Meine Region Zentralraum - Arbeiterkammer

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Meine Region Zentralraum - Arbeiterkammer

Zahlen/Fakten 2012KremsTullnSt. PöltenLilienfeldwirtschaftspolitikMeine RegionZentralraumnoe.arbeiterkammer.at


I Meine Region ZentralraumAutoren der AKNÖ:Dr. Jürgen Figerl, WirtschaftspolitikMag. Matthias Koderhold, WirtschaftspolitikDipl.Geogr. Thomas Kronister, WirtschaftspolitikMag. Jürgen Lanegger, WirtschaftspolitikGünter Kastner, BA, Lehrausbildung, Bildung und KulturpolitikAssistenz:Julia Scharitzer, WirtschaftspolitikDaniela Mikic, Lehrausbildung, Bildung und KulturpolitikAktualisiert im April 2013Die vorliegende Broschüre wurde nach bestem Wissen verfasst. Dennoch kann keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit sämtlicher Informationenübernommen werden. Die allgemeinen Informationen ersetzen im konkreten Einzelfall keine intensive rechtliche und persönliche Beratung.3


Vorwort I Meine Region ZentralraumVorwortDie Zahlen. Die Daten. Die Fakten. Das ist der Zentralraum.Um Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, ist es für alle Verantwortlichen wichtig, zuerst dieFakten zu kennen. Aber auch JournalistInnen, die Interessenvertretungen, Entscheidungsträger inder Verwaltung sowie Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete benötigen umfassende Informationen.Die Niederösterreichische Arbeiterkammer hat daher in der vorliegenden Broschüre wesentlicheWirtschaftskennzahlen wie die Beschäftigungs- und Einkommensdaten, die Arbeitsmarktzahlen,die Pendlerströme, die Entwicklung der Wohnbevölkerung und eine Analyse der Bildungssituationzusammengefasst.Eine Broschüre - fünf regionale AusgabenDabei ist es den Expertinnen und Experten der Arbeiterkammer wichtig, die großen regionalenUnterschiede des Bundeslandes zu berücksichtigen. Diese Publikation wurde fünffach erarbeitet –für die Regionen Most-, Wald-, Wein, Industrieviertel und den Zentralraum.Als zusätzliche Information wurde zum zweiten Mal die Broschüre „Niederösterreich und seineRegionen“ erstellt, welche in übersichtlicher Form die unterschiedlichen Strukturen und Entwicklungenaller niederösterreichischen Regionen gleichzeitig abbildet und somit auch einen Vergleichder Regionen ermöglicht. Nur so können die sehr unterschiedlichen Entwicklungen so ausreichenddargestellt werden, wie es für eine zukunftsweisende Politik in unserem großen Bundesland notwendigist.Die Nachfrage nach unseren Regionalbroschüren zeigt uns, dass die umfangreiche Arbeit derAKNÖ-Expertinnen und Experten von immer mehr EntscheidungsträgerInnen und MedienmitarbeiterInnengeschätzt wird. Die Broschüren sind inzwischen regelrechte Nachschlagewerke geworden.Es freut uns, dass auch Sie zu den NutzerInnen unserer Regionalbroschüren gehören und wirhoffen, dass wir Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag damit eine gute Unterstützung bieten können.Weitere Ausgaben können Sie kostenlos bestellen (Tel. 05-7171-1212) oder unterhttp://noe.arbeiterkammer.at/publikationen herunterladen.Hermann HanederPräsidentMag. Helmut GuthDirektor5


Inhalt I Meine Region WaldviertelInhalt1. Bevölkerung ................................................................................................................................. 92. Arbeitsmarkt .............................................................................................................................. 132.1 Beschäftigte .......................................................................................................................... 142.1.1 Anzahl und Branchen ......................................................................................................... 142.1.2 Einkommen ........................................................................................................................ 202.1.3 Pendeln (in NÖ 2009) ......................................................................................................... 242.1.4 Arbeitszufriedenheit ........................................................................................................... 272.2 Arbeitslose ............................................................................................................................ 292.2.1 Anzahl der Arbeitslosen ..................................................................................................... 292.2.2 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnen ....................................................................... 302.2.3 Arbeitslosenquoten ............................................................................................................ 312.2.4 Altersgruppen ..................................................................................................................... 322.2.5 Verweildauer....................................................................................................................... 352.2.6 Stellenandrangziffer ........................................................................................................... 363. Bildung ....................................................................................................................................... 433.1 Institutionelle Kinderbetreuung in Niederösterreich .............................................................. 433.2 Schulen und SchülerInnen .................................................................................................... 453.2.1 Allgemeinbildende Pflichtschulen (APS)............................................................................. 453.2.2 AHS/BMS/BHS .................................................................................................................. 593.3 Lehrausbildung...................................................................................................................... 643.4 Prognose: Entwicklung der Zahl der bis-14-Jährigen und SchülerInnen nach Schultypenin NÖ bis 2030/2050 ............................................................................................................. 683.5 Fachhochschulen .................................................................................................................. 713.6 Erwachsenenbildung ............................................................................................................. 723.7 Bildungsstruktur der Wohnbevölkerung in NÖ ...................................................................... 73Datengrundlagen ........................................................................................................................... 757


Bevölkerung I Meine Region Zentralraum1. BevölkerungBei der Bevölkerungsentwicklung in Österreichund Niederösterreich setzt sich derTrend der letzten Jahre weiter fort. In Österreichkommt es zu einer Zunahme der Bevölkerungum 0,5 Prozent oder 38.766 Personenund das hauptsächlich auf Grund derWanderungsbewegungen. Die Geburtenbilanzlag 2011 zwar im positiven Bereich mit1.543 und stieg bis 2012 auf 1.630 Personenan, trägt jedoch nur einen geringen Anteilzum Wachstum bei. Nur das BundeslandKärnten weist, wie schon im letzten Jahr,nicht nur einen negativen Binnenwanderungssaldo,sondern auch eine negativeGeburtenbilanz auf und verzeichnet somiteinen Bevölkerungsrückgang.Im Vergleich zum Jahr 2011 ging die Anzahlder Neugeborenen um – 0,8 % zurück undliegt jetzt bei 78.109. Mit einem Gesamtwertvon 76.479 Gestorbenen kann aber die Zahlder Geburten die der Sterbefälle ausgleichen.Der größere Teil des Wachstums istdurch den Zuzug bestimmt. Im Jahr 2011sind 130.208 Personen aus dem Auslandzugezogen und 94.604 Personen ins Auslandweggezogen.Die anhaltend niedrigen Geburtenraten sorgenfür einen Rückgang der Bevölkerung injungen Altersgruppen und ein kontinuierlichesAnsteigen des Durchschnittsalters derBevölkerung, das im Jänner 2012 bei 41,9Jahren liegt. Zu Beginn des Jahres 2012sind 61,9 % der Gesamtbevölkerung imerwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64Jahren. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigenist von 2011 auf 2012 aufGrund des positiven Außenwanderungssaldosweiter angestiegen und beträgt jetzt inÖsterreich 11,5 % und in Niederösterreich7,2 %.Regional zeigen sich starke Unterschiede inder Bevölkerungsentwicklung: Die Gemeindenim Waldviertel, die abseits der Hauptverkehrsachsengelegen sind und jene imnördlichen Weinviertel sowie in der BuckligenWelt und im Bergland verzeichnen Bevölkerungsverlusteaufgrund negativer Geburtenbilanzen,die teilweise von den Abwanderungsüberschüssenzusätzlich erhöhtwurden. Die westlichen Bundesländer verzeichnenihren Einwohnerzuwachs durchGeburtenüberschüsse und internationaleWanderungsgewinne. Vor allem im OstenÖsterreichs, im Wiener Umland bzw. imUmland der größeren Städte und in denKernstädten selbst sowie an den Hauptverkehrsachsen,gibt es eine Zunahme derBevölkerung, wodurch sich der langjährigeTrend der Suburbanisierung weiter fortsetzt.Diese Zunahme ist vor allem durch hoheZuwanderungsgewinne, die die Geburtendefiziteund die Abwanderung in das Stadt-Umland kompensieren, erzielt worden. Diedeutlichsten Bevölkerungsrückgänge zeigensich in den inneralpinen Regionen der Steiermarkund Kärntens.In Niederösterreich liegt das Wachstum mit0,3 % leicht unter dem österreichischenDurchschnitt, ist aber durch die Wanderungsbilanzpositiv, obwohl die Geburtenbilanzweiterhin negativ ist. Mit einem Bevölkerungsanstiegvon 5,2 % und 5,3 % imJahr 2011 verzeichneten die beiden GemeindenGumpoldskirchen und Münchendorfim Bezirk Mödling das größte Wachstumaller niederösterreichischen Gemeinden.Die Bevölkerungsprognose bis 2030 sagt einweiteres Wachstum der Bevölkerung fürganz Niederösterreich voraus. Die Wertezeigen eine große Bandbreite und reichenvon der Stagnation bis zu Werten von über20 Prozent, wobei der Wert für Niederösterreichbei Plus 11,7 Prozent liegt. Nur für dieBezirke des Bezirke des Waldviertels wirdweiterhin ein Rückgang der Bevölkerungerwartet.9


BezirkIndustrieviertelWohnbevölkerung2012insgesamtBevölkerungsbewegung2011/12Änderungzu2002 in% insgesamtWanderung-SaldoNatürlicheBevölkerungsbewegung- SaldoPrognose2030Bevölkerungsprognose2009=100Prognosejahr2030Baden 138.894 9,7 1.079 -22 120,4Bruck/Leitha 42.985 7,1 189 -59 119,7Wr.Neustadt (Stadt) 41.537 9,9 462 0 117,9Mödling 114.497 7,2 901 -91 116,9Neunkirchen 85.569 -0,2 92 -199 104,5Wr.Neustadt (Land) 75.161 4,5 118 -63 112,9Wien-Umgebung 115.383 13,3 1.293 -234 125,0Summe 614.026 7,3 4.134 -668 116,6MostviertelWaidhofen/Ybbs (Stadt) 11.452 -1,8 -20 6 105,9Amstetten 112.498 2,8 47 146 105,9Melk 76.376 1,1 -84 -26 104,1Scheibbs 41.052 -0,2 -118 11 101,8Summe 241.378 0,4 -175 137 104,4WaldviertelGmünd 37.739 -5,5 -56 -149 93,1Horn 31.455 -2,4 123 -152 98,4Waidhofen/Thaya 26.727 -5,0 -46 -152 95,7Zwettl 43.690 -3,9 -49 -57 93,5Summe 139.611 -4,2 -28 -510 95,2WeinviertelGänserndorf 96.070 8,9 686 -147 119,6Hollabrunn 50.380 1,0 93 -139 106,7Korneuburg 75.516 10,8 611 8 121,8Mistelbach 74.024 2,1 203 -234 111,2Summe 295.990 5,7 1.593 -512 114,7ZentralraumKrems/Donau (Stadt) 24.110 3,2 162 -67 107,3St. Pölten (Stadt) 52.048 6,2 157 -70 111,8Krems (Land) 55.966 3,1 368 -25 106,2St.Pölten (Land) 96.728 3,6 233 -3 110,2Tulln 71.171 9,9 646 -36 118,6Lilienfeld 26.427 -2,0 -41 -100 100,3Summe 326.450 4,0 1.525 -301 109,0Niederösterreich 1.617.455 2,6 7.049 -1.854 111,7Quellen: Statistik Austria, Bevölkerungsstand 1.1.2012, ÖROK Atlas, Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Österreich2010 bis 2030, Statistisches Handbuch des Landes NÖ, 36. Jahrgang 2012, eigene Berechnungen10


Bevölkerung I Meine Region ZentralraumIm Zentralraum liegt die Wachstumsrate seit2002 mit 4,0 Prozent weit über dem niederösterreichischenDurchschnittswert von 2,6Prozent. Bis auf Lilienfeld, dessen Rückgangder Bevölkerung auch 2011 weiter gesunkenist, weisen alle ein überdurchschnittlichesBevölkerungswachstum auf. KremsLand und Stadt, die im Vorjahr noch eineniedrigere Wachstumsrate vorzuweisenhatten, liegen mittlerweile mit 3,1 bzw. 3,2Prozent über dem Durchschnittswert. Tulln,das mit 9,9 Prozent den dritthöchsten Wertin Niederösterreich vertritt, und St. PöltenStadt nehmen weiterhin überdurchschnittlichzu. Alle Bezirke weisen im Vergleich zumVorjahr einen negativen Geburtensaldo auf,der aber durch den positiven Wanderungssaldo,außer bei Lilienfeld, trotzdem zu einemZuwachs in der Region geführt hat.Auch die Bevölkerungsprognose erwarteteinen Zuwachs in allen Bezirken des Zentralraums,besonders in Tulln und St. Pölten(Stadt und Land), wo der stärkste regionaleZuwachs erwartet wird. Nur in Lilienfeld wirdmit einem Plus von 0,3 Prozent eigentlicheine Stagnation erwartet.11


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum2. ArbeitsmarktZu einer Beschreibung der Situation amArbeitsmarkt ist die nähere Betrachtung derzwei Hauptgruppen – Beschäftigte und Arbeitslose– vonnöten. Bei den Beschäftigteninteressieren wir uns für die absolute Höheder Beschäftigung 1 , die Verteilung der Beschäftigungüber Branchen, die Einkommender ArbeitnehmerInnen sowie die PendlerInnenstrukturen.Darüber hinaus wird die Arbeitszufriedenheitder niederösterreichischenArbeitnehmerInnen betrachtet, die durch denArbeitsklima-Index erstmals 2011 erhobenwurde. Bei den arbeitslosen Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmern interessieren spezielldie Höhe der Arbeitslosigkeit, das Ausmaßder Arbeitslosen und SchulungsteilnehmerInnen,die Arbeitslosenquote (definiert alsdie Zahl der Arbeitslosen in Relation zu denErwerbspersonen), persönliche Charakteristikawie das Alter, wie lange Arbeitslosedurchschnittlich arbetislos gemeldet sind(Verweildauer) sowie wieviele Arbeitslose aufeine offene gemeldete Stelle kommen (Stellenandrangziffer).Diese Charakteristika desArbeitsmarktes sollen nun der Reihe nach fürdie Regionen Niederösterreichs behandeltwerden.1Die hier verwendete Anzahl der unselbstständig Beschäftigtenwurd vom AMS Niederösterreich zur Verfügunggestellt. Hier muss berücksichtigt werden, dass aufBundes- und Landesebene das Arbeitsortprinzip angewandtwird, auf Bezirksebene aber, aus Ermangelung anDaten, das Wohnortprinzip. Deshalb kann es zu unterschiedlichenZahlen auf regionaler Ebene und Landesebenekommen.13


2.1 Beschäftigte2.1.1 Anzahl und BranchenNiederösterreich1. 580.130 Beschäftigte (318.365 Männer, 261.766 Frauen)2. Beschäftigungsentwicklung: + 1,19 % (Männer: + 1,16 %, Frauen: + 1,23 %)3. Wichtigste Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (111.950 Beschäftigte)b. Herstellung von Waren (101.112 Beschäftigte)c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (100.045 Beschäftigte)4. Veränderung dieser Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung: + 1,16 %b. Herstellung von Waren: + 0,75 %c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen: + 1,31 %5. Weitere Veränderungen:a. Grundstücks- und Wohnungswesen (5.239 Beschäftigte, + 17,13 %)b. Beherbergung und Gastronomie (22.425 Beschäftigte, + 3,39 %)c. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (25.475 Beschäftigte, - 4,23 %)d. Erbringung von sonstigen Dienstleistungen (13.694 Beschäftigte, - 2,64 %)Bezeichnung der Wirtschaftsklassen 2012Gesamt Männlich WeiblichVÄ geg.20112012VÄ geg.20112012VÄ geg.2011Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 6.355 2,40% 4.136 3,58% 2.219 0,27%Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 1.634 -0,81% 1.477 -1,05% 156 2,12%Herstellung von Waren 101.112 0,75% 75.673 0,89% 25.439 0,32%Energieversorgung 2.874 2,19% 2.473 1,54% 401 6,63%Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung 3.305 -2,02% 2.690 -2,20% 615 -1,26%Bau 45.310 1,27% 39.547 1,24% 5.763 1,50%Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 100.045 1,31% 48.263 1,63% 51.783 1,01%Verkehr und Lagerei 41.520 1,45% 32.766 0,09% 8.753 6,88%Beherbergung und Gastronomie 22.425 3,39% 8.436 1,99% 13.989 4,26%Information und Kommunikation 5.580 9,77% 3.623 13,91% 1.956 2,85%Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 14.105 0,00% 6.882 -0,72% 7.224 0,70%Grundstücks- und Wohnungswesen 5.239 17,13% 2.085 20,58% 3.154 14,96%Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen undtechnischen Dienstleistungen19.237 7,29% 9.215 9,24% 10.022 5,56%Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 25.475 -4,23% 14.884 -3,86% 10.591 -4,74%Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 111.950 1,16% 46.787 -0,07% 65.163 2,05%Erziehung und Unterricht 9.530 4,06% 4.746 3,78% 4.784 4,34%Gesundheits- und Sozialwesen 27.169 1,33% 5.898 4,43% 21.270 0,51%Kunst, Unterhaltung und Erholung 4.352 9,02% 2.489 9,93% 1.863 7,82%Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 13.694 -2,64% 4.176 -2,98% 9.518 -2,50%Private Haushalte mit Hauspersonal 515 1,66% 55 1,54% 461 1,67%Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 6 -34,26% 6 -29,17% 0 -75,00%Sonstiges 18.700 -3,59% 2.059 -0,07% 16.641 -4,01%Gesamtsumme 580.130 1,19% 318.365 1,16% 261.766 1,23%Quelle: AMS, unselbständig Beschäftigte nach Arbeitsort14


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumZentralraum1. 153.491 Beschäftigte (80.538 Männer, 72.953 Frauen)2. Beschäftigungsentwicklung: + 0,76 % (Männer: + 0,55 %, Frauen: + 1,00 %)3. Wichtigste Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (33.684 Beschäftigte)b. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (24.060 Beschäftigte)c. Herstellung von Waren (21.838 Beschäftigte)4. Veränderung dieser Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung: + 0,67 %b. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen: + 1,22 %c. Herstellung von Waren: - 0,11 %5. Weitere Veränderungen:a. Information und Kommunikation (3.757 Beschäftigte, + 6,52 %)b. Erziehung und Unterricht (3.327 Beschäftigte, + 5,44 %)c. Verkehr und Lagerei (6.631 Beschäftigte, - 1,44 %)d. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (6.418 Beschäftigte, - 3,93 %)Bezeichnung der Wirtschaftsklassen 2012Gesamt Männlich WeiblichVÄ geg.20112012VÄ geg.20112012VÄ geg.2011Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 1.651 -1,45% 1.074 -0,62% 577 -2,96%Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 322 -2,20% 298 -1,92% 24 -5,48%Herstellung von Waren 21.838 -0,11% 16.481 -0,04% 5.358 -0,32%Energieversorgung 1.062 5,87% 944 4,64% 117 16,94%Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung 918 3,07% 739 4,50% 180 -2,44%Bau 10.260 1,11% 8.757 0,81% 1.503 2,86%Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 24.060 1,22% 11.209 1,29% 12.851 1,17%Verkehr und Lagerei 6.631 -1,44% 5.421 -1,27% 1.209 -2,17%Beherbergung und Gastronomie 5.440 2,33% 2.057 -0,65% 3.383 4,23%Information und Kommunikation 3.757 6,52% 2.613 6,69% 1.144 6,15%Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 6.472 1,80% 3.232 1,54% 3.240 2,06%Grundstücks- und Wohnungswesen 1.975 10,38% 772 13,87% 1.203 8,24%Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen undtechnischen Dienstleistungen6.761 -0,30% 3.129 -1,04% 3.633 0,35%Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 6.418 -3,93% 3.564 -5,02% 2.854 -2,54%Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 33.684 0,67% 14.249 -0,14% 19.434 1,27%Erziehung und Unterricht 3.327 5,44% 1.477 4,50% 1.850 6,20%Gesundheits- und Sozialwesen 8.351 2,42% 1.791 4,04% 6.561 1,99%Kunst, Unterhaltung und Erholung 1.392 5,65% 770 5,08% 622 6,37%Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 4.666 -0,38% 1.445 1,00% 3.221 -0,99%Private Haushalte mit Hauspersonal 143 1,18% 15 14,91% 128 -0,26%Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 21 -13,07% 8 -11,11% 12 -14,29%Sonstiges 4.342 -4,38% 494 0,42% 3.848 -4,97%Gesamtsumme 153.491 0,76% 80.538 0,55% 72.953 1,00%Quelle: AMS, unselbstständig Beschäftigte nach Wohnort, eigene Berechnung15


Krems1. 31.522 Beschäftigte (16.657 Männer, 14.865 Frauen)2. Beschäftigungsentwicklung: + 0,49 % (Männer: - 0,03 %, Frauen: + 1,08 %)3. Wichtigste Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (7.183 Beschäftigte)b. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (4.786 Beschäftigte)c. Herstellung von Waren (3.988 Beschäftigte)4. Veränderung dieser Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung: + 0,69 %b. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen: + 0,53 %c. Herstellung von Waren: - 0,30 %5. Weitere Veränderungen:a. Beherbergung und Gastronomie (1.511 Beschäftigte, + 3,18 %)b. Gesundheits- und Sozialwesen (1.702 Beschäftigte, + 3,80 %)c. Freiberufliche, wissenschafltiche und technische Dienstleistungen (1.137 Beschäftigte, - 3,86 %)d. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (1.214 Beschäftigte, - 6,57 %)Bezeichnung der Wirtschaftsklassen 2012Gesamt Männlich WeiblichVÄ geg.20112012VÄ geg.20112012VÄ geg.2011Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 572 -1,19% 368 0,66% 204 -4,38%Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 42 2,03% 38 2,67% 3 -4,65%Herstellung von Waren 3.988 -0,30% 2.947 -0,23% 1.041 -0,51%Energieversorgung 223 3,12% 209 1,91% 14 25,37%Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung 363 2,83% 307 2,91% 56 2,43%Bau 2.407 1,26% 2.091 1,08% 316 2,40%Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 4.786 0,53% 2.157 0,08% 2.629 0,91%Verkehr und Lagerei 1.368 -2,58% 1.160 -2,32% 208 -4,00%Beherbergung und Gastronomie 1.511 3,18% 543 -0,76% 968 5,53%Information und Kommunikation 505 10,42% 343 10,87% 162 9,49%Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 1.137 1,68% 607 2,13% 530 1,16%Grundstücks- und Wohnungswesen 427 6,46% 178 7,53% 249 5,71%Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen undtechnischen Dienstleistungen1.137 -3,86% 550 -4,60% 588 -3,16%Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 1.214 -6,57% 729 -8,24% 485 -3,93%Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 7.183 0,69% 3.298 -0,33% 3.885 1,58%Erziehung und Unterricht 766 4,78% 291 4,43% 475 4,99%Gesundheits- und Sozialwesen 1.702 3,80% 323 -1,50% 1.379 5,12%Kunst, Unterhaltung und Erholung 278 4,19% 130 1,83% 148 6,35%Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 948 3,46% 270 5,09% 678 2,83%Private Haushalte mit Hauspersonal 42 18,74% 7 78,72% 35 11,32%Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 1 -25,00% 0 n.a. 1 -33,33%Sonstiges 923 -6,80% 110 11,09% 812 -8,79%Gesamtsumme 31.522 0,49% 16.657 -0,03% 14.865 1,08%Quelle: AMS, unselbstständig Beschäftigte nach Wohnort, eigene Berechnung16


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumLilienfeld1. 10.132 Beschäftigte (5.514 Männer, 4.618 Frauen)2. Beschäftigungsentwicklung: - 0,09 % (Männer: - 0,51 %, Frauen: + 0,41 %)3. Wichtigste Wirtschaftsklassen:a. Herstellung von Waren (2.820 Beschäftigte)b. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (1.939 Beschäftigte)c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (1.314 Beschäftigte)4. Veränderung dieser Wirtschaftsklassen:a. Herstellung von Waren: + 0,25 %b. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung: + 0,41 %c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen: + 0,36 %5. Weitere Veränderungen:a. Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (127 Beschäftigte, + 1,40 %)b. Gesundheits- und Sozialwesen (479 Beschäftigte, + 5,32 %)c. Beherbergung und Gastronomie (390 Beschäftigte, - 5,00 %)d. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (348 Beschäftigte, - 7,28 %)Bezeichnung der Wirtschaftsklassen 2012Gesamt Männlich WeiblichVÄ geg.20112012VÄ geg.20112012VÄ geg.2011Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 127 1,40% 91 3,50% 35 -3,63%Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 26 -18,37% 24 -15,02% 2 -41,67%Herstellung von Waren 2.820 0,25% 2.128 0,18% 692 0,45%Energieversorgung 30 6,53% 29 3,56% 1 n.a.Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung 28 11,22% 26 12,50% 3 0,00%Bau 722 -0,14% 610 -1,44% 113 7,56%Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 1.314 0,36% 489 -0,95% 825 1,14%Verkehr und Lagerei 550 -3,73% 461 -3,59% 89 -4,46%Beherbergung und Gastronomie 390 -5,00% 108 -6,30% 282 -4,49%Information und Kommunikation 89 5,62% 60 15,27% 30 -9,69%Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 265 -1,34% 132 -2,22% 132 -0,44%Grundstücks- und Wohnungswesen 65 9,56% 30 32,97% 35 -5,02%Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischenDienstleistungen222 0,04% 96 -3,53% 126 2,92%Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 348 -7,28% 183 -12,52% 165 -0,65%Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 1.939 0,41% 763 1,54% 1.176 -0,32%Erziehung und Unterricht 82 12,20% 41 4,74% 42 20,58%Gesundheits- und Sozialwesen 479 5,32% 97 5,06% 382 5,38%Kunst, Unterhaltung und Erholung 45 10,02% 23 14,41% 22 5,93%Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 292 -2,26% 94 3,11% 198 -4,62%Private Haushalte mit Hauspersonal 10 11,54% 0 n.a. 10 11,54%Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 0 -75,00% 0 -75,00% 0 n.a.Sonstiges 290 1,10% 31 -7,41% 259 2,24%Gesamtsumme 10.132 -0,09% 5.514 -0,51% 4.618 0,41%Quelle: AMS, unselbstständig Beschäftigte nach Wohnort, eigene Berechnung17


St. Pölten1. 60.212 Beschäftigte (31.769 Männer, 28.443 Frauen)2. Beschäftigungsentwicklung: + 1,00 % (Männer: + 0,91 %, Frauen: + 1,11 %)3. Wichtigste Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (13.136 Beschäftigte)b. Herstellung von Waren (9.832 Beschäftigte)c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (9.877 Beschäftigte)4. Veränderung dieser Wirtschaftsklassen:a. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung: + 0,04 %b. Herstellung von Waren: - 0,16 %c. Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen: + 1,97 %5. Weitere Veränderungen:a. Information und Kommunikation (1.134 Beschäftigte, + 9,35 %)b. Gesundheits- und Sozialwesen (3.173 Beschäftigte, + 6,17 %)c. Verkehr und Lagerei (2.446 Beschäftigte, - 0,24 %)d. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (2.789 Beschäftigte, - 2,71 %)Bezeichnung der Wirtschaftsklassen 2012Gesamt Männlich WeiblichVÄ geg.20112012VÄ geg.20112012VÄ geg.2011Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 428 -0,27% 266 -1,48% 163 1,77%Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 72 -7,78% 66 -7,23% 6 -13,58%Herstellung von Waren 9.832 -0,16% 7.512 0,28% 2.321 -1,59%Energieversorgung 307 3,07% 265 1,73% 42 12,44%Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung 326 6,32% 231 10,25% 95 -2,14%Bau 4.452 0,84% 3.813 0,60% 639 2,33%Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 9.877 1,97% 4.666 2,50% 5.211 1,50%Verkehr und Lagerei 2.446 -0,24% 2.006 0,23% 440 -2,31%Beherbergung und Gastronomie 1.926 0,93% 724 -1,44% 1.202 2,42%Information und Kommunikation 1.134 9,35% 823 9,10% 311 10,01%Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 2.277 1,68% 1.080 0,73% 1.197 2,55%Grundstücks- und Wohnungswesen 760 7,78% 278 7,65% 482 7,85%Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen undtechnischen Dienstleistungen2.144 0,08% 996 0,98% 1.148 -0,68%Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 2.789 -2,71% 1.504 -6,17% 1.285 1,69%Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 13.136 0,04% 5.365 0,07% 7.770 0,01%Erziehung und Unterricht 950 4,94% 410 4,04% 540 5,64%Gesundheits- und Sozialwesen 3.173 6,17% 691 7,11% 2.482 5,91%Kunst, Unterhaltung und Erholung 471 9,02% 273 13,64% 198 3,25%Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 1.954 -0,61% 587 0,83% 1.367 -1,21%Private Haushalte mit Hauspersonal 37 -10,73% 3 9,68% 34 -12,10%Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 5 -28,00% 3 0,00% 2 -53,85%Sonstiges 1.716 -0,87% 208 3,79% 1.508 -1,48%Gesamtsumme 60.212 1,00% 31.769 0,91% 28.443 1,11%Quelle: AMS, unselbstständig Beschäftigte nach Wohnort, eigene Berechnung18


2.1.2 EinkommenKrems (Stadt) Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.191 1.205 -1,2%Männer 1.968 1.989 -1,1%Gesamt 1.725 1.769 -2,5%AngestellteDas durch die Beschäftigtenzahlgewichtete Durchschnittsmedianeinkommender Regionlag + 0,9 % überdem niederösterreichischenEinkommensniveauDer Zentralraumwar die Region mitdem zweithöchstenEinkommensniveauDer Einkommensunterschiedzwischender StatutarstadtSt. Pölten, diedas höchste Einkommensniveauder Region aufwiesund dem einkommensschwächstenBezirk (KremsLand) lag bei 521EuroDie Ungleichheitzwischen hohen (9.Dezil) und niedrigenEinkommen (1.Dezil) betrug imregionalen Durchschnittdas3,91facheKrems (Stadt)Frauen 1.642 1.651 -0,5%Männer 2.717 2.895 -6,2%Gesamt 2.025 2.086 -3,0%AlleFrauen 1.389 1.443 -3,7%Männer 2.148 2.180 -1,5%Gesamt 1.837 1.880 -2,3%Ungleichheit* 4,37 4,23 0,15* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 Prozent• Gegenüber 2010 reale Einkommensverluste in der Höhe von - 0,88 %• Das Medianeinkommen in Krems (Stadt) betrug 1.837 Euro und lag damit um – 2,3 % unterdem niederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 4,37fache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in Krems (Stadt) 64,6 % der MännereinkommenDie Entwicklung der realen Medianeinkommenvon 2010 auf 2011 gestaltete sichdurchwegs unterschiedlich. Während jenesder Männer leicht um + 0,08 % stieg, verringertesich jenes der Frauen um – 0,24 %.Auch nach der beruflichen Stellung betrachtet,zeigte sich kein einheitliches Bild: fürArbeiterInnen ergab sich eine Steigerungvon + 1,60 %, für Angestellte hingegen einRückgang von – 3,52 %. Das Medianeinkommender Angestellten verringerte sichsogar nominell um – 7 Euro (- 0,34 %). DasEinkommensniveau der ArbeiterInnen in derStatutarstadt Krems lag mit 1.725 Euro um –2,3 % unter dem landesweiten, jenes derAngestellten um – 3,0 %, wobei die männlichenAngestellten mit – 6,2 % deutlicherunterhalb des niederösterreichischen Einkommensniveauslagen als die weiblichenAngestellten (- 0,5 %). Die Ungleichheitzwischen hohen (9. Dezil) und niedrigenEinkommen (1. Dezil) war mit dem4,37fachen die fünfthöchste unter den niederösterreichischenBezirken.20


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumKrems (Land) Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.106 1.205 -8,3%Männer 1.694 1.989 -14,9%Gesamt 1.418 1.769 -19,9%AngestellteFrauen 1.389 1.651 -15,8%Männer 2.429 2.895 -16,1%Gesamt 1.665 2.086 -20,2%AlleFrauen 1.196 1.443 -17,1%Männer 1.773 2.180 -18,6%Gesamt 1.478 1.880 -21,4%Ungleichheit* 3,79 4,23 -0,43* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 ProzentKrems (Land)• Gegenüber 2010 reale Einkommensverluste in der Höhe von - 4,63 %• Das Medianeinkommen in Krems (Land) betrug 1.478 Euro und lag damit um – 21,4 %unter dem niederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 3,79fache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in Krems (Land) 67,4 % der MännereinkommenIm Bezirk Krems verringerte sich das Medianeinkommennicht nur real gegenüber 2010(- 4,63 %), sondern auch nominal um – 22Euro (- 1,49 %). Sowohl Männer als auchFrauen wiesen ein geringeres reales Medianeinkommenauf (- 3,80 % bzw. – 2,64 %).Das Medianeinkommen der Frauen stieggegenüber 2010 zumindest nominell um + 7Euro (+ 0,58 %), während jenes der Männerum – 11 Euro (- 0,62 %) sank. Von verringertenrealen Medianeinkommen waren sowohlArbeiterInnen (- 5,98 %) als auch Angestellte(- 1,26 %) betroffen. Allerdings verringertesich das Medianeinkommen der ArbeiterInnenauch nominell um – 42 Euro (- 2,88 %),jenes der Angestellten stieg um + 33 Euro (+1,99 %). Das gesamte Einkommensniveaudes Bezirks Krems lag um – 21,4 % unterhalbdes niederösterreichweiten, jenes derArbeiterInnen um - 19,9 % und jenes derAngestellten um – 20,2 %. Die Einkommensungleichheitzwischen hohen (9. Dezil)und niedrigen Einkommen (1. Dezil) war mitdem 3,79fachen eine der geringsten in Niederösterreich.21


Lilienfeld Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.415 1.205 17,4%Männer 1.988 1.989 -0,1%Gesamt 1.856 1.769 4,9%AngestellteFrauen 1.527 1.651 -7,5%Männer 3.180 2.895 9,8%Gesamt 2.061 2.086 -1,2%AlleFrauen 1.457 1.443 1,0%Männer 2.051 2.180 -5,9%Gesamt 1.877 1.880 -0,1%Ungleichheit* 2,91 4,23 -1,32* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 ProzentLilienfeld• Gegenüber 2010 reale Einkommensverluste in der Höhe von - 2,21 %• Das Medianeinkommen in Lilienfeld betrug 1.877 Euro und lag damit um - 0,1 % unterdem niederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 2,91fache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in Lilienfeld 71,0 % der MännereinkommenEin verringertes reales Medianeinkommengegenüber 2010 war in Lilienfeld bei denMännern zu beobachten (- 2,30 %), Frauenwiesen hingegen ein um + 1,84 % höheresauf. Die Entwicklung der realen Medianeinkommender Angestellten war mit – 4,74 %deutlich negativer als jene der ArbeiterInnenmit – 2,06 %. Damit verringerte sich auchdas nominelle Medianeinkommen der Angestelltenim Jahresvergleich um – 33 Euro (-1,60 %). Das Einkommensniveau der ArbeiterInnenim Bezirk Lilienfeld lag + 4,9 % überdem landesweiten Medianeinkommen, jenesder Angestellten allerdings um – 1,20 %darunter. Der geschlechtsspezifische Einkommensunterschiedwar der drittgeringstein Niederösterreich, dennoch betrug dasMedianeinkommen der Frauen – 29,0 %weniger als jenes der Männer. Die Ungleichheitzwischen hohen (9. Dezil) und niedrigenEinkommen (1. Dezil) war mit dem2,91fachen die geringste in Niederösterreichund verringerte sich gegenüber dem Vorjahrum – 1,9 %.22


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumSt. Pölten (Stadt) Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.355 1.205 12,4%Männer 2.159 1.989 8,5%Gesamt 1.857 1.769 5,0%AngestellteFrauen 1.808 1.651 9,5%Männer 2.941 2.895 1,6%Gesamt 2.121 2.086 1,6%AlleFrauen 1.685 1.443 16,8%Männer 2.411 2.180 10,6%Gesamt 1.999 1.880 6,3%Ungleichheit* 4,22 4,23 0,00* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 ProzentSt. Pölten (Stadt)• Gegenüber 2010 reale Einkommensgewinne in der Höhe von + 0,02 %• Das Medianeinkommen in St. Pölten (Stadt) betrug 1.999 Euro und lag damit um + 6,3 %über dem niederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 4,22ache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in St. Pölten (Stadt) 69,9 % der MännereinkommenWährend das reale Medianeinkommen derFrauen gegenüber 2010 leicht um + 0,17 %stieg, sank jenes der Männer um – 0,32 %.Auch die Entwicklung nach der beruflichenStellung betrachtet war nicht einheitlich:ArbeiterInnen hatten im Jahresvergleich einum – 0,44 % geringeres reales Medianeinkommen,Angestellte ein um + 0,42 % höheres.Auffällig war, dass das Medianeinkommender Frauen mit + 16,8 % weiter überdem niederösterreichweiten lag als jenes derMänner (+ 10,6 %). Ein relativ höheres Medianeinkommender Frauen war sowohl beiden ArbeiterInnen als auch bei den Angestelltenbeobachtbar und spiegelt sich niederösterreichweitim viertgeringsten Einkommensunterschiedzwischen den Geschlechternwider. Dennoch betrug dasMedianeinkommen der Frauen nur 69,9 %von jenem der Männer. Die Einkommensungleichheitzwischen hohen (9. Dezil) undniedrigen Einkommen (1. Dezil) verringertesich gegenüber dem Vorjahr um – 4,8 % aufdas 4,22fache.23


St. Pölten (Land) Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.135 1.205 -5,8%Männer 2.062 1.989 3,7%Gesamt 1.824 1.769 3,1%AngestellteFrauen 1.499 1.651 -9,2%Männer 2.850 2.895 -1,6%Gesamt 1.981 2.086 -5,1%AlleFrauen 1.298 1.443 -10,0%Männer 2.181 2.180 0,1%Gesamt 1.864 1.880 -0,8%Ungleichheit* 3,95 4,23 -0,27* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 ProzentSt. Pölten (Land)• Gegenüber 2010 reale Einkommensverluste in der Höhe von - 2,21 %• Das Medianeinkommen in St. Pölten (Land) betrug 1.864 Euro und lag damit um - 0,8 %unter dem niederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 3,95fache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in St. Pölten (Land) 59,5 % der MännereinkommenDie realen Medianeinkommen sanken beiden Frauen (- 1,57 %) stärker als bei denMännern (- 0,86 %). Sowohl ArbeiterInnen (-2,37 %) als auch Angestellte (- 1,75 %) wiesengegenüber 2010 ein geringeres realesMedianeinkommen auf. Das Einkommensniveaudes Bezirks St. Pölten lag bei denAngestellten zwar um – 5,1 % unterhalb desniederösterreichweiten, ArbeiterInnen hattenjedoch ein um + 3,1 % über dem landesweitenMedianeinkommen liegendes Einkommensniveau.Die Einkommensungleichheitzwischen ArbeiterInnen und Angestelltenwar eine der geringsten in Niederösterreich,das Medianeinkommen der AbeiterInnen lagbei 92,1 %. Der geschlechtsspezifischeEinkommensunterschied war allerdings nurin zwei Bezirken größer, da das Medianeinkommender Frauen um - 40,5 % geringerwar als jenes der Männer. Die Ungleichheitzwischen hohen (9. Dezil) und niedrigenEinkommen (1. Dezil) war mit dem3,95fachen gleich hoch wie im Jahr 2010.24


