www.norf-nievenheim.de März / April / Mai 2013 Öffne ... - von DF 2 JB

df2jb.de

www.norf-nievenheim.de März / April / Mai 2013 Öffne ... - von DF 2 JB

Der Abschied kommt in einem Moment,in dem ein Pfarrer in dereigenen Gemeinde zum Luxusgut gewordenist: Pfarrer Michael Parpartgeht in den Ruhestand.Die Zeit der Verantwortung vonPfarrer Parpart für seine GemeindeNorf deckt sich so ziemlich mit derZeit, in der wir selbst als - zunächst -junge Familie hier leben und heimischgeworden sind. Gleichwohl reichendie familiären Ursprünge der Verbundenheitmit Norf natürlich weiter zurück,dies gilt im Besonderen für denBezug auf das Kirchengebäude.Es soll aber heute von unseremErleben der Zeit berichtet werden,die von Pfarrer Parpart geprägt war.Prägend war bereits die erste Begegnung.Völlig überraschend standenzwei Herren vor der Tür - Herr Parpartund Herr Schenck. Herr Parpartzeigte dem zugezogenen PfarrerkollegenSchenck gerade seine neue Arbeitsumgebungbzw. die Wurzeln derev. Kirche in Norf, deren Entwicklungnach dem Krieg mit Gottesdiensten inunserem Wohnzimmer auf der Müggenburgbegonnen hatte. Wir warenerst vor kurzem eingezogen und fandenes sehr spannend, auf diese Weisegleich zwei örtliche Pfarrer kennenzu lernen.Herr Parpart hält, wie alle Gemeindemitgliederwissen, intensiven Kontaktzu den Partnergemeinden in Afrikaund Indonesien. So durften wir vorvielen Jahren Frau Hummel und HerrnHulu aus Nias beherbergen. SonjaHummel kam später noch einmal mit10Verabschiedung Michael Parpart„Prägend war bereits die ersteBegegnung.“Mann und Kindern, was uns einensehr netten und informativen Abendzusammen mit Herrn und Frau Parparteinbrachte.„Nicht der Tage erinnert man sich,sondern der Augenblicke“*. SolcheAugenblicke ergaben sich bei denKonfirmationen unserer Kinder. NichtAugenblicke, eher Höhepunkte, wennder Besuch von Pfarrer Parpart mitden Betreuern („Betries“) am Nachmittagdes Konfirmationssonntagesanstand. Kuchen, Tee, Gespräche -bis zu der Bemerkung, dass sich einKicker im Haus befinde. Fast auf Kommandound „wie ein Mann“ erhob sichdie versammelte Geistlichkeit und eiltegen Dachgeschoss, das Spielgerätzu umzingeln. Jedes Tor gegen denHaus- bzw. Platzherrn wurde mit erhobenemZeigefinger und einem leisenPfiff quittiert. Der Finger hob sichziemlich oft.In diese Zeit fiel der gemeinsameBesuch des denkwürdigen Jubiläumskonzertesder „Toten Hosen“ im DüsseldorferRheinstadion, das Konzert,bei dem sich - für die meisten Besucherunbemerkt - ein tragischer Unfallereignete. Gleichwohl, den Verfasserschien mit Pfarrer Parpart irgendwiedas Gefühl zu einen, dass das nichtganz ihre Welt sei, oder lag es - bezogenauf Pfarrer Parpart - daran, dasseine der Vorgruppen zwar exzellenteMusik machte, aber auf den Namen„Bad Religion“ hörte?Herr Parpart lässt sich als Pfarrereine durchaus gewisse Präsenz in Norfnicht nehmen. Wer kennt ihn nicht

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine