Mit fliegenden Lollies reißt die Wolkendecke auf DJ Toddy sorgt ...

hc.horn.de

Mit fliegenden Lollies reißt die Wolkendecke auf DJ Toddy sorgt ...

TAG DER BALLSPIELE

SEITE 30 NR. 24 · SONNTAG, 17. JUNI 2007

Mit fliegenden Lollies reißt die Wolkendecke auf

DJ Toddy sorgt nicht nur für super Stimmung, sondern auch für gutes Wetter / Fritzewiese mit 1100 Sportlern prall gefüllt

Von unserem Redakteur

Werner Maaß

Torsten Jung sprach aus, was viele gestern

auf der Fritzewiese in Horn-Lehe gedacht

haben dürften: „Der Tag der Ballspiele ist

eine geile Veranstaltung. Bei dem, was hier

alles geboten wird.“ Torsten Jung hatte soeben

mit seiner Mannschaft „Das Beck’s-

Team“ das Handballturnier der Männer gewonnen.

Doch sein Urteil wäre bei einem

Scheitern wohl kaum anders ausgefallen,

denn auch die 19. Auflage vom Tag der Ballspiele

war eine runde Sache.

Vor allem, weil der Wettergott mitspielte.

Wer noch am Vortage die sintflutartigen Regenfälle

gesehen und sich dann auch noch

getraut hatte, auf den Wetterbericht für den

Sonnabend zu schauen, dem konnte nur

angst und bange werden. Doch alle Befürchtungen

waren unbegründet: Das Wetter

hielt. So war die Stimmung bei den rund

1100 Aktiven aus rund 150 Teams sowie den

zahlreichen Zuschauern prächtig.

Zur ausgelassenen Stimmung trug vor allem

einer bei: DJ Toddy, der sich getrost als

„Gute-Laune-Maschine“ bezeichnen lassen

darf. Bei den Erwachsenen, und bei den

Kindern sowieso. Übrigens, darüber hinaus

scheint DJ Toddy auch noch der Garant für

gutes Wetter zu sein, denn pünktlich, als der

Entertainer um 11.15 Uhr seine erste Ladung

Lollies unters junge Volk brachte, da

riss die Wolkendecke auf, und die Sonne

übernahm das Kommando. Da taten auch einige

kurze Schauer am Nachmittag der guten

Laune keinen Abbruch mehr.

Die Kombination der Sportarten, die Mischung

aus Jung und Alt – diese Mixtur kam

bei Aktiven wie Publikum wieder einmal

glänzend an. Vom sechsjährigen Hockey-

Knirps bis hin zum 75-jährigen Faustball-Oldie

– sie alle hatten riesigen Spaß und waren

mit viel Herzblut bei der Sache. Wie der erst

sieben Lenze zählende Faustballer Nils-

Erik Schütte. Soeben hatte er von DJ Toddy

die Urkunde samt Freikarten für den Besuch

der Faustball-Weltmeisterschaft in Oldenburg

in die Hand gedrückt bekommen, da

stürmte der Drei-Käse-Hoch mit wildem Siegesgeheul

über die Fritzewiese und ließ alle

an seiner grenzenlosen Freude teilhaben.

Vom Tag der Ballspiele berichten:

Jürgen Beermann (Gesamtleitung), Frank Büter,

Marc Hagedorn, Rainer Jüttner, Jürgen Juschkat,

Werner Maaß, Ehrhard Müller, Thomas Müller,

Jörg Niemeyer, Olaf Schnell, Michael Schön,

Carsten Spöring

Von unserem Redakteur

Frank Büter

„Wir haben gut zu tun“, frohlockte Günter

Hertel von der Tischtennis-Abteilung des

TV Eiche Horn, die sich mit einer Ballmaschine

an der Mitmachaktion „Horner Hip

Hop“ beteiligte. „Mensch gegen Maschine“

hieß die Station, bei der den zumeist jungen

Teilnehmern die Bälle im Sekundentakt ent-

Spiel, Sport, Spannung: Die bunte Mischung beim Tag der Ballspiele in Horn-Lehe hatte sowohl für die aktiven Teilnehmer als auch für die zahlreichen Besucher viel zu bieten. FOTOS: FRANK KOCH

Herr der Ringe und Schweinchen in Not

Mitmachaktion „Horner Hip Hop“ begeistert die zumeist jungen Teilnehmer

gegenflogen. „Schnell, mittel oder langsam,

ob mit Topspin oder Unterschnitt – dieses

Ding ist sehr variabel einsetzbar und für

Trainingszwecke optimal“, sagte Härtel.

„Aber es ist auch ganz schön schwer, dagegen

zu spielen“, hielten Leonie und Caroline

entgegen, die arge Mühe hatten, die

kleine Zelluloidkugel mit dem Schläger zu

treffen. „Herr der Ringe hat mir mehr Spaß

gemacht“, ergänzte Hockeyspielerin Leo-

Ob mit Tennisschläger, Boulekugel oder Sandsack: Christoph (Bild oben), Pia, Marie, Michel

und Paul (unten von links) bereitete die Mitmachaktion großen Spaß. FOTOS: FRANK BÜTER

nie vom Club zur Vahr. Auch Pia (9) vom Hockey

Club Horn hatte große Freude daran,

den mit einem Tuchschweif versehenen Ball

durch einen der fünf olympischen Ringe zu

werfen. Caroline wiederum gefiel der „Elchtest“

am besten. Hier galt es, mit einem

Sandsack auf dem Kopf und ausgestreckten

Armen einen anspruchsvollen Parcours zu

meistern – ohne dabei sein „Gepäck“ zu verlieren.

Für Handballer Paul (11) vom FTSV

Jahn Brinkum kein Problem. Viel mehr

sorgte er sich um den angestrebten Turniersieg,

„denn wir wollen die Bummelpässe für

den Freimarkt gewinnen“.

