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Bildungsplan zur Verordnung überdie berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZvom 20. August 2009Fassung vom 16. Mai 2012


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZInhaltInhaltTeil A:Handlungskompetenzen4Teil B:Lektionentafel für die Berufsfachschule 80Teil C:Überbetriebliche Kurse 81Teil D:Qualifikationsverfahren82Genehmigung und Inkrafttreten 85Anhang86Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden nur dieweibliche Form verwendet. Die männlichen Lernendensind immer mitgemeint.


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenFachkompetenzenÜbersicht / Inhalt1. Patientenbetreuung 52. Naturwissenschaftliche Grundlagen 113. Prophylaxemassnahmen 214. Hygienemassnahme 275. Indirekte Assistenz / Apparate- undInstrumentenpflege366. Direkte Assistenz bei Behandlungen 427. Administrative Arbeiten 588. Röntgen 659. Fremdsprache 751. PatientenbetreuungLeitzielDas Aufsuchen einer Zahnarztpraxis stellt für viele Patientinneneine psychische Belastung dar. Die Dentalassistentinist in der Regel die erste Person, mit welcher einePatientin bei einem Zahnarztbesuch in Kontakt tritt. Sieist der ärztlichen Schweigepflicht unterstellt.Die Dentalassistentin ist fähig, auf Fragen der Patientinnenzum Behandlungsablauf und zu grundsätzlichenzahnärztlichen Belangen kompetent Auskunft geben.Durch zuvorkommendes und freundliches Verhaltennimmt sie den Patientinnen das Gefühl des Unbehagens.Dies gilt insbesondere im Umgang mit Kindern,älteren oder behinderten Patientinnen.In der besonderen Praxissituation zeigen manche gefährdetenPatientinnen lebensbedrohende Reaktionen,die ohne entsprechendes fachgerechtes Eingreifen biszu einem tödlichen Ausgang führen könnten.Methodenkompetenzen:• InformationsstrategienSozial- und Selbstkompetenzen:• Kommunikationsfähigkeit• Konfliktfähigkeit• UmgangsformenRichtziele Zusammenfassung1.1 Die Dentalassistentin gewährleistet bei allen telefonischvorgebrachten Anliegen der Patientinneneine fachgerechte und verständliche Antwort. Sieversucht, durch genaues, aufmerksames Zuhörenund gezieltes Nachfragen die Bedürfnisse der Patientinzu erfassen.1.2 Die Dentalassistentin ist motiviert, mit Patientinnenhöflich und zuvorkommend umzugehen. Sie ist sichihrer Bedeutung als «Visitenkarte» der Praxis bewusst.1.3 Die Dentalassistentin berücksichtigt insbesonderedie Bedürfnisse von ängstlichen, behinderten undälteren Patientinnen sowie diejenigen von Kindern,indem sie sich der Ansprüche der verschiedenenPersonengruppen bewusst ist.1.4 Die Dentalassistentin erkennt die Bedeutung vonNotfallsituationen in der Praxis und reagiert situationsgerecht.1.5 Die Dentalassistentin ist sich der Bedeutung derärztlichen Schweigepflicht und des Datenschutzesbewusst. Sie berücksichtigt beides bei ihrer Arbeit.7


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 1.1: Telefonische AnfragenDie Dentalassistentin gewährleistet bei telefonischvorgebrachten Anliegen der Patientinnen eine fachgerechteund verständliche Antwort. Sie versucht, durchgenaues, aufmerksames Zuhören und gezieltes Nachfragendie Bedürfnisse der Patientin zu erfassen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …1.1.1 a) beschreibt die Grundprinzipienim telefonischen Umgang mit denPatientinnen. K2b) erledigt telefonische Anrufefachgerecht oder leitet sie an die inder Praxis zuständige Person weiter.Sie erteilt den Patientinnen diegemäss der Patientinnendokumentationmöglichen Auskünfte. K31.1.2 b) entscheidet am Telefon gemässden Richtlinien der Praxis über dieDringlichkeit einer Konsultationund leitet die notwendigen Massnahmeneventuell unter Rücksprachemit der Zahnärztin ein. K58


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 1.2: PatientenempfangDie Dentalassistentin ist motiviert, mit Patientinnen höflichund zuvorkommend umzugehen. Sie ist sich ihrerBedeutung als «Visitenkarte» der Praxis bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …1.2.1 b) empfängt die Patientin höflichund zuvorkommend. Dabei ist siesich der oft angespannten Stimmungslagevieler Patientinnenbeim Besuch einer Zahnarztpraxisbewusst. K31.2.2 a) erledigt beim Eintritt einerneuen Patientin die notwendigenadministrativen und anamnestischenMassnahmen. K3b) erledigt sämtliche administrativenMassnahmen zum Erfassender Personalien und der weiterenanamnestischen Unterlagen beimEintritt von neuen Patientinnenfallgerecht. K31.2.3 b) trägt durch ihr Erscheinen, ihreAusstrahlung, ihr Verhalten, ihreSprache, ihre Stimmung massgebendzum Wohlbefinden derPatientin bei. K31.2.4 b) entscheidet bei der Terminvergabegemäss der aktuellen Situationund den Vorgaben der Praxis undnimmt dabei nach MöglichkeitRücksicht auf die Bedürfnisse derPatientin. K59


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 1.3: Berücksichtigung derPatientenbedürfnisseDie Dentalassistentin berücksichtigt insbesondere dieBedürfnisse von ängstlichen, behinderten und älterenPatientinnen sowie diejenigen von Kindern, indem siesich der Ansprüche der verschiedenen Personengruppenbewusst ist.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …1.3.1 a) beschreibt die besonderenGrundbedürfnisse von älteren, behindertenund ängstlichen Patientinnenund von Kindern. K21.3.2 a) stellt die wichtigsten Problemeim Zusammenhang mit derBehandlung von älteren Menschendar: z.B. Blutverdünnung, Abschirmung,beginnende Demenz. K2b) betreut ängstliche, ältere undbehinderte Patientinnen sowieKinder verständnisvoll, analysiertderen speziellen Bedürfnisse undreagiert situationsgerecht. K5b) interpretiert die im Anamnesebogenangegebenen Risikofaktoren(z.B. Blutverdünnung,Abschirmung) korrekt und setzt siebei der Behandlungsplanung um.K310


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 1.4: Reagieren in NotfallsituationenDie Dentalassistentin erkennt die Bedeutung von Notfallsituationenin der Praxis und reagiert situationsgerecht.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …1.4.1 a) erklärt die verschiedenen möglichenzahnmedizinischen Notfallsituationenin einer Zahnarztpraxis.K21.4.2 a) stellt die verschiedenen möglichenallgemeinmedizinischenNotfallsituationen in einer Zahnarztpraxisdar. K21.4.3 a) beschreibt die Einrichtungenund die Aufgaben der lokalenRettungszentrale und des ToxikologischenInstituts (ToxzentrumZürich). K21.4.4 a) schätzt die Patientinnensituationam Telefon entsprechend derBehandlungsdringlichkeiten richtigein. K4b) entscheidet in ihrer Triagefunktionbei zahnmedizinischen Notfallsituationenentsprechend derenDringlichkeit und reagiert situationsgerechtgemäss den jeweiligenPraxisvorgaben. K5b) setzt in allgemeinmedizinischenNotfallsituationen ihre Kenntnissein erster Hilfe entsprechend denAnweisungen der Zahnärztin situationsgerechtein. K3b) alarmiert im Bedarfsfall nachAnweisung der Zahnärztin sowohlden Dienst der lokalen Rettungszentraleund ruft die Informationendes Toxzentrums Zürich situationsgerechtab. K3b) entscheidet am Telefon gemässden Richtlinien der Praxis über dieDringlichkeit einer Konsultationund leitet die notwendigen Massnahmeneventuell unter Rücksprachemit der Zahnärztin ein. K5c) kann zahnmedizinische Notfallsituationenauf Grund von gestellten,standardisierten Situationenerkennen und situationsgerechthandeln. K5c) setzt in einer fingierten Situationihre Kenntnisse in erster Hilfe ein.K311


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 1.5: SchweigepflichtDie Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der ärztlichenSchweigepflicht und des Datenschutzes bewusst.Sie berücksichtigt beides bei ihrer Arbeit.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …1.5.1 a) beschreibt die ärztliche Schweigepflicht,deren gesetzliche Grundlagenund die übergeordnetenBestimmungen des Datenschutzes.K21.5.2 a) sie wendet die theoretischenGrundlagen zur Schweigepflichtbeim Erstellen eines theoretischenArztzeugnisses in Form eines Arbeitsblattesan. K3b) verhält sich in allen Praxissituationengemäss den Bestimmungender ärztlichen Schweigepflicht. Sieberücksichtigt strikte den Datenschutz.K3b) sie erstellt im Rahmen der Praxisrichtlinienein ärztliches Zeugnisnach einem operativen Eingriff. K312


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen2. Naturwissenschaftliche GrundlagenLeitzielZum Verständnis der verschiedenen Massnahmen inUntersuchung, Diagnosestellung und Therapie sindKenntnisse aus den naturwissenschaftlichen Grundlageneine wichtige Voraussetzung.Die Dentalassistentin verfügt über das für die Ausübungihres Berufes notwendige Wissen aus den GebietenPhysik, Chemie, Anatomie, Physiologie sowie der allgemeinenPathologie und kann deren Bedeutung zuihrer praktischen Tätigkeit einordnen. Sie setzt es angemessenbei ihren beruflichen Tätigkeiten ein.Sozial- und Selbstkompetenzen:• Lebenslanges LernenRichtziele Zusammenfassung2.1 Die Dentalassistentin ist mit den physikalischen undchemischen Grundsätzen ihres Arbeitsbereichesvertraut und ist fähig, sie den praktischen Tätigkeitenin einer Zahnarztpraxis zuzuordnen.2.2 Die Dentalassistentin ist sich der Bedeutung derGrundzüge des anatomischen Aufbaus des menschlichenOrganismus und der grundsätzlichen physiologischenVorgänge für ihre Arbeit bewusst.2.3 Die Dentalassistentin erkennt die Bedeutung deranatomischen Strukturen, der verschiedenen Teiledes Kauorgans und ihrer Funktionen im Detail.2.4 Die Dentalassistentin ist sich bewusst, in der Praxisjederzeit auf allgemein-pathologische Ereignisserichtig reagieren zu müssen. Deshalb ist sie in derTheorie mit diesen Erscheinungsformen vertrautund weiss sie an der Patientin umzusetzen.13


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 2.1: Physik und ChemieDie Dentalassistentin ist mit den physikalischen und chemischenGrundsätzen ihres Arbeitsbereiches vertrautund ist fähig, sie den praktischen Tätigkeiten in einerZahnarztpraxis zuzuordnen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …2.1.1 a) erklärt die Begriffe Überdruckund Unterdruck. K22.1.2 a) erklärt das Hebelgesetz an Handvon Text und Skizze. Sie nennt einillustratives Anwendungsbeispielaus dem Alltag. K22.1.3 a) beschreibt das Prinzip der Kapillarwirkung.K2b) ordnet verschiedene Gerätschaftenin der Praxis gemäss ihrerFunktion Überdruck oder Unterdruckzu. K3b) nennt Anwendungen des Hebelgesetzesin der Praxisarbeit. K1b) nennt Beispiele der Auswirkungender Kapillarwirkung in derPraxisarbeit. K12.1.4 a) erklärt das Prinzip der Temperaturskalanach Celsius. K22.1.5 a) beschreibt Beispiele von gutenund schlechten Wärmeleitern ausihrem Umfeld. K22.1.6 a) erläutert die drei möglichenAggregatzustände von chemischenSubstanzen. K22.1.7 a) erläutert in Skizze und Wort dieHerstellungsmethode für destilliertesWasser. K22.1.8 a) beschreibt das Prinzip der Stromversorgungund deren Hauptabschnitte(Erzeugung, Transport undVerteilung, Verbraucher). K2b) listet Anwendungen von gutenund schlechten Wärmeleitern inder Praxisarbeit auf. K2b) ordnet die drei physikalischenAggregatszustände verschiedenerArbeitsmaterialien Anwendungsbeispielenaus dem Praxisalltag zu.K3b) wendet destilliertes Wasser inder zahnärztlichen Praxis an. K3b) zeigt in der Praxis die verschiedenenStromversorgungseinrichtungen.K214


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK2.1.18 a) erläutert den Begriff der Metalllegierung.K22.1.19 a) erklärt den Unterschied zwischenSäuren, Basen und Salzen.K22.1.20 a) nennt die Masseinheit für denSäuregrad (pH) und dessen Wertefür sauer, neutral und basisch. K2b) zählt die in der Praxisarbeitverwendeten Metalllegierungenauf. K1b) beschreibt den Unterschiedzwischen Säuren, Basen undSalzen bei der Praxisarbeit, setztsie fachgerecht ein und trifft allemöglichen Sicherheitsmassnahmenim Umgang mit diesen Produkten.K4b) bestimmt den pH-Wert verschiedenerStoffe mit Hilfe einespH-Messstreifens. K32.1.21 a) zählt die drei GrundbaustoffeEiweisse, Kohlenhydrate und Fetteund ordnet sie den entsprechendenNahrungsmitteln zu. K22.1.22 a) erklärt die grundsätzlicheBedeutung der Kohlenhydrate inder Zahnmedizin und nennt dasEndprodukt des bakteriellen Zuckerabbaus.K2b) zeigt die Bedeutung der Kohlenhydratefür die Praxisarbeit auf. K22.1.23 a) stellt die Grundprinzipien derchemischen Reaktionen dar. K22.1.24 a) erklärt den Begriff der Polymerisationund zeigt deren Mechanismusauf. K22.1.25 a) erläutert den Unterschiedzwischen einer endothermen undeiner exothermen Reaktion. K22.1.26 a) beschreibt Gefahren im Zusammenhangmit physikalischen undchemischen Gegebenheiten. K2b) wendet Massnahmen zumBeschleunigen oder Verlangsamenvon chemischen Reaktionen in derPraxis an. K3b) benennt die Vorgänge der Polymerisationin der Praxisarbeit underklärt die Funktionen von Monomerund Polymer. K2b) zeigt endotherme und exothermeVorgänge in der Praxisarbeitauf. K2b) vermeidet Arbeitsunfälle in derPraxisarbeit im Zusammenhangmit physikalischen und chemischenGefahren. K316


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 2.2: Allgemeine AnatomieDie Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der Grundzügedes anatomischen Aufbaus des menschlichenOrganismus und der grundsätzlichen physiologischenVorgänge für ihre Arbeit bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …2.2.1 a) nennt die allgemeinen Kennzeichendes Lebens. K12.2.2 a) beschreibt den allgemeinen Aufbauder Zelle und die Funktionender Zellorganellen. K22.2.3 a) zählt die vier Hauptgewebeartenauf: Deck- und Drüsengewebe,Stütz- und Bindegewebe, Muskelgewebeund Nervengewebe. K12.2.4 a) erläutert die Bestandteile desSkelettes und der Muskulatur sowiedie Aufgaben des Bewegungsapparates.K22.2.5 a) beschreibt die Bestandteile unddie Aufgaben des Nervensystemsund der Sinnesorgane. K22.2.6 a) zeigt den Aufbau und die Aufgabendes Blutkreislaufes auf. K22.2.7 b) erklärt die Bestandteile und dieAufgaben des Atmungsapparates.K2b) zeigt an der Patientin die vierHauptgewebearten. K2b) lokalisiert an der Patientin Teiledes Bewegungsapparates. K2b) testet die Funktionen des Nervensystemsund der Sinnesorganean der Patientin. K4b) interpretiert an der Patientin dieFunktionen des Blutkreislaufes K2b) analysiert die Funktion der Atmungan der Patientin mit Blick aufRegelmässigkeit, Atemtiefe undAtemfrequenz. K42.2.8 a) listet die Bestandteile und dieAufgaben des Verdauungsapparatesauf. K217


