Ausgabe 06-2013 - Lindenhof aktuell

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Lindenhof aktuellAusgabe 6 Juli / August 2013 Seite 3Bezirksbeirat: Harmoniebeim Thema GlücksteinalleeBereits Anfang Juni kam der Bezirksbeirat Lindenhof in derLanz-Kapelle turnusmäßig zusammen, um lediglich ein Schwerpunktthemazu besprechen: Das Glückstein-Quartier. Unter demVorsitz von Stadtrat Volker Beisel verlief die Sitzung einstimmigund harmonisch wie selten. Zu besprechen gab es die Planungenzur Glücksteinallee, die von Projektleiterin Dorothea Nachtweyund Ulrike Kleemann vom Fachbereich Städtebau und Verkehrsplanung- vor allem in Bezug auf die Radwege - detailliert vorgestelltwurden und bei allen Fraktionen auf Zustimmung stießen.So sollen unter anderem auch im neuen Parkhaus, das neben demViktoria-Turm enstehen soll (wir berichteten im Juni) bewachteStellplätze vorgesehen sein. Diese seien allerdings kostenpflichtig.Beim Thema Fahrradwege sprachen einige Bezirksbeiräteallerdings auch Problemstellen im Lindenhof an. Am Stephanienuferfahren beispielsweise immer wieder Bürger mit ihrenZweirädern auf dem Gehweg - was nicht nur verboten, sondernauch für ältere Bürger und Kinder extrem gefährlich sei. DazuUlrike Kleemann: „Das ist baulich erkennbar nur ein Gehweg“.Für Wolf Engelen (FDP) hingegen nicht: „Die Stadt muss dafürsorgen, dass das tatsächlich für alle erkennbar ist.“ sabiEffektive Hilfe bei Erschöpfung, chronischenErkrankungen, Schmerzen, Lernschwierigkeitenund emotionalen Beschwerden.Praxis für ganzheitliche Therapiewww.mannheim-heilpraktikerin.deTelefon 0621 823352RADISCH-NEUBERTPFLEGEDIENST0621- 85 83 77mobiler ambulanter PflegedienstQualitätsauszeichnungmit Note 1,1seit 19 18 Jahren in Mannheim„Mehr als nurPflege daheim”Geehrt für treue Mitarbeit (v.l.n.r.): Manuela Steinfeld, avendi-GeschäftsführerRalf Zaizek, Dieter Krause, Olga Sippel, avendi-Geschäftsführer PatrickWeiss und Sylvia Mocker.Bild: avendiavendi feiert eine Dekadeauf dem LindenhofZu melancholischen Klängen von Laurent Leroi lud die avendiSenioren Service GmbH vor kurzem einige geladene Gäste inden Lanzgarten. Der Grund: Ein rundes Jubiläum - avendi feiertedas Zehnjährige auf dem Lindenhof.Aus diesem Anlass hatten sich auch einige Festredner angekündigt,avendi-Geschäftsführer und Moderator Ralf Zaizek konntezunächst Bürgermeister Grötsch begrüßen. „Die Pflegenoten,die avendi regelmäßig bekommt, sprechen für sich“, so Grötsch,„hier wird eine hohe Lebensqualität geboten, damit man bisins hohe Alter selbstständig leben kann“. Vor allem in heutigenZeiten, in denen Fachkräfte für die Pflege händeringend gesuchtwerden, muss man sich den Herausforderungen des demografischenWandels stellen und sie meistern. avendi macht dies tadellos.„Mit Herz und Verstand“, ergänzte Zaizek.D&S-Geschäftsführer Heinz Scheidel erläuterte im Anschlussdie Geschichte des avendi-Projekts mit einem Goethe-Zitat:„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kannman Schönes bauen.“ Denn die Anfangsphase zur Realisierungdes Stadtquartiers am Lanzgartenwar war alles andere als einfach.„Dass sich D&S plötzlich für die Altenpflege interessiert,war den Leuten nicht geheuer. Es kamen Fragen wie, ob Baggerführerjetzt Senioren pflegen“. Heute, mit insgesamt 16 Einrichtungendeutschlandweit, stellten sich solche Fragen nichtmehr. Aber auch Scheidel gab zu bedenken: „Es sind nicht dieGebäude, sondern die Mitarbeiter, die das Haus mit Leben füllen“.Nicht nur aus diesem Grund wurden im Anschluss vierverdiente Mitarbeiter geehrt (Bild oben), die schon seit denavendi-Anfängen mit dabei sind.Zudem bedankte sich Geschäftsführer Patrick Weiss noch beiIrmgard Grünewald, die seit Anbeginn das Haus bewohnt. „Ichhätte vor zehn Jahren nie gedacht, dass das so groß wird. FrauGrünewald ist ein Teil davon“, so Weiss.sabiTipps zur Zahngesundheitvon Dr. med. dent. Carola WißmeierMailen Sie Ihre Fragen zur Zahngesundheit an:Tippszurzahngesundheit@gmail.comThema Füllungen, Teil 3: GoldinlaysDas Material Gold hat in der Zahnmedizin eine lange Tradition.Als gegossene Einlagefüllung ist es unbestritten diesolideste und über viele Jahrzehnte bewährteste Art derVersorgung. Das Goldinlay wird außerhalb des Mundesnach einem präzisen Abdruck in einem Zahnlabor aus einergoldhaltigen Legierung gefertigt. Da reines Gold zu weichfür den Kaudruck ist, wird es mit verschiedenen Zusätzen,wie hauptanteilig Platin und Silber und weiteren Materialien,legiert. Befestigt werden Goldinlays mit einem speziellenZement.VorteileSehr gute Belastbarkeit, ausgezeichneter Randschluss, dernur bei dieser Inlay-Art durch spezielle Poliermethoden(anfinieren) noch weiter optimiert werden kann. Langlebigbei guter biologischer Verträglichkeit.NachteileKosmetisch von vielen Patienten als störend empfunden.Bedingt durch die kastenförmige Präparation ist eine Entfernungauch gesunder Zahnsubstanz nötig. Bei tiefen Kavitäten(Füllungslöchern) gibt es eine anfängliche Temperaturempfindlichkeit.Solide VersorgungGoldinlays sind zwar nicht zahnfarben, aber unbestrittensind Einlagefüllungen aus Gold die solideste Versorgungeiner Karies im Seitenzahnbereich. Selbst größten Kaubelastungenhalten sie stand und sind trotzdem weich genug,um den gegenüberliegenden Zahn nicht zuschädigen.Ihre Zahnarztpraxis im LindenhofMeerfeldstraße 61Telefon 0621 8720792Mehr als nur Pflege daheim bedeutet für uns:• professionelle Beratung• erforderliche Pflege im Rahmen der Alltagsbewältigung• medizinische VersorgungUnsere Schwerpunkte:1. Wundversorgung nach Kriterien des Wundmanagements2. Schlaganfallpatienten nach dem Konzept von Bobath3. Patienten mit neurologischen Erkrankungen nach Kriteriender basalen Stimulation4. Stundenweise Demenzbetreuungwww.radisch-neubert.de • E-mail: radisch-neubert@web.deSeit Anbeginn dabei: Lanzgarten-Bewohnerin Irmgard Grünewald empfingBlumen von avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss.Bild: avendiMeerfeldstraße 50 - FußgängerzoneMannheim Lindenhof - Tel. 0621 43 71 79 60Aktionstipp im Juli/August 2013Unser Traumpaar:„Hugo“ & „Lisette“Leichte Fischküchetäglich frische Köstlichkeitenaus Meer & Seefür Grill und Pfanneso gesund und leckerMeerfeldstraße 84 · 68163 MA /Lindenhof · Tel. 0621 - 83 55 93 48Öffnungszeiten:Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.30 - 18.30 UhrMittwoch, Samstag von 8.30 - 14.00 UhrWir überzeugen durch Qualität,Frische und BeratungÖffnungszeiten: Montag-Freitag 9-19 Uhr,Samstag 9-18 Uhrwww. derkaffeeladen.com


