Motocross Enduro - 08/2015 Free Version

mce71

Das Jahr 2015 begibt sich in die zweite Hälfte und das bedeutet natürlich auch, dass die Motorradhersteller nach und nach den Vorhang der 2016er Modelle lüften. Nahezu wöchentlich flatterten Pressemeldungen mit immer neuen Details zur 2016er Offroadgeneration der namhaften Motorradhersteller in die Redaktion. Nachdem wir euch bereits in der vergangenen Ausgabe ausführliche Details zu den neuen KTM-Modellen vorgestellt haben, kommen wir in dieser Ausgabe zu den Neuheiten von Sherco, Beta, Suzuki, Husqvarna und SWM. Letztere haben in den 70er und 80er Jahren erfolgreich Motorräder in den kleinen Zweitaktklassen gefertigt, nun soll die italienische Marke mithilfe des chinesischen Herstellers Shineray reaktiviert werden. Erste Bikes sind bereits vom Band des SWM-Werkes gelaufen, auf die wir natürlich einen Blick geworfen haben. MCE-Testfahrer Marko Barthel ist der Einladung von Sherco gefolgt und hat sich auf den Weg nach Frankreich gemacht, um dort einen ersten Fahreindruck der neuen Shercos zu bekommen. Im Vorfeld wurde viel „gefachsimpelt“, ob Sherco bereits die 2016er Zweitakt-Generation mit Einspritzung auf den Markt bringt. Wir können an dieser Stelle vorwegnehmen, dass dies nicht der Fall ist, es aber dennoch einige hochinteressante Neuigkeiten zu vermelden gibt. Sherco plant in den kommenden Jahren neben dem Enduro- auch im Motocrosssport Fuß zu fassen. Das ist jedoch nicht die einzige Neuerung...

AUGUST

2015


EDITORIAL

Schlag auf Schlag ...

Das Jahr 2015 begibt sich in die zweite Hälfte und

das bedeutet natürlich auch, dass die Motorradhersteller

nach und nach den Vorhang der 2016er Modelle

lüften. Nahezu wöchentlich flatterten Pressemeldungen

mit immer neuen Details zur 2016er

noch einige hochinteressante Neuigkeiten zu vermelden

gibt. Sherco plant in den kommenden

Jahren neben dem Enduro- auch im Motocrosssport

Fuß zu fassen. Das ist jedoch nicht die einzige Neuerunggen

der Enduro-Modelle allerdings wurden schon

preisgegeben. Zwar gibt es hier keine kompletten

Neuentwicklungen zu sehen, es sind aber die kleinen

und feinen Details, die ein Racebike auszeichnen.

Husky wartet mit kleineren Überarbeitungen

Offroadgeneration der namhaften Motorradhersteller

in die Redaktion. Nachdem wir euch bereits in Shercos unterwegs war, hat sich Beta-Spezialist weiter voranbringen.

Während Marko in Frankreich mit den nagelneuen der bewährten Technik auf und will die Endurobikes

der vergangenen Ausgabe ausführliche Details zu Alexander Stephan unweit von Maranello die Neben diesen Hightech-Boliden, die immer leichter,

schneller und kraftvoller werden, vergisst man

den neuen KTM-Modellen vorgestellt haben, kommen

wir in dieser Ausgabe zu den Neuheiten von haben sich für den kommenden Jahrgang ein be-

heutzutage schnell, wie sich der Offroadsport einst

2016er Beta-Modellreihe vorgeknöpft. Die Italiener

Sherco, Beta, Suzuki, Husqvarna und SWM. Letztere

haben in den 70er und 80er Jahren erfolgreich Getrenntschmierung lautet hier das Zauberwort. rück in die „gute alte Zeit“ geworfen und das Klassonderes

Gimmick einfallen lassen – elektronische entwickelt hat. Deshalb haben wir einen Blick zu-

Motorräder in den kleinen Zweitaktklassen gefertigt,

nun soll die italienische Marke mithilfe des chimischzubereitung“

bereits aus der Beta Xtrainer Szene hat sich mittlerweile zu einem riesigen Markt

Dem ein oder anderen dürfte diese Art der „Gesik-Enduro-Event

in Zschopau besucht. Die Klassiknesischen

Herstellers Shineray reaktiviert werden. bekannt sein. Nun haben sich die Herren Ingenieure entwickelt. Die Technik vergangener Motorsportzeiten

ist für viele Teilnehmer wie auch Zuschauer eine

Erste Bikes sind bereits vom Band des SWM-Werkes im Hause Beta daran gemacht, dieses Verfahren

gelaufen, auf die wir natürlich einen Blick geworfen auch den zweitaktenden RRs einzupflanzen. Ob es hochinteressante Sache. Geländesportmaschinen,

haben.

ihnen gelungen ist, erfahrt ihr wenige Seiten weiter! die teilweise älter, sind als die Piloten selbst, faszinieren

MCE-Testfahrer Marko Barthel ist der Einladung von

Sherco gefolgt und hat sich auf den Weg nach Frankreich

gemacht, um dort einen ersten Fahreindruck

der neuen Shercos zu bekommen. Im Vorfeld wurde

viel „gefachsimpelt“, ob Sherco bereits die 2016er

Auch bei Suzuki gibt es Neues zu vermelden. Hier

haben sich die Ingenieure vollkommen auf die

250er konzentriert. Der RM-Z 250 wurde eine wahrhaftige

„Frischzellenkur“ verpasst, zahlreiche Neuentwicklungen,

die aus der MX-WM übernommen

Jung und Alt gleichermaßen. Wir teilen diese

Faszination, haben „Rund um die MZ-Stadt Zschopau“

als Anlass für ein Klassik-Spezial genommen

und wollen euch damit einen kleinen Einblick in die

heutige Szene geben.

Zweitakt-Generation mit Einspritzung auf den wurden, sollen den kleinen Viertakter nach vorn Das MCE-Redaktionsteam wünscht euch viel Spaß

Markt bringt. Wir können an dieser Stelle vorwegnehmen,

dass dies nicht der Fall ist, es aber den-

in diesem Jahr verhältnismäßig spät, die

bringen. Husqvarna präsentiert seine MX-Modelle beim Lesen.

Änderun-

Titelfoto: Jeremy Sydow • Foto: Clemenz Bolz

3

MCE

August '15


INHALT

August 2015

MODELLE 2016

14 Präsentation Beta

20 Präsentation Sherco

28 Vorstellung SWM

30 Präsentation Bridgestone-Reifen

34 Vorstellung Husqvarna

38 Vorstellung Suzuki

TESTS

40 Dauertest Sherco 250 SE-R

60 KTM Freeride 300 R - Umbau

SPEZIAL

43 Enduro-Klassik

MOTOCROSS

66 ADAC MX Masters Aichwald

70 DM MX2 Schweighausen

72 Verbände

80 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

78 Ansbach-Leutershausen

INTERVIEW

82 Otto Freund - Erzberg 2015

KOLUMNEN

84 Edward Hübner

85 Davide von Zitzewitz

86 Philipp Müller

88 Marcus Kehr

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

10 Produkte

90 Bike and Parts

92 Notizen

93 Vorschauen/Events

94 Termine

95 Streckenvorstellung: Motorsport-

Verein-Leubsdorf e. V. im ADAC

96 Standings

98 Vorschau September 2015/

Impressum

4

MCE

August '15


xxx

SEITE 34

Vorstellung Husqvarna-

Enduro-Modelle 2016

Das Rekordjahr 2014 war ein unheimlich

erfolgreiches Jahr für Husqvarna – nicht

nur hinsichtlich der Verkaufszahlen, sondern

auch im Hinblick auf die in Wettbewerben

erzielten Ergebnisse.

5

MCE

August '15


FACTS

letzte sich in Frankreich. Romain Febvre nutzte die Gunst der Stunde und brachte

den ersten Lauf in Teutschenthal erfolgreich hinter sich. Der Yamaha-Pilot

konnte die beiden Honda-Asse Evgeny Bobryshev und Gautier Paulin hinter sich

halten und auch der angeschlagene Tony Cairoli spielte keine Rolle im Kampf um

den Sieg. Im zweiten Lauf konnte sich zwar Paulin durchsetzen, Febvre genügte

allerdings ein 2. Platz, um den dritten Tagessieg in Folge und auch die WM-Führung

zu übernehmen! • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Gesamtergebnisse - MX-WM - 10. Lauf - Teutschenthal/D - 20./21.6.2015 - MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Gautier Paulin, F, Honda; 3. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 4. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 5. Evgeny

Bobryshev, RUS, Honda; 6. Dean Ferris, AUS, Husqvarna; 7. Shaun Simpson, GB, KTM; 8. Christophe

Charlier, F, Honda; 9. Antonio Cairoli, I, KTM; 10. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki.

Ferner: 15. Lukas Neurauter, A, KTM; 17. Angus Heidecke, D, KTM; 22. Dennis Ullrich, D, Suzuki.

MX2: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Max Anstie, GB, Kawasaki; 3. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 4. Jordi Tixier,

F, Kawasaki; 5. Julien Lieber, B, Yamaha; 6. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 7. Pauls Jonass, LV, KTM; 8. Benoit

Paturel, F, Yamaha; 9. Brian Bogers, NL, KTM; 10. Henry Jacobi, D, KTM.

Ferner: 11. Pascal Rauchenecker, A, KTM.

Zwangspause für Max Nagl

Tagessieg für Romain Febvre

MX-GP Italien: Cairoli angeschlagen

Romain Febvre mit Tagessieg

Tony Cairoli musste bei seinem Heim-Grand-Prix mit einer heftigen Prellung am

linken Handgelenk, resultierend aus seinem Qualifying-Crash, antreten. Eine

erste Vermutung, das Handgelenk sei gebrochen, hatte sich glücklicherweise

nicht bestätigt. Auch für den WM-Führenden Max Nagl sollte der Italien-Grand-

Prix weniger gut laufen. Nach dem Startsieg von David Philippaerts im ersten

Durchgang ging Nagl nach wenigen Minuten unfreiwillig zu Boden und musste

danach die Boxengasse ansteuern. Der Husky-Pilot nahm das Rennen anschließend

vom 21. Rang wieder in Angriff. An der Spitze übernahm indes Yamaha-Pilot

Romain Febvre den Platz an der Sonne und konnte diesen im Anschluss bis

zur Zielflagge halten. Sowohl Cairoli als auch Nagl kämpften trotz ihres Handicaps

verbissen, um möglichst viele WM-Punkte zu ergattern. Für Cairoli sprang

am Ende Platz 7 und für Nagl immerhin Platz 15 heraus. Letzterer kam im zweiten

Durchgang wesentlich besser zurecht. Mit dem Holeshot konnte sich Nagl gleich

zu Beginn etwas absetzen. Einzig Kevin Strijbos konnte den Speed von Nagl mitgehen.

Beide flogen nahezu im Parallelflug über die Strecke, bis sich Nagl in der

letzten Runde einen fatalen Strauchler leistete. Den nutzte Strijbos eiskalt aus,

übernahm die Führung und gewann Lauf 2. Cairoli musste nun seiner stark verletzten

linken Hand Tribut zollen, fuhr stellenweise einhändig und musste sich

mit dem 18. Platz zufriedengeben. Der Tagessieg ging an Romain Febvre vor Kevin

Strijbos und Todd Waters. Max Nagl konnte seinen WM-Vorsprung auf

30 Zähler ausbauen und reiste so als Führender zu seinem Heim-Grand-Prix

nach Teutschenthal. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM

Gesamtergebnisse - MX-WM - 9. Lauf - Maggiora/I - 13./14.6.2015 - MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 3. Todd Waters, AUS, Husqvarna; 4. David Philippaerts, I, Yamaha; 5. Jeremy

van Horebeek, B, Yamaha; 6. Shaun Simpson, GB, KTM; 7. Max Nagl, D, Husqvarna; 8. Gautier Paulin, F,

Honda; 9. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 10. Ken de Dycker, B, KTM.

MX2: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 4. Aleksandr

Tonkov, RUS, Husqvarna; 5. Brent van Doninck, B,Yamaha; 6. Max Anstie, GB, Kawasaki; 7. Julien Lieber, B,

Yamaha; 8. Petar Petrov, BG, Kawasaki; 9. Benoit Paturel, F, Yamaha; 10. Brian Bogers, NL, KTM.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 21. Henry Jacobi, D, KTM.

MX-GP Deutschland: Drama für Nagl –

Febvre übernimmt WM-Führung

Der deutsche Hoffnungsträger Max Nagl kam als Führender zu seinem Heim-

Grand-Prix in den Talkessel von Teutschenthal. Doch der Pilot des Red Bull Ice

One Husqvarna Factory Teams schied vorzeitig aus. Bereits im Qualifikationsrennen

kollidierte Nagl mit einem anderen Piloten und verletzte sich dabei am

linken Fuß. Bei der anschließenden medizinischen Untersuchung wurde eine

Verletzung am Sprunggelenk festgestellt, die sofort operiert werden musste.

Für den WM-Führenden eine niederschmetternde Diagnose. „Worte können gar

nicht beschreiben, wie schlimm es ist, nicht mehr um die WM zu kämpfen. Doch

wer den Motorsport kennt, weiß, dass Unfälle schnell alles verändern. Ich arbeite

sehr hart, um noch stärker zurückzukehren. Mein Ziel war es, in Schweden zu

starten, doch es ist einfach zu früh. Ich danke allen Fans, Ice One Racing und

meinen Sponsoren für die unglaubliche Unterstützung in den vergangenen Wochen“,

sagte Max.

Voraussichtlich kann der Oberbayer erst beim Grand Prix in Tschechien wieder

an den Start gehen. Somit dünnt sich das Fahrerfeld der WM immer mehr aus,

denn immer noch fehlt Ryan Villopoto und auch dessen Ersatz Xavier Boog ver-

MX-GP Schweden: Febvre baut

WM-Führung weiter aus

Yamaha-Pilot Romain Febvre kam als WM-Führender nach Schweden und lieferte

auch dort eine lupenreine Leistung ab. Erstmalig mit dem Red Plate am Startgatter

stehend, zeigte Febvre im ersten Lauf seine ganze Klasse und gewann

diesen mit einem klaren Start-Ziel-Sieg. Hinter ihm folgten Teamkollege Jeremy

van Horebeek und Shaun Simpson auf den Plätzen 2 und 3. Tony Cairoli hatte

einmal mehr mit seinem angeschlagenen Handgelenk zu kämpfen und rettete

sich auf Rang 13. Auch im zweiten Lauf hatte Febvre die Nase vorn und konnte so

seinen vierten Tagessieg in Folge feiern! Kevin Strijbos setzte sich zwar kurz

nach dem Start in Führung, musste den Franzosen später allerdings passieren

lassen. Febvre konnte sich mit diesem Doppelsieg 39 Punkte Vorsprung auf Tony

Cairoli herausfahren, der nun zum schärfsten Verfolger des Yamaha-Piloten

wird. Max Nagl, der verletzungsbedingt nicht am Start war, fiel auf den 3. WM-

Rang zurück. • Text: Marco Burkert; Foto: Yamaha

Gesamtergebnisse - MX-WM - 11. Lauf - Uddevalla/S - 4./5.7.2015 - MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 3. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 4. Dean Ferris, AUS, Husqvarna; 5. Todd

Waters, AUS, Husqvarna; 6.

Shaun Simpson, GB, KTM; 7. Antonio Cairoli, I, KTM; 8. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 9. Gautier Paulin, F,

Honda; 10. David Philippaerts, I, Yamaha.

Ferner: 19. Angus Heidecke, D, KTM; 22. Dennis Ullrich, D, Suzuki.

MX2: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 4. Vsevolod

Brylyakov, RUS, Honda; 5. Brian Bogers, NL, KTM; 6. Brent van Doninck, B, Yamaha; 7. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 8. Roberts Justs, LV, KTM; 9. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 10. Benoit Paturel, F, Yamaha.

Führung für Romain Febvre

6

MCE

August '15


MX-GP Lettland:

Coldenhoff mit erstem GP-Sieg

Suzuki-Ass Glenn Coldenhoff konnte sich beim Grand Prix von Lettland gegen

die versammelte Konkurrenz durchsetzen und damit seinen ersten GP-Sieg feiern.

Mit einem 1/2-Resultat schaffte Coldenhoff in der Summe den Tagessieg vor

Gautier Paulin und WM-Leader Romain Febvre. Letzterer musste im ersten Lauf

einen Startcrash verkraften und das Fahrerfeld von hinten aufrollen. Somit war

Rang 8 zumindest eine gute Schadensbegrenzung. Im zweiten Lauf zeigte der

Yamaha-Profi dann seine derzeitige, hervorragende Performance und gewann

den Lauf. Weniger rund, aber immerhin besser als in den vorangegangenen Wochen

lief es bei Weltmeister Tony Cairoli, der auch in Lettland mit schmerzstillenden

Mittelchen unterwegs war. Mit zwei 4. Rängen, was angesichts seiner Verletzung

respektabel ist, verlor er trotzdem weiter an Boden auf WM-Leader

Febvre. Der Franzose liegt nach diesem WM-Lauf mit 41 Zählern vor Cairoli.

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

Gesamtergebnisse - MX-WM - 12. Lauf - Kegums/LV - 11./12.7.2015 - MXGP: 1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki;

2. Gautier Paulin, F, Honda; 3. Romain Febvre, F, Yamaha; 4. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 5. Antonio Cairoli,

I, KTM; 6. Steven Frossard, F, Kawasaki; 7. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 8. Evgeny Bobryshev, RUS,

Honda; 9. Filip Bengtsson, S, Honda; 10. Dean Ferris, AUS, Husqvarna.

MX2: 1. Max Anstie, GB, Kawasaki; 2. Pauls Jonass, LV, KTM; 3. Harri Kullas, FIN, Husqvarna; 4. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 5. Tim Gajser, SLO, Honda; 5. Davy Pootjes, NL, KTM; 7. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 8. Brian

Bogers, NL, KTM; 9. Ben Watson, GB, KTM; 10. Thomas Covington, USA, Kawasaki.

Ferner: 12. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 20. Henry Jacobi, D, KTM.

Sieg für Glenn Coldenhoff in Kegums

X20

MXON: Team-Germany-Kader

Der Teamchef der deutschen MX-Nationalmannschaft Hubert Nagl hat in diesem

Jahr die Qual der Wahl. Gesetzt sind die Piloten Max Nagl und Ken Roczen. Beide

sollen mit ihrer Erfahrung das Fundament des Teams bilden. Neben den beiden

Profis kommen noch weitere vier Kandidaten

(Dennis Ullrich, Angus Heidecke,

Henry Jacobi und Brian Hsu) für

den letzten Startplatz in Frage. Ebenfalls

noch offen ist die Frage, wer in

welcher Klasse an den Start gehen

wird. Denn genau das will taktisch gut

überlegt sein, wie sich in der Vergangenheit

oft zeigte. Hinzu kommt das

hohe Risiko eines verletzungsbedingten

Ausfalls einer der Nominierten,

deshalb ist in diesem Jahr alles doppelt

belegt, gab Hubert Nagl zu verstehen.

• Text: Marco Burkert; Foto: ADAC

Qual der Wahl für Hubert Nagl

X30

Renndienste:

Motorradsport Holger Straub

Hartmannstraße 1, 04838 Eilenburg

Tel.03423701755 - info@mx-straub.de

Zweirad Pfeil

An der Kreisstraße 18, 07819 Dreitzsch

Tel.03648123093 - pfeil-zweirad@t-online.de

Bert von Zitzewitz

Karlshof, 23758 Wangels

Tel.0452891500 - info@bvz.de

Oetke Motorradsport

Georg von Engelbrechten Straße 28a

29525 Uelzen

Tel.058179979 - oetke-motorradsport@t-online.de

X40

Popko Motorradsport GmbH

Daimlerstraße 5, 38112 Braunschweig

Tel.05312899080 - team-popko@t-online.de

SAS-Racing (K. Weikert)

Bahnweg 6, 51588 Nümbrecht

Tel.02293937868 - klaus.weikert@sas-racing.de

Bodo Schmidt Motorsport GmbH

Am Erzweg 1, 66839 Schmelz

Tel.0688790100 - Info@bodo-schmidt.de

Motorrad Becker GmbH

In der Herget 39, 66955 Pirmasens

Tel.0633147437 - motorradbecker@t-online.de

Motorrad Meyer GmbH

Sandstraße 8, 90584 Allersberg

Tel.091765606 - klaus@zweirad-meyer.de

BRIDGESTONE Deutschland GmbH

Justus-von-Liebig-Str.1 - 61352 Bad Homburg - www.bridgestone.de


FACTS

AMA-MX - 6. Lauf - Budds Creek - 27.6.2015 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Justin Barcia, Yamaha (3/1);

2. Christophe Pourcel, Husqvarna (2/3); 3. Blake Baggett, Suzuki (4/2); 4. Ken Roczen, Suzuki (5/4); 5. Ryan

Dungey, KTM (1/12); 6. Jason Anderson, Husqvarna (7/7); 7. Broc Tickle, Suzuki (6/9); 8. Phil Nicoletti,

Yamaha (11/5); 9. Tommy Hahn, Honda (12/6); 10. Wil Hahn, Kawasaki 8/14).

250 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (7/1); 2. Alex Martin, Yamaha (1/7); 3. Joey Savatgy, Kawasaki (4/3); 4. Jeremy

Martin, Yamaha (2/6); 5. Zach Osborne, Husqvarna (3/5); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (8/2);

7. Christian Craig, Honda (5/10); 8. Cooper Webb, Yamaha (6/14); 9. Matt Bisceglia, Honda (21/4); 10. Jessy

Nelson, KTM (12/12).

Sieg für Justin Barcia

Sieg für Ken Roczen

US-MX High Point: Roczen mit

erstem Tagessieg der Saison

Ken Roczen kehrte in Runde 5 der US-Motocrossmeisterschaft zu alter Stärke zurück.

Bereits beim vorangegangenen Lauf in Tennessee konnte der Suzuki-Pilot

einen Laufsieg einfahren, nun gelang Roczen der erste Tagessieg. Zunächst

konnte sich der französische Husqvarna-Pilot Christophe Pourcel die Pole-Position

sichern. Im ersten Lauf bekam er es dann mit Ryan Dungey und Ken Roczen

zu tun. KTM-Werkspilot Dungey setzte sich schließlich gegen Roczen und Pourcel

durch. Im zweiten Lauf erwischte Roczen einen guten Start, der ihm eine hervorragende

Ausgangsposition für die folgende Renndistanz gab. Der Thüringer

konnte in diesem Lauf den Tabellenleader Dungey überholen und bis zur Zielflagge

hinter sich halten. In der Summe konnte Roczen somit den ersten Tagessieg

dieser Saison verbuchen. • Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

AMA-MX - 5. Lauf - High Point - 13.6.2015 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ken Roczen, Suzuki (2/1); 2. Ryan

Dungey, KTM (1/2); 3. Jason Anderson, Husqvarna (4/3); 4. Christophe Pourcel, Husqvarna (3/5); 5. Justin

Barcia, Yamaha (5/4); 6. Broc Tickle, Suzuki (6/8); 7. Weston Peick, Yamaha (11/6); 8. Cole Seely, Honda

(7/10); 9. Wil Hahn, Kawasaki (10/9); 10. Fredrik Noren (8/12).

250 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (1/1); 2. Zach Osborne, Husqvarna (5/2); 3. Jeremy Martin, Yamaha (4/4);

4. Alex Martin, Yamaha (3/5); 5. Joey Savatgy, Kawasaki (6/3); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/12);

7. Christian Craig, Honda (8/7); 8. Jessy Nelson, KTM (10/8); 9. Aaron Plessinger, Yamaha (9/10); 10. Shane

McElrath, KTM (11/9).

US-MX Budds Creek: Justin Barcia

siegt bei widrigsten Bedingungen

In Budds Creek angekommen, mussten sich die Akteure der US-Meisterschaft

mit harten Wetterbedingungen auseinandersetzen. Regen verwandelte die

Strecke in eine einzige Schlammpiste und brachte Justin Barcia als Tagessieger

hervor. Erneut war es jedoch Christophe Pourcel, der sich wie schon in High

Point die Pole sicherte. Im ersten Lauf lieferten sich dann Ryan Dungey, Ken

Roczen und Christophe Pourcel die üblichen Scharmützel im Kampf um den

Laufsieg. Während sich Dungey an der Spitze absetzen konnte und den Lauf gewann,

duellierten sich Roczen und Pourcel weiter, bis auch Justin Barcia aufgeschlossen

hatte. Nun musste sich Roczen nach hinten orientieren, Pourcel nutzte

seine Chance und trat die Flucht nach vorn an. Barcia und später auch Blake

Baggett fanden schließlich den Weg an Roczen vorbei. Durchgang Nummer 2

stand ganz im Zeichen von Barcia, der unter widrigsten Bedingungen einen

Start-Ziel-Sieg und damit seinen ersten Laufsieg der Saison feiern konnte. Weniger

gut lief es bei Tabellenleader Dungey, der ging nach dem Start zu Boden

und musste mit beschädigtem Bike vom Ende des Fahrerfeldes weiterfahren.

Mit Platz 12 betrieb der KTM-Profi die bestmögliche Schadensbegrenzung.

Roczen kam über den 4. Rang nicht hinaus, büßte mit diesem Ergebnis aber keine

Punkte in der Gesamtwertung ein. Erneut stark unterwegs waren die Piloten

Pourcel und Baggett, die die Plätze 2 und 3 belegten.

• Text: Marco Burkert; Foto: Simon Cudby

US-MX Redbud: Barcias

zweiter Tagessieg in Folge

Die siebte Station, Redbud, fand traditionell am amerikanischen Unabhängigkeitstag

statt. Es sollte der zweite große Erfolg der laufenden Saison für Justin

Barcia werden. Im ersten Lauf musste Barcia noch KTM-Ass Dungey den Vortritt

lassen und sich mit Rang 2 zufriedengeben. Jedoch konterte der Yamaha-Pilot

im zweiten Lauf mit einem Start-Ziel-Sieg. Dabei verwies er Tabellenleader Ryan

Dungey in einem sehenswerten Duell auf den 2. Platz. Barcia feierte mit dieser

starken Leistung seinen zweiten Tagessieg in Folge und sammelte so ordentlich

Punkte für die Gesamtwertung. Dort führt nach Redbud nach wie vor Justin Barcia,

der seinen Vorsprung durch konstant gute Platzierungen auf 44 Zähler ausgebaut

hat. Ken Roczen, der in Redbud auf dem 3. Platz landete, liegt in der Gesamtwertung

auf dem 2. Platz und hat immer noch die Möglichkeit, das Ruder zu

seinen Gunsten herumzureißen. • Text: Marco Burkert; Foto: Simon Cudby

AMA-MX - 7. Lauf - Redbud - 4.7.2015 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Justin Barcia, Yamaha (2/1); 2. Ryan

Dungey, KTM (1/2); 3. Ken Roczen, Suzuki (3/3); 4. Broc Tickle, Suzuki (4/7); 5. Weston Peick, Yamaha

(5/6); 6. Christophe Pourcel, Husqvarna (10/4); 7. Fredrik Noren (7/8); 8. Blake Baggett, Suzuki (6/9);

9. Justin Brayton, Yamaha (9/10); 10. Tommy Hahn, Honda (8/12).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Dungey, 303 Punkte; 2. Roczen, 259; 3. Barcia, 240; 4. Baggett,

212; 5. Anderson, 197; 6. Tickle, 190; 7. Pourcel, 186; 8. Peick, 171; 9. Nicoletti, 151; 10. Noren, 132.

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Yamaha (1/2); 2. Zach Osborne, Husqvarna (3/2); 3. Cooper Webb, Yamaha

(2/5); 4. Christian Craig, Honda (6/3); 5. Alex Martin, Yamaha (5/4); 6. Marvin Musquin, KTM (4/6); 7. Aaron

Plessinger, Yamaha (9/9); 8. Chris Alldredge, Kawasaki (8/10); 9. Jessy Nelson, KTM (7/11); 10. RJ Hampshire,

Honda (14/8).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. J.Martin, 298 Punkte; 2. Musquin, 291; 3. Osborne, 207; 4. Savatgy,

191; 5. A.Martin, 188; 6. Nelson, 188; 7. Cianciarulo, 178; 8. Bisceglia, 142; 9. Plessinger, 142;

10. Alldredge, 137.

Justin Barcia (51) vor Ryan Dungey (5) und Broc Tickle (20)

8

MCE

August '15


Enduro-WM 2016:

Änderungen für die neue Saison

Die FIM und der Promoter der Enduro-Weltmeisterschaft „ABC Communication“

haben Anfang Juni einige Neuerungen für die kommende WM-Saison, mit denen

man die Serie attraktiver gestalten will, vorgestellt. Nachdem man sich mit den

Herstellern zusammengesetzt hatte, wurde das neue Konzept vorgestellt. Die

größte Neuerung dürfte wohl die sogenannte GP-Klasse darstellen. In dieser zusätzlichen

Kategorie werden ab 2016 16 Fahrer gegeneinander antreten! Ermittelt

werden diese aus den jeweiligen Top-Vier der einzelnen (bisherigen) WM-

Klassen nach dem Gesamtstand des Italien-Grand-Prix. Die restlichen vier

Startplätze in dieser Klasse werden durch eine Enduro-Kommission per Wildcard

vergeben. In den Folgejahren steigt der jeweilige Weltmeister der Klassen

E1, E2 und E3 in die GP-Klasse auf, während die drei langsamsten GP-Fahrer zu

Abstiegskandidaten werden. Sinn dieser Umstrukturierung ist es, der WM eine

Portion mehr „Spannung“ zu verleihen und Nachwuchspiloten höhere Chancen

zu ermöglichen. Zudem nutzte man die Gelegenheit, um die Termine für die

2016er Saison zu veröffentlichen. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM/Nuno Laranjeira

Enduro-WM 2016: 9./10.4. Agadir/MAR; 16./17.4. Gouveia/P; Mai, Griechenland,

Termin und Ort noch offen; 11./12.6. Heinola/FIN; 18./19.6. Enkooping/S;

2./3.7. Gordexola/E; 16./17.7. Fabriano/I; September, Termin und Ort/Land noch

offen.

SuperEnduro-WM: 5.12.2015 Lodz/PL; 2.1.2016 Riesa/D; 16.1. Milan/I; 20.2.

Villa Gesell/ARG; 27.2. Belo Horizonte/BRA; 12.3. Prag/CZ.

Six Days: Oktober 2016, Spanien, Termin und Ort noch offen.

Airoh neuer Hauptpartner

der Int. Six Days

Die FIM gab bekannt, dass der italienische Helmhersteller Airoh ab sofort

Hauptpartner der Internationalen Six Days (ISDE) ist. Airoh erhält einen Drei-

Jahres-Vertrag, beginnend mit der diesjährigen

Veranstaltung in Kosice (Slowakei).

Die kommende Veranstaltung

wird die 90. Auflage dieses historischen

Wettbewerbs sein. Aus diesem

Anlass bringt der Helmhersteller ein

spezielles Modell des 2016er Aviator

2.2 heraus. Jeder Helm dieser limitierten

Edition erhält eine individuell nummerierte

Plakette, um die Einzigartigkeit

für den Kunden sichtbar zu

machen. Für Fans und Sammler dürfte

dieser Helm ein besonders gefragter Artikel

sein. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM

– Fortsetzung „Facts“ Seite 92 –


PRODUKTE

SM-SPORT

BES-T – Bio Essentials

Sportscare & Technology

mindern sowie

Abfallstoffe wie

Laktat und Ammoniak

besser abbauen.

AMINO RECOVERY: Zur Erfrischung und

Regeneration sowie zur optimalen Abkühlung

der Muskulatur nach dem Training.

Schmerzlindernd, entspannend

und vitalisierend.

Preise: je 29,95 Euro (inkl. MwSt.)

BES-T Produkte sind speziell entwickelt, um

Aminosäuren für den Sport aufzunehmen und

versprechen dadurch mehr Energie, Kraft, Ausdauer

und Konzentration sowie bessere und

schnellere Erholung nach dem Sport.

AMINO POWER maximiert Energie, Kraft, Ausdauer,

Intensität, Motivation und mentale Leistungsfähigkeit

durch verbesserte Verfügbarkeit

von Sauerstoff und Nährstoffen.

AMINO ENDURANCE verbessert die Leistungsfähigkeit

und Ausdauer. Durch seine stark antioxidative

Wirkung kann es Zellschäden durch oxidativen

Stress

Bezugsquelle:

SM-Sport

Tel. 06621 72346

info@sm-sport.de

www.sm-sport.de

facebook.com/

SMOffroadSport

JOPA

Der Jopa Locust II ist jetzt verfügbar!

Der Locust II ist wie schon sein Vorgänger ein Qualitätshelm des holländischen

Bekleidungsausstatters Jopa Racing Products aus der

hauseigenen MX-Linie. Er besticht nicht zuletzt durch sein Design und

seine Helmform, die für Nackenschutzsysteme geeignet ist. Der neue

Locust ist in zwölf verschiedenen Farben und Designs sofort für den

Handel verfügbar. Als Material wurde eine stabile thermoplastische

Außenschale gewählt, die entsprechend hohe Sicherheit liefert. Der

mikrometrische Verschluss am Helm funktioniert wie ein großer, wiederverwendbarer

Kabelbinder mit einer Zahnleiste mit ratschenartigem

Verstellmechanismus. Das Innenfutter ist natürlich dem heutigen

Standard entsprechend herausnehmbar und komplett waschbar.

HOSTETTLER

Neuer Importeur der Knieprotektoren-

Serie von POD

Protektoren schützen Biker vor Verletzungen

bei Stürzen und gehören daher zum

Vollsortiment eines Anbieters von Motorradbekleidung

und -zubehör. Mit der Orthesenserie

des Knieprotektoren-Spezialisten

POD (Protection on demand) bietet

hostettler nun hochinnovative Protektoren

an, die wie ein Stoßdämpfer fürs Knie

funktionieren. Mit der Human Motion

Technology wurde das patentierte Gelenksystem

nach dem Vorbild der

menschlichen Anatomie entwickelt, indem

es die natürliche Bewegung des

Kniegelenks nachempfindet. Bei Krafteinwirkung

von außen nimmt das carbonverstärkte

Gelenk die Kräfte auf und federt

sie durch synthetische Bänder wie ein

Stoßdämpfer ab. Das Kniegelenk wird dadurch

stabilisiert. Auch drehend einwirkende

Kräfte werden durch die innenliegenden

Schlaufen abgefedert. „Protection

on demand“ bedeutet bei diesen

Protektoren aber auch einen selbstjustierenden

Kniescheibenschutz, der im Falle

eines Sturzes Stöße von der Kniescheibe abfängt und wegleitet. Die

POD-Protektoren haben durch ihren leichten Carbonverbundrahmen mit

flachem Profil einen sehr hohen Tragekomfort und bieten dem Fahrer

optimale Bewegungsfreiheit, ohne das Fahrgefühl zu beeinträchtigen.

Die POD-Knieorthesen wurden von professionellen MX-, FMX- und Offroad-Fahrern

mitentwickelt und getestet. hostettler bietet die Protektoren

in drei Varianten an: eine spezielle Jugend-Orthese („Youth“) und

zwei Versionen für erwachsene Biker („ultimate“ und „sport“). Nach

Stürzen oder Überdehnungen lassen

sich das Gelenk oder die Sehnen einfach

austauschen, sodass beim nächsten Einsatz

wieder maximale Sicherheit besteht.

Die POD-Protektoren sind als medizinisches

Produkt anerkannt. Die

Preise beginnen je Paar bei 399,- Euro.

Bezugsquelle:

www.ixs.com

www.motochic.de

Eigenschaften

• Kunststoffaußenhülle

• Gewicht: 1400 g

• Herausnehmbares und

waschbares Innenfutter

• Luft-Belüftungssystem

• Nasenschutz-

Schlamm-Schwamm

• Micro-Metric-Retention-System

Der empfohlene Verkaufspreis

liegt bei sehr günstigen 99,- Euro

Bezugsquelle:

Jopa Racing Products

Veldegge 8

7468 DJ Enter

Holland

Tel. 0031 (0)547 382717

Fax: 0031 (0)547 382769

E-Mail: info@jopa.nl

www.jopa.nl

10

MCE

August ’15


MULTI-TEC

DT-1 Sportluftfilter für KTM und Husqvarna

Super Seal

Modelle:

KTM 2016: 125, 144,

150, 250, 350, 450 SX/

SX-F/XC

Husqvarna 2016:

TC 125/

FC 250, 350, 450

Evolution

Bezugsquelle:

Ab sofort lieferbar:

Luftfilter mit Dichtfläche

unten (Fett überflüssig)

für 2016er

KTM und Husqvarna

in der bewährten DT-1

Spitzenqualität

„Super Seal“ = 2-lagig,

Schaum 15 mm;

16,70 UVP trocken/

18,75 Euro vorgeölt.

„Evolution“ = 3-lagig

mit zusätzlichen Noppen

innen für optimierte

Luftverwirbelung,

Schaum 23 mm;

19,- trocken/20,95

Euro vorgeölt.

Multi-Tec Autogas e.K.

Tel. 02247 756965

info@multi-tec-vertrieb.de

www.multi-tec-vertrieb.de

MELAHN

FOX Protektorenweste Titan Sport

• Anatomische, hoch schlagfeste,

zweiteilige Brustplatte

aus Plastik

• Abnehmbarer und beweglicher

Rückenschutz

• Hoch schlagfester Plastikschutz

an Ellbogen und

Schultern

• Hauptkörperkonstruktion

aus weichem, belüfteten

Mesh für besseren Sitz,

Komfort und Belüftung

• Reißverschluss in der Mitte

für leichtes An- und

Ausziehen

Lieferbare Farbe: Schwarz

Lieferbare Größen: S und XL

Preis: statt 149,95

nur 99,95 Euro

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

E-Mail: offroad@melahn.de

www.melahn.de

Angebot des

Monats

24MX

Neue Kollektion

Ein T-Shirt ist nicht nur ein T-Shirt, sondern kann auf viele Arten schon eine Message vermitteln, z.B. ob man zu den Skatern

zählt oder Schüler, Zahnarzt oder eben Offroader ist. Die neuen T-Shirts von 24MX machen mit dem großen Logo auf der Brust

unmissverständlich klar, wo du hingehörst. Schlichte, coole Optik für Job, Fitnessstudio, Schule oder Freizeit. Für nur 4,90 Euro

bist du modisch ganz vorn mit dabei.

Bezugsquelle:

www.24mx.de

Tel. 03222 1090900

11

MCE

August ’15


PRODUKTE

ZUPIN

Knie-Orthesen von Mobius

Jeder Mensch hat seine ganz spezielle Bein-Form, -Länge und -Stärke. Die

Mobius X8 Braces lassen sich individuell an jedes Bein anpassen, um einen

perfekten Sitz und Schutz zu gewährleisten.

Features:

1. Spritzguss-Schalen

Hochfeste Nylon-Schalen, mit 20 % Glasfasern

verstärkt, bieten optimalen Schutz.

Die Mobius Braces gewähren an den nötigen

Stellen beste Flexibilität bei gleichzeitig

maximaler Protektion gegen Schläge

oder ein Verdrehen des Knies. Sehr

schmale Kniepartie, deutlich schmäler als

andere Braces.

2. Geschmiedete, anodisierte Aluteile

Einstellrad zur Fixierung der Brace, Gelenkanschlag

und Scharniere sind aus extra

robustem, anodisiertem 6061-T6-

Aluminium.

3. Edelstahlseil

Das Typ-304-Edelstahl-Seil wird um das

Knie herum gelegt (Pated Pending), um

die Bänder und Gelenke perfekt zu unterstützen

und zu stabilisieren.

4. Befestigungs-Pad Rückseite

Das Befestigungs-Pad (aus speziellem,

flexiblem Kraton-Material) auf der Rückseite

führt das Edelstahlseil über Kreuz

zusammen und verstärkt so die Bänder im

Knie. Durch das Kratom-Material-Pad wird

ein Verrutschen der Braces verhindert und

ein dauerhaft perfekter Sitz garantiert.

Bester Tragekomfort auch über mehrere

Stunden.

5. Polsterung

Die Schaumstoffpolsterung aus Closed-

Cell-Ethyl-Vinyl-Acetat (EVA-Schaum) gewährt

eine einzigartige Passform und verhindert

ein Rutschen der Braces. Der

verwendete EVA-Schaum nimmt keine Feuchtigkeit/keinen Schweiß auf, ist

geruchslos und leicht zu reinigen.

6. Befestigungs-Straps

Schlaufen aus Thermo-Plastic-Rubber (TPR). Individuelle Anpassung durch

drei weitere Klettverschlüsse. Riemen sind nummeriert, somit können die

Befestigungs-Straps in der richtigen Reihenfolge fixiert werden und garantieren

besten Halt am Bein.

