Nr. 4 | 2008 - bei swissendurance.ch!

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Nr. 4 | 2008 - bei swissendurance.ch!

Nr. 4 | 2008NEWS


EditorialJuni 2008Liebe DistanzreiterInnenDer Sommer schreitet fort – die heissen Tage sind endlich gekommen. Offensichtlich wares in Messen besonders heiss und anstrengend – die hohen Ausfallraten trotz moderatenTempi weisen drauf hin. In diesem Zusammenhang freut es natürlich besonders, dass wirerfolgreich beantragen konnten, dass ab nächstem Jahr die Mindestgeschwindigkeitenzumindest im CEN* von den Veranstaltern auf 10 km/h gesenkt werden können. Fürgrössere Distanzen wurde dieser Antrag abgelehnt. Ich denke aber, dass es für dieMehrheit unserer aktiven Reiter auch so schon eine grosse Verbesserung bedeutet.Nun beginnt die zweite Saisonhälfte mit einem Highlight Anfang Oktober – denSchweizermeisterschaften im Tessin. Auch hier wurde das Mindesttempo aufgrund einerAusnahmegenehmigung des Leitungsteams gesenkt. Ich hoffe, viele von Euch werdendies nutzen und die Gelegenheit wahrnehmen, einmal an einer Schweizermeisterschaftmitzureiten. Nicht primär um zu siegen vielleicht, sondern um anzukommen – denn nochimmer gilt: ankommen heisst gewinnen!Zweites Highlight wird dann der Fehraltorfer Nachtritt sein, den wir zum zweiten Malorganisieren. Meldet Euch bitte frühzeitig an, damit wir planen können.Dazwischen werden wir die an der Winterakademie angekündigten Satteldruckmessungendurchführen – mit ein wenig organisatorischer Verspätung.Rünenberg wird leider nicht ersetzt, zumindest nicht durch uns, da sich keine Freiwilligezur Mithilfe bei der Organisation gemeldet haben. Schade einerseits aber halt auchirgendwie verständlich – zumindest wenn ich an meinen eigenen Terminkalender denke.Das Problem, dass sich keine oder nur wenige Freiwillige finden, ist ja nicht nur bei SwissEndurance bekannt. Alle Vereine – und ganz besonders diejenigen, die nicht auf kleinemRaum zusammenkommen (z.B. im Dorf, wo man sich oft persönlich trifft) leiden unterdieser Entwicklung. In der Konsequenz bedeutet dies einfach, dass die Veranstaltungenprofessionalisiert werden (müssen) und entsprechend auch die Startgebühren tendenziellsteigen werden.Ich wünsche Euch allen einen weiterhin schönen Sommer, viel Spass und Erfolg mitEuren Vierbeinern und freue mich Euch da oder dort mal zu sehen.Herzlich EuerMatthias Gallin, Präsident SwissEnduranceSEN 4-2008 3


InhaltsverzeichnisEditorial 3Inhaltsverzeichnis 4Mutationen 5Auslandstarts/Kilometerwertung 6Rittkalender 7Satteldruckmessung 8Aus dem Leitungsteam 9SM Y/JR Hüntwangen 10CA Messen 15ZKV-Futur Lager 18Antischrecktraining 21Distanzreiten 1899 23Brust oder Keule 29Big Horn 30Wichtige Hinweise 38Ausschreibungen 39Rittmeldeformular 49Saisonabschluss Swiss Endurance 50Resultate 52Adressen 57Wir danken unseren Inserenten:Plusvital Pfema Pferdeversicherung BasellandImpressumHerausgeberVorstand Swiss EnduranceRedaktionClaudia A. Meier (Adressen siehe hinten)DruckMikro ReproErscheinung6x jährlichchster Redaktionsschluss Dienstag 30. Sept. 2008Beiträge auf Datenträger oder per E-Mailan Claudia Meier sendenInsertionspreise 2008 (Jahresschaltung)Umschlag 2 und 3 1/2 Seite Fr. 600.001 Seite Fr. 1000.00Umschlag 4 1 Seite Fr. 1200.00Inhalt 1/8 Seite Fr. 200.001/4 Seite Fr. 280.001/2 Seite Fr. 500.001 Seite Fr. 900.00EinzelschaltungInhalt 1/4 Seite Fr. 90.001/2 Seite Fr. 150.001 Seite Fr. 250.00Eingesandte Artikel und Berichte geben nicht immer die Auffassung des Herausgeberswieder. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Zustimmung desVorstandes.Für unverlangte Manuskripte, Fotos usw. wird keine Haftung übernommen.4SEN 4-2008


MutationenEintritteAshraf Nurah Hornstr. 28 5015 ErlinsbachMutationenBraun Therese Bonigerweg 38 4852 RothristBützer Marion Leimistr. 612 3077 EnggisteinKnecht Isabella Ifang 2b 8197 RafzAustritteReusch Claudia Hadlaubenstr. 43 8006 ZürichPferdeversicherungBaselland● die führende Pferdeversicherung in derNordwestschweiz100 JAHRE ● vor über 100 Jahren als Genossenschaftgegründet, unter Pferdebesitzern seitGenerationen ein Begriff● mehr als 1800 Pferde und Ponys sind beiuns versichert● auch Sie versichern Ihr Pferd vorteilhaftbei unsAuskunft erteilt Ihnen der Geschäftsführer Jakob Lanz oder IhrTierazt, der auch die Anmeldung entgegennimmt.Geschäftsstelle in Pratteln, Telefon 061 823 14 10Uns kann man besuchen unter: www.blpv.choder kontaktieren unter: info@blpv.chSEN 4-2008 5


Auslandstarts/KilometerwertungResultate Auslandstarts:Datum Ort / Land Name Vorname Pferd km km/h Rang12. Apr. Roiffieux F Payen Dominique *Moukhli de Landas 9026. Apr. Uzès F Vidal Lyvia *Ouergla al Landas 2030. Apr. Sommant F Günthardt Christine Spice II 154 12.40 712. Mai. Beluga Ritt D Maurer Roger Phoenix VIII 197 12.99 124. Mai. La Canourgue F Tarrusson Florenze *Ouergla al Landas 4031. Mai. Hohenzollern D Pfaffhauser Nadja Sascha 84 15.95 278. Jun. Haguenau F Imhof Judith Melody 90 16.50 220. Jun. Vittel F Bobsin Sonja Jezabel des Andrieux 117 12.68 3328. Jun. Bad Blumau A Haldemann Gabi Ferial 120 15.16 411. Jul. St. Galmier F Frey Alexandra Joy d'Cobenherphil 119 16.80 2413. Jul. St. Galmier F Payen Dominique *Moukhli de Landas 119 18.16 1119. Jul. Big Horn USA (100 M) Geissmann Esty H. DWA Sabku Khan 160 11.16 126. Jul. Pamiers F Thellung Irène Pilar de Landas 22 12.00*Besitzerin: Thellung IrèneQualifikationen ReiterInnen und Pferd:Qualifikationen nur ReiterInnen:Preiss Jessica Kashan III CH keine Meldungen erhaltenQualifikationen nur Pferde:Lizenzprüfungen bestanden:Aswad Sahabi Riesen Romina De Jakob SarahHunsberger EvelinePreiss JessicaAn alle ReiterInnen, bitte überprüft obenstehende Unterlagen und meldet mir alle Nachträgesofort, damit ich meine Datei immer auf dem neusten Stand halten kann. Die Auslandrückmeldungenwo ich erhalten habe sind berücksichtigt bis SEN Redaktionsschluss31. Juli 2008.Leider hapert es mit den Auslandrückmeldungen, bis diese bei mir eintreffen. Jeder Reiter,Reiterin ist selber verantwortlich, dass diese Ritte in der km-Wertung eingetragen werden.Die nächste Internet Detailaufschaltung der Kilometerwertung 2008 wird ca. Ende Augusterfolgen. Bitte alle Daten überprüfen und ev. Nachtragungen sofort melden.Neumitglieder werden erst eingetragen, wenn diese auch in der offiziellen Mitgliederlisteaufgeführt sind.Bitte Formular für Neumitglieder benutzen um fehlende Ritte nachtragen zu können.Wer die Lizenzprüfung absolvieren möchte, muss zuerst alle Qualifikationen geritten haben.Die Lizenzfragen sind im Buch Vet. Aspekte beschrieben, dies kann gegen Vorauszahlungvon Fr. 35. – bei untenstehender Adresse bezogen werden.Fragen über die Qualifikations- und Lizenzbedingungen sind an Bobsin Thomas zu stellen.Alle Details finden sie auch unserer Webseite www.swissendurance.chfür die km-Wertung SDVPeter Baumgartner, Winterseistrasse 16, 3415 RüegsauschachenPost Konto: 34-2951-0 / E-Mail: peter_baumgartner@bluewin.ch6SEN 4-2008


RittkalenderSwiss Endurance Rittkalender 2008DatumDate06./07.09OrtLieuLimmattalerReitsporttage5432 Neuenhof AGPrüfungenEpreuvesEVG1 / EVG 2 / EVG 3 / CEN* /CEN ** / DRF / KLPOrganisatorOrganisateurStefan Waldisberg / TamaraTaubeinfo@distanzritt.com079 677 60 4120.09. 1873 Champoussin VS EVG1 / EVG2 / EVG3 / CEN*90km / DRF04.10. 6707 Iragna TI SM 120 km / DRF / EVG1 /EVG2 / EVG3 / CEN*25.10. 2534 Diesse BE EVG1 / EVG2 / EVG3 / CEN*80kmVirgine FattonVirginie.fatton@yahoo.frEndurance TicinoSamantha WildiVia alla stazione6805 Mezzovico091 946 19 09079 794 33 88Club Hippique de DisseAnne-Lyse LecomteRte de Lamboing 462534 Les Prés d’Orvin032 315 10 48info@bisonranch.ch22.11. 8320 Fehraltorf ZH Nachtritt Swiss EndurancePriska ItenWidmen 238634 Hombrechtikon079 411 37 77priska.iten@koelliker.chSEN 4-2008 7


SatteldruckmessungSchweizerische Distanzreiter VereinigungSwiss Endurance Riding AssociationAssociation Suisse d’Endurance EquestreAssociazione Svizzera di Endurance EquestreAssociaziun Svizra d’EquitaziunSatteldruckmessungAm Montag, 15. September 2008In der Reithalle FehraltorfDas Pferd wird von Dr. Katja von Peinen auf Lahmheit und Satteldrücke untersucht.Mit einer speziellen Ausrüstung unter der Schabracke werden die Werte in den verschiedenenGangarten gemessen und ausgewertet.Zeitplan:Je nach Anzahl Pferden von 9.00 – ca. 18.30 UhrKosten:Mitglieder SDV: 180 SFr. (ein Pferd, ein Sattel)Nicht-Mitglieder: 230 SFr. (ein Pferd, ein Sattel)Zusätzlicher Sattel: 40 SFr.Es werden nicht mehr als acht Pferde angenommen. Aufnahme erfolgt nach Eingangder Anmeldungen, wobei Swiss Endurance-Mitglieder Vorrecht gegenüber Nicht-Mitgliedern erhalten.Genaue Zeitpläne werden am Mittwoch, 10. September, per E-Mail verschickt.Noch Fragen? Jenny Commons, 079 590 39 06 (bitte keine Anmeldungen per Telefon)-------------------------------------------------------------------------------------------------------------AnmeldetalonGerne melde ich mich für die Satteldruckmessung vom Montag, 15. September2008, an. Die Anmeldung ist verbindlich.Name: …………………………………… Adresse:………………………………………...E-Mail:…………………………………..(falls keine E-Mail Adresse vorhanden, bitte Telefon-Nummer notieren!)Ich bin…… SDV Mitglied Nicht-MitgliedAnzahl Pferde: …… Anzahl Sättel: ……Anmeldung bis Freitag, 5. September 2008, an:Jenny Commons, Lindenstrasse 1, 5628 Aristau oder j.commons@swissendurance.ch8SEN 4-2008


Aus dem LeitungsteamDistanzritt Champoussin20.September 2008Information!Nach einem Testritt der ganzen Strecke bei herrlichem Wetter in Champoussin hat dieJury beschlossen, das Minimaltempo zu reduzieren:EVG 2 und EVG 3 8 bis 15 Km/h. Qualifikationstempo 10 bis 15 Km/hCEN* 84km Minimaltempo 10 Km/h Qualifikationstempo min.10 Km/hWir können allen Distänzlern diesen Ritt sehr empfehlen.Ein herrlicher Ritt in den Wallisern Bergen der jedes Reiterherz höher schlagen lässt.CEN** Iragna Schweizermeisterschaft4.Oktober 2008Information FEI-QualifikationFür die FEI Qualifikation im CEN** beträgt das Mindesttempo 12 Km/hSEN 4-2008 9


SM Y/JR HüntwangenGrossartiger Ritt, kleine FeierWas die Teilnehmerzahl angeht war es eine richtige Entscheidung die SM der Juniorenüber einen CEN* von 88 Km auszutragen. 8 Athleten gemeldet, 8 im Voruntersuch, 8gestartet, 8 klassiert, was einer Steigerung von 400% zum Vorjahr entspricht. Ob esvom sportlichen Stellenwert richtig war, das Championat nicht über 120km auszutragenbezweifle ich.Schönes Wetter, eine fantastische Infrastruktur, ein kompetentes OK unter der Führungvon Gabi und Ueli Haldemann was will man mehr. Es gibt immer wieder kleine Sachendie nicht optimal funktionieren oder nicht klappen. Die Umstände erlaubten es mir andiesem Ritt gemütlich von einem Klappstuhl aus das emsige Treiben auf dem Areal zubeobachten. Etliches, was an so einem Anlass von den Teilnehmern beanstandet wird,wird von selben inszeniert. Alles wird angeschleppt aber das eigene Hirn wird teilweisezu Hause vergessen. Dabei hat der Veranstalter ein Programmheft vom feinsten gedrucktmit sämtlichen Infos Was, Wo, Wie samt Lageplan mit Parkanleitung usw. Also kurzum,dass nicht noch auf der Ziellinie parkiert wurde, grenzt fast an ein Wunder.Das die Juniorinnen (wo bleiben eigentlich die Jungs?) mit Kopf geritten sind, zeigtschon dass alle rangiert wurden. Auch dass Ra`is al Khail wieder zurück im Geschäft ist,freut uns alle. Mit seinem rasanten Start reusierte er und rettete sein Zeitpolster über dieZeit. Dahinter rollte der Euroexpress (Huzout d’Ax und Icare de la Brasserie) in besterTeammanier das Feld von hinten auf. Der Rest lieferte sich innerhalb von 0.4 Km/h einenspannenden Kampf um die Plätze. Das die gezielte Juniorenförderung auf dem richtigenWeg ist, zeigt schon die Tatsache, dass sich alle bei den «Grossen» im CEN* unter denTop Ten klassiert hätten.Weniger erfreulich, ja gerade ein Afront gegen über den Athletinnen war dann der nicht existenteAuftritt eines Offiziellen des SDV an der Siegerehrung und Medaillenübergabe.Nach dem das Pferd geknudelt, geputzt, getränkt und wir im nahe gelegenen Rhein einerfrischendes Bad genossen haben, wollten wir den dritten Podestplatz unserer Tochterin Folge an Juniorenchampionaten. gebührend feiern. Aber da haben wir die Rechnungohne den F&B Manager gemacht (wer auch immer das war), denn die Veranstaltungim Rafzerfeld war dermassen ein Erfolg, dass das Bier und der Champagner allewaren bevor wir anstossen konnten. Völlig Dopingfrei und vorbildlich haben wir dannden atemberaubenden Sonnenuntergang bei karibischen Klängen mit Claustaler undBündnerwasser genossen.B.PöllingerTonet10SEN 4-2008


SM Y/JR HüntwangenDistanzritt Rafzerfeld 5.Juli 2008Dieses Bild zeigt, warum ich mit Distanzreiten angefangen habe. Wunderschöne, langeAusritte mit meinem Pferd und mit Menschen, mit denen ich gern zusammen ausreite.Was könnte ich mir mehr wünschen? Hier war es dank Gabi Haldemann und ihrenHelfern ein weiteres gut organisiertes und herrliches Erlebnis.Mein Reitkalender hat sich dieses Jahr drastisch geändert und ich bin wahrscheinlichmehr geritten als in den vergangenen zwei Jahren, seit ich Lynn II habe! Zudem hatteich Glück, dass mein lieber Mann, der kein so großer Pferdenarr ist, sich bereit erklärte,mitzukommen, um die Eimer zu füllen und Lynn am Vet-Gate zu halten.Hoppla, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich mit Suse-Käthi Mühlethalerden EVG 45 km geritten bin. Für ihr Pferd Sharan II war es der erste Ritt seit seinerMagengeschwür-Behandlung und für mich der erste Ritt, seit ich mit dem Boden inGossau Bekanntschaft gemacht habe! Ich war wie immer um mich selbst besorgt undSuse-Käthi um Sharan.SEN 4-2008 11


