Aktueller Gemeindebrief (Nov & Dez) - in der deutschsprachigen ...

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Aktueller Gemeindebrief (Nov & Dez) - in der deutschsprachigen ...

Stadtteil.Am Samstag lernten wir dann eineneue Form der Kommunikation,Problemlösung und kollegialen Beratungkennen. In zwei Gruppen aufgeteilt, stellteman sich einem Problem und übte sich indieser neuen Form der kollegialenPraxisberatung unter der Moderation derSeminarleiter. Die Teilnehmer empfandendies als große Bereicherung, und wirwerden es mit in unsere Gemeindennehmen und ausprobieren. Danach wurdeder Tagungstermin für 2014 festgelegt. DieGemeinde in Barcelona wird diegastgebende Gemeinde sein, und dieTagung findet vom 25. bis 28. September2014 statt. Einige Themen wurdenvorgeschlagen, wir dürfen sehr gespanntsein, wie letztendlich entschieden wird.Aber man kann jetzt schon sagen, es wirdeine interessante, lebhafte unddiskutierfreudige Thematik sein.Bevor wir dann am Abschlussabendnoch weitere Gemeindegliederkennenlernen durften, besuchten wir nochdas Sorolla-Haus mit der Ausstellungseiner Bilder „El color del mar“. Einewunderbare Ausstellung, die bei einemBesuch in Madrid sehr zu empfehlen ist.Das Sorolla-Haus liegt nur zwanzigGehminuten von der wunderschönenKirche unserer deutschsprachigenGemeinde in Madrid entfernt.Wir freuten uns sehr, dass wir amSonntag im Gottesdienst miterlebendurften, wie Mandy und Wolfgang Pecherund Marcus D. Walter in ihr Amt alsPrädikanten eingeführt wurden. Wirgratulieren den neuen Prädikanten undwünschen ihnen Gottes Segen und vielFreude in ihrem neuen Amt.Ein ganz herzliches Dankeschön andie Gemeindekirchenräte undGemeindeglieder, die sich so fleissig undliebenswürdig um uns gekümmert und unsvon Donnerstag bis Sonntag verköstigtund bekocht haben. Ganz großartig. Wirwaren gerne bei euch und kommen auchgerne wieder.Ingrid Elisabeth HelsenN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 10


K O N F I - F R E I Z E I T I N E L P A U L A RAufgeregt und gespannt, was sie alleserwarten würde, stiegen am Freitag unsereelf neuen Konfirmanden in den Bus unddüsten los in Richtung freier Natur, El Paular.Nach einer durchgequatschten Fahrtkamen wir bei der Anlage, die aus einigeneinfachen Holzhütten besteht (das kompletteGegenteil zum lauten Madrid, auchfür uns Freiwillige eine angenehme Erfahrung),an. Zuerst gingen die Konfis allerdingsauf Spinnen-Suche! Nachdem allesfür „ungefährlich“ befunden wurde, konntedas spannende Wochenende vollerSpiele, Spaß und neuer Freundschaften beginnen.Auch inhaltlich bearbeiteten wir einigewichtige Themen. Die Konfirmandenbeschäftigten sich mit dem wichtigenPsalm 123, „Der Herr ist mein Hirte, mirwird nichts mangeln“ und mit ihrer eigenenVergangenheit, indem sie ihren Lebenswegaufzeichneten.In den Nächten kehrte keineswegsvor Mitternacht Ruhe ein, stattdessenspielten die Konfis nach der abendlichenAndacht stundenlang „Gurkengeister“ underlebten so den Wald einmal in vollkommenerDunkelheit.Zum Abschluss gab es noch einenGottesdienst unter freiem Himmel, bevorwir alle ein wenig erschöpft, aber dochvoll von schönen und bereichernden Eindrückenden Weg zurück nach Madrid antraten.Insbesondere der Zusammenhaltder Gruppe wurde durch die schöne Zeitin El Paular gestärkt und so ein wichtigerSchritt auf dem Weg bis zur Konfirmationgetan!Lea FerstlN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 11