Lindenhof aktuellSeite 4 Ausgabe 6 Juli / August 2013Rund um das Pfarrhausund den KirchturmAb dem 20. Juli feiert die Gemeinde St. Josef das diesjärige Gemeindefest.Zwei Tage lang wird den Besuchern in der Bellenstraßeein buntes Programm geboten.Los geht es am Samstag um 15 Uhr mit der Eröffnung durch denKindergarten „1, 2, 3 – vier Jahreszeiten“ und Verabschiedungder Schulanfänger. Anschließend können sich Jung, aber auchAlt am vielfältigen Angebot erfreuen: Es gibt wieder die Spielstraßefür die Jüngsten, natürlich auch Kinderschminken, eineTombola, für die Älteren stehen Cocktails, Kaffee und Kuchen,Grillspezialitäten sowie das Salatbüffet bereit. Danach ist nochbis mindestens 22 Uhr ein geselliges Beisammensein vorgesehen.Am Sonntag wird die Feier um 10 Uhr mit einer Eucharistiefeiergestartet, die Band „MaJo“ wird das musikalisch unterstützen.Um 11.30 Uhr stehen dann wieder die kulinarischen Genüseim Mittelpunkt, dann gibt es Leckeres vom Grill, Maultaschenund vieles mehr. Gut genährt können die Besucher dann nochein besonderes Highlight zum Abschluss des Gemeindefestesgenießen: Die ökumenische Singschule Lindenhof führt dasKindermusical „Hochzeit zu Kanaan“ auf - das bedeutet auchgleichzeitig das Ende des Gemeindefestes.Alle Einnahmen des Festes kommen wie immer einem gutenZweck zu Gute, diesmal geht der Erlös an die „ Mutter Teresa -Schwestern“ und den St. Josef-Kindergarten.redBezirksleiterStefan RunkelLBS-BeratungsstelleO2, 1-10, Kunststraße68161 MannheimTel. 0621 1 78 58 33Fax. 0621 1 78 58 29Endzeitstimmung: Völlig unvermittelt brach die riesige schwarze Wolke über den Lindenhof herein.Erst das Wasser, dann das FeuerBild: MillenetZwei Ereignisse erschütterten den Lindenhof im Monat Juni: Zum einen das Hochwasser, welches vor allem in der Jugendherbergeam Rheinufer beträchtliche Schäden hiterließ, zum anderen ein Feuer, das in einer Fabrik auf der benachbarten Parkinselausbrach.Das Hochwasser hatte die Jugendherberge zu Beginn des Monatsin einer sehr sensiblen Phase getroffen. „Der Nebenbau ist janoch nicht fertiggestellt und somit ungeschützt“, so Karl Rosner,Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg.„Das perfide daran: Das Wasser kam hauptsächlich durchdie dort vorgesehenen Fluchtwege in das Hauptgebäude - alsodie Wege, die eigentlich für eine Rettung vorgesehen sind.Der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Egon Jüttner hatte in derHerberge um einen Termin gebeten, um sich ein Bild von denSchäden zu machen. Und die Fakten, die er hörte, waren enorm.„Der Keller war komplett überflutet. Das fatale dabei ist, dassdort unsere gesamte Technik installiert ist“, so Rosner.Nach der Überschwemmung, die auch den gesamten Spielplatzneben der Herberge unter Wasser gesetzt hatte, herrschte zunächstbis Mitte Juni ein Aufnahmestopp, bis die Schäden einigermaßenbeseitigt werden konnten. „Wir mussten auch alle Gäste,die zum Zeitpunkt der Überschwemmung hier waren, evakuieren“,erklärt Rosner. „Das waren etwa 30 bis 40 Menschen“.Natürlich verzögert sich so nun auch die Fertigstellung des neuenKomplexes, „voraussichtlich sind mit zwei Monaten Verzögerungzu rechnen“. Die Kosten werden sich bei einer „deutlichensechsstelligen Summe“ einpendeln. „Insgesamt hat uns das bitterbösegetroffen, nicht nur finanziell, vor allem auch emotional“.Rosner bedankte sich daher bei allen Mitarbeitern, die inder Not mit angepackt haben. „Das kann man nicht hoch genuganrechnen, denn sie sind ja eigentlich auf Betrieb getrimmt, nichtauf Entsorgung oder Aufräumen“.Nur einige Tage später dann die nächste Katastrophe: Auf derParkinsel brach in einer Fabrik ein Feuer aus, die daraus resultierendeschwarze Rauchwolke zog langsam über den Lindenhof.„Ich dachte zunächst ‚was für eine dunkle Regenwolke‘, dochdann merkte ich schnell, dass das etwas anderes sein muss“, soeine Anwohnerin.Die genaue Ursache für den Brand ist immer noch nicht klar - zuverheerend war das Feuer. Vermutet wird aber mittlerweile, einDefekt in der Photovoltaikanlage sei möglicherweise der Grund,weil der Brand vom Dach des Gebäudes ausging.Direkt nach dem verheerenden Feuer stellten sich besorgte Bewohnernatürlich die Frage, ob die Rußpartikel, die bei demBrand niedergingen, gesundheitsschädlich sind oder nicht. Hierwurde schnell von Seiten der Feuerwehr Auskunft gegeben:„Nach Untersuchungen der Feuerwehr sind diese Partikel nichtakut giftig. Dennoch soll der Kontakt mit den Flocken vermiedenwerden. Körperteile, die in Kontakt mit Ruß kommen, sollenmit Wasser und Seife abgewaschen werden“. Weitere Untersuchungen,unter anderem auch von der BASF, folgten sabiTeilnehmer für große Mannheimer Hörstudie gesucht!Viele Menschen verstehenschlecht, obwohl sie nochgut hören, besonders in Gesellschaft.Ursache kann einDefekt sogenannter Haar-Sinneszellen im Innenohrsein. Ein neuer Hörchip kannhelfen dies auszugleichen.Für die neue Technologiekönnen Sie sich jetzt als Praxistesteranmelden.Viele Menschen erlebentäglich, dass sie andere nurundeutlich oder unpräziseverstehen können. SchlechteAkustik, undeutlicheAussprache, viele Umgebungsgeräuscheund Hintergrundmusikmachendas Verstehen von Spracheoft anstrengend. Die Folge:Lästiges Nachfragen,Höranstrengung und einezunehmende Unlust, sichin großen Gruppen zu unterhalten.Was Viele nichtwissen: Fehlfunktionen vonDie Haar-Sinneszellenim Innenohrbe wegen sichsehr schnell undwir ken als Verstärkeroder Dämpfer.speziellen Haar-Sinneszellenkönnen die Ursachesein. Gemäß einer Theorievon Hörforschern sind dieHaar-Sinneszellen für dieVerstärkung von leisen Geräuschenverantwortlich.Sie schwingen bis zu20.000-mal pro Sekunde:Sind diese Haar-Sinneszellendefekt, werden leiseTöne nicht mehr natürlichim Ohr verstärkt und lauteGeräusche nicht mehr abgedämpft.Obwohl Betroffenehören, fällt das Verstehenin vielen Situationen schwerer.Sind die Sinneszellendurch Lärm oder Durchblutungsschwächegeschädigt,braucht man keine herkömmlichenHörgeräte, diealles nur lauter machen.Hören, ganz nach IhremGeschmack.Eine gute Hilfe bietetdie neue Hörtechnologiedes dänischen HerstellersOticon, die automatischSpra che verstärkt – auch inlauter Umgebung. Der moderneHörchip im Miniaturgehäusedes neuen OticonAlta kann so das Verstehenin Gesellschaft und Familiedeutlich verbessern. Hierbeistellt sich der Hörchipauf den Gesprächspartnerein und erkennt diesenauch, wenn es ringsum lauterzugeht. Das Oticon Altawird individuell auf daspersönliche Hörvermögenund den persönlichen Hörgeschmackeingestellt undbietet laut dem dänischenHerstellers Oticon eine sofortigeVerbesserung derVerstehleistung.Praxistester gesucht.Derzeit werden in Mannheimin Zusammenarbeitmit dem Hersteller Praxistestergesucht, die die beschriebenenSituationenso erleben und bereit sind,die neue Technologie in der- Anzeige -Praxis zu testen. Insbesonderewer in oben genanntenHörsituationen schlechtversteht, kann während derHörstudie ermitteln, ob imtäglichen Leben eine Verbesserungerlebbar wird.Interessenten können sichbis zum 31.07.2013 telefonischbei folgendem Akustikerzur kostenlosen und unverbindlichenMannheimerHörstudie anmelden:Vitakustik MannheimMeerfeldstr. 7668163 MannheimTelefon 06 21 / 81 09 99 11Öffnungszeiten:Mo – Fr 09.00 – 18.00 Uhrund nach Vereinbarungwww.vitakustik.de


Lindenhof aktuellAusgabe 6 Juli / August 2013 Seite 5Chorgemeinschaft suchtdringend VerstärkungDie Chorgemeinschaft Lindenhof - eine Singgemeinschaft ausdem MGV Lindenhof und der Postalia - sucht Verstärkung fürden Chor. Einmal die Woche treffen sich die zirka 40 Gleichgesinntenzum Proben in der Lanzkapelle (immer donnerstags von17.30 bis 19 Uhr), denn Singen in der Gemeinschaft - so das Motto- ist am schönsten.Wer Interesse an dieser sinnvollen Freizeitbeschäftigung hat, derkann gerne ohne Voranmeldung zu dem Termin in der Lanz-Kapelle, Meerfeldstraße 87, vorbei kommen. Gerne werden aberpotentielle Sänger auch von Zuhause abgeholt. In diesem Falleinfach unter der Telefonnummer 0621/741536 (Fam. Ebert)oder 0621/744405 (Detlev Zins) einen Termin vereinbaren. redDer Lindenhof verändert sich, was man vom Viktoria-Turm aus sehr gut erkennen kann (links). Auch Thomas Schmitt von der Feuerwehr Mannheim konntevon Veränderungen beim Stadtteilspaziergang berichten.Bilder: MillenetInteressante Blicke in Lindenhofs ZukunftDen Lindenhof kennen die meisten Bewohner recht gut. Zumindest in seiner derzeitigen Form. Doch beispielsweise mitdem Bau des Glückstein-Quartiers stehen in Zukunft tief greifende Veränderungen an. Aus diesem Grund hat die Bürger-Interessengemeinschaft Lindenhof (BIG) Mitte Juni zu mehreren Stadtteilspaziergängen eingeladen, die den Teilnehmerninteressante Blicke in die Zukunft des Lindenhofs vermittelten.Doch hinter dem Ganzen steckt noch ein weiterer Sinn, den OrganisatorJens Flammann, Mitglied des BIG-Vorstands, beim erstenRundgang am 13. Juni verriet: „Was können wir für Akzentesetzen?“, richtete er seine Worte an die rund 20 Lindenhöfer, diesich vor dem Victoria-Turm trafen. Denn, wie Ottmar Schmittvon der Stadt Mannheim betonte: „Es wird sich viel tun.“ Er berichtetein der 27. Etage des Hochhauses vom aktuellen Standund von den weiteren Planungen bezüglich des Glückstein-Quartiers. Zudem hatten die Teilnehmer die seltene Möglichkeit,einen einzigartigen Ausblick auf ihren Stadtteil zu erhalten,garniert mit Infos über den prägnanten Bau, die Volker Baumbuschvon der darin ansässigen ERGO-Versicherung servierte.Station zwei war die Leitzentrale der Berufsfeuerwehr, die sichnoch einige Schritte weiter vom Victoria-Turm befindet. Aufgrundder Baumaßnahmen muss die Feuerwehr in naher Zukunftihren Standort verlassen. Im Stabsraum der FeuerwacheMitte, wie die Station offiziell heißt, ergriff der Berufsfeuerwehrmannund Leitende Branddirektor Thomas Schmitt das Wort.„Fluch oder Segen? Ich kann es nicht sagen“, meinte er gleich zuBeginn zum anstehenden Ortswechsel.Seit 1975 befinde sich die Feuerwehr im Lindenhof, fuhr er fort.„Doch im Zuge des Glückstein-Quartiers ist einiges geplant.“Die Wache müsse einer Straße weichen, die zur Erschließung desQuartiers dient. „Bis jetzt kann die Feuerwehr trotz der Baumaßnahmenausrücken. Das ist sichergestellt“, so Thomas Schmitt.Auch der geplante Bau des Bilfinger & Berger-Komplexes inder direkten Nachbarschaft tangiere die Brandbekämpfer nochnicht. Ernst wird es dann im dritten Jahresviertel 2016. „Dannwerden wir wahrscheinlich von hier verschwinden.“Eine Zwischenlösung, wie einst im Gespräch war, ist laut ThomasSchmitt nicht mehr angedacht, da der Betrieb bis 2016 aufrechterhaltenwerden kann. Danach stehe der Umzug auf dasehemalige Vögele-Gelände in Neckarau an, das sich in der Näheder Hochschule befindet. „Es muss vom Gesetz her gewährleistetsein, dass die Feuerwehr innerhalb von zehn Minuten anallen Orten der Stadt ist“, erklärte der Branddirektor die unmittelbareNähe der neuen Unterkunft. Die Feuerwache Mitte istdabei eine von insgesamt drei Stationen der Berufsfeuerwehr,die in Mannheim ansässig sind – neben Wachen der FreiwilligenFeuerwehr oder diverser Werkfeuerwehren.Auf rund 22500 Quadratmetern können sich die Floriansjüngerauf dem Vögele-Gelände ausbreiten. Durch den Ortswechselgebe es laut Thomas Schmitt Vor- und Nachteile. „Einerseitskönnen wir bestimmte Bereiche dann nur verzögert erreichen,andere Orte dafür schneller.“ Was des einen Freud ist, ist alsodes anderen Leid – zumindest muss die Feuerwehr zum EinsatzortLindenhof in Zukunft etwas länger fahren. Thomas Schmittschätzte eine Verzögerung von etwa ein bis zwei Minuten. Obsich die Lindenhöfer, die sich einst beim Bau der Feuerwachevom Lärm der ausrückenden Fahrzeuge gestört fühlten, nunüber mehr Ruhe freuen dürfen, wird sich auch erst 2016 herausstellen.Denn anstelle der Wehr befindet sich dort ja dann eineStraße.Ein abschließender Imbiss mit der Möglichkeit für die Teilnehmer,Fragen zu stellen, rundete den ersten BIG-Stadtteilspaziergangletztendlich ab.jmDer Kultflohmarktauf dem LindenhofAuch in diesem Jahr veranstaltete das Richard-Böttger Heim direktvor der eigenen Haustür, auf dem nicht zu verfehlendenMarktplatz des Lindenhofes, seinen alljährlichen Flohmarkt.Dank strahlendem Sonnenschein und den reichhaltigen Angeboten,die so manches Sammlerherz schneller schlagen ließen,war bereits vor offiziellem Beginn des Flohmarktes das Interessean Schallplatten, Geschirr, Büchern und vielen weiteren verborgenenSchätzen bei den Besuchern geweckt.Der Flohmarkt war allerdings nicht allein für Sammler interessant,sondern auch für diejenigen, die einfach mal bei einem leckerenStück Kuchen oder einer wohlschmeckenden Wurst insGespräch kommen wollten.Chevis Jarvis Comer, Leiter des zur Altenpflegeheime MannheimGmbH gehörenden Richard-Böttger-Heims, sowie sein engagiertesTeam bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern undSpendern für ihren Einsatz. Denn mit dem Erlös des Flohmarktskönnen besondere Aktionen, wie Restaurantbesuche oder Ausflüge,für die Bewohner des Hauses finanziert werden. zgDer alljährliche Flohmarkt des Richard-Böttger-Heims war nicht nur fürSammler interessant.Bild: JunkerWilde Müllkippe?NEIN DANKE!Seit über 10 Jahren zeichnen uns Qualität,Beständigkeit und Engagement ausTel: 2 93 -7000Sperrmüllauf Abruf!Mobil für eine saubere Stadt.• Aktivierende Pflege nach Schlaganfall• Hauswirtschaftliche Hilfe• Palliativpflege• Stundenweise Demenzbetreuung• Wundversorgung• Alten- undKrankenpflegeFriedrichstraße 13a, am Marktplatz Neckarau/ÄrztehausTel. 0621 8 4140 40 www.pflegedienst-rheingold.deMED. FUSSPFLEGE• Problemnägel• Hühneraugen- undHornhautentfernung• Fußreflexzonenmassage• Silikonorthesen• Manikürebei Ihnen zuhause!8 28 46 13 Isabella Makowski


