Die Teams

hc.horn.de

Die Teams

HC Horn Aktuell

Neues aus dem Hockey Club Horn e.V. • September 09

Grosse Spiele

Hamburg jubelt

Thüringen trauert


HC Horn Aktuell • September 09

Liebe Clubmitglieder, liebe Internetsurfer,

nach langer Pause gibt es wieder eine neue Ausgabe unseres

Newsletters HC Horn Aktuell. Wir berichten von dem

sportlichen Höhepunkt der diejährigen Tennis-Saison, den

„großen Walter-Rosenthal-Spielen 2009“, die am Wochenende

5./6. September auf unserer Anlage stattgefunden

haben. Für unsere Tennisabteilung, ja für den gesamten

Verein, ist es eine große Ehre gewesen, das Turnier ausrichten

zu dürfen. Wettbewerbe dieser Größenordnung sind in

Bremen bislang nur von den großen Clubs wie TV Ost oder

TV Süd organisiert worden. 2009 wurde erstmals auf einer

Sechs-Platz-Anlage gespielt. Hans-Gerd Fischer, Big Boss des

Tennisverbands Nordwest, im Gespräch mit unserem Reporter:

„Es war hier beim Hockey Club einfach sensationell. Die

Anlage ist wunderschön. Ich selbst habe hier noch nie gespielt,

aber das Ambiente ist klasse.“

Wie ist das Turnier überhaupt zum HC Horn gekommen?

Thomas Krüger, unser Tennisobmann, nutzte die Gunst der

Stunde, verwies frühzeitig auf das anstehende 40jährige

Jubiläum der Abteilung und brachte uns beim Verband ins

Spiel. Und siehe da, wir bekamen den Zuschlag. Das hat sich

gelohnt. Für den TV Nordwest und für unseren Club.

Die „grossen Spiele“, wie sie in Tenniskreisen genannt

werden, haben Tradition. Sie sind eine Art Länderpokal.

Die Altersklasse 40 plus spielt in drei Klassen zu je vier

Auswahlmannschaften. Bei uns handelte es sich um die

C-Gruppe, die den Aufsteiger in die Kategorie B ermitteln

musste. Am Start waren Sachsen, Thüringen, Hamburg und

die Nordwest-Auswahl.

„The Winner is Hamburg!“ Das Team um Thomas Lierhaus

bezwang am Sonntag bei schönem Wetter die Tennisfreunde

aus Sachsen mit 5:1. Im kleinen Finale ging es bedeutend

spannender zu. Hier behielt TV Nordwest knapp die Oberhand.

Thüringen auf Platz 4 trauerte nur kurz. Am Ende

herrschte Vorfreude auf die nächste Aufl age der „grossen

Spiele“. Dann sind alle wieder dabei, nur Hamburg nicht.

Die Elbestädter beißen in den sauren Apfel, sie sind zum

Aufstieg verdonnert. Das soll, so munkelt man, in der B-

Note (Geselligkeit, Spaß, Unterhaltung) eher einem Abstieg

gleichen. In Sachen Stimmung nämlich ist die C-Klasse nicht

zu toppen.

Auf den folgenden Seiten berichten wir über die zwei tollen

Tage auf unserer Anlage. Der Sport, die action, tritt ausnahmsweise

etwas in den Hintergrund. Stattdessen blicken

wir hinter die Kulissen, berichten über die Vorbereitungen

auf diesen event. Und wir gehen mitten rein ins gesellige

Treiben, in die Players Night am Samstag. Das war für die

sturmerprobten Horner Tennisfreunde wohl die größte Überraschung

des gesamten Wochenendes: Eine solch gut besuchte

Feier, eine solch ausgelassene Stimmung hat es Jahre

lang nicht gegeben.

Die Party nach der Party, die bis in den frühen Sonntagmorgen

an der Schlachte zelebriert worden sein soll, so die

einschlägig bekannten, ungewöhnlich gut unterrichteten

Kreise, wird nicht kommentiert.

Abschließend ein Dankeschön an unsere Gäste aus den

drei Ländern. Ihr habt den beschaulichen HC Horn so richtig

aufgemischt. Positiv. Mit ansteckender guter Laune. Und

mit sportlichen Leckerbissen, von denen die meisten bei uns

nur träumen können. DB

2

Das Team aus Sachsen beim Warm-Up im Clubhaus.

Ernst Steinhoff (TV Nordwest) begrüßt die Sportler. Rechts

neben ihm Oberschiedsrichter Alfredo Mählmann.

Konzentration pur.


