Aktueller Pfarrbrief - Start - Katholisch in Steinfurt

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Pfingsten 20133Diesen anderen Umgang hat Jesus denJüngern sozusagen auferlegt, wenn er alssein neues Gebot formuliert: Liebet einander,so wie ich euch geliebt habe.Also nicht: Liebt alle, sondern am Umgangder Jünger miteinander sollen die anderenerkennen, dass sie aus einem anderen Geistheraus leben. Das ist die Botscha an dieanderen: daran sollen alle erkennen, dassihr meine Jünger seid – wenn ihr einanderliebt!‚Baustelle Kirche’ – das erleben wir nichtnur derzeit beim Bau des neuen Pfarrheimes,sondern Baustelle Kirche bleibtuns aufgetragen als Gemeinde als ständigeBaustelle und Herausforderung.Im Geiste Jesu miteinander leben bleibteine große Herausforderung. Denn dannhaben Neid und Eifersucht bei uns keinenPlatz, dummes und verletzendes Geredeebenso wenig wie Halbherzigkeit und Rücksichtslosigkeit.Und damit ist die Riesenbaustellein unserer Gemeinde schon gutbeschrieben.Was bleibt in jedem Einzelnen von uns nochzu tun, damit wir liebevoll und gelassenmiteinander umgehen, den anderen spürenlassen, dass er/sie willkommen ist und wertvollfür uns als Gemeinde.Wo Menschen im Geiste Jesu miteinanderumgehen, da ist ihre Gemeinscha auchheute noch arakv und anziehend, ist einOrt, an dem man gut leben kann.Ist diese Vision nicht überfordernd? Sindwir Menschen nicht immer auch begrenztin unseren Möglichkeiten? Ist es nichtauch menschlich, Fehler und Schwächenzu haben?Das ist alles richg, aber Pfingsten enthältdie Zusage, dass Go uns diesen Geistschenkt, der uns mug macht, der uns verändert,der uns bewegt. Dies muss manuns zumindest anmerken und da habenwir noch längst nicht das Ende der Möglichkeitenerreicht!Baustelle Kirche! Was nutzt uns dasschönste neue Pfarrheim, wenn wir nichtden Geist Jesu dort einziehen lassen!Nichts! Dann können wir getrost daraufverzichten.Ich sehe die Bauzeit als Herausforderungan die ganze Gemeinde und alle Menschenguten Willens, dass wir den Bau innerlichmit begleiten durch einen neuenGeist, der uns immer schon gegeben ist,aber dem wir Raum in uns geben müssenund unter uns.Wer Pfingsten nur drei Tage frei macht,verpasst die Chance zum Leben, die darinsteckt.Ich wünsche uns als Gemeinde deutlicheSchrie aufeinander zu im Geiste Jesu unddass wir uns nicht in uns selbst verschließen,sondern offen bleiben für die, für die wir alsZeugen gesandt sind.Und das alles mit einem fröhlichen Glaubenund aller österlichen Kra!Für das SeelsorgeteamSt. Johannes Nepomuk,Markus Dördelmann, Pfarrer

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