Nr. 4 | 2008 - bei swissendurance.ch!

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SM Y/JR HüntwangenUnsere erste 19 km Schlaufe verlief reibungslos. Dort, wo wir absteigen mussten, umeine schmale Brücke zu überqueren, gab es sogar am Rande des nächsten Hügels einengünstig platzierten Felsen, von wo aus Anna und ich dann wieder aufstiegen. Gott seiDank war Anna schon einmal hier gewesen und kannte sich aus!Den ersten Vet Check überstanden wir gut – mit viel Hilfe von Jane Williams, die emsigzwischen uns drei hin und her lief. Ich war froh, dass Lynn kerngesund war. Ihr Puls warbei 44, was für die herrschende Hitze gar nicht so schlecht war. Auch bei Sharan undSabby lief alles gut und wir machten uns auf die 26 km lange Schlaufe. Anna beschlossnun etwas schneller zu reiten und ritt Suse-Käthi und mir wenige Minuten voraus.Überrascht waren wir daher, als wir sie schon bald nach dem zweiten Start aus derFerne sahen, vom Boden aus Sabby aufzumun-tern! Anfangs dachten wir, er hätte sichgeweigert, ohne seine zwei Gefährten weiter zu traben, aber als wir näher kamen, wurdeuns klar, dass die Eisenbahnschienen das eigentliche Problem waren. Nachdem dieseHürde genommen war, winkten wir ihr nach und ritten selbst weiter.Mir machte die zweite Schlaufe viel Spass, und obwohl wir relativ langsam waren,trabten wir stets gleichmäßig dahin; wir gingen nur einmal kurz Schritt, damit ich mirmeine schmerzenden Füsse (nächstes Mal Turnschuhe!) etwas vertreten konnte. Danngaloppierten wir über die langen Graswege. Die Sonne schien ziemlich heiss, und ichwar froh, dass ich mir meinen Nacken eingecremt und Lynns Mähne gewaschen undeingeflochten hatte.SEN 4-2008 13

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