Nur als Zuschauerin weilte Anna Katharina

aus Bremen beim gestrigen Tag der

Ballspiele auf der Fritzewiese. „Diese Mitmachaktion

ist eine willkommene Abwechslung“,

meinte die Elfjährige, nachdem sie

bei der Station „Torwand mal anders“ den

Ball mit einem Hockeyschläger im Ziel versenkt

hatte. „Ballkünstler“ sah man auch

auf dem Tenniscourt, wo die Aufschlagsgeschwindigkeit

gemessen wurde. 63 Stundenkilometer

lautete die Bestmarke von Tim

aus Brettorf, der die Filzkugel gekonnt von

oben übers Netz drosch. „Das habe ich so im

Fernsehen gesehen“, erklärte der Faustballer

stolz. Nicht ganz so talentiert zeigte sich

Christoph (9) aus Neerstedt, der mehr von

der Seite schlug, aber dennoch einen Spitzenwert

von 36 km/h erreichte.

„Schweinchen in Not“ lautete das Motto

einige Meter entfernt, wo die Teilnehmer in

die Praxis des Boulespiels eingewiesen wurden.

Pia, Marie und Michel zeigten sich dabei

sehr lernfähig und platzierten die Kugeln

schon nach wenigen Minuten punktgenau

und lieferten sich einen packenden Dreikampf.

Große Spannung herrschte auch

beim „Schildkrötenrennen“ auf dem Fernsehschirm:

Hier war gutes Timing gefragt,

galt es doch, die Sprünge auf der Sensor-

Matte richtig zu setzen, um die Schildkröte

im Hürdenlauf zu bezwingen.

DIE GEWINNER DER PREISE

Unter allen Teilnehmern der Mitmachaktion

„Horner Hip Hop“, die mindestens fünf Stationen

absolviert und den Coupon in die Trommel geworfen

hatten, verloste der WESER KURIER drei

attraktive Preise.

Über ein Tischfußballspiel freute sich Rebecca

Rheinländer aus Bremen. Ein Poker-Set mit

Tischauflage, Jetons, Karten und Alu-Koffer gewann

Elias Sbaa, Mitglied des ausrichtenden TV

Eiche Horn. Und unter großem Jubel nahm

Amina Mujkovic aus Bremen ein iPod entgegen,

das Platz für 5000 Songs oder gar 20000 Fotos

bietet. (FBÜ)

„Wir unterstützen den

Tag der Ballspiele sehr gerne“

Verleger Dr. Ulrich Hackmack kündigt 20. Auflage an

Von unserem Redakteur

Werner Maaß

Der Verleger der Bremer Tageszeitungen

AG, Dr. Ulrich Hackmack, gab sich beim

Empfang der lokalen Prominenz bestens gelaunt.

„Für das Wetter ist das Ortsamt zuständig.

Darüber hinaus kann ich den Organisatoren

und den beiden beteiligten Vereinen

nur gratulieren. Wir unterstützen den

Tag der Ballspiele sehr gerne“, sagte Dr. Ulrich

Hackmack.

Bei dieser Gelegenheit stellte Hackmack

in Aussicht, dass es auch eine 20. Auflage

der aus der Bremer Sportwelt nicht mehr

wegzudenkenden Breitensportveranstaltung

geben wird. Nur wo, das konnte Hackmack

noch nicht sagen. Danach überreichte

er den beiden Vereinsvertretern, Dr. Karl-

Detlef Fuchs (TV Eiche Horn) und Detlev Busche

(HC Horn) je einen Erinnerungsteller.

Auch Weser-Kurier-Sportchef Jürgen

Beermann zeigte sich in prächtiger Stimmung,

zumal die ganz große Unbekannte –

das Wetter – nicht den befürchteten Strich

durch die Rechnung gemacht hatte. Unmittelbar

zuvor hatte der Präsident des Landessportbundes

Bremen, Peter Zenner, bei der

Begrüßung der Aktiven nur lobende Worte

gefunden: „Das ist ein tolles Breitensport-

Happening auf einer wunderschönen Anlage

auf der Fritzewiese.“

Derweil nutzte Detlef Fuchs vom TV Eiche

Horn die Gelegenheit, die Politik in die

Pflicht zu nehmen: „Unser Dank geht an

den Weser-Kurier mit seiner Idee vom Tag

der Ballspiele. Der TV Eiche Horn hat 3500

Mitglieder. Ich richte meinen Appell an die

Politik, unsere Anlage zu sanieren.“

Ein Funktionär unterstrich seine ganz besondere

Verbundenheit zum Tag der Ballspiele:

Rolf Harms war bereits 1988 in Brinkum

dabei, als die Veranstaltung aus der

Taufe gehoben wurde. Nun feierte Rolf

Harms seinen 19. Auftritt bei der 19. Auflage

– in den ersten Jahren als aktiver Faustballer,

nun als Vizepräsident des Niedersächsischen

Turner-Bundes.

In allerbester Laune: Detlev Busche (Vorsitzender vom HC Horn), Dr. Ulrich Hackmack (Verleger

der Bremer Tageszeitungen AG) und Dr. Karl-Detlef Fuchs (2. Vorsitzender des TV Eiche

Horn, von links). FOTO: FRANK KOCH


SONNTAG, 17. JUNI 2007 · NR. 24 TAG

Spiel, Spaß und Spektakuläres am Netz: Das Beachvolleyball-Turnier am Vormittag gewannen die „Flying Spalter“. FOTO: FRANK KOCH

Youngster als Sieger der Herzen

Von Beachvolleyball-Frischlingen und alten Bekannten, die nicht aufhören können

Von unserem Redakteur

Rainer Jüttner

Wenn es am schönsten ist, soll man ja eigentlich

aufhören. Doch irgendwie konnten

die Beachvolleyballer der „Flying Spalters“

und der „Schlickrutscher“ gestern einfach

nicht genug bekommen. Und das verwundert

angesichts der prima präparierten

Anlage auf der Fritzewiese kaum. Schöner

hätte es für die beiden Quattro-Teams wohl

tatsächlich kaum laufen können. Die Vormittag-Konkurrenz

stand sportlich ganz in

ihrem Zeichen, wobei die „Flying Spalter“

das Finale für sich entschieden.

Doch letztlich ging es den Beachern nicht

nur darum, ihr Ego doppelt zu befriedigen.

Sie starteten nachmittags außer Konkurrenz

und halfen damit in erster Linie Turnierleiter

Olaf Schnell, der durch das Nichterschei-

Jahrzehntelange Prellball-Erfahrung: die

Frauen des TV Mahndorf. FOTO: FRANK BÜTER

Von unserem Redakteur

Marc Hagedorn

Felix hielt, was zu halten war, und das Lob

folgte auf dem Fuße. „Super, Felix, klasse“,

kam es aus dem Publikum. Die gemischte

D-Mannschaft des HC Horn stand im Spiel

gegen die D-Knaben des Bremer HC mächtig

unter Druck, doch der Horner Torwart

ließ sich nicht bezwingen, bekam mal die

Hand, mal den Fuß dazwischen, bis... – ja,

bis ein letzter Schuss in der letzten Minute

ins Eck sauste. Mist. Der HC Horn hatte am

Ende doch noch verloren – mit 0:1.

Ein wenig bedröppelt schlichen Lennart,

Fabian, Jule, Antonia und Co. vom Feld, legten

die Schläger zur Seite. Aber die Aufmunterung

von Trainerin Taina Böker kam

prompt. „Das war doch schon ganz gut“,

sagte sie. Und in der Tat war es durchaus ansehnlich,

wie die Kleinen mit der schweren

Kugel und dem massiven Schläger, der fast

so groß war, wie sie selbst, umgehen konnten.

Hier ein flinker Lauf, da ein gekonntes

Dribbling und ein satter Torschuss. „Das

üben wir im Training“, sagt Taina, die zwar

selbst erst 14 ist, aber schon seit über einem

Jahr die Mannschaft betreut.

Und es ist schon eine besondere Truppe,

die der HC Horn da gestern ins Turnier

nen einiger Mannschaften praktisch „aus

der Hüfte“ einen neuen Spielplan zaubern

musste. Beide Mannschaften gehören übrigens

fast schon zum Inventar. Die „Schlickrutscher“

um Andreas Lutzke freuten sich

diebisch über ihren dritten Coup. Denn der

zweite Platz wurde für Lutzke, Tim Klefeker,

Janina Deutschmann und Michaela

Pape wieder mit einer Freimarktfete im Festzelt

belohnt. „Das ist unsere dritte gewonnene

Party, und die anderen beiden waren

bereits spitze“, sagte Lutzke.

Die freie Preiswahl hatten zuvor die „Flying

Spalters“. Gemeinsam mit Jennifer

Böhme, Aileen Kuhnert und Detlef Schaar

entschied sich Stefan Liebhaber für Werder-

Karten. „Für uns steht zwar eigentlich der

Spaß im Vordergrund, aber die Karten nehmen

wir natürlich gerne mit“, freute sich der

Teamkapitän.

Von unserem Redakteur

Carsten Spöring

Die vier Vertreterinnen des TV Mahndorf

nahmen die Sache beim Prellballturnier mit

Humor, aber durchaus ernst. Doch auch die

fünf Männermannschaften, die dem einzigen

Damenteam gegenüberstanden, hatten

allen Grund, die Mahndorferinnen durchaus

ernst zu nehmen: Als amtierende deutsche

Vizemeister fegten die Frauen nämlich

gleich vier dieser Herren-Teams vom Feld.

Nicht nur die jahrzehntelange Erfahrung

kam der Mahndorf-Vier dabei zugute, sondern

auch die Tatsache, dass diesen Damen

Prellball bereits in die Wiege gelegt worden

ist. Bei Anja Schulz hat schon die Mutter gespielt,

bei Britta Schierloh beide Elternteile,

bei Andrea Segelke waren es neben Ehemann

und Bruder auch die Schwiegereltern,

bei Martina Dieckmann immerhin der Vater.

Und so ist es kein Wunder, dass Britta

Jungs und Mädels Seite an Seite

Gastgeber HC Horn schickt eine gemischte D-Jugend ins Turnier

schickte. Jungs und Mädels Seite an Seite in

einem Team – das gab’s im gesamten Teilnehmerfeld

kein zweites Mal. Jungs und

Mädels in einem Team – das ist mitunter

aber auch gar nicht so leicht. „Die Jungs wollen

tendenziell immer mehr machen, sind

sehr forsch“, sagt Andreas Busch, Mädchenwart

im HC Horn. „Die Mädchen ziehen

sich in diesen Momenten dann eher etwas

zurück“, ergänzt Taina.

Bis zur D-Jugend klappt’s trotzdem noch

recht gut mit dem Zusammenspiel, ab der

C-Jugend wird dann aber getrennt. Jungs

unter sich, Mädchen unter sich. Und gerade

von denen gibt es viele beim HC Horn. „Wir

sind in der glücklichen Lage, dass wir bei

den Mädchen vom D- bis zum A-Bereich

durchgehend mit Mannschaften bestückt

sind“, erklärt Busch nicht ohne Stolz, und

das in Zeiten, in denen bei manch einem anderen

Verein schon mal Lücken klaffen. Die

große Leere tut sich beim HC Horn später

auf, im Damenbereich. Da meldet der Klub

seit einiger Zeit für den regulären Punktspielbetrieb

keine Mannschaft mehr. Busch:

„Aber wir wollen wieder dahin kommen,

auch eine Damenmannschaft zu haben.“ In

der könnten dann irgendwann auch Jule,

Paula und Antonia aus der gemischten D-Jugend

spielen.

DER BALLSPIELE

In die Preisränge vorzudringen, daran verschwendete

das „Team Nele Bruns“ keinen

Gedanken. Hinter diesem an Fantasie kaum

zu toppenden Namen verbargen sich Michael

Kahrs (16 Jahre), Jan-Claas Bentrup

(16), Greta Brinkmann (15) und natürlich

Nele Bruns (16) – Nachwuchsvolleyballer

des TV Eiche Horn. Gemeinsam bildeten sie

das jüngste Team dieser Wettkämpfe, das

den Sand im wahrsten Sinne des Wortes umpflügte.

Was dem Quartett spielerisch noch

fehlte, wurde durch hohen kämpferischen

Einsatz, vor allem aber mit enormer sprachlicher

Eloquenz wettgemacht.

Kein Wunder also, dass die Youngster

über ihre überschaubaren sportlichen Erfolge

nicht wirklich unglücklich waren.

Auch das wurde von Michael Kahrs treffend

in einen schlauen Spruch verpackt: „Dann

sind wir eben die Sieger der Herzen.“

Allein unter Männern

Die Prellballerinnen des TV Mahndorf zeigen ihre ganze Klasse

Schierloh bereits mit zehn Jahren mit dem

Spielen angefangen hat, Andrea Segelke

mit elf. Anja Schulz und Martina Dieckmann

drücken ihre lange Aktivenzeit anders

aus: „Wir hatten schon Silberhochzeit“.

Dass sie alle bereits um die 40 Jahre alt

sind, hindert die Mahndorferinnen bislang

nicht daran, in der 1. Bundesliga der Frauen

mitzuspielen – eben äußerst erfolgreich.

1998 sprang ja immerhin auch der deutsche

Titel heraus. Den Tag der Ballspiele schätzen

sie schon lange. Martina Dieckmann:

„Das ist immer schön als Saisonausklang“.

„Und wir haben Spaß“, fügte Andrea Segelke

an. Dieser Spaß verging gestern eher

den (leicht älteren) Männern, denn schnell

hatte Mahndorf erkannt: „Wir sind krasser

Außenseiter, die sind voll hektisch“. Als vier

der fünf Herrenteams besiegt waren, durfte

sich der TVM seiner Lieblingsbeschäftigung

widmen: „Wir mögen besonders gern

die dritte Halbzeit“, erläuterte Anja Schulz.

Viel Spaß beim Dauereinsatz

Marisa und Maren sind Korbball-Trainer, Spieler und Schiedsrichter

Von unserem Redakteur

Marc Hagedorn

Gestern war es ein ziemlich entspanntes Arbeiten

für Maren Mühlenbruch und Marisa

Lange. Und das, obwohl die beiden Mädchen

am Tag der Ballspiele in Horn neben ihrem

Job als Trainergespann des TSV Barrien

auch als Schiedsrichter beim Korbballturnier

im Einsatz waren. „Aber hier ist das

ganz locker, da wird nicht groß gemeckert“,

sagt Marisa, „die Leute sind in erster Linie

hier, um Spaß zu haben.“

Im rauen Liga-Alltag sieht das bisweilen

ein wenig anders aus. Wenn das Gespann

Mühlenbruch/Lange Punktspiele pfeift,

dann gibt es schon mal Kommentare, da hagelt’s

schon mal Kritik. „Aber eher selten

von der Trainerbank, sondern häufiger von

den Eltern, die zugucken“, erzählt Maren.

Meist aber ist der Umgangston verträglich.

Und überhaupt: Von ein paar Sprüchen lassen

sich Marisa und Maren nicht den Spaß

an ihrem Sport, dem Korbball, nehmen.

Seit über zehn Jahren spielt das Duo aus

Barrien Korbball, von der D- bis zur A-Jugend,

inzwischen bei den Damen. Mit Erfolg:

Beide waren als A-Juniorinnen schon

bei der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft.

„Wir waren einfach ein guter Jahrgang“,

sagt Marisa und lacht. Ein guter Jahrgang,

der überdies gut trainiert worden ist

in der ganzen Zeit. „Wir haben da den Manfred

Otto, da haben wir viel gelernt.“

Das Gelernte wollen sie jetzt an die

nächste Generation weiter geben. Maren

trainiert seit drei Jahren die D-Jugend. „Ich

lasse sie viel spielen“, sagt sie. Außerdem

steht intensives Wurftraining bei den Einheiten

zweimal in der Woche auf dem Programm.

Das hat sich schnell bezahlt gemacht.

2005 nahm die D-Jugend des TSV

Barrien erstmals am Punktspielbetrieb teil,

wurde auf Anhieb Meister. In der gerade abgelaufenen

Saison, da schon als Bezirksligist

eine Klasse höher, war es schwieriger.

„Zweitletzter sind wir geworden“, sagt Ma-

Von unserem Redakteur

Michael Schön

Outdoor-Handball ist eigentlich nicht gerade

ihre Lieblingsdisziplin. „Da fällt man

so oft hin, und die Bälle wiederholen muss

man auch immer“, beschwerten sich die

Spielerinnen der weiblichen Jugend C vom

TV Stuhr, die sich obendrein auch noch von

Petrus hatten täuschen lassen und ihre zusätzlich

eingepackten Socken gern gegen

Sonnenschutzmittel eingetauscht hätten,

als das Wetter gestern plötzlich wechselte.

Doch für alle Widrigkeiten entschädigte

der starke Auftritt der Stuhrerinnen, die als

einzige Mädchenmannschaft beim Jugendhandballturnier

mitmischten – und die jüngere

Konkurrenz der männlichen D heftig

aufmischten.

Jungs gegen Mädchen – eine zunächst für

beide Seiten gewöhnungsbedürftige Situation.

„Im ersten Spiel haben wir uns nicht so

viel bewegt“, gab Laura Lienisch nach dem

11:4-Auftakterfolg über die SG Achim/Baden

zu. „Schließlich haben wir seit der E-Jugend

nicht mehr gegen Jungs gespielt.“ So

konnten – buchstäblich – Berührungsängste

nicht ausbleiben. Auch der Gegner hatte

Probleme, sich auf die ungewohnte Situation

einzustellen. „War richtig schwer“, gab

Fabian Ruff von der SG Achim/Baden zu, obwohl

sein Trainer Arne Tonn vor dem Spiel

mit Engelszungen auf ihn eingeredet hatte,

um dann fest zu stellen, „dass wir dagestanden

haben wie das Kaninchen vor der

Schlange.“

Marcus Gabel, der Trainer der Stuhrer

Mädchen, unterschätzte natürlich nicht die

körperliche Überlegenheit seiner Schützlinge,

die in der Kreisliga Diepholz spielen,

Immer im Einsatz, mal als Trainerin, mal als

Schiri: Maren Mühlenbruch (links) und Marisa

Lange. FOTO: MARC HAGEDORN

ren, hat aber eine plausible Erklärung parat.

„Während die Spielerinnen in den anderen

Mannschaften oft ihr letztes D-Jugend-Jahr

spielen, dürfen meine Mädels noch zwei

Jahre bleiben.“ Und wer weiß, wie es dann

2013 oder 2014 aussieht: Vielleicht stellt der

TSV Barrien dann wieder eine A-Jugend-

Mannschaft, die bei der Deutschen Meisterschaft

am Start ist. Maren und Marisa hätten

ihren Teil dazu beigetragen.

„Das ist ein richtiges Team“

Weibliche Jugend C des TV Stuhr spielt gute Sonderrolle

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Allein gegen die Jungs: die C-Mädchen des

TV Stuhr. FOTO: MARC HAGEDORN

war aber auch damit zufrieden, „dass wir gekreuzt

und schnell gespielt haben“ . Vor allem

aber, so der 40-jährige Zollbeamte, sei

seine Mannschaft eben ein richtiges Team.

Die meisten seiner Spielerinnen besuchen

gemeinsam eine Moordeicher Schule und

unternehmen viel zusammen. Am liebsten

nach solchen erfolgreichen Handballspielen

wie gestern in Horn.

Sie sind ein starkes Team: In der gemischten D-Jugend spielen beim HC Horn Jungen und Mädchen. FOTO: MARC HAGEDORN


TAG DER BALLSPIELE

SEITE 32 NR. 24 · SONNTAG, 17. JUNI 2007

Walther mit zwei

Teams auf DM-Kurs

Steile Karriere als Faustballtrainer hingelegt

Von unserem Redakteur

Ehrhard Müller

Er flachste mit den jungen Damen des TV

Bremen 1875, hielt ein Schwätzchen mit Aumunds

Betreuerin, schoss am Rande des Geschehens

das eine oder andere Foto fürs private

Album und war als Faustballtrainer gefordert

– und das gleich in doppelter Funktion.

Dennis Walther bot sich beim 19. Tag

der Ballspiele die Möglichkeit, das Angenehme

mit dem Nützlichen vorzüglich zu

verbinden.

Der 27-jährige Student (Sport und Betriebswirtschaftslehre)

kämpfte mit dem

Lemwerder TV um den Gesamtsieg im Turnier

der weiblichen B-Jugendmannschaften

und besaß zugleich die günstige Gelegenheit,

seine Schützlinge aus der U18-Auswahl

des Bremer Turnverbandes (BTV) unter

die Lupe zu nehmen. Walther coacht die

Frisch gebacken: Dennis Walther gab beim

Tag der Ballspiele sein Debüt als B-Lizenz-

Trainer. FOTO: MARC HAGEDORN

Sandige Variante: Die Sandkiste für die

Beachvolleyballer war auf der Fritzewiese ohnehin

schon vorhanden, was lag da näher, als

mit Beachtennis gleich noch auf eine weitere

Trendsportart für den Strand hinzuweisen.

Jörg Tänzer, Breitensportreferent des Nordwestdeutschen

Tennisbundes,

tat dies mit Begeisterung. Mit Unterstützung

einiger sanderfahrener

Spieler des HC Horn rührte

er die Werbetrommel für diese

Sportart, die seit 1998 mit einem

eigenen Regelwerk betrieben

wird und die sich für den nahenden

Sommerurlaub geradezu

ideal anbietet. Klar, dass Zuschauer

und Aktive anderer

Sportarten diese Gelegenheit

nutzten, um sich im Sand selber

einmal nach den Bällen zu hechten.

(RTR)

Eishockey ohne Eis: Die kleine

Plastikkugel flitzt von Schläger

zu Schläger, knallt gegen die

Bande, saust aufs Tor. Unihockey

ist eine rasante Sportart, im Prinzip

wie Eishockey ohne Eis. Einen

Eindruck davon konnten

sich die Besucher beim Tag der Ballspiele in

der Horner Turnhalle machen. Das Bundesliga-Team

des TV Eiche Horn spielte zwecks

Demonstration gegen eine Regionalliga-Auswahl

aus Niedersachsen (10:3). 3x20 Minuten

ging es hin und her, rauf und runter, gab’s packende

(und überaus faire) Zweikämpfe sowie

Tore, Tore, Tore... „Das geht ja richtig

klasse ab hier“, brachte es ein Zuschauer

ganz treffend auf den Punkt. (MHD)

Landesauswahl seit 14 Monaten. Beim Tag

der Ballspiele in Horn konnte er mit Bengül

Kara, Stephanie Suhren, Janina Rüscher, Josephin

Jabs, Vanessa Neuke, Dana Witte

(alle Lemwerder TV), Saskia Gelhaus, Anita

Lugavic, Ann-Cathrin Preuß, Anika Langpaap,

Lisa Denayer (alle TV Bremen 1875)

und Stefanie Taube (Blumenthaler TV)

zwölf der insgesamt 14 Spielerinnen begrüßen,

die sich derzeit auf die im September in

Bayern stattfindende Deutsche Meisterschaft

der 20 Landesverbände vorbereiten.

