familia-austria.at Die ältesten Waldviertler Familiennamen

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familia-austria.at Die ältesten Waldviertler Familiennamen

Vorwort zur zweiten AuflageSeit die erste Auflage meines Familiennamenbuches erschienen ist, sind 25Jahre vergangen. Das Buch hat in weiten Kreisen nicht nur im Waldviertelgroßes Interesse gefunden und war bald nach seinem Erscheinen vergriffen. Seitvielen Jahren findet man es nur mehr in Antiquariatskatalogen. NamhafteSprachforscher, wie Univ.-Prof. Dr. Ernst Schwarz (BRD) oder Univ.-Prof. Dr.Eberhard Kranzmayer von der Wiener Universität, haben sich persönlich inBriefen oder in Rezensionen äußerst positiv über das Buch geäußert. Prof. Dr.Kranzmayer, Ordinarius für Germanistik, hat meine Studie über die ältestenWaldviertler Familiennamen sogar als Grundlage für etymologischeSeminarübungen verwendet, da er in den alten Familiennamen ein wenigerschlossenes Quellenmaterial für spätmittelalterliche, regionale Namensforschungenerblickte. Neben den genannten Gelehrten haben auch viele LandesundHeimatforscher zu diesem Buch Stellung genommen und wertvolle Hinweiseauf Namensdeutungen gegeben. Insbesondere aber freuten sich die WaldviertlerFamilienforscher über diese Neuerscheinung, in der sie die Bestätigung fanden,daß viele ihrer Vorfahren bereits seit dem Spätmittelalter sich dort namentlichnachweisen lassen , wo auch heute noch Namensträger zu finden sind. Ihnenallen, die fast alle nicht mehr unter uns weilen, die mir wertvolle Hinweise undRatschläge gegeben haben, sei an dieser Stelle dankbar gedacht.In den vergangenen Jahren habe ich neben meiner Tätigkeit an der WienerUniversität weitere Forschungen betrieben und etwa 1000 neue Namen ausUrbaren, Grundbüchern und Herrschaftsakten aus der Zeit vor 1500 erschlossenund in den Hauptteil eingearbeitet. Auch bei vielen Namensdeutungen konnte ichaufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse Verbesserungen undRichtigstellungen vornehmen.Der Plan, eine Neuauflage herauszubringen, besteht bereits seit vielenJahren, doch ließen mir meine berufliche Tätigkeit und die Arbeiten für denWaldviertler Heimatbund, beziehungsweise für die Redaktion der Zeitschrift„Das Waldviertel“ (seit 1960) nicht genügend Zeit, das nach und nachgesammelte Namensmaterial aufzuarbeiten und eine Neuauflage entsprechendvorzubereiten.Durch die Vermittlung meines langjährigen Stellvertreters als Präsident desWaldviertler Heimatbundes, Herrn Dr. med. Berthold Weinrich in Zwettl,ehemaliger Präsident der Nö. Ärztekammer, konnte ich Frau Dr. Eveline Bergerin Zwettl als Mitarbeiterin bei der Vorbereitung der Neuauflage gewinnen. Sieschrieb in überaus sorgfältiger Arbeit das Rohmanuskript, in welchem sie denHauptteil des Buches, die Namen, und die Ergänzungen zusammenfaßte undzwischen den Zeilen noch so viel4

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