Lindenhof aktuellAusgabe 6 Juli / August 2013 Seite 9Besuchen Sie unsauf dem Lanz-Park-Fest !MetzgereiFehrenbacherMeerfeldstr.Filiale Lindenhof0621 / 82 41 62Speisekarte Lanz-Park-Fest 2013- Grillsteak vom Schweinenacken im Brötchen- Kurpfälzer Rostbratwurst im Brötchen- Gegrillter Saumagen im Brötchen- Ofengebackener Fleischkäse im BrötchenSamstag - Spezial- Putenbraten vom Neulandgeflügel im BrötchenSonntag - Spezial- Ein Paar Weißwürstchen mit Brezel nur solange Vorrat reicht38·68163 MannheimIn Mannheim nur bei Metzgerei Fehrenbacher!www.metzgerei-fehrenbacher.deBesuchen Sie uns auf demLanz-Park-Fest!Das Kolb & Schmelcher Elektro-Team möchte Sie auf dem Lanzparkfestam 13.+14.07. 2013 mit leckeren Crepes, Waffeln und Eis verwöhnen.Gerne beraten wir Sie auch über Daikin-Klimaanlagen und unsereElektroroller von etropolis.MA-Lindenhof|Waldpark Str.26|68163 Mannheim|Tel. 0621-811077|Fax 0621-824689ZWARG10 jährige-Jubiläumsfeieram 15. Juni von 11-16 UhrWir laden Sie herzlich ein zu Sekt undCanapés und einer Vernissage mit Bildernvon Laura Wilsonfeinkostmetzgerei & partyserviceFeiern und genießen Sie mit unsauf dem Lanz-Park-Fest:Spießbraten im BrötchenKammsteakBratwurstHacksteak mit Schafskäse gefülltund KrautsalatIhre Metzgerei ZwargMeerwiesenstraße 168163 MannheimTel. 0621 / 43 73 73 63Fax 0621 / 43 73 70 14Lanz-Park-Fest 2013Das Familienfest auf dem LindenhofIhre StadtteilzeitungLindenhof aktuellist auf demLanz-Park-Fest.Besuchen Sie uns anunserem Stand!13. und 14. Juli„Es war eine Herausforderung für mich“Mit dem Heim- und Verwaltungsleiter der avendi Senioren Service GmbH auf dem Lindenhof, Hendrik Dreves, hat das Organisationsteamdes Lanz-Park-Festes ein neues Gesicht. Der 25-jährige, gebürtige Kaiserslauterer tritt damit in die Fußstapfenvon Ralf Zaizek, Vortandsvorsitzender der avendi GmbH, der die Jahre zuvor gemeinsam mit BIG-Mitglied Wolf Engelen dasStadtteilfest auf die Beine gestellt hat. Engelen und Dreves haben sich dieses Jahr ins Zeug gelegt und wieder für ein abwechslungsreichesProgramm gesorgt. Lindenhof aktuell sprach mit dem Neuen über seine ersten Erfahrungen als Mitorganisatorund die Schwierigkeiten, die gemeistert werden mussten.Herr Dreves, Sie haben erstmals gemeinsam mit Wolf Engelendie Organisation des Lanz-Park-Festes übernommen. Wie kames dazu?Dreves: Herr Zaizek ist aufgrund seiner Tätigkeit hauptsächlichin Dessau unterwegs. Organisatorisch ist es jedoch besser, wennman direkt vor Ort ist. Daher ist Herr Zaizek, nachdem ich ihmletztes Jahr schon zugearbeitet hatte, auf mich zugekommenund hatte mich gefragt, ob ich das übernehmen würde.Durch die strengeren Auflagen der Stadt Mannheim gab es diesesJahr größere Hürden. Welches waren diesbezüglich die besonderenSchwierigkeiten, die es zu meistern galt?Dreves: Letztes Jahr gab es Probleme durch einen stark durchnässtenBoden im Lanz-Park. Hinzu kamen Schwierigkeitenbeim An- und Abtransport der schweren Anhänger. EinigeStandbetreiber haben sich mit den Fahrzeugen eingegraben.Das Ergebnis: tiefe Fugen im Rasen. Deshalb kam dieses Jahr dieAuflage, dass keine Kraftfahrzeuge die Rasenflächen befahrendürfen. Da haben sich gerade die Standbetreiber, die schwereWägen haben, gefragt, wie sie das nun machen sollen. Dies zuregeln, war dann schon einiges an Mehrarbeit. Alles ist nun etwasstringenter geregelt.Gab es dadurch Momente für Sie, in denen Sie gerne das Handtuchgeworfen hätten?Dreves: Es war eher eine Herausforderung für mich. Und es hatSpaß gemacht.Was war der schwierigste Teil der Organisation? Die Akquiseder Künstler?Dreves: Ich hatte das Glück, dass viele Musiker auf mich zugekommensind. Das ist ja eigentlich ein Gütesiegel für die Veranstaltung,dass viele sagen, hier würden wir gerne spielen. EineBand ist zwar abgesprungen, aber da haben wir schnell Ersatzgefunden. Wir hatten jedoch Angst, dass wir nicht alle Ausstellerunterbekommen, da durch die Auflagen – die Wege dürfennicht mehr zugestellt werden – insgesamt weniger Platz zur Verfügungsteht. Aber das hatten wir alles ausgemessen. Und nunhoffen wir, dass am Aufbautag alles klappt.Weniger Platz kann ja auch bedeuten, dass es noch gemütlicherwird ...Die Geschichte des Lanz-ParksSeit sechs Jahren feiern die Bürger das große Familienfest imLanz-Park, doch wie ist diese kleine grüne Lunge mitten imStadtteil überhaupt entstanden?1872 kaufte Heinrich Lanz, Hersteller von landwirtschaftlichenMaschinen, auf dem Lindenhof sein erstes großes Grundstückim „Gewann Landtheil“. Hier war auch das Gebiet des heutigenLanz-Parks enthalten, das er gezielt mit Mischwald bepflanzte,um möglicherweise mittel- und langfristig für das Werk notwendigeHolzbestände zur Verfügung zu haben.Während das Werk prächtig gedieh und weiter expandierte,entwickelten sich die gepflanzten Bäume ebenfalls prächtig.Sie wurden jedoch nicht gefällt, weil Julia Lanz, die Gattin vonHeinrich Lanz, damit andere Pläne hatte - nämlich den Bau einesKrankenhauses mitten im Grünen. Das Werk hatte bereits über3400 Mitarbeiter und deren medizinische Versorgung war aufGrund des Mangels an Krankenhäusern in Mannheim nicht gesichert.Als Heinrich Lanz 1905 verstarb, baute Julia Lanz in nur 21 Monatenim nördlichen Teil des Lanz-Parks das Krankenhaus, derBereich südlich blieb als Lanz-Park erhalten und wurde von derHendrik Dreves trat in diesem Jahr die Nachfolge von Ralf Zaizek an undorganisierte mit Wolf Engelen das diesjährige Lanz-Park-Fest. Bild: MillenetDreves: Richtig (lacht). Vielleicht merken wir ja auch dieses Jahr,dass es so viel besser ist.Sind Sie selbst ein begeisterter Festgänger?Dreves: Ja. Ich gehe gerne auf Musikfestivals, aber auch auf Straßenfeste– eher in kleinen Ortschaften.Was ist für Sie das Besondere am Lanz-Park-Fest?Dreves: Zum einen die Atmosphäre, die vor allem durch denPark zustande kommt. Aber auch die Menschen hier mag ichsehr gerne. Letztes Jahr zum Beispiel hatte es aus Eimern gegossen.Trotzdem blieben die Besucher beim Gottesdienst mitdem Schirm in der Hand auf den Bänken sitzen. Das hatte michbeeindruckt.Auf was freuen Sie sich dieses Jahr besonders?Dreves: Auf die Bands. Besonders auf „Blues Hotel“ und die„Fegerländer“ bin ich sehr gespannt. Aber ich denke, es ist dasGesamtpaket, das das Lanz-Park-Fest ausmacht. Man hat ausallen Bereichen etwas: Aussteller, eine große kulinarische Auswahl,verschiedene Musikrichtungen.Haben Sie einen Geheimtipp für die Besucher?Dreves: Die „Windflüchter“. Die beiden Brüder passen mit ihremruhigeren Gitarrenprogramm gut in den Sonntag, dem Familientag.Musikalisch sehr interessant, sehr minimalistisch. jmBevölkerung selbst so bezeichnet, da Julia Lanz diesen Bereichliebevoll mit Blumen, Büschen und Bäumen bepflanzte. Im Jahre1916 ging das Krankenhaus mit der Heinrich Lanz-Stiftung inden Besitz der öffentlichen Hand über, Julia Lanz wurde 1910Ehrenbürgerin der Stadt. Sie verstarb am 17. Dezember 1926.Das Heinrich Lanz-Krankenhaus musste 1998 einem Neubauweichen, der Park und die Kapelle des Krankenhauses, die vonder BIG wieder aufgebaut wurde, blieben erhalten. Nun lag esnahe, dass der Lanz-Park das Zentrum für große Sommerfesteauf dem Lindenhof werden sollte.Seit dem Jahre 2007 organisiert nun schon die Bürger-Interessen-Gemeinschaft deshalb zusammen mit der avendi Senioren ServiceGmbH, welche in den Neubau neben dem Park eingezogenwar, das Lanz-Park-Fest in einer Arbeitsgemeinschaft. In dieserZeit hat sich die Veranstaltung zu einem großen Familienfestentwickelt und ist weit über den Lindenhof hinaus für Jung undAlt ein besonderes Erlebnis, auf das man auch in diesem Jahrwieder gespannt sein darf.Quelle: Die Bücher „Unser Lindenhof“ und „100 Jahre Lanz-Kapelle“ von Wolf Engelen.Besuchen Sie unseren Stand auf demLanz-Park-Fest am 13. + 14. Juli 2013Stephanien-ApothekeNicole MathiasMeerfeldstr. 74MA - LindenhofTelefon: 81 84 69Kalmit-ApothekeBettina SchenkDonnersbergstr. 9MA - LindenhofTelefon: 81 29 21


Lindenhof aktuellAusgabe 6 Juli / August 2013 Seite 11Für Sie auf dem Lindenhof-Marktmittwochs & samstags von 7:00 - 13:30 UhrFrische FischspezialitätenErich SchäferWir machen Urlaub vom15.7. - 27.8. 2013ab dem 28.8. sind wirwieder für Sie da!am Sa.,13.7.sind wir noch da!telefonische Vorbestellungunter: 0177 / 30 49 747Der Spezialist für Räucher- undKäsewaren aus Tirol.Wir freuen uns, Sie auf demLindenhof-Markt bedienen zu dürfen!Sie suchen kompetente Beratung beim Kauf, Verkauf oder bei der Vermietungvon Immobilien? Sie suchen kompetente Wir sind Ihre Beratung Makler in beim der Metropolregion Kauf, Verkauf oder Rhein-Neckar. bei der VermietungSie von suchen Immobilien? kompetente Wir sind Beratung Ihre Makler beim in Kauf, der Metropolregion Verkauf oder bei Rhein-Neckar.der Vermietungvon Immobilien? „Nutzen Sie Wir unsere sind Ihre Makler in der Metropolregion „Immobilienangelegenheiten Rhein-Neckar.langjährige „Nutzen Erfahrung“. 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Die Ausstellung zuEhren des gebürtigen Lindenhöfers (links) ist noch bis zum 31. Juli im Planetarium Mannheim zu sehen.Bilder: Millenet/zgVom Lindenhof zu den SternenViele Erinnerungen an ihn sind schwarz-weiß, denn die meisten, vornehmlich Älteren kennen ihn aus Fernsehsendungen, dieab den 1960er Jahren über den Bildschirm flimmerten. Darin erklärte der „Fernsehprofessor“ Heinz Haber seinem Publikumschwierige naturwissenschaftliche Sachverhalte, verständlich und auf unterhaltsame Weise. Am 15. Mai wäre er 100 Jahre altgeworden. Grund genug für das Mannheimer Planetarium, dem Astrophysiker und Wissenschaftler eine kleine Ausstellungzu widmen. Noch bis zum 31. Juli ist sie zu sehen.Der Geburtstag ist allerdings nicht die alleinige Motivation derhiesigen Sternegucker. Denn Heinz Haber ist gebürtiger Mannheimer.Er erblickte 1913 im Stadtteil Lindenhof das Licht derWelt, wo auch heute noch eine nach ihm benannte Straße an ihnerinnert. Zehn Jahre später zog Heinz Haber mit seiner Familiein die Oststadt, wo er dem damaligen Planetarium im unterenLuisenpark oft einen Besuch abstattete - und damit schon dieersten Schritte in Richtung seiner großen Karriere ging. „Er wurdezu einer bedeutenden und überregional bekannten Person“,sagte Dr. Hans-Peter Rings vom Mannheimer Stadtarchiv, dasneben dem Freundeskreis Mannheimer Planetarium, dem Karl-Friedrich-Gymnasium (KFG) und dem Mannheimer Planetariumzu den Projektpartnern der Ausstellung zählt, bei einemPressegespräch.Auf dem KFG machte Haber 1932 seine Reifeprüfung, der einStudium der Fächer Astronomie, Mathematik und Physik inLeipzig, Heidelberg und Berlin folgte. Manfred Gross vomKFG beschäftigt sich schon seit über zehn Jahren mit der PersonHeinz Haber und hat für die Ausstellung eine mehrseitige Jubiläumsschriftverfasst.„Es ist nicht möglich die Lebensleistung auf diesen 40 Seitenrepräsentativ wiederzugeben“, meinte er. Dennoch hat er dasWichtigste zusammengefasst und serviert den Lesern viele Hintergrundinformationenüber Heinz Haber und humorvolle Anekdoten.Der Leser erfährt so beispielsweise, dass der Astrophysikernach Amerika übersiedelte, dort unter anderem auf demGebiet der Weltraummedizin tätig war oder als wissenschaftlicherChefberater bei den Walt Disney Productions.1956 folgte Habers erster Fernseh-Dokumentarfilm „Our friend,the atom“ („Unser Freund, das Atom“). Nachdem er 1959 nachDeutschland zurückgekehrt ist, produzierte er weitere TV-Sendungen,die teilweise heute noch ausgestrahlt werden: „Unserblauer Planet“, „Was sucht der Mensch im Weltall?“ sind nurzwei Beispiele.Dem Einsatz Heinz Habers sei es zu verdanken, dass die Quadratestadtauch heute wieder ein Planetarium hat, erklärte Dr.Wolfgang Wacker vom Freundeskreis Mannheimer Planetarium.„Er hat nicht nur geredet, was man machen könnte, sondern hatangepackt“, erinnert sich Wacker an den Wissenschaftler, den erpersönlich kannte.Und so kam es, dass 1984 das neue Mannheimer Planetariumeingeweiht werden konnte. Haber, der nach seiner Rückkehraus den USA bis zu seinem Lebensende 1990 in Hamburg lebte,habe nie den Kontakt zu seiner Geburtsstadt verloren, betonteseine zweite Ehefrau Irmgard Haber: „Ich hatte manchmal denEindruck, dass Mannheim ihm mehr am Herzen lag, als meineHeimatstadt Hamburg“, erzählte sie mit einem Lächeln. Wahrscheinlichwurde er auch deshalb 1972 mit dem Mannheimer„Bloomaul“-Orden geehrt.Anhand von 15 Postern und zwei Vitrinen, die etliche Originalausstellungsstückezeigen - Bücher, Modelle des Planetariums,Persönliches -, zwei Videostationen sowie einem Vortrag gegenEnde der Ausstellung kann man bis 31. Juli die Welt des „Fernsehprofessors“näher kennen lernen. Der Eintritt zu „Heinz Haber– von Mannheim zu den Sternen“ ist frei. Und man sieht ihnmanchmal sogar in Farbe - zumindest auf Fotos.jmGeschafft: Die Willkommensschilder für die Schiffspassagiere,die künftig an den Anlegestellen der Rheinpromenade anlegen,stehen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hat sie nun offizielleingeweiht. Eigentlich war die kleine Feier direkt bei den Rheinanlegernauf dem Lindenhof geplant. Wegen des Regens wurdesie jedoch ins Haus Oberrhein verlagert, wo die Schiffsreisendennun ebenfalls in dieser Form begrüßt werden.„Es ist ein kleines Projekt, aber es symbolisiert einen Wandelim Verständnis der Stadt“, meinte Kurz. Mannheim wolle sichin Zukunft verstärkt dem Tourismus zuwenden. Warum es biszur Realisation so lange gedauert hat, begründete der OB mitder Beteiligung vieler Projektpartner. Doch: „Es war richtig zusagen, dass Mannheim nicht nur eine Umsteigestelle sein soll“,so Kurz weiter. Hintergrund ist, dass die Touristen, die in derQuadratestadt anlegen, eigentlich nur in Busse steigen, um dieUmgebung zu erkunden: Heidelberg, Schwetzingen, Wormsbeispielsweise. In Mannheim selbst verharren jedoch die wenigsten.Die Willkommensschilder – insgesamt gibt es, verteiltauf die Anlegestellen, fünf – zeigen einen Stadtplan Mannheims,auf dem Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten gekennzeichnetsind (wir berichteten in der Juni-Ausgabe).Besonders freute sich Kurz über das Engagement des StadtteilsLindenhof. Seit rund zwei Jahren setzte sich die stellvertretendeVorsitzende der Bürger-Interessen-Gemeinschaft Lindenhof(BIG), Helma Schäfer, für die Beschilderung ein. „Endlich habeich mein Ziel erreicht“, sagte sie bei der Einweihung. Bereits amselben Tag hatte Helmar Schäfer schon 10000 Mannheim-Flyer,die zukünftig auch direkt an den Schildern ausliegen, auf einemSchiff abgegeben. Die Stadt Mannheim ergänzte diesen Willkommensgrußmit Empfangstüten. „Vielleicht entscheiden sichdie Reisenden nun für einen Aufenthalt in Mannheim“, hofftSchäfer. Das Hafenamt hätte ihr schon berichtet, dass die Touristenangetan seien. Für die Bestückung der Flyerbehälter anden Schildern sorgt in Zukunft die BIG.Insgesamt hat das Projekt laut OB Kurz 8500 Euro gekostet. Finanziertwurde es von der Stadt, der Hafengesellschaft Mannheimund dem Bezirksbeirat Lindenhof. „Der Anfang ist gemacht“,merkte Helma Schäfer noch an. Doch ein kleiner Wegsei noch zu gehen: die Schiffsreisenden für Mannheim zu begeistern.jmHelma Schäfer und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz enthüllten das Willkommensschild.Insgesamt fünf stehen nun am Rheinufer.Bild: Millenet


