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SDHDFull HD4 xDie Pixelanzahl von HDTVUltra HDSD = 720 x 576 pxHD = 1.280 x 720 pxFull HD = 1.920 x 1.080 pxUltra HD = 3.840 x 2.180 px>>> Ultra HD entspricht der vierfachen Auflösung von HDTV.lich der Feind des Guten ist. Noch dazu,wenn die Industrie dabei das Rad – sprichden Flachbildschirm – nicht neu erfindenmuss, sondern Vorhandenes nur größerund besser macht. Das gilt nicht nur fürdie Dimensionen der Flachbildschirme,sondern auch für deren Auflösung. MitUltra HD steht das neue Superfernsehenvor der Tür, das mit einem Raster von3.840 x 2.160 über acht Millionen Bildpunkteliefert. Das entspricht exakt dervierfachen Auflösung von HDTV.Größerer Bildschirm, weniger AbstandDieser Schritt ist nur logisch, denn wir gewöhnenuns nicht nur beim Fernsehen animmer feinere Bildraster. Apples iPad wartetmit 3,1 Millionen Pixeln auf, und auchauf modernen Smartphones erkennt derBenutzer nahezu keine einzelnen Bildpunktemehr. Darum geht es auch im TV-Alltag.Wer sich einen größeren Flachbildschirmkauft, zieht deswegen nicht gleich in einegrößere Wohnung. Der Abstand zum Bildschirmwird in Relation zur Bildschirmhöhetendenziell kleiner. Kann der Zuschauer nurden doppelten oder eineinhalbfachen Abstandzum Fernseher einnehmen, werdentrotz HDTV die Pixel als Punkte sichtbar.Abhilfe schafft hier Ultra HD. Die neue TV-Norm lässt nicht nur die Bildpunkte verschwinden,sondern zaubert dazu atembe-Über achtMillio nen Pixelraubende Bilder auf die großen Displays.Der Qualitätssprung zum herkömmlichenhochauflösenden Fernsehen lässt sich mitdem Eindruck vergleichen, den die ersteVorführung von HDTV bei vielen Zuschauernauslöste: eine sichtbare, ja dramatischbessere Qualität. Häufig bekommt manein „Das sieht ja aus wie 3D!“ zu hören.Kein Wunder bei der extremen Tiefenschärfevon Ultra HD.Die Superfernseher kommenUltra HD löst beim Betrachter unweigerlichden „Haben wollen“-Effekt aus. Wie siehtes mit dem „Haben können“ aus? Seit Anfangdes Jahres haben nach und nach fastalle großen Hersteller Ultra HD-Displays inverschiedenen Größen ab 55 Zoll angekündigt.Diese sind voraussichtlich ab Sommer2013 erhältlich. Man muss kein Prophetsein um vorauszusagen, dass Ultra HDfür die TV-Hersteller eines der Top-Themenauf der Internationalen Funkausstellung inBerlin sein wird. Auf den Ständen werdendie Besucher exzellente Demo-Vorfüh -r ungen bestaunen können – sich aberauch fragen, was sie zu Hause schon jetztan UItra HD-Inhalten auf die neuen Pixelbolidenschicken könnten. Vielleicht sindhier zunächst Eigenproduktionen des Käufersangesagt. Heutzutage schießt nahezujede Digitalknipse Bilder mit zehn Megapixeloder mehr. Digitale Kameras zeigenauf einem Ultra HD-Screen zum erstenMal, was sie zu leisten vermögen – und obder Urlaubsschnappschuss seinen Platz imdigitalen Archiv verdient hat. Leistungs->>> Die empfohlenen Bildschirmabstände bei SD, HD und Ultra HD.2ASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013


