An- und Verkauf von Neu

nfmverlag

An- und Verkauf von Neu

&K H RAN-

ePaper

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 22. Jahrgang April 2010 58778

FÜR PROFIS

EBETECHNIK

POWER OF LIFTING

K&H INTERNATIONAL: SCHWERE KLASSE

BAUMA 2010: REISE-VORBEREITUNGEN

FBL: FLURFÖRDERZEUGE, HALLEN & TORE

FBL: LAGER- UND BETRIEBSEINRICHTUNGEN


Editorial

NÄCHSTES

12.05.

HEFT

Vorhang auf!

In wenigen Tagen öffnet mit der bauma 2010 die größte Baumaschinen-Ausstellung

der Welt vor den Toren Münchens ihre Pforten.

Und wie bei den Vorstellungen zuvor auch, wird ein buntes Publikum

aus aller Welt das mehr als weitläufige Ausstellungsgelände in eine

internationale Bühne mit unvergleichlichem Flair verwandeln.

Glücklicherweise können dabei Akteure und Zuschauer, Verzeihung,

Besucher, noch auf eine vergleichsweise gute Grundstimmung hoffen.

Bedenkt man, welches Ab und leichtes Auf der vergangenen Veranstaltung

in 2007 gefolgt ist, darf man jetzt schon wieder recht optimistisch

in die Zukunft blicken – verbunden natürlich mit der Hoffnung,

dass die Verkaufsprognosen deutlich positiver ausfallen, als dies noch

vor einem Jahr der Fall gewesen wäre.

Zu den branchenspezifischen Vorteilen zählt dabei sicherlich auch

die Tatsache, dass mit den Sparten „Infrastruktur“ und „Energie“

nach wie vor ausgesprochene Hauptrollen im Auftrags-Ensemble zu

vergeben sind – und durch Kran, Bagger, Kipper & Co. mehr als ausgezeichnet

besetzt werden können. Nach ihren Stars auf der mehr

als 500.000 m2 großen Baumaschinen-Bühne werden die vielen

Tausend Fans da nicht lange suchen müssen.

Eine unterhaltsame Hauptvorstellung mit noch mehr spannenden

Premieren wünscht so

Frank Heise (Stellvertr. Chefredakteur)


INHALT

12

Brasilianische

Schwergewichtsklasse

Ausgesprochen internationales Flair werden

die Besucher der bauma verspüren. Passend

hierzu stellen wir das südamerikanische Unternehmen

Locar vor, das mit zu den Großen der

Branche weltweit zählt.

Reise-Vorbereitungen

18

In wenigen Tagen ist es so weit: Wenn die

bauma 2010 ihre Tore öffnet, werden die

Besucher mit unzähligen Neuheiten und noch

mehr Produktprogrammen konfrontiert. Wir

haben die Infos zur Messe zusammengefasst.

4/2010

Editorial

3 Vorhang auf!

Tipps & Trends

6 Neuer Vizepräsident bei CNH

8 Dependance in Bayern

10 Energieversorgung

International

12 Brasilianische

Schwergewichtsklasse

bauma Highlights

18 Reise-Vorbereitungen

22 Geländeübersicht

24 Geringer Platz, kompakter Kran

26 Flaggschiff in Sicht

28 Erfolgreicher Höhenzugang

30 Familienzuwachs

32 Kompakt vom Bagger gefasst

34 Gelungene Kombination

36 Historische Veranstaltung

38 Eine Flotte für München

40 Schwerer Ausbau nach oben

42 Messe-Allianz

44 Formgebendes Emissions-Verfahren

48 Vier Variationen für TIER 4

50 Autonom transportieren

52 Individuelle Lösungen

54 Effiziente Komponenten

56 Präzise steuern

58 Baustellen-Reinigung

Safety

60 Sehen und hören

62 Schienen-Lösung

Schwerlastverkehr

64 Interner Schwertransport

Unternehmens-Porträt

66 Schweres im Gepäck

Vermietung

72 Hydraulisches Denken in 3D

Baustellenversorgung

78 Der Kraftstoff kommt auf Rädern

FBL

80 Frische Energie

82 Kombinierte Funktionen

85 Fachinformationen

86 Softe & harte News

88 Schütten mit Drehung

89 Effizientes Outsourcing-Konzept

90 Farbakzente im Lager

91 Update fürs Lager

92 Simulierte Möglichkeit

93 Vereinigte Steuerung

94 Schauen und schulen

96 Haken am laufenden Strang

100 Franken im Weltall

102 Goldesel auf dem Hallendach

104 Automatisch ins Regal

106 Mobil geradeaus verladen

108 Das Tor im Kühlsystem

109 Angenehme Ladeatmosphäre

110 Integrierte Gestaltung

110 Impressum

112 Händlerteil


66

Schweres im Gepäck

Für die unterschiedlichen Aufträge im Schwerlastbereich verfügt das Bremerhavener

Unternehmen Kronschnabel & Franke über das entsprechende Equipment. Prägend für

das eigentliche Einsatzspektrum ist dabei der heimatliche Standort in der norddeutschen

Seehafenstadt.

FBL

FÜR DIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER

79

FLURFÖRDERZEUGE BETRIEB

LAGER LOGISTIK IMMOBILIEN

Ob Flurförderzeuge-Energy oder Soft- und Hardware

– der Sonderteil FBL zeigt kompakt Neuigkeiten

aus der Welt der Flurförderzeuge, Lager & Betrieb

ebenso wie für Hallen & Tore.


Tipps & Trends

PRODUKT-NEWS

Neu im

Produktprogramm

Mit den Handkettenzügen CRAFTster

ergänzt die Mannheimer SWF Krantechnik

GmbH ihr Produktspektrum

weiter. Ausgelegt sind die Handkettenzüge

für Traglasten von 250 bis

20.000 kg. Oberer Haken, 3 m Hubhöhe

und eine Überlastsicherung, außer

beim 250-kg-Modell, sind serienmäßig.

Auch größere Hubhöhen

können laut SWF Krantechnik realisiert

werden. Optional können Schiebefahrwerke

oder Haspelfahrwerke eingesetzt

werden. Ebenso bietet der

Hebezeugspezialist eine explosionsgeschützte

Ausführung bis 20.000 kg

an. Zur flexiblen Aufhängung dient eine

Trägerklemme mit maximaler Tragkraft

von 5000 kg. Als weitere Merkmale

nennt SWF Krantechnik kompakte

Bau- und Hakenmaße für eine optimale

Raumausnutzung. Für hohe Beanspruchung

und den Außenbetrieb ist die

Ausführung CRAFTsterGT bis zu einer

Traglast von 5000 kg erhältlich. Hier

kommen unter anderem eine kugelgelagerte

Kettennuss sowie eine 200 µm

dicke Epoxid-Pulverbeschichtung zum

Tragen.

6 K&H 4/2010

Erweitert: Ergänzend

zu Elektrohebezeugen

und

Krankomponenten

bietet SWF Krantechnik

nun auch

CRAFTster-Handkettenzüge

an.

(Foto: SWF Krantechnik)

Neuer Vizepräsident bei CNH

Baumaschinenhersteller ernennt Henrik Starup

CNH hat Ende März die Ernennung

von Henrik Starup zum neuen Vizepräsidenten

für den Bereich Baumaschinen

Europa bekanntgegeben. Henrik

Starup wird direkt an James E. Mc-

Cullough, den Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden

von CNH Construction

Equipment berichten und ist

dabei für den weiteren Ausbau und die

zukünftige Entwicklung der Marktpositionen

der beiden Marken Case Baumaschinen

und New Holland Baumaschinen

zuständig.

Langjährige Erfahrung. „Es freut

mich außerordentlich, Henrik Starup

in seiner führenden Rolle im europäischen

Unternehmensbereich begrüßen

zu können“, meint dazu James E.

McCullough. „Er bringt einen starken

multikulturellen Hintergrund und

umfassende Erfahrungen beim Aufbau

von Vertriebs- und Marketingstrukturen

und bei dem Aufbau von Händlernetzen

mit in seine neue Funktion

ein. Er hat damit bereits gezeigt, dass

er über hervorragende Führungsqualitäten

verfügt und die Entwicklung

des Baumaschinenbereiches erfolgreich

vorantreiben wird.“ Henrik Starup

wechselt von Iveco zu CNH und

WEITERE HKL-BAUMASCHINEN-FILIALE

Hessischer Lückenschluss

Neuer Vizepräsident bei CNH: Von Iveco

kommend wird Henrik Starup für die

zukünftigen Marktpositionen der Caseund

New-Holland-Baumaschinen zuständig

sein. (Foto: CNH)

verfügt über 20 Jahre Erfahrung in

Führungspositionen im Bereich Vertrieb

und Marketing für die Produktlinien

Heavy, Medium und Light Line

in Dänemark, in verschiedenen nordeuropäischen

Staaten und in Deutschland.

Zuletzt war er als Leiter von Iveco

Deutschland für die Positionierung

und Marktentwicklung zuständig.

HKL BAUMASCHINEN hat im März eine Filiale im hessischen Limburg

eröffnet. Das neue Mietcenter für Baumaschinen und Fahrzeuge sowie ein

Baushop liegen nahe der A3 und der B49. Damit schließt HKL in Hessen

die Lücke zwischen seinen bestehenden Filialen in Koblenz, Siegen, Gießen,

Frankfurt und Wiesbaden. Bundesweit hat HKL mehr als 120 Niederlassungen,

95 Baushops und über 40 ServicePlus-Center.


ERFOLG IN

NEUEN HÖHEN

Lassen Sie sich von unseren

Leistungen überzeugen

Unsere Kranexperten auf der Bauma zeigen

Ihnen gerne die neuesten Innovationen:

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Tipps & Trends

NEUE XR-MODELLE

Hakengeräte

Um das eigene Programm weiter auszubauen,

wird das finnische Unternehmen

Cargotec unter dem Dach der

Hiab-Multilift-Baureihen in München

auf der bauma drei neue Modelle der

XR-Serie vorstellen. Im Vordergrund

der Entwicklung der Varianten XR14T,

XR16T und XR18T stand einmal mehr

die Verbesserung des Verhältnisses

zwischen Leergewicht und Zuladung,

Schnelligkeit sowie Sicherheit.

SPEZIALFAHRZEUGE

Trümpfe in der Hand

Mit zahlreichen Neuheiten will die

Goldhofer AG auf der bauma aufwarten.

Goldhofer präsentiert eine neue

Drei-Achs-Sattelpritsche vom Typ SPZ-

P 3 AAA für den Transport von extrem

langen Flügeln für Windenergieanlagen.

Ferner zeigt das Unternehmen

die Zwei- und Drei-Achs-Version eines

neuen kompakten Sattel-Tiefladers Typ

STZ-VP.

AKTUELLE BEWERTUNG

Neuauflage

Die sichere Bewertung von gebrauchten

Aufliegern, Anhängern

und Aufbauten, Ladekranen, Ladebordwänden,

Kühlaggregaten und

Mitnehmstaplern für Nutzfahrzeuge

soll einmal mehr durch die jüngste

Ausgabe der SchwackeListe „trailer

tax“ ermöglicht werden.

8 K&H 4/2010

Dependance in Bayern

Scholpp eröffnet neue Niederlassung in München

Mit der Eröffnung der Niederlassung

München im April 2010 will

Scholpp sein engmaschiges Servicenetz

in Süddeutschland noch enger

knüpfen und erweitert es um den

Standort München, um auch räumlich

immer so nahe wie möglich

beim Kunden zu sein. Denn Kundennähe

bedeutet hier mehr Freiheit und

Flexibilität für moderne Unternehmen

rund um die dynamischen Prozesse

von Maschinenumzügen sowie

nationalen und weltweiten Industriemontagen.

Sechs Niederlassungen. Stuttgart,

Karlsruhe, Heilbronn, Göppingen, Bodensee

– mit dem neuen Standort in

München betreibt Scholpp mittlerweile

sechs Niederlassungen in Süddeutschland.

Das Team um Regionalleiter

Südost, Holger Stegmann, soll

für die Unternehmen in der Region

künftig kräftig Gas geben. Das Leistungsprogramm

umfasst das komplette

Systemdienstleistungsspektrum.

Ob Maschinenumzüge, nationale oder

weltweite Industriemontagen – von

Distanz zum Kunden

kurz halten: Mit der

neuen Niederlassung

will Holger Stegmann

noch effizientere

Lösungen offerieren.

(Foto: Scholpp)

der Beratung über die Demontage

bis zur Inbetriebnahme am neuen

Bestimmungsort kümmern sich die

Scholpp-Spezialisten inklusive der gesamten

Transport-Logistik um alles.

Der Kunde kann im Sinne eines Rundum-Sorglos-Paketes

den gesamten Verlagerungsprozess

aus der Hand und in

die Hände von Scholpp legen oder

einzelne Module buchen.

Kurze Wege. Die neue Niederlassung

in Kirchheim bei München ermöglicht

Kunden rund um München noch

mehr Freiheit bei ihren Planungen

und Entscheidungen. Sie profitieren

von schnelleren Reaktionszeiten und

kürzeren, effizienteren Rüstzeiten –

und einem umfassenden Gerätepark

vor Ort oder in nächster Nähe. „Wir

gehen pragmatisch und lösungsorientiert

vor, setzen auf Kompetenz und

handfeste Ergebnisse, ehrliche Arbeit

und faire Preise. Das ist unsere Stärke

und darauf legen auch die Kunden

mehr denn je Wert“, so der Regionalleiter

Holger Stegmann über die Ziele

des Unternehmens.


Tipps & Trends

JENDRICKE NEUER MITGESCHÄFTSFÜHRER

Führungs-Erweiterung

Die zur Münchner Aktiv AG gehörende Aktiv Assekuranz

Makler GmbH verstärkt ihre Geschäftsführung: Seit

dem 1. April steht dem langjährigen geschäftsführenden

Gesellschafter Detlef Dörrié (50) Volker Jendricke

(40) zur Seite.

Jendricke arbeitet bereits seit über zehn Jahren beim

Münchener Spezialversicherungsmakler. 2006 wurde

er zum Prokuristen ernannt und verantwortet seitdem

die Sparte Verkehrshaftungsversicherungen. Der Jurist

wird diese Funktion auch als neuer Mitgeschäftsführer

weiter innehaben. Zusätzlich übernimmt er nach Unternehmensangaben

die Vertriebsleitung der gesamten

Aktiv Assekuranz Makler GmbH.

FAHRZEUGBESCHRIFTUNG

Prämierung

Einmal im Jahr kürt die Aktion Modernes

Handwerk e.V. (AMH) in Kooperation mit

Experten aus Marketing, Werbetechnik

und Design die besten und kreativsten

Fahrzeugbeschriftungen von Handwerksbetrieben

in Deutschland. 1115 Teilnehmer

aus ganz Deutschland nahmen an dem

Wettbewerb teil und gingen im Herbst

2009 mit Fotos oder einem Neuentwurf

ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.

10 K&H 4/2010

Ergänzt die

Geschäftsführung

der Aktiv Assekuranz:

Volker

Jendricke.

(Foto: Aktiv Assekuranz)

So auch der Pleizenhausener Krantechniker

Volker Gumm (Kran-Technik-Gumm),

der erst kürzlich seine Fahrzeugbeschriftung

von der jungen Werbetechnikerin und

Dipl.-Grafik-Designerin Juliane Sunca (Sunca

Grafik) gestalten ließ, reichte die gelungene

Arbeit in Berlin ein. Mit großem

Erfolg: Die Jury kürte die Fahrzeugbeschriftung

von KTG Gumm mit dem Einzug ins

Finale. Nur die 25 besten Einreichungen

schafften es bis hierher.

Juliane Sunca aus Heinzenbach ist überglücklich

über den Ruhm ihrer Arbeit: „Vie-

Energieversorgung

Fahrzeugeinrichtungen sind ein wichtiger Aspekt im Rahmen

der Ladungssicherung und gestalten den Servic einsatz

für Handwerker letztendlich auch effizienter. Jedoch

werden bei Service-Einsätzen abseits normaler Infrastruktur,

besser auch „offroad“, höhere Anforderungen an Ausrüstung

und Einrichtung des Fahrzeuges gestellt.

Aus- und Umbau. Mobile Strom- und Drucklufterzeugung,

ausreichend Licht und Lagerfläche gehören zu den Eckpfeilern

eines letztendlichwirtschaftlichen

Einsatzes. Um

diese Anforderungen

erfüllen zu können,

werden die jeweiligen

Fahrzeuge

Für den Einsatz

abseits befestigter

Straßen: BauspezifischeFahrzeugeinrichtungen

von Eggers mit

mobilen Stromversorgungskonzepten.

(Foto: Eggers)

Eggers setzt auf flexible Stromerzeugung

le meiner Kunden glauben, dass Grafik-

Design in erster Linie Geschmackssache

ist. Es gibt aber auch professionelle Kriterien,

die gute von schlechten Grafikarbeiten

unterscheiden. Mich freut es daher

riesig, dass meine Arbeit von der hochkarätigen

Jury eine so ausgezeichnete Bewertung

erhalten hat. Meiner Arbeit wird

damit von unabhängiger Seite her Qualität

bescheinigt.“

„Das Handwerk verfügt über den größten

Transporter-Fuhrpark Deutschlands. Handwerksfahrzeuge

prägen unser heutiges


eim Spezialisten Eggers umfangreich ausgebaut. Stromund

Druckluftversorgung werden zusammen mit dem

Partner LEAB in Form von Unterflurgeneratoren mit

Antrieb über den Nebenantrieb des Fahrzeugmotors realisiert.

Auch komplexe Energieanforderungen können

dargestellt werden, da sowohl Eggers als auch LEAB über

langjährige Erfahrungen beim Bau und der Ausrüstung

von Einsatzfahrzeugen für Bund, Feuerwehr und Polizei

verfügen, die natürlich auch in anderen Branchen

genutzt werden können.

Bekannte Einrichtungskonzepte. Um die individuelle

Unterbringung von Werkzeug und Ersatzteilen zu

gewährleisten, setzt Eggers je nach spezifischer Anforderung

auf die Einrichtungsprogramme von Aluca oder

Fami. Sollte aus beiden Systemen keine Lösung verfügbar

sein, wird das benötigte Teil in Eigenregie entwickelt.

Somit erhält der Kunde nach Angaben von

Eggers neben ausgereifter Serientechnik bei Klappen,

Schubladen und Regalen auch immer optimal ausgelegte

Arbeitsflächen, Werkzeugablagen oder notwendige Einrichtungen.

Geeignete Klimatisierung. Und dass die Fahrzeuge

immer richtig temperiert sind, versteht sich schon fast

von selbst. Neben den Standard-Klimamodulen stehen

für anspruchsvolle Klimatisierungsaufgaben bei Eggers

Fachleute bereit, die bei Bedarf die benötigte Kühl-/Heizlösung

individuell anfertigen, denn angenehme und

damit ergonomische Fahrzeuginnentemperaturen erhöhen

die Leistungsfähigkeit der Service-Kräfte und schonen

Maschinen und Ersatzteile.

Straßenbild und sind damit ,fahrende Litfass-Säulen‘ für

das gesamte Deutsche Handwerk“, so der AMH-Vorsitzende

Joachim Wohlfeil. „Wir wollen mit dem Wettbewerb

Handwerksbetriebe für die Themen Außenwerbung

und Außenwirkung sensibilisieren und darüber hinaus die

Vielfalt und Größe des Gesamthandwerkes zeigen.“ Ausgewählt

beim Wettbewerb wurden die Bewerbungen, die

nicht nur in punkto Gestaltung, Umsetzung und Originalität

überzeugten. Vielmehr wurden diejenigen herausgefiltert,

die den klarsten Bezug zu ihrem handwerklichen

Angebot, hohe Funktionalität und einen großen Erinnerungsfaktor

herstellen. Alles Faktoren, die auch die Fahrzeugbeschriftung

von KTG Gumm erfüllt.

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International

Brasilianische

Schwergewichtsklasse

Unternehmen. Zu den weltweit größten

Spezialisten im Schwerlast- und Kranbereich

zählt das brasilianische Unternehmen

LOCAR. Beheimatet in Guarulhos im Bundesstaat

São Paulo, verfügt LOCAR in Brasilien heute über vier

weitere Standorte, 260 Kraneinheiten und erwirtschaftet

dabei einen Jahresumsatz von ca. 200 Mio. US-Dollar.

12 K&H 4/2010


Wachstum fest eingeplant:

Nach LOCAR-Gründer Julio

Eduardo Simões soll der

Bereich der Turmdrehkrane

auf eine Flotte von 200

Einheiten anwachsen.

Mit der Platzierung unter den 30

Top-Anbietern von Krandienstleistungen

weltweit, gehört

LOCAR zu den größten Vermietunternehmen

im Kransegment in Lateinamerika.

In Ergänzung zu den Angeboten im

Hebebereich offerieren die Brasilianer

gleichzeitig jedoch auch Schwertransporte,

Firmenumzüge, Arbeiten mit

Hubarbeitsbühnen und maritime Transport-

und Montagedienstleistungen. In

den genannten Segmenten kann

man dabei auf eine Flotte

von etwa 840 Geräten aus den jeweiligen

Bereichen zurückgreifen. Nach

fast 22 Jahren Unternehmensgeschichte

arbeiten heute etwa 1500 Mitarbeiter für

den rein brasilianischen Betrieb. Neben

dem Stammsitz in Guarulhos (SP) verfügt

LOCAR darüber hinaus noch über

Niederlassungen in Contagem (MG), Pojuca

(BA), Vitória (ES) und Rio de Janeiro

(RJ).

Das Kerngeschäft wird heute überwiegend

von ca. 280 Kunden bestimmt. Die-

4/2010 K&H 13


14 K&H 4/2010

Rekord auf dem

südamerikanischen Kontinent: Für echte

Schwerlasttransporte setzt LOCAR die hauseigene 500-t-Kesselbrücke ein.

Schwerlasteinsatz in Lateinamerika:

Das brasilianische Unternehmen LOCAR

verfügt selbst für anspruchsvolle

Hübe in der Petrochemie

über eine leistungsfähige

Hebetechnik.

se stammen aus den klassischen Industriebreichen

Öl- und Gaserschließung,

Petrochemie, Bergbau, Papier, Baustoffe,

Energiegewinnung durch Wasser

und Wind sowie Stahlbau. Zu den bekanntesten

Kunden des Heimatmarktes

gehören Petrobras, Braskem, Vale, The

Caribbean, Usiminas, CNO, Camargo

Correa, Rlam und weitere Größen der

brasilianischen Wirtschaft. Im Sinne einer

zunehmend international ausgerichteten

Strategie investiert LOCAR nach

eigenen Angaben zunehmend in Argentinien,

Bolivien, Uruguay, Chile, Angola,

Kuba sowie Ecuador in geeignetes

Equipment und entsprechende Fachleute.

Dazu zählt jedoch auch die Zertifizierung

des Unternehmens nach ISO

9001/2000 in der Vergangenheit sowie

mit Beginn dieses Jahres nach ISO 14001

(Umwelt-Management) und SA 8000 (soziale

Werte).

Flotte jung halten

Nicht zuletzt durch einen entsprechenden

Kundenkreis legt LOCAR hohen

Wert auf Arbeitsqualität und Arbeitssicherheit.

Dazu zählt nicht nur die regelmäßige

Überprüfung des technischen

Equipments, sondern auch die Schulung

der Mitarbeiter und der regelmäßige

Tausch von Geräten. So soll das Durchschnittsalter

der Flotte derzeit bei drei

Jahren liegen. Belegt wird dies auch

durch die vergleichsweise hohen Summen,

die, langfristigen Plänen zu Grunde

liegend, mit Investitionen von etwa

100 Mio. US-Dollar allein im vergangenen

Jahr verbunden sind.

1992 wird erster Kran beschafft

Gegründet im Jahre 1988, gehört das

Unternehmen sicherlich zu den jüngeren

Branchenvertretern. Bis 1992 engagierte

sich der Gründer von LOCAR, Julio

Eduardo Simões, ausschließlich im

Schwertransport-Segment. Der Einstieg

ins Krangeschäft ergab sich dann durch

die Übernahme eines 50-t-Kranes eines

Freundes. Durch die Vermietung des Ge-


ätes konnte recht schnell die Investition

für einen zweiten Kran erwirtschaftet

werden. Den größten Sprung machte das

Unternehmen im Jahre 1999, als LOCAR

den Fuhrpark um immerhin 80 Geräte erweiterte.

Konsequenterweise nahm das

Vermietgeschäft in den kommenden Jahren

stark zu. Heute besteht die Flotte aus

ca. 260 Einheiten und bildet damit auch

die Basis der größten Raupenkranflotte in

Lateinamerika. Interessant in diesem Zusammenhang

ist sicherlich auch die Tatsache,

dass LOCAR mit Liebherr einen

Letter of Intent zur Lieferung eines neuen

LR 13000 in 2012 unterzeichnet hat.

Julio Eduardo Simões sieht das Einsatzpotenzial

des 3000-Tonners insbesondere in

der petrochemischen Industrie, im Bergbau,

aber auch in neuen Bereichen, die

sich allein durch die Leistungswerte der

Riesenraupe ergeben werden.

Das neue Flaggschiff wird dabei eine Flotte

von Teleskop- und Gittermastkranen

anführen, die zu einem großen Teil im

Bereich über 100 t aus dem Liebherr-Programm

stammen. Im Transportsegment

verfügt man über Trailer mit einer Nutzlastkapazität

zwischen 40 und 500 t, die,

heutigen Standards entsprechend, über

eine Vielzahl von Spezialaufnahmen für

die unterschiedlichen Transportgüter

verfügt, darunter auch die größte Brückenkonstruktion

Südamerikas für eine

maximale Last von 500 t.

Gliederung in Gesellschaften

Das Jahr 2007 bildete einen weiteren Meilenstein

in der Unternehmensgeschichte

von LOCAR. So stellte man vor nun mehr

drei Jahren eine Strategie vor, die die geschäftlichen

Aktivitäten der jeweiligen

Geschäftsbereiche in eigenen Gesellschaf-

ten bündelte. Ziel: Durch die Spezialisierung

sollte insbesondere das Know-how in

den einzelnen Bereichen weiter ausgebaut

werden. Konsequenterweise entstand u. a.

auch die Division of Cranes, die gleich

mal mit einem Großauftrag an Liebherr

über die Lieferung von insgesamt 28 Geräten

im Jahre 2008 eine deutliche Aufwertung

erfuhr.

Eigene Turmdrehkran-Sparte

Auch entstand ein eigener Geschäftsbereich

für die hauseigenen Turmdrehkrane,

die mittels moderner Antriebsund

Steuerungstechnik wirtschaftliche

Hubleistungen ermöglichen. Durch entsprechende

Nachfragen seitens des Marktes

restrukturierte man 2009 die Gesellschaft,

die so heute unter dem Namen

JSM Equipment Rental & Services über

eine Flotte von 46 Geräten verfügt. Geht


Jubiläumsmodell für Brasilien: Auf den Kundentagen 2006 übernahm LOCAR die

100. 400-t-Raupe von Liebherr.

Hausmarke:

Mit Liebherr

verbindet die Brasilianer

eine langjährige

Partnerschaft,

gerade auch im Bereich

der Mobilkrane.

16 K&H 4/2010

Bis zu 500 t

Ladekapazität: Für

Schwertransporte

steht ein entsprechendumfangreicher

Fuhrpark aus

ziehenden und gezogenen

Einheiten

zur Verfügung.

es nach Julio Eduardo Simões,

soll dieser Bereich in den kommenden

Jahren auf eine Flotte

von 200 Einheiten anwachsen,

der dann so in praktisch allen

(Hochbau-)Segmenten den Kunden

das passende Gerät bereitstellen

kann.

Maritime Dienstleistungen

Der Strategie der Diversifikation

folgend, schuf man in 2008 den

Geschäftsbereich der maritimen

Dienstleistungen. Dieses bietet

neben logistischen Offerten auch

jedwede Unterstützung im Bereich

der Meeresexploration oder

meerseitiger Montagearbeiten.

Zur aktuellen Ausstattung des

maritimen Bereiches zählt ein

350-t-Kran oder auch eine Fähre

mit einer Zuladekapazität von

immerhin 3500 t.

Eine moderne Technik der Schiffe

(z. B. Azimuth-Gondeln) soll dabei

die Arbeiten durch maximale

Flexibilität vereinfachen und letztendlich

auch wirtschaftlich gestalten.

Dabei sieht Julio Eduardo

Simões im maritimen Segment

gerade in Brasilien offensichtlich

noch ein großes Wachstumspotenzial.

So hat man bis zum Ende

des vergangenen Jahres nicht nur

den Ausbau der eigenen Flotte auf

sieben eigene Schiffe vorangetrieben,

sondern hat auch für die nähere

Zukunft vier weitere Versorgungsschiffe

bei der SRD-Werft

geordert.

Ergebnis der Wachstumsstrategie

soll in drei Jahren letztendlich eine

Erhöhung an der Gesamtbilanz

von LOCAR von 15 auf etwa

20 Prozent des Umsatzes sein.

Und so will man auch hier in den

kommenden drei Jahren mit Investitionen

in Höhe von etwa 100

Mio. US-Dollar das beschriebene

Ziel erreichen.


Ausbau des Bühnenangebotes

Nicht anders als in Europa, Asien

oder Nordamerika kann ein

wachsender Kundenstamm nur

über das Angebot weitergehender

Dienstleistungen gewonnen

werden. So hat LOCAR in die

Beschaffung von immerhin 75

selbstfahrenden Arbeitsbühnen

der Hersteller JLG und Genie investiert,

die Arbeitshöhen bis

43 m ermöglichen. Bei der Wahl

der Geräte hat man konsequent

auf Scheren als Spezialisten für

vertikale Einsätze und Teleskop-

Gelenkbühnen als Experten für

raumgreifende Aufgaben gesetzt.

Zusätzliche Dienstleistungen offeriert

LOCAR jedoch auch im

Schulungs-Bereich sowie bei der

Projektierung von Industrieeinsätzen.

Planung im Haus

So kann man auf das Know-how

einer hauseigenen Planungsabteilung

zurückgreifen, die Studien

zu allen denkbaren Schwerlasthub-

und -transport-Einsätzen

erstellt. Einmal mehr profitiert

diese Engineering-Leistung auf

den Projekterfahrungen, die das

Unternehmen in den vergangenen

Jahren sammeln konnte.

Letztendlich setzen die Brasilianer

bei all ihren geplanten Investitionen

auf das erhoffte Wirtschaftswachstum

des südamerikanischen

Staates bzw. das Wachstumspotenzial

Lateinamerikas. Allen Bereichen

voran werden hier einmal

mehr der Energiesektor, aber

auch der Ausbau der Infrastruktur

genannt. Vor diesem Hintergrund

scheint es so mehr als Sinn

zu machen, dass man allein in

diesem Jahr bei LOCAR erneut

35 neue Krane im Wert von

immerhin 65 Mio. US-Dollar beschaffen

will.

