SECURITY insight 6/11

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SECURITY insight 6/11

EditorialEine Frage der Rechtsauffassung?Maximale Geschwindigkeit und Präzision für dieunternehmenskritische Überwachung? Kein Problem!Lesen Sie mehr aufdem SmartphoneIn unternehmenskritischen Bereichen eineoptimale Sicherheit zu erzielen ist äußerstschwierig und komplex. Ihre Kameras müssenjede Aufgabe bewältigen können. Ohne Kompromisseund Fehlfunktionen.Die PTZ-Kameras der Axis Q-Reihe bietenIhnen die modernste Netzwerk-Videoüberwachungslösungder Branche. Sie lassen sichbequem installieren und sind äußerst zuverlässig.Die für den Außenbereich geeignetenKameras sind sofort einsatzbereit und unterstützenPower over Ethernet. So erreichen SieZeit- und Kostenersparnissen durch den geringerenInstallationsaufwand und schonenvon Beginn an Ihre Nerven.AXIS Q60 PTZ-Dome-Netzwerk-Kamera-Serie • Videobilder mit Auflösungen bis HDTV1080p • Großer Dynamikbereich • Äußerst schnelle Schwenk-/Neigeleistung • Bis zu35-facher optischer Zoom • High PoE • Arctic Temperature Control • IP-zertifizierter SchutzVideobilder in HDTV-Qualität, herausragendePTZ-Leistung und intelligente Technologien,wie automatische Nachführung, Active Gatekeeper,Touraufzeichnung und Audioerkennung,bieten Ihnen optimale Überwachungsmöglichkeiten,Geschwindigkeit und Präzision.Nichts entzieht sich Ihrer Aufmerksamkeit.Stressfrei. Vollständige Kontrolle. LeichteWahl.Vertrauen Sie Axis. Sie sind einen Schrittvoraus. Weitere Informationen finden Sieunter www.axis.com/ptzIst Ihnen schon mal aufgefallen, dassBehörden und Unternehmen ihre Handlungenoft mit dem Hinweis adeln, dass sie„im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen“ablaufen? Der Bierbrauer Hasseröderetwa setzt sich „im Rahmen der gesetzlichenBestimmungen für den verantwortungsbewusstenUmgang mit alkoholhaltigenGetränken ein“, die KrankenkasseBKK firmus versichert, dass die Datenübermittlung„im Rahmen der gesetzlichenBestimmungen“ erfolgt, und die PolizeiMettmann gibt „presserelevante Informationen(…) im Rahmen der gesetzlichenBestimmungen (…) in eigeninitiiertenPresseberichten heraus“.Lange habe ich mich gefragt, warumSelbstverständlichkeiten so betont werdenmüssen. Spätestens seit den Einlassungenvon Bundesinnenminister Friedrichzum „Bundestrojaner“ weiß ich es:Es geht auch außerhalb der gesetzlichenBestimmungen, nämlich dann, wenn dieRechtsauffassung eine andere ist. DasLandgericht Landshut hatte die Auffassungvertreten, dass die in Rede stehendeSoftware in Bayern rechtswidrigangewendet wurde. Was den Ministerim Gespräch mit der F.A.Z. – vermutlichachselzuckend – zu der Bemerkungveranlasste: „Das Landgericht Landshuthat (…) eine andere Rechtsauffassungvertreten als die bayerische Staatsregierung.“Entscheidend sei die gute Absicht,nämlich die Kommunikation von Verbrechernübers Internet zu überwachen. Tja,wenn das so ist.Ziehen wir unsere Lehren für die Unternehmenssicherheitdaraus: Vertriebsleutedürfen bestechen – wenn sie eineandere Rechtsauffassung als der deutscheGesetzgeber haben. Russische Reinigungskräftedürfen Wirtschaftsspionagebetreiben – wenn sie eine andereRechtsauffassung haben. Auch Vandalismus,Diebstahl oder Betrug sind zulässig– sofern seitens der Täter eine andereRechtsauffassung vorherrscht. Eine guteAbsicht wird sich schon finden lassen.Dem Unrechtsbewusstsein in der Gesellschaftund damit auch im Unternehmenhat der Minister einen Bärendiensterwiesen. Sicherheits- und Compliance-Beauftragte mühen sich redlich, „Awareness“für Sicherheitsprobleme und gesetzeskonformesVerhalten zu schaffen. Siehalten Vorstände und Geschäftsführerdazu an, ihrer Vorbildfunktion gerecht zuwerden und selbst über alle Maßen korrektzu handeln. Am Ende ist alles eineFrage der Rechtsauffassung.Hier hätte man sich eine kritische Stellungnahmeder Sicherheits- und Wirtschaftsverbändeerwartet, deren Stimmein diesem Fall weitaus mehr gewogenhätte als die der üblichen Verdächtigenaus dem politisch gegnerischen Lager.Doch es herrschte Schweigen im Walde.Mal wieder eine verpasste Chance, dieUnternehmenssicherheit als bedeutsamenFaktor des betriebswirtschaftlichenHandelns in den Fokus einer größerenÖffentlichkeit zu rücken.Übrigens, dieses Editorial entstand nichtnur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen,sondern sogar innerhalb dergängigen Rechtsauffassung.Ilse KlausObjektleitungMit einer intelligentenZutrittsorganisationist es egal,wer oder was da nochauf Sie zukommt.blueChip timeLineDie elektronischeZutritts organisation.+ Schlüsselbetätigt+ Örtlich und zeitlich begrenzteZutrittsberechtigungen+ Schnelle und kostengünstigeErweiterung und Änderung+ Maximaler Komfort, minimalerAufwand6/20113www.winkhaus.de

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