MELAHN

SCOTT Brille: 83X Safari Doppelglas mit Maske

Komfortable Einsteigerbrille mit hypoallergenem Schaumstoff und einem

Brillenband aus Polyester mit einer Schnalle zum Verstellen der Länge.

Inklusive der beliebten Gesichtsmaske Venturi.

Glas: klares Doppelglas mit Belüftung

(Turboflow), kratzfest außen

und antibeschlag innen. Mit 100%

UV-Schutz.

Lieferbare Farbe: Schwarz

Preis: 59,95 Euro

KIEDROWSKI RACING

NEUER YAMAHA MX STÜTZPUNKT

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

E-Mail: offroad@melahn.de

www.melahn.de

Ab sofort ist die Firma Kiedrowski Racing neuer Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland.

Die neuen Yamaha-Modelle sind

in Kürze verfügbar!

• YZ 450 F 2016 ab Juli

• YZ 250 F 2016 ab August

• YZ 250 LC 2016 ab September

• YZ 125 LC 2016 ab September

• YZ 85 LW 2016 ab September

• WR 250 F 2016 ab August

Die Braces sollen seitlich so fest wie

möglich an den Kniegelenken sitzen.

Jedes Brace wird mit drei unterschiedlich

dicken Knieschalen-Pads geliefert,

die eine optimale individuelle Anpassung

ermöglichen.

Mobius bietet drei unterschiedliche

Pad- und Strap-Kits an (Small, Medium

und Large). Zum Austauschen als Ersatzteil

oder zur weiteren personalisierten

Anpassung.

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Tel. 08669 848110

Fax 08669 848590

E-Mail: info@zupin.de

www.zupin.de

Probefahrten mit den neuen

Modellen sind nach Absprache

möglich.

Sportfahrersponsoring –

lasst euch ein Angebot machen!

Ersatzteile bekommt ihr übrigens

für alle Yamaha-Motorräder

und -Quads!

Bezugsquelle:

Kiedrowski Racing

Motorcycletrading

Tel. 05052 912798

E-Mail: kontakt@kiedrowski-racing.de

www.kiedrowski-racing.de

12

MCE

August ’15


KTM

Zur Zeit befindet sich auch bei uns

im MCE-Testteam ein VX-20 Air

SHERCO im Dauertest.

TEILE MIT POWER

KOFFERSET „TREKKER“ & KOFFERTRÄGER FÜR

KTM 1050/1190 ADVENTURE/R UND

KTM 1290 SUPER ADVENTURE

Das robuste, spritzwassergeschützte, aus 1,5 mm starkem Aluminium

hergestellte Kofferset ist vielseitig einsetzbar: ob auf welligen Schotterpisten,

bei ausgiebigen Touren oder auch nur durch die Stadt, das

Kofferset „Trekker“ lässt euch nicht im Stich. Die gebürstete, natureloxierte

Aluminium-Oberfläche mit geprägtem KTM-Logo ist an den

Kanten mit Technopolymer verstärkt. Die komplett abnehmbaren Kofferdeckel

sind abschließbar; die Schlösser für beide Koffer sind bereits

vormontiert.

Abmessungen: 49,5 x 31 x 39 cm, 48 L (links), 49,5 x 25 x 39 cm,

37 L (rechts), max. Zuladung pro Seite: 10 kg

Zur Montage

wird ein robustes

Kofferträgersystem

benötigt:

Die einfache

Montage erfolgt

an vorgegebenen

Montagepunkten

am Fahrwerk,

wodurch die Last

optimal abgetragen

wird und keine

Veränderung

der Soziusfußrasten

nötig ist.

ERGO SITZBANK FÜR KTM 1290 SUPER ADVENTURE

Vorne schmaler und hinten breiter

für mehr Komfort und Bewegungsfreiheit.

Der 3D-Struktur-Mesh-Spezialschaum

mit eingearbeiteter Tunnelform

sorgt für gleichmäßige Druckverteilung

auch auf langen Touren.

Die neue,

beheizte

einteilige

Ergo-Sitzbank

überzeugt

durch ihre

optimierte

Form.

Bezugsquelle:

KTM

www.ktm.com

KTM Fachhändler

SCORPION

Die Wahl der Top-Fahrer - VX-20 AIR!

Die Offroad-Helme von Scorpion sind mehr als nur stylish. Sie sind

extrem leicht, stabil und sicher, ausgestattet mit den neuesten Innovationen

in Komfort und Airfit-Konzepten. Die besten Helmdesigner

der Welt lassen bei Scorpion ihrer Kreativität freien Lauf und setzen

ihre Fähigkeiten gekonnt um. Nicht zuletzt deshalb vertrauen Top-

Fahrer wie Marc Coma, Pela Renet, Mathias Bellino, Ivan Cervantes,

Aigar Leok, Dylan Ferrandis, Arnaud Tonus, Xavier Boog, Rui Goncalves,

Jean-Claude Mousse, Ludivine Puy, Adrien Chareyre und Stéphane

Peterhansel auf Scorpion-Helme.

DUAL AIRFIT®

Neue Technologie – Kopplung von zwei aufblasbaren Air-Fit-Pumpen:

Eine Pumpe befindet sich unter dem Kinnteil. Der Effekt: Wirkung auf

die Wangenpolster, demzufolge sitzfeste Stabilität. Die zweite Pumpe

befindet sich am hinteren Teil des Helmes und wirkt auf Stirnpartie

und Schläfen ein.

KWIKWICK2® INNENFUTTER

Sehr effektiv, hypoallergen, herausnehmbar, waschbar, sehr weich

und angenehm auf der Haut, das KwikWick2®-Futter der neuen ScorpionExo®-2011-Modelle

ist das beste, was ihr für euren Kopf tun

könnt.

TCT® THERMODYNAMICAL COMPOSITE TECHNOLOGY

Extrem leicht – das Gewicht wurde um fast 250 Gramm reduziert –

bietet die neue TCT®-Struktur einen bisher nie dagewesenen Schutz

in der Welt der Helme. Diese intelligente Schale ist in der Lage, bei

einem Schlag oder Stoß schrittweise nachzugeben. Dies absorbiert

bei einem Aufprall am meisten Energie, wobei die extrem starke

TCT®-Struktur erhalten bleibt.

ABNEHMBARE KINNBÜGEL-BELÜFTUNG

Frischer Wind in der Welt der Offroad-Helme. Die Belüftungsklappe

ist die Antwort auf die wirklichen Bedürfnisse der Fahrer! Das Kinnbügel-Lüftungsgitter

kann zur Reinigung mit einem kleinen Handgriff

herausgenommen werden. Das Wiedereinsetzen ist genauso einfach.

Herausnehmen und Wiedereinsetzen sind in wenigen Sekunden erledigt.

HELMSCHIRM EXOLON®

Verformbar und unzerbrechlich, befestigt durch Schrauben, die im

Falle eines heftigen Aufpralls nachgeben, ist der Helmschirm Exolon

von spektakulärer Effektivität.

WEITERE FEATURES

• Vollständig einstellbares, strömungsgünstiges Visier verringert

den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten

• Belüftungssystem: die großen Einlassöffnungen und die Luftschlitze

hinten maximieren den Luftdurchfluss durch den Helm

• Großer Augenausschnitt: bietet maximales Sichtfeld und ist für alle

Brillentypen geeignet

• Riemenhalterung: verhindert Verrutschen des Brillenriemens

• Kundenspezifisches Helmfutter und

Wangenpolster, erhältlich mit wilden

Mustern

Bezugsquelle:

• Schlieβen des Kinnriemens per

Doppel-D-Titanium-Ring

Fachhandel

• 1150 g in Größe M

13

MCE

August ’15


PRÄSENTATION - BETA 2016

Das elektronische

Jahr

Die volle Ladung Elektronik! Betas 2016er Viertakter verfügen

allesamt wie erwartet über eine elektronische Benzineinspritzung.

Dass aber die gesamte RR-2-Takt-Serie nun mit elektronisch

geregelter Getrenntschmierung aufwartet, das kann

man nur als cleveren Coup bezeichnen. Wie überzeugend sich

die Elektronikpower in Szene setzen kann, das konnten wir

leibhaftig im Hinterland von … Maranello erfahren.

14

MCE

August '15


Unsere Kunden lieben uns!

Wir haben bereits sehr viele

positive Kundenbewertungen

AIROH CR901 PATRIOT

Der Airoh CR901 ist mit einer stoßdämpfenden Schale aus Thermoplast sowie krafvollen

D-Ringschnallen aus Aluminium ausgestattet. Lufportale vorne und hinten bieten eine

gute Zirkulation im Helm und helfen, Feuchtigkeit und Schweiß abzutransportieren.

219,95 €

199,95 €

RR 250 in Aktion – mein

Dauerliebling in Bestform

24mx.de | info@24mx.de | 03 222 / 10 90 900

Das Angebot ist gültig solange der Vorrat reicht oder bis spätestens 6. August 2015. Irrtümer vorbehalten.


PRÄSENTATION - BETA 2016

DIE 4-TAKTER: VOLLE INJEKTION

Es war keine wirkliche Überraschung. Nachdem in die 2015er RR 350 eine elektronische

Benzineinspritzung implantiert wurde, war die grundsätzliche

Marschrichtung klar. Auf Anhieb wusste die Performance der vergaserbefreiten

350er zu gefallen und das Ausbleiben typischer „Kinderkrankheiten“ sorgte für

zusätzliches Vertrauen. Ein Vertrauen, auf dem die größeren „Nachrücker“ jetzt

lässig aufbauen können. RR 390, 430 und 480 verfügen neben weiteren Detailverbesserungen

(siehe News 2016) nun allesamt über das bestens bewährte Synerject

EFI-System. Im Fahreinsatz all dieser Modelle kann auch schon gleich

Entwarnung bezüglich dem häufigsten Schwachpunkt diverser „eingespritzter“

Mitbewerbermodelle gegeben werden – wie schon bei der letztjährigen RR 350

der Fall, sind keinerlei Tendenzen zum plötzlichen „Ausploppen“ der Triebwerke

bei niedriger Drehzahl zu verzeichnen. Aufatmen! Die Triebwerksqualitäten der

350er und 390er Modelle wussten nicht nur in diesem Kontext besonders zu gefallen.

Die 350er wegen ihrer quirligen Drehfreude (die zusätzlichen 500 U/min

merkt man halt schon …) und dem stets lebendigen, aber auch prima dosierbarem

Antritt. Der ziemlich kongenial zur flinken, aber dennoch immer ausgewogen

homogenen Fahrwerksperformance passt. Die 390er wegen ihrer offensichtlichen

Vielseitigkeit – kann sie doch aufgrund des deutlichen Plus an

Durchzugskraft (zur 350er) nochmals relaxter und „schaltfauler“ bewegt werden

und wird sich damit wohl auch auf kräftezehrenderem Untergrund souveräner

durchsetzen können. Die 430 empfand ich dann trotz grundsätzlich linearem

Leistungsoutput als etwas zu übermotiviert, was den Einsatz in sehr

langsamen Fahrpassagen betrifft, die im ersten Gang absolviert werden müssen.

Da sprach sie mir etwas zu abrupt und vehement auf Gasschübe an. Mit Sicherheit

nicht die Wanderenduro der Wahl aus dem Portfolio Betas, aber

schon viel eher die Waffe der Wahl für versierte Racer. Im Vergleich zu

den kleineren Viertaktern kommt die große RR 480 ganz wie der

souveräne „elder statesman“ unter den Betas daher. Sie schüttelt

Pferdestärken gelassen aus dem Ärmel, wirkt dank bäriger Durchzugskraft

schier unaufhaltbar, zieht also „ihr Ding“ konsequent

durch. Aber wehe man versucht, diesen sanften Riesen zu wecken, also

so zu drehen wie die „kleine“ 350er – dann fliegen Busch und Baum wie

im Zeitraffer vorbei und die nächste Krankenstation kann sich bei solch unbedarftem

Einsatz auch schon mal in Windeseile nähern …! Dass es erst gar nicht

so weit kommen soll, dafür geben die ausgesprochen homogen abgestimmten

Fahrwerke dieser Betas ihr Bestes. Grundsätzlich bewegen sich Fahrpräzision

und Stabilität auf bekannt hohem Niveau. Allerdings hatte ich persönlich das

subjektive Gefühl, die jüngste Beta-RR-Generation gehe gnädiger mit Fahrfehlern

um, ermögliche ein besseres „Abfangen“ und Korrigieren bei leichtem

Überschreiten des (Fahr)Grenzbereichs. Wie dem auch sei, alle „Viere“ dieser

RR-4-T-Serie liegen ausgesprochen satt und ruhig über Wurzel- und Wiesenpfad.

Das Fahrverhalten bleibt stets berechenbar und überraschungsfrei. Letzteres

resultiert sicher auch unter Mitwirkung einer ungewöhnlich guten Vorne/hinten-Balance

der Federungskomponenten, deren Grundabstimmung zielgenau

das typische Enduro-Anforderungsprofil trifft. Dies kann Beta inzwischen schon

ziemlich gut!

DIE 2-TAKTER: GETRENNT BESSER

Irgendwie doch überrascht. Obwohl ich nach meinem Test der Beta Xtrainer die

Glocken eigentlich hätte läuten hören müssen (die Xtrainer verfügt über eine

Getrenntschmierung!), so war ich doch verblüfft, dass Beta dieses System der

elektronischen Getrenntschmierung nun auch auf beide zweitaktenden RRs

übertrug. Dabei macht das absolut Sinn. Nicht nur dass hiermit bessere Abgaswerte

(und damit auch weniger 2-Takt-Gestank!) erzielt werden, nein, die so

ausgerüsteten Motoren springen bei allen Temperaturen leichter an und laufen

sauberer, egal ob in der rheinischen Tiefebene oder hoch droben in den Pyrenäen.

Es ist ungefähr so, als hätte man den Vergaser stets ziemlich optimal für die

jeweiligen Temperatur- bzw. Luftdruckverhältnisse abgestimmt. Ganz zu

schweigen davon, dass sich der Ölverbrauch drastisch reduziert und man keine

Mischung mehr vorbereiten muss, oder ein Ölfläschchen auf der Endurotour

mitzuführen hat. Natürlich bringt die Implementierung dieses Systems ein paar

Hundert Gramm mehr an Bord. Ein Fakt, mithin unerwünscht bei der „Almased-

Fraktion“, die schon mal gerne hunderte Euros in Titan- oder Magnesiumteile investiert.

Doch gemach, auch an jene hat Beta gedacht, denn das komplette Getrenntschmierungssystem

ist relativ einfach demontierbar und somit können

diese RRs bei Bedarf auch wie gehabt mit Benzin/Ölmischung betrieben werden.

Dass man hiermit allerdings die genannten Vorteile wieder „von Bord“

nimmt, sollte schon klar sein! Kurzum, ich fand’s schon bei der Xtrainer prima

und empfinde nach diesem ersten Proberitt, dass die elektronische Getrenntschmierung

hier genauso gut zu Hause ist. Dies und weiterer motorischer Feinschliff

sorgen dafür, dass sich unser Dauerliebling RR 250 nun noch tiefer in

mein Herz fährt. Keine Ahnung, mit wie viel Hirnschmalz und Testrunden die das

hingekriegt haben, aber die 2016er RR 250 verfügt über ein noch besseres Triebwerk

als die Vorgängervariante. Auch wenn’s sich wie aus Betas Werbebroschüre

abgeschrieben liest – die RR 250 entfaltet bei aller gebotenen Spritzigkeit ihre

Leistung noch gleichmäßiger, noch durchzugsstärker im unteren bis

mittleren Drehzahlbereich, noch drehfreudig freier im oberen Drehzahlbereich.

Paart man das Ganze mit dem bekannt agil homogenen Fahrwerk (wie oft ich bis

RR 300 in Aktion – 50 „Kubik“

mehr für den Extrakick


jetzt das Adjektiv homogen benutzt habe – da muss also was dran sein, an diesen

Betas …), einer Sitzposition, die ein natürliches Kontrollgefühl vermittelt,

sowie Top-Bremsen, ja, dann hat man wohl weiterhin ein Modell mit Referenzstatus

im Programm. Im direkten Vergleich bewegt sich das Schwestermodell RR

300 auf vergleichbarem Niveau, mir hat aber die Art der Leistungsentfaltung weniger

gut gefallen – auch weniger gut als beim letztjährigen Modell und dies obwohl

die RR 300 (wie auch in geringerem Maße die RR 250) nun noch etwas drehfreudiger

geworden ist. Im Sattel des neuesten Modells empfand ich nämlich

den Übergang zwischen unterem Drehzahlbereich und dem Moment des Öffnens

der Auslasssteuerung als zu „kantig“, was sich letztendlich in einem recht

explosiven Leistungsschub offenbart. Das macht zwar bisweilen Spaß, doch unter

geschmeidiger Effektivität verstehe ich etwas anderes. Gut dass man sich

auch hier auf ein Fahrwerk verlassen kann, das einsteckt, wegsteckt und keine

Nervosität aufkommen lässt. Solche Präsentationen bieten ja auch die Möglichkeit

zu ganz interessanten konzeptionellen Quervergleichen und da war das

häufige Switchen zwischen Vier- und Zweitaktmodellen besonders aufschlussreich.

Zum einen ist das Grundsetting der Zweitakt RRs eher in Richtung „Nehmerqualitäten“

akzentuiert (nicht ganz so feinfühlig im Ansprechverhalten, dafür

resistenter gegenüber groben Schlägen), zum anderen liegen die Viertakter,

aufgrund wesentlich höherer, rotierender Massen innerhalb des Motors, schon

noch mal merklich ruhiger auf der Piste.

FAZIT: REIFE LEISTUNG

Es begann als Jahr der X – dieses Jahr stand bei Beta die Markteinführung einer

vielseitigen „Freeride“ Enduro, der sogenannten Xtrainer 300, ganz oben im

Pflichtenheft. Folglich waren, außer der elektronischen Benzineinspritzung für

die Viertaktmodelle, kaum revolutionäre Veränderungen der RR-Endurorange

zu erwarten. Dass die Zweitakt-Range nun auch vom Einsatz elektronischer Regelanlagen

profitiert, mag zwar auch noch nicht per se als revolutionär gelten,

sorgt aber für eine willkommene und vor allem überzeugende Überraschung. Ob

Zwei- oder Viertakt, alle Modelle profitieren in diesem Jahrgang im wahrsten

Sinne des Wortes erfahrbar von den Segnungen elektronischen Eingriffs. Auch

wenn zahlreiche Mitbewerber schon länger zumindest auf die Karte namens EFI

setzen, so kommt diese Technologie hier keinesfalls zu spät, sondern genau

rechtzeitig zum Einsatz: Man hatte bis dahin aus den Fehlern anderer lernen

können und ist nun frei von gefürchteten „Kinderkrankheiten“. Mal wieder ein

konservatives, aber umso klügeres Timing vonseiten Beta. Summa summarum

führt uns das direkt zu den elaboriertesten Betas aller Zeiten und damit solltet

ihr schon mal die Testtage eures nächstgelegenen Beta-Händlers in Outlook,

Smartphone oder klassischem Terminkalender fixieren. Wait and ride …

¥ Text u. Actionpilot: Alexander ãthe more you knowÒ Stephan

¥ Fotos: Cristiano und Marco ãthe more we seeÒ

RR 430 in Aktion – definitiv

keine Wanderenduro

CROSS BEKLEIDUNG

FLY KINETIC GLITCH

203,00 €

CROSS BEKLEIDUNG

SHIFT ASSAULT RACE

129,00 €

24mx.de | info@24mx.de | 03 222 / 10 90 900

Das Angebot ist gültig solange der Vorrat reicht oder bis spätestens 6. August 2015. Irrtümer vorbehalten.


PRÄSENTATION - BETA 2016

RR 480 in Aktion –

der „gentle giant“ aus

dem Hause Betamotor

RR 350 – quirliger Spaßmacher

zwischen Busch und Baum

RR 390 in Aktion – mit ihrer

Vielseitigkeit fuhr sich die Midsize-Beta

gehörigen Respekt ein

News 2016

• Elektronisches Synerject-Einspritzsystem mit 42-mm-Drosselklappenstutzen

und Schrittmotor. Auf Wunsch kann nun beim Händler die Motorbremswirkung

per Softwareeingriff in drei Stufen individuell angepasst

werden (alle RR 4-T)

• Ansaugtrakt mit optimierter Fließfähigkeit für optimierte Spitzenleistung

und Drehmomentabgabe (RR 430 und 480)

• Auslassnocke mit neuem Profil für geradlinigere und bessere Ausnutzbarkeit

der Leistungsabgabe (RR 480)

• Anhebung des Drehzahlbegrenzers um 500 U/min (auf nun 13.000 U/min),

um eine höhere Überdrehfähigkeit zu erzielen (RR 350 4-T)

• Kolben mit neuen, DLC-behandelten Ölabstreifringen, zur Reduktion von

Reibung und Ölverbrauch (RR 350 und 390 4-T)

• Öldruckventil mit neuer Feder, um Druckschwankungen im Kreislauf

zu senken (alle RR 4-T)

Sämtliche 4-T-RR-Triebwerke

verfügen nun über eine elektronische

Benzineinspritzung

Goldmann Sachs – die dezent

überarbeitete Sachs-Gabel soll

nun mit güldenem Gewand für

optische Aufwertung sorgen

Transferleistung – die Fahrwerke

der serienmäßigen 2016er RR Viertakter

entstammen nun direkt von

den 2015-Racing-Sondermodellen

Die Xtrainer lässt grüßen

– die beiden Zweitakt-RRs

kommen nun auch mit elektronisch

geregelter Getrenntschmierung

daher

Auch die Viertakter verfügen

nun sinnigerweise über teiltransparente

Tanks

18

MCE

August '15


Sensoranschluss am Vergaser,

zur kontrollierten Steuerung der

Getrenntschmierung

Unsere Kunden lieben uns!

VERSANDKOSTENFREI AB 100,- €

60 TAGE KOSTENLOSE RÜCKGABE

KOSTENLOSER UMTAUSCH

TIEFST-PREIS-GARANTIE

Wir haben bereits sehr viele

positive Kundenbewertungen

• Neue Aluminiumrolle für den Feststellhebel der Schaltwalze, um die

bewegten Massen und den Verschleiß am Gangsperrnocken zu verringern

(alle RR 4-T)

• Neue 18-polige Dreiphasenzündung mit auf 200 Watt erhöhter Nennleistung,

die nun Nachtfahrten mit Zusatzscheinwerfern erleichtert und die

Batterie schneller auflädt (alle RR 4-T)

• Ein Großteil der Stahlschrauben am Triebwerksblock wurden zwecks

Gewichtsreduktion durch 7075er Aluminiumschrauben ersetzt

• Vergrößerter Motorschutz aus besonders widerstandsfähigem Polyamid

der neuesten Generation ( alle RR-Modelle)

• Fahrwerke, die direkt dem 2015er Racing-Sondermodell entstammen und

über einen optimierten Querschnitt und Geometrie verfügen. Dies soll zu

einer Verbesserung der Steifigkeit in alle Achsrichtungen sorgen und somit

eine höhere Fahrstabilität und Fahrpräzision resultieren (alle RR 4-T)

• Lenker mit tiefer gelegener Kröpfung, um in Kurven mehr Druck aufs

Vorderrad zu erlangen (alle RR 4-T)

• Überarbeiteter Filterkasten mit neuem Wasserablaufsystem und

Befestigungssystem des Deckels (alle RR-Modelle)

• Goldfarben eloxierte 48-mm-Sachs-Gabel mit optimiertem Ölfluss und

reduzierter Reibung der Hauptfeder (alle RR-Modelle)

• Neuer Tacho mit Kontrolllampen für Kraftstofffüllstand und Diagnose der

elektronischen Benzineinspritzung (RR 4-T )

• Weißer Kraftstofftank zur schnellen Einschätzung des Füllstandes

(alle RR-Modelle)

• Neues Grafikdesign, um eine schlankere Linie zu betonen (alle RR-Modelle)

• Elektronisch geregelte Getrenntschmierung zur perfektionierten Benzin/

Ölmischung unter allen Einsatzbedingungen und Drehzahlen.

Es muss nun kein Gemisch mehr vorbereitet werden oder eine Ölreserve

mitgeführt werden (alle RR 2-T)

• Überarbeitetes Mapping der CDI. Dies soll für spritzigeren Antritt und

verfeinerte Leistungsabgabe bzw. verfeinertes Drehmoment sorgen

(alle RR 2-T)

• Überarbeiteter Zylinder, Geometrie des Zylinderkopfs und neu kalibrierte

Auslasssteuerung. Dies soll zu Leistungsgewinn im unteren und mittleren

Drehzahlbereich führen, wodurch das Triebwerk noch durchzugskräftiger,

aber dennoch linearer im Output wird (RR 250 2-T)

• Rahmen mit präzisionsgegossener Stoßdämpferaufhängung und neuer

Aufhängung des Zylinderkopfs, die im Verbund zu einer größeren Steifigkeit

und damit Fahrpräzision führen sollen (alle RR 2-T)

• Neuer Tacho mit Kontrolllampen für Kraftstofffüllstand und Diagnose

der Getrenntschmierung

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PRÄSENTATION - SHERCO 2016

20

MCE

August '15


2016

Auf ging es nach Frankreich zur Sherco-Präsentation der 2016er

Enduromodelle. Wir waren im Vorfeld gespannt, was es diesmal

Neues geben würde und ob es „nur“ ein paar kleine Updates

oder größere Änderungen sein würden. Die Gerüchteküche

brodelte und es wurde gemunkelt, dass vielleicht eine

Zweitakt-Sherco mit Einspritzanlage vorgestellt wird, wie es

auch schon in einem Video im Internet gezeigt worden war.

21

MCE

August '15


PRÄSENTATION - SHERCO 2016

Leider kommt erst mit dem Modelljahr 2017 für die Zweitaktmodelle eine Einspritzanlage.

Damit wäre Sherco die erste Firma im Endurosportbereich, die einen

Zweitakter mit Einspritzung ausstattet. Nach Rückfrage wird es die Einspritzung

aber als Option geben, das bedeutet, es wird parallel Vergaser- und

Einspritzmodelle geben. Einen weiteren Blick in die Zukunft gewährte uns Sherco-Boss

Teissier, und zwar soll es für das Modelljahr 2017 eine 125er Zweitaktmaschine

geben, die sehr handlich sein wird. Insgesamt möchte Teissier der

Marke Sherco mehr Stabilität verleihen und eine solide Grundlage für eine lange

Zukunft nicht nur im Enduro-, Rallye- und Trialbereich, sondern auch im Motocrosssport

schaffen.

SHERCO

Shercos Entwicklung geht steil nach oben und das soll auch für die Zukunft so

bleiben. Für 2015 sind über 6250 Fahrzeuge für die Produktion geplant. Davon

sollen 3000 Enduromodelle, 2000 Trial-Motorräder und 1250 Mopeds hergestellt

werden. Insgesamt 100 Beschäftigte sind bei Sherco angestellt, die sich

um die Produktion und Entwicklung kümmern. Auch die Vertriebsstruktur besitzt

nun ein flächendeckendes Netz, das aus insgesamt 60 Ländern mit 71 Importeuren

(Enduro und Trial) und über 850 Händlern besteht.

SHERCO 4-Takt

Alle Viertaktmodelle verfügen über

ein Keyless-System, damit schaltet

sich nach dem Abstellen des Motors

die Elektrik selbstständig ab und die

Batterie wird somit geschont. Außerdem

wurde der Luftfilterkasten aufgeräumt,

das heißt, die Elektrikkabel

wurden besser verlegt und somit ist

der Wechsel des Luftfilters einfacher

geworden, der Zugang zum Diagnose-Stecker

wurde erleichtert.

Das Getriebe wurde überarbeitet und lässt

sich leichter schalten, besonders unter

„Last“ soll es problemlos sein

SHERCO-Werksfahrer

World Enduro Championship

1. Lorenzo Santolino, E1, Spanien, Sherco Factory

2. Rudy Moroni, E1, Italien, Sherco CH Racing

3. Anthony Boissiere, E1, Frankreich, Sherco Pulsion

4. Loic Larrieu, E2, Frankreich, Sherco Pulsion

5. Jeremy Tarroux E3, Frankreich, Sherco Factory

6. Matti Seistola, E3, Finnland, Sherco CH Racing

7. Jess Gardiner, EW, Australien Sherco CH Racing

World Trial Championship

1. Albert Cabestany, Spanien

2. Emma Bristow, Großbritannien

3. Alex Ferrer, Frankreich

4. Pol Tarres, Spanien

Rally-Raid Dakar

1. Joan Pedrero, Spanien

2. Alain Duclos, Frankreich

3. Florent Veyssade, Frankreich

Luftfilterkasten

SHERCO 250/300 SEF-R

Optimierte Wasserpumpe, für verbesserte

Kühlung

Änderungen für alle SHERCO-Enduro-Modelle

Sherco250SEF-R

Komplett neues Mapping für die Einspritzanlage,

das sorgt für weniger Benzinverbrauch

und eine bessere Leistungsentfaltung

Für einen besseren Schutz

vor Schmutz sorgt der stabilere

vordere Kotflügel

Der Heckrahmen bietet eine

höhere Stabilität, die elektrischen

Kabel sind besser integriert und der Zugang

zu allen Verbindungen sowie zum

Diagnose-Tool wurde verbessert

Sherco 300 SEF-R

Die Änderungen 250/00 SEF-R

22

MCE

August '15

Aus zwei verschiedenen Arten von

Plastik bestehen die neuen Handschützer,

sie sollen damit flexibler und leichter

in die Ausgangsposition nach einem

Sturz gehen

Neuer Zylinder mit besserer Kühlung,

optimierter Leistung und Lebensdauer

Für das 300-SEF-R-Modell gibt es ein neues

Gehäuse für die Einspritzanlage, damit

wurde die Verlegung vom Gasbowdenzug

optimiert und außerdem wurde das Standgas

reduziert


SHERCO 450 SEF-R 4-Takt

SHERCO 2-Takt

SHERCO 250/300 SE-R

Wir durften schon im vergangenen

Jahr die 450 SEF-R bei der Präsentation

fahren, leider wurde das 2015er

Modell in Deutschland nicht ausgeliefert,

dafür kommt es nun als

2016er Motorrad auch auf den deutschen

Markt. Die 450-ccm-Motoren

sind eine Eigenentwicklung von

Sherco, was immerhin Entwicklungskosten

von zirka vier Millionen Euro

verschlingt.

Das ist der kompakte

450-ccm-Motor, der

gegenüber der 2015er

Version ein neues

Pleuel und eine optimierte

Ausgleichswelle

besitzt

Sherco250SE-R

Sherco 300 SE-R

Die Änderungen 250/300 SE-R

Beide Modelle verfügen über einen

neuen Aluminium-Zylinderkopf, der

über eine bessere Steifigkeit und eine

geringere Verformung der Brennkammer

verfügt.

Außerdem bekommt das Auslasssteuerungssystem

ein kleines Update

zur Optimierung der Wartungsintervalle.

Auch bei den Zweitaktern

wurden die Zündkurven für ein besseres

Startverhalten, eine bessere

Motor-Progression und für mehr

Traktion im unteren Drehzahlbereich

optimiert.

Alte Zündkurven (2015)

Neue Zündkurven (2016)

Im Motor wurde außerdem das Getriebe

für bessere Schaltvorgänge

optimiert und auch das Wasserpumpen-System

erhielt ein Update, um

die Motortemperaturen zu verringern.

Bei der 300 SE-R ist

ein neuer Kolben im

Einsatz. Er sorgt für

eine bessere Leistungsentfaltung

im

unteren Drehzahlbereich

und eine

bessere Kolben/Zylinder-Balance

inklusive

weniger Geräuschentwicklung.

Apropos Geräusche –

für beide Zweitaktmodelle gibt es einen

neuen leichteren Endschalldämpfer, der

immerhin acht Prozent weniger Gewicht

mit sich bringt als das Vorjahresmodell

Eine der notwendigsten

Änderungen

war die Anpassung

des

Benzinhahnes,

der nun

besser zu erreichen

ist

• Fahrer u. Text: Marko Barthel; Fotos: Sherco


PRÄSENTATION - SHERCO 2016

SHERCO angetestet ...

Zeitlich war es leider nicht möglich, alle Modelle ausgiebig zu

testen, dennoch ließ es die Zeit zu, alle Modelle auf dem Testareal

kurz zu fahren und einen kleinen Eindruck von den Änderungen

zu bekommen. Da es am Fahrwerk keine Änderungen

gab haben wir unseren Fokus nur auf die Technik gelegt.

Der Nachfolger unseres aktuellen Dauertest-

Motorrads überzeugt durch eine ausgeglichene

Leistungscharakteristik. Der Motor lässt

sich sanfter als das Vorjahresmodell fahren

und unter Belastung besser schalten.

24

MCE

August '15


Gegenüber der 250-ccm-

Maschine ist die 300 SE-R

kräftiger zu fahren, aber die

Leistungsentfaltung ist dennoch

gutmütig. Jeder Gang

kann noch niedertouriger gefahren

werden als bei der

250er, was einen entspannenden

Fahrstil zulässt. Auch

hier ist der Wechsel zwischen

den Schaltvorgängen problemlos

möglich

Kommen wir zu unserem Liebling bei der

Präsentation hier in Frankreich. Die Strecke

ist perfekt für die kleine und leichte 250

SEF-R. Sehr agil und drehfreudig sowie mit

der nötigen Präzision in den Kurven düsen

wir von einer Runde in die nächste. Das

neue Mapping ist bestens abgestimmt und

zeigt eine positive Weiterentwicklung.

25

MCE

August '15


PRÄSENTATION - SHERCO 2016

Nun endlich soll sie auch auf dem deutschen Markt erhältlich

sein, die 450 SEF-R. Im Gegensatz zu den anderen Shercos sind

die 110 kg Gewicht spürbar und auf der doch sehr engen Strecke

lässt sie sich stabil und spurtreu, aber weniger agil bewegen.

Der Motor hat eine relativ starke Motorbremswirkung und kann

eine ausgeglichene sanfte Leistungsentfaltung vorweisen. Gerne

wollen wir dieses Modell noch einmal auf unserer Hausstrecke

testen, um näher auf die Details einzugehen.

26

MCE

August '15


Fast gleichauf mit der kleinen Viertakter

ist die 300 SEF-R. Sie hat 50 ccm mehr

Hubraum zur Verfügung, was sich als

Mehrleistung in allen Drehzahlbereichen

bemerkbar macht. Nicht ganz so agil kam

sie uns vor, obwohl das Gewicht identisch

ist. Dennoch ist auch dieses Modell die

bessere SHERCO auf dem Test-Parcours.

27

MCE

August '15


VORSTELLUNG - SWM-MOTORCYCLES 2016

Reaktiviert:

SWM-Motorcycles

ist back

Die kleine Motorradmarke SWM (Speedy

Working Motorcycles), die vor allem in den

1970er und 1980er Jahren erfolgreich kleine

Geländesportmaschinen produzierte, ist

wieder da. Spezialisiert hatte man sich damals

auf die Fertigung von 50-, 100- sowie

125-ccm-Motoren. Der italienische Hersteller

ging vor 20 Jahren pleite und soll nun mithilfe

des chinesischen Herstellers Shineray

wiederbelebt werden.

Die Produktionsstätte für gleich sechs neue Modellvarianten befindet sich,

nicht ganz überraschend, auf dem ehemaligen Werksgelände von Husqvarna in

Casinetta bei Varese. Mit dabei ist auch Ampelio Macchi, der bereits im Management

von Cagiva, Aprilia und Husqvarna aktiv war und nun federführend für die

Reaktivierung der Marke agieren soll.

Was auf der EICMA im Jahre 2014 bereits angedeutet wurde, soll nun fleißig produziert

werden. Die Produktpalette von SWM ist groß, so werden neben Enduromotorrädern

auch „Supermotos“, „Old Fashion Bikes“ sowie „Tourismo Bikes“

gefertigt. Strategisch eine gute Entscheidung, denn Café-Racer oder Scrambler

sind derzeit sehr gefragte Aggregate.

RS 650 R

28

MCE

August '15


RS 500 R

Die genauen Bezeichnungen der Motorräder gab

SWM bereits im Jahr 2014 bekannt, nun gibt es auch

diePreisedazu:

SWMSM650R...................................

6490,- Euro

SWM RS 650 R....................................

6490,- Euro

SWM RS 300 R....................................

5990,- Euro

SWM RS 500 R....................................

6090,- Euro

SWM Gran Milano 440........................

5490,- Euro

SWM Silver Vase 440..........................

4990,- Euro

Doppelauspuff

Die Konkurrenz ist groß, das ist kein Geheimnis. Dass die Italiener für ihre Geniestreiche in Sachen Design

bekannt sind auch. Um an „alte Zeiten“ anzuknüpfen, dürfte für viele Biker jedoch neben Design

auch der Preis eines solchen Motorrades ausschlaggebend sein. Die Preisspanne der sechs Modelle erstreckt

sich von knapp 5000 bis 6500 Euro. Damit dürfte SWM sicherlich das Interesse eines breiten Publikums

wecken. Für die Zukunft ist geplant, die Modellreihe zu erweitern und auch im Motocross-Segment

Fuß zu fassen.

Mit der Firma Zupin Moto-Sport hat SWM Motorcycles in Deutschland einen starken und bekannten Importeur

gefunden. Hier wird man sich in Zukunft um die Vermarktung der italienischen Marke in unseren

Breitengraden kümmern.

• Text: Marco Burkert; Fotos: SWM

It’s not just what you see the moment you

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passionate enough to spend years of moments

chewing up dirt to get there.

SCOTT-SPORTS.COM

© SCOTT SPORTS SA 2015 | Photo: TANNER YEAGER


PRÄSENTATION - BRIDGESTONE X20, X30 UND X40

Der X40-Vorderreifen und Hinterreifen

im Einsatz mit der KTM-Viertakt

Welch ein schöner Ort.

Bridgestone lud die internationale Presse auf den

Spielberg , besser bekannt unter dem Namen „RedBull Ring“, nach Österreich

ein, um die komplette Reifenpalette X20, X30 und X40 unter realen Bedingungen zu testen.

Natürlich waren wir mit vor Ort und haben uns die Reifen mal näher angeschaut.

30

MCE

August '15


MIT BRIDGESTONE

AUF DEM

SPIELBERG

31

MCE

August '15


PRÄSENTATION - BRIDGESTONE X20, X30 UND X40

Verschiedene KTM-Modelle standen

für Testfahrten mit den neuen

Bridgestone-Reifen zur Verfügung

Mittlerweile sind die beiden Reifen-Kombi s (also Vorderreifen und Hinterreifen)

X30 und X40 seit 2014 am Markt, ganz neu ist der X20-Vorder- und Hinterreifen.

Gegenüber dem X40, der hauptsächlich für den Hartboden gedacht ist, und dem

X30, der das breiteste Einsatzgebiet von Soft bis Hard abdeckt, kommt nun der

X20, der für den weichen Untergrund inklusive Schlamm und Sand geeignet ist.

Alle drei Reifentypen verwenden das „Castle Block“-System, womit jeder Reifen

über noch mehr Grip verfügt. Diese Bridgestone-X-Reifenpalette ist nicht nur für

19-Zoll-Motocrossräder verfügbar, sondern auch für 18-Zoll-Enduroräder und

damit für den Einsatz im Cross-Country oder Langstrecken-Enduro.

X20

Der X20 ist sowohl auf rutschigem Untergrund

als auch auf weichem Terrain zu Hause. Wir

konnten auf der Teststrecke feststellen, dass

dieser Reifen am besten für nassen Untergrund

geeignet ist. Der Reifen bietet eine relativ weiche

Gummimischung und krallt sich so besser

in den Boden. Auch der Seitenhalt ist am Vorderreifen

und am Hinterreifen hier auf dem Testterrain

gut bis sehr gut.

Verfügbare Größen

vorn: 80/100-21

hinten: 110/100-18, 100/90-19, 110/90-19

X40

Der X40 besitzt die härteste Gummimischung

und bietet damit aber ein

sehr direktes Fahrgefühl zum Boden.

Wir konnten gegenüber dem X30 ein

besseres Gefühl zum Untergrund aufbauen

und der Grip war nur geringfügig

weniger. Gerade am Vorderrad war

der X40 sehr stabil und ermöglichte

einen höheren Kurvenspeed.

Verfügbare Größen

vorn: 80/100-21

hinten: 110/100-18, 100/90-19,

110/90-19

X30

Der X30 bietet zwar das breiteste Einsatzgebiet

und sollte gerade bei wechselndem Untergrund

verwendet werden. Hier auf der Teststrecke

hatten wir mit rutschigen/glatten Sektionen,

steinigen und harten Abschnitten einiges an

Testareal zur Verfügung. Dabei passt sich der

X30-Vorderreifen im Zusammenhang mit dem

X30-Hinterreifen den wechselnden Bedingungen

gut an.

Verfügbare Größen

vorn: 80/100-21, 90/100-21

hinten: 110/90-19, 120/80-19, 110/100-18,

100/90-19

Für den Spaß zwischendurch durften

wir auf einer extra präparierten

Strecke mit vier Rädern fahren :-)

32

MCE

August '15


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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BREMS- UND KUPPLUNGSHEBEL

Wir waren auf Abwegen ;-)

Auch im Hardenduro- bzw. Extreme-Endurobereich kann gerade der X20-Reifen

mit einem 18-Zoll-Hinterrad punkten. Wir haben uns auf das Trial-Areal von

Spielberg gewagt und sind einige knifflige Passagen gefahren. Dort waren die

Hindernisse arg grob und der X20 kletterte erfolgreich jeden Hang hinauf.

Baumstämme und Steinfelder sind machbar und gerade der Seitenhalt dank

des „Castle Block“ System sehr gut.

• Text u. Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Bridgestone

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VORSTELLUNG - HUSQVARNA 2016

TE 250 im neuen 2016er Look in

Dark Blue Pearl und Akzenten in

Bright Yellow

TE 300 – beliebt in der Extrem-

Enduroszene – meistert mühelos

rauestes Gelände

34

MCE

August '15


Quotenbringer

Das Rekordjahr 2014 war ein unheimlich erfolgreiches Jahr für

Husqvarna – nicht nur hinsichtlich der Verkaufszahlen, sondern auch

im Hinblick auf die in Wettbewerben erzielten Ergebnisse.

FE 350 – großvolumige Power

kombiniert mit der Wendigkeit

eines Bikes mit kleinerem

Hubraum

FE 501 – das große Kaliber

35

MCE

August '15


VORSTELLUNG - HUSQVARNA 2016

Die Enduro-Bikes von Husqvarna konnten ihre Qualität

wiederholt auf internationaler Ebene unter Beweis

stellen und Siege in den verschiedensten Klassen

einfahren: Bei Extreme-Enduro-Veranstaltungen

wie dem Hell’s Gate, das Graham Jarvis gewinnen

konnte, bei wichtigen nationalen Meisterschaften

wie der AMA National Enduro, bei der Andrew

DeLong triumphierte, bei mörderischen Rallyes mit

unzähligen erfahrenen Fahrern wie etwa der Sardinien-Rallye

und schlussendlich mit dem Sieg der

Enduroweltmeisterschaft in der E2-Kategorie durch

Pela Renet.

Überarbeitete Federungsgeometrie, verbesserte

Abstimmung und der serienmäßige Zündkurvenschalter

verbessern das Handling, das Vertrauen

ins Bike und die Kontrolle. Die neuen Farben und

Grafiken unterstreichen den High-Tech-Charakter

der Bikes und stellen eine moderne Interpretation

der traditionellen schwedischen Farbgebung dar.

2015 verspricht ein weiteres denkwürdiges Jahr für

Husqvarna zu werden und das Enduro-Sortiment

des Modelljahres 2016 wurde sorgfältig abgestimmt,

um nicht nur Rennen, sondern auch die Herzen

und Gedanken der Enthusiasten zu gewinnen.

NEUIGKEITEN UND UPDATES AUF EINEN BLICK

• Neue 22-mm-Vorderachse

• Gabelbrücken mit 22 mm Versatz

• Überarbeitete Abstimmung der 4CS-Federgabel

• Neue Federbein-Abstimmung

• Neuer Gabelschutz mit In-Mould-Aufklebern

• Überarbeitetes Getriebe bei FE 250 und FE 350

• Überarbeitete DDS-Kupplung bei FE 450

und FE 501

• Serienmäßiger Zündkurvenschalter

• Modifiziertes Schmiersystem bei FE 250

und FE 350

• Neue Bremsscheiben vorne und hinten

• Neue Leichtbau-Speichen

• Blau eloxiertes Kettenrad

• Neuer Sitzbankbezug mit hohem Grip aus

strapazierfähigem Material

• Neue Farben und Grafiken

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MCE

August '15

Neue 22-mm-Vorderachse

Die detaillierten Verbesserungen und Optimierungen

an den Enduros des Modelljahres 2016 basieren

auf einem modifizierten Vorderradbereich, wo

eine Vorderachse mit 22 mm Durchmesser und speziellen

Gabelfäusten die bisherige 26-mm-Achse

ersetzt. Die neue Achse ist leichter und die Gabelfäuste

haben einen kürzeren Versatz und verlängerten

Nachlauf, was zu mehr Stabilität und einem verbesserten

Gefühl für das Vorderrad führt.

Gabelbrücke mit 22 mm

Versatz

Die CNC-gefrästen Gabelbrücken

an allen Bikes haben

nun einen Versatz von 22

mm. Der daraus resultierende

kürzere Nachlauf kompensiert

die Verlängerung desselben

durch die neue

Vorderachse und die Gabelfäuste

und sorgt für eine optimale

Mischung aus Wendigkeit

und Stabilität. Zusammen

mit dem neuen Versatz

der Gabelbrücke und der Gabelfäuste

wurde auch die

4CS-Abstimmung überarbeitet, um der neuen Vorderrad-Geometrie

zu entsprechen.

Neue Federbein-Abstimmung

Das von WP hergestellte Hochleistungs-DCC-Federbein

(Dual Compression Control) verfügt über eine

neue Abstimmung und überarbeitete Ventile und ist

so besser an die geänderte Geometrie und die neue

Abstimmung der Vorderachse angepasst.

Neuer Gabelschutz

mit In-Mould-

Aufklebern

Der Gabelschutz wurde

neu entworfen

und umschließt jetzt

nicht mehr die Gabelbeine.

Das neue Design

bietet einen

besseren Zugang zu

den Gabelbeinen und vereinfacht so Wartung und

Reinigung, wodurch auch der Austausch leichter

vonstatten geht. Der weiße Kunststoff verfügt nun

über hochwertige In-Mould-Aufkleber für eine elegante

und langlebige Optik.

Überarbeitetes Getriebe

Alle Enduromodelle verfügen über ein leichtes Getriebe

mit sechs Gängen und spezieller Enduro-Abstufung.

Für das Modelljahr 2016 wurden die FE 250

und die FE 350 mit einem neuen Lager an der Getriebeeingangswelle

sowie einer neuen Schraube mit

Unterlegscheibe zur Vereinfachung der Montage

des Schalthebels ausgerüstet.

Überarbeitete DDS-Kupplung

Für das Modelljahr 2016 wurde der Kupplungskorb

der FE 450 und der FE 501 um 80 Gramm leichter und

verfügt über eine optimierte Druckplatte für bessere

Modulation und höhere Standfestigkeit.

Modifiziertes Schmiersystem

Das Schmiersystem der FE 250 und FE 350 wurde so

modifiziert, dass es Schäden durch unsachgemäße

Wartungsarbeiten, etwa einer Überfüllung mit Öl,

verhindert. Ein weiterer Vorteil dieser Modifikation

ist eine verbesserte Schmierung in extremem Gelände,

wie zum Beispiel bei steilen Auf- oder Abfahrten.

Neue Bremsscheiben

vorne und hinten

Die neuen Bremsscheiben

von GFK an

Vorder- und Hinterrad

sorgen bei neuem Design

für höhere

Bremskraft und verbesserte

Kontrolle.

Neue, leichtere Speichen

Im ständigen Bemühen um Gewichtseinsparung

und Optimierung des Handlings verfügen alle Enduros

des Modelljahres 2016 über leichtere Speichen

an beiden Rädern, was insgesamt 100 Gramm Gewicht

spart.

Neuer Sitzbankbezug

Der neue Sitzbankbezug ist äußerst widerstandsfähig

und verbessert den Grip im Vergleich zu den bisher

verwendeten Materialien deutlich. Die Sitzbank

ist jetzt in dunklem Blau gehalten und passt so perfekt

zur neuen Farbe des Bodyworks.

Neue Farben und Grafiken

Die neuen Farbtöne der Enduros des Modelljahres

wurden zu einem Dark Blue Pearl mit Akzenten in

Bright Yellow sowie weiß lackierten Front- und

Heckkotflügeln und Scheinwerfermasken weiterentwickelt.

PREISE

TE 125 .................................................. 7845 Euro

TE 250 .................................................. 8645 Euro

TE 300 ................................................. 8895 Euro

FE 250 .................................................. 9445 Euro

FE 350 .................................................. 9595 Euro

FE 450 .................................................. 9695 Euro

FE 501 ................................................. 9995 Euro

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zzgl. Nebenkosten


MOTORRÄDER SEIT 1903

Was einmal ein kleiner, metallverarbeitender

Betrieb war, der vor mehr als 300 Jahren

in Husqvarna in Schweden gegründet wurde,

entwickelte sich zu einem großen, in einer Reihe

verschiedener Geschäftsfelder tätigen Unternehmen.

Diese reichen von der Fertigung von Musketen

für die schwedische Armee im 17. Jahrhundert bis

hin zur Produktion von marktführenden Motorrädern

im 21. Jahrhundert.

1903 war das Jahr, in dem Husqvarna mit der Produktion

von Motorrädern begann, was das Unternehmen

zu einem der ältesten Motorradhersteller

der Welt mit ununterbrochener Produktion macht.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die

Motorradhelden dem Ruhm bei tückischen frühen

Straßenrennen wie der Tourist Trophy hinterherjagten,

wurde Husqvarna dank seines Engagements

im Straßenrennsport in ganz Europa berühmt.

Die Nachkriegsära war jedoch der Wendepunkt

für Husqvarna. Da das Straßennetz in Europa

schwer beschädigt war, eigneten sich die normalerweise

schweren und unhandlichen Vorkriegsmotorräder

der Standardbauart nicht dafür, sich den

Weg durch die zerbombten, mit Schlaglöchern und

Schutt übersäten Straßen zu bahnen. Dafür

brauchte man leichte, wendige und robuste

Motorräder, die einfach zu fahren waren.

Im wirtschaftlichen Umfeld jener Jahre

waren aber auch praktische und dennoch erschwingliche

Maschinen gefragt. Die kleinvolumigen

Einzylinder-Motorräder von Husqvarna jener

Zeit boten die Antwort darauf. In den 1950er Jahren

wurde Motorradgeländesport populär und Husqvarna

war der erste Hersteller, der Motorräder

speziell für diese vielversprechenden Disziplinen

baute.

Der Kampf um den Erfolg resultierte in der Entwicklung

von mehreren Wettbewerbsmotorrädern mit

verschiedenen Hubräumen und Motorkonzepten.

Die ersten fünf Weltmeistertitel im Motocross wurden

zwischen 1960 und 1963 in den Klassen 250

und 500 ccm erobert. Der Erfolg von Husqvarna dauerte

mehrere Jahrzehnte an, in denen berühmte

Fahrer wie Torsten Hallman, Malcolm Smith, die

schwedischen Enduro-Helden Sven Erik Jonsson

und Thomas Gustavsson sowie Hollywood-Filmstar

Steve McQueen mit ihren Husqvarna-Motorrädern

auf den anspruchsvollsten Rennstrecken und Geländekursen

weltweit unterwegs waren.

Das Offroad-Flair, das Husqvarna umgab, wurde

1983 mit der Einführung des ersten 500er Viertakt-

Modells noch weiter gestärkt. Mit Umlaufschmierung

und Luftkühlung übernahm die leichte und

agile Enduro in technischer Hinsicht eine Vorreiterrolle.

Sie ebnete den Weg für eine ganze Generation

moderner Viertakt-Geländemaschinen.

Die Unternehmensgeschichte während der vergangenen

drei Jahrzehnte war zeitweise turbulent, als

der schwedische Gigant Electrolux die Motorradsparte

an den italienischen Hersteller Cagiva MV

Agusta verkaufte, der nach und nach die Zentrale

und Produktion nach Norditalien verlagerte. 2007

übernahm die BMW-Gruppe Husqvarna Motorcycles.

Heute, nach der Verlegung nach Österreich unter

dem neuen Eigentümer KTM AG im Jahre 2013, ist

Husqvarna Motorcycles auf dem Weg, zu seinem

früheren Ruhm zurückzukehren. Einhundertzwölf

Jahre nach ihrer Gründung ist der im Motorsport errungene

Ruf der ruhmreichen Marke wieder glänzend.

Eine Mischung aus Erbe, hohen Qualitätsstandards,

Leistung und Stil bescheinigt die Ziele

der schwedischen Kultmarke und bilden die Basis

für weiteres Wachstum und eine blühende Zukunft.

37

MCE

August '15


VORSTELLUNG - SUZUKI RM-Z 250/2016

Verbessert

Die neue Suzuki RM-Z 250 wurde umfangreich überarbeitet und gegenüber

dem Vorjahresmodell deutlich verbessert.

Suzuki konzentriert sich 2016 vollkommen auf das

neue RM-Z-250-Modell. Zahlreiche Erkenntnisse

und Erfahrungen aus der Motocross-Weltmeisterschaft

und unzähligen Renneinsätzen auf der ganzen

Welt wurden genutzt, um die RM-Z 250 des Modelljahrgangs

2016 weiter zu verbessern. So

wurden zum Beispiel das Suzuki Holeshot Assist

Control System (S-HAC), das die große Schwester

RM-Z 450 bereits besitzt, und die Kayaba PSF2-Vorderradgabel

direkt aus den Werksmotorrädern

übernommen. Der hochmoderne Viertaktmotor

wurde umfangreich überarbeitet, um ein breiter

nutzbares Drehzahlband zu entwickeln und das Motorbremsmoment

zu reduzieren. Zudem wurde das

Startverhalten sowie die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit

verbessert. Um diese Ziele zu erreichen,

wurden über 80 Motorteile überarbeitet und optimiert.

Der Rahmen und das Fahrwerk wurden ebenfalls

überarbeitet, um das Handling des Motorrads noch

weiter zu verbessern. Zudem wurde durch zahlreiche

Maßnahmen das Gesamtgewicht reduziert und

die Federung und Dämpfung verbessert, um ein

noch besseres Fahrgefühl zu erzielen.

Die wichtigsten Verbesserungen an der neuen

Suzuki RM-Z 250 im Detail:

• Suzuki Holeshot Assist Control System

• Neuer Kolben, Kolbenbolzen und Kolbenring

• Leichtere Kurbelwelle, erhöhte Schwungmasse

am Zündungsrotor

• Überarbeitete Nockenwellen und Einlassventile

• Erhöhte Kompression

• Geänderte Auspuffanlage

• Überarbeitetes Dekompressionssystem

• Überarbeitetes Startsystem

• Geänderter Steuerkettenspanner

• Überarbeitetes Kurbelwellengehäuse

• Überarbeiteter Rahmen

• Neue Kayaba-PSF2-Vorderradgabel mit Luftfeder

• Neuer Kayaba-Stoßdämpfer

• Neue Bremszange vorne

• Neue Dunlop-Reifen

• Reduziertes Gesamtgewicht

38

MCE

August '15


Suzuki hat die RM-Z

250 für 2016 umfangreich

überarbeitet

Neben zahlreichen

Änderungen am Motor

wurde auch der Rahmen

neu angepasst

Der neue Motor

mit über 80 geänderten

Teilen

Mit der RM-Z 250 ist im

Modelljahr 2016 Action

garantiert

Auch am Heck

gibt’s KYB statt bisher

Showa

Die 2016er RM-Z 250

besitzt nun auch die

Launch Control

Kayaba PSF2 Vorderradgabel

39

MCE

August '15


DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 2

Der erste

Fahreindruck

Da kommt er schon, unser Teil 2 zum Sherco-

250-SE-R-Dauertest-Motorrad. Die Bedienelemente

sind angepasst, die Strecke für unsere erste Ausfahrt

ausgesucht und die Klamotten sind passend

gewählt. Nun fehlt nur noch der Transport zur Strecke

und los geht’s mit der ersten Ausfahrt ...

40

MCE

August '15


21:30 Betriebsstunden werden

nun schon angezeigt

..

Fahreindrucke

Vor dem Start müssen wir, wie beim Vergaser üblich,

den Benzinhahn öffnen. Ja, aber wo ist der Benzinhahn

und wie komme ich daran?

Sehr ungünstig wurde der Benzinhahn unter dem

Tank zwischen Vergaser und Auspuffkrümmer angebracht.

Solange das Motorrad noch kalt ist, sollte es

möglich sein, den Benzinhahn zu betätigen, aber

sobald der Auspuffkrümmer eine höhere Temperatur

hat, wird es schwer, an den versteckten Hahn heranzukommen.

Die Ingenieure von Sherco haben

den gleichen Tank verwendet, der auch für Modelle

mit Einspritzanlage eingesetzt wird und deshalb

war es bisher nicht möglich, den Benzinhahn anders

anzubringen. Okay, da müssen wir uns wohl

daran gewöhnen, den Hahn immer nur dann zu betätigen,

wenn das Motorrad kalt ist.

Jetzt geht’s aber los und vor dem Anlassen muss der

kleine rote Schalter gleich hinter der Lampenmaske

auf der rechten Seite eingeschaltet werden.

Damit wird die Stromzufuhr aktiviert und man hört,

wie die elektronische Auslasssteuerung kurz arbeitet.

Ab jetzt ist das Motorrad bereit und wir starten

die Zweitakt-Sherco mit dem Elektrostarter. Auf einen

Kickstarter wird verzichtet und wir hoffen, dass

wir auch nie einen brauchen :-)

Der Zweitakter läuft anfänglich etwas fett, aber

nach zwei bis drei intensiven Gasstößen und einer

kurzen Aufwärmphase läuft der Motor rund. Die

Kupplung geht leichtgängig und der erste Gang

wird eingelegt. Wir fahren langsam ein paar Runden

im leeren Fahrerlagerbereich und testen das Handling

in Zusammenhang mit der Wendigkeit. Der

Lenkanschlag ist so eng wie möglich eingestellt, damit

können auch 180-Grad-Kurven mühelos umgesetzt

werden. Das Verhältnis Lenker - Sitzbank ist

Anfangs ungewohnt hoch, aber daran gewöhnt man

sich relativ schnell. Insgesamt ist die Position auf

dem Motorrad im Stehen sowie im Sitzen angenehm

und passt für Fahrer mit einer Größe von

175 bis 185 cm sehr gut. Weiter geht’s auf die Endurostrecke

und die Spannung steigt ;-) Das Gas geht

zum ersten Mal über 50 Prozent und der Vorschub

der 250er ist enorm. Einige Runden später haben

wir uns an die Leistungscharakteristik gut gewöhnt

und wissen nun, wie die Sherco tickt. Der Motor reagiert

im unteren Drehzahlbereich ausgeglichen und

ruhig, was ihn sehr fahrbar in langsamen Passagen

macht. Der Übergang zum mittleren Bereich ist agil,

ja fast schon spontan, dabei ist ein gelegentlicher

Einsatz der Kupplung angebracht. Gerade bei rutschigem

Boden und engen Kurven merken wir das

zügige Ausbrechen des Hinterrades. Mit dem Einsatz

der Kupplung ist das natürlich unproblematisch

und ein Traumdrift ist möglich :-) In den höheren

Drehzahlen zeigt der Motor, was wirklich in ihm

steckt. Gerade auf langen Geraden und griffigen Böden

ist es eine Wucht, was für ein Vortrieb möglich

ist, wenn der Gasgriff auf „laut“ gestellt wird.

In Sachen Getriebe ist es notwendig, vom Wechsel

1. zu 2. Gang mit Nachdruck den Gang einzulegen,

sonst landet man ungewollt im Leerlauf. Daran haben

wir uns schnell gewöhnt und drücken beim

Schaltvorgang einfach etwas mehr mit dem Stiefel

nach oben.

Mappingschalter

Der kleine Schalter unter dem E-Starter ist dafür da,

dass eine zweite Zündkurve und damit die Motorcharakteristik

angepasst werden kann. Der Mappingschalter

kann während der Motor läuft und sogar

während der Fahrt betätigt werden. Gegenüber

anderen Marken spürt man bei der SE-R 250 deutlich

einen Unterschied zwischen den beiden Einstellungen.

Wir haben beide Einstellungen ausgiebig

getestet und können Folgendes sagen:

Schalter rechts: Der Motor bietet in allen Bereichen

ausreichend Leistung und dreht schnell und weit

nach oben aus. Dafür ist der Motor spritzig, spontan

und fühlt sich allgemein agil an. Einsatzgebiet:

schnelle Streckenpassagen, griffiger Boden, Sandboden,

fortgeschrittene Fahrer/in.

41

MCE

August '15


DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 2

Spritzig und agil, so

ist die Sherco 250 SE-R

Schalter links: Der Motor wirkt träger, weniger

Spontan und dreht auch gefühlt weniger hoch. Einsatzgebiet:

harter Boden sowie rutschiger/schlammiger

Boden, weniger ermüdend und damit gerade

für Anfänger/Einsteiger gut geeignet.

Um den Motor zu bändigen und natürlich die Leistung

auch dementsprechend auf den Boden zu bekommen,

ist das Fahrwerk verantwortlich. Sherco

vertraut bei den R-Modellen auf eine WP-Upsidedown-Telegabel

und auf einen WP-Stoßdämpfer mit

Umlenksystem. Die WP-Federelemente harmonieren

miteinander und bisher haben wir alle Einstellungen

beibehalten. Insgesamt betrachtet, spricht

das Fahrwerk gut an, arbeitet direkt im mittleren Bereich

und fühlt sich im Grenzbereich progressiv an.

Wir haben es bisher nur ein- bis zweimal geschafft,

die Telegabel zum Durchschlagen zu bringen, aber

das war eher gewollt, um zu sehen, wo der Grenzbereich

liegt.

In Sachen Traktion ist der WP-Stoßdämpfer mit dem

Umlenksystem weit entwickelt, jedoch kennen wir

von den Sherco-Viertaktmodellen eine höhere

Spurtreue, was wir bis jetzt bei der 250 SE-R so nicht

bestätigen können. Bei langsamer bis zügiger Fahrweise

baut der Stoßdämpfer ausreichend Traktion

auf, nur bei Sonderprüfungstempo und auf der Jagd

zur besseren Rundenzeit tendiert das Hinterrad dazu

auszubrechen. Aber wir wollen das Setting für

den nächsten Teil anpassen und kommen, dann

eventuell zu einem anderen Ergebnis. Als Letztes

wollen wir uns noch den Bremsen widmen. Die Vorderbremse

ist eine Wucht, sie bietet immer einen

harten Druckpunkt und sorgt für eine gleichbleibende

Bremsleistung. Das ist natürlich eine gute Basis,

dank der Brembo-Bremsanlage. Am Hinterrad fungiert

ebenfalls eine Brembo-Anlage mit ähnlich guten

Werten für Bremsleistung und Dosierbarkeit.

Was uns bisher aufgefallen ist ...

Der Tankdeckel ist leider nicht ganz dicht, auf Rückfrage

ist das Problem bekannt und es sollte bei den

2016er Modellen behoben sein. Wir haben festgestellt,

dass es von Vorteil ist, den Tank nicht randvoll

mit Benzin zu füllen, sondern ein paar Zentimeter

Luft zu lassen. Damit tritt dieses Problem fast nicht

auf.

Das Fahrwerk arbeitet

gut und glänzt mit gutem

Ansprechverhalten

Die Verlegung der Vergaser-Entlüftungsschläuche

ist teilweise nicht optimal. Ein Schlauch sitzt genau

auf dem Motorschutz auf und verhindert ein Abfließen.

Das wollen wir im nächsten Teil optimieren.

• Text u. Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Bezugsadresse (weitere Informationen)

ASIMO GmbH

Generalimporteur Sherco Enduro

Carl-Scheufelen-Str. 23

73275 Ohmden/Baden-Württemberg

E-Mail: info@sherco-motorrad.de

Homepage: www.sherco-motorrad.de

42

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Hochkonzentriert – Platz 1

ging an den in der Klasse C1

mit der Nummer 1 startenden

Ulf Gänsicke auf seiner MZ ETS

175 G aus dem Jahre 1966

Enduro Klassik

Wer in der Enduroszene aktiv ist, dem ist dieser Name

ein Begriff. Die Geländesportveranstaltung rund um

Rund um Zschopau

die MZ-Stadt blickt auf eine lange und vor allem traditionsreiche

Geschichte zurück.

43

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Start an der „Neuen Heimat“

an der Zschopau-

Stadterweiterung

• Foto: Steffen Ottinger

Ein Blick zurück ...

Erste Geländefahrten (aus denen sich das spätere

Internationale Six-Days-Rennen entwickelte) gab es

um 1903 vorerst nur in England. Bis der Trend, mit

Motorrädern Wettbewerbe im Gelände auszutragen,

auch in Deutschland populär wurde, sollten

weitere zehn Jahre vergehen. 1913 gab es hierzulande

die erste sogenannte Fünf-Tage-Fahrt, die sich

von Erfurt über verschiedene Städte Deutschlands

bis nach Braunschweig erstreckte und auch am Rande

des Erzgebirges entlangführte. Kurze Zeit später

beschloss der 1912 gegründete Chemnitzer Motorradclub,

eine Motorradprüfungsfahrt im Erzgebirge

durchzuführen. Kriegsbedingt war jedoch in den

Folgejahren an Motorradwettbewerbe nicht zu denken.

Erst ab dem Jahre 1927 wurde im Erzgebirge

wieder an Geländefahrten gedacht. Augustusburg,

nur wenige Kilometer von Zschopau entfernt, bildete

in jenem Jahr den Ausgangspunkt der „Deutschen

Sechstagefahrt“, die verschiedenste Prüfungen

für die Teilnehmer bereithielt. Unter anderem

galt es, eine Bergprüfung zu bestehen, die sich über

einen Waldweg nahe der Augustusburger Rodelbahn

(mehr als 20 Prozent Steigung) zog. Zwischen

Börnichen und Hohndorf gab es die sogenannte

„Flachprüfung“, bei der es auf die richtige Durchschnittsgeschwindigkeit

ankam. Damals gingen die

Fahrer auf Maschinen der Marken DKW, NSU, Zündapp

oder Schüttoff an den Start, waren oftmals

umjubelte Stars und ebneten den Weg für das spätere

„Rund um Zschopau“.

Nach dem zweiten Weltkrieg war aller Anfang

schwer, das galt besonders für die Motorradindustrie.

Der Geländesport als solches entwickelte sich

in den 1950er Jahren nur langsam. Erste Versuche

gab es auf Seiten der DDR mit sogenannten „Leistungsprüffahrten“,

an denen nun Modelle der Marken

AWO (425), IFA (RT 125) und BK (350) teilnahmen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Geländefahrt

folgte zwei Jahre später mit der Leistungsprüffahrt

„Rund um Chemnitz“, die von Hermann Scherzer

initiiert wurde. Bei diesem Rennen war alles dabei,

vom anspruchsvollen Gelände über eine Bergprüfung

bis hin zu einem Stück Autobahn (!). Danach

ging es Schlag auf Schlag, die Entwicklung der Motorräder

nahm rasant zu und besonders die Zschopauer

Motorradwerke sorgten mit ihren Zweitaktmotoren

in der Motorsportwelt für Aufsehen.

Am 16. Oktober 1955 war es dann soweit, die erste

Geländefahrt „Rund um Zschopau“ stand auf dem

Plan. Ein wahres Spektakel, bei dem erstmals auch

eine neue IFA ES 250, als Prototyp mit Einzylinder-

Zweitakttechnik sowie diversen Neuerungen, an

den Start geschoben wurde. Alles was Rang und Namen

hatte, war seinerzeit am Start dieser ersten

Veranstaltung, so auch der dreifache Motorradweltmeister

Werner Haas auf NSU in der Klasse bis 250

ccm. In den Folgejahren entwickelte sich „Rund um

Zschopau“ zu einem absoluten Höhepunkt des Geländesports.

Dass man von dieser Veranstaltung

auch international beeindruckt war, zeigte sich

1968 mit der ersten Europameisterschaft in Zschopau.

Die damals 14. Geländefahrt war von der FIM

zum Auftakt der Europameisterschaft gewählt wor-

44

MCE

August '15


den. Bemerkenswerte acht Klassen gingen in diesem

Jahr an den Start. Die neue Streckenführung

über 105 Kilometer hatte es in sich und warf nach

dem ersten Tag bereits über 80 von 189 Startern aus

dem Wettbewerb! Auch in den Jahren danach fand

der EM-Auftakt in Zschopau statt und „Rund um die

MZ-Stadt Zschopau“ war mit Passagen wie der

schwierigen Auffahrt „Station Junge Techniker“

oder der Steilabfahrt „Gänsewinkel“ in aller Munde.

Das ist heute nicht viel anders, nur sind es Abschnitte

wie „Skihang“, „Teufelsberg“ oder

„Klemmsches Motodrom“. Doch nicht nur berühmte

Streckenabschnitte brachte Zschopau hervor,

sondern auch einige der erfolgreichsten Fahrer

drückten dieser Geländefahrt ihren Stempel auf.

Egal ob Werner Salevsky Ende der 50er Jahre, Ewald

Schneidewind in der 75-ccm-Klasse oder später Rolf

Am Tag vor dem Rennen, als sich langsam alle Teilnehmer zum diesjährigen Klassik-Enduro Zschopau im

Fahrerlager am alten MZ-Werk einfanden, um ihre Motorräder im Parc fermé abzustellen, gaben wir einigen

Teilnehmern die Gelegenheit, ihre MZ-Maschinen an einer so traditionsgeladenen Kulisse vorzustellen.

Den Anfang machte dabei Chris Loske, den wir als begeisterten Klassik-Fan und Oldtimer-Schrauber kennengelernt

haben.

Chris Loske mit

seiner MZ ES 250

Geländesport

Internationale Veranstaltung (WM-Generalprobe).

Der Niederländer Martin Schalkwijk

(li.), Mannschaftsweltmeister 1984, neben Harald

Sturm – Start erstmals im Ernst-Thälmann-Sportforum

in Karl-Marx-Stadt

• Foto: Steffen Ottinger

Hübler auf Simson und MZ-Werksfahrer Harald

Sturm, sie alle haben diese Veranstaltung für die

Zuschauer stets geprägt.

Als die Europameisterschaft im Jahre 1989 durch

die FIM zur Weltmeisterschaft aufgewertet wurde,

blickte die Weltelite erneut auf „Rund um die MZ-

Stadt Zschopau“. Im Jahre 1989 noch als Probelauf

deklariert, wurde es ein Jahr später ernst, als der

erste WM-Lauf ins Erzgebirge kam. Es pilgerten nun

Stars der jüngeren Geschichte nach Sachsen, um

die anspruchsvolle Enduroveranstaltung zu bewältigen.

Für das heimische Publikum nach jahrelanger

DDR-Zeit und Abstinenz internationaler Spitzensportler

ein absolutes Novum. Kein Wunder also,

dass mehr als 100.000 Fans ins Erzgebirge reisten,

um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Mehr als 230 Fahrer verschiedenster Nationen, unter

ihnen auch die Italiener Giorgio Grasso (KTM)

und Stefano Passeri (Husqvarna), Paul Edmondson

(GB, KTM) sowie Kari Tiainen (FIN, Suzuki). Hier gelang

es Thomas Bieberbach auf Simson (80 ccm) einen

Doppelsieg einzufahren; ein letztes Aufbäumen

der „DDR-Motorradmarken“, bevor sich der

Endurosport einem Wandel unterzog. Die einstigen

Hersteller „alter Zeiten“ wichen allmählich einer

neuen Generation an Motorrädern, die gleichermaßen

neue Fahrer hervorbrachten und einen regelrechten

Enduro-Boom in den 1990er Jahren auslöste.

Auch „Rund um Zschopau“ entwickelte sich in dieser

Zeit weiter, wurde moderner und fester Bestandteil

der Deutschen Enduromeisterschaft, behielt jedoch

immer den Charakter einstiger Enduroklassiker.

Über die Jahre ließen es sich die internationalen

Spitzensportler nicht nehmen und rollten

mit ihren Maschinen an den Start dieses legendären

Rennens. Für uns Anlass, das Classic Enduro

Zschopau zu besuchen, einen Blick auf die Technik

historischer MZ-Motorräder zu werfen und einen

Einblick in die heutige Classic-Szene zu geben.

MCE: Chris, was für ein Geländemotorrad haben wir

hier vor uns und welche Historie steckt in diesem

Motorrad?

Chris Loske: Wir stehen hier vor einer MZ ES 250 Geländesport

aus dem Jahre 1959, wie sie von den damaligen

MZ-Werksfahrern bei den Six Days eingesetzt

wurde. Das Motorrad wurde von mir selbst

restauriert beziehungsweise aufgebaut. Die Idee,

ein klassisches Geländemotorrad zu bauen,

schwirrte mir schon etwas länger im Kopf herum, na

ja, und vor drei Jahren habe ich schließlich alles in

die Tat umgesetzt. Von meinem Heimatort Chemnitz

ist es nur ein Katzensprung bis nach Zschopau, also

stand schnell fest, es muss eine MZ werden. Doch

bis ich die 250er so weit hatte, wie sie heute hier

steht, sind viele Arbeitsstunden ins Land gegangen.

Alles begann mit der mühsamen Suche nach Originalteilen,

Infomaterial, technischen Zeichnungen

etc., eben allem, was es braucht, um dieses Motorrad

zu bauen. Einige Teile musste ich sogar selbst

nachbauen, da diese einfach nicht mehr erhältlich

waren. Wie beispielsweise der Lenker, Teile der

Stoßdämpfer, einzelne Rahmenteile, die Fußrastenanlage

und auch Teile der Auspuffanlage. Zusätzlich

habe ich noch ein Dekompressionsventil ins zweite

Kerzenloch eingebaut. Früher wurden wegen der

mangelhaften Zündungen einfach zwei Zündkerzen

mit einem Umschalter unter der Sitzbank verbaut.

Heute gibt es das Problem aufgrund modernerer

Zündungen nicht mehr. Vorteil der „Deko“ – man

kann das Motorrad unterwegs auch mal ausschalten

oder mit geschlossenem Benzinhahn „leerpumpen“,

wenn es „abgesoffen“ ist! All dies erforderte

akribische Detailarbeit, vom Auswerten alter Fotos

bis hin zu eigenhändig angefertigten, technischen

Zeichnungen, um eben alles dem Originalmotorrad

nachzuempfinden. Die Planungszeit belief sich auf

etwa ein Jahr, die reine Bauzeit auf neun Monate. Am

Ende zählt aber nur das Ergebnis, eines der ältesten

Geländesportmotorräder zu bauen und zu fahren!

Du sprichst das Fahren an und hast uns schon im

Vorfeld verraten, dass du dir solch ein Motorrad

nicht zum „ins Schaufenster stellen“ gebaut hast.

Bei aktuellen 250er Zweitakt-Enduromaschinen

spricht man von knapp 50 PS Motorleistung,

6-Gang-Getriebe, allerhand Elektronik, Federwegen

jenseits der 280 Millimeter und hydraulischen

Bremsen mit 260-mm-Scheibenbremsen. Wie

schaut es in Sachen Technik bei der MZ aus?

45

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Davon konnten die damaligen Fahrer nur träumen.

Bei solch einem Motorrad ist noch einiges an Manpower

gefragt. Hier findet man keine elektrischen

Helfer oder hydraulischen Bremsen. Gestartet wird

der Motor, der von MZ serienmäßig mit 19 bis 21 PS

angegeben wurde, per Kickstarter. Wir sprechen bei

meiner MZ von etwa 260 ccm Hubraum und einer

Motorleistung von zirka 26 PS. Das Getriebe kommt

bei der Geländesportvariante mit vier Gängen aus,

wobei die Höchstgeschwindigkeit in etwa bei

95 Stundenkilometern erreicht ist. Was das Fahrwerk

angeht, liegt der Federweg hinten bei sieben

und vorn bei sechs Zentimetern! Um das Motorrad

zu verzögern, sind vorn sowie hinten Trommelbremsen

verbaut, die aber eine durchaus gute Bremsleistung

entwickeln.

Wie lässt es sich denn mit solch einem Motorrad im

Gelände fahren?

Das werde ich oft gefragt ;-). Man muss es etwas differenziert

zu heutigen Enduroveranstaltungen sehen.

Der Anspruch war ein anderer und auch der

Modus war etwas anders. Es gab neben der normalen

Enduroprüfung eine Beschleunigungsprüfung

und eine Trialprüfung. Ich muss sagen, Auffahrten

sind durch den kleinen Federweg kein Problem,

denn das Motorrad federt einem nicht so entgegen.

Etappen auf Waldwegen und Wurzelpassagen lassen

sich ebenfalls sehr gut bewältigen. Problematisch

wird es bei Abfahrten, noch schwieriger wird

es, wenn diese dann sehr starke Bodenwellen oder

Wurzeln haben. Hier kommt das Fahrwerk einfach

an seine Grenzen und kann das Ganze nur schwer

verarbeiten. Durch die langgezogene Schwinge am

Vorderrad stellt sich das Motorrad beim Bremsen

zudem etwas auf, was mitunter auch negativ zu

handhaben ist. Alles in allem aber hat man damals

schon gewusst, wie man ein Motorrad baut, das

starken Belastungen standhält.

Warum hast du dich entschieden, Classic zu fahren?

Ja, gute Frage. Ich bin früher „moderne“ Enduromotorräder

gefahren, irgendwann wurde es einfach ein

finanzielles Problem, sich dieses Hobby auf einem

gewissen Niveau leisten zu können. Ich musste das

Hobby schließlich für viele Jahre aufgeben, bin nur

Straßenmotorrad gefahren und durch einen Bekannten,

der ein solches Classic-Motorrad besaß, zu

diesem Sport gekommen. Einmal mit dem Virus infiziert,

nahm alles seinen Lauf, bis ich letztendlich die

MZ rennfertig aufgebaut hatte.

Danke für deine Zeit, wir wünschen dir weiterhin

viel Spaß mit deiner MZ!

Das Herzstück –

mit 26 PS aus

260 ccm Hubraum

Die hochliegende Auspuffanlage

samt Hitzeschutz verweist

auf den Einsatzzweck

Dieser Lenker wurde

von Besitzer Chris in

Eigenregie gebaut

Auch hinten befindet sich eine Trommelbremse

– die Achse ist mit einem Hebel

zum schnellen Entnehmen versehen

Ein massiver Kettenkasten

schützt vor Beschädigungen

und Kettenverschleiß

Lampenschutzgummi

– simpler Schutz

vor Steinschlag

Der Choke – beim Seitenschwimmer-Vergaser

ist dieser genau entgegengesetzt

zu betätigen

MZ ES 250 Geländesport

aus

dem Jahre 1959

46

MCE

August '15

Elektrischer Schnickschnack

Fehlanzeige –

Luftfilter aus Papier


Marko Menschner

mit seiner geretteten

MZ-ES 250

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Lenker-Durchmesser

Als nächstes konnten wir Marko Menschner aus Steina zu seinem Motorrad befragen.

MCE: Hallo Marko, wie wir erfahren haben, hast du dieses Motorrad aus dem

Hühnerstall gerettet?

Marko Menschner: Ja, so kann man das sagen! Ich habe das Motorrad im Jahr

2005 von einem älteren Herrn für 300 Euro erworben. Durch Zufall bin ich damals

mit ihm ins Gespräch gekommen und wir unterhielten uns auch über Motorräder.

Er erwähnte, dass er ein altes Motorrad im Hühnerstall stehen habe.

Mein Interesse war geweckt und ich fuhr eine Stunde später mit Hänger zu dem

Herrn, um zu schauen, was er da rumstehen hat. Es fehlte das Vorderrad, der hintere

Kotflügel, die komplette Auspuffanlage und der Zylinderkopf, ansonsten

war das Motorrad bis auf wenige Kleinigkeiten komplett. Der Zustand war zwar

nicht optimal, aber immerhin ließ sich alles so weit bewegen, dass dem Wiederaufbau

nichts im Wege stand.

Um welches Modell handelt es sich hier genau?

Das ist eine MZ ES 250 Zweitakt aus dem Jahre 1960 mit etwa 23 PS Motorleistung.

Wie ich erfahren habe, wurde dieses Geländemotorrad früher in Kamenz

bei der „GST“ (Gesellschaft für Sport und Technik) im Einsatz bewegt. Stolz bin

ich auf die Zündanlage, die noch die original 6-Volt-Zündung von der „GST“ ist.

Geändert ist lediglich der Gasgriff sowie der Choke, beides stammt von Magura

und wurde wohl vom Vorbesitzer umgebaut. Ich habe das aber alles so gelassen,

denn ich finde, man sollte alles so lassen, wie es war.

Wie lange hat es gedauert, bis du die 250er fahrbereit vor dir stehen hattest?

Das hat schon ein Weile gedauert. Originalteile zu finden, war die eine Sache,

manch ein Teil gibt es leider einfach nicht mehr und das muss letztendlich nachgefertigt

werden. Das betraf beispielsweise die Auspuffanlage, diese musste

per Hand neu angefertigt werden. Das dauert alles seine Zeit. In meinem Fall waren

es knapp drei Jahre, bis ich das Motorrad zulassen konnte.

