Jahresbericht 2012 - Verein Jugendarbeit Wetzikon

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Jahresbericht 2012 - Verein Jugendarbeit Wetzikon

Jahresbericht 2012Verein Jugendarbeit WetzikonJahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 1


ImpressumHerausgeber: Verein Jugendarbeit Wetzikon VJWTitelbild: www.pustertal.org (angepasst von Serge Werlen)Hintergrundbild Überschriften: commons.wikimedia.orgFotos: Mitarbeitende des VJWGrafiken und Tabellen: Serge WerlenLayout: Nadja EfremDruck: VJWWetzikon, im April 2013© 2013 Verein Jugendarbeit WetzikonDie Fotos dürfen ohne Einwilligung des VJW nicht weiterverwendetoder publiziert werden.2 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


InhaltsverzeichnisBericht der Co-Präsidenten zum 2012 4Eine kleine Anekdote... 15Portrait Pasqual Zurbuchen 16Portrait Nadja Efrem 18Jahresrechnung 2012 20Budget 2013 22Statistik Öffnungen & BesucherInnen 2012 24Verein 26Danksagung 27EingerahmtBesucher/-innen des Jugendtreffs wurden um kurze Statements bezüglich des„What‘s up“ und des vergangenen Jahres gebeten. Die Aussagen sind in den eingerahmtenKästchen im Bericht verteilt.Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 3


Bericht der Co-Präsidenten zum 2012Das Jahr 2012 ist für den Verein Jugendarbeit Wetzikon (VJW) zu einerAchterbahnfahrt geworden, die so wild war, dass man manchmalnicht voraussah, wann die nächste Kurve kommt oder der nächsteAbgrund wartet. Aber immer wieder ging es auch nach oben.Hoch hinaus und tief hinunterDas Jahr begann schwungvoll. Der Betrieb im altvertrauten „What’sup“ beim Bahnhof Kempten hatte im Winter 2011/12 nach einer vorübergehendenFlaute wieder stark angezogen. Das neue Jahr begannmit hohen Besucherzahlen und aktiven Jugendlichen. Alle Öffnungszeitenwurden rege genutzt, auch die verschiedenen Spielmöglichkeitenwie Tischtennis, PS3-Fifa Spiel, Fussball, Basketball, Uno oderPoker. Sogar draussen wurde oft Fussball gespielt. Und an den Mikrofonenliess sich das eine oder andere Singtalent finden. Das Veranstaltungsteamorganisierte im Februar einen Disco-Abend, der rund80 Jugendliche anzog.Dann stürzte man in den Abgrund. In der Nacht auf den 22. Februar2012 breitete sich eine dicke Rauchwolke über Kempten aus. Das„What’s up“ brannte. Die Feuerwehr, durch die Alarmanlage automatischalarmiert, kam mit einem Grossaufgebot und löschte die Flammenam frühen Morgen. Alle Einrichtunggen, die Möbel, die Dekorationen,die ganze langjährige Arbeit des Teams und der Jugendlichen zurVerschönerung des Raumes wurden vernichtet. Beissender Gestank4 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


und Russ lagen tags darauf über allem. Von einem Tag auf den andernwar der Treff, der Dutzenden von Jungs und Mädchen als Aufenthaltsortgedient hatte, verschwunden. Die Wetziker Jugendlichen warenschockiert, als sie erfuhren, dass ihr Jugendtreff ausgebrannt sei.Nati (15) & Siria (13)Der Brand war schlimm. Wir hatten viel im alten Jugierlebt und einander dort kennen gelernt.Uns gefällt das Jugi, weil wir einen Ort für uns habenund nicht draussen hängen müssen.Ein SchockDas forderte auch den Vorstand. Allerdings konnte er sich auf einTeam verlassen, das die Situation sofort erfasste und entsprechendreagierte. In intensiver Zusammenarbeit Vorstand-Team wurde dasweitere Vorgehen besprochen. Nebst Räumungsarbeiten und versicherungstechnischenAbklärungen mussten viele Fragen von Jugendlichenund auch Erwachsenen via Facebook und direkt beantwortetwerden. Zusammen mit der Versicherung wurde der Schaden Stückfür Stück eruiert und Mulden mit dem vernichteten Inventar gefüllt.Nach Abschluss der Arbeiten musste Co-Präsident Martin Zehenderdas Ergebnis in einer Besprechung mit dem Schadeninspektor unterzeichnen.Mit der Vermieterin folgte ein Briefwechsel, in dem wirauf dem Wiederaufbau bestanden. Eine Beratung vor MietgerichtJahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 5


