Sachwert Magazin ePaper Nr 33

sachwertmagazin

Lesen Sie kostenlos das Sachwert Magazin

Immobilien

400.000 neue und bezahlbare

Wohnungen

notwendig

Weitere Mietrechtsänderungen unverzichtbar

„Die wohnungspolitische und mietrechtliche

Halbzeitbilanz der Bundesregierung

fällt aus unserer Sicht

durchwachsen aus. Wir erkennen an,

dass mit der Mietpreisbremse, dem

Bestellerprinzip im Maklerrecht und

der angekündigten Wohngeldreform

erste Schritte eingeleitet wurden, um

die wirtschaftliche Belastung von Mieterinnen

und Mietern zu reduzieren.

Auch der Mindestlohn kann die

Wohnkaufkraft von Mieterhaushalten

stärken. Das reicht aber bei weitem

noch nicht aus. Wir brauchen mehr

bezahlbare Wohnungen, deutlich

mehr Wohnungsneubau, insbesondere

in Großstädten, Ballungsgebieten

und Universitätsstädten, um immer

größer werdende Wohnungsengpässe

und daraus resultierende Mietpreissteigerungen

zu verhindern. Hier fehlen

bisher konkrete Lösungsvorschläge

oder Handlungskonzepte der Bundesregierung“,

kritisierte der Präsident

des Deutschen Mieterbundes (DMB),

Dr. Franz-Georg Rips, auf einer Pressekonferenz

der Mieterorganisation in

Berlin. Außerdem mahnte er weitere

Korrekturen im Mietrecht an: „Die

ortsübliche Vergleichsmiete muss auf

eine breitere Basis gestellt werden,

klare Regeln über die Aufstellung und

den Inhalt von Mietspiegeln sind notwendig,

und die Mieterhöhungsmöglichkeiten

nach energetischen

Modernisierungen sind neu zu fassen.

Ziel müssen eine gerechte Kostenverteilung

und die Entlastung der Mieterinnen

und Mieter vor finanzieller

Überforderung sein. Den Absichtserklärungen

im Koalitionsvertrag muss

die Bundesregierung jetzt Taten folgen

lassen.“

Wohnungsneubau – Wohnungsfehlbestand

– Wohnungsbedarf

Die aktuellen Neubauzahlen von

215.000 Wohnungen (2013) bzw. voraussichtlich

240.000 Wohnungen

(2014) reichen bei weitem nicht aus,

den aktuellen Wohnungsbedarf zu decken.

Nach einer Untersuchung des

Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und

Raumforschung (BBSR, Wohnungsmarktprognose

2030) müssten zwischen

2015 und 2020 jährlich

272.000 Wohnungen neu gebaut

werden.

Mit dieser neuen Wohnungsmarktprognose

korrigierte das Bundesinstitut

seine früheren Vorhersagen, die

noch einen Neubaubedarf von jährlich

185.000 Wohnungen in den Jahren

2016 bis 2020 für ausreichend hielten,

von einer schrumpfenden Bevölkerung

und einem Zuwanderungssaldo von

65.000 bis 70.000 Menschen ausgingen.

Bei einem unterstellten „Worst-

Case“-Zuwanderungssaldo von

200.000 Menschen sollten 258.000

neue Wohnungen pro Jahr ausreichen.

„Das Bundesinstitut hat 2010 die falschen

Signale gesendet und der Politik

das Alibi für jahrelange Untätigkeit geliefert“,

erklärte Dr. Franz-Georg Rips.

„Es gibt keine Bevölkerungsschrumpfung

in Deutschland. Im Gegenteil, die

Bevölkerungszahl wächst. Mehr als 81

Millionen Menschen brauchen jedenfalls

bis 2025 Wohnungen.“

Der Zuwanderungsprozess hat sich

völlig anders vollzogen, als vorhergesagt.

Seit 2011 steigt die Zahl der Zuwanderer,

2014 betrug das

Zuwanderungssaldo 600.000 und war

damit fast zehnmal so hoch, wie 2010

prognostiziert, bzw. dreimal so hoch,


Immobilien

wie als „Worst-Case“ damals angenommen.

„Auch die neue Wohnungsmarktprognose

2030 lässt viele Fragen offen,

überzeugt nicht. Ich kann keine

Gründe erkennen, warum das Zuwanderungssaldo

in den nächsten Jahren

wieder auf 200.000 zurückgehen

sollte. Richtigerweise müssen die aktuellen

Zuwanderungszahlen der Prognose

zugrunde gelegt werden. Hinzu

kommt, dass der Prozess der Singularisierung,

das heißt der Einpersonenhaushalte,

weiter fortschreitet. Die

Zahl der Haushalte aber ist letztlich

entscheidend für den Bedarf an Wohnungen.

Außerdem muss der derzeitige

Wohnungsfehlbestand in den

Dr. Franz-Georg Rips, Präsident

Deutscher Mieterbund

nächsten Jahren abgebaut werden.

Deshalb liegt der tatsächliche Neubaubedarf

in Deutschland bei 400.000

Wohnungen pro Jahr. Benötigt werden

vor allem bezahlbare Mietwohnungen“,

forderte der

Mieterbund-Präsident.

Vorschläge Deutscher Mieterbund

Der derzeitige Wohnungsneubau konzentriert

sich mit teuren Eigentumswohnungen

und hochpreisigen

Mietwohnungen auf finanzstarke

Nachfrager. Zur Lösung der Wohnungsversorgungsprobleme

werden

aber vor allem bezahlbare Wohnungen

benötigt – für Normalverdiener,

für Mieter, die allenfalls Durchschnittsmieten

zahlen können, und für Mieter,

die von dem Schwund niedrigpreisiger

Sozialwohnungen besonders betroffen

sind. Hier ist der Staat gefordert.

• Bezahlbare Mieten im Neubau setzen

eine Reduzierung der Baukosten

voraus. Geltende Normen und Standards

müssen hinterfragt werden und

gehören auf den Prüfstand. Das gilt

zum Beispiel für Stellplatzverordnungen

in den Städten, Dachbegrünung

usw.

• Eine Reform der Grundsteuer ist

längst überfällig. Die Grunderwerbssteuer

muss vereinheitlicht und reduziert

werden.

• Die Vergabe von Grundstücken im

öffentlichen Eigentum darf nicht länger

nach dem Prinzip des Höchstpreises

erfolgen. Eine Kostenreduzierung

sollte zu Gunsten der Sicherung sozialer

Ziele erfolgen. Die Liegenschaftspolitik

muss sich zudem verstärkt

Konzept-Vergaben, das heißt der Reduzierung

des Kaufpreises bei Übernahme

sozialer Verpflichtungen,

widmen. Gleiche Effekte können bei

der Bebauung privater Grundstücke

über planungsrechtliche Festlegungen

bzw. städtebauliche Verträge erzielt

werden.

• Die Abschreibungsregeln sind zu

überdenken. Die Regelabschreibung

sollte von derzeit 2 Prozent auf 3 oder

4 Prozent angehoben werden. Derartige

Abschreibungssätze entsprechen

der bautechnischen Entwicklung moderner

Wohngebäude, das heißt, der

Werteverzehr von Gebäuden vollzieht

sich heute schneller als in 50 Jahren.

Außerdem ist zu prüfen, ob in bestimmten

Gebieten Sonderabschreibungen

gegen die Übernahme von

dauerhaften Belegungs- und Preisbindungen

zugelassen werden sollen.

• Massive öffentliche Mittel in Form

eines umfassenden Zukunftsinvestitionsprogramms

sind notwendig. Der

Schwerpunkt muss bei der sozialen

Wohnraumförderung gesetzt werden.

