Sessionsheft 2005 KG Närrische Grielächer Worringen von 1902 e.V.

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Sessionsheft 2005 KG Närrische Grielächer Worringen von 1902 e.V.

KG Närrische Grielächer

Worringen von 1902 e.V.

Präsident: Horst Renner

Sessionsheft 2005


Liebe Grielächer Familie, liebe Freunde und Gönner,

ich begrüße Sie ganz recht herzlich auf einer unserer beiden KKK-Sitzungen

oder auf unserem Grielächer-Silvester-Sitzungsball in der Session 2004/2005.

Die sehr kurze Session bringt auch Veränderungen in unser Sitzungskonzept.

Nicht nur das unser Sitzungsball vor der Proklamation stattfindet, sondern auch

unsere beiden KKK–Sitzungen sind noch in der Ferienzeit. Die Entscheidung,

das wir unseren Sitzungsball schon Silvester veranstalten, war eine große Herausforderung

für uns. Dass Sie richtig war, zeigt uns die Kartennachfrage.

Übrigens, 1973/74 veranstalteten die Grielächer schon einmal eine Sitzung

auf Silvester. Diese fand im Saale Schwarz statt und zwar im Prinzenjahr von

Hermann – Josef Köhne, unserem ‚General’ und heutigem Ehrenvorsitzenden.

Seit einigen Jahren setzen wir unseren Sitzungsball immer wieder unter ein

Motto. Diese Tradition wollen wir auch diesem Jahr fortführen. Auf Grund des

Prinzenmottos ‚Jedem Dierche si Pläsierche, jedem Jeck si Päd am Steck’ und

der Tatsache, dass bei Prinz Holger I. Tiere eine ganz besondere Rolle spielen,

veranstalten wir dieses Jahr den Sitzungsball unter dem Motto:

M’r fiere wie die Diere

Freuen Sie sich mit mir auf eine riesige Silvesterparty mit Tanz und einem

sprichwörtlichem Feuerwerk von karnevalistischen Einlagen.

Bereits 36 Stunden nach Ende dieser Veranstaltung geht es mit der 1. KKK-

Sitzung in dieser Session los. Wobei wir dann ein kleines karnevalistisches Jubiläum

feiern: die 33. KKK-Sitzung An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen

für die in 16 Jahren gehaltene Treue bedanken. Ich kann Ihnen versichern, es

gibt nichts schöneres, wie mit 490 schunkelnden, lachenden, tanzenden und

Stimmungs-geladenen Mädchen zu feiern. Um der großen Kartennachfrage

gerecht zu werden, veranstalten wir in der Session 2005/06 drei KKK-Sitzungen.

Ich würde mich freuen, Sie auch dort begrüßen zu dürfen.

Mit dreimol „Wurringe Alaaf“

Ihr

Horst Renner

Präsident der KG Närrische Grielächer Worringen von 1902 e.V.

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Liebe Worrinqer, leev Fastelovendsfründe!

Es ist mal wieder so weit! Mit großen

Schritten rückt unser Heimatfest, der

Worringer Karneval, unaufhaltsam näher.

Und wie jedes Jahr freut sich jeder Jeck

in unserem Ort darauf, dass es endlich

losgeht.

Auch bei mir ist das in den vergangenen

34 Jahren, die ich auf dieser Welt bin,

immer so gewesen, und wenn ich mich in

diesem Jahr noch etwas mehr freue als

sonst, so liegt das daran, dass die Große

Karnevalsgesellschaft Köln-Worringen von

1926 mich auserwählt hat, in dieser Session

als Prinz Karneval die närrische Herrschaft

über meinen Heimatort Worringen zu

übernehmen.

Damit erfüllt sich für mich der so viel

zitierte Kindheitstraum, und auch wenn sich

das vielleicht nach einer abgedroschenen

Floskel anhören mag, so entspricht es

nichts desto trotz der Wahrheit: Schließlich ist der Wurringer Fastelovend mir doch durch

meine karnevalsbegeisterten Eltern sprichwörtlich in die Wiege gelegt worden und schon

seit frühesten Kindertagen mein liebstes Steckenpferd, das mir immer viel Freude, oder

- mundartlich gesprochen - vill Pläsier bereitet hat.

