Seniorenratgeber Greiz (2015-2017)

MediaLight

Informierende Broschüre für Senioren und deren Angehörige, über viele Fragen mit denen man im Alter konfrontiert wird.

Seniorenratgeber

Greiz 20152017

Informations- und Ratgeberbroschüre

für Senioren und deren Angehörige


2

Seniorenratgeber Greiz

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Den Tag genießen und entspannen – wer wünscht sich das nicht? Die Vogtlandhalle Greiz lädt Sie dazu herzlich ein!

Attraktive Veranstaltungen für Jung und Alt, überraschende Momente, nette Menschen und Freunde treffen. Und täglich

möchten wir nur eines – Sie begeistern!

Nachfolgend einige ausgewählte Veranstaltungsangebote, besonders für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger, aus unseren

umfangreichen Spielplanangebot 2015 / 2016, welches komplett unter www.vogtlandhalle.de zu finden ist.

2015

06.10.15 „Zwingertrio“ Dresden

09.10.15 „Edelweiß der Volksmusik“

18.10.15 Linda Hesse & Band

01.11.15 Geschwister David - „Rettungslos verliebt“

05.11.15 Jürgen von der Lippe

14.11.15 K & K Wiener Regimentskapelle

19.11.15 Captain Cook & seine singenden Saxophone

20.11.15 Rüdiger Hoffmann - „Aprikosenmarmelade“

25.11.15 DanceMasters – Irische Stepptanzshow

27.11.15 Peter Orloff und der Schwarzmeerkosakenchor

29.11.15 Wiener Walzernacht

30.11.15 Sternstunden zur Weihnachtszeit (Patrick

Lindner, Judith & Mel, Angela Wiedl, Die

Schäfer)

12.12.15 Sind die Lichter angezündet – Weihnachtskonzert

des Reuß. Sängerkreises

2016

08.01.16 Maxi Arland – Kreuzfahrt der Träume

16.01.16 Johann Strauß Gala

23.01.16 Peter Kraus

20.02.16 „Aida“ - Monumentaloper

25.02.16 Stephan Mross – Immer wieder sonntags

28.02.16 „Der kaukasische Kreidekreis“ (Brecht)

04.03.16 Chinesischer Zirkus

10.03.16 Captain Cook & Michael Hirte

20.03.16 Spirit of Ireland – Irische Stepptanzshow

08.05.16 Hundert Herzen zum Muttertag

29.05.16 Rudy Giovannini

15.10.16 Ernst Hutter & seine Egerländer Musikanten

27.10.16 Oswald Sattler

Vogtlandhalle Greiz

Carolinenstraße 15, 07973 Greiz

Tel.: 03661 / 62 88 0

Fax: 03661 / 62 88 28

E-Mail: info@vogtlandhalle.de

Kassenöffnungszeiten:

Montag – Donnerstag

Freitag

09.00 – 18.00 Uhr

09.00 – 12.00 Uhr


Vorwort des Bürgermeisters

Liebe Greizerinnen und

liebe Greizer,

mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben

beginnt für viele Menschen

ein ganz neuer Lebensabschnitt

und die Zeit muss neu

ausgefüllt werden. Die Freizeit

wird zum Alltag und dies ist für jeden

nicht immer ganz einfach. Der

Mensch will auch im Alter aktiv

bleiben und am sozialen, kulturellen

und politischen Leben teilhaben.

Der Seniorenratgeber ist ein Leitfaden für Seniorinnen und

Senioren der Stadt Greiz und soll Hilfestellung und gleichzeitig

Auskunft bei den vielfältigsten Themen sowie Angeboten

geben. Viele Senioren engagieren sich auch im Alter

noch ehrenamtlich oder sind an Weiterbildungsmöglichkeiten

interessiert, all dies beinhaltet der Seniorenratgeber. Der

Seniorenratgeber ist eine Quelle für präventive Gesundheitsangebote

für Körper und Geist, gibt Ratschläge und Empfehlungen

oder verrät Ihnen, in welchem Verein man auch als

Senior mitwirken kann.

Inhalt

Informationsbroschüre 3

Vorwort des Bürgermeisters 3

Impressum 4

Seniorenbeirat der Stadt Greiz 5

Starke Pflege braucht solide Grundlagen 9

Neue Richtlinien für die Versorgung der Versicherten

mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln

seit 01.01.2015 12

Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege,

Betreuung und Versorgung 13

Zusätzliche Betreuungsleistungen 13

Kriterien zur Auswahl eines ambulanten

Pflegedienstes und -heimes 16

Soziale Leistungen 20

Sicher und unbeschwert wohnen im Alter 24

Senioren und die neue Technik 28

Wachsamkeit und Vorsicht im Alter 30

Auch unangenehme Dinge brauchen Vorsorge 32

Weil Sterben zum Leben gehört 34

Dokumentenmappe 35

Über die Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Senioren

werden Sie in diesem Ratgeber informiert. Hinweise zu

den neuesten Pflegestufen, Pflegestärkegesetze, altersgerechtes

Wohnen, Senioren- und Altenheime, Seniorenresidenzen

sowie Pflege und Betreuung finden Sie ebenfalls in dieser

Broschüre.

ln der Hoffnung, der Seniorenratgeber ist für Sie eine wichtige

Informationsquelle bzw. Wegweiser, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen,

Gerd Grüner

Bürgermeister der Stadt Greiz

Fotolia © Dean Mitchell


4

Seniorenratgeber Greiz

Grußwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Heute halten Sie die erste Informations-

und Ratgeber-Broschüre für

Senioren und deren Angehörige in

den Händen, die unsere Agentur

für Greiz und Umgebung herausgibt.

Die demografische Entwicklung der

Gegenwart und Zukunft zeigt, dass

die Bevölkerung immer älter wird. Einerseits ist das gut, da

so die Lebenszeit für eine aktive und selbständige Lebensweise

genutzt werden kann. Vieles wird jetzt verwirklicht,

wozu im Berufsleben keine oder wenig Zeit war. Ehrenämter

in Kultur-, Sport- oder Heimatvereinen werden auch mit den

Erfahrungen der Menschen im Rentenalter bereichert. Andererseits

setzt das natürlich eine gute Gesundheit voraus.

Im Alter wird aber oft auch der Lebensradius enger und die

unmittelbare soziale Umgebung wird immer bedeutsamer.

Gesundheitliche Einschränkungen, Fragen der Fürsorge und

der Pflege gehören zum Älterwerden, ebenso wie Hilfsmittel

für die Bewältigung des Alltages und Angebote für die

Betreuung im Pflegefall. Familienangehörige, Freunde oder

Dienste aus dem staatlichen, kommunalen oder privaten

Sektor können hier viel bewirken. Dabei soll der Ratgeber

Orientierung geben und mögliche Ansprechpartner aufzeigen.

Machen Sie sich mit dem Inhalt vertraut und suchen

Sie sich Antworten und Rat auf Themen, die Sie bewegen.

Wir danken der Stadtverwaltung Greiz für ihre Unterstützung

bei der Gestaltung des Seniorenratgebers und den in

unserer Broschüre werbenden Firmen, die mit ihren Anzeigen

zur Finanzierung beigetragen haben.

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen

und herzliche Grüße

Ihr

Hans-Henner Niese

Herausgeber

Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Str. 63,

02708 Großschweidnitz, Tel.: 03585 40 19 67, Fax: 46 88 87,

E-Mail: post@media-light-loebau.de, Web: www.media-light-loebau.de

Texte: Arnd Krenz, Seniorenbeirat – Reinhardt Seiffert, Dr. Brigitte Neudeck, Orthopädie

Ackermann – Silke Bauer, Greizer Freizeit- und Dienstleistungs GmbH & Co. KG – Frank

Böttger, Notarkammer Thüringen – Herr Dr. Grüner

Karikaturen: Herr Michael Westphal, S. 30

Fotos: Titel (links) MEV Verlag; Fotolia – Dean Mitchell; Fotolia – Noam; Titel-Panorama – André Karwath; Innenteil –

siehe Urheberhinweis

Satz und Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Sharon Hille

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Steffi Beubler

Wir bedanken uns bei den Werbepartnern für ihren aktiven Beitrag bei der Mitfinanzierung dieser Broschüre.

© 2015, Media-Light Löbau


Seniorenbeirat der Stadt Greiz

Liebe Seniorinnen und Senioren,

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Greiz,

wie bereits am 13.11.2014, bei der Wahl des neuen Seniorenbeirates

der Stadt Greiz versprochen, halten sie heute die

neueste Ausgabe des Seniorenratgebers für die Stadt Greiz

in der Hand. Mit dieser Broschüre möchten wir den Seniorinnen

und Senioren der Stadt helfen, zuständige Behörden

zu finden und interessante Angebote wahrzunehmen.

Gleichzeitig stellen wir Ihnen die Personen vor, die im neu

gewählten Seniorenbeirat ehrenamtlich, überparteilich und

überkonfessionell ihre Interessen vertreten werden.

Mitglieder des neuen Seniorenbeirates sind folgende Personen:

Seiffert, Reinhardt

Wittig, Käthe

Klose, Sigrid

Dinkler, Renate

Friedrich, Ingrid

Galuba, Renate

Gothe, Karl-Heinz

Hopf, Gesine

Karg, Reiner

Lorenz, Christiane

Dr. Neudeck, Brigitte

Vorsitzender

Stellvertreterin und Finanzen

Stellvertreterin

Schriftführerin

Beisitzerin

Beisitzerin

Beisitzer

Beisitzerin

Beisitzer

Beisitzerin

Beisitzerin

Bestätigt wurde durch den Seniorenbeirat Herr Siegfried

Hermann als Ehrenpräsident.

Außerdem fungiert Frau Erika Brockmöller als Sachkundige

für soziale Fragen in unserem Gremium.

Liebe Seniorinnen und Senioren, verehrte interessierte Bürger,

leider sind wir noch nicht in der Lage ein eigenes Büro

mit Beratungsraum vorzuweisen, sie können uns aber jeder

Zeit postalisch unter folgender Adresse erreichen:

Seniorenbeirat der Stadt Greiz

Markt 12

07973 Greiz

Informationsbroschüre 5

Vorwiegend finden unsere öffentlichen Sitzungen im kleinen

Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Greiz statt. Wir

haben uns aber vorgenommen, auch in die Ortsteile zu gehen,

Sprechstunden und öffentliche Sitzungen abzuhalten,

um recht viele Senioren erreichen zu können.

Der Seniorenbeirat ist bemüht, neben seiner Aufgabe die

Verbindung zwischen der Stadt, dem Stadtrat und den Senioren

zu halten, deren Probleme und Anregungen aufzugreifen

und an die entsprechende Stellen weiter zu leiten,

Angebote an unsere Senioren zu unterbreiten, die ihnen in

ihrem Alltag und bei der Gestaltung Ihrer Freizeit helfen.

Hier sehen wir auch ein großes Potential zur Zusammenarbeit

zwischen Vereinen und Organisationen.

Über unsere Angebote werden wir sie in der Presse (OTZ

und Vogtlandspiegel) aktuell informieren. Die öffentlichen

Sitzungen werden in der OTZ und im Amtsblatt der Stadt

Greiz bekannt gegeben.

Ich hoffe, der vorliegende Seniorenratgeber, wird ihnen eine

Hilfe sein.

Reinhardt Seiffert

Vorsitzender

© Seniorenbeirat


6

Seniorenratgeber Greiz

1. Ansprechpartner Stadtverwaltung, Landratsamt

Stadtverwaltung Greiz

Markt 12

Tel.: 0 36 61 – 70 30

Fax: 0 36 61 – 26 66

www.greiz.de E-Mail: sw@greiz.de

Sprechzeiten der Ämter:

Mo., Fr. 9.00 – 12.00 Uhr

Die.

9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr

Do.

9.00 – 12.00 und 14.00 – 18.00 Uhr

Bürgerbüro der Stadtverwaltung

Marienst. 2

Tel.: 0 36 61 – 70 34 23 / 0 36 61 – 70 34 24

Fax: 0 36 61 – 70 34 33

E-Mail: bb@greiz.de

Sprechzeiten:

Mo.–Mi. 9.00 – 16.00 Uhr

Do.

