Wuppertal bei 36° Hitze: Oleander, Palmen und Biergarten ...

web85.s21.server.centrum.de

Wuppertal bei 36° Hitze: Oleander, Palmen und Biergarten ...

Die Fachzeitschrift für Haus-, Wohnungsund

Grundeigentümer im Bergischen Land

Eigentümer

journal.

Besuchen Sie uns im Internet!

www.hausundgrundwtal.de www.eigentuemerjournal.de

August 2006

Jahreshauptversammlung

H+G Langenberg

20.09.2006 - 19.30 Uhr

siehe Seite 5

Wuppertal bei 36° Hitze:

Oleander, Palmen und

Biergarten

Foto: Dirk Schubert

8


Private & Business Clients

db Baufinanzierung ForwardDarlehen –

Sichern Sie sich bereits heute die günstigen Zinsen für Ihre Anschlussfinanzierung !

Wenn Sie bereits eine Baufinanzierung haben, können Sie sich mit einem

db ForwardDarlehen bereits heute das aktuelle Zinsniveau für Ihre Anschlussfinanzierung

sichern.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

• Sie sichern sich bereits heute die Zinsen

für eine Anschlussfinanzierung, auch wenn

Sie diese erst innerhalb der nächsten 6 bis

36 Monaten benötigen

• Attraktive Konditionen

• Bis zu 10 Jahren Zinsfestschreibung

• keine Bereitstellungskosten

• Sie haben im Vorfeld eine sichere

Kalkulationsbasis und können sich zum

Zeitpunkt der Ablösung entspannt

zurücklehnen.

Ihr Ansprechpartner:

C h r i s t i a n K e m p e r

Deutsche Bank

Privat- und Geschäftskunden AG

Investment & FinanzCenter

Friedrich-Ebert-Straße 1

42103 Wuppertal

Tel 0202 / 39 02 69 0

Fax 0202 / 39 02 99 3

christian.kemper@db.com


Inhalt

Ausgabe August 2006

Auf den Punkt gebracht

Neues aus´m Wuppertal

1

Betr. Leitartikel 07/2006 2

Richtlinien der Stadt Wuppertal 2

Einladung 5

Von Fall zu Fall

Störung durch Beobachtung einer

Eigentumswohnung..................................... 6

Verweigerung des Vermieters

zur Hundehaltung......................................... 6

Mieter sollte bei Auszug Tapeten

entfernen....................................................... 7

Kein Schnellimbiß in Wohnungseigentumsanlage..........................................

7

Minijob-Sicherheitsdienst ist für

Wohnanlage ungeeignet............................. 8

Ausschluß des Mietminderungsrechts

für Gewerberäume...................................... 8

Besichtigung gegen den Willen

des Eigentümers........................................... 9

Fehlende Nutzungsgenehmigung

für gewerbliches Mietobjekt....................... 10

Haftung für Auskunft über

Baumöglichkeiten........................................ 10

Erbe haftet für Mietschulden...................... 11

Mietmängel nach Arbeitsstättenverordnung...................................................

12

Heranziehung zu Straßenreinigungsgebühren.......................................................

12

Kündigung der Praxisräume

durch den Arzt.............................................. 13

Kündigung wegen Mietmängeln............... 13

Mehr Verkehrslärm durch

hinzukommende Bebauung....................... 14

Neuer Teppichboden durch den Mieter.. 14

Gut zu wissen

Heizen mit Holz........................................... 15

Sicherheit in Haus und Wohnung.............. 15

Auswirkung von Modernisierungsmaßnahmen..................................................

17

Das Haushüten............................................. 19

VPB rät Mietern........................................... 20

Reduzierte Ware von Reklamation

nicht ausgeschlossen................................... 21

Lebensspender und tödliche Gefahr......... 22

VPB stellt Bauherren-Leitfaden zum

Grundstückskauf vor................................... 23

Der dena Energiepass................................. 24

Weglassen ist nicht gleich kostenlos!........ 25

Gartenhelfer................................................. 26

Knebelungsgesetz droht (Teil1)................. 27

Medienmitteilung........................................ 28

Aus´m Verein 32

Pinnwand 34

Impressum/ Beratungszeiten/Index 36

Auf den Punkt gebracht

Finanzen mit Augenmaß?

Was haben wir uns gefreut.

Und wie freue ich mich noch heute. Mit der deutschen

Teilung aufgewachsen, die sich aus den

Folgen des verbrecherischen Naziregimes ergeben

hatten, habe ich an der Entwicklung nach

dem Krieg teilgenommen und manche Stunden

und Tage erlebt, die der eiserne Vorhang mit sich

brachte.

Der Bau der Mauer und der Konflikt am Check

Point Charlie haben mich ebenso erschüttert, wie

die Kuwait Krise.

Als 1989 nach dem Zusammenbruch des Sowjet Imperiums auch die Deutsche

Teilung überwunden werden konnte und Willi Brandt ausführte: Jetzt

wächst zusammen, was zusammen gehört, da standen mir schon die Tränen

in den Augen vor Rührung und Glück. Ohne Mucken und fast mit Freude

haben wir den Soli dann bezahlt, der die strukturellen Verbesserungen in

den neuen Bundesländern vorantreiben sollte.

Wenn wir heute in den Osten unseres Vaterlandes fahren, dann sieht man

dort viel positive Veränderungen, die die zurückliegenden 17 Jahren für die

Menschen gebracht haben, die mehr – mehr als wir – unter der Teilung 40

Jahre gelitten haben. Zunehmend überschleicht mich allerdings das Empfinden,

dass wir den Transfer von Milliardensummen – auch im Westen –

differenzierter angehen sollten.

Es gibt Länder wie Sachsen und Thüringen, die die Gelder in vorbildlicher

Weise verwendet haben und in der Gesamtentwicklung mit Ländern im Westen

durchaus mithalten können.

Hierzu gehören auch die Städte in den neuen Bundesländern, die sehr unterschiedlich

entwickelt sind.

Angesichts von Städten – wie die im Bergischen Dreieck – die trotz aller

Schularbeiten die sie gemacht haben und noch machen müssen, keine

Chance haben, ihren Etat auszugleichen, stellt sich die Frage, ob das Prinzip

der Forderung über komplette Länder wirklich noch Sinn macht oder ob

– ähnlich wie die EU – wir bedarfsgerecht fördern sollen. Das Finanzgefälle

zwischen Städten wie Düsseldorf und dem bergischen Dreieck ist durchaus

vergleichbar mit unterschiedlich ausgestatteten Städten im Osten Deutschlands.

Ich glaube, meine Damen und Herren, dass Städte wie Dresden oder vergleichbare,

durchaus auf Förderung verzichten oder zumindest Teile hiervon

sollten. Dies um so mehr als nach dem Verkauf der stadteigenen Wohnungsgesellschaft

Dresden wieder über einen ausgeglichenen Haushalt

verfügt.

Im Westen gibt es – auch in Nordrhein Westfalen – Städte, die Strukturprobleme

zu bewältigen haben, bei denen Hilfe noch eine gewissen Zeit erforderlich

ist.

Es gib nach meinem Dafürhalten kein generelles West-Ost-Gefälle, sondern

nur ein Gefälle zwischen verschiedenen Landstrichen und Städten, welches

mit gezielter Finanzpolitik ausgeglichen werden sollte.

Auch ein fairer Finanzausgleich erfordert das Zusammenwachsen dessen,

was zusammen gehört.

Herzlichst Ihr

August 2006 | Eigentümerjournal. 1


2 Eigentümerjournal. | August 2006

Neues aus’m Wuppertal

Betr. Leitartikel

07/2006

Sehr geehrter Herr Henke,

für o.g. Gemeinschaft verwalte ich

ein 1992 bezogenes 12-Familienhaus

in Elberfeld, In der Ossenbeck,

mit Sozialwohnungen.

Die von Ihnen im Artikel geschilderten

Probleme habe auch ich im

Ansatz kennen gelernt. Vielleicht

habe ich mich anders verhalten,

so dass unser Haus auch heute,

ohne zwischenzeitliche Renovierung,

noch einen ordentlichen

Eindruck macht.

Schuhe im Treppenhaus habe ich

nach einmaliger Ermahnung dem

Hausmeister übergeben mit der

Mitteilung an den betreffenden

Mieter, dass diese bei Wiederholung

im Container zu suchen seien.

– Seit damals, - Ruhe!

Abgelagerte Möbelstücke o.ä.

dulde ich nur eine Woche, dann

wandern diese automatisch zum

Sperrmüll. – Auch damit keine

Probleme.

Ein im Hause lebender Hauswart

achtet auf die kleinen Dinge, so

dass wir schon wissen, von wem

abgelegte Gegenstände sind.

Das Trennen von Müll ist tatsäch-

lich nur etwas für Dumme, und da

sich das auch bei uns nicht durchführen

ließ haben die Entsorgungsbetriebe

die gelbe Tonne

entfernt. Nun müssen die Mieter

eben mehr Restmüll-Kosten tragen.

Diese trägt in keinem Fall

der Hausbesitzer.

Treppenhausreinigung hat bei uns

eine Mieterin übernommen, da

die Etagenreinigung nicht funktionierte,

und wir laut Mietvertrag

eine Firma zu Lasten der Mieter

beauftragen wollten. Auch hier

werden die Kosten jetzt oder für

eine mögliche Firma umgelegt.

Bis dato haben wir keine Kosten

für Zahlungsausfälle übernehmen

müssen. Fakt ist jedoch, dass wir

uns als Hausbesitzer um alle Details

selbst kümmern, und im Bedarfsfall

auch die entsprechenden

Gespräche führen. Wichtig ist,

dass man Probleme sofort angeht

und massiv beseitigt.

Sie sehen, dass es auch andere

Möglichkeiten gibt als Ihr Leitartikel

dies darstellt.

Freundlicher Gruß

Jürgen Urbinger

Staudenstraße 11, 42369 Wuppertal

� (02 02) 62 50 77

Richtlinien der Stadt

Wuppertal

über die Gewährung von Zuwendungen

für die Begrünung und

Gestaltung von

privaten Hof- und Hausflächen in

ausgewählten Stadtteilen.

1. Zuwendungszweck und Rechtsgrundlagen

1.1 Die Stadt Wuppertal gewährt

mit finanzieller Unterstützung des

Landes Nordrhein-

Westfalen Zuwendungen für die

Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung

und Gestaltung von Hofund

Gartenflächen sowie von

Außenwänden und Dächern auf

privaten Grundstücken in ausgewählten

Stadtteilen.

1.2 Die Zuwendungen werden

nach Maßgabe der Richtlinien

über die Gewährung von

Zuwendungen zur Förderung von

Maßnahmen der Stadterneuerung

vom 30.01.1998, der jeweiligen

Zuwendungsbescheide der Bezirksregierung

Düsseldorf, den

Verwaltungsvorschriften zu § 44

der Landeshaushaltsordnung und

diesen Richtlinien bewilligt.

1.3 Ein Rechtsanspruch auf Gewährung

von Zuwendungen besteht

nicht. Die Stadt

Wuppertal entscheidet über Zuschussanträge

nach pflichtgemäßen

Ermessen im


Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel

und der ihr vom Land

bewilligten Zuwendungen.

2. Förderungsvoraussetzungen

2.1 Maßnahmen können nur gefördert

werden, sofern sich das

Grundstück in einem der abgegrenzten

Stadtteile befindet (vgl.

Anlagen 2-6).

2.2 Maßnahmen werden nur gefördert,

wenn das Objekt zum

Zeitpunkt der Antragstellung

mindestens zehn Jahre alt ist; dies

gilt nicht für die Begrünung von

Wandflächen.

2.3 Maßnahmen an Wohngebäuden

sind förderfähig, wenn diese

mehr als zwei Wohneinheiten und

mindestens zwei Vollgeschosse

aufweisen.

2.4 Maßnahmen an nicht zu

Wohnzwecken genutzten Gebäuden

können nur gefördert werden,

wenn sie sich im direkten Umfeld

von Wohngebäuden befinden.

3. Förderungsmaßnahmen

Die Begrünung und Gestaltung

von privaten Hof- und Hausflächen

soll zu einer wesentlichen

und nachhaltigen Verbesserung

und Aufwertung der Wohnsituation

im Stadtteil beitragen. Förderfähig

sind grundsätzlich folgende

Maßnahmen:

3.1 Gestaltung von Innenhöfen,

Abstandsflächen und Vorgärten

3.2 Begrünung von Dachflächen,

Fassaden, Mauern und Garagen

einschließlich des dazu notwendigen

Herrichtens der Flächen

Nutzen Sie unser Know-How:

Untersuchung von Feuchte-, Schimmel- und

Schwammschäden

Beratung und Erstellung von Gutachten

Entwicklung von Sanierungskonzepten

Überwachung und Koordinierung von

Baumaßnahmen

Oberwall 65 · 42289 Wuppertal · Telefon: 02 02.70 51 6-0

Internet: www.ing-buero-lindner.de

3.3 Gestaltung von Außenwänden

3.4 Künstlerische Gestaltung von

Fassaden, sowie die dazu erforderlichen

Vorarbeiten

3.5 Nebenkosten für eine fachlich

zwingend erforderliche Beratung

und/oder Betreuung (z.B. Planung,

Bauleitung) durch eine anerkannte

Fachkraft, jedoch keine

Verwaltungs und Finanzierungskosten

3.6 Die Stadt Wuppertal behält

sich vor, besondere Modellmaßnahmen

und Ausnahmefälle im

Rahmen ihrer haushaltsmäßig zur

Verfügung stehenden Mittel zu

fördern, auch wenn die Voraussetzungen

nach diesen Richtlinien

nicht erfüllt sind.

4. Förderungsbedingungen

4.1 Der/Die Verfügungsberechtigte

hat sicherzustellen, dass die mit

Hilfe dieser Zuwendungen durchgeführten

Maßnahmen für einen

Zeitraum von mindestens 20

Jahren für die vorgesehene Nutzung

zur Verfügung stehen, von

allen Bewohner/-innen der dazugehörigen

Wohnungen genutzt

werden können und in einem gepflegten

Zustand gehalten werden

(Zweckbindungsfrist). Diese Verpflichtung

ist auch auf einen evtl.

Rechtsnachfolger zu übertragen.

Die Stadt Wuppertal ist berechtigt,

vom Verfügungsberechtigten für

die Dauer der Zeckbindungsfrist

geeignete Sicherheiten zu verlangen.

4.2 Aufgrund rechtlicher Bestim-

Ingenieurbüro für

Bauwerksdiagnostik

Neues aus’m Wuppertal

mungen erforderliche Genehmigungen

sind vor Bewilligung

einzuholen. Der Bewilligungsbescheid

ersetzt nicht die nach anderen

Vorschriften erforderlichen

behördlichen Genehmigung oder

Zustimmungen für die Maßnahmen.

4.3 Die Gestaltung der Fassaden

soll den allgemeinen ästhetischen

Ansprüchen genügen und der architektonischen

Gestaltung des

Hauses entsprechen. Fassadengestaltungen

an Baudenkmälern, in

deren Nahbereich sowie an Gebäuden

in Denkmalbereichen

bedürfen der schriftlichen Zustimmung

der Unteren Denkmalbehörde.

Im Bewilligungsbescheid

vorgegebene Farbkonzepte sind

einzuhalten.

4.4 Die Gestaltung von Innenhöfen

soll auf die Bedürfnisse der

Bewohner/-innen der zugehörigen

oder angrenzenden Gebäude ausgerichtet

sein. Insofern sollen sie

vor Maßnahmebeginn beteiligt

werden.

5. Förderungsausschluss

Von der Förderung ausgeschlossen

sind:

5.1 Maßnahmen, die ohne schriftliche

Zustimmung der Stadt Wuppertal

vor Bewilligung des

Zuschusses begonnen wurden.

Als Beginn ist bereits der Abschluss

eines Leistungsoder

Lieferungsvertrages zu werten.

Planungsarbeiten sind hiervon

ausgenommen,

August 2006 | Eigentümerjournal. 3


4 Eigentümerjournal. | August 2006

Neues aus’m Wuppertal

Dachdeckermeister

J. Altenburg, Innungsmitglied

• Bedachungen

• Fassadenbekleidung

• Flachdachabdichtung

• Dachklempnerei

• Kaminbekleidung

• Balkonabdichtung

• Dachwohnraumfenster

• Solar-Technik

• Reparaturdienst

Tel. 0202/4099010 · Fax 4099011

42349 Wuppertal, Hohlenscheidter Str. 51

Lager: Wtl.-Barmen, Heidter Berg

Internet: http://www.altenburg-dach.de

Mieterwechsel?

Vermietung ohne Information

ist riskant. Genaue Auskünfte

über finanzielle Lage

usw. erteilt:

Solventa Wirtschaftsinformation

GmbH & Co. KG

42119 Wuppertal

Gerstenstraße 30

Tel. 42 20 08 / 09

Für Hausbesitzer

Sonderpreis.

Haustüren & Fenster

Treppen, Geländer und

Handläufe

Geprüfte Qualität

Fenster Alu

Haustüren Kunststoff

Innentüren Holz

Markisen · Garagentore · Vordächer

Hagena + Oberstebrink

Breslauer Str. 122 · 42277 Wuppertal

Tel. 0202/66 60 40 · Fax 0202/64 49 49

5.2 Maßnahmen auf Grundstücken

mit Gebäuden, die Missstände

oder Mängel im Sinne des

§ 177 Abs. 2 und 3 Baugesetzbuch

aufweisen, die nicht durch Instandsetzung

und Modernisierung

behoben werden,

5.3 Gestaltungen oder Nutzungen,

die den Festsetzungen eines

rechtsverbindlichen Bebauungsplanes

oder anderen Vorschriften

(öffentlich-rechtlich, nachbarrechtlich)

widersprechen oder

durch eine Veränderungssperre

erfasst werden und eine Ausnahme

hiervon nicht zugelassen wird,

5.4 Maßnahmen, die den Belangen

des Denkmalschutzes entgegen

stehen,

5.5 Maßnahmen, die aufgrund öffentlich-rechtlicher

Vorschriften

oder baurechtlicher Auflagen ohnehin

erforderlich sind oder zu deren

Durchführung sich der Antragsteller

gegenüber der Stadt

Wuppertal verpflichtet hat,

5.6 Kosten für Änderungen an

Ver- und Entsorgungsleitungen,

5.7 Maßnahmen, deren förderfähige

Kosten unterhalb der Bagatellgrenze

von 500,- EUR liegen.

6. Art und Höhe der Förderung

6.1 Die Zuwendungen werden in

Form eines Zuschusses gewährt.

6.2 Der Zuschuss beträgt 50 v.H.

der als förderfähig anerkannten

Kosten, höchstens jedoch 30,-

EUR pro Quadratmeter umgestalteter

Fläche. Der finanzielle Eigenanteil

des Antragstellers / der

Antragstellerin muss mindestens

50 v.H. der förderungsfähigen

Gesamtkosten betragen.

6.3 Für die von Eigentümer/-innen

und Mieter/-innen eigengeleistete

und als förderungsfähig anerkannte

Arbeitszeit werden 15,-

EUR pro Stunde bei der Berechnung

der förderungsfähigen Kosten

zugrunde gelegt.

7. Antragstellung und Verfahren

7.1 Antragsberechtigt sind Eigentümer/-innen

(natürliche oder

juristische Person) oder sonstige

Verfügungsberechtigte sowie

Mieter/-innen mit Einverständnis

des/der Verfügungsberechtigten.

7.2 Der Antrag ist in doppelter

Ausfertigung auf dem dafür vorgesehenen

Formular mit den

darin angegebenen Unterlagen

bei der Stadt Wuppertal, KoordinierungsstelleStädtebauförderung

einzureichen.

7.3 Nach diesen Richtlinien eingegangene

Anträge sollen in der

Reihenfolge des Eingangs im Rahmen

des pflichtgemäßen Ermessens

berücksichtigt werden. Dabei

können Gemeinschaftsmaßnahmen,

insbesondere Blockbegrünungen

und Fassadengestaltungen

von mehreren benachbarten

Gebäuden, bevorzugt gefördert

werden.

7.4 Nach Prüfung der eingereichten

Unterlagen entscheidet die

Stadt Wuppertal über den Antrag

durch förmlichen Bescheid an den

Zuwendungsempfänger. Die Bewilligung

oder Ablehnung der beantragten

Zuwendung durch die

Koordinierungsstelle Städtbauförderung

erfolgt in Abstimmung mit

der Projektleitung des Regionale-

Projektes „Arbeiten und Wohnen

in der Sozialen Stadt“ bzw. des

Stadtteilprojektes Ostersbaum.

Bei größeren, stadtbildprägenden

Projekten ist ggf. der Gestaltungsbeirat

zu beteiligen. Der Bewilligungsbescheid

legt die maximale

Höhe des Zuschusses fest.

Außerdem sind in der Bewilligung

Beginn und Ende der Maßnahme

festgelegt.

Änderungen bei den bewilligten

Maßnahmen bedürfen der schriftlichen

Zustimmung durch die

Stadt Wuppertal.

7.5 Auf Antrag kann die Stadt

Wuppertal dem Beginn einer

Maßnahme vor Erteilung eines

Bewilligungsbescheides zustimmen.

Ein Anspruch auf Bewilligung

eines Zuschusses kann hieraus

jedoch nicht abgeleitet werden.


7.6 Nach Durchführung der Maßnahmen

ist vom Zuwendungempfänger

ein Verwendungsnachweis

zu führen, der spätestens 12 Monate

nach Ausstellung des Bewilligungsbescheides

in doppelter

Ausführung vorzulegen ist. Auf

Antrag kann diese Frist verlängert

werden. Diesem Verwendungsnachweis

sind alle Rechnungen,

Aufmaße, Ausgabenbelege und

Zahlungsnachweise im Original

beizufügen. Nach Überprüfung

und Anerkennung der antragsgemäßen

Durchführung und der

Rechnungsbelege wird der daraus

resultierende Zuschuss ausgezahlt.

7.7 Die eingereichten Abrechnungsunterlagen

sind dem Antragsteller

zurückzugeben. Der

Zuwendungsempfänger muss

sämtliche Belege mindestens fünf

Jahre aufbewahren.

8. Widerruf und Rücknahme des

Bewilligungsbescheides

8.1 Im Falle eines Verstoßes gegen

diese Richtlinien oder falscher Angaben

im Förderungsantrag kann

der Bewilligungsbescheid – auch

nach Auszahlung des Zuschusses

– widerrufen bzw. zurückgenommen

werden. Dies gilt insbesondere

bei Verstößen gegen die

Zweckbindungsfrist (anteilige

Rückforderung nach Jahren der

Restzweckbindung).

8.2 Zu Unrecht ausgezahlte Beträ-

ge werden mit dem Widerruf oder

der Rücknahme des Bewilligungsbescheides

zur Rückzahlung fällig

und sind vom Zeitpunkt der Auszahlung

an mit 2 v.H. über dem

jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen.

Einladung

Neues aus’m Wuppertal

9. Inkrafttreten

Diese Richtlinien treten mit ihrer

Veröffentlichung in Kraft.

zur Jahresmitgliederversammlung des Haus und Grund Langenberg

e.V. am Mittwoch, den 20. September 2006, um 19.30 Uhr in

der Vereinigten Gesellschaft, Hauptstr. 84.

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Versammlung mit Genehmigung der Tagesordnung

und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Bericht des 1. Vorsitzenden

3. Bericht des Kassierers

4. Bericht der Rechnungsprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Vorstand- und Beiratswahlen

7. Wahl der Kassenprüfer

8. Referat über das Thema: „Energiepass – aktueller Stand“

9. Bericht des Justitiars Rechtsanwalt Riske

10. Verschiedenes

Haus und Grund Langenberg e.V.

Friedhelm Streibeck

1.Vositzender

August 2006 | Eigentümerjournal. 5


6 Eigentümerjournal. | August 2006

Von Fall zu Fall

Störung durch Beobachtung

einer

Eigentumswohnung

Wenn in einer Wohnungseigentumsanlage

eine im gemeinschaftlichen

Eigentum stehende Gartenfläche

vorhanden ist, steht sie allen

Miteigentümern zum Gebrauch

offen. Wird die Gartenfläche

jedoch zum gezielte Hineinschauen

in eine Eigentumswohnung

verwendet, geht ein

entsprechendes Verhalten über

den zulässigen Gebrauch hinaus,

da es den betroffenen Wohnungseigentümer

in seinen Eigentumsrechten

verletzt. Nach dem Beschluß

des Oberlandesgerichts

München vom 27.9.2005 – 32 Wx

65/05 – kann der betroffene Wohnungseigentümer

Unterlassung

verlangen, wenn weitere derartige

Störungen zu befürchten sind. Der

Unterlassungsanspruch besteht

auch dann, wenn nicht ein anderer

Wohnungseigentümer selbst,

sondern Personen, die zu dessen

Hausstand gehören, die Beobachterposition

beziehen, um gezielt in

die Fenster der fremden Eigentumswohnung

hineinzuschauen.

Dr. tt

Verweigerung des

Vermieters zur

Hundehaltung

In den Mietverträgen über Wohnungen

gibt es unterschiedliche

Regelungen über die Hundehaltung

durch den Mieter, die im

Einzelfall zu berücksichtigen sind.

So kann es beispielsweise im

Mietvertrag heißen: „Jede Tierhaltung

bedarf der Zustimmung

des Vermieters. Der Vermieter

kann die Zustimmung verweigern,

wenn eine Gefährdung oder

Belästigung durch das Tier nicht

völlig auszuschließen ist. Eine erteilte

Zustimmung kann widerrufen

bzw. der vorübergehende Aufenthalt

untersagt werden, wenn

von dem Tier Störungen oder/und

Belästigungen ausgehen. Der

Mieter haftet für alle durch die

Tierhaltung entstandenen Schäden“.

Bei dieser Formulierung darf der

Vermieter die Zustimmung zur

Tierhaltung allein aus gewichtigen

Gründen verweigern. Er ist

insoweit in der Ausübung seines

Ermessens nicht frei. Im Rahmen

der zu treffenden Abwägungsentscheidung,

in der sowohl die In-

teressen des Mieters an der Haltung

eines Hundes wie auch die

Interessen des Vermieters und der

anderen Mieter des Hauses gegeneinander

zu gewichten und zu

bewerten sind. Es wurde nun die

Verweigerung der Zustimmung

allein auf eine angebliche Hundeallergie

eines anderen Mieters gestützt.

Eine solche Allergie und

die mit dieser verbundenen Gefahr

gesundheitlicher Beeinträchtigungen

Dritter ist grundsätzlich

geeignet, einen berechtigten

Grund für die Verweigerung der

Hundehaltung darzustellen und

die entsprechende Abwägungsentscheidung

des Vermieters als

ermessensgerecht anzusehen. Jedoch

muß die Behauptung gesundheitlicher

Gefahren bewiesen

werden. Dafür reicht es nicht aus,

nur darzulegen, daß die Hundehaarallergie

nicht ausgeschlossen

werden kann. Gegebenenfalls

kann die Verweigerung eines unmittelbaren

Kontakts zu Hunden

ausreichend sein.

Nach dem Urteil des Amtsgerichts

Aachen vom 4.11.2005 – 85 C

85/05 – kann der Vermieter –

wenn er die Zustimmung nicht

verweigern kann – nicht zusätzlich

eine Kaution verlangen. Dr O.

Rolladen Reinertz

Meisterbetrieb

Rolladen • Fenster • Markisen

elektrische Antriebe

42115 Wuppertal Funckstr. 94a

priv. 71 12 63 � 31 63 29

Fax 30 67 61


Mieter sollte bei Auszug

Tapeten entfernen

Der Bundesgerichtshof hat sich im

Urteil vom 5.4.2006 – VIII ZR

152/05 – mit der Frage befaßt, ob

in einem Mietvertrag wirksam

vereinbart werden kann, daß der

Mieter verpflichtet ist, bei seinem

Auszug alle von ihm angebrachten

oder vom Vormieter übernommenen

Tapeten zu beseitigen. In

dem konkreten Fall hatte der Mieter

nichts übernommen, so daß

sich der Vermieter veranlaßt sah,

Schadensersatz zu fordern. Maßgeblich

dafür war, daß der Mieter

bei Vertragsende grundsätzlich

verpflichtet ist, das Mietobjekt –

von der durch den vertragsgemäßen

Gebrauch herbeigeführten

Abnutzung abgesehen – in

dem Zustand zurückzugeben, in

dem es sich bei Vertragsbeginn

befand; er hat deshalb, wenn sich

nicht aus dem Vertrag etwas anderes

ergibt, Einrichtungen, Aufbauten

und sonstige Maßnahmen

zu beseitigen.

Nach der Auffassung des Bundesgerichtshofes

muß der Mieter zustandsverändernde

Maßnahmen

aber dann nicht beseitigen, wenn

er sie im Rahmen seiner Verpflichtung

zur Vornahme von Schönheitsreparaturen

durchführt. Dies

traf in dem konkreten Fall zu, weil

der Mietvertrag dem Mieter die

Ausführung der Schönheitsreparaturen

auferlegte, zu denen auch

Tapezierarbeiten gehören. In einem

weiteren Urteil vom 5.4.2006

– VIII ZR 109/05 – hat der Bundesgerichtshof

sogar die Auffassung

vertreten, die in einem Mietvertrag

enthaltene Verpflichtung des

Mieters zu Beseitigung der von

ihm angebrachten oder vom Vormieter

übernommenen Tapeten

wäre unwirksam, weil sie den

Mieter entgegen den Geboten von

Treu und Glauben unangemessen

benachteiligen. Danach ist die for-

mularvertragliche

Bestimmung, die den

Mieter mit Renovierungspflichtenbelastet,

die über den

tatsächlichen Renovierungsbedarfhinausgehen,unzulässig,

weil sie dem

Mieter eine höhere

Instandhaltungsverpflichtung

auferlegt,

als der Vermieter

dem Mieter ohne die vertragliche

Abwälzung der Schönheitsreparaturen

schulden würde.

Ebenso war maßgeblich, daß der

Mieter aufgrund der Vertragsklausel

in einem unzulässigen

Umfang mit Renovierungsverpflichtungen

belastet wurde, die

ihm unabhängig von der Dauer

des Mietverhältnisses und dem

Zeitpunkt der letzten Schönheitsreparaturen

auferlegt wurden.

Dr. O.

Kein Schnellimbiß in

Wohnungseigentumsanlage

Als eine Wohnungseigentumsanlage

errichtet wurde, wurde verbindlich

festgelegt, daß das Erdgeschoß

als „Laden“ genutzt werden

sollte. Daran wollte sich ein

Teileigentümer später nicht mehr

halten und die Räumlichkeiten für

einen Schnellimbiß nutzen.

Nach dem Beschluß des Oberlandesgerichts

Zweibrücken vom

6.12.2005 – 3 W 150/05 – war die

Einrichtung und der Betrieb des

geplanten Schnellimbisses mit der

Zweckbestimmung der Räume als

Laden aber nicht zu vereinbaren.

Der Betrieb eines Döner-Imbisses

wäre mit Störungen und Beeinträchtigungen

verbunden gewesen,

die gravierender sind, als diejenigen,

die von einem Laden aus-

Von Fall zu Fall

gehen. Eine solche Störung kann

in der Überschreitung der gesetzlichen

Ladenöffnungszeiten liegen.

Überhaupt hätte es sich bei

dem geplanten Schnellimbiß um

eine Speisewirtschaft im Sinne

des Gaststättengesetzes gehandelt,

für die nicht die gesetzlichen

Ladenschlußzeiten, sondern die

allgemeine Sperrzeit für Gaststätten

gilt.

Auch gehen nach der Überzeugung

des Gerichts von einem Döner-Imbiß

intensivere Lärm- und

Geruchsbelästigungen aus, als

dies bei einem Ladengeschäft zu

erwarten ist. Es war nicht erforderlich,

über den Umfang möglicher

Geruchsbelästigungen

zunächst ein Sachverständigengutachten

einzuholen. Bei einem

solchen Sachverhalt kommt es

nicht darauf an, ob im einzelnen

Fall Immissionen dieser Art tatsächlich

austreten oder nicht.

Maßgebend ist vielmehr, daß sich

die Unterschiede im Charakter

und Ausmaß der Emissionen, mit

denen erfahrungsgemäß gerechnet

werden muß, auswirken.

Dr. O.

Neu ! Neu ! Neu !

Prüfen Sie neue Mieter – mit

dem Solvenzcheck von HAUS

+ GRUND für € 16,50 + MwSt.

(Einführungspreis).

Weitere Auskünfte erhalten Sie

gerne in der Geschäftsstelle.

August 2006 | Eigentümerjournal. 7


8 Eigentümerjournal. | August 2006

Von Fall zu Fall

Minijob-Sicherheitsdienst ist für

Wohnanlage ungeeignet

In einer Wohnungseigentumsanlage

hatten sich die Wohnungseigentümer

auf einen doorman-Service

geeinigt, was allerdings Aufwendungen

von 30.000 jährlich

erforderte. Deshalb verlangten

einzelne Wohnungseigentümer

die Umstellung des Doorman-Service

auf Geringfügigbeschäftigte,

was nur noch 17.000 jährlich kosten

sollte.

Nach dem Beschluß des Amtsgerichts

Berlin-Mitte vom 14.4.2005

– 71 II 147/04 – entsprach der Beschluß,

den Sicherheitsdienst auf

etwa 15 Personen zu übertragen,

aber nicht ordnungsgemäßer Verwaltung.

Die Bewachung, die bisher

von einem gewerblichen Unternehmen

durchgeführt wurde,

war nicht gewährleistet, wenn der

Sicherheitsdienst auf 15 Personen,

die jede für sich selbst gegenüber

den Eigentümern verantwortlich

sein sollten, übertragen wurde.

Ein gewerblicher Wachdienst,

dessen Inhaber allein verantwortlich

ist, gewährleistet, daß die

Wohnanlage rund um die Uhr bewacht

werden kann. Solche Un-

Walter Schmidt GmbH & Co.

Mählersbeck 1

42279 Wuppertal-Barmen

ZIMMEREI · INNENAUSBAU

Telefon (02 02) 64 00 21

Telefax (02 02) 64 00 25

Internet: www.Holz-Schmidt-Wuppertal.de

E-Mail: Holz-Schmidt-Wuppertal@t-online.de

ALTBAUSANIERUNG + GAUBEN

ternehmen verfügen regelmäßig

über einen Personalüberhang, aus

denen sie Ausfälle decken können.

Zumindest verfügen sie über

Quellen, über die sie kurzfristig

geeignetes Wachpersonal beschaffen

können. Der Wohnungseigentümergemeinschaft

dürfte es

als solches schon schwerfallen, die

Qualifikation von Bewerbern zu

beurteilen, da sie über keine ausreichenden

Fachkenntnisse im

Bewachungsgewerbe verfügt. Es

war auch nicht ersichtlich, wie der

Wohnungseigentumsverwalter zusätzlich

zu den Aufgaben, die ihm

bereits durch Gesetz übertragen

worden sind, auch noch die dauernde

Überwachung des „Minijob-Sicherheitsdienstes“durchführen

sollte. Da eine solche Überwachung

auch an Wochenenden

gewährleistet sein mußte, um

kurzfristige Ausfälle zu managen,

war nicht ersichtlich, wie dies

ohne entsprechende Änderung

des Verwaltervertrages ausgeführt

werden sollte.

Darüber hinaus sind an jeden

Minijob vielfältige sozial- und ar-

beitsrechtliche Folgen geknüpft,

die unübersichtlich sind.

Der Beschluß der Wohnungseigentümer

widersprach auch deshalb

ordnungsgemäßer Verwaltung,

weil die Wohnungseigentümergemeinschaft

ihrem Sinn und

Zweck nach kein Unternehmen

ist, das Arbeitnehmer beschäftigt,

von den traditionellen mit der

Wohnungseigentümergemeinschaft

verbundenen Beschäftigungsverhältnissen

zu einem

Hauswart einmal abgesehen. Der

einzelne Wohnungseigentümer

muß bei Begründen der Wohnungseigentümergemeinschaft

oder bei seinem Eintritt nicht damit

rechnen, daß er darüber hinaus

einmal zum Arbeitgeber für

eine unbestimmte Vielzahl von

Personen wird. Dr. O.

Ausschluß des Mietminderungsrechts

für

Gewerberäume

Wenn das Mietobjekt Mängel aufweist,

kann der Mieter Gewährleistungsansprüche

geltend machen.

So hat u. a. die Befugnis, den

Mietzins in angemessenem Umfang

zu mindern, was dem Ver-

Meisterbetrieb


mieter Schwierigkeiten verursachen

kann.

Bei einem Mietverhältnis über

Gewerberäume hat der Vermieter

jedoch die Möglichkeit, das Mietminderungsrecht

auszuschließen.

Dies kommt jedenfalls dann in

Frage, wenn dem Mieter lediglich

die Geltendmachung durch Abzug

von der Mietforderung verwehrt

wird, ihm aber die Möglichkeit

verbleibt, zuviel gezahlte

Miete zurückzufordern. Eine ausdrückliche

Regelung ist hierfür im

Mietvertrag nicht erforderlich,

weil es bereits eine gesetzliche

Regelung für Bereicherungsansprüche

gibt. Diese Auffassung

hat das Oberlandesgericht Karlsruhe

im Urteil vom 20.9.1005 – 1 U

69/05 – vertreten. Dr. O.

Besichtigung gegen

den Willen des

Eigentümers

(OVG Koblenz, Urt. v.

16.2.2006 – 8 A 11500/05)

Die vom Eigentümer abgelehnte

Besichtigung eines Gebäudes

durch die Bauaufsichtsbehörde

ENTSORGUNG GMBH

Entsorgungs- und Containerdienst

• Papier/Pappe • Gewerbeabfälle • Sonderabfälle

• Bauschutt • Baustellenabfälle

0202 / 271 22 00

Mettmanner Str. 77-79 • 42115 Wuppertal

kann auch dann durchgesetzt

werden, wenn nur eine nicht genehmigte

Nutzungsänderung feststeht.

(Nichtamtl. Leitsatz)

Anmerkung:

Da die Baubehörde annahm, in einem

Gebäude wären baurechtswidrige

Zustände vorhanden,

wollte sie eine Besichtigung

durchführen, was der Eigentümer

aber nicht zulassen wollte. Er

meinte, die vorgesehen Besichtigung

wäre eine Durchsuchung,

die nur ausnahmsweise nach den

im Grundgesetz festgelegten Voraussetzungen

zulässig wäre. Demgegenüber

machte die Baubehörde

geltend, es würde eine dringende

Gefahr für die öffentliche

Sicherheit und Ordnung vorliegen,

weil die baurechtliche Genehmigungspflicht

nicht beachtet

worden wäre. Die Baubehörde

hatte durch eine Außenbesichtigung

bereits festgestellt, daß die

Kellerräume zu Aufenthaltszwecken

genutzt wurden. Auch

fand ein übermäßiges „Wohnen“

statt. Es lag eine genehmigungspflichtige

Nutzungsänderung vor.

Nach dem Urteil des Oberverwal-

Von Fall zu Fall

tungsgerichts Koblenz war es

nicht erforderlich, daß die Gefahr

bereits konkret eingetreten war.

Vielmehr genügte es, einen Zustand

nicht eintreten zu lassen,

der eine dringende Gefahr darstellt.

