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reiter.spektrum.saar.de

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Reiter

spektrum

Das informative

Magazin für Pferdesport an der

saar

MISS

Caprilli-Wahl

Ausgabe 4

2009 / Jahrgang 2

Themen

Voltigieren

Kutschfahren

Westernreiten

Wahl der

Miss Caprilli

Vereins -

geschehen

Galopprennen

Vereinsgeschehen Islandpferde Dressur/Springen Faszination Pferd


Andreas Woll

(Geschäftsleitung)


Inhaltsverzeichnis

RUBRIK INHALT

Vorwort und Impressum .................................................................................... 4

Turniere

Das Geheimnis des Schlachtenbummlers .............................................................. 5/6

Der große Preis des Saarlandes ........................................................................... 7/8

Becker holt Meistertitel beim Islandpferdereiten ..................................................... 10

LVM Rheinland-Pfalz/Saar der Islandpferdereiter .................................................... 10

Sieg in der Inter I Kür für Arjan van Loon ............................................................... 12

Schleifchen Pony beim RSV Birkhausen in vollem Einsatz .......................................... 13

DJM in München ............................................................................................... 14

Reitertag beim RSA Haferfeld .............................................................................. 15

Gelungenes Freilandturnier in Webenheim ............................................................. 16

Vereinsturnier im RC Warndt .............................................................................. 17

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Westernreiter in Riedstadt ..................... 18

Vereinsgeschehen

Reitabzeichen-Abnahme beim RFV Bliesen ............................................................. 19

Aschenputtel zu Besuch auf dem Reiterhof ............................................................ 20

Einweihung der Ovalbahn auf dem Grenzlandhof ...................................................... 21

Bergauf und bergab … beim Ilsenhof ..................................................................... 21

Schnuppertage beim RFV Köllerbach .................................................................... 24

Wahl der Miss Caprilli ........................................................................................ 22/23

Voltigieren

Die Voltigierer des RFV St. Arnual auf Erfolgskurs ................................................... 26

Who is who

Fred Manderscheid – in allen Sätteln zuhause ........................................................ 25

Unsere Saarlandmeister

Vielseitigkeit, Voltigieren und Vierspänner .............................................................. 28/29

Top Thema

Modellpferde Sammeln – ein faszinierendes Hobby .................................................. 30/31

Vereinsportrait

Reit- und Fahrverein Limbach .............................................................................. 32

Faszination Pferd in Webenheim ......................................................................... 33

Jugend

Jugendarbeit im RFV Wurzelbacher Ponyhof .......................................................... 34

Kutschfahren

Landesverbandskutschenrallye in Beckingen ........................................................... 36

Portrait

Marc Müller – ein Ausnahmetalent auf dem Kutschbock .......................................... 38

Rennsport

Ehl und Schleppi erfolgreich im Galopp-Rennsport ................................................... 40

Vorschau ......................................................................................................... 41

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3


Wer hat gewonnen?

1. Preis, ein mexikanisches

Reithalfter von

HKM:

Chantal Petzold

aus Neunkirchen

2. Preis, ein Set

(Abschwitzdecke,

Halfter und Führstrick)

von HKM:

Julia Rack aus

Püttlingen

Beide Gewinne wurden

zur Verfügung gestellt von

„Reitsport Berger“,

Homburg-Altbreitenfelderhof.

Die richtige

Lösung:

Es gibt 10 Stallregeln.

1. Preis, ein Pflege-Set,

zur Verfügung gestellt

von „Reitsport Kai

Gröning“, Neun -

kirchen: Isabell

Lachmund aus

Dillingen.

Die richtige Antwort:

Reitsport Kai

Gröning befindet sich in

Neunkirchen.

Allen Gewinnern

unseren herzlichen

Glückwunsch!

Leider gibt es in dieser

Ausgabe keine Gewinnspiele,

da wir unsere Miss

4

RUBRIK VORWORT

Schönes Saarland – schöne Mädchen!

IMPRESSUM

REITER SPEKTRUM SAAR erscheint vierteljährlich und liegt zur kostenlosen Mitnahme aus.

Adresse

Kontakt

Anne Adam SAWA-Magazinverlag

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

Telefon 06831/ 9665388 • Telefax: 06831/9665388

Mobil: 0178/9319375

anne.adam@sawa-magazinverlag.de • www.sawa-magazinverlag.de •

www.reiter-spektrum-saar.de

Redaktionsleitung & Anzeigenleitung (verantwl.)

Anne Adam (aa)

Sportredaktion Christina Schneider (hch)

redaktion@sawa-magazinverlag.de

Anzeigenberatung

S.HH. Wolf

Telefon 06831/9665388

info@sawa-magazinverlag.de

Layout, Gestaltung & Reproduktion

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Saarbücken

WVD Druck + Neue Medien GmbH • St.Ingbert

Druck

Auflage

WVD – Druck + Neue Medien GmbH, St.Ingbert

5000 Stück, siehe auch www.sawa-magazinverlag.de

Der Verlag übernimmt keine Haftung für eingesandtes Redaktionsmaterial. Eingesandte Texte und Fotos unterliegen der

eventuellen redaktionellen Bearbeitung. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, stellen nicht

unbedingt die Meinung des Verlages dar. Der Einsender haftet selbst dafür, dass die Beiträge frei von Rechten Dritter

sind.

Auf den regelmäßigen Verteilertouren

konnte ich feststellen, wie wunderschön

unser kleines Saarland doch ist.

Ich entdecke auch heute noch, nach

fast zwei Jahren, immer wieder kleine

idyllische Fleckchen, die mich begeistern.

Ebenso begeistert bin ich von unseren

hübschen saarländischen Reiterinnen.

So viele sind es, dass unseren Lesern

die Wahl bestimmt schwer fallen wird.

Ich selbst bin ganz froh, dass ich keine

Entscheidung treffen muss; sie sehen

alle so unglaublich gut aus.

Aber SIE dürfen, SIE dürfen für ihre

Favoritin abstimmen. Wie das geht, erfahren

Sie auf den Seiten 30 und 31.

Viel Spaß dabei

Anne Adam

Redaktionsleitung

Titelbild:

Landesverbandsjagd in Beckingen

Foto: www.pferdeknipser.de

Titelbilder unten

RFV Köllerbach

Kirstin Göttmann (Kleine Fotoschmiede)

aa

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Peter Bechtel

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Für die Einen ist es nur ein Dressur- und

Springplatz wie jeder andere, für die

Anderen macht das gewisse Flair der

Anlage des Reit- und Fahrverein Limbachs

es aus, warum sie hier her kommen,

wenn es, wie alle zwei Jahre heißt:

„Gutes Reiten und Fahren in einer angenehmen

und stressfreien Atmosphäre“.

Denn sie finden hier einen Dressur- und

Springplatz, einen naturgewachsenen

Grasplatz und schattenspendende Bäume

vor, die gerade in der warmen Jahreszeit

dazu einladen, als Reiter oder Reitbegeisterter,

aktiv oder nur als Zuschauer,

das Wochenende zu genießen.

So auch in diesem Jahr wieder. Vom 9.

bis zum 12. Juli 2009 bestritten die Reiterinnen

und Reiter aus den verschiedensten

Vereinen der Region, in Kirkel-

Limbach, Prüfungen in Dressur,

Springen und nicht zu vergessen die

Wettkämpfe im Drei- und Vierkampf

und die Wettkämpfe um den Preis der

besten Hindernisfahrerin und Hindernisfahrer.

Auch das schöne Wetter lockte

zahlreiche Besucher. Für das leibliche

Wohl war bestens durch den Verein

gesorgt. „Wir sind eigentlich kein

gewöhnlicher Verein, sondern ein

Zusammenschluss aus den Familien

zweier großer Betriebe“, erklärte Anette

Trautmann, Vorstandsmitglied beim

RFV Limbach. „Und ohne die tatkräftige

Hilfe der Mitglieder wäre ein solches

Ereignis gar nicht denkbar“, fügte

ihr Sohn Tobias hinzu.

Den Auftakt des Turniers bildete am

Donnerstag das Treffen der Vierkämpfer

zum Laufen und Schwimmen. Weiter

ging es dann mit den Springreitern, die

sich am Samstagmorgen um 8 Uhr auf

dem „Hauptplatz“ in den Klassen A/A**

und L nach Kräften maßen. Danach

waren die jüngsten Reiterinnen und Reiter

in der Disziplin Dressur bei ihrem

„Reiterwettbewerb“ zu sehen. „Es waren

dieses Jahr so viele Anmeldungen der

Nachwuchsreiterinnen und -reiter eingegangen,

dass wir zum Hauptplatz noch

einen Nebenplatz einrichten mussten“,

machte Heike Körner deutlich. „Das

erfreut uns und mich als saarländische

Jugendleiterin natürlich besonders.“

Cross Country und Hindernisfahrer

sorgten für Abwechslung

Die Dressurprüfung in der Klasse A

folgte dem Reiterwettbewerb. Hier

siegte Celine Freudenreich (RSV Völklingen)

mit Etienne und einer Wertnote

von 7,80. Es folgten die Prüfungen:

Dressurreiterprüfung Klasse L in der

Bianca Weyrich vom RFV 1970 Ottweiler

mit Raffaela mit einer Wertnote

von 7,50 gewann, E-Dressur und L-

Dressur mit Trense sowie die Führzügelklasse

„Cross Country“, die sowohl

den Zuschauern als auch den Teilnehmern

sichtlich Spaß bereitete.

Beim „Cross Country“ galt es einen

Hindernis-Parcours, zum Beispiel im

Trab über einige Stangen und anschließend

einen Slalom um drei Hindernisse,

zu reiten. Bei der E-Dressur

gewann Katharina Theobald (RSG

Berghof-Einöd) mit Campero mit einer

Traumnote von 8,0. Höhepunkt des

Samstages waren neben den Dressurprüfungen

der Klassen E, A und L eindeutig

die Hindernisfahrerinnen und

-fahrer mit ihren Zweispännern. Peter

Grüber vom RG Hirschberg setzte auf

Nummer sicher – die Rechnung ging

auf: Mit 1380 Punkten und 95 Sekunden

gewann er vor Helmut Hector

(RGS St. Georg Untere Saar Dillingen)

den Preis beim Hindernisfahren „Jagd

auf Punkte“ der Zweispänner in der

Klasse S. Was Helmut Hector bei letzterem

Preis nicht ganz gelang, schaffte

er dafür beim kombinierten Hindernisfahren

mit Geländehindernissen der

Zweispänner (Klasse S) mit 147,99

Sekunden und null Strafpunkten. Beim

TURNIERE RUBRIK

Das Geheimnis des Schlachtenbummlers

beim RFV Limbach

Hindernisfahren der Zweispänner

(Klasse A) siegte Corinna Rupp, eine

sonst saarlandweit bekannte Springreiterin

des RFG Gerensrech Altforweiler,

mit 78 Sekunden und ebenfalls null

Strafpunkten. Weiter ging es dann am

Sonntag mit der Stilspring- und der

Springprüfung (Klasse A* und A**).

Bei der Stilspringprüfung der Klasse A*

entschied Vanessa Körner (RFV Limbach)

mit Lucky Boy (7,60) und Goa

(7,50) den ersten, wie auch den zweiten

Platz für sich und setzte sich damit vor

Andreas Wilhelm (RSV Fröhnerhof) mit

Askuro (7,40) an die Spitze.

Schlabucup jetzt auch im

Saarland

Highlight des Sonntages bildete, fast

gegen Ende der Veranstaltung, der

Schlachtenbummlercup. – Schlachtenbummler,

was ist das? – Wer oder was

wird hier geschlachtet? – Nein, nein

Pferdeliebhaber brauchen keine Angst

zu haben … Schlachtenbummler

Strahlende Gesichter

bei den kleinen Reitern

Foto: aa

Vanessa Körner mit

Walensko, RFV Limbach

Foto: Andreas Kunz

5


Claudia Heitmann, RFV

Bexbach 78, hat einen

„Halter“ für ihr Pferd

Quinta gefunden.

Foto: Andreas Kunz

6

TURNIERE

waren zur Zeit des Deutsch-französischen

Krieges 1870/71 Zivilisten, die

aus reiner Neugierde die Front besuchten

– also Gaffer – so jedenfalls ist es im

Lexikon zu finden. Heute sind es

Anhänger von Sportvereinen, die ihre

Mannschaften bei Auswärtskämpfen

begleiten und anfeuern. Damit diese

Schlachtenbummler nun nicht so „untätig“

am Rand stehen, hat sich der RFV

Limbach etwas ganz besonderes einfallen

lassen: „Jede Mannschaft besteht aus

drei Junioren eines Vereins und einer

weiteren Person, meistens Eltern, das

TURNIERE

Exklusiv

im Saarland

sind die Schlachtenbummler“, erklärt

Heike Körner. „Die Junioren müssen

beim Dreikampf je eine Dressurprüfung

reiten und gemeinsam gegen die anderen

einen Staffellauf ohne Pferd bestreiten.

Danach sind die Schlachtenbummler der

Mannschaft an der Reihe. Sie absolvieren

einen Geschicklichkeitslauf, ebenfalls

ohne Pferd. Bewertet wird die

Schnelligkeit beim Staffel-, wie auch

beim Geschicklichkeitslauf und bei der

Dressurprüfung zählt die bekannte Wertung

nach Wertnoten. Alle drei Wertungen

fließen dann zu einer Endnote

zusammen, um den Platz zu ermitteln.“

Heimspiel hatten die Teilnehmerinnen

vom RFV Limbach beim Dreikampf und

Mini-Vierkampf. Im Dreikampf siegten

Lina Gottschalk, Sophia Pauly und

Fabiana Friedsam (alle RFV Limbach).

Filiz Serinyel, Hannah Stein, Jana Con-

®

rad und Esther Steitz gingen ebenfalls

für den Limbacher Verein an den Start,

sie siegten im Mini-Vierkampf. Saskia

Blankenburg (RFV Limbach) erklärte

sich bereit beim Gegner das Limbacher

Teams im Mini-Vierkampf, dem RV

Ilsenhof, mitzumischen.

Auch im Seniorencup (Springprüfung

der Klasse A** mit Stechen) hatten die

Limbacher die Nase vorn. Hier siegte

Jürgen Leibrock mit seinem Fuchswallach

Alcando mit null Strafpunkten und

31,85 Sekunden.

Das L-Springen mit Stechen, das am

Sonntag zum Ende des Turniers stattfand,

entschied Reiner Fuhrmann (RFV

Bundenbacherhöhe) mit Lagga Zoy mit

40,66 Sekunden und null Strafpunkten

für sich.

Andreas Kunz,

Pressewart RFV Limbach

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Spannenden Reitsport über vier Tage

genossen ganze Scharen von Teilnehmern

und Zuschauern vom 30. Juli bis

02. August auf der Reitsportanlage des

TRV Heiligenwald am Sachsenkreuz.

