Geschäftsbericht 2010 - Husumer Volksbank eG

husumer.volksbank.de

Geschäftsbericht 2010 - Husumer Volksbank eG

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

GESCHÄFTSBERICHT 2010


GESCHÄFTSGEBIET

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Herausgeber:

Volksbank-Raiffeisenbank eG

Husum–Eiderstedt–Viöl

Norderstraße 18–20, 25813 Husum

Hooge

Pellworm

Unsere Region – unsere Heimat

Garding

St. Peter-Ording

Tel. (0 48 41) 6 92-0

Fax (0 48 41) 6 92-1 23

info@vbrbhusum.de

www.vbrbhusum.de

Nordstrand

Oldenswort

Tönning

Hattstedt

Husum

Haselund

Mildstedt

Rantrum

Viöl

Wester-

Ohrstedt

Schwabstedt

Koordination und Fotos:

Marketingabteilung der Volksbank-Raiffeisenbank eG

Konzept und Realisation:

Janzen & Partner Werbeagentur GmbH & Co. KG, www.janzen.de

Ostenfeld

Fotos: Grafikfoto, Janzen & Partner

Druck:

Husum Druck- und Verlagsgesellschaft

www.verlagsgruppe.de

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Geschäftsgebiet

Geschäftsstellen im Überblick

Vorwort Vorstand

Vertreterversammlung & Rückblick Neubau

Bezirksversammlungen

Förderung & Sponsoring

Mitarbeiter

Megatrend "demografischer Wandel"

Mitarbeiter

Jubilare, Aus- und Weiterbildung

Jugendaktivitäten

VR-SizeClub

Mitgliederreisen

Kanada, Südschweden und Oslo

Messen

Highlights 2010

Wachstum

Wachstumsbranche Erneuerbare Energien

Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen, Golfturnier

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2010

Bericht des Aufsichtsrates

Jahresbilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Übersicht

Vertreter / Ersatzvertreter

InHalTSüBERSICHT

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


GESCHÄFTSSTEllEn Im üBERBlICK

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Volksbank-Raiffeisenbank eG

Husum–Eiderstedt–Viöl

Hauptgeschäftsstellen

25813 Husum (Hauptsitz)

Norderstraße 18–20

Tel. (0 48 41) 6 92-0

Fax (0 48 41) 6 92-1 23

Geschäftsstellen

25855 Haselund

Hauptstraße 12 (VR-FinanzTreff)

Tel. (0 48 43) 2 08 55-0

25856 Hattstedt

Wobbenbüller Chaussee 2

Tel. (0 48 46) 69 08-0

Fax (0 48 46) 10 82

25859 Hallig Hooge

Backenswarft (Zahlstelle)

Tel. (0 48 49) 2 16

Fax (0 48 49) 2 16

25866 Mildstedt

Hauptstraße 11

Tel. (0 48 41) 73 05 1

Fax (0 48 41) 74 85 6

25845 Nordstrand

Herrendeich 15

Tel. (0 48 42) 9 90-0

Fax (0 48 42) 9 90-19

25836 Garding

Osterstraße 6–10

Tel. (0 48 62) 10 80-0

Fax (0 48 62) 2 40

25870 Oldenswort

Dorfstaße 14

Tel. (0 48 64) 10 56-0

Fax (0 48 64) 10 56-22

25872 Ostenfeld

Hauptstraße 22

Tel. (0 48 45) 5 78

Fax (0 48 45) 6 52

25849 Pellworm

Tammensiel 7

Tel. (0 48 44) 9 03-0

Fax (0 48 44) 9 03-19

25873 Rantrum

Husumer Straße 1

Tel. (0 48 48) 12 17

Fax (0 48 48) 12 69

25826 St. Peter-Ording

Im Bad 15

Tel. (0 48 63) 9 65 20-0

Fax (0 48 63) 9 65 20-22

25884 Viöl

Westerende 37–39

Tel. (0 48 43) 20 02-0

Fax (0 48 43) 20 02-50

25826 St. Peter-Ording

Dorfstraße 35

Tel. (0 48 63) 47 76-0

Fax (0 48 63) 47 76-22

25876 Schwabstedt

Westerende 2

Tel. (0 48 84) 6 94

Fax (0 48 84) 10 23

25832 Tönning

Am Markt 6

Tel. (0 48 61) 96 86-0

Fax (0 48 61) 17 20

25885 Wester-Ohrstedt

Hauptstraße 32

Tel. (0 48 47) 8 08-0

Fax (0 48 47) 8 08-19

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„Unabhängigkeit,

die Sicherheit gibt“

Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,

wir schauen erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Sie haben

uns weiterhin Ihr Vertrauen geschenkt und die Volksbank-Raiffeisenbank

eG auch in 2010 zu Ihrem Finanzpartner gemacht. Mit diesem Vertrauen

und unserem Bestreben, es uns tagtäglich neu zu verdienen, entwickelte

sich das Geschäft weiter erfreulich.

Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir geschaffenes Vermögen dauerhaft

sichern helfen und dass wir Finanzierungslücken mit Krediten schließen.

Mit Augenmaß und gegenseitigem Verantwortungsbewusstsein haben

diese Erwartungen sowohl den Einlagen- als auch den Kreditbereich

weiter gestärkt.

EiNE STABiLE SäuLE

Das Modell der Volksbank-Raiffeisenbank eG allgemein und unsere konkrete

Geschäftspolitik haben sich in 2010 erneut hervorragend bewährt.

So setzten wir unseren Wachstumskurs weiter fort und positionierten uns

noch stärker als ein vielleicht kleiner, aber besonderer Partner in der deutschen

Bankenlandschaft. Gerade die Eindrücke der Finanzmarktkrise der

vergangenen Jahre haben unser Profil dabei weiter positiv geprägt. Weite

Teile der Finanzbranche büßten in dieser Krise Glaubwürdigkeit und Vertrauen

ein – die Genossenschaftliche FinanzGruppe dagegen legte hier

erst recht noch deutlich zu. Die Menschen haben verstanden, dass unsere

Geschäftspolitik auf langfristigen, stetigen Erfolg ausgerichtet ist und

damit auf ganz anderen Grundsätzen fußt, als die der großen Spieler am

Markt. Nur konsequent, dass wir als einzige Säule des deutschen Bankensystems

auch keine staatlichen Hilfen zur Bewältigung der Krise benötigten.

Vielmehr wirkten hier insbesondere die regional tätigen Genossen-

schaftsbanken stabilisierend und versorgten Mittelstand, Landwirtschaft

und Privatkunden zuverlässig mit Krediten. So wuchs unser Kreditvolumen

in den Jahren 2009 und 2010 um 28,6 Prozent bzw. 101 Millionen Euro.

NEuE HERAuSFORdERuNGEN

Die Finanzmarktkrise hat eine Regulierungswelle nach sich gezogen. Dass

diese neuen Bestimmungen alle Bankengruppen gleichermaßen betreffen,

empfinden wir als unangebracht und ungerecht: Wir haben die Krise

nicht mitverursacht, sollen die Folgen nun aber mittragen. Wieder müssen

die Kleinen, und die Genossenschaftliche FinanzGruppe ist kleinteilig

und regional aufgestellt, für die Großen herhalten. Dies stellt auch unsere

Volksbank-Raiffeisenbank eG vor neue Herausforderungen.

FöRdERN uNd FORdERN

Große Herausforderungen meistern wir nur mit den großartigen Mitarbeitern,

die Sie aus der Zusammenarbeit mit uns bereits kennen. Damit Sie

bei uns auch in Zukunft in allen Finanzfragen kompetente Ansprechpartner

finden, werden wir unser Personalmanagement weiter intensivieren.

Mit zusätzlichen Qualifizierungsmaßnahmen und weiteren attraktiven

Angeboten bleibt die Volksbank-Raiffeisenbank eG ein moderner Arbeitsplatz

mit spannenden Perspektiven.

STARkER AuFTRiTT

Eigenständig und stark in der Region verwurzelt, qualifiziert und modern:

Auf die Volksbank-Raiffeisenbank eG werden Sie auch künftig vertrauensvoll

bauen können. Dazu werden die Abläufe im Vertrieb und in den

Geschäftsstellen laufend optimiert und an neue Bedingungen und Bedürfnisse

angepasst. Hierzu gehören unter anderem die geplante Erweiterung

des Beratungs- und Servicebereiches in der Hauptstelle Husum, die Verlegung

der Geschäftsstelle St. Peter-Ording (Dorf) an den Marktplatz im

Dorfkern sowie die Einbindung der Geschäftsstelle Wester-Ohrstedt in ein

MarktTreff-Konzept. Wir bleiben stark in der Region und machen uns fit,

die Zukunft hier weiter zum Wohl der Menschen mitzugestalten.

FiT FÜR diE ZukuNFT

Das wirtschaftliche Potenzial Husums und der Region südliches Nordfriesland

noch weiter auszuschöpfen: Das war ein Thema der letztjährigen

Vertreterversammlung und der Bezirksversammlungen im Herbst 2010. Zu

diesem Ansatz gehört unsere Absicht, zur Husumer Volksbank eG umzufirmieren,

um auch über den Namen noch klarer und griffiger aufzutreten.

Die Resonanz der Mitglieder auf den Versammlungen dazu war positiv, so

dass wir in diesem Jahr über die Satzungsänderung und damit über die

Namensänderung abstimmen lassen werden.

GuT GERÜSTET

Unser Fazit: Das genossenschaftliche Geschäftsmodell hat sich bestens

bewährt. Wir sind gut aufgestellt und bereit, im anhaltend harten Wettbewerb

zu bestehen und dabei uns selbst treu zu bleiben. An unrentablen

Preiskämpfen, überwiegend ausgelöst durch staatlich subventionierte

Banken, beteiligen wir uns auch in der Zukunft nicht und setzen stattdessen

auf traditionelle Werte. Kundennähe und Vertrauen, Loyalität und

Kontinuität: Wir bleiben der Idee der unabhängigen und stabilen Genossenschaftsbank

verpflichtet.

VoRwoRT VoRSTanD

In diesem Sinne freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

Eckhard Rave Udo Kempter

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


VERTRETERVERSammlUnG & RüCKBlICK nEUBaU

BEzIRKSVERSammlUnGEn

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Teilnehmer der Vertreterversammlung

In seinem Bericht als Vorstandsmitglied der

Volksbank-Raiffeisenbank eG konnte Udo

Kempter zur Freude der Vertreterinnen und der

Vertreter durchweg positive Nachrichten zur Geschäftsentwicklung

für das Jahr 2009 verbreiten.

Das Institut, so berichtete Udo Kempter, hat die

Finanzkrise gut überstanden. Eine Kreditklemme

gab es bei uns nicht. Das kräftige Bilanzwachstum

wurde sogar größtenteils durch eine besonders

hohe Kreditnachfrage getragen. Maßgeblicher

Faktor waren hier stark angezogene Investitionsvorhaben

im Bereich der erneuerbaren Energien.

Mit ihnen als Motor stieg das Volumen

Fast zwei Jahre wurde daran gebaut, seit März

2010 ist er fertig und eingeweiht: Der Erweiterungsbau

in Husum ist die neue architektonische

Visitenkarte der Volksbank-Raiffeisenbank eG.

Die wurde gleich nach Vollendung ausgiebig

gewürdigt: Mit einem Empfang mit allen am

Bau beteiligten Firmen und Institutionen und mit

einem Tag der offenen Tür für die breite Öffentlichkeit.