starke Spiegelreflexkameras können bereitsFilmsequenzen in Ultra HD-Qualität aufzeichnen.Und wer seinen eigenen Action-Film drehen will, montiert eine Action-Kamerawie die Ultra HD-fähige GoPro3 Heroan das Mountainbike oder Geländemotorrad.Auch Blu-Rays oder HD-Sendungenerfahren eine deutliche Aufwertung, da dieneuen Ultra HD-Bildschirme hochqualitativeHDTV-Signale mit exzellentem Resultatauf ihre native Auflösung hochrechnen.Studios und Sender bereiten sichvorEs gibt also schon heute gute Argumentefür den Einstieg in das Erlebnis Ultra HD.Doch der Konsument, der diesen Schrittgeht, will wissen, wann er mit Blockbusternoder TV-Programmen in UltraHD rechnen kann. Voraussetzung dafürsind die Inhalte – die üblicherweise Filmstudiosproduzieren. Diese bereiten sichintensiv auf die höher aufgelöste Zukunftvor. Bis dato liegen laut einer Studie vonIHS Screen Digest rund 950 Filme vor, diesich für die Distribution im neuen Standardeignen. Kino-Highlights wie „Der Hobbit“,der letzte James Bond „Skyfall“ oderder postapokalyptische Science-Fiction-Streifen „Oblivion“ mit Tom Cruise wurdenin 4K gedreht, dem Pendant zu Ultra HDaus der Kinowelt mit 4.096 Farbpunktenpro Bildzeile. Um in den Genuss der Filmeper Blu-Ray zu kommen, müsste allerdingsder 4K-Master auf HDTV heruntergerechnetoder der Blu-Ray-Standard für UltraHD erweitert werden. Auch Pay-TV-Unternehmenwie Sky Deutschland beschäftigensich bereits mit der neuen Technik, dienicht nur in puncto Bildqualität neue Perspektivenfür das Fernsehen eröffnet.mierung und das Encoding aber wohl fürkaum einen Sender darstellbar. Der neuverabschiedete High Effiency Video Codec,kurz HEVC, schafft daher auf der Distributionsseiteeine wichtige Voraussetzungfür die Übertragung. HEVC, auch H.265genannt, reduziert im Vergleich zu H.264Ultra HDüber ASTRAdie benötigte Bandbreite um rund 50 Prozent.Ein Ultra HD-Kanal kann damit mitcirca 20 Mbit/s über Satellit ausgestrahltwerden. Dass dies heute schon möglichist, bewies die Muttergesellschaft vonASTRA, SES, im April im Rahmen der SESIndustry Days in Luxemburg zusammenmit den Partnern Harmonic, einem internationalführenden Anbieter von Systemenfür Videoverbreitung, und Broadcom,global eine der ersten Adressen fürHalbleiter lösungen. Als weltweite Prem i-ere übertrug ASTRA auf 19,2 Ost Ultra HD>>> Fortsetzung auf Seite 5so gesehenVon Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer ASTRA DeutschlandMan kann über die Telekom denken und sagen was man will, inpuncto Offenheit setzt das Unternehmen Maßstäbe. Bandbreite imInternet kostet Geld, viel Geld sogar. Warum sollen 97 Prozent derOtto-Normalverbraucher der Kunden dafür bezahlen, dass die restlichendrei Prozent der Power-User große Datenmengen bewegen,fragt man in Bonn. Deshalb müsse bei Flatrates das Datenvolumenkontingentiert werden. Die Telekom hat damit nur gesagt, waswohl eine ganze Branche denkt, sich aber (noch) nicht zu sagentraut. So gesehen ist es fast ein wenig unfair, dass sich der SturmErste realistische Übertragungüber ASTRATechnische Innovationen wie Ultra HD, diedas Fernseherlebnis neu definieren, stehenbei Sky hoch im Kurs. Beim MünchenerAbo-Sender geht man davon aus, dassfünf Jahre nach dem Start eines Ultra HD-Kanals auf rund der Hälfte der HD-KanäleUltra HD-Inhalte zu sehen sein könnten.Dazu benötigt der Pay-TV-Sender neben einerentsprechenden Produktionskette auchKapazitäten für die Übertragung der Inhalte.Durch die vierfach höhere Auflösung imVergleich zu HDTV wäre eine Verbreitungvon Ultra HD-Inhalten auf Basis der existierendenTechnologien für die KompriderEntrüstung komplett auf die Telekom richtet. Das ändert abernichts an den Fakten. Experten erwarten, dass sich die Menge derüber das Internet übertragenen Daten bis 2016 vervierfachen wird.Bewegte Bilder werden dabei sicher eine große Rolle spielen undso wird der Otto-Normalsurfer von heute automatisch zum Power-User von morgen. Wenn er denn kann. Bandbreiten von 20 MBit/soder mehr sind für Großstädter heute selbstverständlich, viele Bewohnerin Gebieten außerhalb der Ballungszentren können davonallerdings nur träumen. An ihnen gehen all die schönen neuen Dingeaus der Fernsehwelt langfristig vorbei. Zumindest über das Internet.Ultra HD erfordert trotzt neuester Kompressionstechnik eineBandbreite von 20 MBit/s – in echt und nicht nur in einem Hochglanz-Flyermit zehnzeiligem Sternchentext. Die liefert der Satellitflächendeckend für 100 Prozent der User, sprich jeden Zuschauerim ganzen Land. Auch bei Ultra HD wird der Satellit den attraktivsten„Managed Service“ anbieten. Egal ob Otto-Normalzuschaueroder Power-Couch-Potato: Jeder kann schauen so viel er will undalle zahlen das gleiche, nämlich grundsätzlich erst einmal garnichts. Übrigens: Die durchschnittliche Datenrate bei Internetkundenin ganz Japan beträgt 66 MBit/s. Der japanische SenderNHK, einer der Vorreiter in puncto Ultra HD, setzt bei seinen Vorbereitungenfür den Regelbetrieb von Ultra HD auf den Satelliten. Einklarer Wink aus dem Land des Lächelns.ASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013 3


2012 01/2013 Mitte 2013 2014 2016 Bis 2020Erste UltraHD-Screenskommen aufden MarktErste 4K-fähigeKameras sinderhältlichHEVC-Standardwird von derITU-T ratifiziertEinführung vonReceivern undChipsätzenTechnischerHDMI-Standardwird weiterentwickeltVoraussichtlicheMarkteinführung100-200 UltraHD-Sendervia Satellitempfangbarlive im neuen HEVC-Standard. Erstmalssendete der Satellitendienstleister ein komplettesUltra HD-Bild mit einer Auflösungvon 3.840 x 2.160 Pixeln – in DVB-S2 miteiner Datenrate von 20 Mbit/s. Bei früherenÜbertragungen kam entweder der H.264-Standard zum Einsatz oder es wurden vierHD-Bilder parallel übertragen.Receiver ab 2014Die Produktion von Ultra HD-Fernsehernläuft an, bald stehen sie in den Geschäften,SES und ASTRA können Ultra HD schonheute verbreiten – bleibt noch die Fragenach der Empfangstechnik. Erste Prototypenfür Ultra HD-Receiver und Chipsätzepräsentieren die Hersteller wahrscheinlichin den nächsten Monaten, IHS ScreenDigest rechnet für 2014 mit den erstenReceivern. Voraussichtlich werden diesebereits über neue HDMI-Schnittstellenverfügen. Die bisherige Version 1.4 derüblichen HDMI-Verbindungen transportiertzwar schon Ultra HD, allerdingsnur bis zu 30 Einzelbilder pro Sekunde.Bedenkt man, dass Peter Jackson seinen„Hobbit“ bereits mit 48 Bildern pro Sekundegedreht hat und dass Sportübertragungenmindestens 50 Hertz benötigen, umein ruckelfreies Erlebnis zu bieten, wirdklar, dass eine neue Version notwendigist. Diese könnte das HDMI-Forum nochin diesem Jahr vorstellen.Ultra HD kommt!Gemessen an den ersten Gehversuchenhat es rund 20 Jahre gedauert, bis sichHDTV etabliert hat. Bei Ultra HD wird esdeutlich