SM Y/JR HüntwangenEs war sehr heiss, aber es gab genügend Wasser, und wir machten uns auf dem Grasneben einem der riesigen Wassertröge einen großen Groom Platz für Anna Williams,Mühlethalers und mich selbst. Jeder hatte viel und ausreichend Platz. Ich war sicher,dass Jane Williams und Urs Mühlethaler meinen Mann unter ihre Fittiche nehmen undihn in alles Nötige einweihen würden.Suse-Käthi, Anna und ich waren beim Start gerade unter der Brücke, als ein Zug darüberhinweg fuhr. Sharan war nicht allzu glücklich darüber, aber wie immer war er bald unterKontrolle. Nur ich bin ziemlich erschrocken! Danach trabten wir gleichmässig auf denschönen Reitpfaden weiter. Wie immer beruhige ich mich erst nach den ersten 10 km,doch diesmal dauerte es wegen unserer Begegnung mit Lamas in Gossau noch länger.Jedenfalls bin ich meinen zwei lieben Freundinnen ewig dankbar, dass sie mir Mutmachten; Anna gab mir sogar von hinten eine Reitlektion!Am Start hatten wir vernommen, dass alle Pfade weiss markiert waren und die unterschiedlichenfarbigen Schlaufen von der weissen Hauptroute abgeleitet wurden, so waralles ganz klar.12SEN 4-2008


SM Y/JR HüntwangenUnsere erste 19 km Schlaufe verlief reibungslos. Dort, wo wir absteigen mussten, umeine schmale Brücke zu überqueren, gab es sogar am Rande des nächsten Hügels einengünstig platzierten Felsen, von wo aus Anna und ich dann wieder aufstiegen. Gott seiDank war Anna schon einmal hier gewesen und kannte sich aus!Den ersten Vet Check überstanden wir gut – mit viel Hilfe von Jane Williams, die emsigzwischen uns drei hin und her lief. Ich war froh, dass Lynn kerngesund war. Ihr Puls warbei 44, was für die herrschende Hitze gar nicht so schlecht war. Auch bei Sharan undSabby lief alles gut und wir machten uns auf die 26 km lange Schlaufe. Anna beschlossnun etwas schneller zu reiten und ritt Suse-Käthi und mir wenige Minuten voraus.Überrascht waren wir daher, als wir sie schon bald nach dem zweiten Start aus derFerne sahen, vom Boden aus Sabby aufzumun-tern! Anfangs dachten wir, er hätte sichgeweigert, ohne seine zwei Gefährten weiter zu traben, aber als wir näher kamen, wurdeuns klar, dass die Eisenbahnschienen das eigentliche Problem waren. Nachdem dieseHürde genommen war, winkten wir ihr nach und ritten selbst weiter.Mir machte die zweite Schlaufe viel Spass, und obwohl wir relativ langsam waren,trabten wir stets gleichmäßig dahin; wir gingen nur einmal kurz Schritt, damit ich mirmeine schmerzenden Füsse (nächstes Mal Turnschuhe!) etwas vertreten konnte. Danngaloppierten wir über die langen Graswege. Die Sonne schien ziemlich heiss, und ichwar froh, dass ich mir meinen Nacken eingecremt und Lynns Mähne gewaschen undeingeflochten hatte.SEN 4-2008 13


SM Y/JR HüntwangenAls wir über die Ziellinie kamen, wartete Urs mit Wasserflaschen auf uns. Diesmaldauerte es länger, bis sich Lynns Puls beruhigte, und obwohl ich sie mit Wasser überschwemmte,war ich doch noch ein wenig nervös, als ich sie dem Veterinär vorführte.Ich hätte mir aber keine Sorgen machen müssen, denn sie hatte aus den verschiedenenTrögen auf dem Weg und am Groom-Platz genügend getrunken. Sicher waren dieFliegen keine Hilfe, während wir auf die Pulsmessung warteten, aber ich war erfreut zuhören, dass sie sich gut erholt hatte, und der Puls bei 46 war. Ashleigh Lord, die ausSüdafrika zu Besuch war, trabte Lynn vor, da mein Rücken vom Sturz in Gossau nochimmer schmerzte, und Lynn bestand mit Auszeichnung. Man machte mir wieder einmalKomplimente über ihr fantastisches Aussehen und die gut hörbaren Darmgeräusche. Ichfrage mich, ob das mit ihrer neuen Ernährung zu tun hat, bei der sie ca. 40% langsamEnergie frei setzende Ballaststoffe bekommt.Später bei der Preisverleihung erfuhren wir, dass leider eine Reiterin schwer gestürztwar. Zwei andere Reiterinnen hatten angehalten, um zu helfen; eine dritte Reiterin brachteeines der Pferde zusammen mit dem eigenen zurück. Zur Zeit der Preisverleihungwurde die unglückliche Reiterin gerade im Spital an Schulter und Hüfte geröntgt. GabiHaldemann erinnerte uns alle daran, dass Hilfeleisten zum Fair Play gehört, und dassdie «guten Samariter» ihre Plakette erhalten, obwohl sie ihre Ritte nicht beenden konnten.Ich persönlich denke, man sollte ihnen auch die Kilometer gut schreiben – vielleichtgeschieht das auch. Ich weiss es nicht.Ein Tag wie der letzte Samstag erinnert mich wirklich daran, warum ich immer wieder zuden Schweizer Enduranceritten komme. Zusammen mit meinen Freunden reiten, Leutetreffen, die man nur bei diesen Ritten sieht, und dazu auch die Freude auf den nächstenRitt. Natürlich hatte ich, wie immer, ein paar schwache Momente, wie sie alle, die michkennen, gewohnt sind. Sie hätten Jane Williams Gesicht sehen sollen, als ich ihr sagte,dass möglicherweise in all dem Gepäck, das sie soeben in ihrem Anhänger verstauthatte, irgendwo meine Autoschlüssel waren. Glücklicherweise fanden wir sie rechtschnell in einer Schabracke eingeklemmt. Uhh! Danach musste ich zur Preisverleihungzurück mein Handy suchen, und als wir uns später von Andrea Amacher’s Groom Alicia,die wir heimgefahren hatten, verabschiedeten, fragte mich mein Mann, warum ich dieSeitentür des Anhängers nicht geschlossen hatte, als wir von Hüntwangen weggefahrenwaren!Lynn fuhr mit Jane und Anna Williams nach Hause, um auf ihren 120 km Ritt am 11.Juli in Frankreich vorbereitet zu werden. Ashleigh Lord wird sie reiten, und zum Glückwird Urs Mühlethaler mit uns kommen und uns zusammen mit einer Freundin von Janehelfen.Sue Campbell14SEN 4-2008


CA MessenDistanzritt Messen 2008: wieder in der HitzeAuch dieses Jahr fand in Messen wieder ein Distanzritt statt, und zwar bereitszum dritten Mal – und wieder bei drückender Hitze. Der Ritt war dieses Jahr vomfrüheren Juni-Datum auf den ersten Sonntag im August verschoben worden.Angeboten wurden fünf Prüfungen: EVGs über 30, 40 und 60 km, ein CEN* über90 und ein CEN** über 120 km. Letzterer galt – dank des anwesenden ausländischenRichters – als FEI Drei-Stern Qualifikation.Für die drei EVG Prüfungen waren 28, 23 und 15 Paare gemeldet; zwölf Paare wolltenüber 90 und sechs Paare über 120 km reiten. Für den Einführungskurs (EVG 20 km)hatten sich drei Paare gemeldet.Wie üblich bei einem grössen Endurance Anlass mit längeren Distanzen beginnen dieAuto-Anhänger Gespanne der Teilnehmer bereits am Tag zuvor anzurollen. Johnny und ichsind die ersten, die am Samstagnachmittag ankommen. Der Parkplatz ist noch nicht angeschrieben;ich nehme mal an, es sei dasselbe Feld wie letztes Jahr, und stelle Johnny’sCorral auf. Ich staue ob der Fliegen – ein ganzer Schwarm sitzt auf dem armen Johnny.Bald darauf kommen weitere Gespanne an – aus dem Tessin und Graubünden, weiterePaddocks werden für die equiden Athleten erstellt, endlosse Reihen von Pet Flaschenabgefüllt und in den nun abgekoppelten Zugfahrzeugen verstaut – denn morgen würdendies die Groom-Fahrzeuge sein, mit welchen die fleissigen Helfer das ach so wichtigeNass den hart arbeitenden Pferden hinterher – oder besser: voraus – transporterien würden,um diese an den designierten Groom Points zu treffen und zu versorgen – hauptsächlichzu tränken und kühlen.Ich richte mir meinen Groom Platz ein, strategisch in der Nähe des Wassers – man mussgut planen, wenn man alles selber macht.Am Samstag findet auch bereits die Voruntersuchung statt für die beiden Rennen.Für das 120-km Rennen ist die Visite obligatorisch bereits am Samstag – schliesslichwird der Start am Sonntag um sechs Uhr erfolgen. Nachdem alles vorbereitet undbereit gelegt ist, lege ich mich schlafen auf dem gedeckten Flatbed meines Trucks. MitNachtruhe ist allerdings nicht viel: ich habe einen Schwarm Moskitos mit drin, und daspenetrante Gesurre weckt mich immer wieder – und jedes Mal habe ich ein paar Stichemehr. Nachdem mich bereits alle Moskitos von Wyoming gestochen zu haben scheinen,nun das! Im Schlafsack verstecken ist auch keine Alternative – zu heiss! Ich bin froh, alses Morgen ist, oder wenigstens 4 Uhr 30, und mein Wecker abgeht.Geritten wird wieder auf drei sich teilweise deckenden Loops von 20 und 30 Kilometern.Um sechs Uhr geht es dann los, zwei Mal ohne Pause – höchstens freiwillig, über die20-km Schlaufe. Noch ist es angenehm kühl, und Johnny schwitzt nicht sehr. Wir gehendie lange Strecke langsam an, 120 km sind nicht zu unterschätzen. Wir kommen bestensinnerhalb gut dreier Minuten nach Ankuft durch das erste Vet Gate, und dann frisstJohnny Gras, seine mitgebrachten Leckerein verschmähend. Allerdings hat er bereitsSEN 4-2008 15


CA MessenGeschäftiges Treiben in der Groom Area– Eimer hat man nie zu viele!Kräfte tanken während der Pause.(Photos: Esty H. Geissmann)auf dieser ersten Runde gut getrunken – das Pferd hat was gelernt! Nun folgt die rote 30-km Schlaufe, und wir kommen immer noch gut voran, aber schwül-heisse, drückendeVerhältnisse beginnen sich zu etablieren, die Wolken haben sich verzogen. Manchmalspürt man noch einen frischen Wind, und der hilft. Aber das Kühlen der Pferde ist nunzur grossen Herausforderung geworden. Zudem ist der Boden natürlich überall steinhart.Es geht ohnehin viel über Schotter und Kies – und Teer.Bald schon sind wir wieder zurück, Johnny kommt wieder gut durch, immer noch allesnormal und gut. Nun müssen alle Pferde im CEN** für eine Doping Kontrolle antreten.Wir warten, bis wir dran kommen, und Johnny steht in der dafür bestimmten Boxe undfrisst wacker Stroh. Immerhin sind wir im Schatten. Nach der ersten Ampulle schüttelter den Kopf und verbiegt die Nadel ins seinem Hals im rechten Winkel ... Ich frag mich,ob das gut ist, wenn einem jemand während einer solchen Anstrengung sechs so grosseAmpullen Blut abzapft ...Bald schon sind wir wieder unterwegs. In dieser Pause hat Johnny emsig sein Futterverdrückt, plus etwas Heu und Gras, und eine Banana. Jetzt kommt die grüne Schlaufe,die relativ flach ist, sie lässt die Hügel östlich und westlich aus und bleibt fast gänzlichim Tal unten. Wir reiten wacker vorwärts, fast zu sehr, denn nun pumpt Johnny gehörig.Seine Werte sind gut und normal, aber er schaut ein wenig müde aus, und eben, dieAtmung braucht lange, um sich zu erholen. Ich dusche ihn eine Weile gehörig ab, dannfrisst er den Rest des Kraftfutters mit den Äpfeln. Nach dieser dritten Pause – nach 100km – gibt es einen obligatorischen Recheck für alle von uns, bevor die Pferde wieder aufdie Strecke entlassen wurden – auf die letzte Schlaufe, noch einmal 20 km. Es wurdeauch immer wieder ein CRI (Cardiac Recovery Index) durchgeführt, um zusätzlicheHinweise auf die Verfassung der Pferde zu gewinnen. Johnny, meint Nina Walden, siehtjetzt schon wieder viel besser aus, aber ich solle vielleicht etwas langsamer reiten. Damitsteht für mich fest: Ich nutze den Rest der mir zur Verfügung stehenden Zeit aus und16SEN 4-2008


CA Messenreite ruhig. Wir traben ganz locker und langsam, kein Galopp mehr. Johnny geht willig,wenn auch nicht mehr so frisch wie am Morgen – verständlicherweise. Wenn es steilerhoch oder runter geht, reiten wir Schritt. Den letzten steilen Berg runter steig ich wiederab und führ ihn bis zum Brunnen im letzten Dorf und schwamme ihn ausgiebig ab. Ertrinkt sogar auch noch mal. Dann steige ich wieder auf für die letzten zirka 3.5 Kilometer,aber wir reiten die im Schritt, die Zeit reicht dazu; und Johnny kommt im Schritt mit fast8 km/h vorwärts. Er geht von sich aus extrem kraftvoll vorwärts, sein Saddlebred Schritt;also erschöpft ist er nicht, er scheint recht erholt.Kurz nach 18 Uhr sind wir dann zurück – und neun Minuten später ist auch die Tierärztinmit ihm zufrieden, und fast schon verblüfft: alles okay, alles gut. Wir haben es geschafft!Wir haben unsere ***Qualifikation, die es ab nächstem Jahr für FEI Prüfungen brauchenwird. Johnny stürtzt sich auf das Gras, während wir auf die Preisverteilung warten.Während es in der EVG Prüfungen zu den für Endurance üblichen paar Eliminationenhauptsächlich wegen Lahmheit kam, schieden im CEN 90km acht der 13 Gestartetenaus, sechs davon wegen erhöhten Pulses. Gewonnen wird diese Prüfung von NoraKaiser mit Ainhoa Tordidjo, mit «langsamen» 12.89 km/h. Aber heute ist niemand«schnell» geritten; wer den Ritt in der Wertung beenden wollte, musste unbedingt dieTempi den extremen Bedingungen angepassen.Die Sieger in unserem Rennen sind Sabine Merkle und Al Guwa Shariba (12.69 km/h);Johnny und ich werden Dritte (12.17 km/h).Bei der Preisverteilung lobt Richter Franz Frei: «Wir waren sehr zufrieden mit demVerhalten der Reiter. Wir sind sogar mit dem Auto auf die Strecke und haben uns umgesehen.Wir haben keinen gesehen, der etwas machte, das er nicht sollte.»FEI-Richter Christian Leon aus Frankreich kann sich dem mit lobenden Wortenanschliessen: «Es war super, dass es beim CEN 120 km keine Eliminationen gab, nureinen Rückzug, und das in einer Kategorie, wo die Durchkommensrate knapp 50% oderwengier ist. Bravo! Zudem hat keiner mit den Richtern oder den Veterinären über derenEntscheidungen argumentiert.» Scheinbar ein wachsendes Problem in der FEI Szene ...Nur eines: «Fast alle diese Pferde sind zu dick für Endurance Pferde!»Aber doch nicht Johnny! Nein, bestätigt mir Suzanne Dollinger, die neben mir sitzt,Johnny nicht.Auch Chef-Veterinärin Dr. med. vet. Nina Walden zeigt sich sehr zufrieden, «Die Reitersind sehr vernünftig geritten. Wenn ein Pferd mitten im Ritt Anzeichen von Erschöpfungzeigte, haben sie ihre Reittaktik angepasst und eine Runde später dann Pferde mitverbesserten Werte präsentieren können.» Sie fügt hinzu, wie ungemein hart dieseWetterverhältnisse für die Pferde gewesen seien.Jetzt noch alles zum Truck zurück schleppen und verstauen; Corral abbauen, Pferdeinladen und los. Zum Glück diesmal kein Stau, und wir kommen um 21 Uhr 40 im Stallan. Eine gute Stunde später falle ich ins Bett – zum Glück ohne Moskitos.Esty H. GeissmannSEN 4-2008 17