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19.–25. April, Stand A4.214

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Highlights

REISE-VORBER

Die ganze Vielfalt der Baumaschinenbranche:

Das unvergleichlich große

Angebot an Exponaten und Dienstleistungen

erfordert eine solide

Planung des eigenen bauma-Besuches.

Veranstaltungen. Schon allein die mehr als

555.000 m2 Fläche und über 3000 Aussteller

machen deutlich: Der Besuch der bauma will

auch in diesem Jahr gut vorbereitet sein.


EITUNGEN


Die bauma 2010

Termin:

19. bis 25. April 2010

Ort:

Neue Messe München

Veranstalter:

Messe München GmbH

Messegelände

81823 München

Deutschland

Info-Hotline:

Telefon: +49 (0) 89/9 49-113 48

Telefax: +49 (0) 89/9 49-113 49

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 9.30 Uhr–18.30 Uhr

Sa.: 8.30 Uhr–18.30 Uhr

So.: 9.30 Uhr–16.30 Uhr

Eintrittspreise:

Tagesticket vor Ort: 24 Euro

im Online-Vorverkauf: 20 Euro

3-Tagesticket vor Ort: 49 Euro

im Online-Vorverkauf: 43 Euro

Dauerticket vor Ort: 62 Euro

im Online-Vorverkauf: 54 Euro

nur vor Ort erhältlich:

Ermäßigungsticket: 14 Euro

(Schüler, Studenten, Lehrer, Wehrpflichtige,

Zivildienstleistende, Rentner; nur gegen

Vorlage eines gültigen Ausweises)

Gruppen-Tagesticket: 14 Euro

(für Gruppen ab 10 Personen)

Kinderticket: kostenfrei

(bis einschließlich 14 Jahre)

Für groß und klein:

Das riesige Angebot

an Exponaten bietet

jedem Besucher die

gewünschten „Informationen“

– auch spielend.

(Fotos: bauma, fh)


Gerade durch das unvergleichbar große Angebot

an Baumaschinen und Dienstleistungen ist für

die Mehrzahl der Besucher, wie bei den Ausstellern

ohnehin, eine durchaus effiziente Planung des bauma-Besuches

gefragt – und die beginnt einmal mehr bei

der Anreise. Ob Straße, Schiene oder per Flugzeug – die

Anreise wird auch in diesem Jahr auf den letzten Metern

sicherlich erneut mit der einen oder anderen Wartezeit

verbunden sein.

Zwar ist eine Vielzahl von Parkmöglichkeiten vorhanden,

dennoch sollte man, soweit möglich, über eine Anreise

mit öffentlichen Verkehrsmitteln nachdenken. Der Vorteil:

Sowohl U-Bahn als auch Taxi oder die Bus-Shuttles

bringen die Besucher praktisch direkt zu den Haupteingängen

der Messe – der Weg zu den Parkhäusern oder

Parkflächen bleibt mit mehr oder weniger langen Fußmärschen

verbunden.

Vorab Online-Ticket buchen

Der Eintritt: Entweder man erwirbt die Eintrittskarte klassisch

an den jeweiligen Haupteingängen, was einmal

mehr mit (unnötigen) Wartezeiten verbunden ist. Eine

ausgesprochen attraktive Alternative stellt die Online-Bestellung

des gewünschten Tickets dar, wobei vom heimischen

Rechner aus auch die Gutschein-Tickets der Aussteller

eingelöst bzw. aktiviert werden können.

Besonders attraktiv: Die Eintrittskarten gelten am gewählten

Messetag auch in allen öffentlichen Münchener Verkehrsmitteln.

Darüber hinaus sind auf dem bauma-eigenen

Portal im Netz alle relevanten Informationen für die

Besucher und Aussteller zu finden.

Kindergarten inklusive

Eine mehr als brauchbare Unterstützung bei der Planung

des bauma-Besuches leistet übrigens auch die Aussteller-

Datenbank. Sie enthält insbesondere die einzelnen Standnummern

der Aussteller und ermöglicht so in Verbindung

mit dem auf diesen Seiten abgedruckten Lageplan schon

im Vorfeld der Messe eine effiziente „Tourenplanung“.

Und noch einen weiteren, ausgefallenen Service haben

die Veranstalter den Besuchern zu bieten: Den Kindergarten

auf der bauma. Hierbei bietet die Messegesellschaft

auch diesmal wieder an drei Tagen eine kostenlose

Kinderbetreuung an. Die Kinder zwischen drei und sechs

Jahren können hier für maximal drei Stunden betreut

werden. Allerdings gilt zu beachten, dass die Kinder

nur nach Verfügbarkeit der Plätze aufgenommen werden

können (Öffnungszeiten: Freitag 08.30 bis 18.30

Uhr, Samstag 08.30 bis 18.30 Uhr und Sonntag 09.30 bis

16.30 Uhr).

Besuchen Sie uns

auf der bauma 2010:

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Maschinen und Anlagen zur Herstellung zement-,

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Bearbeitung von Naturstein, Betonaufbereitung,

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Maschinen und Anlagen für die Zement-, Kalk-,

Gips-, Sand-, Ton-, Kies- und Schotterindustrie,

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Erd-, Straßen-, Stollen- und Tunnelbaumaschinen,

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Baupumpen

MINING mit bauma Forum

Freigelände


Mobilkrane

Geringer Platz,

kompakter Kran

Hersteller. Mit einem ersten offiziellen Foto

des neuen LTC 1045-3.1 schließt Liebherr

in Ehingen die Vorbereitungen zur anstehenden

bauma ab und zeigt gleichzeitig

die Neuheit zur letzten Messe:

den LTM 11200-9.1 im Einsatz.

Geringer Platz: Trotz oder gerade

durch diese Bedingungen kam in

Moers der LTM 11200-9.1

von Bracht zum Einsatz.


Das Anforderungsprofil für den

Kraneinsatz, den der Krandienstleister

Bracht beim Sasol-Chemiewerk

in Moers erledigen sollte, hatte

es in sich: Eine Absorber-Kolonne, 35 m

hoch und 128 t schwer, musste über

einen Stahlbau gehoben und zur Montage

platziert werden.

Zahlreiche Rohrbrücken rund um die

Baustelle und kaum ausreichend Platz für

einen Großkran – für Thomas Spangemacher,

technischer Leiter bei Bracht,

war schnell klar: Das ist ein Fall für das

neue Flaggschiff der Bracht’schen Autokranflotte:

den Liebherr-Mobilkran LTM

11200-9.1.

Der richtige Kran

Für einen Kran mit Gittermast-Ausleger

hätten einige Rohrbrücken demontiert

werden müssen oder es wäre nur ein

schwebender Aufbau über den Rohren infrage

gekommen. „Das wird aber in der

Chemie nicht gerne gesehen“, kommentiert

Spangemacher die Situation vor Ort.

Also wurde mit dem LTM 11200-9.1 der

derzeit stärkste Teleskopkran im Markt in

die Raffinerie geschickt. Für Spangemacher

war klar: „Das ist genau der richtige

Kran für diesen Job!“

Neues Konzept bei den

Kompakten: Kurz vor der

bauma hat Liebherr ein

erstes Foto des LTC 1045-

3.1 mit variablem Kabinenkonzept

veröffentlicht.

(Fotos: Liebherr)

Routinierte Bedienung

Nach einem Tag Rüstzeit war der mit

100-m-Mast ausgestattete Kran einsatzbereit

– teleskopiert auf 65 m Länge,

mit Y-Abspannung versehen und dem

maximalen Gegengewicht von 202 t

ballastiert. Zusammen mit einem LTM

1400-7.1 wurde die Kolonne von den

Selbstfahrern genommen und in vertikale

Position gehoben. Der Rest war für

Kranfahrer Matthias Ebbert fast schon

Routine. In der Führerkabine dirigierte er

Kran und Last im Zeitlupentempo vorbei

an bestehenden Stahlbauten und Minuten

später war der mächtige Absorber

platziert.

Seit einigen Monaten fährt Ebbert nun

den hebestarken Mobilkran und zeigt

sich äußerst zufrieden mit seinem neuen

Werkzeug. Hauptsächlich in der Windkraft

waren Mann und Maschine bislang

im Einsatz. Ein Zukunftsmarkt, in dem der

LTM 11200-9.1 seinen Vorteil der schnellen

Rüstzeiten voll ausspielen kann.

Kompakte Neuheit

Präsentierte man mit dem 1200-Tonner

auf der vergangenen bauma noch einen

echten Meilenstein bei den Teleskopkranen,

so will Liebherr auf der aktuellen

Veranstaltung einmal deutlich machen,

dass man trotz zahlreicher Großkrane

auch das kompakte Segment nicht vernachlässigt.

So zeigen die Ehinger, wie

bereits mehrfach berichtet, den kompakten

LTC 1045-3.1. Markantes Erkennungszeichen

des Drei-Achsers ist das variable

Ein-Kabinen-Konzept. Dabei wird

die Krankabine für das Fahren auf der

Straße an einem Teleskoparm zur Fahrzeugfront

verschoben und mechanisch

fixiert.


Hier noch auf dem Prüffeld:

Zur offiziellen Präsentation

in München wird der Prototyp

des neuen AC 1000

natürlich noch ein passendes

Farbkleid erhalten.

Mobilkrane

Flaggschiff

in Sicht

Speziell entwickelt für übergroße Bauvorhaben,

Windkraftanlagen oder

Hochhausprojekte, soll sich der Terex

AC 1000 für einen Kran in der 1200-t-Klasse

im geplanten Einsatzspektrum bemerkenswert

kompakt und flexibel geben. Das

nach Hersteller-Angaben auf die Kundenanforderungen

ausgerichtete Konzept des

AC 1000 bedeutet, dass das Flaggschiff mit

seinem 50 m langen Hauptausleger auf der

Straße zu beinahe jedem Einsatzort weltweit

bewegt werden kann, während er an

Ort und Stelle mit der kürzesten Rüstzeit

seiner Klasse aufwarten will.

Zudem steht eine breite Auswahl an Verlängerungen

und Anbauten zur Verfügung,

die sämtlich für den Transport auf

Standard-Sattelzügen konstruiert wurden,

sodass der Kosten- und Zeitaufwand für

umständliche Genehmigungsverfahren

oder Spezialfahrzeuge entfällt.

Hersteller. Der neue Terex AC

1000, der in diesem Monat

auf der bauma vorgestellt wird,

gilt als der weltweit leistungsstärkste,

straßentaugliche All-

Terrain-Kran, der mit Ausleger

verfahren werden kann.

Für einen wirtschaftlichen Betrieb ist

der Terex AC 1000 wahlweise mit einem

50- oder 100-m-Hauptausleger erhältlich,

der mit einem patentierten, offenen

Rollenkopf ausgestattet ist, sodass sich

der Anbau des zusätzlichen Auslegersegmentes

besonders einfach gestaltet.

Die optionale SSL-Technologie (Sideways

SuperLift) erhöht die Tragfähigkeit für

eine Vielzahl von Einsatzbereichen mit

Teleskopausleger. Ein variables Lenksystem

mit aktiver, geschwindigkeitsabhängiger

und elektronisch geregelter Hinterachslenkung

soll darüber hinaus für eine

exzellente Manövrierfähigkeit und Spurtreue

sorgen sowie für ein optimales

Fahrverhalten bei allen Gelände- und

Straßenbedingungen.

Zeit- und kostensparendes Konzept

Dank seines patentierten Wippausleger-

Rüstsystemes, welches die erforderlichen

Arbeiten in Höhen minimiert, ist der

Terex AC 1000 nach Aussage seiner Konstrukteure

schneller aufgebaut als jeder

andere Kran in seiner Klasse.

Zusätzlich bietet der Gegengewichts-

Rahmen sehr gute Vorrichtungen für

sicheres Arbeiten in der Höhe. Der

optional erhältliche XL-Gegengewichts-

Adapter verbessert die Effizienz des Gegengewicht-Transportes:

Durch den vergrößerten

Heckschwenkradius wird ein

geringeres Gegengewicht benötigt. Darüber

hinaus sind die Gegengewichte

bezüglich Größe und Bauform mit weiteren

Modellen des Terex-Kranprogrammes

kompatibel, sodass sie an verschiedenen


Kleiner Bruder eines großen Exponates:

In Ergänzung zum neuen AC 1000 mit

einer Höhe von 163,30 m wird Terex

den geländetauglichen RT 100 zeigen.

(Fotos: Terex Cranes)

Orten gelagert werden können, um beispielsweise

an weiteren Kranen aus Zweibrücken

zum Einsatz zu kommen.

Unzählige Variationen

Weitere wertvolle Zeit lässt sich in Bezug

auf Montage und Mobilität auf der Baustelle

einsparen, auch ohne Abbau des

Kranes, da der AC 1000 als einziger Neun-

Achser mit 445/95R25-Reifen (16.00 R 25)

ausgestattet werden kann, die ein höheres

mobiles Gesamtgewicht erlauben.

Das neue Flaggschiff bietet tausende

Konfigurationsmöglichkeiten und ist für

eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben

geeignet, selbst unter erschwerten

Bedingungen.

Die Krankabine ist mit einem integrierten

Touchscreen-Steuersystem vom Typ IC-1

ausgerüstet (derzeit mit 14 verschiedenen

Bediensprachen verfügbar). Dieses System

bietet durch einfaches Antippen schnellen

Zugriff auf wichtige Informationen wie

Windgeschwindigkeit und -richtung, Hakenlast,

Nenntragfähigkeit, Reichweite,

Auslegerlänge sowie die berechneten und

tatsächlichen Stützkräfte.

Ergonomische Steuerfunktionen

Mit der eingebauten Arbeitsbereichsbegrenzung

können Schwenkradius, Höhen-/Radiusgrenzen

und „virtuelle Mauern“

auf einfache Weise eingestellt

werden, um bei schwierigen Einsätzen

mögliche Kollisionen zu vermeiden. Darüber

hinaus verfügt das IC-1-Steuersystem

über Funktionen zur Fehlersuche

und Datenanalyse, d. h. es reduziert die

Stillstandzeiten, indem es die Wartungstechniker

bei der schnellen Diagnose und

Behebung von Störungen unterstützt.

Der Anwendungskomfort wird erweitert

durch eine Rückfahrkamera, einem Rückfahrradar

und Scheinwerfer an strategischen

Stellen am Kran sowie eine optionale

Hubwerksüberwachungskamera.

Seine Fahrgeschwindigkeit von bis zu

80 km/h verdankt der neue Terex AC

1000 wählbaren Motorkonfigurationen,

die allesamt aus Zulieferregalen bekannter

Hersteller stammen. Basierend auf

dem Ein-Motoren-Konzept und ausgestattet

mit einer elektronischen Regelung,

erlaubt der Motor des AC 1000

simultane Bewegungen unter Voll-Last

ohne Leistungsabfall. Gleichzeitig verspricht

Terex einen optimierten Kraftstoffverbrauch.

Um die jeweiligen Außentemperaturen

zu berücksichtigen und die Rauchentwicklung

bzw. Abgasemissionen zu minimieren,

erfolgt die Dieseleinspritzung

schließlich vollelektronisch.


AUFZÜGE

28 K&H 4/2010

Höhenzugangstechnik

Hoch hinaus

Einen neuen Bauaufzug wird das finnische

Unternehmen Scanclimber auf der

bauma vorstellen. Bei dem Aufzug der

650er-Reihe handelt es sich um einen

Bauaufzug gemäß EN12159 für Personen

und Lasten, der an dem bewährten

650er-Mast fährt und ist die Weiterentwicklung

des bereits bekannten

SC2032 und SC2037. Durch Verstärkung

des Fahrkorbes und der Antriebseinheiten

in Verbindung mit einigen

technischen Innovationen verfügt die

Aufzugsanlage über eine Tragkraft von

3200 kg bei einer Fahrkorbgröße von

3,20 m x 1,50 m und 3,70 m x

1,50 m. Bei den Türvarianten gibt es

vier verschiedene Möglichkeiten: zum

einen die Türen an den jeweiligen Stirnseiten,

A- und B-Türen genannt. Die so

genannte C-Tür an der Längsseite des

Fahrkorbes mit einem Öffnungsmaß von

3 m und die Variation der D-Tür, die an

der Mastseite angebracht wird, meist

in Verbindung mit Kühlturminstallationen.

Die Fahrgeschwindigkeit wird in

der ersten Phase in zwei verschiedenen

Variationen angeboten.

Hohe Traglast: Die neue Aufzuganlage

verfügt über eine Traglast von 3,2 t.

(Foto: Scanclimber)

Erfolgreicher Höhenzugang

Hek Modular System hat sich zum Bestseller entwickelt

Vor drei jahren wurde es auf der bauma

neu vorgestellt, heute hat es sich

zum Bestseller entwickelt! Die Rede

ist vom Hek Modular System, das bis

heute über 550 mal an Kunden in Europa,

Fernost und den Nahen Osten

geliefert wurde. Der Großteil der verkauften

Einheiten sind Mastkletterbühnen;

jedoch entwickeln sich der

Markt für Transportbühnen sowie deren

Verkauf äußerst zügig.

Variabel einsetzbar. Als Gründe für

den Erfolg des Hek Modular Systems

nennt Hersteller Alimak HEK die

vielfältigen Merkmale der M-450 Range

wie die Möglichkeit, am selben

Mast Personenaufzüge (Alimak Scando

450), Mastkletterbühnen (MCM),

Transportbühnen (TPM) oder Materialaufzüge

(MHM) zu betreiben.

Die MCMs, TPMs und MHMs setzen

sich aus denselben Basisteilen zusammen.

Dazu gehören der Grundrahmen,

die Antriebseinheit sowie die Mastsektion.

Mit diesen Komponenten sowie

einiger Anbauten wie Zwischenstücken,

Pendeldecks, Plattformelementen

und Geländern kann nahezu jede

Art von Arbeits- oder Transportbühne

Enorme Flexibilität:

Das Hek Modular

System im Einsatz.

(Foto: Alimak HEK)

geschaffen werden. Dies bedeutet enorme

Flexibilität und bessere Auslastung

für Mietflotten – und somit höhere

Erträge für deren Eigentümer.

Sanfte Starts. Die Maschinen sind

mit VFCs ausgestattet (Frequenzumformer),

die sanfte Starts und Stopps

sowie variable Geschwindigkeiten

ermöglichen, wodurch Abnutzungserscheinungen

vermindert werden.

Zudem ist ein dynamischer Überlastsensor

eingebaut. Mit der PLC wird

eine Standardsoftware für die MCMs

und TPMs mitgeliefert, die auch Steuerungsmöglichkeiten

für die Antriebseinheiten

beinhaltet. Durch einen Impulsgeber

wird die präzise Anfahrt der

Haltestellen sowie die exakte Niveauregulierung

von Installationen mit

zwei Kabinen sichergestellt.

Hohe Nutzlast. Nutzlasten, die nur

von Maschinen befördert werden

konnten, die zwei Masten benötigen,

können nun auch an nur einem

Mast transportiert werden. Dies bringt

Einsparungen bei der Montage und

Demontage sowie geringere Ausbesserungsarbeiten

durch weniger Verankerungen.


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KOMPONENTEN

Mobilkrane

Neue Kabinen

Besucher des Terex-Standes auf der

bauma werden Gelegenheit haben, die

beiden neuen Kabinen zu besichtigen,

die speziell für das neue All-Terrain-

Kranmodell AC 100/4L und weitere

zukünftige Modelle entwickelt wurden.

Sowohl die Fahrzeug- als auch die

Krankabine wurden auf der Grundlage

einer Reihe von Workshops in enger

Zusammenarbeit mit den Kunden konzipiert.

Das Ergebnis soll sich in deutlichen

Verbesserungen in puncto Komfort

und Bedienerfreundlichkeit, also

Ergonomie, zeigen. Weitere Details

werden am 19. April 2010 auf der

Messe selbst enthüllt. Auf die Besucher

der neuen Kabinen wartet nach

Aussage der Zweibrückener darüber

hinaus ein besonderes Geschenk. Der

Terex AC 100/4L mit seinem 59,40 m

langen Hauptausleger ist für einen breiten

Anwendungsbereich optimiert. Zusammen

mit seinem variablen Verlängerungssystem

erreicht der Kran eine

maximale Systemlänge von 81,70 m.

Familienzuwachs

Sennebogen enthüllt weiteres bauma-Highlight

(Foto: Sennebogen)

Glänzender Ausblick: In München wird

auf dem (vergrößerten) Sennebogen-

Stand auch die neue 673 R für 70 t

Traglast zu sehen sein.

Zur bauma 2010 präsentiert Sennebo-

gen mit dem neuen 673 R den stärksten

70-t-Teleskopkran mit Raupenfahrwerk

des eigenen Programms. Die

Traglasten, die sich durchgehend auf

eine 360°-Lastaufnahme beziehen, reichen

bis maximal 70 t und bieten hohe

Werte über die gesamte Auslegerlänge

von 42 m.

30 Prozent höhere Traglasten. Damit

hebt sich der 673-Raupen-Teleskopkran

nach Aussage der Straubinger

von den bestehenden 60-Tonnern

ab und übertrifft diese in Auslegerlänge

und Traglast deutlich: Bis zu 30 Prozent

mehr Auslegerlänge und deutlich

höhere Traglasten sollen diese Aussage

signifikant unterstreichen. In Verbindung

mit der 9 bis 16 m langen

Doppelklappspitze werden Hubhöhen

bis 56 m und Ausladungen bis 48 m

erreicht.

Ein-Zylinder-System. Mit dem neuen

Sennebogen-Ein-Zylinder-Teleskopauslegersystem

steht schnell die gewünschte

Auslegerlänge zur Verfügung.

Mittels Montagespitze ist ein

Zwei-Hakenbetrieb für eine optima-

Wir stellen aus:

Halle A3, Stand 110


le und sichere Aufnahme und Ausrichtung

von Bauteilen möglich. Für

das Heben, Verfahren und exakte Positionieren

unter Last soll der neue

Sennebogen 673 R die erste Wahl sein

– auch bei extrem schwierigen Bodenverhältnissen.

Das schwenkbare Raupenfahrwerk

mit 800 mm breiten

Bodenplatten garantiert beste Manövrierfähigkeit

auf engstem Raum. Mit

über 5,30 m Aufstandsbreite erreicht

der 673 R eine einzigartige Standsicherheit.

Günstiger Transport. In Transportstellung

wird mit dem 673 R eine optimale

Breite von unter 3 m erzielt.

Dank der unkomplizierten Ballastierung

mit einer einfachen Ballastaufnahme

vom Boden aus sind ein

günstiger Transport und schnelle Einsatzbereitschaft

garantiert. Es werden

keine zusätzlichen Montagevorrichtungen

benötigt. Die sehr solide ausgeführte

Grundmaschine erreicht ohne

Ballast ein Gewicht von 44,9 t.

Weiterer Star auf dem Sennebogen-

Stand ist darüber hinaus das neue

Flaggschiff 7700 Star-Lifter. Dieser

feiert auf der bauma 2010 Weltpremiere

und bildet mit 300 t Traglast

das neue Topmodell der Star-Lifter-

Baureihe von Sennebogen.

UNIC-MINIKRANE UND GALIZIA-PICK-&-CARRY-KRANE IN MÜNCHEN

Baumo goes bauma

Zu den echten Spezialisten unter den Mobilkranen zählen die so genannten

Industrie- und Minikrane, die insbesondere auch im Baubereich immer häufiger

nachgefragt werden. Grund genug also für das Duisburger Unternehmen

Baumo, mit den Geräten von UNIC oder GALIZIA den Weg nach München zu

suchen. Mit dem Bezug der neuen Betriebsstätte in Duisburg im vergangenen

Jahr haben die Unternehmen Baumo Kranservice und UNIC & Mobile

Cranes Körner GmbH die Aktivitäten rund um den Vertrieb der UNIC-Minikrane

und GALIZIA-Pick-&-Carry-Krane gebündelt.

Die Besonderheiten der GALIZIA-Krane liegen, wie die der UNIC-Krane auch,

insbesondere bei den kompakten Maßen. Um den Vertrieb weiter zu forcieren,

haben sich die Unternehmen Baumo Kranservice und UNIC & Mobile

Cranes Körner GmbH dazu entschlossen, auch auf der diesjährigen bauma

mit einem eigenen Stand vertreten zu sein und für die eigenen Produkte

zu werben. So freuen

sich die Hebeexperten

aus Duisburg in München

auf interessante

Gespräche bei Wein

und Käse.

Spezialitäten für München:

Auf der bauma wird Baumo mit

diversen Exponaten aus den Bereichen Minisowie

Pick-&-Carry-Krane vertreten sein. (Foto: fh)


STAPLER

32 K&H 4/2010

Baumaschinen

Präsentation: Bei der bauma präsentiert

Hubtex zusammen mit Sepp

Maier die Prototypen neuer Universalstapler.

(Foto: Hubtex)

Prominenter Vergleich

Torhüter-Legende Sepp Maier präsentiert

auf der bauma zusammen mit der

Hubtex-Geschäftsführung gleich zwei

Staplerneuheiten. Auf Stand 1113/2

des Freigeländes F11 feiern die Universal-Vierwege-Seitenstapler

DQ 30 und

DQ 70 Premiere. Tragfähigkeitsklassen

sind 3 bzw. 7 t.

„Dass Sepp Maier unsere Stapler präsentiert,

macht Sinn. Schließlich hält

er nach wie vor den Rekord als ausfallsicherster

Torhüter der Bundesliga,

was eine direkte Analogie zu unseren

Staplern erlaubt“, sagt Hubtex-Geschäftsführer

Ralf Jestädt. So lautet

das Motto der Hubtex-Stapler-Premiere:

„Wenn der Maier Sepp ein Gabelstapler

wär‘ …“. DQ 30 und DQ 70

bilden zusammen mit dem „Klassiker“

DQ 45 (Tragfähigkeit 4,5 t) eine neue

Gerätefamilie. Bevorzugter Einsatzort

für alle drei Stapler sind laut Hubtex

Außenlager der Baustoff-, Holz- und

Stahl-Industrie. Die neuen Geräte

werden thermisch angetrieben und

sind als Gas- oder Dieselvariante erhältlich.

Zudem wurde für die neuen

Stapler-Serien eine innovative Lenkung

entwickelt.

Kompakt vom Bagger gefasst

Robuster Greifer für kleine Bagger von Holp

Das Multigrip-System von Holp, Greifwerkzeug

im Tieflöffel, hat sich seit

seiner Markteinführung auf Baustellen,

im GaLaBau und in der Forstwirtschaft

bestens bewährt. Seit kurzem ist

die dritte Generation des Multigrips

erhältlich.

Einfache Aufnahme. Die neue Multigrip-Serie

lässt mit ihrer verstärkten

Wellenlagerung für den Anbau von

Werkzeugen und Fingern auch die

härtesten Einsatzbereiche zu. Wie seine

Vorgänger hat der neue Multigrip-

Löffel durch seine einzigartige Form

ein optimales Eindringverhalten und

ist ideal geeignet für die Aufnahme

von sperrigem Material. Komplett aus

HELLA: NEUE BELEUCHTUNGSLÖSUNGEN

Reduzierter Energieverbrauch

Hardox 400 gefertigt, ist der Multigrip-Löffel

selbst für das Versetzen von

Felsen bestens geeignet. Die Greiflöffel

sind in zwei Varianten erhältlich:

Mit festen Fingern für Bagger von

600 kg bis 30 t sowie mit wechselbarem

Werkzeug für Bagger zwischen

3,8 bis 11 t.

Gegenhalten. Mit dem Multigrip können

nicht nur typische Greiferarbeiten

verrichtet werden, er ist nach

Aussage von Holp auch noch als herkömmlicher

Tieflöffel einsetzbar. Gerade

bei kleinen Baggern, die beim Beladen

von Lkw aufgrund der Hubhöhe

häufig das Problem haben, dass oftmals

die Hälfte des Löffelinhaltes ver-

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella ist auf der diesjährigen bauma vom

19. bis 25. April 2010 in München mit zahlreichen Produktneuheiten vertreten.

Auf der internationalen Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wird Zulieferer

Hella in Halle A5, Stand 436, sein komplettes Beleuchtungsspektrum für

diese Bereiche vorstellen. Dazu gehören Front- und Innenbeleuchtung,

Kennleuchten, Heckbeleuchtung und Arbeitsscheinwerfer für Baumaschinen,

Nkw und Kommunalfahrzeuge.

Als Innovationsführer in der automobilen Erstausrüstung bietet Hella auch

hier die neuesten LED- und Xenon-Lösungen an. Diese bedeuten ein Mehr

an Leistung und Komfort bei gleichzeitig weniger Energieverbrauch und

CO2-Belastung. Im Bereich der Arbeitsscheinwerfer stellt Hella leistungsstarke

Xenon-50-W-Systeme und die LED-Licht-Power

des Power Beam 2000 vor. Weitere Highlights

sind die neue modulare Oval-90-Serie sowie die Mini

OvalLED.

Mit LED-Technik: Die neuen Arbeitsscheinwerfer. (Foto: Hella)


loren geht, bevor dieser über der Bordwand

des Lkw ist, soll der Multigrip seine

Stärke zeigen: Durch das Gegenhalten

mit den zwei Fingern bleibt die Ladung

auch dabei im Löffel. Bei der Variante mit

wechselbaren Werkzeugen wurde übrigens

die Verriegelung bei der jetzt vorgestellten,

dritten Generation vereinfacht

und gleichzeitig verstärkt bzw. stabiler

ausgeführt.

Ohne Spezialgreifer. Der Multigrip mit

wechselbarem Werkzeug besteht aus einer

Welle mit Schnellwechsel-Adaptern,

an die eine Vielzahl von verschiedenen

Werkzeugen – auch selbst konstruierte –

angebaut werden kann. Durch diese

Werkzeuge kann man Arbeiten verrichten,

für die ansonsten mehrere Arbeitsgeräte

oder Spezial-Greifer benötigt werden

würden. Der problemlose An- und Abbau

der verschiedenen Werkzeuge an der

Welle ermöglicht den schnellen Wechsel

an jedem Ort – selbst, wenn ständig andere

Greifwerkzeuge benötigt werden,

gibt es keinen Zeitverlust mehr. Der Vor-

Vielfältig: Der

Einsatz des Multigrip-Systems

von

Holp erlaubt ein

breites Einsatzspektrum

für

eine Vielzahl von

(Bau-)Stoffen.

(Foto: Holp)

teil: Bei weniger Transportaufwand muss

nur noch ein Löffel mit auf die Baustelle

– die verschiedenen Greifwerkzeuge sorgen

für die nötige Flexibilität.


TABE: ANBAUTECHNIK AUS SPANIEN

Premieren in München

Wenn am 19. April die bauma 2010 ihre Tore öffnet,

wird auch der spanische Anbaugerätespezialist Tabe in

München mit dabei sein. Vorgestellt werden der neue

AGB-40, ein Schnellwechsler und ein neuer Zerkleinerungslöffel.

Darüber hinaus wird Tabe eine neue Abbruchreihe

zeigen. Im Pavillon FB/Stand N809/1 wird

das Unternehmen seine Neuheiten präsentieren. Der

neue Hydraulikhammer AGB-40 wurde für Bagger zwischen

45 und 70 t entwickelt. Mit seinem Gewicht

von 4850 kg eignet sich der Hammer für Einsätze in

Steinbrüchen, Gruben sowie bei Abbrucharbeiten, bei

denen es auf eine schnelle Sortierung des Abbruchgutes

ankommt.

ERDBEWEGUNG

Geknickt statt gekippt

Im Hoch- und Tiefbau, Straßen- und Gewässerbau,

im Bergbau Über- und Untertage, in

Kiesgruben und Steinbrüchen, in Schotterwerken

und auf Deponien: Überall dort stoßen

herkömmliche Dumper unter extremen

Verhältnissen an ihre Einsatzgrenzen. Das

vor allem beim Abkippen des Ladeguts in

hängigem Gelände, niedrigen Gebäuden,

Untertage und in Tunneln. Damit ist es

34 K&H 4/2010

Baumaschinen

(Foto: Tabe)

jetzt vorbei. Derartige Extremsituationen

meistert der Schwergut-Abschiebeaufbau

ASW Stone Dumper, den die Fliegl Bau- und

Kommunaltechnik GmbH aus Töging entwickelt

hat.

Das Besondere ist die Fliegl-Abschiebetechnik

mit hydraulischem Schiebeboden. Der

tiefe Schwerpunkt bei vergleichsweise niedriger

Abladehöhe zeichnen die Abschiebetechnik

besonders aus. Fliegl-ASW-Stone-

Dumper sind somit sehr viel kipp- und

standsicherer in hängigem und hängendem

Noch mehr Flexibilität: Der Boomlader auf Basis eines

normalen Teleskopgerätes. (Foto: Bobcat)

Gelungene Kombination

Bobcat-Händler Meis entwickelt Boomlader

Der Bobcat-Vertrags- und Fachhändler für gebrauchte

Teleskoplader, Meis Baumaschinen, aus dem belgischen

Reken hat mit dem Boomlader eine Kombination aus Teleskoplader

und Boomlifter entwickelt. Auf der bauma

2010 wird die neue Maschine auf dem Stand des Kooperationspartners

Bobcat zu sehen sein.

Mit Arbeitskorb. Der Boomlader ist ein herkömmlicher

Teleskoplader, der bei angehobenem Ausleger aus dem

Arbeitskorb verfahren werden kann. Daraus ergibt sich

der Vorteil, dass der Bediener des Teleskopladers, bei

einer Anwendung mit Arbeitskorb, nicht mehr in die

Gelände. Da nicht gekippt werden muss,

eignen sie sich hervorragend für den Einsatz

in räumlich begrenzten Ablochstellen,

denn die Ladehöhe ist gleich der Entladehöhe.

Die Fliegl-ASW-Stone-Dumper auf Volvo-

A25E und -A40-Dumperfahrzeugen basieren

auf robusten Hardox-Ganzstahlmulden.

Sie sind an allen neuralgischen Stellen besonders

verstärkt und damit ausgelegt für

höchste Belastungen auf Baustellen, in

Steinbrüchen, Kiesgruben und Deponien.


Grundstellung des Gerätes zurückfahren muss, um aus

der Kabine des Teleskopladers die nächste Arbeitsposition

anzufahren. Bei einteleskopiertem Auslegersytem – mit

einer maximalen Arbeitshöhe von 8 m – können mit dem

so genannten Boomlader alle Fahrfunktionen des Teleskopladers

– inklusive der Abstützvorgänge – aus dem Arbeitskorb

gesteuert werden.

Zeitvorteil. Für den Anwender bedeutet diese neue Ausstattung

einen erheblichen Zeit-, Effizienz- und Handlingvorteil.

Inhaber Jürgen Meis hat diese Besonderheit

in Eigenregie entwickelt und zur Marktreife gebracht.

Die von Meis umgebauten Maschinen verfügen über

die notwendige TÜV-Zertifizierung und CE-Norm. Darüber

hinaus bleibt die Multifunktionalität eines Teleskopladers

voll erhalten, denn über die Schnellverschlüsse des

Bobcat-Systems ist der Arbeitskorb in Minuten demontiert

und eine Gabel bzw. Schaufel angebracht, welche im

Lieferumfang der kompletten Maschine von Meis inklusive

sind.

Selbstnivellierend. Der Korb ist im Transportzustand

2,53 m breit und kann auf 4,20 m ausgezogen werden.

In beiden Breiten ist der Arbeitskorb um 180° drehbar

und auf eine Korbtragfähigkeit von 320 kg (für bis zu

drei Personen plus Werkzeug) ausgelegt. Auch die so

genannte Selbstnivellierungs-Funktion des Bobcat-Teleskopladers

bleibt erhalten. Sie ermöglicht es, horizontale

Schrägneigungen bis ca. 4° auszugleichen, sodass eine

Korrektur der Neigung des Arbeitskorbes oder der Ladung

in 0° erreicht werden kann. Zurzeit ist der Boomlader

auf Basis der 14-m- und der 17-m-Teleskoplader von

Bobcat erhältlich.

Idealfall: Gerade in Gebäuden oder in Tunneln werden

die Vorteile der Abschiebetechnik des ASW Stone

Dumper von Fliegl besonders deutlich. (Foto: Fliegl)

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K

&

H


Mit dem Ziel, Strukturen und

Prozesse zu analysieren und effizienter

zu gestalten, beschlossen

die zwölf Unternehmen, fortan den

Markt gemeinsam zu bearbeiten. Denn,

so eine erste Feststellung aller Beteiligten,

nur in einer Größenordnung von mindestens

zehn Standorten und 400 Spezialaufliegern

rentieren sich strukturelle Verbesserungen

in diesem Metier – vorausgesetzt

die Beteiligten verstehen sich als

Partner und vertrauen sich. Anfangs ein

schwieriger Prozess bei zwölf „Alpha-

Tieren“, den Gründungsmitgliedern des

BigMove-Netzwerkes. Weil aber ganz

offensichtlich jeder Beteiligte durch die

36 K&H 4/2010

Schwerlast

Historische Veranstaltung

Kooperationen. Als sich vor ziemlich genau sechs Jahren zwölf mittelständische Spezialtransportfirmen

zusammensetzten, um über die Zukunftsaussichten der Branche zu diskutieren, wurde recht schnell deutlich,

die Herausforderungen in einem gemeinsamen Vorgehen – dem Netzwerk BigMove – zu meistern.

Mittendrin statt nur dabei: Das BigMove-Netzwerk präsentiert sich auf der bauma

mit einem eigenen Stand der Öffentlichkeit. (Foto: BigMove)

Kooperation profitiert, ist mittlerweile

echtes Vertrauen entstanden. Die derzeitige

wirtschaftliche Situation stellt das

Vertrauen untereinander erneut auf die

Probe – bei Firmen, die vor 2004 eher

Wettbewerber waren. Nun zeigt es sich

nach Aussage der Mitglieder, wie die

sechs Jahre interne Netzwerk-Optimierung

am Markt wirklich Traktion gefunden

haben.

Leidenschaft im Spiel

„Wo ist denn nun der Vorteil von Big-

Move für Kunden und für Mitglieder?“,

wird Horst Wallek als Initiator und Vorstandsvorsitzender

gerne gefragt. Kenner

der Materie wissen, dass sie auf diese

Frage eine leidenschaftliche Antwort bekommen.

Gerade in Bezug auf den aktuellen

bauma-Messestand der BigMover

galt es, diese Kernfrage erneut einfach zu

beantworten, obwohl das Thema, wie die

gesamte Branche auch, hochkomplex ist.

Wallek: „Die Standardisierung der Fuhrparks

in Bezug auf die am häufigsten

gefahrenen Schwergüter ist ein wesentlicher

Vorteil.“

Informations-Austausch

Der Initiator weiter: „Dies setzt Transparenz

und schnelle Kommunikationsmöglichkeiten

voraus, gewährleistet durch

unser internes internetbasiertes Forum.

Hier profitieren Disponenten von gemeinsamen

Telematik-Lösungen und

umfassenden regionalen Behörden-Kontakten.

Und Werkstattleiter tauschen

Know-how aus, um die besten Lösungen

für den standardisierten Fuhrpark-Baukasten

zu erhalten. Daraus resultiert

dann der gemeinsame Einkauf, z. B. die

mit Mercedes-Benz gemeinsam konfigurierte

Vier-Achs-Zugmaschine. Eben nur

zu realisieren in bestimmten Größenordnungen

und mit Millionen von Kilometern

Schwertransporterfahrung in ganz

Europa. Wer mehr wissen will, der ist

herzlich auf unseren bauma-Stand eingeladen“,

so Horst Wallek zur anstehenden

bauma-Teilnahme. Nicht ohne eine

Ergänzung nachzuliefern: „Und kürzer

kann ich diese Frage wirklich nicht beantworten.

Nur eins noch, wenn sich im

Schwertransport was dreht – dann hat

BigMove den Dreh raus.“


Gemeinschaftsarbeit:

Im Süden Deutschlands

ist derzeit eine Vielzahl

von Mobilkranen im

Einsatz.

Eine Flotte für München

Vorbereitungen. Mit den ersten Frühlingsboten

in Bayern erreichte auch ein erstes großes Los

an Baumaschinen-Riesen das Gelände der Neuen

Messe in München.

An allen Ecken und Enden des Freigeländes wurde so ab

Ende März im großen Stil gebaggert, gebohrt, gehämmert

und montiert, damit pünktlich zur Eröffnung

der bauma alle Exponate und Stände um die Publikumsgunst

buhlen können. Wenn vom 19. bis 25. April 2010 die

29. bauma stattfinden wird, können die Veranstalter auf eine

neue Höchstmarke von 555.000 m2 Ausstellungsfläche und

mehr als 3000 Aussteller aus aller Welt verweisen – so fällt

die bevorstehende bauma nach Aussage ihrer Organisatoren

größer aus denn je.

38 K&H 4/2010

Schwerlast

Unter den angekündigten Exponaten sind viele Weltpremieren

und Schwerstexponate, die es in der Fülle nur alle drei Jahre in

München zu bestaunen gibt. Seit Ende März hat man rund 6000

Lkw erwartet, um Standbauten und Ausstellungsstücke pünktlich

anzuliefern. Dabei sind manche Riesenexponate bei der

Anlieferung in Teile zerlegt. Sie werden stückweise auf das

Gelände transportiert und dann erst vor Ort montiert.

Tag für Tag Neuheiten

bauma-Projektleiter Georg Moller: „Trotz des logistischen Aufwandes,

der speziell auf unser Technikteam und unsere Verkehrskoordination

zukommt, freuen wir uns auf diese einzigartige

Aufbauphase zur bauma. Täglich beobachten wir mit Spannung,

was innerhalb eines Arbeitstages an neuen Ständen und

Maschinen aufgebaut wird. Mit jedem Tag füllt sich das Gelände

mehr und mehr.“ Dabei sind vor allem die Schwerstexponate


Geschafft: Baumann hat die 4200 SM erfolgreich auf der

bauma abgeliefert. (Fotos: Messe München, Wirtgen Group)

bereits seit Wochen auf Reisen, teils mit Schiffen oder der

Bahn, bevor sie nun das letzte Stück zum Messegelände

auf einem Lkw transportiert werden.

Mit Polizei-Eskorte nach München

Ein Beispiel dafür ist der so genannte Surface Miner 4200

SM von der Wirtgen Group, der normalerweise im Tagebau

eingesetzt wird, wo er jährlich bis zu 12 Mio. t Material

schneiden, brechen und verladen kann. Stolze 200 t

Eigengewicht bringt die Maschine auf die Waage bei

einer Länge von 30 m, wobei eine Panoramakabine für

beste Sicht im Führerhaus sorgt. Bevor der Bergbau-

Gigant erstmals am 19. April in München der Öffentlichkeit

präsentiert werden kann, wird er eine lange Reise

und viele Montagestunden vor Ort hinter sich gebracht

haben.

Anfang März ist der Surface Miner vom Werk in Windhagen

mit dem Lkw zur Schiffsanlegestelle am Rhein in

Andernach gefahren worden, wo er dann mehrere Tage

über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis nach Kelheim verschifft

wurde. Am vergangenen Wochenende wurde er

mit viel Fingerspitzengefühl von zwei Kranen vom Schiff

auf den Lkw gesetzt, um dann mit Polizei-Eskorte das

letzte Wegstück nach München anzutreten.

Mehr als 500 Schwertransporte

Bis zum Messebeginn werden nun die Teile vor Ort montiert

und der 4200 SM erhält seinen letzten farblichen

Schliff. Weitere 500 Schwertransporte, die teilweise auch

Ware mit Ursprungsort außerhalb Deutschlands anliefern,

werden bis zu Beginn der bauma 2010 auf den Autobahnen

um München und auf den Zufahrtswegen zur

Neuen Messe München unterwegs sein, die so schon im

Vorfeld der Messe gleich für eine ganze Reihe an Highlights

gesorgt hat – sicherlich auch sehr zur Freude der

unzähligen Schwerlastfans.

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40 K&H 4/2010

Baumaschinen

Schwerer Ausbau nach oben

Turmdrehkrane. Auch Wilbert präsentiert sich in diesem Jahr auf der bauma mit seinen Produkten

dem internationalen Publikum. Im Mittelpunkt soll dabei insbesondere der stärkste Wippkran Europas

stehen, der für eine Last von immerhin 128 t ausgelegt ist.

Maßstäbe setzen:

Der WT 2405L e.tronic

von Wilbert ermöglicht

eine maximale Last von

128 t. (Foto: Wilbert)

Die im April 2009 vorgestellte

Heavy-Lifter-Serie wird zur bauma

um Europas stärksten Serien-Turmkran

erweitert, den Wippkran

WT 2405L e.tronic. Dieser Riese ermöglicht

eine maximale Last von immerhin

128 t. Die Auslegerlänge erreicht maximal

78 m, wobei dieser Wert mit einer

Runner-Spitze auf immerhin 83 m vergrößert

werden kann.

Mit einer Seilkapazität von 900 m Hakenhöhe

dürfte der bis dato größte Heavy

Lifter für jeden derzeit denkbaren Ein-

satzfall gerüstet sein. Montiert wird der

Kran auf einem neuen Turmsystem, das

in der Windzone C 25 für „freistehende“

Hakenhöhen bis zu 128 m (stationär)

oder bis zu 97 m (fahrbar) konzipiert

wurde.

Optionale Großraumkabine

Serienmäßig ausgerüstet kommt der WT

2405L e.tronic mit der Wilbert-Komfortkabine

zur Auslieferung. Optional erhältlich

ist bei allen Modellen der Heavy-Lifter-Serie

die Großraum-Komfort-Kabine,

die mit bemerkenswerten Extras wie

separatem Toilettenraum mit Chemietoilette

und Waschbecken, im Arbeitsbereich

mit Kühlschrank, Klimaanlage,

Dachscheibenwischer, durchschlagsicherer

Dachscheibe, visueller Hubwerksüberwachung

und Radio aufwartet. Der WT

2405L e.tronic wird auf der bauma auf

einem ebenfalls neuen Portal zu sehen

sein, das sowohl stationär wie auch fahrbar

genutzt werden kann.

Kurzer Gegenausleger

Eine völlig neue Dimension im Bereich

der Montagekrane soll darüber hinaus

der WT 175L e.tronic eröffnen. Bis zu

36 m Ausladung und höchstens 1,5 t

leichte Montagegewichte machen diesen

Wippkran zu einem Allroundtalent

in der 170-mt-Klasse. Ausgestattet mit

einem nur 4 m kurzen Gegenausleger

ist die Wilbert-Neuheit gerade auch beispielsweise

für Citybaustellen konzipiert,

bei denen es oftmals unter beschränkten

Platzverhältnissen auf jeden Zentimeter

Arbeitsfläche ankommt.

Lange Tradition

Das Unternehmen Wilbert Turmkrane

GmbH ist ein deutscher Hersteller für

obendrehende Turmkrane. In Zusammenarbeit

mit dem Partnerunternehmen Wilbert

Kranservice GmbH wird ein Komplettpaket

um den Turmkran bestehend

aus Verkauf, Finanzierung, Vermietung,

Transport, Montage, Demontage und Service

angeboten. Beide Unternehmen gehören

zur Wilbert-Gruppe, die seit über

75 Jahren besteht.


Schwerlast

STRASSENREINIGUNG

Kompakter

Saubermann

Das Ergebnis des Joint-Venture

der Firmen Brock und Bergmann ist

der Mammut 140. Die Kooperation

hat ein Arbeitsgerät hervorgebracht,

das gleich mehrere Vorteile liefern

soll: So zeichnet sich der Mammut

140 nach Angaben der beteiligten

Unternehmen durch eine besonders

ausgeprägte Wendigkeit zusammen

mit einer sehr hohen Nutzlast bei

Unterschreitung des PM-10-Wertes

aus.

(Fotos: ES-GE)

Messe-Allianz

ES-GE und MKG treten gemeinsam auf der bauma auf

Der Essener Spezialist für Schwerlastfahrzeuge

ES-GE wird an der kommenden

bauma mit einem eigenen

Stand vertreten sein. Zu den Expona-

Kunden wollen keine Produkte,

Sie wollen Lösungen!

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ten sollen eine zweiachsige Volvo-Zugmaschine

mit Umbau zur Drei-Achs-

Sattelzugmaschine (6x2) inklusive

MKG-Ladekran HLK 231 a4 zählen

Unser Motto ist

„aus der Praxis für die Praxis“

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1360

3289

1350

16500 + 7300

SZM mit Hubkupplung (Jost DH 200)

Auflieger 15.000 kg techn. Sattellast

Hauptexponat des gemeinsamen ES-GE-MKG-Standes: Der Zwei-Achs-Megatrailer

ist ausgestattet mit der neu im ES-GE-Lieferprogramm befindlichen ETS-Lenkung.

sowie ein teleskopierbarer Megatrailer mit

zwei ETS-gelenkten Achsen. Neu im Lieferprogramm

der ES-GE Nutzfahrzeuge

GmbH ist eine Volvo-Sattelzugmaschine

in Lowliner-Ausführung.

Ladekran von MKG. Die liftbare Vorlaufachse

dient auch als Anfahrhilfe, die sich

automatisch oder manuell über Kippschal-

13010

11660

8550 3110

1022 1810

ter im Fahrerhaus bedienen lässt. Diese

Sattelzugmaschine wurde umgerüstet von

einer Zwei-Achs-SZM 4x2 in eine Drei-

Achs-SZM 6x2 (techn. Nutz-/Aufliegelast

14,1 t – je nach Ausstattung).

Der aufgebaute Ladekran des Herstellers

MKG gehört zu der Baureihe HLK 231,

welche ihren Vorgängern in Reichweite,

1065

Tragkraft und Reduzierung des Eigengewichts

weit überlegen ist. Mit ihren bis

zu acht hydraulischen Ausschüben verfügt

sie über Reichweiten von über 20 m.

Das doppelte Kniehebelsystem sorgt für

eine gleichmäßige Hubkraft über den

gesamten Arbeitsbereich. Sein Schwenkbereich

beträgt 410° bei einem Schwenkmoment

von 28.000 Nm.

Moderne ETS-Lenkung. Der Zwei-Achs-

Megatrailer ist ausgestattet mit der neu

im ES-GE-Lieferprogramm befindlichen

ETS-Lenkung. Die so genannte ETS (electronic

trailer steering) hat sich im skandinavischen

Raum schon im Einsatz

bewährt. Es handelt sich hierbei um ein

durch die VSE Trailer Systems B. V. angebotenes,

vollwertiges, mikroprozessorgesteuertes,

hydro-pneumatisches Achslenksystem.


Umwelt

Formgebendes

EMMISSIONS-

Verfahren

Abgasnachbehandlung. Weitaus

weniger von der breiten Öffentlichkeit

beachtet, halten nun auch im Bereich

der Arbeitsmaschinen durch entsprechende

gesetzliche Verordnungen

komplexe Abgasnachbehandlungskonzepte

Einzug in die unterschiedlichen

Baumaschinen und Traktoren.

Die notwenigen Konzepte sind beispielsweise

auch beim Abgasspezialisten

Emitec zu finden. In diesem

Zusammenhang präsentierte das

Lohmarer Unternehmen als Neuheit erstmalig

auf der Agritechnica 2009 das SCRi-

System für Traktoren, das sich auf dem

Weg in die Serie befindet. Hierbei handelt

es sich um eine mit Kunden entwickelte,

integrierte Systemkombination zur Verminderung

der Emission von Dieselpartikeln

und Stickoxiden (NOx).

Das SCRi-System bietet das Potenzial,

mit modernen Motoren mit Hochdruckeinspritzung,

Aufladung und angepasster

Abgasrückführung die sehr strengen

Emissions-Anforderungen der zukünftigen

EU-Stufe 4 zu erfüllen.


CO2

H2O

N2

Auf den Motorprüfständen von Deutz und

Emitec hat das System nach Aussage der

Abgasnachbehandlungsexperten bereits

seine Leistungsfähigkeit bewiesen: Die

Emissionszielwerte wurden sicher erreicht.

Somit ermöglicht es das Konzept, den Motor

auf optimalen Kraftstoffverbrauch auszulegen

und abzustimmen. Beim Prototypen

selbst handelt es sich um einen

HC

NOx

PM

CO

AdBlue

Platz gefragt: Die

Gestaltung von

Arbeitsmaschinen

wird zukünftig auch

von möglichen Abgastechniken

beeinflusst.

aktuellen Same Deutz Fahr Agrotron 610

mit dem Deutz-Motor TCD 2012, bei dem

die komplette Abgasreinigung unter der

Motorhaube integriert werden konnte.

„Gestaltende“ Abgasnachbehandlung

Ein Aspekt der zukünftigen Entwicklung

von Arbeitsmaschinen übrigens, der, so

die Einschätzung von Wolfgang Maus,

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Kompakt: Power-Pack

mit Deutz-Motor von Goldhofer.

Einsatz bestimmt Form: Je nach

Vorgabe entsteht auch schon mal

ein ringförmiger Kat.

Kompakt: Das Emitec-eigene Dosiermodul,

das sich für viele Anwendungen

eignet.

46 46 K&H K&H 4/2010 4/2010

Deutz-Motoranlage:

Die

Anpassung

erfolgt mittels

Baukastensystem.

(Fotos: Emitec, Goldhofer, Scheuerle)

Vorsitzender der Geschäftsführung der

Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie

mbH, in den kommenden Jahren

teilweise noch recht markant die äußere

Gestaltung der Arbeitsmaschinen verändern

wird.

Einfluss auf Gestaltung

Denn, so Maus auf einer Informationsveranstaltung

Ende März im Werk Eisenach,

beanspruchten die jeweiligen Nachbehandlungskonzepte

einen mehr oder

weniger größeren Bauraum, der im Prinzip

bei den heutigen Arbeitsmaschinen

und deren branchenspezifischen Gestaltung

eigentlich nicht vorhanden ist.

Betrachtet man Radlader, klassische Planierraupen

oder auch Traktoren, sticht die

aus ergonomischen Gründen, ausgesprochen

schlank gehaltene Motorhaube und

somit auch flächenmäßig begrenzte Kühlerfläche

ins Auge – nicht gerade ideale

Voraussetzungen, um beispielsweise zusätzliche

Kühlkapazitäten für mögliche

AGR-Konzepte unterzubringen.

Dass es jedoch auch maßgeschneiderte

und damit auch räumlich ökonomische

Lösungen gibt, zeigt der oben bereits

genannte Agrotron 610 mit Deutz

Motor, dessen SCRi-Konzepte unter der

bisherigen Motorhaube den notwendigen

Platz findet. Grund hierfür ist die

kompakte Bauweise des erforderlichen

AdBlue-Dosiersystems, bestehend aus

AdBlue-Tank, Förderpumpe, Regelventil

und Einspritzvorrichtung, dazu die

elektronische Regeleinheit und die zugehörigen

Sensoren und Leitungen. Dieses

System kann nach Emitec-Angaben auch

autonom arbeiten, also unabhängig vom

Motorsteuergerät. Dadurch eignet sich

das Dosiersystem auch, wie oben beschrieben,

einerseits für den Serieneinsatz,

andererseits aber auch für eine mögliche

Nachrüstung.

Entwicklungs- und Testzentrum

Die Entwicklung von Motoren für Pkw,

Lkw und mobile Arbeitsmaschinen wie

Land- oder Baumaschinen wird heute

ebenso von den klassischen Zielgrößen

wie Leistung, Fahrbarkeit, Dauerhaltbarkeit

und niedriger Verbrauch wie von den

Anforderungen an niedrigste Abgasemissionen

bestimmt. Als Entwicklungspartner

der Automobil-, Motoren- und Maschinenhersteller

hat Emitec mit dem

Neubau des Produktionswerks in Hörselberg

bei Eisenach ab dem Jahr 2000 ein

modernes Entwicklungs- und Testzentrum

errichtet und dieses seither nicht

zuletzt durch die weltweit fortschreitende

Emissionsgesetzgebungen kontinuierlich

erweitert und ergänzt.


Stark: Der Emitec-

Rollenprüfstand ist

für Fahrzeuge bis

600 kW geeignet.

So verfügt Emitec über modernste, hochdynamische

Motorenprüfstände mit Leistungskapazitäten,

die das gesamte Spektrum

von kleinen Pkw- bis zu großen

Nutzfahrzeug- und Nonroad-Motoren bis

600 kW Leistung und 400 Nm Drehmoment

abdecken, sowie einen Rollenprüfstand

für Pkw/Transporter und einen für

schwere Lkw.

Letzterer Prüfstand ermöglicht es, am

kompletten Fahrzeug die Emissionen im

Fahrbetrieb zu erfassen und die Abgasrei-

nigung zu optimieren. Ausgelegt ist die

Messeinrichtung, zu deren Herzstück

zwei riesige, variabel auf die jeweiligen

Radstände einstellbare Trommeln zählen,

auch für Allradfahrzeuge mit der

Antriebsformel 4x4. Die maximale Testgeschwindigkeit

beträgt 160 km/h, die

maximale Achslast 20 t. Nur für den Rollenprüfstand

wurden 80 t Stahl verbaut,

wobei allein jede 72’’-Rolle 8 t wiegt.

Umfassende Messtechnik

Alle beschriebenen Prüfstände sind natürlich

mit einer Emissions-Messtechnik für

Otto- und Dieselmotoren-Abgase ausgestattet,

um selbst die niedrigsten Schadstoffkonzentrationen

der aktuellen und

zukünftigen Abgasgesetzgebungen messen

zu können.

Neben den regulierten Bestandteilen wie

Kohlenmonoxid (CO), unverbrannten

Kohlenwasserstoffen (HC) und Stickoxiden

(NOx) werden auch Partikelemissionen

erfasst. Zusätzlich zum so genannten

gravimetrischen Messverfahren (es wird

die Masse der Partikel erfasst) ist auch die

erst in der Zukunft zusätzlich verpflichtende

Partikelanzahlmessung (nach dem

so genannten PMP-Verfahren) schon vorhanden,

dazu zusätzliche Mess- und Ana-

lysentechnik für Nebenkomponenten

und für die Systementwicklung, z. B.

Multikomponenten-FTIR-Messgeräte, die

für die Applikation von Abgasreinigung

nach dem SCR-Verfahren (Selective Catalytic

Reduction) eingesetzt werden.

Dabei sieht Wolfgang Maus neben den

automobilen Herausforderungen auch

aus anderen Mobilitätsbereichen wie

Schiene oder Wasser für die Motorenhersteller

anspruchsvolle Emissionsziele –

und damit auch den notwendigen Entwicklungsbedarf

entsprechender Abgassysteme

für Schiff, Lok und Co.

Große Lösung gefragt

Emissionsexperte Maus: „Den anstehenden

Handlungsbedarf für alle Beteiligten

macht doch allein die Frage klar, warum

Pkw berechtigterweise nicht ohne Partikelfilter

in die Berliner Umweltzone

einfahren dürfen, jedoch ,ungereinigte‘

Diesellokomotiven innerhalb des Stadtgebietes

Rangierfahrten vornehmen. Erst

eine konsequente Umsetzung der gesetzlichen

Vorgaben wird letztendlich zu

einer höheren Luftqualität und damit

geringeren Erkrankungsrisiken führen.

Nicht nur national, sondern langfristig

eben auch weltweit.“


48 48 K&H K&H 4/2010 4/2010

Baumaschinen

Vier Variationen für TIER 4

Antriebe. Die Verschärfung der Abgasgrenzwerte im Blick, will die amerikanische Cummins Inc. auf der

diesjährigen bauma gleich vier neue Motoren mit Abgasnorm EPA TIER 4 interim/Stufe IIIB ausstellen.

Zum Einbau gelangen die Antriebe typischerweise in Baumaschinen.

Kraftprotz: Star auf dem Cummins-Stand wird der

2611 kW starke QSK78 sein. (Foto: Cummins)

Die neue Generation von Cummins-Motoren

debütieren unter

dem Slogan „Vier mehr für TIER

4“ auf dem Cummins-Stand auf der bauma

2010 in München. Die Vier-Zylinder-

QSB3.3- und -QSB4.5-Motoren für kompakte

Baumaschinen und erstmals der

neue QSX11.9 sowie der bekannte QSX15

der Heavy-Duty-Klasse. Cummins’ kompakte

Vier-Zylinder-Technologie erfüllt

nach Angaben des Unternehmens alle

Erwartungen bezüglich der Installations-

Flexibilität mit vereinfachten TIER-4/

Stufe-IIIB-Maßnahmen über das gesamte

Leistungsspektrum. Sie verfügen über ein

gekühltes Abgasrückführungs-System und

Partikelfilter, speziell für kompakte Installationen

konstruiert.

„Variable-Flow“-Turbolader

Der neue Cummins-Direct-Flow-Luftfilter

spart nach Aussage der Amerikaner

im Vergleich mit herkömmlichen Filtern

bis zu 35 Prozent mehr Einbauraum

bei gleichen oder sogar längeren Service-Intervallen.

Cummins hat bei der

Konstruktionsplanung für diese Vier-

Zylinder-Motoren auf einen Doppel-Turbolader

verzichtet. Stattdessen wird bei

dem QSB3.3 und dem QSB4.5 ein wesentlich

einfacherer „Variable-Flow“-Turbolader

über das komplette Leistungsspektrum

eingesetzt.

Diese Motoren bringen nicht nur mehr

Leistung, sondern erreichen auch sehr

niedrige Abgaswerte. Weiterhin soll der

Kraftstoffverbrauch im Durchschnitt um

fünf Prozent verringert werden und das

bei gleichzeitig besserem Motoransprechverhalten.

