ein aktueller Bericht von der Besuchsreise im - Gustav-Adolf-Werk

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ein aktueller Bericht von der Besuchsreise im - Gustav-Adolf-Werk

Bericht von der Reise nach Zsobok und Cluj-Napoca, Rumänien,

im Rahmen der Projektbegleitung

Zeitraum: Montag, 24. 08. bis Donnerstag, 27. 08. 09

Reiseteilnehmer: Vera Gast-Kellert, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Frauen im

GAW; Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des GAW und Hans Schmidt, Generalsekretär

des GAW. Begleitet wurde die Delegation von Frau Hüffmeier und Herrn Kellert.

Besucht wurden Projekte der Reformierten Kirche in Rumänien, Siebenbürgischer Kirchendistrikt,

in Zsobok, Farnas und Cluj-Napoca/Klausenburg. Gesprächspartner auf ungarisch reformierter

Seite waren v.a. Professor Dr. Janos Molnar, Pfarrerin Irma Molnar und Gyulia Kovats,

ehrenamtlich zuständig für Ökumene und Auslandsarbeit im Büro des Bischofs.

Als Besuchsziele waren ausgemacht: allgemeine Information über die aktuelle Situation

der Projekte in den o. g. Orten; Übersicht zu finden in besonderer Weise hinsichtlich

der ökonomischen Lage und des baulichen Zustands des Kinderheimes in Zsobok; Kennenlernen

der weiteren Projekte in Zsobok, Farnas und Cluj-N., deren Vernetzung untereinander

und deren Unterstützerkreis; Klärung, ob und wie weitere Projekthilfe des

GAW sinnvoll gegeben werden kann, besonders für das Kinderheim.

Besucht wurden folgende Projekte: -in Zsobok das Kinderheim, die Mühle und Bäckerei,

der Kuhstall, die Käserei und die Kirche; -in Farnas das Altersheim; - in Cluj-N. das

„Schlupfhaus“ (Aksza). Bei dem Gespräch im Büro des Bischofs konnte auch das Gebäude

des Bischofsamtes in Augenschein genommen werden.

Anmerkungen zu den einzelnen Einrichtungen, zunächst Projekte in Zsobok:

Kinderheim „Bethesda“ – 1994 bis 1996 errichtet für ca. 100 Kinder, z. Z. leben dort 48

Waisenkinder und zusätzlich 10 Kinder im Internat in 16 Mehrbettzimmern, die alle mit

Toilette und Nasszelle ausgerüstet sind. Da die Heimküche gerade den aktuellen Anforderungen

der EU-Richtlinien entsprechend eingerichtet wurde, hielten sich die Kinder

zu ihren Mahlzeiten in einem Zelt neben dem Haus für die älteren Jugendlichen auf.

Diese Auslagerung verursachte erhebliche Mehranstrengungen, die, begünstigt durch

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Kinderheim „Bethesda“ in Zsobok


die Ferien und das gute Wetter, geduldig

vom Personal und von den Kindern

getragen wurden. Überhaupt hinterließ

das Leben in dem Heim einen guten

Eindruck. Die Kinder wirkten freundlich

und gingen ganz auf in ihren Spielen auf

dem hinteren Gelände am Haus.

Das Haus steht auf gemeindeeigenem

Grund und gehört der Reformierten

Gemeinde Zsobok. Betrieben wird es

durch eine Stiftung. Die Finanzierung der

normalen Lebenskosten des Hauses ist

durch Eigeneinnahmen (Verkauf von

Ernteerträgen), durch kirchliche, private und staatliche Beiträge hinlänglich gesichert.

Besondere Ausgaben wie hohe Heizkosten und größere baulichen Reparaturen verlangen

außergewöhnliche Finanzierungen, die das Heim mit seinen normalen Haushaltsmitteln

nicht aufbringen kann und daher um Beihilfen von außen nachsuchen

muss.

Inzwischen haben ca. 600 Kinder in diesem Heim Nestwärme erfahren, Gemeinschaft

erlebt in Schule und Kirchengemeinde, Begleitung gefunden für ihren weiteren Lebensweg.

Die hohe Nutzung des Hauses seit

ca. 14 Jahren hinterlässt deutliche Spuren am

baulichen Zustand des Hauses. Außen zeigen

sich neben Farbabblätterungen an den

Wänden zerbrochene und fehlende Fliesen

auf den Treppenstufen. Im Wohnbereich

benötigen vor allem die Nasszellen dringend

eine Renovierung. Die Wasserrohre für Zu- und

Ableitung müssen ersetzt werden, und an

mehreren Stellen muss der Fußboden erneuert

Nasszelle im Kinderheim

werden. Dringend zu empfehlen ist die

Überprüfung der Bettgestelle und der

Matratzen. Besonders Letztere sollten zumindest teilweise ausgetauscht werden. Im Flur

standen bereits Farbeimer für eine teilweise Innenrenovierung bereit. An den Außenwänden

des Küchentrakts wurden gerade Isolierungen angebracht.

Im Dachgeschoss des Heims befindet sich eine

Nähstube, die die Wäsche des Heimes und der

Kinder instand hält und Lohnarbeiten ausführt.

Außerdem werden dort junge Menschen in

Schneider- und Nähkursen und in der

traditionellen Stickkunst ausgebildet. Die Näherei

trägt sich finanziell und zur Versorgung der

Heimbewohner bei.

Mühle und Bäckerei – Beide Einrichtungen

entsprechen inzwischen den Normen der EU. Es zeigt sich allerdings, dass ständig weitere

Auflagen zu erfüllen sind, um die entsprechenden Betriebsgenehmigungen zu behalten

bzw. zu bekommen.

Der Anbau von Getreide im Umfeld von Zsobok geht zurück, sodass zunehmend Mahlgut

hinzugekauft werden muss. Die Bäckerei ist unter den aktuellen Bedingungen aus-

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Mittagstisch im Haus „Aksza“ in Klausenburg

Nähstube


gelastet. Ihre Backwaren (hauptsächlich Brot) liefert sie ins Dorf und in die nächsten

Orte und Städte. Außerdem versorgt sie das Heim.

In der Bäckerei von Zsobok

Tischlerei, der Landwirtschaft und dem

Kinderheim den Dorfbewohnern eine Reihe

von Arbeitsplätzen und damit Einkommen

und zusätzlich berufliche Aus- und

Weiterbildung. Die Betriebe werden von

Fachleuten geleitet.

Finanziell werden beide Einrichtungen durch

die Anpassung an die Normen der EU sehr

belastet. Es mussten Kredite aufgenommen

werden, die aus den Einnahmen zurück zu

zahlen sind. Erfreulicherweise bieten die

beiden Einrichtungen zusammen mit der

Käserei – Sie ist die jüngste betriebliche

Einrichtung im Dorf. Ins Leben gerufen durch

den Schweizer Graber, der eine komplette

Käsereieinrichtung in das Dorf gebracht hat, In der Mühle

verarbeitet dieser Betrieb die in der

gemeindeeigenen Viehhaltung produzierte Milch zusätzlich der aus der dörflichen

Landwirtschaft. Da aber die Tierhaltung abnimmt, verringern sich leider auch die Milchlieferungen.

Inzwischen kaufen Dorfbewohner ihre Milch in der Käserei, die Sorge tragen

muss für genügend Rohmilch, um den Bedarf

an Käse zu decken. Selbstverständlich wird das

Heim mit Käse und Milch versorgt. Die Käserei bietet

z.Z. mindestens einen vollen Arbeitsplatz. Dessen

Inhaberin nimmt an den regelmäßigen

Weiterbildungen durch Herrn Graber teil, der die

Käserei mindestens einmal jährlich besucht.

