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wiederaufnahme im Schlosstheater im neuen palais

POtSDaMEr wiNtErOPEr 2011

Wolfgang amadeuS mozart

Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro)

Opera buffa in vier akten /// Libretto von Lorenzo Da Ponte

/// In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Graf Almaviva hat endlich die Frau, die er wollte, und ist trotzdem

nicht glücklich. Stattdessen stellt er Susanna, der Braut seines Dieners

Figaro, nach. Figaro verstrickt sich in Eifersucht und komplizierte

Intrigen, über die sogar er selbst schließlich den Überblick verliert.

Die Umworbene findet sich plötzlich zwischen zwei Männern

wieder, und es lässt sich nicht behaupten, dass ihr diese Rolle nicht

auch ein wenig gefällt. Immer mehr wird Susanna zur eigentlichen

Strippenzieherin im Intrigenspiel, im Bund mit der betrogenen und

verlassenen Gräfin.

»Auch dieser Potsdamer »Figaro« – Dresens zweite Opernregie nach »Don Giovanni«

in Basel – verlässt sich ausschließlich auf die Figuren und die Musik. Das

eigentliche Theater entsteht durch die Bewegung der Figuren: Wer schaut wen

an und mit welchem Blick? Wer weicht wem aus? Die Bewegung aber ist keine

nur äußere. Sie kommt aus der Musik, aus ihren Spannungen, Gesten und dem

Wirrsal von Empfindungen, die alle mit ihrem Gegenteil verwachsen sind wie

siamesische Zwillinge.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Musikalische Leitung Sergio Azzolini Regie Andreas Dresen

Bühne Mathias Fischer-Dieskau Kostüme Sabine Greunig chöre Ud Joffe

Spielort Schlosstheater im Neuen Palais

Eine Koproduktion der Kammerakademie Potsdam, des Hans Otto Theaters

Potsdam und von KULT-Brain e. V.

wiederaufnahme im Schlosstheater im neuen palais

thomaS mann

Fülle des Wohllauts

aus »Der Zauberberg« /// Fassung von Marcus Mislin

mit Dieter Mann

Hans Castorp sitzt hoch oben auf dem »Zauberberg«. Seit nicht weniger

als sieben Jahren erträgt er den »großen Stumpfsinn« des Lungensanatoriums

in Davos, ein lebendig Begrabener. Die Erlösung

kommt in Gestalt eines Wunderapparats, eines klingenden Kastens,

strömenden Füllhorns musikalischen Genusses – eines Grammophons!

Mit der »Fülle des Wohllauts«, die aus den Aufnahmen von

»Aida« und »Carmen« und »Am Brunnen vor dem Tore« strahlt, mit

den »Wundern der Truhe in seinen vier Wänden, mit den blühenden

Leistungen dieses gestutzten kleinen Sarges aus Geigenholz, dieses

mattschwarzen Tempelchens« träumt Castorp sich in eine schönere

Welt, derweil die wirkliche Welt unaufhaltsam in die Katastrophe

eines grauenvollen Krieges treibt.

Dieter Mann präsentiert seinen gefeierten Soloabend für einen Erzähler,

ein Grammophon und viele Schallplatten im Schlosstheater

im Neuen Palais.

»Dieter Mann trifft Thomas Mann – eine Begegnung der Extraklasse. Denn mit

seiner Sprachbeherrschung modelliert der Schauspieler die geniale Sprache des

Dichters.« (Süddeutsche Zeitung)

»Wie Dieter Mann die Sprache von Thomas Mann zum Klingen bringt, wie er

selbst zum Sprachverzauberer wird, das muß man einfach erlebt haben!« (Potsdamer

Neueste Nachrichten)

inszenierung Marcus Mislin Spielort Schlosstheater im Neuen Palais

Eine Produktion des Deutschen Theaters Berlin.

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