Tätigkeitsbericht 2012

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VWMU Inhaltsverzeichnis 012VORWort desPräsidenten5EINLEITUNG6Verbandsgeschehen8Lohnverhandlungen2013 undErneuerungdes GAV10SMU12MétalRomandie13Berufs- undAusbildungsmesse20121475-jährigesJubiläum des VWMU15Kommunikation17Berufsbildung18Kommentar desChefexperten20Kommentar desWeiterbildungsverantwortlichen21Ziele201322Schlusswort23Vorstand25UnsereMitglieder27sponsoren


vWmu VORwort des präsidentenvwmutätigkeitsbericht2012Am Anfang eines Tätigkeitsberichtswird dem Präsidentenjeweils die Ehre zuteil, dasvergangene Jahr aus seinerSicht noch einmal Revue passierenzulassen. Es ist schon unglaublich,wie schnell die Jahrean einem vorbeifliegen. Man hatsich noch nicht richtig von 2011 verabschiedet,schon schreibt mandas Jahr 2013. Bei der Recherchefür den Bericht wird mir dann immerwieder bewusst, dass vieles, das heutegerade noch die Gemüter erhitzt,morgen oft schonwieder vergessen ist.Ganz anders verhältes sich da allerdingsmit einschneidendenpolitischen Entscheidenwie der Weber-Initiativeoder der Revision des Raumplanungsgesetzes,die uns sicherlichnoch länger beschäftigen werden.Trotz unserer Niederlagen an derUrne möchte ich mich im Namen unseresVerbandes beim Walliser Gewerbeverbandund dem Bureau desMétiers für ihren grossen Einsatzbedanken. Mit deutlichen 80 % hatdie Walliser Bevölkerung die Vorlagewuchtig verworfen und so ein klaresZeichen gesetzt. Damit konnten wirsicherlich auf unsere Sorgen undAnliegen aufmerksam machen. Obwohldie Abstimmungen für unsRandregionen nicht den gewünschtenAusgang genommen haben, istdies noch lange kein Grund, jetzt den02Zu diesem Zweck hatder Vorstand mit vielHingabe das Projekt« Fachzeitschrift Metall »ausgearbeitet.Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehrsollte es uns dazu motivieren,gemeinsam den Strukturwandel imTourismus anzugehen. Denn um dieArbeitsplätze in den Alpentälern zuerhalten, ist ein internationalkonkurrenzfähiger Tourismus enormwichtig. Dabei sind langfristigeInvestitionen in die Infrastruktur nötig,um die gute Lebensqualität zu erhaltenund die Abwanderung in grössereZentren zu verringern.Letztes Jahr haben wir es uns alsZiel gesetzt, die Bekanntheit desMetallbaus weiter zu steigern. Zudiesem Zweck hat der Vorstand mitviel Hingabe das Projekt „ FachzeitschriftMetall ” ausgearbeitet. DasKonzept dahinter wäre gewesen,eine Broschüre herauszugeben, inder den Architekten und Kundendie aktuellen Produkte und Objektesowie das Know-how unserer Mitgliedervorgestelltwerden. Mit technischenAusführungenund Bildern hättedie planende Gildeeinen guten Einblickin den modernenMetallbau erhalten sollen.Neue Ideen wären von Wallisernausgearbeitet und realisiert worden.Leider mussten wir auch hier eineNiederlage einstecken. Für einmalscheiterte das Projekt aber nichtan der Finanzierung, sondern amInteresse und Engagement der Mitglieder.Da stellt sich mir die Frage, ob esdenn wirklich zu viel verlangt ist, sicheinen einzigen Tag für die Fragen einesJournalisten Zeit zu nehmen oder obda etwa auch die Angst mitschwang,bei einem gemeinsamen Auftritt mitden „ Mitbewerbern ” gemessen zuwerden.Ein Verband hat zwei Möglichkeiten,


vWmu EINLEITUNG 052012 stand für den VWMU ganzim Zeichen der Erneuerung desGesamtarbeitsvertrags (GAV).Knapp zwei Jahre hat es gedauert,bis der Verband mit denGewerkschaften eine Einigung erzielenkonnte. Einmal mehr wurde mit hartenBandagen gekämpft und einmal mehrkamen die Gewerkschaften mit völligrealitätsfernen Forderungen an.Schliesslich konnte dann doch eineLösung gefunden und ein GAV fürdie nächsten fünf Jahre unterzeichnetwerden. Beschlossen wurden dabeizwei wichtige Neuerungen : Zumeinen wird über die gesamte Dauerschrittweise eine Pausenentschädigungeingeführt. Zum anderen hat derArbeitnehmer bei der Geburt einesKindes nun Anspruch auf drei zusätzlichearbeitsfreie Tage, d.h. insgesamtauf fünf arbeitsfreie Tage.Nach der Ausarbeitung wurde derVertragstext für die Allgemeinverbindlicherklärung(AVE) an dasSECO geschickt. Wie immer wirddas Ganze eine Weile dauern undso droht der Metallbaubranchewomöglich erneut ein vertragsloserZustand während mehrerer Monate.Auch wenn der neue GAV dann einmalin Kraft ist, bleiben immer nocheinige Fragen offen: Was passiert miteinem Freiburger Unternehmen, das imKanton Wallis Arbeiten verrichtet ?Gilt für diese Firma der GAV an ihremSitz (nationaler GAV) oder jener amArbeitsort (Walliser GAV) ? Hier gehendie Meinungen der Rechtsvertreterauseinander und es gibt zurzeit nochkeine klare Position.Da sich das SECO mit der AVEZeit lässt und bisweilen gar nochKorrekturen anbringt, die so von denSozialpartnern nicht besprochenworden sind, stellt sich die Frage, obdieses föderalistische Modell sein Ablaufdatumerreicht hat.Freilich ist es wichtig, die kantonalenGAVs mit unseren Besonderheiten(namentlich das Vorpensionierungssystem)beizubehalten, doch ist daswirklich die beste Lösung für unsereUnternehmen ?Diese Frage muss man sich stellen,zumal unserer Wirtschaft in dennächsten Jahren wohl schwierigeZeiten bevorstehen dürften (LexWeber, RPG-Revision, Eurokrise).Deshalb muss es eine solide rechtlicheBasis geben, um unsere Unternehmenbestmöglich zu schützen, insbesonderevor unlauterem Wettbewerb.


Wie mit der Dienststelle fürBerufsbildung seinerzeitvereinbart, hat der VWMUnach Abschluss der erstenPhase der RenovierungsarbeitenFr. 40’000.– an denStaat gezahlt. Damit sich auch dieNichtmitglieder, insbesondere dieAnlagen- und Apparatebauer, anden Ausgaben des VWMU beteiligen,wurde ein besonderes Abrechnungssystemvorgesehen. Die Rechnungenwerden nächstens verschickt.Es wäre nicht tragbar, dassdiese Ausbildungsbetriebe vomEngagement des VWMU profitieren,ohne eine Gegenleistung zu erbringen.Pierre-Antoine Zanoni hat sich bereiterklärt, das Prüfungsmodell 2013auszuarbeiten. Es handelt sich umeinen Racletteofen. Ausserdem sollenalle Schweizer Lehrlinge, die ein EFZerlangen, eine Käsezange erhalten.Auf Wunsch eines Mitglieds wurdendie Beiträge verglichen. Nun müssennur noch Unternehmen gefundenwerden, die an einem Verbandsbeitrittinteressiert wären.Zwei Unternehmen haben Mitarbeiterinnenan diese Tagung geschickt. Anden daraus entstandenen Kosten hatsich der VWMU mit einem Betrag vonFr. 200.– pro Person beteiligt.Es wurden zwei Sitzungen mit denBerufsberatern durchgeführt: eine inder Peter Imhof AG und die anderebei der Revaz SA. Dank dieser Treffenkonnten wir unsere Berufe bei jenenPersonen bekannter machen, die einewichtige Rolle bei der Berufswahl derJugendlichen spielen.06Seit Ende 2012 besitzt der VWMU einneues, moderneres Logo.Als Nachfolger des scheidenden ChefexpertenPierre-Antoine Zanoni wurdeBenjamin Righini ernannt, der diesesAmt ab dem Schuljahr 2013/2014übernehmen wird. Der Vorstand undmit ihm der gesamte VWMU möchtenan dieser Stelle Herrn Zanoni für seinEngagement danken.