und eine abschliessende Einigung mit der Vertragspartnerin gehörtendazu. Daneben wurden die Aufräumarbeiten so rasch als möglichvorangetrieben, aber Versicherungsfragen und Abklärungen liessenletztlich kein zügiges Vorankommen zu.Das Leitungsteam begann seine Arbeit vorübergehend auf die Strassenzu verlagern. Serge Werlen, Fatmir Blakaj und Yvonne Akkermannschalteten quasi auf mobile Jugendarbeit um und suchten mit den Jugendlichenan jenen Orten in Wetzikon in Kontaktzu kommen, die nach dem Wegfall des „What’sup“ als Treffpunkte dienten. Viele trafen sich baldeinmal beim Oberlandmärt Wetzikon, aber die Ansammlungvon Jugendlichen bereitete Passantennicht nur Freude. Das Team versuchte negativeTendenzen etwas abzufangen, allerdings wardie Jugendarbeit draussen noch offener und damitnoch schwieriger zu strukturieren. Dass das Mir gefällt amHugo (13)Team unterwegs war, wurde aber von vielen Jugendlichengeschätzt. Sie fragten immer wiederJugi, dass man freiist und die Elternnicht da sind. Mannach den Rückkehrmöglichkeiten und boten ihre kann in Ruhe mitHilfe beim Wiederaufbau an.den Kollegen hängen.Mitte März ging es dann plötzlich aufwärts:Die Suche nach einemprovisorischen Jugendtreffhatte Erfolg. Der Besitzer des Kulturzentrums Nagelfabkrik6 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


am Eingang des Kemptner Tobels bot seine Räume als vorübergehendesTreff-Lokal an, um die Zeit bis zur Neuerstellung des altenTreffs zu überbrücken. Der VJW begrüsste diesen Vorschlagsehr, auch für die Zwischenlösung in der Nagelstucki waren indessenVerhandlungen und Unterzeichnung des Mietvertrags nötig.In die NagelfabrikGespannt bezog das Team die schön gelegenen Räume. In der erstenWoche kamen viele Jugendliche vorbei, um sich den provisorischenTreff anzusehen. Rasch kamen allerdings Äusserungen wie: „Es ist zuweit entfernt vom Zentrum“, „Es ist nicht wie das alte What’s up“ oder„Wir wollen zurück an den alten Ort“. Vielen fiel es auch schwer, sichmit den Räumlichkeiten zu identifizieren, weil es nichts mitzugestaltengab. Bis Mitte April gingen die Besucherzahlen deutlich zurück, erstrecht, als es draussen immer schöner und wärmer wurde. Ende Aprilkamen noch durchschnittlich 5 Besucher pro Öffnung, die Fahrt gingalso wieder deutlich abwärts.Das Jugendarbeiterteam nahm noch einmal einen Anlauf und organisiertezwei Disco-Veranstaltungen, einen Kinoabend und einen Ausflugmit dem Ziel, die Nagelfabrik wieder zum Treffpunkt zu machen.Nachdem auch dies nur wenige Besucher angezogen hatte, kündigtenwir die provisorischen Räumlichkeiten.Leider dauerten die versicherungstechnischen Abklärungen zum al-Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 7


ten Standort sehr lange. Und als die Zeit reif war fürs Renovieren,erfuhren wir von der Verwaltung, dass die Räume nicht mehr zur Verfügungständen, weil das ganze Gebäude abgebrochen werden soll.Die Arbeit des Teams wurde zwar wieder abwechslungsreicher, als eserneut draussen zu arbeiten begann, am Bahnhof Kempten und beimSchulhaus Feld gab es viele interessante Kontakte mit Jugendlichen.Damit war der VJW im Juni aber praktisch wieder auf der Strasse undauf der Suche nach neuen Räumlichkeiten.Serge Werlen als sicherer WertDann gab es auch eine abrupte Kurve in Personalfragen. Im Frühlingsagte zunächst Yvonne Akkermann und etwas später Fatmir Blakaj, siemöchten sich beruflich neu orientieren und deshalb ihre Stelle beimVJW kündigen; Yvonne auf Ende Juni, Fatmir auf Ende August. Für denVJW bedeutete es einen grossen Verlust, die zwei Fachkräfte mit ihrerInitiative und ihrem Ideenreichtum ziehen lassen zu müssen, aber esblieb nichts anderes übrig. So war Serge Werlen als Ältester und auchDienstältester auf operativer Ebene der einzige sichere Wert, um denSommer zu überstehen.Schwierig gestaltete sich auch die Suche nach einem neuen Standort.Die Stadt konnte kaum eine geeignete Liegenschaft zur Verfügungstellen. Als Glücksfall erwies sich dann plötzlich die Gelegenheitzueiner Zwischennutzung der ehemaligen Credit-Suisse-Filiale an8 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


der Bahnhofstrasse zu günstigen Bedingungen. Dies leitete für denVJW wieder einen steilen Aufschwung nach oben ein. Co-PräsidentMartin Zehender gelang es dank seinen Kontakten, diesen neuenStandort für den Jugendtreff ausfindig machen,der ab dem Spätsommer 2012 bezogen werdenkonnte: das Gebäude an der Bahnhofstrasse58, wegen seiner goldfarbenen Fassade auchunter dem Namen „Goldbarren“ bekannt. Insgesamtklärte Martin Zehender einige DutzendObjekte ab – meist mit abschlägiger Antwort.Bis zum Abriss des „Goldbarrens“ im SommerAurora (16) 2013 erhielt der VJW damit einen Aufenthaltsort,Wenn es kein Jugi der fast in jeder Hinsicht toll war. Es gab mehreregäbe, wären vielmehr JugendlicheRäume, die für unterschiedliche Gruppen und Nutzungenverwendet werden konnten, die Einrich-beim Migros undwürden vielleicht tung war komfortabel, und Serge Werlen zog mitauch Dummheitenmachen.einem kleinen Team Jugendlicher die EinrichtungIm Jugi kann ich in zügigem Tempo durch. Anfang der Herbstferienmeine Kollegen war der Treff nur für jene offen die beim Streichender Wände halfen. Die Farbgestaltung wurdetreffen und imWinter haben wireinen warmen Ort, besprochen, das Material eingekauft, die Wändewo wir hin können.und Böden abgedeckt und schliesslich gestrichen.Ungefähr sechs Jungs waren die ganze Woche mitJahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 9


dabei, bis der eine Raum fertig war. Die Ausstattung kostete sehrwenig, da der VJW auch von der grosszügigen Überlassung von Mobiliardurch Firmen und Leute profitieren konnte. Immer wieder gab esauch Besuche von Leuten, die eigentlich an den Bankschalter wollten.Mergim (14)Ich finde am Jugi toll, dass man kommen kann, egal wie’s einemgeht. Es gefällt mir, dass man Freiraum hat und vieles machen kann.Das ehemalige Jugi in Kempten hat mir weniger gut gefallen, weiles weniger Platz hatte und nicht so bequem war. Das neue Jugi ander Bahnhofstrasse gefällt mir besser, weil es für mich näher ist, vielPlatz hat und man sich zurückziehen kann.Nadja Efrem, Pasqual Zurbuchen - neue KräfteAuch in der Personalfrage hatten wir Glück. Noch im Sommer konntenwir mit Pasqual Zurbuchen und Nadja Efrem zwei neue Mitglieder fürdas Leitungsteam gewinnen, die sich im Herbst rasch eingearbeitethaben und eine gute Stimmung und Motivation in die Gruppe gebrachthaben. Beide sind noch in Jugendarbeit-Ausbildung, aber beide habenschon Erfahrung in der Jugendarbeit.Seit September war der Treff dann wieder regelmässig mittwochs undsonntags von 14-18 Uhr sowie freitags von 19-23 Uhr geöffnet. DiePlaystation blieb wichtig, aber viele Besucher sassen auch einfach10 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


gerne in Lounge, Bistro oder Büro und tratschten miteinander. Ausgemütlichen Situationen heraus entstanden oft auch informative undintensive Diskussionen über Politik, Suchtthemen, Sexualität und anderes.Auffallend war zunächst, dass vor allem Jungs und nur wenigeMädchen vorbeikamen. Mit der Zeit gab es dann aber eine Art kleinenKern von Besucherinnen, die regelmässig auftauchten.In den ersten drei Monaten des Treffbetriebs im neuen „What’s up“zeigte sich, dass die jungen Erwachsenen, also die über 18-Jährigen,so zahlreich erschienen, dass die Sekundarschüler fast ein wenig anden Rand gedrängt wurden oder sich nicht recht getrauten, ihre eigenenAnsprüche etwa bei der Nutzung von Geräten durchzusetzen.Aus den Sekundarschulen gab es ziemlich viel Interesse, das auchdavon herrührte, dass das alle ersten Sekundarklassen aus Wetzikonim Herbst im Treff zu Besuch kamen. Dabei wurden ihnen die neuenRäume, die Jugendarbeit sowie das neue Leiter-Team vorgestellt.Altersfrage und Mädchen-TreffUm der Hauptzielgruppe des Treffs (Jugendliche von 12 bis 17 Jahren)etwas mehr Raum zu geben, teilte man den Jüngeren und den Älterenvom Dezember an verschiedene Räume zu. Daneben wurden auch dieBesuchszeiten am Mittwoch so aufgeteilt, dass zuerst die Jüngerenund später dann die Älteren kommen konnten. Das ganze ging natürlichnicht ohne Diskussionen vor sich, und zum Teil schienen die bei-Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 11