Dabei ist der Neubau vor allem in den

Bedarfsregionen zu fördern. Der Bund

kann unabhängig von den Zuständigkeiten

von Ländern und Gemeinden

neben seinen Kompensationszahlungen

auch Finanzhilfen leisten, soweit

außergewöhnliche Notsituationen auf

einzelnen Wohnungsmärkten bestehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf

www.sachwert-magazin.de


Immobilien Anzeige

Thamm & Partner: Eine

Erfolgsstory für Anleger

Tradition und Innovation im Immobiliengeschäft zahlen sich aus

Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken

zwingt Anleger zum Umdenken. Zinsgebundene

Anlageformen verlieren ihren

Reiz, denn trotz aller Kritik ist ein Ende dieser

Politik, die den Markt mit frischem Geld

überschwemmt und die Inflationsgefahr

steigen lässt, nicht in Sicht. Wer jetzt einen

seriösen, erfahrenen Partner mit einem

nachhaltigen und rechtssicheren Anlagekonzept

an seiner Seite hat, kann durchatmen.

Wer diesen noch nicht hat, sollte ihn

sich möglichst schnell ins Boot holen, um

sein Vermögen zu schützen. Auf dem Immobilienmarkt

empfiehlt sich hier die Berliner

Thamm & Partner GmbH, die über

eine hohe Expertise verfügt und auf eine

mehr als 30-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte

mit einem einzigartigen

Landeskronstraße

in Görlitz

Konzept zurückblickt.

Erfolg braucht sichere Fundamente:

Vermögensschutz mit Kapitalanlage-

Immobilien

Eine gute Idee allein reicht nicht aus, um

sich langfristig am Markt zu behaupten.

Als THAMM & PARTNER im Jahr 2000 – 17

Jahre nach Unternehmensgründung – mit

der ersten Kapitalmarktemission an den

Markt ging, waren die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen eher schlecht. Zu

viele Investoren hatten sich ihre Finger im

Internethype mit spekulativen Aktieninvestments

verbrannt. Resignation unter

den Anlegern war die Folge. Der Vertrauensverlust,

befeuert durch die Wirtschaftsund

Finanzkrise 2008, ist noch heute als

Skepsis gegenüber den Renditeversprechen

der Finanzbranche spürbar. Vermögensschutz

und sichere, zukunftsträchtige

Anlageformen haben Priorität vor Risiko

und schneller Rendite.

Die Idee, die THAMM & PARTNER langfristig

erfolgreich und konsequent umsetzte,

war, Kapitalanlagen im Immobilienbereich

auch für Anleger zu öffnen, die kein ganzes

Objekt kaufen wollen oder können.

Der Anleger investiert in Form einer atypischen

stillen Beteiligung direkt in das Unternehmen.

Als Sachwert ist eine Immobilie in ausgesuchter

Lage inflationssicher und erzielt bei

guter Bewirtschaftung einträgliche Erlöse.

THAMM & PARTNER konzentriert sich auf

sanierungsbedürftige und denkmalgeschützte

Wohnobjekte in innerstädtischen

Metropollagen. Expertise statt Experimente.

Die Anleger sind durch das Direktinvestment

von Anfang an unmittelbar an

der gesamten Wertschöpfungskette ihrer

Investition beteiligt: vom Objekteinkauf

über die Projektierung, die Sanierung bzw.

den Neubau, dem Halten der Objekte bis

zum Verkauf. Investiert wird ausschließlich

in Berlin, Potsdam, Görlitz und Leipzig –

zukunftsweisende Städte, die im Wettbewerb

um Unternehmensansiedlungen und

demographische Entwicklung ihre Konkurrenten

oft weit hinter sich lassen.

Ausgezeichnetes Wachstum zum Wohl

der Anleger

THAMM & PARTNER hat die Entwicklungen

auf dem Immobilienmarkt stets aufmerksam

verfolgt und aus der

kompetenten Marktanalyse die richtigen

Schlüsse gezogen. Der Anleger erntet hierfür

die Früchte. Da THAMM & PARTNER in

der Vergangenheit vorausschauend handelte

und Gebäude möglichst weit unter

dem Marktwert akquirierte, befinden sich

heute gut 60 Objekte im Unternehmensbesitz.

Während andere in den sauren

Apfel beißen und aktuell teuer oder sogar

überteuert einkaufen müssen, hat THAMM

& PARTNER genügend Reserve. Die Immo-


Immobilien Anzeige

Charlottenstraße

in Potsdam

Schonensche

Straße in

Berlin

bilien und Grundstücke werden nach und

nach wertsteigernd optimiert und veredelt,

wobei das Unternehmen selbst als Bauträger

und Bauherr auftritt.

Mit seinem Anlagemodell der stillen Beteiligung

hat sich THAMM & PARTNER einen

Spitzenplatz am Markt für erfolgreiche Immobilieninvestments

erarbeitet. Zahlreiche

Auszeichnungen wie der Brandenburgische

Bauherrenpreis, der SmartHome

Award unter der Schirmherrschaft des Ministeriums

für Wirtschaft und Technologie

oder die mehrfache Auszeichnung als

"Best Property Agent" durch BELLEVUE,

Deutschlands größtem Immobilienmagazin

sowie die Nominierung für den Immobilien

Manager Award als einer der besten 3 Projektentwickler

Deutschlands, untermauern

diesen Erfolg. Auch der renommierte Branchenreport

KMI berichtete zum wiederholten

Mal positiv über die Unternehmensstrategie

und –entwicklung.

Sicherheit für Kapitalanlage

Die THAMM & PARTNER GmbH verfügt

über einen weiteren wesentlichen Vorteil

für Anleger: eine Eigenkapitalquote von

rund 80 Prozent. Das Unternehmen sichert

sich mit dieser Quote dauerhaft eine hohe

Flexibilität am Markt. Entscheidungen werden

stets unabhängig und losgelöst von

Banken zum Vorteil der Anleger getroffen.

Die Laufzeit der Vermögensanlage beträgt

10 bis 19 Jahre. Sie wird entweder als Einmalanlage

oder als Ansparvariante mit

Kontoeröffnungszahlung geleistet. Die aktuelle

Bewertung testiert für Anleger mit

einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren eine

rund 1,75-fache Abfindung des Anlagebetrages

der Einmalanlage. Hinzu kommt,

dass unter Berücksichtigung des § 16 EstG

die Auszahlung ganz oder teilweise steuerfrei

bleiben kann.

Potential dieser Anlageform noch

lange nicht erschöpft

Die Beteiligungsstruktur bei THAMM &

PARTNER hat für Anleger einen zusätzlichen

Vorteil. Sie erfüllt bereits heute alle

wesentlichen Forderungen des Kleinanlegerschutzgesetzes,

das 2016 in Kraft tritt:

Mindestlaufzeiten, Kündigungsfristen und

testierte Jahresberichte. Daneben lehnt

sich THAMM & PARTNER an die noch

strengeren Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuchs

an. Bereits vor Jahren hat

das Unternehmen ein Risiko-Management-

System implementiert. Die Mittelherkunft

sowie -verwendung sind jeweils durch

einen Wirtschaftsprüfer testiert und der

Prospekt ist durch die BaFin geprüft. Die

Kapitalanlagen werden gestreut, so dass

nie nur in ein Objekt investiert wird, und

die Investoren erhalten jedes Jahr einen

Geschäftsbericht.

Jörg Walter, Geschäftsführer der IVM

GmbH, dem exklusiven Vertriebspartner

von THAMM & PARTNER, fasst zusammen:

„In der Vergangenheit hat THAMM &

PARTNER die Preiszyklen von Immobilien

stets zu Gunsten der Anleger genutzt. Mit

dem breit gefächerten Angebot in ausgesuchten

urbanen Lagen, regelmäßigen

Ausschüttungen und der zukunftsträchtigen

und rechtssicheren Anlageform sind

unsere Geschäftspartner und unsere Anleger

für die Zukunft bestens gerüstet.“

10 gute Gründe für eine

Investition bei der THAMM

& PARTNER GmbH:

> Über 30 Jahre Marktpräsenz und

Erfahrung

> Eigenkapitalquote von rund 80 %

> Fachbeirat zur Unterstützung des

Managements

> Wirtschaftsprüfungstestat mit uneingeschränktem

Bestätigungsvermerk

> Vertrauensschaden-Versicherung

> Überdurchschnittliche Rendite und

Teilhabe an den stillen Reserven des

Unternehmens

> Variable Anlagepläne

> Zahlreiche Auszeichnungen

> Hoher Inflationsschutz

> Vermögenssicherung

Kontakt

Thamm und Partner GmbH

Wormser Straße 5

10789 Berlin

Web: www.thammundpartner.de

Kontakt (Vertrieb):

IVM GmbH

Limbacher Straße 62 a

91126 Schwabach

Telefon: 09122 / 879 117 – 0

Fax: 09122 / 879 117 – 1

E-Mail: info@ivm-online.net


Geldanlage Anzeige

»Wir sind kein Medienstar. Wir konzentrieren

uns auf Performance«

Düsseldorfer Fondshaus KFM AG übernimmt den Mittelstandsanleihen Fonds

der BayernInvest.

Herr Friedrich, es wurde veröffentlicht,

dass der Deutsche Mittelstandsanleihen

Fonds UCITS der BayernInvest in

die Obhut der KFM Deutsche Mittelstand

AG gelegt wird. Können Sie das

bestätigen?

Ja, das darf ich mittlerweile bestätigen. Wir

sind Initiator des Deutschen Mittelstandsanleihen

FONDS, den wir gemeinsam mit

der Warburg Gruppe in Hamburg ins

Leben gerufen haben. Es ist ein besonderer

Meilenstein für unser Unternehmen, das

die BayernInvest uns das Vertrauen ausgesprochen

hat. Für uns stellt dies auch eine

weitere Anerkennung unserer bisherigen

Leistungen dar.

Was ist das Besondere am

KFM-Scoring?

Das umfassende Analyseverfahren KFM-

Scoring bildet das Kernstück der Auswahl

der Wertpapiere für den Deutschen Mittelstandsanleihen

Fonds. Das KFM-Scoring

berücksichtigt vielfältige Kennzahlen insbesondere

zu Bonität, Nachhaltigkeit,

Wachstum und Ertrag. Ziel dieses Analyseund

Überwachungsverfahren ist die Reduzierung

der Risiken für die Anleger bei

gleichzeitigem Erzielen einer attraktiven

Rendite. Es wird exklusiv für den Deutschen

Mittelstandsanleihen FONDS genutzt.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen

FONDS schüttete am 24.02.2015 2,10

Euro je Anteil aus. Bezogen auf den Ausgabepreis

von 50 Euro je Anteilsschein errechnet

sich eine Rendite von 4,2% p.a.

für den Anleger. Ein Ergebnis, mit dem unsere

Anleger sehr zufrieden sind.

Durch die Übernahme des Mittelstandsanleihen

Fonds der BayernInvest

wird Ihr Gesamtvolumen steigen.

Verändert das etwas?

Wir haben den Fonds mit rund 4 Millionen

Hans-Jürgen Friedrich

Vorstand KFM AG

Fonds vorschreibt. Diese Grenze haben wir

jetzt überschritten und können daher die

Gespräche mit weiteren institutionellen

Anlegern aufnehmen.

Hat denn auch die Öffentlichkeit mittlerweile

Notiz genommen?

Wir sind kein Medienstar. Wir konzentrieren

uns darauf, eine gute Performance für

unsere Anleger abzuliefern und sorgen für

Die BayernInvest ist ja eine mit vielen

Auszeichnungen dekorierte und erfahrene

Investmentgesellschaft. Da stellt

sich die Frage, warum traut Ihnen die

BayernInvest das zu?

Die Entscheidung wurde zu Gunsten der

KFM Deutsche Mittelstand AG getroffen,

weil in der Anlagestrategie eine hohe

Übereinstimmung vorliegt und weil insbesondere

unser Auswahl- und Überwachungsverfahren,

das KFM-Scoring, das

Management der BayernInvest überzeugt

hat. Hinzukommt, dass wir uns als Experten

auf das Segment der Unternehmensanleihen

des Mittelstandes spezialisiert und

konzentriert haben. Die BayernInvest legt

hohe Ansprüche an die Qualität und an die

Kundenorientierung. Diesen Anspruch erfüllen

wir.

Euro Volumen übernommen. Damit haben

wir den wichtigen Meilenstein von 20 Millionen

Euro Gesamtvolumen deutlich genommen.

Das wird uns jetzt viele Türen zu

weiteren institutionellen Anlegern öffnen.

Mit unserer bisherigen Performance, die

besser ist als die wichtigen Indizes, konnten

wir ja schon viele private und institutionelle

Anleger überzeugen. Viele

Vermögensverwalter, Versicherer, Stiftungen

und Finanzinstitute haben in ihren Regeln

eine Investmentvoraussetzung, die 20

Mio. Euro als Mindestvolumen für einen

eine einmalige Transparenz des Fonds.

Dafür werden wir von der Fachpresse gelobt.

Und was uns im Team sehr freut ist,

dass wir auf Grund unserer Leistungen für

den Großen Preis des Mittelstands nominiert

wurden. Der gilt als der wichtigste

Preis im Mittelstand - unter der Schirmherrschaft

mehrerer Ministerpräsidenten und

Wirtschaftsminister der Länder. Das ist eine

öffentliche Wahrnehmung, die uns motiviert.

Danke Herr Friedrich für das Gespräch.


Unternehmen

Ehemaliger HSV-Mannschaftsarzt

steigt bei

Rohstoff-Firma ein

Dr. Friedrich Nottbohm, Mediziner und Vorstand der

Franz Beckenbauer Stiftung, beteiligt sich mit 7,5% an

der Zeo Trade Development.

Bertold Fabricius

Dr. Friedrich Nottbohm (re.) bei

der Hamburger Sportgala 2015 mit

Uwe Seeler und Franz Beckenbauer

Der Hamburger Dr. Friedrich Nottbohm,

Arzt, Unternehmer und Vorstand der Franz

Beckenbauer Stiftung hat. ca. 7,5% der

stimmberechtigten Aktien der Zeo Trade &

Development Ltd. übernommen. Dr. Nottbohm

war u.a. Mannschaftsarzt beim Hamburger

HSV und zuvor leitender Arzt für

Anästhesie (Zusatzbezeichnungen Sportmedizin

und Naturheilverfahren) in der Paracelsus-Klinik

bei Hamburg. Darüber hinaus

betreute er auch andere Spitzensportler. Als

Unternehmer und Investor Erwarb er im Jahr

1992 eine Chemische Fabrik mit ca. 2000

Mitarbeitern die u.a, im Bereich Düngemittelproduktion

tätig war. In den letzten Jahren

konzentrierte er sich hauptsächlich auf

seine Vorstandstätigkeit in der Franz Beckenbauer

Stiftung, deren Gründung er vor

30 Jahren mit einleitete.

Der Alleskönner-Stoff

Als Mediziner liegt das Hauptinteresse von

Herrn Dr. Nottbohm darin, seinen enormen

Erfahrungsschatz bei der erfolgreichen Entwicklung

und der Markteinführung eines

Zeolithproduktes für den Menschen zur Verfügung

zu stellen. Zeolith mit seiner sehr

großen inneren Oberfläche wirkt wie eine

Kläranlage im menschlichen Darm und absorbiert

giftige und schädliche Stoffe. Die

Oberfläche des Darms wird somit künstlich

vergrößert und das für das Immunsystem

wichtigste Organ, wird dadurch unterstützt.

