budmigerliegen die Vorteile des DocuCenters auf derHand: Der Online-Shop ist 24 Stunden verfügbar,einfach vom Büro oder von daheim aus zu bedienen,und die bestellten Artikel liefert die Post in2–3 Tagen kostenlos an die gewünschte Adresse(s. Kasten).Zu den meisten Artikeln gibt es einen Kurzbeschriebund eine Abbildung. Eine Produktsucheübernimmt das langwierige Stöbern im umfangreichenSortiment. Und sollte trotz einfacherBedienung doch einmal eine Frage auftauchen,liefert eine Shophilfe rasch den benötigten Tipp.Für Garinvis hat sich die Umstellung von der Faxaufdie Internet-Bestellung in jedem Fall gelohnt.Dank Sandra Budmigers frischem «DocuCenter-Wind» gehen der Garinvis AG die benötigtenKleber nie aus. Und in den Garagen der beliefertenKunden mangelt es weder an Schrauben nochan Muttern.«Auch nachts um zwölf»Seit Einführung des DocuCenters im Frühling 2003bestellt Garinvis die für den Postversand benötigtenEtiketten nicht mehr per Fax, sondern nur nochvia Internet. Weil die Bestellung übers Netz klareVorteile hat.Sandra Budmiger: «Ich bestelle hauptsächlichBarcodelabels, Priority-Labels und Sperrgut-Kleber,regelmässig etwa alle 14 Tage. Das grosse Plus istdie ständige Verfügbarkeit. Ich habe auch schonnachts um zwölf von zu Hause aus bestellt. DasDocuCenter ist einfach zu bedienen, und die Funktionalitätist gut. In 2–3 Tagen sind die bestelltenArtikel da.»Die Dornacher Garinvis AG ist ein KMU im BereichGaragen- und Industriebedarf: 1977 gegründet,verschickt Garinvis täglich Schrauben, Bohraufsätzeund Befestigungsteile an Garagen, Mechanikerund technische Abteilungen in der ganzen DeutschundWestschweiz.10 Poster 1/April 2004


Der neue Mann auf der Kommandobrücke: Christian Fritz leitet seit Anfang Jahr PaketPost.Neuer Leiter PaketPost«Wir setzen weiterhin auf Qualität»Seit Anfang Jahr leitet Christian Fritz den BereichPaketPost. In einem liberalisierten Markt setzt er aufQualität, freche Produkte und unternehmerischesDenken.«Neue Besen kehren gut», sagt der Volksmund.Wo wollenSie Staub aufwirbeln?Wir müssen flexibler werden und uns noch konsequenterals bisher am Markt ausrichten. Deshalb werde ichauf allen Stufen des Betriebs das unternehmerische Denkenfördern. Zudem müssen wir dafür sorgen, dass dieStückkosten auch bei sinkendem Umsatz auf Marktniveaubleiben. Das wird nicht ohne weitere Rationalisierungsschrittegehen.Sie haben bei Ihrem Antritt frechere Produkte angekündigt.War PaketPost bisher zu bieder?Überhaupt nicht. Aber wir dürfen in unserer Innovationskraftnicht nachlassen.Wir müssen die Bedürfnisseder Kunden frühzeitig erkennen und entsprechende Produkteentwickeln. Dabei gilt der Grundsatz: wenigerStandardprodukte, mehr individuelle Lösungen.Welche neuen Produkte wollen Sie lancieren?Wir werden zum Beispiel einige innovative IT-Lösungeneinführen, die das gesamte Versandmanagement derKunden wesentlich vereinfachen. Unsere Kunden könnenvon uns mehr als den Transport eines Paketes von Anach B erwarten.Seit Anfang Jahr ist der Paketmarkt liberalisiert. Wieviele Pakete haben Sie an die Konkurrenz verloren?Bisher stellen wir keine markanten Marktbewegungenfest.Wie erklären Sie das?Faktisch ist das Monopol längst gefallen – auch fürPakete