9.00 – 17.00 Uhr

Fr.

9.00 – 13.00 Uhr

Schiedsstelle Greiz

Markt 12

Tel.: 0 36 61 – 7 03-0

Frau Schade

Sprechstunde:

erster Dienstag im Monat von 17.00 – 18.00 Uhr, Zi, 109

Landratsamt Greiz

Dr.-Rathenau-Platz 11

Tel.: 036 61 – 8 76-0

Fax: 0 36 61 – 8 76-2 22

E-Mail: info@landkreis-greiz.de

Sprechzeiten der Ämter

Die.

09.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr

Do.

09.00 – 12.00 und 14.00 – 18.00 Uhr

Landratsamt Greiz

Gesundheitsamt

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Sandra Kadelbach, Dr. Rathenau-Platz 11

Tel.: 0 36 61 – 87 65 15

Fax: 0 36 61 – 87 67 75 00

E-Mail: gesundheitsamt@landkreis-greiz.de

Sprechzeiten

Dienstag 09.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr

Donnerstag 09.00 – 12.00 und 14.00 – 18.00 Uhr

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

(KISS) vermitteln Ihnen weitere Informationen zu den im

Landkreis Greiz tätigen Selbsthilfegruppen.

2. Notrufnummern

Polizei-Notruf 110

Polizei, Brunnengasse 10

Tel.: 0 36 61 – 62 10

Notfall-Leitstelle Notruf 112

Notfall-Leitstelle Gera

Tel.: 03 65 – 5 51 27 21 00

Notfallsprechstunde im Krankenhaus Greiz

Wichmannstr. 12

Mi., Fr. 16.00 – 19.00 Uhr

Samstag, Sonntag,

Feiertag 09.00 – 12.00 und 15.00 – 19.00 Uhr

24.12./31.12. 10.00 – 16.00 Uhr

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116/117

Zahnarzt-Notdienst

Tel.:

01 80-5 90 80 77 (0,12 Euro pro Minute)

Giftnotruf 03 61 – 73 07 30

Klinikum Erfurt

Nordhäuser Str. 74

3. Wichtige Rufnummern

Kreiskrankenhaus Greiz

Wichmannstr. 12

Tel.: 0 36 61 – 46-0

Deutsche Rentenversicherung

Tel.: 08 00 – 1 00 04 80 90


Informationsbroschüre 7

Notdienst für Behinderte und Pflegehilfsmittel

Von-Westernhagen-Platz 1

Tel.: 0 36 61 – 67 11 95

24-h-Notdienst 03 65 – 20 04 40

Weißer Ring

Hilfe für Opfer von Straftaten

Tel.: 01 51 – 55 16 46 03

4. Pflegeheime

CURANUM Seniorenpflegezentrum An der Schlossbrücke

Karl-Liebknecht-Platz 3

Tel.: 0 36 61 – 45 83 52

Seniorentreff jeden 3. Donnerstag im Monat

Greizer Senioren- und Pflegeheim gGmbH

Irchwitzer Str. 12

Tel.: 0 36 61 – 45 69-0

• vollstationäre Pflege Tel.: 0 36 61 – 45 10

„Haus Kolin“, Hermannsgrüner Str. 6

„Anna Seghers“, Leonhardtstr. 58

• Kurzzeitpflege, ambulante Pflege,

betreutes Wohnen Waldhausstr. 12

und Irchwitzer Str. 12

Tel.: Tag – 0 36 61 – 4 48-0

Nacht – 01 72 – 9 54 97 27

5. Krankenkassen

AOK Plus

Bruno-Bergner-Str. 16

Tel.: 0800 2 47 10 01

BARMER GEK Kundencenter

Brückenstr. 7-9

Tel.: 0800 3 32 06 0-27 62 00

Fax: 0800 3 32 06 0- 27 62 49

DAK-Gesundheit

Marienstr. 1-5

Tel.: 0 36 61 – 4 43 99-0

Fax: 0 36 61 – 4 43 99-70 50

Knappschaft

Geschäftsstelle Greiz

Rudolf-Breitscheid-Str. 11

Sprechzeit: Montag 12.30 – 15.00 Uhr

IKK classic

Geschäftsstelle Greiz

August-Bebel-Str. 27

Tel.: 0800 4 55 11 11

Sprechzeit:

Die.

14.00 – 17.00 Uhr

6. Wohlfahrtsverbände

Volkssolidarität Kreisverband Greiz e. V.

Juri-Gagarin-Str. 11

Tel.: 0 36 61 – 48 22 74

Begegnungsstätten:

Nachbarschaftshaus Juri-Gagarin-Str. 11

Haus der Volkssolidarität Carolinenstr. 48/50

Diakonieverein Carolinenfeld e. V.

Am Carolinenfeld 2-5

Tel.: 0 36 61 – 7 09 70

info@diakonie-greiz.de

• Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Kirchplatz 3

Tel.: 0 36 61 – 4 52 95 69 und 01 76 – 24 22 34 83

hospiz@diakonie-greiz.de

• ökumenische Sozialstation

Bruno-Bergner-Str. 19/20

Tel.: 0 36 61 – 27 32

Fax: 0 36 61 – 68 74 11

sozialstation@diakonie-greiz.de

• Tagespflege

Tel.: 0 36 61 – 45 86 58

tagespflege@diakonie-greiz.de

• Café OK

Kirchplatz 3

Tel.: 0 36 61 – 67 00 78

Öffnungszeiten:

Dienstag-Donnerstag 10.00 – 15.00 Uhr


8

Seniorenratgeber Greiz

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Landkreis Greiz e. V.

Tel.: 0 36 61 – 67 11 16

August-Bebel-Str. 40

Fax: 0 36 61 – 67 67 94

DRK-Seniorentreff jeweils am 3. Dienstag im Monat von

14.00–16.00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung

Arbeiterwohlfahrt

Begegnungsstätte

Marienstr. 25

Tel.: 0 36 61 – 45 62 46

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr. 14.00 – 18.00 Uhr

Verband für Behinderte Greiz e. V.

Marienstr. 1-5

Tel.: 0 36 61 – 6 35 88

Fax: 0 36 61 – 45 55 98

Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.

Feldweg 30

Tel.: 0 36 61 – 4 16 20

Sozialverband VdK Hessen/Thüringen

Kreisverband Thüringen Ost – Greiz

Hohe Gasse 10

Tel.: 0 36 61 – 27 46

vdk-greiz@web.de

7. Freizeit- und Kultur-Einrichtungen,

Mo., Do.

Die., Fr.

Mi.

12.00 – 14.00 Uhr

12.00 – 13.00 Uhr

12.00 – 15.00 Uhr

Stadt- und Kreisbibliothek Greiz

Kirchplatz 5

Tel.: 0 36 61 – 70 34 25 und 70 34 26

bibliothek@greiz.de

Öffnungszeiten:

Mo., Die.,

Do., Fr. 10.00 – 18.00 Uhr

Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz

Burgplatz 12 / Oberes Schloss

Tel.: 0 36 61 – 70 34 11

Fax: 0 36 61 – 70 34 20

museum@greiz.de

Textil-Schauwerkstatt

Tel.: 0 36 61 – 70 34 34

Öffnungszeiten:

Die.-So. 10.00 – 17.00 Uhr

Sommerpalais mit Staatlicher Bücher- und Kupferstichsammlung

und Satiricum

Greizer Park

Tel.: 0 36 61 – 70 58-0

Öffnungszeiten:

Die.-So. 10.00 – 17.00 Uhr (April – September)

Die.-So. 10.00 – 16.00 Uhr (Oktober – März)

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UT 99 Kinocenter

Thomasstr. 6

Tel.: 0 36 61 – 6 29 10

Kreisvolkshochschule

Am Hainberg 1

Tel.: 0 36 61 – 6 28 00

Schwimmhalle Greiz

Werdauer Straße

Seniorenschwimmen


Informationsbroschüre 9

Starke Pflege braucht solide Grundlagen

Pflegestufen und Leistungen der Pflegeversicherung

Das am 29. Juni 2012 vom Deutschen Bundestag beschlossene

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) schafft für Pflegebedürftige

und ihre Angehörigen viele Verbesserungen.

Diese erhielten ab dem 1. Januar 2013 mehr Leistungen in

der häuslichen Versorgung. Das wird durch höhere Versicherungsbeiträge

finanziert. So erhöhte sich ab 01. Januar 2013

der Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegeversicherung von

1,95 auf 2,05% (Kinderlose 2,3%) des Bruttoeinkommens.

Erstmals haben auch Menschen mit Pflegestufe 0 Anspruch

auf Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Ziel der Reform ist

auch, pflegenden Angehörigen zu helfen. Diesen soll es mit

verschiedenen Maßnahmen erleichtert werden, eine Auszeit

von der Pflege zu nehmen. Weitere Inhalte des Gesetzes sind

unter anderem Verbesserungen bei Beratung und Begutachtung,

die Förderung alternativer Wohnformen sowie die Förderung

privater Vorsorge.

Am 1. Januar 2015 ist das Erste von zwei Gesetzen zur Stärkung

der Pflegeversicherung in Kraft getreten, das Zweite

folgt noch in dieser Legislaturperiode. Die Bundesregierung

strebt mit ihnen ein Pflegemodell an, das sich auf soliden

Fotolia © Dean Mitchell

Pflegestufen 0 1 2 3 Härtefall

mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz*

Pflegegeld an Versicherte

pro Monat (zur Weitergabe an

Famililenangehörige)

Pflegesachleistungen an

ambulante Pflegedienste

pro Monat

Pflegesätze für die vollstationäre

Pflege pro Monat

123 244 316 458 545 728 728

231 468 689 1144 1298 1612 1612 1995 1995

– 1064 1064 1330 1330 1612 1612 1995 1995

Monatliche Auszahlung in Euro

gültig seit Januar 2015

* gilt für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, besonders für Demenzkranke (Quelle: BM für Gesundheit)


10

Seniorenratgeber Greiz

Grundlagen stehend mehr an den Bedürfnissen der Menschen

orientiert. Statt bisher 3 Pflegestufen wird es dann

5 Pflegegrade geben in denen alle die gleichen Ansprüche

haben, egal ob sie körperlich, psychisch oder demenziell

pflegebedürftig sind.

Die sogenannten Pflegestärkegesetze bringen in erster Linie

den Bedürftigen Vorteile. Abgesehen von den neuen Pflegegraden

können sie in Zukunft eine speziell auf ihre Verhältnisse

zugeschnittene Unterstützung anfordern.

Mit dem neuen Begutachtungs-Assessment (NBA) wird gemessen,

was der Pflegebedürftige noch kann. Erfasst wird

der Grad der Selbstständigkeit einer Person bei Aktivitäten

in insgesamt sechs pflegerischen Bereichen. So werden beispielsweise

in der ambulanten Pflege zusätzliche Betreuungsleistungen

angeboten, die deutlich zur Verbesserung der

Lebensqualität beitragen. Ziel soll sein, dass betroffene Personen

lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Dazu erhalten sie nicht wie früher nur 2.557 Euro, sondern

künftig bis zu 4.000 Euro Zuschuss für den behindertengerechten

Umbau ihres eigenen Heimes. Und aus den gegenwärtig

31 Euro für Verbrauchsmittel (Einmalhandschuhe,

Mundschutz etc.) werden in den nächsten Jahren monatliche

40 Euro. Auch pflegende Angehörige sollen es nach

der Verabschiedung dieser Gesetze einfacher haben. Neben

Sach- und Geldleistungen dürfen sie in vollem Umfang

fremde Tages- und Nachtpflege beanspruchen. Wer möchte,

Fotolia © Mirarat

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07973 Greiz

Rechtsanwaltskanzlei

Andrea Jarling

Telefon: 0 36 61 | 64 83 30

Telefax: 0 36 61 | 64 83 31

E-Mail: kanzlei_jarling@gmx.de

Wir beraten und vertreten Sie und finden die für Sie

geeigneten Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Hauptschwerpunkte unserer Tätigkeit sind die Bereiche des

Sozialrechts und Mietrechts.