Für das Gericht bezweckt die Genehmigungspflicht

den Interessenausgleich

zwischen den privaten

Interessen des Bauherrn an

der möglichst weitgehenden und

ungehinderten baulichen Nutzung

seines Grundeigentums und

den öffentlichen Interessen an einer

sinnvollen Beschränkung diese

Nutzungsansprüche zum Wohle

der Allgemeinheit. Durch die

maßgebliche Landesbauordnung

war die Baubehörde in der Lage,

die Einhaltung der Schutzvorschriften

zu kontrollieren. Hierzu

gehört gerade auch die behördliche

Befugnis zur Betretung von

Wohnungen, denn dadurch wird

die Behörde erst in die Lage versetzt,

sich über Art, Maß und Gestaltung

des Bauvorhabens ein

verläßliches Bild zu verschaffen,

das sie einer Bewertung der Vereinbarkeit

mit den zu schützenden

öffentlichen Belangen und einer

August 2006 | Eigentümerjournal. 9


10 Eigentümerjournal. | August 2006

Von Fall zu Fall

Peter Leitmann

Gas- u. Ölfeuerungstechnik

Neuenhofer Str. 34 i · 42349 Wuppertal

Tel.: 4 08 79 95 · Fax: 4 08 79 96

• Brennerwartung • Reparatur

• Kesselreinigung • Modernisierung

• Notdienst • Rufen Sie uns an!

Entscheidung über das weitere

Vorgehen zugrunde legen kann.

Jedoch ist eine Wohnungsbetretung

nur gerechtfertigt, wenn und

soweit die Maßnahme zur Gefahrenabwehr

geeignet und erforderlich

ist und in angemessenem Verhältnis

zur Schwere des Eingriffs

steht. Die Wohnungsbetretung

war aber zur Ermittlung des Sachverhalts

erforderlich. Wenn in den

Kellerräumen ein Schlafzimmer

eingerichtet worden war, kam es

auf die lichte Höhe an, die nach

dem Baurecht 2,60 m betragen

mußte, tatsächlich aber wahrscheinlich

nur 2,40 m betrug.

So war die vorgesehen Bauzustandsbesichtigung

kein unangemessen

schwerer Eingriff in das

Grundrecht des Eigentümers auf

Unverletzlichkeit der Wohnung.

Der Eigentümer konnte nicht mit

Erfolg geltend machen, angesichts

der langjährigen Situation wäre

eine ernsthafte Bedrohung für die

Gesundheit von Menschen nicht

zu erwarten F. O.

ELEKTRO-ANLAGEN

STRASSBURGER

• Installationen • Industrieanlagen

• Reparaturen • Warmwassergeräte

• Nachtspeicheranlagen • Sprechanlagen

• Breitbandverkabelung • Kundendienst

• Netzwerktechnik

Gathe 47 Telefon: (02 02) 45 32 27

42107 Wuppertal Telefax: (02 02) 45 23 69

Fehlende Nutzungsgenehmigung für

gewerbliches Mietobjekt

Wenn vorhandene Räumlichkeiten

einer anderen Nutzung zugeführt

werden, ist im allgemeinen

eine baurechtliche Nutzungsgenehmigung

erforderlich, die jedoch

vielfach nicht eingeholt wird.

Dann liegt ein öffentlich-rechtliches

Gebrauchshindernis oder

eine entsprechende Gebrauchsbeschränkung

vor, die dem mietvertragsgemäßen

Gebrauch entgegenstehen.

Dabei handelt es sich

um einen Fehler der Mietsache

aber nur dann, wenn sie mit der

Beschaffenheit der Mietsache zusammenhängen,

nicht in persönlichen

oder betrieblichen Umständen

des Mieters ihre Ursache haben

und mietvertraglich nichts

Abweichendes vereinbart ist. In

diesem Sinne kann auch das Fehlen

einer öffentlich-rechtlichen

Genehmigung einen Mangel dar-

GmbH

RUSI

Metallbau GmbH

Schweißfachbetrieb

nach DIN 18 800-7

Schweißkonstruktionen

Stahl-Anbaubalkone

Treppen, Tore

Geländer, Gitter

Vordächer nach Maß

www.ruesi.de

Am Stahlwerk 48 . 45527 Hattingen

Tel. (0 23 24) 57 07 77 . Fax (0 23 24) 57 07 57

stellen und dem Mieter insoweit

ein Recht zur Mietminderung geben.

Das Fehlen einer für die gewerbliche

Nutzung an sich erforderliche

Nutzungsgenehmigung

führt allerdings nicht automatisch

zur Annahme eines Mietmangels

und damit zur Nichtgewährung

des vertragsgemäßen Gebrauchs.

Voraussetzung ist vielmehr, daß

die fehlende Genehmigung eine

Aufhebung oder erhebliche Beeinträchtigung

der Tauglichkeit

der Mietsache zum vertragsgemäßen

Gebrauch zur Folge hat.

Eine solche liegt regelmäßig nur

vor, wenn die zuständige Behörde

die Nutzung des Mietobjekts untersagt

oder wenn ein behördliches

Einschreiten insoweit ernstlich

zu erwarten ist (Urteil des

Oberlandesgerichts Düsseldorf

vom 30.3.2006 ) Dr. tt

Haftung für Auskunft über Baumöglichkeiten

(OLG Hamm, Urt. v. 30.9.2005 – 11 U 28/05)

Wenn aufgrund einer Anfrage bei

der Baugenehmigungsbehörde

nur mitgeteilt wird, die bauplanungsrechtliche

Prüfung wäre abgeschlossen,

es müßten aber noch

Unterlagen eingereicht werden,

wird die Bebaubarkeit nicht zugesichert.

(Nichtamtl. Leitsatz)

Anmerkung:

Das Baurecht besteht aus einer

Vielzahl von Regelungen, deren

Bedeutung für den einzelnen Fall

nicht immer leicht zu erkennen

ist. Deshalb kommt unter Umständen

eine Anfrage bei der Baubehörde

in Frage. Verläßt sich der

Grundstückseigentümer auf die


erteilte Auskunft, taucht die Frage

auf, ob er Schadensersatz verlangen

kann, wenn sich später herausstellt,

daß die angenommene

Baumöglichkeit nicht besteht.

Dafür kommt es darauf an, ob

eine Amtspflichtverletzung vorliegt.

Jeder Beamte muß die Auskunft,

die er erteilt, richtig, klar,

unmißverständlich und vollständig

geben, so daß der Empfänger der

Auskunft entsprechend disponieren

kann. Für die Frage, ob eine

amtliche Auskunft richtig und

sachgerecht ist, ist entscheidend,

wie sie von dem Empfänger aufgefaßt

wird und werden kann und

welche Vorstellungen zu erwecken

sie geeignet ist. Dabei

hängt der Umfang der Auskunftspflicht

auch von Inhalt der Frage

ab, die der Auskunftssuchende an

die Behörde richtet. Insoweit ist

zwischen einer bloßen Auskunft

und einer Zusicherung zu unterscheiden.

Auch kommt es darauf an, ob die

Mitteilung der Behörde ihrer Art

nach überhaupt geeignet ist, eine

Verläßlichkeitsgrundlage für auf

sie gestützte Aufwendungen, Investitionen

und dergleichen zu

bilden. So begründet beispielsweise

die im Rahmen eines förmlichen

Bauvoranfrageverfahrens

abgegebene mündliche Erklärung

eines Sachbearbeiters, der zuständige

Beamte des Bauamtes werde

den beantragten Vorbescheid erlassen,

kein schutzwürdiges Vertrauen

dahin, daß der Vorbescheid

entsprechend erlassen werde.

In dem durch das Oberlandesgericht

Hamm entschiedenen Fall

war in der Erklärung der Behörde

nur gesagt worden, daß die bauplanungsrechtliche

Prüfung

grundsätzlich durchgeführt worden

wäre, so daß nicht angenommen

werden konnte, die Prüfung

wäre bereits endgültig abge-

Von Fall zu Fall

schlossen worden. Auch war in

dem Behördenschreiben zum Ausdruck

gekommen, es müßten noch

Unterlagen eingereicht werden.

So stellte das Behördenschreiben

keine verläßliche Grundlage für

irgendwelche Vermögensdispositionen

dar. F. O.

Erbe haftet für Mietschulden

Wenn ein Mieter stirbt, tritt dessen

Erbe in ein bestehendes Mietverhältnis

ein. Er haftet nach dem

Erbrecht auch für Nachlaßverbindlichkeiten,

also auch für rückständigen

Mietzins.

Nach dem Urteil des Kammergerichts

vom 9.1.2006 – 8 U 111/05 –

kann der Erbe demgegenüber

nicht mit Erfolg geltend machen,

der Erblasser hätte die Räume

nicht mehr genutzt. Die Pflicht zur

Mietzahlung besteht für den Erben

solange, bis er die Mietsache

zurückgegeben hat.

Zusätzlich kann der Vermieter

auch Schadensersatz aus dem Gesichtspunkt

des sogenannten Auflösungsverschuldens

verlangen.

Wer die andere Vertragsseite

durch eine Vertragsverletzung

veranlaßt, das Mietverhältnis fristlos

zu kündigen, kann dem Kündigenden

zum Ersatz des durch

die Kündigung entstandenen

Schadens verpflichtet sein. Der

Mieter ist zum Schadensersatz

verpflichtet, wenn er dem Vermieter

begründeten Anlaß gibt, das

Mietverhältnis wegen Zahlungsverzugs

zu kündigen. Dies traf in

dem konkreten Fall zu. Der Vermieter

hatte das Mietverhältnis

wegen Zahlungsverzugs gekündigt.

Er konnte deswegen als

Schadensersatz den Mietzinsausfall

verlangen. Hierbei ist der Vermieter

so zu stellen, als wenn die

Vertragsbeendigung nicht einge-

August 2006 | Eigentümerjournal. 11


12 Eigentümerjournal. | August 2006

Von Fall zu Fall

treten und das Mietverhältnis fortgesetzt

worden wäre. Geschuldet

wird der ausgefallene Mietzins bis

zu dem Termin, an dem ein bis

dahin unkündbares Mietverhältnis

durch Fristablauf geendet hätte

oder ein kündbares Mietverhältnis

erstmals durch ordentliche

Kündigung hätte beendet werden

können. Dr. O.

Mietmängel nach

Arbeitsstättenverordnung

Wenn Gewerberaum für eine betriebliche

Tätigkeit vermietet

wird, müssen die Mieträume der

Arbeitsstättenverordnung entsprechen.

Dies gilt u. a. für die Belüftungs-

und Verschattungsmöglichkeit.

Dafür ist der Vermieter verantwortlich,

wenn er den Gebrauch

der Mieträume in einem

für den vorgesehenen gewerblichen

Zweck grundsätzlich geeigneten

Zustand gewährt.

Wird die Mangelhaftigkeit der

Mieträume nach der Arbeitsstättenverordnung

festgestellt, ist der

Mieter unter Umständen zur sofortigen

Kündigung des Mietverhältnisses

berechtigt. Dies trifft

aber dann nicht zu, wenn der

Mieter vor Abschluß des Mietvertrages

die Mangelhaftigkeit der

Räume erkannt hat. Diese Auffassung

hat das Oberlandesgericht

Düsseldorf im Urteil vom 7.3.2006

– I – 24 112/05 - vertreten. In dem

konkreten Fall war dem Mieter

bekannt, daß sich die Fenster

nicht öffnen ließen, daß eine

Außenverschattung fehlte und

daß beides zu einer Aufheizung

der Räumlichkeiten führte. Dr. tt

Heranziehung zu

Straßenreinigungsgebühren

Allgemein ist es üblich, daß die

Gemeinden die Straßenreinigung

durchführen und dafür Gebühren

erheben können. Ihnen steht es

frei, dafür nur die Eigentümer der

unmittelbar an die Straße angrenzenden

Grundstücke vorzusehen,

aber auch die Eigentümer von anderen

Grundstücken, die nicht unmittelbar

an die Straße grenzen,

die Straße aber über die vorn liegenden

Grundstücke erreichen

können. Diese Erreichbarkeit muß

rechtlich gesichert sein. Werden

die Eigentümer der vorn und hinter

liegenden Grundstücke zu den

Straßenreinigungsgebühren herangezogen,

sind die Gebühren

niedriger als wenn nur für die

vorn liegenden Grundstücke

Straßenreinigungsgebühren zu

zahlen sind. Insoweit hat die Gemeinde

aber eine Entscheidungsfreiheit.

Die Eigentümer der vorn

liegenden Grundstücke können

nicht beanspruchen, daß die Ge-

meinde die Eigentümer der hinten

liegenden Grundstücke auch zu

den Straßenreinigungsgebühren

heranzieht, wen sie es nicht will.

Der Aufwand für die Straßenreinigung

kann allerdings nicht in vollem

Umfang verteilt werden. Ein

Teil muß von der Gemeinde getragen

werden, was insbesondere für

Straßen in Frage kommt, die dem

Durchgangsverkehr dienen. In

welchem Umfang sich die Gemeinde

an dem Straßenreinigungsaufwand

beteiligt, steht ihr

weitgehend frei. Nach dem Urteil

des Oberverwaltungsgerichts Koblenz

vom 9.2.2006 – 7 A 11037/05

– ist der Gemeindeanteil selbst

dann noch angemessen, wenn er

auch für Straßen mit sehr starkem

Durchgangsverkehr, z. B. der

Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße,

nur 30% beträgt.

Gelegentlich kommt es aus technischen

Gründen zu einer Unterbrechung

der Straßenreinigung,

z.B. weil Umbauarbeiten an der

Straße durchgeführt werden. Bei

einer zeitlich nur kurzfristigen Unterbrechung

der Straßenreinigung

müssen die Straßenreinigungsgebühren

für die Zahlungspflichtigen

nicht ermäßigt werden. Es

kommt in Frage, in der Straßenreinigungsgebührensatzung

eine Ermäßigung

erst für den Fall vorzusehen,

daß die Straßenreinigung

für mehr als zwei Monate nicht

Moderner Holzbau Zimmerei

Holzhandel Holzhausbau

Aufstockungen Anbauten

Anbauten/Aufstockungen u. Gaubeneinbauten

vom Holzbauspezialisten

Planung

Statik

Ausführung inkl. Fremdgewerke

(z.B. Dacheindeckung, Fenster usw.)

Tel. 02962/9774-0 Fax: 02962/9774-50

Besuchen Sie uns im Internet unter: www.moderner-holzbau.de


vorgenommen wird.

Für die Wintermonate ist davon

auszugehen, daß, wenn die

Straßenreinigung nicht möglich

ist, an deren Stelle der Aufwand

für die Beseitigung von Schnee

und Glätte tritt.

Ohnehin muß davon ausgegangen

werden, daß die Straßenreinigung

etwas unterschiedlich ist. Ist

beispielsweise in einem Straßenteil

eine Verunkrautung in der Regenrinne

vorhanden, kann der

Anlieger nicht fordern, daß insoweit

eine zusätzliche Reinigung

stattfindet. Dr. O.

Kündigung der Praxisräume

durch den

Arzt

Nach § 543 BGB kann jeder Mieter

das Mietverhältnis aus wichtigem

Grund fristlos kündigen. Ein

solcher wichtiger Grund liegt vor,

wenn dem Kündigenden unter

Berücksichtigung aller Umstände

des Einzelfalls die Fortsetzung des

Mietverhältnisses nicht zugemutet

werden kann. Dies ist der Fall,

wenn dem Mieter der vertragsgemäße

Gebrauch der Mietsache

ganz oder zum Teil nicht rechtzeitig

gewährt oder wieder entzogen

wird.

Bei dieser Ausgangslage hat sich

das Oberlandesgericht Düsseldorf

im Urteil vom 21.3.2006 – I – 24 U

132/05 – mit der Frage befaßt, ob

ein Arzt das Mietverhältnis kündigen

kann, wenn die Versorgung

der von ihm in den Mieträumen

betriebenen Arztpraxis mit Wasser

und Heizungswärme nicht mehr

als gesichert angesehen werden

kann. Diese Sperrung hatte der

Vermieter mehrfach vorgenommen,

um den Arzt unter Druck zu

setzen.

Der Ausfall von Energie- oder

Wasserlieferung ist aber gerade

für den Betrieb einer Arztpraxis

wegen der damit verbundenen

Gefahren für die Patienten unter

allen Umständen zu vermeiden.

Es war Sache des Vermieters, die

Versorgungssicherheit für die Praxis

bestmöglich zu gewährleisten.

Diesen Anforderungen war der

Vermieter nicht gerecht geworden,

so daß der Arzt zur Auflösung

des Mietvertrages berechtigt

war. Dr. O.

Kündigung wegen

Mietmängeln

Nach § 543 BGB kann jede Vertragspartei

das Mietverhältnis aus

wichtigem Grund fristlos kündigen.

Ein solcher wichtiger Grund

liegt vor, wenn dem Kündigenden

unter Berücksichtigung aller Umstände

des Einzelfalls und unter

Von Fall zu Fall

Abwägung der beiderseitigen Interessen

die Fortsetzung des Mietverhältnisses

nicht zugemutet

werden kann.

Bei dieser Ausgangslage hat sich

das Oberlandesgericht Düsseldorf

im Beschluß vom 4.4.2006 – I – 24

U 145/05 – mit einem Sachverhalt

befaßt, wo wegen Undichtigkeit

des Daches immer wieder Feuchtigkeit

in die Mieträume eingedrungen

war. Es war sogar zum

Schimmelpilzbefall gekommen.

Die Schimmelpilzbelastung ließ

sich sogar in der Raumluft feststellen.

Deshalb war der Mieter zur außerordentlichen

Kündigung wegen

der Verletzung aus dem Mietvertrag

berechtigt. Voraussetzung

war allerdings eine erfolglose

Fristsetzung zur Abhilfe oder eine

erfolglose Abmahnung. Insoweit

hatte der Mieter das Erforderliche

unternommen. Das Abhilfeverlangen

bezeichnete die Mängel, deren

Beseitigung verlangt wurde,

und zwar so genau, daß dem Vermieter

eine Entscheidung über die

notwendigen Abhilfemaßnahmen

möglich gemacht worden war..

Dr. tt

Erfolgreiche

Werbung

muß nicht teuer sein!

August 2006 | Eigentümerjournal. 13


14 Eigentümerjournal. | August 2006

Von Fall zu Fall

Mehr Verkehrslärm durch hinzukommende

Bebauung

(OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl.v.21.9.2005–10 B 9/05 NE)

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen,

das durch einen Bebauungsplan

ermöglicht wird, muß von

den Anliegern hingenommen

werden, wenn die maßgeblichen

Orientierungswerte nicht empfindlich

überschritten werden.

(Nichtamtl. Leitsatz)

Anmerkung:

Die Gemeinden sind vielfach im

Gange, eine vorhandene Bebauung

zu verdichten oder noch freiliegendeInnenbereichsgrundstücke

einer Bebauung zuzuführen.

Dies kann durch entsprechende

Regelungen in einem Bebauungsplan

erreicht werden.

Eine auf diese Weise hinzukommende

Bebauung ist meistens allerdings

mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen

verbunden, was

die Nachbarn nicht immer hinnehmen

wollen.

Die Abwehr eines hinzukommenden

Verkehrslärms kommt dann

in Frage, wenn die Grenze des

Die leistungsstarke Neugründung aus den Traditionsunternehmen

Schopps & Knieriem, Poschen & Schreiner und Bernhard Giebel

• Kanal- und Rohrreinigung

• Industrieentsorgung

• Kanal-TV

• Grubenentleerung

Zumutbaren überschritten wird.

Nicht mehr hinzunehmen sind Immissionen

dann, wenn sie mit gesunden

Wohnverhältnissen nicht

in Einklang zu bringen sind.

Eine eindeutige Grenze dafür gibt

es aber nicht. Die Anforderungen

an gesunde Wohnverhältnisse

sind jedoch im Regelfall gewahrt,

wenn die Orientierungswerte für

Dorf- oder Mischgebiete von 60

dB(A) tags und 50 dB(A) nachts

unterschritten werden, da die genannten

Baugebiete neben der

Unterbringung von nicht wesentlich

störenden Gewerbebetrieben

auch dem Wohnen dienen und die

Orientierungswerte hierauf zugeschnitten

sind.