Der gelernte Schwimmer Dennis Walther

(„Über die Kreismeisterschaften bin ich

nicht hinausgekommen“) ist im Sommer

2002 eher zufällig mit dem Faustball in Berührung

geraten. Er weilte damals als Tourist

beim Deutschen Turnfest in Leipzig, hat

seitdem aber eine steile Karriere in seinem

neuen Metier hingelegt. Sie gipfelt vorerst

darin, dass Walther vergangenen Monat die

B-Trainerlizenz erworben hat. Seitdem darf

er sich als absoluter Fachmann bezeichnen

lassen. In Faustball-Deutschland gibt es

keine höhere Qualifikation für einen Trainer

als die B-Lizenz, sie gilt als das Nonplusultra.

Auch mit Lemwerders weiblicher B-Jugend

darf sich Dennis Walther im Rahmen

der seit April laufenden Feldsaison wohl auf

den Weg zu einer Deutschen Meisterschaft

machen. Am 29. Juni ermitteln zwei Lemwerderaner

Teams, Bremen 1875, Blumenthaler

TV und SG Aumund-Vegesack den

Landesmeister, der zusammen mit dem Silbermedaillengewinner

Bremens Farben bei

der DM in Selsingen bei Zeven vertreten

wird. Die von Walther gecoachte B-Jugend

Lemwerders hat bei den jüngsten Deutschen

Meisterschaften Achtungserfolge erzielt.

In einem Teilnehmerfeld von jeweils

24 Mannschaften schaffte sie die Plätze acht

und sieben. Der weitere Aufwärtstrend ist

aber gefährdet. Mit dem TV Bremen 1875 ist

den jungen Lemwerderanerinnen eine

große Konkurrenz erwachsen, nach Ansicht

von Walther sei der TV als Favorit für die

Landesmeisterschaft zu betrachten. Auch

das direkte Duell beim Tag der Ballspiele endete

mit einem 17:12 der Bremerinnen.

„Komm ich jetzt ins Fernsehn?“ Womöglich

schon. Denn beim Tag der Ballspiele auf der

Fritzewiese hat Reporter Ralf Haberland vom

Bremer Sport TV reichlich Material für einen

Beitrag im Offenen Kanal gesammelt, der in

der nächsten Sendung am Dienstag, 10. Juli,

ab 19.30 Uhr ausgestrahlt wird.

„Da sind Spielszenen ebenso dabei

wie Impressionen von dieser

bunten Veranstaltung“, erläuterte

Haberland. Abgerundet

wird die Berichterstattung

durch

Interviews. Als Live-

Gäste im Studio werden

die Turnierleiter

Jochen Wittrock

(Korbball) und Uwe

Griesbach (Faustball)

erwartet. (FBÜ)

Shuttle mal ganz anders:

Sportler sind flexibel,

da verwunderte

es kaum, dass

der Shuttle-Service

in Zusammenarbeit

mit der BrePark und

der Bremer Straßenbahn

AG vom Uni-Parkplatz bis

zur Berckstraße reibungslos

klappte. Für einige Delmenhorster

Hockey-Kinder, die offenbar

noch nie zuvor in einem Gelenkbus gefahren

waren, entpuppte sich der etwa zwölfminütige

Kurztrip sogar als echtes Erlebnis. Die

Handballer des TV Grambke schienen dem

„Braten“ allerdings nicht so recht zu trauen,

denn sie organisierten im Vorfeld einen Shut-

Die Faustball-Weltmeisterschaft ist bereits in Deutschland angekommen: Beim Tag der Ballspiele ermittelten zwölf Vereinsmannschaften in den

Nationaltrikots der teilnehmenden Länder vorab bereits den inoffiziellen Titelträger 2007. FOTO: FRANK BÜTER

Von unserem Redakteur

Frank Büter

Schweiz gegen Argentinien, Brasilien gegen

Italien: Die Faustball-Weltmeisterschaft

ist bereits in Deutschland angekommen.

Beim Tag der Ballspiele in Horn-Lehe ermittelten

zwölf E-Jugend-Teams, die den teilnehmenden

Ländern zugelost und mit entsprechenden

Nationaltrikots ausgestattet

wurden, vorab bereits ihren inoffiziellen

Weltmeister. „Wir wollen den Schwung der

WM nutzen“, äußerte Heino Kreye, der

beim TV Huntlosen erst vor wenigen Wochen

eine neue Mädchenmannschaft ins Leben

rief und sich über großen Zulauf freut.

Eine Debütantin lässt die Experten staunen

Frühere Faustballmeisterin Inga Mertens überzeugt auf Anhieb als Tennisspielerin

Von unserem Redakteur

Ehrhard Müller

Das überwiegend von Hobbyspielern bestrittene

Tennisturnier beim Tag der Ballspiele

kam für Inga Mertens wie gerufen. Die 22

Jahre alte Studentin aus Walle („Nur zehn

Minuten bis zur Uni, besser geht’s nicht“)

konnte zeigen, was sie während der letzten

beiden Semester beim kostenpflichtigen

Hochschultennis mit geprüften Trainern gelernt

hat. Sie gab auf den Courts des HC

Horn ihre Turnierpremiere – und ließ die Experten

nicht schlecht staunen.

Beispielsweise Turnierleiter Michael Adamik,

im Alltagsgeschäft Jugendwart und

Mitglied in der Herren-30-Mannschaft des

HC Horn: „Das sieht schon richtig nach Tennis

aus.“ Seine ehrliche Anerkennung äußerte

auch Hendrik Mertens, seit mehr als

zehn Jahren ein leidenschaftlicher Tennisspieler.

Er hatte am Sonnabend ebenfalls

die Sporttasche gepackt und war zusammen

mit seiner jüngeren Schwester auf die Hor-

...und die Welt steht

Kopf. FOTO: KOCH

ner Fritzewiese gekommen. Allerdings

wirkte er nicht auf der roten Asche der Tenniscourts,

sondern für den TV Bremen 1875

auf dem Rasen der Faustballfelder. Hendrik

Mertens nutzte jedoch seine Spielpausen

während des Faustballwettbewerbs, um

seine Schwester mehrmals auf den nur einen

Steinwurf entfernten Tennisplätzen zu

besuchen. Er sah beispielsweise, wie Inga

Mertens mehrere Aufschlagsspiele durchbrachte

und dafür nach zwei von fünf Runden

bereits mehrere Bonuspunkte gesammelt

hatte. Während des TdB-Tennisturniers

standen sich stets Doppel gegenüber,

die von Adamik nach jeder Runde neu zusammengestellt

wurden. Die erfahrensten

Spieler und -innen können auf eine Karriere

von sechs Jahren zurückblicken.

Bis vor zehn Jahren hat übrigens auch

Inga Mertens Faustball gespielt – und das

nicht mal schlecht. Mit dem TV Bremen

1875 schaffte sie es bis zum Titelgewinn bei

den Norddeutschen Meisterschaften, womit

gleichzeitig die DM-Quali geschafft war.

GEHÖRT & GESEHEN

...und ich hab auch

Spaß. FOTO: BÜTER

Faustball-Mini-WM: Die Kleinen machen’s vor

Team Deutschland alias Ahlhorner SV dominiert Zwölfer-Feld / Weltmeister Brasilien nur Vorletzter

Viel beachtetes Debüt als Turniertennisspielerin:

Inga Mertens. FOTO: MARC HAGEDORN

tle-Service der besonderen Art. Nachdem sie

sich mit einem privaten Kleinbus bis zur Uni

hatten kutschieren ließen, stiegen sie dort auf

die mitgebrachten Fahrräder um und nutzten

die Radtour zur Berckstraße gleich als Aufwärmprogramm

für die Turnierspiele. (RTR)

Buntes Programm: Ballett, Aerobic, Orientalischer

Tanz – der gastgebende TV Eiche Horn

nutzte die Bühne Tag der Ballspiele, um einen

kleinen Einblick in sein umfangreiches

Angebot zu geben. Einmal

musste das Publikum sogar

selbst ran, und zwar, als Marlene

Ruppert-Weinelt beim Aerobic

zum Mitmachen bat. Hinterher

gab’s dann wieder was zum Zugucken

bei der 15-minütigen Vorführung

aus dem Bereich Rhythmische

Sportgymnastik und dem

Ballett „Hut ab“. (MHD)

Keine Langeweile: Reichlich zu

tun hatte das acht Mann starke

Team des Malteser Hilfsdienstes,

das vor Ort für die medizinische

Betreuung sorgte. „Der Tag war

recht ereignisreich“, schilderte

Einsatzleiter Björn Benecke, der

insgesamt 21 Hilfeleistungen zu

protokollieren hatte, „darunter sogar

einen Transport in die Kinderklinik

St. Jürgen-Mitte zur Röntgenabklärung.“

Ansonsten handelte es sich

um leichtere Blessuren wie Verstauchungen

und Prellungen, „typische Sportverletzungen

eben, die gekühlt oder mit einem Tape-Verband

behandelt werden mussten“, erläuterte

Björn Benecke. (FBÜ)

Der Zufall wollte es, dass dann ausgerechnet

die Neulinge aus Huntlosen, die gestern

erst ihr zweites Turnier überhaupt absolvierten,

im Dress des amtierenden Weltmeisters

Brasilien aufliefen. „Wir wollen uns weiter

steigern und besser abschneiden als zuletzt

in Ahlhorn, wo wir Vierter geworden sind“,

lautete die Devise von Paula, Jina, Anika, Julia

und Denise. Deutlich forscher formulierten

Lukas, Paul, Marius und Colin vom Ahlhorner

SV ihre Zielsetzung: „Wir wollen gewinnen“,

rief das Quartett, das im Trikot des

neunmaligen Titelträgers Deutschland aufs

Feld ging und damit womöglich auch die Devise

fürs Nationalteam ausgegeben hat.

Denn nachdem die Auswahl um Routinier

Beachvolleyball

Quattro-Mixed

Finale: Flying Spalters - Schlickrutscher 22:17

Spiel um Platz 3/4: Beach Hopper - TSV St. Magnus 20:24

Endstand: 1. Flying Spalters, 2. Schlickrutscher, 3. TSV St.

