Programmheft - Chor Audite Nova Zug

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Programmheft - Chor Audite Nova Zug

Hier spielt die Musik.REQUIEMCARL RÜTTIINHALTDank 2 Porträts 8Carl Rütti 4 Werden Sie Gönnermitglied! 11Das Werk 4 20 Jahre Hospiz Zug 12Requiem (ohne «Dies irae») 5 Das nächste Konzert 15Garage Walter Zimmermann AGVOLVO • HEICO • FORD • RENAULTHagendorn-Cham, Sinserstrasse 400, 041 784 50 20, www.zimmermann-garage.chDiese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Theater- und MusikgesellschaftZug statt.Die Aufführung des Requiems von Carl Rütti schliesst zudem die Veranstaltungsreihe«Sterben und Tod in der Kunst» des Vereins Hospiz Zug ab. Aus Anlass dieserKooperation stellt sich der Verein am Ende dieses Programmhefts vor.DANKWir danken herzlichst allen unseren Sponsoren und Gönnern, die mit ihren Beiträgendieses Projekt ermöglicht haben!PROGRAMMKurze Werkeinführung durch den KomponistenCarl Rütti – RequiemProf. Otto Beisheim StiftungMITWIRKENDEChor Audite Nova ZugZuger SinfoniettaGabriela Bürgler – Sopran, Markus Volpert – Bariton, Carl Rütti – Orgel,Vera Schnider – HarfeProf. Otto Beisheim StiftungMusikalische Leitung: Johannes Meister- 3 -– –


CARL RÜTTIREQUIEM (OHNE «DIES IRAE»)Carl Rütti, geboren 1949, ist in Zug aufgewachsen.Klavierunterricht bei Cécile Hux. Nach der Matura ander Stiftsschule Engelberg studierte er am KonservatoriumZürich Klavier bei Sava Savoff und Orgel beiErich Vollenwyder. 1975 erlangte er die Solistendiplomein beiden Instrumenten. 1976 folgte ein Studienjahr inLondon.Beeindruckt von der englischen Chortradition, begannRütti, vielstimmige A-cappella-Chorwerke zu komponieren.1981 Radio-Aufnahmen durch die BBC Singers.Seither regelmässige Kompositionsaufträge. 1999 weltweiteAusstrahlung eines Werkes von den PROMS,London, und an Weihnachten 2000/2002/2004 einesCarols aus der King’s College Chapel, Cambridge. 2001schrieb Rütti das Höchstklass-Teststück «Montreux Wind Dances» für den EuropäischenBrass Band Wettbewerb in Montreux. 2005 erhielt er den Anerkennungspreis desKantons Zug. CD-Aufnahmen mehrerer seiner Werke. Carl Rütti unterrichtet Klavieram Konservatorium Zürich, ist Organist in Oberägeri und konzertiert als Pianist undOrganist.(Anmerkungen von Friedrich Schmid)I. INTROITUSRequiem aeternam dona eis, Domine,et lux perpetua luceat eis. Te decethymnus, Deus, in Sion, et tibi reddeturvotum in Jerusalem. Exaudi orationemmeam. Ad te omnis caro veniet.II. KYRIEKyrie, eleison,Christe, eleison.Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, und dasewige Licht leuchte ihnen. Dir gebührtLobgesang, Gott, in Zion, und dir sollerfüllt werden das Versprechen inJerusalem. Erhöre mein Gebet. Zu dirkomme alles Fleisch.Herr, erbarme dich.Christus, erbarme dich.DAS WERKDie Entstehungsgeschichte von Rüttis Requiem geht zurück auf einen Auftrag desLondoner Bach-Chors aus dem Jahr 2005. Obwohl ursprünglich nur ein 20-minütigesStück angefragt wurde, weist das 2007 fertiggestellte Werk einen Umfang von etwa einerStunde auf. Die Uraufführung fand am 16. Februar 2008 in der Kathedrale vonWinchester statt.Mit dem für Doppelchor, Sopran- und Bariton-Solo geschriebenen Werk verfolgt Rüttizwei Zielsetzungen: zum einen den Gefühlen der Hinterbliebenen – Trauer,Verzweiflung, Wut, aber auch Trost – Ausdruck zu verleihen, zum andern versucht erden Moment des Hinscheidens vorauszuschauen. Das Requiem beginnt a cappella,gesungen von einer Solistenstimme, um zu symbolisieren, dass wir schwach und auf unsallein gestellt ins Leben eintreten und es wieder verlassen.Die Schweizer Musikzeitung schrieb im Dezember 2008: «Das Requiem zeigtexemplarisch die Stärken des Komponisten Carl Rütti, namentlich die unablässigeSuche nach Ausdruck und ein gutes Gespür, was einem sensiblen, aber nicht unbedingtelitären Publikum zugemutet werden kann. Dabei vermeidet er sorgfältig, inpopulistische Anbiederung zu verfallen.»– 54 –(Auf die an dieser Stelle folgende Sequenz «Dies irae» – Tag des Zorns – hat Rütti verzichtet.)III. OFFERTORIUM1Domine Jesu Christe, rex gloriae,libera animas omnium fideliumdefunctorum de poenis inferni et deprofundo lacu.Libera eas de ore leonis, ne absorbeateas tartarus*, ne cadant in obscurum.Sed signifer sanctus Michaelrepraesentet eas in lucem sanctam,quam olim Abrahae promisisti etsemini eius.– 65 –Herr Jesus Christus, König der Ehren,befreie die Seelen aller gläubigenVerstorbenen von den Strafen derHölle und vom tiefen Abgrund.Errette sie aus dem Rachen des Löwen,damit die Hölle sie nicht verschlinge(und damit) sie nicht in die Dunkelheitfallen.Sondern der Bannerträger, der heiligeMichael, begleite sie ins heilige Licht,welches du einst Abraham versprochenhast und seinen Nachkommen.* Tartarus: griechisch «die Unterwelt», wohin Zeus die besiegten Titanen geschleudert hatte.Christlich «die Hölle».


2Hostias et preces tibi, Domine, laudisofferimus. Tu suspice pro animabusillis, quarum hodie memoriam facimus.Fac eas, Domine, de morte transire advitam.IV. SANCTUS, BENEDICTUSSanctus, sanctus, sanctus,Dominus, Deus Sabaoth*.Pleni sunt coeli et terragloria tua.Hosanna in excelsi.Benedictus, qui venitin nomine Domine.Hosanna in excelsis.Opfer und Gebete des Lobes bringenwir dir dar, Herr. Nimm sie an fürjene Seelen, deren Erinnerung wirheute halten. Lass sie, Herr, vom Todeübergehen zum Leben.Heilig, heilig heilig (ist)der Herr, der Gott Zebaot.Erfüllt sind Himmel und Erdevon deiner Herrlichkeit.Hosanna in der Höhe.Hochgelobt sei, der (da) kommtim Namen des Herrn.Hosanna in der Höhe.Requiem ...VII. IN PARADISUMIn paradisum deducant te angeli.In tuo adventu suspiciant te mártyreset perducant te in civitatem sanctamJerusalem.Chorus angelorum te suspiciat,et cum Lazaro, quondam paupere,aeternam habeas requiem.Zum Paradiese mögen Engel dichbegleiten,bei deiner Ankunft die Märtyrer dichbegrüssenund dich führen in die heilige StadtJerusalem.Der Chor der Engel möge dichempfangen,und mit Lazarus, dem einst so Armen,soll ewige Ruhe dich erfreuen.«In paradisum» ist ein Hymnus, der gesungen wird, während der Sarg zum Grab getragen wird.Rütti kombiniert diesen Hymnus mit dem «Requiem» (siehe oben – «Introitus»)* Sabaoth oder Zebaot ist ein von den Juden verwendeter Beiname Gottes. Zebaot: Heerscharen,himmlische Mächte.Ein Requiem ist eine Totenmesse. Die Bezeichnung «Requiem» kommt vom erstenWort des Messtextes.V. AGNUS DEIAgnus Dei,qui tollis peccata mundi,miserere nobis.…Dona nobis pacem.VI. COMMUNIOLux aeterna luceat eis, Domine,cum sanctis tuis in aeternum,quia pius es.Requiem ... (siehe oben – «Introitus»)Lamm Gottes,du nimmst hinweg die Sünden derWelt,Erbarme dich unser.