Einige tausend Mitglieder, Kunden und neugierige

Besucher ließen sich das neue Gebäude durch

Mitarbeiter der Bank zeigen. Mit diesem Ansturm

hatten Mitarbeiter und Vorstand nicht gerechnet.

Er zeigte jedoch, wie sehr sich Mitglieder und

Kunden mit ihrer Volksbank-Raiffeisenbank eG

Vertreterversammlung am 29. Juni 2010

Rege Teilnahme und gute nachrichten für die

Volksbank-Raiffeisenbank eG

der Kundenkredite zum Bilanzstichtag um 12,8

Prozent auf 398 Mio Euro. Aber auch das Einlagengeschäft

entwickelte sich positiv gegenüber

dem Vorjahr. Waren die Einlagenzuwächse in den

Vorjahren doch eher gering ausgefallen, stiegen

sie zum 31.12.2009 um 8,4 Prozent auf 283 Mio.

Euro. Auch bei der Mitglieder- und Kundenanzahl

habe es einen deutlichen Aufwärtstrend gegeben.

Die Idee der Genossenschaft und ihre stabile

Werteorientierung erfreuten sich gerade nach den

Erfahrungen der jüngsten Krisenjahre der übrigen

Branche wieder zunehmender Beliebtheit.

Die gute Ertragslage der Volksbank-Raiffeisenbank

eG führte dazu, dass die Rücklagen und damit das

Eigenkapital weiter aufgestockt werden konnten.

Aufgrund der erhöhten Anforderungen hinsichtlich

des Eigenkapitals gelte es auch künftig, diese Position

weiter zu stärken. Die Vertreterversammlung

beschloss danach mehrheitlich, eine Dividende in

Höhe von 5,5 Prozent je Genossenschaftsanteil

an die Mitglieder auszuzahlen. Nils Peters als

Prüfer des Genossenschaftsverbandes bestätigte

die Zahlen des Berichtes ohne Beanstandung.

Vorstandsmitglied Eckhard Rave erläuterte in

seinem Vortrag das gesellschaftliche und soziale

Engagement der Bank in der Region. So seien in

Neuer, größer, schöner

noch mehr Bank für die Region: Der Erweiterungsbau der Hauptstelle Husum

verbunden fühlen. Hinzu kam, dass an dem Wochenende

mit dem Krokus-Blüten-Fest und der

Messe new energy weitere Großveranstaltungen

in Husum stattfanden und zusätzliche Interessierte

zur Bank zogen. Der neue Bau soll den

Menschen nützen. Konsequent bat der Vorstand

deshalb darum, zur Einweihung keine Präsente zu

überreichen, sondern stattdessen für die beiden

Vereine Hospiz-Dienst Husum & Umgebung und

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

zu spenden. Am Tag der offenen Tür nahmen

die Mitarbeiter der Bank durch den Verkauf von

Kaffee und Kuchen, Getränken und Fischbrötchen

weiteres Geld ein, so dass am Ende des Tages

eine stolze Summe zusammen kam, die die Vor-

2009 Jahr durch Sponsoring und Spenden etwa

103 000 Euro zur Förderung freigegeben worden.

Damit gehört die Volksbank-Raiffeisenbank

eG zu den größten Förderern im südlichen Nordfriesland.

Ein weiteres Thema war die zukünftige

Firmierung der Bank. Die jetzige Bezeichnung

Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum-Eiderstedt-Viöl

führte in der Vergangenheit immer

wieder zu Irritationen und Verwechselungen mit

benachbarten Banken. Zudem sei der Name für

den täglichen Sprachgebrauch zu sperrig und zu

lang. In den Bezirksversammlungen 2009 hatten

Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank-Raiffeisenbank

eG die Mitglieder bereits hinsichtlich

eines möglichen neuen Namens befragt. Über

2000 Mitglieder haben von ihrem Mitspracherecht

Gebrauch gemacht und Vorschläge eingereicht.

Allein diese enorme Quote zeugt davon,

wie wichtig den Mitgliedern die Entwicklung

ihrer Bank ist.

Zum Ende der Tagesordnung standen die Wahlen

zum Aufsichtsrat auf dem Programm. Dabei wurden

Claus-Carsten Andresen, Henning Göttsch

sowie Hans Dieter Hansen und Hermann Ernst

Jürgensen in ihrem Amt für eine weitere Wahlperiode

bestätigt.

standsmitglieder Eckhard Rave und Udo Kempter

auf 4.000 Euro aufstockten und auf die beiden

Vereine aufteilten. Ein guter Tag für die Bank und

für die Menschen in der Region.

Spaß beim Glücksrad

Bezirksversammlungen 2010

zuhören, beitragen, mitentscheiden:

Die Volksbank-Raiffeisenbank eG gehört den mitgliedern

An den neun Bezirksversammlungen nahmen

insgesamt über 3000 Mitglieder teil. Nachdem

die ersten Versammlungsorte schnell

überbucht waren, entschied sich der Vorstand

dazu, eine weitere Versammlung durchzuführen.

Mit dem Blick in die Zukunft gerichtet, informierte

der Vorstand über die Absicht, eine

Namensänderung von Volksbank-Raiffeisenbank

eG in Husumer Volksbank eG durchzuführen.

Über den neuen Namen soll in der Vertreterversammlung

2011 abgestimmt werden.

REGiONALE FöRdERuNG

Nach der Begrüßung durch ein Mitglied des

Aufsichtsrats berichteten die Vorstandsmitglieder

Eckhard Rave und Udo Kempter abwechselnd

über das abgelaufene und aktuelle

Geschäftsjahr. Sowohl mit der positiven Kunden-

und Mitgliederentwicklung als auch mit

den erfreulichen Trends bei Bilanzsumme, Kundenkrediten

und Kundeneinlagen zeigte sich

der Vorstand sehr zufrieden. Auch hier wurde

noch einmal auf die starke Rolle hingewiesen,

die die Investitionen in dem Sektor der erneuerbaren

Energien für das wachsende Kredit-

volumen einnahmen. Im Anschluss gewährten

die Vorstände einen Einblick in das gesellschaftliche

und soziale Engagement. Einen

Großteil stellt die Volksbank-Raiffeisenbank

eG mit ihrer Stiftung jährlich dafür zur Verfügung.

Das ist leider längst keine Selbstverständlichkeit

mehr: Die meisten anderen Banken

sind in diesem Bereich in der Region gar

nicht aktiv.

TRAdiTiONELLES GRÜNkOHLESSEN

Begonnen haben die Bezirksversammlungen

mit dem traditionellen Grünkohlessen. Sie

endeten dann mit einem Gastvortrag von

Diplom-Meteorologe Dr. Meeno Schrader

zum Thema „Klimawandel – Auswirkungen

auf unsere Region“. In seinen informativen

und lebendigen Auftritten zeigte der fernsehbekannte

Wetter-Profi die Fußabdrücke

des Klimawandels auf. „Der Klimawandel ist

da und schreitet voran. Wir werden künftig

Extrem-Wetterszenarien erleben, wie sie in

den vergangenen Jahren bereits häufiger

aufgetreten sind: Mal brütend heiß mit längeren

Dürrephasen, dann wieder richtig nass

mit Extrem-Niederschlägen.“ Den Kopf in den

Sand stecken, davon hält Dr. Meeno Schrader

jedoch nichts. „Ganz im Gegenteil – wir

sollten die Chancen, die sich aus dem

Klimawandel ergeben, ergreifen und für uns

nutzen“, so Schrader.

Ausgebuchte Bezirksversammlungen –

mehr als 3000 Mitglieder waren dabei

Zum Abschluss präsentierte Dr. Meeno Schrader

das Wetter für die folgenden Tage –

genauso, wie man ihn aus dem Schleswig-

Holstein-Magazin kennt.

dr. Meeno Schrader in Aktion

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FÖRDERUnG & SPonSoRInG

FÖRDERUnG & SPonSoRInG

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Förderung für Gemeinschafts- und Regionalschulen – Scheckübergabe

Regionale Förderprojekte und Sponsoringaktivitäten 2010

Soziale Verantwortung in der Region wird bei

der Volksbank-Raiffeisenbank eG "GROSS"

geschrieben. Wie für alle rund 1200 Genossenschaftsbanken

ist gesellschaftliches und

soziales Engagement auch für die Volksbank-

Raiffeisenbank eG ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses.

Jahr für Jahr setzt sich unsere Bank für soziale

und kulturelle Initiativen in der Region südliches

Nordfriesland ein und stellt dafür mittlerweile

über 100 000 Euro jährlich zur Verfügung.

Genossenschaftsbanken wurden seinerzeit gegründet,

um Selbsthilfe, Eigeninitiative und Kooperationen

in der Gemeinschaft zu verbreiten.

„Gegen den Wind Triathlon“ St. Peter-Ording – Sponsoring wird fortgeführt

GEMEiNSAM AkTiV

„Gemeinsam sind wir stark“ – dieses genossenschaftliche

Gedankengut lebt die Volksbank-Raiffeisenbank

eG bis heute nicht nur im

Bankgeschäft, sondern auch im sozialen und

gesellschaftlichen Engagement. „Hier achten

wir darauf, die Menschen in der Region langfristig,

zuverlässig und nachhaltig zu unterstützen“,

so Sven Jensen, der zusammen mit

Kristina Lorenzen für das Marketing und die

Öffentlichkeitsarbeit der Bank zuständig ist.

Die Gelder für Spenden und Sponsoring stehen

in drei Töpfen zur Verfügung. Unter anderem

ist da die Stiftung, die jährlich 10.000 Euro

an Vereine und Institutionen überweist. Der

Stiftungsvorstand setzt sich aus fünf Personen

zusammen:

Vorsitzender: Eckhard Rave

Stellv. Vorsitzender: Karl-Heinz Knudsen

Kassenwart/Protokollführer: Sven Jensen

Beisitzer: Bernd Laue

Beisitzerin: Astrid Seemann

BÜNdNiS FÜR BiLduNG

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums startete

der Rotary Club Husum ein Projekt mit

drei Wettbewerben unter dem Motto „Bündnis

für Bildung – Rotary hilft“. Regionale Schulen

wurden darum gebeten, detaillierte, aktuelle

Projektvorschläge einzureichen, die erkennen

lassen, wie sie in selbst bestimmten Bereichen

ihre schulartbezogenen Bildungsaufträge erfüllen.

So konnten zum Beispiel die Planung und

Durchführung von Aktionstagen oder thematische

Exkursionen vorgeschlagen werden. Für

dieses Projekt stellte die Stiftung Volksbank-

Raiffeisenbank 5 000 Euro zur Verfügung.

Weiterhin förderte die Stiftung das Projekt

„Musikgarten“ des Kindergartens Immenstedt

sowie das „Lebenskompetenztraining“ des Kinderfördervereins

Nordfriesland.

