Magazin zum Kongress am 5. Februar 2008 in - bayern photonics eV

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Magazin zum Kongress am 5. Februar 2008 in - bayern photonics eV

Magazin zum Kongress am 5. Februar 2008 in Berlin

Optische Technologien 2008

Rohstoff Licht – Chancen für Made in Germany


2

Inhalt

Mikrolinsen-Array

(Quelle: Universität Stuttgart,

Institut für Technische Optik)

Vorwort der Minister 3

Vorwort der Verbände 4

Vorwort der Messe München 6

Die frühen Tage der Lasertechnik in Deutschland 7

Programmübersicht 10

Plenum 12

Forum 1

» Standort Deutschland sichern –

Optische Technologien Made in Germany « 14

Forum 2

» Investitionen in Licht – Optische Technologien

in Deutschland glänzen « 16

Forum 3

» Gemeinsam Chancen erschließen – Multiplikatorwirkung

der Optischen Technologien nutzen « 18

Gala der Optischen Technologien 20

Die Innovationsliga 21

Paten der Wissenschaft 22

Zu spannend – zu viel HighTech, um wahr zu sein? 24

Das Forscherlied 30

Impressum

Herausgeber

Bundesministerium

für Bildung und Forschung (BMBF)

Optische Technologien;

Bundesministerium

für Wirtschaft und Technologie (BMWI)

Referat IV A 2 – Investitionsgüterindustrie

Bestellungen

schriftlich an VDI Technologiezentrum GmbH

Florence Schellberg

Graf-Recke-Str. 84

40239 Düsseldorf

Konzeption, Redaktion und Gestaltung

Michael Vagedes GmbH

Emotional Brand Building, Hamburg

www.michael-vagedes.de

Druckerei

grafi x department, Berlin

Bonn, Berlin 2008


VORWORT DER MINISTER

Sehr geehrte Damen und Herren,

Optische Technologien „Made in Germany“ haben in

den vergangenen Jahren den Wirtschaftsstandort

Deutschland gestärkt und bieten große Zukunftschancen.

Deutschland ist Weltmarktführer bei Lasern für die

Materialbearbeitung, in der optischen Mikroskopie und der

innovativen Beleuchtungstechnik.

Die Optischen Technologien fi nden bei uns breite

Anwendung – in den Großunternehmen genauso wie in

Mittelstand und Handwerk. Die Produktion am Standort

Deutschland zeigt sich wettbewerbsfähig.

Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit

Deutschland auch in Zukunft vorne mitspielen kann?

Welche Stärken zeichnen unseren Wirtschaftsstandort aus

und wie setzen wir sie optimal ein?

Wie sehen Strategien der Zusammenarbeit zwischen

Wirtschaft, Forschung und Politik aus, um größtmögliche

Effekte zu erzielen?

Wie können wir den erwarteten Fachkräftemangel decken,

und wie begeistern wir junge Menschen für einen Beruf in

den Optischen Technologien?

Wie steigern wir die Attraktivität des Standortes für internationale

Investoren?

Gerne möchten wir mit Ihnen über die Stärken und

Chancen der Optischen Technologien diskutieren und

gemeinsam Antworten auf offene Fragen fi nden. Denn nur

so kann die Erfolgsgeschichte der Optischen Technologien

für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland

fortgesetzt werden.

Dr. Annette Schavan

Bundesministerin für

Bildung und Forschung

Michael Glos

Bundesminister für

Wirtschaft und Technologie

3


4

Die Optischen Technologien sind heute eines der innova-

tivsten Technologiegebiete in Deutschland. So waren in

den letzten beiden Jahren die Preisträger des Deutschen

Zukunftspreises Vertreter der Optischen Technologien,

sogar die Mehrzahl der vorgestellten Nominierungen

stammte aus diesem Technologiegebiet.

Dies ist kein Zufall. Die produzierenden Unternehmen der

Optischen Technologien wendeten im Jahr 2005 im Durchschnitt

einen Anteil von beachtlichen 9,7 %, in einigen Sparten

sogar 13 bis 14 % am Gesamtumsatz von 16,3 Mrd. Euro für

Forschung und Entwicklung auf. Die Unternehmen arbeiten

dabei mit einer gut entwickelten, international anerkannten

Forschungslandschaft zusammen. Dank dieser Anstrengungen

stehen deutsche Unternehmen in vielen Bereichen

der Optischen Technologien mit Exportquoten von bis zu 85 %

an der Spitze des Weltmarkts. Und auch in den kommenden

Jahren soll sich diese Erfolgsgeschichte fortsetzen: Mit erwarteten

Umsatzsteigerungen von jährlich 8,5 % wird sich die

Position der deutschen Unternehmen weiter festigen.

In dieser Form spiegelt die Bilanz trotz aller Erfolge die

Bedeutung der Optischen Technologien allerdings noch sehr

unvollständig wider, da sie die enormen Hebelwirkungen

und faszinierenden Potenziale dieser Technologie außer Acht

lässt. In vielen traditionellen Branchen werden neue Produkte,

Verfahren oder Verbesserungen erst durch Optische

Technologien ermöglicht und so neue Wertschöpfungspotenziale

erschlossen. So bilden optische Fertigungsverfahren zur

preiswerten Herstellung von Halbleiterchips die Basis der Informationstechnologie;

die Entwicklung neuer Medikamente

ist ohne optische Analyseverfahren kaum noch denkbar,

optische Diagnoseverfahren eröffnen neue Möglichkeiten

zur Erkennung von Krankheiten.

Jedoch nicht nur die wirtschaftlichen und technologischen

Hebelwirkungen gilt es zu beachten. Innovationen

auf dem Gebiet der Optischen Technologien dienen an vielen

Stellen auch der effi zienteren Nutzung von Energie und dadurch

dem Klimaschutz. Für uns alle sichtbar wird dies insbe-

VORTWORT DER VERBÄNDE

Optische Technologien – Vorwort der Verbände

sondere durch den zunehmenden Einsatz von Licht emittierenden

Dioden für Beleuchtungszwecke und die Nutzung der

Photovoltaik für die Energieerzeugung. Laser sind in den vergangenen

Jahren um ein Vielfaches effi zienter geworden und

ermöglichen ihrerseits energieeffi ziente Produkte, wie etwa

im Leichtbau für die Automobilindustrie.

Das Potenzial der Optischen Technologien ist bei weitem

noch nicht ausgeschöpft. Nur durch fortwährende Innovationen

können dieses Potenzial und seine Hebelwirkung auch

künftig genutzt werden. Da in den Optischen Technologien

überwiegend qualifi zierte Fachkräfte, in einzelnen Sparten

bis zu 30 % mit akademischer Ausbildung, beschäftigt sind,

stellt der Mangel an geeignet ausgebildeten Fachkräften ein

ernst zu nehmendes Hindernis für die weitere künftige Entwicklung

dar. Daher muss man nicht erst Studierenden, sondern

bereits Schülerinnen und Schülern die Faszination der

Optischen Technologien vermitteln, damit sie auf ein erfolgversprechendes

Arbeitsfeld aufmerksam werden.

Mit der Beteiligung am Kongress Optische Technologien

2008 wollen der VDI und die Industrieverbände SPECTARIS,

VDMA und ZVEI gemeinsam dazu beitragen, einen Identifi kationspunkt

zu schaffen und das Potenzial der Optischen Technologien

sichtbar zu machen. Besonders liegt uns dabei am

Herzen, jungen Menschen die Faszination der Optischen Technologien

zu zeigen und sie für eine Beschäftigung mit diesem

Gebiet zu begeistern.

Wir sind sicher, dass wir mit den Optischen Technologien

die heranwachsende Generation nicht nur auf eine faszinierende

Technologie aufmerksam machen, sondern auch zur

Mitarbeit in einem zukunftssicheren Gebiet einladen können.

Wir begrüßen und unterstützen daher „DIE INNOVATIONS-

LIGA“, zu der auf diesem Kongress der Startschuss fallen wird.

Durch sie sollen systematisch Schulprojekte zu den Optischen

Technologien initiiert werden. Die Begeisterung der Jugend

wird die Optischen Technologien und den Wirtschaftsstandort

Deutschland nachhaltig stärken.

Wir sind sicher, dass sich auch Ihnen durch den Kongress

Optische Technologien 2008 ein Stück der Begeisterung für

die Optischen Technologien als eine der wichtigsten Querschnitts-

und Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts mitteilen

wird.


Prof. Bruno O. Braun

VDI-Präsident

Josef May

Vorsitzender des Vorstandes

SPECTARIS

Eintauchen in reale und virtuelle Welten mit

dem Laser-Ganzkuppelprojektionssystem ADLIP

(Quelle: Carl Zeiss Jena)

Manfred Wittenstein

VDMA-Präsident

Friedhelm Loh

ZVEI-Präsident

5


6 VORWORT MESSE MÜNCHEN

Sehr geehrte Kongressteilnehmerinnen

und Kongressteilnehmer,

ich freue mich außerordentlich, dass die Messe München

mit der Weltleitmesse der Optischen Technologien, der

LASER. World of Photonics, die Innovationsliga des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung unterstützen kann

und die Technik-Show der Schülerprojekte im Rahmen der

Gala des Kongresses Optische Technologien 2008 durchführt.

Die Show zeigt auf einzigartige Weise, wie faszinierend

die Technikwelten sind, die Partnerschaften von Schule,

Wirtschaft und Wissenschaft erschließen können. Sie

präsentiert die Projekte, die zehn Schülergruppen aus ganz

Deutschland in Zusammenarbeit mit Firmen und Forschungseinrichtungen

entwickelt haben: leuchtende Tapeten,

Hightech für James Bond, Solartechnik für Schulen in Afrika,

3-D-Laserfernsehen oder das Licht der Zukunft.

Die Zukunft von Wirtschaftsunternehmen und Wirtschaftsräumen

zu sichern ist eine der ureigensten Aufgaben

von Messen. Dazu zählt auch die Förderung des Nachwuchses.

