ego Magazin Bitburg & Südeifel - Ausgabe 17
Sommer, Stausee, Bitburg, Prüm Eifeler Viez und Reisen Starkes Handwerk für die Region / Bitburger Braderie / Sommertorte / Engel & Helden / u.v.m.
Sommer, Stausee, Bitburg, Prüm
Eifeler Viez und Reisen
Starkes Handwerk für die Region /
Bitburger Braderie / Sommertorte /
Engel & Helden / u.v.m.
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Sommer, Stausee,<br />
Eifeler Viez und Reisen<br />
Starkes Handwerk für die Region /<br />
<strong>Bitburg</strong>er Braderie / Sommertorte /<br />
Engel & Helden / u.v.m.<br />
sonderveröffentlichung<br />
Nº<strong>17</strong><br />
J u l i<br />
2015
MERCEDES-BENZ / SMART<br />
Saarstraße 52<br />
Tel.: (0 65 61) 60 09-0<br />
Auf 100.000 m² Ausstellungsfläche<br />
bieten 28 Vertragshändler und<br />
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alles rund ums Auto.<br />
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Tel.: (0 65 61) 60 04-0<br />
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Audi: Tel.: (0 65 61) 60 04-700<br />
VW: Tel.: (0 65 61) 60 04-800<br />
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Tel.: (0 65 61) 94 59 4-0<br />
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Tel.: (0 65 61) 16-0<br />
bohl.de
<strong>ego</strong> <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong><br />
Der Sommer<br />
verspricht viel<br />
:Mit dem neuen <strong>ego</strong> in die Sommerzeit<br />
Angelika Koch Konstiantyn<br />
Liebe Leserinnen und Leser,<br />
wenn die alte Bauernregel vom Siebenschläfertag<br />
stimmt, dann können<br />
wir in diesem Jahr wieder einen Supersommer<br />
genießen. Den letzten<br />
hatten wir 2006… Zeit dafür ist es<br />
also. Damit auch bei Wärme pur die<br />
Seele erfrischt bleibt und der Kopf<br />
kühl, stellen wir in dieser neuen <strong>ego</strong>-<br />
<strong>Ausgabe</strong> das „Nationalgetränk“ der<br />
<strong>Südeifel</strong> vor: Viez, oder wie es die Römer<br />
mit ihrer Namensgebung wortwörtlich<br />
meinten, den Vize-Wein.<br />
Dass er mehr ist als ein Stellvertreter,<br />
beweisen wir nur zu gern.<br />
Es ist viel los in und um <strong>Bitburg</strong>. Die<br />
erste Auflage der Braderie im letzten<br />
Jahr lockte Scharen in die Stadt auf<br />
der Suche nach tollen Schnäppchen<br />
und schönen Erlebnissen. Die diesjährige<br />
Braderie am kommenden<br />
Samstag wird sicherlich auch wieder<br />
ein toller Erfolg!<br />
Und dann sind wir noch über eine<br />
spannende Behörde „gestolpert“. Ein<br />
Amt, das Lust auf mehr macht... gibt<br />
es nicht? Doch, und zwar das Landesamt<br />
für Vermessung und Geobasisinformation!<br />
Als wir nach faszinierenden<br />
Luftaufnahmen von <strong>Bitburg</strong><br />
suchten, kamen wir zufällig an dieses<br />
Amt… und aus dem Staunen nicht<br />
mehr heraus, welche virtuellen Entdeckungstouren<br />
durch unser Land<br />
und noch viel mehr hier möglich<br />
werden.<br />
Ins <strong>ego</strong> gehören natürlich wie immer<br />
die Engel und Helden unseres Alltags,<br />
clevere Unternehmen, interessante<br />
Menschen. Und damit Sie unsere leckere<br />
Eistorte ohne Reue genießen<br />
können, kommt auch die Fitness<br />
nicht zu kurz.<br />
Viel Spaß beim Lesen!<br />
Ihr <strong>ego</strong>-Team •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 <strong>ego</strong>torial 3
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IMPRESSUM: <strong>ego</strong> <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong><br />
Herausgeber und verantwortlich für den<br />
Inhalt: Bohl Design & Kommunikation,<br />
Römermauer 8, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Inhaber: Stefan Bohl<br />
Anzeigen: Heike Simon-Becker &<br />
Nicole Strellen, Tel.: 06561/940900,<br />
verlag@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
<strong>ego</strong> <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong> erscheint mit einer<br />
Auflage von 35.000 Stück in <strong>Bitburg</strong>,<br />
Welschbillig und den Verbandsgemeinden<br />
<strong>Bitburg</strong>er Land, <strong>Südeifel</strong>, Speicher,<br />
Prüm und Arzfeld sowie im Lesezirkel<br />
<strong>Bitburg</strong>/Prüm/Luxemburg<br />
Nachdrucke von Fotos und Artikeln aus<br />
dem Inhalt, auch auszugsweise, sind<br />
nur mit vorheriger Genehmigung des<br />
Herausgebers gestattet. Für unverlangt<br />
eingereichtes Text- und Bildmaterial<br />
wird keine Haftung übernommen.<br />
Druck: johnen-druck GmbH & Co. KG<br />
Titelfoto: Stefan Bohl<br />
Inhalt<br />
2 Autowelt <strong>Bitburg</strong><br />
3 <strong>ego</strong>torial<br />
4 Servatius & Ehlenz<br />
6 Fischer tischt auf<br />
Fischer home<br />
8 Kurz & Knapp<br />
9 Finanzblick<br />
11 Schilz Tortechnik<br />
13 Einkaufsbummel<br />
der besonderen Art<br />
14 Der Apfel fällt nicht weit...<br />
16 <strong>ego</strong> Trip / Porto<br />
18 <strong>ego</strong> Lesereise<br />
Mit Scharff Reisen nach Porto
Qualität „Made in Püm“<br />
30<br />
Geballte<br />
Betonkraft<br />
32<br />
Titelfoto in<br />
Biersdorf am See<br />
mit Maximilian Duny,<br />
Robin Strellen,<br />
Johannes München &<br />
Franziska Ernzerhof<br />
<strong>ego</strong>-Trip<br />
nach Porto<br />
16<br />
Sie gehen für<br />
uns durchs Feuer<br />
38<br />
19 Ein Sport – drei Generationen<br />
Mrs.Sporty<br />
20 Mountainbiker entdecken<br />
die Mittelmosel<br />
21 Schloss Vianden,<br />
Schloss Beaufort<br />
22 <strong>ego</strong> Bilderrätsel<br />
23 Raus aus der Stadt – rein in die Idylle<br />
Afunti Stausee <strong>Bitburg</strong><br />
24 Gastlichkeit im traumhaften Biergarten<br />
Gadewertschaft<br />
Vulkaneifeltherme<br />
25 Leben, Genuss und Leidenschaft<br />
Eifel eXclusive<br />
28 Kultsommer in Prüm<br />
30 Qualität „Made in Prüm“<br />
Goldsaat<br />
32 Geballte Betonkraft kommt aus der Eifel<br />
Eifelbeton<br />
34 Thiex Geichlingen,<br />
HHW Haus<br />
35 Ein dreifaches Hoch<br />
Elektro Elsen<br />
36 Wände und Böden mit Gute-Laune-Faktor<br />
Malerbetrieb Wallerius<br />
38 Sie gehen für uns durchs Feuer<br />
40 Traumberuf nicht nur für Zahlenfans<br />
Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG<br />
42 Wissen Sie, wie hoch Ihr Haus ist?<br />
44 Weltreise mit open end<br />
45 johnen druck,<br />
Bohl Metall<br />
46 <strong>ego</strong> Backrezept:<br />
Eistorte für heiße Sommertage<br />
47 Alff<br />
48 Engel & Helden des Alltags<br />
49 Job Initiative Eifel<br />
50 Ein Herz für Tiere<br />
51 Autohaus Eifel Mosel<br />
52 Postbank<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Inhaltsverzeichnis 5
Tischt auf<br />
“LA DOLCE VITA” –<br />
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DO. 23. bis Sa. 25 Juli 2015<br />
Wir möchten Sie auf den Sommer einstellen<br />
und so heißt es pünktlich zum Ferienbeginn<br />
„vivere la vita“! Wir heißen Sie mit einem<br />
Gläschen Prosecco herzlich willkommen<br />
und verwöhnen Sie mit Eis- und<br />
Kaffeespezialitäten.<br />
ExKlusiv an diesen<br />
Tagen präsentieren wir:<br />
Italienische Feinkost der Fattoria La Vialla zum Genießen und Kennenlernen... diese Produkte sind in<br />
keinem Geschäft zu finden, sondern werden direkt zum Kunden geliefert. Die Fattoria ist ein familiengeführter,<br />
landwirtschaftlicher, biodynamischer Betrieb, einer der ältesten und größten im Chiantigebiet.<br />
Im Jahr 1978 wurde er von der Familie Lo Franco erworben und heute erstreckt er sich über 1342 Hektar.<br />
Lassen Sie sich von Pasta, Pesto, Vino und Co. begeistern.<br />
Außerdem finden Sie auf unseren Ausstellungsflächen feinste Designteppiche<br />
der Firma Sartori, Designmöbel von Lema und vieles mehr.<br />
Jeden Tag verlosen wir einen Präsentkorb mit italienischen Spezialitäten!<br />
Seien Sie unser Gast und lassen Sie sich verwöhnen.<br />
Wir freuen uns auf Sie!
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Designteppiche & Feinkost aus Italien<br />
Do. 23.-Sa. 25.<br />
Juli 2015<br />
Event - Termine 2015<br />
23.-25. Juli „vivere la vita“<br />
Teppiche und Feinkost aus Italien<br />
So. 06. Sept. Autofestival<br />
verkaufsoffen 13-18 Uhr<br />
Sa. 26. Sept. Miele Dampfgarervorführung<br />
So. 11. Okt. Bauernmarkt<br />
verkaufsoffen 13-18 Uhr Kaffee<br />
& frisch gebackene Hefekuchen<br />
im Küchenstudio<br />
Sa. 24. Okt. AEG Dampfgarervorführung<br />
11-15 Uhr<br />
Sa. 21. Nov. Candlelight - Jubiläum<br />
So. 27. Dez. Verkaufsoffen 13-18 Uhr<br />
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Öffnungszeiten: Mo.-Mi. 08.00 bis 18.00 Uhr<br />
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So. 13.00 bis 18.00 Uhr (SCHAUTAG)
kurz & knapp<br />
:Wussten Sie schon, dass ...<br />
Bitte Lächeln!<br />
w <strong>ego</strong> I Archiv Fotobox<br />
Jubiläum in der DenkmalstraSSe<br />
w <strong>ego</strong> I Jan Malburg<br />
Ein mobiles Fotostudio? Na klar! Knöpfchen drücken<br />
und los geht‘s: In der von Timo Tautges entwickelten Fotobox<br />
kann man immer und überall die schönsten und lustigsten<br />
Momente festhalten. Die Bilder werden innerhalb<br />
weniger Sekunden nach dem Schnappschuss ausgedruckt<br />
und können zum Einrahmen mit nach Hause genommen<br />
werden.<br />
Seit August 2014 erfreut der gebürtige Bleialfer die Menschen<br />
mit seiner Fotobox. Egal ob auf Hochzeiten, Geburtstagen,<br />
Firmenevents, Weihnachtsfeiern – die Fotobox,<br />
die aus einem Monitor, einer Spiegelreflexkamera, einem<br />
Button und einem Sofortdrucker besteht, sorgt immer für<br />
Begeisterung. Für den besonderen Spaßfaktor gibt es bei<br />
der Buchung ein Paket mit Schnurrbärten, Brillen, Hüten<br />
und vielem mehr dazu. Aber auch eigens mitgebrachte<br />
Accessoires wie überdimensionale Sonnenbrillen oder<br />
bunte Perücken sollten nicht fehlen; je größer die Auswahl<br />
an Spaß-Artikeln, desto mehr Freude beim Verkleiden und<br />
Grimassen schneiden. Für Firmen und Messen gibt es eine<br />
Sonderfunktion: Mit einer Green-Screen-Funktion können<br />
Sie ein Hintergrundbild ganz nach Ihrer Wahl auf das Foto<br />
projizieren und zusammen mit Ihrem Logo das perfekte<br />
Werbegeschenk für potentielle Kunden kreieren.<br />
Als Sahnehäubchen für den Gastgeber gibt es<br />
eine gratis DVD mit allen Bildern in digitaler Form.<br />
Weitere Infos zu Preisen und Angeboten finden<br />
Sie unter www.fotobox-eifel.com. •<br />
Ein besonderer Tag für das St.-Willibrord-Gymnasium:<br />
Seit 50 Jahren befindet es sich nun am aktuellen Standort<br />
in der Denkmalstraße in <strong>Bitburg</strong>. Und das musste gefeiert<br />
werden! Das Jubiläumsfest am 13. Juni lockte mit fast 50<br />
Projekten und Programmpunkten viele begeisterte Besucher<br />
an.<br />
In einer Projektwoche hatten sich die Schülerinnen und<br />
Schüler intensiv und kreativ mit Fragen der Vergangenheit,<br />
Gegenwart und Zukunft ihrer Schule befasst. Den<br />
Wandel der Zeit zeigten die rund 1200 Schüler mit tollen<br />
Ideen, wie einem 3D-Modell des historischen Schulgebäudes<br />
oder der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen<br />
wie Recycling.<br />
Das Gymnasium in der Denkmalstraße hat es geschafft,<br />
die Tradition gymnasialer Bildung mit den Erfordernissen<br />
der Gegenwart zu vereinen. Und die Entwicklung steht<br />
nicht still: Im Jahr 2016/<strong>17</strong> soll mit einem bilingualen<br />
Angebot der fremdsprachliche Schwerpunkt ausgebaut<br />
werden.<br />
Nicht nur das Bildungsangebot am „St. Willi“ wird ständig<br />
erweitert, sondern auch die Räumlichkeiten. 50 Jahre<br />
nach dem Bezug der Gebäude steht heute ein neues Bauprojekt<br />
auf dem Programm. Die Schule wird bald um eine<br />
neue Turnhalle und eine Mensa ergänzt, um den Schülern<br />
erweiterte Gestaltungsräume zu gewährleisten und den<br />
Standard der Institution aufrecht zu erhalten. •<br />
8<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
kurz & knapp
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Finanzblick<br />
<strong>Bitburg</strong>er Bankbote – Informationen Möglichkeiten & Finanztipps der Region<br />
NEU ab 3. Juli 2015:<br />
Weiterbildung Betriebs(fach)wirt<br />
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Die Theobald-Simon-Schule, Berufsbildende Schule<br />
<strong>Bitburg</strong>, ist Partner für die Menschen der Region in<br />
Fragen beruflicher Aus-, Weiter- und Fortbildung. Die<br />
Fachschule Wirtschaft bietet die Möglichkeit der kostenfreien<br />
berufsbegleitenden Weiterbildung zum staatlich<br />
geprüften Betriebsfach- und Betriebswirt. Nach zwei<br />
Jahren erwerben Absolventen die Teilqualifikation des<br />
Betriebsfachwirt (Schwerpunkt Außenwirtschaft und<br />
Fremdsprachen) und nach vier Jahren den Titel des Betriebswirts.<br />
Der angebotene Unterricht ist in Module aufgeteilt mit<br />
Unterrichtszeiten am Samstagvormittag, am Donnerstagabend<br />
und 14-tägig am Dienstagabend. Die Zielgruppe<br />
richtet sich an Berufstätige mit qualifiziertem<br />
Sekundarabschluss I, abgeschlossener Berufsausbildung<br />
und einschlägiger Berufspraxis.<br />
Weitere Infos unter www.tssbit.de. •<br />
Galerie Anni Jutz<br />
w<strong>ego</strong><br />
Die <strong>Bitburg</strong>erin Anni Jutz hat vor<br />
