Bus1ness Magazin Oktober 2013 - RConsulting GmbH & Co. KG

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Bus1ness Magazin Oktober 2013 - RConsulting GmbH & Co. KG

SAPHAUSMITTEILUNGWillkommenDie Welt blickt auf den deutschen Mittelstand: Wie schaffter es, selbst in einem schwierigen Umfeld erfolgreich zubleiben? Mitentscheidend sind Innovation, die regionaleVerankerung, die Bindung der Mitarbeiter und vorausschauendesHandeln. Langfristige Entwicklungen stehenvor dem kurzfristigen Erfolg – in allen Bereichen desUnternehmens.Der Mittelstand braucht eine IT, die innovativ ist und bezahlbar bleibt. Er brauchtInformationstechnik, die Prozesse beschleunigt, eine Hilfe bei Entscheidungenist und dem Vertrieb Werkzeuge in die Hand gibt. Diese IT sowie betriebswirtschaftlicheund organisatorische Aufgaben sind Thema der Zeitschrift Bus1ness.Regelmäßig werden wir und unsere Partner die B1-Interessierten und Anwenderinformieren: über Software- und Hardware, über Studienergebnisse und Aktuellesaus der B1-Community. Wir befragen Finanzexperten, wie sich steuerliche Änderungenauf Unternehmen und Prozesse auswirken. Analysten nehmen Stellung zuTrends, und Entscheider aus mittelständischen Unternehmen erzählen von ihrenErfahrungen in und mit IT-Projekten – offen, ungeschminkt, direkt!In der Titelgeschichte der ersten Ausgabe erfahren Sie, wie Sie mit dem BusinessPerformance Index Ihr Unternehmen bis auf die Prozessebene mit der Konkurrenzvergleichen. Denn nur, wer seine Position genau kennt, kann seine Stärken ausbauen.Wo steht Ihr Unternehmen? Wie gut sind Ihre Prozesse organisiert? Undan welchen Stellen können Sie noch besser werden? Es sind spannende Erkenntnisse,die Sie da erwarten. Mehr ab Seite 16.Viel Vergnügen auf den folgenden Seiten wünscht IhnenChristian EcksLeiter Channel Management SAP Business One MEEGeschäftsbereich Mittelstand & EcosystemSAP Deutschland GmbH & Co. KG4


InhaltBusiness Performance Indexwww.business-performance-index.deVersionenwechsel 9.0www.bobsys.comNahtlose Integrationwww.versino.deEditorial 03SAP-Hausmitteilung 04Vorschau/Impressum 50Szene10-Punkte-Plan für KMU 06Zufriedene Kunden 08Aktionstag 9./10. Oktober 10Rätselhaftes B1 10Steuermannskunst: Elster 12Objektvermietung 14Das Ende des Zufalls 21CoverstoryBusiness Performance Index 16ManagementDer 40.000. Kunde 22Add-on: Dashboard 24Archivlösung und DMS 26Massage für die Kuh 28Versionswechsel 9.0 32Versandhandel 34TechnikEchzeit-Analyse 36Analytics und Big Data 38Powered by Hana 39Big Data für KMU 41Integration Framework 42B1iF-Anwendung 46Betriebssichere RZ 47Mobiles Breitband 485


Szene10-Punkte-Plan fürden mittelstandBITMi-Präsident Oliver Grün fordert eine echte Netzpolitik für Deutschland,die in der Lage ist, unsere digitale Lebenswirklichkeit zu gestalten.Der Bundesverband IT-Mittelstande. V. (BITMi) hat mit etwa zwanzigweiteren Verbänden in einemGrundsatzprogramm seine Erwartungenund Forderungen an die Politik formuliert:„99,7 Prozent der umsatzsteuerpflichtigenFirmen in Deutschland sind kleine undmittelständische Unternehmen. 87 Prozentvon ihnen bilden aus. Die Politik mussden Mittelstand als Rückgrat des Landesim Blick haben und gezielt fördern, umdas innovative, kreative und wachstumsstarkePotenzial Deutschlandsnicht zu verspielen“, erklärtBITMi-Präsident Dr. OliverGrün. Der 10-Punkte-Plan,initiiert vom BVMW (BundesverbandmittelständischeWirtschaft), greift diewichtigsten Themenfelderauf: von Energie und Umweltüber Technologie bishin zu Finanzierung undArbeitsmarkt. AuchForderungen desBITMi, etwa einverbesserter Zu-gang zu alternativen Finanzierungsquellenwie Venture Capital, sind in das Grundsatzprogrammeingeflossen. „Wir benötigenfür den Innovations- und IKT-StandortDeutschland zeitgemäße Rahmenbedingungenund echte Wachstumschancen.Wir sind längst im digitalen Zeitalterangekommen. Ohne Internet geht es nichtmehr“, bekräftigt Grün. „Ich wünsche mireine Politik, die das Netz als elementarenBestandteil unserer Lebenswirklichkeitbegreift und diese gestalten kann undwill.“ Aus dem „Neuland“ der Bundeskanzlerinmüsse kurz- und langfristig einstarkes, offenes Netz werden, an dem allegleichberechtigt partizipieren können.Grundlage dafür seien eine flächendeckendeBreitbandversorgung, die gesetzlicheVerankerung der Netzneutralität undpraxisorientierte Datenschutzstandards.Darüber hinaus müsse das Urheberrechtan die Digitalisierung angepasst werden:„Das Leistungsschutzrecht für Presseverlageschadet Deutschland und gehört wiederabgeschafft“, fordert der BITMi-Präsident.Ein wichtiger Schritt sei zudem die Eindämmungder Softwarepatentierung.BITMi-Präsident Oliver Grün: „Wir sind längst imdigitalen Zeitalter angekommen.“6


SzeneDer Bundesverband IT-Mittelstand e. V. (BITMi) ist der einzige IT-Fachverband,der ausschließlich mittelständische Interessen profiliert vertritt. Im BITMi sindsowohl direkte Mitglieder als auch dem BITMi assoziierte Verbände zusammengeschlossen.Der Verband repräsentiert damit die Interessen von mehr als 800mittelständischen IT-Unternehmen in Deutschland mit einem Umsatzvolumenvon mehreren Milliarden Euro. www.bitmi.deDer 10-Punkte-Plan für den Mittelstand:1. Wettbewerb2. Energie und Umwelt3. Steuersystem4. Standort Deutschland5. Technologie6. Sozialstaat7. Bürokratie8. Finanzierung9. Europa10. Arbeitsmarktwww.bitmi.de/custom/download/10_punkte_plan_fuer_den_mittelstand_1378302393.pdfARCHIV.ONEincl. DMS und Workflowzur revisionssicheren Archivierung digitalerUnterlagen, Dokumente und E-Mails mitumfangreichem Beleg-Workflow.CONSTRUCTION.ONEzur Bearbeitung von Leistungsverzeichnissen(GAEB), Kalkulation, Angebot, Aufmaß,Abrechnung, ...PERSONAL.ONEErgänzungslösung zur Abrechnung undVerwaltung von Personaldaten. Auch Baulohn!KATALOG.ONEImport- und Exportfunktion (z. B. DATANORMund Excel) von großen Artikelkatalogen, ohnediese direkt in SAP B1 verwalten zu müssen.KORE.ONEzur komplexen Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungmit Gemeinkostenverteilung undinnerbetrieblicher Leistungsverrechnung.NOVALINE.SIE NUTZEN SAP BUSINESS ONEUND SUCHEN OPTIMALEERGÄNZUNGSLÖSUNGEN?DANN SPRECHEN SIE UNS AN!R E A L E S T A E...etwas anders eben.Novaline Informationstechnologie GmbHBirkenallee 177www.novaline.denn48432 Rheineinfo@novaline.de 7fon 05971 868 260 n fax 05971 868 290


SzeneZufriedene kundenund mitarbeiterPAC fordert mittelständische IT-Dienstleister in Deutschland dazu auf, dieSteuerung der Produktivität zu professionalisieren und dem Performance-Management eine ganzheitliche Sicht zugrunde zu legen.Die Steuerung der Performancesteckt bei mittelständischenUnternehmen in Deutschlandnoch in den Kinderschuhen. Dies belegendie Ergebnisse aktueller Analysen,die das Analysten- und BeratungshausPAC im Rahmen des ForschungsprojektsProdIT (Produktivität IT-basierter Dienstleistungen)durchführte. Gerade mittelständischeIT-Dienstleister sollten dieMitarbeiterentwicklung und -motivationsowie die Zufriedenheit der Kunden inden Fokus ihrer Performance-Steuerungrücken.» Genialität ist ein wesentlicherFaktor im Software Engineering:Ein exzellenter Software Engineerhat das Potenzial, die Performanceeines gesamten Unternehmens zusteigern. Wir streben danach, diebesten Entwickler zu gewinnen.Holger Wolff, Geschäftsführer,MaibornWolff et al GmbHlangfristige Performance-Steuerungfunktioniert auch imiT-mittelstandDie Fallstudien im PAC-Forschungsreport„Wie IT-Dienstleister ihre Produktivitätsteuern – Beispiele aus der Praxis mittelständischerIT-Berater und Systemintegratoren“belegen, dass eine langfristigeSteuerung der Performance auch imIT-Mittelstand lohnend ist. Die Grundlage» Planen, messen und steuernreichen nicht, wir müssen zueiner Orientierung an einemübergeordneten Wertesystem. EineVertrauenskultur ist unser Ziel undeine Voraussetzung für eine effektiveSteuerung der Performance.Uwe Rotermund, Geschäftsführer,noventum consulting GmbH8


Szenefür den Report bilden Gespräche mit Managernvon drei IT-Dienstleistungsunternehmen,die PAC als Vorreiter in punctonachhaltiges Performance-Managementidentifizierte. Dazu gehören die HenrichsenAG, die noventum consulting GmbHsowie die MaibornWolff et al GmbH.GanzheitlicheSteuerungssystemebieten die Basis,sollten aber kritischbegleitet werdenAls Grundlage für die Steuerung derPerformance in den drei Vorreiterunternehmenkommen Ansätze wie das Excellence-Modellder European Foundationfor Quality Management (EFQM) und dieBalanced Scorecard Methodik (BCM) zumEinsatz. Allerdings sollten diese Ansätzenicht unkritisch übernommen werden. Sozeigen die Fallstudien auch, wo die Fallstrickesolcher Methoden liegen und wiediese umschifft werden können. Insbesonderedie Steuerung nach Kennzahlen musskritisch begleitet werden. „Eine falscheSteuerung kann mehr Schaden anrichtenals keine – insbesondere dann, wenn dieKennzahlen als Grundlage für die Entlohnungherangezogen werden“, so Stiehler.www.pac-online.deSeit fast 10 Jahren unterstützen wir unsere Kunden mitSAP Dienstleistungen. Wir kennen die Leistungsfähigkeitvon SAP Business One und auch die Welt derSAP Cloud Lösungen. Seit 2007 arbeiten wir als ersterPilotkunde bereits selbst mit SAP Business ByDesign.Wir kennen dadurch die Facetten der Auswahl, Einführung,Integration und Betreuung der Lösungen. Ergänzt werdenunsere Erfahrungen mit jährlich tausenden gelösten Serviceund Supportfällen für die SAP Business Suite.Dieser Erfahrungsschatz ermöglicht uns das anzubieten,was auch wir uns als Mittelständler selbst wünschen – einenganzheitlichen Ansatz der 360° Beratung und Betreuung:Auswahlberatung: ERP aus der Cloud oder OnPremise als vor Ort-Installation?Implementierung: SAP Business One und SAP Business ByDesign – in wenigen Wochen für Sie einsatzbereit!Integrationsberatung: Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen – nutzen Sie unsere Erfahrungen.Migrationsberatung: Vom Altsystem zur neuen Lösung – wir helfen Ihnen auf diesem Weg.Anpassungsentwicklung: Die passende Zusatzfunktionalität für Ihre SAP Lösung – so individuell wie Sie.Betreuungsservice: Konzentrieren Sie sich auf Ihr Geschäft – wir konzentrieren uns auf Unterstützung Ihrer Anwender.Branchenlösung: BIT Mieten & Leihen – die SAP Business ByDesign Lösung für das Vermiet- und Verleihgeschäft.Jetzt anmelden!Mit 240 Mitarbeitern an 3 Standorten sowie unserem starken Partnernetzwerk bieten wir Ihnenals Ihr Partner für SAP Mittelstandslösungen die richtige Lösung für Ihre Anforderung.Testen Sie uns: +49 3591 5253 0 • info@bautzen-it.de • www.bautzen-it.deBIT – Bautzen IT.Group GmbH & Co. KGPreuschwitzer Str. 2002625 BautzenBertolt-Brecht-Allee 2401309 DresdenBahnhofstraße 830159 Hannover9


SzeneTermin: B1-Aktionstag 9./10. oktoberUnter www.sap.de/businessone-aktionstage findet sich die Veranstaltungsliste der B1-Partner für dieAktionstage am 9. und 10. Oktober 2013. An zahl reichen Standorten in ganz Deutschland präsentierenSAP und Partner die neuen Möglichkeiten der B1-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen.Um was es geht? Jederzeit das eigene Geschäft im Griff haben und konzentriert auf das Wesentliche sein.Weitere Antworten auf die Fragen: Wie verbessern Firmen ihren Cashflow und sparen Kosten? Welche neuenAnalysemöglichkeiten eröffnet B1 powered by SAP Hana? Welche zusätzlichen Funktionen bringt die neueB1-Version 9.0? (Siehe auch Seite 32 dieser Ausgabe.) In spannenden Vorträgen erzählen Branchenkollegen undIT-Experten von ihren Projekten und liefern neue Impulse.Rätselhaftes B1Als Gehirntraining und zur Vorbereitung auf dasnächste B1-Meeting ein Kreuzworträtsel mit Begriffenaus der SAP-B1- und IT-Welt. Sie solltendie Walldorfer schon genauer kennen, um diesesRätsel lösen zu können.Waagerecht2 Drittes Wort aus WWW5 Das Betriebssystem für SAP Hana6 Eine Abk. für B18 Drittes Wort aus SBO9 Zweites Wort aus RSP10 Abk. für SAP Business One11 Zweite Funktion aus Drag and ...Senkrecht1 Name des B1-DB-Servers (auch DB-Sprache)2 Name des Client- undServer-Betreibssystems bei B13 Firmenname für die Abk. MS4 Gegenstück zu Server6 Familienname eines aktuellen SAP Co-CEO7 Abk. für Fernwartungsfunktion bei B1Die Lösung des B1-Rätsels finden Sie auf Seite 50.10


UNIORG Gruppe ▪ Lissaboner Allee 6-8 ▪ 44269 DortmundTel. 0231 9497-0 ▪ Fax 0231 9497-199 ▪ info@uniorg.de ▪ www.uniorg.deUNIORGIntegration von Vertriebsniederlassungen und Vertiebspartnernmit SAP® Business One und B1i / SAP II▪ Vollständige Integration in Ihre SAP® Systemlandschaft ▪ Konsistente Sicht auf alle Daten ▪Schnelle und kostengünstige Integration von Niederlassungen ▪ Vorkonfigurierte Szenarienzur schnellen Einführung ▪ Schnellere Entwicklung kundenspezifischer Anforderungen ▪Einfache Erweiterungsmöglichkeiten ▪ Integration von mehreren SAP Business One Instanzen▪ Datenharmonisierung ▪ Optimierung▪ Automatisierungder Lieferkette ▪ Abbildung vonEDI-Geschäftsprozessen über die SAPCloud Plattform SAP II ▪komplexer Geschäftsprozesse▪ FI Konsolidierung▪UNIORG BOne RentKomplettlösung zur ObjektvermietungSAP HANASAP® Business OneAnalytics powered by SAP HANA▪ Vollständige Integration in SAP® BusinessOne ▪ Geräteverwaltung ▪ Mietangeboteund -verträge ▪ GrafischePlantafel ▪ Massen- und Einzelvermietung▪ Übersetzungstool ▪ Ressourcenoptimierungund reduzierter Verwaltungsaufwanddurch die grafischePlantafel ▪ Jederzeit einen aktuellenÜberblick über Maschinenwerte undVerfügbarkeiten ▪ Optionale Modulezur Katalog- und Artikelverwaltung ▪▪ Leistungsfähige Analysemodelle ▪ Echtzeitanalysen▪ Kostenstellenauswertung▪ Betriebsbuchhaltung vs. Finanzbuchhaltung▪ Dynamic Cash Prognose ▪Enterprise Search ▪ Hierarchische Suchein allen SAP® Business One Modulen ▪SAP® Business OneVersion for SAP HANA▪ Geschäftsinformationen in Echtzeit ▪Interaktive Analysemodelle ▪ Einbettunganalytischer Inhalte in Transaktionsmasken▪ Echtzeitanalyse und -daten ▪Berichterstellung und -ausführung direktdurch den Anwender ▪


SzeneSteuermannskunstDie Elektronische Einkommensteuererklärung (Elster) findetimmer stärkere Verbreitung. Allein 2012 wurden zwölf MillionenEinkommensteuererklärungen online abgegeben.Das sind 26 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr.© Nomad_Soul, Shutterstock.comFür die elektronische Steuererklärungstellt die Finanzverwaltung das kostenloseProgramm ElsterFormularzur Verfügung. Es ermöglicht unter anderemdie Dateneingabe in ein elektronischesSteuerformular und die verschlüsselteÜbertragung der Steuererklärung andie Finanzverwaltung. Vor Übertragungführt die Software eine Plausibilitätsprüfungder Daten durch und weistden Steuerzahler auf widersprüchlicheEingaben hin. ElsterFormular gibt allerdingskeine gezielten Hinweise, wie manSteuern sparen kann, und ist kein Ersatzfür die fachkundige Unterstützung einessteuerlichen Beraters. Ein Vorteil derAbwicklung auf elektronischem Weg istdie kürzere Wartezeit, denn elektronischeSteuererklärungen werden von denFinanzämtern bevorzugt bearbeitet.Tipps zur nutzungvon elsterDas Programm: ElsterFormular stehtunter www.elster.de als Downloadbereit oder kann bei Finanzämtern alsCD-Rom abgeholt werden. Die Elster-Komponenten sind aber auch in kommerziellerSteuer-Software enthalten. Mansollte darauf achten, jeweils die aktuellsteVersion der Software zu nutzen, da sichdas Steuerrecht ändern kann und dasProgramm für die Datenübermittlungständig überarbeitet wird.Technische Voraussetzungen: ElsterFormularsollte auch auf älteren Windows-PCs zu installieren sein. Unterstütztwerden Windows 7, Windows Vista,12


SzeneWindows XP und Windows 8. Apple-Besitzer und Nutzer des BetriebssystemsLinux benötigen eine Spezial-Software,die eine Windows-Installation erlaubt –oder sie nutzen das Web-Portal ElsterOnline.Ein Drucker für den Ausdruck vonSteuererklärung und Übertragungsprotokollwird benötigt.Ausfüllen: Bei der elektronischen Steuererklärunggibt man die Daten am Bildschirmin Masken ein. SorgfältigesAusfüllen ist wichtig, da fehlerhafte Eintragungenspäter nur noch eingeschränktkorrigiert werden können. Irrtümer undkleinere Fehler können dem Steuerpflichtigenaber nicht zum Nachteil gereichen.Übermittlung: Die Daten werden verschlüsseltund mithilfe einer gesichertenInternetverbindung übertragen. Für dienotwendige Authentifizierung des Antragstellersgibt es zwei Wege. Erstens:Per Unterschrift und Post. Nach derelektronischen Übermittlung der Datenmit ElsterFormular druckt der Anwenderdie „Komprimierte Steuererklärung“ aus.Diesen Ausdruck sendet er unterschriebenan das zuständige Finanzamt. Derzweite Weg ist das elektronische Zertifikat,mit dem die Steuererklärung papierlosund ohne Unterschrift abgegebenwerden kann. Das persönliche Zertifikaterhalten Steuerpflichtige kostenlos unterwww.elsteronline.de.ElsterOnline: Ohnedie Installation einesProgramms kanninzwischen auch über dasWeb-Portal ElsterOnlineeine elektronischeSteuererklärung abgegebenwerden. Dazu ist eineRegistrierung erforderlich.Belege müssen dieSteuerpflichtigen nur dannbeim Finanzamt einreichen,wenn dies gesetzlichvorgeschrieben ist.www.bitkom.org13


SzeneBone Rent: Die komplettlösungzur objektvermietungDie Vermietung von Objekten ist mittlerweile zu einem wichtigen Standbeinverschiedener Branchen geworden. Um die betrieblichen Aktivitäten optimalzu koordinieren, ist eine passgenaue Unternehmenslösung unerlässlich.Die Uniorg-Gruppe hat eine industriespezifische Komplettlösung fürkleine und mittelständische Unternehmen auf Basis von B1 entwickelt,die allen Anforderungen der Baumaschinenvermietung in der Einzel- undMassenvermietung gerecht wird.Hans-Peter Kreft, Geschäftsführerbei Uniorg Services, bekräftigt:„Unser Ziel war es, eine Lösungzu schaffen, die vollständig in B1 unddessen Kernfunktionen integriert ist undden spezifischen Anforderungen dieserBranche gerecht wird. So erlaubt die integriertegrafische Plantafel einen vollenÜberblick über die Verfügbarkeiten derVermietobjekte und besitzt neben einerdetaillierten Objektübersicht eine Auswahlmöglichkeitder Ressourcen in einerkalendarischen Darstellung.“Die praxiserprobte Lösung ermöglicht es,Maschinen und Fahrzeuge als Vermietobjektezu deklarieren. Mietverträge werdenautomatisch über Uniorg BOne Renterstellt und verbucht. Ausfall- und Wartungszeitenvon Vermietartikeln werdenzur Planungssicherheit in der übersichtlichenPlantafel erfasst. Detaillierte Historienbieten Aufzeichnung von Betriebsstundenund Wirtschaftlichkeit sowieeine Service-, Eigentümer- und Vermiethistorie.Die im Bereich der Vermietungerzeugten Daten können automatisiert imB1-Standard weiterverarbeitet werden.Alle so erzeugten Daten stehen ebenfallsfür Auswertungen zur Verfügung. Überein qualifiziertes Implementierungsverfahrenkann man BOne Rent schnell undeinfach einführen.www.uniorg.de© rodho, Shutterstock.com14


Sie suchen nach Szene einempassenden Partner?SAP Business One Partner Awards 2012SAP Business One | SAP Business One on SAP HANASAP Business One CloudGroßhandel | HighTech | KonzernniederlassungenJuweliere | Vending | Technischer KundendienstDeutschland | Österreich | Italien | SchweizTschechien | Internationale RolloutsVersino AGBahnhofstr. 35, D-84503 Altöttingwww.versino.de15