Der kompakte 3,3-l- und

4,5-l-Motor decken ein Leistungsspektrum

von 56 bis 119 kW ab und sollen

es dem entsprechenden OEM hierdurch

ermöglichen, die eigenen, spezifischen

Installationen mit Vier-Zylinder-Motoren

mit der TIER 4 interim/Stufe IIIB-Architektur

zu standardisieren.

Hohe Einspritzdrücke

Der neue 11,9-l- und 15-l-QSX-Motor haben

ein Leistungsspektrum von 224 kW

bis 447 kW. Das neue Cummins-XPI-

Common-Rail-Einspritzsystem erlaubt

Einspritzdrücke bis zu 2400 bar. Dieses

XPI-System wird mit einem Cummins-

VGT-Turbolader mit variabler Geometrie

kombiniert, der einen fortlaufenden,

variablen Luftdurchlass ermöglicht.

Beides, Leistung und Drehmoment, sind

signifikant höher und erhöhen dadurch

die Geräte-Produktivität. Der QSX11.9

und der QSX15 sind mit der bewährten

Cummins-Emissions-Technologie mit gekühlter

Abgasrückführung ausgestattet.

Dies ermöglicht eine Reduzierung

von NOx um bis zu 45 Prozent und ein

Cummins-Partikelfilter eliminiert über

90 Prozent der PM-(Particulate-Matter)-

Emissionen. Zusätzlich ermöglicht das

Cummins-eigene Luftfiltersystem-Gesamtpaket

bis hin zum Abgasnachbehandlungs-System

den OEM eine einfachere

Geräte-Installation.

Komplette Leistungsklasse

Mit den vier neuen Motoren ist auf dem

Cummins-Stand in München mit den bereits

auf der Intermat in Paris im vergangenen

Jahr vorgestellten Motoren QSB6.7

und QSL9 die komplette Leistungsklasse

von 56 kW bis 447 kW für TIER 4 interim/Stufe

IIIB vertreten. Diese Niedrigemissions-Standards

werden in Nordamerika

und Europa im Januar 2011 für

Motoren mit einer Leistung von über

129 kW und im Januar 2012 für Motoren

mit einer Leistung von 55 bis 129 kW in

Kraft treten.

Cummins zeigt weiterhin sein Motoren-

Flaggschiff, den QSK78, 18-Zylinder-Motor

mit 78 l Hubraum und einer Leistung

von 2611 kW. Dieser Motor ist bei seiner

Einführung der größte schnell laufende

Dieselmotor seiner Klasse gewesen und

war dafür bekannt, Berge zu versetzen.

Ausgestattet mit einer Reihe von Cummins-Spezialoptionen,

hat er sich in der

Bergbauindustrie als einer der wirtschaftlichsten

und zuverlässigsten Motoren,

speziell in extremen Einsatzhöhen, mit

niedrigsten Kosten per Tonne bewährt.


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50 K&H 4/2010

Zubehör

Alles im Blick: Die Kombi-Instrumente

Für Land- und Baumaschinen von

Bauser. (Foto: Bauser)

KOMPONENTEN

Passendes Cockpit

Selbstfahrende Arbeitsmaschinen

und Fahrzeuge aller Art erfordern

eine Überwachung der Betriebsund

Steuerzustände. Die wiederum

müsse dem Fahrer oder Bediener

zugänglich gemacht werden. Das

geschieht in aller Regel über ein

Kombi-Instrument. Die Firma Bauser

gehört zu den Komplettanbietern

für die Visualisierung und Steuerung

von Fahrzeugfunktionen und wird sich

mit seinen Produkten auch auf der

bauma präsentieren.

EINBAUMOTOREN

Premieren

Auf der bauma 2010 präsentiert Deutz für die

zukünftig geltende Emissionsstufe neue Motoren.

Diese decken ein breites Leistungsspektrum von

25 bis 520 kW ab. Zu den Neuheiten zählt auch

der TCD 2.9 L4, der unter der vorläufigen Projektbezeichnung

TCD 20XX angekündigt wurde.

Sauger- oder turboaufgeladen, mit oder ohne

Ladeluftkühlung, ausgestattet mit gekühlter externer

Abgasrückführung und Common-Rail-

Hochdruckeinspritzung mit 1600 bar ist der

kompakte Motor speziell für sehr kurze und

enge Installationen entwickelt worden. Darüber

hinaus wird aber auch der 50 bis 85 kW starke

TCD 3.6 L4 zu sehen sein.

Autonom transportieren

Neues Lenkwerkmodul für Schwerlasten

Der Rohbau steht und die ersten Anlagen

und Maschinen müssen an ihren

Standort gebracht werden. Mit normalen

Kranen ist in solchen Situationen

nicht viel zu beschicken. Genau das

ist das klassische Einsatzgebiet der Hebe-

und Transportsysteme von GKS-

Perfekt Hebe- und Transportsysteme.

Speziell für den Schwerlasttransport

bietet das Unternehmen GKS-Perfekt-

System, das auf der bauma in Halle 4,

Stand 119, vorgestellt wird.

40 t Traglast. Ganz neu im Programm

ist das Lenkwerkmodul GKS-

Perfekt ROBOT, ein akkubetriebenes

und funkferngesteuertes Antriebsmodul

für den innerbetrieblichen

Schwerguttransport bis 40 t Traglast.

Dieses besteht aus einer Antriebseinheit

mit zwei DC-Motoren mit Winkelgetrieben

sowie tragbarer Funkfernsteuerung

(zwei Fahrstufen) und

proportionaler Geschwindigkeitsregelung,

das mittels zukunftsweisender

Li-Ionen-Akku-Technologie angetrieben

und an Standardfahrwerken L20

MARKTÜBERSICHTEN

Perfekt für

schwere Lasten:

Das neue GKS-Perfekt-

Lenkwerkmodul GKS-

Perfekt ROBOT.

(Foto: GKS-Perfekt Hebeund

Transportsysteme)

angeflanscht wird. In Kombination mit

dem Fahrwerk F20 lassen sich so max.

40 t bewegen. Die Lasthöhe bleibt dabei

bei sehr niedrigen 180 mm.

Autonom arbeitend. Das akkubetriebene

GKS-Perfekt ROBOT arbeitet autonom

von externen Energiequellen.

Es werden keine Schläuche oder Kabel

zum Anschluss an eine Hydraulik-,

Pneumatik- oder Stromversorgung benötigt.

Somit ist es leicht und problemlos

an jeden gewünschten Ort zu bewegen.

Das GKS-Perfekt ROBOT ist

darüber hinaus kompatibel mit dem

Fahrwerksmodell L20.

Überarbeiteter Baumaschinen-Guide

Zur bauma 2010 hat der Lectura-Verlag die Printversion seines Lectura-Guide

Baumaschinen total umgestellt und wesentlich erweitert. Dies

wurde vor allem dadurch erreicht, dass sämtliche Maschinenarten

bildlich dargestellt sind. Mit dem neuen DIN-A5-Format kam man den

Kundenwünschen entgegen und erreichte damit eine deutlich bessere

Übersicht und Darstellung. Da sich immer mehr außereuropäische Hersteller

auf dem europäischen Markt tummeln, wird der Lectura-Guide

mit seiner Marktübersicht immer umfangreicher. Mittlerweile beinhaltet

er 28 Maschinenarten, 170 Hersteller, 9400 Maschinentypen,

über 80.000 Preise sowie die wichtigsten technischen Daten.


Volle Zurrkapazität

ZK–Modul von Thiele für die Ladungssicherung

Der Kontrolldruck in Sachen Ladungssicherung nimmt

zu. Das bekommen auch die Baustoff-Logistiker zu spüren,

die immer wieder ins Visier der Kontrollbehörden geraten.

Eine besondere Anforderung an die Ladungssicherung

stellen dabei immer wieder die so genannten

Anschlagpunkte dar.

EN 12640-konform. Dabei wird häufig vernachlässigt,

dass Anschlagpunkte ebenso den Anforderungen der EN

12640 genügen müssen. Diese Norm legt die Mindestanforderungen

und Prüfungen für Zurrpunkte an Lastkraftwagen

und Anhängern mit Pritschenaufbauten und einer

zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t fest, die zur

Stückgutbeförderung bestimmt sind.

Als Zurrpunkte werden hier Befestigungsvorrichtungen

am Fahrzeug, an der ein Zurrmittel direkt befestigt werden

kann, beschrieben. Ein Zurrpunkt kann z. B. als Ovalglied,

Haken, Öse oder Zurrschiene ausgeführt sein und

genau da treten in der Praxis die häufigsten Probleme bei

der Auslegung auf. Bei nicht sachgerechter Dimensionierung

und Verwendung eines ungeeigneten Zurrpunktes

geht neben der Beschädigung des Zurrpunktes und des

Fahrzeugrahmens, ebenso ein gewisses Gefahrenpotenzial

für den Straßenverkehr aus.

Hoch belastbar. Das neu entwickelte ZK-Modul von

Thiele lässt sich einfach und sicher an die Seitenrahmen

von Anhängern anpassen und anbringen. Die Zurr-Ringe

werden aus demselben Stahl hergestellt, der auch in der

Erzeugung von Zurrketten verwendet wird. Das zusätzlich

vom TÜV zugelassene Thiele-ZK-Modul entspricht

der europäischen Norm EN 12640 und ist zu 100 Prozent

Zurrkapazität in alle Zugrichtungen belastbar. Der Zurr-

Ring hat einen Schwenkbereich von –180 bis +30° und

ermöglicht sowohl das sichere Verzurren von Gütern mit

geringer Höhe als auch das Verzurren von Gütern, die

über die Ladefläche hinausragen. Weiter ist der Zurr-Ring

versenkbar und beugt dadurch Unfällen beim Begehen

von Ladeflächen vor.

Hat viel Interesse augelöst:

Das ZK-Modul von Thiele

bietet die volle Zurrkapazität.

(Foto: Thiele)


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(Foto: Probst)

Ganzheitliche Lösungen rund um das Baustoff-Handling

sind die Spezialität der Firma Probst. Ganz neu im Lieferprogramm

des Unternehmens ist ein kompakter und leistungsstarker

Steinspalter mit der Typenbezeichnung SSP

300-500-20. Er wurde aus der Praxis heraus für die Praxis

entwickelt. Impulsgeber war die Firma Herman Peters KG

aus Rheinau-Freistett. Das Unternehmen benötigte einen

kleinen Steinspalter für Kleinserien und Materialversu-

HYDRAULIK

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Der Steinspalter SSP

300-500-20 von

Probst: Kompakt

und leistungsstark

schließt er die Lücke

zu marktüblichen

Großanlagen.

Individuelle Lösungen

Probst mit neuem kompakten Steinspalter

Hydrostatischer Antrieb und hohe Fahrgeschwindigkeiten

waren bislang zwei Dinge, die nicht unbedingt

zueinanander gehörten. Das hat sich geändert. Der

Hydraulikspezialist Sauer Bibus hat mit der Entwicklung

und Konfiguration des ICVD-Antriebes hydrostatische

Antriebe beschleunigt. ICVD steht für Integrated

Continuously Variable Drive, der durch eine Großwinkel-Technologie

im Antriebsmotor Fahrgeschwindigkeiten

bis zu 80 km/h ermöglicht. Damit ist der Antrieb

besonders für Arbeitsmaschinen, die im Schnell-Läuferbereich

eingesetzt werden, eine wirtschaftlich und

technisch interessante Alternative.

Zwischenzeitlich ist der ICVD-Antrieb bei führenden

Baumaschinenherstellern in der Serienausstattung.

Der Erfolg des Spezialantriebes basiert auf seiner

Großwinkeltechnik. Zum Einsatz kommt hierbei ein

Hydraulikmotor mit einem Verstellbereich bis zu 45°.

Damit kann der gesamte Geschwindigkeitsbereich


che. Doch schnell musste man feststellen, dass die marktüblichen

Produkte für die vorgesehene Anwendung zu

groß dimensioniert waren und somit aus wirtschaftlicher

Sicht keine vernünftige Lösung darstellten. Wie so oft bei

mittelständischen Unternehmen wurde dann nach dem

Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ eine

individuelle, maßgeschneiderte Lösung des Problems

selbst entwickelt.

Eigene Entwicklung. Gemeinsam mit einem Schlossereibetrieb,

der zudem über eine Hydraulikabteilung verfügt,

wurde intensiv an der „Eigenentwicklung“ gearbeitet.

Bereits in dieser Phase wurden auch die Handling-Profis

von Probst in die Gespräche eingebunden. Ein intensiver

Know-how-Transfer aller drei Unternehmen führte letztlich

zum gewünschten Ergebnis. Es entstand ein leistungsstarker

und sicherer Steinspalter, der ganz bewusst

kompakt gehalten wurde und somit eine leistungsfähige,

kleinere Alternative ist. Der Steinspalter SSP 300-500-20

baut auf der Erfahrung von drei anwenderorientierten

Unternehmen auf und setzt neue Maßstäbe. Der Steinspalter

SSP 300-500-20 eignet sich zum einfachen Spalten

von Betonsteinen.

Flotter Telehandler: Der Multiloader von Sennebogen

mit ICVD-Antriebstechnik von Sauer Bibus.

(Foto: Sennebogen)

stufenlos durchfahren werden. Diese Technologie

ermöglicht es, dass bei Arbeitsmaschinen, die

besonders im höheren Geschwindigkeitsbereich

eingesetzt werden, auf ein Schaltgetriebe verzichtet

werden kann. Für das Bedienpersonal bedeutet dies

einen Sicherheitsgewinn, da sich der Fahrer voll auf

das Führen seiner Maschine konzentrieren kann.

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REIFEN

Zubehör

Sache des Profils

Besondere Einsätze erfordern besondere

Reifen. Das gilt gerade auf dem

Bau, denn hier ist Traktionsstärke

gefragt. Zu den Spezialisten für Offroad-Reifen

gehört die Firma CGS

Tyres/Mitas a.s., die ihre Produkte

auf der bauma in Halle A6, Stand

109, vorstellen wird. Unter den neuen

Produkten aus dem Mitas-Sortiment,

die in diesem Jahr herausgebracht

wurden, sei das besondere Laufflächenprofil

des CR-01 für Kranwagen

erwähnt.

Effiziente Komponenten

ContiTech auf der bauma 2010 mit vielen Neuheiten

Wie lassen sich Baumaschinen und

Arbeitsprozesse auf dem Bau umweltfreundlicher

gestalten? Die Beantwortung

dieser Frage steht im Mittelpunkt

des ContiTech-Messeauftrittes. Schwerpunkte

auf dem Stand in Halle B2,

Stand 303/400 sind energieeffiziente

Transportlösungen, ein kälteresistenter

Fördergurt mit Anti-Haft-Eigenschaften,

SCR-Module für die Abgasreinigung

in Baumaschinen und hochbelastbare

Hydraulikleitungen.

Nachhaltig handeln. „Technische Lösungen

alleine reichen heute nicht

mehr aus, um erfolgreich am Markt

zu agieren“, sagt Hans-Jürgen Duen-

sing, Geschäftsbereichsleiter Conti-

Tech Conveyor Belt Group. „Darum

haben wir bei allen Entwicklungen

auch das nachhaltige Handeln im

Blick. Unsere Transportbandlösungen

können helfen, große Mengen CO2

einzusparen.“ Der Umweltschutzgedanke

ist auch für Günter Frölich, Geschäftsbereichsleiter

ContiTech Fluid

Technology, wichtig: „Unsere SCR-

Schlauchleitungen für Abgasreinigungsanlagen

in Baufahrzeugen sind

ein Beitrag für saubere Luft. Darum

sind sie immer mehr gefragt.“

Energie optimiert. Die ContiTech

Conveyor Belt Group wird in München


einen Fördergurt mit energieoptimierter

Deckplatte vorstellen, der den Energieverbrauch

der Förderbandanlagen

um bis zu 20 Prozent senken kann.

Schüttguttransport. Zu mehr Wirtschaftlichkeit

und Umweltverträglichkeit

trägt der SICON ® -Gurtförderer der

ContiTech Conveyor Belt Group bei:

„Der SICON ® löst durch seine Taschenform

Transporte von Schüttgütern auf

eine einzigartige Weise“, erklärt Dr. Regina

Gensigora, Segmentleiterin Engineered

Products. „Das flexible und kurvengängige

Transportmittel ist von der

Aufgabe- bis zur Abwurfstelle geschlossen

und eignet sich besonders für

Anwendungen, bei denen kein Transportgut

austreten darf.“ Darum wird er

beim Transport von Kalkstein, Sand,

Gips, sowie für die Beförderung von Pa-

pier, Baumrinde, Hackschnitzeln und

Salz eingesetzt.

Technische Highlights. ContiTech Fluid

Technology kommt mit zwei Neuheiten:

Schlauchleitungsmodulen der

zweiten Generation für die SCR-Technologie,

mit der Motoren von Baumaschinen

sauberer werden, und einem

erweiterten Angebot von Schlauchleitungsmodulen

für den Hydraulikeinsatz.

„Eines der technischen Highlights,

mit denen wir unseren Kunden umfassende

Problemlösungen bieten, sind

komplette Leitungssätze“, sagt Robert

Wurm, Segmentleiter Industrieleitungen.

„Der Kunde erhält sie komplett

mit Montagemarkierungen und mit Öl

befüllt. Er spart sich dadurch die zeitaufwändige

Einzelverschraubung der

Leitungen.“

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Mit beheizten Quick-

Connectoren: Die

neue Generation

der bewährten

SCR-Leitungen.

(Foto: ContiTech)


56 K&H 4/2010

Zubehör

MESSEVORSTELLUNG

Weltpremiere in München

Für Gabelstapler, Seitenstapler und andere Industriefahrzeuge

bringt Continental ein neues Reifenmodell

auf den Markt. Der ContiRT20 Performance ist als

Nachfolger von IC80 und ConRad HT ein Luftreifen in

radialer Bauweise. Mit ihm lassen sich laut Hersteller

schwere Lasten dank eines traktionsstarken Profiles

zuverlässig mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h

bewegen. Auf der bauma feiert er in der Größe 12.00 R

20 seine Weltpremiere. Im Vergleich zu ConRad HT

und CONRAD soll er bei etwa gleicher Profiltiefe und

ähnlichen Abmaßen eine bis zu 30 Prozent bessere

Lebenserwartung erzielen. Höhere Ziele hatte sich Continental

auch beim gleichmäßigen Abrieb und den Dämpfungseigenschaften

gestellt, ohne Kompromisse bei den

Eigenschaften Standfestigkeit oder Schutz

gegen Steinefangen einzugehen.

Neuvorstellung: Auf der bauma

präsentiert Continental einen neuen

Industrie-Luftreifen in radialer

Bauweise. (Foto: Continental)

UNIVERSAL MOBIL-CONTROLLER

Elektronik zuverlässig steuern

Elektroniksteuerungen in mobilen Arbeitsmaschinen

müssen auch unter

härtesten Bedingungen zuverlässig

und sicher arbeiten. Extreme Temperaturen,

hartes Gelände, Vibrationen

– die Belastungen, die an den

Komponenten zerren, sind enorm.

Mit diesen Bedingungen muss auch

die Elektronik klarkommen.

Eine leistungsstarke Steuerungslösung

ist der Universal Mobil-Controller

HY-TTC 90 von Hydac Electronic.

Der Controller deckt alle

technischen Anforderungen der

modernen Fahrzeugelektronik in

mobilen Arbeitsmaschinen ab. Alle

Ein- und Ausgänge sind frei programmierbar,

überspannungsfest

und kurzschlussfest. Für serielle

Kommunikation stehen CAN, RS-

232 und LIN zur Verfügung. Besonders

in Arbeitsmaschinen wichtige

Proportionalventile können

direkt über PWM-Ausgänge mit

interner Stromversorgung angesteuert

werden.

Die HY-TTC 90 wurde gemäß den

internationalen Standards IEC

61508 und ISO/EN 13849 entwickelt.

Intuitive Bedienführung: Die leistungsstarke Funksteuerung

mit 3,5’’-Farb-TFT in QVGA-Technologie.

Präzise steuern

HBC-radiomatic mit vielen Neuheiten

Wenn es um die Bedienung von Maschinen geht, führt

an der Fernbedienung kein Weg mehr vorbei. Die Technik

dafür ist für die verschiedensten Anforderungen ausgelegt

und wird kontinuierlich weiter optimiert. HBC-radiomatic,

weltweit führender Hersteller von drahtlosen

Steuerungen für industrielle Anwendungen, hat für die

bauma und die Hannover Messe ein großes Neuheiten-

Paket vorbereitet. Dazu zählt unter anderem eine komplett

neue Version des seit vielen Jahren bewährten

Handsenders micron 5.

Klassischer Handsensor. Der Klassiker für die Steuerung

von Industriekranen und verschiedenen anderen Maschinen

der Hebe- und Fördertechnik ist künftig auch in

einer Ausführung für die Ex-Zonen 1, 2, 21 und 22

lieferbar. Damit bietet HBC-radiomatic nun auch im

Handsenderbereich eine hochwertige Funksteuerung für

explosionsgefährdete Bereiche. Neben der Ex-Variante

ist micron 5 mit vielen nützlichen Zusatzfunktionen

sowie einem kraftvollen NiMH-Wechselakku erhältlich.

Transflektives Display. Als weitere Neuheit präsentiert

das Unternehmen eine besonders leistungsstarke Funksteuerung

mit 3,5’’-Farb-TFT in QVGA-Technologie.

Das transflektive Display verfügt über eine Farbtiefe

von 18 Bit und einen großen internen Speicher. Damit

können beispielsweise unterschiedlichste Symbole,

Grafiken, Bilddateien und Sprachversionen angezeigt

werden. Dies ermöglicht wiederum die problemlose

Gestaltung einer intuitiven, sprachübergreifenden Menüführung.

Darüber hinaus ist auch die Speicherung von

System- oder Maschinendaten möglich, die dann bei

Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgerufen

werden können.


Weitere Neuheiten. Neben diesen Innovationen

hat HBC-radiomatic noch viele weitere Neuheiten

in das Showcase für die beiden Messen gepackt.

Dazu zählt eine überarbeitete Ausführung des Senders

eco. Mit ihrem neuen Gehäuse aus PA6GF30-

Kunststoff bietet die zuverlässige Steuerung für

Untendreher und viele andere Maschinen der Hebe-

und Fördertechnik künftig noch mehr Schutz

vor Beschädigungen. Dank der enormen Robustheit

des Senders kann sich der Anwender auch im

täglichen, harten Einsatz auf eine zuverlässige

Funktion und eine lange Lebensdauer der Steuerung

verlassen.

Bewährte Steuerung. Eine neue Senderversion

präsentiert HBC-radiomatic auch mit technos. Die

bewährte Steuerung war bislang ausschließlich

mit integriertem LCD erhältlich. Künftig ist der

Sender alternativ auch mit LED-Modul lieferbar.

Auf insgesamt fünf übersichtlich angeordneten,

zweifarbigen Leuchtdioden kann sich der

Bediener verschiedenste Status- oder Rückmeldeinformationen

anzeigen lassen, zum Beispiel

Warnhinweise bei hohen Windgeschwindigkeiten.

Das sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Messeneuheit. Als weitere Messeneuheit zeigt

HBC-radiomatic eine besonders handliche Produktreihe

für die bequeme drahtlose Steuerung

von Maschinen und kundenspezifischen Spezial-

Anwendungen. Dazu zählt zum Beispiel der neue

Sender keynote. Die Innovation ist ideal für die

drahtlose Steuerung von Anwendungen mit einstufigen

Funktionen geeignet, wie etwa einfache

Hebezeuge, Fahrzeugabstützungen, Laderampen

von Abschleppfahrzeugen oder Ein- und Abrüstvorgänge

bei Maschinen und Anlagen. Das ergonomische

Senderdesign und die bequeme Trageweise

am Gürtelclip sorgen für Bedienkomfort.

Clevere Features. keynote verfügt über viele clevere

Features. So kann der Bediener bequem per

Drucktaster in eine zweite Funktionsebene umschalten

und hat damit über 20 Steuerbefehle zur

Verfügung. Für die schnelle

Aktivierung von Ersatzsendern

ist keynote standardmäßig

mit radiomatic ® iLOG ausgestattet.

Besonders handlich: keynote

verfügt über viele clevere

Features. (Fotos: HBC-radiomatic)

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Baustellen-Reinigung

HJS präsentiert Nachbehandlungssysteme

Wie lässt sich der Schadstoffausstoß von Baggern, Straßenwalzen

und Flurförderzeugen nachhaltig senken?

Diese Frage steht im besonderen Mittelpunkt der diesjährigen

bauma. Wie mehrfach berichtet, treten ab 2011

stufenweise neue Emissionsgesetzregelungen für mobile

Maschinen in Europa und den USA in Kraft. „Die gesetzlichen

Vorgaben der kommenden Richtlinien lassen sich

nur mit Schadstoffminderungssystemen erreichen, die

an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen

optimal angepasst sind“, erklärt Dr. Herman Weltens,

Geschäftsführer der HJS Fahrzeugtechnik GmbH & Co.

KG, die mit entsprechenden Lösungen auch auf der diesjährigen

bauma vertreten sein wird.

Anforderungsprofil. Eine flächendeckende Abgasnachbehandlung

im Non-Road-Bereich birgt großes Potenzial,

um Emissionen an der Quelle zu senken und somit die

Luftqualität zu verbessern. Im Vergleich zum Straßenverkehr

legen Baumaschinen keine langen Strecken zurück,

sind jedoch häufig stundenlang durchgehend in Betrieb –

oft auf Baustellen in ohnehin stark belasteten Ballungsgebieten.

HJS hat sowohl für die Erstausrüstung als auch für

den nachträglichen Einbau die passende Lösung, um die

künftigen Grenzwerte zu erfüllen. Die Partikelfiltersysteme

des Unternehmens reduzieren den Rußausstoß um bis

zu 99 Prozent.

PURITECH STELLT DAS/DBS-NO2-SYSTEM VOR

Saubere Sache

Der Filterspezialist PURItech wird auf der bauma

selbstreinigende Filtersysteme für Dieselmotoren vorstellen.

Die Systeme sind nach Angaben des Herstellers

in der Lage, über 90 Prozent der toxischen NO2-Emissionen

(Stickstoffdioxid) in allen Betriebszuständen des

Dieselmotors, also auch im Schwachlastbetrieb, zu

reduzieren. Die NO2-Reduzierung wird dabei durch eine

neuentwickelte, katalytische Beschichtung des Filtersubstrates

sowie des vorgeschalteten Exothermie-

Konverters (Vorfilter) erreicht. Das aktive Filtersystem

DAS/DBS-NO2 mit kombinierter Regeneration wird für


Abgastemperaturen. Die passive

Technologie CRT – kurz für Continuously

Regenerating Technology –

besteht aus einem Partikelfilter mit

vorgeschaltetem Oxidationskatalysator.

CRT vermindert die im Abgas enthaltenen

Schadstoffe wie Kohlenmonoxid

sowie Kohlenwasserstoff und

filtert zugleich entstehende Rußpartikel.

Eingesetzt wird CRT bei besonders

leistungsstarken Maschinen, die kontinuierlich

hohe Abgastemperaturen

erzeugen. Für Anwendungen im unteren

bis mittleren Leistungsbereich mit

hohem Niederlastanteil und somit

niedrigen Abgastemperaturen eignen

sich aktive HJS-Technologien wie

den OEM als auch für den Nachrüstmarkt

angeboten. Diese Partikelfiltersysteme

haben u. a. einen hohen Wirkungsgrad in

der Feinstaubverminderung von 99,7 Prozent.

Durch die aktiv-passive Filterregeneration

sind die Anwender auch in Zukunft

auf der sicheren Seite. Mit den Neuentwicklungen

werden nicht nur Partikelemissionen

um über 99 Prozent, Kohlenwasserstoffe

(HC) und Kohlenmonoxid (CO) um

mehr als 95 Prozent, sondern auch NO2

um bis zu 97 Prozent vermindert. Eine

NO2-Verminderung durch ein Partikelfiltersystem

ist nicht selbstverständlich.

Reine Schaufel: Auf

der bauma will HJS

zukünftige Abgasnachbehandlungskonzepte

für Baumaschinen in

der Nach- und Erstausrüstung

zeigen.

(Foto: HJS)

SMF-AR, ein Sintermetallfilter mit autarker,

thermoelektrischer Regeneration,

oder brennergestützte Systeme.

Sie erzeugen die für den Rußabbrand

erforderliche Temperatur aus eigener

Kraft. Dadurch kann sich das Filtermedium

in nahezu jedem Motorenbetriebspunkt

regenerieren.

Technik mit Zukunft. Mit der Selective

Catalytic Reduction Technology (SCRT)

bietet HJS zudem Abgasminderungssysteme

an, die neben einer vollständigen

Reduzierung von Rußpartikeln

auch den Ausstoß von Stickoxiden

(NOx) um bis zu 90 Prozent sowie alle

anderen gasförmigen Schadstoffe bis

zur Nachweisgrenze senken.

Selbstreinigendes Filtersystem:

PURItech stellt auf der bauma

seine Abgasreinigungslösungen

für Dieselmotoren vor.

(Foto: PURItech)


Safety

DUMPER VON BERGMANN

Sonderserie zum Jubiläum

Ohne Dumper bewegt sich im Erdbau nicht viel! Nachdem

der im Sommer 2009 vorgestellte Bergmann-

Dumper 2090 in der Presse mehrfach mit dem Testurteil

sehr gut bezeichnet wurde, stellt Bergmann

pünktlich zur bauma den in der 10-t-Klasse angesiedelten

3009 in Ausführung als Drei-Seiten-Kipper und als

Rund-Kipper vor.

Mit den beiden neuen Modellen hat der Spezialist

Mulden-Kipper entwickelt, die mit vielen konstruktiven

Details überzeugen soll. So gehört nicht nur die konsequente

Einhaltung von Qualitätskriterien zur Unternehmensphilosophie;

das Unternehmen setzt nach eigenen

Angaben auch in Sachen Design und Arbeitssicherheit

die Messlatte hoch an. Statt wie bisher über das Knickgelenk,

erfolgt der Aufstieg beim 2090 über einen komfortablen

Zugangsbereich am Heck.

Features des Sicherheitssystemes der 100 PS starken

Mulden-Kipper sind z. B. ein im Joystick integrierter

Fahrschalter, eine mitschwenkende Kamera und ein

Sitzkontaktschalter. Anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums

geht Bergmann mit einer innovativen Sonderedition

an den Start.