Die Messe München hat deshalb eine Vielzahl von Programmen

in ihre Veranstaltungen aufgenommen, die Schüler und

Studenten an die modernen Technologien und die Berufswelt

heranführen.

Die LASER. World of Photonics, zu der sich alle zwei Jahre

die weltweit führenden Unternehmen sowie Experten aus

Hochschulen und Forschungseinrichtungen versammeln,

wirkt seit Jahren mit ihrer Veranstaltungsreihe „Lichteinblicke“

aktiv an der Nachwuchsförderung in den Optischen

Technologien mit. In einer Forscherhütte führten Experten

gemeinsam mit Grundschulkindern auf der Messe Experimente

durch, die zeigen, wie das Medium Licht in unseren

Alltag Einzug gehalten hat und wie vielfältig die Anwendungen

sind, die die Technologie möglich macht. Einer der

Höhepunkte der bisherigen Aktivitäten war ein Quiz, bei dem

sich der Nobelpreisträger Prof. Dr. Theodor W. Hänsch den

Fragen der Kinder stellte. Über das VDI Technologiezentrum

arbeitet die Messe bei dieser Veranstaltungsreihe eng mit

dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen

und präsentierte auch die Ausstellung „Faszination

Licht“ auf der LASER. World of Photonics. Für ältere Schüler

fi nden Informationsveranstaltungen und Besuche bei

Ausstellern statt, auf denen Berufsbilder vorgestellt werden

und Auszubildende über ihren Ausbildungsberuf und ihre

Erfahrungen berichten.

Dass dies der richtige Weg ist, junge Menschen an

Naturwissenschaft und Technik heranzuführen, zeigen die

leuchtenden Augen und die Begeisterung, mit der die kleinen

Nachwuchsforscher bei der Sache sind, und die interessierten

Fragen der Älteren.

Die Messe München wird auch weiterhin ihre Verantwortung

für die Wirtschaft und die Zukunft der Optischen

Technologien gerne wahrnehmen und sie durch Messen,

die direkt auf die Bedürfnisse der Branche ausgerichtet sind,

und durch ihr Engagement für die Optischen Technologien

unterstützen.

Klaus Dittrich

Geschäftsführer Messe

München International


DIE FRÜHEN TAGE DER LASERTECHNIK IN DEUTSCHLAND

Die frühen Tage der

Lasertechnik in Deutschland

„Es werde Licht“ war und ist für die Menschheit immer

schon eine der faszinierendsten Herausforderungen.

1960 realisierte Maiman in den USA in der Fa. Hughes

Aircraft den ersten Laser, die Menschheit hatte einen

neuen Typus Lichtquelle.

Trotz starken Bemühens zahlreicher renommierter Forschergruppen

in den USA und in Russland, einen optischen

Laser zu realisieren, war es ein Außenseiter, der als Erster

Laserstrahlung beobachtete. Maiman arbeitete an Rubinmasern,

an sehr rauscharmen Verstärkern im cm-Wellengebiet.

Beim Versuch, den Maser optisch zu pumpen, sah Maiman im

Rubinkristall eine sehr starke Fluoreszenz im roten Spektralbereich,

die nichts mit seiner ursprünglichen Zielsetzung zu

tun hatte. Doch Maiman war ein Experimentalphysiker mit

feiner Beobachtung. Er versah seinen Rubinkristall mit einem

optischen Resonator und sah nun selbst durch einen eng

fokussierten roten Strahl die Geburtsstunde des Lasers.

Seine Ergebnisse waren überraschend ungewöhnlich.

Skeptische Gutachter verhinderten ihre Veröffentlichung

in den renommierten Phys. Rev. Letters. Seine Konstruktion

war ausgeklügelt einfach. Mehrfach, aber leider ohne Erfolg,

wurde er für den Nobelpreis vorgeschlagen.

Jedoch unmittelbar danach setzte in den USA, in Europa,

Russland und Japan eine ungeheure Forschungs- und

Entwicklungsaktivität ein, denn saftig grüne, nicht abgegraste

wissenschaftliche Weiden weckten die Hoffnung auf

neue Entdeckungen der ersten Stunde. Und da war irgendwie

das Gefühl, der Laser mit seinem faszinierenden Licht sei eine

Herausforderung für die Zukunft.

Dieter Röss, der im Jahr 1960 bei Siemens angefangen

hatte, um Rubinmaser zu entwickeln, hörte die Laser-nachrichten

aus den USA und reagierte sofort. Wie steigt man in

der Wissenschaft in ein neues Forschungsgebiet ein? Indem

man Erstexperimente wiederholt. Röss polierte die Endfl ächen

seines Rubinkristalls zu Hause in der Küche und zeigte

als Erster Laseroszillation in Deutschland. Dieter Röss gehörte

fortan zu den wahren Pionieren der Lasertechnologie, der

Laser hatte in Deutschland einen ersten Keim gesetzt.

An der TU Berlin leitete der Fast-Erfi nder des Elektronenmikroskops

Prof. Boersch mit fester Hand das Optische

Institut. Im Frühjahr 1961 setzte er seine Schüler Herziger und

Weber nach ihrer Diplomarbeit auf das Lasergebiet: Herziger

konzentrierte sich auf den Helium-Neon-Laser, Weber auf den

Rubinlaser. Beide zeigten noch im gleichen Jahr funktionierende

Laser. Schon auf der Frühjahrstagung 1962 in Berlin

trugen sie ihre ersten Forschungsergebnisse vor.

Auf der Tagung für Elektronenmikroskope 1963 in Zürich

berichteten Herziger und Weber dann über die Herstellung

von elektronenmikroskopischen Blenden und Spalten, und

zwar mit einem Rubinlaser. Dies war die erste Anwendung des

Lasers in der Fertigungstechnik.

Vielleicht kann man aus heutiger Sicht Prof. Herziger den

Vater der technischen Laseranwendungen in Deutschland

nennen, und als Zeichen dessen gründete er später „sein

Institut für Lasertechnologie in Aachen. Weber konzentrierte

sich in den über 40 Jahren seiner Lasertätigkeit auf den

Festkörperlaser. In der bedeutenden Festkörperlasergruppe

der Fa. Trumpf kann man noch heute seine Handschrift lesen.

Röss, Herziger, Weber waren gewiss erste Pioniere. Aber

Deutschland war damals ein geteiltes Land. Und auch in

der DDR wurden spätestens 1962 die ersten Laser öffentlich

demonstriert: Kurt Lenz arbeitete am Institut für Optik und

Spektroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR in

Berlin. Auf einer Reise zur Beobachtung einer Sonnenfi nsternis

nach Bulgarien erfuhr er von Maimans Laser. Mit einem

Rubin aus dem Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld und

Blitzlampen der Firma Pressler in Leipzig konstruierte Lenz

den ersten Laser der DDR. Werner Meinel, vom Zeisswerk

Jena abdelegiert, und Reinhart Neubert stellten Ende des

Jahres am Physikalischen Institut der Friedrich Schiller

Universität Jena zusätzlich einen Nd: Glas-Laser sowie einen

Helium-Neon-Laser vor. Auf der Leipziger Frühjahrsmesse

1964 wurden die ersten in Osteuropa durch Carl Zeiss Jena

selbst entwickelten kommerziellen Gas- und Festkörperlaser

ausgestellt.

7


8 DIE FRÜHEN TAGE DER LASERTECHNIK IN DEUTSCHLAND

Die Beispiele sind in gewisser Weise typisch für das Thema

„Lasertechnik in Deutschland“. Nicht die Erfi ndung neuer

Lasertypen stand in den über 40 Jahren der Lasergeschichte

in Deutschland im Mittelpunkt, sondern hier war es eher

die Entwicklung von Lasersystemen und besonders deren

Anwendung.

Quasi als eine Ausnahme hiervon erfuhr ein zweites

wissenschaftliches Ergebnis große Aufmerksamkeit. Fritz

Schäfer in Marburg überlegte, dass Farbstoffe in einer

Lösung mit ihren elektronischen und ihren Vibrations- und

Rotationszuständen gute Kandidaten als Lasermaterial sein

könnten. Im Sommer 1966 entdeckte er praktisch gleichzeitig

mit, aber unabhängig von Peter P. Sorokin vom IBM Forschungszentrum

in Yorktown Heights die Laseremission von

organischen Farbstoffen.

Sein erster Laser bestand praktisch nur aus einer

quadratischen Glasküvette. Darin befand sich eine alkoholische

Lösung des blauen Farbstoffs 3,3’-Diethylthiatricarbocyaninjodid.

Gepumpt wurde er durch einen selbstgebauten

Rubinlaser, der Einfachheit halber. Die 4%ige Refl exion an der

Glas-Luft-Grenzfl äche genügte schon, um einen Resonator zu

bilden. Schäfer wurde vollkommen überrascht. Das sprunghafte

Ansteigen des Photodiodensignals um das 1.000-Fache

wurde zunächst für einen Kabeldefekt gehalten, ehe es als

Laseremission identifi ziert wurde.

Durch Veränderung der Konzentration gelang eine

kontinuierlich einstellbare Wellenlänge, ein Wunschtraum

vieler Spektroskopiker ging in Erfüllung; eine kaum vorstellbare

Renaissance der Atom- und Molekülspektroskopie

setzte ein. Lange und Luther haben 1969 als erste mit einem

Farbstoffl aser die Hyperfeinstrukturlinien der Natrium-D-

Linie mit einer spektralen Aufl ösung von 10 -9 gemessen.

Später stieß der Farbstoffl aser auch das Tor in die neue Welt

der extrem kurzen Lichtpulse auf.

Mit dem Laser stand insgesamt ein neues Licht zur

Verfügung. Ein bisschen lyrisch gesprochen sagt man, das

Feinsinnige des Lasers sei seine sehr schmale Emissionslinienbreite

oder, wissenschaftlicher und fundamentaler

formuliert, seine hohe zeitliche und räumliche Kohärenz;

und mit seinen extrem hohen Strahlungsintensitäten und

Der Autor

Prof. Dr. H. Welling

Prof. Dr. Herbert Welling, Jahrgang 1929, ist Zeitzeuge

der Laserforschung. Welling stieg nach seiner Promotion

1960 in die Quantenoptik ein. Nach fünfjährigem Forschungsaufenthalt

als Abteilungsleiter für Quantenelektronik

im Forschungslabor Fort Monmouth, New Jersey, USA,

wurde er 1967 zum Professor an der Universität Hannover

berufen. Welling war u. a. Vorstandsmitglied der Deutschen

Physikalischen Gesellschaft und der Europäischen Physikalischen

Gesellschaft, seit 1983 ist er Kurator der Physikalisch

Technischen Bundesanstalt. Von 1987 bis 2001 war er Mitglied

und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berliner Elektro

Holding AG. Anfang der 90er Jahre leitete er die Gründungskommission

des Max-Born-Instituts, Berlin. Von 1986 bis

2006 war er Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Laser

Zentrums Hannover e. V. Sein Lebenswerk ist, Hannover zu

einem international anerkannten Zentrum der Quantenoptik

und der Lasertechnologie aufgebaut zu haben.

seiner hohen Leistung zeige er seine brutale Kraft. Doch wie

schmalbandig konnte ein Laser tatsächlich sein? Messbar war

so etwas zu dieser Zeit nirgends auf der Welt. So waren die

Theoretiker gefragt. Der Laser war für die Theoretiker auch

deshalb so faszinierend, weil im Schwellwertgebiet ein für

die Physik interessanter Übergang von Chaos zu Ordnung

stattfi ndet, von der Lampe als mikroskopisch chaotischem

Licht bis zum hoch geordneten Laserstrahl.

Hermann Haken hat als theoretischer Berater in den

berühmten Bell Telephone Laboratories in Murray Hill,

New Jersey, an Fragestellungen mitgearbeitet, die dann im

Dezember 1960, also ganz am Laseranfang, in der Gruppe um

Ali Javan zur Realisierung des ersten Helium-Neon-Gaslasers

geführt haben. Haken war also nicht nur Augenzeuge, er war

Mitarbeiter. Die Themenstellung Laser hat er mit nach Hause

genommen, als er Ende 1960 an die Universität Stuttgart ging,

um dort eine Forschungsgruppe zur Lasertheorie aufzubauen.

Es sollte das lasertheoretische Zentrum der Welt werden.

Die Theoretiker kämpften mehrere Jahre um eine

Lasertheorie, die Antwort geben konnte. Dann, fast zeitgleich,

kamen die Antworten mit der vollquantisierten Lasertheorie

von Haken und Hannes Risken in Stuttgart und von Lax und

Louisell bei Bell Telephone. Haken und Risken waren die

Ersten aus der Bundesrepublik, die in der Weltforschungsspitze

der Laserphysik auftauchten.


DIE FRÜHEN TAGE DER LASERTECHNIK IN DEUTSCHLAND

Und auch der experimentelle Beweis der Theorie gelang

in Deutschland. Welling, 1966 von einem fünfjährigen Forschungsaufenthalt

zum Laser aus den USA an die Universität

Hannover zurückgekehrt, war mit seinen Mitarbeitern Jahre

später mit optischen, 1.000 m langen Verzögerungsleitungen

in den Kellerräumen des Welfenschlosses erfolgreich.

Aus der frühen Zeit der Laserphysik in der Bundesrepublik

müssen unbedingt noch zwei Personen genannt werden.

1965 versprach sich Prof. Schmelzer, Direktor der Universität

Heidelberg, messtechnische Hilfen für seinen Schwerionenbeschleuniger

durch den Helium-Neon-Laser. Er beauftragte

Peter Toschek mit seinem Diplomanden Ted Hänsch einen

solchen Laser zu bauen. Sie stimmten ihren Laser mit Hilfe

des Zeeman-Effektes ab, um die Spektrallinie des Neon-Laserüberganges

während der Laseroszillation zu studieren.

Somit waren sie die Ersten, die, wenngleich sehr speziell, in

Deutschland Laserspektroskopie betrieben. Sie haben auf

diesem Gebiet Großartiges geleistet.

Die Mediziner erhofften sehr schnell Hilfe vom Laser.

Prof. Hartmann, erster Rektor der Medizinischen Hochschule

Hannover, und Prof. Poliwoda, Leiter der Abteilung Hämatologie,

beobachteten unter dem Mikroskop Kapillaradern im

Bauchfell lebender Ratten, um erstmals die Thrombusbildung

zu analysieren. Wegen der Feinheit der Kapillaradern

konnten sie unmittelbar den Strom der fl ießenden Erythrozyten,

Leukozyten und Thrombozyten sehen. Eine gezielt

angebrachte Läsion an einer Kapillare sollte die Thrombusbildung

zeigen. Es stellte sich heraus, dass kein mechanisches

Setzen einer so feinen Läsion möglich war. Die Laserphysiker

halfen. Ein Helium-Neon-Laser setzte die Zielpunkte auf

den Kapillaradern und ein gepulster Rubinlaser setzte am

Zielpunkt die kontrollierten Läsionen. Hier lernte man die

Thrombusbildung zu verstehen, doch es war auch der Anfang

des Lasers in der Medizin.

Es wurden aus den frühen Tagen der Lasertechnik in

Deutschland wesentliche Aktivitäten genannt, doch bei dem

zur Verfügung stehenden Rahmen ist eine Vollständigkeit

der Erwähnung nicht möglich. An vielen Universitäten

und Instituten wurde nun mit Arbeiten zur Laserphysik

begonnen. Aber die kommerzielle Technik wurde in dieser

Zeit noch von den Amerikanern bestimmt. Mehr als 350

Lasertechnik-Firmen gab es Ende der 60er Jahre in den USA,

in der Bundesrepublik nur sechs und in der DDR nur eine. So

entwickelten z. B. Zeiss Jena, Zeiss Oberkochen und Siemens

schon seit den frühen 60er Festkörper- und Gaslaser. Die

Schottwerke in Mainz lieferten Laserstäbe. 1967 wurde Polytec

als erste und heute noch existierende Vertriebsfi rma für Laser

in Deutschland gegründet.

Viele Entwicklungen aus der Frühzeit sind vergessen,

andere Arbeiten führten mit dem historischen Blick des heute

Erfahrenen zu Fehlentwicklungen. Es ist wie in der Evolution

der Natur. Auch Fehlversuche gehören dazu. Survival of the

Fittest ist die treibende Kraft der Evolution. Keiner vermag die

Relevanz gegenwärtiger wissenschaftlicher Arbeiten für die

Zukunft voraussagen.

Der Laser kann aus heutiger Sicht als Beispiel dienen, wie

lange die Inkubationszeit zwischen Idee, Invention und deren

wirtschaftlicher Realisierung, der Innovation, sein kann.

Der Laser strahlt aus in sehr viele Bereiche unserer modernen

Gesellschaft, ist nicht mehr wegzudenken. Die Erfolge der

Forschung in unserem Lande in der Quantenoptik, in der

Lasertechnik und in den Optischen Technologien, dem daraus

entstandenen übergeordneten Hightech-Feld, werden durch

viele hohe Preise bestätigt. Die deutsche Wirtschaft nahm die

Ergebnisse auf und entwickelte hieraus eine weltweit sehr

erfolgreiche Hightech-Branche. Als Symbol dieser Entwicklung

mag man vielleicht im Nachhinein die Eröffnung der

ersten LASER in München, des heutigen Lasermarktplatzes

der Welt, im Jahr 1973 durch Maiman ansehen.

Es wurde offenbar sehr vieles richtig gemacht in der

Lasertechnik. Das von Wissenschaft und Wirtschaft mit

deutlicher Hilfe des Staates Erreichte erfüllt uns mit Stolz.

Dennoch mit aller Entschiedenheit, dies alles ist kein Grund

zur Selbstzufriedenheit, sondern nur ein großer Ansporn

für die Zukunft. Zweistellige Wachstumsprognosen können

vielleicht beruhigen – wer hat das schon? –, aber sie sollten

uns vor allem wachrütteln. Das Jahrhundert des Photons mit

all seinen Herausforderungen und seinen internationalen

Mitbewerbern hat gerade erst begonnen.

Prof. Dr. H. Welling

9


,

10

Programmübersicht

09:45 Uhr Einlass

Dienstag, 5. Februar 2008

10:30 Uhr Plenum

Moderation Stefan Schulze-Hausmann,

Moderator ZDF/3sat

Die frühen Tage der Lasertechnik

in Deutschland

Eine Einführung

10:45 Uhr Technologiepolitik und

Innovationsstrategie

Peter Hintze,

Parlamentarischer Staatssekretär

beim Bundesminister für Wirtschaft und

Technologie

Die Moderatoren

Stefan Schulze-Hausmann

Moderator ZDF / 3sat

(Plenum, Gala)

Hightech-Strategie – Ein guter Kompass

für Deutschland

Thomas Rachel,

Parlamentarischer Staatssekretär bei der

Bundesministerin für Bildung und

Forschung

Markenprägung durch Licht

Michael Dick,

Vorstandsmitglied Audi AG

Der gebürtige Siegener kam nach dem

Studium der Rechtswissenschaften und

verschiedenen Auslandsaufenthalten

zum Fernsehen. Zuerst bei ZDF und SAT.1

beschäftigt, wurde er 1989 Moderator

bei 3sat, wo er verschiedenen Talkshows

und Magazinen ein Gesicht gab. Dort

präsentierte er in „HITEC“ Wissenswertes

aus Technik und Forschung und

moderiert seit Sendestart 1999 „nano“

mit Themen aus Natur- und Geisteswissenschaften,

Medizin und Technik.

PROGRAMMÜBERSICHT

Warum investiert Private Equity?

Entsprechen die Optischen Technologien

unseren Erwartungen?