Pfarrerin Irma Molnar (r.) mit der

Mitarbeiterin aus der Käserei

Kuhstall – Der Stall erfüllt inzwischen die

behördlichen Auflagen, sodass die notwendigen

Genehmigungen für die betriebliche Haltung und

Züchtung von Rindern vorliegen. Während die

Großtiere bei unserem Besuch auf der Weide

standen, trafen wir im Stall eine ansehnliche Zahl

von Kälbern an.

Der neben dem Gebäude liegende Schweinestall

erfüllt bisher nicht die Bedingungen für eine

betriebliche Nutzung, sodass dort vorläufig nur eine

private Schweinehaltung möglich ist.

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Kirche – Wir hatten Gelegenheit,

einen abendlichen

Vorbereitungsgottesdienst der

Konfirmanden mit zu erleben.

Die Konfirmanden wurden

begleitet von den Heimkindern

und von Dorfbewohnern. Da

alles natürlich in ungarischer

Sprache stattfand und das

Verstehen schwierig war,

wanderte der Blick durch das

Innere der Kirche mit ihren

vielen kunstvoll bestickten

Dankestüchern vormaliger

Konfirmierter. Natürlich hefteten

sich die Augen auch hinauf an

die mit herrlichen Schnitzereien verzierte Kassettendecke. Eine Handwerksarbeit von

Dorfbewohnern! Das Innere der Kirche wirkte wie eine Andacht durch ein lebendiges

und freundliches Glaubenszeugnis der Dorfgemeinde.

Projekt „Jonathan“

Gottesdienst für die Konfirmanden

in der Kirche der reformierten Gemeinde in Zsobok

Projekt „Jonathan“ – Mit Unterstützung von der Familie

Molnar haben drei jugendliche ehemalige Waisenkinder

aus dem Heim „Bethesda“ begonnen, ein altes

Wohnhaus mit Garten am Dorfrand von Zsobok zu

renovieren. In dem Haus wollen die jungen Erwachsenen

ihre selbstständige Wohngemeinschaft einrichten mit

Nutzung des umliegenden Gartens.

Das Seniorenheim in Farnas – Farnas ist ein Nachbarort nur wenige Kilometer von Zsobok

entfernt. Dort ist vor wenigen Jahren durch die Initiative von Professor Molnar auf

dem ehemaligen Gutshof ein Seniorenheim entstanden. Es besteht aus dem alten Herrenhaus,

in dem Funktionsräume untergebracht sind, und einem Neubau mit den Zimmern

der Heimbewohner. Das Heim ist mit 14 Bewohnern noch wenig belegt. Es fehlen

z.T. noch die Einrichtungen; wichtig ist z.B. die Anschaffung eines weiteren Ofens, der

sich für die Befeuerung mit Holz eignet – Kostenpunkt ca. 4000 Euro.

Bisher ist das Seniorenheim nicht voll ausgebaut. Wird das jemals kommen? Das Heim

wirkt überdimensioniert und könnte durch seinen abgelegenen Standort für ältere Menschen

unattraktiv sein. Kirchlich gehört das Heim zur Nachbargemeinde der Kirchengemeinde

Zsobok. Pastoral wurde es eine Zeit lang durch den Schwiegersohn von Prof.

Molnar versorgt in Vertretung der zuständigen Pfarrerin, die in den Mutterschutz gegangen

war. Diese Vertretung ist durch die Kirchenleitung bestimmt worden.

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In Cluj-Napoca das Haus „Aksza“ (Arche) – Molnars haben noch einmal klar betont,

dass das Haus „Aksza“ oder auch „Schlupfhaus“ Eigentum der Reformierten Kirchengemeinde

Zsobok ist. Das Haus wurde eingerichtet als Wohnhaus für Straßenkinder aus

Cluj–N.