• Hartz IV, Arbeitslosengeld, Arbeits- und Ausbildungsförderung

• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

• Sozialhilfe, Wohngeld • Krankenversicherung, Hilfen

zur Gesundheit, Pflegeversicherung • Renten • Rehabilitation

und Teilhabe Behinderter, Feststellung des Behinderungsgrades

• Soziales Entschädigungsrecht • u.a.


Informationsbroschüre 11

kann sogar eine 10-tägige bezahlte Auszeit zur Organisation

der Pflege eines Angehörigen erhalten. Insbesondere für

Demenzkranke stehen darüber hinaus im breiteren Umfang

Kurzzeit- und Verhinderungspflegekräfte zur Verfügung.

Endlich wird auch dem Zeitproblem im Pflegealltag zu Leibe

gerückt. Durch die neuen Pflegestärkungsgesetze will

die Bundesregierung Voraussetzungen schaffen, damit sich

insbesondere das Fachpersonal intensiver auf die Pflege

einzelner Person konzentrieren kann. So stellt das Gesundheitsministerium

zum Beispiel 500 Millionen Euro für zusätzliche

Betreuungskräfte bereit. Sind es bundesweit bisher

25.000, werden es bald 45.000 Helfer sein, die über den Tag

pflegebedürftigen Menschen zur Seite stehen. Sie gehen mit

ihnen spazieren, lesen vor oder verrichten ähnliche Tätigkeiten.

Außerdem soll die Nachwuchsgewinnung stärker in den

Vordergrund rücken, die Attraktivität des Ausbildungsberufes

Pfleger steigen. Das wird aber auch durch höhere Versicherungsbeiträge

finanziert. So erhöht sich der Beitragssatz

in der gesetzlichen Pflegeversicherung in zwei Schritten um

insgesamt um 0,5 Beitragssatzpunkte des Bruttoeinkommens.

Natürlich muss das ganze System bezahlbar bleiben.

Darum stieg ab 1. Januar 2015 der Beitrag zur Pflegeversicherung

um 0,3 Prozentpunkte. Ferner werden 1,2 Milliarden

Euro pro Jahr in einem Pflege-Vorsorge-Fonds bei der

Bundesbank angelegt. In 20 und mehr Jahren sollen diese

Gelder helfen, die Beiträge zur Pflegeversicherung stabil zu

halten.

Fotolia © Dean Mitchell

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• ambulante Alten-, Kranken- und Hauskrankenpflege

• Betreuungsdienstleistungen nach

§45b SGB 10

• Hauswirtschaftshilfe

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12

Seniorenratgeber Greiz

Neue Richtlinien für die Versorgung der Versicherten mit zum Verbrauch

bestimmten Pflegehilfsmitteln seit 01.01.2015

Mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz wird der monatliche

Höchstbetrag für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

von bisher 31,00 EUR auf 40,00 EUR (bzw. bei Beihilfeberechtigten

von bisher 15,50 EUR auf 20,00 EUR) angehoben.

Was heißt das?

Versicherte, denen mindestens eine Pflegestufe 1 bescheinigt

wurde und die im häuslichen Bereich überwiegend von Angehörigen

betreut werden, haben Anspruch auf verschiedene

Pflegehilfsmittel.

Darunter fallen saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch,

Einmalhandschuhe, Hände- und Flächendesinfektion

sowie Mundschutz und Schutzschürzen.

Auch wiederverwendbare Bettschutzeinlagen können jährlich

2 x in Anspruch genommen werden.

Dort erfolgt in der Regel eine umfassende Beratung und

auch die Antragstellung kann das Sanitätshaus übernehmen.

Nach Bewilligung der Kostenübernahme können dann die

benötigten Pflegehilfsmittel bis maximal 40,00 EUR monatlich

abgerufen werden.

In den Sanitätshäusern, welche Fachgeschäfte für diese Art

von Produkten sind, kann man sicher sein, qualitativ hochwertige

Pflegehilfsmittel zu erhalten verbunden mit einer

umfassenden kompetenten Beratung.

Die Pflege eines Angehörigen ist eine sehr anspruchsvolle

Aufgabe – mit Übernahme der Kostenerstattung der oben

angeführten Produkte, soll den Angehörigen diese Aufgabe

ein wenig erleichtert werden.

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Um dies in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag

auf Kostenübernahme bei der jeweiligen Pflegekasse gestellt

werden.

Dieses Antragsformular erhält man z.B. im Sanitätshaus seines

Vertrauens.

Sanitätsartikel & Bandagen

Home-Care-Versorgung

Lieferant aller Krankenkassen

Klein- und

Großorthopädie

Leibbinden & Korsetts

Reha-Erzeugnisse

Kompressions- und

Epithesenversorgung

sxc.hu © Kurhan

Markt 6 * 07973 Greiz

Telefon 03661/2403 Telefax 03661/687283


Informationsbroschüre 13

Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege, Betreuung und Versorgung

Zusätzliche Betreuungsleistungen

Zusätzliche finanzielle Hilfen für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen

in Höhe von bis zu 200 EUR im Halbjahr

können Pflegebedürftige mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen,

mit geistigen Behinderungen, oder psychischen

Erkrankungen in Anspruch nehmen, auch ohne die Vorraussetzung

einer Pflegestufe zu erfüllen, und neben dem Hilfebedarf

im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen

Versorgung einen erheblichen Bedarf an allgemeiner

Beaufsichtigung und Betreuung dauerhaft – mindestens 6

Monate – haben.

Für die Bewertung, ob die Einschränkung der Alltagskompetenz

auf Dauer erheblich ist, sind folgende Schädigungen

und Fähigkeitsstörungen maßgebend:

1. unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereichs (Weglauftendenz)

2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen

3. Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen

oder potenziell gefährdenden Substanzen

4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung

der Situation

5. Im situativen Kontext inadäquates Verhalten

6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle

oder Bedürfnisse wahrzunehmen

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Ihr PflegeZentrum Greiz

• Häusliche Kranken- und

Seniorenpflege

• Häusliche Intensiv- und

Beatmungspflege

• Tagespflege

• Moderne Wundversorgung

• Medikamentengabe

• Ersatzpflege

Ihr PflegeZentrum GmbH

Papiermühlenweg 9

07973 Greiz

E-Mail: ihr-pflegezentrum@web.de Tel.:+49(0)3661 45 86 030

Fax.: +49(0)3661 45 86 029

7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen

oder schützenden Maßnahmen als Folge einer

therapieresistenten Depression oder Angststörung

8. Störungen der höheren Hirnfunktion (Beeinträchtigung

des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die

zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen

geführt haben

9. Störungen des Tag- /Nacht-Rhythmus

10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen

und zu strukturieren

11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren

in Alltagssituationen

12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales

Verhalten

13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit,

Hilf- oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten

Depression

Stellt der Gutachter beim Pflegebedürftigen wenigstens in

zwei Bereichen, davon mindestens einmal aus den Bereichen

1 – 9, dauerhafte und regelmäßige Schädigungen oder

Fähigkeitsstörungen fest, ist die Voraussetzung für die Inanspruchnahme

dieser zusätzlichen Betreuungsleistungen erfüllt.

Es kommt nicht auf den individuellen zeitliche Umfang

der Hilfeleistungen an!

BRUCKEN

APOTHEKE

Wir helfen Ihnen gesund zu bleiben

und beraten Sie gern!

Öffnungszeiten

Mo.–Fr. 08.00-18.30 Uhr

Apotheker Torsten Müller

Brückenstraße 7-9, 07973 Greiz

Fon 03661-70550

Fax 03661-674136

Servicetelefon: 0800-7055011

E-Mail: brueckenapo@t-online.de

• Sa. 09.00-12.00 Uhr

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14

Seniorenratgeber Greiz

Stationäre Versorgung

Welche Anträge muss ich vor Heimaufnahme stellen?

Bei der Pflegekasse einen Antrag auf Leistungen für vollstationäre

Pflege stellen. Bitte unbedingt vor dem Einzug in

ein Pflegeheim die schriftliche Zustimmung der Pflegekasse

einholen, weil sonst nicht sichergestellt ist, dass Ihre Pflegekasse

die vollen Leistungen gewährt.

Beim Sozialamt einen Antrag auf Sozialhilfe (falls Leistungen

der Pflegekasse, Pflegewohngeld und eigenes Einkommen

nicht ausreichen, um die Kosten zu decken). Sozialhilfe

wird nicht rückwirkend gewährt. Deshalb muss auch ein solcher

Antrag möglichst vor der Heimaufnahme gestellt werden.

Bei der Antragstellung sind sämtliche Unterlagen über

das Einkommen und Vermögen und möglichst die Entscheidung

der Pflegekasse vorzulegen. Sind Sie nicht sicher, ob

das eigene Einkommen ausreicht, stellen Sie vorsorglich einen

Antrag auf ergänzende Leistungen zu den Heimkosten.

Bei Antragstellung werden folgende Unterlagen benötigt:

» aktuelle(r) Rentenbescheid(e)

» Girokontoauszüge der letzten sechs Monate (mindestens

der letzten drei Monate)

» Nachweis über Vermögen (Sparbücher, Sparbriefe, Festgelder

oder sonstige Vermögensunterlagen)

» Notwendigkeitsbescheinigung für vollstationäre Pflege;

Diese Bescheinigung muss bei der Pflegeversicherung der

Krankenkasse beantragt werden.

» Mitteilung der Pflegekassen über eine Pflegeeinstufung

» Schwerbehindertenausweis

» Versicherungsbescheinigungen (beispielsweise Lebensversicherung,

Sterbeversicherung, Hausratsversicherung)

» Nachweis über Kreditverpflichtungen

» Nachweise/Rechnungen, wenn von Sparbüchern oder Konten

größere Beträge abgehoben wurden

» Gegebenenfalls Vollmacht oder den Betreuungsausweis

Amtliche Dokumente für eine Aufnahme in einem

Altenpflegeheim

» Personalausweis

» Versicherungskarte der Krankenkasse und Befreiungskärtchen

» Kopie der Geburtsurkunde

» Kopie der Heiratsurkunde

» Kopie des Scheidungsurteils

» Kopie der Sterbeurkunde des Ehepartners

» Kopie des letzten Rentenbescheids

» Kopie der Pflegestufenanerkennung durch die Pflegekasse

» Arztkurzbericht

» Medikamente und Medikamentenplan

» kurzer Lebenslauf mit Passbild (evtl. Negativ)

» Nachweis über letzte Tetanusimpfung

» Nothilfepass bzw. Blutgruppe

» evtl. Betreuernachweis (wenn vorhanden oder notwendig)

Was müssen meine Kinder bezahlen?

Töchter und Söhne (Verwandte 1. Grades) müssen ihren Eltern

Unterhalt bezahlen, sofern sie dazu in der Lage sind. Die

Unterhaltshöhe wird nach dem Nettoeinkommen und dem

Vermögen der Kinder individuell berechnet.

Welches Pflegeheim kann ich auswählen?

Die Wahl des Pflegeheimes ist frei. Öffentliche Leistungen

(Sozialhilfe/Pflegewohngeld) werden allerdings nur für Pflegeheime

gezahlt, die entsprechende Versorgungsverträge

mit den Pflegekassen abgeschlossen haben. Erkundigen Sie

sich vor Ort in der Einrichtung danach.

Fotolia © Robert Kneschke


Informationsbroschüre 15

Erhalte ich auch Taschengeld (Barbetrag)?

Bezieher von Sozialhilfe erhalten Taschengeld (Barbetrag) in

Höhe von 107,73 EUR im Monat. Selbstzahler erhalten kein

Taschengeld aus der Sozialhilfe.

Wird mein Vermögen angerechnet?

Bei Sparvermögen gilt für Alleinstehende ein Freibetrag von

2.600 EUR und für Verheiratete von 3.214 EUR.

Wer ein eigenes Haus oder Grundstücke besitzt, kann das

Haus verkaufen oder einen Bankkredit aufnehmen. Sollte

dies nicht möglich sein, erteilt das Sozialamt weitere Auskünfte.

Auch für Selbstzahler kann Pflegewohngeld zur Finanzierung

der Investitionskosten sowie „normales“ Wohngeld

gewährt werden.

Was muss ich im Zusammenhang mit der Heimaufnahme

sonst noch veranlassen?

» Rechtzeitige Kündigung der Wohnung, sofern eine Rückkehr

in die Wohnung nicht mehr möglich ist.

» Ummeldung beim Einwohnermeldeamt

» Nachsendeauftrag bei der Post abgeben

» ggf. Kündigung von Daueraufträgen und Einzugsermächtigungen

bei der Bank

» Weitere Schritte sollten beim Verwaltungsbüro des Pflegeheimes

erfragt werden.

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Seniorenbereich

Der Seniorenbereich umfasst die Tagespflege, die ambulant-betreuten

Wohngemeinschaften und die Ökumenische Sozialstation.

Unsere Mitarbeiter arbeiten mit viel Herz, fachlichem Wissen und persönlichem

Engagement.

Tagespflege

Unsere Tagespflege ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Derzeit können wir 13 Tagesgäste betreuen, die mittels Taxidiensten befördert

werden.

Sie werden tagsüber mit verschiedenen Beschäftigungsangeboten, wie

Basteln, Gesellschaftsspielen, Reha-Sport-Angebot, Spaziergänge, gemeinsames

Musizieren, Gottesdienste und gemeinsames Kochen umsorgt.

Zu den Finanzierungsmöglichkeiten beraten wir Sie gern.

Wohngemeinschaften

Es gibt 2 Wohngemeinschaften, in denen jeweils 7 Mieter, welche dementiell

erkrankt sind, leben.

Jede WG besteht aus 7 privaten Wohnräumen, einem großen Gemeinschaftsraum

mit Küche, Esszimmer sowie Wohnzimmer inklusive Balkon.

Die Mieter werden 24 Stunden von Alltagsbegleitern, Präsenz- und Pflegedienstkräften

versorgt.

Ökumenische Sozialstation

Die Ökumenische Sozialstation, bietet eine 24-Stunden Rufbereitschaft.

Die Senioren werden zu Hause umfänglich versorgt. Das umfasst Leistungen

wie beispielsweise Pflegeleistungen nach SGB XI, Krankenpflegeleistungen

nach SGB V, sowie Betreuungs-und Entlastungsleistungen nach §

45 SGB und Beratungsbesuche nach § 37. Dies schließt auch Einkäufe

und die Reinigung der Wohnräume ein. Weiter sind wir gerade dabei eine

Seniorenberatungsstelle aufzubauen, die u. a. Pflegekurse für Angehörige

anbietet. Hier planen wir mit einem Start im Herbst 2015.

Diakonieverein Carolinenfeld e.V.

Am Carolinenfeld 2–5 • 07973 Greiz

Ambulanter Hospizund

Palliativdienst

Seniorenbereich

Kirchplatz 3 Bruno-Bergner- Straße 19/20

Mobil: 0176/24 22 34 83 Telefon: 03661/27 32

hospiz@diakonie-greiz.de sozialstation@diakonie-greiz.de

Telefon: 03661 / 70 97 0 • Telefax: 03661 / 70 97 19

Internet: www.diakonie-greiz.de

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Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Ehrenamtliche Hospizbegleiter/-innen und die Koordinatorin des Dienstes

fühlen sich dem Anliegen verpflichtet, dass Menschen in vertrauter Umgebung

mit ihren Angehörigen bis zuletzt leben und in Würde sterben können.

Der Dienst bietet unabhängig von Konfession für Betroffene kostenfrei:

• die psychosoziale Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen

• die palliativpflegerische Beratung

• Sterbebegleitung mit Sitzwachen

• Trauerbegleitung (einzeln, Trauercafé)

• die Beratung zu Patienten-, Vorsorgeverfügungen

Weitere Angebote:

• Schulung und Weiterbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiter

• Fortbildung/Vorträge zu Themen der Sterbebegleitung


16

Seniorenratgeber Greiz

Kriterien zur Auswahl eines ambulanten

Pflegedienstes und -heimes

Tipp: Nehmen Sie in allen Fällen zu den Gesprächen und zur

Besichtigung eine Begleitperson mit, die darauf achtet, dass

alle wichtigen Fragen ausreichend beantwortet werden!

Auswahlkriterien für den Pflegedienst zu Hause

» Sind die Mitarbeiter sympathisch? Der Dienst kommt regelmäßig

zu Ihnen. Fühlen Sie sich nicht wohl, besprechen

Sie die Angelegenheit mit dem Dienst oder beauftragen Sie

einen nahen Angehörigen damit.

» Ist der Pflegedienst Vertragspartner Ihres Kostenträgers?

» Ist der Pflegedienst rund um die Uhr erreichbar oder erreichen

Sie außerhalb der Bürozeiten nur einen Anrufbeantworter?

» Können Sie vor Vertragsabschluss mit Ihren künftigen Pflegekräften

sprechen?

» Bietet der Pflegedienst ein unverbindliches Vorgespräch

an?

» Werden Fragen freundlich und geduldig beantwortet?

» Wird offen auf Wünsche eingegangen?

» Kann der Pflegedienst bei Verbesserungsmaßnahmen von

technischen Hilfsmitteln (höhenverstellbares Bett) oder

Umbauten im Badezimmer beraten? Hilft er beim Organisieren

und bei der Antragsstellung?

» Informiert der Pflegedienst auch über die Installation eines

Hausnotrufgerätes?

» Informiert der Dienst darüber, welche der benötigten Hilfen

mit der Pflegekasse abgerechnet werden, und welche Kosten

Sie eventuell selber tragen müssen?

» Wechseln die Pflegekräfte häufig? Wenig Wechsel ist gut

für die Bildung eines Vertrauensverhältnisses!

» Arbeitet der Pflegedienst mit dem behandelnden Hausarzt

zusammen? Regelmäßige Rücksprachen können aktuelle

Veränderungen der Pflegebedürftigkeit unmittelbar in den

Pflege- und Behandlungsprozess einfließen lassen!

» Werden Ihre Wünsche bezüglich der eingesetzten Pflegekräfte

(Männer oder Frauen) und der Pflegezeiten berücksichtigt?

» Werden im Vertrag Vorauszahlungen gefordert? Das ist

nicht üblich, ablehnen!

Unser 1990 gegründeter Verband für Behinderte

Greiz e. V. mit seinen 147 Mitgliedern

bietet folgende Leistungen:

• die Kontakt- und Beratungsstelle für behinderte

Menschen, Senioren und Bedürftige

• soziale Betreuung hilfesuchender und hilfsbedürftiger

Mitbürgerinnen und Mitbürger

• Organisation von Freizeitmaßnahmen für behinderte

Menschen und Angehörigen

• Schulbegleitung von Kindern mit Hilfebedarf

• Freiwilligenagentur zur Koordinierung ehrenamtlicher

Hilfe

• soziale Beratung und Betreuung von ausländischen

Mitbürgern

Nutzen Sie unsere Angebote. Informieren Sie

sich persönlich in unserer Begegnungsstätte in

der Altstadtgalerie Greiz oder besuchen Sie unsere

Homepage.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Sie finden uns in der Marienstraße 1-5, 07973

Greiz (Altstadtgalerie, I. Etage),

Telefon 03661-63588,

E-Mail behindertenverband-greiz@web.de,

www.behindertenverband-greiz.de.

Verband für Behinderte Greiz e.V.

Marienstraße 1–5 · 07973 Greiz

Tel.: 03661 - 63 58 8

Informieren Sie sich über unsere Angebote unter

www.behindertenverband-greiz.de

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Informationsbroschüre 17

» Bekommen Sie die Zeit, den Vertrag vor Unterschriftsleistung

nochmals in Ruhe zu Hause zu prüfen?

» Räumt Ihnen der Dienst die gesetzliche Kündigungsfrist

von 14 Tagen ein?

» Weist der Dienst alle Kosten, die nicht von der Pflegekasse

übernommen werden, monatlich deutlich als ihren Eigenteil

aus?

» Wird die Pflegedokumentation in der Wohnung hinterlegt,

können Sie jederzeit Einsicht nehmen?

» Einmal pro Monat muss Ihnen der Pflegedienst einen Leistungsnachweis

über die erbrachten Pflegeleistungen zur

Unterschrift vorlegen. Das Abrechnungsblatt muss eine

Auflistung über die Pflegezeiten und Pflegetätigkeiten enthalten.

Aus rechtlichen Gründen kann der Vertragspartner

nur die pflegebedürftige Person selber sein!

Heimauswahlkriterien

» Sind die Mitarbeiter sympathisch?

» Gibt es eine ausreichende Betreuung der Heimbewohner

auch nachts und am Wochenende?

» Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den

Wohnbereich des Pflegebedürftigen zuständig, wie viele

Pflegepersonen leben dort?

» Gibt es einen Arzt in der Nähe / im Haus?

» Können die Heimbewohner eigene Möbel, Teppiche, Gardinen

usw. mitbringen?

» Wie viele Heimbewohner müssen sich Nebenräume wie

Bad und Toilette teilen?

» Wie oft und zu welcher Tageszeit wird sauber gemacht?

Wer übernimmt die Schönheitsreparaturen und Malerarbeiten

im Zimmer?

» Gibt es Aufenthalts-, Speise-, Hobby- und Fernsehräume,

Teeküchen?

» Wie viele Mahlzeiten gibt es täglich? Kann zwischen verschiedenen

Gerichten gewählt werden?

» Gibt es einen Zimmerservice? Zu welchen Kosten?

» Gibt es einen Sozialdienst?

» Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmitteln?

» Gibt es eine Nachverpflegung, wenn ein Heimbewohner

die Essenszeiten nicht einhält, zu welchen Mehrkosten?

» Können Tiere mit ins Heim gebracht werden?

» Wie oft und zu welchen Zeiten können die Heimbewohner

im Heim besucht werden?

» Entstehen dem Bewohner Sonderkosten neben der regelmäßigen

Heimkostenrechnung?

» Ist der Empfang Tag und Nacht besetzt?

» Gibt es Gottesdienst und Andachten oder entsprechende Gesprächsmöglichkeiten?

» Ist Radiohören und Fernsehen jederzeit möglich?

» Welche Mitbestimmungsrechte hat der Heimbewohner/-

beirat?

Der Heimvertrag – Was ist zu beachten?

» Der Vertrag soll in verständlichen Worten geschrieben sein.

Die wichtigsten Leistungen und Kündigungsfristen müssen

klar dargelegt sein. Änderungen, Ergänzungen oder Streichungen

sind stets schriftlich zu vereinbaren.

» Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten für die Bewohner,

wie Unterbringung, Verpflegung, Pflege- und Nebenkosten

sowie für Heiminvestitionen sollte im Vertrag enthalten

sein.

» Da es meist der Fall ist, dass die Einhaltung der Heimordnung

ein Bestandteil des Vertrages ist, sollten Sie die

Heimordnung vor Unterzeichnung des Vertrages genau

prüfen. Reglementierungen und unsinnige Einschränkungen

sollten in der Heimordnung tabu sein.

» Die Gültigkeit des Vertrages ist erst mit der Unterschrift des

Heimbewohners, eines Bevollmächtigen oder gesetzlichen

Betreuers gegeben. Die Unterschrift eines Angehörigen des

Bewohners hat keine Gültigkeit.

» Der Wohnraum sollte exakt benannt sein. Eine Verlegung

innerhalb des Heims ist nur mit Zustimmung des Bewohners

möglich.

» Der Preis für Einbett- bzw. Zweibettzimmer sollte sich unter

den heutigen Bedingungen nicht unterscheiden.

» Wenn sich der Bewohner ein oder mehrere Tage nicht im

Heim befindet, dürfen dafür auch keine Verpflegungskosten

berechnet werden.

» Vergütung bei Abwesenheit des Bewohners.

» Die Haftung des Personals bei Unachtsamkeit o.ä. sollte im

Vertrag vereinbart und nicht ausgeschlossen sein.