Nils Stoesser,

Director Candover Investments plc

Eine Branche formiert sich,

„Lichtunternehmen“ können mehr

Martin Goetzeler,

CEO OSRAM GmbH

12:00 Uhr Pressekonferenz und Mittagspause

13:30 Uhr Foren

Forum 1 Moderation Rainer Riess,

Direktor Deutsche Börse AG

Standort Deutschland sichern –

Optische Technologien Made in Germany

Vorträge:

Robert Gattereder, Geschäftsführer M+W

Zander FE GmbH

Dr. Christoph Brabec,

CTO Konarka Technologies GmbH

Dr. Roland Langfeld,

Corporate Research &

Technology Management Schott AG

Stephan Geiger, CEO Rofi n-Sinar UK Ltd

Rainer Riess

Direktor Deutsche Börse AG

(Forum 1)

Rainer Riess ist Geschäftsführer der

FWB Frankfurter Wertpapierbörse

und Managing Director des Bereichs

Cash Market Development der Deutsche

Börse AG. In dieser Funktion ist er

verantwortlich für Vertrieb, Business

Development und Emittentenbetreuung

des Kassamarktes der Deutschen

Börse – besonders die Weiterentwicklung

des elektronischen Handelssystems

Xetra ® und der Börse Frankfurt.


PROGRAMMÜBERSICHT

Forum 2 Moderation Sabine Beckmann,

Freie Journalistin, Radio Berlin Brandenburg

Investitionen in Licht – Optische Technologien

in Deutschland glänzen

Vorträge:

Dr. Karl Lamprecht, Leiter Strategische

Geschäftsentwicklung Carl Zeiss AG

Dr. Martin Hohla, Geschäftsführender

Gesellschafter FH2 GmbH

Dr. Michael Mertin, CEO JENOPTIK AG

Dr. Andreas Nitze,

Geschäftsführer BERLINER GLAS KG

Herbert Kubatz GmbH & Co

Forum 3 Moderation Dr. Wolfgang Mock,

Redaktion VDI nachrichten

Gemeinsam Chancen erschließen –

Multiplikatorwirkung der Optischen

Technologien nutzen

Vorträge:

Dipl.-Ing. Klaus Löffl er, Leitung Vertrieb

international Lasersysteme TRUMPF Laser -

und Systemtechnik GmbH

Dr. Georg Licht, Zentrum für europäische

Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Prof. Dr. Knut Blind, Leiter des Fachgebiets

Innovationsökonomie TU Berlin

Dr. Bernhard Stapp, Forschungsleiter

OSRAM Opto Semiconductors GmbH

17:00 Uhr Ende der Foren

Sabine Beckmann

Freie Journalistin, rbb

(Forum 2)

Sabine Beckmann ist 1968 geboren und

war u. a. schon Moderatorin beim INFOradio

des rbb sowie Fernseh-reporterin

beim ZDF. Darüber hinaus arbeitet sie als

Trainerin bei der ems – Schule für elektronische

Medien Potsdam-Babelsberg.

Sabine Beckmann moderiert seit Jahren

Tagungen, Workshops und Podiumsdiskussionen.

Ihrer Schwerpunktthemen

sind die Arbeitsmarktpolitik, die

Elektrotechnik sowie die Elektronik.

18:30 Uhr Einlass zur Gala

19:00 bis Gala der Optischen Technologien

22:30 Uhr Grußwort:

Dr. Wolfgang Mock

Redaktion VDI nachrichten

(Forum 3)

Manfred Wittenstein,

Vorstandsvorsitzender Wittenstein AG

Geladene Gäste:

Jan Hofer, Chefsprecher ARD-Tagesschau

Andreas Ottl, FC Bayern München

Hildegard Werth, Redakteurin ZDF-

Wissenschaftsredaktion

Jochen Schümann, mehrfacher Segel-

Olympiasieger und America’s-Cup-Gewinner

u. v. a.

Durch die Gala führt:

Stefan Schulze-Hausmann,

Moderator ZDF/3sat

Live-Auftritt: KIDS Department

(Kevin Jones & Stephan Ullmann)

Mittwoch, 6. Februar 2008

09:00 bis Ausstellung

15:00 Uhr Licht an – das kannst du auch

· Faszination Licht –

Interaktive Ausstellung des BMBF

· Lukas Forscherland –

Forscherwelt des BMBF für die Kleinen

·

Die Innovationsliga –

Schüler präsentieren ihre Projekte

11

Wolfgang Mock, geboren 1949, studierte

Germanistik und Geschichte. Das

Studium schloss er mit der Promotion

in Geschichte ab. Nach seinem Studium

war er langjähriger wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Deutschen

Historischen Institut in London, später

wissenschaftlicher Mitarbeiter im

Bereich Technikgeschichte beim Verein

Deutscher Ingenieure. Seit 1985 ist Wolfgang

Mock Redakteur sowie Reporter

bei den VDI nachrichten, dort zuständig

für Technologie- und Forschungspolitik

(Deutschland und Europa).


12 PLENUM

10:45 Uhr

Plenum

Vortrag

Technologiepolitik und

Innovationsstrategie

Peter Hintze

Parlamentarischer Staatssekretär

beim Bundesminister

für Wirtschaft und

Technologie

Nach dem Abitur absolvierte Peter Hintze ein Studium der

Evangelischen Theologie. Nach dem anschließenden Vikariat

war er als Pastor in Königswinter tätig. 1983 wurde er auf

Vorschlag des damaligen Bundesfamilienministers Heiner

Geißler zum Bundesbeauftragten für den Zivildienst ernannt.

In seiner bis 1990 währenden Amtszeit liberalisierte er das

Anerkennungsverfahren für Kriegsdienstverweigerer und

trug so auch zu einer Steigerung der sozialen Akzeptanz des

Zivildienstes bei.

Seit 1990 ist Hintze Mitglied des Deutschen Bundestages.

Hier war er von 1998 bis 2005 Vorsitzender der Arbeitsgruppe

für die Angelegenheiten der Europäischen Union der

CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit Januar 2006 ist Hintze

Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen in der

CDU/CSU-Fraktion. Hintze war von 1990 bis 1992 Bundesvorsitzender

des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU. 1992

wurde Hintze als Nachfolger von Volker Rühe zum Generalsekretär

der CDU gewählt. Seit 2001 ist Hintze Vizepräsident

der Christlich-Demokratischen Internationale (CDI) und

seit 2002 stellvertretender Vorsitzender der International

Democratic Union sowie Vizepräsident der Europäischen

Volkspartei (EVP). Er ist seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär

beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

und seit Februar 2007 Koordinator der Bundesregierung für

die Luft- und Raumfahrt.

Vortrag

Hightech-Strategie –

Ein guter Kompass für

Deutschland

Thomas Rachel

Parlamentarischer Staatssekretär

bei der Bundesministerin

für Bildung und

Forschung

Thomas Rachel begann seine politische Laufbahn als

Assistent von Matthias Wissmann, MdB, bevor er sein Studium

der Fächer Politische Wissenschaften, Geschichte und Staatsrecht

an der Universität Bonn abschloss. Lange arbeitete er

für die Wirtschaftsvereinigung Stahl und ist seit 1994 Mitglied

des Bundestages. In den Jahren 1998 bis 2005 war er Obmann

für die Bildungs- und Forschungspolitik der CDU/CSU-

Bundestagsfraktion, von 2003 bis 2005 außerdem Sprecher

der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission

„Ethik und Recht der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages.

Sein Amt als Parlamentarischer Staatssekretär bei

der Bundesministerin für Bildung und Forschung übt Rachel

seit November 2005 aus. Darüber hinaus ist er auch kirchlich

aktiv: So ist er seit 2000 Landessynodaler der Evangelischen

Kirche im Rheinland und seit 2003 Bundesvorsitzender des

Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, EAK.

Vortrag

Markenprägung

durch Licht

Michael Dick

Vorstandsmitglied Audi AG

Nach seinem Studium in der Fachrichtung Maschinenbau

an der FH München stieg Michael Dick 1977 in der Qualitätsförderung

bei der Audi AG ein. 1988 wurde er Hauptgruppenleiter

und dann Leiter der Qualitätsförderung, Fahrzeuge

und Systeme. 1995 wechselte Michael Dick als Bereichsleiter

Zentrale Qualitätssicherung Konzern und dann Entwicklung


KAPITEL KOLUMNENTITEL 1 13

PKW-Gesamtfahrzeug zur Marke VW. Seit 2003 ist er wieder

für Audi zuständig und seit 2007 im Vorstand Technische

Entwicklung der Audi AG.

Vortrag

Warum investiert Private

Equity? Entsprechen die

Optischen Technologien

unseren Erwartungen?

Nils Stoesser

Director Candover

Investments plc

1999 trat Nils Stoesser bei Candover Partners Ltd ein und

gehört seit 2006 zum Vorstand. Stoesser ist für sämtliche

Investitionen in den Sektoren Öl & Gas-, optische Herstellung

und Finanzdienstleistungen zuständig. Zusätzlich zu

seiner Position im Vorstand von Candover sitzt Stoesser

in den Aufsichtsräten von Wellstream Holdings plc, Linos

AG and Qioptiq SA. Vor Candover arbeitete Stoesser beim

Wirtschaftsprüfer Arthur Andersen. Stoesser ist Dipl.-Ing.

und Wirtschaftsprüfer.

Herstellung eines Fluoridlaserkristalls

(Quelle: Universität Hamburg, Institut für Laserphysik Prof. Dr. G. Huber)

Vortrag

Eine Branche formiert

sich, „Lichtunternehmen“

können mehr

Martin Goetzeler

CEO OSRAM GmbH

Martin Goetzeler startete seine berufl iche Laufbahn

1981 bei Siemens mit einer Stammhauslehre. Von 1984 bis

1988 studierte er an der Universität München Betriebswirtschaftslehre.

Von 1989 bis 1999 war Martin Goetzeler

Finanzanalyst und später Senior-Manager in verschiedenen

Siemens-Abteilungen von Corporate Finance in München und

bei Medical Engineering in Erlangen.

1999 ging Martin Goetzeler als CFO zu OSRAM nach

Italien. 2001 wurde er Managing Director von OSRAM UK. Von

2002 bis 2005 war er CFO von OSRAM Sylvania in Danvers,

USA. Seit Mai 2005 ist Martin Goetzeler Vorsitzender der

Geschäftsführung von OSRAM, einem der beiden weltweit

führenden Lichthersteller.