schneller gehen. Hier gibt es keinHenne-Ei-Problem: Produzenten, Sender,Infrastrukturanbieter wie SES und Herstellerarbeiten gemeinsam an einem erfolgreichenMarktstart von Ultra HD. Spätestens2016 wird es auf der Broadcast-Seite soweit sein. Bis dahin sind zwar vor allemauf technischer Seite noch einige Hürdenzu nehmen, Ultra HD wird sich aberdurchsetzen. Die Marktforscher von IHSScreen Digest gehen davon aus, dassbereits 2013 weltweit eine halbe MillionUltra HD-Fernseher verkauft werden. DiePreise dürften vom derzeitigen Niveau vonrund 5.000 Dollar für einen Screen mit 55Zoll schnell purzeln. LG Electronics rechnetdamit, dass 2016 ein Ultra HD-Gerätin dieser Größe im Schnitt nur noch 1.600Dollar kostet. Diese Entwicklung wird denAbsatz kräftig ankurbeln. Laut IHS ScreenDigest sollen im Jahr 2020 schon über 100Millionen Geräte verkauft sein. Das Marktforschungsinstitutrechnet damit, dassbis zu diesem Zeitpunkt ein Drittel allerabgesetzten Flatscreens Ultra HD-fähigsein werden und dass bis zu 200 SenderProgramme in Ultra HD über Satellit ausstrahlenwerden.Volle Bilder, satte FarbenDie höhere Auflösung ist nur ein Grund, warum Ultra HD so fasziniert.Mindestens genauso wichtig ist, dass die neue Norm miteinigen Standardisierungsaltlasten der Vergangenheit aufräumt.Beispielsweise geht die heute noch gängige Übertragung imHalbbildverfahren („Interlaced“) auf eine Idee aus den 30er-Jahrenzurück, die Informationsdichte zu reduzieren. Damit ist beiUltra HD Schluss, es werden nur noch Vollbilder übertragen.Diese lassen sich nicht nur besser für die Übertragung komprimieren,sondern liefern eine exzellente Bildschärfe bei entsprechendenBildraten. 2160P50 (50 Vollbilder pro Sekunde) liefertdie achtfache Informationsdichte im Vergleich zu 1080i25.Satte, reine Farben: Die Empfehlungen der International TelecommunicationsUnion für Ultra HD (ITU-R.2020) sehen einendeutlich größeren Farbraum als bisher vor, der fast allesichtbaren Töne darstellt. Damit könnten Studios und Sendermehr Farben einsetzen, was mehr kreative Optionen eröffnetund zu einem realistischeren Bildeindruck führt. Wohl die>>> Die Ecken des schwarzenDreiecks entsprechenden Grundfarbenvon PAL und HDTV.Ultra HD (grauesDreieck) soll einenFarbraum bekommen,der fast alle sichtbarenTöne darstellt.sichtbarsten positiven Effekte würde die vorgesehene Erhöhungder Güte bei den Abstufungen der Farbnuancen undder Helligkeit bringen. Schon eine Verbesserung von achtauf zehn Bit würde das Farbrauschen signifikant reduzierenund eine feinere Abstimmung der „Brightness“ ermöglichen –wodurch besonders Details in dunklen Szenen viel bessersichtbar wären. Am Ende zählen also nicht nur zusätzlichePixel, sondern „bessere“ Bildpunkte. Sie machen das Bildnicht nur hochauflösender und damit schärfer, sondern insgesamtbrillanter und realistischer.ASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013 5


