Vorwort unseres Kommandanten - Freiwillige Feuerwehr Naarn

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Vorwort unseres Kommandanten - Freiwillige Feuerwehr Naarn

ÜberschriftVorwort unseresKommandantenSehr geehrte Naarnerinnen und Naarner!Geschätzte Feuerwehrkameraden!Aus aktuellem Anlass!In den vergangenen Wochen und Monaten hat man in den Medien laufend Berichte überHochwässer und Naturkatastrophen zu hören und zu lesen bekommen.Das verheerende Hochwasser in Rumänien, das Katastrophenhochwasser in Kärnten und derSteiermark, die katastrophalen Überflutungen und Vermurungen in Vorarlberg und Tirol undnicht zuletzt die unvorstellbaren Zerstörungen und Überschwemmungen in den USA imGebiet von und rund um New Orleans waren bei weitem nicht alle Naturkatastrophen indiesem Jahr bisher. Leider werden es wahrscheinlich auch nicht die Letzten gewesen sein.Speziell in Tirol und Vorarlberg sind nach den Katastrophen Überlegungen angestellt worden,ob nicht bereits etwas zu viel verbaut wurde, ob hier nicht „weniger mehr wäre“. Aber eswurde dort in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten etwas zum Schutz der Bevölkerungund der Objekte getan.Auch in einigen Gemeinden in der Umgebung von Naarn wurden seit dem Jahr 2002 großeSummen verbaggert und verbaut, um der Bevölkerung Schutz zu bieten.Auch unsere Gemeinde war dieses Jahr einmal im Juli und einmal im August wieder voneinem Hochwasser bedroht. Glücklicherweise hörten die Niederschläge rechtzeitig auf bzw.war die Ausdehnung der Niederschläge bei weitem nicht so groß wie 2002, sodass es kaum zuSchäden in unserer Gemeinde kam. Trotzdem waren aber die Feuerwehren in Bereitschaftbzw. unterwegs, um einige Vorbereitungen und Vorkehrungen zu treffen.In Naarn und überhaupt entlang der Donau haben wir diesmal Glück gehabt, das kann aberbereits beim nächsten Hochwasser wieder anders sein.Mitte August waren es jetzt drei Jahre seit dem großen Hochwasser 2002. Die Feuerwehrenarbeiten immer noch an der Fertigstellung der Katastrophenpläne, und nach dem Hochwasserwurde eine Reihe von Maßnahmen zum Hochwasserschutz gefordert. Wer aber mit offenenAugen durch Naarn fährt wird feststellen, dass sich bisher in Naarn nichts verändert hat. Eswurden zwar praktisch alle Schäden repariert, Vorsorgemaßnahmen wurden aber noch immernicht getroffen. Bisher gab es nur Versprechungen seitens der Politik.Angesichts der letzten großen Katastrophen hoffen wir aber, dass nun bald Maßnahmen zumSchutz von Naarn und seiner Bevölkerung getroffen werden.HBI Günther BayrhoferPflichtbereichskommandantund Kommandant der FF NaarnSeite 1