ZKV-Future LagerZKV-Future Lager 2008Beim diesjährigen Junioren Future Lager im NPZ Bern, waren erstmals auch die Distanzreiterdabei. So durften wir Junioren von den Distanzreitern Bern-Westschweiz mitunseren Pferden anreisen.Am Montagmorgen um 09.00 Uhr trafen wir uns in der Wagenremise des NPZ’s, zuerstwurden wir freundlich begrüsst und in Gruppen aufgeteilt. Die Distanzreitergruppebestand aus drei Reiterinnen. Danach ging es auch schon los mit dem Ausladender Pferde und dem herrichten der Pferdeboxen. Als nun alle 60 Junioren ihre Pferdeversorgt hatten, wurde zu Tisch gerufen. Das Essen war super, genau wie an den darauffolgendenTagen. Vielen Dank an den «Spechtwirt». Kurz nach dem Mittag trafen wiruns mit unserer Trainerin Elsbeth Brunner. Als wir unsere Tiere vorgetrabt und den Pulsgemessen hatten, begann für uns das Training im kleinen Paddock. Wir ritten lösendeLektionen und beendeten das Training mit sechs Galopprunden auf der 1.3 km langenSandbahn. Als die Pferde gemistet und alle zu Abend geges-sen hatten, gab es einespannende Frage- und Antwortstunde, bei der wir sehr viel über die Gesundheit desPferdes, den Pferdesport allgemein und dessen Ausbildung gelernt haben.Am Dienstagmorgen nach dem Frühstuck erhielten wir den Tagesplan und stelltenfest, dass wir am Morgen eine halbe Stunde Sport haben und erst um 14.00 Uhrwieder dreieinhalb Stunden reiten. Da wir jedoch gerne etwas unternehmen wollten,gingen wir zu Röbi Portmann dem Lagerleiter und fragten ihn, ob er unseren Tag nichtetwas aktiver und lehrreicher gestalten könne. So kamen wir zu dem Vergnügen, beimSitzreiten der Dressurreiter mitzumachen, was uns allen gut tat und Spass machte.Von nun an durften wir jeden Tag zusätzlich noch eine Stunde ein NPZ-Pferd reiten.Beim Nachmittagstraining lernten wir die Galoppsprünge zählen und durften kleineGeländeschwierigkeiten reiten. Am Abend fand noch eine kleine Olympiade statt, bei der18SEN 4-2008


ZKV-Future Lagerwir unsere Künste als Velofahrer unter Beweis stellen muss-ten. Wir waren auf Grundder kleinen Teilnehmerzahl mit den Vierkämpfern zusammen, mit denen wir den gutendritten Platz erreichten.Mittwochmorgen gingen wir mit Veronika Münger drei Stunden ins Gelände hinter derStadt ausreiten. Sie erzählte uns während des Ausrittes viel über das Training, Fütterungund Aufbau eines Distanzpferdes. Nachmittags hielt die Tierärztin einen Vortrag überLahmheiten, wir durften selber Verbände anbringen und Beine untersuchen. Danachhatten wir Reitunterricht bei Nicolas Pauchard. Sobald er gemerkt hatte, dass auch wirkeine Halbwilden sind, welche sich eines Tages vom Baum aufs Pferd geschwungenhaben, sondern auch schon diverse Hallen von innen gesehen haben, begann er mituns versammelnde Lektionen zu üben. Die NPZ-Pferde gingen alle sehr gut und warenwundervoll zu reiten.«Juuupii, wir durften GPS reiten», am Donnerstagmorgen, begaben wir uns mit Veronikaund den Pferden auf die kleine Allmend. Wir lernten den Takt unserer Pferde kennen,mit welchem sie Stunden über Stunden galoppieren können. Am Schluss durften wirnoch unsere Pferde laufen lassen, der Freiberger erreichte eine Geschwindigkeit von 52km/h. Zurück im NPZ überwanden wir noch das eine oder andere Naturhindernis. Nachdem Mittag ging es auch gleich weiter mit dem Springen, wir bekamen wieder superPferde zur Verfügung gestellt und durften mit ihnen über diverse Baumstämme, Gräbenund Hindernisse springen. Weil es der letzte Abend war, gab es ein Spezialprogramm.Zuerst hielt der Tierarzt des Zürcher Zoos, einen Vortrag über den Ursprung der Pferde.Danach kam der bunte Abend bei dem sich jede Gruppe vorher etwas zur Unterhaltungausdenken musste. So beschlossen wir, den andern unsere Sportart etwas näher zubringen. Wir führten Najira den Araber vor und erzählten etwas über die Ausdauer undHärte dieser wunderschönen, für Distanzreiter unverzichtbaren Pferde. Alle Gruppengaben sich Mühe, studierten Spiele ein und erzählten Witze. Es war ein gelungenerAbschlussabend!SEN 4-2008 19


ZKV-Future LagerAm Freitag wurde erstmal früher als sonst aufgestanden und gepackt. Nach dem wirdie Pferde das letzte Mal ausgemistet und selbst gefrühstückt hatten, trafen wir uns mitElsbeth zum Vortraben und Trainieren auf dem kleinen Paddock. Anschliessend hattenwir noch mal distanzspezifische Theorie. Am Nachmittag war dann das Geländederby,bei dem Eveline von unserer Gruppe mit ihrem Freiberger teilnahm. Danach wurden diePferde verladen und wir räumten die Boxen aus. Nach der Abschlussrede von Röbi undAngelo, hiess es auch schon Abschied nehmen. Diese Woche war wie im Flug vorbeigegangen,es war sehr kurzweilig aber auch anspruchsvoll. Wir haben viel gelernt, gelachtund neue Freunde gefunden.An dieser Stelle möchten wir uns noch herzlich bei unseren zwei Trainerinnen dafürbedanken, dass sie sich die Zeit nahmen und Elsbeth Brunner sogar eines ihrer Pferdezur Verfügung gestellt hatte. Besten Dank auch an Andrea Amcher, welche die treibendeKraft war, die uns ermöglichte als Distanzreiter an dem Lager teilnehmen zu können.Und heute ist schliesslich nicht alle Tage,die Distanzreiter kommen wieder keine Frage!Erfahrungsbericht: Robin Sheppard, Eveline Hunsperger und Lucia Maser20SEN 4-2008


AntischrecktrainingAntischrecktraining – Desensibilisierung von Pferden«Die Blache bis zu den Ohren nimmtNatan völlig gelassen»Foto: www.midnight-designs.ch«Etwas unsicher aber neugierig begutachtendie beiden den Sonnenschirm»Foto: www.midnight-designs.chPuls ist gut und ab ins Vet-Gate. Ein Windstoss, ein Rascheln. Partner Pferd erschrickt,ein Sprung in die Luft und der Puls schnellt nach oben. Ein Bild, welches ich schonöfters an Distanzritten gesehen habe. Oder ein Reiter der auf einem Waldweg verzweifeltversucht sein Pferd an einer Plastikblache vorbei zu treiben. Auch dieses Bild habe ichan Ritten schon gesichtet.Aus diesen Gründen gibt es bei uns manchmal ein Training der anderen Art. Vornewegmuss ich sagen, dass es wie bei den Menschen auch Pferde gibt, die von Natur aus vielschreckhafter sind als andere und solche, bei denen es sich auch nie ändern wird. Undnatürlich hat auch nicht jeder Reiter dieselbe Ansicht.Um unseren Pferden im Training eine Abwechslung zu bieten und ihre Nervenstärkewieder etwas zu erhalten, schleppen wir unser Gymkhana-Material auf den Roundpenund üben.Aber was wird da geübt? Für viele Pferde reicht es vorerst, wenn nur eine Plastikblachemit auf den Platz genommen wird. Mit einer einfachen Blache kann so vieles geübt werden.Im Schritt darüber führen / reiten, über das Pferd legen oder damit auf dem Platzreiten. Eine solche Aufgabe braucht je nach Pferd viel Geduld des Reiters und natürlichauch das gegenseitige Vertrauen.SEN 4-2008 21


AntischrecktrainingUm zusätzliche Abwechslung zu schaffen, melden wir ab und zu auch mal an einGymkhana oder Patrouillenritt an. Es gibt für die Pferde auch mal wieder etwasKopfarbeit und scheint den beiden auch Spass zu machen.Manche werden jetzt wohl denken «ich bin doch Distanzreiter und kein Gymkhana-Reiter», was wohl stimmt, aber dennoch finde ich auch kleine «Antischrecktrainings» abund zu keine dumme Sache.Natürlich gibt es viele Dinge die man üben und trainieren kann. Da ist die Plastikblachenur eines davon. Regenschirme auf dem Pferd aufspannen, ratternde Dosen hinterherziehen oder den Reitplatz mit diversen Ballons und flatterndem Material dekorieren kannbei einem solchen Training für Abwechslung sorgen.Wichtig ist immer, dass man sich genügend Zeit und Geduld nimmt um mit seinemPferd zu arbeiten. Damit es sich auch mal lohnt mehrere und grössere Posten auf demReitplatz aufzustellen, haben wir öfters einen halben Tag einige Übungen aufgestelltund alle Pensionäre haben mit ihren Pferde geübt. Praktisch ist es dann, dass immerandere Reiter herum sind, die einem helfen können, wenn mal eine Hand zu wenig zurStelle ist.Seit elf Jahren arbeite ich mit diversen Pferden aller Rassen und allen Disziplinen mitGymkhana-Übungen und merke, dass sich das Vertrauen zwischen den jeweiligenReitern und Pferden sehr gestärkt hat. Was gibt es schöneres als eine gute Partnerschaftmit seinem Pferd?Text: Jenny CommonsFotos: www.midnight-designs.ch22SEN 4-2008


Distanzreiten 1899In 40 Stundenvon Zürich über Luzern, Brienz, Bern, Sursee nach Zürichvon Adolphe StoffelOberlieutenant im Dragoner-Regiment 7, Escadron 9Schweizerischer Distanzritt 1899EinleitungMit grossem Interesse verfolgte ich s.Z. den Distanzritt Wien-Berlin, las hernach selbstverständlichdie verschiedenen diesbezüglichen Broschüren und bedauerte sehr, dassin der schönen Schweiz keine solchen Ritte, wenn auch nur in bescheidenern Rahmen,ausgeführt werden. Als dann im Jahre 1898 zum ersten Male ein Distanzritt in derSchweiz proponiert und auch ausgeführt wurde (Lausanne, Bern und retour), war ichFeuer und Flamme dafür. Ich hatte den festen Vorsatz, denselben mitzumachen, musstedann aber verschiedener Verhältnisse halber leider darauf verzichten. Doch aufgeschobenist nicht aufgehoben, sagte ich mir zum Trost, von der Annahme ausgehend: hatmal erst ein Distanzritt stattgefunden, wird bald ein zweiter folgen. Die Zukunft hat meineVoraussetzung bestätigt: denn im Laufe des Sommers 1899 bekam ich vom ReitklubZürich folgende Einladung: Zürich, im Juli 1899Geehrter Herr KameradDem guten Beispiel des Westschweizerischen Kavallerie-Vereins folgend, hat derReitklub Zürich unter dem Ehrenpräsidium von Herrn Oberst H. Bleuler, Kommandantdes III. Armeekorps, und ausserdem noch unterstützt durch eine grössere AnzahlKameraden der Ostschweiz, beschlossen, dieses Jahr vom 14.–16. Oktober einenDistanzrittmit folgender Proposition zu organisieren:1. Zur Teilnahme berechtigt ist jeder Offizier der schweizerischen Armee2. Route: Zürich-Brienz-Bern-Sursee-Zürich oder vice versa, zirka 300 Kilometer.Bei der Strecke Sursee-Zürich und umgekehrt ist die Benutzung des Sihlthalesausgeschlossen.3. Zu passierende Kontrollstellen Brienz-Bern-Sursee.4. Die Reitenden werden in 2 Klassen eingeteilt:I. Leichte Klasse bis und mit 75 kg Gewicht.II. Schwere Klasse über 75 kg Gewicht.Das Gewicht wird vor dem Abreiten bestimmt, wobei Säbel, Ersatzeisen,Pferdeausrüstung etc. nicht mitgewogen werden.SEN 4-2008 23


Distanzreiten 18995. Tenue: Blouse, Mütze und Säbel6. Start: Im Interesse möglichst grosser Intervalle und um ein den Ritt beunruhigendes, gegenseitiges sich Kontrollieren einzelner Teilnehmer zu erschweren, werdenin jeder Klasse durch das Los zwei Abteilungen bestimmt und die Reiter am 14.Oktober wie folgt gestartet:4.00 a.m. ein Reiter der I. Abteil., leichte Klasse, Richtung Brienz4.10 a.m. ein Reiter der II. Abteil., leichte Klasse, Richtung Sursee4.20 a.m. ein Reiter der I. Abteil., schwere Klasse, Richtung Brienz4.30 a.m. ein Reiter der II. Abteil., schwere Klasse, Richtung Sursee4.40 a.m. ein Reiter der I. Abteil., leichte Klasse, Richtung Brienz4.50 a.m. ein Reiter der II. Abteil., leichte Klasse, Richtung Sursee5.00 a.m. ein Reiter der I. Abteil., schwere Klasse, Richtung Brienz5.10 a.m. ein Reiter der II. Abteil., schwere Klasse, Richtung Sursee etc., etc.7. Ersatz: Ein Reiter, der nach der Anmeldung erkrankt, kann sich unter Anzeige andas Komitee durch einen Kameraden ersetzen lassen. Ist der Ritt angefangen,wird kein Ersatz mehr gestattet. Der ganze Distanzritt ist auf dem gleichen Pferdeauszuführen.8. Wegmacher (Velozipedisten, Begleitreiter etc.) sind unstatthaft.9. Sofort nach Ankunft am Ziel hat jeder Reiter sein Pferd in der Reitbahn einer hiefürgewählten Spezial-Kommission von kompetenten Offizieren vorzuführen, welchezu konstatieren hat, ob das Pferd nicht über ein erlaubtes Mass hinaus inAnspruch genommen worden ist.Das Pferd muss sodann am folgenden Morgen oder frühestens acht Stundennach der Ankunft wieder diensttauglich sein und der gleichen Kommission auf derAllmend Zürich im Trab (zirka 1000 m), Galopp (zirka 1000 m) und Nehmen vonfeldmässigen Hindernissen von seinem Reiter vorgeführt werden.Pferde, welche sich bei dieser Prüfung als nicht diensttauglich präsentieren,werden disqualifiziert und sind ausgeschlossen von jedem Preis und jederEntschädigung.10. Preise: Je nach der Teilnehmerzahl sind folgende Preise vorgesehen:Für jede Serie einen 1. Preis im Betrage von Fr. 400-500Für jede Serie einen 2. Preis im Betrage von Fr. 200-300Für jede Serie einen 3. Preis im Betrage von Fr. 100-200Für jede Serie einen 4. Preis im Betrage von Fr. 50-100nebst allfälligen Ehrenpreisen.11. Jeder von weiter als 50 km herkommende Teilnehmer, welcher die ganzeDistanzritt-Route innert 60 Stunden abgeritten hat und mit einem noch diensttauglichen Pferd ankommt, erhält als Reiseentschädigung von seinem schweizerischen Domizil bis Zürich Fr. 0.25 per km für Reiter und Pferd zusammen. DieEntfernung wird dem schweizerischen Distanzenzeiger entnommen und nur einmal in Rechnung gebracht.24SEN 4-2008


Distanzreiten 189912. Einsatz Fr. 20.–, welcher mit der Anmeldung einzusenden ist und bei allfälligemAbstande von der Teilnahme nicht mehr zurückvergütet wird.13. Schluss-Anmeldungstermin: Einliegender Anmeldeschein ist bis spätstens den8. Oktober 1899 abends an Herrn Kav.-Oberlieut. W. Baumann, Mythenquai 70,Zürich II einzusenden.14. Weitere Detailanordnungen werden den Teilnehmern am Ritte anfangs Oktoberzugestellt.Herr Kamerad!Indem wir mit dieser Proposition vor Sie treten, erlauben wir uns, Sie im Auftrage vielerOffiziere aller Grade und im Namen der Mitglieder des Reitklub Zürich, welche alleder Idee eines Distanzrittes sehr sympathisch gegenüberstehen, kameradschaftlichzur Teilnahme einzuladen. Wir haben uns bestrebt, bei der Organisation alle gerechtenAnforderungen in Berücksichtigung zu ziehen und den Ritt so anzulegen, dass einunverständiges, rohes Darauflosreiten nicht zum Ziele führen kann. Wir wollen keinezu Schanden gerittene Pferde, weil wir damit Distanzritte für alle Zeiten in der Schweizdiskreditieren würden. Deshalb verlangen wir, dass die ankommenden Pferde am andernMorgen wieder diensttauglich sind.Im übrigen haben wir dem Reitergefühl und der militärischen Geschicklichkeit derKonkurrierenden möglichst viel Spielraum gelassen und das freie Bestimmungsrechtund die Zeitdauer der Halte, sowie die Auswahl der Wege denselben im weitesten Sinneanheimgestellt.Wir werden es uns zur Ehre anrechnen und unser möglichstes thun, die Teilnehmer andiesem Distanzritt auf kameradschaftlichste in Zürich zu empfangen.Indem wir hoffen, Sie unter die Mitreitenden zählen zu dürfen, begrüssen wir SieMit vorzüglicher HochachtungDer Ehrenpräsident für den Distanzritt 1899:Oberst H. Bleuler.Kommandant des III. ArmeekorpsNamens des vom Reitklub Zürich für den Distanzritt 1899 bestellten KomitesDer Präsident:Robert Stehli, Art.-Hauptm.Der Aktuar:W. Baumann, Kav.-Oberl.,Präsident des R.-K. Z.Vorbereitungen zum RittVon Anfang an der Ansicht, dass zwischen Distanzritten und Rennen ein enormerUnterschied, richtete ich mich auch schon im Training darnach. Bei einem Rennen, dasSEN 4-2008 25