unter zwei Kilogramm. Die Marktöffnung AnfangJahr war nur der juristische Nachvollzug der realenVerhältnisse.Wird es Ihnen gelingen, Marktleaderin zu bleiben?Da bin ich zuversichtlich. PaketPost hat in den vergangenenJahren viel Geld und Energie in effizientereProzessabläufe investiert. Solche Investitionen stehenbei unseren Mitbewerbern noch an.PaketPost ist für denliberalisierten Markt bestens gerüstet.Sie setzen primär auf Qualität. Reicht das? Die Konkurrenzwird auf die Preise drücken ...Ich glaube nicht,dass sich der Preiswettbewerb drastischverschärfen wird.Wieso nicht?Die Markteffizienz ist weitgehend ausgeschöpft. Esist deshalb nicht zu erwarten, dass sich die Preise wiebei der Liberalisierung der Telekommunikationsmärktemassiv nach unten bewegen. Und wie gesagt: UnsereMitbewerber stehen vor grossen Investitionen. Sie werdensich nicht auf einen harten Preiskampf einlassen.Entscheiden wird also die Qualität?Wir bewegen uns zunehmend in einem Differenzierungsmarkt.Das heisst, dass die Qualität der Leistungserbringungund der Service bei den Zusatzleistungenimmer wichtiger werden. Ich bin überzeugt, dass wir mitdieser Strategie richtig liegen.Sie haben den Innight-Kurier Swiss Post NET AG aufgebaut– ein Schnellboot, verglichen mit dem SupertankerPaketPost. Was qualifiziert Sie für die neue Aufgabe?Schnellboote kippen leichter, Supertanker reagierenträger: Das ist der wesentliche Unterschied. Damit dasSchiff auf Kurs bleibt, braucht es aber in beiden Fälleneinen Kapitän, der sein Handwerk versteht und dieVerhältnisse richtig einschätzt. Ich habe bei Swiss PostNET AG gelernt, unternehmerisch zu handeln. Und ichhabe ein Gespür für den Markt entwickelt. Ich denke,damit die wesentlichen Voraussetzungen für die neueAufgabe mitzubringen.Zur PersonNach verschiedenen Tätigkeiten inder interkontinentalen Logistik im InundAusland hat Christian Fritz 1998den Innight-Kurier SwissPost NET AGaufgebaut, eine Tochtergesellschaftder Schweizerischen Post.Anfang 2003 wechselte er insGeschäftsfeld Logistics der Post undwurde Mitte 2003 stellvertretenderLeiter PaketPost.Christian Fritz ist 42-jährig, verheiratetund Vater von vier Kindern.PaketPostPoster 1/April 2004 11


Die Coupons von MultiBus kommen an«Dank PromoPost hat sich der Rücklauf verdoppelt»PromoPostPromoPost streut unadressierteSendungen flächendeckendoder punktuell an Haushalte undPostfächer in der Schweiz.Zwei Grundangebote stehen zurAuswahl:■ PromoPost Standard fürPrivatkunden (Haushalte undPrivatkunden-Postfächer)■ PromoPost Standard plus fürPrivat- und Geschäftskunden(inkl. Geschäftskunden-Postfächer)Weitere Informationen sowiedie Kosten pro Zustellort sindunter www.post.ch (Suchbegriff«PromoPost») erhältlich.MultiBus Schweiz verschickt jedes Jahr 8,6 MillionenKuponKataloge. Den Vertrieb dieser unadressiertenSendungen besorgt die Schweizerische Post. EineZusammenarbeit, die sich für beide Seiten rechnet.«Coupons eignen sich insbesondere zur Gewinnungneuer Kunden», sagt Burkhard Sprengel, Geschäftsführervon MultiBus Schweiz und Vorstand von MultiBusInternational. Kein Wunder, dass insbesondere Firmenmit Neukundenbedarf auf dieses Marketinginstrumentsetzen: Versandhandel, Direktmarketingunternehmenund Verlage. Sie sind die wichtigsten Kunden der FirmaMultiBus AG, die in sechs Ländern Europas Kupon-Kataloge in die Haushalte streut – allein in der Schweiz8,6 Millionen pro Jahr. In diesen Katalogen tretenzwischen vierzig und fünfzig verschiedene Anbieter mitEinzelantwortkarten im Postkartenformat auf. «JedesJahr produzieren wir vier Kataloge», sagt Sonja Hämmerle-Beier,Key-Account-Managerin bei MultiBusSchweiz. «Zweimal decken wir die ganze Schweiz ab,zweimal verteilen wir in Gebieten mit hoher Kaufkraftund Versandhandelsaffinität.» Pro Aussand werdenzwischen 1,8 und 2,5 Millionen Kataloge verteilt.Riesenpotenziale zur NeukundengenerierungFür Marketingverantwortliche, die aus einer Vielfalt anWerbemöglichkeiten auslesen können, ist die verteilteMenge nur eines unter vielen Kriterien.Wichtiger ist dieResponse einer Direct-Marketing-Massnahme. «UnsereCoupons erzielen je nach Angebot einen Rücklaufim Promille- oder Prozentbereich», sagt BurkhardSprengel. Ein Versandhaus in der Schweiz kann mitdem KuponKatalog einen grossen Teil seines Neukundenbedarfesabdecken. «Das wesentliche Merkmal dieserVerbundwerbung ist, dass die Gesamtkosten aufalle beteiligten Unternehmen verteilt werden. GuteResultate bringen vor allem zweistufige Werbeformen»,erläutert Burkhard Sprengel die «Mechanik» erfolgreicherCouponwerbung. Dabei wirbt ein Versandhausfür seinen neuen Katalog, der von potenziellen Neukundenangefordert werden kann. Erst auf dieser Basisfällen die Kunden dann ihren Kaufentscheid.Bis 200 Prozent höhere RücklaufquotenAls MultiBus 1992 in die Schweiz kam, liess das Unternehmendie ersten drei Kataloge durch private Anbieterverteilen. Mit bescheidenem Erfolg. «Der Rücklaufwar so enttäuschend, dass wir unser Produkt beinahevom Markt genommen hätten»,sagt Burkhard Sprengel.Die Wende kam 1993 mit dem Wechsel zur SchweizerischenPost, die unter dem Namen «PromoPost» unadressierteSendungen flächendeckend oder punktuellan Haushaltungen und Postfächer streut. «Seit wir mitder Post arbeiten, hat sich der Rücklauf verdoppelt.»Ähnliche Erfahrungen macht MultiBus auch in anderenLändern. «Überall, wo wir mit öffentlichen Postdienstleisternarbeiten, haben wir 100 bis 200 Prozent höhereRücklaufquoten.»Setzen auf öffentliche Postdienstleister: Sonja Hämmerle-Beier und Burkhard Sprengel.PostMail12 Poster 1/April 2004


Ideal für die Gewinnung von Neukunden: der KuponKatalog von MultiBus.Was haben die öffentlichen Postorganisationen denprivaten Verteilern voraus? «Die Qualität», bringtSonja Hämmerle-Beier die Sache auf den Punkt. «BeiPrivaten hatten wir oft Reaktionen aus der Bevölkerung,weil ganze Stapel von Katalogen einfach irgendwodeponiert statt verteilt wurden.» Zufrieden ist MultiBusSchweiz auch mit der Reaktionszeit der SchweizerischenPost. «Nirgendwo in Europa haben wir derart kurzeVorlaufzeiten», bilanziert Burkhard Sprengel. «Bis vierWochen vor der Verteilung können die teilnehmendenFirmen noch ihr Angebot aktualisieren.»Innerhalb von zwei Tagen verteiltDie Kataloge für die Schweiz werden in Deutschlandgedruckt und in Basel der Schweizerischen Post übergeben.Ein weiterer Vorteil der Post: Der Zustellterminwird präzis eingehalten. Sonja Hämmerle-Beier: «DiePost verteilt die Kataloge flächendeckend innerhalb vonzwei Tagen. Das ist zentral für unsere Kunden, schliesslichmüssen sie Ressourcen für die Verarbeitung desRücklaufs bereitstellen.» Sonja Hämmerle-Beier istfroh,dass sich die Post auch dann flexibel zeigt,wenn derKatalog einmal verspätet angeliefert wird. «Die Postunternimmt alles, um trotzdem am vereinbarten Terminzu verteilen.»Mit PromoPost erreicht MultiBus rund zwei Drittel der3,8 Millionen Briefkästen und Postfächer der Schweiz.Die restlichen Adressen sind wegen Werbestopps tabu.«Die vielen Stopp-Kleber sind für uns ein Problem»,sagtBurkhard Sprengel, der dieses Phänomen in anderenLändern nicht in diesem Ausmass feststellt. Allerdingsbleiben die gekennzeichneten Briefkästen auch denprivaten Anbietern verschlossen.Folgeumsatz für die PostEine gute Sache sind die MultiBus-KuponKatalogeauch für die Schweizerische Post. Sie profitiert gleichmehrfach. Nicht nur die Kataloge werden per Postverschickt – auch die Antwortkarten, die bestelltenProduktkataloge, die Bestellkarten und im Idealfallsogar das Paket mit der bestellten Ware. Auf rund zehnFranken schätzt Burkhard Sprengel den Folgeumsatz fürdie Post. Kein Wunder, dass er mit einem Schmunzelnanmerkt: «Eigentlich müsste die Post unsere Katalogegratis verteilen.»MultiBus AGMultiBus Schweiz wurde 1992 gegründet und gehörtzur MultiBus AG mit Sitz in Deutschland. DasUnternehmen beschäftigt international rund 50 Mitarbeitende.Seit dem Jahr 2001 ist das europäischeEinzelhandel- und Versandunternehmen Karstadt-Quelle AG an der MultiBus AG beteiligt.MultiBus ist neben der Schweiz und Deutschlandauch in Belgien, Frankreich, den Niederlanden undÖsterreich tätig. In allen Ländern tritt das Unternehmenals Marktführerin auf. Im Jahr 2004 wird dieMultiBus-Gruppe ca. 160 Millionen KuponKatalogeverteilen.www.multibus.chPostMailPoster 1/April 2004 13


PaketPost optimiert den Modem-Rückversand«Modem Times» bei Swisscom FixnetPaketPostBranchenlösungen mit der PostSwisscom Fixnet hat PaketPost fürdie neue Lösung frühzeitig in dasProjekt miteinbezogen. So konntedie Post von Beginn an beratendwirken und ihr ganzes Know-howeinbringen.Bei einer optimalen Zusammenarbeitkönnen Lösungen in wenigenWochen umgesetzt werden.Grundsätzlich steht diese Dienstleistungauch anderen Geschäftskundenzur Verfügung.Ein Beratungsgespräch mit demKundenberater, der Kundenberaterinder Post kann wertvolle Inputsbringen und interessante Möglichkeitenaufzeigen.Einmal mehr verbindet die Schweizerische PostKundenbedürfnis und Know-how zu einer optimalenLogistiklösung. Die jüngste Innovation wurde inZusammenarbeit mit PaketPost für Swisscom Fixnetentwickelt. Die so einfache wie überzeugende Geschäftskundenlösungsorgt für die effiziente Rückführungder Swisscom-Modems via Poststellen inder ganzen Schweiz.Swisscom Fixnet hat über ihre Wiederverkäufer wie z. B.Orange, Sunrise oder Swisscom Enterprise Solutions beiFirmen in der ganzen Schweiz Tausende von Modemsin Betrieb. Kündigt eine Firma ihren Vertrag mit einemdieser Wiederverkäufer, müssen die Modems wiederzurück zur Eigentümerin, der Swisscom Fixnet AG. BisAnfang September 2003 – zur Einführung der neuenLösung – waren diese Rückholaktionen für die Nr. 1 