Sachsen: Volker Falck, Bärbel Wohlfahrt-Sprung, Robert Re- Re-

wicki, Carola Luckner, Thomas Pfeiff, Petra Mettig (v.l.).

Hamburg: Dr. Regina Melosch, Thomas Dietrich, Kerstin

Trefz, Thorsten Hackhe, Susanne Schneekloth mit Tim,

Thomas Lierhaus, Antje Rosenkranz (v. l.).

Die Teams

Die Fans

HC Horn Aktuell • September 09

Thüringen. Von links nach rechts: Beate Scriba, Sandy

Röhrich, Steffen Vater (verdeckt), Andreas Röhrich, Uta

Vater, Gaby Weber.

Nordwest: Sontaya Singkorn-Trümmelmeyer, Christian

Voigt, Dr. Bettina Konsor, Michael Henning, Peter-Renè

Kreißig, Monika Klahn-Wrieden (v.l.).

3


HC Horn Aktuell • September 09

Samstag, 5. September. 23.15 Uhr. Ort des Geschehens: Berckstr. 91 B, Bremen-Horn. Clubhaus. Trainiert wird der Sirtaki.

Eleni, DJ vom Dienst, Griechin von Geburt, führt sechs, sieben lernwillige Novizen in die Geheimnisse des hellenischen

Modetanzes (seit ca. 1825) ein. Sie sind leicht verschwitzt, unsere Eintänzer. Aber unermüdlich. Nicht zu stoppen. Konditionell

gut drauf. Als die Drehzahl die zweihunderter Marke erreicht, steigen alle aus. Nur Eleni und Ehemann Nils schweben

über das Parkett (schön wärs, ist nur Auslegeware, dafür aber strapazierfähig).

Rückblende. Es ist 20.30 Uhr.

Das Ding läuft nach dem frugalen

Buffet etwas stockend an.

Es müssen erst erfahrene Bremer

Party-Löwen zum Mitmachen

animieren - O-Ton: „Hey,

und nun aber, alle Weiber auf die

Tanzfl äche. Zack zack!“ - dann

kommt die Chose so richtig ins

Rollen. Eleni mit ihrem iPod hat

den richtigen Mix gefunden. Egal

ob Hardrock, House, Disco oder

Kölsche Jecken-Mucke, auf der

Tanzfl äche herrscht Gedränge

wie sonst nur an Wühltischen

beim Schlussverkauf. Die ältere

Horner Generation ist voll bei

der Sache, die Abteilung „Thirty

something“ sowieso.

Wer hätte das für möglich gehalten? Wer hätte gedacht, das

eine Players Night nicht zu einem stilvoll-langweiligen offi ziellen

„Termin“ verkommt, sondern zu einer Fete mutiert, auf

der es locker, leicht, lässig zugeht?

Der teilnehmende Beobachter stellt fest, dass unsere Gäste

aus Ost und Nord einen entscheidenen, im Jargon der

Sportberichterstattung: spielbestimmenden Anteil an der

ausgelassenen Stimmung haben. Der Hamburger Teamchef

Thomas Lierhaus bekommt für seinen kabarettreifen Beitrag

Ovationen. Selbst die Honeurs, die üblichen Danksagungen

der Funktionäre, fallen ungewöhnlich ironisch und humorvoll

4

It‘s Party

aus.

So endet ein netter Abend, ein wirklich geselliges Beisammensein.

Ach ja, getrunken wird auch. Und Ramazotti steht

ganz oben auf der Hitliste. Nein, nicht der Eros, der andere,

süffi ge. Und die Nacht ist noch lange nicht vorbei. Die einen

ziehen um die Häuser, die anderen trommeln ihr Team zur

Taktikbesprechung vor den Fernseher. Auf Eurosport laufen

die US Open.

Um 9 Uhr, das steht fest, werden alle wieder auf der Matte

stehen. Ort: Berckstr. 91 B, Bremen-Horn. Clubhaus. Same

procedure than every year.


HC Horn Aktuell • September 09

Die Mühen der Macher

Die folgende Geschichte ist unvollständig. Deswegen bittet der Schreiber um Nachsicht. Es werden nicht alle Beteiligten

genannt, die zum Gelingen des Projektes „Grosse Spiele“, beigetragen haben. Es wird nicht jedes Detail der Vorarbeiten

erwähnt. Die Geschichte handelt von den vielen Machern, die im Hintergrund tätig waren. Und sie handelt von den unzähligen

Kleinigkeiten, die geregelt, besorgt, abgeklärt, ausgehandelt werden müssen. Am Ende, ganz am Ende, am Sonntag

nachmittag um 14 Uhr, kann ein erstes Fazit gezogen werden: Die Mühen der Macher haben sich gelohnt. Kurze Verschnaufpause,

einmal tief durchatmen. Dann geht es weiter, der Schlußspurt naht. Abbauen, abräumen, abrechnen. Und dann erst

kommt der Abgang.