Insgesamt 26 Prüfungen von der Anfänger-

bis zur schweren Klasse, darunter

23 Springen und drei Dressuren, hatte

der Gastgeberverein im Rahmen seines

großen Dressur- und Springturniers

ausgeschrieben.

Höhepunkt und zugleich krönender

Abschluss dieser Mammutveranstaltung

war der „Große Preis des Saarlandes“,

ein mit 12.000 Euro dotiertes und vom

Ministerium für Inneres und Sport

gesponsertes S***-Springen mit Stechen

am Sonntagnachmittag. Hier

kochte die Stimmung geradezu, denn

im zweiten Umlauf traten nicht nur die

erfahrenen Springreiter Axel Pelz (RV

Gosserweiler-Stein) und Michael Wittschier

(RSG Prüm), sondern auch

Berufsreiter Stefan Abt (Dockendorfer

RC) und seine beiden Schülerinnen

Liette Thiry (Societe Hippique Rurale)

und Anuschka Zewe (RV Schaumberg)

gegeneinander an.

Zwei blieben im Stechparcour

fehlerfrei

Obwohl diese sechs Paare – Zewe hatte

sich gleich mit zwei Pferden qualifizieren

können – im Stechparcours alles

gaben, blieben am Ende nur zwei von

ihnen fehlerfrei: Abt und Zewe, Lehrer

und Schülerin. Hier musste nun die Zeit

über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Mit ihrer 44.98 Sekunden schnellen

Nullfehlerrunde holten sich Berufsspringreiter

Abt und seine Angelique

den Sieg im Großen Preis des Saarlandes.

„Da ich gebürtiger Saarländer bin

und hier auch sehr gern Turniere reite,

ist dieses Springen natürlich eine ganz

besondere Herausforderung für mich.

Dass ich es jetzt tatsächlich gewonnen

habe, macht mich sehr stolz“, so der

Profi, der zuvor mit Prins van de Kapel

bereits ein S**-Springen gewonnen

hatte. Er freute sich auch für die Besitzer

seiner Erfolgspferde: „All meine

Berittpferde sind derzeit in Topform

und sehr gut am Springen.“ Abt lobte

die Ausschreibung des Turniers und

den Grasboden auf dem großen

Springplatz, der an allen vier Tagen

sehr gut gewesen sei.

Schülerinnen von Abt allesamt

erfolgreich

C-Bundeskadermitglied Anuschka

Zewe, die schon seit vielen Jahren

regelmäßig mit Abt trainiert, belegte

mit Mon Amour gleich hinter ihm

Platz zwei. Die Saarländerin, die

zudem mit Paulin noch Fünfte wurde,

absolvierte den zweiten Umlauf ebenfalls

fehlerfrei, blieb aber mit 50.04

Sekunden deutlich hinter Abt zurück.

Dritte wurden die luxemburgische

Gastreiterin Liette Thiry, ebenfalls

Schülerin von Abt, und ihr Silk

Thread, die im Stechen in der Zeit von

46.63 Sekunden einen Abwurf kassierten.

Zewe freute sich für ihren Lehrmeister:

„Ihm gönne ich diesen Sieg

ganz besonders, weil er nicht nur ein

guter Trainer, sondern auch ein toller

Reiter ist.“ Die 21-jährige BWL-Studentin

war mit dem gesamten Turnier

zufrieden: „Gerade der Parcours im

Hauptspringen hat mir gefallen. Er war

zwar kniffelig und hatte einige Klippen,

war aber gut zu reiten und einem

S***-Springen angemessen.“ Auch

Parcourschef Stefan Muthweiler bestätigte:

„Der Kurs war mit 530 Metern

Länge, 87 Sekunden Höchstzeit und 15

TURNIERE

Der „Große Preis des Saarlandes“ –

Gold und Silber für Abt und Zewe

Hindernissen mit offenem Wassergraben

und mehreren Sprungkombinationen

natürlich schon anspruchsvoller als ein

S*- oder S**-Springen. Genau darin

liegt aber der Reiz dieser Prüfung, zumal

der Rasen beim Reiten ein ganz

anderes Gefühl als Sand vermittelt.“

Dass sich genau sechs von 18 Paaren im

S***-Springen für das Stechen qualifizieren

konnten, war für ihn ein ideales

Ergebnis.

Goldene Schleifen für Harz und

Sauer

Den Gastgeberverein vertrat an diesem

Wochenende neben Anke Harz, die mit

ihrer Lucca zwei L-Springen gewann,

auch Andrea Sauer mit ihrem Excalibur F

Strahlende Gesichter bei

der Ehrenrunde im Großen

Preis – vorneweg der

gebürtige Saarländer

Stefan Abt (Sieger),

dahinter das saarländische

Nachwuchstalent

Anuschka Zewe

(Zweitplatzierte)

Foto: hch

7


Andrea Sauer holte in

den beiden S-Dressuren

einen Doppelsieg für den

Gastgeberverein

Der rheinland-pfälzische

Gastreiter Michael

Wittschier (RSG Prüm)

und sein kleiner Kompagnon

hatten in Heiligenwald

sichtlich Spaß

Auch Boxerdame Lilli

verfolgte das Geschehen im

Parcours mit sichtlichem

Interesse

Fotos: hch

8

TURNIERE

im Viereck. Sie holte gleich in beiden

S*-Dressuren den Sieg – und damit ihre

ersten goldenen Schleifen in der schweren

Klasse. „Ich bin sehr glücklich darüber,

dass es nach den vielen Platzierungen

jetzt endlich zum S-Sieg gereicht

hat. Dass es dann auch noch ein Doppelund

zugleich Heimsieg geworden ist, ist

natürlich besonders toll“, so die strahlende

Gewinnerin, die ihren Erfolg dann

auch gebührend feierte. Manfred

Läpple, der erste Vorsitzende des Gastgebervereins,

war nach der letzten Siegerehrung

des Turniers sichtlich erleichtert:

„Da man uns quasi zur Ausrichtung

dieser Veranstaltung überreden musste,

ist jetzt gerade eine schwere Last von

mir abgefallen. Ich bin sehr stolz darauf,

dass mein Team dieses Turnier so problemlos

gestemmt hat.“

Karl-Heinz Groß war voll des

Lobes

Auch der Präsident des Pferdesportverbandes

Saar, Karl-Heinz Groß, war voll

des Lobes: „Da es sich bei diesem Turnier

um den sportlichen Teil unserer

Feier zum 50-jährigen Bestehen des

Verbandes handelt, lag uns ein gelungener

Ablauf natürlich sehr am Herzen.

Deshalb möchte ich mich beim TRV

Heiligenwald dafür bedanken, dass er

unsere Vorstellungen in so idealer Weise

umgesetzt hat. Sowohl organisatorisch

als auch platztechnisch hat er hier für

die Teilnehmer und Zuschauer wirklich

Voraussetzungen geschaffen, die einem

Großen Preis würdig waren.“ Man hätte

sich zwar von Seiten des Verbandes und

des Vereines noch mehr Reiter und

Gäste gewünscht, freue sich aber über

die durchweg positive Resonanz der

gestarteten Reiter und anwesenden

Gäste.

hch

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Foto: Kirstin Göttmann

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TURNIERE

Islandpferde

Wieselflinker Willi Becker holt Meistertitel im

Islandpferdereiten

LVM Rheinland-Pfalz / Saar 2009 auf dem Grenzlandhof:

4. bis 6. September – Von spannenden Titelkämpfen

bis zum fröhlichen Kinderfest

10

Eigentlich ist er ja ein Starter der Kinderklasse

(8–12 Jahre), und eigentlich

war die Prüfung ja für Jugendliche

(13–16 Jahre) ausgeschrieben, eigentlich

ist seine Folda aber auch ganz

schön schnell, aber Willi hat die schicke

Passstute richtig gut im Griff.

Junger Mann ganz groß im Kommen

Foto: B. Hager

LVM Rheinland-Pfalz/Saar auf dem

Grenzlandhof. Das steht nicht nur für

spannende Finalentscheidungen um die

Gesagt, getan, mitgemacht … und

gewonnen! Am Ende des Passrennens

auf der Deutschen Jugend Islandpferde

Meisterschaft auf dem Kronshof von

(Ellringen, Lüneburger Heide) hatte

Willi dann tatsächlich den heiß begehrten

Titel geholt. Da freute sich nicht

nur der Vater Dieter Becker, selbst

erfolgreicher Passreiter. Dank dieser

tollen Leistung kehrt er als frischgebackener

Deutscher Meister im Passrennen

über 150 Meter ins heimische

Saarland zurück. Dort ist er zu Hause

von Julia Aatz geschaffenen Sandsteine,

sondern auch für ein sonntägliches

Familien-Pferdefest. Denn wie in

den vergangenen Jahren gesellten sich

ab Sonntagmittag viele „normale“

Familien zu den Reitern und Islandpferdefans,

um bei Kaffee und Kuchen

das Tölten, Traben, Galoppieren,

Schreiten und auch Rennpassen auf der

Ovalbahn zu genießen. Die Kinder

trabten, galoppierten oder tölteten derweil

über das Kinderfest mit Strohburg,

Hufeisen-Werfen, Rollrutsche,

Clown und Ponyreiten.

Das Turnier begann mit Mika Weingarth

auf Hlynur frá Skambeinsstödum

in der Führzügelklasse, der trotz der

auf dem Grenzlandhof, dem großen

Islandpferdehof in Bebelsheim.

Bestimmt wird dieser Pokal Ansporn

genug sein, auch in Zukunft weiterhin

fleißig für die Prüfungen auf der Ovalund

Passbahn zu trainieren. Die Reise

in den Norden war jedenfalls ein richtig

starkes Erlebnis.

Birte Hager, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

IPZV Rheinland-Pfalz /

Saar

späten Stunde sein reiterliches Können

auf seinem Pferd zeigte und seinen

Vater gehörig joggen ließ.

Währendessen nutzten die Teilnehmer

der anschließenden T3-Vorentscheidung

die letzte Dämmerung auf der

Ovalbahn zum Abreiten, bevor sie mit

ihren Pferden über den mit Feuerkörben

gesäumten Weg in die Indoor-Ovalbahn

gelangten und Tölt bis zum starken

Tempo präsentierten.

Nachdem der Rest des Abends dem

gemütlichem Zusammensein bei Livemusik

ausklang, begann nach einer relativ

kurzen, aber umso kälteren Nacht der

Samstagmorgen um 8:00 Uhr mit den

Gehorsamsprüfungen. Hier sicherten sich

Zoe Sell mit Hrausti vom Ponsheimer

Hof, Alisa Matt mit Asi vom Ruwerbach

und Mareike Schnebele mit Ósk vom

Ponsheimer Hof die ersten Titel.

Nach einem herbstlichen Samstag mit

Vorentscheidungen strahlte der Sonntag

in spätsommerlicher Gestalt und bestem

Finalwetter. Während sich ab den Mittagsstunden

immer mehr „normale“

Familien mit ihren Kindern unter die

eingeschliffenen Islandpferdefans

mischten, fielen unten auf der Ovalbahn

die Entscheidungen in den Finalen um

die Meisterschaftstitel. Am Ende des

Tages gab es neben vielen erfolgreichen


Reitern zwei Familien, die besonders

gemeinsam ihre Erfolge feiern konnten.

So freuten sich Christel, Asja. Nadja,

Vianne und Zoe Sell außer über die Titel

von Zoe in der Reiterprüfung D6 mit

Hrausti vom Ponsheimer Hof, Tölt T8

und Viergang V6 mit Rökknir vom Hofgut

Retzenhöhe und von Vivianne Sell

im Tölt T7 mit Jóra vom Hofgut Retzenhöhe

über einen 3. Platz von Vivianne

in V5 und einen zweiten Platz

Nadja Sell im Viergang V2 und die Platzierungen

von Asja und Christel Sell.

Am 17.06.2009 wurden von der FN

(Deutsche Reiterliche Vereinigung

e.V.) Amateurausbilder für außergewöhnliche

Leistungen im Rahmen der

Trainerausbildung mit der Lütke-Westhues

Auszeichung geehrt.

Mit dabei unsere Autorin Sabine Lang

von „Was ist Horse and Dog Trail?“,

dem Top-Thema der Ausgabe 3/2008.

Amateur-Ausbilderinnen und Ausbilder

aus ganz Deutschland reisten an,

um in Münster mit der neu geschaffenen

Gebrüder-Lütke-Westhues-

Medaille für besonders gute Leistungen

in ihren Trainer-Prüfungen

ausgezeichnet wurden. Geehrt wurden

Absolventen der Trainer-Prüfungen der

Jahre 2006 bis 2008, die mit der Note

2,0 und besser abgeschlossen und im

praktischen Teil mindestens die Note

2,5 erhalten hatten.

Die Noten von Sabine Lang reichten

von sehr gut bis ausgezeichnet. Ihr

Teampartner heißt Harry und ist ein

Hengst, der 2007 in der 2. Decksaison

stand. Die Prüfer waren begeistert von

seiner Rittigkeit anhand der Ausbildungsskala,

und dass er so gelassen,

willig und zufrieden seine Arbeit meisterte.

aa

Auf ein ebenso erfolgreiches Wochenende

können Silvia, Dieter und Willi

Becker zurückschauen: Sie sind jetzt

nicht nur jeder LV-Meister 2009 (Silvia

Becker mit Gösli Grenzland im

Viergang V2, Dieter Becker mit Gestur

vom Waldhof im Speedpass und Willi

Becker mit Gösli Vom Grenzland im

Tölt T8 KL und Viergang V5 KL und

mit Folda fra Flugumyri im Fünfgang

der Jugendlichen), sondern können auf

ein gut organisiertes Turnier mit Halleneinweihung

und Familien-Pferdefest

zurückschauen.

Islandpferde

Ehrung mit der

Lütke-Westhues Auszeichung!

TURNIERE

Birte Hager, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

IPZV Rheinland-Pfalz /

Saar

EHRUNG

Foto: Kirstin Göttmann

(Kleine Fotoschmiede)

Zu Recht stolz:

Sabine Lang

Foto: S. Lang

EHRUNG

11


Foto: Fototeam Altenhofer

TURNIERE

Sieg in der Inter I

Kür für Arjan van Loon

12

Im Rahmen des großen Dressurfestivals,

das vom 31. Juli bis 2. August auf

dem Sirzenicher Hof im rheinlandpfälzischen

Trierweiler stattfand, erritt

sich der Wahl-Saarländer Arjan van

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Dressur bis Klasse S

Stützpunkt: Reitanlage Neunkirchen Furpach

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Loon neben zwei guten Platzierungen

auch einen beeindruckenden Sieg. Der

saarländische Dressurprofi und sein

Erfolgspferd Donna Anastasia hatten

an diesem Wochenende „einen guten

Lauf“, wie es in der Reiterszene so

schön heißt. Nach einem dritten und

einem fünften Platz in den beiden Qualifikationsrunden

der schweren Klasse

holte sich der amtierende Saarlandmeister

der Reiter dann im Finale

souverän die goldene Schleife. Er

beendete die Inter I Kür mit hervorragenden

72,4 Prozent und gewann

damit diese Prüfung vor Geertje Hesse

aus Aachen und Sascha Schulz aus

Luxemburg.

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„Seht, so schwer

ist die Liebe zu

den Pferden, aber

vielleicht hat ihnen

Gott ein kürzeres Leben

gegeben, weil sie den

Himmel eher verdienen

als wir.“

(Zitat von Arthur Heinz Lehmann)

Reiten eine Kunst

Ralph Edmond Knittel, der Top Ausbilder

aus Norddeutschland; sein

Können und Wissen haben sich viele

Fachzeitschriften schon zu nutze

gemacht und ihn zu Pferdefragen

interviewt. Ab dem 01.12.2009 ist

der Allrounder auf der Anlage des

RV Neunkirchen in Furpach zuhause

und bietet eine breit gefächerte Ausbildung

für Pferd und Reiter an. R. E. Knittel begleitet Pferde vom

Youngster bis St. Georg.

Jede Reitweise, ob „Englisch“, Western oder Barock, hat ihre

eigene Zielsetzung und die dorthin führenden Übungen und Methoden.

Dennoch finden sich viele Elemente in allen Stilen wieder.

Übungen wie Seitengänge und fliegende Wechsel unterscheiden

sich nur in Details voneinander und die Fragen „Wie wird mein

Pferd ruhig und gelassen?“ „Wie erreiche ich eine aktive Hinterhand“

oder „Wie fördere ich Durch lässigkeit und Balance“ stellen

Reiter aller Sparten.

Die Antworten fallen nicht für jedes Pferd gleich aus - nicht einmal

innerhalb einer Reitweise. Ralph E. Knittel hat durch seine Jahrzehntelange

Erfahrung aus drei Reitweisen gelernt die positiven

Aspekte aller Reitstile zu nutzen und anzuwenden. Dadurch geht er

auf jedes Pferd individuell

ein und bietet jedem

Pferd-Reiter-Paar den zu

ihm passenden Ansatz.

Oft verknüpft er dabei

die Reitweisen mit verblüffendem

Ergebnis.


Über drei Tage, vom 07.–09.08.09,

fand auf der Anlage „Die Birkhausen“

in Zweibrücken Reitsport querbeet

statt. Prüfungen von der Führzügelklasse

aufwärts bis zum M* Springen

waren im Angebot.

Sieben Siege und 22 Platzierungen

verbuchte der gastgebende Verein dann

gleich mal für sich. Um nur einige aufzuzählen:

In der Führzügelklasse

belegten Bennett Streuber mit Anatol

77 und Athena Willi mit Ernie 49 erste

Plätze. Beim Reiterwettbewerb ging

ein 1.Platz an Alena Hochreuter mit

Rapunzel 108 und in der Stilspringprüfung

Klasse A** siegte Alexandra

Lonova mit Coco Chanel. Die Punktespringprüfung

Klasse L entschied Ann-

Kathrin Müller mit Coretto 7 für sich.

Doch auch die Gäste konnten viele

Siege und Platzierungen einheimsen.

Chantal Petzold (RFV Neunkirchen

City) mit ihrer Zaubermaus 14 siegte

im Pony-Dressurwettbewerb der

Klasse E, dicht gefolgt von Jil Sepeur

mit Kina (RV Rissenthal), sowie

Katrin Maurer mit Karlsson (Hofgut

Breitenberg), die sich den 2. Platz teilen

mussten.

Der Reitplatz liegt idyllisch im Grünen

und lockte viele Zuschauer an, die bei

den hochsommerlichen Temperaturen

um die Schatten spendenden Bäume

dankbar waren.

Der Verein um Anja Off hat sich viel

Mühe gegeben; Richterin Heide

Rosenzweig: „Die gesamte Veranstal-

tung war perfekt. Wir Richter wurden

gut versorgt, alle waren sehr nett und

freundlich, ob die Helfer vom Verein

oder die Besitzer – es gab an nichts

und niemand etwas auszusetzen, die

Atmosphäre hat gestimmt.“

Großer Publikumsmagnet sind immer

die Springprüfungen. Bei der letzten

Prüfung des Tages, einer Springprüfung

Klasse M* mit Stechen war denn

auch der Springplatz von Zuschauern

„belagert“. 35 Starter versprachen

Spannung. Fünf Reiter gingen ins

anschließende Stechen, welches Manfred

Reitmeier (RV Limbach) mit

Zypria 6 in der ersten Abteilung als

einziger mit Null Fehlern gewann und

sich dann auch noch in der zweiten

Abteilung einen 2. Platz mit Al-Bundy

TURNIERE

Schleifchen – Pony auf dem Turnier

des RSV Birkhausen in vollem Einsatz

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Julie Thiehlen mit ihrem Pferdchen Sissi Schleifchen-Pony Sellina geführt von

Tara Limbach und Melissa Habibovic

sicherte. Sieger war hier jedoch Klaus

Reitnauer (RV Bliestal) mit Lukas 210,

der zwar einen Abwurf hatte, aber eine

schnelle Runde absolvierte.

An dieser Stelle sollte auch mal ein

Lob an das Richterteam gehen, welches

routiniert und harmonisch drei

Tage lang den Pferden und Reitern ihre

ganze Aufmerksamkeit widmete.

Dörrenbächer-Lehnert

aa

Dressurprüfung Kl.A

Lisa Jung mit Beach Girl,

RSG Barbarossa Kaiserslautern

Dressurprüfung. Kl.L – Kandare

Claudia Böhme mit Epicuro, RFV Bundenbacherhöhe

Stilspringprüfung Kl.A*

Vanessa Körner mit Goa, RFV Limbach

Pony-Stilspringwettbewerb Kl.E

Irene Weber mit Top Aswan, RV Bliestal

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13


Frederic Schenk, hier

beim Turnier in Honzrath

Thies Beyer, hier beim

Turnier in Bliesen

Thorsten Volz, hier beim

Turnier in Ballern

Fotos: aa

TURNIERE

Saarland erfolgreich bei der DJM in München am Start

14

Eröffnet wurden die 50. Deutschen

Jugend Meisterschaften, die vom 14.

bis 16. August in München-Riem stattfanden,

von den Ponyreitern. Bester

Teilnehmer aus dem Saarland war hier

Frederic Schenk mit Prince Nocturn. In

der ersten Wertung kam der Saarländer

auf 29, in der zweiten Wertung auf 48

Punkte. Mit einem Zwischenstand von

da sempre

77 Punkten empfahl sich der talentierte

Nachwuchsreiter damit souverän für

das Finale. In der dritten Wertung erritt

er sich dann noch einmal 64 Punkte, so

dass er schließlich mit insgesamt 141

Punkten auf dem 15. Rang landete.

Hervorragenden Springsport sahen die

Zuschauer auch bei den Junioren. Auch

hier war ein saarländisches Paar mit

von der Partie: Thies Beyer und Artus.

Leider hatte der amtierende Saarlandmeister

der Junioren an diesem

Wochenende etwas Pech und kassierte

trotz vieler guter Sprünge einige Fehler

im Parcours. Damit blieb er leider hinter

seinen Möglichkeiten zurück und

konnte sich nicht für die Finalprüfung

qualifizieren.

Bei den Jungen Reitern waren die saarländischen

Nachwuchsreiter Anuschka

Zewe und Thorsten Volz am Start. Für

Volz, den Saarlandmeister der Jungen

Reiter, und seinen selbst ausgebildeten

Corner lief es in München nicht ganz

so gut wie erhofft. Mit 24,06 Punkten,

die er aus den beiden ersten Wertungsprüfungen

mitbrachte, schaffte er es

leider nicht ins Finale. Einen besseren

Start hatte dagegen Zewe, die im Sattel

von Paulin zwei gute Runden schaffte

und sich mit insgesamt 15,22 Punkten

fürs Finale qualifizierte. Nach den beiden

Umläufen der dritten Wertungsprüfung

mit einem Endstand von 31,97

Punkten behaftet, durfte sie sich noch

über den 23. Platz freuen.

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In der eigens dafür neu gebauten Olympia-Reithalle

trugen in diesem Jahr auch

die Voltigierer erstmals ihre Meisterschaft

aus. Für das Saarland war es eine

Ehre, dass bei dieser Premiere auch eine

saarländische Vertreterin ihr Können

zeigen durfte. Gemeinsam mit Longenführerin

Sabine Wagner und Voltigierpferd

Paganini voltigierte sich Katharina

Knaup erfolgreich durch vier

insgesamt Wertungsprüfungen. Im ersten

Pflichtwettbewerb belegte sie den

20. Platz, im zweiten Pflichtwettbewerb

kam sie auf den 30. Platz. Für ihre erste

Kür wurde sie mit dem 23. Platz

belohnt, in der zweiten Kür schaffte sie

es auf den 22. Platz. hch

Anuschka Zewe mit Mon Amour

Foto: hch

Katharina Knaup

Foto: Kati Schoser


Unter dem Motto „Kleine Leute ganz

groß“ veranstaltete die RSA im Haferfeld

Saarbrücken auch in diesem Jahr

wieder einen Reitertag nach der WBO

(Wettbewerbsordnung). Gleich scharenweise

„stürmten“ die Teilnehmer am

Samstag, 12. September, die Gersweiler

Reitanlage von Familie Roth und sorgten

in der großen Halle ganztägig für

„Jubel, Trubel und Heiterkeit“. Auch

Meldestellenleiter Michael Geßner

hatte alle Hände voll zu tun: „Wir hatten

ungemein viele Nennungen. Vor

allem die Zahl der Nachnennungen am

Turniertag selbst war enorm. So sind

zum Beispiel aus den zwei Abteilungen

des Reiter-Wettbewerbs, für den

ursprünglich nur zwölf Reiter genannt

hatten, insgesamt 45 Reiter in sieben

Abteilungen geworden.“ Zu den ausgeschriebenen

Prüfungen gehörten auch

ein Dressurwettbewerb der Klasse E,

den Julia Palm (RSV Völklingen)

gewann, und ein Caprilli-Test, in dem

Sarah Frantz (RFV Illtal) siegte. Daneben

standen unter anderem ein E-Stilspringen

(Siegerin: Jule Feld, TGS

Primsmühle) und ein A-Springen mit

Stechen (Siegerin: Kyra Gehrlein, RV

Neunkirchen) auf dem Programm. Eine

goldene Schleife für den Gastgeberverein

holte beispielsweise Lars Blum in

der ersten Abteilung der Führzügelklasse.

Da die ausrichtende RSA wie auch die

gastgebende Familie Roth nicht nur die

Jugend des Vereins, sondern die Jugend

an sich fördern will, waren beim Reitertag

alle Vereine willkommen. Dabei hat

der Gastgeber derzeit so viele aktive

Reitschüler im Schulbetrieb, dass der

Veranstalter allein für seine Kids schon

einen eigenen Reitertag ausschreiben

könnte – zumindest die Führzügelklassen

und die Reiter-Wettbewerbe wären

gut besetzt. Seit mittlerweile 15 Jahren

richtet die RSA schon Turniere auf der

Roth'schen Privatanlage aus. „Bis vor

einigen Jahren fanden noch Prüfungen

bis zur Klasse M statt. Dann hat Reitlehrerin

Carina Rupp den Schulbetrieb

ausgebaut und der Verein wollte der

hohen Zahl an jugendlichen Mitgliedern

sinnvoll Rechnung tragen. Daher

haben wir uns entschieden, die Kids in

den Vordergrund zu stellen und nur

noch ein Jugendturnier zu veranstalten“,

so Hermann-Josef Meyers, der

erste Vorsitzende des Gastgebervereins.

Dass es allein an diesem Reitertag bei

„nur“ acht Wettbewerben insgesamt

rund 200 Nennungen gab, belegt seiner

Meinung nach den hohen Stellenwert

solcher Breitensportveranstaltungen.

Meyers: „Diese WBO-Turniere sind

sowohl für die Kinder des Schulbetriebs

als auch für Turniereinsteiger und

Freizeitreiter, die nur ab und an mal

Turnierluft schnuppern wollen, eine

ideale Alternative zu den normalen

LPO-Veranstaltungen. Hier steht einfach

der Spaß im Vordergrund, weniger

die Leistung. Es geht für die Zwei- und

Vierbeiner mehr um das Miteinander

und nicht um das Gegeneinander.“

Neben dem jährlichen Reitertag und

dem täglichen Schulbetrieb werden den

Kids in Gersweiler auch andere Aktivitäten

angeboten, wie beispielsweise

Ferien-Reitkurse mit Rahmenprogramm.

Meyers: „Da sind dann nicht nur

bekannte Gesichter dabei. Denn jedes

Mal kommen aus dem Stadtgebiet neue

Kinder und Jugendliche dazu, die dann

in den meisten Fällen auch als Reitschüler

und Vereinsmitglied bleiben.“

Eine Weihnachtsfeier mit verschiedenen

Vorführungen steht ebenfalls jedes

Jahr auf dem Programm. „Dank des florierenden

Schulbetriebs mit seinen Longen-,

Reit-, Dressur- und Springstunden

ist unsere Mitgliederzahl in den letzten

zwei Jahren von 30 auf 110 Mitglieder

angestiegen“, so der Vorsitzende stolz.

„Wir haben 35 Boxen, mehrere Koppeln,

eine Halle, eine Führmaschine,

einen Außen- und einen Longierplatz

und sogar schöne Reitwege im Stadtwald“,

fasst Meyers die Vorzüge der

großzügig angelegten Reitsportanlage

zusammen. Fazit: Egal ob Schulbetrieb-

, Freizeit-, Dressur- oder Springreiter –

auf dieser Anlage herrschen ideale

TURNIERE

„Kleine Leute ganz groß“

beim Reitertag der RSA im Haferfeld Saarbrücken

Bedingungen für Reitschüler und

Pferdebesitzer, und zwar nicht nur am

traditionellen Reitertag.

hch

„Aller Aufstieg ist

schwer…“

Auch Lilli-Marie

Newedel, Tochter von

Dressurreiterin Sandra

Newedel-Hilpisch, war in

Gersweiler am Start

Kay-Melina Kletscher,

Tochter des Springreiter-

Ehepaares Melisande und

Hans-Friedrich Kletscher,

im Sattel ihres Ponys

„Theodul“

Nachwuchstalent Tim

Beyer mit Mama Heike

und Pony „Paulchen“

Fotos: hch

15


Auch Jennifer Hannah

Both (RFV Illtal) war in

Webenheim am Start

Foto: hch

Sabine Mlitz

(RV Ensheim) war ebenfalls

mit von der Partie

Foto: aa

Katrin Maurer

(RSG Hofgut Breitenberg)

gehörte auch zu den

Teilnehmern

Foto: hch

TURNIERE

Gelungenes Freilandturnier in Webenheim –

Lokalmatadorin erneut siegreich

16

Mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen

Wettbewerben lockte der

RV Bliestal am letzten August-Wochenende

ganze Scharen von Teilnehmern

und Zuschauern auf seine Reitanlage in

Webenheim, wo er ein zweitägiges Freilandturnier

ausrichtete. Insgesamt 21

Reit-, Dressur- und Springprüfungen für

fast alle Leistungsklassen standen am

Samstag, 29. August, und Sonntag, 30.

August, auf dem Programm. Höhepunkt

des Events war eine M*-Dressur, die

der Wahl-Saarländer und Dressur-Profi

Arjan van Loon (TG G. Hartungshof

Bliesransbach) gewann. Mit 703 Punkten

verwies er Carina Reitnauer (RSG

Berghof-Einöd) und Claudia Buchmann

(RV Neunkirchen), die sich beide

jeweils 674 Punkte erritten, hier souverän

auf den gemeinsamen zweiten Platz.

Die Dressurpferdeprüfung der Klasse

A gewann Isabel Schneider (RV Gestüt

Hirschelau Emmersweiler), in der L-

Dressur hatte Mindaugas Paskevicius

(DRG Tannenhof) siegreich die Nase

vorn. Auch in den Einsteiger- Springen

war der Andrang groß.

Die goldene Schleife im Springreiter-

Wettbewerb erritt sich Esther Nieder

von der RSG Berghof-Einöd, das Stil-

Springen der Klasse E mit Stechen

gewann Chiara Friedsam vom RFV

Limbach. Ein gutes Wochenende war es

auch für Mascha Ehrmanntraut (RV

Einöd), die im A*-Stilspringen siegte,

und Eva Raab (RFV Zweibrücken), die

das A**-Springen mit Stechen, zu ihren

Gunsten entschied.

Passende Prüfungen für

Nachwuchs und Dressur

An ihren Erfolg aus dem vergangenen

Jahr knüpfte Lokalmatadorin Irene

Weber an. Im Sattel von Corsarin ES

konnte sie sich gleich zwei Siege in der

E- und A-Dressur erreiten. Daneben

heimste sie für den gastgebenden RV

Bliestal gleich mehrere Platzierungen

ein. „Wir sind stolz darauf, eine so

erfolgreiche Turnierreiterin im Verein

zu haben“, kommentierte Sigrid Schumacher,

die zweite Geschäftsführerin,

die Leistung der talentierten Amazone.

Stolz war der Gastgeberverein auch auf

seine Reitschüler, die auf den beiden

Schulpferden Ajour und Nathan ebenfalls

erfolgreich beim Heimturnier an

den Start gingen. So gewannen zum

Beispiel die beiden Schwestern Felicia

und Leonie Wittoesch je einen Reiterwettbewerb.

Um sich nicht selbst in Konkurrenz mit

dem Turnier in Dudweiler zu bringen,

hat der RV Bliestal bewusst auf die

Ausschreibung höherer Springen verzichtet.

„Das war auch kein Problem.

Denn uns ist es wichtiger, den Nachwuchs

und die höher klassifizierten

Dressurreiter, die im Saarland leider oft

etwas zu kurz kommen, durch passende

Prüfungen zu fördern“, so Schumacher.

Da man den Teilnehmern in diesem Jahr

möglichst ideale Reitbedingungen bieten

wolle, habe der Verein besonders großen

Wert auf die Präparation der Böden

gelegt. „Wir haben das Dressurviereck

und den Springplatz freitags vor dem

Turnier noch bis spätabends mit dem

Traktor bearbeitet“, erzählt die zweite

Geschäftsführerin. Man hoffe, dass auch

die Springreiter dieses Mal mit dem

Boden zufrieden gewesen seien und im

nächsten Jahr vielleicht noch zahlreicher

kämen. Der Verein sei mit dem Nennungsergebnis

aber auf jeden Fall zufrieden.

„Wir hatten an beiden Tagen auch

noch viele Nachnennungen“, informierte

Schumacher. Turnierrichterin Uta Kaufmann

lobte: „Der Veranstalter gibt sich

bei seinem Turnier immer große Mühe.

Besonders toll finde ich, dass traditionell

die drei Erst- und der Letztplatzierte

einen Ehrenpreis erhalten.“

hch


Am 3.10.2009 fand bei strahlendem

Sonnenschein und reichlich Publikum,

das diesjährige Vereinsturnier auf der

Reitanlage des RCW statt, auf das sich

alle Reitschüler seit Monaten vorbereitet

hatten. Insgesamt 21 Teilnehmen

mit 40 Starts zeigten ihr Können in den

verschiedenen Prüfungen. Sowohl für

Reitanfänger als auch für geübtere und

fortgeschrittene, gab es vom Führzügel-Wettbewerb

über Abteilungsreiten

mit und ohne Galopp sowie einer

Dressurprüfung, die jeweils passende

Prüfung.

Aber nicht nur die Praxis auf dem

Pferd wurde bewertet, sondern auch

das Wissen rund ums Pferd wurde vor

den praktischen Prüfungen abgefragt.

Nach einer Stunde Kopfarbeit ging es

zu den Pferden: Mira, Lady, Valerie,

Lambada, Lotte, Aramis, Oksana und

Timochi, die alle ordentlich herausgeputzt

und mit geflochtener Mähne für

diesen großen Tag vorbereitet wurden.

Als wüssten die Pferde und Ponys um

die besondere Herausforderung an diesem

Tag, präsentierten sich alle vorbildlich

und führten die geforderten

Lektionen bereitwillig und gelassen

aus.

An dieser Stelle sei auch ein Lob ausgesprochen

an die Reitlehrer, die ihre

Reitschüler über einen langen Zeitraum

auf dieses Turnier mit viel Engagement

vorbereitet haben.

Am Ende dieses ereignisreichen Tages

fand die Siegerehrung und Platzierung

statt. Jeder Teilnehmer konnte sich

über eine Schleife, eine Urkunde und

einen kleinen Sachpreis in Form eines

Pferdespieles, eines Schlüsselanhängers

oder bunten Süßigkeiten als Pferdemotiv,

freuen. Wir danken auch Frau

Heide Lore Rosenzweig, die mit viel

Engagement und Hingabe die Prüflinge

bewertete.

Zum Abschluss bleibt nur noch, den

Siegern und Platzierten zu ihrer tollen

Leistung zu gratulieren. Ihr wart alle

großartig!

Ein weiteres großes Dankeschön gilt

den vielen Helfern, die dieses Vereinsturnier

möglich gemacht haben. Es

wurde tatkräftig geholfen bei der

Bewirtung der Gäste, aber auch zahlreiche

Kuchenspenden konnten wir

verbuchen. Insgesamt war es ein

gelungenes Turnier, das allen sehr viel

Spaß gemacht hat und deshalb freuen

wir uns schon auf nächstes Jahr, wenn

es wieder heißt: Vereinsturnier im

Reitclub Warndt e.V., Nassweiler.

RC Warndt

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Vereinsturnier am 3.10.2009

im Reitclub Warndt e.V. Nassweiler

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1. Abteilung Anna Wollscheidt

2. Abteilung Melanie Erwe

Dressurprüfung E 5

Julia Joskowiak

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Nikolausfeier am 5.12.2009

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Mo.–Fr. 8:00–12:30 Uhr u.14:00–18:00 Uhr

Sa. 8:00–12:30 Uhr

Jeden Donnerstag,

von 8:00–14:00 Uhr

Obst und Gemüse

aus der Pfalz

Mittwoch-

Nachmittag

geöffnet!

Richterin Frau

Rosenzweig in Aktion

„Geschafft!“

Fotos: Alfred Biewer.

17


Das saarländische Team mit

den Saarlodris

Foto: Dr. Dr. Wolfgang Klein

TURNIERE

Die „Saarlodris“ im Kampf

gegen den Rest der Welt

18

Was war das für ein

Westernreiten

Wochenende vom 22. bis 27.

September in Riedstadt!!

Drei Damen (Monika Aeckerle, Melanie

Kennke und Alexandra Brausch)

und zwei Männer (Rabia Bakri und

Uwe Wiltz) machten sich auf um an

den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

in Riedstadt teilzunehmen.

Sie wurden begleitet von einer großen

Schar „Saarländischer Fans“ die Ihre

Mannschaft unbedingt unterstützen

wollten.

Gesagt getan!!!

Um 14:00 Uhr ging es mit dem Aufmarsch

aller Teilnehmer aus den einzelnen

Landesverbänden los. Eine

Jugendmannschaft konnte das Saarland

leider nicht stellen. 14 Landesverbände

hatten jeweils einen Erwachsenen-

Kader aufgestellt. Beim Aufmarsch fiel

das Saarland-Kader erstmals auf mit

einer einheitlichen Showkleidung. Die

sehr schön anzusehenden Showblusen

wurden von Carmen Forster eigens für

diesen Tag genäht. Toll sahen die

Damen darin aus!

Die Saarlodris in Hessen

Allen voran schritten die Maskottchen

der Saarländer in Form der „Saarlodris“,

geschmückt mit einem großen

Banner, in die Showarena. Unser

jüngstes Mitglied Lucy Zenner führte

die Gruppe an. Hinter der Verkleidung

befanden sich Pia Zenner und Bettina

Kulle, die sich eigens für diesen Tag

und für diesen Auftritt die unsagbare

Arbeit gemacht haben, mit diesem originellen

Outfit das Saarland mit zu

präsentieren. Die Stimmung auf den

Rängen war riesig. Nach der offiziellen

Eröffnung und dem Abspielen der

Nationalhymne ging es dann auch

gleich mit den Disziplinen der Jugendlichen

los.

Bis zum Beginn der Erwachsenen-

Ritte blieb den Reitern noch ca. drei

Stunden Zeit um sich etwas auszuruhen

und die Pferde auch langsam fertig

zu machen. Dann war es endlich

soweit. Ziel unserer Saarländischen

Reiter war es, möglichst weit nach

vorne zu kommen, wenngleich jedem

auch bewusst war, dass alle Landesverbände

ihre besten Reiter mit ihren

Pferden aufgestellt hatten. Unsere Reiter

sind aber auch routiniert genug, um

solche Erkenntnisse im Augenblick des

Handelns zu verdrängen.

Das Saarland zeigte sich stark

Der Reigen der Disziplinen begann mit

Alexandra Brausch (One Again Jetsetter)

und dem Trail. Alexandra legte

mächtig gut vor. Danach war die Western-Riding

als nächste Disziplin aufgerufen.

Auch hier belegte das Saarland

mit Melanie Kennke (Sky Buggy)

einen sehr guten Platz. So konnte es

weitergehen. Die Pleasure-Prüfung,

geritten von Monika Aeckerle (Bee

Smart Boy) knüpfte an die beiden

Leistungen der Vorgängerinnen an.

Mittlerweile war das Saarland auf dem

8. Platz angelangt. Rabia Bakri (Holly

Jac San Dee ) ritt die Horsemanship-

Prüfung. Auch sein Ritt konnte den 8.

Platz halten. Jetzt kam alles auf Uwe

Wiltz an. Uwe ritt die Reining (Shine

Way). Sein Ritt wurde in der Einzelbewertung

auf Platz 4 gesetzt. Insgesamt

wurde für das Saarland ein Punktestand

von 32 Punkten ausgerechnet. Es

gab einen Punktegleichstand mit dem

Landesverband Hessen.

Wird es der 5. Platz sein?

Nun musste man auf die Tie-Entscheidung

warten – und die war gegen das

Saarland. Damit kam in der Endauswertung

das Saarland auf den 6. Platz.

Ein Ergebnis mit dem die saarländischen

Reiter sehr zufrieden waren und

wir – der Vorstand – natürlich auch.

Hätte man den ein oder anderen kleinen

Fehler vermeiden können, wäre

das Saarland ganz weit vorne mit dabei

gewesen. Na ja, es gibt ja auch noch

ein nächstes Jahr und da werden die

Karten ja bekanntermaßen wieder neu

gemischt.

Insgesamt war Riedstadt eine echte

Reise wert. Wunderschöner strahlender

Sonnenschein, eine supertolle Stimmung

die ganze Woche über, einen 6.

Platz in der Mannschaftswertung lassen

diese German Open für die Saarländer

zu einem unvergessenen Erlebnis

werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle

saarländischen Fans, die nach Riedstadt

gefahren sind und uns so toll

unterstützt haben. Ein herzliches Dankeschön

an alle Helfer, die uns ständig

zur Hand gingen.

Wir freuen uns auf eine neue interessante

Turniersaison 2010.

Der Vorstand der EWU Saarland


Am Samstag, den 19.09.09 kamen rund

35 Reiter und Reiterinnen auf die

Anlage des Reit- und Fahrvereins Bliesen,

um ihr Können und Wissen unter

Beweis zu stellen. Es ging um die

Abnahme verschiedener Reitabzeichen.

Sowohl in der Theorie, als auch in der

Praxis mussten die Reiter/-innen alles

geben, um ihr Reitabzeichen zu erlangen.

Die Abnahme erfolgte durch die

Prüfer Frau Christiane Meiers und Herrn

Werner Staub.

In den Wochen zuvor wurde fleißig

gelernt. In Acht Stunden Theorie wurde

nochmals viel Wissen durch Elke

Schnur und Monika Seibert vermittelt.

Darunter auch eine Stunde mit einem

Tierarzt und eine Stunde mit Reitlehrer

Michael Herrmann. Außerdem wurden

sowohl Spring-, als auch Dressur-Stunden

extra für die Abzeichen angeboten,

um bestmöglich vorbereitet zu sein.

Besonders erwähnenswert war der

Gelände-Teil (Deutscher Reitpass). Die

Aufgabe des Deutschen Reitpasses ist

es, das reiterliche Können zu heben, den

bewussten und schonenden Umgang mit

Natur und Umwelt zu fördern und

besonders für Sicherheit und Ordnung

beim Ausreiten zu sorgen.

Der Samstag begann früh, denn es stand

einiges auf dem Programm. Um 09:00

Uhr ging es mit den Theorie-Prüfungen

los, gegen 12:00 Uhr gab es eine ein-stündige

Mittagspause. Anschließend musste

das reiterliche Können gezeigt werden.

Über den ganzen Tag wurden alle Teilnehmer,

Zuschauer sowie Freunde und

Familie mit Getränken, Essen sowie Kaffee

und Kuchen bestens versorgt. Es war

schließlich ein langer Tag und Sportwartin

Monika Seibert hatte dies alles

bedacht. Gegen 18:00 Uhr war es dann

endlich so weit und die heiß ersehnten

Abzeichen wurden vergeben:

Der Reit- und Fahrverein Bliesen gratuliert

allen Prüflingen zu ihren dargebrachten

Leistungen und hat sich über

die rege Teilnahme und das gezeigte

Interesse sehr gefreut.

Jasmin Welter, Pressewart

VEREINSGESCHEHEN

Reitabzeichen-Abnahme

beim Reit- und Fahrverein Bliesen

BASIS-PASS:

Hentrich Sabrina, Lischke Ulrike, Persch Diana,

Hentrich Jessica, Ferjekic Andrea, Pabst Annika,

Dillinger Nadine, Dillinger Michele, Recktenwald

Jannick, Bonny Siri, Kleinbauer Robin, Hauck-Baldes

Susanne, Kleinbauer Roland, König Anja, Grenner

Karin, Grenner Bianca, Spreuer Eva, Ziegler Kerstin,

Schmitt Isabelle, Schumacher Aline

DEUTSCHER REITPASS:

Kleinbauer Roland, Hentrich Sabrina

MOTIVATIONS-ABZEICHEN KLEINES:

HUFEISEN:

Kleinbauer Robin, Recktenwald Jannick

DEUTSCHES REITABZEICHEN KLASSE IV:

Persch Diana, Bonny Siri, Selle Martina, Ferjekic

Andrea, König Anja, Pabst Annika, Hentrich Jessica,

Schmitt Isabelle, Fleck Franziska, Klein Melina, Steil

Simone, Hentrich Sabrina

DEUTSCHES REITABZEICHEN KLASSE III:

Ruf Jenny, Scheidhauer Annika, Six Stephanie

DEUTSCHES REITABZEICHEN KLASSE III,

DRESSUR-SPEZIFISCH:

Brill Fabienne, Essig Marei, Engbarth Jutta, Wolter

Wolfgang

DEUTSCHES REITABZEICHEN KLASSE II:

Hersemeyer Aileen (Teilbereich Dressur)

Übergabe der Abzeichen durch Richterin

Christiane Meiers,

2. Vorsitzende Elke Schnur und Sportwartin

Monika Seibert

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Sabrina Hentrich, die an

diesem Tag drei Prüfungen

absolviert hat (Basispass,

Deutscher Reitpass und das

Deutsche Reitabzeichen

Klasse IV)

Fotos: Jasmin Welter

19


Peter Kreinberg

Foto: Pferdeparadies Lindenhof

Aschenputtel mit seinen

Beschützern

Prinz, Prinzessin und

Happy-End hoch zu Ross

Fotos: RFV Lindenhof

Nuhweiler

VEREINSGESCHEHEN

Peter Kreinberg und seine Ausbildungsmethode

„The Gentle Touch“

Peter Kreinberg ist in den letzten 30

Jahren weit über Deutschlands Grenzen

hinaus bekannt geworden durch

seine Arbeit als Westernreiter, Pferde-

„Es war einmal …“ so lautete am Sonntag,

19. Juli, das Motto des diesjährigen

Sommerfestes beim RFV Lindenhof

Nuhweiler. Und wie im Märchen gab es

auch hier ein Happy End.

Pünktlich zum eigentlichen Programmstart

kam auch das schöne Wetter. Glücklicherweise,

denn die Hauptakteure in

diesem Jahr, die Kinder und Jugendlichen

des Vereines, hatten keine Kosten und

Mühen gescheut und die festlich

geschmückten Pferde, aufwändigen Kostüme

und fröhlichen Gesichter der Reiter

funkelten mit der Sonne um die Wette.

Täubchen, Ritter, Kundschafter, Prinz

und Prinzessin, Herold, Hofnarr und

sogar der König und seine Königin waren

ausbilder und seine Zusammenarbeit

mit dem Hannoveraner Zuchtverband.

Seine Ausbildungsmethode „The

Gentle Touch“ ist in Bodenarbeit und

ein reitweisenübergreifendes Reiten

unterteilt. Ein Pferd mit guten Manieren,

dass einen Reiter mit guten Manieren

voraussetzt ist sein Ausbildungsziel.

Vom 10.–12. Juli war der symphatische

Ausbilder erstmals im Südwesten

Deutschlands. 10 Teilnehmer aus dem

Saarland, der Pfalz, Bayern, Hessen

und Luxemburg nahmen am Kurs teil

und konnten sich in den drei Tagen

eigens aus dem fernen Märchenland

angereist, um bei der Premiere des Pferdemärchens

„Aschenputtel“ mitzuwirken.

Mit Tänzen, Quadrillen und einem

Kutschen Pas-de-deux wurde die

Geschichte von Aschenputtel und dem

verlorenen Schuh aufgeführt.

Bis zum Finale, der großen Hochzeit,

bei der 20 Reiter mitwirkten, hatten die

Zuschauer noch reichlich Grund zum

Staunen. Der Hofnarr, eigentlich zur

Ermunterung des Prinzen zuständig,

verzauberte mit lustigen kleinen Tricks

die Kinder und die Täubchen. Auch für

Spannung war gesorgt, als beim Ritterturnier

die tapfersten und furchtlosesten

Ritter des Reit- und Fahrvereines in voller

Rüstung erschienen und sich in den

massiv unter der fachkundigen Anleitung

von Peter Kreinberg verbessern.

Fazit: Ein sehr guter Kurs, der alle

Sterne dieser Welt verdient!

2010 wird Peter Kreinberg gleich 2mal

auf dem Lindenhof unterrichten.

Martina Knapp vom Pferdeparadies

Lindenhof ist lizenzierte TGT-Trainerin

und bietet ebenfalls Kurse auf dem

Lindenhof und bei Ihnen im Stall an.

Die Termine findet man unter

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Zum Wärmen von Herz und Seele in der dunklen Jahreszeit ein Sommermärchen

Aschenputtel zu Besuch auf dem Reiterhof

20

Wettbewerben Ringreiten und Lanzenstechen

packende Wettkämpfe lieferten.

Das tolle Wochenende für die ganze

Familie fand, wie immer, seinen

Abschluss in der Tombola. Der Hauptpreis

in diesem Jahr war eine Heißluftballonfahrt,

und der stolze Gewinner

konnte den Gewinn gleich in Empfang

nehmen. Auch die beiden Ölgemälde,

gestiftet von der Malschule Gerda Langenstroer,

fanden einen Glückspilz. Für

das Fest im nächsten Jahr wird sich der

Verein sicherlich ebenfalls wieder

etwas ganz Besonderes einfallen lassen,

um die kleinen und großen Zuschauer

zu begeistern.

Jutta Rausch,

RFV Lindenhof Nuhweiler

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Am Freitagabend, dem 04.

September lud der Grenzlandhof

zur Einweihung der neuen

Reithalle ein.

Bei stürmischen Windböen, aber

immerhin trockenem Wetter, konnte

Dieter Becker ca. 350 Gäste begrüßen,

darunter Schirmherr Dr. Christoph

Hartmann und der IPZV-Präsident

Karly Zingsheim, die gemeinsam das

rote Band durchschnitten. Der Einladung

gefolgt waren unter anderem

auch der Landesvorsitzende des IPZV

Rheinland-Pfalz-Saar Michael Helfen,

der Ortsvorsteher Werner Untersteher,

mehrere tatarische Gäste und das Team

vom Reiter Spektrum Saar.

Die Reithalle hat eine Länge von 84 m

und umfasst zwei Longierzirkel, ein

Dressurviereck und eine Ovalbahn.

Die erste Besichtigung konnten die

Gäste zu Fuß vornehmen, später weih-

ten die besten Tölter des Landesverbandes

die erste überdachte Ovalbahn

in Europa ein.

Am Hallenrand standen Essen- und

Getränkestände, Tische und Bänke.

Alles war stilvoll dekoriert und bunte

Lampen zauberten stimmungsvolles

Licht.

Bei leckeren Bratkartoffeln mit würzig

gebratenem Rinderhack von Tieren aus

hofeigener biologischer Haltung und

Kräuterquark, sowie frisch zubereitetem

Flammkuchen, konnten sich alle

Gäste stärken. Für die Kleinen gab es

als kleine Leckerei Zuckerwatte.

Zur musikalischen Untermalung

spielte Robert Dawo live auf.

Alles in allem ein gelungener Abend,

da viele helfende Hände in der Vorbereitung,

als auch beim Fest selbst, für

einen reibungslosen Ablauf sorgten. aa

Bergauf und bergab …

VEREINSGESCHEHEN

Erste überdachte Ovalbahn in Europa auf dem

Grenzlandhof in Bebelsheim

Am 1. und 2. August ritten 25 Teilnehmer

auf dem Ilsenhof in Beckingen-

Haustadt einen Lehrgang auf der neugestalteten

Geländestrecke.

Lehrgangsleiterin Angela Keith, Trainer

C und selbst seit Jahren erfolgreich in

der Vielseitigkeit unterwegs in ganz

Deutschland, hatte eine anspruchsvolle

Linienführung für alle Leistungsklassen

auf dem 16ha großen Gelände der Reitschule

Ilsenhof aufgebaut. Dabei

konnte sie zum Teil auf von Fritz Lauermann

gebaute und zur Verfügung

gestellte Hindernisse und zum Teil auf

feste, dem Gelände optisch angepasste

Hindernisse zurückgreifen.

Die Teilnehmer mussten mit ihren Pferden

und Ponys zum Beispiel aus der

Halle auf den angrenzenden Reitplatz

galoppieren und dort eine S-förmige

Kombination über schmale Sprünge

absolvieren, wobei Licht und Schatten

hier die Reiter zusätzlich forderten.

Aufsprünge und Absprünge standen auf

den Wiesen ebenso im Weg, wie auch

Trakehnergraben, Rennbahnhecke,

Schweinerücken, Mauer und ein offener

Graben. Auch ein Wassereinsprung

mußte gemeistert werden.

Immer wieder erklärte Angela Keith

ausdauernd und ausführlich den Weg

vor und nach den Sprüngen, korrigierte

den Sitz, verstellte manchen Reitern

den Bügel (auf Geländelänge) und

sparte auch nicht an Lob.

Am Samstag schwitzten alle bei fast 30

Grad, am Sonntag hatte Petrus allerdings

Verständnis für die Buschreiter

und regelte die Temperaturen um die 20

Grad, kombiniert mit kleinen Abkühlungen

von oben.

Alle Teilnehmer haben viel gelernt und

hatten viel Spaß, sodass beim anschließenden

Plausch bei Wassereis und

Schnitzel der Wunsch nach Wiederholung

der Weiterbildung auf dem Ilsenhof

laut wurde.

Elisabeth Keith

IPZV-Präsident Karly Zingsheim,

Michael Helfen – Landesverbands-Vorsitzender

von Rheinland-Pfalz/Saar,

Schirmherr des Turniers

Dr. Christoph Hartmann –Vorsitzender

der FDP Saar und Gast geber Dieter

Becker

Foto: Gabi Kresse

Fotos: Astrid Bernardi

21


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Sie können auch per Post an die Verlagsadresse abstimmen, hier brauchen wir Ihre vollständigen Adressdaten.

Jeder hat eine Stimme pro Bewerberin per E-Mail oder Post zur Verfügung. Das heißt, jeder kann insgesamt 17

Mal eine Stimme abgeben, jedoch nicht für die gleiche Bewerberin. Mehrfachvotings vom gleichen Absender für

ein- und dieselbe Kandidatin werden ebenso abgelehnt, wie eine Auflistung von Namen in einer E-Mail/Brief.

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10 Celine Freudenreich, 16 Jahre

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Auf unserer Webseite

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können Sie sich alle Bewerber -

innen mit noch mehr Fotos noch

einmal genauer anschauen.

23


Satteln und Trensen

„Ist das hoch“

Fotos: RFV Köllerbach

VEREINSGESCHEHEN

Schlafen Pferde im Stehen? –

Schnuppertage beim RFV Köllerbach

24

Die Antwort auf diese und viele weitere

Fragen rund ums Pferd erhielten 60 Kinder

am 12. und 13. August beim RFV

Köllerbach. Auch dieses Mal stießen die

Schnuppertage im Stall, die der Köllerbacher

Verein nun schon seit vielen Jahren

im Rahmen des Ferienprogramms

der Stadt Püttlingen anbietet, bei den

pferdebegeisterten Kindern wieder auf so

großes Interesse, dass schnell alle Plätze

ausgebucht waren.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen

Temperaturen standen an beiden

Tagen um 10 Uhr morgens überwie-

gend weibliche Pferdefreunde – ausgerüstet

mit Helm und festem Schuhwerk – auf

der Reitanlage am Engelfanger Schacht in

Köllerbach parat. Jugendwartin Elke

Maus und ihre Helfer empfingen die kleinen

Gäste und zeigten ihnen zunächst die

weitläufige Reitanlage. Stall, Reithalle,

Dressur- und Springplatz, Koppeln, Futter-

und Sattelkammer, Hängerhalle, Reiterklause

– es gab viel zu sehen und zu

entdecken, so dass auch viele Fragen

gestellt und beantwortet wurden.

Danach ging es in den Stall zu den eigentlichen

Hauptpersonen, den Pferden Paul,

Louis, Namolo, Marino, Balou und dem

Pony Lilli. Die Kinder putzten und pflegten

alle sechs Vierbeiner ausgiebigst,

bevor sie diese unter Anleitung sattelten

und trensten. Dann war es endlich so

weit: rauf aufs Pferd und über den großen

Außenplatz reiten.

Sowohl die Kinder als auch die Pferde

hatten hierbei sichtlich viel Spaß – die

Mutigeren wagten sogar ein paar schnellere

Runden. Nach dieser sportlichen

Höchstleistung stärkten sich alle bei

einem Imbiss: die Pferde freuten sich

über ihr Kraftfutter und Heu, die Kinder

ließen sich ihre Rostwürste schmecken.

Danach konnten die kleinen Pferdefreunde

bei einem Reiterquiz ihre neu

erworbenen Kenntnisse gleich unter

Beweis stellen. Zum Schluss gab es für

die Unermüdlichen noch Bewegungsspiele,

bevor es wieder nach Hause ging.

Der Verein bedankte sich herzlich bei

den jugendlichen Helfern für ihr Engagement,

das die Schnuppertage erst möglich

macht. Einen besonderen Dank

stattete der Gastgeber auch einem

freundlichen Gönner für dessen groß -

zügige Spende ab.

RFV Köllerbach

„Es hat soviel Spaß gemacht“


Mit zehn Jahren saß Fred Manderscheid

schon auf dem Pferderücken. In

Nunkirchen auf dem Birkenhof war er

bei den Volties dabei. Später dann

besuchte er mehrere Reitkurse und

fand so den Weg zum „Sattel“.

Anfänglich nur Dressur geritten, fühlt

er sich heute im Springsattel am

Wohlsten. Fred ist im Besitz des Silbernen

Reitabzeichens und hat die

Lizenz für den Trainer B.

„In allen Sätteln zuhause“ heißt: Dressur

bis Kl. M, Vielseitigkeit bis Kl. L,

Springen bis Kl. S und selbst beim

Westernreitern hat er sich bewährt.

Hier hat er bei den Saarlandmeisterschaften

bei den Allroundchampions

zwei Prüfungen gewonnen.

Weitere größere Erfolge waren der

Saarlandmeister-Titel 1984 bei der

Kombinations-Meisterschaft (Dressur

und Springen) und 1990, sowie 1991

mit der Spring-Mannschaft des RuFV

Hochwald.

Heute reitet er meistens nur noch

Springen, war bei seinem ersten S-

Springen auch gleich platziert. Seinen

Partner FM Flip hat er seit 1996 und

selbst ausgebildet; dabei unterstützt

wurde er von Alois Pollman Schweckhorst,

der Flip später selbst geritten ist,

auch international. Flip ist ein sehr

erfolgreiches Pferd, hat über 100 Platzierungen

und Siege von A bis S, hier

allein sieben Siege.

Viel Unterstützung erhält Fred Manderscheid

auch von Rüdiger Nixdorf: „Das

meiste habe ich von ihm gelernt“, sagt

der sympathische und meist gut

gelaunte Zahntechniker, der gerade seinen

50-zigsten Geburtstag gefeiert hat.

Seine Frau, die er über die Reiterei und

die Pferde kennen gelernt hat, sowie

seine Kinder Lina und Till sind auch

den Pferden zugetan. Beide Kinder reiten

auf dem Heidwaldhof, Fred ist dem

RV Rissenthal zugehörig. Die Familie

wohnt in Merzig, und wenn Fred kein

Turnier hat, so findet man ihn beim

Rasen mähen!!! Zur Familie gehören

auch Hund Helena und Katze Nelly.

Sein Motto: „Die Pferde immer selbst

ausbilden und viel Zeit und Bezug auf

das Pferd nehmen, dann kämpfen die

Pferde auch für ihren Reiter. Das hab ich

immer so gemacht. Und das ist mein

Erfolgsrezept.“

WHO IS WHO

Fred Manderscheid –

in allen Sätteln zuhause

Seine Erfolgspferde: Flicka – Mistral –

Lausanne – Metternich und FM Flip.

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Fred Manderscheidt

Foto: aa

25


M**-Gruppe beim

Achtergruppen-Cup in

Lobberich

Siegerehrung

Fotos: Felix Bender

VOLTIGIEREN

Die Voltigierer des

RuFV St. Arnual auf Erfolgskurs

26

Gleich zwei Mannschaften des Reitund

Fahrverein St.Arnual schafften in

der diesjährigen Turniersaison den

Aufstieg in die höhere Klasse: Die A-

Gruppe darf nun als L-Gruppe starten,

die M*-Gruppe in der Klasse M**.

Die frischgebackene L-Gruppe wird

von Viola Oschmann und Evi Waßmann

geleitet und voltigiert auf dem

13-jährigen Haflingerwallach Filou.

Die Mannschaft trainiert in der

momentanen Zusammensetzung erst

seit März diesen Jahres, von daher war

die erste Aufstiegsnote am 17. Mai

2009 in Enkenbach eine schöne Überraschung.

Knapp einen Monat später –

am 20. Juni 2009 – folgte beim Turnier

in Kleinbundenbach bereits die zweite

Aufstiegsnote.

Beachtlich waren dabei auch die Platzierungen

insbesondere bei den Turnieren

in Idar-Oberstein und in Klein-

bundenbach, wo die Mannschaft

jeweils den zweiten Platz belegte.

Aufgrund ihrer guten Leistungen

durfte die Mannschaft das Saarland

Ende September beim 5-Länder-Vergleichswettkampf

vertreten, an dem

Voltigierer aus fünf Landesverbänden

teilnehmen. Mit einer Wertnote von

5,099 erhielt die Mannschaft, longiert

von Evi Waßmann, auch bei diesem

hochklassigen Turnier eine Aufstiegsnote

und platzierte sich als beste saarländische

Gruppe in dieser Prüfung auf

Platz 9.

Trainerin Viola Oschmann hatte bei

diesem Turnier noch einen weiteren

Auftritt: Als Einzelvoltigiererin startete

sie für das Saarland in der Klasse M.

Hohe Wertnoten bei den Turnieren in

Idar-Oberstein, Enkenbach, Kleinbundenbach

und Herxheim qualifizierten

sie hierfür. Sie startete erst zum zweiten

Mal auf ihrer 7-jährigen Stute

Cyrona, sodass Viola und ihre Longenführerin

Lydia Oschmann letztlich mit

dem Start zufrieden sein konnte, auch

wenn ihr junges Pferd noch etwas nervös

war und die Wertnote deshalb verhältnismäßig

niedrig.

Wie die frischgebackene L-Gruppe

durfte sich auch die M**-Mannschaft in

Enkenbach und Kleinbundenbach über

Aufstiegsnoten freuen. Die Gruppe, die

von Lydia Oschmann auf dem 9-jährigen

Fuchswallach Mr. Fox trainiert und

auf Turnieren vorgestellt wird, konnte

sich dabei nicht nur über die hohen

Noten, sondern auch über sehr gute

Platzierungen freuen: In Enkenbach

siegte die Mannschaft, in Kleinbundenbach

kam sie mit hauchdünnem

Abstand zum Sieger auf Platz zwei.

Lydia Oschmann wurde – sozusagen als

Sahnehäubchen – zusätzlich als beste

Longenführerin ausgezeichnet.

Aufgrund der guten Wertnoten wurde

die M**-Gruppe für den bundesweiten

Achtergruppen-Cup Anfang September

in Lobberich nomiert. Zu dieser inoffiziellen

"Deutschen Meisterschaft der

8er-Gruppen" durfte jeder Landesverband

drei Gruppen entsenden. Die St.

Arnualer Mannschaft platzierte sich

hierbei als beste saarländische Gruppe

auf Platz 19, was die Erwartungen

übertraf, da die Konkurrenz ausgesprochen

stark war und die Gruppe in dieser

Zusammenstellung noch nie auf

einem vergleichbar hochkarätigen Turnier

gestartet war.

Zweites wichtiges Turnier für die M**-

Gruppe war die Saarlandmeisterschaft

in Ottweiler. Hier konnte sich die Mannschaft

die Bronzemedaille sichern.

Ebenfalls Bronze erhielt Felix Bender

im Senior-Einzelvoltigieren. Viola

Oschmann und Irmela Kropp kamen im

Senior-Einzel knapp dahinter auf Platz

vier und fünf. Anna-Lena Grasbon verpasste

mit Platz vier bei den Junioren

nur knapp einen Medaillenplatz.

Während die Gruppe auf Mr. Fox startete,

wurden alle vier Einzelvoltigierer

von Lydia Oschmann auf Domingo

vorgestellt. Domingo ist mit seinen 12

Jahren ein erfahrender Fuchswallach.

Ihre Qualitäten als eingespieltes Duo

konnten Lydia Oschmann und Mr. Fox

außerdem bei der Pfalzmeisterschaft in

Herxheim am 4. Juli 2009 beweisen:

Die australische Nationalmannschaft,

die im kommenden Jahr an den Weltreiterspielen

in Kentucky teilnehmen

möchte, kam auf Mr. Fox in der Klasse

M* auf den zweiten Platz – dabei

konnte die Gruppe im Vorfeld nur einmal

auf dem für sie fremden Pferd trainieren.

Felix Bender


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Fotos von links nach rechts:

Lara Hanslik (RFV

Losheim), SM Junioren

Lesley-Ann Nowara

(RV Saargau-Merzig), SM

Junge Reiter

Birgit Hohlweg (RV

Einöd), SM Reiter

Joseane Seil (RSG

Riedelberg), SM Offene

Meisterschaft

Selina Schweigert

(RV Saargau-Merzig), SM

Nachwuchs

Selina Rück (RV Saargau-

Merzig), SM Pony

Das Team „Saargau-Merzig

I“ mit Stefan Odenbreit,

Sandra Simon, Harald

Fritz und Sandra

Bauer-Both holten für

den gastgebenden RV Saargau-Merzig

den Titel in der

Mannschaftswertung

28

Foto: Fototeam Altenhofer

Unsere

SAARLANDMEISTER

Saarlandmeister

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( Saarlorlux und Rheinland-Pfalz )

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Fotos: hch

Ein gesegnetes

Weihnachtsfest

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guten Start ins

Jahr 2010

wünscht, all

unseren Lesern

und Inserenten,

das komplette

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Morbe, RV Bärenfels

Eva Moske, zusammen

im Doppel mit Vivian

Morbe, RV Bärenfels

Gruppe: RV Bärenfels

Orscholz I mit Eva

Moske, Vivien Morbe,

Heide Hofner, Vanessa

Morbe, Carolin Noner,

Anna Schmitz,

Jule Kleiber und

Katja Hösch Foto: hch

Helmut Hector (RSG

Untere Saar Dillingen) SM

Kombinierte Prüfung Kl M,

hier in einer anderen

Formation

29


RUBRIK TOP-THEMA

TOP-THEMA

Sie brauchen weder Tierarzt noch Futter

TOP-THEMA

links marokkanischer

Berbersattel – rechts

Princess Muna Saddle Of

Honou (jordanischer Sattel)

30

und zur Pflege genügt regelmäßiges

Abstauben – Modellpferde. Bereits vor

30 Jahren wurde dieses in den USA sehr

populäre Hobby „Modellpferde Sammeln“

nach Deutschland ‚importiert’

und seither wächst langsam aber stetig

die Zahl derer, die sich die echte Pferdewelt

im Kleinformat ins Wohnzimmer

stellen …

Was ist ein Modellpferd?

Ein Modellpferd ist das dreidimensionale

Abbild eines echten Pferdes, eine

Pferdeskulptur sozusagen. Sucht man

zwecks näherer Erklärung des Begriffes

in einem Wörterbuch, so findet man

zwar die Begriffe Modellauto,

-eisenbahn, -flugzeug, aber nicht

Modellpferd. Die ersten in Deutschland

bekannten Modellpferde waren die der

amerikanischen Firma Breyer aus

Kunststoff, die, ursprünglich wohl zum

Spielen gedacht, schnell zu Sammelobjekten

wurden.

Welche Arten von

Modellen gibt es?

Es gibt Pferdemodelle in verschiedenen

Größen (die gängigsten im Maßstab von

1:32 bis 1:9), aus verschiedenen Materialien

(neben Kunststoffen aus Porzellan,

Gießharz [Resin], Holz oder auch

Zinn und Bronze), von verschiedenen

Herstellern. Es gibt Modelle, die eine

realistische Nachbildung eines echten

Pferdes darstellen, Modelle mit Fantasiebemalung

oder in typischer Darstellung

und aus einem typischem Material

der Kultur, der Tradition des Landes

oder der Gegend, aus der sie stammen

(Holzschnitzmodelle aus den Alpenre-

Modellpferde Sammeln – ein

gionen oder Schwarzwald, chinesische

Porzellanpferde). Es gibt solche aus

Massenproduktionen und limitierte Auflagen,

oder die ganz individuellen, die

man komplett selbst modelliert, nach

seiner eigenen, ganz persönlichen Vorstellung

oder nach einem echten Vorbild.

Der Preis für Modellpferde schwankt, je

nach Art und Material, von wenigen

Euro bis zu mehreren Tausend Euro.

Was heißt „Modellpferde

Sammeln“?

Nun, genauso, wie Briefmarken oder

Modellautos gesammelt werden, kann

man auch Modellpferde sammeln. All

die zuvor genannten Arten von Modellpferden

werden von Modellpferdesammlern

gesammelt – entweder quer

Beet oder nach einem bestimmten System.

Und wie bei vergleichbaren Sammelhobbys

gibt es unter den Sammlern

Tausch- und Verkaufsbörsen (inzwischen

vor allem über ebay), Hobbytreffen

u.ä. Aber das Hobby „Modellpferde

Sammeln“ birgt viele weitere Betätigungsfelder,

die je nach Schwerpunkt

Jagdwagen mit ungarischem Schalankengeschirr

des einzelnen Sammlers von diesem

mehr oder weniger intensiv betrieben

werden. Genau diese vielen Variationen

machen dieses Hobby so faszinierend:

Die echte Pferdewelt in Miniatur

Die meisten Sammler legen Wert auf die

realistische Darstellung der echten Pferdewelt,

mit allem was dazugehört, im

Modell – vergleichbar mit Modelleisenbahnsammlern,

die ihre Anlagen nach

echtem Vorbild gestalten. Manche begnügen

sich dabei mit dem bloßen Sammeln

von lebensecht gestalteten Originalmodellen

bestimmter Hersteller, die meisten

Sammler verbinden mit diesem Hobby

jedoch künstlerische Tätigkeiten in verschiedenen

Formen. Hierzu gehören:

Das Modellpferde Verändern

Das Modell bekommt eine neue Farbe,

die Bein- oder Kopfhaltung wird verändert

oder das Kunststofflanghaar durch

‚echtes‘ Haar aus Mohair ersetzt. Oft dienen

dabei das eigene echte Pferd oder

Abbildungen echter Pferde als Vorbild.

Derart veränderte Modelle sind auf Fotos,

geschickt abgelichtet, praktisch nicht von

echten Pferden zu unterscheiden. Oft hat

das veränderte Modell keine Ähnlichkeit

mehr mit dem Ursprungsmodell.

Das Modellpferde Fotografieren

Hierbei gilt es, das Modell in natürlicher

oder künstlich geschaffener Umgebung

so realistisch wie möglich darzustellen,

vergleichbar mit dem aus der Modellbauwelt

bekannten Dioramenbau. Um


faszinierendes Hobby

dies zu ermöglichen ist es notwendig,

entsprechendes Zubehör ebenfalls in

Modellgröße anzufertigen.

Das Basteln von Zubehör

Alles, was es auch in der echten Pferdewelt

gibt, wird in Miniatur maßstabgerecht

nachgebaut. Das fängt beim einfachen

Halfter oder Zaumzeug an, geht über

Spezialsättel, zu denen ebenfalls Abbildungen

echter Sättel als Vorbild dienen,

Geschirre, Hindernisse, Ställe, Stallzubehör

bis hin zu Kutschen und stilecht

bekleideten, passenden „Reiterpuppen“.

Ausstellungen und Schauen für

Modellpferde

Modellpferdesammler können mehrmals

im Jahr an speziellen Hobbyausstellungen

teilnehmen (auch Besucher sind willkommen).

Bei diesen sog. „Liveshows“ stellt

man seine Modelle, unterteilt nach Rasseklassen

und Performanceklassen (z. B.

Gespanne, Englische oder Westernturnierdisziplinen)

aus. Die Modelle werden

bewertet und es wird eine Platzierung

vorgenommen. Da die wenigen Sammler

sich in ganz Deutschland verteilen, daher

der persönliche Kontakt nicht oft möglich

ist, sind die Liveschauen als Sammlertreffen

sehr beliebt. Daneben gibt es Fotowettbewerbe

für Modellpferde, d. h. hier

werden Fotos eingeschickt und ebenfalls

bewertet. Damit bei diesen Wettbewerben

eine Wertung vorgenommen werden

kann, ordnen die Sammler ihre Modelle

einem bestimmten Geschlecht und einer

bestimmten Rasse zu und die Miniaturpferde

bekommen meist einen Namen.

Der Modellpferdeclub

Deutschland (MPC)

wurde 1979 von Monika Münker

gegründet, besteht also inzwischen seit

dreißig Jahren.

Der MPC ist kein eingetragener Verein,

sondern ein reiner Hobbyclub, in dem

sich ein Teil der Modellpferdesammler

des deutschsprachigen Raumes zusammen

geschlossen hat. Zu den Anfangszeiten

des Hobbys waren alle Sammler

hier organisiert, inzwischen gibt es aber

viele, die dieses Hobby hauptsächlich

über das Internet, in verschiedenen

Foren, betreiben.

Neben der Informationsquelle Internet

gibt es regelmäßig erscheinende Hobbyzeitschriften,

in deutscher Sprache das

Modellpferdemagazin und das Westernpferdemagazin

(beide schwarz-weiß

kopiert und von den Sammlern mitgestaltet),

„Just About Horses“, die Hauszeitschrift

des eingangs erwähnten US

Herstellers Breyer, sowie weitere in

Englisch, welches zugleich die „Hobbysprache“

ist, da die Wiege des Hobbys

in den USA liegt.

Ein internationales Hobby

Das Hobby „Modellpferde Sammeln“

ist, verglichen mit anderen Modellbauhobbys,

in Deutschland noch selten

anzutreffen. Außer in den USA, Kanada,

vereinzelt Süd- und Mittelamerika und

Australien wird das Hobby in Europa v.

a. in Deutschland, Österreich, Schweiz,

England, den Niederlanden, Dänemark

und Schweden ausgeübt. Viele Modell-

Kontaktadresse für Interessierte:

TOP-THEMA RUBRIK

Infos zum Hobby: modellpferdeclub@gmx.de;

www.modellpferde.info

Bezug von Modellpferden: AHS (www.Spielwarenversand.de);

MPV (www.modellpferdeversand.de)

pferdesammler sind selbst Reiter oder

besitzen eigene Pferde. Und selbst

Menschen, die dem Hobby an sich

nicht viel abgewinnen können, begeistern

sich für die Detailtreue oder lassen

sich ein Modell ihres eigenen echten

Original und „Fälschung“: Cherokee Fotos: aa

Pferdes für das heimische Regal anfertigen,

sozusagen als bleibende Erinnerung

für die Ewigkeit ... .

Sabine Schuler c/o Modellpferdeclub

Deutschland

31 TOP-THEMA


Die Jugend

Foto: Andreas Kuntz

Im Stall

Foto: RV Limbach

VEREINSPORTRAIT

Reit- und Fahrverein Limbach –

32

Hallihallo, wir sind‘s, die Jugend vom

Reit- und Fahrverein Limbach. Jetzt

fragen sich einige von euch wahrscheinlich:

wo liegt Limbach? Limbach

gehört zur Gemeinde Kirkel und

liegt im östlichen Teil des wunderschönen

kleinen Saarlandes nahe Homburg.

So, zu Beginn etwas zur Geschichte

des RFV: An einem warmen Hochsommertag

des Jahres 1921 taten sich

einige pferdezucht- und reitbegeisterte

Menschen zusammen und gründeten in

der Bliesregion den „Pferdezucht- und

Reiterverein der Saarpfalz“. Doch es

kam einige Jahre später der verheerende

Zweite Weltkrieg. Der Verein

löste sich auf. In die Fußstapfen des

aufgelösten Vereines trat nach dem

Weltkrieg der neugegründete „Reiterverein

Bliestal“. Ende der fünfziger

Jahre, wurden neben dem RV Bliestal,

unser „Reit- und Fahrverein Limbach“

und der „Reitverein Einöd“ gegründet.

Gründungsmitglieder des RFV Lim-

bach waren damals Robert Korst, Wili

Seel, Bruno Boley, Gerhard und Winfried

Schleppi, Helga Steiner (geb.

Schneider), Günther Schwitzgebel,

Helmut Steitz und Horst Körner.

Ein Verein für jung und alt

Heute, fünfzig Jahre später, zählt der

Verein ca. 150 Mitglieder, aus allen

Altersklassen, jung wie alt. Da verwundert

es auch nicht, dass viele von

unserem Verein begeistert sind: „Ich

komme gerne her. Hier treffe ich

meine Freunde, kann abschalten vom

Alltagsstress und wegen dem gleichen

Hobby findet man schnell neue

Freunde.“, fasst es Britta Ulrich (16) in

einem kurzen, aber klaren Satz zusammen,

was viele hier denken. „… und

die jungen Pferdefreunde helfen sich

viel gegenseitig: mal ein anderes Pferd

halten, mal eine Stange hinlegen oder

einfach andere beim Putzen unterstützen“,

ergänzt Iris Stein, passionierte

Reiterin und Mutter. Und fügt hinzu:

„Die Kinder und Jugendliche werden

sehr gut für die Turniere vorbereitet,

auf denen sie reiten wollen. Es gibt

viele wertvolle Tipps und die Reitlehrer

möchten immer einen genauen

Bericht darüber haben, wie die Prüfungen

gelaufen sind.“ „Awwer die

meischd Zeit dumer nadierlich reide

unn net nur driwer schwätze.“, rufen

die anderen Reiter. Ah richtig, das hätten

wir fast ganz vergessen – die Tur-

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die Jugend stellt ihren Verein vor

niere. Sie finden auf unserem Vereinsgelände,

auf dem Reitplatz (100x80m),

dem Abreiteplatz (80x20m) und der

Reithalle (18x36m) am Limbacher

Solarfreibad statt.

Vier Reitställe – ein Verein

Ob mit einem „Schulpferd“ oder einem

„Privatpferd“, allen macht es hier Spaß

Turniere zu reiten. Uns als Jugend

gefällt vor allem, dass hier nicht nur

Leistungssport betrieben wird, sondern

für junge Reiterinnen und Reiter, die

nicht unbedingt Turniere reiten möchten,

riesig viel geboten wird. Das kann

zum Beispiel ein Faschingsspektakel

mit verkleideten Tieren und Menschen

sein, oder einfach ein tolles Ferienlager

in den Sommerferien. Denn durch

die Besonderheit, dass der Verein nicht

aus einem Reitstall besteht, sondern

aus gleich vier verschiedenen Ställen,

zwei in Limbach und zwei im benachbarten

Kirkel-Altstadt, ist immer etwas

los. Nicht nur Spiel und Spaß sondern

vor allem Lehrreiches steht im Vordergrund.

So wird bei den Veranstaltung

die Theorie gleich mit vermittelt. Verschiedene

Lehrgänge für Pferd und

Reiter bauen auf dieses Wissen auf. Es

wird zum Beispiel das Abzeichen für

das „kleine und große Hufeisen“, für

die jüngeren unter uns, angeboten.

Aber auch die „alten Hasen“ im Verein

kommen nicht zu kurz, denn es gibt

Ausbildungen zu Trainerscheinen oder

Longierabzeichen und so weiter.

Mir hoffe, jetzt wisse ner e bisje mee

üwwer unser Limbacher Reitverein.

Eure Jugend vom RFV Limbach


FASZINATION PFERD

Faszination Pferd in Webenheim

Fotos von oben links nach unten rechts: Fotos 1 bis 3: hch • Fotos 5 bis 8: www.derpferdeknipser.de

33


Fotos: W. Ponyhof

UNSERE JUGEND

Jugendarbeit im Reit- und Fahrverein

Wurzelbacher Ponyhof

34

Im Reit- und Fahrverein Wurzelbacher

Ponyhofe e.V. werden nicht nur die

Erwachsenen gefördert, sondern auch

ganz besonders die Jugendlichen.

Seit Bestehen des Vereines 2006 wurde

während der Winterpause (da keine

Reithalle zur Verfügung steht) mit den

Kindern (ab 5 Jahren) recht anschau-

lich Theorie „gepaukt“. Egal, ob es um

die Bahnfiguren, Pferdeanatomie oder

Pferdehaltung ging, selbst die Kleinsten

hatten am Ende der Theoriezeit alles

rund ums Pferd auch im Kopf und ne

Menge Spaß dabei.

Im Jahr 2008 kam dann die erste

„große“ Prüfung für unsere Kids: „Das

Steckenpferdchen“. Hier wurde auch

wieder viel Wert auf den theoretischen

Unterricht gelegt – aber auch die Reitkunst

durfte nicht vernachlässigt werden.

Dies alles mit großem Erfolg: Alle

Kinder haben bestanden.

Im Herbst 2008 durften die etwas älteren

Kinder (12 und 13-jährig) an dem

Vorbereitungskurs und der Prüfung für

den Basispass teilnehmen, den auch die

Erwachsenen mit Bravour meisterten.

Im drauffolgenden Jahr 2009, wurden

die ersten Turniererfolge der Vereinskinder

bei der Führzügelklasse und bei Reiterwettbewerben

eingesackt. Vom ersten

bis zum vierten Platz war alles dabei

und die Kinder, Eltern als auch die Reitlehrer

waren glücklich.

Im Sommer 2009 war dann auch schon

Zeit für die nächste Prüfung: Das kleine

Hufeisen.

Auch hier wurde wieder Theorie

gepaukt – wobei dies wirklich nicht viel

Mühe verursachte, da die Kinder wirklich

alle durch die jahrelange Wiederho-

lung gar nicht mehr viel lernen mussten.

In der Praxis sah es da manchmal

jedoch etwas anders aus: Der Reitlehrer

war des Öfteren mal kurz vorm

Verzweifeln – aber wie soll es anders

sein: Die Prüfung lief perfekt: Mit

Wertnoten von 7,2 bis 6,3 hatte jeder

bestanden.

Aber nicht nur lernen und reiten macht

den Kindern auf dem Wurzelbacher

Ponyhof Spaß: Über Winter werden

gemeinsame Unternehmungen wie z.

Bsp. Schwimmen, Kino etc. aus der

Jugendkasse finanziert, die wiederum

auf den Hoffesten durch Jugendstände

gefüllt wird.

Für das nächste Jahr laufen bereits

jetzt die Planungen auf Hochtouren:

Verschiedene Teilnahmen bei Turnieren

und „Der deutsche Reitpass“ sind

bereits geplant.

Christiane Breit

2. Weihnachtsfest

auf dem Wurzelbacher

Ponyhof am

12. Dez. 2009

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Kinder

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35


Auch Johannes Müller

(hier bei den Dillinger

Saarlandmeisterschaften in

Aktion) nahm an der Landesverbandskutschenrallye

2009 teil

Foto: hch

KUTSCHFAHREN

Landesverbandskutschenrallye

in Beckingen

36

Bei schönstem Herbstwetter reisten am

Sonntag, 6. September, zahlreiche Kutschenfahrer

aus dem ganzen Saarland

in Beckingen an, um gemeinsam von

der Reitanlage „Auf den Kiefern“ aus

zur diesjährigen Landesverbandskutschenrallye

aufzubrechen.

Vom V Schmelzer Kutschenfahrer veranstaltet,

vom RV Beckingen ausgerichtet

und vom Pferdesportverband

Saar unterstützt, fuhren bei der traditionellen

Veranstaltung sowohl Einund

Zweispänner als auch Freizeitund

Turnierfahrer mit.

Start- und Zielpunkt der rund 17 Kilometer

langen „Reise“, die auf geteerten

Wegen quer durchs Gelände führte,

war der große Reitplatz des Beckinger

Vereins.

Auch für Uta Kaufmann, die Breitensport-Referentin

des saarländischen

Pferdesportverbandes, war die Kutschenrallye

wie immer ein besonderes

Ereignis. „Das ist in meinen Augen

wirklich Breitensport pur“, freute sich.

Sie sei immer wieder gern bei dieser

Veranstaltung dabei, weil man sonst

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mal sehe. Bei einer allgemeinen Rast,

nach etwas mehr als der Hälfte der

Strecke, konnten sich dann die Fahrer

stärken und die Pferde erholen. Zudem

stand dort für jeden Vierbeiner eine

tierärztliche Untersuchung zur Feststellung

des körperlichen Zustandes

an. „Die Pferdekontrolle, die der Tierarzt

hier vornimmt, ist eine reine Vorsichtsmaßnahme

und dient einfach

dem Wohl des Pferdes. Sie ist bei solchen

Veranstaltungen keine Pflicht,

sondern wird von uns freiwillig durchgeführt.

So haben nämlich nicht nur

die Fahrer, sondern auch die Organisatoren

die Gesundheit der Pferde im

Auge“, informierte Gerborg Detzler

vom Verein Schmelzer Kutschenfahrer.

Sie wies auch daraufhin, dass der

Begriff „Rallye“ leider etwas unpassend

und missverständlich sei. Detzler:

„Das ist ja schließlich kein Wettbewerb,

sondern nur eine gemeinsame

Ausfahrt.“

Die Kutschen, die einzeln oder im

Konvoi unterwegs waren, fuhren bis

zum Segelflughafen in Diefflen und

kehrten von dort aus nach einer weiteren

Pause auf ähnlicher Strecke wieder

zur Reitanlage zurück.

Unter den Teilnehmern der diesjährigen

Landesverbandskutschenrallye

war auch Johannes Müller, der mit

einem Zweispänner an den Start ging.

„Ich bin jedes Jahr dabei, weil ich

diese Fahrt ebenso schön wie sinnvoll

finde. Sie ist nämlich nicht nur ein

gutes Training für die Pferde, sondern

stärkt zudem den Zusammenhalt zwischen

den Fahrern. Da gerade die Solidarität

zwischen den Freizeit- und den

Turnierfahrern durch solche Veranstaltungen

wächst, wäre es wirklich

lobenswert, wenn sich in Zukunft noch

mehr Fahrer beider Lager daran beteiligen

würden,“ kommentierte der

mehrfache Saarlandmeister die Traditionsveranstaltung.

hch


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37


Foto: hch

PORTRAIT

Marc Müller – ein Ausnahmetalent auf dem

Kutschbock

38

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des

saarländischen Ausnahmefahrers Marc

Müller im Jahre 1987 mit einem Bandscheibenvorfall

seines Vaters. Im Jahre

2008 fand sie dann ihren bisherigen

Höhepunkt in der Bundeskader-Berufung

des Sohnes. Denn als Johannes

Müller vor 22 Jahren zur Schonung seines

angeschlagenen Rückens den Reitsattel

gegen den Kutschbock eintauschte,

stellte er damit die Weichen für

die sportliche Karriere seines Filius.

„Mit vier Jahren habe ich zunächst eine

Zeitlang in Lebach voltigiert. Später

habe ich dann zuhause unter der Anleitung

meines Vaters ein bisschen geritten“,

erinnert sich Sohn Marc. Für den

Hausgebrauch habe sein Können gerade

gereicht, größeres Interesse habe er an

der Reiterei sowieso nie gehabt. „Dann

hatte mein Vater, der vorher auch Jagden

geritten ist, einen Bandscheibenvorfall

und sollte laut Arzt danach nicht mehr

aufs Pferd. Als Alternative bot sich

damals das Kutschfahren an, und nachdem

wir aus dem bayerischen Landgestüt

unser erstes Gespann bekommen

hatten, ging es gleich los“, erzählt er.

Mit acht Jahren erster Titel

Im Laufe der Zeit seien zu den beiden

ersten Kutschpferden weitere hinzugekommen.

Obwohl er zunächst nur auf

dem Schoß seines Vaters mitgefahren

sei, habe er schon bald eine Passion für

die Fahrerei entwickelt und dann die

Leinen selbst in die Hand genommen.

Marc: „Mit acht Jahren war ich dann

schon Vereinsmeister bei den Schmelzer

Kutschfahrern, und mit neun Jahren

habe ich in Heiligenwald das Kegelfahren

der Klasse C für Pferde-Einspänner

gewonnen.“ Seinen ersten Sieg im

Kegelfahren für Zweispänner habe er

sich dann als 13-jähriger Junge bei

einem mittelschweren Turnier auf der

Girtenmühle in Bergen geholt. Im Alter

von 17 Jahren sei er dann im bayerischen

Wiesmühl zum ersten Mal auf

einem internationalen Turnier gestartet.

Zur Abrundung seiner bisherigen Ausbildung

im Fahrsport, die er seinem ihn

trainierenden Vater verdankt, hat Marc

im Februar des vergangenen Jahres das

silberne Fahrabzeichen, den Gespannführerschein

und das Longierabzeichen

der Klasse 4 gemacht.

Vater und Sohn wechseln sich

beim Saarlandmeistertitel ab

Von Januar bis April 2008 absolvierte er

zudem erfolgreich den Trainerlehrgang

zum Fahrwart, also zum Trainer C.

„Wenn ich so über meinen Werdegang

nachdenke, war es schon ein langer und

schwerer Kampf nach oben“, so der saarländische

Ausnahmefahrer, „denn ich

war lange der einzige Nachwuchsfahrer

und musste als Kind immer gegen die

Erwachsenen fahren.“ Der Anspruch an

ihn sei dadurch hoch gewesen, manchmal

sogar zu hoch. Marc: „Es ist gut,

dass sich durch die Jugendförderung

einiges getan hat und die jungen Fahrer

heute nicht mehr gegen die älteren, sondern

gegen ihresgleichen antreten.“

Mehrere Saarlandmeistertitel bei den

Zweispännern der Ponys und Pferde zieren

das Erfolgskonto des mittlerweile

28-jährigen Hüttersdorfers, der für den

Verein Schmelzer Kutschfahrer antritt.

Daneben wechselt sich Marc seit Jahren

mit seinem Vater als Saarlandmeister bei

den Pony- und den Pferde-Einspännern

ab. Bei den Pferde-Vierspännern hat er

es ebenfalls schon geschafft, den Titel

des saarländischen Meisters einzufahren.

Auch bei den Deutschen Meisterschaften

zeigte sich der saarländische Erfolgsfahrer

schon mehrfach von seiner besten

Seite. Einige Siege und Platzierungen

auf den vorderen Rängen waren der

Lohn seiner Mühen. Dazwischen fuhr er

auf verschiedenen Turnieren immer wieder

zahlreiche Siege und vordere Platzierungen

in den Klassen M und S ein.

Berufung in den Bundeskader –

der bisher größte Erfolg

Den größten Erfolg in seiner bisherigen

Kutschfahrer-Karriere feierte er im

Dezember 2008, als er in den Bundeskader

berufen wurde – denn damit ist er

der erste saarländische Fahrer, der diese

große Ehre genießt. Marc: „Offizielles

Mitglied des B-Kaders der Pony-Zweispänner

zu sein, macht mich unglaublich

stolz und ist deshalb mein ganz persönliches

Highlight.“ Doch trotz aller Erfolge

ist Marcs größter Stolz sein kleiner Sohnemann:

„Leon ist jetzt schon ein richtiger

Pferdenarr. Er hat ein eigenes Pony,

das er sowohl reitet als auch fährt. Sein

erstes Turnier hat er 2007 in Saarwellingen

bestritten und auch bei einem

Schauprogramm ist er schon mitgefahren.“

Im Hinblick auf seinen eigenen

Werdegang steht für ihn fest: „Ohne

Oma, Mama und Papa sowie eine Handvoll

guter Freunde und Helfer wäre ich

nie so weit gekommen. Nur mit diesem

starken Team im Rücken ist eine erfolgreiche

Turniersaison möglich.“ Für

Marc, der Metallbauer-Meister und

selbstständiger Hufschmied ist, hat die

Familie immer oberste Priorität. Alle

halten zusammen „wie Pech und Schwefel“

und unterstützen sich gegenseitig.

Zahnbürste und

Kutschengeschirr

Oma Rudolfina, vom kleinen Leon liebevoll

„Tic-Tac“ genannt, ist die gute Seele

im Stall. Marc ist stolz auf das älteste

Familienmitglied: „Obwohl sie mittlerweile

schon über 80 Jahre alt ist, lässt sie

es sich nicht nehmen, meine Kutschengeschirre

mit der Zahnbürste auf Hochglanz

zu bringen.“ Wenn sie gerade einmal

nicht an irgendeiner Stelle helfe,

kümmere sie sich auch sehr gern um ihr

„Ein-und-Alles“ Leon. „Wir sind wirklich

ein richtiger Familienbetrieb, wo

jeder mit anpackt. Neben meiner Oma

sind natürlich auch meine Eltern in das

ganze Geschehen involviert. So werden


meine Pferde hauptsächlich von meinem

Vater trainiert, da ich während der

Woche beruflich zu eingespannt bin.

Meine Mutter Marlies fungiert quasi als

Managerin, die alles organisiert und

koordiniert,“ erzählt er. Daneben betreue

die Familie – gemeinsam mit der Mutter

von Leon – ein Geschäft für Reit- und

Fahrsportzubehör.

Gefördert wird Marcs Karriere auch von

seinem Sponsor. „Die Firma Innopha,

von der die Stiefel-Produkte hergestellt

werden, unterstützt mich seit langem“,

bestätigt das saarländische Kutschfahrer-Talent.

Ohne Freunde geht nichts

Daneben kann Marc in allen Belangen

auf die Hilfe guter Freunde zählen, zu

denen unter anderem Claudia Theobald

und Andreas Puhl gehören. „Sowohl

Claudia, der die Arabo-Haflingerstute

Belle gehört, als auch Andreas – von

ihm und seiner Frau Barbara hat mein

Sohn unsere Ponys Verdi und Marenko

geschenkt bekommen – stehen mir als

Trainingshelfer und Beifahrer zur Seite.

Über viele Jahre seinen Weg begleitet

hat auch Stefan Löhfelm aus Beckingen.

Marc ist seinem Freund dankbar: „Er

war lange Zeit mein Beifahrer und hat

mich immer in jeglicher Hinsicht unterstützt.“

Neben den Ponys Belle und

Verdi gehören auch die Pferde Lourd,

Tassimo und Louis zur erfolgreichen

Truppe des mehrfachen Meisters.

Marenko, ebenfalls eines seiner Erfolgsponys,

ist leider in diesem Jahr über die

Regenbogenbrücke gegangen – ein herber

Verlust, sowohl in emotionaler als

auch in fahrsportlicher Hinsicht. Denn

das Loch, das dadurch in der Fahraufstellung

entstanden ist, muss nun mühsam

wieder geschlossen werden. „Es

dauert in der Regel leider rund drei

Jahre, bis ein Pferd erfolgreich im gro-

PORTRAIT

ßen Fahrsport eingesetzt werden kann“,

erklärt der Profi. Daher heißt es „Daumen

drücken“, dass Marc schnell einen

passenden Ersatz findet und bald wieder

voll durchstarten kann. hch

Fotos:

39


Kings Davies und

Selina im Training

Foto: Thorsten Danz

RENNSPORT

Selina Ehl und Sven Schleppi

erfolgreich im Galopp-Rennsport

40

Ein einziger Punkt hatte noch gefehlt.

Am 11.10. belegte Selina Ehl mit der

5-jährigen Stute Nagasaki in Meisenheim

den vierten Platz und holte sich

damit in der Gesamtwertung den Sieg

im Wettenleip Turfchampionat Südwest

Mit diesem letzten Lauf verwies sie

Andrea Glomba auf den zweiten Platz.

Die junge Amateur-Rennreiterin ist

überaus erfolgreich. Für Selina ist es

erst die zweite Rennsaison, und trotzdem

steht sie schon mit an der Spitze

von Deutschlands Amateur-Rennreiterinnen.

Selina Ehl: „Ein Traum hat sich mit

diesem Gewinn erfüllt. Herzlichen

Dank an die Besitzer und Trainer, die

mich dabei unterstützt haben“

Nur ein knappes halbes Jahr ist Sven

Schleppi jünger, und auch er macht

von sich reden.

Er holte sich am 18.10. den Sieg in der

Sport-Welt Talent-Trophy, der Sommermeisterschaft

der Amateure.

Sven teilte seinen Wertgutschein freiwillig

mit Timo Degel. Timo lag

eigentlich ganz sicher vorne und nur

verletzungsbedingt konnte dieser sich

nicht aufs obere Treppchen stellen.

Deshalb fand es Sven nicht mehr als

richtig, dass Timo seinen Teil vom

Sieg abbekam.

aa


Im nächsten Heft

Die Februar-Ausgabe steht

ganz im Zeichen der Jugend

Außerdem stellen wir die Miss

Caprilli vor

Und noch viele Nachberichte,

die in dieser Ausgabe keinen

Platz mehr gefunden haben

Redaktionsschluss

22.01.2010

Erscheinungsdatum

26.02.2010

2-Pferdetransporter

... denn auch Ihre Pferde wollen entspannt ankommen.

... und das alles mit PKW-Führerschein, Auflastung auf 4,0 t möglich.

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Wir können Ihnen innerhalb kurzer Zeit Holzpellets

in den jeweils gewünschten Verpackungseinheiten

liefern.

Zusätzlich bieten wir Ihnen unseren jährlichen

Wartungsservice für Ihren Heizkessel an.

Wir sind auch in der Lage, Ihre Holzpellets mit

unserem LIGNO-Tester auf Qualität zu prüfen.

Innerhalb weniger Minuten können wir den

Abrieb der Holzpellets feststellen.

VORSCHAU

„Mein Herr, darf ich Sie

darauf aufmerksam

machen: Sie sitzen auf

Ihrem Pferd falsch

herum.“

„Wie kommen Sie dazu,

mich zu korrigieren? Sie

Schnösel wissen ja gar

nicht, in welche Richtung

ich reiten will.“

Caprilli Reitsport

Merziger Str. 20

66663 Merzig-Hilbringen

Tel. 06861 / 7922047

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Alles aus einer Hand ! ! !

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WIEHERN!“

VORSCHAU

Haben Sie Probleme mit Ihrer Pellets-Zentralheizung

oder mit Ihrem Zimmerofen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig. Mit Hilfe einer

kompetenten Beratung durch unseren Spezialisten

vor Ort lösen wir Ihre Heizungsprobleme.

Interessieren Sie sich für eine NEUE Heizung, so

werden Sie auch hierbei durch unseren Meister im

Heizungsbau professionell und brennstoffübergreifend

beraten.

Wir beraten Sie gerne.

HTN Service GmbH

Friedrichstraße 16

66763 Dillingen

Telefon: + 49 (0) 6831-98 610-14

Telefax: + 49 (0) 6831-98 610-20

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Pferdesportzentrum

Heiligenwald …

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Heiligenwald, eine Reitanlage,

die im Südwesten Deutschlands

ihresgleichen sucht

Was im ersten Moment anmaßend

klingen mag, wird ein Besuch des

Reitsportzentrums Heiligenwald

bestätigen – hier werden Reiter- und

Pferdeträume wahr: 20 x 60 Meter-

Reithalle mit neuem Spezialboden,

traumhafte Außenanlage mit drei

Reitplätzen, darunter ein großer

Springplatz und ein Dressurviereck (25

x 65 Meter) mit wintertauglicher Drainage,

Spring-, Dressur- und Westerntraining,

Rennbahn, Pizzeria, geräumige

Boxen auf Wunsch mit

angrenzendem, befestigten Paddock,

Waschboxen, Solarien und vielem

mehr.

Die Stallungen im Zentrum der Anlage

hat der Reitverein Heiligenwald,

ebenso wie die Reithalle, unlängst

übernommen, womit einer weiteren

„Belebung“ dieser traumhaften Reitanlage

nichts mehr im Wege steht. Nicht

selten war das Reitsportzentrum Heiligenwald

– auch wegen seiner hervorragenden

Bedingungen – Austragungsort

besonderer Veranstaltungen rund ums

Pferd. So wurde mit dem „Großen

Preis der Saar“ oder der Qualifikation

zur Deutschen Meisterschaft im Wes-

ternreiten auch in diesem Jahr wieder

hochkarätiger Pferdesport in Heiligenwald

ausgetragen.

Aber: bei allem „Luxus“ für Ross und

Reiter geht es hier nicht um Elite-Denken.

Ziel ist vielmehr ein friedliches

Miteinander aller Sparten. Vom Dressur-,

Spring-, Western- bis hin zum

Freizeitreiter, ganz gleich ob Anfänger,

Wiedereinsteiger oder „Profi“, in

Heiligenwald sind alle herzlich

Willkommen.

Am besten einfach vorbei schauen

und selbst überzeugen, der Reitverein

Heiligenwald freut sich über Ihren

Besuch!

… ein Paradies für Ross und Reiter


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Wir sind ein ländlicher Reitverein mit großzügiger Reitanlage.

Große Halle, Rennbahn, Dressur-, Western- und Springplatz – mit ausgezeichneten Böden.

Reitunterricht auf eigenen Pferden in allen Sparten der Reiterei.

Auch Freizeitreiter sind gerne willkommen.

Wunderschöne, große Pferdeboxen, auch mit Paddock sind noch frei …

Kontakt: Olaf Läpple, 0151-16110836

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Wir übernehmen für Sie:

� weltweite und kostengünstige Seefrachten, Luftfrachten, Bahn-, Binnenschiffoder

Lkw-Transporte

� in Containern oder als General Cargo,

� in von uns angefertigten Spezialverpackungen,

� als Haus-zu-Haus-Transport,

� als FOB-Spedition zu europäischen Seehäfen,

� als Versand nach Übersee im Rahmen aller INCOTERMS 2000 Vereinbarungen,

� als Schwer- und Spezialguttransport

Unser Unternehmen ist Mitglied im HPE-Verband und der Fachgruppe

Verpacken nach HPE Standard mit der Nummer 58,

wobei wir an der Erarbeitung und ständigen Verbesserung der Richtlinien

maßgeblich beteiligt sind.

KLEEMANN GmbH · Im Holzhau 5 · 66663 Merzig · T +49 6861/9 39 91-0 · www.kleemann-gmbh.de

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