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William ShakeSpeare

Das Wintermärchen

premiere im neuen theater

Seit ihrer Kindheit sind Leontes, König von Sizilien, und Polixenes,

König von Böhmen, in tiefer Freundschaft miteinander verbunden.

Doch nun ist Leontes von maßloser Eifersucht besessen, verdächtigt

seine schöne Frau Hermione, von Polixenes ein Kind zu erwarten,

und klagt sie öffentlich des Ehebruchs an. Niemand an seinem Hof

glaubt an Hermiones Schuld, alle beschwören Leontes, doch zur

Vernunft zu kommen. Aber selbst die unheilverkündenden Warnungen

der weisen Paulina halten ihn nicht davon ab, seine Frau in

den Kerker zu werfen und Polixenes zu verfolgen. Das Kind, das im

Gefängnis geboren wird, erhält von der Mutter den Namen Perdita,

die Verlorene. Es wird von Leontes als Bastard verbannt, an der

»Küste Böhmens« ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Als

auch noch ihr Sohn stirbt, bricht Hermione über ihrem Unglück zusammen,

und Paulina berichtet von ihrem Tod. Von bitterster Reue

geplagt, aber viel zu spät, sieht Leontes sein Unrecht ein.

Zeit vergeht: 16 Jahre später lebt Perdita als einfache Schäferstochter in

Böhmen. Eine heimliche Liebe, so will es das Schicksal, verbindet sie

mit dem Sohn des Königs Polixenes. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest

wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei

fliehen vor dem Zorn des Polixenes nach Sizilien. Was erwartet das

Liebespaar dort? Hat die Zeit Leontes’ Wunden geheilt, Erkenntnis

befördert oder nur seinen Lebensfaden verschlungen? Und warum

zeigen sich Falten der Vergänglichkeit auf der Statue der schönen

Hermione?

Die menschliche Existenz ist in Shakespeares reichem Welttheater ein unberechenbares

Glücksspiel, in dem die Wahrheit nicht Richtig von Falsch unterscheidet,

sondern sich im unaufhaltsamen Fluss der Zeit offenbart.

Regie Tobias Wellemeyer Bühne Matthias Müller Kostüme Ines Burisch

Premiere 11. Januar 2013 Spielort Neues Theater

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