ConTraiLo – August 2012 Messevorschau: IAA 2012 ... - Tagesaktuell

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ConTraiLo – August 2012 Messevorschau: IAA 2012 ... - Tagesaktuell

NL € 4,; L € 4,; DK dkr. 29,79; A € 4,; B € 4,; CH sfr 5,86; D € 4, 24. Jahrgang Mai 2012 73713

ConTraiLo

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Container | Trailer | Logistik

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MESSE: TRANSFAIRLOG 2012

MESSE: TOC 2012 ANTWERPEN

MESSE: RORO IN GÖTEBORG


INHALT 4/2012

Ausgebaute Zufahrtswege S. 18

Gegen drei Uhr morgens machte sie im April

das erste Mal am Hamburger CTA fest:

die Hyundai Together auf Jungfernfahrt.

Damit stand dieser Samstag nicht

nur für den 13.000-TEU-

Neubau der südkoreanischen

Reederei

für eine Premiere.

ConTraiLo-Messespiegel S. 22, 40, 46

In den kommenden Wochen stehen gleich wieder mehrere

Messen und Konferenzen für die Branche auf dem Plan.

Der ConTraiLo-Messespiegel stellt erste Vorschauhighlights

für drei davon mit „Premiere an der Elbe“, „Challenge Green“

und „Klassentreffen an der Schelde“ vor.

Editorial

3 Start des Messeloops

Tipps & Trends

6 Vorbereiten auf 22.000 TEU

8 Neue Wirkungsstätte

78 Schmugglern & Co. auf der Spur

80 Wechsel am Firmensteuer

Finanzen & Wirtschaft

10 Die „Reeder müssen mieten“

12 Zeitweilige Boxenbesitzer

16 Güterstrom in Zahlen

Übersee

18 Ausgebaute Zufahrtswege

28 Offen für Weitere


ConTraiLo-

Messespiegel

22 Premiere an der Elbe

40 Challenge Green

46 Klassentreffen an der Schelde

Binnenschifffahrt

30 Bahnverkehre weiter stärken

31 Gemeinschaftlicher

Flottenausbau

32 Übersicht Binnenhäfen

RoRo

34 Tau(f)frisch auf der Ostsee

39 Coole Voraussetzungen

44 RoRo-Welt im Kurzformat

High & Heavy

50 Schnittstellen-Know-how

55 Weitere Spezialschiffe

56 Operation Stein

Logistik-Standorte

58 Zentrales Logistik-Revier diskutiert

60 Zugkraft Standorte

Schiene

62 Städte-Veränderung

Containerumschlag

64 Das Rad im Hafengetriebe

66 Vier für alternativen Antrieb

68 Unterschiedliche Vertreter

70 Neues Kleid fürs Cockpit

Soft- & Hardware

72 Nur vermeintlich Sparpotenzial

73 Eiltempo für Informationen

74 Digitaler Frachtkostenassistent

75 Robuste Hardware für Häfen

76 Achtung, geändertes Verfahren!

81 Impressum

Schnittstellen-Know-how S. 50

Als klassischer Spediteur hat sich die Michael

Gröning Schwergutspedition auf den europaund

weltweiten Versand ausgefallener Güter

spezialisiert. Eine abwechslungsreiche

Aufgabe,

bei der das Wort

Routine praktisch

nicht existiert.

Tau(f)frisch

auf der Ostsee S. 34

Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen.

Zwei Jahre, in denen ein Entwurf

Realität wurde: zwei Neubauten, für die

der Countdown zum Leinen Los läuft,

um in traditionsreichen Spuren als

schwimmende Brücken neue Maßstäbe

zu setzen.


Finanzen & Wirtschaft

Zeitweilige Boxenbesitzer

Containerinvestment. Container bewegen die Welt. Doch wem gehören die Stahlkisten, in denen die

Güter rund um den Globus reisen? Nicht immer sind es große Firmen. So manche Box hat zumindest

für einige Jahre eine Privatperson als Eigentümer. Doch wer bringt diese Container dann in Fahrt?

Ohne sein Equipment wäre der

Containermarkt nicht denkbar

Equipment, das finanziert werden

muss. Bedenkt man die vom Statistischen

Bundesamt ermittelte Zahl der

umgeschlagenen Container in den deut-

schen Häfen im vergangenen Jahr mit

15,3 Mio. TEU, gewinnt die Vorstellung

dazu, wie viel Kapital hier investiert worden

ist, langsam an Form. Kapital, das

von einer Vielzahl an Investoren kommt.

Dabei gibt es auch hier verschiedene

Transparenz

nennt P&R als

wichtigstes

Kriterium.

Möglichkeiten und Modelle, wie beispielsweise

das Produktangebot von P&R.

Container als Eigentum auf Zeit

Der Containerinvestmentspezialist bietet

Investoren die Möglichkeit neue oder gebrauchte

Container zu erwerben, die bereits

fest vermietet sind. Die Investoren

erwerben nicht nur Anteile, sondern

„ganze“ Container und stellen so eine

Sachwert-Investition dar. Damit bietet

P&R bewusst einen Gegenentwurf zu Beteiligungsmodellen

wie Containerfonds

oder Schiffsbeteiligungen an.

Der Anbieter kurz vorgestellt

Seit dem Jahr 1975 hat sich P&R ausschließlich

auf Containerinvestments

konzentriert. Im Jahr 2011 verwaltete

P&R mit 1,5 Mio. TEU etwa sechs Prozent

des Weltcontainerbestandes für insgesamt

57.000 Investoren und fungiert damit

als ein Bindeglied zwischen der Industrie

und Investoren.

Zur P&R-Gruppe gehören dabei vier verschiedene

Gesellschaften: die P&R Container

Vertriebs- und Verwaltungs GmbH,

P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und

Verwaltungs GmbH, P&R Container Lea-


sing GmbH und P&R Transportsysteme

GmbH. Die Gruppe bietet derzeit grundsätzlich

drei verschiedene Produktkategorien

an. Neben dem Kauf von Neucontainern

sind dies Gebrauchtcontainer

sowie Leasingangebote.

Das Investmentkonzept

Das Anlageprofil für seine Produkte beschreibt

P&R als konservativ mit einem

einfachen und klaren Geschäftsmodell.

Dieses gestaltet sich demnach wie folgt:

Investoren können von P&R bereits vermietete

Container erwerben und so deren

rechtliche und wirtschaftliche Eigentümer

werden. Mieter der Container sind

diverse Leasinggesellschaften.

Damit soll das Risiko verringert werden,

dass z. B. die Leasingpartner aus wirtschaftlichen

Gründen ausfallen, womit

die Container nicht mehr im Einsatz wä-

Überzeugen Sie sich von

den Vorteilen des

intermodalen Verkehrs:

www.kombiverkehr.de

ren und entsprechende Einnahmen entfallen

würden. P&R hebt hier zusätzlich

hervor, dass die 15 größten Leasinggesellschaften

Europas mit einem Marktanteil

von 95 Prozent zu den Vertragspartnern

gehören. Die Container sind gegen

verschiedenste Risiken wie Diebstahl, Beschädigungen

etc. versichert.

Fünf-Jahres-Rhythmus

Eines der aktuellen Angebote wäre z. B.

der Kauf eines neuen 40’-High-Cube für

knapp 5000 Euro. Im vergangenen Jahr

erwarben Investoren bei P&R Container

im Wert von 922 Mio. Euro. P&R übernimmt

die Verwaltung und Vermietung

der Container. Die Mieteinnahmen in

der jeweils ausgewiesenen Höhe garantiert

P&R den Investoren.

Im Beispielangebot des 40’-High-Cube

nennt P&R 1,53 Euro Miete pro Tag fest

Werner Feldkamp, P&R-Geschäftsführer,

Standort Grünwald/München.

„Meine Antwort auf den Fahrermangel:

schnellere Rundläufe, weniger Fahrten

und immer die richtige Verbindung.“

„Damit wir trotz Fahrermangel erfolgreich am Markt agieren, habe ich

mein Unternehmen fit für den intermodalen Verkehr gemacht. Unsere

Lkw bewegen wir jetzt nur noch im Nahverkehr rund um die Terminals,

während unsere Trailer die Langstrecke auf der Schiene zurücklegen. Unser

Nutzen: schnellere Rundläufe, weniger Fahrten und mit dem gleichen

Personaleinsatz einfach mehr Umsatz. Und bei über 170 Kombiverkehr-

Zügen pro Nacht finde ich immer die richtige Verbindung.

Das ist für mich mehr als ein Transport!“


P&R beschreibt sein Containerinvestmentmodell

als konservativ. (Fotos: P&R, © Klaus Rupp, low500/PIXELIO)

fünf Jahre. Denn so lange ist die Vertragsdauer

eine Ausnahme sind hier Leasingcontainer,

bei denen eine Laufzeit von

drei Jahren vereinbart werde. Derzeit verzeichnet

P&R für seine Containerflotte

nach eigenen Angaben eine Auslastung

von 98 Prozent.

Bis zum Vertragsende

Die Investoren erhalten die Mieteinnahmen

quartalsweise. So zahlte P&R im

letzten Jahr nach eigenen Angaben 402

Meilensteine der P&R-Gruppe

14 ConTraiLo 4/2012

Mio. Euro Miete an die Investoren aus.

Am Ende der Vertragszeit verspricht der

Anbieter als ein weiteres Merkmal des

Konzepts einen gesicherten Rückkauf.

Auch hier wieder der 40’-High-Cube-Beispielcontainer,

der mit gut 3300 Euro zu

Buche schlagen soll.

Das Rückkaufvolumen von P&R für das

Jahr 2011 belief sich demnach insgesamt

auf 226 Mio. Euro. Die möglichen Renditen

der Investoren setzen sich so letztlich

aus mehreren Faktoren zusammen:

Die Firmengeschichte der P&R-Gruppe begann 1975 mit der Geschäftsgründung als

P&R GmbH in Grünwald bei München; seitdem konnte das Unternehmen verschiedene

Meilensteine in seiner Geschichte verbuchen. Wie z. B. diese: Im Jahr 1999

nutzten erstmals über 20.000 Investoren die Containerinvestmentangebote und

2004 konnte P&R bereits auf 100.000 LF-Verträge (Neucontainer) blicken. Eine

weitere Entwicklungsstation findet sich 2008 mit der Verwaltung von über 50.000

GC-Verträgen (Gebrauchtcontainer). Vor zwei Jahren feierte P&R dann sein 35-jähriges

Jubiläum. Heute verwaltet die Gruppe 1,5 Mio. TEU, was laut den Experten

etwa sechs Prozent des Weltcontainerbestands entspricht.

Beispiel: 40’-High-Cube

Kaufpreis: 4920 Euro

Vertragslaufzeit: fünf Jahre

Miete: 1,53 Euro/Tag

Rückkauf: 3322 Euro

Mieteinnahmen, AfA und Rückkaufswert.

So ergeben sich nach der Berechnung

von P&R über die gesamte Laufzeit von

fünf Jahren ca. sechs Prozent pro Jahr

durchschnittliche Vorsteuerrendite auf

das durchschnittlich eingesetzte Kapital.

Blick auf den Markt

P&R rechnet damit, dass die Containerschifffahrt

der am schnellsten wachsende

Verkehrsträger bleibt. Der globale Containerumschlag

legte im Jahr 2010 um

elf Prozent zu und übertraf damit bereits

wieder das Vorkrisenniveau. Auch im

letzten Jahr stieg der Containerumschlag

erneut um ca. sechs Prozent. Bis zum Jahr

2015 sei laut Drewry mit einem durchschnittlichen

Containerumschlagplus von

sieben bis acht Prozent jährlich zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund sieht P&R

für sich weiterhin stabile, intakte Marktperspektiven,

möglicherweise mit etwas

verlangsamtem Wachstum nach dem Geschäftsjahr

2011. Ein Geschäftsjahr, das

mit 33 Prozent Umsatzsteigerung gegenüber

dem Vorjahr für das Emissionshaus

nach eigenen Angaben das bisher erfolgreichste

in der Firmengeschichte war.


Finanzblick Schiff und Schiene

Hamburger Emissionshaus zu Fondsentwicklungen

Geschäftsführer Paribus Capital:

Thomas Böcher. (Foto: Paribus)

Paribus Capital hat die Platzierung seines

Paribus Ship Portfolios (Renditefonds

X GmbH & Co. KG) zum 31. Dezember

2011 beendet und den Fonds

geschlossen. Das Emissionshaus hat

knapp 5 Mio. Euro eingeworben.

Das Konzept. Das Paribus Ship Portfolio

stellt nach Anbieterangaben bei

Schiffsfonds mit Liquiditätsengpässen

üblicherweise Überbrückungskapital

zur Verfügung. Die erzielten Erlöse aus

den Schiffsgesellschaften sollen in der

Regel bevorrechtigt u. a. den Anlegern

des Paribus Ship Portfolios zustehen.

Containerschiffe. Rund 3 Mio. Euro

sind in ein diversifiziertes Portfolio aus

zehn Fonds mit insgesamt 17 Schiffen

von sechs Emissionshäusern investiert

worden. Der Schwerpunkt liege im Segment

der Containerschiffe. Die Streuung

auf Größenklassen von 1096 bis

zu 5024 TEU soll das Risiko des Portfolios

reduzieren. Die Kalkulation beruht

nach Anbieterangaben auf einem

fiktiven Marktszenario und einem fiktiven

Musterportfolio.

Weitere Loks. Mit Blick auf den Schienenmarkt

hat Paribus Capital gemeldet,

dass das Asset-Management des

Paribus Rail Portfolios II die Lokflotte

des geschlossenen Eisenbahnfonds um

16 weitere Lokomotiven aufgestockt

hat. Damit umfasst diese nun 34 neue

und gebrauchte Diesel- und Elektrolokomotiven.

Das Hamburger Emissionshaus

Paribus Capital reagiert damit

nach eigenen Angaben auf die Entwicklung

des Schienengüterverkehrs

in Deutschland und die entsprechende

Nachfrage von Anlegern.

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mit Spezialcontainern für Gase

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GESCHÄFTSAUSSICHTEN

Miete brummt

Die Frachtraten für Container sind in

den letzten Wochen stark gestiegen,

wie Solvium Capital erklärt. Demnach

berichtet die Nachrichtenagentur

Bloomberg über Wachstumsraten von

40 Prozent im Fernostverkehr. Dennoch

sei die finanzielle Lage von Reedereien

und Containerschiffen weiterhin

angespannt. Damit sind die Geschäftsaussichten

für Containervermieter laut

Solvium weiterhin gut.

Geschäftsführer Marc Schumann von

Solvium Capital kommentiert: „Die Vermietung

von Containern hat sich in den

vergangenen Jahren als robustes Geschäft

gezeigt. Gerade in schlechten

Zeiten für Containerschiffe trennen

sich die Reeder von eigenen Containerbeständen

und treten vermehrt als

Kunden von Vermietgesellschaften auf.

Das spiegelt sich auch bei unseren

Containern wider. Diese sind aktuell

zu 100 Prozent vermietet und die

Mieterlöse liegen damit über Plan.“

Das Finanzhaus bietet privaten Anlegern

Containerinvestments.


AUSGEBAUTE ZUFAHRTSWEGE


Elbvertiefung rückt näher

Anfang April hat Niedersachsen nach Hamburg und

Schleswig-Holstein der Fahrrinnenanpassung zugestimmt.

Claudia Roller, Hafen Hamburg Marketing e. V.,

erklärte dazu: „Für den Hamburger Hafen, die gesamte

Wirtschaftsregion und unsere weltweiten Kunden und

Partner aus Schifffahrt, Handel, Industrie und Logistik

ist diese Zustimmung zur Fahrrinnenanpassung aus

Niedersachsen eine sehr erfreuliche Entscheidung.

Wir setzen jetzt auf eine zügige Realisierung dieser

Infrastrukturmaßnahme und hoffen, dass noch in diesem

Jahr erste Baumaßnahmen beginnen können.

Dies wird aber nur möglich sein, wenn eventuelle Klagen

zu keinem weiteren Zeitverzug des Fahrrinnenausbaus

der Unter- und Außenelbe führen.”

20 ConTraiLo 4/2012

Serviceupdate. Gegen drei Uhr morgens machte

sie im April das erste Mal am Hamburger CTA

fest: die Hyundai Together auf Jungfernfahrt.

Damit stand dieser Samstag nicht nur für den

13.000-TEU-Neubau der südkoreanischen

Reederei für eine Premiere.

Die Reederei stellte die Hyundai Together mit 366,50 m

Länge und 48,20 m Breite als ersten Neubau einer Achterserie

im Februar in Dienst. Ihr Fahrtgebiet ist der

neue Loop 4 der G6 Alliance zwischen Asien und Europa. Mit

ihrem ersten Stopp an der Hamburger Kaikante wurde am Container

Terminal Altenwerder (CTA) erstmals ein Schiff mit einer

Stellplatzkapazität von 13.000 TEU abgefertigt.

Fünf G6-Dienste über Hamburg

Auch die beiden nächsten, zur Auslieferung anstehenden,

13.000-TEU-Schiffe die Hyundai Tenacity und die Hyundai

Smart sollen zukünftig auf der Linie Einsatz finden und damit

auch das CTA anlaufen; abwechselnd mit Schiffen der Reedereien

APL und OOCL. Weitere Partner der Allianz sind Hapag

Lloyd, MOL, NYK und Hyundai. Neben dem Loop 4 laufen weitere

vier Asien-Nordeuropa-Dienste der Reedereiallianz Hamburg

an. Neben der Hamburger Premiere zeigt der Blick in die

Schiffsfahrpläne auch weitere Änderungen und News, von denen

ConTraiLo einige im Folgenden kurz vorstellt.

BBC: Europa-Asien-Express

Die BBC Karan lief, wie die Hafen Hamburg Marketing (HHM)

meldete, als erstes Ende März 2012 Hamburg im neuen Europa-

Asien-Schwergutdienst von BBC Chartering an. Das erste westgehende

Schiff des Liniendienstes erwartet der Hamburger Hafen

nun ca. zum 20. Mai 2012.


Europa-Asien-Express bedient die Häfen: Hamburg, Rauma,

Kristiansand, Antwerpen, Bilbao, Porto Maghera, Port Kelang,

Singapur, Batam, Ho Chi Minh Stadt, Haiphong, Hongkong,

Shanghai, Masan, Busan, Kobe, Yokohama.

CMA CGM: Shaka2, Mozex2, West Med-Morocco

Die Reederei strukturiert ihre Asien-Südafrika- und Mosambik-

Dienste in Partnerschaft mit Maersk Line. Seit dem 24. April

gilt nun für den New Shaka2 ein gemeinsames Angebot. Am

8. Mai geht dann auch der New Mozex2 an den Start. Ebenfalls

im April 2012 haben CMA CGM und Comanav begonnen, den

West Med/Morocco-Service neu auszubauen.

New Shaka2 hat die Rotation: Shanghai, Ningbo, Fuzhou, Yantian,

Tanjung Pelepas, Port Louis, Durban, Port Elizabeth/

NGQURA, Port Louis, Singapur, Nansha New Port.

New Mozex2 hat diese Häfen im Plan: Tanjung Pelepas, Port

Kelang, Pointe des Galets, Toamasina, Maputo, Beira, Nacala,

und wieder nach Port Louis.

West Med-Morocco Loop1 deckt diese Häfen ab: Valencia

TCV, Valencia Noatum, Barcelona, Casablanca, Valencia TCV.

West Med-Morocco Loop 2 hat die Rotation: Naples, La Spezia,

Genoa, Casablanca, Salerno, Naples.

West Med-Morocco Loop 3 läuft diese Häfen an: Marseilles,

Casablanca, Marseilles.

Hanjin Shipping: ABX, TLS, AWT

Hanjin Shipping beteiligt sich ab Mitte Mai am Asia-Black Sea

Express (ABX) den u. a. China Shipping, K-Line, PIL, Wan Hau

und Yang Ming betreiben. Auch in den Turkey-Levant-Service

(TLS) von Arkas Line und Turkon Line hat Hanjin Ende April

ein Schiff eingebracht. Zudem hat die Reederei den All-Water-

Gulf-of-Mexico-(AWT)-Dienst mit Cosco gestartet.

ABX bedient: Shanghai, Ningbo, Shekou, Singapur, Port Kelang,

Piraeus, Istanbul, Constanza, Ilichevsk, Port Kelang, Shanghai.

TLS hat die Rotation: Port Said, Alexandria, Beirut, Mersin,

Piraeus, Evyap, Istanbul, Gemlik, Izmir, Mersin, Port Said.

AWT hat Anläufe in diesen Häfen: Busan, Shanghai, Ningbo,

Xiamen, Yantian, Panama Free Trade Zone und Houston.

Hapag-Lloyd: ADX-Service und REX

Hapag-Lloyd bietet seit Anfang Mai eine neue Express-Verbindung

den Adriatic Express Service (ADX) zwischen dem

Adria-Raum und den Häfen Port Said und Damietta. Ebenfalls

neu ab Mai ist der Hapag-Lloyd-Russia-Express-Service (REX).

ADX hat die Hafenfolge: Damietta, Port Said, Koper, Rijeka, Venice,

Ancona und erneut Damietta.

REX bedient wöchentlich die Häfen: Bremerhaven, Hamburg,

St. Petersburg, Helsinki, Gdynia, Bremerhaven.

Maersk AE-6: AE-6-Dienst

Maersk Line hat den Hamburger Hafen, genau genommen das

Eurogate Container Terminal (CTH), in den Fahrplan des Maersk

AE-6-Dienstes aufgenommen. Der Liniendienst wird in Kombination

mit dem TP-6 betrieben.

AE-6 hat die Rotation: Hamburg, Felixstowe, Le Havre, Suez

Kanal, Salalah, Tanjung Pelepas, Vung Tau, Nansha, Yantian,

Hongkong, Los Angeles, Ningbo, Shanghai, Xiamen, Yantian,

Tanjung Pelepas, Algeciras, Bremerhaven, Hamburg.

OPDR: BALT-Service

Die Oldenburg-Portugiesische-Dampfschiffs-Rhederei (OPDR)

hat ihren Baltic-Sea-Service (BALT) durch neue strategische Partnerschaften

in Skandinavien, dem Baltikum und Russland ausgebaut.

Der Service ist mit anderen kombinierbar.

BALT-Service verbindet die von OPDR angebotenen Ziele in

Nord- und Südeuropa sowie Nordafrika via Hamburg und Rotterdam

mit Oslo, Göteborg, Kopenhagen, Stockholm, Helsinki

und Gdynia sowie baltischen Häfen und St. Petersburg.


PREMIERE

an der Elbe

Messevorschau. Der Countdown für die Erstauflage der

transfairlog läuft. Vom 12. bis 14. Juni 2012 stehen die Halle A3

und A4 des Hamburger Messegeländes ganz im Zeichen der Logistik.

Dabei will die Nordmesse direkt den Bogen von

internationalen Gütertransporten bis zur Intra-Logistik spannen.


AUF EINEN BLICK:

Wo: Hamburg, Deutschland,

Messe Hamburg

Wann: 12. bis 14. Juni 2012

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise: Tageskarte 28 Euro/

Dauerkarte 35 Euro

(Grafik: Euroexpo Messe- und Kongress GmbH,

© Margit Völtz/PIXELIO)


Die transfairlog dreht sich sowohl um die weltweite als auch innere Logistik.

(Grafik: Euroexpo Messe- und Kongress GmbH)

Im Norden Deutschlands fehlt eine

qualitativ hochwertige Logistik-Messe,

die sowohl Ausstellern als auch

Besuchern die Möglichkeit bietet, sich in

einem internationalen Umfeld zu treffen.

Dieser Knotenpunkt für den internationalen

Warenaustausch mit trimodaler Infrastruktur

ist optimal gelegen, um dort

eine Kompetenzplattform auf höchstem

Niveau für all diejenigen auszurichten,

die an Logistik- und Transportprozessen

entscheidend beteiligt sind“, erklärt Julia

Kinzelmann, Projektleiterin der transfairlog

von Veranstalter Euroexpo Messeund

Kongress GmbH die Entscheidung

für Hamburg als Veranstaltungsort.

Ausstellungsbereiche

Das Spektrum der Aussteller der ersten

Auflage der neuen Logistik-Messe reicht

von Lager- und Betriebseinrichtungen,

Transportverpackungen und Identifikation

bis zu Umschlagtechnik, See- und

Binnenhäfen sowie Reedereien, Kombinierten

Verkehr und mehr. Technisches

Equipment wie z. B. Fahrzeugzubehör,

Telematiklösungen und Software runden

die Ausstellungspalette ab. Dabei wendet

24 ConTraiLo 4/2012

sich die Messe gezielt an Fach- und Führungskräfte

von Im- und Exportunternehmen.

Die Hansestadt Hamburg gilt

als bedeutender Transithub für Skandinavien

und Osteuropa. Eine Ausrichtung,

die sich auch in einigen Wissensforen der

transfairlog widerspiegeln soll, die neben

der Ausstellung geboten werden.

Gemeinschaftliche Auftritte

Am zweiten Messetag richtet das Generalkonsulat

von Finnland in Hamburg

parallel zur Messe das 2. Deutsch-Finnische

Logistik-Forum aus. Finnische Unternehmen

präsentieren sich darüber hinaus

auch auf einem Gemeinschaftsstand

auf der Messe. Darunter z. B. die Häfen

HaminaKotka, Helsinki und Turku ebenso

wie die Unternehmen wie Freight One

Scandinavia und Finnlines. Auch die Logistik-Initiative

Hamburg und Hamburg

Hafen Marketing bringen auf ihrem Messestand

„Gateway Hamburg“ Vertreter

der Branche zusammen. Auch aus anderen

Regionen sind Aussteller vertreten,

wie z. B. Rail Cargo Austria, Transconsult

B.V. oder das lettische Transportunternehmen

SIA N Logistiks Expedition.

Schwerpunkt Bits und Bytes

Einen starken Auftritt hat auch die Softwarebranche,

vor allem Lösungen rund

um effiziente Tourenplanung und Telematik

sollen dabei im Fokus stehen.

Auch im Rahmenprogramm spiegelt sich

das Informationsbedürfnis rund um neue

Lösungen in diesem Kernbereich wider.

So wird Herr Professor Dr. Claus C. Berg

von der Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft

und Logistik GVB e.V. in einem

der Wissensforen die vom Studienkreis

„Praktische Probleme beim Einsatz

von Telematik-Systemen“ erarbeiteten Ergebnisse

vorstellen und mit Experten und

Anbietern erforderliche Weiterentwicklungen

diskutieren.

Unter dem Titel „Logistik-Software aus

der Wolke“ geht zudem der Geschäftsführer

der EffizienzCluster Management

GmbH, Dr. Christian Jacobi, der Frage

nach, ob serviceorientierte Softwareentwicklung

den Praxistest besteht.

Wissensthemen als Rahmen

Die transfairlog setzt bewusst auf eine

Veranstaltung kurzer Wege und will auf

übermäßige Showeffekte verzichten. Neben

der Ausstellung bieten drei Vortragsflächen

mitten in den Messehallen eine

Mischung aus praxisorientierten und strategischen

Themen.

Insgesamt bieten an den Messetagen so 15

Wissensforen die Möglichkeit, sich über

Herausforderungen, Entwicklungen und

Lösungsansätze zu informieren, darunter

z. B. auch Themen wie die Offshore-Logistik,

Hinterlandanbindungen oder Seehäfen

der Nordrange im Wettbewerb der

logistischen Strömungssysteme maritimer

Supply Chains. Ebenso finden sich

Themen wie die Baltic Sea Region, Elektro-Mobilität,

Auto-ID-Technologien oder

Bildung und Karriere auf der Agenda. Mit

zusätzlichen Livevorführungen, z. B. zum

Thema Ladungssicherung und dem Forum

30M, das Ausstellern die Gelegenheit

bietet, in 30-minütigen Vorträgen ihre

Lösungsansätze für effiziente Logistik

vorzustellen, wird das Programm ergänzt.


AEB GmbH (Halle A4, Stand 511)

Das Softwareunternehmen präsentiert ihre Lösung für das Frachkosten-Management. Anhand eines

überdimensionalen „Mehrzweckfrachtrechners“ können Besucher live erfahren, wo sich Optimierungspotenziale

im Fracht-Management „verstecken“ und wie die Software ASSIST4 Transport & Freight

Management hier Hilfestellung bieten kann. Darüber

hinaus unterstützt die Lösung bei Ausschreibungen,

Vertragsverhandlungen und Simulation

ebenso wie bei der Offertenverwaltung und

Frachtkostenrückverteilung.

Zweites Messehighlight ist das neue Hörbuch

„Präferenzen nutzen. Zoll sparen“ der AEB, das

einen abwechslungsreichen und informativen Einstieg

in das komplexe Thema Präferenzabkommen

bieten soll. Das Hörbuch richtet sich an Einkäufer,

Vertriebs- und Versandmitarbeiter sowie

Entscheider in der Logistik und im Beschaffungs-

Management, für die es sich im wahrsten Sinne

des Wortes lohnt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Das Hörbuch beantwortet dabei

verschiedene Fragestellungen.

Cargotec Kalmar (Halle 3, Stand 131)

Beim Messeauftritt von Cargotec steht auch in

Hamburg die neue G-Generation im Fokus. Vor

gut einem Jahr stellte der Hersteller mit dem

DcG90-180 den ersten Kalmar-Gegengewichtsstapler

der neuen Generation vor. Merkmale der

neuen Modelle sind eine verbesserte Kraftstoffeffizienz,

Sicherheit, Wartungsfreundlichkeit und

Ergonomie. Gleichzeitig soll die Umweltbelastung

gesenkt werden. Schrittweise soll die gesamte Gabelstaplerflotte,

Reachstacker und Loghandler ei-

dbh Logistics IT (Halle A4, Stand 665)

ne entsprechende Ausstattung erhalten. Als auffälligste

Änderungen führt der Hersteller die auf

Ergonomie, Sicherheit und Fahrerkomfort ausgerichteteEGO-Kabine

an.

Passend zum Messestandort präsentiert das IT- und Beratungshaus

Projekte und Lösungen aus dem Hafenumfeld. So stellt dbh ihre Neuentwicklung „Seefrachtabwicklung

FCL“ vor. Ein wichtiges Merkmal ist hierbei das individuelle Routing anhand von Segellisten pro Sendung.

Bestandteil der neuen Lösung ist auch die Erstellung der für den Seetransport erforderlichen

Dokumente wie z. B. See B/L, Kaischein oder Abliefernachweis. Im Messeforum wird dbh zu diesem

Thema auch referieren. Mit Blick auf die Speditionsbranche hat dbh mit Compass und Speedy zwei

Lösungen, mit denen je nach Transaktionsvolumen die vollständige Speditionsabwicklung durchgeführt

werden kann. Darüber hinaus präsentiert dbh auch den Advantage Enterprise Rates Manager,

eine Raten-Management-Software, die um die Zusatzfunktion Tender-Management erweitert wurde.

Auch Zollthemen wie die Auflösung des Hambuger Freihafens stehen im Messefokus.

Ihre Ihre Lasten Lasten

unser unser Maßstab Maßstab

Wir stellen aus!

Halle A3

Stand 335

Schwerlasttraversen bis 50 t Tragkraft

Schwerlasttraversen für den Umschlag

von Lang- und Flachprodukten in Stauereien

und Lagerbetrieben

Gabelzinken bis 90 t Tragkraft

Standard- und Sonderausführungen in allen

Formen und Abmessungen

Anbaugeräte

Sonderkonstruktionen und Umbauten für

besondere Lastaufnahmeanforderungen

Reparaturservice

Gabelzinken richten, Hubmasten kürzen,

Profile aufarbeiten oder erneuern, Anbaugeräte

und Gabel träger instand setzen

Hotline +49 2205 901090

Lück ISAH GmbH

Im Rohnweiher 16

53797 Lohmar

Germany

falueck@lueck-isah.de

www.lueck-isah.de


inconso (Halle A4, Stand 551)

Das Unternehmen zeigt, wie Logistiker ihre Netzwerke mithilfe von

inconsoSCE (Supply Chain Execution & Visibility) verwalten können.

Darüber hinaus präsentiert der Softwarespezialist mit inconsoWMS

Everywhere die Webfähigkeit der inconsoWMS Product Suite. Auf

dem Messestand kann der Besucher selbst den orts- und zeitunabhängigen

Zugriff auf die Lagersteuerung testen. Neben dem Angebot

eigener Lösungen, implementiert inconso auch Warehouse-Management-Lösungen

auf Basis von SAP EWM und SAP LES. Mit dem

Rapid-Deployment-Solution-Ansatz (RDS) für SAP EWM bietet inconso

Software und Services in einem Festpreispaket. Es enthält vorkonfigurierte

SAP-EWM-Kernprozesse ein Vorgehensmodell zur

Implementierung und Einführung von SAP EWM. Das inconsoTMS

und das SAP-basierte Leistungsangebot für Transportlösungen mit

SAP TM und LE-TRA rundet die Messepalette ab.

Efaflex (Halle A3, Stand 305)

Der Torspezialist ist für seine Schnelllauftorlösungen bekannt und hat

z. B. erst kürzlich mit dem Tiefkühltor EFA-TK 100 mit EFA-AFM ein vollkommen

neues Produkt präsentiert. Wie Efaflex erklärt, revolutioniert

das neue Schnelllauftor die Tortechnik in Kühlhäusern und weckt neue

Ansprüche an die Betriebsausrüstung von Tiefkühlbereichen. Das Niedrigenergietor

hat einen U-Wert von 0,74/m 2K bei der Abmessung

3000 x 3000 mm. Eine dynamische AFM-Torblatt-und-Spiralführung (Active

Framework Mechanism) sorgt dafür, dass das Torblatt im geschlossenen

Zustand in Richtung Torzarge zu einer umlaufenden Profildichtung

verschoben wird und so Tiefkühlbereiche nahezu hermetisch abschließt.

Kewill (Halle A4, Stand 321)

Der Anbieter von Logistik- und Zollsoftware zeigt sein aktuelles Portfolio

an IT-Lösungen. Einen Schwerpunkt des Messeauftritts stellt die Präsentation

der Zollsoftware CustomsXchange dar, die global agierenden Logistik-Unternehmen

die Einhaltung der jeweils geltenden nationalen und

internationalen Richtlinien gewährleisten soll.

Aktuell sind bereits elf europäische Länder an die Zollsoftware angebunden

und in vier weiteren Staaten soll CustomsXchange in Kürze verfügbar

sein. Zu dem Lösungsportfolio von Kewill gehört auch die neueste

Version der ZABIS ® -Zollsoftware. ZABIS ® deckt Zollabwicklungsprozesse

ab und ermöglicht Anwendern einen Umstieg auf das ATLAS-Release

8.4. Darüber hinaus zeigt Kewill neben einer Vielzahl weiterer Logistik-

Softwarelösungen mit Kewill Forwarding eine Komplettlösung für Spediteure

und Logistik-Dienstleister zur Verwaltung ihrer Lieferketten, die für

den Land-, See- und Luftverkehr einsetzbar ist.

Konecranes Lifttrucks (Halle 3, Stand 538)

Der Hersteller von Schwerlaststaplern informiert die Fachbesucher in

Hamburg rund um das Thema Gabelstapler, Reachstacker und Containerstapler

für verschiedene Branchen und Anwendungen. Die Konecranes-Geräte

finden sich z. B. beim Container- und Güterumschlag in der

Stahl-, Holz- und Papierindustrie sowie in Containerterminals und Häfen.

Die Tragkraft der Stapler und Reachstacker reicht, wie der Hersteller

erklärt, jeweils komplett bis zur maximalen Hubhöhe.

Dank lastabhängigem Hydrauliksystem arbeiten die Geräte nach Herstellerangaben

verschleißarm und brauchen weniger Kraftstoff. Konecranes

entwickelt dabei stetig weiter und passt Neuerungen auf Wunsch individuell

den Kundenbedürfnissen an. Das globale Servicenetzwerk mit professioneller

Wartung und Ersatzteillieferung rund um den Globus runden

die Angebotspalette ab. Die Fertigung für Märkte in Europa und Nordamerika

ist in Schweden. Eine Produktionsstätte in China versorgt den

asiatischen und südamerikanischen Markt.


Losberger (Halle 4, Stand 241)

Für den Logistik-Alltag von heute und morgen braucht es auch passende

Hallenlösungen. Am Stand von Losberger können sich die

Fachbesucher über professionelle Raumlösungen informieren. Die

Systemhallen, Hallen in individueller Bauweise und Industriezelte finden

Einsatz in verschiedensten Bereichen der Branche von Lager

und Produktion bis zu Verkaufsräumen.

Neben der breit gefächerten Angebotspalette an maßgeschneiderten

Raumlösungen bietet Losberger einen umfassenden Beratungsund

After-Sales-Service. Je nach Ausführung sind die Hallen zu mieten,

zu kaufen oder zu leasen. Losberger gehört zur international

tätigen Losberger Group, die nach eigenen Angaben zu den weltweit

führenden Herstellern, Verkäufern und Vermietern von Hallen zählt.

Die Produkte sind dabei sowohl für temporäre als auch dauerhafte

Einsätze als Raumlösungen geeignet.

(Fotos: Hersteller)

Kabel, Systeme und mehr...

Dr. Malek Software GmbH (Halle 4, Stand 520)

Unter dem Namen M3 Monitor präsentiert der Softwarespezialist eine

Business-Intelligence-Lösung für das Erfassen und Überwachen kritischer

Prozesse in Speditionen oder Transportunternehmen. Als Hauptvorteile

nennt der Anbieter das übersichtliche Bündeln relevanter Daten

und das Reduzieren der Informationen auf das Wesentliche. Damit kann

das Programmmodul helfen, Schwachstellen im Speditions- und Versandalltag

aufzudecken und für mehr Transparenz zu sorgen.

Das Modul basiert auf diversen Berichten, die flexibel miteinander kombiniert

werden können. Die Daten stammen aus der Datenbank von M3

Logisticware als zentralem Transport-Management-System. Dort sind

Aufträge, Lkw, Fahrer, Kunden, Tarife, Touren und sonstige Daten gespeichert.

Wie bei einer Schaltzentrale, kann jeder Anwender die für ihn

relevanten Berichte in die aktive Überwachung aufnehmen und damit

einzelne Bereiche näher beleuchten. Die automatische Aktualisierung

hält den Nutzer auf dem neuesten Stand.

Unter schwierigsten Bedingungen

Fördermittelleitungen von TKD: Wenn für Ihre Applikation die sichere

Datenübertragung unter schwierigsten Bedingungen von Belang ist, dann

bieten Fördermittelleitungen von TKD die ideale Lösung.

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Besuchen Sie uns auf der TOC Container Supply Chain Europe

in Antwerpen vom 12. - 14. Juni 2012 auf dem Standplatz G4.


Übersee

CONTAINERRIESEN IN SEE GESTOCHEN

In größeren Dimensionen

Nun findet sich auch Hanjin Shipping in der Riege der

Containergiganten wieder. Die Reederei gab Ende März

die Auslieferung ihrer ersten 13.102-TEU-Schiffe bekannt.

Die Hanjin Sooho und Hanjin Asia bilden dabei

den Auftakt einer Neubauserie mit insgesamt neun

Schiffen, die Hyundai Heavy Industries für den Containerreeder

baut. Die Schiffe haben eine Tragfähigkeit

von 126.000 dwt, sind 366 m lang, 48,20 m breit und

70,30 m hoch. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von

23,7 kn. Die Einsatzroute für beide Schiffsriesen ist

laut Unternehmensangaben zwischen Asien und Europa.

Die restlichen Schiffe der Neubauserie sollen in diesem

und im nächsten Jahr ausgeliefert werden.

WESSELS REEDEREI BAUT AUS

Endspurt für Serie

Von Shanghai über Quingdao bis in die Karibik

diese Jungfernfahrt hat die WES Gesa

in diesem Jahr bestritten. Damit ist der dritte

Neubau des Typs SSW 1000 der Wessels

Reederei in Fahrt gegangen. Nummer

vier die WES Janine soll in diesem Monat

folgen und damit die Serie vervollständigen.

Namensgeberin für die WES Gesa

ist die Tochter des Geschäftsführers Gerd

28 ConTraiLo 4/2012

(Foto: Hanjin)

Wessels. Mit einer Länge von insgesamt

151,72 m und einer Breite von 23,40 m

verfügt der Neubau über eine Tragfähigkeit

von 13.000 t. Bei einem homogenen Gewicht

von 14 t können bis zu 740 TEU auf

das Schiff geladen werden.

Das unter der Klassifikation des Bureau Veritas

gebaute Schiff verfügt über die Eisklasse

1A und ist mit 250 Anschlüssen für Kühlcontainer

ausgestattet. Die Hauptmaschine

sorgt bei einer Leistung von 9000 kW für

eine Geschwindigkeit von ca. 19 kn. Das

V. l.: Nickolas Teller, Dr. Hermann J. Klein

und Ernst P. Komrowski. (Foto: E.R. Schiffahrt)

Offen für Weitere

Zusammenschluss bis Ende Mai angestrebt

In der neuen Reedereigruppe Blue Star Holding wollen

E.R. Schiffahrt, Komrowski Befrachtungskontor sowie die

zur Komrowski-Gruppe gehörende Blue Star ihre Bereederungsaktivitäten

bündeln. Bis Ende Mai sollen die Gespräche

mit den Geschäftspartnern abgeschlossen und die

Mitarbeiter am gemeinsamen Standort vereint sein.

Führungsspitze. Mit Wirkung zum 1. Juli 2012 wird

Dr. Hermann J. Klein die Position des Chief Executive

Schwesterschiff WES Carina wurde erst vor

Kurzem an der Bremerhavener Columbuskaje

getauft und hat dann Kurs auf Riga genommen.

Neben den Containerschiffen verfügt

die Wessels Reederei aktuell über

41 Schiffe für Schwer- und Massengutschifffahrt.

Dabei beweist

die Reederei Pioniergeist und erprobt

als eines der ersten Unternehmen

den Windantrieb SkySails, um zu zeigen,

dass sich auch auf See ökonomisches

und ökologisches Handeln verbinden lässt.


Officers (CEO) der Reedereigruppe übernehmen. Bereits

seit April führt er als Generalbevollmächtigter die Bereederungsaktivitäten

der Komrowski-Gruppe und bereitet

die Integration der drei Unternehmen mit vor. Albert

Schumacher bleibt bis zum Amtsantritt von Dr. Klein

CEO der E.R. Schiffahrt und wird bis Ende des Jahres als

Mitglied der Geschäftsführung den Integrationsprozess

der neuen Reedereigruppe vorantreiben.

Flottengröße. Die gemeinschaftlich gemanagte Flotte

unter dem Dach der Blue Star Holding umfasst 143 Schiffe:

114 Containerschiffe, 25 Massengutfrachter und vier

Multipurposeeinheiten. Die zur E.R. Offshore gehörenden

neun Plattformversorger und vier Ankerziehschlepper

sind nicht Teil des Zusammenschlusses. Gemessen

an der Tragfähigkeit, wird die Blue Star Holding mit über

10 Mio. t nach Angaben der Beteiligten die größte Reedereigruppe

Deutschlands.

Möglichkeiten für Reedereien. Das Konzept der neuen

Gruppe ist darauf ausgelegt, zu wachsen, weitere Reedereien

als Gesellschafter zu gewinnen und die Flotte auf

über 200 Schiffe zu vergrößern. Die Blue Star Holding ist

daher nach eigenen Angaben offen für Gespräche mit

weiteren Reedereien, die sich als Gesellschafter an der

neuen Gruppe beteiligen möchten. Die E.R. Schiffahrt ist

eine Reederei und Schiffs-Management-Gesellschaft in

den Bereichen Container- und Massengutschifffahrt mit

91 Schiffen in Fahrt und in Bau. Die Komrowski-Gruppe

wurde 1912 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges

Bestehen. Die 56 Schiffe umfassende Flotte von

Komrowski ist in den Bereichen Container-, Massengutund

Multipurposeschifffahrt aktiv.

Die WES Gesa verstärkt ihre Schwestern WES Carina

und WES Amalie. (Foto: Wessels Reederei)

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Binnenschifffahrt

SEIT 50 JAHREN IM EINSATZ

Fährjubiläum

Nicht nur über die „große“ See schlagen

Fährschiffe für Fahrzeuge wie Lkw

eine Brücke. Auch im Inland ermöglichen

es Fähren, Flüsse zu überqueren

und damit z. B. Umwege zu sparen.

Ein solches Fährschiff ist auch die

Fritz Middelanis. Im Jahr 1962 lief sie

auf der Clausen-Werft in Oberwinter

vom Stapel, ihr Schiffsattest stammt

vom 13. März 1962. Auf den Tag genau

drei Monate später bestätigte das

Amtsgericht Köln den Übergang des

Fährneubaus an die Fährgesellschaft.

Seitdem schlägt die Fritz Middelanis

zwischen Langel und Hitdorf eine Brücke

über den Rhein. Täglich transportiert

das Fährschiff Tausende Gäste

von Köln nach Leverkusen und zurück.

Allein im vergangenen Jahr waren

mehr als 228.000 Personen an Bord.

Hinzu kamen 66.000 Fahrräder, 8100

Motorräder, 94.000 Pkw und rund

2500 Lkw oder Traktoren.

MÖGLICHKEITEN FÜR MINDEN

Nicht länger ein weißer Fleck

Mit insgesamt 40 20’-Containern mit jeweils 28 t Gewicht, feierte

der Hafen Minden in diesem Jahr eine Premiere: Erstmals

machte ein Container-Binnenschiff aus Rotterdam an der Kaje

fest. Für die Boxen ging die Reise von hier dann per Lkw weiter

in die Mindener Hinterlandregion. Extra aus den Niederlanden

angereist war auch Johan Booil, Managing Director Distri Rail

B.V. Das Unternehmen war der Organisator des Transports und

somit Auftraggeber der Mindener Hafen GmbH. Sowohl der Hafen

als auch Distri Rail B.V. sehen im Raum Ostwestfalen-Lippe

enormes Potenzial für Transporte nach Rotterdam. Auch darü-

30 ConTraiLo 4/2012

Bahnverkehre weiter stärken

KV-Terminal für Donauhafen Straubing-Sand

Das Jahr 2011 bescherte dem Donauhafen

Straubing-Sand ein neues Rekordergebnis:

insgesamt schlug der

Hafen 4,2 Mio. t Güter um. Der Biomasse-Logistik

verdankt der Standort

dabei z. B. einen Anstieg um fünf Prozent

im Wasserumschlag. Bahnseitig

wuchs das Aufkommen um zwölf Prozent.

Künftig sollen die Bahnverkehre

noch weiter verstärkt werden und

zwar mit einem neuen KV-Terminal.

Nachwachsende Rohstoffe sind

ein Umschlagstar in Straubing. (Foto: Donauhafen Straubing)

Wachstumstreiber Biomasse. Der

Rohstoffwandel bringt für den Donauhafen

ein nachhaltiges Wachstum.

Straubing entwickelt nun eine eigenständige

Strategie für den Donauraum.

2011 lag der wasserseitige Umschlag

bei 637.012 t. Über drei Viertel der

Schiffsgüterumschläge liegen nach Hafenangaben

bereits im Bereich nachwachsender

Rohstoffe. Die Bahnverkehre

legten um zwölf Prozent auf

ner hinaus, in das angrenzende Niedersachsen, ist ein solches

Potenzial im Nachlauf des Binnenhafens vorhanden. Die Region

war bisher ein weißer Fleck auf der Wasserstraßenkarte, was

die Hinterlandverbindungen des Rotterdamer Hafens anging.

Neben den Transporten auf der Wasserstraße war auch die

Möglichkeit einer Verbindung der beiden Standorte auf der

Schiene Bestandteil der Gespräche.

Distri Rail ist von Haus aus ein Bahnunternehmen, welches aktuell

bereits Linienverkehre mit der Bahn zwischen Rotterdam

und verschiedenen Standorten betreibt. Da die Mindener Hafen

GmbH über das Hafenband am Mittellandkanal auch mit anderen

Häfen der Region kooperiert, sind diese Verkehre auch keinesfalls

auf Container beschränkt.


342.000 t zu. Mit 3,2 Mio. t transportierten

Gütern ist der Lkw mit Abstand

wichtigster Verkehrsträger.

Neues Terminal soll kommen. Die

Bahn erreicht inzwischen zwar einen

Anteil von 8,3 Prozent am Modalsplit,

soll zukünftig aber noch weiter gestärkt

werden. Dafür plant Straubing

ein neues Terminal für den Kombinierten

Verkehr im Osten des Hafens,

für welches der Hafenstandort bereits

Schlüsselgrundstücke erworben und

das Planfeststellungsverfahren beantragt

hat. Nach der Erteilung des Förderbescheides

durch das Eisenbahnbundesamt

könnte mit dem Bau des

Containerterminals noch in 2012 begonnen

werden.

Baureife Ansiedlungsfläche. Der trimodale

Industrie- und Logistik-Park

Straubing-Sand erweist sich nach Hafenangaben

weiterhin als Magnet für

Industrieansiedlungen. Noch stehen

53 ha trimodale Ansiedlungsfläche

zur Verfügung. Mit einer neuen Stichstraße

nördlich der Budapester Straße

wurde die Möglichkeit für die Ansiedlung

kleinteiliger Gewerbebetriebe sowie

unternehmensnaher Dienstleistungen

geschaffen.

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Der Trucking-Fuhrpark wächst mit dem MAN von Römer. (Foto: WienCont)

WIENCONT KOOPERIERT MIT RÖMER SPEZIALTRANSPORT

Gemeinschaftlicher Flottenausbau

WienCont verstärkt seinen bestehenden Truckingbereich durch die Kooperation

mit der Römer Spezialtransport GesmbH. Zu den Leistungen in dem

Bereich gehören die Vor- und Nachläufe für das Containerterminal. Entsprechend

der Kooperation stellt Römer einen Lkw und Fahrer bereit, wobei Letzterer

für eine ökologische Fahrweise geschult ist. Bei dem Lkw handelt es

sich um das neueste Modell aus der Reihe TGX EfficientLine, dessen maximale

Kraftstoffeinsparung u. a. durch den verbesserten Cw-Wert und die

Leichtbauweise erreicht werden soll. „Das ist uns insofern sehr wichtig, da

wir als Terminal für den Kombinierten Verkehr umweltschonende Transportwege

ermöglichen, wie Schiene und Wasser, und damit auch im Zu- und

Nachlauf diesen Anforderungen gerecht werden“, betonen die Geschäftsführer

der WienCont, Karin Zipperer und Robert Groiß.

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POLZUG Intermodal GmbH

POLZUG Intermodal POLSKA Sp. z o.o.

Container Terminal Burchardkai, Hamburg ul. Ks. l. Skorupki 5, Warszawa

Tel.:

E-Mail:

+ 49 40 - 74 11 45-0

hamburg@polzug.de

Tel.:

E-Mail:

+ 48 22 - 336 34 00

warszawa.info@polzug.pl �������������


Binnenhäfen

Hafen Güterarten Umschlag in t/TEU (im Jahr 2011) Besonderheiten

Andernach (D)

Bayernhafen-Gruppe (D)

Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg,

Roth, Regensburg, Passau

Bonn (D)

Hafen Bonn und Am Zehnhoff-Söns

Container Terminal

Braunschweig (D)

Bückeburg (D)

Dortmund (D)

Duisburger Häfen (D)

Espelkamp (D)

Hille (D)

Köln (D)

Hafen und Güterverkehr Köln AG

Lübbecke (D)

Mertert (L)

Merzig (D)

32 ConTraiLo 4/2012

Container, Massen-,

Stück- und Schwergut

z. B. Container, chemische, landund

forstwirtschaftliche Erzeugnisse,

Nahrungs- und Futtermittel, feste

mineralische Brennstoffe, Erdöl, Mineralölerzeugnisse,

Erze, Metallabfälle,

Eisen, Stahl, Metalle, Steine, Erden,

Düngemittel, Fahrzeuge, Halb- und

Fertigwaren, Schwergut

Stahl, Kies, Sand, Salz, Erz,

Stückgut, Industrie- und Konsumgüter,

Projekt-umschlag

Massen- und Stückgut, Container

Mineralöl und -produkte, Kies, Getreide,

Dünger, Recyclingholz, Sand, Splitt,

Steine, Flugasche, Baustoffe, Ölfrüchte,

Düngemittel (feste und flüssige),

Glas, Raps

Eisen, Stahl, Baustoffe, Mineralöl,

Schrott, Container, Kohl, Getreide

z. B. Container, Massengüter

wie Mineralöle, chemische Produkte,

Steine, Erden, Baustoffe, Kohle,

Eisen, Stahl, Metalle

Flüssig- und Feststoffdünger,

lose Schüttgüter, Düngemittel

Dünger, Quarzit, Mineralkalk, Zellulose,

Granulat, Altholz, Kohle, Bodenaushub,

Rundholz, Futtermittel, Steine, Erden,

Sand, Streusalz, Holzhackschnitzel,

Stück- und Schwerlastgüter

Erdöl, Mineralölerzeugnisse, Gase,

Fahrzeuge, Maschinen, sonstige Halbund

Fertigwaren, chemische Erzeugnisse,

Steine, Erden und weitere Güter

Mineralöl, Dünge- und Futtermittel,

Getreide, Schüttgüter, landwirtschaftliche

Erzeugnisse, Holz, Grünschnitt

Salz, Sand, Dünger, Mineralölerzeugnisse,

Stahlspundwände, Sägespäne

feste mineralische Brennstoffe, Eisen,

Stahl, NE-Metalle, Steine, Erde

3.084.356 t

95.812 TEU

29,83 Mio. t

davon 411.800 TEU

und RoLa 27.433 Lkw

795.000 t

182.985 TEU

612.064 t Schiff

167.267 t Bahn

62.436 TEU

181.300 t

5,18 Mio. t

davon Container 851.000 t

bzw. 175.004 TEU

125,6 Mio. t

davon 2,5 Mio. TEU

88.000 t

52.179 t

12,4 Mio. t

davon 514.183 TEU

211.459 t

1.172.564 t

47.392 t

bahn- und wasserseitiger

Umschlag, Containerservice

(Reparatur, Reinigung)

z. B. RoLa-Verbindung Regensburg

am offenen Strom, direkter

Umschlag Schiff/Schiff, direkte

Autobahnanbindung, Fertigstellung

Hafenausbau Juni 2012

Mitglied Hafenband am Mittellandkanal,

Sanierung des Hafens ab 2015

Mitglied Kooperation Hafenband

am Mittellandkanal

Mitglied Kooperation Hafenband

am Mittellandkanal, Ausstattung

u. a. Schwerlastbrückenkran

eigenes Gütereisenbahnunternehmen

mit 14,4 Mio. t beförderten

Gütern 2011

Mitglied Kooperation Hafenband

am Mittellandkanal, Sanierung des

Hafens ab Frühjahr 2012

trimodale Anbindung


2

Hafen Güterarten Umschlag in t/TEU (im Jahr 2011) Besonderheiten

Minden (D)

Preußisch Oldendorf (D)

Saarlouis/Dillingen (D)

Straubing (D)

Donauhafen Straubing-Sand

Stuttgart (D)

Trier (D)

Völklingen (D)

Wien (A)

WienCont

Wittenberge (D)

ElbePort Wittenberge

Container

Minerale, mineralische Baustoffe, Krügerite,

Purusite, Mulcoa, Feldspat, Getreide,

grobkeramische und feuerfeste

Baustoffe, Walzdraht, Holz, Düngemittel,

Saat-, Stück- und Schwerlastgüter

feste mineralische Brennstoffe, Erdölerzeugnisse,

Erze, Metallabfälle,

Eisen, Stahl, NE-Metalle, Steine, Erden

Biomasse, Nahrungsmittel,

chemische Erzeugnisse, Erze,

Steine, Erden, Metalle

Container (Leer- und Container mit

sonstigen bzw. Güterart unbekannt),

verschiedene Güterarten

Nahrungs-, Dünge- und Futtermittel,

chemische, land- und forstwirtschaftliche

Erzeunisse, feste mineralische

Brennstoffe, Erdöl, Mineralöl, -erzeugnisse,

Gase, Erze, Metallabfälle, Eisen,

Stahl, NE-Metalle, Steine, Erden, Fahrzeuge,

Maschinen, Halb-, Fertigwaren

Feste mineralische Brennstoffe,

Erze, Metallabfälle

Container

Flüssiggut (Rapsöl, Biodiesel),

Schüttgut (Boden, Kies, Kalk, Dünger)

81.638 TEU

63.263,37 t

2.917.170 t

4,2 Mio. t

davon Schiffumschlag 637.012 t

583.302 t

bzw. 82.641 TEU

1.104.572 t

2500 TEU bzw. 50.000 t

112.391 t

440.000 TEU

178.000 t

Mitglied Kooperation Hafenband am

Mittellandkanal, regelmäßige Abfahrten

Schiff/Schiene nach BRHV und HH

Mitglied Kooperation Hafenband

am Mittellandkanal

Schwerpunktsetzung in der

Biomasse-Logistik, Cluster

nachwachsende Rohstoffe

bahn- und wasserseitiger Umschlag

Leercontainerdepots an

fünf Standorten Österreichs

seit März 2012 auch Umschlag

von Containern

INFORMATIONSFAHRT

RegioPort Weser/Hafenband

Trimodaler Knotenpunkt

der ostwestfälischen Wirtschaft

www.hafenband.de/veranstaltung

Sebastian Jezek (05 71) 8 28 85-22

19. Juni 2012

ab 13.30 Uhr

Anleger der Mindener Fahrgastschiffahrt

Minden-Weserpromenade

In Kooperation mit:


Die Neubauten in Zahlen: Länge: 169 m Breite (maximal): 24,80 m Tiefgang: 5,50 m


auf der Ostsee

Fährneubau. Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen. Zwei

Jahre, in denen ein Entwurf Realität wurde: zwei Neubauten, für

die der Countdown zum „Leinen los“ läuft, um in traditionsreichen

Spuren als schwimmende Brücken neue Maßstäbe zu setzen.

Kapazität: 1500 Passagiere, 480 Pkw oder 96 Lkw (ca. 1600 Lademeter) Hauptmotoren: 15.800 kW Geschwindigkeit: 20,5 Kn


Bengt Phil,

CEO Scandlines.

(Fotos: Scandlines,

Photoarchiv Eschenburg)

Am 26. März 2010 hatte die Reederei

Scandlines zwei neue Fähren

für die Route RostockGedser angekündigt.

Der damalige COO John Stehen-Mikkelsen

erklärte: „Wir glauben

fest an die Stärkung der Verbindung zwischen

Berlin und Kopenhagen. Sie bietet

eine direkte Anbindung, die für unsere

Kunden hinsichtlich Zeit und Energieverbrauch

attraktiv ist. Daher werden

wir unser Möglichstes tun, um die Linie

RostockGedser zu einer effizienten Verkehrsverbindung

zu machen, bevor die

Historischer Blick auf die Fährlinie.

Fehmarn-Belt-Brücke fertiggestellt ist.

Unser Unternehmen freut sich darauf,

zum ersten Mal seit 1997 Neubauten auf

einer unserer Strecken einzuführen.“ Inzwischen

ist viel passiert und aus den

Fährschiffen M/S Berlin und M/S Copenhagen

sind längst mehr als Entwürfe auf

dem Papier geworden.

Charakteristische Züge

Nachdem die Berlin bereits Anfang Dezember

letzten Jahres das Tageslicht erblickte,

folgte am Morgen des 4. April

2012 ihr Schwesterschiff. Auch das rollte

mit einer Geschwindigkeit von 2 m/min

aus der Werfthalle, rund 400 m bis zum

Lift, wo sie schließlich in das Ostseewasser

abgesenkt wurde. Von da an begann

die Innenausstattung des Neubaus am

Ausrüstungskai, an dem fünf Monate zuvor

auch die Berlin festmachte.

Die neuen Scandlines-Flaggschiffe stehen

dabei nicht nur mit ihren Namen und

Flaggen ganz im Zeichen des binationalen

Scandlines-Charakters, sondern

schlagen gleichzeitig auch mit ihrer Einsatzroute

eine deutsch-dänische Brücke

über das Wasser. Eine Route, die bereits

seit 1903 mit der Reedereigeschichte verknüpft

ist. Denn das 1998 gegründete

Unternehmen Scandlines ist das Ergebnis

von mehr als einem Jahrhundert deutschdänischer

Zusammenarbeit.

Wurzeln einer Reederei

Die Geschichte der dänischen Scandlines

A/S reicht zurück bis in das 19. Jahrhundert.

Damals begann die dänische Bahngesellschaft

DSB mit der Einrichtung von

Seeverbindungen. Bereits 1872 entstand

eine Fährlinie zwischen Fünen und Jütland.

Die Fähraktivitäten der deutschen

Bahngesellschaften begannen im Jahr

1903, als die erste Eisenbahnfährverbindung

zwischen Warnemünde und Gedser

eröffnet wurde.

Aus der langjährigen internationalen Kooperation

von Bahn- und Fährgesellschaften

beider Länder entstand eine Reederei.

Heute, viele Jahrzehnte später, pendeln

mit der Prins Joachim und der Kronprins

Frederik bereits zwei Scandlines-Schiffe

zwischen Rostock und Gedser.

Ablösung steht bevor

Die Berlin soll nun mit leichter Verzögerung

ab Juli in Fahrt gehen und damit die

Kapazität bereits zur Hochsaison deutlich

erhöhen. Denn bis zum 31. August 2012

plant die Reederei Scandlines den Betrieb

der Linie mit drei Fährschiffen.

Auf den Decks drei und fünf der Berlin

können auf jeweils 800 Lademetern insgesamt

bis zu 96 Lkw die schwimmende

Brücke nutzen. Neue Maßstäbe auf der

Route sollen die Fähren auch mit Blick

auf die Umwelt setzen. So werden nach


Die beiden Neubauten an der Ausrüstungspier.

Reedereiangaben die Emissionen und

der Treibstoffverbrauch so weit wie

möglich reduziert.

Sommerfähre für Trucks

Das Antriebssystem der Schiffe ermöglicht

die Nutzung von Flüssiggas als

Treibstoff. Ebenso wie die Fahrtzeit

mit 1:45 Stunden, soll auch das Einund

Ausschiffen trotz gestiegener Kapazitäten

tagsüber innerhalb von 15

Minuten erfolgen. Daher laufen auch

in den beiden Anlaufhäfen die Vorbe-

reitungen auf Hochtouren. Während

die neue Berlin und die Kronprins Frederik

nach dem bestehenden Fahrplan

operieren, bietet Scandlines mit der

Prins Joachim im Sommer zusätzliche

Abfahrten nur für Trucks und Trailer.

Wenn die Copenhagen in Fahrt geht

derzeit geplant für den 1. September

2012 werden die im Jahre 1980 gebauten

Fähren ihren Dienst auf der

Route RostockGedser beenden. Während

die Tagesabfahrten dann mit kurzer

Ein- und Ausschiffung und Kapazi-

Hafen Rostock

Insgesamt wurden über die verschiedenen

Hafenanlagen in Rostock im Jahr

2011 24 Mio. t Güter (brutto) umgeschlagen.

Dabei rollten 11,7 Mio. t Fährgüter

und 1,3 Mio. t RoRo-Güter über

die Kaikanten. Die Zahl der auf den Fährund

RoRo-Verbindungen von und nach

Nordeuropa beförderten Lkw stieg auf

327.039 an.

Die Anzahl umgeschlagener Trailer nahm

auf 113.250 zu. Eine leichte Zunahme

gab es bei den per Fährschiff beförderten

Eisenbahnwaggons von und nach Trelleborg.

Die Zahl stieg in 2011 auf 7274.

Über den Terminal für den Kombinierten

Ladungsverkehr wurden 76.720 Einheiten

mit einer Tonnage von 1,5 Mio. t umgeschlagen.

„Die Kapazitätsgrenze der bestehenden

Anlage kommt in Sichtweite,

der für 2012/13 vorgesehene Ausbau

genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Ulrich

Bauermeister. Wöchentlich verkehren

30 Kombiverkehrszüge zwischen Rostock-

Seehafen und Verona, Duisburg/Hamburg,

Basel, Novara und Wels.

take the ferry

Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH

Ost-West-Straße 32 · 18147 Rostock www.rostock-port.de


„Mini Berlin“ wurde

im Hamburger

Miniatur-

Wunderland

getauft.

tätsgewinn ins Auge fallen, könnten die

Nächte für den Güterverkehr mit längeren

Liegezeiten der Schiffe noch ganz

andere Wege ebnen: den Transport von

unbegleiteten Trailern. So deuten sich

hier also durchaus gleich mehrere neue

Möglichkeiten an, die bald Fahrt aufnehmen

könnten. Mit ihrem Element, dem

Wasser, sind nun ja bereits beide Schiffe

in Kontakt. Aber nicht nur die Schiffe allein

bringen viel Neues mit, auch in den

Die Copenhagen

soll im September

auf Fahrt gehen.

Hafenstandorten hat sich bereits viel getan

und die Vorbereitungen auf die neue

Schiffsgröße laufen.

Auf Rostocker Seite

In Rostock steht hierfür u. a. der neue

Liegeplatz 54 mit zwei Rampen, mit deren

Hilfe gleichzeitig Haupt- und Unterdeck

be- bzw. entladen werden können.

Die Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock

hat vor rund einem Jahr mit dem

komplexen Vorhaben zur Neugestaltung

des gesamten Fährterminals begonnen. In

Etappen entstanden das neue Fährcenter,

die neue überdachte Abfertigungslinie und

zusätzliche Flächen mit entsprechender

optimierter Verkehrsführung.

Auf Gedser Seite

In Gedser setzten die Beteiligten im vergangenen

Sommer den entsprechenden

ersten Spatenstich für ein neues Terminal,

einen neuen Check-in-Bereich und

16 Anfahrtsspuren. Mit 169 m Länge,

rund 25 m Breite und 5,50 m Tiefgang

sind die Fähren somit an die Anforderungen

der Häfen angepasst. Der Fähranleger

wird nach Westen verlegt, sodass zwischen

den Hafenanlagen sowie dem angrenzenden

Wohngebiet ein Park als Erholungsgebiet

entstehen kann.

Ende Februar dieses Jahres hob beispielweise

ein Kran die 650-t-Stahlkonstruktion

für die neue Zufahrtsrampe an Land.

So zeigt sich hier gleich deutlich: Eine traditionsreiche

Fährverbindungsgeschichte

eröffnet in diesem Jahr gleich in mehrfacher

Hinsicht ein ganz neues Kapitel.


Lashmöglichkeiten

sind für Fährfahrten wichtig. (Foto: Krone)

Coole Voraussetzungen

Temperaturgeführt über die See

In den Trailern an Bord der RoRo-Schiffe reisen unterschiedlichste

Güter; darunter auch temperaturempfindliche

Waren, wie beispielsweise Lebensmittel. Um der

strikten Anforderungen für die Qualität solcher Kühlgüter

gerecht zu werden, ist auch auf den Meeresautobahnen

spezielles Equipment notwendig.

Ausstattungsmerkmale. Sollen Kühltransporte an Bord

unabhängig vom dieselbetriebenen Kühlaggregat erfolgen,

ist es wichtig, einen entsprechenden Stellplatz mit

Netzanschluss an Bord zu bekommen. Da diese Plätze

begrenzt sind, ist also besonders hier Planung im Vorfeld

gefragt. Aber auch bei den eingesetzten Kühltrailern

sind spezielle Ausstattungsmerkmale gefragt, wie z. B. Robustheit

für die rauen Bedingungen auf See und bei der

Be- und Entladung der Schiffe. Verschiedene Fahrzeughersteller

haben spezielle Ferryvarianten im Programm.

Chereau hat beispielsweise bei seinem Fährenspezialisten

den Unterfahrschutz, die Platzierung der Leuchten und

die Breite der Kupplungsplatte angepasst.

Sicherheit bei jeder Wellenlage. Ein weiterer Punkt, der

keinesfalls vernachlässigt werden darf, ist die Sicherung

der Fahrzeuge an Bord: das Lashing. Dabei werden auf

einigen Strecken nicht nur unbegleitete, sondern auch

begleitete Trailer für die Überfahrt gelasht. Die Fahrzeuge

brauchen also auch hier entsprechende Lasheinrichtungen.

Im Brüggen-Fahrzeugwerk in Lübtheen zeigen sich

bei der Herstellung der Fahrzeuge spätere Eigenschaften,

wie z. B. Lashmöglichkeiten bereits an der Konstruktion

der Holzbaugruppe für den Boden, also an einer der ersten

Stationen der Fertigungslinie.

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CHALLENGE

Messe und Kongress:

RORO 2012

in Göteborg


GREEN

AUF EINEN BLICK:

Wo: Göteborg, Schweden,

Messezentrum Svenska Mässan

Wann: 22. bis 24. Mai 2012

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr

Messevorschau. Dem RoRo-Sektor stehen

verschiedene Herausforderungen bevor:

Wie gut können Unternehmen der Branche

rund um die rollende Fracht tatsächlich die

neuen Umweltregelungen der EU bewältigen?

Die Fachkonferenz und Ausstellung zu RoRo-Verkehren

kehrt in diesem Jahr mit neuem Look

nach Göteborg zurück. Vom 22. bis 24. Mai 2012

versammelt sie Fachleute aus den verschiedensten Bereichen

der Branche. Genau zum richtigen Zeitpunkt, wie

die Veranstalter erklären. Denn die Ankündigung der Europäischen

Kommission, den Schwefelgehalt von Schiffskraftstoffen

auf ShortSea-Routen in nordeuropäischen

Gewässern ab 2015 auf 0,1 Prozent zu begrenzen, ruft gemischte

Reaktionen hervor.

Grenzwerte erfordern Handeln

Die Debatte, ob dies nun ein positiver oder negativer

Schritt der EU ist, wird wohl noch einige Zeit weitergehen.

Einige sehen mit der Regelung die Wettbewerbsfähigkeit

gegenüber anderen Verkehrsträgern bedroht.

Andere überzeugt der positive Nutzen für die Umwelt.

Doch eines scheint klar: Es ist unwahrscheinlich, dass die


Auf der RORO 2010

stand z. B. auch ein

Besuch des Cuxports auf

der Agenda. (Fotos: RORO,

Port of Gothenburg, sh)

Europäische Kommission die geplanten Regelungen zurückzieht.

Daher müssen RoRo-Operateure in ganz Europa

in den kommenden Jahren neue Wege finden, um den

Umweltregelungen gerecht zu werden. Schifffahrtslinien

brauchen Lösungen zur Senkung der Schwefelemissionen

und des Kraftstoffverbrauchs, ebenso überprüfen andere

Beteiligte ihre eigenen Arbeitsschritte und Prozesse.

Anstoß für neue Ideen

Sophie Ahmed, Veranstaltungsleiterin der RORO sagt dazu:

„Die Bandbreite für Innovationen und Orginalität für

RoRo-Verkehre ist groß und dies sind genau die Themen

und Fragestellungen, die wir in diesem Jahr auf der RO-

RO fokussieren. Die Änderungen der Vorgaben sind eine

große Herausforderung für die Branche und ich freue

mich auf die Konferenzsequenzen, die den Dialog dazu

anregen, wie Nachhaltigkeit verbessert werden kann sowohl

mit vorhandenen als auch kommenden Mitteln.“

Auch für die Ausstellung erwartet Ahmed Operateure, die

nach neuesten Innovationen suchen, um Emissionen zu

reduzieren und die Effizienz zu steigern. Die letzte RORO-

Ausstellung verzeichnete laut den Veranstaltern Besucher

aus mehr als 52 Ländern.

Neue Konferenzgestaltung

Erstmals in der Geschichte der RORO sollen dabei an den

drei Tagen frei zugängliche Konferenzsequenzen angeboten

werden, die wichtige Themen für die Branche aufgreifen.

So können Fahrzeughersteller, Verlader, Hafen- und

Terminalbetreiber, Reedereien und andere Fachbesucher,

während sie über die Ausstellung gehen, auch verschiedenste

Experten aus der Branche hören.


Fachliche Diskussionen und RoRo-Logistik live:

Das Messe- und Kongress-Programm hält vieles bereit.

Auszug aus dem Programm

Mike Garret, Managing Director MDS Transmodal, eröffnet

am 22. Mai die neu gestaltete RORO-Konferenz. In

seinem Vortrag wird er einen Einblick in die weltweite

RoRo-Branche geben sowie Zukunftstrends, Chancen und

Risiken untersuchen. Im Anschluss seines Vortrags sollen

Schlüsselregionen detailliert analysiert werden; darunter

der Mittelmeerraum, Asien, die Nordsee, UK und Irland.

Dabei erklären Experten aus jeder Region ihre Sicht auf

die aktuelle Marktsituation und bieten Einblick auf Zukünftiges.

Ein weiterer Schwerpunkt auf der RORO 2012

ist Hafeninfrastruktur. Auch diesem Thema widmet sich

daher ein Konferenztag. Denn mit den Veränderungen in

der Schifffahrt sind letztlich auch die Häfen gefordert,

ihren Betrieb zu verbessern und anzupassen.

Rednerbeispiele

Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland,

und Lennart Scensson, Executive Vice President

Port and Logistics der TTS Group ASA, werden erklären,

was RoRo-Reedereien aktuell und zukünftig von Terminals

erwarten. Als Teil einer speziellen „Green-RoRo“-Sequenz

am Tag zwei spricht Sara Sköld, Umweltspezialistin

des Clean Shipping Projekts über neue „grüne“ Initiativen

in Europa. Sie wird begleitet von Asa Wilske, Environment

Manager des Hafen Göteborg, die verschiedene

Themen wie Landstromversorgung und neueste Verfahren

des Terminals ansprechen wird. Der Vormittag des

dritten Konferenztages widmet sich speziell den baltischen

Staaten. „Networking“ ist auch in diesem Jahr wieder

eines der Stichworte und bietet Ausstellern, Rednern

und Besuchern Gesprächsmöglichkeiten.

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RoRo-News

RoRo-Welt im Kurzformat

Logistik. Bewegen dies ist eines der Schlüsselworte in Transport und Logistik. So auch im RoRo-

Verkehr. Im Vorfeld des diesjährigen Göteborger Kongresses mit Messe, hat ConTraiLo einige Bewegungen

von Ausstellern und anderen Beteiligten aus der Welt der rollenden Ladungen zusammengestellt.

BLG Logistics Group (Stand 300)

Die Gruppe präsentiert ihr Leistungsspektrum in der Automobil-Logistik

in diesem Jahr auch wieder auf der RORO in Göteborg. Der Geschäftsbereich

Automobile der BLG betreibt ein Netzwerk mit 26 Terminals

und Niederlassungen. 2011 wurden insgesamt 6,5 Mio. Fahrzeuge

umgeschlagen, auf Straße, Schiene und Wasser transportiert oder

technisch bearbeitet. Das größte Terminal im Netzwerk ist Bremerhaven

mit über zwei Mio. Fahrzeugen im vergangenen Jahr. Im stark

wachsenden russischen Markt strebt das neue Joint Venture BLG Fesco

Automobile Logistics Russia eine führende Rolle an. Ein Ziel: die Integration

der Transsibirischen Eisenbahn in das Transportnetzwerk.

Cuxport (Stand 501)

Die Cuxport GmbH tritt am Gemeinschaftsstand der Seaports of Niedersachsen

auf. Der Fokus des von Michael de Reese (Cuxport) und Oliver

Fuhljahn (Rhenus) vertretenen Hafen-Logistikers wird auf der Vorstellung

der RoRo-Umschlagkapazitäten liegen. Dies gilt insbesondere

für das Handling von Neufahrzeugen am Multipurposeterminal, die mit

einem weiter verdichteten Liniennetz von Shortseaverkehren vor allem

Richtung Großbritannien verschifft werden. Der dafür notwendige Ausbau

der Infra- und Suprastrukturen wurde im April abgeschlossen. Der

Hafenbetreiber erweiterte u. a. seinen Eisenbahnanschluss mit Doppelstockrampen

und errichtete eine automatisierte Waschanlage.

Færgen

Mit den Fähren der Reederei Færgen können nicht nur Urlauber von

Insel zu Insel „hüpfen“. Aktuellste Unterstützung bieten dabei zwei neue

Doppelendfähren, von denen mit der M/F Lolland Anfang März die

erste den Hafen von Svendborg auf Fünen erreichte. Ihren Weg trat

sie von der Hamburger Sietas-Werft durch den Nord-Ostsee-Kanal

an. Sie ist 99,90 m lang und bietet Platz für 600 Passagiere und 122

Fahrzeuge. Einsatzgebiet für die M/F Lolland ist die Fährlinie zwischen

den dänischen Inseln Lolland und Langeland. Ihre Indienststellung

bedeutet eine Kapazitätserhöhung von 142 Prozent. Im Mai bekommt

sie Verstärkung durch das Schwesterschiff M/F Langeland.

Seehafen Kiel

Die Arbeiten zur Erweiterung der Terminalbetriebsfläche am Kieler

Norwegenkai wurden im März 2012 abgeschlossen. Die Erweiterung

des Kieler Norwegenkais umfasst eine Fläche von 9250 m²,

welche als Verkehrs-, Zwischenlager- und Stellfläche für Lkw, Trailer

sowie Container dient. Der Seehafen Kiel hatte das Gewerbegebiet

im Jahr 2008 erworben und Ende 2009 übernommen. Im

Frühjahr 2011 begannen entsprechende Arbeiten zur Integration

des Areals in den Norwegenkai.


Fährhafen Sassnitz

Sassnitz wird häufig als westlichster Cargobahnhof der Transsibirischen

Eisenbahn bezeichnet. Der Hintergrund: Gleisanlagen der

russischen Breitspur. Ein Vorteil, der sich z. B. derzeit für die Verschiffung

von insgesamt 38 Regionaltriebzügen vom Typ Desiro

RUS für Siemens nach Russland ausspielt. Die Einzelwagen sind

bis zu 60 t schwer, 26 m lang und 3,50 m breit. Die ersten

erreichten den Seehafen per Binnenschiff, wo sie auf die „angestammten“

Gleise gestellt und zum Zugverband gekuppelt wurden.

Eine Lokomotive schob den Zug in den Frachtraum der Eisenbahnfähre

Petersburg. Bis 2013 folgen die weiteren Züge.

Viking Line (Stand 713)

Ihr Name ist M/S Viking Grace und sie soll ihren Dienst 2013

auf der Route TurkuAland IslandsStockholm antreten. Ein Neubau,

der als NB 1376 derzeit auf der STX-Finland-Werft entsteht

und eine neue Generation an Fähren repräsentieren soll. Denn das

Fährschiff wird laut Unternehmen das erste Passagierschiff dieser

Größe, das mit LNG angetrieben wird. Wärtsilä liefert u. a. Motoren

und Schiffschraube. Mit AGA Gas AB hat Viking Line eine Vereinbarung

über die Gaslieferung geschlossen. Die Viking Grace ist

214 m lang und 31,80 m breit. Sie bietet 1275 Lademeter für

Güterverkehre und 500 m speziell für Pkw.

(Fotos: Cuxport, Fährhafen Sassnitz, Seehafen Kiel, Viking Line)

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KLASSENTREFFEN

an der Schelde


Messevorschau. Fast genau auf den Tag, ein Jahr nachdem die

letzte TOC Europe 2011 ihre Tore geschlossen hat, öffnen sie

sich wieder: Am gleichen Ort gehen die internationale Messe und

Konferenz in die nächste Runde mit neuen Stimmen, Erfahrungen

und Herausforderungen rund um die bewegende Box.

Über 500 Konferenzteilnehmer

und mehr als 1000 reine Messebesucher

konnte die TOC Europe

im vergangenen Jahr in Antwerpen versammeln.

Auch in diesem Jahr startet

das bewährte Branchenevent wieder in

der belgischen Stadt. Die Veranstaltung


In Antwerpen präsentieren

Unternehmen

wie Lase Neuheiten.

(Fotos: TOC, sh, Aussteller)

48 ConTraiLo 4/2012

Die Kongressbesucher

erwartet wieder eine begleitende Ausstellung.

umfasst dabei die zweitägige Container-

Supply-Chain-Konferenz ebenso wie frei

zugängliche Hafenbetriebs- und Technologieseminare

sowie eine Ausstellung

zu Hafen- und Terminaldienstleistungen,

Equipment und Technologien.

Branche unter einem Dach

Unter dem Motto „Zuverlässigkeit, Kapazitäten

und Effizienz“ bringt die Konferenz

Verlader, 3PL, Spediteure, Reeder,

Transportunternehmen ebenso wie Hafen-

und Terminalbetreiber zusammen. So

gibt die Veranstaltung den Beteiligten die

Möglichkeit, über die Aussichten für die

weltweite Container-Logistik zu diskutieren.

Vertreter von Adidas, America Chung

Nam, ExxonMobil, Marks and Spencer,

Nestlé und Nike gehören beispielsweise

zu den Rednern. Auf Seite der Reeder sind

z. B. MOL und ZIM vertreten.

Mega wirkt sich aus

In einer turbulenten Zeit für die globale

Linienseeschifffahrt soll die Konferenz

untersuchen, wie jüngste Ereignisse die

Containerlieferketten beeinflussen und

welche Aussichten für die kommenden

Monate bestehen. Neben den Sorgen über

die finanzielle Gesundheit sowie Kapazitätsstrategien

der Containerschifffahrt

und den Auswirkungen von Megaschiffen

und -allianzen wird erwartet, dass die

Konferenz Buchungsausfälle und Zuschläge

im Nordeuropa-Asien-Handel unter

die Lupe nimmt.

Auch „grüne“ Themenschwerpunkte

Am zweiten Tag setzen sich die Diskussionen

mit dem Hauptaugenmerk auf

die Planung und Ausführung weltweiter

Lieferketten fort. Der Druck, die ökologischen

und sozialen Auswirkungen zu

reduzieren, findet sich ebenfalls auf der

Tagesordnung. Wie gewohnt präsentieren

zudem Firmen wie die Folgenden ihre

Produkte oder Dienstleistungen.

Spreaderspezialist Bromma (Stand G16)

konnte im letzten Jahr in allen Regionen

Wachstum verzeichnen. Insbesonde-


e Lateinamerika zeigte sich als starker

Markt für den Hersteller, der allein in dieser

Region 130 Spreader verkaufte. Wichtigen

Anteil am Wachstum haben automatisierte

Terminals. Zu den jüngsten

Aufträgen gehören Bestellungen für den

London Gateway oder auch das Trapac-

Terminal in Los Angeles.

Trends für Lastaufnahme

Bestellt wurden vollelektrische Spreader.

Dank weniger Servicepunkte, geringerem

Gewicht und ohne hydraulische Komponenten,

können diese mit höherer Verfügbarkeit,

vereinfachten Wartungsanforderungen

und Widerstandsfähigkeit

punkten. Als weiteren Trend nennt Bromma

die Wiegeeinrichtung für die Kontrolle

von Containergewichten.

Ob Container-, Spezial- und Elektrolysekrane

oder Ausrüstungen für Stahlwasser-

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z. B. auch vier Containerportalkrane

auf zwei Antwerpener Terminals.

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Für das Einsatzfeld Containerumschlag

bietet das Unternehmen Lösungen für

den intermodalen Umschlag zwischen

Schiene, Straße und Wasser, automatische

Stapelkrane für Terminals sowie Spreader

aus eigener Produktion. In diesem Jahr

kann der Kranbauer bereits sein 80-jähriges

Bestehen feiern. Lagen die Ursprünge

noch in der Fertigung von Hochbaukranen,

hat sich mit der Zeit der Schwerpunkt

zugunsten des Containerkranbaus

verlagert, später folgte der Stahlwasserbau.

Auf der TOC informieren die Spezialisten

über das gesamte Repertoire ihres

Geschäftsfelds von Beratung und Kranbau

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bis zu Wartung und Schulung. Die Lase

Gmbh (Stand F1) stellt verschiedene Produktneuheiten

vor. Ob Truckpositionierung

an STS-Kranen, automatische Stapelung

von Containern mit automatischen

Stapelkranen oder Bayprofiling auf dem

Schiff zur Vermeidung von Kollisionen,

basierend auf 2D- und 3D-Laserscannern

erfolgt eine Vermessung der Objekte.

Neue Laserlösungen

Die Lösung zum Schiff-Baycontrolling

besteht aus zwei Lase-2000D-LRS-Laserscannern,

die am Ausleger angebracht

sind sowie einer Lase Control Unit (LCU)

zur Verarbeitung der ermittelten Messdaten.

Bei der Truckpositionierung werden

der Raum und die Spuren im Portal

mittels zweier Lase-3000D-Laserscanner,

die zwei an die Querträger des STS-Krans

angebracht werden, vermessen.

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Schnittstellen-

KNOW-HOW

Porträt. Als klassischer Spediteur hat sich die

Michael Gröning Schwergutspedition GmbH in Lübeck auf den

europa- und weltweiten Versand ausgefallener Güter spezialisiert.

Eine abwechslungsreiche Aufgabe, bei der das Wort Routine

im Arbeitsalltag praktisch nicht existiert.


Anlieferung

im Hafen: Maritime

Komponenten stehen auf

ihren Schwerlastrollern

zur Verladung bereit.


Ein Trafo nach Skandinavien, eine Presse in die Türkei oder

gleich Windkraftkomponenten nach Brasilien? Das Leistungsspektrum

der Michael Gröning Schwergutspedition

GmbH im schleswig-holsteinischen Lübeck kennt durchaus

sprichwörtlich keine Grenzen. 1981 gegründet, splittete der gelernte

Speditionskaufmann Michael Gröning bereits 1987 das

noch recht junge Unternehmen in zwei eigenständige Betriebe:

die für Automobil-Logistik zuständige Michael Gröning GmbH

& Co. KG sowie die Michael Gröning Schwergutspedition GmbH.

Heute sind beide Unternehmen nach deutlichen Wachstumsphasen

entsprechend erfolgreich aktiv.

Die Geschäftsführer der Schwergutspedition sind heute sowohl

Michael Gröning als auch Timo Schwalbe, der nach einer Ausbildung

zum Speditionskaufmann im Jahr 2000 in das Unternehmen

eintrat. Nach zweijähriger Tätigkeit entschloss sich der

Transportexperte, Verkehrswirtschaft und Logistik in Bremen

Schnittstellen meistern:

Trafoumschlag in

Skandinavien.

sowie Business and Management in Oxford zu studieren, um

anschließend erneut bei den Lübeckern anzuheuern.

Standort mit langer Tradition

Es verwundert nicht, dass die Schwergutspezialisten von Gröning

ihren Sitz im traditionsreichen Lübeck haben. Schon

seit Jahrhunderten ist die Hansestadt an der Trave über den

Warenhandel mit der Welt, insbesondere auch mit Skandinavien

und dem Baltikum, verbunden. So sieht Timo Schwalbe

im Gespräch mit ConTraiLo auch nicht den deutschen Markt

im Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten, sondern eindeutig den

(nord-)europäischen und weltweiten Bereich: „Mit unseren

langfristigen Partnern können wir heute praktisch in jeden

Teil der Erde den gewünschten Transport der jeweiligen Güter

organisieren. Der Standort hier in Lübeck erleichtert es uns natürlich

ungemein, den direkten Kontakt mit den oftmals benötigten

Reedereien zu pflegen und so auch ganz direkt den einwandfreien

Transport und den Umschlag der vielfältigen Güter

zu begleiten und zu dokumentieren.“

Multimodaler Transport

So gehört der multimodale Transport der überschweren und

überdimensionalen Komponenten zum Tagesgeschäft. Zwar

erfolgt der Zu- und Nachlauf der Güter oftmals über einen entsprechenden

Straßentransport, jedoch kommt in einem Großteil

der Aufträge der Verkehrsträger Schiff, dazwischen in wenigen,

ausgesuchten Fällen auch schon mal die Eisenbahn, zum

Einsatz. Und genau diese Schnittstellen sind es, die nach Timo

Schwalbe leztlich über die Qualität des Transports entscheiden:

„Der eigentliche Transport der oftmals hochwertigen Güter ist

inzwischen nicht mehr das Problem. Die eigentlichen Herausforderungen

für uns und die gesamte Branche sind immer wie-


der die Fragen nach dem geeigneten Umschlagequipment

und das kollisionsfreie Wechseln zwischen den jeweils

genutzten Verkehrsträgern.“

Zuverlässigkeit ist gefragt

Bei den Transportunternehmen arbeitet man praktisch

mit allen (namhaften) Unternehmen des Schwerlastsegments

zusammen. Auch bei den Umschlagtätigkeiten

greift man auf das Dienstleistungsangebot bekannter und

weniger bekannter Anbieter zurück. Timo Schwalbe: „Für

uns zählt einzig und allein die Zuverlässigkeit der jeweiligen

Partner. So wählen wir durchaus auch mal einen neuen

Transport- und Umschlagspezialisten aus. Natürlich

stellen wir uns auch immer regelmäßig die Frage, eventuell

eigenes Transportequipment zu beschaffen“, so der

Lübecker weiter, „allerdings kommen wir dann mit schöner

Regelmäßigkeit auch immer wieder zu dem Ergebnis,

dass uns das mit Sicherheit einen guten Teil der vorhandenen

Flexibilität berauben würde. In diesem Bereich setzen

wir also lieber auf das Know-how unserer langjährigen

Partner aus der gesamten Branche.“

Fachwissen als Kernkompetenz

Die Generalisten, wie sich Schwalbe und sein Team schon

mal bezeichnen, konzentrieren sich bei ihrer täglichen

Arbeit also stark auf das jahrelange Fachwissen um die

unterschiedlichen Verkehrsträger und die jeweiligen Anbieter

der benötigten Transportdienstleistungen. Spannend

bleibt der Job durch das reiche Ladungsspektrum

und die Einmaligkeit der Aufträge allemal.

Zweifelsohne bringt die jahrelange Zusammenarbeit sowohl

auf Verlader- als auch auf Transportseite eine gewisse

Grundroutine in den Arbeitsalltag ein und sichert

damit auch die notwendige Wirtschaftlichkeit des eigenen

Handels; allerdings gleicht kein Auftrag dem vorhergehenden.

Transportexperte Timo Schwalbe: „Das ist es

vielleicht, was die Faszination des Jobs auch nach Jahren

noch ausmacht. Sie werden bei jedem neuen Auftrag mit

geänderten Destinationen oder Gütern konfrontiert, können

aber über die Erfahrung der Jahre für den jeweiligen

Transport mehr oder weniger kurzfristig dem Kunden

eine interessante Lösung anbieten.“

Demografischer Wandel spürbar

Eine Perspektive, so sollte man meinen, die auch für Schulabgänger

attraktiv ist. Allerdings bekommen die Lübecker

gerade auch durch ihre regelmäßige Ausbildung von Nachwuchsspediteuren

den demografischen Wandel schon jetzt

deutlich zu spüren. Durch den Wettbewerb mit größeren

Industrie- und Dienstleistungsbetrieben vor Ort, reicht die

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Kernkompetenz: Die Gröning Schwerlastspedition

setzt ganz bewusst auf den multimodalen Transport.

einfache Suche nach Auszubildenden heute nicht mehr aus. Deshalb

beteiligt sich das Unternehmen inzwischen an entsprechenden

Ausbildungsbörsen und versucht so, durch eine direkte

Ansprache der zukünftigen Schulabgänger diese für die abwechslungsreiche

Tätigkeit zu begeistern. Nicht zuletzt durch seine Tätigkeit

als Obmann für Ausbildung beim Verein Lübecker Spediteure,

sieht Timo Schwalbe für die nähere Zukunft da noch einen

deutlichen Handlungsbedarf in der gesamten Branche.

Ein Partner für einen Auftrag

Von der Vielfältigkeit des Berufsalltags können so gleich zwei

Seiten profitieren: Der Mitarbeiter, der durch die unterschied-

lichen Aufträge immer wieder aufs Neue gefordert wird, eine

wirtschaftliche Transportlösung zu finden; auf der anderen Seite

jedoch auch der Kunde, der bei der Michael Gröning Schwergutspedition

GmbH immer nur mit einem Partner im Gespräch

ist. Dies sichert nach Aussage von Timo Schwalbe durch den

Wegfall weiterer Beteiligter insbesondere die schnelle Realisierung

des Transports. Dabei reicht die Bearbeitungsspanne der

jeweiligen Aufträge, nach Erfahrungen der Lübecker, zwischen

wenigen Stunden und auch schon mal zwei Jahren. Für eine

nicht allzu große Kiste von Süddeutschland nach Skandinavien

kann nach der morgendlichen Anfrage bereits zum Feierabend

ein verbindliches Angebot vorliegen, umgekehrt führt ein zunächst

einmal unverbindlich geäußerter Transportwunsch für

eine Turbine nach Übersee, laut Timo Schwalbe, vielleicht erst

in zwei Jahren tatsächlich zum eigentlichen Transport.

Frühzeitig Schwerlastspezialisten beteiligen

Womit wir auch wieder beim Warenspektrum der Lübecker wären.

Sicherlich liegt heute bei Schiffskomponenten ein gewisser

Schwerpunkt der zu disponierenden Ladungen. Jedoch bilden

auch schwergewichtige Transformatoren einen wichtigen Anteil

an den nachgefragten Transportgütern. Erst kürzlich realisierte

man die Überführung einer 110 t schweren Presse von

Norddeutschland in die Türkei. Wobei einmal mehr auch das

ungeplante Verweilen der Anlage bei der Einfuhr in die Türkei

und die damit verbundenen, zusätzlichen Kosten auf ein

Minimum reduziert werden konnten. Gerade dieses Beispiel

steht jedoch auch ganz explizit für das Leistungsspektrum der

Schwergutspedition Gröning: Ein flexibles Team an Transportspezialisten

in Verbindung mit einem ausgesprochen langjährigen

Know-how zu den verfügbaren Verkehrsträgern und den

damit verbundenen Transportrouten, sollen für einen reibungslosen

und wirtschaftlichen Transport überdimensionaler sowie

überschwerer Güter sorgen sei es nun eine Reaktorkolonne ins

Baltikum oder aber eine Lokomotive nach Afrika.

Gewusst wo: Geeignetes Schwerlastequipment

ist nicht überall vorhanden. (Fotos: Gröning)


Die Flotte von BBC Chartering ist inzwischen auf

mehr als 140 Schiffe gewachsen. (Foto: BBC Chartering)

Weitere Spezialschiffe

BBC Chartering treibt Flottenausbau voran

Schwergutbefrachter BBC Chartering hat gleich drei neue

Schiffe in Dienst gestellt. Die BBC Amethyst ist als zweites

Schiff einer Serie mit insgesamt 14 Neubauten in See

gestochen. Wie die BBC Amber verfügt sie über eine Tragfähigkeit

von 14.360 dwt und eine Hebekapazität von

zweimal 400 t. Damit sind die beiden neuen Schiffe die

derzeitigen Flaggschiffe der Reederei.

Die anderen zwei. Die BBC Belem ist das dritte neue Schiff

einer Achterserie mit einer Tragfähigkeit von 8000 dwt

und einer Hebekapazität von zweimal 80 t. Gemeinsam

mit der BBC Everest, BBC Fuji und BBC Kibo stellt die BBC

Mont Blanc das vierte Mitglied einer Schiffserie dar.

Bereits zuvor berichtete die Firma über Pläne, acht Schiffe

dieses Typs mit einer Tragfähigkeit von 9300 dwt und

kombinierten Hebekapazitäten von 700 t beschäftigen zu

wollen. Frisch abgeliefert von der Werft in Xingang in

China, trat die BBC Mont Blanc als weiterer Neubau ihre

Jungfernreise von Ulsan nach Kakinda an.

Spezielle Division. Im vergangenen Jahr hat BBC Chartering

die BBC Project Division ins Leben gerufen. Diese

Einheit dient der Abwicklung von Angeboten von Bieterverfahren

und der Bearbeitung entsprechender technisierter

Transportlösungen. Hiermit verfolgt die Firma zum einen

das Ziel Projektladungen im Schiffssegment über 500 t

Hebekapazität zu bearbeiten, wie auch auf Anforderungen

der Offshore-, Öl- und Gasindustrie einzugehen.

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High & Heavy

Operation Stein

Projekt. Wie kommen Granitsteine und Sandstein

von Indien nach Antwerpen? Dieser Fragestellung

haben sich gleich vier Spezialisten gestellt und

gemeinsam eine Lösung entwickelt.

Die Vier, das sind die Unternehmen Stonetrans, Rickmers-Linie,

Antwerp Breakbulk Agencies und DP World

Breakbulk. Jeder der Partner übernimmt innerhalb der

Kooperation für den Transport der naturbelassenen Schwergewichte

spezifische Aufgaben. So übernimmt z. B. Rickmers-

Linie den Seetransport. Der Schwergutspezialist Rickmers-Linie

hat im vergangenen Jahr seinen Indiendienst ausgebaut und

um insgesamt fünf Schiffe erweitert.

Fünfer-Heavylift-Flotte

Die Rickmers Yokohama und die Rickmers Tianjin bringen jeweils

Kapazitäten von 17.000 dwt in die Waagschale und sind

mit je zwei Kranen ausgestattet. Je Schiff können so im Tandemhub

Lasten von bis zu 300 t bewegt werden. Ergänzt werden

diese Rickmers-eigenen Multipurpose-Heavylift-Neubauten

durch drei gecharterte Schiffe, die 2011 gebaute Baltic Winter

sowie die 2005 gebauten Linde und Martin. Letztere transportierte

dann auch die erste Verladung von mehr als 2000 t Stei-

Rickmers-Linie hat seinen Indiendienst

erst vor wenigen Monaten mit

weiteren Schiffen verstärkt.

Vier Spezialisten transportieren gemeinsam Granitblöcke

und Sandstein. (Fotos: Rickmers-Linie)

nen. Das zweite Lot lieferte die Rickmers Yokohama in Antwerpen

an. Die Rickmers-Linie mit Hauptsitz in Hamburg gehört

zur Rickmers-Gruppe, welche diversifizierte Aktivitäten in den

Bereichen Maritime Asset, Maritime Services und Logistik Services

sowie darüber hinaus Dienstleistungen für die maritime

Wirtschaft anbietet. Die Rickmers-Gruppe operiert momentan

mit einer Flotte von insgesamt 122 Schiffen.

Die weiteren Partner

In Antwerpen kommt dann Antwerp Breakbulk Agencies ins

Spiel. Das Unternehmen koordiniert und plant den Umschlag,


die Einlagerung und Verteilung der Lagerung. Der Kai 468

innerhalb des DP World Breakbulk Terminals ist optimal

ausgestattet, um den speziellen Anforderungen dieser

Verschiffungen gerecht zu werden, so Antwerp Breakbulk

Agencies. Der vierte Partner im Bunde, Stonetrans, kümmert

sich um alle kommerziellen Belange in Zusammenhang

mit dem Verschiffungsprozess, wie z. B. um Verzollung

und Verteilung der Ware.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Neuss und

kann auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Umgang und

Handel mit naturbelassenen Granitblöcken und Sandstein

zurückblicken. In der Zusammenarbeit mit Rickmers-Linie

und den Terminalbetreibern sowie Stevedores

Antwerp Breakbulk und DP World geht Stonetrans davon

aus, dass ein jährliches Umschlagsvolumen von ungefähr

100.000 t Stein realistisch sei.

Bekannte Aufgabe, neu gelöst

Normalerweise wird derartige Ladung auf konventionelle

Art verschifft. Dabei organisieren jeweils verschiedene Beteiligte

Verladung, Transport, Löschen, Einlagerung und

den Weitertransport. Die Kooperation mit seinen drei

Partnern ermöglicht Stonetrans bei diesem Projekt, seinen

Kunden erstmals ein integriertes Konzept mit Verladung

über das neue Steinterminal der DP World Breakbulkterminal

im Antwerpener Churchill Dock anzubieten.

Nachdem der Indiendienst etabliert ist, prüft Stonetrans

laut Meldung von Rickmers-Linie weitere Handelsoptionen.

Darunter z. B. Verschiffungen aus China, Südafrika

oder Brasilien nach Antwerpen.

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Zentrales Logistik-

Revier diskutiert

Veranstaltungstipp. Zahlreiche Logistik-Unternehmen

haben den Wirtschaftsstandort

Erfurt bereits für sich entdeckt. Einer der

Hintergründe ist sicherlich die zentrale

Lage in Deutschland sowie in Europa.

Ein besonderes logistisches Zentrum ist

die Region Erfurt jedoch auch aus

einem ganz anderen Grund.

Logistik intelligent gemacht: unter

diesem Motto versammelt der Erfurter

Wirtschaftskongress erwicon am

7. und 8. Juni 2012 die Logistik-Branche.

Schirmherrin und erste Referentin ist die

Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen,

Christine Lieberknecht, die damit die

Bedeutung des Kongresses für den Wirtschaftsraum

Thüringen unterstreicht.

Der Logistik-Standort

Wie bereits erwähnt, haben sich viele Logistik-Unternehmen

am Standort niedergelassen.

„Ein von den Unternehmern immer

wieder genannter Punkt ist die zentrale

Lage Erfurts in Deutschland und Europa.

Hinzu kommen die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts

Erfurt allgemein sowie das

große Engagement seitens der Verwaltung“,

erklärt Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Der Kongress bringt Logistiker, Referenten,

potenzielle Partner und Vertreter

der Verwaltung für zwei Tage zusammen.

Das Programm beleuchtet dabei verschiedene

Logistik-Aspekte.

Einige Vortragsthemen

So erörtert der Parlamentarische Staatssekretär

im Bundesministerium für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, den

Bereich der Infrastruktur. Die wesentlichen


Der Standort Erfurt zieht viele Logistiker an. (Fotos: erwicon)

Trends im volkswirtschaftlichen Kontext

wird die Chefvolkswirtin der Landesbank

Hessen-Thüringen, Dr. Gertrud R. Traud,

darlegen. Wie Logistik effizient, kostensparend

und umweltverträglich gestaltet werden

kann, stellen verschiedene Partner vor.

Themenschwerpunkte

Sustainability Leader Deutschland der PricewaterhouseCoopers

AG, Michael Werner,

setzt sich mit Fragen zu Nachhaltigkeit und

Wettbewerb auseinander, während Daniel

Behlert, Standortleiter Erfurt der Zalan-

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do GmbH, den Wandel im Versandhandel

betrachtet. Schwerpunkte in den vier Foren

sind nachhaltiges System- und Routen-

Management, Fachkräfte, sensorgestützte

Dienstleistungen und Routen-Management.

Gemeinsame Diskussion

Am zweiten Tag stehen Perspektiven durch

die Vielfalt der Logistik-Dienstleistungen

im Fokus der Vorträge. Im abschließenden

Podiumsgespräch werden Experten aus

Wissenschaft und Wirtschaft unter dem

Thema „Der Zukunft zugewandt Logistik-

Revier Erfurt“ mit dem Thüringer Minister

für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

Christian Carius sowie dem gastgebenden

Erfurter Oberbürgermeister über konkrete

Schritte und Ansätze im Hinblick auf

die künftigen Entwicklungen in der Logistik

diskutieren. So bietet der erwicon auch

2012 wieder eine entsprechende Kommunikations-

sowie Informationsplattform für

zahlreiche Unternehmen, die logistische

Herausforderungen zu bewältigen haben.

Profitieren können davon letztlich nicht

nur die Unternehmen, sondern auch der

Standort und die Region.

Online anmelden

„Das diesjährige Thema Logistik steht für

eine große Themenvielfalt und verspricht

interessante Vorträge und Diskussionen“,

erklärte der Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Er fährt fort: „Ich freue mich auf

einen anregenden und erfolgreichen Erfurter

Wirtschaftskongress 2012 und die

Beiträge der Experten aus Wirtschaft und

Politik, die diesen Kongress maßgeblich

mitgestalten.“ Weitere Informationen zum

erwicon, einschließlich einer Onlineanmeldung,

finden sich auf der entsprechenden

Veranstaltungswebseite.

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Logistik-Standorte

Zugkraft Standorte

Logistik. Mit dem Standort steht und fällt so manches Geschäft: Flächengrößen und Hallen, Preise,

Anbindungen sowie Dienstleister in der Umgebung sind nur einige Faktoren, die bei der Standortsuche

Gewicht zeigen. ConTraiLo stellt einige Logistik-Parks und Möglichkeiten vor.

Berlin

In Ludwigsfelde bei Berlin bietet Goodman die Möglichkeit, sich am Berliner Ring A10 einen

Standpunkt zu erschließen. Dabei bietet auch der neue Flughafen Berlin-Brandenburg interkontinentale

Möglichkeiten. Auf einer Gesamtgrundstücksfläche von 4,5 ha stehen vermietbare

Flächen von 9000 bis 30.000 m² zur Verfügung. Diese sollen innerhalb von sechs

Monaten bebaut und schlüsselfertig übergeben werden können.

Dortmund

Der Hafen Dortmund wächst und plant zudem

den weiteren Ausbau seiner Infrastruktur,

z. B. mit Blick auf Schwerlastumschläge

und ein neues KV-Terminal. Der Logistik-Park

Westfalenhütte befindet sich Nahe dem Hafenareal.

Teilflächen des ehemaligen Stahlproduktionsstandorts

werden hier auf Logistik-Flächen

erschlossen. Einer der Standortvorteile:

Sie sind über bestehende Gleistrassen der Eisenbahn

mit dem Hafen verbunden.

60 ConTraiLo 4/2012

Eppertshausen

Im Rhein-Main-Gebiet entwickelt Goodman

derzeit ein neues Logistik-Zentrum.

Der nach Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards

errichtete Bau verfügt über

eine Gesamtfläche von etwa 16.800 m²,

bestehend aus zwei separaten Hallenabschnitten.

Im Mai 2012 wird der zweite

Bauabschnitt als Vorratsbau fertiggestellt:

7100 m² Lager- und Logistik-Fläche sowie

Büro- und Sozialfläche.

Hamburg

Der Prologis Park Hamburg Hausbruch umfasst

mehr als 180.000 m2 Mietfläche. Der

Logistik-Standort liegt im Hamburger Bezirk

Harburg und ist Teil des Gewerbegebiets

Hausbruch, nahe der A7 und A1 sowie dem

Hamburger Hafen. Das neu entwickelte Distribution

Center 7 erstreckt sich auf einer

Fläche von rund 30.000 m2 . Einheiten ab

rund 3500 m2 sind verfügbar.

Hamburg und Umland

Engel & Völkers Commercial hat 2011 in

der Region einen Flächenumsatz von rund

755.000 m2 beobachtet. Immer wieder benötigen

Kunden dabei Flächen quasi über Nacht.

In der Region sind einige Neubauplanungen

in der Umsetzung, wie z. B. eine aufteilbare,

bis zu 27.000-m 2-Anlage in Hamburg-Hausbruch.

Zudem wird in Stapelfeld/Braak ein

bis zu 18.000 m2 großer Neubau errichtet.

Kassel

Maßgeschneidert für Kontrakt-Logistik und

Distribution im Bereich B2C, besitzt das Kasseler

Grundstück von Goodman eine Anbindung

an die A7. Das Grundstück kann mit

vermietbaren Flächen mit einer Gesamtgröße

von etwa 59.300 m² bebaut werden.

Einzelne Lagereinheiten ab einer Fläche von

8000 m² und einer Hallenhöhe von 10 m

sollen innerhalb von sechs bis acht Monaten

betriebsbereit fertiggestellt sein.


Leipzig

Das Goodman Leipzig Logistics Centre

befindet sich an der Messe Leipzig. Das

zur Verfügung stehende Solitärgebäude

hat ca. 15.000 m². Die Hallenabschnitte

stehen ab einer Fläche von ca. 5500 m²

zur Anmietung bereit.

Wilhelmshafen

Mit dem JadeWeserPort entsteht nicht

nur ein neues Seehafenterminal mit trimodaler

Anbindung, sondern gleichzei-

’tig auch eine Logistik-Zone in Form eines

Güterverkehrszentrums. Flächen sind

hier noch verfügbar. Am Voslapper Groden

Süd sind zudem zusätzliche 400 ha

Industriefläche. Ein Truck-Service-Center

soll beispielsweise einen zentralen und

kostenlosen Parkplatz für Trucker bieten.

(Fotos: Logistik-Immobilienanbieter)

Rheinberg

Das Goodman Rheinberg Logistics Centre

befindet sich in etwa 20 km Entfernung

zum Duisburger Hafen. Der dritte

Bauabschnitt eines Gesamtprojektes ist

die Logistik-Fläche. Einzelne Abschnitte

sind ab ca. 7800 m2 anzumieten.

Winsen/Luhe

Größere Flächenreserven nahe Hamburg

sieht Engel & Völkers vor allem in Rade

und in Winsen/Luhe, wo insbesondere

in Winsen die Nähe des Gewerbegebiets

zur Stadt Winsen Vorteile für die Mitarbeiterrekrutierung

bergen soll. So stellt

der Spezialist z. B. südlich der Hansestadt

einen Logistik-Neubau am Standort

Winsen/Luhe vor: bis zu ca. 70.000 m²

Hallenfläche mit einer De-ckenhöhe von

ca. 10,50 m UKB.

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Schiene

TÜV-BESCHEINIGUNG FÜR ECO PLUS

Siegel für CO2-freien Transport

Das Angebot Eco Plus von TFG Transfracht hat die

Bescheinigung erhalten, zu 100 Prozent CO2freie

Schienentransporte zu ermöglichen. Eine

Bescheinigung des Tüv Süd bestätigt dem

Anbieter, dass bei Eco Plus regenerativer Strom

aus zertifizierter Wasserkraft eingesetzt wird.

So kann TFG Kunden bei der Nutzung der Schienentransporte

eine Bescheinigung mit Tüv-Siegel ausstellen.

Inzwischen häufen sich die Anfragen nach Eco Plus. TFG-

Geschäftsführer Gerhard Oswald kommentiert: „Wir freuen

uns, dass wir den Umweltgedanken an unsere Kunden

weitergeben können. Zahlreiche Großunternehmen aus

der Chemie- und Automobilbranche haben bereits ihr Interesse

bekundet und wir befinden uns derzeit in interessanten

Gesprächen.“ TFG Transfracht verlagert jährlich

rund 600.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene

und vermindert so nach eigenen Angaben CO2-Emissionen

um 360.000 t im Vergleich zum Transport per Lkw.

Das Zugsystem Albatros Express bedient dabei drei Länder

mit über 12.000 Verbindungen pro Jahr.

LOKOMOTIVEN

Schienenstars

Dass schwere Diesellokomotiven auch ganz

andere Rollen spielen können, zeigte sich

am Paribus-Filmset. Für den Railfilm „Die Paribus

Rail Portfolios und die Rendite fährt

mit“ stand die Lokflotte des gleichnamigen

Eisenbahnfonds im Kameralicht. Damit stellte

das Emissionshaus die Assetklasse Rail

erstmals im Filmformat vor.

Anleger, Investoren und Bahninteressierte

sollen so auf anschauliche Weise Informationen

rund um den Gütertransport auf der

Schiene erhalten und erfahren, warum sich

das Investment in den Schienengüterver-

62 ConTraiLo 4/2012

kehr lohnt. Der Paribus-Film spannt einen

Bogen von den Anfängen bis heute. Laut

dem Emissionshaus zeigt sich der Lokomotivenmarkt

derzeit wie folgt: Die rund 400

Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in

Deutschland setzen insgesamt rund 4000

Diesellokomotiven ein der Gesamtbestand

an Lokomotiven (Diesel- und Elektroloks) in

Europa umfasst derzeit ca 40.000 Fahrzeuge.

Von den in Deutschland fahrenden Dieselloks

sind etwa 70 Prozent bei den Staatsbahnen

und 30 Prozent bei Privat-, Industrie- und

Hafenbahnen eingesetzt.

Der Anteil der Mietlokomotiven am Gesamtmarkt

(Diesel- und Elektroloks) umfasst ca.

1300 Loks, darunter rund 460 Dieselloko-

Sönke Behrends

auf dem GöteborgerRangierbahnhof.

(Foto:

Henrik Sandsjö/

Chalmers)

Städte-Veränderung

Zusammenhang von Stadt und Fernverkehr

„Urban freight transport sustainability the interaction

of urban freight and intermodal transport“ heißt die Dissertation

von Sönke Behrends. Mit ihr zeigt er auf, warum

Verladestellen in Stadtrandgebiete verlagert werden

müssen, um ein nachhaltiges Verkehrssystem zu erreichen,

bei dem wesentlich mehr auf der Schiene als auf

der Straße transportiert wird. Während Versender und

motiven. Flexibel einsetzbare Mietlokomotiven

sind laut Paribus bei den EVU gefragt,

um z. B. eigene Bestände abzubauen, Investitionen

zu vermeiden und Kapitalkosten zu

reduzieren oder auch Ersatzlokomotiven für

technische und betriebliche Engpässe vorzuhalten.

Hier setzt das Emissionshaus mit

seinen Eisenbahnfonds an.

Die Paribus Rail Portfolios bieten unterschiedliche

Loktypen zur Anmietung und ermöglichen

Anlegern so, mit ihrem Investment

in die geschlossenen Fonds in den

Markt einzutreten. Dabei zeichnen sich laut

dem Fondsanbieter Paribus Lokomotiven

auch als langlebige und werthaltige Investitions-Objekte

aus.


Empfänger des Schienengüterverkehrs sich laut Behrends

in den Stadtrandlagen mit gutem Anschluss an das Fernstraßennetz

befinden, liegen die Verladebahnhöfe aus

historischen Gründen jedoch oft in zentralen Stadtlagen

in der Nähe der Personenbahnhöfe.

Falsche Verlagerung. Der erforderliche Verteilerverkehr

findet daher oft im städtischen Verkehrsnetz statt. Im

Vergleich zum reinen Lkw-Transport führt eine Verkehrsverlagerung

von der Straße auf die Schiene demnach zu

einer erhöhten Verkehrsbelastung in den Städten. Stockholm,

Göteborg und Hannover sind Beispiele für die städtische

Problematik des Schienengüterverkehrs, die es so

in vielen europäischen Städten gibt. Wie kann also dieses

Dilemma zwischen lokalen Mehrbelastungen und globalen

Einsparungen gelöst werden?

Die Ergebnisse. Dies hat Behrends in seiner Doktorarbeit

an der Technischen Universität Chalmers in Göteborg

untersucht: Kommunale Stadtplaner und Politiker

müssen in der Stadtplanung die Bedürfnisse des Schienengüterverkehrs

stärker berücksichtigen. Für die Praxis

bedeutet dies, dass Verladestellen in die Stadtrandlagen

verlagert werden sollten. In der Doktorarbeit hat Behrends

ein Modell entwickelt, welches lokalen Stadtplanern

helfen kann, eine langfristige und ganzheitliche

Strategie für ein nachhaltiges Verkehrssystem zu entwickeln.

Weitere Informationen zu der Doktorarbeit gibt es

bei der Chalmers University.

Rund 4000 Dieselloks

setzen deutsche EVU

laut Paribus ein.

(Foto: Paribus Capital)

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Das Rad im Hafengetriebe

Spezialreifen. Die begleitenden Frachtpapiere verraten, was Entladekrane in Containern aus aller

Welt anlanden. Reachstacker, Containerstapler und Co. transportieren die Boxen über die Terminals.

Das Containergeschäft rollt und Reifen sind dabei ein unverzichtbarer Bestandteil.

Seehäfen sind Tore zu unserer Welt.

Sie sind Synapsen für den interkulturellen

wie wirtschaftlichen Austausch.

Seit Jahrtausenden sind die Meere

Transportwege für Menschen und

Waren. Viele der Waren reisen heute in

Containern über die Meere. Dreh- und

Angelpunkt sind dabei die Häfen, ob in

Hamburg, Mumbai oder Beilun Tianjin.

Der Industriereifenanbieter Continental

leistet mit den Marken Simex und Continental

bei dieser Aufgabe einen wichtigen

Beitrag. So sind Reifen von Simex

bei vielen Containerhandling-Equipment-

Herstellern die Wahl für die Reifenerstausrüstung.

Auch beim Reifenersatz nutzen

dann beispielsweise Terminalbetrei-

64 ConTraiLo 4/2012

ber wie Maersk und MSC laut Continental

Reifen aus ihrem Hause.

Mehrere Wahlkriterien

Die Industriereifen der Marken Simex

und Continental sind für vielseitige Einsätze

an Häfen konzipiert. Bei der Auswahl

von Reifen spielt die Wirtschaftlichkeit

eine wichtige Rolle, also nicht allein

ein niedriger Einstandspreis. So nennt

der Reifenspezialist niedrigen Rollwiderstand

und lange Haltbarkeit beispielsweise

als Merkmale des ContiRV20 an

Zugmaschinen. Als Bereifungsalternative

kann der Terminaltransport in Betracht

gezogen werden. Er wird speziell für diese

Anwendung gebaut, kann hohe Lasten

Die passende Zuordnung

Reifen

Fahrzeug Einsatz

braucht fachliche

Beratung. (Foto:

Continental)

tragen und eignet sich für alle Achspositionen.

Wichtig im Umschlaggeschäft ist

auch das passende Timing. Mit dem ContiRV20

Industrial, der an Trailern zum

Einsatz kommt, können Geschwindigkeiten

von bis zu 40 km/h gefahren werden.

Ausfallzeiten minimieren

Reifenausfälle verringern die Wirtschaftlichkeit

im Hafen bedingt durch notwendige

Neuanschaffung, aber ganz besonders,

weil sie Prozessabläufe behindern.

Daher wird die Gefahr von Durchschlags-,

Anprall- und Schnittverletzungen bei Industriereifen

von Continental mit konstruktiven

Maßnahmen und speziellen

Mischungen minimiert.


Schutz des Transportguts

Die Wahl der passenden Reifenbauart für

den jeweiligen Einsatzzweck ist entscheidend,

um die höchstmögliche Sicherheit

für Fahrzeuge und Transportgut zu gewährleisten:

Da in den Containern häufig

tonnenschwere Ladungen stecken, hat das

Thema Standsicherheit des Fahrzeugs eine

hohe Bedeutung. Bei diesem Kriterium

bieten, wie der Reifenspezialist erklärt,

CSE-Reifen die höchste Leistungsfähigkeit,

wie z. B. der profillose SH 12 in der

Dimension 10.00-20 für glatte Untergründe

oder profilierte Modelle für glatte und

befestigte Untergründe wie der Conti-

SC20. Diese eignen sich z. B. für Trailer im

innerbetrieblichen Transport.

Sicheres Gleichgewicht

Gute Leistungen hinsichtlich Standsicherheit

sollen Industrieluftreifen in diagonaler

Bauweise erzielen. Sie ermöglichen

gleichzeitig die geforderten Transportgeschwindigkeiten,

z. B. bei Reachstackern,

mit denen tonnenschwere Seecontainer

über relativ weite Strecken transportiert

und dann in große Höhen gehievt werden.

Hier sorgen die Industriereifen wie

der Simex ContainerMaster dafür, dass

Flurförderfahrzeuge zum Stapeln und

Umschlagen von Containern ihre Aufgaben

zuverlässig bewältigen. An RTG (Rubber

Tired Gantrys) kann der Simex SE188

seine Vorteile wie breite Aufstandsfläche

für Stabilität sowie offene Schulter und

Profilgestaltung für wenig Widerstand

bei Spurwechseln ausspielen.

Spezielle Eigenschaften gefragt

Es ist kein Seemannsgarn, dass in den Häfen

zuverlässige Traktion vielfach eine

wichtige Rolle spielt, z. B. wenn bei Fahrten

auch auf losem Untergrund schwerste

Lasten transportiert werden müssen.

Das gewährleisten gute Industriereifen

maßgeblich durch ihre Profilgestaltung.

Als Beispiel führt Continental hier den

Conti SC20 an, der aufgrund seines Profils

mit hoher Zugkraft glänzen kann und

beim Handling von leeren Containern

sowie an gezogenen Fahrzeugen zu den

bevorzugt eingesetzten Reifen zählt. Zusammen

mit der Profilgestaltung sichert

eine hochentwickelte Gummimischung

neben dem zuverlässigen Vortrieb kurze

Bremswege. Alternativ empfiehlt der Reifenhersteller

den SE133 für Leercontainerstapler

als pannensichere Wahl.

Die Vielzahl an Fahrzeugen und die Komplexität

der Aufgaben am Hafen zeigt,

dass speziell darauf abgestimmte Reifen

nötig sind. Eine eindeutige Zuordnung

Reifen Fahrzeug Einsatz ist oft schwer.

Das Industriereifenteam von Continental

bietet dazu die Beratung für Endkunden

und Reifenhändler.

ConTraiLo August 2012




Messevorschau: IAA 2012

Messevorschau: SMM

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Containerumschlag

Vier für alternativen Antrieb

E-RTG. Mehr und mehr Hafenbetreiber rüsten ihre RTG von Diesel- auf Strombetrieb um Tendenz

steigend. Ein Ansatz, der rund um den Globus bereits mehrere Millionen Euro und Tonnen CO2 sparen

hilft. Die Hersteller verfeinern die eingesetzten Technologien dabei permanent.

Ein Beispiel ist die neue Lösung Drive-In L von Conductix-Wampfler,

die ohne pneumatische oder hydraulische

Komponenten auskommt. „Die Umrüstung von RTG von

Diesel- auf Strombetrieb führt zur Einsparung von bis zu 95 Prozent

des Dieselverbrauchs“, erklärt Claus Burger, Director Business

Unit E-RTG bei Conductix-Wampfler.

Hohes Energiesparpotenzial

Die umgerüsteten Krane benötigen den Dieselmotor nur noch

bei Fahrten von einer Containergasse in die nächste oder auf dem

Weg zum Wartungsbereich. Das rechne sich, meint Burger: „Stellt

man die Diesel- den voraussichtlichen Stromkosten eines RTG

gegenüber, konkretisieren sich die durch eine Umrüstung erreichbaren

Einsparungen. Diese sind oft so hoch, dass sich die Umrüstkosten

ca. 150.000 Euro pro RTG schon nach zwei Jahren

vollständig amortisieren.“ Zudem senkt der Verzicht auf Dieselbetrieb

Wartungs- und Betriebskosten um bis zu 70 Prozent sowie

den CO2-Ausstoß und die Lärmbelästigung auf dem Gelände.

System: Motorleitungstrommel

Argumente genug, um über Alternativen zum Dieselbetrieb

konkret nachzudenken. Doch welche Lösung ist die beste? Conductix-Wampfler

bietet Hafenbetreibern beispielsweise vier Systeme

für die Elektrifizierung von RTG an. Bei diesem System

wird für die Stromversorgung des RTG eine Motorleitungstrommel

installiert. Eine Möglichkeit sind hier modulare Motorleitungstrommeln

mit permanenter Magnetkupplung, deren Plug-

&-Play-System aus untereinander austauschbaren, elektrischen

und mechanischen Komponenten besteht.

Die zweite Variante

Zum anderen kann der Hafenbetreiber ein permanent kontrolliertes

Motorleitungstrommelsystem in Anspruch nehmen, das

über mehrere Kontrolleinheiten verfügt entweder in Form einer

Hardware mit vorprogrammierten Abläufen oder als Softwareprogramm,

das in bestehende PLC-Steuerungen integriert werden

kann. Videokameras und optische Sensoren kontrollieren dabei

die Bewegungen des Krans.

„Das Systemangebot von Conductix-Wampfler deckt sowohl Nieder-

als auch Mittelspannungsanwendungen ab“, so Burger. Ein

Glasfaserkern und ein Transmitter können in die Trommel bzw.

in das Kabel integriert werden. „Ein bis mehrere Containerblöcke

in der gleichen Gasse können mit demselben Motorleitungstrommelsystem

versorgt werden“, ergänzt Burger.

Alternative Schleifleitungssysteme

Die Schleifleitungen werden auf einer Stahlkonstruktion befestigt,

die auf einem Betonuntergrund steht, der auf dem Boden


Claus Burger,

Director Business

Unite E-

RTG bei Conductix-Wampfler.

(Fotos: Conductix-

Wampfler)

angebracht oder in den Terminalboden eingelassen ist.

„Die Schleifleitung kann auch auf verschiedenen Höhen

installiert werden, was noch einmal die Flexibilität erhöht“,

erklärt Burger weiter.

Die elektrische Energie wird von den Schleifleitungen

aufgenommen, indem ein Stromabnehmerwagen an der

Stahlkonstruktion hin und her fährt. Ein Stromkabel und

ein Steckverbinder sorgen dafür, dass der Stromabnehmerwagen

mit dem RTG direkt verbunden werden kann.

Zwei Stecker sind am RTG angebracht an jeder Seite

einer, um die benötigte Flexibilität des RTG zu garantieren.

Endschalter installiert Conductix-Wampfler am

Stromabnehmerwagen, um zu verhindern, dass der Kran

im elektrischen Betrieb den Block verlassen kann.

Systemerweiterung: Drive-In P

Bei der Plug-In-Lösung mit Schleifleitungen muss der

RTG, wenn er die Containergasse wechselt, „ausgesteckt“

und wieder „eingesteckt“ werden. Die Umrüstung zum

E-RTG mit dem Drive-In-System macht diesen manuellen

Schritt hinfällig. Der Stromabnehmerwagen wird hier

beim Einfahren des RTG in die Gasse automatisch in die

Führungsschienen des Stahlbaus gelenkt und die Stromabnehmer

in die Schleifleitungen geführt.

Die neueste Entwicklung

Conductix-Wampfler hat die seit 2009 eingesetzte Drive-

In-Lösung inzwischen weiter optimiert. Das neue System

Drive-In L ist kompakt konzipiert, kommt ohne pneumatische

oder hydraulische Komponenten aus und ist nach

Herstellerangaben das derzeit leichteste auf dem Markt.

So kann das System auch bei RTG-Typen eingesetzt werden,

die wenig Raum für zusätzliche Komponenten haben.

Dank seines kompakten Designs kann Drive-In L auf

beiden Seiten des RTG installiert werden. Die Ein- oder

Ausfahrzeit des RTG beträgt beim Drive-In L laut Conductix-Wampfler

weniger als 20 Sekunden. Eine kurze Einfahrzone

ermöglicht es zudem, den RTG von der ersten

Reihe an mit Strom zu betreiben.

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Containerumschlag

KOMPONENTEN

Aufträge für Einsatz

auf drei Kontinenten

Der Kranhersteller ZPMC hat bei

Cavotec Leitungstrommelsysteme für

Hafenbetreiber DP World und Patrick

Terminals für Kaikrane in Australien,

Brasilien und im Vereinigten Königreich

bestellt. Eine der Bestellungen betrifft

Kabeltrommeln für STS und RMG für

den London Gateway Terminal von

DP World. Nach der Fertigstellung

soll dieses Terminal die größten Containerschiffe

abfertigen können und

einen verbesserten Zugang zum Straßen-

und Schienennetz des Vereinigtes

Königreichs bieten.

Cavotec liefert ebenso Mittelspannungs-

und Spreaderleitungstrommeln

für sechs STS eines DP World Terminalprojekts

in Brasilien. Hier geht ein

neues Joint Venture an den Start.

Der dritte Auftrag von ZPMC umfasst

Mittelspannungs- und Spreaderleitungstrommeln

für vier STS für

Patrick Terminals in Australien.

(Foto: Cavotec)

68 ConTraiLo 4/2012

Unterschiedliche Vertreter

TCM-Schwerlastsparte unter der Lupe mit regionalen Unterschieden

Unter dem Namen UniCarriers Corporation

soll in diesem Frühjahr ein neuer

Player für den Flurförderzeugmarkt

in Erscheinung treten. Dahinter steckt

u. a. die Marke TCM, die gerade mit

Blick auf Equipment für den Containerumschlag

schon heute im globalen

Feld eine Rolle spielt. Ein guter Grund,

die TCM-Schwerlastsparte einmal genauer

unter die Lupe zu nehmen.

Heimspiel vs. Europa. Im weltweiten

Geschäft mit der Schwerlastfördertechnik

sieht sich TCM nach eigenen

Angaben auf Platz drei. Betrachtet

man einzelne Regionen näher, dann

zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede:

So gilt der japanische Anbie-

ter in seiner Heimat als ein Marktführer,

hier in Europa spielt er dagegen

nur eine Nebenrolle. Als wichtigste

Ursache nennt das zur Hitachi-Gruppe

zählende Unternehmen die ungleichen

Lieferprogramme.

Die Gesamtpalette. Zu Hause tritt der

Hersteller mit dem vollen Sortiment

an. Dieses reicht vom Front- über

Container- und Portalstapler sowie

Reachstacker bis hin zum Portalkran.

Darunter befindet sich sogar ein Hybridgerät:

Der S4WEH mit Lithium-

Ionen-Batterien und Energierückgewinnungs-System

kommt bereits in

mehreren japanischen Häfen zum Einsatz.

In der EU beschränkt man sich

MESSTECHNIK: MEHRGAS-WARNGERÄT VENTIS LS

Drahtloser Sicherheitswächter

Industrial Scientific hat das Mehrgas-Warngerät Ventis LS als Teil der

Accenture Life Safety Solution auf dem Markt eingeführt. Die Lösung überwacht

mithilfe von WLAN und standortbasierter Technologie Personal in

potenziell gefährlichen Umgebungen. Die Accenture Life Safety Solution

profitiert von Industrial Scientifics Know-how sowie iNet ® . Zudem fließen

Technologien und Services von Accenture, AeroScout und Cisco mit in die

Lösung ein. Konzipiert ist die Echtzeitsicherheitslösung für Einsatzumgebungen

wie Anlagen der Öl-, Gas-, Petrochemie-, Metall-, Bergbau-, Holzverarbeitungs-

und Versorgerindustrie. Das Ventis LS erkennt ein bis vier

Gase, darunter H2S, O2, UEG, CO, SO2 und NO2. In potenziell gefährlichen

Umgebungen warnt das Gerät Benutzer mit akustischen, visuellen und Vibrationsalarmen.

Die Messwerte der Gaskonzentration werden dann mithilfe

des im Gaswarngerät integrierten WLAN-Adapters von AeroScout über

das Unified Wireless Network von Cisco übertragen. Bediener im Kontrollraum

können dann entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Wird während eines bestimmten Zeitraums keine Bewegung des Mitarbeiters

registriert oder drückt der Mitarbeiter die Paniktaste des Gaswarngerätes,

wird ein separater Alarm an den Kontrollraum gesendet. Die Accenture

Life Safety Solution geht auch über die Grenzen der Anlage hinaus.


auf den Vertrieb von Gabelstaplern,

die bis zu 25 t stemmen.

Ein Blick auf die Hintergründe. Thomas

Schmehl, Geschäftsführer der Burger

Hub- und Transportmittel GmbH

(BHT), erklärt: „Sollten wir unser Portfolio

vollständig nach Europa einführen

wollen, würde das zunächst einen

enormen Aufwand verursachen.“

Der deutsche TCM-Distributor nennt

neben der CE-Konformität vor allem

den Service: „Für dieses Geschäft würden

wir spezielle Vertriebspartner und

Kundendienstleute brauchen.“ Diese

Anliegen seien jedoch zugunsten anderer

Themen zurückgestellt.

Aktuelle Schwerepalette für Europa.

Die europäische Produktpalette für

schwere Lasten besteht aktuell aus drei

Segmenten. Den Anfang macht die

Baureihe FD115-4 bis FD160S-4EX mit

Hyster Schwerlaststapler 8 bis 52 t

heben jede Last in jeder Branche

• Vertrieb

• Miete

• Service

deutschlandweit

www.zeppelin-hyster.de

der Höchsttragkraft zwischen 11,5 und

16 t, bei einem Lastschwerpunkt (LSP)

von 600 mm. Es folgt die Baureihe

FD160-4 bis FD230-4, diese Maschinen

heben maximal 16 bis 23 t (LSP

900 mm). Der FD250-4 rundet das Angebot

ab; der LSP des 25-Tonners wird

mit 1220 mm angegeben. Alle Modelle

sind mit modernen Dieselaggregaten

bestückt. Elektronische Einspritz- und

Motor-Managementsysteme gehören

ebenso zur Serienausstattung wie entkoppelte

Kabinen mit Rundumsicht.

Vorteil Fertigungstiefe. Das wichtigste

Argument zieht Schmehl erst ganz

zum Schluss aus dem Ärmel: die hohe

Fertigungstiefe von TCM. So stammen

beispielsweise Seitenschieber und Zinkenverstellgeräte

aus eigener Produktion;

bei den Geräten bis 23 t gilt das

auch fürs Getriebe und die Achsen.

Außerhalb Europas bietet TCM weitere Geräte

für Hafenbetriebe an. (Foto: TCM Corporation)

Über 50 Jahre Entwicklung und Erfahrung auf dem Weltmarkt

stecken in den Schwerlaststaplern von Hyster. Zum umfassenden

Programm gehören Big Trucks bis 52 t, Leer- und Vollcontainerstapler

sowie Reachstacker für den schnellen Umschlag von Containern

und Stückgut.

Zeppelin Gabelstapler • Graf-Zeppelin-Platz 1 • 85748 Garching bei München

Telefon: 089/32000-0 • Fax: 089/32000-529


Containerumschlag

SPEZIELLE SPREADER

Kombination für

Einzigartigkeit

Das niederländische Oosterhout Container

Terminal (OTC) erhält 2012

einen Spreader in vollelektrischer Ausführung

von VDL-Containersystemen.

Das bestellte Containerlastaufnahmemittel

ist ein 20- bis 40’-Spreader mit

Rotation, Schwerpunktausgleich und

sechs schwenkbaren Eckflippern ausgestattet.

Der Spreader ist laut VDL

weltweit einzigartig. Lärmreduktion

und verbesserte Energieeffizienz sind

Entscheidungskriterien von OCT für die

elektrische Spreadervariante gewesen.

KML-KABINEN ALS PLUG-AND-PLAY-LÖSUNGEN

Ergonomische Konzepte

Vorbei sind die Zeiten, als Krankabinen nackte Stahlgehäuse mit

dem Charme einer Gefängniszelle waren. Hightech prägt auch

hier die Entwicklung und Fertigung, denn bei modernen Krankabinen

spielen heutzutage die Ergonomie, eine Konstruktion in

Leichtbauweise sowie steckfertige Plug-and-Play-Systeme eine

herausragende Rolle. Ralph Held, Vertriebsleiter beim Kabinenbauer

KML Miller im südbadischen Lahr weiß: „Wer die Gesundheit

der Mitarbeiter schützen und optimale Arbeitsleistungen

erzielen möchte, muss ergonomische, höchst funktionale und

modern ausgestattete Arbeitsplätze bieten.“

Was für den Büroarbeitsplatz gilt, kann deshalb in einer Krankabine

nicht verkehrt sein. Konsequent verfolgt KML Miller daher

im Rahmen der Entwicklungsarbeit das Ziel, den Führerstand

möglichst ergonomisch und so komfortabel wie möglich zu gestalten,

um die Gesundheit der Mitarbeiter auch bei höchster

Belastung dauerhaft zu erhalten. Insbesondere die Sitzhaltung

und Bewegungsabläufe bei der Steuerung werden intensiv analysiert,

um die Innenausstattung entsprechend zu konfigurieren.

Darüber hinaus trägt zum Beispiel eine hochmoderne Steuer-

70 ConTraiLo 4/2012

Großserienzuschnitt

bei Heimsch.

Neues Kleid fürs Cockpit

Profisitzbezüge made in Germany

Ob Reachstacker, Kran, Lkw oder Stapler

der Sitz ist für Fahrer und Bediener

ein wichtiges Element für den täglichen

Arbeitseinsatz. Schonbezüge

können Schutz für die stetig aufwendigeren

Sitze bieten und dabei auch den

Sitzkomfort verbessern. Die Heimsch

Design GmbH ist seit Jahren auf die

Herstellung von Sitzschonbezügen für

den Bereich Profianwendungen spezialisiert.

Dazu zählen neben Lkw und

Transporter auch Stapler, Land-, Forst-

und Klimatechnik

in den KML-Kabinen

zu einer angenehmenArbeitsatmosphäre

bei. Eng

mit der Ergonomie

ist die Bauweise

einer Kabine verbunden.

Auch hier haben sich

die Anforderungen deutlich

verändert. „Die Material- und

damit Gewichtseinsparung ist ebenso

zum zentralen Thema geworden, wie eine

einfache Montage mit der Gesamtkrankonstruktion“,

erklärt Ralph Held. Deshalb wird verstärkt auf den

Einsatz von Aluminium und Verbundwerkstoffen gesetzt. KML

Miller entwickelte ferner Aussteifungs- und Befestigungssysteme

sowie verschiedene Bedienpulte, die in Kombination mit adäquaten

Kunststoffabdeckungen eine hochfunktionelle Lösung ergeben.

Insbesondere in den letzten Jahren registrierten die Spezialisten

von KML Miller auch im Kranbereich eine verstärkte

Nachfrage nach Plug-and-Play-Lösungen.

(Foto: KML Miller)


sowie Baumaschinen und alle Geräte,

die mit einem Sitz ausgerüstet sind.

Gefertigt werden die Bezüge aus hochstrapazierfähigen

Textilien oder Kunstleder.

Sie können dank Passform und

Befestigungslösungen rasch und fest

montiert werden und werten die Optik

im Innenraum auf.

Fertigung in Handarbeit. Produktionsstandort

für die Sitzbezüge ist das

schwäbische Plünderhausen. Dank

hochrationellen und flexiblen Fertigungskonzepten

können laut Unternehmensangaben

die zu 100 Prozent

in Handarbeit hergestellten Produkte

noch in Deutschland produziert werden.

Denn, obwohl sich die Anschaffung

eines solchen Nachrüstsitzbezuges

immer auszahlt, müssen sich

die Verkaufspreise im „Spontankaufbereich“

bewegen, wie Heimsch erklärt.

Sitz als Werbeträger. Einen besonderen

Service bietet das Unternehmen

Heimsch für Kunden mit einer

größeren Fahrzeugflotte an: das Aufsticken

eines kundeneigenen CI-Logos

(Corporate Identity). So kann der Sitzbezug

zu einem werbewirksamen Imageträger

aufgewertet werden und das

im Regelfall ohne Aufpreis.

Vertriebswege. Verschiedene Fahrzeughersteller

sowie der spezialisierte

Großhandel, wie zum Beispiel winkler

und Trost, vertreiben die Produkte

von Heimsch. Kunden können sich

aber auch direkt an das Unternehmen

wenden. „Gerne beraten wir aber die

Anwenderkunden bei technischen

Fragen und geben telefonisch Auskunft.

Das ist auch für unsere Handelskunden

nur vorteilhaft“, schildert

Matthias Dilger die Vertriebsstrategie.

Auch für komplizierte Sitze fertigen

die Spezialisten von Heimsch passende

Schonbezüge. (Fotos: Heimsch)

ConTraiLo August 2012




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Soft- & Hardware

Nur vermeintlich Sparpotenzial

Gastkommentar. Ob im Lager oder auf den Terminals: Kollege Computer und Co. gehören in Form von

verschiedensten Geräten längst zur obligatorischen Ausstattung. Manfred Huth von der Geschäftsleitung

der ID.SYS Ident Systems Consult GmbH hat einen Kommentar mit Tipps zur Geräteauswahl verfasst.

Manfred Huth, Geschäftsführer der ID.SYS GmbH, einem Anbieter von Barcode-Scannern,

Tablet-PCs und mehr von verschiedenen Herstellern. (Foto: ID.SYS)

Huth: „Hier fällt beim Service an

einem Windkraftwerk ein Notebook

20 m in die Tiefe, dort ein

teures GPS-Gerät eines Geodäten in einen

Bach, Spritzwasser oder Staub lösen

einen Gerätedefekt aus oder ein Gabelstapler

in einem Logistik-Zentrum eines

großen Autobauers touchiert ein Hindernis

mit massivem Einschlag des Staplerleitterminals


Sicherlich kein Einzelfall

Sie denken, das sind seltene Ausnahmen?

Mitnichten! Denn solche Zwischenfälle

passieren durchaus häufiger als man

denkt. Glücklich ist spätestens jetzt, wer

in solchen Fällen statt eines „normalen“

72 ConTraiLo 4/2012

Geräts ein rugged Device, also ein Gerät

für den robusten Außeneinsatz sein Eigen

nennen darf. Denn an diesen treten,

wenn überhaupt, meist nur geringfügige

Schäden auf und die Wahrscheinlichkeit

der weiteren Einsatzbereitschaft ist bedeutend

größer als bei herkömmlichen

Arbeitshilfen. Mit klaren Folgen.

Ausfälle kosten

Die Probleme holen die Besitzer „normaler“

Devices nämlich dann meist ganz

schnell ein. Denn Stillstände, Ausfälle

von Arbeitszeit und Personal treffen in

solchen Fällen sehr oft mit hohen Service-,

Reparatur- oder Ersatzkosten zusammen.

Gar nicht zu reden vom Ärger

mit dem betroffenen Kunden oder mit

der Versicherung. Da liegen häufig die

Nerven blank. Um solche Szenarien möglichst

zu vermeiden, sind Verantwortliche

gut beraten, vor dem Ankauf entsprechender

Geräte auch Ausfallzeiten

durch Defekte mit einzukalkulieren.

Denn ausschließen kann so etwas niemand.

Und heute gibt es eine große Vielfalt

an Geräten auf dem Markt, die für die

meisten Einsatzbedingungen der etwas

raueren Art das Passende bieten. Nur sollte

das Gerät zur Applikation passen weil

man sich den umgekehrten Fall wohl selten

aussuchen kann.

Rentabel investieren

Geräte für den Außeneinsatz sind zwar

in der Anschaffung etwas teurer, meist

bedeutet ihr Einsatz jedoch einen sehr

schnellen ROI. Für diese Käufe gilt: Es

sollte unbedingt darauf geachtet werden,

dass der Anbieter dieser Geräte Reparaturen

und vom Hersteller berechtigte Garantieleistungen

durchführen darf, sodass

die Geräte nicht extra lange verschickt

werden müssen, vor allem nicht ins Ausland.

Dasselbe gilt für vorkonfigurierte

Geräte, wie sie häufig in komplexeren

Projekten eingesetzt werden.

Natürlich sollte das Lager des Anbieters

eine gewisse Größenordnung haben, damit

die Wartezeiten auf ein neues Gerät

oder Ersatzteile selbst für den Fall der Fälle

möglichst gering bleiben. Unter Beachtung

dieser Punkte dürften reibungslose

Abläufe bzw. nur sehr kurze Ausfallzeiten

auch bei einer Beschädigung der Geräte

weitestgehend möglich sein.“


Die Casio DTX30 wurden zuvor vom Unternehmen getestet. (Foto: Casio)

Eiltempo für Informationen

Mobile Datenerfassung in zweiter Generation mit dem Casio DT-X30

Dachser nutzt bereits seit mehr als acht

Jahren Datenterminals von Casio bei der

Onlinedokumentation im Lieferdienst.

Mit dem von Dachser entwickelten System

NV-Online wird die Nummer der Versandeinheit

(NVE) eines Packstücks bei

der Abholung und Zustellung gescannt.

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Zusätzlich wird mit dem Gerät die Unterschrift

des Kunden digital erfasst.

Sendungen im Blick. Die Übertragung

der Daten vom Handheld in die Dachser-

IT-Systeme erfolgt permanent über GPRS.

So stehen die Daten den Beteiligten als

Statusinformationen zur Verfügung und

ermöglichen das Tracking & Tracing der

Packstücke. Auf den Casio DT-X10, die

erste Gerätegeneration, mit mehr als 5000

Handhelds folgte nun nach und nach der

Ersatz der Geräte durch das Nachfolgemodell

Casio DT-X30.

Neue Generation. Der Austausch steht

nun kurz vor dem Abschluss. Mit 5000

Geräten gehört Dachser zu den Großkunden,

auf die sich der Kölner Casio-Partner

PDS Entwicklungs- und Service GmbH

spezialisiert hat. Bevor Dachser sich wieder

für die PDS GmbH und Geräte von

Casio entschied, wurden die neuen Handhelds

der Baureihe DT-X30 über mehrere

Monate getestet.

Entscheidungsbasis. Thomas von Jan,

verantwortlicher Projektleiter bei Dachser,

erinnert sich: „Wir hatten 50 Fahrer mit

den neuen Geräten ausgestattet und um

Feedback gebeten. Die Fahrer lobten neben

der Robustheit und guten Ergonomie

u. a. die hohe Lesequalität der Identcode-

Imager, die selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen

zuverlässig funktionieren.“

Doch auch die Statistik wurde von Dachser

zurate gezogen und die Reparaturhäufigkeit

analysiert. Die Ausfallrate lag damals

wie auch heute bei weniger als fünf

Prozent pro Jahr.

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Eine der größten Herausforderungen

für Firmen im Im- und Exportbereich

ist es, Frachtkosten niedrig zu

halten und gleichzeitig den Zahlungsprozess

für alle Beteiligten so transparent wie

möglich zu machen. Hier ist das Einsparungspotenzial

enorm.

Kein Stiefkind des Controllings

Doch leider wird die Prüfung von Frachtrechnungen

in vielen Unternehmen vernachlässigt

und, wenn überhaupt, oft

nur manuell und stichprobenartig durchgeführt,

sei es, weil zu viele Rechnungen

zu bearbeiten oder die Tarifstrukturen der

Spediteure und Kurierdienste zu unterschiedlich

und zu verwirrend sind. Der

Arbeitsaufwand führt schnell zu einer

Explosion der Verwaltungskosten, zumal

die Rechnungen selbst oft nicht genug

Informationen enthalten und der Rechercheaufwand

daher enorm ist.

Kein Wunder, dass Frachtkostenkontrolle

oft als Stiefkind des Controllings betrach-

74 ConTraiLo 4/2012

Markus Meißner, Geschäftsführer der AEB GmbH. (Foto: AEB)

Digitaler Frachtkostenassistent

Controlling. Optimierungen von Lieferketten sind eine stete Zielsetzung der Branche. Wie eine

automatisierte Frachtkostenkontrolle hier ansetzen kann, dazu hat Markus Meißner, Geschäftsführer

der AEB GmbH, einen Bericht verfasst, den ConTraiLo hier in gekürzter Fassung wiedergibt.

tet wird. Doch für viele Firmen würde es

lohnen, über ein automatisiertes Frachtkostencontrolling

nachzudenken, das ermöglicht,

Transportkosten nachzuvollziehen

und den Kostenstellen zuzuordnen.

Lösungsbeispiel

Ein IT-gestütztes, im Hintergrund laufendes

Transport- und Fracht-Management

hilft, Fehlbeträge aufzuspüren, Kosten zu

sparen und Prozesse zu optimieren. Die

vollständige Prüfung eingehender Rechnungen

von Logistik-Dienstleistern führt

in den meisten Fällen in vergleichsweise

kurzer Zeit zu Einsparungen. Ein Beispiel:

Die Lindner AG setzt für die Offertenverwaltung

von Transportdienstleistern die

AEB-Softwarelösung Assist4 ein.

Wenn sich z. B. für Transporte in die

Schweiz einige Anbieter als Dienstleister

qualifizieren, werden deren Offerten in

die Transport-Management-Software eingepflegt.

Für einen einzelnen Auftrag

kann der Nutzer dann nach Eingabe eini-

ger Rahmendaten den günstigsten Spediteur

auswählen. Auch wenn es darum

geht, das Frachtvolumen für spezielle

Länder zu generieren, hilft die Software

bei der Aufbereitung der Daten. Stellen

die Spediteure die Leistung in Rechnung,

kann diese mit einer Vergleichsrechnung

in Assist4 verglichen werden.

Weitere Vorteile

Aber ein automatisiertes Frachtkostencontrolling

kann mehr als nur die Tarifstrukturen

verschiedener Carrier zu

durchleuchten. Es hilft dabei, den Status

Quo zu bewerten und neue Ansätze zu

finden: Wie können teure Luftfrachtlieferungen

reduziert werden? Auf welchen

Strecken kann auf Seefracht umgestiegen

werden? Wie lassen sich Express- und

Strafzuschläge vermeiden? Eine Analyse

der globalen sowie nationalen Frachtkosten

hebt die Kostentreiber hervor und

ermöglicht es, z. B. Termintreue der Carrier

systematisch zu vergleichen.


Robuste Hardware für Häfen

Solcon gewinnt Ausschreibung der LHG für Tugmasterausstattung

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH

(LHG) hatte sich zum Austausch veralteter

Fahrzeugcomputer entschieden. In

der einjährigen Pilotphase, bei der verschiedene

Geräte den Test im rauen Hafenumfeld

zu bestehen hatten, konnte

sich UniDat von Solcon Systemtechnik

gegenüber den Mitbewerbern durchsetzten.

So erhielt das Unternehmen u. a.

den Auftrag über 132 Industrie-PCs für

den Einsatz in den LHG-Tugmastern.

Einige PC-Parameter. Neben den Bewertungen

der Hafenarbeiter trug laut Angaben

von Solcon die Nähe zu den Standorten,

die technologische Lösung und

das Servicepaket zur Entscheidung bei.

Die UniDat-PCs wurden individuell an

die Bedürfnisse der LHG angepasst. So

haben die Mitarbeiter beispielsweise ein

lichtintensives Display gewählt. Die Bedienung

erfolgt via Touchdisplay. Eine

unterstützende Spracherkennung ist von

den Softwareentwicklern der LHG für das

Jahr 2012 vorgesehen. Die Tugmaster sind

mit einem der neuen Datenfunkterminals

ausgerüstet, welches mittels hafenweitem

WLAN mit den Servern und deren

Datenbanken kommunizieren.

Weitere Projektbeispiele. Solcon zählt

sich zu den Pionieren in Sachen IPC mit

Atmoprozessoren und bietet seit vielen

Jahren Lösungen für den Hafenbereich

an. Die UniDat-PCs sind beispielsweise

auch auf Van Carriern des Hamburger

CTT im Einsatz. Auch bei einem Pilotprojekt

zur Prozesskontrolle des Ladungsträ-

ger-Managements im Bremerhavener Ro-

Ro-Terminal werden mit Ortungs- und

RFID-Technik versehene IPC von Solcon

eingesetzt. Das Unternehmen versteht

sich dabei eher als Systempartner denn

als Lieferant von Standardgeräten.

Von ausrüsten bis nachrüsten. Wichtig

für den Einsatz ist es, z. B. spezifische Gegebenheiten

des Hafenbetriebs zu berücksichtigen.

Hierzu gehört u. a. die Anbindung

an vorhandene IT-Infrastrukturen,

die Verfügbarkeit und die Sicherheitsaspekte.

Wichtig ist Solcon auch die Einbin-

Die Tugmaster sind nun entsprechend

auf Datenempfang. (Fotos: LHG)

dung der Nutzer in die Konzeption. Bei

bereits vorhandenen Fahrzeugen kons-

truiert der Spezialist seine Fahrzeugterminals

nach eigenen Angaben so, dass die

im Fahrzeug vorhandenen Schnittstellen,

Verkabelungen und Halterungen fortlaufend

genutzt werden können. Bei Neufahrzeugen,

wie beispielsweise Zugmaschinen

aus dem Hause Terberg, hat

Solcon bereits an der Konzeption der

Fahrzeugkonsole mitgewirkt. Der modulare

Aufbau der Geräte ermöglicht die

Aufrüstung ebenso wie die Nachrüstung.

Die LHG hat

von Solcon neue

Fahrzeugcomputer

erhalten.


Achtung, geändertes Verfahren!

Zollsoftware. Seit dem 10. März 2012 ist der Echtbetriebsbeginn des Atlas-Release 8.4 dem

gleichzeitigen Release von AES 2.1 beim Zoll offiziell gestartet. Die geänderten Rahmenbedingungen

wirken sich auch auf die Arbeit von Spediteuren und Logistikern aus.

Bis vor wenigen Wochen wurden Zollbeteiligte durch die

deutsche Zollnummer bei der Warenein- und -ausfuhr

identifiziert. Diese Funktion im zolleigenen IT-Verfahren

Atlas hat nun die EORI-Nummer als neues individuelles

Identifikations- sowie Ordnungskennzeichen in der gesamten

Zollsoftware-Beispiele kurz vorgestellt

Zabis ® von Kewill

Der Softwareanbieter Kewill hat die für das geänderte Verfahren

notwendigen Funktionalitäten in seine Zollsoftware

Zabis 7.0 integriert und möchte Unternehmen so den Umstieg

auf das neue Atlas-Release ermöglichen. Kunden, die bereits Zabis

nutzen, bietet Kewill nach eigenen Angaben ein kostenloses

Upgrade auf die neue Version an. Zabis 7.0 ermöglicht laut Kewill

die erforderlichen Zollabwicklungsprozesse vollständig abzudecken

und die Zollnummer bei der Warenanmeldung in Atlas

durch die EORI-Nummer zu ersetzen. Auch mit weiteren Informationen

zum Thema steht Kewill zur Seite.

76 ConTraiLo 4/2012

Europäischen Union übernommen. Bis voraussichtlich Ende

Januar 2013 sollen Logistik-Unternehmen laut einer Mitteilung

vom Softwarespezialisten Kewill noch Zeit haben, ihre

Zollnummer bei der Zollabwicklung durch die nun geforderte

EORI-Nummer zu ersetzen.

Advantage Custom von dbh

Die Zertifizierung für das Atlas-Release 8.4 für die Softwarelösung

von dbh Logistics, Advantage Custom, hat bereits begonnen.

Zu den Funktionen der Zollsoftware gehören u. a. Überführungen

in den zollrechtlichen freien Verkehr, Zolllagerverfahren,

summarische Anmeldung, elektronische Ausfuhranmeldung und

die Verbrauchssteuerbefreiung mit EMCS. Advantage Customs

ist mehrsprachenfähig. Die Abbildung von EU-externen Zollabwicklungsverfahren

ist ebenfalls möglich. Neben Standardschnittstellen

zu gängigen ERP- und WMS-Systemen sind beispielsweise

auch individuelle Schnittstellen möglich.


Auf der Webseite des Zolls finden sich ebenfalls

Informationen. (Fotos: Zoll, Screenshot: ConTraiLo)

„Weiche Migration“

Während der Übergangszeit soll die Nachrichtenübermittlung

an die Zollbehörde noch mit dem Atlas-Release

8.3 möglich sein, wie Softwareanbieter Kewill erklärt.

Trotz der Übergangsphase empfiehlt Kewill Spediteuren

und Logistikern, sich schnellstmöglich um eine entsprechende

IT-Lösung zu bemühen. Denn je früher die Unternehmen

auf eine Zollsoftware umsteigen, die über eine

Schnittstelle zum neuen Atlas-Release 8.4 verfügt, desto

geringer sei das Risiko, dass Arbeitsprozesse durch die IT-

Umstellung beeinträchtigt werden würden.

Niederlassungsnummern

Bereits seit dem 10. März 2012 prüft der Zoll laut dbh

Logistics bei jedem Zollantrag auf einer Seite, ob für die

Zollnummer eine EORI-Nummer vorliegt. Ist dies nicht

der Fall, soll der Antrag als fehlerhaft zurückgewiesen

werden. Nach der Übergangsphase folgt mit der Niederlassungsnummer

eine weitere Änderung durch die Umstellung

auf Atlas-Release 8.4, mit der nicht rechtsfähige

Unternehmensteile wie Niederlassungen gegenüber den

Zollbehörden identifiziert werden sollen.

Weitere Neuerungen

Eine weitere Änderung des neuen IT-Verfahrens ist der

Wegfall der Postfachadresse im Einfuhrbereich. Die Economic

Operators’ Registration and Identification System

Nummer (EORI) kann kostenlos beim Informations- und

Wissens-Management Zoll (IWM Zoll) beantragt werden.

Weitere Informationen zum Thema bietet auch das Onlineportal

www.zoll.de. Hier informiert der Zoll darüber

hinaus auch über andere Zollthemen.

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Schmugglern & Co. auf der Spur

Statistik. Mehr als ein Drittel der bundesweiten Steuereinnahmen hat der Zoll der Bundesfinanzdirektion

Nord eingenommen. Dabei bewiesen die Zöllnerinnen und Zöllner im Norden 2011

auch wieder ein gutes Gespür im Kampf gegen Schmuggler und Produktpiraten.

Bremen, Hamburg, Niedersachsen

(HZA Oldenburg), Mecklenburg-

Vorpommern und Schleswig-Holstein,

diese Zollbezirke tragen zum Ergebnis

der Bundesfinanzdirektion Nord bei.

Im Jahr 2011 wurden hier rund 38,7 Mrd.

Euro Steuereinnahmen erwirtschaftet.

Das HZA Bremen einschließlich Kontrolleinheiten

in Cuxhaven und Stade nahm

hiervon über 4 Mrd. Steuern ein.

Die „Hauptsteuern“

Die beiden aufkommensstärksten Steuern

im Bezirk Nord waren die Energiesteuer

und die Einfuhrumsatzsteuer. An Zöllen

wurden rund 1,8 Mrd. Euro eingenommen.

Die Kaffeesteuer ist mit 248,4 Mio.

Euro die zweitgrößte Verbrauchssteuer im

Bezirk und beträgt damit fast ein Viertel

des Bundes. Das HZA Bremen hat hiervon

210 Mio. Euro in seiner Bilanz. Die Beamten

des Zollfahndungsamts Hamburg ha-

78 ConTraiLo 4/2012

ben 2011 insgesamt 1650 neue Ermittlungsfälle

bearbeitet. Die Fahnder konnten

dabei auch 2011 wieder Erfolge gegen

die Rauschgiftkriminalität erzielen.

Kampf gegen Drogen

Besonders zwei Aufgriffe im Hamburger

Hafen hebt der Zoll dabei hervor. So geriet

bei der Risikoanalyse im Februar ein Container

aus Bolivien in das Visier der Ermittlungsgruppe

Hafen. Eigentlich sollte

dieser Holzmöbel enthalten. In der Containerprüfanlage

entdeckten die Zollbeamten

darin Holzbretter, in denen 320 kg

Rauschgift eingearbeitet waren. Im November

stellten die Hamburger auf einem

Bananenfrachter 200 kg Kokain sicher,

das hinter der Ladung versteckt war. Im

selben Monat konnte auch das HZA Bremen

einen 18-kg-Kokainfund verbuchen.

Ein Drogenspürhund erschnüffelte die 16

Päckchen in einem Kühlcontainer.

Auch eine Zollaufgabe: die Kontrolle, ist

Diesel oder Heizöl im Tank. (Foto: HZA Bremen)

Weitere Schmuggelfracht

Das Zollfahndungsamt Hamburg konnte

im vergangenen Jahr auch mehr als

38 Mio. Zigaretten sicherstellen. Bereits

durch Vorauswahl konnten die Fahnder

der Ermittlungsgruppen Häfen in Hamburg

und Bremerhaven 20 Container mit

Schmuggelzigaretten aufspüren. Kontrollierte

Lieferungen von rund 70 Mio. Zigaretten

führten dann regelmäßig zur Ergreifung

verantwortlicher Täter.

Obwohl lediglich 3,6 Prozent der bundesweiten

Beschlagnahmungen im Bereich

Produkt- und Markenpiraterei im

Norden erfolgten, wurden jedoch Waren

mit einem (Original-)Gegenwert von

34,8 Mio. Euro sichergestellt. So konnte

das Hauptzollamt Bremen beispielsweise

rund 3300 Plagiate ausmachen, vom Seecontainer

mit 50 Motorrollern mit gefälschten

Vergasern bis zur Warensendung

mit 300 gefälschten Hundekörben.


Abfall oder Handelsgut

Zollkontrolle am Rande der EU

Container bieten die Möglichkeit, verschiedenste Güter

zu transportieren. Der große Vorteil der universellen Boxen

kann zugleich aber auch mit Problemen behaftet

sein: Abfall oder wirklich Handelsgut?

Vermeidbarer Stopp. Immer wieder geraten Container in

das Visier, deren Inhalte als Commercial Goods deklariert

wurden jedoch dem Augenschein nach eher als Abfall

erscheinen. So z. B. bei Sammelgütern, bei denen sich die

Container beim Öffnen selbst entladen. Im Zweifelsfall

schalten die Beamten als zuständige Stelle das Umweltamt

ein und der Transport wird bis zur Klärung gestoppt. Auch

wenn die Zollbeamten stets versuchen, die Kosten für alle

Beteiligten so gering wie möglich zu halten, eine zeit- und

kostenintensive Angelegenheit. Insbesondere für den Exporteur,

denn als Verantwortlicher gehen die Kosten auf

sein Konto. Probleme, die sich bei tatsächlichen Handelsgütern

durchaus vermeiden lassen, z. B. indem die gebrauchten

Güter ordnungsgemäß gepackt sind.

Fragwürdige Fälle. Ein typisches Beispiel für solche Problemfälle

sind gebrauchte Kleidung, Textilien und Schuhe

als unsortiertes und ungewaschenes Sammelsurium in

der Box. Auch gebrauchte und defekte Elektronikartikel

fallen stetig auf. Ebenso können gebrauchte Fahrzeuge,

Ersatzteile und Reifen an den Zolltoren Fragen aufwerfen.

Im Zweifelsfall muss der Exporteur nachweisen, dass am

Zielort tatsächlich ein Markt für die Waren besteht.

Und eine Anmerkung noch zum Schluss: Selbst ein Container,

der an der Ausgangsstelle das Land verlässt, passiert

auch tatsächlich die Import-Zolllinie. Daher gilt wie

bei jedem Export: vorher informieren, was im Einzelfall

tatsächlich alles beachtet werden muss.

Zl Mögenburg vom

Zoll in Bremerhaven

bei einer Beschau.

(Foto: Zoll)

In der

ConTraiLo-Ausgabe

Juni 2012

Messevorschau:

TOC

transfairlog

Chemie-Logistik

+ Kaffee-Logistik


Wechsel am Firmensteuer

Unternehmen. Die Industrie- und Schiffsreinigung Hans Langh hat sich einen Namen als Anbieter

von Spezialreinigungsdiensten gemacht. Vor Kurzem hat Linda Langh das Ruder übernommen.

Die neue Geschäftsführerin ist dabei nicht nur buchstäblich auf dem Firmengelände groß geworden.

80 ConTraiLo 4/2012

Ein Mitarbeiter

bei der Bilgereinigung.

Rechts im Bild: Linda Langh. (Fotos: Hans Langh)

Vier Monate sind inzwischen vergangen, nachdem

die 29-jährige Linda Langh die Geschäftsführung

des Unternehmens Hans Langh übernommen hat.

Bereits seitdem sie volljährig ist, ist sie im Aufsichtsrat des

Industrie- und Schiffsreinigers tätig. „Schon als Kinder

waren wir Geschwister bei Veranstaltungen des Unternehmens

dabei und Vater hat uns immer über das Geschäft

auf dem Laufenden gehalten.“

Umweltbewusstsein stellt Aufgaben

Zu den Unternehmen der Familie gehören auch die Reederei

Langh Ship und Langh Ship Cargo Solutions, die

Transporteinheiten für Stahlprodukte anbietet. Die Industrie-

und Schiffsreinigung Hans Langh ist in Besitz

von Linda Langh, Laura Langh-Lagerlöf und ihrem Vater

Hans Langh. „Das ist unserer Meinung nach eine wichtige

Branche“, sagt Linda Langh weiter.

„Zwar sind die industriellen Prozesse viel sauberer geworden

und der Reinigungsbedarf ist dadurch vielerorts zurückgegangen,

andererseits wiederum stehen wir wegen


der zunehmenden Besorgnis um unsere Umwelt vor neuen

Reinigungsaufgaben.“

Klaren Kurs im Blick

Die Geschäftsführerin möchte mithilfe ihrer erfahrenen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem innovativen

Handlungsmodell auf profitables Wachstum zielen. Das

seit nahezu vier Jahrzehnten bestehende Unternehmen

Hans Langh hat sich auf anspruchsvolle Reinigungsaufgaben

auf Schiffen, in industriellen Produktionsanlagen

und im Baugewerbe spezialisiert.

„Ich freue mich sehr über das positive Feedback unserer

Kunden. Unsere Profis kennen das Reinigungsgeschäft wie

ihre Westentasche“, sagt Linda Langh. Das Unternehmen

will durch qualitativ hochwertige und effiziente Dienstleistungen

wachsen und auch auf ausländische Märkte expandieren.

„Ich habe die Leitung eines soliden Unternehmens

übernommen. Die Grundvoraussetzungen sind also gut

und ich habe eine klare Vorstellung davon, in welche Richtung

die Reise gehen soll“, fährt sie fort.

Kundenkontakte pflegen

Besonders ein offenes Ohr für die Kunden ist ihr wichtig:

„Wir tun alles, um die Reinigungsanforderungen unserer

Kunden zu erfüllen.“ Um die Dienstleistungen kontinuierlich

weiterentwickeln zu können, gilt es, sich ständig

auf dem Laufenden zu halten, was die Entwicklung von

Technologien und Reinigungsbedürfnissen anbelangt.

Linda Langh sieht die Mitbewerber weniger als Bedrohung

denn als Ansporn für sich und ihre Kollegen, noch

härter für einen optimalen Service zu arbeiten. Die Gerichtsassessorin

ist in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen,

die stetig Neues entwickelt hat und ist selbst

eine Verfechterin innovativen Handelns. Denn industrielle

Reinigungsarbeiten erfordern, wie die Geschäftsführerin

weiß, stets neue Problemlösungen, was die Weiterentwicklung

von Verfahren und Geräten vorantreibt.

Spezialisierter Maschinenpark

Der auf die besonderen Anforderungen zugeschnittene

Maschinenpark des Reinigungsspezialisten ist nach Angaben

von Linda Langh einer der Wettbewerbsvorteile des

Unternehmens und das Betriebspersonal weiß, wie man

die Maschinen einsetzt. Zu den Maschinen zählen beispielsweise

Trocken- und Nasssaugfahrzeuge, Hochdruckspüleinheiten,

Generatorwagen sowie Pumpen. Die neue

Geschäftsführerin Linda Langh hat immer wieder mitverfolgt,

wie die Arbeiten durchgeführt werden und weiß daher,

wovon sie spricht, wenn sie mit ihren Kunden über

Reinigungsobjekte verhandelt.

IMPRESSUM

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