…Schenke uns den Frieden.Das ewige Licht leuchte ihnen, Herr,bei deinen Heiligen in Ewigkeit.Denn du bist barmherzig.Ein Requiem enthält die textlich festgelegten Teile der Messe – Kyrie, Sanctus,Benedictus und Agnus Dei – sowie die im Ablauf des Gottesdienstes fest platzierten,aber dem Anlass angepassten Gebettexte:• zum Einzug (Introitus) das «Requiem aeternam»,• als Sequenz vor dem Evangelium das «Dies irae» in 19 Strophen zu je drei Versen,endend mit dem «Lacrimosa»,• zum Offertorium (Opferung) das «Domine Jesu Christe» und «Hostias»,• zur Kommunion (Communio) das «Lux aeterna», das wiederum ins «Requiemaeternam» einmündet.Am Übergang von Messe und Begräbnisakt ist der Hymnus «In paradisum» platziert.Das im Begräbnisgottesdienst (Requiem) früher recht dominant wirkende «Dies irae»hat Rütti, durchaus dem Zeitgeist folgend, nicht verwendet. Seit dem zweitenvatikanischen Konzil ist es übrigens auch aus der katholischen Totenmesse gestrichen.– 76 –– 87 –


PORTRÄTSGABRIELA BÜRGLER, SOPRANNach dem Gesangstudium an der MusikhochschuleLuzern und diversen Meisterkursen erlangte GabrielaBürgler im September 2004 bei Peter Brechbühler(Luzern) ihr Solistendiplom mit Auszeichnung.Die gefragte Sopranistin tritt vorwiegend als Konzert- undOratoriensängerin in der ganzen Schweiz und imAusland auf und wirkt in Radio- und CD-Produktionenmit. Engagements als Solistin führten sie nachDeutschland, Österreich, Ungarn, Spanien, Italien undin die USA. Mitwirkung in freien Opernprojekten undim professionellen Vokalensemble Corund.Zusammenarbeit u.a. mit Howard Griffiths, StephenSmith, Stefan Albrecht, Oxana Lynik und Andrew Parrott. Im Juni 2010 war sie imRahmen der Zürcher Festspiele als «Belinda» in Dido and Aeneas von Henry Purcell zuhören.Gabriela Bürgler unterrichtet zudem ein kleines Pensum Sologesang an der Musikschuleder Stadt Zug.MARKUS VOLPERT, BARITONMarkus Volpert studierte in Graz bei WolfgangGamerith, sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarbder Bariton bei Kurt Widmer in Basel. Als Mitglied desZürcher Opernstudios und in Meisterkursen bei SenaJurinac, Christa Ludwig, Elisabeth Schwarzkopf undThomas Quasthoff sowie im Unterricht bei HorstGünter rundete er seine stimmliche Ausbildung ab.Markus Volpert ist Preisträger verschiedenerWettbewerbe und hat wiederholt bei wichtigen Festivalsin ganz Mitteleuropa gesungen.Seine Erfahrung als Konzertsänger erwarb sich derBariton in der Zusammenarbeit mit namhaftenDirigenten, beispielsweise Marcus Bosch, Michel Corboz, René Jacobs, James Judd,Sigiswald Kuijken, Rudolf Lutz, Hans-Christoph Rademann, Martin Turnovsky undRalf Weikert, renommierten Originalklang-Ensembles wie der Akademie für Alte MusikBerlin, Capriccio Basel, Concerto Köln, L’Orfeo Barockorchester, La Cetra und demFreiburger Barockorchester sowie zahlreichen europäischen Orchestern. Diekammermusikalische Betätigung als Liedsänger und Auftritte auf der Opernbühnerunden die künstlerische Betätigung des Baritons ab.PORTRÄTSVERA SCHNIDER, HARFEVera Schnider hat in Luzern bei Xenia Schindler studiert,wo sie den Master mit Auszeichnung abgeschlossen hat.Sie ist Mitgründerin des ensemble proton bern, Mitglieddes Ensemble Boswil sowie Absolventin derinternationalen Ensemble Modern Academy. InZusammenarbeit mit Komponisten wie Kaaja Saariaho,Wladimir Tarnopolski und Heinz Holliger konnte sieden Umgang mit neuer Musik weiter vertiefen. Im TrioZarin Moll (2 Stimmen und Harfe) spielt sie diversespartenübergreifende Projekte: Alte und Neue Musik,Improvisationen, Schauspiel, Tanz u.ä. Im Weiteren istsie Mitglied des ensemble artantica, das sich aufhistorischen Instrumenten der Musik der Renaissanceund des Frühbarock widmet. Das Spiel von frei oder konzeptuell improvisierter Musikin verschiedenen Formationen sowie das Spiel im Orchester ergänzen ihr Schaffen.JOHANNES MEISTER, MUSIKALISCHE LEITUNGJohannes Meister erhielt seine künstlerische Ausbildungan den Musikhochschulen in Köln und in Wien. Nachdem Diplom in Orchesterdirigieren besuchte er Meisterkursebei Gerd Albrecht und Leonard Bernstein sowiebei Helmuth Rilling und Eric Ericson.Sein erstes Engagement führte ihn 1987 erstmals in dieSchweiz, wo er am Luzerner Theater als Chordirektorverpflichtet wurde. Anschliessend begann seine regelmässigeTätigkeit als Gastdirigent bei deutschen Rundfunkchören.Zudem übernahm er Aufgaben am Konservatorium,an der Akademie für Schul- und Kirchenmusikund an der Musikschule Luzern. Von 1994 bis 1998wurde Johannes Meister als Chordirektor an die Wiener Staatsoper berufen.1998 kehrte er in seine Schweizer Wahlheimat zurück. Seitdem teilt er seine Aufgabenzwischen der Leitung diverser Chöre in Zug und regelmässigen Verpflichtungen alsAtelierleiter und Gastdirigent im In- und Ausland.Er engagiert sich daneben im Vorstand der SFEC (Schweizerische Föderation EuropaCantat) und ist Chefexperte der SCV (Schweizerische Chorvereinigung).Seit 2009 leitet er eine nebenberufliche Ausbildung in Chorleitung mit dem AbschlussZertifikat CH I.– 98 –– 10 9 –


PORTRÄTSCHOR AUDITE NOVA ZUGDer 1971 von Paul Kälin gegründete Chor Audite Nova Zug gilt als einer derbedeutendsten Chöre der Zentralschweiz. Seit 1999 steht er unter der künstlerischenLeitung von Johannes Meister.Mit seiner rund 100-köpfigen Besetzung widmet er sich in erster Linie der Aufführungdes grossen, chorsinfonischen Repertoires, gestaltet jedoch auch sorgfältig ausgesuchte,reine A-cappella-Programme. Seinem Namen verpflichtet, räumt der Chor derInterpretation neuerer und zeitgenössischer Musik dabei einen breiten Raum ein.PORTRÄTSZUGER SINFONIETTADie Zuger Sinfonietta, 1998 gegründet, ist ein junges, engagiertes Kammerorchester,bestehend aus 25 bis 40 meist jüngeren Berufsmusikern und -musikerinnen aus Zugund der Zentralschweiz. Die ZugerSinfonietta leistet einen wichtigenBeitrag zur Bereicherung des ZugerMusiklebens. Jedes Jahr veranstaltetsie einen eigenen Konzertzyklus mit6 bis 8 Projekten. Die ZugerSinfonietta arbeitet dabei mit lokalenVeranstaltern zusammen (TMGZ,Animation für Schulmusik,Kulturkommissionen) und konzertiertin verschiedenen Gemeinden undSälen des Kantons: im TheaterCasino Zug, Lorzensaal Cham, Gemeindesaal Baar, Ägerihalle Unterägeri, KircheOberwil, Kirche Steinhausen usw. Immer wieder wird das Orchester auch eingeladen zuFestivals und Konzertzyklen in der ganzen Schweiz: Murten, Davos, Wetzikon, Uster,Altdorf, Luzern, Einsiedeln, Engelberg, Winterthur.Die Mitglieder des Chores zeichnen sich durch grosses ideelles Engagement und hohesQualitätsbewusstein aus. Ihnen wird – in enger Zusammenarbeit mit der MusikschuleZug – die Möglichkeit einer qualifizierten Stimmbildung angeboten, die ihrer eigenenund der kontinuierlichen künstlerischen Weiterentwicklung des Chores zugute kommt.Seine künstlerische Heimat und Hauptaufgabe hat der Chor in Stadt und Kanton Zug.Er ist jedoch auch in anderen Regionen und Ländern sowie an in- und ausländischenChorfestivals zu Gast und engagiert sich in der Schweizerischen Föderation EuropaCantat.In den letzten Jahren fanden vor allem die Aufführungen von Giuseppe Verdis «Messada requiem» zusammen mit Noëmi Nadelmann (Sopran) und der DeutschenStaatsphilharmonie Rheinland-Pfalz oder von Mendelssohns «Elias» zusammen mit derStaatskapelle Halle grosse Beachtung sowie die Einladung an das Festival CantiereInternazionale d’Arte Montepulciano/Italien mit Schönbergs «Überlebender ausWarschau» und Beethovens 9. Symphonie. Höhepunkte des Jubiläumsjahres 2011waren die Aufführungen von Karl Jenkins’ «Mass for Peace» zusammen mit demKonzertchor Coral Càrmina aus Barcelona in der weltberühmten gotischen BasilicaSanta Maria del Mar in Barcelona und im grossen Konzertsaal des KKL Luzern und dieUraufführung von Hansjörg Römers «Gesänge auf den Frieden» in der PfarrkircheSchwyz.WERDEN SIE GÖNNERMITGLIED!Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die vielfältigen und abwechslungsreichen Konzertaktivitätendes CHORS AUDITE NOVA ZUG, die einen festen Bestandteil des ZugerKulturlebens bilden. Gleichzeitig fördern Sie die Nachwuchsarbeit des Chors undermöglichen die Zusammenarbeit mit international bekannten Solisten und Orchestern.Seit seiner Gründung kann der Chor Audite Nova Zug seinen Beitrag zum kulturellenLeben in der Region zu einem beträchtlichen Teil dank der grosszügigen Unterstützungseiner vielen Gönner wahrnehmen. Mit seinen Konzertveranstaltungen hat sich derChor auch über die Kantonsgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erworben.Als Gönnermitglied profitieren Sie von diversen Vergünstigungen, über die derVorstand jeweils im Zusammenhang mit den geplanten Programmen entscheidet. Dieskönnen beispielsweise Vorzugsbillette, Einladungen zu Veranstaltungen, Namensnennungin Programmheften usw. sein.Die von Gönnern bereitgestellten Mittel werden in vollem Umfang für die Förderungder Choraktivitäten verwendet. Dazu gehören die Nachwuchsförderung, Massnahmenzur stimmlichen Weiterbildung der Chormitglieder ebenso wie die Verpflichtung vonOrchestern und Solisten.Der Jahresbeitrag für Einzelmitglieder beträgt CHF 100, für Paarmitglieder CHF 150und für Firmen CHF 500.– 12 10 –– 11 –


✂20 JAHRE HOSPIZ ZUGIm Dienst schwer kranker und sterbender MenschenDer Verein Hospiz Zug wurde 1992 gegründet. Über20 Frauen und Männer betreuen und begleiten inehrenamtlicher Tätigkeit schwer kranke undsterbende Menschen. Durch die menschlicheZuwendung und das persönliche Engagement derMitglieder von Hospiz Zug werden Angehörigezuhause, aber auch das Personal in Spitälern undPflegeeinrichtungen entlastet. Die Einsätze erfolgen in der Stadt Zug und den ZugerGemeinden, vorwiegend in der Nacht. Im Zentrum steht das Bedürfnis des Sterbenden:Respekt und menschliche Würde stehen jedem Menschen zu – selbstverständlich auchin den letzten Wochen, Tagen und Stunden des Lebens! Und dies unabhängig vonHerkunft, Status und Weltanschauung. Hospiz Zug distanziert sich von Sterbehilfe, überdie derzeit rege diskutiert wird.Wer kann sich an uns wenden?• Menschen, die in der letzten Lebensphase eine Begleitung wünschen• Angehörige, die Entlastung suchen• Ärzte, Pflegedienste, Alters- und Pflegeheime, Spitex, Seelsorgerinnen undSeelsorgerWie erreichen Sie uns?Wer eine Betreuung benötigt, wird sie unkompliziert und schnell erhalten. Über dieEinsatz- und Informationszentrale sind wir jederzeit erreichbar unter Telefonnummer079 324 64 46Was kostet die Begleitung durch Hospiz Zug?Die Einsätze sind kostenlos. Der Verein Hospiz Zug finanziert sich ausMitgliederbeiträgen und ist zudem auf private und öffentliche Beiträge, Spenden undKollekten angewiesen. Wir danken herzlich für jegliche Unterstützung!Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt für Einzelpersonen 40 Franken, für Paare60 Franken und juristische Personen 120 Franken, einzahlbar auf das PostcheckkontoPC 60-29468-5.Kontaktadresse:HOSPIZ ZUG,Postfach 821, 6301 Zug,Tel. 079 324 64 46info@hospiz-zug.ch,www.hospiz-zug.chDr. Karl Kobelt,Präsident Hospiz ZugANMELDUNG GÖNNERMITGLIEDSCHAFT Ja, ich beantrage hiermit die Aufnahme als Gönnermitglied (Einzelmitgliedschaft)im Chor Audite Nova Zug ab dem Jahr 2013. Der Jahresbeitrag beträgt CHF 100. Ja, wir beantragen hiermit die Aufnahme als Gönnermitglieder (Paarmitgliedschaft)im Chor Audite Nova Zug ab dem Jahr 2013. Der Jahresbeitrag beträgt CHF 150. Bitte nehmen Sie nur meine Adresse auf und halten Sie mich über die Konzerte undAktivitäten des Chors Audite Nova Zug auf dem Laufenden.Name, VornameName, Vorname(Paarmitgliedschaft)Strasse / Nr.PLZ / OrtOrt, DatumUnterschriftANMELDUNG MITGLIEDSCHAFT HOSPIZ ZUGIch/wir beantrage/n die Mitgliedschaft im Verein Hospiz Zug. Jahresbeitrag fürEinzelmitgliedschaft CHF 40.00Paarmitgliedschaft CHF 60.00Juristische Person CHF 120.00Ich interessiere mich für eine Mitarbeit und bitte um Kontaktaufnahme!Name, VornameName, Vorname(Paarmitgliedschaft)Strasse / Nr.PLZ / OrtTelefonE-MailOrt, DatumUnterschrift– 14 12 –– 13 –


DAS NÄCHSTE KONZERTRock & Pop Classics – genreübergreifendes Konzert-EventSamstag, 2. März 2013, 20 UhrSonntag, 3. März 2013, 11 Uhr und 17 Uhrim Theatersaal des Theater Casino Zug✂CHOR AUDITE NOVA ZUGc/o Karin DubachSchürweidstrasse 118912 ObfeldenEinerseits spricht man immer davon, die Jugend für klassische Musik zu sensibilisieren,andererseits klagt man über das Unverständnis der Klassikliebhaber für die Welt derRockmusik. In diesem Spannungsfeld ist das Projekt «Rock & Pop Classics» des ChorsAudite Nova Zug und der Brass Band Rickenbach anzusiedeln.Im Zentrum des Konzertes steht das Werk «The Queen Symphony». Im Jahr 2001erteilte die Plattenfirma EMI Classics dem Komponisten Tolga Kashif den Auftrag, eineSinfonie zu komponieren, die auf der Musik der legendären Rockgruppe Queen basiert.Die Uraufführung fand 2002 mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London statt.Das Album war in vielen Klassikcharts auf den Top-Plätzen zu finden. Bei diesem Werkhandelt es sich nicht um eine einfache Aneinanderreihung von Queen-Songs, die voneinem sinfonischen Orchester interpretiert werden. Vielmehr entstand eineigenständiges fünfsätziges Werk. Musikalische Elemente aus Hits wie «BohemianRapsody», «Bicycle», «We are the Champions» oder «Who wants to live forever»verbinden sich zu einem völlig neuen Klangerlebnis. Exklusiv für das Projekt «Rock &Pop Classics» wird von «The Queen Symphony» ein Arrangement für Chor underweiterte Brass Band angefertigt. Das Werk wird ein breites Publikum – vomKlassikliebhaber bis zum Rock-Fan – ansprechen.Ergänzt wird das Programm mit Hits aus vergangenen Jahren und Jahrzehnten vonBands und Rockstars, die Kultstatus erreicht haben, wie z.B. ABBA, Les HumphriesSingers, Guns N’Roses, Europe, Michael Jackson.AnzeigeHOSPIZ ZUGPostfach 8216301 ZugWir engagieren unsmit leidenschaft für den guten rufunserer Kunden.Victor hotz agsennweidstrasse 35, ch-6312 steinhausen, t +41 41 748 44 44info@victor-hotz.ch, www.victor-hotz.ch– 13 –

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