Im konkreten Fall sind die in Frage

kommenden Immissionswerte

zu prognostizieren. Ergeben sich

dabei Werte, die oberhalb dessen

liegen, was die DIN 18005 als Orientierungswerte

für das Baugebiet

nennen, reicht eine geringfügige

Überschreitung nicht aus. F. O.

0202 / 2500250

02 12 / 7 74 74

02129 / 32525

24

Stunden

Funkservice

Gartengeräte + Motorentechnik

KLAUS BOCKMÜHL Vertragshändler

Honda · Brill · Husqvarna · Wolf · Sabo · Flymo

Beratung · Verkauf · Verleih · Reparatur

Rauental 85 (Einfahrt Autohaus Schnorr) W-Oberbarmen

Tel. 60 54 29 · Fax 6 08 41 84

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 -18 Uhr · Sa 10 -13 Uhr

Heizöltank-

BERATUNG · SERVICE

Pietroch GmbH

Tankanlagenbau · Tankschutz

Neuer Teppichboden

durch den Mieter

In einem Mietvertrag über Gewerberäume

war vereinbart worden,

daß der Mieter verpflichtet war,

einen neuen Teppichboden zu

verlegen, wenn das Mietverhältnis

beendet würde. Dabei war die

Qualität nicht festgelegt worden.

Nur war zum Ausdruck gekommen,

daß der Mieter den Fußbodenbelag

„in Qualität wie bei Bezug

übergeben“ neu verlegen

sollte.

Da der Mieter einen Teppichboden

minderer Qualität gewählt

hatte, konnte der Vermieter Schadensersatz

verlangen. Nach einem

Sachverständigengutachten betrug

der Minderwert etwa 50%

(Urteil des Oberlandesgerichts

Karlsruhe vom 17.2.2006 – 1 U

195/05 -). Dr. tt

Auch Ihre Anzeige

könnte hier stehen!

Telefon 0 23 24/2 58 22

Wir beraten Sie gerne.

e-mail: andreas.wimmers@gmx.de

• Reinigung und

• Überprüfung

• Tankdruckproben

• mit TÜV-Abnahme

42349 Wuppertal

Hahnerberger Straße 279

� 02 02/40 00 97/4 05 40


Heizen mit Holz

Wird unser Wald jetzt verheizt?

Nein, ganz im Gegenteil. Die Nutzung

von Brennholz unterstützt

sogar indirekt das Wachstum des

Waldes und ist so gesehen ein

Beitrag zum Umweltschutz.

Keine Angst: Wer mit Holz heizt,

schadet dem Wald in keiner Weise.

Denn für ein gesundes Wachstum

müssen Wälder regelmäßig

durchforstet werden. Das dabei

gesammelte Holz bildet zusammen

mit dem Bruchholz, das

durch Schneelast oder Stürme anfällt,

unser Heizmaterial. Zwar

werden etwa fünf Prozent des gesamten

Nutzholzes als Brennstoff

verwandt. Weil es sich in den meisten

Fällen um sogenanntes

Schwachholz handelt, von dem

die Wälder entlastet werden müssen,

damit junges, gesundes Holz

nachwachsen kann, unterstützt

man mit der Nutzung von Brennholz

indirekt das Wachstum des

Waldes.

Auch in Sachen Kohlendioxid

(CO2) besteht kein Anlaß zur Beunruhigung.

Das Gas, das für den

sogenannten Treibhauseffekt und

die daraus resultierende Klimaveränderung

mitverantwortlich

Wärmedämm-Verbundsysteme

mit Mineral- und Kunstharzputzen

Fassadenanstrich mit spo Lotusan

Simonshöfchen 4a · 42327 Wuppertal

Telefon 73 20 04 · Telefax 73 4318

www.malerwerkstaetten-orth.de

ispo – unser Partner für

Fassadenschutz

ist, entsteht bei jeder Verbrennung.

Bei Holz verhält es sich allerdings

so: Beim Verbrennen

wird nur so viel Kohlendioxid abgegeben,

wie das junge Holz für

sein Wachstum benötigt hat. Die

CO2-Bilanz ist bei der Verbrennung

von Holz durchaus ausgeglichen.

Wer also nur naturbelassenes

und lufttrockenes Holz verbrennt,

kann sich guten Gewissens

über seinen Kamin, Kachelofen

oder Pelletofen freuen. Der

Treibhauseffekt wird nicht verstärkt,

und es werden weder

Schwefel noch Schwermetalle

freigesetzt. Kurzum: Wer mit Holz

heizt, praktiziert aktiven Umweltschutz.

Sogar die Asche läßt sich

als umweltfreundlicher Dünger im

Garten verwenden.

Sicherheit in Haus

und Wohnung

Experte: Jürgen Franckenstein,

Kriminalbeamter

Um vor einem Einbruch geschützt

zu sein, reichen oft schon wenige

Maßnahmen aus: Bessere Schlösser,

abschließbare Fenster, helle

Beleuchtung oder ein Bewegungs-

KLAUS PINKAU GMBH

sanitär

heizung

klima

Seit 1908

Gut zu wissen

Fenster + Türen

Inh. Klaus Tessarek e. K.

WERU-Fachbetrieb

Fenster, Haustüren, Wintergärten,

Garagentore + Vordächer

melder wirken auf viele Täter abschreckend

und erhöhen auf diese

Weise die Sicherheit der eigenen

vier Wände. Je größer der Aufwand

ist, einzudringen, um so geringer

ist die Wahrscheinlichkeit

eines Einbruchs. Hier ein paar

Tipps, wie sich Haus und Wohnung

sichern lassen:

Türen und Schlösser

Haus- und Kellertüren grundsätzlich

zweimal abschließen. Einfache

Schlösser lassen sich leicht

knacken, zum Beispiel durch Aufbohren.

Besser sind spezielle Sicherheitsschlösser

mit einem geschütztem

Schließzylinder. Geht

ein Schlüssel verloren, sollte sofort

der Schließzylinder ausgewechselt

werden. Doch das beste Schloss

nützt wenig, wenn die Tür selbst

Sanitär + Heizungsanlagen

Badsanierung im Team a. Wunsch

Gasleitungssanierung + Check

Wannentausch „Wanne in Wanne“

42105 Wuppertal Höchsten 9

Telefon 02 02 - 45 10 01

Fax 02 02 - 45 31 54

Mobil 01 71 - 4 29 16 46

August 2006 | Eigentümerjournal. 15


Gut zu wissen

Welchen Heizwert hat Holz?

Baumart Heizwert je

Festmeter

(kW/h)

Laubholz:

Ahorn

Birke

Buche

Eiche

Erle

Esche

Pappel

Robinie

Ulme

Weide

Nadelholz:

Douglasie

Fichte

Kiefer&Lärche

Tanne

16 Eigentümerjournal. | August 2006

2.600

2.700

2.800

2.900

2.100

2.900

1.700

3.000

2.800

2.000

2.200

2.100

2.300

2.000

Heizwert je

Raummeter

(kW/h)

1.900

1.900

2.100

2.100

1.500

1.500

1.200

2.100

1.900

1.400

1.700

1.500

1.700

1.400

Heizwert je

Kilogramm

(kW/h)

4,1

4,3

4,0

4,2

4,1

4,1

4,1

4,1

4,1

4,1

4,4

4,5

4,4

4,5

Durchschnittlicher Heizwert von lufttrockenem Holz auf 100 kW/h gerundet

(Basis: 15% Luftfeuchte).

Quelle:

Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt.

nicht viel taugt. Sie sollte massiv

gebaut und am besten durch einen

Metallrahmen verstärkt sein.

Eingangstüren aus Glas sind sicher,

wenn sie aus einem festen

Rahmen und Sicherheitsglas bestehen.

Auch Scharniere und Türrahmen

müssen stabil verankert

sein, damit sich die Tür nicht aufbrechen

lässt. Schutz vor ungebetenen

Gästen bieten auch der altbewährte

Türspion und die Türkette.

Balkone und Fenster

Offene oder gekippte Fenster und

Balkontüren - vor allem im Erdgeschoss

und in den unteren Stockwerken

- wirken auf Einbrecher

einladend. Sie sollten stabil gebaut

sein und möglichst aus Sicherheitsglas

bestehen. Abschließbare

Fenstergriffe erhöhen

den Schutz vor unerwünschten

Besuchern.

Rollläden sind sicher, wenn sie

sich nicht einfach hochschieben

lassen. Das ist durch eine Sperre

möglich oder durch ein Schloss,

dass mit dem Boden verbunden

wird. Oft kommen die Diebe aber

auch durch Kellerfenster oder

Schächte ungestört herein. Ein

massives, fest verankertes Gitter

bietet wirkungsvollen Schutz.

Alarmanlage

Eine Alarmanlage bietet sicherlich


den größten Schutz. Aber Vorsicht:

Ist die Anlage nicht fachgerecht

installiert und geht bei jeder

Gelegenheit los, schenkt ihr im

Ernstfall niemand mehr Beachtung!

Wer sich dazu entschließt,

sollte sich unbedingt vorher - zum

Beispiel bei einer Kriminalpolizeilichen

Beratungsstelle - beraten

lassen.

Urlaub

Bei längerer Abwesenheit müssen

Türen und Fenster fest verschlossen

werden. Auf keinen Fall sollte

man auf dem Anrufbeantworter

darauf hinweisen, dass man längere

Zeit fort ist. Hilfreich ist auch,

wenn Freunde oder Nachbarn neben

dem Blumengießen regelmäßig

nach der Post sehen. Ein

überquellender Briefkasten signalisiert

Einbrechern, dass die Wohnung

gerade leer ist. Am besten

ist mit Hilfe einer Zeitschaltuhr

das Haus belegt erscheinen zu

lassen.

Weitere Informationen:

Wer sein Haus oder seine Wohnung

vor Einbruchsdiebstahl

schützen will, kann sich an eine

von über 300 Kriminalpolizeilichen

Beratungsstellen wenden

und erhält dort eine kostenlose

Beratung. Die für Sie örtlich zuständige

Fachdienststelle finden

Sie im Internet unter: www.polizei-beratung.de/rathilfe

Über die wirksamsten Maßnahmen,

um den Einbrechern ins

Handwerk zu

pfuschen, informiert

der Ratgeber

"Sicherheit

für Haus und

Wohnung". Das

Heft bietet einen

Überblick über

die verschiedenenSicherheitssysteme

für

Türen und Fenster

sowie über

elektronischen

Einbruchschutz.

Die Broschüre

kostet 7,80 Euro und kann zuzüglich

2 Euro Versandkosten bestellt

werden bei der Verbraucher-Zentrale

NRW

Zentralversand

Adersstraße 78

40215 Düsseldorf

Tel. (0 18 05) 00 14 33

(0,12 Euro pro Minute aus dem

deutschen Festnetz)

Fax (02 11) 38 09-235

Internet: www.vz-nrw.de

publikationen@vz-nrw.de

Auswirkung von

Modernisierungsmaßnahmen:

Womit lässt sich wirklich En-

ergie einsparen?

sup.- Kennen Sie die Energieverluste

Ihrer alten Heizungsanlage?

Ja klar, werden viele Hausbesitzer

jetzt antworten, die Werte misst

Gut zu wissen

der Schornsteinfeger doch regelmäßig.

Aber das ist nur die halbe

Wahrheit: Was der Schornsteinfeger

misst und dem Anlagenbetreiber

mitteilt, sind lediglich die Abgasverluste

durch den Schornstein.

Gerade bei älteren Heizungsanlagen

verschwindet ein

großer Teil der eingesetzten Energie

aber bereits vorher über andere

Kanäle. Ein wichtiger, oft unterschätzter

Faktor in Altbauten:

Wärme-Abstrahlverluste, die ihre

Ursache in den häufig überdimensionierten

und zudem schlecht isolierten

Heizungsanlagen und Leitungswegen

haben.

Damit auch dermaßen vorsintflutlich

ausgestattete Häuser die aktuellen

Vorgaben der Energie-

Einsparverordnung und der Bundes-Immissionsschutzverordnung

erreichen, ist eine Modernisierung

fast immer die einzige Lösung.

Aber welche Maßnahmen sind

wirklich sinnvoll und in welcher

Reihenfolge sollten sie angegan-

Gartengestaltung | Zaunbau | Gartenpflege

H.-C. Eckhardt GmbH + Co KG

Garten- und Landschaftsbau

Woltersberg 1 | 42111 Wuppertal

Tel. 02 02-72 13 85 | Fax 02 02-72 16 67

www.gaerten-von-eckhardt.de

August 2006 | Eigentümerjournal. 17


Gut zu wissen

GERD BERGER

DACHDECKERMEISTER

Unabhängiger Gutachter und anerkannter Sachverständiger

für das Dachdeckerhandwerk

Prüfung von Bauschäden

Erstellung von Fertigstellungsbescheinigungen nach § 641a BGB

Ringkotten 16, 42349 Wuppertal, Telefon und Fax 02 02/8 70 59 70

FLIESEN Handel + Verlegung

Bevor Sie planen, bauen oder renovieren, besuchen Sie unsere große Fachausstellung für

Fliesen, Platten, Mosaik und Baukeramik

Seit 28 Jahren Ihr Fliesenfachgeschäft im Norden Wuppertals

Nevigeser Str. 182-186 • Wuppertal 1 • � 0202-760035/36

Geschäftszeiten: Mo.–Fr. 7.30–18.00 Uhr Samstag 8.00–12.00 Uhr

* exklusiv * preiswert * gute Sonderangebote *

* Fachberatung *

18 Eigentümerjournal. | August 2006

gen werden? Soll ich zunächst die

Fassade neu dämmen, den Heizkessel

austauschen oder eine Solaranlage

installieren lassen? Oder

macht das alles erst gemeinsam

wirklich Sinn? Darüber herrscht

bei den Eigentümern oft ebenso

große Unsicherheit wie über die

Energie-Effizienz ihrer bestehenden

Wärmeerzeugung. Eine Hilfestellung

bieten inzwischen genormte

Berechnungen nach den

Vorgaben des neuerdings vorgeschriebenen

Energiepasses für

Gebäude. Damit können die energetischen

Eigenschaften von Häusern

verglichen werden, und die

Wirksamkeit von Modernisierungsmaßnahmen

lässt sich in objektiven

Zahlenwerten ausdrücken.

So hat der „Bundesindustrieverband

Deutschland Haus-, Energie-

und Umwelttechnik“ (BDH)

am typischen Beispiel eines freistehenden

Einfamilienhauses aus

dem Jahr 1970 die Effizienz mehrerer

möglicher Sanierungsschritte

durchgespielt. Dabei wurde von

einer massiven, verputzten Bauweise

ausgegangen, von einer

Nutzfläche von 200 m2 und einem

für die damalige Zeit üblichen

Standard-Heizkessel. Die Berechnungen

zeigen, dass der Einbau

einer Solaranlage bei weiterer

Nutzung der alten Heizungsanla-


ge in diesem Altbau unterm Strich

noch nicht viel bringen würde. Es

macht in solchen Fällen auch wenig

Sinn, mit der Gebäudedämmung

zu beginnen. Der Grund:

Die veraltete Heiztechnik ist nicht

flexibel genug, ihre Leistung dem

dann verringerten Wärmebedarf

anzupassen und wäre letztlich

noch ineffizienter. Der Einbau eines

neuen Brennwert-Heizkessels

samt Warmwasserspeicher führt

immerhin schon zu Energie-Einsparungen

von 27 Prozent. Bei einer

kompletten Heizungssanierung,

die auch die bessere Isolierung

der Verteilleitungen umfasst,

lassen sich 38 Prozent einsparen,

bei zusätzlicher Nutzung der Sonnenenergie

sogar 41 Prozent. Und

bei der „ganz großen Lösung“, einer

Kombination aus Dämmung,

Heizungsaustausch und solarer

Trinkwassererwärmung, sinkt der

Jahresprimärenergiebedarf des

Hauses um 62 Prozent. Ein Resultat,

das sich äußerst angenehm

Jahr für Jahr in der Nebenkostenabrechnung

bemerkbar macht.

Aber sogar diese Energie-Effizienz

ist noch steigerungsfähig:

Wenn die Solaranlage so ausgelegt

wird, dass sie nicht nur zur

Warmwasserbereitung, sondern

auch zur Heizungsunterstützung

Gut zu wissen

ROHR-FREI SCHNELLDIENST A. Zimmerbeutel

NOTDIENST

0202 / 44 00 33

TAG +

NACHT!

BÜRO : 0202 / 756 0000

FAX : 0202 / 756 0009

Ihr Problem ist unsere Herausforderung — im 24 Stunden-Takt

• Rohr- und Kanalreinigung

im Privatbereich , Gewerbe und

Industrie

• Kanalfernsehen

• Kanalortung

• Kanalsanierung

eingesetzt werden kann, fällt der

Bedarf an kostspieligem Brennstoff

noch geringer aus.

Grafik: Wolf Heiz- und Klimatechnik

Das Haushüten

Wo immer Sie auch sind - ob Urlaub,

Kur oder Geschäftsreise -

der Haushüter versorgt die Haustiere

in der vertrauten Umgebung

, leert den Briefkasten,

schickt auf Wunsch Post und Faxe

nach, gießt die Blumen und pflegt

den Garten, nimmt Telefonanrufe

entgegen, notiert sie oder leitet sie

weiter, kümmert sich gegebenfalls

auch um die Daheimgebliebenen,

hält Sie auf dem laufenden was zu

Hause oder im Büro passiert

und das rund um die Uhr

Betreuen durch Bewohnen

Haushüten bedeutet: Betreuung

von Häusern und Wohnungen, deren

Besitzer, z.B. durch Privatoder

Geschäftsreisen, vorübergehend

abwesend sind.

Die Besonderheit dieser Serviceleistung

liegt in dem ununterbrochenen

Bewohnen des Anwesens

durch Haushüter. Diese betreuen

das ihnen anvertraute Objekt so,

als wäre der Eigentümer selbst zu

Hause. Zu den Aufgaben der

Haushüter gehört auch die Be-

wahrung des zu betreuenden Objektes

vor Schäden jeglicher Art.

In Notfällen leiten sie die ersten

Hilfemaßnahmen ein und benachrichtigen,

je nach Lage, die Polizei,

die Feuerwehr, den Handwerker

Ihres Vertrauens, den Tierarzt

oder andere Hilfsdienste.

Mit dieser Serviceleistung wird

das Zuhause rundum versorgt und

werden die daheim gebliebene

Personen und Haustiere sorgsam

und zuverlässig betreut. Dieser

Versorgungsaspekt spielt eine bedeutende

Rolle.

Sie fahren unbeschwert in den Urlaub.

300.000 Einsatztage und kein Einbruch

Durch die Anwesenheit eines

Haushüters bleibt das Heim bewohnt

- es wirkt nicht verwaist

und kommt daher für einen Einbrecher

nicht in Frage. Die Dienstanweisung

des Haushüters sieht

vor, daß er Ihr Heim nur drei Stunden

am Tag sowie eine Stunde in

der Dunkelheit verlassen darf. Die

von der Kriminalpolizei festgestellten,

bevorzugten Einbruchszeiten

sind davon ausdrücklich

ausgenommen.

Haushüten ist Vertrauenssache

Einem Haushüter sein Heim zu

überlassen ist Vertrauenssache.

Bornberg 91

42109 Wuppertal

• Wurzel - und Betonfräsarbeiten

• Saug- und Spülarbeiten

• Dichtigkeitsprüfung

• Hochdruckreinigung

• Industrieentsorgung

• Grubenentleerung

E-Mail :

info@rohrfreischnelldienst.de

Internet :

www.rohrreinigung-zimmerbeutel.de

August 2006 | Eigentümerjournal. 19


Gut zu wissen

Deshalb nimmt die Haushüter-

Agentur rechtzeitig vor Ihrer Abreise

Kontakt mit Ihnen auf, stellt

einen geeigneten und zuverlässigen

Haushüter vor und spricht im

Detail ab, was zu erledigen und

zu beachten ist. Wünschen Sie als

Haushüter eine Dame, einen

Herrn oder am liebsten ein Ehepaar?

Sie haben die Wahl und vor

allem das letzte Wort, wer in

Ihrem Heim nach dem Rechten

sieht.

Der typische Haushüter

Die Haushüter einer VDHA-

Agentur werden sorgfältig ausgewählt.

Sie sind lebenserfahrene

und verantwortungsbewußte Senioren,

die diskret und professionell

Ihre Erwartungen erfüllen.

Alle Haushüter müssen ihre Zuverlässigkeit

durch ein polizeiliches

Führungszeugnis, Referenzen

und ausführliche Bewerbungsunterlagen

nachweisen.

Wenn einmal etwas zu Bruch geht

Alle VDHA-Agenturen schließen

für Ihre Haushüter eine Betriebshaftpflicht-

und eine Unfallversicherung

ab. Diese kommen für

den Schaden auf, falls trotz aller

Vorsicht einmal etwas zu Bruch

gehen sollte oder sich ein Unfall

ereignet.

Kosten

Je nach Leistungsumfang kostet

ein Haushüter pro Tag rund 50

Schlüsseldienst

Ihr Fachgeschäft für Sicherheit

Luisenstr. 88 (Elb.) · 42103 Wuppertal · Fax 30 51 76

20 Eigentümerjournal. | August 2006

EURO. Zusätzliche Aufgaben

werden gesondert berechnet.

Hierzu gehören z.B. die Tierbetreuung,

Personenbetreuung,

Büroservice sowie die Fahrtkosten.

Steuervorteile

Haushüten gilt als haushaltsnahe

Dienstleistung. Sie erhalten eine

den Steuervorschriften entsprechende

Rechnung. Mit dieser

VPB rät Mietern:

Wohnungsofferten sorgfältig prüfen

„Werden Sie Eigentümer! Kaufen

Sie Ihre Mietwohnung und zahlen

Sie ab sofort die Miete in die eigene

Tasche.“ Landauf landab verkaufen

Baugenossenschaften und

Wohnungsgesellschaften ihre Immobilien

und bieten sie mit verlockenden

Konditionen den eigenen

Mietern an. Mancher Umworbene

erfüllt sich den Wunsch nach

eigenen vier Wänden; er muss

nicht einmal umziehen. Andere

Mieter zögern. „Und das zu

Recht“, warnt Thomas Penningh,

Vorsitzen-der des Verbands Privater

Bauherren (VPB), „denn nicht

jedes scheinbar günstige Angebot

ist wirklich ein gutes Geschäft.“

Damit der Kauf der eigenen

Mietswohnung kein Reinfall wird,

hat der VPB als Verbraucherschutzverband

den Ratgeber

Becker

Meisterbetrieb seit 1877

� 30 17 18

Tag + Nacht

Notdienst

G

m

b

H

Telefon 0 23 36 / 93 92-0

Telefax 0 23 36 / 93 92-5

In der Graslake 20a · 58332 Schwelm

info@stroeter-gmbh.de

www.stroeter-gmbh.de

Rechnung und dem Zahlbeleg

können 20 % des Rechnungswertes

(maximal EUR 600 im Jahr)

von der festgesetzten Einkommensteuer

abgesetzt werden.

Damit Ihr Urlaub sorgenfrei

bleibt ...

... und Sie keine bösen Überraschungen

erleben.

„Vom Mieter zum Eigentümer“

herausgegeben, der ab sofort im

Internet kostenlos heruntergeladen

werden kann (www.vpb.de).

Ein großes Problem bei der Umwandlung

von Miet- in Eigentumswohnungen

sind die veränderten

Eigentumsverhältnisse.

Übernehmen die meisten Mieter

ihre einzelnen Wohnungen, dann

bilden sie eine neue Gemeinschaft

und müssen sich im Rahmen der

vom Wohneigentumsgesetz vorgegebenen

Richtlinien miteinander

arrangieren. „Das ist menschlich

nicht immer einfach. Wirklich

schwierig wird es allerdings erst“,

erläutert der VPB-Vorsitzende,

„wenn nur wenige Mieter ihre

Wohnungen kaufen und das Gros

der Immobilie an einen einzelnen

Investor geht.“ Dieser hat dann


die Mehrheit und damit auch das

Sagen in der Wohnanlage.

„Unserer Erfahrung nach“, warnt

Verbraucherschützer Penningh,

„legen es manche Mehrheitseigner

regelrecht darauf an, durch

überhöhte Umlagen und Sonderzahlungen

die Einzeleigentümer

nach und nach zu vertreiben und

deren Besitz zu günstigen Konditionen

zu übernehmen.“

Seite 1 / 2

Gerade die Umlagen, Rücklagen

der Eigentümergemeinschaft und

Instandhal-tungskosten für die

Anlage, belasten viele Eigentümer

finanziell stark. „Oft denken die

Mieter beim Kauf der eigenen

Wohnung gar nicht an diese Zusatzkosten“,

schildert Thomas

Penningh langjährige Verbandserfahrung.

„Sie kalkulieren zwar

ihre monatlichen Zins- und Tilgungszahlungen

ein, vergessen

aber die Umlagen. Die addieren

sich jedoch unter Umständen zu

beachtlichen Beträgen – weit

höher als jede Mietzahlung.“

Auch das müssen Kaufinteressenten

bedenken, bevor sie sich zum

Kauf ihrer Mietwohnung entschließen.

Der Ratgeber „Die Eigentumswohnung“

kann mitsamt den dazugehörigen

Check-listen bequem

und kostenlos im Internet

heruntergeladen werden unter

www.vpb.de.

Weitere Informationen beim Verband

Privater Bauherren e.V.,

Bundesbüro, Chausseestraße 8,

10115 Berlin, Telefon 030-

2789010, Fax: 030-27890111, E-

Mail: info@vpb.de, Internet:

www.vpb.de.

Diesen Pressetext mailen wir Ihnen

gerne zu. Bitte rufen Sie uns

kurz an: 030-27890122. Der Text

steht außerdem im Internet unter

www.vpb.de

Gut zu wissen

Reduzierte Ware von

Reklamation nicht

ausgeschlossen

Kundenrechte beim Ausver-

kauf von Sommerartikeln

Auch für Schnäppchenjäger sind

sonnige Zeiten ausgebrochen:

Kaufhäuser und Fachgeschäfte

locken in diesen Tagen zum

großen Run auf reduzierte Waren.

Bei Sommersachen, Schuhen,

Sportbekleidung und Bademoden

sinken die Preise, um Platz für

Herbst- und Winterware zu schaffen.

"Doch trotz günstiger Angebote

mit Preisnachlässen bis zu 50

oder gar 70 Prozent sollten Käufer

prüfen, ob sie ein Schnäppchen

ergattern und die Qualität auch

immer stimmt", empfiehlt Anna

Tomiczek von der Verbraucherzentrale

in Wuppertal: "Werden

Wärme

entspannt

Wer den WSW Wärmeservice hat, kann sich ganz

entspannt den besonderen Dingen widmen. Ob privat,

im Büro oder im Betrieb – der WSW Wärmeservice

bietet Ihnen individuelle Konzepte, die Ihre Wärmeversorgung

bedarfsgerecht und somit wirtschaftlicher

machen. Von der Heizungsanlage bis zur Warmwasserbereitung,

von der Beratung über die Realisierung bis

hin zur Finanzierung.

WSW WÄRMESERVICE – damit können Sie rechnen.

WSW Wärmeservice: Tel.: 0202/569-5300

wsw-online.de · waermeservice@wsw-online.de

August 2006 | Eigentümerjournal. 21


Gut zu wissen

Wuppertal, Hofkamp 148, Tel. 28 09 00

beim T-Shirt oder den Shorts nach

dem Kauf Macken entdeckt, können

auch reduzierte Artikel bei

den Händlern reklamiert werden."

Zu Reklamation und Umtausch

beim Ausverkauf von Saisonware

hat die Verbraucherzentrale

NRW folgende Tipps:

· Häufig kein Umtausch bei reduzierten

Artikeln: Wurde eine

falsche Größe gewählt oder passt

die Farbe nicht, können Käufer

nicht auf ein Umtauschrecht pochen.

Sie sind auf die Kulanz der

Händler angewiesen.

Wer sich beim Kauf keinen möglichen

Umtausch zusichern lässt,

hat nichts in der Hand, falls Händler

die Rücknahme der Ware bei

Nichtgefallen verweigern.

· Reklamation bei mangelhaften

Waren möglich: Wenn die ergatterten

Schnäppchen jedoch nicht

in Ordnung sind, also ein Ärmel

zu lang ist oder der Reißverschluss

klemmt, haben Käufer klare Rechte.

Weisen Neuerwerbungen Fehler

auf, können sie zwei Jahre

lang Ansprüche gegenüber den

�����������������������

�������������������������������������

WAS DAS FÜR SIE BEDEUTET - WIE IHRE IMMOBILIE EINEN GUTEN

ENERGIEPASS BEKOMMT - UND WIE SIE DABEI KOSTEN SPAREN -

ERFAHREN SIE BEI:

������������������������������������������������������

����������������������������������������������

������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������������

www.sparchitekt.de

22 Eigentümerjournal. | August 2006

Verkäufern geltend machen.

Schalten Händler hierbei auf stur,

müssen sie innerhalb der ersten

sechs Monate nach dem Kauf

nachweisen, dass einwandfreie

Ware über die Ladentheke ging.

Ausgenommen von dieser Regel

sind Fehler- oder B-Waren, wenn

beim Kauf auf deren Mängel ausdrücklich

hingewiesen wurde.

· Statt Geldrückgabe erst Reparatur

oder Ersatzlieferung: Bevor

Kunden

den Kaufpreis eines fehlerhaften

Artikels zurückerhalten oder auf

einen Preisnachlass hoffen können,

dürfen Händler die mangelhafte

Ware in der Regel zweimal

reparieren oder einmal für Ersatz

sorgen.

· Kassenzettel ist Geld wert: Kunden

sollten den Einkaufsbon unbedingt

aufbewahren, um bei Reklamationen

nachzuweisen, wo und wann

sie die Ware gekauft haben.

Mehr Informationen rund um Reklamation

und Umtausch gibt's in

der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale

in Wuppertal,

Schloßbleiche 20,

42103 Wuppertal.

Verbraucherzentrale NRW

Beratungsstelle Wuppertal

Schloßbleiche 20

42103 Wuppertal

Tel. (0202) 44 77 32

Fax (0202) 44 04 51

email: wuppertal@vz-nrw.de

Lebensspender und

tödliche Gefahr

Tipps zum Umgang mit der

Sonne

sup.- Wenn hellhäutige Menschen

in der Nähe des Äquators leben,

wächst ihr Risiko, an schwarzem

Hautkrebs zu erkranken. Drastisches

Beispiel: Australien, wo die

Rate der Melanomfälle rund zweieinhalb

mal so hoch ist wie in

Deutschland. Wissenschaftlern gilt

dies als sicheres Indiz für den direkten

Zusammenhang von intensiver

Sonnenbestrahlung und

Hautkrebs. Aber auch in unseren

Regionen steigt die Gefährlichkeit

des Licht- und Lebensspenders

Sonne. Im Juni des letzten Jahres

erreichte die Intensität der hautschädlichen

UV-Konzentrationen

in allen Teilen Deutschlands

„Werte, die wir um diese Jahreszeit

sonst erst auf der geografischen

Breite Neapels erleben“, so

Hans Claude, Leiter des Regionalen

Ozonzentrums im Observatorium

Hohenpeißenberg, Niederbayern.

Ursache für den Anstieg der

UV-Werte ist im wesentlichen die

Ausdünnung der schützenden

Ozonschicht in rund 20 Kilometer

Höhe.

Gerade Kinder sind durch diese

Rekordwerte gefährdet, weil sie

viel Zeit im Freien verbringen und

deshalb bis zu ihrem 20. Lebens-

Auch Ihre Anzeige könnte hier stehen!

Telefon 0 23 24/2 58 22

Wir beraten Sie gerne. e-mail: andreas.wimmers@gmx.de

Haben Sie Ihren Tank

aufgefüllt?

Rufen Sie uns an.

Tel. 02 02/30 38 43

Mineralöle · 42103 Wuppertal


jahr rund 80 Prozent der Strahlendosis

ihres ganzen Lebens abbekommen.

Eltern sollten deshalb in

Sachen Sonnenschutz stets mit

gutem Beispiel vorangehen: Kopfbedeckung,

Sonnenbrille und UVundurchlässige

Kleidung gehören

zur Standard-Ausstattung, wenn

an heißen Tagen der Schatten verlassen

werden muss. Schon vor

der Sonnenbestrahlung muss ein

Sonnenschutzmittel mit hohem

Lichtschutzfaktor aufgetragen

werden - gründlich, lückenlos und

gegebenenfalls mehrmals, wenn

Schwitzen oder Wasserkontakt die

Wirkung beeinträchtigen. „Zwischen

elf und 15 Uhr“, so Experte

Claude, „sollte man sich zurzeit

besser überhaupt nicht der prallen

Sonne aussetzen.“ Aber auch bei

Beschattungs-Systemen kommt es

auf den Schutzfaktor an: Nicht jeder

Sonnenschutz über der Terrasse

stellt für die Ultraviolettstrahlung

des Sonnenlichts ein tatsächliches

Hindernis dar. Empfehlenswert

sind Qualitätsmarkisen mit

einem besonders hochwertigen

Gewebe, die im Fachhandel beispielsweise

unter der Bezeichnung

„markilux“ angeboten werden.

Sie lassen zwar die erwünschte

Helligkeit passieren,

wehren aber sowohl UV-A- als

auch UV-B-Strahlen erfolgreich

ab. Für tiefstehende Sonne am

späten Nachmittag gibt es Markisen

mit dem so genannten „Schattenplus“,

einer zusätzlichen senkrechten

Ausfahrmöglichkeit des

Markisenstoffs nach unten.

Urlauber in heißen Ferienländern

sollten ihrer Haut grundsätzlich

Zeit lassen, sich

an die veränderte

Strahlenbelastung

zu gewöhnen.

Während der ersten

Woche gewährleisten

nur

Sonnenlotionen

mit einem Lichtschutzfaktor

von

20 bis 30 optimalen

Schutz. Erst

arro

A. Schönenberg / R. La Bruna GbR

Profiliner

danach darf ein etwas niedrigerer

Faktor gewählt werden. Und ob

im Urlaub oder auf der heimischen

Terrasse: Ein fataler Irrtum

ist die Vermutung, man brauche

keinen Schutz mehr, wenn die

Haut erst einmal richtig braun geworden

ist. Dieser Bräunungsvorgang

ist zwar ein wichtiger Selbstschutz-Mechanismus

der Haut,

entspricht aber nur einem Lichtschutzfaktor

vier - keinerlei Abwehr

also bei aggressiver Sonnenstrahlung.

Haus

+

Grund

Die einzige politische

Interessenvertretung

Qualität von Ihrem Meisterbetrieb

Abwasser/Kanal Dichtheitsprüfung

nach DIN EN 1610

Zertifiziert nach ATV-DVWK

� (02 02) 70 51420

des Eigentümers

Telefon:

0202 /47955-0

Gut zu wissen

Sanitär - Heizung - Kanal

Badplanung

24 Stunden Notdienst

Rohrreinigung

Kanal-TV-Inspektion

Kanal- und Rohrsanierung

www.arro-Profiliner.de

VPB stellt Bauherren-

Leitfaden zum

Grundstückskauf vor

Der Traum vom Eigenheim beginnt

meist mit dem Kauf eines

Grundstücks. „Dabei ist allerdings

Vorsicht geboten“, warnt Thomas

Penningh, Vorsitzender des Verbands

Privater Bauherren (VPB).

„Denn nicht immer ist das auserwählte

Fleckchen Land auch tatsächlich

das ersehnte Paradies.“

Frustriert stellt mancher angehende

Bauherr fest: In wenigen Jahren

wird unweit seines Idylls die

neue Umgehungsstraße gebaut.

Die bringt nicht nur Lärm und

schlechte Luft, sondern sie schneidet

sein Grundstück auch ein für

alle mal vom nahen Walderholungsgebiet

ab.

Nichts ist perfekt, und weil das so

ist, sollte der angehende Grundstücksbesitzer

das Bauland vor

dem Kauf gründlich prüfen. Was

er dabei alles beachten muss, das

hat der Verband Privater Bauherren

in seinem neuen „Leitfaden

für den Kauf eines Grundstücks“

Fortsetzung auf Seite 25...

August 2006 | Eigentümerjournal. 23


Gut zu wissen

Der dena Energiepass

Anders als bei Autos oder Haushaltsgeräten

wissen Käufer oder

Mieter von Wohnungen und Häusern

nur wenig über deren Energiebedarf.

Objektive Informationen

sind Mangelware, Vergleichsmaßstäbe

fehlen.

Die Europäische Richtlinie über

die Gesamtenergieeffizienz von

Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten

einen Energiepass

für Gebäude einzuführen.

Die Deutsche Energie-Agentur

GmbH (dena) hat einen Energiepass

entwickelt und in einem

Feldversuch in 33 Regionen bundesweit

von November 2003 bis

Ende 2004 getestet.

Um eine breite Öffentlichkeit über

die Einführung des Energiepasses

zu informieren, führt die dena zusammen

mit den Ministerien BM-

VBS und BMWi eine Marktvorbereitungskampagne

durch. Im Rahmen

der Marktvorbereitungskampagne

können schon heute freiwillige

Energiepässe für Gebäude

ausgestellt werden.

Der Energiepass informiert Verbraucher

objektiv, zeigt Einspar-

24 Eigentümerjournal. | August 2006

potenziale auf und ermöglicht es,

den Energiebedarf von Häusern

bundesweit unkompliziert zu vergleichen.

Ziel der dena: In Immobilienanzeigen

soll künftig so selbstverständlich

mit der Energieeffizienz von

Gebäuden geworben werden, wie

es bei Kühlschränken und Waschmaschinen

längst Praxis ist.

Warum ein Energiepass?

In privaten Haushalten stellen die

Heizkosten den größten Anteil an

den Betriebskosten. Noch immer

wird in Deutschland ein Drittel

des gesamten Primärenergieverbrauchs

für die Raumheizung und

Warmwasserbereitung aufgewendet

Warum ein Energiepass?

In privaten Haushalten stellen die

Heizkosten den größten Anteil der

Betriebskosten dar. Noch immer

wird in Deutschland ein Drittel

des gesamten Primärenergieverbrauchs

für die Raumheizung und

Warmwasserbereitung aufgewendet.

Dennoch ist, anders als

bei vielen Haushaltsgeräten und

Autos, der Energieverbrauch von

Gebäuden für deren Nutzer meist

eine unbekannte Größe.

Verlässliche Informationen über

den Energieverbrauch sind vor

Einzug meist nicht erhältlich, obwohl

in der Bundesrepublik ca.

dreißig kommunale oder regionale

Energie- oder Gebäudepässe für

den Gebäudebestand existieren.

Sie weisen jedoch verschiedene

Bezeichnungen, Klassifizierungen

und Anforderungsgrößen auf. Ein

bundesweit unkomplizierter Vergleich

zwischen Gebäuden ist so

kaum möglich. Lediglich für Neubauten

macht die Energieeinsparverordnung

einen Energiebedarfsausweis

zur Pflicht.

Aus diesen Gründen hat die Deutsche

Energie-Agentur GmbH für

einen Feldversuch einen freiwilligen

Energiepass für Gebäude vorbereitet.

Wesentlicher Bestandteil

ist ein marktgerechtes, ansprechendes

Label.

