KOMFORT ERLEBEN - ungewohnte dimensionen

komforterleben
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Von Stauraum in der Küche über vergebliche Einbruchversuche am Sicherheitsfenster bis hin zu mehr Behaglichkeit im Büro - zahlreiche interessante Themen bietet die Ausgabe 3 des Kundenmagazins von KOMFORT ERLEBEN. Unter dem Titel "ungewohnte dimensionen" finden Sie spannende Informationen und vielfältige Anregungen, wie Sie Ihr tägliches Leben komfortabler, behaglicher und abwechslungsreicher gestalten können.

ungewohnte

dimensionen

Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner – Ausgabe 03

Mehr Stauraum

in der Küche

Lösungen für

ein entspanntes

Kochvergnügen

Seite 3

Auf die „inneren

Werte“ kommt es an

Radikaler Einbruchversuch

scheitert am

Sicherheitsfenster

Seite 4

Unsichtbare

Technik

Kabelsalat war

gestern

Seite 6

Maßanfertigungen

verbessern die

Arbeitsatmosphäre

Mehr Behaglichkeit

im Büro

Seite 8


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ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner

Fitnessprogramm

fürs Haus

Die Kinder werden flügge, die Freiheiten

der Eltern größer – für Hausbesitzer ist

dies ein idealer Zeitpunkt für eine Modernisierung.

Denn mit Blick auf den Ruhestand

erscheint so manches nicht

altersgerecht, was die Baufamilie in jungen

Jahren, als das Haus errichtet

wurde, nicht störte: die vielen Treppen,

schmale Türen oder kleine Räume.

Gerade einmal 550.000 barrierefreie

Wohnungen gibt es heute. Experten rechnen

mit einem Bedarf an drei Millionen

barrierefreien Wohnungen bis 2020.

Dabei genügen oft einfache bauliche Maßnahmen,

um Wohnkomfort zu gewährleisten.

Was nur wenige Immobilienbesitzer wissen:

Wer selbst genutzten oder vermieteten

Wohnraum altersgerecht umbauen

möchte, kann auf staatliche Unterstützung

zählen. Ähnlich wie bei der energetischen

Gebäudesanierung bietet die KfW

Bankengruppe eine interessante Förderung

an. Damit können zum Beispiel Wohnungsflure

und Türdurchgänge verbreitert

oder Bäder umgebaut werden.

Die förderfähigen Kosten solcher Fitnessmaßnahmen

– inklusive Nebenkosten wie

Planungs- und Beratungsleistungen –

können zu 100 Prozent mit einem Darlehen

aus dem KfW-Programm Altersgerecht

Umbauen finanziert werden.

Beantragen kann man maximal 50.000

Euro pro Wohneinheit, und zwar zu besonders

günstigen Zinssätzen. Antragsberechtigt

sind Eigentümer einer Wohnimmobilie,

aber auch Ersterwerber von neu

barrierereduzierten Wohngebäuden oder

Eigentumswohnungen. Die Darlehenslaufzeit

beträgt zwischen fünf und 30

Jahre, je nach Laufzeit mit ein bis zu fünf

Tilgungsfreijahren. Der Zinssatz ist wahlweise

für fünf oder zehn Jahre fest.

Solche barrierereduzierende Modernisierung

seines Hauses oder seiner Wohnung

sollte man möglichst frühzeitig in Angriff

nehmen. Zum einen wappnet man die Immobilie

auf diese Weise für zukünftige Anforderungen

und ermöglicht den

Bewohnern, dort selbstständig, mobil und

von anderen unabhängig zu leben. Zum

anderen sorgen sie sofort für eine ansprechende

Optik und ein erhebliches

Plus an Wohnqualität. Die Investition zahlt

sich zudem aus, weil der Wert des Hauses

steigt. Hausbesitzer vor dem Ruhestand

schaffen sich neue Optionen, je nach Planung

zum Beispiel auch für einen Wiederverkauf.

Ein erster Schritt zu mehr Wohnkomfort

ist immer eine fachkundige Beratung. Sie

zeigt auf, wie durch den Einsatz von technischen

Hilfsmitteln, eine veränderte Ausstattung

oder bauliche Maßnahmen die

Wohnsituation entsprechend den eigenen

Wünschen und Bedürfnissen verbessert

werden kann. Als spezialisierter Fachbetrieb

stehen wir Ihnen dazu gerne zur Verfügung.

Lesen Sie mehr über

Möglichkeiten und Lösungen in unserem

Magazin.

Inhalt:

Mehr Stauraum in der Küche

Lösungen für ein entspanntes

Kochvergnügen 3

Auf die „inneren Werte“ kommt es an

Radikaler Einbruchversuch

scheitert am Sicherheitsfenster 4

Hanf, Zellulose, Holzfasern und Co.

Dämmen – aber natürlich 5

Bad-Komfort kennt kein Alter

Moderne Sanitärlösungen

vereinen Funktion und Design 5

Unsichtbare Technik

Kabelsalat war gestern 6

Bodenbeläge aus nachwachsenden

Rohstoffen

Die Natur zu Füßen 6

Einheimische Hölzer für den Garten

Holzterrasse mit gutem Gewissen 7

Wohlfühl-Schlafzimmer

Oase für erholsame Nächte 7

Maßanfertigungen verbessern die

Arbeitsatmosphäre

Mehr Behaglichkeit im Büro 8

Impressum

ungewohnte dimensionen

Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner

Herausgeber:

KOMFORT ERLEBEN

Kreuzstraße 108–110, 44137 Dortmund

www.komfort-erleben.de

Redaktion: Jens Südmeier, Ralf Bickert

Gestaltung: Quick & Görlich, Münster

Druck: Gutenberg Druckerei GmbH

Titelbild: Bloom Productions/Digital Vision/Getty Images


ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner 3

Mehr Stauraum in der Küche

Lösungen für

ein entspanntes

Kochvergnügen

Vom Teesieb über die Gewürzsammlung

bis zum Kaffeeautomaten – in der

Küche müssen dutzende Dinge untergebracht

werden. Eine sorgfältige Planung

des Stauraums ermöglicht es,

dass selbst auf begrenztem Raum alles

seinen Platz hat. Wichtig ist, dass vor

allem die Dinge des täglichen Gebrauchs

mühelos zugänglich sind. Nicht

nur das Kochen, auch das Tischdecken

und selbst das Aufräumen macht so

mehr Spaß.

Gib mir den Kick: Eine

sanfte Berührung mit

dem Fuß genügt, und

der Müllauszug öffnet

sich dank elektronischer

Unterstützung

fast wie von selbst.

Blum

So nutzen Sie den Platz in Ihrer Küche

optimal aus:

– Viele Küchen verschwenden Platz,

weil die Möbel nicht bis ganz unten

reichen. Nutzen Sie mit Auszügen und

Schubladen in variablen Höhen und

mit Vollauszug den vollen Stauraum

bis zum Boden aus. Sie können so den

gesamten Inhalt leicht überblicken

und müssen nicht auf Knien in den

hintersten Ecken kramen.

– Mit modernen Auszügen lassen sich

selbst schwer beladene Schubladen

kinderleicht öffnen. Gönnen Sie sich

Auszüge und Schubladen mit Öffnungsunterstützung:

Ein Antippen genügt,

und die Schubladen öffnen und

schließen sich fast wie von selbst.

Blum

Jeden Winkel ausnutzen

– eine Schublade über

Eck macht es möglich.

Auch grifflose Fronten, die sehr edel

wirken, lassen sich damit komfortabel

öffnen und schließen.

– Mit elektrischer Unterstützung fahren

Schubladen bei Berührung komplett

hinein oder hinaus. Besonders praktisch

ist das beispielsweise beim Müllauszug:

So können Sie auch mit vollen

Händen den Auszug mit den Müllbehältern

öffnen.

– Planen Sie Schubladen in unterschiedlichen

Höhen ein: Niedrigere eignen

sich beispielsweise zur Aufbewahrung

von Gewürzen oder Gläsern. Staugut

wie größere Vorratsgläser, Töpfe oder

gestapeltes Geschirr benötigt höhere

Schubladen.

– Eine durchdachte Inneneinteilung hilft

Ihnen, in den Schubladen Ordnung zu

halten. Zudem können Vorräte und Geschirr

so kippsicher verstaut werden.

– Oberschränke mit transparenten Fronten

eignen sich besonders zur Aufbewahrung

von Gläsern und leichtem

Geschirr. Mithilfe spezieller Beschläge

lassen sie sich ganz einfach mit der

Kraft eines Fingers nach oben wegund

wieder herunterklappen. Mit

hochklappbaren Fronten haben Sie

zudem einen freieren Zugang zum

Schrankinhalt.

– Es gibt auch für die Ecken, die in vielen

Küchen nicht optimal genutzt werden,

clevere Stauraumlösungen: Vom

herausziehbaren Topfkarussell bis zu

Schubladen, die sich über Eck öffnen

lassen. Ein spezieller Auszug mit Aussparung

für die Spüle nutzt auch diesen

Raum und schafft zusätzlichen

Stauraum für Spülmittel und Co.


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ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner

Auf die „inneren Werte“ kommt es an

Radikaler Einbruchversuch

scheitert am Sicherheitsfenster

In der dunklen Jahreszeit ist Hochsaison

für Einbrecher. Gut geschützt ist

derjenige, der sich für Sicherheitsfenster

entschieden hat. Immer wieder berichten

Kunden von ihren echten

Erlebnissen.

In den Wintermonaten nehmen die Einbrüche

in Ein- und Zweifamilienhäuser

dramatisch zu. Beinahe täglich berichten

lokale Medien über Einbruchserien in

Häusern, die nur unzureichend gesicherte

Fenster und Türen haben. Dabei

dringen die Täter zu über 80 Prozent

durch das Aushebeln der Fensterflügel

ein, meist am späten Nachmittag oder

frühen Abend. Gut geschützt ist derjenige,

der sich für Sicherheitsfenster entscheidet

und so Einbrechern keine

Chance bietet. So wie bei einer Familie

aus dem südwestfälischen Burbach, die

am ersten Adventswochenende gegen

18:00 Uhr ungebetenen Besuch erhielt.

„Der Einbrecher muss uns ausgespäht

haben, denn wir waren mit unserem

Hund nur eine halbe Stunde spazieren

und nicht im Haus. Er hat sich richtig

Zeit gelassen und überall probiert. Erst

an der Seite, dann hinten und oben“, berichtet

die Inhaberin des erst neun Jahren

alten Neubaus.

An gleich sechs Fenstern machte er sich

zu schaffen. Trotz Bewegungsmelder

scheute sich die dunkle Gestalt nicht, im

Erdgeschoss die bodentiefen Fenster,

Terrassentüren im Wohnzimmer sowie

im Hauswirtschaftsraum mit einem

Schraubendreher zu bearbeiten. Markante

Spuren zeigen, dass der Täter

mehrfach versuchte, die Sicherheitsfenster

aufzuhebeln. Diese Hartnäckigkeit

überraschte auch die Polizei. Als der

ungebetene Gast im Erdgeschoss nicht

erfolgreich war, versuchte er sein Glück

am Obergeschoss, zu dem er über das

Garagendach Zugang fand. Auch hier

scheiterten Versuche, das Fenster zu

knacken und die Glasscheibe einzuschlagen,

um an den Griff zu gelangen.

Die hohe Widerstandskraft der Sicherheitsfenster

verhinderte endgültig jeden

Zutritt.

Bewusste Kaufentscheidung hat sich

bewährt

Was Sicherheitsfenster, in diesem Fall

der Firma GAYKO, ausmachen, sind die

„inneren Werte“. Man sieht den Unterschied

nämlich nicht von außen. Hier

steckt im Inneren des Fensters ein Hart-

PVC-Element, das die Verschraubung

der Beschläge um mehr als das Vierfache

erhöht. In Verbindung mit der gegenläufigen

Verschlusstechnik, bei der die

Sicherheitspilzzapfen immer in entgegengesetzter

Richtung in die massiv verstärkten

Schließstücke einlaufen, hält

das Fenster selbst harten Belastungen

stand.

Eine Investition, die sich lohnt, wie die

Familie aus Burbach jetzt erfahren hat.

Sie hatte sich beim Hausbau sehr bewusst

für die Sicherheitsfenster entschieden.

Nach der Erfahrung mit alten,

undichten Fenstern in ihrer früheren

Mietwohnung waren ihnen Behaglichkeit

und Einbruchschutz besonders wichtig.

Ein verbreiteter Wunsch, der sich bei

qualifizierter Beratung und hoher Produktqualität

durch den Fachbetrieb erfüllen

lässt.

„Ich habe immer gedacht, uns trifft es eh

nicht“, erzählt die Hausbesitzerin nach

der vorweihnachtlichen Bescherung.

Jetzt habe man den Beweis, dass es

richtig war, sich für Sicherheitsfenster

zu entscheiden. Wenn der Einbruchversuch

geglückt wäre, dann käme zum

Schaden selbst auch das noch „sehr unwohle

Gefühl“. „Wichtig für mich ist, dass

jetzt trotz der Einbruchspuren die Fenster

immer noch schließen und die Sicherheit

weiterhin gegeben ist.“

Mit dem Schraubenzieher hat der Einbrecher spuren

an Rahmen und Flügel hinterlassen.

Es blieb beim Versuch das Fensterglas einzuschlagen.

Bilder: Gayko


ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner 5

Hanf, Zellulose, Holzfasern und Co.

Dämmen – aber natürlich

Steigende Energiepreise und immer höhere

Heizkosten – wer langfristig Geld

sparen möchte, setzt in seinen vier

Wänden auf eine gute Wärmedämmung.

Doch welches Material ist am besten geeignet?

Ökologisch und gesundheitlich

gut verträglich sind beispielsweise

Dämmstoffe aus natürlichen Materialien.

Nachwachsende Rohstoffe wie Hanf,

Holzfasern, Schafwolle oder Zellulose

sind herkömmlichen Produkten wie Mineralwolle

oder Polystyrol in den meisten

Fällen nicht nur ebenbürtig, sondern

durch ihre bessere Umweltverträglichkeit

sogar überlegen.

Wärmeschutz im Sommer

Im Winter wohlig warm, im Sommer angenehm

kühl: Bei der Dämmwirkung

haben die nachwachsenden Rohstoffe

ebenfalls die Nase vorn. Im Winter halten

sie die Wärme in den Innenräumen,

doch im Sommer spielen sie ihren wahren

Vorteil aus. Anders als beispielsweise

Dämmplatten aus Mineralfasern

oder Styropor verfügen die Dämmstoffe

aus nachwachsenden Materialien über

eine sehr gute Speicherfähigkeit für

Wärme. Dies zahlt sich insbesondere bei

der Verwendung im Dachgeschoss aus –

denn die Hitze wird von den Dämmstoffen

aufgenommen und gelangt so gar

nicht erst in den Raum.

Schimmelrisiko verringern

Hartschaumplatten weisen zudem nur

eine sehr geringe Speicherfähigkeit von

Luftfeuchtigkeit auf. Bei Bauproblemen

durch Lüftungsfugen oder Fehlstellen im

Zellulose oder Mineralfasern?

In Sachen Umweltverträglichkeit

und

sommerlicher Wärmeschutz

haben Dämmstoffe

aus nach wachsenden

Rohstoffen die

Nase vorn.

Dämmmaterial können sich deshalb

Feuchtigkeitsnester bilden, die zu er -

höhtem Schimmelbefall führen können.

Dieses Risiko ist bei ökologischen Dämm -

stoffen deutlich geringer. Sie können die

Luftfeuchtigkeit viel besser abpuffern.

Nicht zuletzt leisten Dämmstoffe aus

nachwachsenden Rohstoffen einen wich -

tigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

So wird beispielsweise bei der

Herstellung von Dämmplatten aus Hanf

oder Zellulose zehnmal weniger Energie

benötigt als bei Hartschaumplatten.

Ingo Bartussek – Fotolia.com

Bad-Komfort kennt kein Alter

Moderne Sanitärlösungen

vereinen Funktion und Design

Gut gestaltete, barrierefreie Konzepte

gewinnen infolge des demografischen

Wandels immer mehr an Bedeutung.

Vor allem im Bad spielen Lösungen, die

für Menschen jeden Alters und unabhängig

von physischen Voraussetzungen

nutzbar sind, eine große Rolle.

Von einer reinen Zweckmäßigkeit der

Nasszelle hat sich das Bad weiterentwickelt

zu einem zentralen Raum der

Wohnwelt, der zunehmend eine designorientierte

Gestaltung mit hoher Funktionalität

vereint. Die steigende Bedeutung

des Bades zeigt sich deutlich in den

wachsenden Ansprüchen an den Raum

selbst – ein Bad ist heute ein flexibler

und vor allem sehr persönlicher Ort.

Eine clevere Planung ermöglicht die Entwicklungsfähigkeit

des Bades für alle

Eventualitäten – sei es eine kindgerechte

Umgebung, Komfort und Sicherheit,

temporäre Handicaps oder Unterstützung

im Alter. Achtet man bei der Badausstattung

auf komfortable Details, ist

die langfristige Nutzung möglich. Moderne

Sanitärsysteme ermöglichen

funktionale, ästhetische und vor allem

intelligente Lösungen, die generationenübergreifend

nutzbar sind.

Sie werden nach den Kriterien eines universellen

Designs entwickelt und ermöglichen

so eine einfache, komfortable

und vor allem flexible Nutzung, die individuell

an den Nutzer anpassbar ist.

Durch Ergänzung der klassischen Sanitär-Accessoires

wird die Badnutzung

nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer.

Mittels Komfortelementen, wie

beispielsweise Hocker und durchgehendem

Spiegel, kann der Waschtisch beispielsweise

auch im Sitzen genutzt

werden. Dies ist nicht nur für ältere

Menschen komfortabel, sondern auch

für Kinder.

Das konsequent reduzierte Design lässt Komfort

und Barrierefreiheit zur Selbstverständlichkeit

werden. Clevere Details machen die Produkte intuitiv

bedienbar. Bilder: Hewi


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ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner

Unsichtbare Technik

Kabelsalat war gestern

Keine störenden Kabel und Geräte: Moderne Multimedia-Möbel

vereinen elegante Optik mit Hightech.

Bild: Spectral Audio Möbel GmbH

Fernseher, DVD- und Blu-ray-Player,

Satelliten-Receiver, Stereoanlage und

Spielekonsole: In vielen Wohnzimmern

kommt eine Menge technischer Geräte

zusammen. Und sie alle wollen nicht

nur mit Strom versorgt, sondern auch

noch miteinander verbunden werden.

Oftmals ist „Kabelsalat“ die Folge.

Doch dieses Wirrwarr aus Strippen lässt

sich durch intelligente Lösungen nicht

nur vermeiden, sondern nahezu unsicht-

bar machen. Sowohl die Geräte als auch

Kabel und zusätzliches Equipment können

so in ein Möbel integriert werden,

dass sie nur bei Bedarf zum Vorschein

kommen.

Versteckte Soundsysteme

Moderne Flachbildfernseher bieten zwar

ein brillantes Bild, doch durch die flache

Bauweise leidet oftmals die Klangqualität.

Viele setzen deshalb auf zusätzliche

Boxen und Soundsysteme. Diese lassen

sich ebenfalls so in Möbeln integrieren,

dass sie sich harmonisch in das Gesamtbild

des Wohnzimmers einfügen oder

gar komplett hinter der Möbelfront verschwinden.

Fotos und Videos vom Smartphone auf

dem Fernseher zeigen – auch das ist einfach

möglich: In Multimedia-Möbeln lassen

sich entsprechende Docking-Stationen

einbauen, in die ein Smartphone oder ein

Tablet-PC eingesteckt werden kann.

MeisterWerke

kann als Rollen- oder Plattenware verlegt

werden. Der elastische Bodenbelag

ist antistatisch, antibakteriell und beständig

gegen Fette, Öle und Zigarettenglut.

Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen

Die Natur zu Füßen

Ob Parkett …

Kork – warm und gelenkschonend

Als weiterer Rohstoff für einen natürlichen

Bodenbelag eignet sich Kork. Dieser

kann in Form von massiven Fliesen

oder Kork-Fertigparkett verlegt werden.

Kork zeichnet sich durch gute Wärmeund

Schallisolierung aus. Zudem sind

Korkböden pflegeleicht und laden sich

nicht elektrostatisch auf.

Schön, komfortabel, langlebig – und

außerdem umweltschonend sowie gesundheitlich

unbedenklich: Diese gelungene

Kombination bieten Bodenbeläge

aus nachwachsenden Rohstoffen.

Holz – behaglich und werthaltig

Von Massivholzdielen über Massivholzparkett

bis hin zum Fertigparkett: Holzböden

sind nicht nur optisch anspre -

chend, sondern auch sehr behaglich und

werthaltig. Anders als beispielsweise

Laminat, bei dem eine Holzfaserplatte

beidseitig mit Kunststoff beschichtet

wird, lassen sich Bodenbeläge aus Holz

aufarbeiten und reparieren. Zudem sorgen

sie im Raum für ein wohliges Klima

und sind angenehm fußwarm.

Linoleum – vielseitig und robust

Extrem langlebig und strapazierfähig ist

auch ein Bodenbelag aus Linoleum.

Leinöl, Harze, Kork- und Holzmehl, Kalksteinmehl

und Farbpigmente werden zu

einer Masse vermischt und unter Hitze

und Druck auf Jute aufgewalzt. Linoleum

… oder Linoleum: Bodenbeläge aus nachwachsenden

Rohstoffen sorgen für ein behagliches Wohngefühl.

Popova Olga – Fotolia.com


ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner 7

Einheimische Hölzer für den Garten

Holzterrasse mit gutem Gewissen

Dauerholz

Ein Holzboden auf der Terrasse sorgt

für Flair und fügt sich harmonisch in

den Garten ein. Auch beim Barfußlaufen

fühlt er sich angenehm warm an.

Obwohl ein Terrassenboden sehr beansprucht

wird, kann dabei auf den Einsatz

von Tropenhölzern verzichtet werden.

Denn es gibt mittlerweile eine Reihe

ökologischer Alternativen, die dem seltenen

Holz aus den tropischen Urwäldern

in Sachen Haltbarkeit, Komfort und

Ästhetik in nichts nachstehen.

Auf Tropenholz verzichten

Laut Greenpeace stammen noch immer

bis zu 99 Prozent des weltweit verwendeten

Tropenholzes aus illegalem Raubbau.

Zumindest hierzulande hat mittlerweile

ein Umdenken stattgefunden. Die

Mehrheit der Deutschen verzichtet auch

beim Terrassenbau bewusst auf den Einsatz

von Tropenholz.

Dank einer durchgehenden Wachsimprägnierung

sind die Terrassendielen vor Wind und Wetter geschützt.

Eine haltbare Alternative bietet beispielsweise

Thermoholz, das es in vielen

Varianten gibt. Es wird aus dem Laubund

Nadelholz heimischer, nachhaltig

bewirtschafteter Wälder hergestellt. Mit

einer Hitzebehandlung werden dabei

Hölzer wie Esche, Buche und Kiefer

gegen Witterungseinflüsse und Schädlinge

haltbar gemacht. Thermohölzer

sind dunkler als unbehandeltes Holz.

Wer helles Holz bevorzugt, kann die Terrasse

auch mit wachsimprägniertem

Kiefernholz ausstatten. Um es widerstandsfähig

gegen die Witterung zu machen,

wird das einheimische Holz in

einem speziellen Verfahren bis in die

Poren hinein mit Wachs getränkt. Auf

diese Weise ist es mit 15 Jahren Garantie

gegen Nässe und holzzerstörende

Schädlinge geschützt.

Wohlfühl-Schlafzimmer

Oase für erholsame Nächte

Ein Drittel seines Lebens verbringt der

Mensch im Schlaf. Um gemütlich und

erholsam zu ruhen, sollte deshalb der

Raum drum herum ansprechend und

nach den Bedürfnissen der jeweiligen

Bewohner gestaltet sein.

Der Schlaf in einem rückenschonenden

Bett gibt Kraft für den nächsten Tag.

Neben der richtigen Materialwahl

kommt es beim Bettgestell auf die fachmännische

Verarbeitung an. Ein mit

Hartölen behandeltes Massivholz als

Rahmenmaterial fördert das Raumklima

und damit den gesunden Schlaf. In Kombination

mit einer passenden Matratze

bietet es dem Rücken die nötige Erholung.

Ergonomische Schränke

Einbauschränke sind platzsparend und

praktisch. Durch individuelle Planung

lassen sie sich darüber hinaus ergonomisch

gestalten – beispielsweise mit

Schubladen auf Griffhöhe und herunterfahrbaren

Kleiderstangen. Mit den richti-

gen, schadstoffarmen Materialien für die

Oberflächen tragen die Schränke außerdem

zu einem gesunden Raumklima bei.