Neu im ProgrammGrüezi wohl aus BerlinNach zwei Jahren wagt der Schweizer Jugendsender joiz den Sprung nach Deutschland.Ab Sommer wird der Social-TV-Sender unter anderem über ASTRA verbreitet.>>> Die neuen Moderatoren (v.l.n.r.) Martin Titjen, Melissa Khalaj, Kevin Klose, Maurice Gajda, Julia Krüger, Alexandra Maurer, Antonia Scheurlen.„Bei uns ist Interaktion mit dem Publikum keine Marketingfloskel,sondern unsere DNA.“ So fasst Alexander Mazzara,CEO von joiz in der Schweiz, das Besondere des Senders ineinem Satz zusammen. Bei den Eidgenossen hat sich dasKonzept, in dem die Zielgruppe der 15- bis 34-Jährigen überChats, Facebook oder Skype interaktiv das Programm mitbestimmenkann, bereits etabliert. Die Bandbreite der Themenreicht von Musik, Mode, Nachtleben, Prominenz und digitalemLeben bis hin zu Politik und Umwelt. Ab Sommer wirdjoiz nun auch im Nachbarland Deutschland auf Sendunggehen. Verbreitet wird das Programm klassisch über Satellitund Kabel, aber auch über Apps und die Internetseite. DerSatellitenbetreiber ASTRA hat den Jugendsender bereits aufdie Frequenz 19,2 Ost aufgeschaltet.Neue Gesichter und Sendungen für den deutschen MarktDie Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Carsten Kollmus,Ex-Viacom-Vermarkter, wird die Geschäfte in Deutschlandführen. Als Experte für den deutschen Medien- und Werbemarktkümmert er sich verstärkt um Personalsuche, Technikaufbauund Programmentwicklung. Erste Erfolge kann das joiz-Team rund um Kollmus bereits für sich verbuchen: Jüngst hatder Sender erste Formate vorgestellt, die künftig in Berlin produziertwerden. „Zunächst haben wir überlegt, welche Formateaus der Schweiz wir für Deutschland adaptieren können“,berichtet Kollmus. Unter anderem gilt es, sprachliche Hürdenzu beseitigen und die inhaltliche Relevanz zu überprüfen. Sowerden alle Sendungen für den deutschen Markt in Hochdeutschproduziert. Darüber hinaus unterscheiden sich nebenden eingeladenen Gästen auch die Liste der ausgestrahltenSongs, denn trotz der Nähe zur benachbarten Alpenrepublikist der Musikgeschmack der Zuschauer verschieden. Auch dieNachrichten informieren selbstverständlich über Relevantesaus Deutschland. Drei Sendungen, die bei den Eidgenossenerfolgreich laufen, werden nach diesen Gesichtspunkten eigensfür den deutschen Markt produziert: „Living Room“, in demsich ein prominenter Sänger den Fragen des Moderators stelltund als fester Bestandteil der Sendung live auftritt, „noiz“, einNews-Format, oder auch das Talk-Format „joiZone“ (Detailssiehe Seite 7). Neben den neuen Produktionen sorgen aberauch frische Gesichter in Berlin dafür, dass joiz in Deutschlandeine neue Handschrift bekommt. Im Mai hat der Jugendsenderdas siebenköpfige Moderatorenteam vorgestellt, beideren Auswahl die Verantwortlichen sowohl auf Bekanntheitals auch auf Erfahrung gesetzt haben. „Living Room“ moderiertbeispielsweise die ehemalige Popstars-Kandidatin MelissaKhalaj und Julia Krüger, die die Nachrichten vorstellt, hat zuvorbei Kika gearbeitet.Beste Voraussetzungen in der Medienstadt BerlinDa viele der Formate auf prominente Gäste angewiesen sind,hat der Sender seine Zelte in Berlin aufschlagen. „Wir habentäglich Live-Gäste im Studio, und die bekommen wir hier einfachleichter als in einer anderen deutschen Stadt. Deshalbkam für uns eigentlich nur Berlin infrage“, erklärt Mazzara.Aktuell läuft die Suche nach Mitarbeitern für das Büro in derBundeshauptstadt. Knapp 50 Kollegen aus den Bereichen Redaktion,Produktion, Verkauf, Marketing und Sendeabwicklungwerden dort ihre Arbeit aufnehmen und dafür sorgen, dass joizauch in Deutschland ein Erfolg wird.6ASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013


joiz startet demnächst auf astraÜber welche Distributionswege wird joiz inDeutschland verbreitet?Natürlich über ASTRA. Darüber hinaus sind wir aktuell mitallen relevanten Plattformen im Gespräch, und die Resonanzist sehr positiv. joiz soll über Satellit und Kabel sowie überdiverse Apps frei zu empfangen sein und bietet neben einem24-Stunden -Livestream auf der Website auch eine eigeneVoD-Plattform.Carsten Kollmus, Geschäftsführer joiz DeutschlandNeben dem Livestream im Netz wird joiz auch aufklassischen Wegen zu empfangen sein. Wann gehtes los?Wir rechnen praktisch täglich mit dem Erhalt der Sende lizenz.Unter diesem Vorbehalt gehen wir davon aus, dass wir ab Sommerin Deutschland zu sehen sind.A propos Verbreitung: Wie weit sind die Vorbereitungenfür den Online-Auftritt von joiz,einschlieSSlich der Chats, der Facebookseite etc.gediehen?joiz.de gibt es schon heute und wird jetzt sukzessive um neueFeatures und Inhalte erweitert werden. Auch bei Facebook folgenwir diesem Prinzip. Wir bauen die Kommunikation mitunseren Zuschauern kontinuierlich aus. Diese durften bereitsunseren ersten Moderator für Deutschland wählen. Interaktionund Kommunikation mit dem Publikum stehen bei uns anerster Stelle.Programme, die in Deutschland für dendeutschen Markt produziert werdenIn Living Room, dem Talk-Musik-Format, sind Promis imjoiz-Wohnzimmer zu Gast. Nach einem Gespräch mit demModerator, bei dem Zuschauer per Webcam, Skype undOnline-Chat mitreden können, folgt als fester Bestandteil derSendung ein musikalischer Live-Auftritt.Moderation: Alexandra Maurer, Maurice Gajda, Melissa Khalaj(im Wechsel)geplante Sendezeit: Di – Do, 17.30 UhrDas Newsformat noiz informiert kompakt und unterhaltsamüber das aktuelle Tagesgeschehen aus Musik, Showgeschäft,Kultur und Szene.Moderation: Julia Krüger und Kevin Klosegeplante Sendezeit: Mo – Fr, 18.30 Uhr>>> Moderatorin Alexandra Maurer empfängt im Living Roomdas Duo Xavas auf ihrem Gästesofa.Das Talkformat joiZone widmet sich den Themen Digital,Leben, Liebe, Politik und Soziales. Wie immer bei joiz sind dieZuschauer aufgerufen, über Skype oder den Online-Chat mitzudiskutieren.Moderation: Antonia Scheurlen, Martin Tietjen (im Wechsel)geplante Sendezeit: Mo – Fr, 19 UhrImpressumAstra aktuell,der Newsletter vonAstra Deutschland,Ausgabe Nr. 78www.astra.deHerausgeber:ASTRA Deutschland GmbHBetastraße 1–1085774 UnterföhringVerantwortlich: Wolfgang ElsäßerRedaktion: Stefan Vollmer,Dirk HeerdegenRealisation:ergo Kommunikation GmbH & Co. KGPaul-Heyse-Straße 2880336 Münchenwww.ergo-komm.deProjektleitung: Dirk HeerdegenDruckerei:Schmitz Druck & MedienGmbH & Co. KGWeihersfeld 4141379 Brüggenwww.schmitz-druck-medien.deFotos:(1-4) ASTRA(4) ©cpauschert – Fotolia(5) ASTRA, Sky(6) joiz/KIevin Hey(7) joiz(8) ZDF/©Donata WendersASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013 7