aufdem Schweizer Telekommunikationsmarkt ein mühsamesund kostentreibendes Prozedere.Das ProblemDie Rückhol-Logistik war nicht effizient. Je Marktregionund je Wiederverkäufer gelangten die Modemsauf unterschiedlichste Weise zurück ins Mutterhaus.Das Hauptproblem waren die zeitaufwendigen Terminabsprachenbei der Kündigung eines Vertrags. Denndie Ansprechperson der Firma mit dem auslaufendenVertrag war dem Dispatcher von Swisscom Fixnet nichtimmer bekannt. Höchste Zeit für eine Modernisierungalso: Gesucht wurde ein idealer Partner für eine optimaleLogistiklösung.Die LösungDie Wahl von Swisscom Fixnet fiel schnell auf die Post.Mit ihrem dichten Poststellennetz ist sie die ersteAdresse in Sachen flächendeckende Versorgung. Damiterfüllte die Post genau die Bedingung von SwisscomFixnet: Die neue Lösung musste schweizweit gleichermassengut funktionieren.Jetzt bringen die Geschäftskunden ihre Modems einfachzur Poststelle ihrer Wahl. Terminabsprachen sind überflüssiggeworden. Der Kunde entscheidet, wann und woer das Modem aufgeben will.Die Lösung im DetailKündigt z. B. ein Geschäftskunde von Orange mit Swisscom-Modemseinen Internet-Servicevertrag, erhält ervon Swisscom Fixnet einen «Modemrückschub»-Brief.Diesem liegt ein Begleitschreiben, u. a. mit der Gerätenummer,und eine Rücksendeetikette bei. Beidesbringt der Kunde jetzt zusammen mit dem unverpacktenModem samt Netz- und Stromkabel ganz einfach zurnächsten Poststelle. Dort wird das Material gratis an dasLogistikcenter von Swisscom Fixnet weitergeleitet, woes mit PostPac Economy am übernächsten Werktagzuverlässig und kostengünstig eintrifft.Die Modems werden in der Poststelle fachgerecht undsicher in ein PostPac verpackt, damit sie keinen Schadennehmen. Gut 50 Prozent der retournierten Gerätegelangen nach eingehender Funktionsprüfung wiederzurück ans Netz. Auch eine vergessene Adressetikettebringt die neue Rückhol-Logistik nicht ins Stocken: Derbenötigte «Paket-Wegweiser» wird von der jeweiligenPoststelle via Call Center Post umgehend organisiert.Die Herstellungskosten für «ihre» Etiketten übernimmtSwisscom Fixnet.Nur Vorteile – auch für die UmweltDie Vorteile der Lösung erschöpfen sich aber nicht inder schweizweit gleich hohen Qualität und Effizienz beigünstigen Material- und Versandkosten. Mit Track &Trace via www.post.ch verfügt Swisscom Fixnet auchjederzeit über eine zweifelsfreie Wareneingangskontrolle:Die Sendungsnummer – der Barcode auf derRücksendeetikette – machts möglich.Ausserdem erhält Swisscom Fixnet jeden Monat eine detaillierteAbrechnung, aufgeteilt in Anzahl Sendungenund Calls. Die Zahlen des Jahres 2003 lassen heuer aufetwa 1500 Modem-Rücknahmen pro Monat schliessen.Dass es nicht noch mehr sind, liegt daran, dass einigeWiederverkäufer alle Modems sammeln und sie von Mitarbeiternder Swisscom Fixnet palettenweise abholenlassen. Die Branchenlösung ist damit ein klarer Fortschrittsowohl für den Geschäftskunden als auch fürSwisscom Fixnet. Und sie lohnt sich auch für die Umwelt:Mit dem eingesparten Treibstoff könnte man – bei10 l pro 100 km – 13 Mal um die Erde fahren.Das Modem einfach unverpackt zur Post bringen. Das Verpacken und die Rücksendung an die Swisscom sindfür Geschäftskunden gratis.


Arbeiten partnerschaftlich zusammen: Ton van de Staaij, Clientis Sparkasse Zürcher Oberland, und Roman Stadler, ExpressPost.Interne KurierdiensteExterne bringens günstigerDer interne Kurierdienst der Clientis SparkasseZürcher Oberland ist gelb. Denn zwischen demHauptsitz der Bank in ihren Filialen verkehrt täglichein Fahrzeug von ExpressPost. So gelangen Aktenund Büromaterial rasch, sicher und kostengünstigan ihren Bestimmungsort.Die Clientis Sparkasse Zürcher Oberland ist eine typischeRegionalbank. Mit elf Filialen ist sie in ihrem Einzugsgebietpräsent. «Die lokale Verankerung ist unsereStärke», sagt Ton van de Staaij, Leiter Logistik undDienste.Er arbeitet am Hauptsitz der Bank in Wetzikon,von wo aus das Filialnetz versorgt wird. Diese Versorgungist auch im Zeitalter von IT nicht ohne physischenWarentransport möglich. Deshalb verkehrt zwischendem Hauptsitz und den Filialen ein Kurierdienst, derZahlungsaufträge, Kreditdossiers, allgemeine Aktensowie Büro- und Werbematerialien an ihren Bestimmungsortbringt.Einführung im EiltempoBis Mitte 2003 besorgte die Clientis Sparkasse ZürcherOberland diesen Kurierdienst selber. Da die Bank nacheiner neuen leistungsfähigen Konzeption suchte, machteTon van de Staaij Abklärungen für eine externeLösung.Auf den Gedanken, dass die Post dafür die richtigePartnerin sein könnte, kam Ton van de Staaij durchdie Lektüre des Posters. Nach einem Gespräch mit demzuständigen Kundenberater der ExpressPost AG warman sich rasch einig. «Die Post hat uns eine massgeschneiderteLösung präsentiert. Als einzige Anbieterinkonnte sie all unseren Wünschen gerecht werden», sagtTon van de Staaij.Die Post war zudem in der Lage, diese Lösung imEiltempo umzusetzen. Bereits zwei Wochen nachVertragsabschluss verliess der erste gelbe Wagen denHinterhof am Hauptsitz der Clientis Sparkasse ZürcherOberland. Seither bringt die ExpressPost AG täglich dieinterne Post zu den grossen Filialen der Bank, zwei Malpro Woche werden auch die kleineren Filialen bedient.Die grosse Tour führt über 95 Kilometer und dauertzwischen drei und vier Stunden.Leistung und SicherheitWelche Bilanz zieht Ton van de Staaij nach fast einemJahr Zusammenarbeit? «Die Auslagerung entlastet uns.Wir brauchen uns weder um die Organisation noch umFerien- oder Krankheitsabsenzen zu kümmern. Und dasPreis-Leistungs-Verhältnis stimmt: Der Kurierdienst istspeditiv,effizient und kostengünstiger.» Und wie steht esum die Sicherheit? Immerhin vertraut die Clientis SparkasseZürcher Oberland einem externen Unternehmenvertrauliche Dokumente an. «Die Übergabe und derTransport der vertraulichen Akten wurden zwischen unsund der Post klar geregelt und vertraglich festgehalten»,sagt Ton van de Staaij. «Hinzu kommt, dass für unsimmer dieselben uniformierten Post-Mitarbeitendenunterwegs sind. Man kennt sich, und wir arbeiten partnerschaftlichzusammen.»Die Post agiert flexibelEine perfekte Lösung also? Oder gibt es auch Schwachpunkte?«Nein, ich finde beim besten Willen kein Haarin dieser Suppe», sagt ein sichtlich zufriedener LeiterLogistik und Dienste und ergänzt:«Ich kenne wenig Unternehmen,die so flexibel agieren wie die Post. Sie führtfür uns auch Extrafahrten durch oder kommt mit einemgrösseren Fahrzeug, wenn dies das Transportvolumenerfordert. Die Auslagerung der internen Kurierdienstehat sich rundum gelohnt.»Clientis Sparkasse ZürcherOberlandDie Sparkasse Zürcher Oberland (SZO)ist Teil der neu formierten Clientis-Gruppe, die per Januar 2004 ihreoperative Tätigkeit aufgenommenhat. Zur Clientis-Gruppe gehören31 Regionalbanken aus der DeutschundWestschweiz.Mit einer Bilanzsumme von rund1,6 Milliarden Franken ist dieSZO die grösste Regionalbank desKantons Zürich. Sie betreibt 11 Geschäftsstellenund beschäftigt rund120 Mitarbeitende.ExpressPostPoster 1/April 2004 15


B-Post-MassensendungenPlanbar dank OnTime MailPostMail steigert die Attraktivität des kostengünstigenMassenkanals: Mit OnTime Mailwerden B-Post-Mailings den Kunden schweizweitauf den Tag genau zugestellt, auch anSamstagen. Ab 10 000 Sendungen pro Versand.Worauf viele schon lange gewartet haben, das istjetzt endlich so weit: Seit dem 1. April 2004 istein taggenaues Timing von DM-Kampagnen auchmit der günstigeren B-Post möglich. In einerTestphase mit renommierten «Testpiloten» wieDenner und Hotelplan (s. Kasten) hat PostMaildie neue Geschäftskundenlösung OnTime Mailganz auf die Bedürfnisse von DM-Anwendernausgerichtet.B-Post noch attraktiverAb 10 000 Sendungen können Kunden von dreineuen, interessanten Leistungen profitieren:■■■Zustellung auf 1 Werktag genau (Mo.–Fr.)Zustellung auf 2 Werktage genau (Mo.–Fr.)Zustellung am SamstagFür die taggenaue B-Post-Zustellung müssen dieSendungen mit dem entsprechenden Bundzettel«Taggenaue Zustellung» und dem Aufgabeverzeichnisspätestens vier Werktage (bis 14 Uhr) vordem gewünschten Zustelltag an eines der achtzuständigen Briefzentren übergeben werden.Zeitgenau ist zeitgemässMit OnTime Mail sind der Kreativität bei derPlanung von Mailingversendungen keine Grenzengesetzt. Mehrstufige Mailing-Kampagnenmit Intervallen sind ohne Überschneidungenmöglich. Und auch das Response-Managementwird dank exaktem Timing einfacher und kostengünstiger.Weitere Informationen zur DM-Innovation vonPostMail gibts auf www.post.ch/directpoint oderbei den Kundenberaterinnen und Kundenberaternder Post. Oder in der Broschüre, sieheAntwortkarte.«Mit OnTime Mail erreichten wir sehrhohe Buchungsresponsequoten – fasteine 50-Prozent-Steigerung gegenüberderselben Kampagne im Vorjahr.OnTime Mail ist eine Dienstleistung,die wir mit Sicherheit weiter benutzenwerden.»Benedikt Zumsteg, Leiter DirectMarketing und MarktforschungHotelplan«Die taggenaue Zustellung der Mailingsauf den Eröffnungstag einer renoviertenFiliale ist für uns die optimaleLösung. Wir konnten bisher die Kundenfrequenzum deutlich über 10 Prozentsteigern. OnTime Mail bringt die Kundenin unsere Läden.»Stefan Maegli, Leiter WerbungDennerNeue Lösung für den KatalogversandAb 5000 Exemplaren günstige PreiseUnzählige Haupt- und Saison-Kataloge,hauptsächlich von Versandhandelsunternehmen,werden von PaketPost jedes Jahrtermingerecht an Unternehmen und Privatezugestellt. Bisher galten spezielle Sendungspreiseerst ab einer Mindestmenge von100 000 Exemplaren. Seit dem 1. Januar könnender Versandhandel und weitere Anbieterschon ab 5000 Katalogen pro Aufgabe von dergünstigen Lösung «Katalog über 500 g» profitieren.Wer seine Waren per Katalog an den Mann oderan die Frau bringen will, sollte die neue, attraktiveLösung von PaketPost prüfen.Gegenüber dembewährten, aber komplexen Angebot «Katalogeüber 500 g mit Paketsort» für grosse Auflagen ab100 000 Exemplaren besticht das neue Angebot«Kataloge über 500 g mit Barcode» durch die einfachereVersandvorbereitung.Kataloge über 500 g mit Barcode – einfachesHandling, interessante PreiseJeder in Folie geschweisste Katalog erhält zusätzlichzur Adresse einen speziellen Barcode.Die Versandadresse kann einfach mit einemfirmeneigenen Informatik-System oder mit Unterstützungvon PaketPost generiert werden. Vorjedem Versand prüft PaketPost dann die Verarbeitungsfähigkeitanhand eines fertigen Versandmusters.Die Preise für den regelmässigen Versandvon Katalogen in dieser Menge sind attraktiv.Auch wer die Mindestmenge von 5000 Stücknicht erreicht, kann von PaketPost eine attraktiveLösung erwarten: Anfrage per Mail anpaketpost@post.ch genügt.Als Katalog definiert die Post ein Druckerzeugnis,mit dem Waren aller Art zum Kauf angebotenwerden. Dieses muss über 500 g schwer und zumVersand einzeln in einer Folie eingeschweisst sein.PaketPost verteilt in Spitzenzeiten bis zu4 Mio. Kataloge im Monat – zuverlässigin der ganzen Schweiz.

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