Thomas Krüger, Tennisobmann. Fulltime-Job bei Airbus Bremen.

Familienvater. Und seit Monaten in jeder freien Minute

im Verein beschäftigt. Er ist ein Teamplayer, keiner, der Alleingänge

macht. Thomas bringt Ideen in den Tennisvorstand

ein, nimmt Kritik und Verbesserungsvorschläge seiner Mitstreiter

auf. Er denkt nach, hört zu, denkt nochmal nach und

handelt. Er ist ein kreativer, zugleich planvoll arbeitender

Macher, einer, der sich nicht zwanghaft in den Mittelpunkt

drängt. Thomas kann andere gewinnen. Ein ruhiger, besonnener

Typ. Man verzeiht ihm gern seine einzige Macke: Thomas

ist HSV-Fan.

Das Projekt „Große Spiele“ ist von ihm angestoßen. Schnell

gewinnt er Unterstützer in den eigenen Reihen, vor allem

beim Verband. Thomas Krüger gestaltet die Projektplanung

ganz professionell: Zeit-/Maßnahmeplan, Verantwortliche

festhalten.

Eleni Ellberg, Sportwartin. Weibliches Pendant zu Thomas.

Erfahren im Management, routiniert im Umgang mit Krisen.

Eine solche taucht im allerletzten Moment, drei Tage vor dem

großen Ereignis wie aus dem Nichts auf. Die Gastronomie

kann das Buffet nicht selbst liefern. Es muss auf die Schnelle

nach einer Alternative gesucht werden. Eleni bleibt ganz ruhig.

„Ich mach das. Habe diese Woche glücklicherweise Zeit.“

24 Stunden später: „Hat alles geklappt, habe einen, wie ich

fi nde, guten Caterer gefunden, aus Weyhe. Der bereitet exakt

das gleiche Menu zu, das wir ursprünglich mit unserer Gastronomie

vereinbarten hatten.“

Noch ein Beispiel für Elenis ruhiges, überlegtes, zielgerichtetes

Handeln: Der Disk-Jockey liefert nicht. Keine Playlist,

keine Musikdateien. Eleni hat noch 30 Stunden Zeit, um die

Dinge selbst zu machen. Eingeweihte wissen, da geht viel Zeit

drauf. Sie stöhnt nicht, klagt nicht, tut es einfach. Das Ergebnis:

Buffet Spitze, Musikmix fantastisch. Typisch Eleni.

Dann ist da Dorothea Kittlaus. Auch voll berufstätig. Mannschaftsführerin

bei den Damen 30. Aber immer helfend, anpackend

dabei. Am Wochenende von früh bis spät. Kümmert

sich. Um den Nachschub an Kuchen, Obst, Mineralwasser. Sie

ist eine ruhige, freundliche, verbindliche Frau. Sie sieht, was

zu tun ist. Ob andere sehen, was sie leistet?

Horst Hagens, zuständig für unsere Plätze. Ist die ganze Woche

mit dem Ausbessern beschäftigt. Speziell Platz 3 bereitet

ihm Sorgen. Er kann am Wochenende nicht da sein, deshalb

legt er Mittwoch, Donnerstag, Freitag Sonderschichten ein.

Die Plätze werden komplett gesperrt. Gut, dass es regnet.

Michael Adamik, Jugendwart, auch er berufl ich stark gefordert.

Geht Horst Hagens zur Hand, packt überall mit an.

Manfred Otte, Pensionär, vielbeschäftigt. Er bekommt am

Donnerstag abend mit, dass unsere Clubwirtin Ewelina Hilfe

braucht. Am Samstag bei der Players Night steht er hinter dem

Tresen. Manfred ist einfach da und hilft.

Die Geschichte ist, wie gesagt, unvollständig. Fortsetzung

folgt. Wenn es nicht so ein verqueres Deutsch wäre, müßten

unsere Trikots mit diesem Spruch bedruckt werden: „So geht

Sportverein heute.“

Last but not least: Es wurde

richtig guter Sport geboten.

HC Horn

HC Horn Aktuell

• Hockey Club Horn e.V., Berckstr. 91 B, 28359 Bremen

• Redaktion, Layout: Detlev Busche

• Erscheinungsweise: unregelmäßig

• eMail: info@hc-horn.de

• Homepage: www.hc-horn.de

5

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine