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1 Grundlagen für die Arbeit mit Konfetti 1.1 Konfetti ... - f.sbzo.de

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1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong><strong>de</strong>r Schrift erfassen und weil sie – wie verschie<strong>de</strong>ne Entwicklungsmo<strong>de</strong>lleaufzeigen – <strong>die</strong>sen Zugang zur Schrift als Erstes nutzen.Für <strong>die</strong> Nutzung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie lernen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r: <strong>die</strong> LautBuchstabenzuordnung das Glie<strong>de</strong>rn in Silben das Lautieren und Aufschreiben von WörternDie Entfaltung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie erfolgt in mehreren Phasen,<strong>die</strong> im folgen<strong>de</strong>n Kapitel näher beschrieben wer<strong>de</strong>n. Am Anfang bil<strong>de</strong>n <strong>die</strong>Kin<strong>de</strong>r nur einzelne markante Laute eines Wortes (z. B. <strong>de</strong>n Anfangslaut)<strong>mit</strong> Buchstaben ab.Mit zunehmen<strong>de</strong>r Buchstabenkenntnis und Übung im Lautieren schreibensie mehrere Laute in korrekter Folge auf. Häufig fehlen in <strong>die</strong>ser Phase <strong>die</strong>Vokale. Die Entwicklung ist abgeschlossen, wenn alle Laute in <strong>de</strong>r korrekten Reihenfolge aufgeschrieben wer<strong>de</strong>n. Das heißt aber nicht, dass dasWort schon rechtschreibrichtig geschrieben wird.Zu Beginn können <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r, das was sie schreiben, nicht lesen.Das Lesen entwickelt sich aus <strong>de</strong>m lautorientierten Schreiben, wenn <strong>die</strong>Kin<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Zusammenhang zwischen Lauten und Buchstaben verstan<strong>de</strong>nhaben und <strong>die</strong> meisten Laute als Buchstaben abbil<strong>de</strong>n können. Viele Kin<strong>de</strong>r brauchen zum Lesen keine beson<strong>de</strong>ren Syntheseübungen. Da sie beimLautieren und Aufschreiben von Wörtern gewohnt sind, Wörter ge<strong>de</strong>hnt zusprechen, kennen sie <strong>de</strong>n Unterschied zwischen einem ge<strong>de</strong>hnt gesprochenen (o<strong>de</strong>r gelesenen) Wort und einem normal ausgesprochenen Wort.Sie schaffen es oft von allein, eine Verbindung zwischen <strong>de</strong>m Buchstabe<strong>für</strong> Buchstabe erlesenen Wort und <strong>de</strong>m normal gesprochenen Wort herzustellen.∙ Orthografische StrategieSobald <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r erste einfache Wörter ungeübt erlesen können, lernensie ab <strong>de</strong>m <strong>Konfetti</strong> Heft 2 orthografische Strategien kennen.Dazu gehören: <strong>die</strong> Kenntnis <strong>de</strong>r Buchstaben, <strong>die</strong> nicht o<strong>de</strong>r nur schwer zu hören sind(z. B. x, y, qu, v, pf), das Erkennen von Rechtschreibphänomenen und Rechtschreibmustern, das Durchglie<strong>de</strong>rn von Wörtern in Wortbausteine, <strong>die</strong> Nutzung morphematischer Zusammenhänge(z. B. Wortverwandtschaft) zum Ableiten von Schreibweisen, das Erschließen von Wortarten zur Groß und Kleinschreibung, das Anwen<strong>de</strong>n von Regeln <strong>für</strong> <strong>die</strong> Kennzeichnung von Satzanfangund Satzen<strong>de</strong>.Auch beim Lesen wird <strong>die</strong> alphabetische Strategie – das heißt das LesenBuchstabe <strong>für</strong> Buchstabe – <strong>mit</strong> zunehmen<strong>de</strong>r Lesesicherheit durch <strong>die</strong> orthografische Strategie ergänzt. Dabei wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n einzelnen Buchstaben hinausgehen<strong>de</strong> Einheiten (z. B. Silben, Wortendungen, Vorsilben) auf8


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>∙ Umgang <strong>mit</strong> FehlernDer Umgang <strong>mit</strong> Rechtschreibfehlern orientiert sich am Lernstand <strong>de</strong>r Kin<strong>de</strong>r. Solange sie <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie schreiben und noch nichtlesen können, wer<strong>de</strong>n <strong>die</strong> Rechtschreibfehler nicht korrigiert. Die KIn<strong>de</strong>rkönnen <strong>die</strong> Korrekturen nicht verstehen, weil sie noch keine Einsicht in <strong>die</strong>Normorientierung <strong>de</strong>r Schrift haben.Mit zunehmen<strong>de</strong>r Sicherheit beim Lautieren von Wörtern können <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r auf <strong>die</strong> Anzahl <strong>de</strong>r Laute hingewiesen wer<strong>de</strong>n, z. B. „Ich höre bei <strong>de</strong>mWort vier Laute, bei <strong>de</strong>inem Wort stehen nur drei Laute.“ O<strong>de</strong>r sie wer<strong>de</strong>naufgefor<strong>de</strong>rt, auf <strong>die</strong> Silben zu achten: „Klatsche <strong>die</strong> Silben. Steht in je<strong>de</strong>rSilbe ein Buchstabe (ein Vokal) aus <strong>de</strong>m blauen Turm?“Wenn <strong>für</strong> <strong>die</strong> Präsentation ein korrekt geschriebener Text wichtig ist, wird<strong>de</strong>r Text von <strong>de</strong>r Lehrkraft in richtiger Schreibung unter <strong>de</strong>n Text <strong>de</strong>s Kin<strong>de</strong>s geschrieben.Sobald <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r lesen können, können weitere Möglichkeiten zur Rechtschreibkorrektur genutzt wer<strong>de</strong>n: Das Wort wird von <strong>de</strong>r Lehrkraft korrekt über das Fehlerwortgeschrieben. Das ist bei allen Wörtern sinnvoll, <strong>für</strong> <strong>die</strong> das Kindnoch keine Regeln kennen kann. Einige Wörter wer<strong>de</strong>n richtig unter <strong>de</strong>n Text geschrieben. Das Kindsucht <strong>die</strong> Wörter im Text und verbessert sie. Das bietet sich vor allem<strong>für</strong> <strong>die</strong> häufig gebrauchten Funktionswörter an. Es wird <strong>mit</strong> einem Zeichen darauf hingewiesen, dass <strong>die</strong>ses Wort ineiner Wörterliste o<strong>de</strong>r im Wörterheft nachgeschlagen wer<strong>de</strong>n kann. Es wird <strong>mit</strong> einem Zeichen darauf hingewiesen, dass das Wort lautgetreu ist und <strong>mit</strong>hilfe langsamen Sprechens richtig aufgeschriebenwer<strong>de</strong>n kann.In <strong>Konfetti</strong> Rechtschreiben und Sprache untersuchen 1/2 wer<strong>de</strong>n durchSymbole, <strong>die</strong> sogenannten „Werkzeuge“, Anker <strong>für</strong> <strong>die</strong> Rechtschreibregelungen gesetzt. Die Werkzeuge können als Korrekturzeichen genutzt wer<strong>de</strong>n und geben <strong>de</strong>m Kind einen Hinweis, <strong>mit</strong> welcher Regel o<strong>de</strong>r welcher<strong>Arbeit</strong>shilfe es das Wort richtig schreiben kann.Abb. 3: Beispiele <strong>für</strong> Werkzeuge11


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>1.2.5KOMPETENZORIENTIERTE AUFGABEN UND TRANSPRARENTEKRITERIEN GEBEN DEN KINDERN DIE MÖGLICHKEIT, IHRE LERNERGEBNISSE UND LERNENTWICKLUNG EINZUSCHÄTZEN.Kin<strong>de</strong>r brauchen eine Vorstellung von <strong>de</strong>m, was sie lernen, um eine nachhaltige Lernmotivation entwickeln zu können, <strong>die</strong> über <strong>die</strong> Begeisterung in<strong>de</strong>n ersten Schulwochen hinausgeht. Die Orientierung <strong>de</strong>r Aufgaben anKompetenzen macht <strong>die</strong> Anfor<strong>de</strong>rungen transparent. Referenzaufgaben,<strong>mit</strong> <strong>de</strong>nen sich <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r selbst einschätzen können, geben <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rneine Orientierung zur Einschätzung ihrer Leitungen. Durch eine Lerndokumentation wird <strong>die</strong> Lernentwicklung über einen längeren Zeitraum sichtbargemacht.Welche Instrumente und Verfahren da<strong>für</strong> geeignet sind und wie sie im Unterricht eingesetzt wer<strong>de</strong>n können, wird im folgen<strong>de</strong>n Kapitel beschrieben.1.3BEOBACHTUNG UND DOKUMENTATION DERLERNENTWICKLUNGWenn Kin<strong>de</strong>r individuell und unterschiedlich schnell lernen, ist <strong>die</strong> Beobachtung und Dokumentation ihrer Entwicklung unerlässlich. Durch <strong>die</strong>Beobachtung wird abgesichert, dass Probleme in <strong>de</strong>r Lernentwicklungrechtzeitig erkannt wer<strong>de</strong>n. Mit <strong>de</strong>r Dokumentation wer<strong>de</strong>n <strong>die</strong> individuellenEntwicklungen <strong>für</strong> alle – Lehrkräfte, Kin<strong>de</strong>r und Eltern – sichtbar gemacht.Diese Instrumente bzw. Verfahren können dazu genutzt wer<strong>de</strong>n: Erfassen <strong>de</strong>r Lernausgangslage, informelle Schreibproben, standardisierte Tests, Rückmeldung und Lernberatung, Referenzaufgaben, Kompetenzraster, Lerndokumentation, Portfolio.∙ Erfassen <strong>de</strong>r LernausgangslageDas Erfassen <strong>de</strong>r Lernausgangslage gibt Informationen darüber, welchesVerständnis <strong>für</strong> <strong>die</strong> formalen Aspekte von Sprache <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r aus ihrenvorschulischen Erfahrungen <strong>mit</strong>bringen. Am besten wird <strong>die</strong> Lernausgangslage in <strong>de</strong>n ersten Wochen nach <strong>de</strong>r Einschulung bis zum Beginn<strong>de</strong>r Herbstferien überprüft. An <strong>de</strong>n Ergebnissen lässt sich ablesen, wiegroß <strong>die</strong> Unterschie<strong>de</strong> in <strong>de</strong>r Klassengruppe sind und bei welchen Kin<strong>de</strong>rnbeson<strong>de</strong>re Unterstützung notwendig ist.Zum Erfassen <strong>de</strong>r Lernausgangslage eignen sich <strong>die</strong> erste Seite in <strong>Konfetti</strong>Heft 1 sowie <strong>die</strong> vier Kopiervorlagen auf <strong>de</strong>r CD (Stichwort: Diagnose/Lernbeobachtung).12


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Abb. 1: Abb. 2: Abb. 3Buchstabenkenntnis Silbenzahl ZwillingswörterAbb. 4: Abb. 5:ReimwörterAnlautpartnerAuf <strong>de</strong>r ersten Seite im Heft 1 (Abb. 1) schreiben <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r alle Buchstaben und/o<strong>de</strong>r Wörter auf, <strong>die</strong> sie kennen.Anhand <strong>de</strong>r Aufgaben <strong>de</strong>r Kopiervorlagen ist zu erkennen, ob <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r Silben klatschen können (Abb. 2), gleiche Wortbil<strong>de</strong>r erkennen (Abb. 3), Reimwörter erkennen (Abb. 4), Wörter <strong>mit</strong> gleichem Anlaut heraushören können (Abb. 5).Die erste Seite in <strong>Konfetti</strong> Heft 1 kann <strong>mit</strong> allen Kin<strong>de</strong>rn zusammen beiEinführung <strong>de</strong>s Heftes bearbeitet wer<strong>de</strong>n. Die Kin<strong>de</strong>r schreiben Buchstaben und Wörter, <strong>die</strong> sie kennen, in <strong>die</strong> Kästen. An <strong>de</strong>n Ergebnissen wird<strong>de</strong>utlich, wie viele Buchstaben und/o<strong>de</strong>r Wörter <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r spontan schreiben können.Die Aufgaben <strong>de</strong>r Kopiervorlagen wer<strong>de</strong>n am besten in Kleingruppen bearbeitet. Dabei wer<strong>de</strong>n <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong>sbogen nicht alle hintereinan<strong>de</strong>r bearbeitet,son<strong>de</strong>rn an verschie<strong>de</strong>nen Tagen.13


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Je<strong>de</strong> Aufgabe wird <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn an einem Beispiel vorgemacht. Da<strong>für</strong> gibtes auf <strong>de</strong>r CD Vorlagen, <strong>die</strong> z. B. auf eine OHFolie kopiert wer<strong>de</strong>n können.Nach <strong>de</strong>r Einführung bearbeiten <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r das <strong>Arbeit</strong>sblatt.An <strong>de</strong>n Ergebnissen kann <strong>die</strong> Lehrkraft ablesen, bei welchen Kin<strong>de</strong>rn verstärkt auf <strong>die</strong> Entwicklung <strong>de</strong>r phonologischen Bewusstheit und/o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>rvisuellen Wahrnehmung (Aufgabe: Zwillingswörter) geachtet wer<strong>de</strong>n muss.Bei Kin<strong>de</strong>rn <strong>mit</strong> sehr schwachen Ergebnissen bei <strong>de</strong>n Reimwörtern und <strong>de</strong>rAnlautunterscheidung sollte auch <strong>die</strong> Möglichkeit bedacht wer<strong>de</strong>n, dassorganische Hörschä<strong>de</strong>n vorliegen können. Im Gespräch <strong>mit</strong> <strong>de</strong>n Eltern wirdabgeklärt, ob eine Hörüberprüfung beim Ohrenarzt sinnvoll ist.∙ Informelle SchreibprobenAn <strong>de</strong>n Spontanschreibungen <strong>de</strong>r Kin<strong>de</strong>r lässt sich erkennen, ob sie <strong>die</strong>alphabetische Strategie verstan<strong>de</strong>n haben und zunehmend besser anwen<strong>de</strong>n können.Um auszuschließen, dass <strong>die</strong> Lernentwicklung an einzelnen, zufällig ausgewählten Wörtern abgelesen wird, wer<strong>de</strong>n informelle Schreibprobendurchgeführt.Dazu schreiben <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r zu drei verschie<strong>de</strong>nen Zeitpunkten (z. B. Oktober – Januar – Mai) ungeübt <strong>die</strong> Wörter zu sechs Bil<strong>de</strong>rn auf. (Abb. 6). DieBil<strong>de</strong>r sind immer gleich, nur bei <strong>de</strong>r dritten Schreibprobe (Abb. 7) wer<strong>de</strong>naußer <strong>de</strong>n sechs bekannten zusätzlich noch weitere sechs Begriffe <strong>mit</strong>etwas schwierigeren Lautfolgen vorgegeben.Abb. 6: Abb. 7:Schreiben <strong>mit</strong> sechs Wörtern Schreiben <strong>mit</strong> zwölf WörternMithilfe <strong>de</strong>r Schreibentwicklungstabelle 1 kann er<strong>mit</strong>telt wer<strong>de</strong>n, in welcherPhase <strong>de</strong>r Schreibentwicklung sich ein Kind befin<strong>de</strong>t und ob zwischen zweiSchreibproben eine Lernentwicklung stattgefun<strong>de</strong>n hat.In einer Schreibentwicklungstabelle ist dargestellt, wie <strong>die</strong> Strategien zum1ScheererNeumann, Gerheid u.a.: ILeA 2. Individuelle Lernstandsanalysen Deutsch: Teil II – Rechschreiben(Lehrerheft) Lan<strong>de</strong>sinstitut <strong>für</strong> Schule und Me<strong>die</strong>n BerlinBran<strong>de</strong>nburg (Hrsg.), Ludwigsfel<strong>de</strong> 2008, S. 17 ffSchwenke, Jutta: LRS – Ein Leitfa<strong>de</strong>n zum Umgang <strong>mit</strong> LeseRechtschreibSchwierigkeiten in <strong>de</strong>r Grundschule. Lan<strong>de</strong>sinstiut <strong>für</strong> Schule und Me<strong>die</strong>n BerlinBran<strong>de</strong>nburg (Hrsg.), Ludwigsfel<strong>de</strong> 20010, S. 10 ff14


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Schriftspracherwerb i<strong>de</strong>altypisch erworben wer<strong>de</strong>n. Interessant <strong>für</strong> <strong>die</strong>Lernbeobachtung sind vor allem <strong>die</strong> verschie<strong>de</strong>nen Phasen in <strong>de</strong>r Entwicklung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie. Für <strong>die</strong> Entwicklung <strong>de</strong>r orthografischenStrategie lassen sich keine Entwicklungsstufen festlegen, weil es von <strong>de</strong>nLernangeboten abhängt, welche orthografischen Phänomene von <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn beachtet wer<strong>de</strong>n.1. Logographische StrategieDie Kin<strong>de</strong>r schreiben einzelne Buchstabeno<strong>de</strong>r Wörter, z. B. ihren Namen, auswendigohne Lautbezug auf.Es gibt keine PZG 22. Alphabetische Strategie1. Beginnen<strong>de</strong> alphabetische StrategieErste PZG; einzelne Laute eines Worteswer<strong>de</strong>n <strong>mit</strong> passen<strong>de</strong>n Buchstaben aufgeschrieben , wer<strong>de</strong>n mehrere Laute abgebil<strong>de</strong>t, fehlen oft <strong>die</strong> Vokale, sogenannteSkelettschreibung.2. Entfaltung <strong>de</strong>r alphabetischen StrategieDie Anzahl <strong>de</strong>r verschrifteten Laute nimmtzu, weiterhin gibt es Auslassungen, vorallem bei Konsonantenhäufungen undlangen Wörtern.= Puppe= Ritter= Roller= Pferd3. Voll entfaltete alphabetische StrategieDie Lautkette eines Wortes wird bei einfachen Wörtern komplett wie<strong>de</strong>rgegeben,bei schwierigen Wörtern gibt es noch Auslassungen von Buchstaben.4. Übergang zur orthografischen StrategieErste Rechtschreibmuster wer<strong>de</strong>n genutzt,manchmal an <strong>de</strong>r falschen Stelle, es kommtzu Übergeneralisierungen.3. Orthographische StrategieDie alphabetische Strategie wird zunehmend ergänzt durch ein Verständnis <strong>für</strong>orthographische Phänomene. Die weitereEntwicklung <strong>de</strong>r orthografischen Strategie istabhängig von <strong>de</strong>n Lernangeboten.Hand – Hän<strong>de</strong>fragt – fragen(Regelanwendung)2PZG = PhonemGraphemZuordnung, das ist <strong>de</strong>r fachliche Begriff <strong>für</strong> <strong>die</strong> LautBuchstabenzuordnung15


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Beispiele <strong>für</strong> <strong>die</strong> AuswertungDiese Schreibproben von Anna, Selim und Moritz stammen aus <strong>de</strong>r sechsten Woche nach <strong>de</strong>r Einschulung.Anna Selim MoritzAnnas Schreibweise ist ein Beispiel <strong>für</strong> <strong>die</strong> Stufe <strong>de</strong>r beginnen<strong>de</strong>n alphabetischen Strategie. Bei <strong>de</strong>n meisten Wörtern ist eine PhonemGraphemzuordnung erkennbar, aber es fehlen häufig <strong>die</strong> Vokale.Bei Selim ist <strong>die</strong> Entfaltung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie erkennbar. Beije<strong>de</strong>m Wort wer<strong>de</strong>n mehrere Laute <strong>mit</strong> passen<strong>de</strong>n Buchstaben in <strong>de</strong>r korrekten Reihenfolge abgebil<strong>de</strong>t. Häufig sind auch <strong>die</strong> Vokale berücksichtigt.Moritz schreibt alle Laute in <strong>de</strong>r richtigen Reihenfolge auf, selbst so einlanges Wort wie „Schokola<strong>de</strong>“ kann er abhören und wie<strong>de</strong>rgeben. Er hat<strong>die</strong> Stufe <strong>de</strong>r voll entfalteten alphabetischen Strategie erreicht.Diese Schreibproben zeigen nicht nur <strong>de</strong>n individuellen Lernstand <strong>de</strong>r Kin<strong>de</strong>r bei <strong>de</strong>r Nutzung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie. Sie machen auch <strong>de</strong>utlich, wie groß <strong>die</strong> Unterschie<strong>de</strong> zwischen <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn einer Klasse seinkönnen.∙ Standardisierte Verfahren <strong>für</strong> GruppenHamburger Schreibprobe (HSP) 3Die Ergebnisse <strong>de</strong>r informellen Schreibproben spiegeln <strong>de</strong>n Lernstand innerhalb einer Klasse. Soll er<strong>mit</strong>telt wer<strong>de</strong>n, wie <strong>die</strong> Leistungen <strong>de</strong>r Kin<strong>de</strong>r3May, Peter: HSP 1–9 Manual. Diagnose orthografischer Kompetenz. verlag <strong>für</strong> pädagogische me<strong>die</strong>n.Hamburg 2010 Internet: plus.<strong>de</strong>/hsp/in<strong>de</strong>x.html.)16


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>im Vergleich zu an<strong>de</strong>ren Klassen einzuschätzen sind, empfiehlt sich <strong>die</strong>Hamburger Schreibprobe (HSP). Die HSP ist ein standardisierter Rechtschreibtest, <strong>de</strong>r 2012 neu normiert wur<strong>de</strong> und ab Mitte <strong>de</strong>s ersten Schuljahres über alle Schuljahre hinweg durchgeführt wer<strong>de</strong>n kann.Die HSP wird min<strong>de</strong>stens einmal pro Jahr eingesetzt und kann als Einzelo<strong>de</strong>r Gruppentest durchgeführt wer<strong>de</strong>n. Für <strong>die</strong> Auswertung gibt es auchein zeitsparen<strong>de</strong>s OnlineVerfahren.Die Ergebnisse <strong>de</strong>r HSP geben Auskunft darüber, inwieweit das einzelneKind Rechtschreibstrategien gebraucht. Darüber hinaus ist es möglich, <strong>die</strong>Ergebnisse <strong>mit</strong> bun<strong>de</strong>sweiten Ergebnissen, speziell auch <strong>mit</strong> Normwerten<strong>für</strong> Städte und Ballungsräume, zu vergleichen.Individuelle Lernstandsanalyse (IleA 2)Die Materialen zur individuellen Lernstandsanalyse (ILeA) wur<strong>de</strong>n im Lan<strong>de</strong>sinstitut <strong>für</strong> Schule und Me<strong>die</strong>n BerlinBran<strong>de</strong>nburg (LISUM) entwickeltund enthalten Aufgaben zum Erfassen <strong>de</strong>r Schreib und Lesefähigkeitenam Anfang <strong>de</strong>r Jahrgänge 1–5. Die Materialien <strong>für</strong> <strong>die</strong> Jahrgangsstufe 2enthalten Aufgaben zum Überprüfen von Rechtschreibstrategien, Lesegeschwindigkeit und Leseverständnis. Dazu wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>taillierte Auswertungshilfen im „Lehrerheft a“ angeboten.Ein kostenloser Download steht im Internet zur Verfügung (Suchwort: ILeA).Stolperwörter LesetestDer Test überprüft Lesegeschwindigkeit, Lesegenauigkeit und Leseverständnis und ist ab En<strong>de</strong> Jahrgangstufe 1 bis En<strong>de</strong> Jahrgangsstufe 4 einsetzbar.Möglichst schnell sollen Sätze gelesen und ein nicht passen<strong>de</strong>s Wort gestrichen wer<strong>de</strong>n.Es gibt zu <strong>de</strong>m Test Vergleichslisten <strong>mit</strong> Prozentranglisten, <strong>die</strong> jedoch nichtauf einer repräsentativen Stichprobe beruhen.Ein kostenloser Download ist im Internet zu fin<strong>de</strong>n. (Suchwort: Stolperwörter – Lesetest)∙ Rückmeldungen und LernberatungPunktuelle Tests geben <strong>de</strong>r Lehrkraft Informationen über Lernstand undLernentwicklung, helfen aber <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn nur wenig, ihren Lernprozess zuverstehen. Da<strong>für</strong> ist eine kontinuierliche Lernbegleitung <strong>mit</strong> transparentenKriterien notwendig.Für so eine kontinuierliche Begleitung gibt es in <strong>Konfetti</strong> Heft 1 und <strong>Konfetti</strong>Heft 2 in regelmäßigen Abstän<strong>de</strong>n eine sogenannte „Beratungszeile“.17


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Schüler / SchülerinLehrerin / LehrerAbb. 8:Beratungszeile in Heft 1 und 2 Symbol 1 Symbol 2 Symbol 3 Symbol 4Diese Zeile ist <strong>für</strong> das Kind ein Stoppsignal. Hat es <strong>die</strong> Aufgaben bis zu<strong>die</strong>ser Zeile erledigt, legt es das Heft an eine Stelle, <strong>die</strong> vorher verabre<strong>de</strong>twur<strong>de</strong>, z. B. in einen Ablagekorb <strong>für</strong> <strong>die</strong> Lehrkraft.Die Lehrkraft sieht <strong>die</strong> Aufgaben durch, gibt in einem kurzen persönlichenGespräch Rückmeldung und bespricht <strong>mit</strong> <strong>de</strong>m Kind, ob es auf <strong>de</strong>n folgen<strong>de</strong>n Heftseiten weiterarbeitet o<strong>de</strong>r eine an<strong>de</strong>re Aufgabe übernimmt.Mit <strong>de</strong>n Symbolen wer<strong>de</strong>n verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten <strong>de</strong>r Weiterarbeitvorgeschlagen: Symbol 1:Suche dir etwas aus <strong>de</strong>n Freiarbeitsmaterialien im Regal aus. Symbol 2:Wie<strong>de</strong>rhole eine Aufgabe im Schreibheft, zum Buchstaben schreiben,Wörter schreiben. Symbol 3:<strong>Arbeit</strong>e <strong>mit</strong> einer eigenen I<strong>de</strong>e weiter(z. B. einen Text schreiben, malen). Symbol 4:<strong>Arbeit</strong>e auf <strong>de</strong>r Extraseite (siehe unten) zu <strong>de</strong>inem Buchstaben weiter.Wird eine <strong>de</strong>r Möglichkeiten gewählt, wird sie angekreuzt. Bei<strong>de</strong> – Kindund Lehrkraft – unterschreiben zur Dokumentation <strong>mit</strong> Datum auf <strong>de</strong>n da<strong>für</strong>vorgesehenen Zeilen.Da nicht alle Kin<strong>de</strong>r zur gleichen Zeit bei <strong>de</strong>r Beratungszeile ankommen,verteilen sich <strong>die</strong> Gespräche. Es empfiehlt sich, feste Zeiten <strong>für</strong> Rückmel<strong>de</strong>gespräche einzurichten und Regeln festzulegen (siehe dazu: Unterrichtsorganisation: Kin<strong>de</strong>rsprechstun<strong>de</strong>)Für manche Kin<strong>de</strong>r sind <strong>die</strong> Abstän<strong>de</strong> zwischen zwei Rückmel<strong>de</strong>seiten zugroß. Sie brauchen vor allem am Anfang schneller eine Rückmeldung.Für <strong>die</strong>se Kin<strong>de</strong>r können <strong>die</strong> Abstän<strong>de</strong> kürzer gehalten wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m <strong>die</strong>Seite, nach <strong>de</strong>r das Kind sein Heft abgeben soll, <strong>mit</strong> einem roten Kreis– am besten um <strong>die</strong> Seitenzahl herum – gekennzeichnet und so<strong>mit</strong> zurStoppseite wird.18


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>fertig am:So viele Sterne gebe ich mir:Ich kanneinfache Wörterlesen.Schülerin/SchülerLehrerin/LehrerAbb. 9: BeratungsfeldIn <strong>de</strong>n folgen<strong>de</strong>n Heften (<strong>Konfetti</strong> Lesen und Texte verfassen 1/2 undRechtschreiben und Sprache untersuchen 1/2) ist <strong>die</strong> Lernberatung in <strong>die</strong>Lernplaner integriert. Wenn <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Aufgaben aus <strong>de</strong>m Lernplanerbearbeitet und überprüft haben, geben sie ihr Heft ab und es folgt dasGespräch <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Lehrkraft. Soll nicht auf <strong>de</strong>n anschließen<strong>de</strong>n Heftseitenweitergearbeitet wer<strong>de</strong>n, können <strong>die</strong> Absprachen im Beratungsfeld vermerkt wer<strong>de</strong>n.∙ ReferenzaufgabenReferenzaufgaben sind Aufgaben, <strong>mit</strong> <strong>de</strong>nen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r prüfen können,was sie können. Im Turmheft gibt es da<strong>für</strong> am En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Heftes <strong>de</strong>n Tabellenpass. In Heft 1 und 2 sind <strong>die</strong> Referenzaufgaben am En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Heftesals „LeseSchreibdiplom“ enthalten. In <strong>de</strong>n anschließen<strong>de</strong>n Heften sin<strong>de</strong>s <strong>die</strong> „DaskannichschonAufgaben“, <strong>die</strong> als Kopiervorlage in <strong>de</strong>n jeweiligen Kisten enthalten sind.Die Referenzaufgaben sind als Regelanfor<strong>de</strong>rung gedacht, d. h., <strong>die</strong> meisten Kin<strong>de</strong>r sollten <strong>die</strong> Anfor<strong>de</strong>rungen bewältigen können, nach<strong>de</strong>m sie<strong>die</strong> Lernangebote zu <strong>de</strong>r jeweiligen Kompetenz bearbeitet haben. Die Referenzaufgaben sind als Beispiele zu verstehen, <strong>die</strong> abgeän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>nkönnen, wenn davon auszugehen ist, dass sie <strong>für</strong> <strong>die</strong> meisten Kin<strong>de</strong>r zuleicht o<strong>de</strong>r zu schwierig sind.Es ist auch möglich, <strong>mit</strong> Symbolen zu kennzeichnen, was als Min<strong>de</strong>stanfor<strong>de</strong>rung von allen Kin<strong>de</strong>rn erwartet wird.An<strong>de</strong>rs als bei Klassenarbeiten kann je<strong>de</strong>s Kind <strong>de</strong>n Zeitpunkt, an <strong>de</strong>m essich <strong>mit</strong> <strong>die</strong>sen Aufgaben überprüfen will, selbst bestimmen, weil es nurum <strong>die</strong> Feststellung geht, dass bestimmte Anfor<strong>de</strong>rungen bewältigt wer<strong>de</strong>nund darum, <strong>de</strong>n individuellen Lernstand bzw. <strong>die</strong> individuelle Lernentwicklung sichtbar zu machen. Ein Vergleich <strong>mit</strong> <strong>de</strong>n Leistungen an<strong>de</strong>rer Kin<strong>de</strong>rist dazu nicht notwendig.Bewältigt ein Kind <strong>die</strong> Anfor<strong>de</strong>rungen nicht, ist das ein Signal, dass esnoch weitere Lernangebote o<strong>de</strong>r eine an<strong>de</strong>re Unterstützung in <strong>de</strong>m jeweiligen Kompetenzbereich braucht. Danach kann es sich erneut <strong>mit</strong> <strong>de</strong>nAufgaben überprüfen.19


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>∙ KompetenzrasterDieses Kompetenzraster gibt einen Überblick über <strong>die</strong> Kompetenzen, <strong>de</strong>ren Entwicklung durch <strong>die</strong> Lernangebote unterstützt wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>rsausgedrückt: was in <strong>de</strong>n ersten bei<strong>de</strong>n Schuljahren gelernt wer<strong>de</strong>n kann.Und es zeigt an, wie es gelernt wird bzw. welche Teilfähigkeiten als Meilensteine <strong>für</strong> <strong>die</strong> Lernentwicklung wichtig sind.Mit Punkten (∙)wird in <strong>de</strong>m Raster dokumentiert, welche Meilensteine bereits erreicht wur<strong>de</strong>n. Ein offener Kreis (o) macht <strong>de</strong>utlich, wo weitergearbeitet wird.Schreiben(Name) _____________________ kann Klasse: _________ Schuljahr: ______________AlphabetischeStrategiennutzen<strong>mit</strong> <strong>de</strong>rAnlauttabelleumgehen•Laute undBuchstabenzuordnenoeinzelne Lauteeines Wortes<strong>mit</strong> passen<strong>de</strong>nBuchstabenaufschreibenmehrere Lauteeines Wortes<strong>mit</strong> passen<strong>de</strong>nBuchstabenaufschreiben<strong>die</strong> Lautfolgevon Wörternvollständigwie<strong>de</strong>rgebenOrthografischeStrategiennutzenbeson<strong>de</strong>reRechtschreibstellen im WorterkennenSatzanfang undSatzen<strong>de</strong> kennzeichnenSchreibweisenableiten(Verlängerung,Wortfamilie)<strong>die</strong> Groß undKleinschreibungbeachtenWortbausteineals SchreibhilfenutzenSpracheuntersuchenSilben undReimwörtererschließenKonsonantenund Vokaleunterschei<strong>de</strong>nNomensignaleerkennen undNomenprobenanwen<strong>de</strong>nbei Verben<strong>die</strong> Grundformbil<strong>de</strong>nbei Adjektiven<strong>die</strong> Grundformund <strong>die</strong> 1. Steigerungsstufebil<strong>de</strong>nRechtschreibhilfen und<strong>Arbeit</strong>stechnikennutzenin sinnvollenSchritten SätzeabschreibenWörterim WörterheftnachschlagenLernwörtersinnvoll übenSachreibweisenüberprüfen undverbessern<strong>mit</strong> Unsicherheiten beimRechtschreibenumgehenLesbarschreibenBewegungsabläufe <strong>für</strong> DruckbuchstabennachspurenWörter in Druckschrift schreibenSchreibkonventionen einhaltenWörter in verbun<strong>de</strong>ner Schriftschreibenkurze TexteflüssigschreibenTexte verfassenWörter zu einemBild/ThemaaufschreibenvollständigeSätze schreibenSchreibhilfennutzen und aufSchreibtippseingeheneinen kurzenzusammenhängen<strong>de</strong>nText schreibenTexte kriterienorientierteinschätzen20


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Lesen(Name) _____________________ kann Klasse: _________ Schuljahr: ______________genau leseneinfache WörterlesenSätze <strong>mit</strong>einfachenWörtern lesenschwierigeWörterLesenSätze <strong>mit</strong>schwierigenWörtern leseneinfache Textelesenflüssig lesenWörterdurchglie<strong>de</strong>rnkurze, häufigvorkommen<strong>de</strong>Wörter aufeinen BlickerfassenSinnerwartungen nutzenund überprüfenzeilenübergreifend lesengeübte TextegestaltendvorlesenLesestrategiennutzenLeseerwartungenformulierenVerständnisschwierigkeitendurch Nachfragen o<strong>de</strong>rNachschlagenlösenBe<strong>de</strong>utungunbekannterWörter aus<strong>de</strong>m KontexterschließenvorgegebeneZwischenüberschriften zuTextabschnittenzuordnenzum InhalterzählenTexteerschließenFragen zu explizit angegebenenInformationenbeantwortenAussagen zumText auf Worto<strong>de</strong>r SatzebeneprüfenBeziehungenzwischenTextstellenherstellenwichtigeFiguren, Orteo. Ä. beschreibeneigene Erfahrungen auf dasThema bezogeneinbringenDie Reihenfolge <strong>de</strong>r Teilkompetenzen von links nach rechts ist nicht immeri<strong>de</strong>ntisch <strong>mit</strong> einer Reihenfolge beim Lernen. Sicher entwickelt sich das genaue Lesen von einfachen Wörtern über schwierige Wörter hin zum Lesenvon Texten. Bei an<strong>de</strong>ren Anfor<strong>de</strong>rungen hängt es aber vom Unterricht und<strong>de</strong>n Lernangeboten ab, ob z. B. das Nachschlagen eher gelernt wird alsdas sinnvolle Üben von Lernwörtern.Dieses Raster bil<strong>de</strong>t nicht <strong>de</strong>n gesamten Deutschunterricht ab. Es zeigt <strong>die</strong>Bereiche, bei <strong>de</strong>nen kontinuierliches Üben in individuellen Lernwegen einegroße Rolle spielen, um eine positive Lernentwicklung zu erreichen.Aber nicht alles, was <strong>für</strong> <strong>de</strong>n Schriftspracherwerb wichtig ist, kann durchÜben in Lernwegen erarbeitet wer<strong>de</strong>n. Im Deutschunterricht fin<strong>de</strong>t weitmehr statt, als in <strong>die</strong>sem Raster dokumentiert wird. So sind z. B. das Lesen einer Geschichte, <strong>de</strong>r kreative Umgang <strong>mit</strong> Sprache, das Inszenierenvon Rollenspielen o<strong>de</strong>r das Nach<strong>de</strong>nken über Zusammenhänge bei <strong>de</strong>rRechtschreibung wichtige Kompetenzen, <strong>die</strong> jedoch nicht in individuellenLernwegen son<strong>de</strong>rn in gemeinsamen Lernsituationen entwickelt wer<strong>de</strong>n.21


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>zu Seite 41zu Seite 28zu Seite 28Ich kannWörterabschreiben.Ich kannSätzeabschreiben.Ich kennealle Buchstabenaus <strong>de</strong>m4. Turm.!zu Seite 22zu Seite 37Ich kann12Buchstabenschreiben undsie <strong>de</strong>n Lautenzuordnen.Ich kann21Buchstabenschreiben undsie <strong>de</strong>n Lautenzuordnen.Ich kann29Buchstabenschreiben undsie <strong>de</strong>n Lautenzuordnen.SchreibdiplomIch kannlautgetreutschreiben.WörterLesediplomIch kannlesen.!zum Heften<strong>de</strong>Ich kanneinfacheWörterlesen.Ich kannSätze <strong>mit</strong>einfachenWörternlesen.Ich kannschwierigeWörterlesen.Ich kannSätze <strong>mit</strong>schwierigenWörternlesen.zu Seite 43zu Seite 42Ich kannWörter lesen,in <strong>de</strong>nenBuchstabenaus <strong>de</strong>m 4. Turmvorkommen.Ich kannSätze lesenund verstehen.zu Seite 79/80zu <strong>de</strong>n LesekartenWörter!Ich kannkurze Texteflüssiglesen.Ich kannkurzeSachtexteverstehen.Ich kannSätze zueinem Themaschreiben.zu Seite 46Ich kannin WörternaufLupenstellenachten.Abb. 10:PortfolioPlaketten aus <strong>de</strong>m Heft 1 und 2 und Lesen und Texte verfassen 1/2∙ LerndokumentationDas Kompetenzraster ist eine Hilfe bei Elterngesprächen, weil es <strong>de</strong>n Eltern einen wichtigen Ausschnitt <strong>de</strong>r Lernentwicklung <strong>de</strong>utlich macht.Für <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r ist das Kompetenzraster zu abstrakt. Für sie sind <strong>die</strong> PortfolioPlaketten, <strong>die</strong> in je<strong>de</strong>m Heft auf <strong>de</strong>r letzten Seite zu fin<strong>de</strong>n sind.Diese Plaketten sind <strong>die</strong> Bestätigung da<strong>für</strong>, dass zu bestimmten Anfor<strong>de</strong>rungen im jeweiligen Heft <strong>die</strong> Referenzaufgaben erfolgreich bearbeitetwur<strong>de</strong>n.Die Plaketten können auf unterschiedliche Weise genutzt wer<strong>de</strong>n:Sie bleiben im Heft und wer<strong>de</strong>n von <strong>de</strong>r Lehrkraft gekennzeichnet, z. B.<strong>mit</strong> einem Stempel o<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> einer Unterschrift. Ist <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>de</strong>m Heftabgeschlossen, wird <strong>de</strong>r Streifen ausgeschnitten, auf ein Blatt geklebt undim Ordner <strong>de</strong>s Kin<strong>de</strong>s abgeheftet.22


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Eine an<strong>de</strong>re Möglichkeit ist, dass <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Plakette nach Rücksprache <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Lehrkraft ausschnei<strong>de</strong>n, sobald sie <strong>die</strong> entsprechen<strong>de</strong> Kompetenz nachgewiesen haben, und in ein Lerntagebuch, ein Heft o<strong>de</strong>r eineLernlandkarte kleben.Eine Lernlandkarte entsteht, wenn <strong>die</strong> Plaketten nacheinan<strong>de</strong>r auf einBlankoblatt geklebt wer<strong>de</strong>n. Um zu vermei<strong>de</strong>n, dass sie durcheinan<strong>de</strong>rgeklebt wer<strong>de</strong>n, und so <strong>die</strong> Lernentwicklung nicht <strong>de</strong>utlich wird, wird auf<strong>de</strong>m Blatt eine Linie vorgegeben.Abb. 11: Lernlandkarte∙ PortfolioDurch ein Portfolio entsteht eine Dokumentation, <strong>die</strong> auch Leistungen, <strong>die</strong>über <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> in <strong>de</strong>n Heften hinausgeht, sichtbar macht.Für ein Portfolio braucht je<strong>de</strong>s Kind einen Ordner, <strong>de</strong>r <strong>mit</strong> Trennblättern indrei Kapitel eingeteilt ist: Steckbrief – Lernwege – Lernalbum. 4Unter <strong>de</strong>m Stichwort „Steckbrief“ erfährt <strong>de</strong>r Leser o<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Leserin <strong>de</strong>sPortfolios etwas über das Kind und seine Interessen (Datenschutz nichtverletzen!).4Pieler, Mechthild/Wenzel, Claudia: Lernsteckbrief – Lernwege – Lernalbum: Kin<strong>de</strong>r dokumentierenihr Lernen <strong>mit</strong> <strong>de</strong>m Portfolio. In: Grundschulunterricht Deutsch 2012/Heft 223


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Abb. 12: Beispiele <strong>für</strong> das PortfolioKapitel SteckbriefIm Kapitel Lernwege wird – z. B. durch <strong>die</strong> Lernlandkarte – <strong>de</strong>utlich, welcheKompetenzen das Kind entwickelt hat. Eine Liste aller gelernten Gedichte,Rückmeldungen zu einem Leseprojekt, Lesepass o. Ä. zeigen <strong>die</strong> Lernprozesse, <strong>die</strong> nicht <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Lernlandkarte erfasst wer<strong>de</strong>n.Abb. 13: Beispiele <strong>für</strong> das PortfolioKapitel LernwegeIn das Lernalbum ordnet das Kind ein, was ihm – auch außerhalb <strong>de</strong>rSchule – beson<strong>de</strong>rs wichtig war, z. B. Urkun<strong>de</strong>n, Fotos vom Schulfest o<strong>de</strong>ran<strong>de</strong>ren beson<strong>de</strong>ren Ereignissen. Die Auswahl trifft das Kind, bei älterenKin<strong>de</strong>r gilt <strong>die</strong> Regel, dass sie <strong>die</strong> Auswahl auch schriftlich begrün<strong>de</strong>n.24


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Abb. 14 Beispiele <strong>für</strong> das PortfolioKapitel LernalbumFotografieren ist mein Hobby.Dieses Foto habe ich beiunserem Ausflug in <strong>de</strong>n Zoogemacht.Entschei<strong>de</strong>nd beim Portfolio ist, dass es keine bloße Sammelmappe wird,son<strong>de</strong>rn ausgewählte Dokumente enthält, <strong>die</strong> <strong>de</strong>utlich machen, was dasKind kann und was ihm wichtig ist. In Elterngesprächen stellen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>rgern ihr Portfolio vor. Dabei lernen <strong>die</strong> Eltern oft neue Seiten an ihrem Kindkennen und erfahren, was ihm beim Lernen wichtig ist.1.4 UNTERRICHTORGANISATION∙ Gesprächskreis und LernkinoDer Gesprächskreis ist <strong>de</strong>r Ort <strong>für</strong> alles, was gemeinsam besprochen wird,und <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r lernen, <strong>mit</strong>einan<strong>de</strong>r zu sprechen und zuzuhören.Der Gesprächskreis kann unterschiedliche Funktionen haben. Je nach<strong>de</strong>m,welche Impulse <strong>die</strong> Lehrkraft gibt, erzählen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r von ihren Erlebnissen, präsentieren etwas, was sie <strong>mit</strong>gebracht haben.Am Anfang brauchen <strong>die</strong> KIn<strong>de</strong>r noch Hilfen, da<strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Wechsel von <strong>de</strong>rüblichen Sitzordnung in <strong>de</strong>n Kreis problemlos gelingt. Wenn <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong>Abläufe kennen, können sie immer häufiger auch Mo<strong>de</strong>rationsaufgaben imGespräch übernehmen.AnfangssignalDa<strong>mit</strong> <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r wissen, dass sie in <strong>de</strong>n Kreis kommen sollen, wird eineSymbolkarte an <strong>die</strong> Tafel gehängt o<strong>de</strong>r/ und ein akustisches Zeihen gegeben.Stuhl tragenDen Kin<strong>de</strong>rn wird gezeigt, wie man einen Stuhl trägt, ohne an<strong>de</strong>re zu behin<strong>de</strong>rn: Die Rückenlehne zeigt zur Seite, eine Hand greift <strong>die</strong> Rückenlehne, <strong>die</strong> an<strong>de</strong>re Hand hält <strong>die</strong> Sitzfläche fest.AblageSachen, <strong>die</strong> <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> in <strong>de</strong>n Kreis bringen, wer<strong>de</strong>n entwe<strong>de</strong>r in <strong>die</strong>Kreis<strong>mit</strong>te o<strong>de</strong>r unter <strong>de</strong>n Stuhl gelegt.25


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>ReihenfolgeDa<strong>mit</strong> nicht alle Kin<strong>de</strong>r auf einmal in <strong>de</strong>n Kreis stürmen, wird angesagt(o<strong>de</strong>r an <strong>die</strong> Tafel geschrieben), in welcher Reihenfolge <strong>die</strong> Tischgruppenin <strong>de</strong>n Kreis kommen. Ebenso kann <strong>die</strong> Auflösung <strong>de</strong>s Kreises geregeltwer<strong>de</strong>n.Mo<strong>de</strong>rationsaufgabenEine jahrgangsgemischte Klasse ist i<strong>de</strong>al <strong>für</strong> <strong>die</strong> Delegation von Mo<strong>de</strong>rationsaufgaben im Gesprächskreis an <strong>die</strong> älteren Kin<strong>de</strong>r; z. B. übernimmt einKind <strong>die</strong> … Sprecherrolle und eröffnet das Gespräch. Zeitwächterrolle und achtet auf Einhaltung <strong>de</strong>r Re<strong>de</strong>zeit. Schreiberrolle und schreibt Rednerlisten auf. Protokollantenrolle und schreibt ein Kurzprotokoll.Die Mo<strong>de</strong>rationskin<strong>de</strong>r bekommen eine Mo<strong>de</strong>rationskarte <strong>mit</strong> Symbol, <strong>die</strong>sie sich um <strong>de</strong>n Hals hängen o<strong>de</strong>r anheften können. Sie tragen Datumund Namen auf <strong>de</strong>r Karte ein. So ist zu erkennen, wer wann welche Rolleübernommen hat.Symbole <strong>für</strong>:Protokollantenrolle Schreiberrolle Zeitwächter Mo<strong>de</strong>ratorenrolleLernkinoFin<strong>de</strong>t im Anschluss an das Kreisgespräch eine frontale Phase statt, wirdaus <strong>de</strong>m Kreis ein Lernkino gebil<strong>de</strong>t: Die Kin<strong>de</strong>r, <strong>die</strong> <strong>mit</strong> <strong>de</strong>m Rücken zurTafel sitzen, nehmen ihren Stuhl und setzen sich in zwei Reihen vor <strong>die</strong>an<strong>de</strong>ren Kin<strong>de</strong>r. Dabei lassen sie einen schmalen Mittelgang frei, da<strong>mit</strong>einzelne Kin<strong>de</strong>r an <strong>die</strong> Tafel gehen können.∙ <strong>Arbeit</strong>sruheWenn Kin<strong>de</strong>r zusammenarbeiten o<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> unterschiedlichen Materialienarbeiten, bleibt es nicht aus, dass sie vergessen, auf eine angemesseneLautstärke bzw. einen Flüsterton zu achten. Mit Spielen, Ritualen, Beobachtungsaufträgen und an<strong>de</strong>ren Maßnahmen wer<strong>de</strong>n sie daran gewöhnt,auf <strong>die</strong> Lautstärke beim <strong>Arbeit</strong>en zu achten.SelbsterfahrungenIn Flüster und StilleSpielen bekommen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r einen Eindruck davon,wie sich Stille und Flüstern anhören. → Flüsterspiele in <strong>de</strong>r PraxisboxVon <strong>de</strong>r Stille zum FlüsternWenn <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r <strong>Arbeit</strong> anfangen, wird ein großer roter Kreis an <strong>die</strong>Tafel gehängt. Seine Be<strong>de</strong>utung: „Alle arbeiten ganz still.“26


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Sobald sich alle eingearbeitet haben und eine ruhiges <strong>Arbeit</strong>sklima entstan<strong>de</strong>n ist, dreht <strong>die</strong> Lehrerin <strong>de</strong>n Kreis um, und es erscheint eine grüneFläche. Das heißt: „Es darf geflüstert wer<strong>de</strong>n.“Psssst ...Die Lehrerin legt <strong>de</strong>n Finger auf ihren Mund als Zeichen da<strong>für</strong>, dass alledas Re<strong>de</strong>n einstellen sollen. Kin<strong>de</strong>r, <strong>die</strong> das sehen, übernehmen das Zeichen. Es wird gewartet bis alle Kin<strong>de</strong>r das Zeichen übernommen haben.Ruhe – BarometerAm En<strong>de</strong> einer <strong>Arbeit</strong>sphase geben <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>rRückmeldung über <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong>sruhe. Da<strong>für</strong> legensie ein Kärtchen, einen Spielstein o. Ä. in eine vonzwei Kisten. Eine Kiste hat <strong>die</strong> Aufschrift: „schönruhig“; <strong>die</strong> zweite Kiste hat <strong>die</strong> Aufschrift: „zu laut“.Ein Kind o<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Lehrkraft zählt anschließend <strong>die</strong> Kärtchen in je<strong>de</strong>r Kisteaus und trägt <strong>die</strong> Anzahl in eine Tabelle ein. Am En<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Schulwoche wirdBilanz gezogen: Ist es ruhiger gewor<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r nicht? Woran lag es?MitschnittIn einer <strong>Arbeit</strong>sphase wird <strong>für</strong> eine bestimmte Zeit (z. B. 10 Minuten) eineTonaufnahme gemacht. Nach <strong>de</strong>m Abspielen <strong>de</strong>r Aufnahme wird ausgewertet: Wen und was konnte man verstehen?Geräuschquellen verringernLautstarke Materialien kommen an eine Extraplatz und können nur zu festgelegten Zeiten (z. B. in Pausen) o<strong>de</strong>r nur an bestimmten Plätzen (z.B.auf einem Teppich) benutzt wer<strong>de</strong>n. O<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Materialien wer<strong>de</strong>n leisergemacht: z. B. <strong>mit</strong> Filz ausgeschlagener Schuhschachtel<strong>de</strong>ckel <strong>für</strong> Würfelspiele, Tischteppiche als Spielunterlage nutzen.∙ Hilfe und BeratungBeim individuellen <strong>Arbeit</strong>en brauchen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Möglichkeiten,sich Hilfe zu holen, als in gemeinsamen Lernphasen. Dazu sind klare Regelungen notwendig, da<strong>mit</strong> je<strong>de</strong>s Kind weiß, wie es sich Hilfe holen kann.Namensschil<strong>de</strong>rJe<strong>de</strong>s Kind hat ein Namensschild <strong>mit</strong> einem Magneten auf <strong>de</strong>r Rückseite.Wer Hilfe braucht, heftet sein Schild an <strong>die</strong> Tafel. Die Namen wer<strong>de</strong>n untereinan<strong>de</strong>r aufgehängtDie Lehrkraft hilft <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn in <strong>de</strong>r Reihenfolge <strong>de</strong>r Namen. Wichtig istdabei <strong>die</strong> Disziplin <strong>de</strong>r Lehrkraft: Wirklich <strong>die</strong> Reihenfolge beachten undnicht schnell mal zwischendurch Kin<strong>de</strong>rn, <strong>die</strong> <strong>die</strong> Lehrkraft einfach direktansprechen, bevorzugen!NamensklammerStatt <strong>de</strong>r Namenschil<strong>de</strong>r kann auch eine Namensklammer an ein langes„Hilfeband“ geklammert wer<strong>de</strong>n.27


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>ExpertenklammerIst ein Kind <strong>für</strong> ein aktuelles <strong>Arbeit</strong>smaterial schon so fit, dass es helfenkann, wird seine Namensklammer o<strong>de</strong>r sein Namensschild an <strong>de</strong>m Material befestigt. Das be<strong>de</strong>utet, <strong>die</strong>ses Kind kann um Hilfe und Beratunggebeten wer<strong>de</strong>n.Kin<strong>de</strong>rsprechstun<strong>de</strong>Für das Gespräch <strong>mit</strong> einzelnen Kin<strong>de</strong>r z. B. zur Lernberatung, gilt <strong>die</strong> Regel, dass <strong>die</strong> Lehrkraft in <strong>die</strong>ser Zeit nicht gestört wer<strong>de</strong>n darf. In <strong>die</strong>serZeit können nur an<strong>de</strong>re Kin<strong>de</strong>r um Hilfe gebeten wer<strong>de</strong>n. Solange <strong>die</strong>seRegel gilt, steht auf <strong>de</strong>m Lehrertisch ein Schild <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Aufschrift: Kin<strong>de</strong>rsprechstun<strong>de</strong>.NotfallPlan <strong>für</strong> KonflikteWas kann ein Kind machen, wenn es bei <strong>de</strong>r <strong>Arbeit</strong> durch einen Konfliktso wütend wird, dass es nicht mehr weiterarbeiten kann? Da<strong>mit</strong> <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>rsich im Konfliktfall zu helfen wissen, wer<strong>de</strong>n gemeinsam Möglichkeitengesammelt, z. B. ... tief durchatmen, einen an<strong>de</strong>ren Platz suchen, langsam bis zehn zählen, eine Auszeit nehmen, einen ÄrgerZettel schreiben <strong>für</strong> <strong>de</strong>n Klassenrat.Für <strong>de</strong>n NotfallPlan wird ein Symbol auf Karton kopiert. Das Kärtchen wird<strong>de</strong>m Kind hingelegt, wenn man merkt, dass ein Konflikt droht.∙ Ordnungsstrukturen1.5Da<strong>mit</strong> <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r möglichst selbstständig arbeiten können, ohne nachfragen zu müssen, ist ein Ordnungs und Ablagesystem notwendig.MaterialreservierungAngefangene Spiele o. a. Materialien legen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r – <strong>mit</strong> Namensschild– an eine bestimmte Stelle und können sie dann bei <strong>de</strong>r nächsten Gelegenheit weiter bearbeiten.Umgang <strong>mit</strong> MaterialienUm Ärger über <strong>de</strong>n unsachgemäßen Umgang <strong>mit</strong> Materialien zu vermei<strong>de</strong>n, wird <strong>mit</strong> <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn besprochen und geübt ... wie man eine Schere trägt, wie man eine Schere weitergibt, wie Bücher zurückgestellt wer<strong>de</strong>n, wie Materialien zurückgeräumt wer<strong>de</strong>n, wo gefun<strong>de</strong>ne Stifte o. Ä. abgelegt wer<strong>de</strong>n können.Fertige <strong>Arbeit</strong>enFertige <strong>Arbeit</strong>en legen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r in Büroablagen ab.Sie sind nach Fächern getrennt; <strong>für</strong> je<strong>de</strong>s Fach gibt eseine an<strong>de</strong>re Farbe.28


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>KarteimaterialienMaterialien zu <strong>de</strong>n einzelnen Buchstaben (Schreibrichtungskarte, Klammerkarte) aus <strong>de</strong>r Basiskartei stehen z. B. in einer Hängeregistratur nachBuchstaben geordnet zur Verfügung.AufräumenEinmal in <strong>de</strong>r Woche – immer zur selben Zeit – wer<strong>de</strong>n zehn Minutenzum Aufräumen und Ordnen <strong>de</strong>r Materialien fest eingeplant. Es gibt einebestimmte Musik, <strong>die</strong> nur beim Aufräumen gespielt wird. Je<strong>de</strong> Gruppe ist<strong>für</strong> einem bestimmten Bereich verantwortlich und prüft, ob alle Materialienan ihrem richtigen Platz stehen und ob Material dabei ist, das woan<strong>de</strong>rshingehört.1.5INFORMATIONEN FÜR ELTERNViele Eltern haben <strong>mit</strong> einer klassischen Fibel lesen und schreiben gelernt.Sie brauchen <strong>de</strong>shalb ausführliche Informationen über das <strong>Konfetti</strong>Konzept und <strong>die</strong> Metho<strong>de</strong>, da<strong>mit</strong> sie verstehen können, wie ihre Kin<strong>de</strong>r lernenund Vorbehalte gegen <strong>die</strong> unbekannte Metho<strong>de</strong> abgebaut wer<strong>de</strong>n.∙ SelbsterfahrungSelbstkontrolleNehmen Sie <strong>die</strong> Anlauttabellezur Hand und schreiben Siemin<strong>de</strong>stens drei <strong>de</strong>r gesuchtenWörter auf!Abb. 1: Abb. 2:Tabelle <strong>mit</strong> FantasiebuchstabenBildvorlage zum SchreibenUm einen Eindruck zu geben, wie <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Tabelle arbeiten, bekommen <strong>die</strong> Eltern eine Tabelle <strong>für</strong> Erwachsene (Abb. 1). Form und Bil<strong>de</strong>rsind wie bei <strong>de</strong>r Tabelle <strong>für</strong> <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r, nur <strong>die</strong> Buchstaben sind durch Fantasiezeichen ersetzt. Mit <strong>die</strong>ser Tabelle schreiben <strong>die</strong> Eltern einige Wörter,<strong>die</strong> als Bild entwe<strong>de</strong>r an <strong>de</strong>r Tafel o<strong>de</strong>r auf einer Kopiervorlage vorgegebenwer<strong>de</strong>n. So bekommen <strong>die</strong> Eltern einen kleinen Eindruck davon, was ihreKin<strong>de</strong>r leisten, wenn sie Wörter schreiben.29


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>∙ Wichtige HinweiseAusspracheDie Eltern müssen unbedingt wissen, wie <strong>die</strong> Begriffe auf <strong>de</strong>r Tabelle heißen und dass <strong>die</strong> Buchstaben als Laut und nicht als Buchstabe gesprochen wer<strong>de</strong>n: bb statt Be. Ein gemeinsames Sprechen <strong>de</strong>s TabellenRapzeigt ihnen, wie <strong>die</strong> Laute klingen.SchreibweiseEs ist <strong>für</strong> <strong>die</strong> meisten Eltern gewöhnungsbedürftig, dass <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r amAnfang nicht normgerecht schreiben. <strong>Arbeit</strong>sbeispiele von Kin<strong>de</strong>rn machen<strong>de</strong>utlich, wie <strong>die</strong> Schreibentwicklung verläuft. Dazu können <strong>die</strong> Entwicklungstabelle von Seite 15 und <strong>die</strong> Beispiele aus <strong>de</strong>r Schreibprobe genommen wer<strong>de</strong>n (S. 16).KönnensperspektiveEs sollte auch <strong>de</strong>utlich gemacht wer<strong>de</strong>n, was <strong>de</strong>r Unterschied zwischeneinem Defizitblick und einer Könnensperspektive ist, in<strong>de</strong>m aufgezeigtwird, was <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r – auch wenn das Wort nicht normgerecht geschriebenist – schon von <strong>de</strong>r Schrift verstan<strong>de</strong>n haben.Vom Schreiben zum LesenNicht alle Eltern wissen, dass ihr Kind das, was es schreibt, am Anfangnicht lesen kann, weil es zuerst das Schreiben und dann das Lesen lernt.Wenn <strong>die</strong> Eltern wissen wollen, was das Kind geschrieben hat, können siedas Kind fragen. Die Kin<strong>de</strong>r wissen meistens, was sie geschrieben haben.∙ Fragen und AntwortenWeil viele Eltern <strong>die</strong> Metho<strong>de</strong> nicht kennen, haben sie viele Nachfragen.Hier sind Antwortvorschläge zu einigen Fragen. Wenn möglich, sollte auchein Elternteil eines Kin<strong>de</strong>s, dass <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong> lesen und schreiben gelernthat, an einem Elternabend teilnehmen. Seine Erfahrungen und Antwortensind <strong>für</strong> an<strong>de</strong>re Eltern beson<strong>de</strong>rs überzeugend.Warum lernen <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>mit</strong> <strong>de</strong>r Anlauttabelle lesen und schreiben?Die Kin<strong>de</strong>r können in ihrem individuellen Tempo arbeiten. Es gibt keineBuchstaben o<strong>de</strong>r Wörter, <strong>die</strong> alle Kin<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r gleichen Zeit lernen müssen, um <strong>de</strong>n Anschluss an das nächste Fibelkapitel zu halten. Je<strong>de</strong>s Kindbekommt <strong>die</strong> Zeit, <strong>die</strong> es braucht.Die Kin<strong>de</strong>r lernen durch das Lautieren <strong>de</strong>r Wörter eine grundlegen<strong>de</strong> Strategie <strong>de</strong>r Rechtschreibung kennen: <strong>die</strong> Zuordnung von Laut und Buchstaben. Bevor <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r Rechtschreibmuster nutzen können, müssen sie<strong>die</strong>sen Zusammenhang verstan<strong>de</strong>n haben. „Diese alphabetische Strategieist <strong>die</strong> Basis je<strong>de</strong>r weiteren Rechtschreibung. Fehlt sie <strong>de</strong>n Kin<strong>de</strong>rn, sindSchwierigkeiten vorprogrammiert.“ 11Brinkmann, E., Rackwitz, R., Wespel, M.: Freies Schreiben för<strong>de</strong>rt <strong>die</strong> Rechtschreibentwicklung. Manuskript<strong>für</strong> <strong>de</strong>n Tagungsband <strong>de</strong>r DGLS →. http://www.erikabrinkmann.<strong>de</strong>/daten/forschung/freies_schreiben_foer<strong>de</strong>rprojekt.pdf (Abruf: 12.6.2013)30


1. <strong>Grundlagen</strong> <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>Arbeit</strong> <strong>mit</strong> <strong>Konfetti</strong>Mit <strong>de</strong>r Anlauttabelle können <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n eigenen Wortschatz nutzen.Das ist auch <strong>für</strong> Kin<strong>de</strong>r, <strong>die</strong> Deutsch als Zweitsprache lernen, ein Vorteil,weil sie <strong>mit</strong> <strong>de</strong>n Wörtern arbeiten können, <strong>die</strong> sie kennen.Besteht <strong>die</strong> Gefahr, dass sich <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> fehlerhafte Schreibweiseeinprägen?Wenn Kin<strong>de</strong>r sprechen lernen, entwickeln sie ihre korrekte Sprechweise über mehrere Zwischenstufen, in <strong>de</strong>nen sich ihr Verständnis <strong>für</strong> <strong>de</strong>nSprachgebrauch erweitert. Ähnlich ist es beim Rechtschreiblernen. DieKin<strong>de</strong>r lernen nicht Wörter und <strong>de</strong>ren Schreibweise wie Telefonnummernauswendig. Sie erarbeiten sich über mehrere Zwischenschritte immer bessere Strategien.Warum soll man <strong>die</strong> Fehler nicht verbessern?Diese Empfehlung gilt nur <strong>für</strong> <strong>die</strong> Lernphase, in <strong>de</strong>r <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Wörterlautieren und aufschreiben In <strong>die</strong>ser Phase können <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r Verbesserungen nicht nachvollziehen, weil ihnen das Regelwissen fehlt. Statt<strong>de</strong>ssen wer<strong>de</strong>n sie verunsichert.Verbesserungen machen erst dann Sinn, wenn <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> LautBuchstabenzuordnung sicher anwen<strong>de</strong>n und erste Wörter lesen können.Schreiben <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r immer so, wie sie wollen?Nein, sobald <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r <strong>die</strong> ersten Wörter lesen können, können sie orthografische Zusammenhänge erfassen und lernen Regeln und Rechtschreibhilfen kennen. Dieser Zeitpunkt ist bei je<strong>de</strong>m Kind an<strong>de</strong>rs.Entstehen durch <strong>die</strong> Metho<strong>de</strong> LeseRechtschreibschwierigkeiten?Im Gegenteil, eine intensive Entwicklung <strong>de</strong>r alphabetischen Strategie, bei<strong>de</strong>r <strong>die</strong> Kin<strong>de</strong>r sicher wer<strong>de</strong>n im Zuordnen von Lauten und Buchstaben, ist<strong>die</strong> beste Vorbeugung vor LeseRechtschreibschwierigkeiten. Haben <strong>die</strong>Kin<strong>de</strong>r nicht genügend Sicherheit entwickeln können, greifen sie auf dasAuswendiglernen von Schreibweisen zurück. 2∙ Wissenschaftliche UntersuchungenWenn Eltern nach Untersuchungsergebnissen zur Metho<strong>de</strong> fragen, kannauf folgen<strong>de</strong> Veröffentlichung im Internet hingewiesen wer<strong>de</strong>n, in <strong>de</strong>r sehrausführlich <strong>die</strong> wichtigsten Untersuchungsergebnisse zum Vergleich verschie<strong>de</strong>ner Metho<strong>de</strong>n beim Schriftspracherwerb beschrieben wer<strong>de</strong>n:Hans Brügelmann, Erika Brinkmann:Freies Schreiben im AnfangsunterrichtEine kritische Übersicht über Befun<strong>de</strong> in <strong>de</strong>r Forschung →http://www.leseforum.ch/myUploadData/files/2012_2_Bruegelmann.pdf2Schwenke, Jutta: LRS – Ein Leitfa<strong>de</strong>n zum Umgang <strong>mit</strong> LeseRechtschreibSchwierigkeiten in <strong>de</strong>r Grundschule. Lan<strong>de</strong>sinstiut <strong>für</strong> Schule und Me<strong>die</strong>n BerlinBran<strong>de</strong>nburg (Hrsg.), Ludwigsfel<strong>de</strong> 2010, S 12 ff31

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