KurzmeldungenGestochen scharfe SchnäppchenjagdAb Juni strahlt ASTRA den Auktionssender 1-2-3.tv HD über 19,2 Ost aus.Deutschlands erster Multichannel-Auktionssender strahlt seinShopping-Angebot seit Juni in HD-Qualität über ASTRA 19,2Ost aus. Damit können vom Start weg mehr als 40 Prozent derüber 18 Millionen Fernsehhaushalte mit Satellitenempfang inDeutschland die spannende Schnäppchenjagd in gestochenscharfer Bild- und erstklassiger Tonqualität genießen. DenUplink zu den ASTRA-Satelliten sowie das HD-Encoding übernimmtdie SES Platform Services GmbH.1-2-3.tv HD bietet seine Live-Auktionen täglich zwischen 6.00Uhr morgens und 2.00 Uhr nachts. Allein 2012 wurden in über65.000 Auktionen mehr als 25.000 Artikel aus den BereichenMode, Schmuck, Beauty/Wellness, Haushalt und Heimwerken/Technikversteigert. Für 1-2-3.tv-Geschäftsführerin IrisOstermaier ist die mit dem HD-Start verbundene Verbesserungder Empfangsqualität ein entscheidender Schritt, den Zuschauernneben der Unterhaltung eine konsequent verbesserteServicequalität und damit ein uneingeschränktes Einkaufsvergnügenzu bescheren. Schnäppchenjagd in HD sei einechter Mehrwert für alle, die gerne über den TV-Bildschirmeinkaufen.Empfangsparameter: Frequenz: 10802,75 MHz,Polari sation horizontal, Modulation DVB-S2, 8PSK,Symbolrate 22,0 MSymb/s, FEC 3/4Tanz in eine neueDimensionDer Oscar-prämierte Film „PINA“ von WimWenders läuft am 26. Juni um 20.15 Uhrals 3D-Erstausstrahlung auf ARTE.>>> Filmausschnitt aus „PINA“: Fabien Prioville und Azusa Seyam.Ein 3D-Film über die Choreografin Pina Bausch und ihr Tanztheaterin Wuppertal – eindeutig etwas für Kenner des modernenBalletts. So könnte man denken. Wir meinen: Genau dasGegenteil ist der Fall.Denn „PINA“ hat mehr als nur ein Gesicht: Als mehrfach ausgezeichneterDokumentarfilm widmet er sich dem Leben von PinaBausch (1940 – 2009), der Leiterin der Wuppertaler Ballettbühne.Zugleich begründet er als erster Tanzfilm ein neues Filmgenreund bietet dem Zuschauer eine gefilmte Version des ausdrucksstarkenTanztheaters, wie es Pina Bausch Zeit ihresLebens prägte. Auch die technische Seite des Films kann sichsehen lassen: Als 3D-Verfilmung betritt „PINA“ in vielerlei HinsichtNeuland. Regisseur Wenders entwickelte ein ausgeklügeltes3D-Live-System, das mittels eines Teleskopkrans imZuschauerraum gesteuert werden konnte. Anhand des realenGrundrisses wurde der Theatersaal, vergleichbar mit einemvirtuellen Schachbrett, in Quadranten eingeteilt. Mithilfe vonWinkelmessern bestimmte das Filmteam die exakten Sichtwinkelund Kameraeinstellungen für die einzelnen Bühnenszenen.Live-Aufzeichnungen und 3D-AußendrehsDie Komplexität der Filmaufnahmen wurde noch weiter erhöht,indem die einzelnen Tanzstücke live, das heißt während ausverkaufterPublikumsvorstellungen oder während zahlreicherAußendrehs, aufgezeichnet wurden. Der technische Schlüsselzum Erfolg: teleskopische Kranarme, an deren Enden Kamerasbefestigt waren. So entstanden die spektakulären Tanzszenennicht nur auf der Bühne, sondern auch an vielen prägnanten Ortenin Wuppertal und Umgebung: in Straßenzügen, Wäldern,Industrielandschaften oder der Wuppertaler Schwebebahn.Kurz: Wenders holt dank raffinierter 3D-Technik die Tanzbühne aufdie Leinwand und in die Kinosäle – und macht dadurch modernesBallett erlebbar. Auch und gerade für Laien.Empfangsparameter: Transponder 27, Frequenz 11.611,75 MHz,Polarisation horizontal, Symbolrate 22,0 MSymb/s, FEC 5/68ASTRA aktuell Nr. 78 | Juni 2013

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