ÜberschriftMaibaumsetzen mit FahrzeugsegnungAm Freitag den, 29. April 2005 trafen sich am Abend die Kameraden der FF Naarn samtFrauen bzw. Freundinnen, um den noch kahlen Maibaum zu schmücken. Das notwendigeReisig wurde am Dienstag zuvor von einer kleinen Truppe aus Mitgliedern der Einsatzgruppebesorgt.Vor allem die Frauen beweisen jedes Jahr beim binden der Kränze große Geschicklichkeit,und sind so maßgeblich für unserem schönen Maibaum verantwortlich. Die genaue Einteilungder verschiedenen Arbeiten und die Tatsache, dass sich viele Männer und Frauen unsererWehr für diesen Anlass Zeit nehmen, macht es jedes Jahr möglich, dass der Maibauminnerhalb relativ kurzer Zeit fertig geschmückt ist.So konnten die Kameraden auch heuer nach einigen Stunden den fertig geschmücktenMaibaum in die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses tragen, wo er, vor Wind und Wettergeschützt, bis zum Sonntagmorgen lagerte.Ein herzliches Dankeschön an all die fleißigen Hände, die unseren Maibaum auch heuerwieder wunderschön geschmückt haben und besonders an die Familie Strasser, die unsjedes Jahr das Reisig für den Maibaum zur Verfügung stellt!Damit waren jedoch die Vorbereitungen für unser fest noch lange nicht beendet. Da nicht nurdas traditionelle Maibaumsetzen sonder auch der damit verbundene Frühschoppen auf demProgramm stand, musste auch der Parkplatz vor dem Pfarrheim für diesem Anlass vorbereitetwerden. So wurde am Samstag das Festzelt aufgebaut, die Grillerei vorbereitet, Ausschank,Seidlbar sowie Kaffee- und Kuchenbar aufgebaut und die Biergarnituren für unsere Gästeaufgestellt.Am Sonntag, den 1. Mai 2005 begrüßtenKommandant Bayrhofer Günther und Kommandant-Stellvertreter Wahl Hermann ab 09:00 Uhr dieeintreffenden Kameraden der umliegendenFeuerwehren, die zur Florianimesse am Marktplatzund zur anschließenden Fahrzeugsegnung eingeladenwaren.In seiner Ansprache durfte KommandantBayrhofer viele Naarner, zahlreicheKameraden der umliegenden Feuerwehrenund eine Reihe von Ehrengästen wieLandeshauptmann-Stellvertreter ErichHaider, Landesrat Josef Stockinger,Bezirkskommandant Josef Lindner,Abschnittskommandant August Hadererund unseren Bürgermeister RupertWahlmüller begrüßen.Seite 2


ÜberschriftDank des herrlichen Wetters wurde deranschließende Frühschoppen ein voller Erfolg.Unsere Gäste wurden mit kalten Getränken,Bratwürstl und Grillhendl versorgt und verbrachtenso einen gemütlichen Vormittag am Marktplatz.Für die Unterhaltung der besonderen Art sorgte Wolfgangder „Disco Bauer“, mit seinen humoristischen Einlagen undSpielen. Musikalisch umrahmt wurde der Frühschoppen von der „Music Connection“. Auchunsere kleinen Besucher hatten viel Spaß und konnten sich im Dschungelland derMühlviertler Kinderspiele austoben.Um 12:00 Uhr folgte die offizielle Übergabe desKommandofahzeuges an unseren Kommandanten GüntherBayrhofer durch LHStv. Haider und LR Stockinger.Im Anschluss wurdedann mit Manneskraftder prächtige Maibaumaufgestellt.An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Naarner für ihr Kommen undnatürlich an alle Helfer, die am heurigen Maibaumsetzen beteiligt waren!!!Wir hoffen, Sie auch nächstes Jahr wieder bei Maibaumsetzen begrüßen zu können!Seite 3


ÜberschriftFerienspiele bei der FeuerwehrJedes Jahr beteiligt sich die FF Naarn an den NaarnerFerienspielen und bietet den Kindern unserer Gemeinde so dieMöglichkeit, einen Nachmittag bei der Feuerwehr zuverbringen und dabei auf spielerische Weise einen Einblick indie Aufgaben und Tätigkeiten unserer Feuerwehr zu gewinnen.Heuer folgten beinahe 70 Kinder unserer Einladung undverbrachten einen lustigen, aufregenden und teilweise sehrabenteuerlichen Tag bei unserer Feuerwehr.Hauptverantwortlicher für die Vorbereitung und den Ablaufdieses Tages war Helmut Ebner, der mit der Unterstützungeiniger Kameraden viel Zeit investierte, um diesen Nachmittagfür die Kinder so schön wie möglich zu gestalten.Wie jedes Jahr konnten die Kinder an verschieden Stationen ihre Geschicklichkeit, ihre Kraftund ihren Mut unter Beweis stellen.Station MotorzilleDiese Station war heuer eine sehr abenteuerlicheAngelegenheit für die Kinder, da ein hoher Wellengangauf der Donau, teilweise zusätzlich noch durchvorbeifahrende Schiffe verstärkt, keine ruhige Fahrt mitder Motorzille zuließ. Es kam vor, dass einige Kinder einwenig nass wurden was den Spaß an dieser Stationjedoch nicht beeinträchtigte.Station AbseilenDas Abseilen vom Dachboden des Feuerwehrhauses ist nichtjedermanns Sache und so mancher bevorzugt es, sich diese Stationvom festen Boden aus anzuschauen. Jedoch lassen sich immer mehrKinder den herrlichen Ausblick vom Feuerwehrhaus über dieFelder von Naarnnicht entgehen.Station KübelspritzeDer Umgang mit der Kübelspritze und demkleinen Strahlrohr benötigt einerseits vielKraft und Ausdauer, und andererseits eineruhige Hand viel Geschicklichkeit. Heuersollten die Kinder so viel Wasser wiemöglich in das Ziel spritzen was sich alsgar nicht so einfach herausstellte.Seite 4


ÜberschriftStation HindernislaufAuch bei dieser Station war das Ziel, Wasser von Anach B zu befördern. Allerdings nicht mittels einerKübelspritze oder eines Behälters, sondern mit einemSchwamm. Dabei mussten Hindernisse überwundenwerden, ohne dabei zu viel Wasser aus dem Schwammzu verlieren.Station HD-RohrDass es nicht so einfach ist, allein einHochdruckstrahlrohr unter Kontrolle zu halten,mussten die Kinder am eigenen Leib erfahren.Trotzdem macht das Hantieren mit dieserüberdimensionalen Spritzpistole immensen Spaß.Als am Abend alle Kinderdie Stationen durchlaufenhatten, war es natürlichZeit für eine Stärkung.Der Hunger war nachsoeinemanstrengenden Tagnatürlich groß, deshalb schmeckten die Frankfurter umsobesser.Seite 5


ÜberschriftVolksschüler im FeuerwehrhausDer Besuch bei der Feuerwehr ist einFixpunkt der 3. Klassen der VolksschuleNaarn, und so besuchten uns auch heuer am10. Juni 2 Schulklassen mit ihren Lehrern.Zuerst wurde die Geschichte unsererFeuerwehr genauer besprochen, und im Zugeeiner Führung durch das Feuerwehrhauserklärten die Kameraden Mosböck Franz undBuchmair Klaus den Kindern die Fahrzeugeund Ausrüstung, die unserer Feuerwehr zurVerfügung stehen.Natürlich sollten die Kinder bei diesem Ausflug auch etwas lernen, das im späteren Lebenund vor allem in Notsituationen nützlich sein kann.Deshalb übten die Kinder das Absetzten von Notrufen und das Verhalten im Brandfall bzw.den Umgang mit Feuer und das Vermeiden von Bränden.Ein kleiner Abschlusstest zeigte, dass die Kinder sehr interessiert bei der Sache waren und beidiesem Ausflug viel gelernt haben.Den krönenden Abschluss des Besuches bildete eine Fahrt im Feuerwehrauto zurück in dieSchule.Seite 6


Überschrift44. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb200517.-18. Juni 2005 in NaarnDer Landes-Wasserwehrleistungsbewerb findet 1 mal im Jahr statt. Bei diesem Bewerb messensich Feuermänner(frauen) aus ganz Oberösterreich im Zillenfahren. Das Ziel der Teilnehmersind die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber, die bei diesem Bewerb errungen werdenkönnen. Ähnlich der Formel 1 wechseln Austragungsort und somit die Bewerbsstrecke nachjedem Bewerb. Ein Gremium des OÖ Landesfeuerwehrverbandes bestimmt unter vielenBewerbern den Austragungsort und so wurde unserer Feuerwehr nach langen Bemühungen dieZusage für den 44. Wasserlandesbewerb 2005 erteilt.Wie alles begann…Vor ca. 8 Jahren fasste der damalige Kommandant Josef Lindner den Entschluss, sich mit derFeuerwehr für einen der nächsten Wasserlandesbewerbe zu bewerben. Nach einigenGesprächen mit dem Landesfeuerwehrverband und dem Katastrophenhilfsdienst erhielt dieFeuerwehr Naarn die Zusage.Um die Kameradschaft zwischen den örtlichen Feuerwehren Naarn, Au/Donau und Holzleitenzu fördern wurde beschlossen, den Landesbewerb gemeinsam zu bewältigen.Eine Voraussetzung für die Zusage und Realisierung des Landesbewerbes war dieDurchführung des Bezirksbewerbes 2004. Dies war die Feuertaufe für die Zusammenarbeitzwischen den Feuerwehren und wurde von Beobachtern des Landesfeuerwehrverbandes mit„römisch eins“ bewertet.VorbereitungenIm Herbst 2004 fanden die ersten Besprechungen mit den Nachbarfeuerwehren, Bezirks- undAbschnittskommandant, Landesfeuerwehrverband und Vertretern von Polizei, Rettung,Schifffahrtspolizei statt. Im Zuge dieser Sitzungen wurden auch die Aufgaben, die mit demLandesbewerb auf uns zukommen, unter den Feuerwehren aufgeteilt und es wurde dieStreckenführung festgelegt und der Havarieplatz am Yachthafen in Au als Lokalität für dieRahmenveranstaltung gewählt.Am Mittwoch den 15. Juni begannen die tatsächlichenAufbauarbeiten am Festgelände. Von den zahlreichen Helfern aller3 Feuerwehren wurde innerhalb von 2 Tagen das gesamte ArealSeite 7


Überschriftaufgebaut, außerdem wurden 2 Stege für Start und Ziel derBewerbsstrecken errichtet.Der Bewerb830 Zillenbesatzungen gaben ihr zillenfahrerisches Können zum Bestenund kämpften um die besten Platzierungen in ihrer Wertungsklasse oderum das Leistungsabzeichen in Bronze bzw. Silber.Unter der Aufsicht von Bewerbsleiter OBR Alois Wengler undBewerbsleiter-Stv. BR Günther Unterholzer überwachten über 80Bewerter zu Wasser und an Land die korrekte Durchführung, denn esmuss nicht nur die Strecke fehlerfrei durchfahren, sondern es müssenauch Knoten aus dem Wasserwehrbereich von den Teilnehmernbeherrscht werden.Nach dem Bürgermeisterempfang amSamstagnachmittag im Gasthaus Lettner, zu dem wirzahlreiche Ehrengäste begrüßen durften, unter anderemLandesfeuerwehrkommandant Johann Huber,Landesrat Dr. JosefStockinger, Vertretervon Polizei, RotemKreuz und Bundesheer sowie Bezirks- undAbschnittskommandanten aus ganz Oberösterreich, fand beistrahlendem Sonnenschein am Festgelände in Au dieSchlussveranstaltung und Siegerehrung des Landesbewerbes statt.Seite 8


ÜberschriftBesonders erfreulich ist, dass Kameraden aus demEinzugsgebiet von Naarn besonders stark in den vorderenRängen vertreten waren, wiezB. Zillenbesatzungen aus Au,Langenstein und Langacker.Die zur Schlussveranstaltungangetretenen Zillenbesatzungenmarschierten zu den Klängen der NaarnerMarktmusikkapelle vom Festgelände und beendeten somit den44. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb.Unter noch immer ungeklärten Umständen wurde die Abendveranstaltung zumWasserlandesleistungswettbewerb „Kongress05“ getauft. Auf jeden Fall wird dieser Name invielen Köpfen noch lange verankert sein.Die Girl-Showband „MIDNIGHT LADIES“ aus Bayernheizte den tanzwütigen Besuchern am Freitag ein und sorgtemit ihren kurzen Röcken für grandiose Stimmung.Ein absolutes Highlight des Abends war ein Feuerwerk, dasim Vorfeld von Naarner Feuerwehrmännernzusammengestellt wurde.An dieser Stelle ein Dankeschönan die Firma Ruspeckhofer für dieUnterstützung bei diesemherrlichen Feuerwerk!Am Samstag legten „KEEP COOL“ noch ein Schäufchen nachund brachten das Festzelt in gewohnter Manier zum kochen.Neben dem Festzelt hatten die Besucher am gesamtenWochenende die Möglichkeit,sich an den Attraktionen der Fa.Deisenhammer auszutoben.Seite 9


ÜberschriftEine Woche später waren alle Helfer die bei der Umsetzung des Landesbewerbes beteiligtwaren, im Gashof Lettner zu einem gemütlichen Abend eingeladen, als kleines Dankeschön fürdie unzähligen Stunden in denen sie zum Gelingen dieses Festwochenendes beitrugen.Im Zuge dieses Abends überreichte Kommandant GüntherBayrhofer den Kommandanten Erwin Lettner und Josef Sillipp einAndenken an den Landesbewerb und ein Dankeschön für dieausgezeichnete Zusammenarbeit der 3 Feuerwehren.Nach einem tollen Buffet wurden Fotos und kurze Videos desvergangnen Wochenendes auf einer Leinwand gezeigt, was fürausgelassene Stimmung sorgte.An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die 300 Helfer, die vom15. – 19. Juni für das Gelingen des Wasserlandeswettbewerb und desKongress05 gearbeitet haben. Außerdem Bedanken wir uns bei derGemeinde Naarn und bei allen Firmen und Vereinen, die uns unterstützthaben!!!Seite 10


ÜberschriftGroßputz bei der FF NaarnDer Terminplan der FF Naarn besteht nicht nur ausÜbungen, Einsätzen und Bewerben, 1 mal im Jahr wirddas Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge und Gerätschaftengereinigt und blitzblank geputzt. Eine Aufgabe, die beiden Feuerwehrmännern nicht so beliebt ist wie manvermuten möchte. Dennoch sind die Kameraden mitviel Eifer und Genauigkeit bei der Sache und sehendabei erst, welche Spuren die ständigen Übungen undEinsätze an unserem Feuerwehrhaus und denGerätschaften hinterlassen.Seite 11


ÜberschriftKatastropheneinsatz inPabneukirchenAm 30. Mai 2005 wütete in Ober- undNiederösterreich ein verheerendes Gewitter,welches auch im Bezirk Perg in vielenGebieten durch die enormen Niederschlägegroße Schäden anrichtete. Das Gebiet rund umdie Gemeinde Pabneukirchen war davon sehrstark betroffen. Der Sportplatz, derGemeindebauhof und die Kläranlage wurdenüberschwemmt, Straßen wurden unterspültoder durch Muren und umgestürzte Baumeunpassierbar gemacht. Viele Menschenmussten evakuiert werden, weil es in ihrenHäusern nicht mehr sicher für sie war.Darum alarmierte dasBezirksfeuerwehrkommando viele Feuerwehrenaus dem Abschnitt und Bezirk Perg, um bei denAufräumarbeiten zu helfen. Darum rückte die FFNaarn am 31. Mai 2005 um 07:00 Uhr Früh mit6 Mann, dem Tanklöschfahrzeug und demKommandofahrzeug nach Pabneukirchen aus, umzu helfen. Gegen 14:00 Uhr wurden die Männerabgelöst, sie waren jedoch trotzdem bis 21:00 Uhrim Einsatz.Aus- und WeiterbildungGeräteübungenEine Einsatzübung der etwas anderen Artabsolvierten die Männer der FF Naarn am 3 Juni2005. Ein Auto musste im Zuge dieser Übung ineinen Alteisencontainer geschafft werden, was imGrunde kein Problem für die Kameraden darstellenwürde, jedoch musste dabei eine Hürde überwundenwerden.Seite 12


ÜberschriftDas Auto, besser gesagt die Teile davon, mussten zuvor durch einen LKW Reifen gereichtwerden, was das Ganze erheblich erschwerte.In 2-stündiger, schweißtreibender Arbeit wurde dasAuto mit Bergegerät, Flex, Hammer und Brecheisendemontiert und dabei selbst der Motor zerlegt um dieTeile durch den Reifen zu bekommen.Dabei sammelten die Männer viel Erfahrung mit demBergegerät und bewiesen viel Geschick undEinfallsreichtum im Umgang mit diversenWerkzeugen, die unserer Wehr im Notfall zurVerfügung stehen, ohne dabei aufSicherheitsmaßnahmen zu vergessen.EinsatzübungDas Retten von verletzten Personen auseinem verunfallten PKW wirdregelmäßig geübt, da der Großteil derEinsätze zu denen die FF Naarngerufen wird, technische Einsätze nachVerkehrsunfällen sind. Am 1. Julistanden die Naarner Feuerwehrmännerjedoch vor einer nicht alltäglichenSituation. Ein Autounfall wurdesimuliert, bei dem das verunfallte Autodrohte in die Naarn zu stürzen, was dieRettung der verletzen Person natürlicherschwerte. Das Auto musste erst gesichert undvollständig an Land gezogen werden, bevor mitder Menschenrettung begonnen werden konnte.Außerdem wurde eine provisorische Ölsperreerrichtet um auslaufendes Motoröl (natürlichwurde kein echtes Öl verwendet, sondern einÖlteppich mit Sägespänen simuliert)aufzufangen.Seite 13


ÜberschriftAtemschutzUnser Atemschutztrupp hatte am 24. Mai 2005 dieMöglichkeit, in einem Brandcontainer der FF Ottnangeine Übung zu absolvieren. In einem Brandcontainerkönnen äußerst realistische Übungen abgehaltenwerden, da echte Brände gelegt werden, die vom AS-Trupp mit verschiedenen Löschmitteln bekämpftwerden müssen. Große Hitze, Rauch und die damitverbundene schlechte Sicht erschweren den Männerndas Arbeiten und machen die Übung körperlich äußerstanstrengend, jedoch istes eine optimaleVorbereitung für denErnstfall. Neben der praktischen Erfahrung haben die AS-Träger hier die Gelegenheit, die Wirkung der verschiedenenLöschversuche und vor allem die Reaktion des Feuers zubeobachten.Um das Einteilen der eigenen Kräfte und Reservenzu trainieren und die Kraft und Ausdauer derAtemschutzträger zu verbessern veranstaltete derAS-Trupp am 22. Juli 2005 eine Übung im Naarntal.Hierbei musste ein schwerer Traktorreifen zuerstbergauf gerollt werden, um ihn anschließend wiederkontrolliert bergab herunterrollen zu lassen.Absolvierte LehrgängeNeben den Übungen, die die Mitglieder der Einsatzgruppe zu Hause absolvieren, werdennatürlich auch Lehrgänge an der Landesfeuerschule in Linz bzw. auf Abschnitts- undBezirksebene besucht.Folgende Kameraden haben seit dem Erscheinen der letzten FF News solche Lehrgängebesucht:Bayrhofer GüntherWahl HermannLettner GüntherPeterseil ChristophSchickermüller ManuelPissenberger MartinLehrgang für vorbeugenden BrandschutzKommandantenlehrgangGruppenkommandanten-LehrgangFunklehrgangGruppenkommandanten-LehrgangWasserdienst-GrundausbildungSeite 14


