Die religionen

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83 e Die Französischen Sozialwochen21, 22 und 23 November 2008Lyon - Centre des CongrèsDie religionenbedrohung oderhoffnung für unseregesellschaften?www.ssf-fr.org


Die religionenbedrohung oder hoffnuAAngesichts der Globalisierung von Menschen und Ideen, derAnwesenheit von Religionen aus anderen Kontinenten undKulturen, vor allem des Islam, der Zunahme der Konflikte, die inirgendeiner Weise mit religiösen Überzeugungenzusammenhängen, muss man sich fragen: Sind die Religionen,wie manche behaupten, Faktoren der Spaltung oder tragen sie,wie sie selbst erklären, zum Zusammenhalt der Gesellschaftbei?Diese Frage stellt sich in Europa zu einem Zeitpunkt, da diemoralische Autorität der Staaten schwindet und die Politik voneiner eher pragmatischen als vorausschauenden Haltung geprägtist. Dieser Autoritäts- und Sinnverlust geht einerseits mit einemkrampfhaften Rückzug auf die eigene Identität einher, eröffnetaber andererseits einen breiten öffentlichen Raum für diegesellschaftliche Debatte und die aktive Beteiligung an derZivilgesellschaft. Eine dergestalt neue, unser Tagesgeschehenkennzeichnende Situation verlangt zu Recht von Seiten allergesellschaftlichen Akteure, der öffentlichen wie der verbandlichen,der religiös neutralen wie der religiös gebundenen, eineAnstrengung unterscheidenden Erkennens. Unter der Oberfläche83 e Die Französischen Sozialwochen


n g für unsere gesellschaften?eines nach wie vor hartnäckigen Argwohns gegenüber denhistorisch eingewurzelten Kirchen wie gegenüber den neuimplantierten Religionen artikuliert sich im Tiefsten eine auf Sinnund Werte gerichtete Erwartung, die die üblichen Grenzenzwischen der privaten und der öffentlichen Sphäre überschreitet.Kirchen und Religionen sind herausgefordert, auf diese Erwartungzu antworten; ohne die Grenzen ihres eigenen Auftrags zumissachten, könnten sie auf dieser besonderen Etappe dereuropäischen Gesellschaften die Rolle einer langfristigenReferenzgröße in der Demokratie übernehmen. Aber unter welchenBedingungen? Sicherlich wird es nötig sein, dass die staatlichenAutoritäten die Sozialisationsfunktion, welche die christlichenKirchen und die anderen Religionen erfüllen, klar anerkennen.Aber auch von deren Seite sind Veränderungen nötig –Veränderungen, die eine von ihrem Bauprinzip her pluralistischeGesellschaft, die geprägt ist durch die Bedeutung einernichtautoritären und für Debatten offenen Kommunikation,erforderlich macht.Jérôme Vignon,Präsident der Französischen Sozialwochen83 e Die Französischen Sozialwochen


f r e i t a gvormittagDie Religionen, Krieg oder FrieEmpfang der TeilnehmerEinführung Jérôme Vignon, Präsident der Französischen SozialwochenPrologDiskussion zwischen Vertretern staatlicher und religiöser Instanzen aus Lyonund der Region: Welche Erwartungen bestehen an die jeweils andere Seite?Die Religionen unter AnklageDanièle Hervieu-Léger, Religionssoziologin, Präsidentin der« Ecole des hautes études en sciences sociales »Zwischen offenen Konflikten, Terrorismus oder Aufrufen zum Kreuzzug scheinendie Religionen häufiger ein Faktor des Krieges als des Friedens zu sein.Ist der « clash of civilisations » nicht schon Realität? Welches sind die« Friktionspunkte » zwischen den Religionen und unseren Gesellschaften,an denen die Unstimmigkeiten sich entzünden? Themen wie die Grenzender Biotechnologie, die Integrität menschlichen Lebens, Anfang und Endedes Lebens, die Andersheit von Mann und Frau sind hierfür beredte Beispiele.Ist die Situation in den verschiedenen europäischen Ländern dieselbe?DebattePauseVon der Gleichgültigkeit zum Angefragtseinmit: Jean-Louis Schlegel, Soziologe, VerlegerTrotz einer massiven, wenngleich verunsicherten religiösen Gleichgültigkeitbleiben die Religionen nach weitverbreiteter Auffassung vieler Sinnressourcenund Faktoren des Zusammenhalts, deren Einfluss sich anderen Wegen als überdie Massenkommunikation erneuert. Von den Medien gewöhnlichins Lächerliche gezogen, werden sie paradoxer Weise angesichtsder neuen Herausforderungen des Zusammenlebens immerhäufiger angefragt oder in Anspruch genommen. Kann man hiervon « offener » Laizität sprechen?und Paul-Michael Zulehner, Professor fürReligionssoziologie und Theologie an der Universität WienMittagessenDebatte83 e Die Französischen Sozialwochen