Darüber hinaus hat es eine Art Vorratsmineralienspeicher

Effekt. Das Zeolith hat die Fähigkeit

des Ionenaustauschs, so kann es

giftige Stoffe aus dem Darm aufnehmen

und ausschleusen und zugleich wichtige Mineralien

abgeben die wichtig sind um das

benötigte Gleichgewicht an Spurenelementen

und Mineralien zu erhalten. Die Wissenschaft

hat längst herausgefunden, dass jede

Erkrankung schwerste Einbrüche im Vitamin-,

Mineral- und Spurenelement-Haushalt

des Körpers zur Folge hat. So kann ein Mangel

an diesen Stoffen bei einem eigentlich

gesunden Körper zu vielen gesundheitlichen

Problemen führen. . Der seinerzeitige HSV-

Arzt, Spezialist für Naturheilverfahren erklärte

seinen Spielern "dass sich 80 Prozent

des menschlichen Immunsystems im Darm

mit seiner rund 300 Quadratmeter großen

Resorptionsfläche befindet. Und wenn ich

durch Darmsanierung die Abwehr stabilisiere,

haben doch die Angreifer, all die vielen

Bakterien und Viren, die Schnupfen,

Husten und Fieber bringen, weniger Chancen."

Marktpotenzial

Zeolith wird neben dem Medizinischen Bereich

bereits in tausenden von Produkten

und Anwendungen auf vielfältige Art und

Weise eingesetzt, wie beispielsweise zur Abwasser-

und Luftreinigung, zur Verbesserung

der Hygiene, als Absorptionsmittel von

Giften oder radioaktiven Stoffen, als Tiereinstreu,

als Futtermittelzusatz, als Winterstreu

oder als Filtermittel für Teiche. Mit dem steigenden

Umweltbewusstsein und strengeren

Umweltauflagen erfährt die gesamte Zeolithbranche

in den letzten Jahren eine

enorme Wachstumsdynamik.

Mehr unter www.zeo-trade.com


Gastbeitrag

Funktionsweise des

Geldsystems

Thomas Hennings, Experte für Makro-Ökonomie und Sachwertlösungen,

geht der Frage nach, was das neue Gesetz bringt

Wir benutzen täglich Geld, aber die meisten

Menschen wissen nicht, wie das Geldsystem

tatsächlich funktioniert und warum

es in einer extremen Krise steckt.

Schuldgeld: Früher war Geld i.d.R. durch

Edelmetalle wie Gold und Silber gedeckt,

d.h. man konnte quasi jederzeit sein Geld

in einem entsprechenden Gegenwert einbzw.

umtauschen. Diese ist bereits seit Jahren

und Jahrzehnten nicht mehr möglich.

Das letzte westliche Land mit einer Golddeckung

war die Schweiz („unfreiwillige“

Aufhebung 1992). Mittlerweile sind sämtliche

Währungen nur durch Schulden gedeckt.

Man darf sarkastisch and dieser

Stelle fragen, welche Deckung ist uns eigentlich

lieber, Edelmetalle oder Schulden?

Um es besser zu verstehen, damals standen

echte Werte gegenüber dem Geld,

heute sind es reine Zahlungsversprechen

als Schuldscheine. In ungünstigen Fällen

lösen sich reine Zahlungsversprechen in

Luft auf, z.B. wenn der Schuldner pleite

geht. An dieser Stelle darf bereits darauf

hingewiesen werden, dass sämtliche Rettungsmaßnahmen

und Schutzschirme etc.

für Banken und Staatssysteme ausnahmslos

deswegen so massiv und kurzfristig

vollzogen werden, da die ganze Systeme

auf diesem Schuldgeldsystem aufgebaut

sind. Pleiten und Ausfälle müssen strikt unterbunden

werden, da sonst das gesamte

„Finanzystem-Kartenhaus“ in sich zusammenbrechen

wird. Geldschöpfung: in der

heutigen Zeit sind Geld mit Schulden untrennbar

voneinander gekoppelt. Geld entsteht

unmittelbar in dem Augenblick,

wenn jemand einen Schuldschein (zukünftiges

Rückzahlungsversprechen) unterzeichnet.

Geld „entsteht“ bei den

Zentralbanken. Z.B. ein Staat gibt eine

Staatsanleihe aus, so kann eine Zentralbank

diese Staatsanleihe erwerben. Die

Zentralbank muss aber dafür nicht bezahlen

sondern kann nun Geld quasi aus dem

Nichts neu schöpfen, exakt in der Höhe,

die die Staatsanleihe an Wert hat. Die

Staatsanleihe wiederum dient in dem Fall

als Sicherheit für das neu geschöpfte Geld.

Der Staat erhält im Gegenzug dann von

der Zentralbank das Geld für die Anleihe.

Auch wurden andere unsichere Schuldversprechen

zur neuen Geldschöpfung akzeptiert,

nämlich Kreditpakte von

überschuldeten Hausbesitzern (z.B. USA /

Subprimekrise). Zinsen im Schuldgeldkonstrukt:

Neues Geld entsteht also mit der

Aufnahme von neuen Schulden. Neben

der Rückführung von alten Schulden müssen

auch Zinsen für die Neuverschuldungen

gezahlt werden. Nur woher nehmen?

Es ist also immer automatisch zu wenig

Geld im Umlauf um Schulden und Zinsen

zu bedienen, somit muss permanent

neues Geld aufgenommen bzw. geschöpft

werden, um das gesamte verwirrende System

am Laufen zu halten. Man kann auch

von einem offiziellen Schneeballsystem

sprechen. Staatspleiten, Währungsreformen

und Crashs: Kommt ein Staat nicht

mehr seinen Zahlungsverpflichtungen

nach, da zu wenige Einnahmen (Steuern,

Anleihenverkäufe etc.) gegenüber Ausgaben

stehen, dann spricht man von einer

Staatspleite oder Bankrott. Eine Notenbank

kann immer noch intervenieren und

Anleihen zu Geld umwandeln. In entsprechenden

Größenordnungen führen solche

Vorgänge zu Geldmengenweiterungen,

somit wird das vorhandene Geld weniger

Wert (Inflation / Kaufkraftverluste). Eine

Hyperinflation ist dann die Folge von sehr

zügigen und extremen Geldmengenerweiterungen.

Inflation oder auch Hyperinflationen

führen stets zur Flucht in Sachwerte

als Wertspeicher oder gar Tauschmittel.

Währungsreformen vollziehen sich i.d.R.

durch teilweise oder gänzliche Wertlosigkeit

der alten Währung, Guthabensschnitte

und Ausgabe einer neuen

Währung mit festgelegten Umrechnungskursen,

natürlich zum Leidwesen der Bürger.

baburkina depositphotos


Rückblick

Das war die 2.

Deutsche Sachwert

Konferenz

Auf dem Podium: Herausgeber und Verbandsvorstand Julien Backhaus mit

Eva Herman und Andreas Popp von der Wissensmanufaktur

Wenn nicht jetzt, wann dann? In diesem

Sinne hat der Deutsche Sachwertund

Finanzverband e.V. gemeinsam

mit Unternehmen aus der Sachwertbranche

am 16. Juni 2015 zum Handeln

aufgerufen. Im Mittelpunkt der 2.

Deutschen Sachwertkonferenz im

Störtebeker Haus Hamburg stand das

Thema „Notwendigkeit von Sachwertinvestments

in Krisenzeiten“.

Finanzwissen wichtig

Nach einer kurzen Begrüßung durch

den Vorstand, Julien D. Backhaus und

Thomas Hennings, bezweckte die jährlich

stattfindende Konferenz vor allem,

mit Fachleuten und sachwertorientierten

Menschen ins Gespräch zu kommen.

Bisherige Studien und

Entwicklungen – auch sehr provokant

von den Gastrednern Eva Herman und

Andreas Popp aufgeführt – zeigen,

dass Anleger nicht blind den Medien,

Banken und der Politik vertrauen sollten.

Fehlendes Fachwissen bei der

schnelllebigen Presse, Überlebenskampf

und Eigeninteressen von Banken

und Staaten sowie die

mangelhafte Wirtschaftskompetenz

vieler Politiker – jeder logisch denkende

Bürger sollte sich informieren

und handeln! Daher spielte auf der

Konferenz das Aneignen von Finanzwissen

eine wichtige Rolle, um Eigentumsverluste

und Armut vorzubeugen.

Spezialisten aus der Edelmetall- und

Rohstoffbranche, dem Kunsthandel,

von diversen Immobilienprojekten und

aus der Logistik zeigten erfolgreiche

Lösungswege – vor allem auch für

Kleinanleger – auf. Es sei möglich, dass

man von Reichen lernen kann – wenn

man will!

Eigenverantwortung

Schlussendlich kam es auf der Sachwertkonferenz

darauf an, sich eigenverantwortlich

Finanzwissen

anzueignen und mit fachlich kompetenten

Menschen auszutauschen.

Wichtig dabei ist, den Geldmarkt und

Finanzsystem kritisch zu hinterfragen.

Die hohe Teilnehmerzahl und die äußert

positive Resonanz der Gäste zeigt,

dass sich immer mehr Menschen mit

diesen Themen beschäftigen und breiter

investieren wollen – vor allem auch

in Sachwerte.

Volkmar Haegele

Pressesprecher

Deutscher Sachwert- und

Finanzverband e.V.

www.dsf-verband.de


Investieren

Das Streben nach

dem wahren Wert

Die Value-Investor-Ausbildung von Guy Spier

Guy Spier hat das Investieren vom Großmeister des Value Investing gelernt - Warren Buffett.

Was er gelernt hat und welche Resultate es gebracht hat, beschreibt er in seinem Buch.

Wenn es im Leben Ihr Ziel ist, reich zu werden,

ist Value Investing eine schier unschlagbare

Methode, dieses Ziel zu

erreichen. Sicher gibt es Zeiten, in denen

es aus der Mode kommt, und selbst die

größten Praktiker dieser Methode werden

anzuhäufen, um sich einen Landsitz in

Greenwich, ein Ski-Chalet in Gstaad oder

einen glänzenden Ferrari zu kaufen. Warren

Buffetts Leben zeigt uns beispielhaft,

dass wir hier auch über die Suche nach

echten Werten sprechen – nach einem

Meinung geändert hatte, rehabilitierte er

ihn als »Der Unerlässliche«). Und Charles

Munger gab Millionen für einen Luxus-Katamaran

namens »Channel Cat« aus.

Wenn solche Sachen Sie reizen, dann ist

Value Investing eine tolle Methode für die

Symbol des Investmentstils

von Warren Buffett:

Coca-Cola Aktien

cratervalley depositphotos

dann als angestaubte Ewiggestrige abgetan,

die ihr glückliches Händchen verloren

haben. Aber Value Investing ist eine so robuste

und von Grund auf gesunde Methode

des Investierens, dass es am Ende

stets seinen Glanz zurückbekommt.

»Value Investing ist eine

so robuste und von Grund

auf gesunde Methode des

Investierens«

Irrationale Überschwänglichkeit kommt

und geht. Die Suche nach dem echten

Wert bleibt. Doch Value Investing ist nicht

nur eine Strategie zum Aktieninvestment,

die Sie reich machen kann. Für mich impliziert

schon der Begriff selbst etwas Tiefergehendes,

als nur die Millionen

Sinn, der jenseits von Geld, Karriere und

Sozialprestige liegt.

Ich möchte diese Dinge aber auch nicht

völlig ablehnen oder lächerlich machen.

Auch wenn ich manchmal etwas einfältig

bin mit meinen grundlegenden kapitalistischen

Instinkten, so bin ich doch nicht so

einfältig. Ich fahre doch auch ein Porsche

Cabrio – auch wenn das zuzugeben mir

manchmal etwas peinlich ist. Und ich bin

so besessen davon, den perfekten Cappuccino

zu finden, dass ich 6000 Dollar für

eine direkt aus Florenz importierte La-Marzocco-Kaffeemaschine

ausgegeben habe.

Ich versuche, diese Exzesse damit zu rechtfertigen,

dass ich mir Sir John Templeton

als Beispiel nehme, der ein Vermögen für

wohltätige Zwecke gespendet hat und

trotzdem einen Rolls Royce fuhr. Und

sogar Buffett hat sich einen Privatjet gekauft,

den er selbstironisch »Der Unverzeihliche«

nannte (später, als er seine

von Ihnen angestrebten Ausschweifungen.

Genießen Sie es. Aus meiner Perspektive

ist dies der äußere Weg eines Value-Investors

– das Streben nach Reichtum, physischem

Komfort und (es gibt eben kein

besseres Wort dafür) Erfolg. Aber es ist

wichtig, sich nicht derart auf dieser inhaltsleeren

Jagd zu verlieren, dass wir vergessen,

was am wichtigsten ist: unsere innere

Reise auf ein Ziel hin, das weniger greifbar,

aber von höherem Wert ist. Die innere

Reise ist der Weg, wie wir die bestmögliche

Version unserer selbst werden, und

dies erscheint mir als der einzig richtige

Weg im Leben. Dazu gehört, dass wir Fragen

stellen wie: Wozu will ich reich sein?

Was verleiht meinem Leben einen Sinn?

Und wie kann ich meine Talente dazu einsetzen,

um anderen Gutes zu tun?

Relativ früh in seiner Investmentkarriere

schloss Buffett seine Kommanditgesellschaften

und zahlte die Einlagen an seine


Investieren

Aktionäre zurück. Selbst damals war er

nicht sonderlich interessiert an der hemmungslosen

Jagd nach Reichtum. Es ist völlig

klar, dass es nicht das Geld ist, das ihn

morgens stepptanzend zur Arbeit gehen

lässt. Ganz ähnlich hat auch Munger einmal

gesagt, wenn man einmal eine gewisse

Summe an Geld gemacht habe (ich

glaube, es waren 100 Millionen Dollar),

dann müsse man schon nicht ganz richtig

im Kopf sein, wenn man versucht, immer

noch mehr Reichtum anzuhäufen. Templeton

widmete ebenfalls einen Großteil seines

Lebens der inneren Reise. Und so ist

sein größtes Vermächtnis heute seine

Wohltätigkeitsinstitution, die sich der Erforschung

»der großen Fragen der

Menschheit und der ultimativen Wahrheit«

widmet, darunter Komplexität, Evolution,

Unendlichkeit, Kreativität, Vergebung,

Liebe, Dankbarkeit und der freie Wille. Das

Motto der Institution ist: »So wenig wir

wissen, so sehr wollen wir lernen.«

Wenn es ums Investieren geht, sind die

Unwissenden nicht selig zu preisen, denn

die Finanzmärkte sind gnadenlos effektiv

darin, solche emotionalen Schwächen

bloßzustellen. Während der Hypothekenkrise

zum Beispiel war es für mich lebenswichtig,

meine eigene komplexe

Einstellung zum Geld zu verstehen, denn

sie beeinflusste mein Urteilsvermögen und

meine Fähigkeit, mit der psychologischen

Wirkung der einbrechenden Aktienmärkte

umzugehen. Intellektuell gesehen ist es

eher einfach, die Techniken des Investments

zu beherrschen – etwa Bilanzen

lesen zu können oder unterbewertete Unternehmen

zu erkennen. Aber was nützen

diese Fähigkeiten einem Investor, wenn er

in einem Meer von Angst untergeht, das

seinen rationalen Neokortex völlig überflutet?

Es ist entscheidend, dass man selbst

Verantwortung übernimmt, anstatt anderen

die Schuld zu geben.

Für mich war das innere Erleben des

Marktzusammenbruchs ganz anders, als

es für Mohnish war, der von den absackenden

Kursen in seinem Portfolio völlig

ungerührt schien. Seine Erklärung dafür

war, dass er über lange Phasen in seiner

Jugend sehr viele Aufs und Abs in der Unternehmerkarriere

seines Vaters erlebt

hatte. Offenbar hatte es vielfache Gelegenheiten

gegeben, in denen sein Vater

am Rande des finanziellen Ruins gestanden

hatte oder tatsächlich pleitegegangen war.

Doch selbst inmitten dieses Tumults blieb

die Stimmung in seiner Familie erstaunlich

gelassen. Also ist für Mohnish die Aussicht

auf ein finanzielles Desaster nicht so emotional

belastend, wie sie es vielleicht für

mich ist. Ein positives Ergebnis dieser emotionalen

Stärke war, dass er in der Lage

war, geplatzte Aktien weiterhin zu kaufen,

und zwar zu einem Zeitpunkt, da andere

Investoren sich lieber in Fötushaltung in

einer Ecke ihres Büros zusammenrollten.

»Seriöse Investoren müssen

ihre Beziehung zum

Geld und deren Funktionsweise

kennen«

Buffett und

Spier

Value-Investor

Guy Spier

Ich würde sagen, seriöse Investoren müssen

ihre Beziehung zum Geld und deren

Funktionsweise kennen, denn sie kann

Chaos auslösen. Auf der Basis dieses Verständnisses

können wir dann Anpassungen

vornehmen – zum Beispiel in unserem

physischen Umfeld oder hinsichtlich bestimmter

Punkte unserer Investmentcheckliste.

Aber ich glaube nicht, dass es

möglich ist, die Verkabelung selbst zu verändern,

wie klug wir auch immer sein

mögen. Ich habe es jedenfalls ganz sicher

noch nicht geschafft. Früher dachte ich

immer, ich könnte meine Angst vor finanziellem

Verlust überwinden, aber

ich lernte mit der Zeit zu akzeptieren,

dass dies einfach ein Teil von

mir ist. Zweifellos statten Warrens

und Mohnishs Seelenlandschaften

sie besser dafür aus, Entscheidungen

in Sachen Geld mit kühlem

Kopf zu treffen. Aber ich kann

mein Leben nicht mit dem

Wunsch verbringen, ich sei einer

von ihnen. Sondern ich muss verstehen,

was mich ausmacht, und dann auf

der Basis meiner Selbsterkenntnis Investments

tätigen, mit denen ich emotional

umgehen kann.

Am Ende habe ich die Finanzkrise gut

überstanden, zum Teil weil ich mich mit

meiner Verlustangst beschäftigt habe und

Wege fand, dennoch weiterzuarbeiten.

Hätte ich mir diesen Aspekt meiner Psyche

nicht bewusst gemacht, wäre ich vielleicht

in Panik ausgebrochen, als eine Aktie wie

Discover Financial Services um 80 Prozent

fiel. Stattdessen hielt ich an ihr fest, als sie

wieder stieg. Nachdem ich heute besser

verstehe, wer ich bin, habe ich auch zu

glauben aufgehört, ich müsse immer die

bestmöglichen Erträge erzielen. Ich fühle

mich wohler, wenn ich innerhalb der mir

gegebenen Grenzen vernünftige Erträge

erziele, die auf lange Sicht über dem

Marktindex liegen. Ich habe auch immer

schon einen großen Anteil meines Fonds

in Berkshire Hathaway angelegt. Da das

Unternehmen so riesig ist, könnte ich

wahrscheinlich mit anderen Unternehmen

bessere Erträge machen. Aber die Berkshire-Anteile

in meinem Portfolio sind der

Ballast, der sicherstellt, dass das Schiff

nicht kentert – sowohl finanziell als auch

emotional. Es ist mir psychologisch wichtig,

Buffett in meinem Umfeld zu haben.

Ist das rational? Für mich ja.

Guy Spier war Investmentbanker

in New York. Vor fast

20 Jahren gründete er den

Aquamarine Fund, den er bis

heute managed. 2007 ersteigerte

er ein Abendessen mit

Warren Buffett für 650.100

Dollar.

Auszug aus „Die Value-Investor-Ausbildung“.

Genehmigt vom Finanzbuchverlag.

Bilder (2) Privat


Geldanlage Anzeige

Rendite mit Rindern

»Tienes que querer el campo«

Über die Agri Terra KG in Bielefeld können Anleger eigene Rinder in Paraguay erwerben und

damit stattliche Renditen erzielen. In Zeiten von Niedrigstzinsen und notorischen Anlagenotstands

bietet der Sachwert Rind mit kurzen Laufzeiten und attraktivem Ertragspotential eine interessante

und leicht verständliche Ergänzung für das Anlageportfolio.

Der internationale Markt für Rindfleisch ist

seit vielen Jahren von nachhaltig steigender

Nachfrage geprägt. Die Weltbevölkerung

wächst und will ernährt werden - und

hochwertiges Fleisch wird rund um den

Globus gerne konsumiert. Natürlich bedarf

es weitaus mehr als nur starker Nachfrage,

um mit Rindern in Süd-Amerika erfolgreich

zu sein.

Du musst es lieben

Tienes que querer el campo antworten die

meisten Paraguayer, wenn sie nach dem

Erfolgsrezept in der Rinderaufzucht befragt

werden – zu deutsch Du musst die Weide

lieben; Du musst es lieben, draußen auf

dem Land zu sein. Die Liebe zur Landwirtschaft

sowie ein hohes Maß an Hingabe

und Engagement sind sicherlich elementar.

Dennoch braucht es vor allem viel Erfahrung,

um in Südamerika erfolgreich Rinderaufzucht

zu betreiben.

Höchste Fleischqualität

Im Agrarland Paraguay werden Rinder

noch traditionell in völliger Freilandhaltung

aufgezogen. In den schier unendlich erscheinenden

Weiten des paraguayischen

Inlands grast meist nur ein einziges Rind

pro Hektar (also pro 10.000 m2) Weidefläche.

Diese ausgesprochen tiergerechte Art

der Aufzucht spiegelt sich in der hohen

Qualität paraguayischen Rindfleisches wieder,

welches in die ganze Welt in stetig

steigenden Mengen exportiert wird.

Achtung beim Ankauf

Die Agri Terra Gruppe konzentriert sich

insbesondere auf das Segment der Aufzucht.

Das bedeutet, dass Kälber bereits als

Absetzer eingekauft werden, also als Jungrinder,

die bereits auf milchlose Fütterung

umgestellt wurden. Bereits hier muss das

erfahrene Team größte Vorsicht walten

lassen, denn Rind ist selbstverständlich

nicht gleich Rind. Aber die routinierten

Spezialisten vor Ort kennen sich aus mit

Rinderrassen, Genetik, Relativgewicht,

Impfnachweisen und idealen Vorbedingungen.

Das Auge fürs Detail macht hier

den entscheidenden Unterschied aus. Die

ausgewählten Tiere, die bei Ankauf bereits

durchschnittlich zwischen 150 und 200 kg

wiegen, werden umgehend auf die jeweilige

Partnerfarm gefahren. Dabei wird stets

versucht, die Rinder bereits nahe der Weideflächen

anzukaufen, um Transportwege

zu verkürzen. Engagiertes Fachpersonal

Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Carsten Pfau

bei der Inspektion einer Herde in Paraguay

überwacht dabei sowohl das Verladen wie

auch das Entladen der Tiere.

Eine Farm in Paraguay ist

nur schwerlich mit europäischen

Bauernhöfen zu

vergleichen.

Auf der Farm angekommen, werden die

Tiere nochmals gewogen, es werden die

Ohrmarken protokolliert sowie das Brandzeichen

gesetzt, mit dem die Tiere unwiderruflich

ihrem jeweiligen Eigentümer

zugewiesen werden. Auf den Farmen werden

die Tiere von einer kleinen Gruppe erfahrener

Gauchos (dem

südamerikanischen Pendant zum Cowboy)

bewacht und betreut. Eine Farm in Paraguay

ist nur schwerlich mit europäischen

Bauernhöfen zu vergleichen.

Farmen so groß wie Berlin

Endlose Weideflächen inmitten unberührter

Natur weitab jedweder Zivilisation,

Bäche und Lagunen kristallklaren Wassers,

fruchtbare und ganz besonders nährstoffreiche

Böden und Gräser sind nur einige

wenige Charakteristika paraguayischer

Farmbetriebe, deren Größe regelmäßig die

Fläche Berlins erreichen. Hochqualifiziertes

Fachpersonal besucht wöchentlich die

Partnerfarmen, kontrolliert Rinderbestand

und Gewichtszuwachs, prüft Krankheitsgefahr

und löst etwaige Probleme unmittelbar

vor Ort. Diese wöchentlichen

Kontrollbesuche werden ebenfalls wöchentlich

mit der Geschäftsführung erörtert.

Insider-Wissen

Innerhalb unseres Teams bauen wir unseren

Geschäftserfolg auf mehreren Jahrzehnten

eingehender Erfahrung in

Paraguay auf. Wir sprechen die Landessprache,

wir kennen die ungeschriebenen

Gesetze und sind sowohl in der paraguayischen

Fleischbranche wie auch ganz

besonders innerhalb der Rinderzüchtergemeinschaft

ausgesprochen gut vernetzt",

sagt Dipl.-Kfm. Carsten Pfau, Geschäftsführer

der Agri Terra KG. Gute Kontakte

und stets zu wissen, wer der richtige Ansprechpartner

ist, dürfte das wahre Erfolgsgeheimnis

in Paraguay sein. "Wir

betreiben Rinderzucht aus Leidenschaft

und freuen uns stets, unser Engagement

und unsere Passion mit anderen zu teilen.

Mit guten Gewissen können wir unterstreichen:

'Si, nosotros queremos el campo', so

Pfau.

Sie interessieren sich für ein “Rinder-Direktinvestment”?

Fordern Sie ein ausführliches

Informationspaket an.


Geldanlage Anzeige

Echtes Eigentum: Anhand der Ohrmarken

kann jedes Tier seinem Besitzer

zugeordnet werden

Anbieter-Informationen

Eine Investition die läuft

Solide Renditen mit Rindern

in Paraguay

www.agri-terra.de

info@agri-terra.de

0521-959 623 01

Agri Terra KG, Schulstraße 40 B,

33647 Bielefeld

robynmac depositphotos


Sachwerte

Trotz Nebelkerzen

Gold glänzt

Anleger sollten Ihr Geld vom Monopoly-Tisch nehmen und in reale Werte

wie Gold investieren, sagt Edelmetallexperte Dietmar Wilberg.

Von Dietmar Wilberg, MBA

Was für eine Show – der „Grexit“, also der

Ausstieg der hoffnungslos überschuldeten

Griechen, wird immer wahrscheinlicher

und eröffnet für andere Wackelkandidaten

an der Südflanke Europas eine Nachahmungschance

mit finaler Auflösung der

Einheitswährung Euro, aber der DAX spurtet

munter über die 11.000 Punkte-Marke!

Ganz abgesehen von der anwachsenden

Drohkulisse im Nahen und Mittleren Osten

sowie in der Ukraine, die bei einer weiteren

Eskalation – mit zwischenzeitlicher

Ausnahme von Rüstungs- und Pharmakonzernen

– nur Verlierer erzeugt.

Aber die Aktien-Party läuft weiter.

Zwar wird auf morschen Dielen getanzt,

jedoch übertüncht die mediale

Ablenkungspropaganda wie Musik aus

voll aufgedrehten Lautsprecherboxen

in einer Diskothek jeden klaren Gedanken.

Stellt man sich ein wenig abseits

und beobachtet aufmerksam die Finanzmarkt-

Szenerie, so kann man als

aufgeklärter Investor nur den Kopf

schütteln. Im abstrakten DAX tummeln

sich namhafte Aktien wie beispielsweise

jene der Lufthansa, die 2014 das

atemberaubende Kurs-Gewinn-Verhältnis

(KGV) von 115 aufwies! Das

heißt, der aktuelle Preis dieses „Wertpapieres

“ widerspiegelt den 115fache

Reingewinn des Unternehmens. Anders

ausgedrückt: Sie kaufen derzeit viel zu

teuer ein. Und dies gilt für fast alle Werte

in diesem Index. Der Energieversorger RWE

weist für dasselbe Jahr ein „Gewinnwachstum“

von knapp - 5 % aus, stellt aber für

2017 ein echtes Wachstum von gut + 32

% in Aussicht. Wie er dies wohl bewerkstelligen

will? Achten Sie auf Ihre zukünftigen

Stromabrechnungen…

Klassenprimus Deutsche Bank kommt auf

unglaubliche 100 % Gewinnwachstum in

2014 und dennoch auf das hohe KGV von

18,6, bei einer insolvenzverdächtigen Eigenkapitalquote

von lächerlichen 3,4 %,

wobei die Billionen schweren OTC-Geschäfte

noch nicht einmal eingepreist sind!

So weit, so absurd.

Auf der anderen Seite steht ein mit vielen

ausfallgefährdeten Staatsanleihen

überschwemmter Geldmarkt, der dem Anleger

weder inflationsausgleichende Renditen

noch Sicherheit verspricht. So wählt

„Otto-Normal-Anleger“ gerade zwischen

Pest und Cholera. Oder er entwickelt

etwas „Phantasie“ und kauft oder besser

borgt sich mit billigem Geld eine Immobilie.

Weil in allen bunten Zeitungen widergekäut

wird, dass Miete zahlen etwas für

Dumme ist. Wirklich dumm ist nur, dass

sich aufgehübschte „Steinhaufen“ in interessanten

Lagen längst in einer Preisblase

befinden! Anders ausgedrückt: man kauft

bzw. finanziert „sein“ Eigenheim jetzt zum

halben Zinssatz, jedoch zum doppelten

Preis, verglichen mit fünf Jahren zuvor.

Aber was macht es schon für einen Unterschied,

ob man mit 250.000 oder 500.000

Euro bei der Bank in der Kreide steht?

Einen gewaltigen, wenn man richtig rechnen

kann!

Diversifizierung in den bekannten Anlageklassen

wie Aktien, Anleihen und Immobilien

funktioniert ganz offensichtlich

nicht mehr. Unmengen von fehlgeleitetem,

virtuellem Notenbankgeld,

staatliche Markteingriffe und offensichtliche

Manipulationen von Großbanken

über Future-Börsen

verhindern natürliche Preisbildungen

gemäß Nachfrage und Angebot.

Durch diesen dichten Nebel aus medialer

Desorientierung und Verunsicherung

der Privatanleger dringt

immer deutlicher der Glanz der Edelmetalle.

Gold und Silber wurden nach

ihrem Preisverfall seit 2011 wenig beachtet.

Kaum jemand scheint sich

mehr für das seit Jahrtausenden bewährte

„Hartgeld“ zu interessieren.

Seit dem letzten Höchstkurs von Gold

Anfang September 2011 fiel sein Preis

um gut 35 %, der von Silber gar um

fast 62 %! Dagegen verdoppelte sich

der DAX-Kurs im Vergleichszeitraum.

Wow!

So passiert aktuell das, was nach einer solchen

Entwicklung immer passiert: der

steile DAX-Chart heizt die Gier an, so dass

viele bisher Zögerliche noch auf den längst

am Limit rasenden Aktien-Zug aufspringen.

Nur wenige Zeitgenossen nehmen

hingegen die Adlerperspektive ein und rea-


Sachwerte

Weltweit haben Notenbanken Ihre

Goldbestände aufgefüllt - besonders in

den Schwellenländern

lisieren, dass oft jene Anlagechancen am

spannendsten sind, die von der Masse

ignoriert werden. Je mehr Klarheit Sie darüber

entwickeln, was antizyklisches Denken

und Handeln bedeuten, desto eher

finden Sie den Mut, sich bei Ihren Investments

gegen den „Herdentrieb“ zu entscheiden.

Und damit wären Sie

nicht allein. Denn raten Sie einmal,

wer seit 2012 systematisch vor

allem das viel preiswerter gewordene

Gold kauft? Nun, es sind

viele Notenbanken, vor allem in

den wirtschaftlich aufstrebenden

Ländern Asiens und Lateinamerikas.

Könnte es sein, dass jene Institutionen

über mehr

makroökonomische Analysekapazitäten

verfügen als Sie und ich?

Wie man es auch dreht und wendet,

die einfache Wahrheit ist: wir

befinden uns im Anlagenotstand!

Jetzt, da Aktien und Immobilien überteuert

sind und Geldanlagen deutlich unterhalb

der durchschnittlichen Teuerungsrate rentieren,

ist es für Sie an der Zeit, signifikante

Teile Ihres Ersparten vom Monopoly-Tisch

zu nehmen und in physisches Edelmetall

umzuwandeln. Angemessen sind laut Expertenmeinung

mindestens 25 % des liquiden

Vermögens. Angesichts der relativen

Alternativlosigkeit dürfen es auch 50

% sein, denn die Geldmetalle Gold und Silber

lassen sich mit den etwas unspektakuläreren

aber ebenso edlen Schwestern

Platin und Palladium ergänzen.

Es geht nicht mehr

um maximale Rendite,

sondern um die

Sicherung des

Vermögens

Es geht also nicht mehr um maximale Rendite,

sondern vorrangig um die konsequente

Sicherung des angesparten

Vermögens. Und noch etwas sollten Sie

unbedingt beachten: im Gegensatz zu den

in Deutschland so beliebten IMMOBILien

sind Edelmetalle fungibel und jederzeit in

Papiergeld rücktauschbar! Denn Sie wissen

ja – nichts ist in unserem Leben so konstant

wie die Veränderung.

So halten Sie sich einfach etwas fern

von der (Wert)Papiergeld-Party und lassen

Sie durch die dort erzeugten Nebelschwaden

den ewigen Glanz von Gold und

Silber auf sich wirken. Denn wie

sagte es einst der langjährige FED-

Vorsitzende Alan Greenspan: „Gold

repräsentiert noch immer das ultimative

Zahlungsmittel.“ Und erst

vor kurzem brachte er es gegenüber

der Financial Times erneut auf den

Punkt: „Gold ist eine Währung.“

Dem füge ich noch hinzu: vergessen

Sie keinesfalls das „Gold des kleinen

Mannes“, nämlich Silber! Das aktuelle

Gold-Silber-Ratio deutet auf ein

erhebliches Preissteigerungspotenzial

bei Silber hin…

Der Autor

Dietmar Wilberg

ist Finanzplaner

und Experte beim

Gold Silber Kontor

Berlin


Geldanlage Anzeige

Die Eigenheim-Retter: Rendite

trifft soziales Gewissen

In Schwierigkeiten geratene Hauseigentümer tun sich mit Investoren

zusammen. Beide Seiten profitieren.

Rudolph N. hat es kalt erwischt. Das Unternehmen,

für das er über zwölf Jahre gearbeitet

hat, musste Insolvenz anmelden.

Die Löhne wurden in letzter Zeit nur noch

unregelmäßig gezahlt. Seine Hausbank,

die auch das Einfamilienhaus der Familie N.

finanziert hat, wurde unruhig und machte

Rudolph N. drauf aufmerksam, dass die

ausstehenden Darlehensraten zu einer

Zwangsversteigerung führen würden. N.

konnte zahlen, aber die Raten waren zu

hoch für seine finanziell angespannte Situation.

Wichtiges Know-how

„Bis zu 90.000 Zwangsversteigerungen

finden in Deutschland im Jahr statt. Durch

so etwas geraten auch Familien stark

unter Druck. Dabei lässt sich solch eine Situation

relativ leicht im Vorhinein lösen“,

sagt Heidemarie Gerbig von Aktion Neuanfang.

Das Unternehmen hat sich vor 13

Jahren darauf spezialisiert, in Schwierigkeiten

geratene Hauseigentümer mit Investoren

zusammenzubringen. Gerbig, kennt

das Zahlenwerk als Handelsfachwirtin,

Dipl. Controllerin und Dipl. Finanz- und

Leasingwirtin in- und auswendig. Zusammen

mit dem Immobiliensachverständigen

und Buchautoren Jan Brendel und einem

Spezialistenteam beraten sie Hauseigentümer

in Richtung Neuanfang.

Stresstest für Eigentümer

„Wir haben einen Stresstest entwickelt,

der den Eigentümer unter die Lupe nimmt.

So können wir sehen, wo es hakt und was

verbessert werden muss, damit die Famlie

im Haus bleiben kann“, erklärt Geschäftsführer

Brendel. Schließlich gehe es in solchen

Situationen oft nicht nur um das

Haus, sondern um die Abwendung eines

kompletten Ruins.

Das Modell

Das Modell der Nauheimer ist simpel. Ein

Hauseigentümer kann sein Darlehen bei

der Bank nicht mehr in der vereinbarten

Höhe bedienen. Das liegt nicht selten an

zu hohen Zinsen. Beim Stresstest kommt

unter anderem heraus, wie viel der Hauseigentümer

eigentlich in der Lage ist, zu

Renditeberechnung

Investitionsbeispiel

Beispiel eines Investments mit 25% Eigenkapital:

Gesamtinvestment: € 200.000

Eigenkapitalanteil: € 50.000

Fremdkapital: € 150.000

Sollzins 2% f. das Fremdkapital: € 3.000

Mieteinnahmen (5%) auf

das Gesamtinvestment: € 10.000

Jährlicher Überschuss vor Tilgung: € 7.000

Eigenkapitalrendite p. a.: 14 %

Berechnung der Liquidität:

Zins (2%), Tilgung (2%) ges. 4%: € 8.000

Mieteinnahme (5% auf 200.000): € 10.000

Jährlicher Liquiditätsüberschuss: € 2.000

Liquiditätsüberschuss nach Ablauf

der Investitionszeit (5 J.) 5 x 2%

= 5 x € 4.000 (Tilgungsanteil): € 20.000

Gesamtüberschuss nach 5 Jahren

5 x € 2.000 (aus jährl. Liquidität +

Tilgungsanteil): € 30.000

Die Eigenheim-Retter

Finanzierungsexpertin Gerbig und

Sachverständiger Brendel (hinten)

mit ihrem Spezialistenteam

zahlen. Auf der anderen Seite sprechen die

Experten mit Immobilieninvestoren, die interessiert

sind, Objekte zu kaufen. Die soziale

Komponente daran ist, dass zwischen

Investor und bisherigem Eigentümer ein

befristeter Mietvertrag (meist zehn Jahre)

vereinbart wird. Die Miete ist so aufgestellt,

dass der Eigentümer eine geringere

Belastung trägt und der Investor trotzdem

eine angemessene Rendite erzielt. Die

Mietrendite liegt zwischen fünf und sechs

Prozent. Durch den gesunkenen Marktwert

der Immobilie kann der Investor sie

unter Preis einkaufen. Nach Ablauf des

Vertrages hat der Hausbesitzer das Vorrecht,

die Immobilie vom Investor zurückzukaufen.

Sollte der bisherige Eigentümer

seinen Mieterverpflichtungen nicht ausreichend

nachkommen, kann der Investor allerdings

jederzeit sein Eigentum

anderweitig vermieten oder verkaufen.

Keine Almosen

„Unsere Investorenpartner verteilen auf

keinen Fall Almosen. Sie machen ein gutes

Geschäft dabei und haben trotzdem etwas

Gutes getan. Bei diesem Modell gewinnen

alle Seiten“, sagt Gerbig.

Mehr auf www.deutsche-sii.de

und www.aktion-neuanfang.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine