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6Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Bewegte ZeitenDer verkehrspolitische BlogWir leben in bewegten Zeiten: Nicht nur bei Energie,Klima und Finanzen stehen große Veränderungenoder gar Umbrüche ins Haus, sondern auch beimVerkehr zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab.Der verkehrspolitische Blog berichtet chronologischüber Ereignisse, die eine verkehrspolitische Relevanzund zumeist auch einen Bezug zum Radverkehrhaben.7. März 2013: »Zu viele Schadstoffe in der KölnerLuft« heißt es in einer Tageszeitung. Ab sofort ist dieStadt, genau wie einige andere Städte und Ballungsgebietein Deutschland, verpflichtet, die neuen strengerenGrenzwerte für die Stickstoffdioxid -Belastungin der Luft einzuhalten. An Messstationen in Mülheim,der Nord-Süd-Fahrt oder der Aachener Straßein Weiden werden immer wieder hohe Überschreitungengemeldet. Werden die Grenzwerte nicht eingehalten,so drohen der Stadt Strafzahlungen. EinSprecher des EU-Umweltkommissariats nannte aberauch Beispiele für Maßnahmen, mit denen die strengerenGrenzwerte eingehalten werden könnten: höhereParkgebühren, strengere Umweltzonen, Tempolimitsoder die Reduktion des Autoverkehrs um15%. Die Vertreter der Stadt wollen sich in Kürze mitder Bezirksregierung und dem Land treffen, um überdas weitere Vorgehen zu beraten. Die Stadt hofft darauf,dass die scharfen Grenzwerte noch einmal inFrage gestellt werden können.Kommentar: Für die betroffenen Kölner kann derDruck aus Brüssel durchaus wichtig sein. Stickkstoffdioxidist nicht zu verharmlosen, sein Gefahrensymbolist der Totenkopf. Es greift, wieauch Feinstaub, vor allem die Atemwege an.Auch rechnet man bei Grenzwertüberschreitungenmit einer zunehmenden Zahl von Lungenkrebs-Erkrankungen.Ein Sprecher des Umweltbundesamtesbehauptet gar »Wer in Städtenwohnt, lebt ein halbes Jahr kürzer.«Wen vertritt die Stadt Köln eigentlich, wenn sieversucht, die Grenzwerte noch einmal in Fragezu stellen?7. März 2013: »Radfahrer geben der Stadt schlechteNoten« so betitelte eine Kölner Tageszeitung dasKölner-Fahrrad-NetzwerkAbschneiden der Stadt Köln beim bundesweitenFahrradklima-Test des ADFC. Bei besagtem Test errreichtedie Domstadt unter den 38 deutschen Großstädtenlediglich den 31. Platz. Entsprechend entttäuschtreagierte der zuständige Amtsleiter StraßenundVerkehrstechnik - schließlich habe man viel fürden Radverkehr getan. Es wurde übrigens nichtausschließlich kritisiert, es gab auch Lob für die vielengeöffneten Einbahnstraßen.Kommentar: Der Amtsleiter kann einem schonleidtun: Liest er doch beinahe täglich in denstädtischen Verlautbarungen, wie viel für denRadverkehr getan wird, und dann so ein Ergebnis.Sind die Kölner Radfahrer undankbar und maßlosin ihren Ansprüchen? Wie oft fährt derAmtsleiter im Alltag mit dem Rad durch Köln?Wie viele seiner Mitarbeiter beschäftigen sichmit dem Radverkehr, wie viele mit dem Autoverkehr?19. März 2013: »Das große Abschleppen« lautet dieSchlagzeile zu einem Bericht in der Tagespresseüber eine gemeinsame Aktion von Polizei und Stadtgegenüber Falschparkern auf der Venloer Straße.Nach intensiven Vorankündigungen durch Handzett-Venloer Straße: Falschparker auf dem Radstreifentel und gelben Karten wurden jetzt zahlreiche Zweite-Reihe-und Radwege-Parker sauf dem owie Ladezonen-Blockiererabgeschleppt, was die Falschparkerjeweils etwa 200 Eur kostet. 7


Kommentar: Ungewohnten Beifall ernteten Polizeiund Stadt vor allem von den Radfahrern.Endlich fühlen sich diese einmal ernst genommmenund hoffen, dass solche Aktionen wiederholtwerden, auch in anderen Stadtvierteln.9. April 2013: Tödlicher Fahrradunfall in Ehrenfeld -Eine 29 Jahre alte Radfahrerin fuhr die Oskar-Jäger-Straße geradeaus in Richtung Venloer Straße, einLastwagenfahrer wollte von der Oskar-Jäger-Straßenach rechts auf ein Firmengelände abbiegen. Vermutlichbefand sich die Radfahrerin im toten Winkel.Sie wurde überrollt und starb noch an der Unfallstellle.Im Kölner Stadt-Anzeiger appelliert der Geschäftsführerdes Verbandes Spedition und LogistikNRW an die Vernunft der Radfahrer: »Sie sollten sichvon den LKW immer fernhalten.«Kommentar: Der Geschäftsführer macht es sichetwas einfach, wenn er den Radfahrern empfiehlt»sie sollten sich von den LKW immer fernhalten.«Laut Straßenverkehrsordnung muss aufschwächere Verkehrsteilnehmer Rücksicht genommenwerden. Vor dem Abbiegen muss sichder Fahrer 100%ig versichern, dass er keineVerkehrsteilnehmer gefährdet, ansonsten handelter grob fahrlässig.Auch hätte der Geschäftsführer erwähnen könnnen,dass die meisten LKW, die vor dem1.1.2000 zugelassen wurden, aus Kostengründennicht mit entsprechenden Weitwinkelspiegelnzur Vermeidung des toten Winkels nachgerüstetwerden - für diese LKW besteht nämlichkeine Nachrüstpflicht. Immerhin machen diesealten LKW fast 50% des Bestandes aus.18. April 2013: Laut einer großen Kölner Tageszeitungwill sich das Bundesverkehrsministerium nachden jüngsten tödlichen Radfahrunfällen in Köln fürden Einbau technischer Hilfsmittel in Lkw einsetzen.Wenn die Technik reif sei, werde die Regierung sichfür ihre Markteinführung in europäischen und internationalenGremien einsetzen. Der geplante Abbiegeassistentüberwacht mit Sensoren den rechtenSeitenraum des Fahrzeugs und registriert Bewegungenim toten Winkel. Der Fahrer bekommt optischeund akustische Signale.Ein Staatssekretär aus dem Verkehrsministerium betontejedoch, man wolle den Einbau der neuen Techniknicht zur Pflicht machen.8Kommentar: Der Staatsekretär legt das Lebenvon Radfahrern in die Hände der Spediteureund deren Buchhalter.- Lebensschutz nachKassenlage. Damit tut der Staatssekretär wederden Spediteuren noch deren LKW-Fahrern einenGefallen - wie mögen die sich fühlen, wennsie sich gegen den Abbiegeassistenten entschiedenhaben und es danach zu einem tödlichenUnfall kommt.16. Mai 2013: Eine 80 Jahre alte Radfahrerin war inKöln-Porz auf der Kaiserstraße in Richtung FrankfurterStraße unterwegs. Auf Höhe eines Supermarkteslenkte die Seniorin ihr Rad plötzlich nach links undTödlicher Unfall in Porz auf der Kaiserstraßeam 23. Mai 2013kollidierte mit dem Pkw eines 85-Jährigen. Dabei zogsich die Frau lebensgefährliche Verletzungen zu, andenen Sie drei Tage später starb.Kommentar: Dieser Unfall mit den beiden Unfallbeteiligtenim Alter von 80 und 85 zeigt einmalmehr, dass der heutige Straßenverkehr(nicht nur) ältere Menschen schlichtweg überfordert.Menschen sind keine Maschinen undmachen nun einmal Fehler, ältere Menscheninsbesondere. Es darf nicht sein, dass ein Fehlereines Verkehrsteilnehmers sozusagen mitdem Tode bestraft wird. Der heutige Verkehrmuss fehlertolerant werden, der Mensch mussdas Maß der Verkehrspolitik sein.Der Straßenverkehr sollte deshalb dringendentschleunigt werden, durch ein generellesTempo30 innerhalb des Stadtgebietes. Fehler,die bei Tempo30 gemacht werden, sind in derRegel nicht mehr tödlich, auch Verletzungensind wesentlich geringer, viele Unfälle könnenKölner-Fahrrad-Netzwerk


sogar vermieden werden, da der Bremsweg nurnoch halb so lang ist wie bei Tempo 50.23. Mai 2013: Erneut starb eine Fahrradfahrerin aufder Kaiserstraße in Köln-Porz. Gegen 16:30 Uhr wareine 58jährige mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg inRichtung Porz-Zentrum unterwegs. Die Frau gerietplötzlich ins Straucheln und stürzte auf die Fahrbahn.Der 44jährige Fahrer eines in gleiche Richtung fahrendenPKW konnte eine Kollision nicht mehr vermeidenund überrollte die auf der Straße Liegende.Noch am Ort erlag die Verunglückte ihren VerletzungenHANS-GEORG KLEINMANNAlte Radkarten und RadbücherBitte alte Radkarten und Radbücher nicht ins Altpapierwerfen. Der ADFC RheinBerg-Oberberg nimmtgerne alte Karten und Radbücher an. Das gleiche giltfür alte ADFC Zeitungen wie die Radwelt oder Fahr-Rad! etc., das Alter spielt keine Rolle. Diese ZeitungAusgabe Sommer 2013 bitte nach dem lesen auchnicht entsorgen. Gelesene Zeitungen geben Sie bitttean Bekannte, Verwandte, Freunde oder Nachbarnweiter. Fragen Sie Ihren Arzt oder Friseur ob Sie dieZeitungen auslegen dürfen. Wir nehmen ansonstenauch diese Ausgaben zurück Kölner-Fahrrad-Netzwerk9


Erneute Rekordbeteiligungbei der 6. Kölner FahrradsternfahrtUnter dem Motto »Köln lebenswert gestalten -dem Fahrrad Raum geben« fuhren 1500 Teilnehmermit.Am Sonntag 16. Juni 2013 starteten nun schon zumsechsten Mal Radler aus Köln und Umgebung zurKölner Fahrrad-Sternfahrt. Von rund 15 Startpunktenaus machten sich ca. 1500 Begeisterte, davon vielezum ersten Mal dabei, in einer Fahrrad-Demo aufden Weg zum Treffpunkt am Rudolfplatz. Von dortaus fuhren dann alle gemeinsam durch die Innenstadtbis zum Roncalliplatz.Auch 2014 wird es wieder eine Sternfahrt geben - mithoffentlich noch mehr Beteiligten und damit einer erneutenRekordbeteiligung. Aktuelle Infos und Impressionenvon der Sternfahrt sind unter www.sternfahrt-koeln.deund auch auf Facebook oder Twitterzu finden.Und hier die Rede von Hans-Georg Kleinmann:Verkehrstote sind vermeidbar -wenn man nur willIn den letzten Monaten wurde der Radverkehr hier inKöln von einigen schweren Unfällen überschattet,bei denen Radfahrer und Fußgänger getötet wurden.»Es wird nicht mehr im Auto gestorben, sondern davor«,stellte auch der Polizeipräsident fest, als er dieVerkehrsunfallstatistik 2012 vorstellte: 23 Verkehrstote,und zwar Fußgänger und Fahrradfahrer. Vonden 23 Verkehrstoten waren 15 Menschen älter als65 Jahre.Dort spielte das Kunstorchester Kwaggawerk aufund sorgte für die musikalische Einstimmung. WernerRoleff vom Aktionsbündnis Kölner Fahrrad-Sternfahrtbegrüßte alle Teilnehmenden, die aus ganzKöln und der näheren und weiteren Umgebung gekommenwaren: Pulheim, Frechen, Brühl, BergischGladbach, Wipperfürth, Leverkusen, Wermelskirchen,Neuss, Jüchen und sogar Düsseldorf.Als erster Redner vermittelte Hans-Georg Kleinmann,ebenfalls vom Kölner Aktionsbündnis, einenEindruck davon, wie gefährdet Radler auf Kölns Straßensind, und plädierte für Tempo 30. Seine Rede»Verkehrstote sind vermeidbar - wenn man nur will«ist nachfolgend abgedruckt.Elise Scheibler und Davide Brocchi vom Kölner Sonnntagder Nachhaltigkeit stellten ihr Projekt vor und ludenalle zum »Tag des guten Lebens« am 15. September2013 in Köln-Ehrenfeld ein, wo dann vieleStraßen nur für Fußgänger und Radfahrer reserviertsind und ein buntes Programm zum Mitmachen lockt.10Verkehrstote werden von derGesellschaft einfach hingenommenMich wundert, dass unsere hoch entwickelte Gesellschaftden Tod dieser Menschen einfach so hinnnimmt.Ein kurzes aufgeschreckt sein, ein paarSchlagzeilen in den Medien, alle sind empört, alle regensich auf, alle wollen etwas tun, aber schon nachwenigen Tagen ist alles vergessen - bis zum nächstentödlichen Unfall. Was für unsere Gesellschaftabsolut beschämend ist: So gut wie alle Unfälle sindvermeidbar, es muss nicht auf unseren Straßen gestorbenwerden.Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Kölner-Fahrrad-NetzwerkTempo 30 anstatt Tempo 50!Die Geschwindigkeit ist der größte Unfallverursacher.Erfasst ein Auto einen Radfahrer mit Tempo 50,beträgt die Todeswahrscheinlichkeit 80%. Bei Tempo30 liegt sie nur noch bei 20%.In Köln-Porz auf der Kaiserstraße strauchelte vor genaueinem Monat eine 80-jährige Radfahrerin aufdem Radweg und wurde auf der Fahrbahn von einem85-jährigen Autofahrer erfasst. Die Frau starbim Krankenhaus.Dieser tödliche Unfall zeigt, wie wichtig eine geringereAutogeschwindigkeit sein kann - genauso wie dertödliche Unfall, welcher sich eine Woche später aufderselben Straße, der Kaiserstraße, ereignete. Diesmalwar es eine 58-jährige Radfahrerin, die aus bislangungeklärten Gründen ins Straucheln geriet undauf die Fahrbahn stürzte. Der Fahrer eines in diegleiche Richtung fahrenden Autos konnte eine Kollisionnicht mehr vermeiden und überrollte die auf derStraße Liegende. Noch am Unfallort erlag die Verunglückteihren Verletzungen.Der Verkehr muss fehlertolerant werdenBeide Unfälle zeigen auf drastische Art und Weise,dass der heutige Straßenverkehr viele Menschenschlichtweg überfordert. Menschen sind keine Maschinenund machen nun einmal Fehler, ältere Menscheninsbesondere. Es darf nicht sein, dass ein kleinerFehler eines Verkehrsteilnehmers zum Todeführt. Der heutige Verkehr muss fehlertolerant werden,der Mensch muss das Maß der Verkehrspolitiksein. Tempo 30 gibt allen Beteiligten mehr Zeit, aufFehler zu reagieren. Zeit, die über Leben und Todentscheidet.Unfallursache toter WinkelIm April ereigneten sich mehrere tödliche Unfälle, beidenen rechtsabbiegende LKW-Fahrer Radfahrer undauch Fußgänger überfuhren. Das Medienecho waraußergewöhnlich hoch, viele fühlten sich berufen, etwasdazu zu sagen, unter anderem der StaatssekretärMücke vom Bundesverkehrsministerium. Ersprach davon, dass sein Ministerium schwächereVerkehrsteilnehmer durch den Einbau technischerHilfsmittel in LKW besser schützen wolle. Er betontejedoch, man wolle den Einbau der neuen Techniknicht zur Pflicht machen. Er legt so das Leben vonRadfahrern in die Hände der Spediteure und entlarvtdamit alle Bekenntnisse zum Schutz der Radfahrerals reine Rhetorik - es darf halt nichts kosten.Unfallursache AlkoholÄhnlich verhält es sich mit dem Alkohol am Steuer,nach wie vor die Ursache vieler schwerer Unfälle.Auch hier will keiner ran, zu stark ist die Angst vordem Unmut der Autofahrer. Da war die ehemaligeDDR mit ihren 0,0 Promille schon weiter…Keine Verkehrstoten sind möglichIhr seht, »keine Verkehrstoten« sind schon mit wenigenMaßnahmen möglich, die allesamt nicht vielkosten. Vor allem sind keine teuren Umbaumaßnahmennotwendig, auf die wir noch bis zum St. Nimmmerleinstagwarten müssen.Wer sind die wesentlichen Blockierer?Wer sind denn eigentlich die »Anwälte« der Radfahrer,wer ist für unsere Sicherheit zuständig? Da ist zuallererst die Polizei zu nennen, sie muss uns schützen,das ist ihre Aufgabe. Aber sie schützt uns 11


nicht. Die Polizei weiß bis auf die Kommastelle genau,wie viel weniger Tote und Verletzte eine Absenkungder Geschwindigkeit bringt. Wir haben die Polizeiaufgefordert, mit diesem Wissen an die Öffentlichkeitzu treten und sich für Tempo 30 als innerörtlicheRegelgeschwindigkeit einzusetzen. Das sei politisch,so die Antwort der Polizeiführung, da wolleman sich heraushalten. Die Polizei wäscht ihre Händein Unschuld und lässt die Radfahrer und auch dieFußgänger im Stich.Nun, wenn es denn politisch ist, dann müsste man jabei der Politik an der richtigen Adresse sein. Wassagt denn die Politik zu Tempo 30 und zu anderenwirksamen Maßnahmen? »Das ist ideologisch«,heißt es dort reflexartig. Indem man diese Maßnahmenals ideologisch brandmarkt, braucht man sichinhaltlich nicht mehr damit auseinanderzusetzen,das kann ja wohl keiner verlangen. Stattdessen richtetman Appelle an die Verkehrsteilnehmer, daskostet nichts, beruhigt das Gewissen und man hat jaetwas getan…Mehr Radfahren - weniger AutofahrenIch möchte jedoch mit dem Finger nicht nur auf anderezeigen. Auch mit unserem eigenen Verhaltenkönnen wir zu weniger Unfalltoten beitragen.Wir müssen unser eigenes Mobilitätsverhalten überprüfen:Brauche ich überhaupt ein Auto? Und: Kannich nicht auf so manche Autofahrt verzichten?Denn: Jeder Auto-Kilometer, der weniger gefahrenwird, senkt die Wahrscheinlichkeit eines schwerenUnfalls.Sprecht auch Eure Mitbürger an, überzeugt sie vomRadfahren und vom Zufußgehen.Was können wir noch tun?Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger kann es nurdann geben, wenn die Autofahrer Zugeständnissemachen - und genau daran scheitert es.Es gibt einen gefühlten gesellschaftlichen Konsens:Es darf relativ ungehindert Auto gefahren werden -der Preis dafür ist eine gewisse Anzahl von Totenund Verletzten. Lasst uns diesen Konsens aufkündigen!Dieser Preis ist uns zu hoch! 12Kölner-Fahrrad-Netzwerk


© Hans-Georg KleinmannStandpunktGefährliche TaschenAm 23. Mai gerietauf der Kaiserstraßein Köln-Porzeine 58jährige Fraumit ihrem Fahrradauf dem Radwegins Straucheln undstürzte auf dieFahrbahn. Dortwurde sie von einemPKW überrollt. Die Polizei stellte am Unfallortein Gepäckstück sicher, welches wahrscheinlich amFahrradlenker transportiert wurde.Ich habe mir den Unfallort angesehen. Der Radwegist ausreichend breit. Es gibt auf den ersten Blick keineErklärung für das plötzliche Verlassen des Radweges.Somit bleibt vor allem das Gepäckstück alsmögliche Unfallursache übrig.Viele Radfahrer mit Gepäckam Lenker unterwegsSeit diesem Unfall fallen mir alle Fahrradfahrer auf,die etwas an ihrem Lenker transportieren. In der Regelpassiert ja nichts, der Radfahrer hat alles im Griff- scheinbar.Aber es gibt Situationen, da gerät ein solches harmloserscheinendes Gepäckstück, zumeist in Gestalteiner Tasche, außer Kontrolle. Zum Beispiel, wennman eine plötzliche Lenkbewegung macht, um etwaeinem unverhofft auftretenden Hindernis, vielleichteinem Fußgänger oder einem Hund, auszuweichen.Dann kommt es vor, dass das Gepäckstück die Lenkbewegungungünstig und vor allem unkontrollierbarbeeinflusst und verstärkt und zum Sturz führt. Wennder Sturz auf der Straße endet, ist die Gefahr besondersgroß.Alleinunfälle sind gar nicht seltenLaut Aussage von Unfallexperten sind diese Unfällenicht selten, meistens handelt es sich dabei um sogenannteAlleinunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer.Häufig werden diese Unfälle auchnicht polizeilich erfasst, entsprechend groß ist dieDunkelziffer.In der heutigen Zeit, in der es eine große Auswahl anFahrradtaschen, Fahrradkörben und sonstigen geeignetenTransporthilfen gibt, sollten diese Unfälleeigentlich der Vergangenheit angehören. Denkt einmaldarüber nach HANS-GEORG KLEINMANNKölner-Fahrrad-Netzwerk15


Der deutsche Fahrradpreis 2013Die Fahrradtiefgaragen der autofreien Siedlung Köln belegten den 3.PlatzDer Bewohnerverein der autofreien Siedlung Köln,Nachbarn60 e.V., hatte sich mit den von der BouwfondsImmobilienentwicklung GmbH in der Siedlungrealisierten »Fahrradtiefgaragen in den Mehrfamilienhäusern«für den deutschen Fahrradpreis beworben,und zwar in der Kategorie »Alltagsmobilität«. Indieser Kategorie werden kreative Maßnahmen zurFörderung des Radverkehrs aus den Bereichen Planung,Infrastruktur, Service oder Kommunikationausgezeichnet.»Der deutsche Fahrradpreis - best for bike« wird gemeinsamvom Bundesministerium für Verkehr, Bauund Stadtentwicklung, der Arbeitsgemeinschaft fußgänger-und fahrradfreundlicher Städte, Gemeindenund Kreise in NRW (AGFS) und dem Zweirad-Industrie-Verbandvergeben. Ziel ist es, mit dem Wettbewerbund dabei besonders durch die Prämierung undVorstellung von innovativen Best-Practice-Beispielen,den Radverkehr noch mehr zu fördern. Im gleichenMaß soll durch Öffentlichkeitsarbeit rund umden Deutschen Fahrradpreis für mehr Radverkehrgeworben und die Popularität des Radfahrens weitergesteigert werden. Aus den Einsendungen wählteine Fachjury in den Kategorien »Alltagsmobilität«und »Freizeit/Tourismus« je einen Gewinner aus.111 Bewerbungen in der Kategorie»Alltagsmobilität«Aus 111 Bewerbungen in der Kategorie »Alltagsmobilität«erzielten die Fahrradtiefgaragen in den Mehrfamilienhäusernder autofreien Siedlung Köln-Nippesden 3. Platz. Im Auslobungstext der Jury heißt esdazu: »Hier stehen den Mietern sichere Tiefgaragenplätzezur Verfügung, die ausschließlich den Fahrrädernvorbehalten sind. Über eine breite Zufahrt könnnendie Fahrräder jederzeit problemlos von allen Bewohnern,auch von Kindern und älteren Menschen,© Norbert Gerhardus16für ihre alltäglichen Wege genutzt werden.«Hier folgen Auszüge aus dem Bewerbungsschreiben,welches unter dem Motto »Bequeme und sichereAlltagsnutzung von Fahrrädern« steht:Mehrfamilienhäuser verfügen in der Stadt zumeistüber Tiefgaragen mit Stellplätzen für Autos. Tiefgaragen- nicht für Autos sondern für Fahrräder Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Zum Schutz gegen Diebstahl haben Bewohner in einigenTiefgaragen in Eigeninitiative bodenmontierteBügel installiert.In der autofreien Siedlung in Köln-Nippes verfügenauch alle Mehrfamilienhäuser über Tiefgaragen, diejedoch ausschließlich den Fahrrädern vorbehaltensind.In diesen Fahrradtiefgaragen ist jeder Wohnung einekonkrete Abstellfläche zugeordnet und entsprechendmarkiert. Selbst die kleinste Wohnung verfügt überzwei Abstellplätze, große Wohnungen über bis zufünf. Auch für Spezialräder, Kinderräder und Fahrradanhängerist die Tiefgarage geeignet.Bequeme Zufahrtüber eine flache RampeDie Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über eine breiteund flache Rampe, die auch von Kindern oder älterenMenschen fahrend oder schiebend benutzt werdenkann. Die Öffnung der Türe erfolgt mittelsSchlüssel. Zur Ausfahrt aus der Tiefgarage genügtdie Betätigung eines großflächigen Schalters: DieTüre zur Rampe öffnet sich automatisch, und mankann die Garage verlassen ohne abzusteigen. DasSchließen der Türe erfolgt anschließend automatischmit Hilfe einer Zeitschaltung.Die Tiefgaragen sind gut beleuchtet, es gibt einebreite Fahrgasse entlang der Stellplätze.Eine Türe führt zum Treppenhaus und zu dem Aufzug,so dass Einkaufsgut mittels Fahrradanhängerbis vor den Kühlschrank gefahren werden kann.Gute Fahrradinfrastrukturauch außerhalb der TiefgaragenEine große Anzahl von Kurzzeitabstellplätzen mit bodenmontiertenBügeln vor den Mehrfamilienhäusern,Bikeports vor den Einfamilienhäusern, eine Mobilitätsstation,die verschiedene Fahrradanhänger undein Tandem zur Ausleihe bereit hält, sowie eine öfffentlicheFahrradluftpumpe runden die gute Fahrradinfrastrukturder autofreien Siedlung ab HANS-GEORG KLEINMANNKölner-Fahrrad-Netzwerk17


Schutzstreifen auf AußerortsstraßenEin bundesweites Modellprojekt testet derzeit in derPraxis Schutzstreifen auf wenig befahrenen Straßenaußerhalb geschlossener Ortschaften. Als erste Modellstreckewurde die Pohlhofstraße (K10) zwischenKöln-Esch/Auweiler und Pulheim-Orr im Juni 2013offiziell freigegeben.Wer schon einmal im Ausland, etwa in Belgien, denNiederlanden oder der Schweiz mit dem Fahrradunterwegs war, kennt das Prinzip bereits: GestrichelteFahrspuren am Rand von zum Teil auch schmalenLandstraßen geben dem Radverkehr einen eigenenSchutzraum gegenüber dem Pkw-Verkehr. InDeutschland sieht die gültige Straßenverkehrsordnungeine solche Markierungslösung derzeit nichtvor. In der Novelle zur Straßenverkehrsordnung imJahr 1997 wurde zwar die Möglichkeit von Fahrradschutzstreifenzugelassen, aus Gründen der Verkehrssicherheitjedoch nicht außerhalb von geschlossenenOrtschaften und in Kreisverkehren.Geldernstraße in Nippes18Über den »Modellversuch zur Abmarkierung vonSchutzstreifen außerorts und zur Untersuchung derAuswirkungen auf die Sicherheit und die Attraktivitätim Radverkehrsnetz« möchte der Bund als Gesetzgebernun in Erfahrung bringen, ob solche Markierungenzukünftig auch in Deutschland ermöglichtwerden sollen. Das Projekt ist im »Nationalen Radverkehrsplan2020« der Bundesregierung verankert.Anfang Juni wurde die Pohlhofstraße zwischen Köln-Esch/Auweiler und Pulheim-Orr als allererste Modellstreckedurch Vertreter des Bundes, des Landes sowieder Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis offiziellfreigegeben. Weitere Strecken auf Kölner Stadtgebietsind der Thenhoven-Escher-Weg, die MengenicherStr./Pescher Weg und die Pescher Straße.Im Rahmen des Modellversuchs werden insgesamt15 Außerortsstraßen in sechs Modellregionen imBundesgebiet mit Schutzstreifen ausgestattet. NebenKöln und dem Rhein-Erft-Kreis in NRW befindensich weitere Modellstrecken in Mecklenburg-Vorpommern(Amt Dömitz-Malliß), Niedersachsen(Landkreise Northeim und Grafschaft Bentheim) undBrandenburg (Fontanestadt Neuruppin/LandkreisOstprignitz-Ruppin). Die Projektleitung bundesweitliegt beim Ministerium für Energie, Infrastruktur undLandesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern. DieFinanzierung erfolgt aus Mitteln zur Umsetzung desNationalen Radverkehrsplans.Kriterien für die Auswahl der Modellstrecken warenunter anderem ein Fahrbahnquerschnitt von bis zu7,50 Meter Breite und eine relativ geringe Verkehrsbelastung(weniger als 4.000 Kraftfahrzeuge in 24Stunden).Das Projekt ist bis zum 31. Dezember 2014 befristetund wird bis dahin wissenschaftlich begleitet. DieEindrücke der ersten Wochen sind bislang vielversprechend.Planungswettbewerb»Radschnellwege« des Landes NRWDie Stadt Köln wird sich, gemeinsam mit anderenPartnern, am Planungswettbewerb Radschnellwegebeteiligen. Einen entsprechenden Beschluss hat derVerkehrsausschuss in seiner Sitzung vom15.04.2013 gefasst. Das Landesministerium vergibtje Regierungsbezirk für ein konkretes regionalesRadschnellweg-Projekt Planungszuschüsse von jeweils80% für eine Machbarkeitsstudie, die Ausführungsplanungund den Bau. Als konkretes Projekt fürden Wettbewerb soll zunächst die Strecke zwischenFrechen und der Kölner Innenstadt angemeldet werden.Der Planungswettbewerb ist einer von zehnBausteinen des Aktionsplanes der Landesregierungzur Förderung der Nahmobilität Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Öffnung von EinbahnstraßenNach intensiven Vorarbeiten konnte die Bestandsaufnahmealler Einbahnstraßen im Stadtgebiet in Bezugauf deren Freigabe für den Radverkehr inGegenrichtung im ersten Halbjahr abgeschlossenwerden. Die darauf aufbauenden und in Kooperationmit dem ADFC und VCD erstellten Prioritätenlistenvon kurzfristig zu öffnenden Straßenabschnitten fürjeden Stadtbezirk befinden sich derzeit in der politischenBeschlussfassung.Bike & Ride GesamterhebungAlle zwei Jahre wird eine Gesamterhebung an allenHaltestellen des schienengebundenen Nahverkehrsim Stadtgebiet hinsichtlich Anzahl und Auslastungaller an den Haltestellen verfügbaren Fahrradabstellplätzedurchgeführt. Die im Oktober und November2012 durchgeführte Erhebung kommt zu dem Ergebnis,dass die Auslastung gegenüber 2010 von 104%auf 111% angestiegen ist. Damit übersteigt die Nachfrageweiterhin das Angebot, obwohl dieses im gleichenZeitraum um etwa 10% von 10.500 auf 11.400ausgeweitet werden konnte.Kölner-Fahrrad-NetzwerkAktuell umgesetzte MaßnahmenNach dem lang anhaltenden Winter zu Beginn desJahres, konnten mittlerweile erste fahrradfreundlicheMarkierungen umgesetzt werden. Zu nennen sindhier etwa die Schutzstreifen auf der Geldernstraßeoder auf einem Teilstück der Godorfer Hauptstraße.Im Bereich der Haltestelle Liebigstraße wurde dieRadverkehrsführung auf der Subbelrather Straßekomplett neu gestaltet. Neben Schutzstreifen undAufstellflächen an den Ampeln wurden auch eigenständigeRadfahrersignale installiert, die auch ein indirektesLinksabbiegen ermöglichen. Im Zuge derMaßnahme konnte auch die Körnerstraße für denRadverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden.Mit der Sanierung eines etwa ein Kilometer langenTeilstücks des Geh- und Radweges entlang desRheins im Bereich Porz-Ensen konnte auch eine ersteRadwegsanierungsmaßnahme abgeschlossenwerden. In Kürze wird mit der Sanierung eines ebenfallsetwa einen Kilometer langen Teilstücks, das unmittelbarnördlich anschließt, begonnen. Weitere aktuelllaufende Maßnahmen sind Teilstücke der 19


Schutzstreifen zwischen Orr und AuweilerRadwege entlang der Rösrather Straße und derHumboldtstraße. Im ersten Halbjahr konnten außerdemweit über 500 zusätzliche Fahrradabstellplätzeim öffentlichen Straßenland geschaffen werden. Voraussichtlichim Juli werden an verschiedenen Haltestellendes schienengebundenen Nahverkehrs zudem250 neue Fahrradboxen installiert.Jahresrückblick 2012Im vergangenen Jahr haben die Kölnerinnen undKölner erneut für ein Rekordergebnis an den Dauerzählstellenim Stadtgebiet gesorgt! Insgesamt wurdenrund 5,2 Millionen Radfahrten erfasst. Dies sindetwa 100.000 mehr als 2011 und entspricht einemZuwachs von circa zwei Prozent.Dieser positive und wünschenswerte Trend geht einhermit wachsenden Ansprüchen an die bestehendeRadverkehrsinfrastruktur. Der aktuelle ADFC-Fahrrradklimatesthat dies noch einmal gezeigt. Gleichwohlhat die Stadtverwaltung 2012 zahlreiche Maßnahmenzur Förderung des Radverkehrs umsetzenkönnen. Der 50-seitige Bericht »Radverkehr in Köln -Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs 2012«gibt einen detaillierten Überblick über die umgesetztenMaßnahmen in den Bereichen Infrastruktur,Fahrradparken und Service. Der Bericht ist auf derstädtischen Internetseite online abrufbar:www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/news/13066 Viel Spaß beim Radeln wünscht,das Team des Fahrradbeauftragten20Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Ehrenamtstagam 15. September mit einer Infobörse voller Ideen und AnregungenDer Kölner Ehrenamtstag wird seit 2000 jährlich veranstaltet.Seit 2002 findet er unter freiem Himmelstatt: In den Anfangsjahren auf dem Tanzbrunnengeländeund nun seit einigen Jahren auf dem Heumarktund Alter Markt. Im Mittelpunkt steht immer die Verleihungdes Ehrenamtspreises »KölnEngagiert«.Fester Bestandteil des Ehrenamtstages ist außerdemeine Info-Börse, an dem sich die Bevölkerungzu den Engagement-Möglichkeiten in Köln informierenkann.Der 14. Kölner Ehrenamtstag findet am 15. September2013 auf dem Kölner Heumarkt und dem AlterMarkt statt.Mit der Ausrichtung dieses Tages dankt OberbürgermeisterJürgen Roters allen Ehrenamtlichen ganzbesonders für ihr vielfältiges Engagement in Kölnund für die Menschen dieser Stadt 14. Kölner EhrenamtstagBläck Fööss / Ehrenamtspaten 2013Me han e Hätz für Kölle, uns ahle Stadt am Ring...Nicht unbegründet erfüllt uns unsere Stadt mit Stolz,denn viele helfende Hände sind in Kölle unterwegs,um unsere Stadt zu bereichern. Ehrenamtliche betreuenKinder, Kranke und alte Menschen, setzensich für Natur- und Umweltschutz ein, unterstützenden Betrieb vieler gemeinnütziger Einrichtungenoder setzen sich im Katastrophenfall für andere ein.Die Rede ist von den rund 200.000 Kölnerinnen undKölnern, die sich rund ums Jahr für mehr Menschlichkeitund Miteinander in unserer Stadt einsetzen.Ohne diese Menschen, die mitmachen, die anpackkenund sich einbringen, geht nichts. Jeder auf seineWeise, jeder nach seinen Möglichkeiten.Aber dieses Engagement bleibt oftmals unbemerkt,ist jedoch für unser gesellschaftliches und sozialesZusammenleben unglaublich wichtig und verdientaus diesem Grund eine besondere Anerkennung!Deshalb finden wir die Auslobung des Ehrenamtspreisesklasse, um zumindest einmal im Jahr die ehrenamtlichEngagierten in unserer Stadt in den Mitttelpunktzu stellen.Gerne haben wir die Ehrenamtspatenschaft für diesesJahr übernommen und unterstützen OberbürgermeisterJürgen Roters dabei auf die Engagierten inunserer Stadt aufmerksam zu machen. Es ist wichtig,dass die Kölnerinnen und Kölner erfahren, was dieehrenamtlichen Menschen in unserer Stadt tun undwer das Leben in Köln noch lebenswerter macht.Wir möchten jede Kölnerin und jeden Kölner motivieren,sich zu engagieren, denn Du bess die Stadt, opdie mer all he stonn! EureBläck FöössKölner-Fahrrad-Netzwerk23


Pänzhausen -Eine Stadt, in der Kinder das Sagen habenErfolgreiches Ferienprojekt geht im August inKöln zum zweiten Mal an den StartPänzhausen ist die erste und einzige Kinderstadt inKöln und wird vom gemeinnützigen Verein KinderveedelOp Jück e.V. ausgerichtet. Sie wurde erfolgreichim Sommer 2012 zum ersten Mal realisiert. Anacht Tagen kamen täglich etwa 350 Kinder zwischen7 und 14 Jahre auf das fast 6.000 Quadratmeter großeGelände im Nippeser Tälchen in Köln. Die Kinderkonnten über 40 verschiedene Berufe ausüben, mitWaren handeln und sich in Spiel- und Spaßbereichenaustoben. Der Name »PÄNZHAUSEN« basiertauf dem Begriff Pänz (Einzahl Panz), der im Rheinlandgerne als Synonym für das Wort Kinder verwendetwird.Spielerisch Talenteund Stärken erkennenMit einem pädagogischen Projektansatz haben Kinderdie Möglichkeit, sich spielerisch-kindlich zu entfaltenund gleichzeitig wie Erwachsene ernst genommenzu werden. Die Verrichtung einer beruflichenTätigkeit im spielerischen Rahmen der Kinderstadtgibt jungen Menschen das Gefühl, Verantwortungzu tragen und wichtig zu sein. Kinder bauenHemmungen ab, gewinnen Selbstbewusstsein underkennen eigene Stärken und Talente.Die Geschicke der Ministadt können die Kinderselbst bestimmen: Sie gründen einen Stadtrat, eröfffnenein Einwohnermelde- und Arbeitsamt oder lernenverschiedene Berufe kennen. Die Pänz probierensich beispielsweise als Fotograf, Journalist, Radio-Reporter,Tischler, Bäcker, Bademeister oder als24Verkäufer. Alle Berufe werden von ehrenamtlichenHelfern betreut. Sie treten jedoch nicht etwa als Vorgesetzteauf, sondern zeigen den Kindern lediglich,was man für die einzelnen Berufe wissen muss, damitdie kleinen Berufstätigen sich dann möglichstselbstständig und kreativ entfalten können.Veranstaltungszeitraum 2013:Vom 15. bis 21. AugustNach dem großen Erfolg im vergangenen Sommerwird es auch in diesem Jahr wieder eine große KölnerKinderstadt in den Sommerferien geben: Pänzhausenwird vom 15. bis 21. August 2013 am Baui(Bauspielplatz) im Friedenspark in der Südstadtstattfinden. Eine Woche lang werden bis zu 500 Kinderam Tag zwischen 7 und 14 Jahren die Geschickkeder Ministadt selbst bestimmen. Geöffnet istPänzhausen vom 15. bis 21. August von 10 bis 17Uhr. Der Eintritt kostet pro Kind und Tag lediglich 2Euro, inklusive aller Getränke, Snacks und einer warmenMittagsmahlzeit. Aufgrund der überaus positivenBilanz im letzten Jahr und der großen Nachfrageerwarten die Veranstalter in diesem Jahr bis zu 3.500Kinder an allen sieben Tagen Weitere Infos: www.paenzhausen.deMARCO SANDNERKölner-Fahrrad-Netzwerk


MagicMaps LiveDie Firma MagicMaps hat eine neue InternetversionIhres Programmes TourExplorer geschaffen. Nachdemdie ursprüngliche Version des MagicMaps TourExplorers allmählich einige innovative Momentemissen ließ, ist diese Internetversion voll auf derHöhe der Zeit.Die Oberfläche von MagicMaps Live und alle Funktionensind identisch mit der bisherigen DVD-Version,es ist keine Neueinarbeitung notwendig, lediglichein paar Icons sind neu, die der Datensynchronisationmit anderen Geräten dienen.MagicMaps Live wird einmal angeschafft und lässtsich sodann auf allen verfügbaren Geräten installieren.Daten, die am PC erzeugt werden, werden aufallen anderen Geräten synchronisiert. Das heißt, icherzeuge eine Tour am PC, lade sie zu MagicMapslive hoch und kann sie Sekunden später am Laptop,auf dem Tablet, auf dem Smartphone oder auf demiPhone öffnen. Ein umständliches hin- und herkopierenentfällt, egal wo ich bin, ich habe meine Tourenund Daten dabei, kann sie nutzen und bearbeitenund auf mein GPS-Gerät übertragen. Ebenso kannich von unterwegs Daten vom GPS-Gerät sichern,damit sie nicht verloren gehen.Hochinteressant ist aber vor allem das neue Kartenmaterial.Das zweifelsohne erstklassige TourenplanungsprogrammMagicMaps Tour Explorer litt unterdem zu geringen Kartenangebot. Was nutzt mir dasbeste Tourenplanungsprogramm, wenn mir Kartenmeiner Urlaubsregion fehlen? Bisher war Kartenmaterialvon Deutschland, Österreich, der Schweiz,Südtirol und Luxemburg verfügbar, Anfang 2013 kameine Transalpinkarte hinzu, aber viele Leute fahrenmal nach Frankreich oder radeln eben mal rüber inKölner-Fahrrad-Netzwerkdie Niederlande. Das Problem ist behoben, Magic-Maps bietet nun hervorragendes Kartenmaterial fürdie Niederlande, für Spanien und die spanischen Inseln,für Großbritannien, gesamt Benelux, die USA,Österreich, die Schweiz und Italien an, weitere Regionenwerden folgen. Teils handelt es sich um topografischeKarten der Landesvermessungsämter, teilsauch um die bekannten Karten des Kompass-Verlages.Die Karten müssen nicht mehr auf DVD gekauftund installiert werden, sie werden im Mapstore imInternet gekauft und herunter geladen und stehensodann für alle Geräte zur Verfügung. Merke: Karteeinmal kaufen, auf mehreren Geräten damit arbeiten.Auch die Preise sind günstiger, denn es lassen sicheinzelne Regionen kaufen, von Frankreich beispielsweiseeinzelne Departements - ich muss nicht mehrdas ganze Land kaufen. Das spart Geld und Speicherplatz.MagicMaps-Karten, die sich schon von der DVD-Installationher auf dem PC befinden, werden automatischin MagicMaps Live angezeigt und stehen sofortfür die Tourenplanung zur Verfügung.Fazit: MagicMaps Live ist eine lohnende Anwendungfür Radfahrer, die mit mehreren Geräten arbeitenund ihre Daten überall dabei haben wollen und vondaher uneingeschränkt empfehlenswert SVEN VON LOGA25


GPS-Outdoor-Navigation für RadfahrerGrundkursDieses Seminar richtet sich an Interessenten, diebeabsichtigen, sich ein GPS-Gerät zu kaufen odersich gerade eines angeschafft haben, aber nochnicht tiefer in die Materie eingedrungen sind.Grundlagen werden besprochen. Welche Möglichkeiteneröffnet ein GPS-Gerät, was können solcheGeräte, was können Sie nicht? Welche Geräte sindfür den Wanderer und Radfahrer geeignet? Wie setzenSie als Radfahrer das GPS-Gerät ein? WelcheTourenplanungssoftware ist geeignet? Vorgestelltwerden die Programme Garmin Basecamp und derMagicMaps Tour Explorer. Wie planen Sie eineRadtour am PC, wie übertragen Sie die Radrouteauf das GPS-Gerät? Welche Kosten entstehen?Welchen Arbeitsaufwand verlangen Tourenplanungund Orientierung mit dem GPS-Gerät?In diesem Seminar findet sich ausreichend Raumfür Diskussion der individuellen Fragestellungen derTeilnehmer, so dass sich der Seminarinhalt zumnennenswerten Teil an den Fragen der Teilnehmerorientiert.Interessierte Personen können sich ab sofort unverbindlichfür Termine vormerken lassen. Einfach eineMail an sven.bersch@arcor.de schicken.Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort werden perMail mitgeteilt und im Internet veröffentlicht.www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/gps.htmlKostenbeitrag: 15,00 Euro, für ADFC-Mitgliederoder Kölner-Fahrrad-Netzwerk Mitglieder10,00 Euro AufbaukursSie haben bereits erste Erfahrungen mit ihremGPS-Gerät gesammelt und sind Touren gefahrenoder gewandert. Unterwegs haben Sie Daten gespeichert.Nun wollen Sie wissen, wie Sie Ihr GPS-Gerät optimal einrichten und nutzen, wie Sie esbestmöglich und kostengünstig für Reisen und Tourenvorbereiten.Woher bekommen Sie digitale Karten, wo findenSie Rad- und Wandertouren für Ihr Urlaubsziel?Radkarten 1:25.000, Radwege, Radtouren, Listenmit Hotels, Badeseen, Restaurants, Tankstellen,etc., alles in Ihrem GPS-Gerät. Wo und wie findenSie gute GPS-Touren? Wie arbeiten Sie in Tourenportalen?Wo finden Sie die OpenStreetMaps imInternet, wie bekommen Sie diese in Ihr GPS-Gerät,welche Karten können Sie für die ausgefallenstenLänder in Ihr GPS-Gerät und in Ihrem Tourenplanungsprogramminstallieren.So sind Sie an Ihrem Urlaubsort für jede Unternehmunggerüstet und finden punktgenau Ihre Ziele.In diesem Seminar findet sich ausreichend Raumfür Diskussion der individuellen Fragestellungen derTeilnehmer, so dass sich der Seminarinhalt zumnennenswerten Teil an den Fragen der Teilnehmerorientiert.Seminarleitung: Sven von LogaInteressierte Personen können sich ab sofort unverbindlichfür Termine vormerken lassen. Einfach eineMail an sven.bersch@arcor.de schicken.Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort werden perMail mitgeteilt und im Internet veröffentlicht.www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/gps.htmlKostenbeitrag: 15,00 Euro, für ADFC-Mitgliederoder Kölner-Fahrrad-Netzwerk Mitglieder10,00 Euro 26Kölner-Fahrrad-Netzwerk


GPS-Outdoor-Navigation für RadfahrerADFC-Tourenportal und Magic-Maps-TourExplorerSie machen mehrtägige Radtouren? Hier werden Ihnendie optimalen Planungshilfen vorgestellt. Ausdem ADFC-Tourenportal laden Sie sich qualitativhochwertige Radtouren herunter, bearbeiten dieseauf den topografischen Karten 1:25.000 mit dem MagicMapsTourExplorer und planen dort selber Radtouren.Vorgestellt wird die klassische Version desMagicMaps TourExplorers, den Sie von der DVD aufdem PC installieren wie auch die neue InternetversionMagicMaps Live, die Ihre Daten und heruntergeladenen Karten auf PC, Laptop, Tablet und Smartphonesynchronisiert.Seminarleitung: Sven von LogaInteressierte Personen können sich ab sofort unverbindlichfür Termine vormerken lassen. Einfach eineMail an sven.bersch@arcor.de schicken.Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort werden perMail mitgeteilt und im Internet veröffentlicht.www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/gps.htmlKostenbeitrag: 15,00 Euro, für ADFC-Mitglieder oderKölner-Fahrrad-Netzwerk Mitglieder 10,00 Euro Mein Garmin-GPS-GerätkennenlernenSie besitzen ein Garmin-GPS-Gerät der Serie Dakota/Oregon/Montana/GPS62/ eTrex 10/20/30 und findensich noch nicht so richtig damit zurecht? Sie verirrensich in den Menüs? Wir probieren die Menüsdurch, stellen die Geräte ein und testen die Funktionen.Sie erfahren, welche Karten es für Ihr GPS-Gerätgibt und woher Sie diese bekommen können.Nach diesem Seminar beherrschen Sie alle wichtigenFunktionen, die Sie für Ihre Tour im Gelände benötigen!Seminarleitung: Sven von LogaInteressierte Personen können sich ab sofort unverbindlichfür Termine vormerken lassen. Einfach eineMail an sven.bersch@arcor.de schicken.Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort werden perMail mitgeteilt und im Internet veröffentlicht.www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/gps.htmlKostenbeitrag: 15,00 Euro, für ADFC-Mitglieder oderKölner-Fahrrad-Netzwerk Mitglieder 10,00 Euro GPS TreffenGPS - OSM - ADFC-Tourenportal GesprächskreisZusätzlich zu den GPS-Kursen finden auch Treffenfür Interessierte statt.Es treffen sich Interessierte zu den Themen GPS,OSM, MagicMaps und ADFC-Tourenportal. DerTreffpunkt ist in der ADFC-Geschäftsstelle im Mauritiussteinweg11 in 50676 Köln um 19:00 Uhr. Eingeladensind auch Nicht-ADFC-Mitglieder. Anmeldungist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.Jeweils am letzten Montag im Monat finden die Trefffenstatt: 29.7., 26.8., 30.9., 28.10., 25.11.2013 Kölner-Fahrrad-Netzwerk33 27


Beitritt zum Kölner-Fahrrad-Netzwerk e.V.Name* ………………………………………………………………………………………………………......……………Vorname* ……………………………………………………………………………………………………………………Straße*, Hausnummer* …………………………………………………………………………………………...Postleitzahl*, Ort* …………………………………………………………………………………………………E-Mail ………………………………………………………………................Telefon ……………………………Geburtsjahr ……………………………*Pflichtfelder Voll-Mitgliedschaft 150,00 Euro pro Jahr Voll-Mitgliedschaft 120,00 Euro pro Jahr für ADFC-MitgliederIch erteile dem Kölner-Fahrrad-Netzwerk e.V. eine EinzugsermächtigungGeldinstitut ……………………………………………………………………………………………Kontonummer ……………………………………………………………………………………………Bankleitzahl ……………………………………………………………Datum …………………………………………… Unterschrift …………………….................………………………………………………… Kostenloser Newsletter gewünschtEinsenden per Mail oder Brief an: info@koelner-fahrrad-netzwerk.deKölner-Fahrrad-Netzwerk e.V., Balkertsweg 16, 57577 Hamm/SiegFragen können Sie gerne auch telefonisch stellen unter 0221 9367607 oder 0176 23749980www.koelner-fahrrad-netzwerk.de28Kölner-Fahrrad-Netzwerk


k lner-fahrrad-netzwerk e.v.GewinnspielWie heißen die drei Fernradwegeim Aller-Leine-Tal?(Tipp: Seite 80)Wie heißt die Wasserburg bei Lüdinghausen?(Tipp: Seite 54)Wann findet der Kölner Ehrenamtstag statt?(Tipp: Seite 23)Preise:3 xEin Fahrradstadtplanvon KölnDie Antworten schicken Sie bitte per E-Mail an:verlosung@koelner-fahrrad-netzwerk.deoder per Post an Kölner-Fahrrad-Netzwerk, Balkertsweg 16 , 57577 Hamm/SiegEinsendeschluss ist der 20. Oktober 2013.Die Gewinner/innen werden unter den Einsendungen mit richtigen Antwortenausgelost. Die Gewinner/innen werden per E-Mail oder telefonisch informiert.Kölner-Fahrrad-Netzwerk29


Kölner-Fahrrad-Netzwerk e.V.Verein zur Förderung des Fahrradfahrens, Klimaschutzes und UmweltschutzesVorstandSven BerschTel 0221 936 76 07 | 0176 23 74 99 80sven.bersch@arcor.deJoachim SchalkeTel 0163 194 99 81joachim.schalke@koelner-fahrrad-netzwerk.deManfred HoratzTel 01577 878 01 67manfred.horatz@koelner-fahrrad-netzwerk.deKölner-Fahrrad-Netzwerk e.V.www.koelner-fahrrad-netzwerk.deinfo@koelner-fahrrad-netzwerk.deMoselstraße 6850674 KölnPOSTANSCHRIFT + LIEFERANSCHRIFT:Kölner-Fahrrad-Netzwerk e.V.Balkertsweg 1657577 Hamm/SiegFAHRRADHÄNDLER + DIENSTLEISTER AUS DER REGIONRadlager Nirala Fahrradladen GmbHSechzigstraße 6, 50733 Kölnwww.radlager.de | info@radlager.deÖffnungszeiten:Mo-Fr 10:00 bis 19:00 UhrSa 10:00 bis 15:00 UhrTelefon Verkauf: 0221 734640Telefon Werkstatt: 0221 7390132seit 1989 FördermitgliedKöln-Rikscha / PerpedaloMoselstraße 68, 50674 KölnTelefon: 0221 604789www.koeln-rikscha.de | info@koeln-rikscha.deseit 2010 FördermitgliedStadtradBonner Straße 53-63, 50677 Kölnwww.stadtrad-koeln.de | info@stadtrad-koeln.deVerkauf: Bonner Straße 53-63, 50677 KölnWerkstatt: Alteburger Straße 62, 50678 KölnÖffnungszeiten:Mo-Fr 10:00 - 19:00 UhrSa 10:00 - 16:00 UhrTelefon Verkauf: 0221 328075Telefon Werkstatt: 0221 375832seit 1997 Fördermitglied30Kölner-Fahrrad-Netzwerk


ImpressumAusgabeSommer 2013 | 1. AusgabeAuflageHerausgeber6.000 StückKölner Fahrrad-Netzwerk | Moselstraße 68 | 50674 KölnBankverbindung Kölner Bank eG | Konto 945320001 | BLZ 371 600 87Bankdaten InternationalBIC (SWIFT): GENODED1CGN | IBAN: DE61371600870945320001Finanzamt Köln Altstadt Steuernummer: 214/5859/2460Redakteur (V.i.S.d.P.)Autoren in dieser AusgabeFotosSven BerschSven Bersch, Rüdiger Heumann, Manfred Horatz, Hans-Georg Kleinmann,Matthias Müssener, Sven von Loga, Norbert Schmidt, Dr. Udo WallrafSoweit nicht anders angegeben, stammen die Fotos vom jeweiligen Autor.Anzeigen Sven Bersch, Kölner-Fahrrad-Netzwerk | Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 1. Jan. 2012Satz und LayoutDruckAusgabe dieser Zeitung Juli 2013Manfred Horatz, Kölner-Fahrrad-NetzwerkDRUCKPUNKT Medien GmbH | Robert-Bosch-Str. 6 | 50181 BedburgGedruckt auf 100% Recylingpapier mit ölfreien, umweltfreundlichen DruckfarbenRedaktions- und Anzeigen- 9. September 2013schluß für das nächste Heft Leserbriefe sind herzlich willkommen!Hinweis:Die Verfasser der Artikel und Leserbriefe sind der Redaktion bekannt. Sie stellen nichtimmer die Meinung der Redaktion dar. Die Veröffentlichung, Kürzungen sowie Korrekturen(orthographische oder grammatikalische) behält die Redaktion sich vor.Anonyme Zusendungen werden nicht berücksichtigt.


‘Ne kölscher ShopperDas Fahrrad ist nicht nur das umweltfreundlichsteVerkehrsmittel sondern auch ein umweltfreundlichesTransportfahrzeug.Wir starten die Aktion:Ich kaufe in Köln per Fahrrad!Aus diesem Anlass gibt es einen Kölner Einkaufs-Shopper zum anhängen an alle Fahrräder. LimitierteStückzahl von 111 Stück. Der Fahrradanhängerkann auch jetzt schon vorbestellt werden unter:info@koelner-fahrrad-netzwerk.deIm Lieferumfang ist das Fahrgestell (Traggestell),die kölsche Tasche und das Erweiterungsset für amTraggestell um es am Fahrrad anzuhängen. Je nachFahrrad-Typ bzw. Gepäckträger-Typ gibt es verschiedeneKupplungen am Fahrrad. Sie können sichunverbindlich beim Kölner-Fahrrad-Netzwerk informieren.Natürlich kann man diesen Einkaufsanhängerauch ohne Fahrrad nur per Hand ziehen. Durchdie großen Räder sind Rolltreppen und Straßenbahneinstiegekein Problem. Auch über weitereTransportmöglichkeiten mit dem Rad informiert Siegerne das Kölner-Fahrrad-Netzwerk.Weltweiter Versand möglich:Der Preis für die Limitierte Stückzahl von 111 Stückbeträgt 199,00 Euro inkl. MwSt. pro Stück. Eine Versionmit Luftreifen ist auch verfügbar. Sie können dieReifenart wählen. Der Preis für den Anhänger mitLuftreifen beträgt 219,90 Euro inkl. MwSt. pro Stück.Solange Vorrat reicht. Der kölsche Shopper ohneErweiterungsset nur zum ziehen per Hand kostet189,00 Euro inkl. MwSt. pro Stück.Der Aluminium Trolley verfügt über einen klappbarenGriff und einen faltbaren Fuß womit er sich zusammengeklappt platzsparend verstauen lässt. EinProdukt der Firma Andersen aus Schleswig-Holstein,Made in Germany. Sie können den Einkaufsanhängerbeim Kölner-Fahrrad-Netzwerk bestellenund erwerben.Zusätzlich können Sie ihn bei einigen Fahrradhändlernin Köln kaufen. Eine Liste der Händler siehe unten.Die Auslieferung an die Händler hat begonnen.Weitere Händler kommen in Kürze hinzu SVEN BERSCHSTADTRADBonner Straße 53-63, 50677 Kölnwww.stadtrad-koeln.deinfo@stadtrad-koeln.deRADLAGER NIRALA FAHRRADLADEN GMBHSechzigstraße 6, 50733 Köln-Nippeswww.radlager.deinfo@radlager.deKÖLNER-FAHRRAD-NETZWERK E.V.Nach Terminvereinbarungwww.koelner-fahrrad-netzwerk.deinfo@koelner-fahrrad-netzwerk.deDas passende Geschenk zum Geburtstag,Hochzeit oder Mitarbeiterjubiläum etc.Der kölsche Einkaufs-Shopper32Kölner-Fahrrad-Netzwerk


Pfarr-rad.de - Kirche erfahrenDas Erzbistum Köln hat das erste Kirchliche Fahrradtourenportal eröffnetPassend zum Sommeranfang 2013 ist das erstekirchliche Fahrradportal an den Start gegangen. Eröffnetwurde die Plattform am 20. Juni in der Kunst-Station St. Peter in Köln von Jan Mücke, ParlamentarischerStaatssekretäre beim Bundesministeriumfür Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und von PrälatDr. Stephan Heße, Generalvikar des Erzbischofsvon Köln.Unter www.pfarr-rad.de finden nun alle (Kirchen-)Radler abwechslungsreiche Touren zu alten undneuen Kirchen, Kapellen und Klöstern im Rheinland,die ausgedruckt und als GPS-Tour nachgefahrenwerden können. Angesprochen werden alle, die gerneFahrradfahren und die die kulturelle Bandbreiteund Vielfalt von Kirchenlandschaften erkundenmöchten.Zusätzlich lädt das Portal alle aktiven Radler zumMitmachen ein, und bietet an, die eigenen Touren mitkirchlichem Charakter ebenso auf die Seite einzustellen.Pfarr-rad.de verbindet Radrouten mit interessantenZielen auf den Strecken. Das Portal macht auf kirchliche»Sehenswürdigkeiten« aufmerksam und bietetansprechende Eindrücke und Informationen. Es sollNeugier wecken und Spaß machen, diese kirchlichenOrte zu besuchen und näher kennen zu lernen.Aber auch weitere Sehenswürdigkeiten und Zielewie Burgen, Schlösser, Museen, oder Freizeiteinrichtungenwerden vorgestellt.Das Wortspiel im Namen - aus »Pfarrei«, der Gemeinschaftszellekirchlichen Lebens und aus »Fahrrad«- soll deutlich machen, dass Fahrradfahren undKirche eng miteinander verbunden sind und dieseKombination beste Voraussetzungen bietet, Heimatzu erleben.Fahrradfahren ist im Trend. Es steht im Kontext miteiner Lebenshaltung, die bewusst ihre Umwelt wahrnimmt,einen neuen Heimatbegriff entwickelt und diesich mit dem Gedanken der Bewahrung der Schöpfungverbindet. Fahrradtouren verorten und erschließenLandschaften. Landschaften sind Lebens- undKulturräume, die wie jede Kultur »gelesen« werdenkönnen. Das gilt besonders für Kirchen-»Landschaften«.Das Portal möchte »Fährten« auslegen, umkirchliche Orte quasi im Vorbeiradeln (wieder-) entdeckbarwerden zu lassen.Das Portal lebt von den Touren zu Kirchen und Kapellen,die die Nutzer selber einstellen. Es gibt soden vielfältigen Fahrradinitiativen der mannigfaltigenGruppen und Einrichtungen ein Forum zur Darstelllung,ob Jugendgruppen, Schulklassen, Pfarreien,Bildungseinrichtungen usw. Darüber hinaus könnendie einzelnen Touren von dort aus auf die eigenenSeiten eingebunden werden.Das Portal bezieht sich auf das Erzbistum Köln undauf das Rheinland, von Duisburg bis nach Bad Honnnefund vom Niederrhein und der Eifel bis ins BergischeLand bzw. den Westerwald. Das Rheinland bietetvielseitige und abwechslungsreiche Landschaften,die für Radtouren ideal geeignet sind: Flussläufeund -täler, ebene Landschaften und Abschnitte mitMittelgebirgscharakter. Ideal auch deshalb, weil sichalle Gebiete als Startpunkt für Fahrradtouren eignenund sowohl mit dem Auto aber auch mit dem Nahverkehrgut zu erreichen sind. In allen Regionen findensich große und kleine, monumentale und versteckteZeugnisse kirchlichen und religiösen Lebensmit einer oft weit zurückreichenden Tradition.Darüber hinaus werden weitere hilfreiche Hinweiseund Handreichungen geboten, z.B. Hinweise auf geführteFahrradtouren, auf Radstationen, auf Möglichkeitenzur Ausleihe von GPS-Geräten, Veranstaltungshinweiseund spirituelle Impulse.Entwickelt und betreut wird das Portal von der Medienzentraledes Erzbistums Köln, die hiermit nichtnur auf die vielfältige rheinische Kirchenkultur aufmerksammacht, sondern auch einen Beitrag zurFörderung des Radverkehrs und der umweltverträglichenErkundung des eigenen Lebensumfeldesleisten möchte. Es will die Akzeptanz und den Einsatzdes Fahrrads als ideales Instrumentarium derHeimaterkundung besonders auch in kirchlichen Zusammenhängenund kirchlichen Gruppen einbringenund etablieren. Das Bundesministerium für Verkehr,Bau und Stadtentwicklung hat das Vorhaben als inn-34Kölner-Fahrrad-Netzwerk


novativ bewertet und fördert es im Rahmen des »NationalenRadverkehrsplans«.Für Kirche und ihrem Auftrag der Bewahrung derSchöpfung liegt es nahe, auf »natürliche« Fortbewegungsartenzu setzen, die nicht nur energieneutralund umweltschonend sind, sondern den Menschendie Unmittelbarkeit des Eindrucks zurückgeben.Fahrradfahren bietet authentisches Erleben. Esschafft direkte Beziehung zur dem »erfahrenen«Stückchen Welt. Das Portal und seine Touren wollenKirchen-Landschaften in diesem zukunftsweisendenSinnkontext erschließen.Das neue Portal pfarr-rad.de bietet auch spirituelleImpulse und will dazu beitragen, eine uralte Form religiöserSinnsuche des Menschen in neuen Zusammmenhängenzu realisieren, das Pilgern und Wallfahren.Ihnen liegt das Motiv zugrunde, den Sinn des eigenenDaseins und der damit verbundenen religiösenFrage aktiv zu suchen, zu gestalten und durchdie Bewegung äußerlich wie auch innerlich weiter zukommen www.pfarr-rad.deDR. UDO WALLRAFMustertour 1Kirchen, Burgen, Schlösser am VorgebirgeEine spannende Rundtour durch das Vorgebirge - vorbeian Pfarrkirchen, ehemaligen Klöstern und WallfahrtsortenMustertour 2Dom und DömchenSakrale und architektonische Sehenswürdigkeiten undschöne Dorfkirchen. Eine spannende Tour durch Kölnbis Zons - immer am Rhein entlang Kölner-Fahrrad-Netzwerk35


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Ein ReiseberichtMit dem Fahrrad 10000 km in die Nationalparks der USASchon lange hatten wir den Traum gehegt, eine längereRadreise zu unternehmen - einfach mal eineAuszeit nehmen und ohne Zeitdruck reisen zu könnnen.Nach fast zwei Jahren intensiver Vorbereitungstanden wir endlich vor der Erfüllung.Im Yellowstone NationalparkZunächst gab es allerdings so einiges zu erledigenund auch so manche kleinere Hürde zu meistern,was unsere Vorfreude auf unser ganz persönliches»großes Abenteuer« kaum schmälerte - eher nochvergrößerte. Zuerst stellten wir unsere Route anhandvon den ACA (Adventure Cycling Association) Radkartenzusammen, die wir uns aus den USA bestellthatten; die entsprechende Literatur entnahmen wirdem Loneley Planet, den wir auf unserer Reise keinesfallshätten missen wollten. Als nach etlichen Wochenendender intensiven Planung und mancherDiskussion die Route endlich stand, stellte sich auchschon das nächste Problem, das auf den ersten Blickgar keins war, sich aber schnell als solches entpuppte:»Was nehmen wir alles mit?« Oder besser: »Wasnehmen wir nicht mit?«. Neben den obligatorischenAusrüstungsgegenständen wie Fahrrad, Zelt, Isomatten,Campingkocher, wetterfeste Kleidung, Fotoausrüstungusw. ging es vor allem um die kleinenDinge von denen man kaum glaubt, wie viele sichansammeln. Vom Dosenöffner bis zum Feuerzeugkam alles mal auf den Prüfstand. Die Prozedur wardabei immer die gleiche; zunächst alles anhand derunzähligen Checklisten aus Literatur und Internetsammeln und ausbreiten. Dann alles packen, wiegen,wieder auspacken und aussortieren - immerund immer wieder, bis wir mit dem Ergebnis zwarnicht zufrieden waren aber leben konnten. Denn unswar durchaus bewusst, dass jedes Gramm, das manunnötig mitschleppt, an den Kräften zehren wird,doch erschien uns so manches als unverzichtbar,das wir rückschauend wohl nicht noch einmal mitnehmenwürden.Dann ging es endlich los! Am 23. April 2010 bestiegenwir das Flugzeug Richtung Seattle mit dem erklärtenZiel, binnen eines halben Jahres durch denWesten der USA zu radeln und dabei möglichst vieleNationalparks zu besuchen. In Seattle angekommenblieben wir drei Tage um den Jetlag zu bewältigen,die Stadt zu besichtigen aber auch um die letztenAusrüstungsgegenstände zu besorgen. Nun endlichkonnte unsere große Radreise beginnen!Zunächst ging es durch den Olympic Nationalpark, indem sich Farne und Moose im satten Grün präsentierten,weiter auf den Highway 101 entlang der Pazifikküste.Die ersten drei Wochen fuhren wir täglichZeltlager am Coloradodurch strömenden Regen, und wir fragten uns schon,ob wir die richtige Jahreszeit für unsere Unternehmunggewählt hatten. Kurz vor San Francisco, EndeMai, hatten wir sogar noch einmal Frost. Entlang einerphantastischen Strecke kamen wir nach Los Angeles.San Diego war nur noch ein paar Tage entfernt;nach 3300 km auf den Drahteseln erreichtenwir schließlich die mexikanische Grenze als südlichstenPunkt unserer Reise von wo wir uns fortan RichtungOsten bewegten. Highlights wie der YosemiteN:P., wo wir nachts unseren ersten Bären trafen, dieRedwoods mit der Avenue of the Giants oder auch40Kölner-Fahrrad-Netzwerk


der Küstenabschnitt Big Sur waren einfach faszinierendund ein einmaliges Erlebnis auf dem Weg entlangder Westküste von Nord nach Süd.Entlang der Rocky MountainsVon Los Angeles an bekamen wir endlich den langeersehnten Sonnenschein und die Temperaturen begannenstetig zu steigen. In der Wüste von Südostkalifornienund Arizona erreichten die Temperaturenmit 48° C den Klimax der Reise und alleine derTransport der benötigten Wasserrationen per Radwurde zur Schwerstarbeit für uns. Hier änderten wirunsere Richtung und radelten in den Norden, vorbeian Phoenix, bis wir in der neunten Woche unsererTour, an Karins 48. Geburtstag, den Grand CanyonN.P., einen der wunderbaren Höhepunkte unsererReiseroute, erreichten. Von hier ab reihten sich dieNationalparks wie Perlen auf einer Kette in nördlicherRichtung aneinander: vom Bryce Canyon nach Zion,über die Arches, Mesa Verde ins Death Valley, denJoshua Tree bis zum Monument Valley; alle standensie auf dem geplanten Programm, jeder auf seine eigeneArt besonders und einzigartig, und alle habenwir auch besucht.Mittlerweile im siebten Bundesstaat angekommen,wir waren fast 7000 km gefahren und etliche Pässe,einige höher als 3500 m, schon überwunden, hattenwir kurz vor dem Flaggschiff der amerikanischen Nationalparks,dem Yellowstone, unsere erste gefährlicheBegegnung mit einer Klapperschlange. Am heißenStraßenrand liegend, fauchte sie heftig undstreckte bedrohlich ihren Schwanz klappernd in dieHöhe, sodass wir sprichwörtlich in die Pedale tratenum Reißaus zu nehmen.Um den Yellowstone N.P. zu umrunden ließen wiruns eine ganze Woche Zeit; nicht nur, weil er der ältesteNationalpark der Welt und unbedingt sehens-Kölner-Fahrrad-NetzwerkAn der Golden Gate Bridgewert ist, sondernauch weil nach denvielen Kilometern,der Wüste und denganzen Eindrückendie wir gewonnenhatten, eine körperlicheund geistigePause mehr als notwendiggewordenwar! Ganz im Vertrauen:In der Wüstewaren wir schondrauf und dran gewesenabzubrechen. RadwegsünderDrastische Strafen fürHatten wir uns zu viel zugemutet? Waren unsere Zieledoch zu hoch gesteckt? So mancher Zweifel nagteabends an uns, doch immer gelang es, bis zumnächsten Morgen wieder ausreichend Kraft zu tankenum doch weiter zu machen. Der Lohn für dieseZähigkeit war dann der »Urlaub« im Yellowstone. Sowar es ein besonderer Nervenkitzel, als ein Bärplötzlich auftauchte und zum greifen nahe vor unserenFahrrädern stand oder wenn in den frühen Morgenstundenauf dem Weg zum Old Faithful bei Dunkelheitplötzlich eine Herde Bisons mitten auf derStraße stand. Beeindruckt von der Kraft und der Dimensiondieser Tiere, die Ende des 19. Jahrhundertsnahezu ausgerottet worden waren, trauten wir unszunächst nicht an ihnen vorbei zu radeln. Etwas ratlosabwartend nutzten wir dann ein vorbeikommendesAuto als Cowcatcher und fuhren gemeinsam anden mit starrem Blick wie angewurzelt stehenden riesigenBüffeln vorbei. Die Landschaft und die Naturwaren einfach grandios! Berge, Wiesen - die an 41


die Almen des Voralpenlandes erinnern, herrlich malerischeSeen und eine Fauna, die wir so in freier Naturnoch nie erlebt hatten, machten die Rocky Mountainszu einem phantastischen Erlebnis, das die hinteruns liegenden Strapazen schnell vergessen ließ.Nachdem wir den Glacier N.P. direkt an der kanadischenGrenze als nördlichsten Punkt unserer geplantenRoute erreicht hatten, ging es wieder zurücknach Westen an die Pazifikküste. Vorbei an Missoula,dem amerikanischen »Bikermekka«, über den Lewisund Clark Trail zum Columbia River und weiternach Seattle, unserem Startpunkt, mit dem sich derKreis unserer Reise wieder schloss, als wir es AnfangOktober wieder erreichten. Die letzten Tage vorunserer Heimreise verbrachten wir dann bei Andrewsdazu auf die Radfahrer besonders Rücksicht zu nehmen.Das zeigen sie speziell auf ihrem Autokennzeichen.In Amerika gibt es zwar nicht viele Radwege, wennsie aber vorhanden sind, werden diese durch drastischeStrafen vor Missbrauch geschützt.Die Aktion: »Share the Road«In der Wüste von UtahFamilie in Seattle, sehr sehr nette Leute, die wir imApril kennengelernt hatten und ein leuchtendes Beispielamerikanischer Gastfreundschaft sind. Eine natürlicheHerzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen,der wir auf jeder Etappe unserer Reise - vonein paar yokels im Süden abgesehen - begegneten.Besonders erwähnenswert, was das Radfahren inden USA betrifft, war die Aktion »Share the Road« imBundesstaat Oregon. Hier bekennen sich AutofahrerWas wir in diesem halben Jahr erlebt haben machtsüchtig; die 10000 Kilometer im Fahrradsattel warenrückschauend dann doch wieder zu schnell vergangenund so beschlich uns schon im Flieger zurücknach Frankfurt das Gefühl von Wehmut und neuaufkeimendemFernweh - spätestens als wir inDeutschland gelandet waren, kamen wir uns in dereigentlichen Heimat zunächst uns selber seltsamfremd vor Wer mehr über unsere Reise erfahren möchte, kanndies in unserem Booklet, oder auf unserer Homepage:www.ruhiger-treten.de nachlesen.Das Buch gibt es im Buchhandel und auch beimADFC Rhein-Berg-Oberberg e.V.ISBN-Nr. 978-384-237-9602Kontakt: info@adfc-rheinberg-oberberg.deFahrradcodierung in der Region42Sie können ihr Fahrrad bei verschiedenen Terminenin der Region codieren lassen. Eine Gravur-Codierungsowie Klebe-Codierung ist möglich. ADFC-Mitgliedererhalten 5,00 Euro Rabatt auf die Gravur-Codierung.Terminvereinbarung und Terminabspracheper Mail an sven.bersch@arcor.deKölner-Fahrrad-Netzwerk


Leihrad-Verbundin der RadRegionRheinlandDie Radstationen Bonn, Brühl, Düsseldorf, Grevenbroichund Kerpen-Horrem, Köln und Neuss habenim Bereich Fahrrad-Verleih einen Verbund gegründet,der es interessierten Kunden erlaubt eine»Einweg-Ausleihe« zu nutzen.Konkret heißt dies, dass z.B. in der RadstationBonn Fahrräder ausgeliehen und in der RadstationKöln zurück gegeben werden können. Mit diesem zusätzlichensehr kundenfreundlichen Service könneninteressierte Kunden ganz einfach ihre Tour imRheinland problemlos gestalten. Qualitativ hochwertigeMiet-Fahrräder (auch Elektro-Fahrräder) stehenin den oben genannten Radstationen bereit. Zusätzlicherhalten Kunden neben einer qualifizierten Beratungin Fahrrad-Belangen auch Tourenvorschläge.Die idealen extrem langen Öffnungszeiten ermöglichenausgedehnte Touren. Gerade wenn man Besucherndas Rheinland per Rad zeigen möchte, einElektro-Rad über eine längere Strecke ausprobierenmöchte oder einen Fahrrad-Ausflug mit Freundenoder Arbeitskollegen im Rahmen eines Betriebs-Ausflugesplant, bietet sich dieses System der Einweg-Miete von Fahrrädern der Radstationen an. Und sofunktioniert es: Kunden mieten ein oder mehrere Räderzum regulären Preis der jeweiligen Radstationund zahlen einen geringen Service – Zuschlag fürdie Einweg – Miete Weitere Informationen: http://www.radregionrheinland.de/service/radstationen/index.htmlDer zusätzliche Standort am Rhein:Kölner Fahrradverleih ein Service der Radstation,Markmannsgasse(Neben der Deutzer Brücke), 50667 KölnTelefon: 0171 629 87 96www.radstationkoeln.deÖffnungszeiten 1. April bis 31. Oktober täglichvon 10:00 bis 18:00 UhrKölner-Fahrrad-Netzwerk43


Satzungdes ADFC RheinBerg-Oberberg - Stand: 23. Mai 2013§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr1. Der Verein führt den Namen Allgemeiner DeutscherFahrrad-Club RheinBerg-Oberberg e.V., abgekürztADFC RheinBerg-Oberberg e.V.. Er ist zuständig fürden Rheinisch-Bergischen Kreis und für den OberbergischenKreis.2. Der Verein wird im Vereinsregister eingetragen.3. Sein Sitz ist Bergisch Gladbach.4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.5. Der ADFC RheinBerg-Oberberg ist eine Gliederungdes Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (Bundesverband)e.V. und des Allgemeinen Deutschen Fahrrrad-Club(Landesverband Nordrhein-Westfalen) e.V.,deren Satzungen als verbindlich anerkannt werden.§ 2 Zweck und Ziele1. Zweck des ADFC RheinBerg-Oberberg ist es, unabhängigund parteipolitisch neutral die Gesundheit derBevölkerung, den Umweltschutz, die Unfallverhütung,die Jugendhilfe, die Kriminalprävention, die Verbraucherberatungund den Sport zu fördern.2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesonderedurcha. Zusammenarbeit mit Behörden, Mandatsträgerinnnenund Mandatsträgern, Organisationen und der Öfffentlichkeitzur Verbesserung der rechtlichen, verkehrstechnischenund gesellschaftlichen Grundlagenund Möglichkeiten des Fahrradverkehrs,b. Entwicklung, Verbreitung oder Unterstützung vonKonzepten und Bestrebungen zur Anhebung des Anteilsdes Fahrrads am Gesamtverkehr und zur Verkehrsberuhigungin Wohn- und Erholungsgebieten,c. Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Verbänden,Bürgerinitiativen, Organisationen und Einzelpersönlichkeitenim In- und Ausland, die sich dem UmweltundNaturschutz, der Verkehrsberuhigung und der Verkehrssicherheit,der Verbesserung städtischer Lebensbedingungen,der Jugendarbeit und der Gesundheitwidmen,d. Veranlassung und Durchführung von Forschungsarbeiten,44e. Seminare und Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit,f. Organisation von Vorträgen, Schulungen oderÜbungsveranstaltungen,g. Förderung des Radfahrens als Volks- und Breitensportdurch Veranstaltung von Radtouren und anderenradsportlichen Veranstaltungen,h. Maßnahmen zur Verhinderung von Fahrraddiebstählenund zur Wiederauffindung gestohlener Fahrräder,i. Durchführung von Veranstaltungen, Seminaren undSchulungen besonders im Bereich Jugendarbeit, Migrationsberatungund Seniorenberatung.§ 3 Gemeinnützigkeit1. Der ADFC RheinBerg-Oberberg verfolgt ausschließlichund unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnitts»Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in ersterLinie eigenwirtschaftliche Zwecke.2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigenZwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhaltenkeine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweckdes Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßighohe Vergütungen begünstigt werden.3. Organen und Mitgliedern werden Auslagen für diesatzungsgemäße Vereinsarbeit auf Antrag erstattet.Die pauschale Auslagenerstattung ist zulässig.§ 4 Mitgliedschaft1. Der ADFC RheinBerg-Oberberg hat persönliche undfördernde Mitglieder.2. Persönliche Mitglieder können alle natürlichen Personenwerden.3. Fördernde Mitglieder können solche natürlichen Personenoder Vereinigungen werden, die bereit sind, denZweck des Vereins ideell und materiell zu fördern. FörderndeMitglieder können auch aus anderen Kreisenoder kreisfreien Städten sein.RheinBerg-Oberberg e.V.


4. Die Mitglieder im ADFC RheinBerg-Oberberg sindauch Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (Bundesverband) e.V. und des AllgemeinenDeutschen Fahrrad-Clubs (Landesverband Nordrhein-Westfalen) e.V.. Die Mitglieder des Allgemeinen DeutschenFahrrad-Clubs (Bundesverband) e.V. die ihrenWohnsitz im Rheinisch-Bergischen Kreis oder imOberbergischen Kreis haben oder auf ausdrücklichenWunsch dem ADFC RheinBerg-Oberberg angehören,sind Mitglieder des ADFC RheinBerg-Oberberg.§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft1. Die Mitgliedschaft eines bereits im Rheinisch-BergischenKreis oder im Oberbergischen Kreis ansässigenMitglieds im Verein beginnt mit der Aufnahme in denAllgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (Bundesverband)e.V.. Im Übrigen beginnt die Mitgliedschaft einesMitglieds des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs(Bundesverband) e.V. im Verein mit der Mitteilung seinesUmzugs in den Rheinisch-Bergischen Kreis oderden Oberbergischen Kreis oder über die wunschgemäßeZuordnung zum ADFC RheinBerg-Oberberg.2. Die Mitgliedschaft endet mit der Beendigung der Mitgliedschaftim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club(Bundesverband) e.V. oder mit der Mitteilung überWegzug in einen anderen Kreis, in ein anderesBundesland oder die wunschgemäße Zuordnung zueiner anderen Gliederung des ADFC Bundesverbands.3. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft oder bei Auflösungdes Vereins haben die Mitglieder keinerlei Ansprücheauf das Vermögen des Vereins. Die Beitragspflichtfür den laufenden Beitragszeitraum erlischtnicht.§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder1. Alle persönlichen Mitglieder, die das 12. Lebensjahrvollendet haben, haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung.Minderjährige üben das Wahlrechtpersönlich aus. Für das passive Wahlrecht ist in der Regeldie Vollendung des 18. Lebensjahres Voraussetzung,die Mitgliederversammlung kann Ausnahmen zulassen.2. Fördernde Mitglieder haben keinen Sitz und keineStimme in der Mitgliederversammlung.RheinBerg-Oberberg e.V.3. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zufördern und pünktlich den Beitrag gemäß den Beschlüssendes ADFC (Bundesverband) zu entrichten.§ 7 Organe des Vereins1. Die Organe des Vereins sind a) die Mitgliederversammlung,b) der Vorstand.2. Dem ADFC RheinBerg-Oberberg obliegen alle Angelegenheitenvon kommunaler Bedeutung sowie dieVerbindung zu den anderen Gliederungen und zumADFC Nordrhein-Westfalen e.V.. Dabei hat er die Interessender Orts- oder Stadtteilgruppen (falls vorhanden)angemessen aufeinander abzustimmen.3. Die Mitglieder können sich entsprechend den örtlichenGegebenheiten mit Zustimmung des Vorstandeszu Orts- oder Stadtteilgruppen zusammenschließen.Die Orts- oder Stadtteilgruppen wählen mit einfacherMehrheit eine/n Orts- bzw. Stadtteilgruppensprecher/in.Diese können mit beratender Stimme anden Sitzungen des Vorstands teilnehmen.§ 8 Die Mitgliederversammlung1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organdes ADFC RheinBerg-Oberberg. Sie besteht aus allenMitgliedern des ADFC RheinBerg-Oberberg.2. Die Mitgliederversammlung beschließt über alleVereinsangelegenheiten und Satzungsänderungen.Ihre regelmäßigen Aufgaben sind: a) Entgegennahmedes Tätigkeits- und Kassenberichts des Vorstandsund des Berichts der Kassenprüfer/innen; b) Beschlussfassungüber die Entlastung des Vorstands; c)Beschlussfassung über den Haushalt; d) Wahl desVorstands und der Kassenprüfer/innen; e) Wahl derDelegierten zur Landesversammlung.3 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unterEinhaltung einer Frist von vier Wochen mit einem Vorschlagfür die Tagesordnung einberufen. Die Einladungerfolgt schriftlich oder durch Bekanntmachung inder adressierten Vereinszeitschrift. Die Einladung giltdem Mitglied als zugegangen, wenn sie an die letztevom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Adressegerichtet ist.4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen findenauf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen,Zweck und Gründe enthaltenden Antrag von mindestens10% ihrer Mitglieder statt. Für eine außeror- 45


dentliche Mitgliederversammlung gilt eine Einberufungsfristvon zwei Wochen. Die Einladung erfolgtschriftlich oder durch Bekanntmachung in der adresssiertenVereinszeitschrift.5. Antragsberechtigt zur Mitgliederversammlung sindalle Mitglieder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben.Die Antragsfrist beträgt drei Wochen, bei außerordentlichenMitgliederversammlungen 8 Tage. DieAnträge sind schriftlich einzureichen.6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig,wenn sie satzungsgemäß eingeladen wurde. Entschiedenwird im allgemeinen mit einfacher Mehrheitder abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmengleichhheitgilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen bleiben außerBetracht. Bei Satzungsänderungen ist jedoch eine2/3 Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitgliedererforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereinskann nur einstimmig beschlossen werden.7. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungist nicht möglich.8. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte derabgegebenen Stimmen erhalten hat. Stimmenthaltungenbleiben außer Betracht. Hat niemand mehr als dieHälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, so findetzwischen den beiden Kandidaten/innen, die das besteund zweitbeste Ergebnis erzielt haben, eine Stichwahlstatt. Gewählt ist dann der/die Kandidat/in, der/die diemeisten Stimmen erhält.9. Die Mitgliederversammlung tagt öffentlich. Die Öfffentlichkeitkann ausgeschlossen oder beschränktwerden.10. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokollanzufertigen, das die Beschlüsse der Mitgliederversammlungwiedergibt, und von einem Mitglied das aufder Mitgliederversammlung anwesend war, unddem/der Protokollführer/in zu unterschreiben ist.§ 9 Vorstand1. Der Vorstand besteht mindestens aus dem/der 1.Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden und dem/derSchatzmeister/in (Kassenwart).2. Dem Vorstand obliegen die Führung der laufendenGeschäfte und die Durchführung der Beschlüsse derMitgliederversammlung.3. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die46Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahrengewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis ein neuerVorstand gewählt ist. Vorzeitige Abwahl durch ein konstruktivesMisstrauensvotum ist in jeder Mitgliederversammlungmöglich.4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die beidenVorsitzenden und der/die Schatzmeister/in (Kassenwart).Je zwei von ihnen vertreten gemeinsam denVerein gerichtlich und außergerichtlich.5. Die übrigen Vereinsmitglieder können mit beratenderStimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen.Die Vereinsöffentlichkeit kann beschränkt oder ausgeschlossenwerden. Eine Einladung an die Vereinsmitgliederergeht nicht. Fachreferenten/innen können zubestimmten Punkten eingeladen werden.§ 10 Auflösung1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch die Mitgliederversammlung.In der Sitzung, die über die Auflösungbeschließen soll, müssen mindestens 50% derstimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Der Auflösungsbeschlussbedarf der Zustimmung von 75%der Anwesenden. Sind diese Voraussetzungen nichterfüllt, so kann frühestens acht Wochen später in einerneuen Mitgliederversammlung mit Mehrheit von 75%ihrer anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dieAuflösung beschlossen werden. Auf diese Bestimmmungenist in der Einladung besonders hinzuweisen.2. Nach beschlossener Auflösung bleibt der Vorstandim Sinne des § 26 BGB solange im Amt, bis nach Abdeckungaller Verbindlichkeiten das Vermögen desVereins auf den Vermögensnachfolger übertragen ist.3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigterZwecke fällt das Vermögen des Vereinsan den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club LandesverbandNordrhein-Westfalen e.V. der es unmittelbarund ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oderkirchliche Zwecke zu verwenden hat.§ 11 SchlußbestimmungDie von der Mitgliederversammlung beschlossene Satzungund jede weitere Änderung der beschlossenenSatzung des ADFC RheinBerg-Oberberg ist demADFC Nordrhein-Westfalen e.V. und dem ADFC(Bundesverband) e.V. zur zustimmenden Kenntnisnahmevorzulegen. Die Satzung besteht aus § 1 bis § 11.RheinBerg-Oberberg e.V.


Erste Radtour des ADFC RheinBerg-OberbergMTB Tour vom 25. Mai 2013Am 25. Mai fand die erstevom ADFC KreisverbandRheinBerg-Oberberge.V. organisierteRadtour statt. Es handeltesich hierbei um eineMountainbike Tourdurchs OberbergischeLand, mit Startpunt inHückeswagen. Aufgrunddes diesjährigen nassenbergischen Frühlings (esregnete seinerzeit fastununterbrochen…) gingenwir davon aus, dassdie MTB-Tour mangelsTeilnehmer wohl eher insWasser fallen würde.Zum Glück stand amTour-Tag ein großer Artikelals Hinweis auf diegeplante MTB-Tour inder Presse.Gegen Mittag hörte sogar der Regen auf. Somit fandensich dann doch immerhin 5 Teilnehmer am Startpunktin Hückeswagen ein. Wir drehten eine schönesportliche Runde (55 km, ca. 1000 Höhenmeter)über teilweise gut ausgebaute Waldwege, aber auchanspruchsvolle Passagendurchs Oberbergische;vorbei an zahlreichenTalsperren und einsamenWeihern. Pünktlichzum Ende der Toursetzte dann auch der Regenwieder ein. Aus diesemGrunde und dem andiesem Abend nochausstehenden ChampionsLeague Finale (BorussiaDortmund gegenBayern München) ließenwir den eigentlich geplantenTourausklang in einerHückeswagener Eisdielekurzfristig ausfallen.Kurzum, es war eine richtigschöne MTB-Tour mitnetten Teilnehmern. Eineweitere Auflage ist bereitsin Planung und wirdam 21. September stattfinden. Weitere Termine werdenunter www.adfc-rheinberg-oberberg.de veröfffentlicht.MATTHIAS MÜSSENERNewsletter vom ADFC RheinBerg-OberbergDer Newsletter informiert Mitglieder und interessierteMenschen über aktuelle Touren, Termine, Veranstaltungenund Themen zum Radverkehr. Sie könnensich jetzt schon formlos beim neuen Newsletter anmelden.Einfach eine Mail an newsletter@adfc-rheinbergoberberg.deschicken SVEN BERSCHRheinBerg-Oberberg e.V.47


FahrradSternfahrt die Sechste in DüsseldorfDer mitradelnde Landesverkehrsminister Groschekbetonte bei seinem Grußwort »im Fahrradland NRWsollen Radschnellwege auch durch die Innenstädteverlaufen«. Arndt Klocke, verkehrspolitischer Sprecherder Grünen im Landtag, forderte eine konsequenteund umfassende Förderung des Radverkehrs.Der Düsseldorfer Verkehrsdezernent Herr Dr. Kellersagte »Wir haben Fahrradparkhäuschen wohl übereiltpauschal abgelehnt«. Mit den Häuschen lassesich das Parkproblem jedoch nicht lösen. Da müssebei den Bauherren viel mehr gemacht werden.Fünftausend Radler vom Niederrhein (offiziell beginntdieser ja nördlich von Bonn), aus dem Bergischenund dem Ruhrgebiet strahlten bei der Sternfahrtmit der Sonne um die Wette. Die Sonne legtesich mächtig ins Zeug, aber die 5000 Radbegeistertenwaren spätestens ab der Toulouser Allee einfachunschlagbar.Komplett über beide Fahrrichtungenzwischen Adlerstraße und Jülicher Brücke zog sichder dicht gedrängte Radlerstrom.»Zeit, dass sich was dreht« war das Motto der Sternfahrtund die Botschaft kam an. Teilnehmer hattenverschiedene sich drehende Motive mitgeführt. Einerfuhr ein ganzes, geschmücktes Blumenbeet durchdie Straßen.Ariane Bischoff von der Agenda 21 aus Solingenwarb eindringlich für fahrradfreundliche Schule. DerSchulweg solle wieder aus eigener Kraft bewältigtwerden. Damit dies sicher für die Kinder sei, müsseauch schon mal zeitweise eine Straße gesperrt werdenRÜDIGER HEUMANN - ADFC DÜSSELDORFBei der Düsseldorfer Fahrradsternfahrt waren auchGruppen aus Köln dabei. Eine Gruppe startete ander Schönhauser Straße und fuhr zum zweiten Startortan die Radstation. Von dort fuhren 25 RadlerInnnenzum Dormagener Startort und weiter nachNeuss. Alle Sternfahrt-TeilnehmerInnen waren begeistert.Im nächsten Jahr geht es wieder nachDüsseldorf. Datum und Startorte werden frühzeitigim Internet veröffentlicht auf:www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/kreis/duesseldorf.html48RheinBerg-Oberberg e.V.


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Burg- und Schloss-TourAls Pedalritter das südliche Münsterland erobernHoch zu Ross ritten die Burgherren im südlichenMünsterland früher von Residenz zu Residenz. DieSchlösser, Gräftenhöfe und Wasserburgen der damaligenZeit haben ihre charmante Ausstrahlung bisheute behalten. Sie sind wehrhaft, prunkvoll, gastfreundlichund bieten jede Menge Geheimnisse, diedarauf warten entschlüsselt zu werden.Feld- und Radwege, die typischen »Pättkes«, verbindendie einzelnen Herrenhäuser zwischen Steverund Lippe miteinander. Und die maßgeschneiderteRadkarte »Burg- und Schlosstour« weist den Pedalritternden gut präparierten Weg.Los geht's zum Beispiel in Lüdinghausen. Als erste»Cittaslow« in NRW ist die Lebensqualität sozusagen»amtlich« besiegelt. Die Stadt mit der mittelalterlichenBurg Vischering wird liebevoll Dreiburgenstadtgenannt. Aber es gibt auch so manches anderealte Gemäuer zu entdecken. Auch das RosendorfSeppenrade mit über 24000 Rosen ist einen Abstecherwert.Schloß NordkirchenDas Flüsschen Stever und der Dortmund-Ems-Kanalbegleiten die Radler nach Senden. Der Bürgerparkund das chlorfreie Allwetterbad »Cabrio Senden« ladenzum Verweilen im Ort ein. Im Naturschutzgebiet»Venner Moor« kitzelt dann ein ländlicher Windzugdie Nasen.Von dort ist es ein Katzensprung zur nahe gelegenenDavert in Ascheberg. Auf dem neu angelegten Naturlehrpfadgehen Wanderer auf Tuchfühlung mitHeckrindern und Konik-Pferden. Nach einem kurzenAbstecher zum Burgturm nach Davensberg mit seinemFolterkeller geht es weiter zum Schloss Westerwinkel.Anschließend folgen die Pedalritter der Radroutedurch die Wälder nach Werne. Direkt an der Lippegelegen machen alte Fachwerkhäuser und das gotischeRathaus einen Stadtbummel lohnenswert. Entspannendnach einem Tag auf dem Rad wirkt einBad im Natur - Solebad der Stadt.Kräftig in die Pedalen treten können die Radler dannauf dem Weg zum Schloss Nordkirchen, dem »WestfälischenVersailles«. Dieses barocke Meiserwerkmit seinen Alleen und dem großen Schlosspark isteiner der Höhepunkte der Tour.Der 135 Kilometer lange Rundkurs wird geprägtdurch die fahrradfreundliche Parklandschaft. Ob Kultur-oder Naturliebhaber, Familienausflug oder Profiradtour- die Burg- und Schlosstour durchs südlicheMünsterland hat für jeden etwas zu bieten.Durch die sorgfältig ausgearbeitete Strecke lassensich die einzelnen Tages- oder Wochentouren individuellplanen und jeder der Orte kann als Start- undZielpunkt genutzt werden. Mit der Bahn sind Ascheberg,Lüdinghausen, Nordkirchen-Capelle, Senden-Bösensell und Werne unkompliziert zu erreichen.Die maßgeschneiderte neue Radkarte »Burg- undSchloss-Tour« im Maßstab 1:50.000 bietet neben einerleicht verständlichen Darstellung der Route auchvergrößerte Ortsdurchfahrten sowie die wichtigstenInformationen für unterwegs. Sie ist in allen Tourist-Informationen vor Ort für nur 2,50 Euro erhältlich.Die dazu passende ausführliche Broschüre »BurgundSchlosstour« gibt's gratis Weitere Infos bei Lüdinghausen Marketing 0259178008 oder www.luedinghausen-tourismus.de.50RheinBerg-Oberberg e.V.


Radevormwald Radweg R1a - ausgeschildertRund um die Wupper-TalsperreIn Radevormwald sind mehrere Radwege ausgeschildert.Die Tourenbeschreibung und Karte vomRadweg R1a haben wir hier zusammengestellt.Ausgangspunkt:Parkplatz Hohenfuhrstraße, Rathaus, Stadtmitte.Vom Parkplatz aus nach links in die Hohenfuhrstraßeabbiegen, der ausgeschilderten Strecke R1a folgen,an der beampeltenKreuzung links in die Kaiserstraße abbiegen, weitergeradeaus. Vor der Rechtskurve, links ab in die Hohenstraßeeinbiegen, weiter auf dem Radweg bisRädereichen. Hier die Überquerungshilfe nachrechts nutzen zur Weiterfahrt auf dem Radweg HückkeswagenerStraße/B 483 in Richtung Hückeswagen. Ab der OrtschaftNeuenherweg geradeaus der AusschilderungR1a folgen bis Hückeswagen. Im Kreisverkehr Hückkeswagen,geradeausfahren, dann nach rechts abbiegen auf den ausgeschildertenRadweg, auch R1a, ehemaligeBahntrasse, Richtung Remscheid (Bergischer Panoramaradweg/ Balkantrasse). Durch den 220 m langenHöhsieper Tunnel weiter in Richtung Bergisch-Born. Von hier nach rechts Richtung Remscheid, hierverlässt die Route ca. 1 km hinter der »blauen Brücke«,den Radweg nach rechts. Über einen Weg, derin eine asphaltierte Straße übergeht, erreichenwir die Ortschaft Engelsburg. Am Restaurant die L412 nach links überqueren. Nach weiteren 300 mrechts abbiegen in die Straße Eichenhof. Dem leichtabfallenden, ca. 3.5 km langen Straßenverlaufdurchs Feldbachtal folgen, bis zur Feldbach-Vorsperre,Einmündung L 412. Straße muss überquertwerden, zur Weiterfahrt auf der rechten Seite. Vereintmit dem R 2, Fortsetzung der Tour über dieWupperbrücke auf dem Rad-/Gehweg mit Blick aufdie Talsperre. Nach ca. 600 m rechts abbiegen, kurzerAnstieg zum Erholungspark Kräwinkel. Weiter 4km auf dem Radweg (Bergerhofer Bahntrasse), ehemaligeEisenbahnstrecke, in Richtung Radevormwald-Stadtmitte.Am Ende des Radweges wird dieTour auf der rechten Seite (Überquerungshilfe benut-RheinBerg-Oberberg e.V.zen, Autoverkehr beachten), entlang der Kaiserstraßebis zur City fortgesetzt. An der Fußgänger-Ampelanlage(Ende Radweg), weiter geradeaus fahrenin die Kaiserstraße (Einbahnstraße) bis zum Marktplatz.Dieser wird auf der linken Seite überquert inRichtung Oststraße, wo nach weiteren 200 m linksabgebogen wird in die Schützenstraße (Sackgasse).Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Ausgangspunkt,Parkplatz Rathaus, der über die Überquerungshilfeder Hohenfuhrstraße erreicht wird.Streckenlänge ca. 28 mmAnbindung - ausgeschildert»Bergischer Panorama-Radweg /Balkantrasse«Ausgangspunkt:Parkplatz Hohenfuhrstraße, Rathaus, Stadtmitte.Vom Parkplatz aus nach rechts fahren, an der beampeltenKreuzung geradeaus weiter auf dem Radwegder Kaiserstraße (rechteSeite) bis zur Bergerhofer Bahntrasse. Auf dem Radweg4 km leicht bergab fahren bis Kräwinkel. AmEnde des Radweges nach rechts abbiegen, amEnde der Straße nach links auf dem Radweg weiterfahrenbis zur Wupper-Brücke. Hier die Straße nachrechts überqueren und dann geradeaus RichtungFeldbachtal. Bergauf bis Eichenhof, hier nach linksabbiegen Richtung Engelsburg (Straße muss überquertwerden). In der Ortschaft Engelsburg, am Restaurantnach rechts fahren über eine asphaltierteStraße, die später in einen Waldweg übergeht. Vonhier nach rechts fahren und gleich wieder nach linksabbiegen und wir haben die Anschlussstelle BergischerPanorama-Radweg/Balkantrasse erreicht 51


Radweg R1a52RheinBerg-Oberberg e.V.


Kölner-RheinBerg-Oberberg e.V.33 53


Lüdinghausen -Cittaslow des Nordens bürgt für LebensqualitätIn Lüdinghausen ticken die Uhren anders. Nicht langsamer,das wäre falsch. Schlicht anders. Wenn manin Lüdinghausens Fußgängerzonen blickt, sind esnicht die durch Geschäfte rauschenden, stressgeplagtenMenschen, die das Bild dominieren. Eherwird man Zeuge wie Gruppen, die sich am Randeniedergelassen haben, ein »Pläuschchen« halten,sieht Leute die sich zufällig während des Einkaufensgetroffen haben und nun die neuesten Neuigkeitenaustauschen und schlendernde Mütter mit zufriedenenKindern an der Hand - es geht gelassen zu, inder Dreiburgenstadt. Was die Lüdinghauser verbindetist ein gewachsenes Zusammengehörigkeitsgefühl,das nachhaltig beeinflusst und die Stadt »lebenswert«macht.Das ist keinesfalls eine leere Floskel. Man hat nochZeit für seine Mitmenschen oder nimmt sie sicheben. So wenig wie die Menschen selbst mit Hastund Hetze zu tun haben wollen, so wenig soll es damitauch beim Speisen zugehen. Es wird Wert gelegtauf Gesundheit und Ernährung. Entgegen des Fastfood-Trendssetzen die Einwohner bewusst auf dieEchtheit der Produkte und unverfälschten Geschmack.Was sie zudem prägt ist ihre stille Neugierde:Neugier auf überlieferte Rezepte, urige Bräuche,ursprüngliche Landschaften, trutzige Burgenund imposante Feste mit Hintergrund. Untrennbar istdie Mentalität der dort lebenden Menschen deshalbmit der Stadtentwicklung und Planung verknüpft. Dieromantische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassenund einmaligen Gebäuden, die reich an Geschäften,ruhigen Cafés, stilvollen Restaurants, vielseitigerKultur, einladenden Plätzen und versteckten »Pättkes«ist. Sei als Beispiel nur die Achse zwischen derBurg Vischering und der Burg Lüdinghausen genannt.Ein gepflegter Fußweg, vorbei an bronzenenStatuen von Edelleuten aus vergangener aber keineswegsvergessener Zeit, der gesäumt ist von sichsanft im Wind wiegenden Kornfeldern. Er verbindetdie beiden prächtigen Gemäuer. In Lüdinghausen istder Übergang zwischen Natur und Stadt fließend.Von der Behutsamkeit des Lebens in der Stadt warauch der Zertifizierungsausschuss der deutschenSektion von »Cittaslow« beeindruckt. Er verlieh Lüdinghausendie Auszeichnung »Lüdinghausen Citttaslowdes Nordens«. Der Name »Citta« stammt ausdem italienischen und bedeutet »Stadt«. »Slow« istenglisch und meint »langsam«. Zweck und Absichtder 1999 in Italien gegründeten Vereinigung ist es,die Bedeutung des Traditionellen wieder zu achten,historische Stadtkerne zu schätzen,seine sozialen Verbindungen zuvertiefen, Zeit zu haben und gesunde,heimische Produkte mit bewusssterErzeugung und individuellerVerarbeitung und Zubereitung zuwürdigen. Unterm Strich: Das eigeneLeben und das Leben andererunter Einbeziehung der Umgebunglebenswerter zu machen. Für dieStadt Lüdinghausen ist das eine besondereHerausforderung, zumaldie Lebensqualität noch weiter gesteigertwerden soll - und dieser Prozess soll behutsamgeschehen.Passend dazu wird auch die neue »Stadtradroute«,die Lüdinghauser Acht, entwickelt: zwei 20-km-Schleifen, die sich im Biologischen Zentrum treffen,erschließen die Stadt von ihren schönsten Seiten perRad Weitere Infos bei Lüdinghausen Marketing 0259178008 oder www.luedinghausen-tourismus.de54Lüdinghausen: BurgVischering, Perle der WasserschlösserRheinBerg-Oberberg e.V.


Burg- & Schloss-Tour im MünsterlandFreizeit- und Routenkarte1 : 50.000 Freizeit- und Routenkarte mit 10 Ortsplänenin 1:25.000Für die Burg- und Schloss-Tour und das südlicheMünsterland wurde die 2. Auflage komplett neu konzipiert.Im Maßstab 1 : 50.000 ist auf einer Kartenseiteder Gesamtroutenverlauf und die Region dargestellt.Zum Radwandern ist auch das Radroutennnetzmit den Wabenziffern und den Rundkurslängeneingezeichnet.Die 52 Symbole umfassende Legende reicht vomAussichtspunkt über E-Bike-Ladestationen bis zurWassermühle.Die andere Kartenseite bietet 10 Ortsausschnitte(Ascheberg, Bork, Herbern, Lüdinghausen, Nordkirchen,Olfen, Ottmarbocholt, Selm, Senden, Werne)mit Ortsdurchfahrten im Maßstab 1 : 25.000. Überden Detailkarten befinden sich Beschreibungen derOrte, Kontaktadressen und Ausflugtipps.Die 55 x 48 cm große Karte ist im doppelten Zick-Zack-Falz auf ein handliches Format von 15 x 9 cmgefaltet.Preis: 2,50 Euro (inkl. 7 % MwSt. ; zzgl. Versand ISBN: 978-3-89641-647-6Die Karte ist in allen Tourist-Informationen vor Ort sowiebeim ADFC RheinBerg-Oberberg erhältlich.info@adfc-rheinberg-oberberg.de1724,-RheinBerg-Oberberg e.V.55


Kultur- und Landschaftsachse Strunder BachKartenskizze Landschaftsachse StrundeAm Samstag, 1. Juni wurde das Kölner Teilstück derKultur- und Landschaftsache Strunder Bach durchden Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch aufder Obstwiese an der Isenburg eingeweiht. Nicht allles,aber vieles ist schon fertig, Probe fahren lohnt!Starten kann man an der Quelle der Strunde in Herrrenstrunden.Doch unsere Testfahrt Ende Mai beginnterst am neuenBuchmühlenpark,immer dengelben Pfeilen der»ErlebnisrouteOst« nach.Das Gelände derGladbach hat schon Schilder mit Firma ZandersTourskizzenwird auf der Südseiteumkurvt, dann geht es durch die Gartensiedlungan Kaufland und Finanzamt vorbei zur altenBahntrasse am Rodemich.Schilder und Infotafeln weisen in Bergisch Gladbachrecht zuverlässig den Weg und informieren überWissenswertes entlang der Strecke, zum Beispieldass hier am Rodemich mehr als fünfzig Jahre langeine Straßenbahn verkehrte. Der Weg ist so holprig,dass man noch den Originalschotter der 1958 still56gelegten Strecke zu spüren glaubt. Manchmal verengtsich die »Landschaftsachse« zu einem schmalenPfad.Überhaupt verläuft die Strecke auf GladbacherStadtgebiet auf vorhandenen Wegen, die allenfallsmit ein paar Schaufeln Schotter instandgesetzt wurden.Nur bei Gut Schiff wurde ein Stück Weg neu geschaffen,in Richtung Igeler Mühle die vorhandeneStrecke ausgebaut.Weiter Richtung Westen durchstreift man den Randder Schluchter Heide, ein herrliches Wald- und Naturschutzgebiet,das beinahe von einem Autobahnzubringerdurchtrennt worden wäre. Der Strunde nähertman sich dann wieder über die Straße »AmDannekamp«. Wer das sehenswerte Wachendorf-Gelände (improvisierter »Skulpturengarten«) anschauenmöchte, muss einen Abstecher machen.Beim AbzweigSchlodderdicherMühle scheint einWegweiser zufehlen. Durch denIn Köln gibt es erst provisorischeSchildergrünen Thielenbruchführt derWeg weiter zurGierather Mühle,RheinBerg-Oberberg e.V.


der letzten Station auf Gladbacher Stadtgebiet. Zwarist die Strunde zweifellos ein »verbindendes landschaftlichesElementund kulturgeschichtlichesRückgrat der Region«,wie es ineinem Schreibenzur Eröffnungheißt. Doch dersehr verschiedeneUmgang mitdieser »Landschaftsachse« spricht nicht gerade füreine sehr enge Verbindung der Gladbacher und KölnerPlaner. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.Wieder geht es in den Wald, vorbei an der Stelle, wosich Umbach und Strunde trennen. Wenig späterwird der Umbach gequert. Gleich fällt auf, dass dieStadt Köln sich die »Kultur- und Landschaftsachse«als richtigen Radweg vorstellt. Naturnah wurde derWeg auf drei bis vier Meter verbreitert. Nach vielenPfützen auf Gladbacher Stadtgebiet, erlaubt eineneue wassergebundene Decke nun auch beiSchmuddelwetter eine sichere und weitgehendspritzfreie Fahrt.An der Isenburg ist die halbe Strecke geschafftIn Strunden laden mehrere Gasthäuser zur Einkehrein. Lohnend ist auch ein Abstecher zum Tante-Emma-Laden von Arno Mix an der Ecke StrundenerStraße / Brambachstraße. Die Route aber führt weiterüber die Hardthofstraße. Im spitzen Winkel knicktsie dann ab auf einen nagelneuen Weg, der von Bäumengesäumt zwischen Pferdekoppeln zum ThurnerHof führt.Lästige Sperrung an jeder QuerungRheinBerg-Oberberg e.V.Nach Queren der Mielenforster Straße geht es amGelände des Turnvereins Dellbrück vorbei (GaststätteTV Terrassen) zu einem die Strunde begleitendenGrüngürtel. Neue Brücken und Bänke, Spielgeräteund Tischtennisplatten - man hat sich viel Mühe gegeben,Spaziergängern und Radlern etwas zu bieten.Nervig und nicht nötig sind jedoch die rot-weißenDrängelgitter an jeder Querung. Das Hindurch zirkelnerfordert so viel Aufmerksamkeit, dass das Beachtendes Autoverkehrs mitunter schwer fällt. Ausunserer Sicht ein erhebliches Zuviel an Fürsorge,das die Nutzung des Weges als Alltagsroute unnötigbeeinträchtigt.Weil in Köln dieBeschilderung(noch) fehlte, waretwas unklar, wiegenau der Wegvom KrankenhausHolweidezur Isenburg geführtwird. WirKölner Ausbaustandard:neue Decke und mindestens dreiMeter Breitefuhren über Iddelsfelder- und Schweinheimer Straßeam Kölner »Klein Venedig« vorbei zur alten WasserburgIsenburg in Holweide.An der Isenburg ist die halbe Strecke geschafft.Die Route eignet sich, gegebenenfalls leicht verändert,auch prima als Alltagsverbindung zwischen derKreisstadt und der Domstadt.Vielleicht mag der ein oder andere die Eröffnung derStrecke zum Anlass nehmen, selbst auf dem Wegzum Job, öfters auf´s Rad zu steigen.Der Strundeweg ist übrigens nicht die einzige attraktiveRadstrecke nach Köln. Niemand muss sich überdie Mülheimer- und Bergisch-Gladbacher-Straßequälen! Es geht auch noch deutlich grüner und ruhigerals beim Strundeweg.In loser Folge, so der Plan, wollen wir weitere Routenvorstellen - und nicht nur ins Herz der Domstadt,sondern auch zu anderen Arbeitsplätzen in der RegionSVEN BERSCH57


Neue ADFC-RegionalkarteBergisches LandRadeln zwischen Rhein und Lenne,Wupper und SiegIn zweiter Auflage und neuem Design erschienen istdie ADFC-Regionalkarte Bergisches Land Köln/Düsseldorf.Die auf digitaler Kartengrundlage sowie aufwetter- und reißfestem Papier erstellte Karte ist vonRadlern für Radler gemacht und umfasst ein GebietDie aktuelle, digital erstellte Kartengrundlage machtdie Radwanderkarte übersichtlich. Sie enthält Detailinformationen,die Radfahrer zur Orientierung brauchen.Die Karte im Maßstab 1:75.000 ist im Buchhhandelsowie in den regionalen Geschäftsstellen derADFC-Gliederungen vor Ort erhältlich und kostet7,95 Euro.Das Grundgerüst der ADFC-Regionalkarte bilden diebeschilderten, überregionalen Radfernwege, daslandesweite Radverkehrsnetz NRW, neue Bahntrassenradwegesowie regionale Radrouten. Landschaftlichreizvolle Strecken wurden miteinander verbundenund durch ein Netz regionaler, verkehrsarmerRouten ergänzt. Die Karte zeigt, wie die Wegebe-schaffen, wie stark befahren sie sind und mit welchemGelände zu rechnen ist. Zur besseren Orientierungsind Straßennamen aufgeführt.von über 6.000 km². Sie ist beidseitig bedruckt undfür die Nutzung von GPS optimal aufbereitet. Unterstütztwurde die ADFC-Regionalkarte von der OberbergischenFirma Schwalbe.Der Textteil enthält 12 Tourenvorschläge, Infos zumlandesweiten Radverkehrsnetz NRW, zum Radelnauf Bahntrassen, zu Bett & Bike sowie zur Fahrradmitnahmein Bus und Bahn GPS-Tracks und Höhenprofilbilder der Radfernwege,Themenrouten und Tourenvorschläge sind als kostenloserDownload auf www.fahrrad-buecher-karten.deerhältlich.ADFC - Regionalkarte Bergisches Land / Köln /DüsseldorfISBN 978 3-87073-489-3 1:75.000 7,95 EuroDie Karte ist im gesamten Buchhandel sowie beimADFC-RheinBerg-Oberberg und ADFC-Köln ab soforterhältlich.33 58RheinBerg-Oberberg e.V.


Die EmsVon der Quelle bis (fast) zur MündungAm 18. April 2013 starteten 10 unerschrockene RadlerInnenzur Quelle der Ems. Nach Ankunft um 13:30in Paderborn machten wir uns nach einem kurzenTrip durch die sehenswerte Altstadt auf den Weg zurEmsquelle. Nach ca. 18km erreichten wir das wasdie Quelle sein sollte, sich jedoch als bes-serer Tümpelentpuppte. Naja, wir waren wenigstens dort!Nach insgesamt 62km bei zum Teil bösartigem Seitenwinderreichten wir unser erstes Etappenziel: Dases Hotel Meyer-Westmeyer in Harsewinkel-Marienfeld.Es gab zwar kein Abendessen - dafür wurdenwir jedoch mit einem sehr reichhaltigen Frühstückaus dem »Himmelbett« entschädigt.Am nächsten Morgen ging es pünktlich um 9:00 los.Vor uns lagen 90km bis Emsdetten. Unterwegs bekamenwir auch die junge Ems ab und an zu Gesicht.Ansonsten ging die (stürmische) Fahrt durch schönez.T. unberührte Natur bis nach Warendorf. In demschönen »Pferdeort« pausierten wir für einen kleinenImbiss. Weiter ging die Fahrt über Telgte und Grevenbis zum Waldhotel Schipp-Hummert. Das phantastischeAbendessen entschädigte uns für die erlittenenGegenwind-Strapazen.Um 9:00 starteten wir durch Wald und Feld in RichtungMeppen. Rehrudel kreuzten mehrfach unserenWeg und deren Geschwindigkeit war mit der unsrigenauf keinen Fall zu vergleichen. Nachdem wirRheine durchquert hatten, fuhren wir größtenteils ander Ems entlang. Stundenlang fuhren wir ohne störendenAutoverkehr. In Lingen war Kaffeepause imSonnenschein angesagt. Wir saßen vor der PlaketteRheinBerg-Oberberg e.V.eines bekannten Schauspielers:Theo Lingen, dereigentlich Theo Schmitzhieß. Für seinen Künstlernamenbediente er sichdes Namens der Geburtsstadtseines Vaters,Lingen im Emsland. NachWeiterfahrt am SpeicherbeckenGeeste erreichtenwir unser Hotel Tiek imMeppener Industriegebiet. Nach anfänglichen Bedenkenentpuppte sich das Hotel jedoch als empfehlenswertesRadlerhotel, mit vernünftiger Radgaragenebst Rennkompressor und Werkzeug sowie hervorragendemAbendessen und einem toll dimensionertemFrühstücksbuffet.Mit gut gefüllten Mägen starteten wir eine verhältnismäßigkurze (62km) Etappe nach Papenburg. Angekommenversuchten wir trotz widersprüchlicher Beschriftungenund Auskünfte Karten für eine Besichtigungder Meyer-Werft zu bekommen. Leider ist unsdas nicht gelungen, obwohl wir pünktlich um 9:00dort waren. Aus meiner Sicht ist der Service derWerft für Besucher stark verbesserungswürdig!So radelten wir halt los, ohne Besichtigung der Werftvon innen, dafür aber von außen. Der Radweg führthier immer an der Ems entlang, ist aber stellenweiseschlecht zu fahren. Grober Schotter und unzähligeSchlaglöcher sind der Feind aller Reiseradler. DieStadt Leer ließen wir rechts liegen - und das sollteein Nachspiel haben. Zwischenziel war Ditzum undnach einer Fährfahrt Endziel Emden. Soweit die Planung.In Ditzum um die Mittagszeit angekommen plagte diemeisten Hunger und vor allem Durst. So kehrten wirkurz vor der Fähre ein, in der Gewissheit, in Emdendie Tour zu beenden. Nach dem Essen erfuhren wirjedoch, dass die Fähre aufgrund eines Getriebeschadensnicht fahren wird. So bekamen wir dieStadt Leer doch noch nach einem 20km langen Umwegdoch noch zu sehen MANFRED HORATZ59


Als ADFC-Mitgliedkönnen Sie sich über folgende Leistungen freuen... Als Radfahrer, Fußgänger und Benutzer öffentlicherVerkehrsmittel (Bus+Bahn) in Verbindung mitdem Fahrradtransport sind Sie als Vereinsmitgliedüber eine Verkehrs-Haftpflichtversicherung bis 2 MioEuro mit 500 Euro Selbstbeteiligung versichert. Siehaben Zugang zur ADFC-Diebstahl-Versicherung zugünstigen Konditionen. Als Radfahrer, Fußgänger und Benutzer öffentlicherVerkehrsmittel in Verbindung mit dem Fahrradtransportsind Sie als Vereinsmitglied über eineVerkehrs-Rechtsschutzversicherung bis 250.000Euro mit 300 Euro Selbstbeteiligung versichert. Sechsmal im Jahr erhalten Sie das ADFC-Magazin»Radwelt« kostenlos frei Haus – das Fahrrad-Magazindes ADFC Bundesverbandes mit aktuellen Nachrichtenund Tipps rund ums Rad. Die Broschüre Deutschland per Rad entdeckenmit einer Auswahl der schönsten Radfernwege mitRoutenbeschreibungen, Karten und Sehenswürdigkeitenerhalten Sie als Mitglied kostenlos. Radreisekatalog – jedes Jahr neu für Sie.Mit rund 100 Radreisezielen von Schleswig-Holsteinbis Bayern, vom Baltikum bis Rumänien und vonder Krim bis Zentralasien. 64 Veranstalter nehmenSie darin mit auf Tour. Für alle, die auch unterwegsbestens versorgt sein wollen. Bei vielen der Angebotegibt es ein Vorteilsangebot als ADFC-Mitglied miteinem Rabatt von 25 Euro. Sie bekommen als ADFC RheinBerg-OberbergMitglied die Zeitschrift fahrrad vom Kölner-Fahrrad-Netzwerk Frei Haus geschickt. Jedes Jahr erhalten Sie 500 Freikilometer imADFC-Tourenportal. Als Mitglied können Sie z.T. kostenlos odervergünstigt Radkarten, Literatur und technischeGeräte z.B. GPS bei einigen Kreisgeschäftsstellenin Deutschland ausleihen und erhalten hier Hilfenund Beratung rund ums Rad. Sie können alle Leistungen unserer europäischenPartnerorganisationen in der European Cyclist´sFederation (ECF) in Anspruch nehmen so als seienSie selbst deren Mitglied. Der ADFC bietet Ihnen die Möglichkeit, im KreiseGleichgesinnter nette Leute kennenzulernen undsich mit ihnen für eine umweltfreundliche Verkehrspolitikeinzusetzen. Als Mitglied erhalten Sie bei bestimmten VeranstalternErmäßigungen für Radreisen, Seminaren,Dia-Vorträgen, Radtouren, Fahrrad-Codierung,Diebstahlversicherung und Fachtagungen. Sie parken kostenlos bei der Kölner Radstationim Hauptbahnhof. Bei Vorlage eines gültigenMitgliedsausweis erhalten Sie das kostenlose Tagesticket. In der Radstation am Kölner Hauptbahnhoferhalten Sie auf Werkstatt-Leistungen (Montageund Fahrrad-Reinigung) bei Vorlage eines gültigenMitgliedsausweises 10% Rabatt. Als ADFC-Mitglied erhalten Sie 5% Rabatt auf alleRikscha-Fahrten, das Cologne Conference Bikeoder alle anderen Buchungen und Gutscheine beiKöln-Rikscha. Auf Wunsch erhalten Sie den kostenlosen Newsletterdes ADFC Rheinberg-Oberberg mit Informationenund Aktionen aus der Region. Unsere geführten Radtouren und Sternfahrtensind kostenlos für ADFC Mitglieder. Veranstaltungen des ADFC RheinBerg-Oberbergoder seiner Kooperationspartner sind für Mitgliederkostenlos oder vergünstigt. Sie zahlen als ADFC-Mitglied keinen Eintritt bei derBonner Radreisemesse 2014. Einen Gutschein vom Hotel Oude Eycke in derProvinz Limburg in Belgien in der Fahrrad! 2/2011,Seite 22 zum Download unter www.ADFC-koeln.de Beim Koelner-Fahrrad-Netzwerk erhalten Sievergünstigte Pedelec-Touren inkl. Pedelec-Miete. Sie erhalten 5,00 Euro Rabatt bei einer Fahrradcodierungbei www.fahrrad-diebstahlschutz.com. Sie zahlen nur den vergünstigten Eintrittspreisbei der Minigolfanlage in Dormagen.www.mgc-dormagen-brechten.de.60RheinBerg-Oberberg e.V.


BeitrittRheinBerg-Oberberg e.V.NameVornahmeGeburtsjahrStraßePLZ, OrtTelefonE-MailBeruf Ja, ich trete dem ADFC bei und bekomme sechsmal jährlich die Radwelt.Mein Jahresbeitrag unterstützt die Fahrrad-Lobby in Deutschland und Europa.Im ADFC -Tourenportal erhalte ich Freikilometer. Einzelmitglied 46,00 Euro ab 27 Jahre 46,00 Euro 18 bis 26 Jahre 29,00 Euro Familien- / Haushaltsmitglied ab 27 Jahre 58,00 Euro 18 bis 26 Jahre 29,00 Euro Jugendmitglied unter 18 Jahren 16,00 Euro Zusätzliche jährliche SpendeEuro Familien-/Haushaltsmitglieder:Name, VornameGeburtsjahrName, VornameGeburtsjahr Ich erteile dem ADFC hiermit eine Einzugsermächtigung bis auf Widerruf:KontoinhaberKontonummerBankleitzahlDatumUnterschriftBei Minderjährigen setzen wir das Einverständnis der Erziehungsberechtigten mit der ADFC-Mitgliedschaft voraus.Personen unter 27 Jahren können freiwillig gerne den Normalbeitrag bezahlen. Dazu bitte einfach die Kategorie »ab 27 Jahre« wählen. Schicken Sie mir bitte eine Rechnung Schicken Sie mir bitte einen NewsletterBitte einsenden an: ADFC RheinBerg-Oberberg e.V., Oberheidkamper Straße 52, 51469 Bergisch GladbachRheinBerg-Oberberg e.V.61


Raderlebnistage in der Region18.08.2013Ruwertal aktiv10 km autofrei von Trier-Ruwer bis Waldrachwww.ruwer.de25.08.201311. Autofreier Sonntag Nümbrecht16 km zwischen Nümbrecht und Waldbrölwww.nuembrecht.de25.08.201319. Raderlebnistag Von Tal zu Tal(Strombergtour)30 km autofrei durch Nahetal, Guldenbachtal undTrollbachtal von Stromberg (Hunsrück) nach Langenlonsheim(Nahe)www.stromberg.de01.09.2013Lustiges Prümtal28 km autofrei von Olzheim bis Waxweilerim Prümer Landwww.pruem.de07. und 08.09.2013Rad am Ring24 Stunden-Veranstaltung am Nürburgringwww.rad-am-ring.deWeitere Termine und Informationenzu Raderlebnistagen im Internet unter:www.koelner-fahrrad-netzwerk.de/radaktionen.html62RheinBerg-Oberberg e.V.


Über Bergische Panorama-Radwegevon Marienheide nach Lennep bzw. OpladenAusflugstippIm Bergischen Land entsteht zurzeit ein Netz ehemaligerBahntrassenradwege, auf denen sich in wenigenJahren die Region von der Ruhr im Norden biszur Sieg im Süden größtenteils frei von Steigungenund Kfz-Verkehr stressfrei durchqueren lässt.Mit der Einstellung des Bahnverkehrs werden dieseBahntrassen Stück für Stück für den Radverkehr erschlossen.Sie verlaufen meist auf Höhenkämmenbzw. entlang von Flüssen oder sie schlängeln sichaus den Tallagen mit sanften Anstiegen auf die Höhenbzw. von dort mit leichtem Gefälle talwärts. Steigungenvon max. 2,5 % ermöglichen daher entspanntesRad fahren.Der Bau von Eisenbahnlinien gehörte zur Entwickklungdes einst von der Industrie geprägten BergischenLand und geschah gegen Ende des 19. Jh.vor allem auf Drängen der damaligen Unternehmer:sie wollten Rohstoffe schnell anliefern lassen undgleichzeitig ihre Produkte schnell und sicher zu denumliegenden Zentren und Häfen abtransportieren,denn ein Güterwaggon ersetzte Dutzende von Fuhrwerken.Entsprechend dicht war das damalige Bahnstreckennetz.Balkantrasse bein LennepDer erste Tourabschnitt führt mitten durch den NaturparkBergisches Land auf der Bahntrasse der früherenWippertalbahn. Die 1876 zwischen Lennep undWipperfürth eröffnete und 1902 bis Marienheide verlängerteBahnlinie wurde 1996 endgültig stillgelegt.RheinBerg-Oberberg e.V.2001 wurde der Radwegabschnitt zwischen Marienheideund Ohl eingerichtet, seit 2012 ist die gesamteStreckenführung asphaltiert und der Lückenschlusszwischen Hückeswagen und Bergisch Born freigegeben.Bahntrassenradweg bei MarienheideDer zweite Abschnitt verläuft auf der im Volksmundals Balkan-Express titulierten Strecke und verbindetdie Bergischen Städte Lennep, Wermelskirchen undBurscheid mit der früheren Kreisstadt des Rhein-Wupper Kreises, Opladen. Diese 1876 in Betrieb genommeneund Mitte der 1990er Jahre endgültig stillgelegteBahnstrecke war vor allem für den Güterverkehrvon großer Bedeutung. 1991 fuhr der letzte Personenzugzwischen Hilgen und Opladen, 1997 wurdedas verbliebene Teilstück zwischen Wermelskirchenund Lennep stillgelegt.In Marienheide beginnt die bergische Tour am Bahnhofsvorplatz.Von der einstigen Bedeutung als Bahnknotenist heute bis auf ein einziges Gleis nichtsmehr übrig geblieben. Immerhin ist geplant, die heutehier endende Bahnlinie in naher Zukunft ins märkischeMeinerzhagen zu reaktivieren.Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Klosterkirche.Schon der Ortsname deutet auf die Bedeutung alsOrt der Marienverehrung hin: mit einem Marienbildkamen im 15. Jh. zuerst Pilger, später die Dominikanermönche,die Kloster und Kirche errichteten undüber 400 Jahre die Wallfahrt betreuten. Marienheidelag im Mittelalter am Schnittpunkt zweier Handelswege.Eine mittelalterlich überregional bedeutende 63


Straße war immer auch ein Pilgerweg; Köln war natürlichein wichtiges Etappenziel der Pilger. Sie folgtenmeist den alten Fernhandelsstraßen der Hanseund der Heidenstraße und suchten unterwegs gerneWallfahrtsorte auf. In Marienheide schnitt sich dieHeidenstraße mit der der Bergischen Eisenstraße.So war Marienheide über mehrere Jh. ein bedeutenderMarktplatz für Eisenerz, Schmiede- und Tuchwaren.Am Ortsende beginnt hinter dem Rathaus am Kreiselder Bahntrassenweg, der in der Folge immer leichtbergab führt. Kurz vor Erreichen der Ortschaft Ohlzeugt das dortige alte Bahnhofsgebäude mit angeschlossenemGüterschuppen von der früheren Bedeutungder Wippertalbahn. Kurz dahinter lohnt sichein Abstecher zur Villa Ohl. Dieses Gebäude wareinst Residenz des Pulverfabrikanten Buchholz, hierist als Pulvermuseum heute die regionale Sozial- undIndustriegeschichte dokumentiert. Weltweit berühmtzu Beginn des 17. Jh. war das Schwarzpulver derRegion. Allerdings war die Herstellung nicht ganzungefährlich, so durften in Ortslagen keine Pulvermühlenerrichtet werden, viele Mühlen explodierten.Der Transport der explosiven Ladung erfolgte meistnachts. Mit dem Aufkommen des Dynamits wurdedas Ende der Pulverfabriken eingeläutet, zu Beginnder 1930er Jahre stellte die letzte Fabrik die Produktionein.Zurück zum Bahntrassenweg führt uns die Routevorbei an ehemaligen und noch aktiven Fabrikgebäuden,jedoch abseits der auf der Höhe liegendenWeiler und Ortschaften vorbei. Neu angelegte Rastplätzeentlang des Weges mit Blick in die Wipperaueladen zu einer kurzen Pause ein. In Höhe der Querungder Lüdenscheider Straße kann man den Bahntrassenweglinks in Richtung Ortsmitte Wipperfürthverlassen; ein Abstecher in die einst bergische Hansestadtlohnt in jedem Fall. Wipperfürth war im13./14. Jh. als eine der vier bergischen Hauptstädteein bedeutender Marktort und Handelsplatz. Nach einemgroßen Brand gegen Ende des 18. Jh. wurdedie Stadtbefestigung abgetragen. Den Brand überstandenhat die romanische Pfeilerbasilika St. Nikolausaus dem Jahr 1141.Zurück vom Marktplatz mit seinem Rathaus verlasssenwir Wipperfürth über die Gartenstraße, in Höhedes Parkplatz Ohler Wiesen - hier wurde im Herbst642012 die neue Basisstation Wasserquintett eingeweiht- geht es entlang der alten Bahnstrecke weiterzum Segelflugplatz Neye, auch hier lohnt bei klaremHimmel eine Rast, um den dortigen Flugbetrieb zubeobachten. Wir setzen unsere Fahrt fort, nach wenigenKilometern geht es vorbei am ehemaligen HaltepunktKleineichen nach Hückeswagen. Hier lohntin Höhe der neu gestalteten Wupperaue ein Abstecherauf den Schlossberg, nach einem Bummeldurch die schmalen Gassen mit ihren geschiefertenFachwerkbauten bieten sich von der Bergkuppe amSchloss schöne Ausblicke. Der Stadtkern unterhalbdes Schlosses ist trotz zweier Großbrände Ende des18. Jh. heute noch geprägt von bergischen Fachwerkbautenin charakteristischer Schieferbauweiseund den Tuchmachervillen entlang der Bachstraße.Wir verlassen hinter dem Kreisel am Mühlenweg dasbergische Tuchmacherstädtchen; in der Folge führtuns der Mitte 2012 eröffnete Abschnitt mit einer leichtenSteigung bis Winterhagen. Unterwegs bieten sichschöne Ausblicke auf den Vordersee der Wuppertalsperresowie auf die hügelige Umgebung mit ihrenWeiden und Streuobstwiesen. Bei der DurchfahrtSchloss Hückeswagendurch den Höhsieper Tunnel fällt rechter Hand eineeingezogene Wand auf; dahinter haben Fledermäuseihr Refugium. So können diese nachtaktiven Tieretagsüber unbehelligt »abhängen« und die Radlermüssen nicht wie andernorts in der kälteren Jahreszeitden Tunnelabschnitt umfahren. Unterbrochenwird die Route durch ein steiles Gefälle bis zur Querungeiner Bundesstraße, auf der anderen Straßenseitegeht dann ein kurzes Stück steil bergan undweiter auf der ehemaligen Bahntrasse. Die einstigeBahnüberführung musste aus statischen GründenRheinBerg-Oberberg e.V.


ersatzlos abgetragen werden, vielleicht wird es einesTages dort wieder eine neue Brücke geben.Kurze Zeit später begleiten alte Signalanlagen, bemoosteKilometer-Steine und aufgelassene Streckkentelefonedie Route bis zur Verzweigung bei BergischBorn. Wer mit einem E-Bike oder Pedelecunterwegs ist, kann auf einer vorher am Wegesrandangekündigten Ladestation seinen Akku aufladen -Bahntrassenradweg bei Lennepund währenddessen im angeschlossenen Biergartendie Wartezeit überbrücken.Nun muss man sich entscheiden: Entweder weiter inRichtung Wermelskirchen oder weiter nach Remscheid-Lennepzu fahren; die dortige Altstadt lohnt injedem Fall einen Besuch! Nach etwa 5 Km erreichenwir den mittlerweile barrierefrei umgestalteten BahnhofLennep. Ab hier bietet sich ein Abstecher in denhistorischen Ortskern des heutigen RemscheiderStadtteils an.Das seit 1276 als Bergische Stadt bezeugte Lenneperhielt im 14. Jh. die Markt-, Münz- und Zollrechte.Ebenso wie Wipperfürth war Lennep eine der vierBergischen Hauptstädte. Wichtigster Wirtschaftsfaktorwar seit dem 14. Jh. die Tuchindustrie, in der StiftungTuchmuseum ist diese Entwicklung dokumentiert.Kaufleute nutzten die Lage der Stadt und beteiligtensich am Fernhandel. Die prosperierende EntwicklungMitte des 18. Jh. wurde jäh durch einenGroßbrand gestoppt, und der Wiederaufbau derStadt im Stil des Bergischen Barocks auf dem mittelalterlichenStadtgrundriss gestaltete sich schwierig.Erhalten geblieben ist die Wohnbebauung des18./19. Jh. mit Satteldächern in zum Teil verschiefertemFachwerk und grünen Schlagläden. Viele dieserRheinBerg-Oberberg e.V.Gebäude stehen unter Denkmalschutz. In einem dieserHäuser ist das Röntgen-Museum untergebracht.Der 1845 in Lennep geborene Wilhelm Conrad Röntgenhat als Physiker mit seiner Entdeckung der nachihm benannten Röntgenstrahlen die Medizin revolutioniert,Remscheid trägt heute den Beinamen Röntgenstadt.Nach Verlassen der Altstadt geht es über die KölnerStraße wenige Meter hinter dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus rechts bergauf zum Bahnhof Lennep, hierlässt sich die Tour abbrechen oder auf dem Bahntrassenwegzurück nach Bergisch Born fortsetzen.Weiterfahrt über die Balkantrasseab Bergisch BornAm Rastplatz stößt der Bahntrassenweg der einstigenWippertalbahn auf die Balkantrasse, links gehtes weiter in Richtung Wermelskirchen. Am Ortsbeginnendet - vorerst - die Führung auf der bis hierhinkomfortablen Trasse; der weitere Verlauf der einstigenBahnstrecke wurde zu Beginn des neuen Jahrtausendsvon einer ebenso neu angelegten Umgehungsstraßeunterbrochen. Glücklicherweise ist nunder motorisierte Verkehr auf den innerörtlichen Straßennicht mehr so präsent wie vor dem Bau der Umgehungsstraße,auch weisen die neu aufgetragenenTunnel Hhsiepen AusfahrtRadstreifen den Autoverkehr zumindest optisch aufdie Präsenz des Radverkehrs in der Bergischen Höhenstadthin.Bei der Durchfahrt durch Wermelskirchen fallenebenso wie in Lennep Fachwerkbauten in typisc bergischerSchieferung und grünen Schlagläden auf, sowie das Hotel zur Eich an einer belebten Kreu- 65


zung. Wen der Autoverkehr nicht stört, kann in einerder Außengastronomien eine Pause einlegen unddas kleinstädtische Treiben beobachten. Heute lasssensich im Ort an Wochenenden deutlich mehr Radlerausmachen als noch vor Fertigstellung des Balkantrassen-Radweg.Nach einer schwungvollen Bergabfahrt erreichen wiram Ortsende den Betriebshof des regionalen BusunternehmensRVK; an der dortigen Einmündungzur B 51 geht es wieder auf die alte Bahntrasse, zuerstvorbei an den ehemaligen Haltepunkten Tenteund Unterstraße, später am alten Bahnhofsgebäudedes Burscheider Ortsteil Hilgen wieder zurück zur B51. Nach einer weiteren Unterbrechung der Bahntrassein Hilgen geht es über einen nicht asphaltiertenFußweg wieder hinab auf den Bahntrassenradweg.In der Folge durchqueren wir eine Wellblechtunnelröhre,unterqueren einige Brücken und gelangenan einen ehemaligen Bahnhofsvorplatz. Der stehengebliebene Güterschuppen mit dem Bahnhofsnamenzeigt uns an, dass wir nun Burscheid erreichthaben. Links der Trasse entlang der Montanusstraßelässt sich ein Abstecher in die dortige Innenstadtunternehmen. Noch heute prägt die Firma Goetze(Hersteller von Kupfer-Asbest-Dichtungsringen) dasStadtbild.Rastplätze und Relikte der früheren Eisenbahntechnikwie Signale, Streckentelefone und Kilometersteinebegleiten uns im weiteren Verlauf. Im Ortsteil Kuckenbergendet der ausgebaute Teil des Bahntrasssenradweges,das dortige Bahnhofsgebäude wirdheute privat genutzt. Über den Rad-/Gehweg derKreisstraße führt uns die Route bis zur endgültigenFertigstellung des letzten Abschnitts zwischen Kuckkenbergund Opladen durch das Straßendorf Dierathhindurch, schmucke Fachwerkbauten und liebevollgestaltete Vorgärten stellen einen optischen Kontrastzur vorherigen Bahntrassenvegetation dar. Am Ortsendegeht es über einen Höhenweg entlang desBergkamms weiter, später auf ungeteertem Feldweg.Der weite Blick in die Kölner Bucht zeigt uns bei klarerSicht neben dem Bayerwerk und den Kölner Domsogar die Kühltürme der Kraftwerke des linksrheinischenBraunkohlegebietes im Rhein-Erft-Kreis, bevores entlang von Pferdekoppeln und eines Obstlehrpfadesschließlich bei Claashäuschen bergab insWiembachtal geht.66Wipperfürth alte Bahnbrcke bei den Ohler WiesenIm Talbereich angekommen, queren wir den Bachverlaufund fahren (oder schieben) den schmalenPfad entlang bis in Höhe des dortigen SchwimmbadesWiembachtal. Dieses Bad stand ebenso wie diealte Bahnstrecke kurz vor der endgültigen Auflasssung,heute lädt es an warmen Sommertagen kurzvor Ende unserer Tour zu einer Badepause ein. Wemdies zu umständlich ist, kann kurz danach in das amEnde der Talstraße liegende Naturgut Ophoven einkehrenund dort entspannen - entweder im dortigenAußenbereich oder im angegliederten BioBistro. DiesesOpladener Kleinod auf dem Grundstück einerdenkmalgeschützten Wasserburg bietet neben Kräuterbeetenund Obstbäumen auch Blumenwiesen undWeidenzelte, ja sogar ein Kindermuseum (Energie-Stadt) an. Es ist weit über die Stadtgrenzen Leverkusensbekannt und ein beliebter Ausflugsort vonKlassenfahrten, ein typisch außerschulischer Lernort.Kindergeburtstage finden hier ebenso regelmäßigstatt wie Seminare zu aktuellen Klima-, EnergieundUmweltfragen.RheinBerg-Oberberg e.V.


Von hier ist es nicht mehr weit bis zum BahnhofOpladen, unserem Zielpunkt der Radtour.WegbeschreibungVom Bhf. Marienheide (352 m über NN) rechts umREWE, dann geradeaus (Zur Alten Post), dannrechts (Leppestr., L 97), an Kreuzung links aufB 256 weiter, hinter dem Rathaus auf linker Seite(Radweg) weiter, am Kreisel die Pestalozzistr. queren,in der Folge geradeaus weiter auf Bahntrasssenweg,später durch den Tunnel bei Gogarten nachOhl (300 m über NN), (rechts Abstecher zur VillaOhl); Rechtsversatz über die Dohrgauler Str., weitergeradeaus auf der Bahntrasse, am Ortsbeginn vonWipperfürth (275 m) links diagonal die L 284 queren(!), über das Freizeitgelände Ohler Wiesen, geradeaus über die Stahlbrücke, (links Abstecher inOrtszentrum von Wipperfürth), die Gartenstr. queren,weiter auf Radweg, Fahrbahn rechts versetzt queren,weiter bis Flugplatz Neye, weiter geradeaus ,in Kleineichen die Bevertalstr. queren, weiter inFahrtrichtung Hückeswagen (255 m). Vorbei anWupperaue (links Abstecher in die Altstadt vonHückeswagen), am Kreisel geradeaus , dann links die Mühlenstr. queren, rechts und weiter inFahrtrichtung auf dem Bahntrassenradweg, in derFolge leicht ansteigend bis Wiehagen, dort kurzesGefälle, die B 237 queren, linksversetzt weiter einkurzes Steilstück bergauf, oben weiter in Fahrtrichtungvorbei an Winterhagen bis Bergisch Born(336m).Weiterfahrt nach Remscheid-Lennep: Im Rechtsbogenauf die Balkantrasse, auf dieser weiter in Fahrtrichtungbis zum Bahnhof Lennep (334 m).Abstecher in Altstadt:Am Wegende zuerst Straße Am Bahnhof rechts queren,links und am Kreisel geradeaus , bergab undrechts bis zur Poststr., ein kurzes Stück links , sofortwieder rechts und durch Sackgasse geradeaus weiterbis zum Alter Markt (310 m), dort rechts und weiterdurch Kirchgasse und Wetterauer Str. zur KölnerStr., die Altstadt verlassen, geradeaus weiter auf KölnerStr., nach wenigen Metern rechts , die Bahnhofstr.bergauf zum Bahnhof Lennep (334 m).Weiterfahrt ab Bergisch Born: am Rastplatz scharflinks , unter der K 22 hinweg, in der Folge leicht bergab,am Ortsbeginn von Wermelskirchen über dieRheinBerg-Oberberg e.V.Rastplatz am BahntrassenradwegBerliner Str. hinweg, unter der Fußgängerbrücke hindurch,dann links Ð, in Höhe Parkplatz rechts Ò aufBerliner Str. (Radstreifen) nach Wermelskirchen (300m). An den nächsten beiden Kreuzungen jeweils geradeaus, später rechts Ò in Pfarrstr., in Höhe Busbahnhoflinks Ð in Thomas-Mann-Str., weiter geradeaus, in Höhe Brückenstr. (Vorsicht!) halblinks in Telegrafenstr.(Ortsmitte), an Kreuzung (Eich) links Ð,am Kreisel und nächster Ampel weiter geradeaus ,danach rechts Ò durch Obere Waldstr. (Radstreifen),kommende Kreuzung links Ð (Kurze Str.), dannrechts Ò (Schwanen), danach langgezogenes Gefällemit Radstreifen (Grüne Str.).In Höhe Busbetriebshof Straßenseite nach links Ðüber Mittelinsel wechseln, an B 51 links Ð auf Radwegweiter, nach kurzem Gefälle und Rechtsversatzweiter auf Bahntrassenradweg. Geradeaus und vorbeiam ehem. Haltepunkt Tente (275 m), späterrechts versetzt kurz bergan, nach Querung LehnerWeg mit kurzem Gefälle weiter geradeaus auf Bahntrassenweg,am alten Haltepunkt Unterstraße kurzden Damm hoch, auf der anderen Seite wieder herunterauf Bahntrassenweg, später vor dem ehem.Bahnhof Hilgen (230 m) rechts versetzt, dann rechtsÒ kurz bergan zur B 51, auf diese links Ð, an Ampelgeradeaus , hinter Ampel (Vorsicht: Bordsteinkante!)weiter geradeaus auf Gehweg, hinter Überführungrechts Ò weiter auf nicht asphaltiertem Fußweg.Links versetzt auf den Bahntrassenweg, weiter inFahrtrichtung, mit leichtem Gefälle vorbei an Kotten,danach durch eine Wellblechröhre, dahinter dieAutobahn A 1 überqueren, in Folge zwei Brückenunterqueren, vorbei am ehem. Bahnhof Burscheid(Güterschuppen; 195 m), vorbei am ehem. 67


Haltepunkt Burscheid Rathaus, am Ortsende eineRampe kurz hinauf (Jahnstraße), dahinter wiederhinab, am Ende der Ausbaustrecke in Kuckenberg(160 m) rechts versetzt auf dem Rad-/Gehweg weiter,dann links Ð (Vorsicht!) und auf Rad-/Gehweggeradeaus weiter durch Dierath (Vorsicht bei denEinmündungen und Einfahrten!). Am Ortsende imLinksknick der K 2 geradeaus weiter über den Höhenweg(Wirtschaftsweg), ab kommender Kreuzungnicht mehr asphaltiert, längeres Stück in Fahrtrichtunggeradeaus bis Claashäuschen (105 m), am Wegendelinks Ð, kurzes Steilstück bergab, an kommmenderKreuzung schräg rechts (Biesenbach), imTal angekommen links Ð in Neukronenberger Str.,den Wiembach überqueren (70 m), dahinter halbrechtsauf schmalem Weg weiter (notfalls schieben),nochmals rechts Ò den Wiembach überqueren, Weggeht in Talstr. über und geradeaus vorbei an Freibadund Naturgut Ophoven nach Opladen, am Enderechts Ò in Pommernstr., am Kreisel links Ð auf dieRennbaumstr., hinter Bahnunterführung an AmpelStraße überqueren, dann links Ð (Freiherr-von-Stein-Str.), auf Zweirichtungsradweg weiter geradeaus vorbeiam Busbahnhof, hinter Busbahnhof links Ð zumBahnhof Opladen (60 m).Start: Bhf. MarienheideZiel: Bhf. OpladenLänge der Tour: 36 km bis Lennep bzw. 50 km bisOpladen (mit Abstecher nach Lennep: 60 km)Bewertung: eher leicht; für Einsteiger, Kinder undFahrradanhänger gut geeignetStreckenprofil: erster Abschnitt flach mit leichtem Gefälle/leichten Steigungen; eine Unterbrechung mitkurzem Gefälle und kurzem Steilstück in Wiehagen;etwa 200 Höhenmeter müssen bewältigt werden.Zweiter Abschnitt eben, meist mit leichten, z.T. langggezogenenGefälleabschnitten, einige wenige kurzeSteigungsstücke bei Rampen und Auffahrten; lediglich90 Höhenmeter sind zu bewältigen.Ausschilderung: ab Bhf. Marienheide zunächst demSymbol »Wasserquintett« folgen, später den rot-weißenWegweisern der landesweiten RadwegweisungNRW, in der Ortsdurchfahrt Wermelskirchen denSchildern »Panorama-Radweg Balkantrasse«, späterden rot-weißen Radwegweisern bis Burscheid folgen.Das letzte Teilstück der Balkantrasse auf LeverkusenerStadtgebiet wird vsl. in 2014 fertiggestellt,die heutige Alternativroute über Dierath ist nicht ausgeschildert.Fahrrad Bahntrassen, Bachem VerlagAnreise: mir der Bahn bis Marienheide (RB 25)Abreise: mit der Bahn ab RS-Lennep (RB 47), in SolingenHbf umsteigen in RE 7, RB 48 in RichtungKöln. Diese beiden Linien bedienen auch den Bhf.Opladen Dieser Tourenvorschlag wurde in modifizierter Formübernommen aus dem Radwanderbuch von NorbertSchmidt: »Mit dem Fahrrad über alte Bahntrassen imBergischen Land«, erschienen im Bachem-Verlag, 1.Auflage 2013, 128 S., Preis: 14,95 EuroISBN: 978-3-7616-2673-3Das Buch ist im gesamten Buchhandel erhältlich sowiebeim ADFC RheinBerg-Oberberg und beimADFC Köln.Weitere Infos unter:www.wasserquintett.dewww.balkantrassse.dewww.panorama-radwege.bahntrassenradeln.dewww.adfc-rheinberg-oberberg.de33 68RheinBerg-Oberberg e.V.


Spenden an den ADFC RheinBerg-OberbergRheinBerg-Oberberg e.V.Wenn Sie möchten können Sie gerne spenden.Der ADFC RheinBerg-Oberberg benötigt für seineverschiedensten Aufgaben immer Hilfe durch Spendenoder ehrenamtliche Tätigkeit. Sie können allgemeindem ADFC RheinBerg-Oberberg Geld spenden.Kreuzen Sie das gewünschte Kästchen an.Vielen Dank. ADFC RheinBerg-Oberberg e.V. 10,00 Euro pro Jahr ……........…. Euro pro Jahr ……........…. Euro einmalig 10,00 Euro pro Monat ……........…. Euro pro MonatBitte einsenden per Post oder E-Mail an:ADFC RheinBerg-Oberberg e.V.Oberheidkamper Straße 5251469 Bergisch GladbachTel: 0221 9367607info@adfc-rheinberg-oberberg.deDer ADFC RheinBerg-Oberberg e.V. ist als gemeinnütziganerkannt, daher Verwendungszweck»Spende« eintragen und eigene Daten für die Zusendungeiner Spendenbescheinigung nicht vergessen.Der ADFC RheinBerg-Oberberg e.V. ist zuständigfür den Rheinisch-Bergischen Kreis sowieden Oberbergischen Kreis.Für Fragen stehen wir immer gerne zur Verfügung.Infos erfahren Sie unter:www. adfc-rheinberg-oberberg.deMit fahrradfreundlichen GrüßenSven Berschsven.bersch@arcor.deWünschen Sie dass wir den Betrag einziehen, dannfüllen Sie bitte die Einzugsermächtigung aus. Ich erteiledem ADFC RheinBerg-Oberberg eine Einzugsermächtigungbis auf Widerruf.Kontoinhaber ………………..............................……………………………Kontonummer.......…………..............................……………………………Bankleitzahl ………………..............................……………………………...Datum ………………..................................……………………………............Sie können auch einfach eine Einzelspendeüberweisen auf unser Konto ADFC RheinBerg-Oberberg e.V.Bankverbindung: VR Bank Bergisch Gladbach eGBLZ 370 626 00 | Konto 3641472017BIC (SWIFT): GENODED1PAFIBAN: DE47 3706 2600 3641 4720 17Bitte geben Sie als Betreff Spende und Ihre Anschriftan, damit wir eine Spendenbescheinigungzuschicken können.Sie möchten sich ehrenamtlich beim ADFC Rhein-Berg-Oberberg betätigen. Einfach eine Mail schickkenan: sven.bersch@arcor.deUnterschrift ………………...................................……………………………RheinBerg-Oberberg e.V.69


Fahrradtour am 4. AugustVom Kölner Dom zum Altenberger Dom im 3. Grüngürtel von KölnAuf dem linken Rheinuferweg entlang - links der»Weckschnapp«, rechts das NaturschutzgebietNiederländer Ufer - geht es über die Mülheimer Brückeund durch den Dünnwalder Wald bis Odenthal.Nach 24 km ist das eindrucksvolle Bauwerk des AltenbergerDomes mit seinem gewaltigen Westfensterund seinen Klosteranlagen zu sehen, dass als ehemaligesZisterzienser Kloster in waldreicher Tallagegelegen ist. In dem simultan genutzten Dom ist derBesuch der musikalischen Vesper um 14.30 Uhr undzuvor eine Mittagseinkehr in der Gaststätte Küchenhofvorgesehen.Über Bergisch Gladbach geht es wieder zurück nachKöln.Die Fahrradtour findet in Kooperation mit dem RheinischenVerein für Denkmalpflege und Landschaftssschutzstatt.TerminSonntag, 4.8.2013, 09.30 Uhr - Ende ca. 16.30 UhrTreffpunktLinkes Rheinufer, Fahrradverleih-Station derRadstation unterhalb der Deutzer BrückeNächste HaltestelleHeumarkt, KVB-Linien 1, 7 und 9Rückfahrtmöglichkeit per Bahn über S-BahnhofBergisch Gladbach. Bahn-Kosten zahlt jeder selbst.Ansprechpartner und AnmeldungUlrich MarkertTel 0221 2576094 ulma-colon@t-online.deDie Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl istbeschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich Fahrradtour am 25. AugustRegioGrün-ErlebnisrouteKultur- und Landschaftsachse Strunder BachDie Fahrradtour beginnt am Rhein und führt bachaufwärtsbis zur Quelle nach Herrenstrunden. Durchdas Siedlungsgebiet geht es entlang des Strundeverlaufesvorbei an zahlreichen Zeugen früherer Betriebsamkeit.Die Fahrradtour findet in Kooperation der StädteKöln und Bergisch Gladbach statt.TerminSonntag, 25.8.2013, 10:00 Uhr bis ca. 16:00 UhrTreffpunktFestplatz unter der Mülheimer Brücke am Ende derBachstraßeNächste HaltestelleWiener Platz (KVB-Linie 13, 18)20 km lange Fahrradtour mit Einkehrmöglichkeit,Rückfahrtmöglichkeit vom 5 km entferntenS-Bahnhof Bergisch Gladbach.AnsprechpartnerThomas KlostermannTel 02202 14-1393 t.klostermann@stadt-gl.deDie Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl istbeschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich 33 70RheinBerg-Oberberg e.V.


2. Bonner Fährtag am Rhein»Fährmann Hol über« heißt es in BonnSonntag, 4. August 2013Der ADFC Kreisverband Bonn-Rhein/Sieg lädt amSonntag, den 4. August 2013 von 11:00 bis 17:00Uhr alle RadlerInnen ein zu Rhein-Überquerungenmit der Mondorfer Fähre und der Godesberger Fähre.Die Kosten an dem Tag übernimmt der ADFCBonn-Rhein/Sieg für Sie!Kostenlose Überfahrt für RadlerInnen an der FähreMondorf - Graurheindorf sowie Niederdollendorf -Bad Godesberg am ersten August Sonntag Weitere Infos: www.adfc-bonn.deSVEN BERSCHNotrufeNotruf...................................................................110Feuerwehr ...........................................................112Rettungsdienst.....................................................112Notarzt .................................................................112Krankenwagenbestellung.....................0221 745454Polizei Köln ..............................................0221 2290Polizei Oberbergischer Kreis................02261 81990Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis ........02202 2050Kinder- und Jugendtelefon .................0800 1110333Telefonseelsorge evangelisch .............0800 1110111Telefonseelsorge katholisch................0800 1110222Kartensperrung Sperr-Notruf .........................116116ADAC-Pannenhilfe .............................0180 2222222Zentralruf der Autoversicherer............0800 2502600Giftnotrufzentrale....................................0228 19240Ärztlicher Bereitschaftsdienst ........................116117Zahnärztlicher Notdienst ..................0221 29010200Apotheken-Notdienst..........................0800 0022833Kartensperrung T-Mobile....................0800 3302202Kartensperrung Vodafone ........................0172 1212Kartensperrung O2...........................0176 88855282RheinBerg-Oberberg e.V.71


Neuer ADFC Kreisverband gegründetADFC RheinBerg-OberbergNach 34 Jahren ADFC wurde jetzt ein neuer Kreisverbandgegründet. Im Jahre 1979 wurde der ADFCin Bremen gegründet. Im gleichen Jahr wurde auchder Bezirksverein Köln gegründet. Dazu gehörte damalsauch Leverkusen und der Rhein-Erft Kreis. DerRheinisch-Bergische Kreis und Oberbergische Kreisgehörte bis zu diesem Jahr immer Köln an. DerFahrradklima-Test hat gezeigt dass nicht nur in derPolitik und Verwaltung mehr für den Radverkehr getanwerden muss. Auch der ADFC muss in der Öfffentlichkeitund gegenüber der Politik stärker war genommenwerden. Einige Jahre waren zu wenig Aktivitätenin der Region. Seit 2011 ist der ADFC Kölnund Umgebung auch wieder verstärkt mit Infoständenvor Ort präsent gewesen. Bei den Gesprächenkonnte man immer wieder feststellen dass die Bevölkerungmeinte dass es keinen ADFC im Bergischengibt. Das die beiden bergischen Kreise zum ADFCKöln und Umgebung gehören wurde zu wenig wahrgenommen.Es haben sich einige Aktive gefunden um mehr Aktivitätenin der Region durchzuführen. Dazu gehörenRadtouren mit Start vor Ort wie auch mehr Radverkehrsarbeit.Am 23. Mai 2013 fand die Gründungsversammlungvom ADFC RheinBerg-Oberberg statt. Dazu habensich 22 Personen die alle Mitglieder im ADFC Kölnund Umgebung sind getroffen. Nach gut 2 Stundenwar im Gronauer Wirtshaus in Bergisch Gladbachder neue Kreisverband gegründet. Folgende Personenwurden gewählt: 1. Vorsitzender Sven Bersch, 2.Vorsitzender Hermann-Josef Sabrowski, SchatzmeisterBernhard Werheid, Schriftführer SebastianKraft, Kassenprüfer Karl-Josef Reinartz, KassenprüferMatthias Müssener.Zwei Tage nach der Gründungsversammlung fanddie erste Radtour des neuen Kreisverbandes statt.Siehe Seite:Auch in Gummerbach-Dieringhausen und BergischGladbach sind bereits Radtouren gestartet. WeitereRad-Touren sowie Gespräche mit Verwaltung undPolitik werden dieses Jahr noch folgen.Der ADFC RheinBerg-Oberberg ist zuständig für denRheinisch-Bergischen Kreis und OberbergischenKreis. Im Moment sind noch alle Termine auf einerSeite bei www.adfc-koeln.de . In Zukunft dann auf:www.adfc-rheinberg-oberberg.deNatürlich werden noch viele neue Mitglieder, Aktive,Unterstützer und Personen die Spenden benötigt umalle Aufgaben zu bewältigen. Bei Interesse eine Mailan info@adfc-rheinberg-oberberg.de schicken. SVEN BERSCHRheinisch-Bergische Umwelttage17. Burscheider UmweltwocheDie 17. Burscheider Umweltwoche und die Rheinisch-BergischenUmwelttage werden vom 10. bis16. Mai 2014 stattfinden. Im Rahmen der Umweltwochewird am 11. Mai 2014 ein Markt für Gesundheitvon 11.00 bis 18.00 Uhr sowie am 16. Mai 2014 derUmweltmarkt von 09.00 bis 18.00 Uhr veranstaltet 72RheinBerg-Oberberg e.V.


STELLENANGEBOTEDie Arbeitsvermittlung vom Kölner-Fahrrad-NetzwerkStellenbezeichnungRikschafahrer/inStellenbeschreibungSie sind das Herz jeder Rikschafahrt in Köln!Wir suchen für unser Rikscha-Team freundliche,begeisterte Rikschafahrer/innen. Ihr sorgt für guteStimmung und seid hilfsbereit. Als kompetente Guidessetzt ihr euch dafür ein, dass sich unsere Fahrgästerundum wohl fühlen. Wenn Ihr sportlich seid und gerneneue interessante Menschen kennen lernen wollt,dann bietet »Köln-Rikscha/Perpedalo« den perfektenJob zur Umsetzung eures Hobbys in Arbeit. Fitness,Spaß und Arbeiten an der frischen Luft mit flexiblenArbeitszeiten und guten Verdienstmöglichkeiten.BefristungDas Beschäftigungsverhältnis ist unbefristetArbeitszeit / -ortTeilzeit oder Schichtarbeit in KölnVergütungsartvariables Gehalt (z.B. Provision, Stücklohn etc.)Voraussetzungen für BewerberErforderliche SprachkenntnisseDeutsch/fließend (Englisch von Vorteil)KontaktJohannes Wittig, Perpedalo/Köln-RikschaMoselstraße 68, 50674 Kölnwww.perpedalo.deRheinBerg-Oberberg e.V.73


Kontaktdaten ADFC Rheinberg-Oberberg e.V.ADFC Rheinberg-Oberberg e.V.Oberheidkamper Straße 5251469 Bergisch Gladbachinfo@adfc-rheinberg-oberberg.deww.adfc-rheinberg-oberberg.deTel 0221 936 76 07 oder 0176 23 74 99 80BankverbindungVR Bank Bergisch Gladbach eGBLZ 37062600 Konto 3641472017Bankdaten InternationalBIC (SWIFT) GENODED1PAFIBAN DE47 3706 2600 3641 4720 17Finanzamt Bergisch GladbachSteuernummer 204/5809/1099VorstandSven Bersch1. VORSITZENDERTel 0221 936 76 07Mobil 0176 23 74 99 80sven.bersch@arcor.deHermann-Josef Sabrowski2. VORSITZENDERMobil 0163 960 18 45sabrowski@adfc-rheinberg-oberberg.deBernhard WerheidSCHATZMEISTERMobil 0173 549 42 21bernhard.werheid@adfc-rheinberg-oberberg.de33 74RheinBerg-Oberberg e.V.


Regeln für das Radfahren in GruppenMit Ihrer Teilnahme an unseren Touren erkennen Siedie nachfolgenden Regeln als verbindlich an:1. Grundsätzlich gilt für alle Teilnehmer auf dieserFahrt die Straßenverkehrsordnung (StVO). Jede/rist für sich selbst verantwortlich und fährt auf eigeneGefahr mit.2. Die/der TourenleiterIn ist berechtigt, Teilnehmer-Innen, deren Fahrrad nicht den Bestimmungen derStraßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entspricht,von der Tour auszuschließen. Dasselbe giltfür Teilnehmer, deren Fahrrad in einem so schlechtenZustand ist, dass auch andere gefährdet werdenkönnten bzw. es die Tour voraussichtlich nichtüberstehen wird.3. Keiner fährt vor der/dem TourenleiterIn, nursie/er kennt die genaue Streckenführung. Keinerfährt hinter der/dem Schlussmann/frau, sie/erkönnte sonst den Anschluss verlieren.4. Den Anweisungen der/des TourenleiterIn istFolge zu leisten. Diese/r kann ohne Angaben vonGründen einzelne MitradlerInnen von der weiterenTour ausschließen.5. Zur Vermeidung von Auffahrunfällen ist ausreichendAbstand zur Vorderperson zu halten. Andererseitssoweit zusammenbleiben, dass die Sichtbzw. mündliche Verständigung zum Vor– undHinterherfahrenden bestehen bleibt.6. Mehr als 15 RadfahrerInnen bilden einen Verband,das heißt, sie dürfen zu zweit nebeneinanderfahren und brauchen den Radweg nicht zu benutzen.Bitte dabei dicht aufschließen, damit das Gesamtfeldnicht zu lang wird. Bei mehr als 30 Teilnehmernsollte in mehreren Pulks gefahren werden(dazwischen ausreichende Lücken bilden), damitAutos besser überholen können.7. Wenn Ampeln beim Passieren der Gruppe aufrot schalten, keinesfalls weiterfahren. Der erste Teilder Gruppe, der die Ampel passiert hat, wartet aufdie übrigen TeilnehmerInnen.Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme anunseren Touren und wünschen Ihnenviel Spaß dabei.8. Unsere Touren sind nicht zum sportlichen Rennfahrenkonzipiert. Im Vordergrund soll vielmehr dasGruppenerlebnis stehen.Ziel ist auch, an Haltepunkten landschaftliche, historischeund architektonische Besonderheitenwahrzunehmen. Bei Pannen und anderen Fahrtunterbrechungensofort die/den TourenleiterIn oderdie/den Schlussmann/frau informieren. Das gleichegilt, wenn jemand eine Tour vorzeitig verlassenmöchte.9. Beim Anhalten, Abbiegen und bei Hindernissendurch Zeichen und Zurufen die Information eindeutigweitergeben.10. Bitte Rücksicht auf Fußgänger und andereRadfahrer nehmen, besonders bei Gegenverkehr.11. Bei einem Halt der Gruppe nicht den Weg blockieren,andere Verkehrsteilnehmer sollen passierenkönnen.12. Bei einer Panne erhalten die Teilnehmer soweitwie möglich Hilfestellung. Grundsätzlich sollte jederin der Lage sein, z.B. eine Reifenpanne mit eigenemWerkzeug zu beheben.13. Die TourenleiterInnen des ADFC führen dieseVeranstaltungen auf ehrenamtlicher Basis durch.14. Schont die Natur, hinterlasst keinen Müll,raucht nicht im Wald und dessen Nähe.15. Tipp für Kindergruppen: Vereinbart zu Beginnder Tour eine Reihenfolge der MitradlerInnen undhaltet diese während der Fahrt durch. So wirdgegenseitiges Überholen vermieden, ebenso Wettradeln.RheinBerg-Oberberg e.V.75


Informationen zum TourenprogrammUnter den hier angegebenen Telefonnummern bzw. E-Mail-Adressen können Sie sich zur Tour anmelden undvon den TourenleiterInnen nähere Informationen erhalten. Kontaktdaten von allen TourenleiterInnen vomADFC Kreisverband RheinBerg-Oberberg e.V.Sven Bersch0221 93676070176 23749980sven.bersch@arcor.deKlaudia Müller02261 747490151 56349751ring.klaudia@gmx.deMatthias Müssener0170 2803422matthias.muessener@gmx.deKarl-Josef Reinartz02202 52699Hermann-J. Sabrowski0163 9601845sabrowski@adfc-rheinberg-oberberg.deGertrude Scheffels02204 629 67Frank Schopphoff02196 4339Inga Terber02202 9424314Schwierigkeitsgrade:leicht: Hier kann jeder mitfahren,vom Schulkind bis zumGroßvater. Die Strecke beträgtin der Regel maximal 50 km inflachem Gelände.mittel: Für Radlerinnenund Radler, die regelmäßig fahren.Es geht maximal über 80 kmund auch schon mal bergauf. Wirempfehlen ein Touren- oderSportfahrrad mit Gangschaltung.schwer: Hier ist einegewisse Kondition erforderlich,um rund 100 km in teilweisebergigem Gelände oder beizügigem Tempo problemlos zubewältigen. Ein Touren- oderSportfahrrad mit Gangschaltungist erforderlich.Je nach Witterung könnenTouren ausfallen. Ob eine Tourstattfindet, erfahren Sie beimjeweiligen Tourenleiter bzw. amTreffpunkt. Veranstalter undTourenleiter haften nicht gegenüberTeilnehmern oder Drittenfür in Folge der Tour entstandeneSchäden.76Für ADFC-Mitglieder ist, sofernnicht anders angegeben, die Teilnahmekostenlos. Der Beitrag fürNichtmitglieder beträgt bei Tagestourenund Halbtagestouren 3,00Euro. Der Beitrag zu den Feierabendtourenbeträgt für Nichtmitglieder2,00 Euro. Für Mehrtagestourengelten besondere Bedingungen.RheinBerg-Oberberg e.V.


Tourenangebote ADFC RheinBerg-OberbergSonntag, 21. Juli 2013Durch die »Schääl Sick« -das rechtsrheinische Köln ca. 50 kmVon Bergisch Gladbach, teils an der Strunde vorbei,durch Buchforst und die Merheimer Heide zur Germania-Siedlungin Höhenberg. Dort besuchen wireine Wohnung, aus den 20er Jahren des letztenJahrhunderts, im »Paul Schwellenbach Haus«.Weiter geht es über Merheim und Refrath, wiederzurück nach Bergisch Gladbach. Kaffee-Einkehr istgeplant. Kosten: 3,00 Euro für Nichtmitglieder. KeineAnmeldung erforderlich.Treffpunkt13:00 Uhr S-Bahn Haltestelle S 11 in DuckterathTourenleiterinInga Terber 02202 9424314Samstag, 24. August 2013Samstags-Radtour ab Duckterath ca. 60-70 kmVon Bergisch Gladbach Duckterath nach Köln-Mülheim,Schildgen, Leverkusen Kurtekotten und weiternach Stammheim. Von da zurück nach BergischGladbach. Kaffee-Einkehr ist geplant, Schlusseinkehrevtl. in Bergisch Gladbach. Kosten: 3,00 ? fürNichtmitglieder. Keine Anmeldung erforderlich.Treffpunkt11:00 Uhr S-Bahn Haltestelle S 11 in DuckterathTourenleiterinInga Terber02202 9424314Sonntag, 25.08.2013RegioGrün-Erlebnisroute, FahrradtourKultur- und Landschaftsachse Strunder BachTreffpunkt: 10:00 Uhr Festplatz unter der MülheimerBrücke am Ende der Bachstraße. Nächste Haltestelleist: Wiener Platz (KVB-Linie 13, 18)Die Fahrradtour beginnt am Rhein und führt bachaufwärtsbis zur Quelle nach Herrenstrunden. Durchdas Siedlungsgebiet geht es entlang des Strundeverlaufesvorbei an zahlreichen Zeugen früherer Betriebsamkeit.20km lange Fahrradtour mit Einkehrmöglichkeit,Rückfahrtmöglichkeit vom 5 km entfernten S-BahnhofBergisch Gladbach.Ansprechpartner:Thomas Klostermannt.klostermann@stadt-gl.de, Telefon 02202 14-1393Die Fahrradtour findet in Kooperation der StädteKöln und Bergisch Gladbach statt.Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl istbeschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich.RheinBerg-Oberberg e.V.77


Sonntag, im August 2013Siegtal ca. 60 kmBeim »Siegtal pur« haben wir das autofreie Siegtalerlebt. Bei der Neuauflage Siegtal fahren wir denSiegtal-Radweg von Au/Sieg bis Siegburg. Wir sehenden Kölner Dom und den Siegtal-Dom. Wir startenam Kölner Hauptbahnhof. Mit der Bahn im VRS-Gruppentarif nach Au. Von Siegburg zurück mit derBahn nach Köln. Geeignet für alle Altersklassen.Kosten: 3,00 Euro für Nichtmitglieder plus DB-Ticket.Rucksackverpflegung. Eine Einkehr ist vorgesehen.Eine Anmeldung ist vorab jetzt schon unverbindlichmöglich per E-Mail an sven.bersch@arcor.de. Dergenaue Termin wird später mitgeteilt.TreffpunktOrt und Uhrzeit wird bei Anmeldung mitgeteilt.TourenleiterSven Bersch 0221 9367607sven.bersch@arcor.deSonntag, 15. September 2013Sonntagstour zum Kloster Knechtstedenab Köln-Mülheim ca. 45 kmVon Köln-Mülheim aus am Rhein entlang und durchden Chorbusch zum Kloster. Nach einer Rast gehtes entweder zum Tierpark Tannenbusch oder nachZons. Unser Ausflug endet am Bahnhof in Dormagen(S11/RE10). Eine entspannte Tour; an interessantenStellen legen wir eine kurze Pause ein.Rucksackverpflegung, evtl. Einkehr am Ende derTour. Kosten: 3,00 Euro für Nichtmitglieder. DBKosten im VRS-Gruppentarif. Eine Anmeldung istnicht erforderlich.Treffpunkt11:00 Uhr Köln-Mülheim - Bahnhof MülheimHaupteingangTourenleiterHermann-J. Sabrowski0163 9601845sabrowski@adfc-rheinberg-oberberg.deSamstag, 31. August 2013Königsforst, Wahner Heideund dann zum Rhein ca. 50 kmStart an der Straßenbahn-Haltestelle der Linie 1 inRefrath, Haltestelle Refrath. Die Tour geht durchden Königsforst in die Wahner Heide, zum Geisterbuschund weiter nach Altenrath. Zurück über GutLeidenhausen nach Porz-Eil, am Rhein entlang biszur Südbrücke, von dort dann wieder nach Refrath.Schlusseinkehr in Refrath. Kosten: 3,00 ? für Nichtmitglieder.Keine Anmeldung erforderlich.Treffpunkt13:00 Uhr Straßenbahn-Haltestelle Refrath Linie 1TourenleiterinGertrude Scheffels02204 6296778Sonntag, 15. September 2013Sonntagstour zum Kloster Knechtstedenab Refrath ca. 55 kmVon Bergisch Gladbach-Refrath aus fahren wir nachKöln-Mülheim, wo sich weitere Mitradler anschließenkönnen. Von dort aus am Rhein entlang unddurch den Chorbusch zum Kloster. Nach der verdientenRast geht es entweder zum Tierpark Tannnenbuschoder nach Zons. Unser Ausflug endet amBahnhof in Dormagen (S11/RE10). Eine entspannteTour; an interessanten Stellen legen wir eine kurzePause ein. Rucksackverpflegung, evtl. Einkehr amEnde der Tour. Kosten: 3,00 Euro für Nichtmitglieder.DB Kosten im VRS-Gruppentarif. Eine Anmeldungist nicht erforderlich.Treffpunkt10:00 Uhr Refrath - Straßenbahnhaltestelle »Refrath«(Linie U1)TourenleiterHermann-J. Sabrowski0163 9601845sabrowski@adfc-rheinberg-oberberg.deRheinBerg-Oberberg e.V.


Mittwoch, 18. September 2013Zum Feierabend: Rauf auf´s Rad ca. 2 Stunden ca. 20-25 kmGemütliche Radtour für jedermann abseits des Straßenverkehrs.Eine abwechslungsreiche Tour. EineAnmeldung ist nicht erforderlich.Treffpunkt17:30 Uhr Komibad Bergisch Gladbach PaffrathTourenleiterHermann-Josef Sabrowski 0163 9601845sabrowski@adfc-rheinberg-oberberg.de21. September 2013Sportliche MTB-Tour Start ist in Hückeswagen. Geführte MountainbikeTour im Bergischen Land. Rucksackverpflegung,genügend Getränke mitnehmen. Eine Anmeldungzur Radtour ist nicht erforderlich.Datum und Uhrzeit wird im Internet bekannt gegeben.Treffpunkt13:00 Uhr 42499 Hückeswagen, Etapler Platz vorder Bäckerei von PolheimTourenleiterMatthias Müssener0170 2803422 matthias.muessener@gmx.deSonntag, 29. September 2013Erkundung Bergisch GladbachTour durch Bergisch Gladbach. Uhrzeit und Trefffpunktwerden auf www.adfc-rheinberg-oberberg.debekannt gegeben. Rucksackverpflegung. Kostenlosfür alle Teilnehmer. Keine Anmeldung erforderlich.Treffpunkt14:00 Uhr Konrad-Adenauer-PlatzSiehe InternetTourenleitungSven Bersch0221 9367607 sven.bersch@arcor.deGoogle Maps hat Fahrradrouting gestartetDer Karten- und Navigationsdienst Google Maps hatseinen Service um eine viel gefragte Funktion erweitert:Ab sofort können Internetnutzer bei der Ortzu-Ort-Navigationauch spezielle Routen für dasFahrrad finden. Grundlage für das neue Fahrradroutingsind geprüfte, für das Fahrrad geeignete Streckkenaus dem umfangreichen Datensatz des AllgemeinenDeutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie vonGoogle recherchierte Kartendaten.Auf der Internetseite maps.google.de und mit derApp für Android-Handys können Nutzer neben demRouting „zu Fuß“ und „mit dem Auto“ nun per einfachemKlick auch Routen „mit dem Fahrrad“ auswählen.Dann berechnet Google den schnellsten undkomfortabelsten Weg mit dem Fahrrad von A nach Bund berücksichtigt dabei auch eher unbekannte„Schleichwege“. Als Kooperationspartner von GoogleRheinBerg-Oberberg e.V.hat der ADFC hierfür mehr als 250.000 Kilometer geprüfterRadstrecken zur Verfügung gestellt.Die von Google Maps erstellten Fahrradrouten vermeidenautomatisch viel befahrene Straßen. Für dieBerechnung der Fahrtzeit bezieht Google Maps verschiedeneFaktoren wie beispielsweise den Straßentypund die Anzahl von Kreuzungen auf der Routemit ein. Mit der App für Android-Handys können sichFahrradfahrer auch per Sprachansage zum Ziel leitenlassen.Wie schon beim Routing für Autofahrer oder Fußgängerschlägt Google Maps auch für Radfahrer oftmehrere Strecken-Alternativen vor. Diese könnenvom Nutzer nach Belieben angepasst und verändertwerden – Grundlage für das Routing bleiben immerdie für Radfahrer am besten geeigneten Strecken79


Im Tal der verborgenen Schätze -Flusslandschaft Aller-Leine-TalAm Südrand der Lüneburger Heide, im Tal von Allerund Leine, genießen Radfahrer eine sanft geschwungeneLandschaft mit ebenen Radwegen undvielen Möglichkeiten zur Entspannung und aktiverErholung. Marschwiesen wechseln sich ab mit lichtenWäldern und mystischen Mooren. Auch Kulturfreundefinden hier zahlreiche Schätze: Fachwerkhäuser,historische Fähren und Schleusen, alteMühlen und Kirchen erzählen die Geschichten derFlusslandschaft.Lang und gutDrei Fernradwege ziehen sich durch die radelnswerteLandschaft: der Aller-Radweg, der Leine-Heide-Radweg und der Lüneburger-Heide-Radweg. DerPremiumweg Aller-Radweg führt auf einer langenEtappe durch die Region zwischen Wietze und Dörverden.Die rund 50 km schaffen sportliche Radler aneinem Tag - man sollte sich jedoch mehr Zeit nehmen,um die historischen Städte wie Verden undCelle, die Museen und Kulturdenkmäler am Weg zuerkunden. Acht Regionalschleifen, die so genanntenAllerTouren, ermöglichen thematische Tages-Rundtourenrechts und links des Radwegs. Eine längerethematische Tour ist die 160 km lange Energieroute,die sich dem Thema erneuerbare Energien widmetund mit anschaulichen Erlebnisstationen entlang desAller-Radwegs für informatives Radelvergnügensorgt.Für eine unkomplizierte Orientierung und Tourenplanungsorgt der Aller-Radweg Navigator unterwww.allerradweg-navigator.de80Der Leine-Heide-Radweg verbindet über 406 km dieabwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft des Leineberglandesmit der Lüneburger Heide und derHansestadt Hamburg und führt dabei auch durch dasAller-Leine-Tal. Ebenso berührt der südliche Teil desinsgesamt rund 900 km langen Lüneburger Heide-Radwegs die Region.Als Gast können Sie die Region gerne allein erkunden,Tourenvorschläge nutzen oder gleich ganz aufdas Wissen und die Herzlichkeit der Einheimischenvertrauen: Gästeführungen zu den Sehenswürdigkeitender Region, anschließend ein Picknick nachLandfrauenart und ein organisierter Rücktransport zuIhrer Unterkunft - das Rundum-sorglos-Paket.Wer mit elektronischer Unterstützung radeln möchte,ist hier gut aufgehoben. Das Aller-Leine-Tal ist Teilder Moveloregion Hannover - Braunschweiger LandRheinBerg-Oberberg e.V.


mit einigen E-Bike-Anlaufstellen und Verleih-Stationenund liegt damit voll im Trend. Die elektrischenFahrräder ermöglichen es auch weniger trainiertenRadlern den Ausflug durch die romantischen Flussstälerzu erleben. Wer möchte, kann an fachkundiggeführten Radwanderungen in der Saison teilnehmenoder gleich den Ritt auf dem Drahtesel gegeneine gemütliche Kutsch- oder Planwagenfahrt eintauschen.kostenloses Kartenmaterial erhält und zu den Angebotenberaten wird.Ob Tagesausflügler oder für diejenigen, die etwaslänger bleiben möchten - vielfältige Freizeitmöglichkeitenschaffen ideale Voraussetzungen für einen aktivenund erholsamen Urlaub. So besitzt der Ort einenBarfußpfad, Wanderrundwege am Wasser, sowieeinen Nordic Walking-Parcours. Abgerundet wirdder ausgezeichnete Erholungsraum durch das ElementWasser: Auf und an den Flüssen kann geangelt,gepaddelt oder eine Floßfahrt in der Gruppeunternommen werden. Für die kühleren Tage stehtein beheiztes Hallenbad zur Verfügung; bei Sonnenscheintrifft man sich am Badesee.Schwarmstedt und seine Nachbarorte sind nicht nurder hervorragende Ausgangspunkt, um per Fahrraddie Umgebung zu erkunden, sondern auch Start fürSchwarmstedt,staatlich anerkannter ErholungsortInmitten der reizvollen Fluss- und Auenlandschaft,liegt der staatlich anerkannte ErholungsortSchwarmstedt. Die günstige Lage in der Flussgabelungvon Aller und Leine am Schnittpunkt von uraltenHandelswegen sorgte schon frühzeitig dafür, dasshier befestigte Rittersitze und Burgen entstanden.Heute punkten Schwarmstedt und die Umgebung mitder hervorragenden Lage bei Hannover und den HeidestädtenCelle und Lüneburg. Zugreisende treffenüber den neu gestalteten und barrierefreien Bahnhofein. Mitten im verkehrsberuhigten Ortskern befindetsich die anerkannte Touristeninfo, in der der Gasteinen Ausflug zu den umliegenden, größeren Städten.Besuchen Sie die historische Altstadt in Celle,die Salzstadt Lüneburg oder die Hansestädte Bremenund Hamburg. Das Aller-Leine-Tal ist durch diehervorragenden Anbindungen der ideale Ausgangspunktfür einen Besuch der schönsten Ausflugszieleder Lüneburger Heide Weitere Informationen unter: www.aller-leine-tal.deRheinBerg-Oberberg e.V.81


Fördermitgliederdes ADFC RheinBerg-OberbergBike-Shop MoitzfeldMoitzfeld 36, 51429 Bergisch-Gladbachbike-shop-moitzfeld@t-online.deseit 1994 FördermitgliedCampana e.K. - Perfection in Bikes & SportsIndustriestraße 53, 51399 Burscheidwww.campanaradsport.deinfo@campanaradsport.deseit 2005 FördermitgliedZweirad-Center LambeckBraunsberger Straße 2, 42929 Wermelskirchenwww.zweirad-lambeck.de | info@zweirad-lambeck.deseit 2012 Fördermitgliedeine Abteilung der Motokölsch& Wittek GmbHJakobstrasse 9551465 Bergisch Gladbachwww.Velokölsch.de . info@motokoelsch.deseit 2013 FördermitgliedRund 366.000 Radkilometer82RheinBerg-Oberberg e.V.


Neuer ADFC-FahrradstadtplanKöln und Umgebung, Ausgabe 2013tung und Wegequalität bewertet. Besonders hervorgehobensind die ausgeschilderten Routen des landesweitenRadverkehrsnetz NRW sowie weitereThemen-routen.Die Karte ist zum Preis von 14,95 Euro im Buchhandelsowie beim ADFC RheinBerg-Oberberg und beimADFC-Köln erhältlich.Ob zur Arbeit, zum Einkauf, zur Schule, Uni, Ausbildungoder in der Freizeit - der neue Fahrradstadtplanhilft allen aufs Rad. Denn es hat sich einiges getan inKöln und Umgebung: So wurden viele Einbahnstraßenfür den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnetund Radstreifen auf der Fahrbahn markiert.Im Einzelnen enthält der Fahrradstadtplan: ein komplett überarbeitetesund aktualisiertes Radwegenetz eine qualitative Bewertung sämtlicherRadwege und -routen Angaben zur Verkehrsbelastung Themenrouten ausgeschilderte Radrouten des landesweitenRadverkehrsnetz NRW Fahrradwerkstätten und Fahrradvermietung überdachte Fahrradabstellanlagen (Bike & Ride)und Radstation® Liniennetz mitsamt Haltestellen und Bahnhöfendes Schienenverkehrs Adressen- und Straßenverzeichnis nützliche Tipps zum Radeln in und um KölnFahrradstadtplan Köln (Hrsg. ADFC)6., aktualisierte AuflageMaßstab 1 : 20.000 (Innenstadtplan 1:15.000)Preis: 14,95 EuroISBN 3-7616-2398-5Mit den City-Bereichen von Hürth, Frechen, Pulheim,Leverkusen und Bergisch GladbachIm neuen Outfit präsentiert sich die sechste, komplettüberarbeitete Auflage des ADFC-FahrradstadtplansKöln und Umgebung. Neben dem Stadtplan(Maßstab 1:20.000) befinden sich in der Klarsichthülleein separater Innenstadtplan (Maßstab1:15.000) sowie ein Beiheft mit nützlichen Tipps,Adressen und Straßenverzeichnis für Radler. DieRadwege und Radrouten sind nach Verkehrsbelas-RheinBerg-Oberberg e.V.33 83


Fördermitgliederdes ADFC KölnRadlager Nirala Fahrradladen GmbHSechzigstraße 6, 50733 Kölnwww.radlager.de | info@radlager.deseit 1989 FördermitgliedStadtradBonner Straße 53-63, 50677 Kölnwww.stadtrad-koeln.de | info@stadtrad-koeln.deseit 1997 FördermitgliedAmt für Straßen und VerkehrstechnikStadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Kölnwww.stadt-koeln.deseit 1990 FördermitgliedPortz am RingLindenstraße 6, 50674 Kölnwww.portz-am-ring.dekontakt@portz-am-ring.deseit 1998 FördermitgliedPützfeld GmbHLongericher Hauptstraße 67/68, 50739 Kölnwww.fahrrad-puetzfeld.deinfo@fahrrad-puetzfeld.deseit 1992 FördermitgliedZweiradwerkstatt 180°Odenwaldstraße 90, 51105 Kölnwww.zweiradwerkstatt180grad.deinfo@zweiradwerkstatt180grad.deseit 2004 FördermitgliedJ.P. Bachem Verlag GmbHUrsulaplatz 1, 50668 Kölnwww.bachem.de/verlag | verlag@bachem.deseit 1993 FördermitgliedLindlau am Ring GmbH & Co KG.Hohenstaufenring 62, 50674 Kölnwww.lindlaubikes.de | post@lindlaubikes.deseit 2006 FördermitgliedPlanungsbüro VIA e.G.Marspfortengasse 6, 50667 Kölnwww.viakoeln.de | viakoeln@viakoeln.deseit 1995 FördermitgliedCosmos Bikes & More GmbHNeptunplatz 6b, 50823 Kölnwww.cosmosbikes.de | info@cosmosbikes.deseit 2006 Fördermitglied84Köln


Schneider & Bank Reisen GmbHJohannesweg 16, 53894 Mechernichwww.schneider-bank.de | info@schneider-bank.deseit 2007 FördermitgliedMaria-Hilf-Str. 17, 50677 Kölnhttp://www.fahrrad-diebstahlschutz.com |info@fahrrad-diebstahlschutz.comseit 2012 FördermitgliedKöln-Rikscha / PerpedaloMoselstraße 68, 50674 Kölnwww.koeln-rikscha.de | info@koeln-rikscha.deseit 2010 FördermitgliedHohe Straße 18-22, 50667 Kölnwww.schneider-radsport-koeln.deschneider@radsportbekleidung.deseit 2012 FördermitgliedDer ADFC Köln dankt seinen Fördermitgliedernfür die Unterstützung.LIEBE-BIKE ElektrofahrräderHohe Straße 76, 51149 Kölnwww.liebe-bike.de | info@liebe-bike.deseit 2011 FördermitgliedKöln85


Kontaktdaten ADFC-KölnPostanschriftADFC KölnMauritiussteinweg 11 | 50676 KölnTel 0221 32 39 19Fax 0221 32 69 86mail@ADFC-koeln.dewww.ADFC-koeln.deÖffnungszeiten der GeschäftsstelleDie Öffnungszeiten werden im Internet unterwww.ADFC-koeln.de in der Rubrik Termine bekanntgegebenoder nach Terminvereinbarung.Ab August 2013 neue Öffnungszeiten86Köln


LKW-Abbiegeassistent verhindert UnfälleUnfallforschung bestätigt Forderung des ADFCEin Abbiegeassistent für LKW würde mehr als 40Prozent aller schweren Unfälle mit Radfahrern oderFußgängern beim Rechtsabbiegen verhindern. Zudiesem Ergebnis kommt die Unfallforschung der Versicherer(UDV) in einer Studie zu Assistenzsystemenfür Kraftfahrzeuge und bescheinigt dieser Funktioneinen »hohen Nutzen«. Der Allgemeine DeutscheFahrrad-Club (ADFC) sieht sich damit in seiner Forderungbestätigt, alle neuen LKW mit elektronischenAbbiegeassistenten auszustatten.Abbiegeunfälle von LKW mit Radfahrern und Fußgängernhaben schwerste Folgen: 90 Prozent derUnfallopfer sterben oder erleiden schwere Verletzungen.Herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen wie zusätzlicheSpiegel gegen den toten Winkel und einseitlicher Unterfahrschutz zeigten nicht die erhoffteWirkung. ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Sybergsagt: »Ein Abbiegeassistent kann jeden dritten Radfahreroder Fußgänger, der von abbiegenden Lkwüberrollt und getötet wird, und fast jeden zweitenSchwerverletzten vor Schaden bewahren.«KölnDie UDV hat ihrer Untersuchung den Prototyp einesAbbiegeassistenten zugrunde gelegt und um Zusatzfunktionenergänzt. Das im Führerhaus eingebauteSystem überwacht mittels Sensoren die Bereiche vorund neben dem LKW und warnt den LKW-Fahrer,wenn sich beim Anfahren oder während eines Abbiegevorgangsein Fußgänger oder ein Radfahrer nähert.Steht ein Mensch vor dem Lastwagen, wirdauch das Anfahren verhindert.Dass diese Sicherheitstechnik keine Utopie ist, konnnteeine Delegation des ADFC im August 2011 aufdem Testgelände von Daimler Trucks beim Mitfahrenin einem Lkw erleben, in dem bereits ein fortschrittlicherRechtsabbiegeassistent eingebaut ist. Daraufhinhatte der ADFC im Bundesverkehrsministeriumeinen runden Tisch mit dem Ziel der gesetzlichenEinführung des Abbiegeassistenten für LKW angeregt.Syberg: »Die Automobilindustrie ist technischschon weiter, als der Gesetzgeber in seinen Planungenfür die Verbesserung der Verkehrssicherheit 87


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Tourenangebote Köln (Auswahl)Weitere Radtouren des ADFC-Köln siehe www.adfc-koeln.deDonnerstag, 25. Juli 2013Feierabendtour - Köln kennen lernen ca. 2 StundenSommer 2013 - Kölner Plätze. Heute: FrechenerPlatz, Johann Heinrich Platz, Hermeskeiler Platzund Asbergplatz. Schlusseinkehr im Biergarten.Treffpunkt18:00 Uhr Rheinpegel / Deutzer BrückeTourenleiterHans Menz 0163 9138994Donnerstag, 8. August 2013Feierabendtour - Köln kennen lernen ca. 2 StundenSommer 2013 - Kölner Plätze. Heute: Markusplatz,Brühler Platz, Schillingsrother Platz und Maternusplatz.Schlusseinkehr im Biergarten.TreffpunktRheinpegel / Deutzer BrückeTourenleiterHans Menz 0163 9138994Mittwoch, 14. August 2013Tagestour entlang der Düssel ca. 70 km / flachMit DB nach Gruiten und im Tal der Düssel überNeandertal und Schloss Benrath am Rhein entlangnach Leverkusen. Mit S-Bahn zurück nach Köln.(mitEinkehr). Kosten: DB ca. 10,00 Euro. Nichtmitglieder3,00 Euro.Treffpunkt8:30 Uhr Deutzer BahnhofTourenleiterHans Menz 0163 9138994Donnerstag, 22. August 2013Feierabendtour - Köln kennen lernen ca. 2 StundenSommer 2013 - Kölner Plätze. Heute: Langobardenplatz,Franken Platz, Friedrich Ebertplatz undConcordia Platz. Schlusseinkehr im Biergarten.Treffpunkt18:00 Uhr Rheinpegel / Deutzer BrückeTourenleiterHans Menz 0163 9138994Sonntag, 25. August 2013Tagestour Hunsrück II ca. 65 km / hügeligMit DB nach Emmelshausen. Über die Höhen nachBurgen und an der Mosel zurück nach Koblenz. MitDB zurück nach Köln.(mit Einkehr). Kosten: Nichtmitglieder3,00 Euro plus DB ca. 12,00 Euro.Anmeldung erforderlich.Treffpunkt7:30 Uhr Deutzer BahnhofTourenleiterHans Menz 0163 9138994Mittwoch, 28. August 2013Wahner Heide im Spätsommer Tagesradtourmit Busbegleitung ca. 55 kmEntdecken Sie mit uns die Wahner Heide im Spätsommer.Mit dem Reisebus zur Wahner Heide unddann durch die Wahner Heide und Königsforst. RadelnSie durch das abwechslungsreiche Naturschutzgebiet,eines der artenreichsten Europas!Zurück mit dem Bus. Mit Einkehr. Kosten: Tour inkl.Busfahrt 40,00 Euro. Unterwegs besteht die Mög90Köln


Tourenangebote Köln (Auswahl)lichkeit, nicht die komplette Tour mit dem Rad zufahren, sondern auf den Bus umzusteigen.TreffpunktOrt und Uhrzeit wird bei Anmeldung mitgeteilt.ToureninformationSven Bersch0221 9367607 sven.bersch@adfc-koeln.deFreitag, 30. August 2013Halbtagestour - Bauernhöfe Rund um Köln ca. 45 km / flachEine moderate Tour durchs grüne Umland von Köln.Mit Einkehr im Cafe. (Einkaufsmöglichkeit).Treffpunkt12:00 Uhr ADFC-Geschäftsstelle (Altstadt Süd)Mauritiussteinweg 11TourenleiterHans Menz 0163 9138994Sonntag, 8. September 2013Tag des Offenen DenkmalesDreirad und Anhänger geeignete Rad-Tour km - siehe InternetFahrt zum Denkmal Belvedere, das preußischeZwischenwerk Va und die Freiluga. Belvedere-Landschaftspark.Dreirad und Anhänger geeignete Rad-Tour!Sie fahren ein Erwachsenen-Dreirad oder sind mitdem Rad und Kinderanhänger unterwegs. Diese geführteRadtour ist speziell für Dreiräder und Rädermit Kinderanhänger geeignet.Natürlich können Sie auch mit jedem anderenFahrrad oder Pedelec mitfahren. Die Geschwindigkeitrichtet sich aber nach dem Dreirad.Treffpunkt11:00 Uhr KVB-Haltestelle BocklemündTourenleiterinMonika Irlenbusch 0221 591358Sonntag, 1. September 2013Jüchener Runde ca. 75 kmMit DB nach Jüchen. Ab Bahnhof Jüchen unter Leitungdes ADFC Jüchen fahren wir eine JüchenerRunde. Wir besuchen unter anderem das ADACTestgelände. Die JüchenerRunde endet in einem Biergarten in Gustdorf. Vondort Rückfahrt mit dem Rad nach Köln bis zumHauptbahnhof Köln. Kosten: DB ca. 10,00 Euro.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Treffpunkt8:40 Uhr Deutzer BahnhofTourenleiterManfred Horatz01577 8780167 manfred.horatz@adfc-koeln.deKöln91


Tourenangebote Köln (Auswahl)Mittwoch, 25. September 2013Tagestour ins Angerbachtal ca. 70 km / hügeligMit DB nach Wuppertal-Vohwinkel. Auf alten Bahntrassennach Wülfrath. An der Anger entlang zumRhein. Vom Flughafen Düsseldorf mit S-Bahn nachKöln.(mit Einkehr). Kosten: DB ca. 10,00Euro.Nichtmitglieder 3,00 Euro.Treffpunkt8:30 Uhr Deutzer BahnhofTourenleiterHans Menz 0163 9138994Mittwoch, 9. Oktober 2013Tagestour zur Gammersbacher Mühle ca. 65 km / hügeligDurch die Wahner Heide in Sülztal zur Mühle. ÜberRösrath den alten Bahndamm entlang nach Refrathund bis Köln (mit Einkehr). Nichtmitglieder 3,00Euro.Treffpunkt9:00 Uhr Deutzer BahnhofTourenleiterHans Menz 0163 9138994Donnerstag, 26. September 2013Feierabendtour - Köln kennen lernen ca. 2 StundenSommer 2013 - Kölner Plätze, Heute: Wiener Platz,Paracelsus Platz, Bruder Klaus Platz und KohlPlatz. Schlusseinkehr im Biergarten.Treffpunkt18:00 Uhr Rheinpegel / Deutzer BrückeTourenleiterHans Menz 0163 9138994Freitag, 4. Oktober 2013Halbtagestour - Bauernhöfe Rund um Köln ca. 45 km / flachEine moderate Tour durchs grüne Umland von Köln.Mit Einkehr im Cafe. (Einkaufsmöglichkeit).Treffpunkt12:00 Uhr ADFC-Geschäftsstelle (Altstadt Süd),Mauritiussteinweg 11TourenleiterHans Menz 0163 9138994Mittwoch, 23. Oktober 2013Tagestour alles Kappes ca. 70 km / flachDurch die Felder entlang am Vorgebirge nach Bonn.(Einkehr im Bio-Restaurant). Am Rhein zurück nachKöln. Nichtmitglieder 3,00 Euro.Treffpunkt9:00 Uhr ADFC-Geschäftsstelle (Altstadt Süd)Mauritiussteinweg 11TourenleiterHans Menz 0163 913899492Köln


Tourenangebote Köln (Auswahl)Freitag, 25. Oktober 2013Halbtagestour - Bauernhöfe Rund um Köln ca. 45 kmEine moderate Tour durchs grüne Umland von Köln.Mit Einkehr im Cafe. (Einkaufsmöglichkeit).Treffpunkt12:00 Uhr ADFC-Geschäftsstelle (Altstadt Süd)Mauritiussteinweg 11TourenleiterHans Menz 0163 9138994Samstag, 26. Oktober 2013Pilgern per Rad ca. 50 kmZum Ende der Sommerzeit »einfach unterwegssein«. Eine ungeahnte Möglichkeit, hinauszukommmen,soll uns aufgetan werden (Albert Schweitzer).Teilstrecken per Bahn. Satteltaschenverpflegung!(Rückkehr ca. 21 Uhr). Kosten 3,00 Euro für Nichtmitgliederund ca. 10,00 Euro für Bahnticket/Fahrradkarte.Treffpunkt8:00 Uhr Hauptbahnhof Köln (Blumengeschäft)TourenleiterArtur Rumpel, Horst Polakowski 0221 323919Samstag, 30. November 2013Zwischen Ring und Rhing:Rund ums Fahrradbüro ca. 12 kmWir erkunden dessen »Umfeld«, natürlich auch inverkehrstechnischer Sicht - da sind noch etlicheWünsche offen! Kompensiert werden diese Defizitedurch die wunderbare Lage in der Stadt zwischenAntike und Mittelalter, zwischen Neumarkt undVringsveedel, zwischen Ringen und Rhein. Wir liegendirekt an der VIA SACRA...Treffpunkt15:00 Uhr ADFC-Büro Mauritiussteinweg 11TourenleiterArtur Rumpel 0221 323919Köln93


TermineFahrradtag in Radevormwald Wochenende »Rundums Fahrrad« in Rade! 2-tägige Radsportveranstaltungmit Aktionen wie, BMX-Springen, Radtouren,12 Stunden Mountainbike-Marathon20. / 21.07.2013Radtour ab Duckterath21.07.2013 Seite 77GPS - OSM - Tourenportal-Treff29.07.2013 Seite 27Radtour zum Altenberger Dom04.08.2013 Seite 702. Bonner Fährtag am Rhein04.08.2013 Seite 71ADFC Treff im Gronauer Wirtshausin Bergisch Gladbach08.2013 - Termin siehe InternetRadtour Siegtal08.2013 - Termin siehe InternetRadlertreff um 20:00 Uhr im Hotel zum Schwanenin Wermelskirchen13.08.2013Samstags-Radtour ab Duckterath24.08.2013 Seite 7711. Autofreier Sonntag Nümbrecht. 16 km zwischenNümbrecht und Waldbröl25.08.2013Radtour - Strunder Bach25.08.2013 Seite 70GPS - OSM - Tourenportal-Treff26.08.2013 Seite 27Infostand beim Kultur- und Stadtfestin Bergisch Gladbach07. / 08.09.2013Radlertreff um 20:00 Uhr im Hotel zum Schwanenin Wermelskirchen. Radtour: Königsforst, WahnerHeide und dann zum Rhein31.08.2013Radtour: Jüchener Runde01.9.2013 Seite 91Lesung von Bettina Hartz / Podiumsdiskussion11.09.2013 Seite 14Der 14. Kölner Ehrenamtstag ist am 15. Sep. 2013auf dem Kölner Heumarkt und dem Alter Markt15.09.2013 Seite 23Radtour ab Refrath zum Kloster Knechtsteden15.09.2013 Seite 78Rauf auf´s Rad ab Bergisch Gladbach18.09.2013 Seite 79Sportliche MTB-Tour ab Hückeswagen21.09.2013 Seite 78Vorstellung ADFC in Bergisch Gladbach29.09.2013 Seite 79GPS - OSM - Tourenportal-Treff30.09.2013 Seite 27Diabetesveranstaltungim Krankenhaus Köln Merheim05.10.2013GPS - OSM - Tourenportal-Treff28.10.2013 Seite 27GPS - OSM - Tourenportal-Treff25.11.2013 Seite 27Karnevalsdienstag04.03.201417. Burscheider Umweltwoche / Rheinisch-BergischeUmwelttage vom 10. bis 16.05. 2014.11:00 bis 18:00 Uhr Aktionstag11.05.201417. Burscheider Umweltwoche9:00 bis 18:00 Uhr Umweltmarkt.16.05.2014Cologne Classic Radrennen09.06.2014Fahrradsternfahrt in Berlin01.06. 2014Hamburger Fahrrad-Sternfahrt15.06.2014www.adfc-rheinberg-oberberg.dewww.koelner-fahrrad-netzwerk.de94RheinBerg-Oberberg e.V.Kölner-Fahrrad-Netzwerk


So transportiert man heuteLasten per Fahrrad bequem bewältigenEs geht auch ohne Auto. Denn für jeden Einsatz gibtes das geeignete Beförderungsmittel per Muskelkraft.Hier kommen einige überzeugende Beispiele dafür.LastenräderDas neue Load von Riese & Müller zeigt, dass auchder Komfort beim Transport nicht zu kurz kommt. Esbietet die typische Vollfederung, einen Hybrid-Antriebund transportiert schwere Ladungen mühelos im großenGepäckteil.Wer den Nachwuchs sicher transportieren möchte, istmit den Lastenrädern von Christiania bestens bedient.Seit mehr als 30 Jahren baut das dänischeUnternehmen die Transporter mit den soliden Holzkisten.AnhängerDer Croozer Cargo ist ein sehr flexibler Anhänger mitAbdeckplane für eine Beladung bis zu 30 Kilogramm- das entspricht zwei Getränkekisten. Das Umsteckender Deichsel macht ihn ganz einfach zum Handwagen.Bei Nichtgebrauch lässt er sich zusammenklapppen.GepäckträgerDer Basil Basic L ist fürs Vorderrad konzipiert und einfachzu montieren. Geeignet für den kleineren Einkaufvon bis zu zehn Kilo.Fazit: Es gibt sie, die umweltschonenden und praktischenTransportmittel für jeden Bedarf - und nochweitaus mehr als hier beschrieben.Radlager GmbH . Sechzigstraße 6 . 50733 Köln . Telefon Laden 0221 73 46 40 . Telefon Werkstatt 0221 739 01 32www.radlager.de . info@radlager.de . Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10:00 bis 19:00 Uhr und Sa 10:00 bis 15:00 Uhr

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