zur Predigt von Pfr. Wernsmann - Katholisch in Steinfurt

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zur Predigt von Pfr. Wernsmann - Katholisch in Steinfurt

1Predigt am 3. Fastensonntag – 2./3. März 2013Schwestern und Brüder, liebe Gemeinde!Ich schlage das Konzilskompendium auf und lese in derKonstitution über die Kirche:Jedem ist also klar, dass alle Christgläubigen jeglichen Standesoder Ranges zur Fülle des christlichen Lebens und zurvollkommenen Liebe berufen sind.Durch diese Heiligkeit wird auch in der irdischen Gesellschafteine menschlichere Weise zu leben gefördert.Eine menschlichere Weise zu leben haben wir in den letztenzwei Wochen mit den Kommunionkindern und deren Eltern inder Jugendherberge in Damme verwirklicht.Mit unseren Kommunionkinder haben wir eineTauferinnerung gefeiert.Den Kindern wollten wir nahebringen, welche Würde unsdurch die Taufe zuteil wird.Jesus ließ sich taufen und wurde als der geliebte Sohn desVaters geoffenbart, an dem GOTT Freude hat.So konnten wir den Kindern sagen:In jeder Taufe spricht Gott – Du bist mein geliebter Sohn/Dubist meine geliebte Tochter, an Dir habe ich meine Freude.


2Der zweite Schritt war die Salbung mit Chrisam, die jeden zuKönigskindern macht.Der Taufschal und die Kerze machen uns zu Lichtträgern fürdiese Welt.Begriffen haben die Kinder, dass wir durch die Taufe eineGemeinschaft sind, zur Kirche Jesu Christi gehören und alleSchwestern und Brüder sind.Die Eltern haben eine andere Erfahrung gemacht, indem siedas Benediktinerkloster in Damme besuchten.Im Gespräch mit einem Klosterbruder haben alle erfahren,wie menschliches Leben in unserer Kirche aufunterschiedliche Weise gelebt wird.Liebe Schwestern und Brüder!Gerade in diesen Tagen durch den Rücktritt von PapstBenedikt ist mir persönlich nahe gegangen, wie er die Kirchesieht, liebt und verantwortlich geführt hat.Wörtlich sagte er:Wir wissen, das Wort der Wahrheit des Evangeliums ist dieKraft und das Leben der Kirche…in Zeiten der Freude und desLichts, aber auch in schwierigen Zeiten.Sein größter Wunsch ist es, dass alle die Freude spüren, dasssie spüren, wie schön es ist, ein Christ zu sein und zur Kirche zugehören.


3Schauen wir auf die Lesung aus dem Buch Genesis.Gott verspricht dem Mose und damit auch uns:Ich bin der „Ich bin da“! Das ist mein Name für immer, undso wird man mich nennen in allen Generationen.Liebe Schwestern und Brüder!Aus dieser Zusage dürfen wir leben.Aus dieser Zusage gestalten wir unser Gemeindeleben.Aus dieser Zusage gehen wir den Fusionsprozess an.Aus dieser Zusage sind alle Gruppen und Verbändeaufgefordert, in der Welt zu wirken, am Arbeitsplatz Christ zusein und Zeugnis für Jesus Christus zu geben.Wenn wir so leben, dann verwirklichen wir die Aufforderungdes Konzils, in dieser unserer irdischen Gesellschaft aufmenschliche Weise Christ zu sein.Noch einmal zitiere ich Papst Benedikt. (Ich bin immer nochganz bewegt!)Der Herr trägt die Kirche immer, ER leitet sie auch inschwierigen Zeiten. … Wir dürfen stets gewiss sein, der Herrist uns nahe und umfängt uns mit Seiner Liebe.Diese Verheißung ist uns heute auch in der Lesungzugesprochen worden. Ich bin der „Ich bin da“!Dieses Feuer, das schon Mose im brennenden Dornbuscherfahren hat, möge uns alle erfassen.

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