KUNDENSPEZIFISCHE BETRIEBSTANKSTELLE

Sicherer Heimvorteil

„My home is my castle is my petrol

station.“ Eine Betriebstankstelle

bietet viele Vorteile; allen voran

der Kostenfaktor. Die Kraftfahrer

können bequem zu Hause tanken,

alle Medien sind gleichzeitig verfügbar,

auch AdBlue, das an öffentlichen

Tankstellen meist nicht aus

der Zapfsäule erhältlich ist, kann

gleich mitgetankt werden. Der

Kraftstoff kann günstig eingekauft

werden, da über die jeweilige Mengenabnahme

der Preis verhandelt

wird. Der ober- oder unterirdische

Tank wird direkt aus dem Tankwa-

60 K&H 4/2010

gen befüllt. Anträge für Baugenehmigungen

und Eichungen werden

von einem zertifizierten Tankstellenbauunternehmen,

wie z. B. Thoms

Tankdienst, übernommen. Der Kunde

äußert seine Wünsche, die die

Tankstelle erfüllen muss, den Rest

erledigt das Fachunternehmen –

das Rundum-Sorglos-Paket und alles

aus einer Hand.

Schließt der Betreiber sich einem

Tankkartenverbund (z. B. Tankpool

24) an, kann die geeichte Tankstelle

auch Dritten zugänglich gemacht

werden.

Sehen und hören

Warneinrichtungen von Sirena

Teil der Unfallverhütung sind optische sowie akustische

Signalgeber, die nicht nur den Bediener eines Arbeitsgerätes,

sondern auch Mitmenschen und weitere Mitarbeiter

vor Gefahren warnen sollen. Entsprechende Einrichtungen

offeriert beispielsweise der Zubehörspezialist Sirena.

Das Unternehmen bietet dabei ein umfassendes

Programm von Rundum-Kenn-, Drehspiegel- und Blitzleuchten

für Landwirtschaftsmaschinen, Arbeitskraftfahrzeuge,

Industriefahrzeuge und Sonderfahrzeuge sowie

optische und akustische Signalgeräte und Rückfahrwarnsysteme

für Gabelstapler, Schwertransporter, Pannenhilfe,

Servicefahrzeuge usw. an.

Breites Spektrum. Ebenso umfassend gibt sich das Pro-

gramm an Rundum-Kennleuchten, Drehspiegelleuch-

ten und Sirenen für Notfahrzeuge wie Notarzt-, Kranken-,

Polizei- oder Feuerwehrwagen. Die Produkte entsprechen

der Richtlinie 95/54/CE.

Für die Fahrzeugindustrie bietet Sirena darüber hinaus

ein umfangreiches Zubehörprogramm. Dazu zählen beispielsweise

rutschfeste und kratzfeste Magneten, Spiralkabel

für den Anschluss am Zigarettenanzünder, flexible

Teleskopverlängerungen, Befestigungswinkel oder auch

Ladegeräte und mehr.

Offerten für die Industrie. Neben den Offerten für Fahrzeuge

bietet Sirena ein umfassendes Programm industrieller

Warngeräte an, um den Anforderungen spezialisierter

Anwendungen in allen Industrieumgebungen gerecht zu

werden. Das Programm reicht von traditionellen, robusten,

motorbetriebenen Sirenen bis zu elektronischen Sirenen

und dient dazu, Personal über Änderungen in der

direkten Umgebung wie z. B. potenzielle Gefahren zu

informieren. Sirena bietet mit TWS ein modulares System

Zusätzlich: Für die

Fahrzeugindustrie

bietet Sirena in Ergänzung

zu den Warnleuchten

ein umfangreichesZubehörprogramm

wie rutschfeste

Magneten oder

Befestigungswinkel an.


Varianten mit

110 und 120 dB:

Die elektronischen Sirenen

von Nexus sind in 64 Tönen lieferbar. (Fotos: Sirena)

von Signalsäulen, welches beliebig kombinierbar ist und

somit die verschiedensten Lösungsmöglichkeiten im

Bereich der industriellen, optischen und akustischen

Signaltechnik ermöglicht. TWS-Signalsäulen sind erhältlich

in fünf verschiedenen Durchmessern: 75, 55, 36,

25 und 18 mm.

Elektronische Sirenen. Dank der in der Sirenentechnologie

erzielten Fortschritte wurden elektronische Sirenen

in Form des industriellen Schallgebers Nexus auf

den Markt gebracht. Diese Sirenen, die in Varianten mit

110 und 120 dB, mit einem IP66-Gehäuse, drei Alarmstufen

und 64 Tönen angeboten werden, können in

einer Vielzahl allgemeiner Signalanwendungen eingesetzt

werden. Zur Erfüllung des Behindertengleichstellungsgesetzes

sind kombinierte akustische Signalgeber

erhältlich.

Optische Warnung. Für visuelle Signalanwendungen eignen

sich Klaxons industrielle Positionsblitzer, da sie dank

der größeren Ausbreitung des Lichtes effektiv vor einer

Gefahr warnen. Positionsblitzer sind entweder mit LEDoder

Xenonblitzern ausgestattet und mit einer Lichtausgabe

von 5, 10 und 24 J erhältlich. Die Produkte des

Industrieprogrammes von Sirena kommen an Fließbändern,

Kranen, beweglichen Maschinen, als Prozess-

Steuerungsalarme und in Marine- und allgemeinen Signalanwendungen

zum Einsatz. Sirena bietet so für jede

Anforderung ein passendes Signalgerät an.

Aktueller Katalog. Zu finden sind die vorgestellten und

weitere Produkte im aktuellen Sirena-Katalog. Kunden

haben die Möglichkeit, den Katalog auf der Internet-Seite

herunterzuladen, oder über eine kurze Nachricht die

gedruckte Version zu bestellen. Im aktualisierten Katalog

finden die Kunden beispielsweise auch die neuen

Linien aus den Bereichen Mehrtonsirenen, Signalsäulen

in fünf verschiedenen Baugrößen sowie Drehspiegelleuchten

in LED-Technik. Sirena ist in diesem Jahr auch

bei der Hannover Messe vom 19. bis 23. April vertreten,

so können Besucher sich auch hier über die Produktvielfalt

informieren.

Wir liefern:

Anschlagtechnik

�Ketten / Seile / PSA

Katalog anfordern bei:

Seilflechter Tauwerk GmbH

Auf dem Anger 7 – 9

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Safety

SCHMIERVORRICHTUNG

Wartung und Druckluft

Parker Hannifin, Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie,

hat mit der Moduflex-Lite-Serie neue

und leistungsfähige Wartungseinheiten für die Druckluftaufbereitung

entwickelt. Ihre patentierte Nano-

Schmiertechnologie transportiert den Ölnebel via

Luftstrom bis zu 40 m weit. Moduflex Lite soll es ermöglichen,

die Effizienz, Produktivität und Zuverlässigkeit

in Pneumatikanwendungen einfach und kostengünstig

zu optimieren.

Moduflex Lite ist aus hochwertigen Technopolymeren

konstruiert und damit besonders leicht sowie korrosionsbeständig.

Das Spritzgussgehäuse verbessert

außerdem die internen Strömungswege des Systems,

sodass im Vergleich mit ähnlich großen Geräten die

Volumenstromleistung um bis zu 30 Prozent höher ist.

Daher können Anwender problemlos eine größere und

teurere Anlage durch die kompakte, preisgünstige Einheit

ersetzen.

Die Nano-Schmiervorrichtung liefert einen konstanten

und sehr feinen Ölnebel. Dadurch verlängern sich nicht

nur die Nachfüllintervalle, sondern die Schmierung des

gesamten Pneumatiksystems wird effizienter.

DIENSTLEISTUNGEN

Modulares Lernen

Seilflechter-Seminare haben sich zum festen

Bestandteil des betrieblichen Sicherheitswesen

entwickelt. So bilden die Braunschweiger

Interessierte beispielsweise auch

zum Sachkundigen in der Anschlag- und Ladungssicherungstechnik

aus. Jedes Fachseminar

vermittelt dabei nach Aussage der

Sicherheitsexperten Fachwissen auf dem

neuesten Stand und sorgt für das nötige

„Update“ des betrieblichen Sicherheitswesens.

Die Maßnahmen erhöhen letztlich

62 K&H 4/2010

auch die Rentabilität des jeweiligen Unternehmens.

Fundiert vermitteln die Fachreferenten dabei

in Theorie und Praxis das Anschlagen

von Lasten, die richtige Verwendung der

Anti-Rutsch-Matte, den Aufbau einer formschlüssigen

Ladungssicherung, die korrekte

Transportsicherung von Gefahrgut sowie die

Handhabung der Persönlichen Schutzausrüstung

(Höhensicherung). Dabei erfolgt die

Ausbildung zum Sachkundigen in der Anschlagtechnik,

zum Sachkundigen in der Ladungssicherung,

zur Ladungssicherung von

Gefahrgut auf Lkw und in Containern gemäß

Tragfähiger Transportwagen: Pfeifer-Gleiswagen beim Transport

von Gussformen im Gusswerk Waltenhofen. (Foto: Pfeifer)

Schienen-Lösung

Pfeifer macht schwere Gießformen mobil

Zu den wesentlichen Arbeitsmitteln eines Gießers gehören

drei Dinge: Metall, das geschmolzen wird, eine

Außenform, in der das flüssige Metall erstarrt und so genannte

Kerne für die Innenkontur. Zur Handhabung der

Gussteile und Formkästen sind geeignete Hebe- und

Transportvorrichtungen notwendig, insbesondere bei der

Produktion tonnenschwerer Gussteile, wie sie im Maschinen-

und Anlagenbau eingesetzt werden.

Branchenlösung. Die Firma Pfeifer Seil- und Hebetechnik

GmbH in Memmingen ist in ihrem Geschäftsbereich

Hebetechnik spezialisiert auf die Herstellung von krange-

GVS/ADR sowie zum Sachkundigen für Persönliche

Schutzausrüstung. Nach Vereinbarung

können Interessierte doppelt bei

hausinternen Seminaren profitieren: Die

Schulungsteilnehmer trainieren am eigenen

Maschinenpark und haben aber gleichzeitig

keinen Mehraufwand für Verpflegung und

Unterbringung.

Im eintägigen Seminar „Anschlagtechnik“

wird über textile Hebebänder und Rundschlingen,

Ketten, Drahtseile, Herstellungsformen,

gesetzliche Normen und Vorschriften

sowie die Beurteilung der Ablegereife

gesprochen.


undenen Lastaufnahmemitteln und hat bereits mehrere

Gießereien mit Hebetechnik-Lösungen ausgerüstet. Dazu

gehört zum Beispiel eine 80-t-Traverse mit Auflagesattel

und aufgeschweißten Stegblechen zum Auflegen von

Kranzketten, die an Formkästen angeschlagen werden. Für

das Gusswerk Waltenhofen GmbH, das Gussteile mit

einem Stückgewicht bis 20.000 kg herstellt, hat Pfeifer nun

erstmals ein flurgebundenes Transportmittel entwickelt.

Logistik über Schiene. Nach dem Abguss müssen die

Formkästen zum Entleeren und Reinigen in eine andere

Werkshalle im Gusswerk transportiert werden, weshalb

die bestehende Hallen-Krananlage nicht genutzt werden

kann. Die Hallen sind jedoch mit Schienen verbunden,

sodass ein schienengebundenes Förderfahrzeug eingesetzt

werden sollte, das von den Ingenieuren bei Pfeifer

einsatzspezifisch konstruiert und in der Fertigung in

Memmingen gebaut wurde.

Gleichmäßige Verteilung. Der Pfeifer-Gleiswagen hat eine

ebene Auflagefläche von 4,20 x 4,20 m, auf der Formkästen

mit einem Gewicht von bis zu 100 t abgelegt werden.

Der Gleiswagen selbst hat ein Eigengewicht von

11 t. Eine besondere Herausforderung bei der Konstruktion

des Gleiswagens war die gleichmäßige Verteilung des

enormen Ladegewichts auf das Gleisfahrwerk. Dies gelang

mit einer ausgereiften Unterkonstruktion und gelenkig

gelagerten Radaufhängungen. Der Gleiswagen verfügt

zusätzlich über eine sensorische Wegmessung, die für eine

automatische Abschaltung des Fahrwerks auf der 14 m

langen Gleisstrecke sorgt.

Sicher rundum: Produkte und Dienstleistungen von

Seilflechter. (Foto: Seilflechter Tauwerk)

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Schwerlastverkehr

Interner Schwertransport

Spezialfahrzeuge. Auf Basis der bereits bekannten HPI-Schwerlastroller-Baureihe, präsentiert

die Greiner GmbH aus Neuenstein derzeit ein völlig neuartiges, innerbetriebliches Transportkonzept:

den Greiner-Sefiro-Schwerlastroller, der sich insbesondere durch eine minimale Höhe auszeichnet.

Sefiro längs und quer:

Neben der fünfachsigen Basisausführung

sind auch neun Achsen oder bei 2x neun Achslinien seitlich gekuppelt darstellbar.

Das hydrostatisch angetriebene

Fahrzeug verfügt unter anderem

über ein komplett neuartiges

Lenkhubgetriebe mit einem Lenkwinkel

von ±95°, sodass eine vollwertige 360°-

Lenkung verfügbar ist. Lenkprogramme

wie Normal-, Quer-, Diagonal- und Kreisfahrt

sind hierbei obligatorisch.

Die Achsaufhängung respektive die Achslagerung

erfolgt über die bei der HPI-Anhängervariante

seit Jahren bewährten

Ausführung, wobei der Hub- bzw. Achsausgleichszylinder

direkt zentrisch auf

der Achse positioniert wird. Auf das wartungsintensive

Schwingarmprinzip verzichtet

Greiner angesichtes der zu erwartenden

Servicearbeiten durch den

zukünftigen Nutzer gänzlich und Lenkbewegungen

der Achse erfolgen absolut

wartungsfrei und leichtgängig direkt auf

der Ölsäule des Abstützzylinders.

64 K&H 4/2010

Containerkonforme Fahrzeugbreite

Die aktuell verfügbare, fünfachsige Basisausführung

(zehn Pendelachsen) inklusive

Power-Pack hat eine zulässige Pendelachslast

von 10x 19.000 kg, sodass ein zul. GG

von 190 t zur Verfügung steht. Ohne ein

weiteres Power-Pack können bis maximal

neun Achslinien längs gekuppelt werden.

Hierbei ist dann ein zul. GG von 342 t

verfügbar. Als weitere Option können 2x

neun Achslinien seitlich gekuppelt, für

dann bis zu 684 t, werden. Die einzelnen

Module können je nach Kundenanforderung

von zwei bis neun Achslinien reali-

siert werden. Die Bauhöhe beträgt 630 +

220 mm Hub- bzw. Achsausgleich. Bei der

Fahrzeugbreite wurde Wert auf ein containerfreundliches

Maß von 2290 mm gelegt.

Sämtliche Funktionen werden über

das tragbare Steuerpult der Sicherheits-

HBC-Funkfernbedienung mit LC-Display

gewählt. Die einfach zu parametrisierende

Software ermöglicht es außerdem, z. B.

freitragende Langguttransporte mit und

ohne Drehschemel zu verfahren.

Partikelfilter inklusive

Das hydraulisch aufstellbare Power-Pack

verfügt über zwei wassergekühlte Vier-

Zylinder-Turbodieselmotoren mit insgesamt

66 kW Leistung inklusive Diesel-

Partikelfilter. Als maximale Geschwindigkeit

stehen 7 km/h zur Verfügung. Die

Zugkraft beträgt etwa 180 kN. Der Antrieb

erfolgt bei der Fünf-Achslinien-Variante

mittels sechs Hydrotrac-Radgetriebeeinheiten.

Die Ladeplattformabmessungen

betragen 5950 x 2290 mm, wobei der Sefiro

inklusive Power-Pack insgesamt 7800

mm lang ist. Selbstverständlich ist eine

spätere Erweiterung problemlos möglich,

wobei das Kuppeln weiterer Einheiten

obligatorisch über hydraulische Kuppelbolzen

erfolgt. Der fünfachsige Prototyp

steht dem interessierten Anwender ab sofort

zur Besichtigung zur Verfügung.

Flacher Schwertransporter: Die Bauhöhe des Sefiro beträgt 630 + 220 mm

Hub- bzw. Achsausgleich, die Fahrzeugbreite beträgt containerfreundliche 2290 mm.

(Fotos: Greiner)


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SCHWERES

im Gepäck

Vermietung. Sowohl für den horizontalen, als auch für den

vertikalen (Schwer-)Transport von Waren verfügt das

Unternehmen Kronschnabel & Franke über das entsprechende

Equipment. Prägend für das Einsatzspektrum...

Spezialisierung: Das Bremerhavener Unternehmen

transportiert seit mehr als 40 Jahren schwere Lasten.


Unternehmens-Porträt


...der vorhandenen Mobilkrane und Schwerlastfahrzeuge

ist dabei der heimatliche Standort in der norddeutschen

Seehafenstadt und der damit verbundene maritime Güterumschlag

sowie die typische Infrastruktur der Region.

Maritimes Fachwissen: Nicht zuletzt durch die jahrelangen Erfahrungen mit Pontons

lassen sich auch schwierige Aufträge effizient und vergleichsweise einfach lösen.

68 K&H 4/2010

Intelligente Montagelösungen:

Gerade

beim Einsatz in Offroad-Bereichen

haben

sich kompakte Teleskopgeräte

bewährt.

Kronschnabel & Franke ist seit mehr

als vier Jahrzehnten auf den Transport

und das Bewegen schwerer

und übermäßiger Güter spezialisiert. Die

aktuell etwa 40 Mobilkrane des Unternehmens

kommen dabei vom Errichten

kompakter Einfamilienhäuser bis hin zur

Montage kompletter Windkraftanlagen

zum Einsatz.

Das Arbeitsspektrum ergibt sich hierbei

aus einer langjährigen Verbindung zur

Baubranche, zu Werften, Energieerzeugungsunternehmen,

aber auch allgemeinen

Industriebetrieben. Schon früh war

Kronschnabel & Franke in der Lage, mit

eigenen Pontons und Schleppern komplette

Containerbrücken nach Amerika

zu bringen und gesunkene Schiffe zu verbergen.

Nicht weiter verwunderlich, dass

das Unternehmen auch noch heute von

diesem Know-how profitiert.

Flexible Arbeitsplattform

So kommen Pontons beispielsweise bei

der Demontage oder dem Einbringen von

Brücken über Wasserstraßen zum Einsatz.

Eine schwimmende Arbeits- bzw.

Transportplattform verfügt bei Kronschnabel

& Franke typischerweise über

eine Lastkapazität von ca. 650 t bei einer

Deckfläche von etwas mehr als 900 m2 .

Diese ergibt sich beim absenkbaren Seeponton

durch eine Länge von 60 m und

einer Breite von etwas mehr als 15 m.

Der Tiefgang der unbeladenen Plattform

liegt bei gerade einmal 0,50 m, während

der belastete Ponton einen Tiefgang von

1,35 m besitzt.

Angesichts der hohen Transportgewichte

oder aber auch bei beschränkten Platzverhältnissen

bietet sich oftmals das Einschwimmen

der entsprechenden Flussquerungen

an. Auf der anderen Seite ist

auch eine kombinierte Nutzung eines

Pontons in Verbindung mit der Litzenhubtechnik

und Selbstfahrern bei der

Montage von Brücken möglich.

Im genannten Fall wird dabei das mehr

oder weniger komplette Fahrbahnelement

(oder Eisenbahnbrücke) auf einer


entsprechenden Anzahl von SPMT landseitig

bis an das Gewässer herangefahren,

dort mit einer Seite vom Schwimmponton

übernommen und anschließend

mittels Litzenhubtechnik, die auf der

gegenüberliegenden Wasserseite installiert

ist, über das Gewässer gezogen. Abschließend

erfolgt das Absetzen der Konstruktion

auf den Widerlagern.

Breiter Einsatz

Neben „konventionellen“ Schwerlasttransportern

verfügen die Bremerhavener,

auch für Einsatzfälle wie zuvor beschrieben,

über insgesamt 40 SPMT-Achslinien,

die sich aus diversen Sechs-Achs- und Vier-

Achs-Modulen, die durch drei Antriebseinheiten

ergänzt werden. Die quer- und

längskuppelbaren Einheiten können bei

Bedarf mit Drehschemeln ausgerüstet

werden.

Über die STEPS-3-Steuerung lassen sich

die realisierten Kombinationen im festgekoppelten

oder freien Verbund punktgenau

steuern.

Wie zuvor angedeutet, kommen die SPMT

bei Kronschnabel & Franke vergleichsweise

häufig im maritimen Segment zum

Einsatz – direkt und indirekt. In Ergänzung

zur beschriebenen Unterstützung

Know-how gefragt: Industriemontagen erfordern angesichts der oftmals geringen

Platzverhältnisse ausgesprochen kompakte Hebe- und Transporttechnik.

von Infrastrukturprojekten ist die Tragfähigkeit

der Selbstfahrer ganz direkt im

Werftenbereich gefragt. Hier werden entweder

einzelne Sektionen von Schiffen

oder gleich komplette Bootskörper mit einem

Gesamtgewicht von mehreren Tau-

send Tonnen umgesetzt. Die örtliche

Nähe zu den Werften und die auch in

diesem Segment vorhandene, jahrelange

Erfahrung sichern so für Kronschnabel &

Franke oftmals die auftragsentscheidenden

Argumente.


Gewusst wie: Für den internen Transport selbst kompletter Schiffseinheiten

können die Bremerhavener auf insgesamt 40 eigene SPMT-Achslinien zurückgreifen. (Fotos: Kronschnabel & Franke, fh, sk)

Kompakt, unscheinbar und kraftvoll: Litzenhubtechnik

bei Kronschnabel & Franke.

70 K&H 4/2010

Küstennahe Standorte

Für die örtliche Nähe zu den jeweiligen

Auftraggebern sind die vier Standorte

Bremerhaven, Bremen, Cuxhaven und

Heide verantwortlich, wobei allein schon

die unmittelbare Küstennähe nicht nur

für regionale Einsätze, sondern auch für

eine internationale Präsenz des Unternehmens

sorgt.

Sprichwörtlich grenzüberschreitende Arbeiten

stellt für die derzeit etwa 80 Mitarbeiter

von Kranschnabel & Franke die

Mitwirkung bei der Errichtung der entstehenden

und geplanten Windkraftparks

in der Nordsee dar. Für die notwendigen

Transporte auf der Landseite stehen

neben zwei-, drei- und vierachsigen Zugmaschinen

unterschiedliche Auflieger zur

Verfügung. Darunter sind herkömmli-

che Tieflader ebenso zu finden wie Nachläuferkombinationen,

teleskopierbare Semitieflader,

Kesselbrücken sowie konventionelle

Sattelauflieger und Planenzüge

zu finden. Der vorhandene Fahrzeugpark

wird dabei konsequenterweise

durch die hierzu oftmals benötigten

Dienstleistungsangebote ergänzt. So führt

Kronschnabel & Franke Streckenprüfungen

durch, organisiert die erforderlichen

Transportbegleitungen oder erstellt Machbarkeitsprüfungen

und Kranstudien.

Kranflotte

Bei Kran- oder Hubarbeiten setzen die

Bremerhavener gleich auf mehrere Standbeine.

Zentraler Baustein ist natürlich die

Flotte von etwa 40 Mobilkranen, die sowohl

als Tele-, als auch als Gittermastaus-


führung mit Rad- oder Raupenfahrwerk

vorhanden sind. Um ein möglichst breites

Einsatzspektrum abdecken zu können,

verfügt man neben Teleraupen von Sennebogen,

wobei die Straubinger auch einen

110-t-Gittermastkran und zwei 5500-

Starlifter im Fuhrpark von Kronschnabel

& Franke stellen.

Kombiniertes Heben

Weitere Highlights bei den schweren Mobilkranen

ist ein TC 2800 von Terex sowie

der nach Unternehmensangaben, letzte

produzierte LG 1550 von Liebherr, der im

vergangenen Jahr beschafft wurde. Erlauben

es die Einsatzbedingungen einmal

nicht, den erforderlichen Hub mittels Mobilkranen

durchzuführen, kann man auf

die Litzenhubtechnik zurückgreifen.

Beim Litzenheber handelt es sich um ein

hydraulisches Gerät, mit dem schwere

Lasten über kurze und lange Distanzen

gehoben und abgesenkt werden können.

Durch die Kombination von mehreren

Geräten ist es möglich, nahezu jede Last

zu heben und zu senken – bekanntestes

Beispiel ist die Bergung des russischen

U-Bootes „Kursk“ bzw. deren Einzelteile.

Beim Litzenhub werden ein oder mehrere

Stahlseile in einem abwechselnden Hebe-

und Halteverfahren in die gewünschte

vertikale Richtung bewegt und sorgen

so für die Auf- oder Abwärtsbeförderung

der Last. Die Vorteile des Konzeptes liegen

dabei nicht nur in den nahezu unbegrenzten

Traglastkapazitäten und dem

geringen Platzbedarf, sondern auch in

der flexiblen Nutzung bzw. Kombination

der Systeme. So hat Kronschnabel & Franke

für den (vertikalen) Hub der 1200 t

schweren Störbrücke bei Itzehoe vier

HSL-6500-Systeme sowie für den (horizontalen)

Querverschub HSL-700-Einheiten

zum Einsatz.

Maritimes Arbeitsspektrum

Ein weiteres Beispiel für die Montage

einer Brückenkonstruktion bei intelligenter

Nutzung des vorhandenen Transportequipments

ist das Einheben einer

Eisenbahnbrücke in der Hamburger Amsinckstraße,

bei der die komplette, 380 t

schwere und 60 m lange Konstruktion

mit 48-SPMT-Achslinien vom Vormontageplatz

zur eigentlichen Baustelle gefahren

und dort letztendlich auch von den

Selbstfahrern in vergleichsweise kurzer

Zeit eingesetzt wurde. Die SPMT konnten

sich jedoch auch bei Arbeiten im Tagebergbau

bewähren. Ebenso werden Einsätze

innerhalb von Hallen, beispielsweise

bei Industriemontagen, von den

Hebeexperten von Kronschnabel & Franke

mit der entsprechenden Hubtechnik

realisiert. Zu den weiteren Spezialitäten

zählen schließlich Kranarbeiten, bei denen

zumeist ein Mobilkran auf einem

Ponton die Einsätze absolviert. Typische

Arbeiten sind so das Rammen von Spundwänden,

die Bergung von Fahrzeugen

oder Bauteilen aus dem Wasser oder aber

die Montage von Offshore-Windkraftanlagen

– mit Ausblick auf das Meer.

Die Historie

Gegründet wurde die Keimzelle des heutigen

Unternehmens am 15. September

1963 als Tankstelle mit angeschlossenem

Bergedienst durch Erwin Kronschnabel,

der nach wie vor als Geschäftsführer von

Kronschnabel & Franke tätig ist. In der

Geschäftsleitung unterstützen ihn dabei

heute der Sohn Thomas Kronschnabel und

Dipl.-Betriebswirt Frank-M. Wübbena.

Seit Juni 1973 befindet sich der Firmensitz

am heutigen Standort in Bremerhaven

in der Dieselstraße. In den 80ern übernahm

man als weiteren Meilenstein in

Bremen die Firma Franke. Seit 2009 ist

Kronschnabel mit dem Heider Kranverleih

auch in Schleswig-Holstein vertreten.


Vermietung

Hydraulisches

DENKEN IN 3D


Hebezeuge. Die Bezeichnung ist vergleichsweise unspektakulär, der zukünftige Einsatzbereich verspricht

Abwechslung: Mit der Vorstellung des SMK 320.67, der in einer Kooperation mit Palfinger entstand,

möchte Vermietspezialist WEMO-tec gerade bei anspruchsvollen Hebeaufgaben in neue Einsatzbereiche

vorstoßen. Offizielle Publikumspremiere feiert das Gerät auf der bauma.


Treibende Kraft: Für

Heiko Haase galt es, einen

Montagekran zu entwerfen,

der trotz kompaktester

Maße über eine

ausreichend große

Tragkraft verfügt.

Fast ist man geneigt, bei der Beschreibung des neuen

SMK 320.67 von WEMO-tec tatsächlich einmal von

einer eierlegenden Wollmilchsau zu sprechen, derart

breit stellt sich das Einsatzspektrum des, vereinfacht

ausgedrückt, Ladekrans auf Kettenfahrwerk dar. Wobei

die Reduzierung des WEMO-tec-Eigengewächs’ auf eine

mobile Ladehilfe wirklich nur prinzipiell gerecht wird –

das macht auch recht schnell Heiko Haase deutlich, der

bei WEMO-tec zentraler Ansprechpartner für die Entwicklung

des SMK 320.67 und weiterer Varianten ist.

Die erste Idee

Begeistert beschreibt der Teamleiter aus der Vermietsparte,

wie aus den ersten Ideen trotz der dann zahlreich

folgenden Absagen potenzieller Partner

schließlich ein neuer Maschinentyp entstanden ist,

der ganz offensichtlich auch seine Einsätze in der

Industrie finden und damit auch die gewünschten

Einnahmen erlösen wird. Nach eigenen Angaben

machte sich Heiko Haase bereits vor drei

Jahren die ersten Gedanken zum „Spezial-

Montage-Kran“. Einmal mehr hatten Kundenanfragen

für besonders anspruchsvolle

Montagejobs die Idee für ein wirklich

flexibles Hebegerät angestoßen.

Von März bis Dezember

2009 arbeitete

Haase an der finalen

Entwicklung und

Fertigstellung der

neuen Spezialmaschine.

Höchste Technik: Der SMK überzeugt

mit einer Traglast von maximal

6700 kg, einer maximalen Auslegerlänge

von 17 m und zusätzlichem

hydraulischen Fly-Jib.


Gemeinsam mit der Palfinger GmbH aus Ainring hat er

als verantwortlicher Entwicklungsleiter der WEMO-tec

GmbH das Projekt vorangetrieben. „In diese Maschine

sind sehr viele Erfahrungen eingeflossen – sowohl von

uns als auch von Palfinger“, erklärt Heiko Haase. In den

vergangenen Jahren haben sich neue Anforderungen an

Montage-Geräte heraus kristallisiert: Es werden Maschinen

gebraucht, die einerseits sehr kompakt, mit 6 t aber

auch entsprechend leistungsfähig sind.

Partner gesucht

Dies war der Auslöser für die Konstruktion des SMK. „Wir

wollten eine eigene Maschine konstruieren, die genau

diese Bedingungen erfüllt. Das Projekt konnten wir aber

nur mit einem starken Partner in Angriff nehmen“, lässt

Heiko Haase durchblicken. Dieser fand sich schließlich in

Palfinger, international agierender Hersteller hydraulischer

Hebe-, Lade- und Handlingsysteme. Peter Kriwan,

zuständig für den Bereich Sonderprojekte bei Palfinger,

freundete sich schnell mit Haases Idee an: „Natürlich

beobachten wir ständig den Markt. Wir möchten unseren

Kunden Produkte bieten, die wirkliche Lösungen sind.“

Da sei die Anfrage der WEMO-tec genau im richtigen

Moment an ihn herangetragen worden.