SCHuLEN BRAuCHEN HiLFE

Aus dem zweiten Topf, den Reinerträgen aus

dem Gewinnsparverein der Volksbanken-

Raiffeisenbanken, wurden im Jahr 2010 rund

57 000 Euro ausgeschüttet. Die acht Gemeinschafts-

und Regionalschulen erhielten 15 000

Euro. Der Bedarf in den Schulen ist recht unterschiedlich

– bei einigen fehlt es an Lehr- und

Lernmaterial, bei anderen wiederum soll der

Pausenhof freundlicher und attraktiver gestaltet

werden. Hier hat jede Schule eigene Wünsche,

Ideen und Prioritäten, bei denen die Volksbank-

Raiffeisenbank eG mit der Spende einen Teil

zur Erreichung beitragen konnte. Der dritte

Topf steht ausschließlich für das Sponsoring zur

Verfügung. Über 30 Kultur- bzw. Sportveranstaltungen

werden jährlich – über das gesamte

Geschäftsgebiet verteilt – durch die Volksbank-

Raiffeisenbank eG unterstützt: vom Boßelunterverbandsfest

über die Husumer Hafentage bis

hin zum Viöler Bauernmarkt, alles ist dabei.

Bündnis für Bildung: Ein großzügiger

Scheck macht zufriedene Gesichter

„Bündnis für Bildung“ – Rotary und die Volksbank-Raiffeinsenbank eG fördern

regionale Schulprojekte, auch Jan Hahn, der „Beste Lehrer deutschlands“ profitierte

zusammen mit seinen Schülern davon

Als Urlaubsregion müssen wir unseren Gästen

Besonderes bieten, um auch zukünftig ein attraktives

Reiseziel zu bleiben.

EHRENAMT WiRd GEFöRdERT

Überdies ist uns die Förderung des ehrenamtlichen

Engagements in den regionalen Vereinen

überaus wichtig. Wir achten sehr auf die

Zuverlässigkeit unserer Sponsorenpartner und

die Nachhaltigkeit der Veranstaltungen. So

kommt es nicht von ungefähr, dass die Volksbank-Raiffeisenbank

eG die Zusammenarbeit

mit dem Macher des „Gegen-den-Wind“- Triathlons

in St. Peter-Ording, Luigi Bariani, um

weitere drei Jahre verlängerte. Damit ist die

Grund zum Jubeln: Besonders Schulen

profitieren von unserem Engagement

Fortführung dieser mittlerweile sehr etablierten

Veranstaltung gesichert. Seit der ersten Stunde

im Jahr 2004 unterstützt die Volksbank-Raiffeisenbank

eG bereits dieses weit über Nordfriesland

hinaus bekannte Sportevent, das im

Terminkalender der Gemeinde St. Peter-Ording

und der zuständigen Tourismuszentrale längst

einen festen Platz hat. Der Triathlon zieht viele

Gäste für das Veranstaltungswochenende in

die Touristenhochburg an der Nordsee und

sorgt so für volle Betten. Das ist gut für das

Tourismusgewerbe und überhaupt profitiert

die gesamte Region.

Gewinnerin beim Gewinnsparen

im Mai 2010 Elisabeth Petersen (r.)

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


mITaRBEITER

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Engagierter Nachwuchs:

Motivierte und kompetente

Mitarbeiter sind eine

unserer starken Seiten

Das Engagement, die Motivation und Einsatzbereitschaft

sowie das Verantwortungsbewusstsein

für die Kunden und die Region sind

der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg unserer

und Ihrer Bank.

diE RAHMENBEdiNGuNGEN

In den nächsten Jahren werden einige ältere

Mitarbeiter, verdiente „Kulturträger“ unserer

ganz besonderen Geschäftspolitik, unser Haus

altersbedingt verlassen. Die fachlichen und

aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, ob in der Kundenberatung

oder in den internen Bereichen,

nehmen stetig zu. Durch den demografischen

Wandel, der sich auch in unserer Region massiv

vollzieht, werden immer weniger junge Menschen

in unserem Geschäftsgebiet leben, die

als potentielle Nachwuchskräfte zur Verfügung

stehen.

diE ZukÜNFTiGEN ANFORdERuNGEN

Wie schaffen wir es, das vorhandene Fachwissen

und vor allem die über Jahre aufgebauten

Erfahrungen und Kundenverbindungen langfristig

in unserem Haus zu halten? Wie schaffen

wir es, den Prozess des lebenslangen Lernens in

(v.l.) katja ingwersen, Jens Grehm, Levke Jensen, Sören Hansen, Tanja Albertsen, kristina Carstens

Der Megatrend „demografischer Wandel“ wird auch uns treffen

Unsere antwort: ein wirkungsvolles Personalmanagement

unserer Bank zu festigen und umzusetzen? Mit

welchen Maßnahmen ermuntern wir Schulabgänger,

die sich in unserer Region wohl fühlen,

sich bei uns zu bewerben? Und wie binden wir

unsere potentiellen Nachwuchskräfte und aktuellen

Leistungsträger noch stärker an unsere

Bank? Viele Anforderungen, auf die es eigentlich

nur eine einzige Antwort gibt: ein funktionierendes

Personalmanagement! Personalmanagement

umfasst alle Maßnahmen in unserer

Bank mit der grundsätzlichen Zielsetzung, die

richtige Mitarbeiterin bzw. den richtigen Mitarbeiter

zur rechten Zeit am rechten Ort einzusetzen.

Die Umsetzung der Maßnahmen betrifft

dabei nicht nur die Personalabteilung: Vom

Vorstand bis hin zum Auszubildenden ist jeder

auf unterschiedlichste Art und Weise aktiv in

das Personalmanagement eingebunden.

uNSER PERSONALMANAGEMENT

Aufgrund der sich ständig ändernden externen

und internen Rahmenbedingungen sind die

Personalplanung und der Personaleinsatz fester

Bestandteil des jährlichen Strategieprozesses.

Das Personalmarketing umfasst u.a. alle Aktivitäten,

mit denen wir die Außenwirkung unserer

Bank als Arbeitgeber steuern. Hierzu ge-

hören beispielsweise die Zusammenarbeit mit

den Schulen in unserem Geschäftsgebiet, die

Durchführung von jährlich ca. 40-50 Praktika

in unserem Haus, der Internetauftritt der Genobanken

„www.ich-werde-banker.de“ und nicht

zuletzt das bereits zum dritten Mal erhaltene

Gütesiegel „Top-Arbeitgeber Deutschland“.

Die frühzeitig einsetzende Personalentwicklung,

d.h. die Ausbildung der Fach- und Sozialkompetenzen

aller Mitarbeiter, ist seit jeher

Schwerpunkt der Personalarbeit in unserer

Bank. Nur so stellen wir „Kompetenz vor Ort“

sicher und wirken dem zukünftigen Fachkräftemangel

entgegen. Ein in 2011 beginnendes

Projekt („Förderpoolkonzept“) zur noch besseren

Vorbereitung der potentiellen Nachwuchskräfte

auf qualifizierte, frei werdende Funktionen

wird die Mitarbeiterbindung, so hoffen

wir, weiter erhöhen. Ob Durchführung von

Mitarbeiterbefragungen u.a. zum Thema der

Mitarbeiterzufriedenheit oder der Qualität der

Führungskräfte, eine angemessene Gehaltsstruktur

sowie gute soziale Leistungen: Unser

Personalmanagement setzt auch zukünftig auf

starke Mitarbeiterbindung und eine hohe Identifikation

mit der Bank.

Noch lange nicht ausgelernt –

Weiterqualifizierung auf hohem Niveau!

Engagement zahlt sich aus und macht fit für die zukunft

Nach der Ausbildung hat man, wenn man will,

noch lange nicht ausgelernt bei uns. "Lebenslanges

Lernen" ist gerade in unserem Beruf unbedingt

erforderlich. Wir fordern aber nicht nur,

wir fördern natürlich auch nach Kräften. Das

systematische Personalentwicklungskonzept gibt

die Möglichkeit, Stärken weiter auszubauen und

mithilfe gezielter Entwicklungsmaßnahmen die

Persönlichkeitsentwicklung und die Handlungs-

kompetenz zu erweitern. So qualifizierten sich

zum Bankbetriebswirt während eines einjährigen

Studiengangs: Melf Albertsen und Timo Hartmann.

Die erfolgreiche Prüfung zum Bankbetriebswirt

Management legte Lars Pauls ab. Marin

Asmussen, Natalia Faut, Juliane Grunau, Kristina

Lorenzen, Saskia Paulsen, Timo Rodewald, Ann-

Christin Sierks und Christian Stand erlangten den

Titel Bankfachwirt (BankColleg).

Wir gratulieren herzlich zum Betriebsjubiläum!

Seit 40 Jahren dabei:

Angela kiebach Werner Zickelbein

klaus Nommels

mITaRBEITER

Einige der erfolgreichen Absolventen des zweieinhalbjährigen Studiengangs Bankfachwirt (BankColleg) (v.l.) Christian Stand, kristina

Lorenzen, Juliane Grunau, Saskia Paulsen, Timo Radewald mit Vorstandsmitglied Eckhard Rave (l.) und Bereichsleiter Jörg Retzlaff (r.)

Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten in der

Volksbank-Raiffeisenbank eG

• Bankfachwirt

2,5 Jahre, samstags in Rendsburg

• Bankbetriebswirt BankColleg

1 Jahr, samstags in Rendsburg

• diplomierter Bankbetriebswirt

1 Jahr, samstags in Hamburg oder ca.

6 Monate freitags bis sonntags in

Montabaur

10 JAHRE: Hildegard Behrend, Karin Braatz, Sandra Dierks, Kerstin Holst, Nicole Martens, Stefanie Remmer, Alexandra Schweder

25 JAHRE: Kurt Reinhold

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


JUGEnDaKTIVITÄTEn

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VR-SizeClub 2010 – spannende Events für unsere jüngsten mitglieder

Tiere erleben bei Hagenbeck, Spannung bei den karl-May-Spielen und Hexen mit Bibi Blocksberg

BESuCH BEiM HSV

Das VR-SizeClub Jahr startete mit einem richtigen

Highlight. 150 Kinder reisten mit uns bei eisigen

Temperaturen am 16. Januar nach Hamburg zum

Spiel HSV gegen den SC Freiburg. Doch die Kälte

war schnell vergessen, denn der HSV gewann mit

2:0.

HuSuMER iM TiERPARk HAGENBECk

Am 13. April ging es dann für 100 Kinder von

8–12 Jahren das erste Mal mit dem VR-SizeClub

in den Tierpark Hagenbeck. Mit der Tierpark-

Rallye wurde der Park genau unter die Lupe ge-

nommen. Von den Elefanten zu den Orang-Utans,

vorbei an den Bären und Flamingos bis hin zu den

Tigern – alles wurde erkundet.

HEidEPARk & kARL MAY

Wie es bereits Tradition ist, ging es dann am 13.

Juli mit 150 Kindern in den Heidepark Soltau und

am 16. Juli mit 100 Kindern zu den bekannten

Karl-May Spielen nach Bad Segeberg.

SPORTCAMP FRANkREiCH

Für unsere Club-Mitglieder ab 14 Jahre stand

dann vom 16.–24. Juli unsere Jugendreise ins

Sportcamp nach Frankreich an. Die sonnige Mittelmeerküste

bot reichlich Gelegenheit für jede

Menge Spaß und Aktion. Ob Strandaktivitäten,

Wassersport, Mountainbike, Tennis oder einfach

nur relaxen, alle unsere 27 Teilnehmer haben ihren

ersten Urlaub ohne die Eltern genossen.

BiBi BLOCkSBERG iN HuSuM

Zum Abschluss hexte sich dann Bibi Blocksberg am

8. Dezember durch das NordseeCongressCentrum

in Husum. Die Supershow bot einen Querschnitt

aus den vielen Abenteuern, die die berühmte Hexe

in ihren 30 Jahren schon durchlebt hat.