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 2.3: Spezielle AnatomieDie Dentalassistentin erkennt die Bedeutung der anatomischenStrukturen, der verschiedenen Teile des Kauorgansund ihrer Funktionen im Detail.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …2.3.1 a) benennt die folgenden Knochendes Schädels an einem Schädeloder auf einer Schädelzeichnung:Maxilla (Oberkiefer), Mandibula(Unterkiefer), Nasenbein, Jochbein,Schläfenbein. K12.3.2 a) zeigt die Kieferhöhlen auf einerZeichnung und beschreibt derenAusdehnung. K22.3.3 a) beschreibt Oberkiefer und Unterkiefersamt deren anatomischenMerkmale auf einer Abbildung. K22.3.4 a) erläutert die Bauteile und dieFunktion des Kiefergelenks. K22.3.5 a) benennt die Kaumuskeln undbeschreibt ihre Funktion. K22.3.6 a) beschreibt die mimische Muskulaturund deren Funktion. K22.3.7 a) beschreibt den Verlauf und dieAufgaben des Nervus Trigeminusmit dessen drei Ästen. K22.3.8 a) erklärt die Aufgaben des NervusFacialis. K2b) bezeichnet Maxilla (Oberkiefer),Mandibula (Unterkiefer), Nasenbein,Jochbein, Schläfenbein ander Patientin und im Röntgenbild.K2b) bezeichnet die Kieferhöhlen ander Patientin und im Röntgenbild.K3b) bezeichnet Oberkiefer- und Unterkiefermerkmalean der Patientinund im Röntgenbild. K3b) ertastet die Kiefergelenke ansich selbst und an der Patientinund erklärt deren Funktion. K3b) lokalisiert die Kaumuskeln ansich selbst und an der Patientinund erklärt ihre Funktion. K2b) zeigt Bewegungen der mimischenMuskulatur an sich selbstund an der Patientin auf. K2b) ordnet den Ausfall der Nervenleistungder Patientin bei einerAnästhesie dem jeweiligen Trigeminusastzu. K3b) ordnet den Ausfall der Nervenleistungdes Nervus Facialis derPatientin bei einer Anästhesie zu.K318


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK2.3.9 a) bezeichnet auf einer Darstellungfolgende anatomischen Strukturen:Uvula, Tonsillen, vorderen undhinteren Gaumenbogen, Ah-Linie,harten und weichen Gaumen,Lippen- und Zungenbändchen undVestibulum. K22.3.10 a) beschreibt die grossen Speicheldrüsenund deren Mündungsortein der Mundhöhle. K22.3.11 a) beschreibt die Zusammensetzungund die Funktion des Speichels.K22.3.12 a) zeigt die Unterschiede der Wegevon Atemuft und Speisen. K22.3.13 a) nennt sämtliche Zähne desMenschen im Milchgebiss und imbleibenden Gebiss, ihre topographischeLage, ihre Entwicklungund ihre Bezeichnung in Fach- undLaiensprache. K1b) lokalisiert die folgenden anatomischenStrukturen: Uvula,Tonsillen, vorderen und hinterenGaumenbogen, Ah-Linie, hartenund weichen Gaumen, Lippen-und Zungenbändchen undVestibulum im geöffneten Patientinnenmund.K2b) zeigt die Mündungsorte derSpeicheldrüsen im geöffnetenPatientinnenmund und nennt diedazugehörende Speicheldrüse. K2b) erkennt die Speichelformen undSpeichelmengen bei unterschiedlichenPatientinnen und zieht dierichtigen Schlüsse daraus im Hinblickauf eine Behandlung. K6b) erklärt der Patientin das «Verschlucken»als Störung der Trennungzwischen Atemwegen undSpeiseweg. K2b) zeigt sämtliche Zähne desMenschen im Milchgebiss und imbleibenden Gebiss sowie ihre topographischeLage auf. Sie wendetdie korrekte Nomenklatur an. K32.3.14 a) beschreibt die Gestalt, die Wurzel-und Kronenform aller Zähnedes Menschen im Milchgebiss undim bleibenden Gebiss. K219


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK2.3.15 a) erklärt die topographischen Begriffemesial, distal, buccal, labial,lingual, palatinal, occlusal. K22.3.16 a) bezeichnet den inneren undäusseren Aufbau der Zähne inFach- und Laiensprache. K12.3.17 a) zählt die Gewebe und Strukturendes Parodonts (Zahnhalteapparates)in Fach- und Laienspracheauf. K12.3.18 a) nennt die Eckdaten des Zahndurchbruchsder Milchzähne undder bleibenden Zähne. K12.3.19 a) zeigt an einem Gebissmodelldie Stützzonen und erklärt derenBedeutung. K22.3.20 a) wendet alle Zahnbezeichnungenim FDI-System korrekt an. K3b) zeigt die Strukturen des Zahnesan der Patientin und erläutert ihreBedeutung bei therapeutischenEingriffen. K3b) lokalisiert – soweit ersichtlichdie Gewebe und Strukturen desParodonts an sich selbst und ander Patientin. K2b) ordnet den Entwicklungsstanddes Zahndurchbruchs dem Alterder Patientin zu. K3b) zeigt die Stützzone am geöffnetenPatientinnenmund. K3b) unterscheidet zwischen demFDI-System und dem möglicherweisevom FDI-System abweichenden,in der Arbeitspraxiseingesetzten Zahnbezeichnungssystem.K420


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 2.4: Allgemeine PathologieDie Dentalassistentin ist sich bewusst, in der Praxis jederzeitauf allgemein-pathologische Ereignisse richtigreagieren zu müssen. Deshalb ist sie in der Theorie mitdiesen Erscheinungsformen vertraut und weiss sie ander Patientin umzusetzen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …2.4.1 a) erläutert die WHO-Definitionenvon Gesundheit und Krankheit. K22.4.2 a) listet die folgenden Ursachenvon Krankheiten auf: mechanischeSchädigung, Elektrizität, Nahrungsbzw.Wassermangel bzw.-überschuss, Sauerstoffmangel,Temperatur, Strahlen, Gifte undParasiten. K12.4.3 a) beschreibt die grundsätzlicheBedeutung der Entzündung, derenVerlauf und deren fünf Kardinalsymptome.K22.4.4 a) zeigt die Unterschiede zwischenakuten und chronischen Entzündungenauf und nennt typischeBeispiele. K22.4.5 a) beschreibt das Entstehen unddie Behandlung eines Abszesses.K2b) ordnet an der Patientin beobachtetebzw. von der Zahnärztindiagnostizierte Krankheiten derjeweiligen Ursache zu. K3b) erkennt an der Patientin beobachtetebzw. von der Zahnärztindiagnostizierte Entzündungssymptome.K4b) deutet an der Patientin beobachtetebzw. von der Zahnärztindiagnostizierte akute oder chronischeEntzündungsformen richtig.K4b) zeigt an der Patientin von derZahnärztin diagnostizierte Abszesseund erklärt je nach Lokalisationderen Entstehung. K32.4.6 a) ordnet Tumorkrankheiten inihrer medizinischen Bedeutung ein.K22.4.7 a) listet die Hauptmerkmale vongutartigen und bösartigen Tumorenauf. K121


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK2.4.8 a) nennt von je zwei gutartigenund bösartigen Tumoren das Ursprungsgewebe.K12.4.9 a) zeigt die Unterschiede derhäufigsten Kreislaufkrankheitenmit ihrer medizinischen Bedeutungauf: Thrombose, Embolie undInfarkt. K22.4.10 a) beschreibt die beiden KreislaufproblemeOhnmacht (Kollaps)und allgemeiner Kreislaufschockkorrekt. K42.4.11 a) zeigt das Rauchen als wesentlicheUrsache von Tumor- undKreislaufkrankheiten auf. K2b) stellt die beiden KreislaufproblemeOhnmacht (Kollaps) undKreislaufschock an der Patientinfest und greift unverzüglich mitden notwendigen Massnahmenteamgerecht und fallbezogen ein.K5b) erklärt einer Patientin, wieso dasRauchen die wesentliche Ursachevon Tumor- und Kreislaufkrankheitendarstellt. K222


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen3. ProphylaxemassnahmenLeitzielSeitens der Patientin korrekt durchgeführte Prophylaxemassnahmenhelfen Zahnschäden zu vermeiden undsind Bestandteil eines modernen Therapiekonzepts. DerBehandlungserfolg ist längerfristig betrachtet von diesenMassnahmen abhängig.Nach Anweisung der Zahnärztin unterweist die Dentalassistentindie Patientin in den üblichen Methodender Zahnpflege.Die Dentalassistentin kennt die Zusammenhängezwischen Karies oder Parodontalerkrankungen undmangelnder Hygiene. Sie verfügt über Kenntnisse inzahnschonender Ernährung und Fluoridprophylaxe undsetzt diese bei ihrer Arbeit fachgerecht ein.Methodenkompetenzen:• Prozessorientiertes vernetztes Denken und Handeln• Informations- und KommunikationsstrategienSozial- und Selbstkompetenzen:• Eigenverantwortliches Handeln und exaktes Arbeiten• KommunikationsfähigkeitRichtziele Zusammenfassung3.1 Die Dentalassistentin ist sich der Bedeutung derzahnärztlichen Prophylaxe bewusst.3.2 Die Dentalassistentin ist bestrebt, die Patientin inder von der Zahnärztin angeordneten Zahnreinigungstechnikenmit den dazu passenden Hilfsmittelnam Gebissmodell zu instruieren.3.3 Die Dentalassistentin ist motiviert, die Patientinüber die Zusammenhänge zwischen Ernährung undZahnschäden zu informieren.3.4 Die Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der verschiedenenFluoridierungsmassnahmen bewusst.3.5 Die Dentalassistentin ist bereit, bei den Arbeiten imRahmen der Prophylaxe mitzuwirken, da sie sich derdirekten Auswirkungen einer mangelhaften Vorbeugungim Klaren ist.23


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 3.1: Prophylaxe-GrundlagenDie Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der zahnärztlichenProphylaxe bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …3.1.1 a) erklärt den Begriff «Prophylaxe»und nennt allgemeine Beispielevon Prophylaxe aus der AllgemeinundZahnmedizin. K23.1.2 a) nennt Inhalte zahnärztlicherProphylaxe und ordnet die Massnahmender Basis-, Individual- undGruppenprophylaxe zu. K23.1.3 a) nennt die vier Säulen der zahnmedizinischenProphylaxe (Recall,Mundhygiene, Ernährung, Fluorid).K23.1.4 a) ordnet die Rollen und Massnahmender Zahnärztin, Dentalhygienikerin,Prophylaxeassistentin undDentalassistentin in der zahnmedizinischenProphylaxe zu. K23.1.5 a) beschreibt die eigene zahnmedizinischeProphylaxe. K23.1.6 a) nennt die Massnahmen zur Verhütungvon Zahnunfällen. K1b) erklärt der Patientin den Begriff«Prophylaxe» in patientinnengerechtenSprache. K2b) erklärt der Patientin die Unterschiededer Basis-, Individual- undGruppenprophylaxe. K2b) erklärt der Patientin die vierSäulen der zahnmedizinischenProphylaxe (Recall, Mundhygiene,Ernährung, Fluorid). K2b) ordnet die Massnahmen derzahnmedizinischen Prophylaxe derjeweiligen Mitarbeiterin (Zahnärztin,Dentalhygienikerin, Prophylaxeassistentinund Dentalassistentin)in ihrer Praxis zu. K3b) motiviert und überzeugt die Patientinmit ihrer eigenen, als gutesBeispiel dienenden zahnmedizinischenProphylaxe. K3b) empfiehlt der Patientin Massnahmenzur Verhütung von Zahnunfällen.K3c) erklärt einer Probandin denBegriff «Prophylaxe» in patientinnengerechtenSprache. K2c) wendet die Massnahmen derBasis-, der Individual- und derGruppenprophylaxe an sich selbstund an Probandinnen an. K3c) wendet die vier Säulen derzahnmedizinischen Prophylaxe ansich selbst und an Probandinnenadressaten- und situationsgerechtgerecht an. K3c) ordnet die Massnahmen derzahnmedizinischen Prophylaxe derjeweiligen Mitarbeiterin (Zahnärztin,Dentalhygienikerin, Prophylaxeassistentinund Dentalassistentin)in einer Standard praxis zu. K3c) beherrscht die eigene zahnmedizinischeProphylaxe. K3c) ordnet die Massnahmen zurVerhütung von Zahnunfällen denverschiedenen Sportarten undLebenssituationen zu. K324


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 3.2: MundhygieneDie Dentalassistentin ist bestrebt, die Patientin in dervon der Zahnärztin angeordneten Zahnreinigungstechnikenmit den dazu passenden Hilfsmitteln am Gebissmodellzu instruieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …3.2.1 a) beschreibt die Zahnplaque alswichtige krankmachende Ursachevon Zahnkrankheiten. K23.2.2 a) beschreibt die verschiedenenZahnreinigungstechniken und ihreIndikationen. K23.2.3 a) zählt die Hilfsmittel zur häuslichenPlaquekontrolle auf. K1b) stellt Zahnplaque im Mundeder Patientin fest und erklärt derPatientin die Bedeutung von Zahnplaqueals wichtigste Ursache vonZahnkrankheiten. K3b) demonstriert die jeweils von derZahnärztin verordnete Zahnreinigungstechnikmit den geeignetenHilfsmitteln an der Patientin. K3b) instruiert die Patientin im Gebrauchder Hilfsmittel zur häuslichenPlaquekontrolle. K3c) wendet Methoden zur Erkennungder Zahnplaque an sich undan Probandinnen an. K3c) wendet die verschiedenenZahnreinigungstechniken mit dengeeigneten Hilfsmitteln an sichund an Probandinnen an. K3c) demonstriert einer Probandinalle gängigen Hilfsmittel zur häuslichenPlaquekontrolle. K33.2.4 c) führt die für sie persönlichgeeigneten Mundhygienemassnahmenoptimal durch. K325


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 3.3: Ernährung und ZahnschädenDie Dentalassistentin ist motiviert, die Patientin über dieZusammenhänge zwischen Ernährung und Zahnschädenzu informieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …3.3.1 a) zählt die Merkpunkte einergesunden und zahnschonendenErnährung auf. K13.3.2 a) stellt die Bedeutung von zuckerundsäurehaltigen Nahrungsmittelndar. K23.3.3 a) erklärt die Begriffe kariogen underosiv und ordnet sie den entsprechendenNahrungsmitteln zu. K23.3.4 a) listet Beispiele von stark-, mittelundschwach kariogenen Nahrungsmittelnauf. K13.3.5 a) zeigt die Unterschiede auf zwischenden Begriffen «zuckerfrei»und «zahnschonend»; erkenntund beschreibt die Bedeutung desSignets «zahnschonend». K23.3.6 a) nennt Beispiele von Zuckerersatzstoffenund künstlichenSüssstoffen. K1b) erklärt der Patientin die Merkpunkteeiner gesunden und zahnschonendenErnährung. K2b) erklärt der Patientin die Bedeutungvon zucker- und säurehaltigenNahrungsmitteln. K2b) legt der Patientin die Begriffekariogen und erosiv dar und ordnetsie bei der Ernährungsanalyseden entsprechenden Nahrungsmittelnzu. K3b) erkennt aus einer Ernährungsanalyseder Patientin die stark-,mittel- und schwach kariogenenNahrungsmittel. K4b) berät die Patientin über dieProdukte, die das Signet «zahnschonend»tragen, und erklärt inpatientinnengerechter Spracheseine Bedeutung für die Zahngesundheit.K3b) nennt der Patientin Beispielevon Zuckerersatzstoffen undkünstlichen Süssstoffen sowie vonkalorienreichen und kalorienarmenNahrungsmitteln. K1c) erklärt einer Probandin in patientinnengerechterSprache dieMerkpunkte der gesunden undzahnschonenden Ernährung. K2c) erklärt einer Probandin in patientinnengerechterSprache dieBedeutung von zucker- und säurehaltigenNahrungsmitteln. K2c) erklärt einer Probandin dieBegriffe kariogen und erosiv undordnet sie bei der Ernährungsanalyseden entsprechenden Nahrungsmittelnzu. K3c) scheidet aus einer Ernährungsanalyseeiner Probandin die stark-,mittel- und schwach kariogenenNahrungsmittel aus. K3c) erkennt das Signet «zahnschonend»an mehreren Produkten undberät eine Probandin in Bezug aufdie Bedeutung dieses Signets fürdie Zahngesundheit. K3c) nennt einer Probandin Beispielevon Zuckerersatzstoffen undkünstlichen Süssstoffen sowiekalorienreichen und kalorienarmenNahrungsmitteln. K126


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 3.4: FluoridDie Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der verschiedenenFluoridierungsmassnahmen bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …3.4.1 a) schildert die Wirkungen von Fluoridenin der Kariesprophylaxe. K23.4.2 a) beschreibt die Farbkodierung derauf dem schweizerischen Marktüblichen Kochsalzverpackungenund ordnet sie den verschiedenenKochsalzqualitäten zu. K2b) erklärt der Patientin die Bedeutungvon Fluorid in der Kariesprophylaxe.K2b) erklärt der Patientin die Bedeutungder Farbkodierung der verschiedenenKochsalzverpackungenin der Schweiz. K2c) erklärt einer Probandin patientinnenverständlichdie Bedeutungvon Fluorid in der Kariesprophylaxe.K2c) erklärt einer Probandin patientinnenverständlichdie Bedeutungder Farbkodierung der verschiedenenKochsalzverpackungen in derSchweiz. K227


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 3.5: Vorbereitung und Assistenz beiProphylaxemassnahmenDie Dentalassistentin ist bereit, bei den Arbeiten imRahmen der Prophylaxe mitzuwirken, da sie sich derdirekten Auswirkungen einer mangelhaften Vorbeugungim Klaren ist.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …3.5.1 a) nennt die in der Prophylaxe gebräuchlichenMaterialien, Medikamenteund Instrumente. K13.5.2 a) beschreibt die einzelnen Arbeitsschrittebei den verschiedenenProphylaxemassnahmen vonZahnärztin, Dentalhygienikerin undProphylaxeassistentin. K23.5.3 a) benennt die im Zusammenhangmit Prophylaxemassnahmen drohendenGefahren. K13.5.4 a) stellt die im Rahmen der Prophylaxenotwendigen Aufgabenbereicheder einzelnen Teammitgliederdar. K2b) ordnet die in der Prophylaxegebräuchlichen Materialien, Medikamenteund Instrumente denjeweiligen Anwendungen in ihrerPraxis zu. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den einzelnenProphylaxemassnahmen vonZahnärztin, Dentalhygienikerin undProphylaxeassistentin gemäss deninternen Praxisrichtlinien fallgerecht.K3b) nennt die im Zusammenhangmit Prophylaxemassnahmen aufihre Praxis bezogenen drohendenGefahren. K1c) ordnet die in der Prophylaxegebräuchlichen Materialien, Medikamenteund Instrumente denjeweiligen Anwendungen in derStandardpraxis zu. K3c) bereitet den Arbeitsplatz füreine Prophylaxemassnahme vor.Dabei nimmt sie die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltender Sicht und Absaugen gemässden üblichen Berufsrichtlinienfallgerecht ein. K3c) nennt die allgemein im Zusammenhangmit Prophylaxemassnahmendrohenden Gefahren. K128


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen4. HygienemassnahmenLeitzielDas Übertragen von Krankheitserregern stellt sowohlfür die Patientinnen als auch für das Praxispersonal eingrosses Risiko dar. Die Hygienemassnahmen zielen daraufab, die Übertragung von Krankheitserregern zuverhindern.Die Dentalassistentin ist verantwortlich für die weisungsgemässeDesinfektion des Behandlungsplatzessowie für Pflege und Sterilisation der Instrumente. Siekann sich selbst wirkungsvoll vor einer Infektion schützen.Zu diesem Zweck kennt die Dentalassistentin die gefährlichenKrankheitserreger und deren Übertragungswegesowie die Krankheiten, die von diesen verursacht werden.Sie trifft alle Massnahmen fachgerecht, um eineeinwandfreie Hygiene sicherzustellen.Methodenkompetenzen:• Arbeitstechniken und Problemlösungen• umweltgerechtes und wirtschaftliches VerhaltenSozial- und Selbstkompetenzen:• Eigenverantwortliches Handeln und exaktes Arbeiten• TeamfähigkeitRichtziele Zusammenfassung4.1 Die Dentalassistentin erkennt die Gefahren, die innerhalbder Zahnarztpraxis von den verschiedenenMikroorganismen ausgehen.4.2 Die Dentalassistentin ist sich der Bedeutung derMikroorganismen für die lokale und weltweiteVerbreitung von Infektionskrankheiten und derBedeutung der Schutzimpfungen bewusst.4.3 Die Dentalassistentin ist bestrebt, Infektionsübertragungenzum Schutze der Patienten und deseigenen Teams zu vermeiden. Deshalb ist sie genauestensdaran interessiert, alle im Anschluss an diezahnärztlichen Behandlungen notwendigen Massnahmender Desinfektion, der Reinigung und Pflegesowie der Sterilisation im Behandlungszimmer undin den rückwärtigen Praxisräumen durchzuführen.4.4 Die Dentalassistentin ist sich der Gefahren des infektiösenAbfalls für die Umwelt bewusst.29


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 4.1: MikrobiologieDie Dentalassistentin erkennt die Gefahren, die innerhalbder Zahnarztpraxis von den verschiedenen Mikroorganismenausgehen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …4.1.1 a) zählt die für die Zahnmedizinwichtigen Mikroorganismen (Bakterien,Viren, Pilze und Prionen)auf und erklärt deren wesentlicheMerkmale. K24.1.2 a) nennt die Definition der Bakterien.K14.1.3 a) beschreibt und zeichnet denschematischen Aufbau einer Bakterienzelle.K24.1.4 a) listet die verschiedenen Grundformender Bakterien (Kokken,Stäbchen, fusiforme Bakterien) auf.K14.1.5 a) ordnet diesen Grundformen jeeine typische Infektionskrankheitzu. K24.1.6 a) beschreibt das Wachstum unddie Vermehrung von Bakterienzellen.K24.1.7 a) nennt die optimalen Lebensbedingungenfür Bakterien. K1b) stellt dar, warum die Mundhöhleideale Lebensbedingungen wieFeuchtigkeit, Wärme, Nahrungszuflussund Schlupfwinkel fürMikroorganismen darstellt. K24.1.8 a) erläutert die Begriffe aerob undanaerob. K230


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK4.1.9 a) erklärt den Begriff «Spore» undschätzt die Hygienemassnahmenzu deren Bekämpfung korrekt ab.K24.1.10 a) legt die Unterschiede dar zwischenSaprophyten und Parasitenund ihre Bedeutung für die Hygienesituation.K24.1.11 a) zählt die prinzipiellen Eigenschaftender Viren auf. K14.1.12 a) nennt vier virusbedingte Krankheiten.K14.1.13 a) erklärt, weshalb Antibiotika gegenViren nicht eingesetzt werdenkönnen. K24.1.14 a) beschreibt die Vermehrung derViren im Organismus. K24.1.15 a) zeigt die Problematik der Virus-Hepatitis und der HIV-Infektionbezüglich der Auswirkungen aufdie zahnmedizinische Praxis auf.K34.1.16 a) erläutert die Bedeutung vonPilzen für die Zahnmedizin. K2b) zieht die Konsequenzen aus derGefährdung mit virusbedingtenKrankheiten wie Hepatitis, HIVoder Herpes, indem sie die entsprechendenHygienemassnahmenin der Praxis umsetzt. K3b) erkennt einen Pilzbefall mit Soorund unterscheidet diesen von einerLeukoplakie. K44.1.17 a) nennt die Definition der Prionen.K131


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK4.1.18 a) nennt die durch Prionen hervorgerufeneKrankheit beim Tierund beim Menschen. (Creutzfeld-Jakob, resp. Rinderwahnsinn). K14.1.19 a) beschreibt die aktuelle Gefährdungslagedurch Prionen in derZahnmedizin. K24.1.20 a) listet die im Zusammenhang mitMikroorganismen drohenden Gefahrenfür das zahnärztliche Teamund die Patientinnen auf. K1b) erkennt Situationen, in denendas Prionenprogramm des Sterilisationsgeräteseingesetzt werdenmuss und setzt ihr Wissen entsprechendum. K3b) leitet die Gefahren, welcheMikroorganismen für den Praxisbetriebdarstellen richtig ab undergreift Massnahmen, um Patientinnenund Team vor Infektionenzu schützen. K432


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 4.2: InfektionskrankheitenDie Dentalassistentin ist sich der Bedeutung der Mikroorganismenfür die lokale und weltweite Verbreitungvon Infektionskrankheiten und der Bedeutung derSchutzimpfungen bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …4.2.1 a) erklärt den Begriff Epidemie undnennt je drei typische Beispiele ausGegenwart und Geschichte. K2b) erkennt im Rahmen der täglichenArbeit regelmässig auftretendeKrankheitsbilder als Epidemie.K44.2.2 a) beschreibt den Begriff der Pandemieund nennt ein Beispiel. K24.2.3 a) zählt die Infektionsquellen undInfektionswege auf. K14.2.4 a) erklärt den Begriff der Inkubationszeitund nennt von vierKrankheiten die entsprechendeInkubationszeit. K24.2.5 a) beschreibt die Bedeutung vonSchutzimpfungen im Rahmen desVerhütens von Krankheiten. K24.2.6 a) stellt den Unterschied zwischenaktiver und passiver Impfmethodedar. K2b) zeigt die Infektionsquellen undInfektionswege in der zahnärztlichenPraxis auf und führt dieentsprechend notwendigen Massnahmendetailgenau nach Praxis-Vorschriften durch. K3b) schätzt bei allfällig auftretendenansteckenden Krankheiten imTeam oder bei den Patientinnendie Inkubationszeit und den Zeitpunkteines möglichen Krankheitsausbruchesab. K4b) leitet aus ihrem theoretischenWissen bezüglich Schutzimpfungendie Umsetzung und die praktischeBedeutung für Patientinnenund Team ab. K4b) leitet den Einsatz von aktivenund passiven Impfmethoden ankonkreten Beispielen aus demPraxisalltag ab. K433


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK4.2.7 a) erläutert die für eine Dentalassistentinempfohlenen Impfungenund deren grosse Bedeutung. K24.2.8 a) beschreibt die Bedeutung derweissen Blutkörperchen (Leukozyten)bei der Infektionsabwehr. K24.2.9 a) erklärt die Bedeutung der Antikörperim Rahmen der Antigen-Antikörper-Reaktion. K24.2.10 a) nennt die Konsequenzen auseinem Zusammenbruch der Infektionsabwehr(bei Leukämie, HIV,Transplantierten etc.). K1b) schätzt den für sie als Dentalassistentinaktuellen Impfschutzstatusund die Bedeutung für dieSicherheit bei der täglichen Arbeitrichtig ab. K3b) leitet aus ihrem aktuellenTiterwert im Rahmen der Hepatitis-Schutzimpfung ihren persönlichenImpfschutz ab. K4b) beschreibt spezielle Massnahmenbei der Behandlung vonPatienten mit reduzierter Infektionsabwehr.K2c) analysiert den eigenen Impfausweisund zieht daraus Rückschlüssebezüglich ihres eigenen Impfschutzes.K434


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 4.3: Durchführung vonHygienemassnahmenDie Dentalassistentin ist bestrebt, Infektionsübertragungenzum Schutze der Patienten und des eigenenTeams zu vermeiden. Deshalb ist sie genauestens daraninteressiert, alle im Anschluss an die zahnärztlichenBehandlungen notwendigen Massnahmen der Desinfektion,der Reinigung und Pflege sowie der Sterilisationim Behandlungszimmer und in den rückwärtigenPraxisräumen durchzuführen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …4.3.1 a) erläutert die Massnahmen derpersönlichen (privaten und berufsbezogenen)Hygiene. K24.3.2 a) zählt die zu den Zonen rot, gelbund grün der Hygienekette gehörendenMassnahmen auf. K14.3.3 a) zeigt genau den Begriff der«Desinfektion» auf. K24.3.4 a) erläutert das Vorgehen bei sämtlichenDesinfektionsmassnahmen.K24.3.5 a) legt genau den Begriff der «Sterilisation»dar. K24.3.6 a) nennt die in der Zahnarztmedizinüblichen Sterilisator-Gerätetypenund beschreibt deren jeweiligeFunktionsweise. K24.3.7 a) erklärt das Vorgehen bei sämtlichenin der Praxis anfallendenSterilisationsarbeiten. K2b) führt die Massnahmen derpersönlichen (privaten und berufsbezogenen)Hygiene nach denPraxisvorschriften durch. K3b) führt in den Zonen rot, gelb undgrün der Hygienekette die entsprechendenMassnahmen vorschriftsgemässdurch. K3b) führt sämtliche in der Praxisanfallenden Desinfektionsmassnahmenvorschriftsgemäss durch. K3b) bedient alle in der Arbeitspraxiseingesetzten Sterilisations-Gerätetypengemäss Bedienungsanleitungund Anweisung korrekt undselbstständig. K3b) führt sämtliche in der täglichenArbeit anfallenden Sterilisationsarbeitenvorschriftsgemäss undselbstständig gemäss Anweisungder Zahnärztin durch. K3c) führt die üblichen Massnahmender persönlichen (privaten undberufsbezogenen) Hygiene vorschriftsgemässdurch. K3c) gliedert die Hygienekette in dieZonen rot, gelb und grün, stimmtdie entsprechenden Massnahmenauf diese Zonen ab und führt diesevorschriftsgemäss durch. K4c) wendet alle verschiedenen,gebräuchlichen Desinfektionsmassnahmenselbstständig an. K3c) führt sämtliche gängigenSterilisationsarbeiten selbstständigdurch. K335


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …4.3.8 a) beschreibt verschiedene Möglichkeitenzur Kontrolle und zumNachweis des korrekten Funktionierensdes Sterilisationsvorganges.K24.3.9 a) beschreibt die Vorschriften fürdas Aufbewahren von Sterilgut(Euro-Norm EN 868). K24.3.10 a) beschreibt die Vorschriften beimEntnehmen und Darreichen sterilerGegenstände. K24.3.11 a) nennt die gefährlichen Situationenfür das Verletzen vonHygienevorschriften und derenGegenmassnahmen. K14.3.12 a) listet alle für die Hygienekettenotwendigen Massnahmen, Medikamenteund Hilfsmittel auf. K1b) führt die von der Zahnärztinvorgegebenen Massnahmen zurKontrolle und zum Nachweis deskorrekten Funktionierens des Sterilisationsvorgangesselbstständigdurch. K3b) wendet die Vorschriften für dasAufbewahren von Sterilgut nachVorgabe der Zahnärztin an. K3b) entnimmt sterile Instrumentekorrekt aus dem Aufbewahrungsortund reicht diese dar, ohne dassdas Sterilgut dabei kontaminiertwird. K3b) führt Gegenmassnahmen beimVerletzen von Hygienevorschriftenauf Anweisung der Zahnärztinkorrekt durch. K3b) wendet alle für die Hygienekettein der Arbeitspraxis eingesetztenMassnahmen, Medikamente undHilfsmittel an und mischt Lösungenkorrekt. Sie setzt diese unter Berücksichtigungder verschiedenenOberflächen korrekt ein. K3c) wendet die verschiedenenMöglichkeiten zum Nachweis eineskorrekten Funktionierens der Sterilisationsvorgängean und wertetdie Resultate aus. K4c) wendet die verschiedenen Lagerungsverfahrengemäss EN 868korrekt an. K3c) führt die Methode des sterilenEntnehmens und Darreichens vonin der täglichen Arbeit verwendetemSterilgut korrekt durch. K3c) ergreift die beim Verletzen vonHygienevorschriften notwendigenMassnahmen. K3c) beschreibt alle für die Hygienekettenotwendigen Massnahmen,Medikamente undHilfsmittel, mischt Lösungenkorrekt an und wendet die Verdünnungsregelnan. K336


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 4.4: Entsorgen von infektiösem MaterialDie Dentalassistentin ist sich der Gefahren des infektiösenAbfalls für die Umwelt bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …4.4.1 a) beschreibt das korrekte Entsorgenvon infektiösem Material undchirurgischen Einwegartikel (inkl.Injektionskanülen). K14.4.2 a) erläutert das korrekte Verhaltenbei Verletzungen mit infektiösemMaterial. K14.4.3 a) zählt alle im Zusammenhang mitEntsorgungsarbeiten drohendenGefahren auf. K1b) entsorgt und trennt infektiösesMaterial und chirurgische Einwegartikel(inkl. Injektionskanülen)selbstständig gemäss Praxisvorschriften.K3b) ergreift alle Massnahmen im Falleeiner Verletzung mit infektiösemMaterial inkl. Ausfüllen des Verletzungsprotokollsund informiert dieArbeitgeberin korrekt. K3b) vermeidet alle im Zusammenhangmit in der Praxis üblichenEntsorgungsarbeiten drohendenGefahren. K3c) entsorgt infektiöses Materialund chirurgische Einwegartikel(inkl. Injektionskanülen) korrekt.K3c) leitet die notwendigen Massnahmenim Falle einer Verletzung mitinfektiösem Material in die Wege.K3c) vermeidet alle im Zusammenhangmit Entsorgungsarbeitendrohenden Gefahren. K337


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen5. Indirekte Assistenz / Apparate- undInstrumentenpflegeLeitzielDie moderne Zahnarztpraxis setzt eine Vielzahl vonhochtechnologischen Gerätschaften ein. Damit die Untersuchungenund Behandlungen effizient und ohneGefährdung der Patientinnen ablaufen können undeine lange Lebensdauer der Geräte gewährleistet ist,müssen diese Geräte und Instrumente korrekt gewartetund gepflegt werden. Dafür ist die Dentalassistentinverantwortlich.Methodenkompetenzen:• Arbeitstechniken und Problemlösungen• Prozessorientiertes, vernetztes Denken und HandelnSozial- und Selbstkompetenzen:• Eigenverantwortliches Handeln und exaktes Arbeiten• Lebenslanges LernenRichtziele Zusammenfassung5.1 Die Dentalassistentin ist bestrebt, die in der Praxisverwendeten Gerätschaften und Instrumentefachgerecht und energieeffizient zu warten, zupflegen und zu bedienen und Verbesserungen desenergieeffizienten Einsatzes vorzuschlagen (neueenergieeffiziente Lichttechnologien, Umgang mitStandby-Geräten, etc.).5.2 Die Dentalassistentin ist daran interessiert, kleineReparaturen unter Anwendung aller Sorgfalts- undSicherheitsaspekten selbstständig durchzuführen.5.3 Die Dentalassistentin ist sich der Auswirkungen vonStörungen bei den in der Praxis eingesetzten Apparaten,Gerätschaften und Instrumenten bewusst.Sie ist in der Lage, sich abzeichnende Störungen zuerkennen und den Servicetechniker nach Anweisungder Zahnärztin zu informieren.38


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 5.1: Fachgerechte Wartung und PflegeDie Dentalassistentin ist bestrebt, die in der Praxis verwendetenGerätschaften und Instrumente fachgerechtund energieeffizient zu warten, zu pflegen und zubedienen und Verbesserungen des energieeffizientenEinsatzes vorzuschlagen (neue energieeffiziente Lichttechnologien,Umgang mit Standby-Geräten, etc.).Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …5.1.1 a) zählt die in zahnärztlichen Praxenbenötigten Betriebsstoffe aufund ordnet sie den verschiedenenGerätschaften zu, für die sie eingesetztwerden. K2b) nennt und ordnet die notwendigenBetriebsstoffe den verwendetenGerätschaften in derArbeitspraxis zu und zeigt derenZuführungsorte. K3c) zählt die in zahnärztlichenPraxen allgemein benötigten Betriebsstoffeauf und ordnet sie denverschiedenen Gerätschaften zu,die in Praxen eingesetzt werdenkönnen. K35.1.2 b) trennt die Gerätschaften derArbeitspraxis korrekt vom Wasserzufluss,der Luftzufuhr und derElektrizität. K3c) unterbricht an unterschiedlichenmöglichen Stellen die Wasserzufuhr,die Luftzufuhr und die Stromzuleitungder Gerätschaften. K35.1.3 a) erklärt die Aufgabe und Funktionsweisedes Kompressors undnennt den üblichen Betriebsdruck.K25.1.4 a) erläutert die technischen Anforderungenan die Druckluft in einerZahnarztpraxis. K25.1.5 a) beschreibt die Wartung derGerätschaften und Leitungen desDruckluftsystems und beschreibtihre Durchführung. K25.1.6 a) zählt die in Zahnarztpraxen verwendetenGase und deren Anwendungenauf. K1b) zeigt in der Arbeitspraxis denAufstellungsort des Kompressorsund die dazugehörenden Druckleitungen.K2b) schätzt aus den technischenAnforderungen die Qualität dervom System gelieferten Druckluftab. K3b) führt die Wartung der Gerätschaftenund Leitungen des Druckluftsystemsrichtig durch. K3b) nennt die in der Arbeitspraxiseingesetzten Gase und zeigt derenZuleitungsort bzw. Aufbewahrungsort.K2c) zeigt unter den verschiedenenGerätschaften den Kompressor. K2c) prüft anhand der technischenAnforderungen die Qualität derDruckluft. K4c) setzt die Wartung des Kompressorsgemäss den für das Gerätgeltenden Vorschriften richtig um.K3c) beschreibt die verschiedenenZufuhr- und Aufbewahrungsmöglichkeitender eingesetzten Gaseund nennt ihre Verwendung. K239


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK5.1.7 a) beschreibt die Gefahren derverschiedenen Gase und erklärt dieGefahren von austretenden Gasenin der Praxis. K25.1.8 a) beschreibt die verschiedenenTeile eines zahnärztlichen Units mitall seinen möglichen Gerätschaften.K25.1.9 a) beschreibt Pflege und Wartungsarbeitenaller zum Unit gehörendenGerätschaften. K25.1.10 a) benennt die gebräuchlichenBohrantriebe und ihren unterschiedlichenEinsatz anhand derverschiedenen Drehzahlbereiche.K15.1.11 a) beschreibt die Funktionsbesonderheitender Spezialköpfe bei denBohrantrieben. K25.1.12 a) zählt die unterschiedlichenBohrer- und Fräsentypen und diedazugehörenden verschiedenenBohrerschäfte auf. K15.1.13 a) beschreibt die Pflege, Desinfektionund Sterilisation vonBohrantrieben und Hand- undWinkelstücken. K25.1.14 a) beschreibt die Notwendigkeitund die Funktionsweise der Sauganlagesowie des Amalgamabscheiders.K2b) setzt die vorgeschriebenenMassnahmen beim Wahrnehmen(riechen) von Gasgeruch in derArbeitspraxis unverzüglich zurSicherheit des Teams um. K3b) lokalisiert in der Arbeitspraxisdie verschiedenen Teile des Unitsmit seinen eingebauten Gerätschaftenund zeigt ihre Verwendungauf. K2b) führt gemäss Serviceanweisungendie Pflege- und Wartungsarbeitenam Unit selbstständig durchund verwendet dazu die geeignetenPflegemittel. K3b) ordnet anhand der Farbcodierungdie Drehzahl den in der Praxisverwendeten unterschiedlichenBohrantrieben zu und nennt derenVerwendungszwecken. K3b) setzt bei Patientinnenbehandlungendie Spezialköpfe entsprechendihrer Funktion je nachEinsatzgebiet richtig ein. K3b) verwendet je nach Eingriff dieverschiedenen Bohrer- und Fräsentypenund ordnet sie anhanddes Bohrerschaftes dem richtigenHand- oder Winkelstück zu. K3b) führt die Pflege, Desinfektionund Sterilisation der Bohrantriebe,der Hand- und Winkelstückeselbstständig gemäss Praxisvorschriftaus. K3b) reinigt und wartet die Sauganlagesowie den Amalgamabscheiderder Arbeitspraxis nach den technischenVorgaben und sammelt dieRückstände gemäss Vorschrift. K3c) erkennt über die Nase den Geruchexplosionsgefährlicher Gaseund nennt die Massnahmen, diedarauf eingeleitet werden. K4c) erkennt die verschiedenen Unitbauteileund ordnet die jeweiligenGerätschaften richtig zu. K3c) wartet und pflegt die Gerätschaftendes Units und begründetdie Auswahl der hierfür geeignetenund ungeeigneten Pflegemittel.K3c) ordnet die verschiedenenBohrantriebe ihren zugehörendenDrehzahlbereichen zu. K2c) wendet je nach Einsatzart undFunktion die verschiedenen gebräuchlichenSpezialköpfe korrektein. K3c) ordnet die unterschiedlichentechnischen Grundlagen verschiedenerAntriebsarten den verschiedenenBohrer- und Fräsentypenzu. K3c) pflegt und wartet die Bohrantriebeder verschiedenen HandundWinkelstücke entsprechendden technischen Vorgaben derHersteller. K3c) reinigt und wartet Sauganlagesowie Amalgamabscheider nachden technischen Vorgaben undsammelt die Rückstände gemässVorschrift. K340


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK5.1.15 b) bedient den Patientinnenstuhlder Arbeitspraxis ergonomisch, patientinnen-und teamgerecht. K3c) bedient den Patientinnenstuhlaufgrund seiner technischen Möglichkeitenund Voraussetzungen.K35.1.16 a) erklärt die Pflege und Wartungder möglichen Gerätschaften deranalogen und digitalen Bildverarbeitung.K25.1.17 a) ordnet die möglichen Gerätschaftenzur Instrumentenreinigungund Instrumentenverpackungdem dazugehörenden Zweck zu.K25.1.18 a) beschreibt die Funktion, denEinsatz, die Pflege und Wartungdes Sterilisationsgerätes. K25.1.19 a) zählt verschiedene umweltschädigendeStoffe aus der zahnärztlichenPraxis auf. K15.1.20 a) beschreibt das korrekte Trennender weiteren Praxisabfälle gemässden allgemein gültigen Richtlinien.K2b) reinigt, pflegt, wartet in derArbeitspraxis die Gerätschaften deranalogen oder digitalen Bildverarbeitungselbstständig. K3b) verwendet die Gerätschaftenzur Instrumentenreinigung undVerpackung zweckgemäss undwartet sie nach den technischenVorgaben. K3b) setzt das Sterilisationsgerät zurSterilisation von Instrumentenin der Arbeitspraxis korrekt ein,pflegt und wartet es gemäss technischenVorgaben. K3b) sammelt in eigener und denTeammitgliedern gerechter Verantwortungdie umweltschädigendenStoffe und führt sie der korrektenEntsorgung zu. K3b) setzt die Entsorgung weitererPraxisabfälle korrekt um. K3c) vergleicht die Technik derverschiedenen Gerätschaften zuranalogen oder digitalen Bildverarbeitungund führt die zugehörigeWartung korrekt durch. K3c) leitet die Verwendung der Gerätschaftenzur Instrumentenreinigungund Verpackung anhand dertechnischen Einrichtung ab. K5c) verwendet die verschiedenenSterilisationsgeräte anhand dertechnischen Einrichtungen undsetzt die Vorgaben zur korrektenWartung um. K341


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 5.2: Reparaturen durchführenDie Dentalassistentin ist daran interessiert, kleine Reparaturenunter Anwendung aller Sorgfalts- und Sicherheitsaspektenselbstständig durchzuführen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …5.2.1 a) beschreibt die Funktionsweiseelektrischer Sicherungen underklärt die Bedeutung der verschiedenenTypen. K25.2.2 a) nennt und erläutert verschiedeneTypen von Leuchten. K25.2.3 a) erläutert die Bedeutung und diePflege der Gummidichtungen anSterilisationsgeräten und anderenGerätschaften. K2b) ersetzt in der Arbeitspraxisdefekte Sicherungen bzw. schaltetsie neu auf. K3b) ersetzt in der Arbeitspraxis unterBerücksichtigung der Sicherheitsaspektedefekte Leuchten. K3b) ersetzt fachgerecht Gummidichtungenan Sterilisationsgerätenund anderen Gerätschaften. K3c) zeigt die verschiedenen Sicherungstypenauf und schliesstdaraus auf deren unterschiedlichenVerwendungszweck. K3c) zeigt die Unterschiede auf zwischenden in der Praxis verwendetenLeuchtentypen: Glühlampen,Sparlampen, Halogenlampen etc.und führt das Auswechseln technischkorrekt durch. K45.2.4 b) pflegt Spei- und Lavabobeckenso, dass sie möglichst nicht verstopfenund entstopft sie allenfallsfachgerecht. K3c) entdeckt eine sich anbahnendeVerstopfung der Abwasserleitungenund kann rechtzeitig notwendigeMassnahmen ergreifen. K442


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 5.3: StörungenDie Dentalassistentin ist sich der Auswirkungen von Störungenbei den in der Praxis eingesetzten Apparaten,Gerätschaften und Instrumenten bewusst. Sie ist in derLage, sich abzeichnende Störungen zu erkennen undden Servicetechniker nach Anweisung der Zahnärztinzu informieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …5.3.1 a) beschreibt das Vorgehen im Falledefekter Gerätschaften. K25.3.2 a) beschreibt die Gefahren, welchebei der Pflege von Gerätschaftenauftreten können. K2b) informiert den Servicetechnikerdetailgenau über die Störung, sofernniemand im Team die Reparaturselber durchführen kann. K3b) vermeidet Arbeitsunfälle bei derPflege von Gerätschaften durchKenntnis der davon ausgehendenGefahren. K3c) leitet aus der Art der Störungden entsprechenden Defekt ab. K5c) erklärt den technischen Hintergrunddefekter Gerätschaftenund ordnet sie im Rahmen derReparaturanweisungen gegenüberFachpersonen richtig ein. K35.3.3 b) plant im Falle technischer Störungendie einzuleitenden Reparaturenkorrekt und berücksichtigtden Einfluss auf die Arbeitsabläufedes gesamten Teams. K543


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen6. Direkte Assistenz bei BehandlungenLeitzielModerne Behandlungsmethoden basieren auf demVierhandprinzip. Ein übersichtliches Operationsfeld istVoraussetzung für eine optimale Qualität der Behandlung.Die Dentalassistentin reicht der Zahnärztin situationsgerechtdie zubereiteten Materialien und benötigtenInstrumente zu. Dies ermöglicht der Zahnärztin, sichvoll auf die Behandlung zu konzentrieren und dieselbein möglichst kurzer Zeit durchzuführen.Methodenkompetenzen:• Arbeitstechniken und ProblemlösenSozial- und Selbstkompetenzen:• BelastbarkeitRichtziele Zusammenfassung6.1 Die Dentalassistentin erkennt die Zusammenhängebei der Entstehung von Zahnhartsubstanzschäden.Sie ist in der Lage, den Arbeitsplatz für eine konservierendeArbeit selbstständig einzurichten unddabei zu assistieren.6.2 Aus ihren Kenntnissen über das gesunde sowieauch des kranken Endodonts ist die Dentalassistentinsich der Bedeutung eines korrekt vorbereitetenArbeitsplatzes bewusst. Sie richtet diesen selbstständigein und assistiert bei der entsprechendenBehandlung kompetent.6.3 Die Dentalassistentin erkennt sowohl gesunde wiekranke parodontale Verhältnisse. Deshalb ist siebestrebt, den Arbeitsplatz fachgerecht einzurichtenund dem Operationsverlauf entsprechend zuassistieren.6.4 Die Dentalassistentin ist bestrebt, die prothetischeBehandlung für den Patienten möglichst angenehmund für die Zahnärztin ergonomisch zu gestalten.Deshalb richtet sie den Arbeitsplatz den Abläufenentsprechend zweckmässig ein und assistiert zielgerichtet.6.5 Die Dentalassistentin möchte den chirurgischen Eingrifffür alle Beteiligten reibungslos ablaufen lassen.Sie bereitet deshalb den Arbeitsplatz zweckmässigvor und assistiert vorausschauend.6.6 Die Dentalassistentin ist bestrebt, motivierend aufdie Patientinnen einzuwirken. Dazu gehört aucheine gute Vorbereitung des Arbeitsplatzes und eineeffiziente Assistenz.44


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.1: Vorbereitung und AssistenzZahnerhaltungDie Dentalassistentin erkennt die Zusammenhänge beider Entstehung von Zahnhartsubstanzschäden. Sie ist inder Lage, den Arbeitsplatz für eine konservierende Arbeitselbstständig einzurichten und dabei zu assistieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.1.1 a) beschreibt die Aufgaben derkonservierenden Zahnmedizin. K26.1.2 a) listet die verschiedenen Untersuchungsmethodenzur Kariesdiagnoseauf. K1b) ordnet bei Arbeiten an derPatientin diese den Aufgaben derkonservierenden Zahnmedizin zu.K3b) legt die zur Kariesdiagnosebenötigen Instrumente bereit. K36.1.3 a) nennt die prinzipiellen Therapiemöglichkeitender Karies. K16.1.4 a) zeigt die möglichen Ausdehnungeneiner Füllung auf. K26.1.5 a) nennt die zur Präparation einerKavität notwendigen verschiedenenBohrer- und Fräsentypen. K16.1.6 a) erklärt den Zweck einer Unterfüllung.K26.1.7 a) zeigt auf, in welchen Situationeneine provisorische Füllung benötigtwird. K26.1.8 a) legt die notwendigen Schrittebeim Legen einer Compositfüllungdar. K2b) wählt die zur Präparation einerKavität notwendigen verschiedenenBohrer- und Fräsentypen aus.K3b) assistiert beim Legen einerUnterfüllung fallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz zumLegen einer provisorischen Füllungvor und assistiert der Zahnärztindabei. K3b) richtet den Arbeitsplatz zum Legeneiner Compositfüllung selbstständigein und unterstützt dieZahnärztin situationsgerecht. K3c) nimmt beim Legen einer Unterfüllungdie korrekte Arbeitspositionein. K3c) bereitet den Arbeitsplatz zumLegen einer provisorischen Füllungin einer Modellsituation vor. K3c) richtet den Arbeitsplatz zumLegen einer Compositfüllung ineiner Modellsituation selbstständigein. K345


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.1.9 a) erklärt das schrittweise Vorgehenbei der Säure-Ätztechnik undden Zweck der einzelnen Arbeitsschritte.K26.1.10 a) erläutert die notwendigenSchritte beim Legen einer Fissurenversiegelung.K26.1.11 a) listet die einzelnen Arbeitsschritte(Praxis und zahntechnischesLabor) beim Herstellen eines Goldinlaysauf. K16.1.12 a) gibt die einzelnen Arbeitsschritte(Praxis und zahntechnisches Labor)beim Herstellen eines Keramikinlaysan. K26.1.13 a) erklärt die adhäsive Befestigungvon Inlays. K26.1.14 a) erklärt das Vorgehen beim Bleichenvon Zähnen (Bleaching). K2b) legt die Utensilien zur Säure-Ätztechnik bereit und setzt diesein Zusammenarbeit mit der Zahnärztinfallgerecht ein. K3b) richtet den Arbeitsplatz ein undassistiert beim Legen einer Fissurenversiegelungfallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeitenzum Herstellen eines Goldinlaysfallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeitenzum Herstellen eines Keramikinlaysfallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert beim adhäsiven Befestigenvon Inlays fallgerecht. K3c) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei Arbeiten imRahmen des Bleichens von Zähnen(Bleaching) fallgerecht. K3c) nimmt beim Anwenden derSäure-Ätztechnik die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugen fallgerechtein. K3c) nimmt beim Legen einer Fissurenversiegelungdie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugen fallgerechtein. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumHerstellen eines Goldinlays diekorrekte Arbeitsposition bezüglichFreihaltens der Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumHerstellen eines Keramikinlays diekorrekte Arbeitsposition bezüglichFreihaltens der Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) nimmt beim Einsetzen einesInlays die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens der Sicht undAbsaugen fallgerecht ein. K3c) nimmt beim Bleichen (Bleaching)von Zähnen die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihalten derSicht und Absaugen fallgerechtein. K36.1.15 b) bereitet das Anlegen des Kofferdamsvor. K346


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.1.16 a) zählt die in der konservierendenZahnmedizin gebräuchlichen Instrumenteauf. K16.1.17 a) nennt die im Zusammenhangmit konservierenden Arbeiten eingesetztenMedikamente. K16.1.18 a) erläutert die im Zusammenhangmit konservierenden Arbeitendrohenden Gefahren. K2b) wählt die in der konservierendenZahnmedizin eingesetzten Instrumentebei den jeweiligen Arbeitenkorrekt aus. K3b) wählt die im Zusammenhangmit konservierenden Arbeiten eingesetztenMedikamente aus. K3b) schätzt die im Zusammenhangmit konservierenden Arbeiten drohendenGefahren ab und vermeidetArbeitsunfälle. K347


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.2: Vorbereitung und AssistenzWurzel behandlungenAus ihren Kenntnissen über das gesunde sowie auchdes kranken Endodonts ist die Dentalassistentin sich derBedeutung eines korrekt vorbereiteten Arbeitsplatzesbewusst. Sie richtet diesen selbstständig ein und assistiertbei der entsprechenden Behandlung kompetent.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.2.1 a) beschreibt die Aufgaben derEndodontie. K26.2.2 a) zählt Reizfaktoren, die zu einerErkrankung der Pulpa führen können,auf. K16.2.3 a) erläutert die grundsätzlichenErkrankungsformen der Pulpa: Pulpitis,Nekrose, Gangrän und führtdie jeweiligen klinischen Symptomeauf. K26.2.4 a) listet die grundsätzlichen Diagnosemöglichkeitenfür die ErkrankungsformenGranulom und Zysteauf. K16.2.5 a) stellt das Krankheitsbild derempfindlichen Zahnhälse dar. K26.2.6 a) stellt die Methoden der direktenund der indirekten Pulpaüberkappungendar. K26.2.7 a) nennt diejenigen Medikamente,die zu Pulpaüberkappungen verwendetwerden. K1b) ordnet die an der Patientin anfallendenArbeiten dem Fachgebietder Endodontie korrekt zu. K3b) ordnet einer von der Zahnärztindiagnostizierten Erkrankung derPulpa den entsprechenden Reizfaktorzu. K3b) ordnet bei einer von der Zahnärztindiagnostizierten Pulpaerkrankungdie entsprechendenSymptome zu. K3b) begründet den Einsatz von Diagnosenmöglichkeitenfür apikaleVeränderungen. K6b) lokalisiert das klinische Bild vonfreiliegenden Zahnhälsen an derPatientin. K2b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei direkten undindirekten Pulpaüberkappungenfallgerecht. K3b) verwendet diejenigen Medikamentefachgerecht, die beiPulpaüberkappungen eingesetztwerden. K3c) nimmt beim Legen von direktenund indirekten Pulpaüberkappungendie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihalten der Sicht undAbsaugen fallgerecht ein. K348


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.2.8 a) schildert den Vorgang einerVitalamputation. K26.2.9 a) erklärt den Ablauf einer Vitalexstirpation.K26.2.10 a) erläutert Zweck einer medikamentösenEinlage und die dazuverwendeten Medikamente. K26.2.11 a) umschreibt den Begriff derEndometrie und die verschiedenentechnischen Möglichkeiten. K2b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten beieiner Vitalamputation fallgerecht.K3b) bereitet den Arbeitsplatz füreine Pulpaexstirpation vor undassistiert fallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeitenbeim Legen von medikamentösenEinlagen fallgerecht. K3b) assistiert bei den Arbeiten zuder jeweils eingesetzten Methodeder Endometrie fallgerecht. K3c) nimmt beim Legen einer Vitalamputationdie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens derSicht und Absaugen fallgerechtein. K3c) nimmt bei den Arbeiten beieiner Vitalexstirpation die korrekteArbeitsposition bezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumLegen von medikamentösen Einlagendie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens der Sicht undAbsaugen fallgerecht ein. K3c) nimmt bei Arbeiten im Rahmender Endometrie die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugen fallgerechtein. K36.2.12 b) zeigt das Anlegen des Kofferdamsfür Endodontiearbeitenfallgerecht. K36.2.13 a) zählt die im Zusammenhang mitendodontischen Arbeiten drohendenGefahren auf. K1b) schätzt die im Zusammenhangmit endodontischen Arbeiten drohendenGefahren ab und vermeidetArbeitsunfälle. K449


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.3: Vorbereitung und AssistenzParodontologieDie Dentalassistentin erkennt sowohl gesunde wie krankeparodontale Verhältnisse. Deshalb ist sie bestrebt,den Arbeitsplatz fachgerecht einzurichten und demOperationsverlauf entsprechend zu assistieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.3.1 a) erläutert die Aufgaben der Parodontologie.K26.3.2 a) nennt die Folgen der Zerstörungdes Zahnhalteapparates. K16.3.3 a) erläutert die verschiedenen Untersuchungsmethodenim Rahmender Parodontologie. K26.3.4 a) nennt die Erscheinungsformender verschiedenen Gingivitisarten.K16.3.5 a) erklärt die Bedeutung des Zahnfleischblutens.K26.3.6 a) listet die Therapiemöglichkeiteneiner Gingivitis auf. K16.3.7 a) gibt die grundsätzlichen Erscheinungsformender verschiedenenParodontitisarten wieder. K1b) ordnet die an der Patientin anfallendenArbeiten dem Fachgebietder Parodontologie zu. K3b) erläutert der Patientin die Folgender Zerstörung des Zahnhalteapparates.K2b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeitenzu einer Parodontaluntersuchungfallgerecht. K3b) ordnet an der Patientin die verschiedenenGingivitisarten korrektzu. K4b) zeigt die Gründe für das Blutendes Zahnfleisches beim Krankheitsbildeiner Gingivitis. K2a) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten zueiner Gingivitistherapie fallgerecht.K3b) ordnet die grundsätzlichenParodontitisarten bei entsprechendausgesuchten Patientinnen korrektzu. K4c) nimmt bei Arbeiten der Parodontaluntersuchungdie korrekteArbeitsposition bezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) nimmt bei Arbeiten zur Gingivitistherapiedie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens derSicht und Absaugen fallgerechtein. K350


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.3.8 a) zählt die Therapiemöglichkeiteneiner Parodontitis auf. K16.3.9 a) beschreibt die Aufgaben vonZahnärztin, Dentalhygienikerinund Prophylaxeassistentin in derParodontologie. K26.3.10 a) listet die in der Parodontologieeingesetzten Instrumente auf. K16.3.11 a) nennt die im Zusammenhangmit parodontologischen Arbeiteneingesetzten Medikamente. K16.3.12 a) zeigt die im Zusammenhangmit parodontologischen Arbeitendrohenden Gefahren auf. K2b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten zueiner Parodontitistherapie fallgerecht.K3b) ordnet die in der Parodontologiebenötigten Instrumente denjeweiligen Arbeiten entsprechendzu. K3b) ordnet die im Zusammenhangmit parodontologischen Arbeiteneingesetzten Medikamente zu. K3b) schätzt die im Zusammenhangmit parodontologischen Arbeitendrohenden Gefahren und Arbeitsunfälleab. K4c) nimmt bei Arbeiten zur Parodontitistherapiedie korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens derSicht und Absaugen fallgerechtein. K351


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.4: Vorbereitung und AssistenzProthetikDie Dentalassistentin ist bestrebt, die prothetische Behandlungfür den Patienten möglichst angenehm undfür die Zahnärztin ergonomisch zu gestalten. Deshalbrichtet sie den Arbeitsplatz den Abläufen entsprechendzweckmässig ein und assistiert zielgerichtet.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.4.1 a) beschreibt die Aufgaben derProthetik. K26.4.2 a) zählt mögliche Ursachen füreinen Zahnverlust auf. K16.4.3 a) beschreibt mögliche Folgeneines Zahnverlustes (psychisch undphysisch). K26.4.4 a) erklärt die Arbeitsabläufe derZusammenarbeit mit dem zahntechnischenLabor am Beispieleiner Krone, einer Brücke, einerProthese. K26.4.5 a) erläutert die Unterschiedezwischen festsitzenden, bedingtabnehmbaren und abnehmbarenKonstruktionen. K26.4.6 a) nennt die gebräuchlichen Typenvon Kronen und Brücken. K16.4.7 a) erläutert den Arbeitsablauf(Praxis und Labor) beim Herstelleneiner Krone. K2b) ordnet prothetische Arbeitenan der Patientin den Zielen einerprothetischen Behandlung zu. K3b) lokalisiert die fehlenden Zähnebei einer Patientin. K3b) analysiert die verschiedenen Folgeneines Zahnverlustes bei einerPatientin. K4b) organisiert die Zusammenarbeitmit dem zahntechnischen Laborfallgerecht. K3b) zeigt an einer Patientin dieUnterschiede zwischen festsitzenden,bedingt abnehmbaren undabnehmbaren Konstruktionen auf.K3b) stellt an der Patientin die gebräuchlichenTypen von Kronenund Brücken einander gegenüber.K3b) bereitet den für den jeweiligenArbeitsschritt benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei den Arbeitenzum Herstellen einer Kronefallgerecht. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumHerstellen einer Krone die korrekteArbeitsposition bezüglich Freihaltensder Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K352


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.4.8 a) erläutert den Arbeitsablauf(Praxis und Labor) beim Herstelleneiner Brücke. K26.4.9 a) zählt die verschiedenen Abformmethodenauf. K16.4.10 a) erklärt die Begriffe Teilprothese,Hybridprothese und Totalprothese.K26.4.11 a) beschreibt die verschiedenenAbstützungsarten von Prothesen.K26.4.12 a) erläutert den Arbeitsablauf(Praxis und Labor) beim Herstelleneiner Teilprothese. K26.4.13 a) erläutert den Arbeitsablauf(Praxis und Labor) beim Herstelleneiner Totalprothese. K2b) bereitet den für den jeweiligenArbeitsschritt benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei den Arbeitenzum Herstellen einer Brückefallgerecht. K3b) bereitet den für die jeweiligeAbformmethode benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei denAbformarbeiten fallgerecht. K3b) ordnet von der Patientin getrageneProthesen den KategorienTeil-, Hybrid- oder Totalprothesenzu. K3b) analysiert an der Patientin, welchereine Prothese eingegliedertwerden soll, die verschiedenenAbstützungsarten des in Fragekommenden Zahnersatzes. K4b) bereitet den für den jeweiligenArbeitsablauf benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei denArbeiten zum Herstellen einerTeilprothese fallgerecht. K3b) bereitet den für den jeweiligenArbeitsschritt benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei denArbeiten zum Herstellen einerTotalprothese fallgerecht. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumHerstellen einer Brücke die korrekteArbeitsposition bezüglichFreihaltens der Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) verarbeitet die Abformmaterialiengemäss Angaben der Herstellerund füllt die Abdrucklöffel vor derAbdrucknahme. K3c) nimmt bei den Arbeiten zumHerstellen einer Teilprothese diekorrekte Arbeitsposition bezüglichFreihaltens der Sicht und Absaugenfallgerecht ein. K3c) verarbeitet die für die Herstellungeiner Totalprothese gebräuchlichenAbformmaterialien gemässAngaben der Hersteller. K353


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.4.14 a) beschreibt das Vorgehen beimAuftreten von Prothesendruckstellen.K26.4.15 a) erklärt die Vorgehensweisen beider direkten und der indirektenUnterfütterung (Praxis und Labor).K26.4.16 a) beschreibt die korrekte Pflegevon Prothesen. K26.4.17 a) benennt die in der Prothetikeingesetzten Instrumente. K16.4.18 a) nennt die im Zusammenhangmit prothetischen Arbeiten eingesetztenMedikamente und Materialien.K16.4.19 a) beschreibt die im Zusammenhangmit prothetischen Arbeitendrohenden Gefahren. K2b) bereitet den für die Entfernungvon Druckstellen benötigten Arbeitsplatzvor. K3b) bereitet den für den jeweiligenArbeitsschritt benötigten Arbeitsplatzvor und assistiert bei denArbeiten für direkte und indirekteUnterfütterungen fallgerecht. K3b) instruiert die Patientin in derkorrekten Pflege ihrer Prothesen.K3b) ordnet die in der Prothetikeingesetzten Instrumente denjeweiligen Arbeiten zu. K3b) ordnet Medikamente undMaterialien den jeweiligen prothetischenArbeiten zu. K3b) schätzt die im Zusammenhangmit prothetischen Arbeiten drohendenGefahren ab und vermeidetArbeitsunfälle. K4c) legt die Mittel für die Markierungsowie die Instrumente fürdie Entfernung von Druckstellenbereit. K3c) mischt die für eine direkte oderindirekte Unterfütterung benötigtenMaterialien an. K354


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.5: Vorbereitung und Assistenzzahnärztliche ChirurgieDie Dentalassistentin möchte den chirurgischen Eingrifffür alle Beteiligten reibungslos ablaufen lassen. Sie bereitetdeshalb den Arbeitsplatz zweckmässig vor undassistiert vorausschauend.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.5.1 a) beschreibt die Aufgaben derzahnärztlichen Chirurgie. K26.5.2 a) erklärt die Grundprinzipien derTerminplanung für chirurgischeEingriffe. K26.5.3 a) erläutert die verschiedenenmöglichen oder notwendigenPrämedikationen vor chirurgischenEingriffen. K26.5.4 a) erklärt die verschärften Hygienemassnahmenfür chirurgischeEingriffe. K26.5.5 a) beschreibt die Vorbereitung derPatientin und dessen Betreuungbei chirurgischen Eingriffen. K26.5.6 a) zählt die verschiedenen Möglichkeitender Schmerzausschaltungauf. K16.5.7 a) erläutert die Notwendigkeit desÜberwachens einer frisch anästhesiertenPatientin und das korrekteVorgehen beim Auftreten einerNotsituation. K2b) ordnet die anfallenden chirurgischenArbeiten an der Patientinden Zielen der verschiedenenchirurgischen Eingriffe zu. K3b) erstellt die Terminplanung fürchirurgische Eingriffe gemäss denAngaben der Zahnärztin fallgerecht.K3b) erklärt der Patientin die Notwendigkeiteiner allfälligen verschriebenenPrämedikation. K2b) bereitet die für chirurgische Arbeitennotwendigen verschärftenHygienemassnahmen selbstständigvor und führt diese durch. K3b) bereitet die Patientin für chirurgischeEingriffe vor und betreut siefallgerecht. K3b) assistiert bei den Arbeiten zurSchmerzausschaltung fallgerecht.K3b) überwacht eine frisch anästhesiertePatientin. Eine allfälligeNotsituation analysiert sie sofortund ergreift die notwendigenMassnahmen fallgerecht. K5c) bereitet die Carpulenspritze zurInjektion vor. K3c) bestimmt im Notfall die Massnahmender Ersten Hilfe unverzüglich.K555