f r e i t a gnachmittagden in unseren Gesellschaften?J.F. Cullafroz / Alpes 74Die Religionen in der Gesellschaft, VerstehensschlüsselBruno-Marie Duffé, Philosoph und TheologeJenseits der per definitionem auf Neutralität verpflichteten soziologischenAnalysen, gilt es, die konstitutiven Elemente einer Religion in Erinnerung zurufen. Denn eine Religion lässt sich nicht auf Fragen der Mitgliedschaft, derÜberzeugungen, der Riten und des Verhaltens reduzieren. Sie ist vor allem eineSache der Erinnerung und der Weitergabe. Gedächtnis, Glaube, Solidaritätenund ethische Überzeugungen halten das Band zwischen der Religion und derGesellschaft, in der sie lebt, lebendig.Rolle und Ort der Religionen in der GesellschaftPodium, moderiert von Henri Tincq, Schriftstellerund Journalist bei « Le Monde »mit Régine Azria, SoziologinMustapha Chérif, eh. Minister, eh. Botschafter,Islamwissenschaftler;Paul Valadier, Jesuit, Professor für Moral-undpolitische Philosophie;Welcher Art sind die Antworten der Religionen auf die aktuellenFragen unserer Gesellschaften? Diese Podiumsrunde ermöglichtes, die eventuelle Distanz zwischen den verschiedenenReligionen einzuschätzen und die jeweiligen Standpunkte kennenzu lernen. Wie weit geht die Instrumentalisierung, als deren Opfersie sich häufig darstellen? Sie selbst können darlegen, welches -aus ihrer Sicht - ihr wirklicher Platz in der Gesellschaft ist und wie Glaubensakt,Mitgliedschaft und Sichtbarkeit zusammenhängen.DebattePauseSzenische Darstellung der religiösen Erinnerungen in Lyonmit Geneviève Iacono, UniversitätsdozentinDiese Szenographie vergegenwärtigt 20 Jahrhunderte einer besonders reichenund alten Religionsgeschichte in der Stadt Lyon, die mit der Geschichte Lyonsim Ganzen untrennbar verbunden ist und den Wandel der Beziehungen vonReligion und Gesellschaft im Lauf der Jahrhunderte veranschaulicht.83 e Die Französischen Sozialwochen


s a m s t a gvormittagKirchen und Religionen im öffentlichen RaumRückblick auf die Beiträge vom FreitagBernard Lecomte, Journalist und SchriftstellerIndividuum, Gemeinschaft, GesellschaftJean-Paul Willaime, Soziologe, Leiter der ArbeitsgruppeReligionssoziologie und des Europäischen Instituts fürReligionswissenschaftenWenn die Religionen Faktoren der Spaltung sein können, dann muss manauch nach den Widersprüchen fragen, die unseren Gesellschaften zu schaffenmachen. Wenn in ihnen die Förderung des einsamen und autonomenIndividuums vorherrschend ist, können sie sich dann noch für Solidarität undsozialen Zusammenhalt stark machen? Gewiss, der Kommunitarismus trennt.Darf man deshalb die Gemeinschaften, die zugleich Sinn und Werte für dasZusammenleben liefern, systematisch mit ihm in einen Topf werfen? Ist derDualismus öffentliche Sphäre – private Sphäre zutreffend? Welchen Platz sindunsere Gesellschaften bereit den Glaubensgemeinschaften zuzugestehen, indenen man lernt, sich auf den Anderen hin zu öffnen, wer er auch sei.DebattePause© 2008 BosephotoarchivDer Universalismus auf dem Prüfstand des Pluralismusmit Enzo Bianchi, Theologe, Prior der Gemeinschaft von Bose (Italien)Werden die Gesellschaften durch die Frage nach dem Sinn auf die Probegestellt, so die Religionen durch den Anspruch des Universalismus, wobei es ihrAuftrag ist, diesen in einem Kontext zum Ausdruck zu bringen, in dem derPluralismus die Frucht eines vertieften Verständnisses der Demokratie darstellt.Kann man Universalismus und Toleranz in Einklang bringen,und wenn ja wie? Welche Bedeutung hat der ökumenische,interreligiöse und interkulturelle Dialog für die Partner, die sichdarin ernsthaft engagieren? Worin besteht die Frucht einessolchen Dialogs für die Gesellschaft im Ganzen?und Agnès von Kirchbach, Pastorin der reformiertenKirche FrankreichsDebatteVorstellung der Arbeitskreise am SamstagnachmittagMittagessen83 e Die Französischen Sozialwochen


a u s t a u s c h d i a l o gs a m s t a gnachmittagSechs Arbeitskreisefür Austausch und DialogAusgehend von persönlichen Zeugnissen und konkreten Erfahrungen sowieder Analyse der Konflikte und Synergien, versuchen die Arbeitskreiseaufzuzeigen, wie sich die Beziehungen zwischen Religionen und Gesellschaftenentwickeln. Sie versuchen zu verstehen, wie die Glaubensgemeinschaften heute zurVitalität und zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen können, ohne in ihr aufzugehen.Welches kann ihr Beitrag sein? Welchen Dienst können sie einer Gesellschaft, die Sinn undOrientierungsmaßstäbe sucht, leisten?Die Arbeitskreise - für die jeweils ein Mitglied des Rates der FranzösischenSozialwochen verantwortlich ist – werden an sechs verschiedenen Orten desnach WahlKongresszentrums durchgeführt und bestehen in ihrem Ablauf aus Vorträgen, Podien,Zeugnissen und – selbstverständlich – Diskussionen. Jeder Arbeitskreis kann « Pisten » für eine bessereIntegration der Religionen in den öffentlichen Raum liefern. Die Ergebnisse werden am nächsten Tag imZusammenhang mit der Botschaft der Französischen Sozialwochen an die Gesellschaft aufgegriffen.Die Religionen im öffentlichenRaumWie strukturieren sich die Religionen im öffentlichenRaum? Welche Antworten gebendie staatlichen Stellen, um den Religioneneine Strukturierung zu ermöglichen? Wie bringendiese ihre Wünsche auf den Gebieten desKultes, der Riten und des Gemeinschaftslebensein? Können ihrerseits die Religionennicht als notwendige Strukturelemente für dasGanze des Gesellschaftskörpers anerkanntwerden? Schützt beispielsweise die Erinnerungan die Notwendigkeit einer unbezahlten,Gott geschenkten Zeit nicht die Gesellschaftdavor, auf einen reinen Utilitarismus zusammenzuschrumpfen?: VERANTWORTLICH : Philippe Da Costa: EXPERTE : Olivier Bobineau, Soziologe: MODERATOR : René Poujol, Direktor derZeitschrift « Pélerin magazine »: MITWIRKENDE u. a. : Stéphane Bathion,Forscher, Politiologe, Mohamed AliBouhard, Aumônier der « Gendarmeriefrançaise », Mgr Gérard Defois,Erzbischof, Präsident von Justitia etPax Europa, Didier Leschi, LeitenderBeamter im Innenministerium GerhardRobbers, Professor für Recht an derUniversität Trier, Pierre Tournemire,Stellvertr. Generalsekretär der « Liguede l’Enseignement »Die Religionen in den Medienund das KulturschaffenOft werden die Medien für alle Übel verantwortlichgemacht, aber beobachten wir nicht, wiesich ihr Blick auf die Religionen ändert? Dasgeschieht in der ihnen eigenen Sprache. Schadetdies dem Verständnis der Religionen? Müssennicht zunächst die Verantwortlichen aufSeiten der Religionen eine positive Einstellungzur Sprache und den Gesetzmäßigkeiten derMedien, auch mit ihren kritischen Anteilen,gewinnen? Aber welche Freiheit steht ihnen zu,wo sie mit der Lächerlichkeit oder mit schlichterUnkenntnis der religiösen Wirklichkeit konfrontiertwerden? Können die Religionen in einer Zeit,in der wir einen noch nicht dagewesenen kulturellenUmbruch erleben, nicht stärker am Kul-83 e Die Französischen Sozialwochen


a u s t a u s c h d i a l o gs a m s t a gnachmittagturschaffen Teil haben? Bestehen Erwartungenihnen gegenüber? Wie lässt sich die Achtung,auf die sie Anspruch haben gerade in den Bezirken,die für sie mit dem Heiligen zu tun haben,verstärken?: VERANTWORTLICH : Gilles de Courtivron.: EXPERTE UND MODERATOR : FrédéricMounier, Chefredakteur der Zeitschrift« Croire aujourd’hui »: MITWIRKENDE u. a. : Claire Chartier,Chefreporterin und Verantwortliche derAbteilung Religionen beim « Express »,Franco Garelli, Religionssoziologe,Turin, Fabrice Hadjadj,Philosophieprofessor und Schriftsteller,Stanislas Lalanne, Bischof vonCoutances, eh. Sprecher derBischofskonferenzReligion und staatsbürgerlicheErziehung und BildungDie Zugehörigkeit zu einer Religion entbindet niemandenvon seiner Pflicht als Staatsbürger undreicht für die Gewissensbildung nicht aus. Nichtsdestowenigerkönnen die Religionen einen Sockelan persönlichkeitsstrukturierenden und für dieAusübung der staatsbürgerlichen Rolle förderlichenWerte anbieten. Andererseits, wie kann dasBildungswesen dem Studium und der Kenntnisder religiösen Wirklichkeit mehr Platz einräumen?Wie kann es sich einem fakultativen, aber spezifischreligiösen Unterricht stärker öffnen?: VERANTWORTLICH: Luc Ziegler: EXPERTE: Eric Vinson, Professor amIEP Paris, Chefdakteur der Zeitschrift« Prier »: MODERATOR : Jean-Luc Mouton,Chefredakteur von « Réforme »: MITWIRKENDE u. a. : Pierre-Yves Bing,verantwortlich für dieAußenbeziehungen der « scouts etguides de France », Mario Giro,Kommunität Sant’Egidio (angefragt),Paul Malartre, eh. Generalsekretärdes katholischen Schulwesens, ClaireReggio, Historikerin, Institut catholiquede la MéditerranéeReligion und sozialerZusammenhaltWollen die Religionen ihren Platz beim Aufbaudes sozialen Bandes vollständig ausfüllen,dann dürfen sie sich nicht auf ein Milieu odereine Glaubensgemeinschaft beschränken. Wasist zu tun, damit ihre spezifischen Ressourcenhinsichtlich des Vereinslebens, des Aufbausder Welt durch Arbeit und des Sinns für Gerechtigkeitallen zugute kommen? Können siein einer offizielleren Form anerkannt werden alsbevorzugte Partner bei allem, was das Humanumund die soziale Gerechtigkeit betrifft? Welchekritische und stimulierende Rolle könnensie in der Welt des Betriebs haben? Sei es imAlltag durch die Annahme der Verschiedenheitoder in allgemeinerer Hinsicht durch die Infragestellungeiner vom Profit beherrschten, konsumistischenWelt?: VERANTWORTLICH : Bernard Ibal: EXPERTE : Pierre Lévené,Generalsekretär des « Secourscatholique »: MODERATORIN : Agnès Thouvenot,Journalistin, Wirtschafts- undSozialpresse und Radio (RCF): MITWIRKENDE u. a.: Olivier Brachet,Direktor des Forums für Flüchtlinge,Abgeordneter aus Lyon, Vizepräsidentvon Groß-Lyon; Bruno Lachnitt,Diakon, Delegierter des « Secours83 e Die Französischen Sozialwochen


a u s t a u s c h d i a l o gs a m s t a gnachmittagCatholique » für das Dep. Rhône, FaridKhelifi, Professor für Spanisch, CyrilKretzschmar, Präsident des VereinsBürgerforum Rhône Alpes, Stellv.Bürgermeister von Francheville (Rhône),Inès Minin, Nationalpräsidentin derJOC, Jean-Marie Petitclerc, Salesianer,Direktor des Vereins « Le Valdocco »;Henri Wozniakowski, Präsident desVerlages Znak (Polen).Religionen und Gesellschaftenvon der Herausforderung derWissenschaften und der ethischenDilemmataDie Religionen haben viel von den wissenschaftlichenDisziplinen zu lernen vorausgesetzt,dass sie sich von den Wissenschaften befragenlassen. Umgekehrt dürfen sie von den Wissenschaftenerwarten, dass diese sich von derWeisheit der Religionen bei allem, was sich aufihre Zweckbestimmung, die forschungsleitendenMotive und die Nutzung ihrer Entdeckungenbezieht, betreffen lassen. Ist der der Platz,der den Religionen bisher vor allem über dieEthikräte eingeräumt wurde, ausreichend?: RVERANTWORTLICH : Hubert Chicou,Marie Jourdain: EXPERTE : Alain Cordier,Generalinspektor der Finanzen undMitglied des Nationalen Ethikrates: MODERATOR : Olivier Jay, Direktor derZeitschrift «Journal du Dimanche».: MITWIRKENDE u. a.: Xavier Lacroix,Philosoph, Moraltheologe, Mitglied desNationalen Ethikrates, Thierry Magnin,Priester, Theologe, Doktor inNaturwissenschaften, Professor an der« ENS des Mines de Saint-Etienne ».Didier Sicard, MedizinprofessorDie Religionen und die Stellungdes KörpersDie Stellung des Körpers – Quelle der Beunruhigungund Verunsicherung in der heutigenWelt – schwankt zwischen gegensätzlichenLogiken: Subjekt Körper – Objekt Körper?Geschlechtsgeprägter Körper – geschlechtsneutralerKörper? Heiligtum Körper –Ware Körper? Die verschiedenen Religionenbetrachten den Körper mit einem vielfältigenBlick, aber alle müssen sich der Bedeutungder subjektiven Autonomie hinsichtlich derBestimmung über den eigenen Körper stellen.Was tun, damit die Religionen in der modernenWelt lebendig sind?: VERANTWORTLICH : Blandinede Dinechin, Geneviève Iacono: CHOREOGRAPHISCHE DARSTELLUNG : PierreDeloche: MODERATOREN : Françoise Le Corre,Philosophin, eh. stellv. Redakteurin derZeitschrift « Etudes », ChristianDelorme, Priester des « Prado » für dieDiözese Lyon: MITWIRKENDE u. a. : Arnaud Alibert,Priester der Diözese Montpellier,Françoise Blaise-Kopp, Psychologinam interdisziplinären Ethikzentrum derKatholischen Universität Lyon; SouhilaDiab, Juristin, Arthur Kermalvezen,Psychologiestudent, Autor von« Geboren aus unbekanntem Spermium »,Laure Marmilloud, Krankenschwesterin einem Palliativzentrum in Lyon,Hugues Puel, Dominikaner,Wirtschaftswissenschaftler, SoufianeZitouni, PhilosophinProgramm am Samstagabend siehe Seite...83 e Die Französischen Sozialwochen


s o n n t a gvormittagDie Bedingungen wechselseitBotschaft der Französischen SozialwochenJean-Pierre Rosa, Generaldelegierter der Französischen SozialwochenDie Botschaft der Französischen Sozialwochen wird durch Zeugnisse undVorschläge aus den Arbeitskreisen vom Vortag veranschaulicht und bereichert.Interreligiöse Erklärung für Frieden und GerechtigkeitEin besonderer Moment der Gemeinsamkeit zwischen allen anwesendenReligionen und KonfessionenPauseFragen an die Vertreter von Politik und StaatPodium, moderiert von François Ernenwein,Chefredakteur der Tageszeitung « La Croix »mit: Jacques Barrot, eh. Minister, Vizepräsident derEuropäischen Kommission, zuständig für Freiheit,Sicherheit und RechtTony Blair, eh. Premierminister des VereinigtenKönigreichs,Elisabeth Guigou, eh. Ministerin, Abgeordnetevon Seine-Saint-Denis;Jordi Pujol, Gründungspräsident des CDC, eh.Präsident der Generalität von KatalonienNirgendwo in der Europäischen Union ist die Trennung vonKirchen, Religionen und Staat absolut wasserdicht. Überallwerden die Prinzipien der Laizität anerkannt, die der jeweiligenAutonomie der zivilen und religiösen VerantwortungsbereicheGeltung verschaffen. Ist es jedoch denkbar, den bestehenden und zweifellos injedem Land wenig zu Veränderungen neigenden Rahmen der institutionellenBeziehungen anders mit Leben zu erfüllen? Ist es insbesondere, wie es dieEU vorschlägt, für die staatlichen Stellen vorstellbar, von den Kirchen undReligionen einen Beitrag hinsichtlich der substantiellen Zukunftsfragen derGesellschaft zu erwarten?DebatteMittagessen1083 e Die Französischen Sozialwochen


ig erneuerter Beziehungens o n n t a gnachmittagE. LegouhyDie Voraussetzungen christlicher Präsenzin der GesellschaftPodium, moderiert von Jean-Claude Escaffit, Journalistbei der Wochenzeitschrift « La Vie »mit : Antoine Arjakovsky, orthodoxer Laie,Direktor des Instituts für ökumenische Studiender Katholischen Universität der UkrainePastor Claude Baty, Präsident der ProtestantischenFöderation von FrankreichKardinal Peter Erdö, Primas von Ungarn,Erzbischof von Esztergom- BudapestBruno Frappat, Präsident des Direktoriumsder Gruppe Bayard.Wie muss sich in einer Welt, die im Wandel ist, das Sprechender Kirchen ändern, damit sie gehört werden? Sowohl in derForm als auch in der Art und Weise, wie eine Botschaft erarbeitet wird, derenAdressat nicht nur Gläubige, sondern die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit ist.Welche methodischen Elemente, welche Prinzipien der Zusammenarbeitzwischen der Hierarchie und den Laien lassen sich hierfür finden?DebatteSchlussfolgerungenJérôme Vignon, Präsident der Französischen SozialwochenOrt des GebetsFür die gesamte Dauer des Treffens ist für Interessenten ein interreligiöserOrt des Gebets eingerichtet. Dieser Ort wird von den Brüdern von Taizéin Verbindung mit den anderen Religionen gestaltet.Samstag, 22. NovemberGestaltet von den verschiedenen Gemeinschaften, werden an verschiedenenOrten der Stadt religiöse feiern angeboten.Soiree « junge europäer »Dieser gesellig-heitere Abend ist eintrittsfrei und findet in der Pfarrei SaintFrançois Régis de Villeurbanne von Père Thierry Jacou statt (U-Bahnstation:Gratte Ciel).83 e Die Französischen Sozialwochen11


Melden Sie sich möglichstüber www.ssf-fr.orgAnmeldeschluss: 31. Oktober 2008Nach diesem Termin werden Anmeldungen nur noch über www.ssf-fr.orgund entsprechend den verfügbaren Plätzen berücksichtigt.Wir empfehlen Ihnen, sich nicht an Ort und Stelle anzumelden.Wahl des Anmeldemodusund der ZahlungsweiseZur Registrierung Ihrer Anmeldung muss diese einenNachweis über die Zahlung per Scheck, Banküberweisungoder Kreditkarte enthalten. Sie können zwischen zweiAnmeldeverfahren wählen:• Anmeldung auf der Internetseite www.ssf-fr.orgFüllen Sie das Online-Anmeldeformular aus und zahlenSie mittels des datengeschützten Zahlungsverfahrens perKreditkarte.• Anmeldung per PostFüllen Sie das Formular aus und legen Sie zur bzw. zumNachweis der Zahlung eine Kopie Ihres Überweisungsauftragszugunsten der Semaines Sociales de France bei :Bank Identification Code (BIC) /SWIFT : CMCIFRPPInternational Bank Account Number (IBAN) : FR76 30066100 4100 0105 8340 125Arbeitskreise am Samstag, S. 7-9Wählen Sie in der Reihenfolge Ihrer Präferenz die Nummernzweier Arbeitskreise; Auf Ihrer Bestätigung/Button finden Siedie Nummer des zugewiesenen Arbeitskreises. Die Zuweisungrichtet sich nach den bei Erhalt Ihrer Anmeldung verfügbarenPlätzen.1 Die Religionen im öffentlichen Raum2 Die Religionen in den Medien und das Kulturschaffen3 Staatsbürgerliche Erziehung und Bildung4 Religionen und sozialer Zusammenhalt5 Religionen und Gesellschaft vor der Herausforderung derWissenschaften und der ethischen Dilemmata6 Die Religionen und die Stellung des KörpersAnmeldebestätigungSie erhalten ein Bestätigungsschreiben mit Ihrem Button fürdas Treffen und allen praktischen Informationen innerhalbvon zwei Wochen nach der Registrierung Ihrer Anmeldung.Für die Teilnehmer mit Wohnort außerhalb von Rhône-Alpes ist die « Fiche congrès SNCF », die 20% Ermäßigungbietet, beigefügt.Senden Sie Ihre Anmeldung an:Semaines Sociales de Francec/o All in Web38 rue Louis Ulbach - 92400 Courbevoie - FranceTél. : +33 (0)1 74 31 69 00Fax : +33 (0)1 74 31 60 99e-mail: session@ssf-fr.orgAuskünfte Unter: www.ssf-fr.org12AnmeldegebührKategorie drei Tage pro TagEinzelperson 100 e 50 eEhepaar (pro Person) 80 e 40 eOrdensfrau /-mann 80 e 40 eUnter 30 Jahren* 50 e 20 eArbeitslos 50 e 20 eWahlangeboteVerpflegung• Mittagessen - 19 Euro pro Person und Tag, einschl.Wein und Kaffee.• Sandwichpaket - 8 Euro pro Person und TagDie Mahlzeiten sind zusammen mit der Anmeldung zubestellen und zu zahlen.Unterbringung in PrivatquartierenEinige Freunde der « Semaines Sociales » aus der Region Rhône-Alpes bieten freundlicherweise Teilnehmern von auswärts einZimmer an. Wenn Sie daran Interesse haben, vermerken Sie diesauf dem Anmeldeformular (Beachten Sie : die Zahl der Betten istbegrenzt). Sie werden vor dem Treffen eine Nachricht des Organisationsbüroserhalten.KinderbetreuungDie Betreuung ist kostenlos, aber nur auf Voranmeldungmöglich (begrenzte Zahl an Plätzen!). Sie erhalten vordem Treffen eine Nachricht.FörderbeitragDie oben genannten Teilnehmergebühren decken kaum 40% dermit der Organisation eines solchen Treffens verbundenen realenKosten. Nur dank der Großzügigkeit derjenigen, die uns als Spendeeinen zusätzlichen « Förderbeitrag » zukommen lassen, könnenwir mit reduzierten Tarifen arbeiten und in diesem Jahr mehrerenOsteuropäern die Teilnahme an dem Treffen ermöglichen. Mit IhrerSpende haben Sie Anspruch auf eine Spendenquittung.Wenn sie umgekehrt Schwierigkeiten haben, dieTeilnehmergebühren aufzubringen, nehmen Sie bitte mit unsVerbindung auf.Abonnement der “Lettre”Diese Veröffentlichung, die alle drei Monate erscheint und8 Seiten umfasst, gibt Ihnen die Möglichkeit, die Arbeit unddie Überlegungen der « Semaines Sociales de France » imJahresablauf mitzuverfolgen. Das Abonnement kostet 12 Eurofür 4 Ausgaben.* bei Vorlage eines Ausweises zusammen mit der Anmeldung:Photokopie des Personalausweises.


anmeldeformularMelden Sie sich möglichstüber www.ssf-fr.orgBitte in Großbuchstaben ausfüllen nach den Angaben auf Seite ..., hier gegenüberTeilnehmer 1 Teilnehmer 2Anrede Herr, Frau, Fräulein, Msgr., Pater, Bruder, Schwester Herr, Frau, Fräulein, Msgr., Pater, Bruder, SchwesterNameVornameIdentifikationsnummer*GeburtsjahrBeruf/TätigkeitTelefon*e-mail*Adresse✂*Die Daten erleichtert die Bearbeitung Ihrer Anmeldung (die Identifikationsnummer ist auf den Zusendungen der SSF vermerkt)Gebührenkategorie:❑ Ordensmann ❑ Ehepaar ❑ Einzelperson ❑ Arbeitslos ❑ 30 JahrenTeilnehmer 1Ich nehme an allen 3 Tagen teil ❑ eIch nehme nur an den angekreuzten Tagen teilFreitag, 21. November ❑ eSamstag, 22. November ❑ eIch entscheide mich für folgende Workshops :1. Wahl…………… 2. Wahl…………… ❑ kein WorkshopSonntag, 23. November ❑ eGesamtbetrag Teilnahme:eWahlangebote Verpflegung :Mittagessen SandwichpaketFreitag, 21. 19 e ❑ 8 e ❑ eSamstag 22. 19 e ❑ 8 e ❑ eSonntag 23. 19 e ❑ 8 e ❑ eTeilbetrag Wahlangebotee❑ Ich wünsche ein Privatquartiervom 20.-21./11. ❑ vom 21.-22./11. ❑ vom22.-23./11. ❑❑ wünsche eine Betreuung am Ort für unsere……. KinderFreitag ❑ Samstag ❑ Sonntag ❑föderbeitrag und / oder abonnement der « Lettre »❑ Ich unterstütze das Jahrestreffen 2008efür den ich eine Spendenquittung erhalte❑ Ich abonniere die “Lettre” der SSF (4 Ausgaben jährlich) eGesamtbetrag Teilnehmer 1 + + = eGebührenkategorie:❑ Ordensmann ❑ Ehepaar ❑ Einzelperson ❑ Arbeitslos ❑ 30 JahrenTeilnehmer 2Ich nehme an allen 3 Tagen teil ❑ eIch nehme nur an den angekreuzten Tagen teilFreitag, 21. November ❑ eSamstag, 22. November ❑ eIch entscheide mich für folgende Workshops :1. Wahl…………… 2. Wahl…………… ❑ kein WorkshopSonntag, 23. November ❑ eGesamtbetrag Teilnahme:eWahlangebote Verpflegung :Mittagessen SandwichpaketFreitag, 21. 19 e ❑ 8 e ❑ eSamstag 22. 19 e ❑ 8 e ❑ eSonntag 23. 19 e ❑ 8 e ❑ eTeilbetrag Wahlangebotee❑ Ich wünsche ein Privatquartiervom 20.-21./11. ❑ vom 21.-22./11. ❑ vom22.-23./11. ❑❑ wünsche eine Betreuung am Ort für unsere……. KinderFreitag ❑ Samstag ❑ Sonntag ❑föderbeitrag und / oder abonnement der « Lettre »❑ Ich unterstütze das Jahrestreffen 2008efür den ich eine Spendenquittung erhalte❑ Ich abonniere die “Lettre” der SSF (4 Ausgaben jährlich) eGesamtbetrag Teilnehmer 2 + + = eZu zahlender Gesamtbetrag (Teilnehmer 1 + Teilnehmer 2)eEmittierende Bank:.................................................................................................................. Datum :..............................Schecknummer (oder Aktenzeichen der Überweisung............................................................................................................Name des Kontoinhabers, wenn abweichend von Name von Teilnehmer 1 :13BrochTSVP >


p r a k t i s c h einformationengWie haben Sie vom Jahrestreffen 2008 derFranzösischen Sozialwochen Kenntnis erhalten ?❑ als Mitglied der SSF❑ als Teilnehmer vorhergehender Treffen❑ durch die « Lettre »❑ durch Freunde / Familie❑ durch Zeitungen / Medien❑ durch ein Faltblatt / Plakat❑ durch die Internetseite www.ssf-fr.orgg❑ durch eine andere Internetseite (welche?) .........................................................................................❑ auf anderem Wege:.........................................................................................................................Wenn Sie wünschen, dass die Informationen auf IhremAnmeldeformular nicht an Dritte weitergegeben werden,kreuzen Sie bitte das nebenstehende Feld an ❑Teilnehmer mit eingeschränkter BeweglichkeitGeben sie bitte bei Ihrer Anmeldung den Grad IhrerBehinderung an oder senden Sie eine Mail an session@ssf-fr.org, damit wir die nötigen Vorkehrungen für Sietreffen können.Zugang zum KongresszentrumIn Anbetracht der hohen Parkgebühren empfehlen wir, dieöffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen (für Bahnreisende:aussteigen in Lyon Part-Dieu)Öffentliche Verkehrsmittel:• Bus TCL Nr. 4 bei Metro-Station Foch (Linie A) oderMetro-Station Gambetta (Linie D)• Trolley-Bus TCL C1 von Bahnhof Part-Dieu bis zur« Cité internationale »• Bus TCL Nr. 58 direkt vom Stadtzentrum (Halbinselund Platz Bellecour)Mit Pkw: Das Kongresszentrum (Palais des Congrès)befindet sich in der Nähe des Autobahnrings Nord, AusfahrtPorte Saint Clair, Richtung Cité internationale. QuaiCharles de Gaulles. Parkmöglichkeiten unterirdisch.Mit dem Fahrrad: Mehrere Stationen « Vélo’v » in derUmgebung des Kongresszentrums.GarderobeDie Garderobe wird von einer gemeinnützigenOrganisation betreut. Die Einnahmen kommen dieserOrganisation zugute.BegegnungszonesIn dieser Zone finden Sie unter anderem:• eine Buchhandlung (mit Büchern zum Thema undTiteln, die in der Sitzung genannt werden)• ein Stand, wo Sie CD-Aufnahmen der Vorträge kaufenkönnen• einen Schnell- Imbiss• Ausstellungsstände verschiedener Einrichtungen undInstitutionen• Treffpunkte für Teilnehmer (z. B. nach Regionen oderQuartiergeber / Quartiergäste).Partnerorganisationen können auf Wunsch hier ihreAktivitäten vorstellen: Kontaktieren Sie die FranzösischenSozialwochen wegen der Reservierungsbedingungen.WeiterbildungSind Sie abhängig beschäftigt? Dann machen wir Siedarauf aufmerksam, dass Ihr Arbeitgeber die Kosten IhrerTeilnahme als Weiterbildungsmaßnahme vollständigübernehmen kann. Auf Anfrage senden wir Ihnen gernein spezielles Anmeldeformular:session@ssf-fr.org oder +33 (0) 1 74 31 69 001483 e Die Französischen Sozialwochen


Die FranzösischenS o z i a l w o c h e nDie ReligionenBedrohung oder Hoffnung für unsere Gesellschaften?IIn einer von Komplexität und ständigem Wandel gekennzeichneten Gesellschaft, wie diesheute der Fall ist, brauchen die Akteure des sozialen und politischen Lebens Räumeder Fortbildung, des Nachdenkens und des Dialogs. Die Sozialwochen sind ein solcherRaum. In der Art einer Volksuniversität christlicher Inspiration greifen sie jedes Jahr einzentrales Thema auf und führen für drei Tage nahezu 4000 Personen zu Vorträgen,Debatten, Austausch und zur Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zusammen.Auf diese Weise stehen die Sozialwochen in einer langen Tradition von Treffen, dieseit ihrer Gründung im Jahr 1904 durch zwei Laien, denen es ein Anliegen war, dieSozialverkündigung der katholischen Kirche bekannt zu machen und deren Lehren aufdie Aktualität anzuwenden, wesentliche Beiträge leisteten zur Förderung und Ausarbeitungeines christlichen Sozialdenkens, zur Heranbildung engagierter Christen und zur Vorlagevon Maßnahmen, die oft vom Gesetzgeber aufgegriffen wurden. In den vergangenenJahren haben die Sozialwochen dank ihrer Einbindung in ein europäisches Netzwerk ihreAnstrengungen ganz entschieden in einen europäischen Rahmen gestellt.Das diesjährige Treffen wurde vorbereitet von Jean-Pierre Rosa, Herausgeber,Generaldelegierter der Französischen Sozialwochen, in Zusammenarbeitmit insbesondere Luc Champagne, Präsident der « antenne sociale » von Lyon,Geneviève Iacono, Universitätsdozentin,Jean Boissonnat, eh. Präsident der Französischen Sozialwochenund Jean-Marie Brunot, Vizepräsident der Französischen Sozialwochen.Semaines Sociales de France18 rue Barbès - 92128 Montrouge Cedex - FranceTel. : +33 (0)1 74 31 69 00 - Fax : +33 (0)1 74 31 60 99email : session@ssf-fr.orgwebsite : www.ssf-fr.orgAssociation loi 1901 - Siret : 381 374 925 00034 – APE 9499ZMit der Unterstützung von83 e Die Französischen Sozialwochen15


Martine Aubry, Jacques Barrot,François Bayrou, Rachid Benzine,Jean Boissonnat, Bernard Brunhes,Bruno Cadoré, Michel Camdessus,Henri de Castries, Malek Chebel,Jean-Arnold de Clermont, BertrandCollomb, Alain Deleu, JacquesDelors, Paul Dembinski, Jean-LoupDherse, Olivier de Dinechin, XavierEmmanuelli, Claude Evin, DanielFahri, Roger Fauroux, Jean-Baptistede Foucauld, Bruno Frappat, AntoineGarapon, Marc Gentilini, BronislawGeremek, René Girard, Jean-ClaudeGuillebaud, Claude Got, FrançoisHeisbourg, Stéphane Hessel,Bernard Ibal, Jean-Marc Jancovici,Jean-Claude Juncker, Alain Juppé,Axel Kahn, Pascal Lamy, XavierLe Pichon, Jean-David Levitte, PaulMalartre, Véronique Margron, Jean-François Mattei, Philippe Maystadt,Pedro Meca, Alain Mérieux, PhilippeMorillon, Nicole Notat, Maria Nowak,Etienne Perrot, Jean-Marie Petitclerc,Michel Prada, Romano Prodi,Jean-Pierre Ricard, Andrea Riccardi,Marie-Sylvie Richard, Robert Rochefort,Albert du Roy, Denis Salas, MichelSapin, Nicolas Sarkozy, Didier Sicard,René-Samuel Sirat, Jean-MarieSpaeth, Sir Nicholas Stern, DominiqueStrauss-Kahn, Jean Vanier,Patrick Verspieren, Denis Viénot,Patrick Viveret, Jacques Voisin,Dominique Voynet, Chico Whitaker…Die Aktualität unter einemneuen Blickwinkel sehenAntworten auf die Fragenunserer Zeit findenVivreautrementpour undéveloppementdurableet solidaireQuest-cequ'une sociétéjuste ?Session 2006TransmettrePartagerdes valeursSusciterdes libertésSession 2005L'EuropeUne sociétéà inventerSession 2004Avec le soutien deMit Philosophen,Journalisten,Soziologen,verantwortlichenPolitikern ausFrankreich unddem Ausland,Diplomaten,Forschern.Ärzten,Sozialarbeitern,verantwortlichenPersönlichkeitender verschiedenenReligionen,Unternehmern,Zeitkritikern,hohen Beamten,Schriftstellern,Lehrern.Die Jahrestreffender FranzösischenSozialwochen findenSie auch imBuchhandel,im Verlag Bayard.Réalisation : Bayard Service Edition - Tél. : 01 41 90 19 30 - www.bayard-service.com - Photos : CIRIC, SSF et D.R. - Impression : Imprimerie Vincent

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