TERMINE DER KATHOLISCHEN GEMEINDEDienstag bis Freitag18:30 Santa MisaJeden DienstagJeden DonnerstagJeden FreitagJeden Sonntag17:3020:1517:3019:3015:0017:3018:3011:0013:00Kommunionskatechese CMS IProbe Chor Santa MaríaKommunionskatechese CMS IIChorproben Ökum. ChorKommunionskatechese DMSFirmkatechese IIFirmkatechese IHeilige MesseSanta MisaNovemberFr 01.11Dezember11:0013:00Heilige Messe zu AllerheiligenSanta MisaSa 02.11 12:00 Heilige Messe zu AllerseelenMi 06.11 16:30 SeniorennachmittagFr 08.11 20:30 Konzert: Zenobia KonsortSa 09.11 13:00 Santa MisaSo 10.1111:0018:00Heilige Messe mit FirmungSt. MartinsfeierMi 13.11 19:30 Ökumenisches BibelgesprächMI 20.11 19:30KonversationsrundeGlaubensgesprächSa 23.11 13:00 ChristkindlmarktMi 27.11 19:30 Kulturforum (Paseo de la Castellana 6)Mi 04.12. 16:30 SeniorennachmittagFr 06.12 17:00 NikolausfeierMi 11.12. 19:30 Ökumenischer BibelabendSo 15.12. 20:00 Adventssingen des Ökumenischen ChoresMi 18.12. 19:30 KonversationsrundeGlaubensgesprächDi 24.12 17:0024:00KindermetteChristmetteMi 25:12 11:0013:00Heilige MesseSanta MisaN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 16


T E R M I N E N O V E M B E R3 So11:0012:30Prädikantengottesdienst zum 23.Sonntag nach TrinitatisKlavierkonzert: Alberto UrrozMatthäus 5, 33-379 Sa 11:00 Au-pair-Plätzchenbacken10 So11:0013:00Gottesdienst zum Drittletzten Sonntagdes KirchenjahresAupair-PlätzchenbackenLukas 18, 1-813 Mi 19:3016/17Sa/So17 So 11:00Ökumenisches Bibelgespräch (Avenida deBurgos 12: Deutschsprachige katholischeGemeinde)Volkstrauertag in YusteGottesdienst zum Volkstrauertag mitPrädikantin: Christine GiesenJeremia 8, 4-715 Fr 14:00 Kibi-Club Maxi19 Di20 Mi22 Fr16:3017:0016:0019:0014:0019:00SeniorengymnastikSeniorennachmittag: „Wann ist der Mann einMann. Heiter und ernsthaft denGeschlechterrollen auf der Spur“ mit Pf.BüttnerAndacht in der SeniorenresidenzTreffen des Foro EcuménicoKibi-Club MiniSpieleabend23 Sa 11:00 Konfitag24 So 11:00 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag Markus 13, 31-3727 Mi 19:30Kulturforum — Kulturattaché Martin Schröterberichtet über seine Zeit als Kirchenältester inder Evangelischen Kirche im Heiligen Land29 Fr 18-22 Adventsbasar30 Sa 13-20 AdventsbasarN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 17


T E R M I N E D E Z E M B E R1 So11:00 Gottesdienst zum 1.Advent mitAbendmahlAdventsbasarHebräer 10, 23-258 So 11:00 Gottesdienst zum 2. Advent Offenbarung 3, 7-1313 Fr 14:00 Kibiclub-Maxi14 Sa11:00 Konfitag19:00 Au-pair-Weihnachtsfeier15 So17 Di11:0020:0016:3017:00Gottesdienst zum 3.AdventAdventssingen des Ökumenischen Chores(Avenida de Burgos)SeniorengymnastikWeihnachtsfeier18 Mi 16:00 Andacht in Seniorenresidenz20 Fr 14:00 Kibiclub-MiniOffenbarung 3, 1-622 So 11:00 Gottesdienst zum 4.Advent Jesaja 52, 7-1024 Di15:3017:0019:00KleinkindgottesdienstChristvesper mit KrippenspielChristmetteLukas 2, 1-20Lukas 2, 1-20Lukas 2, 1-2025 Mi 11:00 Gottesdienst zum 1.Weihnachtsfeiertag Galater 4, 4-729 So 11:0031 Di 18:00Gottesdienst zum 1.Sonntag nach demChristenfestGottesdienst zum Altjahresabend mitAbendmahlJesaja 49, 13-16Hebräer 13, 8-36Sofern nicht anders angegeben hält Pfarrer Büttner die Gottesdienste.Bei den Gottesdiensten im November und Dezember wirdgleichzeitig auch Kindergottesdienst angeboten.(Ausgenommen sind die Gottesdienste während derSchulferien.)dienstags11:0017:00Spielgruppe für Kleinkinder (bis 18 Monate)Jede 1., 3. und ggf. 5. WocheJede 2. und 4. Wochedonnerstags 17:00 Spielgruppe für Kleinkinder (ab 18 Monate)19:30 Deutscher Ökumenischer Chor (Av. de Burgos)samstags 16:30 Jugendchor mit Luissonntags 12:30 Gitarrenkurs mit Astur (nach Absprache)Tel.: 650 672 356 E-Mail: astur_kirichian@yahoo.esN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 18


E W I G K E I T S S O N N T A GMit dem Ewigkeits- oder Totensonntag am24. November endet das Kirchenjahr.Neben dem Andenken an die Gestorbenenwird in vielen Gottesdiensten dabei zueinem bewussteren Umgang mit derLebenszeit ermutigt. Wem es gelingt,Abschied und Tod im Alltag zu bewältigen,bekomme auch sein Leben besser in denGriff, heißt es bereits in christlichen Textenzur Lebenshilfe aus dem Mittelalter.Vergänglichkeit wird so als Gewinn und nichtals Verlust erfahren. Im ApostolischenGlaubensbekenntnis, einem der ältestenchristlichen Glaubenstexte, bekennenChristen ihren Glauben an „dieAuferstehung der Toten und das ewigeLeben". Einige moderne Theologen warnenzugleich vor einer Verharmlosung derRadikalität des Todes durch Spekulationenüber ein Weiterleben. Es stehe allein fest, dassdie „Geschichte Gottes" mit dem Menschenauch nach seinem Tod weitergehen wird,bis seine Seele Ruhe findet. Der Gedenktagam Sonntag stellt eine evangelischeAlternative zum katholischen Allerseelentagdar. Der preußische König Friedrich WilhelmIII. führte ihn im 19. Jahrhundert als„Feiertag zum Gedächtnis derEntschlafenen" ein.Aus: Gemeindebrief EvangelischÖ K U M E N I S C H E S K U LT U R F O R U MDAS ÖKUMENISCHEKULTURFORUMAn jedem letzten Mittwoch im Monatvon 19.30 Uhr bis 21.00 Uhrladen wir Sie herzlich ein zu einemVortragsabend.Von Oktober 2013 bis Mai 2014findet dieseVeranstaltung im Gemeindesaal derFriedenskirchePaseo de la Castellana, 6 statt.27. November19:30KulturattachéKarl Martin Schroeter:Bericht über vier Jahre als Kirchenältesterin der deutschsprachigenEvangelischen Kirche im Heiligen Land 2007-11N o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 20


Lebensbejahung und Memento morigehören für Claudius untrennbar zusammen.Das macht die Anordnung seiner Gedichtein den sämtlichen Werken deutlich.Besonders schön im sechsten Teil –zunächst das Gedicht auf „Frau Rebekkabei der silbernen Hochzeit“, dann„Christiane“, veranlasst durch den Tod seinerältesten Tochter, schließlich die beidenVierzeiler „Der Tod“ und „Die Liebe“.Die enge thematische Verknüpfungvon Tod und Liebe gründet im Leben wiein der Literatur in der Spannung zwischender Erfahrung der Vergänglichkeit und derHoffnung auf etwas den Tod Überdauerndes.In der jüdisch-christlichen Traditiongilt weniger „Die Liebe ist stark wie derTod“ (Hoheslied 8,6) als das paulinische„Die Liebe hört niemals auf“ (1. Korinther13,8) und „Nichts kann uns trennen vonder Liebe Gottes“ (Römer 8,39).Claudius hat in seinen beiden Vierzeilerndiese Spannung auf wunderbar einfacheWeise in Worte gefasst: „Ach, es ist sodunkel in des Todes Kammer/ Tönt sotraurig, wenn er sich bewegt/ Und nunaufhebt seinen schweren Hammer/ Unddie Stunde schlägt.“Dann aber das Gegenbild: „Die Liebehemmet nichts, sie kennt nicht Tür nochRiegel/ Und dringt durch alles sich/ Sie istohn Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel/Und schlägt sie ewiglich.“So unabwendbar der Tod, sowirkmächtig die Liebe, ihr Reich ist unendlich,ihr Flügelschlag seit Äonen zu spüren.Eines seiner größten Gedichte ist das 1775veröffentlichte „Der Tod und dasMädchen“. Es hat sein Vorbild in der Szenedes Totentanzes, in der der Knochenmanneine schöne junge Frau mitten ausdem Leben reißt.„Das Mädchen: Vorüber! Ach vorüber/geh wilder Knochenmann. /Ich binnoch jung, geh Lieber/ und rühre michnicht an.Der Tod: Gib deine Hand, du schönund zart Gebild./ Bin Freund und kommenicht zu strafen./ Sei guten Muts! Ich binnicht wild./ Sollst sanft in meinen Armenschlafen.“Schreckliche Verzweiflung macht sichLuft in dem Aufschrei: „Vorüber!“ DerTod begegnet ihr mit wahrhaft ultimativerGewalt, und doch redet sie ihn mit„Lieber“ an, um ihn noch umzustimmen.Hilflos und rührend ist dieses vergeblicheFlehen und doch verändert es die Erscheinungdes Todes. Im ruhigen fließendenJambenton antwortet er, fast wie einWerbender. Nimmt die Ängste, redet begütigendund zärtlich: „Sollst sanft in meinenArmen schlafen.“ Das Lied vom Todverwandelt sich unmerklich in ein Lied derLiebe. Thanatos und Eros, sonst Widersacher,scheinen sich zu versöhen.Franz Schubert hat dieses Gedicht1817, er war gerade zwanzig Jahre alt,vertont. Es gibt Hoffnung, verheißen diezwischen Dur und Moll schwebenden Akkorde.Aber nur wer sich der Erscheinungdes Todes stellt, kann diesen Trost erfahren.Claudius legt hier dem Tod in denMund, was er vom Tod denken möchte.Die Form der Allegorie erlaubt ihm, denTod sagen zu lassen, was seine persönlicheHoffnung ist: Sterben ist ein sanftesEntschlafen, ist liebendes Geborgensein,Hineinsterben in die Liebe einer gütigenMacht.Claudius selber konnte alt und lebensmüdeohne große Qualen im Kreisder Familie sterben. Bei ihm selbst scheintsich sein Hoffnungsbild bewährt zu haben.Wie aber, wenn es scheitert, etwa, wennjemand zu einem elenden Sterben vollerNot verurteilt ist? Das bleibt die Frage, umdie heute gerungen wird, wenn es umSterbehilfe versus Palliativmedizin geht.Doch sollte sie uns, die wir uns „mitten imLeben von dem Tod umfangen“ wissen,kein Anlass sein, den Trost in Claudius’Worten zu verwerfen: „Ich bin nicht wild,sollst sanft in meinen Armen schlafen“.N o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 22Aus: ZEITZEICHEN 7/13 (gekürzt vonAS)


F Ü R S I E G E L E S E NMeinhard LimbeckAbschied vom OpfertodDas Christentum neu denkenMatthias Grünewald Verlag2012ISBN 978-3-7867-2945-7€ 14,50Haben wir uns alle nichtschon einmal gefragt, was dasfür ein Gott ist, der den blutigenTod seines Sohnes braucht, umuns zu erlösen? Konnte er es nicht einfachso tun, aus Liebe zu seinen Geschöpfen?Auf diese Unerträglichkeit der Sohnestötungantwortet uns der katholischeTheologe Meinrad Limbeck, dass ein vonGott gewollter Opfertod Jesu keineswegsden Sinn des Christentums ausmacht. Biblischfundiert erläutert er an vielen Beispielen,dass Jesus nicht gekommen ist, umzu sterben, sondern um den Menschen einefrohe Botschaft auszurichten: Die Zeitist erfüllt, das Reich Gottes ist da. JesusTiziano TerzaniDas Ende ist mein AnfangGoldmann TB 2008ISBN 978-3-442-12987-4€ 9,70Was für ein wunderbaresBuch! Auch zum Verschenken.Es spricht von Abenteuer undKrieg, von Liebe und Freundschaft,von fremden Ländernund dem geliebten Heimatort,von Spiritualität und tiefen Einsichten.Und zum Schluss vom Sterben.Der italienische Journalist undlangjährige Spiegel-Korrespondent inVietnam, Kambodscha, China, Japanund Indien berichtet aus seinem ereignisreichenLeben als Reporter, dem esweniger auf die Politik als auf die Menschenankam. Mehr als einmal setzt erselbst war klar gegen den Brauch,Gott Opfer zu bringen, wie dieGeschichte von der Austreibungder Händler aus dem Tempel beweist.Es handelte sich ja nicht umirgendwelche Devotionalienverkäufer,sondern sie waren für dennormalen Tempelbetrieb unverzichtbar.Jesus war nicht gegen dieVerkäufer und Geldwechsler, sonderngegen das Opfern überhaupt.Anhand vieler anderer Bibelzitateerklärt Limbeck, dass Jesus unmissverständlichaus politischen Gründen zumTod verurteilt wurde. Die Kreuzestheologiewurde uns vom Apostel Paulus überliefert,der ein ganz anderes Gottesbildhatte als Jesus.In diesem Buch legt der Autor Grundlinieneines Glaubens dar, der konsequentdie Botschaft vom liebenden und befreiendenGott in den Mittelpunkt stellt.ASsein Leben aufs Spiel, doch irgendwiekommt er immer davon. Wastut man zum Beispiel, wenn inKambodscha ein roter Khmer einengerade erschießen will? Manlacht ihn an. Das sei die einzigeLehre, die er anderen weitergebenkönne, behauptet er später.In dem wunderbaren, tagelangenGespräch, das er kurz vor seinemTod mit seinem Sohn Folco führt,geht es allerdings um viel Tieferes.Er erzählt von seinen Erlebnissen derSchönheit, von dem Wagnis der Freiheitund von der Vergänglichkeit. In diemeisten Länder konnte er seine Familiemitnehmen – in China gingen die beidenKinder sogar in eine chinesischeSchule –, was das Gespräch zwischenVater und Sohn noch lebendigerN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 23


F Ü R S I E G E L E S E Nmacht, da es immer wieder zugegenseitigen Erinnerungsanstößenkommt.Nachdem Tiziano Terzani seineArbeit als Korrespondent aufgegeben hat,zieht er sich für einige Jahre in dieEinsamkeit des Himalaya zurück. Er lerntvon Gandhi, vom Dalai Lama und vonseinem persönlichen spirituellen Lehrer.Er ist bei sich angekommen. „Du tust das,was alle Suchenden der Vergangenheitgetan haben“, sagt der Lehrer, „üpar,üpar, den Berg hinan, den Berg hinan, imwörtlichen wie im übertragenden Sinn.“Körperlich geht es während des Gesprächsabwärts. Tizianos Frau Angela pflegt ihnliebevoll, die Tochter, die gerade ein Babybekommen hat, kommt noch einmal zuBesuch. So nimmt der alte Mann bewusstAbschied, bis „er seinen Körper verlässt“,wie es in Indien heißt.ASJugendbuch (12-15 Jahre)Christiane ThielDas Jahr, in dem ich dreizehneinhalbwarVerlag Beltz & GelbergISBN 10-3407740352€ 6,95Es ist ganz schön was los in Tines Leben.Nach der Scheidung der Eltern lebendie Mutter und ihre beiden Töchter Mellaund Tine gemütlich zusammen – bis einneuer Mann auftaucht und die Mutternoch einmal schwanger wird. Die großenSchwestern verlieben sich sofort in diekleine Maria, und Carsten, Mutters neuerMann, stellt sich als nett und verständnisvollheraus. Die Familie zieht in einegrößere Wohnung und der einzige Stress,der bleibt, sind Tines Schulschwierigkeiten.Aber dann will Carsten seine Tochter taufenlassen. Taufen? Was für eine Schnapsidee!In Leipzig ist niemand getauft, jedenfallskennt Tine keinen einzigen, und auchdie Mutter ist skeptisch.Tine lernt beimSport ein Mädchen auseiner höheren Klassekennen, mit der siemanchmal über Religionspricht, die aberauch ziemlich offensichtlichein Verhältnis mit dem verheiratetenSportlehrer hat. Tine sagt es derFreundin auf den Kopf zu, und damit beginnenfür sie schwere Gewissenskonflikte.Gut, dass es wenigstens die Großelterngibt, die Carsten mit in die Familie gebrachthat.„Ich will nicht in die Pubertät“, sagtTine einmal, dabei ist sie mittendrin, mitallen Höhen und Tiefen, die das Erwachsenwerdenmit sich bringt. Sehr leicht undamüsant zu lesen, aber trotzdem mit Tiefgang.ASN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 24


L E B E N U N D G L A U B E NWeihnachtslied aus AfrikaDer du geboren wurdestzu Bethlehem im Lande Judaund dann zu uns kamstnach Afrikains Land Ägypten -Der du deinen Samen ausgestreut hastüber hartes und über fruchtbares Landund dann deine Körner warfstbis in unsere Hüttenund in unser Herz -Der du alle Menschen liebstund doch vor vielen andereneinen mit schwarzem Gesichtzu dir riefstdurch deinen Stern -Der du von allen verstoßen warstund dann auf dem letzten Wegnoch den Diensteines Afrikaners annahmstdes Mannes aus Zyrene -Der du auf diesem Wegalles Elend durchmessenalle Krankheiten getragenund auch das Sterben Afrikasdurchlitten und überwunden hast -Und der du nun rufst:„Kommt her zu mir!Ich mache euch neu!“Sieh uns!Da sind wir!(Anonym)N o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 25


K A S U A L I E N31.08.2013 Celestina Anne-Mathilde und ValentinaAnne-Margarete Reichelt07.09.2013 Irmgard Kortenhaus de Mas14.09.2013 Jennyfer Yisseth Acosta Osorio und Felipe-OlafMurcia-Nagel05.10.2013 Ana Medina Díaz und Rolf Kluge28.10.2013 Lorraine Marie Roth und Moritz Alexander HerbstWERBUNGN o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 26


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I M P R E S S U MDer Brief an die Gemeinde wirdherausgegeben vom Gemeindekirchenrat derDeutschsprachigen Evangelischen Gemeinde MadridPaseo de la Castellana, 6 – 28046 Madrid – SpanienN° Entidad Religiosa 2954 – SE/ADer GemeindekirchenratName Aufgabenbereich Telefon E-MailFriedrich, Michael Fundraising 91 416 6307 michael.friedrich@kirchemadrid.comJörgens,KonstantinStellvertreter Bau,Rechtliches, Sekretär636 581 19991 448 59 87kjoergens@hotmail.comKern, Heinrich Basare 91 431 2509 heiner.kern@gmx.netPecher, MandyKinder– und Jugendarbeit,Au-pairs, Feste und Basare650 473 465 mandy.pecher@kirchemadrid.comRemus, Claudia Vorsitzende, Kulturarbeit 608 863 603 claudia.remus@kirchemadrid.comSchütt, Dr., LutzBau, Archiv,stellvertretender VorsitzPatronat im Fliednerwerk629 476 33291 623 6228luurmadrid@hotmail.comSerres, KlausVelázquez, CarmenGefangenenbetreuung,Feste und BasareÖkumene686 417 026 kbserres@yahoo.es650 671 05991 726 56 29CarmenVelazquez@gmx.esPfarrer Stephan Büttner 914354781 699 017 585 stephan.buettner@gmx.deGemeindebüroCornelia Jagsch914354781 Fax:91 435 44 52friedenskirche@telefonica.netPecher, Wolfgang Schatzmeister 648 79 48 59 wolfgang.pecher@kirchemadrid.comÖffnungszeiten des Gemeindebüros:Dienstag – Freitag, 10 – 13 UhrWebseite der Kirche: www.kirchemadrid.comfacebook: evangelische gemeinde madridKonto der Gemeinde:Banco Popular Madrid 0075-0322-81-0600531959BIC: POPUESMMIBAN: ES 93 0075-0322-81-0600531959Druck: Copias Prado, Goya 5 – Madrid Depósito legal:M 31127-1987N o v e m b e r — D e z e m b e r 2 0 1 3 31


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