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.5.8 a) erklärt den Ablauf einerAbszesseröffnung. K26.5.9 a) erklärt den Ablauf einer Zahnextraktionohne Aufklappung. K26.5.10 a) erklärt den Ablauf einer Aufklappung.K26.5.11 a) erläutert den Ablauf einerWurzelspitzenresektion. K26.5.12 a) beschreibt den Ablauf einerZystektomie. K26.5.13 a) erklärt den Ablauf einer offenenCurettage (parodontale Lappenoperation).K26.5.14 a) erläutert den chirurgischen Teileiner Behandlung mit Implantaten.K26.5.15 a) zählt die verschiedenen Möglichkeitender Blutstillung auf. K16.5.16 a) erklärt die für die Patientingeltenden postoperativen Verhaltensregeln.K2b) bereitet den Arbeitsplatz zumEröffnen eines Abszesses vor undassistiert bei den Arbeiten fallgerecht.K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten zurExtraktion eines Zahnes fallgerecht.K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten zueiner Aufklappung fallgerecht. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeiten zueiner Blutstillung fallgerecht. K3b) instruiert die Patientin bezüglichdes korrekten Verhaltens nachchirurgischen Eingriffen. K3c) legt die für eine Abszesseröffnungnotwendigen Instrumentebereit. K3c) legt die für die Extraktion einesZahnes notwendigen Instrumentebereit. K3c) nimmt bei den Arbeiten zu einerAufklappung die korrekte Arbeitspositionbezüglich Freihaltens derSicht und Absaugen fallgerechtein. K3c) legt die für eine Blutstillungnotwendigen Instrumente undMaterialien bereit. K356


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.5.17 a) nennt den üblichen Zeitraumzwischen dem Eingriff und derNahtentfernung. K16.5.18 a) beschreibt mögliche Komplikationenbei der Wundheilung. K26.5.19 a) zählt die Auswirkungen vonRauchen und Alkohol auf dieWundheilung auf. K16.5.20 a) benennt die in der zahnärztlichenChirurgie eingesetztenInstrumente. K16.5.21 a) listet die im Zusammenhang mitzahnärztlich-chirurgischen Arbeiteneingesetzten Medikamenteund Materialien auf. K16.5.22 a) erläutert die im Zusammenhangmit zahnärztlich-chirurgischenArbeiten drohenden Gefahren. K2b) bereitet den Arbeitsplatz füreine Nahtentfernung vor. K3b) bereitet den Arbeitsplatz füreine Wundbehandlung vor undassistiert fallgerecht. K3b) erklärt der Patientin die Auswirkungvon Rauchen und Alkoholauf einen verzögerten Ablauf derWundheilung. K2b) ordnet die in der zahnärztlichenChirurgie eingesetzten Instrumenteden jeweiligen Arbeiten zu. K3b) ordnet die im Zusammenhangmit zahnärztlich-chirurgischen Arbeiteneingesetzten Medikamenteund Materialien den jeweiligenEingriffen zu. K3b) schätzt die im Zusammenhangmit zahnärztlich-chirurgischenArbeiten drohenden Gefahren abund vermeidet Arbeitsunfälle. K4c) legt die für eine Wundbehandlungnotwendigen Instrumenteund Materialien bereit. K357


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 6.6: Vorbereitung und AssistenzKiefer orthopädieDie Dentalassistentin ist bestrebt, motivierend auf diePatientinnen einzuwirken. Dazu gehört auch eine guteVorbereitung des Arbeitsplatzes und eine effizienteAssistenz.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …6.6.1 a) beschreibt die Aufgaben derKieferorthopädie. K26.6.2 a) zählt die Diagnosehilfsmittel derKieferorthopädie auf. K16.6.3 a) erklärt die normalen Beziehungen(Relationen) zwischen Oberkieferund Unterkiefer. K26.6.4 a) nennt die verschiedenen Klassender möglichen Kieferrelationen. K16.6.5 a) erläutert die Abweichungen dersagittalen, vertikalen und transversalenEbene. K26.6.6 a) beschreibt die pathologischenBeziehungen der Zähne im gleichenKiefer zueinander. K26.6.7 a) erklärt die Begriffe Nichtanlage,Zahnunterzahl, Zahnüberzahl,Torsion und Kippung. K2b) ordnet bei anfallenden Arbeitenan der Patientin diese den einzelnenAufgaben der Kieferorthopädiezu. K3b) bereitet den Arbeitsplatz vorund assistiert bei den Arbeitenzur kieferorthopädischen Untersuchungund Diagnosestellungfallgerecht. K3b) analysiert die normalen Beziehungen(Relationen) zwischenOberkiefer und Unterkiefer an derPatientin und bei einem Modell. K4c) leitet die verschiedenen Klassender möglichen Kieferrelationen aneinem Modell ab. K5b) erläutert die Abweichungen dersagittalen, vertikalen und transversalenEbene an einem Modell oderModellbild. K2b) illustriert Nichtanlagen, Zahnunterzahl,Zahnüberzahl, Torsion undKippung am Modell oder Modellbild.K2c) bereitet den Arbeitsplatz füreine kieferorthopädische Abklärungvor. K358


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK6.6.8 a) stellt erworbene und angeboreneStellungsfehler dar. K26.6.9 a) zählt mögliche Ursachen von erworbenenStellungsfehlern auf. K1b) ordnet allfällige Stellungsfehlereiner Patientin der Kategorieerworbene oder angeboreneStellungsfehler zu. K3b) erläutert mögliche Ursachen vonerworbenen Stellungsfehlern ander Patientin. K26.6.10 a) beschreibt das Prinzip der Behandlungmit abnehmbaren kieferorthopädischenApparaturen. K26.6.11 a) beschreibt das Prinzip der Behandlungmit festsitzenden kieferorthopädischenApparaturen. K26.6.12 a) zeigt die folgenden Apparaturenund Hilfsmittel auf einem Bildoder Modell: Dehnplatte, Retentionsplatte,Monoblock/Aktivator,Headgear, Bracket, Bogen, Ligatur.K26.6.13 a) beschreibt die für Träger vonkieferorthopädischen Apparaturennotwendigen Prophylaxemassnahmen.K26.6.14 a) zählt die in der Kieferorthopädieeingesetzten Instrumente auf. K16.6.15 a) nennt die im Zusammenhangmit kieferorthopädischen Arbeiteneingesetzten Medikamente undMaterialien. K16.6.16 a) erläutert die im Zusammenhangmit kieferorthopädischen Arbeitenstehenden drohenden Gefahren.K2b) wählt für Trägerinnen von kieferorthopädischenApparaturen diejeweiligen Prophylaxemassnahmenfallgerecht aus. K5b) ordnet die in der Kieferorthopädieeingesetzten Instrumente denjeweiligen Arbeiten zu. K3b) ordnet die im Zusammenhangmit kieferorthopädischen Arbeiteneingesetzten Medikamente undMaterialien den jeweiligen Arbeitenzu. K3b) schätzt die im Zusammenhangmit kieferorthopädischen Arbeitenstehenden drohenden Gefahren abund vermeidet Arbeitsunfälle. K459


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen7. Administrative ArbeitenLeitzielDie Dentalassistentin entlastet die Zahnärztin von allennichtmedizinischen Arbeiten, damit die Zahnärztinihre Arbeitszeit möglichst effizient für den Patienteneinsetzen kann. Zu den administrativen Aufgaben derDentalassistentin gehören die Telefonbedienung, dasErstellen von Rechnungen, die Terminvergabe, die Materialverwaltung,die nachhaltige Abfallbewirtschaftung(Vermeiden, Vermindern, Recyclieren, Entsorgen) sowiedie umfangreichen Archivierungsarbeiten.Hierzu gehören insbesondere die Telefonbedienung,das Erstellen von Rechnungen, die Terminvergabe, dieMaterialverwaltung sowie die umfangreichen Archivierungsarbeiten.Da diese Arbeiten in der Regel EDV-unterstützt ablaufen,verfügt die Dentalassistentin über umfangreicheEDV-Kenntnisse. Die Dentalassistentin führt administrativeArbeiten weisungsgemäss in eigener Verantwortungaus.Methodenkompetenzen:• Informations- und KommunikationsstrategienSozial- und Selbstkompetenzen:• Eigenverantwortliches Handeln und exaktes ArbeitenRichtziele Zusammenfassung7.1 Die Dentalassistentin bedient die in der zahnärztlichenPraxis gebräuchlichen EDV-Anlagen und Gerätesystemgerecht und energieeffizient. Sie ist sichder Wichtigkeit, Störungen rechtzeitig zu erkennen,bewusst.7.2 Die Dentalassistentin ist bestrebt, einfache Praxiskorrespondenzennach Vorgaben durch die Zahnärztininnert nützlicher Zeit mit Hilfe des Computerszu erledigen.7.3 Die Dentalassistentin ist willens, alle anfallendenArbeiten im Zusammenhang mit der Patientinnenbezogenen Praxisverwaltung, z.B. Telefonverkehr,Terminvergabe, Materialverwaltung, nachhaltigeAbfallbewirtschaftung (Papier, Glas, Pet, Sondermüll)fachgerecht gemäss Anweisung der Zahnärztindurchzuführen.7.4 Die Dentalassistentin ist fähig, alle im Zusammenhangmit dem patientinnenbezogenen Zahlungsverkehranfallenden Arbeiten gemäss Anweisungder Zahnärztin durchzuführen.60


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 7.1 Datensicherung und Wartung derEDV-AnlagenDie Dentalassistentin bedient die in der zahnärztlichenPraxis gebräuchlichen EDV-Anlagen und Geräte systemgerechtund energieeffizient. Sie ist sich der Wichtigkeit,Störungen rechtzeitig zu erkennen, bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …7.1.1 a) zählt die für ein praxisinternesNetzwerk gebräuchlichen Komponentender Hardware auf undbeschreibt ihre Funktionen. K27.1.2 a) erklärt die Funktion der Software(Allgemeine und spezifischeZahnarztsoftware) im Zusammenhangmit der elektronischenDatenverarbeitung. K27.1.3 a) nennt die Bedeutung desBetriebssystems und Beispiele ausdem Markt. K17.1.4 a) erklärt den Begriff des Datenschutzes.K27.1.5 a) erklärt den Begriff der Datensicherheit.K27.1.6 a) nennt Gründe für einen möglichenDatenverlust. K17.1.7 a) beschreibt die Anforderungenan eine professionelle Datensicherung(Backup-Verfahren) underklärt diese Massnahmen. K27.1.8 a) beschreibt das Problem derComputerviren und die geeignetenMassnahmen zum Virenschutz. K2b) ordnet die Hardwarekomponentender Computeranlage der Praxisden verschiedenen Funktionen zu.K3b) erklärt die in der Arbeitspraxiseingesetzten Softwarekomponenten.K2b) nennt das in der Arbeitspraxiseingesetzte Betriebssystem. K1b) hält im täglichen Gebrauch derEDV-Anlage alle Vorgaben des Datenschutzespflichtbewusst ein. K3b) setzt im täglichen Gebrauchder EDV-Anlage alle Vorgaben derDatensicherheit um. K3b) erläutert die Folgen eines Datenverlustesfür den Praxisbetrieb. K2b) führt das von der Zahnärztinfestgelegte Datensicherungssystemselbstständig und absolut zuverlässigdurch. K3b) führt die notwendigen Massnahmenzum Virenschutz derPraxis-EDV-Anlage durch. K361


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK7.1.9 a) erfasst anhand einer Übungsaufgabedie Personalien einerMusterpatientin, die erbrachtenLeistungen und erstellt die Honorarnotemit Hilfe einer gebräuchlichenzahnärztlichen Software. K37.1.10 a) beschreibt die Pflege der Gerätschaftender Hardware und nenntgeeignete Hilfsmittel. K27.1.11 a) nennt Merkmale sich abzeichnenderStörungen der EDV-Anlage.K1b) erfasst die Personalien einer Patientin,die erbrachten Leistungenund erstellt die Honorarnote mitHilfe der zahnärztlichen Softwaredes Betriebes. K3b) pflegt die Gerätschaften derHardware mit geeigneten Hilfsmittelnund beachtet die Regeln derHygiene. K3b) analysiert Störungen der EDV-Anlage fallgerecht und ergreiftdie notwendigen Massnahmen inZusammenarbeit mit dem EDV-Support. K562


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 7.2: TextverarbeitungDie Dentalassistentin ist bestrebt, einfache Praxiskorrespondenzennach Vorgaben durch die Zahnärztin innertnützlicher Frist mit Hilfe des Computers zu erledigen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …7.2.1 a) schreibt auf der Tastatur mit einerQualität von 1’200 Anschlägenüber 10 Minuten. K37.2.2 a) beschreibt anhand einesÜbungsbeispiels den prinzipiellenArbeitsablauf beim Erstellen einesTextes am PC. K27.2.3 a) beschreibt das Prinzip der DIN-Formate (A6–A4; C6–C4, B5–B4sowie C5/6). K27.2.4 a) formuliert anhand von Übungsblätterndie korrekte Brief- undCouvertdarstellung. K2b) gibt am PC mittels eines üblichenTextverarbeitungssystemseinen Text rationell und korrekt einund formatiert diesen fallgerecht.K3b) wählt das vorgegebene DIN-Formatfür Papierbogen und Verpackungenkorrekt aus. K3b) wendet in der Praxis bei dertäglichen Korrespondenz die gängigenBrief- und Couvertdarstellungenan. K363


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 7.3: PraxisverwaltungDie Dentalassistentin ist willens, alle anfallenden Arbeitenim Zusammenhang mit der Patientinnen bezogenenPraxisverwaltung, z.B. Telefonverkehr, Terminvergabe,Materialverwaltung, nachhaltige Abfallbewirtschaftung(Papier, Glas, PET, Sondermüll) fachgerecht gemäss Anweisungder Zahnärztin durchzuführen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …7.3.1 a) schildert die möglichen Situationenbeim Einhalten der ärztlichenSchweigepflicht im gesamten Bereichder patientinnenbezogenenVerwaltungsarbeiten. K27.3.2 a) nennt die im Rahmen von Betreibungenfür das Entbinden vonder Schweigepflicht zuständigeBehörde. K17.3.3 a) nennt die rechtlichen Grundlagenin den Bereichen Aufbewahrungspflichten,Eigentumsverhältnissenund Dokumentationspflicht.K17.3.4 a) listet die Möglichkeiten der verschiedenenKommunikationsmittelwie Telefon, Telefonbeantworter,Fax, E-Mail und Internet auf. K27.3.5 a) nennt die Kurzrufnummern desSanitätsrettungsdienstes und desToxikologischen Zentrums. K17.3.6 a) beschreibt die rechtlich obligatorischenPersonalienangabender Patientinnen. Sie erklärt dieBedeutung des ärztlichen Gesundheitsfragebogensund der Patientendokumentation.K2b) setzt die Vorgaben der ärztlichenSchweigepflicht im gesamtenBereich der patientinnenbezogenenVerwaltungsarbeiten um. K3b) holt nach Anweisung der Zahnärztinbei der zuständigen Behördedie Bewilligung zur Entbindungvon der Schweigepflicht ein. K3b) wendet die rechtlichen Grundsätzein den Bereichen Aufbewahrungspflicht,Eigentumsverhältnisseund Dokumentationspflicht an. K3b) bedient die KommunikationsmittelTelefon, Telefonbeantworter,Fax, E-Mail und Internet fallgerecht.K3b) ruft die Kurzrufnummern desSanitätsrettungsdienstes und desToxikologischen Instituts nachAbsprache mit der Zahnärztin anund fordert fallgerecht Hilfe an. K3b) erfasst die erforderlichen Personaliender Patientinnen korrekt. Sieerläutert der Patientin die Bedeutungdes Gesundheitsfragebogensund der Patientinnendokumentation.K364


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK7.3.7 a) erklärt die Aufgaben und diegrundsätzliche Bedeutung derKrankengeschichte. K1b) macht Eintragungen in die Krankengeschichtenach Angaben derZahnärztin. K37.3.8 b) erläutert die in der Arbeitspraxisverwendeten Abkürzungen aufder Krankengeschichte und setztdiese ein. K37.3.9 a) zählt die gebräuchlichen Patientinnenkartei-Untergruppenaufund erklärt deren Bedeutung. K27.3.10 a) beschreibt die Grundprinzipiender Terminverwaltung und erläutertdas Grundprinzip des Ausfüllenseines Terminkärtchens. K27.3.11 a) beschreibt Sinn und Zweck desRecallsystem aus Sicht der Praxissowie der Patientin. K27.3.12 a) erläutert die Grundprinzipiendes Systems zur Archivierung derKiefermodelle. K27.3.13 a) beschreibt die Grundprinzipiender Materialverwaltung. K2b) verwaltet die gebräuchlichenPatientinnenkartei-Untergruppenund ordnet die Krankengeschichtenalphabetisch korrekt ein. K3b) wendet das in der Arbeitspraxiseingesetzte System der Terminverwaltungfallgerecht an und fülltoder druckt das in der Arbeitspraxiseingesetzte Terminkärtchenkorrekt aus. K3b) wendet das in der Arbeitspraxiseingesetzte Recallsystem fallgerechtan. K3b) wendet das in der Arbeitspraxiseingesetzte Archivierungssystemder Kiefermodelle an. K3b) wendet das in der Arbeitspraxiseingesetzte System der Materialverwaltungan. K365


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 7.4: BuchhaltungDie Dentalassistentin ist fähig, alle im Zusammenhangmit dem patientinnenbezogenen Zahlungsverkehr anfallendenArbeiten gemäss Anweisung der Zahnärztindurchzuführen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …7.4.1 a) erläutert das System des schweizerischenZahnarzttarifs anhandder Angaben auf einem Musterrechnungsformular.K27.4.2 a) beschreibt den grundsätzlichenAblauf der Behandlung einer Patientinnenreklamation.K27.4.3 a) beschreibt den Zweck der Debitorenkontrolleund die Folgen einerunsorgfältigen Debitorenkontrolle.K2b) erklärt der Patientin das Grundprinzipder Kostenberechnung mitdem schweizerischen Zahnarzttarifund erläutert die Positionen aufder Rechnung. K2b) bearbeitet eine Patientinnenreklamationnach Rücksprache mitder Zahnärztin fallgerecht. K3b) führt die Debitorenkontrollefallgerecht durch. K37.4.4 a) erläutert die Grundbegriffe dereinfachen Buchhaltung und wendetdiese an. K27.4.5 a) beschreibt die Wege des bargeldlosenZahlungsverkehrs. K27.4.6 a) erklärt die Anforderungen andas Ausstellen einer Barzahlungsquittung.K27.4.7 a) erklärt die Begriffe Skonto undRabatt. K27.4.8 a) erläutert das übliche Mahnschema.K27.4.9 a) stellt anhand einer Mustervorlagedie Darstellung in einemKassabuch dar. K1b) stellt eine Barzahlungsquittungaus. K3b) berechnet das Gewähren einesRabattes oder Skontos auf Anweisungder Zahnärztin auf derHonorarnote. K3b) wendet das in der Arbeitspraxisübliche Mahnschema fallgerechtan. K3b) führt das Kassabuch der Arbeitspraxis.K366


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen8. Röntgen(gem. Strahlenschutzverordnung vom 22.6.1994 BAG undStrahlenschutz-Ausbildungsverordnung vom 15.09.1998)LeitzielIm Hinblick auf einen speditiven und patientengerechtenAblauf soll die Dentalassistentin auf Anweisungdes Zahnarztes selbstständig Röntgenbilder anfertigenkönnen.Um einen sicheren Umgang mit ionisierender Strahlungzu gewährleisten, verfügt die Dentalassistentin übergrundlegende Kenntnisse in Strahlenphysik, Strahlenbiologie,Strahlenschutz und Strahlenmessung.Die Dentalassistentin nimmt unter strikter Einhaltungder Strahlenschutzmassnahmen intraorale Röntgenbildernach Anweisung der Zahnärztin auf, verarbeitet undarchiviert sie.Methodenkompetenzen:• Arbeitstechniken und Problemlösen• Umweltgerechtes und wirtschaftliches VerhaltenSozial- und Selbstkompetenzen:• Eigenverantwortliches Handeln und exaktes Arbeiten• UmgangsformenRichtziele Zusammenfassung(gemäss Tabelle 1A der Ausbildungsverordnung)8.1 Die Dentalassistentin verarbeitet selbstständig analogesowie digitale Röntgenbilder und archiviertdiese sachgerecht.8.2 Die Dentalassistentin ist sich der Risiken im Umgangmit ionisierender Strahlung und der Bedeutung derEinhaltung der Strahlenschutzrichtlinien bewusst.8.3 Die Dentalassistentin ist bereit, unter Anwendungder üblichen Einstelltechniken intraorale Röntgenfilmenach Anweisung der Zahnärztin herzustellen.67


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 8.1: Verarbeitung und Archivierungvon RöntgenbildernDie Dentalassistentin verarbeitet selbstständig analogesowie digitale Röntgenbilder und archiviert diesesachgerecht.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …8.1.1 a) erklärt den Begriff «Rx» aufgeschlüsseltnach «R» und «x». K28.1.2 a) beschreibt zahnärztliche Situationen,in denen ein Befund ohneRöntgenaufnahme in der Regelnicht möglich wäre. K2b) ordnet die Notwendigkeit einerRöntgendiagnostik fallbezogen zu.K38.1.3 a) vergleicht den Röntgenfilm mitdem gewöhnlichen «Schwarz-Weiss-Fotofilm». K28.1.4 a) erläutert die Funktion der Silberkristalle(AgBr, AgJ) in der Fotoemulsion.K28.1.5 a) beschreibt die drei Teile der Verpackungeines intraoralen Filmesund deren jeweilige Bedeutung.K28.1.6 a) zählt die gebräuchlichen intraoralenFilmformate auf. K18.1.7 a) listet die möglichen Darstellungenanatomischer Gebiete aufintraoralen Zahnfilmen auf. K18.1.8 a) erklärt die Funktionsweise desKassettenfilms. K2b) ordnet die in der Arbeitspraxiseingesetzten intraoralen Filmformateden jeweiligen Anwendungenzu. K3b) ordnet auf intraoralen Röntgenbilderndie anatomischen Strukturenkorrekt zu. K3c) ordnet die verschiedenen intraoralenFilmformate den jeweiligenAnwendungen zu. K368


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.1.9 a) erklärt die Funktion von Verstärkerfolien,nennt deren Einsatzgebieteund schildert, warum diese inder Anwendung Sinn machen. K28.1.10 a) beschreibt die Darstellungen vonFR (Fernröntgen) und OPT (Orthopantomogramm).K28.1.11 a) erläutert die drei Bearbeitungsschritte«Belichten», «Entwickeln»und «Fixieren» und die jeweiligenVorgänge in Bezug auf den Röntgenfilm.K28.1.12 a) erklärt die Bedeutung der Endwässerungbezüglich der Haltbarkeitdes Filmes. K28.1.13 a) erläutert die grundsätzlicheÜbereinstimmung von Dunkelkammer,Halbautomat und Vollautomat.K28.1.14 a) zählt die Einrichtungen einerDunkelkammer bzw. die Bestandteileeines Automaten auf underklärt deren Funktionsweise. K28.1.15 a) beschreibt das korrekte Lagern,Anmischen und umweltgerechteEntsorgen der Röntgenchemikalien.K2b) führt die drei Bearbeitungsschritte«Belichten», «Entwickeln»und «Fixieren» technisch korrektdurch. K3b) führt die Endwässerung derFilme gemäss der Technik der Arbeitspraxiskorrekt durch. K3b) ordnet die in der Arbeitspraxiseingesetzte Technik den MethodenDunkelkammer, Halb- oderVollautomat zu und bedient diejeweiligen Geräte korrekt. K3b) erklärt die Einrichtungen derin der Arbeitspraxis eingesetztenTechnik zur Filmentwicklung. K2b) lagert, bereitet zu und entsorgtdie Röntgenchemikalien umweltgerecht.K3c) führt die drei Bearbeitungsschritte«Belichten», «Entwickeln» und«Fixieren» technisch korrekt durch.K3c) führt die Endwässerung derFilme für verschiedene Technikenkorrekt durch. K369


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.1.16 a) beschreibt das Ziel und dieDurchführung der wöchentlichenKonstanzprüfung. K28.1.17 a) beschreibt das vorschriftsgemässeLagern des Filmvorrates: Kühl,trocken, vor Licht und Röntgenstrahlengeschützt. K2b) führt diechentliche Konstanzprüfungunter Beachtung despersönlichen Strahlenschutzesselbstständig durch. Sie archiviertdie Daten und trifft bei Abweichungenvon den Sollvorschriftendie allfällig notwendigen Massnahmen.K4b) organisiert das Lagern des Filmvorrates.K58.1.18 a) beschreibt das Prinzip der digitalenBildgewinnung. K28.1.19 a) erläutert die digitale Röntgentechnikund nennt deren Vor- undNachteile. K28.1.20 a) erklärt die Bedeutung der imFilm eingestanzten Orientierungsdelle.K28.1.21 a) beschreibt das Wurzelmerkmal(Abweichen der Wurzelspitzennach distal). K28.1.22 a) erläutert die anatomischenMerkmale, die für Oberkiefer bzw.Unterkiefer gelten. K28.1.23 a) erklärt die Prinzipien beim Ausrichtender Filme und beim Einordnenim Status (aufziehen). K28.1.24 a) ordnet fehlerhafte Stellen aufeinem Röntgenbild den folgendenBearbeitungsfehlern zu: unsaubereWalzen bzw. Filmklammern,Nachbelichtungen, ungenügendeChemikalien. K3b) richtet die im Film eingestanzteOrientierungsdelle korrekt aus. K3b) setzt das Wurzelmerkmal (Abweichender Wurzelspitzen nachdistal) beim Ausrichten der Filmeein. K3b) wertet die anatomischenMerkmale, die für Oberkiefer bzw.Unterkiefer gelten, beim Ausrichtender Filme aus. K4b) richtet die Filme aus und ziehteinen Status auf. K3b) zeigt auf einem fehlerhaftenRöntgenbild die folgenden Bearbeitungsfehler:unsaubere Walzenbzw. Filmklammern, Nachbelichtungen,ungenügende Chemikalien.K270


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 8.2: Strahlenschutz und StrahlenbiologieDie Dentalassistentin ist sich der Risiken im Umgang mitionisierender Strahlung und der Bedeutung der Einhaltungder Strahlenschutzrichtlinien bewusst.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …8.2.1 a) erklärt die Strahlenschutzgesetzgebungund deren Verordnungenals Grundlage jeder Röntgentätigkeit.K28.2.2 a) erläutert die technischen Verordnungenfür intraorale Aufnahmender Kiefer. K1b) setzt die Strahlenschutzgesetzgebungund deren Verordnungenals Grundlage jeder Röntgentätigkeitim zahnärztlichen Team um.K3b) wendet die technischen Verordnungenfür intraorale Aufnahmender Kiefer an. K38.2.3 a) zählt die für den Beruf der Dentalassistentinzulässigen Röntgentätigkeitenauf. K18.2.4 a) zeigt die BAG-Vorschriften fürden Einsatz von dentalen Röntgenapparatenbis 70 kV auf. K2b) wendet die BAG-Vorschriftenfür den Einsatz von dentalen Röntgenapparatenbis 70 kV an. K38.2.5 a) macht den Begriff der «Strahlung»begreiflich. K28.2.6 a) nennt Beispiele für die Strahlungstypen«Teilchenstrahlung»und «Photonenstrahlung». K18.2.7 a) beschreibt den Begriff derPhotonenenergie und zeichnet ihreVerteilung bei Röntgenstrahlungauf einer Darstellung ein. K38.2.8 a) beschreibt die Variation derVerteilung der Photonenenergienin Funktion der Röntgenspannung.K271


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.2.9 a) nennt das Elektronenvolt (eV) alsEinheit der Energie in der Radiologieund zeigt die Unterschiedezwischen ionisierenden und nichtionisierenden Strahlen auf. K28.2.10 a) bezeichnet die Bauteile einerdentalen Röntgenröhre auf einerSchnittzeichnung und erklärt derenAufgabe bzw. Funktion. K38.2.11 a) zeichnet die beiden Stromkreiseder Kathodenheizung und Röhrenspannungauf einer Schnittzeichnungein und beschreibt derenWirkung. K38.2.12 a) beschreibt die Vorgänge innerhalbder Röntgenröhre beim Erzeugender Röntgenstrahlung. K28.2.13 a) erklärt die Zusammenhänge zwischenBelichtungszeit, Kathodenheizungund Röhrenspannung inBezug auf die Qualität der erzeugtenStrahlung. K28.2.14 a) nennt die Masseinheiten fürBelichtungszeit, Kathodenheizungund Röhrenspannung. K1b) lokalisiert die technischen Angabenfür Belichtungszeit, Kathodenheizungund Röhrenspannung ameingesetzten Röntgenapparat. K28.2.15 a) erklärt den Begriff des «Focus».K28.2.16 a) beschreibt das Prinzip der Ausbreitungvon Röntgenstrahlen. K28.2.17 a) erklärt das sog. Abstandsgesetzund beschreibt dessen praktischeAuswirkung. K28.2.18 a) beschreibt die möglichen Wechselwirkungenzwischen ionisierenderStrahlung und Materie (in denvereinfachten Formen «Transmission»,«Absorption» und «Streuung»).K2b) ordnet die Ausbreitung desNutzstrahls bei verschiedenenTubusrichtungen zu. K3b) wendet das Abstandsgesetzpraktisch an. K3b) beschreibt an der Patientin dieAuswirkungen der Wechselwirkungen.K2c) ordnet die Ausbreitung desNutzstrahls bei verschiedenenTubusrichtungen zu. K3c) wendet das Abstandsgesetzpraktisch an. K372


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.2.19 a) ordnet den verschiedenenGeweben, Körpersubstanzen undFüllmaterialien die unterschiedlicheStrahlendurchlässigkeit ionisierenderStrahlung zu. K2b) wertet die unterschiedlicheDurchdringungsfähigkeit vonGeweben, Körpersubstanzen undFüllmaterialien auf dem Röntgenbildaus. K48.2.20 a) beschreibt die Auswirkungenionisierender Strahlung auf lebendesGewebe. K28.2.21 a) erläutert die Bedeutung derDNS-Schäden (DNA-Schäden) imlebenden Gewebe. K28.2.22 a) erklärt den direkten und denindirekten Wirkungsweg der Ionisationund den Mechanismus derPeroxid-Schädigung. K28.2.23 a) ordnet die verschiedenen Zellenbzw. Gewebe ihrer Strahlenempfindlichkeitnach ein. K2b) ordnet den im Aufnahmebereichliegenden Geweben ihre Strahlenempfindlichkeitzu. K38.2.24 a) veranschaulicht, warum die Zellenim Moment der Zellteilung amempfindlichsten sind auf Strahlenschäden.K28.2.25 a) ordnet mögliche Strahlenschädennach ihrem Wirkungsort zu(somatische inkl. teratogene Schädenund genetische Schäden). K28.2.26 a) ordnet mögliche Strahlenschädennach der Art ihres Auftretenszu (deterministische und stochastischeSchäden). K28.2.27 a) nennt mögliche Strahlenschädenan einer Dentalassistentin beiunsachgemässem Umgang mitionisierender Strahlung. K18.2.28 b) erklärt den Begriff «beruflichstrahlenexponiert». K2b) verhindert mögliche Strahlenschädendurch sachgemässenUmgang mit ionisierender Strahlung.K4b) leitet aus der Tätigkeit in derPraxis ihre besondere Stellung alsstrahlenexponierte Person ab. K473


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.2.29 a) beschreibt die Gründe für eineDosimetriepflicht für beruflichstrahlenexponiertes Praxispersonal.K2b) erklärt die Notwendigkeit einerDosimetriepflicht für das zahnärztlicheTeam. K28.2.30 a) erläutert den Begriff «absorbierteDosis» als durch ionisierendeStrahlung deponierte Energie proMasseneinheit der bestrahlten Materie;die Einheit der absorbiertenDosis ist das Gray (= 1 J/kg). K28.2.31 a) definiert den Begriff «Äquivalentdosis»als die in einem Organabsorbierte Dosis multipliziert miteinem Strahlenwichtungsfaktor,der der relativen biologischenWirksamkeit (RBW) der jeweiligenStrahlungsarten Rechnung trägt;die Einheit der Äquivalentdosis istdas Sievert (= 1 J/kg); für Röntgenstrahlungbeträgt der Strahlenwichtungsfaktoreins. K28.2.32 a) definiert den Begriff «effektiveDosis» als gewichtete Summeder Organdosen; die Einheit dereffektiven Dosis ist das Sievert (=1 J/kg); die Wichtungsfaktoren derOrgane entsprechen ihrer relativenStrahlenempfindlichkeiten beikleinen Dosen. K28.2.33 a) beschreibt die Funktionsweiseeines Thermo-Luminiszenz-Dosimeters(TLD). K28.2.34 a) beschreibt die Behandlung undTragweise des persönlichen Dosimeters.K28.2.35 a) interpretiert das Auswertungsblattder Dosimetriestelle. K48.2.36 a) erklärt die Massnahmen derÄrztin bei einer angeordnetenstrahlenmedizinischen Kontrolluntersuchung.K2b) behandelt das persönlicheDosimeter korrekt und trägt esvorschriftsgemäss. K3b) überträgt die Daten des Auswertungsblattesder Dosimetriestellein den Strahlenpass. K3c) behandelt das persönlicheDosimeter korrekt und trägt esvorschriftsgemäss. K374


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenLeistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜK8.2.37 a) zählt die auf die schweizerischeBevölkerung einwirkenden natürlichenund künstlichen Strahlungenauf und bringt diese Werte inZusammenhang mit der Strahlenbelastungdurch zahnärztlicheRöntgenaufnahmen. K48.2.38 a) zählt sämtliche gesetzlichenStrahlendosen-Grenzwerte auf. K1b) informiert die Patientin überdie auf die schweizerische Bevölkerungeinwirkenden natürlichenund künstlichen Strahlungen undschätzt in diesem Zusammenhangdie Gefährlichkeit einer zahnärztlichenRöntgenaufnahme ab. K4b) ordnet ihre eigene Belastungbezüglich des maximal zulässigenGrenzwertes ein. K38.2.39 a) nennt die baulichen Vorschriftenfür dentale Röntgengeräte bis70 kV. K18.2.40 a) erläutert den Sinn des Röntgenanlage-Handbuches.K28.2.41 a) nennt sämtliche Strahlenschutzmassnahmenzum Schutze der Patientinnenund zum persönlichenSchutz. K1b) führt das Röntgenanlage-Handbuch.K3b) wendet sämtliche in der Praxisüblichen Strahlenschutzmassnahmenzum Schutze der Patientinnenund der eigenen Person an. K3c) wendet sämtliche technischmöglichen Strahlenschutzmassnahmenzum Schutze der Patientinnenund der eigenen Person an. K38.2.42 c) misst am Phantom die Strahlendosisfür ein zahnärztlichesRöntgenbild. K38.2.43 c) bestimmt die Streustrahlungim Raum bei einer zahnärztlichenZahnröntgenaufnahme am Phantom.K38.2.44 c) stellt durch Messung fest, inwelchen Situatio-nen ein Patientenschutzangebracht ist. K38.2.45 a) beschreibt den Vorgang derKonstanzprüfung. K1b) führt diechentliche Konstanzprüfungunter Anleitungdurch. K3c) führt eine Konstanzprüfungdurch und erläutert die Interpretationder Ergebnisse. K475


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 8.3: Herstellung von RöntgenbildernDie Dentalassistentin ist bereit, unter Anwendung derüblichen Einstelltechniken intraorale Röntgenfilme nachAnweisung der Zahnärztin herzustellen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …8.3.1 a) erklärt die Begriffe Focus, Zentralstrahl,Nutzstrahl und Objekt.K28.3.2 a) erläutert den Sinn einer grössenrichtigenund unverzerrten Abbildungund erklärt die Ursachen vonVergrösserung und Verzerrung. K28.3.3 a) beschreibt die beiden Einstelltechniken«Halbwinkeltechnik»und «Rechtwinkeltechnik»(= Paralleltechnik der USA). K28.3.4 a) beschreibt Vor- und Nachteileder Halbwinkel- und Rechtwinkeltechnik.K2b) verwendet geeignete Einstelltechniken,um Vergrösserungenund Verzerrungen zu vermeiden.K3b) wendet die in der Arbeitspraxiseingesetzte Einstelltechnik an derPatientin an. K3b) ordnet Vor- und Nachteile derHalbwinkel- und Rechtwinkeltechnikbei Anwendungen an derPatientin zu. K3c) begründet den Einsatz der verschiedenenTechniken zur Vermeidungvon Vergrösserungen undVerzerrungen. K2c) wendet die beiden Einstelltechniken«Halbwinkeltechnik» und«Rechtwinkeltechnik» (= Paralleltechnikder USA) an. K38.3.5 b) nimmt intraorale Filme (ohneAufbissaufnahmen) nach Indikationsstellungdurch die Zahnärztinselbstständig auf. K5c) nimmt nach Anweisung intraoraleFilme (ohne Aufbissaufnahmen)in Halb- und Rechtwinkeltechnikauf und setzt auch Hilfsmittel (z.B.Röntgenfilmhalter) ein. K38.3.6 a) beschreibt die Spezialtechnikender exzentrischen Aufnahmen. K2b) schätzt ab, für welche diagnostischenZwecke exzentrische Aufnahmendienlich sein können. K4c) setzt exzentrische Aufnahmetechnikenein. K38.3.7 b) betreut und informiert diePatientinnen vor und während derAufnahme. K3c) betreut und informiert diePatientinnen vor und während derAufnahme. K38.3.8 a) beschreibt Projektionsfehler aufdem Röntgenfilm. K2b) beurteilt Projektionsfehler auf inder Praxis an der Patientin angefertigtenRöntgenaufnahmen. K6c) analysiert allfällige Projektionsfehlerauf dem Röntgenfilm. K476


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: Handlungskompetenzen9. FremdspracheLeitzielUm mit den Patientinnen und den Partnern im Gesundheitswesenangemessen zu kommunizieren, stellengrundlegende Kenntnisse in einer Fremdsprache einewichtige Voraussetzung dar.Die Fähigkeit, in einer zweiten Landessprache oderFremdsprache zu kommunizieren, ist für Dentalassistentinneneine willkommene Erweiterung ihrer beruflichenund menschlichen Kompetenz. Deshalb wird im Unterrichtder Schwerpunkt auf eine der täglichen Arbeitangepasste und dem Patientenumgang ausgerichteteSprachfertigkeit gelegt. Ausserdem sollte die Dentalassistentinbei Anrufen aus anderen Sprachregionen derSchweiz eine entsprechende Kommunikationsebenefinden.Sozial- und Selbstkompetenz:• Kommunikationsfähigkeit• Lebenslanges LernenRichtziele Zusammenfassung9.1 Die Dentalassistentin zeigt Freude daran, einfacheTexte in einer Fremdsprache zu verstehen und zuverfassen.9.2 Die Dentalassistentin ist stolz darauf, in einer Fremdsprachemit Patientinnen und Patienten zu kommunizieren.77


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 9.1: Texte verstehen und verfassenDie Dentalassistentin zeigt Freude daran, einfache Textein einer Fremdsprache zu verstehen und zu verfassen.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …9.1.1 a) wendet einen grundlegendenWortschatz zu einfachen Textenan. K39.1.2 a) versteht die grammatikalischenGrundregeln und setzt diese fürdie Gestaltung von Texten korrektein. K3b) führt eine einfache Korrespondenzmit einer Zahnarztpraxis ausdem Gebiet der Fremdspracheoder auf einer anderen gemeinsamenSprachebene. K378


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil A: HandlungskompetenzenRichtziel 9.2: Gespräche führenDie Dentalassistentin ist stolz darauf, in einer Fremdsprachemit Patientinnen und Patienten zu kommunizieren.Leistungsziele Berufsfachschule Leistungsziele Betrieb Leistungsziele ÜKDie Dentalassistentin …9.2.1 a) unterhält sich in einer Fremdsprachemit Patientinnen undPatienten über Arbeitsprozesse ineiner Zahnarztpraxis. K39.2.2 a) versteht eine Patientin in einerFremdsprache am Telefon undantwortet ihr angemessen. K3b) erklärt einer Patientin in ihrerSprache einen notwendigen zahnärztlichenEingriff. K3b) versteht eine Patientin in einerFremdsprache am Telefon und antwortetihr praxisbezogen. K39.2.3 a) nimmt die fremdsprachigenzahnmedizinischen/medizinischenBegriffe in ihren Wortschatz aufK379


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil B: Lektionentafel für die BerufsfachschuleTeil B:Lektionentafel für die BerufsfachschuleUnterrichtsbereiche 1.Schuljahr 2.Schuljahr 3.Schuljahr TotalBerufskundlicher UnterrichtPatientenbetreuung 20 20Naturwissenschaftliche Grundlagen 60 20 80Prophylaxemassnahmen 20 20Hygienemassnahmen 20 20 40Indirekte Assistenz/ Apparate- und20 20InstrumentenpflegeDirekte Assistenz bei Behandlungen 70 70 140Administrative Arbeiten 40 50 50 140Röntgen 20 20 40Fremdsprache 40 40 20 100Sport 40 40 40 120Allgemeinbildender Unterricht 120 120 120 360Total Lektionen 360 360 360 1080Beim berufskundlichen Unterricht wird für jeden Unterrichtsbereicheine separate Note gesetzt.80


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil C: Überbetriebliche KurseTeil C:Überbetriebliche KurseOrganisation, Aufteilung und Dauer derüberbetrieblichen Kurse Dentalassistentin /Dentalassistent1. TrägerschaftTräger der überbetrieblichen Kurse sind die Sektionender Schweizerischen Zahnärztegesellschaft SSO2. OrganeDie Organe der Kurse sind:die Aufsichtskommissiondie Kurskommissionen3. AufgebotKurs III mit dem Hauptthema:• Röntgentechnik und Strahlenschutz, in «Röntgen»,Leitziel 85. AufsichtDie zuständigen Behörden der Standortkantone habenjederzeit Zutritt zu den Kursen.6. FinanziellesDem Bildungsverantwortlichen des Lernortes Praxiswird vom Kursanbieter für die Kurskosten Rechnunggestellt. Der Betrag übersteigt in keinem Fall den Aufwandpro Teilnehmerin nach Abzug der Leistungen deröffentlichen Hand.3.1 Die Kursanbieter erlassen in Absprache mit der zuständigenkantonalen Behörde persönliche Aufgebote.Diese werden den Lehrbetrieben zuhandender Lernenden zugestellt.3.2 Wenn Lernende aus unverschuldeten Gründen(ärztlich bescheinigte Krankheit oder Unfall) an denüberbetrieblichen Kursen nicht teilnehmen können,hat die Berufsbildnerin dem Anbieter zuhanden derkantonalen Behörde den Grund der Absenz sofortschriftlich mitzuteilen.4. Zeitpunkt, Dauer und HauptthemenDie überbetrieblichen Kurse dauern 7 Tage zu 8 Stunden:• im ersten Lehrjahr (Kurs I):• im zweiten Lehrjahr (Kurs II):• im 5. Semester (Kurs III):3 Tage zu 8 Stunden3 Tage zu 8 Stunden1 Tag zu 8 StundenDie überbetrieblichen Kurse umfassen:Kurs I mit den Hauptthemen:• Einführung in den Beruf• Reagieren in Notfallsituationen in «Patientenbetreuung»,Leitziel 1• Hygienemassnahmen, Leitziel 4• Indirekte Assistenz/Apparate- und Instrumentenpflege,Leitziel 5Kurs II mit den Hauptthemen:• Direkte Assistenz bei Behandlungen, Leitziel 6• Prophylaxemassnahmen, Leitziel 3• Reagieren in Notfallsituationen in «Patientenbetreuung»,Leitziel 181


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil D: QualifikationsverfahrenTeil D:Qualifikationsverfahren1. Organisation des QualifikationsverfahrensDie Abschlussprüfung wird in einer Berufsfachschule,im Lehrbetrieb oder an einem anderen geeigneten Ortdurchgeführt. Den Lernenden müssen ein Arbeitsplatzund die erforderlichen Einrichtungen in einem einwandfreienZustand zur Verfügung gestellt werden.2. Zu prüfende Qualifikationsbereiche2.1 Qualifikationsbereich praktische Arbeit(Dauer 2 Stunden)Die praktische Arbeit wird in Form einer vorgegebenpraktischen Arbeit durchgeführt und bezieht sich aufdie Leistungsziele sowie die Methoden-, Sozial- undSelbstkompetenzen des vorliegenden Bildungsplanes.Die Lerndokumentation darf als Hilfsmittel verwendetwerden. 1Position Arbeiten Dauer GewichtungPos. 1Patientenbetreuung, Prophylaxemassnahmen,Direkte Assistenz bei BehandlungenLeitziele 1, 3und 630 Minuten 1-fachPos. 2HygienemassnahmenLeitziel 4 30 Minuten 2-fachPos. 3Administrative ArbeitenLeitziel 7 30 Minuten 1-fachPos. 4Röntgen (Strahlenschutz als zwingendesPrüfungselement)Leitziel 8 30 Minuten 2-fach1Fassung vom 16. Mai 201282


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil D: Qualifikationsverfahren2.2 Qualifikationsbereich Berufskenntnisse(Dauer 4 1 ⁄4 Stunden)Die lernende Person wird schriftlich geprüft.Position Arbeiten Dauer GewichtungPos. 1Administrative Arbeiten, FremdspracheLeitziel 7 und 9 45 Minuten 1-fachPos. 2Naturwissenschaftliche GrundlagenLeitziel 2 30 Minuten 1-fachPos. 3HygienemassnahmenLeitziel 4 30 Minuten 2-fachPos. 4Indirekte Assistenz / Apparate- undInstrumentenkundePos. 5Prophylaxemassnahmen,Direkte Assistenz bei BehandlungenPos. 6Röntgen (Strahlenschutz als zwingendesPrüfungselement)Leitziel 5 30 Minuten 1-fachLeitziele 3 und 6 90 Minuten 3-fachLeitziel 8 30 Minuten 2-fach3. Qualifikationsbereich AllgemeinbildungMassgebend ist Art. 18 c der Bildungsverordnung4. ErfahrungsnoteMassgebend ist Art. 19, 3 der Bildungsverordnung5. NotengebungDie Positionen werden mit Noten von 6 bis 1 in halbenund ganzen Noten bewertet.Die Note jedes Qualifikationsbereiches, der sich aus einzelnenPositionen zusammensetzt, wird als Mittelwertauf eine Dezimalstelle gerundet.83


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZTeil D: Qualifikationsverfahren6. Bewertung der LeistungenDie Leistungen in den einzelnen Positionen der Qualifikationsbereichewerden mit den Noten 6 bis 1 bewertet.Halbe Zwischennoten sind zulässig.NotenEigenschaften der Leistung6 sehr gut5 gut4 genügend3 schwach2 sehr schwach1 unbrauchbar7. Massgebend für Bestehen, Noten berechnungund Notengewichtung ist die Bildungsverordnung84


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZGenehmigung und InkrafttretenGenehmigung und InkrafttretenDer vorliegende Bildungsplan tritt am 1. Januar 2010in Kraft.Bern, 12. August 2009Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSODr François Keller, PräsidentDieser Bildungsplan wird durch das Bundesamt für Berufsbildungund Technologie nach Artikel 10, Absatz 1der Verordnung über die berufliche Grundbildung fürDentalassistentin / Dentalassistent mit eidgenössischemFähigkeitszeugnis (EFZ) vom 20. August 2009 genehmigt.Bern, 20. August 2009Bundesamt für Berufsbildung und TechnologieDr. Ursula Renold, DirektorinAnpassung im Bildungsplan für DentalassistentinnenEFZ / Dentalassistenten EFZDie Anpassung tritt am 1. Juni 2012 in Kraft.Teil D, S. 81: Qualifikationsverfahren, Verwendung Lerndokumentationim Qualifikationsbereich praktischeArbeitSchweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSODr François Keller, PräsidentDie Anpassung des Bildungsplanes wird vom Bundesamtfür Berufsbildung und Technologie genehmigt.Bern, 16. Mai 2012Bundesamt für Berufsbildung und TechnologieProf. Dr. Ursula Renold, Direktorin85


Bildungsplan zur Verordnung über die berufliche GrundbildungDentalassistentin / Dentalassistent EFZAnhangAnhangDer Anhang enthält die Tabelle der wesentlichen Unterlagenfür den Vollzug und für die Qualitätssicherung anden drei Lernorten inklusive Bezugsquellen.Unterlage Datum BezugsquelleVerordnung über die beruflicheGrundbildung für Dentalassistentin/Dentalassistentmit eidgenössischemFähigkeitszeugnis (EFZ)Bildungsplan für Dentalassistentin /Dentalassistent mit eidgenössischemFähigkeitsausweis (EFZ)20. August 2009 Bundesamt für Berufsbildung undTechnologie (www.bbt.admin.ch)Bundesamt für Bauten und Logistik(www.bundespublikationen.admin.ch)20. August 2009 SSO-Pressedienst, Postgasse 19,Postfach, 3000 Bern 8(info@sso.ch) www.sso.chLerndokumentation 31. Juli 2010 SSO-Shop (info@sso.ch)Bildungsbericht 31. Juli 2010 In der Lerndokumentation enthaltenOrganisationsreglement fürüberbetriebliche KurseWegleitung für das QualifikationsverfahrenBezugsquelle Notenformulare1. August 2010 SSO16. September 2011 SSOSDBB/CSFOSchweizerisches DienstleistungszentrumBerufsbildungBerufs-, Studien- und LaufbahnberatungHaus der Kantone, Speichergasse 6,Postfach 583, 3000 Bern 786


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