07Die PBK hat 2012 insgesamt 45KBI-Berichte behandelt und 12Kontrollen durchgeführt.Die Regietarife 2013 wurden imFebruar an die Mitglieder versandt.Diese neuen Tarife entsprechen nuneher der Realität.Vertreter des VWMU waren sowohl beider EFZ-Übergabe im Ober- als auchim Unterwallis mit dabei. In jedemKantonsteil wurde dem besten Lehrlingals kleines Präsent eine Uhr überreicht.Das Unternehmen METAFA konnte2012 sein 50-jähriges Bestehen feiern.Es sind Artikel im Magazin Bien Vivre,im Walliser Boten so wie im WGV imFokus erschienen.Rund 40 Personen haben an der GVdes VWMU in Raron teilgenommen,davon überwiegend Oberwalliser. Leiderwaren nur wenige Mitglieder anwesend.Auf Anfrage des GrossratspräsidentenFelix Ruppen wurden die siebenGründerverbände des Bureau desMétiers eingeladen, ihre Branchevorzustellen und dabei vor allem auferneuerbare Energien einzugehen. DerVWMU durfte sich im Februar 2013präsentieren.Nach zahlreichen Jahren in der engerenPBK wird Domenico Savoye seinAmt niederlegen. Ein grosses Dankeschönfür seinen unermüdlichen Einsatz!


vWmu Lohnverhandlungen 2012 und Erneuergung des GAV 09Wie bereits im Vorwort erwähnt,konnte für die nächsten fünf Jahreein GAV unterzeichnet werden.Neu wird schrittweise eine Pausenentschädigung eingeführt und den Arbeitnehmernwerden drei zusätzlichearbeitsfreie Tage bei der Geburt einesKindes gewährt. Hier das Ergebnis derVerhandlungen 2013 im Detail :Die Reallöhne werden 2013 umFr. 0.20 / Stunde bzw. Fr. 36.– / Monaterhöht.Die Mindestlöhne bleiben für 2013 unverändert,d.h. sie entsprechen jenenvon 2012.2013Fr. 23.70Fr. 24.35Fr. 25.55Fr. 26.902013Fr. 22.50Fr. 22.95Fr. 23.60Fr. 24.10Die Sozialpartner haben sich darauf geeinigt, den GAV zu erneuern.Dieser ist nun fünf Jahre gültig und enthält zwei wichtige Änderungen,die ab dem Januar 2013 für die Mitglieder und nach der Allgemeinverbindlicherklärungfür sämtliche Unternehmen der Branche geltenwerden :• Es wird über fünf Jahre schrittweise die Zahlung einer Pausenentschädigungeingeführt.• Die Arbeitnehmer haben bei der Geburt eines Kindes Anspruch aufdrei zusätzliche arbeitsfreie Tage, d.h. insgesamt auf fünf arbeitsfreieTage.


vWmu smUIm Jahr 2012 gab es für die SMUzwei Highlights: einerseits dieWeiterführung des ProjektsWeiterbildungszentrum Plus inAarberg und andererseits denZusammenschluss von fünf regionalenSektionen zum FachverbandMetallbau Zürich Schaffhausen.Der Dachverband hat sich im Laufedes Jahres aber auch noch mitanderen Themen befasst. Hier einekleine Übersicht:In diesem Jahr haben 116 Lehrlinge mehreine Lehrstelle in der Metallbaubrancheangetreten – das ist ein Anstieg von rund15 %.In der Weiterbildung haben 79 Kandidatendie Berufsprüfung und 32 die HöhereFachprüfung bestanden.Im technischen Bereich hiessendie Schwerpunkte Produktesicherheitsgesetz(PrSG), MRA – MutualRecognition Agreement, die Normender Metallbaubranche, die Qualitätssicherungssystemeund die Fremdüberwachungim Brandschutz. ImFrühjahr 2013 wird die SMU eineInformationsveranstaltung zu diesenThemen durchführen.10


vWmu smU 11Der neue Ordner „Kalkulationshilfe imMetallbau“ ist nun erhältlich, zurzeitallerdings nur auf Deutsch. DieProduktpalette wurde um diePublikationen „ Modellbetrieb imMetallbau “ und „ Regie-Tagesrapport“ erweitert. Weitere Produktesind das Personalreglement sowie diestandardisierten Arbeitsverträge fürkaufmännische und technische Angestellteund Vorgesetzte.Im Bereich Kommunikation steht ganzklar der Nachwuchs im Mittelpunkt.Um neue Impulse für die Rekrutierungvon Lehrlingen zu erhalten, ist die SMUMitträgerin einer Berufswahlstudie.Für die Zukunft sind neue Filme überdie Berufe sowie eine weitere Professionalisierungder Berufsmessengeplant.Stefan Hirt wird die Gesamtverantwortungfür das Projekt Bildungszentrumübernehmen und bleibtfür diese Funktion im Zentralvorstand.Seine Nachfolge als Präsident desFachverbands Metallbau wird ArthoMarquart antreten. Marquarts Platzin der technischen Kommissionübernimmt Corsin Roffler. Auch in derGrundbildungskommission kommt eszu einem Wechsel an der Spitze :Christoph Wyler wird durch ThomasCzeschner ersetzt. Dem RessortMetallbauer in der Grundbildung wirdneu Marko Ramljak vorstehen.Quelle : Hallo Metall Nr. 4 / 2012


12Die grösste Baustelle imJahr 2012 war für die MétalRomandie die Aufteilung derBeiträge der WestschweizerSektionen an die SMU. Schliesslichkonnte für die nächsten fünf Jahreeine Vereinbarung getroffen werden.Da diese allerdings noch nicht alleParteien zufriedenstellt, werdennächstens weitere Gespräche geführt,um eine bessere Lösung zu finden.Die Organisation der 50. Delegiertenversammlungder SMU, die am7. und 8. Juni2013 in Montreuxstattfinden wird,hat die MétalRomandie inder letzten Zeitziemlich auf Trab gehalten. Es werdenmehr als 250 Personen erwartet,zu denen hoffentlich auch zahlreicheWalliserinnen und Walliser gehörenwerden. Das Organisationskomiteehat sich nach besten Kräften dafüreingesetzt, einen unvergesslichen Anlassauf die Beine zu stellen. So stehtam Samstag beispielsweise der Besuchder Schokoladenfabrik Cailler inBroc auf dem Programm.Zurzeit wird eifrig an einer Website undan einem Design für das Briefpapiergearbeitet, damit die Métal Romandieden Stellenwert bekommt, den sieverdient. Diese beiden Projekte dürften2013 abgeschlossen werden.Da sich Andreas Furgler beruflichneu orientieren will, hat die SMU aufseinen Wunsch hin das SekretariatDavid Valterio anvertraut. Die MétalRomandie wird somit ab 2013 vomBureau des Métiers in Sitten verwaltetwerden. Für seine zahlreichen Jahreim Dienste der Métal Romandiewurde Andreas Furgler natürlichherzlich gedankt. Jetzt wird ein neuesKapitel geschrieben.Ferner standen Themenzur Debatte, die bereitsauf Schweizer Ebenediskutiert worden waren,namentlich die Berufsbildung(Grund - undWeiterbildung) sowie dieFortbildungskurse. Ausserdem wurdenArbeitsgruppen zu verschiedenenThemen gebildet, damitdie Métal Romandie in derschweizerischen Verbandslandschaftnoch mehr an Bedeutung gewinnt.


Die 3. Ausgabe der Berufs- undAusbildungsmesse ist äussersterfolgreich über die Bühnegegangen. Unser Verband wartetedabei mit einem sehr interessantenStand auf, dessen Hauptattraktiondas mobile Fotostudio slow-jump derSMU war. Zudem wurden der neue Filmgezeigt und Workshops angeboten,um das Interesse der Jugendlichen zuwecken.Dieses Unterfangen scheint gelungen zusein, waren doch bereits am 2. Tag mancheWerbeartikel nicht mehr vorrätig. DieAusgaben (annähernd Fr. 80’000.–) unddas Engagement des Verbands sind beträchtlich,doch ist und bleibt es wichtig,an solchen Anlässen präsent zu sein.Ob sich dieser Aufwand lohnt undsich dann auch in einer Zunahme derLehrlingszahlen in der Metallbaubrancheniederschlägt, ist allerdings schwierigzu sagen. Ein erster kleiner Erfolg lässtsich allerdings schon erkennen, denn zuBeginn des Schuljahrs 2012 / 2013musste die Klasse im Unterwallisgeteilt werden. Ein gegenteiliger Trend isthingegen im Oberwallis festzustellen,wo die Unternehmen zunehmend Mühebekunden, Lehrlinge zu finden.Die Berufs- und Ausbildungsmesse istdie ideale Plattform, einen Beruf vorzustellen,doch müssen noch grössereAnstrengungen unternommen werden,um die Jugendlichen zu erreichen.13


14 vWmu 75-jähriges JubiläumAn der letztjährigen Generalversammlunghatte der OK-PräsidentCharles Righini dasJubiläumskonzept vorgestellt.Eröffnet wurden die Festlichkeitendann Ende 2012 mit einemEhemaligen-Abend, der allezu begeistern wusste. EinzigerWermutstropfen war die geringeZahl der Mitglieder, die der Einladunggefolgt war.Hier noch einmal ein Überblick überdie geplanten Festivitäten :2012Auftakt der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum mitdem Ehemaligen-Abend und der Präsentation des neuenLogos.2013Ausflug für die besten Lehrlinge in allen Berufen nach Zermatt(Gornergrat).2014Neuer Stand an der Berufs- und Ausbildungsmesse in Zusammenarbeitmit der EPFL, Wettbewerb und Animationen2015Schifffahrt auf dem Genfersee mit den Praktikanten desORIF.2016SwissSkills 2016 SMU, Schweizer Berufsmeisterschaftenim Rahmen der Foire du Valais.Veranstaltung mit den Lehrlingen der Metallbaubranche;Besuch eines Rohrherstellers wie Forster oder Jansen.2017Ehrengast an der Foire du Valais und Gala-Dinner


vWmu Kommunikation 15Mit diesem Projekt soll gezeigtwerden, wie wichtig es ist, inBaufragen echten Profis zuvertrauen, damit man späternicht böse Überraschungenerlebt, wie Frau Rey bei ihrer Verandamit den zahlreichen Baumängeln.Auch wenn die Lancierung diesesProjekts unter der Leitung von CédricCarron am Ende länger gedauerthat als geplant, befindet es sich nundoch endlich in der Umsetzungsphase.Das Budget steht, die Partnersind gefunden, die Medien stellvertretenddurch die Sendung „A bonentendeur” informiert und die Pläneausgearbeitet. Die Bauarbeiten für dieneue Veranda dürften im Laufe desSommers, spätestens Anfang Herbstbeginnen.Die SMU wird sich übrigens umalles kümmern, was in den BereichKommunikation fällt. In dieserHinsicht wurde bereits mit Silvio WeilemannKontakt aufgenommen.Neben der Finanzierung durch privatePartner wird das Vorhabenauch durch den VWMU, die MétalRomandie und verschiedeneWestschweizer Sektionen (MétalFribourg und Métal Vaud) unterstützt.


vWmu Berufsbildung 17Im Kanton Wallis gibt es durchschnittlichetwas mehr als100 Metallbaulehrlinge, vondenen gut ein Viertel aus demOberwallis kommt. Die Mehrheitder angehenden Metallbauer oderMetallbaukonstrukteure absolvierenihre Lehre in einem der VWMU-Mitgliederunternehmen.ImSchuljahr 2011/2012konnten insgesamt25 Lehrlinge ihr EFZin Empfang nehmen ;drei haben nichtbestanden. Mit einemDurchschnitt von 5,1 absolvierteRégis Métrailler von der Firma BimétalSA die Prüfungen als Bester undwurde dafür – wie dies schonseit mehreren Jahren zur Traditiongehört – von der Métal Romandieausgezeichnet. Die beiden bestenLehrabgänger erhieltenvom Verband eine Uhrgeschenkt. Die Zahl derLehrlinge, die ein EBAanstreben, bleibt relativstabil.Mit der Einführung der neuen Verordnungist das Arbeitsjournal nicht mehrPflicht und wird deshalb auch nichtmehr zu Beginn der Lehre verteilt.Dafür erhalten die Lehrlinge künftig einenModell-Lehrgang. Ausbildungsbetriebe,die allerdings immer noch Arbeitsjournaleverwenden möchten, können diesebeim Sekretariat bestellen.


18 vwmu kommentar des chefexpertenPIERRE-ANTOINE ZANONIAn dieser Stelle möchte ichwie jedes Jahr kurz auf dieLehrabschlussprüfungen 2012eingehen.2012 sind insgesamt 28 Kandidaten,davon 19 französischsprachigeund neun deutschsprachige, zu denLehrabschlussprüfungen angetreten.Der schriftliche Teil über dieBerufskenntnisse wurde am 9. Junidurchgeführt ; der praktische Teil sowiedie Fachgespräche fanden zwischendem 13. und dem 19. Juni 2012 statt.Als Basisaufgabe musste ein Kerzenleuchterangefertigt werden, alsSpezialarbeit ein Eckmöbel. Für dieAusführung waren 18 Stunden vorgesehen,für das Fachgespräch eineStunde.Die Mehrheit der Lehrlinge konnte dieAufgaben innerhalb der vorgegebenenZeit bewältigen.Von den Kandidaten konnten 25 diePrüfungen erfolgreich abschliessen,drei fielen durch.Wir gratulieren Régis Metrailler von derFirma Bimetal SA in Sitten, der die Prüfungenmit einem Durchschnitt von 5,1als Bester abgeschlossen hat.Der Gesamtdurchschnitt lag bei 4,2für die praktische Prüfung und 4,3für den schriftlichen Teil über dieBerufskenntnisse.Zu den Lehrabschlussprüfungen derMetallbaupraktiker in den Werkstättendes Zentrums für berufliche IntegrationORIF in Conthey traten vier-Kandidaten an; alle haben bestanden.Ich möchte mich ganz herzlich bedankenbei meinen Expertenkollegen,dem Leiter der Lehrwerkstätten FredyImhof, dem ORIF in Sitten sowie allenPersonen, die mit ihrem Engagementzum reibungslosen Ablauf der Prüfungenbeigetragen haben.2013 werden die schriftlichen Prüfungenam 25. Mai in Martinach undVisp, die praktischen vom 9. bis 16.Juni in Sitten stattfinden. Es habensich 23 Kandidaten angemeldet,davon ein Lehrling mit der FachrichtungStahlbau. Die Kandidaten werden inzwei Gruppen eingeteilt werden. Beiden Metallbaupraktikern werden insgesamtfünf Lehrlinge zur 7-stündigenPrüfung antreten.Die Prüfungen 2013 werden für michetwas ganz Besonderes sein, dadie SMU mir im Oktober 2011 diekomplette Planung und Umsetzungder praktischen Arbeiten für dieseSession übertragen hat. Mit viel Freudeund Stolz habe ich das Prüfungsmodellausgearbeitet. Eine grosse Hilfewaren mir dabei John Crettaz vomBüro Technoplan 53 in Sitten und meinSohn Anthony.


vwmu kommentar des chefexpertenHervorheben möchte ich indiesem Zusammenhang aberauch den unermüdlichen Einsatzund das uneingeschränkteVertrauen unseres PräsidentenStefan Imhof und des Vorstands.Unten finden Sie ein paar Bilderdes Walliser Grills, der dann ab diesemSommer voraussichtlich Teil einerWerbekampagne zur Förderungvon Walliser Raclettekäse sowie denMetallbauberufen sein wird.Damit möchte ich meinen zweitletztenBericht als Chefexperte beenden. Abnächstem Jahr wird ja dann BenjaminRighini dieses Amt übernehmen. Erhat sich bereits 2012 sehr engagiertund ist nun gut vorbereitet auf dieseneue Aufgabe.Ein allerletztes Mal werden Sie von mirdann im Tätigkeitsbericht 2013 lesen.Bereits jetzt möchte ich Ihnen für dasentgegengebrachte Vertrauen danken.PositionGuerido19


20 vwmu Kommentar des Weiterbildungsverantwortlichen2012 wurden 17 Weiterbildungskurseim Ober- und Unterwallisdurchgeführt. Nicht wenigerals 45 Metallbauer, davon 13aus dem Oberwallis, habendiese besucht (siehe Tabelle). Leidermussten einige Kurse wegenTeilnehmermangels abgesagt werden.Auffallend ist, dass die Teilnehmerzahlenin den letzten drei Jahren und vorallem 2012 drastisch zurückgegangensind. Diese Entwicklung ist alarmierendund sollte genauestens im Auge behaltenwerden. Sämtliche Kurse wurdenvom Team Formation des Bureau desMétiers, sprich vom BerufsbildungsverantwortlichenChristian Tissièresund seiner Assistentin Christine Arnoldorganisiert.Ein grosses Dankeschön geht an dieKommission, die Kursreferenten unddie Partner, welche die Durchführungder Kurse erst möglich gemacht haben.Ausserdem bedanke ich mich fürdas Vertrauen, das meinem Teamentgegengebracht wurde, und freuemich, den Verbandsmitgliedern auchab kommendem Herbst wieder eineinteressante Kurspalette anbieten zukönnen. Man sollte sich allerdingsüberlegen, wie man dem oben angesprochenenNegativtrend entgegenwirkenkann.464784Staplerfahrer2 TageSchweissen4 TagenSchweisszertifikat1 TagSchweissen II4 TageTürbeschläge1 TageSchweisszertifilrat5 TageKurs abgesagt:Soudure ITechnique de l’inoxEtanchéité et IsolationTechnique de fixationSécurité, travaux en hauteurBefestigungstechnikEdelstahl-TechnikenAbdichtung und IsolierungStaplerfahrenTürbeschläge


vwmu Kommentar des Weiterbildungsverantwortlichen 21Der VWMU freut sich, dass fünf Personenden eidgenössischen Fachausweiserlangen konnten: Thomas Bachmannaus Fiesch, Jérôme Imhof aus Ernen,Michaël Hausammen aus St-Léonard,Cédric Chevalley aus Riddes undSimon Crettaz aus Pont-de-la-Morge.Als Anerkennung wird ihnen am Endeder Versammlung ein kleines Präsentüberreicht.Da die SMU die Validierung vonBildungsleistungen nicht mehr durchführenwill, kann das Wallis diesenLehrgang nicht mehr anbieten.2012 / 2013 wird also die letzte Gruppeihren Berufsabschluss auf dieseWeise nachholen können.124• Cédric Carron (Verantwortlicher)• Tony Lagger• Benjamin Righini• Herbert Kamber• Marcel Bayard• Roger Krummenacher• Stefan Imhof• Zwonko Radisavlevic2009 / 20109272452010 / 2011 2011 / 2012 2012 / 2013LDie ersten beiden Ziele, diesich der Verband für 2012gesetzt hatte, wurden teilweiseerfüllt (Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages),müssenaber 2013 weiterverfolgt werden.Das dritte Ziel hingegen konnte endlicherreicht werden. Einige Grossprojektebefinden sich noch in derAnfangsphase und werden vomVerband noch viel Einsatz erfordern.Die Ziele für 2013 sind die folgenden :• Verbesserung des Images desVerbands und der Branche inden verschiedenen betroffenenKreisen (Wirtschaft, Politik,Berufsbildung) mit einer ausgereiftenKommunikations- und Marketingstrategie• Kontaktaufnahme mit potenziellenMitgliederunternehmen, soferndiese die Aufnahmebedingungenerfüllen• Unterstützung der Ausbildungsbetriebemit einer VWMU-Mitgliedschaft• Erneuerung der Verbandsstatuten• Erfolgreiche Umsetzung desKonzepts für das 75. Jubiläum


vwmu SchlusswortTrotz – leider auch die Metallbaubranchedie Folgen dieser Ereignisse zuspüren bekommen.Wie Sie bei der Lektüre diesesBerichts feststellenkonnten, hat der VWMUein projektreiches Jahrhinter sich. Und 2013geht es gleich Schlag auf Schlagweiter: die Organisation der SMU-Delegiertenversammlungim Juni inMontreux, das 75. Jubiläum, dasProjekt Rey und die Planung desneuen Stands für die Berufs - undAusbildungsmesse 2014 in Zusammenarbeitmit der EPFL.Es wird also viel unternommen, umdie Metallbaubranche bekannter zumachen und insbesondere bei den Jugendlichendas Interessefür diese Berufezu wecken. Schliesslichsind es die Jungen,die sich dereinstfür eine Lehre in einemunserer Mitgliederunternehmenentscheiden sollen. Denndass die Oberwalliser Betriebe immermehr Mühe bei der Lehrlingsrekrutierungbekunden, sollten wir als deutlichesWarnsignal auffassen. Deshalbkommt es auch nicht von ungefähr,dass unser Dachverband, die SMU, soviel Geld investiert, um die Aufmerksamkeitder Jugendlichen auf unsereBerufe zu lenken.Nach den letzten Abstimmungsergebnissenund der Eurokrise bestehtdie Gefahr, dass sich die Wirtschaftslagein der Schweiz und insbesondereim Wallis früher oder späterverschlechtert. Stark angeschlagenist bereits der Bankensektor undbald dürfte – allem Optimismus zumAuch wenn unserer Wirtschaft Unheildroht, müssen wir dennoch – odergerade deswegen – dafür sorgen,dass unsere Branche attraktiver wird.Denn wenn die Konjunktur abkühlt,wird die Konkurrenz härter und nurwettbewerbsfähige Unternehmenkönnen bestehen. Und das ist nur mitguten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiternzu schaffen.Da reicht ein Stand an der Berufs- undAusbildungsmesse alleine bei Weitemnicht, um Jugendliche anzulocken ! Esbraucht auch attraktive Arbeitsbedingungen.Das erinnert michan eine Begegnungmit der Mutter einesJugendlichen ander 1. Ausgabe derBerufs- und Ausbildungsmesse.Diesefragte mich, in welchem Beruf mandenn am meisten verdiene. Ich war totalverdutzt und dachte mir nur, dassGeld bei der Berufswahl doch nicht derausschlaggebende Punkt sein sollte.Mit ein bisschen Abstand betrachtetmusste ich schliesslich meine Meinungein wenig ändern. Tatsächlich ist derfinanzielle Aspekt in unserer heutigenGesellschaft leider zu einem wichtigen– wenn auch nicht dem einzigen – Indikatorfür die Attraktivität eines Berufsgeworden.Darüber gilt es nachzudenken, da eineBranche nicht nur mit einer Kommunikationsoffensivegestärkt werdenkann. Um Jugendliche anzusprechen,wäre da sicher die im Hauptgewerbeangewandte Strategie eine interessanteOption.Der Sekretär :David Valterio22


vwmu vorstand 23Cédric CarronMitgliederHerbert KamberMitgliederRoger KrummenacherMitgliederStefan ImhofPräsidentAlain RevazMitgliederChristian RaboudMitgliederDavid ValterioSekretärRoland GruberAssistentLaure MoosAssistentin


vwmu unsere mitglieder 25A Acomet SAZ. I. Pré-du-Pont1868 CollombeyACTMPré-Loup1868 CollombeyAtelier 13 Martigny SARue du Châble-Bet 261920 MartignyB Bender YvonRoute de Bévignoux 51920 MartignyBimétal SARue des Ronquoz 211950 SionBitz & Savoye SARue Oscar Bider 381950 SionBrenner Heinrich AGSchlosserei3940 StegBuchard ChristianRoute de Saillon 531912 LeytronC Chardon NarcisseConstruction Métallique SA3973 VenthôneD Darioly Stéphane SàrlRoute du Stade1996 BeusonDebons HyginRue d’Ormône1965 SavièseDorsaz PhillippeChemin de Maraîche 341926 FullyF Fercher Werner AGGewerbestrasse3931 LaldenFerretti FabriceRoute de Riddes 271950 SionFux Gebr. GmbH3924 St. NiklausFux Visp AGPaulusheimstrasse 43930 VispFrabetti Metallbau AGSchinerstrasse 403900 BrigG Gailloud Métal SARoute de Corberaye 11934 Le ChâbleGard Métal SARoute de Finges 213960 SierreGattlen AGKantonsstrasse 833930 VispH Heinzen ReinhardBreistrasse 643911 Ried-BrigI Imhof Peter AG3994 LaxIn-Albon René AGPostfach 1393902 Brig-GlisK Krummenacher AGKiesweg 163904 NatersL Luyet SARoutes des Fournaises 471950 SionM Margelisch, Chabbey & Cie SARoute des Joncs 871958 UvrierMartinetti Frères SARue du Simplon 631920 MartignyMétafa SARoute de la Gemmi3960 SierreMetallbau VolkenSandstrasse 323904 NatersO Option Métal SàrlRue Ste-Marguerite 211950 SionP Pechigaz SACase postale 11861870 MontheyPochon Pierre-AlainLes Moulins1933 SembrancherR Raboud SARoute du Levant 1811920 MartignyRevaz Construction métallique SARoute d’Aproz 451950 SionRey JérémieRoute de Verloplan 73963 Montana-VillageRighini CharlesRue de l’Ancienne Pointe 381920 MartignyRussi & SöhneFiesch Fieschertal AG3984 FieschS Schwery Camille & Fils SARoute du Moulin 273977 GrangesSerruval SàrlRoute du Bois-de-Finges 113960 SierreSTA Alpin SARoute du Grand-St-Bernard 8b1933 SembrancherStabitec AGBeschi Mattenstrasse 103940 StegStoffel Metallbautechnik AGBrückenmoostrasse 203942 RaronT Technotube SARoute du Rhône 131870 MontheyV Val-Tube SAZ. I. En Reutet D1868 CollombeyW Wagenbrenner OliverSpisstrasse 233920 ZermattWälti Bruno SALes Illettes1870 MontheyWidmer Daniel SAIle Falcon3960 SierreZ Zanoni Pierre-AntoineLa Montagnette3963 Crans-MontanaZimmermann & FilsRue du Canal 43979 GrôneZufferey RaphaëlChemin des Lilas3960 Sierre


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