AUS MEISTER-HAND | DAS GENIEßER-MAGAZIN

Martin.Rieg.komFOUR

Wissenswertes und interessantes rund um das Thema Fleisch & Wurst. Mit großem Grill-Spezial und vielen leckeren Rezepten.

Sommer 2015

aus Meister-hand

DAS GENießer-MAGAZIN

KOSTENLOS

ZUM

MITNEHMEN

LECKERE REZEPTE

SCHULBROT

vielfalt

TIPPS ZUR SAISON

HHSo werden Sie


EDITORIAL

INHALT

DIE GRILL-EDITION

Die Meister Grill-Edition – von fein-würzig über

feurig-scharf bis erfrischend-herb findet hier die

ganze Familie ihren ganz eigenen Grillgeschmack.

Ein Muss zur Grillsaison. Vielfalt für Jung und Alt.

BRANDheiß &

MEISTERLICH

GUT!

Exklusiv erhältlich nur bei

und

mein Name ist Achim Scherle, ich bin seit über 20 Jahren im

Unternehmen und seit 2011 Geschäftsführer der Meister feines

Fleisch - feine Wurst GmbH. Ich freue mich, dass Sie Interesse

an unserem neuen Magazin AUS MEISTER-HAND haben.

Mein Team und ich kamen auf die Idee, ein Magazin mit

vielen lesenswerten Informationen rund um Fleisch und

Wurst zu veröffentlichen, weil wir glauben, dass wir Ihnen

so am besten einen Eindruck vermitteln können, wie wir

hier in Gäufelden unseren Leitsatz „Quality First“ leben.

„Wir leben

un seren Leitsatz

Quality First“

Und natürlich auch, weil es viel zu

sagen gibt über Herkunft, Verantwortung,

Wahrung von Tradition

und dem Anspruch, immer wieder

Neues, Innovatives zu entwickeln.

Meister wurde 1991 gegründet und

wir sind heute eine 100%ige

Tochter der Metro Group AG. Unsere qualitativ hochwertigen

Fleisch- und Wurstprodukte können Sie unter anderem

bundesweit in den real Märkten kaufen.

Als Verbraucher sind Sie heute zu Recht anspruchsvoll und

wollen – gerade beim Kauf von Lebensmitteln – wissen,

wie sie entstanden sind, wo sie herkommen und wie deren

Qualität gesichert wird. Bei AUS MEISTER-HAND erwarten

Sie genau solche Informationen. Darüber hinaus leckere

Rezepte und hilfreiche Tipps – wie in dieser Ausgabe zum

perfekten Grillen.

Da ich selbst ein leidenschaftlicher Griller bin - ein wahrhaft

meisterliches Thema - und wir im Meister-Sortiment über

10 verschiedene Grillartikel haben, wünsche ich Ihnen nun

viel Spaß beim Lesen und guten Appetit.

Ihr Achim Scherle

Geschäftsführer

Liebe Leserin,

lieber Leser,

ENTDECKEN

04–05

FRISCHE MACHT

FREU(N)DE

GENIEßEN

06–07

MEAT

ME!

Entscheiden – Grillen – Genießen

08–09

OB GROß ODER KLEIN

Rostbratwurst muss es sein!

PROBIEREN

10–11

SO WERDEN SIE

GRILL

MEISTER

WISSEN

12–13

FLEISCH IST NICHT

GLEICH FLEISCH

GENIEßEN

16–17

SCHULBROT-

VIELFALT

WISSEN

18–19

QUALITÄT SCHAFFT

VERTRAUEN

aus Meister-hand

H

14–15

Wurstwissen

gut verpackt

03


entdecken

entdecken

FRISCHE MACHT

FREU(N)DE

Qualität aus Meister-Hand

„Man nehme …“, so der klassische Beginn eines jeden

Rezeptes. Und genau damit wollen wir Ihnen später auch

noch mehr Appetit auf unsere Produkte machen. Diese Seiten

gehören aber ganz und gar dem, was vor Ihrer Arbeit in

der Küche, am heimischen Herd, im Ofen, in der Pfanne

oder auf dem Grill steht: der täglichen Arbeit mit unseren

qualitativ hochwertigen Fleisch- und Wurstprodukten.

Hierfür haben wir ein einfaches Rezept – wir bereiten es

mit täglicher Frische, langjährigem Vertrauen, großer

Sorgfalt und einer gehörigen Portion Tradition zu. Dazu

geben unsere fach kundigen Mitarbeiter sorgfältig ausgewählte

Gewürze und ihr ganzes handwerkliches Geschick.

Guten Appetit.

FLEISCH

Für unsere breite Palette qualitativ

hochwertiger Fleischprodukte verarbeiten

und veredeln wir nur

Fleisch, dessen Herkunft sich jederzeit

nachweisen lässt. So wird die

Qualität bereits beim Einkauf der

Rohstoffe gesichert.

EXPERTEN

info

„Gelernt in einer

kleinen traditionellen

Fleischerei

wende ich nun seit

20 Jahren mein

handwerkliches

Geschick in der

Produktion der

Firma Meister an.“

Gerd Bosch (48)

Fleischer-Meister

(Bereichsleiter Produktion)

EXPERTEN

info

Zu unseren langjährigen Partnern haben wir

großes Vertrauen. Können wir auch haben!

Das beweisen uns ständige Kontrollen

immer wieder aufs Neue.

„Seit 24 Jahren

arbeite ich im

kompetenten

Meister-Team,

in dem Loyalität,

Toleranz und Vertrauen

groß geschrieben

werden.“

Peter Barth (55)

Fleischer-Meister

(Bereichsleiter Produktion)

Wurst

Würste werden nach ihrem Herstellungsverfahren

eingeteilt: Es gibt

Brühwürste, Kochwürste und

Rohwürste. Die Wurst ist eines der

ältesten Nahrungsmittel. Es gibt sie

bereits seit 5000 vor Christus, wie

Zeichnungen und Malereien aus

Ägypten, Syrien und China zeigen.

Im Wortursprung bedeutet Wurst so

viel wie „etwas drehen, vermengen,

rollen und wenden“. Und wie man es

dreht und wendet – bei uns entstehen

aus täglich frischen Fleischlieferungen

ganz meisterliche Wurstprodukte.

Guter Geschmack kommt nicht von ungefähr.

Er ist das Ergebnis von schneller und klassisch

handwerklicher Verarbeitung der Rohstoffe.

Wir entwickeln gerne Neues.

Die Basis für beste Qualität

liefern jedoch traditionelle

Rezepturen und sorgfältig

ausgewählte Gewürze.

04

aus Meister-hand aus Meister-hand 05


Genießen

Genießen

Gegrillte Schweinerückensteaks mit Ofentomaten

Zutaten (5 Personen):

Für die Tomaten:

600 g gelbe und rote Kirschtomaten

1 milde Peperoni

80 g Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Lorbeerblätter

2 Zweige Rosmarin

0,5 TL Fenchelsamen

0,5 TL gemahlener Koriander

0,5 TL Meersalz

80 ml Olivenöl

1

Die Tomaten waschen, Stielansatz

entfernen und halbieren. Peperoni

längs halbieren, Stielansatz und Samen

entfernen. Zwiebel und Knoblauch

schälen und beides fein würfeln.

Alles in eine entsprechend große Auflaufform

geben. Lorbeerblätter, Rosmarin,

Fenchelsamen, Koriander, Meersalz

und Olivenöl zufügen und miteinander

mischen.

2

Form in den auf 140 Grad vorgeheizten

Ofen stellen und

ca. 30 Minuten schmoren.

3

Steaks auf den vorgeheizten Grill

legen und von jeder Seite etwa 5-6

Minuten grillen. Mit den Ofentomaten

servieren. Dazu passt knuspriges Brot.

EXPERTEN

info

„Wenn Ihr Grillabenteuer

mal ins

Wasser fallen sollte

– kein Problem:

Unsere marinierten

Steaks lassen sich

gut einfrieren.“

Jürgen Hils (46)

Vertrieb

MEAT ME!

Entscheiden - grillen – genießen

EXPERTEN

info

„Ein Nackensteak

ist das ideale Stück

Fleisch für den Grill.

