Wahlergebnisse 2013 - Atlas der Wahlergebnisse in der BRD

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Wahlergebnisse 2013 - Atlas der Wahlergebnisse in der BRD

Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990BayernFreie Wähler 19Sitzverteilung im Landtag 2013Bündnis 90/Grüne20082013SPD 42101 CSUBündnis 90/Grüne 18Regierung:CSU mit absoluter Mehrheit (101 Sitze / +11)Ministerpräsident: Horst SeehoferSitze insgesamt: 180BayernSitze insgesamt: 204Sitze im Landtag 1994 bis 2013Sitze insgesamt:180Sitze insgesamt:187 Sitze insgesamt:180Bündnis 90/19941998200320082013120 12312492101CSUFDPFreie Wähler1621 19SPDBündnis 90/Grüne70 674139 4214 14 15 19 181994 1998 2003 2008 2013BayernGewinn/Verlust von Landtagssitzen 2013+10+9+5+3+0-5-1-2-10-15-16-20CSU SPD Bündnis 90/Grüne FDP Freie WählerBayern


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990Hessen Landtagswahl am 22.09.2013Zweitstimmenergebnis (L13)L13 CDU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte Sonstige% Stimmenanteil 2009 37,2 23,7 13,7 16,2 5,4 1,5 2,3% Stimmenanteil 2013 38,3 30,7 11,1 5,0 5,2 1,4 8,3Gewinn/Verlust (%-Punkte) +1,1 +7,0 -2,6 -11,2 -0,2 -0,1 +6,0Relative Anteilsveränderung (%) +3 +30 -19 -69 -4 -7 +261Sitze 2009 46 29 17 20 6Sitze 2013 47 37 14 6 6Gewinn/Verlust (Sitze) +1 +8 -3 -14 0Stimmen absolut 2009 963.763 614.648 356.040 420.426 139.074 37.836 60.085Stimmen absolut 2013 1.199.633 961.896 348.661 157.451 161.488 42.793 258.859Stimmenveränderung absolut +235.870 +347.248 -7.379 -262.975 +22.414 +4.957 +198.774% Stimmenveränderung +24,5 +56,5 -2,1 -62,5 +16,1 +13,1 +330,8Wahlberechtigte: 4.392.213 (+0,4 %)Wahlbeteiligung: 73,2% (L09 = 61,0%)Sitze insgesamt: 110 (L09 = 118)Rechte: NPD, REP (L09: dito)Sonstige u.a.:Alternative für Deutschland 4,1%Piraten 1,9%Freie Wähler 1,2%Quelle:Landeswahlleiter Hessen45HessenIm Unterschied zur gleichzeitigen Bundestagswahl weist die CDU hier nur einen geringen Zugewinn auf(+1,1 %-P. / +1 Sitz / ein Viertel Stimmenzuwachs), bleibt aber mit 38,3% stärkste Partei. Ihr bisherigerKoalitionspartner FDP hält sich mit 5,03% (bisher 16,2% / 20 Sitze) gerade noch im Landtag - für eineWeiterführung von "Schwarz-Gelb" nicht ausreichend. DIE LINKE bleibt ebenso weiter im Landtag, undeine Mehrheit von "Rot-Grün-Rot" wäre möglich (57 Sitze) - Sog. "Hessische Verhältnisse" wie 2008 sinddamit zurückgekehrt. Die SPD ist wieder erstarkt (30,7% / +7 P. / +8 Sitze / Stimmengewinn um mehr alsdie Hälfte). Bündnis 90/Die Grünen verzeichnet einen leichten Rückgang: -2,6 P. bzw. -3 Sitze. Die ParteiAlternative für Deutschland AfD scheitert an der Fünfprozenthürde, ebenso Piraten und Freie Wähler.Rechte bleiben ohne Belang (1,4%). Für die CDU kommen SPD oder Bündnis 90/Grüne alsKoalitionspartner infrage. Da die Legislaturperiode erst im Januar 2014 endet, ergeben sich ausgiebigeSondierungen. Die Wahlbeteiligung ist wegen der Gleichzeitigkeit der Bundestagswahl erheblich höherals zur L09. Als Koalition findet sich schließlich "Schwarz-Grün" für 5 Jahre zusammen.% Zweitstimmenanteil zur Landtagswahl 2013 (L13)im Vergleich zu 2009 (L09)40353038,337,230,7% Stimmenanteil 2009% Stimmenanteil 20132523,72015105016,213,711,18,35,0 5,4 5,22,31,5 1,4CDU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte SonstigeHessenGewinn/Verlust von Zweitstimmenanteil 2013 (%-Punkte)+10+8+6+4+7,0+6,0+2+1,1+0-2-4-6-8-2,6-0,2 -0,1-10-12-11,2CDU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte SonstigeHessen


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990HessenSitzverteilung im Landtag 2013SPD 376 FDPDIE LINKE666Bündnis 90/Grüne 1447 CDUDIE LINKE 6Regierungskoalition:CDU + Bündnis 90/Grüne (61 Sitze / +5)Sitze insgesamt: 110- erste "schwarz-grüne" Regierung eines Flächen-Bundeslandes -HessenSitze im Landtag 1991 bis 20131101181108 8 6 9 1120 646 45 5056424647FDPCDU464442 29 374633917 1410 138126 6 61991 1995 1999 2003 2008 2009 2013SPDB 90/GrüneDIE LINKE1991199519992003200820092013HessenGewinn/Verlust von Landtagssitzen 2013+15+10+8+5+0+1+0-5-3-10-14-15CDU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKEHessen


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990BRD Bundestagswahl am 22.09.2013Zweitstimmenergebnis (B13)B13 CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte Sonstige% Stimmenanteil 2009 33,8 23,0 10,7 14,6 11,9 2,0 4,0% Stimmenanteil 2013 41,5 25,7 8,4 4,8 8,6 1,7 9,3Gewinn/Verlust (%-Punkte) +7,7 +2,7 -2,3 -9,8 -3,3 -0,3 +5,3Relative Anteilsveränderung (%) +23 +12 -22 -67 -28 -16 +133West % 2013 42,2 27,4 9,2 5,2 5,6 1,3 9,1Ost % 2013 38,5 17,9 5,1 2,7 22,7 3,2 9,9West Gewinn/Verlust (%-Punkte) +7,5 +3,3 -2,3 -10,2 -2,7 -0,4 +4,8Ost Gewinn/Verlust (%-Punkte) +8,7 +0,0 -1,7 -7,9 -5,8 -0,3 +7,0Sitze 2009 239 146 68 93 76 - -Sitze 2013 311 193 63 0 64 - -Gewinn/Verlust (Sitze) +72 +47 -5 -93 -12 - -Stimmen absolut 2009 14.658.515 9.990.488 4.643.272 6.316.080 5.155.933 874.673 1.732.229Stimmen absolut 2013 18.165.446 11.252.215 3.694.057 2.083.533 3.755.699 728.125 4.047.781West absolut 2013 15.184.274 9.866.937 3.296.767 1.878.518 2.002.914 480.585 3.282.051Ost absolut 2013 2.981.172 1.385.278 397.290 205.015 1.752.785 247.540 765.733Stimmenveränderung absolut +3.506.931 +1.261.727 -949.215 -4.232.547 -1.400.234 -146.548 +2.315.552% Stimmenveränderung +23,9 +12,6 -20,4 -67,0 -27,2 -16,8 +133,7West % Stimmenveränderung +22,7 +14,4 -20,1 -65,9 -32,7 -20,4 +116,1Ost % Stimmenveränderung +30,7 +1,3 -23,5 -74,8 -19,6 -8,7 +258,4Wahlberechtigte: 61.946.900 (-0,4 %)Wahlbeteiligung: 71,5% (B09: 70,8%)West 72,4% / Ost 67,6%Sitze: 631 (B09: 622)Sitze CDU/CSU: CDU = 255 , CSU = 56Erstmals Ausgleich d. ÜberhangmandateCDU = 34,1% (B09 = 27,3%)CSU = 7,4% (B09 = 6,5%)CSU in Bayern: 49,3% (B09 = 42,5%)Rechte: NPD, REP, Pro Deutschland, Die Rechte(B09: NPD, REP, DVU)Quelle: Bundeswahlleiter454035BRD33,841,5Das Wahlergebnis ist das bisher Ungewöhnlichste - die FDP fliegt nach 60 Jahren aus demBundestag, ihre und andere Wähler wandern v.a. zur CDU/CSU, ohne dass diese die absoluteMehrheit erreicht (41,5% / 311 Sitze / Stimmenzuwachs um rd. ein Viertel). Die 3 bisherigenOppositionsparteien erringen mit 320 Sitzen die Mehrheit, dies bei relativ schwachem SPD-Gewinn auf25,7% / 193 Sitze und Verlusten von Bündnis 90/Die Grünen (8,4% / 63 Sitze) und DIE LINKE (8,6% /64 Sitze) - letztere dennoch zur drittstärksten Kraft (vor B 90/Grüne und CSU) avanciert. EineAblösung von Bundeskanzlerin Merkel, die mit Erfolg einen reinen Personenwahlkampf ohne Inhaltführte, wäre von der Sitzverteilung her möglich, hat aber derzeit keine Chance. Die CDU/CSU vor 3Szenarien stehend: a) SPD oder B 90/Grüne für eine Koalition mit ihr zu gewinnen, b) eineMinderheitsregierung zu bilden (Bundestag wie Bundesrat wären dabei von der Oppositionbeherrscht), c) Neuwahlen. Auch die Oppositionsparteien könnten einen Bundeskanzler wählen. Dieneue Partei Alternative für Deutschland AfD (rechts von CDU/CSU, 4,7%) scheitert ebenso an derFünfprozenthürde wie Piraten (2,2%). Rechte erreichen nur 1,7%. Die Wahlbeteiligung ist mit 71,5%nur geringfügig verbessert. Am Ende bildet sich eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD miteiner erdrückenden Mehrheit von 80% der Sitze im Bundestag.% Zweitstimmenanteil zur Bundestagswahl 2013 (B13)im Vergleich zu 2009 (B09)% Stimmenanteil 2009% Stimmenanteil 2013302523,025,720151010,78,414,611,98,6Sonstige dar.:AfD 4,7%PIRATEN 2,2%9,354,82,01,74,00CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte Sonstige+10+8+6+4+2+0-2-4-6-8-10BRDGewinn/Verlust zur Bundestagswahl 2013 (%-Punkte)+7,7+5,3+2,7-0,3-2,3-3,3-9,8CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte SonstigeBRD