Magnus

Quattro-Mixed

Finale: Bremen 4U – Schlickrutscher (a.K.) 18:13

Spiel um Platz 3/4: TSV Worpswede – Vier gewinnt 23:17

Endstand: 1. Bremen 4U, 2. TSV Worpswede, 3. Vier gewinnt

Faustball

Frauen

Abschlusstabelle: 1. Blumenthaler TV 67:47 Bälle/8:0

Punkte, 2. Lemwerder TV I 60:58/4:4, 3. SG Aumund-Vegesack

51:51/4:4, 4. Lemwerder TV II 51:59/3:5, 5. ATSV Habenhausen

47:61/1:7

Männer 19

Endspiel: SG Platjenwerbe – SV Moslesfehn 14:12, Spiel um

Platz 3/4: TV Bremen 75 – ATSV Habenhausen 10:22

Endstand: 1. SG Platjenwerbe, 2. SV Moslesfehn, 3. ATSV Habenhausen,

4. TV Bremen 75

Männer 60

Endspiel: SV Haddorf - ATSV Habenhausen 11:21, Spiel um

Platz 3/4: Blumenthaler TV II - Blumenthaler TV I 13:19

Endstand: 1. ATSV Habenhausen, 2. SV Haddorf, 3. Blumenthaler

TV I, 4. Blumenthaler TV II

A-Jugend

1. Blumenthaler TV

Hobby

1. TV Bremen 75 A

B-Jugend

Endspiel: TV Bremen 75 - SV Moslesfehn 22:14

Spiel um Platz 3/4: Blumenthaler TV - Lemwerder TV 14:19

Endstand: 1. TV Bremen, 2. SV Moslesfehn, 3. Lemwerder

TV, 4. Blumenthaler TV

C-Jugend

Endstand: 1. SV Moslesfehn mC, 2, TV Brettorf wC, 3. Lemwerder

TV wC

D-Jugend

Endstand: 1. TV Brettorf mD, 2. SV Moslesfehn mD, 3. Lemwerder

TV mD

E-Jugend (Mini-WM)

Endstand: 1. Deutschland (Ahlhorner SV II), 2. Österreiche

(SV Moslesfehn), 3. Schweiz (Ahlhorner SV I), 4. Italien (TV

Brettorf II weiblich), 5. Namibia (TV Brettorf I)

Minis

Endspiel: TV Brettorf - Lemwerder TV 17:16. Spiel um Platz

3/4: TuS Ostrittrum I - TV Huntlosen 17:22

Endstand: 1. TV Brettorf, 2. Lemwerder TV, 3. TV Huntlosen

Prellball

Frauen: TV Mahndorf

Männer: 1. VSK Osterholz-Scharmbeck 8:0 Punkte, 2. SV

Werder Bremen II 6:2, 3. TV 1875 Bremen 4:4

SIEGER & PLATZIERTE

Tennis

Jungen U14

Endstand: 1. Hendrik Ruchel 4 Punkte, 2. Phiip Zimmermann

2, 3. Jonny Keuneke (alle HC Horn)

Mädchen U14

Endstand: 1. Sophia Kohls 8 (32) Punkte, 2. Lena Uhde 8

(30), 3. Charlotte Hartig (alle HC Horn) 7

Frauen U22

Endstand: 1. Sarah Anbeh (HC Horn) 10 Punkte, Inga Mertens

(TV Bremen 1875) 1, 3. Sandra Meyer (Bremer Hockey

Club) 1

Männer U22

Endstand: 1. Jan Beulke 10 Punkte, 2. Christian Haars 5 (22),

3. Sebastian Roelle (alle HC Horn) 5 (21)

Frauen

Endstand: 1. Ulrike Bettin-Weber 8 Punkte, 2. Kathy Gerdes

7, 3. Antje Heidelk 6

Martin Becker zuletzt zweimal den Brasilianern

den Vortritt gelassen hatte, soll bei der

WM im eigenen Lande, die vom 6. bis zum

12. August in Niedersachsen stattfindet, wieder

die Goldmedaille her. Schauplatz ist am

10. August unter anderem das Krandelstadion

in Wildeshausen, wo die Zwischenrunde

ausgetragen wird. Neben Deutschland

und Brasilien zählen Österreich und

der amtierende Europameister Schweiz

zum Favoritenkreis.

Wie es gemacht wird, demonstrierte bei

der Mini-WM dann tatsächlich das Team

„Deutschland“, das Österreich und die

Schweiz auf die Plätze verwies. Weltmeister

Brasilien wurde übrigens Vorletzter...

Männer

Endstand: 1. Christian Weber 9, 2. Wilfried Lütjen 8, 3. Joachim

Gerdes 7

Handball

Männer

Endstand: 1. Das Beck’s Team 11:1 Punkte, 2. HSG Lesum/

St. Magnus 10:2, 3. SC Weyhe 8:4, 4. TV Lilienthal 6:6, 5. SV

Werder Bremen 5:7, 6. FTSV Jahn Brinkum 2:10, 7. TV Stuhr

0:12

Männliche D-Jugend

Endspiel: FTSV Jahn Brinkum - SG Achim/Baden 5:3

Spiel um Platz 3/4: TV Stuhr - HSG Schwanewede/Neuenkirchen

8:7

Spiel um Platz 5/6: TV Lilienthal - TSV Grasberg 4:6

Endstand: 1. FTSV Jahn Brinkum, 2. SG Achim/Baden, 3. TV

Stuhr, 4. HSG Schwanewede/Neuenkirchen, 5. TSV Grasberg,

6. TV Lilienthal

Korbball

Frauen

Endstand: 1. SG Findorff I 12:0 Punkte, 2. SG Findorff II 10:2,

3. TuS Sudweyhe 8:4

D-Jugend

Endstand: 1. FC Gessel-Leerßen 12:0, 2. TSV Thedinghausen

10:2, 3. TV Stuhr 7:5

Hockey

C-Jugend/Mädchen

Endstand: 1. Club zur Vahr I 15 Punkte, 2. Club zur Vahr II

12, 3. HC Horn 7

C-Jugend/Knaben

Endstand: 1. Bremer Hockey-Club 12 Punkte, 2. Club zur

Vahr I 7, 3. Club zur Vahr II 4

D-Jugend

Endstand: 1. Club zur Vahr, 2. Hanseatischer HC, 3. Bremer

Hockey-Club Knaben (JU)

Der Tag der Ballspiele, ein Volltreffer – genauso

wie in dieser Szene der Ball in einem

Korbballspiel. FOTO: FRANK THOMAS KOCH

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