Das Hospital zum heiligen Geist - Stiftung Hospital zum Heiligen Geist

hospital.zum.heiligen.geist.de

Das Hospital zum heiligen Geist - Stiftung Hospital zum Heiligen Geist

Das Hospital zum heiligen Geist

in Frankfurt am Main


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Postanschrift:

Hospital zum heiligen Geist GmbH

Lange Straße 4 – 6

D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: Zentrale (069) 2196 – 0

Fax: Zentrale (069) 2196 – 2261

info@hospital-zum-heiligen-geist.de

www.hospital-zum-heiligen-geist.de

Inhalt

Grußwort

Historische Bedeutung

Fachabteilungen und Institute

Medizinische Klinik

Chirurgische Klinik

Sektion Gefäß- und Endosvascularchirurgie

Gynäkologie und Geburtshilfe

Psychosomatische Klinik

Radiologisches Zentralinstitut

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin

und Schmerztherapie

Wissenswertes von A–Z

Funktionsneubau/Tiefgarage

Telefonverzeichnis

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Dr. med. Gerd Neidhart

Ärztlicher Direktor

Dagmar Lavi

Pflegedirektorin

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

wir begrüßen Sie sehr herzlich im Hospital zum heiligen Geist.

Ein Krankenhausaufenthalt kommt eigentlich nie gelegen, schon allein, da Sie für

einige Zeit Ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen. Damit Sie sich mit unserem

Krankenhaus vertraut machen können, überreichen wir Ihnen diese Broschüre,

die Ihnen helfen soll, sich bei uns zurechtzufinden und wohl zu fühlen. Wir

verstehen Ihren Wunsch, möglichst bald wieder nach Hause zu kommen. Deshalb

setzen Sie bitte Ihr Vertrauen in unsere Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenschwestern

und Krankenpfleger, denn die Wiederherstellung Ihrer Gesundheit ist das,

was wir hier gemeinsam für Sie erreichen möchten.

Selbstverständlich sind wir offen für Ihre Fragen, Wünsche und Erwartungen und

werden Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht werden.

Sollten Sie trotz unserer Bemühungen, Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich

zu gestalten, aus irgendeinem Grund mit den Leistungen unseres Hauses nicht

zufrieden sein, bitten wir Sie um Mitteilung. Wenden Sie sich in medizinischen

Angelegenheiten an den Ärztlichen Direktor, in pflegerischer Hinsicht an die Pflegedirektorin

und bei allgemeinen Problemen an den Kaufmännischen Leiter des

Krankenhauses.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Klinik – vor allem

aber eine baldige Genesung.

Ihr Direktorium des Hospitals zum heiligen Geist

Carsten Müller

Kaufmännischer Leiter

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Historische Bedeutung

Die historische Bedeutung der milden Stiftungen und des Pflegamtes für die Stadt

Frankfurt am Main

Als öffentliche Stiftung ist das Hospital zum heiligen Geist das älteste seiner

Art in Frankfurt am Main. Seit fast 800 Jahren repräsentiert es einen Teil der Geschichte

dieser Stadt. Die Frage nach dem Prozess der Hospitalgründungen in

Frankfurt am Main führt hinein in die Welt des hohen Mittelalters, in eine Zeit tiefgreifenden

geistigen, politischen und sozialen Wandels. Die Gründung des Hospitals

zum Heiligen Geist geht bis in die ersten Jahre des 13. Jahrhunderts zurück. Die

erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1267.

Ein Hospital braucht laufende Einnahmen, um seinen Zielen gerecht zu werden. So

wurden aus den ihm zugewandten Stiftungen, Kollekten und Spenden Kapitalvermögen

gebildet. Spenden finanzieller Art ließen sich leichter erbringen als irgendeine

Art aktiver Mitarbeit bei der Versorgung von Bedürftigen. Entsprechend wurde von

den auf ihr Seelenheil bedachten Bürgern gespendet und geholfen, darunter großzügige

Stiftungen wie die des Heinrich Crig von Speyer, der ein ganzes Haus zur

Beherbergung der Fremden, Pilger und Mittellosen stiftete.

Die Krankenheilung an sich war zunächst nicht von entscheidender Bedeutung für

den Betrieb des Hospitals. Im Mittelalter wurden nur Hilfsbedürftige und Mittellose

versorgt. Sie galten als Lieblinge des Herrn und als solche wurden sie gepflegt. Deshalb

bürgerte sich auch immer mehr ein, dass die Spitalinsassen eine

Brüderschaft bildeten und den Rest ihres Lebens dort verbrachten.

Daraus entwickelte sich dann eine Einrichtung, die dem Wesen eines mittelalterlichen

Krankenhauses völlig fremd war: die Aufnahme von Personen, die weder hilfsbedürftig

noch mittellos waren, sich jedoch nicht mehr selbst versorgen konnten

oder wollten, wohl aber genügend Mittel besaßen, um ihren Lebensunterhalt

zu bestreiten. 1349 wurden innerhalb von 192 Tagen über 2000 Menschen in Frankfurt

vom Schwarzen Tod dahingerafft, das dürften ein Viertel, wenn nicht gar ein

Drittel der Einwohner gewesen sein. Die Pest wütete in jener Zeit in ganz Europa als

spätes Erbe der Kreuzzüge und hatte unter den Überlebenden eine Massenhysterie

zunächst der Buße und dann der Suche nach einem Sündenbock zur Folge. Es

kam auch in Frankfurt zu einem Pogrom, das offenbar kein Bewohner des niedergebrannten

Judenquartiers überlebte. In der Pestzeit 1634 und 1635 bestand das

Hospital seine bis dahin größte Probe.

Schon damals besaß das Haus am Main immerhin 60 Betten, aber 700 Kranke mussten

ständig gepflegt werden. Zum Teil lagen sie in Kirchen und Privathäusern.

1635 starben allein im Hospital 7000 Bürger an der Seuche. Das war damals der

vierte Teil der Einwohner und die Stiftung brach danach finanziell vollkommen zusammen.

Belege von 1642 berichten jedoch, dass die Einnahmen aus Pacht und

Verkäufen von Grundstücken bereits nach sieben Jahren wieder so gewachsen waren,

dass man neue Betten und Bettwäsche einkaufen konnte.

Noch heute gilt die alte Satzung, nach der das Hospital mit allen seinen Stiftungseinrichtungen

vom „Pflegamt“, dem Beschluss- und obersten Verwaltungsorgan der

Stiftung, verwaltet wird. Die dazugehörigen ehrenamtlich tätigen „Pfleger“ werden

vom Rat der Stadt nach altem Brauch aus unterschiedlichen Berufsgruppen bestellt.

Der Rat überwachte seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Hospital nicht

nur durch die Pfleger, sondern regelte nun auch die Aufnahme und Behandlung im

Hospital mit Vorschriften und Verboten. Vor allem sollten nur Kranke und Versehrte,

womit die sonst als „Sieche“ – Langzeitkranke nach heutigem Sprachgebrauch –

Bezeichneten gemeint waren, im Spital Aufnahme finden. Außerdem wurde die Tätigkeit

des städtischen Wundarztes – in Frankfurt stand seit 1381 ein „Stedearzt“ im

Dienst der Stadt – genau abgegrenzt. Er durfte (und musste) bestimmte, in die Spitalpflege

aufgenommene Kranke pflegen. Ausdrücklich davon ausgenommen waren

z.B. städtische Diener, die sich ihre Wunden oder Beschwerden nicht in Ausübung

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ihres Dienstes zugezogen hatten. Auf jeden Fall wollte der Rat verhindern, dass man

einen Hilfsbedürftigen einfach vor den Spitaltoren ablud. Das kam trotzdem bis in

die Neuzeit immer wieder vor und führte zu entsprechenden Ärgernissen.

Zwar waren in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Frankfurt, einer Stadt mit

unter 10.000 Einwohnern, die Verhältnisse noch so überschaubar, dass nicht alles

und jedes geregelt werden musste. Aber allmählich fanden zweimal je drei Messewochen

statt, zu denen mehrere hundert Geschäftsreisende mit dem entsprechenden

Personal kamen. Die Stadt hatte also regelmäßig 1.000 bis 2.000 Fremde

zu Gast. Obendrein fanden sich bei Reichstagen und Königswahlen sowie bei politischen

Zusammenkünften aller Art große Scharen von Menschen ein, gebetene wie

ungebetene – Dirnen, Gaukler, Fahrende und Bettler.

Bis zum 16. Jahrhundert konnte sich der wohlhabende Bürger im Hospital gesund

pflegen lassen, und mancher vermachte dem Hospital zum Dank dafür ein größeres

Vermögen. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass das heute noch existierende

„Bürgerhospital“ im 18. Jahrhundert gegründet wurde, um dem seltsamen

Notstand abzuhelfen, dass Mägde, Knechte, Gesellen und Fremde aufgenommen

wurden, kranke Frankfurter Bürger jedoch zu Hause gepflegt werden mussten.

Bis zum Jahr 1839 stand das mittelalterliche Krankenhaus am Main, dann wurde es

abgerissen. Der Grundstein der neuen Krankenanstalt an der Lange Straße wurde

bereits 1835 gelegt. Seinerzeit zählte sie zu den modernsten in Deutschland.

Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde das Hospital in alter Lage in der Lange

Straße wieder aufgebaut. Die Stiftung Hospital zum heiligen Geist wurde als selbstständige

Institution des öffentlichen Rechts in Frankfurt am Main bestätigt. Der Betrieb

konnte 1950 erstmals wieder aufgenommen werden.

Aus der zentralen Lage des Hospitals zum heiligen Geist in der Lange Straße ergibt

sich die heutige Aufgabenstellung für die Versorgung Frankfurter Patienten.

Das Haus verfügt über insgesamt 306 Betten mit den Fachabteilungen für Innere

Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und einem Zentralinstitut

für Radiologie. Die aktuelle und zukünftige Entwicklung ist zunehmend durch

die Bemühungen um eine ganzheitliche Medizin geprägt, die Körper, Seele und Geist

gleichermaßen berücksichtigt. Dazu gehört auch die im Oktober 1996 gegründete

Psychosomatische Klinik.

Das Haus stellt heute einen Ort dar, an dem die Ärztinnen und Ärzte, die Pflegerinnen

und Pfleger besonders intensiv die physischen und psychischen Leiden der

Menschen erleben, die sich häufig in allen Bereichen ergeben.

Mitten in der Großstadt gelegen, hat das Krankenhaus die Aufgabe, die Patienten

eines solchen Gemeinwesens nicht nur mit ihren körperlichen, sondern auch psychischen

und sozialen Nöten aufzufangen und zu versorgen. Dieses moderne Selbstverständnis

eines Großstadtkrankenhauses hat in der Geschichte der mildtätigen

Stiftungen und des Pflegamtes seine tiefer gehenden Wurzeln.

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Fachabteilungen und Institute

Medizinische Klinik

Die Klinik ist in drei Behandlungsschwerpunkte gegliedert:

1. Notfallambulanz/Notfallstation

2. Kardiologie und Intensivstation

3. Gastroenterologie

Diesen Schwerpunkten ist jeweils ein speziell qualifizierter Oberarzt zugeordnet.

Notfallambulanz und Notfallstation

Oberarzt Dr. med. Rüdiger Beyer

In diesem Schwerpunkt werden akute lebensbedrohliche Erkrankungen aus dem

Gesamtgebiet der Inneren Medizin behandelt. Hierzu gehören:

• Hypertensiver Notfall

• Herzrhythmusstörungen

• Herzinfarkt

• Herzinsuffizienz

• Akutes Cor pulmonale

• Lungenembolie

• Schwere bronchopulmonale Erkrankungen

• Vergiftungen

• Akutes Nierenversagen

• Akute gastrointestinale Blutungen

• Stoffwechselentgleisungen

• Sepsis und Sepsissyndrom

• Akute Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes

• Akutes Abdomen

• Schock / Multiorganversagen

• Bewusstloser Patient noch zu klärender Ätiologie

Die Medizinische Klinik verfügt über 102 Betten. In der Klinik werden vorwiegend

Patienten mit akuten Erkrankungen des Herz-/Kreislaufsystems sowie des Verdauungstraktes

behandelt. Die Klinik wird geleitet von einem Chefarzt, der das Gesamt-

Chefarzt:

Professor Dr. med.

Rainer Duchmann

Telefon: +49 – (0)69 2196–2420

Fax: +49 – (0)69 2196–2469

E-Mail:

duchmann.rainer@hohg.de

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Kontakt

Professor Dr. med.

Rainer Duchmann

Telefon: +49 – (0)69 2196–2420

Fax: +49 – (0)69 2196–2469

E-Mail:

duchmann.rainer@hohg.de

Privatsprechstunde:

Bei Bedarf nach Vereinbarung im

Sekretariat, Frau Blanche Nicolai

Telefon: +49 – (0)69 2196–2421

Fax: +49 – (0)69 2196–2469

E-Mail: nicolai.blanche@hohg.de

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gebiet der Inneren Medizin vertritt und über die Zusatzbezeichnung „Gastroenterologe“

verfügt.

Behandlungsschwerpunkte Kardiologie und Intensivmedizin

Oberarzt Dr. med. Alex Gehring, Zusatzbezeichnung Kardiologe

In diesem Bereich werden Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs und der Lunge

behandelt. Hierzu gehören:

• Akuter Herzinfarkt

• Herzrhythmusstörungen

• Koronare Herzkrankheit

• Akutes Links-Rechtsherzversagen

• Schockzustände unterschiedlicher Art

• Maschinelle Beatmung bei akutem Lungenversagen

• Akute Hämoperfusion bei Nierenversagen oder Intoxikation

• Akute Blutgerinnungsstörungen

Behandlungsschwerpunkt Gastroenterologie

Oberarzt Mohammad O. Amani

In diesem Schwerpunkt werden Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes, der Leber,

der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse behandelt. Hierzu gehören folgende

Krankheitsbilder:

• Leberzirrhose und portale Hypertension

• Stoffwechselstörungen und Speicherkrankheiten der Leber

• Erkrankungen der Speiseröhre

• Akute und chronische Cholezystitis

• Infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen und Cholangitis

• Ulkuserkrankungen des Magens und Zwölffingerdarmes

• Cholelithiasis, Choledocholithiasis

• Akute und chronische Pankreatitis

• Erkrankungen des operierten Magens

• Akute gastrointestinale Blutungen

• Chronisch entzündliche Tumorerkrankungen des Gastrointestinaltraktes

einschließlich der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse

• Akute und chronische Hepatitis

Besondere Therapieformen und Angebote

Behandlungsschwerpunkt Notfallambulanz/Notfallstation:

21 Betten mit Monitorüberwachung

inklusive 5 Betten mit Beatmungsmöglichkeit

• Hämoperfusion bei Intoxikation und akutem Nierenversagen

• Komplettes Spektrum der Intensivtherapie mit parenteraler Ernährung oder

Sondenernährung

• Temporäre Schrittmacherbehandlung

• Kardioversion und Defibrillation

Behandlungsspektrum Kardiologie und Intensivmedizin

• Akut PTCA und Fibrinolyse bei Herzinfarkt (24-h-Bereitschaft)

• Fibrinolyse bei akuter Lungenembolie

• Dilatation der Koronararterien (inklusive Stent)

• Kardioversion und Overdrive

• Temporärer transvenöser Schrittmacher

• Hämoperfusion bei akutem Nierenversagen oder Intoxikation

• Respiratortherapie bei akutem Lungenversagen

Behandlungsspektrum Gastroenterologie

• Akute Blutstillungsverfahren im gesamten Gastrointestinaltrakt mit Injektions-

technik, Sklerosierungsverfahren, Haemoclips und Gummibandligatur

• Therapie von Kardia- und Fundusvarizen mit Zyanoacrylatkleber

• Elektive Ligaturtherapie von Ösophagusvarizen

• Polypektomie

• Endoskopische Fremdkörperextraktion

• Endoskopische Lithotripsie und Extraktion von Gallengangssteinen

• Endoskopische Implantation von Gallengangsendoprothesen

• Anlage PEG-Sonde zur Ernährung

Anzahl Betten/Stationen

102 Betten, 5 Stationen

• 2 allgemeine Stationen

• 1 Kardiologische Station und Intensivstation (jeweils 5 Monitorplätze)

• 1 Notfallstation (21 Monitorplätze)

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Chefarzt:

Priv.-Doz. Dr. med.

Karim A. Gawad

Telefon: +49 – (0)69 2196–2430

Fax: +49 – (0)69 2196–2506

E-Mail: gawad.karim@hohg.de

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Chirurgische Klinik

Die Chirurgische Klinik vertritt seit jeher ein breites Spektrum chirurgischer Erkrankungen

aus den Bereichen der Allgemeinen Chirurgie, der Viszeral- und Thoraxchirurgie

sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie. Dabei werden die jeweiligen Schwerpunkte

von Spezialisten innerhalb der Klinik wahrgenommen. Besonderer Wert wird

auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderern Kliniken im Hause gelegt. Zu nennen

sind hier die Anästhesie im Bereich der Intensivmedizin und Schmerzbehandlung

und natürlich der Narkose und perioperativen Behandlung, die Gynäkologie bei

Erkrankungen des Beckenbodens und bei bestimmten Krebserkrankungen sowie die

Innere Medizin, mit der es eine breite Zusammenarbeit und Überschneidungen im

Bereich der Gastroenterologie und Onkologie gibt. So kann für jeden Patienten ein

individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt und umgesetzt werden.

Behandlungsschwerpunkte

Allgemein- und Viszeralchirurgie

• Behandlung des akuten Abdomen

• Minimal Invasive Chirurgie inkl. SILS (single incision – nur 1 Schnitt)

Gallenblase

Appendix

Kolon (Sigmadivertikulitis)

Leistenbruch – TEP-Technik

Bauchwandbruch (Nabel-, Narbenbruch) – modifizierte IPOM Technik

Zwerchfellbruch

Refluxkrankheit (Sodbrennen) – Toupét Technik

• Onkologische Chirurgie (bei Krebserkrankung z.B. Dickdarmkrebs)

• Kolo-Proktologie (Dick- u. Enddarmerkrankungen)

Abszesse

Fisteln

Hämorrhoiden

Prolaps

Beckenbodeninsuffizienz

• Chirurgische Gastroenterologie

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis Ulzerosa)

Divertikelkrankheiten

Sonstige entzündliche Veränderungen

Funktionelle Störungen

• Schilddrüse und Nebenschilddrüse

• Bruchoperationen

Leistenbruch – Technik nach Shouldice und Lichtenstein (auch Lokal-

anästhesie)

Nabel- und Narbenbruch – mit und ohne Netz

• Endoskopie – Magen- und Darmspiegelung

• Port-Katheter Implantation

• Schrittmacher Implantation

Orthopädie und Unfallchirurgie

• Endoprothetik (Gelenkersatz)

- Hüfte –

Primärersatz: minimal invasiv, schenkelerhaltend = knochensparend,

zementfrei

Prothesenwechsel

- Knie –

Teilersatz „Schlitten“

Oberflächeersatz

„Total“-Prothese

• Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

Knie

Schulter

Sprunggelenk

• Versorgung aller Frakturen der Extremitäten (außer Wirbelsäule und Becken) mit

modernsten Osteosyntheseverfahren(nach AO – Arbeitsgemeinschaft für

Osteosynthesefragen)

• Handchirurgie

• Kyphoplastie

• Arbeitsunfälle – BG-Ambulanz, Durchgangsarzt-Verfahren

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Kontakt

Priv.-Doz. Dr. med.

Karim A. Gawad

E-Mail: gawad.karim@hohg.de

Telefon: +49 – (0)69 2196–2430

Fax: +49 – (0)69 2196–2506

Privatsprechstunde:

Montag und Mittwoch ab 14:00

Uhr bzw. nach Absprache mit

dem Sekretariat, Frau Martina

Radke-Schmitz

Telefon: +49 – (0)69 2196–2130

Fax: +49 – (0)69 2196–2506

E-Mail:

radke.schmitz.martina@hohg.de

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Stationen:

Station I. Ost Tel: +49 (0)69 2196–2409, Stationsleitung Frau Ilknur Naimi

Station I. Nord Tel: +49 (0)69 2196–2600, Stationsleitung Frau Annemarie

Kondziella

Station III. Ost Tel: +49 (0)69 2196–2412, Stationsleitung Frau Ute Janse

Zentrale Aufnahmen und Ambulanzen (ZAA)

Ambulante Chirurgie, Unfall- und D-Arztambulanz, Arbeitsunfälle

Tel: +49 (069) 2196–2929, 24 Stunden

BG-Sprechstunde

Täglich von 10:00-12:00 Uhr, Arbeitsunfälle 24 Stunden

Spezialsprechstunden (nach vorheriger Terminvereinbarung):

Endoprothetik (OA Georg Domsel): Dienstag und Donnerstag ab 14:00 Uhr

Tel.: +49 (0)69 2196-2430

Minimal-Invasive Gelenkchirurgie (OA Volker Hormel): Mittwoch ab 14:00 Uhr

Tel: +49 (0)69 2196-2268

Coloproktologie (OA Ralf Kämpfer): Donnerstag 12:00 bis 14:00 Uhr

Tel: +49 (0)69 2196-2268

Endokrinologie (OÄ Dr. Mahtab Doroudi): Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr

Tel: +49 (0)69 2196-2268

Handsprechstunde (OA Dr. Th. Forer): Freitag 11:00 bis 12:00 Uhr

Wirbelsäulensprechstunde (OA Dr. Th. Forer): Freitag 12:00 bis 14:00 Uhr

Tel: +49 (0)69 2196-2268

Privatsprechstunde (PD Dr. Karim Gawad):

Viszeralchirurgie / Onkologie / Sarkome: Montag und Mittwoch 14:00 Uhr, bzw.

nach Absprache

Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Die Gefäßchirurgie wird als selbständige Sektion innerhalb der Chirurgischen Klinik

in Kooperation mit dem Schwerpunkt Gefäß- und Endovaskularchirurgie des Klinikums

der Goethe-Universität betrieben und steht unter gemeinsamer Leitung von

Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen. Die Sektion arbeitet wie in der Uniklinik

interdisziplinär mit Innerer Medizin, Chirurgie und Radiologie zusammen.

Behandlungsschwerpunkte

Schonende Operationsverfahren für alle arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßkrankheiten

mittels offener, endovaskulärer und endoskopischer Techniken.

Leistungsspektrum

• Eingriffe an den hirnversorgenden Arterien, Schlüsselbein- und Armarterien,

• der Körperschlagader im Brustkorb und Bauch sowie an Organ-

arterien,

• den Beingefäßen bis zum Fuß,

• bei chronisch venöser Insuffizienz,

• minimalinvasive Varizenchirurgie auch unter kosmetischen Gesichtspunkten

• Beseitigung von Gefäßverschlüssen und Einengungen sowie Gefäßersatz bei

Aneurysmen

• Behandlung chronischer nicht heilender Wunden mittels standardisiertem

stadiengerechtem Wundmanagement

• Lymphgefäßchirurgie

• Beratung zur Minderung des Arterioskleroserisikos hinsichtlich Schlaganfall,

Herzinfarkt und Beinverlust

• Nicht-invasive Untersuchungsmethoden mittels Ultraschall, Blutflussmessungen

mit farbcodierter Duplexsonographie, Laufbandergometertest, Venenplethysmo-

graphie

• Bildgebende Gefäßdarstellungen durch hauseigene Radiologie (Angiographie,

Phlebographie, CT) oder in der Uniklinik (Magnetresonanztomographie)

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Besondere Verfahren

• Amputationsvermeidende Behandlung des vaskulären diabetischen

Fußsyndroms

• Laserchirurgie

• Minimalinvasive endoskopische Verfahren

• Behandlung angeborener Gefäßmissbildungen

• Dialyseshuntchirurgie

• Biologische Rekonstruktionsverfahren

Ambulante Sprechstunde

Nach telefonischer Vereinbarung: Dienstag 14 – 16 Uhr

Gefäß- und Endovascularchirurgie

Prof. Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen

Dr. med. Jens Hahner

E-Mail: hahner.jens@hohg.de

Telefon: 2211 und Fax: 2561

Sprechstunde: nach Terminvereinbarung im Sekretariat,

Frau Martina Radke-Schmitz

Telefon: (069) 2196 -2130 oder (069) 6301 -5349

E-Mail: radke.schmitz.martina@hohg.de

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Frauenklinik besteht aus den Abteilungen

Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Im Jahr kommen im Hospital zum heiligen

Geist rund 1.000 Kinder zur Welt. Davon werden rund 80% spontan geboren, die

übrigen 20% werden durch Kaiserschnitt (18%) bzw. vaginal-operativ (Saugglocke,

Zangenentbindung, Beckenendlageentwicklung) entbunden.

Die Geburt wird von erfahrenen Hebammen geleitet, die immer von ärztlichem Personal

unterstützt werden. Die werdenden Mütter haben die Möglichkeit, ihre Geburtsposition

(einschließlich Wannengeburt) zu wählen. Dafür bieten wir vier Geburtsräume

mit Geburtswanne, Geburtshocker, Rundbett und ein Familienzimmer

mit Wasserbett an.

Unsere Hebammen bieten auf Wunsch eine ergänzende Wochenbettbetreuung, besonders

nach der ambulanten Entbindung, an.

Alle Räume sind hell und freundlich gestaltet und mit einer Musikanlage ausgestattet.

Zur Überwachung stehen CTG-Geräte mit integrierter Telemetrie zur Verfügung.

Entspannung kann zusätzlich durch Hal-teseile und Sitzbälle sowie Aromatherapie

erreicht werden. Zur Schmerztherapie setzen wir auf Wunsch oder bei Bedarf Bachblüten,

Akupunktur, Analgesie und Periduralanästhesie ein. Die Pudendusanästhesie

(Betäubung des Becken-bodens) ergänzt diese Behandlungen.

Erforderliche Kaiserschnitte werden vorwiegend nach der „sanften Methode“ (modifiziert

nach Misgav-Ladach) in Spinal-, Periduralanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt.

Informationsveranstaltungen mit Kreißsaalbesichtigung für werdende Eltern finden

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat statt.

Informationen zu Geburtsvorbereitungskursen und Schwangerenberatungs-Sprechstunden

erhalten Sie im Kreißsaal im Funktionsneubau (2. OG), Telefon (069) 2196–

2778.

Chefarzt:

Dr. med. Egon Lieb

Telefon: +49 – (0)69 2196–2242

Fax: +49 – (0)69 2196–2227

E-Mail: lieb.egon@hohg.de

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Frauenheilkunde

Geburtshilfe

Auf der geburtshilflichen Station hat jedes Zimmer Dusche und WC, ferner gibt es

ein Kinderzimmer mit Stillecke und Wickeleinheiten. Die Möglichkeit der Rückbildungsgymnastik

sowie geburtsbegleitende Schwangerschaftsvorbereitung, Babymassage

und Stillberatung sind selbstverständlich im Angebot enthalten.

Auf Wunsch ist 24 Stunden „Rooming in“ möglich.

Ein Kinderarzt kommt täglich ins Kinderzimmer und bespricht eventuell notwendige

Behandlungen mit den Eltern. Sollte eine Verlegung in eine Kinderklinik notwendig

werden (ca. 2–3% aller Geburten), so ist die nächstgelegene Kinderklinik, das Clementine

Kinderkrankenhaus, fünf Minuten entfernt.

Von unseren Hebammen werden Geburtsvorbereitungskurse und Schwangerenberatungs-Sprechstunden

angeboten.

Operative Gynäkologie

Auf der gynäkologischen/operativen Station haben alle Zimmer Dusche und WC.

Die Behandlungsform wird für jede Frau individuell gewählt und vom Chefarzt oder

Oberarzt mit der Patientin nach vorheriger Untersuchung besprochen.

Schwerpunkte sind

• die operative und chemotherapeutische Behandlung von Brustkrebserkran-

kungen, wobei brusterhaltendes Vorgehen, in ca. 75% der Fälle möglich, und

Wächterlymphknoten-Entfernung der Vorzug gegeben wird. Selbstverständlich

sind plastische Brustvergrößerung, -verkleinerung, -wiederaufbau mit Brustwar-

zen- und Warzenhof-Rekonstruktion möglich

• die operative Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen der Genitalorgane

• die Operationen des weiblichen Beckenbodens bei Senkungsbeschwerden und

Harninkontinenz (inkl. TVT-Band, Netz-Implantate). Therapieentscheidung mit

spezieller Ultraschalldiagnostik und Einsatz eines eigenen urodynamischen

Messplatzes in Spezialsprechstunden

• endoskopische Operationsverfahren, Laparoskopie (Myomenukleation, Endom

etriosebehandlung,Verwachsungslösung etc.) und operative Hysteroskopie

(Myomentfernung, Septumdurchtrennung etc.)

• ambulante Operationen werden abhängig vom Gesundheitszustand der Patientin

in Allgemeinnarkose wie auch in lokaler Betäubung durchgeführt

Kontakt

Dr. med. Egon Lieb

E-Mail: lieb.egon@hohg.de

Telefon: +49 – (0)69 2196–2142

Fax: +49 – (0)69 2196–2227

Privatsprechstunde:

Nach Vereinbarung im Sekretariat,

Frau Ingeborg Schmiedl

Telefon: +49 – (0)69 2196–2142

Fax: +49 – (0)69 2196–2227

E-Mail:

schmiedl.ingeborg@hohg.de

Weitere Sprechstunden:

Urogyn: Mi. 14 – 17 Uhr

Mamma: Fr. 14 – 16 Uhr

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Chefarzt:

Dr. med. Wolfgang Merkle

Telefon: +49 – (0)69 2196–2101

Fax: +49 – (0)69 2196–2103

E-Mail:

merkle.wolfgang@hohg.de

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Psychosomatische Klinik

Zum Behandlungsspektrum der Klinik gehören alle Erkrankungen, bei denen seelische

und soziale Faktoren an der Auslösung und/oder Aufrechterhaltung der Erkrankung

ursächlich beteiligt sind. Hierzu gehören:

Ausgeprägte Angsterkrankungen, depressive Erkrankungen, Zwangserkrankungen,

Arbeits- und Beziehungsstörungen in Verbindung mit körperlichen Beschwerden wie

z.B.:

• Tinnitus

• Schwindel

• Ohnmachten

• Psychogene Lähmungen

• Psychogene Anfälle

Psychosomatische Erkrankungen mit funktionellen Störungen wie z.B.:

• Herz-Kreislaufstörungen

• Magendarmstörungen

• Kopfschmerzen

• Atemstörungen

• Häufiger Harndrang

• Schlafstörungen

• Sexualstörungen

Essstörungen (Anorexie, Bulimie) Psychosomatische Erkrankungen im engeren

Sinne wie z.B.:

• Asthma bronchiale

• Colitis ulcerosa

• essentielle Hypertonie

• Neurodermitis

• Chronische Schmerzsyndrome

Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patienten mit internistisch-psychosomatischen

Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen mit körperlichen Beschwer-

den und unangepasstem Krankheitsverhalten.

Durch die medizinische Kompetenz der Mitarbeiter und die enge fachliche Kooperation

mit den anderen Kliniken ist die Diagnostik und psychosomatische Behandlung

von Patienten mit gravierenden körperlichen Problemen gut gewährleistet.

Nicht behandelt werden können bei uns Patienten mit ausgeprägten organischen

Psychosyndromen, akuten Psychosen und stoffgebundenen Suchterkrankungen.

Die Klinik arbeitet nach einem psychoanalytischen konfliktzentrierten Konzept unter

Einbeziehung gruppendynamischer, systemischer und verhaltensmedizinischer

Gesichtspunkte. Im Zentrum steht die Bearbeitung des jeweils individuellen Krankheitserlebens,

der individuellen Krankheitsverarbeitung und der Verknüpfung von

Lebensschicksal und Krankheitsbild.

Besondere Therapieformen

• Kunsttherapie

• Musiktherapie

• Konzentrative Bewegungstherapie

• Entspannungsverfahren (Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation)

• Angstbewältigungstraining

• Essbegleitung

Struktur

• 30 vollstationäre Behandlungsplätze

• 30 tagesklinische Behandlungsplätze

• Konsiliar- und Liaisondienste

An der Klinik arbeiten, den jeweiligen Bereichen zugeordnet, neben dem Chefarzt

zwei bereichsleitende Oberärztinnen, zwei Oberärzte für den Bereich Konsiliar- und

Liaisondienst, Assistenzärzte, Ärzte im Praktikum, eine Psychologin, eine Kunsttherapeutin,

eine Gestaltungstherapeutin, eine Therapeutin für konzentrative Bewegungstherapie

und speziell geschulte Krankenschwestern/-pfleger.

Kontakt

Dr. med. Wolfgang Merkle

E-Mail: merkle.wolfgang@hohg.de

Telefon: +49 – (0)69 2196–2101

Fax: +49 – (0)69 2196–2103

Sprechstunde: nach Vereinbarung

im Sekretariat,

Frau Sabine Göbel

Telefon: +49 – (0)69 2196–2101

Fax: +49 – (0)69 2196–2103

E-Mail: goebel.sabine@hohg.de

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Chefarzt:

Dr. med. Günter Messer

Telefon: +49 – (0)69 2196–2474

Fax: +49 – (0)69 2196–2475

E-Mail: messer.guenter@hohg.de

Kontakt

Ambulanzen: Notfälle jederzeit

Terminvergabe im Sekretariat,

Frau Birgit Jedamus

Telefon: +49 – (0)69 2196–2470

Montag bis Freitag, 8 – 16 Uhr

Privatsprechstunde:

Telefon: +49 – (0)69 2196–2474

Fax: +49 – (0)69 2196–2475

E-Mail: jedamus.birgit@hohg.de

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Radiologisches Zentralinstitut

Versorgung stationärer Patienten sowie Notfalluntersuchungen der Medizinischen,

Chirurgischen und Gynäkologischen Ambulanzen mit ständiger Bereitschaft eines

radiologischen Facharztes.

Das Spektrum umfasst das Gebiet der konventionellen Projektionsradiographie sowie

der modernen (strahlensparenden) Spezialtechniken und Bildgebungen:

• Untersuchungen von Herz, Lungen, Magen-Darm-Trakt, Nieren, Gefäßen

• Sonographie

• Computertomographie

• Angiographie (DSA) mit Gefäßeingriffen

Unsere besondere Ausrichtung gilt folgenden Erkrankungen:

• Gefäßleiden, Durchblutungsstörungen

• Onkologische Vor- und Nachsorgeuntersuchungen

• Problemfälle der Mamma (low dose / mikroinvasive Gewebeentnahme)

• Schmerztherapie der Wirbelsäule

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Chefarzt:

Dr. med. Gerd Neidhart

Telefon: +49 – (0)69 2196–2169

Fax: +49 – (0)69 2196–2159

E-Mail: neidhart.gerd@hohg.de

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Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und

Schmerztherapie

Unser erfahrenes Team aus 13 Anästhesieärzten und 15 Krankenschwestern / -pflegern

sorgt sich um Sie als Patient, wenn Sie einer Operation oder einem anderen

schmerzhaften Eingriff entgegensehen.

Vor der Operation werden Sie gründlich untersucht und über die für Sie in Frage

kommenden Alternativen einer Narkose oder Regionalanästhesie aufgeklärt.

Dabei haben sie die Möglichkeit, Ihre Ängste und Bedenken zu äußern und durch

das Gespräch mit dem Spezialisten zu verringern. In der Regel mildert eine Beruhigungstablette

vor der Operation die verständliche Aufregung. In der ruhigen Atmosphäre

des Vorbereitungsraums wird die Narkose oder Regionalanästhesie durch

Ihr Anästhesie-Team eingeleitet, das Sie bis nach der Operation kontinuierlich begleitet.

Erst nach vollständigem Wirkungseintritt kommen Sie in den eigentlichen

Operationsraum. Alle lebenswichtigen Funktionen wie Atmung und Kreislauf werden

fortlaufend überwacht, wobei der Umfang des Monitoring der Größe der Operation

und den vorbestehenden Krankheiten angepasst wird.

Trotz aller Fortschritte treten nach der Operation mitunter unangenehme Nachwirkungen

wie Übelkeit, Erbrechen und auch Schmerzen auf. Deshalb besucht Sie nach

der Operation unser Schmerzteam und steht in Zusammenarbeit mit den operativen

Stationen rund um die Uhr zu Ihrer Verfügung. In einem fachübergreifenden Ansatz

haben wir die Möglichkeit zur Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie geschaffen.

Hier werden unter Leitung der Klinik für Anästhesie Patienten mit chronischen

Schmerzen in engem Verbund mit der physiotherapeutischen Abteilung und

der psychosomatischen Klinik stationär betreut.

Die anästhesiologische Versorgung der geburtshilflichen Station gehört ebenfalls zu

den Aufgaben der Abteilung.

Nach ausgedehnten Operationen betreuen wir schwer erkrankte Patienten auf unserer

operativen Intensivstation, wo ggf. die Möglichkeit der Langzeitbeatmung mit

modernen Beatmungskonzepten besteht. Dort führen wir in ausgewählten Situationen

auch Bronchoskopien, perkutane Tracheotomien, Rechtsherzkatheterunter-

suchungen sowie dialyseähnliche Nierenersatzverfahren durch.

Kontakt

Dr. med. Gerd Neidhart

E-Mail: neidhart.gerd@hohg.de

Telefon: +49 – (0)69 2196–2169

Fax: +49 – (0)69 2196–2159

Terminvereinbarung im Sekretariat,

Frau Gisela Ludwig

Telefon: +49 – (0)69 2196–2169

Fax: +49 – (0)69 2196–2159

E-Mail: ludwig.gisela@hohg.de

Operative Intensivmedizin

Telefon: +49 – (0)69 2196–2447

Fax: +49 – (0)69 2196–2448

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Wissenswertes von A bis Z

Damit Sie sich schnell informieren können, haben wir die wichtigen Punkte unseres

Krankenhauses in einem alphabetischen Stichwortverzeichnis zusammengefasst.

Nachdem wir Ihnen bei den Aufnahmeformalitäten geholfen und Sie Ihr Zimmer bezogen

haben, dient diese Broschüre dazu, sich mit unserem Krankenhaus vertraut

zu machen. Wenn Sie weitere Fragen haben, steht Ihnen die Stationssekretärin, das

Pflegepersonal bzw. das Verwaltungspersonal gerne zur Verfügung.

Aufnahme- und Behandlungsvertrag

Dies sind die notwendigen Formalitäten nach der ärztlichen Einweisung. Wir schließen

mit Ihnen einen Behandlungsvertrag. Die Allgemeinen Vertragsbedingungen

(AVB) können Sie jederzeit in der Aufnahme einsehen, sie sind öffentlich vor den

Räumen unserer Patientenaufnahme ausgehängt. Auch auf den Krankenstationen

liegt ein Exemplar aus. Sie sollten unbedingt von diesen Bedingungen Kenntnis nehmen,

da Sie sich später nicht auf Unkenntnis berufen können.

Außerhalb des Krankenzimmers

Wir begrüßen es, wenn Ihre Genesung so weit fortgeschritten ist, dass Sie Ihr Bett

bzw. Ihr Zimmer verlassen können. Denken Sie aber im Interesse Ihrer weiteren

Genesung daran, dass allein der Arzt den Zeitpunkt dafür bestimmt. Verlassen Sie

Ihr Zimmer bitte in angemessener Kleidung. Zur Arztvisite und den Mahlzeiten sowie

nach 21.00 Uhr finden Sie sich bitte in Ihrem Zimmer ein.

Ärzte

Die Ärzte tragen die letztendliche Verantwortung für Ihre Behandlung. Die behandelnde

Ärztin/der behandelnde Arzt bewirkt und verordnet für Sie alle medizinisch

notwendigen und zweckmäßigen Therapien und Leistungen unseres Hauses.

Ihre persönliche Mithilfe zu Ihrem Genesungserfolg ist aber genauso wichtig wie

unsere Leistung.

Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihrer Behandlung Fragen haben, wenden Sie sich

vertrauensvoll an die behandelnde Stationsärztin/den behandelnden Stationsarzt.

Daneben überwachen die zuständige Oberärztin oder der Oberarzt und der Chefarzt

Ihrer Klinik die ärztliche Tätigkeit. Die Chefärzte der einzelnen Fachabteilungen arbeiten

intern eng zusammen und ergänzen sich soweit wie möglich bei Diagnostik

und Therapie, damit Sie die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten.

Vor ärztlichen Eingriffen klärt Sie der Arzt über die geplanten Maßnahmen und die

möglichen Risiken auf.

Vor einer notwendigen Operation wird Sie auch der Anästhesist aufsuchen und

Ihnen aufgrund einer eingehenden Untersuchung und Befragung unter Würdigung

verschiedener Untersuchungsbefunde das Narkoseverfahren vorschlagen, welches

sich für die vorgesehene Operation am besten eignet und Sie am wenigsten belastet.

Halten Sie sich bei der Einnahme der Medikamente genau an die verordnete

Menge und die für die Einnahme angegebene Zeit.

Mitgebrachte/gekaufte Speisen und Getränke dürfen nur dann verzehrt werden,

wenn der Arzt sie für unbedenklich hält.

Bringen Sie darüber hinaus neben der Geduld, die für einen Krankenhausaufenthalt

immer notwendig ist, auch den Willen zur baldigen Genesung mit, ohne den sich

bekanntlich ein Heilerfolg nur schwer einstellen kann.

Babyanmeldung

Auch für den Nachwuchs sind Aufnahme- und Anmeldeformalitäten zu erledigen.

Hierfür stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Patientenaufnahme im Zimmer 1 neben

der Pforte zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

Montag 13.00 bis 14.30 Uhr

Dienstag 9.00 bis 12.30 Uhr

Mittwoch 10.00 bis 12.00Uhr und 12.30 bis 14.30 Uhr

Donnerstag 9.00 bis 12.30 Uhr

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Begleitpersonen

Sie können bei rechtzeitiger Absprache und Anmeldung – soweit die Belegungssituation

des Krankenhauses dies ermöglicht – in der Klinik übernachten.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um > Wahlleistungen (Punkt d) handeln

könnte. Aber auch im gegenüber liegenden Steigenberger Hotel erhalten Angehörige

und Begleitpersonen unserer Patienten gerne ein Zimmer zum günstigsten verfügbaren

Tarif.

Besuchszeiten

Ihre Besucher sind auch uns immer willkommen. Das Gefühl, von der Familie und den

Bekannten nicht isoliert zu sein, trägt zu Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Genesung

bei. Jedoch können zu viele und zu lange Besuche für Sie und Ihre Mitpatienten zur

Belastung werden. Bitte sehen Sie daher unsere Besucherregelung nicht als bürokratische

Behinderung an, sondern als Teil Ihres Behandlungserfolges.

Täglich 14:00 bis 20:00 Uhr,

auch an Sonn- und Feiertagen oder nach Vereinbarung

In der Geburtshilfeabteilung, den Intensivstationen, unserer Notfallstation (3. Süd)

wie auch der Psychosomatischen Klinik gelten verständlicherweise besondere Besuchsregelungen.

Informieren Sie sich hier bitte bei Ihrer Schwester oder Ihrem Pfleger.

Allgemein ist den Anweisungen der Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger

hier Folge zu leisten.

Betten

Für jeden unserer Kranken wird das Bett nach medizinischen Gesichtspunkten bereitgestellt.

Wenn in Ihrem weiteren Behandlungsverlauf Ihre Verlegung notwendig

werden sollte, bitten wir um Ihr Verständnis.

Brandschutz

Für Ihre Sicherheit im Krankenhaus haben wir jede Anstrengung unternommen. Wir

sind jedoch auch auf Ihre Mithilfe angewiesen und bitten Sie in Ihrem eigenen Interesse

um Beachtung und Einhaltung der nachfolgend aufgeführten Punkte:

Brandverhütung

Rauchen Sie nur in den zugelassenen Bereichen (im rechten Innenhof). Der Umgang

mit offenem Licht (z.B. Kerzen) ist nicht gestattet. Folgen Sie den Anweisungen des

Personals und informieren Sie sich vorsorglich zu Ihrer Sicherheit über die Fluchtwege,

den Standort der Feuerlöscher und der Brandschutzeinrichtungen und beachten

Sie die auf Ihrem Stationsflur aushängenden Hinweise zum Brandschutz.

Verhalten bei Ausbruch eines Brandes:

Im Brandfall möglichst Ruhe bewahren und umsichtig handeln! Feuer melden durch

Betätigung eines Feuermelders und durch Anruf bei der Feuerwehr:

Telefon: (#)112 bzw. die

Telefonzentrale: 9 oder die

Pforte: 2260 verständigen.

Bei Feuermeldung bitte angeben:

• Wo brennt es (z.B. Station, Zimmer Nr.)

• Wie groß ist der Brand, wie viele Menschen sind in Gefahr?

• Was brennt (z.B. Bett, Möbel, Papierkorb etc.)

• Wer meldet? Ihren Namen.

Menschenrettung geht vor Brandbekämpfung! Gefährdete Personen warnen und

den Gefahrenbereich sofort räumen! Abgelegene Räume, z.B. Toiletten und Bäder,

nicht vergessen! Verletzten Personen Hilfe leisten. Außerdem Fenster und Türen

schließen. Aufzüge auf keinen Fall benutzen – es besteht Lebensgefahr!

Briefe und Briefmarken

Ihre ausgehenden Briefe können Sie gegen Bezahlung des Portos an unserer Pforte

abgeben. Hier wird Ihre Post mit dem hauseigenen Frankiergerät gestempelt und

zur Post gebracht.

Bezüglich eingehender Briefe bitten Sie alle diejenigen, die Ihnen schreiben, auf

dem Umschlag Ihre Stationsnummer anzugeben, damit die Post schneller in Ihre

Hände gelangt.

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Bücherwagen

Dienstags und Donnerstags von 14 – 16 Uhr steht unser Bücherwagen zum Ausleihen

von Büchern und Zeitschriften im Lichthof 6. OG Nordflügel für Sie bereit.

Cafeteria, Minimarkt

Im Erdgeschoss befindet sich die Cafeteria „Pusteblume“ für Patienten und Besucher

mit einem Minimarkt. Die „Pusteblume“ ist von Montag bis Freitag von 8.00

Uhr –18.00 Uhr und samstags, sonntags und feiertags 10.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.

Bitte besuchen Sie die Cafeteria in angemessener Kleidung

Datenverarbeitung im Krankenhaus

Im Krankenhaus werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, soweit dies für

die Durchführung Ihrer Behandlung erforderlich ist, insbesondere auch für die Abrechnung

mit den Kostenträgern.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist § 12 des Hessischen Krankenhausgesetzes

in Verbindung mit den Vorschriften des Hessischen Datenschutzgesetzes.

Darüber hinaus schreibt § 28 Abs. 3 des Hessischen Meldegesetzes jedem

Krankenhaus vor, bestimmte Daten von Ihnen zu erheben.

Darüber hinaus werden medizinische Daten in einer oder mehreren automatisierten

oder manuellen Dateien gespeichert. Um welche Dateien es sich im Einzelnen

handelt, hängt von dem Verlauf Ihrer Behandlung ab und kann zum Zeitpunkt der

Krankenhausaufnahme noch nicht korrekt benannt werden. Wir machen Sie jedoch

darauf aufmerksam, dass Sie einen Anspruch auf Auskunft über die zu Ihrer Person

in einer Kartei gespeicherten Daten haben. Die Daten werden nach 30 Jahren gelöscht.

Sollten Sie nähere Informationen wünschen, können Sie sich an den Ansprechpartner

unseres Hauses in Datenschutzfragen, Herr Spahn (Telefon 2277), wenden.

> Persönliche Daten

Diätberatung

Falls bei Ihnen erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt werden oder eine Zuckerkrankheit

(Diabetes mellitus) schon bekannt ist, ist vor allem eines sehr wichtig:

Sie müssen lernen, was diese Stoffwechselstörung für Sie bedeutet, welche Folgen

sie haben kann und wie Sie damit in Zukunft umgehen können. Um Ihnen dieses

umfangreiche Wissen vermitteln zu können, erhalten Sie von unseren Diätassistentinnen

eine ausführliche Diätberatung und – falls notwendig – einen Diätplan auch

für die Zeit nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Bitte melden Sie sich bei

Ihrer Stationsleitung, wenn Sie den Besuch der Diätassistentin wünschen.

> Kostformen

Ehrenamtliche Helfer

Eine Gruppe von „Grünen Damen und Herren“ will Ihnen den Krankenhausaufenthalt

erleichtern und angenehmer gestalten helfen. Meist neben Beruf und Familie

bringen sie Zeit mit zum Gespräch, für Besorgungen und Erledigungen. Sie werden

organisiert und begleitet vom Seelsorgeteam des Krankenhauses (Telefon 2768).

Einkaufen

Dem Personal ist untersagt, Speisen und Getränke von außerhalb zu holen. Schreibwaren,

Zeitungen und Zeitschriften, Konditoreiwaren u. ä. können Sie in der Cafeteria

„Pusteblume“ im Erdgeschoss kaufen

> Cafeteria, Minimarkt

Entbindung

> Gynäkologie und Geburtshilfe

Entgeltarten und Abrechnung

Die allgemeinen Krankenhausleistungen der Psychosomatischen Klinik werden

durch einen Gesamtbetrag (Basispflegesatz) und einen tagesgleichen Pflegesatz

(Abteilungspflegesatz) vergütet. Der Rechnungsbetrag erhöht sich um gesetzliche

Zuschläge. Die Basis- und Abteilungspflegesätze unterscheiden sich in Ihrer Höhe

auch nach teilstationärer (tagesklinischer) und vollstationärer Behandlungsform. Mit

diesen Pflegesätzen werden alle für die Versorgung des Patienten erforderlichen

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allgemeinen Krankenhausleistungen vergütet. [§ 10 BPflV]

Die allgemeinen Krankenhausleistungen unserer anderen Kliniken werden gegenüber

den Patienten oder ihren Kostenträgern mit Fallpauschalen (DRG), Zusatzentgelten,

ergänzenden Entgelten und gesetzlichen Zuschlägen abgerechnet. Mit diesen

Entgelten werden alle für die Versorgung des Patienten erforderlichen allgemeinen

Krankenhausleistungen vergütet. [§ 7 KHEntgG]

Hierzu zählen die ärztliche Behandlung, die pflegerische Versorgung, Unterkunft und

Verpflegung sowie die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln im Rahmen der gesetzlichen

Vorgaben. Nimmt der Patient vom Krankenhaus gebotene Leistungen (z. B.

Verpflegung) nicht oder nur teilweise in Anspruch, tritt keine Minderung der Entgelte

ein. Die genannten Vergütungen für die allgemeinen Krankenhausleistungen

werden für alle Benutzer einheitlich berechnet. Sämtlich genannte Entgelte des

Krankenhauses werden mit den Krankenkassen vereinbart und durch die zuständige

Landesbehörde genehmigt; sie legen somit das Leistungsangebot des Krankenhauses

fest. Weitere Informationen und Einzelheiten erteilt Ihnen gerne auch

die Leistungsabrechnung unseres Hauses oder Ihre Krankenkasse. Beachten Sie

bitte auch unseren Aushang vor der Patientenaufnahme. Darüber hinaus bietet das

Haus die Möglichkeit der vor- bzw. nachstationären Behandlung sowie ambulantes

Operieren an. Die medizinische Indikation dafür besprechen Sie bitte mit den behandelnden

Ärzten.

Die Vorlage einer Kostenübernahmeerklärung zur Erstattung der genannten allgemeinen

Krankenhausleistungen durch eine gesetzliche Krankenkasse oder einen

anderen Kostenträger (z. B. private Krankenversicherung, Sozialamt) entbindet Sie

in entsprechender Höhe von der Zahlungspflicht.

Sofern Sie eine solche Kostenübernahmeerklärung nicht besitzen, setzen Sie sich

bitte vor Beginn des geplanten Aufenthaltes mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Falls Sie bei keiner Krankenkasse versichert sind, sind wir verpflichtet, von Ihnen

eine entsprechende Vorauszahlung zu verlangen.

Entlassung

Wir freuen uns mit Ihnen, wenn Sie nach Hause gehen können. Sie werden entlassen,

wenn nach ärztlicher Meinung die Krankenhausbehandlung beendet werden

kann. Wenn Sie vorzeitig gegen ärztlichen Rat das Krankenhaus verlassen wollen,

geschieht dies auf Ihre eigene Verantwortung.

Erhebliche Verstöße gegen die ärztlichen Anordnungen, die Allgemeinen Vertragsbedingungen

oder die Hausordnung können ebenfalls zur Entlassung führen.

Patienten zahlen von Beginn der vollstationären Krankenhausbehandlung an innerhalb

eines Kalenderjahres für längstens 28 Tage den sich nach § 61 Satz 2 ergebenden

Betrag (10,00 Euro) je Kalendertag an das Krankenhaus. Diese Eigenbeteiligung

ist spätestens an Ihrem Entlassungstag an der Kasse unseres Hauses zu

entrichten.

Die Zahlungspflicht besteht nicht bei Patienten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,

bei teilstationärer Krankenhauspflege, bei stationärer Entbindung, bei Selbstzahlern,

bei Patienten, für die ein Träger der Sozialhilfe die Krankenhausbehandlungskosten

übernommen hat, und bei Patienten, für die ein gesetzlicher Unfallversicherungsträger

die Krankenhausbehandlungskosten übernimmt

(berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung). Zuzahlung ambulante Notfallbehandlung

1 x im Quartal ab dem 18. Lebensjahr.

An Wochenenden oder nach Dienstschluss besteht die Möglichkeit, den Eigenanteil

auch per Kartenautomat (Electronic Cash) an der Pforte zu begleichen. Außerdem

besteht die Möglichkeit der Überweisung Ihres Eigenanteils auf unserer

Konto:

Frankfurter Sparkasse

Kto. 200 111 817

BLZ 500 502 01

Bitte geben Sie die Aufnahmenummer sowie Ihren Namen auf der Überweisung an.

Beachten Sie bitte, dass bei der Berechnung Ihres Zuzahlungsbetrages der Aufnahmetag

und der Entlassungstag jeweils als ein Tag mitgerechnet werden müssen.

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Alle Mitarbeiter unseres Krankenhauses sind täglich bemüht, Ihnen eine gute Dienstleistung

zu bieten. Damit Sie unsere Klinik in guter Erinnerung behalten.

Wir begleiten Sie mit den besten Wünschen für Ihre völlige Genesung nach Hause.

Fachabteilungen

Eine komplette Liste der medizinischen Fachabteilungen unseres Krankenhauses

inkl. Telefonnummern finden Sie auf den Seiten 8 und 9 oder unter dem jeweiligen

Buchstaben in dieser Broschüre.

Fernsehen

Die wichtigsten Bemühungen unseres Hauses liegen darin, Ihre Gesundheit schnellstmöglich

wiederherzustellen. Ein angenehmer Aufenthalt in unserem Hause soll dazu

einen entscheidenden Beitrag leisten. Wir freuen uns daher, Ihnen in jedem Zimmer

Fernsehen kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Darüber hinaus befinden

sich in einem Großteil der Zimmer auch DVD-Player, die Ihnen ebenfalls kostenlos

zur Verfügung stehen. Aus Gründen der räumlichen Gegebenheiten müssen wir Sie

bitten, keine privaten TV- Geräte mitzubringen. Um diese Einrichtung in Anspruch

nehmen zu können, beachten Sie bitte die Bedienungshinweise, die auf der Station

für Sie ausliegen.

Fußpflege (medizinisch)

> Kosmetik

Garderobe

Kleider und Schuhe sind während des Krankenhausaufenthaltes in den für Patienten

vorgesehenen Garderobenschränken verschlossen aufzubewahren. Auch Wertgegenstände

(Geld, Urkunden u.ä.) können sicher in unseren Zimmersafes aufbewahrt

werden, welche mit einem 2 Euro Stück betrieben werden. Des weiteren haben

Sie die Möglichkeit, Ihre Wertgegenstände zur Verwahrung durch das Haus bei der

Verwaltung (Kasse) abzugeben. Über die Verwahrung erhalten Sie eine Quittung.

Für Wertgegenstände, die nicht dem Haus zur Verwahrung übergeben wurden, wird

keine Haftung übernommen. Nicht gehfähige Patienten sollten Wertsachen ihren

Angehörigen mitgeben oder dem Pflegepersonal in Verwahrung geben.

Bitte achten Sie auch auf die mitgebrachten Wertgegenstände Ihres Bettnachbarn;

verweisen Sie „fremde“ Besucher des Zimmers und rufen Sie die Schwester/den

Pfleger. Bei einem eventuellen Diebstahl werden seitens unserer Haftpflichtversicherung

leider nur durch uns schuldhaft zu verantwortende Verluste ersetzt.

> Mitbringen

Geburtshilfe

> Gynäkologie und Geburtshilfe

Getränke

Getränke können in der Cafeteria „Pusteblume“ erworben werden. Der Verzehr von

Bier und Sekt ist nur in den Räumen der „Pusteblume“ erlaubt. Wir weisen jedoch

darauf hin, dass Alkoholkonsum den Heilungsprozess unter Umständen empfindlich

stören könnte und Bier oder Sekt nur mit Einverständnis Ihres behandelnden Arztes

verzehrt werden sollten.

Gottesdienste

> Seelsorge

Hausordnung

Die Hausordnung hängt in den Stationsbereichen aus. Wir bitten Sie, daran zu denken,

dass ohne eine allgemeine Regelung ein Zusammenleben schlecht möglich ist,

und deshalb für diese Regelung Verständnis zu haben und sie zu befolgen.

Kasse

Die Kasse befindet sich im Erdgeschoss, neben den Räumen der Patientenaufnahme

und ist von Mo. bis Fr. jeweils bis 13 Uhr geöffnet.

Kosmetik

Eine Fußpflegerin und Kosmetikerin besucht Sie auf Wunsch gerne auf Ihrem Zimmer.

Genießen Sie eine Reflexzonenbehandlung und lassen Sie Ihre Füße durch eine

medizinische Fußpflege wieder auf den „neusten Stand“ bringen. Die jeweils aktuelle

Verbindung zu unserer Kosmetikerin erfahren Sie durch unser Pflegepersonal

oder am schwarzen Brett ihrer Station.

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Kostformen

Hier stellen wir Ihnen unsere Küche vor: Wenn Sie Vollkost bekommen, haben Sie

die Möglichkeit, an allen Tagen zwischen drei Mittagsmenüs – Vollkost, Schonkost

und vegetarischer Kost – auszuwählen, die auf dem Speiseplan auf Ihrer Station

ausgedruckt sind. Zum Frühstück bieten wir mehrere Brotsorten an: Brötchen Ihrer

Wahl, Weißbrot, Mischbrot, Vollkornbrot oder Knäckebrot. Wir bemühen uns, Ihre

Mahlzeiten abwechslungsreich zusammenzustellen.

Wenn Sie jedoch Abneigungen oder Unverträglichkeiten gegen bestimmte Speisen

haben, teilen Sie dies bitte dem Pflegepersonal mit, damit wir dies berücksichtigen

können. Soweit es der Küchenbetrieb zulässt, gehen wir gerne auf Ihre Wünsche

oder Anregungen ein.

Diäten oder spezielle Kostformen werden ärztlich verordnet. Für unsere moslemischen

Patienten bieten wir Speisen ohne Schweinefleisch an. Bitte haben Sie Verständnis

dafür, wenn Ihre Mitpatienten andere Speisen bekommen, die Ihnen unter

Umständen schmackhafter erscheinen, für Sie aber eventuell nicht verträglich sind.

Auf Wunsch erhalten Sie von unseren Diätassistentinnen eine ausführliche Diätberatung

und – falls notwendig – einen Diätplan auch für die Zeit nach Ihrer Entlassung

aus dem Krankenhaus. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Stationsleitung, wenn Sie den

Besuch der Diätassistentin wünschen.

> Diätberatung

Krankenschwestern/Krankenpfleger

Krankenschwestern und/oder Krankenpfleger pflegen Sie. Sie stehen Ihnen bei, Ihre

Krankheit zu bewältigen, und helfen Ihnen in dem Maß und Umfang bei den persönlichen

Verrichtungen des täglichen Lebens, dessen Sie der Unterstützung bedürfen.

Wenn Sie darüber hinaus Rat oder Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an die/

den zuständige/n Krankenschwester/Krankenpfleger oder an den/die Stationsleiter/in.

Gleichermaßen sind die Pflegedienstleiter/innen der einzelnen Kliniken

Ansprechpartner für Sie. Die Krankenpflegeschüler/innen, die Sie pflegen, stehen

unter erfahrener und fachkundiger Anleitung und Aufsicht. Bitte haben Sie Verständnis,

dass nicht immer dieselbe Krankenschwester oder derselbe Krankenpfleger für

Sie da ist. Im 24 Stunden „Rund-um-die-Uhr“-Dienst sind regelmäßige Ablösungen

notwendig.

Krankenzimmer

Der Aufenthalt in anderen Krankenzimmern außerhalb der Besuchszeit, das Betreten

der Arzt- und Schwesternzimmer sowie der Wirtschafts- und Kellerräume ist nicht

gestattet.

Krankengymnastik

> Physiotherapie

Kummerkasten

> Lob und Tadel

Kunsttreppe

In unserem Treppenhaus im Altbau stellen Künstler der unterschiedlichsten Stilrichtungen

regelmäßig ihre Werke aus. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei

Frau Heidi Feldmann (0 69 - 56 41 75) oder bei Oberarzt Domsel aus der Chirurgischen

Klinik (2430).

Labor

> Zentrallabor

Lob und Tadel

Ihre Meinung ist uns wichtig. Deshalb eine Bitte: Machen Sie uns darauf aufmerksam,

wenn wir einmal etwas übersehen haben oder Ihrer Meinung nach besser machen

können. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gehalten, alles zu tun, damit

Sie sich wohl fühlen. Verfassen Sie Ihre Kritik auch gerne in schriftlicher Form und

lassen Sie uns diese durch den direkt an der Pforte befindlichen „Kummerkasten“

zukommen. Auch unsere Patientenfürsprecherin (Telefon 2733) hat immer ein offenes

Ohr für Sie.

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Medikamente

Mitgebrachte Medikamente sollten Sie auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem

Stationsarzt einnehmen. Es könnten sich Unverträglichkeiten mit den vom Arzt verordneten

Mitteln und Behandlungsmaßnahmen ergeben.

Meditationsraum

Im Erdgeschoss direkt neben den Hausbriefkästen gegenüber der Mitarbeitercafeteria

befindet sich unser „Meditationsraum“, (Raum 038) hier können Sie und Ihre

Angehörigen sich täglich von 07:00 bis 21:00 Uhr zu einem Gebet oder zur Meditation

zurückziehen. Sollten Sie den Raum verschlossen vorfinden, lassen Sie sich bitte

an unserer Pforte den Schlüssel geben.

Mitbringen

Mitbringen sollten Sie wirklich nur Dinge des persönlichen Bedarfs, die Sie im Krankenhaus

benötigen, wie Toilettenartikel (z.B. Seife, Zahnpflege, Kamm, Waschzeug,

Taschentücher, Rasierzeug) und Bekleidung (z.B. Nachthemd oder Schlafanzug, Bade-oder

Morgenmantel, Hausschuhe). Die Aufbewahrungsmöglichkeiten im Zimmer

sind begrenzt. Schließen Sie immer Ihren persönlichen Schrank ab, wofür Sie eine

2 Euro-Münze benötigen, oder geben Sie Wertgegenstände in unseren Safe bei der

Kasse. Eine Haftung für die Zimmer können wir nicht übernehmen.

> Garderobe

Mitpatienten

Ihre Mitpatienten erwarten genau wie Sie Verständnis und Entgegenkommen. Nehmen

Sie daher aufeinander Rücksicht. Dies gilt besonders für das Ruhe- und Schlafbedürfnis

des Einzelnen, zwei wichtige Faktoren für den Gesundungsprozess. Aus

diesem Grunde sollte darauf geachtet werden, dass sich nicht mehr als zwei Besucher

pro Patient im Zimmer aufhalten.

Museumstreppe

Das alte Treppenhaus ist trotz Zerstörung im Kriege, nicht zuletzt auch durch Spenden,

erhalten und grundrenoviert. Die Geschichte des Hospitals am heutigen Stand-

ort, seine Einbindung in die Stadt Frankfurt und die Entwicklung der Stiftung wird in

einer Dokumentationsreihe dargestellt.

Nachtruhe

Nachtruhe ist von 21:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Bitte suchen Sie daher spätestens um

21:00 Uhr Ihr Zimmer auf. Da der Krankenhaustag manchmal früh beginnt, raten wir

Ihnen, abends nicht länger als bis 22:00 Uhr aufzubleiben. Soweit es der Zustand

der im gleichen Zimmer befindlichen Patienten erlaubt, können die Bettbeleuchtung

und das Fernsehgerät so lange eingeschaltet werden, wie es der Zimmergemeinschaft

zuträglich ist.

Patientenfürsprecher/in

Niemand ist vollkommen – auch wir nicht. Wir alle wissen um die menschlichen

Schwächen und Fehler. Sollte es Anlass zu Beschwerden geben, wenden Sie sich

bitte an den/die Patientenfürsprecher/in. Sie haben die Aufgabe, Anregungen und

Beschwerden von Ihnen entgegenzunehmen und Ihnen während Ihres hiesigen Aufenthaltes

mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie sind unabhängig und der Krankenhausleitung

nicht unterstellt. Sie erreichen den/die Patientenfürsprecher/in unter

Telefon 2733. Auch können Sie eine Nachricht im Hausbriefkasten im Parterre (mit

Angabe Ihres Namens, Ihrer Station und Zimmernummer) hinterlegen. Der/die Patientenfürsprecher/in

wird schnellstmöglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Patientenhilfe

> Ehrenamtliche Helfer

Persönliche Daten

Ihre persönlichen Daten sowie die notwendigen medizinischen Daten werden bei

der Aufnahme bzw. während des stationären Aufenthaltes erfasst. Die Weitergabe

an Dritte ist nur erlaubt, wenn dadurch Ihre Interessen nicht verletzt werden

und wenn dies zur rechtmäßigen Erfüllung des Krankenhausbehandlungsvertrages

erforderlich ist (z.B. Abrechnung, Mikroverfilmung). Sie haben die Möglichkeit, in

Ihre Krankenunterlagen nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Einsicht zu

nehmen, soweit diese Aufzeichnungen objektive physische Befunde und Berichte

über Behandlungsmaßnahmen (Medikation, Operationen etc.) betreffen. Kopien und

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Abschriften können nur gegen Kostenerstattung abgegeben werden.

Auskünfte am Telefon über Sie – auch an nahe Angehörige – erteilen wir deshalb

nicht.

> Datenverarbeitung

Physiotherapie

Wir führen Behandlungen aus dem gesamten Spektrum der physikalischen Therapie

durch. Schwerpunktmäßig sind das in unserem Hause:

• Krankengymnastik bei Hüft- und Knie-Endoprothesen

• Behandlungen von Frakturen

• Arthroskopien der Knie-, Schulter- und Sprunggelenke

• Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

• Physiotherapie bei Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen

• Wochenbettgymnastik

• Krankengymnastik bei psychosomatischen Patienten

Diese Behandlungen führen wir einzeln oder in Gruppen durch. Gruppenbehandlungen

finden auch samstags vormittags statt. Nähere Einzelheiten erfahren Sie im

Büro der Abteilung für Krankengymnastik, 6. OG Nord, Telefon: 2728.

Post

Ihre eingehende Post wird Ihnen über die Station ausgehändigt. Ihre ausgehenden

Briefe können Sie gegen Bezahlung des Portos an unserer Pforte abgeben.

> Briefe und Briefmarken

Sollten Sie Ihr Bett nicht verlassen können, ist Ihnen das Pflegepersonal gerne bei

der Weiterleitung Ihrer Post behilflich.

Privatsprechstunde

Termine erhalten Sie bei Bedarf nach Vereinbarung in den Sekretariaten der jeweiligen

Kliniken. Telefonnummern siehe Telefonverzeichnis

Rauchen

Wir bitten Sie, im Krankenhaus nicht zu rauchen. Da wir ein „Betrieb im Gesundheitswesen“

sind und somit im Blickpunkt des öffentlichen Interesses stehen, besteht

in allen Innenräumen unseres Krankenhauses ein generelles Rauchverbot. Toleriert

wird das Rauchen lediglich im rechten Innenhof des Krankenhausgebäudes.

Reparaturen

Sollte in Ihrem Zimmer eine Reparatur erforderlich werden, sagen Sie bitte dem

Pflegepersonal Bescheid oder melden Sie es der Telefonzentrale, Telefon: 9.

Schäden

Wir bitten um pflegliche Behandlung aller Gegenstände. Für Schäden, die vorsätzlich

oder grob fahrlässig verursacht werden, kommen wir nicht umhin Schadenersatz zu

verlangen.

Seelsorge

Unsere Seelsorgerinnen der evangelischen und katholischen Kirche begrüßen Sie

herzlich. Während Ihres Aufenthaltes hier werden Sie gegebenenfalls mit Ungewohntem

in Berührung treten, das Unsicherheit, Sorge oder aber Hoffnung und

Freude auslösen mag.

Wenn Sie ein Bedürfnis nach einem Gespräch haben (unter vier Augen möglich) oder

falls Sie Gebet, Segen, Abendmahlsfeier oder Kommunionfeier wünschen, können

Sie uns telefonisch unter 2503 (katholische Seelsorge) oder 2276 (evangelische

Seelsorge), gegebenenfalls auch über die Pforte (2260) erreichen. Bitte hinterlassen

Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, wir kommen dann gerne auf Sie zu.

Die Seelsorge der evangelischen Kirche bietet in dringenden Notfällen einen Bereitschaftsdienst

unter der Rufnummer 069 / 6301-6088 rund um die Uhr an.

Für Sie als jüdische oder muslimische PatientInnen stehen ehrenamtliche SeelsorgerInnen

bereit, Sie zu besuchen.

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Der Meditationsraum, Erdgeschoss, Zimmer 038 ist den ganzen Tag geöffnet (7.00

- 21.00 Uhr). Hier können sie sich zur Stille, Meditation oder zum Gebet zurückziehen.

> Meditationsraum

Gottesdienste werden am Sonntag, um 10.00 Uhr im Meditationsraum gefeiert. Pläne

mit aktuellen Veranstaltungen finden sie auf dem Flur Ihrer Station.

Sozialdienst

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes helfen Ihnen weiter, wenn

Sie sich in wirtschaftlichen oder sozialen Notsituationen befinden oder diese befürchten.

Suchen Sie dann einen Sozialarbeiter/eine Sozialarbeiterin auf. Wenn Sie

nicht gehfähig sind, bitten Sie doch einfach um einen Besuch. Der Sozialdienst hilft

Ihnen u.a. bei der Regelung von Krankenversicherungsangelegenheiten, Sozialhilfefragen,

Schriftwechsel mit Behörden, Berufs- oder Rentenfragen gerne weiter.

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes sind zu erreichen unter Telefon: 2229 oder

2281.

Soziale Anliegen

Die Mitarbeiterinnen des Krankenhaussozialdienstes beraten und unterstützen Sie

z.B. bei folgenden Anliegen:

• familiäre, persönliche, wirtschaftliche und rechtliche Fragen

• eigene Versorgung und Versorgung von Angehörigen

• Vermittlung von ambulanten Hilfen und Hilfsmitteln

• Unterstützung bei Anträgen gegenüber Krankenkassen, Pflegekassen, Rentenversicherungen,

Sozialämtern und anderen Kostenträgern

• Einleitung gesetzlicher Betreuungsverfahren nach §§ 1895 ff BGB

• Anträge auf Schwerbehindertenausweise

• Vermittlung von externen Beratungsdiensten und Selbsthilfegruppen

• sonstige persönliche und soziale Fragen und Anliegen

Tauben

Unsere gefiederten Freunde sind zwar hübsch anzusehen, beleben auch manch’

graue Fassade in der Stadt, sind aber aus hygienischen Gründen im Hof eines Krankenhauses

fehl am Platz. Wir bitten Sie deshalb sehr herzlich, die Tauben nicht durch

Füttern anzulocken.

Telefon

Wir freuen uns, dass wir Ihnen an fast jedem Bett ein Telefon anbieten können. Melden

Sie bitte das an Ihrem Bett befindliche Telefon (Sie sehen die Telefonnummer

direkt über Ihrem Bett) an der Pforte im Erdgeschoss an. Zu diesem Zweck füllen Sie

bei gleichzeitiger Zahlung von 25,00 Euro das Anmeldeformular für Ihr Telefon aus.

Nach Anmeldung wird eine tägliche Grundgebühr von 1,00 Euro von Ihrem Guthaben

abgebucht, die Abbuchung der von Ihnen geführten Gespräche erfolgt ebenfalls

automatisch, d.h. elektronisch. Ihr Restguthaben wird Ihnen bei Entlassung zurück

erstattet.

Taxi und Heimfahrt

Ein Taxi können Sie an der Pforte unseres Krankenhauses bestellen. Über die Rufnummer

2020 können Sie Ihre Heimfahrt kostengünstig buchen.

Unfall

Wir hoffen, dass Sie keinen Unfall erleiden. Sollte dennoch einmal etwas innerhalb

des Krankenhauses passieren, bitten wir, dies unverzüglich Ihrer Stationsärztin oder

Ihrem Stationsarzt anzuzeigen.

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Wahlleistungen

Wahlleistungen kann jeder Patient gegen zusätzliche Vergütung erhalten. Als Wahlleistung

bieten wir an:

a) die ärztliche Behandlung durch leitende Ärzte bei zusätzlicher Honorarabrechnung

auch im Mehrbettzimmer.

Wir weisen darauf hin, dass sich diese Wahlleistungsvereinbarung auf alle an der

Behandlung beteiligten Ärzte des Krankenhauses und auf konsiliarärztliche

Behandlungen von Ärzten außerhalb des Krankenhauses bezieht.

Die ärztlichen Wahlleistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte(GOÄ)

unter Berücksichtigung der dort bestimmten Minderung der Gebühren in Höhe von

25% zusätzlich zu den allgemeinen Krankenhausleistungen berechnet.

Diese Minderungspflicht bestehtlediglich für die Ärzte des Hospitals zum heiligen

Geist, nicht für die Konsiliarbehandlungen von Ärzten außerhalb des Krankenhauses.

b) nach Maßgabe der Belegungsmöglichkeit die Unterbringung im Einbett- oder

Zweibettzimmer.

c) die Gestellung einer Wunschwache.

Den jeweils gültigen Tarif entnehmen Sie bitte unserem Pflegekostentarif (Aushang

vor den Räumen der Patientenaufnahme)

d) die nicht medizinisch begründete Aufnahme einer Begleitperson.

Den jeweils gültigen Tarif entnehmen Sie bitte unserem Pflegekostentarif (Aushang

vor den Räumen der Patientenaufnahme)

Alle vorstehenden Wahlleistungen können Sie auch einzeln wählen. Über den Abschluss

eines schriftlichen Wahlleistungsvertrages erteilen Ihnen das Aufnahmepersonal,

bei der Wahlleistung „Chefarzt“ die Sekretariate der betreffenden Kliniken

gerne Auskunft.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in bestimmten Fällen die getroffenen Vereinbarungen

(gemäß unseren AVB) zurückziehen müssen. Dies kann z.B. durch den

Betriebsablauf bedingt erforderlich sein.

Wertsachen

Sollten Sie Wertsachen oder größere Geldbeträge mit ins Krankenhaus gebracht

haben, geben Sie diese bitte Ihren Angehörigen wieder mit. Eine Haftung für Ihre

Wertsachen kann nicht übernommen werden.

Immer wieder kommen Zahnprothesen abhanden. Um dies zu vermeiden, fordern

Sie bitte bei den Pflegekräften einen Behälter für diese an.

> Garderobe

> Mitbringen

Zentrallabor

Das Zentrallabor mit eigenem Blutdepot bietet rund um die Uhr ein breites Spektrum

an Untersuchungen im Bereich klinische Chemie, Hämatologie, Hämostase, Immunologie,

Infektionsdiagnostik sowie umfangreiche Infarktdiagnostik.

Unserer moderne Laborausrüstung ermöglicht eine schnelle Abwicklung der Laboranforderungen

24 Stunden täglich.

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Tiefgarage

Unsere Tiefgarage ist kameraüberwacht. Wir bieten unseren Patienten und Besuchern

37 Parkplätze in unserer Tiefgarage 24 Stunden am Tag an. Bitte beachten Sie

den Preisaushang an unseren beiden Kassenautomaten in der Tiefgarage. Nachts

und am Wochenende ist der Zugang zur Tiefgarage nur über das Treppenhaus an

der rechten, hinteren Ecke des Neubaus möglich. Dann können Patienten das Krankenhaus

nur von außen über die Zentrale Ambulanz und Aufnahme betreten. Zu

den normalen Öffnungszeiten können Sie alle Fahrstühle und Treppenhäuser in das

Krankenhaus benutzen.

Telefonverzeichnis

Ärztlicher Direktor 2169

Anästhesie/Schmerztherapie 2169

Aufnahme- und Abrechnungsabteilung 2208/2205

Cafeteria – Pusteblume 2501

Chirurgische Klinik 2430

Datenschutz 2277

Diätassistentin 2233

Gynäkologie 2142

Fundstelle 9

Geburtshilfe 2778

Gefäß- und Endovaskularchirurgie 2211

Grüne Damen 2768

Kasse 2102

Physiotherapie 2728

Küche 2233

Labor 2267

Medizinische Klinik 2421

Nachlass 2255

Patientenhilfe 2768

Pflegedirektorin 2248

Pforte / Telefonzentrale 9/2260

Poststelle 9/2260

Psychosomatische Klinik 2101

Radiologisches Zentralinstitut 2474

Schwangerenberatung 2778

Seelsorge 2276/2503

Sozialdienst 2229/2281

Unfallchirurgie 2929

Kaufmännischer Leiter 2248

Wahlleistungen 2208/2106

© 2010 Hospital zum heiligen

Geist GmbH, Frankfurt am Main

Impressum

Hospital zum heiligen Geist

GmbH

Kommunikation, Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

Lange Straße 4 – 6

D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: Zentrale (069) 2196 – 0

Fax: Zentrale (069) 2196 – 2261

Redaktion: Anja Dörner

© Fotos: S. Lustenberger,

A. Rohsegger, A. Jakob


So finden Sie zu uns:

…mit den U-Bahnen

> Haltestelle „Konstablerwache“

> zu Fuß in Richtung AOK, Stadtwerke,

> und Arbeitsamt

> Hospital zum heiligen Geist

…mit den S-Bahnen

> Haltestelle „Ostendstraße“

> zu Fuß in Richtung Ostendstraße und Anlagenring

> Hospital zum heiligen Geist oder

> Ausgang Hanauer Landstraße

> Umsteigen in Straßenbahn Nr. 14

…mit der Straßenbahn

> Nr. 11, Allerheiligentor

> Nr. 14, Hospital zum heiligen Geist

…mit dem Auto über die A66

> Miquelallee

> Eschersheimer Landstraße

> Seilerstraße/Bleichstraße

über die A3

> Darmstädter Landstraße

> Obermainanlage

über die A661

> Kaiserlei-Kreisel

> Hanauer Landstraße

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