» Haftungsausschluss ist nur für Sachschäden zulässig.

» Der korrekte Kündigungszeitraum des Vertrages ist 14 Tage

nach Übergabe der Kündigung.


18

Seniorenratgeber Greiz

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„Alte Leute sind junge Menschen, die zufällig vor dir älter wurden.“

(Günther Baruschke)

Unsere Leistungen

– Ärztliche Verordnungen

– Pflegeleistungen

– Urlaubs- und Verhinderungspflege

– Hauswirtschaft

– Beratungsbesuche

– Hausnotruf

– 24-Stunden Bereitschaft

– Betreuungsleistungen

• Spaziergänge

• Beschäftigung

• Begleitung bei Arztbesuchen u.v.m.


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Informationsbroschüre 19

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Seit Januar 2015 ermöglichen die Pflegekassen eine Vielzahl von Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten,

ohne das Ihr Pflegegeld beeinträchtigt wird.

Fragen Sie uns!

Wir beraten Sie unverbindlich

und kostenfrei

in unserem Büro oder

auch in Ihrem häuslichen

Umfeld!

leitende Büroangestellte Frau Schnabel und Frau Schönfeld (v.l.)

Beate Schönfeld

Pflegedienstleiterin

Geschäftsführerin

Ina Opitz

stellvertretende

Pflegedienstleiterin

Kontaktdaten:

Pflegedienst Beate Schönfeld

Plauensche Straße 59

07973 Greiz

Tel.: 03661 / 67 06 21

Fax: 03661 / 45 22 03

E-Mail: pflegedienst-schoenfeld@t-online.de

Web: www.pflegedienst-schoenfeld.de


20

Seniorenratgeber Greiz

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sehr geehrte Seniorinnen und Senioren,

Die Volkssolidarität feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. Die

Volkssolidarität wurde im Oktober 1945 in Dresden gegründet. Das

Anliegen war, soziale Not und Elend nach dem Ende des Krieges zu

lindern. Das Wort Solidarität wurde in dieser schweren Zeit wieder

ein Begriff. Im Kampf gegen Not und Verzweiflung wurden nicht

gefragt nach Herkunft, Gesinnung und Konfession. Wer helfen

konnte und helfen wollte, war willkommen und wurde gebraucht.

Ehrenamtliche Helfer sammelten bis zur Gründung der DDR über

280 Millionen Reichsmark. Dadurch war es der Volkssolidarität

möglich, erste finanzielle Hilfen zu gewähren, insbesondere auch für

Umsiedler, Ausgebombte, Heimkehrer und Vertriebene.

Es entstanden z.B.

- Volksküchen, Wärmestuben

- Kindergrippen, Kindergärten und Kinderspielplätze

- Alten und Pflegeheime

- Erholungsheime für unterernährte Kinder und für Kranke

u.v.m.

Nach der Gründung der DDR wurde das Vereinsvermögen in staatliches

Eigentum überführt und der Volkssolidarität wurde die Betreuung

der Senioren übergeben. Zahlreiche Begegnungsstätten

wurden Anlaufpunkt für die Mitglieder und Interessierte für kulturelle

Veranstaltungen und geselliges Beisammensein. Hauswirtschaftliche

Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfe im Ehrenamt

waren weitere Merkmale der Arbeit der Volkssolidarität. Nach der

Wiedervereinigung musste die Volkssolidarität neue Wege begehen,

um den Fortbestand der Organisation mit rund 600.000 Mitgliedern

zu gewährleisten. Erste Sozialstationen entstanden und es gründeten

sich die ersten Stadt- und Kreisverbände als eingetragene Vereine.

Somit waren sie juristisch selbständig und mussten im Wettbewerb

mit den etablierten Wohlfahrtsverbänden am Markt bestehen.

Die Volkssolidarität besann sich auf ihre Wurzeln und übernahm

Kindertagesstätten in ihre Trägerschaft. Es entstanden neue Pflegeheime

und betreute Wohnformen. Heute ist die Volkssolidarität

ein anerkannter Wohlfahrtsverband mit rund 211.000 Mitgliedern

die in 93 Kreis,-Stadt und Regionalverbänden organisiert sind. Insgesamt

beschäftigt die Volkssolidarität rund 17.820 festangestellte

Mitarbeiter und betreibt 153 Ambulante Pflegedienste, 63 Pflegeheime

228 betreute Wohnanlagen und 365 Kindertagesstätten.

Der Kreisverband Greiz gründete sich 1990 und ist dem Landesverband

der Volkssolidarität Thüringen zugeordnet. Rund 600 Mitglieder

sind in 20 Ortsgruppen in Greiz und den Umlandgemeinden

aktiv tätig. ln zwei Begegnungsstätten (Nachbarschaftshaus Juri-

Gagarin-Straße 11 und Carolinenstraße 48/50) treffen sich unsere

Mitglieder und Interessengruppen zu vielfältigen Aktivitäten.

Als sozialer Dienstleister betreibt die Volkssolidarität Greiz einen

Ambulanten Pflegedienst, bietet Essen auf Rädern an und vermittelt

den Hausnotruf. 26 festangestellte Mitarbeiter und eine Vielzahl von

ehrenamtlichen Helfern in den Ortsgruppen kümmern sich um die

Belange unserer Mitglieder, Patienten und hilfsbedürftigen Menschen.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen erfahren sie

unter der nebenstehenden Telefonnummer und unter unserer

Internetseite www.volkssolidaritaet-greiz.de

– Ihr Wohl ist der Erfolg unserer Arbeit!

Ambulanter Pflegedienst

Miteinander

- Hilfe bei der täglichen Grundpflege

- Häusliche Krankenpflege

- Hausnotruf

- Essen auf Rädern

- Bereitstellung von Hilfsmitteln

- Hauswirtschaftliche Versorgung

- 24-Stunden Rufbereitschaft

- Demenzpflege & -betreuung

Füreinander

Volkssolidarität Kreisverband e.V.

- Begleitung zum Einkauf und bei Behördengängen

- Verhinderungspflege auch stundenweise

- Beratungsbesuche für Pflegegeldempfänger

- Entlastung pflegender Angehöriger

Pflegedienst 24h erreichbar

Tel.: (0 36 61) 48 22 - 75

Kontakt:

Volkssolitarität

Kreisverband Greiz e.V.

Juri-Gagarin-Str. 11

07973 Greiz

pdl-greiz@volkssolidaritaet.de • www.volkssolidaritaet-greiz.de


Soziale Leistungen

Diese Übersicht soll es Ihnen erleichtern, bei dem großen

Umfang der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und

der Vielzahl der sozialen Leistungen, Dienste und Einrichtungen

herauszufinden, wofür und durch wen Sie Hilfe,

Beratung und Information zu Ihren Fragen und Problemen

erhalten können.

Allgemeine Beratung - Bürgerbüro

Die allgemeine Beratung der Bürger zu Fragen des täglichen

Alltags wird vom Bürgeramt der Stadtverwaltung wahrgenommen.

Dieses Büro vermittelt ebenfalls andere Dienststellen

und Leistungserbringer, wenn eine direkte Hilfe oder

Beratung außerhalb der Fachkompetenz steht.

Die wichtigsten seniorenrelevanten Aufgaben dieses Büros:

• Behördenwegweiser

• amtliche Beglaubigungen (nicht beglaubigt werden Personenstandsdokumente

und Dokumente, deren Beglaubigung

Notaren oder Gerichten vorbehalten sind)

• Meldebescheinigungen

• einfache Melderegisterauskünfte

• Beantragung eines Führungszeugnisses

• Einrichten von Übermittlungssperren

• Rundfunkbeitrag - alle Formulare zum Anmelden, Ändern

und Abmelden

• Ausgabe und Annahme der Anträge auf Befreiung von

der Rundfunkbeitragspflicht / Ermäßigung des Rundfunkbeitrags

• Annahme von Mängelanzeigen

• Ausgabe von Anträgen nach dem Schwerbehindertenrecht

• Ausgabe und Annahme der Formulare zur An- und Abmeldung

für die Hundesteuer

• Ausstellen des Sozialpasses der Stadt Greiz

• Entgegennahme von Änderungsmitteilungen für GEWOG,

TAWEG und EV Greiz

Informationsbroschüre 21

gemeinschaften.

Grundlage für diese

Leistungen ist das

Sozialgesetzbuch,

Zwölftes Buch (SGB

XII). Eine Leistungsgewährung

erfolgt

grundsätzlich unter

der Berücksichtigung

von Einkommen und Vermögen. Sie ist darauf ausgerichtet,

die Grundbedürfnisse und damit die Führung eines

menschenwürdigen Lebens nach dem Grundgesetz zu

sichern.

Für Personen mit geringem Einkommen besteht die Möglichkeit,

Leistungen nach dem SGB XII zu beantragen. Anspruchsberechtigt

sind Personen, die nicht erwerbsfähig sind

oder das 65. Lebensjahr überschritten haben. Das Gesetz unterscheidet

verschiedene Arten der Sozialhilfe:

• Hilfe zum Lebensunterhalt für erwerbsunfähige Bedürftige,

die sonst keine Leistungen erhalten.

Sie umfasst monatliche Leistungen, wie Aufwendungen für

Ernährung und Dinge des täglichen Bedarfs, Unterkunft, in

bestimmten Situationen einen Ausgleich für Mehraufwendungen.

• Hilfe in besonderen Lebenssituationen

Weitere Hilfen werden Bürgern oder Familien gewährt, die

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Fotolia © Mirarat

Sozialhilfe und Grundsicherung

Das Sozialamt des Landkreises arbeitet mit allen Trägern der

Sozialhilfe zusammen, insbesondere den Freien Trägern, der

Wohlfahrtspflege einschließlich der Kirchen und Religions-


22

Seniorenratgeber Greiz

in einer bestimmten Lebenssituation, wie zum Beispiel bei

einer Krankheit, Behinderung, Pflegebedürftigkeit oder besonderen

sozialen Schwierigkeiten, Unterstützung benötigen.

• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Zur Sicherung des Lebensunterhaltes können Personen, die

über 65 Jahre oder voll erwerbsgemindert sind, auf Antrag

monatliche Leistungen erhalten.

Sozialhilfe ist eine soziale Hilfe, auf die derjenige und die

in Not geraten sind, einen Rechtsanspruch haben. Ein Anspruch

auf Sozialhilfe muss im Einzelfall geprüft werden.

Bevor Sozialhilfe in Anspruch genommen werden kann,

müssen alle anderen Möglichkeiten, beispielsweise die Hilfe

durch nahestehende Angehörige oder die Hilfe von anderen

Sozialleistungsträgern ausgeschöpft sein.

Wohngeld

Wohnen kostet Geld – oft zu viel für den, der ein geringes

Einkommen hat. Deshalb leisten Der Bund und das Land in

solchen Fällen mittels Wohngeld finanzielle Hilfe.

Wohngeld wird als ein Zuschuss zur Miete oder Belastung

bezahlt. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf

einen Rechtsanspruch und soll ihn wahrnehmen. Wohngeld

muss bei der Wohngeldstelle beantragt werden. Wichtig ist

noch der Termin der Antragstellung, denn Wohngeld wird in

der Regel erst vom Beginn des Monats an gewährt, in dem

der Antrag eingegangen ist. Für zurückliegende Zeiträume

gibt es bis auf wenige Ausnahmen kein Wohngeld.

Rundfunk- und Fernsehgebühren

Nahezu in jedem Haushalt werden Rundfunk- und Fernsehgeräte

genutzt und sind unverzüglich anzumelden. Die

Rundfunkgebührenpflicht beginnt mit dem Monat, in dem

ein Gerät zum Empfang bereitgehalten wird. Anträge auf

Befreiung von Rundfunkgebührenpflicht können von folgendem

Personenkreis u.a. gestellt werden:

• Behinderte, deren Behindertenausweis mit dem Markenzeichen

„RF“ gekennzeichnet ist

• Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt und

Grundsicherung (nach SGB XII)

• Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, wenn der verbleibende

Barbetrag eine gewisse Grenze nicht übersteigt

• Empfänger von Pflegegeld (nach SGB XII)

• Empfänger von Pflegegeld nach Bundesversorgungsgesetz

als Leistung der Kriegopferfürsorge

ARD ZDF Deutschlandradio

Beitragsservice

50656 Köln

Tel. 0185 999 501 00, Fax 0185 999 501 05

Service-Telefonzeiten: Mo–Fr 7.00 – 19.00 Uhr

Renten

Die Deutsche Rentenversicherung versteht sich als regionale

Dienststelle der Rentenversicherungsträger, die Auskünfte

zu gesetzlichen Leistungen erteilt, bei Anträgen zur Bewilligung

der Rente hilft oder beratend zur Verfügung steht.

Das Leistungsspektrum der Deutschen Rentenversicherung

beinhaltet aber nicht nur Informationen zur Altersvorsorge

oder zur Grundsicherung, sondern umfasst auch die ausführliche

Beratung und Unterstützung bei Rehabilitations-

Angeboten. Gemeinsam mit den deutschen Krankenkassen

oder vergleichbaren Trägern koordiniert und klärt die Rentenversicherung

etwa die Zuständigkeit eines Kostenträgers

für derartige Maßnahmen. Über diesen Service hinaus bietet

die Deutsche Rentenversicherung zu speziellen Sprechzeiten,

auf entsprechenden Seminaren oder weiterführenden Veranstaltungen

vielfältige Informationen zu allen Fragen mit

Rentenbezug. Viele Service-Angebote der Deutschen Rentenversicherung

lassen sich außerdem online nutzen.

UNDISZ

SteUerberatUng

Carolinenstrasse 2

D - 07973 Greiz

Telefon 03661 - 45 88 73

Fax 03661 - 45 88 75

kontakt@steuerberatung-undisz.de

www.steuerberatung-undisz.de

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Heike Undisz

Steuerberaterin


Informationsbroschüre 23

Ehemals Fürstlicher Reussischer Marstall in Greiz. Erbaut 1870 unter Heinrich XXII

© Rudolf Eberhard Neuber

die Stadt Greiz vom „Oberen Schloss“ aus gesehen

© André Karwath


24

Seniorenratgeber Greiz

Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

Kommt man so langsam über die 60 und das Rentenalter

rückt näher, stellen sich viele ernsthaft die Frage: Wie kann

ich in Ruhe, sicher und unbeschwert meinen Lebensabend

genießen?

Wie kann ich noch aktiv werden, wie werde ich meine Freizeit

verbringen, welche Hobbys kann ich pflegen und vor

allem: Wie und wo werde ich angemessen und gemütlich

wohnen können?

Für jeden Bedarf die passende Wohnform im Alter

Wenn das Treppen steigen beschwerlicher wird und sich gesundheitliche

Einschränkungen bemerkbar machen, wird es

Zeit, einige Jahre voraus zu denken. Wie möchte man leben,

wenn sich vom Einkauf bis zur Hausarbeit immer mehr

Hürden im Alltag auftun oder nach dem Tod des Partners

Einsamkeit droht? Auch wer eigentlich nicht umziehen oder

zumindest in der vertrauten Wohngegend bleiben möchte,

sollte sich rechtzeitig umschauen, welche Wohnmöglichkeiten

für Senioren im Raum Greiz geboten werden. Gelegenheiten

dazu sind Tage der offenen Tür oder Eröffnungen

von Wohnanlagen und Heimen, aber auch individuell

lässt sich eine Besichtigung mit ausführlicher Beratung vereinbaren.

So kann man sich ein Bild machen, vergleichen

und vielleicht eigene Wünsche rechtzeitig umsetzen.

Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung bleiben

Über Zuschüsse bei schon bestehender Pflegebedürftigkeit

und Kredite können altersgerechte Umbauten von der Badewanne

mit Einstiegstür über Treppenlifte bis zur Beseitigung

von Türschwellen finanziert werden. Allerdings erfordert

die Suche nach unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und

deren Beantragung viel Kraft und Aufwand. Gut dran ist jeder

ältere Hausbesitzer, der dabei auf die Unterstützung von

Familienangehörigen zurück greifen kann und im Idealfall

danach nicht nur von breiteren Türen und der ebenerdigen

Dusche profitiert, sondern die Alltagshilfe der Familie dazu

bekommt. Wo Alt und Jung unter einem Dach wohnen, wird

es auch nicht einsam. Mieter hingegen sollten sich nicht

scheuen, mit ihrem Vermieter zu sprechen. Viele Wohnbaugesellschaften

oder -genossenschaften sind durchaus

zu kleineren Umbauten bereit oder haben alternativ schon

altersgerechte Wohnungen oder sogar betreute Wohnungen

im Angebot. Zum Service gehören meist auch die Unterstützung

für den Umzug und Hilfe bei Behördenanträgen.

Verfallen Sie nicht in Hektik und treffen übereilte

Umzugsentscheidungen, sondern setzen sich zunächst

einmal in Ruhe hin und prüfen an Hand

einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Checkliste,

ob und wo Änderungen in der Wohnung

notwendig sind und ob die Infrastruktur der näheren

Umgebung ein angenehmes Wohnen für

die nächsten Jahrzehnte möglich macht.

CURANUM Seniorenpflegezentrum An der Schlossbrücke

Alternative Wohnformen

Außerdem wird in unserem Land, angesichts einer

immer älter werdenden Gesellschaft, natürlich

auch über alternative Wohnformen für Senioren

nachgedacht.

Die wohl traditionellsten Formen kann man unter

dem Begriff Alten- und Seniorenheime zusammenfassen.

Hierher ziehen Menschen in eigens

eingerichtete Wohnanlagen um, in denen sie, entsprechend

ihren Bedürfnissen, entweder Hilfe im


Informationsbroschüre

25

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info@gwg-greiz.de

Das älteste Greizer Wohnungsunternehmen, die

Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Greiz

e.G. blickt auf eine fast 110-jährige, erfolgreiche

Geschichte zurück. Der gesamte Wohnungsbestand

in Greiz, Zeulenroda und Berga ist saniert.

Schrittweise werden Neubauvorhaben zur Expansion

mit Barrierefreiheit umgesetzt.

Fotolia © britta60

Alltag oder eine komplette Pflege erhalten. Hier steht also

das Wohnen im Vordergrund und die Menschen bestimmen

ihren Tagesablauf selbst und bekommen dabei Unterstützung

in vielen Bereichen. Zu dieser Art zu wohnen zählen

auch sogenannte Seniorenresidenzen, wo die Anforderungen

an Unterbringung und Pflege höher sind – die Kosten

dementsprechend auch.

Demgegenüber spielt in Pflegeheimen die stationäre Pflege

älterer Menschen die größere Rolle. Träger dieser Einrichtungen

sind in der Regel staatliche, kirchliche, karitative

oder private Institutionen.

In den attraktiven Wohnlagen mit individuell

gestalteten Wohnungen und saniertem Wohnumfeld

lässt sich gut leben. Die Genossenschaft

bemüht sich stets um ein Wohlfühlklima in den

Gebäuden und Wohnanlagen und bietet Sicherheiten.

Das Wohnen, bei zugesagten stabilen

Mietpreisen, einem Dauerwohnrecht und Kostenentlastungen

für die Mieter (z.B. bei Instandhaltungsmaßnahmen)

ist mit vielen Sicherheiten

verbunden. Auch Abrisskündigungen soll es,

wie bisher, nicht geben. Im sanierten Altbaubestand

von über 500 Wohnungen bietet die Genossenschaft

auch altersgerechten Wohnraum

an. Neuvermietung heißt für die GWG Greiz e.G.:

Die Komplettsanierung der Wohnung ist abgeschlossen.


26

Seniorenratgeber Greiz

Außerdem kann man auch die verschiedenen Möglichkeiten

des Betreuten Wohnens in Betracht ziehen. Hier unterstützen

professionelle mobile Pflegedienste ältere Menschen im

Alltagsleben. Gewählt werden kann dem Grundsatz nach

zwischen:

» dem Betreuten Wohnen in einer extra angemieteten altersgerechten

Wohnung,

» dem Betreuten Wohnen zu Hause und

» dem Betreuten Wohnen in Wohngemeinschaften.

Das Ausmaß der Betreuung ist flexibel und orientiert sich

bei diesen Wohnformen an den jeweiligen individuellen Bedürfnissen.

Die Bewohner erhalten sich so eine weitgehend

selbstständige Lebensführung.

Eine besondere Form des alternativen Wohnens wird in sogenannten

Mehrgenerationenhäuser praktiziert. Die Bundesregierung

misst diesen

Wohnprojekten große

Bedeutung zu und fördert

dieses Konzept. Hier soll

die fundamentale Regel

„Jung hilft Alt und umgekehrt“

wiederbelebt

werden.

Keiner braucht sich im

Alter allein gelassen zu

fühlen. Überdenken Sie

ihre derzeitige Lebenssituation

und holen Sie sich

rechtzeitig Informationen,

damit Sie ihren Ruhestand

richtig genießen

können.

Fotolia © britta60

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Greizer Gemeinnützige

Wohnungsgesellschaft mbH

Gewog investiert 2015 in Fahrstuhlanbau

Waldhausstraße 13 in Greiz-Pohlitz

Um ihren Mietern ein altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen, hat die Greizer

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH im Jahr 2015 einen Fahrstuhlanbau

am Wohngebäude Waldhausstraße 13 geplant.

Die ruhige Wohnlage und herrliche Aussicht sowie der Fahrstuhlanbau bieten

besonders für Senioren ein äußerst attraktives Wohnen in diesem Objekt.

© BAUplan Jürgen Jahn

Greizer Gemeinnützige

Wohnungsgesellschaft mbH

Weberstraße 28

07973 Greiz

Tel.: 03661 / 628230

www.gewog-greiz.de

gewog@gewog-greiz.de

WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT eG

Textil Greiz

– umfangreich sanierter Wohnraum –

Goethestraße 32 • 07973 Greiz

Tel.: 03661 / 4 13 72

Fax: 03661 / 48 21 03

E-Mail: WG-TEXTIL-GREIZ@t-online.de

Internet: www.wg-textil-greiz.de

Wir beraten Sie gern – Sprechzeiten:

Dienstag:

Freitag:

09.00 – 12.00 / 13.00 – 18.00 Uhr

09.00 – 12.00 Uhr

oder nach Vereinbarung


Informationsbroschüre 27

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Wohnen 55plus in der Greizer

Neustadt

2010 entstand in der Greizer Neustadt ein gemeinschaftliches

Wohnprojekt mit zehn abgeschlossenen Mietwohnungen

und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen. Die Mieter

hatten sich entschlossen, ihre Wohnzukunft selbst in die

Hand zu nehmen und gründeten dafür einen Verein.

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Ein privater Investor schuf die materiellen Voraussetzungen.

Er kaufte das Gebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße 15

und ließ es unter Berücksichtigung der Wohnvorstellungen

der Vereinsmitglieder von regionalen Planungsbüros und

Handwerksbetrieben sanieren und altersgerecht umbauen.

Für jeden Mieter gibt es eine individuelle, abgeschlossene

Wohnung mit Küche, Bad, Balkon und bezahlbarer Miete.

Stufenlos bringt ein Lift die Bewohner auf jede Etage.

Das barrierefreie Haus, die gegenseitige Hilfe der Bewohner

und notfalls die ambulente Pflege verhindern, dass jemand

bei plötzlich einsetzender Pflegebedürftigkeit aus der Wohngemeinschaft

ausziehen muss. Neben dem Gemeinschaftsraum

gehören zum Gebäude PKW-Stellplätze und eine schöne

Außenanlage. Dank der zentralen Lage im Zentrum der

Stadt Greiz sind die Wege zu medizinischen Versorgungs-,

Dienstleistungs- und kulturellen Einrichtungen kurz und

ohne Geländeanstiege.

Der Verein Wohnen 55plus Greizer Neustadt möchte gern

Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren sein und

sie anregen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man

möglichst lange selbstbestimmt wohnen kann. Er verbindet

aktive ältere Menschen, die ihr weiteres Leben unter Gleichgesinnten

verbringen wollen, ohne auf Individualität, Selbständigkeit

und Freiraum verzichten zu müssen.

Wohnen 55plus Greizer Neustadt

Rudolf-Breitscheid-Str. 15 • 07973 Greiz

Tel.: 03661-675888

E-Mail: koerner01@gmx.de

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28

Seniorenratgeber Greiz

Senioren und die neue Technik

Senioren sind aktiv — zu Unrecht sagt man ihnen eine bequeme

Sofamentalität nach. Doch seit der Seniorenbeirat

auch in diesem Jahr wieder für alle Newcomer/innen einen

Exkurs durch die nicht immer einfache Welt der Computereinsätze

anbietet, ist diese Thematik widerlegt.

Man will ja seinen Enkeln auch in die nachmittäglichen

Ausflüge am Computer folgen. Gerne haben Oma und Opa

die häusliche Aufsichtspflicht übernommen und dazu sollte

man fit sein.

Ganz abkoppeln von der digitalen Welt will Senior sich ja

auch nicht. Es freut uns als Seniorenbeirat, dass sich immer

so an die über 20 Teilnehmer finden, die auch Fragen haben,

die wir gerne während unseres Surfens in loser Runde

beantworten.

Bei uns wird’s ja keine Klausur geben, dennoch, manche

Teilnehmer zählen zu den sogenannten „Alten Hasen“. Die

werden schnell auf ihre Spezialfelder geschickt und geben

dem Kurs ab und an einen besonderen Kick.

Wird es dabei zu speziell, würden die wissbegierigen Neugierigen

wegbleiben. Das wäre schade für alle Anderen.

Die ehrenamtlich agierende Leiterin dieses kleinen Abenteuers

bemüht sich auch noch so einfache Fragen aus den

Teilnehmern herauszubekommen, um eine Antwort in der

Diskussion zu geben.

Denn der Teufel steckt im Detail. Außerdem soll Alles Freude

bereiten und ein kleines Aha-Erlebnis am Ende der knapp

anderthalb Stunden für jeden Anwesenden mit auf den Weg

gegeben werden.

Für die Zukunft wünscht sich der Seniorenbeirat eine so

gute Resonanz und dankt der Schulleitung vom Ulf-Merbold-Gymnasium

Greiz für die Nutzung der Technik am

Whiteboard der Schule, die damit einen indirekten Anteil

am Gelingen des Senioren-Surfens im Internet hat.

Wir freuen uns immer, wenn Schüler uns an ihrem Whiteboard

zeigen, wie sie gemeinsam mit den Lehrern den hohen

Anforderungen gegenübertreten können, denn das ist

die Zukunft für deren Lebensweg. Die Senioren bekommen

dadurch einen kleinen Einblick in die digitale und die Welt

der heranwachsenden Generation.

Computer, Internet und Senioren, das ist mittlerweile kein

Tabu-Thema mehr. Hinein in die schöne virtuelle Welt. Als

kleiner Tipp, wer sich nicht ganz sicher ist, was und wie

er investieren soll, der kann sich gern an einen Fachmann

in der Nähe wenden. Gut zu wissen, dass es auch Fachleute

gibt, die einem bei der Fehlersuche, wenn es denn dazu

kommt, auch hilfreich zur Seite stehen können. Die „Silverkids“

sind doch clever und verstehen die wohlgemeinten

Ratschläge der Experten. In diesem Sinne großen Erfolg im

World Wide Web und mit dem Seniorenratgeber.

Fotolia © Paul Michael Hughes


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Seniorenratgeber Greiz

Wachsamkeit und Vorsicht im Alter

Gerade auf ältere Menschen haben es Gauner und Trickbetrüger

häufig abgesehen. Die Palette reicht von völlig überteuerten

Notruftelefonen, immer neuen Variationen des „Enkeltricks“

bis zu teuren Verträgen an der Haustür.

Hier einige Tipps der Polizei:

Wenn es an der Wohnungstür klingelt:

Keine Fremden in die Wohnung lassen. Man kann nach dem

Namen und dem vermeintlichen Auftraggeber fragen, die

Tür wieder schließen und telefonisch nachfragen. Nicht auf

Mitleidsmaschen oder vermeintliche Umfragen hereinfallen

(Als Tierschützer oder Vertreter von Behinderteneinrichtungen

tarnen sich Betrüger insbesondere um die Weihnachtszeit).

Auch hier gilt: solche Leute niemals in die Wohnung lassen

und nichts an der Wohnungstür unterschreiben!

Wenn „Verwandte“ in Not sind:

Die „Enkeltrickbetrüger“ wissen nicht einmal, wie die Enkel

oder Neffen heißen. Aber sie bekommen es bei einem ersten,

geschickt geführten Telefonat oft heraus und verstehen es

dann, dramatische Geschichten zu erzählen.

Doch ehe man mit der „Freundin“ oder einem „Abgesandten“

des vermeintlichen Verwandten zur Bank geht oder zur

Geldkassette greift, sollte man bei dessen Eltern rückfragen.

Wenn Gewinne und Geschenke locken:

Im Briefkasten oder auf dem Computer kommen sie immer

wieder an – die tollen Nachrichten, dass man eine Reise, ein

Auto oder einen Batzen Geld gewonnen hat. Laut Gesetz

müssen angekündigte Gewinnversprechungen zwar erfüllt

werden, aber wenn die Firma nur eine Postfachadresse aufweist

oder im Ausland sitzt, ist das kaum einklagbar. Also

nehmen Sie sich vorher die Zeit und prüfen genau, wer da

Gewinne verspricht.

Einen netten kostenlosen Ausflug per Bus oder Schiff, dazu

Wasserkocher, ungarische Salami oder ein neues Federbett

als Draufgabe – das versprechen die Anbieter von Kaffee-


Informationsbroschüre 31

fahrten. Und das gibt es zuweilen auch. Bei diesen Fahrten

oder (durchaus auch ins Ausland führenden) Reisen, geht es

um nichts anderes als um den Verkauf von Waren. Dagegen

spricht nichts, solange Teilnehmer nicht in einsamen Gasthöfen

zum Kauf oder zum Erwerb völlig überteuerter Dinge

genötigt werden. Wer an Kaffeefahrten oder Werbereisen

teilnimmt und die angebotenen Waren kaufen möchte, sollte

prüfen, ob auf dem Kaufvertrag die Adresse der Firma vollständig

ist, eine Widerrufsbelehrung im Vertrag enthalten

ist und die Kunden ein Duplikat des Vertrages bekommen.

Nur für deutsche Firmen gilt das deutsche Widerrufsrecht!

Und nur per Einschreiben mit Rückschein kann man den auf

einer Kaffeefahrt geschlossenen Vertrag widerrufen.

Sollten sie also doch einmal in eine Falle getappt sein, keine

Panik! Beraten sie oder informieren Sie sich bei einer Verbraucherschutzzentrale

in Ihrer Nähe. Lassen Sie aber auf

keinen Fall die Widerrufszeit ungenutzt verstreichen! Denn

dann wird es sehr schwierig aus diesen Verträgen herauszukommen

und Sie müssen zahlen, ob sie wollen oder nicht!

Eigener Name

und Adresse

Name und Adresse

des Vertragspartners

Musteranschreiben Widerruf

Datum: …

Ihr Schreiben (unser Telefonat) vom: …, Aktenzeichen (wenn

vorhanden): …

Seniorenschwimmen

„Gesund und fit.“ Diese Parole

lockt seit vielen Jahren

Menschen jeder Altersgruppe

in das Greizer Schwimmbad.

Das Medium Wasser macht es

möglich. Besonders Senioren

lieben und schätzen seine einzigartigen

Eigenschaften. Diese fordern und fördern

den Körper zugleich. Der Auftrieb besorgt einen fast

schwerelosen Zustand und entlastet die Gelenke.

Der Wasserwiderstand festigt die Muskulatur. Der

Wasserdruck stärkt das Herz-Kreislauf-System. Diese

und noch viele weitere positive Aspekte, wie das

Knüpfen und Erhalten sozialer Kontakte, sorgen in

der Summe für die wichtigste Auswirkung auf den

Menschen – die Steigerung des Wohlbefindens.

Ein junges und freundliches Team freut sich auf Ihren

Besuch.

Unsere Öffnungszeiten speziell für Senioren

Montag: 12.00 Uhr – 14.00 Uhr

Dienstag: 12.00 Uhr – 13.30 Uhr

Mittwoch: 12.00 Uhr – 15.00 Uhr

Donnerstag: 12.00 Uhr – 14.00 Uhr

Freitag: 12:00 Uhr – 13:30 Uhr

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Greizer Freizeit- und

Dienstleistungs-GmbH

& Co. KG

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich widerspreche jeglichen Zahlungsaufforderungen und bestreite

das Vorliegen eines wirksamen Vertrages.

Sollte ich mich bezüglich letzterem im Rechtsirrtum befinden,

erkläre ich hilfsweise und vorsorglich meinen Widerruf.

Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich Lastschriftabbuchungen

von meinem Konto als ungenehmigt betrachte und eine

Rückbuchung zu Ihren Lasten vornehmen lassen werde.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Ein Musterschreiben für einen Widerruf, sollten Sie sich nicht sicher

sein, einen Vertrag abgeschlossen zu haben.


32

Seniorenratgeber Greiz

Auch unangenehme Dinge brauchen Vorsorge

Dass für das Alter vorgesorgt werden muss, weiß jeder.

Üblicherweise denken die meisten dabei an eine Rentenversicherung,

eine altersgerechte Wohnung und Ähnliches.

Unangenehme Eventualitäten, die mit Hilflosigkeit

und Tod zusammenhängen, blendet man dagegen gern

aus. Dabei sollten Sie gerade diese Angelegenheiten rechtzeitig

regeln, um negative Folgen zu vermeiden.

Wer darf über meine Angelegenheiten bestimmen?

Viele Menschen sind der Meinung, wenn sie im Falle schwerwiegender

Erkrankung (beispielsweise einer Demenz) ihrer

Willenskraft beraubt sind, könnten ja der Partner oder die

Kinder für sie entscheiden. Weit gefehlt, denn im Krankheitsfall

besteht keine gesetzliche Vertretungsmacht von

Eheleuten untereinander oder Eltern gegenüber den volljährigen

Kindern und umgekehrt. Haben Sie sich diesbezüglich

nie geäußert, muss ein Gericht entscheiden, wer Sie zukünftig

vertreten darf. In der Regel fallen solche Entscheidungen

in Ihrem Sinne aus, doch das muss nicht sein. Wollen Sie

verhindern, dass unliebsame Personen für Sie entscheiden,

müssen Sie noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte schriftlich

eine Vorsorgevollmacht ausstellen. Es können auch

mehrere sein, wenn Sie Bereiche wie Finanzen und andere

persönliche Angelegenheiten in verschiedene Hände legen

möchten. Ein Notar muss diese Schriftstücke nur in Ausnahmefällen

beurkunden, jedoch ist dies ratsam, gerade um spätere

Zweifel an der Wirksamkeit der Vollmacht zu verhindern

und weitestgehende Handlungsmöglichkeiten für die

Bevollmächtigten zu schaffen. Auch eine Registrierung beim

Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer (BNotK)

ist sinnvoll. Sollte sich Ihr Wille einmal ändern, können Sie

die Vollmacht(en) jederzeit widerrufen. Eine notarielle Beratung

empfiehlt sich immer als nützlich, da es noch dennoch

viel zu beachten gibt.

Selber über Leben und Tod entscheiden

In welcher Art und Weise Sie bei Krankheit vom Arzt behandelt

werden möchten, entscheiden Sie selber. Schwierig

wird es, können Sie Ihren Willen nicht mehr äußern. Bei sofort

notwendigen Maßnahmen gibt es keine Frage: Die Ärzte

müssen unverzüglich handeln, und zwar im Sinne des mutmaßlichen

Patientenwillens. Nach einem Unfall oder einem

plötzlichen Zusammenbruch gehen sie selbstverständlich

davon aus, dass Sie Wert auf Rettung legen. Handelt es sich

jedoch um langfristige oder nicht eilbedürftige Therapien,

muss das Gericht einen gesetzlichen Vertreter berufen, falls

Sie keine entsprechende Vorsorgevollmacht haben. Der bestimmt

stellvertretend in Ihrem Interesse alles Weitere. Wenn

Sie Ihre Meinung diesbezüglich nie geäußert haben, ist das

allerdings eine schwere Entscheidung. Um Ihr Schicksal

nicht dem Gewissen anderer zu überlassen, ist es zweckmäßig,

eine sogenannte Patientenverfügung abzufassen. Diese

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Ricarda Gebauer

Notarin

Amtssitz

Poststraße 8 • 07973 Greiz

Tel.: 03661/2045

Fax: 03661/671686

Peter Orth

Notar

Neuer Weg 4 • 07973 Greiz

Tel.: 03661/670 960

Tel.: 03661/670 970

Fax: 03661/670 971

Web: www.orth-greiz.notar-in-thueringen.de

E-Mail: notar-orth-greiz@t-online.de


Informationsbroschüre 33

ist für den Arzt rechtsverbindlich. Auch dieses Dokument

ist schriftlich aufzusetzen. Wichtig ist, hier auf eine genaue

und detailierte Formulierung zu achten. Selbstverständlich

können Sie auch für die Patientenverfügung die Hilfe eines

Notares in Anspruch nehmen.

Den letzten Willen in sichere Hände geben

Ein erfülltes, erfolgreiches Leben führen, heißt auch über den

Tod hinausblicken. Im übertragenen Sinne leben Sie sogar

weiter. Sie bleiben in ihren Kindern, den Erinnerungen Anderer

und hinterlassen ideelle sowie materielle Werte. Über

Ihr geistiges Vermächtnis wird die Nachwelt individuell entscheiden,

das Materielle regelt die gesetzliche Erbfolge. Wer

sie ändern, einen Teil vielleicht wohltätigen Zwecken zukommen

lassen will, muss in jedem Fall ein Testament aufsetzen.

Dazu ist keine besondere Form vonnöten, nur muss

es handschriftlich erfolgen und kann (muss aber nicht) von

einem Notar beurkundet werden. Vergessen Sie bitte nicht

die Überschrift – sie kann „Testament“ oder „Letzter Wille“

lauten – sowie Ort und Datum anzugeben. Natürlich müssen

Sie das Testament am Ende auch unterschreiben. Bemühen

Sie sich außerdem, Ihre Absichten klar und verständlich aufzuschreiben.

Hier lauern viele Fallstricke. Sollten Sie unsicher

sein, ist immer eine notarielle Beratung zu empfehlen.

Mit einem notariellen Testament sind auch Kostenvorteile

verbunden. So ersparen Sie Ihren Erben mit einem notariellen

Testament die Kosten für einen Erbschein. Zudem wird

Ihr Testament beim Amtsgericht hinterlegt. Niemals sollten

Sie das Testament einfach in der Schublade liegen lassen.

Leicht könnte Ihr letzter Wille übergangen werden.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - rechtzeitig

daran denken

Irgendwann kommen vielleicht auch Sie in die Lage, Ihre

Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst erledigen

zu können. Bevor eine Betreuungsperson vom Gericht

bestellt werden muss, können Sie durch eine sogenannte

Vorsorgevollmacht einen Familienangehörigen, Bekannten

oder einen sozialen Dienst Ihres Vertrauens bevollmächtigen,

Ihre Angelegenheiten zu regeln.

Beachten Sie: Im Ernstfall dürfen weder Ehepartner/Lebenspartner

noch Kinder automatisch für Sie Entscheidungen

treffen. Auch Sie benötigen eine Vorsorgevollmacht.

Wegen der weitreichenden Folgen sollten Sie sich aber vorab

beraten lassen.

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Bestattungsinstitut

Weberstraße 21 · 07973 Greiz

Tag & Nacht Tel. 45 65 60

Wir sind für Sie da, wann immer Sie unsere Hilfe benötigen.

Inh. Sven Heisig e. Kfm., Tel.: 0172 - 900 90 84

Auf Wunsch beraten wir Sie auch gern zu Hause!


34

Seniorenratgeber Greiz

Weil Sterben zum Leben gehört

Wenn ein Mensch erfährt, dass er an einer unheilbaren, lebensbedrohlichen

Erkrankung leidet, ändert sich alles. Von

einem Moment auf den Anderen verlieren bisher wichtige

Dinge an Bedeutung. Neben Ängsten, Hoffnungslosigkeit

und Fragen kommen kraftzehrende neue Anforderungen in

allen Lebenslagen – für Betroffene und Angehörige.

„Das Einzige, was bleibt, ist die Liebe,

die wir empfangen und geben können.“ Jörg Zink

In dieser Situation bietet ein stationäres Hospiz Unterstützung

an. Dieses Haus steht allen Menschen mit einer lebensbedrohlichen

Krankheit oder Sterbenden aus Altersgründen

offen, bei der eine Heilung ausgeschlossen und eine palliativ-medizinische

Behandlung erwünscht oder notwendig

ist. Schwerkranke und sterbende Menschen werden auf ihrem

letzten Lebensabschnitt liebevoll gepflegt, versorgt und

begleitet. Den Menschen soll geholfen werden, bis zuletzt

würdevoll und ohne unerträgliche Schmerzen und Ängste

zu leben. Es geht dabei weder um die Verlängerung noch um

die Verkürzung des Lebens.

Für Menschen, die Begleitung in ihrer vertrauten Umgebung,

also möglichst zu Hause benötigen, bietet der Ambulante

Hospizdienst seine Unterstützung an. Ein ambulanter

Hospizdienst ergänzt die Leistungen zu schon bestehenden

Einrichtungen wie Kliniken, Pflegediensten, Pflegeeinrichtungen,

Arztpraxen und Kirchgemeinden.

© Michael Sander

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Bestattungshaus Pöhler UG

Ilona Pöhler-Lassmann

Geschäftsführerin

Tag und Nacht telefonisch erreichbar

Hausbesuche nach Absprache

Tel. Greiz: 03661 - 45 25 70

Tel. Pausa: 037432 - 509209

Tel. Elsterberg: 036621 - 2 65 45

www.bestattungshaus-greiz.de · info@bestattungshaus-greiz.de

© Wolfgang Pehlemann


Dokumentenmappe

Es sollten folgende Dokumente oder Kopien bzw. der Nachweis ihrer Aufbewahrung enthalten sein:

Informationsbroschüre 35

Viele wichtige Unterlagen und Papiere sind schwer zu ersetzen.

Deshalb ist es gut, diese übersichtlich in einer sogenannten

„Dokumentenmappe“ an einem festen Platz

aufzubewahren. So können Sie jederzeit zu Regelung von

Behördenangelegenheiten und in einem Notfall darauf zurück

greifen.

Wichtige Telefonnummern und Adressen

Persönliche Daten, Gesundheitszustand – medizinische Daten

Liste der aktuellen Medikamenteneinnahme

Notfall-Ausweise, Organspende-Ausweis

Im Notfall zu benachrichtigende Personen

Geburtsurkunde / Stammbuch / Heiratsurkunde / Scheidungsurkunde

Testament in häuslicher Aufbewahrung oder bei notarieller Aufbewahrung mit Name und Anschrift des Notars und Aufbewahrungsnummer bzw.

Testament in Aufbewahrung beim Nachlassgericht mit Adresse des Nachlassgerichts und Aufbewahrungsnummer

Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Versicherungsunterlagen mit Name und Anschrift der Versicherungen, der zuständigen Vertreter, Versicherungsnummer

Bankunterlagen / Bankvollmacht / Verträge

Wertpapiere und Sparbücher

Verbindlichkeiten

Rentenbescheide und Anpassungsbescheide

Den Grundbuchauszug bei Haus- oder Eigentumswohnungsbesitz

Hausverwaltung / Mietvertrag

Zeitungen / Zeitschriften / Radio / Fernsehen / Telefon / Mobil

Bestehende Mitgliedschaften


Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sollte bei entsprechendem Bedarf ergänzt werden.

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ERFOLGSGESCHICHTE SEIT DEZEMBER 2012

Am 15. Dezember 2012 hob sich mit der Show „Wenn die Weihnachtsglocken

läuten“ mit Eberhard und Stefanie Hertel zum ersten

Mal der Vorhang des HILMO-STADL’s. Der Premiere war eine komplette

Umgestaltung der ehemaligen

Räumlichkeiten der Firma Paul Trautlofft vorausgegangen. Entstanden

ist ein moderner STADL, der eine eingebaute Bühne beherbergt

und Restauranttische, gepolsterte Stühle und gemütliche Sitzecken

aufweist. Rainer Trautlofft, Geschäftsführer der Bandweberei Hildesheim

& Mosblech GmbH erklärt, wie es zum STAD`L kam: „Mein

Betrieb fertigt

Bänder und Geflechte für die textile und technische Anwendung. Die

Immobilie in Sachswitz bot noch Freiflächen; die Halle nutzten wir

bereits für Kundenpräsentationen und Musterschauen. Was lag also

näher, eine Symbiose aus betrieblichen und öffentlichen Veranstaltungen

herzustellen“. Unterstützt wurde die Idee durch die befreundeten

Künstler Dagmar Frederic, STADL-Wirt Eberhard Hertel und Dr.

Klaus Lenk. Musikalische Darbietungen, Lesungen, Ausstellungen,

Talkrunden, Geschäftsveranstaltungen u.v.m. werden angeboten.

Dabei sollen Erinnerungen an große Künstler der letzten Jahre hervorgehoben

werden.

Seit unserer ersten Veranstaltungen am 15.12.2012 haben wir viele

großartige Veranstaltungen vor immer gut besuchten Haus durchgeführt,

welche unsere Gäste begeisterten. Großartige Künstler wie

Dagmar Frederic, Karel Gott, de Randfichten, Rainer Luhn, Ella Endlich

u.v.m. standen bei uns auf der STAD`L-Bühne. Ein besonderer

Höhepunkt ist alljährlich unsere Weihnachtsgala mit Stefanie Hertel.

Für 2015 und 2016 haben wir neue und interessante Veranstaltungen

geplant. Dabei soll immer mehr der Varieté-Charakter und Themen-

Tanzabende verbunden mit Soloauftritten bekannter Künstler

im Mittelpunkt stehen. Und natürlich werden auch wieder bekannte

Fernsehstars begrüßt werden können.

Natürlich wird das STAD`L auch von der Firma Hildesheim & Mosblech

GmbH mit betrieblichen Veranstaltungen, wie Hausmessen,

Artikelpräsentationen, Kundenempfängen u.v.m. genutzt. Somit bieten

diese Räumlichkeiten auch den passenden Rahmen für private

und geschäftliche Feierlichkeiten, wie Weihnachtsfeiern, Geburtstage,

Hochzeiten, Tagungen, Empfänge u.v.m. Alles, was man für eine

Feier braucht, ist vorhanden.

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VERANSTALTUNGSPLAN 2015

17.10.2015 3. OKTOBERFEST

15.00 Uhr Eberhard Hertel präsentiert: Johannes Spanner

als Andreas Gabalier Double, Heidi Hedtmann,

Stefanie Jodl, Jana Sammer, Petra Hoffmann

als Sachsenkind Friedline

14.11.2015 WEINFEST inkl. Buffet

19.00 Uhr STAD`L- Duo Phoenix & Monjia laden ein: Heidi

Hedtmann, Frank Koch

12.12.2015 WEIHNACHTEN im STAD`L

15.00 Uhr Stefanie und Eberhard Hertel mit Liveband

31.12.2015 SILVESTERBALL

19.00 Uhr Eberhard Hertel moderiert die große Silvestershow

mit Geschwister David, Heiko Reissig,

Gedächtniskünstler Satori inkl. Galabuffet und

offenen Getränken

VORSCHAU 2016

05.03. Frauentagsgala

16.04. Frühlingstanz

07.05. Muttertagsgala

24.09. Herbstfest

29.10. Weinfest

10.12. Weihnachten im

STAD`L

31.12. Silvesterball

- Änderungen vorbehalten

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