Distanzreiten 1899ja in höchstens 5-8 Minuten gewonnen werden muss, soll das Pferd aufs äusserste trainiertsein, um in dieser kurzen Frist alles aus ihm herausholen zu können. Ganz andersverhält es sich aber bei einem Distanzritte. Das Pferd muss allerdings auch trainiert, aberdabei in sehr guter Kondition sein, also Kraft abgeben können, um dennoch bei vollerKraft und Leistungsfähigkeit am Finish zu erscheinen. Dasselbe darf also beim Trainingunter keinen Umständen überanstrengt werden, und vergesse man also nie, dass dieHauptleistung der Ritt selbst ist. Ein weiterer Hauptfaktor zum Erfolg ist auch der, dassdas Pferd nicht zu jung ist (8-12 Jahre ist nach meiner Ansicht das beste Alter) und Pferdund Reiter sich genau kennen.Zirka sechs Wochen vor dem Ritte begann ich mit dem Trainieren und ritt durchschnittlich2 bis 3 Stunden pro Tag. Geschäftshalber musste die Stunden wohl oder übel aufmorgens früh und abends spät verlegen. Am Morgen ritt ich gewöhnlich eine Stundelang Schritt, um das Pferd an einen langen, ausgiebigen, aber ruhigen Schritt zu gewöhnen,abends dagegen Schritt und Trab, mit möglichst langen Trabreprisen, während zirkazwei Stunden. Sonntags machte ich alsdann längere Touren von 75-80 km Maximum.Ich übte mich auch im Gehen zu Fuss mit und ohne Pferd, weshalb ich von Beginn desTrainings an keine Stiefel mehr trug, sondern starke, mittelschwere Schnürschuhe mitLedergamaschen, wie sie die Herren Offiziere der Infanterie zu tragen pflegen. Um gegenalle Eventualitäten gesichert zu sein, unternahm ich auch Ritte bei Nacht mit Hilfe einerguten Laterne. In dieser Beziehung machte ich alle möglichen Versuche, und entschiedmich schliesslich für eine Acetylenlaterne, wie sie für Velos gebräuchlich, nur fixierte ichdie Feder, um möglichst ruhiges Licht zu erzielen. Nachdem die Art der Beleuchtunggewählt, kam nun noch die wichtige Frage der Platzierung derselben und entschloss ichmich für folgende zwei Arten des Tragens:Bei trockenem Wetter befestigte ich das Laternchen an einem am rechten Bügel angebrachtenWinkeleisen. Fürs schlechte Wetter liess ich mir eine Vorrichtung konstruieren,die ich am rechten Stiefel festschnallen konnte; dadurch kommt die Laterne natürlichhöher zu stehen, ist aber auch weniger dem Schmutze ausgesetzt. Anfangs ging das Pferdaus Furcht vor dem grellen Licht ein wenig unruhig; je unruhiger aber der Gang, desto unruhigerauch das Licht; bald jedoch gewöhnte sich das Pferd an dasselbe und ging ruhig.Was nun das Beschläg anbelangt, musste ich für meine Gretel leider vorn beidseitig sorgen.Stegeisen verwenden, da dieselbe Eitersteingallen halber schon mehrmals operiertwerden musste. Sechs Tage vor dem Abritt liess ich das Pferd neu beschlagen, damites sich an das Beschläg gewöhne und zwei Tage vor dem Ritt wurden noch die Nietenfrisch angezogen.Ich hatte die feste Absicht, das Pferd zwei Tage vor dem Ritt per Bahn nach Zürichtransportieren zu lassen, damit es einen Tag vor dem Start noch der Ruhe pflegenkönne. Leider aber wusste ich Freitags 7 Uhr Morgens noch nicht, ob es mir vergönnt seiam Ritte teilzunehmen und Samstag morgens in der Frühe sollte gestartet werden.Erst halb 9 Uhr konnte der Entscheid getroffen werden und dampfte ich dann mit dem10 Uhr Zuge Zürich zu. Wiewohl der Wagen für das Pferd für alle Fälle bestellt war,26SEN 4-2008


Distanzreiten 1899konnte dieses trotzdem nicht mehr mit dem gleichen Zuge verladen werden, sodassder Bediente mit demselben erst abends fünf Uhr in dorten ankam, was entschiedenvon grossem Nachteil war. Mit den näheren Bestimmungen bekam man s.Z. auch zuwissen, in welcher Richtung man den Distanzritt anzutreten habe. Dies wurde von derKommission durchs Los entschieden und traf es mich Richtung Brienz, worüber ichsehr erbaut war, von der Annahme ausgehend, es sei ein enormer Vorteil, zuerst diegrossen Niveaudifferenzen vom Brünigpass zu überwinden. Ich sollte mich jedoch bittergetäuscht haben, davon jedoch später.Die näheren Bestimmungen waren folgende:300 km Distanzritt 14./16. Oktober 1899organisiert vom Reitklub ZürichInstruktion für die Herren Teilnehmer:Herr Kav.-Obelieut. A. Stoffel, Schloss Arbon, Klasse II.1. Durch das Los sind Sie für die erste Abteilung Richtung Brienz bestimmt worden.2. Freitag, 13. Oktober, abends 5 Uhr, Zusammenkunft der Teilnehmer in der KaserneZürich behufs Entgegennahme der letzten Instruktionen und Auslosung derReihenfolge für den Start.3. Für die Pferde der Teilnehmer ist in den Militärstallungen Zürich von Donnerstag12. Oktober morgens bis Mittwoch 18. Oktober morgens Platz reserviert. Ebensokann daselbst Fourage gratis bezogen werden.Stallmeister: Herr Art.-Hauptm. Sulzer Ernst.4. Start und Finish finden bei den Militärstallungen Zürich, Gessnerallee, statt.5. Die Kontrollstellen befinden sich inBrienz: Hotel „Bären“ an der Strasse.Bern: Hotel „Schweizerhof“ vis-à-vis Bahnhof, Stallungen Reitbahn.Sursee: Hotel „Hirschen“ an der Strasse.Dieselben sind bei Tag durch eine Schweizerfahne und bei Nacht durch einegrüne Laterne kenntlich gemacht.Die Kontrolle üben aus die Herren:Kav.-Hauptm. Döpfner / Art.-Oberieut. Seewer in BrienzKav.-Lieut. A. Bauer / Kav.-Lieut. Krafft in BernVet.-Oberieut. Zimmermann / Art.-Lieut. Schnyder v. Wartensee in Sursee6. Der Zeitpunkt der Konditionsprüfung auf der Allmend wird den Teilnehmern beider Ankunft mitgeteilt.7. Reiter, welche unterwegs den Ritt aufgeben, werden ersucht, dies demSchiedsgericht in Zürich (Kaserne) telegraphisch zu melden.SEN 4-2008 27


Distanzreiten 18998. Das Schieds- und Preisgericht besteht aus den Herren:Oberst der Kav. U. Wille, Art.-Oberstlieut. L. Baumann, Kav.-Major Hürlimann,Vet.-Major Erhardt, Sanitäts-Hauptm. Dr. von Muralt.9. Jeder Teilnehmer erhält eine Karte, auf der an den Kontrollstellen dieDurchgangszeit notiert werden muss.Die Karte ist nach vollendetem Ritt dem Preisgericht abzugeben.Das Komitee.P.S. Eine Aenderung dieser Paragraphen fand nur in örtlicher Beziehung insofern statt,dass die Versammlung im Bernerhof tagte, statt in der Kaserne und dass die Pferdein der Reitbahn St. Jakob, unter Oberaufsicht von Herrn Major Girardet, statt in derMilitärstallung, untergebracht wurden.Die reservierten Ställe waren sehr gut und möchte ich an dieser Stelle dafür meinenbesten Dank aussprechen.Des fernern bekamen wir noch folgende Schreiben: Zürich, den 9. Oktober 1899An die Herren Schiedsrichter!Dem Wunsche eines der Herren Schiedsrichter folgend, beehren wir uns, Ihnen betreffdes Verfahrens bei Beurteilung der Distanzreiter folgende Wegleitung zu geben, welcheauf unserer Proposition vom Juli a.c. basiert und in der heutigen Sitzung festgelegtworden ist.1. Das Schiedsgericht hat die ankommenden Distanzreiter in Empfang zu nehmenund sofort nach ihrer Ankunft nach § 9 in der Reitbahn zu beurteilen.2. Die Zeit, wann das Pferd am nächsten Morgen auf der Allmend vorgeführt werdenmuss, bestimmt das Schiedsgericht und setzt sich dasselbe hiefür mit dem Reiterins Einverständnis.3. Bei der Beurteilung auf der Allmend handelt es sich nur darum, ob das Pferd nochdiensttauglich sei oder nicht.Konditionsnoten sind keine zu erteilen.4. Allen Reitern ist gemäss § 9 genau die gleiche Aufgabe zu stellen. Die Hindernissesollen aus einem Graben von zirka 1 Meter Breite und einer Hecke von 50/70 cmbestehen.5. Das Schiedsgericht leitet die am Bankett stattzufindende Preisverteilung.Das Komitee für den DistanzrittDer Präsident:Robert Stehli, Art.Hptm.28SEN 4-2008


Brust oder KeuleBrust oder Keule?Liebe Distanzreiterinnen und Reiter!Was gibt es schöneres im Leben als zu essen? Nun, das ist ein Essen in guterGesellschaft! An jedem Distanzritt sind ja alle Jünger des Distanzsportes vorhanden(Gesellschaft) sowie eine Festwirtschaft die Leckereien anbietet, die darauf warten vonden Distanzreitern und Ihrem Gefolge vertilgt zu werden. Nun gibt es in unserer Weltunzählige Kritiker und Berater, die sich anmassen Sterne und Kochhütchen zu verteilenohne je eine Distanzrittfestwirtschaft betreten zu haben. Dies kann doch nicht sein, dassdie Welt untergeht, ohne dass je eine Bewertung einer Festwirtschaft der Distänzlerstattgefunden hat. Dies hat mich bewogen, diesen weltbewegenden Umstand in die Tatumzusetzen.Nun können die Kritiker unter Euch kritisieren, dass der Kritiker gar keine kritisieredenFähigkeiten besitzt, doch dem ist definitiv nicht so. Doch tut meine Referenzliste nichtszur Sache und ausserdem sei gesagt, dass ich seit Jahren Michelin Reifen an meinemWagen habe!Doch schreiten wir zu unseren ersten Beurteilung: Der Distanzritt Messen! Herzig dieseFestwirtschaft, wie sie anmutig neben dem Vet Gate aufgebaut wurde. Mit direkterAussicht auf die Grooming Area, einfach einmalig! Nur schon die Begrüssung durchden Maître de Cuisine in echt, originalem Bärndütsch «Lueged emal Maitschi da ischChundschaft» brachte das Eis zum schmelzen. Die Speisekarte war übersichtlich undbot von Kalbs- Schweinsbratwürsten über Steaks mit oder ohne Kartoffelsalat eineschöne Auswahl. Die Kalbsbratwurst war gut im Geschmack und übertrumpfte sogardie OLMA Bratwurst.Doch vermisste ich (noch vom 1. 8 inspiriert) die Nationalwurst Nr. 1! Nein, damit meineich nicht den Armeeschef der stalkte sondern den Cervelat! Es ist doch einfach genialsonen Cervelat vom Grill. Die Wurst die die Schweizer zusammenhält auch wenn derDarm aus Brasilien kommt. Vermutlich lag es an der Darm-Krise aber wie auch immer daich michchste Woche in Darmstadt aufhalte, checke ich mal die Lage.Der Kartoffelsalat war traditionell einfach gehalten an einer Mayososse, die von derersten Köchin der Wirtschaft durch hinzufügen von Schnittlauch einen farblichen Tupfererhielt. Die Besucher waren zufrieden und die ein wenig mastige Sosse genügte denpolizeilichen Ansprüchen, noch ein Galopper Spezli aus Worb zu geniessen.An den Preisen gab es nichts auszusetzen. Im Gegenteil! Bratwurst mit Härdöpfelsalat8,-- oder ein Kaffee für 2,-- finde ich einfach flott.Der Blick in die Runde der Kundschaft zeigte ein hervorragendes Bild. Erfreute Gesichterab dem gelungenen Tag, der mit einer Stärkung in der Festhütte den Höhepunkt fand.Bon Appetit!Euer LouisDer Distanzritt GourmetTest ReportSEN 4-2008 29


Big HornTevis abgesagt – stattdessen Big Horn 100!Waldbrände im nördlichen Kalifornien, vor allem auch in der Nähe des WesternState Trails, über welchen der Tevis führt, verbunden mit extrem schlechter Luft(wegen des Rauchs), zwangen die Organisatoren des Tevis Rittes, diesen zirkaeine Woche vorher definitiv abzusagen. Als Alternative bot sich der Big Horn 100an, der bei Shell, Wyoming in den Big Horn Mountains stattfindet.Nach meinem tollen Erlebnis am Tevis letztes Jahr wollte ich diesen Ritt dieses Jahreigentlich noch einmal machen, aber dieser Plan fiel ins Wasser – na ja, so sollte mandas vielleicht nicht grad ausdrücken, der Plan wurde eher ein Opfer der Flammen:Kalifornien brennt, die Luft in weiten Teilen des Staates ist kaum zu atmen, und der Rittwurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.Wir waren alle enttäuscht; Christoph erläuterte, es gäbe einen anderen 100-Meileran demselben Datum: den Big Horn 100 bei Shell, Wyoming, am Fuss der Big HornMountains. Dieses Mal waren wir eine ganze Gruppe: acht Pferde und acht Reiter; sechsfür den 100-Meiler, und zwei für den 55-Meiler. Zwei weitere Pferde mussten für einKadertraining für Christoph am folgenden Wochenende mitkommen. Somit hatten wirzehn Pferde dabei, als wir am Mittwochmittag vom Global Endurance Training Center inMoab in Utah losfuhren; sechs im Stock Trailer, und vier im Wohnwagen/Trailer.Wir fuhren an diesem Tag etwa sieben Stunden bis Rawlins in Südwyoming, wo wir aufdem Fairground übernachteten. Die meisten Städtchen im Westen der USA haben einenFairground, normalerweise ein Rodeogelände mit Corrals für Pferde. Wir konnten unserePferde da einfach einstellen, wo wir wollten – es waren schon ein paar andere dort – undam Morgen fünf Dollar pro Pferd hinterlassen. Wasser Anschluss hatte es auch, sowieWCs für uns; Futter und Heu hatten wir eh selber dabei.Am Donnerstag fuhren wir dann den Rest des Weges, noch mal sechs Stunden, unddann waren wir in Shell, Wyoming, auf endloser Grassteppe, und auf der anderen Seitedie Big Horn Mountains. Das Base Camp war riesig, wir konnten parken, wo wir wollten,und bauten vier Corrals auf für unsere zehn Pferde – oder mindestens für neun davon;der Hengst, Express, blieb am High-Tie am Trailer angebunden.Als wir am Abend herumsassen, und uns auch mit anderen Reitern unterhielten, hörtenwir all die Geschichten über diesen Ritt – Schneestürme auf dem Berg oben … zweijunge Reiterinnen vor zwei Jahren so verloren, dass sie über Nacht draussen in derWildnis bleiben mussten … jedes Jahr viele Reiter, die es nicht in 24 Stunden schaffen… 16, 17, 18 Stunden normale Siegerzeit … jedes Jahr verirren sich viele Reiter, da derTrail extrem schlecht markiert ist – das kann ja heiter werden!Am Freitag ritten wir dann unsere Pferde locker für zirka anderthalb Stunden. Unsereeffizienten und enthusiastischen Grooms, unterstützt von uns allen, packen drei VetCheck Boxen, da es anscheinend für die Grooms nicht möglich ist, zu den VCs zu fahren.Nachher heisst es dann allerdings, das ginge doch. Zusätzlich zu den Boxen für die30SEN 4-2008