ÜberschriftLeistungsabzeichenFolgende Kameraden erwarben Leistungsabzeichen auf Landesebene:Brunner ReinhardSchimpl ArnoldPissenberger MartinPayreder DieterMosböck FranzLindenhofer JosefPilz MatthiasTüchler ChristianNussbaummüller AndreasSchickermüller ManuelSchmidtberger GerhardLettner GüntherReiter MichaelWasserleistungsabzeichen in BronzeWasserleistungsabzeichen in BronzeWasserleistungsabzeichen in BronzeWasserleistungsabzeichen in BronzeWasserleistungsabzeichen in SilberFunkleistungsabzeichen in GoldWasserleistungsabzeichen in SilberWasserleistungsabzeichen in SilberFunkleistungsabzeichen in BronzeWasserleistungsabzeichen in SilberFeuerwehrleistungsabzeichen in BronzeFeuerwehrleistungsabzeichen in BronzeFeuerwehrleistungsabzeichen in SilberFeuerwehrleistungsabzeichen in SilberFunkleistungsabzeichen in BronzeFunkleistungsabzeichen in SilberKameradschaftspflegeBootsausfahrt2 Motorzillen und ein Sportboot machten sich am 23.Juli2005 um 08:30 Uhr vom Yachthafen in Au auf der Donaustromaufwärts auf den Weg. An Bord die Kameraden derFF Naarn, die sich auf der alljährlichen Bootsausfahrtbefanden.Nach der Schleusung durch das Kraftwerk Asten ging esplanmäßig weiter nach Linz, wo die Feuerwehrmänner amAnlegeplatz an der Donaulände beim Hauptplatz ihr Ziel erreicht hatten.Seite 15


ÜberschriftAnschließend standen ein Aufenthalt am Linzer Pflasterspektakel sowieeine kleine Jause und die Besichtigung des Linzer Hafens amProgramm.Um 16:15 Uhr legten die Bootewieder am Hafen in Au/Donauan. Die Kameraden ließen denTag schließlich im GasthausPühringer noch gemütlichausklingen.Donau-Trip nach HainburgSechs Kameraden der FF Naarn stachen amFreitag, den 15. Juli 2005 mit 2 Holzzillen aufder Donau stromabwärts in See. Ihr Ziel war esdie Donau von Au bis nach Hainburg, an derungarischen Grenze, ohne motorischeUnterstützung zu durchrudern.Also packten Buchmair Klaus, Derntl Gerald,Schimpl Arnold, Brunner Reinhard, TüchlerChristian und Pilz Matthias (unten v.l.n.r.) nachkurzen Vorbereitungen um 7:00 Uhr Früh dasnotwendigste in die beiden Zillen und legten beidichtem Nebel in Au ab.Kurz bevor sie das Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen erreichten löste sich der Nebel auf unddie Fahrt ging nach der Schleusung bei herrlichem Sonnenschein weiter. Gegen 16:00 Uhrpassierten sie das Kraftwerk Ybbs–Persenbeug und setzten die Fahrt Richtung Melk fort. Amspäten Abend trafen die 6 Abenteurer in Marbach auf ein unerwartetes Hindernis. Der JetskiDonau-Alpen-Adria Cup machte zu dem Zeitpunkt Station in Marbach. Die beiden Zillensorgten für großes Aufsehen als sie gemütlich an der Boxengasse vorbeiruderten.Neben dem Jetskirennen fand an diesem Wochenende zufällig auch das Musikfest in Marbachstatt, weshalb die Kameraden beschlossen hier ein Nachtlager zu errichten. Nachdem andiesem Tag die ersten 55 von 220 Stromkilometern bewältigt waren, machten sich die Männernach einer erholsamen Nacht am frühen Morgen wieder auf den Weg.Nachdem sich Pilz Matthias eine Zerrung im Sprunggelenk zuzog setzten die anderenSeite 16


Überschrift5 Kameraden die Fahrt fort und durchquerten nach der Schleusung durch das Kraftwerk Melkdie Wachau, wo ein Boxenstop eingelegt wurde um neue Energie für die weitere Strecke zugewinnen.Nachdem die Zillen Krems passierten wurde Ausschaunach einem geeigneten Zeltplatz gehalten. DerSamstagabend wurde schließlich gemütlich amLagerfeuer verbracht. Am Sonntag brachen dieKameraden bereits sehr früh auf, da sie ihr Weg andiesem Tag durch das Tullnerfeld und über Greifensteinbis nach Wien führte.Bereits am Nachmittag wurde dieses Tagesziel erreicht als die Kameraden dasEinlaufbauwerk des Donaukanals unserer Bundeshauptstadt erreichten. Bis zum Abend lagauch das Kraftwerk Freudenau hinter ihnen. Die Suche nach einem Nachtlager gestaltete sichjedoch nicht so einfach wie sich die Männer das vorstellten. Die dortigen Auwälder waren,durch das Hochwasser das sich Anfang Juli auch in Naarn bemerkbar machte, völligverschlammt.Nach einer ungemütlichen Nacht im Freien entschädigten die wunderschönen Landschaftender Auwälder im Nationalpart Donauauen für die Strapazen der letzten Tage.Nach einem Fischschmaus im Restaurant desNationalparks erreichten die Männer ihr Ziel undlegten am Steg der FF Hainburg an. Anschließendbezogen die Kameraden Zimmer imBahnhofgasthaus in Hainburg und hatten Zeit sich zurekultivieren. Der Abend wurde in einem Gastgartenmit Donaublick verbracht wo man diesen Donau-Trip gemütlich ausklingen lies.Am Dienstag wurden die Zillen schließlich auf einen LKW verladen und zurück nach Naarntransportiert und auch die Männer traten die Heimreise per Bahn an.GeburtstageEin Feuerwehrmann wird nicht älter sondern besser!Deshalb freut es uns, einigen Kameraden zu einem runden Geburtstag gratulieren zu dürfen:Andreas Brunner (06. Mai 1975) zum 30erHermann Wahl (10.07.1975) zum 30erAndreas Bayrhofer (29.08.1975) zum 30erSeite 17


ÜberschriftEin Hoch den BrautpaarenFeuerwehrmänner sind für ihren Mut und ihre Abenteuerlust bekannt, eine Tatsache diegleich 3 Kameraden der FF Naarn im heurigen Sommer bewiesen, indem sie den Schritt vorden Altar wagten.Am 4. Juni gaben sich Christian und Karin Tüchler inder Stiftskirche Waldhausen das Jawort.kChristoph und Birgit Egger gingen am 14. August inNaarn den heiligen Bund der Ehe ein.Und auch Andreas und Sonja Kastner tauschten am 27.August die Ringe in der Pfarrkirche Naarn.Wir gratulieren den Brautpaaren herzlich und wünsch alles Gutefür die gemeinsame Zukunft!!!IMPRESSUM:FF NAARN NewsInformationsblatt für Mitglieder und Gönner der FF NaarnText & Gestaltung:Pilz MatthiasHerausgeber und für den Inhalt verantwortlich:Freiwillige Feuerwehr Naarn,A-4331 NaarnSeite 18


An einen HaushaltPostgebühr bar bezahltSonntag, 24. August 2005im Feuerwehrhaus NaarnFrühschoppenab 10:30 UhrVorführung des neuen Hubsteigersdes Bezirkes Perg mit anschließenderBesichtigungsmöglichkeitHüpfburgder MÜKIS für unsere kleinen GästeAuf Ihr Kommen freut sichdie FF Naarn!!!

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