Was macht für dich den Reiz des Klassik-Sports aus?

Eigentlich hat alles an diesem Sport seinen Reiz. Ich war selbst bei der „GST“,

wurde also früh mit dem Virus Geländesport infiziert und bin dem einfach treu

geblieben. Dass diese Technik heutzutage noch so gut funktioniert, zeigt doch,

wie man damals gebaut hat. Hinzu kommt ganz klar der Fahrspaß und der Reiz,

sich im Wettbewerb zu vergleichen.

Für diejenigen, die sich für solch ein Motorrad interessieren und vielleicht gern

selbst fahren würden, wie steht es denn um die Ersatzteilversorgung?

Im Prinzip findet man heute alles, was man braucht, oder kann es sich fertigen

lassen. Die Szene ist so gewachsen und es gibt sehr viele Leute, an die man sich

wenden kann, wenn man Hilfe braucht. Ich kann nur jedem raten, einmal ein

Klassik-Event zu besuchen und sich dort zu informieren.

Marko, danke für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg auf deiner MZ!

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KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Aus dem Hühnerstall gerettet

– die MZ ES 250 aus

dem Jahre 1960

Federweg – gerade

einmal 7 Zentimeter

mussten genügen

250-ccm-Einzylinder-Zweitaktmotor

mit

zirka 23 PS

Fußrasten sind

geriffelt, um besseren

Halt zu geben

Besonderheit – das 21-Zoll-

Vorderrad sorgte schon damals

für ein gutes Handling

Die Auspuffanlage

wurde eigens für dieses

Motorrad angefertigt

Die legendäre

Front der ES mit Lampenschutzgummi

An seinem Motorrad

stammt der Choke von Magura,

ebenso die Griffe

Innenbacken-Vollnabenbremsen

vorn

und hinten

Am Heck befindet

sich die Werkzeugtasche

Für die benötigten Utensilien

war am Tank eigens eine

Ledertasche angebracht

48

MCE

August '15


Welt- und-Europameister Harald

Sturm war maßgeblich am

Erfolg von MZ beteiligt

Es war natürlich kein Zufall, dass uns der hochdekorierte ehemalige MZ-

Werksfahrer Harald Sturm über den Weg lief. Er ist heute KTM-Händler und betreibt

sein Geschäft direkt im alten MZ-Werk. Wir wussten natürlich, dass er

sich dieses Event als Teilnehmer schon alleine wegen seiner unzähligen Fans

nicht entgehen lassen würde.

MCE: Harald, mit diesem Motorrad trittst du heute noch bei Klassikern wie

Rund um Zschopau an. Erzähl uns doch einmal, um was für eine MZ es sich

hier handelt.

Harald Sturm: Das ist ein MZ-Werksmotorrad aus dem Jahre 1984 mit einem

250-ccm-Einzylinder-Zweitaktmotor, der 48 PS Motorleistung entwickelt. Ich

muss dazu sagen, dass es sich nicht um ein Originalmotorrad in dem Sinne

handelt. Wir sind zu diesem Zeitpunkt schon mit Auslasssteuerung gefahren,

die dieses Motorrad hier noch nicht hat. Es sind aber alles Originalteile, die

später von uns zusammengebaut wurden. Der Jahrgang 1984 hatte hinten noch

eine Trommelbremse und einen Kettenkasten, den wir so im Jahr 1985 schon

nicht mehr gefahren sind. Das Motorrad ist luftgekühlt, besitzt ein 6-Gang-Getriebe

und ist mit einer Trockenkupplung ausgestattet. Was wir damals schon

hatten, war eine Scheibenbremse am Vorderrad.

Mitentscheidend über ein gutes Handling des Motorrades ist das Fahrwerk.

Was ist hier bei deiner MZ verbaut?

Also, wir waren etwa ab 1980, was den Federweg betrifft, auf dem heutigen

Stand. Federwege von 320 mm hatte die MZ damals auch schon. Die Gabel ist

eine MZ-Eigenentwicklung und der Stoßdämpfer kam von Bilstein. Zugegeben,

bei der Gabel haben wir uns von der Konkurrenz inspirieren lassen. Es wurde

damals oft über unsere Motorräder geschmunzelt, aber speziell mit dieser Ausführung

konnte man hervorragend fahren, auch wegen der langen Federwege.

Ihr habt damals in der MZ-Sportabteilung sicherlich viel experimentiert, gibt

es Besonderheiten?

Man musste viel ausprobieren, um die Motorräder weiterzuentwickeln. Speziell

in der Sportabteilung wurde alles auf den jeweiligen Fahrer abgestimmt, wie es

heutzutage auch bei anderen Herstellern gehandhabt wird. Eine weitere Besonderheit

ist das Gewicht, hier täuschen sich sehr viele Leute. Mein MZ-Werksmotorrad

wog 106 (!) Kilogramm und wurde komplett handgefertigt. Es wurde sehr

49

MCE

August '15


Harald Sturm ist Publikumsliebling,

eine Ikone nicht nur im Erzgebirge,

sorgte wie immer für lautstarken

Applaus und ist immer

noch verdammt schnell ...


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

auf Leichtbau geachtet, es wurde neben Titan auch

Elektron (Metall-Legierungen aus mindestens 90 %

Magnesium und knapp 10 % Aluminium) verwendet.

Daraus wurden beispielsweise Motorengehäuse

für die WM-Wettbewerbe gegossen. Der Wert eines

solchen Motorrades betrug zu „Ostzeiten“

100.000 DDR-Mark! Allerdings sind wir solche

Leichtbaugehäuse nur zu Einzellwettbewerben gefahren,

denn diese hielten meist nur zwei Tage. Zu

den Six Days wurde alles etwas robuster gefertigt,

da wog das Motorrad dann in etwa zehn Kilogramm

mehr.

Wie genau kam es dazu, dieses Motorrad aufzubauen?

Als die Wende 1990 besiegelt war, wollte ich keine

internationalen Rennen mehr fahren. Seitens MZ

hatte man mir damals zu verstehen gegeben, dass

ich entweder international fahre oder eben gar nicht

mehr. Ich habe mich dann für Letzteres entschieden,

KTM kam anschließend auf mich zu und fragte, ob

ich Deutsche Meisterschaft fahren möchte, das Angebot

habe ich angenommen und war von da an für

KTM unterwegs. Mitte der 1990er Jahre entstand die

Idee, bei „Rund um Zschopau“ eine Oldieklasse mit

historischen Fahrzeugen an den Start gehen zu lassen.

Ich hatte ja keine MZ mehr, also habe ich angefangen,

alles zu sammeln, was ich aus jener Zeit organisieren

konnte. Na ja, und das Ergebnis steht

hier heute vor uns. Wie gesagt, leider nicht ganz zu

100 % Original. Aber ich glaube, die Leute freuen

sich trotzdem, wenn sie den typischen MZ-Sound

hören und wir auf solchen Geländemaschinen heute

noch fahren.

Am Hinterrad befand sich

1984 noch ein Kettenkasten

und eine Trommelbremse

Das Design der Schwinge

kommt dem der heutigen

Motorräder sehr nahe

Die Gabel ist eine MZ-Eigenentwicklung,

das hintere Federbein

kam von Bilstein

Das Einsatzmotorrad von Harald

Sturm, ein 250er MZ-Werksmotorrad

aus dem Jahr 1984

Endschalldämpfer

verlieh den MZs den

so typischen Sound

Handgefertigter

Aluminiumtank

250-ccm-Zweitaktpower

aus Zschopau mit

48 PS Motorleistung

Gekickt wird nach vorn! Ein

Jahr stand die 250er still und

sprang trotzdem sofort an

Hochmodern, leicht

und gut verzögernd –

Scheibenbremse vorn

52

MCE

August '15


Nachdem wir einen Blick in die Schwingen-Generation

und die “neueren“ Motorräder der MZ-Geschichte

geworfen haben, wollen wir nun noch einmal

einen Blick zurück ins Modelljahr 1966 machen.

Der Endurosport entwickelte sich für damalige Verhältnisse

rasant, gewann immer mehr an Popularität,

was in jener Zeit auch für die Technik der Motorräder

galt. Konkurrenz gab es zur Genüge, also

setzte man in Zschopau in den 1960er Jahren alles

daran, eine neue Generation an Geländesportversionen

zu entwickeln. Das Anforderungsprofil jener

Motorräder wurde deutlich in die Höhe geschraubt,

denn es wurden mehr und mehr Geschwindigkeitssonderprüfungen

im Gelände ausgetragen. Gefragt

waren zudem leichte Motorräder mit kurzen Radstand,

um auch kurvige Passagen schnell und sicher

meistern zu können. Eingeführt wurde ein Zentralrohrrahmen,

der einige Verbesserungen mit sich

brachte. Ebenso verschwand die Schwingenkonstruktion

am Vorderrad und auch die Federwege

wurden verbessert.

Seit Kurzem nun mit Dauerstartnummer unterwegs

und sehr aktiv in der Szene ist Gerd Zehe, den wir

über seine MZ ETS 300/G aus dem Jahre Jahre 1966

befragt haben.

MCE: Gerd, wir stehen hier vor deiner 300er. Welche

Geschichte verbirgt sich hinter diesem Motorrad,

das ja ein ganz besonderes ist?

Gerd Zehe: Dieses Geländemotorrad im „Werksstil“

habe ich selbst aus vielen verschiedenen Originalteilen

zusammengebaut. Damaliges Erkennungsmerkmal

einer Werksmaschine war die Farbe des

Sitzbankbezuges, den nur die Werksfahrer in Blau-

Beige hatten. Mit diesem Motorrad hat alles im Jahr

2011 mit dem Kauf des Original-Werksrahmens angefangen.

Mir ist aber leider nicht bekannt, wer damals

mit diesem Rahmen „gefahren“ ist. Damit war

jedoch schon einmal der Grundstein für die ETS

300/G im „Werksstil“ gelegt und ich konnte beginnen,

mich um weitere Teile wie Motor, Tank, Fahrwerk

etc. zu kümmern. Natürlich gab es das eine

oder andere Teil nicht mehr als Original, das musste

dann speziell nach den Maßen damaliger Aufzeichnungen

angefertigt werden. Bis ich alles so weit hatte,

dass ich das Motorrad komplett zusammensetzen

konnte, waren zwei Jahre vergangen!

Das ist eine lange Zeit und erfordert sicherlich viel

Motivation. Wie schaut es denn mit den technischen

Daten deiner ETS/G aus?

Na ja, verbaut ist ein 300-ccm-Zweitaktmotor der

ungefähr 28 PS besitzt. Das war für die damalige

Zeit sicherlich ein großer Fortschritt. Das Getriebe

ist für den Geländeeinsatz ausgelegt worden und

auch abgestuft. Mit fünf Gängen und einer Übersetzung,

die vorn ein 12er und hinten ein 48er Kettenritzel

besitzt, ist sie zwar kurz übersetzt, das lässt sich

aber gerade in den Prüfungen schon sehr ordentlich

Gerd Zehe entdeckte sein Hobby

im Alter wieder, fährt heute regelmäßig

Klassik-Rennen und schaffte

es in Zschopau in der Klasse C2

auf Platz 4

fahren. Dazu trägt auch das Fahrwerk bei. Die Teleskopgabel

mit 135 mm Federweg und die Dämpfer

hinten mit immerhin 90 mm waren damals schon etwas.

Das Gesamtgewicht beträgt wohl um die 135

Kilogramm. Verzögert wird das Motorrad vorn wie

hinten mittels Trommelbremsen.

Nun gibt es heutzutage die Möglichkeit, mit hochmoderner

Technik zu fahren, warum fährst du Klassik?

Die Farben Blau-Beige

hatten nur die damaligen

Werksmotorräder

Es macht einfach unheimlich viel Spaß! Ich stamme

aus dem Mansfelder Land und ich kann mich noch

an meine Jugendzeit erinnern. Damals, das müsste

1969 gewesen sein, stand eine ETS/G-Kleinserie bei

uns im Fahrzeughaus! Dieses Erlebnis war meine

erste Begegnung mit einem Geländesportmotorrad.

In Aktion habe ich sie dann beim „Rennen im Mansfelder

Land“ gesehen und schon war die Begeisterung

geweckt. Wie es aber damals so war, hat man

zwar den Führerschein gemacht und sich später ein

Auto gekauft, aber an Motorradgeländesport war

nicht zu denken. Dieses Hobby habe ich erst später

wieder entdeckt. Nach der Wende kaufte ich meine

erste 350er Jawa. Mit einer weiteren Kleinserie, einer

Eigenbau-ETS/G, einer „250er Schwinge“ sowie

einer „125er Schwinge“ folgten noch vier Geländesportmaschinen,

die heute alle noch in meinem Besitz

sind. Mit 50 Jahren habe ich den Motorradführerschein

nachgeholt und fahre nun seit dem Jahr

2011 Geländesport. Ich versuche seither, im Jahr

fünf Rennen zu fahren und war auch schon beim

Klassikrennen in Isny am Start.

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53

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

MZ ETS 300 G – zwei

Jahre harte Arbeit stecken

in diesem Motorrad

Batteriezündung mit

zwei im Wechsel schaltbaren

Zündkerzen

Der Tank mit zur damaligen

Zeit typischen Schutzpolstern

aus Gummi

Die Fußrasten damaliger

Zeit glichen eher denen von

Straßenmotorrädern

Diese Lampe stammt von der

Simson Spatz, war in Stückzahlen

vorhanden klein und wurde

daher an der ETS verbaut

Am Heck befinden sich

zwei Stoßdämpfer mit jeweils

90 mm Federweg, die Teleskopgabel

der ETS hat immerhin

135 mm Federweg

Für Klassiker typisch

sind auch die Ledermanschetten

zum Schutz der

Hebel und Bowdenzüge

54

MCE

August '15


Schwierige Bedingungen bei der 15. Classic

„Rund um die MZ-Stadt Zschopau“

Das Gelände des alten MZ-Werks in Zschopau war am letzten Juni-Wochenende Dreh- und Angelpunkt der

15. Classic-Geländefahrt des MSC MZ Zschopau. Ein schneller Blick von der am MZ-Werk vorbeiführenden

Bundesstraße genügte, um zu erkennen, dass das Fahrerlager prall gefüllt war. Aus ganz Europa reisten

Classic-begeisterte Enduristen und Fans an, um an diesem Event teilzunehmen. Am Start waren 235 Fahrer

aus zehn Nationen, darunter auch Piloten aus Norwegen, Schweden, Russland, Frankreich und Holland. Das

Durchschnittsalter der aktiven Fahrer lag bei 50 Jahren, der jüngste Teilnehmer ging mit 20 Jahren und der

älteste mit stolzen 79 Jahren an den Start. Die Markenvielfalt der Geländemotorräder ist natürlich besonders

für die Fans das I-Tüpfelchen – von MZ über Jawa, Maico, Hercules, Honda, Simson, Beta, NSU, DKW,

Monark SWM, Zündapp, Bultaco, Kramer, TM, Aprilia, Husqvarna bis hin zu KTM war alles vertreten. Davon

kann man in der heutigen Zeit nur träumen!

Das bunte Treiben der Jubiläumsveranstaltung

startete am Freitagnachmittag

bei sommerlichen Temperaturen

mit der traditionellen Maschinenabnahme

im Hof von Schloss Wildeck.

Wer noch nicht im Fahrerlager war,

der hatte hier die letzte Gelegenheit,

die historischen Motorräder einmal

aus der Nähe zu betrachten, bevor es

am Samstag auf die 50 Kilometer lange

Endurorunde ging. Diese umfasste

heuer mit einer Trialprüfung, einer

Beschleunigungsprüfung, dem Skihang

in Zschopau und der Prüfung in

Weißbach vier Sonderprüfungen, die

es in den drei zu fahrenden Runden zu

absolvieren galt. Pünktlich am Samstagmorgen

um 8:30 Uhr wurde das

erste Fahrertrio mit Ulf Gänsicke (MZ),

Werner Geppert (MZ) und Herbert

Heuger (DKW) auf die Strecke geschickt.

„Die erste Runde gilt der Eingewöhnung

und wird deshalb nicht gewertet“,

teilte der Moderator am Start

mit. Wie sich herausstellte, war das

auch gut so. Auf den ersten Metern

ging es zwar relativ unspektakulär zu,

die Zubringeretappe schlängelte sich

teils über Straßen und einfach zu fahrende

Waldwege, auch die diesjähri-

ge Trialprüfung musste aufgrund eines

vorangegangenen Erdrutsches in

etwas entschärfter Variante gefahren

werden. So war der Nuller hier nicht

ganz so schwierig. In der zweiten

Streckenhälfte zeigte das Erzgebirge

jedoch sein wahres, sein hartes, Gesicht!

Eben typisches Endurogelände

mit allerhand Zutaten wie Wurzeln,

Steine, Auffahrten und Abfahrten, gewürzt

mit den bereits erwähnten Sonderprüfungen,

die es in sich hatten. In

Zschopau hat man Routine in der

Durchführung derartiger Events. So

hatte es der MSC MZ Zschopau um

Streckenchef Gerd Brödner zwar knackig,

aber eben fahrbar für die Classic-Piloten

gemacht. Knackpunkt war

jedoch neben der Streckenbeschaffenheit,

die im Übrigen zwei neue und

ziemlich deftige Auffahrten beinhaltete,

ganz klar das Wetter. Die Prognose

tendierte ab den Mittagsstunden

eindeutig zu Regen, der dann

auch mit absolvierter erster Runde

einsetzte.

Für die Akteure hieß das, sich komplett

auf neue Bedingungen einzustellen.

War es in der „Testrunde“

noch weitestgehend trocken, öffnete

Petrus in der zweiten, nun gewerteten,

Runde seine Schleusen. Der Regen

weichte neben den Waldwegen

insbesondere die Wiesenprüfungen

in Weißbach und am Skihang Zschopau

richtig schön auf. Der ein oder andere

Endurohaudegen hatte jedoch

genau auf solche Bedingungen gelauert,

schließlich geht es hier nicht nur

um die goldene Ananas, sondern um

geschicktes und schnelles Motorradfahren.

So beispielsweise der mehrfache

Welt- und Europameister Harald

Sturm, der mit seiner 250er MZ für furios

jubelnde Fans am Streckenrand

sorgte. Er konnte trotz schwieriger

Bedingungen seine Klasse gewinnen.

Doch nicht nur der ehemalige MZ-

Werksfahrer stellte sein Können unter

Beweis, so waren neben ihm zahlreiche

Deutsche Meister auf teilweise

bis zu 60 Jahre alten Geländemaschinen

unterwegs.

So auch Rennfahrer Arnulf Teuchert

(dessen Motorrad erst 35 Jahre alt

ist), der neben seiner Karriere im

Straßenrennsport zahlreiche Titel als

Werksfahrer bei Hercules und Zündapp

feiern konnte. In Zschopau ging

Teuchert mit seiner original Hercules

GS 80 aus dem Jahr 1980, die im Übrigen

einen herrlichen Sound besitzt,

55

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Der Niederländer Jan De

Vos holte im Erzgebirge den

C3-Klassensieg

Mit sichtlich viel Spaß unterwegs,

Gerd Rühl mit einer

BMW Scheck Replica 100

Thomas Woyczik Sieger

der Klasse C2 auf

MZ ETS G 250

Hans-Friedrich Fischer

auf seiner feuerroten

Honda Elsinore 125. Er

gewann die Klasse C6

Im wilden Drift – Udo

Möhring Sieger der

Klasse G3

an den Start. Die Klasse C6, in der

auch Teuchert startete, gewann jedoch

Hans-Friedrich Fischer auf seiner

Honda Elsinore 125. Oder auch

der Mannschafts-Juniorenweltmeister

von 1993 Peter Lenselink aus den

Niederlanden, der die Klasse C8 auf

einer SWM GS 250 gewinnen konnte.

Im weiteren Tagesverlauf war es für

die Fahrer kein leichtes Unterfangen,

die Classic-Motorräder über die immer

schwerer werdende Piste zu pilotieren.

An den zahlreichen Auf- und

Abfahrten hatten die Helfer allerhand

Arbeit vor sich, bedingt durch den rutschigen

Boden mussten sie einige

Teilnehmer hochhieven oder Hilfestellung

bei den Abfahrten leisten. An

Zuschauern mangelte es trotz des

regnerischen Wetters nicht, egal, ob

im Wald oder an beliebten Punkten

wie dem Skihang versammelten sich

hunderte Fans, um die Fahrer anzufeuern.

Am späten Nachmittag war es dann

auch schon wieder vorbei, gegen

17:00 Uhr erreichten die letzten Piloten

abgekämpft, durchnässt, aber

glücklich das Ziel am ehemaligen MZ-

Werk. Jedoch war die Ausfallquote

heuer recht hoch. Von den insgesamt

235 gestarteten Geländefahrern erreichten

nur 150 das Ziel! Diese Zahl

zeigt, dass „Rund um die MZ-Stadt

Zschopau“ zu den durchaus anspruchsvollen

Classic-Geländefahrten

gehört. Hier fährt das Feeling früherer

Zeiten immer mit, ist nahezu an

jeder Ecke präsent und das ist es

auch, was diese Szene so einzigartig

macht.

56

MCE

August '15


Ehemaliger Hercules-

Geländewerksfahrer Arnulf

Teuchert auf Hercules

GS 80

Dinand Tijhuis

aus den Niederlanden

auf Monark

127 T am Skihang

Das Resümee der 15. Classic-Geländefahrt

fiel trotz der großen Anstrengung

auf Seiten der Fahrer absolut

positiv aus. Man wolle ja schließlich

zu einer Gelände- und keiner Kaffeefahrt

antreten, gab es vermehrt zu hören.

Auch Fahrtleiter Roger Geißler

äußerte sich positiv über das Event,

„Wir haben gezeigt, dass es in Zschopau

tollen Classic-Endurosport zu sehen

gibt. Trotz des Wetters konnten

wir alles relativ problemlos über die

Bühne bringen. Der Respekt gilt neben

allen Helfern aber ganz klar den

Fahrern, die sich dieser Herausforderung

stellen und mit allem Ehrgeiz bewältigen.“

• Texte u. Fotos: Marco Burkert

57

MCE

August '15


KLASSIK-ENDURO SPEZIAL

Die Marke SWM wird ja

gerade wieder aktiviert, in

der Klassik-Szene war sie

nie weg. In Zschopau bewegte

unter anderem Marcus

Schäfer eine RS 125 GS

Bodenproben wurden

reichlich und vor

allem am Skihang

genommen ...

Die Fans zeigen

Flagge ...

Das Publikum

war wie eh und je

international

58

MCE

August '15

15. ADAC-Classic-Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um die MZ-Stadt Zschopau“ - 27.6.2015:

Ergebnisse:

C1 - Classic bis 175 ccm (bis Bj. 1967): 1. Ulf Gänsicke, MZ ETS-G 175; 2. Herbert Heuger, DKW RT-175 GS; 3. Otto Peter Waren,

MZ 148.

C2 - Classic über 175 ccm (bis Bj. 1967): 1. Thomas Woyczik, MZ ETS-G 250; 2. Klaus Trültzsch, MZ ETS 320; 3. Volker Gehring,

Zündapp 250 S; 4. Gerd Zehe, MZ ETS-G 300; 5. Herbert Bechthold, Radke MZ GS 250; 6. Fabian Rott, MZ ETS-G 250;

7. Chris Loske, MZ ES 250 G; 8. Arpad Kecskes, MZ ES-G 250.

C3 - Classic bis 175 ccm (Bj. 1968 - 1974): 1. Jan de Vos, NL, Monark 125 T; 2. Dinand Tijhuis, NL, Monark 127 T; 3. Friedrich

Hieronymus, Hercules GS 175; 4. Uwe Schmidtmayer, KTM 175 GS; 6. Mark Reul, B, Hercules Werks GS; 7. Martin Beetz, KTM

GS 175; 8. Klaus Siemon, Hercules GS 125.

C4 - Classic über 175 ccm (Bj. 1968 - 1974): 1. Günther Lang, KTM GS 350; 2. Jeff Lanting, NL, KTM GS; 3. Günter Hofmann,

Ossa Sixdays; 4. Reinhard Klädtke, MZ G; 5. Dietmar Uhlmann, MZ ETS-G 250; 6. Gerd Rühl, BMW Schek Repli; 7. Torsten

Enghardt, Husqvarna WR 450; 8. Ulrich Pöhler, MZ ETS 250-G; 9. Andreas Hagemann, MZ GS 250; 10. Knut Aasen, N, Yamaha

MX 360.

C5 - Classic bis 75 ccm (bis Bj. 1980): 1. Heinz Schmidt, AIM EM 50.

C6 - Classic - über 75 bis 125 ccm (Bj. 1975 - 1980): 1. Hans-Friedrich Fischer, Honda Elsinore 125; 2. Udo Meier, Kramer

ER 125; 3. Ole Fleischer, SWM RS GS TF 1; 4. Arnulf Teuchert, Hercules GS 80; 5. Uwe Hildebrand, Kramer ER 125; 6. Steffen

Walther, KTM GS 125; 7. Bernd Inhof, Beta RC 125; 8. Thomas Hering, Beta RC 125; 9. Robert Feicht, Zündapp GS 125;

10. Marcus Schäfer, SWM RS 125 GS.

C7 - über 125 bis 175 ccm (Bj. 1975 - 1980): 1. Axel Niechoj, Kramer 175; 2. Mauro Russian, I, SWM RS 125; 3. Ulrich Wasmund,

KTM GS 175; 4. Silvio Hermann, KTM GS 80; 5. Philippe Gregorie, B, KTM GS 80; 6. Götz Koch, KTM GS 175; 7. Erwin

Geißler, Hercules, GS 175; 8. Lubert Lenselink, NL, SWM GS 175; 9. Thomas Inhof, Hercules GS 175; 10. Andreas Geppert,

SWM RS 125 GS.

C8 - über 175 bis 250 ccm (Bj. 1975 - 1980): 1. Peter Lenselink, NL, SWM GS 250; 2. Bernd Schwarz, KTM GS 6; 3. Zdenek

Vitek, CZ, SWM GS 250; 4. Gert Brümmer, KTM 250 GS 80; 5. Heinz Föger, A, KTM GS 6; 6. Pavel Beraczka, CZ, KTM 250 GS;

7. Derk Rattink, NL, SWM TF 1; 8. Petr Nemec, CZ, KTM 250 GS; 9. Bernd Loistl, Maico GS 250 T; 10. Anedi Della Mora, I, Puch

F3.

C9 - Classic über 250 ccm (Bj. 1975 - 1980): 1. Richard Minderlein, Maico GS 400; 2. Reiner Löhr, Maico GS; 3. Franz Schicklgruber,

Maico GS 440-T; 4. Gunter Gerlach, SWM GS 347 TF 1; 5. Ewald Aigner, KTM GS 6; 6. Jens Müller, MZ GT 350; 7. Jon

Svartdal, N, Yamaha XT 500/HL/5; 8. Rudolf Prinz, Maico GS 440; 9. Dirk Stukenbrok, KTM GS 420; 10. Bernd Joack, Witthöft

Kawasaki.

GE - MZ GE 250 ccm (Bj. 1984 - 1990): 1. Udo Möhring; 2. Marcel Jüngling; 3. Bernd Wenzel; 4. Gerd Roscher; 5. Jens-Uwe

Marx; 6. Thomas Rümmler; 7. Jörg Görner; 8. Mario Röber.

Y1 - Youngtimer bis 125 ccm (Bj. 1981 - 1985): 1. Dietmar Franke, Simson GS 125; 2. Nico Brödner, SWM GS TF.

Y2 - Youngtimer über 125 - 250 ccm (Bj. 1981 - 1985): 1. Ronny Lang, KTM GS 250; 2. Stefan Keilig, Maico GS 250 T; 3. Franco

Giannini, I, SWM GS 250 TF3.

Y3 - Youngtimer über 250 ccm (Bj. 1981 - 1985): 1. Raimund Hielscher, KTM GS 420; 2. Ekkehard Roth, Honda XL 500 S.

Y4 - Youngtimer bis 125 ccm (Bj. 1981 - 1990): 1. Ralf Schmidt, KTM GS 125; 2. Hansi Patutschnick, Kawasaki ERK 4 X 80;

3. Jürgen Petry, Honda CR 80 R; 4. Thorsten Tonnecker, Moto-TM E 125; 5. Werner Noak, Husqvarna WRK 125; 6. Jens Ziegenhahn,

KTM GS 125 LC1.

Y5 - Youngtimer über 125 ccm (Bj. 1981 - 1990): 1. Harald Sturm, MZ GS 250; 2. Udo Grellmann, KTM E-GS 300; 3. Mike Froß,

MZ GS; 4. Henk Seppenwoolde, NL, Honda Venk CR 250; 5. Horst Bauer, KTM GS 560 DD; 6. Jens Östreich, KTM GS 300;

7. Stefan Schröck, I, HRD GS 255; 8. Sven Beyer, KTM GS 250 HD; 9. Lars-Erik Johnsson, S, Husqvarna WR 250; 10. Bertus

Olthuis, NL, Husqvarna WR 430.

G - Gleichmäßigkeitsklasse (bis BJ. 1985): 1. Klaus Rauscher, Maico GS 500 T.

D - Damen (bis Bj. 1990): 1. Anja Richter, Kawasaki KDX 175.

S - Senioren ab 65 Jahre (bis Bj. 1985): 1. Gerhard Schantz, Maico GS 400; 2. Bruno Bierschenk, Hercules GS 250; 3. Hans-

Jörg Bruder, Kawasaki LX 250 B; 4. Burchard Lenz, Maico M 250 S; 5. Paul Ruppert, Maico GS 400; 6. Manfred Liese, Jawa

652; 7. Peter Knoll, Montesa GS 250; 8. Willi Bräuer, Husqvarna WR 175; 9. Rainer Knobloch, Honda XL 250 S.

Weitere Bilder und Zusatzinformationen findet ihr unter www.webkiosk.mce-online.de


KTM FREERIDE 300 R – EIN BESONDERER UMBAU VON HOLGER SCHMITTER

60

MCE

August '15


Eine KTM Freeride ist ein handliches, alltagstaugliches Motorrad für jeden, der es ruhig

und gemütlich angehen lassen will. Egal, ob man nur ein paar kleine Runden hin-

Extraklasse

term Haus oder ein paar Trails im nächsten Endurogelände erkunden möchte. Das Konzept

geht auf und die Interessenten waren schnell gefunden. Jedoch gibt es einen Teil

der Freeride-Liebhaber, die mehr wollen als nur eine gemütliche Freeride Tour. Einer

dieser Liebhaber ist Holger Schmitter. Er hat aus einer KTM Freeride 250 R einen Umbau

der Extraklasse gezaubert, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Holger hat das

Motorrad sukzessive optimiert und unter Rennbedingungen getestet.

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MCE

August '15


KTM FREERIDE 300 R – EIN BESONDERER UMBAU VON HOLGER SCHMITTER

..

Im Gesprach mit

Holger Schmitter

MCE: Hallo Holger, super, dass du hier bist und wir

deine spezielle KTM Freeride unter die Lupe nehmen

dürfen. Wie bist du dazu gekommen, eine Freeride

umzubauen?

Holger Schmitter: Hallo Marko. Alles begann damit,

dass ich mir eine der ersten Freeride 250 R bestellt

habe, also quasi blind, da mir das Konzept gefiel.

Bis dahin bin ich alle möglichen KTM-Modelle von

der 250 F über die EXC 250 SD bis zur 300 EXC gefahren.

Das Motorrad wurde im Oktober 2013 als

2014er Serien-Modell ausgeliefert. Drei Tage danach

war ich zum 3-Stunden-Enduro in Rommersheim

angemeldet, sozusagen als Feuertaufe. Ich

war begeistert, wie einfach und kräfteschonend sich

das Motorrad bewegen ließ und wie mühelos die

feuchten Grashänge zu meistern waren, einzige Modifikation

zu diesem Zeitpunkt waren Mitas C19/

C16, also echte Enduroreifen anstatt der Trialreifen.

Leider versagte mir in der zweiten Runde die Vorderradbremse

(ohne Druckpunkt) und ich fuhr das Rennen

nur mit Hinterradbremse fertig, diese war aber

nach kurzer Zeit auch hinüber.

62

MCE

August '15

Die erste Modifikation war der Wechsel von Trialauf

Enduroreifen und als nächstes hast du die

Bremsen optimiert?

Korrekt, der Anbau einer anderen KTM-Handbremspumpe

sowie einer neuen 260er Bremsscheibe (Kulanz

KTM) war die Änderung. Die hintere Bremse erhielt

eine neue Formula-Bremspumpe von der SX

85, die aber leider nie gut funktioniert. Die vordere

Bremse war nun okay, hat aber bei schnellen Passagen

und häufigem Gebrauch deutlich nachgelassen.

Außerdem habe ich nach diesem Rennen vorübergehend

den Motor mit einem S3-Zylinderkopf

zur Erlangung höherer Verdichtung etwas modifiziert.

Auch der Vergaser wurde besser abgestimmt

und am Luftfilter wurde die Abdeckung entfernt, damit

war nun etwas mehr Leistung vorhanden. Der

Motor dreht schneller hoch und blubbert nicht wie

ein Trialmotorrad vor sich hin. Ein Test mit Auspuffkrümmer

von der EXC 250/300 hatte nicht viel gebracht,

da keine Auslasssteuerung vorhanden war.

So lief die Kleine erst einmal vernünftig, aber eben

mit nur rund 22 bis 25 PS.

Du hast du ja schon einiges modifizieren können,

aber was ist mit dem Fahrwerk?

Richtig, das war für mein Gewicht (lacht) eine Herausforderung,

weil es permanent durchschlug und

zum schnelleren Enduro oder gar MX nicht zu gebrauchen

war. Gabel und Federbein wurden zum

„Team Berreiter“ zur Optimierung geschickt. Die

Jungs haben den Federweg um zirka zwei Zentimeter

erhöht und das Fahrwerk mit mehr Durchschlagsreserven

ausgestattet. Dieses Fahrwerk nennt sich

WPX von WP und ist komplett mit Originalteilen optimiert.

Die geänderten Gabelfüße

inkl. Aufnahme für die EXC-

Bremsanlage

Die modifizierte

WPX-Telegabel, made

by Berreiter

Im Zuge dieser Modifikation ließen wir bei X-Trig Gabelfäuste

anfertigen, die die Toleranzen optimieren

und die Aufnahme eines KTM-EXC-Brembo-Bremssattels

ermöglichten, damit war dann auch das

Bremsproblem mit der Vorderbremse endgültig gelöst.

Wow, eine EXC-Bremse an der Freeride. Der Umbau

hat sicher eine Weile gedauert, was hast du zwischenzeitlich

verbessert?

Das Herzstück des Umbaus,

der 300er EXC-Motor mit Auslasssteuerung

und Anlasser

Während das Fahrwerk auf Reisen war, wurde der

Motor auf 300 ccm mit PowerValve-Zylinder von der

KTM EXC umgebaut. Dazu wurden ausschließlich

modifizierte KTM-Teile verwendet, um die Qualität

zu gewährleisten. Der Antrieb der Auslasssteuerung

erfolgt nach EXC-Prinzip, ein neuer Kupplungszwischendeckel

mit Fliehkrafteinheit und allen Übertragungsteilen

wurde angepasst. Das Freeride-Getriebe

mit langem 6. Gang blieb erhalten, genau wie

der Verzicht auf den Kickstarter, da dort nach Update

auf 18-30 Bendix und Verwendung eines Zusatzakkupacks

keinerlei Startprobleme bis heute

aufgetreten sind.

Muss es ein 300-ccm-Zylinder sein und was ist mit

dem Auspuffkrümmer, muss er nicht abgeändert

werden?

Auf das Motorgehäuse kann auch ohne Probleme

ein 250er Zylinderkit von der EXC montiert werden.

Du hast recht, auch der Auspuffkrümmer muss geändert

werden. Zum Anschluss des serienmäßigen

Freeride-Auspuffs muss dieser zirka fünf Zentimeter

abgetrennt werden und dort ein Anschlussflansch

von der EXC verwendet werden, z.B. von der gedrosselten

Auspuffbirne mit integriertem Katalysator.

Die Rohrdurchmesser gehen ineinander, sind also

leicht anzupassen und der Flansch wird einfach verschweißt.

Als Vergaser wurde der Standard-Vergaser verwendet

oder ein EXC-Vergaser?

Modifizierter 28-mm-

Vergaser mit geänderter

Standgasschraube

Einige Versuche mit verschiedenen Vergasern haben

ergeben, dass der Standard-Vergaser „28 mm“

mit neuer Bedüsung und offenem Luftfilter ohne Gehäuse

am besten mit dem Konzept harmoniert.

Was ist nun der Vorteil des Motorumbaus?

Der Vorteil ist, nun ein Motorrad zu besitzen, das

das „Freeride-Konzept“ in sich trägt und darüber hinaus

über ordentlich Leistung verfügt. Knapp 40 PS

liegen am Hinterrad an, das sind nur rund 10 % weniger

als bei den EXC-Modellen. Dafür aber hat meine

Freeride deutlich weniger Gewicht und eine höhere

Wendigkeit.

Das ist auf jeden Fall ein Argument, aber wie fährt

sich die „andere“ Freeride?

Agil und jedoch mit

mehr Power über das

ganze Drehzahlband

Der Fahreindruck ist nach wie vor agil, jedoch mit

mehr Power über das ganze Drehzahlband. Beginnend

beim Standgas über sauberen Übergang im

Teillastbetrieb bis hin zum sauberen Ausdrehen bei

Volllast auf der MX-Strecke. In tiefen Spurrillen in

Kurven ist sie eine Macht, durch die schmale Silhouette,

ohne störende Auspuffbirne lässt sie mehr

Schräglage zu als die Enduros. Auf der MX-Strecke

meistert sie alle Sprünge perfekt ohne durchzuschlagen

und auch die Bremse hat mit meinem Gewicht

nun leichtes Spiel.


Apropos Bremse, was ist eigentlich aus der Hinterrad-Bremse

geworden, die eher mäßig funktionierte?

KTM-SX-125-Bremsscheibe

inklusive Brembo-Bremszange

Die Hinterradbremse wurde komplett durch eine

Bremse der KTM SX 125 ersetzt, die nach geringfügigen

Modifikationen auch passte.

Durch den 28-mm-Vergaser ist der Spritverbrauch

bestimmt geringer als bei einer KTM EXC 300?

Der Kraftstoffverbrauch ist kaum höher als bei den

Freeride-250-R-Serienmodellen, aber deutlich geringer

als bei den EXC-300-Modellen, was dem kleineren

und optimierten Vergaser zuzuschreiben ist.

Was ist deiner Meinung nach der größte Erfolg des

Umbaus?

Da ich gerne auch in extremem Gelände unterwegs

bin, ist die Freeride 300 R im engen, winkligen Gelände

mit Hindernissen sehr leicht und kräfteschonend

zu bewegen. Aufgrund der wesentlich kompakteren

Abmessungen ist sie aber auch leichter zu

händeln und zu bergen ;-) als eine Sportenduro.

Wie zuverlässig ist der Umbau und gab es schon

technische Probleme?

Über 50 Betriebsstunden habe ich getestet und es

gab während der Tests und Fahrten ohne Schonung

keinerlei technische Probleme, auch nicht mit der

Kühlung wie zunächst angenommen. Die Freeride

300 R hat alles perfekt überstanden. Also ist mein

Umbau absolut zuverlässig :-)

Sicherlich werden jetzt einige Freeride-Fahrer auf

deinen Umbau aufmerksam. Besteht die Möglichkeit,

dein Know-how anderen zur Verfügung zu stellen

oder hast du sogar eine Auflistung der modifizierten

Teile parat?

Gerne stelle ich mein Wissen zur Verfügung und es

besteht auch die Möglichkeit, dass ich beim Umbau

behilflich sein kann. Dazu habe ich mal verschiedene

Umbaukits zusammengestellt, inkl. Preisangaben.

Wer nicht selbst „Hand anlegen“ will, der kann sich

auch direkt mit dem Umbau an dich wenden?

Das wäre auch möglich (lacht), ein kompletter Umbau

inklusive Serienfahrzeug KTM Freeride 250 R

zur KTM Freeride 300 R 2015 ohne WPX-Fahrwerk

liegt bei 7950 Euro. Mein Fahrzeug inklusive WPX-

Fahrwerk, also „ready to race“, liegt bei 9950 Euro.

Das ist natürlich perfekt. Wie können dich Interessenten

erreichen?

Hier Anschrift und Kontaktdaten: Holger Schmitter,

Kaltenherberg 65, 51399 Burscheid, 02174 63913,

Fax 02174 64046, E-Mail: hschmitter@hotmail.com

Vielen Dank für das ausführliche Interview, wir wünschen

dir weiterhin viel Spaß beim Modifizieren.

Aber gerne doch und bis bald.

• Text: Marko Barthel; Fahrer/Umbau: Holger Schmitter

• Fotos: Marco Burkert

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von Holger Schmitter

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und ein Carbon-Motorgehäusedeckel

von Hyde

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Ein Brembo-Bremszylinder

sorgt für ausreichend

Bremsleistung

Weitere Details

Kühlerschutz für den linken

und rechten Kühler

Die Telegabel verfügt über ein Ventil zum

Ablassen des Überdruckes. Außerdem verwendet

Holger eine Lenkererhöhung

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Fußbremshebel mit

Sicherungsdraht

Geänderte Fußrasten

Die Brembo-Bremsarmatur besitzt einen guten

Druckpunkt auch bei stärkerer Belastung

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(es passt jeder EXC-250/300er-Zylinder) . 695 Euro

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von der EXC-Bremse vorne ..................... 495 Euro

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und Federbein (je nach Aufwand ab) ....... 950 Euro

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MCE

August '15

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MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS AICHWALD

WM-PILOT

GAJSER

GEWINNT

ADAC MX Youngster Cup: Ausnahmetalent Brian Hsu auf Titelkurs

ADAC MX Junior Cup: Jeremy Sydow holt ersten Tagessieg der Saison

Glenn Coldenhoff bleibt

Spitzenreiter mit 173 Zählern

66

MCE

August '15


Der Slowene Tim Gajser setzte sich beim ADAC MX Masters im Qualifying gegen die starke internationale

Konkurrenz durch. Auf der 1755 Meter langen Motocrossstrecke „In den Horben“

standen die Läufe am Samstag ganz im Zeichen des WM-Piloten (MX2) und Gaststarters

Gajser. „Das war ein spannendes Qualifying, weil ich erst in der letzten Runde die schnellste

Zeit einfahren konnte“, sagte der 18-Jährige. Der Veranstalter MSC Eiserne Hand richtete an

diesem Wochenende die vierte Rennveranstaltung der beliebten Motocrossserie aus.

67

MCE

August '15


MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS AICHWALD

„Ich habe gehört, wie der Streckensprecher sagte,

dass ich hinter Jeremy Delince liege. Von da an war

pushen angesagt. Doch das ist leichter gesagt, als

getan. Die Konkurrenz der anderen WM-Piloten im

Feld ist sehr stark. Aber einschüchtern lasse ich

mich davon nicht“, erklärte der aktuelle WM-Zweitplatzierte

Gajser. Und weiter: „Ich habe in Aichwald

schon einmal im ADAC MX Junior Cup 2009 gewonnen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, das zu wiederholen!“

Auf der Wiesenboden-Naturstrecke verwies

Gajser den Niederländer und Führenden in der

Meisterschaft Glenn Coldenhoff auf den 2. Startplatz.

Jeremy Delince aus Belgien fuhr im Qualifying

auf Rang 3.

Am Sonntag folgte dann das spannende Rennen in

den drei Klassen der Masters-Serie. Das ADAC MX

Masters in Aichwald entschied Gajser für sich: Auf

der lehmigen Motocross-Naturstrecke sicherte sich

der aktuelle WM-Zweitplatzierte der Klasse MX2 vor

knapp 22.000 Zuschauern am Wochenende den Tagessieg.

Der Meisterschaftsführende Coldenhoff

bekam die Leistungsstärke des 18-Jährigen zu spüren

und wurde auf den 2. Platz verwiesen. Die dritte

Trophäe bekam Pascal Rauchenecker aus Österreich.

„Das war ein perfektes Comeback in der Serie. Ich

kenne die Strecke noch aus meinen ADAC-MX-Junior-Cup-Zeiten.

Deshalb bin ich schon mit dem Gedanken

nach Aichwald gekommen, wieder zu gewinnen.

Ich habe mich super gefühlt und die vielen

Zuschauer an der Strecke haben mich gepusht, bis

ich die Zielflagge gesehen habe“, sagte der Slowene

nach der Siegerehrung. Zu den Top-Piloten in

Aichwald zählte neben dem Niederländer Coldenhoff

auch Rauchenecker, der zum ersten Mal in dieser

Saison auf dem Podium stand. „Meine Starts

sind mir besonders gut gelungen. Ich bin so schnell

aus dem Startgatter gefahren und konnte viel wertvolle

Zeit schon zu Beginn gutmachen“, erklärte der

22-Jährige. Für die Gesamtwertung der Meisterschaft

bedeutet das Ergebnis: Coldenhoff bleibt

nach wie vor Spitzenreiter mit 173 Zählern auf dem

Punktekonto. ADAC MX Masters Champion Dennis

Ullrich (2013, 2014) reiht sich mit 28 Punkten dahinter

ein. Auf Position 3 liegt Jeremy Seewer aus der

Schweiz mit 131 Zählern. Rauchenecker belegt den

4. Platz (118 Punkte).

ADAC MX Youngster Cup

Das vordere Fahrerfeld des ADAC MX Youngster Cup

dominierten die deutschen Starter. An die Spitze

der Qualifikationsläufe setzte sich Stefan Ekerold.

Damit fuhr er gleichzeitig seine erste Poleposition

in dieser Saison ein. „Ich habe mich auf der Strecke

so gut gefühlt, dass ich sehr zuversichtlich in die

Rennen am Sonntag starte. Am liebsten möchte ich

die Läufe ganz oben auf dem Podium beenden“, formulierte

der 19 Jahre alte Ekerold seine Ambitionen.

Nach ihm durfte sich der Meisterschaftsführende

Brian Hsu den 2. Startplatz aussuchen. Die drittschnellste

Zeit gelang Gianluca Ecca.

Am Rennsonntag hatte Hsu jede Menge Grund zum

Jubeln. Der Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport

holte mit dem Sieg bereits zum dritten Mal in Folge

die Tageswertung in seiner Klasse. Sein Erfolgsgeheimnis

erklärte der Deutsch-Taiwanese folgendermaßen:

„Ich versuche immer ruhig und locker zu

bleiben, selbst wenn ich im Rennen überholt werde.

Ich weiß, dass ich schneller bin als meine Mitstreiter

und am Ende schnappe ich mir meine Verfolger

wieder. Bei mir wird viel im Kopf entschieden.“

Zweitplatzierter wurde der aus Tschechien stammende

Martin Krc vor Stefan Ekerold. An der Spitze

der Meisterschaftswertung liegt der 17 Jahre alte

Hsu mit 186 Punkten vor Ekerold (138 Zähler). Der in

Südafrika geborene Nicholas Adams ist mit dem

4. Rang in der Tageswertung nun Drittplatzierter der

Gesamtwertung (116 Punkte).

68

MCE

August '15

Mikkel Haarup

war am Samstag

schnellster Junior

ADAC MX Junior Cup

Den Kampf um die schnellsten Rundenzeiten im

ADAC MX Junior Cup gewann Titelverteidiger Mikkel

Haarup. Damit behält der Däne seinen Favoritenstatus

unter den jüngsten Fahrern. „Ich bin schnell auf

meiner Maschine und die Bodenbeschaffenheit

kommt mir hier zugute. Als derzeitiger Tabellenführer

werde ich alles daran setzen, dem nächsten Titel

ein Stück näher zu kommen“, erklärte der 13-Jährige

nach dem Qualifying. Bester Deutscher wurde Jeremy

Sydow aus Chemnitz: „Ich habe gute Spurrillen

gefunden und bin zufrieden mit dem 2. Platz. Im

Rennen will ich angreifen.“ Dritter wurde Bastian

Boegh Damm aus Dänemark.

Starke Konkurrenz bekam Titelverteidiger Haarup

am Sonntag von Sydow, der den Tagessieg vor dem

Dänen holte. „Das ist mein erster Tagessieg in dieser

Saison und ich freue mich riesig, ganz oben auf

dem Podium zu stehen. Ich habe wichtige Punkte

sammeln können und bin dem Titel wieder ein Stück

nähergekommen“, sagte er nach der Siegerehrung.

Dritter wurde René Hofer aus Österreich. Der Zweitplatzierte

Haarup behält seine Führung in der Gesamtwertung

und führt nun mit 144 Punkten vor Sydow

(127 Zähler) und Petr Polak (106 Punkte) aus

Tschechien.

• Text: ADAC; Marco Burkert; Fotos: Clemenz Bolz

ADAC MX Masters - 4. Lauf - Aichwald - 27./28.6.2015:

Gesamtergebnisse:

Jeremy Sydow gewann in

Aichwald und holte damit

seinen ersten Tagessieg

KTM-Pilot Stefan Ekerold

liegt aktuell auf Platz 2 der

Youngster-Wertung

Brian Hsu konnte

beide Rennen in Aichwald

gewinnen

MX Masters: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki;

3. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 4. Angus Heidecke, D, KTM;

5. Dennis Ullrich, D, Suzuki; 6. Lukas Neurauter, A, KTM; 7. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 8. Gregory Aranda, F, Kawasaki; 9. Sulivan Jaulin,

F, Suzuki; 10. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki.

MX Youngster Cup: 1. Brian Hsu, Suzuki; 2. Martin Krc, CZ, KTM;

3. Stefan Ekerold, KTM; 4. Nicholas Adams, GB, Kawasaki; 5. Cédric

Grobben, B, Husqvarna; 6. Nathan Renkens, B, KTM; 7. Michael Sandner,

A, Husqvarna; 8. Tom Koch, Suzuki; 9. Bas Vaessen, NL, Suzuki;

10. Joel van Mechelen, NL, KTM.

MX Junior Cup: 1. Jeremy Sydow, D, KTM; 2. Mikkel Haarup, DK, KTM;

3. René Hofer, A, KTM; 4. Petr Polak, CZ, KTM; 5. Marcel Stauffer, A,

KTM; 6. Raf Meuwissen, NL, KTM; 7. Raivo Dankers, NL, KTM; 8. Eric

Schwella, D, KTM; 9. Laurenz Falke, D, Husqvarna; 10. Benedikt Gödtner,

D, KTM.


Ticketvorverkauf auf

www.adac.de/mx-masters,

Tickets ab 12 Euro.

Motocross

TERMINE 2015

11./12.4. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

2./3.5. Jauer www.mcjauer.de

6./7.6. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

27./28.6. Aichwald www.motocross-aichwald.de

18./19.7. Tensfeld* www.adac-sh.de

8./9.8. Ried www.hsv-ried.at

15./16.8. Lichtenvoorde www.macl.nl

5./6.9. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

www.adac.de/

mx-masters

*ohne ADAC MX Junior Cup

Storz Medienfabrik GmbH Esslingen, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


MOTOCROSS - MX2-DM SCHWEIGHAUSEN

Heiß und staubig war’s beim 42. ADAC-Motocross in Schweighausen –

Start frei in der BW-Pokal-Open; mit der 423 (linke Bildhälfte) der spätere

Klassensieger Christof Erne vom MSC Emmingen-Liptingen auf KTM

HEISSES WOCHENENDE

Wenige Zuschauer schmachteten bei 37 Grad • 81 Starter beim 19. Jugend-Motocross am

Samstag und 85 Starter beim 42. ADAC-Motocross am Sonntag • Neuer Dominator vom

Pflingstberg 2015 heißt Dominique Thury

Das Organisationsteam des Motosportclubs

Schweighausen kam bereits in den Tagen vor der

Veranstaltung ins Schwitzen, am Sonntag, 5. Juli,

dann auch die insgesamt 85 Starter aller drei ausgeschriebenen

Klassen.

Am Samstag zuvor kämpften bereits 81 Jugendliche

mit den hochsommerlichen Temperaturen, durften

sich aber einer Laufzeit- und einer Streckenlängenreduzierung

erfreuen, um ihre Jugendrennen absolvieren

zu können.

Die Starterzahlen blieben allerdings Samstag wie

Sonntag unter den Erwartungen zurück, es hatten

sich für beide Tage etwa jeweils 20 Teilnehmer mehr

angemeldet und waren nicht angereist. Die hartgesottensten

Motocross-Zuschauer waren bereits am

Sonntagmorgen, gut ausgerüstet mit Kühlbox und

Sonnenschirm, angereist. Hin und wieder war auch

ein willkommener Wind wahrzunehmen und machte

es Akteuren, Sportwarten und den wenigen Zuschauern

einigermaßen erträglich. Die Zuschauerzahl

dürfte weit unter den Erwartungen des Veranstalters

zurückgeblieben sein.

Der MSC „Alemannorum“ hatte in 42. Auflage zum

ADAC-Motocross am 5. Juli eingeladen, zwei Wertungsläufe

zur Deutschen Meisterschaft und ein

Lauf zur Baden-Württembergischen Landesmeister-

schaft standen auf dem Programm. In den vergangenen

Jahren war es meist Regen, der den Veranstaltern

Sorgen bereitete, nun war es die Hitzeperiode.

Die insgesamt 85 Starter in allen drei Klassen waren

am Sonntag von Beginn an hell begeistert. Die Strecke

am Pflingstberg war griffig und sehr schnell. Allerdings

schossen auch recht schnell Staubfontänen

in die Höhe, trotz ständiger Bewässerungsversuche

des Veranstalters.

Sechs packende Motocrossrennen wären mit atemberaubenden

Massenstarts am Sonntagnachmittag

zu bestaunen gewesen, wären die Zuschauer denn

auch gekommen.

Den Auftakt um 13:00 Uhr machte die Klasse 2 (Jugend-DM

65 ccm) mit 17 Startern im Alter von 8 bis

12 Jahren. Simon Längenfelder aus Oberkotzau hat-

70

MCE

August '15


te auf seiner KTM im Zeittraining die Poleposition

erkämpft, musste diese aber im Lauf der zehnminütigen

Renndistanz an Nick Domann aus Meseburg,

ebenfalls auf KTM, abgeben. Dritter wurde Cato Nickel

aus Neustrelitz. Nach kurzer Rennpause und

neuerlicher Streckenbewässerung ging es in die

zweite Runde. In Wertungslauf 2 boten sich die drei

Sieger der ersten Runde ein hart umkämpftes Ergebnis.

Nickel siegte und schaffte dadurch den Tagessieg,

Längenfelder wurde Zweiter und im Tagesergebnis

Dritter, Domann wurde Dritter und

insgesamt Zweiter.

Die Klasse 1 MX2 ließ die Herzen der Zuschauer

schon zum ersten Lauf höherschlagen. Mit den Worten

„… da wird die Erde beben ….“, schrie Stadionsprecher

Damian Göppert euphorisch in den Talkessel,

als die 28 internationalen Motocrosser starteten.

Maik Schaller aus Rudersberg ließ nichts anbrennen

und setzte sich hart bekämpft durch seine

Kontrahenten in Führung. Doch nach 30 Minuten

fand er sich auf Rang 8 wieder. Ebenfalls einen guten

Start erwischte Lokalmatador Marco Müller aus

Gengenbach, der als Dritter ins Rennen ging und in

beiden Läufen auf Rang 10 endete. Durch gute

Tom Koch (226) aus Wormstedt

belegte beim Lauf zur DM

MX2 in Schweighausen einen

3. und einen 4. Platz

Erstmals eine Jugend-DM-

Klasse 65 ccm beim Motocross

in Schweighausen am Start

Starts vor heimischem Publikum ließen sich die Supercrosser

und derzeit in der DM vorne mitfahrenden

Dominique Thury und Mike Stender nicht lange

beirren und setzten sich unaufhaltsam an die Front

eines ungemein stark fahrenden Feldes und das bis

ins Ziel. Auch im zweiten Lauf dominierte die 64 mit

Thury vom Start weg. Keiner sprang höher, schneller,

weiter und so war ihm auch der zweite Laufsieg

nicht zu nehmen. Somit hieß der Tagessieger der

DM-Klasse MX2 Dominique Thury. „Der Dominator

vom Pflingstberg 2015 heißt Dominique Thury“, so

der Stadionsprecher. Zweiter wurde erneut Mike

Stender und somit auch insgesamt 2. Platz vor Tim

Koch aus Wormstedt. Die Startnummer 353 mit Marco

Müller ließ nach der Zieleinfahrt seine KTM nochmals

für seine Fans aufheulen und brachte damit

seine Freude über einen 9. Rang in diesem DM-Lauf

zum Ausdruck.

Vierzig Starter drängten sich in der Klasse 3 BW-Pokal

Open hinter dem Startgitter. Vierundzwanzig

Fahrer davon fanden in der ersten Reihe Platz, die

weiteren 16 schoben sich in zweiter Reihe dazwischen.

Ein in Schweighausen längst nicht mehr unbekanntes

Unterfangen, eine derartige Starterzahl

in einer Klasse. Mit Heiko Müller aus Gengenbach

ging hier ein Lokalmatador mit guten Chancen ins

Rennen. Er konnte sich auf Rang 7 und 8 behaupten,

was ihm einen 7. Gesamtplatz einbrachte. Vom MSC

Bad Wurzach zeigte sich durchweg Maximilian von

Heuß von seiner besten Seite und zog auch die

schnellste Runde mit 45,39 km/h. Zweiter wurde

Christof Erne aus Allensbach vor Rico Siebert aus

Calw. Der Lahrer Kai Bräutigam belegte Rang 22 und

im zweiten Durchgang einen guten 10. Platz, sodass

es in der Tageswertung zum 15. Platz reichte. In dieser

Hubraum-offenen Klasse machten sich die Motorstärken

deutlich bemerkbar, wenngleich auch

für die Zuschauer manchmal nur am Sound erkennbar.

Den zweiten Lauf und damit die Tageswertung

der BW-Open-Klasse entschied Erne für sich, gefolgt

von Maximilian von Heuß und Jonas Wolf.

• Text: rof; Fotos: Peter Heck

DM MX2 - 40. ADAC Motocross „Am Pflingstberg“ Schweighausen

4./5.7.2015

Ergebnisse:

5.7. - Klasse 1 - MX2-DM: 1. Dominique Thury, Kawasaki; 2. Mike Stender,

Suzuki; 3. Tim Koch, Suzuki; 4. Tom Koch, Suzuki; 5. Ron Noffz,

KTM; 6. Jan Uhlig, Kawasaki; 7. Stephan Büttner, Yamaha; 8. Nils

Gehrke, Suzuki; 9. Marco Müller, KTM; 10. Maik Schaller, KTM.

Klasse 2 - Jugend-DM: 1. Cato Nickel; 2. Nick Domann; 3. Simon Längenfelder;

4. Valentin Kees; 5. Lukas Fiedler; 6. Sebastian Meckl;

7. Collin Wohnhas; 8. Daniel Heller; 9. Nick Sellahn; 10. Maximilian

Werner, alle KTM.

Klasse 3 - BW-Pokal Open: 1. Christof Erne, KTM; 2. Maximilian von

Heuß, Honda; 3. Jonas Wolf, Husqvarna; 4. Rico Siebert, KTM;

5. Christoph Gottwald, Suzuki; 6. Marcel Kaltenbach, KTM; 7. Heiko

Müller, KTM; 8. Maximilian Hug, Husqvarna; 9. Joseph Rüther, Kawasaki;

10. Felix-Niklas Brenner, KTM.

4.7. - Klasse 1 - Schüler A (50 ccm Automatik - 6 - 9 Jahre): 1. Luca Röhner;

2. Felix Schwartze; 3. Marvin Vögt; 4. Marco Stradinger; 5. Levin

Klausmann; 6. Eneko Lasheras Ehret, alle KTM.

Klasse 2 - Schüler B (65 ccm Schaltgetriebe - 8 - 12 Jahre): 1. Nick Domann;

2. Valentin Kees; 3. Collin Wohnhas; 4. Nils Weinmann; 5. Tom

Schettler; 6. Joel-Louis Kaltenmeier; 7. Daniel Heller; 8. Nico Haas;

9. Sebastian Meckl; 10. Taylan Ilbars, alle KTM.

Klasse 3 - Jugend A (85 ccm 2-Takt - 10 - 13 Jahre): 1. Nico Pawlitschko,

Kawasaki; 2. Paul Bloy, Suzuki; 3. Nico Baumgärtner, KTM; 4. Nick

Wiegand, KTM; 5. Lukas Kengeter, KTM; 6. Theo Praun, Suzuki; 7. David

Schnitzler, KTM; 8. Max Kampmann, KTM; 9. Carlos Fahrbach,

KTM; 10. Jona Katz, Husqvarna.

Klasse 4 - Jugend B (85 ccm 2-Takt - 14 - 16 Jahre): 1. Christian Forderer,

Husqvarna; 2. Jannic Munz, KTM; 3. Lukas Riedisser, Husqvarna;

4. Paul Nuoffer, KTM; 5. Nico Meintel, KTM; 6. Enis Ilbaras, KTM;

7. Marvin Pfeffer, KTM; 8. Yannick Eberle, KTM; 9. Jan Kurrne, KTM;

10. Julius Sillmann, TM.

Klasse 5 - Junioren (125 ccm 2-Takt - 14 - 19 Jahre): 1. Elias Stapel, KTM;

2. Tobias Steiner, KTM; 3. Kevin Keim, KTM; 4. Silas Muchenberger,

Honda; 5. Lars Sadtler, KTM; 6. Thomas Haas, Yamaha; 7. De Witt

Wolff, KTM; 8. Jonas Türk, KTM; 9. Jan Breuning, KTM; 10. Luca Kraft,

KTM.

71

MCE

August '15


MOTOCROSS HESSENCUP

Hessencup - 5. Lauf - Aarbergen

Große Besetzung

Volles Hessencup-Programm und im Rahmen auch

der DMV-MX-Ladies-Cup: Das Fahrerlager in Aarbergen

platzte am ersten Juni-Wochenende aus allen

Nähten.

Insgesamt waren 241 Fahrerinnen und Fahrer nach

Aarbergen gekommen. Der MSC Michelbacher Hütte

e. V. im DMV richtete den fünften Hessencup-Lauf

aus. In diesem Jahr fand die Veranstaltung unter der

neuen Führungsspitze im Verein statt. Sascha Appel

(Vorsitzender) und Kjell Sprenger (stellvertretender

Vorsitzender) konnten sehr zufrieden mit der

Planung, Organisation und Durchführung des Motorsportspektakels

sein. Dies war die zweite Großveranstaltung

in diesem Jahr unter der neuen Führungsspitze.

Und auch die Fahrer zeigten sich sehr

zufrieden: Bei besten Witterungsverhältnissen –

2015 scheint Petrus ein Motocrosser zu sein – war

die Veranstaltung glänzend organisiert, die Strecke

sehr gut vorbereitet und auch immer wieder ausreichend

bewässert.

Hier die Top-Resultate in den Top-Klassen: In der

MX1 wurde der Langgönser Robin Bergmann am

Samstag auf der 1850 Meter langen Strecke Tagessieger.

Mit 2 Punkten Rückstand wurde der Bielsteiner

Sören Strauß vor Dominic Meuser Zweiter.

In der MX2-Klasse bleibt der Zirndorfer Fabian Bittel

weiter das Maß der Dinge: zwei Laufsiege auch in

Aarbergen vor Lokalmatador Philipp Kloos und dem

Aufenauer Marvin Röder.

Die MX2-Jugendklasse wurde die Beute eines Gastfahrers:

Dennis Zmija-Kalinowski reichten die Plätze

4 und 1 zum Tagessieg vor dem punktgleichen

Eric Valtingojer. Dritter wurde Gastfahrer Christoph

Danz.

Das Highlight des Sonntags war wie immer der

Hessenpokal mit immerhin 22 Fahrern. Robin Bergmann

gewann auch hier standesgemäß die Wertung;

allerdings reichten ihm zwei 2. Plätze! Gerrit

Knipprath (1/4) wurde Gesamtzweiter vor dem Merneser

Jonas Böttcher. WM-Pilotin Vanessa Danz

war auch im Starterfeld, allerdings ohne Punktausbeute.

Start der Quads in Aarbergen (im Vordergrund

Sina Willmann mit der 99)

Die Quads sind beim Hessencup stets das „Salz in

der Suppe“: In Aarbergen gab Stefan Schreiber wieder

einen seiner gefürchteten Gaststarts, der natürlich

mit einem Doppelsieg vor dem Aufenauer

Tschechen Lubomir Hunka und Schreibers Teamkollegen

Julian Haas endete. Sina Willmann schaffte

als beste Lady einen guten 4. Rang.

Die Fahrer des MSC Michelbacher Hütte hatten sich

gut präsentiert und belegten einige Plätze unter

den Top-Fünf: Bei den Jugendquads holte Marvin

Schulze den 3. Platz. Frank Bremser dominierte bei

den Senioren ab 40 Jahren mit Platz 1. Im Hessenpokal

sicherte sich Philipp Kloos Platz 4. In der Hobby/

Einsteiger-Klasse kämpfte sich Joshua Hanosy auf

Rang 3.

In diesem Jahr stand erstmals seit fünf Jahren im

Rahmen des Hessencups wieder der DMV Ladies

Cup auf dem Programm. Mit 23 Starterinnen war die

Klasse gut besetzt. Am Samstag triumphierte in beiden

Läufen die Gesamtführende Maria Franke vor

Sandra Bölkow und Laura Soller. Am Sonntagabend

gegen 18:00 Uhr konnte Streckensprecher Jörg

Stolz die Veranstaltung schließen und bedankte

sich für die reibungslose Durchführung.

Aarbergen-Sieger Hessenpokal: 1. Robin Bergmann,

2. Gerrit Knipprath, 3. Jonas Böttcher

Laisa-Sieger 50 ccm

6. Lauf - Battenberg-Laisa

Klein, aber fein

Nach nur einer Woche Pause setzte der Hessencup

seine Sommer-Hochsaison fort und tourte vom Taunus

ins nordhessische Battenberg-Laisa. Dort fanden

die Piloten mit dem 1100 Meter langen Rundkurs

eine kleine, aber feine Strecke vor: Die

ausrichtenden MSF Laisa hatten die Strecke ausgezeichnet

präpariert und wickelten die Rennen reibungslos

ab. Auch die Streckenbewässerung funktionierte

einwandfrei, was wichtig war, denn zum

sechsten Mal in diesem Jahr lachte bei einem Hessencuprennen

die Sonne!

Im überschaubaren MX1-Feld setzte sich der Bielsteiner

Sören Strauß in beiden Läufen gegen die

drei Langgönser Dominic Meuser, André Müller und

Robin Bergmann durch.

In der MX2 setzte sich die Fabian-Bittel-Erfolgsstory

auch in Laisa fort: Zwar musste sich der Zirndorfer

Suzuki-Pilot diesmal im ersten Lauf Christian Hoßfeld

geschlagen geben, aber der Tagessieg war ihm

vor Hoßfeld und dem Aufenauer Marvin Röder sicher.

Die große Jugendklasse (MX2 bis 18 Jahre), die zusammen

mit der MX2 startete, holte sich Tom Legner

vom MSC Laubus-Eschbach, obwohl er im zweiten

Lauf Eric Valtingojer den Vortritt lassen musste.

Gerrit Heistermann vom BvZ Racing Team wurde

Dritter.

Die Quads hatten in Laisa mangels Überholmöglichkeiten

ein schweres Leben: Lubomir Hunka fuhr in

beiden Rennen zum Sieg; Martin Bach vom MCC

Eckartsborn fand trotz guter Pace keinen Platz am

Hessencup-Leader vorbei und wurde Zweiter. Ein

guter Start war auch für Sina Willmann die halbe

Miete, die mit ihrer Yamaha in beiden Läufen Dritte

und somit auch Gesamtdritte wurde.

Klaus Homrich (Winningen) gewann wie „fast immer“

die Wertung der Quadfahrer ab 35 Jahren.

Der Hessenpokal sah in den Klassen MX1, MX2 und

MX2 Jugend nicht so viele Fahrer wie sonst am Start,

war aber nicht minder spannend als anderswo. Die

Siege teilten sich Joshua Enders (Feldatal) und Dominic

Meuser, der sich im zweiten Lauf den Tagssieg

holte. Gesamtdritter wurde mit zwei 4. Plätzen

Christian Hoßfeld aus Wutha.

Bei den Oldies (Classic) ist derzeit Franz Baur (Bühlertann)

das Maß der Dinge. Der CZ-Fahrer gewann

beide Läufe vor Andreas Lefty Faber (Husqvarna)

und Aufenaus Vereinschef Karl Seipel (Maico). Die

modernere Twinshock-Klasse gewann der „Papst“

dieser Kategorie, Maik Kaltenberg, vor Dietmar Meier

und Christoph Leyendecker (beide Maico).

Bei den Kids der 85-ccm-Klasse war Maurice Tanz

(Plätze 1/2) der Beste vor Phil Niklas Löb (2/4) und

Leon Sievert (3/5).

72

MCE

August '15


Start zum Hessenpokallauf in Hof (im Vordergrund Dominic

Meuser (942), Robin Bergmann (730) und Tobias Legner (27)

7. Lauf - Hof/Westerwald

Supercross-Time

Nach dem sechsten Rennen in Laisa vergingen wieder nur zwei

Wochen, bis im normalerweise windigen Westerwald zum nächsten

ADAC/DMV-Hessencuprennen gerufen wurde. Nach dem kleinen

Kurs in Laisa gab es in Hof im Westerwald die Steigerung –

und die heißt Supercross. Auf dem als Supercrossstrecke ursprünglich

gebauten Parcours wurde am 27. und 28. Juni Hessencup-Lauf

Nummer 7 gestartet. Dazu hatte aber der MSC Hof unter

der Leitung von Frank Theis die Sprünge und Tables im Innenraum

der Sandbahn auf dem Birkenring um einen richtigen Geländeteil

außerhalb der Ovalbahn erweitert, sodass immerhin eine Streckenlänge

von 1200 Metern dabei herauskam.

Die Veranstaltung war sehr gut vorbereitet und die Fahrer zeigten

sich zufrieden mit dem für sie ungewohnten SX-Charakter.

Die Königsklasse MX1 dominierte diesmal der Bielsteiner Yamaha-Pilot

Sören Strauß mit einem Doppelsieg. Die Langgönser Dominic

Meuser (2/2) und Robin Bergmann (5/3) hatten das Nachsehen.

Ebenfalls am Samstag gab es das gemeinsame Rennen von MX2

und MX2 Jugend. Eine große Überraschung war, dass Christian

Hoßfeld in der MX2 den großen Favoriten Fabian Bittel im zweiten

Lauf schlug. Damit wurde der Mann aus Farnroda Klassensieger

vor Bittel und Marvin Röder (MSC Aufenau).

Tom Legner gewann die Wertung der MX2 Jugend vor dem punktgleichen

Eric Valtingojer und Gerrit Heistermann.

Bester bei den leider nur vier Jugendquads war am Samstag Miro

Cappuccio vor Lukas Stribny und Marvin Schulze.

Der Sonntag begann mit Classic und Twinshock im gemeinsamen

Rennen: In Abwesenheit von Franz Baur gewann „Lefty“ Faber bei

den „Classicern“ vor Karl Seipel und Herbert Habermehl.

Die Twinshock-Wertung ging überraschenderweise nicht an Maik

Kaltenberg, sondern an Maico-Pilot Dietmar Meier aus Ilschwang.

Kaltenberg (1/3) wurde Tageszweiter vor Christoph Leyendecker

(Grünebach, 3/2).

Die kleinste Klasse der Minikids (50 ccm) gewann Niklas Saalbaum

vom MSC Schwabhausen vor dem Straßbessenbacher Janosch

Kettner und Lewin Ringer (Frankenthal).

Nach der Mittagspause rollten immerhin 23 Piloten zum ersten

Hessenpokalrennen ans Gatter. Mit Gaststarter Gerrit Knipprath

aus Bad Marienberg gewann der absolute Lokalmatador. Christian

Hoßfeld, Gewinner des ersten Laufes, strauchelte im zweiten

Rennen (Platz 6) und musste sich mit Platz 2 vor Dominic Heuser

zufriedengeben.

Vor der 85er-Schülerklasse kam mit den Quads das letzte Highlight

des Rennwochenendes. Nicht weniger als 20 der Vierrädler

rollten an den Start. Diesmal konnte sich Martin Bach gegen Lubomir

Hunka durchsetzen. Der Aufenauer und der Eckatsborner

teilten sich jedoch die Laufsiege. Sandy Schulze vom MC Veilsdorf

wurde Dritter, punktgleich mit Lokalmatadorin Sina Willmann. In

der Wertung der über 35-Jährigen gewann Markus Strumpler vor

Eldor Braun und Jörg Benner. Klaus Homrich startete nicht.

• Texte: Thomas Schiffner; Fotos: Karl Seipel

MX-Hessencup - 5. - 7. Lauf

Aarbergen + Battenberg-Laisa + Hof

6./7.6. + 13./14.6. + 27./28.6.2015

Gesamtergebnisse:

Aarbergen - 50 ccm: 1. Niklas Saalbaum; 2. Janosch Kettner; 3. Leandro

Noel Dressel; 4. Luca Decher; 5. Emilio Romeo Stern, alle

KTM.

65 ccm: 1. Max Hero Holzapfel; 2. Luis Schäfer; 3. Hendrik Lißfeld;

4. Neilas Pecatauskas; 5. Lukas Eich, alle KTM.

85 ccm: 1. Valentino Weißling, KTM; 2. Maurice Tanz, KTM; 3. Jonas

Dünninger, KTM; 4. Jan Schölzl, Kawasaki; 5. Jannik Schmitz,

Husqvarna.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Dennis Zmija-Kalinowski, Kawasaki; 2. Eric

Valtingojer, Yamaha; 3. Christoph Danz, KTM; 4. Gerrit Heistermann,

KTM; 5. Matthias Weschenbach, KTM.

MX2: 1. Fabian Bittel, Suzuki; 2. Philipp Kloos, Yamaha; 3. Marvin

Röder, Suzuki; 4. Christian Hoßfeld, Honda; 5. Florian Schug, Suzuki.

MX1: 1. Robin Bergmann, Suzuki; 2. Sören Strauß, Yamaha; 3. Dominic

Meuser, Suzuki; 4. Jan Brachthäuser, Yamaha; 5. Tobias

Legner, Suzuki.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Lukas Stribny, Yamaha; 2. Miro Cappuccio,

Yamaha; 3. Marvin Schulze, Yamaha; 4. Leon Till Müller,

Yamaha; 5. Daniel Stribny, Kymco.

Quad ab 14 Jahre: 1. Stefan Schreiber, KTM; 2. Lubomir Hunka,

Yamaha; 3. Julian Haas, KTM; 4. Sina Willmann, Yamaha; 5. Frank

Jürgens, Yamaha.

Quad ab 35 Jahre: 1. Dietmar Bazle, KTM; 2. Markus Strumpler,

KTM; 3. Sascha Findt, Yamaha; 4. Michael Weyandt, KTM; 5. Andreas

Herrmann, CanAm.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Frank Bremser, Suzuki; 2. Knut Valtingojer,

Suzuki; 3. Thorsten Pehl, Suzuki; 4. Illka Schütz, Yamaha;

5. André Brübach, Honda.

Classic ab 40 Jahre: 1. Anton Kutter, Maico; 2. Franz Baur, CZ;

3. Karl Seipel, Maico; 4. Wolfgang Schwartz, Ossa; 5. Wolfgang

Büttner, Husqvarna.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg; 2. Dietmar Meier,

Maico; 3. Christoph Leyendecker, Maico; 4. Christof Knipprath,

Suzuki; 5. Manfred Zulauf, Maico.

Hessenpokal: 1. Robin Bergmann, Suzuki; 2. Gerrit Knipprath,

KTM; 3. Jonas Böttcher, KTM; 4. Philipp Kloos, Yamaha; 5. Dominic

Meuser, Suzuki.

Damen: 1. Luisa Rennesland, Kawasaki; 2. Mariel Tegel, Honda;

3. Saskia Weber, KTM.

Evo: 1. Maik Kaltenberg, Husqvarna; 2. André Schnell, KTM; 3. Robert

Löw, Maico; 4. Ronald Braun, Honda; 5. Juri Ruder, Yamaha.

Hobby/Einsteiger: 1. Boris Müller, Honda; 2. Kevin Kexel, Suzuki;

3. Joshua Hanosy, Yamaha; 4. Robin Alic, KTM; 5. Chris Hüther,

Honda.

DMV Ladies Cup: 1. Maria Franke, Yamaha; 2. Sandra Bölkow,

Husqvarna; 3. Laura Soller, KTM; 4. Selina Schittenhelm, KTM;

5. Nina Kaas, Honda.

Battenberg-Laisa - 50 ccm: 1. Niklas Saalbaum; 2. Janosch Kettner;

3. Leandro Noel Dressel; 4. Daniel Röhrig; 5. Ben-Lukas

Bremser, alle KTM.

65 ccm: 1. Max Hero Holzapfel; 2. Hendrik Lißfeld; 3. Neilas Pecatauskas;

4. Daniel Lorenz; 5. Kimi Schmidt, alle KTM.

85 ccm: 1. Maurice Tanz, KTM; 2. Phil Niklas Löb, KTM; 3. Leon

Sievert, KTM; 4. Jan Schölzl, Kawasaki; 5. Siljan Tim Grohmann,

KTM.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Tom Legner, Suzuki; 2. Eric Valtingojer, Yamaha;

3. Gerrit Heistermann, KTM; 4. Robin Meyer, KTM; 5. Moritz

Lotz, KTM.

MX2: 1. Fabian Bittel, Suzuki; 2. Christian Hoßfeld, Honda; 3. Marvin

Röder, Suzuki; 4. Daniel Schäffer, Kawasaki; 5. Danny Borrmann,

Suzuki.

MX1: 1. Sören Strauß, Yamaha; 2. Dominic Meuser, Suzuki; 3. André

Müller, Kawasaki; 4. Robin Bergmann, Suzuki; 5. Dennis Besser,

Yamaha.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Lukas Stribny, Yamaha; 2. Miro Cappuccio,

Yamaha; 3. Marvin Schulze, Yamaha; 4. Daniel Stribny,

Kymco.

Quad ab 14 Jahre: 1. Lubomir Hunka, Yamaha; 2. Martin Bach,

KTM; 3. Sina Willmann, Yamaha; 4. Sandy Schulze, Honda;

5. Pascal Payer, KTM.

Quad ab 35 Jahre: 1. Klaus Homrich, Yamaha; 2. Michael Weyandt,

KTM; 3. Markus Strumpler, KTM.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Knut Valtingojer, Suzuki; 2. Thorsten

Pehl, Suzuki; 3. Jörg Wenzel, Yamaha; 4. Illka Schütz, Yamaha;

5. Andreas Jung, Husqvarna.

Classic ab 40 Jahre: 1. Franz Baur, CZ; 2. Andreas-Lefty Faber,

Hus- qvarna; 3. Karl Seipel, Maico; 4. Wolfgang Büttner, Husqvarna.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg; 2. Dietmar Meier,

Maico; 3. Christoph Leyendecker, Maico; 4. Christof Knipprath,

Suzuki; 5. Manfred Zulauf, Maico.

Hessenpokal: 1. Joshua Enders, Honda; 2. Dominic Meuser, Suzuki;

3. Christian Hoßfeld, Honda; 4. André Müller, Kawasaki;

5. Nico Wolf.

Damen: 1. Luisa Rennesland, Kawasaki; 2. Kimberley Gundlach,

Honda; 3. Andrea Kalina, Beta; 4. Saskia Weber, KTM.

Evo: 1. Maik Kaltenberg, Husqvarna; 2. Robert Schrader, Honda;

3. André Schnell, KTM; 4. Lothar Diwischek, Honda; 5. Sidney

Schmitt, Kramer.

Hobby/Einsteiger: 1. Andreas Höftmann, Yamaha; 2. Lennart Kronenberg,

Honda; 3. André Orth, Honda; 4. Christopher Richter,

Kawasaki; 5. Lucas Hehl.

DMV Classic-Cup 40+: 1. Franz Baur, CZ; 2. Andreas-Lefty Faber,

Husqvarna.

DMV Classic-Cup 60+: 1. Lothar Diwischek, CZ; 2. Helmut Mielenz,

CZ; 3. Wolfgang Büttner, Husqvarna; 4. Karl Seipel, Maico;

5. Michael Koch, BSA.

DMV Twinshock Cup -76: 1. Arno Lederer, Maico; 2. Frank Pflenzel,

Maico.

DMV Twinshock Cup -83: 1. Christoph Leyendecker, Maico;

2. Sidney Schmitt, Kramer; 3. Volker Wünsche, Yamaha; 4. Alfons

Schrade, Maico; 5. Matthias Leeg, Suzuki.

DMV EVO Cup: 1. Maik Kaltenberg, Husqvarna; 2. Robert Schrader,

Honda; 3. André Schnell, KTM; 4. Lothar Diwischek, Honda;

5. Sidney Schmitt, Kramer.

Hof - 50 ccm: 1. Niklas Saalbaum; 2. Janosch Kettner; 3. Lewin

Ringer; 4. Daniel Röhrig; 5. Leandro Noel Dressel, alle KTM.

65 ccm: 1. Max Hero Holzapfel; 2. Hendrik Lißfeld; 3. Neilas Pecatauskas;

4. Luis Schäfer; 5. Daniel Lorenz, alle KTM.

85 ccm: 1. Leon-Filip Paukovic, KTM; 2. Phil Niklas Löb, KTM;

3. Leon Sievert, KTM; 4. Jonathan Weiß KTM; 5. Jan Schölzl, Kawasaki.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Tom Legner, Suzuki; 2. Eric Valtingojer, Yamaha;

3. Gerrit Heistermann, KTM; 4. Pascal Keller, Kawasaki;

5. Dean Klappholz, KTM.

MX2: 1. Christian Hoßfeld, Honda; 2. Fabian Bittel, Suzuki; 3. Marvin

Röder, Suzuki; 4. Ansgar Strauß, Yamaha; 5. Florian Schug,

Suzuki.

MX1: 1. Sören Strauß, Yamaha; 2. Dominic Meuser, Suzuki; 3. Robin

Bergmann, Suzuki; 4. Jahn Brachthäuser, Yamaha; 5. André

Müller, Kawasaki.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Miro Cappuccio, Yamaha; 2. Lukas

Stribny, Yamaha; 3. Marvin Schulze, Yamaha; 4. Daniel Stribny,

Kymco.

Quad ab 14 Jahre: 1. Martin Bach, KTM; 2. Lubomir Hunka, Yamaha;

3. Sandy Schulze, Honda; 4. Sina Willmann, Yamaha; 5. Pascal

Payer, KTM.

Quad ab 35 Jahre: 1. Markus Strumpler, KTM; 2. Eldor Braun, Yamaha;

3. Jörg Brenner, Yamaha; 4. Andreas Dexheimer, Yamaha;

5. Salih Muslija, Yamaha.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Thorsten Pehl, Suzuki; 2. Knut Valtingojer,

Suzuki; 3. Illka Schütz, Yamaha; 4. Jörg Wenzel, Yamaha;

5. Andreas Jung, Husqvarna.

Classic ab 40 Jahre: 1. Andreas-Lefty Faber, Husqvarna; 2. Karl

Seipel, Maico; 3. Herbert Habermehl, Montesa.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Dietmar Meier, Maico; 2. Maik Kaltenberg;

3. Christoph Leyendecker, Maico; 4. André Schnell, KTM;

5. Andreas Sengpiel, Honda.

Hessenpokal: 1. Gerrit Knipprath, KTM; 2. Christian Hoßfeld,

Honda; 3. Dominic Meuser, Suzuki; 4. Jonas Oerter, Kawasaki;

5. Marvin Röder, Suzuki.

Damen: 1. Carmen Allinger, Yamaha; 2. Luisa Rennesland, Kawasaki;

3. Andrea Kalina, Beta; 4. Kimberley Wienland, Suzuki;

5. Bianca Kaiser, KTM.

Evo: 1. Maik Kaltenberg, Husqvarna; 2. Gerhard Arnhold, Suzuki;

3. André Schnell, KTM; 4. Robert Löw, Maico; 5. Ronald Braun,

Honda.

Hobby/Einsteiger: 1. Christopher Richter, Kawasaki; 2. Chris Hüther,

Honda; 3. Tobias Grimm, KTM; 4. Markus Fey, Yamaha;

5. Uwe Schmidt, KTM.

Stände (nach Hof - 27./28.6.) - 50 ccm: 1. Saalbaum, 332 Punkte;

2. Kettner, 326; 3. Dressel, 267; 4. Stern, 193; 5. Decher, 191.

65 ccm: 1. Holzapfel, 350 Punkte; 2. Lißfeld, 279; 3. Lorenz, 251;

4. Pecatauskas, 250; 5. Schäfer, 166.

85 ccm: 1. Löb, 234 Punkte; 2. Jonas Dünninger, 229; 3. Schölzl,

212; 4. Weiß, 201; 5. Grohmann, 178.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Valtingojer, 287 Punkte; 2. Legnner, 262;

3. Heistermann, 213; 4. Fleck, 148; 5. Lotz, 132.

MX2: 1. Bittel, 284 Punkte; 2. Hoßfeld, 265; 3. Röder, 202;

4. Schug, 190; 5. Schäffer, 189.

MX1: 1. Strauß, 266 Punkte; 2. Meuser, 252; 3. Bergmann, 250;

4. Brachthäuser, 195; 5. Kaiser, 163.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Stribny, 282 Punkte; 2. Cappuccio,

280; 3. Schulze, 202; 4. Müller, 148; 5. Marie Luecke, 16.

Quad ab 14 Jahre: 1. Hunka, 247 Punkte; 2. Bach, 217; 3. Willmann,

200; 4. Schulze, 186; 5. Payer, 143.

Quad ab 35 Jahre: 1. Strumpler, 210 Punkte; 2. Braun, 157;

3. Weyandt, 153; 4. Homrich, 144; 5. Findt, 119.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Pehl, 270 Punkte; 2. Valtingojer, 238;

3. Schütz, 232; 4. Kexel, 172; 5. Jung, 153.

Classic ab 40 Jahre: 1. Seipel, 268 Punkte; 2. Baur, 247; 3. Faber,

214; Büttner, 204; 5. Kutter, 156.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Kaltenberg, 276 Punkte; 2. Leyendecker,

231; 3. Knipprath, 217; 4. Zulauf, 204; 5. Löw, 197.

Hessenpokal: 1. Bergmann, 256 Punkte; 2. Meuser, 242; 3. Hoßfeld,

236; 4. Brachthäuser, 186; 5. Röder, 179.

Damen: 1. Rennesland, 338 Punkte; 2. Weber, 264; 3. Kalina,

212; 4. Tegel, 104; 5. Allinger, 100.

Evo: 1. Schnell, 267 Punkte; 2. Kaltenberg, 225; 3. Löw, 224;

4. Braun, 222; 5. Strohmeier, 91.

73

MCE

August '15


MOTOCROSS IMBA

Hadsund-Sieger der Klassen Open und Ladies

IMBA-EM - Open + Ladies + MX2 Jugend + 85 ccm

Hadsund/DK

VOLLES PROGRAMM

Die berüchtigte Sandstrecke war vom Cross Klub

Bjerringbro und Odder Moto-Cross Klub unter der

Leitung von Sören Sörensen und Klaus Rafael Jensen

vom Club Hadsund angemietet worden. Die beiden

Vereine hatten alles gut vorbereitet, um vier

IMBA-Klassen an einem Sonntag durchzuführen.

Neben den beiden Hauptklassen Open und Ladies

waren auch die Jugendkategorien MX2 und 85 ccm

vor Ort.

Die Wetterbedingungen waren am Sonntagmorgen

sehr durchwachsen, eine scharfe Brise wehte den

Fahrern auf den vielen Sprüngen entgegen.

Die Veranstalter hatten die nationalen Klassen alle

auf den Samstag verlegt, sodass für die vier IMBA-

Kategorien die Zeit voll ausgenutzt werden konnte.

Mit dem Training ging das Programm um 8:30 Uhr in

die erste Phase. Fünf Nationen waren bei der

85-ccm-Klasse am Start. Der Sieg ging an Lokalmatador

Lasse Junge vor dem Niederländer Micky

Adams (4/2) und dessen Landsmann Bart Reijnders

(7/3). Der Schweizer Ronny Utzinger, der in Italien

noch beide Läufe für sich entscheiden konnte,

schaffte es in dem tiefen Sand immerhin, den Sandhasen

aus Dänemark und den Niederlanden Paroli

zu bieten und holte wichtige Punkte mit Rang 4 in

der Gesamtwertung. Für den deutschen Fabian

Trossen schaute mit zwei 15. Plätzen auch der

15. Rang in der Tageswertung heraus.

Auch in der MX2-Jugend-Klasse hatten die Dänen,

die natürlich auch in der Überzahl waren, einige heiße

Eisen im Feuer. Thomas Rasmussen und auch Jocob

Thomsen (beide Dänemark) hatten ihre Konkurrenten

voll im Griff. Sie lagen in beiden Läufen

immer auf den Rängen 1 und 2, sodass sie natürlich

auch so die Podiumsplätze einnahmen. Dritter wurde

der Niederländer Frans Swinkels, der damit auch

die Führung in der Meisterschaft übernehmen

konnte. Somit wird es wohl auf ein spannendes Jugendwochenende

in den Niederlanden herauslaufen,

wo dann über zwei Tage vier Wertungsläufe für

die Meisterschaft 2015 ausgefahren werden.

In den Hauptklassen Ladies und Open wurden über

den Nachmittag verteilt jeweils drei Läufe, bei der

Jugend je zwei Läufe, um Punkte zur IMBA-EM gefahren.

In der Ladies-Klasse wird es wohl dieses Jahr keinen

Weg an Stephanie Laier vorbei geben. Stephanie,

die ja in Belgien wohnt und von der belgischen

Teamleiterin Betty van Lommel genauso angefeuert

wird wie die anderen belgischen Ladies, konnte

auch im Sand von Hadsund wieder bestens starten

und überzeugte mit drei brillanten Start-Ziel-Siegen.

Aus den Niederlanden ist in diesem Jahr zum

ersten Mal Lianna Muilwijk mit von der Partie und

74

MCE

August '15

sie weiß sich gut in Szene zu setzen. Sie sicherte

sich in allen drei Läufen den 2. Rang. Ihre Landsfrau

Eline Burgmans komplettierte das Podium mit Gesamtrang

3. Mit Line Dam hatten auch die Gastgeber

eine Fahrerin unter den ersten zehn. Mit einem

Ausfall und Platz 23 wurde sie in den weiteren Läufen

zweimal Dritte und damit Gesamtsiebte. Die

Belgier waren mit nur zwei Ladies angereist. Hier

rettete Jolien Vleminckx (11/12/12) mit dem 13. Gesamtrang

die Ehre der Belgier. Beste Deutsche wurde

Carmen Allinger auf Rang 9 mit den Plätzen

7/13/6. Gleich dahinter belegte die Jüngste im

Team, Fiona Hoppe, Rang 10 (9/10/9), eine beachtliche

Leistung mit ihrer 85-ccm-Maschine. Annika

Richter (15/15/13) wurde vor Maren Ruiters

(13/14/19) Fünfzehnte. Platz 22 ging an Nina Heimbüchel

(20/20/20). Die Familienmeisterschaft aus

der Schweiz wurde unter den Schwestern Zünd ausgemacht,

wobei Nina am Ende die oberste Treppe

bei der Familiensiegerehrung erklettern durfte. Mit

Rang 19 lag sie vor ihren Schwestern Katja (20.) und

Michelle (21.).

Die Open-Klasse startete mit einer Überraschung.

In der Startrunde kam der amtierende Champion

2014 und derzeitige Leader der EM-Wertung, der

Belgier Jilani Cambré, nur als Letzter bei der Zeitnahme

vorbei, was er aber in der ersten gewerteten

Runde schon mit Platz 22 korrigiert hatte. Im Verlauf

des Rennens konnte er sich mit einer rasanten Fahrt

Platz um Platz noch vorne schieben, was dann auf

Rang 6 endete. Vorne war derweil der stärkste Fahrer

des Tages auf Siegesfahrt, denn Kim Sörensen

ließ schon in den Trainings aufmerken, dass ein

Sieg wohl nur über ihn zu erreichen war. Sörensen

holte sich dann auch auf heimischem Sand den Gesamtsieg

mit drei Laufsiegen vor Cambré, der in den

beiden anderen Läufen jeweils bis auf den 2. Rang

fahren konnte. Für das englische Team konnte Jack

Cox hervorragende Sandfahreigenschaften zeigen

und nahm den 3. Rang mit auf die Insel. Bester

MON-Fahrer wurde mit Rang 4 Roy Hoeijmakers vor

dem Dänen Jim Bödker Sörensen. Das deutsche

Team war mit fünf Teilnehmern nach Hadsund gereist

und Christoph Selent erreichte mit Gesamtrang

9 die Top-10 in der Tageswertung.

• Text u. Fotos: Willi Jütten

IMBA-EM - Open + Ladies + MX2 Jugend + 85 ccm - 2. + 3. Lauf

Hadsund/B - 7.6.2015:

Gesamtergebnisse:

Open: 1. Kim Sörensen, DK; 2. Jilani Cambré, B; 3. Jack Cox, GB; 4. Roy

Hoeijmakers, NL; 5. Bodger Sörensen, DK; 6. Remco Doornwaard, NL;

7. Gino Cörvers, NL; 8. Jarno Verhorevoort, NL; 9. Christoph Selent, D;

10. Dave van Dun, NL.

Ferner: 16. Hendrik Naßheuer, D; 19. Tom Pölderl, D; 20. Julian

Horsch, D; 22. Sebastian Brenner, D.

Ladies: 1. Stephanie Laier, D; 2. Lianne Muilwijk, NL; 3. Eline Burgmans,

NL; 4. Gwenda Haans, NL; 5. Cynthia Swets, NL; 6. Suzy

Tausch, NL; 7. Line Dam, DK; 8. Demi Verploegh, NL; 9. Carmen Allinger,

D; 10. Fiona Hoppe, D.

Ferner: 14. Annika Richter, D; 15. Maren Ruiters, D; 19. Nina Zünd, CH;

20. Katja Zünd, CH; 21. Michelle Zünd, CH; 22. Nina Heimbüchel, D.

Stand: 1. Laier, 540 Punkte; 2. Muilwijk, 474; 3. Haans, 403; 4. Allinger,

337; 5. Burgmans, 332; 6. Brenda Wagemans, B, 301; 7. Swets,

288; 8. Hoppe, 275; 9. Ruiters, 275; 10. Emmy Schepmans, B, 270.

Ferner: 17. Richter, 197; 19. K.Zünd, 178; 20. N.Zünd, 176; 21. M.Zünd,

172; 23. Heimbüchel, 155; 25. Jessica Steiniger, D, 143; 27. Claudia

Perdieus, D, 125; 28. Sandra Keller, 121.

Nation Cup: 1. Niederlande, 1297 Punkte; 2. Deutschland, 1210;

3. Belgien, 854; 4. Schweiz, 542; 5. Dänemark, 427; 5. Großbritannien,

363.

85 ccm: 1. Lasse Junge, DK; 2. Mikey Adams, NL; 3. Bart Reijnders, NL;

4. Ronny Utzinger, CH; 5. Justin Klaus, NL; 6. Quinten Theunis, NL;

7. Elia Rigo, I; 8. Kevin Simons, NL; 9. Emil Vinding, DK; 10. Alex Nielsen,

DK.

Ferner: 11. Jan Müller, CH; 15. Fabian Trossen, D.

Endstand: 1. Utzinger, 204 Punkte; 2. Rigo, 196; 3. Reijnders, 188;

4. Adams, 183; 5. Quinten Theunis, NL, 170; 6. Müller, 148; 7. Jo Mesters,

NL, 130; 8. Trossen, 124; 9. Junge, 120; 10. Mattia Moressa, I, 119.

MX2 Jugend: 1. Thomas Rasmussen, DK; 1. Jacob Thomsen, DK;

3. Frans Swinkels, NL; 4. Jakob Teslak, DK; 5. Rasmus Bögild, DK;

6. Oliver Schmidt, DK; 7. Patrick Scremin, I; 8. Frederik Langagengaard,

DK; 9. Frederik Jörgensen, DK; 10. Nikolaj Morgensen, DK.

Endstand: 1. Swinkels, 194 Punkte; 2. Scremin, 188; 3. Henk Pater,

NL, 154; 4. Devin Sluijs, NL, 138; 5. Rasmussen, 120; 6. Ermes Dalla

Valeria, I, 120; 7. Thomsen, 108; 8. Alex Braga, I, 97; 9. Teslak, 90;

10. Federico Bianchi, I, 90.

IMBA-EM - Open + MX2 - Norley/GB

BRITEN HEIMSTARK

Vier Briten fuhren überragend auf dem schnellen

und harten Track in Norley in beiden IMBA-Klassen

auf das Siegerpodium. Die IMBA-Führung übernahm

der Niederländer Remco Doornwaard in der

Open und John Cuppen führt weiterhin die MX2 an.

In einem exzellent bearbeiteten Zustand präsentierte

sich die sandig-lehmige Crossstrecke in Norley

im Distrikt Cheshire. Nach der Aufgrubberung

wurde die 1600 Meter lange Strecke mehrmals gewässert.

Die Streckenführung ist nicht jedermanns

Sache, durchaus aber, von der Bodenkonsistenz

mal abgesehen, englischer, schneller Standard.

Eine hervorragende Organisation war die Voraussetzung

für den zunächst minutengenauen Ablauf.

Ein Sturz des Belgiers Junior Slegers und dessen

Versorgung auf der Strecke führte zur Startwiederholung

des zweiten Rennens, allerdings auch zur

Streichung der dritten Läufe der beiden IMBA-Klassen,

um die Veranstaltung wie geplant zu beenden.

Schade für den Belgier. Er lag nach Hadsund an

4. Position in der Tabelle. Eine weitere Sensation:

Beide Titelprotagonisten, nämlich der Tabellenführende

Jilani Cambré und sein Verfolger Jack Cox,

sind verletzt. Somit war der Weg frei für den Niederländer

Remco Doornwaard (17/5), der nun mit

2 Punkten vor Cambré die Tabelle anführt.

Richard Cannings (1/1) war es, der zusammen mit

seinem Landsmann Luke Dean (2/2) beide Rennen

der Openklasse dominierte. Wie ein Uhrwerk drehten

sie ihre Runden. Der IMBA-Meister von 2012,

Vincent Collet (5/3), lag im ersten Lauf nach dem

Start auf dem 10. Platz und eroberte das Podium

aufgrund des 3. Platzes im zweiten Rennen. Hier

hielt er sich ab Rennmitte den Niederländer Jarno

Verhorevoort (6/4) geschickt vom Leibe.

Der junge Deutsche Pascal Proenen (3/6) erzielte

ein achtbares Ergebnis. Lediglich 2 Punkte trennten

ihn von Collet. Im zweiten Rennen verbesserte er

sich zwar vom 9. Rang aus, es reichte allerdings nur

knapp für den 4. Gesamtrang vor Verhorevoort und

Meredith (4/7). Mit dem 7. Tagesplatz verbesserte

sich Christoph Selent (12/8) in der Tabelle vom

5. auf den 4. Rang und er konnte damit die „Englandtournee“

als Erfolg verbuchen. Hinter ihm landete

der nun Tabellenführende Niederländer Doornwaard

auf dem 8. Tagesrang. Auf den Plätzen folgten die

Briten Shaun Pierce (11/11) und Clinton Barrs (8/14).

In der MX2-Klasse ging es eher beschaulich, aber

dennoch sehr eng in der Tageswertung zu. Es gab einen

wechselnden Kampf zwischen Briten und Niederländern.

Welch hohes Potenzial die Briten über-

Start zum ersten Lauf der MX2: Luke Burton (12),

John Cuppen (2), Joshua van der Linden (4), Jeroen

van Teijlingen (3), Christian Gerhards (24), Ryan

Pottenger (18),Mike Braun (25), Christof Heck (29)

und Paul Neale (11) • Foto: Mike Wood


haupt haben, zeigte sich daran, dass gleich zwei

ihrer Aufstockfahrer auf dem Podium landeten.

John Cuppen (2/1) verteidigte das „Gelbe Trikot“

und teilte sich in der Tageswertung die Punkte mit

Luke Burton (1/2) vor seinem Landsmann Josh Waterman

(3/4). Vierter wurde der Niederländer Jacky

Tausch (6/3), der sich mit diesem Ergebnis in der Tabelle

vom 4. auf den 3. Platz verbesserte. Lewis King

(4/5) hatte im ersten Rennen vor allem mit dem Niederländer

Joshua van der Linden (5/6), im zweiten

Rennen mit seinem Landsmann Zac Stealey (10/7)

zu kämpfen. Dennis van Wordragen (9/8), Bruder

der zweifachen IMBA-Damen-Meisterin Nicky, wurde

Tagesachter vor Paul Neale (8/11). Neale, im vergangenen

Jahr an gleicher Stelle mit Schulterverletzung

im Pech, hatte sich mehr vom Rennen

versprochen, zumal er in Italien als Dritter das Podium

erreicht hatte. Er behält den 7. Tabellenplatz.

Fabio Tessari (12/9) konnte seine durchaus gute

technische Fahrweise, die er in Italien demonstriert

hatte, auf der schnellen und immer härter werdenden

Strecke nicht zum Erfolg bringen. Er begnügte

sich mit dem 10. Tagesrang. In der Tabelle fällt er auf

den 4. Platz zurück. • Text u. Fotos: Toni Luysberg

Weitere Informationen und Bilder: IMBA-MX.com

Die Sieger Jean-Marie Ains/Jacques Pillier (oben) und die

zweitplatzierten Carlo van Duijnhoven/Siebe van der Putten

IMBA-EM - Open + MX2 - 3. Lauf - Norley/GB - 21.6.2015:

Gesamtergebnisse:

MX2: 1. John Cuppen, NL; 2. Luke Burton, GB; 3. Josh Waterman, GB;

4. Jacky Tausch, NL; 5. Lewis King, GB; 6. Joshua van der Linden, NL;

7. Zac Stealey, GB; 8. Dennis van Wordragen, NL; 9. Paul Neale, GB;

10. Fabio Tessari, I.

Ferner: 12. Mike Adrian Braun, D; 20. Kristof Heck, D; 22. Michael Echle,

CH; 24. Christian Gerhards, D.

Stand (nach 3 von 7 Veranstaltungen): 1. Cuppen, 409 Punkte;

2. King, 371; 3. Tausch, 352; 4. Tessari, 328; 5. van Wordragen, 327;

6. van der Linden, 318; 7. Neale, 312; 8. Matt Ridgway, GB, 310;

9. Stealey, 290; 10. Jeroen van Teijlingen, NL, 251.

Ferner: 12. Gerhards, 213; 15. Martino Ierace, CH, 168; 20. Braun,

138; 29. Heck, 94; 31. Echle, CH, 87; 39. Kim Graf, CH, 54; 40. Christoph

Gautschi, CH, 42.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 1128 Punkte; 2. Großbritannien, 1077;

3. Italien, 713; 4. Frankreich, 521; 5. Deutschland, 445; 6. Belgien,

318; 7. Schweiz, 309.

Open: 1. Richard Cannings, GB; 2. Luke Dean, GB; 3. Vincent Collet, B;

4. Pascal Proenen, D; 5. Jarno Verhorevoort, NL; 6. Luke Meredith, GB;

7. Christoph Selent, D; 8. Remco Doornwaard, NL; 9. Shaun Pierce,

GB; 10. Clinton Barrs, GB.

Ferner: 13. Hendrik Naßheuer, D; 15. Tom Pölderl, D; 21. Mario Kern,

CH; 24. Philipp Elliker, CH; 25. Julian Horsch, D; 27. Sebastian Brenner,

D; 28. Kai Wirtz, D; 34. Phillip Vollenweider, CH.

Stand (nach 3 von 7 Veranstaltungen): 1. Doornwaard, 327 Punkte;

2. Jilani Cambré, B, 325; 3. Verhorevoort, 308; 4. Selent, 296; 5. Jack

Cox, GB, 291; 6. Junior Slegers, B, 272; 7. Dave van Dun, NL, 270;

8. Collet, 263; 9. Roy Hoeijmakers, NL, 262; 10. Edward Briscoe, GB,

228.

Ferner: 12. Naßheuer, 209; 19. Pölderl, 176; 20. Proenen, 172;

22. Horsch, 145; 23. Brenner, 135; 30. Kern, 106; 40. Dustin Fleck, D,

34; 41. Elliker, 33; 43. Wirtz, 29; 46. Vollenweider, 20.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 942 Punkte; 2. Großbritannien, 938;

3. Belgien, 895; 4. Deutschland, 746; 5. Dänemark, 640; 6. Frankreich,

396; 7. Schweiz, 159; 8. Tschechien, 155.

IMBA-EM - Seitenwagen

3. Lauf - St. Même le Tenu/F

HITZESCHLACHT

Es war sehr warm in St. Meme le Tenu und die Strecke

musste ständig bewässert werden. Im vergangenen

Jahr drohte das Rennen noch ins Wasser zu

fallen.

Die Lieblinge des französischen Publikums Jean-

Marie Ains/Jacques Pillier gewannen den ersten

und zweiten Lauf und wurden im dritten Durchgang

Fünfte. Jack Etheridge/Scott Grahame kamen im

ersten Lauf nicht in Fahrt und landeten auf Rang

25. Den zweiten Lauf konnten sie als Dritte beenden.

Im dritten Lauf wurden sie Zweite und verwiesen

Nick und Glenn Janssens auf Rang 3. Nach dem

Lauf entschuldigten sich Etheridge/Grahame bei

den Janssens-Brüdern. Das ist halt Racing. Für die

Janssens ging der Renntag mit einem 3. Gesamtplatz

hinter Carlo van Duijnhoven/Siebe van der

Putten zu Ende.

Zum ersten Mal in der belgischen IMBA-Geschichte

stand übrigens eine Frau als Beifahrerin im Boot eines

Gespanns, und zwar in dem von Dirk van Leeuw.

• Text u. Fotos: Luc Driesen; Übersetzung: Willi Jütten

IMBA-EM - Seitenwagen - 3. Lauf - St. Meme le Tenu/F - 5.7.2015:

Gesamtergebnisse:

Seitenwagen: 1. Jean-Marie Ains/Jacques Pillier, F; 2. Carlo van

Duijnhoven/Siebe van der Putten, NL; 3. Nick Janssens/Glenn Janssens,

B; 4. Ton van Keulen/Henry van de Wiel, NL; 5. Martin Krieg/Marius

Strauss, CH; 6. Frank Mulders/Joey van der Venne, NL; 7. Patrick

Greup/Roy Bijenhof, NL; 8. Jack Etheridge/Scott Grahame, GB; 9. Dan

Foden/Joshua Haynes, GB; 10. David Keane/Paul Horton, GB.

Ferner: 12. Fabian Hofmann/Eric Bindschädler, CH; 13. Mathias Stäger/Sascha

Kobel, CH; 18. Werner Pflugshaupt/Daniel Köppli, CH;

22. Gerd Franke/Michael Schmitz, D; 29. Ronny Gloor/Christophe

Zürcher, CH.

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen): 1. Janssens/Janssens,

454 Punkte; 2. van Duijnhoven/van der Putten, 453; 3. van Keulen/

van de Wiel, 410; 4. Krieg/Strauss, 388; 5. Greup/Bijenhof, 343;

6. Mulders/van der Venne, 333; 7. Etheridge/Grahame, 307; 8. Ains/

Pillier, 268; 9. Hofmann/Bindschädler, 266; 10. Stäger/Kobel, 239.

Ferner: 11. Pflugshaupt/Köppli, 236; 12. Kevin Bitsche/Dave Bertschi,

CH, 232; 22. Franke/Schmitz, 165; 24. André Knübben/Timo

Lange, D, 147; 27. Marco Boller/Simon Wälti, CH, 120; 28. Ronny

Gloor/Christoph Zürcher, CH, 117; 33. Dirk Döhmen/Michael Hopf, D,

87; 35. Ernst Forrer/Cedric Bettschen, CH, 74; 36. Peter Gruber/Pirmin

Hofmeier, D, 74.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 1212 Punkte; 2. Belgien, 998;

3. Schweiz, 992; 4. Großbritannien, 738; 5. Frankreich, 651;

6. Deutschland, 422.

MOTOCROSS

Ohlenberg

MCC Ohlenberg, A3 Bad Honnef-Linz

15./16. August

www.mcc-ohlenberg.de

stefanwester@gmx.de

MOTOCROSS

Weilerswist

MCC Weilerswist, A61 Weilerswist

22./23. August

www.MCC-Weilerswist.de

nc-thelenwo6@netcologne.de

Samstag 50/65, 85 Senioren,

MX2 Jugend, Damen, Senioren

Veteranen, Open Junioren

Sonntag PW 50 Mini, 50/85, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2/Open)

Seitenwagen, EM Open

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend, Damen, Senioren

Veteranen

Sonntag 50/85, Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren, Open Junioren

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2/Open)

Seitenwagen

75

MCE

August '15


MOTOCROSS DJMV + SÜDWESTCUP

76

MCE

August '15

Fischbach + Betra + Schweyen

Sandschlacht

Rekordschlacht

Hitzeschlacht

Der DJMV hat ein straffes Programm hinter sich:

Am 13./14.6. fand das vierte Rennen auf der Sandstrecke

in Fischbach statt, am 20./21.6. gastierte

der DJMV in Betra zum fünften Lauf unter besten Bedingungen

mit Rekordstarterzahlen und am 4./5.7.

wurde der sechste Lauf im französischen Schweyen

als reine Hitzeschlacht ausgetragen.

Kevin Winkle konnte in den Rennen in Fischbach

und Betra seinen Vorsprung bei den MX2 Senioren

ausbauen. In beiden Rennen waren die Starts von

Kevin nicht optimal, aber er konnte sich in allen vier

Läufen nach vorne kämpfen, um das Podium ganz

oben zu besteigen. Die Hitzeschlacht von Schweyen

war allerdings nicht sein Revier. Joey Rock holte sich

in beiden Läufen den 1. Platz und Kevin Winkle

musste sich jeweils mit Platz 2 begnügen.

In der kleinsten Klasse, 50 ccm, gab es kaum Veränderungen

zu den vorangegangenen Rennen. Felix

Schwartze dominiert weiterhin in dieser Gruppe.

Leon Heimann kämpft aber unermüdlich, um die Serie

von Felix zu brechen.

Der bisherige Dominator in der 65er Klasse Tom

Schettler war bei den letzten drei Rennen nur in Betra

am Start. Und auf seiner Heimstrecke musste

Tom das Podium auch noch Colin Wohnhas überlassen.

In allen sechs Läufen zeigte aber Justin Rock eine

konstante und sichere Leistung, sodass er die

Meisterschaftsführung vor Joe-Louis Kaltenmeier

übernommen hat.

Spannend werden die nächsten Rennen bei den MX

Senioren. Zwar scheint es mit Günter Schönburg einen

klaren Anwärter auf die Meisterschaft zu geben

– er gewann alle Rennen in Fischbach, Betra und

Schweyen, aber Charlie Widmann und Jürgen Häußler

liegen punktgleich auf Platz 2, dicht gefolgt vom

DJMV-Vorstandsvorsitzenden Rainer Schönecker.

Der 15-jährige Schüler Cino Peter drückt definitiv

der MX2-Junioren-Klasse seinen Stempel auf. Seine

Siege in Fischbach und Betra waren ungefährdet.

Obwohl er in Schweyen nicht startete, führt er die

Meisterschaft in dieser Klasse an. Max Hank lässt

aber nicht locker und rückt immer dichter auf. In

Schweyen hat Eric Schönburg erstmalig in dieser

Saison ins Geschehen eingegriffen und mit zwei

Laufsiegen für Aufmerksamkeit gesorgt.

In der Gluthitze von Schweyen holte sich Benedikt

Hauck den fünften Gesamtsieg in Folge in der MX1

Open. Nico Joannidis und Philipp Kappis folgen ihm

aber dicht auf den Fersen.

Pech hatte der bisherige meisterschaftsführende

Malik Schoch bei den 85er Junioren. Durch technische

Defekte in Schweyen musste er seine Führung

an den jungen Schweizer Remo Schudel abgeben.

Auch bei den 85er Senioren liegt ein Schweizer in

Führung. Nico Greutmann konnte mit seinen guten

Platzierungen sowohl in Fischbach als auch Betra

und Schweyen seine Spitzenposition verteidigen.

Ruben Schmid liegt aber nur noch 17 Punkte hinter

ihm. • Text: DJMV; Fotos: Markus Wolf

Details und weitere Information auf www.djmv.de

Zu den Fotos (von oben nach unten):

Cino Peter führt klar die MX2-Junioren-Klasse an

MX1: Nico Joannidis (116), Philipp Kappis (79), Benedikt Hauck

(411), Robin Kofink (934), Randy Wendler (317), Maximilian Hug

(345) und Sven Geroschus (9)

Harter Kampf um den Holeshot-Award bei den MX Senioren: Jürgen

Häußler (92) und Günter Schönburg (68) vor Ralf Lüttger (96), Rainer

Schönecker (13), Herbert Müller (3), Karl Wiedmann (32), Klaus-

Dieter Hechtel (67), Thomas Weinbuch (57) und Heinz Bernauer (8)

Eng geht es zwischen Kevin Winkle (54) und Joey Rock (297)

bei den MX2 Senioren zu


Südwestcup

Ettringen

Schräglage beim

Tanz auf dem Vulkan

Ein neues Fahrerlager sollte es den Teilnehmern des sechsten Rennens um den

Südwestcup wohl etwas leichtermachen, ihre Gespanne für das Wochenende

in der Vulkaneifel abzustellen. Leider blieb es nur bei dem Versuch, denn diejenigen,

die noch einen Platz im ausgewiesenen Fahrerlager bekamen, mussten

ihren Wohnwagen oft abenteuerlich unterbauen. Viele, die später am Abend

kamen, fanden erst gar keinen Platz mehr und mussten sich am Rande eines

Feldwegs eine Bleibe suchen. Das gute Wetter und der gut ausgearbeitete Zeitplan

machten das aber wieder wett, alles in allem also eine gelungene Veranstaltung!

Eines noch vorweg: Es gab ein paar Unfälle, nach denen die Fahrer

per Krankenwagen oder auch Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurden.

Unseren Informationen nach geht es den Jungs aber gut. Sie haben wohl

„nur“ starke Prellungen erlitten.

Die 50er Klasse ist dieses Jahr leider etwas unterbesetzt, ganze drei Fahrer gingen

an den Start. Wie schon bei den letzten Rennen konnte Kevin Bento Mendes

am Ende des Tages ganz oben auf dem Podest seinen Pokal in Empfang

nehmen. Marius Böhle folgte auf der 2 und Kevin Maaß belegte den 3. Rang. Etwas

Verwirrung gab es beim Zieleinlauf. Die Transponderschleife liegt hinter

einer Kurve, doch die Jungs fuhren nach der Zielflagge gerade aus und ließen

so die Schleife aus. Die Zeitnahme hatte aber alles im Blick und konnte die Fahrer

in der richtigen Reihenfolge notieren.

In der 65er Klasse konnte sich Jayson Alles im Zeittraining schon ein wenig vom

Verfolgerfeld absetzen, ihm folgten der Luxemburger Jamie Heinen und Fabian

Kling und so war auch der Zieleinlauf im ersten Durchgang. Den Startsieg holte

sich noch Luca Höltenschmidt, aber Alles konnte recht schnell die Führung

übernehmen. Heinen arbeitete sich vom 6. Platz aus nach vorne. Vor allem in

den Whoops konnte er viel Zeit gutmachen und an Kling und Höltenschmidt

vorbeiziehen. Ähnlich der zweite Rennlauf, Höltenschmidt Startsieger, aber Alles

und Heinen zogen gleich vorbei. Luca Schmidthäusler belegte den 4. Rang

und Kling kam über den 5. Platz nicht hinaus.

Bereits im Zeittraining zeigte Christopher Robert, dass er die volle Punktzahl

mitnehmen möchte und legte gut zwei Sekunden Vorsprung auf Tim Scholtes

und Lukas Kuntz hin. Leandro Lüdi, Ben Merg und Nick Hofstetter kamen beim

ersten Lauf am besten vom Gatter weg, aber Robert übernahm schnell die Spitzenposition

und gab sie auch nicht mehr ab. Merg konnte sich recht lange in

der Top-Fünf halten, bis er dann gegen Ende des Rennens auf den 7. Platz abrutschte.

Ein plattes Hinterrad bremste Hofstetter aus, auf dem 3. Platz liegend

musste er das Rennen ganz langsam und im Stehen zu Ende fahren und konnte

nur noch die Punkte für Platz 12 mitnehmen. Robert, Merg und Schneider führten

im zweiten Rennen das Fahrerfeld in die erste Runde, wobei es Schneider

zum Schluss auf den 5. Platz schaffte und Merg wieder auf dem 7. Rang einlief.

Besser lief es für Nick Hofstetter. Mit frischer Luft im Hinterrad konnte er auf

den 4. Platz fahren. Hart, aber fair wurde um die Plätze im Mittelfeld gekämpft.

Julian Recktenwald, Maurice Dorschner und Tijay Heinen schenkten sich nichts

und als Recktenwald sich in einer engen Kurve selbst ausbremste, nutzten die

beiden anderen die Gelegenheit und fuhren vorbei, wobei sich Heinen auch

gleich noch Dorschner mitschnappte.

Sandro Luca Sauer vor Tomas Pravda und Max Ernst Grigo, so die Reihenfolge

im Zeittraining der Cup-Klasse, die mit 33 Fahrern richtig gut besetzt war. Den

Start zum ersten Rennen konnte Andreas Jung für sich entscheiden, aber Pravda

übernahm noch in der ersten Runde die Spitze und führte bis zum Zieleinlauf.

Grigo konnte sich von 8 auf 2 vorkämpfen und auf dem 3. Platz folgte Joao

Baretto Costa. Gleicher Zieleinlauf auch im zweiten Durchgang. Costa und Sauer

kamen auf 4 und 5. In der Tabelle konnte sich Grigo nun mit 10 Punkten Vorsprung

etwas von seinen Verfolgern absetzen.

Das Zeittraining bestritt die MX2 Jugend

zusammen mit der Prestige und

hier konnte MX2ler Nico Müller sich

knapp vor den führenden der Prestige-Klasse,

Mike Luxembourger, setzen.

Gastfahrer Felix Hoffmann, Nils

Neumüller und Tom Oster folgten. Im

Rennen startete dann jede Klasse für

sich.

Justin Schnur war es, der das Feld die

ersten beiden Runden anführte, bevor

Nico Müller die Zügel in die Hand

nahm und auch nicht mehr abgab. In

Runde 6 konnten auch noch Oster

und Dennis Zmija-Kalinowski an

Schnur vorbeiziehen. MX2-Neuling

David Cherkasov hielt sich auf dem

sehr guten 5. Platz. Den zweiten Lauf

führte Denny Hector an, bis sich Müller

wieder an die Spitzenposition

Cup-Klasse beim Start: Andreas Jung (199), Joao

Barreto Costa (23), Sascha Mayer (5), Dennis schob und dort auch blieb. Oster

Griethe (75), Max Ernst Grigo (74), Nico Krächan konnte sich nach einem schwachen

(77), Yvan Thilmany (69) und Nikolas Meyer (73)

Start auf die 2 vorkämpfen. Kalinowski

3. Rang, Schnur und Hector

auf dem 4. bzw. 5. Platz. Fynn Schwab, der während der Saison von der 85er in

die MX2-Klasse wechselte, belegte zwar den letzten Platz, man konnte aber

deutlich sehen, wie wohl er sich auf dem großen Motorrad fühlt und dass der

Wechsel mitten in der Saison die richtige Entscheidung war.

Mike Luxembourger hat bisher jedes SWC-Rennen gewonnen und genau so war

es auch in Ettringen. Die Gastfahrer Raths und Luxembourger wechselten sich

immer mal an der Spitze ab, wobei Luxembourger zum Schluss die Nase vorne

hatte. Ramon Jäckle, der ein starkes erstes Rennen fuhr, konnte den 3. Platz erreichen.

Merlin Dietzel erwischte einen schlechten Start, konnte sich aber noch

vom 10. auf den 5. Platz vorkämpfen und blieb somit hinter Ludwig Säger, der

nach seinem Startsieg auf dem 4. Platz einlief. Nicolas Schummer kam im zweiten

Durchgang am besten weg, musste aber schon in der ersten Runde Luxembourger

die Führung überlassen. Für Schummer endete das Rennen auf Platz 4,

dazwischen kämpften sich Neumüller auf den 2. und Säger auf den 3. Platz.

Dietzel wieder auf dem 5. Rang und Jäckle etwas enttäuschend auf der 7.

Bei den Senioren legte Michael Spengler im Zeittraining die beste Rundenzeit

hin, gefolgt von Siegfried Klein und Tabellenführer Lutz Gerlach. Im ersten

Rennlauf gab es ein munteres Wechselspiel an der Spitze. Thomas Pfeil konnte

den Start gewinnen, wurde nach zwei Runden von Siegfried Klein abgelöst, der

wiederum in Runde 6 die Führung an den späteren Gewinner Michael Spengler

abgeben musste. Thomas Gros und Lutz Gerlach konnten auf dem 2. und

3. Rang das Rennen beenden. Für Holeshot-Sieger Pfeil reichte es nur zum

6. Rang. Bis zur fünften Runde wechselten sich Spengler und Pfeil mit der Führungsarbeit

im zweiten Lauf ab und auch hier hatte sich Spengler am Schluss

die 25 Punkte gesichert. Gewohnt routiniert fuhr Gerlach auf den 2. Platz, ihm

folgten Klein und Lehner. • Text: Tanja Dorschner; Fotos: André Imparato

Südwestcup - 5. + 6. Lauf - Niederwürzbach + Ettringen - 6./7.6. + 21.6.2015:

Ergebnisse - Niederwürzbach:

50 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Kevin Bento Mendes; 3. Anton Ronneburger; 4. Kevin Maaß; 5. Marius Böhle.

65 ccm: 1. Jayson Alles; 2. Luca Höltenschmidt; 3. Jamie Heinen; 4. Fabian Kling; 5. Luca Schmidthäusler.

85 ccm: 1. Christopher Robert; 2. Lukas Kunz; 3. Tim Scholtes; 4. Leandro Lüdi; 5. Damian Schneider.

MX2 Jugend: 1. Tom Oster; 2. Dennis Zmija-Kalinowski; 3. Jan-Thore Kaulbach; 4. Justin Schnur; 5. Slimane Müller.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Felix Hoffmann; 3. Philipp Kappis; 4. Ludwig Säger; 5. Merlin Dietzel.

Cup: 1. Yvan Thilmany; 2. Candido Braijo Daporta; 3. Joao Barreto Costa; 4. Andreas Jung; 5. Max Ernst Grigo.

Senioren: 1. Dirk Spaniol; 2. Lutz Gerlach; 3. Johannes Steinel; 4. Volker Weingart; 5. Ingo Hinzmann.

MX2 Jugend: 1. Tom Oster; 2. Dennis Zmija-Kalinowski; 3. Jan-Thore Kaulbach; 4. Justin Schnur; 5. Slimane Müller.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Felix Hoffmann; 3. Philipp Kappis; 4. Ludwig Säger; 5. Merlin Dietzel.

Ettringen - 50 ccm: 1. Kevin Bento Mendes; 2. Marius Böhle; 3. Kevin Maaß; 4. Simon Gros.

65 ccm: 1. Jayson Alles; 2. Jamie Heinen; 3. Luca Höltenschmidt; 4. Fabian Kling; 5. Luca Schmidthäusler.

85 ccm: 1. Christopher Robert; 2. Tim Scholtes; 3. Lukas Kunz; 4. Leandro Lüdi; 5. Damian Schneider.

MX2 Jugend: 1. Nico Müller; 2. Tom Oster; 3. Dennis Zmija-Kalinowski; 4. Justin Schnur; 5. Denny Hector.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Ludwig Säger; 3. Nils Neumüller; 4. Ramon Jäckle; 5. Merlin Dietzel.

Cup: 1. Tomas Pravda; 2. Max Ernst Grigo; 3. Joao Barreto Costa; 4. Sandro Luca Sauer; 5. Candido Braijo Daporta.

Senioren: 1. Michael Spengler; 2. Lutz Gerlach; 3. Thomas Gros; 4. Siegfried Klein; 5. Christian Lehner.

Stände (nach 6 von 9 Veranstaltungen) - 50 ccm: 1. Mendes, 200 Punkte; 2. Ronneburger, 88.

65 ccm: 1. Alles, 242 Punkte; 2. Höltenschmidt, 220; 3. Kling, 184; 4. Heinen, 182; 5. Schmidthäusler, 163.

85 ccm: 1. Lüdi, 237 Punkte; 2. Scholtes, 229; 3. Kunz, 220; 4. Robert, 194; 5. Nick Hofstetter, 178.

MX2 Jugend: 1. Oster, 234 Punkte; 2. Müller, 200; 3. Zmija-Kalinowski, 176; 4. Kaulbach, 156; 5. Müller, 155.

Prestige: 1. Luxembourger, 225 Punkte; 2. Säger, 201; 3. Neumüller, 161; 4. Jäckle, 152; 5. Dietzel, 152.

Cup: 1. Grigo, 200 Punkte; 2. Daporta, 190; 3. Thilmany, 175; 4. Jung, 173; 5. Nico Kluge, 162.

Senioren: 1. Gerlach, 230 Punkte; 2. Hinzmann, 179; 3. Thomas Pfeil, 169; 4. Weingart, 165; 5. Lehner, 163.

77

MCE

August '15


CROSS-COUNTRY - LEUTERSHAUSEN

MAXXIS Cross Country Meisterschaft - Leutershausen

Der Tower für

den Überblick

Waldpassage

HEISSE PREMIERENKISTE

Beim dritten Lauf zur MAXXIS Cross Country Meisterschaft 2015 in Leutershausen

ging es heiß her! Selten war ein Lauf in der Pro-Klasse der

Bikes so spannend. Zwei Stunden lang duellierten sich Kevin Zdon und

Christian Weiß um den Sieg – mit dem glücklicheren Ende für Weiß bei

einer perfekten Premiere für den GCC-Neuveranstalter aus Ansbach.

Chris Weiß

im Anflug

78

MCE

August '15


Beeindruckende

Kulisse zur Premiere

in Ansbach

Gute Stimmung mit

den Maxxis-Babes

Siegerehrung

Pro: Chris Weiß

ganz oben

Ready to race

Der MC Ansbach hatte seine MX-Strecke an die

Cross-Country-Anforderungen angepasst. Zwar

waren immer noch MX-Skills gefragt, aber ein

schönes Waldstück, einige Highspeed-Passagen

auf dem angrenzenden Acker und auch einige

technisch anspruchsvolle Passagen machten Lust

auf mehr.

Nach dem Holeshot-Sieg von Christian Weiß vor

Kevin Zdon im Finallauf der Bikes lief das gesamte

Rennen zwischen den beiden Rad an Rad – bis in

die letzte Runde. Beim Sprung über den großen

Table war die Welt für Zdon noch in Ordnung, doch

nach der Landung rutschte der Kawasakifahrer in

den Zaun. Das Absperrmaterial verfing sich im Hinterrad

und er konnte Weiß in der brütenden Hitze

nicht sofort folgen. Damit war der erste Saisonsieg

für Chris Weiß gemacht.

Als Dritter kam Michi Herrmann ins Ziel: „Ich konnte

zu Beginn noch folgen, doch dann hatte ich einen

Sturz. Als ich aufstand und einmal tief durchschnaufte,

hat mich die Hitze hier einfach

eingeholt. Da darfst du nicht stehen bleiben.“

Herrmann war schon am Samstag ein paar Runden

als Gastfahrer gestartet, um die Strecke kennenzulernen.

Doch die Strecke war nach insgesamt

710 (!) Teilnehmern und rund 10.000 Runden am

Sonntag deutlich verändert.

Nicht am Start war Titelverteidiger Kornel Nemeth,

obwohl sein Motorrad an der Startlinie stand. Der

gebürtige Ungar war am Freitag bei den X-Games

in den USA gestartet und danach gleich zurückgeflogen,

um bei der GCC mit dabei zu sein. Doch

sein Anschlussflug hatte Verspätung, sodass er es

nicht mehr schaffen konnte.

In der Gesamtwertung übernahm Chris Weiß die

Führung vor Kevin Zdon und Michael Herrmann.

Nemeth muss Ansbach als Streichergebnis setzen.

Anstelle von Nemeth schlug ein anderer Ungar in

Ansbach zu. In der Expert-Klasse wiederholte Norbert

Zsigovits seinen Erfolg von Triptis. Der Junge

ist ein Gewächs der Nemeth-Motocross-Schule

und „Klassenbester“. Auf den 2. Platz kam Daniel

Weiß, der damit die Gesamtführung in dieser Klasse

übernahm. Mit dem US-Amerikaner Eddie Hernandez

gewann in Leutershausen erneut kein Unbekannter

den Start. Im Gegensatz zu den letzten

Rennen konnten sich die Mitfavoriten Max Freund

und Richart Schmidt dieses Mal aber direkt hinter

dem Führenden einordnen. Bis zum Ende der ersten

Runde war auch Kevin Ristenbieter mit dran,

der dann auch schnell in Führung ging und diese

bis ins Ziel nicht mehr abgab. Für Max Freund endete

das Rennen durch einen Motorschaden.

Schmidt focht einen beinharten Zweikampf mit

Frank Geiling aus, den er am Ende noch auf den

letzten Podiumsplatz verweisen konnte. In der

Meisterschaft führt Kevin Ristenbieter vor Richart

Schmidt und Frank Geiling.

Bei den „Dickschiffen“ der ATV holte sich auf der

knüppelharten Strecke Daniel Fischer den Sieg vor

Christian Böhnke und Alfred Schäfers. Fischer

führt auch in der Meisterschaftswertung vor Uldis

Freimanis und den punktgleichen Christian Böhnke

und Alfred Schäfers.

• Fotos: Robert Pairan, BABOONS

Alle Infos und Ergebnisse unter www.xcc-racing.com

Michi Herrmann

ausgepowert

79

MCE

August '15


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

2016 kann

Auch wenn die aktuelle Saison erst bei der Halbzeit angekommen ist,

sind in Hetendorf bereits die ersten 2016er Modelle am Lager. Neben

Husqvarna schicken auch Yamaha und Beta bereits die ersten neuen

Bikes ans Startgatter. Und genau dort sah man auch die Kiedrowski-

Racing-Teamfahrer in den letzten Wochen häufig, denn es standen

wieder einige Rennen auf dem Programm.

Die ersten 2016er Modelle sind

bereits angekommen ...

Allen voran waren es Thomas und Stephan Preuss, die bei der Rallye-

WM auf Sardinien am Start waren und als eines der wenigen Privatteams

das Ziel sahen ... tolle Leistung!

In der Offroadscramble-Meisterschaft ging es bei den Läufen in Klein

Pretzier (Uelzen) und in Plate bei Schwerin um wichtige Meisterschaftspunkte.

In der Klasse 1 zeigte Aufsteiger Tom Bahlke besonders

an den Hindernissen in Klein Pretzier echte Skills und durfte sich

am Ende über einen Platz auf dem Podium freuen. Carlo Harms holte

in der Klasse 2 in Plate ebenfalls einen Podiumsplatz. Tobias Dreyer

motivierte seine neue Honda CRF 250 anscheinend so sehr, dass er

damit auf Anhieb den 2. Platz in der Klasse 3 einfuhr. Weiterhin stark

unterwegs ist Johanna Jähn bei den Damen, sie siegte erneut in Klein

Pretzier und führt auch weiterhin die Meisterschaftstabelle an. Ebenso

dominant ist Marvin Goll in der Jugendklasse – er scheuchte seine

neue Husqvarna TC 125 bei beiden Veranstaltungen zum Sieg und

führt ebenfalls die Meisterschaftstabelle klar an. Ein weiterer Fahrer

auf dem Podium in Klein Pretzier war Lars Baumgartner, der sich auf

den 3. Platz bei den Senioren kämpfte.

Beim ADAC Motocross Nordcup in Mölln waren ebenfalls wieder einige

Teamfahrer am Start. Allen voran war es Mathias Linke, der zwei

grandiose Rennen fuhr und sich über den 2. Gesamtrang freuen konnte.

Beim Niedersachsen-Cup sieht der Zwischenstand wie folgt aus:

Kim Koch führt bei den 65ern, aber auch Jannes Wittig ist ein starker

Nachwuchspilot, der noch von sich hören lassen wird. Akira Thormann

und Corinna Wegner liegen bei den Ladies auf den Plätzen 2 und 4 in

der Meisterschaft und der Meister vom letzten Jahr, Robin Birkenfeld,

steht aktuell bei den Lites auf dem 4. Rang.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist bereits seit einigen

Jahren der offizielle Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna-Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch

Beta- und Gas-Gas-Händler. Im Juni ist mit dem offiziellen Yamaha-

MX-Stützpunkt für Norddeutschland eine weitere starke Marke hinzugekommen.

Neben Probefahrt-Bikes vor Ort wird es ab sofort natürlich

auch die Yamaha-Original-Ersatzteile und -Zubehör für die Blauen

direkt vor Ort geben. Nutzt den Service und profitiert von den schnellen

Lieferzeiten und von den fairen Preisen durch den Direktbezug

über Yamaha Deutschland ohne weitere Zwischenhändler ...

Mathias Linke – starke

Leistung in Mölln

Sponsored by P.O.W.

Pro Offroad Wash – Marvin

Goll siegte in Uelzen

und in Plate

Husky24 – der

neue Husqvarna-

Onlineshop

80

MCE

August '15


kommen

Ein Highlight wartet auf euch: Sichert euch einen Platz für euren Traum-

Urlaub ... mit Kiedrowski Racing nach Kalifornien zu Halfpro! Vom 10. bis

zum 21.2.2016 geht es in das Mekka des Motocrosssports! Fliegt mit

Kiedrowski Racing in die USA, fahrt auf den kalifornischen Traumstrecken

und seht euch nebenbei noch das AMA-Supercross-Event in San

Diego live for Ort an! Bei Interesse einfach anrufen unter 05052 912798

oder Mail an kontakt@kiedrowski-racing.de.

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing

eine Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile

bequem raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen

können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und

der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert

von 99 Euro.

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile

nutzen, die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing

hat!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann

sich sehen lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich

Sportfahrerprogramme verschiedener Hersteller – und das nicht nur für

Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-

F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer

top Konditionen und interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben Ersatzteilbudget und

Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen. Auch bei den neuen

Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/

Pokal- und GCC-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot

machen, Tel. 05052 912798.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler

Top Brands • Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol

Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-

Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter Hannover und

TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch optisch

immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.buy-mx.de

Jannes Wittig – einer

der starken Nachwuchsfahrer

im Team

Thomas und Stephan

Preuss bei der Rallye-

WM auf Sardinien


INTERVIEW - OTTO FREUND

Ottos Schlacht

In unserer Juni-Ausgabe hatten wir die Gelegenheit, das Racebike von Extrem-

Enduro-Spezialist Otto Freund genauer unter die MCE-Lupe zu nehmen. Der

Test fand nur wenige Wochen vor dem Extrem-Enduro-Highlight des Jahres,

dem Erzbergrodeo, statt. Otto konnte das härteste Eintagesrennen der Welt im

Jahre 2014 als Dreißigster beenden. Und wer am Erzberg einmal eine Zielankunft

am berühmten „Red-Bull-Bogen“ feiern durfte, möchte dieses Ziel natürlich

erneut erreichen! Jedoch gestaltete sich heuer insbesondere das Hare

Scramble mit seiner neuen Streckenführung über 35 brutale Offroadkilometer

als ganz spezielle Herausforderung. Hinzu gesellten sich für den Erzberg eher

untypische Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und das über alle vier

Veranstaltungstage hinweg! Wir wollten wissen, wie sich Otto am Berg der

Berge geschlagen hat und haben nachgefragt.

MCE: Hallo Otto, knapp ein Jahr nach deiner Zielankunft sitzen wir wieder zusammen und plaudern

über deine Erlebnisse am steirischen Berg aus Eisen, der es ja in diesem Jahr ganz besonders

ernst mit euch Fahrern gemeint hat. Leider hat es in diesem Jahr nicht geklappt, erneut den „Red-

Bull-Bogen“ im Zielbereich zu durchfahren. Aber bevor wir dazu kommen, lass uns zunächst von

vorn beginnen. Wie gestalteten sich die Vorbereitungen heuer? Und wie gestalteten sich die ersten

Tage am Berg?

Otto Freund: Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen, das Jahr 2015 ist definitiv in die Geschichtsbücher

eingegangen. Aber zurück zur Frage. Die Vorbereitungen hätten kaum besser laufen können,

denn ich hatte die Möglichkeit, in einem Steinbruch zu trainieren und mir so quasi meinen eigenen

„Mini-Erzberg“ zu bauen. Das war, so würde ich sagen, die optimale Vorbereitung. In

Sachen Fitness war ich ebenfalls genau im Plan, sodass ich im Prinzip bestens gewappnet nach Eisenerz

aufbrechen konnte. Aus der Erfahrung heraus hatten wir einen Stellplatz für unseren Wohnwagen

oberhalb des Family-Paddocks gewählt. Dort geht es in der Regel nachts etwas ruhiger als

im „normalen“ Fahrerlager, indem bekanntlich ordentlich die Post abgeht, zu ;-). Der Schlafplatz

wird oft unterschätzt, ist aber gerade am Erzberg enorm wichtig. In den ersten Tagen kristallisierte

sich schnell heraus, dass das heiße Wetter eine große Rolle spielen würde. Dementsprechend habe

ich versucht, mich so gut es ging zu schonen.

Wie kann man sich am Erzberg schonen?

Das ist in der Tat schwierig ;-). Einfach gesagt, konnte

ich durch die Starts der letzten Jahre etwas von

meiner Streckenkenntnis profitieren. Es ist extrem

kraftraubend, wenn man sich als Fahrer im Vorfeld

alle Sektionen anschauen möchte. Das heiße Wetter

hat das in diesem Jahr noch um ein Vielfaches anstrengender

gemacht. Daher habe ich beschlossen,

mir nur die signifikanten

Passagen wie beispielsweise „Carls

Diner“ anzuschauen. Die Klassiker

wie Wasserleitung, Badewanne,

Zumpferlwald, Machine

oder Elevator sind fast in jedem

Jahr identisch.

Es gab allerdings im Vorfeld, wie

fast in jedem Jahr, die wildesten

Spekulationen über einige

neue und vor allem geheime

Streckenabschnitte

im Hare

Scramble. Habt ihr

als Fahrer da etwas

mitbekommen?

Na ja, das ist, wie du schon sagst, fast immer so. Deshalb bin

ich froh über meinen Betreuer, der natürlich versucht, derartige

Sachen herauszubekommen und auch schon mal die

komplette Strecke abläuft! Später versucht man dann, alle

Informationen zu bündeln und so einen kleinen „Schlachtplan“

zu entwickeln. Das ist aber alles Theorie. Wenn man

mit seinem Motorrad inmitten einer der riesigen Auffahrten

hängt, nutzt einem der beste Plan nichts ;-)

Das ist wahr und trifft wohl nirgends besser zu als am Erzberg!

Auch 2015 galt es, sich im Prolog gegen mehr als 1500

Starter durchzusetzen, um sich einen der begehrten Startplätze

am Sonntag zu sichern. Der Sprung in die Top-500 ist für einen

geübten Piloten nicht unbedingt schwierig, jedoch ist das angepeilte

Ziel stets die erste Startreihe und damit eine Prologzeit innerhalb

der schnellsten 50 Fahrer. Wie gestaltete sich der Prolog aus deiner

Sicht?

Absolut richtig! Wie schon erwähnt, war es in diesem Jahr staubtrocken.

Die Schwierigkeit war also mehr oder weniger, freie Sicht zu haben.

Es geht über 13 Kilometer Highspeed vom Fuße des Berges bis hinauf

zum Gipfel, hast du da einen langsamen Fahrer vor dir und läufst

auf, musst du ewig in seiner Staubwolke fahren – das kostet dich Zeit

ohne Ende. Ich selbst konnte von meiner niedrigen Startnummer, resultierend

aus meinem Vorjahresergebnis, profitieren. Die Strecke

war am Freitagmorgen noch recht griffig und die Staubentwicklung

hielt sich auch in Grenzen. Als Dreißigster auf die Prologstrecke zu gehen,

war schon ein Erlebnis! Glücklicherweise konnte ich ohne größere

Fehler hinauf zum Gipfel fahren und mich mit einer Zeit von

12:00:233 Minuten für die erste Startreihe qualifizieren.

Viele der Werksfahrer nehmen den Prolog nur am ersten Tag (Freitag)

in Angriff und verzichten auf den Start am Samstag. Du hattest eine

gute Zeit und bist auch am Samstag gefahren, warum?

Man denkt immer, man ist zu langsam gefahren. Außerdem weiß man

nie, was die Konkurrenten machen und ob diese am nächsten Tag

nicht doch schneller sind. Abends geht man seine Fahrt nochmals im

Kopf durch und ist dann der Meinung, es ginge schneller. Deshalb bin

ich auch am Samstag an den Start gegangen, habe auch gedacht, ich

könnte mich verbessern. Aber dem war letztendlich nicht so – ich war

mehr als 9 Sekunden langsamer! Klar, die Strecke wird bei mehr als

1500 Piloten nicht besser!

Das hieß Startplatz 44 für das Hare Scramble, das sich zum wohl härtesten

Erzbergrodeo in der bisherigen Geschichte entwickeln sollte.

Wie war es, als du am Sonntag in der ersten Reihe stehend auf das

Startsignal gewartet hast?

82

MCE

August '15


Puh, dieses Gefühl kann man nur schwer beschreiben. Man versucht

ruhig zu bleiben, dennoch ist es eine Mischung aus purem Adrenalinn

und höchster Konzentration. Du fokussierst dich auf Karl Katoch und

Heinz Kinigadner und wartest, bis die zwei die Startflagge schwenken.

Ab dann gibt’s nur noch Vollgas und es gilt, die ersten Steilauffahrten

ohne Crash zu bewältigen.

Wie wir erfahren haben, ist dir dieses Jahr jedoch genau das passiert,

oder?

Ja, leider. Klar war, dass es viel Staub geben würde. Aber dass die

Staubentwicklung nach wenigen Metern bereits dermaßen groß sein

würde, dass man kaum mehr Sicht hat, hätte ich nicht erwartet. Inmit-

ten der ersten Steilauffahrt bin ich deshalb auch mit einem Fahrer kol-

lidiert, den ich in dieser riesigen Staubwolke nicht sehen konnte. An-

schließend ging es mit Standgas im dritten Gang weiter über die

Steintrassen. Das war zwar nervig, ich musste in dieser Situation aber

clever fahren, denn Boden gutmachen konnte ich erst an späterer

Stelle. Am dritten Steilhang ging dann kurze Zeit nichts mehr,

hier blieb mir nur die Möglichkeit, so weit zu fahren, wie es geht,

um mich dann per Seil hochziehen zu lassen. Als sich das Fahrerfeld

etwas auseinanderzog, konnte ich zum Glück einige Positionen

gutmachen und mir so eine einigermaßen gute Ausgangsposition

für die folgenden Schlüsselstellen herausfahren.

Wie beispielsweise die brutale Steilauffahrt im Wald bei Checkpoint

6, die man ohne fremde Hilfe im Prinzip nicht bewältigen

kann. Dort gilt es, ein gutes Helferteam zu haben, um sich

schnell per Seilzug hinaufziehen zu lassen! Eine unter Insidern

durchaus bekannte Stelle, die die breite Masse allerdings

selten zu Gesicht bekommt.

Ab wann wurde es in diesem Jahr so richtig haarig

für dich?

Bis zum ersten „No Help“-Checkpoint (Machine),

der mittlerweile kein wirkliches Hindernis mehr

darstellt und auch darüber hinaus lief es im Prinzip

super. Eine Passage, die schon zur „No-Help-Zone“

gehörte und auf die mich mein Betreuer im Vorfeld

aufmerksam machte, blieb mir besonders im Gedächtnis.

Eine Auffahrt etwa bei Checkpoint 12, die

fast senkrecht, nahezu zwei Meter, hoch ging und

von vielen als unfahrbar deklariert wurde. Hier half

nur der sogenannte „Motorrad-Weitwurf“, also das

Motorrad mit beherztem Gasstoß den Hang hinauf

schnipsen zu lassen – ein erster Vorbote auf das,

was noch kommen sollte. Entscheidend war für

mich „Carls Diner“, das berühmte nicht enden

wollende Steinfeld, das in diesem

Jahr doppelt so lang war! Dort bin ich

nach exakt zwei Stunden Fahrzeit angekommen

und sollte noch einmal weitere

zwei Stunden benötigen, um dieses

hinter mich zu bringen! Schon die

Einfahrt in diese Sektion über eine irrsinnige

Steilabfahrt war ein Abenteuer

für sich. Die Hitze inmitten

der riesigen Felsbrocken

war fast unerträglich und

hat mir Meter für Meter

die Kraft geraubt. Der

absolute Motivationskiller

war jedoch ein

anderer – nur wenige

hundert Meter entfernt

kämpfte die

Spitzengruppe um

Graham Jarvis, Jonny

Walker, Alfredo Gomez und Andi Lettenbichler. Durch Betreuer,

Streckenposten, den ständig an einer Stelle kreisenden TV-Hubschrauber

und andere Fahrer habe auch ich mitbekommen, dass

die Jungs festhängen. Uns wurde dann gesagt, dass die Spitzenpiloten

dort mittlerweile seit 45 Minuten stehen. Da wird einem

schlagartig klar, das Ziel wird man definitiv nicht erreichen! Das

hat zur Folge, dass sich nun nicht nur der Körper, sondern auch der

Kopf gegen die Strapazen zur Wehr setzt. Letztendlich war für mich

an Checkpoint 15 (Carls Diner) Schluss.

Nun, beim Blick auf die Ergebnisliste fällt auf, dass du zum einen

wie schon im Vorjahr den 30. Gesamtrang eingefahren hast und zudem

zweitbester Deutscher Fahrer (hinter Andi Lettenbichler) geworden

bist! Was sagst du zu dieser Leistung?

Ja, das ist richtig und ich muss sagen, das habe ich selbst noch gar

nicht bemerkt! Es fällt immer zuerst der Blick in Richtung derer, die es

ins Ziel geschafft haben, das geht mir selbst so! Unterm Strich bin ich

schon zufrieden, gerade wenn ich es mit etwas Abstand betrachte und

sehe, wie selbst die Werksfahrer gekämpft haben. Dennoch stehe ich

der diesjährigen Ausgabe etwas kritisch gegenüber und stelle mir die

Frage, ob solch ein Streckenprofil sein muss! Klar, es sollte schwierige

Passagen geben, an denen man auch mal schieben muss, aber es muss immer

fahrbar bleiben! Im Prinzip hätte es 2015 kein Fahrer innerhalb der vier

Stunden ins Ziel geschafft, hätte man nicht die Strecke verkürzt und das ist

nicht im sportlichen Sinne, denke ich.

Klare Worte! Abschließend noch die Frage, Erzbergrodeo 2016, ja oder

nein?

Ich möchte das Ziel am Erzberg definitiv noch einmal sehen ;-)

Danke für das Interview und weiterhin maximale Erfolge!

83

MCE

August '15


Kolumne

Eddi Hübner

Gelebter

Hallo MCE-Leser, seit der letzten Ausgabe sind wieder

einige Wochen vergangen, in denen ich weitere

zwei Grand Prix hinter mich gebracht habe. Zum einen

war ich in Griechenland am Start und kurz darauf

folgte der Grand Prix von Italien. Doch der Reihe

nach.

Mit dem Flugzeug bin ich zusammen mit meinem

Bruder am Dienstag vor dem WM-Lauf nach Griechenland

geflogen. Somit blieb uns genug Zeit, um

alles in Ruhe anzuschauen und die Prüfungen zu

besichtigen. Diese waren ziemlich flüssig gesteckt,

der Endurotest war mit einem besonderen Highlight

gespickt – einem Bachlauf, der mehrere Male

gekreuzt werden musste. Dort war es schwer, die

richtige Spur zu finden, denn alles war extrem unübersichtlich.

Ich hatte das Glück und konnte dies

zusammen mit Antoine Meo anschauen. Ich kann

für mich sagen, da lernt man einiges dazu. Er lebt

die Einstellung: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ Dementsprechend

gehen Jungs seines Kalibers an einen

Test heran. Na ja, los ging es jedoch mit dem obligatorischen

Super-Test am Freitag, der ebenfalls

nicht ganz ohne war. Gleich nach dem Start

führte die Strecke durch ein kleines Flussbett,

mein Motorrad hatte sich leider einen

Schluck Wasser gegönnt. Ich

konnte den Test beenden und ging

mit der zehntschnellsten Zeit

meiner Klasse in die folgenden

beiden Tage. Wie

schon vermutet, stellte

sich der Endurotest

als Scharfrichter des

gesamten Wochenendes

heraus. Mir

gelang es, an beiden

Tagen sauber zu

fahren und nicht zu stürzen.

Dennoch musste ich

mich mit Rang 11 in der E1

zufriedengeben, was angesichts

der für mich ungewohnten

Streckenbeschaffenheit

jedoch

gut ist. Die Piloten in

meiner Klasse

bringen deutlich mehr Erfahrung in derartigem Geläuf

mit, somit bin ich mit einem guten Gefühl in

den nächsten Grad Prix gegangen.

Zwischen Griechenland und Italien blieb mir jedoch

ein Wochenende Zeit, das ich für den Besuch bei

der Motocross-WM in Italien genutzt habe. Dazu

eingeladen hat mich der in der Enduro-Junioren-

WM fahrende Matteo Bresolin. Bei ihm zu Hause

haben wir uns mit vielen anderen Enduro-WM-Fahrern

getroffen und das Wochenende gemeinsam

bei der MXGP verbracht. Die Gastfreundlichkeit der

italienischen Jungs ist wirklich einmalig. Matteo

hat für uns am Samstagabend ein Barbecue gegeben,

bei dem seine Freunde, unter denen auch Stefano

Passeri war, mit uns zusammen gegessen haben.

Am Sonntag sind wir alle zusammen zum

MXGP-Lauf gefahren, ein wirklich cooles Erlebnis!

Am Sonntagabend ging es dann von Matteos Heimatort

mit dem Wohnmobil in Richtung Valli Bergamasche,

mit einem kurzen Zwischenstopp in Bergamo,

wo wir alle zusammen etwas trainierten. Am

Veranstaltungsort (Rovetta) angekommen, war aufgrund

heftigen Regens vorerst nicht ans Ablaufen

der Prüfungen zu denken. Jedoch war schnell klar,

dass die gesamte Region Endurosport lebt. An jeder

Ecke sieht oder liest man etwas aus der Enduro-

Welt, einfach spitze! Das Streckenprofil aller Tests

war technisch höchst anspruchsvoll, eben klassisches

Endurogelände ohne jeglichen Motocrosscharakter.

Es sollte richtig schwer werden, was sich

mit den ersten gefahrenen Metern auch bestätigte.

Glücklicherweise hatte ich mit meiner Freundin,

zwei guten Kumpels und meinen Eltern super Betreuer

vor Ort. Somit bekam ich an jeder Prüfung

ein paar Infos, auf die ich mich verlassen konnte.

Dass sich das rentierte, zeigte sich schließlich über

das gesamte Wochenende! Bereits der Supertest

am Freitag lief gut und auch der Start in den Samstag

war super. Ich konnte Prüfungszeiten innerhalb

der Top-Ten fahren und den Samstag letztendlich

auf dem 10. Platz beenden. Leider musste ich am

Samstagabend noch eine Strafminute hinnehmen,

Grund war ein defektes hinteres Kettenritzel, dessen

Wechsel genau eine Sekunde zu lang gedauert

hat. Ärgerlich! Einen Schritt nach vorn ging es am

Sonntag mit dem 8. Platz in meiner Klasse, ein Ergebnis,

das mich absolut pusht! Gerade weil die

Bedingungen auf der Strecke sehr schwierig waren,

hatten es neben den Prüfungen auch die Etappen

in sich. Nach dem Crosstest folgte eine Etappe von

Zeitkontrolle zu Zeitkontrolle mit etwas mehr als

20 Minuten Länge, die man „straffrei“ gerade so

bewältigen konnte! Auf eben dieser Etappe hatte

man in Runde 2 und 3 zwei Minuten weniger Zeit!

Teilweise im sechsten Gang mit Vollgas unterwegs,

zog sich diese Passage durch ein enges Bachbett

und Ortschaften, in denen kleine Straßen-Randstreifen

kurzerhand zu Anliegern umfunktioniert

wurden. Ich habe zudem auf einer Etappe noch nie

so viele Krankenwagen (vorsorglich) am Streckenrand

gesehen. Schon verrückt und wohl nur im Enduro-begeisterten

Italien möglich.

Nach diesen zwei WM-Stationen folgt bereits der

vorletzte Lauf im belgischen St. Hubert, von dem

ich euch natürlich in der nächsten Ausgabe berichten

werde.

Bis dahin, beste Grüße,

euer Eddi #48

84

MCE

August '15

Endurosport


Kolumne

Davide von Zitzewitz

Topfit

Hey Leute,

nachdem ich euch in der letzten Kolumne von meiner

Vorbereitung auf die Deutsche Enduromeisterschaft

berichtet hatte, ist bereits wieder einige Zeit

vergangen. In dieser mehr oder weniger „rennfreien“

Zeit war ich unter anderem bei Ortema zum Leistungscheck.

Mein letzter ist ja bereits einige Monate

her und fand nicht unter optimalen Bedingungen

statt (damals war ich kurz vor dem Test erkältet). Mit

meiner Fitness und Ausdauer ist laut Diagnostik alles

bestens und ich konnte mich sogar gegenüber

den vergangenen Checks verbessern. Das war natürlich

eine hervorragende Nachricht, denn zum ei-

nen führt mein aktuelles Trainingsprogramm zu

messbarem Erfolg und zum anderen geht die Endurosaison

bald wieder weiter.

Um weiter am Ball zu bleiben, startete ich am ersten

Juni-Wochenende in der Open-Klasse der

norddeutschen MX-Meisterschaft; erneut mit der

nagelneuen 250er, die mir absolut Spaß bereitet,

weil sie einfach Power hat und mega-agil ist. Ich

konnte sogar den Holeshot im ersten Durchgang

erzielen und damit meinen 450er-Konkurrenten

ein kleines Staunen ins Gesicht zaubern. Das war

schon cool! Anstrengend war es allerdings, aufgrund

der enormen Hitze von weit über 30 Grad

wurden die Rennen etwas verkürzt ausgetragen. Alles

in allem wieder ein super Trainingswochenende

unter Rennbedingungen.

Als ich euch diese Zeilen schrieb, befand ich mich

gerade auf dem Weg nach Belgien zur Enduro-WM!

Nicht etwa zum Zuschauen, sondern um selbst zu

starten. Dies wird mein erster WM-Auftritt und ich

bin mehr als gespannt, wie dieser ausgehen wird. In

der nächsten Ausgabe gibt es dann wieder etwas

mehr zu berichten und ich werde euch ausführlich

von meinem Start in Belgien erzählen.

Bis dahin, bleibt hart am Gas!

Euer Davide #114

Foto: Heiko Stahl – Let’s Rock Photografie

85

MCE

August '15


Kolumne

Philipp Müller

Sommer

Hallo Leute,

seit der letzten Ausgabe ist schon wieder jede Menge

passiert und ich kann auch im Hinblick auf meine

Verletzung nur Positives berichten.

Aber alles der Reihe nach. Mittlerweile hat bereits

auch in Bayern der Sommer Einzug gehalten und

ich stecke wie schon angekündigt mitten in der Prüfungsphase

des Semesters. Wenn der bisherige Erfolgstrend

über die noch anstehenden Klausuren

anhält, ist alles in trockenen Tüchern.

Getreu dem Sprichwort „Nur der frühe Vogel fängt

den Wurm“ absolviere ich derzeit mein Training

schon morgens, um die dann herrschenden „milden“

Temperaturen ausnutzen zu können.

Seit ein paar Wochen liegt auch das gezielte Krafttraining

wieder in meinem Fokus, um in meinem

operierten Knie die nötige Stabilität wieder herzustellen.

Damit mir das Zweiradgefühl nicht komplett

fernbleibt, drehe ich fleißig Runden auf dem

Mountainbike. Dabei muss ich gestehen, das

macht schon fast so viel Spaß wie mit Motor :-)

Wenn alles weiterhin glatt läuft, plane ich den Wiedereinstieg

in das spezifische Training mit meiner

Husky in vier Wochen. Erst dann kann ich auch eine

Auskunft geben, wann ich wieder ein konkurrenzfähiges

Niveau erreichen werde, um Wettkämpfe zu

bestreiten.

Zusammen mit der österreichischen Firma Pulse7,

die mich in meinem Fitnesstraining unterstützt, war

ich zu Gast auf der diesjährigen Premium Personal

Trainer Conference im Hotel Atrium in Mainz. Eine

Veranstaltung über zwei Tage mit diversen Vorträgen

über neue Trainingsmethoden, -geräte oder

Möglichkeiten der Ernährung. Neben renommierten

Trainern und Sportlern waren zahlreiche Unternehmen

vor Ort, um ihre neuesten Produkte und

Entwicklungen zu präsentieren.

Der „Vitalmonitor“, ein sehr kompakter, aber vollwertiger

EKG-Gurt macht es möglich, mittels der

Messung der Herzratenvariabilität, Auskunft über

Regenerationsstatus und Stresslevel zu geben. Gerade

den richtigen Zeitpunkt für das nächste Training

oder Zeitraum der vollen Erholung bis zum

nächsten Wettkampf zu erfahren, war für mich

schon in der letzten Saison sehr von Nutzen. Im Gespräch

mit den Besuchern dort fühlte ich mich direkt

sehr wohl und ich bin mir sicher, dass ich demnächst

auf mehreren Messen, Ausstellungen etc. zu

Besuch sein werde.

Für meinen

Bruder stand ein Ereignis

fern jeglicher sportlicher Aktivität

oder Zweiradthematik, allerdings von sehr großer

Bedeutung, an. Die offizielle Verleihung des Abiturzeugnisses.

Dabei durfte Max nicht nur das Beweispapier

in Empfang nehmen, sondern wurde zugleich

als Träger des von der Schule ausgegebenen

Ehrenpreises auserkoren. Folglich war nicht nur

ihm sprichwörtlich die Freude ins Gesicht geschrieben.

Nach einer kurzen Nacht brach ich zusammen mit

meinem Papa schon früh auf in Richtung Alpen, um

ein Wochenende beim Bergsteigen zu verbringen.

Ohne jeglichen Stress langsam den Gipfel zu erklimmen

und abends erschöpft in sein Hüttenbett

zu fallen, finde ich einfach super. Da mein Knie

auch steile Abwärtspassagen gut überstand, konnte

ich die Tage dort auch richtig genießen, bevor

mich der Lernalltag wieder einholte.

In der nächsten Ausgabe seht ihr hoffentlich wieder

ein Bild von mir auf dem Motorrad. Außerdem werde

ich dann alle Prüfungen absolviert haben.

Bis dahin, gebt Gas,

Philipp Müller

86

MCE

August '15


www.husqvarna-motorcycles.com

gebaut, um an

seine Grenzen

zu gehen

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photo: R. Schedl

DIE 2-TAKT ENDURO MODELLE 2016

Die wahre Freude am Fahren ist es, Strecken zu fi nden, auf denen noch niemand

war und Ziele zu erreichen, an die sich erst wenige herangewagt haben. Dank

aussergewöhnlicher Beweglichkeit, breitem Leistungsbereich und geringem Gewicht

der 2016er 2-Takt Enduros von Husqvarna Motorcycles erreicht man die Ziele, die

man sich gesteckt hat.


Kolumne

Marcus Kehr

SHERCO-VERTRAGSHÄNDLER

Hallo Sportfreunde,

wie ihr vielleicht schon gehört habt, konnte ich Mitte

Juni einen Sherco-Shop in meinerHeimatstadt Flöha

eröffnen. Bis es so weit war, ist, wie ihr euch sicherlich

vorstellen könnt, einige Zeit vergangen. Bereits

gegen Ende des Jahres 2014 entstanden erste Pläne,

die Sherco-Infrastruktur in meiner Heimatregion

weiter auszubauen. Ein erstes Ziel war mit Gründung

der Sherco-Academy und der gezielten Nachwuchsförderung

durch diese bereits erreicht. Was

die Academy betrifft, gehen wir im Oktober im Übrigen

ins zweite Jahr unserer Nachwuchsförderung.

Ich kann daher jeden sportlich ambitionierten Fahrer,

der sich im Offroadsport verbessern möchte,

dazu aufrufen, sich bei uns zu bewerben. Das Auswahlverfahren

wird von uns nach den üblichen Kriterien

vorgenommen und im Oktober wird es erneut

ein Sichtungstraining mit den daraus ausgewählten

Piloten geben.

Das erste Jahr mit der Academy hat uns gezeigt,

dass es auch in Deutschland möglich ist, eine gute

Nachwuchsförderung sicherzustellen. Nun galt es,

den nächsten Schritt, einen festen Anlaufpunkt füralle

Sherco-Piloten in der Region zu schaffen, anzugehen.

Zudem muss ich natürlich auch an meine Zukunft

denken, die ich sehr gerne bei Sherco verbringen

möchte. Das ganze Team ist super, die Atmosphäre

ist sehr familiär und natürlich sind die Motorräder

absolute Klasse. Für mich persönlich alles

Punkte, die für eine gute Zusammenarbeit enorm

wichtig sind. Nachdem verschiedene Faktoren überprüft

und mit Sherco besprochen wurden, konnte die

Suche nach einer geeigneten Immobilie losgehen.

Mit dem 80 Quadratmeter großen Laden an der Augustusburger

Straße 23 in Flöha war diese relativ

schnell gefunden. Der Vermieter ist selbst begeisterter

Motorradfahrer und freute sich natürlich, dass er

nun in seinem Objekt einen Motorradhändler unterbringen

konnte. Nach kleineren Umbauarbeiten

nahm alles nach und nach Gestalt an und schon bald

rollten die ersten Shercos in den Verkaufsraum. Für

mich selbst ein hervorragendes und zugleich ungewohntes

Gefühl. Doch nicht nur Sherco-Motorräder,

sondern auch sämtliche Fahrerbekleidung und

SportsWear rund ums Thema Sherco ist bei uns erhältlich.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Ersatzteilversorgung,

hier können wir nun auf ein großes

Lager zurückgreifen und haben so die Möglichkeit,

für unsere Kunden schnell und unkompliziert Abhilfe

zu schaffen. Zusätzlich bieten wir auch gezieltes

Tuning von Sherco-Motorrädern und Fahrwerksoptimierung

an! Auch Probefahrten mit allen aktuellen

Sherco-Modellen sind kein Problem, da sich die Motocrossstrecke

in direkter Nähe des Shops befindet.

Für die Zukunft ist geplant, die momentan noch außerhalb

befindliche Werkstatt in den Shop zu integrieren.

Die Räumlichkeiten dafür sind bereits gegeben

und die Vorbereitungen dafür laufen auch

Hochtouren.

Nun ja, am Samstag, 20. Juni, war es dann soweit –

wir konnten den Laden voller Stolz eröffnen und die

ersten interessierten Kunden empfangen. Nun haben

wir täglich (Montag bis Freitag) von 15:00 bis

18:00 Uhr geöffnet, nach telefonischer Absprache

sind wir natürlich auch zu anderen Tageszeiten erreichbar.

Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal bei

allen Gratulanten und Helfern bedanken!

In alter Frische, euer Marcus

88

MCE

August '15


Airoh Aviator

Den Aviator-Helm gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

343,95 Euro (Ausland 358,95 Euro) statt dem Verkaufspreis von 453,95 Euro.

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MCE

August '15


2015

91

MCE

August '15


FACTS/NOTIZEN/EVENTS

Husqvarna setzt mit 2 Piloten

auf Rallyesport

Ruben Faria und Pela Renet gehen 2016 als Husqvarna-Werksfahrer bei der Dakar

an den Start. Seitens Husqvarna hat man angekündigt, dass man bei der Rallye

im Jahr 2016 mit einem offiziellen Werksteam konkurrieren möchte. Das

Husqvarna Factory Racing Team setzt dabei auf zwei prominente Fahrer in Form

von Dakar-Veteran Ruben Faria aus Portugal und Enduro-WM-Pilot Pierre-Alexandre

(Pela) Renet aus Frankreich. Antreten werden die Fahrer auf den nagelneuen

Husqvarna FR 450 Rally Bikes. Robert Jonas: „Wir sind froh und stolz, mit

der Marke Husqvarna im Rallyesport dabei sein zu können. Husqvarna hat eine

große Tradition im Rennsport, es ist eine Chance für uns, diese zu ehren. Die Dakar

ist die renommierteste Rallye im Kalender. Wir sind entschlossen, auf Augenhöhe

mit den besten Teams der Welt zu konkurrieren, und wir sind bereit, die

Herausforderung im Rallyesport anzunehmen.“ • Text: Marco Burkert; Fotos: HQV

Ruben Faria

Pierre-Alexandre Renet

Gracias Marc! Coma ebnet Weg

für künftige KTM-Rallye-Generation

Werksfahrer Marc Coma tritt zurück. KTM Factory Racing dankt der spanischen

Rallye-Legende, die nach 13 Jahren erfolgreichem Profisport den Rennhelm abnimmt.

Coma beendet seine Karriere nach 13 Jahren aktivem Rennsport bei KTM, in denen

er fünf Siege bei der Rallye Dakar und sechs Cross-Country-Rallye-Weltmeistertitel

erringen konnte. Unmittelbar nach seinem Rücktritt wird sich Coma

seinen neuen Aufgaben widmen; der richtige Zeitpunkt, die neue Struktur des

KTM-Rally-Factory-Racing-Teams zu präsentieren. „Bereits seit drei Jahren bereiten

wir den Generationenwechsel in unserem Team vor. Wir sind zuversichtlich,

dass unsere erfahrenen und jungen Fahrer in guter KTM-Tradition „ready to

race“ sind. Auch das neue Team wird für Topergebnisse sorgen und sicherstellen,

dass KTM die führende Kraft im weltweiten Rallyesport bleibt. Die Zukunft

ist vielversprechend und wir sind bereit für die neue Herausforderung“, sagte

Motorsportchef Pit Beirer.

Alex Doringer, Manager KTM-Rally-Factory-Racing-Team: „Wir alle schätzen die

Zeit und Siege, die wir mit unserem Fahrer und Freund Marc Coma erlebt haben.

Wir freuen uns auf eine neue Generation von Fahrern, die die Herausforderung

annehmen und die Siegesserie fortsetzen. Wir wollen uns weiterhin auf höchstem

Niveau bewegen und eine wichtige Rolle im Rallyesport spielen. Wir sagen

„gracias Marc“ und wünschen ihm alles Gute für seine neuen Aufgaben!“

Doringer bestätigte auch das offiziell werksunterstützte KTM Warsaw Motorrally

Team unter der Leitung der erfahrenen Marek und Filip Dabrowski. „Ich bin froh,

dass wir auch weiterhin auf die werksunterstützten Teams zählen können. Sie

sind seit langer Zeit geschätzte Partner“, erklärt Doringer weiter.

• Text u. Foto: PM KTM

Marc Coma

Rallye Dakar 2016:

KTM gibt Line-up bekannt

Mit dem doch relativ überraschenden Karriereende des fünffachen Dakar-Siegers

Marc Coma verliert KTM eines der wichtigsten Zugpferde im Rallyesport.

Diese Lücke gilt es nun zu schließen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, die Alex

Doringer, Manager des KTM-Werksteams da vor sich haben dürfte. Dennoch ist

man zuversichtlich, die Konkurrenz, die vornehmlich aus dem Hause Honda

kommt, in Schach zu halten. Nachdem das KTM-Management den Rücktritt von

Antoine

Meo

Coma verkündet hatte, folgte sogleich

die Teamaufstellung für

die kommende Dakar 2016. Überraschend

dabei, neben den bisher

etablierten Rallye-Assen Sam

Sunderland, Jordi Viladoms und

Pablo Quintanilla ist auch Antoine

Meo als Fahrer des KTM Rally

Factory Racing Teams gelistet!

Der 30-jährige Franzose startete

in den letzten Jahren äußerst erfolgreich

in der Enduro-WM,

konnte dort drei WM-Titel in der

E1 und einen in der Klasse E2 einfahren.

Welche Rolle Meo bei der

Dakar spielen wird, wird sich zeigen.

Fakt ist, er zählt aktuell zu

den schnellsten Enduro-Piloten

und dürfte für das Rally Team sicherlich

eine Bereicherung sein!

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM

KTM Teams 2016 - Red Bull KTM

Rally Factory Racing Team: Jordi

Viladoms/E; Sam Sunderland/

GB; Matthias Walkner/A; Toby

Price/AUS. KTM Rally Factory Racing

Team: Antoine Meo/F; Laia

Sanz/E; Pablo Quintanilla/CHI.

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MCE

August '15


ADAC MX Academy powered by KTM

Training für Gehörlose

• Der MSC Mölln bietet am 12. September speziellen Schnuppertag an

• Kindgerechte Schulung mit Übersetzung in Gebärdensprache

• ADAC MX Academy bundesweit mit sieben Standorten erfolgreich

Eine spannende Erfahrung für Gehörlose bietet die ADAC MX Academy powered

by KTM im September 2015. Am Standort in Schleswig-Holstein beim MSC Mölln

können sich Gehörlose, die zwischen sieben und zwölf Jahre alt sind und noch

keinerlei Erfahrung im Motocrosssport besitzen, ab sofort für einen Schnupperkurs

bewerben. Am Samstag, 12. September 2015, dürfen die ausgewählten

Kinder echtes MX-Feeling erleben. Alle Anweisungen der ausgebildeten Lizenz-

Trainer werden von mehreren Personen in die deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Die Anmeldung läuft über Amal Miklos unter esprit1967@t-online.de.

Das Konzept der ADAC MX Academy powered by KTM führt interessierte Kinder

an den Motocrosssport heran: Zunächst erfolgen erste Übungen auf BMX-Rädern,

bevor es auf die speziell von KTM vorbereiteten gedrosselten Motocrossmaschinen

geht. Alle Motorräder besitzen einen speziellen Abreißschalter, der

es den Trainern jederzeit ermöglicht, die Maschinen abzustellen. Die Schnupperkurse

kosten 38,- Euro und beinhalten die Nutzung eines KTM-Motorrades,

Benzin, die komplette Schutzkleidung und die Betreuung durch lizenzierte Trainer.

Die bundesweiten Angebote an sieben verschiedenen Standorten sind für

dieses Jahr bereits komplett ausgebucht. Der Kurs für Gehörlose ist ein Zusatzangebot

des MSC Mölln.

Motocross ist auch eine Sportart für Gehörlose. Die US-Amerikanerin Ashley

Fiolek ist von Geburt an taub und wurde vierfache Weltmeisterin und zweifache

Gold-Medaillen-Gewinnerin bei den X-Games. Im Alter von sieben Jahren fuhr

Fiolek ihr erstes Rennen. Die 24-Jährige aus Florida erarbeitete sich mit ihrer

250-ccm-Maschine einen speziellen Fahrstil, der sie extrem erfolgreich machte.

Die ADAC MX Academy powered by KTM wird durch die Firmen KTM, Motul, Ortema

und Pirelli unterstützt.

93

MCE

August '15


TERMINE

JULI

25./26.7. GCC Goldbach

MAXXIS Cross Country Meisterschaft

www.xcc-racing.com

25./26.7. Motocross Hessencup Kaltenholzhausen

mit DMV 2-Takt Cup

MSC Kaltenholzhausen, Frank Gehrke, Im Brückengraben 2

65558 Heistenbach, GEO Daten: 50.302388, 8.094994

Tel. 06430 911810, Fax 06430 911850, mobil 0171 4627528

www.msc-kaltenholzhausen.de

AUGUST

3.-6.8. DJMV-Motocross-Sommerlager Reisersberg

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de

8./9.8. ADAC MX Masters Ried/A

www.hsv-ried.at, www.adac.de/mx-masters

8./9.8. DAMCV-Motocross Elsdorf

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,

Senioren, Veteranen; Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock +

Youngtimer, MX2 Junioren , Open Junioren, MX2 National, Open

National, Intern. DAM (MX2/Open), IMBA-EM Seitenwagen

Veranstalter: MSC Arnoldsweiler, www.msc-arnoldsweiler.de

NL-Memmerhe4@NetCologne.de

8./9.8. DJMV-Motocross Reisersberg

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de

15./16.8. ADAC MX Masters Lichtenvoorde/NL

www.macl.nl, www.adac.de/mx-masters

15./16.8. DAMCV-Motocross Ohlenberg

Samstag : 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen, Senioren,

Veteranen, Open Junioren; Sonntag: PW 50 Mini, 50/85,

Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren , MX2 National, Open

National, Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen, IMBA-EM Open

Veranstalter: MCC Ohlenberg, www.mcc-ohlenberg.de

stefanwester@gmx.de

22./23.8. DAMCV-Motocross Weilerswist

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,

Senioren, Veteranen; Sonntag: 50/85, Twin-Shock + Youngtimer,

MX2 Junioren , Open Junioren, MX2 National,

Open National, Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen

Veranstalter: MCC Weilerswist, www.MCC-Weilerswist.de

nc-thelenwo6@netcologne.de

29./30.8. GCC Rudolstadt

MAXXIS Cross Country Meisterschaft

www.xcc-racing.com

Christian Brockel

• Foto: Kai-Uwe Sickert

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MCE

August '15


STRECKEN-VORSTELLUNG / MOTOCROSS UND ENDURO

Öffnungszeiten und Preise

Motorsportgelände

Vogeltal (Flöha)

Die im „Vogeltal“ gelegene Strecke

des MC Flöha bettet sich hervorragend

in die umliegende Natur ein.

Mit einer Länge von 1450 Metern und

einer durchschnittlichen Streckenbreite

von sechs Metern wartet sie

mit zahlreichen kleinen, aber auch

großen Sprüngen auf. Sowohl für die

Zuschauer als auch für die Fahrer

stets ein Highlight sind die Auf- und

Abfahrten des sogenannten „M-Bogens“,

ebenso wie die neu angelegte

Dreifach-Sprungkombination. Doch

nicht nur Motocrossfans fühlen sich

auf dem Motorsportgelände des MC

Flöha wohl. Neben der MX-Strecke

gibt es auch zahlreiche Trainingsmöglichkeiten

für Trial-Piloten und

auch versierte Endurofahrer kommen

auf ihre Kosten. Das war jedoch noch

nicht alles. Auch für Endurocross-

Fans hat der MC Flöha einiges zu bieten.

Eigens dafür wurde vom mehrfachen

Deutschen Enduro-Champion

Marcus Kehr eine Trainingsstrecke

gebaut, die jedem Fahrer zum Training

zur Verfügung steht.

Die Anfänge des Motocross

Am 6. Juni 1980 gründeten 23 Motocrossbegeisterte

den Motorsportclub

Flöha e. V. im ADMV, nachdem

bereits zwei Motocrossveranstaltungen

in den Jahren zuvor erfolgreich

stattfanden.

Neben legendären Winter-Motocrossveranstaltungen

waren es besonders

die offenen Cross-Wettkämpfe

mit internationaler

Beteiligung bis zum Jahre 1990 und

danach die Läufe zur Sachsenmeisterschaft

und zum Deutschen Motocross-Pokal

der Seitenwagen, die

dem MC Flöha große Anerkennung

brachten.

Der Endurosport in Flöha

Die Geländesportler des MC Flöha

prägten von Anfang an die sportlichen

Erfolge des Clubs. Marko Barthel,

Deutscher Enduromeister 1997

(heute Testchef bei MCE ), und Marcus

Kehr, mehrfacher Deutscher Enduromeister

seit 2003, sind unter

anderem die erfolgreichsten Endurosportler

des MC Flöha.

• Text: Marco Burkert/MC Flöha; Fotos:

Marco Burkert

Mittwoch: 16:00 - 18:00 Uhr

Kinder- und Jugendtraining

Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr

alle Klassen

Bitte beachtet den aktuellen

„Streckenstatus“!

Trialtraining:

Sonntag: 9:00 - 13:00 Uhr

Endurotraining:

ist nach Absprache möglich

Trainingslager:

ist nach Absprache möglich.

Infos im Vereinsbüro

Öffnungszeiten Vereinsbüro:

In der „Alten Baumwollspinnerei“

Flöha

Montag bis Freitag

9:00 - 14:00 Uhr

Tel. 03726 768485

und 0171 6712945

Trainingsgebühren:

Kinder/Jugendl. bis 17 J. - 5,- Euro

bis 85 ccm - 5,- Euro

ab 125 ccm - 10,- Euro

Jahreskarte - 90,- Euro

Clubmitglieder

zahlen nur den halben Preis!

95

MCE

August '15


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 12 von 18 Veranstaltungen

inkl. Kegums/LV - 12.7.)

MXGP:

1. Romain Febvre, F, Yamaha 457

2. Antonio Cairoli, I, KTM 416

3. Gautier Paulin, F, Honda 391

4. Max Nagl, D, Husqvarna 360

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 345

6. Clément Desalle, B, Suzuki 291

7. Shaun Simpson, GB, KTM 276

8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 260

9. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 243

10. Todd Waters, AUS, Husqvarna 242

Ferner:

29. Angus Heidecke, D, KTM 16

33. Lukas Neurauter, A, KTM 12

36. Dennis Ullrich, D, Suzuki 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 423

2. Tim Gajser, SLO, Honda 377

3. Valentin Guillod, CH, Yamaha 352

4. Pauls Jonass, LV, KTM 351

5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 345

6. Jordi Tixier, F, Kawasaki 334

7. Max Anstie, GB, Kawasaki 312

8. Julien Lieber, B, Yamaha 278

9. Aleksandr Tonkov, RUS, Husqvarna 256

10. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 205

Ferner:

22. Henry Jacobi, D, KTM 56

28. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29

41. Christopher Valente, CH, Husqvarna 5

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 21.6.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 220

2. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 218

3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 179

4. Amandine Verstappen, B, KTM 138

5. Genette Vaage, N, KTM 123

6. Justine Charroux, F, Yamaha 113

7. Francesca Nocera, I, Suzuki 109

8. Madison Brown, AUS, Yamaha 99

9. Virginie Germond, CH, Suzuki 99

10. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 92

Ferner:

11. Stephanie Laier, D, KTM 80

15. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 52

17. Anne Borchers, D, Suzuki 41

30. Kim Irmgartz, D, Suzuki 14

34. Sandra Bölkow, D, Husqvarna 8

37. Janina Lehmann, D, KTM 7

43. Alexandra Haupt, D, Kawasaki 2

46. Laura Soller, D, KTM 1

(Stand nach 10 von 16 Veranstaltungen

inkl. Iffendic/F - 5.7.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL, WSP 401

2. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 370

3. Hendrickx/Mucenieks, B, WSP-Husqv. 336

4. Willemsen/Bax, NL, WSP 306

5. Brown/Chamberlain, GB, WSP 278

6. Hermans/van Gaalen, NL, WSP 225

7. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 212

8. Vanluchene/Soenens, B, WSP 189

9. van Daele/Valcke, B, WHT-Husqvarna 173

10. Rozehnal/Rozehnal, CZ, VMC 173

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Morso/DK - 6./7.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Constantin Piller, D, KTM 220

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 205

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 189

4. Cato Nickel, D, KTM 176

5. Liam Everts, B, KTM 158

6. Kimi Koskinen, FIN, KTM 152

7. Radek Vetrovski, CZ, KTM 139

8. Matti Jorgensen, DK, KTM 135

9. Sem de Lange, NL, KTM 124

10. Dave Kooiker, NL, KTM 123

Ferner:

14. Lukas Fiedler, D, KTM 85

18. Simon Langenfelder, D 44

21. Collin Wohnhas, D, KTM 40

22. Nick Domann, D 31

23. Sebastian Meckl, D, KTM 30

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Morso/DK - 6./7.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 294

2. Petr Polck, CZ, KTM 223

3. Rick Elzinga, NL, KTM 212

4. Christopher Mills, GB, KTM 178

5. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 163

6. Raf Meuwissen, NL, KTM 155

7. Arvid Luning, S, KTM 146

8. Filip Olsson, S, KTM 119

9. Emil Jonrup, S, KTM 112

10. Anton Nagy, S, KTM 89

Ferner:

13. Pit Rickert, D, KTM 73

19. Laurenz Falke, D, Husqvarna 40

24. Max Thunecke, D, KTM 26

27. Ben Hess, D, Husqvarna 17

32. Robin Konrad, D, KTM 12

43. Justin Trache, D, KTM 3

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MCE

August '15

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 27./28.6.) 65 ccm Nordost:

1. Kirill Vorobyov, RUS, KTM 123

2. Edvards Bidzans, LV, KTM 101

3. Matvey Vopilov, RUS, KTM 100

4. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 86

5. Egor Frolov, RUS, KTM 82

6. Romeo Karu, EST, KTM 72

7. Martin Michelis, EST, KTM 68

8. Aleh Makhnou, BG, KTM 68

9. Kiryl Kadorkin, B-RUS, KTM 60

10. Stepan Popkov, UKR, Husqvarna 46

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 27./28.6.) 85 ccm Nordost:

1. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 130

2. Timur Petrashin, RUS, KTM 100

3. Artsiom Sazanovets, BG, KTM 83

4. Meico Vettik, EST, Kawasaki 78

5. Maksim Kraev, RUS, KTM 76

6. Jorgen Talviku, EST, KTM 64

7. Egert Pihlak, EST, KTM 58

8. Oleksandr Chura, UKR, Suzuki 52

9. Allar Pent, EST, KTM 48

10. Ralfs Ozolins, LV, Husqvarna 45

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Sliven/GB - 16./17.5.) 65 ccm Südost:

1. Kristian Ivanov, BG, KTM 117

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 114

3. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 113

4. Adam Kovacs, H, KTM 100

5. Hristian Dakov, BG, KTM 95

6. Igor Cuharciuc, MOL, KTM 89

7. Alex Kozhuharov, BG, KTM 76

8. Viktor Neychev, BG, KTM 57

9. Marius Popovici, RO, KTM 52

10. Viktor Borislavov, BG, KTM 49

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Sliven/GB - 16./17.5.) 85 ccm Südost:

1. Alex Dimitrov, BG, KTM 136

2. Julian Georgiev, BG, KTM 129

3. Viktor Kasabov, BG, KTM 102

4. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 97

5. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 83

6. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 78

7. Dimitar Petrov, BG, KTM 77

8. Georgi Totev, BG, Yamaha 70

9. Aggelos Vogiatzis, GR, KTM 69

10. Nicolai Timus, MOL, KTM 63

(Endstand nach 4 Veranstaltungen - inkl.

Fernao Joanes/P - 27./28.6.) 65 ccm Südwest:

1. Edgar Canet, E, KTM 144

2. Florian Miot, F, KTM 139

3. Raul Sanchez, E, KTM 139

4. Adria Monne, E, KTM 125

5. Xavier Cazal, F, KTM 121

6. Daniela Guillen, E, KTM 119

7. Quentin Marc Prugniers, F, KTM 113

8. Matteo Luigi Russi, I, KTM 86

9. Tejy Krismann, F, KTM 74

10. Rocco Bertin, I, KTM 70

Ferner:

11. Luca Andrich, A, KTM 64

20. Maximilian Ernecker, A, KTM 20

(Endstand nach 4 Veranstaltungen - inkl. Fernao

Joanes/P - 27./28.6.) 85 ccm Südwest:

1. Moreau Brian Strubhart, F, Kawasaki 150

2. Thibault Benistant, F, Husqvarna 134

3. Tom Guyon, F, TM 129

4. Kevin Cristino, I, KTM 117

5. Mattia Capuzzo, I, Husqvarna 112

6. Alessandro Facca, I, KTM 97

7. Maks Mausser, SLO, KTM 93

8. Marcel Stauffer, A, KTM 92

9. Oriol Oliver, E, Kawasaki 92

10. Gerard Congost, E, Kawasaki 88

Ferner:

15. René Hofer, A, KTM 44

31. Oskar Reichenpfader, A, KTM 11

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.):

65 ccm - Finale:

1. Scott Smulders, NL, KTM 40

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 40

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 38

4. Matvey Vopilov, RUS, KTM 36

5. Liam Everts, B, KTM 32

6. Radek Vetrovski, CZ, KTM 31

7. Teddy Jondell, S, KTM 27

8. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 23

9. Dave Kooiker, NL, KTM 20

10. Florian Miot, F, KTM 15

Ferner:

11. Cato Nickel, D, KTM 14

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.):

85 ccm - Finale:

1. Ravio Dankers, NL, KTM 47

2. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 36

3. Brian van der Klij, NL, Kawasaki/Honda 32

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 27

5. Arvid Luning, S, KTM 27

6. Petr Polak, CZ, KTM 25

7. Rick Elzinga, NL, KTM 25

8. Raf Meuwissen, NL, Honda 23

9. Marcel Stauffer, A, KTM 21

10. Mikkel Haarup, DK, KTM 20

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Maggiora/I - 14.6.) 125 ccm:

1. Maxime Renaux, F, Yamaha 245

2. Josiah Natzke, NZ, KTM 235

3. Jorge Prado Garcia, E, KTM 231

4. Miro Sihvonen, FIN, KTM 144

5. Conrad Mewse, GB, KTM 144

6. Davide Cislaghi, I, TM 144

7. Stephen Rubini, F, KTM 140

8. Mathys Boisrame, F, Yamaha 124

9. Filippo Zonta, I, Husqvarna 110

10. Glen Meier, DK, KTM 109

(Stand nach 7 von 9 Veranstaltungen

inkl. Kegums/LV - 11./12.7.)

250 ccm:

1. Nick Kouwenberg, NL, Honda 255

2. Damon Graulus, B, Yamaha 240

3. Adam Sterry, GB, KTM 222

4. Maxime Desprey, F, Kawasaki 217

5. Brian Hsu, D, Suzuki 169

6. Ander Valentin, E, Yamaha 154

7. Alvin Östlund, S, Yamaha 146

8. Thomas Kjer Olsen, DK, KTM 132

9. Steven Clarke, GB, Husqvarna 118

10. Simone Zecchina, I, Kawasaki 112

Ferner:

31. Stefan Ekerold, D, KTM 26

32. Andy Baumgartner, CH, KTM 25

50. Gianluca Ecca, D, Suzuki 5

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 5.7.)

300 ccm:

1. Yentel Martens, B, Husqvarna 164

2. Marco Maddii, I, KTM 159

3. Matthew Moffat, GB, Husqvarna 126

4. Dietger Damiaens, B, KTM 122

5. Damon Strydom, GB, KTM 117

6. Lewis Gregory, GB, Yamaha 86

7. Joey Smets, B, KTM 71

8. Txomin Arana, E, Yamaha 62

9. Mikael Kaipanen, FIN, KTM 59

10. Patrick Vos, NL, KTM 57

Ferner:

12. Nicolas Bender CH, Yamaha 47

17. Kilian Auberson, CH, KTM 39

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 14.6.)

Open:

1. Petr Bartos, CZ, KTM 200

2. Martin Michek, CZ, KTM 194

3. Petr Michalec, CZ, Honda 180

4. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 175

5. Nerijus Rukstela, LT, KTM 152

6. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 126

7. Saso Kragelj, SLO, Yamaha 121

8. Marko Leljak, KRO, KTM 111

9. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 98

10. Jonas Nedved, CZ, KTM 77

Ferner:

48. David Kraus, A, KTM 13

54. Patrick Kainz, A, Husqvarna 7

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 21./22.6.)

150 ccm:

1. Emil Weckmann, FIN, Honda 130

2. Albin Larsen, S, Honda 117

3. Tim Edberg, S, Honda 114

4. Jack Bintcliffe, GB, Honda 112

5. Viking Lindström, S, Honda 106

6. Alexis Collignon, F, Honda 78

7. Timothé Berry, F, Honda 73

8. Yago Martinez, E, Honda 54

9. Tatu Junnola, FIN, Honda 51

10. Slade Tressler, USA, Honda 48

Ferner:

15. Eric Schwella, D, Honda 36

19. Bennet Schäfer, D, Honda 24

24. Pascal Jungmann, D, Honda 11

DM

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 27./28.6.)

ADAC MX Masters:

1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 173

2. Dennis Ullrich, Suzuki 145

3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 131

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 118

5. Angus Heidecke, KTM 100

6. Gregory Aranda, F, Kawasaki 100

7. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 90

8. Christian Brockel, KTM 82

9. Lukas Neurauter, A, KTM 60

10. Jeremy Delince, B, Honda 59

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 27./28.6.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Brian Hsu, Suzuki 186

2. Stefan Ekerold, KTM 138

3. Nicholas Adams, GB, KTM 116

4. Martin Krc, CZ, KTM 92

5. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 89

6. Tom Koch, Suzuki 89

7. Stephan Büttner, Yamaha 84

8. Joel van Mechelen, NL, KTM 63

9. Nathan Renkens, B, KTM 60

10. Nicklas Bjerregaard, DK, Yamaha 59

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 27./28.6.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 144

2. Jeremy Sydow, KTM 127

3. Petr Polak, CZ, KTM 106

4. René Hofer, A, KTM 94

5. Rick Elzinga, NL, KTM 93

6. Raivo Dankers, NL, KTM 85

7. Eric Schwella, KTM 76

8. Lion Florian, KTM 64

9. Laurenz Falke, Husqvarna 58

10. Raf Meuwissen, NL, KTM 56

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Prisannewitz - 17.5.)

MX Open:

1. Boris Maillard, F, Kawasaki 106

2. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 106

3. Lars Reuther, KTM 99

4. Christian Brockel, KTM 99

5. Kevin Wouts, B, Kawasaki 92

6. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 88

7. Hannes Volber, KTM 78

8. Jan Uhlig, Kawasaki 66

9. Ron Noffz, KTM 65

10. Dominique Thury, Kawasaki 63

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 12./12.7.)

MX2:

1. Mike Stender, Suzuki 184,5

2. Dominique Thury, Kawasaki 177,0

3. Tim Koch, Suzuki 154,5

4. Stephan Büttner, Yamaha 150,0

5. Tom Koch, Suzuki 137,0

6. Jan Uhlig, Kawasaki 125,5

7. Ron Noffz, KTM 117,0

8. Benjamin Mallon, KTM 95,0

9. Nils Gehrke, Suzuki 95,0

10. Franziskus Wünsche, KTM 81,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Dolle - 31.5.)

Seitenwagen:

1. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 148

2. Hendrickx/Liepins, B/LV, VMC-KTM 146

3. Walter/Vonbun, D/A, WSP 133

4. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 109

5. Weiss/Schneider, A, VMC 84

6. Richter/Nicke, WHT-Husaberg 79

7. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 70

8. Blank/Klooz, VMC 67

9. Uhlig/Richter, VMC-Mega 51

10. Cermak/Cermak, CZ, WSP 50

Stand (nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Dolle - 30./31.5.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, KTM 185

2. Casper Holm, Yamaha 171

3. Joe Maessen, NL, Honda 129

4. Julian Haas, KTM 112

5. Alexander Norskov, DK, Yamaha 112

6. David Freidinger, A, Suzuki 108

7. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 105

8. Oliver Vandendijk, B, Honda 86

9. Peter Steegmans, Yamaha 70

10. Withold Natkaniec, PL, Yamaha 69

Stand (nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 5.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 100,0

2. Nick Domann, KTM 100,0

3. Simon Längenfelder, KTM 87,0

4. Cato Nickel, KTM 81,0

5. Collin Wohnhas, KTM 72,5

6. Sebastian Meckl, KTM 68,5

7. Tim Ksienzyk, KTM 65,5

8. Tom Schettler, KTM 63,0

9. Nick Sellahn, KTM 60,5

10. Lukas Fiedler, KTM 59,5

Stand (nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl.Freising - 14.6.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Jeremy Sydow, KTM 100,0

2. Hannes König, KTM 78,0

3. Laurenz Falke, Husqvarna 76,0

4. Kurt-Lennart Spranger, KTM 58,0

5. Lion Florian, KTM 56,0

6. Marnique Appelt, KTM 54,0

7. Ben Kobbelt, KTM 49,0

8. Max Thunecke, KTM 41,0

9. Ronny Wirth, KTM 34,5

10. William Söll, KTM 31,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 31.5.)

Pokal MX2:

1. Elias Stapel, KTM 63,0

2. Tom Lange, Suzuki 58,0

3. Oliver Kaas, Honda 52,5

4. Philipp Kloos, Yamaha 42,5

5. Vincent Peter, KTM 42,0

6. Danny Neubauer, Kawasaki 41,5

7. Steffen Kaiser, Suzuki 41,5

8. Marco König, KTM 37,0

9. Fabian Bittel, Suzuki 36,5

10. Fabian Pries, Yamaha 35,0

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 14.6.)

Pokal Open:

1. Oliver Wolfgang, Kawasaki 61,5

2. Richard Leißner, Kawasaki 47,5

3. Jonas Wolf, Husqvarna 45,0

4. Florian Welzenbach, Husqvarna 41,5

5. Carsten Stark, Kawasaki 39,5

6. Xavier Hess, KTM 36,0

7. Arne Mösch, Kawasaki 29,5

8. Lucas Millich, Husqvarna 23,5

9. Björn Feldt, KTM 22,5

10. Marvin Beier, Suzuki 21,0

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Dolle - 31.5.)

Pokal Seitenwagen:

1. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 134

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 101

3. Kutschke/Schmidt, VMC 83

4. Reimann/Meyer, D/CH, WHT 66

5. Kuhr/Ebert, WSP 50

6. Hey/Neuschl, WHT 50

7. Koch/Koch, WSP 28

8. Knübben/Lange, WSP 12

9. Winkler/Buschmann, MTH 9

10. Matzak/Reinert, VMC 8


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

BRC-Brockhausen-Racing

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fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586 :: info@brc-racing.de :: www.brc-racing.de

ENDURO

WM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Hubert/B - 11./12.7.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 221

2. Christophe Nambotin, F, KTM 212

3. Daniel McCanney, GB, Husqvarna 157

4. Lorenzo Santolino, E, Sherco 153

5. Marc Bourgeois, F, Yamaha 134

6. Simone Albergoni, I, Kawasaki 123

7. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 101

8. Gianluca Martini, I, Yamaha 83

9. Edward Hübner, D, KTM 71

10. Rudi Moroni, I, Sherco 61

E2:

1. Antoine Meo, F, KTM 228

2. Alex Salvini, I, Honda 191

3. Pierre Alexandre Renet, F, Husqvarna 175

4. Loïc Larrieu, F, Sherco 139

5. Jaume Betriu, E, Husqvarna 137

6. Oriol Mena, E, Beta 100

7. Deny Philippaerts, I, Beta 87

8. Nicolo Mori, I, KTM 81

9. Romain Dumontier, F, Yamaha 71

10. Victor Guerrero, E, KTM 68

E3:

1. Mathias Bellino, F, Husqvarna 217

2. Matthew Phillips, AUS, KTM 193

3. Matti Seistola, FIN, Sherco 163

4. Aigar Leok, EST, TM 146

5. Luis Correia, P, Beta 121

6. Manuel Monni, I, TM 118

7. Jérémy Joly, F, KTM 101

8. Antoine Basset, F, GasGas 91

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 91

10. Jonathan Barragan, E, GasGas 62

EJ:

1. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 220

2. Giacomo Redondi, I, Beta 183

3. Steve Holcombe, GB, Beta 166

4. Alessandro Battig, I, Honda 141

5. Luis Oliveira, P, Yamaha 110

6. Kirian Mirabet, E, KTM 106

7. Davide Soreca, I, Beta 88

8. Diogo Ventura, P, GasGas 86

9. Matteo Bresolin, I, KTM 85

10. Jérémy Carpentier, F, Honda 68

Youth Cup 125 ccm:

1. Mikael Persson, S, KTM 186

2. Josep Garcia, E, Husqvarna 162

3. Jack Edmondson, GB, KTM 129

4. Luc Maliges, F, KTM 90

5. Luca Garello, F, Yamaha 88

6. David Abgrall, F, Yamaha 58

7. Valerian Debaud, F, Yamaha 56

8. Mirko Spandre, I, KTM 49

9. Jean Baptiste Nicolot, F, Yamaha 48

10. Casany Masramon Sergi, E, GasGas 48

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. St. Hubert/B - 11./12.7.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 120

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 96

3. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 69

4. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 66

5. Valérie Roche, F, Beta 60

6. Blandine Dufrene, F, KTM 43

7. Jessica Jonsson, S, Kawasaki 41

8. Samantha Tichet, F, KTM 21

9. Amanda Mastin, USA, Beta 15

DM

(Stand nach 3 von 9 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 22.3.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 247

2. Davide von Zitzewitz, KTM 235

3. Edward Hübner, KTM 226

4. Andreas Beier, Husqvarna 204

5. Björn Feldt, KTM 203

6. Christian Weiß, KTM 198

7. Derrick Görner, Husqvarna 197

8. Sascha Meyhoff, Beta 186

9. Bruno Wächtler, KTM 170

10. Nick Emmrich, Husqvarna 168

Enduro1:

1. Edward Hübner, KTM 75

2. Derrick Görner, Husqvarna 66

3. Jonathan Rosse, CH, Yamaha 60

4. Daniel Hänel, Kawasaki 54

5. Sascha Eckert, TM 47

6. Martin Kradorf, KTM 46

7. Maik Schubert, KTM 41

8. Christian Täufer, GasGas 26

9. Sven Marker, KTM 25

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 75

2. Andreas Beier, Husqvarna 64

3. Sascha Meyhoff, Beta 56

4. Nick Emmrich, Husqvarna 48

5. Bruno Wächtler, KTM 46

6. Marco Neubert, Honda 40

7. Mark Risse, Beta 39

8. Markus Ludwig, GasGas 34

9. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 33

10. Nico Rambow, KTM 30

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 75

2. Björn Feldt, KTM 64

3. Christian Weiß, KTM 62

4. Paul Roßbach, KTM 54

5. Kevin Lindner, Honda 48

6. Leonhard Blaack, Beta 45

7. Marc Neumann, TM 39

8. Sirko Bühnemann, GasGas 37

9. Pascal Springmann, Beta 35

10. Gerrit Helbig, KTM 34

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Catalunya Villena/E - 12.7.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 211

2. Ivan Lazzarini, I, Honda 198

3. Mauno Hermunen, FIN, TM 188

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 182

5. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 161

6. Devon Vermeulen, NL, KTM 149

7. Christian Ravaglia, I, Honda 136

8. Asseri Kingelin, FIN, Honda 135

9. Teo Monticelli, I, Honda 135

10. Massimiliano Verderosa, I, Honda 113

EM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Catalunya Villena/E - 12.7.)

ES2:

1. Marc Reiner Schmidt, D, TM 247

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 167

3. Diego Monticelli, I, Honda 162

4. Toni Klem, FIN, TM 157

5. Giovanni Bussei, I, TM 150

6. Mattia Martella, I, KTM 144

7. David Gimenez, E, Suzuki 133

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 116

9. Lorenzo Lapini, I, Honda 97

10. Joan Llados, E, Aprilia 93

Ferner:

19. Philipp Prestel, D/CH, KTM 22

27. Marcel Baumgartner, CH, Husqvarna 14

36. Lucien Reynaud, CH, Husqvarna 6

42. Eddie Fahrni, CH, KTM 1

DM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Harzring - 4./5.7.)

S1:

1. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 188

2. André Plogmann, Suzuki 164

3. Markus Volz, Husqvarna 126

4. Markus Class, Husqvarna 119

5. Michael Herrmann, Suzuki 119

6. Manuel Hagleitner, A, KTM 109

7. Rudolf Bauer, A, KTM 97

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 96

9. Robert Gattinger, A, KTM 94

10. Philipp Prestel, KTM 92

N2 - DMSB Supermoto:

1. Kai Vogt, Suzuki 170

2. Michael Kartenberg, KTM 164

3. Peter Mayerbüchler, KTM 156

4. Luca Lier, Husqvarna 154

5. Peter Banholzer, Yamaha 124

6. Max Banholzer, Yamaha 116

7. Toni Trusch, KTM 102

8. Daniel Dechent, Husqvarna 100

9. Tim Schön, Suzuki 94

10. Denis Chadrysiak 82

P3 - Deutscher Supermoto-Pokal:

1. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 164

2. Till Goldenstein, Suzuki 144

3. Steffen Hiemer, Yamaha 138

4. Laura Höllbacher, A, Husqvarna 136

5. Tobias Hiemer, Yamaha 126

6. Tobias Gattermaier, A, KTM 86

7. Stephan Schreiner, Kawasaki 84

8. Tim Crhak, Kawasaki 78

9. Christian Carl, Suzuki 72

10. Florian Zilz, Suzuki 70

S3 - ADAC Supermoto Trophy:

1. Nick Seeger, KTM 190

2. Julia Prestel, KTM 174

3. Kevin Wüst, Kawasaki 172

4. Kai Riemer, Honda 144

5. Lucas Geitner, KTM 32

T4 Nord - ADAC Supermoto Trophy:

1. Dennis Köchy, TM 122

2. Carolin Wietig, TM 115

3. Alex Breuker, Suzuki 103

4. Giovanni Battani, I, Suzuki 86

5. Benjamin Francuz, TM 85

6. Johannes Brenner, Suzuki 77

7. Benjamin Rüffer, Husaberg 77

8. Heiko Stieber, KTM 74

9. Lucas Woller, KTM 68

10. Patrick Pady, KTM 65

T4 Süd - ADAC Supermoto Trophy

(nach St. Wendel):

1. Christof Bartsch, TM 87

2. Sven Kromer, Honda 73

3. Diogo Almeida, P, TM 73

4. Carsten Kögel, Husqvarna 69

5. Nils Mittrach, Honda 68

6. Niko Haubensack, Suzuki 66

7. Tibor Zieres, KTM 54

8. Thomas Schlett, Husqvarna 52

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 45

10. Lukas Kögel, Husqvarna 40

Ü40 Supermoto Cup (nach Bilstain):

1. Steffen Jung, Suzuki 147

2. Christian Klipfel, KTM 135

3. Harald Wirtz, Suzuki 104

4. Ingo Ruh, Husqvarna 82

5. Phil Gee, GB, TM 80

Martin Hensellek, TM 80

7. Matthias Bremer, Suzuki 71

8. Karsten Zimmermann 64

9. Peter Fuhrbach, Suzuki 57

10. Ernst Welf, Kawasaki 50

97

MCE

August '15


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 9/2015

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