Lindenhof aktuellSeite 12 Ausgabe 6 Juli / August 2013PRAXIS FÜR ERGOTHERAPIEMARGRET SCHÖNBECKRheingoldplatz 168199 MA-Neckarau · Fon: 06 21 - 86 13 75www.ergotherapie-schoenbeck.deHandtherapie · Lern- und Entwicklungsförderung · RehabilitationSport auf dem LindenhofDer MFC plant die neue SaisonNach der Saison ist vor der Saison – unter diesem Motto sind die letzten Wochen beim MFC 08 gelaufen. Nachdem die Ligazugehörigkeitenfür die neue Saison sichergestellt war, geht es nun darum, die Kader für die Teams in der neuen Saisonzusammenzustellen.Ein erster und ganz wichtiger Mosaikstein hierbei war natürlichdie Trainerfrage. Hier kann der Verein zum Glück weiter aufKontinuität setzen. Chef-Trainer Ralf Eckl geht jetzt bereits indie vierte Saison beim MFC undauch Jose del Brio setzt seineArbeit als Co- und Konditionstrainerfort, ebenso wie HartmutBauer als Torwarttrainer. Alledrei haben in den vergangenenJahren hervorragende Arbeitgeleistet und bilden ein harmonischesTeam, so dass man hierdurchaus von einer Ideallösungfür den Verein sprechen kann.Den MFC verlassen hingegenwerden zwei Stammspieler: MitSteffen Krieg leider ein absoluterFührungsspieler, der berufsbedingtMannheim verlässt, sowiezwei weitere Spieler aus demKader, die allerdings zuletztnicht mehr so häufig zum Einsatzkamen. Dafür stoßen insgesamtsechs neue Spieler zumKader der ersten Mannschafthinzu. Hier ist bemerkenswert,dass drei Spieler davon schon einmal beim MFC waren (zweidavon kommen aus der Jugend) und somit jetzt zurückkehren.Mitte Juli startet die Truppe mit einem Kader von 24 Spielern indie Vorbereitung auf die Ende August startende Saison. InSwim & Run amStollenwörthweihereinigen Testspielen und einem dreitägigen Trainingslager giltes, aus diesen Spielern eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen,die versuchen soll das Vorjahresergebnis etwaszu verbessern und in der oberenTabellenhälfte anzugreifen.Die zweite Mannschaft geht mitJosip Petrina ebenfalls mit demVorjahres-Trainer in die neueSaison. Allerdings wird er inZukunft von Christian Heitz alsCo-Trainer unterstützt. Trotz desAbstiegs ist die Mannschaft fastkomplett zusammengeblieben.Da es auch hier einige Zugänge zuverzeichnen gibt, hat die Mannschaftdas Ziel sofort wieder obenmitzuspielen und sie will auf jedenFall ein Wort um den (Wieder-)Aufstiegmitsprechen.Bei der Damen-Mannschaft führtdas Trainer-Duo Juan Corrales/Jassi Bartmann weiterhin die Geschicke.Hier ist noch nicht ganzklar absehbar wie die nächste Saisonsportlich einzuschätzen ist.Zum einen stehen einige Spielerinnenstudienbedingt nicht die ganze Saison zur Verfügung, aufder anderen Seite sind einige neue Mannschaften in der Liga,deren Spielstärke noch nicht bekannt ist. Hier muss man alsoabwarten, wie sich die Runde entwickeln wird.rjDer Schwimmverein Mannheim veranstaltet am 28. Juli am Stollenwörthweiherdie zwölfte Auflage des Mannheimer Swim &Run. Hierzu lädt der Veranstalter wieder alle Wettkampf- sowieFreizeit- und Breitensportler der Region herzlich ein.Neben der Hauptstrecke über 500 Meter Schwimmen und 5 KilometerLaufen, gibt es wie gewohnt eine kürzere Alternative,bei der es gilt, 300 Meter im Wasser und anschließend 3 Kilometerauf einem asphaltierten Rundkurs durch den Waldparkzurückzulegen. Ebenfalls wieder im Programm ist der beliebteStaffelwettbewerb.Die Teilnahme ist auch ohne Vereinszugehörigkeit möglich. AlsAuszeichnungen werden in den verschiedenen AltersklassenMedaillen und Urkunden vergeben. Zudem erwartet die Teilnehmerim Zielbereich eine sportgerechte Verpflegung, um nachgetaner Arbeit wieder zu Kräften zu kommen.zgi Für alle Interessenten gibt es die Ausschreibung mit allen Informationenrund um den Wettkampf im Internet unter www.mannheimer-swimandrun.de sowie bei Sören Laub, Telefon0621/84309813.„Swim & Run“ heißt es am 28. Juli wieder am Stollenwörthweiher. Noch kannman sich anmelden.Archivbild: haka


Lindenhof aktuellAusgabe 6 Juli / August 2013 Seite 13-Anzeige-Sport auf dem LindenhofFriedrich Lutterkort:Seit 50 Jahren im BerufslebenSchweißtreibende Angelegenheit: Zunächst durften die Jugendspieler des MFC unter Anleitung der Profis trainieren (links), ehe es im Vereinsheim die Möglichkeitzu Fragen gab. Fördervereins-Vorsitzender Klaus Leitz (Bild rechts, Mitte) nahm auch ein Netz Bälle als Gechenk der Gäste entgegen. Bilder: Siggi OffenTrainieren unter Profi-BedingungenHoher Besuch beim MFC 08 Lindenhof: Der ehemalige Bundesligaspieler und neue VfR Mannheim-Trainer Stephan Groß,Trainer Volker Messenzehl, der einstige Leiter des Jugendleistungszentrums Waldhof-Mannheim, Mike Schüssler, und Hans-Jürgen Boysen, ebenfalls ehemaliger Bundesligaspieler und Trainer, waren auf dem Gelände an einem Samstag zu Gast, umdie A- und B-Jugend des Vereins zu trainieren. Später standen Besucher den jungen Kickern noch in einer DiskussionsrundeFrage und Antwort, wobei hier sogar mit Marco Terrazino ein waschechter Bundesliga-Profi (SC Freiburg) hinzu stieß.Ermöglicht hatte dieses Ereignis der Förderverein des MFC, derschon seit zehn Jahren die Fußball-Jugend im Lindenhof unterstützt.Der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Leitz, moderierteschließlich auch die kleine Diskussionsrunde im Vereinsheim.Die Nachwuchskicker des MFC hatten die Möglichkeit,die Profi-Trainer oder Bundesliga-Spieler Terrazino zu befragen.Da sich die Jugendspieler doch zunächst schüchtern zurückhielten,brachen Klaus Leitz und der MFC-Vorsitzende KlausHartel das Eis mit ein paar Fragen. Man erfuhr so einige interessanteDetails über den Alltag im Profi-Geschäft sowie über diePläne der Trainer.Hans-Jürgen Boysen beispielsweise, der bis vor kurzem nochden Zweitligisten SV Sandhausen trainierte, zieht es momentaneher ins Ausland, um bei einem großen Verein zu hospitieren.„Vielleicht FC Sevilla, FC Liverpool oder AC Florenz. Ich hattezwar ein Angebot von Hessen Kassel, das werde ich aber wohlnicht annehmen“, so Boysen.Trainer Stephan Groß hingegen hat gerade beim VfR Mannheimangeheuert - zu diesem Zeitpunkt kein einfaches Unterfangen,denn „wir mussten fast ein komplettes neues Team aufstellen“.Ein langer Prozess: „Man muss finanzielle Absprachen treffen,das Budget einhalten, mit dem Vorstand abklären - das ist wieein großes Mosaik“.Marco Terrazino, der in der Jugend einst selbst unter StephanGroß trainierte, berichtete anschließend von seiner noch rechtjungen Karriere im Profibereich. „Ich fühle mich sehr wohl inFreiburg, auch wenn die Anfangsphase nicht einfach war, weilich immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde“.Aber nun geht es bergauf für ihn, „Freiburg ist ein toller Vereinmit einem prima Umfeld und Christian Streich ist ein fantastischerTrainer, der auf die jungen Spieler zu- und eingeht“.Das sehen auch die Trainer Boysen und Groß als ausschlaggebend:„Die soziale Komponente - also der Umgang mit anderen- ist bei Jugendspielern sehr wichtig. Wer nicht ‚Guten Tag‘ und‚Auf Wiedersehen‘ sagen kann, der hat das Ziel verfehlt“.Nun tauten auch die Jugendspieler des MFC auf und stellten -vornehmlich Marco Terrazino - einige Fragen wie beispielsweise„Wie oft trainierst du in der Woche“, „Auf welcher Schule warstdu in Mannheim“ oder „Was ist dein Lieblingsverein? Späterkamen dann auch Fragen, bei denen die Älteren im Raum allerdingsnur noch Bahnhof verstanden: „Spielst Du PS3?“, „Spielstdu dich da selbst?“ oder „Lieber Fifa oder Pes?“. Das, so sei angemerkt,sind alles neue Fußball-Videospiele, die sich auch beijungen Bundesliga-Profis größter Beliebtheit erfreuen - wie manTerrazino anmerken konnte.Am Ende bedankte sich Klaus Leitz bei allen Anwesenden undvor allem bei den Gästen, die diese Aktion ermöglichten. Nachdem Austausch von Geschenken (Stephan Groß brachte derJugend ein Netz neuer Bälle mit), klang die Veranstaltung miteinem gemeinsamen Schnitzelessen aus.sabiIn diesem Jahr feiert Friedrich Lutterkort ein rundes Jubiläum:Seit 50 Jahren ist der Geschäftsmann in Mannheim beruflich tätig.Ans Aufhören denkt er zwar von Zeit zu Zeit, doch momentanist der 74-Jährige immer noch für die Assekuranz LutterkortGmbH zwischen zehn und zwölf Stunden am Tag unterwegs.1960 kam Friedrich Lutterkort nach Mannheim, zunächst absolvierteer eine Ausbildung zum Bäcker und Konditormeister. Daer aber die Büroarbeit vorzog, wechselte er schon bald in dieVersicherungsbranche, in der er bis heute erfolgreich tätig ist.Hier hieß seine erste Station 1963 die Hamburg Mannheimer,wo er von der Pike auf lernte, wie man Versicherungen verkauft.1964 kam der Wechsel zu Gerling (heute HDI), wo Lutterkortzunächst bis 1986 alleine tätig war. In dieser Zeit baute er einengroßen Kundenstamm auf und spezialisierte sich in vielen Spartender Versicherungsbranche.Los ging sein Berufsleben damals mit einem Büro zuhause, woer Kunden manchmal bis abends 22 Uhr empfing. 1984 eröffneteer das Büro in der Ludwig-Beck-Straße 7, wo auch heute nochder Sitz der Firma ist. Im selben Jahr folgte die Erweiterung desPersonals mit Teilzeitbeschäftigten, ab 1996 wurde der Personalstabweiter ausgebaut. Bis heute zählt die Assekuranz GmbHsieben Beschäftigte, seit sechs Jahren werden auch Lehrlingeausgebildet. Seit 2008 ist die Firma als Versicherungsmaklertätig, über 3000 Kunden zählen mittlerweile zum Stamm, vieleFamilien sind in der zweiten oder dritten Generation bei der Assekuranzversichert.Auf dem Lindenhof ist Friedrich Lutterkort vor allem wegenseiner vielfältigen Aktivitäten neben dem Berufsleben bekannt.Von 2000 bis 2004 gehörte er dem Vorstand der BürgerinitiativeBIG an, auch im Bezirksbeirat ist er seit einigen Jahren tätig.Außerdem initiierte er den Jugendtreff Lindenhof und auch derMFC 08 hat ihm einiges zu verdanken. Ab 1975 war Lutterkortdort erst Jugendleiter, dann 2. Vorsitzender, später schließlich 22Jahre lang von 1980 bis 2002 1. Vorsitzender. In dieser Zeit warer maßgeblich an der Sanierung des Vereinsgeländes und vielenbaulichen Maßnahmen beteiligt.Die Assekuranz GmbH wird in Zukunft von Sohn Simon Lutterkortweitergeführt, der Versicherungskaufmann gelernt hat undseit zehn Jahren im Betrieb tätig ist. 2011 übernahm der Sohnzudem die Geschäftsführung.Friedrich Lutterkort wird dieses Jahr 75, ist aber, wie schon erwähnt,immer noch bis zu zwölf Stunden am Tag aktiv. „Aufhörenist schon geplant“, so Lutterkort, „aber es gibt immer nochviel zu tun, weil das Umfeld immer komplexer wird und Hilfegebraucht wird. Außerdem macht es immer noch sehr Spaß,weil man mit vielen Menschen in Kontakt kommt“.Sein letztes großes Aufgabenfeld im privaten Bereich ist nun derPosten als Sportvorstand beim VfR Mannheim, wo er auch alsSpieler aktiv war. Hier will er mithelfen, den Verein zum sportlichenErfolg zu führen.sabiÜbrigens ...... am 13. Juli findet der Jahresausflug von Johannisfeuer e.V. nach Seligenstadt undAschaffenburg statt. Abfahrt ist um 8.15 Uhr an der Johanniskirche. Auf dem Programmsteht ein Besuch des Klostergartens in Seligenstadt, in Aschaffenburg eine geführte Besichtigungvon Schloss Johannisburg. Rückfahrt ist um 17 Uhr, Information und Anmeldungim Pfarramt Johannis unter Telefonnummer 0621/824074 oder per Email unterjohannisfeuer@gmail.com.... die KJG Maria Hilf bietet Kindern zwischen acht und 15 Jahren zwei Wochen langSpiel und Spaß in der Schweiz. Die Kinder- und Jugendfreizeit wird vom 27. Juli bis10. August in Lenzerheide, Kanton Graubünden, stattfinden. Der Preis inklusive allerLeistungen beträgt 345 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessenten unterwww.jugend-mariahilf.de, sowie im Pfarrbüro Maria Hilf (August-Bebel-Str. 49, Telefon0621/833930).... demnächst gibt es wieder eine Telefonsprechstunde - jeweils ein Termin im Juli und imAugust. Stadtrat und Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Egon Jüttner steht den Bürgerinnenund Bürgern in einer Telefonsprechstunde bei kommunalen und bundesbezogenenAnliegen wieder Rede und Antwort. Jüttner ist am Samstag, 20. Juli und Samstag, 24. August,jeweils von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0621/7897390 zu erreichen.GEHEN SIE MITUNS STIFTEN!Mit jeder Beratung bei uns, unterstützen wir jetztein grünes Projekt in der Region mit 5 Euro.Lassen Sie sich beraten!Wir machen den Weg frei.Die VR Bank Rhein-Neckar geht mit Ihnen stiften:5 Euro fließen nach jedem Beratungsgespräch in ein grünesProjekt unserer Region.Wir sind für Sie da von:Mo.- Fr. 9.00 - 18.00 Uhr · Sa. 9.00 - 13.00 UhrWie Sie mitmachen können:• Beratung zu den Themen „Altersvorsorge/Geld sparenoder anlegen“ in jeder unserer Filialen.• Internet-Abstimmung unter vrbank.de/voting.Die fünf bestplatzierten Projekte erhalten eine Extra-Prämie.Ihre VR Bank – über 50 mal in der Region.Mehr unter vrbank.de/stiften-gehen oder Telefon 0621 1282-0.


Lindenhof aktuellSeite 16 Ausgabe 6 Juli / August 2013Wash, Cut & Gowir waschen & schneiden,Sie föhnen selbstMontag bis Freitagvon 10 - 19 UhrSamstag von 9 - 15 UhrMittwochs geschlossenOHNE VORANMELDUNG!REINKOMMEN......DRANKOMMEN !Kühlen & GefrierenIMMER BESSERSeit über 45 Jahren ein Team:VERSBACHVon Miele und LIEBHERR die Qualität,von uns der Service.MA · August-Bebel-Str. 58 · Tel.: 0621 / 81 51 41Mannheimer BESTATTUNGSHAUSK A R C H E Rmit Kompetenz und Gefühlstehen wir wir Ihnen in inFriedrichsfeld Lindenhofzur zur Verfügung.Zentralruf MA 33 99 30 – Tag und Nacht – Boris GieserFachgeprüfter Bestatter ● Hauseigene Kapelle und würdevolle Abschiedsräume ● Erd- Feuer- Urnen- Seebestattung ● Kostenlose Vorsorgeberatung ● Preiswerte und faire Leistungen ● Erledigung aller FormalitätenMa-Hauptfriedhof, Am Friedhof 33 · Ma-Feudenheim, Hauptstr. 17www. bestattungshaus-karcher.deWindeckstraße 11 · MA-Lindenhof · Tel.: 0621 - 82 56 42MassageKrankengymnastikPhysiotherapiePräventionGesundheitskurseFunktionstrainingNEU NEU NEU NEU NEU NEUAb September 2013PILATESKURSE mit MARIANNE MAIERMit den 7 PRINZIPIEN von PILATES – Körper, Geistund Seele im Einklang – ohne und mit geringenVorkenntnissen.Prävention - Intensität - Lockerung - AtmungTherapie - Entspannung - Stabilität• PILATES ist für Jeden geeignet – Frau oder Mann• PILATES kennt keine Altersgrenze, keinen Leistungsdruck,kein sportlich oder unsportlich (geplant sindauch spezielle Kurse für Kinder und Senioren)• Mit einer intensiven Brustkorbatmung, sanftenDehn- und Stretchübungen entsteht ein neuesKörpergefühl und mehr Bewegungsfreiheit• Verspannungen im Nacken-, Schulter- undRückenbereich werden „gelöst“• wirkt Dysbalancen der Wirbelsäule entgegen• die Beckenbodenmuskulatur wird gekräftigt• PILATES stimuliert auf sanfte Weise dieTiefenmuskulatur, dadurch wird die Körpermitte,unser „Zentrum“ gestärkt• Mit PILATES den „Alltag“ einfach loslassen undentspannen, mehr Lebensqualität erfahrenDie Kurse werden von Marianne Maier, qualifiziertePILATES-Übungsleiterin, in unserem neu gestaltetenGymnastikraum geleitet. 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Sofern schon erhältlich, könnenSie die Bücher dann auch als E-Book kaufen.Termin: Mittwoch 24.7.2013Uhrzeit: 20 UhrOrt: Gemeindesaal der Lukaskirche, Lasallestraße 1, Mannheim-Neckarau.Veranstalter: Evangelische Lukasgemeinde Mannheim-Almenhof.Informationen: Buchhandlung Böttger, Sennteichplatz 2,68199 Mannheim, www.buch-boettger.deEin leckeres Sommergericht!Marinierte Rotbarbenfilets auf asiatischemGemüse im Ofen gegartZutaten für 4 Portionen800 g Rotbarbenfilets ● 4 El trockener Sherry ● 6 El TeriyakiSauce ● 1 rote Chillischote ● 1 kleines Stück Ingwer ●5 Frühlingszwiebeln ● 2 rote Paprika ● 400 g Zuckerschoten,geputzt ● 3 El Sesamöl ● 1 kleine Dose Bambussprossen● Zitronengraspulver ● SalzZubereitungDie Teriyaki-Sauce für Fisch und den trockenen Sherry ineiner Schüssel verrühren. Chillischote halbieren, entkernenund sehr fein hacken.Ein walnussgroßes Stück Ingwer schälen, würfeln und beidesmit in die Marinade geben.Rotbarbenfilets in der Marinade 10 Minuten ziehen lassen.Frühlingszwiebeln und Paprikaschoten in Streifen schneiden,mit den Zuckerschoten im Sesamöl kurz anbraten undin eine flache Auflaufform geben. Die Rotbarbenfilets mitder Marinade hinzufügen.Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 12–15 Minuten zugedecktgaren.Mit Zitronengraspulver und Salz würzen.Guten Appetit wünscht IhnenRobert HeckerHecker’s FischkontorEmpfohlen von der Buchhandlung BöttgerDer Buchtipp des Monats:Emmy Abrahamson-Widerspruchzwecklos oder wie man einepolnische Mutter überlebtSelten so gelacht! Wie der etwas sperrige Buchtitel schonverrät, handelt es sich bei diesem Buch um den nicht ganzernst gemeinten Leidensbericht von Alicja, einer 15-JährigenSchwedin, die eine polnische Mutter hat. Der Zusammenpralldieser unterschiedlichen Kulturen ist so unheimlichlustig zu lesen, dass man sich beim Lesen die Lachtränenaus dem Gesicht wischen muss. Allein der Umgang mit derumfangreichen Verwandtschaft oder die Beschreibung derRenovierungsarbeiten am Haus, bei denen natürlich illegalpolnische Handwerker eingeschmuggelt werden, die sich alsFreunde der Familie tarnen- einfach köstlich!„Pubertät ist,wenn die Eltern peinlich werden“, dieser Satz gilt auch fürAlicja, wobei als Teenager bei einer polnischen Mutter aufzuwachsenanscheinend noch eine Nummer härter ist.Privatsphäre?Kann man vergessen, alle Probleme mit Pickeln oderunglücklicher Liebe werden gnadenlos mit allen Verwandtenund Bekannten diskutiert.Ein Buch bei dem Mütter undTöchter gleichermaßen ihren Spaß haben werden.Noch mehr Buchtipps gibts am Mittwoch, den 24.7.2013 um20 Uhr im Gemeindesaal der Lukaskirche!DTV 12,95 EuroFüR SiE hiER voR oRtMA-Lindenhof • Almenhof • NiederfeldZIMPRESSUMHerausgeber: Marcel Junker und Alexander Syri GbRRedaktion: Alexander Syri (V.i.S.d.P., sabi)Anzeigen: Marcel Junker (mj)Kontakt: Lindenhof aktuellMeerwiesenstraße 2, 68163 MannheimTelefon: 0621 819118 16, Fax 03212 13 57 816Mail: info@lindenhof-aktuell.deInternet: www.lindenhof-aktuell.deAuflage und Verteilung:Lindenhof aktuell wird kostenlos in einer Auflage von16.000 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte imLindenhof, Almenhof und Niederfeld verteilt.Bankverbindung: Kontonummer 0089 491 509VR Bank Rhein-Neckar eG, BLZ 670 900 00Steuernummer: 38305/35674BESTATTUNGSHAUSZELLERErledigung aller Formalitätenund Amtswege.Tag und Nachtdienstbereit auf allenMannheimer Friedhöfen.Auf Wunsch HausbesucheErd- oder Feuerbestattungab 890,- E zzgl. amtliche-+FriedhofsgebührenBestattungsvorsorge . Sterbegeldversicherungbis zum 85. LebensjahrWaldstraße/Ecke WaldpforteMannheim 06 21/7 48 23 26Die Ausgabe 7 - September 2013 erscheint am 4.9. 2013Redaktions- und Anzeigenschluss: 25.August 2013

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