Dass auch Tiere aller Art eine ganz besondere Rolle in meinem Leben spielen, das lässt

sich - nicht allein, aber doch sicherlich vor allem - daran erkennen, dass ich den Beruf

des Tierarztes ergriffen und darin meine Berufung gefunden habe. Spätestens bei der

Ausübung dieses schönen Berufs habe ich erkennen dürfen, dass die einzelnen Tiere

in ihren Vorlieben und Bedürfnissen sehr unterschiedlich sein können, aber trotz oder

vielleicht gerade wegen ihrer Eigenheiten im Grunde allesamt liebenswert sind.

Das Gleiche lässt sich ohne Abstriche auch auf den Menschen übertragen, und wenn die

Welt, in der wir leben, so vielfältig und bunt ist, dann vor allem deshalb, weil jeder Mensch

seine Eigenarten und Vorlieben hat, weil jedem etwas anderes Freude macht, weil der eine

dies schön findet und der andere jenes.

So möchte ich mit meinem Prinzenmotto

Jedem Dierche si Pläsierche jedem Jeck si Päd am Steck

alle Worringer auffordern, das zu tun und zu lassen, was ihnen gefällt und auch dazu zu

stehen, gleichzeitig aber - und das ist mindestens genauso wichtig - das zu respektieren,

was anderen gefällt,

In diesem Sinne freue ich mich auf eine schöne, bunte, vielfältige und hoffentlich

harmonische Karnevalszeit!

Euer Prinz Holger I.

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Prinzenschlager 2003/2004

Met Prinz Holger don mer Fastelovend fiere,

denn dat es jet wat su richtig Freud ihm mät.

Mem Bazillus Karnevalis infiziere

dät mer ihn, do wor hä grad eesch op d r Weit.

Un kaum dat hä laufe kunnt

wor hä schon ne kleine Funk.

Singe Draum als kleine Fetz:

Eimol stonn ich an d r Spetz!

Refrain: Jedem Dierche si Pläsierche,

jedem Jeck si Päd am Steck,

doht met lache, bütze, singe,

werft die Sorje hück ens weg!

Un dann jon mer alt su richtig durch et Dooch,

denn vum Fastelovend krijje mer nie jenoch,

denn vum Fastelovend krijje mer nie jenoch!

Bei d r Große hät hä froh schon anjefange,

en d r Bütt hät ihn bal jeder he jekannt.

Doch si Hätz hät stets am Funkenkorps jehange,

hä wor Offizier un och noch Kommandant.

Noch jet stunt för ihn fest:

Tierarzt wäd ich jewess!

Denn wat och vill Spass ihm mät,

dat sin Hungk un Katz un Päd.

Refrain

Och wie schön sin all die buntmaskierte Jecke,

doll dä Hofstaat, dä vör Freud springk us de Söck.

Wenn mer dann zesamme durch de Stroße trecke

un die Musik hüre sin mer knatschverröck.

Metjemaat, dat es uns Aat,

för dä Prinz stonn mer parat!

Wenn dann noch et Sönnche schingk,

jeder met uns fleut un singk:

Refrain 2 x

Text: Annegret Miebach

Musik: Eckhard Isenberg, Holger Miebach

Gesang: Hans-Josef Dittebrand

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Sänger, Redner, Parodisten

Es war Karnevals Dienstag, ausgelassene

Stimmung und es wurde

gesungen auf Teufel komm raus. Der

damalige Literat und heutige Ehrenliterat

Albert Kohr meinte: „Do häs ävver

en kräftije Stimm. Wat meinste dann,

wenn ich e schön Ledche für dich han,

dätste dat Fastelovend singe“?

„ICH ?!? NÄÄÄÄÄÄÄ, biste verröck“!