10 Jahren zur Malerei gefunden. In<br />
Kombination verschiedener Materialien<br />
und Techniken (z.B. Acryl, Leinen,<br />
Sand oder Kaffeepulver) entstehen<br />
abstrakte Motive, die Bauwerke,<br />
Landschaften oder Gegenstände erkennen<br />
lassen.<br />
In ihrer kleinen Galerie in Neuerburg, Marktplatz 9,<br />
sind die Werke ausgestellt und als Gemälde oder kleine<br />
Kunstkarten erhältlich.<br />
Geöffnet ist immer freitags und samstags von 11 bis<br />
16 Uhr. Infos unter Tel. 0<strong>17</strong>5-3242923. •<br />
Die gesetzliche Einlagensicherung<br />
schützt Anleger<br />
<strong>Bitburg</strong>. Ist mein Geld bei einer Bankpleite geschützt?<br />
Diese Frage stellen sich derzeit viele Bankkunden.<br />
Dabei ist das Vertrauen der Bankkunden in<br />
die Sicherheit ihrer Einlagen sowie das Vertrauen der<br />
Geld- und Kapitalmärkte in die Stabilität des Bankensystems<br />
in Deutschland ein hohes Gut. Seit der<br />
Finanzmarktkrise hat die Sicherheit von Einlagen an<br />
Bedeutung gewonnen. Als Reaktion darauf hat die<br />
EU gesetzlich nachgebessert: Jede Bank in den 28<br />
EU-Staaten, die Spareinlagen entgegennimmt, muss<br />
einer Einlagensicherung angehören. Am 3. Juli 2015<br />
trat das neue Einlagensicherungsgesetz in Kraft. Damit<br />
sind nun Einlagen bis zu 100.000 Euro gesetzlich<br />
geschützt.<br />
Neben dem neuen gesetzlichen Einlagenschutz<br />
haben aber bereits viele Institutsgruppen eigene<br />
Sicherungseinrichtungen installiert. So auch die<br />
Volksbanken und Raiffeisenbanken, die mit ihrer<br />
freiwilligen Sicherungseinrichtung seit über 80 Jahren<br />
dafür sorgen, dass noch nie ein Mitglied oder<br />
Kunde einer deutschen Genossenschaftsbank Verluste<br />
auf Einlagen erleiden musste.<br />
Wie hoch die Einlagen bei der eigenen Bank über<br />
den gesetzlichen Betrag von 100.000 Euro hinaus<br />
geschützt sind, hat vor diesem Hintergrund in der<br />
heutigen Zeit für einen Anleger eine hohe Bedeutung.<br />
Im Zweifelsfall gilt es, sich hier zu informieren.<br />
Wenn Sie weitere Informationen zu<br />
diesem Thema wünschen, ein Anruf genügt<br />
Telefon 06561 63-0<br />
Oder schreiben Sie uns eine Email<br />
info@volksbank-bitburg.de<br />
Weitere Infos finden Sie aber auch unter<br />
www.volksbank-bitburg.de<br />
www.bvr-institutssicherung.de/isg.nsf
Bierfassrollen in Sülm<br />
kurz & knapp<br />
:Wussten Sie schon, dass ...<br />
w <strong>ego</strong> I Kiesgen<br />
Die FFW Sülm lädt ein zum<br />
Bierfassrollen am 8. August 2015.<br />
Der traditionelle Sülmer Parkour<br />
wird ab 20 Uhr eröffnet. Sportliche<br />
Teams, egal ob männlich<br />
oder weiblich, à 3 Personen<br />
Konzept zur Selbstständigkeit<br />
w <strong>ego</strong> I Anja Bilstein<br />
Buchbinder<br />
Iw <strong>ego</strong><br />
Die Absolventen der Kaufleute im Einzelhandel der<br />
Theobald-Simon-Schule BBS <strong>Bitburg</strong> haben sich in ihrem<br />
letzten Ausbildungsjahr einem ganz besonderen Projekt gewidmet.<br />
Unter dem Motto „Wir gründen ein Einzelhandelsunternehmen<br />
in <strong>Bitburg</strong>“ haben 6 Gründergruppen von<br />
Oktober 2014 bis Juni 2015 ein Konzept für eine Geschäftsidee<br />
aufgesetzt.<br />
Für eine Geschäftsidee braucht man auch einen Geschäftsplan.<br />
Zunächst haben sich die Auszubildenden mit organisatorischen<br />
Fragen zur Marktforschung beschäftigt, an einer<br />
Gründerberatung bei der IHK teilgenommen und sich über<br />
Rechtsformen aufklären lassen. Anschließend haben sich<br />
die Schüler überlegt „Was soll zu unserem Sortiment gehören?“,<br />
„Wo soll unser Laden sein?“, „Wer ist unsere Zielgruppe?“<br />
und „Wie bewerben wir unser Produkt und erreichen<br />
unsere Kunden?“. Die Schüler haben bei der Durchführung<br />
sehr viel Kreativität bewiesen. Sie haben ihre Ideenfindung<br />
auf die Region rund um <strong>Bitburg</strong> zugeschnitten: „Was gilt in<br />
der Region als Marktlücke und wie kann man das Angebotsspektrum<br />
erweitern?“<br />
Die Geschäftsideen variieren vom Software-Bereich bis<br />
hin zur Bekleidung aller Art. Das Unternehmen „Big Diva<br />
GmbH“ bietet Kleidung in Übergrößen und bei „Zum kleinen<br />
Pfläumchen“ kann Frau eine Auswahl an Dessous kaufen.<br />
Das Gesamtprojekt wird am Donnerstag, 23. Juli 2015,<br />
als Mediashow bei der Abschlussfeier der Absolventen des<br />
Einzelhandels in der Europahalle Trier präsentiert. •<br />
In einer Welt, in der Literatur immer mehr am Computer<br />
in Form von E-Books und ähnlichem konsumiert wird,<br />
gibt es noch Menschen, die gebundene Bücher lieben. Einige<br />
beschwören schon das Ende des gedruckten Buches<br />
herauf; für andere ist eine Welt ohne Gedrucktes nicht vorstellbar,<br />
denn noch heute sind Bücher allgegenwärtig. Das<br />
Handwerk der Buchbinder steht allerdings kaum im Licht<br />
der Öffentlichkeit.<br />
Das Ehepaar Ollinger aus Oberweis gehört zu den wenigen,<br />
die noch als Handbuchbinder tätig sind. In ganz Deutschland<br />
gibt nur noch geschätzte 350 Handbuchbinder; die<br />
meisten Bücher werden heutzutage maschinell in Industriebuchbindereien<br />
produziert. Aber Hans Ollinger und seine<br />
Frau arbeiten mit der Hand, die keine Maschine ersetzen<br />
kann. Besonders die Restauration von antiken Büchern und<br />
die Veredelung der Einbände mit Blattgold erfordert Fingerspitzengefühl.<br />
„Wir schaffen in einem Jahr, was eine Maschine<br />
an einem Tag schafft. Wir holen dabei aber das Beste<br />
aus jedem Buch heraus und stellen qualitativ hochwertige<br />
Unikate her“, erklärt Hans Ollinger.<br />
Es gibt eine Menge Menschen, die das Handwerk der Eifeler<br />
schätzen: zu ihren Kunden zählen Rechtsanwälte, Notare,<br />
Ärzte und Ämter, die ihre gesammelten Fachzeitschriften<br />
binden lassen, und auch private Personen geben ihre Doktorarbeit,<br />
Familienchronik oder ihr Hochzeitsbuch zum<br />
binden ab. Es gibt sogar schon eine gebundene <strong>Ausgabe</strong><br />
der ersten elf <strong>Ausgabe</strong>n des <strong>ego</strong> <strong>Magazin</strong>s <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong><br />
– eine weitere folgt mit Sicherheit! •<br />
10<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
kurz & knapp
können sich der tollkühnen Herausforderung stellen und<br />
evtl. als Sieger des Abends gekürt werden. Ab 21:30 Uhr<br />
wird dann mit der Live-Band „Corona“ kräftig gefeiert.<br />
Am Sonntag öffnet der Festplatz um 10 Uhr zum Frühschoppen,<br />
für die kleinen Gäste startet um 14 Uhr das<br />
Spielfest mit anschl. Siegerehrung. Ab <strong>17</strong> Uhr spielt zum<br />
Ausklang des Festes „Postcombo“. Anmeldungen zum Bierfassrollen<br />
unter 0<strong>17</strong>1-2450494 •<br />
Einiges Los auf Schloss Beaufort<br />
w <strong>ego</strong> I Christoph Koeslin<br />
Das Konzert der besonderen Art: Die Rock Classics<br />
vor der beeindruckenden Kulisse des Schloss Beaufort in<br />
Luxemburg gehören in der Region zum festen Bestandteil<br />
des Open Air Kalenders. Los geht’s diesen Sommer am<br />
Sonntag, 26. Juli mit der schwedischen Band „Sabaton“, eine<br />
der erfolgreichsten Metalbands der letzten Jahre. Mit im<br />
Gepäck: „Powerwolf“,aus Deutschland und „Bloodbound“<br />
aus Schweden.<br />
Am Montag, 27. Juli, wird es im wahrsten Sinne des Wortes<br />
legendär: „Status Quo“ wird mit Songmaterial aus rund 50<br />
Jahren die Bühne rocken. Der Dienstag, 28. Juli, steht ganz<br />
im Zeichen von „Dream Theater“, „Queensrÿche“ und<br />
„Fish“. Das Power Ensemble wird ab 19 Uhr die Menge<br />
zum Toben bringen.<br />
„Clueso“ (Foto) ist am Freitag, 31. Juli, der letzte im Bunde.<br />
Der erfolgreiche Sänger und Songwriter gibt mit viel Leidenschaft,<br />
Ausdauer und einer hervorragenden Band seine<br />
Hits zum Besten.<br />
Info: Karten gibt’s im Vorverkauf in allen bekannten<br />
Vorverkaufsstellen sowie unter www.kultopolis.com,<br />
www.showproduction.lu, www.luxembourg-ticket.lu,<br />
www.e-ticket.lu.<br />
Ticket-Hotline: (0651) 9790777 oder (00352) 4708951. •<br />
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Service, die Beratung und die Betreuung sämtlicher<br />
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:Wussten Sie schon, dass ...<br />
Kultursommer-Eröffnung 2015<br />
w <strong>ego</strong> I Heinz Drossard, Markus Angel<br />
Videos<br />
ansehen auf:<br />
<strong>ego</strong>magazin.de<br />
Passend zum 1300. Jahrestag seit der ersten urkundlichen<br />
Erwähnung, war <strong>Bitburg</strong> dieses Jahr der perfekte Ort<br />
für die Eröffnung für den Kultursommer Rheinland-Pfalz.<br />
Am Auftaktwochenende, 9. und 10. Mai, präsentierte die Eifelstadt<br />
einen echten Knaller für die rund 15.000 Besucher<br />
und war somit ein besonderer Höhepunkt ihrer Jubiläums-<br />
Feierlichkeiten. Die Stadthalle und viele Plätze und Straßen<br />
der Innenstadt wurden zur Bühne für Oper, Tanz, Theater<br />
und Artisten – ein Unterhaltungsangebot für die ganze Familie.<br />
Musikalisch war für jeden Geschmack etwas dabei: das<br />
Konzert der Staatsphilharmonie, das Kindermusical und die<br />
Musiklegende Albert Hammond sorgten für ausgelassene<br />
Stimmung. Auch über die 1.300 Jahre Stadtgeschichte konnte<br />
man sich in einer Ausstellung im Haus Beda informieren.<br />
Der diesjährige Kultursommer stand unter dem Motto<br />
„Helden und Legenden“: ein fabelhaftes Thema zur Stadtgeschichte<br />
und den gebotenen künstlerischen Beiträgen.<br />
Wir danken Heinz Drossard und Markus Angel für die tollen<br />
Fotos!<br />
Um sich einen Eindruck von den Festlichkeiten des Kultursommer-Wochenendes<br />
zu machen, können Sie sich auf<br />
www.<strong>ego</strong>magazin.de einen Zeitrafferfilm anschauen. Vom<br />
Event „Dinner in White“ auf dem Spittel und dem Europäischen<br />
Folklore-Festival gibt es ebenfalls tolle Videos. Ein<br />
Klick, der sich lohnt! •<br />
Pizzeria Da Luigi<br />
Hauptstr. 51, <strong>Bitburg</strong><br />
Telefon 06561/4100<br />
Lassen Sie sich die leckeren und stets frisch zubereiteten<br />
Speisen in der ältesten Pizzeria von Rheinland-Pfalz schmecken.<br />
In angenehmer Atmosphäre verwöhnt Rocco, der gebürtige<br />
Italiener, schon seit fast 40 Jahren mit Leib und Seele<br />
die Gäste mit Pizza und Pasta.<br />
Öffnungszeiten: 12-14 Uhr und 18-24 Uhr<br />
Montag Ruhetag<br />
Foto: Da Luigi<br />
12<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
kurz & knapp
Anzeige<br />
Einkaufsbummel der besonderen Art<br />
: Die „<strong>Bitburg</strong>er Braderie“ kommt am 25. Juli zurück in die Einkaufsstadt<br />
w <strong>ego</strong> I Markus Angel<br />
Südländisches Flair zieht am letzten<br />
Juli-Samstag in <strong>Bitburg</strong> ein, wenn<br />
zur zweiten Auflage der <strong>Bitburg</strong>er „Braderie“<br />
eingeladen wird.<br />
Braderie? Ein Begriff, dem man bisher<br />
in Frankreich oder Belgien begegnen<br />
konnte, der im letzten Jahr allerdings<br />
auch in der <strong>Südeifel</strong> Einzug gehalten<br />
hat. Und zwar erfolgreich. Die<br />
ganze <strong>Bitburg</strong>er Innenstadt stand in<br />
sommerlicher Laune mit unzähligen<br />
Einkaufsbummlern, Touristen und<br />
Schnäppchenjägern. Keine Frage, dass<br />
die teilnehmenden Händler mit dem<br />
Event, das der „Arbeitskreis Innenstadt“<br />
des <strong>Bitburg</strong>er Gewerbevereins organisiert,<br />
in eine zweite Runde gehen wollen.<br />
Am 25. Juli laden etwa 60 Händler<br />
zum großen Open-Air-Flohmarkt<br />
ein, bei dem die Verkaufsflächen nach<br />
draußen erweitert werden. Die Geschäfte<br />
vom Rathaus bis in die für den<br />
Verkehr gesperrte Trierer Straße haben<br />
von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bieten<br />
Ware besonders günstig an Ständen<br />
vor ihren Läden an. Außerdem gibt es<br />
Getränke- und Essensstände sowie ein<br />
buntes Programm mit Musik und Tanz<br />
an verschiedenen Standorten quer<br />
durch die <strong>Bitburg</strong>er City. Über den<br />
ganzen Tag treten Musikvereine, Tanzgruppen,<br />
Bands und Solokünstler auf.<br />
Aber auch die Geschäfte haben sich<br />
Gedanken gemacht, was den großen<br />
und kleinen Braderie-Besuchern geboten<br />
werden kann: Süßes vom Waffelstand,<br />
Kinderschminken oder einen<br />
Marktschreier – allerlei „tamtam“ für<br />
die ganze Familie.<br />
Infos unter:<br />
www.gewerbeverein-bitburg.de •<br />
13
Der Apfel fällt nicht weit…<br />
:„Viez“: das Nationalgetränk der Eifel-Mosel Region<br />
w <strong>ego</strong> I www.apfelweinapp.de, proseed GmbH, Beta757<br />
Jeder weiß doch, was Viez ist! Oder<br />
nicht? Denn schon bei der Benennung<br />
des g<strong>ego</strong>renen Apfelweines wird man<br />
sich nicht so ganz einig. Was an der<br />
Mosel, in der Eifel, im Hunsrück, an<br />
der Saar und in Luxemburg den Namen<br />
Viez trägt, kennt man zum Beispiel<br />
in seiner absoluten Hochburg<br />
Frankfurt als Äppler, Äbbelwoi, Schoppe<br />
oder Stöffsche und im Oberdeutschen<br />
als Most.<br />
Aber wen interessiert denn schon<br />
der Name? Hauptsache, er schmeckt<br />
– und das tut er und das auch schon<br />
den Römern. Abgeleitet<br />
aus dem<br />
lateinischen „vice“, was so viel heißt<br />