14 FORUM 1

13:30 Uhr

Forum 1

Standort Deutschland sichern –

Optische Technologien Made in Germany

Robert Gattereder

Geschäftsführer Europa

M+W Zander FE GmbH

Robert Gattereder ist Geschäftsführer Europa der M+W

Zander FE GmbH, Stuttgart, und dort für die Vertriebs- und

Marketingaktivitäten der Electronics- und der Photovoltaics-

Sparte sowie für den kaufmännischen Sektor verantwortlich.

Er ist seit dem Jahr 2000 für M+W Zander in unterschiedlichen

Aufgabenbereichen tätig gewesen.

Zuvor war Robert Gattereder Geschäftsführer des

Zentrums für Technologieentwicklung im österreichischen

Bundesland Kärnten. In seinem Verantwortungsbereich

lagen dabei die strategisch-wirtschaftliche Entwicklung

sowie Finanzierungsprogramme für Start-up-Unternehmen.

Er initiierte zwei Gründungszentren für Hightech-Unternehmen

und entwickelte eine landesweite Kampagne zur

Ansiedelung von Unternehmen, die „Silicon Alps“-Initiative,

ein landesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der

Elektronikbranche.

Außerdem war er Geschäftsführer für Sales und Marketing

bei Rappold-Winterthur, für die er Schlüsselkunden

aus der Stahl-, Auto- und Luftfahrtindustrie betreute sowie

Vertriebsorganisationen in Asien und Nordamerika aufbaute.

Insgesamt hat er über 15 Jahre Erfahrung im strategischen

Marketing sowie im Business Development für Hightech-

Erzeugnisse und ist darüber hinaus erfolgreicher Mitgründer

und CEO eines Unternehmens für die Entwicklung von

Versicherungssoftware.

Robert Gattereder besitzt einen Universitätsabschluss für

Wirtschaftswissenschaften der Universität Innsbruck.

Dr. Christoph Brabec

CTO Konarka Technologies

GmbH

Christoph J. Brabec ist der CTO der Firma Konarka Technologies

GmbH, die 2001 gegründet wurde und in den Bereichen

der organischen Photovoltaik tätig ist. Bevor er im Jahre 2004

zu Konarka kam, war er Projektmanager bei Siemens mit den

Schwerpunkten organische Halbleiter-Bauelemente, fl exible

Displays und medizinische Bildverarbeitung.

Nach seinem PhD schloss er sich der Gruppe des

Nobelpreisträgers Prof. Alan Heeger an der Universität Santa

Barbara für ein Forschungsjahr an und setzte seine Arbeit

an den optoelektronischen Eigenschaften von organischen

Halbleitern fort , um später als Hochschulassistent an der

Universität Linz (Prof. Sariciftci) zu arbeiten.

Im Jahre 1998, als Wissenschaftler des Laboratoriums

von Christian Doppler, leitete er die Abteilung Forschung

und Entwicklung für QSEL, die sich mit den Bereichen der

organischen Sonnenzellen auseinandersetzt. 2001 schloss er

sich den korporativen Forschungslaboratorien von Siemens

in Erlangen an. Er ist Autor und Mitverfasser von mehr als 150

Arbeiten, entwickelte mehr als 50 Patente und beendete seine

Habilitation an der Uni Linz 2003.


KAPITEL KOLUMNENTITEL 1 15

Dr. Roland Langfeld

Corporate Research &

Technology Management

Schott AG

Dr. Roland Langfeld wurde 1957 in Schlüchtern geboren.

Nach seinem abgeschlossenen Physikstudium an der

Universität Frankfurt im Jahre 1980 promovierte er 1985 am

Institut für Kernphysik. Drei Jahre später trat er in die zentrale

Forschung der Schott Glaswerke ein, wo Applikation und Produktentwicklung

von Beschichtungen sowie die Projektarbeit

auf dem Gebiet der direkt beschreibbaren Photomasken zu

seinen Schwerpunkten zählten. Der Wechsel zur Forschungsund

Entwicklungsplanung der Schott Glaswerke erfolgte

im Jahre 1992. Bis 1997 übernahm er zusätzlich die Leitung

eines Neugeschäftsprojektes für Beschichtungen, daraufhin

folgte die Leitung der Organisationseinheit „New Business“

und bis 2003 auch die Leitung der Bereiche „Forschung und

Technologieentwicklung“ und „Corporate Innovation and

Technology-Management“ von Schott Glas. Seit Oktober 2003

ist er Leiter der „Forschung und Technologieentwicklung“

von Schott Glas – seit 2004 Schott AG.

Bestücken einer Hochvakuum-Beschichtungsanlage (Quelle: LINOS AG)

Stephan Geiger

CEO ROFIN/Baasel Lasertech

Stephan Geiger wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008

zum Geschäftsführer der ROFIN/Baasel Lasertech in Starnberg

ernannt.

Er trat im Jahr 2006 in ROFINs Microbereich als Leiter

der Business Unit „Neue Technologien“ ein und war dort für

die Entwicklung neuer Laserstrahlquellen und Lasersysteme

verantwortlich.

Bis 2005 war Stefan Geiger geschäftsführender Gesellschafter

der Bavarian Photonics GmbH, einer Tochtergesellschaft

der TuiLaser AG, die er 2002 mitbegründete.

Er begann seine Karriere 1985 im Markierbereich der

Rofi n-Sinar Laser GmbH und stieg dort zum Manager der

Forschung und Entwicklung auf.

Stephan Geiger ist Dipl.-Ing. Physikalische Technik und

studierte an der Fachhochschule München.


16 FORUM 2

Forum 2

Investitionen in Licht –

Optische Technologien in Deutschland glänzen

Dr. Karl Lamprecht

Leiter Strategische

Geschäftsentwicklung

Carl Zeiss AG

Dr. rer. nat. Karl Lamprecht startete seine Karriere 1990 als

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für experimentelle

Physik in Innsbruck. Ab 1995 begann er als Betriebsleiter

bei der Associate Principal McKinsey Company in München,

bis er im Mai 2005 den Posten als Investmentdirektor bei der

AdAstra Venture Consult GmbH in München übernahm.

Seit 2005 ist er Vizepräsident der Carl Zeiss SMT AG in

Oberkochen mit dem Schwerpunkt strategische Geschäftsentwicklung.

Dr. Martin Hohla

Geschäftsführender

Gesellschafter FH2 GmbH

Dr. Martin Hohla begann 1990 sein Studium an der

Universität St. Gallen in der Schweiz mit den Schwerpunkten

Wirtschaft, Business und Recht. Ab 1995 folgte dann ein

PhD-Programm an der Ludwig-Maximilians-Universität in

München. Während dieser Zeit schrieb er sein Buch „Going

Public von jungen Technologieunternehmen“, das 2001

veröffentlicht wurde. Schon seit 1995 war er bei der TuiLaser

AG tätig, bis 2005 auch als Präsident der Firma. Bei der FH2

GmbH mit Sitz in München ist er seit 2006 Präsident.

Dr. Michael Mertin

CEO JENOPTIK AG

Dr. Michael Mertin wurde 1966 in Köln geboren. Von

1986 bis 1992 studierte er Physik an der RWTH Aachen

und promovierte anschließend am Fraunhofer-Institut für

Lasertechnik-ILT zum Dr.-Ing. auf dem Gebiet Lasermaterialbearbeitung

und Oberfl ächentechnologie.

Nach Abschluss seiner Promotion wechselte er im Juli

1996 zur Firma Carl Zeiss in Oberkochen als Leiter Technologie

Beschichtung im Konzern-Technologiezentrum. Nach

Gründung der Carl Zeiss Vision International hat er dort seit

März 2005 die Funktion des Vice President Technologie &

Prozesse inne.

Seit 2007 ist er Vorsitzender des Vorstandes der JENOPTIK

AG und verantwortet das gesamte operative Geschäft

sowie die Bereiche Strategie und Innovationen, Revision,

Datenschutz, Kommunikation und Marketing, IT, Qualität. Im

Oktober 2006 kam der erfahrene Zeiss-Manager als Vorstand

Technologie/operatives Geschäft zur JENOPTIK AG.


FORUM 2

Dr. Andreas Nitze

Geschäftsführer

BERLINER GLAS KG

Herbert Kubatz GmbH & Co.

Dr. Andreas Nitze begann nach seiner Banklehre das

Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit

anschließender Promotion.

1991 begann er als Assistent der Geschäftsleitung bei der

BERLINER GLAS KG Herbert Kubatz GmbH & Co., wurde 1994

Mitglied der Geschäftsleitung und übernahm anschließend

den Posten des Geschäftsführers. In dieser Position war er

u. a. für den Ausbau und die Ausrichtung verschiedener

Unternehmensfunktionen verantwortlich.

Bis zum heutigen Zeitpunkt ist er als geschäftsführender

Gesellschafter und stellvertretender Vorsitzender der

Geschäftsleitung der BERLINER GLAS KG, mit dem Schwerpunkt

Neuausrichtung der Unternehmensorganisation und

der Führungsstruktur auf Konzernebene, zuständig.

Bildausschnitt einer automatischen Messanlage zur

Aufnahme elektronischer Kenndaten von Diodenlasern

(Quelle: JENOPTIK Laserdiode GmbH)

17


18 FORUM 3

Forum 3

Gemeinsam Chancen erschließen – Multiplikator-

wirkung der Optischen Technologien nutzen

Dipl.-Ing. Klaus Löffl er

Leitung Vertrieb international

Lasersysteme TRUMPF

Laser- und Systemtechnik

GmbH

Klaus Löffl er studierte an der Universität Stuttgart

Allgemeinen Maschinenbau mit Schwerpunkten in Optik,

Feinwerktechnik und Lasertechnik. Nach dem Studium

arbeitete er sechs Jahre bei TRUMPF Lasertechnik im Bereich

Entwicklung für Hochleistungslaser. 1995 folgten die

Übersiedlung in die USA und der Aufbau des Applikations-,

Vertriebs- und Servicebereiches des TRUMPF Laser Technology

Center in Detroit.

2002 übernahm Löffl er die Leitung der Fügetechnik bei

der Volkswagen AG in Wolfsburg. Die Weiterentwicklung der

bekannten Fügetechniken, die wirtschaftliche Bewertung

der unterschiedlichen Fügetechniken für die entsprechenden

Anwendungen und die Standardisierung der Fertigungsprozesse

stand hier im Vordergrund.

Seit 2005 ist Löffl er bei der TRUMPF Laser und Systemtechnik

für den internationalen Vertrieb der Lasersysteme

verantwortlich. Weiterhin ist Löffl er Mitglied des Executive

Board des Laser Institutes of America.

Dr. Georg Licht

Zentrum für europäische

Wirtschaftsforschung GmbH

(ZEW)

Dr. Georg Licht ist seit 1992 Leiter des Forschungsbereichs

Industrieökonomik und Internationales Management am

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW),

Mannheim.

Er studierte an den Universitäten von Tübingen und

Heidelberg Volkswirtschaftslehre und erwarb 1983 an der

Universität Heidelberg den Abschluss Diplom-Volkswirt.

Bis 1985 war er am Deutschen Krebsforschungszentrum in

Heidelberg beschäftigt. Von 1985 bis 1992 arbeitete er an der

Fakultät für Volkswirtschaftslehre der Universität Augsburg

und promovierte 1990 zum Dr. rer. pol.

Er ist im ZEW u. a. verantwortlich für die Durchführung

der deutschen Innovationserhebung, die vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung fi nanziert wird.

Seine bevorzugten Forschungsgebiete sind: Industrieökonomik,

insbesondere Innovationsforschung und Gründungsforschung.

Prof. Dr. Knut Blind

Leiter des Fachgebiets

Innovationsökonomie

TU Berlin

Prof. Dr. Knut Blind ist seit April 2006 Professor für das

Fachgebiet Innovationsökonomie der Fakultät Wirtschaft

und Management an der Technischen Universität Berlin.

Seinen akademischen Werdegang begann Prof. Dr. Blind

mit einem Studium der Volkswirtschaftslehre, Politologie und

Psychologie an der Universität Freiburg

Nach Abschluss des Diploms arbeitete er als wissenschaftlicher

Assistent am Institut für Finanzwissenschaft der

Universität Freiburg und war Dozent an der Berufsakademie

und der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie.

An der Universität Freiburg promovierte Prof. Dr. Blind

zum Dr. rer. pol. Er ist mit dem F.-A.-v.-Hayek-Preis der

Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ausgezeichnet.

Blind habilitierte im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

der Universität Kassel und wurde dann Leiter der Abteilung

Innovationssysteme und Politik am Fraunhofer-Institut für

System- und Innovationsforschung (ISI).


KAPITEL KOLUMNENTITEL 1 19

Dr. Bernhard Stapp

Forschungsleiter OSRAM Opto

Semiconductors GmbH

Bernhard Stapp begann nach der Promotion in metallorganischer

Chemie an der Universität Ulm seine berufl iche

Laufbahn 1985 bei Siemens Corporate Technology mit

FuE-Arbeiten auf dem Gebiet der Lichtwellenleiter.

Später wechselte er in die USA zur Siemens Medical

Engineering Group und leitete dort die Programmplanung

für den medizinischen Ultraschall. 1995 folgte die Leitung des

Arbeitsgebietes Electronic Materials bei Corporate Technology

und zwei Jahre später wurde er zum Vice President der

Abteilung Materials & Manufacturing ernannt.

2001 wechselte Bernhard Stapp als CTO zu OSRAM Opto

Semiconductors. Diese Funktion hatte er inne, bis er kürzlich

als General Manager die Business Unit Solid State Lighting

übernahm.

Die transparente Medienfassade von LUMINO in der Produktion

(Quelle: LUMINO Licht Elektronik GmbH, Krefeld)


20 GALA DER OPTISCHEN TECHNOLOGIEN

Gala der Optischen Technologien

Im Atrium des Hauses der Deutschen Wirtschaft präsen-

tieren prominente Gäste während der Gala der Optischen

Technologien in einer spannenden Wissenschaftsshow

„Die Innovationsliga“ des Bundesministeriums für

Bildung und Forschung.

Andreas Ottl (Bayern München), Hildegard Werth (Wissenschaftsredakteurin

ZDF/3sat), Jan Hofer (Chefsprecher der

ARD-Tagesschau) und Jochen Schümann (mehrfacher Europaund

Weltmeister im Segeln und Americas-Cup-Gewinner)

werden auf der Bühne „Die Innovationsliga“ ins Leben rufen.

Hochrangige Vertreter der Industrie, so etwa Martin Goet-

350.000 Besucher sahen inzwischen die Wandersaustellung des

BMBF „Faszination Licht“ (Quelle: Ralf Günther, MBI)

zeler als CEO von OSRAM und Manfred Wittenstein, Mitglied

der Forschungsunion beim Bundesministerium für Bildung

und Forschung, Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN

AG und Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau, VDMA, unterstreichen im Dialog mit Schülern

und Lehrern die Wichtigkeit der Nachwuchsgewinnung für

den Standort Deutschland.

Passend zur Aussage der Innovationsliga, 1.000 Partnerschaften

zwischen Schulprojekten und Unternehmen

der Optischen Technologien in ihrer Region anzuregen,

präsentiert die Band „KIDS Department“ das eigens für die

Gala komponierte Lied „Das kannst du auch“. Bei einem

anschließenden Get-together haben die Gäste der Gala

nach der attraktiven Bühnenshow die Möglichkeit, sich am

Büffet und im Atrium in atmosphärischer Ausleuchtung mit

Kollegen und Bekannten entspannt auszutauschen.


DIE INNOVATIONSLIGA

Die Innovationsliga

1.000 Partnerschaften von Schulen mit Unternehmen

und Forschungsstätten der Optischen Technologien –

1.000 Partnerschaften für die Schule der Zukunft

Optische Technologien, die Technologien rund um das

Medium Licht, gehören heute weltweit zu den ganz großen

Schlüsseltechnologien. Sie bieten vielfältige berufl iche

Chancen und interessante, zukunftssichere Arbeitsplätze –

und brauchen Nachwuchs und Talente. Ohne die besten

Köpfe geht es nicht.

Wir müssen begreifen,

dass wir nicht nur in einer

Welt der Innovationen leben,

sondern dass wir vor allem

von der Innovation leben.

Dabei erzeugt der alltägliche

Umgang mit Technik in der Regel lediglich Anwender oder

Benutzer, aber selten Entdecker von neuen Technologien.

Praxisnähe und der direkte persönliche Kontakt sind oftmals

die wichtigsten Helfer, implementiert in den Alltag der

Schüler.

Die Innovationsliga ist eine Initiative des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung (BMBF). Motto: Die

Hightech-Strategie der Bundesregierung fängt bei unseren

Kindern und Schülern an. Die Schirmherrschaft übernimmt

Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und

Forschung. Ziel ist die Anregung von mehr Schulprojekten

und Eigeninitiativen zur Stärkung des naturwissenschaftlichtechnischen

Unterrichts sowie zur stärkeren Verbindung von

Schule mit Einrichtungen aus Wirtschaft und Wissenschaft,

hier auf dem Feld der Optischen Technologien.

Ein großes Ziel

1.000 regionale Partnerschaften zwischen Schulen,

Unternehmen und Forschungsstätten der Optischen

Technologien sollen angestoßen werden. Damit wird ein

Beitrag zur Nachwuchssicherung geleistet, es werden

Hemmschwellen abgebaut und Informationen zu den

Schwerpunkten der über 200 Lehrstühle und der Berufswelt

der Optischen Technologien in der Schule zugänglich

gemacht. Das Querschnittsthema Licht eignet sich dabei auch

hervorragend für eine übergreifende Technikdarstellung.

Auf der Gala der Optischen Technologien fällt der

Startschuss der Initiative. In den nächsten zwei Jahren soll mit

dem gezielten Aufbau von OT-Partnerschaften begonnen werden.

Hier werden insbesondere die vom BMBF geförderten

OptecNet-Kompetenznetze mit ihren über 400 Mitgliedern

aus Wirtschaft und Wissenschaft mitwirken. Die Initiative

wird mitgetragen vom VDI und von den Industrieverbänden

der Optischen Technologien Spectaris, VDMA und ZVEI.

Die möglichen Aktivitäten

innerhalb einer Partnerschaft

spannen dabei einen weiten

Bogen, von Gastvorlesungen an

den Schulen und regelmäßigen

Firmen- bzw. Institutsbesuchen

über die Einrichtung von

Experimentierstationen für aufwändigere Schulversuche für

Schüler in den Universitäten, Studienberatung für die älteren

Schüler und Einführungspraktika bis hin zum Sponsoring

entsprechender Schulausrüstung.

Zehn Schülergruppen präsentieren ihre Experimente

auf der Gala der Optischen Technologien als Auftakt für die

Innovationsliga. In der Liga spielen die Besten mit, in der

Liga geht es um eingespielte Teams, um gute „Trainer“, um

Spezialisten und um Standortsicherung.

Nur wer seinen Nachwuchs schon vor Ort gezielt fördert,

kann im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb der Regionen

bestehen. Eine echte Win-win-Situation, für Schüler, Lehrer

und die Welt der Optischen Technologien.

Ansprechpartner

Dr. Eckhard Heybrock

VDI Technologiezentrum GmbH

Graf-Recke-Str. 84

40239 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 62 14-5 81

Fax: +49 (0) 211 62 14-4 84

heybrock@vdi.de

www.die-innovationsliga.de

21


22 PATEN DER WISSENSCHAFT

Paten der Wissenschaft

Manfred

Wittenstein

Vorstandsvorsitzender

Wittenstein AG

Manfred Wittenstein studierte Wirtschaftsingenieurwesen

an der TH Berlin und war dort bis 1975 wissenschaftlicher

Mitarbeiter. Noch im selben Jahr gründete er die Firma

Teforma GmbH, worauf er, mit der Übernahme der Firma

Dewitt Spezialmaschinenfabrik 1979, die Firma Wittenstein

AG gründete.

Nach der Gründung der Firmen alpha Getriebebau

GmbH und des Tochterunternehmens alpha réducteurs in

Frankreich folgte die Erweiterung zum Systemanbieter und

somit die Gründung der Wittenstein motion control GmbH

im Jahre 1992. Weitere Firmengründungen folgten in den

Jahren von 1999 bis 2004. 2006 bekam die Wittenberg AG

die Auszeichnung des Jahres 2006 für ihr hervorragendes

Innovationsmanagement. Manfred Wittenstein ist Präsident

des VDMA und Mitglied der Forschungsunion des BMBF.

Jan Hofer

Chefsprecher

ARD – Tagesschau

Jan Hofer studierte Betriebswirtschaft und arbeitet seit

1986 bei der Tagesschau. Er begann als Redakteur und Mode-

rator der monatlichen Fernseh-Satiresendung „Showbiss“ auf

Hessen 3. Von 1989 bis 1991 moderierte er u. a. mit Margarethe

Schreinemakers und Hermann Schreiber die „NDR-Talkshow“.

60 Folgen der Jazz-Sendung „Swing Raritäten“ gestaltete Jan

Hofer von 1990 bis 1993 für die Dritten Programme der ARD.

Seit 1992 empfängt er Gäste in der MDR-„Riverboat-Talkshow“,

die bis 1999 14-täglich live aus Dresden gesendet wurde.

Von 1995 bis 1999 moderierte Jan Hofer die Verleihung

der „Goldenen Europa“ in der ARD und war darüber hinaus

als Realisator für diverse Fernsehprojekte der ARD tätig.

Jan Hofer wirkte bei unzähligen Fernsehproduktionen für

ARD, ZDF (Versteckte Kamera), die Dritten Programme und

Privatsender mit. Zu sehen ist er fast täglich live, als Sprecher

der Tagesschau.

Andreas Ottl

FC Bayern München

Andreas Ottl stammt aus dem junior team des FC Bayern.

Am 1. Juli 2005 unterschrieb Andreas den ersten Profi -Vertrag

seiner jungen Karriere und war gleich in seiner ersten Saison

ein entscheidender Faktor im Kader. Trotz seiner Jugend

hat sich der defensive Mittelfeldspieler bereits in den Fokus

von Bundestrainer Joachim Löw gespielt und ist beim DFB

ebenfalls kein Unbekannter.

Die Karriere des gebürtigen Müncheners begann, als

er mit seinem Tor den FC Bayern zum Meistertitel schoss.

Andreas Ottl streift bereits seit seinem elften Lebensjahr das

Trikot der Münchener über, wurde mit der U 17 und U 19 des

Vereins deutscher Meister. Dass er sich mittlerweile auch bei

den Profi s etabliert hat, ist nicht etwa ein Produkt des Zufalls,

sondern die Folge jahrelanger harter Arbeit.


KAPITEL KOLUMNENTITEL 1 23

Hildegard Werth

Redakteurin ZDF-

Wissenschaftsredaktion

Hildegard Werth hat Soziologie, Sozialpsychologie

und Wissenschaftstheorie in Saarbrücken und Mannheim

studiert. Schon während des Studiums hat sie beim Saarländischen

Rundfunk als Hörfunk-Reporterin gearbeitet. Nach

mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in

einer Unternehmensberatungsfi rma wechselte sie 1979 als

Volontärin zum gerade neugegründeten ZDF heute-journal.

Hildegard Werth gehörte später zum Gründungsteam

der Knoff-Hoff-Show und hat als Autorin und Moderatorin

der Sendung „Aus Forschung und Technik“ gearbeitet. Von

2000 bis 2003 betreute sie als Redakteurin und Autorin die

Berichterstattung über den „Deutschen Zukunftspreis“, den

Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Besonders gern berichtet sie über Themen aus den Bereichen

Raumfahrt und Astronomie.

Ihr Ziel: mehr Wissenschaftsberichterstattung in den

Nachrichten. Als Autorin orientiert sie sich dabei an einer

Forderung von Albert Einstein: Erklärungen sollten so einfach

wie möglich sein – aber nicht einfacher …

Nobelpreisträger Prof. Dr. Theodor W. Hänsch während der „Lichteinblicke

2006“, der Nachwuchsveranstaltung der Messe München.

Jochen Schümann

Mehrfacher Segel-

Olympiasieger und

America’s -Cup-Gewinner

Jochen Schümann ist der erfolgreichste und bekannteste

deutsche Segler, er ist so etwas wie der Franz Beckenbauer des

deutschen Segelsports. Im Alter von zwölf Jahren begann er

seine Segelkarriere mit einem selbstgebauten Optimisten auf

dem Berliner Müggelsee. Seinen ersten großen internationalen

Erfolg feierte der gebürtige Berliner 1976 mit dem Gewinn

der Goldmedaille in der Finn-Klasse bei den Olympischen

Spielen in Montreal (Kanada). Bei den Olympischen Spielen

1988 in Seoul/Pusan (Südkorea) und 1996 in Atlanta/Savannah

(USA) kamen in der Soling-Klasse zwei weitere Goldmedaillen

hinzu. Im australischen Sydney gewann Schümann im Jahr

2000 ebenfalls im Soling die olympische Silbermedaille.

Bereits 1996 wurde Jochen Schümann als erster Deutscher

zum Weltsegler des Jahres gewählt. Aber auch im America’s

Cup machte er auf sich aufmerksam: Als Sportdirektor

des schweizerischen Teams Alinghi gewann er die älteste

Sporttrophäe der Welt gleich zweimal, 2003 und 2007.

Derzeit ist Jochen Schümann als Co-CEO und Teamchef bei

United Internet Team Germany, dem deutschen Herausforderer

für den 33. America’s Cup, tätig.


24 SCHÜLERPROJEKTE

Zu spannend – zu viel HighTech, um wahr zu sein?

Zu Gast im Bundeskanzleramt 2007:

Bundeskanzlerin Angela Merkel

informiert sich bei Maria Hoyer über ihr

selbstkonstruiertes Fluoreszenzmikroskop.

In einer Sonderausstellung zeigen Schüler aus ganz

Deutschland, was durch Partnerschaften von Schule,

Wirtschaft und Wissenschaft möglich ist: Fluoreszenz-

mikroskopie als Bausatz für nur 60 Euro, leuchtende

Tapeten, Technologien für das Highspeed-Internet,

Kinder produzieren mit Lasertechnik Hightech für James

Bond, Solartechnik für Schulen in Afrika, Optik-Design

für Laserstrahlen, 3-D-Laserfernsehen oder das Licht der

Zukunft – das alles können solche Schülerteams leisten.

Maria Hoyer

Maria Ward Gymnasium, München

Fluoreszenzmikroskopie

Schülerin Maria Hoyer entwickelte einen Bausatz, mit dem ein einfaches Durchlichtmikroskop

zu einem Fluoreszenzmikroskop umgerüstet werden kann. So entsteht ein Gerät,

das mit bis zu 1.000-facher Vergrößerung und einem Aufl ösungsvermögen im �-meter-

Bereich auch Zellbestandteile und Bakterien sichtbar macht. Als Lichtquelle fungiert statt

einer herkömmlichen Quecksilberdampfl ampe ein blaues LED (450 nm).


SCHÜLERPROJEKTE

Photovoltaik für Sambia

Jens Krause, Julia von Gradowski, Katharina

Nigbur, Guntram Seippel, Peter Martin

Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Gladbeck

Im Jahr 2005 entwickelten die Schüler im Technikunterricht Solarkoffer. Die Koffer

ermöglichen u. a. die Reihen- und Parallelschaltung, die Aufnahme der Kennlinie,

die Bestimmung des MPPs und die Ermittlung der Einstrahlungsabhängigkeit von

Solarzellen. Nachdem durch die Solarkoffer die Vermittlung der technischen Grundlagen

der Photovoltaik gewährleistet wurde, haben Schüler und Schülerinnen im Sommer 2007 an

beiden sambischen Partnerschulen Photovoltaikanlagen installiert.

Florian Wilsdorf, Jan-Niklas Schulz, Lennart Bernert

plus 60 weitere Schüler, Burkhard Vettin

IGS Franzsches Feld, Gymn. Raabeschule,

Gymn. Hoffmann-von-Fallersleben-Schule

Bundesministerin Annette Schavan und

Niedersachsens Ministerpräsident Christian

Wulff am Stand des Gymnasiums

Raabeschule auf der „Ideen Expo 2007“

Informationstechnologien –

Ideen von Schülern für Schüler

„Ohne Licht kein Internet“ – unter diesem Motto machten sich die Schüler von drei

Braunschweiger Schulen in Teams im Projekt ITech3 auf die Spur von „Erzeugung, Wegen

und Speicher“ von Informationen. Die Lösungen umfassen alle Prinzipien der Informationsübertragung,

vom Wellenlängenmultiplexverfahren bis hin zur Dispersionskompensation,

sowie auch Eigenentwicklungen, wie der „fraktale Passwortschutz“.

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26

KIEWIS – Kinder entdecken Wirtschaft

Charlotte Debus, Maren Schmeling, Charlotte Quest,

Oliver Damm, Stefan Wild

Johannes-Althusius-Gymnasium/Gymnasium am Treckfahrtstief, Emden

Gerrit Velten

Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

KIEWIS will die aktive Verknüpfung zwischen Schule und Unternehmen aufzeigen.

Wirtschaft und Technik werden im betrieblichen Umfeld für Kinder, Lehrer und Eltern

erlebbar. Dabei steht der Herstellungsprozess im Mittelpunkt. Beteiligte Unternehmen

entwickeln mit Kindergärten und Schulen Unterrichtsmodule, führen die integrativen

Projekte in Bildungseinrichtung und Betrieb durch und coachen die Lehrkräfte.

