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foto Matthias Horn

BarBar a Bürk

Wellen (UA)

regisseure

Barbara Bürk studierte Regie an der Theaterakademie Spielstatt Ulm. Von

1989 bis 1993 war sie Schauspielerin in der Gruppe von Ivan Stanev, deren

Arbeiten u. a. vom Hebbel-Theater Berlin gemeinsam mit dem Festival

»Theater der Welt 91« in Essen, mit Kampnagel Hamburg, dem Mickery

Theater Amsterdam und dem Staatstheater Sofia produziert wurden. Nach-

dem sie in verschiedenen Filmproduktionen an der Filmhochschule Berlin

(DFFB) sowie an der Musiktheaterproduktion »Die Wiederholung« von

Heiner Goebbels am TAT in Frankfurt/Main mitgewirkt hatte, war Barbara

Bürk von 1995 bis 1998 als Regieassistentin am Deutschen Schauspielhaus in

Hamburg tätig. Sie arbeitete u. a. mit Frank Castorf, Christoph Marthaler,

Johann Kresnik und Dimiter Gotscheff zusammen. Seit 1998 inszeniert sie

in Hamburg, Hannover, Stuttgart, Freiburg, Basel und Dresden. Mit dem

Autor Lutz Hübner verbindet sie eine erfolgreiche Arbeitsbekanntschaft.

Ihre Inszenierung seines Stückes »Hotel Paraiso« wurde zum Theatertreffen

2005 eingeladen; mit dem Stück »Geisterfahrer« war sie bei den Mülheimer

Theatertagen zu Gast. Zuletzt brachte sie in Dresden »Kleiner Mann – was

nun?« von Fallada und den »Puntila« von Brecht sowie am Jungen Schauspielhaus

Hamburg eine eigene Fassung von »Alice im Wunderland« nach

Carroll heraus. Am Hans Otto Theater erarbeitete sie 2011 »Eine Familie«

von Tracy Letts mit Tina Engel in der Hauptrolle.

markuS dietz

Ein Volksfeind | Don Carlos | Endstation Sehnsucht

Markus Dietz wurde 1961 geboren und wuchs in Sindelfingen auf. Zunächst

Schauspieler, gründete er 1990 seine eigene Truppe und führte erstmals Regie.

Seit 1993 arbeitete er als freier Regisseur in Basel, Graz, Mainz, Kassel,

Schwerin, Düsseldorf und Leipzig. Von 2002 bis 2004 war er fest als Regisseur

am Schauspiel Leipzig engagiert. Gleichzeitig arbeitete er regelmäßig

am Staatsschauspiel Dresden. In den letzten Jahren wandte er sich auch

dem Musiktheater zu. In Magdeburg inszenierte er u. a. »Das Ende der

Zivilisation« von G. F. Walker, »Liebe und Geld« von Dennis Kelly und die

Oper »Lady Macbeth von Mzensk« von Schostakowitsch. An der Stuttgarter

Oper kam unter seiner Regie die Oper »Luisa Miller« von Verdi heraus. In

Kassel inszenierte er u. a. »Woyzeck« von Büchner und »Der nackte Wahnsinn«

von Frayn, in Bonn »Lulu« von Wedekind und in Bochum »Die Katze

auf dem heißen Blechdach« von Williams, »Trauer muss Elektra tragen«

von O’Neill und »Eine Familie« von Letts. Am Hans Otto Theater ist er seit

der Spielzeit 2009/2010 regelmäßig als Regisseur zu Gast und verwirklichte

hier »Die Familie Schroffenstein« von Kleist, »Iwanow« von Tschechow,

»Endstation Sehnsucht« von Williams und »Don Carlos« von Schiller.

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