wie „der zweite“ oder „stellvertretende<br />
Wein“ deutet an, dass der Apfelwein<br />
als Ersatz für den echten Rebenwein<br />
getrunken wurde. Diese Tatsache mindert<br />
jedoch keinesfalls seine Beliebtheit<br />
in der heutigen Zeit. Ob Wein<br />
oder Vize-Wein, kommt heutzutage<br />
eher auf die Gelegenheit an: Zum<br />
Beispiel bei einer Sommerwanderung<br />
mit herzhafter Mahlzeit passt Viez als<br />
Erfrischungsgetränk manchmal einfach<br />
besser als Wein.<br />
Gute Äpfel sind die Grundlage für guten<br />
Viez. „Klassisch werden für den<br />
Viez Äpfel<br />
aus<br />
Streuobstanbau verwendet, mit einem<br />
hohen Fruchtzuckergehalt, aber auch<br />
mit viel Säure. Daher kommt der säuerlich-herbe<br />
Geschmack, der ihn so<br />
unverwechselbar macht“, erklärt Familie<br />
Bohr, die seit 1970 auf ihrem Bohrshof<br />
in Welschbillig Viez herstellt. Die<br />
bekanntesten Apfelsorten für Viez sind<br />
der Trierer Holzapfel, Ehrbachhofer,<br />
Bohnapfel. Die Äpfel werden zunächst<br />
gemahlen und dann im Kelter ausgepresst.<br />
Der gekelterte Saft wird in große<br />
Tanks gepumpt und mit Hefe versetzt,<br />
wobei der Fruchtzucker in Alkohol<br />
und Kohlensäure umgebaut wird. Der<br />
Gärprozess dauert etwa 3-6 Wochen.<br />
Je länger der Gärprozess, desto intensiver<br />
das Aroma des ausg<strong>ego</strong>renen<br />
Viez. Anschließend wird der Viez von<br />
der Hefe genommen und es folgen<br />
Nachgärung und Reifezeit“, erklärt<br />
Bohr.<br />
Auch wenn die Erntezeit von<br />
Äpfeln bekanntlich erst im<br />
Herbst so richtig losgeht, ist der<br />
Viez auch im Sommer ein Muss<br />
in jedem Bier- und Weingarten<br />
der Region. Wegen dem relativ<br />
geringen Anteil an<br />
Alkohol (ca. 7 %) und<br />
auch weil man ihn super<br />
als Mischgetränk<br />
genießen kann, ist<br />
der Viez für viele ein<br />
beliebtes Sommergetränk.<br />
„Man kann ihn<br />
aber auch zu jeder anderen<br />
Jahreszeit trinken.<br />
Im Herbst frisch vom Kelter<br />
als Süßer Viez, später dann<br />
als Federweißer und danach<br />
als Viez. Im Winter als Glühviez<br />
und dann im Frühling mit Waldmeister<br />
als Maibowle verfeinert. Im Som-<br />
14<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Viez
mer als „Spruvie“, „Covie“, „Livie“, mit<br />
Sprudel, Cola oder Limo verdünnter<br />
Durstlöscher“, schwärmt Alexander<br />
Bohr.<br />
Bei uns in der Eifel wird Viez am liebsten<br />
aus dem traditionellen 0,4 l großen<br />
„Viezporz“ getrunken. Der Name<br />
kommt wohl von Porzellan, und aus<br />
ebensolchem ist er auch. Der Porz hält<br />
den Apfelwein besonders gut kühl.<br />
Größter einheimischer Produzent sind<br />
die Gebrüder Plein in Speicher (Eifelkreis<br />
<strong>Bitburg</strong>-Prüm). Mit diesen hochwertigen<br />
Viezporzen kann kein Fremdprodukt<br />
aus Rumänien oder China mithalten,<br />
denn aus einer richtigen Porz<br />
schmeckt der Viez einfach ganz anders<br />
und viel besser. Ein erfahrener Viez-<br />
Trinker erkennt das Original nicht nur<br />
am Logo, sondern auch an der Form<br />
und dem Material.<br />
Nicht nur geschmacklich, sondern auch<br />
gesundheitlich spricht man dem Apfelwein<br />
so einiges an positiver Wirkung<br />
zu. Natürlich verbindet man Alkohol<br />
eher selten mit Gesundheit, aber in geringeren<br />
Mengen ist der Apfelwein sehr<br />
bekömmlich. Als Heißgetränk kann er<br />
jedoch gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit<br />
helfen. Viez gehört zu den kalorienärmsten<br />
alkoholischen Getränken,<br />
kurbelt den Kreislauf an und verbessert<br />
sogar die Durchblutung des Gehirns.<br />
Weitere Quellennachweise finden Sie auf: www.apfelweinapp.de<br />
Das liegt vor allem daran, dass in einem<br />
Liter Apfelwein rund 2,5 Kilo Äpfel verarbeitet<br />
werden und somit auch die Inhaltsstoffe<br />
wie die Vitamine A, B1, B2,<br />
B6, E und der normale Apfelsaft enthalten<br />
sind. Und wer das Sprichwort<br />
„Iss einen Apfel am Tag und der Doktor<br />
bleibt, wo er mag“ kennt, weiß, dass Äpfel<br />
einem gut tun. •<br />
Viezverkauf<br />
Lose vom Fass, abgefüllt in Flaschen oder Bag in Box (5 und 10 Liter)<br />
Apfelsaft<br />
Ganzjähriger Verkauf, als Direktsaft ohne Zusätze (Bag in Box 5 und 10 Liter)<br />
54298 Welschbillig • Telefon 06506/202 • Fax 06506/86<strong>17</strong><br />
Öffnungszeiten • Montag-Samstag 7.30 - 12.00 & 13.00 - 19.30 Uhr<br />
www.bohrshof.de
Porto, Portwein, Douro-Tal<br />
: Drei <strong>Bitburg</strong>er auf den Spuren des Portweins.<br />
w I Stefan Bohl<br />
Tipp: Im Weingut „Quinta da Pacheca“ mit Hotel erfuhren wir mehr<br />
über den Weinanbau und besichtigten die Becken, in denen die<br />
Reben auch heute noch mit den Füßen ausgetreten werden. In der<br />
Erntezeit sind die Gäste des Hotels eingeladen, beim Keltern zu<br />
helfen. „Die meisten halten nicht lange aus“, bemerkt<br />
unser Führer schmunzelnd. Danach genossen<br />
wir ein sternewürdiges Essen im<br />
Hotelrestaurant.
Anzeige<br />
Bei einer Weinprobe mit Paul Steinbach<br />
im winterlichen <strong>Bitburg</strong> malte<br />
Paul mit seinen Erklärungen Bilder von<br />
Weinbergen, leuchtenden Reben und<br />
Weingütern in unsere Köpfe. Wir waren<br />
begeistert. Nur eines musste er gestehen:<br />
Die Herkunft des Portweines, den<br />
wir zum Abschluss genossen, kannte<br />
er leider nur aus der Ferne. Weder die<br />
Weinberge am Douro, noch die Reifestätten<br />
in Vila Nova de Gaia, gegenüber<br />
von Porto, hatte er bisher besucht.<br />
Ein weinseliger Abend, 3 Männer:<br />
Paul Steinbach, Oswald Metzen und<br />
Stefan Bohl, ein Wort. Wir fliegen<br />
nach Porto!<br />
Schon am Folgetag begann die Planung.<br />
Paul kontaktierte seinen Lieferanten<br />
Joäo Afonso von „POCAS Junior“<br />
in Porto und erhielt eine herzliche<br />
Einladung. Mein Weg ging zu Ralf Neumann<br />
von Scharff Reisen/FIRST Reisebüro<br />
in die Saarstraße in <strong>Bitburg</strong>. Das<br />
Ergebnis: Freitag, um 6:05 Uhr Abflug<br />
von Luxemburg nach Porto, Zimmer<br />
im „Pestana Porto Hotel“, Rückflug am<br />
Sonntag, um 19:20 Uhr (ideale Zeiten)<br />
und ein Überraschungsprogramm für<br />
Samstag und Sonntag, das Ralf uns erst<br />
in Porto präsentieren wollte.<br />
Most befreit. Von den Winzern gelangte<br />
früher der Most per Schiff in das 100 -<br />
200 km entfernte Vila Nova de Gaia.<br />
Hier wird er von den Kellereien übernommen<br />
und über einen Reifeprozess<br />
zum Portwein veredelt.<br />
Nach unserer Ankunft im Hotel begrüßte<br />
uns Joäo Afonso in der Kellerei<br />
„POCAS Junior“, eine kleine Privatkellerei,<br />
die Paul mit der Qualität ihrer Produkte<br />
überzeugt hat. Unsere Führung<br />
durch die Kellerei, vorbei an alt ehrwürdigen<br />
Fässern mit edlen Inhalten und<br />
mit vielen Erklärungen zur Herstellung<br />
und zum Handel des Portweines von<br />
Joäo, leitete uns in den Probier-Salon.<br />
Wir genossen die Probe und Paul orderte<br />
die Weine, die Sie heute bei ihm<br />
im Vinum in <strong>Bitburg</strong> beziehen können.<br />
Zu Fuß ging es zurück nach Porto. Vorbei<br />
an den großen Kellereien wie Sandemann,<br />
Nieport, Taylor‘s und vielen<br />
mehr, die alle sehr schöne touristische<br />
Führungen mit Probe anbieten. An der<br />
Promenade von Porto setzten wir uns<br />
in die historische Tram, die uns entlang<br />
des Douro bis an die Meeresmündung<br />
brachte. Eine wunderschöne Fahrt, die<br />
am Meer mit frischem gegrillten Fisch<br />
und einem leichten Vino Verde abgeschlossen<br />
wurde.<br />
Noch ein Tipp: Besuchen Sie Porto im<br />
Mai. In Porto herrscht Ausnahmezustand,<br />
wenn die Studenten in der Stadt<br />
feiern. Mitten im Mai kommen rund<br />
400.000 Studenten aus dem ganzen<br />
Land nach Porto. Das Besondere: alle<br />
tragen einen traditionellen schwarzen<br />
Umhang. Stellen sie sich das vor…<br />
Straßen, Gassen und Plätze gefüllt mit<br />
tausenden Harry Potters. Ein Bild das<br />
bestimmt Joanne K.<br />
Rowling inspiriert<br />
hat. •<br />
Ihr Stefan Bohl<br />
Hier geht‘s zur Porto-Reise!<br />
Fotos: SeanPavonePhoto, Sergii Figurnyi, Zacarias da Mata, ah_fotobox<br />
Die Reise war von Beginn an Entspannung:<br />
Nur 2,5 Stunden von Luxemburg<br />
nach Porto, plus nur 15 Minuten mit<br />
dem Taxi vom Flughafen mitten in die<br />
Altstadt zu unserem Hotel. Das „Pestana<br />
Porto Hotel“ liegt am „praca Ribeira“<br />
dem zentralen Platz der Altstadt mit<br />
Blick auf den Douro, die Brücke „Ponto<br />
Luis“ und „Vila Nova de Gaia“, die Stadt<br />
auf der anderen Seite des Douro.<br />
Etwas Portwein-Kunde: Der Portwein<br />
hat seinen Namen von der Stadt Porto,<br />
die Kellereien liegen aber ausschließlich<br />
in Vila Nova de Gaia an der Südseite<br />
des Douro. Die Landschaft bildet<br />
hier einen Talkessel mit Nordhanglagen.<br />
Hier ist das Klima kühl und ideal<br />
für den Reifeprozess des Weines. Die<br />
Reben kommen von den Goldenen<br />
Bergen und Tälern am Douro. Über 80<br />
Rebsorten sind heutzutage in der Region<br />
Douro zu finden. Rund die Hälfte<br />
davon ist für die Herstellung von Portwein<br />
zugelassen. Die Reben werden<br />
nicht in Pressen gekeltert, sondern oft<br />
noch per Fuß oder mit Stampfmaschinen<br />
schonend und mit viel Arbeit vom<br />
Am ersten Morgen erwartete uns die<br />
Überraschung von Ralf Neumann. Von<br />
<strong>Bitburg</strong> aus hatte er uns einen Reiseführer<br />
organisiert. José Castro fuhr uns<br />
mit einer deutschen Limousine zu den<br />
Sehenswürdigkeiten der Stadt und versorgte<br />
uns mit Fakten und amüsanten<br />
Anekdoten.<br />
Der Sonntag führte uns ins Douro-<br />
Tal, die Geburtsstätte aller Portweine.<br />
Traumhafte Aussichten auf den Fluss<br />
und die wunderschönen Weinberge<br />
waren der Lohn für eine 1,5-stündige<br />
Fahrt.<br />
Es gibt noch so viel zu berichten<br />
über Porto und mein Bericht ist wegen<br />
Platzmagel reichlich lückenhaft.<br />
Ich hoffe, die Bilder sagen mehr als<br />
ich schreiben kann. Besuchen Sie<br />
das Vinum in <strong>Bitburg</strong>, genießen Sie<br />
den Portwein, den Paul Steinbach<br />
ausgesucht hat und dann gehen Sie<br />
zu Ralf Neumann. Buchen Sie eine<br />
Individualreise ganz nach Ihren<br />
Wünschen oder die <strong>ego</strong> Leserreise,<br />
die Jörg Scharff für Sie auf der Folgeseite<br />
vorbereitet hat.<br />
Ihr Weinberater Paul J. Steinbach<br />
Hauptstraße 60, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel. 06561 9463976<br />
www.vinum-bitburg.de<br />
Bei Paul J. Steinbach wird jeder Kunde<br />
individuell beraten. Vinum ist Exklusivhändler<br />
u.a. für Van Volxem, Grappa<br />
„Marzadro“, Whiskey´s von Cadenhead<br />
LTD, Pousada, Port. Für Feierlichkeiten<br />
können Sie Weine auf Kommission bestellen.<br />
Bei den regelmäßigen Verkostungen<br />
kann jeder den für seinen<br />
Geschmack richtigen Wein finden.<br />
Ralf Neumann<br />
Saarstraße 32, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel. 06561 96540<br />
Email: bitburg1@first-reisebuero.de<br />
www.first-reisebuero.de/bitburg1<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Porto-Reise <strong>17</strong>
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Mit <strong>ego</strong> nach Porto<br />
und ins Dourotal<br />
: 5 Tage Wein- & Kulturerlebnisreise<br />
Scharff Reisen Fotolia<br />
Porto liegt im Nordwesten von Portugal.<br />
Die Gebäude der Altstadt erheben sich über die<br />
Weinkeller am Ufer des Douro, wo alle namhaften<br />
Portwein-Häuser angesiedelt sind. Eine<br />
romantische und wunderschöne Stadt, die nur<br />
eine knappe Stunde vom atemberaubenden<br />
Douro-Tal entfernt liegt. Steile Weinberge und<br />
eine überwältigende Landschaft kennzeichnen<br />
die Weinregion. Erleben Sie mit uns erlesene<br />
Weine und beeindruckende Landschaften! •<br />
Tag 1: Anreise nach Porto<br />
Am Nachmittag Flug von Luxemburg nach Porto. Begrüßung<br />
durch unsere Reiseleitung und Fahrt zum Hotel.<br />
Nach Zimmerbezug und Zeit zum Frischmachen<br />
Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt von<br />
Porto. Übernachtung im 4* Hotel „Das Artes“ im Zentrum<br />
von Porto. (A)<br />
Tag 2: Porto<br />
Nach dem Frühstück starten Sie zu einer Stadtrundfahrt.<br />
Porto wirkt eher wie eine nordeuropäische Stadt mit<br />
Kirchtürmen aus Granit, dunklen Gebäuden, engen Straßen<br />
und verborgenen Barockschätzen. Sie besichtigen<br />
den 75 Meter hohen Torre dos Clerigos, das Wahrzeichen<br />
Portos, die frühgotische Kirche Sao Francisco, die<br />
alte Kathedrale, der Praca Liberdade sowie das Ribiera<br />
Viertel, wo auch das Geburtshaus Heinrich des Seefahrers<br />
zu finden ist. Über die Brücke gelangt man nach Vila<br />
Nova de Gaia, wo eine der berühmtesten Portweinkellereien,<br />
die Bodegas Sandeman, besichtigt wird und wo<br />
Sie auch den Portwein probieren können. Der Rest des<br />
Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung im 4*<br />
Hotel „Das Artes“ im Zentrum von Porto. (F)<br />
Tag 3: Lam<strong>ego</strong><br />
Fahrt mit dem Zug von Porto nach Peso de Regua.<br />
Nach Ankunft Besichtigung der Kleinstadt Lam<strong>ego</strong>, die<br />
schon während der Römerzeit große Bedeutung hatte.<br />
Im Jahr 1057 wurde Lam<strong>ego</strong> durch Ferdinand I. von<br />
Kastilien und León von den Mauren zurückerobert.<br />
Hier wurde auch der erste König von Portugal, Alfons<br />
I., 1143 feierlich durch die Versammlung der Cortes<br />
zu Lam<strong>ego</strong> bestätigt. Alfons I. gab dem neuen Reich<br />
die so genannten „Grundgesetze von Lam<strong>ego</strong>“ (1181)<br />
und nannte es „Portugal“ nach dem Namen der Grafschaft<br />
Portocale. Sehenswert ist der Schrein der Nossa<br />
Senhora dos Remédios, überbaut von einer Rokoko-Kapelle<br />
von <strong>17</strong>61, auf einer Anhöhe südwestlich<br />
Abkürzungen: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen<br />
der Stadt. Abschließend Besuch einer Weinbodega<br />
mit Weinprobe. Abendessen und Übernachtung im<br />
4* Hotel „Mira Corgo“ in Vila Real. (F, A)<br />
Tag 4: Douro-tal<br />
Ganztägige Besichtigungen im Douro-Tal, beginnend mit<br />
einer etwa zwei- bis dreistündigen Bootsfahrt auf dem<br />
Douro. Anschließend Besuch einer Olivenplantage mit<br />
Verkostung des Öls, Verkostung des Terrincho Schafskäses<br />
und Schinken aus der Region inkl. Weinprobe.<br />
Abendessen und Übernachtung im 4* Hotel „Mira Corgo“<br />
in Vila Real. (F,A)<br />
Tag 5: Guimares, Braga & Heimreise<br />
Abfahrt vom Hotel und letzter Bodegabesuch mit<br />
Weinprobe; heute widmen wir uns dem Vinho Verde.<br />
Anschließend Weiterfahrt nach Guimaraes. Diese betriebsame<br />
Industriestadt erinnert noch an vielen Stellen<br />
an ihre glorreiche Vergangenheit als Wiege der portugiesischen<br />
Nation. Hier wurde 1128 die Unabhängigkeit<br />
„Portucales“ (Portugal) ausgerufen und hier wurde auch<br />
der erste König geboren. 1140 wurde sie nach dem<br />
überragenden Sieg über die Mauren zur ersten Hauptstadt<br />
des jungen Reiches. Dann geht es nach Braga, mit<br />
seiner wunderschönen Kathedrale und dem berühmten<br />
Bom Jesus. Braga war der Hauptsitz der portugiesischen<br />
Kirche für mehrere Jahrhunderte. Die Reise endet am<br />
Nachmittag am Flughafen. Rückflug nach Luxemburg. (F)<br />
(Programmänderungen vorbehalten)<br />
Eingeschlossene Leistungen<br />
• Flug ab/bis Luxemburg mit Luxair in der Economy<br />
Class nach Porto inkl. aller Flughafen- und Sicherheitsgebühren<br />
(Stand 11/2014)<br />
• Alle Transfers und Rundreise im komfortablen Reisebus<br />
mit Klimaanlage<br />
• Durchgängige deutschsprechende Reiseleitung ab/ bis<br />
Flughafen Porto<br />
• 4x Übernachtung mit Frühstück in den genannten<br />
4-Sterne Hotels (o.ä.)<br />
• 3x Abendessen gem. Programm<br />
• Alle örtlichen Stadtführungen<br />
• 3x Bodegabesuch mit Weinverkostung<br />
• Besuch einer Olivenölmühle mit Schinken, Käse<br />
und Wein<br />
• Bahnfahrt von Porto nach Regua<br />
• Bootsfahrt auf dem Douro<br />
• 1 x Reiseführer Portugal pro Zimmer<br />
Genuss & KULTUR<br />
KULTUR<br />
NATUR<br />
Genuss<br />
Abenteuer<br />
Kontakt<br />
Heike Simon-Becker<br />
Tel.: 06561 940 900<br />
Mail: reise@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
An- und Abreise<br />
Flugzeiten bzw. Flugpläne können unter<br />
Umständen kurzfristig geändert werden.<br />
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min. 15 Personen, max. 20 Personen<br />
Termine 21.05.2015 - 25.05.2015<br />
29.10.2015 - 02.11.2015<br />
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pro Person im Doppelzimmer 949 Euro<br />
Einzelzimmerzuschlag p.P. 129 Euro<br />
Im Preis nicht enthalten<br />
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Krankenversicherung,<br />
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Scharff Reisen, 54634 <strong>Bitburg</strong>
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w <strong>ego</strong> I Jan Malburg<br />
Gabi Kapeller<br />
Trainerin<br />
Claudia Hintz<br />
Trainerin<br />
Susanne Bermes<br />
Clubmanagerin<br />
Karolin Jackel<br />
Auszubildende<br />
Sport-und Fitnesskauffrau<br />
Magdalena Willmes<br />
Trainerin<br />
Indra S. Epper<br />
Clubinhaberin<br />
Uta Dück<br />
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während des Trainings, fast schon so<br />
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Freunde und die Frauen fühlen sich<br />
wohl und das bereits seit 7 Jahren“, sagt<br />
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Gemächlich an der Mosel entlang<br />
radeln kann passionierte Mountainbiker<br />
nicht reizen. Dennoch wird die Region<br />
in Internet-Foren der Szene heiß gehandelt.<br />
Die im vorigen Herbst freigegebene<br />
„Zwei Schanzentour Bernkastel-Trarbach“<br />
bietet traumhafte Trails. Über anspruchsvolle<br />
Etappen geht es stetig auf<br />
und ab und querfeldein vom Moseltal<br />
zu den Hunsrückhöhen. Die sportliche<br />
Herausforderung krönen atemberaubende<br />
Bilder von einer Landschaft, die<br />
Wein- und Kultur-Genuss bietet. Denn<br />
die sehr gut ausgeschilderte zertifizierte<br />
MTB-Strecke verbindet zwei Perlen<br />
der Mittelmosel, Bernkastel-Kues und<br />
Traben-Trarbach. Die eine punktet mit<br />
mittelalterlicher Fachwerkkulisse und<br />
ihrem berühmten „Doctor-Wein“ – die<br />
andere als Jugendstilstadt, die als Weinmetropole<br />
einst gleich hinter Bordeaux<br />
rangierte. Als pulsierende Tourismusstädte<br />
erfüllen sie zudem gastronomisch<br />
wie mit ihren Übernachtungsangeboten<br />
Wünsche von gehoben bis urig.<br />
Mountainbiker können ihren sportlichen<br />
Einsatz daher rundum genießen.<br />
Dabei ist schon das reine Naturerlebnis<br />
mit einzigartigen Ausblicken ins Moseltal<br />
und Panoramafernsichten kaum<br />
zu toppen. Über steilste und super-enge<br />
Stiege erklimmen sie entlang der als<br />
schwer eingestuften „Zwei Schanzentour“<br />
Höhen von 400 Metern. Kaum<br />
sind sie gemeistert, führen zerklüftete<br />
Pfade rasant hinab oder es geht über<br />
den „Ameisentrail“ mit 23 Spitzkehren,<br />
die sich durch Steilhänge in tief eingegrabene<br />
Täler winden. Die 1158 Höhenmeter<br />
entlang von 30 Kilometern, für<br />
die erfahrene Biker sechs Stunden einplanen<br />
sollten, lassen die Herzen von<br />
Mountainbikern höher schlagen.<br />
Claus Conrad vom Mosel-Gäste-Zentrum<br />
Bernkastel-Kues bezeichnet die<br />
Tour als „knackig: sehr anspruchsvoll,<br />
sehr steil - aber wunderschön“. Sie zu<br />
bezwingen, erfordere eine „gewisse Zahl<br />
von Kilometern in den Beinen“. Denen,<br />
die sich nur ab und an aufs Rad schwingen,<br />
empfiehlt er andere MTB-Strecken,<br />
die zwar nicht immer ausgeschildert,<br />
dafür aber ganzjährig befahrbar seien.<br />
Besonders beliebt sei die Saison von<br />
April bis Oktober.<br />
Wiebke Büllesbach, Touristinformations-Leiterin<br />
Traben-Trarbach und<br />
selbst MTB-Begeisterte, will mit den<br />
Premium-Strecken neue Zielgruppen<br />
begeistern. Es sei „total spannend, dass<br />
Gäste kämen, die die Stadt oder die Mosel<br />
sonst vielleicht nie besucht hätten“.<br />
Wichtig sei, Erwartungen wie gut ausgeschilderte<br />
Routen zu erfüllen. Denn<br />
Mountainbiker reisten mit GPS-Geräten<br />
an und machten sich eigeninitiativ auf<br />
den Weg.<br />
Mit drei „super gepflegten“ MTB-Routen<br />
sieht sie die Stadt gut aufgestellt. Ebenfalls<br />
zu empfehlen ist die anspruchsvolle<br />
„Weinbergs-Steillagen-Tour“, die Trarbach<br />
umrundet. Fitte Biker packen die<br />
zwölf Kilometer durch Europas steilste<br />
Weinbergswege mit bis zu 24 Prozent<br />
Steigungen in einer Stunde. Weniger<br />
schweißtreibend sind die 20 Kilometer<br />
der „Zwei-Täler-Tour“ über Hunsrückhöhen<br />
gen Starkenburg. Empfehlenswert<br />
um Bernkastel-Kues sind die mit Ürzig<br />
und Zeltingen-Rachtig verbindenden<br />
33 Kilometer der Mosel-Panoramatour.<br />
Besonders hoch hinauf zum 658 hohen<br />
Haardtkopf führt der Grafschafter<br />
Tälerweg und extra weit die 63 Kilometer<br />
lange Rundtour durchs Ferienland.<br />
Außerdem lohnen: geführte Touren mit<br />
ausgebildeten MTB-Trailscouts und der<br />
Bikepark Monzelfeld mit Sprüngen und<br />
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Infos<br />
• Tourist-Information Traben-Trarbach<br />
www.traben-trarbach.de<br />
• Wein- & Ferienregion Bernkastel-Kues GmbH<br />
www.bernkastel.de<br />
Ausführliche<br />
Streckenbeschreibungen<br />
www.bernkastel.de/mosel-erleben/<br />
radfahren/mountainbiken/schanzentour.html
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Das Logo ist eine Wort-/Bildmarke. Zum typografischen Aufbau: NaturWanderPark delux wird<br />
als 3-Zeiler aufgeteilt, dadurch wird die Länge des Wortes kaschiert, der Name wird besser erfassbar<br />
und lesbar. „delux“ wird als Zusatz hinter „Park“ angeordnet. Durch andere Farbigkeit und<br />
Buchstabensperrung hervorgehoben, erhält er eine aufmerksamkeitsstarke Platzierung.<br />
Das prägnante Bildzeichen besteht aus drei Teilen, voller Spannung und Dynamik: zwei Segmente<br />
aus einem Oval und „mittendurch“ schlängelt sich ein dünner werdendes beigefarbenes<br />
Liniensymbol, sozusagen als Verbindung zwischen den beiden Teilen. Stark abstrahiert wird in<br />
diesem Bild der NaturWanderPark delux dargestellt, indem der erste Teil für die luxemburgische<br />
Seite und der Zweite für die deutschen Naturparks steht. Dazwischen symbolisiert die beigebraune<br />
Linie den Wanderweg in seiner perspektivischen Verkürzung. Gleichzeitig assoziiert das<br />
Symbol einen stark abstrahierten Baum bis hin zu der Urform eines Blattes.<br />
Die Farbgebung orientiert sich vollkommen an der Natur und ist somit authentisch. Ein helles<br />
sonniges Gelbgrün kombiniert mit einem kräftigen, kontrastreichen Laubgrün und einem sanften<br />
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Hotel/Restaurant Brauerei-Ausschank<br />
Zum Simonbräu<br />
<strong>Bitburg</strong>, Tel. 06561/33 33<br />
Bis heute ist der Brauerei-Ausschank „Zum Simonbräu“<br />
die erste Adresse für ein gepflegt gezapftes Premium Pils aus<br />
dem Hause <strong>Bitburg</strong>er. Mit größter Sorgfalt und Leidenschaft<br />
sowie besten Rohstoffen gebraut, befolgt <strong>Bitburg</strong>er, damals<br />
wie heute, höchste Qualitätsansprüche. Neben dem guten<br />
Bier, begeistert auch die regionale, moderne Brauhausküche<br />
mit abwechslungsreichen Speisen. Getreu dem Leitgedanken:<br />
kurze Wege, schonender Anbau und artgerechte Tierhaltung<br />
von heimischen Lebensmittelproduzenten.<br />
Restaurant<br />
Gasthaus Herrig<br />
Meckel, Tel. 06568/298<br />
Eifler Gastlichkeit – dafür steht das seit über 140 Jahren<br />
bestehende Gasthaus der Familie Herrig in dem kleinen<br />
Bauerndorf Meckel, zwischen <strong>Bitburg</strong> und Trier. Heutiger<br />
Inhaber des traditionsreichen Familienbetriebes ist Thomas<br />
Herrig, Ur-Ur-Enkel des Gründers und überregional für seine<br />
Kochkünste bekannt. Der Zwei-Sterne-Landgasthof bietet<br />
nicht nur eine ansprechende Speisekarte mit delikaten Gerichten,<br />
sondern auch einen ganz besonderen urigen Flair.<br />
Übrigens: der Profi Koch bietet auch Kochkurse an!<br />
Restaurant/Wasserburg<br />
Burg Rittersdorf<br />
Rittersdorf, Tel. 06561/96570<br />
Corporate Design des Restaurant<br />
Herrmann‘s auf Burg Rittersdorf<br />
Wasserburg Rittersdorf – ein Restaurant mit historischem<br />
Ambiente, delikater Küche und feinen Weinen. Idyllisch von<br />
herrlicher Natur und einem wassergefüllten Graben umgeben,<br />
ragen stolz die hohen Mauern und Türmchen empor<br />
und verleihen dadurch einen mittelalterlichen Charakter.<br />
Ob romantische Hochzeit, Familienfeier, Firmenveranstaltung,<br />
Rittermahlzeremonien, Museumführungen oder erlesene<br />
Gerichte in exklusivem Ambiente genießen – auf Burg<br />
Rittersdorf werden die Träume und Wünsche der Gäste wahr.<br />
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Ferienhaus<br />
Heidschnuckenhof Schultheis<br />
Usch, Tel. 06594/1580<br />
Inmitten des malerischen Eifeldörfchen Usch, liegt der<br />
Heidschnuckenhof, der historische Bauelemente mit modernem<br />
Komfort vereint, und mit seinem Charme Urlaubsträume<br />
wahr werden lässt. Genießen Sie die Eifel in gehobenem<br />
Ambiente in einem der zwei Fünf-Sterne-Ferienhäuser. Beiden<br />
gemeinsam ist die Lage in einer idyllischen Landschaft<br />
und die individuelle Ausstattung auf hohem Niveau. Im Hofladen<br />
gibt es das ganze Jahr leckere Heidschnucken-Spezialitäten<br />
und andere regionale Leckereien zu kaufen.<br />
Ferienhaus<br />
Hofgut Sachsen-Wagner<br />
Geichlingen, Tel. 06566/93063<br />
Das 1830 erbaute, denkmalgeschützte Bauerngut „Alt<br />
Modling“ bietet ein Urlaubszuhause mit besonderem Flair:<br />
umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern im Naturparadies<br />
der Eifel, vereint das exklusive 5-Sterne Haus in vier Ferienwohnungen,<br />
historische Bauelemente mit modernem Ambiente<br />
und bietet somit den Gästen Ruhe und Entspannung auf<br />
höchstem Niveau. Besondere Angebote wie Golfarrangements,<br />
Nordic-Walking, Schnapsproben in der hofeigenen Brennerei<br />
und ein Grill- und Backhaus runden das Programm ab.
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Restaurant/Hotel/Ferienwohnungen<br />
Dorint Seehotel & Resort<br />
Biersdorf am See, Tel. 06569/990<br />
Am Ufer des <strong>Bitburg</strong>er Stausees, eingebettet in das sanfte<br />
Hügelpanorama der <strong>Südeifel</strong>, liegt das traumhafte Verwöhnhotel.<br />
Ein Ferienparadies für Wellness- oder Aktivurlauber, für<br />
Singles, Paare und Familien. Hier kann man die Seele baumeln<br />
lassen oder ein umfangreiches Sportangebot wie zum<br />
Beispiel Bowling, Badminton, Klettern oder Golfen nutzen.<br />
Kulinarisch werden die Gäste mit Spezialitäten aus der Region,<br />
Köstlichkeiten der internationalen Küche oder einem<br />
Dinner-Menü, verwöhnt.<br />
Golfplatz Golf-Resort <strong>Bitburg</strong>er Land<br />
Wißmannsdorf/<strong>Südeifel</strong><br />
Tel. 06527/9272<br />
Golfen wo die Eifel am schönsten ist! Die Umgebung und<br />
die gepflegte 18-Loch-Anlage sprechen für sich. Das Design<br />
der rund 100 Hektar großen Golfanlage ist harmonisch in die<br />
natürlichen Gegebenheiten der wunderschönen Landschaft<br />
integriert und verleiht deshalb ein unvergessliches Spielgefühl.<br />
Das Golf-Resort <strong>Bitburg</strong>er Land gehört zu den Spitzenreitern<br />
und wurde 2006 unter die Top 50 deutschlandweit<br />
gewählt. Die Golfschule mit ihren qualifizierten Trainern gibt<br />
Ihnen die Möglichkeit „Golf zu schnuppern“.<br />
Kulturhaus<br />
theater 1<br />
Bad Münstereifel, Tel. 02253/544036<br />
„theater 1“ ist ein professionelles freies Theater aus Bad<br />
Münstereifel, das aus den Schauspielern Christiane Remmert<br />
und Jojo Ludwig besteht. Zunächst arbeitete das Theater ausschließlich<br />
mobil und tourte durch ganz Europa und bekam<br />
für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2007 befindet<br />
sich die feste Spielstätte in Bad Münstereifel, im Kulturhaus<br />
theater 1. Das Programm ist ausgefallen und soll die<br />
Besucher – gleich ob Kinder oder Erwachsene – amüsieren,<br />
berühren und zum Nachdenken anregen.<br />
Eifel-Produkt<br />
Hamper Wurst und Schinken<br />
Geichlingen, Tel. 06566/541<br />
In Geichlingen führt die Familie Hamper mit Leidenschaft<br />
und Sorgfalt eine Metzgerei, die das Vertrauen der Kunden<br />
verdient. Seit den 1970ern verwirklicht der Familienbetrieb<br />
höchste handwerkliche Standards bei der Herstellung<br />
delikater Wurstwaren, wie beispielsweise der Original Eifeler<br />
Bauernschinken oder luftgetrocknete Salami. Ihre Produkte<br />
sind mit dem Qualitätssiegel der Dachmarke EIFEL gekennzeichnet<br />
und garantieren somit, dass sie aus naturnaher Herkunft<br />
stammen und nach strengen Richtlinien geprüft sind.<br />
MARKEN-ERLEBNISWELT<br />
Ferienhof<br />
Altes Backhaus<br />
Nasingen, Tel.: 06564/2490<br />
Mitten im 50-Seelen Eifeldörfchen Nasingen, findet<br />
man ein Reiseziel für erholsame Urlaubstage. Auf der 1850<br />
erbauten denkmalgeschützten Hofanlage und einem 20.000<br />
qm großen parkähnlichen Garten, umgeben von Feldern<br />
und Streuobstwiesen, befinden sich drei exklusive 5-Sterne-<br />
Ferienhäuser, die historischen und modernen Komfort miteinander<br />
verbinden und für Wohlgefühl sorgen. Es ist ein<br />
Paradies für Groß und Klein, denn hier steht die Zeit für sich<br />
und füreinander und die Gastfreundschaft im Vordergrund.<br />
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Kultsommer in Prüm<br />
: Der Prümer Sommer zieht jedes Jahr 25000 Besucher an<br />
w Bettina Bartzen I Udo Schikora, Verbandsgemeinde Prüm, marigold_88
Ein kühles Getränk in der Hand, gute Musik<br />
und viele nette Leute, die im Takt mitswingen<br />
und rocken. Zum Prümer Sommer steht jeden<br />
Donnerstag kein Fuß mehr still. Musikbands wie<br />
First Aid, The Kiss, Midnight Ladies und Bounce<br />
sollte man sich nicht entgehen lassen. Noch bis<br />
zum 20. August ist jeden Donnerstag ab 19 Uhr<br />
ausgelassene Partystimmung angesagt, wenn sich<br />
die Stadt in ein Zentrum für Musikbegeisterte<br />
jeglichen Alters verwandelt.<br />
Angefangen hat alles vor 23 Jahren mit einer<br />
Holzbühne, einem Getränkestand und einigen<br />
Musikgruppen. Keiner dachte an den großen<br />
Erfolg dieser Veranstaltung<br />
die durch die Stadt Prüm ins<br />
Leben gerufen wurde. Einer<br />
der Mitbegründer ist Manfred<br />
Schuler, der mittlerweile die<br />
Veranstaltung hauptberuflich<br />
koordiniert. „Damals sind die<br />
Leute am langen Donnerstag<br />
zum Einkaufen in die großen<br />
Städte gefahren. Wir überlegten<br />
uns, wie wir die Leute<br />
wieder nach Prüm bekommen“,<br />
erinnert sich Schuler,<br />
der zehn Jahre die Veranstaltung<br />
ehrenamtlich begleitete.<br />
Es entstand der Prümer Sommer,<br />
der an acht Donnerstagen die Besucher mit<br />
einem Musikprogramm belohnt. Gesponsert<br />
von Geschäftsleuten und vielen ehrenamtlichen<br />
Helfern. Heute kann jeder rund um die Uhr<br />
einkaufen gehen, aber der Donnerstagabend ist<br />
geblieben. Bis zu 100 Bands, von Bremerhaven<br />
bis Bayern fragen für einen Auftritt an. „Der Donnerstag<br />
ist ein weiterer Vorteil, weil viele Bands<br />
eher an den Wochenenden ausgebucht sind“ sagt<br />
Schuler.<br />
Mit den Jahren ist der Prümer Sommer Kult geworden.<br />
Touristen planen ihren Urlaub für diese<br />
Zeit und Einheimische läuten am Donnerstag<br />
schonmal das Wochenende ein. Das sind insgesamt<br />
25.000 Besucher. Die Eröffnung ist traditionell<br />
am letzten Sonntag im Juni, darauf folgen<br />
acht Donnerstage mit Bands verschiedener Musikrichtungen.<br />
Dabei wird immer auf ein ausgewogenes<br />
Programm geachtet. Es stehen noch einige<br />
interessante Bands auf dem Programm. Am letzten<br />
Donnerstag im Juli kommt hochmotiviertes<br />
Fachpersonal, das musikalisch für schnellste Genesung<br />
sorgt, nach Prüm. Die Band First Aid mit<br />
Dr. Feelgood, Dr. No, Dr. House, Dr. Samba, Dr.<br />
Reid und Dr. Bob sorgen dafür, dass kein Fuß<br />
stillsteht und die Ohren mal wieder so richtig<br />
durchgespült werden. Diese Ärzte beherrschen<br />
ihr Instrumentarium meisterlich und interpretieren<br />
die absoluten musikalischen Highlights der<br />
Rockgeschichte.<br />
Am 6. August spielt die heißeste Tribute Band<br />
Südhessens in Prüm. Mit einer eindrucksvollen<br />
Show zeigen sie einen Querschnitt durch das<br />
Kiss Repertoire mit fetzigen Grooves und einer<br />
mitreißenden Bühnenshow.<br />
Live-Musik fürs Auge ist am<br />
13. August mit den Midnight<br />
Ladies, der wohl jüngsten<br />
und attraktivsten Damenband<br />
aus Bayern, garantiert.<br />
Sie versetzen das Publikum<br />
in allen Altersstufen mit alten<br />
Gassenhauern und den neuesten<br />
Chartbreakern in eine<br />
ausgelassene Partystimmung.<br />
Bounce bildet den krönenden<br />
Abschluss des Prümer Sommers<br />
am 20. August. Zweifelsohne<br />
die authentischste<br />
Bon Jovi Tribute Band Europas. Sie bringen mit<br />
eigener Note und trotzdem originalgetreuen<br />
Sounds das unerschöpfliche Repertoire aus fast<br />
30 Jahren Bon Jovi auf die Bühne. Nicht nur<br />
eingefleischte Bon Jovi Fans schätzen die Band.<br />
Viele sind erst wegen Bounce zu Bon Jovi Fans<br />
geworden.<br />
Nächstes Jahr feiert der Prümer Sommer 25 jähriges<br />
Jubiläum. Dann wird es eine schöne Überraschung<br />
geben. •<br />
Programm der nächsten Donnerstage<br />
immer ab 19 Uhr, Kinderbühne ab 18 Uhr.<br />
Donnerstag, 30. Juli 2015:<br />
First AID<br />
Donnerstag, 06. August 2015:<br />
The KISS Tribute Band<br />
Donnerstag, 13. August 2015:<br />
Midnight Ladies<br />
Donnerstag, 20. August 2015:<br />
BOUNCE<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Prümer Sommer 29
Qualität „Made in Prüm“<br />
mit Menschen aus Prüm<br />
:Goldsaat Agrartechnik GmbH in Prüm fertigt agratechnische Anlagen für den internationalen Markt<br />
w <strong>ego</strong> (Quelle: www.landtechnik-historisch.de) I Bohl Design & Kommunikation<br />
Trockner:<br />
- Leistung<br />
je 110 t/h Getreide<br />
mit einem Entzug<br />
von 4 %<br />
- Leistung bei<br />
Mais je 26 t/h<br />
mit einem<br />
Entzug von 20 %<br />
Elevatoren:<br />
Leistung 200 t/h<br />
Silos:<br />
- Durchmesser 8,4 m<br />
- Höhe 21,7 m<br />
- Inhalt je 880 m 3<br />
Am 1.8.2015 feiert die „Goldsaat<br />
Agrartechnik GmbH & Co KG“ unter<br />
der Führung von Ramona Bohl und<br />
Geschäftsführer Erwin Funk 20-jähriges<br />
Bestehen.<br />
1995 Gründete Oswald Metzen die<br />
„Goldsaat Agrartechnik GmbH“.<br />
Heute an der Prümtalstraße in Prüm<br />
gelegen, geht die Geschichte der<br />
„Goldsaat“ weit zurück bis in das<br />
Berlin der 20er Jahre. Hier wurden<br />
die Wurzeln des heutigen Erfolges<br />
gelegt.<br />
Als Exportgeschäft in Berlin gegründet,<br />
wurden Saatgutmaschinen der<br />
Firma „Neuhaus“ unter der Marke<br />
„NEUSAAT“ vertrieben. Nach 1945<br />
wurde zuerst in Solingen, später in<br />
Remscheid erstmals unter dem Namen<br />
„GOLDSAAT“ gefertigt. Sukzessive<br />
wurde die Produktpalette um<br />
den Kurznass- und Trockenbeizer<br />
„Poppelsdorf“, den Vorreiniger „SI-<br />
VO“ sowie Körnerfruchtkühlgeräte<br />
und Getreidetrockner erweitert.<br />
Ende 1966 waren bereits tausende<br />
Körnertrockner der Baureihen<br />
„Continius“, „Contilag“ und „KTS“ bei<br />
Landwirten, Landhändlern und Genossenschaften<br />
im Einsatz.<br />
1967 kam die Produktionsstätte<br />
Prüm hinzu und wurde bis in die<br />
90er Jahre ständig ausgebaut. Innovationen<br />
für die Fördertechnik von<br />
Getreide und Kühlgeräteproduktion<br />
wurden neu entwickelt. Etwas später<br />
siedelte dann auch die Verwaltung<br />
von Remscheid nach Prüm um.<br />
1995 nach einer wirtschaftlich<br />
schweren Zeit under Schließung<br />
der „Goldsaat Fritz Döring GmbH“<br />
gründete Oswald Metzen die „Goldsaat<br />
Agrartechnik GmbH“. In einem<br />
starken Verbund mit der „Oswald<br />
Metzen GmbH“ für Industrietechnische<br />
Anlagen konnten die Geschäfte<br />
wiederbelebt und ein solider<br />
Grundstock für die Zukunft gelegt<br />
werden. Im Jahre 2007 wurden eine<br />
neue Produktionshalle sowie ein
20<br />
Jahre<br />
Jahre<br />
Trogkettenförderer:<br />
Leistung je 200 t/h<br />
Silos:<br />
- Durchmesser 30 m<br />
- Höhe 24 m<br />
- Inhalt je ca. 9000 t<br />
Verwaltungsgebäude errichtet. Seit<br />
2013 firmiert das Unternehmen als<br />
„Goldsaat Agrartechnik GmbH &<br />
Co. KG“ mit Inhaberin Frau Ramona<br />
Bohl (geb. Metzen), Herr Oswald<br />
Metzen und dem Geschäftsführer<br />
Herr Erwin Funk.<br />
Das Know-how wurde ständig erweitert<br />
und fortentwickelt. Heute<br />
ist die „Goldsaat“ von Prüm aus<br />
international führend bei der Konzeption,<br />
dem Bau und der Montage<br />
von kompletten agrartechnischen<br />
Anlagen für Getreide. Dazu zählen<br />
auch Anlagen für Reis und Mais.<br />
Von der Planung bis zur schlüsselfertigen<br />
Anlage garantiert Goldsaat<br />
Qualität „made in Prüm/Germany“,<br />
die einen wichtigen Beitrag<br />
zur Sicherung der Ernteerträge der<br />
Landwirtschaft leistet. Der Erfolg<br />
ist begündet auf den rund dreißig<br />
erfahrenen Fachkräften, zu denen<br />
Handwerker, Bürofachkräfte, Ingenieure<br />
und Techniker zählen. Viele<br />
davon aus der Region Prüm und<br />
einige schon mehr als 20 Jahre bei<br />
der „Goldsaat“. Sie fertigen die leistungsfähigen<br />
Großanlagen je nach<br />
Kundenbedarf.<br />
Das Fundament der Unternehmens–Philosophie<br />
sind Termintreue,<br />
Präzision, Fairness und<br />
Kostentransparenz.<br />
„Zurzeit beschäftigten wir ca. 30<br />
Mitarbeiter und planen am Standort<br />
Prüm zu expandieren. Für den Ausbau,<br />
die Entwicklung und Montage<br />
unserer Produkte suchen wir noch<br />
Auszubildende und Fachkräfte im Bereich<br />
Maschinenbau und Elektrotechnik“,<br />
so Ramona Bohl.<br />
Das <strong>ego</strong>-Team gratuliert und wünscht<br />
weiterhin guten Erfolg in Prüm. •<br />
Kontakt<br />
Goldsaat Agrartechnik GmbH & Co. KG<br />
Prümtalstraße 20, 54595 Prüm<br />
Tel.: 06551 95070<br />
www.goldsaat.com<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Goldsaat 31
Anzeige<br />
Aus der Eifel<br />
kommt geballte Betonkraft<br />
: Eifel-Betonwerk hat auf dem Flugplatz <strong>Bitburg</strong> den Betrieb aufgenommen<br />
w Angelika Koch I Jan Malburg
Jede Bausituation erfordert eine eigene Rezeptur, darum kümmert sich Mischmeister Frank Walter<br />
Der neue Standort von Eifelbeton<br />
in der Alten Röhler Straße auf dem Airbase-Gelände<br />
ist nicht zu übersehen:<br />
Hier geben Steine den Ton an.<br />
Bei der Errichtung wurde der typische<br />
hellgelbe Sandstein der <strong>Südeifel</strong> in<br />
riesigen Quadern aus dem Boden gehoben<br />
und ist nun eine natürliche<br />
Skulptur vor dem nüchtern-modernen<br />
Verwaltungs- und Produktionsbau. Hier<br />
hat Geschäftsführer Jürgen Albrecht mit<br />
seinem Team ein Büro mit Weitblick<br />
über die <strong>Südeifel</strong>hügel. Gegründet wurde<br />
die Eifelbeton GmbH 2014 als Tochterunternehmen<br />
des renomierten Zementwerks<br />
Wotan mit Sitz in Üxheim<br />
(Vulkaneifel).<br />
Aus den verschiedenen Transportbetonsorten,<br />
die Eifelbeton für den Hochund<br />
den Tiefbau mischt, liefert und<br />
pumpt, lässt sich vieles machen. „Wir<br />
können den Bedarf in allen Güteklassen<br />
decken“, sagt Albrecht. Auch Spezialbaustoffe,<br />
Flüssigbeton und selbstverdichtender<br />
Beton gehören zum<br />
Leistungsportfolio. Sogar eine eigene<br />
zertifizierte Betonprüfstelle gibt es hier,<br />
damit immer eine äußerst hohe Qualität<br />
gewährleistet werden kann. Der<br />
Kunde kann sich dank des leistungsstarken<br />
Maschinen- und Fuhrparks auf<br />
prompte und zuverlässige Anlieferung<br />
verlassen. Denn bei Beton zählt nicht<br />
nur die Qualität der Rohstoffe, sondern<br />
auch die Präzision und Schnelligkeit.<br />
„Da muss man auf der Baustelle darauf<br />
vertrauen können, beim Betonwerk im<br />
Handumdrehen einen kompetenten<br />
Ansprechpartner zu finden, der wiederum<br />
sofort in der Lage ist, den benötigten<br />
Beton passgenau zur Verfügung zu<br />
stellen.“<br />
Jürgen Albrecht ist sicher: Eifelbeton<br />
kann das. Denn auch wenn das Unternehmen<br />
mit insgesamt drei Standorten<br />
– weitere sind das ehemalige CityMix-<br />
Werk in Wittlich und ein ganz neues<br />
Werk in Weinsheim bei Prüm – im<br />
vergangenen Jahr erst gegründet wurde,<br />
versammelt sich hier die geballte<br />
Branchenkompetenz eines langjährig<br />
erfolgreichen Traditionsunternehmens.<br />
Jürgen Albrecht weiß durch seine langjährige<br />
Erfahrung wo es lang geht. „Wir<br />
wollen ganz bewusst Qualität aus der<br />
Region für die Region herstellen und<br />
liefern“, schildert er das Besondere von<br />
Eifelbeton, „während der Branchentrend<br />
allgemein in Richtung anonymer<br />
Großkonzerne geht. Aber wir sind überzeugt,<br />
dass wir mit bodenständiger Mentalität<br />
und Arbeitsweise, sowie unseren<br />
hervorragenden Rohstoffen, die fast zu<br />
hundert Prozent aus der Eifel stammen,<br />
unseren Kunden etwas besonders<br />
Langlebiges und Zuverlässiges bieten<br />
können.“ Die Philosophie lautet also:<br />
Gutes von hier für Menschen von hier!<br />
Und Menschen sind gefragt: Wer bei<br />
Eifelbeton eine solide Karriere machen<br />
will, ist gut aufgehoben. Denn nach dem<br />
erfolgreichen Firmenstart unter den Fittichen<br />
eines bestens aufgestellten Mittelständlers<br />
werden nun neue Arbeitsplätze<br />
geschaffen. Gesucht werden FahrerInnen<br />
und stellvertretende AnlagenführerInnen.<br />
„Die Arbeit ist auch für<br />
Frauen geeignet, das sage ich ausdrücklich“,<br />
betont Jürgen Albrecht.<br />
„Das ist bei uns besonders wichtig:<br />
Organisationstalent, Präzision, technisches<br />
Verständnis, Computerkenntnisse…<br />
und natürlich Teamgeist.“ Die<br />
branchenspezifischen Kenntnisse lerne<br />
man schnell im beruflichen Alltag.<br />
Der- oder diejenige, die bei Eifelbeton<br />
anfängt, kann sich auf Kollegen und<br />
Kolleginnen freuen, die jegliche Unterstützung<br />
bieten – und auf Kunden,<br />
die ein waschechtes Eifeler Produkt zu<br />
schätzen wissen. •<br />
Kontakt<br />
eifelbeton GmbH<br />
Alte Röhler Straße 11<br />
54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel.: 06561 695840<br />
www.eifelbeton.de<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Eifelbeton 33
Willkommen in unserem<br />
Musterhaus in Prüm<br />
Überzeugen Sie sich von der guten Qualität und der<br />
soliden handwerklichen Verarbeitung eines HHW-Hauses!<br />
Besichtigung: Mo. - Fr., 14 - <strong>17</strong> Uhr oder nach tel. Vereinbarung(auch Sa.+ So.)<br />
Wenzelbachstr. 102, 54595 Prüm (Einfahrt zur Wenzelbachstraße an der B 410<br />
zwischen Prüm und Niederprüm, Nähe ehemaliger Bahnübergang)<br />
H H W - HAUS GmbH<br />
Falkenaueler Weg 4 - 10<br />
54689 Daleiden<br />
Tel. 0 65 50/92 53 - 0<br />
Fax 0 65 50/92 53 - 20<br />
E-Mail: info@hhw-haus.de<br />
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Auf unsere Qualität können Sie bauen.<br />
Haus für Haus eine erprobte Meisterleistung.<br />
Individuell für Sie geplant und für die Zukunft gebaut!