Das Lasermikrophon

SCHÜLERPROJEKTE

Die Schüler aus Emden kamen durch Spionagefi lme auf die Idee, einen Laserinferometer

zur Erfassung akustisch angeregter Schwingungen zu bauen. Über einen Laserstrahl,

der auf eine Fensterscheibe trifft, können im Film die dahinter stattfi ndenden Gespräche

abgehört werden. Mit Interferenz (Überlagerung von z. B. Lichtwellen) ist es möglich, die

Schwingung der durch Schall angeregten Scheibe zu messen.


SCHÜLERPROJEKTE

LEDFELIX – volumetrisches 3-D-Display

Die Gruppe aus 16 hochbegabten Schülern und Schülerinnen

entschied sich für das Thema „LED – Das Licht der

Zukunft“ und beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv und in

Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern mit

der technischen Grundlage, dem Einsatz und Energiespareffekt

der LEDs sowie der Lichtplanung für ein beispielhaftes

LED-Haus der Zukunft und dem Bau einer eigenen LED-

Leuchte.

Bei LEDFELIX handelt es sich um ein volumetrisches 3-D-Display mit einem aktiven

Bildschirm. Die Innovation besteht darin, dass die volumetrischen Pixel, so genannte Voxel,

selbstständig leuchten. Eine Projektion der Bilder ist nicht mehr notwendig. Es ist folglich

ein aktives Display. Dieser Bildschirm besteht aus 4x4x4 RGB-LEDs.

Katharina Bauer, Thomas Stolz, Marius Jürgensen,

Anselm Räde, Susanna Räde

Gymnasium Waldkraiburg, Gymnasium Vilsbiburg

Eine „Linse“ für alle

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Hannes Hatecke, Alexander Kreft, Hannah Ernst, Sebastian Reil,

Stefanie Spreckels, Lars Goldberg, Henrik tom Wörden, Lisa von Holten,

Thomas Stielow, Knut Langhans

Vincent-Lübeck-Gymnasium, Stade

LED - Licht der Zukunft

Martin Strass, Steffen Schlör, Swen Subotic,

Christian Hepp, Hartmut Westje-Bachmann

Gymnasium Karlsbad

Eine Gruppe von Schülern hat mit Entwicklern der Firma Polytec Bauteile aus handelsüblichen

Beamern für einen Aufbau zusammengestellt, der alle optischen Elemente wie

Linsen, Spiegel, Spalten oder Gitter ersetzen kann, sie werden einfach am PC programmiert.

Durch diese Kooperation gewinnen die Inhalte des Physikunterrichts eine praktische

Bedeutung. Erfahrungen in der Elektrik und Elektronik verbinden sich mit faszinierenden

optischen Effekten.


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Easy-OLED – leuchtende Polymere und

multifunktionales Laserdatenübertragungssystem.

Michael To Vinh, Henrik Raese, Cornelius Bode, Jan Wagner, Dr. Otto May

Scharnhorstgymnasium, Hildesheim

Organische LEDs sind eine Energie sparende und umweltfreundliche Alternative zu

konventionellen Lichtquellen, jedoch kostenintensiv. Das Projekt stellte ein elektroluminiszentes

Polymer unter Schulbedingungen her, die Schüler produzierten ein elektrisch

leitfähiges Polymer als Pyrrol. Dieses wurde auf Elektroluminiszenz hin untersucht, auch

wurde die Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit von Polypyrrol durch den Zusatz von

Farbstoffen näher beleuchtet.

Christian Hinke

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik, Aachen

Unihits for Kids

SCHÜLERPROJEKTE

Lasershow con LOBO Laser- und Multimediasysteme

(Quelle: VDI Technologiezentrum GmbH)

Die Ziele des Projektes „Unihits for Kids“ sind es, mittels Erlebnistagen Kindern der

Jahrgangsstufen 4 bis 6 auf lebendige und spielerische Weise einen Einblick in die Ingenieur-

und Naturwissenschaften zu ermöglichen, frühzeitig das Interesse zu wecken und

durch Institutsbesuche und praktische Versuche einen interaktiven Zugang zu technischen

Themen zu schaffen.


Fachregister (Auszug)

360°-3-D-Bilder

3-D -Echtzeit-Bilder

3-D-LED-Display

Absorptionsbanden

Aktiver Raumbildschirm

Akzeptanzwinkel

Anfärbetechnologien

Arbeitstemperaturbereich

Axicon

CO2-Ausstoß

Dämpfungskoeffi zient

Diffraktive Optik

Diodengepumpte Festkörperlaser

Dispersion

Dotierung mit Farbstoffen

Dunkelfeldbeleuchtung

Durchlassstrom

Elektrolumineszens

Elektronen-Loch-Rekombination

Elektropolymerisation

Energie- und Stromverbrauch im Haushalt

Festkörperdisplay

Festkörperlaser

Fluoreszenz

Fluoreszenzfarbstoffe

Fokus

Frequenzverdopplung

Fresnel-Linse

Ganzheitlicher Ansatz

Gradientenfaser

Großfl ächige und dünne Beleuchtung

Güteschalter

Halbleitertechnologie

Hilfe zur Selbsthilfe

Hochleistungs-LED

Hologramm

Intensität

Interferenz

Interferenzmikroskopie

Interferometerie

IPCC-Studie 2007

Kennlinien der Solartechnik

Klimaschutz

Kurzpulslaser

Ladungsträgerinjektion

Ladungsträgertransport

Laser

Lasermaterialbearbeitung

Laserstrahlsteuerung

Lasertechnik

LCD

Leben in fremden Kulturen

LED

Licht

Lichtleiter

Lichtplanung

Lichtstärke

Lichtwellenleiter

Materialstreuung

Modulation

Monomodefaser

Nachhaltigkeit

Nanosekunde

Numerische Apertur

Optisches Fenster

Organische Halbleiter-Polymere

Pikosekunde

Polymerisation von Polypyrrol

Produktplanung

Regenerative Energieversorgung

Signalverlauf

Spin-Coating des EL-Farbstoffes

Stufenindexfaser

Volumetrisches Display

Zelltypen und Kopplung von Solarzellen

Partner der Projekte (Auszug)

29

AUDI

Bauhaus Universität Weimar

Bayerisches Landesamt für Umwelt

BMBF

Deutsche Gesellschaft für angewandte

Optik e.V. EdgeWave

E.ON

FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

Fraunhofer-Institut

Angewandte Optik und Feinmechanik

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik

Friedrich Schiller Universität Jena

Initiative IIZ-Gladbeck.NRW

Intel

Jugendforschungszentrum Stade

Klosterkammer Hannover

Landesschulbehörde, Standort Braunschweig

LMU München

Merck Schuchardt OHG

OSRAM

OSRAM Opto Semiconductors

Polytec

Präzisions Glas & Optik GmbH

Rütgers-Stiftung

RWTH Aachen

Stiftung Niedersachsen

Stiftung Niedersachsen Metall

The International Society for

Optical Engineering

TRUMPF

TU Braunschweig

TU Chemnitz

TU Clausthal

TU Darmstadt

Universität Hamburg

Universität Stuttgart

VDI Technologiezentrum GmbH

Vitro Laser

Volkswagenwerk Emden


30

Das Forscherlied –

„Das kannst du auch“

Die Band KIDS Department

Kevin Jones und Stephan Ullmann schreiben als KIDS

Department Musik, die Kinder gerne hören und auch

Erwachsene mögen. Ihr Konzept besteht darin, Themen für

Kinder zu präsentieren, in einem generationsübergreifenden,

modernen Sound.

Auszug aus ihrer bisherigen Arbeit:

2005 Alle lieben Löwenzahn Jubiläumsong, ZDF

2006 Filmmusik für die neue Löwenzahnstaffel mit Fritz Fuchs

2007 Produktion der beiden Walk-Act-Songs TIVI-Family und

3 Schritte vor für die Hauptredaktion Kinder und Jugend des ZDF

Stephan Ullmann schreibt und produziert seit Jahren

u. a. für NO ANGELS, Lucy, Katy Karrenbauer oder Ex-Söhne

Mannheims Rolf Stahlhofen und machte sich in den 90er

Jahren einen Namen als Gitarrist der „Jule Neigel Band“.

Kevin Jones produzierte mit seiner Band „Superjones“

drei Alben und absolvierte Tourneen durch die USA, Irland

und Deutschland. Für das ZDF produziert er Musik für

CD-ROMs.

deltasoul Musikproduktion GbR

c/o Kids Department

ullmann@deltasoul.de

www.deltasoul.de

www.trick-studio.de

Das kannst du auch

Es war einmal vor langer, langer Zeit

Da machten sich die Menschen bereit

Zu forschen – zu entdecken

Und andre anzustecken

Mit ihrem Erfi ndergeist

Heute leben wir von ihren Siegen

Können Raumschiffe bau’n und zu den Sternen fl iegen

Doch wir dürfen jetzt nicht ruh’n

Es gibt so viel zu tun

Die Zukunft ist nicht weit

Ob Nano, Opto, Bio

IT und Mikro sowieso

Wer will das und noch viel mehr verstehen?

Du wirst schon sehen

Das kannst du auch – hey – alles klar

Unsre Welt ist wunderbar

Es gibt so viel zu entdecken

Musst dich nicht verstecken

Das kannst du auch – hey – alles klar

Deutschland sucht den Forscherstar

Schau raus in die Welt

Dein Wissen zählt

Das kannst du auch

Vom Weltraum bis zur Nanowelt

Kannst du forschen, wie es dir gefällt

Neue Planeten, Millimetertrompeten

Du entdeckst die Welt

Von der Sonne bis zum Laserstrahl

Du hast die Qual der Wahl

Kannst im Kleinen schauen

Aufs Große bauen

Neues ist überall

Ob Nano, Opto, Bio

I K T und Makro

Wer kann mir das alles mal erklär’n

Ich wüsst’s so gern

Das kannst du auch …

Mach deinen Fernseher aus

Schau deinen eigenen Film

Lass deine Sorgen zu Haus

Sieh mal genauer hin

Wir brauchen deine Ideen

Ohne dich wird es nicht gehen

Das kannst du auch …

Kevin Jones/Stephan Ullmann

DAS FORSCHERLIED

Download

unter www.die-innovationsliga.de


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