In den beiden Häusern für Kinder, also im Haus „Bethesda“ in Zsobok und im Haus „Aksza“

in Cluj –N., spürte man einen Geist der Fröhlichkeit und Geborgenheit, wobei es bei

den Kindern in der Stadt etwas lebhafter zugeht als bei ihren „Geschwistern“ auf dem

Land. Es gelingt dem Ehepaar Molnar offensichtlich, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern

und den Gemeindegliedern den ihnen anvertrauten Kindern ein Zuhause zu geben

geprägt von christlicher Liebe, die sich sowohl dem einzelnen Kind zuwendet, es aber

auch hinein holt in die Gemeinschaft der christlichen Gemeinde.

Bemerkenswert ist, wie viele verantwortliche Personen mit ihrer Beschäftigung in den

einzelnen Projekten

durch das Ehepaar

Molnar eine berufliche

und zugleich eine Ausbildung

in deutscher

Sprache bekommen.

Besuch im Bischofsamt

der Reformierten Kirche

Siebenbürgischer

Kirchendistrikt in Cluj-N. -

Leider kam ein Gespräch

mit dem Bischof der

Kirche, Dr. Geza Pap,

wegen Urlaubs nicht

zustande. Aber wir

konnten seinem Beauftragten

Gyula Kovats

unsere positiven Ein-

Seniorenheim in Farnas

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Spielende Kinder in Zsobok


drücke von dem sehr anerkennenswerten missionarischen und sozial-diakonischen Engagement

in den besuchten Projekten ausdrücken. Über Jahre hinweg haben viele

Privatpersonen, Freundeskreise und Kirchengemeinden vom Ausland her gemeinsam

mit dem GAW die besuchten Projekte unterstützt. Wir werden sie vom GAW aus weiter

begleiten. Daher liegt uns sehr daran, dass die Projekte eine Zukunft haben und von

der Kirchenleitung unbedingt mit getragen werden, d.h. konkret: Auch diese Projekte

müssen mit anderen Projekten der reformierten Kirche zusammen eine Chance bekommen,

z.B. als offizieller Antrag der reformierten Partnerkirche in den Projektkatalog

des GAW zu kommen.

Mit großer Aufmerksamkeit haben wir vernommen, dass das GAW für die Reformierte

Kirche zu den Hilfseinrichtungen gehört, die in anerkannter Treue seine Partnerschaft

aufrecht hält in einer Zeit, in der andere sich stetig zurückziehen. Dafür wurde der GAW-

Delegation Dank aus gesprochen mit der Bitte, daran möglichst festzuhalten. Es ist hier

fest zu halten, dass das GAW seine Partnerschaft als ein gemeinsames Teilen von materieller

und geistlicher Förderung versteht, das dem offenen Gespräch Raum gibt.

Absprachen: Für die notwendigen Reparaturen im Haus „Bethesda“ wird das GAW

Kontakt aufnehmen mit dem Freundeskreis in Erdmannhausen. Der Freundeskreis will im

November 2009 die sanitären Anlagen und die Wasserrohre im Heim erneuern. Das

GAW wird auf Wunsch der Heimleitung den Freundeskreis um eine Terminverschiebung

der Reparaturarbeiten auf eine wärmere Jahreszeit bitten. Außerdem soll mit dem

Freundeskreis und mit der Diasporastiftung beraten werden, ob man die o.g. Reparaturen

mit den anderen am Haus zusammen in einem Paket durchführt, an dessen Finanzierung

sich auch das GAW beteiligen könnte. Die Arbeitsgemeinschaft der Frauen im

GAW (AGdF) könnte gemeinsam mit dem Gesamtwerk die Kosten für den Austausch

eines Getriebes für das Dienstauto von Pfarrerin Molnar finanzieren.

Anmerkungen: Es wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig Besuch und Gespräch am

Ort der Projekte sind. Eindrücke sammeln, die Menschen in ihren Häusern, in den Heimen

und an ihren Arbeitsplätzen erleben und mit ihnen Gottesdienst feiern eröffnen

neben der Begutachtung der materiellen Hilfe die Möglichkeiten zu geistlicher Begegnung.

Die sollte zukünftig in der Projektarbeit des GAW unbedingt zunehmen.