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Ein dreifaches<br />
Hoch auf Elektro Elsen<br />
: 25-jähriges Bestehen - neuer Standort -<br />
Auszeichnung „familienfreundlicher Arbeitgeber“<br />
w <strong>ego</strong> I foto-nieder.de, Archiv Elektro Elsen<br />
Die Elektro Elsen GmbH hat allen<br />
Grund zu feiern: Seit 25 Jahren<br />
sind sie kompetenter Berater in allen<br />
Belangen der Elektrotechnik. „Wir<br />
wollen für jeden Kunden das Optimum<br />
herausholen“, erklärt Elsen<br />
seine jahrelange Philosophie. Mit<br />
dem Elektro-Fachbetrieb haben Sie<br />
einen Partner an Ihrer Seite, der zukunftsorientierte,<br />
ökologische und<br />
vernetzte Technik bietet.<br />
Nach einem Vierteljahrhundert ist<br />
nun Zeit für was Neues: Mit dem<br />
Standortwechsel ins Speicherer Gewerbegebiet<br />
gewährleistet das Unternehmen<br />
ein perfektes Ambiente<br />
für ihre Kunden. Auf über 150 m 2<br />
findet man ein umfangreiches Angebot<br />
an innovativer Elektrotechnik:<br />
Unter einem Dach gibt es alles von<br />
Hausgeräten bis hin zur modernen<br />
Haustechnik.<br />
Glückliche Kunden und zufriedene<br />
Mitarbeiter gehen Hand in Hand.<br />
Deshalb gibt Elektro Elsen nicht nur<br />
das Beste für ihre Kunden, sondern<br />
auch für ihre Mitarbeiter. Der Betrieb<br />
verfolgt stets eine mitarbeiterorientierte<br />
und familienfreundliche<br />
Personalpolitik. Das beweist die Qualifizierung<br />
zum „Familienfreundlichen<br />
Arbeitgeber“ und die damit<br />
verbundene Zertifizierung und Auszeichnung<br />
zum „Eifel Arbeitgeber“.<br />
Damit gelten sie als Vorreiter in der<br />
Verbandsgemeinde Speicher.<br />
Hier trifft man auf qualifizierte Beratung<br />
und fachgerechten Handwerksservice.<br />
Lassen Sie sich inspirieren<br />
und sehen Sie wie man mit verbrauchsarmen<br />
Elektrogeräten Energie<br />
sparen, die Umwelt schonen und<br />
den Komfort steigern kann.•<br />
Kontakt<br />
Elektro Elsen GmbH<br />
Herforster Straße 11<br />
54662 Speicher<br />
Tel.: 06562 96111<br />
www.elektro-elsen.de<br />
Kirchstraße 11<br />
54662 Speicher<br />
Tel.: 06562-96111<br />
www.elektro-elsen.de<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Elektro Elsen 35
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Günter Büttner<br />
Geselle,<br />
dabei seit 1991<br />
Sascha Serve<br />
Geselle, dabei seit 2009<br />
Alfred Arens<br />
Geselle,<br />
dabei seit 2015<br />
Rebecca Lenerz,<br />
Gesellin, dabei seit 2015<br />
Winfried Fisch<br />
Geselle,<br />
dabei seit 1990<br />
Wände und Böden<br />
mit Gute-Laune-Faktor<br />
Simone Weiler<br />
Gesellin, dabei seit 2010<br />
: „25 Jahre“ - Johann Wallerius und seine Mitarbeiter haben Grund zum Feiern<br />
w Angelika Koch I Stefan Bohl<br />
36<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Wallerius
Nicole Michels<br />
Gesellin,<br />
dabei seit 2013<br />
Katharina Loose<br />
Auszubildende<br />
seit 2014<br />
Michelle Aubart<br />
Auszubildende<br />
seit 2014<br />
Peter Krones<br />
Geselle,<br />
dabei seit 2013<br />
Otmar Richstein<br />
Geselle,<br />
dabei seit 2013<br />
„Wir starten jeden Morgen mit guter<br />
Laune in den Tag“, sagt Johann Wallerius,<br />
„das spiegelt sich wider in der Art, wie wir<br />
arbeiten.“ Vor allem private Auftraggeber,<br />
deutsche sowie auch viele aus Luxemburg,<br />
vertrauen auf ihn, seine neun Gesellinnen<br />
und Gesellen sowie seine beiden Azubis.<br />
Die ihrerseits bezeichnen ihren Meister als<br />
„liebsten Chef der Welt“. So viel prima Klima<br />
in Sachen Menschlichkeit färbt auf das<br />
handwerkliche Können ab:<br />
Hier ist Freiraum für Sorgfalt statt für Hektik,<br />
für fundierte Kundenberatung statt für<br />
schnelle Abfertigung, für Kreativität statt<br />
für Lösungen von der Stange. Vor allem ist<br />
Freiraum für treue Mitarbeiter und treue<br />
Kunden, die den Malerbetrieb Wallerius in<br />
ihrem Bekanntenkreis weiterempfehlen.<br />
„Mit motivierten und gut ausgebildeten<br />
Mitarbeitern ist es auch leichter, die von<br />
uns geforderte Flexibilität zu leisten“, weiß<br />
Wallerius. Denn gerade die Spezialisierung<br />
auf die individuellen Gestaltungswünsche,<br />
Budgets und Terminvorgaben ganz<br />
unterschiedlicher Privatkunden braucht<br />
ein eingespieltes Team, das mitzieht. Hinzu<br />
kommt die Qualität der umweltverträglichen<br />
Produkte und des Portfolios.<br />
Mit eigener computergestützter Mischanlage<br />
kann Wallerius eine unbegrenzte<br />
Anzahl an Farbtönen präzise herstellen<br />
und so zum Beispiel auch Renovierungen<br />
perfekt vornehmen. Ein eigener Gerüstbau<br />
optimiert die Fassadenarbeiten. Darüber<br />
hinaus sind Bodenbeläge aller Art,<br />
dekorative Wandgestaltungen und das<br />
Tapezieren die Kernkompetenzen des seit<br />
25 Jahren erfolgreichen Gondorfer Handwerksbetriebs.<br />
„Das Jubiläum ist für mich eine Gelegenheit,<br />
danke zu sagen für so viel Kundentreue“,<br />
freut sich Johann Wallerius. •<br />
Brunnenstraße 2<br />
54647 Gondorf<br />
Tel.: 06565 93026<br />
Johann Wallerius<br />
dabei seit 1990<br />
Wir gratulieren zum 25-jährigen Jubiläum!<br />
www.holzbearbeitung-franzen.de, Gondorf
Sie gehen für<br />
uns durchs Feuer<br />
:Die Freiwillige Feuerwehr <strong>Bitburg</strong> rückt aus, um Leben zu retten<br />
w <strong>ego</strong> I Stefan Bohl<br />
Gesehen hat sie jeder schon mal.<br />
Sie kommen mit lautem Tatütata und<br />
Blaulicht, in blauen Uniformen, Stiefeln<br />
und einem Helm auf dem Kopf.<br />
Natürlich, die Feuerwehr. Aber wer<br />
sind diese Menschen mit ihren roten<br />
Autos und dem Löschschlauch wirklich?<br />
6 Einheiten, 3 Hauptamtliche, rund<br />
180 Mitglieder: Die Freiwillige Feuerwehr<br />
<strong>Bitburg</strong> ist der Retter in der Not.<br />
Dabei kennt die Einsatzbereitschaft<br />
der Kameradinnen und Kameraden<br />
keine Grenzen: sie bringen Zeit auf,<br />
um zu helfen; und das, egal in welcher<br />
Situation und egal zu welcher<br />
Uhrzeit. Sie engagieren sich zweifach<br />
– einerseits im Beruf, und andererseits<br />
ehrenamtlich im Dienst der Feuerwehr.<br />
Auch kulturelles Engagement<br />
in den Gemeinden und Städten, sowie<br />
zukunftsorientierte Jugendarbeit<br />
in den Jugendfeuerwehren ist wichtiger<br />
Bestandteil ihrer Arbeit.<br />
Damit im Einsatz alle Handgriffe wie<br />
im Schlaf sitzen, durchläuft jeder eine<br />
umfassende Grundausbildung.<br />
Das Einsatzspektrum umfasst weit<br />
mehr als Brände zu löschen: neben<br />
Hilfeleistungen wie das Öffnen von<br />
verschlossenen Türen oder das Entfernen<br />
von Wespennestern, gehören<br />
auch technische Hilfeleistungen bei<br />
Verkehrsunfällen und das Retten von<br />
Personen aus Höhen und Tiefen dazu.<br />
Die Feuerwehrmänner und -frauen<br />
fördern auch die Selbsthilfe der Bevölkerung,<br />
indem sie in Form von<br />
anschaulichen Präsentationen auf die<br />
Gefahren im Alltag aufmerksam machen.<br />
„Was vielen Menschen nicht<br />
bewusst ist, ist dass der Rauch das eigentlich<br />
gefährliche an einem Brand<br />
ist. Rauchmelder sehe ich als eine<br />
absolute Notwendigkeit. Oft bemerkt<br />
man einen Brand zu spät, vor allem<br />
weil im Schlaf die Nase „mit schläft“<br />
und somit keinen Alarm schlagen<br />
38<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Feuerwehr <strong>Bitburg</strong>
Anzeige<br />
Sie alarmieren bevor<br />
der Schaden entsteht<br />
Dort wo der menschliche Alarm versagt, setzt KURTH<br />
Elektro GmbH & Co KG Innovative Brandmeldetechnik<br />
ein. Das Unternehmen übernimmt die Konzeptplanung<br />
und Montage von Sicherheitstechnischen<br />
Anlagen in öffentlichen und privaten Gebäuden. Dazu<br />
zählt alles von der Leitungsverlegung, über die Erstellung<br />
von Laufkarten, bis hin zur Inbetriebnahme und<br />
Sachkundigen Abnahme der gesamten Brandmeldeanlage.<br />
Eine enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ist für<br />
die Mitarbeiter von großer Bedeutung. Sie engagieren<br />
sich für die Feuerwehr, indem sie ihre Angestellten<br />
bei Alarmierung von der Arbeit im Betrieb freistellen.<br />
Außerdem führen sie regelmäßig Übungen und Schulungen<br />
für den richtigen Umgang mit Brandmeldeanlagen<br />
durch.<br />
kann“, erklärt Wehrleiter Manni Burbach.<br />
Das Team ist wie eine große<br />
Familie: „Es ist für jeden was dabei,<br />
wir helfen gerne und sind wiederum<br />
auch für jede Hilfe dankbar.<br />
Wir brauchen jeden Kopf und jede<br />
Hand. Ob für den technischen oder<br />
den führenden Bereich. Wir suchen<br />
Nachwuchskräfte für unsere Jugendfeuerwehr,<br />
aber sind natürlich auch<br />
bestrebt, motivierte Erwachsene für<br />
den Feuerwehrdienst zu gewinnen“,<br />
sagt Manni Burbach.<br />
Weitere Infos gibt es unter<br />
www.feuerwehr-bitburg.de. •<br />
KURTH Elektro ist eines der ersten Unternehmen in<br />
Deutschland mit einer VdS-Zertifizierung (Verband<br />
der Sachversicherer) im Bereich Sprachalarmierung.<br />
Komplexe Gebäudestrukturen und öffentliche Versammlungsstätten<br />
stellen im Brandfall eine ernsthafte<br />
Gefahr dar. Häufig kommt es zu Sichtbehinderungen<br />
und Orientierungsschwierigkeiten und die Suche nach<br />
dem kürzesten Weg ins Freie wird zu einem Spiel auf<br />
Zeit. „Akustische Sprachsignale können klare Angaben<br />
machen und somit geben wir der Feuerwehr die<br />
Möglichkeit in komplexen Gebäuden eine gesicherte<br />
Evakuierung durchzuführen“, sagen Geschäftsführer<br />
Thomas Christmann und Michael Döhr.<br />
Die Sparte der Sicherheitstechnik für die Errichtung<br />
von Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen ist mit<br />
der VdS-Zertifizierungsmarke ausgezeichnet. Dies<br />
schafft Vertrauen und gibt die Sicherheit, dass Geräte,<br />
Systeme oder Dienstleistungen den höchsten Prüfstandards<br />
entsprechen.<br />
KURTH Elektro GmbH & Co KG<br />
Daimlerstraße 19, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel.: 06561 95400<br />
www.kurth-elektro.de<br />
Anerkannter Errichterbetrieb für<br />
Einbruch-, SAA- und Brandmeldeanlagen
Anzeige<br />
lukas maier<br />
21 Jahre aus Kyllburg<br />
Was mich in der Ausbildung antreibt, ist<br />
wie auch im Sport die Möglichkeit, mir<br />
Ziele zu setzen und sie zu verfolgen!<br />
Johannes Habscheid<br />
20 Jahre aus Mettendorf<br />
Die Balance zwischen Ausbildung,<br />
Studium und Freizeit hat mir das duale<br />
Studium bei der Volksbank <strong>Bitburg</strong><br />
ermöglicht!<br />
Tamara Gasper<br />
20 Jahre aus <strong>Bitburg</strong><br />
Weil ich die Werte, die mir in meiner Freizeit<br />
wichtig sind, auch in meinem Beruf<br />
wiederfinden kann, fühle ich mich bei der<br />
Volksbank <strong>Bitburg</strong> unglaublich wohl!<br />
Traumberuf<br />
nicht nur für Zahlenfans<br />
: Die Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG startet ins neue Ausbildungsjahr –<br />
Berufswunsch: Menschlichkeit und Vertrauen<br />
Angelika Koch Bohl Design & Kommunikation<br />
bewerberinfotag<br />
21.09.2015 um 18.00 Uhr<br />
Volksbank in <strong>Bitburg</strong><br />
Banker sind nicht gleich Banker.<br />
Die Unterschiede fangen schon in der<br />
Ausbildung an. Wer sich für eine Ausbildung<br />
zur Bankkauffrau oder zum<br />
Bankkaufmann entscheidet, der ist<br />
bei einem genossenschaftlichen Institut<br />
wie der Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG auf<br />
dem richtigen Weg – wenn Werte wie<br />
Zuverlässigkeit, Menschlichkeit, Kundenorientierung<br />
oder Beratungskompetenz<br />
den Ausschlag geben.<br />
Zwar geht es auch hier um Vermögensanlagen<br />
oder Kredite, also um<br />
Zahlen, aber im Dienst der Zukunft<br />
und nicht ums Zocken. Solidarität<br />
und Seriosität bestimmen bei den Genossenschaften<br />
alle Geschäftszweige<br />
– eine gute Berufswahl für verantwortungsbewusste<br />
junge Menschen. Kein<br />
Wunder, dass laut der deutschlandweiten<br />
und repräsentativen Umfrage<br />
„Das Schülerbarometer“ die Volksund<br />
Raiffeisenbanken immer zu den
Manuel Reifers<br />
20 Jahre aus Nimshuscheid<br />
Die Ausbildung bei der Volksbank<br />
<strong>Bitburg</strong> ist sehr abwechslungsreich und<br />
bietet mir viele neue<br />
Herausforderungen!<br />
Maike Reißdörfer<br />
20 Jahre aus <strong>Bitburg</strong><br />
Durch ein gutes Betriebsklima hat<br />
man Spaß und Freude bei der Arbeit,<br />
wodurch das Miteinander<br />
gestärkt wird!<br />
Julian Comes<br />
20 Jahre aus <strong>Bitburg</strong><br />
Die Ausbildung bei der Volksbank <strong>Bitburg</strong><br />
ist unheimlich breit gestreut, wodurch die<br />
Ausbildung niemals langweilig wird und<br />
immer für Abwechslung sorgt!<br />
beliebtesten Ausbildern und Arbeitgebern<br />
zählen. Wer gern in sozialen<br />
Netzwerken unterwegs ist und sozial<br />
denkt, wer gern mit modernen Finanzprodukten<br />
umgeht und ebenso<br />
gern mit Menschen, der lernt bei der<br />
Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG seinen Traumberuf.<br />
Am 21. September um 18 Uhr –<br />
kurz vor Bewerbungsschluss für den<br />
Ausbildungsstart 2016 – gibt es für<br />
Schulabsolventen und ihre Eltern Gelegenheit,<br />
sich beim Bewerber-Infotag<br />
in der Hauptstelle in <strong>Bitburg</strong> mit den<br />
Auszubildenden, Ausbildungspaten<br />
und Personalverantwortlichen auszutauschen:<br />
Stimmt die Chemie,<br />
stimmen die beruflichen Ziele, stimmen<br />
die Zugangsvoraussetzungen…<br />
und viele Fragen mehr werden beantwortet.<br />
Bis zum 25. September besteht dann<br />
noch die Möglichkeit, sich für eine<br />
Ausbildung oder auch für ein Duales<br />
Studium zum Bachelor of Arts bei der<br />
Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG zu bewerben.<br />
In der 2,5-jährigen Ausbildung zur<br />
Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann<br />
erwartet die jungen Leute eine<br />
attraktive Ausbildungsvergütung,<br />
darüber hinaus fundiertes und aktuelles<br />
Fachwissen für individuelle Beratungsgespräche<br />
oder Kreditvergaben,<br />
für den Umgang mit Privat- oder Geschäftskunden<br />
und für internationalen<br />
Geldverkehr.<br />
Auch als Ausbilder legt die Volksbank<br />
<strong>Bitburg</strong> eG, als „Ausgezeichneter<br />
Ausbildungsbetrieb“ der IHK, großen<br />
Wert darauf, dass bereits für die Azubis<br />
privates und berufliches Leben<br />
gut ausbalanciert ist. Und nach der<br />
Ausbildung kann die Karriere mit berufsbegleitenden<br />
Schulungen für besondere<br />
Fach- und Führungsaufgaben<br />
weitergehen.<br />
Nähere Infos sowie die Möglichkeiten<br />
zur Online-Bewerbung und zur Anmeldung<br />
für den Bewerber-Infotag gibt es<br />
unter www.volksbank-bitburg.de.<br />
Wir freuen uns auf deine Bewerbung. •<br />
Carola Schwarz<br />
Personalmanagement<br />
Kontakt<br />
Petronik Bedastraße Automation 11, 54634 GmbH <strong>Bitburg</strong><br />
Daimlerstraße Tel.: 06561 63-403 13<br />
54634 Fax: 06561 <strong>Bitburg</strong> 63-241<br />
Tel.: carola.schwarz@volksbank-bitburg.de<br />
06561 9496-0<br />
www.petronik.com<br />
www.volksbank-bitburg.de<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG 41
Auswahl zwischen Luftbild,<br />
Liegenschaftskarten<br />
oder WebAtlas.<br />
Karte weiterempfehlen<br />
und auf der eigenen<br />
Homepage verlinken<br />
Ortsnamen anzeigen &<br />
3D Gebäudedarstellung<br />
Adressensuche -<br />
Schnell und einfach<br />
zum Ziel.<br />
Wissen Sie,<br />
wie hoch Ihr Haus ist?<br />
: Finden Sie es heraus: www.lvermgeo.rlp.de<br />
w Angelika Koch I LVermGeo, Stefan Bohl<br />
Wer per Handy oder Festnetz telefoniert,<br />
sich beim Autofahren vom<br />
Navi durch die Landschaft lotsen lässt,<br />
ein Haus kauft, sich mit dem Nachbarn<br />
über den Grundstücksverlauf streitet<br />
oder auch nur eine Dusche mit fließendem<br />
Wasser genießt, der wäre ohne<br />
das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformationen<br />
– kurz LVermGeo<br />
– mit Sitz in Koblenz salopp gesagt aufgeschmissen.<br />
Die rund 320 Vermessungstechniker<br />
und Vermessungsingenieure, Geomatiker,<br />
Geografen, Verwaltungsmitarbeiter<br />
und anderen Mitarbeiter der Behörde<br />
leisten ganze Arbeit. Das tun sie nicht<br />
nur beim jetzigen Umzug innerhalb<br />
von Koblenz, für den stolze 26 Kilometer<br />
Glasfaserkabel in einem einzigen<br />
Gebäude neu verlegt werden müssen.<br />
Die rekordreife Datenhardware zeigt:<br />
Hier geht es um das große Ganze. Genauer<br />
gesagt, um sämtliche Geobasisdaten<br />
von Rheinland-Pfalz. Eng vernetzt<br />
mit dem LVermGeo sind die sechs regionalen<br />
Vermessungs- und Katasterämter,<br />
so auch das für <strong>Bitburg</strong> und den<br />
Eifelkreis zuständige Vermessungs- und<br />
Katasteramt Westeifel-Mosel in Bernkastel-Kues<br />
und Daun.<br />
Mit der Unmenge an Daten, die das<br />
LVermGeo unter anderem durch örtliche<br />
Vermessungen, Bildflüge und aus<br />
anderen Quellen erhält, wird unser aller<br />
Alltag gestaltet. Mit ihrer Hilfe werden<br />
Straßen geplant, Wasser-, Strom-,<br />
Internet- oder andere Energieleitungen<br />
verlegt, alles rund um Karten vom Bebauungsplan<br />
bis zur touristischen Wanderkarte<br />
erstellt, Immobilienwerte und<br />
Grundstücksgrenzen ermittelt oder<br />
Autonavis bestückt… und all das auf<br />
den Zentimeter genau. „Wir liefern für<br />
verschiedene Zwecke und Produkte die<br />
präzisen und einheitlichen Koordinaten,<br />
wo was ist“, beschreibt Dr. Marcel<br />
Weber, beim LVermGeo Abteilungsleiter<br />
für Geoinformationsdienste, die<br />
Grundaufgabe. „Es ist Teil der öffentlichen<br />
Daseinsvorsorge wie etwa die<br />
Bereitstellung der Straßeninfrastruktur.<br />
Wir werden zwar von den meisten Bürgerinnen<br />
und Bürgern kaum wahrgenommen,<br />
weil wir wie ein Back Office<br />
arbeiten, aber unsere Arbeit ist unverzichtbar.“<br />
Der Mann hat Recht: Auch Polizei oder<br />
Feuerwehren brauchen die Daten, um<br />
rechtzeitig am richtigen Ort zu sein<br />
oder Prävention leisten zu können, und<br />
beispielsweise der passgenaue Einsatz<br />
von Solarenergie wäre ebenfalls nicht<br />
denkbar ohne Daten, aus denen genau<br />
42<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
LVermGeo
Interessante Orte<br />
entdecken und<br />
erleben auf einen<br />
Klick.<br />
Informationen auf einen Klick.<br />
Wie hoch ist das Gebäude?<br />
Welche genaue Adresse hat es?<br />
Liegenschaftskarte<br />
WebAtlas<br />
hervorgeht, wie die Ausrichtung eines<br />
Gebäudes oder das Gefälle eines Grundstücks<br />
ist.<br />
Jeder Privatmensch, jedes Unternehmen<br />
vom Architekten bis zum großen<br />
Energieversorger, jede Kommune und<br />
jede Behörde kann die Daten nutzen.<br />
So kam auch eine wunderbare Luftaufnahme<br />
von <strong>Bitburg</strong> in das <strong>ego</strong>-Sondermagazin<br />
zum „Belwo“-Gebäude. Pro<br />
Jahr wickelt das LVermGeo ca. 15.000<br />
Anfragen für gebührenpflichtige Produkte<br />
ab. Dazu zählen unter anderem<br />
Auszüge aus der Liegenschaftskarte für<br />
Bauanträge, 3D-Daten für Solarpotenzialanalysen<br />
oder Daten zur Aktualisierungen<br />
von Navigationssystemen und<br />
Routenplanern. Darüber hinaus werden<br />
die kostenfreien Internetdienste des<br />
Landesamtes wie etwa „Rheinland-Pfalz<br />
in 3D“, der GeoBasisViewer mit Luftbildern<br />
und topografischen Karten oder<br />
das Bodenrichtwertinformationssystem<br />
BORIS sehr gut angenommen - hierfür<br />
ist nicht einmal eine Registrierung<br />
nötig. Geschützt sind allerdings personenbezogene<br />
Daten. Das heißt: Personenbezogene<br />
Daten wie etwa der Name<br />
eines Grundstückseigentümers werden<br />
nur herausgegeben, wenn ein berechtigtes<br />
Interesse besteht, etwa die Notwendigkeit<br />
der Kontaktaufnahme mit<br />
dem Eigentümer des Nachbarhauses.<br />
Auf Anfrage ist das LVermGeo mit Hilfe<br />
des eigenen Scan- und Druckcenters<br />
auch in der Lage, laminierte Karten oder<br />
Kartenserien zu erstellen.<br />
Eine Reise auf www.lvermgeo.rlp.de<br />
ist also eine viel spannendere Entdeckungstour<br />
durch das Land, als es ein<br />
Klick auf eine Ämterseite vermuten<br />
lässt. •<br />
Originalansicht<br />
Kontakt<br />
Landesamt für Vermessung und<br />
Geobasisinformation Rheinland-Pfalz<br />
Von-Kuhl-Straße 49 (ab 03.08.2015)<br />
56070 Koblenz<br />
Tel.: 0261 492-0<br />
www.lvermgeo.rlp.de<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015 LVermGeo 43
Wien...<br />
...mit allen Köstlichkeiten :-)<br />
Weltreise mit „open end“<br />
Start in <strong>Bitburg</strong><br />
26.05.2015<br />
: Heiner Zimmer startet seine „World-Bike-Tour for Water“<br />
- mit dem Fahrrad um die Welt<br />
w <strong>ego</strong> I Archiv Heiner Zimmer, Sven Arce<br />
Tolle Etappenziele<br />
<strong>Bitburg</strong><br />
„Mir wird immer wieder bewusst,<br />
wie entspannt mein neues Leben<br />
ist.“ Diese Erkenntnis notiert der <strong>Bitburg</strong>er<br />
Heiner Zimmer in sein Reisetagebuch<br />
nur wenige Tage nach einem<br />
Abschied von der Heimat - mit<br />
Freude und grenzenloser Neugierde,<br />
aber auch mit gemischten Gefühlen.<br />
Der Kunstgalerist hat sich lange Zeit<br />
auf eine Herzensangelegenheit mit<br />
Abenteuerpotenzial vorbereitet. Das<br />
bekannte Ladenlokal in der Trierer<br />
Straße ist geschlossen. Der Betrieb,<br />
den Zimmer mit 20 Jahren von seinen<br />
Eltern übernahm und 38 Jahre<br />
lang führte, ist Geschichte. Seine Familie<br />
und einige gute Freunde hatten<br />
sich auf dem Platz vor der Stadthalle<br />
versammelt, um ´Lebwohl´ zu<br />
sagen.<br />
Der Vater zwei erwachsener Kinder<br />
hat den Entschluss gefasst, sein altes<br />
Leben gegen ein neues einzutauschen.<br />
Die Weite der Welt ist der<br />
neue Lebensraum und das Fahrrad<br />
sein Fortbewegungsmittel. Mit diesem<br />
möchte er die Landschaft und<br />
die Menschen mit allen Sinnen „erfahren“.<br />
Doch nicht nur das. Eine<br />
Weltreise mit „open end“ soll es werden<br />
und mit einer ganz bestimmten<br />
Mission im Gepäck: Das Bewusstsein<br />
für Wasser als Quelle des Lebens<br />
stärken, Einsatz für den Schutz der<br />
Wasserressourcen und die Unterstützung<br />
von Wasserhilfsprojekten.<br />
„World-Bike-Tour for Water“ lautet<br />
auch das Motto der ungewöhnlichen<br />
und weiten Reise.<br />
Heiner Zimmer´s Route führt von<br />
<strong>Bitburg</strong> aus über Bayern nach Österreich,<br />
weiter nach Ungarn, in den<br />
mittleren Osten und schließlich bis<br />
nach Australien. Während seiner Tour<br />
wird der Eifeler den <strong>ego</strong>-Lesern die<br />
Möglichkeit geben, die Welt durch<br />
seine Augen zu sehen. Seine Erlebnisse<br />
dokumentiert er in seinem Reise-Blog<br />
auf der Homepage des <strong>ego</strong>-<br />
<strong>Magazin</strong>s (www.<strong>ego</strong>magazin.de).<br />
Die spontane Gastfreundlichkeit der<br />
Menschen, Orte in denen die Zeit<br />
stehen geblieben zu sein scheint, bezaubernde<br />
Landschaften – der <strong>Bitburg</strong>er<br />
lässt uns via Internet regelmäßig<br />
an seinen Eindrücken teilhaben. Vor<br />
seinem Abschied notierte er „Ich lebe<br />
nun meinen Traum, mit dem Ziel<br />
der Entfaltung eines jeden Tages, ohne<br />
Zeitdruck und mit sehr bewusster<br />
Wahrnehmung für das was kommt“.<br />
Wie wird er die weitere Reise mental<br />
und physisch erleben? Welchen Landschaften,<br />
Orten und Menschen wird<br />
er begegnen? Sie können es mitverfolgen.<br />
<strong>ego</strong> wünscht Heiner Zimmer,<br />
dass er seine gesteckten Ziele erreicht,<br />
die Reise ohne Schwierigkeiten fortsetzen<br />
kann und mit vielen positiven und<br />
spannenden Erlebnissen in die Eifel<br />
zurückkehrt und uns davon erzählt. •<br />
44<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Weltreise
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Pauline Knauf<br />
Emma Mölter<br />
Eistorte für heiße<br />
Sommertage<br />
: Emma Mölter (15 Jahre) und Pauline Knauf (12 Jahre)<br />
backen kreative Torten<br />
w I Bettina Bartzen<br />
Emma und Pauline sind nicht nur<br />
Cousinen, sondern auch ein gutes<br />
Team beim Kuchenbacken. Diese Leidenschaft<br />
teilen sie schon seit einiger<br />
Zeit. Auf ihrer Liste stehen Rezepte<br />
aus dem Internet sowie alte Familienrezepte,<br />
die sie ausprobieren und<br />
weiterentwickeln.<br />
Dabei entstehen eigenwillige Kreationen<br />
mit bunten Blumen oder ausser-<br />
gewöhnlichen Geschmacksrichtungen.<br />
Die Eistorte ist der Klassiker in<br />
der Familie. Schon die Großmutter<br />
backte diesen Kuchen, den es nur zu<br />
besonderen Anlässen gibt. Der Vorteil<br />
dieser Torte: sie hält sich eine Woche<br />
im Gefrierfach, sofern nicht schon<br />
vorher alles aufgegessen wird. Emma<br />
und Pauline backen lieber, als das sie<br />
den Kuchen essen. Daher sind sie mit<br />
ihren Torten die strengsten Kritiker. •<br />
Zutaten für den Boden:<br />
60g Butter<br />
50g Zucker<br />
1 Päckchen Vanillinzucker<br />
1 Ei<br />
1 Prise Salz<br />
75g Mehl<br />
50g gemahlene Mandeln<br />
½ Päckchen Backpulver<br />
Backzeit: 20-30 Minuten bei <strong>17</strong>5 Grad<br />
Zutaten für die Füllung:<br />
5 Eier<br />
150g Zucker<br />
750-800 ml Sahne<br />
3 Päckchen Sahnesteif<br />
(oder 8 TL San-apart)<br />
100g Zartbitter Schokolade<br />
(oder 200g Vollmilch-Nussschokolade)<br />
46<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Kuchen
Senden Sie uns Ihre Eifeler<br />
Koch- und Backrezepte!<br />
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06561 940900<br />
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<strong>Bitburg</strong> 06561-94 50 90<br />
Schönecken 06553-805<br />
Für den Teig:<br />
1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und<br />
mit einem Knethaken verrühren.<br />
2. Boden der Springform mit Backpapier<br />
auslegen, fetten und etwas Mehl hinzugeben<br />
3. Bei <strong>17</strong>5 Grad 30 Minuten backen<br />
(nach 20 Minuten mal reinschauen)<br />
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Einfach gezähmt: Mit den<br />
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UMK-Serie*:<br />
• Leistungsstarker Mini-4-Takt Motor<br />
• Erheblich leiser, sauberer und<br />
sparsamer als Geräte mit 2-Takt-<br />
Technologie.<br />
• Tap-and-Go Nylonfadenkopf<br />
• Komfort Tragegurt<br />
• Antivibrationssystem<br />
Zubereitung für die Füllung:<br />
1. Eier, Zucker, Vanillinzucker schaumig schlagen<br />
2. 750 - 800 ml Sahne mit Sahnesteif oder<br />
San-apart steif schlagen<br />
und zu der Eiermasse geben<br />
3. Schokolade raspeln und hinzugeben<br />
4. Den gebackenen Boden aus der Form<br />
nehmen und einen Tortenring anlegen,<br />
etwas abkühlen lassen<br />
5. Füllung auf den Boden geben<br />
6. Kuchen 24 Stunden ins Gefrierfach stellen<br />
7. Den gefrorenen Kuchen mit Sahne,<br />
Giottos und geraspelter Schokolade verzieren<br />
8. Noch einmal 3 Stunden ins Gefrierfach<br />
Tipp:<br />
Vor dem Anschneiden das Messer in heißes Wasser<br />
tauchen. Bei Aufbewahrung im Gefrierfach hält<br />
sich die Eistorte eine Woche.•<br />
UMK-Serie ab<br />
499,– ** €<br />
460,-<br />
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Einfach gezähmt: Mit den<br />
Freischneidern von Honda.<br />
Abb. zeigt<br />
UMK-Serie*:<br />
Honda Freischneider<br />
• Leistungsstarker Mini-4-Takt UMK 435 Motor UEET<br />
• Erheblich leiser, sauberer und<br />
* sparsamer Ausstattungsvarianten als Geräte sind Modellabhängig<br />
mit 2-Takt-<br />
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für UMK 425 LEET<br />
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41cm Schnittbreite, 50 l Fangkorb<br />
HRX 426 CPD € 609,- € 499,-<br />
42cm Schnittbreite, 60 l Fangkorb<br />
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Profi-Ausführung mit Polyurethan-Gehäuse<br />
HRG 536 VK € 899,- € 749,-<br />
53cm Schnittbreite, 61 l Fangkorb, Mulchen<br />
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Abb. zeigt<br />
Honda Freischneider<br />
UMK 435 UEET<br />
* Ausstattungsvarianten sind Modellabhängig<br />
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Honda Deutschland für den UMK 425 LEET<br />
www.alff-bitburg.de
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Es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft, die<br />
nicht mehr wegzudenken sind. Ehrenamtliche Mitarbeiter,<br />
Kollegen oder Menschen, die ein Schicksal besonders<br />
gut meistern. Wir alle können von ihnen lernen. Lebenssituationen<br />
und ehrenamtliche Arbeit geben neue Impulse<br />
und interessante Kontakte. •<br />
w Bettina Bartzen, <strong>ego</strong> I Bettina Bartzen, Anja Bilstein<br />
Wenn Sie einen Engel oder Helden in Ihrem<br />
Bekanntenkreis kennen, schreiben sie uns!<br />
Verlag@<strong>ego</strong>magazin.de, Tel.: 06561 940 900<br />
engel & helden engel & helden<br />
Lebensmittelverteilung bei der<br />
Peter Bilstein, Prümerburg<br />
Hilft mit seiner Boots-Tour Menschen<br />
mit Behinderung<br />
„Gute Laune und<br />
strahlende Gesichter<br />
machen mich glücklich“<br />
Peter Bilstein verbindet Menschen:<br />
mit seiner Boots-Tour für Menschen<br />
mit und ohne Behinderungen.<br />
Boots-Tour steht hier nicht für eine<br />
Schifffahrt, sondern für den Beiwagen<br />
eines Motorrads. „Die Boots-Tour ist<br />
entstanden, weil im Spätsommer 2003<br />
eine junge Frau mit Behinderung<br />
fragte, ob sie auch einmal auf einem<br />
Motorrad mitfahren kann. In Folge<br />
wurde ein Motorrad- und Gespanntreffen<br />
mit Ausfahrt ins Leben gerufen,<br />
mit und für Menschen mit (und ohne)<br />
Behinderungen“, erzählt Peter Bilstein.<br />
Zusammen mit dem Club Aktiv Trier<br />
und den helfenden Motorradfahrern<br />
aus ganz Deutschland und den angrenzenden<br />
Ländern, lässt er die Teilnehmer<br />
eine Motorradausfahrt mit<br />
allem, was dazugehört, erleben und<br />
schenkt ihnen somit ein Gefühl von<br />
Freiheit und Freude.<br />
Am 5. Mai diesen Jahres fand diese<br />
besondere Erlebnisreise schon zum<br />
zwölften Mal statt. Mit seiner Aktion<br />
kreiert Peter Bilstein ein lustiges Ambiente<br />
in guter Gesellschaft und führt<br />
Menschen zusammen – egal ob jung<br />
oder alt, egal ob mit Behinderung<br />
oder ohne. Dank der 40 Motorradgespanne<br />
und 37 Solomotorräder kamen<br />
die rund 60 Teilnehmer mit Handicap<br />
zu ihrer lang ersehnten Ausfahrt.<br />
Eines ist sicher: 2016 geht es mit neuen<br />
Ideen und unter dem Motto „Die<br />
wilde 13“ weiter. Erstmalig soll dann<br />
eine Gruppe von Kindern aus der integrativen<br />
Kindertagesstätte „Leuchtturm“<br />
des Club Aktiv e.V. an der Boots-<br />
Tour teilnehmen.<br />
Infos für Interessierte:<br />
www.boots-tour.de •<br />
Anne Rüdesheim, <strong>Bitburg</strong>-Stahl<br />
Arbeitet für die Tafel & unterstützt Flüchtlinge<br />
„Es gibt viele Engel und Helden,<br />
die sich um bedürftige<br />
Leute kümmern“<br />
Tafel, Fahrdienst für Flüchtlinge oder<br />
einfach nur unter den Menschen vermitteln.<br />
„Diese Kontakte geben mir<br />
sehr viel zurück“, sagt Anne Rüdesheim,<br />
die sich für unterschiedliche<br />
Menschen einsetzt. Sie war lange inaktives<br />
Mitglied bei der Tafel, bis sie vor<br />
drei Jahren für die Lebensmittelverteilung<br />
gefragt wurde. Hier erlebt sie, wie<br />
verlegen manche sind, die zum ersten<br />
Mal Lebensmittel abholen. Viele helfen<br />
sich auch untereinander. Die Tafel<br />
<strong>Bitburg</strong> wurde 2006 gegründet und<br />
betreut im Eifelkreis mit 60 freiwilligen<br />
Mitarbeitern rund <strong>17</strong>0 Familien.<br />
Darunter sind Alleinerziehende Mütter,<br />
Rentner, Flüchtlinge. Treffen kann<br />
es jeden.<br />
Durch den Kontakt zu hilfsbedürftigen<br />
Menschen erfährt die 61-Jährige<br />
von deren alltäglichen Bedürfnissen.<br />
Sie begleitet Frauen zum Arzt, bildet<br />
Netzwerke, organisiert Möbel, die<br />
noch nützlich sein können.<br />
In ihrer Ausbildung als Seniortrainerin<br />
hat sie gelernt, wie man eigene<br />
Projekte entwickelt, Netzwerke bildet<br />
und die richtigen Leute anspricht. Das<br />
Gelernte kann sie nun in die Praxis<br />
umsetzen. •<br />
48<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>17</strong>/2015<br />
Engel & Helden
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Monika Rolef, Prüm<br />
Engagiert sich für ihre Stadt<br />
„Der Reliqienschrein mit<br />
den Sandalen Jesu Christi<br />
wird nur für Pilger und<br />
an Festtagen geöffnet“<br />
Monika Rolef ist mit der Geschichte<br />
Prüms eng verbunden. Sie war noch<br />
ein Kind, als die Stadt nach dem zweiten<br />
Weltkrieg in Schutt und Asche lag<br />
und die Basilika als letztes Gebäude<br />
einstürzte. Die Explosionskatastrophe<br />
am Kalvarienberg kam vier Jahre später.<br />
Diese Erinnerungen prägten ihr<br />
ganzes Leben. „Ich möchte mich für<br />
eine gute Wohn- und Lebensqualität<br />
einsetzen und die Geschichte lebendig<br />
halten“, sagt die 75-Jährige. Sie kümmert<br />
sich um Blumenbeete, Grünanlagen<br />
und gründete 1995 die Initiative<br />
„Frauenschuh“. Die Fraueninitiative<br />
bringt immer wieder neue Ideen für<br />
eine attraktive Stadt ein und würdigt<br />
Frauen mit der heimischen Orchidée<br />
für besondere Verdienste. Geschichte<br />
lebendig zu halten liegt der ehemaligen<br />
Geschäftsfrau besonders am Herzen.<br />
Sie sammelte Gelder für den Karolingerweg,<br />
gesäumt mit historischen<br />
Figuren und kämpfte im Stadtrat für die<br />
Bezeichnung Karolingerstadt Prüm. Ihre<br />
Führungen in der Basilika sind über<br />
die Grenzen hinaus bekannt. Pilger,<br />
Touristen und Interessierte erfahren<br />
auf lebendige Weise die Geschichte<br />
von Karl dem Großen bis zum zweiten<br />
Weltkrieg. „Man muss nicht nur das<br />
Alte, sondern auch das Neue weitergeben“,<br />
sagt Monika Rolef. •<br />
Messe für Facharbeit,<br />
Ausbildung und<br />
Weiterbildung<br />
Stadthalle <strong>Bitburg</strong><br />
Unterstützt von :<br />
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Initiative<br />
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<strong>Bitburg</strong><br />
<strong>17</strong>.-18. Sep.
Stella (Labradormix)<br />
Die 13-jährige Stella möchte gerne wieder ein gemütliches<br />
Körbchen im Kreise einer ruhigen, netten Familie<br />
haben, wo sie Streicheleinheiten und ganz viel Liebe<br />
bekommt. Bei Menschen ist sie zu Beginn noch etwas<br />
schüchtern. Trotz ihres Alters geht sie gerne spazieren.<br />
Natzi (Zwergkaninchen)<br />
Natzi ist eine 8-jährige Kaninchendame die zu uns kam,<br />
weil ihre ehem. Besitzerin keine Zeit mehr für sie hatte.<br />
Bei Natzi ist es wichtig, dass man sehr regelmäßig die<br />
Zähne kontrolliert, daher wäre auch ein Platz auf eine<br />
Endpflegestelle möglich.<br />
Mathilda (EKH)<br />
Mathilda kam bereits im Juli 2008 als Fundtier ins<br />
Tierheim. Sie wartet schon viele Jahre auf ein schönes<br />
Zuhause und hat sich mit der Situation im Tierheim<br />
ganz gut arrangiert. Mathilda braucht alle zwei Wochen<br />
eine Cortison-Spritze, denn sie hat eine Entzündung<br />
am Mäulchen.<br />
Börnie (EKH)<br />
Sie ist sicherlich keine Schmusekatze, da sie Menschen<br />
gegenüber sehr scheu ist. Sie benötigt ihre Ruhe und<br />
die Natur. Da sie jedoch FIV-positiv ist, wird sie nicht<br />
in ein Zuhause mit ungesichertem Freigang vermittelt.<br />
Insofern wäre ein schöner, katzensicherer Garten<br />
-vielleicht auch in Katzengesellschaft- perfekt für sie.<br />
Tiere haben<br />
ein großes<br />
Herz. Ebendeshalb<br />
benötigen sie<br />
ein weiteres, welches ihnen<br />
ein schönes Zuhause bietet! Zu<br />
den hier gezeigten Tieren und vielen<br />
weiteren finden Sie auf der Homepage<br />
des Tierheims Trier ausführliche Informationen.<br />
Falls Sie sich für eines der Tiere interessieren,<br />
kommen Sie einfach, zu den unten<br />
angegebenen Öffnungszeiten im Tierheim<br />
vorbei, die Mitarbeiter beraten Sie gerne! •<br />
Kontakt<br />
Heidenberg 1, 54294 Trier-Zewen<br />
Öffnungszeiten: Di + Fr 14-<strong>17</strong> Uhr, Mi + Sa 14-16.15 Uhr<br />
Tel.: 0651/86156, Email: info@tierheim-trier.de<br />
www.tierheimtrier.de<br />
Bobby (Golden-Retriever Mix)<br />
Bobby ist ein toller Hund, der mit seinen 6-7 Jahren im<br />
besten Hundealter ist. Er genießt seine Spaziergänge<br />
und die Aufmerksamkeit seiner Menschen sehr. Kinder<br />
oder Katzen sollten keine in seinem neuen Zuhause<br />
sein, da wir nicht wissen, ob er diese kennt.<br />
Diesel (Schäferhund-Appenzellermix) Antje (Stallkaninchen) Anita (EHK)<br />
Diesel ist ein zurückhaltender, freundlicher Rüde, der<br />
gerne mit seinen Menschen unterwegs ist. Aufgrund<br />
einer Erkrankung der Nieren braucht er Spezialfutter,<br />
kommt damit auch sehr gut klar. Diesel hat gelernt,<br />
wie man an der Leine zu laufen hat. Spaziergänge mit<br />
ihm sind einfach schön.<br />
Antje, geb. ca. 2013, kam nach einer Zuchtauflösung<br />
gemeinsam mit ihrer Mutter Dany, geb. ca. 2012, zu<br />
uns und möchte auch mit ihr zusammen bleiben, da sie<br />
ein tolles Team sind. Aufgrund ihrer Größe braucht sie<br />
sehr viel Platz. Bei uns lebt sie in Außenhaltung.<br />
Anita ist eine sehr freiheitsliebende Katze. Ein Zuhause,<br />
in dem sie einfach mitleben darf, wäre ideal. Sie<br />
wäre bestimmt eine gute Mäusepolizei, wenn sie nicht<br />
gerade wieder faul in der Sonne liegt.
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