Jana (15)Ich finde es schade,dass das alteJugendzentrumabgebrannt ist,weil wir tollePartys dort machenkonnten.den Altersgruppen doch mehr aneinander zu hängen,als es zunächst den Anschein gemacht hatte.In Zusammenarbeit mit Yasmin Fässler von der MojugaWetzikon lancierte Nadja Efrem schliesslich Anfang2013 einen neuen Anlauf zu einem Treff ausschliesslichfür Mädchen. Bei den Klassenbesuchender ersten Oberstufen schrieben sich 50 Mädchenin eine Kontaktliste ein und bekundeten somit ihrInteresse an einem mädchenspezifischen Angebot.Das erste Treffen Mitte Januar 2013 zeigte, dass derWunsch nach einem ein Mal pro Monat stattfindendenTreff vorhanden war. Die Mädchen äussertendiverse Ideen für Aktivitäten, welche sie gerne imRahmen dieses Angebots unternehmen würden, wiezum Beispiel gemeinsam kochen, ein Fotoshootingmachen, Volleyball spielen etc.Das Jahr 2012 war somit dreigeteilt in einen schwungvollen Betriebam alten Standort beim Bahnhof Kempten bis zum Brand im Februar,in die wechselhafte und heimatlose Zeit im Frühling und Sommer sowiedie neue Heimat im Bankgebäude ab September. Bis zum Brandgab es im alten Treff 2145 Besuche von Jugendlichen, die vor allemauch von der damals praktizierten Selbstverwaltung fleissig Gebrauch12 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


machten. Im „Goldbarren“ ab September kamen dann gut 2080 Besuchehinzu. Dazwischen gab es in der Nagelfabrik 499 Besuche und„draussen auf der Strasse“ gut 649 Kontakte. Würde man für alle Jugendlichenalle Stundenzahlen zusammenzählen, die sie Anfang JahrÖffnungen und Öffnungszeitenim alten “What’s up“,zwischendurch in der382.89Datenreihen1Nagelfabrik und abMenge der Öffnungen261.12 September im neuen143.66Datenreihen2 90 43.7548.65Anzahl der164014Öffnungsstunden59Treff verbracht haben,käme man für das Jahr2012 auf 5355 Stunden.Das ist natürlicherheblich weniger alsAnzahl Kontakte mit Jugendlichendie im Jahr 2011 registriertengut 10‘000Mädels InnenringJungs AussenringStunden, aber nur einbisschen weniger als1'615 4651'541die gut 6000 Stunden,alter Treff604die 2011 gezählt wordenGassenarbeit1130100 82waren.NagelfabrikGassenarbeit2 Da der VJW in der „Lücke“244175399Goldbarrennaturgemäss et-was weniger Geld fürJahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 13


Projekte einsetzten musste, als das Budget vorsah, und vorläufig nochnicht viel an Einrichtungen und Mobiliar zu beschaffen war, gab esin der Rechnung ein Plus. Dieses wurde in eine Reserve gegeben fürden Fall, dass wir nächstens einige Mittel brauchen werden, um einenneuen Treff an einem neuen Standort aufzubauen und in Schwung zubringen. Das Geld soll auf jeden Fall den Jugendlichen zugute kommen.Wir hoffen nämlich nun auf eine neue Nachhaltigkeit in einer neuenLokalität, die gar nicht weit vom „Goldbarren“ liegt. Das alte Bankgebäudekann der VJW bis im August 2013 nutzen. Und nach längerenAbklärungen hat sich dann mit Hilfe der Stadtverwaltung doch eineLösung ergeben, die für einige Jahre tragfähig sein sollte: Die alteBibliothek schräg gegenüber auf der anderen Strassenseite wird freiund soll dem VJW zur Einrichtung eines Treffs zur Verfügung gestelltwerden.Die Co-PräsidentenMartin ZehenderBeat GygiEmre (15)Im alten what’s up war ich nicht soviel, weil es zu weit weg war. Mirgefällt am Jugi, dass die Oberstufenschülereinen Raum für sich haben,wo die älteren nicht hinein dürfen.14 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


Eine kleine Anekdote...Die Geschichte aus der neuen WeltVon Tata (Künstlername), 15 Jahre. Ein historischer Kurzroman. Spontan währendden Jugi-Trefföffnungszeiten entstanden. Aus Gründen der Authentizität wurde derText nicht korrigiert.Es war einmal ein Mensch names Auron der I. Er ging mit Cemal auf eine Reise ineinem anderen Universum und erschuf da eine neue Welt. Als er dort eine Wellevon Russischen Cossaks sah musste er sich mit Cemal verbünden und sie erschufenAuronistan und Cemalien. Als auf einmal die Nebonische Republik gekommen istum neues Land zu erobern gab es Probleme mit denen deshalb kam der 1. Weltkriegauf der neuen Welt. Als die Neboner im nahen Sieg war kamen noch welche andereLänder namens: Yllitanien, Abelismus, Husseinien und Sinanistan. Sie kamen her umwieder Frieden herzustellen und den Krieg aus der Welt zu schaffen. Dann nahmendie Auronen mehrere AK-47er und haben die Führung im Krieg errungen. Als danndie Sinaner und Neboner nicht mehr stark genug war haben sie sich mit den Cossaksverbündet und haben sich wieder stärker gefüllt. Dann kamen die Mergistanen undLeoniden und wollten viel Pita, Burek und Sarma produzieren damit alle schön essenkonnten. Aber leider kam der Abelismus und Cemalien um das feine Essen zu stehlenund um die Könige der neuen Welt zu werden, aber leider konnten sie nicht gewinnenweil die Nebonische Republik und Yllitanien das Essen zuerst gestohlen hat undsie schon viel mehr Geld gemacht haben. Durch das Geld konnten sie schon vieleRussische AK’s produzieren um in der Krieg wieder zu führen. Die Auroner habennun die neue Hauptstadt namens Gjilon erschaffen. Die Nebonische Republik hateine neue Hauptstadt gegründet namens Neboningrad. Cemalien hat nun die HauptstadtTripolis erschaffen weil sie noch zu den Neboner und Ylliner gehörten. Yllikonwurde die neue Hauptstadt der Ylliner und nun wurde Yllitanien das stärkste Landder neuen Welt. Der kleine Bruder von Ylli dem grossen namens Leo der I. hatte auchein Land namens Leonidien erschaffen.Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 15


Portrait Pasqual ZurbuchenZur PersonGeburtsdatum: 30.01.1985Zivilstand:Werde ab dem 3. August 2013 verheiratet seinBerufliche Tätigkeit: Jugendarbeiter beim VJW seit 1. November 2012Ausbildung: Student in Sozialpädagogik HF mit VertiefungJugendarbeitWunsch:In Australien leben und eine Familie gründenIch mag:Gute Konzerte in einem heimeligen Ambiente,Grillfeten und die NaturMich nervt:Littering, schlechtes Essen und wen es früh dunkelwirdEin paar FragenWeshalb arbeitest du gerne mit Jugendlichen zusammen?Jugendliche sind nur noch wenige Schritte davon entfernt zum Erwachsenenzu werden. In dieser Zeit passiert enorm viel auf einmal.Eintritt in die Berufswelt, die erste grosse Liebe, anfangen Verantwortungfür sich selbst übernehmen, Konfrontationen mit der Gesellschaftund der Welt der Erwachsenen, Begegnungen mit Alkohol undDrogen und der damit zusammenhängenden Sucht, um nur einige zunennen. Und obwohl es so viel auf einmal ist, bewältigen sie all diese16 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


Umstände sehr gut. Das finde ich sehr spannend und es beeindrucktmich immer wieder.Was gefällt dir an deiner Arbeit?Die Jugendlichen kommen freiwillig zu uns und haben Ideen, Wünscheund Ansprüche. Mit diesem Tatendrang zu arbeiten und so ihre Projektein die Realität umzusetzen, sie in dem ganzen Prozess zu begleitenund zu unterstützen ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit und ein Teilder mir sehr viel Spass macht.Was sind Herausforderungen?Trotz der oben genannten Freiwilligkeit eine Verbindlichkeit zu erreichenist nicht immer einfach. In dem Lebensabschnitt, wo Jugendlichesich befinden, fällt es ihnen nicht leicht sich längerfristig für einProjekt zu verpflichten. Zu gross ist die Angst dass sie in dieser Zeitetwas verpassen könnten und sie nicht mit dabei sind. In solchen Momentenkostet es viel Energie, sie immer wieder zu motivieren und zubestärken damit sie dabei bleiben.Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 17


Portrait Nadja EfremZur PersonGeburtsdatum: 19.09.1988Zivilstand: verheiratet seit Sommer 2010Berufliche Tätigkeit: Jugendarbeiterin beim VJW seit 1. Oktober 2012Ausbildung: Studentin in Sozialer Arbeit FH; Abschluss voraussichtlichim Sommer 2014Wunsch:Israel bereisen, ein Buch schreibenIch mag:Angeregte Diskussionen, Musik, schwarze Oliven,Herr der Ringe, unterwegs sein, Bücher,MenschenMich nervt: Unentschiedenheit, warten, überrissene Hollywood-Komödien,Tierhaare, SchnupfenEin paar FragenWeshalb arbeitest du gerne mit Jugendlichen zusammen?Jugendliche sind in einer speziellen und einmaligen Lebenslage. Sieversuchen herauszufinden, wer sie selbst sind, was sie gerne tun, wassie ausmacht. Sie beobachten Erwachsene und versuchen, ihren Platzin der Gesellschaft zu finden und doch auch dagegen zu rebellieren.Sie sind voller Widersprüche, voller Hoffnung und Angst, grossmäuligund unsicher, manchmal etwas unlogisch, aufständisch und Anerkennungsuchend… Es ist faszinierend, sie in dieser Lebensphase zu be-18 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


gleiten, zu unterstützen, Wertschätzung entgegenzubringen und ihreEntwicklung von Kind zu Erwachsenem zu beobachten.Was gefällt dir an deiner Arbeit?Die offene Jugendarbeit ist sehr vielseitig. Kein Tag verläuft wie derandere, es entstehen immer neue Situationen und Herausforderungen.Je nach Phase und Gruppe interessieren sich die Jugendlichenfür verschiedenste Themen und Aktivitäten. Somit verändert sich derAlltag beständig und ermöglicht den Jugendarbeitenden viel Gestaltungsfreiheitund Abwechslung einzubringen.Was sind Herausforderungen?Mit der Niederschwelligkeit und Unverbindlichkeit, welche ein charakteristischesMerkmal offener Jugendarbeit sind, einen guten Umgangzu finden und sich von Niederlagen nicht enttäuschen zu lassen, istnicht immer einfach.Als Jugendarbeiter und auch in der sozialen Arbeit allgemein mussman damit rechnen, dass Leute Entscheidungen treffen, welche ehernegative Konsequenzen für deren Leben haben. Diese Entscheidungenkönnen nicht in jedem Fall von den Jugendarbeitenden beeinflusstwerden.Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 19


Jahresrechnung 2012Bilanz Saldo VorjahrAktivenUmlaufvermögen1000 Bürokasse 776.00 13.551010 Postfinance 4‘970.70 4‘796.901020 ZKB Depositenkonto 146‘884.91 63‘525.471130 Mietzinsdepot 0.00 8‘046.101176 Guthaben Verrechnungssteuer 39.90 48.001300 Vorausbezahlte Aufwendungen 2‘700.00 2‘175.00Total Umlaufvermögen 155‘370.51 78‘605.02Anlagevermögen1600 Schopf Binzackerstrasse 1 0.00 652.00Total Anlagevermögen 0.00 652.00Total Aktiven 155‘370.51 79‘257.02PassivenFremdkapital kurzfristig2000 Kreditoren 3‘706.70 3‘463.892001 Kontokorrent AHV 3‘173.60 824.402002 Kontokorrent BVG -8‘940.95 -5‘757.802300 Noch nicht bezahlte Aufwendungen 1‘160.00 11‘215.05Total Fremdkapital 900.65 9‘745.54Rückstellungen2601 Rückstellungen EDV-Erneuerung 0.00 4‘050.052602 Rückstellungen Einrichtung neuer Treff 72‘110.20 0.00Total Rückstellungen 72‘110.20 4‘050.05Fondrechnung2700 Jugendfonds 6‘000.00 2‘300.002701 Fonds Projekte 16‘000.00 5‘382.352702 Fonds Einrichtungen 9‘000.00 9‘000.002703 Fonds EDV Hard- und Software 9‘050.05 5‘000.002704 Fonds Personalaufwand 43‘000.00 43‘000.00Total Fondrechnung 85‘050.05 64‘682.35Eigenkapital2800 Vereinskapital 779.08 685.992990 Gewinn-/Verlustvortrag 331.83 93.09Total Eigenkapital 1‘110.91 779.08Total Passiven 155‘370.51 79‘257.0220 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