Eine vertrauenswürdige

Partnerschaft mit der

dazu gehörigen

Projektarbeit sollte klare

Regeln und deren

verlässliche Anwendung

zur Grundlage haben.

Dazu gehören offener

Umgang miteinander

und respektvolles

Einfühlungsvermögen in

die unterschiedlichen

Lebens- und Handlungsweisen

Partner.

der einzelnen

Die Projekte Zsobok

GAW-Delegation im Gespräch

dürfen nicht am Tropf

des GAW hängen. Sie

müssen sich zumindest in

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ihrem täglichen Finanzbedarf selbst tragen. Darin gilt es, in Absprache bzw. im Einvernehmen

mit den Verantwortlichen diese zu unterstützen und zu fördern. Darüber hinaus

kann finanzielle Hilfe für außergewöhnliche Erfordernisse weiterhin beantragt werden

wie bei jedem anderen Projekt auch.

Bei unseren Gesprächen wurden neben dem GAW und der AGdF als besonders wichtige

Förderer immer wieder der Förderverein Kinderheim Zsobok e.V. in Erdmannhausen

(A) genannt, die Diaspora -Stiftung (B) und als Privatperson Freifrau von Eckardstein (C).

Zu A) Die Beziehungen des Fördervereins in Erdmannhausen nach Zsobok bestehen seit

den Anfängen des Projekts „Kinderheim“. Als eines der ersten Projekte, sozusagen als

Voraussetzung für die bis heute folgenden Transporte, hat der Förderverein den Bau

der Schotterstraße zum Dorf ausgeführt. Der Förderverein wird Ende Oktober mit eigenen

Mitteln und mit finanzieller Unterstützung der Diaspora -Stiftung das erste Modul(Nasszellen

von vier Zimmern und Erneuerung der Rohrleitungen) im Haus „Bethesda“

durchführen. Dafür werden Fachleute aus Erdmannhausen mit dem notwendigen

Material für ca. zwei Wochen nach Zsobok gehen und die erforderlichen Arbeiten unter

Mithilfe von Mitarbeitern aus dem Dorf gegen Lohnzahlung ausführen. Hier wäre

wichtig, unter Berücksichtigung aller Erfahrungen mit dem ersten Modul die Finanzierung

für die drei fehlenden zu finden in Absprache mit weiteren Partnern und den Verantwortlichen

in Zsobok.

Zu B) Die Diasporastiftung hat mit Beginn des Kinderheimes in Zsobok bis heute wichtige

finanzielle Hilfe geleistet in Form von Krediten und Spenden und ist bereit zu weiteren

Hilfen.

Zu C) Freifrau von Eckardstein aus Lage hat alle Projekte (nicht Seniorenheim in Farnas),

die in der Verantwortung von Prof. Molnar liegen, bis heute unterstützt. Darüber hinaus

leistet sie jährlich Hilfen in Form von Kleidersammlungen und Süßwaren zur Advents- und

Weihnachtszeit. Die Kleider werden in Kartons angeliefert und darin verkauft. Die Einnahmen

unterstützen die Lohnzahlungen an Mitarbeiter in den Projekten. Auch die

Weihnachtsleckereien werden zum Teil verkauft. Der Erlös fließt in die Unterstützung des

Kinderheimes in Zsobok. Beides geschieht in eindeutiger Abstimmung mit Freifrau von

Eckardstein.

Das Dorf und die Kirchengemeinde Zsobok leben wesentlich durch die Projekte, die in

beeindruckender Weise einen Geist der Gemeinschaft ausstrahlen, der spürbar seine

Quelle im Evangelium hat. Dabei übt Zsobok auf seine Besucher seinen besonderen

Reiz aus, es gerne zu unterstützen. Gerade deshalb stellt sich die Frage nach der Zukunft

und nach Menschen und nach Leitenden in der Kirche, die eines Tages die Verantwortung

für das Leben und die Einrichtungen in Zsobok weiter tragen werden.

Hans Schmidt

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