Big HornPferde – Decken, Futter aller Art, Elektrolyten, Eimer, etc. – packen wir auch zwei Boxenmit allem, was die Reiter eventuell wünschen könnten: Getränke, Jacken, Esswaren, etc.Die Boxen werden alle mit GETC (Global Endurance Training Center) angeschrieben,damit es ja zu keinen Verwechslungen kommt.Nach erfolgreichem Vet-In bekommen die Pferde die Startnummer auf den Hinterngemalt, auf beiden Seiten – das eliminiert die nervige Notwendigkeit für die Reiter, dieewig flatternden oder sich lösenden und störenden Startnummern umzubinden. Daswird hier in den USA immer so gemacht – praktisch und sinnvoll!Dann noch einmal ein Check, dass alles gepackt ist, dass jeder seine Sachen zusammenhat und dass alles passt und richtig eingestellt ist. Denn um drei Uhr in der Früh imDunkeln sollte keiner was suchen müssen! Der Start ist um vier Uhr. Daher versuchenwir, doch noch ein paar Stunden wertvollen Schlafes zu erhaschen. Ich freu mich wahnsinnigauf den Ritt, hab aber auch ein wenig Bedenken – wegen des Verirrens. Ich hasses, wenn ich verloren gehe wegen schlechter Markierung.Um drei Uhr weckt uns eine Stimme vor dem Trailer, «Christoph, it’s time to get up!» Wirstehen alle auf, acht Reiter und drei Grooms. Dann, um Viertel vor vier, stellen wir unsSEN 4-2008 31


Big Hornmit den anderen Reitern auf: 26 Starter im 100-Meiler, und etwa 15 im 55-Meiler, undalle starten zusammen. Es ist ein kontrollierter Start, die erste Viertelmeile hinter einemAuto her, dann geht’s los. Wir haben tatsächlich ein sehr internationales Feld: nebenden Amerikanern drei Kanadier, zwei Reiterinnen aus Dubai, Anton aus Australien inunserer Gruppe, sowie Jo von England, die allerdings auch in Australien lebt. Antonund Christoph gewannen letztes Jahr den Quilty in Australien zusammen auf Anton’sPferden.Christoph hat uns an unserem persönlichen Pre-Ride Briefing tags zuvor gesagt, wirwürden bis zum ersten Vet Check zusammen reiten, es solle ihn also keiner überholen.Ich halte also nach Christoph Ausschau, was aber nicht so einfach ist. Er reitet Express,den Hengst, konnte sich also nicht direkt mit uns einreihen, da Express verrückt spielte.Ich weiss aber, dass die kleine Gruppe hinter mir einige von unseren Leuten sind. DerMond ist fast voll, und so brauche ich meine Kopflampe nicht, die die Sicht meinesPferdes eh nur behindern würde. Als Markierung sind auf den ersten 15 Meilen oder soBlinklichter angebracht, da man die Fähnchen ja noch nicht sehen kann. Zuerst geht esüber sandige Wege durch sanft wellendes Gelände, auf die Berge zu. Wir sind schonüber eine Meile unterwegs, und immer noch im Schritt; alle anderen sind an uns vorbeigezogen, und schliesslich ruf ich zu der kleinen Gruppe hinter mir zurück, «Marcy, woist Christoph?»Oh, der ist schon lange weg, der war vorne, meint sie. Shit! Ich fang an zu traben, stetigvorwärts, Khan bewegt sich willig, aber sehr ruhig und ohne zu ziehen. Wir überholenimmer wieder kleine Grüppchen, und kurz bevor es in die ersten Hügel am Fusse derBerge geht, hole ich zu Christoph auf. Jo ist auch bei ihm. Nun geht es aufwärts, undzwar happig; der Weg wird steiniger, schmaler, enger, und bald schon arbeiten wir unsdie steilen Wände eines Canyons hoch, dann geht es durch Föhren und Fichten Wald biszum Grat, wo wir eine Strecke Gras überqueren, bis es wieder in einen Canyon geht.In der Zwischenzeit ist es hell geworden, und es wird wärmer, aber es weht eine frischeBrise, was für die Pferde angenehm ist. An den steilsten Stellen gehen wir Schritt, steigenauch mal ab und führen die Pferde. Christoph kann auch den Berg hoch rennen; dasschaff ich nicht, oder nur so langsam, dass es keinen Sinn macht.Bis jetzt find ich die Markierung eigentlich okay, man sieht die weissen Fähnchen gut,und sie sind da, wo sie sein sollten: an jeder Verzweigung; halt fast keine zwischen drin,aber wenn’s abzweigt, ist das markiert. Zwischendurch müssen auch immer wiederGatter geöffnet und hinter uns geschlossen werden. Dann haben wir einen Bergrückenerreicht, und weiter vorne sehen wir eine Dreiergruppe – mit Anton – und den erstenVet Check nach 25 Meilen (40 km). Absatteln muss man nicht. Unsere Pferde pulsensofort runter, und dann beginnt unsere 30-Minuten Pause. Unsere Grooms sind erstangekommen, denn es war schwierig, mit den Autos den Ort zu finden. Aber trotzdemhaben sie alles für uns bereit gemacht. Ich geniesse den völlig ungewohnten Luxus,Grooms zu haben, die angeeilt kommen und alles für das Pferd machen, dass mansich zurücksetzen und was essen und trinken kann, und weiss, dass das Pferd in den32SEN 4-2008


Big Hornbesten Händen ist. Kate, unser Head Groom, fragt auch nach unserer Aus-Zeit, schreibtalles auf, und passt auf, dass alle zeitig wieder bereit sind. Christoph ist der erste vonuns Vieren, der wieder los kann. Ich bin etwa drei Minuten hinter ihm, hole ihn aberbald wieder ein, mit Anton gleich hinter mir. Auf dieser Strecke geht es über weite,offene Hochebenen mit Gras und Wildblumen. An einem Waldrand müssen wir ein paarMinuten das nächste Fähnchen suchen, und Patsy von Texas, die mit uns reitet, findetes schliesslich, dann geht es weiter. Wir kommen auf eine Riesenweide mit Rindern – diewir zwar nirgends sehen, aber wir wurden am Pre-Ride Meeting informiert, dass die daseien und die Fähnchen liebten. Und tatsächlich: Kein Fähnchen steht mehr! Wir reitenauf breiter Fläche und suchen, also kann man nur Schritt reiten. Wir finden eines nachdem anderen, und ich bin froh, als wir aus dieser Hochweide raus sind, denn jetzt stehendie Fähnchen wieder.Auf einer Kuppe sehen wir plötzlich ein Riesenrudel Wapiti Hirsche. Ich dachte, es seieneinfach Rehe, aber Christoph belehrte mich eines Besseren. Und dann plötzlich eingrosses, massives, dunkles, schwerfällig trottendes Ungetüm nur ein paar Meter entfernt– Elch! Unsere Pferde bestehen den Elch-Test; jedenfalls kippt keines um.Diese 15 Meilen vergehen recht rassig, und bald erreichen wir den zweiten Vet Checkbei 40 Meilen (64 km). Es ist das letzte Stück abwärts gegangen. Ich führe Khan dasletzte Stück, und somit können wir im Vet Gate nur den Sattel runterziehen und gleichpräsentieren, Khan ist bereits auf den geforderten 64 bpm. Jetzt hat Khan eine StundePause, und er stürzt sich auf das verschiedene Futter, dass unsere fleissigen Groom-Heinzelmännchen für unsere acht Pferde ausgebreitet haben. Alles ist bereit, obwohl sieauch erst angekommen sind. Ich kann mich beruhigt hinsetzen und auch etwas essenund trinken, das Pferd wieder optimal betreut. Ich kann den Luxus immer noch kaumfassen.Nach unserer Pause geht es weiter; ich bin nun ein paar Minuten vor Christoph, undAnton ist noch weiter zurück. Sein Pferd Millennium hatte länger, bis der Puls unten war.Jo reitet seit dem ersten VC langsamer, und Mel und Larry sind irgendwo weit hinteruns.Jetzt geht es wieder bergauf, den nächsten Hang hoch, dann wieder über eine weiteEbene, und zusätzlich zu den Bergen, in welchen wir reiten, erheben sich am Horizont imNordosten schneebedeckte Zacken – das Herz der Big Horns. Rundum endlose, menschenleereWeite; stahlblauer, wolkenloser Himmel, grüne Flächen, dunkle Nadelbäume!Dann sehe ich Patsy vor mir und hole sie ein. Ich überhole sie und sie schliesst sich miran.Auf und ab geht es weiter, die nächsten 16 Meilen, immer wieder rauf und runter.Unterwegs müssen wir immer wieder absteigen, um Gatter zu öffnen – mühsam, vorallem die, welche keine richtigen Tore haben, sondern nur gespannten Stacheldraht aneinem Pfosten, durch Drahtschlaufen gesteckt. Patsy erzählt, an einem anderen Ritthabe sie so einer ins Gesicht getroffen, als sie ihn öffnete – Blut überall … wir gehenvorsichtig vor und öffnen und schliessen den einen oder anderen gemeinsam, das gehtSEN 4-2008 33


Big Horneinfacher. Dann sehen wir plötzlich ein paar Pickup Trucks: der dritte VC, allerdings gibtes hier bei Meile 56 nur einen obligatorischen 10-Minuten Halt, ohne Untersuchung,dann geht es auf einen 14-Meilen Loop, nach welchem man in diesen VC zurück kommt,und dann eine Untersuchung und 30 Minuten Pause hat – vor den letzten 30 ununterbrochenenMeilen.Unsere Grooms haben sich in der Zwischenzeit aufteilen müssen, da unsere acht Reiternun ebenfalls weit verteilt sind. Aber Kate und Marie kommen grad an mit Shawn, beidem sie mitfahren können, und Khan bekommt mehr Futter. Dann geht es weiter. Nur 14Meilen denk ich, und wir sind hier hoch oben auf einem Grat – das machen wir locker,Khan ist noch so frisch! Grad als Patsy und ich weitereiten, kommt auch Christoph hieran. «Ich sehe euch in knapp zwei Stunden», ruf ich den Grooms noch zu mit einemWinken, dann traben wir die Strasse runter. … wie der Mensch sich irren kann!!! Diese14 Meilen sind ein Ritt durch Dante’s Neunten Kreis der Hölle – wenn auch verpackt inder wunderbarsten Landschaft, die man sich vorstellen kann. Nach dem Stück ungeteerterStrasse geht es links ab in die Bäume, dann auf einen schmalen Pfad, der mehraus groben Felsblöcken als aus «Boden» besteht; und natürlich geht’s recht steil denHang rauf … Khan hat von dieser Kletterei gründlich die Nase voll. Er meint, er seischliesslich kein Big Horn Schaf, sondern ein Pferd – ein Steppenrenner, und er wirdimmer langsamer. Sein Schritt lässt eh zu wünschen übrig, und jetzt muss ich treiben,damit er sich überhaupt noch bewegt. Patsy will daher die Führung übernehmen, aberihre Stute fühlt dasselbe, sie will auch nicht mehr, und versucht immer wieder, nachlinks den Hang runter auszubrechen. Dann sind wir oben, und es geht auf der anderenSeite runter in die Bäume. Aber hier bleibt Khan einfach stehen, und lässt sich nichtmehr dazu bewegen, auch nur einen Schritt zu tun. Mein Gott, was fehlt dem Pferd?!?!?!Ich springe runter und taste seine Kruppe ab: kein Tie-up, da ist alles weich und locker.Verletzt ist er auch nicht. Kolik? Nein, er stürzt sich auf das Gras und frisst gierig,schwitzt auch nicht und ist völlig ruhig. Ich probier’s mit Führen und wir beobachtenseine Beine. Eigentlich alles okay, er bewegt sich normal, so geh ich eben mal zu Fuss.Ich hab bereits Visionen davon, die nächsten zehn Meilen bis in den Checkpoint zu Fusszu gehen – hier könnte dich jedenfalls kein Fahrzeug von der Strecke holen – aussereinem Helikopter käme hier nichts hin, und auch der hätte keinen Platz zum landen, zusteinig. Vielleicht ein Motocross Motorrad, aber das würde ja auch nicht helfen. Nein,wir sind auf uns gestellt.«Du Patsy», sag ich nach einer Weile, “hast du kürzlich ein Fähnchen gesehen?“ «Äh …nein!» Wir kommen an einen Holzzaun, mit drei Stämmen als Gatter – kein Fähnchen.Hmh! Wir kehren um und suchen das letzte Fähnchen, aber ich bin sicher, da war garkein anderer Pfad. Wir gehen fast eine Meile zurück, finden dann zwei alte Fähnchenzertrampelt am Boden – eben doch dieser Pfad. Nun suchen wir links und rechts nachFähnchen oder alternativen Pfaden – nichts! Wir kommen schliesslich wieder an diesesGatter und überlegen uns, was wir tun sollen. Ich schlage vor, wir kehren um und reitendenselben Weg ins Vet Gate zurück. Besser, als hier oben völlig verloren zu gehen. Wir34SEN 4-2008


Big Hornhaben hier jetzt eine gute halbe Stunde verloren, aber immerhin scheint Khan wieder völlignormal! In diesem Moment kommt die Erlösung in Form von Christoph mit Express!Wir erklären ihm unser Dilemma und zeigen ihm das Gatter, und er sagt, er habe diesenRitt ja bereits mehrmals gemacht, und er erinnere sich vage, dass es durch so ein Gattergehe. Und sie hätten im Vet Gate gesagt, ein paar Meilen des Trails hier draussen seinicht markiert. Na super – warum haben sie das Patsy und mir nicht gesagt!!! Man kämemit dem ATV nicht hin zum markieren! Ah ja?! Da hätte der Betreffende seinen faulenHintern ja von seinem ATV runterbemühen und mindestens an diesem elenden Gatterein Fähnchen anbringen können, zu Fuss – das tötet niemanden!Na ja, immerhin wissen wir nun dank Christoph, dass wir doch auf dem richtigen Wegwaren und ritten weiter, zu dritt. Nach ein paar Meilen kommen dann plötzlich auchtatsächlich wieder die kleinen weissen Fähnchen. Nun kann ich auch die überwältigendgrandiose Landschaft wieder geniessen. Wir kommen an zwei Bergseen vorbei, müsseneinen am unteren Ende dann auch durchqueren auf einer Furt, die den Pferden nichtganz bis an den Bauch reicht – eine willkommene Abkühlung. Der Weg bleibt aber sofelsig, dass man kaum richtig vorwärts kommt. Wir brauchen für die lausigen 14 Meilenfast 4 Stunden (natürlich inklusive der verlorenen Zeit mit der Suche nach nicht-existentenFähnchen). Bin ich froh, als wir aus dem Wald kommen und das Vet Gate wiedervor uns sehen!Khan ist wieder direkt zum Vorführen bereit, und Kate trabt ihn für mich vor; ich will micheinfach nur hinsetzen! Khan hat überall gute Werte, und nun hat er wieder 30 Minutenzum fressen und ruhen – und wie er frisst!Offizielle Helfer braten hier auf einem kleinen Grill Hamburger für die Reiter. Kate informiertuns, dass alle unsere anderen Pferde auch noch immer Rennen seien, und dassdie beiden 55-Meiler ihr Rennen gut beendet hätten.Khan und ich sind die Ersten, die diesen VC verlassen, mit Christoph nur eine Minutehinter uns. Ich reite Schritt, bis er mich eingeholt hat. Dann geht es wieder los. Khan istwie verwandelt, voller munterem und frischem Bewegungsdrang, wieder wie am Anfang!Kurze Zeit später ist auch Patsy wieder bei uns, und wir Drei nehmen die letzten 30Meilen in Angriff. Es ist jetzt Abend geworden, etwa sechs Uhr – das bedeutet, dass wirnicht allzu viel Strecke im Dunklen werden reiten müssen.Von nun an geht es fast nur noch runter, mit fast ebenen Teilen dazwischen, und wirkommen besser vorwärts. Der Weg ist auch nicht mehr ganz so steinig, oft sind wir aufSand oder Gras. Gegen Meile 90 hin wird es immer steiler, und wir steigen ab, dannwieder auf, dann wieder ab; immerhin kann man bereits in die Ebene runter sehen. Aneinem technisch schwierigen Punkt über Felsplatten hören wir plötzlich ein scharfesKratzen, dann ein Aufschrei von Patsy. Ihre Stute ist auf der Felsplatte ausgerutscht, allevier Hufe rutschen weg, und Pferd und Reiter liegen flach am Boden, auf dem hartenStein. Zum Glück nur Schürfungen, wenn auch blutig und schmerzhaft, bei Pferd undReiter, und wir reiten weiter, die letzte extrem steile Stelle runter ins Tal, oder besser:wieder auf die Hochebene, die Upper Plains von Wyoming. Laut Pre-Ride Briefing müs-SEN 4-2008 35


Big Hornste hier zirka bei Meile 90 ein Vet stehen, nicht für ein Gate, nur für Notfälle, und alsChance für Reiter, zurückzuziehen, falls sie fühlen, das Pferd mag die letzten 10 Meilennicht mehr schaffen, denn hier sind wir auf einer ungeteerten Strasse; die letzten Meilensind dann wieder fast unzugänglich für grössere Fahrzeuge. Wir treffen tatsächlich einpaar Offizielle bei einem Pickup-Truck, aber keinen Vet, was egal ist, denn Patsy’s Stutescheint okay. Unsere beiden Pferde sind immer noch frisch und munter.Noch haben wir Licht, aber die Sonne ist am untergehen. «Jetzt geht es nur noch ebenweiter, oder,» fragt Christoph. «Oh nein, es geht noch mal da hoch», hören wir, und ichseh mir den betreffenden Hügel mit einem Stöhnen an. In der Zwischenzeit spür ichmeine Beine vom abwärts traben und rennen. Na ja, die letzten elf Meilen schaffen wirauch noch! Khan und Express sind fit; niemand ist nahe genug, um uns einzuholen; esist nicht mehr weit!Die nächsten elf Meilen sind wohl die schnellsten elf Meilen, die ich je an einem Rennengeritten bin. Ich weiss nicht mehr, um wie viel Uhr genau wir bei diesen 89 Meilen losritten,aber wir reiten wie die Pony Express Reiter von 1864. Wir halten nur einmal an, umden Pferden Elektrolyten und Powermischung zu geben – mit Molasse, das Zeug klebtfürchterlich und schmiert sich überall hin.Ein paar Meilen vom Ziel fragt Patsy, wacker immer direkt hinter uns, wie wir das dennnun machen würden, wer denn von uns die Ziellinie zuerst überqueren werde, da wireinander wohl nicht jagen wollten. «Wissen wir noch nicht», meint Christoph. Ich grinseihn an und sag, “Ist doch klar, wir halten Hand und gewinnen beide! Sind ja beides deinePferde!“ Christoph ist noch nicht ganz überzeugt und ich argumentiere: «In New Mexicohab ich den zweiten Platz dir überlassen, und nahm den dritten Rang. Also diesmal solltenwir’s so machen!» Patsy meint, sie sei glücklich mit den Dritten, sie sei ja froh, dasssie sich bei uns habe anhängen können. «Okay», meint Christoph.Wir überqueren den Highway – und das waren übrigens die einzigen paar geteertenMeter auf diesem Ritt: die beiden Male, als wir den Highway überquerten).Nun noch etwa eine Meile ins Ziel, die Sandstrasse hoch zum Base Camp – und wirhaben noch ein wenig Tageslicht. Christoph meint, dass sei einmalig. Früher ritten siestatt um vier um halb fünf Uhr los, und es sei noch NIE jemand bei Tageslicht zurückgekommenvom Big Horn 100!Wir galoppieren also locker über die Ziellinie gegen halb zehn, Hand in Hand um deutlichanzuzeigen, dass wir uns den ersten Rang teilen wollen.Kurz darauf bestehen auch beide Pferde den letzten Vet Check, wo auch bereits derCheck für Best Condition durchgeführt wird. Wir haben nach Zieleinlauf eine StundeZeit, um die Pferde zu präsentieren, aber ich präsentiere Khan etwa 20 Minuten später,und sein Puls im CRI ist 40/40 – der Vet ist tief beeindruckt, auch mit Khan’s anderenWerten.Die unermüdlichen Grooms sind immer noch im vollen Einsatz, und tun alles, um Khanund Express zu helfen. Ich krieche schliesslich ins Bett im Trailer. Ich höre Kate etwazweieinhalb Stunden später. «Christoph, Larry und Mel sind hier.» Dann, noch mal zwei36SEN 4-2008


Big HornStunden oder so später, «Christoph, Anton und Jo sind hier.» Somit sind alle unsere achtReiter und Pferde zurück, und alle acht sind fit to continue!Bei der Preisverteilung am folgenden Morgen hören wir dann, dass Khan auch den BestCondition Preis gewonnen hat! Als Preis erhalte ich eine Gratismeldung für den Big Horn100, in irgend einem Jahr … Na ja, das nächste Mal werd ich trotzdem wieder lieber denTevis reiten. Aber der Big Horn ist wohl einer der anstrengendsten Ritte überhaupt, nochhärter and mühsamer als der Tevis! Und überwältigend wunder-wunderschön! Ein tollesErlebnis, ein unvergessliches Abenteuer! Würd ich’s wieder tun? Klar!Esty H. GeissmannSEN 4-2008 37


Wichtige HinweiseWichtige Hinweise für Konkurrenten an DistanzrittenTeilnahmebedingungenAlle Konkurrenten müssen im Besitz eines SVPS-Reiterbrevetssein. Für die Teilnahme an CEN***-Prüfungen und internationalenVeranstaltungen (CEI) wird der Besitz einer eingelösten SVPS-Endurance-Lizenz vorausgesetzt.Für Distanzen über 40 km müssen Konkurrenten und ihre Pferddie entsprechenden Qualifikationsstufen erreicht haben (mehrdazu im Anhang II, Endurance Reglement).Reiterbrevet sowie Qualifikation bzw. Endurance-Lizenz werdenbei der Startnummernausgabe kontrolliert.Ein Pferdepass ist für alle Prüfungen obligatorisch. Pferde müssengemäss SVPS-Weisungen geimpft sein.ReglementeNationale Veranstaltungen werden nach geltendemGeneralreglement, dem Endurance Reglement SVPS sowie denWeisungen LT Endurance durchgeführt. Sie können unterwww.svps-fsse.ch abgerufen werden.Konkurrenten sind für die Kenntnis der geltenden Reglemente undWeisungen selbst verantwortlich.Wichtige InformationenAlle für Konkurrenten wichtigen Informationen werden spätestenseine Stunde vor dem Start an der Informationstafel angeschlagen.Es liegt in der Verantwortung der Konkurrenten, sich dieseInformationen vor Antritt der Prüfungen anzusehen.Abmeldungen Gemäss Bestimmungen des SVPS-GR §34 + §35HaftungSoweit gesetzlich möglich, lehnt der Veranstalter jede Haftpflichtfür sich und seine Hilfspersonen gegenüber Konkurrenten undDritten ab.Konkurrenten haften für Schäden aller Art, die diese, ihre Pferdeoder ihre Helfer während der Veranstaltung verursachen. AufVerlangen des Veranstalters müssen sich daher Konkurrenten vorBeginn der Prüfung über einen Haftpflicht-Versicherungsschutzausweisen können. Dieser muss auch Schäden bei der Teilnahmean Pferdesportveranstaltungen decken.38SEN 4-2008


AusschreibungenAusschreibung / ProposizioneIragna6707 Iragna, 4. Oktober 2008 / 4 ottobre 2008Prüfungen / Prove: CEN** SM 123 km, CEN* 80 km, EVG3 68 km, EVG2 43 km, EVG1 28 km,KLP 28 km, DRF 28-95 kmVeranstalter / OrganizzatoreOK-Präsident / Presidente COSekretariat / SegretariatoGruppo Regionale Endurance TicinoWildi Samantha, Via stazione, 6805 MezzovicoTel: 091 946 19 09 Mobil: 079 794 33 88E-mail: wildi_samantha@hotmail.comRüegsegger ThereseMadrano6780 AiroloJurypräsident / Presidente di giuria Meier Stefan / ZH, 079 350 75 70Veterinärpräsident / Presidente Vet. Dr. Gendotti Mauro / TI, 079 337 07 32Prüfung / Prova Nr. 1 Schweizermeisterschaft / Campionato SvizzeroCEN**123 kmStart / Partenza05.00 Massenstart / partenza in frottaTempo / VelocitàMin. 10 km/hStrecke / Percorso1 x 40S km, 1 x 40N km, 1 x 28 km, 1 x 15 kmVet Gates + Pausenlänge Bei 40 km, 80 km, 108 km, Pausen je 40 MinutenVet Gates + PauseDopo 40 km, 80 km, 108 km pause di 40 MinutiNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr. 140.-Nichtmitglieder / non soci: Fr: 160.-Prüfung / Prova Nr. 2 CEN* 80 km mit separater Wertung für J&Y/R / conclassifica separata per J&Y/RStart / Partenza07.30 Massenstart / partenza in frottaTempo / VelocitàMin. 12 km/hStrecke / Percorso1 x 40N km, 1 x 40S kmVet Gates + Pausenlänge Bei 40 km, Pause 40 MinutenVet Gates + PauseDopo 40 km, Pausa di 40 minutiNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr. 110.-Nichtmitglieder / non soci: Fr: 130.-Prüfung / Prova Nr. 3 EVG3 68 kmStart / Partenza08.15 – 09.30 in Gruppen / in gruppiTempo / Velocità10 – 15 km/hStrecke / Percorso1 x 40S km, 1 x 28 kmVet Gates + Pausenlänge Bei km 40, Pause 40 MinutenVet Gates + PausaDopo 40 km, Pausa di 40 minutiNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr 90.-Nicht-Mitglieder / non soci: Fr. 110.-SEN 4-2008 39


AusschreibungenIragna 2008Prüfung / Prova Nr. 4 EVG2 43 kmStart / Partenza10.00 – 11.00 in Gruppen / in gruppiTempo / Velocità10 – 15 km/h,Strecke / Percorso1 x 28 km, 1 x 15 kmVet Gates + Pausenlänge / Bei km 28, Pause 40 MinutenVet Gates + PausaDopo 28 km, Pausa di 40 minutiNenngeld / tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr. 70.-Nichtmitglieder / non soci: Fr. 90.-Prüfung / Prova Nr. 5 EVG1 28 km OKV Prüfung / Prova OKVStart / Partenza11.00 – 12.00 in Gruppen / in gruppiTempo / Velocità8 – 13 km/hStrecke / Percorso1 x 28 kmNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET : Fr. 60.-Nichtmitglieder / non soci: Fr. 80.-ACHTUNG!!! NACH VEREINBARUNG MIT DER SE, ZÄHLEN DIE PUNKTE VON PRÜFUNG NO. 3, NO. 4 UNDNO.5 DOPPELT FÜR DEN EVG CUP 2008, AUCH NO 6 FÜR DEN KLP-CUP!!!!ATTENZIONE!!! IN ACCORDO CON LA SE, I PUNTI DELLE PROVE NO. 3, NO. 4 E NO. 5 NEL CONTESTODELLA COPPA EVG 2008 SARANNO RADDOPPIAT, ANCHE NO 6 DELLA COPPA KLP 2008I!!!!_____________________________________________________________________________Prüfung / Prova Nr. 6 KLP 28 kmStart / Partenza09.30 nach Startliste / 09.30 secondo la lista di partenzaTempo / Velocità8 – 13 km/hStrecke / Percorso1 x 28 kmiNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr. 40.-Nichtmitglieder / non soci: Fr: 60.-Prüfung / Prova Nr. 7 DRF 28 - 95 kmStart / Partenza 08.00 – 10.00Tempo / Velocità frei, letzte Ankunft 18.00 Uhr / libera, ultimo arrivo ore 18.00Strecke / PercorsoSchlaufen von 40, 28, 15 km / anelli di 40, 28, 15 kmVet Gates + Pausenlänge Nach jeder Schlaufe, Pausen je 40 MinutenVet Gates + PauseDopo ogni anello, pause di 40 minutiNenngeld / Tassa d’iscrizione Mitglieder SDV oder ET / soci SDV o ET: Fr. 50.-Nichtmitglieder / non soci: Fr: 70.-FM SPEZIALWERTUNG:Pokal für die ersten 3 RängeSiehe auch Info-Blatt „Wichtige Hinweise“, abrufbar unter www.swissendurance.chPer ulteriori informazioni vedi pure “Wichtige Hinweise” sul sito: www.swissendurance.ch40SEN 4-2008


AusschreibungenAllgemeine Hinweise für Konkurrenten /Informazioni generali per i concorrentiNennschluss / 19. September 2008 / 19 settembre 2008Termine d’iscrizioneNachnennungen / für folgende Prüfungen möglich: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7Iscrizioni tardive possibile per le seguenti prove: 1, 2, 3, 4, 5, 6,7Prüfungswechsel / für folgende Prüfungen möglich: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7Cambiamento di prova possibile per le seguenti prove: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7für Nach- und Platznennungen wird ein Zuschlag von Fr. 30.-für Prüfungswechsel ein solcher von Fr. 20.- erhoben /Per iscrizioni in ritardo o sul posto, supplemento di Fr. 30.-Per cambiamento di prova, supplemento di Fr. 20.-Anmeldung /mit Anmeldeformular und Kopie der Einzahlung an:Iscrizione Con formulario e copia della cedola di pagamento a:Walter Hottiger, Tellenmattstr. 25, 6312 SteinhausenTel. 041 743 09 10, E-Mail w.hottiger@datazug.chZahlung an / Banca Raiffeisen Alto Vedeggio, 6802 Rivera PC 69-4046-8Pagamento aA favore cto. No. 1046598 Endurance TicinoJunioren (Geburtsjahr 1987 oder jünger bezahlen die Hälftedes jeweiligen Nenngelds)Juniori, (Anno di nascita 1987 o più giovani) pagano la metàdella rispettiva tassa d’iscrizioneWenn die Einzahlung von einer anderen Person gemachtwird, muss Name, Nachname des Reiters und Prüfung aufdem „Zahlungszweck“ markiert werden.Se diverso da chi effettua il versamento, indicare nome,cognome del cavaliere e prova sul “motivo di pagamento”PLZ Ort Start / Ziel6707 IragnaPartenza / arrivoKartenmaterial / 1 : 25 000, Biasca 1273, Osogna 1293, Bellinzona 1313Carte geografiche - Anello 40S km (rosso) Iragna-Biasca-Arbedo-Iragna- Anello 40N km (blu) Iragna-Dongio-Cresciano-Iragna- Anello 28 km (verde) Iragna-Biasca-Claro-IragnaSEN 4-2008 41


Ausschreibungen- Anello 15 km (giallo) Iragna-Biasca-Cresciano-IragnaStartnr.-Ausgabe / Freitag 16.30 – 18.30Consegna pettorali Venerdì 16.30 – 18.30Samstag 06.00 – 11.00Sabato 06.00 – 11.00Voruntersuchung / Freitag 17.00 – 19.00 für CEN** und CEN*Controlli preliminari Venerdì 17.00 – 19.00 per CEN** e CEN*SamstagSabato06.30 – 11.30 für EVG3, EVG2, EVG1, DRF06.30 – 11.30 per EVG3, EVG2, EVG1, DRFVorbesprechung /BriefingPreisePremiBest Condition:Keine, Infowand beachten!Nessuno, consultare il pannello delle informazioni!Plakette und Erinnerungspreis für alle. Pokale, Naturalgabenfür die ersten 3 Plazierten jeder Prüfung.Preisgeld für die ersten 3 Plazierten derSchweizermeisterschaftFür Nach- und Platzmeldungen sowie für Prüfungswechselbesteht kein Anspruch auf Preise.Placchette e premio ricordo per tutti. Coppe e premi in naturaper i primi tre classificati di ogni prova.Premio in contanti per i primi 3 classificati del campionatosvizzero.Per iscrizioni tardive e per cambiamenti di prova, laconsegna di premi non è garantita.Sonntag, 5. Oktober 2008 um 09.00 Uhr beim VetgateDomenica, 5 ottobre 2008 alle ore 09.00 al VetgatePreisverteilung /PremiazioneSonntag, 5. Oktober 2008 um 10.00 Uhr ca.Domenica, 5 ottobre 2008 alle ore 10.00 ca.Unterkunft Pferde / Paddocks zum Selbereinzäunen: Fr. 30.- pro PferdSistemazione cavalli 7 Boxen bei Start (500 m) mit Stroh und Heu: Fr. 70.-.Diese werden nach Einschreibeordnung reserviert.Sonst:Scuderia Taminelli in Cresciano (15 Minuten) 079 337 35 41Scuderia Al Piano in Giubiasco (30 Minuten) 079 620 42 42 /091 857 15 12Paddocks da recintare Fr. 30.- per cavallo7 Box vicino alla partenza (500 m) con paglia e fieno: Fr. 70.-Verranno riservati secondo l’ordine in cui giungono leiscrizioni.Altrimenti:Scuderia Taminelli in Cresciano (15 minuti) 079 337 35 4142SEN 4-2008


AusschreibungenScuderia Al Piano in Giubiasco (30 minuti) 079 620 42 42 /091 857 15 12Unterkunft Reiter / Massenlager mit eigenem Schlafsack Scuderia Taminelli,Dormitorio Cresciano, (15 Minuten) 079 – 337 35 41Zimmer, Ristorante degli amici in Cresciano, 091 863 19 98Oder: Ente Turistico Bellinzona, 091 – 825 21 31Scuderia Taminelli in Cresciano, (15 minuti) 079 337 35 41camere, Ristorante degli amici in Cresciano, 091 863 19 98Oppure: Ente Turistico Bellinzona, 091 825 21 31FEI-Qualifikationsmöglichkeit im 123 km Rennen in Iragna / TIIn Iragna besteht die Möglichkeit im Rennen über 123 km eine FEI ***(3 Stern)Qualifikation zu reiten. Das heisst, wer in Iragna im 120 km Rennen klassiert ist, istqualifiziert für ein CEI 140 - 160 km (CEI***).Der CEN** Iragna wird von der FEI als CEI anerkannt, was für die im neuen FEIReglement(gültig ab 2009) voraussichtlich stark verschäften Qualifikationskriterien für Senioren,Junioren und Junge Reiter von grosser Wichtigkeit sein könnte.Die FEI erlaubt dies daher, weil es in der Schweiz keine CEI's gibt. Bedingung ist, dassamRennen ein ausländischer FEI-Richter anwesend ist.Possibilità di qualificazione FEI nella prova di 123 km a IragnaA Iragna c’é la possibilità di acquisire una qualificazione FEI *** (3 stelle) nella gara di123 km. Questo significa che chi viene classificato nella gara di 123 km, si qualifica peruna CEI 140-160 km (CEI***).La CEN** a Iragna viene riconosciuta dalla FEI quale CEI.La FEI acconsente questo, poiché in Svizzera non ci sono prove CEI. La condizione perquesto é che alla prova sia presente un giudice FEI proveniente dall’estero.SEN 4-2008 43


AusschreibungenCare amazzoni, cari cavalieri, groom, amici e visitatori.La stagione agonistica é cominciata e il GR Ticino é in piena preparazione per potervi offrireun’indimenticabile, ben riuscita e speriamo soleggiata manifestazione. Come tuttisicuramente già sapete, quest’anno in Ticino si gareggerà per il titolo di campione svizzero.Vorremmo darvi alcuni dettagli sulla gara, in modo che tutti siano anticipatamente informati.La gara si svolgerà sull’arco di 3 giorni:Venerdì pomeriggio (3.10.08): arrivo dei primi concorrenti. Controlli preliminari CEN.Sabato (4.10.08): gare. Alla sera risotto gratis per ogni partecipante e un suo groom.Domenica mattina (5.10.08): Best Condition per CS e premiazione di tutte le prove.Alcuni commenti ci sono già giunti: “Perché devo stare 2 giorni se partecipo solo a una garabreve?” e cose simili.Abbiamo pensato quanto segue:Quando noi ticinesi partecipiamo a gare oltre Gottardo, dobbiamo sempre prenderci almenodue giorni. Ma questo non ci capita una volta all’anno, bensì praticamente tutte le volte.Scriviamo il presente articolo in modo che tutti abbiano sufficientemente tempo perorganizzare questo fine settimana. In fin dei conti é uno stress inutile per il cavallo doveraffrontare in un solo giorno un così lungo viaggio e partecipare a una gara. Godetevi un belweekend nel Ticino! Per invogliare tutti a restare due giorni nel Sud della Svizzera abbiamodi nuovo organizzato la risottata gratuita. Il nostro obiettivo é anche di passare nuovamenteuna bella e rilassante serata insieme, magari con un nocino o un bicchiere di buon vinoticinese, senza lo stress della gara o la preoccupazione di dormire poco prima della gara.Siamo dell’opinione che lo stare seduti insieme, chiacchierare, ridere e conoscersi meglio siavenuto a mancare un po’ negli ultimi anni nell’ambito dell’Endurance. E vorremmo risvegliaretutto questo!I concorrenti della DRF riceveranno la loro placchetta dopo aver consegnato il pettorale esaranno quindi liberi di partire ancora sabato, ma si perderanno qualcosa...Ci sarà lapossibilità, contro un rimborso di Fr. 5.- di farsi inviare la placchetta a casa, ma i premi nonverranno spediti.Molto volentieri insistiamo anche nel dire che non é più necessario avere timore del tunneldel Gottardo. Abbiamo un accordo speciale con la polizia di Airolo e Göschenen. In caso dicolonna potete usufruire delle entrate autostradali (che eventualmente potrebbero esserechiuse) che verranno aperte appositamente per evitare ai vostri cavalli di dover stare delleore rinchiusi nel van. Così avete ancora più o meno 15-20 Minuti di tempo d’attesa. Madovete ascoltare voi la radio per sentire se c’é colonna e decidere quando é meglio lasciarel’autostrada. Non possiamo fare proprio tutto...Chiedete ai partecipanti delle ultime edizioni.Riceviamo sempre molti complimenti per questa collaborazione con la polizia.Con la speranza di aver suscitato curiosità in tutti voi, siamo lieti di potervi accogliere allanostra manifestazione quali concorrenti o visitatori.Sportivi salutiEndurance Ticino44SEN 4-2008


AusschreibungenLiebe DistanzreiterInnen, Grooms, Freunde und Besucher.Die Distanzreitersaison ist bereits voll im Schuss und die RG Ticino steckt mitten in denVorbereitungen, um unvergessliche, gut gelungene und hoffentlich sonnige Distanzreittage imTessin anbieten zu können.Damit alle genug früh informiert sind, möchten wir schon einige wichtige Details über den Rittbekannt geben.Der Ritt wird über 3 Tage veranstaltet:Freitagnachmittag (3.10.08): Ankunft der ersten Reiter. Voruntersuchung CEN.Samstag (4.10.08): Distanzritte. Abends Gratis Risotto für alle Teilnehmer und je einenGroom.Sonntagmorgen (5.10.08): Best Condition für SM und Ehrung aller Prüfungen.Einige Bemerkungen haben wir schon zu Ohr bekommen wie z.B.: „Wieso muss ich zwei Tagedort bleiben, wenn ich nur eine kurze Distanz reite?“ und so Ähnliches…Wir haben uns nun folgende Gedanken gemacht:Wir vom Tessin müssen uns praktisch immer für mindestens zwei Tage aufhalten, wenn wirnördlich vom Gotthard an einem Distanzritt teilnehmen. Bei uns passiert dies nicht einmal im Jahr,sondern jedes Mal. Wir schreiben nun diese Vorschau, damit es alle rechtzeitig schaffen, diesesWochenende ohne grosse Probleme zu organisieren. Es ist ja ein unnötiger Stress für das Pferd,so viele Kilometer zu fahren und dann ein Rennen zu laufen. Geniesst doch mal ein lockeresWochenende im Tessin! Genau deshalb machen wir wieder Gratis Risotto, damit alle gerne zweiTage im Süden bleiben. Unser Ziel ist vor allem, wieder einmal einen schönen und lockeren Abendzusammen zu verbringen, vielleicht mit einem Nocino oder einem (oder auch zwei) Glas gutemTessinerwein, ohne Stress vom Rennen, Angst von zu wenig Schlaf vor dem Ritt. Wir finden, dassdas gemütliche Zusammensitzen, schwatzen, lachen, sich besser kennen lernen in den letztenJahren im Distanzreiten leider etwas zu zu kurz gekommen ist. Das muss unbedingt geändertwerden!!DRF Reiter bekommen ihre Plakette bei Startnummer Abgabe und können gleich am Samstagnach Hause fahren wenn sie wollen, aber diese werden etwas verpassen….Gegen eine Gebührvon Fr. 5.- kann die Plakette den platzierten Teilnehmer gesendet werden. Preise werden nicht perPost zugestellt.Sehr gern möchten wir noch einmal wiederholen, dass man vom Gotthardtunnel keine Angst mehrhaben muss. Wir haben eine spezielle Vereinbarung mit der Polizei von Göschenen und Airolo. ImFall von Stau, könnt ihr die (eventuell geschlossenen) Autobahneinfahrten benutzten. Diesewerden dann ausschliesslich für Euch geöffnet, damit eure Pferde nicht stundenlang im Hängerstehen müssen. So habt ihr nur noch 15-20 Minuten Wartezeit. Ihr müsst aber selber Radio hören,um zu wissen, ob es Stau hat und wann und wo ihr am besten die Autobahn verlässt. Bei bestemWillen, alles können wir auch nicht machen…Fragt doch mal den Teilnehmer unseres Rittes. Wirerhalten immer viel Lob für die Zusammenarbeit mit der Polizei.Gerne hoffen wir, dass wir nun Ihre Neugier erweckt haben, und freuen uns, viele von euch bei unsam Start oder als Besucher begrüssen zu dürfen.Mit sportlichen GrüssenEndurance Ticino.SEN 4-2008 45


AusschreibungenAusschreibung / Avant-programmeChasseral Distanzritt / Endurance à Chasseral2517 Diesse / BE am Samstag 25. Okt. 2008 / le samedi 25. oct. 2008Prüfungen/épreuves:EVG/EVP1 (30 km) + EVG/EVP 2 (40 km), EVG/EVP 3 (60 km),!!! Doppelte Punktzahlen für EVG-Cup !!!CEN* 80kmVeranstalter/Organisation:Club Hippique de DiesseOK-Präsident/Président d’Organisation:Sekretariat/Secrétariat:A.-L. Lecomte, Rte de Lamboing 46, 2517 DiesseTel : 079 684 61 62 / E-Mail : info@bisonranch.chRte de Lamboing 46, 2517 DiesseJurypräsident/Président du Jury: Andrea Amacher 079 / 247 55 69Veterinärpräsident/Président des Vets: Nina WaldernPrüfung/Epreuve Nr. 1 EVG/EVP 1 30 kmStart/Départ10.00 – 11.00 in Gruppen von max. 3 Reiter/par groupe de max. 3 cavaliersTempo/Vitesse8 - 13 km/hStrecke/CourseSchlaufe/boucle de 30 kmNenngeld/Inscription Mitglieder Swiss Endurance (SE)/membres SE: Fr. 60.00Nichtmitglieder/non membre: Fr. 80.00Prüfung/Epreuve Nr. 2 EVG/EVP 2 40 kmStart/Départ09.00 – 10.00 in Gruppen von max. 3 Reiter/par groupe de max. 3 cavaliersTempo/Vitesse10 – 15 km/hStrecke/CourseSchlaufen/boucles 2 x 20 kmVet Gates + Pausenlänge Vet Gate bei/à 20 km, Pause/pause 40 Minuten/minutesContrôle vét. + pauseNenngeld/Inscription Mitglieder SE/membres SE: Fr. 70.00Nichtmitglieder/non membres: Fr. 90.00Prüfung/Epreuve Nr. 3 EVG/EVP 3 60 kmStart/Départ08.00 – 09.00 in Gruppen von max. 3 Reiter/par groupe de max. 3 cavaliersTempo/Vitesse10 - 15 km/hStrecke/CourseSchlaufen/boucles 2 x 30 kmVet Gates + Pausenlänge Vet Gate bei/à 30 km, Pause/pause 40 Minuten/minutesContrôle vét. + pauseNenngeld/Inscription Mitglieder SE/membres SE: Fr. 80.00Nichtmitglieder/non membres: Fr. 100.00Prüfung/Epreuve Nr. 4 CEN* 80 kmStart/Départ07.00 Massenstart/EnsembleTempo/Vitessemin. 12 km/hStrecke/CourseSchlaufen/boucles 2 x 30 km, 1 x 20 kmVet Gates + Pausenlänge Vet Gate bei/à 30 km, 60 km, Pause je/chaque pauseContrôle vét. + pause 40 Minuten/minutesNenngeld/Inscription Mitglieder SE/membres SE: Fr. 90.00Nichtmitglieder/non membres: Fr. 110.00Siehe auch Info-Blatt „Wichtige Hinweise“, abrufbar unter www.swissendurance.chVoir la feuille „Informations importantes“ dans le site www.swissendurance.ch46SEN 4-2008


AusschreibungenChasseral Distanzritt / Endurance à ChasseralAllgemeine Hinweise für KonkurrentenRenseignements pour les participantsNennschluss/ Délai d’inscription 10. Oktober 2008Anmeldung / inscription àmit Anmeldeformular und Kopie der Einzahlung an:avec l’inscription officiel et copie du payement à:Walter Hottiger, Tellenmattstrasse 25, 6312 SteinhausenTel: 041 743 09 10 / E-Mail: w.hottiger@datazug.chFür Nach- und Platznennungen wird ein Zuschlag vonFr. 30.00 erhoben. Prüfungswechsel Fr. 20.00Pour des inscriptions sur place il faut payer Fr. 30.00 enplus. Changement d’épreuve Fr. 20.00Zahlung an / paiement àOrt Start / Ziel / lieu départ et arrivéeBanque Raiffeisen de Chasseral, 2534 OrvinPC-Konto Bank/ccp de la banque 25-11011-1Club Hippique Diesse, 2517 DiesseZu Gunsten Kto-Nr./en faveur du compte no. 20231.15(Zahlungszweck/motif 25. Okt. Prüfungs-Nr./no. épreuve)Centre équestre de DiesseRte de Lamboing 46, 2517 DiesseKartenmaterial / carte topo Magglingen/Macolin Nr. 2504, 1 :25’000Kopie wird mit Startliste zugestelltUne copie sera envoyée avec la liste de départ.Start-Nr.-Ausgabe / distribution dossards Samstag/samedi ab/dès 06.00Voruntersuchung /contrôle vét. initialeVorbesprechung/info avant la courseSamstag/samedi ab/dès:für/pour CEN*/EVG 3 ab/à partir de 06.15für/pour EVG 2: ab/à partir de 07.45für/pour EVG 1: ab/à partir de 09.00Es wird eine Infowand aufgestellt. Jeder Reiter musssich selbst informierenUn panneau d’information sera installé. Chaquecavalier doit le consulter.Preisverteilung/distribution des prix Samstag/samedi 17.00Preise/prixUnterkunft Pferde/logement des chevauxUnterkunft Reiter /logement cavaliersStallplaketten für alle Klassierten + Preise für die dreiErstklassierten/plaque à tous les classés + prix aux troisPremier de chaque épreuveCentre équestre de Diesse079 698 75 10 oder/ou 079 684 61 62Bison Ranch – 2534 Les Prés d’Orvin (7 km)032 322 00 24 www.bisonranch.chHôtel du Cheval Blanc – 2518 Nods (5 km)032 751 22 51 www.cheval-blanc.chSEN 4-2008 47


AusschreibungenEinführungskurs Distanzreiten in Diesse / BE, 25. Okt. 2008Cours d’introduction à l’Endurance à Diesse / BE, 25 Oct. 2008Dieser Kurs ist für Einsteiger in den Distanzreitsport. Es dürfen auch Reiter ohne Reiterbrevetund/oder Pferde ohne SVPS- Pass teilnehmen. Die Pferde müssen gemäss Vorgabe SVPSgeimpft sein; Impfausweis ist obligatorisch. Für den Ritt wird keine Rangliste erstellt, er zähltnicht zur Swiss Endurance km-Wertung und nicht als Qualifikationsritt. Es besteht Helmpflicht.Ce cours est prévu spécialement pour faire connaissance avec l’Endurance. Il est possible departiciper sans brevet et/ou sans passeport FSSE pour le cheval. Les chevaux doivent être vaccinésselon prescriptions FSSE. Le carnet de vaccination est obligatoire. Il n’y aura pas de classement pourcette course, celle-ci ne comptant pas pour les km-endurance de la Suisse Endurance ni commecourse qualificative. Le port du casque est obligatoire.Programm (Änderungen vorbehalten) / Programme (changements possible):Kursleitung/direction du cours:Elsbeth BrunnerÜbersetzung Französisch/Traduction en Français : Pascale OryKurskosten / frais: Fr. 60.--09.00 – 10.30 Theorie: Grundlagen, Reglement, Veterinärkontrollen, Betreuung des Pferdes(die Pferde bleiben während der Theorie im Anhänger)Théorie: base de l’Endurance, règlement, contrôle vétérinaire, comment s’occuper du chevalpendant une course d’Endurance (les chevaux restent dans les vans pendant la partiethéorique)10.30 – 11.00 Pause / Pause11.00 – 12.00 kommentierte Veterinärkontrolle / contrôle vétérinaire avec commentaires12.00 – 12.45 Start Distanzritt 30 km in kleinen Gruppen, max. 3 Reiter, Tempo: 8 – 13 km/hdépart de la course de 30 km par groupe de max. 3 cavaliers, vitesse 8 – 13 km/h16.30 späteste Zielankunft / dernier délai d’arrivée17.00 «Preisverteilung» / «distribution des prix»Nennschluss/ Délai d’inscriptionAnmeldung / inscription àZahlung an / paiement àUnterkunft Pferde/logement des chevauxUnterkunft Reiter /logement cavaliers10. Okt. 2008, mit offiziellem Anmeldeformular Swiss Endurance10 oct 2008 sur formulaire officiel de la Suisse endurancewww.swissendurance.chmit Anmeldeformular und Kopie der Einzahlung an:avec l’inscription officielle et copie du paiement à:Walter Hottiger, Tellenmattstrasse 25, 6312 SteinhausenTel: 041 743 09 10 / E-Mail: w.hottiger@datazug.chBanque Raiffeisen de Chasseral, 2534 OrvinPC-Konto Bank/ccp de la banque 25-11011-1Club Hippique Diesse, 2517 DiesseZu Gunsten Kto-Nr./en faveur du compte no. 20231.15(Zahlungszweck/motif 25. Okt. Kurs/Course)Centre équestre de Diesse079 698 75 10 oder/ou 079 684 61 62Bison Ranch – 2534 Les Prés d’Orvin (7 km)032 322 00 24 www.bisonranch.chHôtel du Cheval Blanc – 2518 Nods (5 km)032 751 22 51 www.cheval-blanc.ch48SEN 4-2008


RittmeldeformularSEN 4-2008 49


Saisonabschluss Swiss EnduranceEinladung zum Swiss Endurance – Vereinsanlass 2008Samstag, 22. November 2008 in FehraltorfJahres-AbschlussrittCa. 20 km Abendritt (ohne Rangierung)• Veranstaltung nur für Swiss Endurance Mitglieder• Gerittene Kilometer werden nicht angerechnet• Das Nenngeld wird vom Verein offeriert• Gesetzeskonforme nachttaugliche Ausrüstungobligatorisch• Das Nachtessen wird von Swiss Endurance offeriert(ausgenommen sind alkoholische Getränke)• Vergabe und Ehrung der verschiedenen Jahreswertungen• Möglichkeit zur Übernachtung für Reiter und Teilnehmervorhanden (bitte auf Anmeldung vermerken)• Eine beschränkte Anzahl Boxen stehen zur Verfügung(massgebend ist die Reihenfolge des Eingangs derAnmeldungen) Depot CHF 50.--Abritt18.00 UhrApéro ab 20.00 UhrNachtessen21.00 UhrAnmeldung mit beiliegendem Formular bis spätestens 22. Oktober 2008 anPriska ItenZusätzliche Auskünfte erteilt: Priska Iten 079 / 411 37 7750SEN 4-2008


Saisonabschluss Swiss EnduranceAnmelde – FormularIch melde mich für denSwiss – Endurance – Vereinsanlassvom 22. November 2008in Fehraltorfan:Teilnehmer/ReiterName : _________________________________________________Vorname :_________________________________________________Adresse : _________________________________________________Telefon : _________________________________________________Nachtessen: Menu normal Menu vegetarisch(bitte ankreuzen)Übernachtung: Ichchte gerne auf dem Gelände der Reithalle in Fehraltorfübernachten Ja Nein------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ich nehme am Abendritt teil(das Pferd muss gemäss SVPS korrekt geimpft sein – Pass oder Impfausweis)Name Pferd_________________________________________________Jahrgang Pferd ____________________ Geschlecht ________________Box für Pferd Ja NeinAnmeldeschluss: 22. Oktober 2008Per Post an: Priska Iten, Widmen 23, 8634 Hombrechtikonoder E-Mmail an: priska.iten@koelliker.chSEN 4-2008 51


ResultateCEN Hüntwangen 2008: CEN 88 km, SM Y/JR 2008Rang Name Vorname Pferd Reitzeit km/h1 von Arx Sabrina Ra'is al Khail CH 05:39:35 15.552 Tonet Noëmi Huzout d'Ax 05:53:16 14.953 Keller Eva Icare de la Brasserie 05:53:17 14.954 Riesen Romina Aswad Sahabi 06:00:41 14.645 Indergand Saskia Joanna CH 06:06:26 14.416 Vogt Martina Jamal 06:06:27 14.417 Preiss Jessica Kashan 06:06:28 14.418 De Jacob Sarah Millennia Kossack 06:11:03 14.23CEN Hüntwangen 2008: CEN 88 kmRang Name Vorname Pferd Reitzeit km/h1 Mathier Mireille Aigoual Tamer 05:31:47 15.912 Schüpbach Monika Mediator 05:39:36 15.553 Weber Marianne Balina III CH 05:43:45 15.364 Pfaff Marianne Carina 05:50:12 15.085 Brennwald Nadine Aswad Rafiq 06:00:48 14.636 Kaiser Nora Ainhoa Tordidjo 06:06:08 14.427 Petit Suzanne Asterix VII CH 06:06:46 14.408 Blatter Nadja 49 Sulejka 06:06:49 14.399 Poncioni Marlen Saphire 06:14:56 14.0810 Vogel Alexandra Filou 06:20:52 13.8611 Wurzer Brigitte Bajkal CH 06:21:02 13.8612 Dudli Ruedi Inci 06:27:37 13.6213 Grandi Claudia Spice II 06:27:44 13.6214 Günthardt Christine Waqueenaara 06:27:45 13.6215 Klein Linda Abu Adin 06:50:12 12.8716 Messerli Tania Karthago II 06:50:13 12.8717 Formenti Claudio Bekas 06:51:38 12.83CEN Hüntwangen 2008: EVG 62 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Waser Bernadette Nil Nebraska CH 14.88 31 181.2002 Bechter Sandra Atout d'Alsace 14.75 49 145.1103 Rohrer Beatrice Starky 14.88 52 142.9314 Maurer Uta Galiah 14.87 52 142.5385 Bendiner Andrea Orna d'Alsace 14.42 49 136.9576 Landert Andrea Sha Shareef 14.87 60 127.9997 Brunner Elsbeth Capoe 14.27 52 127.8518 Herzig Anita Karim ibn Estawan 13.23 48 109.2179 Huber Gina Anika CH 11.88 50 72.23010 Irniger Alois Apalu CH 11.89 56 61.35252SEN 4-2008


ResultateCEN Hüntwangen 2008: EVG 45 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Stutz Angéline Nabén du Cavallon 14.88 43 115.6862 Schilliger Patricia Kasandra II 14.14 36 111.6423 Trachsel Dominique-Y. Aoudal 14.90 49 108.0904 Dudli Rahel Tuan 14.36 45 103.6585 Waldisberg Stefan Jasir Bint Al Samir 13.88 45 94.9546 Künzli Nathalie Rhazal ibn Drug 13.50 41 93.4417 Ramseier Lea Ibn el Sahir CH 13.20 41 88.0758 Gertsch Ursula Don Juan VII 14.15 54 88.0199 Waldisberg Jessica Tazay CH 13.88 55 81.74010 Acone Magdalena Tressor 13.49 50 81.28711 Frey Isabelle Shiva el Kalyne 13.50 52 78.90312 Mühlethaler Fabienne Buneya Bint Bushra 13.00 49 73.80713 Amacher Andrea Ouarda du Roc'h 13.20 54 70.88814 Pfaffhauser Nadja Yanihma el Sol 12.80 50 68.98915 Campbell Sue Lynn II 12.02 46 60.09616 Mühlethaler Suse-Käthi Sharan II 12.02 48 57.46517 Williams Anna H.S. Saboteur 12.73 60 54.359CEN Hüntwangen 2008: EVG 26 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Benz Silvia Sunkee 12.97 39 70.8552 Hueber Monika Timye 12.89 38 70.6913 Hefti Fredy Basul 12.96 39 70.6684 Meienberg Anita Vega III 12.95 40 69.8115 Fritschi Sonja Okkarina d'Alsace 12.95 42 68.3006 Manini Marianne Af Amun 12.99 43 67.9097 Weibel Gioja Swwann 12.97 44 66.9948 Wollenmann Mirjam Illona 12.89 43 66.8869 Huter Myriam Top Poker 12.95 44 66.80810 Ory Pascale Abdulla 12.99 45 66.37911 Hegi Stefanie Esmeralda V 12.85 44 65.71712 Kottmann Doris Al Aisha CH 12.87 46 64.37113 Boggs Claudia Nazhada Kigali 12.98 48 64.04814 Schmucki Brigitte Jawal Zayan 12.91 48 63.32115 Immeli Alexandra Lindor 12.88 48 62.98916 Marcibanyi Katinka Malek el Rieh 12.79 47 62.78417 Zürcher Sandra Quinto XXV 12.96 50 62.23818 Lüem Brigitte 12.21 40 62.13419 Junker Bettina Gambia IV 12.79 48 62.03720 Lukoschus Bettina Casandra II CH 12.40 43 61.84321 Lehmann Judith Prince Jabbar 12.98 52 61.00822 Zbinden Sara El Sa Sakira 12.98 52 60.98923 Kirchenmann Willi Fleur des Ecos 12.90 51 60.86124 Wilhelm Melanie Kinship 12.34 46 58.91925 Baumgartner Janine Globi 12.21 48 56.000SEN 4-2008 53


Resultate26 Iten Evelyn Nefoskop 11.72 42 55.50227 Greter Tabea Ador CH 11.70 50 49.20128 Di Mauro Aïda Waniki 11.46 48 48.27129 Schindler Monika Nishnij Severnaja 11.27 46 47.77630 Werner Cindy Majestic Steps 11.27 57 39.37831 Gernet Josephine Endy IV 10.16 45 37.02332UschmannMaurer Sabine Shagir 10.75 60 31.68454SEN 4-2008


ResultateCEN Messen 2008: CEN 120 kmRang Name Vorname Pferd Reitzeit km/h1 Merkle Sabine Al Guwa Shariba 09:27:35 12.692 Boggs Claudia Mazziado Barthas 09:27:44 12.683Geissmann-Saenger Esty H. Lonestar Johnny Skywalker 09:51:32 12.17CEN Messen 2008: CEN 90 kmRang Name Vorname Pferd Reitzeit km/h1 Kaiser Nora Ainhoa Tordidjo 06:58:53 12.892 Poncioni Marlen Saphire 06:58:55 12.893 Gabriel Lea Elix d'alsace 07:03:57 12.744 Vogel Alexandra Filou 07:27:51 12.065 Gertsch Ursula Andora V CH 07:27:52 12.06CEN Messen 2008: EVG 60 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Schüpbach Stefanie Ra'is al Khail CH 14.97 45 152.8312 Tatzreiter Alexandra Mediator 14.97 52 140.4533 Hunsperger Eveline Quirine 14.92 60 125.1694 Braun Therese Lahir el Sol 13.11 43 111.7565 Wildi Samantha Tazay CH 14.29 59 111.7266 Acone Magdalena Tressor 14.17 59 108.8477 Trachsel Dominique-Y. Aoudal 13.35 48 108.6518 Mühlethaler Suse-Käthi Sharan II 13.33 48 108.2359 Williams Anna H.S. Saboteur 13.33 56 94.09810 Dünner Susanne Bolero VI 13.35 60 87.43511 Leu Franziska Yaragon el Sol 12.15 50 76.23712 Brunner Janine Gvarnike 11.46 54 52.660CEN Messen 2008: EVG 40 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Górowski Christina Nawjah 14.86 41 104.8542 Meier Stephanie Endy IV 14.38 41 97.1143 Bobsin Sonja Jezabel des Andrieux 14.40 44 93.9294 Bobsin Janine Iskander 14.40 47 90.3545 Schmucki Brigitte Jawal Zayn 13.77 50 76.8016 Kilchenmann Willi Fleur des Ecos 13.54 49 74.2907 Zürcher Sandra Quinto XXV 13.36 47 73.689SEN 4-2008 55


Resultate8 Klein Linda Abu Adin 12.69 40 71.3209 Vogt Daniela Karajan II 12.58 47 61.20510 Mettler Susi Koheilan Ziccer 12.58 49 58.87011 Di Mauro Aïda Waniki 11.52 38 54.86412 Schüpbach Monika AN Masira 11.98 49 49.24813 von Arx Sabrina A.N. Pembina 11.97 52 45.70314 Ory Pascale Rudenia 11.52 50 40.73215 Pfaffhauser Nadja Yanihma el Sol 11.50 56 33.46716 Gut Janine Marsas 10.96 49 33.00317 Wicki Daniela Samors Lady Scilla 10.96 49 32.99018UschmannMaurer Sabine Shagir 11.71 62 29.76119 Gex-Fabry Virginie Spirit of Morzine 10.31 44 28.442CEN Messen 2008: EVG 30 kmRang Name Vorname Pferd km/h Puls Punkte1 Cantieni Jeannette Shaila CH 12.94 39 81.3612 Walter Eveline Fadil 12.99 40 81.0773 Gumy Marc O'Kiriasim 12.91 41 79.2254 Rohner-Cotti Annina Hanaya Ibn Imdal 12.39 35 78.2975 Wälti Ernst Mission RM CH 12.95 44 77.0996 Cantieni Johann Tiamo 12.94 45 76.0307 Waser Bernadette Varina 12.99 46 75.7648 Preiss Jessica Kashan 12.81 45 74.4289 Werner Cindy Majestic Steps 12.67 44 73.67110 Marcibanyi Katinka Malek el Rieh 12.81 47 72.68211 Hegi Stefanie Esmeralda V 11.91 40 68.08112 Hefti Fredy Basul 12.01 43 66.62513 Schindler Monika Nishnij Severnaja 12.67 52 66.59414 Jucker Daniela Nelson XV 11.99 44 65.58315 Zbinden Sara El Sa Sakira 12.64 53 65.39116 Manini Marianne Af Amun 12.64 54 64.56217 Knecht Andreas Santa Luna 11.91 47 61.88918 Bachmann Jil Vosje 11.98 50 60.16119 Kottmann Doris Al Aisha CH 11.66 46 59.79420 Kramer Sandra Birba 11.35 43 58.69221 Hunsperger Liliane Lady Raissa 11.66 49 57.17722 Greub Anita Santos 11.35 45 56.94223 Immeli Alexandra Lindor 11.66 51 55.36724 Grether Tabea Nefoskop 10.75 41 53.32625 Glanzmann Julia Ador CH 10.74 60 36.43326 Béguelin Anita Lars XI 9.12 45 30.17827 Maser Lucia Aladin XXI 9.12 50 25.75728 Wymann Bruno Sugar Rai 9.64 63 20.59756SEN 4-2008


AdressenPräsident Matthias Gallin Tel. 043 233 36 66Widmen 23m.gallin@swissendurance.ch8634 HombrechtikonVizepräsident Walter Siegrist Tel. 043 488 09 09Bahnhofstrasse 152w.siegrist@swissendurance.ch8620 WetzikonChefveterinärin Katja von Peinen Tel. G 044 635 88 81Pferdeklinik der Vetsuisse k.vonpeinen@swissendurance.chFakultätWinterthurerstr. 2608057 ZürichKassierin Sibylle Commons Mobile 079 274 99 01Lindenstr. 1s.commons@swissendurance.ch5628 AristauBreitensport Thomas Bobsin Tel. P 071 912 36 23Sonnenhalde 20 Mobile 076 430 03 029553 Bettwiesen t.bobsin@swissendurance.chAktuarin Jenny Commons Mobile 079 590 39 06Sekretariat Lindenstr. 1 j.commons@swissendurance.ch5628 AristauRegionalgruppen Andreas Knecht Tel. P 055 640 35 78Im Stein 14 Mobile 079 386 62 798750 Riedern GL a.knecht@swissendurance.chRedaktion Swiss Claudia Meier-Spitz Tel. G 044 955 11 92Endurance News Am Burenbüel 27 c.meier@swissendurance.ch8320 FehraltorfAdressänderungen an: Jenny Commons, Lindenstr. 1, 5628 AristauSEN 4-2008 57


AdressenDisziplin Endurance Peter Münger Tel. P 031 839 58 56Utzigenstrasse 21 Mobile 079 651 57 243068 Utzigen leiterdisziplin@swissendurance.chKLP-Kommission Fredy Hefti Tel. P 056 664 52 13Unterrüti 17f.hefti@swissendurance.ch5634 MerenschwandKilometer-Wertung Peter Baumgartner Tel. 079 647 18 24CH-Pferde-Wertung Winterseistrasse 16 p.baumgartner@swissendurance.ch3415 Hasle-RüegsauMaterialchefin Simone Hediger Tel. 079 719 96 24Guggimoos 505425 SchneisingenRegionalgruppenDNW Distanzreiter Roger Maurer Tel. 061 983 07 13Nordwest Zielweg 269www.distanzreiter- 4497 Rünenberg nordwest@swissendurance.chnordwest.chBern und Andrea Amacher Tel. 032 389 56 08Westschweiz Scheuenberg 6 Fax 032 389 56 083251 Wengi b. Büren bern-westschweiz@swissendurance.chEngadin Angela Tonet engadin@swissendurance.ch7500 St. MoritzOstschweiz Sonja Bobsin Tel. 076 411 22 54www.distanzreiten.ch Sonnhalde 20 Tel. 071 912 36 239553 Bettwiesen ostch@swissendurance.chTessin Samantha Wildi Tel. 091 946 19 09Via alla stazione Tel. 079 794 33 886805 Mezzovico tessin@swissendurance.chAargauer Urs Räbmatter Tel. 062 721 46 70Distanzreiter Grossmatten 548 Fax G 062 721 09 19www.adir.ch 4813 Uerkheim aargau@swissendurance.chZentralschweiz Merkle Sabine Mobile: 079 370 99 93Breitfeld 136403 Küssnacht a.R. zentralschweiz@swissendurance.chZürich Janine Brunner Tel. 079 748 39 18www.endurance- Altrebenstr. 7 zuerich@swissendurance.chzuerich.ch.vu 8185 Winkel58SEN 4-2008


P.P.5628 AristauAdressänderungen an: Jenny Commons, Lindenstrasse 1, 5628 Aristau


für Distanzreiter:www.swissendurance.chÜbrigens:Hier könnte ihr inserat stehen

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