2010/11 S t a d t t h ea t er Ber n S p ie lze it 20 10 / 20 11

konzerttheaterbern.ch

2010/11 S t a d t t h ea t er Ber n S p ie lze it 20 10 / 20 11

Tag der offenen TürStadttheater4. September 2010Am Samstag, 4. September öffnen wirdie Türen des Stadttheaters Bern weitund bieten Ihnen die besondere Gelegenheit,einen Blick hinter die Kulissenund in die Theaterwerkstätten zu werfen.An kaum einem anderen Ort arbeitenso viele Menschen aus unterschiedlichstenLändern in verschiedensten,oft ungewöhnlichen und spannendenBerufen zusammen. Man könnte dasganze Alphabet aufzählen:Von A wie Ankleider, B wie Beleuchter,C wie Choreograph, D wie Dramaturg,E wie Einlassdame, über I wie Inspizient,K wie Künstler (Sänger, Schauspielerund Tänzer), Kascheur und Korrepetitor,M wie Maler, Modistin undMaskenbildner, bis hin zu R wie Requisiteur,S wie Schneider und Schlosserund T wie Techniker, Tonmeister undTischler.Am diesjährigen Tag der offenen Türzeigen wir Ihnen für einmal auchdie im Verborgenen arbeitenden Mitarbeiter,ihre Berufe und Tätigkeiten inihrer ganzen faszinierenden Vielfalt.Gehen Sie auf Entdeckungsreise imStadttheater, in den Vidmarhallen undin unserem Probebühnen- und Werkstattgebäudein der Felsenau und lassenSie sich z.B. erklären, wie lange esdauert, eine Perücke zu knüpfen, wozu700 Scheinwerfer benötigt werden, wieein Tanztraining aussieht und vielesmehr.Dazu können Sie Arbeitsproben besuchenund noch vor den Eröffnungspremiereneinen frischen Eindruckder ersten Stücke der Spielzeit 2010/11mitnehmen.Wir freuen uns über neugierigeBesucher und darauf, Ihre Fragen zubeantworten!Nähere Informationen erhalten Sieab Mitte August unterwww.stadttheaterbern.ch sowie imAugust/September-Spielplan.45


Musiktheater14 3. Concours Ernst HaefligerKonzert der FinalistenStadttheater22. August 2010Premieren16 Andrea Lorenzo ScartazziniWutStadttheaterPremiere: 10. September 201018 Giacomo PucciniToscaStadttheaterPremiere: 3. Oktober 201022 Sergej Sergejewitsch ProkofjewL' Amour des trois OrangesStadttheaterPremiere: 6. November 201024 Otto NicolaiDie lustigen Weiber von WindsorStadttheaterPremiere: 15. Januar 201126 Wolfgang Amadeus MozartDon GiovanniStadttheaterPremiere: 24. Februar 201128 Erich Wolfgang KorngoldDie tote StadtStadttheaterPremiere: 1. April 201130 Georg Friedrich HändelSemeleStadttheaterPremiere: 15. Mai 201132 Alfred BruneauL’ Attaque du MoulinStadttheaterPremiere: 18. Juni 2011Konzertante AufführungWiederaufnahme36 Engelbert HumperdinckHänsel und GretelStadttheaterWiederaufnahme: 4. Dezember 2010MusiktheaterPlus40 Oper + VariationenRobin & FriendsFabienne singt PiafClaude on BroadwayLiebeszauber – I SALONISTI undAnne-Florence MarbotPetite Messe solennelleLiederabende44 Oper im GesprächOper + VIP6 Musiktheater 7


Dorian KeilhackAndries CloeteFabienne Jost


VorwortSehr geehrte Freunde des Musiktheaters,liebe AbonnentenTreffend ist die Oper einmal als «Kraftwerkder Gefühle» bezeichnet worden.Mit ungeahntem Energiepotenzial setztsie Emotionen in Gang und macht siebewusst. Die Beziehungen zwischenzwei einzelnen Menschen sind ebensoThema wie das komplizierte Verhältnisdes Einzelnen zur Gesellschaft. Und esgeht nicht nur um angenehme Empfindungen,sondern auch um negativeGefühle. Sich darüber zu verständigen,Emotionen und Erkenntnisse wachzurufen,über sie zu urteilen, sie untereinanderauszutarieren – dieses Erlebnisteilen die Interpreten auf der Bühnemit dem Publikum im Saal. Und so gehörenam Ende einer Premiere diemanchmal heftigen Bravo- oder auchBuhrufe festlich gekleideter Zuschauerzu den deutlich wahrnehmbaren energiereichenPhänomenen des «Kraftwerks».Mit einem sehr starken Gefühl beginnenwir unsere Premierenreihe, diesmalunter dem Gesamtthema der BiennaleBern: Wut. Die SchweizerErst aufführung des Basler KomponistenAndrea Lorenzo Scartazzini zeigtdie destruktive Spirale der Wut. Zunächstnur die Folge des Unrechts aneinem Einzelnen, trifft sie im weiterenVerlauf viele Unschuldige und einganzes Volk. Dieter Kaegi, Regisseurdes Rosenkavalier, setzt diese Produktionin Szene.Die bereits traditionelle italienischeSaisoneröffnung bringt Puccinis Tosca.Der Komponist wendet sich, wie erselbst formuliert, nach den Tränen derBohème nun Glocken und Kanonen zu.Der Opernthriller um Liebe und Betrugbringt nach A Midsummer Night’s Dreameine weitere Zusammenarbeit mitRegisseur Anthony Pilavachi.Ab November wird die Frage, welchesTheater das richtige ist, in Prokofjewsspektakulärer Oper L’Amour des troisOranges öffentlich diskutiert. NachWozzeck werde ich mich dafür in Bernein weiteres Mal selbst ans Regiepultbegeben. Ab Dezember laden wir jungeund jung gebliebene Zuschauer – alsvorweihnachtliches Geschenk zu starkermässigten Familienpreisen – nocheinmal ein, zusammen mit Hänsel undGretel die gefährliche Knusperhexe zubesiegen.Als Beitrag zur leichten Muse werdenin dieser Saison Shakespeares LustigeWeiber von Windsor in der romantischendeutschen Spieloper von Otto Nikolaidem Möchtegern-Don Juan Falstaff eineLehre erteilen. In der Inszenierung vonGerald Stollwitzer treffen ab Januar untervielen Anderen auch Noëmi Nadelmannund Günter Missenhardt aufeinander.Mozarts Don Giovanni, die «Oper allerOpern», stellt die Frage nach moralischenund ethischen Umgangskriterieneiner Gesellschaft ebenso wie die nachden Konsequenzen: Strafe, Hölle, Tod.In der Titelpartie wird Robin Adams zuerleben sein, die Inszenierung bringtdie dänische Regisseurin Elisabeth Lintonerstmals nach Bern.Im April hat Erich Wolfgang KorngoldsPsychokrimi Die tote Stadt in einer Inszenierungvon Gabriele Rech Premiere.Anklänge an Puccini und Mahler sindin dem atemberaubenden Fin-de-Siècle-Werk des 23-Jährigen ebenso hörbar wieseine Begabung für Filmmusik, die ihnspäter in Hollywood reüssieren liess.Nach zwei kleinen Barockopern inder Vergangenheit gibt es nun ein grossesitalienisches Händel-Opernoratoriumin englischer Sprache: Semele, eineDreiecksgeschichte um Liebe, Anspruchund Verlust, mit Koloraturen und Affektarien,gewichtigen Chorszenen undbesonderen stilistischen Entfaltungsmöglichkeitenfür das Berner Symphonieorchester.Als Regisseur kehrt JakobPeters-Messer wieder ans Stadttheaterzurück, die Titelpartie übernimmtHélène Le Corre.Mit der konzertanten Aufführungdes Drame-lyrique L’Attaque du Moulindes französischen Jahrhundertwende-Komponisten Alfred Bruneau nacheiner Novelle von Emile Zola beendenwir auch die kommende Saison miteiner selten gespielten Oper des französischenRepertoires.Der Chor des Stadttheaters unter derLeitung von Alexander Martin, in dervergangenen Saison für manche Extra-Bravi in den Premieren verantwortlich,stellt sein Können in einem Konzertmit Rossinis Petite Messe solennelle unterBeweis. Die Solisten des Ensemblesladen das Publikum zu speziellen Crossover-Abendenabseits von Oper undKlassik ein. Unter der Leitung des ChefdirigentenSrboljub DiniĆ und des ErstenKapellmeisters Dorian Keilhack istdas Berner Symphonieorchester unsermusikalischer Partner in der Oper.Den erweiterten vielfältigen Gesprächsreihenund Publikumsveranstaltungenhaben Sie, liebes Publikum, vielfach zugesprochen.Nicht nur die beliebten Kostprobenvor der Premiere, sondern auchdie Foyer-Nachmittage bei Oper im Gesprächund die noch neue Reihe Oper + VIPgeben Ihnen und uns die Gelegenheit,miteinander ins Gespräch zu kommenüber die Wirkungen des «Kraftwerksder Gefühle».Lassen Sie sich herzlich dazu einladen!Marc Adam10 Musiktheater 11


Hélène Le CorreMarc AdamAlexander MartinClaude Eichenberger


3. Concours Ernst HaefligerInternationaler Gesangswettbewerb der Schweiz16.–22. August 2010Festliches Konzert der FinalistenPreisverleihungStadttheater22. August 2010Musikalische LeitungSrboljub DinićSolistenPreisträger des WettbewerbsBerner SymphonieorchesterDer Concours Haefliger, der 2010 zum dritten Mal veranstaltet wird, ist eininternationaler Gesangswettbewerb für junge Opernsänger bis zum Altervon 32 Jahren. Er findet in Zusammenarbeit mit dem Menuhin-FestivalGstaad statt und wird vom Bundesamt für Kultur sowie dem Kanton Bernunterstützt.Namensgeber des Wettbewerbs ist der legendäre Schweizer Tenor ErnstHaefliger, der auch als Gesangspädagoge einen weltweit klingenden Namentrug. Bis zu seinem Tod 2007 stand er als Präsident der hochkarätigen Jurydes Wettbewerbs vor. Wie bereits 2008 hat dieses Amt nun die internationalbekannte Schweizer Sopranistin und Gesangspädagogin Edith Mathis inne.Der Jury gehören weiterhin Prof. Hedwig Fassbender (Sängerin, Leiterindes Ausbildungsbereichs Musiktheater der Hochschule für Musik und DarstellendeKunst Frankfurt), die Intendanten Marc Adam (Bern), DominiqueMentha (Luzern) und Aviel Cahn (Antwerpen), Toni Gradsack (Stv. KünstlerischerBetriebsdirektor des Opernhauses Zürich), Asadour Santourian (KünstlerischerLeiter des Aspen Music Festivals) sowie Stephan Mösch (Chefredakteurder Fach-Zeitschrift «Opernwelt») an.Als Ehrenmitglieder des Direktoriums für den Wettbewerb 2010 konntendie Dirigenten Claudio Abbado und James Levine gewonnen werden.Die Vorrunden werden während des Menuhin-Festivals in Gstaad durchgeführt,das festliche Finale ist im Stadttheater Bern zu erleben.Neben Preisgeldern im Gesamtwert von 28 000 Franken winken denGe winnern als Sprungbrett für den Karrierestart lukrative Spezialpreise:Ein Debüt-Recital beim Lucerne Festival, ein Konzert beim Menuhin-Festivalin Gstaad sowie eine Partie in einer Inszenierung am Stadttheater Bern.www.concours-haefliger.comBiennale Bern 201010. bis 18. September 2010Die Biennale Bern ist ein multidisziplinäres Festival, in dessen Zentrumdas zeitgenössische Schaffen steht. Veranstaltet wird die Biennale von zahlreichenwichtigen Kulturinstitutionen der Stadt Bern. Während einer gutenWoche werden Berns kulturelle Kräfte unter einem Thema gebündelt. EigeneBeiträge der Institutionen werden mit renommierten Gastspielen ergänzt.Auch der Blick über die europäische Kultur hinaus ist der Biennale Bernwichtig, – in diesem Jahr führt er nach Südafrika, Ägypten, Indien, Japanund Amerika.WutDas Thema der Biennale Bern 2010 ist eine eindeutige Sache: Wut!Wut ist direkt, oft eindimensional, zuweilen ungerecht und immer überraschend.Wut ist nie langweilig; sie hat nichts mit schlechter Laune, Unlustoder Allüre zu tun. Die Biennale zeigt mittelalterliche Wut im Stadttheater,Hamlets Wut in den Vidmarhallen, die Wut der Vampire in der Reithalle,die mathematische Wut in der Lorrainebrücke, die Wut ägyptischer KomponistInnen,die Wut der Jugend im Schlachthaustheater. Die Wut wirdgesprochen, getanzt, gefilmt, provoziert, komponiert, gespielt, gesungen,erwandert, erprobt, diskutiert. Noch stärker als bei den früheren Biennalensind alle Bevölkerungsgruppen und -Schichten angesprochen. Die 68er-Wutund die nostalgische Stummfilmwut sind ebenso präsent wie die Hiphop-Wut oder die stille philosophische Wut von Henry David Thoreau in einerUmsetzung von Heiner Goebbels.Das Stadttheater als FestivalzentrumNach den abendlichen Hauptveranstaltungen versammeln sich KünstlerInnenund Publikum jeweils ab 21 Uhr im Stadttheater im wütig ausgestaltetenFoyer. Raphael Urweider hat ein faszinierend verqueres Programm mit Produktionenund Installationen für diese späte Schiene ausgewählt, welchesdie jeweiligen Tagesveranstaltungen kontrastreich kommentieren wird.Wut – eine eindeutige, aber enorm vielseitige Sache! Vom 10. bis 18. September2010 hier in diesem Theater!Roman BrotbeckLeiter des Kuratoriums der Biennale BernPartner-Organisationen Biennale Bern 2010Berner Symphonie-Orchester | Dampfzentrale | DRS2 | Hochschule der KünsteBern | IGNM Bern - Internationale Gesellschaft für Neue Musik Bern |Kornhausforum | Kunsthalle Bern | Kunstmuseum Bern (neu dabei) | PROGR |Reitschule | Schlachthaus Theater Bern | Stadttheater Bern |Zentrum Paul Klee14 Musiktheater 15


Robin AdamsAndries CloeteSrboljub Dinić


Libretto vom KomponistenNach dem Märchenspiel «L’Amore delle tre melarance»von Carlo Gozzi in der Bearbeitung vonWsewolod Meyerhold und Wladimir SolowjowIn französischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.Sergej Sergejewitsch ProkofjewStadttheaterPremiere6. November 2010Weitere Vorstellungen13./20. November 20102./11./14./17./21./31. Dezember 201021./23. Januar 201111./27. Februar 2011Kostprobe26. Oktober 2010Oper im Gespräch27. November 2010Musikalische LeitungN.N.InszenierungMarc AdamBühneJohannes LeiackerKostümeEva DesseckerChorAlexander MartinDramaturgieRegine PalmaiKönig TrèfleArmand ArapianDer PrinzNiclas OettermannPrinzessin ClariceClaude EichenbergerLéandreRobin AdamsTruffaldinoAndries CloetePantalonGerardo GarciacanoTchélioMilcho BorovinovFata MorganaFabienne JostLinetteAndrea SchwendenerNicoletteAnne-Florence MarbotNinetteHélène Le CorreDie KöchinCarlos EsquivelChor des Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterEine Koproduktion mit derOpera IrelandDie Liebe zu dendrei OrangenOper in vier Aktenund einem PrologUraufführung 1921 in ChicagoWas für eine Art Theater hätten Sie denn gern? – Als Carlo Gozzi im 18. Jahrhundertsein Märchenspiel schrieb, schlug der Disput über ästhetischeTheaterfragen bei Kennern und Liebhabern ebenso hohe Wellen wie 1921 zuProkofjews Zeiten oder heute, in Zeiten der regierenden Quote. Voll Ironiewies der Komponist jedoch jeglichen Aktualitätsbezug von sich, er habe nur«ein amüsantes Werk» im Stil einer Opera buffa schreiben wollen.Das – boshaft benannte – Personal des Prologs führt eine ästhetischeDebatte über das Theater. Tragiker, Komiker, Lyriker und Hohlköpfe streitendarüber, was dem Publikumsgeschmack Rechnung trägt. Dann kündigen dieRidicules, die «Lächerlichen», ein neues Stück an, das für jeden etwas bietensoll: «Die Liebe zu den drei Orangen». Zur Sicherheit behält man sich vor,die Handlung zu verändern, wenn sie nicht nach Wunsch verlaufen sollte.Der in Melancholie versunkene Prinz soll zum Lachen gebracht werden,um als Thronfolger wieder tauglich zu sein. Doch die böse Zauberin FataMorgana will dies um jeden Preis verhindern. Sie verflucht ihn, sein Lebendamit zu verbringen, drei Orangen zu lieben. Die Früchte seiner Sehnsucht,kaum einer blutrünstigen Köchin entwendet, verwandeln sich in Prinzessinnen.Zwei von ihnen sterben sofort, nur die wunderschöne Ninette kanngerettet werden. Doch noch stehen vielfältige Turbulenzen und Intrigendem glücklichen Ende entgegen. Und wenn sie nicht gestorben sind …?Als absurde Mixtur aus Commedia dell’Arte, Märchen, Lyrischem Dramaund Possenspiel gerät die Oper zum Spektakel zwischen Liebesgeschichte,Intrige, Zauberei und Moralstück, zusammengehalten durch die brillanteMusik des 28-jährigen russischen Komponisten Prokofjew.22 Musiktheater 23


Libretto von Hermann Salomon MosenthalNach William Shakespeares gleichnamigem LustspielIn deutscher Sprache.StadttheaterPremiere15. Januar 2011Weitere Vorstellungen18. Januar 20116./12./18./20./26. Februar 20115./8./11./19./25. März 20113./13. April 20117. Mai 20114. Juni 2011Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der BEKB | BCBE20. Februar 2011, 15 UhrKostprobe5. Januar 2011Oper im Gespräch22. Januar 2011Musikalische LeitungN.N.InszenierungGerald StollwitzerBühneRomy SpringsguthKostümeSusanne SchwarzerChorAlexander MartinDramaturgieRegine PalmaiSir John FalstaffGünter MissenhardtHerr FluthGerardo GarciacanoHerr ReichMartin Lorenz WeidmannFentonAndries CloeteJunker SpärlichJan-Martin MächlerDoktor CajusMilcho BorovinovFrau FluthNoëmi Nadelmann(15. Jan./6., 12. Feb./5., 8., 11., 19., 25. März/3., 13. April)Fabienne Jost(18. Jan./18., 20., 26. Feb./7. Mai/4. Juni)Frau ReichClaude EichenbergerJungfer Anna ReichHélène le CorreChor des Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterOtto NicolaiKomisch-fantastische Oper in drei AktenUraufführung 1849 in BerlinIn mindestens zehn verschiedenen Varianten kam die turbulente Shakespeare-KomödieThe Merry Wives of Windsor auf die Opernbühne – eine vielfältigeWerkreihe, gekrönt vom Lebensfazit des 80-jährigen Verdi: «Alles istSpass auf Erden». In Otto Nicolais Singspiel sind die schnatternden Weiber,die überschwänglichen Liebhaber und die Figur des schwergewichtigenLebemann-Veteranen und Möchtegern-Don Juan Falstaff plastisch gezeichnet,allerdings auch biedermeierlich verharmlost und erotisch entschärft.Neben Albert Lortzing ist Nicolai der bekannteste Vertreter der komischendeutschen Oper im 19. Jahrhundert. Für sein künstlerisches Denkmal liess erShakespeares turbulente Komödie in Richtung Posse bearbeiten und verbandsie mit seiner in leichter italienischer Tradition gehaltenen Musiksprache.Südländische Belcanto-Melodien, französische Rhythmik und MozartscheEnsemblekunst mit deutsch-romantischer Rührseligkeit und märchenhafterNaturschilderung in Freischütz-Nachfolge verschmolzen zur wahrhaftromantischen deutschen Spieloper.Nach vier erfolgreichen italienischen Opern nahm der an Rossini,Donizetti und Bellini geschulte Wiener Kapellmeister den Kampf um «diegute deutsche Opernmusik» auf und lieferte der Musikgeschichte ein unsterblichesWerk in idealer Verbindung von Gefälligkeit und Kultiviertheit.Unter dem Patronat desBerner Theater vereins BTHV24 Musiktheater 25


Libretto von Lorenzo da PonteNach dem Libretto Giovanni Bertatis zu GiuseppeGazzanigas Oper «Don Giovanni ossia Il Convitato di pietra»In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.StadttheaterPremiere24. Februar 2011Weitere Vorstellungen1./6./9./12./20./26./31. März 201110./14./23. April 201114./29./31. Mai 201117. Juni 2011Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der BEKB | BCBE20. März 2011, 15 UhrKostprobe10. Februar 2011Musikalische LeitungN.N.InszenierungElisabeth LintonBühne, KostümeJulia HansenChorAlexander MartinDramaturgieRegine PalmaiDon GiovanniRobin AdamsDonna AnnaSimone Schneider(24. Feb./ 6., 9., 26. März10., 14. April / 29. Mai)Tamara Alexeeva(1., 12., 20., 31. März / 23. April14., 31. Mai / 7. Juni)Don OttavioAndreas HermannDer KomturLuciano BatinicDonna ElviraFabienne JostLeporelloCarlos EsquivelMasettoMilcho BorovinovZerlinaAnne-Florence MarbotChor des Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterUnter dem Patronat derFreunde des StadttheatersWolfgangAmadeusMozartDramma giocoso in zwei AktenUraufführung 1787 in PragEine Komödie, die in der Hölle endet? Für E. T. A. Hoffmann war es die «Operaller Opern», für Sören Kierkegaard das einzige und ausschliessliche Gipfelwerkder Gattung, und für die gesamte Opernwelt ist Don Giovanni der interessantesteund abgründigste Teil der Mozart-da Ponte-Trilogie. Seit Tirsode Molinas Drama von 1613 regt der Stoff in immer neuen Varianten undBlickwinkeln zu künstlerischer Formulierung an. Ist der spanische Grandenun ein gewissenloser Frauenheld und dämonischer Verführer, ein verdammungswürdigerVerbrecher, der in der Befriedigung seiner Lust auch vorMord und Totschlag nicht zurückschreckt? Oder die personifizierte treibendeKraft der menschlichen Leidenschaften, die «Genialität des Sinnlichen»(Kierkegaard), die allein Fortschritt und Entwicklung in Gang setzt, derenKonsequenzen jedoch unberechenbar sind? Nichts provoziert so emotionsgeladeneDiskussionen wie die individuellen Auslegungen von persönlicherFreiheit und gesellschaftlicher Konvention, von Tugend und Frevel. Dieöffentliche Blossstellung männlichen Unvermögens und weiblicher Schwächentreibt die Protagonisten aufs Schlachtfeld der Geschlechter und in einegeradezu an kollektives Stalking erinnernde rasende Jagd nach dem Stachelim Fleisch der bürgerlichen Moral.Unübertroffen gelingt Mozart zwischen Opera buffa und Opera seria diemusikalische Differenzierung der reichen inneren Beweggründe in eineräusserlich eher armen Handlung. Bis heute ist das Meisterwerk Anlass zurInterpretation an den wunden Berührungspunkten von Individuum undGesellschaft.26 Musiktheater 27


Libretto von Paul SchottNach dem Drama «Le Mirage» (1897) und dem Roman«Bruges-la-Morte» (1892) von Georges RodenbachIn deutscher Sprache.Erich Wolfgang KorngoldOper in drei BildernUraufführung 1920 in Hamburg und KölnStadttheaterPremiere1. April 2011Weitere Vorstellungen9./12./30. April 20114./11./17. Mai 20115./19. Juni 2011Kostprobe17. März 2011Oper im Gespräch2. April 2011Musikalische LeitungSrboljub DinićInszenierungGabriele RechSzenische EinstudierungBrigitte LenzBühneStefanie PasterkampKostümeGabriele HeimannChorAlexander MartinDramaturgieJudith Debbeler, Norbert KleinPaulNiclas OettermannMarietta / Die Erscheinung MariensMardi ByersFrankRobin AdamsBrigittaClaude EichenbergerJulietteAnne-Florence MarbotLucienneN.N.VictorinAndries CloeteFritzGerardo GarciacanoChor des Stadttheaters BernKinderchor der Musikschule KönizBerner Symphonieorchester«Die eigentümliche Brügge-Stimmung, der schwermütige Grundton, derKampf der erotischen Macht der lebenden Frau gegen die nachwirkendeMacht der Toten, die tiefere Grundidee des Kampfes zwischen Leben und Todüberhaupt, dabei überall eine Fülle musikalischer Gestaltungsmöglichkeiten.»– so beschrieb Erich Wolfgang Korngold selbst die reizvolle Atmosphäreseines Opernerstlings. Als Wunderkind und Prominenten-Sohn – seinVater war ein gefürchteter Wiener Musikkritiker – überfluteten den jungenKomponisten frühe Triumphe. Strauss, Puccini und Gustav Mahler schienman in seiner Musik erfreut wieder zu begegnen. Neue ästhetische Bedürfnisseund psychologische Erkenntnisse parallel zur Entwicklung technischerMöglichkeiten zogen folgerichtig die Hinwendung Korngolds zu einemneuen Kunstgebiet nach sich: dem Film. In diesem Genre sollte Korngoldder wichtigste Komponist bei Warner Brothers und einer der ersten Könnerin Hollywood werden. Als «Tonfilm im Operngewand» beschrieben konnteDie tote Stadt 1920 die Sehnsucht nach jener klangwogenden Bilderwelt erfüllen,die auch heute noch dem grossen Kino zum Erfolg verhilft: das wohldosierteSuggerieren von Gefühlen ohne Worte.Der Psychokrimi um Träume und Alpträume, in der ein unheimlicherMann seiner unheimlichen toten Frau in einer unheimlichen Stadt wiederzubegegnenmeint, versetzte das Opernpublikum in einen Korngold-Rausch.Die Vorlage, der Roman «Das tote Brügge» (1892) über den Fin de Siècle-Mythosder «toten Stadt», ist das Meisterstück des belgischen Spätsymbolistenund Décadence-Literaten Georges Rodenbach.Eine Koproduktion mit demStaatstheater Nürnberg28 Musiktheater 29


Libretto von William CongreveNach den «Metamorphosen» des OvidIn englischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.StadttheaterPremiere15. Mai 2011Weitere Vorstellungen21./28. Mai 20111./3./7./16. Juni 2011Kostprobe3. Mai 2011Musikalische LeitungGeorge PetrouInszenierungJakob Peters-MesserBühneMarkus MeyerKostümeSven BindseilChorAlexander MartinDramaturgieRegine PalmaiSemeleHélène Le CorreJupiterAndries CloeteJuno / InoClaude EichenbergerCadmus / SomnusCarlos EsquivelAthamasPeter KennelIrisAnne-Florence MarbotCupidoStephanie RitzPriesterMilcho BorovinovChor des Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterGeorg Friedrich Händel«Opera after the manner of an Oratorio» in drei AktenUraufführung 1744 in LondonDer Stoff könnte einer heutigen Boulevardzeitung entnommen sein: Einjunges, ehrgeiziges Mädchen hat eine leidenschaftliche Affäre mit einemälteren, verheirateten Mann in höchster gesellschaftlicher Position. Kanndas gut gehen, und wenn ja, für wen? Semele, von Zeus vergöttert, träumtdavon, die Frau an seiner Seite zu sein, überschätzt in ihrer Forderungnach Unsterblichkeit jedoch letztlich ihre Macht. Denn der Platz der rechtmässigenGattin ist bereits vergeben. Juno, die Gemahlin, weiss ihn zuverteidigen, ohne sich mit dem jähzornigen Göttervater auf einen offenenKampf einzulassen. Ihre Methoden, den Gatten in den Ehehafen zurückzusteuern(und damit den eigenen Status zu verteidigen), sind subtiler undsowohl denen des Zeus als erst recht denen Semeles an Intrigenpotenzialgewachsen. Keine Überraschung also: Semele findet sich in der Opferrollewieder. Eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung als wahrhaftige Opernszeneriefür emotionsgeladene Affektarien von höchstem Glück über tiefsteVerzweiflung bis zu schwärzester Rache.Händel, der frühe Europäer, in Mitteldeutschland geboren, in Italien gereiftund in London zur Meisterschaft gelangt, gefeierter Liebling der Gesellschaft,geschmähter Bankrotteur, feinsinniger Kunstsammler undbegnadeter Gourmet, bleibt in jedem Fall der brillante Könner seines Fachs.Die die Kunst reglementierenden politischen Zeitbarrieren weiss er wiedereinmal klug zu umschiffen und sich gegen seine Gegner, die «feinen Damen,Kleingeister und Ignoranten» Londons zu behaupten.Scheinbar bruchlos fügt Händel einen weltlichen antiken Stoff mit bürgerlichagierenden Figuren in der (sonst religiösen) Form eines englischenOratoriums mit italienischen Bravourarien zu einer englischsprachigenOper zusammen, die bis heute nichts an Faszination, Aktualität und Ausdrucksstärkeverloren hat.30 Musiktheater 31


Konzertante AufführungLibretto von Louis Gallet nach der gleichnamigenNovelle von Emile ZolaIn französischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.Alfred BruneauStadttheaterPremiere18. Juni 2011Musikalische LeitungJerôme PillementMerlierDominiqueDer feindliche HauptmannEin WachsoldatEin AusruferFrançoiseMarcellineGenevièveDer französische HauptmannEin junger MannEin SergeantChor des Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterDrame lyrique in vier AktenUraufführung 1893 in ParisSchweizer ErstaufführungIn Frankreich manifestieren die musikdramatischen Kompositionen Endedes 19. Jahrhunderts eine Zeit des Übergangs. Marksteine setzten Vincentd’Indy, Alfred Bruneau, Claude Debussy und Paul Ducas.L’Attaque du Moulin erschien in Paris zu einer Zeit, als der literarische Stildes Naturalismus en vogue war. Der Romancier Emile Zola hatte eine Poetikder Wirklichkeitsabbildung entwickelt, die der «Wahrheit des Lebens» verpflichtetwar. Im ewigen Kreislauf der Natur sah er die zentrale biologischeMetapher einer determinierten Welt.Alfred Bruneau begegnete Zola 1888. Zwischen ihnen entfaltete sich einDialog, der, ähnlich wie später bei Hugo von Hofmannsthal und RichardStrauss, ein gemeinsames künstlerisches Lebenswerk hervorbrachte.Bruneau teilte die ästhetischen Auffassungen Zolas. Beide suchten einenWeg für die Weiterentwicklung der französischen Oper, deren Eigenständigkeitdurch den starken Einfluss Richard Wagners gefährdet schien. Die TonspracheBruneaus leugnet dessen Einfluss nicht, etwa in der Adaption derLeitmotivtechnik. Doch stellt seine Komposition bei aller Farbigkeit undBrillanz des Orchesterklangs und aller leitmotivischer Detailarbeit immerden französischen Lyrismus der Vokallinie in den Vordergrund.1880 erschien der Band «Les soirées de Medan» mit Erzählungen von Zola,Huysmans und Maupassant. Thema war der deutsch-französische Krieg von1870/71. Die Novelle Zolas beschreibt die Besetzung einer kleinen Mühle inLothringen durch preussische Soldaten. Sie erzählt aber auch die Geschichteeines Liebespaares, das sich angesichts des Krieges in der gegenseitigenVerantwortung bewährt und sich der Heimat gegenüber loyal verhält.32 Musiktheater 33


Gerardo GarciacanoAnne-Florence MarbotCarlos Esquivel


WiederaufnahmeLibretto von Adelheid Wette (geb. Humperdinck)Nach dem Märchen aus den «Kinder- und Hausmärchen»von Jacob und Wilhelm Grimm (1810)In deutscher Sprache.Engelbert HumperdinckStadttheaterWiederaufnahme4. Dezember 2010Weitere Vorstellungen26./30. Dezember 2010Musikalische LeitungDorian KeilhackInszenierungDale DuesingBühneBoris KudličkaKostümeKaspar GlarnerDramaturgieRegine PalmaiPeterKristian PaulGertrudFabienne JostHänselClaude EichenbergerGretelHélène Le CorreKnusperhexeFabrice DalisSandmännchenAnett RestTaumännchenNina JaksicKinderchor der Musikschule KönizBerner SymphonieorchesterMärchenspiel in drei BildernUraufführung 1893 in WeimarEngelbert Humperdincks Märchenoper ist ein Theatererlebnis für die ganzeFamilie. Neben Volksliedern wie «Suse, liebe Suse» oder «Ein Männleinsteht im Walde» charakterisieren grosse sinfonische Orchesterpassagendie musikalische Sprache des Werkes. Der klanggewaltige Abendsegen, derKnusperwalzer und der rasante Hexenritt sind für viele junge Zuschauerdie erste Begegnung mit dem Zauber der faszinierenden Klang- und Bildweltdes Musiktheaters. 1893 in Weimar uraufgeführt gehört das zweistündigeWerk nach dem Grimmschen Märchen bis heute zum festen Bestandteil derOpernspielpläne.«Dale Duesing wischt in der Premiere seiner Berner Inszenierung diesozialromantische Patina von Humperdincks Hänsel und Gretel und hüllt diepopuläre Märchenoper in eine Lebkuchenduftwolke. Die satt timbriertenStimmen mischen sich wunderbar – auch mit dem luxuriösen Sound ausdem Orchestergraben.» Der Bund«Claude Eichenberger und Hélène Le Corre meistern ihre delikaten Partienmit reizender Natürlichkeit und zauberhafter Spielfreude.» Berner ZeitungMärchenhafte Preise für dieganze Familie siehe Seite 140«Diese Aufführung kann sich absolut hören lassen. Mit jugendfrischenStimmen und intensivem Spiel überzeugen Claude Eichenberger und HélèneLe Corre als Hänsel und Gretel ebenso wie Fabienne Jost mit klangvollem,höhensicherem Mezzo als Mutter Gertrud. Als Vater Peter lässt Kristian Pauleinen starken und präsenten Bariton hören, der mühelos grosse Töne vonsich gibt.» Der Neue Merker36 Musiktheater 37


Alexander MartinChor des Stadttheaters Bern38 Musiktheater 39


Oper + VariationenJust the way you are12. November 2010 / 3. März 2011 / 19.30 UhrStadttheaterRobin Adams, der sonst als Onegin, Marcello, Figaro oder Don Giovanniseinen Bariton zum Glänzen bringt, mag’s ausserhalb der Oper auch malmoderner. Seine pianistischen und sängerischen Fähigkeiten im Bereichvon Pop und Jazz sind im kleinen Kreis ein Geheimtipp. Nun hat er seinpersönliches Konzertprogramm mit Titeln von Elton John über Billy Joel,Jamie Cullum bis Damien Rice, Sting, Herbert Grönemeyer und sogar einigeneigenen Songs zusammengestellt. Wer «Robin’s Friends» sind, die er sichzum Mit machen einlädt, ist noch geheim …Don’t rain on my parade!16. April 2011 / 27. Mai 2011 / 19.30 UhrStadttheaterDass Claude Eichenberger auf der Bühne etwas Besonderes ist, hat sie nichtnur als Octavian im Rosenkavalier, Rosina in Il Barbiere di Siviglia oder PrinceCharmant in Cendrillon gezeigt. Begleitet von einer erlesenen Band aus hochkarätigenMusikern der Schweizer Jazz-Szene leiht sie nun eine andereFacette ihrer Stimme der Musik des Broadway. Lassen Sie sich überraschen!Mit: Claude Eichenberger (Gesang),Johannes Walter (Leitung, Arrangements)Winds: Dave Blaser (tp 1, flgh) | Johannes Walter (tp 2, flgh)Jürg Bucher, (alto sax, cl, bcl) | Klaus Widmer, (ts, ss) | Andreas Tschopp, (tb)Rhythm Section: Philip Henzi, (p) | André Pousaz, (b) | Tobias Friedli, (dr)Mit Robin Adams (Gesang, Piano)I SALONISTI und Anne-Florence MarbotHymne à l’amour26. November 2010 / 14. Januar 2011 / 19.30 UhrStadttheaterFabienne Jost steht sonst in Bern als Marschallin im Rosenkavalier, als mutigePriorin in Dialogues des Carmelites oder als Donna Elvira in Don Giovanni auf derBühne. Dass sie in ihrer Jugend oft mit Schlager- und Chansonprogrammen,begleitet von der Familienband, für aus gedehnte Tourneen durch Frankreichund Deutschland gebucht wurde, überrascht. Doch wer sie mit Chansonsvon Edith Piaf hört, glaubt, der «Spatz von Paris» selbst steht wieder auf derBühne …Mit dem Ensemble TRICOLORE: Fabienne Jost (Gesang, Gitarre)Gottfried Hellmundt (Klavier, E-Piano) | Vladislav Urbansky (Akkordeon),N.N. (Kontrabass)7. April 2011 / 19.30 UhrStadttheaterZu ihrem Konzert haben sich I SALONISTI die Sopranistin Anne-FlorenceMarbot eingeladen. Als Beweis ihrer Bühnenqualitäten brauchte das BernerPublikum nicht erst ihre Nominierung als Nachwuchssängerin des Jahres2009 der Fachzeitschrift «Opernwelt» für ihre Helena in A Midsummer Night’sDream. Nun begeben sich das interna tional bekannte Quintett und die vielgeprieseneNachwuchssängerin in einen leidenschaftlichen Dialog über die Liebe.Mit:Anne-Florence Marbot (Gesang)I SALONISTI | Piotr Plawner und Lorenz Hasler (Violine)Ferenc Szedlák (Violoncello) | Béla Szedlák (Kontrabass)André Thomet (Klavier) |40 Musiktheater 41


ChorkonzertGioacchino Rossini200 años de canción en México12. Dezember 2010 / 19.30 UhrMansarde StadttheaterEine musikalische Zeitreise durch die reicheTradition des mexikanischen LiedsGerardo Garciacano, Bariton | Am Klavier: N. N.1. Fassung 186327. März 2011 / 15.00 Uhr25. April 2011 / 18.00 UhrStadttheater«Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musiquesacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Operabuffa geboren. Du weisst es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz,das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.» Mit diesenWorten legte der berühmte, aber damals bereits lang verstummte OpernkomponistRossini sein geistliches Chorwerk «dem lieben Gott» zu Füssen.Dass mehr als nur «ein bisschen» Wirkung von seiner Musik ausgeht, wissenalle Opernfreunde. Die kleine Version der Messe mit Harmonium undKlavier, für eine private Feier entstanden, wurde von Rossini gegenübereiner späteren Orchesterversion stets bevorzugt.Korngold–Liederabend19. Mai 2011 / 19.30 UhrMansarde StadttheaterMit Werken von Erich Wolfgang KorngoldClaude Eichenberger, Mezzosopran | Am Klavier: Simon RekersKostproben MusiktheaterDie Kostprobe zu einer Neuinszenierung beginnt zunächst mit einer kurzenEinführung im Foyer. Regisseur, Dirigent und Ausstatter beschreiben mitder Dramaturgin die Grundzüge ihrer Inszenierungskonzeption. Im Anschlusskann das Publikum vom Rang aus während einer Arbeitsprobe einenBlick auf das noch unfertige Stück und seine Interpreten werfen.Musikalische LeitungAlexander MartinSolistenChor des Stadttheaters BernKlavier, HarmoniumAngela GossmannSimon RekersStadttheater / Foyer / 18.30 Uhr / Eintritt freiKostprobenWut31. August 2010Tosca22. September 2010L’Amour des trois Oranges26. Oktober 2010Die lustigen Weiber von Windsor5. Januar 2011Don Giovanni10. Februar 2011Die tote Stadt17. März 2011Semele3. Mai 201142 Musiktheater 43


Oper im GesprächZu ausgewählten Neuinszenierungen betrachten kompetente Vortragsrednerdie künstlerischen, inhaltlichen und biografischen Aspekte, denästhetischen und historischen Kontext eines Werkes näher.Als Redner und Gesprächspartner eingeladen werden beispielsweise Musikwissenschaftler,Kunstwissenschaft ler, der Intendant, die Dramaturgin.«Oper im Gespräch» findet jeweilssamstags um 16 Uhr imFoyer des Stadttheaters statt.«Oper im Gespräch» zuL’Amour des trois Oranges27. November 2010Mit:Prof. Peter W. Marx Institut für Theaterwissenschaftder Universität BernProf. Anselm Gerhard Direktor Institutfür Musikwissenschaft der Universität BernMarc Adam Regisseur und IntendantStadttheater BernOper + VIPSonntags | 11.00 UhrFoyer des Stadt theaters«Oper im Gespräch» zuDie lustigen Weiber von Windsor22. Januar 2011Referent:Prof. Anselm GerhardDirektor Institut für Musikwissen-schaft der Universität Bern«Oper im Gespräch» zuDie tote Stadt2. April 2011Referent:Dr. Arne StollbergInstitut für Musikwissenschaftder Universität BernGesprächs-Reihe «Die Lieblingsarie»Nach dem erfolgreichen Start in der vergangenen Saison mit Regula Rytz,Bettina Oberli, Pedro Lenz und Thierry Carrel wird die Reihe mit opernliebenden Berner VIPs fortgesetzt.Neben Fernseh-Moderatorin Monika Maria Trost wird nun auch PedroLenz auf dem Moderatoren-Sessel Platz nehmen und auf seine spezielle Artdie Gäste zu ihren Kultur- und Musikvorlieben befragen. Die Tradition, dasssich jeder Gast seine Lieblingsarie, von einem Solisten des Opernensembleslive gesungen wünschen darf, wird zu seiner Freude und der des Publikumsweitergeführt.Moderatoren:Monika Maria TrostPedro LenzDas Berner Symphonieorchesterin der Konzertsaison 2010/11Highlights aus denSymphoniekonzertenDonnerstag, 23. undFreitag, 24. September 2010Kultur-CasinoMahlers «Auferstehung»Gustav Mahler:Symphonie Nr. 2 c-Moll «Auferstehung»Eliahu Inbal, DirigentChristiane Kohl, SopranTanja Baumgartner, MezzosopranTschechischer PhilharmonischerChor BrünnLe Choeur de Chambre de l’Universitéde FribourgDonnerstag, 9. undFreitag, 10. Dezember 2010Kultur-CasinoMahlers «Tragische»Gustav Mahler:Symphonie Nr. 6 a-Moll «Tragische»Günther Herbig, DirigentHighlights aus denExtrakonzertenFreitag, 17. September 2010,Kultur-CasinoGalakonzertWolfsschlucht, Wald und VirtuosenWerke von C. M. v. Weber,Giuseppe Martucci undJohannes BrahmsMario Venzago, DirigentGerhard Oppitz, KlavierSonntag, 2. Januar 2011Kultur-CasinoNeujahrskonzertRussische WintermärchenAndrey Boreyko, DirigentPatricia Koptatschinskaja, ViolineMoscow Art TrioHighlights für Junge undJunggebliebeneSamstag, 28. August 2010Bundesplatz (Openair)Symphonisches in ScharlachrotEinmaliges Gratiskonzert mit Patent Ochsnerund dem Berner SymphonieorchesterLavard Skou Larsen, DirigentSamstag, 11. September 2010Kultur-CasinoSonntag, 12. September 2010Reitschule BernNosferatu – Die Symphonie des GrauensStummfilm mit Live-Musik (1922)Regie: Friedrich Wilhelm MurnauMusik: Heinrich MarschnerTimothy Brock, DirigentDie aktuellen Termine und VIP-Gäste werden im Monatsspielplanund auf www.stadttheaterbern.ch bekanntgegeben.www.bernorchester.ch44 Musiktheater 45


BallettPremieren54 MomoUraufführungStadttheaterPremiere: 16. Oktober 201055 Carte BlancheUraufführungenVidmar:1Premiere: 25. Februar 201160 CAMERATA Bern:BallettNeues Stück von Cathy MarstonUraufführungVidmar:1Premiere: 29. April 201161 Tanz – Made in Bern 4UraufführungenStadttheaterPremiere: 14. Juni 201164 TANZ IN. BERNTanz International –das TanzfestivalDampfzentrale20. Oktober – 14. November 201064 Schweizer Tanztage3.–6. März 201165 Öffentliche Proben46 47


Cathy Marston


Vorwort«Es gibt Kalender und Uhren, um die Zeit zumessen, aber das will wenig besagen, dennjeder weiss, dass einem eine einzige Stundewie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunterkann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen– je nachdem, was man in dieser Stundeerlebt.» (Michael Ende, Momo)Liebes Publikum,Zeit ist vergänglich und entzieht sichletztendlich unserer Kontrolle – wie oftempfinde ich das auch in meiner Arbeit.Es geschieht nur selten, dass mandie Zeit völlig vergessen kann, unddoch sind es gerade diese Momente, dieunser Leben so reich machen. Ich würdemich freuen, wenn Sie einige vondiesen Momenten wieder mit uns gemeinsamim Theater verbringen. Auchim Tanz ist die Zeit ein wesentlichesKriterium. Daher möchte ich gerne dieserBallett-Spielzeit das Motto «BewegteZeit(en)» voran stellen.Es ist ein Hauptanliegen desBern:Balletts, eine möglichst grosseBandbreite von dem zu zeigen, waszeitgenössischer Tanz sein kann:• Eine Form ist unsere alljährliche,aufwändige Ballettproduktion imStadttheater, die wir gemeinsam mitdem Berner Symphonieorchester gestalten.Es ist uns gelungen, diesmal dafürdie renommierte GastchoreographinDidy Veldman zu verpflichten, die mitunserem Ensemble ein neues Stück erarbeitet,durch das sich das Thema Zeitwie ein roter Faden zieht: Es entstehtauf der Basis des Romans Momo von MichaelEnde und wird sicherlich – ähnlichwie schon die literarische Vorlage –Alt und Jung begeistern. Lassen Sie sichalso von den Berner Tänzern in denBann ziehen, wenn sie sich in die wundervollfarbigen Charaktere wie Momound Gigi verwandeln und den furchterregendengrauen Herren Leben einhauchen.• Die zweite Premiere dieser Saisonmacht erneut die Begegnung mit vierunterschiedlichen Tanzstilen an einemeinzigen Abend möglich. Anstelle einesMottos ist den Choreographen nur dieungefähre Zeit vorgegeben, die sie mitBewegung zu füllen haben; inhaltlicherhalten die Künstler eine Carte Blancheund sind völlig frei in der Ausrichtungihrer Stücke.• An dritter Position in dieser Ballett-Spielzeit findet sich meine eigene,abendfüllende Choreographie. Sie stelltinsofern eine Besonderheit dar, als esin ihrem Rahmen erstmals zu einerZusammenarbeit mit dem internationalrenommierten Ensemble CAMERATABERN kommt. Ich lasse mich inspirierenvon der Musik des KomponistenBohuslav Martinů, dessen Lebensdateneine sehr «bewegte Zeit» umschliessen.• «Last but not least» bieten wir mitTanz – Made in Bern 4 unseren Tänzerndas schon etablierte Forum, ihreeigenen choreographischen Ideen zurealisieren.So wie mit der CAMERATA BERN indieser Saison oder auch mit Künstlernund Musikern wie Mich Gerber, Steff laCheffe oder den Kummerbuben in denvergangenen Jahren bin ich weiter neugierigauf Begegnungen mit denen, diein der reichen Berner Kultur szene ausserhalbder Mauern des Stadttheaters wirken.Ich habe dieses krea tive Umfeld inBern inzwischen sehr schätzen gelernt.Die zwischenzeitlichen Turbulenzenum das Ballett am Stadttheater botenuns die Chance, noch näher an unserPublikum heranzurücken. Wir begrüssensehr, dass inzwischen ein regerAustausch mit Ihnen entstanden istund laden Sie herzlich dazu ein, unsere«offenen Türen» weiterhin zu nutzen.Über Angebote, die von unseren bereitsetablierten öffentlichen Proben undEinführungen bis hin zu neuen Ideenwie der Ballett- und Weinprobe reichen,informiert Sie u.a. die Webseite desStadttheaters.Schliesslich noch ein Wort zum Ensemble:Diese vierte Spielzeit beginnenwir mit einer wahrnehmbaren Veränderungin der Zusammensetzung. Bernscheint ein gutes künstlerischesSprungbrett zu sein, denn wiederholtgelingt es Tänzern, von hier aus in weltberühmteCompagnien wie dem NederlandsDans Theater zu gelangen; anderebeenden ihre tänzerische Karriere undstarten mit Hilfe ihrer hier gewonnenenErfahrungen eine Tätigkeit alsBallettmeister. Ich wünsche ihnendabei viel Erfolg und bin dankbar fürdie gemeinsame Zeit. Sie haben mitdazu beigetragen, Bern:Ballett als eineCompagnie von weitreichendem Rufzu etablieren. Nun begrüsse ich die neuhinzu stossenden Ensemblemitglieder;aufgrund der Teilnahme an einem neuenProjekt des renommierten MonacoDance Forums wird das in der Spielzeit2010/11 sogar eine junge Tänzerin /ein junger Tänzer mehr sein als bisher!Ich freue mich darauf, sie mit Ihnenzusammen kennenzulernen.Willkommen zu «bewegter Zeit»!Herzlichst, IhreCathy Marston50 Ballett 51


Erion KrujaIzumi Shuto


StadttheaterPremiere16. Oktober 2010Weitere Vorstellungen24./30. Oktober 201016./28. November 20103./18./22./28. Dezember 201019./29. Januar 2011Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der BEKB | BCBE24. Oktober 2010, 15 UhrKostprobe6. Oktober 2010ChoreographieDidy VeldmanMusikalische LeitungDorian KeilhackBühne, KostümeBecs AndrewsBern:Ballett – das Ballettdes Stadttheaters BernBerner SymphonieorchesterBallett von Didy Veldmannach der Romanvorlage von Michael EndeMusik: Dmitri Schostakowitschin einer Zusammenstellung von Philip FeeneyUraufführungVidmar:1Premiere25. Februar 2011Weitere Vorstellungen1./3./10./18./27. März 20112./17. April 2011ChoreographieMark BruceAndonis FoniadakisErick GuillardCathy MarstonMusikN.N.BühneRaphaël BarbierKostümeDorothee BrodrückBern:Ballett – das Ballettdes Stadttheaters BernErstmals wird die grosse Orchester-Ballettproduktion des Bern:Balletts voneiner Gastchoreographin gestaltet. Die Niederländerin Didy Veldman hatsich längst Rang und Namen in der Tanzwelt erarbeitet und mit zahlreichenbedeutenden Ensembles gearbeitet. Für sie ist das Buch Momo zeitlos gültigund bietet sich geradezu an, in tänzerische Form gegossen zu werden. InAntwort auf die Frage nach ihren Plänen für die Choreographie sagt Veldman:«Mich interessieren bei der Adaption der Geschichte für den Tanz dieKontraste in der Bewegung, das Gefühl, Zeit zu haben oder auch nicht, jenachdem, ob ich das Geschehen schneller laufen lasse oder verlangsame. Ichmöchte mit dem Publikum zusammen die Aufmerksamkeit für das ThemaZeit schärfen und untersuchen, wie wir sie wahrnehmen. Zum Leben inunserer westlichen Welt scheint es dazuzugehören, dass wir ständig ‹unterDruck› sind, immer geschäftig, permanent auf dem Sprung. Wir sind zwaroft allein, aber selbst dann gönnen wir uns selten eine Pause. Es ist sogar so,dass dieses Verhalten in unserer Gesellschaft als Gütezeichen gilt, und wirneigen dazu, uns schuldig zu fühlen, wenn wir davon abweichen. Wenn ichmich nun durch Momo inspirieren lasse, dann habe ich genau diese Thematikim Blick.»Vier Choreographien von Mark Bruce,Andonis Foniadakis, Erick Guillardund Cathy Marston UraufführungenVier Uraufführungen von vier Choreographen innerhalb eines gemeinsamenBallettabends – das ist immer eine Reise ins Ungewisse. Das Bern:Ballettgeht das Wagnis gerne ein und behält daher das bekannte Format auch indieser Spielzeit für den zweiten Ballettabend bei. Es ist kein Thema vorgegeben,vielmehr haben die eingeladenen Künstler völlige Freiheit in der Gestaltungihrer Beiträge. Für das Publikum ist es abermals eine wunderbareGelegenheit, die Tänzer des Bern:Balletts in mehreren Stilen des zeitgenössischenTanzes zu erleben. Mark Bruce ist den Bernern durch sein Stück Crimesof Passion aus dem Vorjahr bereits vertraut, während der international gefragteChoreograph Andonis Foniadakis erstmals für unser Ensemble arbeitenwird; er ist für einen physisch sehr anspruchsvollen Stil bekannt. EinStück kreiert Cathy Marston selbst. Schliesslich freut sie sich sehr darüber,dass mit Erick Guillard erstmals ein Tänzer ihres eigenen Ensembles für dasreguläre Repertoire des Bern:Balletts choreographiert.54 Ballett 55


Gary Marshall


Denis PuzanovIlan KavErion Kruja


Vidmar:1Premiere29. April 2011Weitere Vorstellungen3./4./8./12./13. Mai 201117./19.Juni 2011Musikalische BeratungRobert KolinskyChoreographieCathy MarstonMusikBohuslav MartinůBühneJann MesserliKostümeCatherine VoeffrayBern:Ballett – das Ballettdes Stadttheaters BernStadttheaterPremiere14. Juni 2011Weitere Vorstellung24. Juni 2011ChoreographieTänzerinnen und Tänzerdes Bern:BallettsBern:Ballett – das Ballettdes Stadttheaters BernCAMERATA BERNUraufführungCAMERATAArbeitstitelBERN:BallettNeues Stück von Cathy MarstonEin nicht nur tänzerisches, sondern auch musikalisches Erlebnis: Im Rahmendieses neuen, abendfüllenden Balletts kommt es in dieser Form erstmaligzu einer Kooperation zwischen dem Bern:Ballett und der CAMERATABERN! Das Programm verdankt seine Entstehung der Initiative von RobertKolinsky, dem Künstlerischen Leiter der «Internationalen MusikfesttageBohuslav Martinů». Das Stadttheater Bern war – wie alle anderen demSchweizerischen Bühnenverband angeschlossenen Opernhäuser und Theater– gebeten worden, sich an den Feierlichkeiten rund um das 50. TodesjahrMartinůs zu beteiligen. Der tschechische Komponist umschliesst mit seinenLebensdaten (1890 in Polička, Ostböhmen bis 1959 in Liestal bei Basel)«bewegte Zeiten»; er war mit der Schweiz eng verbunden durch ein Refugium,das ihm Paul Sacher anbot.Cathy Marston hat bereits zuvor erfolgreich zu Martinůs Musik gearbeitet:«An epic of pure dance and an exultant kaleidoscope of moves», schriebder englische «Guardian» anlässlich ihrer Kreation für das Northern BalletTheatre. Ihre neue Choreographie entsteht zu einer Auswahl von Kompositionenaus Martinůs Œuvre; ergänzend und kontrastierend hierzu werden voraussichtlichMusikstücke des Barock verwendet.UraufführungenDie Tänzer des Bern:Balletts sind bei sämtlichen Tanz-Produktionen derSpielzeit aktiv in den Schaffensprozess mit eingebunden und tragen zu denChoreographien anderer bei. Im Rahmen des bereits etablierten Formatesvon «Tanz – Made in Bererhalten sie auch in dieser Spielzeit wieder einePlattform, auf der sie ihre persönliche choreographische Richtung weiterverfolgenkönnen. Für das Publikum bietet sich die Möglichkeit, so dieEntwicklung einzelner choreographischer Talente mitzuverfolgen. DasProgramm bietet in seiner Zusammenstellung eine abwechslungsreicheKombination verschiedenster Tanzsprachen, die Lust auf mehr macht!60 Ballett 61


Martina Langmann


TANZ IN. BERNTanz International Bern – das Tanzfestival der Dampfzentrale20. Oktober - 14. November 2010Dieses Jahr werden ChoreografInnen aus Belgien, Frankreich, USA, Spanien,China aber auch aus der Schweiz im Festival präsent sein. Illustre Namenwie Maguy Marin, Jérôme Bel, Les Ballets C. de la B. und viele mehr prägendas Programm. Das Bern:Ballett wird sich voraussichtlich mit einer Vorstellungund einer öffentlichen Probe beteiligen.Ein Muss für alle Tanz-Interessierten.Detaillierte Informationen und Ticketreservation ab September 2010 aufwww.dampfzentrale.chZeitgenössische Schweizer Tanztage3.– 6. März 2011Das Stadttheater ist zusammen mit der Dampfzentrale, SchlachthausTheater, TOJO Theater und der Berner Fachhochschule in dieser Saison mitseinen Spielstätten in die Tanz plattform Schweiz für den zeitgenössischenTanz eingebunden. Sie findet alle zwei Jahre statt und präsentiert Pro ­duk tionen aus dem ganzen Land. Nach bisherigen Ausgaben in u. a. Zürich,Genf und zuletzt im Tessin ist nun erstmals Bern als Austragungsort ausgewählt.Das Bern:Ballett wird in diesem Rahmen mit einer Vorstellungpräsent sein.Das Bern:Ballett bietet ein dichtes Programm an öffentlichen Proben, beidenen der Entstehungsprozess einer Choreographie verfolgt werden kann.Dabei handelt es sich nicht um besonders gestaltete Anlässe, sondernum die Möglichkeit, den Choreographen und Tänzern beim Arbeitsalltagüber die Schulter zu schauen. Die aktuellen Daten finden Sie auf derWeb seite des Stadttheaters (www.stadttheaterbern.ch). Zusätzliche Terminefür Gruppen können nach Verein barung angesetzt werden.Weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt aufwww.swissdancedays.ch64 Ballett 65


Erick Guillard


Schauspiel Premieren93 worst caseWiederaufnahmen74 HamletTragödie vonWilliam ShakespeareVidmar:1Premiere: 16. September 201075 Kaspar Häuser MeerVon Felicia ZellerVidmar:2Premiere: 18. September 201081 Gruppe Junger HundNeue Texte von Händl KlausVidmar:1Premiere: 8. Oktober 201083 Die SchneeköniginWeihnachtsmärchen nachHans Christian AndersenStadttheaterPremiere: 19. November 201086 Josef und MariaVon Peter TurriniKaufhaus LoebPremiere: 27. November 201090 WertherNach dem Briefroman vonJohann Wolfgang GoetheVidmar:2Premiere: 15. Dezember 201091 ParzivalVon Lukas BärfussVidmar:1Premiere: 18. Dezember 201092 AltweiberfrühlingVon Stefan VögelStadttheaterPremiere: 3. Februar 2011Von Kathrin RögglaVidmar:2Premiere: 9. Februar 201194 Murder BalladsEin Stück vonRebekka KricheldorfVidmar:1Premiere: 12. Februar 201195 Hedda GablerVon Henrik IbsenVidmar:1Premiere: 26. März 2011100 WutVon Max EippVidmar:1Premiere: 8. April 2011101 Gelber MondVon David GreigVidmar:2Premiere: 15. Mai 2011102 Warum das Kindin der Polenta kochtVon Aglaja VeteranyiVidmar:2Premiere: Mai 2011103 FleischVon Pedro LenzSpielort: N.N.Premiere: Mai 2011106 Club SpektakelUraufführungenVidmar:1Premiere: 4. Juni 201180 QuartettVon Heiner MüllerVidmar:1Wiederaufnahme: 22. September 201082 WoyzeckVon Tom Waits, KathleenBrennan und Robert WilsonVidmar:1Wiederaufnahme: 21. Oktober 201087 AndorraStück in 12 Bildern von Max FrischVidmar:1Wiederaufnahme: 2. Dezember 2010107 WiederaufnahmenVidmar:2Ein bisschen Ruhe vor dem SturmDer goldene DracheLetzte TageCo-StarringWelche Droge passt zu mir?68 69


Erich SidlerSabine Martin


VorwortLiebes PublikumDie Vielfalt elektronischer Kommunikationsmöglichkeitennimmt zu.E-Mails, Twitter, Facebook und anderedominieren inzwischen den Alltagnicht nur der jüngeren Generationen.Frank Schirrmacher verleiht in seinemjüngst erschienen Buch «Payback» derSorge Ausdruck, dass der Computer unsvermeintlich zwar den Alltag erleichtertund neue Kommunikationskanäleschafft, uns hinterrücks aber früheroder später seine Regeln und seineDenkweise aufoktroyiert. Die ständigeBenutzung des Rechners lenkt unserDenken in seine Bahnen. Darüber hinauswird jede unserer Bewegungenregistriert, und es ist nicht schwer sichauszurechnen, was geschieht, wennwir permanent Spuren hinterlassen,die gesammelt und ausgewertet werdenkönnen.Unsere Bewegungen im Netz bilden unserePersönlichkeit ab, und je genauerdiese Persönlichkeit bekannt ist, destoleichter können die Reize berechnetwerden, mit denen wir zu ködern sind.Wenn man bei Amazon ein Buch kauft,wird man sofort mit anderen Büchernbekannt gemacht, die man eventuellinteressant finden könnte. Genausokönnten wir es im Theater auch machen:Kunden, die Karten für Hamletgekauft haben, kauften auch Parzival,Werther und Hedda Gabler. Wir aber sindsicher, dass Zuschauer, die sich fürHamlet interessieren, sich auch fürGelber Mond in der Vidmar:2 interessierenoder mit ihren Kindern oder Enkelkinderndie Schneekönigin im Stadttheaterbesuchen.Ein Stadttheater ist nur dann einwirkliches Stadt-Theater, wenn es dieKomplexität und Vielfalt einer Bevölkerungwiderspiegelt. Je grösser die Heterogenität– im Spielplan, im Ensemble,im Zuschauerraum, in den Regiesprachen– desto lebhafter und animierendersind der entstehende Diskurs unddie Auseinandersetzung. Unter diesenVorzeichen funktioniert der Begriff«Stadttheater» und hat jegliche Verstaubtheitverloren, handelt es sich hierdoch um einen der letzten Orte, an demMenschen verschiedensten Alters zusammenkommen,um sich mit einemThema, einer Geschichte auseinanderzu setzen. Unser Ziel als Theatermacherist es, unsere Zuschauer mit möglichstvielfältigen Impulsen herauszufordern,und auch wenn kein direktes Gesprächim Dunkel des Zuschauerraumes geführtwird, so findet doch eine unterschwelligeKommunikation statt – jederEinzelne nimmt bewusst oder unbewusstwahr, «wie es beim anderendenkt». Die direkte Begegnung zwischenMenschen wird zunehmendwichtiger und kostbarer werden, unddas Wesen des Theaters ist die Begegnung.Wir sind stolz darauf, dass wir es nachnur drei Spielzeiten geschafft haben,die Vidmarhallen als neue Spielstättedes Stadttheaters in der Region zu verankern.Wir arbeiten daran, mit unserenVorstellungen und jenseits derselbenauch 2010/11 einen attraktiven Ortzu schaffen, zu dem man gerne kommtund über den man gerne spricht. Mit16 Neuproduktionen und 8 Wiederaufnahmenim Schauspiel laden wir Sieherzlich dazu ein.Erich Sidler72 Schauspiel 73


Vidmar:1Premiere16. September 2010Weitere Vorstellungen24. September 201013./14./23./26./30. Oktober 20102./12./28. November 201011. Dezember 2010 / 20. Februar 201113. März 2011 / 9. April 2011InszenierungErich SidlerBühne, KostümeGregor MüllerMusikPhilipp Ludwig StanglUnter dem Patronat desBerner Theater vereins BTHVVidmar:2Premiere18. September 2010Weitere Vorstellungen nach Ankündigungim SpielplanleporelloKostprobe11. September 2010InszenierungDominik GüntherKostprobe11. September 2010Im Rahmen der Biennale Bern 2010Tragödievon William ShakespeareVon Felicia ZellerEin Geist, der Rache für den eigenen Tod fordert, eine Königin, die den Mörderihres Mannes liebt, ein König, der Mordaufträge vergibt, eine jungeFrau, die sich aus Verzweiflung in den Fluss wirft: Das sind die Ingredienzienvon Shakespeares wohl berühmtestem Drama. «Etwas ist faul im StaateDänemark», und wie ein Traumtänzer bewegt sich Hamlet, der junge Dänenprinz,durch den moralisch verrotteten Hofstaat, getrieben vom Auftrag ausdem Jenseits, den ermordeten Vater zu rächen. Ein Einzelkämpfer, auf einerGratwanderung zwischen echter und gespielter Unzurechnungsfähigkeit,der versucht, den Tod des Vaters aufzuklären, um sich selbst die Legitimationzum Töten zu verschaffen. Einer, der den Gesetzen der Blutrache folgen will,im entscheidenden Moment aber doch zögert, zum Täter zu werden undgleichzeitig ungerührt den Tod Ophelias und den ihres Vaters als Kollateralschadenseiner Ermittlungen in Kauf nimmt.Doch seine Gegenspieler bleiben nicht untätig, sein Zaudern schafft ihnenRaum zur intriganten Gegenwehr. Ein Theaterstück wird zum Prüfstein,an dem sich die Wahrheit offenbart, und in einem furiosen Schowdown amEnde des Stückes wird Hamlet Opfer und Täter gleichzeitig. Selbst von einemvergifteten Rapier getroffen, ersticht er schliesslich Claudius, den mörderischenKönig.Shakespeares Tragödie Hamlet ist so schillernd und vielschichtig wie seineTitel figur. In diesem Stück vereinen sich Rachetragödie und Politkrimi,Detektivgeschichte und sensible Charakterstudie.2006 erschütterte die Nachricht von der Leiche eines kleinen Jungen, die imKühl schrank seiner Eltern gefunden wurde, den deutschen Sozialstaat. Inder Folge meldeten die Medien zahlreiche ähnlich geartete Fälle von Kindesmissbrauch,und jedes Mal stellte sich die gleiche Frage: Wo waren eigentlichdie Zuständigen, die diese Tragödien hätten verhindern müssen?In Felicia Zellers Stück – das kein Stück über ein spezifisch deutsches Problemist – sind Barbara, Silvia und Anika die Zuständigen, die im Jugendamtüber die Schicksale von Familien entscheiden. Überforderung und Desillusionierung,private Probleme und eine Flut ständig neuer «Fälle» führen dazu,dass den drei Damen zunehmend die Kontrolle entgleitet. In ihrer Not rettensie sich in eine unnütze, aber Halt gebende Bürokratie und versuchen, wederden Überblick, noch die Hoffnung zu verlieren. Und ihre Klienten, jene aufganz andere Art überforderten Problemfälle der Gesellschaft, sind gefährdet,als Aktennotiz zwischen den Pappdeckeln eines Ordners zu verschwinden.Felicia Zeller ist es gelungen, ein stimmiges Stück über ein traurigesThema zu schreiben und dabei trotzdem humorvoll zu bleiben. Kaspar HäuserMeer ist ein Sprechstück, das satirisch-amüsant den todernsten alltäglichenWahnsinn der Bürokratie abbildet, deren Tragödien sich in den Problembezirkenabspielen – und in den Büros der städtischen Verwaltung.74 Schauspiel 75


Ernst C. SigristSebastian EdtbauerStefano WenkMilva Stark


Lukas TurturAndri Schenardi


Vidmar:1Wiederaufnahme22. September 2010Weitere Vorstellungen2./28. Oktober 20103. Dezember 2010Gastspiel in Essen10. November 2010InszenierungErich SidlerKomposition und VideoPhilipp Ludwig StanglKostümeBettina LatschaVidmar:1Premiere8. Oktober 2010Weitere Vorstellungen15./22./27. Oktober 20103./21. November 20104. Dezember 20106./28. Januar 2011 /5. Februar 2011InszenierungStefan OtteniBühne, KostümeAnne NeuserKostprobe11. September 2010Ein Stück Lebenvon Händl KlausUraufführungVon Heiner MüllerMerteuil und Valmont: Wund stehen sie sich noch einmal gegenüber.Die Zeit der grossen Leidenschaft, der entflammten Liebe füreinander istschon längst vorbei. Dennoch kann keiner der beiden ohne den anderen. ImGegenüber irgendeine Reaktion auszulösen, ist das höchste der noch denkbarenGefühle. Die gewesene Liebe ist bereits vor längerer Zeit in Hass umgeschlagenund mündet jetzt in berechnender Raserei.1782 schrieb Choderlos de Laclos den Briefroman Les liaisons dangereuses,der die moralische Fäulnis der französischen Aristokratie kurz vor ihremZusammenbruch thematisierte. Der Roman diente Heiner Müller 200 Jahrespäter als Vorlage für seine Reflexion über die Endzeit einer Epoche.Der Komponist Philipp Ludwig Stangl stellt dem sprachlichen Geflechteine musikalische und visuelle Ebene entgegen, die die Präzision und Ausdruckskraftder Müllerschen Sprache heraushebt und konterkariert.«Erich Sidler setzt in seiner Inszenierung radikal und ohne falsche Zugeständnissean die Bekömmlichkeit auf den wahren Hauptakteur des Stücks:auf die Sprache. (...) Mike Svoboda (Posaune), Philip Zoubek (präpariertesKlavier) und Philipp Ludwig Stangl (Elektronik und Komposition) montierendas musikalische Fundament für diesen Text.» Der Bund«In kühler Distanz stehen Merteuil (Heidi Maria Glössner) und Valmont(Andri Schenardi) nebeneinander. (...) Mit Mikrofonen bestückt, werfen sieihre ausladenden Satzkaskaden in den Raum, bald kühl und abgeklärt,bald heftig und schrill.» Berner ZeitungDass es mit dem Händl Klaus einen veritablen Dichter an die Ufer des BielerSees verschlug, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Sein Werk istmit Preisen bedacht, seine Stücke stehen auf den Spielplänen renommierterBühnen. Egal ob Drama oder Prosa, Händl Klaus' Texte haben einen eigenenTon. Seine Figuren scheinen durch einen klaffenden Spalt aus der reizüberflutetenModerne hinüber in ein Paralleluniversum geweht worden zusein. Dort schweben sie entschleunigt durch die Welt des Dichters underweisen sich, einmal gelandet, doch als sehr bodenständig. Sie finden sichausgesetzt in einer Natur wieder, die sie quasi osmotisch hineinzieht inSzenen, die voller Skurrilität sind, aber auch makaber und von handfestemHumor. Sie arbeiten sich ab an den Widrigkeiten des Lebens, komischin ihrem unermüdlichen Scheitern, das beim Zuschauer Sympathie erweckt.Der Dichter hat dem Stadttheater seine brandneuen, noch unveröffentlichtenTexte übergeben. Aus Szenen und Prosa wird ein Theaterabendentstehen, der mitten hineinführt in das sehr eigene Universum desHändl Klaus.Die Medienproduktion ist in Zusammenarbeit mit dem ICEM Institut für Computermusikund Elektronische Musik der Folkwang Hochschule Essen entstanden.80 Schauspiel 81


Vidmar:1Wiederaufnahme21. Oktober 2010Weitere Vorstellungen6./20. November 201026. Februar 201112./20. März 2011Musikalische LeitungMichael FreiInszenierungMatthias KaschigBühneMichael BöhlerKostümeStefani KlieStadttheaterPremiere19. November 2010Weitere Vorstellungen24./25./26. November 20105./6./8./9./10./12./13./14./27. Dezember 20102./9./16. Januar 2011InszenierungIngrid GündischBühne, KostümeHelke HasseMusikMichael FreiKostprobe11. November 2010Schweizer Erstaufführung. Nach dem Stück von Georg Büchner.Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan,Konzept von Robert Wilson. Textfassung von Anne Christin Rommenund Wolfgang Wiens. Deutsch mit englischen Liedtexten.Der arme Soldat Woyzeck wird von seinen Lebensumständen in den Wahnsinngetrieben, die dominiert sind von Autoritäten von Militär bis Medizin,die als blosse Abziehbilder ihrer Disziplinen keine Spur von Menschlichkeitmehr erkennen lassen. In seinem ganz eigenen Stil, der zwischen Broadwayund Blues, Dixieland und Cabaret, versoffenem Schlager und Folk changiert,hat Tom Waits traurige Walzer und poetische Balladen geschrieben; keineigentliches Musical, sondern eine Theatermusik, die den BüchnerschenOriginaltext in seiner Aussagewucht unterstützt und ihm eine ganz eigeneAtmosphäre verleiht.«Die Schweizer Erstaufführung packte die Zuschauer und liess sie unerbittlichbis zum Schlussbild nicht mehr los. (…) Die Berner Aufführung entlässtihre Zuschauer mit aufgestellten Nackenhaaren, die bedrückende Aktualitätdes beinahe zweihundertjährigen Stücks spürend.» ensuite«Zum Start ein Triumph: Matthias Kaschig sperrt Büchners reduziertesWoy zeck-Personal in ein Bühnenbild, aus dem es kein Entrinnen gibt.»Der Bund«Die Begeisterungsstürme für das Musical Woyzeck galten am Samstagvor allem den starken Songs von Tom Waits und der Parforceleistungdes Ensembles. (…) Kaschigs grosse Leistung ist die Schauspielerführung.»schweizerische depeschen agenturWeihnachtsmärchen nachHans Christian AndersenEin teuflischer Spiegel zerbirst in tausend Splitter. Einen davon bekommt derkleine Kay ins Auge, und plötzlich erscheint ihm alles hässlich und schlecht,er wird gemein und böse. Als Gerda erfährt, dass eine schöne Dame ihrenFreund in einem Schlitten aus Eis nach Finnland entführt hat, macht siesich unerschrocken zu seiner Rettung auf den Weg. Auf ihrer Reise in denhohen Norden begegnet sie zahlreichen märchenhaften Helfern: unter anderemzwei Krähen, einem Prinzen, einer Räuberfamilie, einem Rentier undeiner Lappländerin. Als Gerda den Palast der Schneekönigin erreicht, erkenntKay sie nicht. Sein Körper und seine Seele sind eiskalt, und jeder Kuss seinerEntführerin lässt ihn weiter erstarren. Die Lösung eines Rätsels versprichtihm die Freiheit, doch so klug Kay auch ist, das Wort «Liebe» kann er erst mitGerdas Hilfe erraten.Die Schneekönigin entstand unweit von Bern: Der dänische Dichter HansChristian Andersen schrieb sie in grossen Teilen im Sommer 1861 währendeines Kuraufenthaltes oberhalb von Montreux. Wie jedes Märchen stecktauch dieses voller Metaphorik und kann als Reise von der Kindheit zum Erwachsenenaltergelesen werden. Darüber hinaus ist es eines der schönstenklassischen Kunstmärchen über die kalte Jahreszeit und ein Plädoyer fürFreundschaft und Liebe in einer kalten Welt.82 Schauspiel 83


Denis PuzanovHenriette Henriette Cejpek Cejpek


Kaufhaus LoebPremiere27. November 2010Weitere Vorstellungen30. November 20106./7./12./13./18./19./20./21. Dez. 2010Kostprobe13. November 2010InszenierungKatharina RamserVidmar:1Wiederaufnahme2. Dezember 2010Weitere Vorstellungen22./28. Dezember 20108./14./29. Januar 20111./11. Mai 2011InszenierungAntje ThomsBühneKirsten HammKostümeKatharina MeintkeMusikPhilipp Ludwig StanglVon Peter TurriniÜbersetzungin die Mundart vonMatto KämpfStück in 12 Bildernvon Max FrischHeiligabend nach Ladenschluss, die letzten Kunden haben das Kaufhausverlassen. Hier begegnet Maria, die Putzfrau, Josef, dem Mann von derWach- und Schliessgesellschaft, die beide als vorweihnachtliche Aushilfskräfteihre Renten aufbessern. Zunächst zögernd erzählen sie einander ihreWünsche und Träume, gescheiterten und bewahrten Hoffnungen, politischenund privaten Kümmernisse. Komisches mischt sich mit Tragischem,Gegenwart mit Vergangenheit, Härte mit Sentimentalität. Josef und Mariasind zwei einsame Menschen, die einander in einem spontanen, illegalen«Fest der Liebe» etwas von jener Wertschätzung zukommen lassen, dieihnen die Mitwelt versagt, ein älteres Paar an Heiligabend mitten im Luxuseines Kaufhauses: übriggeblieben, lächerlich geworden. Wenn da nicht dieLiebe wäre.«Das Bild, welches die Gesellschaft von alten Menschen hat, wird amwenigsten von den Alten selbst bestimmt. Die Werbung entdeckt sie als ‹spezifischeKäuferschicht›, das Fernsehen macht sie zu fröhlichen ‹Senioren› …Ich möchte Ihnen keine Geschichte ‹über› alte Menschen erzählen, ich möchteIhnen Geschichten, Erinnerungen, Erzählungen, die ich von alten Menschengehört habe, weitererzählen», sagt Peter Turrini über sein ungemein erfolgreichesStück. Dieses «Weihnachtsmärchen für Erwachsene» wurde vorgenau 30 Jahren in Wien uraufgeführt und in 21 Sprachen übersetzt. Wirspielen es erstmals in Bern, erstmals in einer Mundartübersetzung, nachLadenschluss im Kaufhaus Loeb.Auf dem Marktplatz von Andorra ereignet sich ein grausamer Mord, dem derjunge Jude Andri zum Opfer fällt. Schon lange hatte sich im andorranischenVolk Wut gegen die Juden aufgestaut und bricht sich nun, angesichts einerBedrohung von aussen, im Inneren Bahn. In zwölf Bildern erzählt MaxFrisch Andris Geschichte, der angeblich ein jüdisches Findelkind, in Wahrheitaber der illegitime Sohn eines braven Andorraners ist. Stück für Stückwerden Andris Selbstbewusstsein, seine Beziehung zu Freundin und Familievon den Vorurteilen und dem zunehmenden Hass seiner Umgebung zerstört.Vorurteile, Intoleranz und Ausgrenzung bewirken, dass der junge Mann sichschliesslich in einem verzweifelten Akt bewusst die fremde Identi tät aneignet.Sein Tod ergibt sich danach geradezu zwangsläufig – ein Teufels kreis, ausdem zu entkommen er keine Chance hat, egal wie er sich verhält.«Die Inszenierung zeigt, dass das Drama über Vorurteile und Fremdenhassheute immer noch aktuell ist. (…) Andri Schenardi besticht in der Hauptrollemit Präsenz und verkörpert Andri als geduldigen und mutigen Helden,den der Hass von Andorra stolz und hart gemacht hat. (…) In Thoms’ Inszenierunglassen sich Brücken in die Gegenwart schlagen.» Berner Zeitung«Insgesamt nimmt man von der vom Publikum am Ende begeistert gefeiertenInszenierung den Eindruck von einer sehr lebendigen, vitalen, absolutheutigen und gegenwärtigen Fassung eines Stücks mit nach Hause, das alsmoderner Klassiker und Schullektüre von Generationen nur allzu leicht inGefahr geraten könnte, als verstaubt zu gelten.» Der Bund86 Schauspiel 87


Jonathan LoosliJonathan LoosliMarianne Hamre


Vidmar:2Premiere15. Dezember 2010Weitere Vorstellungen nach Ankündigungim SpielplanleporelloKostprobe13. November 2010InszenierungMax MerkerVidmar:1Premiere18. Dezember 2010Weitere Vorstellungen21. Dezember 20102./4./7./15./27. Januar 20114. Februar 201119. März 201110. April 2011InszenierungMatthias KaschigBühneMichael BöhlerKostümeSandra KlausMusikPhilipp Ludwig StanglNach dem Briefromanvon Johann Wolfgang GoetheFassung von Max MerkerKostprobe13. November 2010Von Lukas BärfussNach dem Versroman von Wolfram von EschenbachSchweizer ErstaufführungWerther ist in Erbschaftsangelegenheiten in eine ländliche Kleinstadt gereist.Dort lernt er auf einem Ball eine junge Frau kennen, die aber bereitseinem anderen versprochen ist. Um diesem Dilemma zu entfliehen, nimmter eine weit entfernte Stelle an, die ihn aber völlig frustriert. Im Laufe derZeit verdüstert sich seine Stimmung mehr und mehr, zumal die Angebeteteinzwischen verheiratet ist. Immer stärker entflieht Werther der Realität undlebt nur noch in seiner Fantasie. Nach einem neuerlichen Zusammentreffenmit dem Grund seines Unglücks erschiesst er sich schliesslich. Ein christlichesBegräbnis wird ihm verwehrt.Einer der wohl bekanntesten Selbstmörder der Weltliteratur ist dieserWerther, der seinen Autor 1774 im Alter von 24 Jahren berühmt machte. Ganzim Stil des Sturm und Drang geschrieben, umfasst der Briefroman Die Leidendes jungen Werthers anderthalb Jahre im Leben des Titelhelden, in denen er einemFreund von seinen Liebeshoffnungen und Seelenqualen berichtet. Werthersunstillbare Sehnsucht nach Unbedingtheit in der Liebe, sein aus derZurückweisung resultierender Rückzug aus der Welt in die eigene Innerlichkeitund sein radikales Ende machten ihn für Generationen zu dem literarischenVorbild aller unglücklich Liebenden. Das Schicksal Werthers wird auchheute noch jeden, der im Herzen jung (geblieben) ist, packen und mitreissen.Ein Knabe wächst im Wald auf, man kann auch sagen: in einer Einöde.Seine Mutter enthält ihm die Welt vor, belügt ihn über Gestalt und Gesetzder Wirklichkeit und bringt ihm bei, was man zu tun und zu lassen hat:Sprich nicht zu viel und quäle die Herren nicht mit deinen Fragen! Herangewachsenverlässt er seine Mutter und irrt durch die Welt. Unterwegs triffter auf unterschiedliche Menschen. Er kämpft, tötet, weiss nicht weiter undgeht trotzdem immer vorwärts.Parzival durchlebt neben Abenteuern auch extreme persönliche Konfliktsituationenund wird – aus Unkenntnis oder aufgrund von Fehlinterpretationenvon Aussagen und Situationen – immer wieder selbst schuldig. Dochgerade er, der über lange Jahre hinweg die Folgen seines Fehlverhaltens ertragenmuss, erlangt am Ende die Gralsherrschaft.Die Parzival-Dichtung Wolfram von Eschenbachs gehört zu den bedeutendstenliterarischen Texten des deutschen Mittelalters. Lukas Bärfuss –derzeit einer der profiliertesten Schweizer Autoren im deutschen Sprachraum,dessen Stücke auch am Stadttheater Bern zu sehen waren – hat dasVersepos bearbeitet und eine eigene, neue Fassung geschrieben, in welcherdie Suche nach Erkenntnis und der Versuch, sich in der Welt zurecht zufinden, im Zentrum stehen.90 Schauspiel 91


StadttheaterPremiere3. Februar 2011Weitere Vorstellungen13./25. Februar 20112./4./10./18. März 20112./6./14./17./19./29. April 20116./20. Mai 2011Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der BEKB | BCBE14. April 2011, 15 UhrKostprobe15. Januar 2011InszenierungStefan HuberBühneStephan PrattesKostümeHeike SeidlerMusikMichael FreiUnter dem Patronat derFreunde des StadttheatersVidmar:2Premiere9. Februar 2011Weitere Vorstellungen nach Ankündigungim SpielplanleporelloKostprobe15. Januar 2011Von Kathrin RögglaSchweizer ErstaufführungInszenierungPhilipp BeckerVon Stefan VögelKomödie nach dem Drehbuch des Films «Die Herbstzeitlosen»von Sabine Pochhammer und Bettina Oberli.Schweizerdeutsche Erstaufführung. In Mundart.Um ihrem Leben noch einen Sinn zu geben, erfüllt sich die betagte Marthaihren langgehegten Mädchentraum und eröffnet nach dem Tod des Ehemannesihre eigene Dessous-Boutique mit selbst entworfener Wäsche. Im Dorfregt sich Widerstand: Dorfpfarrer Walter, ihr eigener Sohn, hätte aus demehemaligen Tante-Emma-Laden lieber den neuen Treffpunkt für seine Bibelgruppegemacht und Fritz, der Bürgermeister, fürchtet eine Verrohungder Sitten im ländlichen Dorfleben. Dem zuweilen handgreiflichen Versuch,sie von ihrer Idee abzuhalten, stellen sich Martha und ihre drei sehr unterschiedlichenFreundinnen erfolgreich entgegen und zeigen so der ganzenWelt, dass es für grosse Träume nie zu spät ist. Die Komödie erzählt auf anrührendeWeise vom Alter, von der zweiten Chance im Leben und vom Mut,der nötig ist, um sie zu nutzen.Altweiberfrühling ist Stefan Vögels witzige Bearbeitung des sehr erfolgreichenSchweizer Films Die Herbstzeitlosen aus dem Jahre 2006. Vögel ist freischaffenderTheaterautor und Schauspieler. Der Vorarlberger schreibt seit1993 für die Bühne und wurde 2003 in Wien mit dem Dramatikerpreis ausgezeichnet.Auf der Bühne des Stadttheaters wird ein Teil der originalenFilmbesetzung zu sehen sein, u.a. Heidi Maria Glössner als Marthas quirligeFreundin Lisi.Wir leben in einer durch die Flut der Medien überinformierten Gesellschaft,die mit den ständigen Katastrophenmeldungen aus aller Welt – einer diffusenAngstmacherei ausgesetzt – selber an den Rand einer Katastrophe gebrachtwird. Die im Stück beschriebene Gesellschaft lebt ihren Alltag trotzdes Wissens um die sich ständig rund um den Globus ereignenden Katastrophen,unfähig sich zu verhalten, nicht im Stande zu handeln …In vier Teilen reflektiert Kathrin Röggla den Umgang mit den Unglücksnachrichtenund deren Auswirkungen, und dies in einem Distanz schaffendenKonjunktiv: «ob ich wüsste, dass ich die dosis runterschrauben müsse,von zeit zu zeit, die alarmdosis, damit sie noch eine wirkung zeige? dieständige überdosierung habe jedenfalls zur folge, dass ich nur sinkendealarmbereitschaften, sinkende reaktionsbereitschaften erhalte.»worst case untersucht die Befindlichkeit einer Gesellschaft, die die Katastrophennicht direkt erlebt, sondern mit einer diffusen Ahnung medial aufgearbeiteterSzenarien umgehen muss.Die Österreicherin Kathrin Röggla verfasst Theatertexte, Hörspiele undProsa und lebt seit 1992 in Berlin. Sie ist Trägerin zahlreicher Preise, u.a.des Solothurner Literaturpreises im Jahre 2005. Mit worst case zeigt das StadttheaterBern erstmals ein Stück dieser spannenden Autorin.92 Schauspiel 93


Vidmar:1Premiere12. Februar 2011Weitere Vorstellungen19./27. Februar 201111./22. März 201114./19./21./27. Mai 20117./9./16./22./23. Juni 2011Kostprobe15. Januar 2011InszenierungErich SidlerMusikMichael FreiKostümeBettina LatschaVidmar:1Premiere26. März 2011Weitere Vorstellungen3. April 2011 / 5./15./17./29. Mai 20118./18. Juni 2011Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der BEKB | BCBE29. Mai 2011, 15 UhrKostprobe19. März 2011InszenierungAntje ThomsBühneStefanie WursterKostümeKatharina MeintkeVon Henrik IbsenEin Stück von Rebekka Kricheldorf zu den Songsdes gleichnamigen Albums von Nick CaveDeutsch mit englischen Liedtexten. Uraufführung«Where the Wild Roses Grow», wo die wilden Rosen wachsen, wurde ElizaDay von ihrem Liebhaber mit einem Stein erschlagen, weil dieser der Meinungist, dass «jegliche Schönheit sterben muss». Der Song (und das Musikvideo)zeigen den australischen Sänger und Songwriter Nick Cave im Duettmit Kylie Minogue at his best: umgeben von einer sorgfältig kultivierten,romantischen Aura aus Düsternis und Weltschmerz. Vertritt doch Nick Cave,der sich auch als Theoretiker des Songwriting einen Namen gemacht hat,die Ansicht, jeder gute Song müsse binnen kürzestem eine melancholischeGeschichte erzählen.Die zehn Lieder auf dem Album mit dem programmatischen Titel sindMiniaturen, die von Mord und Totschlag, Wahnsinn und Verbrechen, Killernund Opfern erzählen. Zum Beispiel von der 15-jährigen Lottie, die in der Psychiatriegesteht, sie sei der «Fluch von Millhaven», die Urheberin einer Serieseltsamer Unfälle mit immer verheerenderen Folgen gewesen. Oder von HenryLee, der standhaft die Annäherungsversuche einer Verführerin abwehrt,seine Treue zu der weit entfernten Geliebten mit dem Leben bezahlen muss,und nun als Leiche in einem Brunnen verrottet …Das Stadttheater Bern hat die Berliner Dramatikerin Rebekka Kricheldorf, diein den vergangenen Spielzeiten mit Rosa und Blanca und Mechanische Tiere in Bernpräsent war, beauftragt, rund um die Murder Ballads ein Stück zu schreiben.Ein angesehener Ehemann, eine Villa und ein finanziell sorgloses Leben –so hatte sich Hedda Gabler ihre Zukunft als verheiratete Frau vorgestellt.Dafür liess sie den attraktiven, begabten, aber labilen Lövborg abblitzen undnahm den blassen, fleissigen Tesman zum Mann, der eine gute Partie zusein versprach. Aus den Flitterwochen zurückgekehrt muss sie nun abererfahren, dass Lövborg in der Zwischenzeit sein Lotterleben an den Nagel gehängtund ein Aufsehen erregendes Werk geschrieben hat. Plötzlich sind sowohldie Berufung ihres Mannes zum Professor und ihre eigene ökonomischeAbsicherung unsicher geworden. Heddas Lebensplan war auf Sand gebaut.Aus Wut und Angst läuft sie Amok: demütigt und betrügt ihren Ehemann,hintertreibt aus Eifersucht eine zarte Liebesgeschichte von Lövborg,verbrennt schliesslich sogar dessen zukunftsweisendes Werk und treibt ihndamit zurück in die Sucht und in den Selbstmord. Zuletzt wird sie selbstzur Zielscheibe ihrer Zerstörungswut, denn ihr selbstgebautes Gefängniskann sie nur sprengen, indem sie sich erschiesst.«So etwas tut man doch nicht», heisst es am Schluss des Stückes:der erschrockene Kommentar einer Gesellschaft, die fassungslos betrachtet,was soziale Abstiegsangst anrichten kann.94 Schauspiel 95


Michael FreiIngo OspeltPhilipp Ludwig Stangl


Milva StarkDiego Valsecchi98 Musiktheater 99


Vidmar:1Premiere8. April 2011Weitere Vorstellungen16./30. April 201110./18./26. Mai 201110. Juni 2011Kostprobe19. März 2011InszenierungJohannes RiederBühneBeni KüngKostümeJudith HeptingVon Max EippSchweizer ErstaufführungVidmar:2Premiere15. Mai 2011Weitere Vorstellungen nach Ankündigungim SpielplanleporelloKostprobe30. April 2011InszenierungOlivier BachmannDie Ballade von Leila und LeeVon David GreigSchweizer ErstaufführungDer Teenager Felix wird von dem jungen Türken Can schikaniert. Felix leidetzwar unter den Demütigungen von Cans Gang, bewundert den Bandenchefaber auch mit der ganzen Hingabe eines 16-jährigen, der ein starkes männlichesVorbild sucht. Denn zuhause bröckelt es hinter der gutbürgerlichen Fassadeganz gewaltig. Felix’ Vater Simon, ein lockerer, jugendlicher Professor,der auch gerne mal einen Joint raucht, hat Affären mit seinen Studentinnen,während Felix’ Mutter sich mit dem besten Freund ihres Mannes tröstet.Elterliche Verantwortung entwickeln beide erst, als Felix’ Verhalten nichtmehr zu ignorieren ist, weil er u.a. anfängt zu kiffen und sich mehr undmehr zu der Türkengang hingezogen fühlt. Doch die hilflosen Interventionsversuchevon Felix’ Vater sind wirkungslos und kommen viel zu spät. Nachdemer zunächst versucht hatte, über Cans strengen und gläubigen VaterDruck auszuüben, schaltet er schliesslich die Polizei ein. Und provoziert einenRachefeldzug Cans, der in einem beiderseitigen Gemisch aus Wut, Demütigungund Ohnmacht auf eine Katastrophe zusteuert.Das Stück basiert auf dem Drehbuch eines preisgekrönten und viel diskutiertenFernsehfilms. Wut ist eine psychologische Studie darüber, was mitden Söhnen schwacher Väter passieren kann, wenn sie Vorbilder suchen, diesie in der eigenen Familie nicht finden.Leila und Lee befinden sich auf der Flucht. Die beiden sind durch den Mordvon Lee an seinem Stiefvater schicksalhaft miteinander verbunden und jetztauf der Suche nach Lees leiblichem Vater im schottischen Hochland unterwegs.Leila, eine schweigsame und intelligente Schülerin, fühlt sich inAnwesenheit von Lee in eine jener Geschichten versetzt, die sie aus ihrengeliebten Hochglanz-Zeitschriften kennt. Denn Lee, der schon immer denBeruf des Verbrechers ergreifen wollte und sich kleinerer Delikte wegenbereits einen Namen in der Stadt gemacht hat, ist nun berühmt und wirdvon der Polizei gejagt. In der Wildnis treffen die beiden auf einen Wildhüter,der sie aufnimmt und bei dem sie eine Zeit der Unabhängigkeit und Freiheiterleben. Doch dieses Glück währt nicht ewig …Gelber Mond erinnert an die Liebesgeschichte des berühmten VerbrecherpaarsBonnie und Clyde und erzählt in poetischer Art und Weise von denSorgen und Wünschen zweier junger Menschen, die den nicht immer einfachenWeg in die Erwachsenenwelt auf ungewöhnliche Weise erleben.Gelber Mond ist das neueste Stück des 1970 in Schottland geborenen DramatikersDavid Greig, einem der im deutschen Sprachraum meistgespieltenAutoren Grossbritanniens.100 Schauspiel 101


Vidmar:2PremiereMai 2011Kostprobe30. April 2011InszenierungNadine SchwitterBühne, KostümeKatrin PlötzkyMusikPhilipp Ludwig StanglSpielort wird noch bekannt gegebenPremiereMai 2011Kostprobe30. April 2011Von Aglaja VeteranyiEine Koproduktion des Deutschen Schauspielhausesin Hamburg und dem Stadttheater BernArbeitstitelVon Pedro Lenz. UraufführungWarum das Kind in der Polenta kocht von Aglaja Veteranyi ist ein lyrisches HoheundKlagelied auf eine unbehauste und harte Kindheit, die gleichzeitig vollvon poetischen und eigenwilligen Bildern der Befreiung davon ist. Es ist dieGeschichte eines kleinen Mädchens, dessen rumänische Artistenfamilie denVerheissungen des Westens folgt – beseelt von der Sehnsucht nach einembesseren Leben. Doch das Mädchen muss später feststellen: «Meine Familieist im Ausland wie Glas zerbrochen.»Wir zeigen die Inszenierung von Philipp Ludwig Stangl, Schauspielmusikeram Stadttheater Bern, und Nadine Schwitter, Ensemblemitglied amJungen Schauspielhaus Hamburg, in der die herbe Wirklichkeit dieses autobiographischenMärchens als Ausgangspunkt genommen wird, um von dortaus der Kraft und Poesie der kindlichen Perspektive Veteranyis Raum zugeben.«‹Super-Tiefpreis!›, ‹Maxi-Schinken-Aktion!›, ‹Riesen-Cervelat reduziert!›,chasch afe häreluege wo d wotsch, immer büuiger, immer no meh Fleisch,immer meh und meh und meh und meh... Di systematischi Zucht vo Söihetme z Spanien erfunge. Di katholische Chünige hei überau Söi lo züchte,aber nid wägem Fleisch, nei, es isch vor auem drum ggange, d Araberz schigganiere, d Araber und d Jude. Und jetz heimer di Söi, überau, vüuz vüu Söi, vüu z vüu Fleisch und ig, i hüufe mit, dass das ganze Glumphygienisch verpackt wird. Aber wahrschiinlech nümme lang.»Hofer ist Arbeiter in einer Maschinenfabrik, die Präzisionsmaschinen fürFleischproduktverpackungen herstellt. Sein Arbeitsplatz ist gefährdet, seineGesundheit lässt zu wünschen übrig und seine Tochter taucht zuhause kaumnoch auf. Trotzdem hat Hofer noch nicht alle Hoffnung fahren lassen, seineGedankenschlaufen fügen sich zu immer neuen Ketten zusammen: «Nochedänkemuesch lut! Grännen und lache muesch liislig, nochedänke nid.Di meischte Lüt maches umgekehrt, aber das isch äbe genau verchehrt!»Pedro Lenz lebt in Bern und ist Kolumnist bei NZZ und WoZ, Mitglied desBühnenprojekts «Hohe Stirnen» und der Spoken-Word-Gruppe «Bern ist überall».2008 nahm Pedro Lenz an den Klagenfurter Literaturtagen teil. Im selbenJahr wurde ihm der Berner Literaturpreis verliehen. Mit seinem StückDer Hugo isch Zucker war er 2008 am Stadttheater Bern beim Autorenspektakelvertreten. Fleisch entsteht als Auftragsarbeit für das Stadttheater Bern.102 Schauspiel 103


Heidi Maria Glössner


Vidmar:1Premiere4. Juni 2011Weitere Vorstellungen5. Juni 2011Weitere Vorstellungen nach Ankündigungim SpielplanleporelloUraufführungenWie in den vergangenen Jahren veranstaltet das Schauspiel des StadttheatersBern auch in der neuen Spielzeit ein Autorenspektakel – eine Veranstaltung,die das übliche Zeitmass einer Aufführung sprengt.Das Stadttheater Bern lädt in dieser Spielzeit ausgewählte Jugendtheatergruppenaus Berner Mittelschulen und Jugendclubs ein, unter professionellenBedingungen eine Inszenierung zu erarbeiten, in der ihre Sorgen und NöteAusdruck finden und die Lust, Theater zu spielen auf ein breites Publikumtrifft.Autorinnen und Autoren begegnen Schülerinnen und Schülern und entwickelnfür sie und mit ihnen neue Texte. Die eingeladenen Schülertheatergruppenwerden von Theaterpädagogen, Regisseuren und Dramaturgendes Stadttheaters in ihrer Vorbereitung auf das ClubSpektakel begleitet undbetreut. In einer weiteren Phase integrieren sich Schauspieler des BernerSchauspiels in die Schülerensembles und coachen die Schüler bei der Probenarbeit.Bühnenbildner und Kostümbildner erarbeiten schliesslich mit denSchülern zusammen ein ästhetisches Konzept. Die Spektakelstücke werdenim Juni 2011 in der Vidmar:1 zur Uraufführung gebracht.WiederaufnahmenVidmar:2Ein bisschen Ruhe vor dem SturmVon Theresia WalserDrei Schauspieler warten auf ihren Auftrittbei einer Talkshow. Die drei Hitlerbzw.Goebbels-Darsteller kommen insGespräch und bald heisst es: zwei gegeneinen, oder doch: wenn zwei sich streiten,freut sich der Dritte?Der goldene DracheVon Roland SchimmelpfennigEingeladen nach Berlin zu den Autorentheatertagenam Deutschen Theater imApril 2010 spielen wir dieses berührendeund hochaktuelle Stück wieder inBern.Letzte TageVon Lothar KittsteinEin Rätseltext, tontechnisch aufwendigumgesetzt für nur eine Handvoll Zuschauer.Co-StarringEin Jugendstück von Theo FranszEin rasantes Jugendstück über Höhenund Tiefen der Pubertät, für Jugendlicheder Klassenstufen 7 – 9 und alle anderenMenschen.Welche Droge passt zu mir? –Eine EinführungVon Kai HenselEin paradoxes Präventionsstück überDrogen nicht nur für Jugendliche, mitdem wir in der vergangenen Spielzeitu.a. auch in zahlreichen Schulen undsozialen Einrichtungen in und um Bernmobil zu Gast waren. Buchbar über dieTheaterpädagogik.Kostproben SchauspielDas bewährte Konzept der Schauspiel-Kostproben wird auch in der kommendenSpielzeit weitergeführt: Jeweils um16.00 Uhr an einem Samstag stellen IhnenDramaturgie und Ensemble in derMansarde des Stadttheaters die nächstenProduktionen vor: bunt, übersichtlichund informativ.11. September 2010HamletGruppe Junger HundKaspar Häuser Meer13. November 2010ParzivalJosef und MariaWerther15. Januar 2011AltweiberfrühlingMurder Balladsworst case19. März 2011Hedda GablerWut30. April 2011Gelber MondWarum das Kind in der Polenta kochtFleisch106 Schauspiel 107


tritt auf – wir sind für Sie daVorhang auf für das theaterpädagogischeAngebot dieser Spielzeit!Unser Angebot ist abwechslungsreichund verspielt. Wir tanzen mit Momodurch die Spielzeit, spielen mit Schneeköniginnen,singen mit Piaf um dieWette und sind mit Hamlet – oder auchnicht.Theater ist jung und wild!In den Jugendclubs U15 und U21 atmenwir frische Theaterluft! Einmal proWoche treffen sich Clubmitglieder von11 bis 21 Jahren in den beiden Clubs zumSpielen, Körper training, Improvisierenund Proben. Gemeinsame Besuche einerProbe oder Vorstellung im Stadttheaterstehen auch auf dem Plan. GegenEnde der Spielzeit zeigen die Clubs ihreeigenen Produktionen. RegelmässigeTeilnahme ist Voraussetzung. Zu Beginnder neuen Spielzeit findenSchnupperstunden statt. Melde dichrechtzeitig an!TheaterMusiktheater Tanz SchauspielTheater macht hellhörig! oderTheater bringt zur Sprache!Im Kritikerclub werden im GesprächKriterien für das Beobachten vonStücken entwickelt. Gemeinsam miteinem Dramaturgen lest und besprechtihr Stücke des aktuellen Spielplans.Ihr besucht Endproben und diskutiertanschliessend mit Regisseuren undSchauspielern. Die eigenen Texte werdenveröffentlich. Auftakt ist in jedemJahr die einwöchige Schreibwerkstattin den Herbstferien. Eine Mitarbeit imKritikerclub ist auch ohne die Teilnahmeder Schreibwerkstatt möglich.Theater tanzt mit Schwung!Einmal im Jahr organisiert die Theaterpädagogikzusammen mit demBern:Ballett ein grosses Tanzprojekt.Ein professioneller Choreograph studiertmit Laien eine Choreographie ein, dieauf einer Bühne des Stadttheaters zurAufführung kommt. Die Tänzer undTänzerinnen des Bern:Ballett unterstützenund begleiten die Proben. Dasist die Gelegenheit, den Körper zu fittenund am Puls des Bern:Balletts zu sein!Theater macht neugierig!Wir öffnen den Kleinsten die Pfortendes Theaters! Öffentliche Kinderführungenermöglichen den Kids einen Einblickin eine ganz besondere Theaterwelt.Die Daten findest du im Leporello,auf der Homepage www.stadttheaterbern.choder bei Bern:Billett.Theater ist kreativ!Zum Weihnachtsmärchen gibt es einengrossen Kreativwettbewerb. Zeige unsdeine Kunst! Es warten besondere Preiseauf die kleinen Künstler. Wettbewerbsstückewerden im Theater ausgestellt.Theater gehört Kindern!An einem Sonntag im Winter verwandelnwir das Stadttheater in ein grossesMärchenhaus. Beim Kinderfest habendie Kids die Möglichkeit, Schauspielerkennen zu lernen, dem Weihnachtsmärchenauf die Spur zu kommen undmit anderen Kinder ein grosses Fest zufeiern. Details findest du auf unsererHomepage www.stadttheaterbern.ch.Theater macht Unterricht!Mit einem umfangreichen Angebotbedienen wir Schulen, Schulklassenund Lehrkräfte. Profitieren Sie vonCrashkursen, Stückeinführungen,Werkeinführungen, Materialmappen,Nachgesprächen, Patenschaften undBeratungsgesprächen! Sie möchtenregelmässig über die Angebote fürSchulen informiert werden? FordernSie jetzt den Newsletter an, unter:theaterpaedagogik@stadttheaterbern.chKontaktTheaterpädagogikStadttheater BernNägeligasse 13011 BernTel. 031 329 51 07theaterpaedagogik@stadttheaterbern.chStückeinführungenWir arbeiten vor dem Vorstellungsbesuchmit Schulklassen szenisch an derThematik und dem Stoff des Stücks.CrashkurseIn Crashkursen für Lehrkräfte sprechenwir über szenische Verfahren und didaktischeAspekte eines aktuellen Stücks.PremierenklassenDie Premierenklasse nimmt ein Stück,eine Oper oder eine Choreographieintensiv ins Visier. Bei regelmässigenBesuchen der Theaterpädagoginnenwird gespielt und diskutiert. Nachgesprächeund die Auseinandersetzungmit professionellen Rezensionen gehörenzum Projekt dazu. Drei Klassenkönnen zu je einem Stück einer SpartePremierenklasse werden. Motivierte,kreative und aufgestellte Klassen bewerbensich jetzt!PatenschaftenMitarbeiter und Mitarbeiterinnen sindPaten von Schulklassen. Sie treffen sichin der Schule oder hinter der Bühne,plaudern über Gott, die Welt und dasTheater und bleiben in stetiger Auseinandersetzungmit der Theaterwelt.WorkshopsWorkshops für Lehrkräfte, von Profisangeleitet, inspirieren zu neuer Kreativität!Alle Informationen zur Thematik,Kursdaten und Daten finden Sieauf unserer Homepage oder über denNewsletter für Lehrkräfte.NewsletterWir informieren Sie per Mail regelmässigüber die aktuellen theaterpädagogischenAngebote, die «Musts»und die neusten Inszenierungen desStadttheaters Bern. Lassen Sie sichnichts entgehen!108109


Pour les francophoneset les francophiles de BerneLaN o uvelleScène– une fenêtre sur la culture française …– présente 7 spectacles sélectionnésparmi les meilleures productionsfrançaises ou suisses-romandes quipartent en tournée– met de préférence l’accent surles auteurs de langue française– offre un éventail varié de styles– garantit un haut niveau de réalisationartistique avec ou sans vedettes29 octobre 2010Victor HugoLe Roi s’amuseMise en scène François RancillacAvec Denis LavantRarement monté au théâtre, le granddrame romantique qui a donné naissanceau Rigoletto de Verdi14 novembre 2010Jacques OffenbachLa Vie parisienneMise en scène Alain SachsDans la lignée de la Cie Renaud-Barrault,Alain Sachs a monté ce célébrissimeouvrage avec des comédiens quichantent, comme le voulait le compositeur,et non des chanteurs qui jouent.Plein d’humour et d’originalité, débordantde fantaisie, «un merveilleux spectacle,vif, délié, brillant». Figaroscope16 décembre 2010d’après CocteauCocteau-MaraisAvec Jacques SereysA travers des extraits de l’œuvre de Cocteau,c’est la grande histoire artistiqueet intellectuelle du vingtième siècle etses personnages célèbres qui défilentdevant nous… «Avec ce comédien merveilleux,c'est un très grand momentd'art dramatique et d'émotions rares.»Le Figaro28 janvier 2011Catherine AnneLe Ciel est pour tousCréation du TEP -Théâtre de l’Est ParisienQuand l’Affaire Calas provoquée parl’intolérance et dénoncée par Voltaireresurgit à notre époque: le portraitd’une vie de famille actuelle prise dansle tourbillon de certaines interrogationsfondamentales.28 février 2011IonescoLe Roi se meurtAvec Michel BouquetUn des plus grands comédiens françaisdans un des chefs-d’œuvre de Ionesco.5 avril 2011Christopher HamptonParole et GuérisonMise en scène Didier LongAvec Barbara SchulzUn retour aux sources de la psychanalyseavec les expériences de Jung et leurs conséquencessur ses patients, sa vie privée etses relations avec Freud… « Une piècebrillante, une mise en scène intelligenteet une belle distribution. » Pariscope8 mai 2011Colin HigginsHarold et MaudeMise en scène Jean LiermierAvec Catherine Salviat de laComédie-FrançaiseL'improbable rencontre entre un jeunehomme suicidaire de 20 ans et unevieille dame anticonformiste de 80 ans…Une histoire d’amour et de vie, excentrique,drôle et tendre.Sous réserve de modificationsLe programme détaillé de la Nouvelle Scèneest disponible à la Billetterie du Théâtredès mi-juin. Il est envoyé directement auxabonnés.110111


MitarbeitendeTheaterleitung/GeschäftsleitungIntendant/Vorsitzender der GeschäftsleitungMarc AdamKaufmännischer DirektorAnton StockerTechnischer DirektorGino FornasaAssistentin der GeschäftsleitungMarianne SchärerKünstlerische BetriebsdirektionKünstlerische BetriebsdirektorinDr. Esther FerrierMitarbeiter Künstlerisches BetriebsbüroOlaf SchmidtKünstlerischer BeraterFabrice DalisDramaturgieChefdramaturgMatthias HeidSchauspieldramaturgenPatric BachmannKarla MäderLeitende MusikdramaturginRegine PalmaiAssistentin MusikdramaturgieStephanie RitzBallettdramaturginWanda PuvogelProgrammation Nouvelle ScèneJosé ZengerKommunikationLeitung Presse/ÖffentlichkeitsarbeitSusanne SchäferVerantwortliche Marketing/SponsoringClaudia BrunnerAssistenzN.N.PolygrafinSophie WeberTheaterpädagogikRegula BühlerGabriele Michel-FreiFotografieAnnette BoutellierPhilipp ZinnikerFührungenGabriele BieriPhilipp MamieGabriele Michel-FreiBibliothekNataša DinićBühne und KostümeLeiterin der AusstattungJulia HansenBühnenbildassistenzElisa AlessiAnna BucherErik NoorlanderKostümassistenzSimone HofmannN.N.InspizienzGabriele BieriHasan KoruMiklós LigetiSoufflageMonique SaulnierMargot VandrichStatisterieIrène BürgiRenato DanelonMusiktheaterLeitungMarc AdamChefdirigent und Musikalischer DirektorSrboljub DinićLeitende MusikdramaturginRegine PalmaiChorleiterAlexander Martin1. KapellmeisterDorian KeilhackStudienleiterSimon RekersSolorepetitorinnenAngela GossmannN.N.Regieassistenz, AbendspielleitungChristina TeuscherBrigitte Lenz(Szenische Einstudierung Die tote Stadt)Matthias Lutz(Szenische Einstudierung Tosca)RegieMarc AdamDale DuesingDieter KaegiElisabeth LintonGabriele RechJakob Peters-MesserAnthony PilavachiGerald StollwitzerBühne, KostümePierre AlbertSven BindseilEva DesseckerKaspar GlarnerJulia HansenGabriele HeimannBoris KudličkaJohannes LeiackerMarkus MeyerFrancis O`ConnorStefanie PasterkampSusanne SchwarzerRomy SpringsguthSolistinnen/SolistenTamara AlexeevaMardi ByersClaude EichenbergerGabriela GeorgievaConstance HellerNinoslava JaksicFabienne JostHélène Le CorreAnne-Florence MarbotNoëmi NadelmannAnett RestStephanie RitzSimone SchneiderAndrea SchwendenerDirigentenSrboljub DinićDorian KeilhackGeorge PetrouJerôme PillementRobin AdamsCarlos AlmaguerArmand ArapianChristian Baumgärtel112113


Luciano BatinicMilcho BorovinovLuis ChapaAndries CloeteFabrice DalisCarlos EsquivelGerardo GarciacanoAndreas HermannPeter KennelVincent Le TexierJan-Martin MächlerGünter MissenhardtNiclas OettermannKristian PaulMartin Lorenz WeidmannChorBorjana AngelovaElisabeth BraurFranka FriebelVilislava GospodinovaMilena GradinarovaNina JaksicVesela LepiduLidia LichtenszteinAnett RestUlrike SchneiderAleksandra ShenkerNina SzaboManami TakasakaDuck-Hee Suzuki YoonGyörgy AntalffyMarius ChrzanowskiPier DalasDono DonovGerassim GerassimovJanos HolczerIvaylo IvanovSascho JelevAtanas OuroumovVesselin OuroumovAngel PetkovAndrzej PoraszkaPietro SantucciRolf ScheiderTsunehiro SuzukiTadeusz TomaszczukAssen ToscheffBallettLeiterin Ballett und ChefchoreographinCathy MarstonBallettmeisterinJenny TattersallManagement/DramaturgieWanda PuvogelBallettpianistAbdiel Montes de OcaTänzerinnen/TänzerStephanie AmuraoIrene AndreettoMartina LangmannIzumi ShutoHui-Chen TsaiMarion ZurbachErick GuillardIlan KavErion KrujaGary MarshallDenis PuzanovYu-Min YangN.N.ChoreographieMark BruceAndonis FoniadakisErick GuillardCathy MarstonDidy VeldmanBühne, KostümeBecs AndrewsRaphaël BarbierJann MesserliDorothee BrodrückCatherine VoeffraySchauspielLeiter SchauspielErich SidlerDramaturgieChefdramaturgMatthias HeidSchauspieldramaturgenPatric BachmannKarla MäderSchauspielmusikMichael FreiPhilipp Ludwig StanglRegieassistenz, AbendspielleitungOlivier BachmannPatricia BerchtoldSchauspielerinnen/SchauspielerHenriette CejpekHeidi Maria Glössner*Marianne HamreMona KloosSabine MartinMilva StarkSebastian Edtbauer*Jonathan Loosli*Ingo Ospelt*Andri SchenardiErnst C. SigristLukas TurturDiego ValsecchiStefano Wenk*für einen Teil der SpielzeitRegieOlivier BachmannPhilipp BeckerIngrid GündischDominik GüntherStefan HuberMatthias KaschigMax MerkerStefan OtteniKatharina RamserJohannes RiederErich SidlerAntje ThomsBühne, KostümeMichael BöhlerKirsten HammJulia HansenHelke HasseJudtih HeptingSandra KlausStefani KlieBeni KüngBettina LatschaGregor MüllerKatharina MeintkeAnne NeuserStefanie WursterKaufmännischeDirektionKaufmännischer DirektorAnton StockerBuchhalterinGabriella In-AlbonKaufmännische MitarbeiterinSylvie HurniKaufmännischer MitarbeiterNicolas FreyKurierVinh Nguyen NgocDursun AglamazPersonalleiterinMaja SchmidPersonalassistentinnenCarmen Aerni, Karin WeberLogeAbteilungsleiterinZsuzsanna HolczerDaniela FunkeHeinrich GrobJulia Boukari-GramssEdith LiechtiUrsula Tochev-ReckStefanie Wirth114 Mitarbeitende115


GastronomieLeitung Foyer StadttheaterJosy GrüterMargrit AlbisserKathrin DickAnna Rosa FischbachMichela FlückDaniela GygerHeidi GygerPia HofmannFranziska Iseli-StaufferHeidi LergierAnja NordiekerSimone NyffelerHeidi PuliafitoRebekka SchnyderLisa SteinerLeitung VidmarRuth Kreuter BlatterLivia BannwartMiriam ErnstClaudio PoseLeitung KantineYvonne LeuenbergerKochMichael MinderSilvia Cadieux-SchmidFrançoise DettwilerJacqueline Friderich-JostPureza GoncalvesClaudine Schüpbach-VögeliJürg FriderichMichael MinderGarderobièren, SchliesserinnenAbteilungsleiterinStefanie WirthMartina AdamczewskiGrazia AngeliLivia BannwartEva BeckKatharina BianconeAdelheid BinggeliLucia BühlerTabea BürkiRuth DäppenEmilia DonovaPia FaccaEva FenzSusanne FlückigerMargrit FreiburghausDanielle FurglerBronson GaleAranka Kanyo-SzaszChristine KellerDaniela KellerRenate KrummenacherRita LemmJulia LiechtiMirjam LiechtiLiberata LofortiMelania LofortiAnna PaganoHedy PfisterAlexandra PortmannSvenja RavioliElla ReberSperanza SaponaroSimone SchalkChristine SchmidGerda SchweizerEsther Sommer-DösseggerMyrtha StruffeneggerFranziska VollenwyderVeranstaltungsdienstThomas GlückJörg GutzwillerFabian LiechtiMax MeierJosef PavlinMarcel SchindlerLionel TejedaTechnische DirektionTechnischer DirektorGino FornasaAssistenten der Technischen DirektionMarkus InäbnitBarbara NyffelerLeiterin Kostüm und MaskeFranziska AmbühlLeiter BühnenbetriebClaude RuchLeiter WerkstättenAndreas WieczorekBühnenbetriebBühnentechnikBühnenmeisterMarc BrüggerFred RietmanPaolo RüttiHans-Rudolf SchützBernhard Spielmann1. SchnürmeisterRoger GrandiSchnürmeisterRudolf SchneiderJürg StreitBühnentechnikerCarla WiedmerJean-Claude BögliBeat BrunnerPeter EggerDaniel GauchStefan GautschiDavid GrütterYvan JovanovicVinzenz KocherFabio KohliUrs KohliThomas KymUrs LiechtiPascal LindenmannUrs MartiJosquin PelletSimon PinterAndré RenaudStefan RomigFrancesco ScaramuzzoMatthias SchallerAngelo SpagnoliJozsef TothHans Ruedi WengerProbebühnenwartUrs GertschBeleuchtungBeleuchtungsmeisterJacques BattoclettiStellvertreter des BeleuchtungsmeistersKarl Morawec1. BeleuchterRolf LehmannStellwerkbeleuchterBernhard BieriDaniel GräubHanspeter LiechtiJamshid MirshahiBeleuchter und BeleuchterinPatricia ZwahlenMarc BinzReto DietrichMarek StreitPhilippe VonlanthenTonTonmeisterPaul VasilescuTontechnikerBruno BenedettiUrs HallerJann SchochRequisitenChefrequisiteurThomas AufschlägerRequisiteurinnenTabea Bösch RuchIsabelle CerulloGabriela HessCora LiechtiBarbara Salchli116 Mitarbeitende117


DekorationCheftapeziererDaniel Mumenthaler1. TapeziererVinzenz HerrmannTapeziererMartin BieriBeat CherpillodPhlippe EgglerThomas WittwerWerkstättenSchreinereiLeiter SchreinereiBruno Basler1. SchreinerMarkus BlaserSchreinerSabine Bühler-NeffRose Marie HintermeisterDominik Lehmann FluryNicola MangioneWalter RohrerSchlossereiLeiter SchlossereiMarc BergundthalSchlosserinFabienne SchaerMalsaalLeiterin des MalsaalsSusanna Hunziker1. TheatermalerinLisa MinderTheatermalerinnen und TheatermalerBarbara BonoLevin BräuDaniel EymannSusanne KolbowKascheureBenedetto RuoccoSandra SeggianiTheatermaler in AusbildungJanik JehleKostüm, MaskeKostümassistentinnenSimone HofmannN.N.DamengewandmeisterinGabriela SpecognaHerrengewandmeisterinGabriele GröbelFundusverwalterHeinz AllemannMitarbeiterin FundusSybille WeltiModistinnenCaroline BuchsMarina FröhlinDamenschneiderei1. DamenschneiderinRenate TschaboldSchneiderinnenCarmen AmslerUrsula GigerKatrin SchiltElvira SzaboNuria TrübStefanie UnholzHerrenschneiderei1. HerrenschneiderThomas EberhardSchneider und SchneiderinnenKarin Brönnimann-SalvisbergMahmud HamidiPantaleone IannelliJeannine LindeggerMariette MoserBrigitte Pilleri-RiederAnkleidedienstVreni AebersddAnna BurrenHelen HorisbergerNadine HrkwitschkaMaria KummerYvonne LeuenbergerJudith MoserEliane MüngerFrançoise MumenthalerBarbara ToniettiEveline ZehnderVania Wyssen-IvanovaMaskenbildnereiChefmaskenbildnerRalph ZaunStellvertreterin des ChefmaskenbildnersSibylle Langeneck-DekumbisMaskenbildnerinnen und MaskenbildnerGabriele BaslerHeike BechtoldRuth CaprezMartina JansAnja WiegmannRainer WolfHausdienstHausmeisterUgo JamettiBetriebselektrikerFranco SilibertiAbwart VidmarhallenCsaba TothHausreinigungsdienstDaniela Bachofner-HinniCarmen LozanoAna-Maria MascialeZeynep ÖzgürAli ÖzgürEdwin SalvisbergMaria Lourdes UrruzolaStephen Kumar WilliamBernerSymphonie orchester1. ViolineAlexandru Gavrilovici (1. Konzertmeister)Alexis Vincent (1. Konzertmeister)Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin)Naoko Ogura (2. Konzertmeisterin)Fióna-Aileen Kraege (2. Konzertmeisterin)Anara Baimukhambetova-VeillonElisabeth Becker-GrimmWilfried BretscherAline FallerAnna HolligerAlexandru IanosStefan MeierJeanne de RicaudMichael RubeliChristian ScheurlenFrançois TheisElisabeth Vasilescu-Häusler2. ViolineAnouk Theurillat (Solo)N.N. (Solo)Wei-Zhong Lu (stv. Solo)Francis Roux (stv. Solo)Susanne BaumgartnerGabriele BrosigKatia Giubbilei AlvarezCornelia Hauser-RuckliRegula HungerGeorg JacobiMarianne KrengerWen Lu-HuMartin ManellaJulien MathieuViolaYutaka Mitsunaga (Solo)N.N. (Solo)Thomas Korks (stv. Solo)Yang Lu (stv. Solo)Olivier BertholetEmanuel BütlerChristoph EnderleFriedemann JähnigOlivier Krieger118 Mitarbeitende119


Ulrike LachnerDominique RoggenAdelheid SouchayVioloncelloConstantin Negoita (Solo)Alexander Kaganovsky (Solo)Arpad Szabó (stv. Solo)Peter Hauser (stv. Solo)Claudia BiseggerAndreas GrafPavlina IorovaChristina Keller-BlaserEva LüthiEva Wyss-SimmenKontrabassShigeru Ishikawa (Solo)Gabriel Duffau-Vacariu (Solo)Christian Geiser (stv. Solo)Matteo BurciCordula KreschelManuel KuhnBéla SzedlákMatyas VincziFlöteChristian Studler (Solo)Kurt Andreas Finger (Solo)Anne-Marie Sommer (stv. Solo, Piccolo)Sakura Kindynis (Piccolo)Cornelia Zehnder (Piccolo)OboeAdam Halicki (Solo)Mariko Shimura (Solo)Stilian Guerov (stv. Solo, Englischhorn)Catherine Kämper (Englischhorn)KlarinetteWalter Stauffer (Solo)Michel Biedermann (Solo, Es-Klarinette)Renato Bezzola (Bassklarinette)Urs Etter (Bassklarinette)HornOlivier Alvarez (Solo)Olivier Darbellay (Solo)Christian Holenstein (Solo)Sebastian Schindler (stv. Solo)Daniel LienhardMatteo RavarelliBarbara ShankarPeter SzlávikTrompeteJean-Jacques Schmid (Solo)Olivier Anthony Theurillat (Solo)Heike Gerber (stv. Solo)Laurent FabrePosauneStanley Clark (Solo, Altposaune)Wassil Christov (Solo, Altposaune)Hans-Peter Schiltknecht (stv. Solo)Justin Clark (Bassposaune)Josef Zink (Bassposaune)TubaDaniel Schädeli (Solo)HarfeLine Gaudard (Solo)Roxane Olshausen (stv. Solo)Pauke/SchlagzeugFranz Rüfli (Solopauke)N.N. (Solopauke)Paul Meier (stv. Solopauke)Hans-Jürg WahlichOrchesterwarteDaniel WürglerWalter LüthiRené GautschiNermin HalilovicBibliothekMirjam HolzerTheatergenossenschaftBernVerwaltungsratHenri Huber (Präsident)Dominique Folletête (Vizepräsident)Dr. Herbert Binggeli (Sekretär)Hans ArniJacques BattoclettiMarcel CuttatKatrin DiemBeat LuginbühlVeronica SchallerRolf ScheiderDr. Christoph StalderImpressumHerausgeberStadttheater BernIntendantMarc AdamTexteMarc AdamPatric BachmannClaudia BrunnerRe gula BühlerEsther FerrierMatthias HeidKarla MäderCathy MarstonGabriele Michel-FreiRegine PalmaiWanda PuvogelSusanne SchäferErich SidlerAnton StockerRedaktionDramaturgie, ÖffentlichkeitsarbeitKonzept und GestaltungAtelier Gerhard Blättler, BernGerhard Blättler / David NydeggerFotoportraitsMichael von Graffenried,www.mvgphoto.comDruckW. Gassmann AG, BielInseratePublicitas AG, BernRedaktionsschluss31. März 2010Änderungen vorbehaltenFagottMonika Schneider (Solo)Heidrun Wirth (Solo)Masao Sakamoto (stv. Solo)N.N.120 Mitarbeitende121


Ihr Engagement als SponsorDas Stadttheater Bern dankt …Als Sponsor des Stadttheaters Bern erhaltenSie nebst Freikarten und einemstarken visuellen Unternehmens-Auftrittein vielseitiges Angebot exklusivermassgeschneideter Events, um dieKommunikation mit Ihren Kundenoder Mitarbeitern zu intensivieren.Laden Sie beispielsweise Ihre Kundenzu einem Vorstellungsbesuch mit anschliessenderFührung hinter die Kulissenund einem Apéro im Beisein derKünstler ein. Oder möchten Sie gar eineStatistenrolle übernehmen und selberan einem Abend auf der Bühne stehen?Wir bieten Ihnen eine ideale Plattformzur Pflege Ihrer Geschäftsbeziehungen.Die Theater-Atmosphäre schafftoptimale Voraussetzungen für eineemotionale Ansprache Ihrer Zielgruppen.Werden Sie mit einer PartnerschaftTeil des Stadttheaters und somitTeil des kulturellen Lebens des EspaceMittellands. Die Mittel fliessen ausschliesslichdem künstlerischen Bereichzu und schaffen dem Theater die notwendigenSpielräume. Damit leistenSie gleichzeitig einen wichtigen Beitragzu einem attraktiven Theaterangebot inunserer Hauptstadt.Möchten Sie sich als Sponsor für einbestimmtes Stück präsentieren oder dasStadttheater über die gesamte Spielzeitunterstützen und begleiten? Auch mitkleineren Engagements sind Sie beiuns herzlich willkommen. Gerne entwickelnwir gemeinsam mit Ihnen dasfür Sie passende Sponsoring-Paket.FoyerClubDer FoyerClub ist eine exklusive Vereinigungvon Sponsoren aus der Wirtschaft,welche die Arbeit des Stadttheaters Bernunterstützen.Detaillierte Informationenzu Sponsoring erhalten Sie bei:Claudia BrunnerVerantwortliche Marketing/SponsoringStadttheater Bern, Postfach, 3000 Bern 7Tel. 031 329 51 04. Infos aufwww.stadttheaterbern.ch unter ServiceFührungenBlicken Sie hinter die Kulissen desStadttheaters! Gerne organisieren wireine private Führung und zeigen Ihnendas Theater einmal von einer ganzanderen Seite. Kontakt: fuehrungen@stadt theaterbern.chVermietungenWir vermieten Ihnen das Theater gerneauch für Ihre Eigenveranstaltungen.Sei es nun das neoklassizistische Stadttheatermit seinem repräsentativenZuschauerraum und seinen stilvollenFoyers oder aber die loftartigen Räumlichkeitenin den Vidmarhallen mitvielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.Lassen Sie sich von uns über Termineund Preise beraten.Angebote für FirmenEntführen Sie Ihre Kunden oder Mitarbeiterinnenin die Welt des Theaters!Kaufen Sie ganz einfach einen Tanzabend,eine Schauspielvorstellung odereine Opernnacht, mieten Sie exklusiveine Loge oder werfen Sie einen Blickhinter die Kulissen. Wir führen Siegerne durch das Haus oder entwerfenIhnen einen Theaterworkshop.KontaktOlaf Schmidt, Mitarbeiter KBBStadttheater Bern, Postfach, 3000 Bern 7Tel. dir. 031 329 51 10olaf.schmidt@stadttheaterbern.ch… für die Unterstützung in derSpielzeit 2009/10 und für dasihm entgegengebrachte Vertrauenfolgenden Institutionen:TrägeschaftStadt BernRegionalkonferenz Bern-MittellandKanton BernStiftungenWarlomont-Anger-StiftungBurgergemeinde BernMigros-KulturprozentSociété Suisse des Auteurs (SSA)Zuger Kulturstiftung Landis & GyrFoyerClub (Sponsoren)Allianz SuisseCrédit SuisseDie MobiliarDie Securitas GruppeGalenica HoldingValiant HoldingVidmar AGBesucherorganisationenGesellschaft der Freundedes Stadt theatersBerner Theaterverein BTHVBallettfreunde desStadttheaters Bern BFBPartnerAdvantis, Beck Glatz Confiseur, BernerKulturagenda (Medienpartner), DerBund (Medien partner), Haller + JenzerAG, Kino Kunstmuseum, Krompholz,Loeb, Schweizer Fernsehen… und allen Förderern, die nichtgenannt werden möchten.(Stand März 2010)122123


BesucherorganisationenBerner TheatervereinPräsidentinKatrin DiemDer Berner Theaterverein (BTHV) ist dieBesucherorganisation des StadttheatersBern. Er wurde 1923 gegründet undunterstützt seit dieser Zeit ideell undfinanziell das Stadttheater sowie nachMöglichkeit weitere Theater. Über diefinanzielle Unterstützung hinausmöchte der Verein das Interesse undVerständnis für das Theater auf breiterBasis fördern. Der BTHV versteht sichals Vermittler zwischen Publikum undTheaterschaffenden. Seine Mitgliedererhalten für sämtliche Vorstellungenauf der grossen Bühne sowie in den Vidmarhallen30% Rabatt auf den Eintrittspreis(ausgenommen sind lediglich dieSilvestervorstellung sowie Gast- undFestvorstellungen). Im DAS Theater ander Effngerstrasse Bern erhalten BTHV-Mitglieder für alle Vorstellungen dieErmässigung um eine Platzkategorie(beim jeweiligen Patronatsstück wirdzusätzlich in der Pause ein Glas Champagnerofferiert). Die Mitglieder treffensich am regelmässig stattfindendenBTHV-Stammtisch und diskutieren dortmit Mitarbeitenden des Stadttheaters.Zudem organisiert der BTHV jedes Jahreine Theaterreise.BriefadresseBerner Theaterverein BTHVc/o Stadttheater BernPostfach, 3011 BernTelefonische AuskünfteDas Theater an der Effingerstrasse031 382 72 73E-Mailinfo@bthv.chwww.bthv.chGesellschaft der Freundedes StadttheatersPräsidentBeat LuginbühlDie Gesellschaft der Freunde des StadttheatersBern ist 1962 mit dem Zielgegründet worden, das Stadttheaterfinanziell zu unterstützen. Daran hatsich bis heute nichts geändert. Die Mitgliederder Gesellschaft verstehen sichnach wie vor als Gönner des StadttheatersBern. Gleichzeitig schafft die Gesellschaftaber auch Kontakte zwischenkulturell interessierten Menschen unddem Stadttheater. In den Jahren seitder Gründung haben sich immer neuePersönlichkeiten und namhafte Firmendazu entschlossen, das StadttheaterBern zu unterstützen, und sind derGesellschaft beigetreten. Als Freundinoder Freund des Stadttheaters könnenSie an verschiedenen Anlässen teilnehmen,die von der Direktion und denKünstlerinnen und Künstlern speziellfür die Gesellschaft durchgeführt werden:Liederabende, Probenbesuche,Vorträge oder Lesungen. Ausserdemhaben Sie als Mitglied der Gesellschaftein Vorkaufsrecht für bestimmte Vorstellungendes Stadttheaters.Exklusiv organisieren wir mehrmalsjährlich Reisen im Inland und ins Auslandzum Besuch spezieller, ausgesuchterVorstellungen an anderen Theatern.SekretariatChristine Bosshardt GmbHBrünnenstrasse 1263018 BernTel. 031 992 00 75Fax 031 992 07 75info@freunde-stadttheaterbern.chBallettfreunde des StadttheatersBern BFBPräsidentinVerena MarchandDer Verein der Ballettfreunde des StadttheatersBern BFB ist 1978 gegründetworden. Er hat das Ziel, das Ballettensembledes Stadttheaters finanziellzu unterstützen und seine künstlerischenPläne zu fördern. Der Kreis derBallettfreunde versteht sich zudemals Interessengemeinschaft und sollein lebendiges gesellschaftliches undkulturelles Forum sein, das den Mitgliedernvielfältige Aktivitäten wie denEinblick in die Arbeit des Ballettensembles,Probenbesuche, Vorträge, FilmundVideovorführungen oder auswärtigeBallettbesuche anbietet.Vorteile einer MitgliedschaftDie Vereinsmitglieder erhalten jährlicheinen Gutschein, der ihnen für einehauseigene Ballettvorstellung ihrerWahl den Bezug einer Eintrittskarte beliebigerPlatzkategorie zum Betrag vonCHF 10.– ermöglicht.Ausserdem geniessen die Mitglieder füralle weiteren Ballettvorstellungen desStadttheaters auf je einer Eintrittskarteeine Preisreduktion von 10%.Die Ballettfreunde können überdiesan Vorträgen, Film- und Videovorführungenoder auswärtigen Ballettbesuchenteilnehmen, die der Vereinwährend einer Spielzeit organisiert.Haben wir Ihr Interesse geweckt?Wir freuen uns auf Ihre KontaktnahmeBallettfreunde des StadttheatersBern BFBSekretariat3000 BernTel. 031 332 33 23Fax 031 333 31 87verena@marchand.info124125


ServiceKostümverleihDer Kostümverleih in den Vidmarhallenist für Schulen, Theater und Privatpersonengeöffnet:Mittwoch: 10–12 und 13–18 UhrDonnerstag: 13–19 UhrFreitag: 13–18 UhrFundusführungenAuf Anfragen führt Sie der FundusverwalterHeinz Allemann gernedurch den Fundus! Dauer der Führung:ca. 1 Stunde, max. 15 Personen pro Führung,Kosten: CHF 50.–KontaktHeinz Allemann, FundusverwalterTelefon Vidmarhallen: 031 979 53 37Telefon Stadttheater: 031 329 52 78SchwerhörigenanlageSowohl das Stadttheater wie auchVidmar:1 verfügen über eine Schwerhörigenanlage.– Bitte erkundigen Sie sich im Stadttheaterbei unserem Personalvor Ort nach dieser Dienst leistung(Infrarot mit Hörern).– In der Vidmar:1 ist eine induktive Höranlageinstalliert, die von der 1. bis3. Reihe direkt über die entsprechendausgerüsteten Hörgeräte der Besucherfunktioniert. Bitte achten Sie beimKauf der Billette auf die entsprechendenSitzreihen.RollstuhlplätzeIm Stadttheater stehen im 1. Sperrsitzvier Plätze für Rollstühle zur Verfügung(Preisreduktion 50%). In den Spielstättender Vidmarhallen können Rollstuhlplätzejeweils in der 1. Reihe zur Verfügunggestellt werden. Geben Sie bittebereits beim Billettkauf Ihren Wunschnach einem rollstuhlgängigen Platz an!RestaurationIm Stadttheater ist das Buffet im Foyereine Stunde vor Vorstellungsbeginngeöffnet. Die Vidmar Bar öffnet 1/2 Std.vor Vidmar:1-Vorstellungen.Die Öffnungszeiten des Restaurantsle beizli in den Vidmarhallen finden Sieunter www.lebeizli.ch oderTel. 031 971 11 64.AdressenStadttheater BernPostfach, 3000 Bern 7Tel. 031 329 51 11 (Zentrale)info@stadttheaterbern.chwww.stadttheaterbern.chSpielstättenStadttheaterKornhausplatz 203011 BernVidmarhallenKönizstrasse 161, 3097 Liebefeld– Tiefgarage (CHF 5.–) jeweils eineStunde vor Vorstellungsbeginn.Montag bis Freitag stehen erst ab18.30 Uhr Parkplätze zur Verfügung.– Bus Nr. 17 ab Hauptbahnhof bisHardegg/Vidmar– Bus Nr. 10 ab Zytglogge bis HessstrasseKinderbetreuungWir entlasten Eltern. Stressfrei insTheater gehen und die Kinder in besterObhut wissen. Bei Sonntag-Nachmittagsvorstellungenöffnet das Stadttheaterseinen Kinderhort. Während die Elterndie Aufführung be suchen,unterhalten, umsorgen und betreuenprofessionelle Pädagoginnen ihreKinder. Einfach per E-Mail anmelden(theaterpaedagogik@stadttheaterbern.ch), Billett buchen(www.bernbillett.ch) und den Theaternachmittaggeniessen.Der Kinderhort öffnet eine halbeStunde vor Vorstellungsbeginn undbetreut Kinder von 4 bis 12 Jahren.Das Angebot ist kostenlos.Die Kinderbetreuung wird ermöglichtDank des Patronats der BEKB | BCBE .Termine der Sonntag-Nachmittag-Vorstellungen15.00 UhrMomoSo, 24.10.2010StadttheaterToscaSo, 19.12.2010StadttheaterDie lustigen Weiber von WindsorSo, 20.2.2011StadttheaterDon GiovanniSo, 20.3.2011StadttheaterAltweiberfrühlingSo, 17.4.2011StadttheaterHedda GablerSo, 29.5.2011Vidmar:1126127


BilletteVorverkaufDer Vorverkauf für die ganze Spielzeitbeginnt am 16. August 2010.Billette erhalten Sie bei:Bern BillettNägeligasse 1a3011 BernTel. 031 329 52 52Fax 031 329 52 55info@bernbillett.chwww.bernbillett.chÖffnungszeiten Bern BillettSchalter: Mo–Fr 12–18.30 UhrSa 10–14 UhrTelefon: Mo–Fr 10–18 UhrSa 10–14 UhrBillette für Vidmar:1 könnenauch bei der Raiffeisenbank in Könizbezogen werden:Raiffeisenbank SchwarzwasserBläuacker 4, 3098 KönizTel. 031 734 55 55, Fax 031 329 52 55schwarzwasser@raiffeisen.chAbendkassenStadttheaterDie Vorstellungskasse bei Bern Billettist jeweils eine Stunde vor Beginn derVorstellung geöffnet.VidmarhallenDie Vorstellungskasse in den Vidmarhallenist jeweils eine Stunde vorBeginn der Vorstellung geöffnet.Telefonische BestellungenBei telefonischen Bestellungen istdie Bezahlung sowohl per Kreditkarteals auch gegen Rechnung möglich.Die Billette werden Ihnen gegeneine Gebühr von CHF 6.– pro Versandzugestellt.Keine RücknahmenBestellte oder gekaufte Billettekönnen weder zurückgenommen nochumgetauscht werden.Online-VorverkaufBestellen Sie auf www.bernbillett.chonline und platzgenau für die ganzeSpielzeit ab dem 14. August 2010.Geschenkgutscheine sind auf den Onlinekartenkaufnicht anwendbar.GeschenkgutscheineBei Bern Billett sind Geschenkgutscheinein jeder Betragshöheab CHF 20.– erhältlich.Ermässigungen50%-ErmässigungKinder, Schüler, Lehrlinge* undStudierende* erhalten bereits im Vorverkaufeine Ermässigung von 50%.SchulklassenSchulklassen (mindestens zehn Schülerinnenund Schüler) in Begleitung vonLehrkräften bezahlen einen Einheitspreisvon CHF 15.– (im Stadttheater abPreiskategorie 4 ). Pro zehn Schülerinnenund Schüler erhält eine Lehrkraftebenfalls ein Billett zu CHF 15.–.50%-Ermässigung mit KulturLegiSport, Bildung und Kultur für alle! DieKulturLegi ermöglicht Besucherinnenund Besuchern mit kleinem Haushaltsbudgetvergünstigten Eintritt zu Sport-,Bildungs- und Kulturveranstaltungen.Infos: www.kulturlegi.chTel. 031 378 60 36Gastspiele und SondervorstellungenEs gelten besondere Regelungen.MinimalpreisErmässigungen können nur biszum Minimalpreis von CHF 10.– proBillett gewährt werden.* am 1. August des jeweiligen Jahres das30. Lebensjahr noch nicht vollendetMonatsspielplan im KulturkuvertAbonnieren Sie das Kulturkuvert fürnur CHF 20.– pro Spielzeit und seien Sieimmer auf dem Laufenden. Sie erhaltenden aktuellen Monatsspielplan desStadttheaters zusammen mit den Spielplaninformationender Dampfzentrale,des Kino Kunstmuseum und desSchlachthauses per Post.Einfach eine Postkarte mit Ihrer Adresseunter dem Motto Kulturkuvert sendenan:Schulungs- und Wohnheime RossfeldAbt. Kaufmännische BerufsschuleYvonne RappoReichenbachstr. 122Postfach 6993004 Bern 4oder per E-Mail an:yvonne.rappo@rossfeld.chPartnerschaft SUBDas Stadttheater Bern ist Kultur-Partnerder StudentInnenschaft der UniversitätBern SUB. Pro Vorstellung desStadt theaters stehen den Mitgliedernder SUB zwei Freikarten zur Ver fügung(ausgenommen Premieren und Gastveranstaltungen).Die Freikarten sindüber die SUB zu reservieren und dortim Sekretariat abzuholen.Neu in der Saison 2010/11Gemeinsames Jugendabo des StadttheatersBern und des Berner Symphonieorchesters4 Vorstellungen für Theater und KonzertCHF 40.–, Vorstellungsdaten nachWahl. (Siehe Seite 130)Priority-Card für Theater und KonzertSchüler, Lehrlinge* und Studierende*erhalten gegen Vorweisung eines Ausweisesim Vorverkauf bei Bern Billettdie Priority-Card (CHF 20.– pro Spielzeit).Jetzt gültig für das StadttheaterBern und das Berner Symphonieorchester.An der Vorstellungskasse erhaltenSie mit dieser für die jeweilige Vorstellungjeden noch freien Platz für CHF15.– (ausgenommen 1. Platzkategorieund Kammermusik).128129


AbonnementeEgal, ob Sie viel oder weniger, an einemfesten oder alternierenden Wochentag,nur im Stadttheater, nur in den Vidmarhallenoder an beiden Spielorten insTheater gehen, nur eine oder alle Spartenbesuchen möchten: Wir finden daspassende Angebot für Sie! Und wennnicht, schneidern wir Ihnen mit demWahl abo ein Angebot auf den Leib!Ein Stadttheater-Abonnementlohnt sich:– Sie erhalten einen Rabatt gegenüberdem Einzeleintrittspreis.– Sie sind bei allen VorstellungenIhrer Wahl dabei.– Ihr Platz ist immer für Sie reserviert(ausser Wahlabo).– Sie erhalten kostenlos das monatlicheLeporello zugesandt.– Pro Abonnementsplatz können Siefür jede Vorstellung (ausser Sondervorstellungen)Ihrer Wahl ein Billettmit 10% Ermässigung kaufen.NeuabonnementeLassen Sie sich bei Bern Billett individuellberaten und sichern Sie sichvor Saisonbeginn Ihren Wunschplatz.Im 3. Rang werden keine Abonnementevergeben.Erneuerung von AbonnementenBestehende Abonnemente erneuernsich automatisch für die nächste Spielzeit,wenn sie nicht bis Ende Mai derlaufenden Saison gekündigt werden.WahlaboSie wollen die freie Wahl? Stellen Siesich mit dem Wahlabo Ihr ganz persönlichesTheaterprogramm für die neueSpielzeit zusammen. Suchen Sie sichaus dem Spielplan mindestens fünf Produktionender gleichen Preiskategorieaus. Darauf erhalten Sie eine Ermässigungvon 10%. Die Vorstellungsdaten(ausser Premieren) können Sie frei wählen.Gegen Vorweisung Ihres Abos erhaltenSie ab 16. August bei Bern Billettdie Eintrittskarten. Einmal bezogeneEintrittskarten werden nicht umgetauscht.NEU: Gemeinsames Jugend-Abodes Stadttheaters Bern unddes Berner SymphonieorchestersFür alle, die nicht älter als 20 Jahre sind,gibt es jetzt ein gemeinsames Jugend-Abo des Stadttheaters Bern und desBerner Symphonieorchesters. Das Aboumfasst vier Vorstellungen zum sensationellenPreis von CHF 40.–!* In derOper Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen,im Ballett eine märchenhafte Zeitreisemit Michael Endes Momo, choreographiertzu Kompositionen von DmitriSchostakowitsch, im Schauspiel Wutvon Max Eipp, in dem sich ein Jugendlicherauf die Suche nach wirklichenVorbildern macht, sowie ein Symphoniekonzertnach Wahl des Berner Symphonieorchestersim Casino. Der Vorstellungstagist im Theater frei wählbar(ausser Premieren), Symphoniekonzertesind immer donnerstags. Egal ob alleine,mit der Clique oder der ganzen Klasse,mit dem Jugend-Abo steht dem TheaterundSymphoniekonzertbesuch nichtsmehr im Wege.UmtauschrechtIm Verhinderungsfall können Sie IhrenAbonnementsplatz (ausser Wahlabonnement)bis spätestens einen Werktag vorder Vorstellung abmelden. Sie könneneinen Platz in einer anderen Vorstellung(ausser Sondervorstellungen) derselbenProduktion in der laufenden Saisongegen eine Tauschgebühr von CHF 6.–pro Platz wählen (ein weiterer Umtauschdes gleichen Billetts ist nichtmehr möglich). Bei Grossandrang kanneine umgetauschte Vorstellung allenfallsnicht mehr nachgeholt werden.Premieren AboAbos bis 8 Vorstellungen haben einmalpro Spielzeit eine Stücktauschmöglichkeit(Tauschgebühr CHF 6.–).Grössere Abos haben zweimal proSpielzeit eine Stücktauschmöglichkeit(Bearbeitungsgebühr CHF 6.–).Programmheft-AboMit einem Programmheft-Abo erhaltenSie für CHF 68.– pro Saison sämtlicheProgrammhefte der Premieren desStadttheaters (ohne Wiederaufnahmen)nach Erscheinen zugestellt. Das Programmheft-Abokann bei Bern Billettschriftlich bestellt werden.1 Fr 10.9.10 Wut (von Andrea Lorenzo Scartazzini) Oper2 Do 16.9.10 Hamlet Schauspiel3 So 3.10.10 Tosca Oper4 Sa 16.10.10 Momo Ballett5 Sa 6.11.10 L’Amour des trois Oranges Oper6 Sa 18.12.10 Parzival Schauspiel7 Sa 15.1.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper8 Do 3.2.11 Altweiberfrühling Schauspiel9 Do 24.2.11 Don Giovanni Oper10 Fr 1.4.11 Die tote Stadt Oper11 Fr 8.4.11 Wut (von Max Eipp) Schauspiel12 Fr 29.4.11 CAMERATA BERN:Ballett (Arbeitstitel) Ballett13 So 15.5.11 Semele OperPreiskategorie1 1190.00 2 1030.00 3 932.00 4 834.00 5 558.00* Im Stadttheater Karten ab Preiskategorie 4 /Symphoniekonzert des BSO ab Preiskategorie 2130131


Musik Premieren Abo1 Fr 10.9.10 Wut Oper2 So 3.10.10 Tosca Oper3 Sa 6.11.10 L’Amour des trois Oranges Oper4 Sa 15.1.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper5 Do 24.2.11 Don Giovanni Oper6 Fr 1.4.11 Die tote Stadt Oper7 So 15.5.11 Semele OperPreiskategorie1 840.00 2 706.00 3 626.00 4 546.00 5 318.00Schauspiel Premieren Abo1 Do 16.9.10 Hamlet Schauspiel2 Fr 8.10.10 Gruppe Junger Hund Schauspiel3 Sa 18.12.10 Parzival Schauspiel4 Do 3.2.10 Altweiberfrühling Schauspiel5 Sa 12.2.11 Murder Ballads Schauspiel6 Sa 26.3.11 Hedda Gabler Schauspiel7 Fr 8.4.11 Wut SchauspielPreiskategorie1 347.00 2 334.00 3 325.00 4 316.00 5 292.00Grosses Musik Abo1 Sa 9.10.10 Tosca Oper2 Fr 19.11.10 Wut Oper3 Fr 17.12.10 L’Amour des trois Oranges Oper4 So 6.2.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper5 So 6.3.11 Don Giovanni Oper6 Sa 9.4.11 Die tote Stadt Oper7 Sa 28.5.11 Semele OperKleines Musik Abo1 Sa 25.9.10 Wut Oper2 So 21.11.10 Tosca Oper3 Sa 11.12.10 L’Amour des trois Oranges Oper4 Sa 7.5.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper5 Di 31.5.11 Don Giovanni OperPreiskategorie1 555.00 2 446.00 3 373.00 4 309.00 5 173.00Opern Abo1 Sa 18.9.10 Wut Oper2 Sa 23.10.10 Tosca Oper3 Do 2.12.10 L’Amour des trois Oranges Oper4 Fr 18.2.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper5 Sa 26.3.11 Don Giovanni Oper6 Sa 30.4.11 Die tote Stadt OperPreiskategorie1 647.00 2 520.00 3 435.00 4 361.00 5 202.00Schauspiel Abo1 Do 14.10.10 Hamlet Schauspiel2 Do 6.1.11 Gruppe Junger Hund Schauspiel3 Do 27.1.11 Parzival Schauspiel4 Do 10.3.11 Altweiberfrühling Schauspiel5 Do 5.5.11 Hedda Gabler Schauspiel6 Do 26.5.11 Wut Schauspiel7 Do 23.6.11 Murder Ballads SchauspielPreiskategorie1 273.00 2 259.00 3 249.00 4 240.00 5 222.00Preiskategorie1 703.00 2 559.00 3 472.00 4 388.00 5 214.00132 Abonnemente133


10er Abo1 So 17.10.10 Wut Oper2 Sa 13.11.10 L’Amour des trois Oranges Oper3 Sa 11.12.10 Hamlet Schauspiel4 So 2.1.11 Parzival Schauspiel5 Sa 29.1.10 Momo Ballett6 Sa 19.2.11 Murder Ballads Schauspiel7 Do 10.3.11 Carte Blanche (Arbeitstitel) Ballett8 Do 14.4.11 Don Giovanni Oper9 Fr 6.5.11 Altweiberfrühling Schauspiel10 Sa 4.6.11 Die lustigen Weiber von Windsor OperPreiskategorie1 696.00 2 583.00 3 512.00 4 444.00 5 306.009er Abo1 So 31.10.10 Wut (von Andrea Lorenzo Scartazzini) Oper2 Sa 27.11.10 Tosca Oper3 Sa 18.12.10 Momo Ballett4 Sa 5.2.11 Gruppe Junger Hund Schauspiel5 Fr 11.3.11 Murder Ballads Schauspiel6 Do 31.3.11 Don Giovanni Oper7 Fr 29.4.11 Altweiberfrühling Schauspiel8 Mi 18.5.11 Wut (von Max Eipp) Schauspiel9 So 19.6.11 CAMERATA BERN:Ballett (Arbeitstitel) BallettPreiskategorie1 596.00 2 504.00 3 445.00 4 389.00 5 275.008er Abo1 Sa 2.10.10 Quartett Schauspiel2 Sa 30.10.10 Momo Ballett3 So 21.11.10 Gruppe Junger Hund Schauspiel4 Sa 15.1.11 Parzival Schauspiel5 So 20.2.11 Hamlet Schauspiel6 Sa 12.3.11 Don Giovanni Oper7 So 3.4.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper8 Di 17.5.11 Die tote Stadt Oper7er Abo1 Sa 30.10.10 Hamlet Schauspiel2 So 28.11.10 Momo Ballett3 Di 21.12.10 Parzival Schauspiel4 So 23.1.11 L’Amour des trois Oranges Oper5 Di 8.3.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper6 Sa 2.4.11 Altweiberfrühling Schauspiel7 Di 10.5.11 Wut SchauspielPreiskategorie1 462.00 2 390.00 3 344.00 4 300.00 5 212.006er Abo1 Do 28.10.10 Quartett Schauspiel2 Sa 28.11.10 Hamlet Schauspiel3 Di 21.12.10 L’Amour des trois Oranges Oper4 Mi 2.3.11 Altweiberfrühling Schauspiel5 Sa 2.4.11 Carte Blanche (Arbeitstitel) Ballett6 Sa 21.5.11 Semele OperPreiskategorie1 382.00 2 327.00 3 292.00 4 260.00 5 192.00Grosses Dienstags Abo1 Di 26.10.10 Hamlet Schauspiel2 Di 16.11.10 Momo Ballett3 Di 7.12.10 Tosca Oper4 Di 4.1.11 Parzival Schauspiel5 Di 18.1.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper6 Di 1.3.11 Don Giovanni Oper7 Di 22.3.11 Murder Ballads Schauspiel8 Di 12.4.11 Die tote Stadt Oper9 Di 3.5.11 CAMERATA BERN:Ballett (Arbeitstitel) Ballett10 Di 7.6.11 Semele OperPreiskategorie1 722.00 2 603.00 3 529.00 4 458.00 5 312.00Preiskategorie1 521.00 2 443.00 3 394.00 4 347.00 5 251.00134 Abonnemente135


Grosses Mittwoch Abo1 Mi 22.9.10 Quartett Schauspiel2 Mi 13.10.10 Hamlet Schauspiel3 Mi 3.11.10 Gruppe Junger Hund Schauspiel4 Mi 15.12.10 Tosca Oper5 Mi 19.1.11 Momo Ballett6 Mi 9.3.11 Don Giovanni Oper7 Mi 13.4.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper8 Mi 4.5.11 Die tote Stadt Oper9 Mi 1.6.11 Semele Oper10 Mi 22.6.11 Murder Ballads SchauspielPreiskategorie1 722.00 2 603.00 3 529.00 4 458.00 5 312.00Freitag Abo1 Fr 24.9.10 Hamlet Schauspiel2 Fr 15.10.10 Gruppe Junger Hund Schauspiel3 Fr 5.11.10 Tosca Oper4 Fr 3.12.10 Momo Ballett5 Fr 7.1.11 Parzival Schauspiel6 Fr 25.2.11 Altweiberfrühling Schauspiel7 Fr 11.3.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper8 Fr 13.5.11 CAMERATA BERN:Ballett (Arbeitstitel) Ballett9 Fr 3.6.11 Semele Oper10 Fr 17.6.11 Don Giovanni OperPreiskategorie1 709.00 2 594.00 3 521.00 4 451.00 5 309.00Kleines Dienstag Abo1 Di 2.11.10 Hamlet Schauspiel2 Di 14.12.10 L’Amour des trois Oranges Oper3 Di 11.1.11 Tosca Oper4 Di 1.3.11 Carte Blanche (Arbeitstitel) Ballett5 Di 19.4.11 Altweiberfrühling SchauspielPreiskategorie1 374.00 2 314.00 3 275.00 4 239.00 5 165.00136 AbonnementeKleines Mittwoch Abo1 Mi 27.10.10 Gruppe Junger Hund Schauspiel2 Mi 22.12.10 Momo Ballett3 Mi 23.2.11 Tosca Oper4 Mi 6.4.11 Altweiberfrühling Schauspiel5 Mi 11.5.11 Die tote Stadt OperPreiskategorie1 404.00 2 333.00 3 285.00 4 241.00 5 151.00Sonntag-Nachmittag Abo1 So 24.10.10 Momo Ballett2 So 19.12.10 Tosca Oper3 So 20.2.11 Die lustigen Weiber von Windsor Oper4 So 20.3.11 Don Giovanni Oper5 So 17.4.11 Altweiberfrühling Schauspiel6 So 29.5.11 Hedda Gabler SchauspielPreiskategorie1 550.00 2 451.00 3 383.00 4 321.00 5 196.00Nouvelle Scène1 Fr 29.10.10 Le Roi s'amuse Schauspiel2 So 14. 11.10 La Vie parisienne Schauspiel3 Do 16.12.10 Cocteau-Marais Schauspiel4 Fr 28. 1.11 Le Ciel est pour tous Schauspiel5 Mo 28. 2.11 Le Roi se meurt Schauspiel6 Di 5. 4.11 Paroles et Guérison Schauspiel7 So 8. 5. 11 Harold et Maude SchauspielPreiskategorie1 525.00 2 427.00 3 357.00 4 294.00 5 168.00Jugend-Abo1 Freie Wahl des Datums* Momo Ballett2 Freie Wahl des Datums* Die Liebe zu den drei Orangen Oper3 Freie Wahl des Datums* Wut Schauspiel4 Freie Wahl des Datums** Symphoniekonzert KonzertEinheitspreis CHF 40.00* (ausser Premiere)** (Donnerstags Termin)137


Sitzplan StadttheaterSperrsitzBühneOrchestersitzBühneOrchestersitzSperrsitzSperrsitz1. Rang1. RangParterreLogenLogen1. Rang1. Rang1. Rang1. Rang2. RangParterre2. RangParterreLogenLogenLogenLogenLinks2. Rang2. RangRechts2. Rang2. Rang3. Rang1. Preiskategorie2. Preiskategorie3. Preiskategorie4. Preiskategorie5. Preiskategorie6. PreiskategorieArzt LinksFeuerwehrAB8. ReiheLinks6. Reihe3. Reihe 1. Reihe23 / 2521 / 23 / 253. Rang3. RangRechtsRechts138AB AB1. Preiskategorie 1. Preiskategorie Arzt 8. Reihe Arzt 6. Reihe8. Reihe 23 / 25 6. Reihe 23 / 25139


Eintrittspreise StadttheaterSitzplan Vidmar:1Änderungen bleiben vorbehalten.Bei Premieren wird ein Zuschlag erhoben.Die Schneekönigin1 30.00 2 25.00 3 22.00 4 19.00 5 10.00 6 10.00Hänsel und Gretel1 59.00 2 49.00 3 43.00 4 37.00 5 22.00 6 13.00MomoAltweiberfrühlingLa Nouvelle Scène1 81.00 2 69.00 3 61.00 4 53.00 5 31.00 6 18.00Wut (Oper)Die tote StadtSemele1 95.00 2 80.00 3 71.00 4 62.00 5 36.00 6 21.00Anfahrtsskizze VidmarhallenL’Amour des trois Oranges1 109.00 2 91.00 3 81.00 4 71.00 5 41.00 6 24.00ToscaDie lustigen Weiber von WindsorDon Giovanni1 123.00 2 104.00 3 92.00 4 80.00 5 46.00 6 27.00Von Autobahn A12AusfahrtBümpliz/KönizBus Nr. 17HaltestelleHardegg / VidmarKönizstrasseVon LoryplatzTram Nr. 5Endstation HaltestelleFischermätteliWeissensteinstrasseHardeggerstrasseVon EigerplatzEintrittspreise VidmarhallenTurnierstrasseEinfahrtTiefgarageÄnderungen bleiben vorbehalten.Bei Premieren wird ein Zuschlag erhoben.Vidmar:1Einheitspreis 39.00Vidmar:2Einheitspreis 20.00Von KönizBus Nr. 17HaltestelleNeumattwegKönizstrasseNeumattwegSportwegVidmarhallenWaldeggstrasseWaldeggstrasseWilkerstrasseWaldeggstrasseGrenzwegLiebefeldstrasseVon EigerplatzSchwarzenburgstrasseTankstelleSportwegBus Nr. 10HaltestelleHessstrasseMalenweg140141


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