Allround-Talent

„Der SMK 320.67 ist der optimale Montagekran. Derzeit

existiert keine vergleichbare Maschine auf dem Markt“,

freut sich Haase. Denn in die Maschine ist an Technik so

ziemlich alles hineingepackt worden, was das Gerät zu

einem Allround-Talent macht: Zusammengeklappt ist der

Minikran ausgesprochen kompakt (1,75 m breit, 1,98 m

hoch, 4,87 m lang). Er lässt sich so, dank markierungsfreier

Ketten, untergrundschonend durch enge Einfahrten

und Türen manövrieren. In minimaler Stützen-

Kompakt: Der SMK 320.67

liegt unter 2 m Höhe.

Über 650 neue

und gebrauchte Nutzfahrzeuge

DAF-3-Achs-Lkw mit MKG- oder

Palfinger-Ladekran bis 150 m/t,

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– auch als Teleauflieger lieferbar,

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– zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

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Sensibel: Handling

von Glaselementen.

Stellung benötigt der Kran eine Stellfläche von 6,09 x

6,05 m. Bei maximaler Stützung 6,92 x 6,90 m. Dabei

überzeugt er mit einer Traglast von maximal 6700 kg,

einer maximalen Auslegerlänge von 17 m und einer

Arbeitshöhe bis 19,50 m. „Die Grundsystemkonfiguration

lässt sich durch den hydraulischen Fly-Jib um einiges

erweitern“, erläutert Heiko Haase.

Dieses Zusatzknicksystem lässt sich einfach am Ende des

Schubarmpaketes des Armes befestigen. Dadurch erhöht

sich die Reichweite des Kranes bis auf 30 m. Das Knicksystem

macht das Arbeiten über Gebäudekanten komfortabler.

Zusätzlich lässt sich der Fly-Jib um 25° senkrecht

überstrecken (Powerlink Plus). Ein weiterer Vorteil: Das

Endlosschwenkwerk sorgt für einen 360°-Aktionsradius.

Die vorhandene Seilwinde (ein- sowie zweisträngig einsetzbar)

macht den Einsatz des Knickarms perfekt. Sie

steigert die Effizienz des Krans durch die eigene hohe

Hubkraft und das hohe Anfahrtmoment unter Last.

Serienmäßige Optionen

Ein weiteres Highlight ist das Schwingungsdämpfungs-

System (AOS). Es verhindert das plötzliche Nachschwingen

der Last. Drucksensoren auf beiden Seiten des Hubzylinders

übermitteln Signale an die Elektronik des SMK.

Das System erkennt diese Signale als Schwingungen und

löst Gegenbewegungen des Hubzylinders aus. Das Resultat:

Der Kran-Arm wird gedämpft. Schwingungen werden

vermieden. Es kann sicher gearbeitet werden. Nicht zu

vergessen: Das High-Power-Lifting-System, kurz HPLS. Es

kann vom Bediener manuell aktiviert werden. Dadurch

erhöht sich der Hydraulikdruck des Gerätes.

Die Hubkraft des Kranes steigert sich bis zu 15 Prozent bei

gleichzeitigem Verringern der Arbeitsgeschwindigkeit.

Angetrieben wird die Spezialmaschine von einem Kombi-

Antrieb (Diesel/Elektro). Er eignet sich ebenso für die

Außen- wie die Innenmontage. Der Elektrobetrieb, der

gleichfalls ein Indiz für die Vielseitigkeit ist, kann mit

Kraftstromanschlüssen in den Ausführungen 1x 125,

1x 63 oder 2x 32 A betrieben werden. Natürlich lässt sich

der Montagekran auch durch eine Funkfernsteuerung

komplett bedienen.

Branchenspezifische Anbaugeräte

„Neben diesen technischen Raffinessen lässt sich der

SMK durch Zubehör noch erweitern“, ergänzt Entwicklungsleiter

Haase. Durchaus sprichwörtliche Schnittstelle

stellt die Verwendung des seriennahen Ladekrans und die

bereits hierfür verfügbaren bzw. umgesetzten Modifikationen

bei anderen Kunden dar. So steigern beispielsweise

Zangengreifer, Vakuum-Glasheber (jeweils mit 1000 kg


Traglast) und manuelle Ausschub-Verlängerungen die Flexibilität.

Der Vakuum-Glassauger verfügt über einen weiteren

Drehkranz sowie Schwenk- und Kippvorrichtungen, die zusätzlich

zum Manipulator genutzt werden können. Dies ermöglicht

ein sicheres und präzises Montieren von Glasscheiben und

Glaselementen. Eine Überkopfmontage ist z. B. jetzt problemlos

möglich.

Der Zangengreifer ermöglicht mit seinen beschichteten und

modular wechselbaren Greifbacken die Montage selbst lackierter

Bauteile in komplizierten Einbaulagen. Auch Überkopfmontagen

sind hier problemlos möglich, wobei das Bauteil immer

sicher und fest durch den Greifer in Position gehalten wird.

Dies stellt einen erheblichen Vorteil im Hinblick auf Arbeitssicherheit

und Produktivität im Vergleich zu konventionellen

Methoden (Trägerklammer/Seil-Variante) dar. Bislang nur

äußerst aufwändig realisierbare Montagevorgänge vereinfacht

der SMK erheblich. Eine dreh- und kippbare Wendegabel macht

das Zubehör-Paket rund. Und das Ganze ist, inklusive Fly-Jib,

auf einem separaten Rüst-Satz-Träger praktikabel aufgehoben.

Maschine mit maßgeschneiderter Planung

Der entsprechende Schwerlastanhänger ist mit zwei lenkbaren

Pendelachsen und markierungsfreier Vulkollan-Bereifung ausgestattet.

Er verfügt über die gleiche Breite wie der SMK 320.67

und kann dank umsteckbarer Deichsel vom Kran gezogen werden.

Ohne Zubehör lässt sich der Anhänger auch für Maschinentransporte

bis zu 16 t nutzen. Bisher haben Palfinger und

WEMO-tec nur ein Exemplar des SMK gefertigt. Die Maschine

hat nach Aussage beider Unternehmen ihre ersten Einsätze bereits

erfolgreich gemeistert.

Das Gerät hat die Erwartungen der Konstrukteure und der Kunden

voll erfüllt. Dabei haben die Vermietexperten noch ein bisher

ungenanntes Dienstleistungs-Ass im Ärmel. Gemeint ist die

so genannte „Expert Services“-Offerte, die im wesentlichen Engineering-Leistungen

beinhatet. Bei den von Kunden in Auftrag

gegebenen Studien

Behutsam: Als Schutz vor

möglichen Beschädigungen

der zu handhabenden Teile

verfügt der Manipulator

über einen materialschonenden

Belag.

(Fotos: WEMO-tec, fh)

bzw. Montagekonzepten spielt es nach

WEMO-tec-Geschäftsführer Joachim Nießner keine Rolle,

ob letztendlich WEMO-tec den Auftrag mit eigenem oder angemietetem

Equipment auch in die Realität umsetzt. Entsprechende

3D-Software erlaubt den WEMO-tec-Experten schon im

Planungsstadium eines Bauvorhabens, den notwendigen Hebeund

Transportmitteleinsatz zu planen und damit auch die maßgenaue

Angebotserstellung zu ermöglichen. Nießner und Haase

sind sich einig: Um auch zukünftig erfolgreich am Markt zu

bestehen, ist weniger die Geräte-Frage entscheidend – die letztendlich

identischen Maschinen selbst kann jedes Unternehmen

frei am Markt erwerben.

Motivation der Mitarbeiter

Entscheidend ist das bei den Vermietern vorhandene Knowhow,

das letztendlich durch die Mitarbeiter garantiert wird

und der Blick über den Tellerrand. Joachim Nießner: „Nicht

zuletzt die Motivation der Mitarbeiter ermöglicht die Umsetzung

auch ungewöhnlicher Lösungen – genau wie wir dies

Ihnen heute mit dem viel versprechenden SMK 320.67 zeigen

konnten.“

Die neue Magnum-X: die neue Dimension in der Hebetechnik

Standard-Tragfähigkeiten von 10 bis 150 t

Die Vorteile im Überblick:

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Baustellenversorgung

Der Kraftstoff kommt auf Rädern

Mobile Betankung. Was für „normale“ Fahrzeuge kein Problem darstellt, gestaltet sich

für „echte“ Baumaschinen aufgrund der Größe zu einer deutlichen Herausforderung: Die Bereitstellung

von Betriebsstoffen, insbesondere natürlich Treibstoff auch während der Einsätze.

Die entsprechenden Vorschriften

von mobilen bzw. zeitlich begrenzten

Tankanlagen sind zu

beachten und erfordern so eine gesetzeskonforme

Lösung. Mobile Tankanlagen

sind bei einer Betankung von Maschinen,

Aggregaten und Fahrzeugen direkt

am Einsatzort heute nicht mehr wegzudenken.

Schwerpunkt bilden Kraftstoffcontainer

für die mobile Betankung von

Maschinen und Fahrzeugen. Nachfolgend

soll ein kurzer Einstieg in das Thema

mit einer kleinen Auswahl an relevanten

Kriterien darstellen.

Transport von Gefahrgut

Da ist zunächst einmal die verkehrsrechtliche

Zulassung. Diesel ist Gefahrgut und

unterliegt dem Transportrecht für Ge-

78 K&H 4/2010

fahrgut (GGVSE/ADR). Eine mobile Tankanlage,

wie sie beispielsweise von den

Rietbergwerken angeboten wird, muss also

zwingend als Transportbehälter für

Gefahrgut zugelassen sein.

Das ADR kennt verschieden Arten von

Zulassungen für Transportbehälter für

flüssige Gefahrstoffe, nämlich so genannte

ADR-Tanks (Tankwagen, Tankcontainer,

Aufsetztanks und ortsbewegliche

Tanks), Verpackungen (Fässer oder

Kanister) sowie Großpackmittel, kurz IBC

(Intermediate Bulk Container) genannt.

Der nachstehend näher beschriebene

Transport unter vereinfachten Bedingungen

gem. ADR 1.1.3.6 ist nur mit Verpackungen

und IBC möglich. Da Bau- oder

Forstunternehmen ja in der Regel keine

„Gefahrgutprofis“ sind, ist es also wich-

Flexibel:

Zahlreiche Bauunternehmen

nutzen mobile

Tankanlagen zur Versorgung

ihres Geräteparks.

(Foto: Rietbergwerke)

tig, dass die mobilen Tankanlagen entsprechend

zugelassen sind.

Vereinfachter Transport

Für den so genannten Transport unter

vereinfachten Bedingungen gilt, dass, eine

bestimmte Menge pro Beförderungseinheit

(=Fahrzeug) nicht überschritten

wird. Die Menge für Diesel beträgt 1000 l.

Ist dies der Fall, gelten die Regelungen

und Bestimmungen des ADR größtenteils

nicht.

IBC aus Stahl haben verglichen mit den

anderen, oben genannten IBC ein deutlich

höheres Gewicht, man benötigt also

ein entsprechend leistungsfähiges Transportfahrzeug.

Dabei sind sie aber deutlich

robuster und bieten eine wesentlich

höhere Stabilität.


FÜR DIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER

FLURFÖRDERZEUGE BETRIEB

LAGER LOGISTIK IMMOBILIEN


Flurförderzeuge-Energy

Frische Energie

Antrieb. Nicht nur Waren werden in der Logistik bewegt –

auch um die Technologien für Flurförderzeuge herrscht

Betrieb. Mit Blick auf zukünftige Anforderungen gehen stetig

neue Energiekonzepte für Flurförderzeuge an den Start.

Linde MH liefert Brennstoffzellen-Stapler

Mit der Auslieferung von zwei Brennstoffzellen-Staplern an die Linde Gases

Division im Januar hat Linde MH Brennstoffzellengeräte in sein Produktportfolio

aufgenommen. Angeboten werden die Geräte in Serie als „kundenspezifische

Lösung“. Die beiden ausgelieferten Brennstoffzellengeräte

basieren auf den 3-t-Elektro-Gegengewichtsstaplern Linde E30. Die Stapler

verfügen über eine Brennstoffzelle und einen Wasserstofftank. In den vergangenen

zwei Jahren hat Linde die Stapler zusammen mit Brennstoffzellenhersteller

Hydrogenics entwickelt. Begleitet wurde das Projekt zudem

vom Linde-Vertragspartner Gruma Nutzfahrzeuge.

80 K&H 4/2010

Brennstoffzelle, Batterien, Gas, Diesel oder etwas

vollkommen anderes – noch kann wohl

niemand sagen, welcher Antrieb das Rennen

macht. Umweltfreundlichkeit wird dabei sicher

eine Rolle spielen. Denn die Anforderungen an die

Unternehmen steigen. Testerfahrungen, Energiepreise

und Kundenwünsche sind weitere Anforderungen

für die Flurförderzeuge-Energy.

Übergabe: Im Januar nahmen zwei BZ-Stapler

bei der Linde Gases Division den Dienst auf.


Projektpartner von Still bei BASF Coatings sind Hoppecke,

Linde Gas und das Land Nordrhein-Westfalen.

Brennstoffzellen-

Schubmaststapler von Still

Auch bei Still wird seit Januar auf Brennstoffzellenantrieb

gesetzt. Erprobt wird derzeit ein Schubmaststapler mit

Akku-Test:

Brennstoffzelle bei der BASF Coatings AG in Münster.

Jungheinrich testet

Weitere Projektpartner sind der Brennstoffzellen-System-

mit einem EFG 216k

entwickler Hoppecke, Linde Gas und das Land Nordrhein-

Elektrostapler den

Westfalen mit dem Förderprogramm progres.nrw. Bei BASF

Einsatz von Lithium-

Coatings fahren zwei unterschiedliche Fahrzeuge mit dem

Ionen-Akkus.

Antrieb: ein Still-Schubmaststapler FM-X 20 und ein Elektrostapler

R 60-25.

Wirtschaftlich interessant wird die BZ-Technologie laut

Still, wenn sich die Herstellungskosten eines Brennstoff

zellenpaketes weiter verringern. Die Chancen für die Technik

vergrößern sich zudem, wenn Wasserstoff umweltfreundlich,

z. B. mithilfe von Solartechnik erzeugt wird. (Fotos: Hersteller)

Feldtest für Li-Ion-Akkus

bei Jungheinrich

Rund um Flurförderzeuge-Energy dreht sich auch ein

Feldtest von Jungheinrich. Der Hersteller stattete einen

Elektro-Gegengewichtsstapler vom Typ EFG 216k mit

einem Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion) aus. Der Test auf

Herz und Nieren findet seit März bei einem deutschen

Automobilhersteller statt. „Die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus

sorgt dafür, dass zukünftig deutlich

weniger Energie benötigt wird – von der Steckdose bis

zum Antrieb“, erläutert Peter Dibbern, Leiter Grundlagenentwicklung

bei Jungheinrich. Die Technologie

könnte zum Klimaschutz beitragen. Im Vergleich zu herkömmlichen

Bleibatterien haben die Li-Ion-Akkus unter

anderem ein effzienteres Lade- bzw. Entladeverhalten.


Flurförderzeuge-Neuheiten

Gabelhubwagen

Bezeichnung: WT 3000

Hersteller: Crown

Antrieb: Elektro

Batterie: 240–460 Ah

Tragfähigkeit: 2–2,5 t

FlexRide zur Reduzierung von Vibrationen

und Erschütterungen, Crown Access 1 2 3 ® ,

klappbare Plattform mit QuickExit-Seitenbügeln

oder festem Fahrerstand

HUBWAGEN-OFFERTEN DER EOSLIFT EUROPE GMBH

Kombinierte Funktionen

82 K&H 4/2010

Seitenstapler

Bezeichnung: DQ 30 und DQ 70

Hersteller: Hubtex

Antrieb: Gas oder Diesel

Tragfähigkeit: 3 t/7 t

robuster und flexibler Einsatz,

erfüllt europäische und amerikanische

Abgasvorschriften, Gabelträger-Neigung;

Außenlager wie Baustoffindustrie

Eoslift ist ein Hersteller und OEM-Lieferant von Materialtransportgeräten, Gabelstaplern,

Industriegeräten und Kfz-Reparatur-Arbeitsgeräten. Die Muttergesellschaft, Eoslift Equipment

Co., Ltd., befindet sich in Haiyan, China, und ist seit über zehn Jahren auf dem internationalen

Markt tätig. Den Vertrieb der Produkte in Europa organisiert die Eoslift Europe GmbH

in Neuss als Tochterunternehmen. Zu

den neuen Modellen zählen die Waagehubwagen

Modell ESP20, Elektro-Niederhubwagen

Modell ET20 und Elektro-

Hochhubwagen der ES-Serie.

Die Elektro-, Nieder- bzw. Hochhubwagen

verfügen zudem über extra für Eoslift

hergestellte Griffe der Firma REMA.

Aktuelles Angebot: Zu den neuen

Modellen bei Eoslift zählen neben

Elektro-Niederhubwagen und Elektro-

Hochhubwagen auch die Waagehubwagen

ESP20. (Fotos: Eoslift)

Doppelstockgerät

Bezeichnung: EJD 220

Hersteller: Jungheinrich

Antrieb: Elektro 1,6 kW, Batterien bis

375 Ah; Hubhöhe: 2560 mm; Tragfähigkeit:

2x 1 t (Doppelstock), 2 t (Niederhub);

max. Geschwindigkeit bis 6 km/h; kombiniert

Leistungsmerkmale von Niederhub- und

Hochhubwagen; universeller Einsatz Lkw-

Be- und Entladung bis Staplerarbeiten

MATERIALFLUSSLÖSUNGEN

FTS-Möglichkeiten

Unter dem Motto der Hannover

Messe „Effizienter – Innovativer –

Nachhaltiger“ präsentiert auch Egemin

Automation hier in diesem Jahr

seine fahrerlosen Transportsysteme.

Im industriellen Bereich können

sie Lagerbestände verwalten, Materialien

dosieren, mischen und wiegen,

Rezepturen überwachen und

steuern sowie komplexe Abläufe regeln.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts

stehen Spezialanwendungen,

die Egemin für verschiedene Industrien

realisiert hat. Neben Spezialanwendungen

gehören z. B. Lagerverwaltungssysteme

zum Angebot.


Deichsel-Gabelhubwagen

Bezeichnung EJE 116, SILENT DRIVE

Hersteller: Jungheinrich

Antrieb: Elektro, Batterie bis zu 250 Ah

Tragfähigkeit: 1,6 t

Geschwindigkeit: bis 6 km/h

geräuschoptimiert 59 db(A)1,

kurzes Vorbaumaß; Einsatz u. a. Filialkunden

im Lebensmittelbereich

Stapler

Bezeichnung: VFG 316s-320s

Hersteller: Jungheinrich

Antrieb: Diesel/Treibgas

Hubhöhe: 6,50 m; Tragfähigkeit: 1,6–2 t

Geschwindigkeit: bis 19,5 km/h

optionale Sicherheitspakete, fünf Arbeitsprogramme

(Energiesparmodus bis max.

Leistung), leise und geringe Emissionswerte;

Reviereinsatz wie Lkw-Be- und Entladung

➠ Durch ein vielfältiges Angebot werden die unterschiedlichsten Einsätze ermöglicht.

➠ Neben der sehr umfangreichen Standard-Produktpalette liegt ein Schwerpunkt

bei der Herstellung von Sonderanfertigungen.

➠ Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist lang; sei es zum Waschen von Flugzeugen

(Bild oben) oder der „klassische“ Einsatz zum Montieren von z. B. Hallenteilen (Bild Mitte).

➠ Auch ganz spezielle Einsätze wie die Reinigung von Lokomotiven (Bild unten)

sind kein Thema.

➠ Getreu dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ nimmt die Fa. Kreitzler seit 25 Jahren

jede Anfrage über Spezialmaschinen in Angriff. In Zusammenarbeit mit den Kunden

konnte bisher jede Herausforderung gemeistert werden.

➠ Die Fertigung erfolgt im Werk in Witten. Es werden vor allem Komponenten

deutscher Hersteller eingebaut. Dabei stehen Sicherheit und Qualität im Vordergrund.

➠ Selbstverständlich entsprechen die Bühnen der EG-Maschinenrichtlinie und der EN 280.

Kreitzler Industriebühnen GmbH

Wullener Feld 77 · D-58454 Witten · Tel.: (0 23 02) 69 84 18 · Fax: (0 23 02) 69 84 21

E-Mail: info@kreitzler.de · Internet: www.kreitzler.de

Übersicht: Diese Lösungen haben sich

neu vorgestellt.

Horizontalkommissionierer

Bezeichnung: N20C

Hersteller: Linde MH

Antrieb: Elektro

Tragfähigkeit: 2 t

Geschwindigkeit: bis 12 km/h

abgedämpfte Plattform in U-Form,

automatische Mittenzentrierung,

Tastschalter für Mitgängerbetrieb


Anbaugeräte & Zubehör

Gekröpfte Gabelzinken

entsprechen ISO 2330

Hersteller: Vetter

zusätzlicher Knick im Gabelrücken,

verbesserte Sicht, Standard- und

kundenspezifische Angebote, derzeit

Querschnitte bis zu 250 x 50 mm bzw.

200 x 60 mm sowie Tragfähigkeiten

bis zu 10.000 kg bei LSP

Wiegegabeln

Bezeichnung: iForks

Hersteller: Ravas

verschiedene Wiegefunktionen von

Bruttowiegen bis Zählfunktion, für

Gabelstapler, Schubmaststapler und

Hochregalstapler, keine externe Verkabelung,

Wägedatenübertragung via

Bluetooth/WiFi an Drucker oder Fahrzeugterminal

oder LVS/ERP-System,

133 mm breit, 58 mm hoch, digitale

Justierung, Power-Management

84 K&H 4/2010

Industriereifen

Typ: ContiRT20 Performance

Hersteller: Continental

für Gabelstapler, Seitenstapler und andere

Industriefahrzeuge, radiale Bauweise,

Geschwindigkeit bis 40 km/h, rollwiderstandsarm,

zunächst 13 Dimensionen

mit Speed-Index A5 (25 km/h), weitere

Größen sollen nach Bedarf und Prüfung

folgen

Routenzug

Bezeichnung: liftrunner

Hersteller: Still

Zuglängen bis zu vier C-Rahmen bzw. fünf

E-Rahmen möglich, Öffnung nach rechts

oder links, Anhänger für Paletten bis max.

2000 x 1200 mm, Geschwindigkeit: bis

zu 15 km/h, Baukastensystem, geringe

Fahrgeräusche, Materialversorgung

von Montagelinien just in time oder

just in sequence

Zinkenverstellgerät

Baureihe: 6-25xxF

Hersteller: Hans H. Meyer GmbH

360°-Drehung, optimierte Gerätegeometrie

für verbesserte Sicht für

den Fahrer, Tragfähigkeit bis 15 t,

integrierter oder separater Seitenschub,

zusätzlich verschraubte Gabelzinken

oder ISO-Gabelträgerplatten

Flotten-Managem.-System

Bezeichnung: I_Site

Hersteller: Toyota

Optimierung Intra-Logistik, Betriebskosten

reduzieren, Produktivität steigern,

Sicherheit erhöhen, Datenübermittlung

vom Flurförderzeug drahtlos und automatisch

über Toyota-Wireless-Information-

System (TWIS), interne Servicedatenbank

mit personalisierter Internetseite über

html oder ssl, verschiedene Produktbündel

für kundenspezifische Lösungen


Fachinformationen

Angebote von Rollentechnik vom Stein GmbH

Mehr als 2200 Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen

finden sich im Hauptkatalog der Rollentechnik

vom Stein GmbH mit Sitz in Hückeswagen wider. Neben

den Rädern und Rollen für die Industrie liefert die Rollentechnik

vom Stein GmbH auch Räder und Rollen für Flurförderzeuge,

Tragrollen und Förderrollen sowie Komplett-

Lösungen für den internen Materialfluss.

Porträt. Die Firma Rollentechnik vom Stein GmbH

wurde 1986 als Einzelunternehmen von ihrem heutigen

geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen vom Stein

gegründet. Das Unternehmen beschäftigt sich seit nunmehr

über 20 Jahren mit der Herstellung und dem Verkauf

von Rädern und Rollen sowie der Entwicklung und

Umsetzung von kundenspezifischen Problemlösungen.

Die Bereiche Industrie und Handel, Transport und Logistik,

Flurförderzeuge, Automobilindustrie und Entsorgung

bilden hierbei die Hauptabnehmergruppen.

Steter Ausbau. Im Jahre 1998 wurden die eigenen, neu

errichteten Büro und Produktions-/Lagerflächen bezogen.

Trotz der schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage konnte

der Aufwärtstrend nach eigener Aussage weitergeführt

werden. Auch der ständige Auf- und Ausbau des Kundenkreises

und der Absatzgebiete wird durch einen Vertriebsaußendienst

gewährleistet.

Unterstützt werden die Außendienstmitarbeiter durch ein

erfahrenes Team im Vertriebsinnendienst. Durch ständige

Erweiterungen der Lagerkapazitäten, Optimierungen

aller Arbeitsabläufe, permanenter Produktinnovationen

und Variationen ist man nach eigenen Angaben mehr

denn je in der Lage, die Kunden in ganz Europa kurzfristig

zu bedienen.

Spezielles. Neben dem Katalog für Räder und Rollen offeriert

die Rollentechnik vom Stein GmbH nun übrigens

auch einen neuen Katalog speziell für den Theater- und

Bühnenbedarf. Auf 22 Seiten finden sich neben bekannten

Produkten auch eine Vielzahl von Innovationen und

Variationen wider.

Damit Bewegung in die

Produktionsabläufe kommt:

Für eine Vielzahl von

Branchen offeriert die

Rollentechnik vom Stein

GmbH die gewünschten

Produkte. (Foto: Rollentechnik)

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Softe harte

Datentechnik. Ob Lager-Management, Auftragskalkulation

oder Abrechnung – ohne Hard- und Software läuft in vielen

Branchen nichts mehr. Das Angebot an Programmen,

Computern und Fahrzeug-Terminals ist dabei groß und im

steten Wandel, wie die folgenden Kurzvorstellungen zeigen.

7id Technologies

Der RFID-Anbieter hat eine Richtungserkennung

präsentiert, die unanhängig

von der RFID-Hardware funktioniert.

Für die Richtungserkennung sind daher

keine speziell ausgestatteten Reader

oder Antennen notwendig.

DLoG

Zur neuen Gerätegeneration von DLoG

gehört das Stapler-Terminal MTC 6/

10. Der neue 7“-Terminal XMT 5/7

zielt auf Anwendungen als Lkw- oder

Fahrzeug-Terminal. Merkmale der Geräte

sind z. B. LED-Displays und optionale

Voice-Kits.

ESG

Die modulare Komplettlösung OSIMA ®

unterstützt laut ESG gesetzliche Anforderungen

des Arbeits- und Umweltschutzes

umzusetzen. Zudem soll sie Konzepte

für Sicherheit und Effizienz in der

Transport-Logistik bieten.

CIM

Unter dem Motto „Browsen Sie durch

Ihre Lager – zu jeder Zeit, von jedem

Ort“ bietet die CIM GmbH das Warehouse-Management-System

PROLAG

World an. Das Release 2.2 hat zahlreiche

neue Module und Funktionen.

Erhard + Partner (E+P)

E+P stellt bei den 9. Logistik-Informationstagen

die Version 7 des Lagerführungssystemes

LFS vor. Die Lösung

ist neutral in Bezug auf Betriebssystem,

Hardware-Plattformen und Datenbanken

und bringt Funktionsneuerungen

mit.

FLIR Systems

Mit MeterLink hat FLIR eine drahtlose

Verbindungsmöglichkeit zwischen

ausgewählten FLIR-Kameras und Messgeräten

von Extech auf dem Markt. Sie

soll Inspektoren im Gebäude und Elektrobereich

die Arbeit erleichtern.


NEWS

Kurzüberblick: K&H stellt Programme

und Hardware verschiedener Anbieter vor.

ICS International

Das Systemhaus realisiert seit zehn

Jahren modulare Pick-by-Voice-Lösungen

mit Leitstandsfunktionalität und

implementiert die Systeme in Lagerverwaltungs-

oder ERP-Systeme. ICS liefert

dabei aus einer Hand.

Klumpp Informatik

Mit dem WMSgo Release 4 bietet

Klumpp nun auch eine webbasierte

Lösung. Mittels SAP NetWeaverTM Mobile-Technologie lassen sich Lagerprozesse

per Datenfunk abwickeln.

Auch LOGINT-PAC und LOGINT SLC sind

Lösungen für den Lagerbetrieb.

Pass Logistics Solutions

Mit der FreightCostEngine sollen Nutzer

ihre Frachtkosten künftig besser im

Griff haben. Die Lösung kann ohne aufwändige

Installationen mit einem Standard-Webbrowser

im Internet verwendet

werden.

Jungheinrich

Die Standardversion des „Jungheinrich WMS“ umfasst

z. B. Funktionen der Lagermodellierung und

eine Stammdatenverwaltung und lässt sich an verschiedene

Systemumgebungen anbinden. Für komplexe

Logistik-Systeme sind Sonderfunktionen und

Erweiterungen verfügbar.

(Fotos: Hersteller)

sysmat

Aus Mainhausen geht der Material-Flussrechner

matCONTROL ® an den Start. Die Software ist ohne

projektspezifische Programmierung einsetzbar und

soll die Lager- und Fördertechnik flexibel steuern.

Zum Leistungsumfang gehören z. B. konfigurierbare

Schnittstellen.

Knapp

Lager & Betrieb

Das Unternehmen bietet Lösungen

im Bereich Lagerautomation und Lager-

Logistik-Software an. Ein Beispiel aus

dem Produktprogramm ist das KiSoft

WMS zur Steuerung von Lagerprozessen.

Movis Mobile Vision

movisStapler nennt Geschäftsführer

Reiner Heinrich die Kombination aus

mobilem Warenwirtschafts- und Informationssystem

Mowis ® und Multifunktions-Terminals

für Stapler. Bei der Warenübergabe

können Belege gedruckt

und Daten gespeichert werden.

topsystem Systemhaus

Das neue Release der Pick-by-Voice-

Lösung von topsystem nennt sich top-

SPEECH-Lydia 6.0. Die Sprachausgabe

ist in verschiedenen Landessprachen

möglich. Zudem bietet die Version Wireless-Telephonie.

4/2010 K&H 87


Lager & Betrieb

SICHERHEIT

Neues Profil

Fässer, IBC oder Kleingebinde mit wassergefährdenden

Flüssigkeiten dürfen

nur so gelagert werden, dass bei einer

Leckage das Erdreich nicht verunreinigt

werden kann. Geregelt werden die

Anforderungen hierzu mit dem Wasserhaushaltsgesetz

(WHG) und die Verordnung

zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen

von wassergefährdenden

Stoffen (VAwS). Im Bereich Umwelt-

Lagertechnik bietet die Bauer GmbH

aus Südlohn daher unter anderem auch

eine Vielzahl von Auffangwannen an.

Neu entwickelt wurden hier so genannte

Profilwannen. Die Standfläche der

200-l-Fässer wird bei dieser Typreihe

mit eingeschweißten Profilen anstatt

Gitterrosten ausgestattet. Standardmäßig

sind die Profilwannen mit Übereinstimmungserklärung

(ÜHP) gemäß

StawaR in drei Größen mit einem Auffangvolumen

von 220 bis 410 l lieferbar.

Die Wannen werden sowohl in

lackierter als auch feuerverzinkter Ausführung

angeboten und sind ineinander

stapelbar. Weitere Produkte von Bauer

sind z. B. Fassregale, Gefahrstoffdepots,

Brandschutzcontainer und Sicherheitsschränke.

Sicher lagern: Profilwannen für

wassergefährdende Flüssigkeiten.

88 K&H 4/2010

(Foto: Bauer GmbH)

Neu im Programm: Eichholz vertreibt GENIUS-Oktabin-Drehstationen. (Fotos: Eichholz)

Schütten mit Drehung

Oktabin-Drehstation bei Eichholz

Die Firma Eichholz Silo- und Anlagenbau

hat ihr Lieferprogramm um eine

vollautomatische Oktabin-Drehstation

erweitert.

Völlig leer. Der Spezialist für Schüttgutlagerung

und -handling hat die

Generalvertretung für GENIUS-Oktabin-Drehstationen

in Deutschland,

Österreich und der Schweiz übernommen.

Mithilfe der Station können die

FÖRDERGERÄTE VON IMS

Schweres leichter bewegen

achteckigen Kartons für Schüttgüter,

die so genannten Oktabins, vollständig

entleert werden. Hierzu werden die

Behälter auf der Palette in die Station

gestellt, automatisch arretiert, angehoben

und gekippt. Die Drehstation wird

in verschiedenen Ausführungen angeboten

für Oktabins bis 2200 mm Höhe

und bis zu einer maximalen Tragfähigkeit

von 2000 kg.

Da Rollwagen aufgrund ihres Gewichtes nur schwer alleine bewegt

werden können, bietet die französische Firma IMS elektrische Antriebsroller

an. Zu den Produktneuheiten gehört die ED-Serie mit sechs

Leistungsstärken zwischen 500 bis 2500 kg. Die Serie MC kann 3000

bis 10.000 kg heben. Dritte Neuheit ist die PR-Serie für geringe Lasten

zwischen 1000 und 5000 kg.


Effizientes Outsourcing-Konzept

Behälter-Management mit comepack

Die Verfolgung, Reinigung und Lagerung

von Behältern ist ein komplexer

Kreislauf. Hinter ihm verbergen sich

Kosten und Verwaltungsaufwand –

aber auch Einsparpotenzial. Als Mehrweg-Logistik-Dienstleister

unterstützt

die comepack GmbH Unternehmen

dabei, das für sie passende Logistik-

System zu finden.

Die Ansprüche an Mehrweg-Ladungsträger

variieren dabei je nach Branche

und Betrieb. Eine Möglichkeit, die Lieferkette

zu verbessern, ist z. B. die Reinigung

auszulagern. „Leistungsstarke

und gleichzeitig umweltfreundliche

Waschanlagen sind in der Anschaf-

fung sehr teuer“, so Geschäftsführer

Dieter Halbfas. Behälter von Hand zu

reinigen, erreicht oftmals nicht geforderte

Reinheitsgrade und ist bei einem

hohen Volumen unwirtschaftlich.

Dokumentierter Weg. comepack legt

Reinigungskriterien und Anforderungen

mit jedem einzelnen Kunden zusammen

fest. Um Umweltauflagen zu

erfüllen, werden laut comepack für die

Waschanlage nur umweltverträgliche

chemische Mittel eingesetzt. Eine eigens

entwickelte Software dokumentiert

den Weg der Boxen, die über einen

Barcode im EDV-System registriert

werden.

Servicestationen: Energiesparende Durchlaufwaschmaschinen für Behälter sollen

helfen, die Umwelt zu schonen. (Foto: comepack)

50 JAHRE CEMO

Jubiläumskatalog rund ums Lagern

Cemo beschäftigt sich seit 50 Jahren mit Produkten rund um das Thema

Lagern. Der neue, kostenlose Katalog mit mehr 170 Seiten spiegelt

den stetigen Produktwandel wider. Neben bewährten finden sich

neue Lösungen für das Lagern, Fördern und Dosieren von festen und

flüssigen Stoffen im Produktprogramm. Die Spanne reicht von Tanksystemen

bis hin zu allgemeinen Transport- und Lagerbehältern.

Hydraulfunktion

DC Hydraulikaggregate

HF fertigt DC Hydraulikaggregate

für den Fahrzeugbau und

Flurförderzeuge.

DC Elektrohydropumpen

Die HF Elektrohydropumpen sind

kompakt und vielseitig einsetzbar.

Hydraulfunktion GmbH

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Lager & Betrieb

HANDLINGLÖSUNG

Rollen lassen

Rollen sind oftmals schwer zu heben,

transportieren oder kippen. Logitrans

hat daher als Hilfsmittel den

Rotator-Rollengreifer entwickelt.

Der Rollengreifer umfasst die Rollen

von außen mit zwei Greifarmen. Er

ist dabei nach Angaben des Handlingexperten

sowohl mit manuellem

als auch elektrischem Fahrantrieb

erhältlich. Mithilfe des Rollengreifers

können Rollen um 90° zu beiden

Seiten gekippt werden.

Die maximale Tragfähigkeit liegt bei

450 kg. Wobei diese laut Herstellerangaben

jedoch vom Durchmesser

sowie der Wicklung und Oberfläche

der Rolle abhängt. Marianne P. Kømler,

Geschäftsleitung bei Logitrans

Deutschland GmbH, sagt: „Der Rotator-Rollengreifer

handelt die schweren

Rollen, während Rollenspindel

und Rollengreifer die optimale Lösung

für die leichteren Rollen sind.“

JOINT-VENTURE VON KPN UND ONEPHONE

Mobilfunknetz für Firmen

OnePhone installiert nach schwedischem Vorbild eigene, interne

Mobilfunknetze für Firmenkunden. Eine virtuelle TK-Anlage soll

damit herkömmliche Telefonanlagen ersetzen. In Form eines

Joint Ventures der niederländischen KPN Mobile International

B.V. mit der OnePhone Holding aus Schweden wird diese Lösung

nun auch hier zu Lande angeboten. Die Mitarbeiter brauchen

nur noch ihr Handy als zentrales Kommunikationsgerät. Rufweiterleitung,

Sammelanschluss und andere Funktionen bleiben

erhalten und können über den Computer genutzt werden. Auf

dem Firmengelände nutzen die Mobilfunktelefone der Mitarbei-

90 K&H 4/2010

Farbakzente im Lager

Schrankserien für verschiedene Branchen von Otto Kind

Mit der Flügelschrankserie Akzent bietet

die Otto Kind AG modular aufgebaute

Lager- und Großraumschränke.

Die Schränke aus Stahlblechkonstruktion

sind bis zu 800 kg belastbar. Die

Standard-Ablageböden sind bis 65 kg

belastbar.

Für Schweres. Aber auch Schwerlastböden

bis 110 kg sind erhältlich.

Diese können darüber hinaus für bis

zu 170 kg Belastung weiter verstärkt

werden. Neben einer großen Auswahl

an Abmessungen erlaubt das Konzept

auch 20 unterschiedliche Farbtöne für

Buntes Quadrat: Auch

die KF30-Fächerschränke

erlauben eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

(Foto: Otto Kind AG)

Schrankkorpus, -dach und -türen. Optional

können die Türen mit Plexiglasfüllungen

ausgestattet werden. Auch

die Fächerschrankserie KF30 bietet gestalterische

Freiheit im Oberflächendesign

und sind mit Einbruchschutz

ausgestattet.

Die Front lässt sich durch die individuelle

Materialauswahl an die Umgebung

des Einsatzortes anpassen. Die

Schrankgehäuse sind in Ausführungen

von einem bis zu sechs Fächern

übereinander und von einem bis drei

Abteilen nebeneinander lieferbar.

ter automatisch das eigene OnePhone-Netz. Wird das Netz verlassen,

übernimmt das nationale OnePhone-Netz die Funktion.

Unabhängig vom Aufenthaltsort sind die Mitarbeiter über die

zugewiesenen Festnetz- und Mobilfunknummern erreichbar und

profitieren so ebenfalls vom neuen Konzept.

Eigenes Netz:

One-Phone und

KPN bieten auch

in Deutschland

eigene Mobilfunknetze

für Firmen

an. (Foto: OnePhone)


Update fürs Lager

Informationsbroschüre von viastore

Auch Lager kommen mit der Zeit in die Jahre: die eingesetzte

Technik veraltet, Prozesse ändern sich und die

Kosten für die Instandhaltung steigen. Mit dem Angebot

„Forever Young“ zeigt viastore, wie Lager- und Kommissionieranlagen

während dem laufenden Betrieb modernisiert

werden können.

Nachträglicher Ausbau. Das Unternehmen bietet zahlreiche

Upgrade-Möglichkeiten, wenn Lager- oder Kommissionieranlagen

umgebaut, modernisiert oder ausgebaut

werden sollen. Das so genannte Retrofit betrifft dabei

nicht nur Elektrik, Mechanik und Steuerungen, sondern

auch Materialfluss-Systeme und Lagersoftware. Mithilfe

der Modernisierungen ist es laut viastore möglich, die

Leistung um mehr als 20

Prozent zu steigern.

Eine kostenlose Infobroschüre

mit verschiedenen

Modernisierungsszenarien

kann kostenlos bei viastore

angefordert werden.

DE MAN PRÄSENTIERT PICKERZELLE

Ordnende Neuheit

Broschüre: viastore zeigt

verschiedene Szenarien für

Modernisierung auf.

Die de Man Industrie-Automation GmbH präsentiert

im Mai bei der IFFA eine neue Pickerzelle.

Die Roboterzelle ermöglicht laut de Man,

aus einer Kiste mit ungeordneter Ware dank

eines Kamerasystemes einzelne Produkte exakt

zu lokalisieren, durch einen Flexpicker anzusaugen

und geordnet neu zu positionieren.

Dabei sind die Art der Waren und die Verpackung

flexibel. Bei der Messe können die Besucher

die Roboterzelle live im Einsatz erleben.

(Foto: viastore)

Die Internetadresse für SCHERENHEBETISCHE

www.bueter.com

Hydraulikhebebühnen

Flachhubtische

Palettenheber

Verladehebebühnen

Autohebebühnen

(vereinfachter Aufzug)

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Büter Hebetechnik GmbH • Emmener Straße 9 • D-49716 Meppen

Tel. 0049 (0) 59 35 / 70 59-0 • Fax 0049 (0) 59 35 / 70 59-10













K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26

27616 Beverstedt

www.kran-und-hebetchnik.de


Lager & Betrieb

Kanban-Regal:

Zum Angebot

von Regalwerk

gehört auch ein

Bereitstellungsregal

mit Stecksystem-Aufbau.

(Foto: Regalwerk)

AUTOMATISCHER NACHSCHUB

Neues Bereitstellungsregal

In seinem Katalog bietet Regalwerk nun auch ein

Bereitsstellungsregal an. Das Regalsystem wird auch

Kanban-Regal genannt und kann die Materialbereitstellung

bei kontinuierlichem Bedarf nach dem First-in-/

First-out-Prinzip optimieren. Das Regal ist für die Aufbewahrung

von bis zu 250 kg Fachlast ausgelegt. Schräge

Ebenen stellen die Lagerbehälter bei der Entnahme

automatisch bereit. Dank Stecksystem können die

Komponenten, Regalhöhe, Neigung der Ebenen und die

Breite der Rollenbahnen individuell verändert werden.

TOOL SERVER MODULAR

Zugriffskontrolle inklusive

Bedrunka und Hirth hat einen

elektronisch gesteuerten Schubladenschrank

mit Magnetbolzenverschluss

vorgestellt. Der Tool Server

Modular (TSM) ist für Kleinteile sowie

Güter mit einer Länge von bis

zu 600 mm konzipiert. Der TSM ist

wie ein normaler Werkzeugschrank

aus Schubladen mit jeweils bis zu

sechs Einzelfächern aufgebaut. Jede

Schublade und jedes Einzelfach

ist einzeln ansteuerbar und elektromechanisch

mit einem Magnetbol-

92 K&H 4/2010

zenverschluss verriegelt. Für den

Zugriff müssen Bediener über einen

seitlich am Schrank montierten

Bildschirm einen Pincode eingeben

oder den Fingerabdruck abgleichen.

Die Software ermöglicht das Reporting

über Zeit und Menge der entnommenen

Artikel, den Abruf des

Bestandes oder die Suche nach bestimmten

Teilen. Je nach Kundenwunsch

und Anwendung kann der

TSM individuell zusammengestellt

und jederzeit erweitert werden.

Simulierte Möglichkeit

Lagerflächen-Management mit Simulation

Wie wird ein Lager strukturiert? Sind Regale und Fächer

passend dimensioniert und belegt? Eine Möglichkeit,

Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, bieten

Simulationssoftwares. Die negativen Folgen einer nicht

optimalen Lagerbelegung können vielfältig sein.

Moderne Softwarelösungen können unterschiedliche Szenarien

simulieren und analysieren. Im ersten Schritt wird

hierzu ein virtuelles Abbild des Lagers geschaffen. Mit

ORion-PI ® -Logistik-Optimierung von Axxom lassen sich

nach Unternehmensangaben selbst Lager mit mehreren

zehntausend Plätzen innerhalb kurzer Zeit abbilden.

Anschließend werden das Lagerlayout und die Abläufe

mit Zeitbausteinen hinterlegt.

Infobasis. Über Schnittstellen können nun Stamm- und

Bewegungsdaten von Produkten bis Picklisten in die Software

importiert werden. Aus den Daten wird der Ist-

Zustand ermittelt. Dazu berechnet ORion-PI ® auf Basis

der Zeitbausteine den erforderlichen Zeitaufwand. Die

Zeit wird dabei stets für die einzelnen Prozess-Schritte

kalkuliert. Entscheidendes Kriterium für eine Software

für das Lagerflächen-Management ist die Anwenderfreundlichkeit

und die Einfachheit der Modellierung.

ORion-PI ® ermöglicht z. B. Regale und Regalgruppen per

Drag and Drop zu kopieren und zu verschieben. Der

Lagerverantwortliche erhält damit die notwendige Informationsbasis,

um eventuelle Maßnahmen zu bewerten

und zu vergleichen.

EDELSTAHL-KENNZEICHNUNGSSYSTEME

Klare Kennzeichen

In vielen Anlagen werden permanent Flüssigkeiten und

Gase durch Rohrleitungen transportiert. Gesetzliche

Vorschriften, aber auch die betriebliche Sicherheit

erfordern eine eindeutige Kennzeichnung der Leitun-

Sicher sichtbar:

Kennzeichen

für Leitungen.

(Foto: Bormann & Neupert)


Vereinigte Steuerung

Vahle entwickelt Alternative zu Energieketten

Vahle hat ein neues Antriebs- und Steuerungssystem für

Regalbediengeräte präsentiert. Für die Y-Bewegung der

Regalbediengeräte hat das Kamener Unternehmen in

Verbindung mit der Sicherheitsschleifleitung VKS 10, der

Datenschiene SMG und dem Wegmess-System APOS eine

Alternative zu den üblichen Energieketten entwickelt.

Vorteile. Das kompakte System vereint die Bereiche Energiezuführung,

Steuerung und Datenübertragung in einer

Positionierschiene. Neben einem geringen Gewicht und

einer Verfahrgeschwindigkeit von bis zu 600 m/min ist es

vor allem die Nutzerfreundlichkeit, mit der das neue System

punktet. Das Vahle-Konzept ist wartungsarm, zuverlässig,

betriebssicher, nahezu geräuschlos und reduziert vor

allen Dingen die Betriebskosten.

Kurze Servicezeiten. Zu den Vorteilen der Neuentwicklung

zählen auch die nunmehr entfallende Beeinträchtigung

durch Längs- und Querbewegungen, der Wegfall

der Mastausschwingzeit und die kurzen Installations- und

Servicezeiten. Vahle verspricht eine 100-prozentige Verfügbarkeit

der Datenübertragung zu jedem Zeitpunkt und

in jeder Position entlang der Fahrstrecke. Das neue Konzept

basiert auf mehreren starken Säulen: Die Sicherheitsschleifleitung

VKS 10 hat sich bisher in der Lagertechnik

bewährt und ist bis zehnpolig verfügbar. Optional kann

die Wegerfassung APOS integriert werden. Die Datenschiene

SMG gewährleistet die Hochfrequenzfunkübertragung

innerhalb des Leiters ohne Verzögerung.

gen. Prüfintervall und Durchflussmedium müssen dabei

klar erkennbar sein. Der Sicherheitsspezialist Bormann

& Neupert bietet hierfür Edelstahl-Kennzeichnungssysteme

an.

Die Kennzeichnungssysteme von Bormann & Neupert

bestehen aus Schildern in drei unterschiedlichen

Abmessungen und Bändern in angepassten Längen.

Beschriftet werden diese per Nadeldrucker, Laser

oder Prägung. Diese sind laut Hersteller korrosionsund

witterungsbeständig, halogenfrei und schwer

entflammbar. Auch Ausführungen in 316 Edelstahl

oder Edelstahl mit PPA-Beschichtung sind lieferbar.

www.i-b-s.org

Förder-Lager-Ordnungstechnik

Für schwerste Anforderungen

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Lager & Betrieb

Preisverleihung: Auszeichnung für fetra. (Foto: fetra)

AUSZEICHNUNG

fetra-PVH-Partner 2009

Die fetra Fechtel Transportgeräte GmbH wurde vom

Zentralverband Hartwarenhandel e. V. (ZHH) als bester

Partner im Bereich Betriebsausstattung ausgezeichnet.

Damit wurde das Unternehmen bereits zum siebten Mal

unter die Top 3 gewählt. Die Auszeichnung Partner des

PVH wird jährlich im Rahmen der Internationalen Eisenwarenmesse

in Köln verliehen. Prämiert werden Preisträger

z. B. in den Bereichen Handwerkzeuge, Befestigungstechnik,

Arbeitsschutz sowie Betriebseinrichtung.

Schauen und schulen

Kostenlose Infofilme für Sicherheit

Für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im

Bereich der Ladungssicherung hat die Marotech GmbH

im Internet neun Schulungsfilme für die nicht-kommerzielle

Verwendung bereitgestellt. Der Zugriff auf die

Medien ist kostenlos und erfolgt über die Web-Adresse in

der Kategorie Ladungssicherung. Einer der Filme demonstriert

die richtige Beladung eines Lkw mit Poroton-Steinen.

Sechs weitere Videos zeigen Fahrversuche und veranschaulichen

das unterschiedliche Verhalten der Ladung

auf der Ladefläche mit und ohne Hilfsmittel der Ladungssicherung.

Zum Einsatz kommen dabei Anti-Rutsch-Matten,

Zurrgurte und eine Zurrplane.

Für Schulungen. Weitere zwei Produktionen widmen

sich der effizienten Sicherung von Gitterboxen. Verschiedene

Fahrversuche mit und ohne Anti-Rutsch-Matten

veranschaulichen die Wirkung der Hilfsmittel. Sämtliche

Videos sind nach Marotech-Angaben sehr gut für

Schulungsmaßnahmen geeignet und können besonders

dort eingesetzt werden, wo keine Fahrversuche möglich

sind. Zu Gunsten der Verkehrssicherheit verzichtet die

Marotech GmbH auf das Copyright, wenn der Hersteller

im Rahmen der entsprechenden Schulungsmaßnahmen

die Quelle nennt. Für kommerzielle Zwecke behält sich

Marotech das Urheberrecht ausdrücklich vor.

Der MESSE-Rückblick

erscheint am

12. Mai 2010


Norwegisches System

AM-Automation ergänzt ihr Produktportfolio

Mit dem Lagersystem AutoStore des Hatteland-Konzerns

bietet AM-Automation eine neue Lösung für die automatische

Kleinteilelagerung. Das Behälterlager besteht aus

einem Aluminiumraster, das oben liegende Fahrschienen

aufweist. Die Behälter werden übereinander gelagert und

von oben mithilfe des Greifers der Bediengeräte aufgenommen.

Die Zahl der Bediengeräte kann verändert werden.

Freiheiten. Die Lagersteuerung ermöglicht gezielt nach

dem ABC-Kriterium zu lagern. Das gassenlose Lagersystem

ermöglicht zudem geometrische Freiheiten. Nach Herstellerangaben

benötigt jedes Bediengerät eine Leistung

von 150 W/h. Neben SAP kann das Lagersystem auch mit

anderen ERP-Systemen gekoppelt werden.

PRODUKTREIHE FALCON VON DENIOS

Neue Gefahrgutbehälter

Produktausbau:AM-Automation

ergänzt

ihr Angebot

mit AutoStore.

(Foto: AM-Automation)

Denios bietet mit der Marke Falcon eine neue

Produktreihe für den Umgang mit gefährlichen

Flüssigkeiten an. Zu den Sicherheitsbehältern

gehören Abfüllkannen, Transportkannen,

Sprühkannen, Annetzkannen und praktisches

Zubehör. Das Fassungsvermögen reicht von

einem bis zu 5 l. Je nach Anwendung sind

sie mit Feindosierhahn, Schraubkappe, Sprühkopf

oder Pumpwerk mit Annetzteller ausgestattet.

Erhältlich sind die Sicherheitsbehälter

aus Edelstahl oder verzinktem Blech mit

zusätzlichem Korrosionsschutz.

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Hallen & Tore

HAKEN

96 K&H 4/2010

am laufenden Strang


Hallenkrane. Anspruchvolle Einsatzbedingungen sind immer auch mit ebensolchen Lösungen verbunden.

Im Fall der Stahlerzeugung und -weiterverarbeitung bedeutet dies hohe Temperaturen und einen hohen

Staubanteil. Hohe Herausforderungen also für einen Traversenlaufkran, den Bang bei Salzgitter installierte.

4/2010 K&H 97


Harte Einsatzbedingungen:

Krananlage in Stahlproduktion.

Die Salzgitter Flachstahl GmbH,

die größte Stahltochter in der

Salzgitter-Gruppe, erzeugt etwa

4,6 Mio. t Stahl im Jahr. Mit umfangreichen

Investitionen in neue Anlagentechniken

will Salzgitter Flachstahl auch

zukünftig die Einhaltung aller Qualitätsanforderungen

gewährleisten – und dies

beinhaltet auch eine Verbesserung der

internen Transportabläufe beispielsweise

Aufgabenverteilung:

Zum

Segmentwechsel wird

das 120-t-Haupthubwerk

eingesetzt; für den Materialtransport

das Hilfshubwerk.

98 K&H 4/2010

durch die installierten Hallenkrane. Bang

Kransysteme ist ein Systemanbieter von

Krananlagen für die Stahl-, Energie- und

Automobilindustrie mit Spannweiten bis

zu 50 m und Traglasten bis 500 t. Bang-

Krane arbeiten unter den anspruchsvollsten

Umgebungsbedingungen und helfen

weltweit zuverlässig, einen der wichtigsten

Prozesse in der verarbeitenden Industrie,

den internen Materialfluss, schnell,

sicher und effizient zu gestalten, um so

nach eigener Aussage den Kunden durch

wirtschaftliche Lösungen Wettbewerbsvorteile

zu verschaffen. Als Hersteller von

Krananlagen in Sonder- und Standardausführungen

bietet man seit 1989 entsprechende

Konzepte an.

Haupt- und Hilfshubwerk

Für die Erweiterung einer Stranggießanlagen-Gießhalle

bestellte die Salzgitter

Flachstahl GmbH bei Bang einen Traversenlaufkran.

So wurde dieser Zweiträger-Laufkran

mit einer Spannweite von

27,50 m und einer Tragfähigkeit von

120 t im vergangenen Jahr ausgeliefert

und in Betrieb genommen. Die Hauptaufgabe

der funkgesteuerten Krananlage

besteht im Umsetzen von Verteilerrinnen.

Zum Segmentwechsel wird das 120-t-

Haupthubwerk eingesetzt, für den Materialtransport

innerhalb der Gießhalle der

Stranggießanlage kommt hauptsächlich

das Hilfshubwerk zum Einsatz. Am 40-t-

Hilfshubwerk können die zu transportierenden

Lasten an den Einfachhaken der

Unterflasche angeschlagen werden.

Die zu transportierenden Bauteile werden

mittels Ketten an der fest eingescher-


Kollisionen vermeiden: Da auf

der Kranbahn zwei weitere Krane

verfahren, ist auch der Bang-Kran

mit einem automatischen Antikollisionssystem

ausgestattet.

(Fotos: Bang)

ten Traverse des Haupthubwerkes oder

deren mittig angebrachter Lasthakenaufhängung

gehandhabt. Die Kranbahn in

der Gießhalle befindet sich in etwa 23 m

Höhe. Da auf dieser Kranbahn zwei weitere

Krane verfahren werden, gilt es,

mögliche Kollisionen mit Nachbarkranen

zu erkennen und zu vermeiden. Dafür

wurde ein automatisches Antikollisionssystem

installiert. Dieses System

arbeitet mit Laserdistanzermittlung und

ermöglicht es, vollständigen Kollisionsschutz

zu gewährleisten. Die Annäherung

der beiden Krane wird von diesem

System erkannt. Ab einer Entfernung von

ca. 15 m wird die Kranfahrgeschwindigkeit

durch die Steuerung automatisch

verringert und gestoppt.

Einige Details

Das Haupthubwerk des Krans wird mit

zwei Siemens-Kurzschlussläufer-Motoren

mit jeweils 132 kW angetrieben, die

Kraftübertragung über ein Stirnradgetriebe

in geschweißter Hüttenwerksausfühung.

Der Hilfshub hat eine Leistung

von 132 kW, die Kranfahrt wird mit

4x 37 kW und die Katzfahrt mit 75 kW

betrieben. Alle Fahrantriebseinheiten

sind als offene Antriebseinheiten mit jeweils

separatem Motor, Getriebe, Bremse

und einer Gelenkwelle als Verbindung

zum Laufrad ausgeführt. Als Laufräder

für den Kran wurden acht in Radschwingen

gelagerte Laufräder mit Durchmesser

900 mm installiert; für die Katzfahrt kamen

vier Räder der identischen Dimension

zum Einsatz.

Sichere Fernbedienung

Die Bedienung der Krananlage erfolgt

mittels tragbarer Funkfernsteuerung

durch den Kranführer. Das Steuerungskonzept

des Kranes basiert auf dem Einsatz

modernster Antriebs- und Steuerungskomponenten.

Zur Anwendung kommt

vektorgeregelte Umrichtertechnik, kombiniert

mit dem SPS-System S7-300. Die

Steuerungs- und Regelkomponenten sind

optimal aufeinander abgestimmt und

kommunizieren über Profibus L2-DP. Das

Programm für die Antriebssteuerung ist in

der SPS hinterlegt. Als weitere Besonderheiten

der Krananlage gilt eine Meldeanlage

zum sicheren Betreten des Krans.

Dazu wurden an allen Kran- und Katzzustiegen

Aufstiegs-Signalanlagen mit Rückmeldung

auf die Funksteuerung instal-

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liert. Die Krananlage arbeitet in einer

hochgradig von Staub und Hitze beeinflussten

Umgebung; die Umgebungstemperatur

beträgt 0 bis +55 °C, aufgrund der

Strahlungswärme wurden die Kranbrücken,

Traverse sowie der E-Container mit

Hitzeschutzblechen ausgerüstet, sämtliche

Antriebe und Schaltanlagen sind in

Schutzklasse IP 65 ausgeführt, um eine

maximale Verfügbarkeit der Anlage zu

gewährleisten.

Kamera inklusive

Des Weiteren ist der Kran mit einer Pendeldämpfung

ausgerüstet. Das entsprechende

System für das Haupthubwerk

dient der Beseitigung von Lastpendelungen

am Kran. Dies wird durch gezielte

Beeinflussung der Beschleunigungs- und

Bremsvorgänge erreicht. Das Pendeldämpfungssystem

besteht aus einer Kamera mit

integriertem PowerPC sowie den Zusatzkomponenten

Ethernet-Profibus-Gateway

und RS-232-Diagnosemodul sowie einem

Reflektor auf der Traverse.

Die Ankopplung des Pendeldämpfungssystems

an die Kransteuerung erfolgt nach

Angaben der Kranspezialisten schließlich

über Profibus-DP.

4/2010 K&H 99


Hallen & Tore

Auszeichnung: Die Medaille von CERN. (Fotos: Oeder)

Franken im Weltall

Hallenkrane. Mitte 2008 wurden im Forschungszentrum

CERN bei Genf erstmals

Protonen unter Laborbedingungen auf

nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.

Schon in der neunjährigen

Bauzeit des LHC war auch die

Stahl- und Kranbau Oeder

GmbH aus Eckental im

Landkreis Erlangen-

Höchstadt beteiligt.


Wenn die Protonen 11.000 mal

pro Sekunde in den luftleeren

Strahlrohren des LHC-Beschleunigerringes

um den 27 km langen

Rundkurs jagen, werden sie von gewaltigen

Dipolmagneten in ihre Bahn gezwungen.

Für die Fertigung von 400 solcher

Dipolmagnete, jeder 15 m lang, dem LHC-

Radius entsprechend gebogen und 31,5 t

schwer, ließ die Babcock Noell GmbH

(BNG) in Würzburg von den Eckentaler

Kranspezialisten eine entsprechende Anlage

konzipieren und anfertigen.

Allein für die Handhabung der unter

Reinraumbedingungen zu wickelnden

Spulen wurden vier spezielle 8-t-Krane

installiert, um ein Verbiegen der Teile

und die damit verbundene Beschädigung

der empfindlichen Supraleiter auszuschließen.

Für die Materialversorgung

waren zwei weitere 3,2-t-Krane nötig, wo-

bei sämtliche Krananlagen mit Spänesammlern

und Abtropfsicherungen gegen

Verunreinigungen der Werkstücke

gesichert und mit Funktandemsteuerung

ausgerüstet sind.

Auszeichnung durch CERN

Nicht zuletzt das Know-how der Spezialisten

von Stahl- und Kranbau Oeder

GmbH hat dazu beigetragen, dass BNG

die Produktion der 400 Dipolmagnete

schon weit vor dem vertraglich festgelegten

Zeitplan abschließen konnte – und

zwar „in exzellenter Ausführung“, wie

CERN-Generaldirektor Dr. Robert Aymar

anschließend in einem Glückwunschbrief

unterstrich. Nicht ohne Stolz präsentieren

Firmengründer Hans Oeder

und Vertriebsleiter Rudolf Lang die Medaille,

die sie für ihren Beitrag zum Erfolg

des größten internationalen Forschungs-

Individuelle Lösungen am laufenden Band

EFAFLEX-Schnelllauftore für Traktorenfertigung

Beide sind Spezialisten auf ihrem Gebiet: Der Traktorenbauer Same Deutz-Fahr und der Hersteller

für Industrieschnelllauftore EFAFLEX. Außergewöhnliche Kundenwünsche zu realisieren,

gehört für beide Unternehmen nach eigenen Angaben zum alltäglichen Standard.

Jörg Seyfarth kümmert sich beim Traktorenhersteller um die Planung der Instandhaltung

sämtlicher Werksgebäude. Er sieht zum Traktoren-Prüfstand, dessen Kabine durch zwei transparente

Schnelllauf-Falttore von der Produktionshalle getrennt ist. „EFAFLEX hat sich bei

Herstellung und Einbau dieser Tore genau nach unseren Vorgaben und Wünschen gerichtet.“

Exakte Vorgaben. Die Schnelllauf-Falttore EFA-SFT sind 4000 x 4200 mm und 4000 x 4005 mm

groß. Aus Aluminium-Hohlprofilen gearbeitet und mit einer Doppelverglasung aus Acryl

versehen, ersetzen sie jetzt die alten konventionellen Rolltore. Das neue Produkt sorgt nun

für Transparenz und mehr Helligkeit im Prüfstand. Der Raum muss so dicht sein, dass keine

Abgase in die Werkhalle dringen und auch der Lärm in der Kabine bleibt. Zusätzlich war

eine Fluchttür in einem der Segmente gefordert. Dies sind nicht die ersten EFAFLEX-

Schnelllauftore, die bei Same Deutz-Fahr am Produktionsstandort Lauingen eingebaut wurden.

Bereits 35 Mal hat sich der Landmaschinenspezialist für Produkte von EFAFLEX

entschieden. Dabei variiert das Spektrum von Folientoren in den Werkshallen über Falttore

bis hin zu Schnelllauftoren für den Außenbereich. EFAFLEX-Tore werden bei Same Deutz-

Fahr in Lauingen seit zehn Jahren kontinuierlich eingebaut. Die Tendenz geht dabei immer

mehr zum Schnelllauftor.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG • Fliederstraße 14 • 84079 Bruckberg

Telefon (0 87 65) 82-0 • Telefax (0 87 65) 82-2 00 • www.efaflex.com

projektes dieser Art erhalten haben. „Die

Anlage für die CERN-Magnetenfertigung

war zwar durchaus eine Herausforderung“,

gibt Diplom-Ingenieur Hans Oeder

zu, „aber wir haben auch schon

ganz andere Speziallösungen entwickelt

– wenn auch für weniger aufsehenerregende

Anwendungen.“

20 Jahre Know-how

Sogar bei Spezialisten für Mobilkrane wie

der Faun GmbH in der Fertigungshalle in

Lauf sind Krananlagen der Stahl- und

Kranbau Oeder GmbH im Einsatz. Vertriebsleiter

und Diplom-Ingenieur Rudolf

Lang ergänzt, dass viele Kunden heute

nicht nur Spezialisten für die Entwicklung,

Herstellung und Montage von Krananlagen

bräuchten. Vielmehr würden für

die komplexer werdenden Anlagen auch

Dienstleistungen immer wichtiger.

Zwei Hersteller, ein Ziel: Individuelle

Efaflex-Tore bei Same Deutz-Fahr.

(Fotos: EFAFLEX)

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Hallen & Tore

Goldesel auf dem Hallendach

Photovoltaik. Nicht jeder Hallenbesitzer möchte selbst eine Solaranlage betreiben. Wie Solartechnik

sich für Hallenbauer und -besitzer auch anders lohnen kann, stellt Kai Lippert, Geschäftsführer der EWS

GmbH & Co. KG, in einem Bericht dar.

Die Gewinnung von Strom aus

Sonnenlicht ist nicht nur eine besonders

umweltfreundliche und

ressourcenschonende Form der Energieerzeugung.

Sinkende Modulpreise, gesetzliche

Rahmenbedingungen und staatlich

geförderte Kredite sorgen für einen Boom

in der Photovoltaikbranche. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

(EEG) garantiert

Pachterwartung eines geeigneten Daches

in Abhängigkeit von Ertragsprognose und nutzbarer Dachfläche

Nutzbare Dachfl. in m 2

Ertrag pro kWp

840 kWh

850 kWh

860 kWh

870 kWh

880 kWh

890 kWh

900 kWh

910 kWh

920 kWh

930 kWh

940 kWh

950 kWh

960 kWh

970 kWh

980 kWh

990 kWh

1000 kWh

102 K&H 4/2010

Besitzern von Solarstromanlagen die Abnahme

und Vergütung des erzeugten

Stroms mit einem im Jahr der Inbetriebnahme

festgelegten Satz.

Auch ohne Investition profitieren

Die Geldanlage lockt viele Investoren,

doch nicht jeder verfügt über geeignete

Dachflächen. Auf der anderen Seite blei-

geringe Pachterwartung

gute Pachterwartung

300 400 500 600 700 800 900 1000

sehr gute Pachterwartung

ausgezeichnete Pachterwartung

Pachterwartung:

Die stark vereinfachte

Tabelle

zeigt die Pachterwartungen

laut EWS abhängig

von Standort

und Anlagengröße.

(Fotos: EWS)

Geschäftsführer: Kai Lippert berichtet

über Pachtmöglichkeiten bei Hallendächern.

ben noch viele Hallendächer ungenutzt.

Denn das für die Investition benötigte

Kapital ist oftmals in Maschinenparks

oder Lagerbeständen gebunden. Ein

Pachtvertrag zwischen Solarinvestoren

und Eigentümern über die 20-jährige

Laufzeit der garantierten EEG-Vergütung,

oftmals vermittelt von einem unabhängigen

Dienstleister, ist eine elegante

Lösung und eröffnet für alle Seiten

Verdienstmöglichkeiten. Die Investoren

profitieren von der Einspeisevergütung,

der Dachbesitzer erhält vom Anlagenbetreiber

während dieser Zeit eine Dachpacht

als Nutzungsentgelt. Alternativ zu

einer jährlichen Pachtzahlung können

die Einnahmen auch kapitalisiert und bei

Vertragsabschluss in einer Summe gezahlt

werden.

Nicht jedes Dach ist geeignet

Auf einem optimal ausgelegten Dach von

beispielsweise 1000 m2 Fläche kann Solarstrom

für 30 bis 40 Haushalte erzeugt


werden. Doch nicht auf jeder Halle lohnt

sich eine Solarstromanlage. Neben den

Ertragsaussichten am jeweiligen Standort

sind bauliche Spezifikationen wie die

Größe und Stabilität der Dachfläche sowie

Neigungswinkel und Ausrichtung des

Daches entscheidende Kriterien. Ein

Schrägdach sollte eine Neigung von 15

bis 45° aufweisen, von der Südausrichtung

höchstens 30° abweichen und mindestens

250 m2 groß sein. Da bei einem

Flachdach eine schräge Aufständerung

der Solarmodule erforderlich ist, wird für

gleiche Erträge eine doppelt so große Fläche

benötigt, um durch ausreichenden

Abstand der Module eine gegenseitige

Verschattung auszuschließen.

Wie viel Pacht ist zu erwarten?

Maßgeblich für die Höhe der Pacht sind

die Erträge der Anlage, die stark variieren

können. Der Norden Deutschlands kann

sich – besonders in küstennahen Gebieten

– durchaus mit dem sonnigen Süddeutschland

messen. Denn die niedrigeren

Temperaturen und der frische Wind

sorgen für eine Kühlung der Solarmodule.

Doch auch ein anderer Faktor spielt

eine wichtige Rolle: Je größer die Dachfläche

ist, desto wirtschaftlicher kann prinzipiell

die Anlage betrieben werden, denn

die spezifischen Kosten pro installiertem

Kilowatt Nennleistung sinken mit zunehmender

Anlagengröße.

Ein weiterer Faktor für die Höhe der Pacht

ist die Entfernung zum Einspeisepunkt

der Stromversorgung. Sind diese Faktoren

günstig, kann die jährliche Pachtzahlung

für eine 1000 m2 große Dachfläche 4000

Euro und mehr betragen. Da die Höhe der

Pacht stark von den Erträgen abhängt, ist

nicht nur der Investor selbst, sondern

auch der Verpächter an einer zuverlässig

laufenden Anlage interessiert. Voraussetzung

dafür ist der Einsatz hochwertiger

Produkte und eine fachgerechte Montage

der Anlage.

Pachtvertrag regelt die Details

Mit einem umfassenden Pachtvertrag

werden organisatorische und rechtliche

Aspekte für die Installation und den Be-

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Qualität ist maßgebend.

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trieb der PV-Anlage festgezurrt. Dazu gehört

das Nutzungsrecht des Daches sowie

das Zugangsrecht für den Pächter und

von ihm beauftragte Unternehmen zum

Dach und zum Einspeisepunkt. Weiterhin

regelt der Pachtvertrag die Vermeidung

von Verschattungen der Anlage, die vorübergehende

Änderung des Grundbucheintrags

und die Versicherungspflichten

beider Seiten. Nach Ablauf des Pachtverhältnisses

wird die Anlage ohne Kosten

für den Immobilienbesitzer demontiert

und die Dachhaut einwandfrei wiederhergestellt.

Als Zeitrahmen vom Abschluss

des Pachtvertrages bis zur Inbetriebnahme

der Anlage wird dem Investor

üblicherweise eine Frist von ein bis zwei

Jahren eingeräumt.

Schwarze Schafe abgehalten

Für den Fall, dass die Dachfläche nach

dieser Frist noch brach liegt, ist meist eine

Klausel enthalten, die dem Verpächter

ermöglicht, vom Vertrag zurückzutreten

und die Fläche anderweitig zu nutzen.

Die Seriosität eines Anbieters ist jedoch

auch daran zu erkennen, wie detailliert

und kritisch die Eignung des Objekts

untersucht wird und wie plausibel und

nachvollziehbar das Pachtangebot erläutert

wird. Die mit dem Pachtvertrag verbundenen

Formalitäten regelt beispielsweise

ein Dienstleister wie die EWS

Beteiligungsfonds GmbH & Co. KG.

www.fluro.de


Hallen & Tore

Rationelle Lagerverwaltung: Die Gersag

Krantechnik GmbH realisierte für ein

Blechlager einen flexiblen Zweiträger-

Brückenlaufkran.

Automatisch ins Regal

Hallenkrane. Bei der Schindler AG in Ebikon/LU installierte die Gersag Krantechnik GmbH einen vollautomatischen

Stapelkran. Schindler ist Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen. In den Produktionshallen

in Ebikon konnte dank dem neuen Stapelkran die Logistik der Blechtafeln optimiert werden.

Das Multitalent bewerkstelligt im manuellen Betrieb die

Lkw-Entladung und lagert anschließend die Blechtafeln

vollautomatisch im Regallager ein. Bei Bedarf werden

diese Blechtafeln vom Stapelkran den Verarbeitungs-Zentren

automatisch zur Verfügung gestellt.

Im bodenebenen Hallenschiff sollen im vorderen Bereich beim

Hallentor die ankommenden Lkw manuell mit dem Stapelkran

entladen werden. Die Blechpakete werden dann „von Hand“

ausgepackt und geprüft. Dies geschieht an einem speziellen

Übergabetisch. Auf der Rückseite des Übergabetisches, im abgesperrten

Hallenteil, kann der Stapelkran nach Befehlsfreigabe

104 K&H 4/2010

den Blechstapel vollautomatisch greifen und anschließend im

Blechregal einlagern.

Automatische Zustellung

Auf der oberen Etage des angrenzenden Hallenschiffs befinden

sich die Bearbeitungzentren für die Blechbearbeitung. Über

ein Bedienpaneel wird dort die gewünschte Blechdimension

bestellt. Das benötigte Blech wird vom Stapelkran vollautomatisch

auf den Schiebetisch gestellt, sodass die Bearbeitungsmaschine

darauf zugreifen kann. Nach dem manuellen Abladen

und Auspacken sind also keine manuellen Eingriffe mehr not-


Tor

wendig. Einlagern und Bereitstellen erfolgen somit vollautomatisch.

Der Stapelkran

Der Stapelkran wurde als Zweiträger-Brückenlaufkran

ausgelegt. Der Teleskophubmast dient der Vertikalführung

und übernimmt das Drehmoment der exzentrischen

Lasten. Die Hubbewegung wird mit einer Seilwinde

realisiert. Die Drehbewegung des Hubmastes ist

endlos, was für den Bediener eine Vereinfachung der

Betriebsabläufe darstellt und eine Erhöhung der Handling-Geschwindigkeit

ergibt.

Als Material-Aufnahmegerät ist bei Schindler ein speziell

den Kundenbedürfnissen zugeschnittener Gabelträger

montiert. Der Gabelträger besitzt sechs Gabelzinken,

wobei die äußeren vier den Blechabmessungen entsprechend

zusammengefahren werden können. Weiter sind

diese Zinken mit einem abriebfesten Kunststoffbelag versehen,

was einen materialschonenden Betrieb garantiert.

Die beiden Niederhalter verhindern ein Verrutschen der

Bleche im vollautomatischen Betrieb.

Allwissende Kransteuerung

Für den vollautomatischen Betrieb ist der hintere Hallenbereich

mit einer Einzäunung gesichert. Somit kann keine

Person in den Fahrbereich des Stapelkrans geraten.

Der Stapelkran wird über absolute Wegmess-Systeme

überwacht. Die Kransteuerung ist jederzeit darüber informiert,

wo und in welcher Stellung sich der Stapelkran

befindet.

Die Kransteuerung wurde mit der Partnerfirma Börzler

AG entwickelt, mit der schon andere vollautomatische

Steuerungen realisiert wurden. Über diverse Touch-

Screen-Paneele, welche an den Bearbeitungszentren

oder bei der Lkw-Entladung stehen, werden die Aufträge

eingegeben. Die Steuerung arbeitet dann die einzelnen

Aufträge je nach Priorität ab, sodass stets das gewünschte

Material zur richtigen Zeit an der richtigen Maschine

zur Verfügung steht.

Manueller

Bereich

Einzäunung 3 Schiebetische zu Bearbeitungsmaschinen

Obere Etage im

Nebenhallenschiff

Übergabetisch

Automatik-

Bereich

Regale im

Automatik-Bereich

Übersichtlicher Ablauf: Dank dem Stapelkran werden bei

Schindler mehrere Arbeitsschritte von einem Gerät ausgeführt.

(Fotos: Gersag)

Schickhoff GmbH

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Hallen & Tore

VERLADETECHNIK

Brücken für Logistik

Die Firma Altec hat ein umfangreiches

Programm an Überfahrbrücken

entwickelt. Ein Beispiel: die Rampenladebrücke

vom Typ FBS. Sie deckt

verschiedene Verladesituationen ab.

Mit Tragkräften bis 58.840 N können

Höhendifferenzen bis 250 mm ausgeglichen

werden. Farblackierungen

oder eine Feuerverzinkung schützen

die Brücken vor Korrosion. Die Typen

sind dabei sowohl in stationärer als

auch seitlich verschiebbarer Ausführung

erhältlich.

AUSZEICHNUNG FÜR HÖRMANN-TORDESIGN

Der dritte rote Punkt

Zwei Industrietore von Hörmann haben für ihr Design den red

dot award erhalten. Damit erhält der Torhersteller bereits den

dritten roten Punkt. Die international besetzte Jury kürte das

ASR 40 sowie das ALR Vitraplan. Beide Industrie-Sektionaltore

fallen mit außergewöhnlicher Optik auf.

So verfügt das ASR 40 über eine besondere Profilkonstruktion,

mit der die Torfläche optisch aufgeteilt wird. Vertikale und horizontale

Profile sind mit 65 mm schmal und seitlich angeschrägt.

Da zudem die Übergänge zwischen den einzelnen Sektionen des

Torblattes unsichtbar sind, wirkt das Tor wie ein feststehendes

Verglasungselement. Besonders in großflächig verglaste Fassa-

106 K&H 4/2010

(Foto: Altec)

Verfahrbar: Die BK912 von BUTT wird beispielsweise genutzt, um Lkw oder Container

per Stapler zu be- oder entladen. (Foto: BUTT)

Mobil geradeaus verladen

BUTT-Verladerampe mit Mittelachse

Die Be- und Entladung von Containern

oder Lkw ist ein häufiges Einsatzfeld

für die mobile Verladerampe

BK912 von BUTT. Dank der mittig angeordneten

Schwimmachse lässt sich

das Modell verfahren und benötigt

wenig Rangierplatz. Die mobile Verladerampe

wird mittels Handhydraulikpumpe

von der letzten Einsatzhöhe

auf die neue Verladehöhe gebracht.

den fügt sich das Tor laut Herstellerangaben so nahtlos ein. Das

ALR Vitraplan hat eine flächenbündige Verglasung, wodurch es

als geschlossene und optisch durchgängige Fläche wirkt. Mit

der in diesem Jahr zum 55. Mal vergebenen, international

begehrten Auszeichnung prämiert das Design-Zentrum

Nordrhein-Westfalen Produkte, die sich

unter anderem durch hohen symbolischen

und emotionalen Gehalt

auszeichnen. Insgesamt

reichten dieses Jahr

etwa 1600 Unternehmen

aus 57 Ländern

mehr als 4200

Produkte ein.

(Foto: Hörmann)


Optional stattet BUTT die Rampe

auch mit elektro-hydraulischer Pumpe

aus. Die mobile Verladerampe wird

an den Lkw/Containern in Stellung

gebracht. Das Pumpenventil wird geöffnet

und die Rampe senkt sich auf

den Boden des Lastwagens.

Sicher fixiert. Der Sicherheitsketten-

Schnellverschluss fixiert die Rampe

am Lkw und die Mittelachse geht in

Schwimmstellung. Das heißt, während

des Ladens trägt die Achse nicht

mit. Damit gibt es laut BUTT kein Einknicken

des Staplers mit seiner Last,

während er den Auflagepunkt der Lippe

überfährt. Ist das Fahrzeug be- bzw.

entladen, wird der Sicherheitsketten-

Schnellverschluss gelöst und das Hydraulikventil

geschlossen.

Der Lkw kann vorfahren, sobald die

Sicherheitsketten gelöst sind und die

Rampe hochgepumpt wurde. Schon

ist die Verladerampe für den nächsten

Ladevorgang bereit. Zum Verfahren

hat die Rampe eine kardanische Gabelklammer.

Die Firma BUTT stellt

neben Verladerampen beispielsweise

auch Scherenhebebühnen, Industrietore

und Individuallösungen her.

STEIGTECHNIK-LÖSUNGEN VON EUROLINE

Sicherheit nach Maß

(Foto: euroline GmbH)

Steigtechnik-Lösungen werden in der Produktion eingesetzt, um wichtige

Laufwege zu verkürzen oder regelmäßige Wartungsarbeiten schneller zu

erledigen. So auch die Produkte der euroline GmbH aus Bad Pyrmont. Ein

Beispiel: Übersteige, die hunderte Meter lange Rollenförderer an strategischen

Positionen überbrücken können. Dagegen können individuell konstruierte

Hubarbeitsbühnen bei Wartungen an Maschinen und Großfahrzeugen

mehr Komfort und Sicherheit bieten. Statt Wartungsgruben zu überspringen,

können diese über Aluminium-Podeste sicher überquert werden. Auch

breitstufige Treppen machen den Abstieg von höher gelegenen Rampen für

die Arbeiter sicherer. Alle Steigtechnik-Produkte der euroline GmbH erfüllen

nach Unternehmensangaben die gängigen Sicherheitsvorschriften.


Hallen & Tore

REINRAUMTORE EFA-SRT ® -CR

Jetzt TÜV-zertifiziert

Der Zugangsspezialist EFAFLEX liefert

seine Reinraumtore in fünf Kontinente.

Das EFA-SRT ® -CR (Clean Room) ist nun

TÜV-zertifiziert. Bei der Prüfung wurde

dem Tortyp gemäß EN ISO 14644-1

eine Reinraumtauglichkeit bis ISO Klasse

5 bescheinigt (für Partikelgrößen >=

0,3 µm). Kennzeichen der Torkonstruktion

sind die Edelstahlbauweise mit

glatten Oberflächen, hohe Luftdichtigkeit

und die Cliptechnik. Die Kabelverbindung

der Kontaktleiste mit der

Steuerung wird durch eine Funkübertragungsstrecke

ersetzt. Die Notentriegelung

kann wahlweise über einen

elektrischen Taster oder über einen

mechanischen Zugknauf an der Zarge

ausgelöst werden. Die Öffnungsgeschwindigkeit

liegt laut den Torspezialisten

bei 1 m/s und geschlossen werden

die Tore mit ca. 0,5 m/s.

Das Tor ist für bis zu 150.000 Öffnungszyklen

pro Jahr im Temperaturbereich

von +5 bis +30 °C ausgelegt.

Erhältlich sind die Tore in Größen bis

zu 2500 x 3000 mm.

Reinraumtore: Die EFAFELX-Tore werden

unter anderem bei Pharmaunternehmen

eingesetzt. (Foto: EFAFLEX)

108 K&H 4/2010

Torofferte für temperaturgeführte

Bereiche: Das GS 379

von Stricker. (Foto: Stricker)

Das Tor im Kühlsystem

Verband empfiehlt energiesparende Schnell-Lauftore

Der Verband Deutscher Kühlhäuser

und Kühllogistikunternehmen e. V.

hat seinen neuesten Leitfaden für eine

Verbesserung der Energieeffizienz

in Kühlhäusern herausgegeben. Detailliert

analysiert der Verband darin

sämtliche mögliche Schwachstellen

in Kühlanlagen, Kühlgebäuden und

Logistik und gibt praxisnahe Empfehlungen,

an welchen Stellen mit welchen

Maßnahmen Kälteverluste vermieden

und umgekehrt auch Energie

gespart werden kann.

Effizienz berücksichtigen. Eine erhebliche

Wärmelast (Kühlverlust) bilden

Türöffnungen. Unter Punkt 4 definiert

der Leitfaden Einflussgrößen, Ziele

und Gegenmaßnahmen. Dabei weist

der Verband besonders darauf hin,

dass die Wärmelast durch Türöffnungen

häufig unterschätzt wird und erläutert

weiter: „Bei der umschlagstarken

Nutzung von Tiefkühlräumen hat

sie einen wesentlichen Anteil und

muss deshalb bei Energieeffizienzmaßnahmen

entsprechend berücksichtigt

werden.“

Stricker Torsysteme entwickelt und

liefert seit vielen Jahren Tore und Türsysteme,

die insbesondere die hygiene-

und temperatursensible Lebensmittelindustrie

für eine reibungslose

und energieschonende Produktion

und Logistik benötigt.

Luftschleieranlagen. Beispiel Schnell-

Lauftore: So weist auch der Leitfaden

auf die Effektivität von Schnell-Lauftoren

zur Reduzierung von Türöffnungszeiten

hin, insbesondere wenn

diese zeitgesteuert und automatisiert

sind. Pendeltüren und Streifenvorhänge

(ebenfalls ein variantenreicher Klassiker

im Stricker-Programm) können

laut VDKL Thermoschleusen sinnvoll

ergänzen. Je nach Standort sind außerdem

Luftschleieranlagen zu empfehlen.

So beträgt nach Informationen der

Kälteexperten die Wärmelast von Kühlhaustüren

ohne Tür oder Streifenvorhang

im Sommer über 200 kW. Mit

einem Streifenvorhang reduziert sich

die Wärmelast bereits auf ca. 100 kW,

mit Schnell-Lauftor und Schleuse sogar

auf rund 10 kW.


Angenehme Ladeatmosphäre

Arnold-Verladesysteme für Arbeitsplatzergonomie

Extreme Außentemperaturen belasten

beim Be- und Entladen von Lastwagen.

Besonders im Laderaum der Fahrzeuge

sind Kälte und Hitze spürbar

und können sich auf die Arbeitssicherheit

und -qualität auswirken. Heizstrahler

stehen im Winter jedoch im

Weg und reine Ventilatoren kühlen

zwar im Sommer, verbrauchen aber

ebenso Platz.

Temperaturzone. Zudem gefährden

herumliegende Kabel leicht die Sicher-

Temperaturzone: Arnold-Magic-Air sorgt

für angenehmere Temperaturen.

(Foto: Arnold)

GAZELEY STELLT LOGISTIK-ZENTRUM FERTIG

Grüne Halle übergeben

heit. Als Alternative entwickelte Arnold

Verladesysteme das Arnold-Magic-Air

zur Montage in der Ecke des

Tores. Es zieht die Luft aus der Halle

an und befördert diese kontinuierlich

in den Lkw-Laderaum. Die Luft wird

dabei oberhalb der Mitarbeiter eingebracht,

sodass diese nicht im Zug stehen

und der Laderaum dennoch gekühlt

bzw. erwärmt wird. Neben der

passenden Temperatur ist auch Licht

ein wichtiger Faktor für konzentrierte

und sichere Arbeit.

Ins Licht gesetzt. Oftmals ist der Laderaum

unbeleuchtet und das Hallenlicht

erhellt vor allem lange Sattelauflieger

meist nur unzureichend.

Abhilfe kann hier die Arnold-Rampenleuchte

schaffen. Ebenso wie Magic

Air wird sie an der Wand montiert.

Mithilfe des Kragarms kann sie

in der gewünschten Position blendfrei

eingestellt werden.

Im französischen Sainte-Marie-de-Redon hat Gazeley ein Logistik-Zentrum für Yves Rocher

gebaut. Die 18.000 m2 große Halle verfügt über verschiedene „Green-Logistik-Elemente“.

Ausgelegt wurde die Immobilie speziell für die Lagerhaltung und Kommissionierung von Verpackungsartikeln.

Ein Beispiel für die nachhaltigen Bauelemente ist die Regenwassernutzungsanlage.

Mit dem so gewonnenen Wasser werden die Hallenböden gereinigt. Zudem

wird das Wasser für die Sanitärbereiche mithilfe von Solarzellen erwärmt. Auch die Heizungs-,

Kühlungs- und Beleuchtungstechnik leistet einen Umweltbeitrag. Zusammen mit

verstärkten Sandwich-Paneelen inklusive Isoliereigenschaft helfen sie, Energie einzusparen.

PRODUKTIONSJUBILÄUM

Zwei zugleich

In den neu errichteten Fertigungshallen

in Haiger/Hessen hat Vetter Krantechnik

vor kurzem einen ganz besonderen

Kran fertiggestellt. Bei dem

Schwenkkran handelt es sich nicht nur

um den 75.000., sondern auch die

technischen Finessen haben es in sich.

Der Kran wird im Stahlwerk der Peiner

Träger GmbH in Peine für den Elektrodenwechsel

an zwei verschiedenen

Elektro-Öfen verwendet.

Darüber hinaus soll er als Revisionskran

für Reparatur- und Wartungsarbeiten

an den Ofenanlagen und Beschickungsbändern

eingesetzt werden.

Der Schwenkkran erreicht bei einer

Ausladung von 6550 mm eine Tragfähigkeit

von 3,2 t. Die Entwicklungs-

Ingenieure bei Vetter erarbeiteten hierzu

ein ausgeklügeltes Konzept. So war

die Teleskopierbarkeit unter Nennlast

für Vetter eine Herausforderung an

die Statik. Zudem musste der Kran

in die geplanten Produktionsprozesse

integriert werden. In diesem Fall muss

die Steuerung des Kranes einwandfrei

mit der Steuerung der bauseitigen Anlagen

kommunizieren. Für das Unternehmen

Peiner Träger bedeutet der

neue Kran laut Vetter eine erhebliche

Ersparnis an Wartezeiten, da der

Brückenkran nicht für den Elektrodenwechsel

oder für Wartungsarbeiten

blockiert wird.

AUFBLASBARE

TORABDICHTUNGEN

• ÜBERLADEBRÜCKEN • ISO-HÄUSER

• SEKTIONALTORE & ROLLTORE

• TORABDICHTUNGEN

MEYER-TONNDORF

Meyer-Tonndorf GmbH · Heinrich-Goebel-Straße 18

D-41515 Grevenbroich · Tel. 0 21 81/81 91- 0

info@meyer-tonndorf.de · www.meyer-tonndorf.de


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ISSN 1614-1237

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v

w

Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.

Integrierte Gestaltung

Hacobau-Konzepte und Aczent-Regalsysteme

Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist die

Nachfrage nach günstigen Systemhallen besonders stark.

Denn wenn ein Neubau einmal geplant ist, sind oftmals

bereits weitergehende Entscheidungen getroffen. Bei der

Verwirklichung geht es nun um eine Lösung, die keine

Abstriche bei der Optik und Qualität bedeutet, aber sich

trotzdem preisgünstig darstellen lässt.

Hier empfiehlt die Hacobau GmbH isolierte Schnellbauhallen,

die bereits vor Baubeginn durch das Vorhandensein

einer prüffähigen Statik die Bauvorkosten erheblich

minimieren. Auch werden aufgrund der Leichtbauweise

keine teuren Stützfundamente benötigt, ein kostengünstiges

Streifenfundament reicht vollkommen aus. Die

Stahlskelettbauweise mit Fertigteilen und Sandwichpaneelen

ermöglicht einen schnellen Aufbau, sodass auch

die Montagekosten gering sind. Eine weitere Kostenreduzierung

lässt sich erzielen, wenn der Kunde beim Aufbau

BODENVERGÜTUNG MIT ASHFORD FORMULA ®

Glänzender Halt

Lagerlasten, steter Staplerbetrieb und mehr – ob

Produktion, Werkstatt oder Lagerbetrieb: Die Anforderungen

an die Hallenböden sind extrem. Eine

Möglichkeit, die Böden für den Alltag fit zu machen,

ist die Vergütung mit Ashford Formula ® . Bei mehr

als zwei Mrd. m2 wurde das Betonvergütungsmittel

in über 60 Jahren weltweit bereits eingesetzt. Her-


Intelligente Kombination: Systemhallen von HaCoBau

und Lagerkonzepte von Aczent. (Fotos: Aczent, Hacobau)

zwei Helfer stellt, die gemeinsam mit zwei Richtmeistern

von Hacobau die Halle errichten.

Schlüsselfertig. So suchte die Dekra-Station Horn &

Koch in Berlin zur Erweiterung ihres Geschäftes eine kleine,

isolierte Werkstatthalle mit Tor, Tür und Fenster. Die

Vorstellungen lagen bei einer kostengünstigen Systemlösung,

für die Fundamentpläne zur Einholung einer Kostenschätzung

für die Bodenplatte beim örtlichen Tiefbauunternehmen

vorliegen. Auch sollte eine Typenstatik für

die Werksatthalle vorliegen, um in der Planungsphase

keine Kosten entstehen zu lassen. Hier fand die Dekra-

Station die Hacobau GmbH. Letztere legte ein schlüssiges

Hallen-Konzept vor: preisgünstige und flexible Systembauweise,

günstige Montage, optisch ansprechend und

kurze Lieferzeit.

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