Mitgliederreisen 2010

„wenn Jemand eine Reise thut, So kann er was erzählen; Drum

nahm ich meinen Stock und Hut und thät das Reisen wählen.“

– matthias Claudius

diE BESTEN SEiTEN SkANdiNAViENS

Von unseren Mitgliederreisen 2010 werden unsere

Mitreisenden sicher noch lange etwas zu

erzählen haben. Vom 31. Mai bis zum 8. Juni

führte unsere Reise nach Südschweden und

Oslo. Von Husum aus ging es über Kopenhagen

und die imposante Öresundbrücke nach Malmö.

Nach Besichtigungen der Städte Karlskrona

und Kalmar fuhr die Gruppe über die ehemals

längste Autobahnbrücke Europas auf die Insel

Öland. Auf den Spuren von Astrid Lindgren trafen

unsere Mitglieder unter anderem auf Pipi

Langstrumpf, Karlson vom Dach und Michel aus

Lönneberga. Auf dem vollen Ausflugsprogramm

standen dann noch die Sehenswürdigkeiten der

Stadt Stockholm, eine Fahrt auf dem Göta-Kanal

und die Hauptstadt Norwegens, Oslo.

WOLkENkRATZER, NiAGARA-FäLLE

uNd iNdiAN SuMMER

Zum Indian Summer, dem aufregenden Farbspiel

der Wälder, flogen einige unserer Mitglieder

vom 18.–26. September nach Kanada.

Von Hamburg aus ging es zunächst nach Toronto,

wo schöne und imposante Sehenswürdigkeiten

wie die alte und die neue City Hall,

der Queens Park und das Finanzviertel mit seinen

beeindruckenden Wolkenkratzern besichtigt

wurden. Highlight dieser Reise war sicherlich

die Fahrt mit der „Maid of the Mist“ zu

den eindrucksvoll tosenden Wassermassen der

Niagara-Fälle. Aber auch die Reise durch den

Algonquin Provincial Park mit seinen riesigen

Wäldern sowie zahlreichen Flüssen und Seen

wird unseren Mitgliedern sicherlich dauerhaft

mITGlIEDERREISEn

Per Aufzug auf den Gipfel und

Namensgeber Montreals

im Gedächtnis bleiben. Stippvisiten in Ottawa,

Kanadas Hauptstadt, Québec City und Montreal

durften bei dieser Reise natürlich auch

nicht fehlen. Etwas außerhalb von Québec City

staunten unsere Mitglieder über die Montmorency-Wasserfälle,

die mit 83 Metern etwa anderthalb

Mal höher sind als die Niagara-Fälle.

Gleich geht’s los – Sportcamp am französischen Mittelmeer Naturschauspiel Niagara-Fälle

Ein besonders schöner kanadier

Beeindruckende Skyline

Reise-Highlight

Kanada

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


mESSEn

waCHSTUm

16 17

Reges interesse am Messestand: die Volksbank-Raiffeisenbank eG ist mittendrin in den neuen Technologien

Messehighlights 2010 – HUSUM WindEnergy, new energy

und HUSUM BAU & Ambiente

Thema nr. 1 auf allen messen: erneuerbare Energien und Energieeinsparmöglichkeiten

HuSuM WiNdENERGiE WäCHST WEiTER

Die HUSUM WindEnergy hat im Jahr 2010 alle bisherigen Rekorde gebrochen.

971 Aussteller präsentierten auf der internationalen Leitmesse

der Windenergie ihre Produkte und Dienstleistungen. Weit über 30.000

Besucher aus der ganzen Welt wurden an den fünf Messetagen in Husum

gezählt. Als Lokal-Matador vor Ort hat die Volksbank-Raiffeisenbank eG

den Messeauftritt der „Genossenschaftlichen FinanzGruppe“ organisiert.

Neben der genossenschaftlichen Zentralbank, der DZ Bank aus Frankfurt,

nahmen vier weitere Genossenschaftsbanken aus der Region sowie die

R+V Allgemeine Versicherung AG teil. Das Interesse an Finanzierungen

von einzelnen Windkraftanlagen bis hin zu größeren Projektbeteiligungen

war groß. Viele interessante und fruchtbare Gespräche führten die Berater

am Messestand der „Genossenschaftlichen FinanzGruppe“, direkt neben

Vestas, dem Branchenprimus. Am Donnerstag luden die Verantwortlichen

zu einem Informationsvortrag im Kongresscentrum ein. Diplom-Meteorologe

Dr. Meeno Schrader referierte zum Thema „Klimawandel – Auswirkungen

auf das Wetter“.

NEW ENERGY: FOkuS AuF ENdVERBRAuCHER

Im März präsentierten sich die Volksbanken und Raiffeisenbanken aus den

Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Dithmarschen gemeinsam

auf der „new energy“. Hier standen neben Biogas und Photovoltaik

insbesondere die Kleinwindanlagen im Fokus. Das Kleinwindanlagen-Symposium

wurde durch die Volksbanken und Raiffeisenbanken finanziert.

Unser Landwirtschaftsberater Oke-Hans Carstensen berichtete während

der eintägigen Kongressveranstaltung über die Finanzierung von Kleinwindanlagen

und deren Absicherung. Die Spezialisten der Volksbanken

und Raiffeisenbanken informierten über die Finanzierungsmodelle und die

Absicherungsmöglichkeiten von z. B. Biogasanlagen.

BERATuNG Zu FRAGEN dER BAuFiNANZiERuNG

Auch auf der Messe „HUSUM BAU & Ambiente“ zeigte die Volksbank-

Raiffeisenbank eG Präsenz. Neben der Finanzierung von Neubauten

informierten wir über Modernisierungsprogramme der KfW. Unsere VR-

Immobilien GmbH stellte Objekte vor und informierte.

Vorstandsmitglied Eckhard Rave im angeregten Gespräch

Die Stunde der

erneuerbaren Energien …

… ist bei der Volksbank-Raiffeisenbank eG schon längst

angebrochen

Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten

Kreditvolumen ist im Jahr 2010 von 30,1 auf

35,6 Prozent gestiegen und setzt sich aus den

drei Bereichen Windkraft, Biogas und Photovoltaik

zusammen:

PHOTOVOLTAik uNd BiOGAS

AuF dEM VORMARSCH

Die Steigerung der Geschäfte bei den erneuerbaren

Energien beträgt rund 34 Prozent (43

Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr. Tilgungen

von nahezu 20 Mio. Euro sind in den Beständen

bereits berücksichtigt. Photovoltaik und Biogas

waren 2010 die treibenden Kräfte unseres Kreditgeschäftes.

Entsprechendes Knowhow in der

Beratung wie in der Sachbearbeitung haben sich

die verantwortlichen Mitarbeiter in den zurückliegenden

Jahren erworben. Mit Karl-Heinz Brodersen

und Helge Asmussen haben wir zwei Spezialisten,

die im Hintergrund dafür sorgen, dass

den Kunden Wirtschaftlichkeitsberechnungen

sowie Einschätzungen und Bewertungen zu Projektvorhaben

zur Verfügung gestellt werden. Für

die Erstellung der Kredit- und Sicherungsverträge

sind diese beiden Mitarbeiter verantwortlich.

NEuE REGiONALPLäNE iN 2012

Viel Arbeit kommt auch in den nächsten Jahren

unsere Spezialisten für den Bereich erneuerbare Energien:

(v.l.) karl-Heinz Brodersen, Peter Pauly und Helge Asmussen

auf uns zu. Spätestens Anfang 2012 liegen die

neuen Regionalpläne in Sachen Windkraft und

damit die zusätzlichen Windeignungsflächen

in unserer Region vor. Alle beteiligten Partner

stehen für die Umsetzung bereits in den Startlöchern:

die Hersteller genauso wie die „Windmüller“

und wir Banken. Eine gesellschaftliche

Neuorientierung hin zu den erneuerbaren

Energien ist in Gang gesetzt. Das Ausmaß dieser

Bewegung bleibt schwer einschätzbar. Mit

derzeit 17 Prozent Anteil Energiegewinnung aus

erneuerbaren Ressourcen an der Gesamtstromerzeugung

wurde ein ambitioniertes Ergebnis

erzielt. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden

die erneuerbaren Energien neue Höchstmarken

erreichen. Der politische Wille zum weiteren

Ausbau ist inzwischen vorhanden. Wenn da nur

nicht die Netzengpässe wären. Doch vertrauen

wir auf den mehrheitlich gesellschaftlichen

Wunsch, so schnell wie möglich noch weiter auf

die regenerativen Energieträger umzusteigen.

Im südlichen Nordfriesland werden wir uns auch

weiterhin – wie schon in den zurückliegenden

Jahren – der Finanzierung dieser Energiequellen

für unsere Kunden widmen. Unsere Bank und die

Mitarbeiter stehen dafür bereit. Es geht weiter

aufwärts!

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


VERanSTalTUnGEn

VERanSTalTUnGEn

18 19

Offene diskussionsrunde

beim VR-Landwirtschaftstag

in Neumünster

Informativ, lustig und sportlich

Gut besucht - die Veranstaltungen der Volksbank-Raiffeisenbank eG für mitglieder und Kunden

Zum Jahresanfang herrscht in der Marketingabteilung

der Volksbank-Raiffeisenbank eG immer

Hochbetrieb: Dann werden die rund 30 Veranstaltungen,

Reisen, Messen und Events für das laufen-

Peter Harry Carstensen

de Jahr geplant. Wie keine andere Bankengruppe

setzt auch die Volksbank-Raiffeisenbank eG auf

attraktive eigene Veranstaltungen. Die überzeugen

immer wieder durch ihre Qualität. „Jede unserer

Veranstaltungen soll zu einem besonderen

Erlebnis werden“, so Sven Jensen, der zusammen

mit seiner Kollegin Kristina Lorenzen für die Planung

und Durchführung verantwortlich ist.

„GESuNdE ERNäHRuNG –

GESuNdE FiNANZEN“

Erstmalig führte die Volksbank-Raiffeisenbank eG

2010 eine Informationsveranstaltung zum Thema

„Gesunde Ernährung – gesunde Finanzen“ durch.

Die Idee stammte vom Team der Geschäftsstelle

Hattstedt. Bianca Baudewig wollte zusammen mit

ihren Kolleginnen eine Veranstaltung speziell für

Frauen nach dem Motto „Von Frauen für Frauen“

durchführen. In Zusammenarbeit mit den Landfrauenvereinen

Hattstedt und Umgebung sowie

Nordstrand stellte die Volksbank-Raiffeisenbank

eG ein buntes Programm auf die Beine. Zunächst

stellte Bianca Baudewig ihr Team vor und gab den

gut 120 anwesenden Frauen Tipps zu Finanzen

auf den Weg. Im Anschluss hielt Diplom-Ökotrophologin

Almut Steinkamp einen Kurzvortrag zur

„Fett-Falle“ Supermarkt. Die Firma „Zwergenwie-

se“ stellte zudem Kostproben aus dem Sortiment

zur Verfügung, die gleich vor Ort in der Gaststätte

Erichsen in Horstedt probiert wurden.

iMMOBiLiEN HAuTNAH

Eine weitere besondere Veranstaltung führte

nach Hamburg. Seit Jahrzehnten bieten wir unseren

Kunden und Mitgliedern die Beteiligung an

offenen Immobilienfonds an. Um sich persönlich

von einigen Immobilien ein Bild zu verschaffen,

fuhr die Volksbank-Raiffeisenbank eG mit 50

Kunden nach Hamburg. Der langjährige Vertriebsdirektor

der Union Investment Privatfonds GmbH,

Werner Krumm, übernahm persönlich die Stadtführung

und zeigte den Interessierten einige Immobilien,

die zum Vermögen der Investmentfonds

der Union Investment Privatfonds GmbH gehören.

TAG FÜR diE LANdWiRTSCHAFT

Der VR-Landwirtschaftstag ist mittlerweile

fester Bestandteil im Veranstaltungskalender

der Volksbanken und Raiffeisenbanken in

Schleswig-Holstein. Über 1000 Landwirte nahmen

an der Podiumsdiskussion teil, die in den

Holstenhallen in Neumünster stattfand. Hier

trifft sich die Branche zum regen Austausch über

Landwirtschaft, nationale Politik und Europa-

Golfspieler in Aktion

politik. Auf der Hin- und Rückfahrt stehen unsere

Landwirtschaftsberater sowie der Vorstand

den Teilnehmern im Bus für das Gespräch im

kleinen Kreis zur Verfügung. Der Austausch mit

unseren landwirtschaftlichen Kunden ist sehr

wichtig, denn sie sind nach wie vor eine Hauptklientel

der Volksbank-Raiffeisenbank eG – und

das soll auch so bleiben.

Wissenswertes über Ernährung humorvoll präsentiert

TuRNiER FÜR GOLFER

Im Sommer veranstalteten wir für unsere Kunden

und Mitglieder wieder ein Golfturnier auf

der Anlage des Golfclubs Husumer Bucht. Rund

90 Golferinnen und Golfer nahmen teil. „Neben

der sportlichen Herausforderung steht vor allem

die Geselligkeit während des Spiels und nach

dem Spiel im Vordergrund“, so Clubpräsident

Werner Lonsdorfer in seiner Begrüßungsrede.

Vorstandsmitglied Eckhard Rave bedankte sich

für die Bereitstellung der Anlage: „Die Pflege

und der Ausbau der Kontakte zu unseren Kunden

und Geschäftspartnern ist uns sehr wichtig

– zum Beispiel auch im Rahmen von Freizeitveranstaltungen“.

Zum Abschluss nahm der Spielleiter

Dr. Christian Merkel die Siegerehrung vor.

Die Gewinner:

NETTO HCP PRO BiS 20,7

1. Ulf Arriens

2. Herta Merkel

3. Nico Harksen

NETTO HCP 20,8 BiS 29,4

1. Wolfgang Flieger

2. Stefan Thienel-Winkelmann

3. Heino Vollmer

NETTO HCP 29,5 BiS 54

1. Roger Grunow

2. Johannes Ingwer Jensen

3. Kurt Gauger

BRuTTO SiEGER: HCP BiS 54

Herta Merkel

Uwe Petersen

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


laGEBERICHT

20 21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der

Volksbank-Raiffeisenbank eG (Auszug)

Geschäftsentwicklung der Volksbanken und

Raiffeisenbanken

Die 1.138 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken

und sonstigen Kreditgenossenschaften in Deutschland wiesen im Jahr

2010 eine sehr positive Geschäftsentwicklung auf.

Insbesondere die Einlagenentwicklung ist im Jahr 2010 nach wie vor von

den Auswirkungen der Finanzmarktkrise geprägt, welche den Kreditgenossenschaften

in Deutschland weiterhin hohe Einlagenzuflüsse bescherte.

So war Sicherheit ein bedeutender Faktor bei der Geldanlage der Kunden

der Kreditgenossenschaften. Gleichzeitig wirkte die Skepsis der Kunden

gegenüber Wertpapierengagements (insbesondere im Aktien und Fondsbereich)

einlagenfördernd. Die Kunden bevorzugten dabei vor allem liquide

Anlageformen. Dies ist auf die Erwartung der Kunden von in der

nahen Zukunft wieder steigenden Zinsen zurückzuführen. Den höchsten

absoluten Einlagenzuwachs wiesen die täglich fälligen Sichteinlagen mit

21 Milliarden Euro aus. Insgesamt betrug der Sichteinlagenbestand knapp

225 Milliarden Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Prozent

gewachsen.

Über alle Kundengruppen hinweg stiegen die Kreditbestände der Volksbanken

und Raiffeisenbanken im Jahr 2010 kontinuierlich und zugleich

stärker als im Markt an. Der prozentuale Zuwachs im Kreditgeschäft von

4,1 Prozent (oder etwas mehr als 16 Milliarden Euro) war der höchste seit

über zehn Jahren. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende

2010 Kredite in Höhe von 406 Milliarden Euro herausgegeben. Die Genossenschaftsbanken

haben damit wesentlich dazu beigetragen, dass es in

Deutschland zu keiner Kreditklemme gekommen ist.

Besonders expandierten die Kredite an inländische Unternehmen und

Selbstständige (Gewerbekunden). Hier haben die Kreditgenossenschaften

das Volumen gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Milliarden Euro bzw. 4,9 Prozent

ausgebaut. Die Kreditgenossenschaften trugen mit rund 178 Milliarden

Euro Ende 2010 deutlich mehr zur Kreditversorgung der Unternehmen

und Selbstständigen in Deutschland bei als die vier Großbanken. Die Kreditgenossenschaften

sind damit ihrer großen volkswirtschaftlichen Verantwortung

als bedeutender Finanzierer der inländischen mittelständischen

Wirtschaft gerecht geworden.

Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird

auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt: Die Mitgliederzahlen

der Volksbanken und Raiffeisenbanken steigen weiter, was

darauf hindeutet, dass der Zuspruch zu Kreditgenossenschaften ungebrochen

ist. Ende 2010 konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken 16,7

Millionen Personen und Unternehmen zu ihren Mitgliedern zählen. Das

sind gut 300.000 Mitglieder und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Mitglieder ist fast doppelt so hoch wie die Zahl der Aktionäre

und Fondsbesitzer in Deutschland (8,6 Millionen). Der genossenschaft-

liche Anteilsbesitz ist damit beliebter als je zuvor – nicht zuletzt, weil

viele Banken ihren Mitgliedern neben einer attraktiven Dividende (durchschnittlicher

Dividendensatz 2010: 5,5 Prozent) zunehmend auch andere

erlebbare Mehrwerte anbieten.

Die Anzahl der personenbesetzten Bankstellen, die den Kunden vor Ort

für ihre Bankgeschäfte und ihre Fragen rund ums Geld flächendeckend

zur Verfügung standen, waren annähernd konstant. Insgesamt unterhielten

die Volksbanken und Raiffeisenbanken Ende 2010 12.336 Zweigstellen,

das sind 79 weniger als im Vorjahr. Dem leichten Abbau der Personen-

Zweigstellen stand aber eine in etwa gleich hohe Zunahme um rund 80 auf

3.200 SB-Zweigstellen gegenüber.

Entwicklung der Volksbank-Raiffeisenbank eG

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2010 war wiederum geprägt durch

starke Aktivitäten im Bereich der Kundenkredite und Kundeneinlagen. Insbesondere

aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus konnte auch das

vermittelte Kreditvolumen an unsere Verbundpartner erfreulich gesteigert

werden.

Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 605.991 564.519 41.472 7,3

Außerbilanzielle Geschäfte

52.169 45.536 6.633 14,6

Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus der Steigerung

der Forderungen an Kunden sowie den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

und Kreditinstituten.

Berichtsjahr 2009 Veränderung

Aktivgeschäft TEUR TEUR TEUR %

Kundenforderungen 454.256 398.121 56.135 14,1

Wertpapieranlagen 60.666 57.018 3.648 6,4

Forderungen an Banken 48.896 69.737 – 20.841 – 29,9

Die Versorgung der privaten Haushalte und der wirtschaftlich selbstständigen

Kunden, insbesondere des Mittelstandes, sind nach wie vor Schwerpunkte

unserer geschäftlichen Aktivitäten im Kreditgeschäft. Bei dem

ausgewiesenen Wachstum der Kundenforderungen bestand zum einen

weiterhin rege Nachfrage nach zinsgünstigen langfristigen Krediten, zum

anderen wurden in Photovoltaik- und Biogasanlagen hohe Investitionen

getätigt. Damit konnten wir alle Kundenwünsche, soweit wirtschaftlich

vertretbar, im vollen Umfang erfüllen.

Die Steigerung unseres Kreditgeschäftes wurde zum Teil durch langfristige,

zweckgebundene und zinsgünstige Mittel der öffentlichen Förderinstitute

refinanziert.

Bei den Einlagen konnten wir erneut ein Wachstum verzeichnen. Dabei

haben sich unser Geschäftsmodell und die Einbindung in die Sicherungssysteme

der genossenschaftlichen FinanzGruppe positiv ausgewirkt.

Der Rückgang aus verbrieften Verbindlichkeiten resultiert aus fälligen

Rückzahlungen.

Für unsere Kunden verwalten wir zum 31.12.2010 Wertpapierdepots mit

einem Kurswert von 79.489 TEUR gegenüber 83.275 TEUR zum Vorjahr.

Berichtsjahr 2009 Veränderung

dienstleistungsgeschäft TEUR TEUR TEUR %

Erträge aus Wertpapierdienstleistungs-

und

Depotgeschäften

Berichtsjahr 2009 Veränderung

Passivgeschäft TEUR TEUR TEUR %

Bankrefinanzierungen 232.069 218.502 13.567 6,2

Spareinlagen 106.659 103.145 3.514 3,4

andere Einlagen 201.477 179.992 21.485 11,9

verbriefte Verbindlichkeiten 1.019 1.475 – 456 – 30,9

Bei den Erträgen aus dem Wertpapiergeschäft verzeichneten wir, bedingt

durch die anhaltende Zurückhaltung der Kunden gegenüber Neuengagements

im Aktien und Fondsbereich, einen leichten Rückgang. Dem gegenüber

steht die Steigerung der Vermittlungserträge, insbesondere aus Kreditvermittlungen

und der Erträge aus dem Zahlungsverkehr.

VERBuNdBiLANZ (Nicht im Lagebricht enthalten)

1.168 1.321 – 153 – 11,6

Vermittlungserträge 1.897 1.556 341 21,9

Erträge aus Zahlungsverkehr 3.050 2.824 226 8,0

Berichtsjahr 2009 Veränderung

kundengeschäft

(aktiv)

TEUR TEUR TEUR %

Bauspardarlehensbestand 47.281 43.653 3.628 8,3

Hypothekendarlehensbestand 100.639 102.943 – 2.304 – 2,2

R+V-Darlehensbestand 31.615 29.005 2.610 9,0

Darlehensbestand Teambank 7.875 8.024 – 149 – 1,9

Summe 187.410 183.625 3.785 2,1

kundengeschäft

(passiv)

Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Union-Investment 67.058 68.342 – 1.284 – 1,9

Bauspareinlagenbestand 35.001 30.310 4.691 15,5

Bestand Lebens-

ver sicherung (R+V)

45.291 43.764 1.527 3,5

Depot B 79.489 83.275 – 3.786 – 4,5

Summe 226.839 225.691 1.148 0,5

iNVESTiTiONEN

Investitionen in Geschäftsausstattung sowie EDV beschränkten sich insbesondere

auf reine Ersatzmaßnahmen für veraltete und in der Regel abgeschriebene

Technik.

Im April des Geschäftsjahres wurden die Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen

in unserer Geschäftsstelle Mildstedt abgeschlossen.

Zur Festigung unserer Marktposition sowie zum Erhalt der Kundennähe

planen wir weitere Investitionen in unsere Standorte, um Kunden und

Mitarbeitern moderne und ansprechende Räumlichkeiten zur Verfügung

stellen zu können.

Vorgesehene Maßnahmen sind insbesondere die Umgestaltung und

Erweiterung der Kundenhalle am Hauptstandort Husum, die vorgesehene

Verlegung unseres Standortes in St. Peter-Ording Dorf sowie die

geplante Einbindung der Geschäftsstelle Wester-Ohrstedt in ein Markttreff-Konzept.

PERSONAL- uNd SOZiALBEREiCH

Im Personalbereich gab es im Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir 6 Prokuristen, 115 Vollzeit Mitarbeiter,

34 Teilzeitkräfte, 8 Boten und Hausmeister, 17 Auszubildende sowie

22 Reinigungskräfte.

Um eine stets gute Sachbearbeitung und Beratungsqualität zu gewährleisten,

haben wir neben hauseigenen Schulungen für weitere Qualifizierungsmaßnahmen

unserer Mitarbeiter 200 TEUR (bei 469 Schulungstagen)

in 2010 aufgewendet.

Zusätzlich fördern wir bei 12 Mitarbeitern die Ausbildung zum Bankfachwirt,

bei 2 Mitarbeitern die Fortbildung zum Bankbetriebswirt sowie bei 3

Mitarbeitern die Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt.

In den Versorgungsplan werden, vorbehaltlich der Zustimmung des Mitarbeiters,

alle Beschäftigte, die 5 volle Dienstjahre ununterbrochen beschäftigt

waren, aufgenommen.

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


laGEBERICHT

22 23

VERMöGENSLAGE

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität

gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2009 Veränderung

Eigenmittel,

Solvabilität

TEUR TEUR TEUR %

Eigenkapital laut Bilanz 53.226 48.958 4.268 8,7

Haftendes Eigenkapital 60.720 51.122 9.598 18,8

Eigenmittel 60.085 51.122 8.963 17,5

Solvabilitätskennziffer 12,1 % 11,9 %

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine

Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität

die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der

von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen

des Kreditwesengesetzes aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung

wurde von uns im Geschäftsjahr 2010 stets eingehalten.

Auch für unser geplantes Geschäftswachstum im laufenden und darauf

folgenden Geschäftsjahr ist eine ausreichende Eigenkapitalbasis sichergestellt.

kuNdENFORdERuNGEN

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 75,0 %.

Die Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichen

uns weiterhin eine ausgewogene größenmäßige Streuung unserer

Ausleihungen. Die Streuung der Kredite nach Branchen ist durch einen

hohen Anteil im Bereich der Erneuerbaren Energien sowie der Landwirtschaft

geprägt. Die Absicherung unseres Kreditbestandes ist nach wie vor

zufriedenstellend.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten

Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Nach derzeitiger, aber noch nicht abschließend gebildeter Meinung der

Bankenaufsicht und entgegen der bank- und prüfungsseitigen Auffassung

waren drei Kreditnehmer der Bank zu einer Kreditnehmereinheit zusammenzufassen,

so dass hierdurch zum 31. Dezember 2010 in einem Fall die

Großkreditobergrenze und damit einhergehend die Kreditgrenze nach § 49

GenG um 4 % überschritten wurde. Der Überschreitungsbetrag wird derzeit

mit Eigenkapital unterlegt und bis Ende Juni 2010 zurückgeführt sein.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende

2010 wieder mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare

bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

wurden von den entsprechenden Aktivposten

abgesetzt. Der Umfang der Forderungen mit erhöhten latenten Risiken

steht im Einklang mit der Risikotragfähigkeit der Bank. Erhöhte latente

Risiken sind durch ein zufriedenstellendes Ausmaß an Vorsorgereserven

gedeckt.

Zur Reduzierung der Adressenausfallrisiken haben wir im Rahmen einer

synthetischen Verbriefung von Forderungen in Höhe von 1.019 TEUR im

Jahr 2004 die hiermit verbundenen banküblichen latenten Kreditrisiken auf

Dritte übertragen.

Auf der Grundlage des von uns für das laufende und darauf folgende Geschäftsjahr

geplanten Wachstums unseres Kreditgeschäftes ergibt sich trotz

leicht rückläufiger Margen eine leichte Steigerung unseres Zinsergebnisses.

WERTPAPiERANLAGEN

Die Wertpapieranlagen unserer Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Berichtsjahr 2009 Veränderung

Wertpapieranlagen TEUR TEUR TEUR %

Liquiditätsreserve 60.666 57.018 3.648 6,4

Unseren gesamten Wertpapierbestand haben wir der Liquiditätsreserve

zugeordnet und dementsprechend nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet.

Zur Festigung unserer Ertragslage haben wir bei knappem lukrativem und

sicherem Angebot unseren Wertpapierbestand weiter aufgebaut.

In unserem Wertpapierbestand sind in nicht unwesentlichem Umfang

strukturierte Produkte enthalten. Die sich hieraus eventuell ergebenden

Risiken sind überschaubar.

Die Kursreserven im Wertpapierbestand belaufen sich zum 31.12.2010 auf

376 TEUR.

Zum Bilanzstichtag waren Wertpapiere mit einem Nominalvolumen von

15.000 TEUR an die Deutsche Bundesbank verpfändet. Diese stehen bei

dem eventuellen Abschluss eines Refinanzierungsgeschäftes mit der Europäischen

Zentralbank als Sicherheit zur Verfügung.

WEiTERE WESENTLiCHE AkTiV- uNd PASSiVSTRukTuREN

Die Kundenforderungen werden zu 67,7 % durch Kundeneinlagen gedeckt.

Der Anteil der aufgenommenen Refinanzierungsmittel hat sich um 6,2 %

auf 232.069 TEUR erhöht. Das im Vorjahr enthaltene Tendergeschäft mit

der EZB in Höhe von 10.000 TEUR wurde in 2010 fällig.

ZiNSäNdERuNGSRiSikEN/-CHANCEN

Durch die zum 31.12.2010 gemessenen Zinsänderungsrisiken wird die Ergebnisentwicklung

nicht wesentlich beeinflusst.

Bei unserer Planung für das Geschäftsjahr 2011 gingen wir von konstanten

und zum Jahresende leicht steigenden Zinsen aus. Mittlerweile verspüren

wir bereits jetzt eine Erhöhung des Zinsniveaus; im kurzfristigen Bereich

sogar stärker als im langfristigen Bereich. Sollte diese Entwicklung anhalten

würden die Zinsänderungschancen überwiegen.

WäHRuNGSRiSikO

Die von uns eingegangenen Währungsrisiken sind von untergeordneter

Bedeutung.

SONSTiGE RiSikEN/CHANCEN

Nach der eingetretenen Beruhigung und langsamen Stabilisierung der Finanzmärkte

werden wir zukünftig eine zunehmende Regulierungsflut und

die daraus resultierenden Herausforderungen im Bankensektor bewältigen

müssen. Dies wirkt sich zusätzlich zum demografischen Wandel auf die

Personalsuche und -entwicklung aus; deshalb war die Implementierung

eines qualifizierten und strukturierten Personalmanagements in unserem

Haus unabdingbar.

Im Zuge der strategischen Ausrichtung unserer Bank mit dem Ziel, auch zukünftig

als Universalbank für die Bevölkerung in unserem Geschäftsgebiet

tätig zu sein, werden darüber hinaus laufend Maßnahmen zur Optimierung

des Vertriebs sowie der Prozesse getroffen und umgesetzt. Diese Optimierung

soll zu einem steigenden Provisionsergebnis führen. Die Betriebskosten

werden sich nach unseren Erwartungen erhöhen, während wir im

Zinsergebnis eine leichte Besserung sehen. Wir erwarten insgesamt in den

kommenden Jahren eine weitere Verstärkung und Intensivierung unserer

Vertriebsleistung und daraus resultierend einen konsequenten Ausbau unserer

Ertragslage zur Stärkung des Eigenkapitals.

Bisher hat sich Deutschland den befürchteten Auswirkungen der Finanzmarktkrise

in der Realwirtschaft weitestgehend entziehen können. Wir

beobachten diese Entwicklung weiterhin sehr sorgfältig. Unser Geschäftsmodell

hat sich jedoch bewährt. Aufgrund der regional ausgerichteten

Aktivitäten und Steuerungen der Volksbank-Raiffeisenbank eG in den vergangenen

Jahren haben wir unseren Marktauftritt gefestigt und beurteilen

die weitere Entwicklung zuversichtlich. Wir gehen in den nächsten Jahren

von einem unverändert anhaltenden harten Wettbewerb im Kundengeschäft

aus, für den wir mit unserem Geschäftsmodell und unserer Kunden-

und Produktphilosophie gut aufgestellt sind.

Wesentliche sonstige Risiken, die auf die Lage der Bank Einfluss haben,

bestehen nicht.

MiTGLiEdSCHAFT iN dER SiCHERuNGSEiNRiCHTuNG dES BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen,

die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

Finanz und liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit unserer Bank war im Berichtsjahr stets gegeben.

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten

Grundsätze für Liquidität wurden zu jederzeit eingehalten. Bei Bedarf

stehen ausreichend Refinanzierungsmöglichkeiten des genossenschaftlichen

Verbundes zur Verfügung. Mit einer Beeinträchtigung der

Liquiditätslage ist auch in den kommenden Jahren nicht zu rechnen. Die

Kennzahl gemäß Liquiditätsverordnung zum 31.12.2010 betrug 1,26

(mindestens 1).

Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Genossenschaft stellen sich

im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2009 Veränderung

Erfolgskomponenten TEUR TEUR TEUR %

Zinsüberschuss 15.207 14.464 743 5,1

Provisionsüberschuss 6.141 5.755 386 6,7

Verwaltungsaufwendungen 13.349 13.160 189 1,4

a) Personalaufwendungen 9.011 9.094 – 83 – 0,9

b) andere Verwaltungsaufwendungen

4.338 4.066 272 6,7

Bewertungsergebnis – 1.694 3.859 – 5.553 – 143,9

Ergebnis der normalen

Geschäftstätigkeit

5.737 10.366 – 4.629 – 44,7

Steueraufwand 1.328 3.529 – 2.201 – 62,4

Jahresüberschuss 3.853 5.937 – 2.084 – 35,1

Der Zinsüberschuss hat sich im Berichtsjahr verbessert und beträgt 2,5 %

des durchschnittlichen Bilanzvolumens.

Der Provisionsüberschuss konnte insgesamt gesteigert werden.

Die Personalaufwendungen waren im Jahre 2010 stabil, die anderen Verwaltungsaufwendungen

erhöhten sich u.a. durch den Umbau unserer Geschäftsstelle

in Mildstedt.

Das Bewertungsergebnis wurde im Vorjahr überwiegend durch Wertaufholungen

in unserem Wertpapierbestand geprägt. Die Risikovorsorge im

Kundengeschäft war von untergeordneter Bedeutung. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr waren Wertberichtigungen auf unsere Kundenforderungen

sowie Wertpapieranlagen im üblichen Rahmen zu verzeichnen.

Die im Rahmen der Jahresabschlussaufstellung vorgenommene Vorwegzuweisung

von 2.200 TEUR zu den Ergebnisrücklagen bedarf noch der Zustimmung

durch die Vertreterversammlung.

Aus dem Bilanzgewinn ist die Zahlung einer Dividende auf Vorjahresniveau

vorgesehen.

Darstellung der lage sowie der Chancen und

Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der

Volksbank-Raiffeisenbank eG

GESAMTBANkSTEuERuNG, RiSikOMANAGEMENT

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation

unserer Mitglieder und unserer Kunden ausgerichtet und daraus

eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte

Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung

und Vermögensanlage sicherstellt.

Die Entwicklung unserer Bank planen und steuern wir mit Hilfe von Kennzahlen

und Limitsystemen. Die Ausgestaltung unserer Limitsysteme ist an

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


24

laGEBERICHT

der Risikotragfähigkeit unseres Hauses ausgerichtet. Durch Funktionstrennungen

in den Abläufen und die Tätigkeit der Internen Revision haben

wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen

Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund

einer wachsenden Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von

erheblicher Bedeutung. Die Risikotragfähigkeit war im Geschäftsjahr stets

gegeben.

Unseren laufenden Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit nachkommen.

RiSikOMANAGEMENTZiELE uNd -METHOdEN

Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue

Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde

Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken. Die Kontrolle

und das Management der Risiken sind für uns eine zentrale Aufgabe

und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen

Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen, zu steuern

und zu überwachen sowie negative Abweichungen von der Erfolgs-, Eigenmittel-

und Liquiditätsplanung zu vermeiden. Der für das Risikocontrolling

zuständige Stabsbereich berichtet dem Vorstand regelmäßig über die

Entwicklung sämtlicher Risikoarten. Die Interne Revision überwacht durch

angemessene Kontrollen die vorhandenen Abläufe.

Für die Steuerung und Bewertung der Risiken sind entsprechende EDVgestützte

Systeme eingeführt, wie z.B. Zinsmanagement für die Steuerung

der Zinsänderungsrisiken sowie das Kreditauswertungsprogramm "KRM"

zur Steuerung der Kreditrisiken.

Die Risikotragfähigkeit ermitteln wir aus dem Ergebnis und den Substanzwerten.

Die sich ergebende Risikodeckungsmasse abzüglich eines

Risikopuffers bildet unser Gesamtbank-Risikolimit.

Unser Haus unterscheidet zwischen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken

(Zinsänderungs-, Währungs-, sonstige Preisrisiken) sowie Liquiditäts-

und operationellen Risiken.

AdRESSENAuSFALLRiSikEN

Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit

sowie der Einschätzung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen

Risiken eine Strategie zur Ausrichtung des Kreditgeschäftes festgelegt.

Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert

auf Einstufungen aller Kreditnehmer in Risikogruppen nach verbundinternen

Beurteilungskriterien. Das aggregierte Ergebnis wird nach Volumen

und Blankoanteilen ausgewertet und in die Gesamtbanksteuerung

einbezogen. Die Einstufungen werden regelmäßig überprüft. Unsere

EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens

nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten und Bonitätsnoten.

Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäftes bestehen

Limite.

Den Adressenausfallrisiken in unseren Wertpapieranlagen begegnen wir

grundsätzlich dadurch, dass wir keine Papiere außerhalb eines Investment

Grade Ratings erwerben. Des Weiteren haben wir zur Überwachung ein

Limitsystem eingerichtet.

MARkTPREiSRiSikEN

Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen Zins- und Kursrisiken

auf unsere Wertpapiere haben wir ein Controlling- und Management-

system eingesetzt, das den von der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen

voll entspricht.

Zur Quantifizierung der Risiken bewerten wir unsere Wertpapierbestände

monatlich unter Zugrundelegung tagesaktueller Zinssätze und Kurse.

Abhängig von der Ratingeinstufung werden die Kursrisiken in Einzelfällen

wöchentlich mit den Value-at-Risk-Ansätzen gemessen. Das Überschreiten

festgesetzter Limite löst entsprechende Maßnahmen aus. Darüber hinaus

analysieren wir regelmäßig die potenziellen Verlustrisiken aus möglichen

künftigen Zins- und Kursänderungen.

Wir haben sichergestellt, dass Eigenhandelsgeschäfte nur im Rahmen

klar definierter Kompetenzregelungen getätigt werden. Art, Umfang und

Risikopotenzial dieser Geschäfte haben wir durch ein bankinternes Limitsystem

und Kontrahentenlimite begrenzt.

Unsere Bank ist insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen

zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen

Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinsänderungsrisiken messen wir

regelmäßig mit Hilfe einer dynamisierten Zinselastizitätsbilanz. Ausgehend

von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender

Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften

Entwicklungsszenarien haben wir für die möglichen Ergebnisbeeinträchtigungen

Limite vorgegeben, deren Überschreiten die Anwendung

bestimmter Maßnahmen auslöst.

LiquidiTäTSRiSikEN

Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtliche Liquiditätsverordnung

begrenzt. Daneben ist die Finanzplanung unseres Hauses streng

darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen

pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene

Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Bei unseren Geldanlagen

bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren tragen wir neben Ertrags-

auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die Einbindung in die genossenschaftliche

FinanzGruppe bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten,

um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können.

OPERATiONELLE RiSikEN

Neben den Adressenausfall und Marktpreisrisiken hat sich unsere Bank

auch auf operationelle Risiken (z. B. fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge,

Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken)

einzustellen. Unsere innerbetrieblichen Überwachungssysteme tragen

dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und soweit wie möglich

zu begrenzen. Für den Ausfall technischer Einrichtungen und unvorhergesehene

Personalausfälle besteht eine Notfallplanung. Versicherbare

Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl und Betrugsrisiken, haben wir durch

Versicherungsverträge im banküblichen Umfang abgeschirmt.

zusammenfassende Beurteilung der lage

Die Vermögenslage unseres Hauses ist durch eine angemessene Eigenkapitalausstattung

geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren

und latenten Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen;

für erhöhte latente Risiken im Kreditgeschäft besteht ein ausreichendes

Deckungspotenzial in Form von versteuerten Vorsorgereserven.

Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und

betrieblichen Erfordernissen.

Die Ertragslage des Berichtsjahres war zufriedenstellend.

Aufgrund unserer soliden und risikobewussten Geschäftspolitik sowie der

installierten Instrumentarien zur Risikosteuerung und -überwachung bewegen

sich die derzeit erkennbaren Risiken der künftigen Entwicklung in

einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen.

Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir eine Fortsetzung des Aufschwungs

der deutschen Konjunktur, allerdings nicht mehr ganz so dynamisch wie

2010. Auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich diese positive Entwicklung widerspiegeln

und zu einer weiteren Reduzierung der Arbeitslosenquote führen.

Ausfluss der anziehenden Konjunktur sind u.a. höhere Lohnforderungen,

die im Zusammenspiel mit einer spürbaren Steigerung der Rohstoffpreise

zu einer höheren Inflationsrate führen werden. Diese dürfte u.E. deutlich

über die 1 %-Marke steigen und Ende 2012 mindestens 1,7 % erreichen.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise waren in unserem Geschäftsgebiet

kaum spürbar. Konjunkturaufschwung auf der einen Seite und Investitionen

zur Energieerzeugung bzw. -einsparung auf der anderen Seite werden zu

einer positiven Entwicklung unserer regionalen Wirtschaft beitragen. Im

laufenden Jahr rechnen wir mit einer auskömmlichen Ertragslage, bleiben

jedoch verhalten optimistisch. Insbesondere vor dem Hintergrund der von

uns skeptisch beurteilten Verschärfung der Regulierungen im Bankenbereich

und den Änderungen der Eigenkapitalregelungen gemäß Basell III ist

die Stärkung des Eigenkapitals von großer Wichtigkeit. Besondere negative

Auswirkungen aus Kredit und Marktpreisrisiken auf unsere Vermögenslage

erwarten wir derzeit nicht.

Bericht des Aufsichtsrates

zum Geschäftsjahr 2010 der Volksbank-Raiffeisenbank eG

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und

Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion

wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates

in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung,

die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere

Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht

wird vom Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis

wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung

des Bilanzgewinnes hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung

befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes entspricht

den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand

vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2010 festzustellen und die vor-

BERICHT DES aUFSICHTSRaTES

Aufgrund einer unverändert sorgfältigen Finanz- und Liquiditätsplanung

sowie der Einbindung unserer Bank in die genossenschaftliche FinanzGruppe,

gehen wir auch zukünftig von einer geordneten Finanz- und Liquiditätslage

aus. Die Risiken der künftigen Entwicklung bewegen sich nach unserer

Einschätzung derzeit in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren

Rahmen. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehende

Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen

die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen

hiervon abweichen können.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den

Bilanzgewinn von EUR 1.653.296,09 wie folgt zu verwenden:

EUR

Ausschüttung einer Dividende von 5,5 % 389.069,21

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 600.000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen 664.226,88

1.653.296,09

Husum, 31. März 2011

Volksbank-Raiffeisenbank eG

Der Vorstand

geschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Richard

Rickerts jun., Vollerwiek, Hans-Thomas Erichsen, Immenstedt und Jens

Georg Jacobsen, Nordstrand, aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl

der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die

geleistete Arbeit aus.

Husum, 31. März 2011

Der Aufsichtsrat

Eckhard Rave Udo Kempter

Richard Rickerts jun., Vorsitzender

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl

25


26

KURzFaSSUnG DES JaHRESaBSCHlUSSES (OHNE ANHANG) JaHRESBIlanz zUm 31.12.2010

AkTiVSEiTE Geschäftsjahr Vorjahr

PASSiVSEiTE

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

1. Verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten

a) Kassenbestand 4.669.525,37 4.730

a) täglich fällig 15.834,00 0

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 6.475.339,40

6.475.339,40 5.656

(5.656)

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 232.053.048,10 232.068.882,10 218.502

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 11.144.864,77 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken

zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an kreditinstitute

a) täglich fällig 11.228.197,38 42.071

b) andere Forderungen 37.667.647,47 48.895.844,85 27.666

4. Forderungen an kunden 454.255.924,54 398.121

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 162.219.337,36 (155.874)

Kommunalkredite 1.652.725,84 (1.745)

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 0,00 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

bb) von anderen Emittenten 50.902.100,81 50.902.100,81 45.289

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 43.296.356,77 (36.697)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 50.902.100,81 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 9.763.769,74 11.729

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 11.762.798,16 11.737

darunter:

an Kreditinstituten 55.872,67 (56)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 357.743,00 12.120.541,16 341

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen unternehmen 159.627,37 160

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 427.274,25 465

darunter: Treuhandkredite 427.274,25 (465)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche

Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus

deren umtausch 0,00 0

11. immaterielle Anlagewerte: 0

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten 15.641,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 15.641,00 0

12. Sachanlagen 9.047.663,66 9.314

13. Sonstige Vermögensgegenstände 7.661.087,39 5.755

14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.596.782,55 1.485

SuMME dER AkTiVA 605.991.122,09 564.519

2. Verbindlichkeiten gegenüber kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

76.911.735,42 64.328

von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

29.747.152,54 106.658.887,96 38.817

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit

168.850.759,94 150.895

oder Kündigungsfrist 32.626.475,69 201.477.235,63 308.136.123,59 29.098

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 1.018.780,17 1.475

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

darunter:

0,00 1.018.780,17 0

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 427.274,25 465

darunter: Treuhandkredite 427.274,25 (465)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 522.711,59 1.264

6. Rechnungsabgrenzungsposten 3.064.313,80 2.403

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 3.779.388,00 3.606

b) Steuerrückstellungen 0,00 2.005

c) andere Rückstellungen 3.748.009,17 7.527.397,17 2.703

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 12.500.000,00 12.000

darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 7.331.700,00 7.185

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

5.582.923,87 5.583

ca) gesetzliche Rücklage 13.515.000,00 11.915

cb) andere Ergebnisrücklagen 12.642.719,46 26.157.719,46 10.838

d) Bilanzgewinn 1.653.296,09 40.725.639,42 1.437

SuMME dER PASSiVA 605.991.122,09 564.519

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften

0,00 0

und Gewährleistungsverträgen

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

9.022.868,76 11.665

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 9.022.868,76 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

darunter: Lieferverpflichtungen

43.146.470,41 43.146.470,41 33.871

aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl

27


2. GEwInn- UnD VERlUSTRECHnUnG FüR DIE zEIT Vom 01.01.2010 BIS 31.12.2010

28 29

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

b) festverzinslichen Wertpapieren und

24.563.697,66 22.761

Schuldbuchforderungen 1.827.123,33 26.390.820,99 2.429

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

11.662.562,98 14.728.258,01 11.270

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 253.490,09 469

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 114.851,42 75

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 110.000,00 478.341,51 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 6.538.234,79 6.116

6. Provisionsaufwendungen 396.998,39 6.141.236,40 361

7. Nettoaufwand des Handelsbestands 7.032,16 – 1

8. Sonstige betriebliche Erträge 935.544,47 1.011

9. [gestrichen]

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

0,00 0

aa) Löhne und Gehälter 7.285.187,20 7.415

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung 1.725.899,61 9.011.086,81 1.679

darunter: für Altersversorgung 352.469,72 (376)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 4.338.021,48 13.349.108,29 4.066

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 679.141,06 756

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 817.271,73 808

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

zu Rückstellungen im kreditgeschäft 1.693.512,12 0

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im kreditgeschäft 0,00 -1.693.512,12 3.859

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Beteiligungen, Anteile an verbundenen unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.737.315,03 10.366

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 55.638,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis -55.638,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.307.585,32 3.495

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

Posten 12 ausgewiesen 20.795,62 1.328.380,94 34

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 500.000,00 900

25. Jahresüberschuss 3.853.296,09 5.937

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

3.853.296,09 5.937

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

3.853.296,09 5.937

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 1.100.000,00 2.250

b) in andere Ergebnisrücklagen 1.100.000,00 2.200.000,00 2.250

29. BiLANZGEWiNN 1.653.296,09 1.437

Aufsichtsrat

Vorstand

Prokuristen

Verbandszugehörigkeit

Verbundunternehmen

Zentralinstitut

Einlagenschutz

üBERSICHT

Richard Rickerts jun., Vorsitzender selbst. Landwirtschaftsmeister

Henning Göttsch, stv. Vorsitzender Geschäftsführer der Nord-Ostsee Automobile GmbH & Co. KG

Claus-Carsten Andresen selbst. Kaufmann

Hans-Thomas Erichsen Angestellter bei den Husumer Werkstätten

Michael Feddersen Rechtsanwalt und Notar in der Sozietät Jannsen, Feddersen, Stark

& Dr. Otzen

Hans Dieter Hansen Geschäftsführer der Hansen & Petersen Steuerberatungsgesellschaft mbH

Rolf Hansen Geschäftsführer der Tischlerei H.C.H. GmbH & Co. KG

Jens-Georg Jacobsen selbst. Landwirtschaftsmeister

Hermann Ernst Jürgensen selbst. Landwirtschaftsmeister

Thomas Kühl selbst. Agraringenieur

Eckhard Rave

Udo Kempter

Sven Christiansen

Kurt-Dieter Ehlers

Volkert Hansen

Peter Pauly

Jörg Retzlaff

Karl-Heinrich Thomsen

Bundesverband der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e. V., Bonn

Genossenschaftsverband e. V., Frankfurt am Main

Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall

Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Hamburg

Münchener Hypothekenbank eG, München

VR-Leasing AG, Eschborn

R+V Allgemeine Versicherungen AG, Wiesbaden

R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden

Union- Investment- Gesellschaft mbH, Frankfurt / Main

Teambank AG, Nürnberg

DZ Bank AG

Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank AG, Frankfurt / Main

Mitglied der Sicherungseinrichtung des

Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken – BVR

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


VERTRETER / ERSaTzVERTRETER

30 31

Name Vorname Ort

Alberts Ove Witzwort

Albertsen Hans Horstedt

Albertsen Rainer Husum

Albrecht Uwe Schwabstedt

Andresen Dr. Hansjörg Husum

Andresen Hans-Lorenz Ostenfeld

Andresen Margrit Haselund

Asmussen Uve Viöl

Autzen-Rahn Thomas Winnert

Bahnsen Manuela Garding

Bartels Boje Garding

Baumgardt Kurt Husum

Behrend Heino Nordstrand

Biel Gerhard Hattstedt

Bornhof Susanne Husum

Brandt Günther Norderfriedrichskoog

Brodersen Volker Tönning

Burandt Kurt Husum

Carstens Hans Henning Vollerwiek

Carstens Heinz St. Peter-Ording

Carstensen Gerd Haselund

Carstensen Gerd Viöl

Carstensen Heidemarie Sollwitt

Carstensen Heinrich Haselund

Carstensen Jens Andreas Behrendorf

Carstensen Jens Johann Horstedt

Carstensen Johannes Haselund

Carstensen Jörg Sollwitt

Carstensen Jörn Norstedt

Carstensen Peter Wester-Ohrstedt

Carstensen Thorsten Schwesing

Christensen Maren Haselund

Christiansen Heiko Löwenstedt

Clausen Dr. Hans Matthias Viöl

Clausen Edeltraut Sollwitt

Clausen Eggert Ahrenviöl

Clausen Hauke Oldersbek

Clausen Sven Rantrum

Clausen Willi Husum

Clausen-Hansen Heinz Schwabstedt

Czerkawski Janusz St. Peter-Ording

Dietrich Jürgen Husum

Name Vorname Ort

Eder Telse Barlt

Empen Hubertus Nordstrand

Empen Michael Nordstrand

Feddersen Jürgen Hattstedtermarsch

Feddersen Rolf Bohmstedt

Gast Manfred Husum

Gerlach Willi Husum

Gischer Prof. Dr. Horst Nordstrand

Gleitsmann Jürgen Mildstedt

Groth Johannes Kirchspiel Garding

Gudat Jürgen Husum

Gutleben Jürgen St. Peter-Ording

Hansen Claus Henning Wittbek

Hansen Harald Norstedt

Hansen Henrik Thomas Immenstedt

Hansen Olaf Nordstrand

Hansen Thomas Husum

Hansen Thomas Sollwitt

Harrsen Hermann Pellworm

Hensen Kai Bernhard Schwabstedt

Hoffmann Harald Garding

Holsteiner Rolf Thomas Pellworm

Huß Hermann Johannes Husum

Jensen Edeltraut Breklum

Jensen Georg Werner St. Peter-Ording

Jensen Heino Löwenstedt

Jensen Heinz Löwenstedt

Jensen Iris Viöl

Jensen Johannes Heinrich Viöl

Jensen Johannes Ingwer Immenstedt

Jensen Johannes Behrendorf

Jensen Meike Pellworm

Jeutter Günther Mildstedt

Jonetzko Günther Tönning

Jonetzko Werner Tönning

Jöns Boy St. Peter-Ording

Jürgensen Johannes-Heinrich Wittbek

Jürs Uwe Husum

Keese Holger Oldenswort

Kiesow Brigitte Nordstrand

Kleis Harald Garding

Name Vorname Ort

Koberstein Hans-Ulrich Husum

Köchling Horst Rantrum

Kock Peter Löwenstedt

Koll Hauke Ostenfeld

Kooistra Günther Nordstrand

Kraas Godber St. Peter-Ording

Lassen Holger Husum

Laue Bernd Garding

Löffler Werner Arlewatt

Lorenzen Hans-Peter Fresendelf

Lorenzen Peter Mildstedt

Lorenzen Ronja Horstedt

Lorenzen Wolfgang Mildstedt

Maart Kurt Nordstrand

Martens Gerd Olderup

Matthiesen Bernhard Horstedt

Mirbach Michael Tönning

Mück Werner Husum

Nissen Bernhard Wester-Ohrstedt

Ohls Günter Oldenswort

Olbrich Peter Husum

Ott Gerhard St. Peter-Ording

Otzen Hans Ramstedt

Paulsen Georg Wester-Ohrstedt

Peters Helga Husum

Peters Ties Garding

Petersen Christian Ahrenviölfeld

Petersen Dieter Viöl

Petersen Frank Ahrenviölfeld

Petersen Hans-Peter Tating

Petersen Jan Pellworm

Petersen Kirsten Haselund

Petersen Petra Pellworm

Rathje Johannes Witzwort

Reimer Werner Rantrum

Reincke Michael Viöl

Reinhold Hauke Nordstrand

Reinhold-Thormählen Silvia Nordstrand

Remnitz Bernd Husum

Renfranz Uve Witzwort

Röhe Claus Peter Mildstedt

Röhe Johannes Heinrich Schwesing

Name Vorname Ort

Rölcke Christian Winnert

Rolfs Frerk Hallig Hooge

Ruge Klaus Husum

Saxen Jens Ahrendt Witthöft Uelvesbüll

Schäfer Wolfgang Rantrum

Schmidt Arno Garding

Schubert Peter Wester-Ohrstedt

Schwarten Johannes Mildstedt

Siemens Johann Tönning

Sievers Dieter Husum

Simon Walter Andreas Garding

Sokoll Wolfgang Schwesing

Stahmer Manfred Märkische Heide

Thiesen Claus Dieter Behrendorf

Thomas Jan-Peter St. Peter-Ording

Thomsen Bahne Schwabstedt

Thomsen Ralf Haselund

Thormählen Carl-Friedr. Nordstrand

Thormählen Jan A. Haselund

Timm Peter Husum

Trapp Richard Mildstedt

Vockamm Karl-Heinz Husum

Voigt-Christiansen Doris Arlewatt

Volquardsen Gerhard Reußenköge

Wachholz Achim Witzwort

Walter Helmut St. Peter-Ording

Wiemann jun. Karl Aug. Tating

Wohlert Wolfgang Ahrenviölfeld

Wolbersen Jens Hattstedtermarsch

Zietz Hartmut Ostenfeld

Zimmermann Jörn Husum

Geschäftsbericht 2010 Volksbank-Raiffeisenbank eG Husum–Eiderstedt–Viöl


Hauptgeschäftsstellen

25813 Husum

Norderstraße 18 – 20

Tel. (0 48 41) 6 92-0

Fax (0 48 41) 6 92-123

25836 Garding

Osterstraße 6 – 10

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Fax (0 48 62) 2 40

25884 Viöl

Westerende 37 – 39

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Fax (0 48 43) 20 02-50

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