Nä, dat nit grat, antwortete Albert

Kohr, ävver loss mer dat doch ens

probiere. Und da steckt das Geheimnis

aller Worringer Interpreten:

„Los mer dat doch ens probiere“!

Wenn junge Leute angesprochen

werden, messen sie sich an denen,

die schon Jahre lang im Worringer

Karneval erfolgreich auf der Bühne

stehen.

Gerade diese Interpreten sind es,

die es irgendwann „Ens probiert han“

Erfolg wächst mit vielen Proben und

Auftritten. Hier in Worringen ist noch

nie ein Interpret ausgepfiffen worden

und unser Publikum hat für jede neue

Stimme und jede neue Rede ein

offenes Ohr.

„STOPP“

Mit uns können Sie handeln!

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Auch Gesangsgruppen mit ihren

vielseitigen Stimmen sind aus unserem

Worringer Karneval nicht mehr

wegzudenken.

Denselben Werdegang durchlaufen

die Redner. Von der Idee einer Type

bis zum fertig persiflierten Witz ist

eine geduldige Entwicklungszeit

nötig. Sketche, ein gespielter Witz,

ist eine weitere Möglichkeit Humor zu

verbreiten, und Gegebenheiten auf die

Schippe zu nehmen.

Erfahrene Redner geben gerne

ihre Erfahrung weiter und geben

Hilfestellung.

Garantieren kann ich mit Sicherheit

folgendes: Es vergeht keine Probe

ohne gelacht zu haben, zitternde Knie

bei der Generalprobe, der Schwur

zwei Minuten vor dem Auftritt „Nie

widder“ und nach dem Applaus der

Gedanke: Was mache ich denn nächste

Session?

Manfred Pesch

Lust auf Mehr?

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Alte Neusser Landstr. 199

50769 Köln (Worringen)

Telefon (02 21) 78 45 09

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Denn einmal nur ist Karneval

Schnell die Pritsche jetzt zur Hand, nehmt den Orden mit dem Band,

heißt es doch den Feind besiegen, der Griesgram genannt.

Wiederum ist da die Zeit, wo wir feste lachen dürfen.

Also, los, Klein und Groß, seid zum frohen Tun bereit.

Refrain: Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Wer zu Hause sitzt und stiert, wenn Prinz Karneval regiert,

hat die Kümmernis des Lebens sich selber diktiert.

Denn wie sagt das Sprichwort nur, löblich ist ein tolles Streben,

wenn es kurz und mit Sinn. Darum hoch die Frohnatur.

Refrain: Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Nimm dein Mädel in den Arm, drück es an dich, liebe warm.

Sollt es jemand dir verwehren, dann schlage Alarm.

Weil im Narrenreich du bist, sollst du froh die Zeit genießen:

Sei bereit, nimm die Maid, küsse, die zu küssen ist.

Refrain: Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein

Text und Musik: Willi Ostermann

Arrangement: Eckhard Isenberg

Tina Pacem

Dipl. Kosmetikerin (Cidesco)

Alte Neusser Landstr. 244

50769 Köln ( Worringen)

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Telefon (02 21) 7 87 23 86

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Es gibt ein nächstes Mal...

Refrain: Es gibt ein nächstes Mal, irgendwo und irgendwann.

Es gibt ein nächstes Mal, glaub nur daran,

denn mehr als einmal, da wollen wir uns nah sein

und mehr als einmal des Lebens freu‘n.

Es gibt ein nächstes Mal, irgendwo und irgendwann.

Auf dieses nächste Mal, gib mir die Hand.

Es wird auf jeden Fall auch wieder fröhlich sein und schön.

Es gibt ein nächstes Mal, es gibt ein Wiederseh’n.

Am 11.11. dann geht’s wieder los.

Spaß und Freude machen sich dann Klein und Groß.

Es wird getanzt, gesungen und gelacht

und nicht an morgen heute schon gedacht...

Refrain: Es gibt ein nächstes Mal, irgendwo und irgendwann.

Es gibt ein nächstes Mal, glaub nur daran,

denn mehr als einmal, da wollen wir uns nah sein

und mehr als einmal des Lebens freu‘n.

Es gibt ein nächstes Mal, irgendwo und irgendwann.

Auf dieses nächste Mal, gib mir die Hand.

Es wird auf jeden Fall auch wieder fröhlich sein und schön.

Es gibt ein nächstes Mal, es gibt ein Wiederseh’n.

Wenn’s am schönsten ist, dann soll man geh’n.

Ein bisschen Wehmut gibt es, dann und wann.

Doch das Wort, das heißt „Auf Wiederseh’n!“

und nicht „Lebwohl!“, denk immer nur daran.

Text: Carl J. Schäuble

Musik: Paul Biste, Willi Hoffmann

Arrangement: Eckhard Isenberg

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Wat em Johr üvver es passeert – he noteert ...

Zur Entspannung von karnevalistischen

Aufgaben treffen sich die

spielkarten begeisterten Mitglieder

zweimal jährlich zum traditionellen

Skatturnier. Im April 2004, in der

Gaststätte ‚Jammertal’, waren die drei

ersten Plätze endlich wieder einmal in

Grielächerhand. Jürgen Lehnen konnte

sich den 1. Platz sichern, gefolgt von

Norbert Könen und die einzige Dame in

der Spielrunde, Annelie Jansen, belegte

den 3. Platz. Sie spendete ihr Preisgeld

von 11 Euro an das Traditionstanzkorps.

Der Sonderpreis („Arsch mit Ohren“)

fand bei Teddy Gärtner einen Platz.

*******

Nadine Hansen, seit 2001 als

Tanzmariechen agierend und Klaus

Fischer, langjähriger Fahnenträger des

Traditionstanzkorps wurden auf dem

Gemütlichen Abend im November

2004 verabschiedet. Als neues Tanzmariechen

wurde Christina Renner

vorgestellt, deren erster Auftritt auf dem

Silvester-Sitzungsball 2004 erfolgt.

*******

Ne Grosche för de Musik oder mit

einer ähnlichen Bitte sammeln jährlich

entlang des Fackel-, des Kinder- und

Rosenmontagszuges unentwegte

Mitglieder der einzelnen Karnevalsgesellschaften

mit der Büchse einen

Obolus von den Zuschauern, um hiermit

einen Beitrag für die umfangreichen

Musikverpflichtungen des Festkomitee

zu leisten – was letztlich wieder den

Zuschauern zu Gute kommt. Eine

21

wichtige Aufgabe zur Finanzierung der

gemeinsamen Ausgaben. Hierfür gibt es

für Michael Schröder als bester Sammler

der Grielächer eine Einladung zum Prinzenempfang

und einen Prinzenorden.

*******

Grielächer seit 24. April 2004

e.V. - genau genommen seit 20:30 Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt gab der Versammlungsleiter,

Rechtsanwalt Merbeck, das

Ergebnis der Abstimmung bekannt.

91 stimmberechtigte Mitglieder hatten

sich ‚...unter dem neuen Statut versammelt...‘

und die in monatelanger

Arbeit vom Vorstand vorbereiteten

Überlegungen abgesegnet.

******

Am 10. Juli 2004 war es wieder

soweit: Treffpunkt zum traditionellen

Gartenfest in der Kleingartenanlage

Widdeshover Weg. Das Wetter war

anfangs sehr unbeständig. Also

beschlossen wir im Vereinsheim zu

feiern. Pünktlich um 18.00 Uhr hatte

Petrus aber ein Einsehen und schickte

die Sonne, so dass ‚unsere Seele vom

Grill’ auch trocken blieb. Es wurden an

diesem Abend insgesamt 137 l Getränke,

13 Salate und Unmengen Fleisch

verzehrt. Et wood widder vill jeschwat

un jelach bis morjens fröh.

Nachdem sich bei der Vorplanung

Männer für ihre Frauen gemeldet hatten,

als es darum ging, wer macht einen

Salat, kam es zu der Frage, wer kommt

am nächsten Tag aufräumen? Präsident


Horst Renner schlagfertig: „die Frauen,

die schon Salat machen nicht, sondern

jetzt deren Männer“.

*******

Der Gemütliche Abend fand im November

2004 zum wiederholten Male im

Gründungslokal ‚Molls Grietche’ (heute

Hotel-Restaurant Matheisen-Meurer, En

d’r Lohn) statt. Die Organisatoren Monique

Kober und Michael Ligocki konnten

um die neunzig Mitglieder begrüßen.

Lob und Anerkennung sowie eine

Urkunde und Orden für 25jährige

Gesellschaftszugehörigkeit gab es

durch Präsident Horst Renner für das

inaktive Mitglied Marlene Weber (u.a.

lange Jahre Mitglied der ‚Ringeldötzjer’),

die leider an diesem Abend verhindert

war und Trude Annas (eine der regelmäßigstenVersammlungsbesucherinnen

und das aus Dormagen, verlässliche

und emsige Helferin in der Garderobe,

bei vielen Veranstaltungen und in

Arbeitskreisen und Unterstützerin ihres

Mannes bei seinen Vorstandsämtern)

sowie für 40-jährige Zugehörigkeit

für Manfred Hansen. Er wirkte mit

als Schlagersänger, Büttenredner, Geschäftsführer,

Vizepräsident und langjähriger

Geschäftsführer im Festkomitee

Worringer Karneval. Nur P-Ämter, wie

Prinz und Präsident strebte er nie an.

Nach einer historischen Einweisung

über die verschiedenen Arten des

Lachens durch Vizepräsident Manfred

Pesch galt es für die Neumitglieder Petra

Fuchs, Hanna Jungk, Franziska Gauster

und Nadine Hansen das traditionelle

‚Grielachen’, eine spöttische und

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uzende, andere und sich selbst auf die

Schippe nehmende Art des Lachens, zu

zeigen, um die Aufnahme zu Erreichen.

Resultat: für geeignet empfunden.

Von den Organisatoren wurde eine

ganz neue Variante der Tombola

präsentiert. Das gezogene Los garantierte

noch keinen Gewinn. Es galt

entweder eine Frage über das Vereinsleben

zu beantworte, ein Lied zu singen

oder pantomimisch etwas darstellen.

Hierbei gewann auch ein „zart bis kaum

gelockter“ Grielächer einen Fön.

******

Kirmes und Zacheies em Dörp

und zum wiederholten Male die Grielächer

dabei. Diesmal ganz im Sinne der

Pänz: mit Schminck-Stand, der reichlich

belagert wurde. Ein Team ambitionierter

‚Anstreicher’, Entschuldigung, natürlich

Visagisten, erfüllte die tollsten Wünsche.

Aber, so ein geschminktes Gesicht ist

vergänglich. Spätestens abends landet

es in der Bettdecke. Also wurde ‚es’ auf

einem Bild festgehalten, direkt am Stand

ausgedruckt und laminiert, so dass es

die Zeit übersteht. Zumal im Bild ein

Hinweis auf den Silvester-Sitzungsball

2004 für die Eltern enthalten ist. Danke

an die Sponsoren und für die ideelle

Unterstützung: DEVK Versiche-rungen

Hans-Gerd Ladwig, M+M Datentechnik,

Marcel Brieskorn, Annelies Schule und

Familie Franz Axler.

******

Tanzkorps Nachwuchs der närrischen

Art gab es Karnevalssamstag

2004 als Überraschung für das Festkomi-


tee. Immer wieder gab es Diskussionen

um die Zahl der Teilnehmer. Zu viel Lück,

zu wenig Musik. Also: je Gesellschaft

nur 10 Personen und das Tanzkorps.

Kann ja nix mehr schief gehen, dachte

der Zugleiter. Bei uns gab es auch nur

10 Mitglieder in der Abordnung, aber im

Tanzkorps, das zahlenmäßig nicht begrenzt

wurde, erhöhte sich über Nacht

der Zuwachs. Überwiegend Herren im

mittleren bis fortgeschrittenen Alter kostümierten

sich als Funkemariechen und

gingen mit. Also jenau so vill Lück met

wie immer – ävver jetz jetreu den „närrischen

Regeln“. Festkomitee-Präsident

Heinz Pesch konterte aufgrund dieser

List und forderte auf der Gratulationscour

eine Tanzprobe des vergrößerten

Korps. Er lies allerdings was ‚getragenes’

spielen. Die Herren gaben ihr Bestes,

immerhin bewegten sie sich rhythmisch

und mit Grazie. Dat es Fastelovend - nit

immer bieränz. Welche Formation der

Tanzkorps wird es wohl im Fackelzug

2005 geben?

******

Die Jubiläumstafel hat ihren Platz

gefunden. Ein Sprichwort sagt: ‚Was

lange dauert, währt ewig gut...’ oder

so ähnlich. Unser 100jähriges liegt zwar

schon einige Zeit zurück, jedoch fehlte

immer noch die in Stein gemeißelte

Erinnerung. Der an Karnevalsdienstag

2004 vorgestellte Entwurf wurde im

Rahmen der Juni Versammlung am

ersten Vereinslokal, dem heutigen

Hotel Matheisen-Meurer, links neben

dem Eingang für jedermann sichtbar

montiert und enthüllt. Damals, 1902,

war diese Gaststätte unter dem Namen

‚Molls Grietche’ allen bekannt und im

Büttenmarsch heißt es: „Wenn bei

Molls Grietche de Grielächer setze...“.

In alten Protokollbüchern ist vermerkt,

dass früher oft die Versammlungen

nur für ein geselliges Beisammensein

mit einem Fässchen Bier genutzt

wurden. So steht nun auf dem Stein

geschrieben: Es wurde beschlossen, ein

Fässchen Bier zu trinken. Dazu sind ein

Bierfass sowie ein Bierhahn abgebildet.

Gefertigt wurde der Gedenkstein von

dem ortsansässigen Steinmetz und

Bildhauer Hilarius Schwarz aus rotem

Sandstein. Aus diesem Stein besteht

auch das Schloss in Heidelberg, die

Haltbarkeit ist also gesichert. Danke

den Hauseigentümern Lutz Meurer und

Ute Jansen, für ihre Bereitschaft, diesen

Gedenkstein dort anzubringen.

******

31.12.2004 – Silvester – Sitzungsball,

geplant als Veranstaltung,

um tierisch zu feiern, zu brüllen wie

ein Löwe. Oder sich bunt wie ein

Schmetterling zu kleiden. Stimmung

zu haben wie auf einem Hühnerhof.

Auch wenn einem die Sitzungsleiter

manchmal vorkommen wie Pfau und

Elefant, verspricht der Abend tierisch

gut zu werden. Getreu dem Motto ‚M’r

fiere wie die Diere’. Nach zwei Stunden

Sitzungsprogramm sind bärenstarke

Musik und affenmäßiges Tanzvergnügen

und viele weiteren Überraschungen in

der Mache.

Wenn Sie kein Schwein mehr

hatten und die letzte Eintrittskarte

jemand anders erhielt, handeln Sie für

die nächste Session schon jetzt: Karten

für den Sitzungsball 2006 können unter

Tel. 0221 7 83 06 44 bestellt werden.


Ich sage, was ich meine!

Et jit Lück - die mögen mich,

andre widder - finge mich - dumm un dick - un widderlich

un bestenfalls – banal,

manchmol kütt m´r -jähn bei mich,

miestens laach m´r - üvver mich,

meint m´r – m´r wör mieh - wie ich, doch dat es - mer ejal.

Refrain: Ich sage, wat ich meine, jonn ich och dodran kapott,

schaad ich mir och selvst, ich - kruffe keinem - en de Fott,

mer hätt doch, a Hätz noch, - ne Kopp - e Jewesse

un sing Meinung - verkäuft mer nit om Maat.

Mieschtens wor ich av -jebrannt,

manchmol - bin ich durch -jebrannt,

wor jet fresch - und och jet stur,

doch nie - wor ich - en Huur.

Refrain: Ich sage, wat ich meine, jonn ich och dodran kapott,

schaad ich mir och selvst, ich - kruffe keinem - en de Fott,

mer hätt doch, a Hätz noch, - ne Kopp - e Jewesse

un sing Meinung - verkäuft mer nit om Maat.

Text: Trude Herr

Musik: Pino Donaggio / Orig.

Arrangement: Eckehard Isenberg

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Kumm doch jet zo mir

Kumm doch jet, su kumm doch jet, su kumm doch jet zo mir,

dann drinke mir, dann drinke mir,dann drinke mir e´ Bier.

Rötsch doch jet, su rötsch doch jet, su rötsch doch jet zo mir,

denn Karneval, denn Karneval, ja, ja den feiern wir.

Danze, höppe, Leeder singe,

üver Desch un Bänk ens springe,

decke Trumm un jecke Tön,

nä nä wat es, d´r Fastelovend schön.

tärä tärätätä...

die Stimmung die es jot em Saal

tärä tärätätä...

mir fiere uns´re Karneval,

tärä tärätätä...

dröm weed jetz op de Trumm jeklopp,

tärä tärätätä...

mer lachen uns kapott.

Text: Albert Kohr

Musik: Slavko Avsenik

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Klüngel

Das Tanzen und trainieren reicht uns nicht,

wir fragen uns, wo ist die nächste Party in Sicht.

Wir lieben es ständig zusammen zu hocken,

zusammen zu feiern, zu tanzen, damit kann man uns locken.

Kostümbasteleien, Grill- und Weihnachtspartys sind bei uns der Hit,

dabei brüten wir Ideen für unsere Tänze aus, da macht wirklich jeder gleich mit.

Doch besonders freu es uns, dass diese Gemeinschaft nie aussterben wird,

denn das Jugendtanzkorps ist bei uns wirklich sehr begehrt.

Ihr Eltern habt ja fleißig eure Arbeit gemacht,

soviel Nachwuchs anzusehen, dass ist eine Pracht.

Es erfüllt uns mit stolz und bringt uns ein Funkeln in die Augen,

wenn die Jungend unsere Tradition fortführt, ist es für uns kaum zu glauben.

In diesem Sinne

Dreimal Tanzbein: Schwing, schwing, schwing

Eure Monique Kober

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Udo Jürgens Medley

K – K – K – Jährlich Sonntags um Drei (Aber bitte mit Sahne)

Sie treffen sich jährlich, sonntags um Drei.

Oh Oho, oho o ja.

Ohne Männer, denn die sind nicht mit dabei.

Oho, oho o ja.

Prinz Holger ist da, er braucht nicht viele Worte,

für Frauen ist er eh der Renner am Orte.

Bei Kaffee, Korn, Kuchen und leckeren Sachen:

Ja da lassen sie’s krachen!

Mit 36 Jahren (Mit 66 Jahren)

Heut woll’n wir richtig feiern, mit euch den ganzen Tag,

mit Spass, Gesang und Stimmung, was jede von euch mag.

Oho, oho o ja.

Und in den nächsten Wochen, da wird uns allen klar,

Der Worringer Prinz Holger, das ist ein Superstar!

Oho, oho o ja.

Und darum lasst mich sagen, hück sinn mer alle jeck.

Un jedem Jeck däm wünsch hä si eije Päd am Steck:

Mit 36 Jahren kann man ein Prinz schon sein,

mit 36 Jahren macht man’s trotzdem nicht allein.

5 Damen, Narr und Jecke, die schreien all: Alaaf!

Mit 36 – un Wurringer Klaaf.

Ich war noch nie ein schmucker Prinz (Ich war noch niemals in New York)

Die Kinder werden seh’n, wie schön es ist, ein Prinz in Worringen zu sein.

Dann träumen sie, ihr Leben lang, der schönste Mann bei uns zu sein

Ein Hofstaat mit 4 Damen und nem Narr,

die Gattin darf mit, das ist doch klar!

Das träumen sie und denken, dann und wann:

An ihn, an Holger, er lacht und singt,

dass der Funke überspringt.

Man müsst‘ es mal probier’n – P - irgendwann, ja, irgendwann.

Ich war noch nie ein schmucker Prinz,

hab nie wie’n Gogo-girl gegrinst,

kam nie umsonst hier in die ganzen Säle rein.

Wurd nie hofiert und nie beschenkt,

vom Prinzenführer reingelenkt.

Doch wichtig ist, wir hatten ganz viel Spaß dabei.

Musik: Udo Jürgens, Text: Michael Ligocki, Arrangement: Eckhard Isenberg

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Mer fiere hück Fasteleer

Dat schönste he en Wurringe es unsre Fasteleer

es unsre Fasteleer, jo unsre Fasteleer

dat letzte mol vum letzte Johr dat es su lang schon her

dat es su lang, dat es su lang schon her.

Eh´ Bützje in Ehre, kann keiner verwehre,

donn fiere dich freue, nur dat deit dir joot,

loss Trübsal un Sorje, un Grießgram bes morje,

donn fiere dich freue, sulang de noch kanns.

Refrain: Mer fiere mer fiere Hück Fasteleer,

un maache Ramba Zamba he em Saal,

mer fiere mer fiere Hück Fasteleer,

de Sorje jo die sind uns janz ejal.

Musik: Leopold Wenzel

Text: Albert Kohr

janz ejal, janz ejal, demnn hück es Karneval

bei uns em Saal

janz ejal, janz ejal, demnn hück es Karneval

bei uns em Saal.

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Neusser Landstrasse 317-321

50769 Köln-Worringen

Telefon: 0221/9782600

Telefax: 0221/786864

info-worringen@dresen.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9:30-18:30 Uhr

Samstag 9:00-14:00 Uhr

40


Jung, dat häss do jot jemaht

Refrain: Jung, dat häss do jot jemaht

Do bes unsere Mann.

An dich jo keiner tippe, jo tippe, tippe kann.

Jung, dat häss do jot jemaht,

dröm röf alles jetz:

Rick en eröm, rick en eröm, hä weed jebütz.

Alaaf de kölsche Junge, die passen en de Welt.

Jelaach weed un jesunge, wo sei schlon op et Zelt.

Deit en d´r Reih’ mit setze esu ne kölsche Stropp,

dann stellt mit singe Witze, die Bud´ hä op d’r Kopp.

Die Weetschaff die es sing un löstig mit kling,

kling in die Corona singk.

Refrain: Jung, dat häss do jot jemaht

Do bes unsere Mann.

An dich jo keiner tippe, jo tippe, tippe kann.

Jung, dat häss do jot jemaht,

dröm röf alles jetz:

Rick en eröm, rick en eröm, hä weed jebütz.

Em Fasteleer – wie prächtig – steiht doch d’r Präsident.

Die Stimmung hiev hä mächtig wenn hä em Element.

Hä deit do bovve mache sing Krätz allein un fott.

Dat sich do unge laache, die Jecke bahl kapott.

Dröm dat Jeläch am Engk mit Musik – schnädderatäng –

Röf zo däm Präsident:

Refrain: Jung, dat häss do jot jemaht

Do bes unsere Mann.

An dich jo keiner tippe, jo tippe, tippe kann.

Jung, dat häss do jot jemaht,

dröm röf alles jetz:

Rick en eröm, rick en eröm, hä weed jebütz.

Musik: Heinrich Frantzen

Text: Hubert Ebeler

Arrangement: Eckhard Isenberg

43


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