Der von der dena entwickelte Prototyp

zum Energiepass wurde von

November 2003 bis Ende 2004 in

einem bundesweiten Feldversuch

getestet. Der Feldversuch war ein

voller Erfolg. Mit über 4100 Energiepässen

und ca. 400 aktiven

Ausstellern hat die dena ihre Ziele

deutlich erreicht. Die Ergebnisse

der Evaluation des Feldversuchs

fließen nun in die Weiterentwicklung

des Energiepasses ein.

In 2005 und 2006 wird die dena

die bundesweite freiwillige Ausstellung

von Energiepässen im

Rahmen einer Marktvorbereitungsskampagne

ermöglichen.

Zudem wird die dena eine Informationskampagne

rund um den

Energiepass starten um eine möglichst

breite Öffentlichkeit über

den kommenden gesetzlichen Energiepass

zu informieren.

Der Energiepass soll auf dem Immobilienmarkt

zu einem wirksamen

Instrument für mehr Transparenz

werden. Mit dem Energiepass-Label

soll schon bald so

selbstverständlich mit der Energieeffizienz

geworben werden,

wie es bei Kühlschränken und

Waschmaschinen längst Praxis ist.

Bei Rückfragen bezüglich des Energiepasses

steht Ihnen auch die

Firma Fleischhauer Energieberatung

FHK unter 0202 / 625077 zur

Verfügung und auch:

Haus + Grund Wuppertal und

Umland

vorm. Elberfeld von 1880 e. V.

- Hauptgeschäftsstelle -

Dessauerstraße 3 (Ecke Adersstr.)

42119 Wuppertal

Telefon (0202) 4 79 55 0

Telefax (0202) 4 79 55 70

email: info@hausundgrundwtal.de


Fortsetzung von Seite 23...

zusammengestellt. In einzelnen

Kapiteln werden Auswahl und

Kauf des Grundstücks detailliert

beschrieben. Angefangen vom

Wert eines Grundstücks über

Stand und Kosten der Erschließung,

bis hin zu möglichen

Altlasten, Umweltschutzauflagen

und Festsetzungen im Bebauungsplan

reicht das Spektrum der

angesprochenen Themen.

Ausführlich erläutert die 22-seitige

Broschüre alle Fragen rings um

den notariellen Kaufvertrag, von

der Auflassung bis zum Notaranderkonto.

Sie erläutert, was alles

im Grundbuch steht und welche

Nachteile Baulasten und Grunddienstbarkeiten

für den Käufer

haben können. Ein Kapitel ist der

Erbpacht gewidmet, ein anderes

den unvermeidlichen Nebenkosten,

die beim Grundstückskauf

anfallen. Zu jedem Abschnitt hat

der VPB ausführliche Checklisten

erarbeitet, die dem Kaufinteressierten

die Entscheidung für oder

gegen ein spezielles Stück Bauland

erleichtern.

Grundsätzlich, so rät der VPB,

sollten sich Grundstückskäufer

immer vor dem Kauf über das

Grundstück informieren. Der VPB

empfiehlt auch, im Zweifelsfall ei-

nen Bausachverständigen mit der

Prüfung des Grundstücks zu beauftragen.

Er klärt neben baurechtlichen

auch technische Details,

etwa ob der Baugrund für

die geplante Bebauung überhaupt

geeignet ist und ob Hochwasser

oder drückendes Grundwasser

das zukünftige Eigenheim gefährden.

Der „Leitfaden für den Kauf

eines Grundstücks“ kann beim

VPB bestellt werden, entweder im

Internet unter www.vpb.de, per E-

Mail unter versand@vpb.de, ferner

bei der VPB-Versandstelle,

Fliedner-Werkstätten, Postfach 10

13 04, 45413 Mülheim an der Ruhr

oder per Fax unter der Nummer

0208-4448405. Die Broschüre kostet

drei Euro plus 1,50 Euro Versand.

Bitte gleichzeitig Kosten

und Porto überweisen auf folgendes

Konto: Verband Privater Bauherren,

Kontonummer 61 22 89 20

25, BLZ 10120100, Weberbank

Berlin. Bei der Überweisung bitte

den Namen des Empfängers nicht

vergessen und als Verwendungszweck

„Leitfaden Kauf eines

Grundstücks“ eintragen.

Nähere Informationen beim Verband

Privater Bauherren (VPB)

e.V., Bundesbüro, Chausseestraße

8, 10115 Berlin, Telefon 030-

2789010, Fax: 030-27890111

Gut zu wissen

Weglassen ist nicht

gleich kostenlos!

Hausbesitzer können ein Lied davon

singen. Ist das Haus erst fertig,

geht der Ärger schon los. Dabei

wurden sie vorher von Verwandten

und Bekannten gewarnt.

Die meisten Menschen bauen nur

einmal im Leben. Glücklicherweise,

werden die meisten Bauherren

sagen, denn bauen bedeutet in erster

Linie Streß. Eine Vielzahl von

Dingen muß geplant, geregelt und

besorgt werden. Als Bauherr ist

man frohgemut, wenn man alles

hinter sich hat und endlich in die

eigenen vier Wände einziehen

kann. Um so ärgerlicher ist es

dann, wenn sich schon nach dem

Einzug die ersten Mängel zeigen.

Hier stimmt etwas nicht oder dort

ist etwas undicht. Dabei möchte

man als Hausbesitzer nur eins:

seine Ruhe. Die kann man auch

haben, wenn man bei der Bauplanung

strikt auf Qualität achtet und

sich nicht aus Kostengründen öfter

mal für die zweitbeste Lösung

entscheidet.

Auch wenn die Probleme erst Jahre

später auftreten, faßt sich so

mancher Bauherr reumütig an den

August 2006 | Eigentümerjournal. 25


Die “Lampe”

ohne Strom

Gut zu wissen

... heißt Solatube. Dieses

neue, innovative

Lichtröhrensystem ist

nahezu in jedem

Gebäude einsetzbar und

beleucht Innenräume

praktisch kostenlos mit

Tageslicht. Die Zeiten in

denen man in Räumen

ohne Fenster wie z.B Bäder,

Flure usw. elektrisches Licht

benötigt gehören der

Vergangenheit an.

www.thomi-ohg.de

0180 329 544 48 742

Info@thomi-ohg.de

0202 28 19 366

Kopf und sagt sich: "Hätte ich

doch damals..."! Hat man sich für

den Einbau eines modernen

Schornsteins entschieden, so

bleibt man zumindest in dieser

Beziehung von jedwedem Ärger

verschont.

Seit Einführung der Brennwerttechnik

für Heizanlagen hat sich

schon mancher Bauherr dazu verleiten

lassen, auf einen Schornstein

zu verzichten. Aber weglassen

ist nicht gleich kostenlos. Sicher,

einige Heizanlagen funktionieren

auch ohne Schornstein, allerdings

wird dann auch der

Spielraum eng. Ein Brennstoffwechsel

ist nahezu unmöglich –

und wer weiß schon wie sich die

Brennstoffpreise in Zukunft entwickeln.

Manchmal gerät in Vergessenheit,

daß bei der Abgasabführung

ohne Schornstein nicht

unerhebliche Nebenkosten anfallen:

Ergänzende Wärmedämm-Maßnahmen

und längere Ver- und

Entsorgungsleitungen werden

nötig. Eventuell wird das Warmwasser

auf dem Dachboden erwärmt,

obwohl es im Erdgeschoß

benötigt wird. Die Stromkosten für

die Pumpen schlagen zu Buche

und womöglich werden erhöhte

26 Eigentümerjournal. | August 2006

Versicherungsprämien für Hausrat

und Gebäude fällig.

Wenn Dachthermen ohne Schornstein

betrieben werden, gibt es

manchmal noch das ein oder andere

Problem. Dann nämlich

wenn bei Außentemperaturen unter

dem Gefrierpunkt die für diese

Heizungsanlage typische Abgasanlage

vereist (Bild oben). Die

Folgen waren schon manches Mal

fatal: Erst schaltet sich die Dachheizzentrale

ab, dann frieren die

Heizungsrohre und Heizkörper

ein. Im schlimmsten Fall platzen

sie und verursachen einen Wasserschaden.

Oder wenn im Mündungsbereich

der Abgasanlage

sich die Dachpfannen verfärben.

Bedenken sollte man das Schornsteine

Bestandteil des Hauses sind

und dessen Wohnwert erhöhen.

Diese Wertsteigerung macht sich

aber nicht nur beim Wohnen bemerkbar.

Steht der Verkauf des

Hauses an, zahlt sich ein offener

Kamin oder Kachelofen immer

aus. Aber erst mit einem Schornstein

läßt sich der Einbau eines

Kamin- oder Kachelofen verwirklichen.

Für diesen besonderen

Wohngenuß greifen viele Kaufinteressierte

auch gerne etwas tiefer

in die Tasche. Eine kleine Investition

am Anfang eines Hauslebens

kann sich zu einem unschätzbaren

Kapital entwickeln! Jede Art von

Feuerstätte läßt sich an Schornsteinen

anschließen, unabhängig

vom eingesetzten Energieträger

und von der sich ständig weiterentwickelnden

Technik. Ohne die

Investition „Schornstein" bindet

man sich dauerhaft an ein bestimmtes

Heizsystem. Wer also

heute ohne Schornstein baut, geht

ohne Not Risiken ein und ist eventuell

vom technischen Fortschritt

der Heizsysteme abgekoppelt.

Gartenhelfer

Ein treuer Diener für Hobbygärtner.

Mit dienstbaren Geistern lassen

sich viele Arbeiten im und um

das Haus herum schneller und

leichter erledigen. Da diese jedoch

meistens nicht zur Verfügung

stehen, bietet sich der patente

GARTEN-BUTLER als stets

dienst-bereiter stummer Diener

an. Rechts und links hat er große

Organisations-Hänger mit vielen

unterschiedlich großen Taschen.

Sie bieten vielseitige Ablagemöglichkeiten

für Werkzeuge und

Gartengeräte. Die Arbeitsplatte

aus robustem Vollkunststoff ist

abklappbar. Der GARTEN-BUT-

LER ist 92 cm hoch. Das Gestell

ist aus robustem, beschichtetem

Stahlrohr. Die Müllsäcke werden

einfach in die dafür vorgesehene

Halterung eingehängt. 10 Säcke

sind im Lieferumfang enthalten.

So bleiben Schläuche und Elektrokabel

auf Kurs.

Das ist ärgerlich! Lange Wasserschläuche

und Elektrokabel gehen

immer ihre eigenen Wege,

wenn man sie hinter sich herzieht.

Leider meistens genau dorthin, wo


sie sich fest?klemmen oder Schaden

anrichten können. Das verhindert

zuverlässig der praktische

SCHLAUCH-/KABELFÜHRER

der Kabeln und Schläuchen genau

zeigt, wo der Weg hingeht. Er ist

nach allen Seiten drehbar.

Die drei großen Füh?rungsrollen

passen sich jeder Schlauchbewegung

optimal an. Das Aufstellen

ist ganz einfach. Der Bodenhalter

aus sta?bilem, verzinktem Stahlblech

ist wie ein Zelt-Hering

ge?formt und braucht nur in den

Boden gesteckt werden. Der

SCHLAUCH-/KABELFÜHRER ist

feuerverzinkt und kann daher

nicht rosten. Die Rollen sind aus

Kunststoff hergestellt. Länge 40

cm, Breite 13 cm. Die Lieferung

erfolgt als 2er-Set.

Reichen Sie das

Eigentümer

Journal

weiter, Ihr Nachbar

freut sich.

Knebelungsgesetz droht

Das von der Berliner Koalition

verabschiedete Gleichbehandlungsgesetz

könnte - wenn es in

Kraft tritt - die privaten Vermieter

unzumutbar einschränken und sie

auf bloße Vermutung hin mit erheblichen

Schadensersatz- und

sogar Schmerzensgeldforderungen

belasten.

Worum es geht

Der vom Grundgesetz nicht vorgesehene

Koalitionsausschuss hat

den Entwurf für ein „Allgemeines

Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“

verabschiedet. Eine erste kursorische

Übersicht führt zu folgender

Kritik.

Hauptpunkte des AGG

Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

(AGG) ist u.a. vorgesehen:

- die Verhinderung von Benachteiligung

aus sieben Gründen

(Rasse, ethnische Herkunft, Geschlecht,

Religion oder Weltanschauung,

Behinderung, Alter

oder sexuelle Identität). Das geht

weit über die EU-Richtlinie hinaus.

- Das AGG gilt grundsätzlich auch

für die Vermietung von Wohnraum.

- Zum möglichen Schadensersatz

kann es jetzt auch Schmerzensgeld

geben.

Auswirkungen auf das Mietrecht

Wenn ein Mieter behauptet, ihm

sei wegen seiner Herkunft eine

günstige Wohnung nicht vermietet

worden, dann kann er nach

Gut zu wissen

diesem AGG vom Hauseigentümer

Schadensersatz und Schmerzengeld

verlangen.

Zwar soll das AGG soll keine Anwendung

auf Schuldverhältnisse

finden, bei denen ein besonderes

Nähe- oder Vertrauensverhältnis

begründet wird.

Bei Mietverhältnissen - so der Gesetzetext

„kann dies insbesondere

der Fall sein, wenn die Parteien

oder ihre Angehörigen Wohnraum

auf demselben Grundstück nutzen.“

Gemeint ist damit das Mietverhältnis,

bei dem der Vermieter im

selben Hause wohnt. Aber ob das

Gesetz mit seinen strengen Maßstäben

eingreift oder nicht, entscheidet

der Richter. Denn es ist ja

lediglich eine Kann-Bestimmung.

Das Gesetz will den privaten Vermieter

einengen und ihm seine

Entscheidungsfreiheit beschneiden.

Das zeigt sich etwa in der

Wortwahl der Begründung: dort

heißt es, die Entschädigung solle

dem anderen Genugtuung verschaffen,

ja, die Sanktionen (z.B.

Schadensersatz oder Schmerzensgeld)

müßten ...abschreckend

sein“. Zu allem Überfluß werden

auch für den Kläger (den abgelehnten

Mietbewerber) die Anforderungen

an das Beweismaß abgesenkt.

Der Beklagte, also der Vermieter,

trägt jedoch die Beweislast dafür,

dass er eine Benachteiligung nicht

zu vertreten hat. weiter S.29

Gas

Wasser

80 Jahre

Wärme

H.G. Zimmermann KG

modernste Sanitär&Heizungstechnik

Neuen Heizkessel ohne Eigene Investitionen?

Jetzt Neu! Bitte sprechen Sie uns an!

42289 Wuppertal * Rauental 25

Telefon (0202) 606045 * Telefax (0202) 600424

www.SHK-Zimmermann.de

August 2006 | Eigentümerjournal. 27


Gut zu wissen

Medienmitteilung

Saniert dank intaktem Wasserleitungs-System

Verrostete und verschmutzte Wasserleitungen

verschlechtern die

Wasserzufuhr und Trinkwasserqualität.

Bis eine Komplettsanierung

unumgänglich ist. Das LSE-

SYSTEM® erneuert Leitungen

ohne Bauarbeiten von innen heraus.

Und garantiert einen langfristig

sauberen und problemlosen

Wassertransport.

Zirka 150 bis 200 Liter Trinkwasser

verbrauchen Durchschnittseuropäer

täglich. Rund 70 Liter für

die Körperpflege, 60 Liter für die

Toilette, 20 Liter zum Waschen, 15

Liter zum Geschirrspülen – und

immerhin 4 bis 5 Liter zum Trinken

und Kochen. Wenn man bedenkt,

dass nur gerade 0.3 Prozent

des gesamten Wasseraufkommens

auf unserem Planeten sauber genug

sind, um vom Menschen genutzt

zu werden, wird sofort klar:

reines Trinkwasser ist eine kostbares

Gut. Und rarer, als man denkt.

Wasser greift Leitungen an

Die Wasserqualität leidet im Versteckten

– schon auf dem Weg

zum Konsumenten. Korrodierte,

inkrustierte und verkalkte Leitungen

– Folgen des steten Wassertransports

– setzen dem Trinkwasser

stark zu. Eine herkömmliche

Komplettsanierung des Leitungssystems

bringt aber langwierige

Bau- und Spitzarbeiten, mehrwöchige

Wasserunterbrücke,

28 Eigentümerjournal. | August 2006

Lärm, Dreck, hohe Kosten, verminderte

Nutzungsmöglichkeit

des zu sanierenden Objekts und

Mietzinsausfälle mit sich.

Aus alt mach besser neu

Dabei muss man ein Leitungsnetz

nicht freilegen, um es zu sanieren.

Einfacher, günstiger, schneller

und dauerhafter geht es mit dem

LSE-SYSTEM®. Dieses trocknet

und reinigt Rohre von innen heraus.

In einem ersten Arbeitsgang

werden die Rohrinnenflächen mit

Druckluft getrocknet. Dann folgt

die inwendige Reinigung mit einem

Gemisch aus Druckluft und

mineralischen Körnern. Zum

Schluss wird ein nahtloser Korrosionsschutz

aus einem lösemittelfreien

Epoxydharz in die sandgestrahlten

Rohre eingezogen. Endoskopische

Prüfungen garantieren

eine optimale Kontrolle aller

Arbeitsgänge. Die so behandelten

Leitungen sind dauerhaft gegen

erneute Beschädigungen geschützt,

der Leitungssanierungs-

Alptraum wird damit zur glimpflichen

Angelegenheit ohne grosse

Unannehmlichkeiten. Und kostet

bedeutend weniger als eine konventionellen

Sanierung.

Langfristig sauberes Trinkwasser

Eine Sanierung des Rohrleitungsnetzes

mit dem LSE-SYSTEM ist

nicht nur dauerhaft, sondern auch

gesund. Denn das Beschichtungsmaterial

verhindert nachteilige

mikrobiologische Veränderungen

im Leitungswasser. Verschiedene

Untersuchungen bestätigen dies.

Das Verfahren der LSE-SYSTEM

AG kann also auch aus hygienischer

Sicht vorbehaltlos zur Auskleidung

von Rohren der Hausinstallationen

empfohlen werden.

Das LSE-SYSTEM® sorgt langfristig

dafür, dass Trinkwasser so

zum Verbraucher kommt, wie

man es sich wünscht: Klar und

sauber.

Informationen erhalten Sie bei

Holter GmbH Sanierungstechnik,

Dieselstrasse 5, 41352 Korschenbroich.

Herrn Wolfgang Esser

Tel: +49 2182 57090

Fax: +49 570921

E-Mail: info@Holtergmbh.de

Haus

+

Grund

Die einzige politische

Interessenvertretung

des Eigentümers

Telefon:

0202 /47955-0


Änderungen gegenüber dem

alten Entwurf

Das AGG knüpft also an das ursprünglich

geplante Antidiskriminierungsgesetz

an.

Zu den minimalen Änderungen

gegenüber dem alten Antidiskriminierungsgesetz

gehören:

- Der Anspruch auf Vertragsschluß

ist entfallen.

- Der Anspruch auf Schadensersatz

muss innerhalb von drei

Monaten geltend gemacht werden,

statt wie im alten Entwurf

innerhalb von sechs Monaten.

- Antidiskriminierungsverbände

können sich die Ansprüche von

Diskriminierten nicht mehr abtreten

lassen.

Den Gesetzentwurf finden Sie

nachstehend in gekürzter Fassung.

Entwurf

Gesetz zur Umsetzung europäischer

Richtlinien zur Verwirklichung

des Grundsatzes der

Gleichbehandlung

Artikel 1

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

(AGG)

Abschnitt 1

Allgemeiner Teil

§ 1

Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen

aus Gründen der Rasse

oder wegen der ethnischen Herkunft,

des Geschlechts, der Religion

oder Weltanschauung, einer

Behinderung, des Alters oder der

sexuellen Identität zu verhindern

oder zu beseitigen.

§ 2

Anwendungsbereich

Gut zu wissen

LSE-SYSTEM TRINKWASSER-ROHR-INNENSANIERUNG

Holter GmbH Sanierungstechnik

Dieselstraße 5

41352 Korschenbroich

Tel.: 0 21 82/57 09-0

Fax: 0 21 82/57 09-19

(1) Benachteiligungen

aus einem

in § 1 genannten

Grund

sind nach Maßgabe

dieses Gesetzes

unzulässig

in Bezug auf:

1. die Bedingungen

- einschließlichAuswahlkriterien

und Einstellungsbedingungen

- für den

Zugang zu … Erwerbstätigkeit,


8. den Zugang zu und die Versorgung

mit Gütern und Dienstleistungen,

die der Öffentlichkeit zur

Verfügung stehen, einschließlich

von Wohnraum.

§ 3

Begriffsbestimmungen

(1) Eine unmittelbare Benachteiligung

liegt vor, wenn eine Person

wegen eines in § 1 genannten

Grundes eine weniger günstige

Behandlung erfährt, als eine andere

Person in einer vergleichbaren

Situation erfährt, erfahren hat

oder erfahren würde. Eine unmittelbare

Benachteiligung wegen

des Geschlechts liegt in Bezug auf

§ 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 auch im Fall

einer ungünstigeren Behandlung

einer Frau wegen Schwangerschaft

oder Mutterschaft vor.

(2) Eine mittelbare Benachteiligung

liegt vor, wenn dem Anschein

nach neutrale Vorschriften,

Kriterien oder Verfahren Personen

wegen eines in § 1 genannten

Grundes gegenüber anderen Personen

in besonderer Weise benachteiligen

können,…

(3) Eine Belästigung ist eine Be-

nachteiligung, wenn unerwünschte

Verhaltensweisen, die mit einem

in § 1 genannten Grund in

Zusammenhang stehen, bezwecken

oder bewirken, dass die

Würde der betreffenden Person

verletzt und ein von Einschüchterungen,

Anfeindungen, Erniedrigungen,

Entwürdigungen oder

Beleidigungen gekennzeichnetes

Umfeld geschaffen wird.

(4) Eine sexuelle Belästigung ist

eine Benachteiligung in Bezug auf

§ 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 4, wenn ein

unerwünschtes, sexuell bestimmtes

Verhalten, wozu auch unerwünschte

sexuelle Handlungen

und Aufforderungen zu diesen,

sexuell bestimmte körperliche

Berührungen, Bemerkungen sexuellen

Inhalts sowie unerwünschtes

Zeigen und sichtbares

Anbringen von pornographischen

Darstellungen gehören, bezweckt

oder bewirkt, dass die Würde der

betreffenden Person verletzt wird,

insbesondere wenn ein von Einschüchterungen,

Anfeindungen,

Erniedrigungen, Entwürdigungen

oder Beleidigungen gekennzeichnetes

Umfeld geschaffen wird.

(5) Die Anweisung zur Benachtei-

Mehr Lebensqualität durch sauberes Trinkwasser

Haben Sie als Eigentümer, Vermieter oder Hausverwalter

Rohrbrüche in Trinkwasserleitungen? Rostbraunes oder fast kein Wasser mehr?

Droht Ihre Versicherung mit Kündigung oder will sie den Selbstbehalt erhöhen?

Dann haben wir für Sie die kostengünstige und saubere Lösung, die sich seit mehr als 15 Jahren in 30.000 Objekten

mit 250.000 Wohnungen bewährt hat.

Mehr Lebensqualität durch eine Rohrinnensanierung mit dem original LSE SYSTEM

Seit über 15 Jahren geprüfte Qualität – Ihr Spezialist für Trinkwasser-Rohr-Innensanierung

August 2006 | Eigentümerjournal. 29


Gut zu wissen

ligung einer Person aus einem in

§ 1 genannten Grund gilt als Benachteiligung.

30 Eigentümerjournal. | August 2006

Händeler Str. 49 · 42349 Wuppertal, Fax 0202 - 47 27 68

Schutz der Beschäftigten vor

Benachteiligung

Unterabschnitt 1

Verbot der Benachteiligung

§ 6

Persönlicher Anwendungsbereich

(1) Beschäftigte im Sinne dieses

Gesetzes sind …

§ 7

Benachteiligungsverbot

(1) Beschäftigte dürfen nicht wegen

eines in § 1 genannten Grundes

benachteiligt werden; …

(3) Eine Benachteiligung nach Absatz

1 durch Arbeitgeber oder Beschäftigte

ist eine Verletzung vertraglicher

Pflichten.

[Falls nach dem AGG kein Ersatz

möglich sein sollte, so ist durch

diese Auffangregelung der Weg

frei für einen Anspruch nach § 280

BGB.]

§ 8

Zulässige unterschiedliche

Behandlung wegen beruflicher

Anforderungen

§ 9

Zulässige unterschiedliche

Behandlung wegen der Religion

oder Weltanschauung

(1) Ungeachtet des § 8 ist eine unterschiedliche

Behandlung wegen

der Religion …. auch zulässig,

wenn eine bestimmte Religion …

unter Beachtung des Selbstverständnisses

… eine gerechtfertigte

berufliche Anforderung darstellt.

§ 10

Zulässige unterschiedliche Behandlung

wegen des Alters

[betrifft: berufliche Anforderungen]

Unterabschnitt 2 …

Organisationspflichten des Arbeitgebers

usw.

Abschnitt 3

Schutz vor Benachteiligung im

Zivilrechtsverkehr

§ 19

Zivilrechtliches

Benachteiligungsverbot

(1) Eine Benachteiligung wegen

eines in § 1 genannten Grundes

bei der Begründung, Durchführung

und

Beendigung zivilrechtlicher

Schuldverhältnisse, die

1. typischerweise ohne Ansehen

der Person zu vergleichbaren Bedingungen

in einer Vielzahl von

Fällen zustande kommen (Massengeschäfte)

oder bei denen das

Ansehen der Person nach der Art

des Schuldverhältnisses eine

nachrangige Bedeutung hat und

die zu vergleichbaren Bedingungen

in einer Vielzahl von Fällen zustande

kommen oder

2. eine privatrechtliche Versicherung

zum Gegenstand haben,

ist unzulässig.

(2) Eine Benachteiligung aus

Gründen der Rasse oder wegen

der ethnischen Herkunft ist darüber

hinaus auch bei der Begründung,

Durchführung und Beendigung

sonstiger zivilrechtlicher

Schuldverhältnisse im Sinne des §

2 Abs. 1 Nr. 5 bis 8 unzulässig.

(3) Bei der Vermietung von

Wohnraum kann eine unterschiedliche

Behandlung im Hinblick

auf die

Schaffung und Erhaltung sozial

stabiler Bewohnerstrukturen und

ausgewogener Siedlungsstrukturen

sowie ausgeglichener wirtschaftlicher,

sozialer und kultureller

Verhältnisse zulässig sein.

(5) Die Vorschriften dieses Abschnitts

finden keine Anwendung

auf zivilrechtliche Schuldverhältnisse,

bei denen ein besonderes

Nähe- oder Vertrauensverhältnis

der Parteien oder ihrer Angehörigen

begründet wird.

Bei Mietverhältnissen kann dies

insbesondere der Fall sein, wenn

die Parteien oder ihre Angehörigen

Wohnraum auf demselben

Grundstück nutzen.

[Genau das ist der Drehpunkt: Es

kann so sein, je nach ideologischer

Voreingenommenheit ist


eigentlich eine Entscheidung nach

jeder beliebigen, ja willkürlichen

Richtung möglich.]

§ 20

Zulässige unterschiedliche

Behandlung

(1) Eine Verletzung des Benachteiligungsverbots

ist nicht gegeben,

wenn für eine unterschiedliche

Behandlung wegen der Religion

oder der Weltanschauung, einer

Behinderung, des Alters, der

sexuellen Identität oder des Geschlechts

ein sachlicher Grund

vorliegt.

Das kann insbesondere der Fall

sein, wenn die unterschiedliche

Behandlung

1. der Vermeidung von Gefahren,

der Verhütung von Schäden oder

anderen Zwecken

vergleichbarer Art dient;

2. dem Bedürfnis nach Schutz der

Intimsphäre oder der persönlichen

Sicherheit Rechnung

trägt,…

[Auch hier: Es kann so sein, doch

ist jede andere Bewertung ebenfalls

möglich.]

§ 21

Ansprüche

(1) Der Benachteiligte kann bei einem

Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot

unbeschadet

weiterer Ansprüche die Beseitigung

der Beeinträchtigung verlangen.

Sind weitere Beeinträchtigungen

zu besorgen, so kann er auf Unterlassung

klagen.

KEHDE MALERBETRIEB

Raumgestaltung Teppichböden

Fassadengestaltung Spanndecken

Wärmedämmung kreative Techniken

Ein erfahrenes und langjähriges Mitarbeiterteam

steht Ihnen zur Verfügung

42277 Wuppertal Höfen 84a

Telefon 66 63 94

(2) Bei einer Verletzung des Benachteiligungsverbotes

ist der Benachteiligende

verpflichtet, den

hierdurch entstandenen Schaden

zu ersetzen. Dies gilt nicht, wenn

der Benachteiligende die Pflichtverletzung

nicht zu vertreten hat.

Wegen eines Schadens, der nicht

Vermögensschaden ist, kann der

Benachteiligte eine angemessene

Entschädigung in Geld verlangen.

[Vier Ansprüche: Beseitigung,

Unterlassung, Schadensersatz,

Schmerzensgeld]

(5) Ein Anspruch nach Absatz 1

und 2 muss innerhalb einer Frist

von drei Monaten geltend gemacht

werden.

Abschnitt 4

Rechtsschutz

§ 22

Beweislast

Wenn im Streitfall die eine Partei

Tatsachen glaubhaft macht, die

eine Benachteiligung …vermuten

lassen, trägt die andere Partei die

Beweislast dafür, dass andere als

in § 1 genannte, sachliche Gründe

die unterschiedliche Behandlung

rechtfertigen oder die unterschiedliche

Behandlung wegen

eines in § 1 genannten Grundes

nach Maßgabe dieses Gesetzes

zulässig ist.

[Der eine muß bloß >glaubhaft<

machen, daß etwas zu >vermuten<

ist, der andere hingegen muß

beweisen.]

§ 23

Unterstützung durch Antidiskri-

Privat 52 52 00

Fax 50 03 43

Gut zu wissen

minierungsverbände

(1) Antidiskriminierungsverbände

sind Personenzusammenschlüsse,


(3) Antidiskriminierungsverbänden

ist im Rahmen ihres Satzungszwecks

die Besorgung von

Rechtsangelegenheiten Benachteiligter

gestattet.

Abschnitt 5

Sonderregelungen für öffentlichrechtliche

Dienstverhältnisse

Abschnitt 6

Antidiskriminierungsstelle

§ 25

Antidiskriminierungsstelle des

Bundes

(1) Beim Bundesministerium für

Familie… wird … die Antidiskriminierungsstelle

… errichtet.

§ 27

Aufgaben

(1) Wer der Ansicht ist, wegen eines

in § 1 genannten Grundes benachteiligt

worden zu sein, kann

sich an die Antidiskriminierungsstelle

…wenden.

(3) Die Antidiskriminierungsstelle

…nimmt … folgende Aufgaben

wahr,..

3. Durchführung wissenschaftlicher

Untersuchungen

[Das heißt vielleicht profitable

Aufträge für Parteifreunde]

zu diesen Benachteiligungen.

(4) … alle vier Jahre [erfolgt Berichtsvorlage]…

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe

Sanieren Sie Feuchtigkeitsschäden

dauerhaft!

� Feuchtigkeit im Keller / an Wänden macht krank —

die Menschen und das Haus.

� Die ISOTEC-Gruppe hat über 40.000 Keller erfolgreich saniert.

� Dauerhafte Trockenheit garantiert die Wertsteigerung Ihres Hauses!

ISOTEC-Fachbetrieb Bobach

Wuppertal (02 02) 30 80 34

www.isotec.de

… macht Ihr Haus trocken!

August 2006 | Eigentümerjournal. 31


Aus’m Verein

Wir gratulieren

Elsbeth Schumann

03.07.2006 - 91 Jahre

Wilma Hormes

04.07.2006 - 73 Jahre

Reinhard Mühlhoff

04.07.2006 - 70 Jahre

Gertrud Ottersbach

06.07.2006 - 72 Jahre

Horst Stiefeling

07.07.2006 - 74 Jahre

Günter Laag

07.07.2006 - 78 Jahre

Judith Berndt

09.07.2006 - 74 Jahre

Klaus Rueger

10.07.2006 - 70 Jahre

Marlies Schneider

12.07.2006 - 72 - Jahre

Ursula Briechle

16.07.2006 - 75 Jahre

Lieselotte Niedner

17.07.2006 - 80 Jahre

Franz-Joachim Mentel

18.07.2006 - 86 Jahre

Lotte Bernges

19.07.2006 - 87 Jahre

Artur Reinhold

19.07.2006 - 72 Jahre

Hildegard Latour-Krueger

19.07.2006 - 84 Jahre

Ellen Bellmann

20.07.2006 - 75 Jahre

Waltrud Bröcker

21.07.2006 - 81 Jahre

Magdalene Bartels

21.07.2006 - 83 Jahre

Helmuth Fülle

24.07.2005 - 81 Jahre

32 Eigentümerjournal. | August 2006

Gertrud Kolberg

28.07.2006 - 86 Jahre

Siegrid Gottschalk

29.07.2006 - 71 Jahre

Ursula Mayer

30.07.2006 - 70 Jahre

Wir begrüßen als

neue Mitglieder

Frau Karin Loebnitz

Herr Daniel Fergen

Herr Willi Keller

Frau Nadine Eretge

Eheleute Frank u. Manuela Maczewski

Wir kondolieren

Frau Lieselotte Balkhaus

Herrn Friedrich Jesinghaus

Herrn Lothar Knappersbusch

Herrn Manfred Tietz

Herrn Johann Tacken

Vorsicht Falle!

Warnung an unsere

Anzeigenkunden!

Unter dem Mantel des Eigentümer

Journals schleichen sich unseriöse

Mitbewerber ein, die vorgeben,

für uns tätig zu sein! Die

von Ihnen gewünschte Anzeige

erscheint dann in einem Blättchen

oder sie finden sich in Vertragsformularen

wieder, in denen

sie nicht werben wollten.

Diese Rechnungen sollten Sie

vermeiden!

Für das Eigentümer Journal ist

ausschließlich Herr Andreas

Wimmers tätig!

Wenn sie Zweifel haben, fragen

Sie bitte in der Geschäftsstelle

nach!

Ein fantastischer

Sonnenuntergang,

ein paar Flaschen Wein

und ein Bierdeckel,

dies reicht, um in einigen von

uns Deutschen bevorzugten

Ländern Grundstücke, Wohnungen

oder Häuser zu erwerben.

Leider gehen diese „Urlaubserlebnisse“

oft daneben!

Als ihr Haus- und Grundbesitzerverein

bieten wir Ihnen seit

dem 1.8.2004 einen Beratungsservice

für Spanien- und Griechenlandimmobilien

zu vergleichbarer

Qualität zu unseren

üblichen Beratungszeiten

an. Die Inanspruchnahme dieser

Beratungsleistung bitten

wir mit einem zusätzlichen

Beitrag von 30,00 EUR p.a. zu

honorieren.

Samstags in Not ? !

Unsere Mietvertragsvordrucke

erhalten Sie

auch bei

Illert, Am Kerstenplatz

Biedebach, Cronenberg

und bei

v. Mackensen,

Laurentiusplatz

Neu ! Neu ! Neu !

Prüfen Sie neue Mieter – mit

dem Solvenzcheck von HAUS

+ GRUND für € 16,50 + MwSt.

(Einführungspreis).

Weitere Auskünfte erhalten Sie

gerne in der Geschäftsstelle.


PROBLEME ?

Mit Balkonen – Terrassen und Außentreppen ?

Wir können Ihnen eine effiziente Lösung anbieten !!!

Umwelteinflüsse, Hitze, Regen,

Schnee, Eis und Frost sowie mechanische

und chemische Belastungen sind

für Balkone, Terrassen und Außentreppen

höchste Belastungen und enden

immer damit, dass die entstandenen

Schäden nur durch unseren Spezialbetrieb

behoben werden können.

Kunststoffmaterialien die durch unsere

jahrelange Erfahrung an den Problemzonen

immer wieder verbessert

werden konnten, helfen uns und unseren

Kunden heute eine optimale

wasserundurchlässige Oberfläche

herzustellen.

Wasser ist der größte Feind der

Außentreppen-, Terrassen- und Balkonbelägen.

Warnzeichen für gravierende

Schäden sind Ausblühungen:

über defekte Fugen gelangt das Wasser

unter die Schutzschicht.

Durch Haarrisse im Fugenbereich

kann Wasser ungehindert eindringen,

den darunter liegenden Estrich sowie

die Isolierung total zerstören.

Bei Erwärmung steigt das Wasser

über den Mörtel an die Oberfläche.

Bei Minusgraden verwandelt sich das

Wasser in den Poren zu Eis. Der entstehende

Druck verursacht Risse,

durch die erneut Wasser eindringt.

Die Folge sind größere Risse, ein Kreislauf,

der die Bausubstanz zerstört!

KBT - MEIS KG entwickelte gemeinsam

mit der chemischen Industrie

einen Werkstoff der sich als alternati-

Markus Meis Wilfried Meis

Vorher Nachher – bereit zum Relaxen

ve Lösung zur traditionellen Instandsetzung

geradezu anbietet. Durch

unsere geschulten und qualifizierten

Fachkräfte entsteht eine besonders

strapazierfähige und optisch aufgewertete

Fläche,

Trockenlegung eines feuchten Untergrundes

ist für uns als spezialisiertem

Meisterbetrieb durch die Einarbeitung

eines Drainagesystems selbstverständlich.

Die Wahl der richtigen Werkstoffe

erfordert solides und fundiertes

Vorher Nachher – Freude für Auge und Fuß

Ohne den Altbelag entfernen zu müssen!

Bei Balkonen oder Terrassen die sich

über bewohnten Räumen befinden,

besteht die Möglichkeit, eine Wärmedämmung

mit Dampfsperre einzubauen.

Fachwissen. Nur speziell dafür erforschte

und hergestellte Kunststoffe

die von KBT-MEIS KG in jahrelanger

Erfahrung gesammelt wurden, halten

den hohen Anforderungen an Witterungsbeständigkeit

und Rissüberbrückung

auf Dauer stand.

Außerdem ist die Industriebodenbeschichtung

das Spezialgebiet von

KBT-MEIS KG.

Gerne stehen wir Ihnen für eine individuelle

Beratung und Information zur

Verfügung.

KBT-MEIS KG Meisterbetrieb

Alte Ziegelei 3, 42653 Solingen

Tel. 0212/310030,

Fax: 0212/318106

Internet: www.kbt-meis.de

eMail: info@kbt-meis.de


Pinnwand

Charmant, Marienstr., Altbau, Bj.

ca. 1870, 2 Läden, 3 WE (2 leer),

ca. 298 qm, Wohn-/Nutzfläche,

Garten, Preis: 169.000,00 EUR VB

zzgl. 3,48 % Courtage an Haus

und Grund (Makler),

Tel. 0202/479 55 0.

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Ferienhaus

in Holland / Zeeland

bis 6 Personen, zu vermieten:

Tel.: 0202 / 4698228.

Säckler-Wittenberg

34 Eigentümerjournal. | August 2006

PINNWAND

4 + 5 Sterne

Nähe Bad Zwischenahn

Ferienwohnungen und

Privatzimmer Busch

Schöne, ruhige Ferienwohnung für 2–3 Personen, ca. 75 qm. Große Wohnzimmer

mit Essgruppe und Doppelcouch, Küchenzeile (Küche). 1 Schlafzimmer

(2 Betten), Kinderreisebett, Bad/Dusche/WC, TV (SAT), Radio.

Große Liegewiese, separate Hausbar mit Kamin, Grill und Fahrräder vorhanden.

Angelmöglichkeit, ca. 30 Minuten bis zur Küste. Schöner Badesee

in der Nähe. Auf Wunsch mit Frühstück. Preis bei 2 Personen 40,– 9, jede

weitere Person 5,– 9 pro Tag. Ab 5 Übernachtungen. Separater Eingang.

Bernd Busch, Grootflach 1, 26655 Westerstede/Halsbek

Tel. 0 44 88/92 85 · Fax 0 44 88/96 15 · www.busch-fewo.de

1. Wuppertal-Elberfeld-Südstadt,

4 Fam. Haus mit 2 Garagen,

großer Garten, Balkon,

Bj. 50-er Jahre, Wfl. 255 qm,

Nettomiete p.a. 16.200,-

Preis: 249.000,- p.a.,

Haus und Grund (Makler),

Tel. 0202/479 55 0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Hinweis

Velbert-Neviges Steinstr., großes

EFH, BJ. ca. 1959, 2 Garage, Wintergarten,

großer Garten, freier

Blick ca. 192m_ Wfl., frei VB

299.000,- , zzgl. 3,48 % Courtage

an Haus und Grund (Makler),

Tel. 0202/479 55 0

email: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Professor sucht Haus oder baugrundstück

in Cronenberg zur

Eigennutzung.

Angebote an Haus und Grund

Tel. 0202/479 55 0

email: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

TOP-Anlage

Barmen, Germanenstr., solider Altbau,

kernsaniert 96/97, 7 WE, 400 m2 Wfl.,

Garten, Nettomiete ca. 26.400,- t, Preis

279.000,- t VB zzgl. 3,48% Courtage

an Haus und Grund (Makler).

Tel. 0202/479 55 0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Werbung in unserem Eigentümerjournal ist inhaltlich und sachlich weder von

Haus und Grund geprüft noch ist mit einer Anzeige eine Produkt- oder Firmenempfehlung

verbunden. Dasselbe gilt für unsere Freitagsveranstaltungen. Hier

soll Ihnen die Möglichkeit gegeben werden, im kleineren Kreis unverbindlich

Informationen zu sammeln und auszutauschen. Keinesfalls können wir es Ihnen

abnehmen, kritisch zu prüfen und selbst zu entscheiden.

Eine Haftung müssen wir in jedem Fall ausschließen. Ihre Geschäftsführung

Nordseeurlaub


Seebad

Hocksiel

an der

Jadeküste.

Gemeinde Wangerland, Landkreis

Friesland. Ganzjährig zu

vermieten. Eine Ferienwohnung

für 2 Personen, separater Eingang,

bestehend aus Wohn-/

Schlafraum, große Wohnküche,

Flur, Bad und getrenntem WC,

ca. 55 qm. Voll eingerichtet mit

Sat-Anlage. Eine Ferienwohnung

für 4 Personen ca. 63 qm

groß. Mindestbuchungsdauer 1

Woche. Preise und Zeiten auf Anfrage.

Tel./Fax: 02 02/42 62 68

www.datwittehuus.de

Uni nähe / Südstadt, MFH, 8

Whg., 2 Garagen, Wfl. 336m 2 ,

Bj. 1960, kein Renovierungsstau,

alle Wgh. langfristig vermietet,

Mieteinnahmen ca. 22.500 €, in

Eigentumswhg. umgewandelt,

als Kapitalanlage 263.000 € Provisionsfrei,

Tel. 0202-781187

Zentralgelegener Gewerberaum/

Ladenlokal am Ostersbaum, ca.

109 m 2 , KM 1.000 € + NK 150 €.

Tel. 0202/4 79 55-0

E-Mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Briller Viertel Büro/Praxisräume

EG 120 qm + UG 38 qm zum

01.10.2006 zu vermieten Preis

VS, NK 350,– Euro,

2 KM Kaution.

Tel.: 30 40 41, Fax: 3713838

Wuppertal-Elberfeld,

Ronsdorfer Str., ca. 587 qm Wfl., 2

Garagen, Garten ca. 400 qm, Gasetagenheizung,

Nettomiete ca.

33.494,- p.a., guter Zustand, Preis

399.000,- VB, zzgl. 3,48 % Courtage

an Haus und Grund (Makler),

Tel. 0202/479 55 0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de


Villa mit Türmchen (auch für 3 Familien)

vor den Toren Düsseldorfs, Haan, Flurstr., Doppelhaus, 1.991 cbm, 432 m 2

Wohnfläche, 1995 Kernsaniert, Marmor, Granit- und Holzparkett, angelegter

Garten ca. 1.200 m 2 mit Koi-Teich, Preis 799.000 Euro VB zzgl. 3,48 %

Courtage an Haus und Grund (Makler), Tel. (0202) 4 79 55-0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de · www.eigentuemerjournal.de

Modernisiertes MFH in Wuppertal-Barmen,

ruhige Lage, citynah,

Garage + Gaststätte inkl. Teilungsgenehmigung,

Wfl. ca. 520

m2 + 101 m2 Gewerbefläche,

Grundstück ca. 275 m2 , Mieteinnahmen

jährlich ca. 34.000,00 €

zzgl. Betriebs- und Nebenkosten,

VB 495.000,00 € + 3,48 % Honorar.

Tel.: 0202/77813

Barmen-Hohenstein, gepflegter

Altbau, Bj. 1928, durchsaniert,

kein Reparaturstau, 7 WE (1 WE

für Kaufinteressenten freigehalten),

Garten, ca. 439 qm, Nettomiete

ca. 28.000,- €, Preis:

345.000,- € VB, Provisionsfrei.

Tel.: 0202 / 72 13 40

Cronenberg, Berghauserstr., Baugrundstück

ca. 710m2 , gute Lage,

ruhig für EFH oder DH, Preisvorstellung

169.000,- € VB, zzgl. 3,48

% Courtage an Haus und Grund

(Makler).

Tel. 0202/479 55 0

e-mail:

info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Ladenlokal nähe Landgericht

Wuppertal zu vermieten, ca. 100–

120 m 2 , KM 420,– € + NK 80,– €

zzgl. 2 KM Kaution.

Tel. 0202/45 34 56

Nähe Toelleturm – Wohnanlage

Scharpenacken

ruhig, verkehrsgünstig: 2 Zimmer,

KDB, 64 qm, EBK, Laminat mit

Aufzug und Balkon, Treppenhausreinigung,

Keller und Hausmeister,

komplett renoviert,

KM EUR 390,00 + NK + 2MM KT

frei ab 01.07.06 oder später Tel.:

0163-1454854

Wuppertal-Elberfeld, Heinrich

str., gepfl. Baudenkmal 10WE,

525 m2 Wfl., Nettomiete p.a.

32.196,- €, Preis: 399.000,- € VB,

zzgl. 3,48 % Courtage an Haus

und Grund (Makler),

Tel. 0202/479 55 0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

1. Kapitalanlage W´tal, Krautstraße,

5 Fam. Haus, Garten, guter

Gesamtzustand, Bj. ca. 1900, Wfl.

ca. 270 qm, Nettomiete 16.236,-

p.a., Preis 225.000,- VB zzgl. 3,48 %

Courtage an Haus und Grund

(Makler), Tel. 0202/479 55 0

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Oberbarmen Wichlinghauser Str., MFH, mit 2 Läden und Hofüberdachung,

ca. 153 m 2 , Bj. ca. 1870, 4 WE ca. 260 m 2 , ca. 23.250 Euro

Nettomiete p.a. bei Vollvermietung. Preis: 199.000 Euro VB zzgl.

3,48% Courtage an Haus und Grund (Makler), Tel. (02 02) 4 79 55-0, E-

Mail: info@hausundgrundwtal.de oder www.eigentuemerjournal.de

Angebot!

MFH ca. 440 qm Wfl.+ kleinen Ladenlokal,

ca. 370 qm Grundstück, Garten, Obere Uellendahler

Str., von Privat, Preis 300.000,- ,

Tel. 0202 / 644402, Mobil: 0177 / 7866518

Pinnwand

Auch Ihre Anzeige

könnte hier stehen!

Telefon 0 23 24/2 58 22

Wir beraten Sie gerne.

e-mail: andreas.wimmers@gmx.de

Reihenhaus Velbert-Langenberg,

Elsternweg, Grundstück

ca. 250m 2 , Wohn. + Nutzfl. ca.

128m 2 , Bauj. 1976, Garage,

Preis: VB 215.000,00 € zzgl.

3,48 % Courtage an Haus und

Grund (Makler).

Tel. 0202/479 55 0, e-mail:

info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Stadtvilla, Uninähe, ruhig

Wicküler Treppe, ca. 270 m 2

Wohnfläche, großer Garten ,

gepflegt. Preis: 349.000,- €

VB. zzgl. 3,48% Courtage an

Haus und Grund ( Makler).

Tel. 0202/479 55 0, e-mail:

info@hausundgrundwtal.de

www.eigentuemerjournal.de

Rendite!

ETW Feuerstraße, Oberbarmen

ca. 42 m 2 , nur 29.900,- € VB. Die

WE ist renoviert u. frei. Haus und

Grund (Makler),

Tel.: 0202/4 79 55-0

info@hausundgrundwtal.de;

www.eigentuemerjournal.de

Privat sucht MFH

in der Elberfelder - Südstadt,

Kontakt über die HAUS+GRUND Geschäftsstelle,

Tel. 479 550

e-mail: info@hausundgrundwtal.de

August 2006 | Eigentümerjournal. 35


36 Eigentümerjournal. | August 2006

Impressum/Beratungszeiten/Index

Beratungszeiten

Wuppertal Elberfeld

Dessauerstraße 3, 42119 Wuppertal

Telefonische Beratung und Auskunft

Tel.: 479 55 0 / Fax: 479 55 70

Mo., Di. + Do. 10.00 - 12.30 Uhr

Persönliche Beratung:

Feste Termine mit Voranmeldung!

Mi. 9.00 - 12.30 Uhr

Mo. + Do. 16.00 - 17.30 Uhr

Freie Beratungszeit ohne Termin:

Mo. + Do. 14.00 - 15.45 Uhr

Cronenberg

Martin-Luther-Haus

Holzschneiderstr. 16

jeden 1. und 3. Mittwoch

im Monat 16.00 - 18.00 Uhr

Langenberg

Geschäftsstelle Froweinplatz 6b

jeden 2. und 4. Freitag

im Monat 16.00 - 17.30 Uhr

Langerfeld

Allianz-Vertretung Grote

Langerfelder Str. 136

jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat 15.00 - 16.00 Uhr

Ronsdorf

Kath. Jugendheim St. Josef

Remscheider Str. 8, 1. OG

jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat 14.00 - 14.30 Uhr

Steuerberatung

für den Bereich Haus- und Grundeigentum

Geschäftsstelle Dessauer Str. 3

Mi. 09.30 - 10.30 Uhr

Anschriften

Haus & Grund

Wuppertal und Umland,

vormals Elberfeld von 1880 e.V.

Dessauerstraße 3

42119 Wuppertal

Postfach 13 24 61

42051 Wuppertal

fon 0202/47955-0

fax 0202/47955-70

email info@hausundgrundwtal.de

web www.hausundgrundwtal.de

Haus und Grund

Langenberg e.V.

Froweinplatz 6b

42555 Velbert

fon 02052 / 847 74

fax 02052 / 847 74

Impressum

Eigentümerjournal.

Fachzeitschrift für Haus-, Wohnungs-, und Grundeigentümer

Organ des Haus & Grund Wuppertal u. Umland,

vorm. Elberfeld von 1880 e.V.

Verantwortlich

Dipl.-Volkswirt Dirk Schubert,

Ass. Dirk Ingmar Wimmershoff (stellv.)

Dessauerstraße 3, 42119 Wuppertal

fon 0202 / 4 79 55-0 – fax 0202/47955-70

Anzeigenverwaltung

Andreas Wimmers

Martin-Luther-Straße 15

45525 Hattingen

Telefon 0 23 24/2 58 22

Telefax 0 23 24/50 13 11

email andreas.wimmers@gmx.de

Druck Fr. Staats GmbH, Kleiner Werth 27,

42275 Wuppertal (Barmen)

Bezugspreis jährlich 42,00 8

Auflage 7.000

Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben

die Meinung des jeweiligen Verfassers, nicht unbedingt

die der Redaktion wieder.

Eine Haftung für Beiträge, in denen Produkte von Firmen

besprochen werden, wird nicht übernommen. Eine Garantieerklärung

für Produkte und Firmen ist daher nicht damit verbunden.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck von Texten und Textteilen

sowie das Abspeichern auf elektronische Medien nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Immobilien sind unsere Spezialität!

Deshalb sollten Sie uns

– Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie verkaufen wollen

– Ihre Wohnung anvertrauen, wenn Sie vermieten wollen.

Haus und Grund Wuppertal und Umland e. V., Tel. 0202/47955-0, Fax 0202/47955-70

Preisindex für Lebenshaltung

Bund

Verbraucher-

Preisindex

Deutschland Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05 Jun 05 Jul 05 Aug. 05 Sept. 05 Okt. 05 Nov. 05 Dez. 05 Jan. 06

1991 = 100 130,6 131,0 131,4 131,5 131,9 132,0 132,6 132,8 133,3 113,3 132,6 133,8 113,3

1995 = 100 113,8 114,2 114,5 114,6 114,9 115,0 115,5 115,7 116,1 116,1 115,5 116,6 116,l

2000 = 100 106,9 107,3 107,6 107,7 108,0 108,1 108,6 108,7 109,1 109,1 108,6 109,6 109,1

Land NRW

Verbraucher-

Preisindex Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05 Jun 05 Jul 05 Aug. 05 Sept. 05 Okt. 05 Nov. 05 Dez. 05 Jan. 06

1962 = 100 343,5 344,5 345,8 345,8 347,0 347,4 348,7 149,0 150,3 350,6 349,0 351,9 249,6

1970 = 100 278,2 279,0 280,1 280,1 281,1 281,4 282,4 282,7 283,7 284,0 282,7 285,0 283,2

1976 = 100 198,8 199,4 200,1 200,1 200,9 201,0 201,8 202,0 202,7 202,9 202.0 203,6 202,3

1980 = 100 169,1 169,5 170,2 170,2 170,8 171,0 171,6 171,8 172,4 172,6 171,8 173,2 172,1

1985 = 100 140,2 140,6 141,1 141,1 141,6 141,8 142,3 142,4 143,0 143,1 142,4 143,6 142,7

1991 = 100 127,7 128,1 128,6 128,6 129,1 129,2 129,7 129,8 130,3 130,4 129,8 130,9 130,0

1995 = 100 114,0 114,3 114,7 114,7 115,2 115,3 115,7 115,8 116,2 116,3 115,8 116,8 116,0

2000 = 100 106,7 107,0 107,4 107,4 107,8 107,9 108,3 108,4 108,8 108,9 108,4 109,3 108,6

Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland

Basisjahr Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05 Jun 05 Jul 05 Aug. 05 Sept. 05 Okt. 05 Nov. 05 Dez. 05 Jan. 06

1996 = 100 111,3 111,7 112,1 112,1 112,5 112,7 113,2 113,4 113,8 113,8 113,2 114,3 –

Harmonisierter europäischer Verbraucherpreisindex für die Staaten der europäischen Währungsunion (VPI-EWU)

1996 = 100 116,2 116,6 117,4 117,9 118,1 118,3 118,2 118,5 119,1 119,4 119,1 119,5 –

Das Statistische Bundesamt hat den Preisindex per 1. 1. 2003 umgestellt. Veröffentlicht wird nur noch der Verbraucherpreisindex Deutschland mit dem Basisjahr 2000 =

100. Daten für unterschiedliche Verbrauchergruppen wie etwa den 4-Personen-Arbeitnehmerhaushalt werden nicht mehr erhoben und lassen sich auch nicht mehr durch

Umrechnung ermitteln. Auch eine Umrechnung des Verbraucherpreisindexes auf das frühere Bundesgebiet ist nicht mehr möglich. Dies erfordert in vielen Fällen eine Anpassung

der mietvertraglich vereinbarten Wertsicherungsklausel. Lassen Sie sich insoweit von den Juristen unserer Geschäftsstelle beraten.


Brennstoffe

100 JAHRE HEIZOEL VORST

Deutscher Ring 69, 42327 Wuppertal, Tel. 744035

Dach + Wand

Hausmeisterservice

Rund um’s Haus

Garten u. Landschaftsbau

Dach • Fassaden • Rinnen • Reinigung

Teichanlagen • Terrassenbau • Pflasterarbeiten

Zäune • Hecken • Bäume u. Strauchschnitt

Bäume fällen

Wolfgang Vogel Tel: 02 02/2 50 30 52

Landheim 40 Fax: 02 02/2 50 31 27

42279 Wuppertal Mobil: 0175/7 63 60 95

dicke + sohn

dächer · fassaden · kompetenz

Charlottenstraße 36

42105 Wuppertal

������������������������

Gerüstbau / Leitern

+ Flach- und Steildächer

+ Dachrinnen und -rohre

+ Balkonsanierung

+ Dachfenster

Telefon: (0202) 31 33 55

www.dickeundsohn.de

Deutscher ������������������� Ring 65

42327 ��������������� Wuppertal

Telefon ������������������������

(0202) 711177

������������������������������������

������������������������


BEDACHUNGEN ANDREAS WILMS GMBH

Meisterbetrieb der Dachdeckerinnung

Andreas Wilms Konrad-Adenauer-Straße 1

Dachdeckermeister 42111 Wuppertal

Tel. 02 02/70 7177

www. bedachungen-wilms.de Mobil 0171/190 40 60

info@bedachungen-wilms.de Fax 02 02/701199

Entsorgung

Ihr Entsorgungs-Partner im Bergischen Land

Container von 1-50 cbm Industrie- und Gewerbeabfälle · Baustellenabfälle

Sonderabfälle · Grünabfälle · Wertstoffe · Selbstanlieferung möglich

Telefon 02 02 / 6 20 00 - 0

RETHMANN Bergische Region GmbH & Co. KG

Uhlenbruch 6 · 42270 Wuppertal · Telefax 08 00 / 6 20 00 - 60 (kostenfrei)

Hausverwaltung

Ralf Gumny

Hausverwaltungen

Qualifizierter Fachverwalter von

Mietwohnungen u. Gewerbeflächen

Krautstraße 27a

42289 Wuppertal

Tel. 02 02 - 3 70 21 80

Fax 02 02 - 3 70 21 81

• Verwaltung von Mietwohnungen

• individuelle Verwaltung auch

kleinerer Mieteinheiten

• WEG Verwaltung

• Unser Spezialgebiet:

Betriebskostenabrechnungen

Beilagenhinweis

Der Geamtauflage dieser

Ausgabe liegt eine Werbung

der Firmen BSS und KBT

bei.

Vohwinkeler Straße 80

42329 Wuppertal

Telefon (02 02) 73 63 41

Elektrotechnik

Maler

Garten- + Landschaftsbau

Dirk Fieseler

Garten- und Landschaftsbau

Neuanlagen – Umgestaltungen

Pflege – Baumschnitt

Tel./Fax 02 02/4 93 83 79

Erfolgreiche Werbung

muß nicht

teuer sein!

Energiepass

Diplom-Bauingenieur

Frank Fieseler

Tel. (02 02) 44 23 96

Inh. Volker Weber

Rolladen, Fenster, Markisen,

Rolltore, Schlosserarbeiten,

Trockenbau und Innenausbau

24-Std.-Reparatur-Service

auch Sonn- und Feiertage

Schliemannweg 41 • � 59 68 68

http://mon.de/dus/rolladen-schulte

Geschäftsstelle

Holger Falkenau

Versicherungsfachwirt

Versicherungskaufmann

Rolladen / Markisen

Versicherungen

Georg Arends Weg 10

42369 Wuppertal

Telefon (02 02) 3 17 12 86

Telefax (02 02) 3 17 12 87

Mobil (01 72) 8 20 36 95

e-mail holger.falkenau@t-online.de

Geschäftszeiten nach Vereinbarung

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine