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Im Wandel der

Zeiten S. 18

INHALT K&H 3/2012

Der Systemdienstleister

Scholpp in Stuttgart ist

ein gutes Beispiel dafür,

wie sich das Angebotsspektrum

und damit

auch das Selbstverständnis

eines Unternehmens

in den vergangenen

Jahren gewandelt hat:

Aus dem einstigen Kranvermieter

ist heute ein

Betrieb mit einem breitenDienstleistungsspektrum

geworden. Die

erfahrenen Mitarbeiter

sind weltweit im Einsatz.

Bohrplattform auf Rädern S. 34

Einen prestigeträchtigen Einsatz hatten jetzt drei Schwerlastmodulfahrzeuge

vom Typ THP/SL der Goldhofer AG aus Memmingen in der Türkei.

So vertraute der brasilianische Ölgigant Petrobras eine riesige Bohrinselplattform

dem universell einsetzbaren Transportequipment aus dem Allgäu an.

Editorial

3 Mit Detailblick optimieren

Tipps & Trends

6 TKD mit Doppelspitze

7 Positive Perspektive

8 Palfinger goes Mobilkrane

10 Eine Hand fürs Handling

11 Treue Verbindung

12 Schliephake zu

PartnerLIFT

13 Richtig rundes Jubiläum

14 Minikrane für Europa

15 Große Nummer

16 Positive Signale

im Gepäck


Mobilkrane

18 Im Wandel der Zeiten

22 Japanisches

Raumsparwunder

28 Schwerlastmontagen

verbinden

IFBA

30 Neuestes Bergeequipment

Spezialtransporte

34 Bohrplattform auf Rädern

36 Modularer Ost-West-

Marathon

38 Schwere Großkundenbewegung

Porträt

40 Schnittstellen-Know-how

Ladekrane

46 Ladekrane mit Komfort

“OK

Es gibt andere Hersteller,

aber die Serviceleistungen

des Manitou-Vertriebsnetzes

machen den Unterschied aus!“

48 Kompakte Kraftpakete

Safety

50 Rollende Zeitbomben

56 Fatale Kettenreaktionen

58 Norddeutsches Heben

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60 Halleneinrichtungs-ABC

67 Unhandliches leichter

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Halleneinrichtungs-ABC S. 60

Die Planung eines Hallenneu- oder

-umbaus wird heute insbesondere von

Fragen zum Energieverbrauch bestimmt.

Jedoch spielen bei der Wirtschaftlichkeit

auch andere Aspekte eine Rolle, die

allesamt in unserem aktuellen Halleneinrichtungs-ABC

angesprochen werden.

68 Punktgenaues Arbeiten

70 Von unsichtbarer

Kraft gehalten

72 Schwedische Maßeinheit

74 Heben in zwei Etagen

76 Energiespar-Kompass

78 Das Geld liegt in der Luft

79 Impressum

80 Händlerteil


IM WANDEL DER ZEITEN

Scholpp entwickelt

Systemdienstleistungen

Dienstleistungenergänzen

heute die

Hebetechnik.


Unternehmen. Der Systemdienstleister

Scholpp in Stuttgart ist ein gutes Beispiel

dafür, wie sich das Angebotsspektrum und

damit auch das Selbstverständnis eines

Unternehmens in den vergangenen Jahren

gewandelt hat: Aus dem einstigen Kranvermieter

ist heute ein Betrieb mit einem

breiten Dienstleistungsspektrum geworden.

Ein 30-t-Autokran von Coles unterstützt die Beladung

eines Flugzeugs, für einen der ersten Crashtests

wird ein Porsche 904 GTS mittels Segelflugkupplung

an der Hakenflasche des ersten europäischen

Teleskopkrans aufgehängt oder aber Baubaracken ziehen

noch vor der Entwicklung aktueller Baucontainer von

einer Baustelle zur nächsten um – so sah einst das

typische Einsatzspektrum der Mobilkrane von Scholpp

aus. Heute werden entsprechend große Frachtflugzeuge

nicht mehr einfach nur beladen, sondern oftmals ist der

dazu notwendige Hub Teil einer logistischen Kette, die

nicht nur von einer Hand geplant, sondern letztendlich

auch umgesetzt wird. Diese Vorgehensweise der Scholpp-

Gruppe beinhaltet bekanntermaßen heute nicht nur wirtschaftliche

Vorteile für den jeweiligen Kunden, sondern

erlaubt ebenso auch eine rationellere und damit unterm

Strich schnellere Umsetzung eines Projekts.

Acht Dienstleistungsbausteine

Die zeitgemäße und praxisorientierte Ausrichtung des

Unternehmens wird vielleicht durch die aktuelle Angebotsstruktur

des Dienstleistungsspezialisten deutlich.

Wurde früher für einen bestimmten Hub lediglich ein

Kran mitsamt Fahrer vermietet, finden Kunden heute

gleich ein ganzes Paket an Dienstleistungen, die sicherlich

auch einen notwendigen Hub oder einen Transport der

entsprechenden Güter beinhalten, aber eben auch nur

Teil eines mehr oder weniger umfangreichen Projekts darstellen.

So finden sich im Scholpp-Angebot heute nicht

weniger als acht Dienstleistungsbausteine, die entweder

einzelnen, in Kombination oder aber als Gesamtpaket von

den Kunden gewählt werden können.

Kerngebiet des Maschinenbaus

Die historischen Gründe für diese Angebotsvielfalt sind

sicherlich auch in der Tatsache zu sehen, dass die Keimzelle

der heutigen Gruppe 1956 durch Alfred Scholpp in

einem Kerngebiet des deutschen Maschinenbaus gegründet

wurde, das praktisch automatisch die Nachfrage nach

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Historisch:

Flugzeugbeladung

mit Coles-Kran.

Übergreifend: Auch

die Energiebranche

zählt zu den Scholpp-

Kunden. (Fotos: Scholpp)

Transport und Montage schwerer Einheiten generiert und

ebenso automatisch auch weitere Nachfragen aus anderen

Branchen nach Krananmietung ergab.

Alternative Hubportale

So bietet und bot der sogenannte „Mittlere Neckarraum“

mit seinen bekannten Unternehmen der Fahrzeug- und

Elektroindustrie schon immer ein hohes Nutzungspotenzial

geeigneter Hebe- und Transporttechnik. Wo die Umsetzung

bestehender Maschinen oder die Neuinstallation

schwergewichtiger Maschinen zur Tagesordnung zählt,

sind automatisch die Fachkenntnisse entsprechender Spezialisten

gefragt. So wundert es auch nicht, dass Scholpp

neben der Nutzung klassischer Autokrane in der Hebetechnik

reinster Bedeutung schon vergleichsweise früh auf sogenannte

Hubportale schwerer Maschinen setzte – und

man hierzu in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts

eine eigene Montagesparte gründete und gleichzeitig die

ersten Hubgerüste für die Druckmaschinenindustrie.

Geringer Platzbedarf

In den bestehenden Hallen der entsprechenden Betriebe

stießen die Mobilkrane aus Platzgründen oder durch die

konstruktiv bedingten Nachteile herkömmlicher Auslegersysteme

schnell an die Grenzen der Einsatzfähigkeit.

So besann man sich auf die vergleichsweise einfachen

Hubsysteme, die bei minimalem Platzbedarf auch die

letzten Zentimeter der lichten Hallenhöhe ausnutzten.

Doch ist dies, wie bereits angedeutet, eben nur ein Baustein

im Scholpp-Dienstleistungssystem.

Fundierte Planung

Grundlage aller Projekte, nicht nur bei Scholpp, ist und

bleibt eine fundierte Planung, die mit einer Beratung

beginnt und über eine Projektierung zu der letztendlich

gültigen Ablaufplanung führt. Hieran schließen sich eine

mögliche Demontage und in jedoch praktisch allen Fällen

der Transport entsprechender Komponenten, Bauteile oder

kompletter Einheiten an. Und auch hier wird ein Wandel

in der Branche in den vergangenen Jahren deutlich.

Verband man früher mit dem Wort Schwertransport

schon fast automatisch einen Transport auf der Straße,

so hat die Bedeutung des multimodalen Transports von

Schwerlastgütern, wenn auch nicht immer ganz freiwillig,

zugenommen. So setzt Scholpp, auch vor dem Hintergrund

internationaler Projekte, nach eigenen Angaben

auf eine intelligente Kombination von Straße, Wasser,

Schiene oder Luft – und plant gegebenenfalls sogar eine

Zwischenlagerung effizient in den Transportablauf ein.

Mit dem so von Scholpp bezeichneten Move-In erfolgt


das Einheben von Maschinen oder Komponenten, an das sich

bei der Verlagerung oder Erstmontage von industriellen Einrichtungen

die Feinmontage, die mögliche Installation der Anlagenelektronik

und ergänzend die Inbetriebnahme mit einem

Abnahmeprotokoll und das abschließende Herstellen der Produktionsbereitschaft

anschließen.

Servicearbeiten und mehr

Beim Systemdienstleister geht man sogar noch einen Schritt

weiter und offeriert potenziellen Kunden die Übernahmen notwendiger

Servicearbeiten, die Instandhaltung, Reparatur und

sogar das Retrofitting bzw. die Modernisierung entsprechender

Anlagen und Maschinen. Je nach Branche und Kunde können

die gewünschten Dienstleistungspakete natürlich maßgeschneidert

zusammengestellt werden.

Die möglichen Einsatzspektren reichen dabei von Angeboten

für weltweite Industriemontagen, Systemdienstleistungen für

die Umform- sowie Druckindustrie bis hin zu Offerten für die

chemische und petrochemische Branche, die im Rahmen soge-

nannter Engineered Services bei Projektabwicklungen vom

langjährigen Fachwissen der Spezialisten profitieren. Dabei haben

die rund 1200 Mitarbeiter der gesamten Scholpp-Gruppe

auch über die Jahre hinweg trotz des Wandels und dem deutlichen

Ausbau der eigenen Geschäftsfelder nie den Kontakt zur

eigentlichen Hebe- und Transporttechnik abreißen lassen.

Breites Hebe- und Transportspektrum

So verfügt man weiterhin über einen eigenen Gerätepark aus

Hubgerüsten, Kranen, Einbringungstechnologien und Transportfahrzeugen,

der für jeden Einsatzfall die geeignete Technik

bietet. Seien es nun klassische Teleskop-, Lade- oder moderne

Faltbaukrane, kompakte Pick-and-carry-Geräte, Stapler oder

auch modulare Schwerlasttransporter, Tiefladezüge sowie Luftkissentechnik

– mit der jetzt praktizierten Verbindung von

Technik und Know-how bietet Scholpp mit seiner Keimzelle eines

klassischen Kranvermieters den Kunden heute weltweit ein

breites Spektrum an Dienstleistungen für eine professionelle

Umsetzung entsprechender Projekte.


Japanisches

RAUMSPAR-

WUNDER

Terex AC 350/6 kommt mit

eigenem Rüstsystem zum Einsatz


Mobilkrane. Das japanische Unternehmen

Human Ohya setzte kürzlich einen Terex

AC 350/6 ein, um im Auftrag der Shimizu

Corporation einen Turmdrehkran vom Dach

eines 70 m hohen Bürogebäudes abzubauen

Lastaufnahmemittel

Ladungssicherung

®

Kranseile

– in einer engen Straße mitten in Tokio. Wissen,

Dank der hohen Tragfähigkeit des Krans, seiner

kompakten Abmessungen und des patentierten

Terex-Easy-Rigging-Wippauslegersystems konnte

das Projekt innerhalb eines knappen Zeitplans von nur

24 Stunden abgeschlossen werden. Ebenfalls zum Einsatz

kam ein innovatives Auslegerrüstsystem, das speziell für

die Montage von Kranauslegern auf engem Raum ohne

den Einsatz eines Hilfskrans entwickelt wurde.

Perfekte Synchronisierung der Lkw

„Aufgrund der örtlichen Verkehrsvorschriften dürfen

Krane nicht mit angebautem Ausleger fahren“, erläutert

Kazuhiko Ohya, Präsident von Human Ohya. „Bei engen

räumlichen Bedingungen am Einsatzort ist der Betrieb

eines Hilfskrans zur Auslegermontage häufig nicht möglich,

daher gehört der Umgang mit einem Auslegerrüstsystem

für uns zum Alltag. Darüber hinaus ist die Kompetenz

unseres Teams bei der Einsatzplanung vor Ort ganz

entscheidend für eine perfekte Synchronisierung der

Fahrzeuge, um effiziente Kran-Logistik für die Baustellen

in Tokios Innenstadt zu gewährleisten.“

Kosteneffizienz gehört zu den wichtigsten Vorteilen

Um den ganzen Tag und die ganze Nacht nutzen zu können,

wurden ab sechs Uhr morgens der Hauptausleger des

AC 350/6 sowie der Wippauslegeradapter, drei Auslegersegmente,

Abstützteller, Gegengewichte, Unterflasche,

die Hilfswinde und das separate Auslegerrüstsystem von

fünf herkömmlichen Lkw durch die geschäftigen Straßen

der Hauptstadt zur Baustelle transportiert.

„Da der Terex AC 350/6 die benötigte Tragfähigkeit und

Reichweite mit einer geringen Anzahl von Bauteilen bietet

und für effizienten Transport sowie geringeres Gegengewicht

optimiert ist, kommen wir mit weniger und kleineren

Hilfsfahrzeugen aus – und können damit Zeit und

Kosten einsparen“, so Kranexperte Ohya weiter.

Nachdem die Lkw in „strategischer“ Reihenfolge entlang

der Straße geparkt waren, konnte mit dem Ausfahren der

vier hydraulischen Stabilisatoren des Auslegerrüstsystems

begonnen werden. Anschließend wurde das System auf

die erforderliche Höhe gebracht und stand nun frei. Der

entsprechende Lkw räumte seinen Platz für das nächste

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Die Aufgabe:

Demontage eines

Turmdrehkrans

in 24 Stunden.

Fahrzeug, das den nicht ganz unwichtigen Hauptausleger

des Terex AC 350/6 geladen hatte.

Auslegeraufnahme plus Komponenten

Nachdem der Kranausleger vorsichtig rückwärts in Position

und exakt auf die passende Höhe gebracht worden

war, sorgte das Team von Human Ohya für die Befestigung

am Rüstsystem. Hierzu wurden Stahlhaken in

speziellen Nuten am Ausleger eingehängt. Anschließend

wurde das maßgeschneiderte Trägerfahrzeug zur Seite

gefahren und der AC 350/6 mit einem Teil seines eigenen

Gegengewichts unter dem Rüstsystem positioniert.

Nun konnten die Techniker den Ausleger mit dem Unterwagen

des Krans verbinden. Währenddessen wurde Lkw

Nummer drei entladen: Wippauslegeradapter, Winde,

Abstützmatten, Sandsäcke und das verbleibende Gegengewicht

machten den sechsachsigen AC 350/6 auf seinen

Abstützungen einsatzbereit.

Patentiertes Wippauslegerrüstsystem

Nach dem Anbau der Unterflasche rüstete der AC 350/6

sein eigenes Gegengewicht auf, sodass das Team nun den

Auslegeradapter und die Hilfswinde montieren konnte.

Der klappbare Wippausleger mit seinen drei Verlängerungen

erreichte gegen zehn Uhr mit den letzten beiden

Transportfahrzeugen die Baustelle. Das einfach aufzubauende

Wippauslegersystem wurde am Adapter montiert


Montagegerüst für AC- 350/6-

Ausleger: hierzulande eher

ungewöhnlich. (Fotos: Terex)

und mit der Hilfswinde des Krans verbunden. „Als einziges System

dieser Art macht das Wippauslegerrüstsystem von Terex

ohne Frage einen gewaltigen Unterschied“, erklärt Ohya. „Indem

es Arbeiten in der Höhe überflüssig macht, dient es nicht nur

der Sicherheit unserer Leute, sondern lässt uns unsere Aufgabe

deutlich schneller und einfacher erledigen.“ Die teilweise

am Boden ausgelegten Wippauslegerverlängerungen montierte

man in der entsprechenden Reihenfolge, um schließlich das gesamte

Auslegersystem auf eine Höhe von 80 m auszufahren und

mit der Demontage des Turmdrehkrans beginnen zu können.

Innenstadtfreundlicher Schwenkradius

„Für die Demontagearbeiten verwendeten wir einen 48-m-

Wippausleger mit einem Arbeitsradius von 29 m und 75,1 t

Gegengewicht. Der Hauptausleger des AC 350/6 war dabei auf

54,20 m teleskopiert“, erläutert Ohya die technischen Details.

„Dank seines kurzen Schwenkradius und des geringen Platzbedarfs

der Abstützungen ist der AC 350/6 für diese Einsatzbedingungen

die perfekte Maschine. Er ist nach unseren Einsatzplanungen

tatsächlich der einzige Kran in dieser Leistungsklasse,

der die für diesen Hub geforderte Tragfähigkeit bietet.“

Knappen Zeitrahmen eingehalten

Der Turmdrehkran stand ungefähr 15 m hinter der Kante des

70 m hohen Gebäudes – für den AC 350/6 bequem zu erreichen.

Daher konnte das Herablassen der bis zu 5 t schweren und 28 m

langen Komponenten unmittelbar beginnen. „In Tokio gibt es

viele solcher Einsätze, die ohne ein Auslegerrüstsystem gar

nicht durchführbar wären. Und ohne das spezielle Rüstsystem

für den Wippausleger hätten wir den Aufbau niemals innerhalb

unseres Zeitlimits an einem derart engen Einsatzort schaffen

können“, resümiert Ohya zufrieden.

Der Kranaufbau dauerte sechs Stunden und die Demontage des

Turmdrehkrans 16 Stunden – dann waren alle Arbeiten abgeschlossen.

Noch innerhalb des 24-Stunden-Zeitfensters war die

Baustelle geräumt. Bei Tagesanbruch hieß es wieder „business as

usual“ in dieser verkehrsreichen Straße in Tokios Innenstadt.

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Auf das Know-how kommt es an: Kraftwerksrückbau mit Hubgerüst. (Fotos: Riedl & Tschierschke)

Schwerlastmontagen verbinden

Unternehmen. Bei anspruchsvollen Hebeaufgaben ist oftmals nicht die reine Hubleistung großer

oder kleiner Mobilkrane gefragt, sondern vielmehr ein intelligentes Hubkonzept. Entsprechende

Lösungen erarbeitet beispielweise die Riedl & Tschierschke GmbH.

Der Montagespezialist Riedl &

Tschierschke wurde im Jahr 1994

als GmbH in Frankfurt am Main

gegründet. Kontinuierliche Investitionen

in qualifiziertes Personal und einen großen

Gerätepark führten Ende des Jahres

2003 zum eigenen Bürogebäude mit angrenzender

Werkstatt und Lagerhalle im

hessischen Karben. Als Spezialunternehmen

für Montagen im Maschinen- und

Anlagenbereich sowie intelligenten Transporttechniken

ist die Riedl & Tschierschke

GmbH in Karben weltweit im Verbund der

Riedl-Gruppe tätig.

Mitarbeiter und Equipment zertifiziert

Zur Dienstleistungspalette des Unternehmens

zählen die Verantwortlichen sogenanntes

Transportengineering, Betriebs-

28 K&H 3/2012

umstellungen bzw. Betriebs- und Firmenumzüge,

Luftkissentechnik bis zu 400 t,

Industrieroller bis zu 140 t, Hubgerüste

von 38 bis zu 800 t sowie Hydrauliksysteme

bis 1000 t Hubkraft und schließlich

Litzenheberkonzepte bis 900 t. Das Unternehmen

selbst ist nach DIN EN ISO

9001:2008 zertifiziert, die Mitarbeiter der

Riedl & Tschierschke GmbH seit 2007

darüber hinaus nach den SCC-Richtlinien.

Kontinuierliche Weiterbildung

Das damit verbundene Qualitäts-Management

spiegelt nach Angaben des Unternehmens

die Systematik der Arbeitsweise

im Betrieb wieder. Die entsprechende

Qualifikation der Fachkräfte wird durch

permanente Aus- und Weiterbildung sichergestellt,

um jede nur erdenkliche Auf-

gabenstellung zu bewältigen. Dabei steht

ein hoch technisierter, teils in eigener Regie

entwickelter Gerätepark für die unterschiedlichen

Aufgaben zur Verfügung.


Lange Verbundenheit

Die einzelnen Mitglieder der Riedl-

Gruppe verbindet nicht nur das gemeinsame

Logo, das übrigens mit dem

Kranhaken für den Bereich Montage,

die Räder für das Segment Landtransport

und die Wellen für die Sparten

Seetransport und die Hafenumschlagstätigkeiten

steht. So führt man bereits

seit 25 Jahren gemeinsam weltweit

Transport- und Montagedienstleistungen

durch und dies mit eigenen Liftsystemen

sowie Schwermontagegeräten

und auch mit eigenem Personal –

vom Ingenieur bis zum Hydrauliker.

Gleichzeitig vertraut man auch auf die

entsprechenden Transportfachleute für

den Land- und Seetransport.

Durch die weltweiten Verbindungen

kann die Riedl & Tschierschke GmbH,

wie auch die weiteren Mitglieder der

Riedl-Gruppe, eine homogene Transportkette

auch für die anspruchsvollsten

Transportaufgaben ausarbeiten und

durchführen. Zur Riedl-Gruppe zählen

neben der Riedl & Tschierschke GmbH

übrigens die Rolf Riedl GmbH, die

Riedl & Stöcker GmbH, Transgerma

Riedl & Kiehntopf GmbH sowie die

Fritsch Air Service GmbH.

Kernkraftwerkskomponenten

Die beiden Riedl-Unternehmen Riedl

& Tschierschke GmbH und Rolf Riedl

GmbH bewerkstelligten in gemeinsamer

Arbeit die Demontage und den Abtransport

von Übermaß- und Schwerkomponenten

aus dem Kernkraftwerk

Mülheim-Kärlich. Ein zweites Transportlot

umfasste beispielsweise zwei

260 t schwere Generatorwellen sowie

den 450 t schweren Generator.

Im Vorfeld wurden für die Generatorkomponenten

eigens spezielle Transportgestelle

durch die hauseigenen Ingenieure

entworfen sowie angefertigt.

Zum Einsatz im KKW Maschinenhaus

kam zusätzlich das vom Engineeringteam

der Riedl & Tschierschke GmbH,

im eigenen Hause konstruierte und gebaute

600-t-Litzenhebersystem.

Selbstfahrer im Einsatz

Aufgrund der örtlichen sowie statischen

Gegebenheiten wurden für den

Verschub rund 160 t Material verbaut.

Der Generator musste im Maschinenhaus

rund 30 m verschoben, hängend

um 90° gedreht sowie 17 m nach unten

durch die Montageöffnung zentimetergenau

in das Transportgestell abgelassen

werden. Nach der ebenfalls

notwendigen Zwischenlagerung über

einige Wochen, aufgrund des niedrigen

Wasserstands auf dem Rhein und

der Kältewelle, folgte mittels Transporttechnik

in Form eines SPMT der Transport

zur nahen RoRo-Rampe.


NEUESTES BER


GE-EQUIPMENT

Leitmesse für die Branche

Bergen und Abschleppen


Messe. Noch einige Wochen, dann wird in Kassel die Internationale Fachausstellung

Bergen und Abschleppen, kurz IFBA, ihre Tore öffnen. Abschlepp- und Bergeunternehmer

sollten sich daher die Zeit vom 10. bis 12. Mai 2012 im Kalender dick anstreichen.

Die etablierte Fachmesse wird seit 1973 ausgerichtet und

erfreut sich steigender Beliebtheit im In- und Ausland.

Mittlerweile darf die IFBA als die größte, rein branchenbezogene

Ausstellung dieser Art in Europa bezeichnet werden.

So wird sie auch in diesem Jahr wieder viele Besucher anziehen.

Renommierte Aussteller

Die Ausstellerliste ist noch nicht komplett fertig, aber schon jetzt

zeichnet sich ab, dass die Ausstellerliste wieder ein Who’s who

der Abschlepp- und Bergetechnik sowie des entsprechenden

Zubehörs sein wird. Die Anmeldungen seitens der Aussteller laufen

derzeit auf Hochtouren, sodass die Messefläche in diesem

Jahr nach Angaben des Veranstalters mindestens in gleicher Größe

wie im letzten Jahr ausgebucht sein wird.

Großes Interesse an der Teilnahme zeigen in diesem Jahr auch

führende Mobilkranhersteller, die ihre aktuellen Modelle im

Bereich des klassischen Mobilkrans für die Bergungsbranche

präsentieren. So haben Tadano Faun und Liebherr ihre Teilnahme

angekündigt. Gerade für Abschlepp- und Bergeunter-

nehmen, die sich auf schwere Nutzfahrzeuge spezialisiert haben,

dürfte es also sehr spannend werden.

Neuheiten für die Branche

Sechs Messehallen sowie das Freigelände des Kasseler Messegeländes

werden mit Produkten und Service rund um den

Bedarf eines Berge- und Abschleppdienstes aufwarten. Gezeigt

werden Neuheiten und Weiterentwicklungen aus allen Bereichen

der Abschlepp- und Bergetechnik. Einen besonderen Blickpunkt

dürften dabei einmal mehr die

schweren Bergefahrzeuge sowie

die speziell aufgerüsteten

Mobilkrane bilden. Daneben

werden wieder zahlreiche Firmen

ihr Angebot in Sachen

Abschleppfahrzeuge und -auf-

Volles Programm:

bauten, Autotransporter, An-

Zur IFBA werden

hänger, Winden, Ladekrane

zahlreiche Aussteller

sowie Maschinen zur Ver-

erwartet. (Fotos: VBA)


kehrsflächenreinigung präsentieren. Der Bereich Zubehör

wird auch in diesem Jahr wieder viel Raum einnehmen.

Schutz- und Signalkleidung, Hebehilfen, Zurrmittel, Anschlagketten,

Beleuchtungssysteme, Spezialsoftware, Radroller,

Werkzeuge und vieles mehr wird in seinen neuesten

Ausführungen in Kassel zu sehen sein.

Vielseitiges Zubehör

Abschlepp- und Bergetechnik ist nicht selten mit hohen

Investitions-Kosten verbunden. Die sind nicht immer ohne

Unterstützung zu stemmen. Deshalb werden auch Leasinggesellschaften

ihre Finanzierungskonzepte auf der IFBA

präsentieren. Im Bereich Versicherungen werden speziell

zugeschnittene Angebote zur Risikoabsicherung durch

renommierte Versicherungsmakler vorgestellt. Für persönliche

Gespräche stehen schließlich alle wichtigen Partner

der Abschleppbranche wie Automobilclubs, Notrufgesellschaften

und Autovermieter zur Verfügung.

Praxisvorführungen zu modernster Technik und Workshops

zu aktuellen Themen runden das informative Programm

ab. Traditionell findet im Rahmen der IFBA auch

die Jahreshauptversammlung des VBA statt. Auch die Kasseler

Runde kann bereits jetzt angekündigt werden. Im

Rahmen dieser Podiumsdiskussion stellen sich Vertreter

von führenden Auftraggebern, wie z. B. Automobilclubs,

kritischen Fragen zu aktuellen Themen der Branche.

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BOHRPLATTFORM

auf Rädern


(Foto: Ultrans)

Spezialfahrzeuge. Einen prestigeträchtigen

Einsatz meisterten jetzt drei Schwerlastmodulfahrzeuge

vom Typ THP/SL der Goldhofer AG

in der Türkei für den brasilianischen Ölgiganten

Petróleo Brasilierio S.A. (Petrobras).

Petrobras, mit einem jährlichen Umsatzvolumen

von ca. 150 Mrd. US-Dollar eine der größten Ölfirmen

weltweit, beauftragte den türkischen Goldhofer-Kunden

Ultrans damit, eine 650 t schwere Plattform

von der Montagestelle in der türkischen Küstenstadt

Iskenderun zum Hafen zu transportieren, wo die Plattform

dann verschifft wurde. Nicht nur vom Gewicht,

sondern auch von der Größe her, war die Fracht beeindruckend.

Der 650-t-Koloss von Petrobras ist 40 m lang,

25 m breit und 10 m hoch. Für Ultrans war der Plattformtransport

dann auch der schwerste und größte Transportauftrag

in der Firmengeschichte.

„Die THP/SL-Systeme von Goldhofer waren ganz klar erste

Wahl für diesen Auftrag. Wir haben insgesamt 45 Achslinien

auf drei Fahrzeuge aufgeteilt, so konnten wir die

Last perfekt verteilen und transportieren“, erläuterte Projektleiter

Mammut Ulutas von Ultrans.

Maximale Kombinierbarkeit

Die THP/SL-Schwerlastmodule der Goldhofer AG aus

Memmingen bestechen nach Herstellerangaben durch

eine hohe Achslast und ein ebensolches Biegemoment.

Durch die gute Kombination von hoher Achslast und

niedrigem Eigengewicht soll das THP/SL-System den

Transportunternehmen gerade bei Schwerstlastaufträgen

eine besonders hohe Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

bieten. Durch den Achsausgleich von ± 300 mm sind die

THP/SL-Systeme auch ideal für den Einsatz abseits der

Straße geeignet; über das Goldhofer-Baukastensystem lassen

sie sich außerdem individuell mit sämtlichen Ladehilfen

wie Bagger-, Tiefbett- und Kesselbrücken oder sonstigen

Zubehörteilen wie Zuggabeln kombinieren.

Langjährige Partnerschaft

Für den Petrobras-Transport in der Türkei kamen die

THP/SL-Module mit Schwanenhalsausführung und drei

Volvo-Zugmaschinen zum Einsatz. Der türkische Transportspezialist

setzt seit über sieben Jahren auf das Qualitäts-Transportequipment

von Goldhofer und verfügt

neben den unzähligen Achslinien des Schwerlastmoduls

THP/SL auch über verschiedene Schwanenhälse, diverse

Kesselbrücken, ein Flachbett, einen 100-t-Drehschemel

und zwei achtachsige Semitrailer vom Typ STZ-H8.

3/2012 K&H 35


Die letzte (Straßen)-

Etappe beginnt.

Modularer Ost-West-Marathon

Schwertransport. Im Januar 2012 konnte die Bohnet GmbH ein über Monate andauerndes,

anspruchsvolles Logistik-Projekt erfolgreich abschließen. So galt es, zwei schwere Ladegüter mit

einem Stückgewicht von jeweils 201 t von Shanghai nach Nordrhein-Westfalen zu transportieren.

Die in China produzierten Walzenständer

wurden im Hafen von

Shanghai Ende September 2011

zunächst auf den 200 m langen Stückgutfrachter

Chipolbrok Galaxy verladen.

Nach erfolgreichem Umschlag mittels eines

stationären Krans konnte der langwierige

Überseetransport mit dem Ziel

Antwerpen seinen Anlauf nehmen.

Kurz vor Weihnachten, nach beinahe

drei Monaten auf Wasser, hatte das Schiff

endlich die belgische Hafenstadt erreicht

und die voluminösen Ladegüter wurden

im Hafen umgehend via Schwimmkran

auf ein von der Bohnet GmbH gechartertes

Binnenschiff umgeschlagen.

Binnenschiff ins Ruhrgebiet

Auf dem Wasserweg ging es anschließend

über die Flüsse Schelde, Maas, Rhein und

Ruhr weiter bis nach Gelsenkirchen. Dort

angekommen wurde ein Walzenständer

direkt auf ein Bohnet-Schwerlastfahrzeug,

sein Pendant hingegen auf robuste Absetzblöcke

aus Stahl verladen. Nun konnte der

schwierigste Part des Logistik-Projekts, der

herausfordernde Straßentransport über etwa

200 km, beginnen.

Als Transportequipment wurde von den

Schwerlastexperten ein 22-Achs-Modulanhänger

mit integriertem Power Booster

sowie zwei MAN-TGX-Schwerlast-Lkw, die

als Zug- und Schubmaschine fungierten,

eingesetzt. Die Komplexität der Fahrtroute

hatte bereits im Vorfeld umfassende

Vorkehrungen notwendig gemacht.

So mussten beispielsweise an diversen

Stellen Halteverbotsschilder aufgestellt,

Laternen demontiert oder Stahlplatten

über Kreisverkehre gelegt werden.

Steuerung per Joystick

Die große, starre Länge des Tiefladers von

35 m machte an einigen Engstellen ein

Abkoppeln von Zug- und Schubmaschine

unabdingbar. Dank der Einbindung

eines motorbetriebenen Achsmoduls in

den Anhänger konnten die Fahrer das

schwere Gefährt per Joystick in Zeitlupengeschwindigkeit

um die kritischen

Kurven manövrieren. Eine Aufgabe, die

absolute Millimeterarbeit erforderte und

zahlreiche Schaulustige anlockte – letz-


ten Endes aber erfolgreich bewältigt wurde.

An mehreren Kurven war außerdem

ein Umhängen von Zug- und Schubmaschine

erforderlich, um der Schwerlastkombination

die Weiterfahrt in die gewünschte

Richtung zu ermöglichen.

Ungeplanter Zwischenstopp

Im Laufe der dritten Nachtetappe setzte

zudem immer stärkerer Schneefall ein, der

das Vorankommen des Transports enorm

verlangsamte und an Steigungen aufgrund

von Straßenglätte sogar spontan

die Einbindung einer dritten Schwerlastzugmaschine

erforderte. Die begleitende

Polizeieinheit setzte nach wenigen Kilometern

dem Kampf gegen die Schneemassen

abrupt ein Ende, stellte den Transport

ab und bereitete der Bohnet-Mannschaft

somit einen ungewollt frühen Feierabend.

Zweiter Transport folgt

Nach insgesamt fünf Nachtfahrten hatte

der immerhin 54 m lange und 356 t

schwere Transportverband endlich das

Die 22-achsige Moduleinheit verfügte über

eine Power-Booster-Einheit. (Fotos: Michael Bergmann)

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Ziel erreicht und der Walzenständer konnte

in der Produktionshalle des Kunden

entladen werden. Das Transportfahrzeug

wurde danach unmittelbar in zwei Elfachsanhänger

umgebaut, die sich unverzüglich

auf den Rückweg nach Gelsenkirchen

machten. Nach erneutem Rückbau

zum 22-Achs-Modulanhänger konnte der

zweite Walzenständer via Fahrzeughydraulik

vom Schwerlaster aufgenommen

und auf derselben Strecke zur Destination

transportiert werden.

Zurück nach Saudi-Arabien

Die in Asien produzierten Walzenständer

werden beim Empfänger weiterbearbeitet

und sind Teil eines integrierten Walzwerks

zur Herstellung von Getränkedosen, das

nach Fertigstellung ins saudi-arabische

Ras Az Zawr geliefert wird – zweifelsohne

ein faszinierendes Beispiel, mit welchem

logistischen Aufwand in bestimmten Fällen

die internationale Wertschöpfungskette

verbunden sein kann.

„Die Koordination der verschiedenen Verkehrsträger

auf zwei Kontinenten sowie

die systematische Bewältigung der diversen

Hindernisse im Rahmen des Straßentransports

zeigten einmal mehr unsere

Kompetenz in Sachen Planung und Projekt-Management.

Ein Kompliment an

mein Team“, zeigte sich Geschäftsführer

Peter Bohnet nach dem erfolgreichen Abschluss

des Projekts erfreut.

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Schwere Großkundenbewegung

Spezialtransporte. Wenn einer der größten und schwersten Miningbagger der Erde seine

Straßenetappe auf dem Weg nach Australien antritt, dann ist maximale Transportkompetenz geboten.

Bei 810 t wurden, so sprichwörtlich, hohe Anforderungen an den BigMover-Hegmann gestellt.

Allein im Löffel des zu transportierenden Liebherr R 9800

ließe sich bei dem Fassungsvermögen von 42 m3 ein kleines

Reihenhaus unterbringen. Entsprechend ist jedes

einzelne der Baggerteile für sich betrachtet bereits von vergleichsweise

gigantischem Ausmaß – und entsprechend anspruchsvoll

im Handling. Angetrieben wird der Bagger aus

dem französischen Colmar von zwei V-16-Motoren mit jeweils

2000 PS. Nur die Kettenelemente des Baggers bringen für sich

betrachtet jeweils schon 107 t auf die Waage.

Großer Konvoi für große Bagger

Bei solchen Dimensionen wird nicht nur jedem Schwertransporteur

warm ums Herz. Auch der Kunde erwartet bei

derartigen Frachtgütern Besonderes von seinen Partnern: Die

insgesamt 13 Teilladungen, in die der komplette Bagger zum

Transport zerlegt wurde, mussten im Rahmen der Transportprozessplanung

bis ins kleinste Detail vorbereitet werden. Im Resultat

waren die Spezialtransportfahrzeuge dann komplett hydraulisch

ausbalanciert und eine minutiöse Routenplanung

Ein etwas höherer Ladeinhalt:

Der Tieflöffel des R 9800 kann

ein Volumen von immerhin 42 m3 aufnehmen. (Fotos: BigMove)


Flexibel: Doll-Auflieger mit panther-Fahrwerk.

musste Brückenumfahrungen sowie Ausweichstrecken in

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz berücksichtigen.

Die umfassende Ladungssicherung wurde nach VDI

2700 durchgeführt. Der riesige Miningbagger ist französischer

Herkunft und wurde dort auch direkt für den

Transport und die Verschiffung zerlegt. Wie beschrieben

bewerkstelligten 13 Schwertransporte dann den kompletten

Vorlauf sämtlicher Baggerkomponenten von Frankreich

bis zum Verschiffungshafen.

Neuer Löffel auf neuem Trailer

Die einzelnen Spezialtransportzüge mit bis zu 179 t Gesamtzuggewicht

waren dabei jeweils bis zu 32 m lang,

bis zu 5 m breit und bis zu 4,65 m hoch. Der eindrucksvolle

Löffel des R 9800 wurde auf einem der fünf neuen

Fünfachs-panther-Spezialauflieger von Doll mit einzeln

aufgehängten Achsen aus dem Hegmann-Fuhrpark transportiert.

„Deshalb heißt BigMove ja auch BigMove“, so

Hegmann-Technik-Chef Georg Tietz, „weil wir auch die

großen Sachen klug bewegen.“ Nach dem Umschlag im

Seehafen Antwerpen konnte der Gigant unter den Tagebauern

schließlich komplett seine nächste Etappe antreten:

die Hochseereise nach Down Under.

Netzwerk für Schwertransporte

BigMove ist das europaweite Netzwerk in der Schwergut-

Logistik, das mit gebündeltem Fachwissen und modernsten

Gerätschaften Spezialtransportaufgaben jeglicher Anforderungen

und Relationen abwickelt. BigMove hat es

sich nach eigener Aussage zur Aufgabe gemacht, alle Herausforderungen

gemeinsam zu bewältigen und den Kunden

in den Mittelpunkt zu stellen. Bestreben ist es, für

jeden Kunden immer eine fehlerfreie Leistung zu erbringen

und das zum bestmöglichen Preis.

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Schnittstellen-KNOW-

HOW


Porträt. Als klassischer Spediteur hat sich die Michael Gröning Schwergutspedition GmbH in

Lübeck auf den europa- und weltweiten Versand ausgefallener Güter spezialisiert. Eine abwechslungsreiche

Aufgabe, bei der das Wort Routine im Arbeitsalltag praktisch nicht existiert.

Kernkompetenz: Die Gröning Schwerlastspedition

setzt ganz bewusst auf den multimodalen Transport.


Ein Trafo nach Skandinavien, eine Presse in die Türkei oder

gleich Windkraftkomponenten nach Brasilien? Das Leistungsspektrum

der Michael Gröning Schwergutspedition

GmbH im schleswig-holsteinischen Lübeck kennt durchaus

sprichwörtlich keine Grenzen. 1981 gegründet, splittete der gelernte

Speditionskaufmann Michael Gröning bereits 1987 das

noch recht junge Unternehmen in zwei eigenständige Betriebe:

die für Automobil-Logistik zuständige Michael Gröning GmbH

& Co. KG sowie die Michael Gröning Schwergutspedition GmbH.

Heute sind beide Unternehmen nach deutlichen Wachstumsphasen

entsprechend erfolgreich aktiv.

Die Geschäftsführer der Schwergutspedition sind heute sowohl

Michael Gröning als auch Timo Schwalbe, der nach einer Ausbildung

zum Speditionskaufmann im Jahr 2000 in das Unternehmen

eintrat. Nach zweijähriger Tätigkeit studierte der Trans-

Schnittstellen meistern:

Trafoumschlag in

Skandinavien.

42 K&H 3/2012

Großvolumig: Umschlag eines Anlagenteils. (Fotos: Gröning)

portexperte Verkehrswirtschaft und Logistik in Bremen sowie

Business and Management in Oxford, um anschließend erneut

bei den Lübeckern anzuheuern.

Standort mit langer Tradition

Es verwundert nicht, dass die Schwergutspezialisten von Gröning

ihren Sitz im traditionsreichen Lübeck haben. Schon seit

Jahrhunderten ist die Hansestadt an der Trave über den Warenhandel

mit der Welt, insbesondere auch mit Skandinavien und

dem Baltikum, verbunden. So sieht Timo Schwalbe im Gespräch

mit Kran- & Hebetechnik auch nicht den deutschen Markt im

Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten, sondern eindeutig den

(nord-)europäischen und weltweiten Bereich: „Mit unseren

langfristigen Partnern können wir heute praktisch in jeden

Teil der Erde den gewünschten Transport der jeweiligen Güter

organisieren. Der Standort hier in Lübeck erleichtert es uns natürlich

ungemein, den direkten Kontakt mit den oftmals benötigten

Reedereien zu pflegen und so auch ganz direkt den einwandfreien

Transport und den Umschlag der vielfältigen Güter

zu begleiten und zu dokumentieren.“

Multimodaler Transport

So gehört der multimodale Transport der überschweren und

überdimensionalen Komponenten zum Tagesgeschäft. Zwar

erfolgt der Zu- und Nachlauf der Güter oftmals über einen entsprechenden

Straßentransport, jedoch kommt in einem Großteil

der Aufträge der Verkehrsträger Schiff, dazwischen in wenigen,

ausgesuchten Fällen auch schon mal die Eisenbahn, zum

Einsatz. Und genau diese Schnittstellen sind es, die nach Timo

Schwalbe über die Qualität des Transports entscheiden: „Der eigentliche

Transport, der oftmals hochwertigen Güter ist inzwischen

nicht mehr das Problem. Die eigentlichen Herausforde-


ungen für uns und die gesamte Branche sind immer wieder

die Fragen nach dem geeigneten Umschlagequipment

und das kollisionsfreie Wechseln zwischen den jeweils

genutzten Verkehrsträgern.“

Zuverlässigkeit ist gefragt

Bei den Transportunternehmen arbeitet man praktisch

mit allen (namhaften) Unternehmen des Schwerlastsegments

zusammen. Auch bei den Umschlagtätigkeiten

greift man auf das Dienstleistungsangebot bekannter und

weniger bekannter Anbieter zurück. Timo Schwalbe: „Für

uns zählt einzig und allein die Zuverlässigkeit der jeweiligen

Partner. So wählen wir durchaus auch mal einen neuen

Transport- und Umschlagspezialisten aus. Natürlich

stellen wir uns auch immer regelmäßig die Frage, eventuell

eigenes Transportequipment zu beschaffen“, so der

Lübecker weiter, „allerdings kommen wir dann mit schöner

Regelmäßigkeit auch immer wieder zu dem Ergebnis,

dass uns das mit Sicherheit einen guten Teil der vorhandenen

Flexibilität berauben würde. In diesem Bereich setzten

wir also lieber auf das Know-how unserer langjährigen

Partner aus der gesamten Branche.“

Fachwissen als Kernkompetenz

Die Generalisten, wie sich Schwalbe und sein Team schon

mal bezeichnen, konzentrieren sich bei ihrer täglichen

Arbeit also stark auf das jahrelange Fachwissen um die

unterschiedlichen Verkehrsträger und die jeweiligen Anbieter

der benötigten Transportdienstleistungen. Spannend

bleibt der Job durch das reiche Ladungsspektrum

und die Einmaligkeit der Aufträge allemal.

Zweifelsohne bringt die jahrelange Zusammenarbeit sowohl

auf Verlader-, als auch auf Transportseite eine gewisse

Grundroutine in den Arbeitsalltag ein und sichert

damit auch die notwendige Wirtschaftlichkeit des eigenen

Handels; allerdings gleicht kein Auftrag dem vorhergehenden.

Transportexperte Timo Schwalbe: „Das ist es

vielleicht, was die Faszination des Jobs auch nach Jahren

noch ausmacht. Sie werden bei jedem neuen Auftrag mit

geänderten Destinationen oder Gütern konfrontiert, können

aber über die Erfahrung der Jahre für den jeweiligen

Transport mehr oder weniger kurzfristig dem Kunden

eine interessante Lösung anbieten.“

Demografischer Wandel spürbar

Eine Perspektive, so sollte man meinen, die auch für Schulabgänger

attraktiv ist. Allerdings bekommen die Lübecker

gerade auch durch ihre regelmäßige Ausbildung von Nachwuchsspediteuren

den demografischen Wandel schon jetzt

deutlich zu spüren. Durch den Wettbewerb mit größeren

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Industrie- und Dienstleistungsbetrieben vor Ort, reicht die

einfache Suche nach Auszubildenden heute nicht mehr aus.

Deshalb beteiligt sich das Unternehmen inzwischen an entsprechenden

Ausbildungsbörsen und versucht so durch eine direkte

Ansprache der zukünftigen Schulabgänger diese für die abwechslungsreiche

Tätigkeit zu begeistern. Nicht zuletzt durch seine Tätigkeit

als Obmann für Ausbildung beim Verein Lübecker Spediteure,

sieht Timo Schwalbe für die nähere Zukunft da noch einen

deutlichen Handlungsbedarf in der gesamten Branche.

Ein Partner für einen Auftrag

Von der Vielfältigkeit des Berufsalltags können so gleich zwei

Seiten profitieren: Der Mitarbeiter, der durch die unterschiedlichen

Aufträge immer wieder aufs Neue gefordert wird, eine

wirtschaftliche Transportlösung zu finden; auf der anderen Seite

jedoch auch der Kunde, der bei der Michael Gröning Schwer-

44 K&H 3/2012

Kritische

Schnittstelle:

das Umladen von

Schwerlastgütern.

Anlieferung im Hafen:

Maritime Komponenten stehen auf

ihren Schwerlastrollern zur Verladung bereit.

gutspedition GmbH immer nur mit einem Partner im Gespräch

ist. Dies sichert nach Aussage von Timo Schwalbe durch den

Wegfall weiterer Beteiligter insbesondere die schnelle Realisierung

des Transports. Dabei reicht die Bearbeitungsspanne der

jeweiligen Aufträge, nach Erfahrungen der Lübecker, zwischen

wenigen Stunden und auch schon mal zwei Jahren. Für eine

nicht allzu große Kiste von Süddeutschland nach Skandinavien

kann nach der morgendlichen Anfrage bereits zum Feierabend

ein verbindliches Angebot vorliegen, umgekehrt führt ein zunächst

einmal unverbindlich geäußerter Transportwunsch für

eine Turbine nach Übersee, laut Timo Schwalbe, vielleicht erst

in zwei Jahren tatsächlich zum eigentlichen Transport.

Frühzeitig Schwerlastspezialisten beteiligen

Womit wir auch wieder beim Warenspektrum der Lübecker wären.

Sicherlich liegt heute bei Schiffskomponenten ein gewisser

Schwerpunkt der zu disponierenden Ladungen. Jedoch bilden

auch schwergewichtige Transformatoren einen wichtigen Anteil

an den nachgefragten Transportgütern. Erst kürzlich realisierte

man die Überführung einer 110 t schweren Presse von

Norddeutschland in die Türkei. Wobei einmal mehr auch das

ungeplante Verweilen der Anlage bei der Einfuhr in die Türkei

und die damit verbundenen, zusätzlichen Kosten auf ein

Minimum reduziert werden konnten. Gerade dieses Beispiel

steht jedoch auch ganz explizit für das Leistungsspektrum der

Schwergutspedition Gröning: Ein flexibles Team an Transportspezialisten

in Verbindung mit einem ausgesprochen langjährigen

Know-how zu den verfügbaren Verkehrsträgern und den

damit verbundenen Transportrouten, sollen für einen reibungslosen

und wirtschaftlichen Transport überdimensionaler sowie

überschwerer Güter sorgen – sei es nun eine Reaktorkolonne ins

Baltikum oder aber eine Lokomotive nach Afrika.


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Ladekrane mit Komfort

Neuheiten. Unter dem Motto „Atlas is back“ hat Atlas aus Delmenhorst in den letzten zwei Jahren

zahlreiche Produktneuerungen in der traditionellen Hausfarbe orange entwickelt und am Markt

eingeführt. Die aktuelle Produktgruppe der .3-Serie soll durch eine erhöhte Performance bestechen.

In den vergangenen zwei Jahren hat

die Atlas GmbH, der Baumaschinenhersteller

aus Ganderkesee, in enger

Zusammenarbeit mit seinen Händlern

und Anwendern die Modellpalette der

Bagger erweitert und darüber hinaus wesentliche

Verbesserungen an der Ausrüstung

vorgenommen. Großer Wert wurde

auf Komfort und ein erweitertes Sichtfeld

für den Fahrer in der Kabine gelegt.

Fünf neue Geräte zur INTERMAT

Im Detail wurde der Einstieg in die Kabine

verbessert sowie die Klimatronic-Anla-

Ihre Vorteile:

✓ Nutzung auf jedem Untergrund

✓ erhebliche Kostenersparnis

✓ schneller Auf- und Abbau

✓ hohe Flexibilität

✓ umweltfreundlich

✓ kein Schottereinbau erforderlich

✓ keine punktuelle Bodenvernichtung

✓ kurze Reaktionszeiten

ge serienmäßig eingeführt. Für besonderen

Komfort sorgen auf Wunsch eine optionale

elektrische Kühlbox in der Kabine

und die wesentliche Lärmreduzierung

durch Absenken der Motordrehzahl. Atlas

stellt auf der INTERMAT insgesamt fünf

neue und überarbeitete Geräte aus.

Verschleiß reduzieren

Mit einer ganzen Reihe von Modellpflegemaßnahmen

präsentiert sich darüber

hinaus das Segment der Ladekrane. Zur Erhöhung

der Vielseitigkeit sind alle Knickarme

der neuen Varianten überstreckbar

Anwendungsgebiete:

✓ Aufbau bzw. Reparatur von Windkraftanlagen

✓ Erdöl- und Gasleitungsbau

✓ Freileitungsbau

✓ Brunnen-, Deich- und Kanalbau

✓ mobile Abstellflächen, mobile Parkplätze

✓ Ausweichbuchten, Wegverbreiterungen,

Montageplattformen

✓ Abdeckung von Pflasterflächen/Straßenbelägen

– ein großer Vorteil, auf den Anwender

bei täglich wechselnden Herausforderungen

beim Bedienen des Krans zählen können.

Eine gute Führung und reibungslose

Bewegungen sind weitere unverzichtbare

Größen im Ladekranalltag.

Die beidseitig justierbare Führung an den

Ausschüben stabilisiert das Armsystem

bestmöglich. Ausreichende und großflächig

eingesetzte Gleitstücke sollen ferner

den Verschleiß reduzieren und die Arbeitsgeschwindigkeit

optimieren. Durch

die innerhalb des Knickarms geführten,

hydraulischen Versorgungsleitungen für

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Zusatzgeräte ist kein Mehrbedarf an Aufbaubreite

(Montageplatz) notwendig.

Alle Grundgeräte der neuen .3E-Serie sind

serienmäßig mit Funkfernsteuerung ausgestattet

und die automatisch wirksame

Lastmomenterhöhung wird über die Elektronik

gesteuert – ohne weiteren Eingriff

des Bedieners. Die sogenannten Rüstfunktionen

„Stützbein rauf/runter“ wie

auch die horizontale Bewegung werden

über die Funkfernsteuerung bedient. Als

weltweit agierender Hersteller produziert

Atlas in Delmenhorst zahlreiche Typen

der .3E-Serie der Ladekrane für die unterschiedlichen

Leistungsklassen.

Merkmal Vielseitigkeit

Aus der Reihe der Ladekrane Heavy bietet

der AK 620.3E bis zu neun Ausschübe mit

einer Reichweite von maximal 1,65 t bei

22 m sowie ein Endlosschwenkwerk mit

doppeltem Antrieb. Der neue AK 332.3E

verfügt über bis zu acht Ausschübe mit

einer Reichweite von maximal 21 m. Die

große Abstützweite erzielt durch die gewählte

Konstruktion eine hohe Ausfahrgeschwindigkeit

und sämtliche elektrohydraulischen

Versorgungsleitungen für

die Abstützungen sind geschützt innerhalb

der Bauteile untergebracht. Bei den

Ladekranen aus der Medium-Serie bietet

der AK 126.3E bis zu acht verschiedene

Armsysteme für Anwendungen in unterschiedlichen

Branchen.

Standsicherheit gewährleisten

Alle Atlas-Krane der neuen .3-Serie besitzen

serienmäßig ein Eilgangventil, das

im Zylinderausschubsystem verbaut ist.

Alle hydraulischen Leitungen des Armsys-

Im Abbrucheinsatz: Kurzheckbagger 215 LCsr. (Fotos: Atlas)

tems und für die Zusatzgeräte sind geschützt

angebracht, ohne auf eine schnelle

Austauschbarkeit im Servicefall verzichten

zu müssen. Eingehend auf die Entwicklung

immer leichterer Lkw-Chassis

sind die Atlas-Ladekrane mit größeren

Abstützweiten zur Realisierung der Standsicherheit

ausgerüstet.

Einarbeitung und Bereitstellung von technischen

Einrichtungen zur Einhaltung der

gültigen EU-Richtlinien ist nach Unternehmensangaben

gewährleistet. Hier sollen

passende Varianten je nach Einsatz

und Zweckmäßigkeit verfügbar sein.

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Umfangreiches Zubehör

Nach Eingabe von Fahrzeugdaten, Montageposition

sowie Krandaten kontrolliert

die Atlas-ACM-Software somit in Echtzeit

jede Abstützsituation, Arbeitsposition und

Auslastung des Krans und überprüft gemäß

der vorgegebenen Einstellungen die

Standsicherheit der Einheit. Ein umfangreiches

Zubehörprogramm aus Winden,

Hubarbeitskörben, Fly Jib, Arbeitswerkzeuge

rundet schließlich die Produktpalette

der Atlas-Krane für den maßgeschneiderten

Einsatz in den unterschiedlichsten

Branchenbreichen ab.

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Ladekrane

SPEZIALFAHRZEUGE

Intelligente Lösung

Für Wartungsarbeiten an den zahlreichen

Entwässungsarbeiten des Münchener

Flughafens wurde jetzt ein Allrad-Sprinter

mit einem Heckladekran

der 5-mt-Klasse in Betrieb genommen.

Das neue Einsatzfahrzeug der Flughafen

München GmbH entspringt einer

weiteren erfolgreichen Zusammenarbeit

von Cargotec und DTS Fahrzeugbau.

Mit ihm lassen sich mühelos die

schweren, häufig festsitzenden Schachtabdeckungen

und Betonplatten der vielen

Entwässerungsanlagen entfernen.

DTS-Mitarbeiter Johann Leu, der das

Projekt bei DTS federführend leitete,

entwarf ein Konzept, das auf einem

Transporter mit Heck- statt Frontladekran

fußt und dadurch für eine optimale

Lastverteilung sorgt.

Als Basisfahrzeug hatte das Fahrzeug-

Management der Flughafen München

GmbH ein 5-t-Fahrgestell des Mercedes-Benz

Sprinter 516 CDI auserkoren.

DTS versah den geländegängigen und

mit Nebenantriebsvorbereitung ausgestatteten

Sprinter anschließend mit

einem kurzen Pritschenaufbau, hinter

dem der kompakte wie leistungsstarke

Heckladekran des Typs HIAB XS055D-

2DUO montiert ist. Der Kran verfügt

über ein statisches Hubmoment von

47 kNm und bietet 7,20 m maximale

horizontale Reichweite.

48 K&H 3/2012

(Foto: Cargotec)

Kompakte Kraftpakete

Variantenreiche Pick-and-carry-Krane von Klütsch

Ein breites Spektrum ausgesprochen

kompakter Krane mit leistungsfähigen

Telekskopauslegern offeriert hierzulande

die Klütsch GmbH in Duisburg.

SYSTEMLIEFERANT FÜR OFFSHORE-WINDPARKS

Von klein bis groß: Valla-Krane. (Foto: Klütsch)

Das Leistungsspektrum der Kompaktkrane

liegt zwischen 2,5 und 90 t.

Kompaktes gefordert. Bekanntermaßen

decken die heutigen Mobilkran-

Perspektiven durch Großaufträge

Basierend auf dem starken Auftragseingang im Jahr 2011 konnte Palfinger Wind

nach eigener Aussage die Position als Marktführer bei Offshore-Windkranen weiter

stärken. „Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Aufträge für große Windparkprojekte

unterzeichnet. Dieser Erfolg zeigt, dass wir mit unseren Produkten und

Serviceleistungen auf dem richtigen Weg sind“, berichtet Thomas Nitsch, Head

of Palfinger Wind Cranes, zur aktuellen Auftragslage.

Palfinger Wind hat sich als strategischer Partner von REpower Systems SE etabliert

und gewann so Großaufträge für den Thornton-Bank-Offshore-Windpark vor

der belgischen Küste. Des Weiteren wurde ein Liefervertrag für Gondelkrane

für weitere zwei Jahren unterzeichnet. „Palfinger Wind etabliert sich zusehends als


konstruktionen mit ihrem breiten Leistungsspektrum

eine Vielzahl möglicher

Einsatzfälle in den unterschiedlichsten

Branchen ab. Jedoch entstehen durch

begrenzte Platzverhältnisse räumliche

Herausforderungen, die mit konventionellen

Hebezeugen in vielen Fällen

nicht zu meistern sind.

Lasten von 2,5 bis 90 t. Mögliche

Lösungen stellen da, technisch gesehen,

sogenannte Minikrane oder auch

Pick-and-carry-Geräte dar. Diese Maschinen

zeichnen sich im Allgemeinen

durch kompakte Abmaße sowie

eine hierdurch auch begründete, absolute

Traglastbeschränkung aus. Dies

zeigt auch das Gesamtprogramm der

Klütsch GmbH in Duisburg. Den Einstieg

in die Angebotspalette bildet ein

Hebezeug für maximal 2,5 t Last; den

Bereich nach oben markiert eine Maschine

für 90 t Traglast.

Diesel oder elektro. Je nach Ausführung

bewegen sich die Teleskopkrane

auf drei oder vier Rädern bzw. auf

einem Kettenlaufwerk. Zahlreiche Maschinen

sind angesichts der vielen

Indooreinsätze auch mit einem E-Motor

lieferbar. Typische Vertreter des

Klütsch-Programms stellen die Pick-

and-carry- Krane von Valla in den Varianten

90E und 120E dar.

Spezielle Bauform. Beide Krane verfügen

über einen Elektroantrieb, der

neben dem emissionsfreien Einsatz in

Hallen auch ein Umsetzen der Geräte

mit maximal 10 km/h erlaubt. Entsprechend

ihren Verkaufsbezeichnungen

verfügen die Valla-Krane über eine

maximale Traglast von 9 bzw. 12 t.

Die Auslegergeometrie ist so konzipiert,

dass sie ganz gezielt begrenzten Platzverhältnissen

entgegenkommt und so

beispielsweise auch niedrige Hallenhöhen

oder beengte Verfahrwege berücksichtigt.

Das Eigengewicht der Hebezeuge

liegt bei ca. 9,2 bzw. 13 t.

Passendes Zubehör. Um den Einsatzbereich

der branchenspezifischen Krane

noch weiter zu vergrößern, bietet

der Hersteller abgestimmte Hauptauslegerverlängerungen

an. Neben den

Auslegerverlängerungen sind darüber

hinaus schließlich auch noch ein

Hocharbeitskorb mit Fernbedienung,

eine hydraulische Winde oder Kettenhubwerk

und weitere Modifikationen

nach Kundenwunsch im Rahmen der

aktuell gültigen, gesetzlichen Vorschriften

möglich.

Systemlieferant für jede Art von Kranen für die Offshore-Windbranche, inklusive

Servicevereinbarungen“, so Thomas Nitsch weiter.

Auch Dong Energy, einer der größten Energiekonzerne Skandinaviens, vertraut

auf Palfinger Wind und bestellte 111 Krane. Die Auslieferung für Dänemarks

größten Hochseewindkraftpark bei Anholt begann bereits im Januar 2012. Mit der

Areva Wind GmbH wurde darüber hinaus ein Rahmenvertrag über die Lieferung

von über 300 Gondel- und Plattformkranen unterzeichnet.

Zurzeit werden die gelieferten Krane vorwiegend für Borkum West II vor der norddeutschen

Küste eingesetzt. Zusätzlich liefert Palfinger Wind in diesem Jahr auch

noch mehrere Hundert Winden, die für Onshore-Anlagen verwendet werden, an

Vestas Wind Systems A/S. Die von Palfinger Wind gelieferten Krane sollen das

sichere und rasche Entladen von Versorgungsschiffen sowie flexibles Materialhandling

auf der Plattform und in der Gondel ermöglichen.

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ROLLENDE ZEITB


Haarsträubend:

In diesem Fall kann

von wirkungsvoller

Ladungssicherung

keine Rede sein.

OMBEN

Ladungssicherung. Es ist mitunter haarsträubend,

was so auf den Straßen und Autobahnen

unterwegs ist. Vor allem im Bereich der Ladungssicherung

gibt es immer wieder Fahrer,

die glauben, mit zwei, drei Gurten sei alles erledigt.

Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer

werden dabei völlig ausgeblendet. Gefährte wie

der wild beladene und nur notdürftig gesicherte

Lkw sind zweifellos eine rollende Zeitbombe!

Dabei sollten Fahrer und Verlader mittlerweile

längst wissen, was sie tun oder manchmal eben

auch nicht tun. Die Pflicht zur Weiterbildung für

Berufskraftfahrer sollte ebenso wie der gestiegene Kontrolldruck

durch die Polizei zu einem bewussteren Umgang

mit dem Thema beigetragen haben. Die Praxis sieht

allerdings vielfach doch anders aus.

Gravierende Verstöße

Fachleute, wie der Polizeioberkommissar Andreas Wolf

von der Polizeidirektion Lüneburg, stellen im Rahmen sogenannter

Schwerlastkontrollen immer wieder teilweise

gravierende Verstöße gegen die Pflicht zur Ladungssicherung

fest. „Die Ladung, einschließlich Geräte zur Ladungssicherung

sowie Ladeeinrichtungen, sind so zu verstauen

und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung

oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen,

umfallen, hin und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren

Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten

Regeln der Technik zu beachten“, so heißt es in § 22

Abs. 1 der StVO unmissverständlich.

Auch wenn es nach wie vor schwarze Schafe gibt, habe

sich in den letzten Jahren schon einiges getan. So findet

man heute auf den Ladeflächen sehr viel häufiger rutschhemmende

Materialien oder Kopfschlingen zur Ladungssicherung.

Methoden, die noch vor einigen Jahren sehr

selten anzutreffen waren. Für den Ladungssicherungsexperten

ein deutliches Indiz, dass bei den LaSi-Schulungen

auch etwas bei den Teilnehmern hängen bleibt.

Ein weiterer Trend, der laut Wolf zu einer Entschärfung

des Problems beitrage, ist der vermehrte Einsatz sogenannter

Code-XL-Aufbauten. Sie trügen dazu bei, dass

eine effektive Ladungssicherung mit deutlich geringerem

Aufwand für Fahrer und Verlader realisierbar sei.

Ablegereife Gurte

Ein Aspekt, der dagegen Anlass zur Sorge gibt, ist der teilweise

desolate Zustand der mitgeführten Ladungssiche-


Zur Ladungssicherung

ungeeignet: Dieser Gurt

dürfte in Kürze reißen

und hat auf dem Lkw

nichts mehr zu suchen.

52 K&H 3/2012

Immer häufiger auf den Ladeflächen

zu finden: Antirutschmatten

erleichtern die Ladungssicherung

deutlich.

Tickende Zeitbombe: Nicht auszudenken, wenn sich diese Reifen

während der Fahrt selbstständig machen würden.

Wachsender

Kontrolldruck: Nur wer

seine Ladung einwandfrei

gesichert hat, verliert bei

einer Kontrolle nicht

viel Zeit.

rungsmittel – ablegereife Zurrgurte, defekte Ratschen, zerrissene

Antirutschmatten. Wozu zerschlissene Gurte führen

können, zeigt folgendes Beispiel: Der Fahrer eines mit

Betonteilen beladenen Sattelzugs hatte bei der Einfahrt in

einen Kreisverkehr einem anderen Verkehrsteilnehmer

die Vorfahrt genommen und musste stark bremsen. Es

kam zur Kollision, bei der glücklicherweise niemand verletzt

wurde. Allerdings kam es aufgrund mangelnder Ladungssicherung

auf dem offenen Sattelauflieger zu einer

sehr kritischen Situation für den Fahrer.

Ins Rutschen geraten

Im Zuge des Bremsmanövers gerieten zwei große Betonteile

mit einem Gesamtgewicht von über 25 t ins Rutschen.

Die Ladung war nach vorne hin nicht formschlüssig

zur Stirnwand gelagert und zudem mit zu wenigen

und zum Teil defekten Spanngurten gesichert. Lediglich

aufgrund der relativ geringen Geschwindigkeit des Lkw

kam es nicht zur Katastrophe. Das obere Betonteil rutschte

gut einen halben Meter nach vorne und wurde von der

Stirnwand abgefangen. Hier hatte der Fahrer Glück und

einen Schutzengel an Bord: Bei einer höheren Geschwindigkeit

hätten die Betonteile die Stirnwand durchschlagen

und in die Fahrerkabine rutschen können.

Notwendige Kennzeichnung

Manchen Gurten sieht man auf den ersten Blick an, dass

sie nicht mehr zur Ladungssicherung taugen: Risse, Knicke,

abgerissene Kennzeichnungen oder ausgefranste Enden.

Ist das der Fall, gehört der Gurt in die Tonne und

nicht auf den Lkw. Schon im eigenen Interesse sollte je-


der Fahrer, aber auch die Fuhrparkleiter darauf achten,

dass sich immer genügend Gurte in einwandfreiem

Zustand auf dem Lkw befinden. Und Gurt ist natürlich

nicht immer gleich Gurt. Was ein Gurt kann, darüber gibt

die Kennzeichnung auf dem Gurt Auskunft. Wichtigste

Werte sind dabei der LC-Wert, der die Zugfestigkeit in

daN angibt und der STF-Wert, der die Vorspannkraft angibt,

den das Zurrmittel unter normalen Bedingungen

beim Niederzurren erreichen kann. Auch wenn der Zurrgurt

nach wie vor die beliebteste Form der Ladungssicherung

ist, ist das Niederzurren oft eine nicht sehr effektive

Methode, da zum Beispiel durch ungünstige Zurrwinkel

und/oder fehlende Kantengleiter die Leistungsfähigkeit

des Zurrmittels drastisch reduziert werden kann. Und

mitunter ist der Gurt eine völlig ungeeignete Ladungssicherungsmethode,

wie das folgende Beispiel zeigt.

Tickende Zeitbombe

Eine „gurtgesicherte“ aber dennoch tickende Zeitbombe

auf Rädern hat die Autobahnpolizei Bad Hersfeld unlängst

aus dem Verkehr gezogen. Ein polnischer Sattelzug

hatte neben einem Traktor und einem Mähdrescher noch

etliche Traktorreifen auf die Ladefläche gestapelt. Die Sicherung

hatte eher provisorischen Charakter. Die schweren

Reifen waren lediglich mit einem übergeworfenen

Netz und einigen Spanngurten gesichert. Dass bis zur

Kontrolle noch keine Ladung heruntergefallen war und

dadurch Schlimmeres passierte, grenzte nach Angaben

der Autobahnpolizei an ein Wunder.

Schockierende Gleichgültigkeit

Das Schockierende an solchen immer wieder vorkommenden

Beispielen ist, wie leichtfertig manche Speditionen

und Berufskraftfahrer mit ihrer Verantwortung

bezüglich einer verkehrssicheren Teilnahme am Straßenverkehr

umgehen. Mag man dem eingangs erwähnten

Fall, bei dem es keine Verletzten zu beklagen gab, noch

eine humoristische Komponente abgewinnen, sieht es

im Falle eines Unfalls oft anders aus. Eisenrohre, die

bei einer Vollbremsung Stirnwand und Fahrerhausrückwand

durchschlagen, Ladung, die seitlich von der Ladefläche

rutscht und andere Fahrzeuge unter sich begräbt:

Hier sind die Folgen nicht selten fatal und müssen mit

dem Leben bezahlt werden.

Folgen, mit denen auch der folgende Fall aus dem Bereich

Baustofftransporte mit ungeeigneten Fahrzeugen hätte

enden können. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hielt

die Polizei aus Nordrhein-Westfalen einen Lkw mit Anhänger

an. Auf dem Tieflader wurden insgesamt zwölf

schwere Betonringe transportiert, deren einzige Siche-


Ladungssicherung

will gelernt sein. (Fotos:

© GTÜ/PIXELIO, Polizei, sk)

54 K&H 3/2012

Spezialisten im Einsatz: Polizeioberkommissar

Andreas Wolf

sieht Fortschritte in Sachen

Ladungssicherung.

Lkw-Fahrer mit Schutzengel unterwegs: Die völlig unzureichend

gesicherte Ladung könnte leicht ins Rutschen geraten.

rung jeweils ein Spanngurt war. Die Ladungssicherung

war damit völlig unzureichend. Bereits bei leichten Kurvenfahrten

oder plötzlichen Lenkbewegungen hätte sich

die Ladung unkontrolliert bewegen, auf die Straße fallen

und das Fahrzeuggespann umstürzen können. Bei einer

Notbremsung wäre mit Sicherheit erheblicher Schaden

entstanden, der sich ganz sicher nicht nur auf die eigenen

Fahrzeuge beschränkt hätte.

Gefährliche Plagiate

Neben der Benutzung längst auszurangierender Zurrgurte,

bereiten der Polizei und den Herstellern von Zurrgurten

auch Plagiate Sorgen. Diese zum Teil dreist gefälschten

Gurte stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Eine

Problematik, mit der sich auch die Firma Wistra auseinandersetzen

muss. Deren Zurrgurte werden immer wieder

von Produktpiraten nachempfunden.

So warnt das Unternehmen vor gefälschten und unsicheren

Zurrgurten, die auf verschiedenen europäischen

Märkten angeboten werden. Dies wird vor allem an den

verwendeten Piktogrammen deutlich, die unter Verletzung

von Urheberrechten vollständig von den Produktpiraten

übernommen wurden. Besonders gravierend ist,

dass die tatsächlichen Bruchlasten der gefälschten Gurte

deutlich unter den auf den Etiketten gemachten Angaben

liegen – eine gefährliche Sache.

Belastungstests im Wistra-Testlabor haben nachgewiesen,

dass die Plagiate die europäische Norm EN 12195-2 nicht

erfüllen. Bei den Prüfungen brachen z. B. die Muster mit

dem unten abgebildeten Etikett deutlich unter den angegebenen

Werten. „Offenbar haben die Produktpiraten bei

der Herstellung der Zurrgurte auf Kosten der Sicherheit

minderwertige Qualität verwendet“, kommentierte Wistra-Geschäftsführer

Mark Zubel gegenüber NFM.

Hohes Sicherheitsrisiko

„Hierdurch entsteht ein hohes Sicherheitsrisiko und letztendlich

Gefahr für Leib und Leben im Straßenverkehr.“

Um Unsicherheiten auszuräumen, bietet Wistra seinen

Kunden einen besonderen Service an: Das Unternehmen

testet Spanngurte mit fragwürdiger Herkunft im eigenen

Testlabor. Ein solcher Test wurde vor wenigen Wochen

auch im Rahmen eines Beitrags des Fernsehmagazins

plusminus durchgeführt.

Von zehn verdächtigen Gurten, die von der Polizei beschlagnahmt

wurden, fielen sechs Gurte durch. Sie rissen

statt frühestens bei 5000 daN schon bei 2517 daN beziehungsweise

2490 daN und erreichten damit nur die Hälfte

der angegebenen Tragkraft. Ihr Versagen als Ladungssicherungsmittel

ist damit de facto vorprogrammiert.


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56 K&H 3/2012

Markante Sache:

RUD-Ketten zur

Ladungssicherung.

Fatale Kettenreaktionen

Seit einiger Zeit tauchen vermehrt importierte Billigketten

auf. Diese mögen zwar bei der Beschaffung auf den ersten

Blick vermeintlich günstig sein, sind es aber bei näherer

Betrachtung nicht. Der Grund: Sie entsprechen vielfach nicht

der Europäischen Norm DIN EN 12195-3. In dieser Norm wird

genau geregelt, wie eine Kette zur Ladungssicherung beschaffen

sein muss. Werden die Anforderungen dieser Norm nicht in

allen Details erfüllt, darf die Kette nicht zu Ladungssicherungszwecken

eingesetzt werden.

Wer sie trotzdem einsetzt, kommt seiner Pflicht zur Ladungssicherung

nicht nach. Gerät man mit solchen Ketten in eine

Zeit für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung

nehmen. (Fotos: RUD, Thiele, fh)

Ladungssicherung. Baumaschinen, Elektroloks oder Turmelemente für Windkraftanlagen: Geht es

um die Sicherung schwerer Lasten auf dem Lkw, führt kein Weg an der Zurrkette vorbei. Mit ihr

lassen sich Lasten nieder-, schräg oder diagonal verzurren.

Einzelne Komponenten

müssen immer

aufeinander abgestimmt sein.

Kontrolle oder kommt es gar zum Unfall, wird es teuer. Nicht

nur das bei Kontrollen Bußgelder wegen mangelhafter Ladungssicherung

fällig werden; richtig teuer wird es, wenn etwas passiert.

Das ist gar nicht so selten. Und ein Kettenbagger, der von

der Pritsche in ein Gebäude rutscht, wird erhebliche Folgekosten

nach sich ziehen. Stellt sich anschließend heraus, dass

die Ladung mit nicht normkonformen Ketten und deshalb mangelhaft

gesichert war, wird es richtig bitter. Die Folgen können

schließlich bis zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

Rechtliche Grundlagen

Das Grundcredo der Ladungssicherung ist der § 22 StVO. Der

Paragraph sagt aus, wer für die Ladungssicherung verantwortlich

ist (Verlader und Fahrer) und er schreibt vor, dass die Regeln

der Technik zu beachten sind. Die spezifischen Eigenheiten der

Zurrkette werden mit der Europäischen Norm DIN EN 12195-3

festgelegt. Ergänzt werden diese Inhalte durch die VDI-Richtlinie

2700, Blatt 3.1. Die Norm DIN EN 12195-3 schreibt vor,

dass zur Ladungssicherung ausschließlich gekennzeichnete

Zurrketten eingesetzt werden dürfen. Hier gilt darüber hinaus

wie bei Zurrgurten: Fehlt die Kennzeichnung oder ist sie unleserlich,

darf die Kette nicht mehr genutzt werden. Die Kenn-


zeichnung hat auf einem Metallanhänger zu erfolgen, der

verschiedene Angaben zur Kette enthalten muss.

Umfangreiche Angaben

Da ist zunächst die Zurrkraft LC in kN (LC = Lashing

Capacity). Der LC-Wert legt die Kraft fest, mit der die

Zurrkette bei der Verwendung im geraden Zug maximal

belastet werden darf. Ebenfalls vermerkt ist die übliche

STF-Spannkraft (STF = Standard Tension Force) in daN.

Der STF-Wert gibt die verbleibende Kraft des Spanners an,

nachdem der Griff der Spannvorrichtung losgelassen

wurde. Der Kennzeichnungsanhänger muss darüber hinaus

Auskunft über Name oder Kennzeichen des Herstellers

geben, er muss Nummer und Teil der EN 12195-3

enthalten und den Hinweis „Darf nicht zum Heben verwendet

werden“ enthalten.

Sichere Details

Auf was ist beim Kauf einer Zurrkette zu achten? Dass eine

Konformität mit der DIN EN 12195-3 vorhanden sein

muss, wurde bereits erwähnt. Darüber hinaus gibt es einige

Details, die ebenfalls zu beachten sind. Die Haken einer

Zurrkette müssen Klappsicherungen aufweisen. Diese

sollten nicht nur vorhanden, sondern auch robust ausgeführt

sein. Die notwendigen Kennzeichnungsanhänger

wurden bereits erwähnt. Es sollte außerdem ein genauer

Blick auf die unterschiedlichen Komponenten geworfen

werden, die zur Anwendung kommen.

Spannelemente selbst müssen mindestens mit dem Namen

oder Kennzeichen des Herstellers oder Lieferanten

gekennzeichnet sein. Erhöhte Aufmerksamkeit ist gerade

bei den Spannelementen geboten. Sie müssen mit einer

Ausdrehsicherung ausgestattet sein und über ein Herstellerkennzeichen

verfügen. Daneben gibt es weitere Details,

auf die zu achten ist. So darf der Rückschlagweg des

Hebels 15 cm nicht überschreiten. Verboten sind außerdem

Vorspannkräfte (STF), die mehr als 50 Prozent der

Zurrkraft (LC) der Kette betragen.

Viele Stolperstricke

Wer sich nicht sicher ist, ob es sich bei seiner Kette um eine

zugelassene oder eine importierte Billigkette handelt,

sollte bei der Vorspannkraft ganz genau hinsehen, da hier

oftmals Werte angegeben werden, die eben nicht den

Vorschriften entsprechen. Wer auf der sicheren Seite bleiben

will, sollte seine Ladungssicherungsketten nur von

renommierten Herstellern und seriösen Handelshäusern

beziehen. Dort hat man die Garantie Produkte zu erhalten,

die den Normen entsprechen und die die notwendigen

Sicherheitsreserven mitbringen.

K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26

27616 Beverstedt

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Safety

SIGNALISIERUNG VON EUROSIGNAL TRITEC

Sehen und gesehen werden

Finden sich heute Unternehmen einer Branche zusammen,

stehen an erster Stelle der gemeinsamen Ziele

zumeist die sich daraus ergebenden Synergieeffekte. So

setzen die Signalisationsspezialisten von Eurosignal Tritec

nach dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten auf ein

breites Spektrum von Produkten und Dienstleistungen

sowie konsequente Ergänzungen im eigenen Programm.

Am 1. September vergangenen Jahres startete in

Österreich und Deutschland das gemeinsame Projekt

Eurosignal Tritec, das mit kundenorientierten Lösungen

– gerade auch im Bereich der Arbeitsmaschinen und

Sonderfahrzeuge – zur Verfügung stehen will.

Zwei engagierte und motivierte Teams mit Marktkenntnissen,

Know-how und langjährigen Erfahrungen haben

sich im Bereich der mobilen Signal-, Warn- und Lichttechnik

für die Vermarktung der Produkte nach eigenen

Angaben zu einem erfolgreichen Ganzen zusammengetan.

Als Nutzer, Wiederverkäufer, Fahrzeughersteller

oder Umbauer sollen die Kunden hiervon profitieren und

in Zukunft innovative und kundenorientierte Produktund

Systemlösungen erwarten können. Produktschwerpunkt

bleibt dabei weiterhin modernes Warn-, Signalisations-

und Lichtequipment, das auf allen denkbaren

Sonder- und Schwerlastfahrzeugen und darüber hinaus

auch auf den unterschiedlichsten Arbeitsmaschinen

der jeweiligen Sparten zum Einsatz gelangt.

NEUES VON SEILFLECHTER

Heben im Team

Beim Heben von Schwerstlasten will die neue

Generation an Seilflechter-Superrundschlingen

nach DIN EN 1492-2 höchste Qualitätsmaßstäbe

setzen. Die robusten Helfer

weisen alle Vorteile eines unverwüstlichen

Anschlagmittels auf: optimierter Abriebschutz,

eingewebte Tragfähigkeiten, verlän-

58 K&H 3/2012

gerte Standzeiten und RFID-Transponder im

Label. Die Superrundschlingen lassen sich

mit den verbesserten Seilflechter-Rundschlingenhaken

perfekt kombinieren.

Die spezielle Gewebekonstruktion der Superrundschlingen

von Seilflechter bietet zahlreiche

Pluspunkte, wie zehnfach verbesserter

Abriebschutz gegenüber herkömmlichen

Rundschlingen, reduzierte Faltenbildung und

einfaches Handling. Aufgrund der kompak-

Maßarbeit: Kloska-

Kettenkonfektion. (Foto: Kloska)

Norddeutsches Heben

Produkte der Uwe Kloska GmbH

Die Uwe Kloska GmbH ist nach eigener Aussage seit Jahren

ein kompetenter Partner im Bereich der Hebetechnik.

In eigenen Werkstätten werden hochwertige Anschlagmittel

in unterschiedlichen Ausführungen kurzfristig

nach individuellen Vorgaben gefertigt.

Breites Programm. Um den gewachsenen Anforderungen

der Märkte gerecht zu werden, bietet die Uwe Kloska

GmbH eine breite Produktpalette an. Diese beinhaltet

u. a. Anschlagketten der Güteklassen 8, 10 und 12, PES-

Rundschlingen bis WLL 250 t, PES-Hebebänder bis WLL

50 t, Zurrgurte und -ketten, Anschlagpunkte, Traversen,

ten Bauweise passen sich die Rundschlingen

auch gut an kleinere Kranhakenabmessungen

an. Die ideale Ergänzung zu den Superrundschlingen

sind die Nordwand-Rundschlingenhaken.

Das Unternehmen Seilflechter bietet

die Haken in sechs Tragfähigkeitsstufen

von 1 bis 6 t an. Um Verwechslungsgefahren

auszuschließen, entspricht die Farbe der

Haken dem Farbcode für die jeweiligen textilen

Anschlagmittel.


Hebeklemmen, Speziallastaufnahmemittel, Anschlag- und

Spezialdrahtseile sowie PSA-Ausrüstungen. Die norddeutsche

Kloska Group will die Kunden mit kurzen Lieferzeiten

sowie hohen Qualitätsstandards von der eigenen

Dienstleistungskompetenz überzeugen.

Lösungsvorschläge mit Erfahrung. Alle Mitarbeiter verfügen

über eine langjährige und umfassende Erfahrung

hinsichtlich der Konstruktion, Produktion, Wartung und

Anwendung der unterschiedlichen Produkte und bieten

Lösungsvorschläge für die Anwendungen der Kunden.

Das Unternehmen bietet ferner periodische, protokollierte

und zertifizierte Überprüfungen von vorhandenden

Anschlagmitteln, Ladungssicherungseinheiten und Systeme

der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) durch sein

qualifiziertes Fachpersonal an.

24 Stunden und just-in-time. Mit eigenen Prüffahrzeugen

wird der gesamte norddeutsche Raum regelmäßig befahren,

um die notwendigen Prüfungen auch vor Ort im

Betrieb der Kunden durchführen zu können. Mehr als 550

Mitarbeiter sollen an wichtigen Industrie- und Hafenstandorten

in Norddeutschland eine kurzfristige, 100-prozentige

Lieferfähigkeit, einen 24-Stunden-Service sowie

die Just-in-time-Belieferung der Kunden gewährleisten.

Industriell und maritim. Die enge Zusammenarbeit mit

führenden Windkraftunternehmen erweitert die Produktpalette

um individuell abgestimmte Spezialhebemittel, wie

z. B. Dyneema-Schlingen oder -Windenseile. Durch eine

solide Partnerschaft im industriellen und maritimen Bereich

mit der verope AG können sehr hochwertige und

dennoch günstige Spezialdrahtseile für Krananwendungen

angeboten werden. Führende Kranhersteller haben diese

Produkte ausführlich getestet und setzen die entsprechenden

Seilkonstruktionen auch in der Erstausrüstung ein.

Leistungsfähig:

Seilflechter-Superrundschlingen.

(Foto: Seilflechter)

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EINRICHTUNGS-

ABC

Abgaskontrolle: In Werkstatt, Lagerhallen & Co. sind oft

Flurförderzeuge wie Stapler als vielseitige Helfer im Einsatz.

Dabei gilt es jedoch z. B. mit Blick auf Abgase einiges

zu beachten. Rechtlich gesehen sollen Arbeitsverfahren

so gestaltet werden, dass Dieselmotoremissionen nicht

frei werden. Ist dies nicht möglich, sind Maßnahmen zu

treffen, mit denen die Abgase gemindert werden und beispielsweise

regelmäßige Abgas- und Rußmessungen bei

dieselgetriebenen Flurförderzeugen in ganz oder teilweise

geschlossenen Hallen wichtig.

Brückenkran: Wie Brücken im Lastentransport, überspannen

Brückenkrane einen festgelegten Bereich in der Länge

und Breite. Sie können so mit einem oder zwei Trägern

also Lasten über eine Fläche in unterschiedlichen Höhen

heben. Wichtig für die Planung sind z. B. die benötigte

Hakenhöhe und Traglast.

Beleuchtung: Die falsche Beleuchtung kann sich nicht

nur als Energiefresser, sondern auch auf die Arbeitsleistung,

Hallentemperatur, Produkte und das Inventar auswirken.

Also mehr als ein guter Grund, sich auf die Suche

nach dem passenden Mix aus Tages- und Kunstlicht zu

machen. Wichtig ist hier z. B. auch, die Lebensdauer

unterschiedlicher Beleuchtungstechnologien mit in die

Auswahlentscheidung einzubeziehen.

Eine Halle brauchen alle – denn der

Standort ist der zentrale Ausgangspunkt

für jedes Geschäft. Umso

wichtiger ist die optimale Gestaltung

der Halleneinrichtung. Was steckt

alles in Hallen und was ist zu

beachten? Einen Einblick gibt das

Halleneinrichtungs-ABC


Anbieter

3B6 GmbH

ABUS Kransysteme GmbH

BANG Kransysteme

GmbH & Co. KG

Brun-Mech AG

Carl Stahl GmbH

Cavotec Micro-Control GmbH

Demag Cranes &

Components GmbH

Erich Schäfer KG

Ernst Kröger GmbH

FELTES GmbH

GERSAG Krantechnik GmbH

GIS GmbH Hebe- und Förderdechnik

Hansa Tec GmbH

HANS HEIDKAMP

GmbH & Co. KG

Hans Hebetechnik+Metallbau GmbH

Helmut Kempkes GmbH

Innokran GmbH

J. Schmalz GmbH

KITO Europe GmbH

Konecranes GmbH

Kran & Fördertechnik

Konrad GmbH

Lenzen Hebe- und Fördertechnik

Liebl Kranbau

Mechanik Taucha

Fördertechnik GmbH

Ralf Teichmann GmbH

Scheffer Krantechnik GmbH

Siemens AG

Siempelkamp Krantechnik GmbH

STAHL CraneSystems GmbH

Stahl- und Kranbau OEDER GmbH

Stöckl Maschinenbau GmbH

SWF Krantechnik GmbH

TECHNAMATION Seilwinden GmbH

Tele Radio GmbH

ThyssenKrupp MillServices

& Systems GmbH

Vetter Krantechnik GmbH

VTT Industriebedarf GmbH

Welotec GmbH

WIMO Hebetechnik GmbH


CAD: Virtuelles Bauen und das sogar dreidimensional –

CAD (computer-aided design) macht es möglich. Architekten

und Bauplaner können so mit Soft- und Hardware

Hallen auf dem Bildschirm erscheinen lassen. On- und

Offlinetools wie Tor- oder Krankonfiguratoren, Energiespar-

oder Simulationsprogramme für das Nutzungslayout

können bei der Ausstattung helfen.

Deckenkran: Deckenkrane oder auch Hängekrane sind an

der Dachkonstruktion befestigt, die entsprechend ausgelegt

sein muss. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Sollen

die Lasten entlang einer Linie transportiert werden, kommen

Ein- und Zweischienenbahnen zum Einsatz. Einund

Zweiträgerkrane sind dagegen so konzipiert, dass sie

eine Fläche überspannen.

Elektrokettenzug: Ein Beispiel für ein klassisches Hebezeug

in Hallen sind Elektrokettenzüge, die z. B. stationär

oder in Verbindung mit Krananlagen zum Einsatz

kommen können. Neben dem Elektrokettenzug gibt es

unter anderem auch Handkettenzüge.

Funksteuerung für Hallenkrane: Ergonomie und Sicherheit

bleiben die zentralen Entwicklungsziele bei Funkfernsteuersystemen.

Aus diesen beiden Maximen heraus

ergeben sich schon fast automatisch die wirtschaftlichen

Vorteile der Fernsteuernutzung. Funkfernsteuerkonzepte

können heute dank modularer Baukästen in einem preislich

interessanten Rahmen individuell für den jeweiligen

Einsatzweck konfiguriert werden.

Gefährliche Einsatzbereiche: In explosionsgefährdeten

Bereichen müssen auch die Hallenausstattungen und

eingesetzten Geräte den Anforderungen genügen. Eine

rechtliche Grundlage hierzu ist die ATEX-Richtlinie.

Daher werden für solche gefährlichen Einsatzbereiche

spezielle Ex-Schutzvarianten, also explosionsgeschützte

Krantechnik, Kettenzüge etc. entwickelt.

Hygienefrage: Besondere Anforderungen an Krananlagen

und anderen Hallenausstattungen gelten aber

auch in Bereichen, in denen strenge Hygienevorschriften

beachtet werden müssen. Also z. B. bei der

Verarbeitung von Lebensmitteln. Neben besonderem

Material, wie Edelstahl für Bauteile, müssen hier unter

anderem auch die eingesetzten Schmierstoffe für

den Einsatzort zugelassen sein.

Industrieroboter: Industrieroboter können in zahlreichen

Branchen eingesetzt werden und je nach Typ,


In Lebensmittelbereichen muss auch die Hallenausstattung

die Hygienevorgaben erfüllen.

Programmierung, Steuerung und Ausstattung mit anwendungsspezifischen

Werkzeugen z. B. Schweißen, Palettieren,

Messen, Prüfen, Stapeln, Lagern, Halten und vieles

mehr. Beispiele für Typen aus dem breiten Angebot sind

Portal- oder Gelenkarmroboter.

Joule: Joule, die Maßeinheit für Energie, spielt auch bei

Geräten und Technik in der Halle eine wichtige Rolle –

nicht zuletzt mit Blick auf die steigenden Energiekosten.

So können sich höhere Kosten bei der Anschaffung energieeffizienterer

Komponenten schnell rechnen. Hier übrigens

noch ein Stichwort: IE2-Motoren. In bestimmten

Leistungs- und Anwendungsbereichen müssen Elektromotoren

seit letztem Sommer die Effizienzklasse IE2 haben;

in wenigen Jahren soll IE3 folgen.

Kran(bahn)hallen: In vielen Branchen gehört Krantechnik,

wie Decken- oder Wandkrane zur Halleneinrichtung. Damit

die Montage möglich ist, müssen die Kran(bahn)hallen

besondere Anforderungen erfüllen. Zusätzlich zu normalen

Lasten, muss der Planer für die Hallenstatik auch

die Lasten aus dem Kranbetrieb berücksichtigen. Anlagen

in Bestandsgebäuden nachzurüsten ist keine leichte Aufgabe,

aber auch bei Neubauten ist eine individuelle Beratung

wichtig, da Fehler sich später oft nur kostenaufwendig

beheben lassen.

Lastaufnahmemittel: Eine wichtige Komponente für Hallenkrane

sind die zugehörigen Lastaufnahmemittel. Erst

mit ihrer Hilfe wird der Hebehelfer letztlich auf die jeweilige

Last abgestimmt. Klassische Beispiele sind unter

anderem Traversen, Haken und Greifer. Neben Standardlösungen

sind auch hier kundenspezifische Sonderlösungen

im Angebot vieler Hersteller zu finden.

Magnethebetechnik: Lasten heben mit Magnet: Spezielle

Magnethebetechnik macht dies möglich und bietet gera-

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und Hebetechnik

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Kunden zuverlässig mit allem was man zum

Heben, Bewegen und Sichern von Lasten

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Roboter und Schwerlasttische befinden sich in vielen Hallen im Einsatz.

(Fotos: Remmert, Stahl CraneSystems, Stöckl, Vetter, Zarges, Transdata, Schott Solar, Fibro)

Photovoltaikanlagen

bieten

unterschiedliche

Systeme.

Per Software können Prozesse im Lager kontrolliert werden, aber...

de im Stahlhandel und metallverarbeitenden Betrieben

eine Lastaufnahmelösung. Je Hebeaufgabe, also Material,

Form etc. sind auch hier unterschiedliche und spezifische

Lösungen gefragt. So gibt es z. B. manuelle und elektrische

Magnethebelösungen.

Nachnutzung: Die aktuelle, optimale Nutzung einer Halle

ist das eine, doch was kommt danach? Zahlreiche Gebäude

stehen über mehrere Jahrzehnte. Je spezieller die Konstruktion

und Ausstattung ausgelegt ist, umso schwieriger

und kostspieliger kann sich eine Nachnutzung gestalten.

Das gilt z. B. auch für die Kran- und Hebetechnik: Stützen

und Pfeiler können leicht zu Hindernissen werden oder

für einen neuen Auftrag wird statt einem linienförmigen,

ein Lastenheber mit Flächenabdeckung nötig. Hier bereits

bei der Anschaffung eine gewisse Flexibilität zu erhalten,

kann sich später bar auszahlen.

Optimales Raumklima: Die Temperatur, also die Hallenklimatisierung

mit Heizung und Kühlung in der Halle, ist

sowohl für die Arbeitenden als auch für die fachgerechte

Lagerung von Produkten wichtig. Sonneneinstrahlung,

Hitze von Maschinen und Anlagen, Dämmung, Beleuchtung,

Tore, Türen und Fenster wirken sich auf diese aus.

Die Anforderungen an die Hallenklimatisierung sind häufig

flexible Erwärmung und gleichzeitige Energieeffizienz.

Es gibt verschiedene Heizkonzepte, wie beispielsweise

Flüssiggas oder Geothermieanlagen (Erdwärme).

Portalkran: Ähnlich wie Brückenkrane, überspannen

auch Portalkrane einen festen Arbeitsbereich. Allerdings,


... auch schon bei der Planung von Hallen helfen Bits und Bytes.

wie der Name es bereits sagt: wie ein Portal, also auf Stützen.

Neben stationären Kranen gibt es auch fahrbare Portalkrane,

z. B. als schienengebundene Variante.

Photovoltaik: Photovoltaikanlagen sind mit verschiedenen

Systemen, wie z. B. In- und Aufdachanlagen, Highund

Low-Voltage-Modulen am Markt. Zusätzlich zur

Einspeisevergütung ist auch ein Direktverbrauchbonus

möglich. Gerade bei Neubauprojekten kann bares Geld

gespart werden. Z. B. wer die Photovoltaikplaner frühzeitig

einbezieht und neben der Tragkonstruktion auch

Dachneigung und -ausrichtung für optimierte Erträge berücksichtigt.

Wer nicht selber investieren möchte, kann

seine Dachflächen z. B. auch vermieten. Achtung, zum

April 2012 soll die Solarförderung gekürzt werden.

Qualifizierung: Die fachliche Qualifizierung ist ein Schlüsselfaktor

in jedem Unternehmen. Fachwissen, das mit den

sich wandelnden Technologien, Vorschriften und Entwicklungen

Schritt halten muss. Dies gilt auch für Ausstattungen,

wie z. B. Hallen- und Deckenkrane. Wichtige Wissensstichworte

sind hier unter anderem Kranbedienung und

Sachkundeausbildung (befähigte Person zur Prüfung von

Hebezeugen wie Winden, Krane, Lastaufnahmemittel).

Regale: Die Welt der Regale für Lager und Betrieb reicht

von Fachboden- und Kragarm- bis zu Hoch- sowie Spezialregalen.

Wie auch bei anderen Einrichtungen können

Systembausteine spezifische Anordnungen usw. ermöglichen.

So findet sich für jeden Lagerzweck die passende

Lösung. Wichtig ist auch die Tragfähigkeit bei Regalen zu

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Die regelmäßige Kontrolle der Maschinen, Krane und Co. ist unerlässlich.

beachten und regelmäßige Regalprüfungen von Sachkundigen

durchführen zu lassen.

Schwenkkran: Wie der Name es schon andeutet, schwenkt

bei diesem Krantyp der Ausleger von einem festen Mittelpunkt

ausgehend über einen bestimmten Arbeitsbereich.

Dabei gibt es auch hier verschiedene Typen, wie z. B.

Säulen-, Wand-, Hänge- oder mobile Schwenkkrane. Besonderheiten

sind unter anderem auch Schwenkkrane

mit Teleskop- und Doppelausleger.

Tankstellen: Flottenbetreiber, die die Vorteile einer betriebseigenen

Tankstelle nutzen wollen, müssen zahlreiche

Fragen klären. Diese betreffen die Lagerung des Kraftstoffs,

die Kraftstoffabgabe und die Gestaltung des Tankplatzes.

Der Markt bietet von der einfachen Basistankstelle mit

Elektropumpe bis hin zur geeichten Tankstelle mit Anbindung

an das betriebsinterne Abrechnungssystem das volle

Programm. Neben Lagerung und Kraftstoffabgabe ist der

dritte wichtige Punkt die Gestaltung des Abfüllplatzes.

UVV-Prüfungen: Hebezeuge wie Krane, Winden und Lastaufnahmemittel,

aber auch Regale und Co. müssen regelmäßig

gewartet und auf Sicherheit überprüft werden. Oft

werden diese Kontrollen als UVV-Prüfungen nach den damaligen

Unfallverhütungsvorschriften – heute (BGV) Berufsgenossenschaftlichen

Vorschriften – genannt.

Vakuumtechnik: Eine weitere Möglichkeit, Lasten zu heben,

bieten Lastaufnahmemittel mit Vakuumtechnik, die

mit Unterdruck arbeiten. Auch bei diesen sogenannten

Vakuumhebern, -liftern oder auch Saughebern gibt es

unter je nach Einsatzfeld unterschiedliche Varianten.

Wandkrane: Auch hier sagt der Name es bereits: Dieser

Krantyp wird an einer Wand oder auch einer Säule befestigt.

Dabei handelt es sich um einen Schwenkkran. Wobei

der Schwenkradius des Krans in diesem Fall spätestens

von der Wand begrenzt wird.

Zaun: Ja, auch bei der Halleneinrichtung ist der Wink mit

dem Zaunpfahl manchmal im buchstäblichen Sinne

wichtig – und das gleich an zwei Stellen: einmal natürlich

Zaunelemente bzw. Trennwände etc. aus Sicherheitsgründen

innerhalb der Hallen, wie bei vollautomatischen

Maschinen und Anlagen, andererseits aber auch die Einzäunung

des Geländes selbst, zum Schutz von Halle und

Ausstattung ebenso, wie der notwendigen Maßnahme für

Unternehmen, die auf dem Wege zum AEO (Zugelassener

Wirtschaftsbeteiligter) sind.


Unhandliches leichter sicher handhaben

Gasflaschenheber aus dem Hause Heidkamp kurz vorgestellt

Ihr Inhalt wird vielerorts in Betrieben oder

auf Baustellen gebraucht: Gasflaschen.

Doch gerade, wenn es darum geht, die

Spezialbehälter z. B. für Schweißarbeiten

auf eine andere Ebene zu heben oder abzusenken,

können ihre sperrigen Formen

zu einem Arbeitssicherheitsproblem werden.

Ein Problem, das auch Heidkamp Hebezeuge

selbst kannte – bis der Spezialist

für Hebezeuge, Lastaufnahme- und Anschlagmittel

selbst tätig wurde und das

Team eine Transportlösung entwickelte.

Die entwickelte Lösung. Das Ergebnis:

Der Gasflaschenheber in den eine Flasche

gestellt wird, sichert dann mit einer

doppelten Gurtvorrichtung. Auf Kundenwunsch

ist auch ein Modell mit Metall-

bügel möglich. Der Kranhaken wird an

eine Transportöse angeschlagen, sodass

die stehende Gasflasche angehoben und

transportiert werden kann.

Verschiedene Varianten. Neben den Hebevarianten

für kleine oder große Gasflaschen

bietet Heidkamp als drittes Standardmodell

einen Doppelheber für zwei

große Gasflaschen an. Letzterer soll dank

dezentraler Rasteraufhängung auch einzelne

Flaschen sicher bewegen können.

Heidkamp liefert die Heber aus Stahl

standardmäßig mit einer gelben Sicherheitslackierung,

bietet aber auch feuerverzinkte

Varianten sowie Lackierungen

nach Kundenwunsch an. Abgerundet

wird das Angebot mit diversen Sonder-

Hebezeuge wie der Heidkamp-Gasflaschenheber

helfen nicht nur transportieren,

sondern auch

die Arbeitssicherheit zu

erhöhen. (Foto: Heidkamp)

ausführungen. So liefert der Spezialist

beispielsweise Heber mit Rädern oder

Mehrfachheber. Regelmäßige Prüfungen

gemäß BGR 500 und BetrSichV gehören

ebenso zum Leistungsangebot.

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UDF

FUNKFERNSTEUERUNGEN

Ausgebaute

Fernkontrolle

Tele Radio hat sein Sicherheits-

Funkfernsteuerungssystem TIGER

mit verschiedenen neuen Funktionen

und Modellen ausgerüstet. Die

während der CeMAT 2011 vorgestellten

Produkte sollen nun erhältlich

sein. Neben neuen Empfängern und

Handsendern gehört auch eine neue

Programmiersoftware dazu. Dieses

tiefgreifende und umfassende Update

ändert das System TIGER in die von

Tele Radio genannte Generation II.

Eine weitere Neuerung: Die Produkte

der Baureihe TIGER sind nach den

Richtlinien des Germanischen Lloyd

(GL) zertifiziert. So kann Tele Radio

die Produktreihe auch für den maritimen

Handel anbieten. Zur Erweiterung

der Baureihe TIGER gehören Mini- und

Midiempfänger sowie Empfänger mit

CANopen-Schnittstelle. Verschiedene

Handsender, je nach Modell mit sechs

bis zwölf Drucktasten, zusätzlichem

Datendisplay oder auch LED-Rückmeldungen

sowie Pultsender mit Joysticks

und zusätzlichem Datendisplay sind

verfügbar. Das System

TIGER erfüllt die

Sicherheitsstandards

nach SIL 3

und Performance

Level PL e.

68 K&H 3/2012

Die Generation II

der TIGER-Funkfernsteuerung

bietet verschiedene

neue

Funktionen.

(Foto: Tele Radio)

In einer Harthülsenproduktion installierte Wiedenmann fünf

Brückenlaufkrane mit Laserpositionierung. (Foto: Wiedenmann Seile)

Punktgenaues Arbeiten

Wiedenmann Seile liefert Brückenlaufkran mit Laserpositionierung

Die Optimierungen eines industriellen

Produktionsprozesses stellen immer

auch Teil einer modernen, technischen

Ausstattung dar. Im Falle einer Hartpapierhülsenfertigung

ermöglicht der

Einsatz einer intelligenten Wegerfassung

für die installierten Brückenkrane

einen halb- oder vollautomatischen

Betrieb der Einrichtungen.

Neuer Standort. Die Aufgabenstellung

des Kunden von Wiedenmann

bestand darin, fünf Brückenlaufkrane

mit 14 m Spurweite und 130 m Kranbahnlänge,

bestückt mit je zwei 5-t-

Laufkatzen, bei Tauberbischofsheim in

den neu gebauten Produktionsstandort

Grünsfeld zu integrieren. Der Auftraggeber,

die Firma Sonoco Alcore, Tochter

der US-amerikanischen Sonoco, ist

nach eigenen Angaben der führende

Hersteller von Hartpapierhülsen für

die Papierindustrie.

Weitere Optimierung. Somit bestand

die besondere Herausforderung darin,

die weitere Optimierung der Produktionsprozesse

nicht zuletzt durch das

punktgenaue Positionieren der Halbfertig-

sowie Fertigerzeugnisse über die

automatisierten Greifertraversen sicherzustellen.

Es war erforderlich, die

Kranbrücken über Laser, die Laufkatzen

über inkrementale Wegmessung

sowie die Anschlagpunkte mit Geschwindigkeitsabgleich

ohne Zeitverlust

zu positionieren. Da es sich bei

den Erzeugnissen um Langgut handelt,

wurde ebenfalls eine Gleichlaufsteuerung

für den Tandembetrieb zum

Befahren der jeweiligen Beschickungsposition

vorgesehen.

Kollisionsfrei. Dem Ausweichen von

möglichen Hindernissen wurde bei

der Programmierung der Steuerungen

ebenso Rechnung getragen wie dem

Vermeiden von Kollisionen mit Fahrzeugen

oder Personen, da die gesamte

Anlage halb oder vollautomatisch

betrieben mit Lichtschranken abgesichert

wurde. Der manuelle Betrieb der

Krananlagen ist ebenfalls an den Funkfernsteuerungen

vorwählbar, wie die

bis zu 50 anderen Positionier- und Einstellmöglichkeiten.

Bewährte Partner. Das Erreichen der

vorgewählten Position für den Kran

wird durch Lichtsignale angezeigt.


Der mittlerweile mehrmonatige, störungsfreie

Betrieb der Anlagen wird

hier durch die Verwendung von ausschließlich

hochwertigen Komponenten

aus eigener Fertigung sowie bewährten

Branchenpartnern wie ABUS

oder auch HBC sichergestellt.

Produktion. Die Wiedenmann-Gruppe

bietet ihrem Kundenstamm umfassende

Lösungen im gesamten Anschlagmittel-

sowie PSA-Bereich zum

Teil aus eigener Produktion an. Zum

Portfolio gehören ebenso umfassende

Servicedienstleistungen wie UVV-Prüfungen,

Schulungen, Fachseminare

auch für Sachkundige, PSA gegen Absturz

sowie Seilzugangs- und Positioniertechniken

für Höhenarbeiter.

Maßgeschneidert. Die Abteilung Wiedenmann

Engineering hat sich auf

kundenspezifische Lösungen im Planen,

Konstruieren und Herstellen von

Sonderlastaufnahmemitteln, Hebezeugen

sowie Krananlagen spezialisiert.

Der Firmensitz des traditionsreichen

Unternehmens aus dem Seilerbereich

ist in Marktsteft bei Kitzingen; weitere

Niederlassungen des Unternehmens

befinden sich in Nürnberg und

in Brehna bei Leipzig.

WARENVERFOLGUNG DANK RADARPOSITIONSERFASSUNG

Dezentrales Warnsystem

(Foto: Symeo)

Die Symeo GmbH entwickelt und vermarktet Produkte und Lösungen zur

berührungslosen Positionserfassung von Fahrzeugen, Kranen und Gegenständen,

zur Distanzmessung sowie Systeme zur Kollisionsvermeidung. Als

eines der Grundmerkmale nennt Symeo dabei eine robuste Konstruktion

der Produkte für Anwendungen in einem rauen Umfeld.

Mit seinem Kollisionswarnsystem KWS hat Symeo vor Kurzem eine neue

Anwendung auf Basis bestehender Symeo-Komponenten vorgestellt. Das

KWS verhindert nach Unternehmensangaben im Innen- und Außenbereich

Kollisionen zwischen Kranen, Fahrzeugen und festen Hindernissen. Es basiert

dabei auf Distanzmessungen und einem komplett dezentralen Datenkonzept.

So sollen unkalkulierbare Verzögerungen, wie in der Datenübertragung eines

WLAN-Netzes, ausgeschlossen werden. Der Abgleich der eigenen Position

mit den Positionen von Fahrzeugen in Kollisionsnähe, findet ausschließlich

auf dem jeweiligen Positionssensor der einzelnen Teilnehmer statt.

VERPACKUNGS- & TRANSPORTTECHNIK

HEBEN & ZURREN, BETRIEBSHYGIENE

Qualitätshebemittel heißen Profix Duplix

VTT – Ihr kompetenter Partner für

• Hebemittel

• Hebemittelkontrollen

• Ladungssicherung

• Korrosionsschutz-Verpackung

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UDF

KRANWAGEN VON TAMTRON

Vielseitige Wiegezeit

Das richtige Zubehör ist auch im Kranbetrieb

in Hallen und Co. ein Faktor für

effizientes Arbeiten. Ein Beispiel: Wiegemöglichkeiten.

Tamtron hat z. B. mit

Kranwaagen im Lastbereich von 500

bis 200.000 kg Lösungen für verschiedene

Einsatzbereiche im Produktprogramm.

Dabei reicht die Palette von

Sondermodellen für Gießereien bis zu

Modellen zum Wiegen von Langgut.

Als Rundumwaage präsentiert der

Spezialist die Waage SCSplus, die für

industrielle Anwendungen konzipiert

ist. Ihre große Anzeige und Fernbedienung

ermöglichen flexible und vielseitige

Einsätze. Die erweiterte Schwingungsdämpfung

gewährleistet laut

Hersteller auch bei Schwingungen präzises

Wiegen. Ein weiteres Merkmal

ist die modulare Bauweise.

STÖCKLS KLEINE KRANFIBEL

Wir bauen uns einen Brückenkran

Krane sind heutzutage aus Werkstatthallen und anderen Hallen nicht

mehr wegzudenken. Stöckl Maschinenbau erklärt in Kurzfassung,

was sich eigentlich hinter dem Begriff Brückenkran verbirgt und welche

Voraussetzungen ein Kranbauer erfüllen muss. Aufgrund stetig

größerer Lasten und steigendem Automatisierungsgrad erstellen

Kranbauer ständig neue Konzepte. Aber auch steigende Ergonomie

am Arbeitsplatz verlangt nach neuen Lösungen.

Ein Kran ist dabei ein tragendes Bauteil, dessen richtige Berechnung

und qualitätsbewusste Fertigung eine entscheidende Rolle spielt. Um

solche tragenden Bauteile fertigen zu dürfen, ist eine Zulassung Voraussetzung.

Stöckl besitzt gemäß der Bescheinigung der Gesellschaft

für Schweißtechnik International mbH die Herstellerqualifikation

zum Schweißen von Stahlbauten nach DIN 18800-7:2008-11

Klasse E mit der Erweiterung auf nichtrostende Stähle. Neueste

70 K&H 3/2012

Von unsichtbarer Kraft gehalten

Magnetische Umschlagsysteme von Hebespezialist Beloh

Beloh Magnetsysteme GmbH & Co.

KG in Hameln/Weser liefert seit fast

30 Jahren eine kontinuierlich wachsende

Produktpalette an Magneten

und Magnetsystemen an nahezu alle

Industriebereiche (Maschinen- und

Werkzeugbau, Werbung, Umwelt- sowie

Recyclingindustrie, Lebensmittel-,

Pharma- und Chemieindustrie).

Breites Spektrum. Die Produktsparte

magnetische Hebezeuge umfasst

ein Angebot an Permanent-, Elektround

Batterielasthebemagneten, an di-

Beloh liefert ein

breites Programm

an Magneten und

Magnetsystemen.

(Foto: Beloh)

versen Elektrotopfmagneten, an Elektromagnetleisten,

an elektromagnetischen

Bohrständern sowie an Handentstaplern

für Bleche.

Einfache Handhabung. Permanent-

Lasthebemagnete, konzipiert zum Heben

von Rund- und Flachmaterial, mit

leistungsfähigen Neodym-(NdFeB)-

Hochenergie-Magnetsystemen zeichnen

sich nach Beloh-Angaben durch

ein geringes Eigengewicht, eine leichte

und sichere Handhabung sowie einen

hohen Sicherheitsfaktor aus.

Berechnungsvorschriften und -methoden sollen bei Stöckl für einen

optimalen Sicherheitsstandard sorgen. Zudem hat Stöckl einen

hauseigenen, von der Berufsgenossenschaft bevollmächtigten Kransachverständigen

für Sicherheitsfragen beschäftigt.

Die Kranbrücke ist Hauptbestandteil einer Krananlage und wird zwischen

den beiden Kopfträgern montiert. Die Laufkatze verfährt an

ihr entlang. Grundsätzlich kann der Kranbauer eine solche Krananlage

als Ein- oder Zweiträgerkran ausführen. Bei einem Einträgerkran

fährt die Laufkatze unter der Brücke während sie bei einem Zweiträgerkran

oberhalb der Kranbrücke fährt. Um die Hallengeometrie

optimal auszunutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kranbrücke

an den Kopfträgern anzuschließen. Als Beispiel führt Stöckl

eine Halle mit Schrägdach an. Hier empfiehlt der Spezialist, den „Seitenanschluss

oben abgeschrägt“ zu wählen. Die Kranbrücke wird

seitlich oder oben an den Kopfträgern verschraubt. Als Merkmal für

seine Kopfträger führt Stöckl beispielsweise verschleißarme Laufräder

mit besten Laufeigenschaften an.


Dreifache Sicherheit. Es stehen insgesamt

neun Ausführungen mit Hebekapazitäten

für Flachmaterialien von 125

bis 2000 kg und Rundmaterialien von 65

bis 1200 kg zur Verfügung. Der dreifache

Sicherheitsfaktor auf die empfohlene Hebekraft

soll selbst bei unterschiedlichen

Bedingungen wie Oberflächenbeschaffenheit,

Materiallegierungen und Plattendicke

eine optimale Funktion garantieren.

Zwei zusätzliche Ausführungen für Senkrechtbetrieb,

zum Heben und Schwenken

von flachen Teilen um 90°, wurden kürzlich

in das Lieferprogramm von Hebespezialist

Beloh aufgenommen.

Fünf Ausführungen. Elektrolasthebemagnete

zum Heben und Transportieren von

Flachmaterial sind standardmäßig in fünf

verschiedenen Ausführungen als Rundund

Langmagnete bzw. als Traversen mit

zwei oder mehreren Lasthebemagneten

lieferbar. Zwei weitere Ausführungen speziell

zum Heben und Transportieren von

Schüttgütern stehen ebenfalls zur Verfügung.

In Verbindung mit einer Notstrom-

Sicherheitsschaltung soll für alle Ausfüh-

rungen ein hohes Maß an Betriebssicherheit

gegeben sein.

Handentstapler. Netzunabhängige Batterielasthebemagnete

bieten Sicherheit und

Komfort beim freien Heben und Transportieren

von schweren Lasten. Das Standardprogramm

umfasst sechs Ausführungen

für den optimalen Transport von Flachmaterial

von 1350 bis 3600 kg und ferner

Rundmaterial von 1100 bis 2200 kg.

Elektrotopfmagnete, -magnetleisten und

-bohrständer, schaltbare Permanentmagnete

zum Heben, Sortieren und Transportieren

von kleinen Eisenteilen sowie Handentstapler

für Bleche runden das Angebot

an magnetischen Hebezeugen ab.

Für gewerbliche Kunden. Die Produkte

selbst werden ausschließlich an Handel,

Industrie, Handwerk und Gewerbe

geliefert; ein Verkauf an privaten Kunden

erfolgt nicht. Wer die einzelnen Magnetkonzepte

einmal aus nächster Nähe kennenlernen

will, hat dazu übrigens auf der

anstehenden IFAT Entsorga Gelegenheit,

die im Zeitraum zwischen dem 7. und 11.

Mai in München stattfinden wird.

Je nach Einsatzart wird ein Brückenkran unterschiedlich konfiguriert. (Foto: Stöckl)

Partner für sicheres Arbeiten

• Anschlageinrichtungen (horizontal und vertikal)

• Anschlagseile • Arbeitskörbe • Drahtseilzubehör

• Drucklufthebezeuge • Elektrokettenzüge • GrabiQ-

Anschlagketten Güteklasse 10 • Greifer • Grummete

• Hebebänder • Hebeklemmen • Hebezeuge • hochfeste

Ketten und Zubehör • Höhensicherungsgeräte • hydraulische

Werk- und Hebezeuge • Kabelziehstrümpfe

• Kranwaagen • Ladungssicherungsmaterialien

• Laschketten • Magnete • mobiler Prüfdienst (für

Ketten, Hebezeuge, PSA etc.) • Nirosta-Artikel • persönliche

Schutzausrüstungen gegen Absturz • Rollfahrwerke

• Rollgliss-Rettungs- und -Bergungsgeräte

• Rundschlingen • Seilzüge • stationärer Prüfdienst

• Tauwerk • Trailerböcke • Trägerklemmen • Traversen

• Winden • Zugkraftaufnehmer • Zurrgurte • Zurrketten

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Schwedische Maßeinheit

Brückenkrane. Die schwedische Eisengießerei Arvika Gjuteri AB hat einen neuen Demag-Prozesskran

mit integriertem Wiege- und Wegemesssystem in Betrieb genommen. Über eine ortsfeste Kabine wird

der Kran gesteuert, der den Arbeitsablauf deutlich rationalisiert hat.

Mit der Investition in die Demag-Krantechnologie verfolgt

der traditionsreiche Hersteller von Gussteilen

für Nutzfahrzeuge und Geländewagen nach eigener

Aussage das Ziel, die Umschlagleistung bei der Handhabung

von Schrott deutlich zu erhöhen und damit den gestiegenen

Produktionskapazitäten anzugleichen.

Für das Unternehmen ist dies ein wichtiger Schritt, um die

Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten zu festigen

und weiter auszubauen. „Um die wachsenden Anforderun-

Mit dem neuen Demag-

Gattierungskran hat

Arvika Gjuteri die Umschlagleistung

beim

Schrotthandling verfünffacht.

(Fotos: Demag)

gen unserer Kunden erfüllen zu können, sind heute Schnelligkeit

und Präzision bei der Zusammenstellung des Materials entscheidend“,

berichtet Anders Nilsson, Projekt-Manager bei Arvika.

„Das haben wir durch die Implementierung der neuen

Krananlage erreicht. Während der alte Kran bis zu 60 Minuten

für einen Arbeitsdurchlauf benötigte, schafft die neue Krananlage

diese Arbeit innerhalb von nur zwölf Minuten.“

Aus drei Schichten werden zwei

Am zentralen Firmensitz von Arvika in der gleichnamigen

Stadt in der Provinz Värmland Iän ersetzt der Demag-Zweiträger-

Prozesskran ZKKW einen Kran älterer Bauart und übernimmt

die Zusammenstellung von Schrottmaterial, auch Gattierung

genannt, sowie dessen Übergabe an den Induktionsschmelzofen.

Mit dem alten Kran mussten die Arvika-Mitarbeiter täglich

24 Stunden am Schrottplatz und im Schmelzbetrieb arbeiten;

heute kann der neue Kran das gleiche Gewicht an Schrott in

weniger als zwei Arbeitsschichten umschlagen. Damit ist der Gattierungskran

auch für zukünftige Kapazitätserhöhungen ausge-


legt. „Bereits mit der Aufnahme des Produktionsbetriebs

sind wir in unserer Entscheidung bestätigt worden, auf

Demag Cranes als Lösungsanbieter zu vertrauen, der uns

die maßgeschneiderte Technik liefert“, so Nilsson weiter.

„Unser tiefgehendes Branchen-Know-how in der Gießereiindustrie

und die darauf aufbauende Entwicklung

kundenspezifischer Gattierungskrane war für unseren

Kunden Arvika von großem Vorteil“, ergänzt Lutz Dowy,

Bereichsleiter Prozesskrane bei Demag Cranes. „Zur erfolgreichen

Projektabwicklung hat zudem die hervorragende

Zusammenarbeit mit unserer schwedischen Vertretung

Dematek beigetragen.“

Integriertes Wiege- und Auswertesystem

Bei der Arvika Gjuteri AB wird der Schrott sortenrein in

neun Boxen bereit gestellt. Aufträge zur Materialaufnahme

werden dem Kranpersonal in den Steuerstand übermittelt.

Darin enthalten sind Informationen über die jeweils zu

entnehmenden Mengenanteile aus den einzelnen Boxen.

Diese sind in sogenannten Rezepturen festgeschrieben, um

im Ergebnis einen Gusswerkstoff zu erhalten, der exakt die

gewünschten Eigenschaften aufweist.

Der an fünf Tagen pro Woche im Zweischichtbetrieb

arbeitende Kran nimmt zunächst das Material mit dem

größten Mengenanteil aus einer Box und ermittelt gleichzeitig

das Gewicht über eine, in der Windwerkkatze

integrierte, geeichte Kranwaage. Auf Basis dieser Daten

werden die Mengenanteile für die weiteren Materialien ermittelt,

per Funk zur Kabine übertragen und dort angezeigt.

Sobald die gewünschte Endrezeptur vervollständigt

ist, wird die Mischung über einen Abwurfkegel abgekippt,

von wo sie per Fördertechnik in den Schmelzofen gelangt.

Je präziser die Mischung durch den Kran, desto weniger

hochpreisige Legierungen werden benötigt.

Magnet hält zuverlässig die Last

Der Demag-Zweiträgerlaufkran ZKKW verfügt über ein

Spurmittenmaß von 22,65 m und verfährt auf einer 40 m

langen Kranbahn. Er ist ausgerüstet mit einem Multi-Purpose-Windwerk

(MPW), das sich durch seine kompakte

und wartungsfreundliche Bauform auszeichnet. Die Aufnahme

der Last erfolgt mit einem Rundmagneten, der

durch eine 4/2-Einscherung mit dem Hubwerk verbunden

ist. Große Umschlagleistungen erfordern hohe Geschwindigkeiten.

Mit bis zu 80 m/min in der Kranfahrt,

Katzfahrten von bis zu 60 m/min sowie lastabhängigen

Hubgeschwindigkeiten bis zu 66 m/min, entspricht der

Kran exakt diesem Anforderungsprofil. Stufenlose Bewegungen

in drei Achsen werden über Frequenzumrichter

geregelt und tragen zum sicheren Betrieb bei.

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UDF

HEBEZEUGE UND SONDERLÖSUNGEN

Individuelles Heben

Vielseitigkeit ist bei STAHL CraneSystems Programm,

präsentiert der Hersteller doch zahlreiche Hebezeugvarianten

und Krantechnikkomponenten in seinem

Produktprogramm. Der Spezialist beliefert Kran- und

Anlagenbauer auf der ganzen Welt. Als Stärke seiner

Produkte nennt der Krantechnikspezialist neben Langlebigkeit

die vielseitige Verwendbarkeit. Mit individuell

angepassten Hebezeugen und Engineeringlösungen

nimmt STAHL CraneSystems eine Sonderrolle am

Markt ein. In Serie gefertigte Komponenten ermöglichen

Zuverlässigkeit und geringen Wartungsbedarf,

obwohl diese Sonderkonstruktionen in der Regel Einzelanfertigungen

sind. Praktisch die gesamte Produktpalette

ist explosionsgeschützt nach ATEX und IECEx

lieferbar. Für die umfassende Kundenberatung sorgt

ein Richtliniennetz ausgewählter Kranbauer: Die zertifizierten

„Partner of STAHL CraneSystems“.

SPEZIALLÖSUNGEN

Abseits vom Standard

Die Carl Stahl GmbH München ist seit über

fünf Jahren Spezialist für Sonderkransysteme.

Kransysteme wie Säulen- und Wandschwenkkrane

von 125 bis 5000 kg werden

schon seit Jahren von der Carl Stahl GmbH

München vertrieben. Das umfangreiche

Angebot von Carl Stahl wird durch die erweiterbaren

Kransysteme für linearen und

flächendeckenden Transport aus München

74 K&H 3/2012

(Foto: STAHL CraneSystems)

ergänzt. Die Systeme mit den Bezeichnungen

CS-EP Einschienenportal, CS-E Einschienenbahn

und CS-PK1 sind für den linearen

Transport ausgelegt.

Außerdem offeriert der Spezialist auch flächendeckende

Kransysteme. So steht CS-

PK3 für ein freistehendes Zweischienenportal

mit einem Hängekransystem, das mit

Hand- oder elektrischen Hebezeugen betrieben

werden kann. Zudem gibt es noch zwei

weitere Systeme mit den Bezeichnungen CS-

PK5 und CS-PK6. Beide Carl-Stahl-Systeme

Insgesamt 14 Brückenkrane sind nach ausgefeiltem

Konzept in der Hatec-Halle verteilt. (Foto: Konecranes)

Heben in zwei Etagen

Konecranes liefert 14 Brückenkrane

Die Hatec-Gruppe produziert in Mülheim Maschinenteile

und Pumpen aus Stahl für den Anlagenbau, Industriemontagen

oder die Schifffahrt. Schritt für Schritt verlagert

das Unternehmen seine Fertigung in eine neue Werkshalle.

In der neuen Halle setzt Hatec für den Transport von

Stahlbauteilen auf insgesamt 14 Einträger- und Zweiträgerbrückenkrane

von Konecranes – maßgefertigt.

Die Aufgabenstellung. Die Hatec-Gruppe ist ein Verbund

der Firmen Hatec Haag-Technischer Handel, Rusch Pumpen

Fabrik und Mülheimer Glühtechnik. Am Firmensitz

in Mühlheim an der Ruhr hat der Verbund ein neues

Werk mit Produktionsstätte und Glühöfen errichtet. „Wir

basieren auf einem freistehenden Portalrahmen,

die je nach Bodenbeschaffenheit einzusetzen

sind. Das PK5-System kann nur bei

ausreichend starkem Stahlbetonboden eingesetzt

werden, da die Kräfte in den Boden

abgeleitet werden müssen. Wenn die Bodenbeschaffenheiten

bei einer Bodenstärke von

nur 200 mm und darunter liegen, kommt das

CS-PK-6-System zum Einsatz. Dank Überbau

und dem Windverband können hier die anfallenden

vertikalen und horizontalen Kräfte in

das System aufgenommen werden.


haben das neue Werk und die gewünschten Arbeitsprozesse

genau unter die Lupe genommen, um die Krane

exakt auf die neuen Dimensionen der Halle anzupassen“,

sagt Dirk Gawrich von Konecranes aus Mülheim an der

Ruhr. „Benötigt werden Brückenkrane für unterschiedliche

Traglasten, die hoch flexibel in die Produktion von

Hatec eingebunden werden können.“

Verteilung für Flexibilität. Konecranes entwickelte ein

passgenaues Konzept und installierte neun Einträgerund

fünf Zweiträgerbrückenkrane mit einer Spannweite

von jeweils 18,86 m. Die Einträgerbrückenkrane bringen

eine Tragfähigkeit zwischen 5 und 10 t sowie eine Hubhöhe

von 6 bzw. 9 m mit. Die Tragfähigkeit der Zweiträgerbrückenkrane

liegt zwischen 25 und 63 t und ihre

Hubhöhe bei 9 bzw. 12 m. „Wir haben die Krane in zwei

Hallenschiffen auf zwei Hallenebenen angeordnet, damit

sie maximale Flexibilität bieten. Die kleinen Krane kommen

für den schnellen Transport auf der unteren Kranbahn

zum Einsatz; die größeren Krane für längere und

schwerere Fertigungsteile fahren auf der oberen Kranbahn

und das auf bis zu vier Hallenschiffen nebeneinander“,

erläutert Gawrich.

Weitere Krandetails. Alle Krane verfügen über eine stufenlose

Geschwindigkeitsregulierung. Der Kran mit der

höchsten Tragfähigkeit ist zusätzlich mit der Lastpendeldämpfung

Sway Control ausgerüstet. „Die Fertigung in

unserer neuen Werkshalle ist auch aufgrund der neuen

Brückenkrane und entsprechender Prozesse sehr effizient.

Und die Tragkraft von 63 t ist jetzt dreimal so hoch wie

die maximale Leistung unserer bisherigen Krane“, sagt

Thomas Abbas, Geschäftsführer der Hatec-Gruppe.

Individuelle Lösungen für

den linearen Transport. (Foto: Carl Stahl München)


Energiespar-

KOMPASS

Software. Tore und Verladestellen

haben mitunter einen großen Anteil

an der Gebäudehülle. Damit bergen

sie Energiesparpotenzial. Doch

welche Möglichkeiten gibt es? Was

ist sinnvoll? Der Hörmann Energiesparkompass

soll Antworten geben.

(Fotos: Hörmann, © Paulwip/PIXELIO)


Die Planungshilfe befasst sich in sechs Themenmodulen

systematisch mit Aspekten der Energieeinsparung

durch Industrietorsysteme und Verladetechniklösungen.

So zeigt der Energiesparkompass

nach Unternehmensangaben in einem Modul auf, wie

Heizenergie aus dem Gebäude entweichen kann: durch

offen stehende oder unzureichend isolierte Tore, durch

schlecht abgedichtete Verladestellen und durch Ladebrücken,

die eine Kältebrücke darstellen.

Ansätze für Änderungen

Für diese „Problemzonen“ führt der Energiesparkompass

technische Lösungsmöglichkeiten an: Wärmedämmende

und vor der Ladebrücke laufende Industriesectionaltore

können beispielsweise außerhalb der Ladezeiten einen

energiesparenden Hallenabschluss bilden. Beim Be- und

Entladen bieten Torabdichtungen Hilfe, Zugluft und damit

Energieverluste zu minimieren.

Besonders effektiv ist hier laut Hörmann beispielsweise

die DOBO-Lösung für die Kühl-Logistik. Sie erlaubt es,

die Türen des Lkw erst nach dem Andocken und Abdichten

zu öffnen und so die Kühlkette geschlossen zu halten.

Zum Energiesparen können auch Schnelllauftore

beitragen. Dank ihrer hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit

geben sie Hallenöffnungen nur so lange

frei, wie es für die Durchfahrt von Flurförderzeugen notwendig

ist. Die Aufstehzeiten werden minimiert und damit

entsprechend auch das Ausströmen warmer beziehungsweise

das Einströmen kalter Luft.

Ein Sparbeispiel kurz vorgestellt

Das kann sich schnell lohnen, wie Hörmann an einem

Beispiel verdeutlicht: Ergänzt ein Unternehmen ein bestehendes

Sectionaltor um ein Schnelllauftor, steht die

Hallenöffnung bei jeder Betätigung eines 4,50 m hohen

Tores beispielsweise rund eine Minute kürzer offen. Bei

30 Betätigungen am Tag verkürzt sich die Aufstehzeit um

30 Minuten. Macht in einer Fünf-Tage-Woche insgesamt

zweieinhalb Stunden. Mithilfe der Windgeschwindigkeit

lässt sich laut den Experten berechnen, um welches Volumen

sich der Luftverlust reduziert. Angenommen, die Hallentemperatur

liegt bei 19 und die Außentemperatur bei

8°, lässt sich anhand des Energiepreises überschlagen, welche

Heizkosten zum Erwärmen dieses Volumens notwendig

gewesen wären – aus dieser Ersparnis ergibt sich die

Amortisationszeit. Sogar ohne die Energiekostenteuerung

zu berücksichtigen, kann sich der in ein nachgerüstetes,

4,50 m hohes Schnelllauftor investierte Betrag, nach Angaben

von Hörmann, schon in weniger als zwei Jahren an

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UDF

Florian Schweiger, Geschäftsführer der

Bauer Motorenbau. (Foto: Schwank, © berlin-pics/PIXELIO)

Das Geld liegt in der Luft

Management. Ob Unternehmer, Betriebsleiter oder strategischer Einkäufer: Wer heute über

die Sanierung seiner Hallenheizungen nachdenkt, sollte das Thema Wärmerückgewinnung mit

in Betracht ziehen und schließlich entsprechende Konzepte in die Realität umsetzen.

Omnibusse, Industriemotoren oder Schaufelbagger – die

Spezialisten von Motoren Bauer nehmen es mit Aggregaten

vieler Gattungen auf. Als Instandsetzer von Fahrzeugmotoren

eilt der Weilheimer Traditionsfirma ein guter Ruf

voraus. Das Familienunternehmen verbindet Tradition mit

innovativen Fertigungsmethoden. Aktueller denn je zählt wirtschaftliches

Handeln mit ökonomischem Denken und ökologischem

Handeln zu den Leitlinien des Betriebsalltages.

Alte Ölheizung hat ausgedient

Als die Investitions-Entscheidung zur Sanierung der Heizungsanlage

mit Wärmerückgewinnung getroffen wurde, spielte dieser

Anspruch eine maßgebende Rolle. Wie bei vielen Sanierungen

ging die Einsicht voraus, dass die bestehende Heizung der

Produktions- und Lagerhallen zu kostspielig ist und die Altanlage

die geforderten Faktoren Behaglichkeit und Heizleistung

nicht mehr im gewünschten Maße erbringt.

Mit anderen Worten: Die alte Ölheizung hatte ausgedient und

mit ihr die Warmluftgeräte. Die Energiekosten waren schlicht-

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weg zu hoch. Um möglichst alle Potenziale der Energieeinsparung

auszuschöpfen, setzte Bauer auf die Unterstützung eines

Energieeffizienzberaters der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KFW). Der unabhängige Energiefachmann stellte fest, dass eine

effiziente Heizung auf Basis aller verfügbaren Daten nur mit Infrarottechnologie

realisiert werden kann.

Wärmerückgewinnung sinnvoll genutzt

In der Ausschreibungsphase wurde dann noch ein richtungsweisender

Aspekt mit in die Planung eingebracht: Die bisher ungenutzte

Energie des Abgases sollte mit einem Wärmerückgewinnungssystem

für die Beheizung von Büroflächen sinnvoll genutzt

werden. Nach Sichtung verschiedener Anbieter entschied sich

das Bauer-Management für das Unternehmen Schwank, einen

Hersteller, der bereits in den 90ern die ersten Wärmerückgewinnungssysteme

realisierte.

Das System namens hybridSchwank sieht die Wärmerückgewinnung

aus den Abgasen einer Heizanlage mit Schwank-Dunkelstrahlern

vor. Bei dieser Lösung werden die entstehenden Abgase


in einem Abgassystem gesammelt und einem Wärmetauscher

zugeführt. Dieser Luft-Wasser-Tauscher gibt dabei die

Wärmeenergie der Abgase an das Medium Wasser ab. Das

auf diese Weise erwärmte Wasser unterstützt dann die

Warmwasserheizung der Bürogebäude. Durch die Kombination

von Hallen- und Büroheizung spart Bauer nach

Schwank-Angaben nun doppelt Energiekosten.

Einsparungen von bis zu 50 Prozent

Durch die umgesetzte Kombination von Wärmedämmmaßnahmen

und den Einbau der Schwank-Dunkelstrahler

reduziert Bauer den Energiebedarf in seinen Hallen

nun pro Jahr um 650.000 kWh. Die Behaglichkeit, insbesondere

im Bereich der häufig geöffneten Werkstatttore,

hat nach Aussage aller Beteiligten spürbar zugenommen.

Darüber hinaus spart die Wärmerückgewinnung in den

Büroflächen bis zu 55.000 kWh pro Jahr. So ergeben sich

im Vergleich zum früheren Zustand für einen „statistischen

Normwinter“ schließlich eine Gesamteinsparungen

von 51 Prozent für die Hallenbereiche und 29 Prozent

für die Büroflächen.

Florian Schweiger, Geschäftsführer der Bauer Motorenbau:

„Wir haben uns für das hybridSchwank-Konzept

entschieden, weil es, wie unsere eigenen Leitwerte, Ökonomie

mit Ökologie in idealer Weise verbindet. Umweltaspekte,

ökologisches Handeln sowie die überdurchschnittliche

Reduzierung der Verbrauchswerte spielten

bei der Entscheidungsfindung eine tragende Rolle“, so

Schweiger weiter, der angesichts der erreichten Einsparungen

vom Schwank-Konzept mehr als überzeugt ist.

Die Schwank GmbH

Die Schwank-Gruppe produziert und vertreibt in

über 40 Ländern innovative Hallenheizungslösungen

auf Infrarotbasis und ist in diesem Bereich sowohl

deutscher als auch weltweiter Marktführer. Hell- und

Dunkelstrahler, Warmluftgeräte und Hybridsysteme

mit Wärmerückgewinnung gehören zur Kernkompetenz

des weltweit agierenden Unternehmens.

Laut Handelsblatt gehört Schwank zu den Top 100

Deutschlands kommender Weltmarktführer. 2008

erhielt Schwank den Industriepreis für sein Hochleistungsgerät.

72 Prozent aller produzierenden DAX-

Unternehmen sowie namhafte Unternehmen des

Mittelstands zählen zum Schwank-Kundenstamm.

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

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Layout: Sandra Wilckens, Sabine Peimann, Svenja Naubert,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken,

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Mitarbeiter: Gaby Preuschoff, Bianca Peimann, Elke Stern,

Cigdem Kilicaslan, Jakob Diring, Carmen Bartsch,

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Satz/Lithos: K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

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Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

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Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

dar und nicht unbedingt der Redaktion oder des Verlages. Nachdruck oder

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