Erfolgsrechnung Saldo Budget VorjahrBetriebsertrag, Verkauf/Dienstleistungen3000/3021 Total Kantine/Haushalt 2‘615.30 6‘411.433300/3301 Total Vermietungen Jugi, DJ-Anlage 0.00 470.003401 Projekte eigene 432.00 603.903402 Projekte mit Externen 0.00 1‘088.573403 Kurse 0.00 4‘545.003600 übrige Erträge 93.70 123.60Total Betriebsertrag, Verkauf/Dienstl. 3‘141.00 13‘242.50Aufwand für Material, Waren/Dienstl.4000/4021 Total Kantine/Haushalt 5‘109.65 1‘200.00 8‘219.084401 Projekte eigene 8‘260.20 8‘500.00 7‘075.554402 Projekte mit Externen 715.55 3‘000.00 5‘068.004403 Kurse 0.00 1‘000.00 4‘350.004404 Beratungen 72.40 500.00 17.404600 übriger Aufwand 383.75 500.00 0.00Total Aufwand für Material, Waren/Dienstl. 14‘541.55 14‘7000.00 24‘730.035400-5914 Total Personalaufwand 203‘694.56 223‘762.00 200‘819.35Sonstiger Betriebsaufwand6000-6050 Total Raumaufwand 38‘764.75 46‘000.00 44‘170.706100-6130 Total URE Leasingaufw., mobile Sachanlagen 1‘277.85 6‘000.00 1‘719.006260 Transportaufwand 2‘044.00 2‘400.00 1‘845.906300-6310 Total Sachversicherungen 1‘781.60 2‘000.00 1‘759.406500-6573 Total Verwaltungs- und Informationsaufwand 10‘940.39 17‘700.00 13.565.096600-6670 Total Werbeaufwand 260.30 5‘000.00 644.726700-6711 Total übriger Betriebsaufwand 696.50 2‘900.00 1‘921.606800-6851 Total Finanzaufwand, -erfolge 143.03 320.00 159.296921-6931 Total Abschreibungen 652.00 1‘000.00 1‘000.00Total sonstiger Betriebsaufwand 56‘560.42 83‘320.00 66‘785.70Betriebliche Nebenerfolge7500 Zuweisung Fonds 14‘317.65 0.00 27‘400.957501 Entnahme Fonds 0.00 16‘000.00 0.007510 Zuweisung Rückstellung 20‘000.00 0.00 0.00Total Betriebliche Nebenerfolge 34‘317.65 16‘000.00 27‘400.95Ausserord. und Betriebsfremde Erfolge8001-8002 Total Beiträge Kanton und Stadt Wetzikon 305‘000.00 305‘000.00 309‘566.008010-8014 Total Beiträge Mitglieder, Gönner, Spenden 1‘280.00 760.00 1‘586.62Total Ausserord. und Betriebsfremde Erfolge 306‘305.00 305‘760.00 306‘586.62Ertrag-/Aufwandüberschuss 331.83 0.00 93.09Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 21


Budget 2013ErtragKonto Beschreibung Budget sub Total3000 Bar/Kantine3021 Haushalt3300 Vermietung Jugendzentrum3301 Vermietung Infrastruktur3401 Projekte eigene3402 Projekte mit Externen3403 Kurse3404 Beratungen3600 übrige Erträge7501 Entnahme Fonds (Ausgleich Mehraufwand) 8‘367.807511 Entnahme aus Rückstellungen 72‘110.20 80‘478.008001 Beitrag Kt. Zürich (Beiträge ab 2001 gestrichen)8002 Beitrag Stadt Wetzikon 305‘000.008010 Mitgliederbeiträge 500.008012 Spenden 500.00 306‘000.00Totalsumme Betriebsertrag 386‘643.00Aufwand4000 Aufwand Bar/Kantine 500.004021 Aufwand Haushalt 1‘500.004401 Projekte eigene 9‘000.004402 Projekte mit Externen 5‘000.004403 Kurse 1‘000.004404 Beratungen 500.004600 übriger Aufwand 500.00 18‘000.005400 Gehälter 157‘033.005700 AHV, IV, EO, ALV, FAK 9‘815.005720 Berufliche Vorsorge 20‘000.005730 Unfallversicherung 2‘450.005740 Krankentaggeldversicherung 785.005810 Aus- und Weiterbildung 8‘000 198‘983.0022 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


Konto Beschreibung Budget subTotal6000 Mietzins 36‘0000.006030 Nebenkosten (Strom, Gas, Wasser) 3‘500.006040 Reinigung 3‘000.006050 URE Allgemein 1‘500.006100 URE (Audio-, Video-, und Lichtanlage 4‘000.006120 URE (Jugendzentrum) 80‘000.006130 URE (Datenverarbeitungsanlage) 1‘000.006260 Fahrzeugmiete, Benzin 2‘400.006300 Sachversicherung 1‘500.006310 Betriebshaftplicht 500.00 133‘400.006500 Büromaterial 1‘500.006501 Zeitschriften, Fachliteratur, Datenträger 500.006510 Telefon (Billag, Suisa) 1‘440.006511 Internet Hosting- und Domaingebühren 150.006512 Porti 500.006520 Beiträge, Spenden, Vergabungen, Trinkgelder 450.006530 Buchführungshonorare 2‘700.006540 Sitzungsgelder Vorstand 2‘000.006541 Vereinsaufwand 2‘300.006570 Lizenzen Software 3‘000.006571 Internet Anschlussgebühren 9.500.006572 Verbrauchsmaterial EDV 500.006573 Wartung EDV 500.00 25‘040.006600 Werbeinserate 2‘000.006610 Werbedrucksachen 2‘000.006611 Werbematerial 2‘000.006670 Öffentlichkeitsarbeit 2‘000.00 8‘000.006700 übriger Betriebsaufwand 200.006710 Alarmanlage (Fehlinterventionen) 1‘000.006711 Alarmanlage 1‘700.00 2‘900.006840 PC-Spesen 120.006890 Bank-Spesen 200.00 320.00Total Aufwand 386‘643.00Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 23


Statistik Öffnungen & BesucherInnen 201224 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 25


VereinVorstandMartin Zehender, Co-Präsident und GeschäftsausschussBeat Gygi, Co-Präsident und GeschäftsausschussPhilipp Van der Loo, Kassier und GeschäftsausschussAndrea AgostiniRamona BurkhartMarco CocetroneDaniel DemaTamara KunzKarl Kupper, Vertreter der SekundarschulpflegeAli SyedVertreterInnen Behörde/InstitutionenAndreas Erdin, Delegierter GemeinderatCemi Thoma, Abteilungsleiter Jugend und SportKathy Fischer, Delegierte Jugendbeauftragte der Stadt WetzikonRevisorenMax GibelNishat Raza KollaartMitarbeiterInnenSerge Werlen, Pasqual Zurbuchen, Nadja Efrem26 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon


DanksagungDer Verein Jugendarbeit Wetzikon und die jugendlichen BesucherInnen deswhat’s up möchten hier die Gelegenheit wahrnehmen allen unten aufgeführtenPersonen, Firmen, Behörden und Institutionen zu danken für Ihre spontaneHilfe nach dem Brand des Jugendtreff.Herrn Urs Schmidli und Herrn Robert Wälle von der Zurich Versicherung, diemit kulanter Haltung uns zur Seite standen.Herrn Mike Schu von der Firma novosan, der uns bei den Aufräumungsarbeitenunterstützt hat.All jenen Personen, die spontan Ihre Hilfe telefonisch oder per E-Mail anerbotenhaben.Herrn Sebastian Wilhelm von der Nagelfabrik, der uns seine Räume als alternativesDomizil zur Verfügung gestellt hatte.Der Berufsfeuerwehr Wetzikon, die uns einen Platz im Zivilschutzkeller beimSchulhaus Lendenbach als Lager für unser übriggebliebenes Mobiliar zur Verfügungstellte.Der Sozialdemokratischen Partei Wetzikon für ihre Spende.Herrn Martin Vögeli, der uns den Einzug in die Bahnhofstrasse 58, den „Goldbarren“ermöglicht hat, ein Provisorium, das bei den Jugendlichen eine guteAufnahe fand.Herrn Giuseppe Tauriello von Mamma’s Cucina, der uns mit Mobiliar für dengemütlichen Aufenthaltsraum (Lounge) versorgt hat.Den Herren Richi Neuhaus und Philippe Dick von Lordz Dance, die uns ebenfallsmit Mobiliar für das Bistro ausgestattet haben.Den Herren Johannes Rebsamen, Filipp Pavel, Reto Vollenweider, die uns dieim Brand vernichteten Stühle ersetzt haben.Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon 27


Der Jahresbericht des VJW erzählt in Worten und Bildern, was imJahr 2012 in der offenen Jugendarbeit erlebt, gearbeitet, erneuert,aufgebaut, überlegt, geplant, berechnet, lanciert und erledigt wurde.Neben Statistiken zu Öffnungszeiten und BesucherInnen-Zahlenfinden sich Berichte von Mitarbeitenden und den Co-Präsidenten zumvergangenen Jahr sowie einige kleine Beiträge von den Jugendlichenselbst.28 Jahresbericht Verein Jugendarbeit Wetzikon

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