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990454035BRD42,238,5Zweitstimmenanteil zur Bundestagswahl 2013 nach West und Ost (%)West % 2013Ost % 20133027,4252017,922,7Sonstige dar.:AfD West = 4,5%, Ost =5,9%Piraten West = 2,1%, Ost= 2,4%1510509,29,19,95,15,2 5,62,73,21,3CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte SonstigeBRDSitzverteilung im Bundestag 2013SPD 193B 90/Die Grünen 63311 CDU/CSUDIE LINKE 64Regierung: CDU/CSU + SPD (504 Sitze / +188)643Bundeskanzlerin: Angela Merkel (CDU)Sitze insgesamt: 631BRDZusammensetzung des Bundestages 1990 - 20136627967266947 4360361462263147 61 93294245311319248 226239FDPCDU/CSUSPD239252298251222 146 193B 90/GrüneDIE LINKE68635149 4787617 30 3655546421990 1994 1998 2002 2005 2009 2013BRD


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990BRDGewinn/Verlust zur Bundestagswahl 2013 nach West und Ost (%-Punkte)+10+8+6+4+8,7+7,5+3,3West Gewinn/Verlust (%-Punkte)OstGewinn/Verlust (%-Punkte)+4,8+7,0+2+0-2-4-6-8-10-12+0,0-2,3-1,7-10,2-7,9-2,7-5,8-0,4 -0,3-14-16CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE Rechte SonstigeBRDGewinn/Verlust von Sitzen zur Bundestagswahl 2013+100+80+72+60+40+47+20+0-20-5-12-40-60-80-100CDU/CSU SPD B 90/Grüne FDP DIE LINKE-93BRDDirektmandate (Wahlkreissitze) zum Bundestag 2013 in West und Ost56243 DirektmandateWEST299Direktmandate187SPD142 CDU45 CSU54 DirektmandateOSTCDU 191CSU 45CDU/CSU 236SPD 58DIE LINKE 4B 90/Grüne 1DIE LINKEB 90/GrüneSPDCDU/CSU4 DIE LINKE


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990HamburgErgebnis des Volksentscheids am 22.9.2013über die Rekommunalisierung der Hamburger EnergieversorgungsnetzeAbstimmungsbeteiligungAnzahl% d. StimmberechtigtenStimmberechtigte 1.293.102 100,0Teilnehmer 888.300 68,7Vorlage „Unser Hamburg – unser Netz“Anzahl% d. StimmberechtigtenUngültige Stimmen 14.968 1,2Gültige Stimmen:"JA"-Stimmen 444.352 34,4"NEIN"-Stimmen 428.980 33,2Bedingungen für die Annahme der Gesetzesvorlage:(1) mehr "JA"- als "NEIN"-Stimmen und(2) eine Anzahl von "JA"-Stimmen in Höhe von mindestens 382.976 (= Mehrheit der Zweitstimmen dergleichzeitig in den Bundestag gewählten Parteien) QuorumErgebnis des Volksentscheids:Zu (1) Der Anteil der JA-Stimmen beträgt 50,9% der Teilnehmer, die der NEIN-Stimmen 49,1%.Zu (2) 34,4 % der Stimmberechtigten stimmten mit JA. Das erforderliche JA-Stimmen-Quorum wurdemit 61.376 Stimmen über der Quorumshürde deutlich übertroffen..Daraus folgt: Die Vorlage der Initiative „Unser Hamburg – unser Netz“ ist angenommen.Quelle: Innenbehörde HamburgDie privatisierten Strom-, Fernwärme- und Gasnetze des Landes Hamburg sollen gemäß der Vorlageder Initiative „Unser Hamburg – unser Netz“ wieder in Landesbesitz überführt (d.h. zurückgekauft)werden. Die Hamburger Bürgerschaft – das Landesparlament – hat den Senat beauftragt, sofort dienötigen Schritte einzuleiten.Hamburg


Wahlergebnisse in Deutschland nach dem 3.10.1990Berlin Ergebnis des Volksentscheids am 3.11.2013„Neue Energie“ – über die Rekommunalisierung der Berliner EnergieversorgungAbstimmungsbeteiligungAnzahl% d. StimmberechtigtenStimmberechtigte 2 483.756 100,0Teilnehmer 722.109 29,1Gesetzentwurf EnergietischAnzahl% d. StimmberechtigtenUngültige Stimmen 1.408 0,2Gültige Stimmen:"JA"-Stimmen 599.588 24,1"NEIN"-Stimmen 121.113 4,7Bedingungen für Annahme des Gesetzentwurfs:(1) mehr "JA"- als "NEIN"-Stimmen und(2) eine Anzahl von "JA"-Stimmen in Höhe von mindestens 620.962 (= 25% der Stimmberechtigten)QuorumErgebnis des Volksentscheids:Zu (1) Der Anteil der JA-Stimmen beträgt 83% der Teilnehmer.Zu (2) 24,1 % der Stimmberechtigten stimmten mit JA. Am erforderlichen JA-Stimmen-Quorum fehlenrd. 21.000 Stimmen bzw. 0,9% der Stimmberechtigten.Daraus folgt: Der Gesetzentwurf der Initiative Energietisch ist nicht angenommen.Quelle: Landeswahlleiterin BerlinDie vorher landeseigenen Energieversorger BEWAG und GASAG einschließlich der Strom- undGasnetze wurden in den 1990er Jahren verkauft. Derzeit befinden sie sich im Besitz desschwedischen Staatskonzerns Vattenfall (Neuausschreibung zum 1.1.2015 steht an). Insbesonderedas Stromnetz soll gemäß dem Gesetzentwurf der Initiative Energietisch wieder in Landesbesitzüberführt (d.h. zurückgekauft) werden, und es soll ein Berliner Stadtwerk gegründet werden, dasÖkostrom erzeugen soll.Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin haben noch vor dem Volksentscheid ein UnternehmenBerlinEnergie (mit einer Minimalausstattung) gegründet, eine zeitgleiche Abstimmung mit derBundestagswahl am 22.9.2013 verhindert, den Abstimmungstermin auf den 3.11.2013 anberaumtsowie die Wähler zur Abstimmung mit NEIN aufgefordert.Der Gesetzentwurf ist beim Volksentscheid äußerst knapp gescheitert.Zum Vergleich: Beim bisher einzig erfolgreichen Volksentscheid zur Rekommunalisierung der BerlinerWasserbetriebe (2011) konnten 27,0% JA-Stimmen der Stimmberechtigten erzielt und somit dieQuorum-Bedingung überwunden werden.Berlin


InhaltsverzeichnisSeiteInhalt1 Titelblatt Wahlen 20132 Wahlergebnisse 2013Liste: Wahlen in den Bundesländern in chronologischer Folge3-4 Niedersachsen L135 Schleswig-Holstein K136-7 Bayern L138-9 Hessen L1310-12 Bundestagswahl 2013 (B13)13 Hamburg V1314 Berlin V13

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