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumTulln Niederösterreich DifferenzArbeiterInnenFrauen 1.137 1.205 -5,7%Männer 1.906 1.989 -4,2%Gesamt 1.704 1.769 -3,7%AngestellteFrauen 1.509 1.651 -8,6%Männer 2.502 2.895 -13,6%Gesamt 1.909 2.086 -8,5%AlleFrauen 1.303 1.443 -9,7%Männer 2.027 2.180 -7,0%Gesamt 1.778 1.880 -5,4%Ungleichheit* 4,23 4,23 0,01* Die hohen Einkommen (9. Dezil) betragen zumindest das ...fache der schlechtest verdienenden 10 ProzentTulln• Gegenüber 2010 reale Einkommensverluste in der Höhe von - 2,20 %• Das Medianeinkommen in Tulln betrug 1.778 Euro und lag damit um – 5,4 % unter demniederösterreichischen Einkommensniveau• Die hohen Einkommen (9. Dezil) betrugen das 4,23fache der niedrigen (1. Dezil)• Frauen verdienten in Tulln 64,3 % der MännereinkommenDie realen Medianeinkommen sanken von2010 auf 2011 im Bezirk Tulln bei beidenGeschlechtern, bei den Männern um – 3,19% und bei den Frauen um – 1,58 %. ArbeiterInnenwiesen mit – 3,97 % einen stärkerenRückgang des realen Medianeinkommensauf als Angestellte (- 0,10 %). Das Medianeinkommender Angestellten lag mit – 8,5 %deutlich unter dem niederösterreichweiten,aber auch die ArbeiterInnen wiesen im Vergleichzum landesweiten Medianeinkommenein um – 3,7 % geringeres auf. Die Einkommensungleichheitzwischen hohen (9. Dezil)und niedrigen Einkommen (1. Dezil) betrugdas 4,23fache und war somit um – 1,2 %geringer als 2010. Das Medianeinkommender Frauen betrug 64,3 % von jenem derMänner.25


2.1.3 Pendeln (in NÖ 2009)Alle fünf Jahre stehen der Kammer für Arbeiterund Angestellte für Niederösterreichanlässlich der Wahlen die Daten der WohnundArbeitsorte ihrer Mitglieder und damitdie Pendelströme zur Verfügung. Für dieInterpretation der Daten ist der Hinweiswichtig, dass in diesem Kapitel Stichtagsdatenund die dazwischen liegenden Veränderungenbetrachtet werden und nicht Durchschnittswerteverschiedener Jahre. Da derStichtag für 2009 am 20. Jänner 2009 war,haben die Auswirkungen der Wirtschaftskriseauf den Arbeitsmarkt noch nicht ihrenvollen Umfang erreicht. Deswegen ist diepositive wirtschaftliche Entwicklung von2004 bis 2008 auch für die Entwicklung derWerte der vier Kennzahlen „Arbeitsbevölkerung“,„wohnhaft Beschäftigte“, „AuspendlerInnen“und „EinpendlerInnen“ entscheidend.Gab es in der Periode 2000 bis 2004noch einen Rückgang bei der Arbeitsbevölkerungund der Zahl der EinpendlerInnen,steigen zwischen Jänner 2004 und 2009 dieWerte der vier Kennzahlen an. Vor allem derWert von + 8,1 % bei der Arbeitsbevölkerungwäre ohne die Auswirkungen der aktuellenWirtschaftskrise möglicherweise nochhöher gewesen und der Anstieg bei derArbeitslosigkeit, der bereits 2008 eingesetzthat, wird hier noch nicht in einem Rückgangder Beschäftigung abgebildet. Laut derStatistik des Arbeitsmarktservice beträgt derZuwachs bei der Zahl der Beschäftigtenzwischen Jänner 2004 und Jänner 2009ebenfalls rund acht Prozent. Bei den Einpendlerinnenund Einpendlern werden jetztauch die ArbeitnehmerInnen aus den EU-Nachbarländern als Summe ausgewiesen.Diese Gruppe hat bei den Sozialversicherungsträgerneine Wohnadresse angegeben,die außerhalb von Österreich liegt. Zu beachtenist, dass dieser Wert nicht die Gesamtzahlder ArbeitnehmerInnen aus demEU-Ausland in Niederösterreich darstellt, daein großer Anteil dieser Gruppe eine Adressein Niederösterreich angibt.Im Jahr 2009 beträgt die Zahl der wohnhaftBeschäftigten 543.797, das bedeutet imVergleich zu 2004 eine Steigerung um 8,3%. Im Vergleich zur Periode 2000 bis 2004hat sich hier die Entwicklung um ein Vielfachesgesteigert. Die Arbeitsbevölkerung mitinsgesamt 458.068 Personen nimmt seit2004 ebenfalls wieder zu. Damit ergibt sicheine Trendumkehr im Vergleich zur Periode2004 bis 2009. Absolut gesehen haben266.902 NiederösterreicherInnen ihren Arbeitsplatzaußerhalb ihres Wohnbezirkes und181.173 Personen pendeln in einen niederösterreichischenBezirk ein. Mit einem Plusvon 31.660 Personen liegt der Zuwachs beiden Auspendlerinnen und Auspendlern gegenüberdem Zuwachs von 24.094 Personenbei den Einpendlerinnen und Einpendlernnoch höher. Die Spanne der beiden Wertevergrößert sich und somit steigt der negativePendlerInnensaldo weiter.Regionale PendelverflechtungenUm eine einheitliche Systematik beizubehalten,werden auch unter diesem Punkt diePendlerInnen betrachtet, die eine Bezirksgrenzeüberschreiten, nur zusammengefasstzu Regionen. Die Dominanz des Industrieviertels- mit fast der Hälfte der niederösterreichischenArbeitsplätze und den hohenAus- und EinpendlerInnenzahlen – kannweiterhin beobachtet werden, obwohl zwischen2004 und 2009 das Wachstum beiden Arbeitsplätzen und bei den Einpendlerinnenund Einpendlern unterdurchschnittlichist. Das Weinviertel behält seine Stellung als„Wohnviertel“ mit einem deutlichen Überhangbei den Auspendlerinnen und Auspendlernund der hohen AuspendlerInnenintensitätbei, wobei sogar ein Anstieg beimnegativen PendlerInnensaldo festzustellenist. Das wird dadurch unterstrichen, dass imWeinviertel die Zahl der wohnhaft Beschäftigtenam stärksten in Niederösterreich ansteigt.Das Waldviertel und das Mostviertelzeigen bei den wohnhaft Beschäftigten undder Arbeitsbevölkerung ein relativ ausgeglichenesVerhältnis, mit einem leichten Überhangbei den wohnhaft Beschäftigten. DasMostviertel ist im Beobachtungszeitraum die26


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumArbeitsbevölkerung2009Veränderung2004-2009 in %NÖAnteil2009wohnhaftBeschäftigte2009Veränderung2004-2009 in %NÖAnteil2009Mostviertel 68.775 11,8 15,0 83.264 6,5 15,3Weinviertel 57.118 6,3 12,5 98.831 12,0 18,2Waldviertel 37.550 9,2 8,2 42.781 7,9 7,9Zentralraum 98.628 11,5 21,5 108.959 8,6 20,0Industrieviertel 195.997 5,6 42,8 209.962 7,4 38,6GESAMT 458.068 8,1 100,0 543.797 8,3 100,0EinpendlerInnen2009Veränderung2004-2009 in%NÖAnteil2009Auspendler-Innen 2009Veränderung2004-2009 in%NÖAnteil2009Mostviertel 16.580 20,2 9,2 31.069 2,1 11,6Weinviertel 19.458 17,6 10,7 61.171 19,8 22,9Waldviertel 9.583 24,9 5,3 14.814 14,5 5,6Zentralraum 29.963 25,1 16,5 40.294 12,3 15,1Industrieviertel 105.589 11,0 58,3 119.554 13,9 44,8GESAMT 181.173 15,3 100,0 266.902 13,5 100,0Kennzahlen nach Regionen250.000200.000150.000100.00050.0000Mostviertel Weinviertel Waldviertel Zentralraum IndustrieviertelArbeitsbevölkerung wohnhaft Beschäftigte EinpendlerInnen AuspendlerInnen27


Region mit dem höchsten Wachstum bei derArbeitsbevölkerung. Das Waldviertel weistdafür den geringsten AuspendlerInnenanteilauf, so muss der niedrigste Anteil der wohnhaftBeschäftigten ihren Bezirk für das Erreichendes Arbeitsplatzes verlassen. Der Zentralraumbildet mit einem Fünftel der Arbeitsplätzenach dem Industrieviertel das zweitgrößteArbeitsplatzzentrum. Die Zahl derArbeitsplätze steigt im Gegensatz zur Vorperiodean und so reduziert sich der negativePendlerInnensaldo.Im Zentralraum ist rund ein Fünftel der Arbeitsplätzevon Niederösterreich angesiedeltbzw. lebt dort auch ein Fünftel der wohnhaftBeschäftigten in Niederösterreich. Der Anteilder EinpendlerInnen ist mit 16,5 % höher alsder Anteil der AuspendlerInnen mit 15,1 %.Die Anteile spiegeln aber nicht die absolutenGrößen wider. Dort ist es gerade umgekehrt.Es gibt eine höhere Zahl der AuspendlerInnenals der EinpendlerInnen und die wohnhaftBeschäftigten umfassen auch mehrPersonen als die Arbeitsbevölkerung. Bei derVeränderung der Arbeitsbevölkerung liegenalle vier Bezirke beim Zuwachs über demNÖ-Durchschnitt. Bei den wohnhaft Beschäftigtenund den Auspendlerinnen/Auspendlerntrifft das nur für Tulln zu.Die Zahlen der Ein- und der AuspendlerInnensteigen sogar überdurchschnittlich an.Die Zahl der EinpendlerInnen steigt in allenvier Bezirken stärker als der NÖ-Durchschnitt, wobei Lilienfeld aufgrund derniedrigen Ausgangsbasis hier einen besondershohen Wert aufweist.Die wohnhaft Beschäftigten aus Krems habenzu ähnlich hohen Anteilen Wien und St.Pölten als Pendelziele (insgesamt rund 61,7% der AuspendlerInnen). Ansonsten sind vorallem die Nachbarbezirke Hollabrunn, Tullnund Zwettl Ziele für die AuspendlerInnen.Umgekehrt ergibt sich fast das gleiche Bild,nur die PendlerInnenzahlen sind niedrigerund aus dem Bezirk Melk kommen ebenfalls7,7 % der EinpendlerInnen. Die ArbeitnehmerInnenin Lilienfeld pendeln vor allemnach St. Pölten, Mödling und Baden undteilweise auch nach Wien und in die Steiermark.Bei den Einpendlerinnen/Einpendlernzeigt sich die gleiche Situation. Allerdingskommen aus dem Bezirk Mödling kaumPendlerInnen, dafür kommen aus dem BezirkMelk weiterhin 5,5 % der EinpendlerInnen.Dominant mit 56,2 % der EinpendlerInnenist für Lilienfeld der Bezirk St. Pölten.Das bedeutet andererseits für St. Pölten,dass 8,2 % der AuspendlerInnen aus St.Pölten nach Lilienfeld pendeln. Insgesamtstellt der Bezirk St. Pölten mehr Arbeitsplätzezur Verfügung als die anderen drei Bezirkezusammen. Das wichtigste Arbeitsplatzzentrumfür die AuspendlerInnen aus St.Pölten bleibt mit einem Anteil von der Hälfteder AuspendlerInnen die BundeshauptstadtWien. Für St. Pölten sind darüber hinaus dieNachbarbezirke und Mödling (4,1 %) Zielefür die AuspendlerInnen. Bei den Einpendlerinnenund den Einpendlern sind die Verflechtungenähnlich. Der größte Herkunftsbezirkist Melk mit fast einem Viertel derEinpendlerInnen und Mödling hat bei denEinpendlerinnen und Einpendlern keinenhohen Wert. Tulln ist ebenfalls auf Wien unddie Nachbarbezirke ausgerichtet. Nach Wienpendeln immerhin fast 60 % aller AuspendlerInnen.Anders als bei den Auspendlerinnenund Auspendlern ist bei den Einpendlerinnenund Einpendlern nach Tulln der BezirkHollabrunn mit einem Anteil von rund 8 %vertreten.Insgesamt ist der PendlerInnensaldo für denZentralraum mit mehr AuspendlerInnen alsEinpendlerInnen weiter negativ (- 10.331). ImVergleich zum Jahr 2004 ist dieser Wert aberum 1.591 Personen geringer geworden. Nurder Bezirk St. Pölten weist auch 2009 einenpositiven PendlerInnensaldo auf und stelltals dritter Bezirk in Niederösterreich, miteinem Wert beim Index der Arbeitsbevölkerungvon über hundert, mehr Arbeitsplätzezur Verfügung als wohnhaft Beschäftigte imBezirk zu Hause sind. Der PendlerInnensaldofür St. Pölten ist seit 2004 weiter gestiegen.Die Pendelintensität liegt unter demNÖ-Durchschnitt, das zeigen die niedrigenEin- und AuspendlerInnenanteile im Zentralraum.28


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum2.1.4 ArbeitszufriedenheitDer Arbeitsklima-Index als Maßstab für dieArbeitszufriedenheit für niederösterreichischeArbeitnehmerInnen verharrte im Jahr2012 auf dem Vorjahresniveau von 72 Indexpunktenund somit im positiven Bereich(über 70 Indexpunkte). Im Vergleich zu denösterreichischen Arbeitnehmerinnen undArbeitnehmern blieb der Unterschied im Jahr2012 bei 3 Indexpunkten. Der Grund für diekonstante Zufriedenheit der niederösterreichischenArbeitnehmerInnen liegt an derunterschiedlichen Entwicklung der einzelnenSubdimensionen der Arbeitswelt. So schätztensie ihre Arbeitsmarktchancen 2012 besserein als ein Jahr zuvor (Anstieg von + 3Indexpunkten), hingegen wird die wirtschaftlicheEntwicklung des eigenen Unternehmensund der gesamten Volkswirtschafteher pessimistischer eingeschätzt. Die Einkommenszufriedenheitliegt auch 2012 aufniedrigem Niveau bei 55 Indexpunkten, dieStressfaktoren am Arbeitsplatz (psychisch,physisch und Innovation) werden 2012 positivereingeschätzt als noch 2011.Entwicklung des Arbeitsklima-Index in NÖ757371697270 706972 727069 69 6967652008 2009 2010 2011 2012NiederösterreichÖsterreichQuelle: Arbeitsklima-Index für NÖ, AKNÖDie ArbeitnehmerInnen im Zentralraum wiesenmit ihrer Zufriedenheits-Einschätzung imJahr 2012 mit 68 Indexpunkten den geringstenWert aller nö. Regionen auf. Als kritischwurden vor allem der Teilindex Gesellschaft(62 Indexpunkte) und der Teilindex Erwartungen(56 Indexpunkte) bewertet. Auchbeim Teilindex Betrieb war die Region ZentralraumSchlusslicht in Niederösterreich (71Indexpunkte). Vor allem die Zufriedenheit mitdem eigenen Betrieb war am niedrigsten vonallen Regionen. ArbeitnehmerInnen im Zentralraumzeigten sich besonders wenig optimistischim Bereich Gesellschaft (53 Indexpunkte).Bei den körperlichen Belastungenlag man mit 74 Indexpunkten deutlich unterden Einschätzungen des Weinviertels (95Indexpunkte) und des Industrieviertels (90Indexpunkte). Weiters dürften die Arbeitsmarktchancenaus der Sicht der ArbeitnehmerInnenrelativ schlecht sein (47 Punkte).29


40 50 60 70 80Arbeitsklima-Index insgesamt6872Teilindex Gesellschaft6362Teilindex Betrieb7176NÖZentralraumTeilindex Arbeit7681Teilindex Erwartungen5956Quelle: Arbeitsklima-Index für NÖ, AKNÖNiederösterreich ZentralraumArbeitsklima-Index allgemein 72 68Teilindex Gesellschaft 63 62Wirtschaftliche Zukunft Österreichs 56 53Gesellschaftlicher Status als ArbeitnehmerIn7170Teilindex Betrieb 76 71Wirtschaftliche Zukunft des Betriebs6769Betriebliche Sozialleistungen 73 67Image des Unternehmens 83 77Führungsstil der Vorgesetzten 78 72Teilindex Arbeit 81 76Allgemeine Berufszufriedenheit 82 77Allgemeine Lebenszufriedenheit 79 81Vereinbarkeit Beruf und Familie,7782ArbeitszeitregelungEinkommen 55 60Psychische Belastung, Zeitdruck 80 69Physische Belastung 85 74Ständige technische und organisatorischeVeränderungen8190Soziale Einbindung 91 89Teilindex Erwartungen 59 56Karrieremöglichkeit im eigenen6370UnternehmenArbeitsmarktchancen 47 47Quelle: Arbeitsklima-Index für NÖ, AKNÖ30


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum2.2 Arbeitslose2.2.1 Anzahl der ArbeitslosenIn untenstehender Tabelle wird die durchschnittlicheAnzahl der beim Arbeitsmarktservice(AMS) im Jahr 2012 arbeitslosgemeldeten Personen für die Arbeitsmarktbezirkedes Zentralraums sowie Niederösterreichund Österreich ausgewiesen. Gegenüber2011 stieg die Anzahl der Arbeitslosenin allen Arbeitsmarktbezirken des Zentralraums.Am stärksten im ArbeitsmarktbezirkTulln (+ 4,6 %), gefolgt von den ArbeitsmarktbezirkenKrems (+ 3,7 %), Lilienfeld (+3,5 %) und St. Pölten (+ 1,4 %).In allen Arbeitsmarktbezirken der Region wardie Entwicklung der Anzahl der arbeitslosenMänner im Jahresvergleich schlechter alsjene der arbeitslosen Frauen. Der höchsteZuwachs war bei den männlichen Arbeitslosenim Arbeitsmarktbezirk Lilienfeld mit +10,4 % zu beobachten. Bei den weiblichenArbeitslosen erhöhte sich die Anzahl nur imArbeitsmarktbezirk Krems (+ 0,6 %), in allenanderen Arbeitsmarktbezirken verringerte siesich gegenüber 2011: in Lilienfeld um – 4,5%, in St. Pölten um – 1,8 % und in Tulln um– 0,4 %.2012Gesamt Männlich WeiblichVeränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 2.164 3,7% 1.214 6,3% 950 0,6%Lilienfeld 723 3,5% 412 10,4% 311 -4,5%St. Pölten 4.460 1,4% 2.566 4,0% 1.894 -1,8%Tulln 2.699 4,6% 1.575 8,4% 1.124 -0,4%Niederösterreich 44.461 6,6% 25.424 7,6% 19.037 5,3%Österreich 260.643 5,7% 148.355 6,7% 112.288 4,4%Quelle: AMS31


12,0%Veränderung der Anzahl der Arbeitslosen 2011 auf 2012 inProzent10,0%8,0%6,0%4,0%2,0%0,0%-2,0%-4,0%-6,0%Gesamt Männer FrauenQuelle: AMS, eigene Darstellung2.2.2 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnenWerden zu der Anzahl der gemeldeten Arbeitslosenjene Personen hinzugerechnet,die sich in Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice(AMS) befanden, ergabsich in fast allen Arbeitsmarktbezirken einebessere Entwicklung als bei reiner Betrachtungder vom AMS ausgewiesenen Arbeitslosen.In den Arbeitsmarktbezirken Krems,Lilienfeld und St. Pölten war ein geringererAnstieg der Anzahl der Arbeitslosen undSchulungsteilnehmerInnen zu beobachtenals bei reiner Betrachtung der Anzahl derArbeitslosen. Nur im ArbeitsmarktbezirkTulln stellte sich inklusive SchulungsteilnehmerInnen(+ 4,9 %) eine schlechtere Entwicklungdar als bei der Anzahl der Arbeitslosen(+ 4,6 %).Frauen wiesen durchgängig eine bessereEntwicklung bei der Anzahl der Arbeitslosenund SchulungsteilnehmerInnen auf als Männer.In den Arbeitsmarktbezirken Krems,Lilienfeld und St. Pölten waren im JahresvergleichRückgänge zu beobachten, nur inTulln ein leichter Anstieg von + 0,2 %.Männliche Arbeitslose wiesen hingegen inallen Arbeitsmarktbeziken einen Anstieg auf,der von + 3,7 % in St. Pölten bis + 10,8 % inLilienfeld reichte.32


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum2012Gesamt Männlich WeiblichVeränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 2.633 2,2% 1.436 5,7% 1.197 -1,7%Lilienfeld 878 3,2% 483 10,8% 396 -4,3%St. Pölten 5.491 1,2% 3.058 3,7% 2.433 -1,9%Tulln 3.323 4,9% 1.879 8,8% 1.444 0,2%Niederösterreich 54.279 5,2% 29.966 6,3% 24.313 3,8%Österreich 327.245 5,6% 180.654 6,3% 146.591 4,7%Quelle: AMS, eigene BerechnungVeränderung der Anzahl der Arbeitslosen und SchulungsteilnehmerInnen 2011auf 2012 in Prozent12,0%10,0%8,0%6,0%4,0%2,0%0,0%-2,0%-4,0%-6,0%Gesamt Männer FrauenQuelle: AMS, eigene Darstellung2.2.3 ArbeitslosenquotenEine aussagekräftigere Kennzahl als dieAnzahl der Arbeitslosen zur Beschreibungder regionalen Arbeitsmärkte ist die Arbeitslosenquote.Sie wird definiert als der Anteilder Arbeitslosen an den Erwerbspersonen(Arbeitslose plus unselbstständig Beschäftigte).Die höchste Arbeitslosenquote desZentralraums wies der ArbeitsmarktbezirkSt. Pölten mit 6,9 % auf, gefolgt von denArbeitsmarktbezirken Lilienfeld (6,7 %),Krems (6,4 %) und Tulln (5,0 %). Im Jahresvergleichblieb die Arbeitslosenquote imArbeitsmarktbezirk St. Pölten unverändert, inden anderen Arbeitsmarktbezirken der Regionstieg sie um jeweils + 0,2 Prozentpunkte.Während bei den Männern die Arbeitslosenquotein allen Arbeitsmarktbezirken stieg,war sie bei den Frauen mit Ausnahme desArbeitsmarktbezirks Krems, in dem sie sich33


nicht veränderte, rückläufig. Bei den Männernstieg die Arbeitslosenquote zwischen +0,2 Prozentpunkten in St. Pölten und + 0,6Prozentpunkten in Lilienfeld, bei den Frauensank sie in Lilienfeld (-0,3 Prozentpunkte),St. Pölten (- 0,2 Prozentpunkte) und Tulln (-0,1 Prozentpunkte).2012Gesamt Männlich WeiblichVeränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 6,4% 0,2 6,8% 0,4 6,0% 0,0Lilienfeld 6,7% 0,2 7,0% 0,6 6,3% -0,3St. Pölten 6,9% 0,0 7,5% 0,2 6,2% -0,2Tulln 5,0% 0,2 5,6% 0,4 4,3% -0,1Niederösterreich 7,1% 0,3 7,4% 0,4 6,8% 0,2Österreich 7,0% 0,3 7,4% 0,3 6,5% 0,2Quelle: AMS0,70,60,50,40,30,20,10,0-0,1-0,2-0,3-0,4Veränderung der Arbeitslosenquote 2011 auf 2012 in ProzentpunktenGesamt Männer FrauenQuelle: AMS, eigene Darstellung2.2.4 AltersgruppenEin wichtiges Merkmal arbeitsloser Personenist deren Alter. In den nachfolgenden Tabellenist die Verteilung der Arbeitslosen aufbestimmte Altersgruppen (15 – 24 Jahre, 25– 49 Jahre, ab 50 Jahre) dargestellt.In der Altersgruppe der 15 – 19-Jährigenwaren im Jahresvergleich durchgängigRückgänge der Anzahl der Arbeitslosenbeobachtbar. Der stärkste Rückgang war imArbeitsmarktbezirk Tulln (- 21,0 %) zu beobachten,der geringste im ArbeitsmarktbezirkLilienfeld (- 2,7 %). Nach den Geschlechternbetrachtet, zeigten sich bei denmännlichen Arbeitslosen dieser AltersgruppeRückgänge in den ArbeitsmarktbezirkenKrems (- 3,7 %) und Tulln (- 21,0 %), bzw.Steigerungen in den ArbeitsmarktbezirkenLilienfeld (+ 2,5 %) und St. Pölten (+ 3,1 %).Bei den weiblichen Arbeitslosen waren inallen Arbeitsmarktbezirken Rückgänge zubeobachten.34


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum15 - 19 Jahre Gesamt Männlich Weiblich2012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 70 -7,3% 35 -3,7% 36 -10,6%Lilienfeld 30 -2,7% 14 2,5% 16 -6,7%St. Pölten 164 -8,7% 92 3,1% 71 -20,4%Tulln 89 -21,0% 52 -14,0% 38 -29,0%Niederösterreich 1.504 -6,4% 800 -2,8% 704 -10,1%Österreich 8.415 -2,7% 4.456 -1,2% 3.960 -4,3%Quelle: AMSBei den 20 – 24-Jährigen vergrößerte sichdie Anzahl der Arbeitslosen im ArbeitsmarktbezirkTulln um + 1,5 %, in allen anderenArbeitsmarktbezirken verringerte siesich: in Krems um – 0,1 %, in Lilienfeld um –3,6 % und in St. Pölten um – 3,4 %. BeibeidenGeschlechtern zeigten sich uneinheitlicheTendenzen der Anzahl der Arbeitslosen.Bei den männlichen Arbeitslosen gab esRückgänge in den ArbeitsmarktbezikrenKrems und St. Pölten und Steigerungen inLilienfeld und Tulln, bei den weiblichen Arbeitslosengab es Rückgänge in Lilienfeldund St. Pölten sowie Steigerungen in Kremsund Tulln.20 - 24 Jahre Gesamt Männlich Weiblich2012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 257 -0,1% 146 -0,5% 111 0,4%Lilienfeld 89 -3,6% 53 1,7% 36 -10,6%St. Pölten 541 -3,4% 325 -0,5% 216 -7,4%Tulln 337 1,5% 212 1,6% 125 1,2%Niederösterreich 5.314 3,5% 3.156 4,3% 2.158 2,5%Österreich 31.880 5,6% 18.557 6,4% 13.324 4,4%Quelle: AMSDer Arbeitsmarktbezirk St. Pölten wies in derAltersgruppe der 25 – 49-Jährigen mit+ 0,4 % den geringsten Anstieg der Anzahlder Arbeitslosen auf. Danach folgten dieArbeitsmarktbezirke Lilienfeld (+ 1,7 %),Krems (+ 3,1 %) und Tulln (+ 4,4 %). DieEntwicklung der Anzahl der Arbeitslosenerwies sich im Jahresvergleich bei den Frauendeutlich besser als bei den Männern. DieAnzahl der weiblichen Arbeitslosen wies bisauf Tulln (+ 0,2 %) Rückgänge auf, währendbei den männlichen Arbeitslosen durchgängigZuwächse zu beobachten waren, derhöchste im Arbeitsmarktbezirk Lilienfeld mit+ 10,5 %.35


25 - 49 Jahre Gesamt Männlich Weiblich2012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2012-2012Krems 1.279 3,1% 695 6,7% 585 -0,8%Lilienfeld 419 1,7% 231 10,5% 188 -7,4%St. Pölten 2.721 0,4% 1.502 3,0% 1.219 -2,6%Tulln 1.585 4,4% 854 8,3% 731 0,2%Niederösterreich 26.191 5,8% 14.160 7,2% 12.030 4,3%Österreich 161.136 4,7% 87.963 5,7% 73.172 3,4%Quelle: AMSIn der Altersgruppe ab 50 Jahren gab es imJahresvergleich in allen ArbeitsmarktbezirkenZuwächse der Anzahl der Arbeitslosen.Am stärksten war der Zuwachs im ArbeitsmarktbezirkLilienfeld mit + 13,3 %, amgeringsten im Arbeitsmarktbezirk Krems mit+ 8,5 %. Die Altersgrupe ab 50 Jahren wardie einzige im Zentralraum, in der sowohl beiden Männern als auch bei den Frauen dieAnzahl der Arbeitslosen in allen Arbeitsmarktbezirkenstieg: bei den Männern amstärksten in Lilienfeld mit + 15,9 %, bei denFrauen am stärksten in Lilienfeld und St.Pölten mit je + 9,3 %.ab 50 Jahre Gesamt Männlich Weiblich2012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 557 8,5% 338 9,7% 219 6,8%Lilienfeld 185 13,3% 114 15,9% 71 9,3%St. Pölten 1.035 9,1% 647 9,0% 387 9,3%Tulln 688 11,2% 457 15,5% 231 3,5%Niederösterreich 11.453 12,2% 7.308 11,5% 4.145 13,6%Österreich 59.212 9,9% 37.379 10,0% 21.833 9,6%Quelle: AMS36


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumVeränderung 20,0% der Anzahl der Arbeitslosen nach Altersgruppen 2011 auf 2012 in Prozent15,0%10,0%5,0%0,0%-5,0%-10,0%-15,0%-20,0%-25,0%15 - 19 Jahre 20 - 24 Jahre25 - 49 Jahre ab 50 JahreQuelle: AMS, eigene Darstellung2.2.5 VerweildauerWie viele Tage Personen im Durchschnittarbeitslos bleiben, gibt die Verweildauer an.Je höher diese Zahl ist, desto länger müssenArbeitslose in der Arbeitslosigkeit verharren.Die höchste Verweildauer im Zentralraumwies der Arbeitsmarktbezirk St. Pölten mit111 Tagen auf, gleichzeitg aber auch denhöchsten Rückgang mit – 3,1 % gegenüber2011. In den Arbeitsmarktbezirken Kremsund Lilienfeld war eine Verweildauer vonjeweils 107 Tagen zu beobachten, in Tullneine von 101 Tagen. Der ArbeitsmarktbezirkLilienfeld war der einzige, der im Jahresvergleicheinen leichten Zuwachs der Verweildaueraufwies (+ 0,2 %).Bei den Männern war gegenüber 2011 einRückgang der Verweildauer in den ArbeitsmarktbezirkenKrems (- 2,4 %), Lilienfeld(- 0,5 %) und St. Pölten (- 3,0 %) zu beobachten,hingegen ein Anstieg um + 2,7 %im Arbeitsmarktbezirk Tulln. Bei den Frauenwiesen die Arbeitsmarktbezirke St. Pölten(- 3,1 %) und Tulln (- 5,9 %) eine rückläufigeEntwicklung auf, die ArbeitsmarktbezirkeKrems (+ 0,5 %) und Lilienfeld (+ 1,5 %) eineansteigende.2012Gesamt Männlich WeiblichVeränderung2011-20122012Veränderung2011-20122012Veränderung2011-2012Krems 107 -1,1% 106 -2,4% 108 0,5%Lilienfeld 107 0,2% 102 -0,5% 115 1,5%St. Pölten 111 -3,1% 111 -3,0% 112 -3,1%Tulln 101 -1,1% 104 2,7% 98 -5,9%Niederösterreich 111 1,7% 111 1,8% 111 1,6%Österreich 94 1,1% 95 1,7% 94 0,4%Quelle: AMS37


4,0%3,0%2,0%1,0%0,0%-1,0%-2,0%-3,0%-4,0%-5,0%-6,0%-7,0%Veränderung der Verweildauer 2011 auf 2012 in ProzentGesamt Männer FrauenQuelle: AMS, eigene Darstellung2.2.6 StellenandrangzifferDie Stellenandrangziffer gibt an, wie vieleregistrierte Arbeitslose auf eine beim Arbeitsmarktservice(AMS) gemeldete offeneStelle kommen. Sie ist somit ein Merkmal fürdie Dynamik des Arbeitsmarktes im beobachtetenArbeitsmarktbezirk. In allen Arbeitsmarktbezirkendes Zentralraums stiegdie Stellenandrangziffer im Jahresvergleich,überwiegend sogar deutlich. Der größteZuwachs war im Arbeitsmarktbezirk St.Pölten (+ 54,8 %) zu beobachten, gefolgtvon den Arbeitsmarktbezirken Lilienfeld(+ 50,1 %), Krems (+ 25,1 %) und Tulln (+9,1 %). Am höchsten war die Stellenandrangzifferim Arbeitsmarktbezirk Lilienfeldmit 14,2, am geringsten im ArbeitsmarktbezirkKrems mit 10,1.2012Veränderung2011-2012Krems 10,1 25,1%Lilienfeld 14,2 50,1%St. Pölten 11,6 54,8%Tulln 14,0 9,1%Niederösterreich 12,9 27,1%Österreich 8,9 16,0%Quelle: AMS38


Arbeitsmarkt I Meine Region ZentralraumVeränderung der Stellenandrangziffer 2011 auf 2012 in Prozent60,0%50,0%40,0%30,0%20,0%10,0%0,0%Quelle: AMS, eigene Darstellung39


Arbeitsmarkt I Meine Region Zentralraum41


Institutionelle Kinderbetreuung in Niederösterreich I Meine Region Zentralraum3. Bildung3.1 Institutionelle Kinderbetreuungin Niederösterreich(Stand 2011/12) 1Im Kindergartenjahr 2011/12 wurden in Niederösterreichin 1.247 institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen(ohne Horte)53.507 Kinder betreut. In den Kindergärten,Kinderkrippen und altersgemischten Einrichtungenwaren insgesamt 8.115 MitarbeiterInnentätig.Den größten Teil der vorhandenen Betreuungsinfrastrukturfür unter 6-jährige Kinderstellen die 1.098 Kindergärten dar. Grundsätzlichist der Besuch eines niederösterreichischenKindergartens ab einem Alter von2,5 Jahren möglich.Während im Bereich der Kindergärteneine durchaus gut ausgebaute Infrastrukturvorhanden ist, stellt sich dies bei denEinrichtungen für unter 2,5-Jährige völliganders dar: In 44 Krippen und 105 altersgemischtenEinrichtungen wurden 3.126Kinder betreut (in den Kindergärten waren es50.381). Darüberhinaus ist in 9 Bezirkenkeine Krippe und in drei keine altersgemischteEinrichtung verfügbar.Oben beschriebene Infrastruktur ist auchaus den (unter anderem) daraus folgendenKinderbetreuungsquoten 2 ablesbar. DieBetreuungsquote der 3- bis 5-Jährigen liegtin Niederösterreich bei 95,6 % und damit imBundesländervergleich an zweiter Stellenach dem Burgenland deutlich über demösterreichweiten Wert von 90,3 %. Bei den0- bis 2-Jährigen ist die Betreuungsquotemit 21,2 % etwas über dem bundesweitenWert von 19,7 % ebenfalls relativ hoch. Einvergleichender Blick auf die Betreuungsquotenbei den 1-jährigen Kindern lässt diemangelhafte Infrastruktur im Bereich derKrippen und altersgemischten Einrichtungenoffensichtlich werden: Mit einer Quote von4,8 % liegt Niederösterreich weit unter demösterreichweiten Wert von 14,9 % und damitan letzter Stelle.Der angebotene Betreuungsumfang derEinrichtungen kann anhand folgender Zahlenumrissen werden: 93 % der Einrichtungenöffnen zwischen 06:30 und 07:29 Uhr. Über42 % schließen vor 15:30 Uhr – knapp 22 %haben bis 17:00 Uhr oder länger geöffnet.48,4 % der Einrichtungen haben durchschnittlichneun und mehr geöffnete Stundenpro Betriebstag. Etwas mehr als 28 %der Einrichtungen haben 47 oder mehr Wochenim Jahr geöffnet.Anhand der Kriterien für eine „mit Vollbeschäftigungder Eltern zu vereinbarendeKinderbetreuung“ (VIF-Kriterien) 3 , kannder Betreuungsumfang systematisch dargestelltwerden. Die Kriterien erfüllt eine Kinderbetreuung• durch qualifiziertes Personal,• an mindestens 47 Wochen im Kindergartenjahr,• im Umfang von mindestens 45Stunden wöchentlich,• werktags von Montag bis Freitag,• an vier Tagen wöchentlich mindestens9,5 Stunden und• mit Angebot von Mittagessen.Das Ergebnis für die niederösterreichischenBezirke / Regionen ist aus untenstehenderTabelle ersichtlich. In Niederösterreich sindnicht ganz die Hälfte (46,5 %) der Kinder inEinrichtungen, die zumindest fünf der sechsgenannten Kriterien erfüllen. Jedoch ist mehr123Statistik Austria: Kindertagesheimstatistik 2011/12, Wien 2012 sowie darauf basierende eigene Berechnungen.Anteil der Kinder in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen im Vergleich zur gleichaltrigen Wohnbevölkerung.Vgl. BGBl. I – ausgegeben am 23. Dezember 2011 – Nr. 120, Artikel 3.43


als jedes dritte Kind (34,2 %) in einer Einrichtung,die drei oder mehr der gefordertenKriterien verfehlt. Im Regionenvergleichliegt der angebotene Betreuungsumfangim Zentralraum im Mittelfeld. 10,6 % derKinder sind in Einrichtungen, die alle VIF-Kriterien erfüllen. 22,9 % der Kinder habenBetreuungsplätze in Einrichtungen,die fünf der sechs genannten Kriterienerfüllen – zusammen ist das ein Drittel derKinder. Gleichzeitig ist allerdings auchmehr als ein Drittel der Kinder (37,1 %) ineiner Einrichtung, die drei oder mehr dergeforderten Kriterien nicht erfüllt. DasIndustrie- und das Weinviertel schneiden imRegionenvergleich am besten ab. Im MostundWaldviertel werden die Vereinbarkeitskriterienam häufigsten verfehlt.Kinder in Kindertagesheimen 2011/12Politischer Bezirkdarunter in Einrichtungen derbetreuteKategorie* (in Prozent)KinderA B C DIndustrieviertelWien-Umgebung 3.976 28,8% 53,4% 12,0% 5,7%Mödling 4.072 28,5% 60,4% 6,1% 5,0%Baden 5.015 26,4% 36,3% 16,7% 20,5%Wiener Neustadt (Stadt) 1.491 17,5% 45,2% 33,5% 3,8%Bruck an der Leitha 1.487 6,4% 34,8% 26,3% 32,5%Neunkirchen 2.664 19,3% 27,0% 14,0% 39,7%Wiener Neustadt (Land) 2.597 5,5% 17,7% 35,9% 40,9%Gesamt 21.302 21,8% 41,2% 17,7% 19,3%MostviertelAmstetten 3.737 7,9% 20,9% 15,8% 55,4%Melk 2.571 4,3% 12,3% 16,6% 66,9%Waidhofen an der Ybbs (Stadt) 428 19,6% 0,0% 7,5% 72,9%Scheibbs 1.289 0,0% 2,6% 8,9% 88,4%Gesamt 8.025 6,1% 14,1% 14,5% 65,3%WaldviertelHorn 970 5,8% 31,5% 9,9% 52,8%Waidhofen an der Thaya 764 0,0% 25,9% 7,2% 66,9%Gmünd 1.014 9,0% 2,3% 20,3% 68,4%Zwettl 1.266 0,0% 7,7% 0,0% 92,3%Gesamt 4.014 3,7% 15,6% 8,9% 71,9%WeinviertelKorneuburg 2.720 20,7% 49,8% 10,8% 18,6%Gänserndorf 3.010 15,3% 53,2% 22,2% 9,3%Hollabrunn 1.537 11,2% 42,4% 9,6% 36,8%Mistelbach 2.233 1,4% 28,9% 36,1% 33,5%Gesamt 9.500 12,9% 44,8% 20,2% 22,1%ZentralraumTulln 2.416 20,8% 44,5% 13,9% 20,8%Sankt Pölten (Stadt) 1.694 12,8% 11,9% 72,3% 3,1%Sankt Pölten (Land) 3.267 6,0% 27,3% 21,7% 44,9%Krems (Land) 1.776 5,6% 12,8% 27,8% 53,7%Krems an der Donau (Stadt) 776 8,6% 5,7% 27,7% 58,0%Lilienfeld 737 6,2% 0,0% 22,3% 71,5%Gesamt 10.666 10,6% 22,9% 29,5% 37,1%Niederösterreich 53.507 14,3% 32,2% 19,3% 34,2%Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnungen.*Einrichtungskategorien:A: Alle VIF-Kriterien werden erfüllt.B: Ein VIF-Kriterium wird nicht erfüllt.C: Zwei VIF-Kriterien werden nicht erfüllt.D: Drei oder mehr VIF-Kriterien werden nicht erfüllt.44


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraum3.2 Schulen und SchülerInnenHinweis: Die SchülerInnenzahlen auf denfolgenden Seiten geben – statistikbedingt –die Zahl der SchülerInnen im Schulbezirkwieder, nicht im Wohnbezirk. Im Bereich derAllgemeinbildenden Pflichtschulen (APS, d.h.Volks-, Haupt-, Neue Mittel-, Sonder- undPolytechnische Schule) ist durch die Schulsprengelregelungder Wohnbezirk meist mitdem Schulbezirk ident. Durch die fehlendeSchulsprengelregelung bei den Bundesschulen(AHS, BMS, BHS) und die höhereMobilität im Bereich der Sekundarstufe IIbesuchen hier viele SchülerInnen die Schulein einem anderen Bezirk als dem Wohnbezirk.Diese SchülerInnen werden dann demBezirk zugerechnet, in dem sich der Schulstandortbefindet.3.2.1 Allgemeinbildende Pflichtschulen(APS)Im Zentralraum besuchen im Schuljahr2012/13 insgesamt 22.227 Jugendliche eineVolks-, Haupt-, Sonder- oder PolytechnischeSchule. Im Vergleich zum Vorjahr ging dieAnzahl der SchülerInnen an AllgemeinbildendenPflichtschulen (APS) somit um 56(- 0,3 %) zurück, was unter dem landesweitenDurchschnitt von - 0,7 % liegt und imRegionenvergleich den zweitgeringstenRückgang darstellt. Im Vergleich zum vergangenenSchuljahr gab es in Krems Land,Krems Stadt und Lilienfeld Rückgänge beiden APS-Schülerinnen/-Schülern, amstärksten in Krems Stadt mit einem Minusvon 39 Schülerinnen/Schülern bzw. - 3,1 %.Im Vergleich der Schuljahre 2005/06 und2012/13 gibt es in allen Bezirken des Zentralraumszum Teil deutliche Rückgängezu verzeichnen, am stärksten in den BezirkenKrems Stadt (- 431 SchülerInnen bzw.- 26,1 %), Lilienfeld (- 405 SchülerInnen bzw.- 17,6 %) und Tulln (- 865 SchülerInnen bzw.- 15,4 %). Den geringsten Rückgang bei derZahl der APS-SchülerInnen im Zentralraumgab es im Bezirk St. Pölten Stadt (- 199SchülerInnen bzw. - 4,9 %). Im langfristigenVergleich liegt der APS-SchülerInnen-Rückgang von - 14,4 % im Zentralraumetwas über dem niederösterreichischenDurchschnitt von - 12,5 % in diesem Zeitraumund stellt damit den drittgrößtenRückgang im Regionenvergleich dar.Allgemeinbildende Pflichtschule (APS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 4.192 4.010 3.778 3.672 3.573Krems Stadt 1.651 1.448 1.292 1.259 1.220Lilienfeld 2.299 2.089 1.965 1.902 1.894St. Pölten Land 8.181 7.500 7.114 6.957 6.972St. Pölten Stadt 4.022 3.862 3.781 3.805 3.823Tulln 5.610 5.018 4.749 4.688 4.745Zentralraum 25.955 23.927 22.679 22.283 22.227NÖ gesamt 127.043 117.311 113.395 111.938 111.155Allgemeinbildende Pflichtschule (APS) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land -619 -14,8% -99 -2,7%Krems Stadt -431 -26,1% -39 -3,1%Lilienfeld -405 -17,6% -8 -0,4%St. Pölten Land -1.209 -14,8% 15 0,2%St. Pölten Stadt -199 -4,9% 18 0,5%Tulln -865 -15,4% 57 1,2%Zentralraum -3.728 -14,4% -56 -0,3%NÖ gesamt -15.888 -12,5% -783 -0,7%45


a) SchulanfängerInnen („Taferlklassler“)Gegenüber dem Schuljahr 2011/12 gab esim aktuellen Schuljahr wieder einen leichtenRückgang bei der Zahl der SchulanfängerInnenin NÖ zu verzeichnen: 15.812„Taferlklassler“ bedeuten einen Rückgangum 270 SchülerInnen bzw. - 1,7 %. DieseEntwicklung ist jedoch in den nö. Regionensehr unterschiedlich: Während der Zentralraum(+ 73 SchülerInnen bzw. + 2,3 %)einen Zuwachs erlebte, ging die Zahl der„Taferlklassler“ in den anderen Regionen imVergleich zum vergangenen Schuljahr zurück,am stärksten im Weinviertel (- 184SchülerInnen bzw. - 6,5 %).In den Bezirken des Zentralraums gab esv.a. in St. Pölten Land (+ 70 SchülerInnenbzw. + 7,3 %) und Tulln (+ 40 SchülerInnenbzw. + 6,0 %) stärkere Zuwächse, stärkereRückgänge gab es in Krems Stadt (- 13SchülerInnen bzw. - 6,9 %) und St. PöltenStadt (- 53 SchülerInnen bzw. - 9,2 %).Im Vergleich der Schuljahre 2005/06 mit2012/13 ist die Zahl der SchulanfängerInnenim Zentralraum ebenfalls leicht angestiegen:+ 0,7 % stehen niederösterreichweiteinem Rückgang um - 2,4 % bei den „Taferlklasslern“gegenüber. Damit ist der Zentralraumdie einzige Region neben dem Industrieviertel,in dem die Zahl der SchulanfängerInnenim längerfristigen Vergleichzugenommen hat. In den Bezirkendes Zentralraums war in diesem Zeitraumder Zuwachs in Krems Stadt mit Abstand amstärksten (+ 18 SchülerInnen bzw. + 11,4 %),gefolgt von Krems Land (+ 31 SchülerInnenbzw. + 6,2 %). Einen stärkeren Rückganggab es v.a. im Bezirk Lilienfeld, wo im aktuellenSchuljahr um 23 „Taferlklassler“ weniger(- 8,1 %) als noch im Schuljahr 2005/06mit der Schule begonnen haben.SchulanfängerInnen ("Taferlklassler") - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 499 540 582 514 530Krems Stadt 158 182 174 189 176Lilienfeld 283 262 280 247 260St. Pölten Land 1.031 1.015 900 961 1.031St. Pölten Stadt 538 542 566 576 523Tulln 695 620 700 666 706Zentralraum 3.204 3.161 3.202 3.153 3.226NÖ gesamt 16.193 16.048 16.034 16.082 15.812SchulanfängerInnen ("Taferlklassler") - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 31 6,2% 16 3,1%Krems Stadt 18 11,4% -13 -6,9%Lilienfeld -23 -8,1% 13 5,3%St. Pölten Land 0 0,0% 70 7,3%St. Pölten Stadt -15 -2,8% -53 -9,2%Tulln 11 1,6% 40 6,0%Zentralraum 22 0,7% 73 2,3%NÖ gesamt -381 -2,4% -270 -1,7%46


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraumb) Volksschule (VS)Im Vergleich des aktuellen Schuljahres zumSchuljahr 2011/12 gab es in zwei Regionen(Industrieviertel und Zentralraum) Zuwächsebei der Zahl der VolksschülerInnenzu verzeichnen, im Mostviertel bliebdie SchülerInnenzahl de facto gleich, imWald- und Weinviertel gab es stärkereRückgänge. Niederösterreichweit besuchenim aktuellen Schuljahr 63.412 SchülerInneneine Volksschule, was einem leichten Rückgang(- 39 SchülerInnen bzw. - 0,1 %) gegenüberdem vergangenen Schuljahr entspricht.Im Zentralraum gab es mit + 59 SchülerInnenbzw. + 0,5 % den größten Zuwachsim Regionenvergleich. Nach Bezirken betrachtetgab es in zwei Bezirken des Zentralraums(Krems Land und St. Pölten Stadt)einen Rückgang, bei drei (St. Pölten Land,Krems Stadt, und Tulln) einen (leichten)Zuwachs im Vergleich zum vergangenenSchuljahr. In Lilienfeld stagnierte die Zahl derVolksschülerInnen.Vergleicht man wieder das Schuljahr2005/06 mit dem aktuellen so fällt auf, dassbis auf St. Pölten Stadt alle Bezirke desZentralraums Rückgänge bei der Zahl derVolksschülerInnen verbuchen mussten,die Intensität aber sehr unterschiedlich war.Am stärksten fallen die Rückgänge in Lilienfeld(- 238 SchülerInnen bzw. - 19,2 %),Krems Stadt (- 96 SchülerInnen bzw.- 12,2 %) und St. Pölten Land (- 541 SchülerInnenbzw. - 12,4 %) aus. In Krems Land(- 240 SchülerInnen bzw. - 10,3 %) und Tulln(- 181 SchülerInnen bzw. - 6,3 %) war dieAbnahme schwächer. St. Pölten Stadt konnteals einziger Bezirk einen Zuwachs verzeichnen(+ 83 SchülerInnen bzw. + 4,1 %).Der Gesamtrückgang bei den Volksschülerinnen/-schülernim Zentralraum liegt mit- 8,9 % über dem NÖ-Schnitt und stelltdamit den drittgrößten Rückgang allerRegionen dar.Volksschule (VS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 2.323 2.135 2.138 2.102 2.083Krems Stadt 785 704 672 681 689Lilienfeld 1.237 1.083 1.034 999 999St. Pölten Land 4.374 4.058 3.827 3.800 3.833St. Pölten Stadt 2.021 2.069 2.062 2.133 2.104Tulln 2.880 2.633 2.617 2.633 2.699Zentralraum 13.620 12.682 12.350 12.348 12.407NÖ gesamt 68.283 63.695 63.214 63.451 63.412Volksschule (VS) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land -240 -10,3% -19 -0,9%Krems Stadt -96 -12,2% 8 1,2%Lilienfeld -238 -19,2% 0 0,0%St. Pölten Land -541 -12,4% 33 0,9%St. Pölten Stadt 83 4,1% -29 -1,4%Tulln -181 -6,3% 66 2,5%Zentralraum -1.213 -8,9% 59 0,5%NÖ gesamt -4.871 -7,1% -39 -0,1%47


c) Hauptschule (HS) 4Die Hauptschulen in NÖ kämpfen seit Jahrennicht nur mit dem geburtenbedingtenRückgang der SchülerInnenzahlen, sondernauch mit der zunehmend stärkeren Konkurrenzder AHS-Unterstufen. Dies schlägt sichauch deutlich in den teilweise massiv sinkendenSchülerInnenzahlen nieder: Seitdem Schuljahr 2005/06 ist die Anzahl derHauptschülerInnen im gesamten Bundeslandum 19,1 % zurückgegangen. Im aktuellenSchuljahr besuchen 41.254 SchülerInneneine Hauptschule in Niederösterreich. ImSchuljahr 2005/06 lag diese Zahl noch bei50.999. Den mit Abstand stärksten Rückganggab es auch hier im Waldviertel mit- 26,3 %. Doch auch in allen anderen nö.Regionen ging die Zahl der HauptschülerInnenim Langzeitvergleich deutlich zurück.Im Zentralraum sank die Zahl der HauptschülerInnenvon 10.810 (2005/06) auf 8.614(2012/13). Dieser Rückgang um 20,3 %liegt geringfügig über dem NÖ-Schnitt(19,1 %) und stellt den drittgrößten Rückgangaller nö. Regionen dar. Im gesamtenZentralraum gibt es keinen einzigen Bezirk,der bei der Zahl der HauptschülerInnen imVergleich der letzten Jahre nicht Rückgängeim zweistelligen Prozentbereich hinnehmenmusste.Auf Bezirksebene hat im Zentralraum KremsStadt den größten Rückgang zu verkraften:323 SchülerInnen weniger bzw. - 45,4 % seitdem Schuljahr 2005/06 besuchen dort aktuelldie Hauptschule. Das bedeutet, dasssich in Krems Stadt in den letzten siebenJahren die Zahl der HauptschülerInnenbeinahe halbiert hat. In den anderen Bezirkensind die Rückgänge deutlich geringer,liegen jedoch auch zwischen - 25,2 % (Tulln)und - 13,7 % (Lilienfeld).Auch im Vergleich zum vergangenenSchuljahr haben die meisten Bezirke desZentralraums Rückgänge bei der Zahl derHauptschülerInnen zu verzeichnen. Amstärksten sind diese in Krems Stadt (- 37SchülerInnen bzw. - 8,7 %). Zuwächse gabes in Lilienfeld (+ 13 SchülerInnen bzw.+ 1,7 %) und St. Pölten Stadt (+ 15 SchülerInnenbzw. + 1,1 %). Im Regionenvergleichist der Rückgang im Zentralraum seit demletzten Schuljahr mit - 1,9 % der drittgrößteund liegt über dem NÖ-Schnitt von- 1,4 %.Hauptschule (HS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 1.657 1.691 1.467 1.420 1.341Krems Stadt 712 565 453 426 389Lilienfeld 907 861 796 770 783St. Pölten Land 3.342 3.072 2.935 2.859 2.806St. Pölten Stadt 1.716 1.517 1.468 1.427 1.442Tulln 2.476 2.166 1.915 1.883 1.853Zentralraum 10.810 9.872 9.034 8.785 8.614NÖ gesamt 50.999 46.371 43.237 41.834 41.254Hauptschule (HS) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land -316 -19,1% -79 -5,6%Krems Stadt -323 -45,4% -37 -8,7%Lilienfeld -124 -13,7% 13 1,7%St. Pölten Land -536 -16,0% -53 -1,9%St. Pölten Stadt -274 -16,0% 15 1,1%Tulln -623 -25,2% -30 -1,6%Zentralraum -2.196 -20,3% -171 -1,9%NÖ gesamt -9.745 -19,1% -580 -1,4%4Bei der Zahl der HauptschülerInnen ist auch die Zahl der SchülerInnen in Neuen Mittelschulen (NMS, siehe nächsterAbschnitt) enthalten, da dieser Schultyp in NÖ organisatorisch an ehemaligen Hauptschulstandorten geführt wird.48


Aus dem Diagramm ist ersichtlich, dass seit2009/10 der Anteil der NMS-SchülerInnen anden SchülerInnen in der 1. Klasse derHauptschulen in allen nö. Regionen beinahekontinuierlich steigt. Im Vergleich der Regionenhat das Industrieviertel aktuell mit76,0 % den höchsten Anteil von NMS-SchülerInnen an SchülerInnen der 1. Klasseder Hauptschulen. D.h., dass in dieser Regionmehr als drei Viertel aller HauptschulanfängerInnenbereits eine Neue Mittelschulebesucht. Der Zentralraum folgt mit einemAnteil von 60,3 %, das Weinviertel mit einemAnteil von 54,6 %. Etwas geringereWerte weisen das Mostviertel mit einemAnteil von 48,6 % und das Waldviertel miteinem Anteil von 46,0 % aller HauptschulanfängerInnenan einer NMS auf. In diesenbeiden Regionen gab es im Vergleich zumvergangenen Schuljahr jedoch sehr starkeZuwächse zu verzeichnen.Im Zentralraum ist der Anteil der NMS-SchülerInnen an den Schülerinnen/Schülernin der 1. Klasse der Hauptschulen im Vergleichzum letzten Schuljahr in allen Bezirkensteigend, am stärksten in Tulln (von 0 % auf49,4 %) und Krems Stadt (von 0 % auf53,8 %), wo im aktuellen Schuljahr erstmaligNMS eingerichtet wurden. Am höchsten liegtder Anteil mittlerweile in Lilienfeld (75,3 %)und St. Pölten Stadt (73,7 %), wo bereitsmehr als sieben von zehn HauptschulanfängerInneneine NMS besuchen.Neue Mittelschulen (NMS) in NÖ - Anteil der NMS-SchülerInnen an 1. Klasse HauptschuleVgl. Schuljahre 2009/10 bis 2012/13 - nach Regionen80%76,070%60%54,660,3 60,72009/1050%45,948,646,02010/112011/122012/1340%30%23,438,525,330,836,535,831,529,825,620%14,518,718,310%10,37,92,0 2,33,10%Industrieviertel Mostviertel Waldviertel Weinviertel Zentralraum NÖ gesamtQuelle: LSR NÖ; Berechnungen: AKNÖ50


Schulen und SchülerInnen I Meine Region ZentralraumNeue Mittelschulen (NMS) in NÖ - Anteil der NMS-SchülerInnen an 1. Klasse HauptschuleVgl. Schuljahre 2009/10 bis 2012/13 - Zentralraum80%75,3%73,7%70%60%50%50,4%53,8%62,1%58,8% 59,0%57,0%52,5%50,4% 50,6%49,4%2009/1040%30%34,7%34,2%32,0%26,6%25,0%2010/112011/122012/1320%17,3%10%0%0,0%Krems Land Krems Stadt Lilienfeld St. Pölten Land St. Pölten Stadt Tulln0,0%Quelle: LSR NÖ; Berechnungen: AKNÖIm Gegensatz zur Anzahl der SchülerInnengibt die untenstehende Karte den Anteil derNMS-Standorte (d.h. ehemalige Hauptschulen,die bereits in Neue Mittelschulen umgewandeltwurden) an allen Hauptschuleneines Bezirks im aktuellen Schuljahr wieder.Wie sich zeigt gibt es hier große Unterschiedenach Bezirken: Während z.B. inBruck/Leitha bereits alle und in Baden mit92,3 % ein Großteil der Hauptschul-Standorte auf den Schultyp Neue Mittelschuleumgestellt hat, gibt es in Waidhofen/Ybbsnoch keine Neue Mittelschule.Im Zentralraum liegt der Anteil der Hauptschulenam Schulversuch Neue Mittelschuleim Vergleich zu anderen Regionenin etwa im Durchschnitt. Im Bezirk Lilienfeldhaben mit 83,3 % bereits sehr vieleHauptschulen auf Neue Mittelschulen umgestellt,in Krems Land mit 37,5 % jedoch erstknapp mehr als ein Drittel.51


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraume) Polytechnische Schule (PTS)Hinweis: Bei der Betrachtung der SchülerInnenzahlenin den Polytechnischen Schulen(PTS) ist zu beachten, dass aufgrund dergeringen SchülerInnenzahlen bereits geringfügigeabsolute Veränderungen zu starkenprozentuellen Ausschlägen führen können.Die Zahl der SchülerInnen in PTS ist in NÖseit vielen Jahren rückgängig, seit demSchuljahr 2005/06 um - 25,6 %. Die Gründedafür liegen einerseits im generellen demographischenRückgang, andererseits imimmer stärker beobachtbaren Phänomen,dass das 9. Pflichtschuljahr bevorzugt ineiner BMS oder BHS absolviert wird. NachRegionen betrachtet gab es die stärkstenRückgänge im Zentralraum (- 289 SchülerInnenbzw. - 33,4 %) und im Weinviertel(- 245 SchülerInnen bzw. - 31,7 %). Ammoderatesten fiel der Rückgang im Mostviertelmit - 108 SchülerInnen bzw. - 13,3 %aus.Auf Bezirksebene gab es hier im Zentralraumsehr unterschiedliche Entwicklungen: Währendder Rückgang in Krems Land (- 69SchülerInnen bzw. - 55,6 %) jenseits der50 %-Marke liegt, gingen die PTS-SchülerInnenzahlen in Tulln (- 56 SchülerInnenbzw. - 40,9 %), St. Pölten Land (- 102SchülerInnen bzw. - 31,7 %), Lilienfeld (- 24SchülerInnen bzw. - 31,2 %) und St. PöltenStadt (- 32 SchülerInnen bzw. - 23,5 %)nicht ganz so stark zurück. In Krems Stadtkonnte die Zahl der PTS-SchülerInnen imlangfristigen Vergleich noch am ehestengehalten werden (- 6 SchülerInnen bzw.- 8,7 %).Im Vergleich zum vergangenen Schuljahrgab es – bis auf Krems Land und Lilienfeld –in allen Bezirken des Zentralraums steigendePTS-SchülerInnenzahlen, sodass es – entgegendem niederösterreichweiten Trendund der Entwicklung in den meisten anderenRegionen – zu einem Zuwachs bei denPTS-Schülerinnen/-Schülern um + 12,5 %kam. Dies ist der mit Abstand stärksteAnstieg aller nö. Regionen.Polytechnische Schule (PTS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 124 87 79 58 55Krems Stadt 69 83 70 51 63Lilienfeld 77 73 76 76 53St. Pölten Land 322 234 226 186 220St. Pölten Stadt 136 134 98 82 104Tulln 137 95 84 59 81Zentralraum 865 706 633 512 576NÖ gesamt 4.309 3.818 3.523 3.275 3.206Polytechnische Schule (PTS) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land -69 -55,6% -3 -5,2%Krems Stadt -6 -8,7% 12 23,5%Lilienfeld -24 -31,2% -23 -30,3%St. Pölten Land -102 -31,7% 34 18,3%St. Pölten Stadt -32 -23,5% 22 26,8%Tulln -56 -40,9% 22 37,3%Zentralraum -289 -33,4% 64 12,5%NÖ gesamt -1.103 -25,6% -69 -2,1%53


f) Allgemeine Sonderschule (ASO)Hinweis: Bei der Betrachtung der SchülerInnenzahlenin den Allgemeinen Sonderschulen(ASO) ist zu beachten, dass aufgrund dergeringen SchülerInnenzahlen bereits geringfügigeabsolute Veränderungen zu starkenprozentuellen Ausschlägen führen können.In der niederösterreichischen Gesamtbetrachtungist die SchülerInnenzahl in denASO seit dem Schuljahr 2005/06 relativkonstant geblieben (- 4,9 %). Einen stärkerenRückgang gab es in diesem Zeitraumnur im Mostviertel (- 80 SchülerInnen bzw.- 13,1 %). Der Zentralraum hat in diesemZeitraum 4,5 % seiner ASO-SchülerInnen„verloren“, was etwas unter dem NÖ-Durchschnitt liegt.Auf Bezirksebene gab es v.a. in Lilienfeld(- 19 SchülerInnen bzw. - 24,4 %) undSt. Pölten Land (- 30 SchülerInnen bzw.- 21,0 %) deutliche Rückgänge. Einen kräftigenZuwachs gab es in St. Pölten Stadt(+ 24 SchülerInnen bzw. + 16,1 %).Allgemeine Sonderschule (ASO) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 88 97 94 92 94Krems Stadt 85 96 97 101 79Lilienfeld 78 72 59 57 59St. Pölten Land 143 136 126 112 113St. Pölten Stadt 149 142 153 163 173Tulln 117 124 133 113 112Zentralraum 660 667 662 638 630NÖ gesamt 3.452 3.427 3.421 3.378 3.283Allgemeine Sonderschule (ASO) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 6 6,8% 2 2,2%Krems Stadt -6 -7,1% -22 -21,8%Lilienfeld -19 -24,4% 2 3,5%St. Pölten Land -30 -21,0% 1 0,9%St. Pölten Stadt 24 16,1% 10 6,1%Tulln -5 -4,3% -1 -0,9%Zentralraum -30 -4,5% -8 -1,3%NÖ gesamt -169 -4,9% -95 -2,8%54


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraumg) SchülerInnen in ganztägigen Schulen 5Bereits seit vielen Jahren wird der Ausbaudes ganztägigen Schulwesens bzw. derNachmittagsbetreuung in Schulen als bildungspolitischesZiel forciert. Auch in NÖgab es in den letzten Jahren dazu verstärkteAnstrengungen von Bund, Land und Gemeinden.Die Zahl der APS-SchülerInnen inganztägigen Schulen bzw. in Nachmittagsbetreuungist dementsprechend in denletzten Jahren stark gestiegen: von 3.822SchülerInnen (2005/06) auf 11.380 (2012/13).Dies entspricht einer Steigerung um197,7 %.Überdurchschnittlich stark war der Ausbauder ganztägigen Schulplätze im Zentralraum:Besuchten dort im Schuljahr2005/06 erst 694 SchülerInnen eine Ganztagsschulebzw. eine schulische Nachmittagsbetreuung,so liegt deren Zahl im aktuellenSchuljahr bereits bei 2.848. Das entsprichteiner Zunahme um + 310,4 %. Besondersin St. Pölten Land, Krems Stadtund Krems Land kam es hier zu einerstarken Ausweitung.SchülerInnen in ganztägigen Schulen in APS - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 76 269 319 324 381Krems Stadt 24 173 183 208 258Lilienfeld 41 43 70 64 137St. Pölten Land 7 290 403 493 669St. Pölten Stadt 173 312 295 363 463Tulln 373 661 730 763 940Zentralraum 694 1.748 2.000 2.215 2.848NÖ gesamt 3.822 7.347 8.623 9.761 11.380SchülerInnen in ganztägigen Schulen in APS - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 305 401,3% 57 17,6%Krems Stadt 234 975,0% 50 24,0%Lilienfeld 96 234,1% 73 114,1%St. Pölten Land 662 9.457,1% 176 35,7%St. Pölten Stadt 290 167,6% 100 27,5%Tulln 567 152,0% 177 23,2%Zentralraum 2.154 310,4% 633 28,6%NÖ gesamt 7.558 197,7% 1.619 16,6%5Aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten werden hier nur GanztagsschülerInnen bzw. SchülerInnen in schulischerNachmittagsbetreuung an allgemeinbildenden Pflichtschulen (APS), d.h. an Volks-, Haupt-, Polytechnischen und Sonderschulenausgewiesen.55


Der Ausbau des Angebots an ganztägigenSchulplätzen bzw. der schulischen Nachmittagsbetreuunggeht auch im Vergleich zumvergangenen Schuljahr weiter: Niederösterreichweitbesuchen heuer 1.619 SchülerInnen(+ 16,6 %) mehr ganztägige Schulenbzw. eine schulische Nachmittagsbetreuung,als noch 2011/12. Am stärksten stieg diediesbezügliche SchülerInnenzahl im Zentralraum(+ 633 SchülerInnen bzw.+ 28,6 %), am geringsten lagen die Steigerungsratenim Industrieviertel (+ 257 SchülerInnenbzw. + 5,9 %) und im Waldviertel(+ 104 SchülerInnen bzw. + 15,2 %). Besondersstark waren die Zuwächse bei der Zahlder SchülerInnen in ganztägigen Schulenbzw. schulischer Nachmittagsbetreuung inLilienfeld (+ 73 SchülerInnen bzw.+ 114,1 %), wo es im Vorjahr noch – entgegendem allgemeinen Trend – einen Rückganggegeben hatte. Auch in den anderenBezirken des Zentralraums gab es gegenüberdem vergangenen Schuljahr Zuwächsezwischen 35,7 % (St. Pölten Land) und17,6 % (Krems Land).Wie aus dem Diagramm ersichtlich liegt derAnteil von SchülerInnen in einer ganztägigenSchulform in der Volksschule imZentralraum mit 16,8 % am höchsten. Dasbedeutet, dass im Zentralraum bereitsjedes 6. Volksschulkind eine ganztägigeSchule besucht bzw. an einer schulischenNachmittagsbetreuung teilnimmt. ImHauptschulbereich hat das Industrieviertelmit 11,3 % die Nase vorne, hier liegt derZentralraum mit 7,0 % doch deutlich dahinter,belegt damit im Regionenvergleich aberimmerhin den zweiten Platz.Volksschulen und Hauptschulen in NÖ - Anteil von Kindern in ganztägigen SchulformenSchuljahr 2012/13 - nach Regionen18%16,816%14%13,912,212%11,111,310,8Volksschule10%Hauptschule8%8,17,0 7,26%5,76,14%2,42%0%Industrieviertel Mostviertel Waldviertel Weinviertel Zentralraum GesamtQuelle: LSR NÖ; Berechnungen: AKNÖ56


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraumh) SchülerInnen mit nicht-deutscherMuttersprache 6Insgesamt besuchen im Schuljahr 2012/1313.368 SchülerInnen mit nicht-deutscherMuttersprache eine allgemeinbildendePflichtschule in NÖ. Gegenüber dem Vorjahrbedeutet dies eine Zunahme um 430 SchülerInnenoder 3,3 %. Die stärksten Zuwächsegab es im Mostviertel (+ 169 SchülerInnenbzw. + 13,8 %). Rückgänge gab es imWaldviertel (- 15 SchülerInnen bzw.- 6,5 %) und im Zentralraum (- 51 SchülerInnenbzw. - 1,9 %) zu verzeichnen.Den mit Abstand höchsten absoluten Wertvon SchülerInnen mit nicht-deutscher Muttersprachein ganz NÖ hat der Bezirk Badenmit 2.150 SchülerInnen, gefolgt von Gänserndorfmit 1.160 SchülerInnen.Seit dem Schuljahr 2005/06 nahm die Zahldieser SchülerInnen im Zentralraum um 434bzw. 20,0 % zu. Dabei handelt es sich umden zweitgeringsten Zuwachs im Regionenvergleichin diesem Zeitraum. In denBezirken des Zentralraums gab es in diesemZeitraum v.a. in St. Pölten Stadt (+ 59,8 %),Krems Land (+ 38,5 %) und Krems Stadt(+ 36,0 %) deutliche Steigerungen. Als zweider wenigen Bezirke in NÖ gab es in Lilienfeld(- 21,3 %) und Tulln (- 6,9 %) Rückgängebei dieser SchülerInnengruppe.Einschränkend muss festgehalten werden,dass Änderungen in den Erhebungskriterien/statistischenZuordnungen die Zeitreiheeventuell verfälschen.SchülerInnen mit nicht-deutscher Muttersprache in APS - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 117 167 121 179 162Krems Stadt 175 246 226 244 238Lilienfeld 333 278 260 266 262St. Pölten Land 461 415 497 504 509St. Pölten Stadt 635 912 841 1.018 1.015Tulln 448 477 341 443 417Zentralraum 2.169 2.495 2.286 2.654 2.603NÖ gesamt 9.700 11.775 12.166 12.938 13.368SchülerInnen mit nicht-deutscher Muttersprache in APS - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 45 38,5% -17 -9,5%Krems Stadt 63 36,0% -6 -2,5%Lilienfeld -71 -21,3% -4 -1,5%St. Pölten Land 48 10,4% 5 1,0%St. Pölten Stadt 380 59,8% -3 -0,3%Tulln -31 -6,9% -26 -5,9%Zentralraum 434 20,0% -51 -1,9%NÖ gesamt 3.668 37,8% 430 3,3%6Aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten werden hier nur SchülerInnen mit nicht-deutscher Muttersprache anallgemeinbildenden Pflichtschulen (APS), d.h. an Volks-, Haupt-, Polytechnischen und Sonderschulen ausgewiesen.57


Umgelegt auf die Gesamtzahl der VolksschülerInnenhat das Industrieviertel denhöchsten Anteil von Schülerinnen/Schülernmit nicht-deutscher Muttersprache, nämlich21,1 %, gefolgt vom Zentralraum mit16,6 %. Alle anderen Regionen liegen unterdem NÖ-Schnitt von 15,7 %: das Weinviertelnur knapp (14,2 %), Mostviertel (8,9 %) undWaldviertel (3,7 %) jedoch deutlich. AufBezirksebene hat NÖ-weit St. PöltenStadt mit 40,6 % den höchsten Anteil.Auch bei den Hauptschulen ist das Industrieviertelmit einem Anteil von 13,0 % mitSchülerinnen/Schülern nicht-deutscher Muttersprachein NÖ führend, gefolgt vomWeinviertel (5,5 %) und dem Zentralraum(5,3 %). Wie auch bei den Volksschulenrangieren das Mostviertel (5,1 %) und dasWaldviertel (0,6 %) hier abgeschlagen dahinter.Auf Bezirksebene hat Krems mit21,9 % den höchsten Wert in NÖ. AuchSt. Pölten Stadt und Lilienfeld sind hier mitAnteilen von 9,1 % bzw. 8,8 % überdurchschnittlich,alle anderen Bezirke des Zentralraumshaben geringere Quoten.Volksschulen und Hauptschulen in NÖ - Anteil von Kindern mit nicht-deutscher MutterspracheSchuljahr 2012/13 - nach Regionen25%21,120%Volksschule15%13,014,216,615,7Hauptschule10%8,97,35%5,13,75,5 5,30,60%Industrieviertel Mostviertel Waldviertel Weinviertel Zentralraum GesamtQuelle: LSR NÖ; Berechnungen: AKNÖ58


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraum3.2.2 AHS/BMS/BHSDas mittlere und höhere Schulwesen inNÖ ist in seinen Angeboten und in der regionalenVerfügbarkeit von einer gewissenHeterogenität geprägt: Große Schulzentrenwie St. Pölten, Wr. Neustadt, Mödling,Krems, Hollabrunn, Mistelbach und Badenbieten zwar vielfältige weiterführende schulischeAusbildungswege an, einige Regionensind jedoch nicht in diesem Ausmaß mithöheren Schulen versorgt bzw. gibt esnicht die Angebotsdichte wie in anderenRegionen. Eine grafische Übersicht dazubietet die beigefügte Karte des maturaführendenSchulwesens in NÖ.Im AHS- und BMHS-Bereich verfügt derZentralraum im Vergleich zu den anderenRegionen über ein überdurchschnittlichgut ausgebautes Angebot an Schulstandorten.V.a. die großen Schulzentren St.Pölten und Krems bieten ein vielfältigesAngebot weiterführender schulischer Ausbildungswege.59


a) AHS-UnterstufeTrotz Rückgängen bei der Zahl der 10- bis14-jährigen Wohnbevölkerung ist die Zahlder SchülerInnen in den AHS-Unterstufenseit dem Schuljahr 2005/06 niederösterreichweitum + 0,2 % angestiegen 7 . Dengrößten Zuwachs gab es in diesem Zeitraumim Weinviertel mit + 475 SchülerInnen bzw.+ 15,8 %, den mit Abstand größten Rückgangim Waldviertel mit - 331 SchülerInnenbzw. - 22,5 %. Der Zentralraum hat hiermit einem Rückgang um 162 SchülerInnenbzw. - 4,5 % den zweitgrößten Rückgangaller nö. Regionen zu verzeichnen.Teilweise deutliche Rückgänge gab es inbeinahe allen Bezirken mit AHS-Unterstufenstandorten in der Region zuverzeichnen: Tulln (- 58 SchülerInnen bzw.- 10,3 %), St. Pölten Stadt (- 106 SchülerInnenbzw. - 8,0 %) und Lilienfeld (- 38 SchülerInnenbzw. - 11,7 %). In Krems Stadt gabes einen geringen Zuwachs (+ 40 SchülerInnenbzw. + 2,9 %).Im aktuellen Schuljahr besuchen in Niederösterreichinsgesamt 20.432 SchülerInneneine AHS-Unterstufe, das ist ein Minus von0,9 % zum Vorjahr. Vergleicht man die Zahlder AHS-UnterstufenschülerInnen mit jenerder SchülerInnen in den Hauptschulen/NeuenMittelschulen (aktuell: 41.254) sofällt auf, dass beinahe jeder dritte Schülerbzw. jede dritte Schülerin auf der Sekundarstufe1 in NÖ bereits eine AHS besucht.Im Industrieviertel liegt das Verhältnisvon HauptschülerInnen (13.115) zu AHS-UnterstufenschülerInnen (10.335) beinaheschon gleich auf. Der Zentralraum hat hiermit einem Anteil von 28,6 % AHS-Schülerinnen/-Schülern an allen Schülerinnen/Schülernder Sekundarstufe 1 dendritthöchsten Wert aller nö. Regionen.Beim Vergleich des aktuellen Schuljahres mitdem Schuljahr 2011/12 mussten im Zentralraumzwei von vier Bezirken mit AHS-Unterstufenstandorten Rückgänge bei derZahl der AHS-UnterstufenschülerInnen hinnehmen,am stärksten in Lilienfeld (- 24SchülerInnen bzw. - 7,7 %). Geringe Zuwächsegab es in Krems Stadt (+ 1,1 %) undTulln (+ 0,2 %). Insgesamt ging die Zahl derAHS-UnterstufenschülerInnen im Zentralraumim Vergleich zum letzten Schuljahr um1,4 % zurück.AHS Unterstufe - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 0 0 0 0 0Krems Stadt 1.395 1.406 1.408 1.419 1.435Lilienfeld 325 361 321 311 287St. Pölten Land 0 0 0 0 0St. Pölten Stadt 1.333 1.403 1.324 1.270 1.227Tulln 562 515 537 503 504Zentralraum 3.615 3.685 3.590 3.503 3.453NÖ gesamt 20.385 21.169 21.039 20.626 20.432AHS Unterstufe - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 0 0Krems Stadt 40 2,9% 16 1,1%Lilienfeld -38 -11,7% -24 -7,7%St. Pölten Land 0 0St. Pölten Stadt -106 -8,0% -43 -3,4%Tulln -58 -10,3% 1 0,2%Zentralraum -162 -4,5% -50 -1,4%NÖ gesamt 47 0,2% -194 -0,9%7Im Vergleich dazu ging die Zahl der HauptschülerInnen niederösterreichweit im gleichen Zeitraum um - 19,1 % zurück.60


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraumb) AHS-OberstufeBei den SchülerInnenzahlen in den AHS-Oberstufen gab es in den letzten Jahrenkräftige Zuwächse: In NÖ stieg die Zahl derSchülerInnen in dieser Schulform seit demSchuljahr 2005/06 um 17,2 %. Ausschlaggebenddafür waren v.a. zahlreiche neueOberstufenrealgymnasien, die in den letztenJahren in NÖ geschaffen worden sind. Denmit Abstand stärksten Anstieg gab es indiesem Zeitraum im Weinviertel, wo aktuellum 558 SchülerInnen bzw. 36,8 % mehr eineAHS-Oberstufe besuchen als noch im Schuljahr2005/06. Der Zentralraum legte indiesem Zeitraum um 616 AHS-OberstufenschülerInnen bzw. 23,3 % zu.Dies ist der zweitgrößte Zuwachs im Regionenvergleich.In den Bezirken des Zentralraums gab es beiden AHS-Oberstufenschülerinnen/-schülernteilweise massive Zunahmen: St. PöltenStadt (+ 224 SchülerInnen bzw. + 20,0 %)und Krems Stadt (+ 118 SchülerInnen bzw.+ 10,2 %) sind hier im Besonderen zu nennen.Auch in Tulln (+ 15 SchülerInnen bzw.+ 7,0 %) und Lilienfeld (+ 5 SchülerInnenbzw. + 3,4 %) legte die Zahl der AHS-OberstufenschülerInnen seit dem Schuljahr2005/06 zu. Ein ganz neuer AHS-Oberstufenstandort wurde in den letztenJahren in Neulengbach (Bezirk St. PöltenLand) eröffnet.Im Vergleich des aktuellen Schuljahres mitdem Schuljahr 2011/12 konnten alle Bezirkendes Zentralraums mit AHS-Oberstufenstandorten Zuwächse vermelden,am stärksten fielen diese in St. PöltenLand (+ 27 SchülerInnen bzw. + 11,9 %) aus.Gesamt stieg die Zahl der AHS-OberstufenschülerInnen im Zentralraum seitdem letzten Schuljahr um 3,0 %.AHS-Oberstufe - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 0 0 0 0 0Krems Stadt 1.159 1.185 1.259 1.257 1.277Lilienfeld 147 140 151 147 152St. Pölten Land 0 105 203 227 254St. Pölten Stadt 1.118 1.202 1.253 1.302 1.342Tulln 215 252 220 227 230Zentralraum 2.639 2.884 3.086 3.160 3.255NÖ gesamt 12.047 12.963 13.293 13.684 14.124AHS-Oberstufe - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 0 0Krems Stadt 118 10,2% 20 1,6%Lilienfeld 5 3,4% 5 3,4%St. Pölten Land 254 27 11,9%St. Pölten Stadt 224 20,0% 40 3,1%Tulln 15 7,0% 3 1,3%Zentralraum 616 23,3% 95 3,0%NÖ gesamt 2.077 17,2% 440 3,2%61


c) Berufsbildende mittlere Schulen (BMS)Hinweis: Bei den folgenden Zahlen zu denberufsbildenden Schulen wurden SchülerInnenin land- und forstwirtschaftlichen Schulennicht berücksichtigt.Die SchülerInnenzahl in den berufsbildendenmittleren Schulen (BMS) ist in den letztenJahren in NÖ zurück gegangen (- 3,0 %),aktuell besuchen 9.332 SchülerInnen eineBMS in NÖ. Im Vergleich mit dem Schuljahr2005/06 gab es den größten Rückgang imWeinviertel (- 501 SchülerInnen bzw.- 26,2 %), den größten Zuwachs im Industrieviertelmit + 398 SchülerInnen bzw.+ 12,2 %.Im Zentralraum ging die Zahl der BMS-SchülerInnen im längerfristigen Vergleichetwas weniger stark zurück als im NÖ-Schnitt (-75 SchülerInnen bzw. - 2,7 %).Auf Bezirksebene gab es in den letzten Jahrenüberdurchschnittlich starke Rückgängein Lilienfeld (- 29 SchülerInnen bzw.- 49,2 %) und Tulln (- 97 SchülerInnen bzw.- 23,4 %). Zuwächse gab es in KremsLand (+ 5 SchülerInnen bzw. + 3,4 %) undSt. Pölten Stadt (+ 152 SchülerInnen bzw.+ 9,4 %).Im Vergleich zum vergangenen Schuljahrging die BMS-SchülerInnenzahl im Zentralraumin etwa dem niederösterreichischenTrend folgend um - 2,6 % zurück. Einenbesonders starken Rückgang gab es inLilienfeld (- 14 SchülerInnen bzw. 31,8 %).Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 145 133 157 155 150Krems Stadt 573 530 616 533 467Lilienfeld 59 53 25 44 30St. Pölten Land 0 0 0 0St. Pölten Stadt 1.612 1.677 1.875 1.722 1.764Tulln 415 426 397 347 318Zentralraum 2.804 2.819 3.070 2.801 2.729NÖ gesamt 9.616 9.968 9.978 9.575 9.332Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) - Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 5 3,4% -5 -3,2%Krems Stadt -106 -18,5% -66 -12,4%Lilienfeld -29 -49,2% -14 -31,8%St. Pölten Land 0 0St. Pölten Stadt 152 9,4% 42 2,4%Tulln -97 -23,4% -29 -8,4%Zentralraum -75 -2,7% -72 -2,6%NÖ gesamt -284 -3,0% -243 -2,5%62


Schulen und SchülerInnen I Meine Region Zentralraumd) Berufsbildende höhere Schulen (BHS)Hinweis: Bei den folgenden Zahlen zu denberufsbildenden Schulen wurden SchülerInnenin land- und forstwirtschaftlichen Schulennicht berücksichtigt.Ebenso wie bei den berufsbildenden mittlerenSchulen (BMS) gab es bei den höheren,maturaführenden Formen (BHS) in den letztenJahren einen Rückgang an SchülerInnenzu verzeichnen, dieser fiel niederösterreichweitmit - 3,7 % jedoch etwas stärker ausals in den BMS. Aktuell besuchen in NÖ24.225 SchülerInnen eine BHS, das sind- 934 SchülerInnen im Vergleich zum Schuljahr2005/06. Im Zentralraum war derRückgang mit - 4,5 % etwas stärker alsim NÖ-Schnitt und damit der zweitstärksteRückgang aller nö. Regionen.Auf Bezirksebene gab es im Zentralraum inden letzten Jahren in beinahe allen Bezirkenmit BHS-Standorten Rückgänge zu vermelden.Am stärksten fielen diese in St. PöltenStadt (- 182 SchülerInnen bzw. - 5,0 %) undTulln (- 75 SchülerInnen bzw. - 10,4 %) aus.Einen Zuwachs konnte nur Lilienfeld verbuchen(+ 12 SchülerInnen bzw. + 6,9 %).Auch beim Vergleich des letzten Schuljahrsmit dem aktuellen mussten beinahe alleBezirke im Zentralraum Rückgänge bei derZahl der BHS-SchülerInnen verzeichnen, amstärksten war Tulln mit einem Rückgang von40 Schülerinnen/Schülern bzw. - 5,8 %betroffen. Einen Zuwachs gab es auch hierin Lilienfeld (+ 13 SchülerInnen bzw.+ 7,5 %). Mit einem Rückgang um insgesamt0,8 % liegt der Zentralraum hier inetwa im landesweiten Durchschnitt.Berufsbildende höhere Schulen (BHS) - Gesamt2005/06 2008/09 2010/11 2011/12 2012/13Krems Land 0 0 0 0 0Krems Stadt 1.983 2.040 1.977 1.955 1.936Lilienfeld 174 181 198 173 186St. Pölten Land 0 0 0 0 0St. Pölten Stadt 3.657 3.607 3.524 3.478 3.475Tulln 720 754 715 685 645Zentralraum 6.534 6.582 6.414 6.291 6.242NÖ gesamt 25.159 25.179 24.881 24.435 24.225Berufsbildende höhere Schulen (BHS) – Veränderung2005/06 - 2012/13 2011/12 - 2012/13abs. in % abs. in %Krems Land 0 0Krems Stadt -47 -2,4% -19 -1,0%Lilienfeld 12 6,9% 13 7,5%St. Pölten Land 0 0St. Pölten Stadt -182 -5,0% -3 -0,1%Tulln -75 -10,4% -40 -5,8%Zentralraum -292 -4,5% -49 -0,8%NÖ gesamt -934 -3,7% -210 -0,9%63


e) Privatschulkosten an AHS und BMHSAn den 49 kostenpflichtigen privaten AHSund BMHS in NÖ müssen die Eltern proJahr durchschnittlich 1.199 Euro anSchulgeld und Nebengebühren bezahlen.Das Weinviertel liegt hier mit durchschnittlichenKosten von 1.642 Euro deutlich überdem NÖ-Mittelwert. Die 9 mittleren undhöheren Privatschulen des Zentralraumsliegen hier mit durchschnittlichen Kostenvon 1.125 Euro etwas unter dem NÖ-Mittelwert.Privatschulkosten an AHS und BMHS in NÖAnzahl privaterAHS/BMHS∅ Privatschulkosten2012/13Industrieviertel 19 1.307 EuroMostviertel 13 890 EuroWaldviertel 2 1.193 EuroWeinviertel 6 1.642 EuroZentralraum 9 1.125 EuroNÖ gesamt 49 1.199 Euro3.3 Lehrausbildunga) Anzahl der LehrlingeEnde 2012 absolvierten in Niederösterreich19.171 Jugendliche eine Lehrausbildung,dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einenRückgang um 236 Personen (- 1,2 %). VomRückgang bei der Zahl der Lehrlinge sindbeinahe alle nö. Regionen betroffen. Die mitAbstand meisten Lehrlinge hat das Industrieviertel(6.867), die wenigsten Lehrlingehaben das Waldviertel (1.935) und dasWeinviertel (2.175) aufzuweisen.Im Zentralraum absolvierten 2012 4.377Jugendliche eine Lehre. Damit stieg dieLehrlingszahl – als einzige Region nebendem Waldviertel – gegenüber dem Vorjahrum 39 Personen (+ 0,9 %) an. Dies ist dergrößte Anstieg im Regionenvergleich.Damit liegt die Region knapp über derLehrlingszahl des Jahres 2000, als 4.266Jugendliche eine Lehrstelle hatten, aberdeutlich unter den Werten von 1980, als inden Bezirken des Zentralraums noch 7.045Lehrlinge ausgebildet wurden.Seit dem Jahr 2009 werden zur Anzahl derLehrlinge auch jene Jugendlichen hinzugerechnet,die keine betriebliche Lehrstellehaben, sondern im Rahmen einer Maßnahmedes „Auffangnetzes“ (überbetrieblicheMaßnahmen wie z.B. ÜBA, JASG) im Auftragdes AMS ausgebildet werden. Im Jahr 2012wurden von den 4.377 Lehrlingen im Zentralraum387 Jugendliche im Rahmen einerüberbetrieblichen Maßnahme ausgebildet.Nimmt man diese Personen aus der Statistikheraus, so erkennt man, dass die Zahl derbetrieblichen Lehrstellen im Zentralraumeigentlich noch viel stärker zurückgegangenist und durch Maßnahmen des „Lehrlings-Auffangnetzes“kompensiert wurde.Besonders in den Bezirken St. Pölten (240Personen), Tulln (85 Personen) und Krems(54 Personen) werden zahlreiche Jugendlicheauf diesen „Ersatz-Lehrstellen“ durchdie öffentliche Hand ausgebildet. U.a. konnteauch durch diese Maßnahme sichergestelltwerden, dass es im Vergleich zumVorjahr bis auf Tulln in allen Bezirken desZentralraums einen leichten Anstieg derLehrlingszahlen gab.64


Lehrausbildung I Meine Region ZentralraumAnzahl der Lehrlinge* - Gesamt1980 2000 2010 2011 2012Krems 1.796 1.027 920 905 915Lilienfeld 578 326 334 308 322St. Pölten 3.577 2.305 2.533 2.556 2.621Tulln 1.094 608 575 569 519Zentralraum 7.045 4.266 4.362 4.338 4.377NÖ gesamt 31.429 20.183 19.814 19.407 19.171* beinhaltet Lehrlinge in betrieblichen Lehrverhältnissen und seit 2009 auch Jugendliche inüberbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen (JASG, ÜBA); Stichtag der Zählung: jeweils 31.12.Anzahl der Lehrlinge - Veränderung1980 - 2012 2011-2012abs. in % abs. in %Krems -881 -49,1% 10 1,1%Lilienfeld -256 -44,3% 14 4,5%St. Pölten -956 -26,7% 65 2,5%Tulln -575 -52,6% -50 -8,8%Zentralraum -2.668 -37,9% 39 0,9%NÖ gesamt -12.258 -39,0% -236 -1,2%b) Anzahl der LehrbetriebeDie Anzahl der (betrieblichen) Lehrlinge undder zur Verfügung stehenden betrieblichenLehrstellen ist maßgeblich von der Zahl derausbildenden Betriebe abhängig. Die teilweisemassiven Rückgänge bei den ausbildendenBetrieben in den letzten Jahrzehntenwirken sich auch auf die Zahl der betrieblichenLehrlinge aus (s.o.).Insgesamt ging die Zahl der Lehrbetriebe inNÖ seit 1980 um 55,0 % zurück, am stärkstenim Waldviertel (- 59,3 %) und dem Weinviertel(- 59,0 %). Im Zentralraum lag derRückgang mit - 53,7 % ziemlich genau imLandesschnitt. Umgelegt auf die Bezirkedes Zentralraums gab es die größten Rückgängein Lilienfeld (- 62,1 %) und St. Pölten(- 54,4 %). Im langfristigen Vergleich seit1980 nimmt Lilienfeld mit diesem Minusvon 172 Lehrausbildungsbetrieben einentraurigen Spitzenplatz im Bezirksvergleichein.Dieser generelle Trend hat sich leider auch inden letzten Jahren nicht verbessert, sodassweiterhin in allen Regionen die Zahl derausbildenden Betriebe zurückgeht. Aktuellbilden noch 5.779 Betriebe in NÖ Lehrlingeaus. Im Vorjahr waren es noch um 3,6 %oder 215 Betriebe mehr.Im Zentralraum gab es Ende 2012 noch1.264 lehrausbildungsaktive Betriebe, diesesMinus von 2,5 % im Vergleich zum Vorjahrist das zweitgeringste im Regionenvergleich.Umgelegt auf die Bezirke des Zentralraumsgab es in allen Bezirken außer in KremsRückgänge: in Tulln - 6,9 %, in Lilienfeld- 5,4 % und in St. Pölten - 3,4 %. EinenZuwachs an lehrausbildenden Betrieben gabes in Krems mit + 3,3 %.65


Anzahl der Lehrbetriebe* - Gesamt1980 2000 2010 2011 2012Krems 708 346 328 334 345Lilienfeld 277 141 114 111 105St. Pölten 1.311 712 617 619 598Tulln 432 247 240 232 216Zentralraum 2.728 1.446 1.299 1.296 1.264NÖ gesamt 12.847 6.830 6.110 5.994 5.779* beinhaltet Firmen mit Lehrberechtigung, die gleichzeitig auch ausbilden (d.h. zumindest 1 Lehrling haben).Firmen mit aktiver Lehrberechtigung aber ohne Lehrlinge sind nicht mitgerechnet. Stichtag der Zählung: jeweils31.12.Anzahl der Lehrbetriebe – Veränderung1980 - 2012 2011-2012abs. in % abs. in %Krems -363 -51,3% 11 3,3%Lilienfeld -172 -62,1% -6 -5,4%St. Pölten -713 -54,4% -21 -3,4%Tulln -216 -50,0% -16 -6,9%Zentralraum -1.464 -53,7% -32 -2,5%NÖ gesamt -7.068 -55,0% -215 -3,6%Entwicklung des Lehrlingsstandes (L) und der Lehrbetriebe (LB) 1980 bis 2012, Zentralraum4.0003.50019803.000199020002005200820092.5002.000201020111.50020121.0005000L LB L LB L LB L LBKrems Lilienfeld St. Pölten TullnQuelle: Lehrlingsstatistik der WKNÖ; Berechnungen AKNÖ66


Lehrausbildung I Meine Region Zentralraumc) rechnerische Lehrstellenlücke 8Deutlich verschlechtert hat sich in Niederösterreichseit dem Jahr 2000 die rechnerischeLehrstellenlücke: Im Jahr 2012 standenniederösterreichweit im Jahresdurchschnitt– trotz „Lehrlings-Auffangnetz“ – 968Lehrstellensuchenden nur 328 beim AMSgemeldete offene Lehrstellen gegenüber. Dierechnerische Lehrstellenlücke betrug demnach- 640. Im Vergleich dazu fehlten imJahr 2000 in NÖ „nur“ 180 Lehrstellen. Seit2009 ist die Lehrstellenlücke jedoch leichtrückläufig.Im Zentralraum ist die Entwicklung sehrähnlich: Dort wurde die rechnerischeLehrstellenlücke gegenüber dem Vorjahrminimal kleiner (2010: - 163; 2011: - 170;2012: - 164), im Vergleich dazu fehlten imJahr 2000 im Zentralraum aber „nur“ 44Lehrstellen. Im Jahr 2012 standen im Zentralraumim Jahresdurchschnitt 244 Lehrstellensuchendennur 81 beim AMS gemeldeteoffene Lehrstellen gegenüber. Damit weistder Zentralraum die drittgrößte rechnerischeLehrstellenlücke aller nö. Regionenauf.In den Bezirken des Zentralraums war 2012die Lehrstellenlücke in St. Pölten (- 91,zweitgrößte Lücke aller nö. Bezirke!) amgrößten, gefolgt von Tulln (- 36) und Krems(- 35). Das Diagramm gibt einen Überblicküber die Anzahl der Lehrstellensuchenden(LS) und offenen Lehrstellen (OL) in denletzten Jahren in den Bezirken des Zentralraums.Jahresdurchschnitt offene Lehrstellen (OL) - Lehrstellensuchende (LS), Zentralraum1601401201002000802005200860200920104020112012200LS OL LS OL LS OL LS OLKrems Lilienfeld St. Pölten TullnQuelle: AMS NÖ; Berechnungen AKNÖ8Die rechnerische Lehrstellenlücke setzt die Zahl der beim AMS gemeldeten sofort besetzbaren offenen Lehrstellen mit dengemeldeten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden in Beziehung. Der rechnerische Saldo dieser beiden Werte ist die Lehrstellenlücke.67


3.4 Prognose: Entwicklung der Zahl der bis-14-Jährigen und SchülerInnen nachSchultypen in NÖ bis 2030/2050In den nächsten Jahren und Jahrzehntenwird es in Österreich und Niederösterreichzu weitreichenden demographischen Umwälzungenkommen. Eine wichtige Facetteist die Entwicklung der Zahl der Kinder undJugendlichen, da von diesen Entwicklungenauch Schul- und Ausbildungsbedarfsplanungenabhängen. Eine Prognose derÖROK und der Statistik Austria von 2009hat versucht, die Zahl der bis-14-jährigenBevölkerung für Bezirke und Regionen fürdie Zeit bis 2030 und 2050 zu schätzen.Berücksichtigt werden dabei Geburtenzahlensowie Wanderungsbewegungen, sowohlvom Ausland nach Österreich, als auchBinnenmigrationsbewegungen. Der Prognosehorizontbis 2030 kann als valide gelten,der Prognosezeitraum von 2030-2050 alssehr gute Trendannahme.Bei einem Blick auf die nö. Regionen zeigtsich, dass – ausgehend vom Basiswert desJahres 2009 – die Zahl der bis-14-jährigenBevölkerung v.a. im Mostviertel und nochstärker im Waldviertel zurückgehen wird.Während der Zentralraum nach einemleichten Rückgang in den nächsten Jahrenab ca. 2025 wieder ein leichtes Plusverzeichnen kann, zeigt die Kurve im Industrieviertelab ca. 2015 und im Weinviertelca. ab 2020 stetig nach oben, was einenBevölkerungszuwachs in dieser Altersgruppeim Vergleich zu 2009 bedeuten wird.Niederösterreichweit wird es bis ca. 2020einen leichten Rückgang bzw. eine Stagnation,danach wird es ein leichtes Bevölkerungsplusgeben.Entwicklung der bis 14-Jährigen in NÖ 2009 bis 2050 - nach Regionen2009 = 100130120121,2117,3NÖ gesamtIndustrieviertelMostviertelWaldviertelWeinviertelZentralraum11010090108,2104,188,98077,3702009 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050Quelle: ÖROK/Stat. Austria;Berechnung: AKNÖ68


Prognose: Entwicklung der Zahl der bis-14-Jährigen und SchülerInnen nach Schultypen in NÖ bis 2030/2050I Meine Region ZentralraumDie Entwicklung in den Bezirken desZentralraums wird sehr unterschiedlichverlaufen: Am stärksten bei der jungenBevölkerung verlieren werden die BezirkeLilienfeld und Krems Land, die bis 2015einen Rückgang bei dieser Bevölkerungsgruppeverzeichnen und danach bis Endedes Prognosehorizonts in etwa auf diesemNiveau verharren werden. Auch KremsStadt wird bis 2015 relativ deutlich anjunger Bevölkerung verlieren, danachaber wieder einen Zuwachs verzeichnen,ohne jedoch nochmal den Wert des Referenzjahres2009 zu erreichen. Ähnlich dieEntwicklung bis 2015 in St. Pölten Land,danach wird es dort jedoch zu einem Anstiegkommen und ca. ab 2030 wird dieAnzahl der bis-14-jährigen Bevölkerung indiesem Bezirk sogar leicht ansteigen. DeutlicheZuwächse sind für St. Pölten Stadtund v.a. Tulln prognostiziert: In diesenbeiden Bezirken wird die Zahl der jugendlichenBevölkerung bis 2030 bzw. 2050 imVergleich zum Basisjahr 2009 deutlich ansteigen.Entwicklung der bis 14-Jährigen in NÖ 2009 bis 2050 - Zentralraum2009 = 100120115115,9112,0110105102,8100959085807596,593,192,6Krems StadtKrems LandLilienfeldSt. Pölten StadtSt. Pölten LandTulln702009 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050Quelle: ÖROK/Stat. Austria; Berechnung: AKNÖ69


Auf Basis rezenter Bevölkerungsprognosensowie vergangener und erwartbarer SchulundBildungswahlentscheidungen hat dieStatistik Austria eine Prognose der Zahl derSchülerInnen für die nö. Bezirke und Regionenbis 2030/31 berechnet. Im Folgendenund in der untenstehenden Grafik werdendie erwartbaren Veränderungen derSchülerInnenzahl nach Schultypen imSchuljahr 2030/31 im Vergleich zum SchülerInnenstanddes Basisjahres 2009/10dargestellt.Bei der Zahl der VolksschülerInnen istniederösterreichweit mit einem Zuwachs um+ 10,0 % im Vergleich zum Basisjahr2009/10 zu rechnen. Während das Industrieviertel(+ 16,6 %) und das Weinviertel(+ 15,2 %) deutliche Zuwächse verzeichnenwerden wird die Zahl der VolksschülerInnenim Mostviertel stagnieren und im Waldviertelweiter deutlich zurück gehen(- 9,7 %). Auch im Zentralraum wird es beiden VolksschülerInnen einen Zuwachsgeben (+ 8,3 %)Bei der Zahl der HauptschülerInnen werdenbundeslandweit und in allen Regionen bis2030/31 Rückgänge erwartet. Am massivstenwerden diese im Waldviertel ausfallen(- 27,8 %), am geringsten werden sie imIndustrieviertel (- 2,8 %) und im Weinviertel(- 5,3 %) sein. Niederösterreichweit wird dieZahl der HauptschülerInnen bis zum Schuljahr2030/31 im Vergleich zum Referenzjahr2009/10 um weitere 10,9 % zurückgehen.Für den Zentralraum wird ein Rückgangum - 11,8 % prognostiziert.Massive SchülerInnenzuwächse werdenweiterhin für die AHS-Unterstufen prognostiziert.Deren Zahl soll in Niederösterreich um36,6 % ansteigen. Besonders starke Zuwächsesoll es im Industrieviertel (+ 44,6 %)und im Weinviertel (+ 39,3 %) geben. ImWaldviertel wird die Zunahme mit „nur“+ 7,8 % am geringsten ausfallen. Auch imZentralraum werden mit + 30,8 % an AHS-UnterstufenschülerInnen massive Zuwächseerwartet.Auch in den AHS-Oberstufen ist bis2030/31 mit einem Zuwachs der Schüler-Innenzahlen zu rechnen, jedoch bei weitemnicht so massiv wie in den AHS-Unterstufen.Im gesamten Bundesland wird mit einerZunahme um + 6,1 % gerechnet. Währendes im Industrieviertel (+ 13,9 %) und imWeinviertel (+ 8,4 %) kräftige Zuwächsegeben soll, wird die Zahl der AHS-OberstufenschülerInnen gemäß dieser Prognoseim Waldviertel (- 15,8 %) und Mostviertel(- 5,9 %) teils deutlich zurück gehen. Fürden Zentralraum wird nur ein minimalerZuwachs um + 1,3 % erwartet.Im berufsbildenden Schulbereich wird für dienicht-maturaführenden Formen (BMS) einRückgang der SchülerInnenzahl um - 8,8 %erwartet, während die maturaführendenFormen (BHS) um 5,2 % bei den SchülerInnenzulegen sollen. Während bei denBMS alle nö. Regionen einen SchülerInnenrückgangzu erwarten haben – besondersmassiv das Waldviertel mit - 26,0 % – soll esbei den BHS teils kräftige Zuwächse (z.B.Industrieviertel + 14,8 %), zum Teil aberauch starke Rückgänge (Waldviertel- 15,7 %) geben. In den anderen nö. Regionensollen die BHS-SchülerInnenzahlen imJahr 2030/31 in etwa denen des Referenzjahres2009/10 entsprechen.70


Fachhochschulen I Meine Region ZentralraumEntwicklung der Zahl der SchülerInnen nach Schultypen bis 2030/31 - nach RegionenBasisjahr: 2009/1050%40%30%Volksschule20%10%HauptschuleAHS-UnterstufeAHS-OberstufeBMSBHS0%Niederösterreich Industrieviertel Mostviertel Waldviertel Weinviertel Zentralraum-10%-20%-30%Quelle: Statistik Austria. Berechnungen: AKNÖ3.5 Fachhochschulen 9Das Fachhochschulwesen in Niederösterreichhat in den letzten Jahren einen großenAufschwung erlebt, was sich v.a. an derstetig steigenden Zahl der Studierenden undder angebotenen Studiengänge ablesenlässt. Aktuell werden an 3 Fachhochschulstandorten(Krems, St. Pölten, Wr. Neustadt)in NÖ 65 Studiengänge angeboten. Niederösterreichweitbesuchen im Studienjahr2012/13 6.995 Personen eine FH, was eineSteigerung von + 14,6 % gegenüber demStudienjahr 2008/09 darstellt.Der Zentralraum kann mit den FachhochschulenSt. Pölten und Krems sowie demdislozierten Standort Tulln (FH Wr. Neustadt)drei Standorte mit aktuell 4.114Studierenden und 34 Studiengängen aufweisen.Fachhochschulstudierende in NÖ im Zeitvergleich nach Studienort2012/13 2011/12 2010/11 2009/10 2008/09 Veränderung2008/09 -2012/13IndustrieviertelWr. Neustadt 2.472 2.440 2.346 2.255 2.199 +12,4%MostviertelWieselburg* 409 388 381 350 257 +59,1%ZentralraumKrems 2.067 1.941 1.788 1.750 1.777 +16,3%St. Pölten 1.871 1.804 1.754 1.698 1.706 +9,7%Tulln* 176 158 154 158 164 +7,3%Zentralraumgesamt4.114 3.903 3.696 3.606 3.647 + 12,8%NÖ gesamt 6.995 6.731 6.423 6.211 6.103 +14,6%* Bei Tulln und Wieselburg handelt es sich um dislozierte Standorte, die organisatorisch zur FH Wr. Neustadt gehören.9Die Studiengänge an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt finden aufgrund der beschränkten Zugangsvoraussetzungenin der folgenden Aufstellung keine Beachtung.71


Besonders für Personen, die berufsbegleitendeine tertiäre Ausbildung erwerben wollen,bieten Fachhochschulen ein passendesAngebot. Im Studienjahr 2012/2013 absolvierenbereits knapp 30 % aller FH-Studierenden in Niederösterreich ihr Studiumin der berufsbegleitenden Form, wobeidie Zahl der berufsbegleitenden FH-Studierenden insgesamt in den letzten Jahrendeutlich angestiegen ist. Die lässt sichaus dem untenstehenden Diagramm ersehen.FH-Studierende in NÖ, berufsbegleitend - Vollzeit6.0005.0004.6854.7594.8295.0042009/104.0002010/112011/122012/133.0002.8882.9162.9903.1172.0001.5031.5051.5331.6221.5261.6641.9021.9911.0007528419078507187809139975643821442943383062650berufsbegleitendStudierendeVollzeitstudierendeberufsbegleitendStudierendeVollzeitstudierendeberufsbegleitendStudierendeVollzeitstudierendeberufsbegleitendStudierendeIndustrieviertel Zentralraum Mostviertel NÖ gesamtVollzeitstudierendeQuelle: Fachhochschulrat; Berechnungen AKNÖ3.6 ErwachsenenbildungGrundsätzlich ist festzuhalten, dass imZentralraum, vor allem in der LandeshauptstadtSt. Pölten und in Krems, einverhältnismäßig reichhaltiges Angebotzur Weiterbildung für Erwachsene im 2.Bildungsweg besteht. Gebietsweise istjedoch – auch auf Grund der geringerenBevölkerungsdichte – eine schlechtereVersorgung gegeben. In den größerenStädten ist es daher eher leichter möglich,einen Bildungsanbieter zu finden, derSprach- und EDV-Kurse anbietet oder auchKurse zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung.72


Bildungsstruktur der Wohnbevölkerung in NÖ I Meine Region ZentralraumGesamt betrachtet gibt es in dieser Regioneine Vielzahl an Erwachsenenbildungseinrichtungen,welche Ausbildungen in verschiedenstenFachbereichen bieten.Im Zentralraum gibt es zur Zeit 56 vom LandNÖ im Hinblick auf die NÖ-Bildungsförderungzertifizierte Bildungsträger. DieQuote der für Kurse allein im Zentralraumeingelösten AKNÖ-Bildungsboni betrug imJahr 2012 rund 31 %. Desweiteren waren2012 30,4 % aller niederösterreichischenWeiterbildungsgeldbezieherInnen aus demZentralraum.Zu Hauptschulabschlusskursen und Basisbildung:Durch eine neu gefasste Finanzierungsvereinbarungzwischen Bund und Ländern,welche mit dem Jahr 2012 in Kraft trat(“Initiative Erwachsenenbildung“), wurde miteiner Erweiterung des bislang geringen undnicht flächendeckenden Angebotes gerechnet.Dieser Effekt ist leider noch nicht eingetreten,das AMS jedoch finanzierte und organisierteim Jahr 2012 wiederum mehrHauptschulabschlusskurse als in den vergangenenJahren.Überblick über die Erwachsenenbildungslandschaft:Anzahl der Standorte im Zentralraum bzw. in NÖZentralraum NÖ gesamtAnbieter BRP 5 17Berufsbegleitende Bachelor8 12StudiengängeBerufsbildende höhere2 5Schulen für BerufstätigeBFI NÖ 1 10Bildungs- und Heimatwerk* 1 14Gesundheits- und4 16KrankenpflegeschulenKollegs (inkl. Kollegs3 16für Berufstätige)Pädagogische Hochschule 1 2Universitäten 2 2VHS NÖ (Verband) 17 73Werkmeisterschullehrgänge 5 10WIFI NÖ 1 7Gesamt 50 184(* Hinweis: die angegebene Zahl bezieht sich auf die Anzahl der regionalen Bildungswerke)3.7 Bildungsstruktur derWohnbevölkerung in NÖDie Bildungsstruktur der Wohnbevölkerungin Niederösterreich hat sich in den letztenJahrzehnten nachhaltig verändert. Der Trendzu weiterführender schulischer und beruflicherAusbildung zeigt sich am besten beieinem Blick auf die Verteilung der höchstenabgeschlossenen Ausbildung nach Altersgruppen:Während bei den 55- bis 64-Jährigen mehr als jede/r Fünfte (22,5 %)keine Ausbildung abgeschlossen hat, dieüber die Pflichtschule hinausreicht, gehtdieser Wert bei den jüngeren Altersgruppen73


sukzessive und deutlich zurück. Gleichzeitigsteigt der Anteil höherer schulischer Bildungsabschlüsse(AHS/BHS) bei den jüngerenAltersgruppen. Der Anteil der LehrabsolventInnenund AbsolventInnen von berufsbildendenmittleren Schulen (BMS) bleibtüber alle Altersgruppen hinweg relativ konstant.Leider muss jedoch festgestelltwerden, dass immer noch 8,0 % der 25-bis 34-jährigen Altersgruppe keinen überdie Pflichtschule hinausreichenden Bildungsabschlussvorzuweisen haben, wassich v.a. hinsichtlich weiterführenderAusbildungsmöglichkeiten und einernachhaltigen Arbeitsmarktintegrationäußerst negativ bemerkbar macht. DasArbeitslosigkeitsrisiko von Personen mitmaximal Pflichtschulabschluss liegt beinahedreimal so hoch wie im Durchschnitt derBevölkerung.Auch nach den nö. Regionen betrachtetzeigen sich teilweise deutliche Unterschiede,wie im Diagramm ersichtlich wird: Währendder Anteil der LehrabsolventInnen an derAltersgruppe der 25- bis 64-Jährigen mitAusnahme des Industrieviertels relativ konstantbleibt, liegt der Anteil der Personenmit Maturaabschluss z.B. im Industrieviertel(17,2 %), Weinviertel (14,6 %) oderim Zentralraum (13,8 %) deutlich höherals etwa im Mostviertel (10,7 %) oderWaldviertel (10,1 %). Ähnlich verhält es sichmit dem Anteil der Personen mit akademischemAbschluss, der im Industrieviertelmit 11,5 % mit Abstand am höchsten liegt,im Waldviertel (4,9 %) und Mostviertel(5,7 %) jedoch deutlich niedriger. Umgekehrterreicht das Mostviertel beim Anteil derPersonen mit Lehrabschluss mit 43,2 % denniederösterreichweiten Spitzenwert. BeimAnteil der Personen mit maximal Pflichtschulabschlusshat das Waldviertel mit20,0 % den höchsten Wert aller Regionen,das Weinviertel mit 16,2 % den niedrigsten.Selbstverständlich lässt dies keine Rückschlüsseauf die Intelligenz der Bevölkerungzu, stattdessen spiegeln sich hier die lokale/regionaleVerfügbarkeit von Ausbildungsstrukturen,die Nachfrage nach bestimmtenQualifikationen auf regionalen Arbeitsmärktensowie Phänomene von Migration (Zuzug/Wegzug)wider: Während die WienerUmlandbezirke wie z.B. Mödling, Wien Umgebungund Korneuburg sehr stark vomdichten Bildungsangebot in diesen Bezirkensowie vom Zuzug hochqualifizierter Personenaus Wien profitieren, sind die niederösterreichischenRandbezirke und hier v.a. dasWaldviertel sehr stark von einem Wegzugder jungen Bevölkerung betroffen, die oftnach erfolgreich absolvierter Ausbildung inSt. Pölten oder Wien nicht mehr in ihre Heimatregionzurückkehren.Bildungsstand der nö. Wohnbevölkerung 25 bis 64 Jahre - nach RegionenStand: 2010100%90%80%8,7%3,6%14,5%11,5%3,9%17,2%5,7% 4,9%3,4% 3,2%10,7%10,1%7,5% 8,1%3,4% 3,5%14,6% 13,8%Universität, FH70%19,6% 20,6%Kolleg + hochschulverw. Lehranst.Matura (AHS, BHS)60%18,2%16,3%20,0% 18,2%BMSLehre50%Allgemeinbildende Pflichtschule40%30%38,0%34,6%43,2%41,1%38,4%38,9%20%10%17,1% 16,5% 17,5%20,0%16,2% 17,4%0%NÖ gesamt Industrieviertel Mostviertel Waldviertel Weinviertel Zentralraum74Quelle: Bildungsstandregister Stat. Austria; Berechnungen: AKNÖ


Datengrundlagen I Meine Region ZentralraumDatengrundlagenBevölkerung• Statistisches Handbuch des Landes Niederösterreich 35. Jahrgang 2011 und36. Jahrgang 2012• Statistik Austria, Bevölkerung• ÖROK Atlas, Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Österreich2010 bis 2030• http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/bevoelkerungsstand_und_veraenderung/index.html• http://www.statistik.at/web_de/downloads/webkarto/bev_prognosen01/popup.htmArbeitsmarkt• Arbeitsmarktservice (AMS) – Datenbank• AKNÖ-Studie „Einkommensanalyse 2011“, Daten des Hauptverbands der österreichischenSozialversicherungsträger• AKNÖ-Studie „Pendeln in NÖ – Zahlen und Fakten 2009“• Arbeitsklima-Index NÖ, AKNÖ 2012Bildung• Landesschulrat NÖ• Lehrlingsstatistik der WK NÖ 2012• Arbeitsmarktservice Niederösterreich - Arbeitsmarktdaten Niederösterreich 2000 - 2012• ÖROK/Statistik Austria, Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Österreich 2010 bis2030/2050• Statistik des Fachhochschulrates 2008/09 bis 2012/13• Statistisches Handbuch des Landes NÖ 2012• Statistik Austria, Mikrozensus 2012• Statistik Austria, SchülerInnenzahlenprognose nach Schultypen bis 2030/31• Statistik Austria, Kindertagesheimstatistik 2011/201275


Kammer für Arbeiterund Angestellte für NiederösterreichServicenummer..................................................05 7171oder 01 58883-0ÖffnungszeitenMo bis Do 8 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 12 UhrBezirksstellen3300 Amstetten, Wiener Straße 55......................................................................................DW 51502500 Baden, Elisabethstraße 38.............................................................................................DW 52502230 Gänserndorf, Wiener Straße 7 a...............................................................................DW 53503950 Gmünd, Weitraer Straße 19..........................................................................................DW 54502410 Hainburg, Oppitzgasse 1..................................................................................................DW 56502020 Hollabrunn, Brunnthalgasse 30................................................................................DW 57503580 Horn, Spitalgasse 25 ..........................................................................................................DW 58502100 Korneuburg, Gärtnergasse 1........................................................................................DW 59503500 Krems, Wiener Straße 24................................................................................................DW 60503180 Lilienfeld, Pyrkerstraße 3.................................................................................................DW 61503390 Melk, Hummelstraße 1.......................................................................................................DW 62502130 Mistelbach, Josef-Dunkl-Straße 2........................................................................DW 63502340 Mödling, Franz-Skribany-Gasse 6.........................................................................DW 64502620 Neunkirchen, Würflacher Straße 1........................................................................DW 67503100 St.Pölten, Gewerkschaftsplatz 2..............................................................................DW 71503270 Scheibbs, Burgerhofstraße 5.......................................................................................DW 68502320 Schwechat, Sendnergasse 7.......................................................................................DW 69503430 Tulln, Rudolf-Buchinger-Str. 27-29.......................................................................DW 72503830 Waidhofen/Thaya, Thayastraße 5...........................................................................DW 73502700 Wr. Neustadt, Babenbergerring 9b........................................................................DW 74503910 Zwettl, Gerungser Straße 31........................................................................................DW 7550ServicestellenShopping City Süd, 2334 Vösendorf, SCS Bürocenter B1/1A..................DW 7050Flughafen-Wien, 1300 Wien, Eingangsbereich Parkhaus 3Objekt 103 - Top A325.......................................................................................................................DW 7950Zentrale1060 Wien, Windmühlgasse 28................................................................................................DW 1110Wirtschaftpolitik.........................................................................................................................................DW 1638E-Mail: wirtschaftspolitik@aknoe.atnoe.arbeiterkammer.atÖsterreichischer Gewerkschaftsbund,Landesorganisation Niederösterreich, 1060 Wien,Windmühlgasse 28 Tel: 01 5862154Impressum:Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich1060 Wien, Windmühlgasse 28, Tel. 01 58883-0. Titelbild: fotoliaHersteller: Eigenvervielfältigung Stand: 2013

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