Mit seiner feinen

Fett-Marmorierung

erreicht man

ein besonders saftiges

Grillergebnis.“

Gerold Gutekunst (50)

Prokurist, Produktionsleiter

Die Grillsaison ist eröffnet. Jeder freut

sich darauf, gemeinsam mit Familie

und Freunden ein saftiges Stück Fleisch

zu genießen. Egal ob auf Kohle oder mit

Gas, ob zu Hause, auf dem Balkon oder

der Terrasse, unterwegs am See, im

Park oder auf einer großen Wiese. Grillen

ist ein gelebtes Stück Freiheit und

Flexibilität – eine der beliebtesten und

wohl ältesten Garmethoden der Welt.

Grillgenuss für jeden Geschmack

Genauso vielfältig wie der Ort für ihr

Grillvergnügen sind auch die Spezialitäten

und saftigen Leckerbissen, die

auf den Rost kommen. Machen Sie doch

unsere Nacken- oder Rückensteaks

aus bestem Schweinefleisch zum

Stargast auf ihrer nächsten Grillparty –

denn die gibt es lecker mariniert für

jeden Geschmack: von feurig-scharf

bis hin zur herben Biernote.

Kurz-Fakt

Unsere Grillsteaks

werden ausschließlich

aus frischem und nicht

gefrorenem Fleisch

hergestellt.

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aus Meister-hand

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07


Genießen

Genießen

GROß

OB

ODER KLEIN

Rostbratwurst muss es sein!

Einig sind sich Groß und

Klein: wenn gegrillt wird,

darf sie nicht fehlen – die

Rostbratwurst. Uneins hingegen

sind die Franken und

die Thüringer: Wer hat sie

erfunden? Licht ins Dunkel

können auch wir nicht

bringen, aber noch mit

zwei Fakten aufwarten.

Bei den Deutschen ist die

Rostbratwurst schon seit

über 700 Jahren beliebt.

In Deutschland

kommen pro Jahr

und Kopf ca. 2,7 kg

Bratwurst

auf den Rost.

EINKAUFS-

TIPP

Ob auf dem Grill oder in der

Pfanne einfach ein Genuss!

Probieren Sie unsere leckere

würzige Rostbratwurst

in der 500 g-Packung.

Die Rostbratwurst: Groß und Klein lieben sie

und groß und klein gibt es sie – als Rostbratwurst

oder als Rostbratwürstchen. Bei Meister nach alt

überlieferter Rezeptur verfeinert.

Ruck-zuck fertig

und würzig-lecker

im Geschmack

Bei uns entsteht die Rostbratwurst nach alt-überliefer ten

Rezepten jeden Morgen aus frisch angeliefertem Fleisch,

das zwei Stunden später gebrüht und anschließend verpackt

wird. Das alles übrigens ganz ohne Konservierungsstoffe,

denn bei uns wird sie ebenfalls ganz traditionell durch

Pasteurisierung haltbar gemacht.

Pasteurisierung nennt sich das kurzfristige Erhitzen

von Lebensmitteln – benannt nach dem französischen

Chemiker Louis Pasteur. Durch das Erhitzen werden

Mikroorganismen abgetötet, die das Lebensmittel

verderben könnten. Bei uns werden die Würstchen in

ihrer Endverpackung kurzzeitig bei ca. 80 °C erhitzt.

Ergebnis: Längere Haltbarkeit im Kühlschrank und

keine Einwirkung auf Geschmack oder Konsistenz.

JETZT SCHLÄGT‘s

aBER 13!

Manche halten sie für eine Unglückszahl, dabei steht

sie für brennende Leidenschaft: jeder Deutsche grillt

im Durchschnitt 13 × pro Jahr.

Grillsauce aus

der Provence

Zutaten (4 Personen):

100 g Frühlingszwiebeln

1 Knoblauchzehe

150 g rote

Paprikaschoten

150 g gelbe

Paprikaschoten

300 g Auberginen

1 EL gehackte

Rosmarinnadeln

125 g brauner

Rohrzucker

100 ml Weißweinessig

125 ml Weißwein

20 g Tomatenmark

200 g gehackte

Tomaten aus der

Dose

Salz, Pfeffer

1

Frühlingszwiebeln putzen und

in dünne Ringe schneiden.

Knoblauch schälen und fein würfeln.

Paprikaschoten halbieren,

Stielansatz, Samen und die weißen

Trennwände entfernen und das

Fruchtfleisch fein würfeln.

2

Auberginen von Blütenund

Stielansatz befreien und

klein würfeln. Frühlingszwiebeln,

Knoblauch, Paprikaschoten,

Auberginen und Rosmarin in einen

Topf geben. Zucker darüberstreuen.

Essig, Weißwein, Tomatenmark

und gehackte Tomaten

dazugeben. Alles vermischen und

unter Rühren zum Kochen bringen.

Etwa 30 Minuten bei mittlerer

Hitze einkochen lassen,

dabei ab und zu umrühren. Mit

Salz und Pfeffer abschmecken.

Heiß in die Gläser füllen und

sofort verschließen.

08

aus Meister-hand

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09


Probieren

Probieren

HSo werden Sie

H

Richtig

einheizen

Verwenden Sie beim Anzünden der Holzkohle bitte nie

Brandbeschleuniger wie Spiritus, Terpentin oder Benzin. Am

besten geeignet sind Anzündkamine oder Feststoff-Grillanzünder.

Die ideale Temperatur liegt bei 200 Grad – das kann

man erfühlen. So geht’s: Hand knapp über den Rost legen und

zählen: 21, 22, 23 und die Hand wegziehen. Muss man die

Hand bereits bei 21 zurückziehen: zu heiß! Kann man noch

bei 24 darüber halten: zu kalt! Übrigens: Ein bisschen Wind

machen, um die Glut anzuheizen ist gut – generell gilt aber:

Der Grill sollte windgeschützt stehen.

H

Das perfekte

Steak

Am besten braten Sie Ihr Steak bei direkter

Hitze scharf auf beiden Seiten an. So kann

sich der gesamte Geschmack entfalten.

Sollte das Fleisch dicker als 2,5 cm sein,

lassen Sie Ihr Fleisch danach bei indirekter

Hitze nachziehen. So bleibt es saftig und

verbrennt nicht von außen.

Ob Holzkohle- oder Gasgrill, direkte oder indirekte

Hitze, Würstchen oder Fleisch – richtig grillen will

gelernt sein. Es ist noch kein Grillmeister vom Himmel

gefallen, aber wenn man beim Grillen ein paar Basics

kennt und beherzigt, ist es ganz einfach und führt zum

perfekten Ergebnis.

WENDEN,

ABER

RICHTIG!

Wenden Sie Ihr Fleisch

möglichst nur einmal

und verwenden Sie

hierzu am besten eine

Grillzange mit langem

Griff und einen Grill-

handschuh. Eine Gabel

zum Wenden ist tabu:

durch das Anstechen

geht kostbarer Fleisch-

saft verloren - das

Fleisch wird trocken.

H

Direktes

Grillen

Hier liegen die Speisen beim Grillen

genau über der Wärmequelle, erhalten

eine saftige Kruste und das typische

Grillmuster. Geeignet ist es für dünnere

und zarte Fleischstücke, Würstchen

und Gemüse. Faustregel: für Grillgut

mit einer Garzeit von unter 20 Minuten.

Aber Achtung: Wenden nicht vergessen.

Indirektes Grillen

Hier funktioniert der Grill ähnlich wie ein Umluftofen.

Die Wärmequelle ist seitlich angeordnet, wodurch die Speisen

gleichmäßig garen. Indirektes Grillen eignet sich für große

Fleischstücke. Faustregel: für Grillgut mit einer Garzeit von

mehr als 20 Minuten.

SMOKER

Der aktuellste Grilltrend heißt

„smoken“ und ist langsames

Garen bei niedrigen Temperatu-

ren, wobei das Grillgut gleich-

zeitig geräuchert wird. Benötigt

werden viel Geduld (kann meh-

rere Stunden dauern) und ein

spezieller Grill: der Smoker.

Keine

Bier dusche!

Grillen und Bier – das passt gut zusammen. Aber

bitte nicht Bier auf das Grillgut gießen, so bleiben

die Marinade und der volle Geschmack am Grillgut

und es entstehen auch keine gesundheitsgefährdenden

Stoffe.

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wissen

wissen

Fleisch ist nicht

gleich Fleisch

Von Krustenbraten

bis Chateaubriand

Warenkunde: Wie die Teilstücke bei

Schwein und Rind heißen

Schwein

Schweinefleisch stammt in der Regel von jungen

Mastschweinen, die bei der Schlachtung sieben

bis acht Monate alt sind. Bereits 48 Stunden nach

der Schlachtung ist es ausgereift.

1

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4

5

6

7

1

2

6

Kopf

Hals/Nacken/Kamm

Kotelett mit Filet/Rücken

Keule/Schinken

Bauch

Schulter/Bug

Vordereisbein/Eisbein

7

3

5

4

7

Rind

Im Vergleich zu Schweinefleisch ist bei Rindfleisch

der Reifeprozess von wesentlicher Bedeutung –

denn erst gut abgehangen werden die Teilstücke

zart und saftig.

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2

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8

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10

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12

1

2

Hals/Nacken/Kamm

Hohe Rippe

Bug/Schulter

Vorder-/ Hinterhesse

Brust/Brustspitze

Entrecôte/Roastbeef

Filet

Dünnung

Hüfte/Blume

Kugel

Unter- / Oberschale

Schwanz

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4

12

Immer das passende Stück Fleisch

Steaks

Beim Rind stammt das Fleisch für

Steaks meist aus dem hinteren Viertel

(Teile 2, 6, 7, 9 und 11). Das zarteste und

begehrteste Stück Rindfleisch ist das

Filet (engl. Bezeichnung: Tenderloin-

Steak) – es ist besonders mager, von

außerordentlich feinem Geschmack und

sehr einfach zuzubereiten. Wird ein Filet

doppelt dick geschnitten, nennt man

es Chateaubriand. Das Fleisch aus der

Hohen Rippe zählt mit seiner feinen

Marmorierung und Fettzeichnung zu

den beliebtesten Teilen vom Rind,

es ist besonders saftig und aromatisch.

Vom Schwein wird ganz klassisch meist

der Hals oder der Rücken verwendet,

hier empfiehlt es sich das Fleisch einige

Stunden vor dem Grillen zu marinieren.

Während des Marinierens dringen

Gewürze und milde Säuren tief in das

Fleisch ein und sind vor der späteren

Hitze auf dem Grill geschützt, sie sorgen

so für ein wunderbar aromatisches

und zartes Fleisch.

EINKAUFS-

TIPP

Probieren Sie unsere bereits nierten Schweinerücken- oder

mari-

Schweinenackensteaks in vielen

verschiedenen Marinaden.

Handlich verpackt gibt es unsere

Steaks in 4, 5 oder 10er Packungen.

Braten

Für die Zubereitung von Braten

(Schmor-, Krusten- oder Rollbraten)

werden sowohl beim Schwein als auch

beim Rind meistens Teile aus der

Schulter, dem Hals, dem Rücken bzw.

der Hohen Rippe, vom Roastbeef und

der Keule bzw. Hüfte, Kugel, Oberund

Unterschale verwendet.

Kochfleisch

Bekannt und beliebt als Kochfleisch

vom Rind ist der Tafelspitz – ein Stück

aus der zarten und saftigen Hüfte/

Blume (9). Aber auch aus dem vorderen

Viertel des Rindes stammen beliebte

Teilstücke, die für Kochfleisch verwendet

werden: unter anderem aus

den Beinscheiben, dem Brustkern,

dem Bugblatt, dem Bugfilet oder der

Querrippe. Beim Schwein eignen sich

zum Beispiel für einen herbstlichen

Eintopf: Eisbein, Bauch und dicke

Rippe. Übrigens, auch wenn es Kochfleisch

heißt, darf das Wasser nie

kochen, sondern darf nur leicht wellig

aufschäumen, da das Fleisch sonst zäh

wird.

EXPERTEN

info

„Zarte Rinderbraten

sowie

Kurzgebratenes

sollten gut gereift

sein.

Für meine Eintöpfe

und Brühen

verwende ich stets

Frischfleisch.“

Stefan Götz (34)

Fleischer-Meister

12

aus Meister-hand aus Meister-hand 13


Wissen

Wissen

Wurstwissen

gut verpackt

Über Würste, ihre Namen

und ihre Geschichte

Nicht nur im Fußball ist Deutschland

Weltmeister, auch beim Thema Wurst

kann uns so schnell keiner was vormachen:

Mit mehr als 1.500 Wurstsorten

halten wir den Weltrekord.

So gibt es mehr als 500 Sorten Rohwurst,

über 800 Brühwürste und so viel

Kochwürste, dass man jeden Tag im

Jahr eine andere ausprobieren könnte:

365 ver schiedene sind es, darunter

alleine 60 Leberwurst- und 50 Bratwurstsorten.

Die Bockwurst kann

gegrillt, gebrüht

oder kalt gegessen

werden.

Bockwurst

Die Bockwurst, die übrigens auch im Englischen genauso

heißt, ist eine Brühwurst, die vor dem Garen im Heiß-

rauch für etwa 30 bis 60 Minuten geräuchert wird. Dadurch

erhält sie ihren typischen bräunlichen Farbton. Ihren Namen

hat sie daher, dass sie früher zu Bockbier serviert wurde.

Die Wurst landet nicht nur auf dem Teller, sondern macht

sich auch im Sprachgebrauch breit: Wer kennt nicht den

Hanswurst oder die beleidigte Leberwurst? Wem wurde

nicht schon einmal eine Extra-Wurst gebraten?

Auch hier geht es sprichwörtlich um die Wurst – um die

Bockwurst, den Bierschinken, die Münchner Weißwurst und

die legendäre Currywurst, der 1982 von Herbert Grönemeyer

sogar ein eigenes Lied gewidmet wurde.

Bierschinken

Bierschinken wird nicht mit Bier hergestellt, eignet sich

aber gut als Speise zum Bier und wird von manchen als

„König unter den Brühwürsten“ bezeichnet. Der Name soll

sich daraus entwickelt haben, dass früher Schinken in

dunkles Lagerbier eingelegt, dann gepökelt, geräuchert

und gebraten wurde.

Der König unter den

Brühwürsten hat einen

besonders hohen Mager -

fleischanteil.

Currywurst

Die Currywurst ist eine Art

gebrühte Bratwurst mit der Besonderheit, dass sie

meist keine Haut hat. Gegessen wird sie mit einer

Sauce aus Currypulver und Tomatenmark – serviert

gerne mit einem einfachen Brötchen oder einer

Aus der Zeit vor der

Portion Pommes Frites. Erfunden haben soll sie die

Erfindung der Kühltechnik

Berliner Imbissbudenbesitzerin Herta Heuwer an

stammt die Empfehlung,

einem regnerischen Sonntag in Berlin Charlottenburg

– genauer gesagt war es am 4. September

Mittagsläuten um 12 Uhr nicht hören – und zumindest

Weißwürste dürften das

1949. Ein kulinarisches Experiment, das Geschichte

in Bayern hält man sich auch heute mit

machte.

dem traditionellen Weißwurstfrühstück

noch daran. Genießen lässt sich die Weißwurst

mit den heutigen Kühlmöglichkeiten

jedoch den ganzen Tag.

Fruchtige Currywurst-Sauce mal anders

Zutaten (4 Personen):

8 rote Paprika

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

½ Tube Tomatenmark

½ l Brühe

1 Chilischote

200 g Zucker

6 TL mildes Paprikapulver

4 TL scharfes Currypulver (Jaipur)

1 Prise Salz/Pfeffer

Öl

100 ml Weißwein

1

Die Schalotten und den Knoblauch in feine

Würfel schneiden. Die Paprika grob

würfeln.

2

Münchner

Weißwurst

Einem echten Bayern muss nicht gesagt werden, dass man eine

Weißwurst natürlich „zuzelt“. So geht’s: Weißwurst in die

Hand nehmen, kurz in süßen Senf tauchen, in den Mund nehmen

und das Wurstbrät mit Mund und Zähnen aus der Haut

Ick bin een Berliner: Schauen Sie doch bei Ihrem

nächsten Berlin-Besuch mal ins Deutsche Currywurst „heraussaugen“. Und um den typischen Geschmack nicht zu

Museum, Schützenstraße 70, 10117 Berlin – nur 100

verfälschen, gibt es traditionell dazu noch eine Brezn und ein

Meter vom berühmten Checkpoint Charlie entfernt.

bayerisches Bier – ein Weißbier!

Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln

und den Knoblauch im heißen Öl

anschwitzen. Die gewürfelten Paprika dazugeben.

Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Das Tomatenmark, die fein gehackte

Chilischote dazugeben und kräftig verrühren.

Mit Weißwein ablöschen und mit Curry und

Paprikapulver abschmecken. Die Brühe hinzufügen

und einkochen lassen. Den Topf vom

Herd nehmen und mit einem Pürierstab zu

einer glatten Sauce vermixen.

14

aus Meister-hand

aus Meister-hand 15


geniessen

geniessen

SCHULBROT

Auf

vielfalt

GEMÜSE

Obst und Gemüse müssen unbedingt bei der

Pausenversorgung Ihres Kindes dabei sein!

Auf dem Pausenbrot können Sie zum Beispiel

mit Tomaten-, Gurken- oder Radieschenscheiben,

Salatblättern und Paprikastreifen lustige Gemüsegesichter

machen. Da werden selbst eingefleischte

Gemüsemuffel zu echten Vitamin-Fans. Am liebsten

mögen Kinder kleingeschnittenes Obst und Gemüse –

Untersuchungen zufolge konsumieren sie auf diese

Weise nahezu doppelt soviel davon.

Geben Sie Ihrem Kind genügend

Abwechslung mit auf den Weg!

Heiß geliebt, wild getauscht

oder schlichtweg

vergessen – um das

Pausenbrot ranken sich

legendäre Geschichten und

ein guter Tipp: Sorgen Sie

dafür, dass Ihr Kind es

mag. Das ideale Pausenbrot

macht satt, schmeckt

den Kindern und liefert

neue Energie für die

nächsten Unterrichtsstunden.

Sorgen Sie für

Abwechslung und überraschen

Sie Ihr Kind mit

immer neuen Varianten.

Und wenn das Kind mitbestimmen

darf, was auf

das Pausenbrot kommt,

fühlt es sich ernst genommen

und wird sein Schulbrot

garantiert mögen.

Im Pausenbrot sollten viel Liebe und alle

wichtigen Nährstoffe stecken: Kohlenhydrate

als Energielieferanten, Vitamine

und Mineralstoffe, die fit machen und die

Abwehrkräfte stärken, Eiweiß für Nerven,

Muskeln und das Immunsystem. Und natürlich

sollten Sie auch nicht vergessen, dass

Ihr Kind ausreichend trinken soll: Wasser,

Fruchtsaftschorlen und ungesüßter Tee sind

ideal. Ab und zu mal einen Fruchtsmoothie,

einen Milchshake oder einen Kakao darf es

natürlich auch geben.

BROT

Die beste Basis für ein gutes Schulbrot liefert Vollkorn. Ob als

Brötchen oder Brot - es macht langanhaltend satt und liefert Energie.

Achten Sie darauf, dass es gut geschrotetes Vollkorn ist, dann hat es

keine harten Körner. Oder gleich zu weichen Körnern, wie

Sonnenblumen- oder Kürbiskernen greifen.

GRUNDLAGE

Butter ist zwar ein guter Eiweiß-Lieferant und Geschmacksträger,

aber auch fett. Sie können auch fettreduzierte Aufstriche wie

Frischkäse oder Quark verwenden, die durch ihre verschiedenen

Geschmacksrichtungen für Abwechslung sorgen.

BELAG/WURST

Die große Vielfalt beim Belag beginnt natürlich mit

magerer Wurst. Besonders geeignet sind hier Lyoner,

Hinter- oder Farmerschinken, die es von uns

bereits praktisch geschnitten in der Frischepackung im

Kühlregal gibt. Aber auch milder Käse, Cremes und

andere Aufstriche sind ein guter Belag für das

Pausenbrot. Tipp: Damit das Pausenbrot nicht

durchweicht, legen Sie ein Salatblatt als Puffer

dazwischen.

16

aus Meister-hand aus Meister-hand 17


Wissen

Qualität

schafft

Vertrauen

Schmeckt ausgezeichnet – das sieht man

Wir wissen, was wir täglich dafür tun müssen,

damit unsere Fleisch- und Wurstspezialitäten

nicht nur besonders gut schmecken, sondern

jederzeit von ausgezeichneter Qualität sind.

Auf jeder Produktionsstufe sind wir transparent,

stehen für ein Höchstmaß an Sicherheit, prüfen

selbst und lassen uns über prüfen. Damit Sie

unserer Qualität jederzeit vertrauen können.

QS-

Prüfzeichen

Am Zeichen des QS-Prüfsystems kann

man erkennen, dass eine stufenübergreifende

Qualitätssicherung gewährleistet

ist. Sie beginnt mit der Überprüfung

der Futtermittel und setzt sich

bei Betrieben fort, die Rinder, Schweine

und Geflügel halten. Lückenlos werden

alle Produktions- und Handelsschritte

bis zur Ladentheke in den Geschäften

des Lebensmitteleinzelhandels kontrolliert.

Nur Erzeugnisse, die alle Stufen

des QS-Systems durchlaufen haben,

dürfen das QS-Prüfzeichen tragen. Das

blaue Zeichen steht für eine lückenlose

Qualitätssicherung – vom Landwirt bis

zur Ladentheke.

DLG-Siegel

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft

(kurz: DLG) liefert für den Verbraucher neutrale

und unabhän gige Ergebnisse über die Qualität von

Lebensmitteln. Im Sinne eines aktiven Verbraucherschutzes

werden die Produkttests von wissenschaftlichen

Experten auf Basis aktueller Qualitätsstandards

und anerkannter Methoden durchgeführt.

Von 2004 bis 2015 erhielten wir 719 Medaillen.

EXPERTEN

info

Gluten- und LaKtosefrei

Wissen

„Unsere hohe Qualität

der Produkte

wird täglich im

eigenen Labor

geprüft und sichergestellt.

Nur Produkte

die unseren

festgelegten Standards

entsprechen

verlassen unser

Fleischwerk.“

Thomas Janssen (52)

Bereichsleitung

Qualitätssicherung

Qualität bedeutet für uns auch immer Offenheit und Transparenz:

Auf unseren Etiketten sind alle Inhaltsstoffe deutlich ausgewiesen

und zu erkennen. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen

an Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, entscheiden

oft wichtige Hinweise für oder gegen den Kauf eines Produktes.

IMPRESSUM

Herausgeber

Meister feines Fleisch -

feine Wurst GmbH

Siedlerstraße 1

71126 Gäufelden

Fon: (07032) - 783-0

Fax: (07032) - 783-211

info@meister-wurst.de

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der Inhalte kann trotz

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aus Meister-hand aus Meister-hand 19


langjährige Erfahrung

sichert die hohe

meister-spitzenqualität!

Achim Scherle (50)

Geschäftsführer

23 Jahre im Unternehmen

Gerold Gutekunst (50)

Fleischer-Meister /

Fleischtechniker

Prokurist, Produktionsleiter

23 Jahre im Unternehmen

Peter Barth (55)

Fleischer-Meister /

Fleischtechniker

Bereichsleitung Produktion

24 Jahre im Unternehmen

Gerd Bosch (48)

Fleischer-Meister

Bereichsleitung Produktion

20 Jahre im Unternehmen

Berthold Höß (54)

Fleischtechniker

Bereichsleitung Verpackung

23 Jahre im Unternehmen

Joachim Haag (57)

Fleischer

Bereichsleiter Expedition

32 Jahre im Unternehmen

Thomas Janssen (52)

Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie

/ Fleischtechniker /

Fleischer-Meister

Bereichsleitung Qualitätssicherung

15 Jahre im Unternehmen

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Saskia Hube (37)

Fleischer-Meisterin

Qualitätssicherung

11 Jahre im Unternehmen

Stefan Götz (34)

Fleischer-Meister /

Betriebswirt HWK

Controlling

8 Jahre im Unternehmen

Jürgen Hils (46)

Vertrieb

7 Jahre im Unternehmen

„Freuen Sie sich

schon jetzt auf die

nächste Ausgabe

im Herbst mit

tollen Rezepten

und Informationen

rund um das

Thema Kasseler.“

Nadja Berenbrock (30)

Marketing, Redaktion

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