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NUTZ FAHRZEUGE

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 24. Jahrgang April 2012 10413

WECHSEL-STRATEGIEN:


INHALT

Herz ist Trumpf! S. 18

Die Euro-6-Uhr tickt! Schon bald gelten die neuen Grenzwerte.

Den Auftakt dazu hat bei Daimler bereits der OM-471-Motor gemacht.

Jetzt folgt mit dem neuen OM 470 eine Abrundung nach unten.

Gleichzeitig wurde mit der neuen Medium-Duty-Baureihe OM 93x eine

neue Motorengeneration für den mittelschweren Einsatz präsentiert.

April 2012

Editorial

3 Erntezeit

Finanzen & Fuhrpark

6 Vielseitiger Trainingsplan

8 Sicherheitsoffensive ausgeweitet

10 MarLen bittet zu Tisch

12 Allrounder trifft Alleskönner

14 Führerscheine schneller in Gefahr

16 Kosten-Management per Klick

Tipps & Trends

18 Herz ist Trumpf!

24 Training für kostbare Meter

26 Rekordergebnis erzielt

28 Nachhaltig gewachsen

30 Transporttage bei Nooteboom

32 Wirtschaftliche Lösungen

Kühlverkehr

34 Europäische Klimazonen

38 Verteiler-Verkehr: Heiß auf Eis

40 „Wir sorgen für Wettbewerb“

42 Effizienter durch Aerodynamik

Porträt

44 Fränkische Kreativität

82 Wechsel-Strategien

Safety

50 Rollende Zeitbomben

56 Ergonomie sichert Ladung

58 Baustein für Baustein

Fränkische

Kreativität S. 44

Wer als mittelständischer

Transportunternehmer langfristig

erfolgreich sein will, muss ein

hohes Maß an unternehmerischer

Kreativität mitbringen. Genau

diese Kreativität zeichnet auch

den fränkischen Unternehmer

Emil Schuck aus. Er führt in der

vierten Generation das Familienunternehmen

und hat es in den

letzten Jahren erfolgreich zu

einem gefragten Transport- und

Logistik-Dienstleister umgebaut.


Umwelt

62 Einfach mal rollen lassen

65 Kosten nachhaltig senken

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

66 Leistung pro Fläche

72 Mit dem eigenen Kran auf Achse

73 Präsenz in St. Petersburg

74 Innovative Entsorgungs-Logistik

76 Norddeutsch zuverlässig

78 Flexible Transportkonzepte

80 Innovative Silotechnik

IFBA

88 Neuestes Berge-Equipment

Baufahrzeuge

92 Maximale Traktion verfügbar

Werkstatt

94 TruckWorks goes Van

98 Service per Vertrag

102 Unterstützung im Tagesgeschäft

104 CARAT mobil im App Store

105 Überlastung im Werkstatteinsatz

ausgeschlossen

106 Sensordaten auslesen

108 Sicher wie das Original

UDF

110 Logistischer Aufbauplan

116 Energiespar-Kompass

118 Strahlende Wärme aus der Höhe

122 Lichtplan für Produktivität

124 Bauen nach Vorbild

113 Impressum

126 Händlerteil

Einfach mal rollen lassen S. 62

Die Möglichkeiten Kraftstoff zu sparen sind vielfältig. Scania

bietet für seine Fahrzeuge optional den Scania Cruise Control

Active Prediction (CCAP) an. Wir haben das System getestet.

Wer oben mitfahren will,

braucht das Beste.

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Europäische Klimazonen

Kühlverkehr. An der Grenze zwischen den französischen Regionen Normandie und Bretagne entsteht

heute bei Chereau eine Vielzahl von Aufbau- und Anhänger- bzw. Aufliegervarianten, die insbesondere

zwei Zielen dienen: dem sicheren und vor allen Dingen temperierten Transport empfindlicher Güter.

Neue Märkte

erschließen:

MobilRail-C-

Aufbau für

die Bahnverladung.

34 NFM 4/2012

Der Initialgedanke der Gründung und der damit

auch gleichzeitig verbundene Standort verwundern

nicht wirklich: Um die lokal erzeugten

Lebensmittel möglichst schnell und maximal frisch in

die französische Metropole Paris zu transportieren, gründete

Jean Chereau kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in

Avranches ein Unternehmen, das sich zukünftig der Herstellung

von geeigneten Kühlaufbauten widmen sollte.

Die kommenden Jahre geben dem Frischespezialisten mit

einem stetigen Wachstum des Unternehmens Recht, wobei

zusätzliche Fertigungskapazitäten im wenige Kilometer

entfernten Ducey jedoch auch wirtschaftliche Schwierigkeiten

mit wechselnden Eigentumsverhältnissen Teile

der Chereau-Geschichte sind.

Aufgabenverteilung in den Werken

Zu den wirtschaftlichen Herausforderungen der Aufbauexperten

zählt auch heute noch die Entscheidung, die Kof-


ferfertigung in Ducey zu bewerkstelligen; umgekehrt im

Stammhaus in Avranches die Fahrgestelle zu produzieren

und die abschließende Endmontage der Motorwagen,

Anhänger und insbesondere Trailer zu belassen.

Im Rahmen der Prozessoptimierung wird aber kontinuierlich

an der Wirtschaftlichkeit dieser Situation gearbeitet

und so zog erst kürzlich die Konstruktionsabteilung vom

Boulevard du Luxembourg in das Gewerbegebiet Le Domaine

(Docey) in das dortige Werk C3 um. Hier bietet sich

den Entwicklern nun endlich die Möglichkeit, in unmittelbarer

Nähe die notwendigen Neu- und Weiterwicklungen

der eigenen Aufbauten voranzutreiben. Ferner sind zusätzliche

Ausbaumöglichkeiten vorhanden.

Im Detail weiterentwickeln

Nach Aussage von Yan Glanz, der in seiner heutigen

Funktion als Verkaufsleiter Deutschland seit etwa zweieinhalb

Jahren im Unternehmen tätig ist, stellt ohnehin

die konsequente Weiterentwicklung der eigenen Produkte

eines der zentralen Ziele der Franzosen dar. Und wenn es

sich um temperierte Transporte handelt, steht gerade heute

natürlich sehr schnell ein Bereich im Raum, der außerordentlich

hoher Zuwendung bedarf: Energie.

Die seitens der Kunden gewünschte Wirtschaftlichkeit ist

sicherlich auch eine Frage des möglichen Nutzungsspektrums

eines Trailers oder Aufbaus. Allerdings wird die Kostenseite

des eingesetzten Equipments mit weiter steigenden

Anteilen durch den erforderlichen Dieselkraftstoff

geprägt. Wenn sich hier durch eine höhere Effizienz bei

dessen Nutzung positive Effekte in der Gesamtbilanz

bemerkbar machen, ist die Motivation für erforderliche

Konstruktionsmaßnahmen besonders hoch.

Energie im Fahrzeug halten

Dies äußert sich beim aktuellen Chereau-Angebot in mehreren

Aufbauaspekten. Zwar können die Franzosen, wie alle

anderen Aufbauer auch, prinzipiell nichts an der Aggregatetechnik

ändern, allerdings kann die erzeugte Kälte oder

Hitze durch eine ganze Reihe konstruktiver Maßnahmen

effizienter genutzt werden. Im Falle von Chereau beginnt

dies bereits beim Aufbau bzw. der Fertigung einzelner Paneele,

die im Werk C2 zu einer kompletten Aufbaueinheit

vervollständigt werden. So zeichnet sich das Sandwichprinzip

mit Deckschichten aus GfK nach Chereau-Angaben

durch eine Reduzierung möglicher Kältebrücken aus.

Gummiprofile mit sieben Lippen

An unvermeidbaren Schnittstellen zur Umgebung des

Fahrzeugs, beispielsweise den Türen, setzt man auf endlose

Gummiprofile mit jeweils sieben Dichtungslippen.

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Will den

Marktanteil

ausbauen: Yan

Glanz, Chereau-

Verkaufsleiter

Deutschland.

Innerhalb des Aufbaus arbeitet man ferner mit optimierten Ver-

teilungskonzepten für die kalte Luft, die so für eine schnelle und

vor allen Dingen gleichmäßige Verteilung der niedrigen Temperaturen

im Aufbau sorgen sollen.

Standard und doch individuell

Last but not least entwickelte man vor wenigen Jahren eine

nicht nur energetisch, sondern auch ergonomisch zu bedienende

Trennwand. Diese folgt mit ihrer Flexibilität, aber eben auch

verbrauchsoptimierten Konstruktion, konsequent den gesetzten

Chereau-Philosophien: Nicht der Kühlaufbau soll neu erfunden

werden, vielmehr soll das bestehende Konzept im Sinne des Kunden

in ausgesuchten Detailbereichen weiter verbessert und in

der Nutzung wirtschaftlicher werden. Doch ist bekanntermaßen

nicht nur beim Kunden maximale Wirtschaftlichkeit gefragt,

sondern auch beim Hersteller. Im Falle von Chereau bedeutet

dies ein Standardprodukt, das jedoch ohne hohe Kosten unzäh-

Spezialitäten: Chereau-Trennwand

und Trailer ohne Wartung. (Fotos: Chereau,

© Fabian Forban/PIXELIO, fh)

lige Varianten erlaubt. So präsentierte Yan Glanz beim Besuch

in Avranches NutzFahrzeuge-Management eine Vielzahl von Aufbauten

und Fahrzeugen, die zwar über das identische Konzept,

jedoch ausgesprochen kundenspezifische Ausstattungen verfügten.

Das beginnt natürlich bei den Achsen, setzt sich über Türsysteme

und -anordnungen fort und endet bei der Wahl des Kälteaggregates.

Wirklich einsatzspezifisch zeigen sich so die jeweiligen

Innenräume bzw. deren Ausstattung mit Ladungs- und Sicherungssystemen.

Seien es nun Doppelstockkonzepte, Varianten

mit unterschiedlich hoch verkleideten Seitenwänden für den

Fleischtransport oder aber länderspezifische Hängebahneinrichtungen,

die unter der Dachpaneele installiert sind.

Manchmal ohne Kühlaggregat

Ladebordwände unterschiedlicher Hersteller finden sich darüber

hinaus an den großen und kleinen Verteilerfahrzeugen. Rund

70 Prozent der Aufbauten werden heute durch die rund 530 Mitarbeiter

bei Chereau als Sattelauflieger produziert. Das Stammwerk

in Avranches haben im vergangenen Jahr rund 3000 Einheiten

verlassen, wobei ca. 50 Prozent davon in die aktuellen

Volumenmärkte Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland sowie

in den Niederlanden verkauft wurden.

Wie bewusst die Kunden dabei auf die Qualität und den Namen

des Kühlspezialisten setzen, verdeutlicht Yan Glanz mit

einem Beispiel aus seinem Vertriebsbereich. So hat ein Kunde

aus Deutschland für den vergleichsweise kurzzeitigen Transport

von vorgekühlten Kartoffeln gleich mehrere Chereau-Trailer

bestellt, die bemerkenswert exotisch ausgestattet sind: Ihnen

fehlt das Kühlaggregat. Sie sind damit sicherlich auch ein gutes

Beispiel dafür, wie variantenreich und kundenspezifisch die

Kühlaufbauten heute das traditionsreiche Werk für Europa und

angrenzende Regionen verlassen – und nicht mehr nur Molkereiprodukte

nach Paris transportieren.


Kompakte Kälte für Koffer

Neue Kühlaggregate zur Unterflurmontage von Thermo King

Die neuen Kühlaggregate der UT-Serie von

Thermo King, die für die Unterflurmontage

an Lkw mit Kofferaufbauten und

Deichselanhängern ausgelegt sind, wollen

insbesondere durch Energieeffizienz,

höhere Nachhaltigkeit und einen geringeren

Geräuschpegel punkten.

Viel Transportraum. Thermo King entwickelt,

fertigt und vermarktet als Marke

von Ingersoll Rand Temperaturregelsysteme

für die Transportbranche, die in

zahlreichen mobilen Einsatzbereichen

Anwendung finden.

Jetzt präsentiert das Unternehmen die

neue UT-Serie, zu der die Produkte UT-800

und UT-1200 gehören. Sie sind für spezielle

Transportanforderungen für Großaufträge

ausgelegt, wie beispielsweise für

den Transport von Blumen, hängendem

Fleisch und Frischwaren. Da es sich bei

diesen Geräten um Unterfluranwendungen

handelt, kann der Transportraum des

Lkw optimal ausgenutzt werden.

Aufbaulängen. Nach Unternehmensangaben

soll das neue UT-800-Aggregat, das

für Aufbauten bis zu 7,50 m Länge ausgelegt

ist, unerreichte Werte bei Kraftstoffverbrauch

und -effizienz bieten. Die Unterflureinheit

UT-1200 hingegen ist für

Aufbaulängen bis 9,50 m konzipiert und

soll laut Thermo King um mehr als zehn

Prozent effizienter sein als die direkte

Vorgängerversion UT-1200X.

Die kompakten Maße. Außerdem ist der

Geräuschpegel beider Lösungen dank

Komponenten, wie einem abgestimmten

Ansaugschalldämpfer und Abgassystem,

einem Luftschleuderfilter und einem Spiralkompressor,

sehr niedrig.

Die neuen UT-1200- und UT-800-Geräte

sind klein und kompakt. Ihr Mikrokanalkondensator

besteht jeweils vollständig

aus Aluminium, eine Verbesserung gegenüber

dem konventionellen Aufbau mit

Rohren und Kühlrippen aus Kupfer und

Aluminium. Diese technische Neuerung

bietet mehrere Vorteile, darunter eine um

19 cm geringere Länge und ein um 20 kg

geringeres Gewicht.

Unabhängigkeit. Beide Lösungen nutzen

mit der TSR-2-Reglerplattform den fortschrittlichsten

Regler, der derzeit im Segment

erhältlich ist. Mit diesem Regler

können die Betreiber die Temperatur im

Lkw unabhängig von der Art des Ladeguts

ganz präzise verwalten.

Eindeutige Informationen. Die TSR-2-

Plattform bietet auch verschiedene Benutzeroberflächen,

um den unterschiedlichen

Bedürfnissen von Flottenbetreibern

auf dem Markt nachzukommen. Die

Standardanzeige im Fahrerhaus zeigt alle

Informationen in eindeutigen Symbolen

an, die von jedem Bediener unabhängig

von dessen Sprache verstanden werden.

Unterflureinheit UT1200x. (Foto: Thermo King)


Verteiler-Verkehr: Heiß auf Eis

Special-Logistik. Sie steht deutschlandweit am Kiosk, im Lebensmittelgeschäft und an der Tankstelle:

die Langnese-Eistruhe. Damit sie ihr schmackhaftes Innenleben derart flächendeckend kühlen kann,

ist die Bottroper Spedition Rottbeck rund um die Uhr im Einsatz.

Seit inzwischen zehn Jahren dreht sich an dem Bottroper

Standort der Spedition einiges um die mit dem Langnese-

Herzen beklebten Kühlgeräte. Neben der Lagerung ist das

sogenannte Refurbishment, also das Aufbereiten gebrauchter

Truhen, in der 1800-m2-Werkstatt gefragt. So säubert, repariert,

beklebt und verschickt die Spedition Rottbeck die bekannten

Pro Jahr erhält Rottbeck über 500.000 Transportaufträge

für die Truhen. (Fotos: Spedition Rottbeck)

38 NFM 4/2012

Truhen und beliefert mittlerweile nach eigenen Angaben rund

75 Prozent des Bundesgebiets – in der Hauptsaison immerhin

bis zu 400 Stück pro Tag. Lediglich der Nordosten wird über

einen weiteren Spediteur beliefert.

Das Kühlteam auf einen Blick

Geschäftsführer Frank Rottbeck sagt: „Wir sind hier mit allem

ausgestattet, was die Truhen-Logistik verlangt: kompetente Mitarbeiter,

unsere passgenau ausgestattete Werkstatt und ein 9 m

hohes Hochregallager. Auch unser Fuhrpark ist mit speziellen

Fahrzeugen und geschulten Fahrern bestens auf den Transport

vorbereitet.“ Drei Mitarbeiter im eigenen Callcenter der Spedition

avisieren die Auslieferungen. Sie nehmen zu den Empfängern

telefonisch Kontakt auf, vereinbaren Anlieferzeiten und

erfragen besondere Gegebenheiten vor Ort – eine straffe Organisation,

die dafür sorgen soll, dass der Empfänger nach Eingabe

aller relevanten Daten ins System höchstens zwei Tage auf

seine Truhe warten muss. Derzeit stehen rund 6000 Truhen im

Rottbeck-Lager. Die zu Unilever gehörende Marke Langnese ist

mit dem EDV-System der Rottbeck-Spedition verknüpft.

Für den Transport kommen besonders ausgestattete, doppelstöckige

Großraumfahrzeuge zum Einsatz, die bis zu 80 Kühl-


Geschäftsführer

der Bottroper

Spedition: Frank

Rottbeck.

truhen transportieren können. Sie verfügen über spezielle

Ladehilfsmittel, sind mit Teppichen sowie Keilen ausgestattet

und mithilfe von Bordsystemen zu orten. Die

regelmäßig geschulten Fahrer liefern die Truhen nicht

nur aus, sondern schließen sie auch an.

Bundesweites Umschlagnetz

Neben der Auslieferung gehört auch das Einsammeln von

Kühlboxen und der Rücktransport ins Lager zum Arbeitsumfang.

Die Mitarbeiter dokumentieren den Zustand der

Truhen. Mit insgesamt zehn deutschlandweiten Umschlagpunkten

ist es der Spedition überhaupt erst möglich,

die kurzen Lieferzeiten einzuhalten. Frank Rottbeck:

„Wir verladen die Truhen nachts auf Linien-Lkw, nutzen

die Transshipment-Points, um sie dort umzuladen und

bringen sie schließlich auf direktem Weg zu den Empfängern.

Und die können sich darauf verlassen, ihre Verkaufsgeräte

zum vereinbarten Zeitpunkt zu bekommen.“

Unter Kältekontrolle

In Bottrop ist zudem das Technische Service Center für

die Geräte untergebracht, wo auch komplexere Reparaturen

möglich sind. In Kooperation mit dem Unternehmen

Seco stehen den Kältetechnikern des Partnerunternehmens

vor Ort 180 m2 Fläche für ihre Arbeit zur Verfügung.

Darüber hinaus beantwortet ein sechsköpfiges Langnese-

Kompetenzteam anfallende technische Fragen – bei über

50.000 Transport- und etwa 20.000 Reparaturaufträgen

zum Beispiel im Jahr 2010. Eine logistische Kette, die ermöglicht,

dass ein Eis am Stiel und Co. für kühlen Genuss

an jedem Ort zu jeder Zeit sorgt.

Hüffermann – ein starker Partner

Vertriebsbüro Telefon: (0 44 31) 94 55 51 20 • www.hueffermann.de

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Dies trifft so auch auf den technischen

Bereich zu, der sich grob

in den Aufbaubereich und das

Segment der Kühlgeräte gliedert. Die in

dieser Techniksparte bestehenden Marktverhältnisse

möchte der italienische Kältetechnikspezialist

Zanotti in den kommenden

Jahren zu seinen Gunsten verändern.

Dazu hat unser Fachmagazin mit

Dipl.-Ing. (FH) Norbert Eurich in seiner

Funktion als Vertriebsleiter für Zanotti in

Deutschland gesprochen.

Seit wann ist Zanotti in der Kältetechnik

tätig und wo liegen heute die Entwicklungs-

und Fertigungsschwerpunkte?

Eurich: Wir feiern in diesem Jahr unseren

50. Geburtstag. Zanotti wurde 1962

gegründet und sitzt heute in Pegognaga

unweit von Verona. Seit den frühen

80er-Jahren produzieren wir neben den

stationären Anlagen auch Transportkühlanlagen.

In Deutschland finden Sie Zanot-

40 NFM 4/2012

Verteilerflotte:

Transporter mit

Zanotti-Anlagen.

„Wir sorgen für Wettbewerb“

Klimatisierung. Nicht zuletzt durch ein weiter steigendes Angebot an immer anspruchsvolleren

Produkten und den damit verbundenen Transportanforderungen wird sich der Markt an gekühlten

Transportdienstleistungen auch in naher Zukunft einer unverändert hohen Nachfrage erfreuen.

ti-Geräte in jedem Aldi- oder Lidl-Markt,

das heißt, ein Teil Ihrer und meiner täglich

benötigten Lebensmittel werden bereits

heutzutage Zanotti-gekühlt.

Wann ist Zanotti in den deutschen Markt

eingestiegen und wo liegen die heutigen

Vertriebsschwerpunkte?

Eurich: Sowohl Diesel-Lkw-Anlagen als

auch vom Fahrzeugmotor angetriebene

Kühlanlagen werden in Deutschland seit

mehr als 20 Jahren angeboten. Mittlerweile

umfasst unser Angebot die gesamte

Produktpalette von der Batteriekühlung

bis zum vollwertigen Auflieger mit einer

Länge von 13,60 m.

In welchen Leistungsklassen und für welche

Einsatzbereiche bietet Zanotti Produkte

im Bereich der Transportkühlung an?

Eurich: Wir decken fast den gesamten

Bereich der Ein- und Mehrtemperatur-

Dipl.-Ing. (FH)

Norbert Eurich,

Vertriebsleiter

Deutschland.

(Fotos: Zanotti)

anforderungen im Leistungsbereich von

900 bis 18.500 W ab und liegen mit unseren

(ATP-getesteten) Leistungswerten

immer über den jeweiligen Wettbewerbsgeräten.

Lediglich für den Mehrtemperatur-Sattelauflieger

entwickeln wir im Moment

eine Lösung, die in naher Zukunft

auf den Markt kommen wird. Unsere

heutigen Vertriebsschwerpunkte liegen

mit der Zero-Serie im fahrzeugangetriebenen

Bereich. Nun kommen wir mit der

neuen Uno-Serie als spezielles Dieselmotorwagengerät

heraus.

Welche Vorteile zeichnen die entsprechenden

Geräte von Zanotti aus?

Eurich: Alle, sowohl die fahrzeug- als

auch die dieselbetriebenen Geräte, zeichnen

sich durch hohe Leistung und auch

extreme Flexibilität im Mehrtemperaturbereich

aus. Die Verdampfer sind sehr

flach und leistungsfähig und halten

jedem Vergleich mit dem Wettbewerb


stand. Das neue Konzept der Uno leitet

im Motorwagenbereich eine neue Ära

ein. Keine lästigen Keilriemen, die nach

Service verlangen und ein völlig neues

Konzept mit zwei Kältekreisläufen für

den Elektro- und den Dieselbetrieb zeigen

hier den Weg in die Zukunft.

Geringere Emissionen bei gesteigerten

Leistungswerten sind die Folge. Alle Komponenten

sind seit Jahren in der Transportkühlung

unterwegs und erprobt. Die

Uno läuft beispielsweise seit zwei Jahren

als Unterflurgerät in England, wobei mittlerweile

rund 300 Stück im Markt platziert

sind. Diese Maschine wird auch in

Deutschland für Aufsehen sorgen, denn

der Markt ist reif für echte Innovationen.

Gerade im Bereich der Transportkühlung

wird der dauerhafte Erfolg der jeweiligen

Produkte ganz besonders durch einen

entsprechenden Service bestimmt. Wie

ist Zanotti hier in Deutschland und Europa

aufgestellt?

Eurich: Als ich vor einem Jahr bei Zanotti

meine Tätigkeit aufgenommen habe,

war meine wichtigste Aufgabe die Stärkung

des Services in Deutschland. Mit 38

Servicepunkten hierzulande sind wir, gemessen

an den im Markt befindlichen

Anlagen, besser aufgestellt als der Wettbewerb.

Natürlich gilt es, die entsprechenden

Servicemitarbeiter kontinuierlich

zu schulen und mit den jeweiligen

Soll eine neue Ära

im Motorwagenbereich

einleiten:

die Kühlanlage

Uno von Zanotti.

ROHR Ihr Partner

für kundenspezifische fische Transportlösungen

Innovation 2010

Tunnel-Durchlade-Kühlzug

Neuheiten vertraut zu machen. Dies erfolgt

in regelmäßigen Abständen in entsprechenden

Fortbildungsmaßnahmen.

Die eigentliche Ersatzteilversorgung ist

problemlos: Italien ist, logistisch gesehen,

heute sehr nah. Natürlich sind wir

ständig auf der Suche nach zusätzlichen

Servicepunkten, um den stetig wachsenden

Marktanteilen gerecht zu werden.

Wie sehen die mittel- und langfristigen

Ziele von Zanotti in Deutschland bzw.

europaweit aus?

Eurich: Mittelfristig sind wir sowohl im

fahrzeug- als auch im dieselbetriebenen

Bereich aufgrund unserer Produktvielfalt

in der Lage, unseren Marktanteil be-

Uno: auch als

Unterfluranlage

lieferbar.

trächtlich zu steigern. Hinzu kommen

Innovationen, wie beispielsweise das in

Kürze anlaufende EFZ-Projekt. Hierbei

handelt es sich um eine Anlage für den

innerstädtischen Lieferverkehr. Im Batteriebetrieb

wird dieses Gerät mit bis zu

6000 W leise und umweltschonend die

Kühlkette aufrecht erhalten.

In Italien, Spanien und England sind wir

im fahrzeugangetriebenen Segment bereits

die Nummer eins oder zwei am

Markt. Diesen Platz strebe ich natürlich

langfristig auch für Deutschland an. Mit

der neuen Uno erwarte ich für das Lkw-

Segment eine deutliche Absatzsteigerung.

Langfristig gesehen, werden wir auch im

Trailersegment mitmischen und für mehr

Wettbewerb unter den Herstellern sorgen.

Innovative

Kühlfahrzeuge für die

Lebensmittellogistik

- LKW-Aufbauten

- Sattelauflieger

- Durchladezüge

- Wechselzüge

- Anhänger

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Kühlverkehr

AGGREGATE

Ausgezeichnete

Innovationen

Freude bei Carrier Transicold: Das neue

Pulsor-Kühlaggregat für leichte Nutzfahrzeuge

sowie die Vector-1550undVector-1550-City-Trailer-Kühlaggregate

wurden von französischen,

deutschen und britischen Industrieexperten

für ihre Leistungsfähigkeit

und ihre Vorteile in puncto Umweltschutz

ausgezeichnet.

Carrier Transicold trägt mit einem

kompletten Sortiment an Kühlaggregaten

für Lkw, Trailer und Container

dazu bei, weltweite temperaturgeführte

Transporte zu verbessern. Das zukunftsweisende

Pulsor-LCV-Aggregat

erreicht auch bei geringer Drehzahl

(1000 U/min) die volle Kühlleistung

und kann während des kompletten

Zustellzyklus konstant Kälte erzeugen.

So ermöglicht das Aggregat eine präzisere

Temperaturkontrolle und einen

Schutz der Kühlkette, was besonders

bei der Auslieferung temperaturempflindlicher

Waren in dichtem Stadtgebiet

wichtig ist.

Hubertus Kobernuss setzt auf die Aero-Trailer. (Foto: Schmitz Cargobull)

Effizienter durch Aerodynamik

Spedition Kobernuss setzt auf seitliche Verkleidungen

Die Spedition Kobernuss ist eine namhafte

Größe im Transport- und Logistik-Gewerbe.

Der Fuhrunternehmer

und Vorstandsvorsitzende der Transfrigoroute

Deutschland, Hubertus Kobernuss,

ist stets um Innovationen bemüht.

Während andere noch zögern,

setzte er frühzeitig auf Euro 6.

Optimierte Trailer. Weil ihm Kosteneffizienz

und CO2-Reduktion am Herzen

liegen und bei den Fahrern und

Zugfahrzeugen kaum noch etwas zu

holen ist, setzt er jetzt auf optimierte

Aerodynamik beim Trailer. Ziel ist

es, weiteren Kraftstoff zu sparen. „Der

Straßentransport steht im öffentlichen

Effi zienter Transport

mit Schubbodenaufl iegern von Kraker

www.krakertrailers.eu

Fokus, deshalb müssen wir uns besonders

anstrengen“, erklärt er seine

Philosophie. Kobernuss hat sich mit

seinem Familienunternehmen auf den

Transport von temperaturgeführten,

pulverisierten und granulierten Ladegütern

spezialisiert.

Enorme Reserven. Der Kobernuss-

Fuhrpark umfasst rund 50 Silozüge sowie

30 S.KO-COOL-Tiefkühlauflieger

und 20 S.CS-Sattelcurtainsider. „In der

Aerodynamik stecken enorme Reserven“,

ist sich Kobernuss sicher. „Deshalb

haben wir uns in einem ersten

Schritt für die seitliche Verkleidung

unserer Kühlauflieger entschieden.“

Kraker Trailers liefert multifunktionale Schubbodenaufl ieger für den

Transport fast aller Produkte und Güter - beispielsweise den CF Steel

Hybrid, der auch unter sehr schwierigen Betriebsbedingungen eingesetzt

werden kann. Schauen Sie sich auf unserer Seite alle Typen an!

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Wichtig war für den Speditionschef,

dass bei der Verkleidung der Trailer

das Zusatzgewicht im Rahmen bleibt

und das Verhältnis zwischen Mehrpreis

und erzielbarer Kraftstoffersparnis

vernünftig ausfällt.

Passende Lösung. Die passende Lösung

fand er bei Schmitz Cargobull.

„Die Verkleidungsteile sind problemlos

ab Werk zu bekommen; solide

montiert, wartungsarm und gewährleisten

die Zugänglichkeit zu allen

wichtigen Komponenten am Trailer.“

Aktuelle Verbrauchsstatistiken im Unternehmen

belegen eine Kraftstoffreduzierung

von bis zu 1 l/100 km.

Kobernuss rechnet hoch, dass sich die

Verkleidungen bei rund 140.000 km

pro Jahr schnell rechnen.

Optisch ansprechend. Eine positive

Kalkulation der aerodynamischen

Verkleidung wurde nach Ansicht von

Kobernuss erst möglich, weil die Modulbauweise

von Schmitz Cargobull

zu einem günstigen Einstandspreis

geführt hat. Der Transport- und Logistik-Spezialist

hat aber auch noch einen

weiteren wichtigen Effekt festgestellt,

der den Betrieb der Aero-Trailer

sinnvoll und damit auch wirtschaftlich

macht: „Die optisch ansprechenden

Züge sind ein Motivationsinstrument

für die Fahrer.“

KRESS-KÜHLFAHRZEUGE FÜR DEN PHARMATRANSPORT

Umfangreiche

Tests: Pharmaserv

hat die KRESS-Aufbauten

untersucht.

Beanstandungen gab

es nicht. (Foto: KRESS)

Optimiertes Kühlketten-Management

Für den zuverlässigen Transport von Arzneimitteln gelten unter anderem

die WHO-Richtlinien der Good Distribution Practice (GDP-WHO). Arzneimittel

werden im Allgemeinen in zwei Temperaturbereichen transportiert. Einmal

im Bereich von 2 bis 8 °C sowie im Bereich von 15 bis 25 °C. Diese Temperaturvorgaben

müssen exakt und ohne Unterbrechung eingehalten werden.

Das setzt den Einsatz zuverlässiger Kühlfahrzeugtechnik voraus.

Die KRESS-Kofferaufbauten werden entsprechend mit zwei Temperaturkammern

ausgerüstet. Diese sind flexibel, sodass sie leicht den aktuell

erforderlichen Ladekapazitäten angepasst werden können – für ein optimierbares

Kühlketten-Management bei Logistik-Unternehmen und im Großhandel.

Ein renommierter Arzneimittelverteiler mit großer Logistik-Kompetenz ließ

jetzt Aufbauten und Kühlanlagen von KRESS-Kühlfahrzeugen qualifizieren.

Die Spezialisten von Pharmaserv führten ihre umfangreichen Messungen

und Untersuchungen über mehrere Tage direkt bei KRESS in Meckesheim

durch. Die Tests der Qualifizierung wurden in allen Belangen bestanden.


Fränkische

KREATIVITÄT


Porträt. Immer wieder neue

Ideen entwickeln, offensiv nach

profitablen Geschäftsfeldern

suchen und bereit sein, Risiken

einzugehen, auch wenn sie nicht

bis ins Detail kalkulierbar sind.

Wer als mittelständischer Transportunternehmer

langfristig

erfolgreich sein will, muss ein

hohes Maß an unternehmerischer

Kreativität mitbringen.

Genau diese Kreativität zeichnet

auch den fränkischen Unternehmer

Emil Schuck aus. Er führt

in der vierten Generation das Familienunternehmen

und hat es in den letzten

Jahren erfolgreich zu einem gefragten

Transport- und Logistik-Dienstleister umgebaut.

„Wer anspruchsvolle Aufgaben

lösen will, muss mehr als nur transportieren.

Immer wichtiger wird der komplette

Rundumservice, der dafür garantiert,

dass Transporte zuverlässig geplant

und durchgeführt werden“, betont Geschäftsführer

Emil Schuck.

Drei zentrale Bereiche

Die drei zentralen Geschäftsfelder des

Unternehmens sind heute die Bereiche

Transport-, Baustoff- und Kontrakt-Logistik.

Hinter den Begriffen steht ein um-

Emil Schuck:

„Neue Ideen

sind für den

Fortbestand

unerlässlich.“


46 NFM 4/2012

Neben dem

Transport werden auch weitere

Elemente der Logistik-Kette angeboten.

fangreiches Dienstleistungsspektrum. Die

konsequente Kundenorientierung war

dabei einer der Erfolgsfaktoren, welche

den Transport- und Logistik-Dienstleister

zu seiner heutigen Größe geführt hat.

Schuck: „Wir als regionaler Anbieter in

Nischenbereichen und als mittelständischer

Komplettanbieter können wirklich

jeden Kundenwunsch erfüllen.“

Lange Tradition

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte vor

78 Jahren mit einer mobilen Dreschmaschine

und einem Traktor der sie zog.

Allerdings war das Dreschgeschäft ein saisonales

Geschäft. Um den Traktor über

die Erntezeit hinaus auszulasten, kaufte

Schuck damals zwei Anhänger und stieg

ins Transportgeschäft ein. Transportiert

wurden Straßenbaumaterial und Faserholz

für die Zellstofffabrik Stockstadt.

Damit war der Grundstein gelegt und

bis heute ist die Firma Schuck Transport

+ Logistik bereits eine gefragte Adresse in

der Baustoff-Logistik – ein Transportsegment,

in dem nicht nur die eigentliche

Transportdienstleistung gefragt ist, sondern

auch ein umfassendes Serviceangebot.

Für die Kunden aus der Baustoffindustrie

übernimmt Schuck nicht nur

die Transporte, sondern bietet das volle

Programm bis hin zur Inhouse-Logistik


an. „Wie weit das geht, bestimmt der Kun-

de“, verrät Emil Schuck.

Komplette Logistik-Schiene

Um punktgenau auf die Kundenbedürfnisse

bei der Auslieferung der Baustoffe

einzugehen, hat das Unternehmen Schuck

eine sehr vielseitige Baustoffflotte. Die

Fahrzeuge verfügen über Ladekrane und

Mitnehmstapler, die Aufträge werden sendungsbezogen

über Schnittstellen übertragen

und von der Disposition zu Touren

zusammengestellt ausgeliefert.

Gravierender Nachteil der Baustoff-Logistik

ist natürlich der Umstand, dass man

4

Branchenspezifisch:

Mitnahmestapler für Baukunden.

sich mit einer saisonal schwankenden Auftragslage

abfinden muss.

Genau das wollte Emil Schuck Anfang der

2000er-Jahre nicht mehr. Er zog mit seiner

Firma von seinem Heimatort in ein

Gewerbegebiet bei Stockstadt, errichtete

eine erste Lagerhalle samt Bürotrakt und

ergänzte seinen Fuhrpark.

Logistik-Halle für Automotive

Zunächst war es der Bereich Automotive-

Logistik, in dem sich Schuck aufstellte.

Auch hier galt von Beginn an die Firmenphilosophie,

Komplettanbieter zu sein,

und dem Kunden somit ein umfangrei-

Der Seitenlader Spezialist

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ches Dienstleistungsangebot zu bieten.

Dreh- und Angelpunkt hierfür war eine

neue Logistik-Halle, die sich schnell als

Cross-Docking-Lager für Auftraggeber aus

der Automobilindustrie etabliert hat.

Just-in-time-Transporte

Die Anforderungen sind seitdem kontinuierlich

gewachsen. „Heute führen wir

Shuttletransporte ebenso durch wie Justin-time-Werksbelieferungen“,

so Schuck.

Ähnlich wie in der Baustoff-Logistik werden

auch in der Kontrakt-Logistik die

eigentlichen Transportdienstleistungen

durch kundenorientierten Service ergänzt.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


48 NFM 4/2012

Unerlässlich:

Jedem Transport

geht eine ausreichende

Sicherung

der Ladung voraus.

Qualitätssicherung: lückenlose

Datenhefte der Transporte.

Das umfasst beispielsweise die Lagerung,

Montage, Versand von Ersatzteilen, die

Lagerverwaltung sowie die Übernahme

von Teilaufgaben in der Wareneingangsprüfung.

Wenn es um die Anforderung

der Kunden geht, ist die Automotive-Logistik

Champions League.

Erfolgreiche Systemverkehre

Dieser Bereich ist zwar das jüngste Geschäftsfeld

der Stockstädter, aber auch

hier ist das Unternehmen seiner Philosophie

als Fullserviceanbieter gerecht

geworden. Als Systempartner von 24 Plus

besteht die Möglichkeit Sendungen an

das internationale Netz anzubinden.

Systemverkehre beinhalten immer auch

logistische Dienstleistungen. Dreh- und

Angelpunkt dafür ist eine neue Halle,

die Schuck vor knapp zwei Jahren auf

seinem Firmenareal errichten ließ.

Integriertes Hochregallager

Mit einem Investitions-Volumen von ca.

3,5 Mio. Euro entstand daraus eine rund

6000 m2 große Halle, die sowohl über

9700 Palettenstellplätze als auch über einen

Umschlagbereich verfügt. Das integrierte

Hochregallager wird von verschiedenen

Großkunden genutzt.

Eine alle Geschäftsbereiche umfassende

Klammer ist das ausgeprägte Qualitäts-

Management des Unternehmens. Die Ansprüche,

die Geschäftsführer Schuck an

seine Mitarbeiter hat, sind hoch: „Ein

Qualitätsbewusstsein kommt nicht nur

aus einer Zertifizierung nach DIN ISO

9001:2008, sondern die eigenen Prozesse

müssen verstanden, gelebt und natürlich

permanent kontrolliert werden.“

Zunehmender Fahrermangel

Mit großer Sorge betrachtet der Unternehmer

allerdings den zunehmenden

Fahrermangel. Gerade in der transportintensiven

Rhein-Main-Region werde es

immer schwieriger, qualifiziertes Fahrpersonal

zu finden. Für einen Transportunternehmer

ein durchaus dramatisches

Problem, schließlich rollt ohne Fahrer

nichts. Für Schuck hat das Problem Fahrermangel

eine besondere Dimension:

„Für unsere Baustoffzüge benötigen wir

Fahrer, die auch mit einem Mitnahmestapler

und einem Ladekran umgehen

können.“ Um derartige Geräte bedienen

zu dürfen, sind bekanntermaßen Zusatzqualifikationen

erforderlich. Hier geeignete

Mitarbeiter zu finden, ist extrem

schwierig geworden.

Gelebter Umweltschutz

Um das Problem Fahrermangel so gut es

eben geht zu entschärfen, setzt Schuck


Qualifikation gefordert:

Die Suche nach geeigneten

Mitarbeitern wird schwieriger.

seit einigen Jahren verstärkt auf Ausbildungsaktivitäten.

„Allerdings ist die Abbrecherquote

bei den angehenden Berufskraftfahrern

nach wie vor sehr hoch“,

bedauert Schuck. Rund die Hälfte schafft

es nicht. Wer die Ausbildung allerdings

bis zum Ende absolviere, bleibe in aller

Regel auch im Unternehmen.

Ausgebildet werden bei Schuck Transport

+ Logistik zurzeit 21 Azubis in verschiedenen

Bereichen. Neben dem Thema Berufsausbildung

ist gerade für Transportunternehmen

der Umweltschutz eine

Herausforderung. Wie „grün“ muss Logistik

heute sein? Emil Schuck lacht. Für ihn

wird das Schlagwort von den Green Logistics

überbewertet. Statt das Gewissen seiner

Kunden mit CO2-Foodprints und ähnlichen

Formulierungen zu beruhigen, setzt

der Franke jetzt auf einen gelebten Umweltschutz.

Schuck: „Wir freuen uns an

den Ackerwildkräutern, die auf den Flächen

des Betriebsgrundstückes wachsen.

Eine Fläche, die wir kostenfrei zur Verfügung

stellen und die wir nach den Vorgaben

der Naturschutzbehörde pflegen.“

Kontinuierliche Qualität

Darüber hinaus habe die Schonung von

Ressourcen gerade für die Transportunternehmen

eine sehr starke ökonomische

Komponente. Jeder Liter Diesel, der nicht

im Motor verbrannt werde, belaste nicht

die Umwelt und verursache auch keine

Kosten. Damit sind wir wieder bei den

Anzeige

Logistik-Prozessen und deren kontinuierlicher

Optimierung. Für Emil Schuck eine

unternehmerische Selbstverständlichkeit.

Kundenorientiert

Als traditionsbewusstes Unternehmen

ist die Firma Schuck Transport

+ Logistik mit einer kundenorientierten

Philosophie seit 75 Jahren

erfolgreich am Markt. Herzstück

dieser Philosophie ist die Nähe zum

Kunden. Schuck versteht sich als

modernes Logistik-Unternehmen,

das Herausforderungen annimmt

und diese flexibel löst.

Das Unternehmen Schuck Transport

+ Logistik ist auf ganz verschiedenen

Geschäftsfeldern unterwegs,

welche jedes für sich gesehen, recht

unterschiedliche Anforderungen an

die Technik sowie die Mitarbeiter

stellt. Die Schuck Transport + Logistik

führt Ladungsverkehre, Systemund

Spezialverkehre durch. Die

Schuck-Baustoff-Logistik ist in den

Bereichen Inhouse Logistics Baustoff

und Baustoff-Logistik aktiv.

Die Schuck cargoes LOGISTICS bietet

Dienstleistungen rund um die Lager-

und Kontrakt-Logistik an. Vierter

Bereich ist die Schuck | Time:

Five, welche Personaldienstleistungen

als Kerngeschäft bertreibt.

bott vario, die Fahrzeugeinrichtung

Sonnenbrille und Badehose?

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Ihrem Transporter jemanden

mit Sonnenbrille und Badehose vorfinden. Er hat sich nur im Fahrzeug geirrt.

OK, bei dieser Einrichtung kann man Montagefahrzeug

und Wohnmobil schon mal verwechseln.

bott macht die Arbeitswelt zum Lebensraum.


ROLLENDE ZEITB


Haarsträubend:

In diesem Fall kann

von wirkungsvoller

Ladungssicherung

keine Rede sein.

OMBEN

Ladungssicherung. Es ist mitunter haarsträubend,

was so auf den Straßen und Autobahnen

unterwegs ist. Vor allem im Bereich der Ladungssicherung

gibt es immer wieder Fahrer,

die glauben, mit zwei, drei Gurten sei alles erledigt.

Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer

werden dabei völlig ausgeblendet. Gefährte wie

der wild beladene und nur notdürftig gesicherte

Lkw sind zweifellos eine rollende Zeitbombe!

Dabei sollten Fahrer und Verlader mittlerweile

längst wissen, was sie tun oder manchmal eben

auch nicht tun. Die Pflicht zur Weiterbildung für

Berufskraftfahrer sollte ebenso wie der gestiegene Kontrolldruck

durch die Polizei zu einem bewussteren Umgang

mit dem Thema beigetragen haben. Die Praxis sieht

allerdings vielfach doch anders aus.

Gravierende Verstöße

Fachleute wie der Polizeioberkommissar Andreas Wolf

von der Polizeidirektion Lüneburg stellen im Rahmen sogenannter

Schwerlastkontrollen immer wieder teilweise

gravierende Verstöße gegen die Pflicht zur Ladungssicherung

fest. „Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung

sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen

und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung

oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen,

umfallen, hin und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren

Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten

Regeln der Technik zu beachten.“ So heißt es in § 22

Abs. 1 der StVO unmissverständlich.

Auch wenn es nach wie vor schwarze Schafe gibt, habe

sich in den letzten Jahren schon einiges getan. So findet

man heute auf den Ladeflächen sehr viel häufiger rutschhemmende

Materialien oder Kopfschlingen zur Ladungssicherung.

Methoden, die noch vor einigen Jahren sehr

selten anzutreffen waren. Für den Ladungssicherungsexperten

ein deutliches Indiz, dass bei den LaSi-Schulungen

auch etwas bei den Teilnehmern hängen bleibt.

Ein weiterer Trend, der laut Wolf zu einer Entschärfung

des Problems beitrage, ist der vermehrte Einsatz sogenannter

Code-XL-Aufbauten. Sie trügen dazu bei, dass

eine effektive Ladungssicherung mit deutlich geringerem

Aufwand für Fahrer und Verlader realisierbar sei.

Ablegereife Gurte

Ein Aspekt, der dagegen Anlass zur Sorge gibt, ist der teilweise

desolate Zustand der mitgeführten Ladungssiche-


Zur Ladungssicherung

ungeeignet: Dieser Gurt

dürfte in Kürze reißen

und hat auf dem Lkw

nichts mehr zu suchen.

52 NFM 4/2012

Immer häufiger auf den Ladeflächen

zu finden: Antirutschmatten

erleichtern die Ladungssicherung

deutlich.

Tickende Zeitbombe: Nicht auszudenken, wenn sich diese Reifen

während der Fahrt selbstständig machen würden.

Wachsender

Kontrolldruck: Nur wer

seine Ladung einwandfrei

gesichert hat, verliert bei

einer Kontrolle nicht

viel Zeit.

rungsmittel – ablegereife Zurrgurte, defekte Ratschen, zerrissene

Antirutschmatten. Wozu zerschlissene Gurte führen

können, zeigt folgendes Beispiel: Der Fahrer eines mit

Betonteilen beladenen Sattelzugs hatte bei der Einfahrt in

einen Kreisverkehr einem anderen Verkehrsteilnehmer

die Vorfahrt genommen und musste stark bremsen. Es

kam zur Kollision, bei der glücklicherweise niemand verletzt

wurde. Allerdings kam es aufgrund mangelnder Ladungssicherung

auf dem offenen Sattelauflieger zu einer

sehr kritischen Situation für den Fahrer.

Ins Rutschen geraten

Im Zuge des Bremsmanövers gerieten zwei große Betonteile

mit einem Gesamtgewicht von über 25 t ins Rutschen.

Die Ladung war nach vorne hin nicht formschlüssig

zur Stirnwand gelagert und zudem mit zu wenigen

und zum Teil defekten Spanngurten gesichert. Lediglich

aufgrund der relativ geringen Geschwindigkeit des Lkw

kam es nicht zur Katastrophe. Das obere Betonteil rutschte

gut einen halben Meter nach vorne und wurde von der

Stirnwand abgefangen. Hier hatte der Fahrer Glück und

einen Schutzengel an Bord: Bei einer höheren Geschwindigkeit

hätten die Betonteile die Stirnwand durchschlagen

und in die Fahrerkabine rutschen können.

Notwendige Kennzeichnung

Manchen Gurten sieht man auf den ersten Blick an, dass

sie nicht mehr zur Ladungssicherung taugen: Risse, Knicke,

abgerissene Kennzeichnungen oder ausgefranste Enden.

Ist das der Fall, gehört der Gurt in die Tonne und

nicht auf den Lkw. Schon im eigenen Interesse sollte je-


der Fahrer, aber auch die Fuhrparkleiter darauf achten,

dass sich immer genügend Gurte in einwandfreiem

Zustand auf dem Lkw befinden. Und Gurt ist natürlich

nicht immer gleich Gurt. Was ein Gurt kann, darüber gibt

die Kennzeichnung auf dem Gurt Auskunft. Wichtigste

Werte sind dabei der LC-Wert, der die Zugfestigkeit in

daN angibt und der STF-Wert, der die Vorspannkraft angibt,

den das Zurrmittel unter normalen Bedingungen

beim Niederzurren erreichen kann. Auch wenn der Zurrgurt

nach wie vor die beliebteste Form der Ladungssicherung

ist, ist das Niederzurren oft eine nicht sehr effektive

Methode, da zum Beispiel durch ungünstige Zurrwinkel

und/oder fehlende Kantengleiter die Leistungsfähigkeit

des Zurrmittels drastisch reduziert werden kann. Und

mitunter ist der Gurt eine völlig ungeeignete Ladungssicherungsmethode,

wie das folgende Beispiel zeigt.

Tickende Zeitbombe

Eine „gurtgesicherte“ aber dennoch tickende Zeitbombe

auf Rädern hat die Autobahnpolizei Bad Hersfeld unlängst

aus dem Verkehr gezogen. Ein polnischer Sattelzug

hatte neben einem Traktor und einem Mähdrescher noch

etliche Traktorreifen auf die Ladefläche gestapelt. Die Sicherung

hatte eher provisorischen Charakter. Die schweren

Reifen waren lediglich mit einem übergeworfenen

Netz und einigen Spanngurten gesichert. Dass bis zur

Kontrolle noch keine Ladung heruntergefallen war und

dadurch Schlimmeres passierte, grenzte nach Angaben

der Autobahnpolizei an ein Wunder.

Schockierende Gleichgültigkeit

Das Schockierende an solchen immer wieder vorkommenden

Beispielen ist, wie leichtfertig manche Speditionen

und Berufskraftfahrer mit ihrer Verantwortung

bezüglich einer verkehrssicheren Teilnahme am Straßenverkehr

umgehen. Mag man dem eingangs erwähnten

Fall, bei dem es keine Verletzten zu beklagen gab, noch

eine humoristische Komponente abgewinnen, sieht es

im Falle eines Unfalls oft anders aus. Eisenrohre, die

bei einer Vollbremsung Stirnwand und Fahrerhausrückwand

durchschlagen, Ladung, die seitlich von der Ladefläche

rutscht und andere Fahrzeuge unter sich begräbt:

Hier sind die Folgen nicht selten fatal und müssen mit

dem Leben bezahlt werden.

Folgen, mit denen auch der folgende Fall aus dem Bereich

Baustofftransporte mit ungeeigneten Fahrzeugen hätte

enden können. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hielt

die Polizei aus Nordrhein-Westfalen einen Lkw mit Anhänger

an. Auf dem Tieflader wurden insgesamt zwölf

schwere Betonringe transportiert, deren einzige Siche-

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© GTÜ/PIXELIO, Polizei, sk)

Lkw-Fahrer mit Schutzengel unterwegs: Die völlig unzureichend

gesicherte Ladung könnte leicht ins Rutschen geraten.

54 NFM 4/2012

Spezialisten im Einsatz: Polizeioberkommissar

Andreas Wolf

sieht Fortschritte in Sachen

Ladungssicherung.

rung jeweils ein Spanngurt war. Die Ladungssicherung

war damit völlig unzureichend. Bereits bei leichten Kurvenfahrten

oder plötzlichen Lenkbewegungen hätte sich

die Ladung unkontrolliert bewegen, auf die Straße fallen

und das Fahrzeuggespann umstürzen können. Bei einer

Notbremsung wäre mit Sicherheit erheblicher Schaden

entstanden, der sich ganz sicher nicht nur auf die eigenen

Fahrzeuge beschränkt hätte.

Gefährliche Plagiate

Neben der Benutzung längst auszurangierender Zurrgurte,

bereiten der Polizei und den Herstellern von Zurrgurten

auch Plagiate Sorgen. Diese zum Teil dreist gefälschten

Gurte stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Eine

Problematik, mit der sich auch die Firma Wistra auseinandersetzen

muss. Deren Zurrgurte werden immer wieder

von Produktpiraten nachempfunden.

So warnt das Unternehmen vor gefälschten und unsicheren

Zurrgurten, die auf verschiedenen europäischen

Märkten angeboten werden. Dies wird vor allem an den

verwendeten Piktogrammen deutlich, die unter Verletzung

von Urheberrechten vollständig von den Produktpiraten

übernommen wurden. Besonders gravierend ist,

dass die tatsächlichen Bruchlasten der gefälschten Gurte

deutlich unter den auf den Etiketten gemachten Angaben

liegen – eine gefährliche Sache.

Belastungstests im Wistra-Testlabor haben nachgewiesen,

dass die Plagiate die europäische Norm EN 12195-2 nicht

erfüllen. Bei den Prüfungen brachen z. B. die Muster mit

dem unten abgebildeten Etikett deutlich unter den angegebenen

Werten. „Offenbar haben die Produktpiraten bei

der Herstellung der Zurrgurte auf Kosten der Sicherheit

minderwertige Qualität verwendet“, kommentierte Wistra-Geschäftsführer

Mark Zubel gegenüber NFM.

Hohes Sicherheitsrisiko

„Hierdurch entsteht ein hohes Sicherheitsrisiko und letztendlich

Gefahr für Leib und Leben im Straßenverkehr.“

Um Unsicherheiten auszuräumen, bietet Wistra seinen

Kunden einen besonderen Service an: Das Unternehmen

testet Spanngurte mit fragwürdiger Herkunft im eigenen

Testlabor. Ein solcher Test wurde vor wenigen Wochen

auch im Rahmen eines Beitrags des Fernsehmagazins

plusminus durchgeführt.

Von zehn verdächtigen Gurten, die von der Polizei beschlagnahmt

wurden, fielen sechs Gurte durch. Sie rissen

statt frühestens bei 5000 daN schon bei 2517 daN beziehungsweise

2490 daN und erreichten damit nur die Hälfte

der angegebenen Tragkraft. Ihr Versagen als Ladungssicherungsmittel

ist damit de facto vorprogrammiert.


LaSi-Kompetenzzentrum

3G startet mit Fachmesse, Vorträgen und Fahrversuchen

Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm

wird das 3G Europäisches Kompetenzzentrum

für Ladungssicherung

an vier Tagen vom 19. bis 22. April

2012 in Fulda eröffnet. Eine Fachmesse

für Produkte und Dienstleistungen

rund um das Thema sichere Ladung.

Täglich begleiten mehrere Fahrversuche

und hochinteressante Vorträge die

Veranstaltung. Den vielversprechenden

Auftakt bildet der Fachtag für Ladungssicherungsberater

am Donnerstag,

den 19. April 2012.

Fachwissen. Am Freitag folgt dann der

Fachtag für nationale und internationale

Kunden und Interessenten, während

am 21. April gezielt die Verlader,

Fotos © Fotolia / Kitty / erikdegraaf / Andy Dean

Seitdem ich das System von Luis

im Truck habe fühle ich mich viel besser, weil ich

weiß, was hinter meinem Rücken abläuft.

Ron Schweiger Schweiger –

schwört auf das

LUIS R7-S

Speditionen, Baufirmen, GaLa-Bauer

und Handwerker in der Region Osthessen

und angrenzendem Dreiländereck

Bayern/Thüringen angesprochen werden.

An den ersten drei Tagen werden

in vielen Vorträgen aktuelles Praxiswissen

und neue Erkenntnisse aus der

Wissenschaft vermittelt.

Besichtigung. Der Tag der offenen Tür

am Sonntag, 22. April, richtet sich hingegen

an alle, die sich aus beruflichen

oder privaten Gründen für die Ladungssicherung

und das architektonisch

reizvolle Gebäude interessieren.

Auch an diesem Tag können alle Räume

besichtigt und Fragen an die Verantwortlichen

gestellt werden.

LASI-SPEZIALIST DOLEZYCH

Neuer Produktionsstandort

mit AWO

Zehn Männer und drei Frauen aus den

Behindertenwerkstätten der Dortmunder

Arbeiterwohlfahrt (AWO) arbeiten

seit Februar 2012 in einer neuen Produktionshalle.

Dabei wurde der 250 m2 große Neubau eigens für diesen Zweck

errichtet. Hier übernimmt das AWO-

Team Montage- und Verpackungsarbeiten.

„Einen Beitrag zur Integration

Behinderter in das gesellschaftliche

Leben zu leisten, war unserem Familienunternehmen

schon lange ein Anliegen“,

betont Udo Dolezych.

Artikel-Nr.: 300501

System inkl. Zuleitungen und Montagematerial.

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Wer hinten sieht,

kommt besser an.

Das LUIS R7-S Video-Rückfahrsystem wurde speziell für Nutzfahrzeuge im

harten Profi -Einsatz von uns entwickelt. Dank Kamera mit Lotusbeschichtung,

elektronischer Shutter-Abdeckung, 180° Blickwinkel und extra entspiegeltem

7“-Farbdisplay haben Sie immer alles im Blick.

Unsere Rückfahrsysteme lassen sich mit bis zu vier Kameras erweitern, sind

auch als digitale Funkvarianten (W-LAN) erhältlich und können

durch das „De-minimis“-Programm staatlich gefördert werden.

Unsere Produkte fi nden Sie im Fachhandel, in Fachwerkstätten

oder bei www.LUIS.de, kostenlose Hotline 0800 330 47 46

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Ralf Dobravsky,

Leiter Produkt-Management AZS.

Sicherung eines 65 t schweren Betonbinders auf einem

Schwerlastzug mit der HIT-Pro-Güteklasse-12-Zurrkette.

Ergonomie sichert Ladung

Sicherheit. Die Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH aus Memmingen zählt eine schnelle, ergonomische

und wirtschaftliche Ladungssicherung zu den eigenen, zentralen Unternehmenszielen. Der Spezialist

bietet ein breites Spektrum an Lösungen für alle Anwendungsfälle in der Ladungssicherung.

Insbesondere die Ergonomie bei der

Ladungssicherung gewinnt an Stellenwert.

Unternehmer achten immer

häufiger auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

und das ist auch gut so“, erläutert

Ralf Dobravsky, Leiter Produkt-Management

AZS bei Pfeifer. „Nebenbei kostet

ein Arbeitsausfall, z. B. wegen eines Bandscheibenvorfalls,

auch schnell mehrere

56 NFM 4/2012

tausend Euro – ein zusätzlicher Grund,

sich intensiv mit Ergonomie in der Ladungssicherung

zu beschäftigen“, fasst

Dobravsky das gesamte Spektrum der Argumente

zusammen.

Sicherung mit Bedienkomfort

Ergonomie und Wirtschaftlichkeit in der

Ladungssicherung sind kein Widerspruch,

XXL Compakt Standard-Polyesterschlinge Anschlagkette Güteklasse 8

13 kg 40 kg 130 kg

sondern Ergonomie ermöglicht Wirtschaftlichkeit.

Zurrmittel mit geringem

Eigengewicht oder hohem Bedienkomfort

machen den Zurrvorgang schneller

und damit wirtschaftlicher, zudem wird

die Gesundheit des Verladers geschont

und erfahrungsgemäß die Akzeptanz einer

ausreichenden Ladungssicherung in

der täglichen Transportpraxis erhöht.

Wirtschaftliche Lösungen

Pfeifer hat sich mit dieser Thematik über

den kompletten Aufgabenbereich des

Zurrens hin beschäftigt. Sowohl für Diagonal-

als auch Niederzurren, mit Kette

oder Gurt: Für alle Bereiche bietet Pfeifer

nach eigener Aussage Lösungen, die wirtschaftlich

und ergonomisch sind. „Eine

Win-win-Situation für Unternehmer und

Anwender“, zieht der Sicherheitsexperte

Dobravsky aus Memmingen Bilanz.


Diagonal – leichter und schneller

Mit den HIT-Pro-Güteklasse-12-Zurrketten

ist es möglich, alle gängigen Güteklasse-8-Zurrketten

durch Güteklasse-12-

Ketten kleinerer Nenndicke zu ersetzen.

Dies führt, wie das nachfolgende Praxisbeispiel

zeigt, zu einem deutlich geringeren

Kettengewicht: Eine einteilige Güteklasse-8-Zurrkette,

13 mm Nenndicke

Mit einer Antirutschmatte kann die Anzahl der

benötigten Zurrgurte um ein Vielfaches reduziert

werden. (Fotos: Pfeifer Seil- und Hebetechnik)

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mit 3,50 m Länge und mit einem Eigengewicht

von rund 22,2 kg, kann ersetzt

werden durch eine 10-mm-Güteklasse-12-

Zurrkette mit einem Eigengewicht von

nur 13 kg (Gewichtsersparnis von mehr

als 9 kg oder 40 Prozent).

Jeder erfahrene Anwender weiß, dass der

Spannweg des Ratschlastenspanners bei

Zurrketten mit großem Nenndurchmesser

Visit us on

eine entscheidende Rolle spielt. Bedingt

durch das hohe Eigengewicht der Kette

werden bei kleinem Spannbereich extrem

hohe Handkräfte zum Vorspannen der

Kette benötigt. Dieser Problematik wurde

bei der HIT-Pro-Zurrkette im Durchmesser

13 mm Rechnung getragen.

So wurde der Spannbereich des Ratschlastenspanners

mit knapp 300 mm deutlich

größer ausgelegt als dies bei Güteklasse-8-

Spannern mit ca. 170 mm üblich ist. Dadurch

wird die benötigte Handkraft für

das Vorspannen der Kette signifikant reduziert.

Auch diese Produktcharakteristik

dient der Gesundheit des Anwenders und

macht das Verladen schneller, wirtschaftlicher

und komfortabler.

Gesundheitsfördernd

„Gegenüber dem Zurrvorgang mit einer

16-mm-Güteklasse-8-Zurrkette ist das Verzurren

mit einer 13-mm-HIT-Pro-Güteklasse-12-Kette

fast wie ein Wellnessurlaub“,

will Ralf Dobravsky Skeptiker mit

einem praxisnahen Beispiel überzeugen.

Generell lässt sich festhalten: Je schwerer

die Last und/oder je länger die Kette, desto

größer ist der Nutzen der HIT-Pro-Güteklasse-12-Kette

für den Anwender.

in Hall 7,

Stand 7.400


BAUSTEIN für Baustein

Unternehmen. Ladungssicherung gehört heute

gerade auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten

zu den zentralen Aspekten logistischer Prozesse.

Das süddeutsche Unternehmen allsafe JUNGFALK

bietet hierzu aus einem Baukastenkonzept heraus

zahlreiche, ineinandergreifende Lösungen an.


Geht es nach Dr. Ulrich Lohmann

vom Management der allsafe JUNG-

FALK GmbH & Co. KG in Engen am

Bodensee, so muss Ladungssicherung heute

als Baustein logistischer Prozesse verstanden

werden. So darf keine isolierte Betrachtung

entsprechender Systeme erfolgen, vielmehr

muss die Sicherung der zu transportierenden

Waren in Bezug auf die jeweiligen Güter,

aber auch die Handhabung entsprechender

technischer Konzepte gesehen werden.

Erst dann kann eine praxisgerechte und letztendlich

wirtschaftliche Konstruktion der jeweiligen

Ladungssicherungssysteme und deren

Produktion erfolgen.

Umfassendes Verständnis

Doch spielt die umfassende Betrachtung für

Dr. Ulrich Lohmann nicht nur bei der Entwicklung

und Vermarktung der eigenen

Produkte eine übergeordnete Rolle. Auch

bei der Unternehmensführung gilt für den

Geschäftsführer, Mitarbeiter nicht isoliert

als einzelne Angehörige des Betriebs mit

jeweils spezialisierten Aufgaben zu sehen,

sondern als umfassendes System, bei dem

die so oft zitierte rechte Hand durchaus

weiß, was die linke tut. So soll der Mitarbeiter

an der CNC-Fräsmaschine für Bodenprofile

natürlich keine Umsatzverantwortung

übernehmen, allerdings soll dieser eine Vorstellung

von der Verwendung und der Wirkungsweise

der bearbeiteten Profile haben

– aus denen sich heraus mögliche Verbesserungsvorschläge

für die betrieblichen Abläufe

ergeben können.

Informationsaustausch

Nur durch einen entsprechenden Informationsfluss,

der dabei auch aus einem Informationsaustausch

mit Außenstehenden besteht,

können Lösungen entstehen, die sich

auch erfolgreich am Markt durchsetzen. Angesichts

der zunehmenden Verflechtungen

von Strukturen bei der Produktion und Vermarktung

hat allsafe JUNGFALK nach Angaben

von Dr. Ulrich Lohmann persönliche

Vorgaben, gerade auch im Vertrieb abgeschafft.

Vorgaben wurden zugunsten von

„relativen Zielen“ ersetzt, was ab 2009 bei-

Antirutschmatten Gummipuffer

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(Personenkraftverkehr 10. Sep. 2008) eine regelmäßige Weiterbildung vor.

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Wissen, was bewegt!


spielsweise mit einer Änderung des bis

dahin geltenden Gehaltsmodells einherging.

Dies schloss auch eine Angleichung

der Löhne von Leasingarbeitern an die

Gehaltsstrukturen fest angestellter Mitarbeiter

ein, schließlich, so Dr. Lohmann,

würden „die Kollegen auf Zeit ein höheres,

wirtschaftlicheres Risiko beim eigenen

Einkommen eingehen“. Angesichts

dieser so praktizierten Unternehmensregeln

wundert es nicht, dass die allsafe

JUNGFALK GmbH & Co. KG (AJ) in Engen

bereits zum dritten Mal innerhalb

von zehn Jahren, nämlich nach 2003

VariantenreicheLadungssicherung.

60 NFM 4/2012

Einfache Handhabung: modulare

Sicherheit für die Transportpraxis.

und 2008 auch 2012 das Siegel TOP JOB

erhielt und sich damit zu den 100 besten

Arbeitgebern im Mittelstand zählen darf.

Erneute Auszeichnung

So erhielt allsafe JUNGFALK Ende Januar

von Mentor Wolfgang Clement im Landschaftspark

Duisburg-Nord die Auszeichnung.

Unter wissenschaftlicher Leitung

der Universität St. Gallen wurde das Personal-Management

mittelständischer Unternehmen

mittels einer Onlinebefragung

aller Mitarbeiter untersucht, außerdem

gaben die Personalverantwortlichen Aus-

kunft über ihre Arbeit. Bei allsafe JUNG-

FALK gibt Simone Meister hierzu einen

kurzen Überblick: „Die Firmenkultur und

Kommunikation stehen im Mittelpunkt

des Personal-Managements von AJ. Zur

formellen Kommunikation gehören z. B.

regelmäßige Mitarbeiterversammlungen,

schriftliche Aushänge an den Informationstafeln

sowie die Mitarbeiterzeitung

AJ-Falke, die von Mitarbeitern für Mitarbeiter

herausgegeben wird. Auch informelle

Veranstaltungen, wie gemeinsames

Kartfahren etc., die von den Mitarbeitern

selbst organisiert werden, finden regen

Zuspruch und bestätigen somit eindrucksvoll

das gute Arbeitsklima im Unternehmen

allsafe JUNGFALK.“

Neue Mitarbeiter gewinnen

Die Vertrauensarbeitszeit bei AJ ist die

Basis für die maximale Flexibilität und

Familienorientierung des Einzelnen. Berufliche

und private Interessen können

zeitlich aufeinander abgestimmt werden.

Die Freude über die erneute Verleihung

des Titels verbanden Simone Meister und

Geschäftsführer Detlef Lohmann natürlich

auch mit der Hoffnung, durch das

anerkannte Gütesiegel zukünftig weitere,

qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen

und das angestrebte Wachstum

gewinnen zu können.


Erneut als herausragender Arbeitgeber ausgezeichnet: Detlef Lohmann und Simone

Meister (beide allsafe JUNGFALK) mit Mentor Wolfgang Clement. (Fotos: allsafe JUNGFALK, fh)

Hochschuleinbindung

Grundsätzliches Ziel der Mitarbeiterentwick-

lung für die beiden Geschäftsführer ist natürlich

der Ausbau der jeweiligen Marktanteile

in den einzelnen Sparten. So ist allsafe

JUNGFALK mit seinen Sicherungskonzepten

heute nicht nur im Automotivebereich

vertreten, sondern beispielsweise auch im

Luftfahrtsegment – einer bekanntermaßen

anspruchsvollen Sparte, von deren Qualitätsvorgaben

letztendlich auch der straßenbasierte

Transport von Gütern profitiert.

So macht Entwickler Andreas von Känel

klar, dass motivierte Mitarbeiter Voraussetzung

einer modernen Entwicklung sind –

und man dazu bei allsafe JUNGFALK ganz

bewusst auch auf den intensiven Austausch

mit Hochschulen und die frühe Einbindung

von Studenten in die betrieblichen

Abläufe im Unternehmen setzt.

Eindeutige Informationen

Teil dieser Entwicklungsarbeit ist auch die

von den Ladungssicherungsexperten eingeleitete

Rückverlagerung der Produktion

nach Deutschland. Darüber hinaus wird

allsafe JUNGFALK zukünftig freiwillig die

Produkte mit Labels zu Wirkungsweise und

Funktion ausstatten. Ein weiteres Projekt

zielt auf die Verwendung auftragsbezogener

Aufkleber, die eine eindeutige Zuordnung

der (zertifizierten) Sicherungselemente er-

laubt. Letztere werden heute beispielsweise

unter der Bezeichnung Faktor 4 vermarktet.

Dahinter verbirgt sich ein Konzept, das als

Baukastensystem insbesondere auf die vier

bekannten Produkte KIM (Sperrstangen),

PAT (Klemmbretter), SAM (Klemmbalken)

sowie KAT (Sperrbalken) setzt.

Neues TransSAFEgo-Konzept

Ergänzt wird dieses Quartett noch in diesem

Jahr durch das Konzept TransSAFEgo.

So soll zur kommenden IAA in Hannover

eine Vorserie des neuen Ladungssicherungskonzepts

in Transportern vorgestellt werden.

Diese Neuheit aus Engen am Bodensee

soll nicht nur einfach und insbesondere

schnell zu bedienen sein, sondern darüber

hinaus auch als leasingtauglich und durch

ein entsprechendes Zertifikat „Polizei-anerkannt“

bezeichnet werden.

Letztendlich soll TransSAFEgo, das sowohl

als Erstausstattung wie auch als Nachrüstlösung

lieferbar sein wird, über eine besonders

kundenorientierte Neuheit von allsafe

JUNGFALK verfügen, die bereits ab

Losgröße 1 verfügbare, individuelle Bedruckung

und Kenntlichmachung der Produkte.

Diese soll ein Verbleiben der qualitativ

hochwertigen Sicherungselemente beim

ursprünglichen Kunden über die gesamte

Nutzungsdauer und damit auch dauerhafte

Ladungssicherung garantieren.

03

Höhensicherung

Hebetechnik

Ladungssicherung

Safety Management

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und die

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Eine scharfe Bremsung, ein abruptes

Manöver – jetzt zeigt sich, wie

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Scania: Neue

Geschwindigkeitsregelanlage

spart

Kraftstoff

Sparprogramm. Jeder Tropfen

zählt! Angesichts der aktuellen

Dieselpreisentwicklung und den

teilweise problematischen

Frachtraten ist diese Aussage

absolut nicht übertrieben. Zumal

steter Tropfen bekanntlich

den Stein höhlt respektive den

Verbrauch in der Summe deutlich

nach unten bringen kann.

EINFACH


MAL ROLLEN LASSEN


Innere

Werte: die

Steuereinheit

mit Sparpotenzial.

Die Möglichkeiten Kraftstoff zu

sparen, sind vielfältig. Eine neue

Option hat Scania zum Jahresbeginn

vorgestellt. Die Schweden bieten für

ihre Fahrzeuge optional den Scania CCAP

(Cruise Control with Active Prediction) an.

Geringer Aufpreis

Die neue Geschwindigkeitsregelung kann

mithilfe von GPS nicht nur die Fahrzeugposition

erfassen, sondern auch die Topografie

ist im System hinterlegt. So ist es

möglich, dass das Fahrzeug ohne Zutun

des Fahrers vor einem Berg bereits beginnt,

Gas zu geben und es kann punktgenau vor

der Kuppe wieder vom Gas gehen.

Das Ausnutzen der Schwungenergie macht

eine Kraftstoffeinsparung bis zu drei Prozent

Diesel möglich, verspricht der Hersteller.

Eine optimistische Aussage, zumal

der Autopilot mit hinterlegter Topogra-

39�t-Silo-Futtermittel-Sattelauflieger

● hydraulische Zwangslenkung am 2. und

3. Achsaggregat

● Zentralrohrentladung

● optische Anzeige der Materialdosierung

● nutzlastoptimierte Leichtbauweise

Im Blick: die

relevanten

CCAP-Daten.

(Fotos: Scania, sk)

fie mit nicht einmal 500 Euro Aufpreis

zu Buche schlägt und damit ein echtes

Schnäppchen ist.

Wir wollten es genau wissen und haben

uns mit einem Scania G440 mit Euro-6-

Technik auf den Weg gemacht. Auf der

A7 entlang des Harzrandes sind wir mit

und ohne CCAP unterwegs gewesen und

haben die Verbräuche erfasst. Das Ergebnis

war überzeugend: Zwischen den Abfahrten

Seesen und Northeim und zurück

konnten wir eine Verbrauchsreduzierung

von 3,6 Prozent herausfahren. Und das

ohne Zutun des Fahrers.

Vergleichbares Sparpotenzial

Die gesamte Strecke wurde ausschließlich

mit dem Cruise Control System mit

und ohne CCAP gefahren. Unser Ergebnis

deckt sich übrigens exakt mit dem Ergebnis

anderer Testfahrten in der eben-

falls hügeligen Eifel. Auch dort konnte

eine Verbrauchsreduzierung von genau

3,6 Prozent herausgefahren werden. Nun

ist ein schweres Nutzfahrzeug nicht immer

in der identischen Topografie unterwegs,

gleichwohl zeigen die Messergebnisse

mehr als deutlich, was noch alles an

Sparpotenzial möglich wäre.

Kontinuierliche Berechnungen

Das Herzstück des Systems ist ein spezieller

Computer. Das System berechnet kontinuierlich

verschiedene Fahrzeug- und

Topografiefaktoren. Die neue Systemfunktion

ist zudem zusätzlich in die adaptive

Geschwindigkeitsregelanlage Scania ACC

(Adaptive Cruise Control) integriert.

Für einen Transportunternehmer kann

eine Verbrauchssenkung somit also um

drei Prozent einer Senkung des Dieselverbrauchs

von etwa 1700 l pro Jahr

entsprechen (mit einer 180.000 km/Jahreslaufleistung

bei einem 40-t-Lastzug).

Weniger routinierte Fahrer profitieren

wahrscheinlich am meisten vom neuen

System und trainieren gleichzeitig eine

noch wirtschaftlichere Fahrweise.

Kompetente Fahrer profitieren auf ihnen

bekannten Strecken weniger von der vorausschauendenGeschwindigkeitsregelanlage,

doch auf neuen Strecken, unter

schwierigen Wetterbedingungen oder bei

Dunkelheit hilft ihnen Scania Active Prediction

ebenfalls, Kraftstoff zu sparen.

EFFIZIENTES FAZIT: Mit seinem CCAP-System

hat Scania ein neues „Sparfass“ mit viel

Potenzial aufgemacht. Angesichts des geringen

Aufpreises und der herausgefahrenen

Einsparung ein empfehlenwertes Extra.

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Kosten nachhaltig senken

Erdgas ist gegenüber Diesel knapp 50 Prozent günstiger

Günstige Alternative: Erdgas ist für viele

Unternehmen mit leichten Nutzfahrzeugen

wieder ein Thema. (Foto: Erdgas mobil)

Die neuen Rekordpreise bei Benzin

und Diesel lassen viele Flottenbetreiber

wieder verstärkt über Alternativen

nachdenken. Im Schnitt kostet Super

E10 derzeit rund 1,62 Euro und Diesel

LKW - Bus - Gabelstapler - ������������������ -

Gefahrgut - Beschleunigte Grundqualifikation

Weiterbildung nach BKrfQG

Bürozeiten: Mo.-Fr. 9–12 und 15.00–18:30 Uhr

rund 1,51 Euro. Damit sind die Kraftstoffe

deutlich teurer als jemals zuvor

und zeigen eine Preissteigerung, die

im langfristigen Vergleich dreimal so

hoch ist wie die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

Eine ausgereifte Technik. Eine sowohl

ökonomisch als auch ökologisch

sinnvolle und langfristig verfügbare

Alternative zu konventionellen Antrieben

sind Erdgas- und Bioerdgaskraftstoffe.

Im Gegensatz zu anderen Alternativen

ist die Technik ausgereift und

seit Jahren bewährt.

Ausbau des Netzes. Das Tankstellennetz

wächst ebenso kontinuierlich

wie die Modellpalette. Zudem rechnet

sich ein Erdgasfahrzeug heute bereits

ab 10.000 km Fahrleistung im Jahr.

Und auch preislich hat sich der Rohstoff

aufgrund des großen Angebots

vom Erdölpreis entkoppelt. Die aktuelle

politische Diskussion bietet nun die

Möglichkeit, den alternativen Kraftstoff

stärker zu fördern und in den Fokus

der Öffentlichkeit zu rücken.

Geringer Durchschnittspreis. Mit einem

aktuellen Durchschnittspreis von

1,02 Euro/kg ist Erdgas deutlich günstiger

als Kraftstoffe, die auf Erdöl basieren.

Umgerechnet auf den Energiegehalt

von Super-Benzin entspricht dies

einem Literpreis von nur 66 Cent, gegenüber

Diesel heißt das eine Einsparung

von etwa 50 Prozent, gegenüber

Super sind es etwa 60 Prozent.

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UNTERNEHMEN

Auf Bioethanol

umgestellt

Scania unternimmt einen weiteren

Schritt, um die Klimabelastung durch

die eigene Geschäftstätigkeit zu verringern.

Durch erneuerbares Bioethanol

als Kraftstoff anstelle von fossilem

Diesel, senkt Scania die klimabelastenden

Kohlendioxidemissionen seiner

internen Gütertransporte um etwa

70 Prozent. „Als Anbieter von Transportdienstleistungen

ist es wichtig,

dass wir selbst im Bereich der nachhaltigen

Alternativen Spitzenplätze

übernehmen und zeigen, dass Haltbarkeit

und Effizienz Hand in Hand gehen“,

unterstreicht Anders Nielsen, Leiter

Produktion und Logistik von Scania.

Scania bietet heute eine Reihe von

Produkten und Dienstleistungen, die

das Klima entlasten und die Energieeffizienz

steigern.

So hilft Ecolution by Scania den Transportunternehmen,

ihre Kohlendioxidemissionen

dauerhaft zu senken und

gleichzeitig ihre Lastwagen und Busse

profitabler einzusetzen. Ecolution by

Scania ist ein Gesamtkonzept mit optimierten

Nutzfahrzeugen, Fahrertraining

und kontinuierlicher Auswertung von

Fahrzeugen und Fahrern. Im Verteilerverkehr

erfolgt gegenwärtig ein Umstieg

auf Fahrzeuge, die durch Biokraftstoffe

das Klima erheblich entlasten.

VERKEHR & AUSBILDUNG


Normalität: ein

sogenannter LZV-Zug

mit Kraker-Aufbau in

einem niederländischen

Kreisverkehr.


Aufbauten. Manchmal kann nicht gekippt

werden, manchmal soll es besonders viel

Volumen sein und manchmal ist einfach eine

praktische Lösung gefragt. Das Aufbauspektrum

beim Schubbodenspezialisten Kraker ist

breit – wie ein Fachpressetag Ende Februar

im niederländischen Axel zeigte.

LEISTUNG LEISTUNG

pro Fläche

Fläche


Vielfältig: die

Kraker-Produktion

im niederländischen

Axel.

Sieht beim Steel Hybrid

auch Wachstumschancen

für das eigene Unternehmen:

Jan de Kraker.

68 NFM 4/2012

Bekannt ist das Unternehmen Kraker in der hiesigen

(Transport-)Branche insbesondere durch seine

Schubbodensysteme. Doch die niederländischen

Experten in Sachen Aluminiumverarbeitung haben weitaus

mehr zu bieten, als die Selbstentladekonzepte für den

Nutzfahrzeugbereich. Dazu zählen sowohl leichte Motorwagenaufbauten

wie auch klassische Drehschemel- und

Zentralachsanhänger und natürlich eine hohe Zahl an

Sattelaufliegern. Allen Aufbaukonstruktionen gemeinsam

ist die überwiegende Verwendung von Aluminium – und

natürlich die kundenorientierte Auslegung.

So entstehen im niederländischen Axel auf Basis eines

überaus flexiblen Baukastens individuelle Ladekonzepte,

deren Aussehen bzw. Funktionalität vom späteren Einsatzbereich

bestimmt wird. Angesichts der kompletten

Fertigung der Aufbauten und Anhänger sowie deren spezifischen

Basismaterialien, ist die Produktion der notwendigen

Chassiskonstruktionen (aus Stahl) und die Fertigung

der Aufbauten (aus Aluminium) nach Aussage von

Geschäftsführer Jan de Kraker strikt getrennt und erfolgt

somit in zwei – wenige Kilometer voneinander

entfernt gelegenen – Standorten.

Ehrgeizige Ziele

Jan de Kraker gab sich auf dem

Fachpressetag Ende Februar ehrgeizig:

„Derzeit sind wir einer

von zahlreichen Schubbodenherstellern

in Europa. Allerdings arbeiten

wir hart daran, uns in nicht


Noch mehr Logistik:

Befülleinrichtung für Landwirtschaft.

allzu langer Zeit an die Spitze der Moving-Floor-Anbieter

zu setzen.“ Dabei hat der passionierte Segler klare Vorstellungen,

wie er und seine Mannschaft dieses Ziel erreichen

möchten: Standardlösungen, die jedoch ohne großen

Aufwand viele denkbare Varianten erlauben. So entstehen

derzeit etwa 400 Trailer im Jahr, wovon allein rund

150 Einheiten nach Deutschland für die Verwendung in

den unterschiedlichen Branchen exportiert werden.

Deutschland mit hoher Bedeutung

Diesem hohen Anteil an bundesdeutschen Schubbodenfahrzeugen

ist auch ein entsprechend stark ausgebautes

Servicenetz geschuldet. So befinden sich mehr als die

Hälfte der über 70 europäischen Vertriebs- und Wartungspartner

in Deutschland. Die hohe Bedeutung eines

funktionierenden After-Sales-Bereichs unterstrich am

Fachpressetag auch Raphael Verbrugge, der in Axel den

entsprechenden Servicebereich verantwortet. Seit vier

Jahren widmet sich der Vertriebsexperte dem Aufbau

eines leistungsfähigen Servicenetzes in Europa, denn nur

durch eine entsprechend kurze Reaktionszeit und eine

ebensolche Lösung des Problems können die jeweiligen

Kunden in den Märkten auch langfristig von der Qualität

der Produkte überzeugt werden.

Durchgehender Service

Ein Baustein der verstärkten Servicebemühungen ist die

Einführung einer fünfjährigen Garantie für die Aufbauten,

wobei als Voraussetzung für eine etwaige Inanspruchnahme

durch den Kunden eine jährliche Kontrolle durch

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einen zertifizierten Servicepartner gefordert wird. Die Überprüfung

kann natürlich im Idealfall mit anderen, ebenfalls vorgeschriebenen

Prüfungsintervallen kombiniert werden.

Zweiter Baustein: Um im Falle eines Falles auch wirklich schnell

helfen zu können und im mehrsprachigen Europa auch einen

einheitlichen Dialog führen zu können, führte Kraker einen

webbasierten Ersatzteilkatalog ein, der neben den Standardprodukten

auch die Daten und insbesondere Abbildungen jedes

individuell gefertigten Baumusters beinhaltet. Basis aller Servicebemühungen,

so Raphael Verbrugge, werden daher auch

identische Arbeitsmittel für alle Beteiligten sein.

Aus Standard entsteht Individualität

Dies ist insofern von besonderer Bedeutung, da die Aufbauten

nach Jan de Kraker ja im Prinzip Standardlösungen darstellen

sollen, sich jedoch im Detail teilweise recht deutlich von ihren

Schwestermodellen der gleichen Baureihe unterscheiden. De

Kraker: „Wir haben ein Auge auf die Details. Die Umsetzung

entsprechender Ideen lässt sich angesichts unserer Unternehmensgröße

perfekt realisieren.“

So gehören unterschiedliche Öffnungssysteme der Trailer oder

auch abweichende Lenkkonzepte für Verteilerfahrzeuge schon

fast zu den alltäglichen Modifikationen der Basisfahrzeuge.

Auch die Wahl unterschiedlicher Bodenprofile, die sich insbesondere

am späteren Einsatzspektrum bzw. Ladegut orientieren,

zählt zum Standardrepertoire der Leichtmetallexperten. Etwas

mehr Ingenieurskunst ist nach Jan de Kraker da beispielsweise

bei der Konstruktion eines sogenannten Leak-Proof-Bodens

erforderlich, gilt es doch, austretende Flüssigkeiten eines Ladeguts

zuverlässig aufzufangen.

Robustes Steel-Hybrid-Konzept

Zu den jüngsten Entwicklungen von Kraker zählt der sogenannte

CF Steel Hybrid. Dahinter verbirgt sich ein klassischer Schub-

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bodenauflieger, der jedoch mit Blick auf den überwiegenden

Einsatz im Recyclingbereich und den damit verbundenen Herausforderungen

der oftmals stark abrasiven Ladungen mit

einem kombinierten Alu-Stahl-Bodenprofil versehen worden

ist. Zwar führt der Einsatz des robusten Oberflächenmaterials

konsequenterweise zu einer Erhöhung des Leergewichts gegenüber

einem vergleichbaren Standardmodell um rund 1000 kg,

allerdings relativiert sich das Mehrgewicht bei einem stärkeren,

reinen Aluprofil auf 600 bzw. nur noch 300 kg bei einer Bodenhöhe

von 10 mm Alu gegenüber dem St52/3-Bodentyp. Und

trotz eines höheres Einstiegspreises sollen die Kunden über eine

deutlich höhere Lebensdauer gerade auch auf wirtschaftlicher

Seite von der Produktneuheit profitieren.

Dabei verfolgt der Programmausbau über die neue Materialkombination

nur ein Ziel: Über das erweiterte Einsatzspektrum

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der Aufbauten sollen höhere Stückzahlen und damit letztendlich

ein ebensolcher Marktanteil erreicht werden. Nach der Umsetzung

der Pläne in reale Produkte befinden sich nach Aussage

von Jan de Kraker derzeit zwei Prototypen in der Erprobung –

einer unter der Regie von Kraker, ein weiteres Fahrzeug unter

der Verantwortung von Cargo Floor.

Rundumpaket für Recycling

Eine weitere Neuentwicklung stellt der sogenannte CF-One-

Design-Waste-Trailer dar. Auch vor dem Hintergrund eines

immer höheren Abfall- bzw. Recyclinganteils hat man in Axel

einen Aufliegertypen geschaffen, der alle derzeit verfügbaren

„Abfall“-Optionen in nur einem Standardtrailer vereint. Ziel ist

eben genau die Vereinheitlichung der Produkte, verbunden mit

den entsprechenden Vorteilen sowohl auf Herstellerseite als

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Spezialität

für Skandinavien:

Trailer mit hydraulischerSeitenöffnung.

Bagging-System im Einsatz:

Auch die Hofbelieferung wird

rationalisiert. (Fotos: Kraker, fh)

auch seitens der Kunden, die von der Vereinheitlichung letztendlich

von einer höheren Wirtschaftlichkeit profitieren sollen.

Jedoch denkt man bei Kraker ganz offensichtlich auch über die

eigene Bordwand hinaus.

Zusätzliches Technikfeature

So konnten die angereisten Journalisten aus Europa in den Fertigungshallen

eine sogenannte „Bagging“-Maschine bestaunen,

die als konsequente Ergänzung des Schubbodenprinzips die

(anschließende) Befüllung von landwirtschaftlichen Schlauchsystemen

zur Silagelagerung übernimmt. Auch über die so möglichen,

zusätzlichen Dienstleistungen soll das Produkt „Schubboden“

weiter an Attraktivität gewinnen und den jeweiligen

Kunden weitere Potenziale bei der Vermarktung der eigenen

logistischen Dienstleistungen ermöglichen.


RUNGENTASCHENSCHIENEN

Flexible

Ladungssicherung

Wenn es um Ladungssicherung

geht, ist der Formschluss zweifellos

die beste aller Möglichkeiten. Leider

lässt sich Formschluss nicht immer

problemlos herstellen. Gerade, wenn

sich sehr heterogene Ladung auf dem

Fahrzeug befindet, setzt das Herstellen

von Formschluss mittels mehr oder

weniger aufwendiger Gurtkonstruktionen

ausgesprochen versierte Fahrer

voraus. Deutlich einfacher geht das mit

den Rungentaschenschienen von Schröder.

Mit den Schienen wird ein Ladungssicherungssystem

in die Aufbaukonstruktion

integriert, das mit relativ wenig

Aufwand zur Sicherung von Stahl, Paletten

usw. variabel eingesetzt werden

kann. Aufwendiges Zurren dürfte mit

diesem System in den meisten Fällen

der Vergangenheit angehören. Das erspart

bei jedem Ladevorgang Zeit und

schont die Ladung. Die Rungentaschenschienen

können in den Boden von Lkw-

Aufbauten, Anhängern und Aufliegern

integriert werden.

Die Rungentaschenschienen

vereinfachen die Ladungssicherung.

(Foto: Schröder Fahrzeugtechnik)

72 NFM 4/2012

Das jüngste Hammar-Modell ist die

MEGA-Transferstütze für Krane der 150er-Serie. (Foto: Hammar)

Mit dem eigenen Kran auf Achse

Flexibler Umschlag mit Hammar-Seitenladern

Selbst Leercontainer bringen einiges

auf die Waage, ganz zu schweigen von

den gefüllten Transportkisten. Um die

tonnenschweren Boxen zu bewegen,

sind spezielle maschinelle Hebehilfen

gefragt. Doch was tun, wenn entsprechendes

Umschlagequipment gerade

an Start- und Endpunkt fehlt? Ham-

Führender Hersteller

für Schubbodenfahrzeuge

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mar-Seitenlader ermöglichen genau

hier Umschlagflexibilität.

Die Vorteile. Seit beinahe 40 Jahren

und eigener Fertigung bietet Hammar

der Branche mit seiner Produktpalette

spezielle Lösungen an. Als Entscheidungskriterien

für Seitenlader statt anderer

Hebelösungen sprechen dabei

mehrere Aspekte für den Hersteller. So

muss der Fahrer nicht erst auf einen

Kran oder Stapler warten, sondern kann

die Container mithilfe des Seitenladers

selbst auf- bzw. abladen. Hammar

entwickelt jeden georderten Seitenlader

speziell nach Auftrag.

Kundenspezifisch. Die Modelle werden

mit dem Standardisierten Komponenten

System (SCS) entwickelt und

produziert, um somit eine einfache

Wartung sowie Pflege bei gleichzeitiger

Flexibilität zu ermöglichen. Auch,

wenn dabei Standardkomponenten

zum Einsatz kommen, unterscheiden

sich die Seitenlader so stets voneinander,

beispielsweise in der Positionierung

der Tandemachse oder des Werkzeugkastens

am Fahrgestell.

Ein Modellbeispiel. Ebenso sind für die

Krane verschiedene Modelle erhältlich,

wobei die Konstruktion jedoch

stets gleich ist. Die größten Unterschiede

der verschiedenen Maschinen

finden sich laut Hammar im Chassis.

So hat jede fertige Einheit letztlich ein

einzigartiges Design. Das jüngste Mo-


dell ist die Hammar-MEGA-Transferstütze

für Krane der 150-Serie, mit dem

Container auch unter schwierigen Bedingungen

auf ein anderes Fahrzeug,

wie beispielsweise Eisenbahnwagen,

umgeschlagen werden können. Dazu

werden patentierte Stützbeine an der

entgegengesetzten Seite des Fahrzeugs

oder Güterwagens aufgeklappt bzw.

quer über den Auflieger oder eben den

Waggon platziert.

Weitere Details. Das neue Modell

kann auch eingesetzt werden, wenn

die anderen Fahrzeuge bzw. Fahrgestelle

niedriger sind, da die Transferstütze

sich einstellen lässt. Hammar

garantiert so 36 t Hebegewicht. Da die

Stütze 260 kg leichter als die Standardstütze

ist, kann gleichzeitig Nutzlast

gewonnen werden.

Der Eintrag ins Guinness-Buch. Ein

Hammar-157-H-Seitenlader hat übrigens

vor noch gar nicht allzu langer

Zeit bereits den Weg in das Guinness-

Buch der Rekorde geschafft: Das Zertifikat

der Guinness World Records gab

es dabei für den Seitenladerspezialisten

für das Heben eines 60-t-Containers

mit einem Standardmodell dieses

schwedischen Seitenladertyps.

Schneller? Aber sicher!

Sicherheit made in Germany.

SCHMITZ CARGOBULL IM LOGISTIK-PARK DER SOLOTRANS-GRUPPE

Präsenz in St. Petersburg

allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG | Gerwigstraße 31 | D-78234 Engen

Tel.: +49 (0)7733 5002-0 | Fax: +49 (0)7733 5002- 47 | sales@allsafe-group.com | www.allsafe-group.com

Auch der russische Markt hat sich von der Krise erholt und fragt wieder

nach Nutzfahrzeugen. Schmitz Cargobull wird im rund 25 km vor St. Petersburg

gelegenen Krasny Bor ein neues Cargobull Trailer Center eröffnen –

das erste in der Russischen Föderation. Direkt an der Europastraße E105,

die St. Petersburg mit der Hauptstadt Moskau verbindet, entsteht ein hochmoderner

Nutzfahrzeug- und Logistik-Park.

Hinter dem Projekt steht die Unternehmensgruppe Sotrans, welche sich

als führender Dienstleister in der Nutzfahrzeug- und Logistik-Branche Russlands

einen Namen gemacht hat. Mit Sotrans verbindet Schmitz Cargobull

bereits seit vielen Jahren enge Geschäftsbeziehungen. Die Märkte in Osteuropa

und Russland haben sich nach dem Einbruch in den Jahren 2009

und 2010 inzwischen wieder erholt.

So konnte Schmitz Cargobull im Geschäftsjahr 2011 einen Anstieg der

Umsatzzahlen auf rund 5000 Einheiten verzeichnen – rund zehnmal so viel

wie im Krisenjahr 2009. Experten gehen davon aus, dass sich die Trailernachfrage

im Osten Europas weiter positiv entwickeln wird. Schmitz Cargobull

wird das neue Trailer Center zu seiner Repräsentanz in St. Petersburg

ausbauen. Zum Leistungsspektrum werden neben Neufahrzeugberatung,

-verkauf und -auslieferung auch ein Gebrauchtfahrzeugdepot (Cargobull

Trailer Store) und ein von Schmitz Cargobull autorisierter Servicepartner

gehören. Mit dem in einem wettbewerbsoptimalen Umfeld angesiedelten

Trailer Center will der Nutzfahrzeugspezialist aus Deutschland seine führende

Stellung im russischen Markt weiter ausbauen.


KIPP- UND SONDERAUFBAUTEN

Leicht und

trotzdem stabil

Sie sind bekannt für ein besonders

niedriges Eigengewicht, für höchste

Standsicherheit beim Kippvorgang,

niedrige Bauhöhen und beste Verarbeitung.

Die Kippaufbauten von HGE

Fahrzeugbau genießen einen exzel-

lenten Ruf. Um maximale Qualität zu

gewährleisten, setzt das Unternehmen

auf den Einsatz hochwertiger Materialien,

langjährige Beständigkeit und

eine stabile Bauweise. Ganz wichtig

ist auch die individuelle Umsetzung von

Kundenwünschen. In Sachen Ladungssicherung

ist für die HGE-Aufbauten

der Code XL Standard. Die HGE Fahrzeugbau

GmbH & Co. KG beschäftigt

mittlerweile 30 Mitarbeiter und konzentriert

sich dabei speziell auf den

Bereich Fahrzeugbau. Das Unternehmen

verfügt über jahrelange Erfahrungen

in den Bereichen Kippaufbauten

und Sonderfahrzeugbau.

74 NFM 4/2012

(Foto:

Wörmann)

Hüffermann wird

auf der IFAT Entsorga

ein Fahrzeugkonzept

für beengte Verhältnisse

präsentieren.

(Foto: Hüffermann)

Innovative Entsorgungs-Logistik

Hüffermann präsentiert City Konzept auf der IFAT Entsorga

Schwere Nutzfahrzeuge und beengte

Verhältnisse – eine Situation, mit der

sich insbesondere Entsorgungs-Logistiker

in Ballungsräumen täglich neu

arrangieren müssen.

Das City Konzept. Die Firma Hüffermann

Transportsysteme wird zur bevorstehenden

IFAT Entsorga mit dem

City Konzept ein Komplettzugsystem

zeigen, das für diese vielseitigen Herausforderungen

konzipiert ist. Kombiniert

wurden dafür ein MAN TGS

ANHÄNGERMESSE VOM 13. BIS. 15. APRIL 2012

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Der Gesamtzug

ist dank vieler innovativer Ideen in der

Lage, auch unter beengten Verhältnissen

problemlos zu operieren.

Funkfernsteuerung. Der TGS in umweltfreundlicher

Euro-5-Ausführung

verfügt über einen MULTILIFT-SLT-142-

Absetzkipper – ein Aufbau, der ein effektives

Containerhandling gewährleistet.

Der Teleskopausleger in gekröpfter

Ausführung in Verbindung mit der Ein-

Vielfalt am Haken in Hebertshausen

Wenn es um die Kundenanforderungen im Bereich Anhänger geht, ist Vielfalt auf hohem

Qualitätsniveau gefragt. Das Anhänger-Center Wörmann lädt vom 13. bis 15. April 2012

zur Anhängermesse nach Hebertshausen bei Dachau ein. Von 10 bis 18 Uhr sind alle

Kunden und Besucher herzlich eingeladen, sich in einer entspannten Atmosphäre über

flexible Transportlösungen im Bereich von 750 kg bis 40 t zu informieren und alle Anhängerneuheiten

des Nutzfahrzeugspezialisten kennenzulernen.

Das Angebot von Wörmann deckt den gesamten Bedarf im Pkw-Bauanhängerbereich

ab: So sind von Standardkastenanhängern über Maschinentransporter bis hin zu Kippanhängern

sowie Bau- und Toilettenwagen alle Modelle erhältlich. Auch im Verkaufssegment

der schweren druckluftgebremsten Lkw-Anhänger bietet Wörmann Bauprofis das komplet-


zel- und Parallelsteuerung der Teleskopzylinder

ermöglichen ein optimales

Positionieren und Aufnehmen der

Absetzbehälter. Die Bedienung erfolgt

optional über eine Funkfernsteuerung.

Der wendige und nutzlastoptimierte

Mini-Carrier von Hüffermann in Zentralachsbauweise

eignet sich für Absetzbehälter

nach DIN 30720.

Kurzstrecken. Der 13-Tonner ist speziell

für die Baustellenversorgung und

im Entsorgungsbereich für Einsätze im

städtischen Kurzstreckenverkehr konzipiert

und lässt sich flexibel für diverse

Muldengrößen verwenden. Der Anhänger

ist in der Grundvariante für

Absetzbehälter bis 10 m3 Volumen ausgelegt.

Mit verlängertem Fahrgestell

können auch 12 bis 15 m3 große Behälter

transportiert werden.

Alternative. Der Mini-Carrier zählt zu

den Nutzlastriesen, die schnell angehängt

und mit geringem Kraftstoffmehrverbrauch

hinterher gezogen werden

können. Der gerade einmal 2,2 bis

2,3 t schwere Anhänger kann fast 11 t

schultern und findet Platz in nahezu

jeder Parklücke. Der Rangierbedarf ist

gering, was einen schnellen Behälterwechsel

im dichtesten Stadtverkehr erlaubt.

Auch mit diesem Fahrzeugkonzept

hat das Unternehmen auf einen

Trend reagiert, der sich in den kommenden

Jahren weiter stärken wird.

Weniger Rangierraum. Der Clou beim

Messeexponat: Das Zugrohr am Mini-Carrier

ist hydraulisch einziehbar.

Der Anhänger kann von vorne beladen

werden. Das spart nochmals deutlich

Rangierraum. Mit der kettenlosen

Ladungssicherung Positionier-Fix entfallen

zeitaufwendige Verzurrarbeiten.

Alternativ zum City Konzept stellt Hüffermann

auf der IFAT Entsorga einen

Vario-Carrier aus, welcher auch für eine

Frontbeladung ausgelegt ist.

te Programm an Fahrzeugen. Ebenfalls für Spediteure hat Wörmann das komplette

Spektrum im Angebot. Gerade die mautfreien Anhänger mit Planenaufbau, Curtainsider

und Kofferaufbauten, jeweils mit Hebebühnen und speziellen Ladungssicherungsmöglichkeiten,

sind für den Speditionsbereich besonders interessant.

In der Individualabteilung im Pkw- und Lkw-Bereich plant und realisiert das Serviceteam

gemeinsam mit dem Kunden Sonderanfertigungen für spezielle Transportaufgaben.

Dabei stehen – wie bei allen Wörmann-Anhängern – die Themen Transportsicherheit

und -effizienz an allererster Stelle.

Auf Kunden und Besucher warten während der Messetage nicht nur jede Menge

interessante Schnäppchenangebote, sondern auch attraktive und maßgeschneiderte

Finanzierungs- und Leasingmöglichkeiten. Jeder Kunde kann sich kostenlos und

unverbindlich, ausgiebig und individuell beraten lassen und so den eigenen Traumanhänger

zu besonders günstigen Konditionen auswählen.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

MARKTEINFÜHRUNG DES SPEED CURTAIN

Ruck, zuck und auf

Über 250 Fachleute aus der Transportbranche erlebten

jetzt die Präsentation des neuen Curtainsideraufbaus

SPEED CURTAIN. Mit dem neuen SPEED CURTAIN lässt

sich der Laderaum innerhalb von 35 Sekunden für die

Beladung öffnen. Für die Spediteure ist bekanntlich jede

Minute kostbare Zeit. Zum einen sind die Fahrzeiten

exakt einzuhalten – bei oft nicht planbaren Verkehrssituationen

und zum anderen wollen die Verlader möglichst

schnell ihre Fracht verladen und das Fahrzeug in

kürzester Zeit vom Hof haben.

Waren bisher noch Mittelrungen und Einstecklatten nötig,

erfüllen beim SPEED CURTAIN in die Plane integrierte

Mikrorungen die Anforderungen der Aufbaufestigkeit

nach DIN EN 12642 Code XL, sodass bei formschlüssiger

Beladung keine zusätzlichen Ladungssicherungsmaßnahmen

nötig sind. Auch das spart viel Zeit. Selbst

palettierte Getränkekisten können bei Formschluss

ebenso sicher transportiert werden. Dabei ist das

Handling denkbar einfach und sicher. Im Handumdrehen

ist die Ratsche gelöst, die Planenstange ausgehängt

und schon lässt sich die leicht laufende Plane aufziehen

und der Gabelstapler kann be- oder entladen.

VARIANTENREICHE SYSTEME

Tragfähiger Transport

Legras bietet im Transport- sowie Stationärbereich

ein breites Spektrum an Fahrzeugen

und Gerätschaften mit Schubbodensystemen

an. Dabei zählt Legras zu den Pionieren in diesem

Segment. Fahrzeuge mit Schubboden

und darauf folgenden stationären Anlagen im

Bereich Umladung und Logistik, sind bereits

seit über 30 Jahren im Programm von Legras

Industries zu finden.

Das heutige Angebot für den Transportsektor

umfasst hauptsächlich Sattelauflieger

76 NFM 4/2012

mit Schubbodenantrieb in zahlreichen unterschiedlichen

Varianten sowie Mehrkammeraufbauten,

Wechselbrücken oder Container

mit Schubbodenentleerung. Außer den Standardfahrzeugtypen

werden auch viele Fahrzeuge

bedarfsbezogen gebaut – vor allem

für die Recyclingbranche.

Für den Standard- bzw. auch den Spezialaufbau

werden die Stahllängsträger des Fahrgestells

entsprechend der Aufbauvariante in

verschiedenen Stärken eigens hergestellt.

Hier sieht Legras eine der eigenen Kernkompetenzen

und sich so im Bereich der

Stabilität bei den entsprechenden Fahrzeu-

Fertigung nach Kundenwunsch: Die Firma R. Rancke

Fahrzeuge feiert in diesen Tagen ihr 100-jähriges Bestehen.

Norddeutsch zuverlässig

R. Rancke feiert 100-jähriges Bestehen

100 Jahre im Fahrzeugbau erfolgreich zu bestehen, ist keine

Selbstverständlichkeit. Ein Unternehmen, welches diesen

seltenen Geburtstag feiern kann, ist die Firma R. Rancke

Fahrzeugbau GmbH & Co. KG aus Stade. Die von Rancke

gefertigten Fahrzeuge genießen weit über die Region

Norddeutschlands hinaus einen sehr guten Ruf.

Umzug nach Stade. Gefertigt werden u. a. Spezialfahrzeuge,

die punktgenau nach Kundenwunsch realisiert

werden. Begonnen hat es vergleichsweise bescheiden: Der

damals 22-jährige Schmiedemeister Rudolf Rancke wagte

vor 100 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit, als er

die Blohmsche Schmiede in Hollern übernahm.

In den 50er-Jahren zog das Unternehmen nach Stade.

Dort wurden zunächst landwirtschaftliche Anhänger produziert.

Zusätzlich fertigte man zunehmend Schnellläufer-

und Sattelanhänger für ein breites Kundenspektrum.

gen mit Schubbodensystem auch an erster

Stelle im Wettbewerb.

Die jeweiligen Fahrzeuge sind nach Legras-Angaben

darüber hinaus auch in einem

gewissen Maße geländetauglich – im Gegensatz

zu den heute immer häufiger angebotenen

selbsttragenden Aufbauten, bei denen

die jeweiligen Fahrgestelle beispielsweise nur

bis zu den Stützbeinen reichen. Durch den

speziellen Aufbau, der über einen 100 mm

starken Alurahmen verfügt und selbst wiederum

auf durchgehenden Stahllängsträgern

gelagert ist, entsteht ein ausgesprochen

robustes Konzept für die Branche.


Individuelle Fahrzeuge. Seit Mitte der 1960er-Jahre gehörten

auch Tieflader für das Bauwesen und besondere

Neuentwicklungen dazu. So wurde beispielsweise damals

ein längs- und querfahrbarer Allradtieflader an DESY geliefert,

ebenso wie unzählige Fisch-Darre-Wagen und eine

Anhängerauskippanlage für die Fischindustrie in Cuxhaven.

Heute führt der Dipl.-Ing. für Fahrzeugbau, Rudolf

Rancke, das Stader Unternehmen. Unter seiner Leitung

wurden vor allen Dingen kundenwunschorientierte Fahrzeuge

gebaut, die auch Maschinenbau- und Anlagenbaukomponenten

enthielten.

Offene Türen. Gemeinsam mit Ehefrau Carola, Prokuristin

des Unternehmens, sowie mit all seinen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern sieht Rudolf Rancke für sein handwerklich

arbeitendes Unternehmen zuversichtlich in die

Zukunft – getreu dem ererbten Motto: „Stoh fast, kiek wiet

un rög di!“ Vom 3. bis 30. April 2012, jeweils montags

bis freitags, stehen von 8 bis 16 Uhr die Geschäftsräume

jedem Interessierten zur Inaugenscheinnahme des heimischen

Fahrzeugbaus offen; um Anmeldung wird gebeten.

Für Transporte von abrasiven

Gütern ist ein System mit robuster

Stahloberfläche verfügbar. (Foto: Legras)

(Foto: Rancke)

Der Profi

für den

Flurfördergeräte-

Transport

Für den reibungslosen

Transport von Flurfördergeräten:

• Böden für hohe Punktlasten

• Sehr flache Auffahrwinkel

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Hubmasten an den Gabelstaplern

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typgeprüften Zurrpunkten

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zumhydraulisch gelenkten

Vierachser lieferbar

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bis zur vorderen Plattform

hochfahrbar sind

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ob als Teilverdeck über der Sattelplattformoder

als Ganzverdeck

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FAHRZEUGBAU

Obermaier gehört

wieder Obermaier

Nachdem die Obermaier Trailertechnik

2004 in neue Hände überging,

gründeten die beiden Brüder Gerhard

und Thomas Obermaier die T-AX-O

GmbH. Nun geht es zurück zu den

Wurzeln. Die beiden Brüder haben

die Obermaier Trailertechnik mit Sitz

in Egeln übernommen.

Tradition und Innovation finden damit

in einer Marke zusammen, die künftig

auf den Fahrzeugen zu sehen sein

wird: T-AX-O-Obermaier AG. „Qualität

und Zuverlässigkeit waren und sind die

Erfolgsbausteine für unser Unternehmen

T-AX-O“, sagt Thomas Obermaier

über den Erfolg seines Unternehmens.

Er verantwortet Konstruktion und

Entwicklung. Zusammen mit Bruder

Gerhard hat er T-AX-O in wenigen Jahren

zu einem erfolgreichen Hersteller

für Tieflader und Transportanhänger

gemacht – und zu einer Marke entwickelt,

die für Innovation und modernen

Fahrzeugbau steht. Die Entscheidung

für das „Tandem“ Gerhard und Thomas

Obermaier, ihr ehemaliges Unternehmen

zusammen mit rund 40 Mitarbeitern

zurück zu erwerben, war

gut überlegt: „Wir haben bewiesen,

dass wir mit unserer Philosophie die

Wünsche unserer Kunden treffen.“

78 NFM 4/2012

(Foto: T-AX-O)

Die Orten-Mega-

SafeServer für Schober Transporte. (Foto: Orten)

Flexible Transportkonzepte

Schober Transporte setzt auf Mega-SafeServer von Orten

„Logistik, die funktioniert“ lautet der

Firmenslogan des renommierten Logis-

tik-Anbieters Schober Transporte aus

Weinstadt. Das Familienunternehmen

investiert kontinuierlich in neue Trans-

portkonzepte, flexible Strukturen und

KOMPETENZZENTRUM FÜR SANDWICHPANEELE ERWORBEN

Eigene Paneelproduktion

Seit Ende vergangenen Jahres gehört das renommierte Sandwichpaneel-

Kompetenzzentrum in Duingen, Niedersachsen, zur Kögel-Firmengruppe.

Europas drittgrößter Hersteller von Lkw-Aufliegern holt sich damit für die

Produktion seiner Kofferfahrzeuge wichtiges Know-how ins Haus. Mit diesem

Kauf reagiert Kögel auf die steigende Nachfrage nach seinen Kofferfahrzeugen

und sichert sich langjährige Erfahrungen mit der Entwicklung

und Produktion von Sandwichpaneelen.

Damit ist auch Kögel künftig ein reinrassiger Hersteller von Kofferaufbauten,

der alle Kompetenzen innerbetrieblich besitzt. Kögel übernahm das Werk

von der European Van Company. Das neue Kögel-Kompetenzzentrum in

Duingen zählt heute mit 50 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern von

Sandwichpaneelen in Deutschland. Kögel investierte nach der Übernahme

in die Fertigungsanlagen und startete direkt ein mehrstufiges Testprogramm

mit Seitenwänden und Dächern. Dank erfolgreich absolvierter Rüttel-

und Kältetests wird ab sofort die Produktion von 30 bis 65 mm starken

PUR-Schaum-(Polyurethan)-Sandwichpaneelen mit Stahldeckschicht aufgenommen.

Direktes Einschäumen von Etagen- und Ankerschienen macht

einen nachträglichen aufwendigen Einbau überflüssig. Kögel setzt damit

jetzt auf komplette Aufbauten aus dem eigenen Werk für seine Kühlkofferund

Trockenfrachtfahrzeuge. Die produzierten Aufbauten kommen nicht nur

bei Kögel, sondern auch bei renommierten Aufbauherstellern zum Einsatz.


qualitätsverbessernde Maßnahmen, um

echte, nachvollziehbare Produktivitätssowie

Wettbewerbsvorteile für alle an der

Logistik Beteiligten zu schaffen.

Kurzsequenzen. Zwölf Orten-MegaSafe-

Server-Auflieger konnten jetzt an Schober

für den Bereich der Automotive-Logistik

vornehmlich für die Werks-Logistik

der Daimler-Werke übergeben werden.

Ein entscheidender Faktor war hierbei,

die Niedrigsequenzzeit beim Be- und Entladen

und die Verweildauer in den Ladezonen

so kurz wie möglich zu gestalten.

Mittels vorn und hinten in den Eckrungen

integrierter Zentralverriegelung kann

die Plane innerhalb ca. zehn Sekunden

geöffnet und geschlossen werden.

Geeignetes Aufbausystem. Dies gelingt

nur mit einer vorn und hinten zu bedie-

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nenden Zentralverriegelung, welche die

Planen zum Verschieben sofort freigibt.

Damit die Taktzeiten des Be- und Entladevorgangs

in der Automobil-Logistik auf

ein Minimum reduziert werden können,

wird der Orten-SafeServer von den namhaften,

erfolgreichen, deutschen Automobilherstellern

als das geeignete Aufbausystem

empfohlen.

Dach anheben. Der neue Mega-SafeServer

von Orten Fahrzeugbau ermöglicht die

komplette Anhebung der Dachkonstruktion

mittels in den Rungen integrierter

Hydraulikzylinder um etwa 400 cm. Die

Zylinder werden mittels hydropneumatischem

Pumpenaggregat beaufschlagt.

Das Dach kann in zwei unterschiedlichen

Höhenpositionen justiert werden, sodass

die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen

Gesamthöhen von 4000 mm eingehalten

werden können. Die vertikalen Führungsstäbe

für die Mega-SafeServer-Konstruktion

werden bei der Anhebung der

Dachkonstruktion teleskopartig mit angehoben,

sodass auch bei angehobenem

Dach die Verschiebung der seitlichen Aluminiumpaneele

möglich ist.

Spezielle Ausstattungen. Die Auflieger

verfügen über zusätzliche, spezielle Ausstattungen,

beispielsweise einer Signalsperre

bei angehobenem Dach. Die gelenkte

Hinterachse sorgt darüber hinaus

für gute Manövrierfähigkeit, was das Rangieren

auf beengten Arealen vereinfacht.

Alle zwölf Mega-SafeServer-Sattel entsprechen

der neuen Daimler-Richtlinie 9.5

sowie der EN 12642 XL für die Logistik

im Automotivebereich.

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- Horizontal Entladen und Beladen möglich

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Öffnen und Schließen ist pneumatisch

und konventionell möglich. (Foto: Kögel)

AUFBAUKOMPONENTEN

Erhebliche

Zeitersparnis

Der Trailerhersteller Kögel hat einen

neuen Schnellöffnungsmechanismus

im Bereich der pneumatischen Planenverriegelung

vorgestellt. Das System

ermöglicht durch seine intelligente

Kombination von Rahmen- und Verschlusstechnik

die Reduzierung der

Handlingzeiten für das Öffnen und

Schließen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen

Verschlusssystem eines

Trailers mit DIN-EN-12642-Code-XL-

Zertifizierung reduzieren sich damit

die Schließ- und Öffnungszeiten der

Seitenplane erheblich.

Fahrer und Transportunternehmer

werden so den Anforderungen der

Automobil- und Getränkeindustrie

nach kürzeren Ladezeiten gerecht.

Das System macht es in weniger als

30 Sekunden möglich: Plane zuziehen,

mit Wickelwelle spannen und per Drehschalter

schließen die Verriegelungspunkte

automatisch. Das Öffnen erfolgt

einfach in 36 Sekunden und in umgekehrter

Reihenfolge, nur dass vor Betätigung

des Schalters die Wickelwelle

zu lösen ist. Für eine bessere Abdichtung

zwischen Rahmen und Plane setzt

Kögel dabei im Gegensatz zum Wettbewerb

auf 19 Spanneinheiten je Seite.

80 NFM 4/2012

Innovative Silotechnik

Silospezialist Spitzer feiert in diesem Jahr seinen 140. Geburtstag

Die Anforderungen an die Fahrzeugtechnik

im Bereich Silotransporte sind

hoch. Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und

Nutzlast sind die Themen, denen sich

ein Hersteller widmen muss. Der Name

Spitzer steht seit Langem für innovative

Silofahrzeuge.

140 Jahre Spitzer. Dieses Jahr feiert

das Unternehmen sein 140-jähriges Bestehen.

Zu den Kunden, die immer wieder

auf die Fahrzeuge und Aufbauten

von Spitzer zurückgreifen, gehört u. a.

die Spedition Gschwander – ein Grund

dafür ist nicht zuletzt die hohe Zuverlässigkeit.

Aber auch in Sachen Nutzlast

hat Spitzer im vergangenen Jahr

für Aufmerksamkeit gesorgt.

Compositebauweise. Das Unternehmen

hat einen Silosattelanhänger in

Compositebauweise entwickelt. Neben

einem deutlichen Nutzlastgewinn, bietet

der in spezieller Compositetechnik

gefertigte Silosattelanhänger auch eine

leichte Reinigung, durch die extrem

glatte Gelcoat-Beschichtung des Innenraums.

In Behältergrößen von 43 bis

65 m3 Fassungsvermögen bietet Spitzer-Silofahrzeuge

die Sattelanhängerausführung

mit einem Behälter in

Zufriedener Kunde: Die Spedition Gschwander

setzt seit Jahrzehnten auf Spitzer-Siloaufbauten. (Foto: Spitzer)

Compositebauweise an. Im Vergleich

zu einem Aluminiumbehälter bietet die

Compositetechnik eine höhere Steifigkeit,

bei einem geringeren Eigengewicht.

So kann, je nach Fahrzeugausführung,

ein Nutzlastvorteil von bis

zu 300 kg erzielt werden.

Gelcoat-Beschichtung. Im Vergleich

zu einem herkömmlichen Silobehälter

weist die Compositevariante auch eine

höhere Unterdruckfestigkeit auf. Die

Oberfläche des Behälterinnenraums

wird mit einer extrem glatten Gelcoat-

Beschichtung versiegelt, die eine hohe

Resistenz gegen säurehaltige oder basische

Transportgüter aufweist.

Ein niedriger Kippwinkel. Das Fließen

der Ladung wird während der Entleerung

positiv unterstützt und somit

verhindert, dass Restmengen der Ladung

im Behälter verbleiben. Außerdem

beginnt das Schüttgut bereits bei

einem niedrigeren Kippwinkel zu fließen,

was so zu erhöhter Standsicherheit

des Kippsattelanhängers während

des Entladevorgangs beiträgt. Durch

die geringe thermische Leitfähigkeit

wird die Kondensationsbildung auf ein

Minimum reduziert.


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Spedition Rosner: Pionier in der Jumbo-Logistik

Volumentransporte. Die Trennung

von Transportfahrzeug und

Ladungsträger gehört zweifellos

zu den wichtigsten Entwicklungen

in der Logistik. So hat

die Einführung des Seecontainers

in den 60er-Jahren des

20. Jahrhunderts die Überseetransporte

revolutioniert. Aber

auch auf der Straße macht die

Trennung von Ladungsträger

und Fahrzeug Sinn.

Der Grund liegt klar auf der Hand:

Während der Ladungsträger bei

Kunden zum Be- oder Entladen

steht, kann das Fahrzeug so für andere

Transporte genutzt werden. Eine Idee, die

den damals jungen Speditionskaufmann

und Transportunternehmer Ludwig Rosner

schon als junger Mann beschäftigte.

Austauschbarer Ladungsträger

Seine Idee: Er wollte statt eines festen

Lkw-Aufbaus einen austauschbaren Ladungsträger.

Der sollte ein Maximum an

Volumen bieten, um möglichst viele Gü-


Konsequent auf Volumen gesetzt: Ludwig Rosner.

ter für die Kunden transportieren zu können.

Das setzte jedoch eine entsprechende

Fahrzeugtechnik voraus. Notwendig

war ein möglichst niedriger Rahmen ebenso

wie eine Luftfederung, um die Wechselbrücken

problemlos aufnehmen und

wieder abstellen zu können.

Vision wird umgesetzt

Was aus heutiger Sicht Standard ist, war

Ende der 1970er-Jahre noch Zukunftsmusik.

Aber Ludwig Rosner war es als technisch

versierter und engagierter Unter-

84 NFM 4/2012

Ergänzung: Heute werden 20 eigene Kühlzüge im Linienverkehr eingesetzt.

nehmer gewohnt, seine Visionen mit Beharrlichkeit

und Überzeugungskraft in die

Tat umzusetzen. So ist es dem langjährigen

Mercedes-Benz-Kunden nach langem

Drängen im Jahr 1980 gelungen, einen

Termin mit acht leitenden Entwicklungsingenieuren

zu bekommen.

Das Treffen dauerte den ganzen Tag und

blieb zunächst ergebnislos. Rosner ließ

nicht locker. Er wollte das „System Rosner“

und er wollte es mit Mercedes-Benz.

Nach weiteren Treffen gab der damalige

Daimler-Nutzfahrzeuge-Chef Jürgen

Der Klassiker:

Wechselpritsche nach Rosner-Vorgabe.

Schrempp schließlich grünes Licht. Das

System Rosner wurde in die Tat umgesetzt,

überstand Kinderkrankheiten und

ist heute Standard in der europäischen

Nutzfahrzeugindustrie.

System Rosner

Das System Rosner spielt natürlich auch

heute noch die zentrale Rolle für die Spedition

Rosner Logistik. Das Unternehmen

aus Oelde in Westfalen ist nicht nur

Pionier für Jumbotransporte mit Wechselbrücken,

sondern hat sich in Sachen

Jumbo-Logistik zu einem der führenden

Anbieter in Europa entwickelt. Mit

eigener Infrastruktur und Equipment ist

die Rosner-Unternehmensgruppe an sieben

Standorten in Deutschland, Polen

und Tschechien mit nahezu 680 Mitarbeitern

speditionell aktiv.

Vielfalt für breite Nutzung

Derzeit sind rund 370 eigene Wechselbrückenzüge

in dem markanten Rosner-

Blau sowie bis zu 200 Subunternehmer

täglich auf Europas Straßen unterwegs.

Der eigene Ladungsträgerpool umfasst ca.

1600 Wechselbrücken mit unterschiedlichen

Spezifikationen und Varianten sowie

nahezu 100 Megatrailereinheiten.

Diese Vielfalt unterstreicht die individuellen

und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten,

die Rosner seinen Kunden in der


Transport-Logistik täglich zu Teil werden

lässt. Aus der Möbel- und Neumöbel-

Logistik kommend, umfasst das heutige

Rosner-Kundenportfolio einen breiten

Produkt- und Kundenmix aus Marktteilnehmern

der Dämmstoff-, Kunststoff-, Lebensmittel-,

Getränke-, Verpackungs- und

der Automobilindustrie.

Neue Bereiche erschließen

Der Eintritt in neue Branchen- und Kundenbereiche

stellt für Rosner stets eine

neue Herausforderung dar, der man sich

mit voller Konzentration und Intensität

widmet, beispielsweise auch der Maschinenbauindustrie

und den damit verbundenen

Projekten. „Ein Bereich, der hohe

Anforderungen an Transportequipment

und Fahrer stellt, den wir aber weiter ausbauen

wollen“, betont Franz-Peter Rosner,

der das Familienunternehmen heute

in dritter Generation führt.

Strategische Entscheidungen

Neben den Wechselbrückenzügen, die im

Investitions- und Konsumgütersegment

eingesetzt werden, habe die Rosner-Gruppe

gerade in den letzten Jahren das Engagement

in der Lebensmittel-, Süßwarenund

Getränkeindustrie verstärkt, so Geschäftsführer

Hans-Jörg Lübbert.

In diesen Bereichen unterhält die Rosner-Gruppe

heute eine eigene Flotte von

20 Kühlfahrzeugen sowie eine große Anzahl

von festen Partnern, die die Verkehre

zum und vom Rosner-Logistik-Zentrum

in Frankfurt (Oder) oder zu Direktempfängern

in den unterschiedlichen Handelsstrukturen

transportlogistisch durchführen.

So werden beispielsweise in Polen

täglich die Verteillager von Lebensmitteldiscountern

direkt angefahren, um im

Food-Bereich versorgt zu werden.

SPITZER SILO-FAHRZEUGWERKE

SPITZER SILO-FAHRZEUG-FÖRDERTECHNIK GmbH | Cloppenburg – Deutschland

SPITZER EUROVRAC S.A. | Fegersheim – Frankreich

SPITZER SILO GmbH | Pécs – Ungarn

Auch mal „Nein“ sagen

„Teil unserer Philosophie ist es seit jeher,

das Ohr am Markt zu haben“, verrät

Franz-Peter Rosner. Das bedeutet jedoch

nicht, dass jedem Kundenwunsch auch

entsprochen wird. So war Rosner in den

frühen 90er-Jahren im Auftrag von Volkswagen

für die Belieferung des Skoda-

Werks mit Komponenten für die damalige

CKD-Produktion zuständig. Nachdem

Tschechien der EU beigetreten ist, war eine

solche Komponentenbelieferung nicht

mehr notwendig und Rosner wurde gebeten,

stattdessen in den Transport kompletter

Automobile einzusteigen.

„Ein Schritt, den wir nach eingehender

Analyse nicht gegangen sind“, erinnert

sich Rosner – aus heutiger Sicht eine

goldrichtige Entscheidung. Vor allem vor

dem Hintergrund eines gerade in diesem

Transportsegments ruinösen Wettbewerbs,

in dem sich die Spedition Rosner ganz

neu hätte etablieren müssen.

Sinnvolle Erweiterung

Als jedoch ein namhafter Lebensmitteldiscounter,

für den die Unternehmensgruppe

Rosner bereits im Non-Food-Bereich

auf der Relation Polen tätig ist, nach

zusätzlichen temperaturgeführten Trans-

SPITZER SILO-FAHRZEUGWERKE GmbH

Brühlweg 10

D-74834 Elztal Dallau/Mosbach

Tel.: +49 (0) 62 61 / 80 05 -0

Fax: +49 (0) 62 61 / 80 05 -60

E-Mail: info@spitzer-silo.com

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Eigene Werkstätten

Qualität in Transport und Logistik

hat sehr viel mit Pünktlichkeit und

Zuverlässigkeit zu tun. Beides ver-

langen die Rosner-Kunden auf einem

sehr hohen Niveau. Das setzt

eine permanente Einsatzbereitschaft

der Fahrzeug- und Transporttechnik

voraus. Um das zu gewährleisten,

setzt die Rosner-Gruppe auf eigene

Technikkompetenz. Ein Netzwerk

eigener Karosserie- und Werkstattbetriebe

bildet dabei das technische

Rückgrat der Rosner-Fahrzeugflotte.

Hier werden Wartung und Reparaturen

durchgeführt und neue

Fahrzeuge mit eigenen Wechselbrückenrahmen

ausgestattet.

porten sowie entsprechenden Logistik-

Dienstleistungen nachfragte, fiel die strategische

Entscheidung für den Aufbau einer

lebensmittelgerechten Transport- und

Logistik-Kompetenz positiv aus.

Vielfalt minimiert Risiko

„Hier passte der Einstieg in dieses Transport-

und Logistik-Segment sehr gut und

ergänzt unser gesamtes Produktportfolio

ideal“, sagt Hans-Jörg Lübbert, der als Geschäftsführer

der Rosner Logistik GmbH

auch für den Vertrieb des Dienstleisters

verantwortlich zeichnet.

Heute betreibt die Unternehmensgruppe

20 eigene Kühlzüge, die ausschließlich

im Linienverkehr unterwegs sind. Disponiert

werden täglich allerdings bis zu 100

Züge, wobei der überwiegende Teil der

Aufträge mit Transportpartnern abgewickelt

wird. Auch wenn der Anteil der Logistik-Dienstleistungen

im Laufe der Jahre

kontinuierlich zugenommen habe, sei

86 NFM 4/2012

die Jumbo-Logistik das Kerngeschäft der

Gruppe geblieben, so Rosner und Lübbert.

Aufgrund der Vielzahl der Kunden

und Branchen, für die Rosner tätig ist,

konnte selbst die jüngste Wirtschafts- und

Finanzkrise relativ gut bewältigt werden.

Zwar ist auch das westfälische Traditionsunternehmen

nicht ohne Blessuren aus

dieser Wirtschaftsphase herausgetreten,

doch war es in seiner Existenz zu keinem

Zeitpunkt gefährdet.

Zusätzlicher Mehrwert

„Allerdings mussten auch wir unseren

Fahrzeugbestand verkleinern und Anpassungen

an Betriebsmittel und Kundengeschäften

vornehmen“, räumte Franz-Peter

Rosner ein. Das ist inzwischen Geschichte,

mittlerweile wachse die Zahl der Wechselbrückenzüge

wieder, betonte Hans-

Jörg Lübbert. Neu in die Flotte integriert

wurden Wechselbrückenzüge, die mit einem

Mitnahmestapler ausgestattet sind.

Vielseitige Box

„Auch das ist eine Kundenanforderung,

die in unsere Dienstleistungspalette passt

und die immer häufiger nachgefragt wird“,

begründet Lübbert den Einstieg in diese

Technik mit nicht ganz unerheblichem

Investitions-Aufwand. Die Mitnahmestapler

werden für Transporte eingesetzt, die

eine Auslieferung der jeweiligen Ware auf

der Baustelle erfordern.

Auch bei den Ladungsträgern setzt die

Rosner-Gruppe auf Innovationen. Waren

es in den Anfangsjahren containerähnliche

Boxen, die ausschließlich durch

das Heckportal be- und entladen werden

konnten, setzt die Rosner-Logistik heute

auf entsprechende Wechselbrücken mit

beidseitigen Schiebegardinen und einem

Edscha-Verdeck, um einen schnellen Ladevorgang

gewährleisten zu können und

ein Maximum an Volumen zu bieten.

Dieses Volumen wird übrigens nicht nur

im Automotivebereich benötigt, um die


Netzwerk von Werkstätten

bei Rosner: eigene Technikkompetenz.

(Fotos: Rosner, sk)

berühmten drei Gitterboxen übereinander

transportieren zu können.

Die 3 m Innenhöhe werden auch von den

Kunden aus der Kunststoffindustrie oder

beim Transport von Dämmstoffen gefordert.

Das Eingehen auf Kundenbedürf-

nisse hat sich in diesem Bereich übrigens

deutlich einfacher gestaltet, als bei der

seinerzeitigen Einführung des Systems

Rosner in den frühen 80er-Jahren.

Klare Strukturen

„Mit unserem Wechselbrückenlieferanten

konnten wir im Laufe der letzen Jahre

immer wieder Innovationen in diesen

universell einsetzbaren Ladungsträger

einfließen lassen“, würdigt Rosner die

Zusammenarbeit mit dem Wechselbrückenspezialisten

Wecon. Die Rosner-Unternehmensgruppe

gli-edert sich in die

drei Geschäftsbereiche Transport und Spedition,

Warehousing, Logistik und Value

Added Services sowie den ergänzenden

Bereich Werkstätten und Fahrzeugbau.

Frische und mehr

Die Rosner Logistik GmbH unterhält am

Warehousingstandort in Frankfurt (Oder)

ein Logistik-Zentrum für Trockengüter

und temperaturgeführte Waren im Tiefkühl-,

Frische- und Kühltrockensegment.

Für die temperaturgeführte Lagerung und

Umschlag steht eine Fläche von mehr als

1400 m2 unter thermisch kontrollierter

Atmosphäre zur Verfügung. Für den Umschlag

und die Lagerung von Industrieund

Konsumgütern aller Art hält das

Unternehmen weitere 10.000 m2 Hallenfläche

auf Rampenniveau vor.

Qualifizierte Fahrer

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Was die strategische Ausrichtung

angeht, sind die Weichen für die

Zukunft innerhalb der Rosner-Gruppe

gestellt. Sorgen bereiten dem

erfahrenen Spediteur und Logistiker

Franz-Peter Rosner und seiner

Führungsmannschaft die aktuelle

Personalbeschaffung im Bereich der

Berufskraftfahrer. Rosner: „Die große

Herausforderung der kommenden

Jahre sind die Fahrer. Qualifizierte

Fahrer zu finden, wird für die Branche

zu einem dramatischen Problem

werden!“ Wie könnte ein Ausweg

aus dem Dilemma aussehen? Rosner

ist sich bewusst, dass vor allem

das schlechte Image des Berufs für

die Misere mitverantwortlich ist.

Er setzt auf eine leistungsgerechte

Bezahlung und hat außerdem einen

Heimshuttleservice für seine Fahrer

organisiert. Die sind so in den allermeisten

Fällen am Wochenende zu

Hause. Die Rosner-Gruppe bildet

Zusätzlich in großem Stil aus. Ausgebildet

wird in Berufen wie Speditionskaufmann,

Lagerist, Kfz-Mechatroniker

oder Berufskraftfahrer.

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NEUESTES BER


GE-EQUIPMENT

Leitmesse für die Branche

Bergen und Abschleppen


Messe. Noch einige Wochen, dann wird in Kassel die Internationale Fachausstellung

Bergen und Abschleppen, kurz IFBA, ihre Tore öffnen. Abschlepp- und Bergeunternehmer

sollten sich daher die Zeit vom 10. bis 12. Mai 2012 im Kalender dick anstreichen.

Die etablierte Fachmesse wird seit 1973 ausgerichtet und

erfreut sich steigender Beliebtheit im In- und Ausland.

Mittlerweile darf die IFBA als die größte, rein branchenbezogene

Ausstellung dieser Art in Europa bezeichnet werden.

So wird sie auch in diesem Jahr wieder viele Besucher anziehen.

Renommierte Aussteller

Die Ausstellerliste ist noch nicht komplett fertig, aber schon jetzt

zeichnet sich ab, dass die Ausstellerliste wieder ein Who’s who

der Abschlepp- und Bergetechnik sowie des entsprechenden

Zubehörs sein wird. Die Anmeldungen seitens der Aussteller laufen

derzeit auf Hochtouren, sodass die Messefläche in diesem

Jahr nach Angaben des Veranstalters mindestens in gleicher Größe

wie im letzten Jahr ausgebucht sein wird.

Großes Interesse an der Teilnahme zeigen in diesem Jahr auch

führende Mobilkranhersteller, die ihre aktuellen Modelle im

Bereich des klassischen Mobilkrans für die Bergungsbranche

präsentieren. So haben Tadano Faun und Liebherr ihre Teilnahme

angekündigt. Gerade für Abschlepp- und Bergeunter-

nehmen, die sich auf schwere Nutzfahrzeuge spezialisiert haben,

dürfte es also sehr spannend werden.

Neuheiten für die Branche

Sechs Messehallen sowie das Freigelände des Kasseler Messegeländes

werden mit Produkten und Service rund um den

Bedarf eines Berge- und Abschleppdienstes aufwarten. Gezeigt

werden Neuheiten und Weiterentwicklungen aus allen Bereichen

der Abschlepp- und Bergetechnik. Einen besonderen Blickpunkt

dürften dabei einmal mehr die

schweren Bergefahrzeuge sowie

die speziell aufgerüsteten

Mobilkrane bilden. Daneben

werden wieder zahlreiche Firmen

ihr Angebot in Sachen

Abschleppfahrzeuge und -auf-

Volles Programm:

bauten, Autotransporter, An-

Zur IFBA werden

hänger, Winden, Ladekrane

zahlreiche Aussteller

sowie Maschinen zur Ver-

erwartet. (Fotos: VBA)


kehrsflächenreinigung präsentieren. Der Bereich Zubehör

wird auch in diesem Jahr wieder viel Raum einnehmen.

Schutz- und Signalkleidung, Hebehilfen, Zurrmittel, Anschlagketten,

Beleuchtungssysteme, Spezialsoftware, Radroller,

Werkzeuge und vieles mehr wird in seinen neuesten

Ausführungen in Kassel zu sehen sein.

Vielseitiges Zubehör

Abschlepp- und Bergetechnik ist nicht selten mit hohen

Investitions-Kosten verbunden. Die sind nicht immer ohne

Unterstützung zu stemmen. Deshalb werden auch Leasinggesellschaften

ihre Finanzierungskonzepte auf der IFBA

präsentieren. Im Bereich Versicherungen werden speziell

zugeschnittene Angebote zur Risikoabsicherung durch

renommierte Versicherungsmakler vorgestellt. Für persönliche

Gespräche stehen schließlich alle wichtigen Partner

der Abschleppbranche wie Automobilclubs, Notrufgesellschaften

und Autovermieter zur Verfügung.

Praxisvorführungen zu modernster Technik und Workshops

zu aktuellen Themen runden das informative Programm

ab. Traditionell findet im Rahmen der IFBA auch

die Jahreshauptversammlung des VBA statt. Auch die Kasseler

Runde kann bereits jetzt angekündigt werden. Im

Rahmen dieser Podiumsdiskussion stellen sich Vertreter

von führenden Auftraggebern, wie z. B. Automobilclubs,

kritischen Fragen zu aktuellen Themen der Branche.

Nach § 57b StVZO in Verbindung mit Anlagen XVIII und XVIIId StVZO

und nach § 57d StVZO

Prüftechnik

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Baufahrzeuge

SPEZIALFAHRZEUGE

Dumpertechnologie

für Intermat

Einen großen Überblick über aktuelle

und zukünftige Entwicklungen seiner

Knicklenkertechnologie präsentiert Bell

Equipment auf der Pariser Intermat.

Das Highlight soll die erstmalige Vorstellung

der neuen E-Serie bilden, die

voraussichtlich ab 2013 die Modelle

der seit gut zehn Jahren laufenden,

ständig aktualisierten Bell-D-Serie ablösen

wird. In Paris zeigt Bell ein Vorserienmodell

der 30-t-Klasse, das neben

dem neuen Fahrzeugdesign bereits

auch alle grundlegenden Weiterentwicklungen

im konstruktiven Bereich

(Chassis, Aufhängungen, Antrieb, Muldenaufbau,

etc.) verdeutlicht.

Bis 2014 sollen sukzessive alle bestehenden

sechs Modellreihen erneuert

werden, wobei auch die neue E-Serie

mit effizienten Antrieben und intelligenter

Maschinenüberwachung wieder

Standards in Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit

setzen soll. Dafür

steht auch die Entwicklungsstufe Mk7

der aktuellen D-Serie, die in Paris

durch einen B50D repräsentiert wird.

Soll in Paris exakte Konturen annehmen:

die neue E-Serie. (Foto: Bell)

92 NFM 4/2012

Erweiterte Variantenvielfalt: Den Renault Kerax gibt es jetzt auch

in der Achskonfiguration 8x8. (Foto: Renault Trucks)

Maximale Traktion verfügbar

Volle Leistung im Gelände: Renault Kerax 8x8

Renault Trucks erweitert im Rahmen

seiner Kerax-Baureihe das Angebot um

die Ausführung 8x8. Der Allradvierachser

ist speziell für sehr schwer befahrbares

Gelände und härteste Einsatzbedingungen

konzipiert.

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Extreme Anforderungen. Seine acht

Antriebsräder und der verstärkte Rahmen

ermöglichen es ihm, den beson-

deren Anforderungen im Erd- und

Bergbau sowie ähnlich herausfordernden

Anwendungen gerecht zu werden.

Den Renault Kerax 8x8 gibt es

mit einem Euro-5-Motor mit 430 bis

460 PS. Mit seinen vier angetriebenen

Achsen kann der Kerax 8x8 vielfältige

Hindernisse überwinden und auch äußerst

unwegsames Gelände durchqueren.

Sein Rahmen ist so verstärkt, dass

ein technisches Gesamtgewicht von

mehr als 40 t möglich ist.

Hohe Böschungswinkel. Auch die 8x8-

Variante besitzt die bewährten Qualitäten

des Kerax, was die Geländegängigkeit

angeht, insbesondere wegen einem

der besten Böschungswinkel am Markt

(zwischen 25 und 31° – je nach Reifentyp)

und einer Bodenfreiheit von

340 mm vorn und 360 mm hinten.

SCANIA-EINBAUMOTOREN ERFÜLLEN DIE GRENZWERTE

Vom Straßeneinsatz profitiert

Scania wird sich in Paris auf der Intermat den Baumaschinenherstellern

auch als Partner präsentieren. Die im Hause Scania entwickelten Systeme

für Motor-Management und Emissionskontrolle sollen ein Höchstmaß an

Leistung und Wirtschaftlichkeit gewährleisten und die Abgasgrenzwerte

von Stage 4 und TIER 4 final ohne Partikelfilter erfüllen.


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TRUCK-

WORKS

goes Van

Service. Seit Oktober 2009 setzt

Mercedes-Benz TruckWorks

einen neuen Standard im

Nutzfahrzeugservice und bietet

Komplettservice für Transporter

und Lkw inklusive ihrer

Anhänger, Auflieger und

Aufbauten – aus einer Hand

und an einem Ort.


TruckWorks-Kooperationspartner










Bär

Dautel

Dhollandia

Fleetboard

Fliegl

Haldex

Humbaur

Junge

Kerstner

96 NFM 4/2012









Kiesling

Knorr-Bremse

Kögel

Krone

Lamberet

Meiller

MBB Palfinger

Mercedes-Benz

Trailer Axle










Mercedes-Benz

Charterway

Mercedes-Benz Card

Saxas

SAF Holland

Schmitz Cargobull

Sörensen

Spier

Wabco

In einem flächendeckenden Netz von

rund 95 TruckWorks-Stützpunkten

bietet Mercedes-Benz den vollen Leistungsumfang

für Wartung, Reparaturen,

Aggregateinstandsetzung, Vor-Ort-Reparaturen,

gesetzliche Prüfungen, Lkw-Reifenservice

sowie Fahrzeugreinigung und

-pflege. Der Vorteil für den Fahrzeugbesitzer

besteht darin, bundesweit einheitlich

und umfassend Herstellerqualität

rund um seine Lkw nutzen zu können.

Der Kunde profitiert von einer deutlich

spürbaren Standzeit- sowie Wegeoptimierung,

da das gesamte Serviceportfolio

durch einen Betrieb angeboten wird.

Renommierte Partner

Seit Frühjahr 2011 steht das komplette

TruckWorks-Dienstleistungsangebot flächendeckend

auch für Transporterkunden

zur Verfügung. Hierbei trägt Truck-

Works den speziellen Anforderungen der

Transporterkunden Rechnung und umfasst

die Betreuung der Fahrzeuge inklusive

aller Ein- und Aufbauten. Unter dem

Dach jedes TruckWorks-Betriebs sind re-


EDV-unterstützte Ölzapfanlage

mit Altölabsaugung und Frischwasser.

(Fotos: Daimler)

nommierte Kooperationspartner zusammengefasst,

die gewährleisten, dass

die speziell qualifizierten Service- und

Werkstattmitarbeiter durch die Verwendung

von Originalteilen der jeweiligen

Hersteller den hohen Qualitätsanspruch

von Mercedes-Benz sicherstellen

und dies auch in Bezug auf Anhänger,

Auflieger und Aufbauten.

Konsequente Komplettleistung

Die optimale Teileversorgung wird

durch TrailerParts unter Verwendung

der Bestell- und Logistik-Prozesse der

Daimler AG über die fünf deutschen

Logistik-Center sichergestellt. Dienstleistungen

und Service rund um Transporter

und Lkw als Komplettleistung,

ist die Konsequenz aus den hohen

Anforderungen der Nutzfahrzeugkunden.

Mit insgesamt 25 Kooperationspartnern

kann Mercedes-Benz seinem

hohen Anspruch an Serviceleistungen

unter Nutzung des Know-hows der verschiedenen

Aufbau- und Komponentenhersteller

gerecht werden.

Einheitliche Standards

Basis der Kooperationen ist einerseits

die Verwendung von Originalersatzteilen

der Aufbauer, andererseits kann der

Kunde von garantiertem Know-how-

Sharing profitieren, das zwischen den

kompetenten Servicemitarbeitern in

den TruckWorks-Stützpunkten und den

Herstellern von Aufbauten und Trailern

kontinuierlich ausgetauscht wird.

Apropos Fachwissen: Um selbst Truck-

Works-Standort werden zu können,

müssen die Betriebe nach Unternehmensangaben

zusätzliche, bundesweit

einheitliche, anspruchsvolle Standards

erfüllen sowie umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen

absolvieren.

Service aus einer Hand

TruckWorks bietet dem Kunden Service

rundum aus einer Hand. Erweiterte Öffnungszeiten,

speziell qualifiziertes Service-

und Werkstattpersonal, 24-Stunden-Notdienst

sowie eine geeignete

Infrastruktur in einer verkehrstechnisch

günstigen Lage ergänzen das Angebot

und stellen sich auf die Bedürfnisse der

Kunden ein. Auch spezielle Anforderungen,

wie das Angebot von Serviceverträgen

für Anhänger und Auflieger

werden dabei erfüllt.

One-Stop-Service

Ganz im Sinne eines One-Stop-Service

können bereits heute über alle Truck-

Works-Standorte individuelle, speziell

auf den Kunden zugeschnittene Servicekonzepte

bundesweit und über alle

Branchen, wie beispielsweise Entsorger,

Bau etc., dargestellt werden. Auf

Wunsch beinhalten diese individuellen

Servicekonzepte die Abwicklung von

Servicedienstleistungen mittels CharterWay-Servicevertrag.

Jede Region hat dabei ihre individuellen

Herausforderungen. Um diesen

Anforderungen künftig gerecht zu werden,

sind lokale Kooperationskonzepte

mit Herstellern von Sonderaufbauten in

der Ausarbeitung.

„Ich spring gleich im

Biebelrieder Dreieck!“

Sehen Sie nicht rot,

sehen Sie gelb.

ADAC TruckService

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ADAC TruckService GmbH & Co. KG


SERVICE

per Vertrag

Wartungsvertrag. Ohne Service rollt in der

Transportbranche nichts! Die Erwartungen an

die Werkstätten sind hoch: Wartung und Service

dürfen nicht mit langen Wegen verbunden

sein, die Werkstätten müssen sich mit ihren

Öffnungszeiten an die Anforderungen der

Transportbranche anpassen und unangenehme

Überraschungen sind nicht erwünscht.

Die Hersteller schwerer und leichter Nutzfahrzeuge

haben auf die in den letzten Jahren stark gestiegenen

Serviceanforderungen mit einem umfangreichen

Ausbau der Serviceangebote reagiert. Sie haben

teilweise Werkstattkonzepte an den Start gebracht, die

dem Kunden ein starkes Serviceangebot bieten, das weit

über die eigenen Produkte hinaus geht.

Viele Partner vereinfachen Hilfe

Ein gutes Beispiel dafür ist die Servicemarke TruckWorks

von Mercedes-Benz. Mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern

wird der Kunde ganzheitlich unterstützt und

muss mit seinem Auflieger, Aufbau oder Ladekran nicht

zu einer Spezialwerkstatt. Aber auch die Werkstattnetze

der Hersteller haben in den vergangenen

Jahren eine kontinuierliche Erneuerung, Erweiterung

und Modernisierung erfahren. Das be-

Überraschungen lassen sich mit einem Wartungsvertrag

ausschließen. (Fotos: Hersteller)


trifft nicht nur die baulichen Gegebenheiten, sondern

auch das Servicebewusstsein.

Kundenorientierte Öffnungszeiten

Einer der Dreh- und Angelpunkte moderner Servicephilosophien

sind die Öffnungszeiten. Werkstätten, die rund

um die Uhr geöffnet sind, stellen längst keine Ausnahme

mehr dar. Im Gegenteil, gerade entlang der wichtigen

Autobahnen sind 24-Stunden-Öffnungen Standard. Das

Thema Öffnungszeiten ist aber nicht nur für die Betreiber

schwerer Nutzfahrzeuge ein zentrales Thema; auch bei

den leichten Nutzfahrzeugen erwarten die Flotten-Manager

von „ihren“ Herstellern Leistung. Die kommt inzwischen

in den meisten Fällen den Erwartungen nach. Sie

haben spezielle Dienstleistungsangebote für ihre gewerblichen

Kunden entwickelt und bieten diese Dienstleistungen

in ausgewiesenen Nutzfahrzeugstützpunkten an.

Unterschiedliche Philosophien

Service hat allerdings auch seinen Preis. Was das Zahlen

dieses Preises angeht, haben die Kunden unterschiedliche

Philosophien. Da gibt es nach wie vor die Fraktion der

„Selbermacher“ mit eigener Werkstatt. Ein Ansatz, der

durchaus Sinn ergeben kann, etwa wenn der Weg zur Vertragswerkstatt

zu weit ist oder der eigene Reparaturbedarf

zu individuell. Gleichwohl geht der Trend eindeutig hin

zur Vertragswerkstatt oder zur freien Werkstatt. Ein deutliches

Indiz dafür ist unter anderem die stark zunehmende

Zahl von Service- und Wartungsverträgen, die mit einem

Neufahrzeug verkauft werden. Allein Iveco verkauft

im schweren Segment mittlerweile mehr als 65 Prozent

der Fahrzeuge mit Wartungsvertrag.

Keine Überraschungen mit Vertrag

Eine auf den ersten Blick nicht ganz billige Strategie, aber

eine, die für die Kunden kalkulierbar ist. Er zahlt monatlich

die Summe X und braucht sich im umfangreichsten

Fall gar nicht mehr um Werkstattrechnungen kümmern.

Auf die wachsende Nachfrage nach Service- und Wartungsverträgen

haben die Hersteller in allen Gewichtsklassen

reagiert. Im Regelfall hat der Kunde die Wahl zwischen

Serviceverträgen, die von der Wartung bis hin zum

Fullservice gehen. Was im jeweiligen Einzelfall die günstigste

Lösung ist, lässt sich nicht nur durch nüchternes

Rechnen klären. Eine wachsende Zahl von Transportunternehmern

will sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen

müssen. Und sie wollen vor teuren Überraschungen

sicher sein. Wer im Segment der schweren

Nutzfahrzeuge seinen Kunden etwas bietet, haben wir auf

den folgenden Seiten zusammengefasst.

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DAF

DAF bietet seinen Kunden Wartungsverträge in drei Ausführungen:

Basisvariante ist der Wartungsvertrag Care+. Diese Variante umfasst

bis auf die Erneuerung von Glühbirnen und Sicherungen alle anfallenden

Wartungsarbeiten. Wer sich auch anfallende Reparaturarbeiten

absichern lassen will, muss mindestens einen Xtra-Care-Wartungsvertrag

abschließen. Hier sind die meisten Reparaturen am Motor sowie

einige Reparaturarbeiten am Antriebsstrang enthalten.

Eine Rundumabsicherung, die alle anfallenden Reparatur- und Wartungsarbeiten

abdeckt, ist bei DAF der Full-Care-Vertrag. Notdienst

hat die ITS-Zentrale in Eindhoven, die 24 Stunden an 365 Tagen im

Jahr erreichbar ist. Insgesamt kann ITS in 15 verschiedenen Sprachen

kommunizieren. Moderne Computer helfen, rasch die nächstgelegene

Servicestation für das liegengebliebene Fahrzeug zu finden.

Iveco

Iveco hat sich in Sachen Wartungsverträge vierstufig aufgestellt.

Den Einstieg bildet der Servicevertrag M. Er umfasst alle Arbeiten,

die gewöhnliche Wartungs- und Reparaturarbeiten betreffen. Der

Servicevertrag L umfasst darüber hinaus verschleißanfällige Materialien.

Der Servicevertrag XL umfasst alle Arbeiten, die gewöhnliche

Wartungs- und Reparaturarbeiten betreffen, einschließlich Arbeiten

am Antriebsstrang. Wer einen kompletten Wartungs- und Reparaturservice

für sein Fahrzeug wünscht, muss auf den Servicevertrag

XXL von Iveco zurückgreifen.

Mercedes-Benz

Wer seinen Mercedes-Benz-Lkw mit Wartungsverträgen absichern möchte,

kann dies über die Mercedes-Benz-CharterWay-Serviceprodukte machen.

Grundabsicherung ist die Antriebsstranggarantie (Extend). Hier

sind Motor, Getriebe, angetriebene Achsen, Wellenstrang, Retarder, Abgasnachbehandlung

und BlueTec-Dieseltechnologie abgesichert. Nächste

Vertragsvariante ist die Antriebsstranggarantie plus Wartung (Select).

MAN

Auch MAN bietet seinen anspruchsvollen Kunden aus der Transportbranche

Reparatur- und Wartungsverträge in vier Stufen an. Los geht

es mit dem Comfort-Wartungsvertrag – er umfasst die Regelwartung.

Nächste Stufe ist der ComfortPlus-Wartungsvertrag, der darüber hinaus

die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen beinhaltet.

Der ComfortRepair-Wartungsvertrag umfasst neben der Regelwartung

auch die Beseitigung aller Mängel, die auf betriebsbedingten Verschleiß

zurückzuführen sind. Der ComfortSuper-Wartungsvertrag ist analog

zum ComfortRepair, deckt aber zusätzlich gesetzlich vorgeschriebene

Prüfungen ab. Der süddeutsche Nutzfahrzeughersteller bietet zudem

mit der ServiceCard und der RepairCard zwei Karten zum bargeldlosen

Bezahlen an. Mit der ServiceCard kann beispielsweise auch getankt sowie

die notwendige Maut bezahlt werden.

Bargeldlos in der Werkstatt zahlen: Die MAN RepairCard

und die MAN ServiceCard machen dies möglich.

Werkstattnetze schaffen Sicherheit und sorgen für Vertrauen.

Hier kommen die Wartungsumfänge gemäß FSS (Flexibles Servicesystem)

inklusive Ersatzteile, Öle und Fette sowie Abschleppkosten und mobiler

Mercedes-Benz Service 24h hinzu. Einen Rundumschutz bietet der Komplettservice

(Complete). Über die Variante Select hinaus kommen hier Reparaturen

inklusive Verschleißteile am Fahrgestell, alle Fahrzeugbauteile

und verschleißbedingter Aggregatetausch hinzu. Sie beinhaltet eine vorbeugende

Instandsetzung sowie die gesetzlichen Untersuchungen.


Scania

Der Scania-Reparatur- und Wartungsvertrag enthält neben den regelmäßigen

Wartungen auch verschleißbedingte Reparaturen. Der Scania-

Antriebsstrang-Reparaturvertrag umfasst Material- und Arbeitskosten.

Ausgenommen sind Aufwendungen für Wege-, Überstunden-, Abschlepp-

und Ersatzfahrzeugkosten sowie Verdienstausfälle. Abgedeckt

werden durch den Vertrag mechanische Schäden, nicht aber Öl-,

Luft- oder Kraftstoffverluste.

Für junge Gebrauchtfahrzeuge (Fahrzeugalter zwischen 13 und 54 Monaten,

maximale Gesamtlaufleistung 800.000 km) bietet Scania einen

speziellen Antriebsstrang-Reparaturvertrag an. Der Leistungsumfang

entspricht dem Antriebsstrang-Reparaturvertrag für Neufahrzeuge; die

Vertragsdauer ist jedoch auf zwölf Monate oder maximal 150.000 km

begrenzt. Scania bietet neben Wartungsverträgen für Neufahrzeuge

auch seinen Gebrauchtfahrzeugkunden Sicherheit.

Volvo Trucks

Volvo bietet drei Wartungs- und Servicevertragsvarianten an. Der Vertrag

Blue umfasst Servicearbeiten (z. B. Öl- und Filterwechsel), regelmäßige

Überprüfungen der Nutzfahrzeugfunktionen, Schmierung des Fahrgestells

und des Fahrerhauses, Motorenöl- und Motorenölfilterwechsel

usw. Der Vertrag Silber umfasst darüber hinaus Antriebstrangreparaturen

sowie die Kalibrierung des Fahrtenschreibers.

Der Goldvertrag umfasst schließlich regelmäßige Überprüfungen der

Nutzfahrzeugfunktionen, Schmierung des Fahrgestells und des Fahrer-

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Renault Trucks

Der französische Nutzfahrzeughersteller Renault setzt auf eine Wartungspauschale.

Diese umfasst Fixpreise für Wartungspakete, Bremsbeläge

usw. Alle Montagen erfolgen komplett zum vorher festgelegten

Preis. Die Reparaturdauer wird bei Terminvergabe bekannt gegeben.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit: Renault Trucks setzt

auf Fixpreise. (Fotos: Hersteller)

Wartung auf Vertrag: Das Angebot

nutzen viele Scania-Kunden.

hauses, Motorenöl- und Motorenölfilterwechsel usw., die Kalibrierung des

Fahrtenschreibers sowie alle Reparaturen am Nutzfahrzeug, einschließlich

Reparaturen und Austausch der Batterie. Der Standardservice, der

in jedem Paket inbegriffen ist, kann durch verschiedene Optionen ergänzt

werden. Somit wird gewährleistet, dass der Wartungsvertrag genau auf

die speziellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten ist. Die Verträge

gelten immer für die Heimatwerkstatt. Alle europäischen Werkstätten

können im Pannenfall genutzt werden. Als Notdienst steht der Volvo

Action Service sieben Tage in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung.

gtradial-deutschland.de


Werkstatt

TRAILER

Kögel erweitert

Servicenetzwerk

Der Trailerhersteller Kögel hat sein

Servicenetzwerk in Dänemark deutlich

ausgebaut. Zu den langjährigen Kögel-

Partnern B & K Service und Globex

sind drei weitere Servicepartner hinzugekommen:

KLC, Jysk Lastvogns

& Trailer Service und Horsens Trailer

Service sind seit Kurzem autorisierte

Kögel-Servicepartner. Mit diesen neuen

Partnern hat Kögel Trailer sein Servicenetzwerk

in Dänemark für noch

mehr Kundennähe flächendeckend ausgebaut.

Somit ist in Dänemark eine optimale

Ersatzteilversorgung für Kögel

Trailer gewährleistet.

SERVICEBERATER-WETTBEWERB

CARAT mit neuem

Teilnehmerrekord

Der beliebte CARAT-Serviceberater-

Wettbewerb ist in diesem Jahr noch

attraktiver geworden und kann einen

neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Fast 230 Teilnehmer aus dem Kreis

der CARAT-Systemwerkstätten möchten

sich in diesem Jahr in den Bereichen

Technik und BWL weiterbilden.

Die Themen wurden wieder in Zusammenarbeit

mit dem bbz Arnsberg,

der HWK Südwestfalen, zülchconsulting,

AVL DiTEST und den Förderpartnern

der Industrie entwickelt. Diese

sind im Bereich BWL: Zeit-Management,

professionelle Kundenkommunikation

und -akquisition sowie Fahrzeugklimaanlagen;

im Bereich Technik geht

es unter anderem um Fahrzeugdiagnose

mit AVL DiTEST.

102 NFM 4/2012

Unterstützung im Tagesgeschäft

TOP TRUCK SERVICE von COPARTS setzt auf Wachstum und Qualität

Mit TOP TRUCK SERVICE bietet CO-

PARTS der Nkw-Werkstatt ein Werkstattkonzept

an, welches die Wettbewerbsfähigkeit

jedes einzelnen Betriebs

erhöhen soll – und das gerade in

Zeiten des schnellen wirtschaftlichen

Wandels und der sich kontinuierlich

neu orientierender Absatzmärkte. NFM

sprach mit Florian Wohlgemuth, Systemleiter

Nkw bei COPARTS.

COPARTS ist seit Jahren erfolgreich

mit dem Pkw-Konzept unterwegs –

wie erfolgreich läuft das Nkw-Konzept

TOP TRUCK SERVICE?

Wohlgemuth: Wir sind sehr zufrieden.

Seit dem Start im September 2006 haben

wir rund 100 angeschlossene Nkw-

Systempartner. Wobei wir uns nicht

über die Anzahl teilnehmender Werkstätten

definieren. Qualität und permanente

Prozessoptimierung stehen

bei uns im Fokus.

Worin unterscheidet sich das Pkwvon

dem Nkw-Konzept?

Wohlgemuth: Das Pkw-Konzept basiert

auf einem Business-to-consumer-Geschäft.

Das heißt unter anderem, dass

neben den technischen und organisa-

COPARTS-Systemleiter Nkw:

Florian Wohlgemuth. (Foto: COPARTS)

torischen Leistungen die Werbung, Ansprache

an den Endkunden sowie die

Außengestaltung eine wesentliche Bedeutung

haben. Im Nutzfahrzeugkonzept

hat sicherlich die Technik einen

besonderen Stellenwert.

Wir sprechen hier von einer Businessto-business-Geschäftsbeziehung,

bei

der die Teilefindung, technischen Da-

GOODYEAR STELLT NEUE HIGH-LOAD-LKW-REIFEN VOR

Höhere Tragfähigkeit eingebaut

Mit der Einführung neuer High-Load-Lkw-Reifen reagiert Goodyear auf die stetig

steigenden Gewichte bei Zugmaschinen und der gleichzeitigen Forderung nach

maximaler Nutzlast. Die Tragfähigkeitsansprüche an Lenkachsreifen werden

auch in Zukunft mit der Einführung der Euro-6-Emissionsgrenzen weiter wach-


ten, Reparaturanleitungen, Handbücher,

technische Hotline etc. den klaren Mehrwert

des Konzepts aufzeigen. Dennoch kann

natürlich auch ein Systempartner von TOP

TRUCK SERVICE eine umfassende Außengestaltung

des Betriebs durch uns vornehmen

lassen. Dieses empfehlen wir sogar, da

eine gute optische Erscheinung die Wiedererkennung

und die Professionalität der

Werkstatt unterstreicht.

Was bieten Sie Ihren Werkstätten?

Wohlgemuth: Der Nkw-Markt ist, was die

Werkstattkonzepte betrifft, grundsätzlich

sehr überschaubar. Trotz des positiven Geschäftsverlaufs

und dem wachsenden Markt

wird das Tagesgeschäft für unsere Nutzfahrzeugwerkstätten

nicht einfacher. Deshalb

benötigen unsere Nutzfahrzeugkunden eine

Unterstützung in ihrem Tagesgeschäft.

Wir können mit TOP TRUCK SERVICE ein

rundes Portfolio an Marketing, technischen

und organisatorischen Systemleistungen zur

Verfügung stellen.

Wir bieten ein umfangreiches Programm an

Werkstattausrüstung, fast beispiellose EDV-

Maßnahmen und sinnvolle Angebote wie

unseren Transporter-Komplettservice, um

neue Kundengruppen und neue Geschäftsfelder

für COPARTS zu erschließen.

Welche kurzfristigen Ziele verfolgen Sie?

Wohlgemuth: Wir fokussieren uns mehr

und mehr darauf, Nkw-Fuhrparks für unse-

re Möglichkeiten und Ideen zu gewinnen.

Da wir innerhalb der Group Auto International

in Europa sehr gut aufgestellt sind,

können wir auch größeren Flotten einen

länderübergreifenden Service anbieten. Das

macht uns sehr attraktiv für diese international

agierende Kundengruppe.

Was ist künftig für Ihre Trucker geplant?

Wohlgemuth: In jedem Jahr veranstalten

unsere Nkw-Gesellschafter, beziehungsweise

wir, sogenannte TOP-TRUCK-Stammtische.

Dabei handelt es sich um ganz- oder

mehrtätige Veranstaltungen, in denen z. B.

aktuelle Konzept- und EDV-Themen besprochen

und diskutiert werden. Darüber

hinaus werden auch allgemeine Markt- und

Sortimentsthemen, Schulungen, gesetzliche

Vorschriften etc. behandelt.

Wo wollen Sie in einem Jahr mit dem

Konzept stehen?

Wohlgemuth: Weitere Systempartner für

das Konzept zu gewinnen ist sicherlich

wichtig. Fast noch wichtiger ist allerdings,

die Qualität der Werkstätten und die Systemleistungen

ständig weiter zu optimieren.

Dazu gibt es in unserer Organisation

verschiedene Arbeitskreise, in denen wir

und unsere Werkstätten aktiv die Entwicklung

von TOP TRUCK SERVICE positiv beeinflussen

können. Der fast persönliche

Austausch und der Dialog mit unseren Systempartnern

ist uns sehr wichtig.

sen. Zur Erreichung der strengen Grenzwerte von Euro 6 müssen die Fahrzeuge mit

zusätzlichem Equipment ausgerüstet werden. Um das damit verbundene Mehrgewicht

auf der Vorderachse zu kompensieren, hat Goodyear neue High-Load-

Reifen für die Lenkachse entwickelt. Die erhöhte Leistungsfähigkeit

dieser Reifengeneration wurde u. a. durch die von Goodyear entwickelte

Interlaced Strip Technology, innovative Gürtelverstärkungen

sowie einer neuartigen Karkassenkontur ermöglicht.

(Foto: Goodyear)

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Werkstatt

LAGERTECHNIK

Neuer Katalog

Der Regalhersteller Scholz Regalsysteme

hat die achte Auflage des Scholz-

Automotive-Katalogs veröffentlicht.

Darin präsentiert der Hofheimer Spezialist

für Lagersystemlösungen auf

180 Seiten sein komplettes Produktprogramm.

Neben Regalen für Räder,

Reifen und Felgen sowie Lagersystemen

bietet Scholz auch Lösungen zur

Kundenräder- und Arbeitsplatzorganisation,

Transporthelfer und komplette

Lagerhallen an. Alle Regale sind mit

dem Gütezeichen RAL-RG 614 zertifiziert.

Als Hersteller gewährt Scholz

Regalsysteme eine zehnjährige Nachkaufgarantie

auf seine Produkte.

SCHNELLE ORIENTIERUNG

Werkstattfinder

per Hella-App

Schnell die nächstgelegene Werkstatt

aufzufinden wird in Zukunft einfacher.

Eine neue Smartphone-App von Hella

sucht für die Nutzer alle Hella-Servicepartner

im Ort, Postleitzahlenbereich

oder Umkreis und zeigt relevante Details

wie z. B. Adresse und Öffnungszeiten

übersichtlich an.

Wer einen Termin vereinbaren möchte,

kann direkt über die App die Werkstatt

anrufen oder bei Rückfragen

die integrierte eMail-Funktion nutzen.

Für eine schnelle Orientierung sorgt

die zoombare Umgebungskarte; ein

Routenplaner berechnet zugleich die

kürzeste Strecke vom aktuellen Standort

zur Werkstatt. Die App ist in elf

Sprachen über Apple iTunes sowie im

Android-Marketplace erhältlich.

104 NFM 4/2012

CARAT mobil im App Store

Deutschlandweiter Finder mit Anrufoption

CARAT bietet dem Autofahrer mit der

iPhone- und iPad-App CARAT mobil

ab sofort die Möglichkeit, deutschlandweit

über 2000 gelistete Adressen

qualifizierter Systempartner und Teilehändler

des freien Markts online zu

finden und für eine Nachfrage direkt

Kontakt aufzunehmen.

Filter inklusive. Ob Inspektion oder

Wartung in der Werkstatt, Reparatur

eines Unfallschadens, Ersatzteile, Zubehör

oder sonstiger Service rund ums

Schnell Servicepartner

finden:

CARAT-App.

(Screenshot:

CARAT)

Kraftfahrzeug: Die Suche bietet umfangreiche

Filter nach Leistungen für

Pkw und Nutzfahrzeuge, sowohl für

den privaten als auch den gewerblichen

Bedarf – und das für alle denkbaren

Fahrzeugmarken der Kunden.

Anrufoption. Eine direkte Anrufoption

mit optionaler Adressübernahme

in die persönlichen Kontakte, GPS-Suche

und Routenplanung stellen einen

schnellen Kontakt ohne Umwege zum

Betrieb in der Nähe her.

BOHNENKAMP UND AEOLUS RÜCKEN ZUSAMMEN

Vertrieb wird ausgebaut

Auf der Reifenmesse in Shanghai haben die Bohnenkamp AG aus Osnabrück

und der Reifenhersteller Aeolus einen deutlichen Ausbau der Zusammenarbeit

bekannt gegeben. „Bohnenkamp arbeitet mit Aeolus schon

seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Die jetzt vereinbarte Erweiterung

der Kooperation ist ein wichtiger Baustein in unserer zukünftigen Entwicklung.

Der Hersteller Aeolus will in den kommenden Jahren stark investieren

und das Sortiment im Bereich Lkw-Reifen weiter ausbauen. Eine Zielsetzung,

die sich mit der Strategie unseres Hauses deckt und eine gute

Möglichkeit bietet, neue Marktpotenziale in Europa zu erschließen“, so Christoph

Geyer, Vorstandsvorsitzender der Bohnenkamp AG.


Überlastung im Werkstatteinsatz ausgeschlossen

Neuer, kombinierter Stahlwille-Schlüssel für Drehmoment und Drehwinkel

Der Wuppertaler Werkzeugspezialist Stahl-

wille hat die Palette seiner Drehmomentwerkzeuge

erneut erweitert. Der neue

Drehmoment-/Drehwinkelschlüssel Manoskop

714 von Stahlwille bietet mehr

Komfort als bisherige Drehmomentwerkzeuge.

Sowohl im auslösenden als auch

im anzeigenden Betrieb kann das Anzugsverfahren

je Schraubfall aus einer Kombination

von Drehmoment- und/oder

Drehwinkelmessung gewählt werden.

Vier Messmodi. Dem Anwender stehen

dazu je Betriebsmodus die vier Messmodi

(Drehmoment, Drehwinkel, Drehmoment-Drehwinkel,Drehwinkel-Drehmoment)

zur Verfügung. Die Konfiguration

des Werkzeugs erfolgt komfortabel über

die Sensomaster-Software. Bis zu 200

Schraubfälle in maximal 25 Ablaufplänen

sind programmierbar. Zu jedem Schraubfall

können 2500 Schraubdaten hinterlegt

werden. Benutzerspezifische Zugangslevel

ermöglichen unterschiedliche Anwendungsszenarien

mit dem Werkzeug.

Der Datenaustausch mit dem PC erfolgt

über eine Standard-USB-Schnittstelle.

über 600 Aussteller

aus 40 Nationen

Der Manoskop 714 verbindet die Vorteile von Mechanik und Elektronik

bei Drehmoment- und Drehwinkelverschraubungen. (Foto: Stahlwille)

Alles im Blick. Die jeweils realisierten

Schraubfalldaten werden im hochauflösenden,

selbstleuchtenden Farbdisplay

angezeigt und können sofort beurteilt

werden. Beim Erreichen einer vordefinierten

Vorwarnschwelle wechselt die Displayfarbe

zu gelb. Grün bedeutet eine

Auslösung des Werkzeugs im angegebenen

Toleranzbereich und wird zusätzlich

durch ein fühlbares oder akustisches Signal

für den Anwender wahrnehmbar. Das

Risiko zum Überziehen eines Vorgabewerts

(Signalfarbe Rot) durch den Nutzer

soll somit deutlich minimiert werden.

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Arbeiten in jeder Lage. Zwei beidseitig

am Werkzeug angebrachte LEDs unterstützen

das Arbeiten in jeder Lage, auch

wenn der direkte Blick auf das Display

nicht möglich ist. Das gleiche Prinzip

verhindert eine Überlastung des Werkzeugs.

Der neue Drehmoment-/Drehwinkelschlüssel

Manoskop 714 von Stahlwille

ist ab September 2012 zunächst für die

Messbereiche von 1 bis 400 Nm in sieben

verschiedenen Größen lieferbar. Allerdings

ist denkbar, das von Stahlwille weitere

Ausführungen der Neuheiten in naher

Zukunft folgen werden.

Weitere Informationen:

Telefon: +49-(0)2 01-72 44-5 87/-3 94 · Telefax: +49-(0)2 01-72 44-4 35 · E-Mail: reifen@messe-essen.de · www.reifen-messe.de


Werkstatt

BORGWARNERS R2S-NFZ-TURBOLADER

Zweistufige Aufladung

Mehr Power für Nutzfahrzeuge im mittleren Gewichtssegment

– BorgWarners zweistufige, geregelte Aufladung

(R2S) kommt im 5,9-l-Reihen-Sechszylinder-Dieselmotor

der Hyundai Motor Company (HMC) zum Einsatz.

Das Dieselaggregat ist damit die erste Applikation mit

einer zweistufigen Turboaufladung in einem Nutzfahrzeug

in Asien. Bereits seit Ende 2010 treibt der 194 kW

(260 PS) starke Euro-5-Dieselmotor mittelschwere Lkw

und Stadtbusse in Südkorea an – unter anderem die

Modelle Aero Town, Green City und Mega Truck. Das

R2S-System verhilft dem Dieselaggregat nach Aussage

der amerikanischen Motorspezialisten zu einem kraftvollen

Antritt bei einem maximalen Drehmoment von

981 Nm bei 1400 U/min.

NEUE ADDINOL-ETIKETTEN

Schlüssige Systematik

Türkis mit einer Spur Metalliceffekt: Die Dosen

und Kanister von Addinol sind unverwechselbar.

Jetzt präsentiert der deutsche

Spezialist für Hochleistungsschmierstoffe

neue Etiketten, die den Kleingebinden noch

mehr Schwung verleihen.

Mit dem neuen Design kommt gleich auch

eine schlüssige Systematik zum Einsatz. Der

untere, breite, farbige Streifen und die großen

Signets weisen auf den Inhalt der Gebin-

106 NFM 4/2012

Auf hohe Leistungenausgelegt:

die Aufladegruppe

für den 5,9-l-

Hyundai-Motor.

(Foto: BorgWarner)

Die Servicetester

ContiSys Check TPMS

von Continental.

(Foto: VDO)

de hin. Ein türkisfarbener Streifen und die

Abbildung eines Motorblocks stehen für Kfz-

Motorenöle, ein roter Streifen und Zahnräder

für Kfz-Getriebeflüssigkeiten, einschließlich

ATF, und ein orangefarbener Streifen

samt einem Q-Symbol für Qualität stehen

für sämtliche andere Produkte, die auch in

Kleingebinden erhältlich sind.

Die Etiketten wurden so angelegt, dass der

Kunde alle entscheidenden Informationen auf

einen Blick auf der Vorderseite findet. Sämtliche

Labels sind nach einem einheitlichen

Schema aufgebaut. Oben rechts dominiert

Sensordaten auslesen

ContiSys Check um TPMS-Funktion erweitert

Der Reifendruck hat einen entscheidenden Einfluss auf

den Kraftstoffverbrauch und die Fahrsicherheit. Um die

CO2-Emissionen zu senken und das Sicherheitsrisiko durch

einen zu niedrigen Reifendruck zu minimieren, müssen

künftig neue Fahrzeugmodelle europaweit mit einem präzisen

System zur Überwachung des Reifendrucks (englisch:

Tire Pressure Monitoring System – TPMS) ausgestattet

sein. TPMS-Kontrollsysteme sind vom 1. November

2012 für neue Fahrzeugtypen und ab 1. November 2014

für Neuzulassungen in der EU vorgeschrieben.

das Addinol-Logo, darunter steht der Name

des Produkts. Auf der linken Seite sind alle

wichtigen Angaben aufgeführt. Hier stehen

außer den Freigaben bei Motorenölen die

SAE-Klasse und je nach Produkt die Spezifikationen

der API und der ACEA. Die Etiketten

für die Getriebeflüssigkeiten und Sonderprodukte

sind analog aufgebaut. Während

die Vorderseiten-Etiketten die grundlegenden

Informationen liefern, enthalten die Labels

auf den Rückseiten viele zusätzliche Angaben

zum Produkt, wie detaillierte Hinweise zum

Einsatz und spezielle Eigenschaften.


Ein praktischer Tester. Mit dem ContiSys Check TPMS

bringt Continental unter der Marke VDO einen praktischen

Servicetester auf den Markt. Das Gerät beherrscht

neben den ContiSys-Check-Grundfunktionen, wie z. B.

FastCheck EOBD, Bremse, Direktschaltgetriebe (DSG),

Common Rail (CR) Injektor Codierung oder Servicerückstellung,

auch das Auslesen von Sensordaten des TPMS

per Funk. Zudem liefert das Gerät servicerelevante Informationen

für den Austausch der Radsensoren, wie z. B.

Anzugsdrehmomente und Ersatzteilnummern.

Schnittstelle nutzen. Mit dem Gerät kann der Kfz-Profi

Sensordaten wie Druck, Temperatur und Batteriestatus

direkt über die Funkverbindung auslesen und auf Wunsch

speichern. Parallel dazu bietet der VDO-ContiSys-Check

TPMS auch die Möglichkeit, die Servicefunktionen des

Reifendruckkontrollsystems über die ohnehin vorhandene

OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs zu nutzen.

Erweiterte Funktion. Der VDO-ContiSys-Check TPMS

unterscheidet sich vom Basisgerät lediglich durch eine erweiterte

Softwarefunktion und das angeschraubte TPMS-

Frequenzmodul. Letzteres beherbergt einen aufladbaren

Batterieblock, der das Gerät unabhängig vom Fahrzeugbordnetz

bis zu zwei Stunden im Dauerbetrieb mit Spannung

versorgt. Das Frequenzmodul kann auf Wunsch

auch bei bereits vorhandenen Basisgeräten nachgerüstet

werden. Der VDO-ContiSys-Check-Servicetester TPMS ist

ab sofort im Fachgroßhandel erhältlich. Im Lieferumfang

enthalten ist das Gerät selbst, ein praktischer Tragekoffer,

ein EOBD- und ein USB-Kabel, ein 220-V-Netzteil, eine

Dokumentations-CD und eine Kurzbedienungsanleitung.

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick:

die neuen Addinol-Etiketten. (Foto: Addinol)

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Werkstatt

KONTROLLTECHNIK

Manipulationen

aufdecken

Fahrtenschreiber und digitale Kontrollgeräte

dürfen nicht manipuliert werden.

Die Praxis sieht leider mitunter anders

aus. Immer wieder finden Fahrer und

auch Unternehmer Mittel und Wege, die

Elektronik auszutricksen und ihre Fahrzeiten

so auszuweiten. Um Manipulationen

wirkungsvoll entgegentreten zu

können, gilt seit dem 1. Oktober vergangenen

Jahres die EU-Verordnung

Nr. 1266/2009. Danach ist jedes digitale

Kontrollgerät auf potenzielle Bedrohungen

der Sicherheit hin zu analysieren

und zu bewerten.

Die NTS GmbH, Spezialist für Prüfgeräte

im Bereich Nutzfahrzeugtechnik,

bietet mit dem neuen Fahrtenschreiberprüfgerät

MTT 2000 die dafür

notwendige Prüftechnik an. Das Gerät

eignet sich zur Prüfung aller am

Markt befindlichen digitalen Fahrtenschreiber.

Mit dem neuen Modul Sachmängelbericht

wird das Erkennen und

Auswerten von eventuellen Manipulationen

erleichtert.

Eine weitere Option ist die automatische

PIN-Eingabe. Um die PIN-Eingabe

der Werkstattkarte in das digitale

Kontrollgerät zu vereinfachen, ist das

Einprogrammieren ins MTT-2000-Prüfgerät

möglich und soll somit mögliche

Auswertungszeiten verkürzen.

108 NFM 4/2012

Bedrohung

analysieren:

das neue MTT-

2000-Fahrtenschreiberprüfgerät.

(Foto: NTS GmbH)

Sicher wie das Original

GKN/SPIDAN mit umfangreichem Federsortiment

Die Feder ist ein Sicherheitsteil, das

keine Kompromisse zulässt. Für uneingeschränkte

Fahrsicherheit muss

deshalb auch die Ersatzfeder den Spezifikationen

der Originalfeder entsprechen.

Die GKN/SPIDAN gehört zu den

Anbietern, die in der Lage sind, Fahr-

Kleine Steinchen beschädigen

schnell die schützende Lackschicht

der Feder. (Foto: GKN)

werksfedern in den Ersatzmarkt zu liefern,

die den Vorgaben der Fahrzeughersteller

für den jeweiligen Fahrzeugtyp

hundertprozentig entsprechen.

Einer der häufigsten Gründe für den

Ausfall einer Fahrwerksfeder ist das

Brechen. Häufig ist dies die Folge von

Korrosion am unteren Federende.

Gefährliche Korrosion. Die Ursache

für die Korrosion liegt in der Ausführung

der Federaufnahme, in der sich

Schmutzpartikel, kleine Steinchen und

Streusalz sowie Wasser sammeln können.

Im Laufe der Zeit wird dies zu einer

effektiven Schleifpaste, die durch

die Bewegung der Feder beim Ein- und

Ausfedern die schützende Beschichtung

abschleift. In Folge dessen kann

es zur tiefgreifenden Korrosion und

schließlich zum Bruch am unteren Ende

der Fahrwerksfeder kommen.

TOTAL BIETET DIAXOL ZUR ABGASNACHBEHANDLUNG AN

Flüssiger Reinigungszusatz

Motorentechnik allein reicht für die Einhaltung heutiger Emissionsgrenzwerte

bei Dieselfahrzeugen nicht mehr aus. Die strengen EU-Abgasnormen Euro 5

und 6 erfordern ein System zur separaten Abgasnachbehandlung. Viele

Hersteller setzen deshalb auf die SCR-Technologie mit AdBlue. Für Industrie-

und gewerbliche Großkunden bietet DIAXOL von TOTAL die gleichen

Vorteile. Dazu soll es vorbeugend gegen mögliche Ablagerungen im SCR-

Katalysator dienen. Mit DIAXOL können Fahrzeugbetreiber ganz einfach

Wartungs- und Betriebskosten reduzieren – gerade beim Einsatz im Teillastbereich

mit häufigem Stop-and-go.

Vor der Markteinführung hat TOTAL DIAXOL in Mühlhausen (Frankreich) bei

der Verkehrsgesellschaft Soléa ein Jahr lang an 25 Bussen getestet. Folgende

Nutzfahrzeuge mit Abgasnachbehandlung und SCR-Technologie sollen

besonders von DIAXOL profitieren: Reinigungsfahrzeuge, Busse des

städtischen Nahverkehrs sowie Kurierfahrzeuge und Taxis. DIAXOL erhalten

Kunden exklusiv bei TOTAL in einem 1000-l-Gebinde frei Haus geliefert.


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Logistischer

AUFBAUPLAN

Lager- und Logistik-Gebäude clever bauen


Ratgeber. „Schnell und billig“

hilft beim Bauen oftmals nicht weiter.

Auch bei „einfachen“ Logistik-Hallen

ist nach den Erfahrungen des Industriebauspezialisten

Freyler ein individuelles

Konzept empfehlenswert. Denn bei

Logistik-Gebäuden gilt es, einiges zu

beachten um Fehl-Investitionen

zu vermeiden.


Die Gestaltung

von Arbeitsplätzen

und dem Standort

erfordert Planung.

Sämtliche Details in der Konzeption und Fertigstellung der

Immobilien für den Mittelstand lassen sich in einem Beitrag

nicht darstellen. Mit den folgenden Aspekten als Beispiel

geben die Experten der Freyler Industriebau GmbH jedoch

einen Einblick, wie individuell der Bau von Lager- und Logistik-

Immobilien ist und welche Bedeutung er hat.

Schrittweise ins „Standortchaos“

So grenzt beispielsweise die rasche Umstellung von Normalbetrieb

auf termingebundene Großaufträge oder nicht zu erwartende

Hochkonjunktur mittelständischer Betriebe oft schon

an ein Wunder. Wenn es aber das Ziel ist, engste

Termine bei tadelloser Qualität zu halten, sind Kompromisse

bei den Abläufen unumgänglich. Hier werden zusätzliche Büroarbeitsplätze

geschaffen, dort ist ein Platz für die Einlagerung

von Rohstoffen für die Produktion oder für eine neue große

Maschine und irgendwo auf dem Gelände wird schnell noch

eine Leichtbauhalle als Zwischenlager erstellt. Dadurch wird

aber die Kommunikation schwieriger und die Wege länger; eine

Unzahl von Kreuzungspunkten stört und die Gefahr von Fehlbzw.

Falschlieferungen kann steigen.

Neubau inklusive Bestand planen

Fällt schließlich die Entscheidung für ein neues Lager- oder Logistik-Gebäude,

darf dieser Bau nicht isoliert gesehen werden,

mahnt Freyler. Denn dann wäre die große Chance, durch eine

Neustrukturierung aller Abläufe Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

zu steigern, für lange Zeit verpasst. In aller Regel sollten

deshalb auch die Bestandsgebäude in die Planung einbezogen

werden. Diese Mischung aus Prozessoptimierung, Material- und

Warenfluss, Lagertechnik- und -verwaltungssystem sowie -software

und Lieferverkehr macht die Planung entsprechend zu

einer überaus komplexen Aufgabe, an die sich Unternehmen

schon wegen des ganz alltäglichen Zeitmangels laut den Experten

von Freyler nicht alleine wagen sollten.

Hintergrund Freyler

„Entscheidend für den Erfolg von Logistik-Gebäuden ist immer

die sorgfältige Analyse dessen, was im Unternehmen wie


schnell, wie häufig und in welchen Mengen auf kürzesten

Wegen möglichst ohne Kreuzungspunkte bewegt werden

muss“, erklärt Markus Dosch, Geschäftsführer des Industriebauspezialisten.

Das Unternehmen hat zahlreiche

Logistik-Gebäude erstellt – von der reinen Lagerhalle als

Pufferzone für Vorräte oder versandfertige Produkte bis

zu vollautomatischen Hochregallagern mit Warenanlieferung,

einer ergänzenden Qualitätskontrolle, zusätzlicher

Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Für die Analyse und das Konzept komplexer Logistik-Aufgaben

bezieht Freyler daher einen erfahrenen Logistik-

Planer mit ein. „Dabei ist es wichtig, dass der Austausch

zwischen dem Planer und dem Ersteller des Gebäudes

frühzeitig beginnt. Denn der Logistik-Fluss und die baulichen

Maßnahmen lassen sich nicht trennen und mehrfache

Umplanungen verursachen vermeidbare Kosten“,

betont Dosch aus langjähriger Erfahrung.

Vorgegebene Baugrenzen

Zwangsläufig unterliegen alle Planungen des Neubaus der

Genehmigungsfähigkeit, also der Frage, wie hoch, wie

lang und wie breit auf dem Grundstück gebaut werden

darf, welche Auflagen zu berücksichtigen und welche

Befreiungen eventuell möglich sind. Der Lieferverkehr

bestimmt die Zu- und Abfahrten, die Planung der Hofflächen,

die notwendigen Verladestationen und Tore.

Unumgänglich sind zudem Brandschutzmaßnahmen

einschließlich der erforderlichen Fluchtmöglichkeiten,

sonst verhindert eine Brandwand mit teuren Brandschutztoren

den Wunsch-Weg der Ware oder in die Baukosten

muss eine Sprinkleranlage eingerechnet werden.

Je nach Produktion können auch im Logistik-

Gebäude Hygieneanforderungen

Analysen

der Bedürfnisse

sind

wichtig für

den Ausbau.

IMPRESSUM

Verlag: NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Tel.: (0 47 47) 87 41-0 · Fax: (0 47 47) 87 41-2 22

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eMail: info@nfm-verlag.de

Layout: Sandra Wilckens, Sabine Peimann, Svenja Naubert,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken,

Monika Zupke, Corinna Kahrs, Ronja Müller

Mitarbeiter: Siglinde Peimann, Gaby Preuschoff, Bianca Peimann,

Elke Stern, René Niedermeyer, Ursula Schröder,

Susanne Sinss, Carmen Bartsch, Alexander Bigaj,

Ines Heidl, Cigdem Kilicaslan, Sören Krajewski

Satz/Lithos: NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: H. Peimann

Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

Erscheinungsweise: 12x im Jahr

Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

dar und nicht unbedingt der Redaktion oder des Verlags. Nachdruck oder

Vervielfältigung darf nur mit Genehmigung des Verlags erfolgen. Einsender

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(BLZ 292 800 11), Konto-Nr. 0 552 620 600

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ISSN 1614-1229

Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.


eine Rolle spielen. Vor allem bei Hochregallagern sind die teilweise

enormen Lasten auf dem Hallenboden zu berücksichtigen

und nicht zu vergessen – die notwendige Unterbringung von

zahlreichen Personal- und Sozialräumen im Konzept.

Das Thema Nachhaltigkeit

„Einen Schwerpunkt unserer nachhaltigen Beratung“, versichert

Dosch, „legen wir immer auch auf die künftige Entwicklung.

Denn große Investitionen müssen zukunftsfähig sein und

voraussehbaren Entwicklungen standhalten, entweder durch

die mögliche Umnutzung einzelner Bereiche oder durch problemlose

Erweiterung.“ Nachhaltigkeit ist dabei auch mit Blick

auf „grünes“ Denken und Energieeffizienz ein Aspekt, der im

Bau immens an Bedeutung gewonnen hat und auch bares Geld

für das Unternehmen sparen kann.

Welches Potenzial der Neubau einer Lager- und Logistik-Halle

ganz konkret birgt und auf welche Details geachtet werden sollte,

ist Bauherren laut Freyler selten bekannt. Daher ist es auch

hier vorteilhaft, das Know-how von Fachleuten zu nutzen und

sie frühzeitig in entsprechende Projekte einzubinden. Ein guter

Planer kennt die technischen und baulichen Möglichkeiten,

kann Vor- und Nachteile aufzeigen und weiß um die gesetz-

Freyler hat bereits verschiedene Projekte verwirklicht.

(Fotos: Freyler Industriebau GmbH,

© berlin-pics/PIXELIO)

lichen Vorgaben sowie deren Grenzen. „Mit einer kompetenten

Planung lässt sich beim Bau von Lager- und Logistik-Hallen langfristig

einiges an Energie einsparen“, weiß Hanspeter Glemser zu

berichten. Er berät als Vertriebsingenieur bei Freyler Unternehmen

der unterschiedlichsten Branchen und betreut den Bau von

der ersten Konzeption bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe.

Konzept als Basis

Auch hier steht eine gründliche Analyse am Anfang der Planung:

Was soll gelagert werden? Wie lange? In welchen Mengen?

Bei welchen Temperaturen? Wie, wie oft und wie schnell

wird die Ware bewegt? Wird noch etwas bearbeitet? Wie läuft

die Verladung ab? Wie verlaufen die kürzesten Wege mit möglichst

wenigen Kreuzungspunkten? Nach Freyler wird ein weitsichtiges

Logistik-Gebäude stets so flexibel geplant, um einen

langfristigen Werterhalt zu garantieren. Natürlich müssen gleich

zu Beginn Kommissionierungsabläufe und Lagertemperaturen

berücksichtigt werden. Jedoch sollte der Planer darauf achten,

dass sich die Halle problemlos nachrüsten lässt – beispielsweise

in ein Lager für Tiefkühlprodukte oder Lebensmittel.

Ein Unternehmensbeispiel

Im Winter verliert eine Logistik-Halle oft sehr viel Wärme im

Ladebereich über offene Tore. Daraus ergibt sich für Freyler Industriebau

eine erste konkrete Möglichkeit, Energie und damit

Betriebskosten zu sparen: Hier kann es sinnvoll sein, Schleusen

und Schnelllauftore zu integrieren und damit den Bereich vom

Lager zu trennen. Gleiches gilt für gekühlte Hallen im Sommer

– dann aber zum Schutz vor der warmen Außenluft.

Glemser weiß aus Erfahrung zu berichten: „Beim Bau der Produktions-

und Lagerhalle von 2E mechatronic haben wir beispielsweise

zwischen Ladezone und Produktion bewusst das

Lager als Temperaturschleuse gebaut. Damit garantieren wir in

der Fertigung gleich bleibende Temperaturen und heizen nicht

zum Tor hinaus.“ Wird in der Halle auch gearbeitet, können

Strahlungsheizungen gezielt Plätze beheizen. Oder diese Bereiche

werden von vornherein räumlich abgetrennt, um nicht das


gesamte Lager aufheizen zu müssen. Beim 2E mechatronic

sorgen Sandwichelemente zudem für Wärmedämmung,

über die gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung

(EnEV) hinaus. Alle Lösungen müssen aber

auf die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten abgestimmt

sein, eine Standardlösung gibt es laut dem Experten

nicht, zumindest keine wirklich sinnvolle.

Verschiedene Lichtaspekte

Auch das Thema Verglasung sollte durchdacht sein. Freyler

gibt zu Bedenken: Einerseits ist natürliches Tageslicht

angenehm für die Mitarbeiter, andererseits erzeugt die

einfallende Sonne in der Halle Wärme, die wiederum für

viele Produkte schädlich ist. „Gerade im Hinblick auf

eine spätere Umnutzung überdenken wir den Einsatz von

Glas sehr genau“, erklärt Glemser, zumal in einer Lagerund

Logistik-Halle in der Regel weniger Personal arbeitet

als in der Produktion. Ebenfalls nachrüsten lassen sollte

sich bei Bedarf das Lüftungs- und Belichtungskonzept.

Abgestimmt auf das jeweilige Lagersystem realisiert Freyler

Industriebau die Hallentragkonstruktion, bei der die

Stützen keinen Platz verschwenden sollen und so auch

eine flexible Nutzung zulassen.

Die Abmessungsfrage

Auch die Hallenhöhe und die damit verbundenen Anforderungen

hängen vom Lagersystem ab: Sobald die Lagerguthöhe

7,50 m überschreitet, wird aus dem einfachen

Lager ein Hochregallager – mit den entsprechenden, besonderen

Brandschutzbestimmungen. Allein diese Beispiele

zeigen, wie wichtig die Erfahrung des Baupartners

mit speziellen Anforderungen in der Logistik sein kann,

um entweder alles aus einer Hand oder in Zusammenarbeit

mit Logistik-Planern entwickeln zu können und um

Bauherren unnötige Kosten vermeiden zu können.

Darauf kommt es an:

● Nicht nur einzelne Gebäude für sich, sondern die

Wege des gesamten Standortes im Blick behalten.

● Die Bedürfnisse genau ermitteln.

● Frühzeitig Planer und Baufirmen einbeziehen.

● Rechtliche Vorgaben für das Grundstück

(z. B. Baugrenzen) und das Gebäude

(z. B. Brandschutz) in die Planung einbeziehen.

● Energiekosten sparen und die Umwelt schonen.

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Energiespar-

KOMPASS

Software. Tore und Verladestellen

haben mitunter einen großen Anteil

an der Gebäudehülle. Damit bergen

sie Energiesparpotenzial. Doch

welche Möglichkeiten gibt es? Was

ist sinnvoll? Der Hörmann Energiesparkompass

soll Antworten geben.


(Fotos: Hörmann, © Paulwip/PIXELIO)

Die Planungshilfe befasst sich in sechs Themenmodulen

systematisch mit Aspekten der Energieeinsparung

durch Industrietorsysteme und Verladetechniklösungen.

So zeigt der Energiesparkompass

nach Unternehmensangaben in einem Modul auf, wie

Heizenergie aus dem Gebäude entweichen kann: durch

offen stehende oder unzureichend isolierte Tore, durch

schlecht abgedichtete Verladestellen und durch Ladebrücken,

die eine Kältebrücke darstellen.

Ansätze für Änderungen

Für diese „Problemzonen“ führt der Energiesparkompass

technische Lösungsmöglichkeiten an: Wärmedämmende

und vor der Ladebrücke laufende Industriesectionaltore

können beispielsweise außerhalb der Ladezeiten einen

energiesparenden Hallenabschluss bilden. Beim Be- und

Entladen bieten Torabdichtungen Hilfe, Zugluft und damit

Energieverluste zu minimieren.

Besonders effektiv ist hier laut Hörmann beispielsweise

die DOBO-Lösung für die Kühl-Logistik. Sie erlaubt es,

die Türen des Lkw erst nach dem Andocken und Abdichten

zu öffnen und so die Kühlkette geschlossen zu halten.

Zum Energiesparen können auch Schnelllauftore

beitragen. Dank ihrer hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit

geben sie Hallenöffnungen nur so lange

frei, wie es für die Durchfahrt von Flurförderzeugen notwendig

ist. Die Aufstehzeiten werden minimiert und damit

entsprechend auch das Ausströmen warmer beziehungsweise

das Einströmen kalter Luft.

Ein Sparbeispiel kurz vorgestellt

Das kann sich schnell lohnen, wie Hörmann an einem

Beispiel verdeutlicht: Ergänzt ein Unternehmen ein bestehendes

Sectionaltor um ein Schnelllauftor, steht die

Hallenöffnung bei jeder Betätigung eines 4,50 m hohen

Tores beispielsweise rund eine Minute kürzer offen. Bei

30 Betätigungen am Tag verkürzt sich die Aufstehzeit um

30 Minuten. Macht in einer Fünf-Tage-Woche insgesamt

zweieinhalb Stunden. Mithilfe der Windgeschwindigkeit

lässt sich laut den Experten berechnen, um welches Volumen

sich der Luftverlust reduziert. Angenommen, die Hallentemperatur

liegt bei 19 und die Außentemperatur bei

8°, lässt sich anhand des Energiepreises überschlagen, welche

Heizkosten zum Erwärmen dieses Volumens notwendig

gewesen wären – aus dieser Ersparnis ergibt sich die

Amortisationszeit. Sogar ohne die Energiekostenteuerung

zu berücksichtigen, kann sich der in ein nachgerüstetes,

4,50 m hohes Schnelllauftor investierte Betrag, nach Angaben

von Hörmann, schon in weniger als zwei Jahren an

Energiekosten einsparen lassen.

4/2012 NFM 117


STRAHLENDE WÄRME

aus der Höhe

Ratgeber. Fahrzeughallen, Logistik-

Zentren und Autowerkstätten

werden zunehmend per Deckenstrahler

beheizt. Dunkelstrahler

sind dabei die Favoriten. Heizspezialist

Vacurant erklärt Hintergründe

und Vorteile zu diesem

beliebten Heizsystem für Hallen.

Ein wichtiger Vorteil der Strahler gegenüber der bislang

üblichen Warmluftheizung: Sie temperieren

nur den Arbeitsbereich und nicht die Luft unter

dem Dach. Das spart Energie. Obendrein kühlt die Halle

nicht schnell aus, wenn die Tore offen stehen.

Das Wärmeprinzip

Die langwelligen Wärmestrahlen wirken nur dort, wo sie

auftreffen und erhöhen die Oberflächentemperatur von

Boden und Wänden sowie der Halleneinrichtung. So lässt


sich die Lufttemperatur in der Halle um 2 bis 3 °C senken.

Die Strahlen erwärmen – der Sonne vergleichbar –

nicht den Luftraum, den sie überbrücken. Folglich spielt

der Abstand zwischen der strahlenden Fläche und dem

Arbeitsbereich keine Rolle. Hohe Hallen sind deshalb für

die Deckenstrahlheizung besonders prädestiniert, z. B.

Regallager mit oft über 30 m Deckenhöhe. Ein weiterer

Vorteil des Strahlungsprinzips: Die Heizwirkung hält an,

wenn die Hallentore offen stehen. Die Halle kühlt nicht

schnell aus, weil die Wärme in der Baumasse und in der

Einrichtung gespeichert ist.

Zonenweise heizen

„Strahlungsheizungen in Gewerbebauten sind meist als

gasbefeuerte Dunkelstrahler ausgeführt“, betont Bernd

Kühnapfel, Geschäftsführer des Strahlerproduzenten Vacurant

Heizsysteme GmbH. Die Wärmeabgabe geschieht

dabei über Rohrstränge oder -schleifen, die zugleich die

Brennkammern sind. Darüber liegende Reflektoren richten

die Wärmestrahlung nach unten. Weit verbreitet sind

dezentrale Systeme mit direkt befeuerten Einzelstrahlern,

weil sie die Temperaturzonierung durch Zu- und Abschalten

von Geräten einfach machen. „Bei einer späteren

Umnutzung der Halle ist auch die Zonierung rasch geändert“,

erklärt Kühnapfel weiter.

Der Blick in die Praxis

Am Frankfurter Flughafen entstand unlängst das Logistik-

Zentrum „An der Gehespitz“. Für den ersten Bauabschnitt

wurden zwei Hallen mit 20.000 m2 in drei Monaten errichtet.

Das ausführende Heizungsunternehmen installierte

binnen 14 Tagen 30 Dunkelstrahler von Vacurant.

Gesamtheizleistung: 1040 kW. Die gasbefeuerten Linearstrahler

mit 10 bis 19 m Länge sind einzeln zu- und abschaltbar

und erlauben so eine flexible Zonenbeheizung

im Lager- und Kommissionierbereich. Insgesamt 1100 kW

Heizleistung wurden in der Logistik-Halle der VW-Tochter

Sitech GmbH in Polkowice installiert. Sitech fertigt die

Fahrzeugsitze für fast alle VW-Modelle. In dem 11.000 m2 großen Logistik-Zentrum sind in 10 m Höhe 35 gasbefeuerte

Strahlungsbänder mit je 9 m Länge abgehängt. Jeweils

fünf Geräte sind abgasseitig zusammengefasst.

Kleinere Ausmaße durchaus realisierbar

Auch kleinere Werkstattgebäude werden zunehmend mit

Dunkelstrahlern nachgerüstet. Für diese Marktnische offeriert

Vacurant ein Sanierungspaket mit vorgefertigten

und montagefreundlichen Dunkelstrahlern. Die Geräte

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sind oft innerhalb eines Tages installiert. Beispielsweise wurden

mehrere Betriebe der Kfz-Werkstattkette 1a mit Strahlern ausgerüstet,

unter anderem das Autohaus Luttermann.

Beispiel Autowerkstatt

Autohausbesitzer Jürgen Luttermann tauschte die Luftheizungen

in seinen erst wenige Jahre alten Werkstätten aus. Seine

Begründung: „Wenn die Tore offen standen wurde durch die

Gebläseheizung die Zugluft noch verstärkt. Die Hallen kühlten

sofort aus. Das führte zu einem hohen Krankenstand der Monteure,

ganz zu schweigen von den großen Energieverlusten.“

Mit der jetzigen Strahlungsheizung wird beim Öffnen der Tore

der Heizeffekt nicht unterbrochen und die Wärme bleibt weitgehend

im Raum. In den beiden Werkstätten mit 150 und

250 m2 beheizter Fläche wurden im Firstbereich zwei 10 m

lange Einrohrstrahler mit je 18 kW und ein 9 m langer U-

Rohrstrahler mit 36 kW Heizleistung installiert. Die milde

Strahlungswärme von oben temperiert gezielt die Aufenthaltsbereiche

und sorgt für thermische Behaglichkeit.

Kriterium Investitions-Kosten

Für die Systemwahl waren in den genannten Fällen außer der

Energieeinsparung die niedrigen Investmentkosten ausschlagge-

120 NFM 4/2012

Dunkelstrahler bieten in verschiedenen Branchen eine Lösung zum Heizen von Hallen. (Fotos: Vacurant)

bend. So macht die direkte Befeuerung mit Erdgas den Bau einer

Heizzentrale und das wasserführende Rohrnetz für die Wärmeverteilung

entbehrlich. Auch kurze Installationszeiten, bedingt

durch die „steckerfertige“ Geräteausführung, geben laut Hersteller

oft den Ausschlag zugunsten der Dunkelstrahlerheizung.

Strahlen statt blasen

Dunkelstrahler heizen wie die Sonne. Die Infrarotstrahlung

temperiert nicht die Hallenluft, sondern den Boden und die

angestrahlte Einrichtung. Das Strahlungsprinzip vermeidet

Ventilatorgeräusche, Staubverwirbelung und vor allem Zugluft.

Das hilft den Krankenstand zu senken. Der Installationsaufwand

für Elektrotechnik, Gas und Abgas ist gering. Es

entfällt der Heizraum und das Rohrnetz für die Wärmeverteilung.

Dezentrale Systeme mit Einzelgeräten machen die

Temperaturzonierung einfach. Die Aufheizzeiten sind kurz.

Die Heizung lässt sich ein- und ausschalten wie das Licht

und auch bei offenen Toren hält die Heizwirkung an.


Hervorragende Technik und Design

Unternehmen. Die Zeit der ausschließlich funktionalen Industriebauten

ist längst Vergangenheit. Gebäude, die nur der Fabrikation

dienten, weichen mehr und mehr modernen Produktionsstätten.

Die Frerichs Glas GmbH in Verden

an der Aller hat mit ihrem neuen

Produktionsgebäude ein gläsernes

Werk geschaffen, das im wahrsten

Sinne des Wortes Unternehmensvisionen,

Ästhetik und Lebensqualität für die

Mitarbeiter auch nach außen widerspiegelt.

Industrieschnelllauftore von EFA-

FLEX fügen sich perfekt in die Glasfassade

ein. „Wir haben uns für die Tore entschieden,

die von der Optik her am besten zu

unserer neuen Fassade passen“, erklärt

Gunther Zinsser, Handlungsbevollmächtigter

der Frerichs Glas GmbH.

Beste Lichtverhältnisse

Architektonisch hoch ästhetisch wirkt

das neue Gebäude. Da die Außenwände

fast komplett aus Glas gebaut sind, wird

die Halle selbst bei trübem Wetter von

Tageslicht durchflutet, künstliches Licht

muss kaum zugeschaltet werden. Vor

Wind und Wetter geschützt, arbeiten die

Betriebsangehörigen fast wie im Freien.

Die EFAFLEX-Tore unterstützen mit ihren

225 mm breiten Klarsichtlamellen dieses

Konzept. Der Fassade verschaffen sie damit

ein durchgängiges Erscheinungsbild.

Sie bieten optimale Lichtverhältnisse,

denn sie sind durch den Einsatz von

Acrylglas SAN lichtdurchlässiger als Glas.

Das Acrylglas hat nur einen Bruchteil des

Glasgewichtes und bleibt dauerhaft

transparent. Die Produkte des niederbayerischen

Spezialisten für Schnelllauftore

weisen allerdings noch weitere wichtige

Auswahlparameter auf. „Technik und

Schnelligkeit sind mindestens ebenso

wichtig, wie das hochwertige Design“,

sagt Gunther Zinsser. „Die Laufgeschwindigkeit

ist entscheidend; der Luftaustausch

zwischen draußen und drinnen

darf nur gering ausfallen.“

Geringe Wärmeverluste

Die EFA-STT ® öffnen mit einer Geschwindigkeit

von mehr als 3 m/s und schließen

mit 0,75 m/s sehr schnell. So kann die

optimale Innenraumtemperatur ohne

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werden. Abgesehen von einer mehr als

positiven Energiebilanz werden so auch

unangenehme Zugerscheinungen verhindert.

Die Turbotore sind ohne Einschränkung

bis zu einer Windgeschwindigkeit

bis zu 120 km/h einsetzbar. Die

zuverlässige und stabile Konstruktion ist

für über 250.000 Öffnungszyklen pro

Jahr ausgelegt.

Ideale Kombination

„Die Tore sehen also nicht nur richtig gut

aus, sondern sind auch hervorragend,

was die Technik angeht“, fasst Zinsser

zusammen. Und das ist wichtig. Denn

Architektur rechnet sich nur so lange,

wie sie auf eine möglichst lange Nutzungsdauer

angelegt wird.

Auch die ökologische Verträglichkeit des

Gebäudes nimmt mit jedem Jahr sinnvoller

Nutzung zu. Die Frerichs Glas

GmbH hat Ökologie, Ökonomie, innovative

Technik, Ästhetik und Nachhaltigkeit

bei der Planung der neuen Halle

nicht getrennt betrachtet. Zunächst hat

das Unternehmen einen bestehenden

Altbau modernisiert. Die danach neu erbaute

Halle verdoppelt nun mit ihren

3000 m2 die Produktionsfläche.

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Lichtplan für Produktivität

Ratgeber. Die Bedeutung der Beleuchtung von Arbeitsplätzen im Hallenbereich wird oft unterschätzt

und so die Lichtanlagen häufig im laufenden Betrieb kaum gewartet. Nur ein Beispiel: je höher die

Halle, desto größer der Aufwand, um ein defektes Leuchtmittel zu ersetzen.

Fällt eine Lampe aus, sinkt zwar die Beleuchtungsstärke, arbeiten

ist aber dennoch möglich und führt so zur Vernachlässigung

der defekten Lampe. Dabei kann sich gute

Beleuchtung auf die Produktivität auswirken und z. B. die Fehlerquote

reduzieren oder feine Arbeiten erst ermöglichen.

Beleuchtung planen

Nur wie kann eine gute Beleuchtung geplant werden? Es sollte

eine für den Arbeitsablauf optimale Beleuchtung sein, die energieeffizient

im Kostenrahmen bleibt und – wenn möglich –

noch wartungsarm ist. Die Lichtplaner von „Wir sind heller“

haben hierzu Tipps parat. In der DIN EN 12464-1 wird festgelegt,

welche Beleuchtungsstärken in verschiedenen Arbeitsbereichen

mindestens erreicht werden müssen. So sollen Lagerhallen

z. B. mit 100 Lux beleuchtet und im Versand 300 Lux

erreicht werden. Bei der Ermittlung dieser Werte wurden verschiedene

Parameter berücksichtigt. Sie stellen Mindestwerte

dar, ab denen die sogenannte Sehaufgabe in dem Arbeitsbereich

122 NFM 4/2012

durchgeführt werden kann, das heißt ein reibungsloser Arbeitsablauf

an dem Platz gewährleistet sein soll.

Gezielte Arbeitsplatzbeleuchtung

Die Werte beziehen sich dabei auf die Hallenbereiche, in denen

die Arbeiten ausgeführt werden sollen. Ist es möglich, in der

Planung die Arbeitsplätze im Vorfeld festzulegen und werden

„Wir sind heller“

helfen auch bei

der Wahl der

Beleuchtungsart.

(Fotos: WSH)

Die DIN

schreibt vor, wie

Hallen beleuchtet

werden.


diese nicht mehr verändert, kann die Beleuchtung diese

gezielt sowie das direkte Umfeld passend ausgeleuchtet

werden und die Lichtstärke flächendeckend variieren. So

wird dann der Arbeitsbereich mit z. B. 500 Lux ausgeleuchtet

und der direkte Umgebungsbereich (mindestens

0,50 m) mit dafür geforderten 300 Lux beleuchtet. Auf

den Verkehrswegen in den jeweiligen Betriebsteilen könnten

dafür dann bereits 200 Lux ausreichend sein.

Flächendeckend für Flexibilität

Doch eine solche Beleuchtungsplanung ist oft nicht möglich

oder aber nicht gewollt, da sie die Flexibilität der Hallennutzung

einschränkt. So setzen Unternehmen hier auf

flächige Ausleuchtungen. Diese garantieren eine lichttechnische

Grundversorgung, auf die dann – für die Arbeitsplätze

mit höheren Anforderungen – gezielt aufgebaut

werden kann. Damit das Unternehmen die Halle

flexibel nutzen kann, sind hier auch flexibel installierbare

Arbeitsplatzbeleuchtungen vorausgesetzt. Im Falle

einer Verlegung des Arbeitsbereichs können dann auch

die Beleuchtungen versetzt werden.

Weitere Richtwerte

Zu den weiteren Anforderungen nach der DIN-Norm gehören

Werte wie Blendung, Gleichmäßigkeit und Farbwiedergabe.

Blendet die Beleuchtung, steigt nicht nur

die Gefahr von Unwohlsein und Kopfschmerzen, sondern

auch Arbeitsunfälle und Fehler können die Folge sein. Die

Norm setzt hier für das sogenannte Unified-Glare-Rating-

(UGR)-Verfahren, welches der Bewertung der Blendung

dient, Höchstwerte fest.

Eine ungleichmäßige Beleuchtung kann zu schnelleren

Ermüdungen führen. Deshalb unterscheidet die DIN zwischen

der Beleuchtungsstärke im Bereich der Sehaufgabe

und im direkten Umgebungsbereich, der niedriger sein

kann, bestimmte Werte aber nicht unterschreiten darf.

Ebenso geht die Norm auf die Farbwiedergabe der Lampen

ein, die sicherstellen soll, dass Farben für die Arbeitsaufgabe

ausreichend gut wiedergegeben werden.

Planen für wirtschaftliche Lichtverhältnisse

Diese Beispiele zeigen: Beleuchtungslösungen können und

sollten im Vorfeld exakt geplant werden. Voraussetzung

für die Planung sind lichttechnisch vermessene Leuchten.

Lichtplaner wie z. B. „Wir sind heller“ ermitteln einige

Eckdaten für das Projekt und erstellen danach lichttechnische

Planungen für Hallen. Auch die Frage, ob LED-

Strahler und -Röhren oder herkömmliche Beleuchtung die

vorteilhafteste Wahl sind, stellt sich dabei laut den Lichtspezialisten

im Verlauf der Planung ebenfalls heraus.

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(Foto: Teckentrup)

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FÜNFKAMMER-STEGPLATTE FÜR INDUSTRIETORE

Neue Torverglasung

Sie ist lichtdurchlässig, blickdicht und wärmedämmend:

die neue Fünfkammer-Stegplatte für Industrietore

vom Torhersteller Teckentrup. Im Vergleich zu

herkömmlichen SL-Toren soll ihre Wärmedämmung um

50 Prozent verbessert sein. Verglasungen bei Industrie-Sectionaltoren

galten bislang als Energieschlupfloch,

erklären die Torprofis. Mit dem Aufbau der Fünfkammer-Stegplatte

sollen jetzt auch Tore mit hohem

Glasanteil gute Dämmwerte erreichen. Als Beispiel

nennt Teckentrup für ein fünfmal 5 m großes Tor einen

UD-Wert von 2,56 W/m2K. Transluzente Platten lassen

Tageslicht in die Halle und helfen so Energie zu

sparen. Obwohl die Lichtdurchlässigkeit bei 59

Prozent liegt, sollen Ausrüstungen und Gegenstände

in den Hallen nur schemenhaft erkennbar sein.

Das ist überall dort wichtig, wo Wertvolles vor

Blicken zu schützen ist – z. B. Autos oder

Anlagen. Gleichzeitig beschreibt Teckentrup

die Elemente als leicht und schlagfest.

Der UV-Schutz der Elemente verhindert

zudem negative Sonneneinwirkung

wie das Verblassen von Lacken. Die

Fünfkammer-Stegplatte eignet sich für alle

Teckentrup-Industrie-Sectionaltore.

PRODUKTVORSTELLUNGEN

Ein Tor kommt bei

Stricker selten allein

Stricker hat eine neue Steuerung für Torsysteme

entwickelt. Nach Unternehmensangaben

bringt sie als erstes Steuerungssystem

einen speziell auf Torsysteme abgestimmten

Funktionsumfang mit.

Die Steuerung ist für häufiges Öffnen und

Schließen konzipiert und soll modernen

Torsystemen Widerstandsfähigkeit verlei-

124 NFM 4/2012

hen. Sie entspricht der Maschinenrichtlinie

der EU (2006/42/EG) und soll laut

Stricker auch bei Modellen anderer Hersteller

nachgerüstet werden können.

Ebenfalls neu im Stricker-Programm ist

eine isolierte Pendeltür, die hauptsächlich

als Ergänzung zu offen stehenden Kühlzellentüren

Einsatz findet.

Zusammen mit dem Schließmechanismus

ermöglichen die Isoliereigenschaften laut

Stricker Energieeinsparungen. Eine Alternative

zu Schnelllauftoren sind die neu

Die isolierte Losberger-Stahlsystemhalle mit

integrierten Büro- und Sozialräumen. (Foto: Losberger)

Bauen nach Vorbild

Logistik-Zentrum für RWS Railway Service

Elektrische und elektronische Komponenten für Schienenfahrzeuge

sind das Spezialgebiet der RWS Railway

Service GmbH. Ein Großauftrag erforderte dringend und

zügig eine Erweiterung der bestehenden Produktionsflächen

in Neuenhagen bei Berlin. Innerhalb weniger

Wochen plante und realisierte Losberger für den Eisenbahnzulieferer

eine 15 m breite und 42 m lange Stahlsystemhalle

mit einer Traufhöhe von 4 m.

Kurzfristig realisiert. In Zusammenarbeit mit dem Hausarchitekten

Dr.-Ing. Wolfgang Seidel erarbeitete Losberger

ein Konzept für die neue Betriebsstätte und deren Umsetzung,

um dem Bauherren die benötigten Flächen für den

Großauftrag der 600 m2 großen Stahlsystemhalle nach einer

Montagezeit von nur zwei Wochen an RWS zu übergeben.

So konnte das neue Gebäude zum vorgegebenen Zeitpunkt

in Betrieb genommen werden.

entwickelten Schiebevorhangsysteme, die

sich zur Abtrennung von Hallen- und

Funktionsbereichen eignen.

Insbesondere für Produktionsbereiche in

der Lebensmittelherstellung hat Stricker

zudem neue Streifenvorhänge und Pendeltüren

aus antibakteriellem Weich-PVC

BAC-Stop entwickelt. Das neuartige Produkt

tötet beispielsweise laut Herstellerangaben

bei Berührung 99,9 Prozent der

Bakterien ab, die sich in der Handinnenfläche

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