Lärmschutz sorgt für Ruhe

Ruhe ist eine wichtige Voraussetzung für

erholsamen Schlaf. Der Tischler weiß,

wie er Lärm aus dem Schlafzimmer

fernhält. Dabei betrachtet er neben den

Fensterflächen vor allem die vielen

möglichen Schallnebenwege. Dazu gehören

etwa Fugen in den Anschlüssen

und Wänden. Häufig sorgt der Einbau zusätzlicher

innenliegender Fenster für

wirkungsvollen Lärmschutz. So entstehen

Kastenfenster, die den Geräuschpegel

dauerhaft senken.

Gute Nacht! Mit der richtigen Einrichtung sorgt der

Tischler für einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Monkey Business – Fotolia.com


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ungewohnte dimensionen – Ihr Magazin vom Tischler | Schreiner

Maßanfertigungen verbessern die Arbeitsatmosphäre

Mehr Behaglichkeit im Büro

terex – Fotolia.com

Arbeitsplatz mit Wohlfühlfaktor: Ein Büro in wohnlicher Atmosphäre fördert die Kreativität.

Vom Schreiben und Surfen am Computer

über das Sortieren von Unterlagen

bis hin zum Zeichnen und Nähen – wer

sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt,

dem geht die Arbeit viel leichter von

der Hand. Dazu kann eine Einrichtung,

die passgenau auf den Nutzer und auf

die Arbeit abgestimmt ist, eine Menge

beitragen.

Ordnung bewahren

Wichtig ist ein großzügiger Stauraum,

damit Sie Platzreserven für Ihre Unterlagen

und andere Dinge haben. Eine individuelle

Innenaufteilung im Schrank hilft,

die Ordnung zu wahren. Besonders auf

kleinem Raum sind Schränke auf Rollen

praktisch. Während der Arbeit sind sie

als Raumteiler oder als zusätzliche Ablagefläche

nutzbar. Nach Gebrauch können

sie – je nach Höhe – raumsparend

unter den Schreibtisch oder in eine Ecke

des Raumes geschoben werden. Unsichtbare

Kabelkanäle im Tisch verhindern

ein Kabelgewirr. Der Bildschirm

und Ablagen lassen sich zudem in einem

herausfahrbaren Regal unterbringen. Es

kann im Schreibtisch versenkt werden,

wenn der PC gerade nicht gebraucht

wird.

Sitzen und stehen

Früher galt, dass aufrechtes Sitzen am

besten für den Rücken sei. Das ist mittlerweile

überholt: Wer den Rücken schonen

möchte, sollte sich auch sitzend

regelmäßig bei der Arbeit bewegen. Ein

guter Bürostuhl ermöglicht einen dynamischen

Wechsel der Körperhaltungen.

Er sorgt dafür, dass die Bandscheiben

gut mit Nährstoffen versorgt werden.

Besonders günstig für den Rücken ist

ein regelmäßiger Wechsel zwischen Sitzen

und Stehen. Legen Sie daher immer

wieder zwischen den Arbeitsschritten

kurze Pausen ein. Ideal ist es, einen zusätzlichen

Steharbeitsplatz einzurichten:

beispielsweise mit einem stufenlos höhenverstellbaren

Arbeitstisch, einem

Aufsatzmodul für die Arbeitsplatte oder

einem Stehpult.

Freie Sicht

Achten Sie bei der Planung des Arbeitsplatzes

darauf, dass Sie weder von der

Sonne noch von anderen Leuchten bei

der Arbeit geblendet werden. Als ideal

gilt es, wenn der Tisch im rechten Winkel

zum Fenster steht. Sorgen Sie für eine

Schreibtischlampe, die den Arbeitsbereich

gut ausleuchtet – er sollte stets heller

sein als die Umgebung. Das ist gut für

die Augen und fördert die Konzentration.

Entspanntes Arbeiten – ein maßangefertigter

Arbeitsplatz macht es möglich.

Yuri Arcurs – Fotolia.com

Kreativität fördern

Freundliche Farben, Kunstwerke, großflächige

Drucke an den Wänden oder

Pflanzen – eine gut abgestimmte Dekoration

schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Einzelne Elemente in

kräftigen Farben, mit üppigen floralen

Mustern und Ornamenten machen das

Büro wohnlich und sorgen für Inspiration.

Ästhetische Objekte auf dem

Schreibtisch wie Handschmeichler können

in Denkpausen der Kreativität auf

die Sprünge helfen.

Zooropa – Fotolia.com

Akzente setzen: Eine durchdachte Farbgestaltung

sorgt für Inspiration bei der Arbeit.

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