Szene CoverstoryDie Guten werden besser,der Durchschnitt fällt abWie stark ist die Konkurrenz? Diese Fragen beantwortet derBusiness Performance Index: Das Benchmarking-Instrumentermittelt ein Bild von der Leistung eines Unternehmens undseiner Stellung innerhalb der Branche.Gesundheitsvorsorge fürsGeschäft mithilfe IT: DerBusiness PerformanceIndex (BPI) verrät den Istzustand.Vorsorge, Wachstum und Sicherheitkommen durch die Informationstechnik.Ein Forschungsprojektermöglicht es, dem Klein- undMittelstand seine eigene Positionund Leistungsfähigkeit im Marktzu finden. Vorrangig geht es umeine Geschäftsprozessanalyse undwenig überraschend: Der Einsatzvon IT kann Unternehmen erfolgreichermachen. Darüber sprach dasBus1ness Magazin mit MitinitiatorStefan Holland, Leiter MarketingEcosystem und Channel bei SAP:„Vor drei Jahren startete das Projekt.Die meisten Studien befasstensich damals mit Großunternehmenoder einzelnen Prozessen“, erzähltHolland zu Beginn des Bus1ness-Interviews. „Es gab keinen Maßstab,mit dem der Mittelstand seineeigene Leistungsfähigkeit umfassendbeurteilen konnte. Das wolltenwir ändern, um ihm genau dies zuermöglichen und eine Plattform zuschaffen, durch die auch Dritte denMittelstand und seine Bedürfnissebesser kennenlernen.“Was bringt der Business PerformanceIndex dem Geschäftsführer einesUnternehmens? „Mithilfe des BPIbekommt er innerhalb von 40 Minuteneinen ersten Überblick überdie Leistungsfähigkeit seines Unternehmens“,antwortet Stefan Holland.„Er sieht genau, wo die Stärken undSchwächen sind und was Branchenkollegenbesser machen. Wer weiß,wo sein Unternehmen steht, kannneue Ziele schneller und besser erreichen.“Im globalen Wettbewerb16


Coverstory Szene17


Szene Coverstoryliegt der deutsche Mittelstand weit vorn:1300 mittelständische Weltmarktführerkommen aus Deutschland, verkündetekürzlich das deutsche Bundesministeriumfür Wirtschaft und Technologie. Laut BPIhat der Mittelstand in Deutschland, Österreichund der Schweiz die Qualität seinerProzesse in den vergangenen Monatenverbessert. Gleichzeitig erkennen die Studienautorenvon Techconsult optimierteWerte im Bereich IT-Unterstützung, demReifegrad innovativer IT-Lösungen unddamit verbunden einen höheren Unternehmenserfolg.Für den aktuellen BPIstanden leitende Angestellte und Geschäftsführeraus fast 1500 Unternehmenim deutschsprachigen Raum Rede undAntwort. Ihre Antworten werden in vierIndizes zusammengefasst:▪ BPI für die Prozessausführung▪ IT-Unterstützungsgrad▪ Reifegrad innovativer IT-Lösungen▪ Unternehmenserfolg (KPIs)SAP-Manager Holland: „Bislang gibt esden BPI für Fertigung, Dienstleistungund Handel. Auf unserer Homepage stehtdetailliert, für wen sich der BPI lohnt:www.business-performance-index.de.“Die drei untersuchten Branchen erzielenunterschiedliche Index-Ergebnisse. Dieunumstrittene Star-Branche im BPI istdie mittelständische Fertigungsindustrie.Sie verzeichnet mit Abstand die bestenWerte. Der Grad der IT-Unterstützung istkonstant. Beim Reifegrad der IT-Lösungensteigerten sich die Fertiger, auch derIndex Unternehmenserfolg stieg zuletzt.» Man kann nichteinfach irgendeine Lösungzur Prozessverbesserungimplementieren.Die Dienstleister waren nicht ganz soleistungsfähig. Bei der IT-Unterstützungerhöhten sie jedoch den Indexwert undauch beim Unternehmenserfolg legtensie zu. Der Handel bildet das Schlusslichtder Branchen. Den BPI konnte er minimalverbessern. Die BPI-Auswertung desvergangenen Jahres ergibt somit einendeutlichen Unterschied: Die Top-Ten-Unternehmen sind um etwa ein Drittelleistungsfähiger als der Durchschnitt.Hat Stefan Holland ein solches Ergebniserwartet? „Mit diesem Ergebnis habe ichgerechnet“, erklärt er. „Schließlich sinddie Spitzenunternehmen enorm leistungsfähig.Es erstaunt daher nicht, dass derAbstand zum Durchschnitt groß ist. Wasmich aber überraschte: Die aktuelle Fertigungsstudiezeigt, dass sich der Abstandzwischen den besten Unternehmen unddem Durchschnitt weiter vergrößert undnicht etwa weniger wird. Während diegenerelle Leistungsfähigkeit sinkt, steigtder Wert der Top Ten.“Die Studie fand heraus, dass IT-Unterstützungund eine hohe Prozessqualitätnachweislich das Geschäftsergebnis verbessern.„Vermutlich haben Unternehmen,die in eine umfassende IT investieren, ihreProzesse analysiert und gestrafft – und er-18


Coverstory Szenezielen dadurch bessereGeschäftsergebnisse“,interpretiert Hollanddieses Ergebnisse.Entscheidend für denUnternehmenserfolgsind straffe Prozesse:„Doch man kann nichteinfach irgendeineLösung zur Prozessverbesserungimplementieren“,warntder SAP-Manager imBus1ness-Gespräch.„Gerade im Mittelstandsind die Abläufe oftsehr individuell. Die ITmuss ein breites Spektrumabdecken undindividualisierbar sein,damit alle Anforderungenoptimal abgebildetwerden können.“ Was die Herausforderungenbetrifft, plagen sich die Mittelständlernach wie vor mit den gleichenProblemen: Kosten senken und Personalgewinnen sind die Top zwei. Bessere IT-Unterstützung findet sich auf dem viertenPlatz. Außerdem sehen Mittelständler öftersteigende Einkaufspreise als Herausforderungan.Stefan Holland, SAPSeit über vierzig Jahren steht SAP fürintegrierte, ganzheitliche Standard-Software.Dieser Anspruch wurde auch mitder Mittelstandslösung SAP Business One(B1) umgesetzt. Welche Kernkomponentenund Funktionen von B1 führen nachMeinung von StefanHolland zu einem überdurchschnittlichenBPI?„Viele mittelständischeUnternehmen sind mitNischenprodukten ungemeinerfolgreich undoft sogar Weltmarktführer.Für diese Produktebraucht es spezielleProzesse – da kommtman mit dem Standardnicht weiter. Genau dasist die Stärke von BusinessOne: Die Lösunglässt sich individualisieren.Das übernehmenunsere Partner, die sichmeist auf bestimmteBranchen spezialisierthaben und daher genauwissen, was der Kundebenötigt. Trotz aller Individualisierungautomatisiert und beschleunigt BusinessOne viele Abläufe – und wer effektiverarbeitet, hat mehr Zeit für Innovationenund neue Kunden und erzielt damit bessereGeschäftsergebnisse. Aber es gibt nochweitere Vorteile: Alle betriebswirtschaftlichenDaten sind in einem System abrufbar.Dadurch können Unternehmer fundiertereEntscheidungen treffen und aufaktuelle Entwicklungen schneller reagieren.“Mit SAP Business One erhöht sichder Business Performance Index. Oder?„Ganz so einfach ist es nicht“, korrigiertSAP-Manager Holland. „Bevor man etwasändert, sollte man zuerst seinen Status19


Szene Coverstoryquo bestimmen: Wo steht mein Unternehmen,worin sind wir gut, was machtdie Konkurrenz besser? Das kann manmit dem BPI schnell herausfinden.“ Diemeisten Unternehmer haben eine Ahnung,wo es Nachholbedarf gibt, und bekommendas durch den BPI mit Fakten bestätigt.Danach beginnt die Suche nach derpassenden Lösung. Dafür sollte man sichUnterstützung von Branchenexperten holen.Zudem gibt es weitere Technologien,die die Performance verbessern. Die BPI-Studie ist die erste Untersuchung in derDACH-Region, die einen direkten Zusammenhangzwischen Prozessqualität undUnternehmenserfolg belegt. Peter Burghardt,Managing Director des KasselerAnalystenhauses Techconsult: „Über alleBranchen hinweg zeigt sich eine positiveGewinnentwicklung der Unternehmen abeinem BPI-Wert von 67 Punkten. Daruntergibt es nur wenige Unternehmen, dietrotz fehlender Prozessgüte eine positiveTendenz aufweisen.“ Wenn ein Unternehmenmit mehr IT-Einsatz die eigeneLeistungsfähigkeit verbessern will: WelcheFunktion und Rolle übernimmt in einemsolchen Szenario der B1-Partner? StefanHolland: „Unsere Partner haben sich oftauf bestimmte Branchen spezialisiert. Siewissen genau, von was der Kunde spricht,und finden für jede Anforderung eineLösung. Zudem sind sie Ansprechpartnerfür nahezu alle IT-Fragen – und optimalerweiseauch ganz in der Nähe angesiedelt,sodass sie nicht nur Dienstleister, sondernechte Partner sind.“Vor Kurzem kam die Version 9 von B1auf den Markt, siehe auch Seite 32 dieserAusgabe. Was ist neu? „Release 9.0 bietetfür nahezu alle betriebswirtschaftlichenBereiche kleine Erweiterungen, die im AlltagZeit sparen“, freut sich Stefan Holland.Beispielsweise können Mitarbeiter nunihre Bestellanforderung direkt in ein Formulareingeben, das automatisch an denEinkauf weitergeleitet wird. „Ein Meilen-20


Coverstory Szenestein ist sicher das integrierte Ariba-Netzwerk:Damit sind Unternehmen direkt mitihren Zulieferern und Kunden verbunden,was die tägliche Kommunikation enormerleichtert und zudem neue Potenziale zurKundengewinnung eröffnet“, erklärt Hollanddie Funktion des Zukaufs von Aribadurch SAP im vergangenen Jahr. Nichtneu, aber immer wieder nachgefragt istdie mobile Anbindung: Der Außendienstkann per Mobilgerät jederzeit auf SAPBusiness One zugreifen und ist daher auchunterwegs immer informiert. Techconsulthat erhoben, dass mobile Geräte im Mittelstandmittlerweile selbstverständlich imEinsatz sind: Dabei setzen rund 30 Prozentder Unternehmen Smartphones ein und 27Prozent Laptops.Und abschließend die Frage von Bus1nessan Stefan Holland: Welche neuen Technologiengibt es für den Mittelstand? „Zu denwichtigsten gehören sicher die In-Memory-TechnologieSAP Hana und BusinessIntelligence“, freut sich der SAP-Managerüber die wiedergefundene Innovationskraftder SAP. Business Intelligence machtaus Daten Informationen: Sämtliche Kennzahlenkönnen analysiert werden. Dadurchgewinnen Führungskräfte wertvolle Erkenntnissefür operative oder strategischeEntscheidungen. „Mit SAP Hana lassensich auch größte Datenmengen in Echtzeitauswerten“, erklärt Holland, siehe auchSeite 36 dieser Ausgabe. Bei B1, Version fürHana, können sich Manager ihre Auswertungenselbst ohne Hilfe der IT-Abteilungzusammenstellen und mit wenigen Klicksin übersichtlichen Grafiken anzeigenlassen. „Das beschleunigt Entscheidungenenorm – und sichert Manager ab, schließlichhaben sie fundierte Datengrundlagen“,betont der SAP-Manager Stefan Hollandzum Schluss der Interviews.www.businessperformance-index.deBuchtipp: Das ende des ZufallsAutor: Rudi Klausnitzer, 232 Seiten, 2013, ISBN 978-3-7110-0040-8Wer die Zukunft kennt, demgehört sie. Die Big-Data-Weltverarbeitet die riesigen Datenmengen,die wir täglich erzeugen,und schaltet somit Schrittfür Schritt den Zufall aus. Wirtschaft,Wissenschaft und Politikmüssen sich darauf einstellen.Der richtige Umgang mitDaten wird zu einem entscheidendenWettbewerbsfaktor.Rudi Klausnitzer: „Wachsamgegenüber den Gefahren, aberoffen für die riesigen Chancen,die sich bieten, denn die Big-Data-Zukunft findet statt.“www.ecowin.at21


Szene Technikkleine Unternehmenganz großDas indische Unternehmen 4G Identity Solutions Pvt Ltd. wirdseine geschäftskritischen Prozesse mit SAP Business One straffenund vereinheitlichen. Damit ist der Hersteller von biometrischenIdentitätsmanagementlösungen der 40.000. Kunde von SAP Business One.22


Technik Szene© Z-art, Shutterstock.com4G Identity Solutionswird BusinessOne unteranderem in der Buchhaltung,im Finanz- undPersonalwesen, Vertrieb,Kundenbeziehungsmanagementsowie im Einkaufund der Bestandsverwaltungeinsetzen.„Die aktuelle Version 9.0von SAP Business One istspeziell auf die Bedürfnissevon kleinen und aufstrebendenUnternehmenzugeschnitten“, so RayBoggs, Vice President,SMB Research, IDC. „SAPhat die Funktionalitätenlaufend erweitert, umwachsende Unternehmendabei zu unterstützen,sämtliche Geschäftsprozessekostengünstigabzudecken.“ DasUnternehmen gehört zurwachsenden Zahl vonKMUs, die mithilfe vonBusiness One sämtlicheGeschäftsinformationenin einem System vorhalten.Dank der Skalierbarkeitder Software lässtsie sich an veränderteBedürfnisse, etwa durchweiteres Unternehmenswachstum,anpassen.Mit Business One hat 4GIdentity Solutions den gesamtenVerkaufsvorganggestrafft – angefangen beider Nachverfolgung vonLeads und Geschäftsmöglichkeitenüber die Verwaltungvon Verkaufsaufträgenund Kundendatenbis hin zur After-Sales-Unterstützung. „Die Softwareist einfach und intuitivnutzbar. So könnenwir unsere Back-Office-Prozesse schneller undeffizienter gestalten. Als40.000. Kunde sind wirein Beweis für das klareBekenntnis von SAP, mitintegrierten Lösungendas Geschäft von KMUsweltweit zu verbessern“,sagt Srinivasa Rao, VicePresident, Business Development,4G IdentitySolutions.Seit seiner Einführung imMärz 2002 hat sich SAPBusiness One gemessenan der Kundenanzahl zurmeistverkauften ERP-Anwendungvon SAP entwickelt.In Zusammenarbeitmit 635 Partnern weltweitwird SAP Business Onein mehr als 150 Länderneingesetzt und ist in 41länderspezifischen und 27Sprachversionen erhältlich.KMUs sowie Tochtergesellschaftenund ZweigniederlassungengrößererUnternehmen profitierenvon niedrigen Gesamtbetriebskosten.Die Softwaredeckt Kernprozesse unternehmensweitund durchgängigab.www.sap.de23


ManagementScharfe SichtMit aufbereiteten Daten speziell für das Management oder fürFührungskräfte lässt sich das Geschäft produktiver und letztendlicherfolgreicher steuern. Wer sogenannte Dashboards in Form vonZusatzsoftware einsetzt, die Daten verdichtet und grafisch übersichtlichdarstellt, profitiert vom B1-Einsatz noch mehr.24


ManagementWenn VertriebsgeschäftsführerHardy Grandl von der FirmaMagnetbau Schramme ausDeggenhausertal von einer Geschäftsreisezurückkehrt, dann lässt er andersals früher seine E-Mails ein klein wenigliegen. Er loggt sich nämlich in die B1-Beas-Gesamtsystemlösung ein und ruftDashboards auf. „Wertschöpfung, die mitden abgeschlossenen Aufträgen erarbeitetwurde und mit den geplanten Aufträgenerwirtschaftet wird, stellt für mich wichtigeUnternehmenskenngrößen dar. Unddie Dashboards zeigen mir, was auftragsundumsatzmäßig los ist. Das ist für einenVertriebsgeschäftsführer elementar“, erklärtGrandl.Die Dashboards, die bei MagnetbauSchramme eingesetzt werden, stammenvom SAP-Partner Jochen Clemens GmbHaus Karlsruhe, die sich auf dezidierteThemen beim B1-Beas-Einsatz spezialisierthat. Technische Basis ist das SAP-Produktnamens Dashboard Designer. Wie FirmenchefClemens sagt, „werden die Möglichkeitenund erzielbaren Nutzeneffekte, dieDashboards mit sich bringen, mitunterunterschätzt. Sie zeigen auf einen BlickWertschöpfungen oder Produktivität auf,sodass unverzüglich gehandelt werdenkann.“ Vorgefertigte, sprich vorkonfigurierteB1-Dashboards von Clemens gibtes für das Controlling, die Produktion,den Verkauf und den Einkauf – stets imZusammenspiel eben für B1 und denFertigungsgesamtlösungen von Beas.Eingeführt wurden B1/Beas bei MagnetbauSchramme vom B1-Partner ColumbusSystems aus Ravensburg.Missen möchte man beim Mittelständlerdie Dashboards längst nicht mehr. Nebendem Vertriebsgeschäftsführer greift auchder Produktionsleiter auf die nützlichenInstrumente zurück. Er hat damit den Auftragsfortschrittder Montagelinie stets imBlick. Hier werden die montierten Stückzahlenautomatisch erfasst und über eineSchnittstelle an Beas übergeben. So wirdder Auftragsfortschritt bei MagnetbauSchramme immer mit korrekten Wertenversorgt. Gibt es Rückstände, wird diesvia Dashboard dargestellt.Zuschnitt auf B1-AnwenderfirmenDashboards auf Basis von SAP DashboardDesigner funktionieren ähnlich wieB1-Reports. Ihnen liegen ebenfalls SQL-Statements zugrunde; sie haben aber vonvornherein vielerlei Funktionen für dievisuelle grafische Darstellung sozusagenim Bauch. Und sie liefern stets topaktuelleDaten. Wie Clemens herausstreicht, „istdie Einführung unserer vorgefertigtenDashboards in kurzer Zeit zu bewerkstelligen.Auch passen sie ausgezeichnet indas Investitionsgefüge mittelständischerB1-Beas-Anwenderunternehmen.“www.jochenclemens.dewww.beasgroup.comwww.columbus-systems.de25


Technik ManagementRevisionssicherarchivierenNaturgemäß kann man in B1 eigene Dokumente verwalten und anGeschäftsprozesse anhängen. Ganz komfortabel ist das aber nicht.Der Anwender fragt sich: B1-Anhänge oder Dokumentenmanagement?Autor Christian Kipp von Novaline erklärt, wie Dokumente sicher abgelegtund einfach gefunden werden.Immer mehr Belege liegen in elektronischerForm vor. Beispiele hierfür findensich viele: So werden Rechnungenoft nur noch per E-Mail als Dateianhangversendet; eingehende Angebote undKundenbestellungen, inklusive Angebotsanfragenmit Skizzen oderkomplexen Anforderungsbeschreibungen,kommen elektronisch.Selbst wenn die Dokumenteper Fax ankommen,nutzen vieleUnternehmen dieMöglichkeit derTelefonanlage,die Faxe alsE-Mail andie Benut-zer zu verteilen. Somit liegt der Gedankenahe, diese Belege auch zu dem jeweiligenVorgang in B1 zu speichern, um diesedann jederzeit und schnell für mehrerePersonen gleichzeitig zur Verfügung zu haben.B1 bietet mit der Funktion „Anhänge“eine Möglichkeit, die mit Standardwerkzeugeneine Lösung bietet. In vielen Dialogenbefindet sich der Tab „Anhänge“ (Verkaufs-/Einkaufs belege, Geschäftspartner,Aktivitäten, Opportunities, Artikelstamm,Mitarbeiterstammdaten). Über den Schalter„Durchsuchen“ lassen sich Dokumenteim Dateisystem suchen und verknüpfen.Als Ergebnis erhält man eine Eins-zu-eins-Verknüpfung zwischen der gewähltenDatei und dem Kundenauftrag, Geschäftspartner,Aktivität etc., d. h. am Beispieleiner Kundenbestellung, die in PDF-FormDer Autor Christian Kipp ist Partner Manager EMEA bei Novaline Informationstechnologie, einemHersteller von SAP-B1-Add-ons. Zuvor war er bei Freicon und Porsche Informatik als Consultant,Projektleiter und Produktmanager für Dealer Managementsysteme und CRM tätig.26


Management Technikvorliegt und zu dem Kundenauf trag verknüpftwurde, dass sich diese Bestellungüber den Kundenauftrag wieder findenlässt. Wurde mehr als eine Datei mit demKundenauftrag verknüpft, findet sich eineent sprechen de Liste aller Dokumente bei„Anhänge“. Mit einem Doppelklick aufdie entsprechende Zeile wird die Datei mitdem jeweils verknüpften Programm geöffnet.Diese Standardfunktion von B1 bieteteine erste Möglichkeit, Dateien mit Vorgängenoder Stammdaten zu verknüpfen.Bei näherer Betrachtung tun sich allerdingsSchwächen auf, die bei Anwendern mitmehr als einem Arbeitsplatz von Relevanzsind: Schaut man in die „Anhänge“beim Geschäftspartner, werden nicht dieDateien angezeigt, die in den Belegen oderAktivitäten abgelegt wurden – der Traumvon einer kompletten „Kundenakte“ istdamit nicht erfüllt!Sind nur wenige Belege „angehängt“,findet man den richtigen Beleg vielleicht inangemessener Zeit, wenngleich man sichin der Praxis schon schwertun wird, nacheinem halben Jahr noch zu wissen, welchesder vielen angehängten Dokumente jetztdas ist, was man sucht. Eine Volltextsucheinnerhalb der Dokumente oder eine Suchenach gezielt definierten Suchkriterienbietet diese Standardfunktion von B1 nicht.Von Haus aus übernimmt B1 keine Absicherungvor dem Verändern oder Löschender Dateien. Und wird der Ordner, in demdie Dokumente gespeichert sind, gar verschoben,wird nichts mehr wieder gefunden.Zu beurteilen ist auch, wie viel Aufwandnotwendig ist, wenn Dateianhängevon E-Mails, Scans und Faxen mit diesemStandardwerkzeug abgelegt werden. Hierspielen Dokumentenmanagement- undArchivlösungen (DMS) ihre Stärken aus.Mit Integration in B1 kann ein DMS nichtnur die Verknüpfung zu den SAP-Prozessengewährleisten, sondern das Archivierenund Suchen auch einfacher undeffizienter umsetzen. Erreicht wird dasdurch mehrere Suchkriterien, die direktaus dem B1-Vorgang zur Indexierung beider Ablage automatisch herangezogenwerden. Das B1-Add-on Archiv.One vonNovaline liefert genau diesen Funktionsumfang:Am Beispiel des Kundenauftragsbedeutet das, dass hier neben der Belegnummerauch Informationen wie Datum,Belegart, Geschäftspartner, ggf. benutzerdefinierte Felder und der Volltext aus demDokument als Index mit gespeichert undarchiviert werden. Zum Schluss bleibt beider Suche das „ein Topf, ein Deckel“-Prinzip.Der Anwender braucht nicht in vielenTöpfen nach den Informationen zu einemVorgang zu suchen, sondern hat alles ineinem Archiv. Im Idealfall direkt in B1integriert. Elektronische Archivsystemeerleichtern nicht nur die Suche und dieAblage, sondern sind in der Regel auchrevisionssicher; d. h., es wird systemseitigverhindert, dass Dokumente gelöscht odergeändert werden können. So bleibt manauch gegenüber dem Finanzamt auf dersicheren Seite.www.novaline.de27


Managementmassagefür diekuh …28


Management… Mit einer Two-Tier-ERP-Strategie hat DeLaval, ein Anbieterin der Milchindustrie und in rund115 Ländern vertreten, seine IT-Landschaft harmonisiert. Im Fokusdes Projekts stand das weltweiteinheitliche Geschäftsmodell, derAnspruch an die Technik folgte anzweiter Stelle.Um die einheitlichen Unternehmensprozessebestmöglich zuunterstützen, hat sich DeLaval,ein Unternehmen der Tetra-Laval-Gruppe,zu der auch Tetra Pak gehört, für eineTwo-Tier-ERP-Strategie entschieden,einer Kombination aus SAP ECC undSAP Business One (B1). ECC wird inder Unternehmenszentrale sowie in dengrößeren Niederlassungen eingesetzt,Business One in kleineren Verkaufsgesellschaftenals Ablösung der historischgewachsenen ERP-Systeme. „UnserBusiness-One-Projekt ist kein reines IT-Projekt. Im Mittelpunkt unserer Strategiestand unser weltweit einheitlichesGeschäftsmodell, das wir im Zuge derSystemumstellung auch in den kleinerenNiederlassungen etabliert haben. Mit B1ist die technische Unterstützung für dieGeschäftsprozesse und die dazugehörigenRollen in den kleinen Standortengegeben“, berichtet Konstantin Reidel,IT-Architekt bei DeLaval Services, demweltweiten IT- und Logistik-Dienstleisterder DeLaval-Gruppe.neuorganisationBei der Auswahl des neuen ERP-Systemsstand die Frage im Mittelpunkt, welchesSystem die aus dem Geschäftsmodellresultierenden Vorgaben erfüllen konnte.„Die Entscheidung ist zugunsten B1gefallen, da unsere Anforderungen damitnahezu komplett abzudecken waren undes sich fast nahtlos in das bestehendeSAP-Ecosystem im Konzern einfügt. EinigeModifizierungen und Erweiterungenmussten noch vorgenommen werden,29


Managementdie mit der Zusatzlösungcoresuite country packagevon Coresystems bestenszu realisieren waren“,erklärt Reidel. Zunächstwurde das Paket in derkolumbianischen Niederlassungimplementiert.Nach erfolgreichem Abschlussdes Pilotprojektskamen die Türkei, Südafrika,die Ukraine undIndien dazu. B1i dientals Schnittstelle zu ECC,wobei die Business-Warehouse-Schnittstellewiederumüber einen direktenSQL-Zugriff realisiertwurde. B1 unterstützt dieNiederlassungen heutein ihren komplettenGeschäftsprozessen wieFinanzwesen, Materialbeschaffung,Verkauf undLagerhaltung. Durch dieIntegration in die bestehendeSAP-Landschaftlassen sich die Niederlassungenbesser in globaleProzessabläufe einbinden.Der maßgeschneiderteProduktkatalogUm die Artikelstammdatenin den Niederlassungenso schlank undübersichtlich wie möglichzu halten, nutzt DeLavalden eCatalog von Coresystems.Mit dieser Zusatzfunktionkönnen ausdem Hauptkatalog desECC alle Produkte abonniertwerden, die in denjeweiligen Filialen auchtatsächlich verkauft undbetreut werden. Befindetsich ein Produkt im Abonnementstatus,erhält daslokale System der Filialeautomatisch alle zugehörigenInformationen, Preise,Updates sowie länderbezogeneProduktfreigaben.Das restliche Produktsortimentverbleibt in ECC.ZukunftsplanungCoresystems und DeLavalhaben zusammen einSmall Business ERP Template(länderübergreifenderStandard) erarbeitet.Wird eine Niederlassungauf Basis von SAP BusinessOne umgestellt oderneu gegründet, so erfolgtgleichzeitig die Einführungdes weltweit gültigenGeschäftsmodells. Die30


ManagementProjektlaufzeit bei einer Systemumstellungvon Kick-off bis Go-Live beträgt rundzehn Wochen, bei einer Neuinstallationrund sechs Wochen. „Unsere ersten fünfNiederlassungen haben wir innerhalbvon eineinhalb Jahren mit Business Oneausgestattet und sind mit der Lösung sehrzufrieden. Für das Jahr 2013 ist die Umstellungvon weiteren Standorten geplant,darunter Südkorea“, fasst Reidel zusammen.Hinsichtlich Mitarbeiterschulunghat sich die technische Standardisierungfür DeLaval ebenfalls gelohnt. Das Unternehmenerstellt Schulungsmaterialien undVideos, die den Mitarbeitern weltweit einheitlichzeigen, wie diverse Geschäftsprozesseabzuhandeln sind und wie sich dasmit Unterstützung von B1 umsetzen lässt.„Die eindeutige Rollenverteilung hat sichbewährt und ist im Alltagsgeschäft durchaushilfreich. Darüber hinaus verbessertdie Integration die Effizienz innerhalb derGruppe“, betont Reidel. Das umgesetzteProzess- und Rollenkonzept hat gleichzeitigeine entscheidende Verbesserunghinsichtlich Compliance und der damitverbundenen Audits bewirkt. „Mit unsererstandardisierten ERP-Umgebung sind wirin alle Richtungen flexibel. Ob wir neueMärkte erschließen oder in bestehendenweiter expandieren, mit unserer durchgängigenSAP-Strategie können wir jedeEntwicklung optimal begleiten“, so dasFazit von Konstantin Reidel. ZusätzlichesPotenzial sieht Reidel in der Optimierungder Auftragserfassung des Händlernetzes.Nicht zuletzt ist auch ein Ausbau desSchulungsbereichs geplant.www.delaval.comKonstantin ReidelDeLaval31


ManagementVersionswechsel 9.0Den Versionswechsel zur gleichzeitigen Überprüfung der Systemlandschaftund IT-Strategie nutzen, das empfiehlt B1-Partner bob Systemlösungen.Ein planvolles Vorgehen ist durch vielfältige Änderungen notwendig.Mit der Verfügbarkeit von Business One Version 9.0 hat SAP ihre Mittelstandslösungum neue Funktionen und Prozesse, u. a. für die Lager- und Mengenverwaltungsowie die Preisbildung, ergänzt, die für mehr Flexibilität imtäglichen Gebrauch sorgen sollen. Daneben unterstützt die Software nun auch eine64-bit-Architektur und Single-sign-on beim Client. „Mit dem neuen Release hat SAPdie Lösung noch optimaler am Bedarf von mittelständischen Unternehmen ausgerichtetund viele Kundenanforderungen in die Entwicklung einfließen lassen“, urteilt UweLembgen, Leiter Consulting bei bob Systemlösungen. „Anwender der Vorgängerversionensollten sich jetzt jedoch nicht konzeptions- und kopflos auf 9.0 stürzen. Denneinige neue Funktionen können Anpassungen der Systemarchitektur erfordern“, machtLembgen deutlich. Notwendig sei deshalb ein planvolles Vorgehen. Man hat dahereinige Tipps für den Release-Wechsel erarbeitet, die den B1-Bestandskunden als ersterAnhaltspunkt für Change-Projekte dienen sollen:32


Management1. Lagerplätze: Ein Augenmerk sollteim Planungsprozess auf die Lagerplätzegelegt werden. Diese müssen definiertund fixiert werden, damit die optimaleAusnutzung von vorhandenen Lagerkapazitätendurch chaotische Lagerführungmöglich wird.2. Maß- und Mengeneinheiten: Durchdas Release 9.0 besteht nun die Möglichkeit,Maß- und Mengeneinheiten beiArtikeln für den Ein- und Verkauf festzulegen.Hier sollten die Anwender genauhinschauen und prüfen, ob dieses Featurein ihren Geschäftsmodellen sinnvoll istoder nicht.3. Compliance-Vorgabe: Die Einhaltunggesetzlicher Vorgaben wie beispielsweiseSEPA, E-Bilanz, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz(BilMoG) setzt voraus,dass neben inhaltlichen Voraussetzungenauch organisatorische, technische undfachliche Anforderungen im Vorfeld geklärtwerden.4. Anlagenbuchhaltung: Die Prozesseder Anlagenbuchhaltung sind komplettneu gestaltet. Die Grundsätzlichkeitdieses Sachverhalts macht es notwendig,hierbei ein separates Migrationsprojektzu planen, das sich vom Zeitpunkt ausbetrachtet am Jahresabschluss orientiert.5. EDI-Integration und EDIFACT: Dasneue Release unterstützt den elektronischenDatenaustausch mit Kunden undLieferanten. Hierauf muss die vorhandeneDatenbasis vorbereitet werden. Esgilt zu prüfen, ob dies eine der zentralenAnforderungen für den Release-Wechseldarstellt oder ob ein nachgelagertes EDI-Projekt sinnvoll ist.6. Prozesse und Altsystem: Das bestehendeSystem muss auf Abhängigkeitenvon durchgeführten Modifikationenuntersucht werden. Dies gilt auch für dievorhandenen Datenstrukturen und Prozesse.Hier helfen Visualisierungstechnikenbeim Überblick.7. Analyse des Unternehmens: ImRahmen der Untersuchung lassen sichorganisatorische Besonderheiten undSchwerpunkte identifizieren, die vondem Release-Wechsel besonders betroffensind.8. Datenqualität: Mit den neuen Funktionengehen teils Veränderungen in derDatenstruktur einher, die eine Anpassungder Altsysteme bzw. Drittanwendungennotwendig machen. Diese Chance sollteergriffen werden, um die Qualität derDaten zu überprüfen und gegebenenfallszu optimieren.9. Einrichtung eines autarken Testsystems:Hierdurch kann das neue Releasevor seinem Live-Betrieb ausführlich aufFunktionen und Prozesse getestet werden.An dieser Testphase sollten die KeyUser des Unternehmens teilnehmen.www.bobsys.com33


Management© dotshock, Shutterstock.comSpiel, Satz und Sieg aufallen VertriebskanälenDer Name ist Programm: Als Versandhandelsunternehmen bietet Tennis-Point markenübergreifend ein großes Sortiment an Tennisartikeln. Zudemsprechen die kompetente Beratung und die konsequente Multi-Channel-Strategie für sich. Fünf Jahre nach seiner Gründung hat das Unternehmenüber 150.000 Kunden. Durch die daraus resultierenden Anforderungen an einzukunftssicheres ERP-System hat man sich für B1 von Uniorg entschieden.Hans Peter Kreft,Geschäftsführerbei Uniorg Services,sagt: „Die Aufgabenwaren schnell definiert.Eine umfassende Unternehmenslösungzur Einbindungder gesamtenIT-Landschaft sowie dieIntegration des Onlineshopsund der Kassensystemein den Ladenlokalen.BranchenübergreifendeStandards, die Umsetzungvon IndividualprogrammierungenundZukunftssicherheit zurUnterstützung des starkenWachstums – dies konntenwir Tennis-Point mit B1und unserem Experten-Know-how bieten.“„Die Software unterstütztunsere Wachstumspläne injeder Hinsicht. So könnenwir uns gezielt auf unserKerngeschäft konzentrieren“,bestärkt Maik Langenberg,Geschäftsführerbei Tennis-Point. Mit B1verfügt das Unternehmenüber eine Software, die deneuropaweiten Wachstumskursunterstützt, Onlineshopund Einzelhandelintegriert und effizienteVertriebsprozesse ermöglicht.Langenberg sieht imdurchgängigen Prozessmanagementeine der größtenStärken der SAP-Lösung,da so alle Mitarbeiter ineinem einheitlichen Systemarbeiten. „Sie könnenper Knopfdruck benötigteInformationen abrufen,verstehen Zusammenhängebesser und sind flexiblereinsetzbar“, verdeutlichter – gerade für ein wachsendesUnternehmen einwichtiger Mehrwert.„Bei 4000 Aufträgen täglichund einem jährlichenWachstum von 100 Prozentsind automatisierte Geschäftsabläufeein Muss.Die Einheitlichkeit desSystems, die auch die Erfassungder Lieferungenper Barcode-Scanner miteinschließt, ermöglichtTennis-Point ein effizientes,zeitsparendes Arbeiten“,erklärt Hans-Peter Kreft.www.uniorg.de34


Management35


Technikechtzeit-Analysen mitVishal Sikka, SAP-Vorstandsmitglied fürTechnology und Innovation, ist überzeugt:„Kleine und mittelständische Unternehmenbrauchen sowohl eine vereinfachte IT-Landschaftals auch die Möglichkeit, komplexe Datenin Echtzeit zu verarbeiten. Fast 80 Prozent unsererKunden sind KMU. Mit SAP Hana können siestrukturierte und unstrukturierte Daten aus jederQuelle in Echtzeit analysieren. Außerdem stehenihnen transaktionale Anwendungenund Analysefunktionen ineiner einzigen skalierundanpassbaren Infrastrukturzur Verfügung.Unsere Partnerund wir freuen uns,dass zukünftig auchKMU von verbessertenGeschäftsprozessenprofitierenkönnen, ohneKompromisseeingehenzumüssen.“Mit SAP Hanakönnen UnternehmenEntscheidungenin sogenannterEchtzeit treffen,bestehende Prozessebeschleunigen und innerhalbkürzester Zeitauf größte Datenmengenzugreifen. Im heutigenwettbewerbsgetriebenenGeschäftsumfeld ist einzeitnaher Zugriff aufsämtliche operative Datenentscheidend für denUnternehmenserfolg. Umschnell auf sich änderndeMarktbedingungenreagieren zu können,benötigen Unternehmeneinen „Echtzeit-Einblick“in ihre Geschäftsabläufe.Die Angebote der SAPadressieren dieses Bedürfnisund sind speziellauf die individuellenAnforderungen von KMUzugeschnitten.36


TechnikDie Analysefunktionen „powered byHana“ für B1 basieren auf einer Produktversionvon SAP Hana, die speziell imHinblick auf die Bedürfnisse von KMUentwickelt wurde. Die Lösung, die dasoperationale Reporting der SoftwareCrystal Reports einschließt, bietet eineeinfach zu bedienende Anwendung. Sierichtet sich an Unternehmen, die B1 einsetzen,und wird ausschließlich über denChannel vertrieben. „Mit Analysefunktionenpowered by Hana für B1 stehen Kundeninteraktive Reports und Ad-hoc-Analysenschneller als zuvor zur Verfügung“,so Ketan Solanki, Consulting Managerbei Evolution Future Solutions, einem inAustralien ansässigen Channel-Partnerder SAP. „Mit der Suchfunktion kanninnerhalb von Sekunden auf Informationenzugegriffen werden. Zwischen deneinzelnen Objekten aus B1 kann navigiertwerden, ohne dass der Screen gewechseltwerden muss, weil sich alles in einemzentralen Cockpit befindet. Kunden profitierenvon einer immens verbessertenProduktivität.“37


TechnikAnalytics und Big Dataauf dem VormarschDas Marktforschungsunternehmen IDC zeigt in der Infografik „Worldwide &EMEA Ecosystem. Analytics & Big Data. Wachstumschancen für SAP-Partner“(Juli 2013) das Umsatzpotenzial von Analytics und Big Data: SAP-Partner könntendemnach 220 Milliarden US-Dollar bis 2017 verdienen. Laut IDC wird das digitale Universumvon 130 Exabytes im Jahr 2005 auf 40.000 Exabytes im Jahr 2020 anwachsen. DasMultimilliarden-Geschäftspotenzial für Partner in Bezug auf SAP-Produkte umfasst Reselling,Beratungsdienstleistungen, Hardware sowie zusätzliche Patente und Software, dieauf Basis der Analytics-Lösungen von SAP und der Hana-Plattform entwickelt wurden.Dieses Potenzial ergibt sich weltweit, mit einem geschätzten Umsatz von 48 MilliardenUS-Dollar für die Region Asien-Pazifik, 70 Milliarden US-Dollar für Europa, den Nahen Osten und Afrika sowie 102 www.sap.deMilliarden US-Dollar für Nord- und Südamerika.38


TechnikDer schnelle Weg zuB1 powered by HanaMit B1 in Verbindung mit der In-memory-Datenbank Hana könnenmittelständische Unternehmen vorhandene Daten effizienter nutzen. Analysenin Echtzeit ermöglichen Einblicke in das Geschäft und bilden die Basis fürverbesserte Prozesse und Reaktionszeiten. Die Einführung und den Betriebunterstützen vorkonfigurierte Komplettlösungen – sogenannte Appliances.Mittelständische Unternehmenohne eigene IT Abteilungenbenötigen in besonderemMaße Lösungen, die sich schnell undeinfach einführen und betreiben lassen.Als Hana-Partner der ersten Stundehat Fujitsu die In-memory-Technologiegemeinsam mit SAP für B1-Kundennutzbar gemacht. „Um auch kleinerenUnternehmen und Organisationen sichereund effiziente IT-Lösungen anzubieten,kooperiert Fujitsu seit jeher mitPartnern. Deshalb sind wir auch gerneals exklusiver Partner der SAP in diePilotphase eingestiegen. Inzwischenprofitieren mehrere Hundert Kundenvon der Fujitsu Compact Appliance forSAP Hana“, sagt Wolfgang Hopfes, SAPSolution Manager bei Fujitsu. „Als Vorteilhat sich dabei unsere Zusammenarbeitmit zahlreichen Systemhäusernerwiesen. So profitieren insbesonderekleine Unternehmen von maßgeschneidertenLösungen aus einer Hand – inklusivekompetenter Beratung undSupport vor Ort.“Damit Kunden die Funktionalität vonHana voll ausschöpfen können, mussdie Server-Infrastruktur eine entsprechendeKapazität und Leistung bringen.Insbesondere das Arbeitsspeichervolumenmuss beim In-memory Computingnaturgemäß ausreichend dimensioniertsein. Die von SAP validierte FujitsuCompact Appliance for SAP Hana trägtdem Rechnung. Ein Kunde aus derKommunikationsbranche, der seine bestehendeB1-Lösung mit der Applianceerweitert hat, berichtet zum Beispielvon immensen Vorteilen im täglichenGeschäft: verkürzte Reports in weni-39


Technikgen Sekunden statt mehreren Minuten;Unabhängigkeit von IT-Expertendurch vereinfachte Abfragen für alleNutzer (ähnlich der Suche mit Google);schnellere Bearbeitungen von Supportanfragenund verbesserte Einhaltungvon Service Level Agreements. Zusammenfassendbestätigt dieser Kunde, dasssich seit der Implementierung der ApplianceGeschäfts- und Supportprozesseerheblich verbessert haben.„SAP-Lösungen benötigen immer einprofessionelles Hardware Sizing, dassowohl die aktuelle Situation als auchzukünftiges Wachstum berücksichtigt“,weiß Wolfgang Hopfes. „Inzwischenentscheiden sich unsere Kunden auchin kleineren Projekten mehrheitlich fürdie Modelle mit 128-GB-Hauptspeicher,denn die Praxis hat gezeigt, dass dievielfältigen Möglichkeiten von Hanaschnell zu immer neuen Einsatzszenarienund damit auch zu einem höherenDatenvolumen führen.“ SAP-Systemhauspartnerund ihre Kunden profitiereninsbesondere von der Sicherheit vonAppliances. Deshalb bietet Fujitsu dieprofessionelle Vorinstallation im SAPStaging Center im Augsburger Werk an.So werden die Systeme fehlerfrei undschlüsselfertig angeliefert und könnenschnell und reibungslos implementiertwerden. Das wird auch von SAP-Partnernberichtet, z. B. von Luc van Alphen,Domani Business Solutions, derbestätigt, dass Projekte mit der vorinstalliertenAppliance in der Regel inzwei bis drei Tagen komplett beim Kundenimplementiert werden können.www.fujitsu.de/hana40


TechnikBig Data – Chancenfür den mittelstandDas Thema Big Data betrifft mittelständische Unternehmen ebenso wieGroßunternehmen, denn gigantische Datenmengen fallen im Internet- undMobilzeitalter überall an. Mit Hana können sich auch kleinere Unternehmenden Herausforderungen von Big Data erfolgreich stellen. Die Fujitsu CompactAppliance for SAP Hana und die optionalen Installations- und Serviceangebotehelfen B1-Partnern und Kunden, die Einführung von Hana individuell und sicherzu gestalten. „Auch kleine Unternehmen sehen sich mit dem Thema Big Data konfrontiert“,sagt Donald Feinberg, Vizepräsident und Analyst bei Gartner. „Big Databezeichnet nicht nur die reine Menge an Daten, sondern beinhaltet viele verschiedenekomplexe Informationen. Auch kleine Unternehmen arbeiten mit Audio-, Video-und Textinhalten sowie Dokumenten. Die Komplexität der zu verarbeitendenDaten ist daher ähnlich hoch wie in großen Unternehmen. Entsprechend müssenauch Lösungen für KMU das Thema Big Data adressieren.“41


TechniknahtloseImmer mehr SAP-Bestandskundenentscheiden sich dafür, in ihrenNiederlassungen SAP Business One(B1) einzusetzen und diese mit demzentralen ERP zu koppeln. WichtigesBindeglied: B1i-Framework.Es sind nicht nur mittelständischeFirmen, sondern auch verstärktKonzerne, die auf Business Onesetzen. Zahlreiche Firmen verwenden inder Zentrale ERP 6.0 und in den NiederlassungenB1. Mittlerweile ist B1 in über40 Landesversionen verfügbar. Zudemwurde in der aktuellen Version (Minorrelease8.82) der Funktionsumfang erheblicherweitert. Die Kombination vonERP 6.0 mit B1 – einer Art „ExtendedSAP-Umgebung“ – bietet Unternehmenviele Vorteile. Im Wesentlichen stehendrei Funktionsbereiche im Fokus:Erstens sind es automatisierte Übergabenund Änderungen der Artikelstämmesowie bestimmter Preislisten,die zwischen der Mutter und42


Technikintegrationden Tochtergesellschaftendurchzuführen sind.Zweitens handelt es sichum die automatisierte Erstellungvon Intercompany-Belegen,bei denen dieTochter eine Bestellung(in B1) ausführt und diedazugehörige Auftragsbestätigung(in SAP ERP)generiert wird. Wobeidie Sachbearbeiter Lieferscheinund Ausgangsrechnungim zentralenERP ERP erstellen undEingangsrechnungen (Wareneingangsrechnungen)in B1 der Tochter erzeugtwerden. Drittens kommtdie automatisierte Übergabevon Monatsberichtender Tochtergesellschaftenan das Konzerncontrollingin konsolidierbarer Formhinzu. Je nach Einsatzfallkönnen weitere Erfordernisseauftauchen. Dazuzählen die Verteilung undAktualisierung von Stücklistenan beziehungsweisebei den Tochtergesellschaftensowie die Rückmeldungvon CRM-Datenan die Mutter oder dieVerteilung von Kundendatenan Niederlassungen.B1iF anstellevon B1iSnAb der Version 8.81 stehtfür die genannten Anforderungenals Werkzeugbeziehungsweise als strategischePlattform das B1iIntegration Frame work,kurz B1iF, zur Verfügung.Dieses wird ohne weitereLizenzkosten mit B1 bereitgestellt.Was verbirgtsich jedoch hinter B1iF?Grundsätzlich lassen sichdamit Daten aus B1 anexterne Systeme transferierensowie Daten aus externenSystemen in B1 zurVerfügung stellen. B1iF ermöglichtdie Ein- und AnbindungunterschiedlicherSysteme oder Objekte:Mutterkonzerne, Tochtergesellschaften,Lieferanten,Kunden, Office-Systeme,mobile Applikationenoder auch Web-Servicesmit Cloud-basiertenAnwendungen. Das B1iFramework übernimmtauch die Funktion einesMonitors für die aus- undeingehenden Daten sowiedas Fehlerhandling. Umdie Nutzung von B1iF fürdie Integration von ERP6.0 und B1 zu erleichtern,werden von SAP Standardszenarienzur Verfügunggestellt.StandardszenarienDas StandardszenarioMaster Data Distribution43


Technikstößt die Erstellung oder Aktualisierungdes Datensatzes von der Firmenzentraleaus an. B1i prüft daraufhin, ob der Datensatzim System der Tochter vorhandenist. Ist das der Fall, wird ein Aktualisierungsvorgangausgelöst. Ist der Datensatznicht existent, wird er neu – unterderselben Nummer wie im System derMutter – angelegt. Das Szenario IntercompanyPurchasing betrifft die Intercompany-Abwicklung.Hierbei könnenzwei Ausprägungen verwendet werden:Sales from Local Stock, die Lieferung anein Lager der Niederlassung, und Salesfrom Central Stock, die Direktlieferungvon der Mutter an den Endkunden. Einweiteres Szenario adressiert die Datenübergabeaus der Finanzbuchhaltung undwird als Financial Consolidation bezeichnet.Mithilfe dieses Szenarios können alleBuchungen einer Tochter an eine Konsolidierungsdatenbankübergeben werden.Umsetzung in derPraxisFür die Umsetzung aller Szenarien inder Praxis sind viele Details zu beachten.So sind bei der Funktionsanforderung„Übergabe des Artikelstamms Mutteran Tochter“ folgende Fragen zu klären:Welche Artikelstämme sind an welcheTochterfirmen zu übergeben? Meist werdennicht alle Produkte eines Konzernsin allen Ländern vertrieben. Dies kannim ERP der Muttergesellschaft eingestelltoder konfiguriert werden. Gibt es Artikelstämme,die in der Hoheit einer Tochterfirmaliegen? Wenn ja, sollte dafür eineigener Nummernkreis gewählt werden,der sich nicht mit den Artikelnummernder Mutter überschneidet. Welche Felderaus dem Artikelstamm der Mutter sindan welche B1-Felder zu übergeben? Dieskann sich durchaus je nach Konfigurationin ERP und je nach den Geschäftsprozessenunterschiedlich darstellen, da dasDatenmodell von ERP umfangreicher istals das B1-Datenmodell. Möglicherweiseist es erforderlich, in B1 sogenannte Userdefined Fields anzulegen. Welche Feldersind international bestimmt und welchenational? Steuerinformationen zum Artikel,wie Anwendung eines ermäßigtenoder regulären Steuersatzes im Umsatzsteuerrechtoder spezielle lokale Steuerpflichtenwie die „Excise-Tax“ in Indien,44


Techniksind in aller Regel in nationaler Hoheit.Ein möglicher Ansatz ist deshalb, die Artikelim Tochtersystem automatisiert mitgewissen sinnvollen Defaults anzulegen.Wichtige Fragen zum Themenfeld „Intercompany-Belege“sind folgende: Wer hatdie Preishoheit? In der Regel ist dies dieMutterfirma. Die Bestellbestätigung derMutter wird hier den von der Tochtererwarteten und in der Bestellung übermitteltenPreis (im B1) überschreiben.Ein erwarteter Preis einer Tochtergesellschaftund der durch die Mutter bestätigtePreis können mitunter deshalbabweichen, da die Preisbildung im SAPERP komplexer modelliert sein kann, alsdas im B1-Standard der Fall ist. Wie wirdder Wareneingang modelliert? Ein sinnvollesVerfahren könnte sein, denWareneingang automatisch imB1 auf ein Transitlager zubuchen, wenn SAP ERPden Lieferschein an Microsoft Officedie Tochter erstellt.Je nach EinzelfallAltsystemekönnen auch andereModellierungen erforderlichsein.NiederlassungMobile-Lösungmehr als BasiswissennotwendigFür die B1i-Implementierung sind klareZielvereinbarungen erforderlich. DerImplementierungspartner sollte überProzess- und Controlling-Kenntnissesowie über umfangreiche B1-Kenntnisseverfügen. Darüber hinaus ist einelückenlose Dokumentation erforderlich,die regelmäßig im Verlauf einerImplementierung abzustimmen ist undeine Verbindlichkeit für alle Beteiligtendarstellt.Firmenzentralewww.versino.deCollaboration undsoziale NetzwerkeB1iKundeWeb-Services/Cloud-basierteErweiterungenzur AnwendungLieferant, Herstelleroder GroßhändlerFremdsoftware45


Technikebm-papst bindet internationaleniederlassungen mit B1i-Frameworkan zentrale SAP-eRP-Systeme anDie ebm-papst-Gruppe verfolgt bei der Konsolidierung ihrer gruppenweiten ITzwei Ansätze:▪ Die großen Vertriebsgesellschaften werden in ein einheitliches ERP-6.0-Systemüberführt.▪ Für die Anbindung der 40 kleineren Vertriebsgesellschaften vertraut dieUnternehmensgruppe auf die durchgängige Lösung B1.In Verbindung mit den zentralen SAP-Systemen schafft SBO eine unternehmensweiteTransparenz und gewährleistet konsistente sowie konsolidierteDaten. Die lokalen B1-Systeme sind mithilfe des B1i-Frameworks an die dreiexistierenden SAP-ERP-Systeme der Unternehmensgruppe angebunden. Insbesonderedie B1i-Anbindung gewährleistet die Übertragung der Artikeldaten andie B1-Systeme sowie die Erstellung der Intercompany-Belege – sowohl in denSzenarien „Sales from Local Stock“ wie „Sales from Central Stock“. Die Artikeldatenund Preise werden differenziert an die einzelnen Standorte übertragen,da verschiedene Standorte verschiedene Sortimente führen.ebm-papst greift bei den Einführungen respektive Rollouts von B1 auf dieUnterstützung des SAP-Gold-Partners Versino zurück. Das B1- Einführungsprojektin der ebm-papst-Niederlassung Dubai wurde beispielsweise dazu genutzt,um ein standardisiertes Template für weitere B1-Implementierungen zuerstellen. Nachdem in den Niederlassungen in Portugal, Brasilien, Australien,der Schweiz und Dubai SAP Business One implementiert ist, können mithilfedes SAP-B1-Spezialisten Versino auch die weiteren Implementierungen beziehungsweiseB1i-Anbindungen realisiert werden.www.ebmpapst.comwww.versino.de46


TechnikBetriebssichereRechenzentrenWichtig für die Arbeitsprozesse in Unternehmen sind die reibungsloseFunktionsweise und geringe Ausfallzeiten von Rechenzentren. Das gilt fürden Serverraum in kleinen und mittelständischen Unternehmen wie fürBetreiber von Cloud-Diensten mit mehreren Tausend Rechnern.Bei der Planung und dem Bau vonRechenzentren ist eine ausfallsichereStromversorgung genausowichtig wie die Klimatisierung oder derBrandschutz. Konkrete Hilfestellung zudiesen Themen gibt die Neuauflage desLeitfadens „Betriebssicheres Rechenzentrum“des Hightech-Verbands Bitkom.„Schon wenige StundenAusfallzeit einesRechenzen trumspro Jahr können fürein Unternehmenenormen Schadenbedeuten, etwawenn dadurch dieProduktion angehaltenwerden muss“,sagt Christian Herzog,Bitkom-Expertefür Rechenzentren.„Ausfallzeiten von© Telnov Oleksii, Shutterstock.comRechenzentren zu verhindern ist hochkomplexund erfordert eine umfassendePlanung. Das gilt nicht nur für die Serverselbst, sondern auch für die Infrastrukturwie Wärme abfuhr, elektrische Leistungund Klimatisierung.“ Kleine und mittlereUnternehmen erhalten durch den Leitfaden„Betriebssicheres Rechenzentrum“Unterstützung bei der Planung, Umsetzungund dem Betrieb von Rechenzentren.In einzelnen Kapiteln werdendie Anforderungen an ein ausfallsicheresRechenzentrum beschrieben. Zu deneinzelnen Punkten werden praxisnaheHilfestellungen gegeben, etwa zu den Anforderungenan Löschanlagen oder derausfallsicheren Energieversorgung. DerLeitfaden kann kostenlos heruntergeladenwerden unter www.bitkom.org/de/publikationen/38337_77002.aspxwww.bitkom.org47


TechnikSchub fürs mobileDer Boom des mobilen Internets geht weiter. Die Nutzerzahlen und dasDatenvolumen sind erneut stark angestiegen. Anfang 2013 nutzten fast34 Millionen Deutsche UMTS und LTE. Noch stärker gestiegen ist dasmobil übertragene Datenvolumen. Hier gab es ein Plus von 40 Prozentauf 140 Millionen Gigabyte.Der Standard LTE(Long TermEvolution) ermöglichtÜbertragungsgeschwindigkeitenvon biszu 100 Mbit/s. Die derzeittypische Bandbreite liegtzwischen 5 und 20 Mbit/sje Teilnehmer, mit derWeiterentwicklung LTE-Advanced werden 30 bis180 Mbit/s erreicht. Ende2012 waren bei den Netzbetreibernrund 1,1 MillionenLTE-Nutzer gemeldet.Laut Breitband-Atlas derBundesregierung lag dieNetzabdeckung von LTEzu diesem Zeitpunkt beiknapp 52 Prozent derHaushalte. Die Zahl derLTE-Basisstationen hattesich innerhalb des vergangenenJahres auf 9600verdreifacht.Der deutschemobilfunkmarktIn Deutschland gibt esrund 113 Millionen Mobilfunkverträge,fast 1,4 proEinwohner. Laut einerBitkom-Umfrage haben 87Prozent aller Deutschenab 14 Jahren mindestensein Handy. Dabeigeht der Trend klar zuSmartphones, auch ältereMenschen steigen auf diemodernen Geräte um.Aktuell besitzen 40 Prozentaller Bundesbürgerab 14 Jahren ein Smartphone.Vor einem Jahrwaren es erst 34 Prozent.In Deutschland werden2013 laut EITO (EuropeanInformation TechnologyObservatory) rund 28Millionen Smartphonesverkauft, eine Steigerungum 29 Prozent gegenüberdem Vorjahr. Der Umsatzlegt um ein Viertel auf8,8 Milliarden Euro zu.Insgesamt werden 34,6Millionen Handys im Jahr2013 abgesetzt. Das ist einPlus von 20 Prozent. DerBoom bei Smartphonesund Tablets sowie derTrend zu UMTS und LTEtreiben das Wachstum beiden mobilen Datendiensten.So wird der Marktfür mobiles Internet balddas mobile Telefonierenals wichtigsten Umsatzbringerfür deutsche Telekommunikationsanbieterablösen. Das Geschäft mitmobilen Datendienstenlegt seit 2009 zweistellig48


TechnikBreitbandzu, in diesem Jahr voraussichtlich um zehn Prozent auf9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatzmit Handygesprächen zurück, in diesem Jahr um siebenProzent auf 11,9 Milliarden Euro. Gründe für die sinkendenUmsätze bei den Sprachdiensten sind zusätzlichzum Wettbewerb auch die staatlichen Eingriffe in diePreisbildung der Anbieter. Ende 2012 wurden die gesetzlichregulierten Gebühren für die Weiterleitung vonHandygesprächen erneut halbiert.www.bitkom.org© ollyy, Shutterstock.comDatenquelle und methodikder Studie:Zur Verbreitung von Handys und Smartphones hatdas Meinungsforschungsinstitut Aris imAuftrag des Bitkom im Mai 2013 1004 Personenab 14 Jahren in Deutschland befragt. Basis derAngaben zu den UMTS- und LTE-Nutzern sowieden mobil übertragenen Datenvolumina ist dieBundesnetzagentur.49


Impressumin der nächsten Ausgabe:Industrie 4.0Offenbar wissen nur 31,5 Prozent der mittelständischen Fertiger, was sichhinter dem Begriff Industrie 4.0 verbirgt. Das ist eines der Resultate desBusiness Performance Index (BPI) Fertigungsindustrie Mittelstand 2013DACH, der vom Analystenhaus Techconsult veröffentlicht worden ist.Das Bus1ness Magazin fragt SAP-Partner nach ihrer Meinung.MS-SQL oder SAP Hana?Traditionell läuft B1 auf einer Microsoft-Plattform, Windows- und SQL-Server. Mit Microsoft Windows und Office kennen sich die B1-Anwenderaus. Hana und Linux sind neu in der Community – vielleicht langfristig diebessere Wahl? Das Bus1ness Magazin befragt Experten und zeigt, was derMS-SQL-Server und die Kombination Windows und Hana alles kann.Remote Support PlatformAuch wenn B1 über weite Strecken einfach und komfortabel zu bedienen ist,die Ausnahme bestätigt die Regel – und dann ist schnelle Hilfe vom B1-Partnergefragt. SAP präsentierte für die erste Hilfe die Remote Support Platform(RSP). Das Bus1ness Magazin beschreibt das Angebot und interviewtausgewählte B1-Partner zu RSP.B1-Rätsellösungvon Seite 10:50Die AusgabeMärz/April 2014 desBus1ness Magazinserscheint amMontag, 3. MärzHerausgeber:B4Bmedia.net AG, 80335 München,Dachauer Str. 17, Tel: +49(0)89/210284-0,www.b4bmedia.net & www.b1mag.deChefredakteur:Peter M. Färbinger (v.i.S.d.P.), DW 21,pmf@b1mag.deChef vom Dienst (CvD):Andrea Niederfriniger, DW 20,andrea.niederfriniger@b1mag.deMarketing & Anzeigenverkauf:Carolin Meinhold, DW 23,carolin.meinhold@b1mag.de;Olga Novik, DW 27,olga.novik@b1mag.de, Eva Winter(Assistentin), DW 26, eva.winter@b1mag.deProduktionsleitung und Art Direction:Sebastian Müller, DW 25,sebastian.mueller@b1mag.deAssistenz Grafik:Jasmin TarhuniLektorat/Korrektorat:Mattias Feldner, mattias@feldner.ccMartin Gmachl, martin.gmachl@gmx.atDruck: alpha print medien AGKleyerstraße 3, 64295 Darmstadt,Mediadaten 2014 ab Ende Oktober:PDF-Download auf www.b1mag.degeplante Erscheinungsweise 2014:zweimonatlich, sechs Ausgaben pro JahrVerkaufspreis:8,50 Euro inkl. USt. und VersandVorsitzender des B4Bmedia.net AGVorstands: Peter M. FärbingerVorstand für Finanzen, Controllingund Organisation: Brigitte Enzinger,DW 22, brigitte.enzinger@b1mag.deAufsichtsrat der B4Bmedia.net AG:Walter Stöllinger (Vorsitzender), Prof.Wolfgang Mathera, Michael KramerDruckauflage 2013: 5000 Stück inDeutschland, Österreich, der SchweizWeb, Tablet und Smartphone:Adobe PDF, Apple iOS und Google Androidüber keosk.de oder Keosk-App© Copyright 2013 by B4Bmedia.net AG.Bus1ness ist das unab häng ige Comm u-nity-Magazin für die SAP-B1-Szene inDeut schland, Österreich und der Schweiz.Für unverlangt eingesandte Manuskripteund Bilder wird keine Haftung übernommen.Für namentlich gekennzeichneteBei träge übernimmt die Redaktion lediglichdie presse rechtliche Verantwortung. Die redaktionelleBerichterstattung des Bus1nessMagazins ist urheberrechtlich geschützt.Alle Rechte, insbesondere der Reproduktionin irgendeiner Form, die der Übertragungin fremde Sprachen oder der Übertragungin IT/EDV-Anlagen so wie der Wiedergabedurch öffentlichen Vortrag, Funk- undFern sehwerbung, bleiben ausdrücklich vorbehalten.In dieser Publikation enthalteneInfor ma tionen können ohne vorherige Ankündigunggeändert werden. Das Bus1nessMagazin erscheint unabhängig von derSAP AG oder sonstigen SAP-Anwendergruppen.SAP AG und DSAG e. V. sindweder der Herausgeber noch presserechtlichdafür verantwortlich. Die Nennungvon Marken, geschäftlichen Bezeichnungenoder Namen erfolgt in diesem Werk ohneErwähnung etwa bestehender Marken,Gebrauchsmuster, Patente oder sonstigergewerblicher Schutzrechte. Das Fehlen einessolchen Hinweises begründet also nicht dieAnnahme, eine nicht gekennzeichnete Wareoder Dienstleistung sei frei benutzbar.


ERFAHRENPARTNERSCHAFTLICHNACHHALTIGINDIVIDUELLwww.srb-consult.comSchaffen Sie sich Wettbewerbsvorteile durch die nahtloseAnbindung Ihres Webshops an SAP® Business ONE.Richtig eingesetzt stellt das Internet einen effektiven und stetig wachsenden Vertriebskanal für alle Branchen dar. Eineder größten Herausforderungen beim Aufbau einer E-Commerce Lösung stellt die Anbindung des Webshops an SAP®Business One dar.Die SRB Software & Consulting hat diese Herausforderung erfolgreich gemeistert und eine entsprechende Lösungentwickelt - die SRB Middleware.MIDDLEWARESchnittstelle zur asynchronen DatenübetragungGETRENNTE SOFTWAREunabhängig von ERP und ShopsystemenBASIS OPEN SOURCESpring Framework, JBossDATENMANAGEMENTKonsolidierung und AufbereitungPROTOKOLLIERUNG / BATCHJOBSmanuell oder zeitgesteuertPRAXISERPROBTE KOMPLETTLÖSUNGUnternehmen verschiedenster Größen aus unterschiedlichen Branchensetzen die SRB MIDDLEWARE bereits erfolgreich ein:] Polysan] ARCTIC CAT] FIAI] Metapaper] MPW] ...Die Integration bestehender Lösungen zu einem Gesamtkonzeptund die dabei umgesetzten funktionellen Optimierungen ermöglichenunseren Kunden ein umfassendes und kundenspezifischesShopangebot verbunden mit einer professionellen internen Abwicklung.ANFORDERUNGENIm Zuge bisheriger Projekte wurden unter anderem folgendeindividuellen Anforderungen umgesetzt:] Anbindung an SAP® Business ONE] Anbindung an Semiramis] Anbindung externer Datenquellen wie z.Bsp. Access] Abbildung individueller, flexibler Preisfindungslogiken] Datenaustausch mit externen Systemen] Datenmigration aus verschiedensten Quellen] Modulare Erweiterungen für Shopsysteme] Individuelle Bestell- und Registrierungsprozesse] Einbinden von Webshops in bestehende WeblösungASYNCHRONE DATENÜBERTRAGUNG] Partnerstammdaten / Lieferadressen] Artikelstammdaten / Artikelbilder] Kunden- und Artikelgruppen in beliebigen Hierarchien] Zusätzliche Dateien (Datenblätter, etc.)] Standardpreise, Rabatte, Sonderpreise] Bestellungen / Abgleich Bestellstatus] Rechnungen und LieferscheineFLEXIBLE ANBINDUNGDer modulare Aufbau ermöglicht die Anbindung verschiedensterShopsysteme (Magento, Gambio etc.). Um bestmögliche Funktionalitätund Anwenderfreundlichkeit zu gewährleisten, wurde beispielsweisedie OpenSource Shoplösung xt.commerce intern weiterentwickeltund modifiziert. Standardisierte Schnittstellen ermöglichensowohl die Integration externer Dienstleister wie z.Bsp. VersandoderBezahlsysteme als auch die Anbindung an Mobile Apps undCRM Systeme. Auch Multi-Shop und Multi-ERP Lösungen lassen sichso realisieren.WARUM SRB SOFTWARE & CONSULTING• International tätiges Beratungs & Softwareunternehmen mitStandorten in Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn• SAP Business One, SAP R/3, E-Commerce & Weblösungen• Lösungen für den Handel, Fertigung und Dienstleistung• Fokus Mittelstand: Wir sprechen Ihre Sprache• Erfahrenes Team mit langjähriger, internationaler Erfahrung• Ca. 60 Mitarbeiter, 9 Mio. EUR Umsatz• Großes Know-how in der Projektleitung und BeratungSRB Software & Consulting GmbHEibergstraße 5/1 T +43 (0) 5372 611 23 Bretonischer Ring 18 T +49 (0)89 2306 9689-0 E office@srb-consult.comA-6330 Kufstein F +43 (0) 5372 611 23 410 D-85630 Grasbrunn F +49 (0)89 9982 9968-21 W www.srb-consult.comA-Kufstein D-Grasbrunn CH-Schindellegi A-Wien HU-Szombathely


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